A m Vermahlungstage Sr. Majestät Ferdinand v., gekrönten Königs von Ungarn, Kronprinzen der kaiserlich-österreichischen Staaten, königl. Prinzen von Böhmen rc. rc. rc. mit , Ihrer königlichen Hoheit der Durchlauchtigsten Prinzessin» Maria Anna Larvline, von Sardinien rc- re. Drück und Verlag von M. Chr. Adolph.- Erklinget freudig, meiner Harfe Töne, Da Oest'reich du den heut'gen Tag geschaut. Der ^ervinanvens hohe Tugend kröne, Dem König hat vermählt die holde Braut. Der Segen, Heil, verspricht dem Völkerbünde, An dem der Freudenthränen Fülle floß, Denn nichts ist theurer wohl im Vaterlande Als seiner Herrscher Glück, so gut, als groß! So-wie di« Wahl aus hoch erlauchtem Stamme Den königlichen Wähler herrlich ziert, So werde der Gewählten reine Flamme Ein Leitungsstern, der nur zum Wohle führt. Verschönern wird Aie ^ervinanvens Leben, Beglücken Ahn nach arbeit-vollem Müh'», Lin Schuhgeist Ahn, den Theuren stets umschweben. Für den so niele tausend Herzen gküh'n. Der hohe Sinn, der frommen Andacht Schwinge«, Womit der große Vater ist erfüll». Die mächtig Ahn, Len Kaiser» lang verjüngen, Sie spiegeln treu sich in des Sohnes Bild- So wie die Herrlichste der KaiferSfraue» Stets , ist von Gottgefäll'gem Thun das Bild, Wird Wien auch nun in MArismnen schauen, Der Tugend Abglanz, wunderhold und mik^ l Und wie der Doppel-Aar, des Reiches Zeichen, Zn seinem Schooß' uns schützend eingewiegt, Wird in dem Doppel-Fürstenpaar erreichen Das Land den höchsten Flor, und — unbesiegt. Den Talisman, nach dem der Wahn oft strebet, Sein Glück zu fesseln, beut die Wahrheit hier, Was lang gehofft — das haben wir erlebet, Ein vierfa ch Fürsten - Kleeblatt , Oest'reichs Zier:- , Es nah'n der Kaiserburg sich freud'ge Schaaren, Die Luft erfüllt des Herzens Zubelruf, Und wiederhalll's im Land der Magyaren: „Preist dankend Gott, der uns zum Heile schuf „So wie zum Vorbild' künftigem Geschlechts, „Den König-Vater, unfern guten ^raNj, „Md um des jüngern Königs Schlafe flechte „Die Völkerlieb' den schönsten Hochzeitkranz" Zn Eintracht , Fürstentreue sieht man walten' Des Kaiserstaates Völker fort und fort. „Gott möge Kaiser, König, lang' erhalten, „Die unsers Vaterlandes sich'rer Hort!" So tönt's durch's Land von Millionen Zungen, Ein Ruf ist's, der aus allen Herzen spricht,. Wd. der in Oest'reichs Gauen nie verklungen, Die Zeugen stets von Volkestreu' und Pflicht. Das Leben unsrer Herrscher' zu verschönen, Erwählten sie ein herrlich Ehgemahl, Und wieder klingt's in vollen Freudentönen „Gott schütz' die hohen Frauen! Ihrer Wahl,!"' Und schenkt die Vorsicht bald derm Ehebande, Das ^ervinanv und Marianne schloß, Dem Erben zu-des Heiles Unterpfands , Dann ist der Völker-Zubel granzenloS.