An meine Brüder im freien Vaterlande Oesterr v/W/och der Kaiser!—! Seine Liebe, seine Milde, War, als wild der Kampf entbrannt Segensreich zum Lriedensschilde! Seine gnäd'ge Vaterhand Gab dem Volk, das ihm vertraute, Gern sein Recht, — die Zwietracht > Und ein heilig's Denkmal baute Für Jahrhunderte er sich! Hoch die Todtrn!! Jene Edlen, die gefallen Als ein Opfer unsrem Gluck! Laßt zu ihrem Grab uns wallen, NeidenSwerth ist ihr Geschick! Thürmt ein Denkmal ihres Muthes Das die spät'ste Nachwelt ehrt! Jeder Tropfen ihres Blutes Hat die Freiheit uns beschert! e Hoch die Frauen!! In des Kampfes ernsten Tagen Ward — begeisternd uns — es klar, Wie die Frauenherzen schlagen, Und wir trotzten der Gefahr! Ehret sie, die voll Vertrauen - Sahen unsre große That! Hoch die Mädchen! Hoch die Frauen Unsrer freien Kaiserstadt. Hoch die Freiheit!! Laßt uns weife sie genießen, Unter des Gesetzes Schild! Soll uns Glück aus Freiheit sprießen, Sei die Freiheitsfonne mild. Nicht versengen unsre Auen, Segnen soll sie unser Land! Darum, Brüder, Math! Vertrauen! Reichet alle euch die Hand. Hoch mein Westreich!! Hoch mein Oestreich! Freies! Freies!! — Ha! wie der Gedanke hebt! Nimm dein Herzblut nun, und weih' es Ihm, durch den die Freiheit lebt!! — Jubelt, jubelt, Millionen! Oestreich ist ein freies Land!! Und die herrlichste der Kronen Trägt nun Kaiser Ferdinand! Am 16. März 1848. -Iuliu8 von Xerdoni cli Lposetti. Bei Fr. Tendier L- Comp., Buchhändler am Graben Nr. 618. i kx