60834 An -ie 10. Compagnie -es 5. Pezirks. Impromptu in östreich'fcher Mundart von Arnold Engl, Garde. - - — Au an lustig'n G'sangl will i eng einladen In so trauriger Zeit thuat'ö wirkli gar nid schaden, Schon lang gnua hamer nir als Trüabsal bloas'n, Wer iS schuld, als de de hoch trag'n ihre Nastn. I man de goar Groß'n, de braten, Ma haßt'ö, glaub' i d' Aristokraten. Was hab'n de nid gar Alles mit uns trieb'n? Und do san ma fest und aufrichti blib'n. Eing'sperrt haben's 'n Geist in an g'walting'n Topf, Als Schildwach' hing'stellt an langmächting'n Zopf Se hab'n s' Fleisch g'habt, und mir nur die Ban'ln Hab'n si was einbüld auf eaneri Ahnl'n. Kurz se warn die Erlösten, wir die Verdammten. Bewacht von aner Legion Teufels-Beamten. Was hab'ns nid Alles than und goar probirt; Auf d'lezt no unfern guat'n Kaiser entführt. San Alli nachg'rennt in stirkesten Lauf, Hab'n — glaubt hiezt freß'n mir Ans, s' Andre glei auf. Und justamend nid es Fürsten und Grasen.. Mir thun nit wia es faulenzen und schlafen, Mir wachen halt Alle für Ordnung und Rua, Und wüll An's rebell'n' do schlag'n mer glei zua. Mir halt'n — recht fest z'sam auf Lebeu und Tobt, Und der liebe Gott gibt schon das tägliche Brod. Unsere Enkerln werd'n mit Freud'n no lesen Wer, und was Alles d'Nazional-Gard' is g'wesen. I bleib' mein Lebta bey eng, laß nimmermehr aus. Und iß' goar, so tragt's mi hin zum — stillen Haus; Mein letzt's Wort' schreu i und des schon wie: „Hoch unser Kaiser, hoch d' zehnte Compagnie. ui - >M, »>!;, »1^1 6-s^i»