Der- blutige Kampf wegen -er Arbeiter im Prater «Brigittenau. Um 3 Uhr Nachmittag entstand in der inneren Stadt ein bedeutender Allarm, die ertheilte Weisung der Stadthauptmannschaft wurde in einer so überstürzten Weise erfüllt, daß Alles in die größte Aufregung gerieth. Der Allarmruf lautete: „Die Arbeiter sind im Prater und in der Brigittenau aufgestanden und wollen die Stadt stürmen." In der That hatten die Arbeiter in der Brigittenau dre, Gräber mit Blumen geschmückt errichtet und in den mitteren allegorisch die verlorenen 5 Kreuzer begraben mit der Aeußerung in die andern zwei wollen sie Municipal-Gardisten lebendig begraben. Nachdem die Arbeiter in Masse von der Brigittenau gegen die Leopoldstadt gezogen, rückte ihnen die Garde entgegen und forderte sie aus, keine Demonstration zu machen, auf dieses hieb ein Arbeiter mit seinem Grabscheid aus die Munizipal-Garde ein, und andere an der Spitze forderten ihre Mitarbeiter auf nicht davon zu laufen, und gingen aus die Garde los, die Garden machten einen Bajonettenangriff, und gaben sodann eine Salve, auf welche die Arbeiter geflohen siud. Später wollten dieselben mit einem Popanz, welcher den Minister der öffentlichen Arbeiten darstellen sollte mit einem 5 Kreuzerstücke im Munde, eine Demonstration begehen. Im Prater entstand ebenfalls ein Tumult gegen einem Municipalgarden, welcher sich mißbilligende Aeußerungen erlaubte, man wollte ihm nun wie sie sagten sein loses Maul zu stopfen ihm 5 Kreuzer in den Mund stecken. Hierauf wurde nach geschehener Meldung man weiß nicht wohin, auf Veranlassung man weiß nicht von wem in der Leopoldstadt nnd dann auch bald allenthalben Allarm geschlageu, die Garden versammelten sich, begaben sich an Ort und Stelle und schritten energisch ein. Die Arbeiter waren todesmuthig. Zuerst wurde von den kalten Waffen Gebrauch gemacht von der Municipalgarde zu Fuß und zu Pferd. Es fielen Opfer; unglückseeliger Weise! hierauf machte die Nationalgarde von dem Feuergewehr Gebrauch und als Opfer dieser Maßregel fielen bedeutend Mehrere. Die Verwundeten und Sterbenden wurden in Shawel's Rettschule, im Odeon und bei den barmherzigen Brüdern untergebracht. Der Anblick des improvisirten Spitals in den Gängen und Zimmern auf Strohlagern both einen herzzerreißenden Anblick dar. Der Philantrop mußte tief gerührt sein, betrübend den Blick abwenden nm nicht von dem Elende unserer Zeit ergriffen zu werden. Es ist schrecklich, fürchterlich! Aber wer die Schuld trägt ist noch zu erörtern! Man spricht von 68 Lodten und gegen 200 Verwundetem Gedruckt bei Franz Edle» von Schmidt ^ « MW ^ ^ M 7' -Z. «^>G ^ 4 ^»- »7« ^Ll mr »> ^ MÄeU -^ Äm rl!/:/»-» '.'ick.u-'ll^iL »'»cklirUirckrck :>-" u^n' -i. i'»'^ u. :ck»^sttm tzüttunch-)^ l'NI 7. iiiil Äa .rr r-»»^ m-ck,r:LslM r'srd rlrt;A»ür'»ck:i .-> '^.:^ ui rom-tt itck-u/. r--ck tzUttsirM - sAn. m»m»,»,-:?'/(>- rrs m ».-1» rrMr^t, mi,ckur's riL„ »»Um»! sUl-NM.-'d i^C .Mürr.', ^ ,'-.'ck s ..»nttHrrV II. M ''ttrim^ r.)chj. rrck lE ".miiMUs ickhM -.1^ U'.-Üocn ckutt mckttqfsttz '' -'. i --,'jtt'LK. i.. mi.'NcktN'.' Ack chHcktz»!ta r-'^u.i^k u»ck ltt vinr lNckurl» t/mr-.?.. -^, ..u»i»ict.;-lim rrsnM - .^.)ur^;ä ^ickri^rl 4 r-.-,^aO»!r.>.^ . iK As m.'-r« irllitz UN'/.W '»ick ;:r tzitA./'mK lick iiill tt,4mtz -> / - . -7 -- 7 .'' ' -VW/7 ^ 7^, '»ick rttrrckr Arrm ',m.tz^s! nis'ckla'ML -ick »tSA»Z m»r:rttitzir,)ckt!ö A>» ä',«^ Lljriü'.sAH ,'»0 A<>! »7».- 7,'iUM(§ 2tt!'ick ,'s!A« As /ArrckAj, ck»»A it4tz)^,1l> rÄLEA I'»l l/iÜ! 7.2 ^»lch imnck'lcks t'ick tu/ '»l.ckuv ckuu , n» Zuilii//^kuuTi/ck jUl» v/ck.^!»M MAI an» ,MKmrrrttAta^6r lyiii- mtchnm tttckMG rick >tz'/ . »ruN rick s.'il) ttttzMtz ck ü. , tttstMl Az Uckckück ckchiti . ' ' 7' ^ ' .ckr'ift lirHvtjcktz rAnSr!'.- ui/ schlmi 'slm MM^Mr nAüÄs ursvtz ->ri»ck »nt//'i2 A»tz<:.r.rrW Dck, Mttv:'ö' ,iii,,'^^ mm!) »i..r i--ckt^-ick ' 'ckuvtriM- .AL'M i'.^i/':'-ÄsÄ;Mm'.7.' '' 'I'': > ,i / 77. 'xii.--- -i. ANlM. triir Aticks-tt-mrf /»rüttmiL rlWii:r' 2 ;u':L rcil.i'iUk! ?»iL W ^ . /..--.-i'/iiki.vr m-».'«-. .rrmmiL mr «UvMä- '.Mdsss «MiM mck u. U»M?L Q.irM tt-ftzaij Az i--!7 ... ,ui u!!»s mih/s rst MM i:.^ Ms« AvM' Uckck schul UM.' AiMsülMd't'/L ,uv >m§o«.r«Äf tzr'! '< 11 . ..r tziurck«,rAtt^chj'rj. chmi ZSMÄ IllM'ÄK Mmlivrrrck mrckiüL .»»- ,::rtzLlch;rH uÜLW mMchl^üs' -. »4 -chuv^ i r>« M n»« l E ^» ? r-rm« -'^5- ^ llrcklirljirurrtztzsrß'mmr GsL m..tziü§«»L jiM u .^rüG ii-ck Äi'Mü^Z Lrck LM m.ck E t^n «UI Arck^M/SW l»ck' M'»öu».iä ,tths srchttrg pir Atzirm «L .7«ck l,i IMi ck'MchV rr^RÄ .««E ichÄ7r»chr'i»s ,chMrrchj s.i LZ .».»77)« Az MMHrr^»L. r-r»jM sÄr-M ! ^ > ! ^ . ! msirLkr uz chsu (^r§ MM chm ttrjckoT öö uock tchir^s mE . --7 rLu-KZ mck urM. M Ä^KMÄG M..- ^oL-,1