Sonntags, den 3. September Nachm, t Uhr große Leichenfeier ^ v ^ für die am L3 August gcfallc«c« Arbcitcr. Der demokratische Verein Wiens hat beschlossen, eine große Leichenfeier für die am 23. August gefallenen Arbeiter zu veranstalten. Diese Leichenfeier hat nicht den Zweck, um die noch nicht vernarbte Wunde wieder aufzureißen, sondern um die Gemüther zu versöhnen und die Pariheien zu einigen und zu sänftigen. Jenseits des Grabes fällt aller Groll, jede Privatrückstcht; über die Gräber hin wird den Manen der Gefallenen die brüderliche Hand der Versöhnung gereicht. Sonntags den 3. September werden sich jämmtliche Demokraten Wiens, zur Begehung dieser Leichenfeier, am Glacis nächst dem rothen Hause versammeln. Der demokratische Verein, Der liberale Verein und Der Arbeiterverein, werden in vorpore mit den Vereinsfahnen erscheinen. Der Frauenverein wird in schwarzen Kleidern daran Theil nehmen. 0r. Tausenau, Präsident des demokratischen Vereines, hat die Einladung der akademischen Jugend übernommen. Der ehemalige Sicherheitsausschuß, jetzt sich zum Ausschuß der Wahrung der Volksrechte konftituirend, wird sich jedenfalls dabei betheiligen. Auch an die Nationalgarde und einzelne Mitglieder des Reichstages wird die Einladung ergehen. Um vier Uhr wird sich der geordnete Zug aufden Währinger Friedhof begeben und der protestantische Pastor Löbenftein, Bruder des Schriftstellers Löbenftein, und der deutschkatholische Pater Petri werden auf den Gräbern der Gefallenen Leichenreden halte« Arbeiter Wiens! Die Augen von ganz Europa sind auf Euch gerichtet — haltet diesen Tag der Sühnung im Auge — Vergeben, Vergessen ist eines jeden guten Christen würdig. — Der Haß muß sterben Die Liebe sei ewig. Jenseits des Grabes giebt es kein Schwert, wohl aber die ewige Friedenspalme der Versöhnung. Die Reactionsparthei soll erblassen, der Riß, den sie zwischen den Arbeitern und der Bevölkerung herbeizuführen beabsichtigte, soll zum Kitt der Vereinigung aller demokratischen Kräfte dienen. — Nur durch Einheit werden wir stark, durch Zwietracht müssen wir untergehen, nicht durch den Kampf der Partheien, sondern durch brüderliche Eintracht können wir erreichen: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit! Wien, im September 1848. Verantwortlich die Redaktion der Studentenzeitung. Gedruckt bei Franz Edlen von Schmtd. Nr M T1 ÄrHWÄM^KM^ > A ' Ä 7 I Ä V" ^ , / -/-- 7 k7' /?!)->,kr 77 :/,k) 4tt)7 -7 ^!M7. 77 -7F . Lrr r ?-ur !! 7^,!!. .-.^i -77.-77-7 -; 7 7 7-7 44'M r.--n^iE5 rrl U'- '-ä^kD-r u: !r^;r;Ht.'-''5- Hc chu 7>-7l' 77 7- ,'-6--?6k 7/?:« 7 ^ 7-7 ^;r . . 2 -Hin ^ 7- »i / 77 717 l i f i m :>7i -K/E 6U7 ß 7-E 7ä'^Ä 716 7 >'.'2 » : 7777-.<7 7 - -p -7 ' '77 "7 ' k> ^ > .7i, v- / rs,' ^->i> 7-^7 "7-7 . - 7':. - 7 7 7:7- 77 ;--)^, > 7 / 7 - ^ 'N^,:-rML M tt'-6 ^ ' !l' ^!..'7- 7 '.L .>.^'."1 '"'7O^'ÄU!>7 -7 -7 >7 - -7-' " 7A.uru2T' .rr! 7 m::i 7 / - '7 >Ä 7'; :7 u's/. 7-77^7 :u 7 - -> ')) 5/l -7 k )>) l 7)7 75 7 'Zi'r^D 'MÜsikKi^^ ^ /,7^ -7M77E» 77'r7/7'«" 7 ^ 7 ^,HN. r'!UDti'» 77 /i?^s 7-^7 - 7 - ^ - 7 ;: ttDÄ« : '. . .i77/^ÄiEd ^^7 7 , F 7 ' ^-f"-. - .--: 7 . . '- ' ' /: 77//-7 /7 77 . > - 7 - 7^7 - » 77 ^ 77 ^/ 77 , 7 . 7 / 7 .- ' - WE/'^'/ 7 ^/ 7 W 77 5 ^K^tzKE^^, 7 U 7 ^ tzkktt- 6 /-''nr^ -'.(i / 7 ^.//-- 7.7 -. HtttzE w, ^ .. 7>--'7 'i-'?,,, . ' , .7 ^ ' .tt'kßM) 7 .. . . - p .'^f -5 7 ' . 7 . >E 7-4 > . s-r^M >E»üMZWt§ irr; 6 »tt Ws 8 K^.?'^tchkßäA /r- 7 / - sWrLr!;AK^: 7 ^..KKktt ',D^.r^öL^v >. ' 7 ^ ^ -u- '-E ^ ./--/ - 7 ^ , MiMßvMS^ -'r-r»Ä 6 rLÄ'L - 7^7 chM'd 7-ir: ^?^ Äs -^-L .. . ;?dM ^Ey»cA ME . ^ „ ' , , ^ - ' ' ' 7 / '^ 7 ' 7 ^ . - 7 , 7 .-," '-- ., 7 ' ' 7 ^ - 7 - 7 ^ .MV'» Ni -rE - ° d/7'--- --' 'r:^ -wlLcrLnMr;^ 7 , 7 g -rsM K^//. M>ÄK L-. 7 ^-r H -"K,, 7 -> '/- /. M'MKE . ,7 -^7 7 7 ^, - ' 7 ^' . .tz 7 ?' -.'^K 4 ».u «M."- 7 ^, m : 7 sy.^ ,ßrr 8 /7 . 7 ^ -. 7 r;.' :,'f 7 :.!.^larrr/'M sM^: - - .' > 7 .^ 7 ^ '- .> ilj ^^7 ),-^ 7 7 ,r ^^7 .t^r ch)U 2 Hchrn ^'MrtzMrur 7; ii .'»7^/777 .^rE. ch'ru)''. - ./.7cr^ 7wiT. - ^ :üM-rrs umr n^-7^r r-S'-^chL- ^ 1ME Ä ^ ^ -lL> '--- ^ . ? - .r>4öL 7!sqM)iqzL ?m 7N^iLL .ZnMszMttM'L ^rS «oM«OW ^r