c 50834 DANKES- UND JÜBEL WORTE BEIM EMPFANGE DER FAHNEN, WELCHE EHER 5IRS1EAVSBI BEI IUI IÜESTIH WILHELMIKE VON AUERSPERG UND DIE FRAU MAGDALENA SEEL1G UNTER DEM KOMMANDO DES HERRN purstes rmzmnz yom äubhspbhg STEHENDEN NATIONAL-GARDEN DES X. BEZIRKS GESPENDET. VERFASST VON JOHANN FEYERTAG, Commandant des II. Bataillons. WIEIX , DEN 16. AUGUST 1848. % -——- ME CHITHARI ST EN-BUCHDRUCKEREI. ’ ■•S'!. b Brüder jubelt auf! wir sehen, Fahnen die von Frauen Hand, Nun in uns’ren Reihen wehen Als ein theures Liebespfand. Ein Geschenk, das uns beweiset, Dass der Frauen hold’ Geschlecht Unser Thun und Streben preiset, Und es fühlt, wir handeln Recht. Ein Geschenk, das uns bedeutet, Was uns heisst der Geist der Zeit, Der im Lichte vorwärts schreitet, Freiheit, Ordnung, Einigkeit! Ein Geschenk, das uns beordert, Fest zu steh’n im Sturmgebraus; Ja wir geben imgefordert, Unser Blut fiir’s Kaiserhaus. FERDIMAWD ist ja der wahre, Beste Vater, Fürst und Herr, Und wir wären Undankbare, Liebten wir Ihn nicht so sehr. Uebersieh o Fürst, das Streben Deines treuen Volkes nicht! Was wir Illr voll Liebe geben, Ist mehr werth als kalte Pflicht. Ja wir sind der Freiheit Garden, Garden auch für’s Vaterland, Und wie von uns zu erwarten, Garden treu für FERDINAND. Vivat FERDINAND dem Guten! Lasst die Fahnen freudig weh’n, Und wenn wir auch sollen bluten, SoII’s uns ehrend nur gescheh’n. Unsern Dank den edlen Damen, Die die Fahnen uns geschmückt, Haben sie doch Ihre Nahmen, Glühend uns ins Herz gedrückt. Und wie wir nach Ehren dürsten, Bringen frei vom Sclavenjoch, Wir nun Auersperg dem Fürsten, Unserm Chef ein Lebehoch! Mit Dir Fürst, du edler Sprosse Streben wir nach einem Ziel, Sind ein Feind nur dem Kolosse, Der das Licht umnachten will. Darum flatt’re Fahne, fliege, In der Freiheit Morgenroth, Führ’ zum Kampfe uns, zum Siege, Wenn die Freiheit man bedroht. U Gonz