» >» k ' « - >.l H -,.r »< ^ ^ tM >, ^ i« / , ' ^-«r i../ Der 14. März, -er Tag -er Spannung un- Hoffnung. von «ssosvpl» UlL SvLLeir. s rr rr « rr «r « r« » Jur Erinnerung an die drei glorreichen MSrztage des Jahres 1818. ^as Volk steht auf! die Fahne winkt, Wir ziehen durch die Straßen, Die Büchse knallt, der Säbel blinkt, Es fliehen, die wir hassen. Die Nacht entflieht, der Tag erwacht — Die Sonne nur begrüßen, Was Freude bringt, was glücklich macht, Die Freunde es beschließen. Die Wage sinkt, wir sind jetzt frei, Das Herz fängt an zu schlagen, Der Brust entfährt ein Jubelschrei, Der Nachwelt es zu sagen. Was wir geträumt, das ist jetzt wahr, Man liest es an den Thoren Der Wiener, todt schon manches Jahr, Der fühlt sich neu geboren. Das Morgenroth der Freiheit blitzt In tausend gold'nen Strahlen, Wir danken Gott, der uns beschützt, Wir danken ihm vor Allem. Er gab uns Kraft, er gab uns Muth, Er gab den Sinn, den rechten, Er gab den Adern frisches Blut Die Freiheit zu verfechten. - Wir waren krank, nun sind wir g'sund Sind plötzlich nun genesen; Wir danken hier, zu dieser Stund Für das — was wir gewesen. — j 1 Der 15. März, Tag -er Erfüllung und des Jubels. Wir wünschen uns nicht mehr zurück, Uns grauet vor dem Graben, Den wip nun erst mit vielem Glück Hier übersprungen haben. Es ist führwahr nicht Kleinigkeit . Den Abgrund zu umgehen, In dieser sturmbewegten Zeit Den rechten Weg zu sehen. Doch Dank sei Gott, er gab uns Licht, Er gab uns die Studenten, Die standen fest, und wankten nicht, Mit unserm Recht in Händen. Sie wagten es, und warfen um Des Landes großen Schergen, Sie machten chn für Oest'reich stumm. Er mußte sich verbergen. Sie gaben uns den Kaiser ganz Den Mer uns entzogen, Sie gaben uns der Größe Glanz, Der Freiheit Strahlenbogen. Sie bauten sich ein Monument Für jetzt und ew'ge Zeiten, Für sie das Herz in Liebe brennt, * Es danken die Befreiten! — Wir denken nun jetzt auch an die, Die in dem Kampf gefallen, Das Wort der Nachwelt spricht für Sie, Es wird nicht leer verhallen. Und jährlich soll zu dieser Stund', Wo sie für uns gestritten, Zur Andacht öffnen sich der Mund. Um Ruh' für Sie zu vitten. * AL > Gedruckt bei Anto» Benkv.