Wiens»' ZIM-kiblioilisk, 471 B "W / - Das ist: chau- Wrmero Vattcrlands / vnvergleichlichen Handhaber der Rö. misch-Kacholischen Kirchen / vnd unerschrocknen Röther der deutschen Frenheit /zu einer Gchau-Pünne / welche rintwe- ders niemahls solle eröffnet worden seyn / oder aber hinfüran nit mehr solle geschloffen werden. Warum ? Alldieweilen Eur Lhurfürstliche Durchl. Zhro selbst aygne vor die Ewigkeit ge. bohrne Persohn gleich in einem durchleuchtigisten Spiegel le. bendig entworffen zu sehen / gnadigist geruehen werden. Be. liebe/ Eur Shursürstl. Burchl. Zhro Löwen-müthigen Abriß in genauere Betrachtung zu ziehen/ so wirb in dero gnädigsten Augen Sonnen klar erscheinen/daß der Maximilianische Hel- denmuech durch kein andere Herrlichkeit/ als eines selbst ayg- a » nm O x v i c ä r lo. nmGegmkvUkffs nachtkucklicher/ key der darob erstaunen an das Helle Liecht eines vnzergäng. wunv5e^!?-Z gestellt werden. Vor -in ^ ^L^"dkrin ^ Menschlichen Sachen spi. 'enden Hand GSttes dienet es z daß die Wdbrüchige Un- danckbarkelk / die allbereit schon gantzer zwey Jahr / vmb ZH- ' Unecht- vnnd Z>ero von dem Himmel ringe. y,,d ^n letzten Hertzstoß zuvcrfttzcn z Hren ^ wetzet/ mit dem da vnd dorr / auß. d''d"nbrechenr>en Kriegs. Jeur Oero Giorwürdigisten NaM 2» ^ dene ste doch von Grund auß zuverfin. demuffiget / als verbittert befindet / von Ani"dt zu Stund vor dem Gottlich.vnd Menschlichen An- Mcht nur desto hellglantzender mache. Die feindliche / nachdem«- sie säst alle Gtändt eintweders auff Regierung«. Akt in ein vnverani. « ^ oder aber mit dem vergoldten Angl m d.e grosse -fridenbruchs.Miantz gezo- endlich auch/das Mik Oliven-Aweig ^'ndw^dne Schwerdt z welches vil mehr umb den mit so heissen Acheren erwernten Ruhestandt beyzuhalten/an Zhro Fhurfurstl. Ourchl. Heroischen Eeyten hangte/ gewaltthäs tlgerWetßauß der Schaib zu zwingen. o^^^^^undcrtefich zwar fast zu einem Stainz daß ^Erreich dergleichen Ungerechtigkeiten mit dem T>urchr .^n^E^n Fhur.Hauß Bayrn/ dero Gigretchen Waffen sie denen fie herein pranget z mit ewig-vn« Erblichen Danck abzuzahlen hatkezzu ein unwiderbringlichen Schaden und Nachehei, selbst eigner Hochschätzung an die Hand nemmen könne z vnnd vor der ehrbahren Welt nicht schammroth werde: die weiter zuruck, vnd vorauß gehende Ä?. ^?^?dlachkn halber shr Unglück jederzeit be- h.rtzenden Bayrlandsz sahen dises Unheil ( obwolen es kein Unheilz besiegt werden z damit man überwinde) längst vor Aea'rümk? / "^'«6 die Bayrische Bottmässigkeik vergranitzte z in einem so wenigen Umbkreiß schmücket selbe s?s,^/^?ö^k^?^^''nilianischkn§hur.undGchutz. İttr° mLL"" Bwsmä«. Zch redenitzAurchl.L'hurfürstz von d-mLello-oder 8i- tzoveü. v L v i c ^ 110. Loveklschen Golstandt der Bayern / sonst wurde nebst ande- rer Königreichen vnd provintzien schier das gantze Teutlch- land den Bayrischen RentAmbteren ihre Dienstbarkeit ver- zinsen ; sondern alleinig von selbmahliger Aeit an / da von Friclerlco /^enoI)LrIx) Oesterreich auß den Bayrischen Pstichr - Banden abgchaiffkcrt / vnd nachmahlen durch deff geerönten Kauffmanns §aroli VI, schändtlich -betrügerischen Underhandlungengestürtzet/ jhrekurtz zuvor angebette Herrschasst/ dasmitdenaußrrlkffnistenLandereyen in einander gestochene Bayriand/ mit so Ertz-Feindlich-als Ertz-Her- tzoglichen Gewaltthätigkeiten zu zerglideren dergestalren an- gefangen / daß es stchannoch deß Römischen Adlers / der dem Oesterreich anjetzo gleich einem Erblichen Kessig-Dogl/ an dem güldenen Glücks-Faden nachstieget / bedienet / mit unbarmhertzigen Klauen dem sansstmüthigen Bayrlanv nach dem Hertz nage- Aber / O giückseeligister Lands e Varker/ durchl. Emmanuel i noch die Göttliche Dorstchngkeit/ noch Eur Churfürftl. Durchs. Datterlich - wachtsames Aug / kundte länger zu dem ärgerlichen Begännen / daß Oester- reich dem bekandt blut-stoltzen Anmaffen nach allgemach die deutsche Freyheit/ Land vnd Zeuch vnder jhrehochstekgenve Mst zu stürtzen suche / durch die Finger sehen. Der Löw rich- ter sich aufdie Gebain/ ergreiffk die Natürliche Gegegenwohr/ vnd von dem HErrn aller Heerscharen / welcher in der Hand der Wenigen v« weiß einzuschlieffen'/ angeführt / brüllet also nachtrucklich / dass demyntreuen Schwaben-vnd Francken- Land , das über fshur-Bayrn ergoffne Meineyds- Gisst/ ohne fermeren Nnftandt in den aygnen Bursen zuruck ran- ne; Die herrliche Wafferströhmb aber / Donau/ Lech/ Etsch vnd Enß / in die Dienst - vnd willfährige Ufers. Felder Süßstoffen / vmb den grossen bäaximiüsn Lmmanucl zu vmbar- inen / vnd in die von Dero Vaiterland abgetrungne Landschafften widerumben / weil es dem Himmel also gefalle/ einzusetzen. - n Go leben dann / Eur offtmahls schon kodke / ndoch nur allezeit lebhafftere Durchleuchtigkeit ! Als welche / sambt Dero von GOtt mit Znffien bereicht - vnnd geseeg- neten Herrn Bruderen/ so durch dieschwartze Unglücks. Wol- cken/gleich dem vnverblcndtlichen Himmels-Aug/ zu der hoch, müthigen Feinden Dsistuston > desto liebreicher hervorlchim- b . merck/ Q L v I c L? I O. meret / vor allen anderen ein rechtmassiger Churfürst -mi-s rulirt zuwerben burchgehenks : Auch von dem Neyd selbst/ mit einem vnaußlöschlichen Ruhm darumben verdienet / weilen G>e alleinig die Römische Reichs-Freyheit / auß fremb- den Kriegs Troublen zu entreissen / vnd nicht in selbe zuver- sencken sich Gnädiglst angelegen seyn lassen- Und fürwahr/ wann der sterbende Maeedonier-König Philippus/nit im Todrs-Hualbm geredet / daßernemblichnie- mahls absterben könne / wann sich schon seine Ecel von dem Lech trennet / weilen er Mxandrum dm Grossen hinderlasse/ so seynd vnd bleiben Eur C hurst. Ourchl. von nun an / biß in die langerwünschliche Ewigkeit vnsterb.-tch : als zu Dero glorreichisten Nachfolg / von dem Köi iglich - fruchtbaren Helbaum aller M'ldhertzigkeit / Theresia Kunigunde / dir gütigtstkNatur schon so vil herrliche Iweig abgestammet hat/ welche nach dem Datternchen Flor / zu der Ehr GOttes/ Liuffnamb der Kirchen / vnnd Trost deß under deren süsse Joch sich neygenden Bayrlands / ewigvnverschweledt grü- ncn werden. Ich brich meinem Hcrhbrechenk cn Erster ab/ die Schau-Bünne deß im Harnisch stehenden Bayrlands öffnet sich. Lur Churfürstl. Burchl. verleyhe nach angebohrner Grundtgütißkeit Gnadigiste Äugen vnd Ohren : Dann so vil auff gegenwärtigem TheatroWort erhallen werden/sovil- mahl thue/ obwolen ich es auch mit aygnem Blut zu bezeigen brcytwillig lebe / in allschuldigster Devotion, vnd er- sinnlichen KelpeS versichern / daß ich mit demüttgistcr Empfehlung leb vnd sterbe Aur LhmfW. AurW. Untetthliliiglst/tktti'sehorsambsterDicriek WG N!!NMMZ,aude»LZe>tt. vtzlchdrme ich / an Ihre §hurfürstl. Durch!. Unft' ' rem GnadigistenHen-n/meme m tieffester De.' ^ muth verfaßte Dorredt / vnderthan.g.stbesch offen/ so neiget sich weine Zeder zu d,r / Hochlar- chjster xeftr / vmb vor allen deiner Augen vnd c>t.-en Gewogenheit / gegenwärtige Gchau-Bünne/ dcg >m UL«-"»--. -"-""»-"7"«»«-» >ch außzubitten / vnd hernach an deine /wegen Adel / Gluck/ v^r Tugendt anfehliche Persohn/ eineZragzu Mm.Ob du dich nemblich in dem Eingang diser Lome _I>LZ« villeicht keines ^LnecirmschkN Lollnirm vertrostist . E)- iaest meine Anfrag / zwingest mich / offcnhertz.g zu bcken- nen/ daß de. meiner Wenigkeit zu vll Verstands zu trauend/ "'ch m« ««iugaxstWN °°° -,->n «Nden werdest. Sagst du nein : stehest aaff meinem HMWru^dt. Gevtemahlen mein Absehen nicht dahin N tt / daß ich mit weit gesuchter Redungs - Art/ emen Golden - oder Zweiffels-Knopff/dene niemand alsem^.a- cedonischer Welt-Bezwinger aufflösen kundte c zumahlen ich ein Versianischcs Reich nicht zuverpfänden hakte y m einander Ächten: sondern alleinig also zu reden / m.chbemuffi» ae / daß auch der gemaineMann die Sprach verstehe / vnd was er den Zridbrüchig-vndvndanckbaren Zernden zu ank- 7-nmN-7 -°»L«ch--E-^ ««E«7d -Y.-UP-- lädier / wann du da vnnd dort einen,öltest ersehen / muß d^n Verstand verbesseren / die Trucker - preß aber deine Gedult Welcherbeliebenwird / das mit dem zu ^inem'Dienst folgsambes mit gütigen Augm zu überfahren. Sebe / vnd damit du wol lebest / lebe dem '' Durchleuchtigisten Shur-YaußBayrn/ wle.ch/ getreu. b r Trrat> Lrrac-1'3del!. ko!.r. Ver^z.zettheilen/lisezertheilten. 5 ol. 4.!n^ 2. Euer/lrseZhrs. s- ^ r-schlaffe/liseschlaffe. tol. 7, v. Lz.die/lisedise. 5 oi. 8 , v. r.Bschluß/ Me der Bschluß. foi. i r. in ivi. lasse/ lise lasset. 5 si. 14. v. 10. werden/lisewerdn. toi. 1s. v. 15. ich / lise ich. toi. r 7. Vi. Ilse VII. eo6. v. r y. bißher 6eie3lUt. toi. iS. v. 4 i.Rich.lkseRißwichische.eoL!.v. 48 .bethörren/lisebethören.fo'.Lr. v. IS. wlrffr/liseymff. fol.LZ. v, l s dem/lise den. eoci. v.2r. Bey^elearur. co6. v. ZI. veranlaffen/tise veranlasset, toi. 24. v. zr fünfften/lise fünffen. eo6. v. 46. den/ ilsedem so!.-?, v.26 enrzweyten/ liseentzwepr.«oä. v. 2^.Bayrische/ din. lrse ketzerisch, toi. -r. v. 4. Mittl/ li e Mitte. eoci. v. 46 entladest/ lrse entladet, toi. zr. v. -o.verschnauffr/liseverschnauff eo6. v. uk. rvelcher/lixe welchem. foi. z6. ^4 Platz/lise Pfaltz toi.^y. L. Tormittag / lise Vormittag, toi. 42. ^1. l. Maremalicus/lise ^iLciiemsricus. toi.45. v. rr. dem/ l'se dein. toi.47.v. z8. Undergang/life Underrhan.eoci. v. 44. Kundtlchafft/ljse Bundtschafft. 5oi. 50. v^rs schon die obermüdete/ lise die ob schon ermüdete fol. 52. v. Spitz / lrse Spttz?Lo6.v.zi vndzL.Anmachung/ltseAnmahnung.tol.s-.v.A.widrige/llje widriger. eoci. v.28. Grausambkett/ltse Grausamkeit, coö. v. 4-. «ugemerglet/ ltse außgemerglet.toi.Sz.v. 2z er6eieecur.fo .64. v. s.verfechten/lise erfechten, toi. 66. v. 18. Sturmwand / liseSturmwang.toi.7O. v.?, zu/lise zum to'. 71. v. rz.Muud/ lrse Mund. toi. 75. v. io. Rerch - Convent/lise Reichs Convent. toi. 76 . v. V.4» das letztere auss cieieatur. eoci. V.40. pcopvs, lise propos.toi.77. v. 7^ ten/lisete. eo6. v. y.angeloffner/lifeAnget-offner.toi^«.^.^. kan/lisekundte eoä.v. 27. gefallenden/ lise gächfallenden.foi. 78. i^. *2. lausten vnv stralsten/ llselaufftvndstraiffet.foj.Ai.^/z.auß/lrfein.foi.AZ.^ -.muffenden / liss lauffende. eo< v. ;o: laß/lise laßt. 5 oi,95. v. i7.gehe/lisegäch.toi.96.v.i2.ver- falschten/ltse verfälschten, toi. 97. v. 28. Kiß/liseBlß.toi. 98. v. y. ein/ lise ain. toi. !vr. v. 15. Carthaunen/lise Carthaun.foi. ,04. v.;, bevden/lisebeyde.toi. 104. v. 4s. werden/lise werden/wundere ich mich/daß Bayrland nit vonkksten schon längst nach dem Schwerdt griffen habe. Erster -rster «ff - oder I. Wen. Go in der Music vorgestellt wird. sZ-tvaris oder Bayrlanb in NbtVesenhelt LLVsria,§hur.vnd^ands.Msten Itterc Schtnertzen Wallen im Hrrtzen/ ^ Die niemand stillen kan / Als Maximilian. . traurige Gorgen s gu Nachts vnd Morgen Ob schon ich jetzund full/ Muß dannoch schwelgenstill. Aas Kind verzaget / Wann v'Mukter klaget/ , Mein Gsichk muß liebreich seyn / Und lachen in der" Grosser Emmanuel / ^ Mein Leben/ vnd mein Eeel. Wo immer stehe dein Jeldt/ Vergiß mich nit im Feld- Hör! was ich begehre/ Dein Zahnen bald kehre / Zu küssendeine Hand/ " Seufftzttdas Vatterland- A "Lavans, als eia an tev Alter/ vno n.err- lichkeit- voüeyAn- gchchr vs- «erLbls Makro» erhebt sich auß isren/ von vier LöweNj veewach-- reLhroa/ vttdlrtt- ict in ety iveiß/vub blange- nsöckletra Tallar auff/mtt denjhr angebohr- «en Ln- gendell/ vnnd vn» derbübenden Re- girrungea bebev» settsbe- glepret. Ach! c r ) Ach r Götter steht shm bey/ Begnadet seine Waffen/ Glück vnd Sig thüt verschaffen - Barmt ich ruhig fey- Ach r Götter steht ihm bey! ' 'r Oiestarcke Himmels - Heer / Schicker auff seine Geyren/ A uff dass ste mit ihm streitten / Wann es vonnöthen wär / Schicket die Himmels. Heer r Hart mir mein Einöd fallt: die Lieb/ vnd Forcht mich quöllet? Emiedes mitGewalt/ Bald piß/ bald das verstellet: Die Lieb mein Gmüth ergötzet / Sie Zorcht tödtlich verletzet. Das Hertz ein Kampffplatz wird / I^^See,Kriegführet/ Mrrchr selbst duellieret/ Und meine Ginn verwürrt. 27»' ! kund, ich vors gedencken/ k°'L7m ^Engstin Gchlaffversencken/ Th'», »t- Dilleicht jertheilen sich Die schwartze Wolcken. Brüch. M« Komb Schlaff! H süsser GOtt t M Du Abter meines Wurms'/ sr»he. Und Stiller jenes Sturms/ GornmeinHertzpflegrzsche.een; Echt Mich Bayrlandan/ 'Wie Ich Marmiiian rrostloß müsse bethauren. M''. Komb Schlaff ! liebreicher EOt,/ »>«» Versüß mein bittre Noth^ klar. 'Hier bin ich Morpheus, Dcss Menschen bester Gnuß, Der dich vertreibe / All Angst und Kummernuß , Und d'Zorcht auffrctbe- Don Göttern abgrsandt Wach dem Bayrland bekandt / Wie wunderlich jhr Rach, Das Glück gewendet hat. Ab deiner Angst, Marron,verschnauff, Ich blech meinen Sinn-Bildern auff, Und schaffe dir ein ?raum, Äcrs Hertzvon Sorgen raum« II. Ken. Go Mündtlich vorgetragen wirb. I^auclemius, VNd k^ecallus durchs Grundursachen, warumb sich Bayrlanv bey Abwesenherr jhres Lands-Henn entrüstet. ^ .Endlichschlaff.sie.GOttftgn-demMb- ß lanv/ damit outrostreicher erwachest. ^'2''',?^?'^. soll I^/vsnnöthen/wann nichtvaS vorkm ln ^drkett wall u ^ ^annoch überschwemmet werden. 'Ärrwunderlkchsthelnt cs/ > kein Sch'stdruch »°"mn/ sonder ^ ein Windc»,»„andchaffug gefochl-nhabe Dann giaumi^ "-' . . ^en wer- verlrffAereMulter/alseden Basrians / vader vecsonnksnq , ^»beuL i oder der vor, Alte» so beuan^ ste/vua» »erehrte Schlaff- GÖtt/ schleicht -chfast tznver- Vklckc t» ittnmtt Stern »erstickte» Kiepd auf dteBlna/ »rächt sich genau an das Bayr» land/vkv Nachdem er selbes mit der Schi «ff» Ruerhea dreymadl berüyrt/ löschet er dle r« der lt»- lk'l. Hand grschrvrm- «e«e Zacket au- / vnbvkr- '' schwindet» * Zwey/ dem Aast- hen nach/ vornehme LandS- Berwak- ler hedit». uen sic jurun- derredvng deßent» blößten Theatrt» ^ dB""LnrLiMA« , E al>r«t Gnäb'gi. fisrLhur. vns Lands Fürst (invisem aemblud»«»«^V«uw W-tt«n «ff.^ niemals s» wen stchenrfecnete/daßermmr ein wach ö a u ff Mgtichei, Brauch lang« Hand darreichen kunv'e. Ob schon die m ..» d-ttbraus-aoenÄ-erS.W-I-n herums-gI-ndemSchiff,sa>tun°noi P der. se-uv/füdren selb« doch / vnv ln»ren d-n»rrigenSch ff goffden Hertz' vnironig. Dochbistdus«m bequalltenBryrian .. ",e misten/annoch Grund kommen. Ligensinige G-haimb»uffen/ vnd v, M ^ ^^„«„mbde verborgen > weiche vmb je ichmeryiicher werde. Lm>giultsense»nd,dgmic einer->1lg-me.neaKl«>»mMkiik »or-edogen w«^^ W » Hungarn/deß ^erreich/ ^ ?? „ ^j' Ht a » d s i NWelschland/ der »nversöhnlichenZerfaffung >m UN» ^die in 7n 5Lk°"°^-?'°ubI-n in Spanlsch-nN.derla.w-m Wer hak N- »r. «ist M?!?k/.no?n n!a erwünscht-nRuh-standtgesetz,?l.-ua. Durch! M Payrn aLr^t^nY,^7^/c? ^ ^cern Cm Heldenmütige Löwt« behertzi- !- N>n ihrerJungen/wann sie sich schon in denWaldungen ver/chles- aa!" aen dem ^ei n?i uaEn « u fzu suchen/ und die schwacheKlauen Ze- suff sicy gen oem rZeinv zu alten / so sie nur versichert bleibt / daß selbe kein Räuberische "UrauchS Gefaben: " e sich bißwetlen auß einer verächlti- Bavr^no man»-,. Tnmrfal,. O! dis-s »ersetz?- dem betrübte., Sttch/der ihr jchler die Seel trennere. Bövoraberwachsie ^EsZZN«L«N;«:sr ick« b!denÄi n^n,Ä^" k°nnen)gesprungenware: Ach! (Icherrattere, wann and a-n°mm-n knk-n,^''»' einenHcrgang mit dem verwittibtenBap» s-ASZL- 5 -K«« E"» w5 nd^?K5 Undanckbarke.t.n die Scheuresamble Unnd d.V-il das Cdurfl. n>eh>epd.gistcAnl,genvns«resBaprIands,daßstegie,ch,'am mitihcemSchwa.k, DE und dem/ auß den Ääglen erpreßten Blm"- einen Erk-Feind/ vnd aissriae M. t-us-ui der d^n '- - Sitz «bermahligg-kr.-t-n werde. I.uc,. kands- weiß, wM, vnnd w-rd belohn«» / kan dergleichen Krieas- Kinder» Pfe>l/loberQanck.»ergeffneFeindauffse>neSgröstenGu!thälerSKo»ift»mi- kebeudar- der/ in den Feindlichen Bussen zuruck jagen/ damit er erkenne, dab ^iean-d M. 7 ' »?nL^ 75 b'"^N.tqbräuchi.^ 'N°°- b-ech-^r. Also ist -s, wann GO,t, dem- in der Hand der we mehr aber d s/«vnk/, mdi vnmLglich/seinenSchildt Nit vorbieg-,wird villeicht durch Er- ' ibtennagendenHertz'Wurm nunmehreinge. L:- Pr"o°»i»°- ^V-ttramn vndNmn»'» " AuUehen durffiemil lexdenJst also ein fUs tzleuuud ^ettMu-nvndgrundtich-Zuversicdl a u ff d,-Himmlische ^ ephulffzu mg. Köaigrei. Schlaffe woi, geliebtes Baprianv. K--. Schlaffe chen/nte- wol. mand als fera argi- stenFelnS gfvßqe-. viacht zv habm/mjt grösst« Hertzra- leyder- fabrea ««k. III. )eS «m >at ,ci. >r >re u- es- ze. he g/ ir- m ie m r- ln t- in !N n r- S n n N N s s > i. > ( f ) III. »m. Go in der Music vorgestellt wird- k4orpKeu8 stellet den arglistigen Übergang der Reichs-Statt Ulm im Traum vor. ^MAWaffe Bayrland/sicher tchlassk/ In der alten Ruh verbleib: Außdem Gmüth die Horcht abschaffe/ Alle Sorg vom Hertzen treib. Was Maximilian/ Im Harnisch Hab gethan/ Und gemehrt dein Helden-Macht/ Zn mein Traums-Entwurff betracht. "Stumme Aufführung. yLJe Reichs-Statt Ulm tritteL als ein/von Kriegs - Pufferen noch vnge- ^schwächte Vestung/ in einem Iungfrau-Krantz auff die Bann/rechter 'Seiten von einem krüor, Lincker von einem ^acririus begleytet:Dise/nach jhrer Maynung dreyfache Einigkeit / welche zu trennen kein Mensch gewachsen seyn soffe/tragen ihre gehetmbe Rath vnd Anschlag zusammen/wo/v nd wie in Vas Kriegs-Horn^welches Francken vn dSchwaben wioer dte/demHauß Bayrnftey,gelhaneFcids/vnd ^eurrakicecZ-Versicherungen angeblasen / mit ein;ustimmm ware/^nd folglich dem angeregten Chur-Hcrußeintwedersein vn- verantwoctentlicherFrtdeN'Bruch/odsr vnverhütliche Kriegs-Burd auffgetra- gen werden kunvte. Aber diß Feur möchte nicht also vertuscht werden/ daß es mt den Rauch von sich gäbe: D'sen zu beobachten wird ein/inKriegs'Lüsten wol durch-vnd abgembner Obrist - Leutenant Pechmann vonJhroChurst Durchs, in Bayrn erkisenwelchcr sich vnder demFuxbalg also artig wußte auffzuführen/ daß er der Ulmischen Irrngfräuschaffc vordem Gänß-ThoreinOhrvmbgertben/ vnd in eignem Bmt zu einen Ritter geschlagen / der Welt kundt gemacht habe/ daßnichrs vnüberwindtlichseye/wann ein behertzterKriegs,Verstärkt denDolch tucke/vnd GOtt die Hand führe. klsr. "Ulm im Iungfrau-Krantz hoch angesehen/ Ziehet die Zhrigm wider zu Rath/ Wie sie den Hrisens-Bund möcht vndergehen/ LZamik jhr Anschlag nit kombte zu spart: Aber indem sic sucht Bayrland z'anführen/ Müßt sie verllehren. Auffdem Goldaten-Tantz Den schönen Zungfrau-Krantz. ^iVlor- x>beu§ kombt im vorige» Auffzuz hervor mit seiner Echlaff- Ru-khen/ vnd bringenden Fackel? stellt sich an/ dem schlüffrN- devBayr- iundeme« Traum zu formiren. "Nachdem ^4or> xlieus llilt «einer Echkasf- Rtttthea vnder- schtdilche Gebärden anfffüb- rett lassen sich bre Lraum- Btidrr sehen- *tv5or- ^>beus leget die stumme Traums Außsüh-, rungauß. B 'In, IW. Indeme ^orpKeu8 stngt/machen Ulm/ ?-ttor und ?Lkritiu8, Artige Un- rerredungs - LNitteu : welchen Pechmann / rechter Geits wie ein Thur- Bayrischer Officier / lincher auffSchwäbisthe Baurn-Manier bekleydet/ aussoen Fuest n chgehet Da er aber als ein Golvat/kein gutes Gehör Hof fer/ kehret den Balg vmb/vnd ein mit Eyr gefülltes Zamlein der Statt Ulm fail bischer: Dist dem verstellten Baurn nichts Arges zumuethend/ er- greisser etliche Eyr/ welche vrplötzlich in der Hand gleich denen Granaten zerspringen/ Pechmann vnderdesstn Zeit gewinnet / ihr den Jungfrau- Rrantz von dem Hauptzuentziehen - Empfangt doch in dem erfolgenden Zulauss/ vnd Tumult der Burgern/ ein vnglüchstelige Btestur/ pnd lrnchet rodrs zu Boden. peckmann/der tyeure Mann/fahe m Karten/ Hanget den Mantk gleich nach disem Wind/ Wolt nit den Außgang der Untreu erwarten/ Gander entgegen ein andren List find: Da er mit Seinen ein Baurn agierte/ Und Ulm verführte: Der sonst hoch-gschornen Statt/ EinNaßgedräheehae. Aber/ O falsches Glück! Wie zeigst du deine Dück s Auch mitten in den Eigen/ Muß Pechmann vnderligen/ Und mit seim Leib vnd Blut/ Zahlen sein Helden Muth. s»«"," Pechmann! b/lor. schlaffe fort - i°-Sch,aff Aurch Gifft/ ^eur/ Gchwerdk/vndMordt/ Muß sich an Himmel heben/ Das schön Soldaten Leben. T»er Heldenmüthig schlagt Sein Leben in die Gchantz/ Au letzt darvon a uch tragt/ Ein Gig-vnd Ehren-Kranß' Turch das vergoßne Blut/ M uß man ein Purpur färben/ Der kein Gchaab sörchken thut/ Und niemahls kan verderben. Ein Ein tieffgegründteWund/ Die ein Held im Leib traget/ Gleich einem vollen W und/ Don dem Derwundten saget: DaßeringrösterGsahr Go ritterlich gelochten/ Und auß der Jeinden Haar/ Ihm selbst ein Krantzlem gflochten. Lsvaria vom Schlaferwachend. seynd die Bstchter hin/ Air ich im Gchlaffvermercket/ Himmel erleucht mem Ginn! Götter das Bayrland stärcket! Soll/vndkansstyn/ Daß Ulm mein Bekriegt durch einen List ? Lelio. Ist. Soseyeesdann: Treuer peckmann/ Was ist rvol gweßt dein Hertz-» Lelio. Ertz- Hat diß dein Hertz Gemacht auß Ertz/ Zwischen den Mauren brechen ? Lelio. Rächen. Ein gfchwinde Sach/ Ist die Rach/ Warob mein Gmüth verwirret k Lelio. Irret. Ichjrrenit/ Weil mirderIrid Dom Nachbar-Dolck versprochen: Lelio. Brechen. O harter Streich r Wo auß O Reich ? WasfolgtaufbrochneTrcu k Lelio. Reu» * jZLVLNL vom Schlaff erwachend/si- hetsich jhres Lraambs vmb/vn» Lekombt von dem auffjyre Wort zurück fallenden Ecd» meh- rereNach- rtcht- l War > cs > M WardkßBschluß/ Und Fridens-Kuß/ Mit dem man mich vm bfangte? Lelio. Fangtt. bLv.»Zch spür noch keine Band/ i»ch-°d/ Mit dem ich war gefangen/ Eg" Führ noch mein starcke Hand/ «°nd?m Nach Wunsch/ vnd nach Verlangen/ Ldroi, Der Löw laßt sich Nit stupffen/ E' Und in den Haaren rupffen/ Bevor beybiserAeit/ Wer diß meynt/fühlet wett. *8sv3ri, erkiset die fteltMe Mutter GOrtes vor ihre kandrS- Pakronia. Zch trau zu meinem GO«/ , Er wird mich nicht verlassen/ Gnu Bayrland also hassen/ Daß ich soll meinem Feind/ ( Ob schon ers-ctzt vermcynt) Werben zum Raub vnd Spott. Weil er sonst dem Gerechten/ Halt starcke Oberhand/ Wird er mich auch verfechten/ Zu einem Underpfandt/ "Sein Mutter ich ernenne/ Dor mein Schutz-Frau erkenne. So Mündtlich vorgetragen wird. dritter ein mit so kaHenik- tverthen / als hoch- Ein Nasenwitziger DEor wechslet mit einem Bürgerlichen Rathsherm Wort/ wegen Überlistung derReichsz-StadtUlm. ! Bürgerliche Rachsherr Kundte wol / geliebster Herr HvoÄor,ein unverhofftere / vnd über alle Hoffnung geschwindere Zei- L ^/ kung eingehollet werden/als die arglistige Besatzung der / sonst hoch- außsehenden,vnd festen Statt Ulm? voü. Die all ru grosse Auffrich- tigkeil c p ) W ßkgkeit derUlmer/vnd etnfaltigeZuversichtauf einen gutenNachkqmn beschleuß wütige» njgtedaskeckeUndernemmenoeßBayrischen*wage^Ha!b:oann stemeynten/ Mbärde« alSware nunmehr die ersteWetlEinträchtigkeit/aliwo daSSchaafsicher dmffre ßoitzierea- «n der Seyten deß LöwenS schlaffen. Oec. O wo! ein vnzeitig.vnnd jhme selbst ^ schmarchlende Maynung! OoÄ. Ich föcchte/ jhr getrauet eüch ern dergleichen weicher Bayrischen Frevel zuverthätigen ? Oec. Warumb Bayrischer Frevel? Und nit Mm vnseren? Herr Doctor ist ja auch imBayrn/vnd a!soelnM"glivdeß sovenamb- gantzem stenFrevels? OoÄ. In Bayrn seyn/ vnndeinBayrseyn/istimMoyrentand Gespräch wohnen/vno nit schwartz werden, Oec. Soeriaube mlrvann/HerrDoctor/ de- roVatterlandzuwissen. Der Gelehrten Vatterland zwar / welchen mich A mein NeffsinnlgeSchrifft.Veritändnußvereinzehlet/ ist allerOtthen: Meinlges aber in Schwaben, Oec. Widriges Glaubens ^ Oo^-. Da ich noch die Kinder- Macht Schuechtragte. Nachdem ich aberhierzu Land auffdasEoangellscheCredir ec- hvffärttg armen müßte/war ich genöthiget/den Balg vmbzukehren/ vnv mtt etner Carho- lischenLarven ein anständigesUnderkommenherauß zu locken.O^.HerrDouor dueasorgt b eichtet wol offenhertzig/obwolen die Bercht ihriger SeytS ein Spiegl-Gefecht " . - ' seyn muß. voÄ. Seyet jhr zo mächtig / bewögtes. Occ.Jch mayn/ es brauche kein siarckenArmb/einkleinesStainlein/über.weltztdisesNabuchodonischeTraum- Bild. Zwey Ursachen mercke ich/haben Herrn DocrorSEyffer also entzündet. ^ 'ck s-z Erstlich/daß man diemitvnswol verständige/aufferdenKriegs-Geschäfttenge. „es Ober setzte Reichs-Statt Ulm über aüesVerhoffen/vnndBlllichkeir mit einem/in den bEs r» C gux- -ritisira« Fux-Wad! gesteckten Kriegs-Dolchen überfallen / vnd bezwungen habe. Ande^ rens r Daß sich selbe einer vnverdienten Unruhe wegen der hrneingeworsseneK Matinschaffrzu strchten hätte. Oon Trohen emem ven Halß bricht/ vnd der Sig mit vollen Glä sseeen auff d ^r Panquel-Taffei kan erobert cverden/so wird derBayusche Löw wvt Arbeit gewlnnen/oteSturmvolle Krteas^Gurgln zuerwärgen. OonsterblicherDanck/baß er uns den Schlüssel/mit deme der Feind vnjerVatter- land leicht! ch öffnen kundre/so wunderlich habe in dieHändgeliffert/emferrner ttn rschrocknes Vertrauen auffjhnesetzend / erwerde mlt aUjeltlger Hanoha- buW^aSAb-vndAußsehen vnsers Durchleuchtigisten Landt-Verfechters allergnädigist beglücken. Go in der Music vorgestellt wird- 8.iv,n-fihe«ab-rmahI1mTraum/wlcmttMcm> ming fast der gantze Tchwäbifche §rayß an Ihr» Aurchl. überfalle. Lav. Th Miß nit/ wierlurfey/ Wohin der Schlaff-GStt zihle/ Daß er mit mir heut spile/ Lass ich den Göttren ftey. ^Lsvrri» V-V Klar- xkco Wirr erumb avgrsoch» Ira r «Brsttirr ihre« StzrsLs Die Augen er mir Mund bricht/ Zetzt schließt ers wider zue: MeinGmüth nach ftinBefelch sich richt/ "Zetzt wachts/ietzt tvllls die Ruhe. Und meynt/waNns also schlafft/ Werd nichts der Zeitversaumet/ Conder ein Nutzen gschafft/ Wells mir so glücklich träumet- Nicht anderst ein Schifflein im Meer/ Wird triben bald hin/vnd bald her/ Biss endlich an dem Port/ Kinde ein Fridens-Orch. »Uadwir» auffets» mablvoa rem schlaf Aderfalle». * klor- ftieur augevdlick ltch er- scheinet/ -er-hrt da-Bayr- kan- mit derGchlaf Ltatthens vud fangt an »u finge». *In de» kufftlaßt sich eine Kugel sehen/auf «elcher derGchwä -ische CravKik- tnmlulrl entworss- fen wird. Melkrag Vor aade^ »eaßcht- Ulm ist erworben/ peckmanabgstorben: Wohin wird jetzt Maxmilian/ »Hinwenden sein SigreichenFahn k "Wann das Eysen hitzig ist/ Bricht man alle Waffen-Krist/ Man schmidet/ man schwitzet/ Den Kriegs-Verstand spitzet/ Von einem zu dem andern kracht/ Und rin Dictori-Ketten macht. "Estraut sichMemmingzwar/ Zn Gegenwöhr zu stellen/ Den Royer auch zu fällen/ Za endlich gantz vnd gar/ Mit feindlichen Kriegs-Gschützen/ Zu Haaglen/ vnd zu Blützen. Aber Aber wies Feuer pflegt/ Nachdem der Gwalt verzehret/ Und der Geist wird gesperrt/ Cs sich in d'Afthen legt: Also nach Bonner-Wetter/ Sucht Memming gute Götter. Ber Nachbarfchaffk entfallet Hlemikdas feindlich Gmüth/ Hängt d'Fiügel/ nit vt! prallet/ Und singrein anders Lied - Den Löwen hört sie brüllen / Den niemand kunbte stillen- Dilling von Schneien fliehet/ Das glehrte Heer mit ziehet Und bett den Kriegs-Gott an: Lauing fürchtend die Laugen/ Die Mars gießt in die Augen/ Crgibtt ihren Fahn- Schwaben das längst gecrönte Haupt/ Darzue auch endlich neiget/ Weil es nit feindlich >ey beraubt/ Ein Dienerin sich zeiget- Z>em Löwen Zu geben §ron/ Gcepter/vndEhr/ Breitwillig sie war. ksr/eaao- otert Hess- tig auff das hi»- vnd her garucken- de Chur« Bayrische Krregs- heer/laffee doch nach «Ld nach vom Feue ab/«irv verdunck. let/vnd rerspnagt die gantze Kugel: auß welcher folgend alle Skatts- Wapheu/ der «int« mit Mesp mtng er» obeete» «der tn die Corrtrida- llougesctzs renOer- thernauf die Heyda Seyte» deßLhea« trt/vud i» die Kn» ge» falle»* affen sich Mche gle<« Hdllffche» Gespenster» Mren / so an dem Kleyds-Gaum deß schlafenden Bayr« lands immerdar rupfst» / biß sie ein geharnischter Mann mit blossem Schwerdt in die Flucht verbannet; Ae Ruhe zu vnderbrechen / Rüst sich ein *palvi an r D Was «EluKaych ferlicher General über da- Huffara Cvrpo - weicher öeg eiaen, Chur- Bayrische» Einfall fast -asgastze kager/vad sich stlb- Aeo bald -erlüge. sDie Kayser!t< che Hussarek nur den von bemChuk-- Bayrischen Generale« Herrn von Wottrom- storffrc. etnsmal- mit ztmb- itchem , Verlurst der jhrt- «en verjagt. Was er traut nit zu rächen/ Auffoffentlichenplan: Will er bey schwartzer Nacht Durch em blind-gführte Macht/ An den Granitzen schlichten/ Zum Raub vnd Mordt anrichten/ Aber bey duncklerAeit/ Scheinbare Schlag erbeuth. Huffarische Geister/ Wollen werden jhr Meister/ Lang.hängige Barth/ ^ Blitz-Hurtige vferdt/ Ankrohen die Waffen/ Und iassens nit schlaffen. Aber es ist gar gwiß/ Ein dürmischesGefrüß/ "Nichts als nur trotzen kan/ Wann man spannet den Haan/ Gibt esdas Ferßen-Geld/ Und raumbt dem Gegner s'steld. Ein rechter Hirt/ Der stehn will vors Reich/ Enrhertzet nit wird/ Und fliehet nit gleich; Aber der Miedling entgeht/ Wann derwolffimHarmsch stehr. Jetzt hast du gesehen / S grosse Matron/ Wie dich das Glück liebe/ , Bein storcht dich betrübe/ Mit lährer stantisey/ Auff daß sie schwäch dein Treu: ' Erwach nun z'vmbfangen / Den du thust verlangen / Verkommet auch schon. 'A» Lhorß. Dvrchlö vachvosi kobtem Sltzckseel^ grv Eeld» zugsuchet München rvtberumß datwb. ^Lavsri» erwachetl vom GchlE. SL Liv. ' Ach! Himmel gibe/ daß meinTraum/ Nicht seye ein fruchtloser Baum / Erhalt die schöne Zweig / Gelbe zum Bayrland neig/ Daß ich Gigreiche Blätter Don jhnen lesen könne/ Und nach Kriegs- Sturm. Wetter/ Minen Feld-Fürsten kröne: Zu dessen Ankunfft ich / *All Leyd vnd Schmertzen brich. VI. Go Mündtlich vorgetragen wird. Mt was für Rechts-Gründen die KHur-Bayri sche Waffen gegen Irancken/vndGchwaben ergriffen kvvr« den seynd. -^Lovriur. Wanndem also ist/ wie du mich berichtest/ c-mcorö-, so wundert z ich nit mehr/ daß wir uns der Statt Ulm/ Memming/ vnnd anderer bevZet- L.ten bemächtigek/damitnit berHarnisch/ nachtödtlich-empHngnenWunven/ Ve Leib mehrer über! ästig/als zu seinerSicherhattüg dienlich wäre.con. Wer Wurde aber ein dergleichenMeinaydigenUmbstandvsndenFlänck.vndSchwä- Lischen Cravß-Ständten vermuthet haben/datz sie nun eben das jentg mtt bey- denHänden vmbarmben solten/* was sie kurtz zuvor so vorsichug vnd klueg ver- * Z« de- rvurffen?2lch! mitwaS für wehemütigen Worten seufftzeten sie vmb die Hand, uenzu Haltung deßso theur erworbnen Rißwickischen Frieden?Sie schinen/als woltens Nürn- ehender das Blut auß jhren Adern/ als selben außjhren Craysen entlassen. lAn. be / Der Vogler locket lieblich/ biß er den Raub sin das Netz Me. co»c. Furwar: irehabenmitviserFridliebendenSorgfaltvnseremGnad!gstenChm,vndL.andS- «ngeoge- Kürsten in vas/bc»or schon vnanständigeKriegs-Weitterungen forchtec.de Hertz stehnrn so nachtrucklich gegriffen/ daß kaumCarl berAndereChristmildenAngedenckenS Congr-st König in Spanien dasAeitliche gesegnet/er sich schon mit völligerHofsiatt/vnd sin: Bayrischer Militz außden Spanischen Niderlanden erhoben/ keine Unkosten/ Müb«/ vnd Arbeit erwägend / wann nur der gahlichen Kriegs-Neuerung bey «eiten vorgeboqen/ vnnd den mehrmahligen" Einladungen zur /tiroc,-n°r>5- «Die iii Kündtnuß wäge gnug gethan werden, tz». So seynd sie selbst-nUrheber md-rholl. einer so nützlichen Verwandlnußgeweßt ? c°nc. S-eselbsien. Durchblättere nur dieCrapß.E», so wirst ersehen/ mitwaSfSreinemEvffersieibriobliches Absehen/vndgesambtem Reich einträglicheGedancken/ durch widerhortte Ge- sgnhtschaffttnbeyvnsvorgetrasen/ erleuttert/ vnndur^rrhaben/ daßvwer Durchleuchtigster Herr an dem Beyfall niemahls gezweifflek/ sondern (wie es in derSach stlbsten war)vor ein in allem Rechr/vnoReichs-Satzungen gegründ- te Brllrchkeit hielte / sich von einem frembden Erbfolgs-Krttg auff alle mögliche Weiß zu entbüroen/daß nit die vorhin fast erschöpffreLandereyen bey einem neu- *Oiezwr-vnd vnnöthigen Zwytrachtgarinden iapdtgen Kriegs-Aschen zusammen über sche Lhirr- denHauffen fielsn.lAn. Was einen Nit brennt/ soll vnd darffeiner nicht blasen. * / Sprache aber wol dise Verbündnuß der Kayserltche Hofgut ? Lonc. Wann er ^ran- über allesRecht öffentlich handle« wolte. lZla. Wie seynd dann besagteCrapß cknch-vnd w dem neu-angespunnenenKrieg widerumben mit eingestochten worden? (^nc. Echwäbt-Weiß Nit/ sollich sagen/ freywill/g/oder gezwungen. *Zedochwerden sie sich sa>k Cray- mit keinen eines Meinayds sattsamb entschuldigen. Dann haben sie fteywtllig ss gemach- c>as Gehör der Kayserlrchen Kriegs-Trummel gegeben/ seynd sie fteywillige B^Nht,vnd Fridens-Brecher. Haben sie es auß einem Zwang gelhan/ ist es Büu'dt- lchr S6)uld/1>aß sie sichvnder ein vngerechtesJoch geworffen/vnd dieallgemame nußwur- Freyheitmit aygnen Füssen zu ttetten/frchnothjwingenlaffen/da sie doch eine» devor der letchklichen*Widerstände verschaffenkundten. ii;n.Villeichr harsiedasharte Hand Verfahren deßKaysertichenHofserfchröcket/so diser mir *jensn vorgenommen/ Kayserli- welche sich zu seinem aygennüWen Vorhaben Nicht ülsobatd bequemen wollen. küÄÄ i) ^c. So müßten sie auch Klioer werden an der Ketten/so man/vmb die Teut- vnVge- scheLibsctetzu binden/geschmroet? Disessiundejhnenvorfrey: warenitvon- recht er- nökhen mit dem auffrichtigen Bayrland also vnder demHütlzu spilen/vndletztkennet. lichen nach ersehenem Vortherl Zhr dieKarten erst in dasGesichtwerffen/ da sie *Die be- sich schon in fast ynaussprechilche Unkosten dem allgemamen Nutzen zu lieb ge- s^ke stoffen hat. lgn. Also wolte es aber dergesambte Rerchs-Schluß.^on. *Den sie 6^ nit erwartet? lZn. Aber muerhmaffen kundten/ indem sie vieguteVerstandnuß n; e kkuier deß Ertz.Hauses mit frembdenHäusernersahen. Lonc.Daß heißt mit denWölf- Außflucht fen häuten/vnd weil es regne/naß seyn wollen. Oesterreich bekannte sechsten eines daß viß ein allein sich betreffenderKrieg seye:odsr wann es diseWarheit befechten Metnayd wolte/ warum nit/ da die Sach noch gantz/ frembde Bündtnuffen nit gemacht / enulchen. vnd die Reichs-Versamblung mit keiner Partheylichkert überfallen ware?O!d« villooo hates mir den Reichs-Schlüffen als einanders. Kundte/emano jhmeselbsteL- auff den' «en Halßbrüchtgen Senrentz fällen ? Die Maynung seines Bundtverwandten Bntarn verwerffen? vnd das jenig blau vnd rveiff nennen/ was er zuvor sitzrvary vnnlo habenden gelb zu seyn/büffig behauptet? Geschloffne Bündnuffen seynd einUbrwerck/m Kriegs- welchem ein Rad das andere/ vnnoalle nur einen Zaiger treiben. Mithin bleibtBayrland augenblicklich entblößt/vnd ihres sonstchohenAnsehensaufetn- lö^/wie mahl beraubt? Lon^Also sehete manches schelchesAug ger n/wanns nit ehender dasvor- erblinde. ign.Durffte geschehen. Ulm vnd andern istschonein z-imblich blauep mmbste/ Dunst vor das Gesicht gemacht. Lonc.Umrdwleglücklich? Mit was weniger also das Mühe. IAN. Ich traue mir schier zu sagen / mit handgreifflich/ Göttlichen Bey- uEruck- standt. Lonc. Sage/sage es/du jrrest nicht. *Soltewül GOtt Zusehen/wie r-muei tti man Vas/ von jhme allen fein/ zwar vnwürdig-verwürfflichen geschöpffen erthail- Chur- Le Klepnod/die vnschätzbareFrepheit durch einbißherinTeutschlandvnerhörte Cölln/ MonarchlscheRegierungs'Att zumVndergang auffsuche/vnd rn demBlut der von dem/ arm-vnschuldigenLandts-Kindernzu versenckenbedacht seye?Er wirdalSein zu der- König Himmels vnd der Erden/den jhme selbst gegen derMenschlichenFreyheit Sleichsamb gespötten Gewalt injrrdisch-vndEhrflchtigeHänd mcht einraumen/ mächtiaen sonder vilmehr/ weil es lediglich vmb den allgemainenRuhe-vnd Frey-Standt Unternch- ;u rettengethan/mit hoffentlichen Schutz darvor ftyn/ damitdieFetndliche An- mungen schlag zu Wafferwerden. utt« salben Kagjer/ln ela/zwar krafftlose/Acht erkläret. qack-vnnv Schwaben brachen evender das ^üociLrioL,» Band / als gegenwärtiger Krieg/ vor ei« Rnchs Krieg erkennt/ vnd außaeschrtben wurde- Indeme Selbe doch de» Re chS - SchlüS V0V ein Stlch- Dlat der Chur-Bayrischen Empfia.>klchkettvorbtegeu. - ^ ch GHtt wirs die Zerliöhrung Ser Menschltche« Lreyheit »it verstM«-. M Tyeils gesungen/ Heils abgeredet. Mik dem ckhur-Hauß Bayrn wird ent- decket. für ein Metäll/ AM "Muß dise Zeit seyn gossen? In welcher auffetnmahl Die Einigkeit zerflossen In haisse Aäher fiüß/. Und bittre Trännen güß. Kein Bley/ kein Silber? kein Gold? Kein Kupffer/kein Sysen/ Kein Äcrtz/ kein Glockspeysett Ich nennen es woit- Oder/wie ich vermenN/ Muß es Gwecksilbcr seyn: Also ein unruhiges Gisst dise Aeit Liuffalle fridliebende Häupter außspeyk» Lieb/ Glauben/ Treu und Äanckbarkeit. Das "Schwanen-Gsang schon singen/ Und von der Erd sich allbereit Biß an den Himmel schwingen» "Oer Grechtigkeitblßherhät mäN Bißher nur s'Gsicht verbunden? Jetzt sehs/wers sehen kan? Wie Volt sie scy der Wunden: Bie Äugen seynd vom Fundament Mit ein KriegsMvlch durchstochen / Tek Mundgestopfft/zruck bunden d'Händ? Das Gchwerd vnd Waag zerbrochen» E »s-W Möst', vn« der v-evos NgeZettkN tzezehlt werden/, dern Wol-> stand von Dante! r- Mit vnder- schidltchen -Metall- So,ren prophe- cevet wür- -e- denen Sch wa- uen? welche/!)« sie beginnen tu ster ben- «nfangew zusiagen. *Daslg^ dtgeAuffe» hen jetzi- gerGerrch^ rigkett- i Die honWisse Mutttr-Brüst/ An den d'Temsch Freyhektgsogen/ Em rachguhrtger Adler früst / Ber über d'Gchnur geflogen: Und mit Bwalt will erpressen/ Was er mit Fueg nie kan / Dem Bayr-Land s'Hertz abz'frejsen/ Stellt sich st,m Vorschlag an. rä^te Gold vergaben worden^ ^c.Ln vnd ein strassliche NichkS'Achtun« derGuld-nenr^u»» In» K-i! stpe/was es wolle, die Neutralität ist zu ^nem ewigen NiM-ve?damm«tK !»»//«- sreiffest das angetragne Schwerdt nicht freywillig/wird es dir Lber^^n ^ «e», od- "E^Kepilseschwungen:Gehe,in dieKriegs Bundschafft, willst du nicht bev dem woleiikei- Haarn varem gejvhen werdeniwann «s schonBluk Vnd Gur koste. bc-nU lsniii »eoN-ichs man alsoGOtt'vnd Rechts-lose FridenbrüchGewaltthM, eriwünaen>«n^„, ReiebS-Satzungen auff e.nmah, über den Haussen En? I..Ü lung/ vnd Fürstlicher Reichs-Rath? IM. * Was du faaenwurdeK'/ ^selbst dudich mit mir verschworen hast/zu demTod «inner uufffuchenthäte. i-eanci. Ich mercke/wo auß - vnd endlich areifficb es mit LootaLoo. dleKayserliche ^rincipLi-l^OmmiLlOn so lang verschoberl/vn^das . Mäntzlsche OireLtorium nichtbälderleg,r,m srt seve worden lutt Seeglvnd Mmd ist hart zu schiffen.^nö. Wa s fruchteteaberwo7^^^ vretchi. K Ä/^^^^vorgenommene Reichs-Versammlung? wolte man villeicht Wider h«- sich berathschlagen/ob vnd wte derRrchwichischeFriden zu vertilgen/ vnd die ver! be sich ^ dnn Reich auffzuwiglen seye? da doch schon aller Or- -urchetn then die Flammen auß - vnd zusamb schlugen.- Daßwär eln c^eknttnffe^ xoranßne- fruchtlose Arbeit/Überein schon würcklichqeschehenl^ach/ob v^ km »?? bE solle,die Wahl.Sprücheinhollen Od ^ !""" «S-imm-nd-ms°nst.vnscheinbahrenRe.chü.Kri°g7,nenSch°intu^ «betBlindebethürren, soumb die FärbMchks iia,r«ek wessen, l»». Oder nichts wissen wollen, ' okchsihaber nicht/wann/kn!» » Er selbsten die Augen verbündete, wieer die Nichtigkeit diser Skabl. § , Stimmen nicht solleerkennen,die da«intwedersParthe»lich,oder nicht sokrÄl. w "S w-r-n, daß sie mik,hrer V, l-möchten vorlrüngen, bevbisen das Äickoo. ki-«. "'Hk berührenden Krieg, in welchen maafich nur »mb ein Gegenwohr ,n rkey, Een hätte,^mkt welchen man nemblich Gewalt mit Gewalt , ( wann einer dem votiere» rXercvzujtoffensolte/)vndertteiben/nir anderen anthun soite/vnd die/demReich vyrnchrtg ern heilige IridenS-Underhaltung/denenCraysen ein fteuudlicheVe standnuß/ aemaH: r vno samdtenOesterreichischenLanden ein guteNachbarschafftverstcherendeCron 7^^' Franckrerch widerallen mgethanenenGegenschwur/alseinenErb vndE'tz 8etnd,k 7^/ Kriegankunven / vnd selben Widerbart halten, ist Tagvnd vnrr«.it beacht. luN. Vnd das ist derschone Grunde/ auffwelchen dises Babylonische mehr »ur^ Rrlegs-Gebau ge-immert? l-eanci. Zereyfere dich nicht .- GOttwird drsem weit-kr»»ar,. aud^vendenThurn die Hohe schon abtragen. i-esn6. Hoffentlich. LuN.DiePal- " Die BjjcheKriegs-^der Grichts-Diener / so dem Aeichs-Schluß t u sxsc^ureren stch Oesierrri» W Unseren Granitzen anmaßten/ seynd schon jimblich/ wie ich hör/ an die Bay- rische Faust geloffen. Komme, wrr wollen die gewrsere Nachricht Hoffnung . > «nh°«.n. ^ ^ AKr. »hr Absehen hinaus rubrkogev/ fahlt vothweadtg über de» Haussen: Uneracht der votlkrendrn^arthe^ Ngketten: weilen -te mehrere Vors, oochketnso mächtige »Aivir« haben/daß sie mit ihrer Vile alleinig dorkrtngen mögen: oder wann ihnen auch ein solche Vollmacht vergnnnet wurde, es nur i» lo«Uv» lö *7 keadrs. Vicht aber Skk,alle«, wie gegenwärtiger ist/platz findet» Ende des; ersten Go in der Music vorgrstellt wird. * Ovaria 6aV.' trittet mit betrübten Mbä de/ vnd weinenden Augen auff. jrcht. Shurfürstens mehr enrrüst.ais getroster/ bedauret abermahl / daß JhroDurchl. in schärpffister Winters Zeit kviderumb W Feld ziehen/gensthlget worden. Toffee ihr Seuffizer/ fließet ihr Aaher, Brecht vom dem Hertzen/begieffet das Gsicht: Weilen das Unglück immer nur näher Mit gfpannken Bogen/vnv Haan auffmick bricht: Und lacht / wann ich weine/ Weine / wann ich vcrmeyne/ Daß endlich war Zeit Au Krönen das Leyvt. Ein kleine Weil getrost/ Jetzt meines Trosts entblößt Zm vorigen Irrgarten/ Muß meiner Angst abwarten/ Dnd sehen/wie im Gchnee Mein Fürst zu Felde gehe. O mich zum Trauten gebohrnc! Aum Heylen-vnd Klagen erkohrne r Wann mir auch ein Glücks-Stern Thät leuchten nur von ferm/ Wolt ich zu friben seyn - Aber M ( -' ) W Aber in Unbeständigkeit / Beständig allzeit leyden/ Geschmidt seyn an die Traurigkeit/ Nichts wissen vmb die Freu den/ Ist ein bittres Marter-Bad/ Daß kein §ron zu hoffen hat/ Und ein trostlose Peyn. Neuburg? verwandtes Hauß/ Mein Nam/mein Blut/mein Stammen/ Wrfft mein Verbrechen auß/ Rech meine Günd zusammen - Gag/ warumbst mir jctzund/ Mein Ruhe nit hast vergundt? Daß über dein * Versprechen/ Müßte mein Fürst Emmanuel/ Mein Hoffnung/vnd mein Lebens-Huell/ Mein Trost/ mein Hertz/mein Geelen-Freud/ Bey hart-schaurender Winters-Aeit/ Auß meiner Schoß auffbrechen - O! wann diß thuen die Freundt/ So Hab ich keinen Feind. Go abermahl in der Music vorgestellt wird. »Welch«» die ver- rvttttbte Krau Lhurfür» Atn/vsd Die Neu- Hnrgisthe Regierung Ihr» Lhvrst. Nurchl.ia Wayrn brtltgtha- te, Vonau-Fluß/ voller SchröckenS wegen der v«- verhoffeen Belagerung / der an seinem Ufer gesetzten Statt Neuburg / füllet grosse Forcht/ welche ihme doch das angeblasene Fridens'Clarm vertreibet/ vnd das bessere zu hoffen/ veranlasset. Danubius. !As Will bedeuten Oer Paucken-Trumml.vnd Trompeten Klang ^ Das gehn/vnd reitten/ Macht mir so bang: daß ich vor Angst erhitze/ Und in demjWaffrr schwitze - F »Dafich etovuder- schtdlicheS KrlegS- GetSßlast höreu/ kriecht Danubius auß einer Wasser- Grufft- Dv hervor/ ta einem/ vor Kält weatg naf- ftvdea Pänrsea- Ktetd/ EsßzLpffi- gell Bart/ vud Haare», *Trhatt eiaStuck- vndBom- b?nkra- che«. ^Etschal- iet eia Lrornpe- ten- Ktavg. Obwolen der Winter mit gfrohrnen Grißgrammen/ Meiner nassen Nymphen-Gchaar/ Bcrglaßt dieGilberreichen Haar/ Und mit einer gespitzten Eyß-Nadel hältz'fammen. Wer weiß/was für ein Wind/ Biß Kriegs-Gewülck erhoben/ Der also schnell vnd gfchwind/ Ohn eintziges Toben/ Den Bayrischen Fahnen vor Neuburg gewähre/ Ber alsgemach schon stehet/ Auff denen vor Forcht baufälligen Mauren/ Man mag aufalle Weiß mit Bley vnd Eyfen schau> ren. *O harte Donner-Keil! O scharffe Feuers-Pfeil! Wie mein abtragne Bruck Mcht ich in tausend Stuck/ Vor Leyd und Angst z'samm fallen/ Wann ich noch langer« hör / das starcke Bomben. Knallen. 8lber*( GOttjeegnmein Wort) Das angeblasne Fridens-Klarin/ Erheitteret mir mein duncklcn Gin/ Ich weich von disenDrt/ Dnp sth gcnaurrs zue/ Ob z'hoffen sey ein Ruhe. «-» III. ( 2 ?) So mündlich vorgetragen wird. Der vmständlge Übergang derGtatMeuburgan der Donau wird eingeführt. -» »'Lni-I,!. *Cs durffte seyn/ daß wir deß Nachmittägigen Sturmbs * 8 «e, /1 überhoben wurden-ich Hab die Chamade schlagen hören. Vnd Dur- IVIich Hab ein/auß der Statt abgeschickten Trompeter zweyBrieff dem ^ Grafen von Tättenbach überreichen sehen, ^rr. Was Znnhalts? kug.Sihe/*hierkombtebentteQor, wird dirs besser/ alsich/ zuerleitteren wissen; Er spräche selbst mit dem Trompeter/ vnd führte jhn vor. M-u-c. Mein: s wie verschaffte nicht so vtlVnrhaten/als er verstatttte wuroe ^ dan^ochder ärgrste Blut-Egl benambset. Lvlici. Das seynd aber schier vnver- huttllche Knegs-Zufäll in welchen man nach dem Sig / der Sig nach dem Nu- ^ ^ tzen/ der Nutzen nach Vnoertrudkung Lanv-vnd Leuchen abMet. E Gwffe ' Laster/wM sagen/ haben grosse Anhäng Weilen drserKrieg inseinemUr^runa über alles Recht'vnd Billichkeit / auffdas Bayrland ergossen wurde / müßte er auchuber alles RechdvnöBillichkeit fortgesetzt werden. "Ware dann einer so -Di- ^verdienten Feindseligkeit zu Sem Genuß nicht genug / Rauben / Blinderen, K^oserk Bcandtschätzen/ Hauß vnd Hofauffbeben, vnd die amBettlstabgerrübneVn- Gkwatt- derchanen rn das Ellend verstoffen/ mußte dann auch Eysen/vnd Brandt / das tbstigkei. Ihrige beytragen?mußte auch GOtt/vnd die chm/vnd denGeiniaen/ aeweiebte ^ so la Kirchen/ den vngezaumbtenMuthwillen/vnd vuerhörten Geiß ergetzen/vnd be- reichen? <7onö. ^Achglaub/ daß die Gottlosigkeit etlicherAffterglaubiaen ge- wÄ-» wesen/welche vnder dem Styrumbischen Stock stunden. ^ s Vnd also Wsi 'Wer"'-» zugleich/ daßvondemObtt-Haupt dergleichenGottsläsierlicheVncharenihren vmbsonss Uhrsprung hergenommen/ wetten dem vnderworffnen Lotters.Buben selbe ver- Ewig stattet seynd worden. Kundte man die arme Vnderthanen Bünden/ Raidten/ u». Foltern/NothMngen/auff alle erdenckliche Weiß/ biß auff den TodtSuälem oder den anderen AffrergtaubigenGotts- meffr^ Schänder zur verwurckterSttaffemhoven Aber woVngerechtigkeitdleTrum- mel rührt/werden alle Laster vnder dem Frey-Fahn loßgesprocben. O ! wie ein wertes Feld thäte sich zu solchen Vnthaten VnseremDurchl.Chur'Fürstenöff- wann er ntt vil mehr durch ein anderen G-genwurffseiner angehohrnen MrldMigkett vnd Fridens-Lteb die ärgerlicheAnfähl seinerFeinden vor der ehr- varenWelt zu schänden machen verlangte. Lonä Glückseeltg der ienia/derHaß Mlt Lieb/Grausambkeit mikSansstmuth/GottlofeAnstöß mit tugendreicher Ge- . E i" vndertreiben weiß/biß der Himmel dessen vergnügt / den verdien- !^'Alülcke.Dann gewiß wird endlich die guteUrsach dreOberhand bch.mvte/ wann schon das grunendeEhren-Kräntzlein in ihrer Blühe zu tödten/alleWtr- rerungenzusamen schwuren. Underdeffen bleibthalt auchschier vrisirittig wahr, vaß oemErtz-Hquß ponFranckreich über alles Rechtdie SpanischeEron äuge- foch- Stich. c 28 ) > Die fochten/vnd Mithin die auffwallendeGall destomchr verbittert werde. Ep-°is»- solle nun Bayrlanddas von Oesterreich ang-hißte Blulbadaußttlnckea.^6. «rbfoig«- Von Oesterreich quellet diser Krieg Mt her. e>4ü--. "3)anck.eichlrug>e0en 8r> ben an. c»n-i. Aber mit denSpanischea ScepkerM-ic.Den sie dmchem recht- maffigeErbschafftanchrenLücket erwarde^ ^oncj.DurmelnPortourcheinvnzerthetlteErbschaffts-BetrettungHertzsgensvonAmvu olemniLn- Lderrfia gell vndHollandheiligauffgerichteAbthailung derSpanischenMonarch! über M^k die den Haussen. I^i5c. Unfehlbar. Weilen es derKapserliche HofmrtGuthalffung Svanische der vorgenommnenAbhandlung nicht vnderstutzet.Sonder entgegen den m der- vnd^rau- gleichen Verständtnuß lediglich abgezihltenCuropce«schen Frrden erstlich rm tzösijche Welschland / anderns am Rhein / folglich im gantzen Römischen R§ich mtt Feur Reich Nit vnoSckwerdt schändt.vnd vnderbrüchet/ja von derWurtzel außzureutren/ so de- veratvigt dacht als bemüffiget sich befindet. conä.Wie kan aber derEuropceifcheRuhestand werden der gemachten kepLrcjrionzZweckgeweßt seyn/da dock ein haimbltcheVerstand- Melcher nußFranckreichs vndSpanien dengantzenEuroparlschen FkLyhelts Undergang Union jetzt augenscheinlich antrohet.^ils.Derowegen seynd dieKönigen/vndschlteßltch auch genug dieKräfftenvnderbrochen, vnndabgetkailt. UnderschrvlicheSayten spilen aber auch ein Harmoni. Alsozwar^/ daß der Widerhaliblß in Oesterreich falle. Dann, was hinderet mich ein ebenmäffige Vberemsiimwung vvrgebo« gen ist. Kayserlicher Sepien zu befürchten ? Lcmä. Kein Mch hat Kayserlkchem Hof/ wieSpaoren demFrantzöstschen sich also vnrerwürffig gemacht/nachdem sie oero Schütz Rath/vnd Vnoerhandlung flehentlichgngesordMMilc.Wannftemv- de Hü!ffansuchen stchvnderwerffenlst / so hat Gregomis dem Cunl Marreüo/ Stephanus dem^Hlpino/ vndAdrranusCarl dem Grossen den Pabstl^S-uet / vnd oreyftche Cron schon längsten vndetthänig gemacht/ deremeul reoer die mit- gemeiuie König aus Franckreich/ umb der betrangten Kirchen vnder dieArmb zu grelffen/ s» vemürhig als glücklich erbetten hat. Lonä. Solle aber oer Z odt vie blühendeJugendderHertzogenvonBurgllndunvAnjou/ehe ste.Fmcht gebracht hätte/ mir einer frühezeiligen Sichel abichneiden/ wurde abermahl ein Durch- leuchtigster Delphin beyde Reich an sich Zlehcn. Daslsteinweitgesucme Sorgfalt: Die gütige Natur wird hoffentlich das frische Blut der bey allen Leibs - KräffcenwolbestelltenHertzogen also begegnen/ daßes sich in ein lange Nachwelt ergieße. Louci. Wann nur die Kaystrliche Waffen den Lauff nicht Inhalten. §M'c.Franckreich bricht man den Kopffnicht gleich DerBayitscheLöw hat auch noch Zähn in Maul- vnd Feurim Hertzen. Lonä. Mit oisenharer ftim zumVndergang fasigeschwächtePfaltzauß demAbgrundt zuerheben. Was vife betrifft/würde kemTag mehr erscheinen / daß wir nicht ein yel! glan- tzende Vicrori sehen werden. LonL Redest du im Geist? ^ulL. AlSwieGedcon/ da er die Niderlag seiner Feinden vorgesehen. c.onä. So wünsche ich der betrangten Pfaltz zu deiner Wahrsagung tausentfqltiges Glück. E. Vnd ich bäldiste Erfüllung meiner Morten- X ^Dennst- Engell- vnd pvl- la»dge^ iNtWttU A.eparri» cions-Eon lrac. zer- stöhret des Knyriitt. . Hof. *Wa- rerchbetn Franck^ reich vor- st offkt/ htuer ts den nvgnS Bvceq zurack. Theils gesungen/ theils abgeredtt. Daß Mischen den Kayserkich-vno rr^ur- schen Dölckem vnweit Schärding verabgangnes Tref. fen wird entworffen. Ls1va-*W^Ze sigreiche Flügel schwinge riuz. «p« Bayrische Glückseeiigkett/ Neue Ritker-Thaten singe/ / Die deß Feinds Anschlag entMyten: Dnb dem Baynsch-Hochtrabenkem Heer Gwisen ein glorwürdigs Speer. ^EinBay rischer Baß macht diegschwindige/ Hurtig/außbündige/ Schnelle/ bchändige/ Kluge/ verständige/ M»t einem Wort: Maxmiiianische Hertzhafftigkeit/ Bie den Hoffärtigcn der Kopff weiß z'brechen/ An dem Bekriegten sich sucht nicht zurechen/ H Eon. Äfficter von der Schlatz- vochgantz hitzig/ tantzt vrehrer «l< flehe- hervor/ Vabstagk^ Sonder z'verschonm/ Ja gm belohnen Will jederzeit. «vderehß- r«v drr ru/ ttßsieet endlich Vnderbre- che«. 'Bas wilde Grißgrammen der?hieren Kan grausamber in Walderen/ Und sicherer in Leideren Dil Raubrrey verführen/ Wann villeicht der Löw schlosst/ Dnd «Laster bleibt vngstrafft - Wann diftr aber Blauen spitzt/ Dnd alsgemach schon auffrecht sitzt/ Gibt mit demGchweiss s Krieg-Ieichen/ Fliechtalls Abweeg Durch Block vnd Gteeg Bem Zorn zu entweichen. Soll es auch Eysenbyrn feyn/ Zm Eysen gantz gegründtet/ Muß brechn doch/muss fallen ein/ Ben Streich der Feind empfindtkt. Der Reitter sambt dem Pferd Ligtaußgestreckt zurSrd Dnd mit dem warmben Blut Den kalten Schnee zum Purpur fürs Bayrland fa» benchut. Ich hören»»!/daß du nicht nur allein mit dem S»ldaten-s»n- I deren auch Poeren-Golt ein gute Verstandtnuß pflegest,mit einerHan» ^^dieFeder/vnd den Degen zu schwingen/verstänhig. Lei! v. Eey ^^^vnd fig vollen Vmbfiändeu/wann d»e Natur nicht reimet / bucht me Freud in ein Gesang nutz. Ob schondie krafft,vndhüfft-loseVerß übel;u Fuß jeynd/muß es doch gehen. N cht wie/fondern was man finge, solle daß Obr bewunderen . indeme leichtlich zu erachten/wann die Trummel derScbreibnsch/lN einSturmhuet gegoffn-sBlur die Dinten/vnd der schon alögemack ab feindlicher Niderlagerkrummente Degen die Feder ist / werde manche Zeilen vnder PauckeN'vnd Trompeten Getöß abweege gehen/vnd das Conceptfichvilmehr im Krieg/als aufferleffener Schrifft-Stellupg verlrehren. < Ich glaube SS/ daß dichdaS im * Schärding ^erg/zu allenFenster-vndLöcherri heraußdon- nerenve Brey nicht vrl an den zweyfpitzigen Poeten.Berg habe gedencken lassen. «Ällw» veil v.* Dazumahlen hätte ich mich genug zu verwunderen/über vietiessfinniae KlughettUaleresFeld-MmschallenGrgfenvonArch/ da er das santzeDorffmit ttlleavr» «ja Feind an- guffe/ der sich da dorrmdö Häwirre« tieu befunden *Oie i» ver Ge- eitt so kurtzenNesrkffittdieSchranckenttLbe;vnd;u beobachtsn/w?e ein klemer Hauffen derTragsnerzwischen einem vnbeschreLblichsnFeur demFeind so starck vnolang venArmbzuruckhiette/daßOteLeibquardeZettgewunne/eln sortheil- Hauken Platz zu behaupten/ allwo sie ben durchbrechenden Feindin bieMtttl rwingen möchte/ indeme schon rechtecSeytS oer Allerdurchleuchkigiste Spiegel -llerHertzhafftigkeir/Unsee grofferMaxmllian mit einer Manikjcha tt zuZuß an, setzte/vnd den kurtz zuvor sehr kühnen Feinb/in solcheVnoronung bra-chre/daß er sich veß Dorffs entäuffern/ vnbauffvenFeldetNweilerenKampff-Platz.ruffsuchen müßte. LtoLnc. Er spränge nemdlich auß demFeur rn Vas Wasser: Vnd damit er nicht allein zu Grundt gienge/ ruffte er mir ein erbärmlichen Mord! - Ge- schrey sein heruumb * einquarriettm Spieß-Gesellen zu samm g-ilv. O! da gäbe es finstereGestchter ab/nachdem derFernd einChurfürstlicheLelb ^uarde/sambt sj. denen Tarbiniecenaußetnem/seinerMeynung nachgantz versichertenOrrh/auff gen^üb- szch ancucken sähe/ vnd hier oem Durchl. Feld Herrn/ dorren oem klug-behertz» rige Escu- ten Marschallen an den blaackenDegen/ooer gespannten Kaan Neffe/curß also broneo-ß zwischen oemLodt vnd derZlucht kein Mlkttzubetrettenwace. <^nrb. Es schl- ^ m/alS kunre man denSiq mitLauffen^ewiüen/ so sporntirelchjagte der Fernd linckS vndrechts demWald ju. öellv.Er wolte nur frischen Lusstemhollen/ da- mit er zu Eyftnvyrn, den auff dem Schärdlngberg erlittenen Schaden destobe- *Oteerste üänviaervrrwiorigenm§chte.Oo.Jq/wannmanmicFuffengefochke hatle/wuk- F -.a't de er daöZihl abermahl erreicht haben, vellv. * Zch farchre schrer/ der andere Ari- griff durfft-ons den erstenverunglücken/also ein v^rzweiffletenMuthttoh-te das feindliche Ansehen. Das in Brandt-gesleckte Dorffaber entzundere mlrmem .^^sieit schon umblich erkaltende Hoffnung/ daß ich darfur hielte/ werten der Fernd sem sichwrd^ Magazin nitniehr röthen kövn-oder wälle/wurde eS bald m i!/hme gethan seyn. umbzu Der vnerschrvckneAnblick eineS/seineTrouppen mit allererdencklichen rch' ffch. Eyseu. tig-vndDapfferkeit anführenden Fürstens/gewunne demFernd das Hertz umb byra. destoehender ab/umbwie muthigerdie/inAnsehungJhreS Durchs. Heerführers/ anaefrifchte Carbmierer in die feindlicheGltder einbrachen/ vnd der hernach-ru- ckenden Leib-Qnarde/wieauch denen Courrassier-Reutern den Weeg bannten/ dem schon dasFerfenGtld zugeben begünnendem Feind au ff den Fuß vnd Leben zutretten. LiErK. *^chmevne/ die Flucht habe mehrern den Halsi gebrochen/ * Dt--N als das würcklicke Gerecht/weilen ihnen durch das Gehültz vnd Gebüsch veß zu- den- eylleneen Bergs mit Stiffel-vnd Gporw zutrüngen / erntwevers lehr sevpär / oder gar vnmögttch Me/ vnd also in jhrer Flucht nichts anders/ atS emM-eres o" Grab gefunden/welches sie über dasmittodten Lervern überhäuffreTbaleheb- te» keUv. Summarischzureden: Zu g« össerer Vollkommenheit dlses S-gs/wird auch derFeind nichts erdencke ZweymalisierümDegen:vndin di-Flbcdtg-sit- worden:*Mithinnichrvurain roos. der Seimgen/sondern meör/ sambtrs. »DieHerr Standarten/;-groffenStucken/4«Mörschern/ vndeineAnzah! deß übrigen Krieg-Zeugs/ eine Bruck/ vnd Belagerung adzufectlgen/ in demSttch verblibe '- el°»nrb. Dssem nach wird schier die gantz KayserlicheRettrerey ihre t-ns rrs oetz Vns verbrachte Feindseeiigkelten abgezahlet haben LelLv.WasGrafSchlrcknlt vorhero dem Glück-Streich entführet hat / wird jhm seine Paffauische-Gesell- schafft nicht mehr verünruhigen Unsere Carbmierer/ vnd andere haben jhne der vortaenMühewaltung fast entladest Ich ;weiffse/lZe!v-rri, ob die Cac- Linierer l ein zwar auf di- Leib-Quarde den Fuß mrt vermehrten Sold zuhaben/ würdiaiste Mannschafft) mehreres Lob inEroberungeylster Standarten erfoch- tenbaben/*alSjhrofft/aberniemahl6genuggeprylnerObrist vnd Commen« ^ Di- dant^c,msvonöeLuvov?Zch sähe ihn häuffig mitdemauß dreyWundenwal- SfE lenden Blut übergoffen/mu so vnerbleichter Standhaffctg / vmb vnd vor sich ° zustreltten/ daß jhne weder die Verbitterung dsßFemdS/noch die aufdemHalß. liaende Gefahr/noch das Bittender Sttnrgen vermögen kundre/von dem-U;u- ßritziaenKampffabzulassen. Erfuchrevorseines Durchl. Feld-Herrns Vakie^- <^msv!,a Land ein blungesOpfferzu ftyn/vnd etn ewtgesKennzelchen/emerzwaraußban veauvoa. dtsch-redochbißinven Todtvnveränderlichen Treu. Allein aufoiezweyte Ordre SemeSMädtMenLelv-ZürstmSbracheekderSchiacht vnoeniemMuthab: damit er krindt machte/daß er niemand zu lieb wolte ftrmerS leben/als vor ds-ffea Ehrzu sterben/seineintziges Verlangen wäre. c^-rurk. O ' dtß ssims Wun- lchee beglückte der Himmel einen Rtttermäffigen Mttmaister / GrafLeopolven von Atch/ welcher an keinen/als eben Visen glorreichen Tag herrlicher zuftxpbm vermeynte; Allda nsmölich er die/nunmehr mitBlul.gefärbte B!üe/ss,ner mit ollen Natur-vndGlückS-Gaadsn bMichterJdgendt/ in demSig Krentz deß Grossen/ durch seines Herrn Br,Ms rapsserenVschände vnd Anord mrng/tri- umphlerenden Maximilians einsiechten kundte. (Uoanrti. *Sihe/ vevnrumbte TMS- ^crten Gsichter. Leilv.Ver/nuthltchwerden vnderdisenLarhen gute Freund Kr-Vdern veß verblichnen Graf Leopolds Hmrritt ebrenbietiK bebertzigen.* auff die Bann/ mit Pfeil vnd Bögen bewaffnet. * Sieüea sich gs -ie Scen/ »ob sehen den Tavtz zur *Herr Rtttmai- sie r Graf Leopold vökArch siübs ritterlich. sechs in LodtS VII »m. So in der Music vorgcstelle wird- Sechs vnder einem Todts-Außzug verborgene Freund stellen dem verstorbnen Graf Leopolden von Arco/einen Bogen-Tantz an / vnder weichem sie ein Triumph^Bogen aufrichten / vergleich einem himmli- schenRegen-Bogen/ mit dem Bayrischen Wappen-Farben/Blau und Weiß beleuchtet/ mit diser Sinn. Schrifft vmbkraysst wird: Nach Wolcken - Gchwärtze / Wajsergüß / Blitz. Kämmen/ Bonncr-Knahl/ Crheittk ich/ vnd öffne den weiß-blauen HimmelsGahl. DiserTriumph-Bogen bedeckt ein / auff vnderschidlichen Kriegs- Waffen erbebte TodtewSarch/ deß entleibten Herrn Gi.afens Eolda: tischeS Rlchebeth: Ob diser ligt ein mit Lorber -- Zweig vmbaeflochtner Degen/ nebst diser Beyschrifft: Nachdem man an seim Feind erfischten Lob vnd Ehr/ Hat einer gnug gelebt/ der ?odt blohnt ihn noch mehr. Vorauß an ermeldter Todten- Sarch hangteinin gemalten Feue vergloschender Phönix.Vogl/ seine Grab. Schrifft also singend: Mein Leben/ das dem ?odt zu ein Brande-Opffer brindt/ Ein neuen Geist in dem verstorbnen Aschen stndt. Zur rechter Seyten diser Lobten-Sarch/gebt das schöne Himmel- Aug/ du Sonn zu Gnaden/ sich also beurlaubend: Da ich auß diser Welt zieh/ und im Meer verschnaufft/ Führ ich in einer andern mein Liechts-Goio-Wagen auff. Lincker feyts erhebt sich auß einem schönen Hügel-Beth / ein wol-er, wachsner Leoer-Baum/ nebst welcher sich bist Beyschrifft findet: Wann Wann wem Gaam nie zuvor war in die Erd vergraben/ Wurd ich noch Höh/ noch ein Unsterbligkeite haben. Hochadcllche» Skammens vonArco etn/vnd spricht also auff. MW O! wie glückhafte ist der jenig/ Der im Krieg sein Geist auffkvendk / Der Tode wird ihm vnderchänig/ Und mache ein stgreiches Ende: Baß die erworbne Lorber-Biötter Auch bey heiffem Gommer-Wetter Niemahls ihre Blüe verllehren/ Sondern/dem Feind zu Trutz/ewig ein Grüne führen. Ich weinte kurtz zuvor Dmb Scopold mein Aierdte/ Der stund in frifchen Kor/ Dnd sich im Feid oerktehrtc - Schmachte s'?odts Grausamkeit/ DaßeremiungeBlüe Weiche meiner Sorgfältigkeit Gekostet fo vil Mühe/ A Dom Gtammen-Baum abgstrichen/ Baß biß ins Grab verblichen d'Hoffnung der von Natur versprochnen Frucht- barkett. ^ Aber meinem Grafvon Bogen/ Scheint daß Glück sehr wol gewogen/ Wells sein Grab so scheinbar macht/ Baß ich zweiffle/ ob im Leben Er ein gröffers Liecht kundk geben/ Als ergibt in der finstremdeß blinden ?odtes-Macht. Dtser 3 «Sprächt der Lrt- vmphhs« sHtfiht »es mtt L-rber- Blötter vmb- wmidtatst Oeges- *erksite^ das erste Gtssbil-. ^S-reitt -» »es «der«. * Alser Bogen Leopold/ W der gefärbte Dersöhnungs-Herold/ Der dich von Kriegs. Hagel / Schwerd/Sonner pnd Blitz/ Von feindlichen Getümmel Erhebt biß an den Himmel: Stllwo kein Gehader/ Kein Gfahren-Gesthwader Kein mein/ vnd kein dein Darffstch finden ein Vnd vrrunruhigrn dem Frid sein Sitz. * Ob deine Sitten zwar/ Vnd Gaaben-reicheZahr Dil herrliches versprachen/ Wolt bannoch dich vor allen GOtt zu ein Generalen Zn himmlischen Herr machen. Gnug har gethan die Zugendt/ Za mehrer als genug/ Ber Feind ab deiner Tugendt Ein groß Vergnügen trueg/ Vnd deinen «tterlichen Degen Mit Lorber.Zwetg will selbst vmblegen. *Wanst schon dein liebreichs Angrflcht Hast in das Grab verhüllet/ Danoch derRuhm deinLob außspricht/ Dein Geist die Welt noch füllet: Vnd/ als wie ein Phönix im Feur/ DemTodt macht seinLebrn noch theur/ Weilen ihn der Menschen Mundt/ Niemahls Laßt gar gehn zu Grund. "Ob schon die Nacht/ vnd der regterstchtig Monn Kit feurigen Hörner den Himmel auffkündtkt/ Die Stern entzündtet/ Vnd zwinget die Sonn/ Daß Daß mikvrrhangten Aüglen/ ( Solln d'pferdt schon Kämmen rühken) Ben schimmrendn Tags. Wagen Zn Abgrundt müßt sagen - Find doch der schöne LiechtS-Fuhrmann/ Zn der vndren Welt/ Wider ein freyes Felde/ Die Feuer-Klepper zsporren an/ Dnd den klaren Sonnenschein Anderwartig z'sühren ein. Also/wannst schon dem Todt abtrittest die Weit/ Oeffnet sich in der andern ein anders Ehrn- Gezelt. »Dann gleichwie difer Feder nie Kundt andre übersteigen/ Wann er nit vor in d'Erden Wurde verscharret werden/ Damit der kleine Gaamen Mög von setm Grabaußstammen Au einen Baum vor dessen Blüe Sich alle andre neygen. Auß deinen frühezeitigen Grab/ Wann auch der Neyd ni t hold Entgegen donnren wolt/ Zch gute Hoffnung Hab O! mein GrafLeopold Dass werde mit der Aett Erwachsen die verdiente Stammens-Unsterbligkeit. ^So ruhe hier inFrtden/ Zn Kriegs-Unruhe vcrfchiden Begnadt dich dein Tobt/ Regiere mit GOtt. vm trn- ^Wevhkß sich «kstea drrSarchf verehrt ftlbe/vad tritt «h- VIL M. So mündlich vorgetragen wird. Fwey Atispachische Kriegs - Bediente be/amme- ren den vnglückirch - vorfallenden?odt / jhtes regierenden Marggrafens/der in dem zwischen den Chur - Bayrischen/ bann Kay- serllck-wnd Känckischen Crayß-Mtckern/zu Emhofenan der Vilö/ m der Gegend Schmidtmühl/ auff dem Platz Neuburgischen Boden/ verabgangnen Gefecht/ an einerWunden geblibenist. Anipachi- 1 * Ist es also gethan umb vnseren regierenden Marggrafen? scher ß VelplMo. AlsoisteruntermeinenHandentodtverblichen. 1 -uci. Ware Kriegs- L ^ daankein Mittel das Leben zu fristen? Vech. Die Wunden war zu tövt- Muntur itch. ^ucl-O traurigexF ahl? kuntewol das wanckelmüthigeGlück demAn- lpachtschen StammemHauß einen entsetzlichem Stoßverfttzen?Alsda esdistK d«M Mrggrafenzu Boden wurffe, auffwelchemdeßvraltenAdels BaufälligkeiL crerskom- sich jrutzre. Ach Unglücks,voller Tag/warumb hasttticht ehender dein Liecht/als mea her- v/rserem Marggrafen das Leben velfinstert? O grausame Hand / welche immer «uß. den vrrbarmhertzigen Schuß verbrachtverfluchtes Feur / so gebrennt: Höll- tchwartzesPulver/oaSgettlbenr mörderische Kugel/ die verletztbiulsichrige Wunden/auß derdas Vnheil/vnd auß disem der vnfehlbare Todt hervor brache. Veip. Erg l esse dein Gall nicht/ i.uöroni, Uber vnverhütrliche Zufähl deg Kriegs: im Feto brath man keinem ein Wurst Weit darvon wäre gut gewesen für dlsen emmssigen Schuß/vnd leyd,vollen Tods Fchl.AlsoergeheteS/wann man sermem eygensinnigen Willen nachgehet; denFeind muß man niemals verachten : Ern jedes/auch klein-vnd verächtliches Thierlein ist von dex Natur mit fernem Gegenwohr außgerüstet/darob bißweilenZrosseUnthierertatteren.Ender Welche deß Bachs ( nemblich der Vilßlgabe es nach Leuth/diePulffer schmecken kund- ?enseuta-n ten ^'DasMarggräfflich-dapffekeGemürhwolteaber nitruschen/ wie 4 T. Mer de r Mann e.n gantze^Battgillon WürtenbergischeGranadierer (ob schon der im Di!ßtn ZwischensioffendeFluß eingenauere Anruckungabschnitte) in die Flucht iaa- Battaille ten / da hingegen die Bayrischen *Bern-Köpff / vnerachte eines hinstunde vnd her außbrecheuden Fsurs/ so vnversagt an Cmhofen setzten / die in Wem »Wo.will stehendeWaqenburgtrenneten/vndUnserigeimFreydhofverlasseneBesatzuna m Augenblicklich mit den vnder sich ligenden todten Cöppern vereinbarten. Vela. - - Wolle dann alsoMarggrafvon Anspach dem laufferrdenGlücks-Rath Minis die Sperr-Ketten anlegen / indeme bey vns schon aller Orkhen die Niderlaa/ Mdnger seyts der Srg erschallte k r.uä. Das Blättl hätte sich bald wenden konaen. veip. Woferii sich nur die flüchtige* Reitterey gewendet, i-uä. Di- »e wurde General Styrumb schon in ein Ordnung gettiben haben. Velp. Nachdem er nemblich mir höchster Mißvergnüguygdis andeizmahlige Flucht der Semigen ersehen hat/ vnd nach Verlorst eines/ mit drev Battaillonen/ vnd »6. Elquavronen besetzten Dorffs nichts erwunden / als daß sr sich mit denSelulgen in dle Höhe der besorgten Nachfolg deßFemdS entziehen müßte, d-uä. Mrtumeren Marggrafen fällte allen auffeinmal Muth und Herfl zu Boden. Stunde diser noch/wäre dem Feind sein frechflnmger Anfall gewiß noch iauerworcen. Velp. Duschmeichlest deinerMeynung / l-uäroni, die Todts- -«er an Forchl hat Unsere Völckergäntzlich überfallen / so bald sie den in schönster Ord- der Straf, PUNK auß dem/ Wald her or-ruckenven Feind,vnd die über alles Vermutken? s-^kLchst durch oas*buschige Gchültz hervor blitzende Stuck mit solchen Nachttuck Emtzsiea aust sth loß mgehen , wahrgenommen / daß weder die im Dorff , noch llLtt am Wasser stehende Mannschafft Zeit gewonnen/ dem Bayrischen Haaet- Wetter ju entrmnen. ?ov. waren schon m chrem Blur aussderWahistatt ersticket dieBayri sche G?a nadierer «enuen. *We!che auß der Evnejün- styssdtr Bikßssa drnHqy-- rtschea Sruck- Kuqkea ve^mbea wurde- * D er an fi!cket/4so.raßletennsch,n demselben: disenstoßkedaSBIey/denendaEysen, *We'che« andern das WafferdasHertz ab/indem vnder derüber die Vilß beschleunigte fich bißa» giucht der Lastoie Bruckenabrragle. Unddise Niderigg beschmcrtzr vnv er- jchrockte emen jeden pmb desto mehr/vmb wie vngerochner es dem Feind vrrab- Lrenge. Bayrischer SeitS flösse schier kein Blut. Lull. Derohalben brennet rmch meines Marggraffensosehr. Veip. Jetzt ist es geschehen / wann du dir N'hon das Haar auß dem Kopff-oder wol gar das Hertz auß dem Leib reiffest: Mir allen el dencküchen Morvt-Geschrey wirst ihn so wenig von Podien erwes Slyvum den Zugang auffRegenspurg gewinnen/vnd den Bay- ' rrschen gegenAmberg abschneiden wird. l-.ä.So ist es dann lchonzwischenGOtt vnd demBayr-Fursten abgereder/daßwirKayserlich-vnd Alliirter Septen allzeit Haar lassen muffen? Veip.Jst freylich vnfehlbar gewiß/daß ein demütiges Gebecc ehender den erfechrer/als ein inGottSlästerung verzweiffleteFuchtk. Lull? W as will diß Gelöst/Ich erzittere und erstaune am gantzenLetb. Velj,. *Wird Und ich entweich. Villeicht meldet stch Marggraf von Anspach vmb seine Ve- ^iner- gräbnvßan. Ach lasse uns alsobald selbe zubereitem* sOröcktt- wes Gk*. Löß. * G-chen «Le beydk abauß. o in der Music vorgkstkllt wird. Der entleibte Marggrafvon Anspach stellet seinen Undergang vor Augen/ vnd zu Gemürh. Er ich zuvor geliebt/ Geehrt/ bedient bin worden/ Bteib jetzt allein betrübt/ In meinen Unglücks-Gorren. Das Gluck hat sich gewendt/ Oie Eeel vom Leib ist erennt: Mein Lager muss ich in Ansternuß schlagen/ K>as Gwissen ein traurigeTrummel jetzt rührt: Unruhige Gedancken/ Machen im -ßertzen d'Uanquen/ V'GorgenGquadronenweiß/ Thurn auff mich avancieren/ Und mit bedachtem Fleiß/ Gründlich vor Augen führen/ Geplünderte* Altar/ Gelchändte Kirchen-Ehr: Und was ich nit will sagen/ Thuemich doch heimlich plagen/ Zndems Gmüth rebelliert. ein in halb bin- tig-vud dnncklen Lnffzug schröcken/ vnd Ex- voller Geist sehen/der denen zwey vom Lbeatro iiauffende» L)ff-cterS «tt kläglichen Ansen nach, sitzet- »Don der Vnfpacht- sche« Sols datesca in der «General Supena- benttni/ vnd Ober- tzvf-Pre- c ;S ) lW DcrfiuechteAlliantz! Krieg! Waffen! Feld/vnd Schantz/ Air mich also bethöret/ Daß ich mein Keind veracht/ Sein Mucth nlt wol betracht/ Und gute Rath nlt ghöret- Ach wie weit geht man jr i/ Wann man nlt mlk Gebühr/ Weißt seinen Mnd zu schätzen - Ein kleine Klau/ ein Jahn Der nlt gar groß/ offtkan Biß auffden?odt verletzen- Hochsteigende Gedancken/ Machenkeln Maurnlt wancken/ Dil Wort kein Graben füllen/ Vil Gschrey kein Echo stillen: Der dlß nlt glauben will/ Der gehe nach Gchmidtmühl. Wo ist letzt die von Oesterreich Dersprochne Mittels-Hand? Wer haylt dem Iriderich sein Streich/ Wer lößt mir meine Band k Dass ich ein kleine Jeit/ Entweichen mög der Ewigkeit/ Und meinen Gchmertz beweinet,: Wann ich den harren Gwiffen-Gtreitt/ Verlang von mir abz leinen- Was wird mich fruchten « predigen/ O * Händel/ vnd * Ttetzmann? Wann niemand mich erledigen/ Auß deß TodtsHänqen kan > Nicht Nicht zierliche Staturen/ Gemähl-vnd Ginns-Posturen/ Hängt L euchter/Gpiegelen/Fackel auff/ Wann ich vnder dem Grabstein schnauff/ Und mach im Staub Figuren- Verse cht mich ein Ginn-Gchrifft/ Wann mich ein Krott vergisst/ Und an mein Bainern naget? Wann mich verscharrt in d'Erd/ Don Gchlang-vnd Wurmen bschwärdt/ Ein innrer Mörder plaget k Vlgerr» Anspach/ Micher bemver« jtvrbnen Varggra- feu de« 5. Zuuljdle Letchpre- dtgLor- vrlttas' *Herr Doctor TtetzmanN Nachmittags vn- drr einem groffm Gepräug tzteitt. 'M bin fürwar ein Gtrohm/ Der von ein hohenBerg ins tieffeBrab gefallen- Ein von ?odt geworffne Bomb/ Die in dem Lufft zerspringt/ vnd feufftztt vor das Knallen. Als wie das Himmels-Aug/die So Zm Saltz-Wasser ertrancket/ Gab ich mich (Dich weine schon ) Ins Aaher-Meerversencket/ Aber nit gleich/ als Morgen Wird mich auß mein Todtbeth/ Frühezeitig z wecken sorgen Bie wachtbar Morgenröth. *^llu^i'rr «llffdte l« dem zu Anspach Auffge- richren iLstlu:» Ooloris «bgemsbk- vk Lmdls- M31,. De« ren das arsteets vom Berg herad- Hrudlem derBrvvn rvare/m'i dtierBey- schrifft/ Nil 6b-- Das ander ein i« kufftrer- springende Bomb/ Dum L- Flieg/ Adler/ stieg dem Blütz Entgegen in die Hitz/ In d'Feur-Wolcken tritt/ Sie leuchten/ schröcken nit.' Zedoch nit z'nah auffd'Ferßen gehr/ Demhaißbrüllentcn TstirndemLöw: Sonst stürtzer er dich Von oben / wie mich. tccucio. Die dritte die vnder^ gehende Sonn/ ^lsjori» vecalu. Das »ierdte ein inbiehick- ItscheDlttz fliegender Adler/ I.uoeor ovo r«- rsuk. Und *Gekerr tu kaxen- dura/berr n.Müg» * Zu Rom wurden die versänke Habschaff* Leu vnder ein er auff öffentlichen Platz auffge- -eckten Lavtzen VttküM- Und wannst bas Leben buffest ein/ Wird Kayftriiche Blohnung seyn/ Ein Schreiben * voll M itleyden/ Ein doppelte Lobs-Kreiden - ' Wann schon das Glachter schwimbt in den vergoffnen Thränen/ Und mit gekannten Segler, nach fein Glücks. Pott thut rennen. Dorr Hertz man heimlich lacht/ Wann Kaysers Hochmueth kracht/ Nach Länder/Ehr/ vnd Gut: Ein andrer aber nach den / vnder der Kriegs-* §an- tzen/ Vergante Hoffnungs. Schätz / auff Kayserifch will tantzen/ Und den Betrug nit kvol betracht/ ^ Letztlich biß an den Spitz gebracht/ Sein Leben vnd Blut- Einer frembden Hoffart schlachk. Verlangst ein Spiegel z'fehn? Sch Borgen Mderich: Wie ich von hinn muß gehen/ Mußt auch gehn. Spiegle dich. Ende deß anderen ^lt wor°den^ ^bik ^">3 mache/ ich binschon zu ei.^m A btriM§en mebr-rö / ,7e sESaff-n der annäherenden Frantzvsen was ne.,n-a n./n E."/ ""d 'ch m meinem Jrrkhumb hartnäckig." U. Wo» recht -khumb / weil du mit selben den gantzen H-m- mit lin' dem ^Meynung für glückleelig / wann ich derWett^sn,!!-nt!!^r-Ä^^^^^^^"^^^^enWarheiks.Sche-«bey kettbcn den sioare-, " ^ e,' 'E Urheber deiner Kleinmütig- S« chDK »8M«NK»'.'!''L MZWLLLETLL WssLZZUL-LZch" ^Ich Mtt andern/der a^maineni^laatü-nnn ... ^ '^ 1 ,' "Uls^cyrsleye. SLLMMZML sageeMchS Manier zusch.mpff5/vnndÄ^n''.^^^ Awepg«. teFreundt' krertea hervor/ > vnd zer- faüell sich siv er m einen Wort- Srrett. * DaS Mißtraue auff den Fraptzöss- sches Gue- curS: *Deffe» Ursach« * Fallt -u Boden. ne Gokd-GlantzderSonnen/ln den Schau-Glässeren bald arün/^d UHMZZMW MMMSZW so hoch anrnhmeft. /^it. " Wie dem stranck' füu1n7r77c?b^7/7^"^^^^^"^E^''^d-rg-spanntw7/a,so Ekrnvracb, »e! ^"-eMdieweilen es sich schon «der allenNryd/vnd «hrvprachi erhoben, jedoch ,ob ich/ was zu loben. Verneine hingegen nik/ daß * Der u«, sprung / waruwb Franck- reich ver, hoffet werde/ rühret von den Unze- kehrten her- * FrsnA. retcv ist vorsichtig. *Usierak- tevNeyd erhoben. M (44) W , . * s,° a» ein jedem sein Wurm!nage. ' ärZ.A>i Fra^ GchlanH/ welcherauß dem Blut deß lMt Krreg ubeMwe^ s-au-dem (As wenig derKrieg ohneBiut^VergleßunggefuhrMo wemgwsr ^ SS. dvd A«- verbrochen/ für ein Anfang vnd End habe.EntsetztMlchderoMgen das Kram e Marschallen Blüars/Das von Zrancken-s-id «Schwaben ireuiog en. vigb» v ^ T'»7ÄLLW^ fach a» aet^ranckreich so vil/vndvilleiKtWHrer/daß es ßch Nngefälschtzu BaM hat- MLLSL'SSLS^ KMMSVÄÄLW'-LSK'Z esdie ^ack'Meltabstarren MrdLz indem auß seinen Dngerechnentlelbten Bata »A!: L SL'SÄÄLL'» N«,LW »«SSLlS r» i^en D-«a^ Äe K.ind v^ Gegnern keine Lob. Predig halse«, stndem du^ Ablainuna Menschlicher Gemü,her »hreMachnuschMe«/a«k alle Weiß vndWeeg aas«chen,Mtßm-l^mt,a>«^rsich?ei^^ glaubet,deren ein jede« gegen da« ^ndeE * Veroive- wird ich dir ehender dieAnkunfflFrantzösischerHüff fr>.s aesckworne'Z'rerr ßeu ihrem wol ich derenNothwendigkeit erkenne,so ^offe »ch auf a sch Derspre. ernesA!lerchristlichistenKömg-/daß derowächtlgeArmdasv^u^ «-»»» ts iSayrland denen vnchristliche» ^^^?^«"d,5^-ndUcdein^ k«,«' «lg verbunden seyn werde. >»- O m>chglucks«el>g«n!d«r,» endlichem solche« Ohr gefunden, dem« ich mein Hertz vertrauen ( 45 ) m. Km. So in der M« Mre. den angrlangren tAurcurs der Frantzosen, Uhwinger euch Flügel Wer die Hügel, , urch Berg vnd Tha"/ Dringet die gute Post/, Die so vii Mer kost/ Und Hertzrns-LZual. Paucken/Trompeten/ Trummel/vnv Fletteni Gebt euren Hall - > §arrhaunen knallet / W vnderdessenwM Dergwisen vem Bayrlandj Ihr fast erreichtes Acht/ Uno nunmehr sichrem Standt- »Oköwen-mütige Helden Haittre die Traurm-Wolck/ W Forchts Betrug/ Bas Königliche Bolck W,m Anzug/ Nach dem Befelch zu leben: Tröste dein HertzenmAngst ? Weil du von nun anfangst/ In größter Sicherheit ben. > M H MeE ri«rs in seinem g«4 che» Duff? tzull ßte-etz v» ch d(g ZWhrve Lch »»r Lk- l>LV. *Mereo, rius fliegt ^^rc. vider set- vrn Weeg. c 46 ) O! Frid.vndFttudktis.Bott/ Glückselig sey dein Mund r Oer höchste Götter GO tt/ Woll bist dein Urkunde Mir fernens noch vergönnen/ « Und dir mit mehren blohnen/ Ais ich kan demFeind z'Lieb erfchöpfftes Vayren» Land/ Nun aller Orth zumLohn betroht mit Mord vnd Brand. Ter dich zu mir hat gfendt/ Dem wird ich ohne End/ 80 lang ein Ader schlaget/ Das Blut zum Hetzen traget/ Mit keuscher Glaubens-Lehr/ Abstatten Lob vnd Ehr. *O! Flügel schwinget euch/ OieWoleken-Slraß/ Ereylt die Steren-Weeg/ DenMülchign Götter-Gteg/ Biß ich den Paß Den himmlischen Burg erreichet/ OieLufft-Gchwibögen durchstretchet. IV. »en. " Go Mündtlich vorgetragen wird. Von der würcklichenAnkunfft deßFranMschen Guccurs/vnd dessen Nutzbarkeit. ^n°öonil>i. * Jetzt/ mein ktorc, lege einen Maul'Kvrb an / vnd lache nit I mehr/wannmansage/VillarseveimAniugdembetrangten BaprlE V^ein KLnigliche Hand j» reichen- ^orus. ES ist niijuftuhe.^c .So ^-^glau bst du wo,/ «in gantz Feindliches Heer/ vnnd die all»s»erckvndGrSben/Felder/vndWaiver-S»>etz m« jeder. Stangen, Feur vnd Wasser? O! Ich sth-schon, daß du mehrer D'nten a>« lamt'm Blut geschleckt habest,vnd wol ein Ofen-Zier, nicht aber Offici-r gewesen seyest. Md«"» ^i°r. M alle kinnm den Skurni'Huet.tragen. Lnll. Sskanuen bann ntt alle »schandk. ( 47 ) » p-den/wie fchwäeselber seve/ein weit anders ist/dieLanb-Karten mit denAugenf als die Land mit Füssen durchreisen.^or. Meinethalben möge V-iiar durch d;s höllische Dorten gebrochen haben bleibt doch^ein ünbeweglicheFreg/ob seu»A a- kunKe^^^^^ betrübten Bayrlands ehender abkürtzen / ooecver. , ^ längern-werde.* Ich zweiffle/ob unser schwache Hand urlt demstarckenAttr^e:- neü m aroLmäcknaenKönlaszurBundlschaift solle emgeschlagen haben. j^e Lt- vom Fetnd bißher vnberührteFranckreich welche ihre Sigreiche Fakn nur auss uatz Lyur- ft°md°"ÜB»d-n7u schwing«» Mg-, wird lana nit also erschöpffen/alö wreer dem vorhin bey so langwurrg. schwär^ .r ^ ten autzgesaugtemBayrlano dasMarchauß denBamernzupn'ff^n s.rcha Kennet Fkann auch aleichern oder der ander mit güldenen Hebern ge «üak-reBott in dieBavris»« Zahl'Aembter ein.ri>tet, soll« man i-vach mehr s«m AKKmsa« D-nnwnrv-vasGlück>n°-m BuEs. ^r,ea -äv l schlagen / ligl der klare Vndergang deß munvecn Bunas-Genoffen k° ' Aug-n: i»7«m «v,- v°m Frind -ille.cht verlaffn.Brandst-.- ur Un.c. pfanv-derBund>s.Schuld-n^in-niM>thelffereindänv^nrnuß^nck i» ^KisäMWrM-LSSSLWLS Ist«»- iaugbar vorrtä^li* . * Ob dise deinRedeingrLffereVorsichtigkeit, als -- ^ S5«°NSSLS^^ x« « - vns ein gröffereLandö-Erpreffung aufKayserlrcher Seyten wurd^ dleKay. worven/we ches die bereits vorfallende Exempelmder grossen Allt^tz beftüm (erliche. ^7MSMWKSG!WWx L- iiollet ihmeselbsten dieZähnab/vndlaßtfiezumRaub dem nachep!endenZ-ger ^ !uruck."Die Qesterreichische BegürdBayrnan stchzubrtnqen /sterretcht- soh,tzlg/daßes sich auch durch vilm chlsangetragneLandS-Verwechstuna mcht scheBr- vekberaen möchte Nun. weil e a fast das mehrere schon varvon abgecrffen,äuff^n gür'tgfett iick letzt alle Zwangs-Mittel/Höchstgedachtes Chur Hauß güntzUch zu vnderrru- aber vormbieaen/ rndem es nit nur alle N umb Hauß «niichzu DiserVerbi^run^ lndem.es nit nur allein umb ^aup ^ vnd Hof/ sondern villeichtauGumd dieGorts-geweichteAltärzu thun/wrrokern Und^gang so Pfiichts vergessen seyn/daß er nltdenKrafften aufbrete / vnd sei- ^Und.vndLeutb bist auff den Todt in tausent Ungemachen bemnfflgten . «ürsten vndHerrn treueBeyhülss laiste/da vnderdessen ein AllerchristlichsteMa- ^ Mät/domit dem geliebtenBayrland nit zu wehe geschehe / Mit Rath vnd That vnablaßlich an die Hand gehet. DieSilber-vndGold^Adernbetre^vd/ergles- nembste fenstchnitaußdemFluß^Sequana/ sonder entspringen m dem Spamschen Fl»ßnz Wasser-Kömgvem'Jber-alswelcherdemGroffenMaxrmilranannochvrlzu- Frau», veraelten bat/ nit / s wie du verargest/ vnd die Kayserl. /t/Lnäacr /^vocaroriL . fälschlich vorgeben) vns grosse Schulden Last auffb^ rühmttste fangnen Kriegs bestehet in denenHand^<^Ottes/we!cher seynKM Fkuk t» BorkaerwunaeneUnschnld nach ferner Gerecht,vnd Gusrgkett wrrd wissen zuver- Spante». eLssrsrs^^ s». -u m°° v.ks»affen Was einer all->nmch' b-malst-rn kan -wer allein Nicht de. jh„ haupren G-Änn-l derahalben di-mit Franrkrei« Mrständtnuß auch »ach der Hand «in nenes Band, weiches s» M» rn,ertte^^ »Nützlich, Knorr Zlaatzö- ßjch vttv Lytir- Baortschk AMantz. "Ehender DtvS'an- hen/ daß OrsteralS Arauck- rrlG nach der Uerliä. Mouarcht Stttzk. ^ c 4« i ^ sich verbleiben wird/so lang Frarrckreich sein Cron vermehret-vsnd Mer zu tkS- aen verlanget. Ist hiemitdrser Kriegs-Bundlder kurtzlste Weeg / Frantzofijch- vnd Bayrischer Seyten daserwünschte Zihl zuerreichen-* ElnKsMwtrd jet- nen Enickel verfechten/ ein Chur-Fürst semjhm vom GOtt anverrraules randt beschützen. Einer die Kirchen vermehren/der ander den Frieden Hand^atten» Jener die durch Ungerechtlgkeit geschwächte Chur-vnH Fürsten Häupter uni seinem liebreichenLilgen.Saffc erquicken/ diser mit einer erschröckttcven Lowen- Klauen die allgemaine Freyheit schützen/ vnd auß dem Joch feindlicher Gewalt- tbatiakeitentreiffen. ^lorus. Also schön wird mansingcn/ bißgantzEmopa em- aelcblässett werde, creä. *DaßwürffichdemFeind msernen apgnen BuejeniU- ruck: dann solle Franckreich zu vlsem Ende dleErbfolg derSpanischend^onarchk ansichzu ziehen,beklagtwerden/datzesfolglichdie ubnge Reich vnd Stäubte über den Haussen werffen/desto vnverhinderticher konne/wicd ltchOester reich er- nee solchen Hochmuthö hart entschütten/ als welches mit demSpamtchen Purpur noch nit angethan/ dannoch schon vvmTeutschland willangevert-mil mutigen Brandtopffern gantzer Länder beschenckt ja wol gar auch mir derrm Hrregö- Rauch auffgehenden Freyheit verehret werden O ! das heitzt mit blulLsen Händen zuGertcht sitzen/ vnd den Spalten nutz ftembdenAugsn losen / rn aygmn a- deraantze Wißbäum nit ersehen- ^oru§. schweige/ die Ohren werden mw schwürig. Wann man dem Esel die Härpffen schlagt: LeschichtchmE M; weilen er lieber den Haader schwingen hörte» «tzsvSNL ris» betrübt/st- -ttb-ltz^ »»d b«Id S-Het et tztüsav Dth«, So in der Music vorgestelltt wir. Lsvaris wegen der vnverhofftm Lxpeörcion tn das Tyroll entrüstet/wird auß Sorgfältigkeit vmb das Hgyk vnd Wolstandt Ihres DurchleuchtigistenChur-Lürsten schwär betrübet. *WMs Glück fptletmit mir/ AMUnv ich villetcht mit ihr/ Mit vndermängtem Leyd/ VerbttrerssüffeFreud. Sie zeigt mir grosse Gnad/ Den Feind machts vnderligen/ Mein Hcergroßmüthig stgcn/ Doch trribts mich auff dem Rad/ Und mit verkehrten Wind/ Urplötzlich sich einfind. Jetzt tröst mich Mein Fnktgang / Bald macht mir bitecr bang/ TaßtchMaMilian/ Durch Aurch s- viel tausend Wahren/ Müß sehen vmbher fahren/ Und nit j'ruck halten kan. Bißhrr hat er Mik Statt/ Doüwerck/Yelm/vnd Trommer/ Standarten/ Spieß vnd Stangen/ Zu kampffen angrfangen - Jetzt muß er den Klippen/ Kiestainernr Rippen Zerbrechen/ vnd den Bergen/ , Manichs vorSchne rrgrauendesyaupk. Daß niemand hält glaubt/ Abtragen in ein Thall/ Und vndern Wasser-Grufften/ Zn Gold-vnd Stlber-Klusfecn/ Dertverffen vnd verbergen - K>as gantz Gebürg erzittrend seufftze dm Widerhall/ , ..- Und in Mß-groffe Jäher von oben ftV zerfall. Groß Alexander Muß er der in den Z Mit vorgehendem Tode/ Oder tödtlicher Noch/ Nachsuchen auff das Gspurr Und diß soll mich nir kümmren/ Mein Hertz in Stück zertrimmern? Wärjaein Wolff/cinBär/ "Mnnsmir nit fiele schwär c 50 ) * Ztvey i« «nsehli- cher Kleo« düng tret- ts»>uff- » Heldenmütige Kelvin» rioo-da- ' Lyrvll an- »risreiffen. -» Wie Kopff-oder Kueff- llein/ rin von Bayrischen Landen ebgertffue Vestung/ abrrmahl In dieBay- rische Händ komme«. * Die Chur- Bayrische Mttdher- tziqkett erscheinet an der er- vberte» Vestung Kopff- stat». < *Em Hirt mit hundert Annen. * Wie die Vestoug Rattenberg a« Chnr- .Bayrn übergan - gc«. sM. 60 Mündtlich vorgttmgen wird. Der Tyroller--Krieg nrmbt seinen Anfang mit vnglaubltchen Glückö-Progreffm. vdnLL.^Bißhero hätte mich wol Ntemand bewögen können/ daß ich F glaubte/ man werde die Kriegs,Trumme! auch in den Tyroller-Gedür- U -M-gen erschallen lassem "Dannso vnüberwmdtltch mir die zwischen den Stein-vndKlippen auch von derNatur befl/vnd fest versicherte Natur vorkame/ VMb sü fruchtloser schine es / selbe zu befechten. Man mußte der allgemainen Mahnung r Tyroll sey vnüberwindtlich - die Larven abziehen.6ob. Das ist aber em vnermeffne Keckheit. ^3 x. Kundke Theodo der Andere/ der erste Grundstain aber der Bayrischen Starckmütigkeit / das sonst im Hertz vnnd Waffen eyserneKriegs.Vojck derRömerauß disem ^yrollischen Srarrgrufften verbannen/stur dte es aucheineMsowol awherrllchenThaten/alsGeschlechtnoch- stammendenEmmanuel zurProb/ob er diesigreicheFußstapffen seiner-Vor-El- lern betretten möge. 60b. Ich Hab schier geforchten/man werde denvonKtzegS- Gerstern erhltztenKopfalso an Kepffstarn abstossen/daß man vorSchwindl den Zurück. Weeg hart findendörffre. * Derohalben hatGrafWolckenstein die Vorstatt angemndet/ daß wirbey dem hellbrinnenden Feur die Anstöß verhüten kunoren. Oob. Das ist ein anders / als die E randlmühlen der aufdie Maue poldrentenStückenmiteineMKLHrbesenabwischen/vnnddieMetalllneBegrüs- sungen milverachtlichemGegengrußbeanlworten/weichesjhmeeinHünßPiN- tzenauer zu thuen getraute, ^jax. Es betrohete halt kein Oesterreichijch. sonder BayrischerMarmilian dieBelagerung/welcher zugleich seil.eFeind zwischen den Mauren/ vnd dieGamps in dem Gcbürg aufzusuchen wußte.Der vnerschrcckne Anzug vNsrigeeHeers enrhertzte alsebald die inKoxfstain sich bcfindcude ManN- schafft / da sie sehen wüste / wie wir vmb ein/ indergantzenWeltschieraußge- blasne Vestung mit klingendemSp'l/vndbestel SotdatenOrdnungvnterdett aufvns anablaßlich donnerenden Stücken die fliegende Fähn ziehen rhäten:auch schon die oberwudereFüß vnd Hand zu demGturm außrüsteten/mil weichen ehender die Vestung ubcrstigcn-als in Augenschein gcnomen zu seyn/ vermeynlwur- de. "Dahat aber gewiß das überwindende Schwerdt den Maister gespi^ let?^ax. Hatte das Feindliche Haaftn-Hertz - vnd zaghafftige Verzweifflung dieStattNlt in Brandt gcstecker/ allwovil der^unwohnerrndreAschenjhrer Häußerversuncken / die mehrern an den leydigen Benelstaab geltsten waren/ wurdest zu Kopssstain kein eintzigen Fueßstapffen deß Kriegs/ sottest auch der hundert-äugige * ftyn/ ersehen- GOtt aber verhängte villercht disem Feur feinen natürlichen, vnd von dem widrigen WlNd verstärckteu Gewalt der Ursachenhalber/ damitdergantzen Welt hell wurde!/ daß der so Heldenmütig - als ChristmildigcMaxsmiltanmitgröffercmGlimpffdieFeindlrchkWohysitzbefech- re/ als der Feind selbe zubchaUpten beflissen seye. eob. ^ Auff dne Weiß hat der zu Rattenbcrg vorstehende Hcuptmann mehreren Ruhm erfochten / daß er anfänglich ein hertzhafftcs Gegcrwöhrmtt kluegerVeranstalt zeigte/ Nachwahl^ aber bep mrßfallenderHofnung/sich vnd dieSeinige langer zu halten/veruünfft ttchererachtete/den welffen Fahne« außzustecken/ als mit fruchtlosen Blencktett dlcStuck vnd Leuch abzumartern: Mit welchem nichts anderes erwundenals der äussere Soldat verbittert / vnd dem vnderbabenden Orth der gewissere Untergang beschleuniget wurde, ^x. Seinem Feind/ wann es moglich/emen Spitz zeigen/isi Soldatisch/an den Spieß aberrennen/alswie ein wildesThier/ ist Ehr-vnd Vcrnunfft-loß. AngcrühmbterHauptmann schluffe bedatchrsamkcr/ als Kornau^ / so laugjhme die Höhe deß an dre Vestung stossenden Gebürgs / ^Nit Ha/m r höchster Verwunderung der hlN vud her / T^vnd dcachl ^ hirbeve ^ s^aktenderaer geschähe / musie er schon/ daß nach verlchrr em ^ c»mmaa- entseelte Glider zum Gewähr aufmunteeen/ eintodteArveit wäre. ' Freude Lnzu Un.°chai-ung ^ ASrM nn F-mvL .-- Aren»°UeAbiU«.6°d. O! wann auch NM hwg-g-n mr -nlwibce Lwcl »mm ^ m/m ° M) nMnH--N-m-SDmchl-uÄ-Ml!ik^ -.- H«m- 7^ ,ikm-inbeNenGkUndg-iegteV-stunüwLre -i„g-i°gen/ dam, r ml ft, rortch zu ^^ns^en/ats seinHlntritt zu dedaucea.i-ob. Wann ichv.ch Ekt- 8-Sch-SWW «7LLr.'LL7,7^ et« Herru- Dreverzu Wteuk- ser Kriegs- *sttss Theils gesungen/ thrils abgeredet. >ie HerrltcheGlückt Fortgäng rn Tyroll/vnd der rrpiPtt rodks^all Zhro Khurfürstl- Burchl. ,n Bayrn/ werdenerkläcet. kliilo. *<^M Ass reden/laß spargieren, AU Oer Mund kein Kugel schießt. Die Aung kein Krieg kan führen. Ms der im Rauch zerfließt: Wann das Gschrcy schon die Schlösser, AllM noch fest vn d bester / Und gleichsamb mlt vier Ketten Biss in die Lufft will nöchen/ Muß ab dergleichen Fabel-Lied. Entfallen keim sein rapffres Gemuth. ^ ErMet ein stngcn- d er Hsf- Officier auff. »Kombi ein andern darzu/ «tt einem trauriges AMt. Wann man schon sagt: aus kysen Zft dise Destung gmacht: Jene Etatt aus Glockspeisen/ Au deß Feinds Anstoss lacht: Die Wcrck seynd ntt zu bsteigen/ Die Graben z'tieff sich neigen/ V'Erd hindrets'approschiren/ Ein Mannschafft anzuführen/ Kein Stuck sich sicher pflantzen kan/ Ein Bresch zum sturmen legen an. *KeinHelden-Aug erblindet/ Dor disem blauen Dunst/ I eder gar leicht ergründet/ Dasfey ein Gchröckens Kunst. Dann was der Mensch kan machen/ Muss vor dem Menschen krachen/ Wann auch d'Natur wolt wüten/ An-vnd Einfall verhüten: Zeigt ,hr der Kriegs-Verstand drnGpktz Ertattrest vor deß Menschen Witz. » Generat Lützelbrrrg erobert die Vekung Lhrnberg/ aüwoKay- ftr Carl V. vsn Mort- färstk. auK Sachsen bald wäre gefangen morden/ Ak.rfgr. * CoÄen-, dant in Ehrnberg. *Bey welchem Gefecht Herr Graf von Porcia erschlagen/ Hr. Graf von Tauff- ktrche aber gefangen wurde. * Der Durch!. ^Oveiiiuz- IL glaub / daßdu auff Khrnbetg / vdrr die ss genannt« Eyrnberger Clause spießlest? ebilo. Wol Machen. Ja!* wann der »- Römische Ehrn-Pracht die Göttin vi^onr nit vnrechtmit einemwerffm Feder-Geschmuckaußgezierer hat/vnd insgemein eine weiffeTochter der Herrlichkeit benambset/wird man wol auch ein so hochverstandig-als hertzhaffte generalen Lützelburg nit mehr den schrvartzen/ sondern weisjen/oderweisen m nennen verbunden seyn / als dessen Ehrn-solle Eroberung der ungemeinen Ve- stung Ehrnberg die verwunderendeNach-Welt allein in weiffen Marmelzu graben/ sich befleiffen würdet. O! Ich zweiffle/ ob diser Sig mehr einer schwartzen S.turm-Gaü/ als eines weisen Kriegs-Verstandts nöthig gehabt habe. Also muffen beedemiteinander verbunden geweßt seyn/ daß/was ein liedreicheAnma^ chungzur Ubergab bey Baron* Rost nit erhalten möchte/emerschröcklicheAuff- forderung erzwingen kundtk. Grosser Blutsvergiessung ist vorgebogen worden/ es wurde gewiß ein mehrers gekostet haben (wann die zum Entsatz anruckends Baurn,Rott nr't an dieKlingdeß vor/aber niemahlSgenugangerühnibtenGene- ralens/ geloffen wäre*) der Gtainkluppigen Vestung Ehrnberg den Halß brechen/als dem / mit Wolcken verwandten Prenner.' das Schnee-Tach abtragen. ^»v. * O -' mein l'dUo, lasse ab / dise lieblich - thönnende Freud-Posaunen snzublasen/wanndu nit bald einentieffenLeydS.Abfallin die schwartzeKlag.Noren machen wirst. ?Küo. Was bedeut diß / daß du mir mein härteres Gemülh so vnverhofftmiteiner Traur,Wolcken zuverduncklen/ anmassest? Wann d'Gonn die/ der vnter dem Last schnauffenden Erden außgeschwaißte Dämpffin die Höhe ziehet/ ver samblen selbe sich in ein Wolcken/vnd da sie von dem endlich verfinsterten Himmels.Liecht/vnd dessen anhaltendem Gewalt entblößt werden/ zerfallens in ein Wasser-Fluth/vnd überschwemmen zu Zeiten Land / vnd Leuth, i'üiio. Erkiäre dlch/ daß ich auch versiehe/ woher drin Ungewimr sich erhoben. Nov. Begehrest/daß ich dir einen Dolch in das Hertz flösse 7 Unser vbherrschende Ehgrfürß DurchLeuchltgkeir hat vnsbißher mit ihren so liebretch-alS mächtigen GemuthS. -uß Kg-« Strahlen gleich ememMagnetischen Himmels-Aug so weit schon empor gehebt/ wird voa Daßwir vus letchtlich in ein Wolcken zusammen ziehen kundten/weiche endlich Main em erschröcklichesDonner-Wetter auffvnsereFeind außgebrochen wurde ha- Eodr«uß- hen. Indeme nunmehr aber dtse weit außglantzende Gönn mit tödtllcher Fin- gesch^ar Mnuß überfallen/vns augenblicklich all fernererHandhalrung entäuffert/ er- welche Zev Giesset sich dre Gestatt-loseVerlaffenheit in vnhinderbrechlicheZäher-Flüß/allwo wug ver DlebetrübreAugen nach ersehenenUndergang deß erwittibten Bayrlands/mani- Augjpu^ chen Schlssbruch Leyden müssen, eküo. Was weinest du mir für ein Klag-Lred A'twe vor? Wessen Geist gehet dir in dem Kopff vmb r dlov. Dessen Todtfall hier in K . Dem*Kupller flhest. ?KUo. O! dueinfältigek^ovLUi,besleffestemläerBild- muß mit so harssen Thranen- Nov. Wie ein die von Pempjel entworffne Monat Mtderlag der Trojaner. vbUo Disem ritzte/ vnd verneuerte ein in Warheit der Iuims ta Sach tiessgegründteHertz-Wunden/bich aber bethöret ein blosserFabet-Schat- dem su- len/ der atftvald verschwinden wird/wann du jhme nur das Lrecht deiner Leicht- Alaubligkeit entziehest. No v. Du wirst ja einen aügemainenRueff mt Lugen straf- »Besen? vnd dich allein mit einer übel gefärbten Hoffnung auffführen/wann andere ^ «xi. in das schwartzeTraur-Kleyd ihr mitZähern übergoffnesGesicht verhullen??ll,io. ^ an- ZrembderZrrthumb verbindet mich nit zu glauben / daß nur meine Augen ver- mercket. blendr geweßt seyn sollen/ da ich jyngsthin meinen Gnädtgisten Chur.Fursten in Derglei- einem ewig-erwünschten Wolstandt zu sehen / im Tyroll bin beglückt worden. ^ l^ov. Allwo jhme ein Meichelmörderische Kugel das Hertz abgestoffen? ^!o. » Die nemblich auß dem Mund der Zeitung-Jäger geschossen wurde. Nov. Disey schwartz.gefiüglete Mercurius fliegt ja durch alle Länder. Gehe in Franckreich * Dnd Spamen/wirst nasse Augen/vnd finstere Gesichter finden-Besuchst Engell- Holland Welschland/werden die vnderschidliche Meynungin/vnd Folgereyen Lber disenTodtfaü durch die Ohren wischen- Durchrepsest mit den übrigenEw- Lanoen Oesterreich/ Francken/ vnd Schwaben/ ist die Erbschsffts Zertheilung Deß verla ssnenBayrlands schon würcklich auff demTapet.Befragest dein aygneS «Natterland/ wird Seufftzen vnd Weheklagen die Antwort seyn. Hörest endlich Vas Jubet.-ndFreuoen.Getöß derFemdlichen Lagern/so thun die gelößte Stück mit vollem Mund oen Hmtritt deß erschröcklichenFeld-Herrn Maximtliani deß Grossen außruffen/alswann dessen LebeNjalleittig derNachtruck der noch imGe- rviche stehenden v,Äori wurde gewest seyn. tMo. * Lasse nur die Niderlag vor * Was die einiaerBlursvergieffung / den Sig vor dem Streikt/ die Herrschafft vor dem Feind S-riumph anblaftn/so wird doch mit der Zeit der hochmütige Feind/welcher vns durch de» sleichsamb mit tausentweiß zusammen rosten Fablen bekriegen will/ehender in horchte', DieGruben fallen/welcheer/vmbdie demBaprlandwolgewogneGemutherm ^ßDurch- Merwürrung/die jhme aber Zugethane in ein mehrere Standthafftigkeit derzu- leuchttgi- iamm-balkenden Macht/zusetzen/ dem Durchleuchtigisten Emmanuel gegraben ge» Chur- Lat/ welchen annoch zu leben ich dir/ vnd dergantzen Welt mein Ehr vnd Leben FSrAa «ervfevdle. Daß aber ein erdichteSMordt-Geschrey zuKupffer vndPapler kom- auß Vas« Lnen/ist der Feindlich Vor.vndAnschlag seinerSeyts gar vorträglich--dann mit "»se- !veraleichenTodts Larven kundte mandemFranckmchdasconceprleichtlich ver- «uckenr daswanckelmütige Engell.Holl-vnd Welschland vnderstützen/dteKay- Lerlkche ErbÄnder dem Krieg beyzutragen/füglicherLnimiren/granckenvnnd Schwaben mir Hoffnung reicher Beuth länger zu sich locken / das Herrn - lose Manrland in Verzweigung stürtzen/vnnd endlich den vnderhabenden Krr'egS- Leutben die Forchl auß dem Hertzen/ vnd ein frisches Blut in die Adern bannen. Di« Vorsatz wurden sich aber zerglidern / wann man viseLugen.Gespunff »ufflvsen «bäte >" > -' Der Feind wird schon widerumb ein Fabel an die andere »m^en/dam'knienianüdaLrrumbfinde/vndalsojhreBundtS-Genvffneferr. «». «an demNarren Sa>l herumb!iehen kLnne.d,->v.DerEseUasi sich zwar nur ^. wab' ousdasEpß führenU-i-iio.Wann er von sonsten verblendt/wi rd er auch d-L v- d drirremahl folgen/ biß er jhme Halß vnd Bain breche.di».. 0 ' wann du Stttcmwacha8ier'.Lioui-x,u-«ärest/brrmir,r>kndeßkntsttlttnBapr. LitvSvrm den mar» sagke/er könne die Laoten rrweM. ^Wiedkk P.eren von -en Himmel- Sturmeren mek- -e». lands »sn den T»dten erweckt hätte/ verdientest freplich/ daß deinNomen in ei« unsterblichen Cederbaum/ nit w,e unser Durchleuchligste Chur.vnnd Lands- Fürst zwilchen Stain vnd Klippen/ solle begraben werden, rwlo. Go? Haben lvncdleSlalnbruchderFelndlichen Gebürgen verscharret? Allo gldi das Geschrepvor- bl»io. Gomust lchwol eln Grgbschrifftbevsetzen/ damit das Ty> rvü ben eneleibteo Geist deß Bayrischen R>senl*zubesänfftlgenwiffe/da»flchber tvdleLe'chnamb nichterschütte/ vnnd m» abgetragnen Bergen die Thaller nass- baue. Deß Todts - außgeschribnm Durchleuchttgisten Fhur-Fürstm inBavm -r xl >l 11.1 ^ x' s LbtLNVLI. Lcc.kc. ! Tehe still/ MaMiliatt i (Wannst wilst ein NachrLchthaben) Den niemand tödten kan/ Ligr dannoch hier begraben. Er lebt/vnd lebet nit/ Ist gstorben/ vnd nie gstorben/ Im Krieg hat er den Frid/ Jm Frid den Krieg erworben» Er ligt in diser Grüßt/ Im Feld beritten stehet/ Ersteckt schöpfst frischen Lufft/ Zu Boden gworssen gehet. Der Tod- Hac chm sein Mund Mit Msltren angefüller/ Mit dem er dochiezund/ So Löwen-mütig brüllst/ Darob die Berg vnd Thal! Exakteren/ vnd brummen/ Viß der ve-doppler Hall Im Abgrund muß erstummen. Die Nisen gleiche Bein/ Und unzerbrochne Armb/ Sollen hieremseelet seyn/ Da der Feind macht Allarm.' Aber der grosse Geist Laßt sich lebendig sehen/ Schantz/ vnd Bollwerrck zerreibt/ Thur risch im Harnisch stehen. Er ist/der er vor war/ Wann er schon ist verschyden/ S cm Samson'starcke Haar Kein Dalyla hat bschnitleri: Oder wannsgschehen wär/ ^häts Ehrenlose/ Und scharpffc Zungen-Schär/ DaMtts dem Feind liebkos^ ( 55 ) MrdasläreGschrey/ Kemen das Hertz abnagek/ Wanns auch ein Schlangen sey/ Ihr doch dasGtfft versaget. Ein Schatten ist der Todt/ Die Sonn den Schatten mahlet/ Folglich dem Feind zu Spott, JndisesGrabentfqllek Ein Schatten von der Sonn/ So das Bayrland durchleuchtet/ Und offt-vnd vielmahls schon Mit Zähren ist befruchtet/ Die man den Frommen har/ Mit Fablen außgepresser/ Daß manche Seel noch matt Durch Seufftzer s'Hertz «bfioffet. , Ist dann der Schatten nicht/ Ist hier auch nichts begraben/ AlseinfaullsFeind.Gedicht/ Daß ihm selbst nährt die Schaden. Weil nun Maxmtltan/ Dem der Todt feine Waffen/ Pfeil/ Kocher/ gspancen Haan, Als Erben hat verschaffen/ Zugleich stirbt / vnd r'gleich lebt/ ^ Beschwär ich der Welt Treue Ab d'Natur widerstrebt/ Wann er unsterblich M? Durckl inBayrneingehündigtes ttE-s. Pfandtd.eMue L)arcy>. Barbarisch ermordten. V-ebel-'l-öLMetn Anschlag hat gelungen/ lio» Der Vogel gfangen ist '- Der so lieblich hat gsungen/ Und vns schier vnvermerckt/ Wann er sich hä« verst arckt/ Biß in das Hertz genist. r-u L. Mt schöff ich wider frischen LZufft/ Oie ich am Roß-Haar htcnge, erjaget in ein finstre Grufft/ Alsgmach den Berg abgienge. vr. »DteTre« »der ^iäeL »trd «lk tzebrmdnea Händen/ t« einem tveißvav htau gr- »vöckitten Oberktetd auffda- Theatrum geschleppt. I.^ebrel- lio tn einem RSmschea Kriegs- Kundt tretet» Pöckel- Haube« auff de» Kopff/ et» örluneade Fackel t« liacker/ vndeia blosses Pajouett» der rechtL Hand. L. l.ii,ercss in etuem letchk-und rlugferLtgS Aufzug/ schwingt rtuea va- «sgebuud^ »en Stoßvogel anff derltucke» la der rech teuietne» Dolch. z. Nobili-; rar tu et' nem mit ünder- schidkichen Wappea auff das ko il banste versttckte« Tallar kragtet« rnir Federen auß- geschmuck- tSSlurm- hureauff d? Haupt/ etueu Schiidttn der Nucke« uudetne Lautzen i« der rechte Hand. 4 <-ruöe- IltLratsei« epgenylt- cherAdrtk aöerMsr* derey. Z. kcrLüia iaetnem vtlfärbtgk Ob-vnd Urrderrock/ bewaffart sich mit einer leben- digenVl- pern vnd Schwerd. litħ. kidcs data ?erü- 6l2. kiä. k^eb. kerL k 5<; Kunde vor dem End Kein Testament/ Nach meinem Willen machen/ Sonder müßt ohne Erben Swifchen den Felsen sterben/ Wann d'Gonn nit baldfieng an vnderdmWokckm -lachen. ;. Wie wurd es mir ergangen seyn/ Wann der Löw jetzt obsigke/ Ber Adler vnberligte/ Mußt nit wo auß/ wo ein. Er wurd mir gwiß die Larv Mit seiner Klauen fcharpff/ Haben vom Gstcht gerissen/ Baß jedermann soll wissen/ Mik was Betrugs-Manier/ Ich spile mit Tyroll/vnd den Kayser verführ. O i mich verlaffne Treu k Ach Himmel stehe mir bey t 4- Schweige verfluchtes Pfandk/ Wichst diegcwaffnetHand- Gisst/ Stachel musst du fressen/ Wannst wirst ein Geufftzer stoffen. 5. Laß seufftzen/laß weinen/laß klagen/ Dor Kummernuss das Hertz abnagen/ Gleich lieblicher Mustc in Ohren es klingt/ Bie Gerl im Leib springt/ s Wann ihr die Treu sechsten den Undergang singt. Bin ich die Unglückseelig/ Don der so vil einhellig Getränckt wollen seyn mit dem wallendenBlut ? Ach wehe! kan mein Unschuld Dann finden keine Huld/ Niemand mich verfechten thut ? Bichs EineLandsrathertns Eins frembden Jochs Derthäterin Dem Adel zum Wpott? Der Untreu zum Todt Z Und Lru-!- Und mir zum Verderben ? Keb. Äuffgriben Ivlljt seyn. I->K. Mik Äkarrer vnd peyn. Lurch Kämmen/ Gchwerdt/vnd Rad. Perl. Im Oet.'Vley-Gchweffe1.Bab. Lruä Empfinden mußt dem sterben, kiä. Go ftv es: null gedultig/ Dor GOttes Aug vnschuldig Gterben vor ein gerechte Sach. Omn. Uns allen zur erwünschten Rach, kiä. Die ich verdient nit Hab. Keb. Go rechne mit uns ab. Bist nit dem Kind zumUnderpfandk/ Nor das bekriegt Tyroller-Land Geliffert worden ein? k>6. Goll ich nun sträMch seyn? Omn. Bu gabst vns den Hertz-Truck/ kich Und warumb nir Znspruck ? GodenMaxmilian/ Ehe man Hand legte an/ Dor einen rechtmässigen Herrn erkennte/ Ihren Schütz-M antel/vnd Brodt-Vatter nennte r Sich freywillig vnderwarff/ Keines Iwangmoch BwaltS bedarff. dlob. So müßt man den Kind verblendten. kiä. Mit GDtt gmachte Aydfchwür schändten L »Falk« «ve auff VirLreM «tt tr» ^ Bein W dlob. Wann nur der Adel steht. L-Ll,. D'Keyhcit zu Grund nit geht. R.el>. Kan Auffruhr sicher toben, kerf. Untre» heilig anloben. Lruä. Grausamkeit den Stachel wetzen. OmnAlle Recht/vnd Gsatz verletzen, kiä. OI wann dem also ist/ Ich mich zum Tobt außrüst. Gih nit/ warumb die Treu Go lang bey Leben sry» Wanns nichts hat als denGchein Und nur ein Sclav mußseyn- 8.eb, 'Nach deinem Begehren. Erhört ist dein B«tt. P ZM (^ H Dein Wunsch will ich gwehren. kerf. Vcrsag dirs auch Nit. LruL Difer?odt ist zu gschwindt/ Gchwimbtin dkmBiutzu iind- Zch wrll ihn höher treiben: Mit langsamer LZual? Nit gleich auff rinmahl/ Muß man ven Geist im Leib auffrriben. Baß einer merck/ wiewol Mi«» ^Eeyz'sterben im?yroll/ »omThea- kla. Oie Rach wirb nicht außbletben» trogeris- So mündlich vorgetragen wirb. VondemBaynschen Auruck-Zug auß Tyrolk ^--^i-eokolus. Ich vermeyne/ Unglück/ vnd Msinapd haben eine Bündtnuß U mir einander getroffen/an der Gütigkeit vnsers mildhertzigisten Maximi- X^lians ein unerhörte Nach einzuhollen. Also äuffert sich der treulose An- » Die schlagdeß vndanckbaren TprollS. rnbeiNo. "Ist es dann im Himmli- Cdvr- schen Krieg-,Rath schon also beschlossen/ daß vnser selbst aygne Auffrichtigkeit SayMe dem Feind den Degen lndie Faust geben solle/ worunter vns endlich denlrtzten Geaervfi- Hertzstoß versetze? cieob. Vor der ehrbaren Welt ist es zwar ansehlicher/von kät wtrd ft-mbden als aygnen Lästeren befochten werden vorsichtiger aber/ den her- »it alle»' nach einreiffenden Üblen bey Zeiten mit der rechten Hand vorbiegen/ daß man erdklicktt- mit derLincksn endlich den Kürtzerrn nttziehenmüffe.Seytemahlen deif. Feind chen Un- hart/ oder gar mt zu trauen/ welcher gememiglich auch vnder dem hoidseeligisten ihat-n Blum-Gebüsch das schadlichsieNätter-Gezücht weiß außzubruett Die verderbte brlihaet. Frepheirs-Begürdgibthinderhattne Antrib/ sich auß dem ungewohnten Joch/ wann es auch schon mild vnd ljebreich/zu erwinden. Der Vogl/ dem sonst auch sein Keffig alle Vergnügenheit verschaffet/wann er ein Loch ersihet/in ein werteren Lufft sich zu schwingen/vergister seines WolstandtS/vnd entfliegtinabhol- digeMälder/nitwieguterhinfüran leben werde/betrachkend/fondern wie frey; obwolen es kein Frepheitru nennen ist/sich auß der gütigen Hand seineSNähr. vatterS durch die hindereThür entziehen/ vnnd anderen fast vnzahlbaren Raub- Vöglein frey machen, i'byrrkns. Wer wurde aber den sonst einfältigenTyroller- Gestchtern ein so haimdickische Falschheit zugemuethet haben/daß jhre Hälß chir *ryrvll st meinaydigen Anschlägen schwanger sotten gehen ?Da*siedochvonselbsten Äk..? nach erobertenKopffstain/vnd ergebnen Rattenberg zur freywilligerHuldigung «avm Fueßfällig sich anerbotten/ dem Durchleuchtigisten Chur-Fürsten als einen von freowtl- längsten rechtmässigen Herrn vnd Brodt-Vattern anlobten / vnd mi t aller er- lt-/ erst- dencklicher Demuth vmb Gnad / vnd fernem Ober-Schutz anfleheten. O l wie it« Gem'ess nur setzt dein Brausambkeik/ Dein Untreu gnieß Tyroll/ DEelcht kombt endlich auch ein Zeit/ Daß ich dir schonen soll: Wann ich (denck z ruck) hernach Ein gleichtönnende Rach/ Mor der mich GOtt wöll bhüten/ Wanns schon d'Kriegs-Recht anbieten) -s Kom va Graf Latour wideru m über d,-Donau S Nachricht haben. Eiheauf^ Er wird -L- »u »'S "E^^"7sich und ftw° S-nn gäntzlich v-rli-hren Wann vu «iemah'semPAilE-riuMngdiftMan^ »SS Hör,,Er rnckt schoadenMrhangr Y«SThWumoffneksich. *Komsr eia Poet in einem holdftelt- senAuffs «g her- ?r. * Swey andere se4 hen mit stilles Schritte« arff die BÜnar- Ws ^ SeriH in errrP,)«. ttsch- Der- jvckvng/ »ndberch- in wua- deriiche Gebärde^ «uß, M (or) M Lxta- 'Wo auß Latour? 6 u§. Nttübcrd'Gchnur! Was hast du vns geschworen? Halt z'ruck dein Kahn, Wannst bist ein Mann, Der Treu noch nit perlohren. kxrs/. Bedienn dich nur der Brucken/ Wird dir bald auffden Rucken Ligen dre Göttlich Rach. Gihe ju deiner Gach r ZndisrmHaaber.Zeld Hast dich gefetzt in die Mttt, Wirst thuen ein schlechten Schnitt, M viel samblen ind d'Gcheurrn. ^Ds»a die Fran« Mche Reutterey brache an- demWäld- ietn/vo» örothena- cker/dap Ln-volB durch Münder- kingkanff devFctn- t«. 'MchS Manie VoAure« st/alssbaiÄve??^/nackv-rkundtschafftttAnkunfft deßFeinds, stellt« Wasser ligenden Haaber.Feld in die Schlacht-Ord- von?e 7 n«r«°l^n §mer beginnt- Erlangte sicheren Fuß zu setzen , v>icc d-n Stanv a l h„rlich-Tha!-n/ dasLandfeindlich/derandereremiuda e Seyten traute man den Ehr/vnd GloryZhrer MM««» A LerPoe- ffn'GMMttchonw^ ^ w.rd bald donnern. ^ ' ' '' ' ' ' ^ ' L-cl-lL *Aber auch Emmerlingen/ Fangt an von Waffen z klingen. Auff/auffzum streikten/ Wasnurkanreitten/ Die Feind vermehren sich : Gchwenckt euch ihr Glider - Jetzt hoch/letzt nider/ - pariert dopplete Such. Latour/ Hab acht/ im Rucken Geht alls zu Grund vnd z stucken/ Mthaile dein Heer/ c^'Gchsacht- Pieg vor den Spitz/ S *Wivd ^ Sleichsanid rasead/ vnd WohnM ttg. "Ein ZcanzLfi- scherMar- ffais/ welcher das Detachement au- fühtte. *kaufft auff dem Tdeatco hin v ad her.. D'Schlacht-Ordnung verkehr/ Lass sehn dein Kriegs-Witz. j im-nL Jetzt Habens das Wild in derKluppen. Latour ist »mbaeben' Da« durch Emmerkingen demFetnb IN denRucken gehende gußvolck der grantose» dar dieDonau-Brucken schier schon besetzt/ vno abgeschnme». ^ Lxiac ' O Ehr/ O Leyd/ O Kampff/ S Streik/ K-Mv«d Wie viel deß Bluts Herstlrffet/ «A Das Unglück ist zu Streich bereit/ samruen. s^Stebek Stock- stätt/a!S wann er rtwe!che« vorjtz»f ftht. y-w Vas niehr>iteMUtge>chl«ettva>mau» eintziges Hepl/ lvotten sie nik außVerzweiffluna allzuglelch an ben Degen lauffen. Der Frantzvse» eintzigeBegürd aber trachtete dorthin/ daß sie sich der Brucken bemaisterten/und foigsamb den Ze sers >n seinem apgnen Blut/ oeerD onau-Fiuß ertränrke» kuvdten. Lxta5"Was ist das für ein Heid/ Ber also vnverzagt/ Sich in das Gfechk anstellt/ Und an sein Heinde wagt s Wist Herzog Christian/ Sein diser Florian/ Zschllessen denfünfftenAct. Brich ein hertzhafft Dragon/ Hussar/ stich nie darvön/ Gedenck nit z'wancken/ Setz dich an d'Aanquen/ Verlaß den Hecht-Platz nit/ Weich keinen Schritt. Mer die Zügel hengcN schon/ Hussar geht durch samt dem Aragon/ Die Genen steht bloß/ "riw-nL Cr sihet Hertzogen vonHailndvek/wie selber mehr hitzig asg bedacht ftlnemftjschen Muth nuchhengte/ mit dem Feind gar-u keck anbunoe / vno dem oep slO hadenven Dragsner-RegiMent/vnoHuffareneHauffeUzu viiHertzhaff- tigkett aumuthen/vnd zu trauen thate: welche kurtz hernach sich von seinerSev« LLLL7S Stär« < -r > 'Gtärcker setzt Frantzmann an/ i Gchwingtt sein LilgkmFahn: Die Feinde trifft der Schlag/ Und scharpffr Mderlag- Gir Flucht eyiet zur Bruck/ Ereytrns doch nit all/ Kerfttztin tausend Stuck/ Bleibens rode auff dem Walk. ^rslsW »ndM ML. *BorDerzweifflung und Verdruß Setzt Hannover in den Fluß/ Weilen er im Garten Nichts anders hätt/ Als den Todt z'gkvarte n/ Der doch jetzt steht/ *Im Wasser / vnd auff jhn laustkkt Mik gspanNtenHaan/ Uu wehe/er schlagt schon an : *Oie Kugel stiegt durch d'Gtirn, D'Äugenverlichren Schein/ Der Hualm schwächt das Hirn/ Bricht die kraffrlose Bein/ Air Schlaff sich tummlen/ Die Ohren krummlen/ . Ger Muud erbleicht/ »SaN als wolß "Lh-t/as« ftpe er ta l Veu Kovff Au wehe l ein Leicht Ist schon der ganye Leib. Das Wasser führtjhtt fort? Ach nur zum rechten Port/ Geb GOtt ein Wind/ der treib» r-sniä. Wsftrm auch der Hertzog Christian m bist« Geträns dasMe« 'O iff«n/v«nd nunmehr das dritte Schlacht-Opffer/ so von dem Haust Brau»« chweig für Oesterreich gefallen/würdet? seegne stinTüdt^Er ist ebliben. Hatte das Üngück/daß er stch be>) öffentlicher Zerstreuung rnd Flucht er Kaustrlichen in d,e an dieStatt.Mam stoffendeBärken verfchoffemvnd end» ch sepnkeben eintwederS derDenaü vertraueki/ober demFttnd Vater den HaN' en losten müßte E prengte zwar inden Fluß / balgte lang Nut deui vugestum- ren Waffer/vnd lide.'vrpiühlichreissclßcheinKugel durch sein Koff/vnd jhn uß dem Sattel Sancke also halb kev in einem Würbel; diser verschlunge Ihn i«r, vnnö stoßie erst den sechsten Tag hernach den Leichuamb in dqS Uftraup. couia. rim-ttiäcii Waswirddißwkldeu" Hag *Müttet vkis tobet« «-Als schrye er einem jil. »Schlagt dieHänd vb der Brust ju- sammen/ vnd stehet mit ge- schlossne» - ugen vk-' beweiM.' *Ekn alter Gott/der die enrkeib ke Seele» tu die Ewigkeit überein Wasser führe» mußte vnddar- vor einen Zmß- Pfenning bekäme? welchen man den Verstorbnen in das Maul v», der die Zungleg. re. chKsmbt wider z» W ( ?r ) W Lxm5 "Zag nach! Zag nach Frantzmann/ Reitt/ wass'Roß lausten km»/ Latour har sich errvunden/ Ein Fuhrt im Wasser gfunden/ Au deimGwöhr schau/ Stich/schieß/vnd Hau. Bleib" z'ruck es ist geschehen/ Latour thut sicher stehen. 'ria-inZ-r. Betracht, vnd verwundere dich. Latour war schon wükcklichge- fangen/vnd seinerWöhrenLblöffet/vndauffeinmahl ist erauß denHänden dee Überwindern gleichsambverschwunden, i-eonlä. Das ist ein Glück. Hades zwar meiner Tagen gehört- Je grösser der Hirsch/je grösser dteHörnev. i/wana. Slhe!daßPoeten-Feurerlöschetwasweniges. Lxraüu-iwixd sansstmütlL« Lxras "Hkarc-e ! wunderlich Thuet ihr mit vns verfahren: Lehrt doch/ daß ich auch mich/ Verstehe auff eure Garen: T eß Latours Lebens- Geister/ Hestts an ein Gorden-Kopff- Muss seyn/ sagt er/ ein Meister/ Der mir aufflößk mein Kopff. Hannover hieng am Faden/ Müßt in dem Wasser waden/ Biß ihm zu Hülff der "Aharon kam/ Und vor den Merth insGchiffeinnam. Aw ar/ wann die Götter wollen Höher einen erheben/ -» Verbieten sie den Wellen/ Ben letzten Schlaff-Trunckz geben.' r-om6.kxr-iiur,wie ich mercke' behertziget den Hintritt deß vnglückseelizea Htttzogs Christian, vnd spießtet auf die Sicherstellung deß GeneralnLatour^ Lxras. *Zctzt krön das Haupt mit Lorber-Aweig/ Die dir dein S>'g einflechtet/ Den weissen Triumph-Wagen bsteig/ Denst mit dem Blut erfechtet/ Franckrerch du Helben-Brueth/ Fruchtbare Feinden Ruech. Du ( 7! ) Du andere Bcllonen! Gey serners noch besonnen / Auff vnsrer Landen Schütz / Dem stoltzen Feind zu Trutz/ Echick noch einen Heronen. »Gehet tvruck/ vsdelfiheß limsa- ärum mi 4 dem r.ea- 'HatdirA°°ll°-nEd-nA^ "L». dich al,-Mußen' was für e>n.Ge,sifuhrtvch daher ^ a«.m. selbst avaner/ der den deinen über alles itebt. Dtjen me nen Ir . . pfangtdeu L lang« ich mit d-i«e-B-suchung undAnsprach güro, dich ru sehen/ vnd daß erfth" m» v,r i» >p^ ^ i ,ch LrSSi7.,iA7".LS^^^ L7K?S'LS'-W SULALL^^^LS-MW« «urd^i» in den Buesen lachen, wann er gar ^"liMbUben.i-^möAuff der LLLSE Auffdein Verantwortung/ich gib kein Haller für daSvergoffneBlut. -es der .M.. Go Mundtlich vorgetragen wird. LxraüuM des der Hand vo« der Büile, * Lrrtten mit- VonderBesatzunq der gantzenGtattRegmfpurg/ LA. vnd Kayftriichen Krlegs-Bundt mit den Uneatholischen. d««». 7-„rio * -»ch will deiner Zeitung bald auff den Grund kommen- Kurtz U-ml« ^ -uvor sennb mir Br,-ff von R-g-nspurg auß -ing«HLnvigttw°rden/d>e >^r»-rden ^weiffel ohne auch Meldung thuen, wann dlsem also seyn,solle/wie a,«wenn- Ok"km?eZrmg°st Wird mich erfreue«, wann auch-.» stemb- ch-»AE. de Feder meine SLarheit verkhätigen wird. W«!!' - d-nDrt-ifl-l-°d. -vB„sd,mReg«»sp»r,is»e»F«ld>ra«er/de» Bnrfd-r- ,,.A«guM/AM° 17«?. «oritch-j- Was befindet sich bann für einFeId.Lagek iuR-genspurg?^!k>.Jch kan mich 'u»» «s. -it „sinnen, daß .q von einem gehört habe. Zwar lese nur welker, derBneff wird sich schon selb,len erklären. ri°-M-r. S (Titl.) «d»- Hstz'rio «etter lesend- c 74) E (Tttl.) Mein Herr. >Omme mit eylfertiger Feder / vnnd fliegendem Papier / zuberichten/ wie »^wunderlichgegenwärtigesMonatstch von Regenspurg beurlaubt habe. tzAkiaip.Ich vermeyn diser Brieffsteller werde mernen Bericht glerchsamb Geding-vnd AmbtS-halber wahr machen/ also stellet sich der Eingang an. krat. AtzaS hier Orthender 8, vnd r z. AprilllauffendenJahrSvorhtnzumuth- massen Urkundt gabe/Hst sich endlich den »8 diß in öerThat selbsten an das Helle Tags.§iecht gestellt:Jndeme nembttchen Herr Obrist Santini/dessen vorherige Macht alleinig auff der siainernen Brucken bestundte / diebiß zu gegenwärtigen Auffffoß vordem Bayrischen Hofstehendevier Tragoner-Srandarten/vridery verwichnen Sonntag auffder Axc anhero gelifferte Battaüion Morgens frühe zwischen 7, vnnd 8. Uhr in die Statt einrucken/alle Thor sambt dem Zeughauß/ vnd übrigen Plätzen/ wo man sich zur Wöhr stellen kundre/ mit BaprischerBe- satzung verwacht n/ vnd vier Stück nebst der neuen Pfarrpßantzen liesse. ^s'prop', dein Warheit ist vargethan. ^2^. Fahr nur fort/ wird sich noch mehrerleutteren. 5 rarirjo. Dem Statt - Magistrat käme zwar ein wenige Abschrifft eines Churfürstlichen Ordonantz-Brieffs von ermeldtem Herrn Obristen zu Händen / mrt der er diß sein folgsambes Undernehmen / als einen ordentlichen Be- felch berichten/ aber kerne keioiucion nöthig zu sein erachten wolte: allhieweiler» daSAdschennitware/weitereEmpörungen zu verursachen/sondern alleinig dem zutkingenden Gewalt/ so sich von dem Feind annäheren dörffre / vorzubtegen. kiaiji. Hat auch würckltch kein Keloiuriotr erwartet. 6 rar. Nachmittags seynd die im allhiesigen Zeughauß befindende L0. Cano- nen/ vnd z Ov. Mußqueren in Augenscheln genommen/ vnno zu Papier gebracht worden. JnbeyseynetltchsrBaprischenOssiclersnebenstdemalldasigenStatt- Zeug'HerrlrLllfperger/HecrnStatt.CammerenvonBerg/RathsyecrnSpatz/ vae Haaret/ vnd dem Lo^luten^n Wilde. ärsc. Die Zeughauß Schlüssel händigte man dem Magistrat widerumb ein/ der Statt,Thorenaber verbliben inVerwabrnuß HerrnObrrstensSaittlnr/so zugleich die Entwährung der Burgerschafft/ damit zusälltgeUngelegenheitn bey Zeitvnderttrebenwurden/ vorzunemmev veranstalte. Das Fueßvolck hat sich noch mitetlichhunderthmein gezognen Soldaten verstarcket/vnd einrgeSLager/ dergleichen auffoffentlichemFeld außzustecken/gebräuchlich ist/sussdem Herrn- Platz^ vnd bey dem Jungfrau-Closter zumH-Creutz geschlagen-WelchesStatt- Campiment mich veranlasset/ meine da vnnd dort außlauffende Freundtschafft- Wechsel Brieff nit vnder dem Dato zu Regenjpurg/ sonder auss denr Reaen- spurgischen FeldLager zuverfertigen. Sihe/ wie schön sich das Regenspurgische Feld-Lager erkläret. 5rsr. Wasich von dermahliger Aenderung der Statt Regenspurg schlieffe, wird dem Herrn rn meinen vorigen Hand-Zeilen nachzusuchen beliebon.-wetche ichnitwentgeralsmichempfehleno verbleibe/ Meines Herrn Dtenstergebner ^mac!eu8 ^c^iur. l^Llp.Jst das deß Lclcij sein Hand? 5rar. Weiß nit anderst, ^akp. Pflegst du Mitchme Freundschafft?äkLr.Schon lange Jahr. So bist folglich euch em Ertz-Feind der Umarholischen.Lttr. Ich hqlr mich bep OcrEi!. Svrich- wort: wvrtr *pscemcum kominibus,, cum viri^bestum. Ich llebdke UNeatholischttt/ Ihren Jrrthum haß ich. Kiaip. Wundert mich sehr/daß Leicws dieRegenspur- gische RelchS^Versamblung stillschweigend vmbgehe. brar. *Jstja vorhin schon *Conr- jsdermänmglich bekandt/ daß vnsers DurchieuchtigistenChur-Fürstenszwey Baprn ka» Monat lange Gedultbep dem Kapserlicherr Hofnichts ver fangen/ und also kern wegen der Anlrvorr vor eineauffzunemmen/ Ursach habe.>ialp. Wäre halt einer Kapserli- chen Majestät über ihr vneingeschranckte allerhöchste Auctoritet/tn den Kriegs- Sachen gleichsamb Gesätz von dem Undern empfangen/vndannemmennndeme Statt Re» Sie mir dergleichen allergnädiglsten Bewilligung dannoch kein gnugsambe Gr- genspnrg cherstellung dem Reich-Convent außwürcken wurde, ärar. unnd warumb nicht? vom Kap- ^alp. Werten sich Regenspurg bey jhrer vnglückseeligen 8iruLr,cm auß oenBay- rischen Händen hart erwinden möchte/wann sich villeicht nach der Zeit einige Un- reme ruhe hervor thuen sötte. Kundte oerohalben den Ehur-und Fürstlichen Wer- „halten, samblungen dieSicherheit mit freyenMund zusprechen/nit füglichervarMchaffr werden/als wann der Reich ^Tag anderwärtrg vmbgesetzt wurde. ärac.^Alss *Was dem pAegtgemeiniglich der Kayserliche Hofin aygner Sach Richter/ und Cicero pro EMauß Domo l.,L zu seyn. Was solte dann hernach die Chur-Bayrische Gesandtschafft 'E'illet/ auß Kayserlicher Vertröstung für eine Frey-und Sicherheit zu erwarten haben/ " wann es in einer Feindlichen Statt (dann im gantzen Reich wirst keine vnpar- Hauß theyliche Zeugen) nicht nur allein sich/sondern auch jhre Wort eingeschloffen zu Bavrn jtz- seyn/warnemmen würdet? O' vnglüchseeliges Bayrland!* welches du allei- me gefal- nig mit feindlichem Mißtrauen alsobeschwärdt wirst/ da doch niemand besseren ^ leff/n. Fueghätte/ sichftemboer Untreuzubeklagen / alsebendu/ indemSder gantzen. Ach Welr allberert kundt wird/wie man dir das Wort halte. Bayrn soll sich dem ? " Hrrschen aufdieHörner binden/vndOesterreich will emen offentlichenFreyplatz W^krsvi« emerUnsi Herheil verargen? Ihre Wort will das Ertz-Haußangebettet haben, ere^gara vnd elnesChur,Hauses verwrrffl sie?DaS zohe eingemainerMann von seinem sollw, Mitbürger an. ^islp. Auffsolche Weiß wird sich endlich diegantzeReichsVer- samblung zerschlagen/zugleich oie Religions-Beschwärdten Hinderstellig/vnnd in der vorigen <-otttuiiO.! ver bleiben. 5csr. Dergleichen Undersuchung wird es nit nöthig hären; drevncatholische AlliantzPartheyen sprechen ihnen Mit dem Degen schon selbst das Recht, p Sie bedienen sich deß Glücks. Was einem sein bewaffnete Hand erfechtet/ macht jhmedasKriegs.Rechl aygenthumblich. ^rac. Od oeme also/ will ich demjenigen wahrzu machen überlassen/ welchersolch von GOrt vnd der Catholischen Welt langst hin verworffneBund! schafften m.r den Afftergsaubigen Rellgi0nS-Fe,nden mehr über dieKirchen selbsten/ als oero yor- nembste Grund-Säulen Franckreich vnoSpanien (will dich vmbgehen/O! biß auffden letztenBlutstropffenvndAthemvordeinemGlaubenstreitbareSBanr- land!) geschloffen hat. Kulp. * Von GO t vnd der Catholischen Wel^.öM. O Die Ae. hmverworffneBundschafftenrNttzuweit/^Lcirio. nit zu weit. r. GO-'e vnd gumknt/ dieCatholische Welt kan mir jenige Hülffmittel / diebey meinem Recht Hand- deren mq» halten/ nit abspannen 2. Oder man muß auch zugleich alle vnS nit gleichglau- tick bcdie- bige Soldaten/ welche wir selbsten vnder die Catholische Fähn anzuwerben pfle- will / gen/außmustern/vnd verflossen, r . Durffte Abram die Amorrheer/ein Juden KönlgAchatzdieAffvrier/dieMachabeerdasvnglaublgeRömer.VolckjuHülffvnH anrueffen/ damit sie vngerechte Gewalttdätigkeiten ab,vnd hindertreiben kund- iche» Par^ ten/ stehet es auch einem so wol an Frombkeic als Malestät allerhöchsten Kayser theyen ge^ Leopold zue/ in die Fueßstapffen der von GOte erwöhlten Völckern zu tretten. schloss»- (^Vlo6licec l^bemiiiocli, Ucer §5 kprminoncL. Daswiffen die Schueler-Bueben. Franciscus r. König inFranckreich rührte auchTürcktscheTrummlen geaenKay- serCarl v.welches auchJulius u.allerheiligisteVatterzuthuen keinAbftdeuhen ^ ' ttuege. Ruedolh von Habspurg überzöge Böhermb mit Tartaren/ vndschluege Orrocarum- GOTT selbst gebrauchet die höllische Ertz-Feind aller Tugenden für die GerichtS'Diener seiner Gerechtigkeit. 4 Dann Gewalt mit Gewalt brechen/»ft allen Rechten gemäß/ folgsambauch den Göttlichen- 5. Helffen aber dise nit/ schreibt die Nothwendigkeic Gesätz/weilens ftembde nicht erkennet/ jhr gelbst apgne FE vnd Herrscherin. Ist mir in dem Krieg (welcher alleinig da- . bin En / oit wie man / obsige) erlaub',st vnnd Betrüg ouff ^»^»»i?/.'?«?^^'""bn,rauch vnca-hollsche Kriegs-Heer? 7. Indem" Mlk/wann tch besaaten.tkriea aerecht flibi'e/t-bfvinän*» »i°> 1 i° gerechtführe/,eb-rmannauchgerechlka/bepstehen. LlleE «ic haben schon längst denjenigen auffreyenFueß gestellt / der aufs sein L5^ mrglch-We.ö t«retteng-stnnetisti§LO! mein ht-lp !wi« ram Scc. ^ wünschen / daß du die 5)tmb»o!a ?oiiricr ^SLvecilL gelesen hätlsst/sowäs ^rugi,-, "un beede einer Ungelegenheitüberhoben.DuwurdestdeineOhrenwrt Li nyorung einer vrlleicht vnangeyemmen Warheir nir verunlustiaen/ vnnd ich m vem luum -cc. *Erv vvr» uehmer ke n sungen nlcyr uver äitlg seyn Damit du aber von mir ZLSZLNK««-BK SÜß Grä- eikn dce:ig°l>. Anhörung einer tc««6um - ^ ^ cculucruac ^°L"- ,-««»,vsx e,nem,eoen klar werde/welche« «Utz veyven nunmehr conslLnrüken LonirLrijL Heller hervor leuchte. G5)kk/ sanlk kan dirjenigeHülff-Mittel/diedich bey deinem A^banohaiten/nl ab pannen ? Dises Probstuck wird Zweiffels ohne dein ^ M^?arm^ 7 naf^ ^ l>as Heer führen lassest. Ader er ist gewiß nit/von de- ^idersen^ sihe/wie ein schwacher Kriegs ^ ist es heriigwahr / daß dir weder GOtt / noch die Ca- Hulff Mittel könne abspannen/wann sie nurgerecht «.a ^ ^ ausser dtjenSchrancken empören/werden alle Gervchtstübl/ w/rdea "te Unordnungen deßMenschlicheE vmbg^os- vnd R^-ter Mittler «muffen / wann Mir GiffL seui lrey vnd offen stehet/ meinen FeiM auftleiben vnd ernen Teuffe! durch den auderen auß der Welt zuverbannen? ^ weilen es derüllgLmeinenGercchtlZkett sch?Äir?nk^n verursachet, 6^c. Die vncarholi. * rm-kts,-«. 8/^k'a- demRomrschenStatrhalterEhnsii Nit nur allein in die k>ko^'^ sondern mißbrauchen auch selbe/ zu Eröffnung b«ß»Javisch«il SiSmereu »>wad«?wö^!h ^ ^ber/alo ver Krieg, mit vollem Ge» befindet. D-ierwurde baidMschen Himmel vnd Erden ein HufflschseMarter Krantzltin erlangen/ Manner ein Gottlose Handvnseren anzulegen sich vnderfienge.Wer will aber diseSchärpffe Mitvöurgsashält darvvr, daß, wu-mm-mBrud-r b««ttt, soll ich ihn verfluchen wie einen Hayden vnd Publwanen. Was A ^ nver v t-'»-Ang Lü lästig ftyn/wi> dich dm kü-tzstien^ rsn/vmb allda zu sehen/ zu was Clemens v. ^no r z i. m , > ^^ wurde / «SLLL^^ S. res,w5orum exrerMinLrec xiro pOlIe:Lc nun^nsm cum?SALlio » ^L-fir L ua. vaoUb-rcommallioa-mL-iboücT kicici von b-bcnrc.Lur cum -U4N0 alio xkr e- kc-lc 6 -iutuüc°.v°>r.b°Ui. s-uci '-m m.mt-lic um°uem qu.mllbc-^u ' k>''' I^ulp. 5 -ch verlange n.t/daß du Mir B«. ^ ," !ri ! du^au^dein (^on 5 ulion. ^Permeynst NS^WsLSWNWk ^ SUÄ'b-rke^we,ch°stinenVaksisch-N von Frack- reich vvr rln Sttch- blstt/ das Gute aber auch mit den' Prske„,erenv-n b-kränck-t, ^Llvrovi,den sterbenden^ranrlseuml)^ f-f.q,V>Lk»pl ttl>n ner^?ämisch Catho* wkoüe. M ProtestierendeMordt-Menu^^ann v ^ - 5^0»!«.' beyaußbrechendem^neg^W ^wünschendenKopff/abernit ben m trübenVZaffer zu fischen- ' ^stem aber sich nicht ansaffg machen: rrolexo»; die Seel abnemmen: Hauv vnd Hofvmbitostcn, aoel ncy m,. - l u » ^ heben. Das erste K leynoo v Nnsci?.^ ZÄ«^LLS?»rW rrLs LLS7S« «g"di/ursach/d«ß sich derberühmt-Schr'kststeUer ««b Lranckre ch Ä- kbolischeit Kirche«, t- schädlicher mit Lea Protestierenden/ «iS TÜrckeu i« der At- Itantz ste» hen- * ^6 LbriiU r6l8. *C.rceein berützmbte Zaubert» / weiche die Leuth i« Lnder- schidliche Thier ver- Lvder» kan» *vel» Lei Lc?.l.. «. c. §. 9 . «. 6 . 4° WWWWW ( 7 S ) ^ WWWWW Bartholomäus Hiamsndus vnderfangen/ ei««» KriegS-Bundt/ der mit de« EusckenMkroffen werde, -» verlhäligen. Daß du ober auch ein Oltomanische ^ elnemPabsten/vndRuoolpho einem KayserGlorwürbig. ^u^knuffett ünhangest/ ist den Ersten betreffend ein Bodenlose Umvar- T.rceisches Fabel-Werck/ mit dem ' Grorius ein Hol. iander auß oenP0ltacken/welchegegen Ottocarum in demRuedolphischenHeer Mndten/ augenbltckttch Tartar» zu machen/fich befieiffet/vmbdem Habspurgi- schen-Nl mehr Tugend/ als StanMen-HaUß einen Schandtsteck außzusetzen. Was du öön dern aüergerechtijten GDtt anmetckest/ daß er eine Straff vorzu- nemmen/sich der hollrschenSchttganten bediene-lau fft abermal auß demCrayß/ weilen er als öaöewigeriechk mit denFürsten derFinsternuffen ttoch eineBündt- Uußemgehet/noch sein aeliebsieBrautb dleö^atbsiisHil» 1 . 8 , krsu- «l) 5. 285 . * Was zu beobachten / wann einem Christ - Carbo Me» Potenta- ad,sta zwepHaupt-Stucken macht sich unser nuen la^ Seligen Gewalt brechen / ist wahr,daß cs gemäß sepe. s Und nach diser Richtstdnuer muß auch N^chwendHkeit Gewalt anstelle,,/ weilen kein grosser Nolhjwang dek Äa!'?En^"aturkan,ustoffen/daß sie st« gegen demWiüm jhreSSchcpf« fers zu Feu stellen börste,vann d,- Ehr GOkteS/ vnd Heyl der Seelen erhebe!, sich überall- Zwangs. Zufall. Weyland F-rdinanvuS u. deß nunmehr aller- ho^sten WellMonarchenö Leopold, Glorwürdigist-r Anher,/bräche einstens »t Heldenmütige Wvrrauß - * Ich weite lieber mit meiner Haußsrau/ pnnd Kinbcren anemem B-ktelstaab in dem Elend herumb wanderen / aüeinia Mik L. 7 ,L^^.^b°«k'üstm,.n.aus°UtStuckrerschn.tL ^ der Kuchen ertragen. Ja ich wäre bereit / für n°^ Klaubens-ArtuiU E Marker außzust.hen / auch endlich den Tsdt selb. S-ichblatt der/einlweders bon selbstem vder wegen deß nachhang »denWillens,nd,eLasterg«fallenvenNatUk/ia-»M»^°»b-i,cr. halt gar selten einen GM/ wann nichl gar fast ein unmögliche/ öder s damit ick WapdmannM rede) Metaphysische Begebenheit verfallet.* Glaubst du wol/ >e-,tpkas>.,r«ßFranckee,ch m gcgenwärligemKriegkdenjwarOcsterre,ch selbst aa gespunnen/vnd in das Reich eingez-ttlec hak) -.einer öffentlichen Unaerecdt-a. keu könne uberwisen werden »Also zwar / daß »it niir allein den von and-wwäc. ligenAnmuethungen p»occupnken Gemächern keinZweiffel diser Unaerechiia. kr u bc-falle/sondern auch den jenigen/ welchen in der Sach nichts auff-oderab» geh« TFolgsamb difts vnrechl thuen/ so hell und klar seye/ daß eS niemand/dee seine Vernunffis Augen darob offner/verdunrklet werden MögeIst nie ^«nckretch kein Unger-cht,gkeit„,gcmurthek werden.l----. Und diseö solle dochseyn/ wann anderst dein Einwurffvonder Nochwenbigkett seine v,rcrgewinne» wölle. 2 . Nunseyesdochgesetzt/dak Franckr-ich vnlaugbar der Gerechtigkeit entgegen lauffe - ist es aber Maua- bar/ daßln demgantzen Europa/ja in dergantzen Welt lein andere Bcyhülffiu hoffen seye/ alSalleimgder Afflerglaubigen?Bleibt esauchvnstr-tlig/dak Franckre,ch mtt gutigerenMilllen nil halte besänfftigek,Oesterreich aber vergnü. get werden können ? wann nicht blutige ^Äione§ auß dem Rolben.vnrrd EauK, A^"'!""cath°lst»en Partheyen wurden geführt?^ Ist Oesterreichjuver. 1.77. ESwiffek/daß es durch Visen Kriegs.Bundt dis Epa- mfche Cron erfechten/vnd derCacholischen Kirchen so wenigAbbruch/ als Wan» eSCachoiische HuIffs.Völcker auffsuhrte/ jufügen werde ? Lt-ip. Du machest mr-dieKachzu we,t außeinander. 5,--. So will ich dann deine übrige Proben ^Di-gewülnlicheKriegs.üstwiiMalsovudereinandrr" l Fr ag noch oben aufflige. Dann so wenig dieBelrüg/vnd ^ewts * r^i?e?i,!Ü.e"^" ^' 7^' der sich nicht nach Ausweisung deß Geistliche» Rechts rechlsl.rtiget / gangbar sepnd / sowenig laßt sich von ihnen auß ei» Schluß machen zu einer Sach/ die niemahl Herecht seyn katt. 6. Dann vbwolen Krieg führE / jedermann gerecht'brpstehen könne/ den die Kirchen darunder ley- oen mußte. 7 . Daß aber Ulprqnus emen Todtschläger von dem Blut - Gericht t 70 ) rSMKW.Ä.-Ä^V - L- mt Np^ü',.eL Ä'. O - mein . ru Haltes auch MbUch v°n> ^ ^ nöthen/ lchrne nur auch.' der. Go in der Music vorgestellt wird. Vee!° 'LMSil man die Warheit haßt/ t» WW Und rechte Gieeen Lehr/ Kein Gchuel-Ränck sich jetzt laßt/ praxin ziehen mehr» Apolls d'Schäffel schertt/ Minerv d'Gpinnweb abkehrt. sÄmÄ-"d»Rim^«R°ch, All andre Stände vnd Orden/ Da d' Zustitz will erligen/ ^ Und allgmach greifft in d Augen/ Geynd schier zuSclaven worden. Wann einer schon d'Aung ^ ssraffi hatt/ Und * Lliceronis Mund/ Wurd ihm mißlingen doch sein Red/ Wann er auch reden kundt/ Vom Halßwehe' nit beschmertzt/ Frey ledig/vnd behertzt. Ivlun. Die Welt ist letzt verkehrt/ äur. Feder geht nach dem Schwerdt/ »Die Warheit vndver- kehrtez Welt/ vachde« sedem Wvrt- sireik Lraririovri »N« Kroxij vebjiöe» Scene» In rtiva- zngehört/ krettey sie -eedelseyt «nff/ VerL- Lssta et» mm weis- LenKleyv/ vor die Hauptziele »inen hell- giantzendk Stern/ vndindee Hand etnk Spiegel kragend. Hlunäus aber m einem phan« rastischen sich nicht «uff ein ander rei- mende» Auffrng/ auff dem Haupt ei» Weltkugl/ in der Hand eine ^ ^ Wradmüll »»Dte red«rr. *WteD,. «»sth»' ms/ ei« Griechischer A»l- redner/ welcher von einer Psrkhey mit Seid hestrchell/ daß er über sie ntkreden solle/den H lßwehe dty der Gematn hat vorge- wendt. **Die vornewb- fle jwey Generalen vvber -em Kay- plNtNU' Vir.K.C *Daer vovKao- serJustb. »tan i» (ovstan- ttoopel indem Lriump- geführt wurde. Vir.k.O M c so) KI Der Mars/ als kein Zunft/ Frage wenig nach den Schuften/ Sein Faust fein Richter ist/ Dergunt andren basBuelen/ Umb ein alten Wusen-Schatz/ Bleibt auff sein Krtegs-Tummel-Pkatz. MM Erlaßt Zustiniän/ Ein guten Kayser seyn/ Fecht ihm sein Freud nit an/ Wann nur bleibt *Narses sein/ Und * Bellisar der Mann. Mvmbsonstschrye 'Gilimer; Eyttl/eytel ift deine Ehr/ Kayser im hohen Thron/ Nit du/dein General/ Bracht mich zu disem Fall/ Drumb kehrt ihm auch der Lohn. Das schnellst/ vnd beste Recht Zst/ paß selbst einer spricht/ Was ein d'Aung nit erfechr/ Die Hand glückseelig bricht: Geht weit irr/ brr weit fragt/ Ber Dolch muß unverzagt/ Vorkommen dem Gericht. Das höchst Recht/ ist die höchst Unbild/ Wilst fliehen d'Gchmach/vorbirg deinGcbildk/ Ergreiffs'Echwerdt vnbesunnen/ Go hast den Handel gwunnen. Indem Zustinian/ In Bücher-Gtaub erblindet/ Allwo er nichts gethan/ 'Äls Aberwitz ergründet/ M c sl ) M Aerzaußte Bellisar Dm Feinden ihre Haar/ Bezwang den * Cosroen/ Verjagt die Wandaler/ Fangte den * Vitigen/ Bekriegte Gilimer: Und hätte dem ^Totilä bald Wegen Welschland den Kriegs-Sold zahlt/ Wann nit gweßtNarses wär. Veri-H! wolrecht: vndkM Waffen rar. Die Glatz muffen einschlaffen/ Und zwar biß in den Todt - Begnads der grechte GOtt. ^ Oatzftr Just. man wurde zu ^ Setzt aberwitzig. Vir *Kömg aus Persien. *Gothfn- Kölltg ßv° fangen zu Nrüpel- * Auch em Gscheu- Könrg geschlagen von Nar- ses/ b a BMartir Persiien -uruckgs- rueffen Wgp. "Die groß Leicht ihr Begrabnuß hak/ Zn einer zu Stain gmachten Statt/ Die B urger zum Grab zünvten/ Wann sie noch einen Brandt/ Dergloschetander Wand/ Zn ihren Häusern finden- Tas Geufftzen/vnd Wehekiagen/ Daß Brust-vnd Händzsam schlagen/ Vertritt den Todten-Chor: Dergwcßte Feur-vnd Kohlen-Gtreitt/ Mahlt jedem seinTraur-schwartzesKleid/ Und stellt jhn kläglich vor. Weilen keinTeich/keinBrunn mehr fiiest/ Durch Brunst erschöpfft vnd bsudlet/ <§in Zäher-Fluttvon Augen schiest/ s Blut auß den Wunden strudlet/ Und gossen in ein Gkurm-Huet/ Geschöpfft mit holler Hand/ Dor ein Weyhwaffer dienen thuet/ Außgsprengt auffdemGrab-Gand. »Dir S»- sätzsetznd Lod. Sitze! fhrkeicht- Begäklg-» Wß. S wann I^un-O r wann die Glatz absterben/ öur. Go wird die Erbschafft groß: Ein jeder kan erwerben/ Daß er deß Zochs Werd toß/ Und sey sein aygner Herr: Was kundt er erben mehr i Wer hernach führt das starcker Schwerdt/ An Büchrr-Gritten sich nit kehrt/ Schlagt sich selbst zum Monarchen/ Und laßt die Glehrten schnarchen: Sie wissen nit/ daß Kayser sey/ Und müsse seyn der Rechten frey. Vcri-Was GOtt für ein Glatz schreibt/ »s. Wird jedermann gkschriben/ Sein Worronsterblich bleibt/ Wann d'Mlt schon ar,ff wird griben. Ende-eßvmdtm ^er I. Ken. Go in der Music vorgestellt wird- Bavaria, ,ndem§ m einem Lustgarten eine zum Mn zimblich zeitige Wein - Trauben von dem Stock abnem» men will/ wird schändtlich »uruck gehalten/ aber Maister- lich verfechtet. Lav. * OldfeeligeAeit/ Aum Wollust bereit/ Annemblicher Garten/ Der dir kan abwarten/ Ist erschafft, zur Ireud. "Kundt wol etwas liebreichers feyn/ Als pstantzen/vnd säen/ Mit Blumen vmbgehen/ Wann d'Gonn gibt darzu milden Gchein r Die Windlein sich schwingen/ Die Dögcleiwsingen / L>as Srystall im Wasser schwätzt/ Und das Silber d'Erd benetzt. O Natur/ ersprossen von Göttlichen Stammen/ Wie starck ist dein Gaamen/ Wie liebreich deine Brüst/ Wie fruchtbar deine Schoß r *8avarl» gehet mit freudigem Gesicht/. holdseelt- Ze» Ge- Lärdea in etvru/ vo» -er mild» reichen Natur ztelltich aoßge- schmuck, renGar- tevken -or. * Gehet durch dt< DSther hin UL- , ttider, Die « *Sehetjv -e» an dea Sey. Lensuff- ßetgevdca Detnstö- ekeo/ dte »skler Frvchk hauge,» "Sthek/ »ndbe- rühree et- ve/suK «Le« kost- bartsten rraste«. ^LrvLris- tademS dieersagt« Weta- tranbaß. lesen vtli/ kriecht W (84 ) M Die schönste Mahlen, bist/ M vcine Werck seynd groß. sagt mir nichts von Trauben/ Die Feuxis mit dem pembsel pstantzt/ Dass zu den Böhr abkiauben/ Die Vögel vmb den Maur-Gtocktantzr. d'Natur erquicket all fünff 8«nn: Was nur die Künstlerin mahlet/ Der Seel vnd dem Hertz wokgesallet/ Da Kunst nur hat das Gsichr zum Gwirrn/ Mir dem sie die Farben bezahlet. 'Komb Her/Zseuxis/ komb her/ Komb mit den Welschen Garben/ Komb Gchuester von der Geer,/ Bekadledise Farben.- Llptlles kvirds erlariben/ Gih! ob an diser Trauhen/ ^ Noch was zu bessern war. AUW Diß Gwächs entzündk mein Hust/ Ich kan mich Hart abhalten/ Au brechen hätt ich Lust/ Solls dann am Stock veralten s Der Wind mit Regen khauen/ : Der Gchaur mit Reiffbegrauenk Nein/nein/mein Trauben nein - Der Herbst sagt: mein sollst feyn. ? WW "Go Neig dich da»,N zum lesen/ Mach mein Begürv genesen: Kundte dich Her Herbstmir versprechen/ Go kan dich such Bayrland abbrechen. Sich ( b) ) Zich du verflurchtes Natter-Gschlecht/ Auff/auff/ wertst mein Rotter F Ihr grüne Garten-Götter/ Schicke mir doch eure Blumen-Knecht/ Die mich auß Visen Zähnen/ Und meine Kleyder trennen. N-orc- "Gfchwindt/ gschwindt/ mit den Nötzen/ nur. Ben Büber zuhötzen/ Spannt d'Wand eylend für : Der Fux ist zum bröllen/ Thüt euch gschwind anstellen/ Bemglet die Thür. klor-I-'Gecht/wie Büber erschröckt/ lic,. An seinen Klauen leckt § eeöri'Oer Fux sttzt zäum im Gaden/ nur. Macht keine Schwaiff-Pravadeu : tt^an-Sie wundren sich/daß Gärtner auch r«. Was wissen vmb den Jäger Brauch. 6rr_ Wolan/ was weilst ihr lang i mec-L. Gebt den verdienten Fang. QIü- d'Fux-Lungel/Bübek'Gall Lcr. Ist dienlich/ daß/ im Fall Schwanger sott einem gehn das Glück/ Kein Mißgeburt der Himmel schick. Lav. *Zch will das Leben schencken: Zur hindren Thür laßt sie hinauß/ Und raumen mir mein Trauben-Hauß: "Fux/ Büber thnet gedencken/ Wer euch in höchster Gfahr/ Entlaß mit Haut vnd Haar. "Nun bieeh auff euren Waffen / Biß Unthier abzustraffm/ I Er- Mskk- brr e;ne! SdkanA hervor r raDsde« aber spnage» Veder ft-.ß auS bem ^ GraK- Tsdüsch ein Büber »ad La» hervor/ vnd falle, in diel Kleyder *Lanffe, aller Or- theata / grüien j Garte»- AuffzuA- etliche HSngkln- herver mttNLs Heu va, Gärtners Jnstr«^ roeotea »ersehe» Z treibe» i veaFuI »ad Bü- öer in das Varn/ v», degtanea Ke tutöd«- tea.? ^Lache» dertn de» Garn sich hessrlden-t den Für ;nd BSet rett. ^.Lavarl^ haltet dih Blaem Knecht «b/ und laßt de, Far vn« Büber ans dem NötzeM lauffe». frischt dleBkam Knecht a» rieavß der Lraub hervor kriechende Schlang/ welche al- sobald ihren Reü hekombk. ^ ^ -- ,- ) ^brtränckts in aygnem Gisst/ W^en Untreu niemand/als feinen Maister trifft. Kre Trauben macht mir rein/ Wanns soll vergisstet feyn / Abstreicht die faule Bohr / Zch gehe/ vnd sth nach/ was man von Augspurg hör. II. 'cm. ^Helveto- «ius tn Siiffl vnd Sporn als ein Fore- stter tritt mit einem Mknchne- rische« AdelSmaff «»ff- * Nos Frtdberg/ Lechhausen/ Mö- ring/rc. «Printz LovtS bricht zu Havß- helm auff^ vnd rucket vor Aug- spur«. Go Mündlich vorgttragen wird. Augspurg wird an vem mit Khur-Bayrn ge- troffnenTractatmeinaydig. ^ 1—1 bedeuten» . was will doch diser Tumult in München als war die Stattfgil/ vnd kundte mit lautern - -s» engen sich di-Wägen »nder den träna erwunv-n A* öab mich kümmerlich mit meinem Pferdt durch das Ge. welche uns ^ sepnd mehrern theilsPost-Caleschen, Bam-n meinMd^a wüeu-n'! Tcaur-Zeitung,Augspurg sepe an Thur. <«7L7>27.K.^ LL LK'.LS. 7 L^ «Augspurg schließt Bayrische, Besatzung auß/ vnd nlmbr sche rm. s-ates Auas°ü»^?/:r ^D-ser Unglückö.Fadenaber, mitwelchembe- sag 6 A öipurg als ein andere ^riackria den Chur s Bäurischen Melden nllwo er einem den güldenen Rcichs-Apffel/da. " mit ««schuldigenMenschen-BIut verftchkenden E^en/vnd zuGemuth/vnd ersuchte sie endlich durch rweymal^e Ab- ^ srch Krlkitz LovlS Ml nur allein vor-sondern auch in der erii berübrta^ WA- 8 L»«« Payr- es? > m . ^ Bayrland erwachse / hast aller Qrthen in München lebendige Kenn - Zeichen. * Warvon Undwäre endlich dem Allmächtigen GOtt/ welcher alles ersetzen kan/gegemvar- demBasr- Liaes Mordt-Brandt-vnd Rauberey.Unglückin Fußfalltglster Demuth vndG^, ^ud nn tzuitzuempfelchen/wannnur derFeindeineKriegö'Manier beobachten thate. ttei veroni. deine Nation ist auch von einem Kriegerischen Helden-Blut/ thut es HerScha- «her auch/ wann euch ein Krieg zustoffet/ die Fein dliche Orth anfänglich blß auff den ver- das March Brandtschätzen/ nach'erhebtenBrandt.ZlnßHaußvnndHofauß- wsacht »lündern/nach verübterPlünderung da-Feureinwerffen/mil drsennoch mt ver. wuroe. snügt/ denvnschuldig^armen HaußvattermitWeibvndKlndglelchsambmeme Gclaverey hinweg schleppen/ m welcher fle so lang mit Hunger vnd Durst bal- telsichju «en müssen/brßgleichwol dieanderwärtiganseffigeFreundtaußBlutSverwand- keinem ten Malenden ihren Kräfften aufbiethen/ vmb die sonst verlaffne Gefangne von Kriegs- dem gsitzigen Feind zuermarckendamit auf solche Weiß auch die ,emge Sockel/ -Xecht. welche die Räuberische Mordt-Hand noch mt erreichen kundte/ geschwächt/ vnd erschöpftet wurden'/ttelv.DaSlsteineunverantwüttlicheUngerechttgketr/mttet- nemWort - ein Mörderey. Der Feindist auch seinem Gegen-FemdscheGuarms°n «»niunemm-n/ berichtet/vnd Schütz begehrt habe. Disen Fahler soll diserPolitische Ta- lender-Schttidsr indasMonat Aprist verschoben haben / hatte man gleichwol s««e»at/ sein Gedächlnuß wäre in die Apottcken vmb einen K.°-I>ems»liv Geist schbtti» geschickt worden» 5tzk. Ist Mutz Lovis dann vngebetten in das Trauben ftM kommen / solle man ihne auch alsoabgespeiset haben/ wie den Chur- Bayrischen Trompeter, ttelv. Villeicht hätte er aber Gewalt angelegt / wann sich die Thor kntfreywillig geöffnet. Wmumbhat nit Äugspurg auchdißfalls ein ftemb- deHulffangerueffet ? »elv. Wer weiß/ ob eine zur Stell wäre ? Die Kayserlrche Trouppsn haben der Ursach halberihren March den 5. Seprembris nacher Äugspurg beschleuniget/weilen sie die Annäherung der Frantzssen vers kundtschafften. Also meldet auch der Politische «.ellexio» - Macher-« selbsten- vnd gleich darauf regeAirc er sichkoi. -, widerumbnit/wasersoi.^. gesagt habe« Da er unter andern Motiven/welche Äugspurg zurEinnamb KapseriicherGuar- mson sollen veranlasset haben/setzet: ^ Dass so rv-l die BaMsiHe Kls Frantzöst- scheMacht/ausiwelche sie sich hätte verkästen dörffk/nächtlicherweil sihost! gewichen. Wie hat man * von A nnaherung oerFrantzosen sichere Kundtschafft gehabt / wann sie Morgens frühe gewichen seynd ? Dann auf die Abend.Nacht kan niemand flch bewerffen/ weilen Printz Lovis seibsten erst zu Nachts vmb I° Uhr * m Aug-purg eingeruckt ist. s-gk. Auffsolche Weiß hat diser Staats- Spiegel vil Klussten: das Glaß muß den * Mercuri nicht recht angenommen ha- den/ oder es ist überhitzt worden. Das Hertz möchte entweder vor Un« Muth oderGelachter zerspringen/wann einem ein solchesebsoLzuHanden kombt. Drser Zeitung-Schmidt/ obwol er all seinen Kraffken aufbietet/ bleibt doch ein yirrckender*Vulcanu6/ vnderschwitzet bey seinem Anboß nichts/ als eineKek- ^ vns die Augspurgerische Venus / vnndKayserltchen Mars in ei- ' nem öffentlichen Ehebruch deßgridens zu seinem selbst apgnenNachtheilHand» morpü. fest machet. Wann "unmöglich gewest/ bey der Statt Äugspurg zwischen bey- - den kriegenden Theiten den 5 rarum incUFercliriL langer zu halten / Chur-Bayrn aber der^ugang schon würcktich abgesprochen/vnd die Thür verriglet ware/was hat esnölhig zuerweisen/als hätte sichAugspurg auß deßAdlersKlauenzuerwin- gesucht ? War ja ihr eintziges Absehen/ "ein andere Besatzung best mög- ttchrfl zu verhindern/ vnd also folgsamb dise eitlzunemmendttel v. In disemMo- nars-Spiegel sthetein Blinder die Heuchlerey spilen Zch mercke wol/ Äugspurg wölle sich nunmehr deß Anstrichs bedienen/damits ihr tremvnd schamlose Stirn Mpurjsieren köndte. 5 LgK. Za: der Bayrische Löw wird jhr schoy die Falten mit der Klauen außstreichen. Jch wolt wünschen / daß er ihr gar den metnay- digen Balg über den Kopff abzuge. Treulosigkeit mußgesiraffc ftyn /will man nitdasgemaine Weesen ehrbarerWeltzu einen Steinhauffen machen/vnd das MenschlicheGlaub-vnnd Trauen darein vergraben. 5 ißii. »eiveconi, erwarte nur der Zeit/die Trauben wird bald in den Dorckel kommen; das Chur-Bap- rischwnd Königliche Fueß, Volck ist schon fertig zum eintretten / wann nur der rasende Gtier-Umb seine Hörner gebrachtist/ der nach außgestiertem Wald den Bayrischen Kühen so gefährlicheCareffen machet. »elv.Erwirdja kein gm- les Aug auK aufdas allhieflge Rindvich werffen ? äiZk. Komb er nur/ vnd ver- kostedie Muncher-Wayd/aber sehezugteich/wielangergrase/ daßjhmenicht üdmtz- ein Stuck-Kugel an seinen Piffels-Kopff fliege. * Komb/ich will dir die neue Gtalt Merck/ vnd verbefferteSchantzen vnserigerHqupt-vndResidentz-Stattweisen. Münch-» Schlieffe du hernach/ ob so geschwind/wie man am verwichnen H.Josephs.Fest wird for^ gestnnet wäre/ in München ein Feind-Königliches Freßwder Mordt-Pan- quer hätte angesiellet werden können. * fol.8. Vcrl', z. »ko!. 7. v. ^ 8. *L'o1. 9. v. n» ko!. ^ V. 29. *kol. 9. v. L;. * Mercu- rius ein Gott der Lügenhaft- ten. * l.e^e ko!. 9. 29. * kol. i o^ v. n. m. / Therls gesungen/ Heils abgeredet. Bayrn / vnd Kayserirchen Generalen Grafen ^on Sttttunw / Mlt beederseyts aygnen vnd Allijrten Trouppen nechst Hochstart verabgangenen Feld Treffen. ^ 0'iilw§. * Ja / es befindet sich also / vullon ist auß Men Linienvon ^ Dillingen gerucket Gehet Schnuergcad aufvnsloß. Hat den Höchstätr schon rvürcklich unter sich geiaffen / vnd Met sich fest ^ ^ ^-vie BattE.^xrumbiu 8 VerfluchteKeckheitder Frantzosen! Kanw^s verzwetffreters ecdenckt werden/als daß stchemringesEorpoan em ^nn I a) - Hser/als GrafStyrumd führet,quflfriyen Mueth zu waaen/sichvkdersulgk. Lasser die Annäherung deß Feinds durch drey Canon - SedM Lerkun^g n / s PferdL blasen / und das Fueßvolck mit völliger Macht geM außruck.ni. ^scy will de n vuNon seinen Fürwitz theur machen/ kein Mann soll mir qufi r en s. « nern bleiben/ der dem König nur die Niderlag kundte vernachnch^en Glückseeligenlendlicherbteth sicheineGelegenheitan.vonChur^B'chrn dl^.A ^) men scyneiven. Vte,cy wie sichOesterreich NN »N "I" (-'" 7 ^ Trouppen dem Feind an die Faust lauffen/ein ebenmässme Beschaffenheit wa fichbey Chur - Bayrn finden. 8 cyrum. fu-AOLo, deine Maynuog belbo^^ Franckrelch/ vnd Chul-Baprnhengen aneinander wie das Essen an der )^aur. Hast du den herrlichen Tractat/ oder also genannte Andtung, welche zu Mrenn einberühmbre Feder gegen Chur-Bayrn verfasset/ memchis Spesen? l u^o. Oben hin. 5 c rumk. DiseAndtungS-FederthutChur-Bayrndas Geschwür auf/daß auf einmahl alle vergiffre, mit Franckreich vor hmeln abgekroschne Ver- siandnuffen/zuememEnckel oerAdler-Augen/an heüenTaghervor stressen. * Ich förchte/oisemAndtungs-Verfaffer werde mit der Zeit dkse sein grundlose Edrenrührung setbsten in denBuesen zuruck rinnen. 5 ryruMb.Jch vermepne, vu sevest auch gut Bayrisch. furZ. Dises betreffend/ bekenn es offenhertzlg/ bunch aur Bavrisch/weilenich weiß/daß dem Durchleuchtigtsten Chur Hauß durch er- faate Andtung/ Gewalt vnd Unrecht geschehe. Meine Haar ^grauen fast nunmehr unter dem Srurm-Huet / hatte das Glück mit meinem Regiment schier z > derzeit genau an dem Bayrischen Hauffenzu stehen/ mit lhme den Fe nd zu char- airen/ in Ungarn/ Piemont/ Teutsch-vnd Niderland ein Spieß Gesell zu sryn / betheur ich es doch mit meinem GOtt/vnd Adel chen Namen, daß ich von Chur- Bayrn nichts als Tapfferkeit/ Teu/ vnd Auffricht'gkeit wahrgenommen, vnnd wahr runehmen/höchste Urfach gehabt habe. Und jetzt ssllsoeinunverschambrer Diäten Schlecker/der seiner Tagen keinen todten Hund gesehen (lch lennechn wol) einen solchen Kriegs-Mann/als Chur.Fürst auß Bayrn ist/mtt einem Fe- der-Stumpffso spöttlich durchlaffen?Pfuy!daß man solche kxc^n anun erem Hofgeduller.ä x. u nb Jch sihe wol/ du bist kein Femd von Bayrn Ich verfeind / was feindlich : den Degen/ nicht die Ehe ich meinem Fei?w. Virrnre; 66 'N koti?^rvrulnb.Singen dir diealtel^chuell-G^llenauch noch imKopff ? Das ist ein anderes Gesang. Stehetalles in Vetelt. schasst, vullon laßt häffllg auf uns mit dem g oben Geschütz donneren, ^vn,mb. Gehe snreoro, sine m der Sach / vnd bringe bald das Lord^ ' wel r zuruck Wannst den Feind emschliessen kanst/ sparre kein Arbeit. jurZ Er wird sich schon deß Wassers vnd Dorff Hochstätt versichert halten, ä^rumb. Versüße dan. vych den Rucken.* äciuttmL. Ouüon beginnt zu weichen. 5 rz,rumb. Zerstreuet * General Srgrumb wüo tn einem Gee t-ll mit vüdrr- jchtvrtchea Kriegs- Offieiereu önibgebk/ gieichsM Ra?v' jchltzgerrd qrsthktt/ zu ireichekl ^qui 1 i «5 ritt ( Ir 'k- ra» Adju-j taat hervor tritt / VndKexork bringt / Königlich» Frmtzöfi- stveu Ge- uerai- LtUtenau» ter, H ria D^flon geq-nste im Anznz bekiffen r»i * trm ab. * D«r z« Wlenü LberChuri! Baora herauß ganqene Slntnags» Tryciat ist Prob-pß/ vn vvver^ schambte- Unwar- deti-vqss. * Epschal^ lel ein LlvAlel« Pauck- L ^mpe» S.nck- Gklö-. * General Stvrumb befihektv eknerLaud- Kartea die Gegend/ vod Ebnebey Höchiiätt/ da unterdessen das Schlacht- Getümmel deutlich gehöret wird. */urj;o2o eyiet mit blossem Schlvexöt ln das Gezehkt Lr^kumbij c §s ) ^Frank^scke^emke-M^^^"'/'' bem Dg»,'l. ^a«r/n S'bk der vnftrigen auch in würcklicher Rtterade »js-u- schon etliche Standart-vnd Pauckenverlursiiaet, undi il LL'mkuLn,"/ S"' .V?ts als dem Feind Mste^t" umb W? Scan, darten Paucken.Leuth vsrlohren? Äcdwarumk s^sane */urAor» tritt ab / vod ei» «oberer auff / wel> ches immer dar tobeobach- teo ist. ^L/kibsten ,st vvchanden / der lincke Flüge, siehe- schon an da« Sckwsi x-yrumb. Woher Haider ^orffhinauß >End?E,n^ ^ E." über DonanwSrth vnd Oben- FenoseMlem alle verreckt, daß mir der W^r^-WWLSWLM-ZL er suchen Mna ^^"ung einenWind bekommen/dann maa diier ^a^ Loms anzubinden. Und der Teuffel nag vifer -sapr schen Knegs, Gurgel zu geschepd werden. lurs. Vermuerlicb «en Meea ^^ewagt/die volligeArme« kundte ß^ey ft langwür? MDMLLrLLLLS M der"Ä5a?a7d§ WurÄ ^""ieren, vnd ohne^V-rzug o^c>l!ri«s ^ ! der Sergen zu ruekem 5t)?rnml). iFehr klueg. winden iu5LÄ/?en me Ä5-" ^^glich scheinet, vnö auß dem Garen ,uenl. Maa-a- g-k-n?n-Ä?^?."enabgesch,agenwerden»Lr^rumb. LaßtdiseHL«. NMSLM^^^LNA« sich d,e i°°. Mann noch in dem S-^oß Schwenninaen - curl ürd in ^l'antzvftsche Brigade von dem dulisn halten NANMÄLSVWR ^ NW serer Cavallerie sollen sich bev r°c>. Schritt vor demKeind an kiEnÄ?!n-» BattaMonm s°llen°v7^^7 Eost-en^ren. Lur'Adke ^zattmlllonm sollen vnser üncke Hand am Holk verftarcken Vereö Unter r-ck?e ^^"""^"Nd zerschlagen x-x-umb Man solle sich in einen NSLiLWlULEUSKS^ LlLAM^ZWMSK- «tcheZeilen ligen scho i.D-rKeind salltmitar»s «k ^wurcklichattaquirt.Et- * LMr alles ai>- rmz. Unserehmdere Linien seynd erraicht/ vnd in ein Oon5u6on gebracht.^ üus, vmbvnfere Bagage/vnnv gantzen Artillerie ist es get an elactett-s. Der Kemd hat dre Oberhand. ^ur^oro. Zu Pferdt/ zu Pferdt / will mt alles g bansen ieyn.Lr^ru m b. Ach Himmel; kaust Zusehen/ vnd donnerst noch mt ? Ver- serem Lagee^ * Geschwind/geschwind/ der Feind fianquieret schon in vn- äi»- ^Endlich har Gtyrumb auch/ criu;. Ob fchonrremBlut. Schlauch/ Die Hörner abgcstoffen/ Dass auß der grossen Wund/ Schier über erlich Grund/ Bas Blut strudlent deflossen. ^Ue. Mit klingendem Sp'l/vnd fliegendem Fahn/ §rsn- Wolt er in das Bayrland eknrraben/ riu!. Führt trotzig vnd trotzende Gflchkrr auffBann/ Ha« gern d'Sratt München. Solls haben. ^Ia- Aber d'Büch« hat versagt/ crillr. Icrspalltk Kopff haimb tragt/ Die Mderlag jhn kräncket/ Wann ers zu * Nördllngrn vnd Nürnberg bedencker. ^ ^UeZ. Gut Bruder wo, an r """"-- So freue dich dann/ Wir dörffen uns nir sorgen/ Gey guter Ding/ ?hue hohe Spring/ Der Würrh darffuns nit borgen. auß. * Komme« -weg mit Eeulh belass» Ctzur- Bayrische Sotvatta hervsk/ darchsa- chea daS Styrmn- bische Geleit/ vn- dnsieetnt'' semir Wein ge. füllte, Flaschen ersehen/ trtns ekea iie jhre- Unser« Vatkers Maxmilian/ Fangen wir eine Gesundheit an/ Und bringen« demGtyrumbGeneral/ 8I»ß stinnn zuvor selbst aygn pocal. ßenFeU». Hersus Gesundheit. ^Außda» stgemKelb, Lager -m si-Sepk. An. r?»). kteffeGraf Styrumß ein Be> richks- Schretke« an Privtz LovtS ergeh,o/auß »velchem er sei« Ri- derlag mSglichtß zubemänl- len/sich vefleiKk- IV. * Trette« rweo i» «»sehvll- chenKlag- dlkü tiuff. »DieBe- stu«sRst, tesberg wird ohse Beobachtung deß Sttrvffnea AccordS «bgeworf- fen. * Der Ruhm» würdige Comnieu- dont in Rottenberg. , * Der oemman- dtrevde Genera! der Bela« -erring. * Uader dem Dato Lmberg den». October/ An r 70z. » Under demDat» Nära- berg/den ,2.Oct^ A». 17a?' *Das feindliche Vorgebe»/ vnd blinde MayMng deß Pö- ve!6/ a!^ So Theils gesungen/ theils abgcrcdtt wird. Von Ctnnamb der Statt Kempten/ Ubergab der Vestung Rottenberg/ vnd dessen Äbwerffung/zugleich vom Verlorst der Stätten/ Chamb/ vnd Amberg. t^Orkiu!.» Als» wähet der unbeständige GlSckr.Wind dieflirgendeKrirgS. ^6ahnderstreittendenPanhepenauß/vndindie Vestungen/ abvndauff OdaSFeld/ vndgrunetbey disemvnbeständigenAprill'Wetterkein Sreg- m, ^kantzlein so vnbeschaurt / daß es nicht eintweders von einem viplötzitcherr Platz-Regen überschwemmet / vonemem gähen Feur Blitzüberstrahle./odee aber von einem scharpffenReiss Lufft b-grauet werde.DecBayrischrLöw kränge sich vnder einem Lysen,vnd Bley-Hagel in dieWrstl. Residentz-SkMt Kempten em/tribePrintzLovis also iv -ieSchuech/daß er nirgends sicher zu stehen ka- me-DerKayserl. Adler entgegen überflugChamb/Rotren-vnd Amberg / wurde doch zuHochstatt von dem Löwen vnd Goggelhaan also zerflädert/ daß es nicht mehr könne zur Prob gestelletwerden/denAoler treffe kein Donner nit. LsNcllL- rius * Wann ich der Vestung Rottenberg geoencke/ wie Ritterlich selbe vnder so langwurlgemKriegs-Werter gleich einemvnbewkglichenMeer.Felse vnversehrt stundte/ wie herrlich * Grafäe 8. Zonifacio semenNamen mitgutenThaten vnd Anstauungen wahr machte/ vnd nunmehr so spöttlich über einen Stainhauffen zusammen gefallen seye, rührt mir die Unbild dasBlut in denAderen auf/vaß* GrafAufseß seiner selbst aygnen Ehr / vnnb Adelichen Herkommen so auffseffig seyn könne/ vnd sich zu einem Sclaven einer nimmermehr verantwortlichen Un- warheit vnd Ungerechtigkeit zu machen/ nit scheuhe. Lorr.cattellLn, mitAbrverf, fung der Rottenberglschen Vestung hat sich auch derFeind freywillrg in den Lu- gen-Bann gestürtzet/ auß dem er sich bev ervigenZeiten/so lang die ehrbahr vnnd warhaffre Welt stehet/ niemahls erwinden wirkDieHerrenNachbaren/denen Rottenberg jederzeit ein Stache! in dem Aug wäre/ haben sich mit dem nacher Wienn abgeschicktenCourrteranChur-Bayrngarzuhellerkläret/daßnemlich jhren össrers anerbottnen Wolverstandtnüffen nit mehr zu trauen seye/alS eines zwey,züngigvergiEfftenGchlang/welche vnder einem blühenden Bluem-Busch verborgen das schadlichisie Nalter-Gezücht außbruettet. caNell. Das mit Rottenberg geschlaipffte Gewissen fandenit Wort/mit denen sie dasAmbergische* Ermahnungs Schreiben/von verOemoIir-on abrutaffen/gründlich zubeantworten wußte - sondern alleinig mit abweegigen Außfiüchten ein Bodenlose * Entschuldigung hervor suchte. 8orr. Ich glaube/FeindlicherSeytS lebe mangerröst- licherZuverlicht/ daß nunmehr bey/ in dieAschen so wol der verloschnenWarheii als MordtbrandtS zusammen fallender Pfaltz die Lhur.vndKayserlichesWahl- Rechtjhnen a"helmbgefallstt/vnd also demBayrland das rechte Aug außgesto- chen seye. <7akel!. * Also werc en die l'leuäo- vrtheilen / welche nit wissen/ oderwiffenwollen/düßbeyderOttonischenAufsiellung derChur-Versamblung daSErtztruckieß.Ambtgleich -tnemvnbeweglichen Fix-Stern angehefftet worden seye/daß auch noch bey Lebzeiten Orcoa.« m. * Heinrich der zanckerischHer- zog inBayrn dljes semErbrecht auf seinenSobn Hainrich den heiligen ohn ein- r'Skn entzwlschen lauffendenZanck vmgelegthabe.Lestn sie nur beyGewaldo das Rudolphrsche v.piom3, vnd erkundigen sich zu gleich/warum griderich vndMa- ptmUlanGlorwürdtglsten Angedenckens/ Römische Kayserdie guldeneBull vmbgestoffen/Carl aber der v. Anno 1544 dem Hertzog Wilhelm in Vayrn ein aoermahllges Oip om , allergnädlgist ertheilet habe; so Werdens/ * wie auch nicht wemgeraußfolgltchen Munsterischen Fridens,Tractaten/ Sonnenklar erse- hen/daßdreLhurmchttn Ansehung derPfaltz/ sondern alleinig deßBayrkanos denen (KZ) denen Herzogen dasigsr H-rrschafften vnabr-nnlich ^^ng°/vndv°nniemand könne befochren werden / als der in Me betrugerrsche / vnd auff-r dem Weeg de Gerechtjg.keiLenlauffendenFußstapffenCarolUV.mttkrtenüesmnttsu-e.^^^^^^^^ eatteil-ri , fihe/ eoer.ubl nähert stch auch inynserenDljcuco/wünn du N usw Nt- geSbeyjhmewegen deiner Freundlschafft vermagst/ jeve daran/oaß er ^ v wenige Rheim/ so die jüngste Geburt seines mit schwanger gehenden Ver stand,-s-y7d'absing°/du wirst mich höchstens b-giück-n/ vnd verbmden. c^. Deine Ankunlft seye mir günstig/ koeü, vnd dir der gesambteMustn,(.hor. ?oer. Und was wird es mir fruchten / wann mich aüe Musen Mit Bluem - vollen ttöst in der Hsssnung-grüne leben möchte /als hatte ^ w an rmch Ztchung l^eß Menschlichen Gemüts meinen Zweck erreichet Dann dem Femd tst mettt Poe- risches Sayten-Mpill ein Spieß/vnd verrückte Harmom m den Odrcn/vem Freundt aber ein gar m nwerträchtige Lepren; werten ^unmerdar das Gesa g will höher gestimbt haben/ alldieweilen es vmb dre vnermeffne HochMtt/dle doch niemahlS kan erreicht werden/Maximiliarii deß Grossen zu lhuen ware/von welchem sich derWiderhall biß in dielangeEwigkettsemesvnsterdllchen Nam-vnd Glammens emteffen solte 5orr. lasse wegen dtser Sorgfalt keme S"Yten svrü'.aen. Der Feind / wann er deinen §8ersen auf den Voden / vnu sich zugleich MS im klaMn Wasser-Spiegel lebendig entwsrffen sthet/ tstibme de?g!elche» Abbilsungvnmöslichzu haffen/wiüernit fichatS daöOrrgmal selbst s^.^Eer- druß ru einen Schlacht - Opffer machen Ein Freundt a ^ dein Arbeit wegen der Hochheit seines Gegenwurffs ^ettrachtlg vorkomM^ kan hm Willen / wann er nit gleich dem ballen Hund-Dwgenes»m Haß alle« aniubellen beginne!/ m>leiner vngünstigen Cmsur nit zu - dann aleicb wie dem/ die Wolckenübersteigenven Ehren-Ruhm Maxn iliani mit einer Tauben Feder nachzuflieg-n eine Schwachheit/also ^^sch erstumbt verligen/ «ine Uvdanlkbarkeit ist Die Lerch (wann es schon den G^'»-nTbr°n nicht erreichet/schwingt sich doch in dieLnfft/ vnd lobet ,hren Gchopffer / so lang da« Ler« vnv Zünglein schlaget Laßt auch du Wch hören koer-> stnge/wasdirdiser Leiten auf dem i'>r,»llo an dem rauschenden Aganipp-Gstatt getraumel habe. k«Sl. c^it<-n»ri, du weißt/ daß mir vnmöglich falle, dir den Korb zu geben- Kempten/wo ist dein Mueth? Und hitzige Gedancken/ Welche gleich einer Gluet Machten den pövel wancken/ Daß er im Rauch verblende/ Schier offt gwaltthatig Hand Aniegt/vndden Mordtbrandt Löschte mit Mrsten-Blut/ Wegen deß Freyheits Stande. Jetzt bist auch du gestillt/ Bader Löw vor denGchantzen/ Durch die Gtuckmauller brillt/ Daß manche Maur müßt tantzen/ Bey dem Larthaunen-Knall / Ineinabgrabnes?hall/ Biß endlich vor Gwalt matt/ Aa wSrodie B.srtsde E ?, u r. ,)i- anrr-t oer Ps itz an- vä-ig.r^ wlrü vmb« gejtvjscn. *OkloUl. krch e» auf Äii- harsen G'« «Mit v. Mm. PoLstenS tarlsoac- Coürglun, ouff/vmb den qe- ivötjnlrch- Unrub-a virjubte- ne-'» Icüibu» Zcjisräio» Qcvv^tüo. aliälisue * UeAs virms- rum, Sr ^»brrcium I.ib. i . «je Vri^. §sr. * koeriu«. kvwdt l« da< Mittel. »EinPHL> tpsüPyiiS/ der rp er« « m F«S wob? te/ vn)olle vorl^g ge-rnde ött-bltte Ge. 'Des tapffere Grueral- Akjurant von der Poll bleibt vor Kempren rodt- »Seine Grab- Schrtsft- ZW ( §4 > Gedemüthigt/ vnd mild / Sich öffnete die Stadt- AbrrOtieffeWund! O theurer Gig/ vnd Ehr/ Wann Pohl * liget im Grund/ Und kein Geist füllet mehr. Kombtherjhr Granadier/ BetauretdiftnFall/ Weinet/ vnd weinet all/ Füllt mit Jäher d' feldfiaschcn/ B ie Flündt laßt s'Klag-Gsang schallen/ Granaten-Seufftzer knallen/ Auß jn'rster Patron-Taschen: Hcbtauffd'Lkicht euer vier/ Tragts in das Ehren-Gehloß/ Lcgks der Glory in d'Gchoss/ Undsagts:* DG ist der junge DM Go noch nicht pil der Jahren zehlk/ Grarck/Heldenmütig klueg: Gros; Vergnügung trueg/ Ad der wackren Hertzhafftigkeit / Die den k 0 ^ ^ Wurde mit der Jeit/ Machen zum Generalen/ Wann sich GOtt nit ins Mitte« gstellt, Und ihn hatt lassen fallen/ Um sein blühende Jugend / Und grosser Hoffnungs Tugend/ In Himmel Zu bezahlen- Und dises Layd soll nie mand mehr/ Als d'Granadier be-chwärtzen/ Ein andres Wehe dem gantzen Heer/ Soll mffer gehn zu Hertzen. Das Rothe Berg-§astcll/ Ist von den Hlöckels-Bueben/ Auß seiner festen Gell/ Akuragen in ein Gruebcn/ Mit Maur viid Wändt entsetzt/ Vom Fundament abgfrctzk/ Auffein Gtairihauffz'samm fallen/ Daß/wanns niemand wurv zahlen/ Vor Nähren-Wehe die Gäulen/ Müßten im Thal! verfaulen. Biß soll allen die Gerl enezwey/ Gleich einer Dackel brennen/ Weil Glaub vnd Trau/ die Hand darbey/ Geh muß den Berg abrennen/ Unv mit sich in Abgrund/ Uberden gschribnm Bund/ Wann schon im Weeg die Treu / Mit A yd und Pflicht da stund/ Schantz/ vnd Bollwerck abtrennen. Ein gleiches Unglück nahm/ Hinweck auch die Stadt §ham/ Mit zwaintzig tausend Gulden/ Müßt es * Crbevill hulden/ Und z'gleich sechs Hunde» t Mann/ Werffen in den Kriegs-Bann. Jetzt fallt jhr Augen Mß/ Beweint/ beweinet diß/ Amberg sitzt m der Aschen/ *Kaostv- Itcher GS» mrak. Und ( z>§ ) Und was die Flamm nieFressen hak/ Suchen die Feind in der Branbtstatt/ Füllend darmitd,laschen. - *Echseise Rymph / t» dea Narctß verliebt. * Umbfa«, get Poe- rium. » Der mit dem Harpffea- Gsang die Statt LhebaSer- -llttle. . * Mas höret eine Post an- blasen / welcher iademe O/». vad kop. juey, len/gehen ste dem Courrter selbst in die Häub. * Kommet 6llarrel- Uns der Courriee bervnr. * Wie generös Ih. Cirfl. Durch, la Eayru mit Aug- spurg vm- Sangeg. Behelliget wird kein Work/ Ändertet kein Accord/ Schreib hln/schreib her/laß schreiben/ BeyMordtvnd Brandtmuss bleiben. b°K,!a-n Der * Echo klingt ln ihnen , ab deinem Wolt'wünschen- vaß.ch - treu - aeN-bNe» Poeten-Harpffen neueSchlLffer vndS-ält meinem Aderen ^ wann ich schon auß memen d-nNa» E «e?sn sE. ^ ud» vneerfälschren Haemani vnler-m ° O-it-u. Dein Auffrichikgkeiti'oe-.ist ft groß/daß es wstwo»e^u«s-m^.Ebur-vndrandkö.FurstennttmißfalleakLnne. Komm« ^ir wollen uns einiger Orthen befragen / ob veroAnkunfft mit balden zu hoffe» M. So Theils gesungen/theils abgeredet wird- Die Bezwingung der Stadt Augspurg / wle nicht weniger ein Rath-vrid Fürsten-Regiment betreffend. Komme/komme p°k»li. ich hör eine Post anbiasen - viiieichk ^ff. --optt. Redest von Hertz-., ? ck^ Von,nuMew ^-i Ä^ ^e mal^^ N.Bmnftl87v^b^' bei) denB°,Ar^»°?S?undNu Ä'S'"' «wachste Äschenaeleat^Sliarc 6^ Otundt. i opij.Hat der Brandt vil in die lich in em Fackel hätte ve^rwaÄ schon diegantze Statt leicht- ' ^ ^^ H^en sich der vnser'gen vilzu rodt approchiern cu»°.WW ( 97 ) fie an den Fingernabzehlerr. Der Fluß Werthach hat die mehristenBleffurnbekommen/ zwar nur in Hollen Waffer-Leib. vynatt-Mit waSPuncten ist aber der Vertrag abgeloffen ? cbarr.* Weißdisesaygentlich nit zuerörtheren. General ^Avkrug Bubra machte zwargroffeVorschläg/ aber wurden schier alle zu Waffer.Er be, derAug. gehrte mit fliegendem Fahn/ klingendem Spil/4-Marggräff,BaadMenSrÄ. tzurglMa cken/ 860. vnbesuchten Wagen bißnacherNördlingen begleyret / den lio. diß ^ Augspurg zu raumen/ erhielte auff den i s. als Morgen längstens biß Mittag / die Soldatische Außzugs-Ehr mit r. Stücken / ioo. durchsucht - 6. bedeckten Wagen/vnd einer Escorre biß nacher Donauwerth. Wolle auch vil die Bürgerschaft vnddenAdel betreffend/in denAccord miteinmischen/ weilen esabee nitgebrauchllch/tnelneMilitarischeGuarnison. c.L,piru!arionvntüchtigeKövff einfiechten/wurde alles/als ein zu dem Merck nit gehörige Sach/ auß.vnd abge- ^ ».. . schlagen. Jetzt/^äieu. Ich muß meine Scaffetta überantworten, vynaü.* Lebewol^l,3>?re!!i.?opij.^) meinAugspurg.'üblerhättest du dir nitböthenkön- M. nen. OynaK. Wie da'/ poxil. Ich zweiffle keines Weegs / vmb die Augspurgi- sche Freyheitgethan zu seyn*: Ihr gemainesWeeftn wird zusammen fallen/vnd * Ob 5». die Raths-Herrn werden schon das' letzte mahl/ den Steur-Fahnen ausgesieckt ^ haben. 0)'N3li. Ich schätz Augspurg Hierinnfalls vor glückseelzg/ daß sieendl.ch Gelegenheikgewunnen/ihrenAristocratischenGtandtinetwas ru andern. Pop. Koer-ncus Oxuslkrio, ich weiß wol / daß ich bep dir mein Hertz außlären dörffe / weilen du vorrräg- enrgegenvergwiffetbist/daß ehender die Natur/ als eine Voßheitmeine Zung ltcherseye. führe, r. Die Freyheit/ so ich mitder Mutter-Milchgetruncken/infreyenReichS- Statten gebohren vnderzogen/ vermeyn ich/ seye von dem allgutigenGOtt dem ,ts>i /s Menschen nit erthailet/ daß er selbe frrmbden Joch Hand-fest/ vnd vnderthänig Prol»llu cvn^lros außschreiben ) eins * Vorige Arsumen. ta melden durch wt, drige vmlegt. gleichsamb an einem von demgebrechlichenVolekgelpunnenen Fadenhengen ? Das Gute noch belohnen/noch das Bösemir vngebundner Hand straffen dörf. ftn / damit siemrdeuUngunstdeßVo:cks / dasjhren Glmksstandtbefestigen/ vnd vmbstoffen kan/ auffsich laden ? * Verziehest, du aber die Raths - Herren / so betrachte denTitl se!bsten/ob du dir nicht für einen/so vi!Hecrn habest auffge- bürdet/ wievil du in dem Rath Götter sitzen sihest/ deren einem jeden in dekner vermehrten Dienstbarkeit so vil Weyrauchopffersnmußt/ daßalledarvonzu O via. tg zs. was du zueines anderen Ehrauffwenden rhätest. l nen einmahl zum Feind gemacht/ bist bey allen verhasset/ vnnd zwar so lang die Junckerlein hernach stammen / vnd den Rath gleich einem Erb-Reich betretten. Dlse Raths-Herren/ oder Statt-Königlein seynd sie in derÄnzahl vil / häuffen sich die nit übereins stimmende Wahl.Stimmen/ vnnd indem ein jeder bey dem Vorzug ftinerMaynungsein inclcpencienL vno ^uÄoricer zeigen vnd behaupten will/ zerfallet die Sach in emvnnützen Wort-Streitt/ bisi derRath vnverichter Sachen auß einander gehe/ vnd al 0 die Freyheit ohne Hinderhalt zu sprechen / nichts als ein apgensinnigerHochmuth würdet. Seynd jhrerwenig/ werden sie desto leichter vergoldet/ daß dis reichere Slreitt-Parthey scheinbar/die ärmere verdunckelt/ vnd vndertruckt werde. Ist der Rath endlich vonGold vndBoßheit verblendet/ wann schon der Todt ein/ oder dem andern mit seinem Word-PferL den Staarn sticht/wird das rechEecht dannoch nit dargeschaffet. Warumb? hengen noch einige finstereWolcken an dem Firmament/ zu welchen alsbald wieder andere stoffen; dann der verstorbnenSöhn/ weilen sie den Richterstuel mit keines abgeschundnenBalg überzogen sehen/verwandlen sich selbst ohNeeintziges ftembdes Zuthuen in Nachkeplen/ da vnderdeffen dergleichenZufäll/ so bald der Todt seine Sichet über das allein vorstehende Haupt schwinget/zu Boden/ vnnd mit der verstorbnenHerrschafft in daSGrab entfallen/aus welchen mit ein neuem Nachkömbüng ein neuer Flor deß allgemainenWeesen hervor stamet. Was Ursachen halber der Burger ven allgemainen Geldt-Kasten bey einem Rath - oder Volcks Regiment ehender bereichen solle/ sitze ich nit/ indeme selber eintweders der Begürlichkeit seines Mit-Vurgers/ oder dem Pracht seiner Raths-Herren ftey offenstehet/ vnd fslgsamb das Hönigteich/ von welchem er eine Mucken ab- zutreiben/ sich bemüffiget/ dsn geschleckigen Barn-Klauen haitnbstellet. In solcher Unordnung / was soll die Tugendt für einen Antrib füllen/ den Tugendt- Weeg zu lausten/ wann der Zweckfast niemahl kan erreicht werden/sondern eint- wedersvyn dem erblichenparrici.Stamenvndettreiben/odervon einem/guldo- neAepffel außwerffenden^^'^xvmcliss Hey demVelck abgespannet wird? vil ein - - , ' weite- ( 99 ) weiteres Feld lecket ein ehrliches GemM au ff ^ StraM schafften/Echsichdurchs-lbeMlelchdttZuga gm ^ ner. Glaube k->xili, «in an dem Scepttr dansendes^ug id«» evlistei, treffuche V-rstandls > Künstler an sich ru'°d^^m-d » Mch -vnd rs-E-MrMLSWK^^ vndNidergansabsehenmun«» ^7-,««»»«mRakyh^v, vndglLckseligware/daßeineraußvnSoi W > v».«- »der Fürlien-Pallast (ich ^^^""^.^„mblicheiiRcaenken-machen kunvce/so steileren derd-iinir« einen jeden ayg ^ Mittel zu brmgenstolte oerSig beflützichMich/nochherrlichere Mbauek »da« BeysM dannoch zweiffelhaffl im ^ deinen gewisse« Ausspruch den leyren Na«ttuck geben: oannwv,^-rnur, ^^^^ »hun kan muß das gcw»enllch^,Eennp-i/mo ^ H«rs naff--n / sie mL- ste reden. Daß aber die Wett ^ay.^ Könrg sc>,n/»M->hl bar meh- kovil. Wir streiten hier auff Erden/ Ob bester sey ein Reich/ , Als dem Rath dienstbar werden/ Und fraqn nie / wer auß beyden/ Könn mehrer Sorgen meyden/ . Wer Gifft erinck/ oder Honig/ Ein Raths-Herr/ oder König. Sin Westliche Hofstatt/ Und gschorner Herren-Rath/ GleichesHeur/gleichenGurm/, ^ Dcrs Hertz nag/ vnd d Grell bestürm/ Im krancken Buesen hat. Noch der Raths-Mantl/ noch Reichs-Tallar/ Der Schaben ist befreyet gar: Also an einer Fürsten-§ron/ Wie ein Patriti-Huet/ Die Sorgfalt nagt/vnd stillt Vary«»/ Was wol dem Hertzen thut° Ayd/Mcht/ ?reu/ Wachtsambkeit/ Und tausendfältig Grillen/ Das herrschende Haupt füllen/ Und quälen jederzeit- - Da man bry dem panquEsch sitze/ Auff dem Frey-Tantz deß Wollust schwitzt/ Und bey dem MenfchemBlut/ KetnDurst.Hitzleyden thut- Schreibt die verborgne Hand/ Das Unglück an die Wand/ Der Dyonifch Degen schwebe/ Ober dem Haupt/ das südlich lebt. Und endlich kombt der ?odt/ Macht nitvil Komplement/ Klopfftan/tritt auff/sagt - GOtt Will/daß ich mach ein End. Go bald dann avstimbt den Köhrauß Der paucken/ vnd Trompeten-Klang/ Wird jedermann schon heimlich bang/ Und geht in d Ewigkeit nach Hauß. O/- OHErr/ aller Heerfchaaren/ nall. Oer du außtheilst die Kronen/ Gwalt/Gcepter/Ehr/vnd Macht/ Laß deine Hand bewahren Die Reichs vnd Skändt-Persohnen - Nimb jhre Weeg in Acht- Kurch dich regieren all/ Alleinig deine Wahl/ Aur Herrschafft einen führet/ Mit Underthanen zieret/ Wann auch zu deiner Ehr/ Alles anordnerwär/ Wurd seyn kein Tispueat/ Ob herrsch Mrst/oder Rath. l rs, ) VI. Ken. Go in der Music vorgestellt wird. Passau ver 6 enmr LrVLllL.H Wt sincken die Waffen/ ^ Acn Zrid her zu schaffen/ Laßt fallen den Zahn/ Abspannet den Haan. 6-mu8 Außlöschet die zornige Flammen/- , x-Frvi. Freundtnachbarlich d Hand gebt zusammen/ «al». Dir Trummcl kein Gemmen dorff schlagen/ ^Koßi z"amme»diesteund ^ §gt Haas vnd Nkyd mit dem Schwerdt rüder. Einsederhatobsigt/ Weild'Mndschafft zBodenligt. Rührt euch Paucken vnd Trompeten/ Aber nur zur einigkeit/ WtMtlnd m dem Ttkeltt zu nethen/ DerMdistalleindteBeuth. Stuck«i5arthaunen.Mußqueten.Knall/ Noch dem Mann/noch Maur Zum Fall/ ^ Löst ohne Gchad euren Feur.Mund, Macht der gantzen Welt Urkund/ DirKhur-Bayrisch Tapfferkett. Gommre dein W'nter-Gstcht/ Dor Forcht ertattre nicht/ Iu keinem Neubürg will werden Passau/ Bettet freywilllg an/ Den grossn MaMlian, sich bredelE sesr« s«S Lbkatri kM gegen etsaader Irovliche- ' Heerte, hev/vad daeS r« charimea begmaet/ trtuget fichtadas Wittel <-enius LrvLrizr, inltnckev den Bsy» rische» Schtl-r/ i» rechter Hand eia Oe.jwei- trageads begleitet mit de» ksklrvl» «n 6, t« gleich anALlldl- gem A«ff- lvg^ b e Daß M c,i°r» W Daß nit gwqltthatigkr Weiß Key dem Haar / Werve gezogen vor Miegs-Gokts Altar. Wie liebreich ist der Lorber-Baum/ Der auffkein Schlacht-Zeld pstantzet / Niemahrs befeucht mit ein Bluts-Gchaum/ Don milder Sonn beglantzet / ^ Aussbreitet seine Näst/ DenFridm zuvmbarmen/ Dem Neyd aber sein Rest / -Geben/wann er wott schwärmen. «exv.id k 8 ss Gs-, «i nur üs^ > va-n« anemW-1 ' der sie Hällik 5O süsser Wechsel-Gtreitt l Wann d'Lefftzen feynd der Bogen / Aust dem dieAung bereit/ Schon allsgmach istabgftogrn / Ein verliebte Fridens-Wund / Aus dem Mund vndHertzens-Gmnd^ z'MarHeninSinigkeit. * Ach! Trost! ach Feeud wann d'Hand Nichts/ als den Frivs.Hund schlagen? Macht, dem Awytracht sein End / In ^reundtschafft sich vertragen / Daß nit der Underchan Herleyhen müß die Haar , Wann sich d Herrfchafft maßt an / - Bekriegen sein Nachbar. , MW 6en. Wolt wünschen/ daß ich überall / ikv. Also kundt überwinden / Wurd man mir grossen Gchmertzvnd Quast/ Don meinem Hertz Minden. Ais wann cs sich züerrug / Das der arme Ackersmann/ Urlaub gebte feim Pstmg? r -. 'M(-oz) Der Bukger s'Feur ließ rucken an / Welches mit bittren Thränen / Wanns toben wurd/vndbrennen/ Urbietig löschen wolt/ Ehe ich Zusehen solt. 6en. GOtt/gebe daß mein Statt/ ksir. Und festestes Oberhauß / Welches jetzt ihr Freyheit hat, Mit ders rvär gwesen auss / Wann ich vnbedacht mit demOolch in der Faust / (Bann wer hat demLöwn nochdieHaarlock zrrzaußtk) Golt lausten dem Glück in jhr Rad/ Und doch wurd gwiß kommen zu spatt: Wolt wünschen/sag ich/daß mein Schloß/ Mein Wahl/ mein Maur/ mein Fluss / Noch mehrer in die liebreich Schoß/ Umb einen Fridens-Küß / Kundt mit dem Beyspil ziegen / Damit« stch nit betrugen / Und eheNder ergeben/als Wann dcrMücksMMunst auff dem Halß. 6en. Urbietig hat mich jedermann / Lav. Zum Friv: Erkens O Feind! 6en. GStt ftegne dein stgrctchen Fahn / k>M Wann diser ist dein Freundt /. Laß donneren/ laß biützen/ , Sr wird dich doch beschützen / Dorbiegen feine Hand/ Abwenden Mordtvnd Brandt. V II. Ken. Go Mündtlich vorgetragen wird. Von derZürraummig derStattPaffau/ vnd wei- teren Einbruch in das Land ob der Cnß. » M-in > endlich haben vnstre tieff vom H-rtz-n bl--. Paffnni-- libeKir-' watter rretttn * Nesrk- lich deß wuüder- thätige» BtidS Mariä j» Paffs». M O04) WWWWW sers vnerschöpfflichen Brunnquells / ^ auß welchen s- vil der Mirackten / als Tropffen abfllessen/dteaüerseeligisteGOtteSGebährerinaußschütten.Alfowqn. cketaufbeydenSeyten mein Hertzbrechende Devotion. vaß ich nirgends eine« Vorschlag findent / ein Jungfräuliche Mutter in der gebenedeyten Leibsfrucht / vnnd ein Göttlich-eingebohrneS Kind in der reinisten Schoß einer vnbesteckte» TaubemGesponß demütigist anbette. ^Lriopdilus. Irrest keines Weegs Neri, Ast ein Canal/ so sich von den Mütterlichen Jungfrau-Brüsten in den aüerhei- iigistenMund beß nach demMenschlichenHayl durstigen LambGOttes-vnd der *Maxi- miltant- schesLoß- Zetchea der Herr« ltche» Prager- Schlacht» Bayrische tet tyr Vortrag mit Pas- ' Die ein- steas sich wett erstreckende Macht -<ß herrliche» Bavr- land wird vn- verantwortlich geschwä- chet ^ vnd geßMlet. » Erstlich Von kri«ia- rico vvlrrilro» ^ Viä. 'rliearrum' Vircuris Lc 6 !ori» Loicse» lvl, »«4. seiner Mutter ergieffet.Beydehaben dasgroffeGemüth Maximilian! also über- schwemmet/ daß es in das örtliche Rach-Feur nicht außbrechen kundte / soyder eia vnauffleßkicheriZweiffel annochzuruck stehe/ob ein GlorwürdigisterAnherr/ vnter demLoß«Ztichen/*6Loöl:L^lLriL»6enr,sLa^L Lervarrix» k^Lxunjlianl kstronar den weiffen Prager-Berg/ oder ein zur Nachfolg vnverbefferlichsr Enickl das Paffaursche OberhauZ mlt vnsterblicheren Ruhm bestigen habe. ?ier. Gewiß iß es/ daßernmir Blutgetränckter Lorber-Baum/ ob schöner bchderVor-WM herlichm die Augen fallet / vor den Strahlen eines mit Blut vnbemackletea SigeS bey derNach.Weltendlicherbleich/ vnd verschwelcke/weilen nitalle Zeiten jenige gebahren/welche gleich denElephanten nach ersehnenBlutftischeGei- sier füllen r wol aber solche dieSonn vnabläßiich sihet / denen also das Oliven» Zweig in das Hertz gewurtzlet/ baß sie keinen Purper hoch achten/ we^herdurch das Blut gezogen ist folglich manches Helden-so der Ewigkeit zuTrutz lebte/mt nur allein Gebain / sondern auch herrliche Thaten in dem stummen Grab verfaulen KiLriovK. ^ Fürwahr/der Durchleuchtigiste Löw gußBayrn hat seine güldene Haarlocken fast niemahl mit einer kostbareren Generosität bereichet/als da er sernenHeldenmütigenVlÄori-DurstindemPaffguischenDonaustrohmsssanfft- mürig abgerodtet/ daß auch einem sonst arglistigen Fuxen der Mueth gewachsen/ sich rn die Löwen-Gezeldt zu wagen/weilen er nicht nur die hinein / sondern auch herauß tragende Fueßstapffen seiner Mt-Thieren sähe. kierT^Olt versetze diso Mildhertzigkeit mit V«le der Sigen/ welche das/ auch von uns auß/ mitunge- rechten Verfolgungen in Harnisch gezwungnes Vayrland wünschen / und me- mandalsder seine Rachgurigkeit mit Schlang - vnd Viper-Gallen LLÄirenr« Neyd mißgönnen kan.^ 2 r>opk. WieichmichjedesmahPalsoannochvorVer« wunoerung nit fasse/ daß man milChur-Bayrn aufein so unverdiente Weißdio Hörner abgestoffen habe. Vermeyne / dem Löwen wäre in seinem Wöckl - Feld die Ruhe schon zu gunnen gewetzt / daß er nir zur Rach erwecket / aufdie Bainee sich richte / und mir dem erzürneten Schwaiffden Feindlichen Boden also nach- trucklich außstaube, und erschütte/ daß die jhme von längst abgeriffne Landereyenr auf einmahl widerumb haimb falleten. ?-er. * Wann ich resffer nachdencke / daß sich die Bayrische Macht einstens mit den Flüssen / Entz / Lech / Welschem Ge- bürg / vndSchwartzwald vergräntzmarcker/ Holl.See-vndFrießland vnder ihrem Joch gedemütiget/ nit weniger Brandenburg vollmächtig beherrscht habe/ hernach aber durch gekrönte Raubvögl so schändlicher Weiß zerglidert wordm seye / daß die Wunden noch nit zugehap let/ ja wo! gar auf ein neues geritzt wollen werden. Klariopk. Möchte gern das Göttliche Gerichts - Protokoll lesen / wie kriciericus HlienvkLrbu8, mit klLfssrerkL KlsutcaicluL , VNNd Carola!V.jhreLtt Chur- Bayrn verübte Gewaltthätigkeiten dem strengen Richter gerechtfertiget hätte, kier. Der Eysime Barth/glaub ich / werdevsrForcht mit bemalten Ey- sen außgemustert zu werden/ erröthet/ das weite Maul erstummet/ unnd bis Gulldene Bull erbleicht seyn. ^^riopd. * Kundre dann Fridench sein gegen dem BayrischenNamenvoneinem*SchismatischenZorn FeurauffflammendesHertz ärgerlicher abkühlen/als da er demHenricianischenLöwen nir nur allein semeErb- Land auß den Klauen/mitwelchen er die dreyfacheCron deß allerhöchstenSWelt- Monarchens foMterlich vetthatigte/gewalthäsigerWeiß entriffe/sondirn auch auß alleiniger Willkür / seiner in der fchwärtzisten Gall wallenden Feindseeligkeit von Cbur-Baprn *Oesterreich abtrennke/Westphalien und Angariam * Philipp demCöttner/ Sachsen Bernhardt dem Anhaltiner ohneintzigeö Recht rmr- kesnrtt kennte/ein Bayrischs Residentz.^ Statt Regenspurg demMch unterwurffe / n,^r.kor. die Tyroll-^ttyrmarck-vnd Chamrnifche krLkeÄurn deßBayrischenBundts 2^4. loß gesprochen / in abgesönderteFürstenthumberverwandlet-/ die "-Bayrische ^ Marggrafen zu Reichs Fürsten/ Andexische Grafen zu Hertzogen m Meran »80. jndemRelchs'RathfeLn^Muethwlllenserhebte/alleinigvmdsiederBayrlschen . Bottmässk 9 keit ahjNspaNNeN.?ic:riu 8 . * 0 rcoIU. MUß einen Wunderlichen Polt- eepMag)tollindie*OesterreichsscheHandzuspilen/ -a netter endlich "Ruedolphen den Oesterreicher nicht nur allein mit ungültigen vonar^en ^ elut- zur völligen Erbschaffe Betrcttung ihrer Verlaffenschafften/ sondern / auch ob weirers schöner einer auß ihren nächsten Anv rwandten ware/an ihreSeyten vnndWlt- "/t sib-Böch einzulocken / in welchem er zwar kurtz hernach ^ von dem Todt elnge- schlässerl/ folgendes Jahr mit iviLulrLlcbiL in dem Grab das letzte Beylager hak. te. kier. * Drser beyoE^HULtr^^vndchasmümpander in Haaren tMnde Vayrland vnd Oesterreich ö ffnete endlich Carl l v. die laug erwünschte Schau PÜnne/aüfoer er sich mit vnderschidlichenLarven einer haß-vnd rachgurtgen Unge rechtigkeirgegenChur.Vayrn/welchcsmttNam.vydScammenvonderWurtzel Lußzureurlen / lern eintztges Ansinnen wäre /aufzuführen Platz funde. Zuge ^ den fliegenden Kriegs, vnd Glücks-Fahn/ mit welchem Bayrlqnd das gantz / ihr Sohn. rechtmässige harmbfallende Tvroll schon aüsgemach überwunden / ein - vnnd vor * i-emr,« Gmchl:vamit/ was Oesterreich durch die Faust nicht erzwingen kündte / Mit Un- vniE. DerkandLung etnes gekrönten * Kaufmanns/dergemainr'glich mit faulenFischen vmbgienge/ erhaschen möchte. Man getrang Stephan / vnd Albert U emen so vnveranrwortlichenVertrag/das sie in Ansehen ihrer vnder deßRömischen Ad- ^ - ^ «in NtSMraf« clcio^lLichj rrsciuL UomeliicL tcrixrory. Durch das Anus r;6z. 8» Cal.Febr^ zn Botze« auffge- rtchte -rvment. ^ Mik desi sen Fräulein Mrigs hard ver» sprocbea wäre. . »Ann- »Z65» sitzen künde te / oder wolte. "Ander* kensvon ^lsr^srilL schafft 'Cyroüvnd Göritz vmvem weniges iDrucr Veivi/ vnv suru^yuu^liu Vestuna Kopffstain, Ratken berg, vnd Kützbichel/ daß nachmahl auch Marimi« liander Kayser erwasvonBayrnabiureiffen habe/ "schwinden lassen mußten. —r. ns.it-ps-t'ii'c» Ni>n kl»»« ibmeiedenett klariopk ESN lujfenierne^zerrug 40 vvnVkt. ../.«^,^^"-1,7. Seist-vnL weltliche Mchülffseine Unthaten scheinbar machten. Die vorme Einführung der Bayrischen Hertzogen,beglückte ihm der Beystandt seines Schwa. ger-VattelsRuperti Palatini / vnd Ptligntj Ertz-^schoffenszu vnd Ertz Femdsöon Bayrn. l"ec,us. O wol schone Vergleichs -Außsprecher - r^ariovk. *Da er nunmehr den verstorbnen Marggrafen Waldemarum/ vmb LieBrandenburgische Landten von Bayrnab-vndan sich zu ziehen/Mit impo- lyrischen Hörnern einen vor Boßheit stinckenden Reb-cksauß der Erdenher- ror zu graben/ vnd den thumbenPövel als lebendig anhermb zu si^^/A^ndli- cher Weiß sich anmasset / gewinnet er Ruedolph den Sachsen / vnnd Ottonem MagdeburgischenErtz'Bischofen vorGrund,Gäulen dises semes/bey der ehrbaren Nach-Welr arnwch ruch losen Anscklags/vnd ka^rischen VornehmenS.kwr. Zu Franckfurt * an der Oder aber hat Ludwig dem Carl die Arven abgezogen/ vnd seine imxoirura zu schänden/ den schwartz Melbigen Mühler aber zu Dessau *Triittns »on Caro- lo^i. » Wegen dem drallen Reche «v T-roll. EM. iz6y. »ach dem krepbnouL So) u-das Lvroller Gebärg/ »ndBe- . stvugen btß -ä Ü3- LUM ben,. «u», Mt »esiqse Kopff- staln/ Ratten- berg / KützbAhel erobert / vnd schon W t» Steyra eivgetrrrn- gem * In dergleichen Auffjugl praettcier» ltifich Carl SMS ( k O F ) MA ^MKKKWAS^LSLSW iL das Unthier Wenceslaumwahr nimme/ nen-klar/ ^ alsobald zu Gemüt h / vnd ersihe Som ter Maraarit^m ^ Wrihelm gegen seiner aygnemgrau Mut- nach Verband ^ ^ gebracht / außwetchem Gewitter SS7L'.7SÄ^ von?sneristen Ficrt>endem^7^,^^7""" Gesch«!>lrn gäntzlich vergessend mächkiacn vz^tt / -vBayrland von dem Allkatt/erwüEe/dÄa^» I "»n «nem aufda- andere Geschlecht «mb- b/ren Klevno^en ent^an^»^ a", ^ der unter andern »»schätz« ^ ".ch ett vidttum^^^Iä^^^^ Schatzkammer der Benschen EZN»ZASLrL«LNS^^ «o«..,»k»»»., LK7L2^ v-v,r!«, gleich der liebreichen Aurora / mit einem ansehli- chen (m mitarvM. geben / fährt etnk «it jwey Löwen gespannten Triamph- Waqen auffder aüer Or- tdenmit trnreichea V III. vnd letzte Mcen. Somit einem bölligen Lhor beschlossen wird. war/ - WM Bl'tz-Oonner.gfchwmd Eäftrr / Damlckaris Sohn klueg vnd beschossen / - Augustus vom Glücks-Thau begossn/ ' MjedeSzehlt/ einjeberHeld. " Maxmrlian der Ander / Starck Trutz dem Alexander/ Im Md / vnd vor der Maur / Schlagt m d'Fkind / wie ein Gchaur. Da man meynr / er sitz in Ost fest / Ist sein Jahn gstogen gegmWest / Fech i Hecht öffters mit Derstandt/ Als Suoraürter Dand. Lava- ria guri- ß-M,. Ghorsambst den S>g nachtragt/ Und will Emmanuel allem/ «Lin Dimst-ergebne Sklavin seyn- WttlnunMaxmütan/ Alles allein seyn kan/ Unnd in der Pöckel-Hauben/ Gch lagtvmb sich weit/die Hemd zerstreut/ Ais wie der Falck die Tauben/ So soll er disen Wagen auck»/ Nach Reichs-Mmiscben Mrer-Brauch/ Mein vor andern bstcigen/ bann keinem er scy wer er wokt/ Wurv diß* Albertisch Gsöhrt so Hold/ Sich unter das Zock neige». Go zäumet euch eylenv/ Ihr'LybischePferdt/ Kein Augenblick weylend/ HebeKi auvonder E rd Die Golv.yaarlocken schwingt/ Der Sonn Salrsch vorspringt/ p feil.hurkig/vnd Blitz-schnell/ Einhollt Emmanuel. Sen grossen Überwinder/ Welchem bey Flocken-Wetter/ Und Evssgezapffken Winter/ Gig-Krantz/ vnd EhremBlätktt/ Im Garten der Victori/ Zur vnverschwelckten Gkory/ EwigMÜnend storicren/ ^ ^ ^ Werd jhr in seine Löwen-Burg auffgiuender Axt heim führen : Wann ich schon vil der Feinden fund/ Die ich vor euch einspannen kundt- Ihme leicht diser Wagen/ Don Silber/ Gold/ vnd Helffenbein/ Und deren nichts kan edlers seyn/ Don aygnen Triumph-Thaeen/ ftilder wLrckltch schsn be-/ krtestealS »odthiet ivürcktu- rroSrre, Ortde» vmbhäa» ßet,»avrr ««deea »v de» Thro» der sich -um Ruhe- »»d ES- ren'Sttz eines gros- sesHelde» gewärtig. tzaitek/et- ae« -»l« denra Schttdtt dnd ia di- ftm geqeaiß wärtt-e Tevschrtffß »orstellt- »Aibetts« Mag. Hertz,-t» Dayra führte »»§ jet»keih- Guarde et»ea rü- m«. 7 3a?tz- Heuse-ahl »ltmehritz ßehöme». Dor dem all andrer Helden-Gchein/ Erbleicht gleich einem Schatten - Tifer Thron mußMaxmilian Emmanuel ttagen. Er Man meiner Senken, Sein Herrlichkeit außbreiten, Den Füssen vnderwerffen, Was jmmer sich hat dörffen, Don Lästeren empören, Den Feid vnd Kirch z'verstören. GantzerKhor. Die Majestät,vnd Liebs-Persohn, Sitzen wol auffain Ehren-Thron/ Wann GOtt schliksskt die Hand, Und der Frid knipfft das Band. Die herrliche GstchtS.Minen, Die gegen einander spilen, Das Hertz leichtlich abgwinnen Dem Underthan/ vnd füllen Derdiemen Ruhm ben Lebens Zeit, ^ Nach demTodtkin Unsterblichkeit. Grosser ^mjlian. Uraltes Bayren-Landt, Lebt, schwebt im Sig fortan/ Der Ewigkeit gleicht eure Werck, Kein Etachel/Gtfft/vnd Brandt, Kein Ketzerey dieLöwen-Stärck, Mach vor der Welt zu Schand. Und wann die Kugel kracht, Dor Alter will zerspalten, Zns Grab d'Natur abtracht, Geschwächt, vnd voll der Falten, Tritt Shur-Bayrn in die Mitt, Wo fechten d'Element, Förchtk kein Hertzstoss nit, Dein Ehr bleibt ohne Der dmckwkrdlqeren Damm/ auftge- gknwämgm Schau-Platz auffführm. ä. ^»F'-theyen/ mder emChrACarhotlsn ^ ?vzmikd- Carhoiijchen K-r- M-cher.M.7s.Mitd-mTürck-»/ .st'ß. ; ..DerC»" chenvitsovrrderbl.ch/ alLMlc ^n > -> s^.47 Dirsewenütu^ Franckreich/»nnd Chur-B»»rn/außfuhrl,ch überlege. f°i -47 barkeit. fel. 44. uno 48 - . . s>^ftrlicke.fol. 9 r. vndps. §Z'L«7LLS« v»» Thur-Bayrn gewa.chätiger WeitzeNtraUbtt.ro5.VNV 106. ' Chamergibt sich an d-nKa»serlichenG-neralErbevill/vnd wird hart g-pres. Cbur-Bayr» M-nomme^fol. ,H-rlsi,-nannt. fol. ?- g. Lyur.Fürsten MapmMn« !allerseelig'sten JuNgfrauMa- Ulm «ubemSchtigen. s°l. W-cd von Sr« ^ D n.uu fol. v«n s»ä.»>ich v«d-r^'Mn.f°'.^Als°«uchv°^^^^ gewannen m.t rr.vnv r;-K^u dteN ^ Nlmbr aegen Wrvü aülen Gltmpff vür granckreicksich »u„ Erhailnk-mAniworc von bem Kays- Ae Hand/wird abernirerk^n -t s? v ^^Emitallenanoern, Hof/d«n^egenspurgischeoRe>chSragd l .^^?s W>rvsiler Lanve»g« «l 7 L«Tiß 5 Ä"t soUk -4 Cdmfürsi^V^rnw.rbt-.,chl>M v.« ,.dt^ ^ Cb»" ^'^»^^'^"^"^"^^"" Ebrnbergwird enthauptet fol Lo »>s«s«» ^ÄK.^'^SEesv°r,genr-b-n.ov-rL°bs.Wan 0 elsoi.- 7 ^''" Ni^,"^v0ÄapferliKesWahl.Rscht>st alleinig dem Bavrland / derVit»»-.» ?^^""Äängis-f-l. »2. Wird dem Bayrland bettüg-r.schab/ekru^ los. Von Maximilian» l>tviperumb herwidergebracht. fol.-o