122 1423 No. 23. N. 81. collationis 1823.2) Schwing' dich auf Adter, zu Mimers Bore Und bring mir zwei Tropfen, daß ich mich labe! Sonst war ich stark und rüstig In den vordersten Reihen stand ich, Tort auch wohl vor als Einzelnen Zum rings bewunderten Kampf Nun aber lieg ich matt und lechzend Verwundet vor eigenen Schwert Und nagend zehrt und dieß an meiner Seele Schwing dich auf, Adler, zu Minners Born Und bring mir zwei Tropfen, daß ich mich haten! Ein poetisches Tagebuch zu führen. Der J. keinen Tag vorübergehen zu lassen(ausgenommen rrährend man mit größten Arbreiten beschäftigt ist) orgend ohne die eben im Gemüth obwaltenden Stimmung poetisch auszudrücken, das mußte für Vieles Zelfen, und vor Allem zu Sammlung, Ruhe und Warheit führen. Ich will mirs vornehmen Spruch aus einer alten Chronik über Kritdien und Kritur. Wir bauet an die Strassen Muß jeden reden lassen. Ist schon irgund in einem Stücke der Charakter, eines Menschen vorgehennen, der sich benucht hart zu seyn um nicht immer von der Winchheit überracht zu werden? 105 die Erzählung von dem gewissenen Briefe(der geleht aus den kann ladig, meimal für von Lustspiel zu benüthen. quien no anra los defectos Vo puede desir que ama, Calders Anschütz dich Rosch und rascher zum Ziel? und bücke nicht, gleich Atalanten Nicht nach dem Ahfel im Wag; wär er auch zehnmal von Gatte durch nach den Apfel im Wege tritt er auch gehenmal Apfeln zu lieb dich in Weg warm sie schmal von er Gold. friger Köniklauf der Welt auch der dramatischen. Mit Schatnspearen fing die unsere an; im Schlakspern scheint sie auch untergehen zu wollen, Schlegel, glaube ich mich zu erinnern, schikanirt irgendere den Euripides über das erste Gesprich des Admet mit dem Herkules in der Alcaste. Dieser soll, von Adiet wiederhohlt belehrt, immer nach den Tod von Allestens 3 Als Her das ist aber durchaus nicht so. Ignoriren. kulis den Admet um die Ursache frägt, warum er sein Haupt beschoren, gibt dieser zur Antwort: Ich begoub heute einen Freund, sein Liebes), Herkules rath auf die Kinder die Altern, endlich auf Alensten, von der er weiß, daß sie sich statt ihres Gatten dem Tode gelobt. Admets Antwort ist so zweideutig, daß Herkulis glauben muß, Alleste sey mich nicht wirklich gestorben, sonderen voraus setzt besorge mir ihrem Tau. Da er aber ein gländen muß, Alenste lebe gegenwärtig noch und Admoh ihm doch beim Eintritte gesagt, er habe heute eine Freund begraben, so frägt ganz untörlich Herrtules noch weiter fort wer denn dieser Angehörige gewesen un der jetzt schon gestorben ist Frauenzimer haben in der Regel keinen Sann für den Scherz, sie goutiren ihn nur, wenn sie gerade und 48 lustiger Stimmung sind. I. Wenn man dich Ergel, kennt der Brauch. ut. Wills Ist der Gebrauch, wille so daß ihu's von Schönheit bist Seh' ich wohl mich. Magst's auch am Gule seyn: Gib und gewahr Nur nicht von Heiligkeit Bitt' ich gar sehr! dort du Siehst du der Saaten Wallenden. Streif. Blond sind die Atren und sie sind rauf: Bland wie dein Hauptechen Seegen- Gesankt s ist an der Zeit; Schon froh hält der Schnitter freund der Schleiben Harre die Sichel bereit Die Sachel schon schwenkt, III daß es Daß dein Kleid/ ersenrath feind ich recht fein Konns der wo der Gürtel schließt, wenn ein Lene ich Andres wohluß es so seyn? wo ich ergend denn wo ich Kröspchen sich den werden versich sich Schwellend Jagen am Dan Knospen Krösehr den Klin gaben sie ähnlichen gleiche Gabe sie ähnlich Sanft: Röthlichen Schein, Blostrathen Schein, n Im Schatten deiner Winpern Blühe zwa Vergißmeinricht, der O überflüßge lehre die so ein Blünchen spricht! Wie könnte dein vergeßen Wann ihn gestrahl dern Wer ja Geschaut dein Licht? Und doch, sie mahnen richtig daß sie nur sprechen. selber Vogist du meine nicht V. Weil du die Liebe schon gekannt, Gefühlt schon ihren Kuß Wer tadelt dich in seinem Wahn, Und darbet, weil er muß Ein jeder treibt, wozu er ward So will's ein eriger Schluß;: Hephästen steht die Arbeit wohl Lytheren der Genuß. Keine Literater hat einen Schriftsteller aufzuweifen dar es in der Kunst, immer Leben, der Wahrheit zu treffen, so weit gebracht hätte als Franz Horn Wenn man bei manchen seiner Schriften 2. B. dem Komentar über Schakspeere in Versuchung gerath, sich über ihm All sie Seite Wirken. O zu ärgern, so söhnt eine über Alles verbreitete unscheldige Gehaltlosigkeit einem unvermerkt wieder mit ihm aus Er hat durch seine Schriften durchand weder genützt, noch geschadet, nichts von der Stelle und nichts an die Stelle geschoben; ihre Positivität is ge in der Literarischen Welt, ist gleich der des Loches in der Körperlichen; es ist, des ob er sie nie geschrieben hätte