II 12 6. 1824 309 Pseude= Wanderjahre Handwerks bursche wandere . wohl Fechten gehe auch andere Warum nicht auch du Auch Gesellen- Schwächen Magst du, hänselnd nachen Mehr kömmt dir nicht zu: Meister laß in Ruh! Detto. Willst den Wilhelm, willst den Hale. Helin, statt der Verücke? Meister heißt der arme Schelen. Pfaff sitzt im Genicke! Noch eines bin Tanzer, weit berühmt in seinen Fach dieß einst in einer Stadt sein bestes sehen Er zog die Augen aller Kenner nach Wie er erschien stand alles auf den Zehne. Ein Bothengänger drauß vor dorf herei Wollt' auch ein Zunge so viel Rühmens seyn, Er tritt ins Haus, und schart, und steht, und schaust Zuletzt ruft er in vollem Grimme laut: O Unsinn, unerhört in diesen Landen da Teucht und schwitzt der Thor die halbe Nacht Und steht zuletzt am Fleck, wo er zuerst gestanden Ich hätt, indeß drei Weilen wohl gemacht! I105 zuletzt wird er nach gar dafür bewundert; Wohl sagt des Sprichwort wahr: ein Nare racht hindert! der Künstler hört's und mild nach ichter Künstler Breuch, Spricht er: Du hast wohl recht, allein ich auch: Ein kleiner Unterschied macht hier das Ganze: Du gehst mein Lieber, und ich tanze. drauf schwieg der Eiferer fürs Nützliche und Wahre doch gieng er hin und schrieb die falschen Nandergehen.