IN. 81377 81.)? N. 15. Abzuschen Labe sehr gert er 3. 1816. 1.) Am 30 te April 1816. u zu I.N. 81. 377 Ungeführ 2 Monate nach des Königs(Ludwig II) Tode Bolle vermälte sich seine junge reitzende Wittwer (Marie Schrester Heinrich 8) mit dem Trefflichen un liebens würdigen Herzoge Karl Branden von Suffelk den sie schon vor ihrer Vermählung geliebt haben soll, und der sie nach Frankreich begleitete, ob er gleich nicht zu ihrem Gefolge bestimmt war. Meserac erzählt der Ho Franz v Augouleme nachter König Freuz?, habe den Englischen Kord genau bewachen lassen, aus Furcht er möchte, dem König Ludwig einen Erben verschaffen. Heinrich 8 war Anfangs mich dieser Heirath sehr umzufrieden, da aber seines Schwester alle Schuld auf sich nahm und betheuerte, sie habe den Herzog zu diesem raschen Schritte beinahe gezwungen, so dieß er sich bald be sänftigen. Am Spanischen Hofe wollte man die Umstände noch ge nauer wissen, durch welche diese Vermählung zu Stande gekommen sey; der Kyy England habe den Ky. y Frankruch durch das eitle Vergeben, er wolle seine Schwester, die verwittwete Königem mit dem Herzoge v Auffolk vermählen täuschen u ihm, dadurch die Entlaßung der Königin abdringen wollen, sey aber vor ihen noch ärger angeführt worden. Inter Gallum et Ang lum reges, fama ett, ridandum quodam accidiste stratagema, Familiaum suum, nomine larolum Brandon, in Galliam repatitam socorem viduam misit cum litteris an Aegem Gallum, velle de nuptui dare socorem isti eidem Familiari, seribens, ereditur ista minime serip. sisse, quo fielent. Sad der Galless verba non animun Regis Angli librans, ne, di vidua haec ad potentiorem aliquando Trincipem devenerit, Formidolosum aliquis parias, Sui Regis litteras ostendi jubet his sus pectis ut hine et fratris, inde domini mandata exsequantur ambo, imperat Rer genialem parari thorum jubet des pondet, et una es cocant, datur opero ne dissolvi ulterius queat matrimonii vincolum, die forte poenituerit ea seripsisse. Fetr. Martyr. epist. 547. p. 301. Roscoe Leben Lao N 38. 1 200 Gleich und Anfange der Regierung Alfons 1(von Ferrara trug sich eine äußerst tragische Begebenheit zu. Ausser dem Kardinal Hippolit hatte Alfons noch einen Bunder natürlichen Bruder Julius, beide, der Kardinal und Julius verliebten sich in eine weitläufige Verwande von vorzüglicher Schönheit, die in Ferrare wohnte. Sie geb dem letztere dem Vorzug, und verweilte, indem sie dies dem Hippolit selbst gestand, mit besonderen Wohlgefallen bei dem Lobe der schönen Augen ihres Julius. Der erbitterte Kardinal beschloß sich zu rächen und als sie eins auf den Jage waren, bestellte er eine Bande Meuchelmerder, die ihn umgingelten, hieß ihn v Pferde steigen und sah ihm mit einer teuflischen Freude die Augen ausstechen. Koscoe Leben Ler 18 410. fleißig wie eine Eizig, eigentlich ausig 1 Ameise(Amse) Feñor, Vuestre Magestad Vo se atieda paderoso que si en un vassallo fiel No ay contro et poder espada Ay honoi contra el pader. Caldaron. Amor, honst y poder. SornadaI Todos los hombres quereis Paciles mugeres antes Pero Euerecias, des pues. le misme An der Finner- Reformator u A. Das soll der neue Heiland seyn? Das redet man mir nimmer ein! 8 r B3. Und doch gewinnt es so den Schein, Sieh nur wie sich die Juden freun. 4 In deinhartsteines Stambuch Gar manche tragen nach der Kunst Verlangen Und streben ihr auf manchem Wege nach; Willst du die Himmlische bei dir empfangen, Bereite ihr ein würdiges Gemach. weilen Sie liebt in schmuz'gen Hütten nicht zu verheren Und in des Erdenlebens enklem Koth, Wer einer Göttine bräutlich Bott will theilen, Der adle erst durch Reinheit sich zum Gott! Drum jeder Leidenschaft den Gügel Und nach den Wolken hin den Blick, Geliebter, nur der reine Spiegel Strahlt ungetrübt die Welt zurück. hin ein Stammberch In der Kunst, so wie im Glauben Ist Armeinigkeit das Wesen Von dem Höchsten, letzten, Eing' gen: Wven Wenn das Wahre nicht erleuchtet Und das Gute nicht erlöset Von des alten Abels Banden, Denn wird nie das Schöne schaffen. zeigt gleich in geschiedenen Gestalten Jude sich der Drei Gewalten Nur aus den vereiten Chor! Nur verningt sind sie Gott! Geht das Göttliche hervor Aufnhrift übers Thor der Östreichische Nazional Bank Komt gläubig Volk zu diesen Tischen riehtbar Hier Es waltet über ihnens Christus Geist, Es werden hier mit Vierzehn Fischen An vierzig tausend Mann gespeis. Ameer sin arte, es el aute De amar Colderon. Es postrer dullo de Espana. de aqui à mancena caben Mil siglos Calderon et monste. de. los jardines. Dur disputants put me in mind of the seutele= fishe that ohen heis unable to ertricate himself, blachens all the water about hin until he becomes inorsible Philosophen? Prectater Vol. 7. p. 16. Es ist nun eine große Frage: ob das zu geroße scharfe Individualisiren der Charaktere wie wie er es bei Schakespeare finden, dem Orgmatischen Effekt nicht schädlich ist. Der Mensch verschwindet in eben dem Verhältnisse in welchem das Individuum hervortrit. Man hat so viel über die Gründe gesagt und geschrieber, warum die Schauspieler, obwohl so häutig gehätschelt, und geschmeichelt, doch im allgemeine der eigentlichen bürgerlichen Achtung entbehren? Sollte nicht der Hauptgrund dieser Erscheinung damiliegen in dem indizeigende Gefühle liegen, Jimanden zu sehen, der das Fürfste seines Gemüthes, die Edelsten Empfin dungen, Gefühle die wir im Innersten seyen und jeden Freuden verschließt mögen, offen Ungebildet, sehen und ohne Hülle, denn für- Geld hingibt?— Es geht beim Gemüthe wie beim Körper. Beide haben Theile, die nicht entblößt seyn wollen, wenigstens der Neugierde nicht. Αυτοι αλοβλης εοοι δεων εαικυδεα δευσα σσσα πεν αυτοι οευσιν επευν οουε αν τις εοιτο. Homeri Ilias I 6866. Αλλ ουτως αμα παντα θεοι τοσαν χνθεωτοισιν Plio. N 320. Es gibt kein größeres Hinderniß des Fort. Gangs in den Wissenschaften, als das Verlangen den Erfolg davon früh verspüren zu wollen. Dieses ist munteren Charakteren sehr nigen; darum leisten sie auch selten viel denn sie lassen noch und werden nieder. geschlagen, sobald sie merken, daß sie nicht fortrüken. Sie würden aber fortgerückt e 3 seyn, wenn sie geringe Kraft mit vielen Zeit gebraucht hätten. Lichtenberg II Band p. 282283. Bei der Ernennung Bräutislaus zum Herzoge von Böhmen, stellte ihn sein Oheim Jaromir dem Volke vor mit den Worten: Sehet euren Herzog! Dals O das Volk erwiederte mit einem 3maligen: Kyrie eleisen!— das nenn' ich doch mich eine Trönungsfeieruchleit comme es sant. Schlegels irrige Vorstellung von der Bedertundes Chores in der Griechischen Tragödie, in den er nichts als: den idealisirten Zuschauer sieht (dramatisch. Kunst.„B. pag. 115) wird durch nichts mehr wiederlegt, als durch die d Danaiden Eimeriden und die Persen des Aschylos, in welchen erstern Stücke, der Chor, die Damaiden nämlich, unter die in dem zweiten Hauptpersonen des Stücks gehören wenigstes aber der Chor(die Eimeeiden) den wesentlichsten Einfluß auf den Gang der Handlung nimmt, und weit von Schlegels ruhiger, idealisirender Beschaueng entfernt ist. Überhaupt ist mir Schlegels Sucht überall tiefen Grund und strenge Zweckmäßigkeit zu sehen, war doch nichts als Zufall waltet, unaue stehlich. Das Generalisiren in Geschmackssachen scheit, und eben so lächerlich als es mir, widerlich ist. Wenn Schle e sagt. Das Aschylos wollte im Promethens dieß und das schildern, so erhellt sehr deutlich, daß Schlegel gar nicht weiß, was produktives Genie und dessen Walten für ein Ding ist. Aschylos wollte im Promethens den Promethens hildern und weiter nichts. kein Dichter in der Welt ist wohl je bei Sche Schöpfung uns Meisterwerkes von einer allgemeinen Idee ausgegangen. Das kommt von der beliebten Einmischen Der Philosophie in die Kunst. Mir kömmt nun solches Affert eben so vor als ob jemand seyn glaubte, der Natur lägen wirklich die anziehende und abstoßenden Kraft zu Grunde. Die Korper sind schwer, sie fallen sie verbinden sich, sie werden bewegt, aber von einem allgemeinen ist, da mögens eine Rede, als ein Geiste des Beabachters. Weh den Menschen der von selbst oder durch Anleitung auf solches Generalission verfällt. Als Philosoph mag er vielleicht etwas leister zum Düster ist er verdorben ewiglich. So ist der Mensch! im großen Elend richtet ihn die nächste frohe Minute auf, im großer Glück schlägt ihn die entferntesten, noch unter dem Horizonte stehende trübe nieder Jean Paul Siebenkus S. 2. 10, 60. Wenn mein Stervensisten gereitzt ist, so zeigen sich oft auch die sonderbarsten Erscheinungen. So J: B. höre ich kennt den Schläfen, wie sonst mit den Ohren. Es fängt nämlich die Empfindung des Hörens bei einer Schläfe meistens bei der dinken? an und pflangt sich durchs ganze Haupt bis zur entgegengesetzten fort Etwas ähnlicher habe ich auch schon in der Mitte der Stimmen, pronaber den bereden Augenbrannen wahrgenommen Im solchen Augenblicken glaube ich oft das Denken wie eine mehanische Operazion wahrzunehmen. Jeder Gedanke gibt gleichsam einen elektrischen Schlag, und die Ideen komumnzeren untereinander in wollen förmigen Bewegungen Ich habe zweimal in meinem Leben im Theaters eine ähnliche, äußerst angreifende Empfindung gehabt. Vor mehreren Jahren, als ich zuerst zum erstenmale einen Kastraten(Vellutin singen hörte, und vor einigen Wochen als ich dem(übrigens weniger als mittelmäßigen Schanspiele: die Weise und der Mörder beiwohnte. Das erstern Mal machte, die Stimme des Sopransängers einen äußerst wiederwärtigen Eindruck auf mich, der sich immer mehr verstärkte änderter Auf einmal nahen die Gestalt des Sängers sich vor mein nen Augen aufs häßlichste, bis sie zu einer wahrensTeufels fratze ward und jetzt durchflog mich eine ein unnenbares, entnervendes Gefühl, das beinahe wie ein heftiger elektrischer Schlag auf mich wirkte. Ich habe oft versucht, dieses Gefühl mit Worten aussgedrücken, und immer blieb ich in der BeschreiBurg dabei stehen, es sey mir gewesen, als ob Feuer aus dem Körper des Sängers aus sehen. Das war es aber gewiß nicht, obschon ich nichts näher bezeuhnendes finden kann.— Nach Jahren geschah mir neulich etwas ähnliches. Mlle Dummer spielte in dem genannten Drama die Rolle des Taubstummen mit hinreißender Lebhaftigkeit. Am Schluße des Stückes als sie den Mörder ihres Vaters erkennt, wurden ihre Bewegungen mit jeden Monnent immer heftiger und ich war fast im Hieber. Endlich erblickt sie das verhaßte Antlitz und führt entsetzt zurück— da wars geschehen. Der Schlag gieng durch meinen ganzen Körper und ich war darnach so ermathet, daß ich mich mühsam aus denn Theater schleppen mußte. Auf hier war meine Empfindung mit gleichsam mit einem schimmerenden Lichte begleitet, daß das aus dem Körper der Schauspielerin Wohlgemerkt das letztemal war ich kurz auszugehen schien, von einer Krartheit aufgestanden Wer. Die ächte Handlungsweise des Jenie's konnt welche auf der fast unbewußten unmittelbaren Anschauung großer Wahrheiten beruht, keineswegs auf /. M 3 vermittelten, und auf dem Umwege erschlossenen Folgerungen erlangten Überzengungen: Dein wird jede künstlerische Thätigkeit, die von einer abstrakten Therrie ausgeht, schon daswegen verdächtig werden. Schlegel Verlesungen 2. 6. pay 72. Nun Gott sey dank! Ich habe Schlegeln noch für einseitiger gehalten, als er, wie ich sehe, wirklich ist. Woher kömmt wohl die unbeschreiblich widerliche Einpfindung, die mich abhält, oder es mir vielmehr umöglich macht, noch einmal einer Vorstellung meiner Ahnfrau beigewohnen? Theilweise lassen sich wohl Erklärungen geben, aber ganz vermag ich es nicht. Ich werde meiner Leben nicht vergessen, wie mir bei der ersten Vorstellung zu Muthe war. Ich denke, wenn man mir unvermuthet mein eignes lebensgroßes Bild, in er Machs geformt uns und doch in seiner ganzen todten Starrkrich nach der Natur bemalte, vor die Augen brachte würde mein Gefühl viel ähnliches mit jener Empfindung haben. Die Gestalten die man geschaffen und halb schwebend in die Luft gestellt hat, vor sich hinter tim, sich verkörgern zu sehen, den Klang ihrer Fußtritte zu hören ist etwas höchst sonderbares. Die Aufführung meines Stückes hat auch offenbar mein Schamgefühl verletzt. Es ist, etwas in mir, das sagt, es sey eben so unschicklich die das Innere nackt zu zeigen als beim das Außern Marn hat das: Soyons amis, Cinna! das Corneille über die Maßen gepriesen und an und für sich auch mit Recht, ein edles Gemüth könnte sich in Augusts Lage unmöglich schöner aus sprechen als gerade mit diesen Worn ten. Aber bemerken wir was unmittelbar vor dieser Worten hergeht. Wie August die Welt und Nachwelt auffordert auf ihn und seinen Sieg über sich selbst zu schauen— Es ist eine Erbärmlichkeit in dieser ganzen Stelle, die nur gefühlt werden kann. Überhaupt ist die ganze Art wie August im Linne eingeführt wird des Unglücklichste, wozu die Nothwendigkeit 5 Ankte herauszubringen, und die Weth auf Stelzen zu gehen je einen Autor verleitet hat. Wie jämmerlich, daß August sich selbst seine eigener Vergehen verhalten muß, um sich das Verzeihen möglich zu machen; wir schrumpft die Götterfigur zusammen, in deren Munde das: Sogons amis, Linna; allein eine erhebenden Bedeutung haben kann. Überhaupt finde ich, daß jene Stücke des Corneille, die die Franzesen seine Meisterstücke nennen, gerade, dem Wesen nach, die schlechtesten sind, wie dieser Linna oder Hosece, für die ich mit allen ihren Wortgepräng und Sentengen. kram keinen Groschen gäbe. 500 ur — Ich denke, es ist nöthig, daß ich wenigstens folgendes dazwischen werfe.— daß nämlich Viktor zu viel Phantasie, Laune und besonnenheit besuß, um nicht, wenn diese 3 Seiten zugleich erschüttert wurde, lauter Dissonanzen anzugeben, die bei mehr harmonischen Intervallen dieser Kräfte?) wegen geblieben waren— daß er daher mehr Neigung zu Schwarmereien und Schwärmern hatte, als Ansatz dazu- daß seine angetiv elektrische Philosophie mit seinen positiv elektrischen Enthu siasmus immer um das Gleichgewicht zu kämpfen. hatte— und daß aus dem Aufbrausen beider Spiri tus nichts werde, als Humor— daß er alle Freuden Selken auf dem nämlichen Beete haben wollte. obgleich eine Farbe die der andern verfälschte (z. B. Feinheit und Enthusias mus, Erhebung über die Welt und Ton der Welt) daß daraus außer der Laune und höchsten Toleranz, auch ein un bewegliches schweres Gefühl der Nichtigkeit unserer vorüberstreichender und mit einer solchen Konterität der Farben entworfenen innern Gestände werden mußte— um, daß er, den der Schlimme für doppelseitig und der Gutmüthige für veränderlich hält, nichts zum Schmücken und Ründen seines in so viel Holz versteckten neuen Adams oder Palladium bedürfen als die Seise der Zeit— Zeit also Fean Paul. Hesperus. 2 Aufl. 1 B. p. 187 Wie er wenn man so viel schreibt als Jean Paul, häufig derbei Stellen verkommen können, übersteigt meine Fassungskraft.