J. N. 82477. König Ottokart. Glück. o ein in de bei Friedrich des Streitbaren Tode ist das Erbrecht zwischen Vargerethen, dort verwittweten rönischen Kingin, die nach dem Tod ihres Gatten sich in ein Klaster in der zurück. gezogen hat, und Friedrichs Nichte Get Gertrud strentig, die an König Wenzels ältesten Sohn Vratislam verheurathe war. Vratislan macht seine Anspriche auf die östreichische Erb schaft geltend, stirbt aber schon nach einem Jahre./ der Saye nach zur Strafe seiner irreligiösen Lästerungen durch eine fliege, die ihm an der Tafel in den Mund briecht/ Gertrand heirathet Hermann von Bäden. Sein Recht auf Östreich wird von dem Pabst anerkannt, Der Pebst dieß das Kreuz ggegen Kaiser Friedrich predigen. Die Liehmischen Großen nahmen es aufrings, legten es aber bald wider ab, zu Verdruß König Wenzels, der des Pabsts Parthei hielt. Wenzel verklegt seine Großen beim Pabst, der das Land mit Interdikt belegt. Hierüber aufgebracht ernennen die Großer Werzuls des Könige Sohn Pezemals zum König Wenzel zieht gegen ihn und nimmt Prag ein, dessen Schloß Przemiss inne behält. Pezemisl unterwirft sich seinen Vater, der ihm Anfangs verzeihen und ihm das Merkgrafthur Mahren gibt, auf den Hinreise ihn aber anhalten und auf das Schloß Frauen berge gefangen setzen läßt. Hier bleibt er jedoch nur kurze Zeit und wird dann begnädigt, seine Anhanger und Verführen aber hingerichtest 1249. Hermann von Baden stirbt und seine Witte Gertaud heirathet 3. ch. Romanus von Reußer, Belas Nussen. Sie tritt dafür dem König v Ungarn ihre Rechte auf Östreuch ab. 1251. Landleg zu Tribenser bei Tullen Man schickt Gesandte nach Meißen um einen der Söhne der östreichischen Konstanzia Alrich als Herzog zu bezahren. Die Gesandten/ der Schenk u. Hauslach, Heinrich von Lichtenstein, ditmar Prebst u. Neuburg und Philipp Abt zu den Schotten(ziehen durch Prag. Dort gewinnt sie Wenzel durch drohungen und Geschenke, sie kehren zurück und bewegen die Östreicher Pezemisle zum Herzog zu wählen. 1251. Diesen, um sein Recht zu befüstigen biethet Murgerethen, die noch im Klosten zu Trier war, seine Hand. Mergaretha gar willigt, auf das Andringen der östreichischen Landstände ein, wenn dadurch das Glück des Landes befördert werde. die Dispensazion des Pabstes langt an /. Margerathe und Prgemiss waren im 4 Grade verwandt und in 3 verschwägert /. und das Beiliger wird am 9 April 1252 zu Hainburg vollzogen. Margerathe war damals 186 Jahre alt. König bela fällt in Steiermark, der Herzog u. Baiern in Östreich ein Przemisl vertreibt die Baiern. Er schließt Frieder mit Bela. 1253. König Wenzel der Einängige stirbt 1253 zu Prizapel an einer kurzen Krankheit, die er sich mich auf der Jagd zugezogen. die Anhänger Ottokars in des Königs Gefolge halten seinen Tod geheimund braufen in des Königs Namen alle jene, welchen derselbe zur Zeit des Zwistes mit seinen Sohne, Krangüter verpfändet hatte, nach Prag. Dort werden sie gezwingen die Güter ohne Eitgelt wider herauszugeben. /das Wippen Böhmues war damals ein Adler /. /. Schiffner. Pozenist war es, der beim Ritterschlag des rannischen Königs Wilhel u. Holland durch seinen Vater Wenzel, die erste Lange mit dem neuen Ritter brache Schon damals war er Markgraf u. Mähren. zu J. N. 82417 2 Bischof Niklas u. Prag wars, der den Prgemisl zum König salbte. König Wenzel gab selbst 1248 die Regierung in die Hände seines Sohnes, indem er sich mir Zwikon oder Klingenburg Elbogen und Brüg vorbehielt. Die beiden Partheier befinneten sich aber und betrienten sich noch immer wechselweise. Der Pabst belegt alle Anhänger Prgenuss mit dem Bann.— Pezeanisl fordert auch die 3 Städte von seinem Vater Wenzel flieht nach meißen. Während Pogeniest Brüp belagert rückt Wenzel mit einen Heere aus Meißen. Östreich und Ungarn gegen ihn. Jetzt unterrirft, gezwung, sich Ottokar u. s. w. /. Ottokar regiert weise. Ein Borsso /. von Ossek. Der Vertheidiges von Brüp?/ wird gefangen gesetzt. Allen Großen, die böhmische Städte erworben hatten, werden dieselben genommen. Den Wittoritzen Außig, Ulrich u Neuhaus Lar, Genke zu Rosenberg Falkenstein den Her zu Kruschina Tochau, Wilhelm u. Erberg Kaden, Zerotin Heibe Baun, Benesch zu Oßeck Brup, den H. u. Doli Friedland Seberg Glatz Blos Haslau, Benesch zu V Chasuik Pedinbrad. Viele verarmen dadurch daher namt die Gereine ihr übergebliebens Gebieth Chudent auf Armuth anspielend, die von Biwog Zubrak/ Bettlerdorf) die Waldsteine Chudaba: Aermuth. I zu J. N. 83417 Ottokar von Hornech g 1289 Copo 11. Wie Herzog Friedrich von Östreich Ein Sernster hett. Sie eleich an Erben starb und Österrich Dez Kaisers Sun zu Chanen nam und Steyr Erbloß peliben Chunig Heinreich, von daß Sam und sich der Kayser der Lant Sy zwen schöne Sune trug, zu dem Reich unterwart. der ich auch reder gewuch. jedoch stant vieser Laut 12. Nach Ungenaden verre paz Wie der Kayser Fridreich zum Hie ze Steyr, gelaubt daz seinen/ ihren/ Vatter vieng Denne daz Laut zu Österreich, Da zügen gar ungleich Nu hört, wie er geangieng. Die hohen Herren unter In Da der Kayser von den Batter ling, Ettleich zu zalten zu Gewinn In der Vanknuß er starib Herczog Fridreichs Tod, Nu hört, wie der Kayser warib Eilleich legten große Not Mit denselben zway Knaben An sich mit erenstleicher Das die begund er in Hiet haben daß werden freunt und Mag daz er sein nicht von ym ließ Gescheiden an den Willen? Seyn selbt Herzz ym daz gehieß. Offenleich unst und stillen Chömen die Kind zu je Magen, Jachen, die sich mit Trewen Und sy gewurchsen zu irn Tagen den Herzogen ließen rewen Hie zu Decotischen Landen Es hatt der Fürst bewpolt Sy ließen sich leicht annden Umb jr vodern so versollte. Irs rechten Vaters Tod, daß sy nicht wollten erwinden daz er dez chren in grozze Not. der Tren an andern seinen Kinden; daz anderstind er damit Wann der Herzog Fridreich der Kaiser nam von den Sit, Daz er sein von ym nicht entließ der Kayser zwen Ritter hin hiez daz sey daz nicht verlegen und zu schon phlegen ling geschach wol nach Eren. Do dieselben Herrnte Vil nahen komen warm Zu zwelif Jarn Vnd der Kaiser erstarib Ich sey und wie der Pranz warde Seiner Petere er sich underwandt der an der waz Fridreich genaut Hainreich der ander hieg Obwa. Daz man sein nicht lieg thomen zu jr Tagen Daz wil ich Got Emor chlagen daz sch nicht schullen leben, Laider zu ward vergeben Ich wars wenn ich sein Zeich Wann daz er Obel gedeich, Diz wünschs ich gm von Herzen. do den Jamers Sierigen den Kunigin Margreth vernam Ob er Herz do ercham In Jammer und in Leid daz merkchen die paid den Kindes Leb ist erchannt Mann oder Weib genannt Waz sol den Kunigin ten daz sy weder Man, noch Sun Het, noch den Prieder. Er wart des Janners Junder Geschübert und gehausst Aus Fremden sey sich flauff In den Sorigen groz Gedacht dem Freuden plog Sy wolt nicht lenger sparn, Sy wolt sernider darn In ers Vaters Erib Sy reucht so bederib die Herren von Osterreich Dag sich getreuleich An jr arm teten. Mit sunst getauen Räten Chom sy gewarn hereider Nn waz jr gemaut lügel wider Sy ginnen jr alles gutes wol Sy wolden auch gern haben für vol An allen Sachen wederwind Herzog Fridreich Frunder Kind Hainreich derselbe sieg der die Herzogin Gedranten lieg Wer auch zr Muter war Welt jr das trior Mar Horn, so wisse furbar doch Christe Gepund zwelif hundert har ig 4 tag ob th. Waz sein und fünff und zwaingkz mer, Er lebt mit jr, daz ist war Recht kützt in daz wird Jar, Daz Herzog Hainreich der her dez Lantgrafen Sonster nam, da emphalich man den werden Von dem dieselb Gedrant chann. Marigraf Hermann der Erden. die gab man eleichen Kag. 13. Nach Herzzog Fridreichen Wie diese Frauen pand schlagen. des Kunigs Nun aus Johann Laund ten und wainten ohlugleich. der waz Hainreich genaut Und waz Markgraf erchaut Nu die Frawen paid Von Merchern dem guten Lannd Nach ihren großen Laid Der lebt bey jr furbar Worten chlägleich nur anderthalb Jar In dem Laund zu Österreich, ud man der Tod sein Leben. Send daucht all mnpilleich, darnach die fraw ward geben den Herren sich verainten Von Padne Marigraf Hermann, daz sy jn beschainten Welt jr gern chund han, Dinst und Fren: Wie lang desselben sey Nu war am Mer neu. dez läzz ich und nicht freuz, In dem Lannd zu Österreich Ich sag mochts zwar Sen durcht all unpilleich, daz Herzog Friedreich zurau Nach Gristi Geperd zwalif hundert Jar Dieweil er lebt, so manig Man Und newa vierzlich gegelt da mit er hat wol behut do ward sy gesellt Paide sein Hand und sein Gut, Dem Markgrafen zu Chonen. Do der mit jr Begunde wonen daz auf Narchenberig lag, Zway Kind, als ich vernommen han Vnd daz ein Dentazscher Herr pflag De Frawe schier bey jm gewan Mit Besicht und mit Hut. Ainen Sun, hier Friedreich, Du wodert man daz Gut Vnd daz Haus darczu. Vnd die Tochter lobleich, der Prueder jach, ez wer zu fru Daz sy der Guts scholten walten. daz ward an zu behalten Nach der Todrung, die sy heben Die Kunigin Margreten Wolt er sich beraten Ein Tail sy geben heten Mit seiner Maisterschaft Mit Listen und mit Chraft cep. 14 der an den guten Hause lag Wie Herzogin Gedrackt emphieng Waz er dez vor miczt auf dem Tag daz ander Tail an dem Gat. daz sy gezzügen ern Zug. Darnach ich also ergie Nu secht durch Adt, wie am Tag den Herzogin Gedrant emphie An geistleichen Leiten anz ander Leil an dem Gut Wie sie die Geschrift bederten Auch ward den Herren daz zu Mut den daz nicht enthelltenhillt. dan man den Tritten Tail sannt Gib wider und gollt hin gegen Meichsen kannt Hyn, oder in diesen Leben den emphie durch Recht da Werdent dir die Sund nicht vergeben, den Markgrafin Constantin Die Herren doch erczernt das Lag was vil pilleich, wann ich lag Daz der Mennch so lang sei daz sy Herzog Fridreicht Sonster wag ze Stärchenburg auf der Vaste. Gedoch ward ez zu best Du gedachten die Herren in ern Symn Getaydingt also verr Wir sey die zwo Fürstin Raz der Denczsch Herr Mit einander verristen Gab daz Haus und daz Gut Vnd also verflichten So sy pest chunden den Herren ward daz wol zu deut bil schie sy erfunden Laz sy vil sern darauf treiben Daz die Kungin Margreth Waz noch der Gutes war beliben, Hainbergeh nur hatt Raz man daz entwillt von deen Und ein grozz Erbar darage Ich sag er recht, um nen: Was die Herzogin Gedrant du Wann der framen wäre dring der ward Medlich genaut den daz Recht wonnt zu perz ub ag welg eon 7 Man hat ja voderleich Vnd waz man darumb vant Im gehal auch der reich Ainer Last weit Herr Ott von Haslan daz zu derselbigen Zeit Und waz bey der Tunan An den selbing Ort der Herren da man geseßen Dem Fürsten zugehort Und dishalb bey der Zerbaut, Sunst ward den Frawen ir Gemach Mit gunst auch zuwarft bescheiden, und daz geschach der Herr von Pottendorf dis ward aber in dem Lannt Die Preisel und die Weisen Von Raub und von Frannt Zu allein Raisen Michel Angst und Not. Gestunden fleißigleich der frauen Augen wurden rot Und doch besunderleich Vil dich umb die Geschicht Waz sey der allerbesten 501 daz se erwennen möchten nicht Dischalb Tunan westen, daz werd in manstes chlagen. die man darzu neinen sol. warnach fort ich sagen die ware veraut also wol, daz die Herren zu den Stunden Als noch Preint wellen Sich zwan begunden. Schold ich sein sinder zellen den ein Tail hub die an dem andern Tail warn Der Schelch von Dotengrub der muß ich ettleich sparn: Gelarobt ane Streit, Der Druckchseiz von Weltsperig, der waz zu derselben Zeit der so fugendleiche Verick der genennsten amer. Begieng mit Haus Ere dem gehal auch ain chlainer So daz vie nimmermern Herr Hadmar von Liechtenberd daran mocht geleychen! 1raz dem groge Wieg ward beschert Vnd die Chunrringen die reichen Wie er Twerigen war geleich, Mit den gehulen auch mnam So waz er doch so Symnenreich, Der Meysawer und der von Liechtenstann daz man jn darob widersagsschen, der wiczige Heinreich Und daz vil selten vergag, der waz so gar Symenreich 5 fant Von Schulden hat man= Pester paz, darumb sein hat maniger Haz. Von Sinnenberig und von Zellingen Waz in die möchten pringen Ze Helf und zu Rat Mit williger Tat Ließen sey das scheinen. du begund auch pennen Die Herren umb yr. Herz der Jamer und der Sercz den man tegleichen sich n den Strassen man abprach dgrennen und Chanffleuten. t kann ein nicht bederten, Waz dem Lande geschach Zu Leid und zu Vugenach. Waz do die Herren taten Sy begunden sich berathen Mit einander waz jr waz Und chomen, der gesprochen waz Zwischen zu gen Erhebensee Die Tag, daz der und nie Scholt vericht werden Daz sy sich auf Erden Damit nicht verworchten daz sey nicht in Frechten Zegleicher den seinen hat. Es waz da jr aller Pet daz sy der gedachten Vnd er darzzu prächten Daz der Lanit nicht verderben Wie sy darumb werben Daz daz icht wird zu spät. De würden sy zu Rat die wägisten und die gesten, Wann sey furbar wol westen Dieweil daz Laund wer Rechter Herren der So liezz sich Syemart lenken daran sol man gedenkchen Wie man gewinne die Chraft der mit Junge die Herrschaft Dez kannt wol verricht Mit Lieb und mit Slicht. capo IV. Wie sy überain werden, daz man samk sammt erbere Poten in Meysen kannt und tet dem Marckgrafen bekant Nu sannt Gbt der gut. In jr Herz und in jr Mut daz sy gehelen daran Mant solt erber Joten han Hincz Meichsen daz kannt die da teten behant Dem Markgrafen Hainreich daz daz kannt zu Österreich Seiner Kind aus zu Herrn gert daz er send daz nicht entwert Raz woldens ymer dien chom er in die Stat zu Wienn So war er sein Leicht erpeten. Auch schult jr eymer getreten Hinder mich einen Schrit, Wei er gert oder pit daz gelobt Hin für uns alle mit sogetanen Schalle Die Poten werden gesammt Vil dich werden die gemaut Von Bayen und von Phaffen Sy solten also schaffen Daz zu von Adt zu Lon Wurd die hinlisch Chron: Wann wer erparung wer Über dieselben Sonr Umb Parleit und ums Chloster. Liten Rieb den die Engel solten piten Mit allen in Scharn Wir die Poten wäre der wil ich Er nicht verdagen Als ich's da fort sagen Ob ich sein recht gedenkch. Von Hanspach der Scheulich Der waz Furbar der am Und der Hanreich von Liechtenstain: 1 Die Stett auch sanden für sich dar Ainen Probst, hiez Dietmar Von Newübersch, und ainen Abbt, Der Holden ware Dilch entlappt In Vrlengs Frais. Lez gelebten sy die Rais zu reitten verre dester paz Sy weren alle nicht zu lag, Sey werben es mit Trewen, Wan sein begund rewen daz es so lange waz veranten. Mit manigen Segen sy hin reiten der zu mit Trewen wart getan Gdt lagz noch gut Gevert han Sprach da Mann und Weib Vnd frist eure werden Leib, Hie füren froleich Die Poten von Osterreich, die gen Reichsen ware gesant. Und da sy fern in Pehann kannt Viczt in die Stadt zu Prag an seit man zu Nachfrag, Wer furbas wolde daz er haben scholde dez Kunigs Geläut Ob er nicht Arbeit Wolde leiden auf der Strazz, Nu besorgen sy daz / Vnd gedachten in jrin Mut Wäz ja darige were gut. cap. ZV2. Wie der mechtig Kunig Wengla trug die Kron der Lantz. Nutrug der Landes Chron Zu den Zeiten schon der mechtig thunig Weinzla Ainen Sinn hat er da Bil hochgemuts Herzen Zer zesen und zu lergen srechts u liebs Waz zu gerecht gerwedren Hannt zu Merchern daz gut Laund Der Vater von hindan lieg davon er Markgrafe hielz, Und waz genant Ottalcher Nu daucht sich so welcher Den listigen Meld Daz sy auf dem Veld den geriten laufft vor Also waz sy durch der Chunigs Or Lanz vor den geriten Chomen Vnd also der Kunig hat vernommen das ym die Meld hat gesant Waz die Poten hat gezeit Von dem kannt zu Österreich, Nu hiezz der König weich Die Poten laden in sein Haus. darab sy hatten deinen Graws Wann ja doch ga was gedacht Wenn hin verging die Nacht Sich wolden zu ym reiten In denselben jenten Dez Kunigs Hofmaisten chann, Die Herrer er besunder nam Er sprach zu zu viel sunsse. Mein Herrn emperrt an seinen Genesse und der junge Herr mein Haist Er willchomen sein Im und seinem Vater: Vil willikleichen pat er und hach, er macht zu traurens frey Ob mor Chumpaner hernecht Marigen mit zu esßen. Nu wart da nicht vergessen Er anttwert gezogenleich Von Liechtenstain Herr Heinreich: Waz mein Herren wellen Ich und mein Gesellen Erfüllen daz vil gern Wir schullen zu gewern Wez so er gernecht Und auch daz er an das srecht In mag der Pot und cherte dan Wie We sy der Red der Smorgens an Vor dem Kunig wolden wahen Du I.N. 82417. Ottokar„Hornk II 5 hr sich und sein Gesellen daz woldens überstahen Er sprach: Herr wir wellen An jr Gemach und under zu und der Genaden gitten dannt gie die Nacht hin Wir haben daher geriten Dez Morigens de er Tag wart, Mit guten Eind durch mor Lannt Do teten sy jr erste Vart, Tad ist uns worden beihant Do am Messe ward gesungen Wer furbas welle warn. Vil schir chnen gedrungen der schülle sich daz bewarn Vil Ritter zu den Herren. daz er hab von Ew Geleit: Sy woldens damit eren daz lat vas werden unverseit Daz sy mit je zu Hofe riter, So tut jr was gnädigleich. Do wars da lunger nicht gepiten. Do sprach der Chunigreich: cap. XVIII Sol ich mit Verlaub tragen Wie sei der Chunig Wenzla von Pehain So schelt je mir sagen schon emphieng. Welchen End wellt zu chern. Do sprachen die Herre. Der sey der Chunig chomen sach Herr. Er habt wel vernommen der emphieng sy schon und sprach: Wie es darchen ist chomen Ir schellt gelauben ane Streit daz unser Lannt laid Not Daz Ir mir lieb gest seyd, Brit Herzog Fridreichs Tot Daz schol werden schein daran Von manniger hand Sache. Waz ich mag oder chan Daz Ir Herren an mir gert, den Leiten zu Gemache Dez schult in sein von mir gewart So wolden wir gern Dieselben Not verchern Dannt furt er ser bey der Haut da man den Tisch gerichtet. Baut Darums sein wir gesant der Chunig erpot jas also wol, Hincz Meichsen in daz kannt Als man lieben Gesten sol Zu den Markgrafen Hainreich, Da sy mit fremden ganzen daz er du so fruuchleich Vnd am Weil gesagen, An seinen Kinden und an vers Vnd man die Taveln dann trung; daz vas der Genaden Runs Seiner Red da einech Von ym zuefließen Mit Zuchten und gar weitleich daz zu daz nicht verdrieffen Von Liechtenstain Herr Hainreich Er geb vis amen seiner Sun Zu Herren. Wil er das tun den wellen wir alle gern han, Also schied wir von dan daz der arm und der reich Gehulen zu Osterreich. cezu XV III Wie er sy pat daz sy seinen Sin Chunig, Ottacker zu einen Herre neinen Do der Chunig erhört daz Zehant er auf höher pag Von dem Gesidel trat Die Gest er mit im gen pat Zu einer Chematen hin, Und so sy ware Chomen darin Er sprach zu zu: Ir Herren gut, Nu vernempt meinen Mut Vnd waz er mich gewert daran So ich dham Weil daz Leben han Ich verdien ez, dieweil ich leb Payde mit sehen und mit Gab. Seit vor Reise ist so gewank daz jr nach Herren seyt gesant So hat daz erre Willen sein daz er nempt den Sun mein Zu Herren more Kannt dez sey mein Trew vor Pfant, Ir seit mit im behalten wol: Wann waz am Mann tan sol Mit seinem selbs Leib Ich wan, der nicht beleib Von ym gelassen unterwegen, Auch wil ich zu zulegen Mit Gut und mit leiten. Do er zu sub pedenten Seinen Willen pegan Irgleicher sach den andere an. Der Abt gegunt wenkchen Mit dem Haubt dem Schmukchen daran er wol spurt daz er ettleich Antwurt Dem Chieng solt geben. Er sprach: Abt lag vus geleben daz veser Frernt und wir Noch erfüllen vor Gir Die Red die Er habt getan daz schult jr ves die Weil lan, daz wir uns der besprechen. Er schält, daz also zehen, sanordnen) daz jr meinen Willen tut daz sol mit Leib und mit Gut Rieb Er verdienen mein Hannt. die Herren eiten da gehant Von dem Chunnig zu guter Nacht, den Reise, darin er gedacht die woldens gern volfare doch santen sich Probst Dyetinare Zu dem Chunig an der Stund daz er zu rechte macht chund Die Potschaft und die Mer, Als zu empholen wer, die woldens gern volfern. Darneb den Chunig begund rurn Zorn und Kennut. Es jach, sey messen unbehurt Seine Geleites halb dhern. Ach gewinnen, da die Herrn zu J. N. 82417 Sarigen und frecht Und daz sy leicht entworcht Werden auf der Strassen dez forichtens aus Maßßen: Duch werden sy gewärt de daz der König wer fro, So ja icht zu Vegemach Widerfur. Durch die Sach Werden sy viel drat Vnder zu zu Rat Sy scholdens laßen nur Got Er war vielleicht sein Gepot daz er scholte so geschehen daz dem Launde wird gesehen Mit sogetaner Herfart, Auch waz der Kunig so erunsthaft Mit anzichleicher Pet daz sich an der stet Die Herren an zu cherten ob sy damit icht marten Ire Hab der gich ich nicht Wann als die Abenterr sich gicht den seit, daz jr Sammer Trurgen harte swer! Dez mir ein Pidermann versach. der die Knechte furn sach Der Herren Kleider unter ju Die vor jr Kamer hin Hin furten in jr Pulgen. Auch sach man sein spulgen Daz sy der Veleys und der Sarm Hetten größßern ihr garin, do sy fern von dau Denne der sy die Reis haben an Von dem Land Österreich. Wie sey der König rurch Byin Lie, und auch sey jn Sy schieden also hin daz ym darizu were gach, daz er schor chom hin nach Als er gest möchte Als einem Herrn tochte der daran erkam Laz er sich frömder Laund Anderwinden wolt daz er zu Helfe scholt darczu haben albereit. Rez ward zu Treu und Auf Mer wenn ainst gegeben, Also fristen sy ir Leben, denn Herren waz von Danne gach Vil palde man sein hern such Gegen Österreich hinwider Sy santer auf und wider der sy hain ware chomen Laz zr Potschaft werd vernommen dez enputen sy den pesten Ettleich er ein im westen Ettleichen waz ez unerchaut Gedoch wurden sy besant, Allmanst waz der Hohen waz. des Königs Brief man ja da lag daz man ja lobt an Unterlase Er wold Phacht(Recht) und Masße Gegen zu daran behalten daz sy scholten walten Jrs Lant: Sitt und jas altem Recht, daz er belieb daran recht. daz zeigten sey zuletzt 8 So erber Handvest ja die im ein Tail behagten Ettleich ez widersagten Sy walden, sein zu Herren nicht Ettleich gewonnen Zuversicht Zu ym nach der Vater Say. Sunst hort man manige hande Pag der jach sinst der Hach so, der war leidig der waz fro. Welt ihr in wißen die Zal Nach Christ Gepurt überall Bansent und zway hundert Jar Vnd ums von fünffzlch fürder Waz, da chomen sich des Kuniges Sinn den man sprach Marigraf von Merchern. Er wollt daz pewarn daz er raz piderb, Seint Pidermans Erb leit in allen Launden So lieg er geis enplanden Waz im Geluck gab da, mit den seinen chart er da se In des kannt zu Österreich. Sy taten alle fruchleich der von Liechtenstan von der Schwenke. Ob zu chaner wenkch! Lez sy ym labten dacz Präg. Nenig war, der Ew daz sag dez schält jr gelauben nicht Sy prachten manchen an die Zicht daz er zum Kunige reit ent zu Sunst füre sey her und hin un dez Kuniges Sun in Österreich, Vecz daz er arm und reich mit Gonst an sich gewan Ettleich trug ze Wille daran Etlleich er mit Not betranz, Cap. VII Wiene, die Stadt zulobt zu dienen Da jm der wol gelang Enhalb Tunan überall, do chert er so zu Tal Fur die Statt zu Wiene daz ym die scholde, dien darnach warib er sein He mer und mern Gelobt er den Herren daz sey jm seiner Eren Wal hulfen gen der Stadt Letzt daz der Purger von der Rat Von den Herren überredt Paide mit Rat und mit Pet Aizt sy sein prachten dran An alle vatschen Wan Laz sy den König ließen in Vnd gelobten wider je Sy wolden ja zu Herren han, Vnd Dinstes wesen untertan daz daspelieb unverporn Dez drafet jm manig Aid gesorren An der stat. Der sey sahen, daz sein die Wienner Jahren Ze Fürsten und zu Herren Sy begunden an zu ihern k 7 daz jr gedenkt darnach Sunst wart der Fürste reich Wellt er, daz euch das Lannt geste Ved gewaltig in Österreich, So schult jr zu rechter u daz er der Stett aller phlag Die Künigin Margreten nein Vnd waz de guter Purg lag 5 Ir Gepurt mach euch wol gegen die besagt er nach Stad, Wann sy ist von Widerwinnt darnach er fleisßlichleichen pat Herzog Lenpalts Chind. Ettleich Herren von Österreich Sy Tater alle frunchleich Ist aber sey in der Gestalt daz sy rurben an die Steyrer unz sy euch leicht dunkcht zu alt. König daz ja ir Gunst nicht verger, daz ergeget Erre Leib Sy warten nun geleuch Ir riendet zu Wiener schone Weib, Mit dem von Österreich. der Meine so sunßet Ramit reit er wieder hann ung dag Ir Erch so sauffte zueßet zu seinen Vater gen Pehain Wez Ir habt Gepressten dort. dem pracht er gute Mer. Der Sin merket der Vaters Wort daz er gewaltig, wer Nid wurden daz zu Rat, Dez guten Lands zu Österreich Raz man als drat an daran so redt er weitleich, dem Bischof(von Renurz) sannt Er sprach: Herr Sinn gedenkcht menn Her ze Österreich dem Lannt, daz wir dick gesehren han dieselben Herren redten daz zu jüngest wider gat Mit den Herrn und mit dem Steten; Zu wenn der Man nicht Rechtens hat. Es ist alsus gewandt dez Königs Freint waren dar zu Mut Umb Österreich daz Lannt, dem kannt zu Eren und zu gut daz es dem Reich ledig ist Vnd rieten ym die Herren, davon wißßt, in welcher Frist Mit Heyrat wolt er deren den Reich wird erwillt ein Vogt zu der frawen Margraten gut Grept er tereider nicht gewacht, Rez war jm worden zu Mut. doch wird er inne sicherleich, cap. N. daz der Kaiser Friedreich 5 slie König Otacher die Kunigun Sieh mit Poten unterwandt nam zu Österreich Österreich und Steyerlannt da es der Rrieche ledig wart Do jm die Herren so bederben Welt jr davon seyn gewart, Zu dem Lannt einen Erben So last auch wesen gach, An Trewen und an Wigen sehen, Wie die En wird volpracht Sy gegunden mit dem Poten gehen In den Paradeis; Zu Tal gen Hainburlich Und wie der Herr Greis Zacharias der Gots zart zu der Kunigin thürlich die sich von Herzen laid Verleiben aus dem Tempel wart, Fremden und guter Chlaid darumb daz er nicht Vater wasHet gelaubt und gegeben. darnach durchlmächtig als ein Glas die Fraw jach, sie wolde phlegen, Waz der Sun, den ja gepar Als jr Got hat gepoten. Sein Weib, der so manig Jar darunter jehen die Poten Het, daz er sein gelaubt nicht Vnd der Minister von Wienen; daz so genedichleich Geschicht Wolt sy Gat gar wel diene Im von Got wurd belagt Sy solt trachten darnach, Do jans der Engel hat gesagt daz daz Laund und der Tugemach, daz ers de nicht gelaubt dem daz Land hat erlitten des ward er so beraubt Furbas wird vermiten. Seiner Red und seiner Sprach, Sol auch daz immer geschehen, Uncz ers mit den Augen sach. So mießt sy sich lassen sehen, daz sy wurd so geherr Der Pischolf Eimer seit jr da daz von ir Helf Sterr Wie alt die Fraw Sara das Land Erben bechöm. An den Jaren war gewesen, Ob daz geschäch auch, ob sey nein de sy jrs Suns war genesen, den piderben und wakchere der Gsan gehaißen was. Herozog Ottäkchern Vil manig Puch er jr das des Königs Sinn aus. Pehrinlandt, Seint er zu Herren wer benannt an den man vindet geschrieben Was sein fremden Leiben Dem Launde zu Österreich, In dem Himmelreich Sytet genidechleich die da tregleich An Lerten und Launden. Pelieben perhaft denselben kunden Anden An der Er und Chonschaft. Sy? ja begunden zu gederten sich Daz bewegt ja den Mut Gute wart 12 von Rufus Sy wart ainvaltig und gut die Geschrift also Verre, Wie Gat unser Herre daz sy gehieß zu geworn, Von erst daz gedacht Was die Herren nicht wolden umpern. Jug. 10 An den Chunig wolden chern daz was das Landvolkch viel fro dersels Sach und Geschicht Mit Red und also Geviel denselben Herrn nicht Mit Poten man verricht die mit den Fürsten Gut daz sey sich langer sammpter nicht Schweissen iren Mut den Chunig des patens alle. Als der Herr Philipp, Swas Ew Herren gevalle Wie ym doch war Sopp dez schel mein Herrn vleißig seyn, der Chunig aus Peheinlindt Es ist auch der Wille mein Jedoch so hat jm aus Sprach Pischolf Praue von Olmunaz denen Schad er denn verließen Sy füre pald ane Lunig Er voricht, er munst verchiesen Wider gen Prag, Mit Priefen und mit Trag dez zu zu Recht bestund nicht. Machten sey dem Chunig chunt Er underwandt sich, so man gicht Wie er scholt in Churczer Stunk Vor der Medlick überall Chomen nach der Herren Pet Verd was in den Ens= Tall Warums er sor gesant hat denn Lanntherren wartet daz Getten sey beworben wol. Hing an die hohen Wartt Wie sich der Chunig bereitten sol dar und auch danne Zu seiner Hochzeit die Maut hincz Rottenmaune daz mus zu dieser Zeit Gab man ym durch sein Veracht. Von mir belieben verdait Von Holzwerich er da woricht Ich han Ew lang nicht geseit daßelb auf dem Churberg An wenn sich noch die Herren Ein Vest- gut, daran lag Wurch Von Steyer wollen tern Stark und chostleich doch will ich Er er sagen Auch dient dem Fürsten reich lat doch seyn nicht betragen Der Hallperg und Auge Als ich han vernomen! daz er gewinne Chruft und do ja die Potschaft was chomnen den Phlinsperg er parte cap XXI. Er mocht hört genesen Wie die Steirer Herzog Haiuren " Wer Herr zu Steyr wollt wesen, chen von Bayrn begerten haben Genust auch sein Willen han. zu einen Herren. durch die Sach er pegan Auf dem Nezzelburg der Fest Als von Österreich die Herrn I Österreich und Steyerlandt Ob gemant fremder Gest Scholt Dienstes wesen undertan: Wurd geladen in das Lannt daz er mit werleiher Haub Larums sy zu Herren han Pey ym mocht geleiben. Wolten den der gewällichleich Man sach zu wunder treiben Het besezzen Österreich dez wollen ettleich nicht dieweil daz Land waz herrunlog Sy jahen inz wer unrecht Er recht nicht, wer verloh Vnd ja scholt wesen ganz daz et der Gewinnes phlag daz sy werben darnach Altleich Herren tewr wag daz yn zu Herren wird erhaut Des Landes besorren, Herczog Heinreich aus Payrnlandt. Ich sag noch, wer sey weren mit Gefuge prach schon dar Von Liechtenstain Herr Ulraich Von Weizzenek der Dietear Winzig und mandleich Dacz sich der Herzog Hainreich Mann er lieg sich rewen Ir unterwand trewleich. Und vorkomen an Frewen darczu er züchtigleichen sprach, Waz dem Lande anlag do er gehört und gesach Ich sag mich, war daz mit ym schläg Wie zu die Herrn mannten Im folget mit Furwar Als sy zu beschauten Von Offenburch dir diteuar Mit Priefen, die der Pat pracht Auch wenn ich, daz mit Hin wer Getreder Trevenstaiuer: der Herzog sprach: Mecht ich die Macht Von Erwvels die Herre Gehaben und der Herren Willen ich . Sach man mit ym iheren Ich lietz nicht nicht pewillen die der die Greizer hießen Ich anderwend mich gern die Annt der nicht verdrießßen dez Landes und der Herre Sy wäre mit ym an den Rat Wann er mir unz war. Wo man dem Land icht gut's tat der dietmar der Weizzeneker Fraz ich noch Herrn han genaut Sprach aber zu dem Herrn dar: die berieten sich zuhant, Herr ich rat euch zwar, Wolt ers zu gut chern Volget meiner ker Honrezey Hannreich her So fugt yn zu Herre Ich will euch machen sieyhafft für den Chunig niemandt paz Eune Sieher hat die Chraft Seit daz Recht wer daz von Ungern Chunig Welan Raz von einer Hand zu J. N. 824. 17 Ottokar v. Herrek. I 14 da er gehört die Potschaft daz in verrn noch nahen Er gedacht, ob er mit seinem Macht Nyemant kann gestreiten Zu dem schult Ir reiten Steyrlland betrunge Und pit ja, daz er so wol dun Ob ym so wol gelungen daz er Ew helfe darczum Ermurst ja doch viel Chrsten, So daz daran sein Trewe schein Mit wen er den enprosten Ich reitt mit Euch, bedurft zu mein Seinem Eidnen ware? Und mach jm recht behr behaut Nu gedacht er Sinnen mern daz er in guten Wan Wellich Herren Euch daz Lannt Wellen helsten betringen den Aiden diez reiten dan Als er was chomen dar Er mag nicht misßelingen Vetzt daz er recht wird gewar Ist Ew der Wille gut. So er anerung Nu wird jm daz zu Mut Wie der Gewerb ergrung daz er in ihurgen Zeiten Gern wolde reiten Der Kunig gab furbar zu dem Kunige Welan Von Weisseneck Herrn Dietmar Naz er an in möcht gehan Solich Gut, daz er frum hat An Helf und am Rat daz er den Herren seine Pel Der Herzog wird viel drat Getrerlichen prächte berrittet zu der Vert ja Vnd Sein wol gedachte. Vnd mit im Herr Ritmar da Wider arm und reiche. der Tewr Weisseneker 2 e Hir ritens Serigen der bey ym ein Grefftiges Gut, Die Herren mit einander daz er nach des Königs Mut. Racz Weissenburgte de Band er den Herren tailen scholt. den Annig seinen Sieher. Vnd da er nicht enbolt Ein Liphart nie so veher lenger du beleiben, An maniger Warb wird gesehen, der Kneig hat() ja treiben Als man dem Kunig muß jehen Gegen den Herrn sein Sach. daz sein Gemut war, Mit geten Gemach da er vernam die Men Chom herwieder her zu Länd Er begund in den Gedanken Ich sey mich wärleich, der besannte Hier und her zu wankten daran sein Soeher solte sein In emphie ves trolenh daz nun ich auf die Trere mein Von Pettan Herr Fridreich dez hiet maeicher wol gesworn da lieg er auch nicht von Karan Bil gar wart verlore Die Herren von Wider der der Herzog hat gedacht. daz man volfurt, das ding Der Kunig sein Sorher fürbracht Von Stubenberig Her Wulfing Einen Ungrischen Rukch Gehal im deg geleit Er tet der Treu einen Drukch Und von Pfannberig Graf Heinreich Hinder sich wol dreier drit, Auch ihren zu ja da do In der dracht, jm volget mit die enhalb der Tra An seinen Frumen daz Hail den sy gedranten wol Er die dem Aiden chamen Tail Von Seldenhofen Herr Chol des Gewerbes mit jm han, Zu volfurn daz Werlch, Vnd der da von Mernberg. Wie man es doch von erst gegan Auch gehal zu vast mit An der Paier= Herren suchen. dez wolt nicht enrechen Von Chramperig Herr Sayfried Wela der Unger König Vnd der Schenkes von Kamenstain frannch der waz auch der ain Er Recht sich wol so frech Pey den Herren, die ich han hie genaut, daz ers überwund den der Kunig das Gut sant Als schir er enphund Pey Hern Dietmare, da her der Chunst an den Herrn Zegleichen nach seiner Ger Zehant wolt er chern Getailt und gegeben wart. Her zu Steyr er das Laut Damit sy chomen an die Vort Jenerduz, die Zeit verstant Da sy gehelen in jr Mut Auf die der Herzog getreuleich In war zu Lanndes Herren gut Scholt chomen her zu Österreich Von Ungare Kunig Welan! dez zu dar kannt zu Herren nach Eg waz doch ettleich Wan Ettleit man jm leisten sich den Gewerb den er daran hatt Was sy jm gelebt haten der wer durch sein Aidens Pet Gegen der Künigie Margreten des Herzog aus Pairland? Sy wart jm eleich gegeben, Zu den von erst wart gesannt Man sich sy danz Wienne leben der Weissenelcher Mit einander Proleich, Und daz sein Helfer zu J. N. 82417 Nu chom gezogt erleich Manig Schar von Frawen, die ließen sich da schaden In Ern der Knnigin. Wez Steyrer begin daz wel ich Er sagen hat Euch sein nicht betragen. Cap. N XII Wie Pischolff Philipp von Salzburkch chomen ist zu der Hochzeit der Kungen. daz Gut daz der vor Vegarn gab Dirmit er sölich Vrhab In dem kannt gean Wann jm Dinstes untertan Wurden sicherleich Arm und reich dann er gewaltigleichen hat Paid. Purg und Stet, die dem Lannt gehörten zum Wellt er hören, weg in tun der Kunigin Margret do sey gemehelt hat der Herzog von Österreich? Sy gab zu angenleich Vor den wegisten und gesten Mit geldem Handvesten de die sy hat von dem Reich Aber Steyn und Österreich Ob jr Prieder verderb, Und ob er Erben nicht erwerb Sy solt der Lannde Erib wesen. 12 da man die Handvest hat gelesen Sy man sie selb in die Haut Vad gab Händenst vind kannt Vor Osterreich dem Herzogen Raz sy von jm unbetrogen beleiben solt, der hat auch Wan Maniger winziger Man den wart daz seint vil land, do sy die Frawen pand Von den Sachen verlern, daran sy großen Schaden Churn. Auch chom an der Zeit Zu derselben Hochigent Herczog Pernharts Parn Herr Philipp, der bei den Jaren der Pistumbs zu Salzburg schlag An dem sölich Sach lag daz er nicht macht ihnen Zu Priesterleichen Eren. Vmb dieselben Schuld Verlez er der Pabstes Huld, So daz er waz belieben Vebestätigt und vertriben daz uns zu beleiben. Da man zu wolt vertreiben Wann daz selbeg ergrung da wil ich mit reiten Nu zu diesen Zeiten Veczt ich chum mit dem Mer Wie die Salzburger Würben mit der Wal daz sy zu einem Mal Zwair Herrn wielten V. der sy getweden nicht behielten Sunst lag der Furst reich Zu Wiene gar Costleich, Und sag Ew furbar durch waz er weg chomen dar, er waz gar verdroßen, Und wolt dez haben genoßen der Soppe, die zwischen lag Wenn er zu Verrich= Mag dem König von Johann waz ganzalt Er chlägt im sern den Gewalt den von der König Melan Hie ze Steyr hat getan: Vann er hat yer genommen Waz ym waz am an chomen Vor Herzog Fridrechen Wann ym dedich leichen An gewallen wer Wag der Fürst mer Von seinem Joczhars hat. Der Herzog dawider tat Er sprach: Herrn und Mag Sons Herzog Fridreich phlag An Lehren und an Aigen daz weil ich Er zangen Wachund von dem Reich daz daz augenleich Schol mein Frawe walten Vor jungen und vor alten Hat mein frawe die Chunigen durch je Tren mir zu Mynn Pande läut und kannt Wie so daz sey genaut Alles jr Recht geben. Schol ich dhain Weil leben Ey bleibt ungelunget Wer mich daran einget Ich erczang zu durch meinen Mut Als verre mich leib und Gut Imer mag gewern. Auch wil ich Ew viel garn darumb dienen waz zr suncht. daz je durch mich gernecht die Steyr= Herrn pitten daz sy getreilenchen Sitten Gegen uns nicht entweichen darums ich imer reichen Wiel sen und jr Geslecht Seint mein Frau zu Recht dieser Lannd Erib ist. dez antrurt jm in Churzer Frist von Salzburg der Herre. Waz ich durch vor Ere Ten schol oder mag daz vermerd ich einer Tag daz ich es immer wil verligen Meins Rechtens unverzigen daz meinem Joczhaus sagt, Wil wol mich daz genugt. cap. XXIII Was Herzog Ottakchern wider farn ist von den Tagern, und wie der Steyermark wider ist gewaltig worden. der Herzog Ottolcher sprach. Was uns paren zu Vogenach Von der Weger- Herren widerwert, 13 Sy waz gewisleich Wenn uns Gat die stat beschert der negist Erib nach ja, Raz wies verchern ungen Auf mein Treu ich das nym. Alle die uns darczu Tugen der König zu den Herren sprach den sol daz werden bechaut. da er gehört und gesach, daz wir zu Läut und zu kannt daz der Herren Gunst ein Teil hat Guts Rechtens walten Er und die Nungen Margret. Nu wäre da der alten Bey meinen Trewen lob ich das heit Steyrherrn ettleich. daz luem und Lert Von Liechtenstein Herr Allraich, Von mir beleibent unbeswert, Wird von Offenbarg Herr Dyntmar Waz Rechtens zu gegeben wart die daz chlaine nämen war, do der Biderb und der walher Waz der Chunig Welan Marzgraf Ottakcher Grosser Gabe hat getauHerzog Lerpolten gab des Land. dacz Steyr den Herre mit wer ich daz wirt ermant daran sy sich nicht geren Nuch der kanntherrn Gewissen Wolten mit dhainer Guns der Kunig Wicz und Kunst dieweil mein Leben unversließen Mit fleiß daran chert, Ist, so muß es stete seyn, Wie er den Wegern mirt das leb ich auf die Trere mein. den Aegenst in dem Lande Sein Gelub waz gut die Herren er besande daz er den Herren zwa Mut die zu der Zeit, da ware Ein Tail gegeben ja erwegt, Er pegund gegen in geparn Seinen fleiz er daran legt, Harte freontleichen Wie er daran wurd Sighaft. daz sy jm gut were Mit haimleicher Potschaft Gegen den Steyrern, die Herren er daczue pracht, daz sy des Recht sehen an daz ja je harter versmacht Seind daz Land zu Steyer scholt han der Unger für und je Leben, der Künigin Maryret, der er gelassen hat In waz zu Haubtman gegeben Ir Vater Herzog Terpolt, Von Agrin Herzog Stephan da nicht lenger wesen wolt, der Tag so hochverlichleich ein Man, Ir Prnieder Herzog Friedreich daz er den Leiten waz je serer daz er so wankhl mit ja wag Er vernecht, wer der Herr wer Wie vil man von der vorlag, Gegen den er sich übersprach, dannt man in mocht gemen Vil durch er offenleichen sprach Waz er gelebes hat getau Sein Herr gehaußt hint das Land Von Steyr den Herren, In Zuchten man sy selten Raut Voran er sich nicht chern danz Granz, da er mit Hause sast Welt, Hars groz. da ward an Recht für die Mar Die Herren sere vertroh Und an Zucht übergriffen gar der Angrischen Treu Er beleib da chawir ein der In derselbing den Und in derselben Frist Sy lenger nicht wolden beleiben. Bechom sein Fraw mit Genst Wie man den Unger möcht vertreben. Einer Tochter, die er daz nicht enlieVon Steyr dem kannt Nach der Stet er sie Greiz hing. larums man besann Vnlange Zeit er de belaib, die darczu nurz ware Venzt daz man je von danne treib Wie man ir schult warn So daz zu Nyemant waz holt. dez werden sy zu dat. darnach ohnen Graf Hochelt die Ungern werden drat der waz von Lindan Aus dem Land vertreiben die Herren ser gerau An Herren sich nicht belieben Her ze Steyr der Tuger Bart Man sy gerten alle geleich do ja derselb gegeben wart An Herzog Ottakchern von Österreich. zu Richter und zu Haubtmann. derselb sich gehannt do wir deselben werden an. dez Lannden underwant de sannt der Kunig von Ungern her daz er zu immer wer flecht An jr lanndes Recht, Graf Ainbolten, daz er Nach jrm Willen und nach jren Rat Wer Haubtmann und Herrn hin Wie in die Recht gegannen König Welan den Sit gedie daz sy darüber namen Wer ym icht hat liebs getan Gewisheit und Handvesten den macht er zuhaut zu Haubtman daz geviel da wel den pesten Hie ze Steyr in dem kannt. die da ware in dem Land. daz 8 tet den Herren and dich ersten er her sant 14 Wol mit erhozlich tarsend Manne Herrn Witigen zu Haubtmann Er wolt nicht chomen dane dem waz man dienstes underten, daz Laund munst verderben. dareast mach er zu Haubtman Nerkleichen begund er werben Von Pfannberig Graf Heinreichen, Raz die Herzogin Gedrant der must da entweichen Von Pettan Herrn Hartmed Nam zu Er und zu traut darnach in ihuriger Zeit Von vereßen des Königs Sin Vergert sich daz Ding des munst Sy dermes tun Und ward von Stubenberig Herz Mann Sy jn hat geladen Rutzhin Hie ze Steyr Haubsmann. Auf Kunig Ottolchers Schaden darnach ward man undertan Kunig Welan eust sy voligen von Stadenk Herrn leopolt daz er icht war jr verpolgen da man daz nicht lünger woll Der Herzog von Asterreich! do man man gemein Mann Sy chet jm heimleich Herrn Wulfing von Trawnstain Mit poten und priefen flecht den man der Landez phlegen such Geben alles jr Recht Nu hört waz de geschach. An Österreit und an Steyerkannt cas 2417 daz das stund in seiner Hand, Was er gegen jr trt. Wie König Welan von Ungare für Auch wird jr gemachet stet Wiend zoy. Mit Handvesten gut dein Do der Kunig Welan Sy soll der gewiß seyn Von dem Launde waz getan daz seines Haßes pürd Von Recht, ja beizürnt dar Wann er selbs nicht vergag. Nicht entladen würd Mit Poten tet der Bechaut Gegen den Herzogen von Osterreich daz Königs Sun aus Johannlandt. Ir munst er verstichleich Die Unger im nicht gunden, Ir schaden werden vericht daz er sich hiel underwunden Und nach jr willen verflicht. Hie ze Steyer seines Laundes, Auf die Red das geschach des läßters und des and daz man die Herozagin sach Wolt er chomen zu Rach. Pegen des Kungs willen für Wienen man ja zochen sich Da dem Kunig waz der Vater tot, Sy wolldens nicht stillen, Und er gewaltigleichen pot dacz Himperig Sy des gegan Aber alles seines Vaters Raund daz sy denselben Rewißen nam Und er Kunig wird genannt, cap XXV do sant der Fürste reich Wie ein Frid gemacht ist worden Poten her zu Österreich tzwischen den von Ungern, um Zu den Herren, an den Wicze lag den von Österreich. daz sy machten einen Tag Mit dem König Welan, Hört, weg der Unger Kunig phlag, Und wo sy den scholden Han die weil er vor Wienne lag. Er stifft in dem Laund daz sy dez wurden zu Rat. Raub und praunde Du eylten viel drat, Weib und Kind man da lieng die sich daz underwunden, Nu hört wie es ergieng. Kunig Welan sy funden die pesten die man möcht gehan dacz Tugern vil werren die namen sich die Red an Da wurben die Herren Zwischen Fürsten paiden, da sy sich daz annamen Sy werden so geschaiden, Paidenthalben, das die Künige kommen daz ein Frid daran gemacht ward. Da sy sich besprechen möchten Wann er waz auf der Wart Waz sey darzu Tochten, der Herzog von Österreich, Sy synnten darczu gern, der schlagt chlägleich, Auch wolden sein nicht enpern, Als zu sein Traue gepot, fe sy danne reiden wolden, Wa die Herren solden Sein Vater der waz tok Von Pehain Kunig Wengla, An das Gesprech chomen Erleich wird er bestetet si da ward Rat genommen, Als einem Kunig wol gegimpt die alten und jungen Rieten, daz der Kunig von Ungern cap XXVI Dan Presburkt leg, Wie der Kunig Melan von Ungern Dieweil mann der sprach schley: mit den von Österreich getägt hat auch ward hincz Heinburkch gesait Nu hört wie er Ennd eyempt: 9 ver u 2 zu J. N. 824117 Aus dem codesa epistolaris Andolphie I 15 XXII. At emergentium apud nos novitatum mulliplicitas le non latert, scire debes, quod charscalis (Ihinricus de Cunring. hunc de novo, perveltt ductus spirito ad Aegems hohemiae, qui codem malo perfidiae est infeitus, tanquam ad euum simile a nostea devotione recessit de cuus transtation a fide ad persidiam detestandem sieut speraris in Domino, et infallibilibus etiem argumantis Didicimus, nobis et fidelibus rostris salus at honor acereseit aum infinitel contia not mi pahrdiae materiam conceperit, quam cooperante aetissimo sie desectam evasimns gratöse. Kor etiam Bohemiae non valens amplius tuam patri ocultare und delindem nostei nomini palaitur. nem et honoris, in tantae calliditatis ostutia ctaborat, quod cum codem nullo mode postuer querrarum diserimina eritere XXXIX. . Sane ut status Domini nostri regis prospa et flaridus se à vester notitia non occultet vobis duri pacacntibur intimanden, gurd dem Domiens noster nuper Danubium hansiens contra logem hohemiae, qui cum paucis finales terminas, doccoropraesadilo Austriae subintraverat, magnisie se accinrit, volins divino praesidio istum omnino conterere, aut prosugum und in Bohemiae partibus occupare. Praedeitus siguidem den Bohemiae, nedeio quo spieite vel quo ductus consilio, panca comitatus militiae comitiva terram subiit antedictam; nam annumeratis plebeis hominibus, et bubulich iner mibus in numerum compuitatis, summa dei exercitus vir ad sex milia se extendit volus autem lengariae her melytus cum At milibe Ingarorum et 212 mlibus Ca Cumanorum, Domieinostri obsequiis ee eptarit. qui aundem Dominue rostrum, quem in patrem alegit, sidiali offertione prosequens, licet allectus variis promissconibus et sollicitatus quam pluribus blamdimentis a Bege Bohemiae, ipri, videlicet Domino nostis indissociabiliter se conjumrit, secum in omnes quos fortuma tribuit accinctus eventus. Sed eine refati Bogis meticulositas non valens latere cius, cum Dominum nostium et Dezem lugariur acastra movisse, es conjunitas isee adivicem ihre percepisset, statim an dimidie mliaris spatium retrocessit, duo caster fidiline Domini nohlei, quae ante progristim esus ius, per intrabitatores famulos ad manus suas traditorie pervenerant. praeipiendo quantocyus domoliri. Er guibut inter vos discutite, et diseutiodo cognoseite giod praesatus Aen Bohemiae Domino nastis mon vatens nec sperans resistere contendit fugar praesidio de dalvert Pubitschka A Soll Attokar nicht mich darum leichter nachgehen Weil er Rudolf so sehr verachtest diese dessen Vortheilen Soll ist in 2 Akt die Nachricht antommen, daß Klreich Herzog von Käreschen erblos gestrekt te von Östreich Huldge der Steyrer Nachricht von und Mrichs. Neine Braut Antrag der Wahltags der denk 3 16 Nenzel von Böhmen soll dem König Wilhelm, Weringen selbst die deutsche Krone aufgesetzt - in Gegenwärt des Logeten Kapocius ihn zum Ritter geschlagen haben. Werauf Ottokar die erste Lanze mit ihm brich Der Pabst fördert selbst Megerett einer zweiten Herrt . die Grosten von Böhmen hatten aus Austiften des Pabstes das Kreuz gigen Kaiser Friedich genommen Es reut sie aber und sie legen es wieder ob. König Wengel verklagt sie beim Pabst der Pabst schickt die Bischöfe von Regensburg und Meissen. nach Böhmen und belegt des Land mit Interdikt. die Stände tangen Ottokar die Krone ein, der zwingt den Vater ihm die Krone zu überlassen. Der Pabst steht einen Trgaten auch Böhmen, der Ottokan Inhänger in den Bann thut Endlich noch einem für letztern ungenstigen Gefecht unterwirft er sich erhält Gnade und das Markgrafthum Mühren wird aber auf der Ankreise angehelten nach Frauenburg gefangen gesetzt. seine Anhangen hingerichtet Marzarische war zum Zeit ihr Vermahlung 264 46. Jahre alt. Rispemsirt von dem Innocenz IV unerlaubten Vorwandtschafts? Schwäge schaftsgrade, ersteres ist, letzten Es war, nändirt in 3 Grade. Morgerothens Grostmutter, Helene, eine Tochter Geysa II von Ungarn. und Ottokars Großmutter Konstan zia eine Tochter Belast an und also der Pabst geyses Nichte. erklärte eigentlich nur: sie könnten vermählt bleiben, da sie es, wahr scheinlich auf Ertanbniß des Legaten. bereits waren. König Wenzels Tod wird gehen gehalten, die Großen, dennen er im Streit mit dem Söhne die Kron güter verpfandet hatte, einzeln durch Briefe gerufen, und im Angesicht die Königlichen leiche jeder gegrungen das Gesichgerissene herauszugeben Zawisch nannte sich auch von Falken. stein Pubischka setzt die bekannte Abrachen der Güter mehrer Großen gleich zum Anfang der Regierung Ottokars Zawichs Vater Budirog soll Fraue berg wegen eines einzigen lafen verloren haben, den ein den Königlichen Wildern gefangen hatte. 17 der Erzbischof von Kole soll es gewesen seyn der ein Ottokars Gesinnunge wegen Annahen der deutschen Krone zu erforschen nach Prag kam, Ottokans Strenge gegen die Flagellente Att dem Vorwerf der Unfeichtbarkeit begignete Margerethe, dadurch daß sie den König der Imposene beschuldigte; weil er am Peterstage geboren war. Er legte sich daher mit ichon Justimmung eine Beschläferin zu die von u ihren auf Mannirart getheilten Herr den beinamen Palizerzik hatte. Mit ihr hatte so mehrere Kunde In der Schlecht an der Morch soll ein weiser Adler mit geldenen Hals über Ottotars Haupte geschweckt haben Tartarische Gesandt von Ottokar 1 Akt. Werner Egböhef von Mann soll Otto. kann selbst gekommt haben lange nach Wienzats Tode erst. Am 18 Oktob 1261 ward er von Margen rethen geschieden und am 23 Noventen feierte er ihm das Beiligen mit Kenne ginden die Rosenberge, oder Herrn von der Rose sollen von den Ursini in vom abstamen Der Meissann wird erst im Auchhorner Thurn durch Hunger gepringt, von verbrannt. Auch Milota war im Kerter gewesen. Margurathe ist schon 1267 zu Kommes gestorben. Ottokars Freigebigkeit, er sehnt Beleidigungen sobald man sich für schellig bekannte Margarathe zu lilienfeld Gehra ber, damals als Ottokar(a Akt) dauf Anklage feidlichs v Pettau die steirischen Edelteute umziehen läßt wolle die Böhmen des Gepache derselben plunder auf die Freierig eines Krai, ners, Mordap, hindert es OttokarAndrers v. Sjizan, Berg gras, war es der Ottokare wieth/ Ein deutsche Krone ausget schlagen. Seine Rede wird angeführt. Erlauchter un unüberwedli ihr König? Welcher Sterbliche kaum wohl mit deinen Nacht verglühen werden? Gott herrshat im Himmel und du aus sein Knordnug aber die Fürsten der Erde und deinen Willen kann Niemand widerstehen. Schon gehaltet der Name 5t bis ans Ufer des Meeres, Selbst m 1 i 22. Unmittelbar vor 18 der Kaiser wird deinen Befehlen gehorchen. Gleich noch der Erwählung Rudolf gieng Ottokar nach Steiermark um den neuer Salzburger Erzbische Friedrich zu begrüßen. Da, währd alle ander Landes sich umfanden zogerte Seifried von Merenburg Terliender vermehrer, Ottokas Zoren läßt ihn fangen u. so und Ottohen kannte Rudolf nie Kaiser vondern nur ein Grafen. Er läßt die Güter des Salzburge Erstifts in Karathen verwüsten durch Milota. Pabst Greyor schreibt an Ottoka und räth zu Verksöhnung Ofeher solt selbst die Torte ren gegen Rudolf aufgehetzt haben. Ein Haupfgond Ottokars gegen udolfs Wahlwar, daß dieser— Kirchenbauner gewesen seyn(wegen Verbrennung der Vorstädte von Basel) Nenburg doch List erobert: dieß bairische Soldaten die sich für Böhnen ausgeben. Einlaß begehr, ten und durch Gespäch unter dem Thore die Wachen aufhielten bis Kirchenbuß. 3 Akt. Motiv. der übrige Trupp aus dem Hin berhalt hervorbrich und die Stadt tüberrumpelte Ottokar übergeb dem Kaufen 5 Fahnen und erhielt 2 wieder zurük. Über Böhenen belehrte er ihn durch das Scepter über Mähe duch das Schwert Es wird zeite gegeben. Östreich Stei mack, Närnchen Kreia, Mark Eger / das erst Ottokar von Reich an sich griffen! Portenan. Ottokar wird von Reichsacht und Kirchenlann be freit. Auf den Zeitpenkt ser Zurückkunft von der Belehnung setzt Rubitsskran die Wegnahme des Güter unhren böhnische Großen. Ottoliar läßt sich von Nenem den Eid der streuer Treue schwören. In der letzten Schlacht war des hold geschrei der Kaschlichen: Christus das der Böhmen: Prag. Die Kaiferlich hatten mir 300 geherrischten Ruttern, die Böhmen Goo, von letzte ren solle 4 Mann gegen, gern sie seyn Ein Seile Gerein war mit in dter Schlacht. Lambache 14 Mangerathe hatte kein Recht auf Östreich weil nach alten Lehen in rechten nur die Descendenten des letzten Besitzers im Lehen folgen konnten Dohr schritt auch der Freiheitsbrus Friederschl nur von Töchtere, die Östrich folgen könnten(außen dem Falle eines Testanientisch Litde, quor Deus avertat dux Austriae hine haerede filio decederet, idem ducatus ad deniorem filiam quam reliquerat, derploatur Wente des Majestätsfrifen Morgarethe lebte im St. Kathern. verstift zu Trae soelde pia Domina der Pabst bath Stungerethen zuerst zum Gemal den Grafen florenz von Holland, funder vons romischen Köngs, am Morgerrthe betamn, bei der Scheidungen castrum Chumpenawe a vulam Mrevenberch et ahi Seyfried v Mehrenberg, scheint min der warmsten Grchunger Her sondens gewesen zu seyn. ar 1263 3 Jahr nach ihm Vertreibung aus Steiermark gab sie ihm mich ein bestättigungsbruf eben die Guter der er von ihn früher erhalten hatte. Seytond von Mehrenber scheint un eines bedächtigen Vastandieses mit Gottes Gertrude willen hinge richtet worden zu Regen, Offlicte keines Kagien Norchte amen euria virit usger an annum 1267. Ihr gehörte auch die Gegend ein Horn, Polan, das Poygruch genannt, den Klosten lienfeld vormacht sie Greven berg Propter problosum et irzu turs hoc repudium multetum Australium offectug es fides in Ottocarum walde vacillarit qun sie ex justo Bohelstore in Resichtum freutwil. ad conter hos plos audelem se gerere Kelpit. Eglischof Philipp bekann die berg Vösenbung zu abfinden Sepfond von Mernberg und des däuber angehängt(der doch waz ein gerechter Mann, Gotleicher und frinner) Ottetan setzt ein Pren auf seinen Gefangennehmung Grans quwam unter Ortolfus de Graez invitatum cepit(et Alrico de Durentiot officiaris du erhibeit et hie eum Regi in Kotamiam In Seyfrides Grab praerentarit. schrift wird er angegeben als martire Tater. d 20 Zawisch soll seinen Haß unter ein eigenen Lustigkeit verbergen. Selbst gegen sie Aufgebrachten Verwandten, die er über ihm Rache pläne Verlacht Ein aufdringlichen Vollführ allen Gewaltbefehle des Königs, reitzt er ihr zu einen größen Härte alles mit zu Lustigkeit, daß der König selbst einmal außent, der Schelksnarer was nie mein Lieblingskunte! Der Königin, nacho er sich des Verliebten, Der Hann der Szene zwischen Ottokar und Rudolf sal der seyn: daß Ottokar nachde Rudelt dessen angenommen Voteulichkeit zurückgewise aummehr in seinem vorgronen ein Betragen eron gemacht, ziemlich erst gendersten Rulolf der anhret dann aber wie eif noch und mich erhählt werden kühnen wird, und in für eigentlichen Chankte schicht bis die Nachicht 9. der Einnahnen Klastrnenburgs der Wienes durch Paltran und Brann, die von den Kauflich gefangen genommen ander sind. Dann die Seinig Wohren ungengen, daß die Schiffbreiten geschlagen Maintard von Tirob, Steirunk und Körthen robert habe, und ihm im Rücke stehen, den gibt er ich, verziehtet auf Östach und Stein und will die Lehen nehmen. Sie gehen ins Zelt. Javisch von Rosenleg erschmit un eine neue Hiobshast zu bringen. Wer ist den König. Im Valt. Er stüngt ihn, mißt die Vorhänge ich und man sicht Oktokaren könen die Lehee empfange Ottokar schriest auf und eilt in den Vorgrund? Rudolf folgt ihm er hat, noch von der Belehungen die Fahren der Mähren und der Hand Ottokar muß sich von neuen niederkeien und empfügt Rudolf ob die Belehnung von Mehr Otteber führt gesomm. Er wußt die Spange des Königlicher Mantels ab, er füllgt; züglich nimmt er von hinter die Krone ob drückt sie einen der Nebenstehender in den Hord. und stürzt außen sich ab. Schluß des 3- Aktes o zu Oktikal Der Tag beicht an und ruft mich an mein Art Schnell fort, ich er erraht und weiter verst den Mandestab zu Hand, die Volgertasge die gestern von dem Raub der beutersüchtigen Schwan der Schutz dort uns Untere mir erhielt. Soe, und nun fort, für jetzt nach ohne dank den voll und reit die Zukunft wohl gewähet er tritt uns lergern So lebe denn macht, und Ruhe sey mit die du einer Nam, du meinschlich frommen Held! Er Engel Gottes breiten sein hättig, Mit kühlen Führen über dein Stirne Und zeigen dir ein Traum des Glückes hätte Zu Träge dich ist es du verdienst den das wohl auch noch erhälts Werdsterns Wasser der Persten, den du eint die Pferd gegeben 1011. 3 Schreibe jen Fagbischofs von Mann beschogen den du geschützt auf weilen Römerfat züglich mit seinen Herrn. Der Pilzensmann dem gesten nur die Gut erhieltest und Leben Sie wirken thätig, umermedet frei bis sie gedankt, dies sie vergolten der zu vergleitend/ Zeit mir! von meinem Herr erschen sigen. zu forschen nach dem Thaten dieses Böhmen des lände- allgewaltigen Ottokar Ober er auch werth der Könne sey der deutsche Im Suchen fenes hab' ich dich gefunde die manches Fürsten Ausschauf ihm bestimmt 21 Nach jenen forschend, fand ich diesen hier Der hier schon jenen Konne dort mich deucht So wäglich eine Kreu' und das Guten Als gut er selbst ist, wie ein Weiser gut Es regt sich. Fert! und Ruhe sey mit die /Well ab/ Rudolf von Lager auch führt, oder, er eines Haupt grif Nicht doch!— Wo ist er hien? He Palgenmann Es war ein Trauen. Doch wahin kann der Pilge ler Pilger /. Heigt ein Ley/ Er ist fort, und leer sein Lage. Wie lebhaft war der Trauen. Der Pilgesmann Stand vorgebeugt zu Haupten meines Bottes Und- ja wahrhaftig!— ein Krone hielt i die senkt er auf einen Haupt, und jetzt ergelötzlich wie sies berührt, den spristen fliegert aus des Bothen Schulle und, rechzerrufen sie grauen Mantel Steht er ein Lichten Engel vor mir die der Korne seyend, die ein gericht der Fegel hat sein Flügelpean gebricht Und ist davon geflagen, schriftet mir dünkt es mich. die Korne, nun, wenns nicht die ewige ist, die keinn mir nun meine Kunder will in wenig mich u brich,— in erbringen Nehn' ich die Verbedeutung an. Er Fürstenhut Ist auch den Krone und der Grauf v Gabsburg Mön' ein Fürstenkrane Manns genug. Aus Fuggens Ehernspiegel wer den 12 24. Der Priaster, den Rudolf sein Pferd gab soll in der Folge, als Sekretär(Könpler?) des Churfürsten von Mann, hauptsächlich die Geneigtheil dieses Letzteren bei der Kaiserwahl für Rudolf bewirkt heben. Des folgenden Tages noch dieser Begebenheit, soll neue alte bese Rudolfs in Kloster Harre zwischen Zurch und laden in der Limat ohne dafür für seinen sich und seine Nachkommen die höchste Ehre und Würde der Welt versprochen haben An Gestalt, wenn Rudolf eines Langen und ebwas sagen leibs, doch sterter Gliedmaßen, kleinen Haupts mit wenig Heren, welches welche etwas nöthlich gewesen, einen mannlichen, doch annehm lichen Stimme, etwas bleichen, aber schönen und freundlichen Angesichts, mit einer kommgebogenen Nese, welche ein tapferes Gemüth und hohen Verstand. gezoedenten pflegt. Werder in Betrogen nach Kluden war irgend eine Hofferth zu spärer, er sich uns wie ein jeneiner Burgen in seinem grau wollenen Rek. Werner von Falkenstein hieß der Erzbischof von Mannz, den Rudolf als jenen, seiner bestättigung halter, nach Rom reisete, das Geleite gab, und der ihm noch wie schon damals sagte; er bitte liebt, nicht früher zu sterben, bis er Rudelsen diesen Dienst Einreichend vergelben habe Wäre, kein Platz für Jakel Müllern, den Lebensrotter Rudolfs eine Zürchen Bürger den er dafür zum Ritter schliege) Redolfs Rettung durch Regensbergs HofnarrenEinmahin der Reginsbrrgischen Burgern demüthigung des stolzen Geschlechtes. Krieg mit dem Bischof v. BaselVersöhnuung mit dem Abt y. St. Gallen. Rudolfs Milde gegen einen Gelehrten im Lager vor Befel.(Goldene Kette. Gregor /vom Cozilium zu hern ermahnt, die Churfürsten zu Wohl eines neuen Königs ProEezenung von Adler der erst zur Ruhe kommen wende im Nest des Löwen.— Ottokar soll Baten noch Rom mit Geschenken gesundet haben. Der Pabst aber sagte: man bedünfte eines Sklaven (Slaven) nicht.— Einige sagen, der Churfürst er Cölle sich mich frag geschickt werden Ottokare, die Krone angebiethen. Weigerung auf Rath Andreas — des Fuz Bischof 3. Mannig Rede 3. Rzizan. zu gesten Rudolfs. Wie bei dem neu zu wählend Kaiser mehr auf Eigenschafte, als Reichthum und ze seelchen Macht zu sin Sey. Leb Rudolfs. Seine bisherg Thaten. Milde, Gewichtigkeitslieben Seine Töchter! die beiden geistlichen Cheefürsten sind bald gewonnen die Weltlichen scheinen Ottokare. Endlich übertragen sie alle ihre Wahlstimmen dem Pfalzgrafen der sich erst noch langen Weigern fügt. Rudolfs Schwestersohn Burgeros Friedrich, wir eben 25 aus Rudolfs Lager vor Basel nach Frankfurt genitte den fragt der Pfalzgraf; ob, wenn er Rudelten erwählte ihm dieser wohl eine seiner Töchter zum Wider geben, und ihm ein gnädiger Herr seyn würde. (Hinrichtung Mariens v. brabent) Eben so frage Albrecht zu Sachsen und Otto v. Brandenburg der Burggraf verspricht. Nun ernennt der Palzgres Rudolfe zum König am 29 September 1273 an Tag Michael ans Fezengels. Mit einstingen Fremde wird die Ermmung angewinne. der Rechsmarschall von Poppenheim an Ledels gefühlt der Burggraf kaut ihm zuvor. Verwunderung Ridelfs. Friede mit dem Bischof u. Befel, der ruft aus, als man ihm die Nachricht bringt: Setze dich fast, diesen Christe, oder Rudolf wird dich noch selber vom Stuhl stoßen. Ich glaube, wenn ein Glück vom Himmel fällt, so muß es allein diesen Grafen treffen. Kröbung zu Sechen, nohin Rudolf mit Weib und Kind zieht, Beletzung mit dem Krezific. Rudolf Venehmung des Kreuzes. In der Nacht nach der Kronun soll ein Reuchtends Krunz über der Kirche geschen worde syn!— Krönig an 21 Oktele an einen Dinstag, 3 Tage nach dem Fest des Tangelisten Lukes. Rudolf war damals 35 Jahre alt.- Große Wohlfeilheit im Lande Rudolf verherrathet seine Töchten, Machtild mit Ludwig dein Strengen, Hedrig mit Markgraf Otto den Kleinen von Brandenburg, einem Sohn von Ottokares Schwester Brata. Rudels reihet durchs Reich stiftet überall Landfrieden, Schlichtet den Streit zweier Abte von St. Gallen anderen er einen 3t ernennt.— Reitet auf Martini in Mainz ein, wo er herrlich empfergen war, den ersten Reichsverhörtag hält Lehren ertheilt, den Zürchen Frönheiten gibt und Jaleb Muttern zum Ritter schlägt. Von der den Then hinauf nach Worms und Speyrer hält Weihmachten in Straßburg. Denn auf sein Eigen am Elsaß nach Basel. Mit ihm zieht die Vertrieben Gefellschaft vom Stern ein Der Pabst das das Concilium wegen der Pest, von Hon nach Lausamen verlegt. Rudolf besucht ihn dort und gelobt einen Kreuzzug ins heil. Land, woge ihm der Pabst 200000 Kornen anbot.— Nuch ander soll Rudolf der Hankapfel zwischen den Kaisern und Pabste des Exirchet viten sammt davonna Gregoren abgetreten haben. Reichstag zu Nurnberg. Es wird dort aufgestellt. daß ohne Gerechtigkeit und innern Frieden kein Reich bestehen könne, und beschloßen diesen Zustand im deutschland herzustellen und aufrecht zu erhalten Ottotar er Heinr. 5 Baiern erscheinen nicht. Durch des Erstern Antriebe kann auf den Reichstag nichts zum Schluß kommen. Festsetzung, daß künftig des deutsche Sprache bis allen öffentliche Verhändlung allein gebracht werden soll. Fridrich, fabisches ihSalzburg nimmt von Rudolf die Lehen. 1232 Fuggen. 3. zur J. N. 82417. 1. 26 Es wird ein neuer Reichstag nach Wirzburg ausgeschrieben. Ottokar der nebst dem Hy von Bauern dazu geladen wird, läßt durch Milota v. Jawisch die Körethenischen Besitzung des Ergstiftes Salzbur verhieren. Jaysach mit Sturm erobert. Auch Heinrche von Baiern verhetzt er zum Krieg, mit seinen Bruder dem Pfalzgrofen Der Tag von Merzburg kommt nicht zu Stand, weil den Pfalzgraf durch Kreuz abgehalten war, und es viele der andern Fürsten, wornnter besondes der Markgraf von Beden und der Grif u. Wirtenburg, von Ottokar es spänstig gemacht werden weren Rudolf ladet Ottotan u Heinr. e Baiern zum drittenmal auf Epiphenias nach Augsbaug. Bischof Herrer, und Befel stirbt, wohl viel aus Unreut, Rudolf befrödert zum besthun seinen Sateratur Heinig, berfüßer Ordens einem Bonkers: Sohn aus sei den man von seinem Kneten: Gürtel gewöhnlich Bisches Knoderer oder Gärtelknrpf nannte.(Konnte man den nicht zu demselben mit dem Priester machen. Der das Setrament trug. Reichstag zu Augsburg. Auf demselben erscheint friedrich Eibischof v. Salzburg, den Friedich u Pottau, ein Steyrer und berechern und Walkendorf, samt Ulrich v. Viehhafen, Östreiche mit Klagen über Ottolers Terranei (die Geschichte wie Ottokan, als er seine Gemalin Morge rathe der Unfrechtbarkeit beschuldigt, und diese die Schuld auf ihn zurückschiebt er sich erbiethet an einen von der Königin Hiffräulein die Prole abzulegen und wirklich eine schwängert, mit der er dann mehrer Kunden erzeugt(jene Tochter Bemischts, Rosenberg) Ottokar schickt den Bischof berühernd 3. Sekkau nach Augsburg, Herzog Heinrich den Probist von Alt Otting, beider Rechte doktor. Der Bischof 5. Soktau hält auf der Reichts Lage eine leteinischen, zierliche Rede. Nach einem ondnerischen Fingung. Wie er keinswegs mit solchen Brodsamtist i 25 versehen sey, als die Nichtigkeit der Sache und die Erhebenheit Ort erforderen, daß er aber hoffe es werde der verleuchtete Sinn der Fürsten im Anhören das Fes ersetzen was ihren im Reden abgänge, dann rühmt er seinen Herrn, seinen Macht, seinen Heldessen, daß wohl frühe schon ihn das Reich angetragen worden, aber Mißgenstige es hintertrieben und die Krone auf Einen gebracht hätten, der ihm in keinen Hinsicht könne verglichen ander. Schläßlich erktiet er, daß sie Herr Rudolf als keinen König der Deutschen erkenne, den o den Zeit der Wahl im der Kirche Bann gewesen sey. Zeletzt wendet er sich zu dem Bischöfen und redet sie leteinische an und er sie von Redels abwendig zu machen sehe. Jetzt fällt ihre Rudet ins Wart: Wenn Ihr von Bischöfen und Prälaten allein redet, mögt ist leteinisch sprechen, hier aber wo des Reiches gemeine Fürste zuhönen muß deutsche Speehe geradet werde damit alle es verstehen. Als hinauf der Bischof in deutschen Sprehe fortfahren wollte auf Riels zu schmähen entsteht ein allgemeinen Aufstand unter den Fürsten, und es würde dem Bischof stlimme gegangen seyn wenn nicht Riedels sich seinen angenommen- ihm heimlich entfernt hätte, 27. des Herzogs v. beiner Gesandte spricht glimpflicher Zuletzt wird der Bischof und Basel und der Burggraf un Nürnberg vom Reichstag als Gesandte an König Ottokar abgeschickt, ihm anzukünden, daß er Rudolf als recht er. wählten u getrönten rönnschen König verleiden, ihre die gewöhnlichen Pflicht leisten, über Beitern und Muhen von chen die Lehen empfangen, und bestreich, Steyer Kärethen un Krain, das dem Reich entzogen, in des Kaisers und Reichs Händen zurückstellen solle. Nr. 104. N 65 zu I.N. 82417 28 M zu Lopes Gesichte von Östreich. 18213. Es glaubt das Sukzessionsrecht der Weiber in der Bebenbergischen Familie habe sich auf alle weiblichen Verwandten erstreckt, da es doch nur auf die deszundenten das letzten Besitzers gieng. Wäre das erstern, so würde Ottokar als Gatte der ältesten Schwester Fridrich. des Streitbaren, der rechtmäßige Herr von Orstreicht gewesen seyn. Ottoter hatte, das Recht der Nachfolge in Karathen nicht gekauft, sondern es gebührte ihm kraft einen wechselseitigen Erbvertrages mit dem letzten Herzog 2 Übrich, der sein Chein war. Cope meint, jener Erzbischof von Salzburg der Rudelsen gegen Ottetar so gute Dienste leistete sey Philipp von Kürnthen gewesen. Dieser war aber damals schon lange entsetzt, und sein Nachfotzer war jener Burdesgenosse Rudolfs. Lape läßt im ersten Kriege Rudolfs gegen Oktotan Wien erst in Folge des Friedensvertrages zwischen ihm sich ergeben, da dieses doch schon früher, geschehen nach Vertreibung des Bürgermeistens Paltrann und des Bischofs von Blagung geschehen war. Unter den Souverains, die König Ottokar in seine zweiten Kampfe gegen Rudelf Hilfe schicken, wird auch der von Magdeburg genannt. zu I.N. 82417 29 2 Aufzug die 1 te Szene soll seyn in Zelt Rudolfs, von Tagesanbruch, eine düsten lange auf dem Tische Rudolf schlafend auf einem Feldbelle, im Vorderguen. ein Pilger, der sich beim Aufziehen des Vorhanges umper nichtet. Rudolf hat ihn an vorigen Tage von beutesuchenden Nachzüglen gerettet und in seinen Zelte schlafen lassen. Es ist derselbe Priester, den Rudolf mirst auf der Jage sein Pferd überlassen er ist als vertrauten Geheimschreiben dem Erbischof von Maunz auf jener ialienischen Reise gefolgt auf der Rudolf jenem das Geleite gab. Auf der Rückreise trennte er sich auf seines Herrn Geheiß von dessen Gefolge um den König von Böhmen und zugleich jenen Rudolf von Halsbure in die Nähe zu beobachten, von d welchen letzten er seinem Gebieter so viel rühmliches gesprochen und der diesem selbst schon früher so vertheilhaft bekannt geworden war, Jetzt beugt er sich über Rudolfs Bette zu I.N. 814417 43. 3. Es gehort auch zu Peilstein Horn die Stadt und der Markt zu Polan(Pölla. Herr Jansen Einüchel hauß ich daz mag ich wol vermerzen mich daz ich ein rechter wiener pin. sgt Frenkel bi Beschreibung Wols von Desenberg Vnd des Falzberks ein Dekche die fert, derselb relche Vnd einen roten Samet den er aber den harnasch laib Wit reizzen rosen pestreit die rosen waren von Herlen warze Er hat auch an seiner Gal Hundert ritter eberall Auch Benesch ist in diesem Treffe(Friediches bei Laa) Silber weisse strall die fürten auch überallen Sein ritter und sein Knecht. lujus(Triderici I) filies Painriccus filia Boeme seccinsum statuta repudiata, per dispersationem domini apostolici, samori princapum politis consilio, cum filia duces Austriae Margareta) legitime sibi copulata, nuptias in omni libertate eelebravit. Chonici. Jasstense ep. Bauch k 29. Ist das auch wahr? Die Bischofe der Schrengel Prey und Salzburg Auf heilige Synod in Wenn versammelt Im Vorsitz Guide, Vordinal legels des Titels von St. Laurenz in lacina. III 2. Bernhard von Wolkerstraf hatte einen nächtlich Angriff auf das Lager der Bohnen gemacht und war dabei getödtet worden ist. Kank des Chron, Canstroreoburg lißt Ottokar vor der letzten Schlacht bei Prundendorf(?) lagern. des Anonyei Ahronicon austriainer läßt, Ottoter bei seiner ersten Feldzuge gegen Rudolf sein Lagen aufschlage! à libera civitate usque ad Newnburgam, in eampis qui vulgariter dicuntur Ganservelt. darnach begunde der König die seinen nicht achten, und begende Stelt und dirfer denen Teutschen zu geben, und den Herren über zu gegen und gewalt zu thun, und bevolch seinen Antleuten, daß sey denen Witkoritzern schaden sollten, und neinen auf Sie: Und darumb begunden die Herren auf Inen zu zornen und den Romischen Kanig Rudolfen auff Innn zu hetzen. Also kann arm Rönisch Kunig gen besterreich, und der Jeheinisch Kunig kam zu Jem nach der Teutschen Rate und trat Ime alldo alle Land abe on allein Pehen und Merhern land, die behielt er jene, und gab Im also den Ochsen bei den hörnern, und hielt sich selber an den schwautz; wan er sein Land weggab die er hiernach schwerlichen muste gewinnen. Ach wen die Künig daß du nicht woldest halten, dein angeporne Ritterschaft, mit denen du hettest mögen gewinnen gut und Ern sunder du hast die under gedruckt als dein Feind, den Erben Ritter Zawisch ap. Kante. 13. 113 13. 32 hast du vertriben auß den Lande, und den Wilke witzern hast du genommen Hradysazie, Podiebrat hast du genommen dem Wilhelm, dem von Zwierzetig Kladßlo, und viel anderen Herren hast du genommen ere gutter und thuest. In grossen gewalt und verricht und hast den Herren Benisch in der gefängniß heissen zuharen. Sulche werg und tatt, die du thunst, die werden dir nicht viel guttes pringen. Die Wittben klagen Gotte über dich und die Waysen schweyen zu Gott und vergessen ire Zehner des alles achtet der Kunig nicht, sinder er sprach: Wann ich wider aus der Herfart kunne, so will ich den Pehen eine und arbeit genug machen. JPetrzin will ich schlegt machen, und will machen, daß man auf der Prurken Prücke zu Prag dem Pehenisch Wort wird hören. Als er aber solche wort redte de wolt er nicht lenger leben wann Rudalfe Römisches Künig zog in daß land Österreich und der Kunig zog Ime entgegen und hette wenig Pehren mit Jene: wann er von Jenn dort nicht hilften st pitten noch mitten, und west wol, daß syn ieß schädense gegen Inne nicht hetten vergessen. Nu waß der Jawisch mit seinen Geschlecht und Freunden sey dem Romischen Kunig, daß was dem Pohrinischen König gar schedlich, wan er alle seine macht wel werste. da sy nun des morgenst sollten freytten, da sente Zawisch zu dem König und dies mit Ime redern: Wolle er Hie noch giedig seyn, er wolle Ime frid dienen und helften das er gewinnen noch möchte. Darzu entwortet der Kunig, und sprach: Er Ich das wil thuen ee muß man mich zu trde flahen; und hette recht 23. eins Lebens Hertzen, und kein vorcht ginge Ime under die Augen. Also gieng der Kunug mit seinen Teutschen zu streyt und verlaß den streyt und wird selbst auch erflagen. Daß geschat an dem Tag Kuffi, daß ist der nächst Tage vor St Sant Augustniß tag, nach Christi gepurt 1278 Jara. Geihtost Wohmarei Gron. Bohemiar aßt. Sey. II. 1102 In Rechtsstimmten, die ihre Morgengabe betrafen. schweren die Weiber: auf jr zwam Brüsten „ und jr zwain Zopfen, Jea municipalic cabis Vunrus v. Kannt. des Anonym Thronucum ansteiauum ept. Kanck J. II. gibt als den Ort des letzten Treffens Jedenspeigen(Idunspeigen) an. Zawisch von Rosenberg schrieb dem Könige Ottokar in ein Stammbuch: Cornua qui facint ne coinna ferre recusent. n Sollte nicht Ottoliar von Hornetz, doch einer Herrstlicher III2 zu J. N. 82417. 9 oder: des Siges. Rab. 4. 35 1 Wäre es nicht gut, die Vorgeschichte bis zur. Gescheiden die eigentlich vorzüglich dazu dienen soll, den Charakter Ottokars vor seinen Schwindeln durchs Glück, darzustellen, in ein Vorspiel einzukleiden e das etwa: der Sieg an der Marcht hießen könnte. Es finge, dann das eigentliche Trauerspiel, so wie es der urspringliche Plan wird, in den Zimmern Margarothens an, wie sie die Nachricht der Gescheiding bekommt. Hiedurch würde zum Theil die Unförmlichkei vermieden, welche der ersten Akt bekommt, wo nebst der unverhältnismäßigen Länge, wenn er auf dem Schlechtfeld bei Krossenbrann beginnt und zu Wien oder Prag endet. 1. Akt 35 Cap. 94 der Tiefel riet dem Kunig daz daz er in Neid und Ha Gewie die Königig Margret die man ym empholhen hat Aus sein Seel und auf sein Tren. Er geht mehrere Päbste hintereinanden im Scheidung an, aus dem Grunde, daß Margarete unfruchtbar sey Mir ist nicht deutlich was ihm erwidert werde. Es scheint; daß im Falt einer Trennung Marzartens Lande wohl ihm bleiben, nicht aber auch auf die Kinder seiner neuen Ehe übergehen sollten, daz der König in kurzer Frist der Kunige Margreten sich aut. Hinz Chringt er Sei sannt, Vnd hiez jr tun da Gerät, 49 Wie vollichleichen man daz tet daz gehört jr wol hernach. Er wirkt bei König Welan um eine neue Frau, Nu waz Bayen und Pfaffen daz von der Marheit Chund daz zu verselben stund König Welans Tochter von Maschlan Gut ein Chind in solcher schan, der sich da Niemand mocht sie geleichen In zwain Kunigreichen An Schon von derselbing Mägt dem Thunig Wunder wird gesagt, der wart daz harte fro Chieng Welan pat er do, daz er Hins zu Chomen gab sa damit seit er sich ab da Er hiet der Pfaffen Verlaub darozu Du gelaubt Chönig Welan zu frue daz er daz Vrlaub hat gewinnen Hiet er sich sein paz versimmen Wie ich um die sach zu Rom lag 8 andere Er hiet sein gemacht einer Tag. cap. 78. Der König von Böhnen und Ungarn bekräftigen das Verlöbniß jeder mit einem Eide. Zu Weichnachten soll die Hochzeit seyn. Und da die Zeit herzu macht, Auf die der Chunig hat gedacht die Hochzeit volfurn, de Begund in ein Siechtumb rern. der Siechtumb ist des ersten Chlain Und schumpt den Herrn in die pam Und ist gehaißen der Wolf: Wird von Mainz der Pischolf der ja do Chrönen muß, den irt solche Wenn 3 doch er nicht chom zu der Zeit davon wart, die Hochezent Lagt auf den Sinner gelegt. sindlich! dor den Hand ward erwegt mit Rosen und mit edlen Chrant au 1261 36 bringt man die Braut nach Prag, und die Hochzeit geht vor sich. Wie um solche Untreue zu strafen ter breicht herrscht Mißwachs und Seuche im Lande Östreich. Wien brinnt ab "daz nicht daz zehen Tail beleib, aaß 79. den Kunigin Margres daz sen der Künig vercoren hat Vnd jes Eribs sein verstiezz, dacz Greuzz er sen sizzen lieg Mit Begenach und mit Not: Und da sy nicht wolt liegen tod Wann ja teucht zu lang ir leben do hiez er jr vergeben Sunst man die Frau zu Eund Nach des Chunigs Missewend. cuß. 80. Wie Kunig Soldan warb an die Chusten, das sey sich mit gen verannten.— gegen die Tatern nämlich Zu den sigpern die Christen werden bezalt der Soldan in jr Gewalt In zu Mieten gab des Hertig Grab. Caß. 81. Wie ein Stat, die haißet Trapes, in dem kann Cmili versendchen ist. die Flagellanten überall in Europo. cap. 82 2 83 In Spanien die afrikanischen Heiden gegen die Christen ceß= 81 der Bischof von Olmütz, Braun, stellt das Gebein der heil. Heidwig aus und wirbt gegen die Preussen. König Ottokar nimmt das Kreuz und zieht nach Preisten. Ott von Lichtenstein ist sein Marschall, das schl schnelle Aufthanen des Eises der Weichseln bringt ihn und sein Heer en große Gefahr. Zu Weishrachten 1268 kommt er zurückcaß. 85. der König entbietet dir vornehmsten Steyrer: Herrn gen franzla. fest auf die dritte Ladung erscheinen sie. Anfangs bewirthet man sie wohl. endlich, in voller Versammlung fordert der König den Friedrich Pettauer aus zu sagen was ins wisse. Der beschuldigt laut die Anwesen dem haut geheimer Untriebe, das Land an einen andere Herrn zu bringen, namentlich aber Bernhard von Phannberg Wülfing von Stebenburg, Hartnend von Wildon und Ulrich von Litten stein. Heinrich von Lichtenstein straft ihn Lügen und will ihn darauf im Kampfe bestehen. Der König aber gibt es nicht zu und läßt allen gefangen setzen; auch Heinrichen von Lichtensten, der in der Antlage nicht mit begriffen war, selbst den Ankläger, Feidrich von Pettau. Sie werden erst dann frey geben, als sie fast alle ihre Burgen ausliefen von denen der König die meisten brechen läßt die anden wenigen aber selbst besetzt. caß 86 Auf Palesonntag erscheinen die Gefangenen alle vor dem König, alle in zereißene Kleidern, mit langen warten, bloß und abzumagert, bis aus Ulrich von Lichtenstein 2 Akt. 2. Akt. Nich zur J. N. 82417 2. 8 Akt zur 1 Akt. 2. Akt. 37 der gepart in den Sitten Als er nie Pein hatt erlitten Vnd allen Schäden hett verchoren Seinen Part hott er geschorn Vnd nern Chlaider angestrichen Er gepart so froleichen, daz der Kunig in darob preist. Von neuem will Heinrich von Lichtenstein mit dem Pettaue kämpfen, der König untersagt es aber und entläßt die Herren nicht früher, bis sie sich mit diesem ausgesöhnt haben. cap. 87. Ottaldes Schwager Wela von Ungarn stirbt aben so der Patriarch von Aglay. Ottokar bittet seinen Oheim Herzog Übrich von Kärethen zu bewirken daß das Kapitet in Aglay Philippen den vertriebenen Erchbischof von Salzburg, zu Peterarchen wohle, und es ist schon beinahe geschehen als klrich von Karathen schnell in Agudiga stirbt nun wählt das Kapitel einen andern, und Philipp macht als Bruder des verstrebenen Ansprüche auf Kärthen, das, nach einem Erbvertrage zwischen dem verstorbenen Herzog Ulrich und Ottokar, uns letztem Fallen soll. Ottokar schikst den Probst von Frinne nach Kärethen, die meisten Landesherren huldigen ihm. caß 88. Zwischen Böhmen und Ungarn entsteht Krieg, Ottataas Schwingermutter und Stephanes Schwester, die Königen von Mattschan hatte auf dem Todbette ihrem Vater dahin gebracht, daß er ihr mehrere Kostbarkeiten aus dem Kronschatze gab. Nach des Vaters Tode begehrt Stephan diese Kleinode von seiner Schwester zurück die aber küngnet sie erhalten zu haben, nicht ohne Verdacht daß sie von ihr in des Königs von Böhnen Verwahrung gegeben worden seyn, zu dem sie selbst flieht. beide Könige kommen Cunig Stephan Wegei mit geroßen Heeren an die Dorau, Rathgebor rathen auf schen flucht. beiden Seiten zu frieden und die Könige kommen, jeder blos von 12 Mann begleitet, auf einem Werder in der Doman zusammen. Stephen begehrt die Kleimede. Ottokar erwidert stolz: er habe sie nicht, sey aber bereit, ihm als Beweis der Freundschaft so viele und so kostbare zu schenken, den als die verlornen gewesen seyn mögen. Der Friede kommt durch Schiedsrichter zur Stand. las 89 und 90. Als er sein Heer aus einander gehen lassen will, hört er daß Philipp, mit Hilfe des unternen Probstes von Brim sich zum Herrn von Kärethen gemacht hat. Er bricht von Wien auf und zieht vor Laibach, nimmt des Feindes Schlüßer und straft die Abgefallenen. Philipp gibt mich, und es wird ihm verziehen, doch er muß aus dem Land. Cap. 91 und 92. Indesten kommt Nachricht, daß der König von Ungarn den Frieden gebrochen habe und in Östreich eingefallen seyn Ottokar biethet seine ganzen Macht auf. Es konnen die Steyrer unter Milot; die Kärnthen unter dem von Freid; der Schenk vom Hauspach mit dem Krainern. So zieht der König an die dorau. Zugleich ist er versehen Mit allem und darczu gehort, da man Perg mit stört drivach Chapzen und Mangen Ewenhoch auf Seidlen langen Rutten und Tümmerer, 113 38 Auch waz den Brucken bereit Über die der Tunan, weit die Prukken mußten allezeit Wol hundet Wegen tragen. Er stürmt und nimmt das Schloß von Prosburg cap. 93. Missenburg wird erobert. Altenburg belagirt. Schon rüsten sich die Steyrer zum Stürm, da ergeben sich die Ungarn und erhalten feinen Abzug. Kaum ist dieß geschehen, so erscheint der König von Ungarn mit seinen Heer Raz an Roz Sper an Szer, Nu chom an der Vart Türken, Weger, Zokel, Valben die begunden allenthalben die Terczschen umgeben Vizt daz sy sachen streben. Gegen zu viel schie Mit einem weißen Strich den panir, den Leben mit dem Pantel. Nu machen seyn sich schnel zu einer langen schar. Don reiter der König Ottoker hin, wo die Östreicher und Steyren Herre halten und mahnt sie, was es ihm nicht jetzt zu gedenken. wenn sie je Unbild oder Schaden von ihr empfangen, sonder tapfer zu streite; er wolle gut machen, wo er immer lonen. Wenn dem so ist, entgegent ihm Graf Heinrich von Phannberg, so gebt uns zurück was ihr von unser Burger besitzt, damit, falls wir erliegen, unsere Weiber und Künder nicht gar so großen Schaden tragen. aaß 94. Als es nun zur Schlacht kommen soll, bricht der König von Ungann schnell auf und zieht sich hinter die Rübung, eben als die Steyrer nach ihrem alten Recht den ersten Angriff machen wollen dießseichs Er bricht die Brücken ab. und als König Ottokar jenseits der Rübung sich lagert, zieht er sich noch tiefer ins Land, indem er zugleich die Brücken über alle Flüße abwerfen läßt. Ottokar kehrt, daher nach Preßburg zurück und belagert darauf Oedenburg das ihm übergeben wird, nachdem er 8 der Vornehmsten aus der Besatzung gefangen bekommen. caß 95 Ottolar belagert Velbach(Valbach.) Graf Heinrich von Gussing schickt seine 3 Söhne aus den König so lange, hinzuhalten, bis das Heer der Angarn zum Entsatz nahe Einer dieser Söhne, Graf Wban schickt einen Herold in Ottokars Lager und läßt den Tapfersten, oder auch wal zwei, zum Kampfte fordern auf den dritten Tag! namentlich aber den Grafen Heinrich von Phannburg da ist uns Winder von geseit Wie wol er dacz Salernet Rechten hab gelernet, Vnd auch den Paris. Anfangs will dieser die Ausforderung als einen Spott ablehnen doch an Jureden des Königs und der Herren, nimmt er den Kampf an Während der 3 Tage, die man unthätig wartet nicht das Entsetzheer der Ungarn. Stephan regt aber nicht des Lager seines Fendes anzugreifen, weil sie so gute Wacht pflegen u cap96. Nun läßt Graf Gban die Dämme durchstehen, so daß das ganzen lager unter Wasser steht und viele einkommen. Daaus nicht Ottokar vorwärts, bis nach Raab mit taub und Brand, 9 1 a 3. 39 da kommt als Vermittlere Stephans Schwaster, die Königin von Mattschar, Ottokars Schwiegermuthe. Alle die da ware die gelust, hört ich jehen, daz sy sein scholden sehen: Mann wie reich und edel sy war, Sy hat ein verichmag Irn bewut verschreizt, Vnd jr Wirdiheit ungenezt: Wan sei dische verleit der Mymne suesicheit, daz sey die Masse übergieng So sein der Zorn bevieng. So nam Sy leider lungel war, daz die Frawen werdent tra par, die sich mit Meine wellent Swerleichen gesellen, Und durch jr ungepit Sy hönent, damit Er sie sich lassen dürsten daz sy sind in den Getürsten, daz sy trinkent Wasser oder Pir So der Wein nicht chumpt gar schien. Ob man solche Guch der Kuniginne nicht jech die von Mattscharen hiez! Oder man er lieg durch des Königs Zorn Ich wenn, ez sey verloren. Wann do der ander Tag erschain Wid der König daz wart einaim daz er gen er wolt reiten, An denselben Zeiten do er danne reit der ward Mundleich gesait, daz sy Zucht phlegen da die frawen aus den Wegen daher farn welden. Als nun der König ins Lager zurückkommt. Nu Wera wir, Herre wer Manicher höher Herre sprach daz man dem König nicht nach Schrier. Ich wenn, er waz unerbert do der König sein gewert Nam durch das Heer, und sein fraw der Kunigin von Mattschan. do schray man immermehr an ja! Wo welt ihr die Frawen hin? den Ruef mit schal erhieben Die Schilt- Chnecht und Rieben Waz je da waz in allen strassen: Vnd nieß worts sey nicht vergassen. daz ich zu reden schwach. Chert dem Wort, die Rech Herfür die hindere Furchstab, Und wo doch der geht ab da seigt noch ein u dar, Und nempf dann rechte war Wie sy da wurd gehaißen. der König, über diese Beleidigung erzürnt, befiehlt seinem Marschall hinzugehen und jedem, der gerufen, an Hande abhauen zu lassen. Doch da sich dieser erkündigt 2 Akt Ladislus erscheit schien 1 Akt mit sein Muhe 2. Akt in Verkeite mit zwin früher bbeschuldigung Steyrer. Er durch Frieder Gottau . 40 kehrt er zurück und sagt dem König, wenn er seiner Befehl vollziehen wollte, würde er ein drittel aller Hande im Heer verlieren. Da lacht auch der König. die Königie vermittelt Frieden, ad 1271. Cp. 97. der König von tattschan, Bauder von Abtebars Gattin wird von er seiner Grafen erschlagen. Zugleich kommt die Nachricht von dem Tode König Stephans, dem sein Sohn Ladisla folgt. laß. 96. Der Bischof Friedrich von Salzburg ein Walhe, ab dem Chapitel erwählt Arhart von Rom zudruck. cap. 99. König Ottokar geht ihm entgegen und nimmt von ihm die Lehen, die die Herren von Östreich und Steier von Salzburg trugen! Alle Herren von Steiermark können dem König. den Hof zu machen, nur Seyfrind von Mernburg nicht, den eine Gliederkrankheit zurückhielt. Ottokar schöpfte uns diesen Ausbleiben Verdacht, und sobald er, unter immerwährenden festen und Gelagen, nach Prag zwückgekommniß, gibt er Wolfen von Durnholz heimlich den Befehl, den Mernberger mit List zu fangen. Das schickt den Ortolf von Windischgräz Wann do der Mernberiger ag Nach seiner pet sein Brot da pracht er jn in Not. Wann er je ob den Tische vieng. der König läßt ihn auf alle Art markern, um ein Geständ niß von ihm zu ergrüßen: wer in Kärnthen und Krain gegen den König serg. Er wird von Pferden geschleift und endlich an einem Galgen gebunden, die Füße zu ebenst des Haupt unter. Er bleibt, dabei, daß er von keiner Veratherei wisse. Endlich schlägt ein böhmischen Sappan unwillig, die Nacht bei ihm wachen zu müssen, mit einem Kolben ihm das Haupt ein. des Kunigs Wisserend Erlauet und erhal zu alle Land überall, daz er sein hernach entgelt der Kunig ward so pald Auf ungnete ding, daz je gut Geling 5 Von Got soll wesen herr. Op. 100. Unordnung in der sowohl Deutschland als die ästreichischen Lande waren Veczt, daz dez wolt gerühm Got der Ain und drey, doch der Prophozey 1 Erfüllt werden sollt daz der Reichs Adler wolt In des Leben Stest eisten Die Phaffen die das westen, die Heten der Wan daz Weissagen wer getan Böhmischen Aus den Polanischen? Kunig Wenn der Lee war so frunig, der mit dem zwischelischen Zagel daz er wag der Tager hagel Und aller seiner Weint zu J. N. 83417 4. die wurden dikch von jm gepeint. die weil jm waz mit helfe seel Von Steyr, daz Pantel Und von Oesterreich der weiße strichdie weil strebt der leb für sich Wenn er wolt zuvor daz zu nichts arigs gewar Ringt er die gesellschaft verlag Aller erst man der Chag daz derselben leben Graft lag an der gesellschaft Von Steyr und von Oesterreich: Wann er ist wissendleich daz zu chamer Zeit Neder vordes noch seit die Johannischen Kunig Werden yn so freung daz ja daz war emplaunden daz se nach fremden Launden Mit dem Swert rungen e Rol hat betrungen Kunig Vengla mit Chlamem Her Chrabat und Judmer Aber nicht mit dem Schat Er wah so gar ault dach ers überchor mit gut Zwen Ritter fruet Volhulfen zu der seit Herr Wunschof und Herr Hechtscheit Es war von jm unerstritten th die Plaffen scholden han gepiten Sie versuemen sich's nicht par do sy sagten daz. daz der Propherzei daz Reichs Wal frei dem König von Pehain meint: Wann do sich veraint daz Reichs Adlar, Welhen End er chert oder war, Zu Gemach und zu Stest In durcht, daz jm aller pest Zu beleiben wer Pey Graf Vlreichen? dem Habspurger. 2 Rudolphen. der wag so gar kekch, din Vnd ganzer Manheit ein Rekch, daz dem Adlar gehann Er belib aue scham Pey seinem Leben rot der seinte seint den weißen pracht in Not. Ne und wann daz geschach daz sage ich erit hernach, So ich pring unter doch den Adler zu Gemach, der da noch fleugt weitlog. Wie nach Konrads Tod der Pabst nicht will, daß einer aus Kaiser Friedrichs Geschlecht den deutschen Thron besteige. Wie einige Fürsten für Böhmen waren Marigraf Ott mit seiner wal Gehal gen Johann Wann er wag sein Ohnen, Und der von Maincz alsam. Endlich wird der Landgraf von Thuringen gewählt, der aber schon alt war und bald stirbt. 2 Akt erzählt 8 late ahl 42 cuß. 101, 102. 105 Hieraus machen einige Fürsten dem reichen Grafen vorHaineberg. Hofnung auf die Krone, nachdem er aber durch Geschenke beinahe arm geworden denkt Niemand mehr an ihn. darauf kennen die Fürsten vor Frankfurt zusammen und wohlen, Wilhelm Grafen von Halland. die Frankfurter verschließen ihm ihre Stadt. Als er diese nun, vereint mit den Wahlfürsten belagert, wird er durch einen Schuß aus der Stadt getödtet. Die Cherfinst gehen drauf ausmnander der Pfalzgraf am Rhein Deckt sich! daz daz heilig Grab An genieg und au gab Niemant gern hat in hut. 2 Er und die drei Churfürsten von Köle. Trier und Sachsen wahlen, gegen großes Geld den Bruder des Königs von England. Die anderen drei, nachdem sie lange in Zweifel gewesen, biethen die Krone dem Grafen von Lastel Bruder des Königs von Sispani. der Bruder des Königs von England hatte geglaubt einstimnig gewählt werden zu seyn. durch die Leute, die das Vorstechungs geld aus England nach Deutschland bringen, erführt er die entgegengesetzten Wahl der 3 andere Churfürsten, de schickt er von neuem Geld um auch diese zu gewirmen. dasselbe thut der Kastilier zur Bestechung seiner Gegen, So wird ein schändliches Handel von beiden Seiten getrieben Pfalzgrof Ludwig allein empfing auf sein Teil an vierzig. tausend Marke aaß. 104. der Pabst der der Christenheit, schlag mit Rüchtiheit, ward hoch erzürnt, als er hört: daz die drey samt den Vern Dem Reich taten zu gewär, So daz sy warn Chamirer des heiligen Reichs. Er gepot ja geleichs den Pfaffen bei jrn ambt, daz sy daz wurden nicht verdampst Und bey dem Pan den layen dah sy solich zweyen Prechten an ein Ginung da erschrecken die Churfürsten, gabe aber doch das empfangen Geld nicht zurück. Jedoch kamen sie, bei Frankfurt zusammen um zur Wohl eines neuen Königs zu schreiten cap τος und 100 bei Franksturt liegen die Wahlfürsten über 6 Wochen, uneinigen zwischen dem Englände und Kastilianer, König Ottokar und den schickt hin den Bischof Wernhart von Senau, und den Meister, von Mauerperg, Konthur in Östreich, nebst noch zwei Tod l edes Reichstägert. Layen. Der Churfürst von Mannz versichert dem Sekkauer komm ein daß sein Herr gewiß die deutsche Krone erhalten nieder 1661. und dieser sendet den Meister von Mauerperg mit der Nachricht nach Böhmen. Endlich übertragen die Wahlfürsten, da sie nicht nenig werden konnen alle ihre Stimmen den Pfalzgrafen und der ruft Rudolfen von Habsburg zum König der deutschen aus. Pey dem Har, ob dem Orn Nam sich Pischof Mernhart: O daz ich ve geporen wart! Herrn von Mayenz, wie habt jr a 5 rund m 45 Also gewäre an mir daz ich han Poten für gesant dem Kunig aus Pehainlannt Im sey daz Reich gegeben? der Pfalzgrof schickt den Reichsmanschall mit dem Reihs, panier zu Rudelfen der eben gegen Basel im Felde leg. Wann er die sich nicht pevillen Wer aber seinen willen der seinen icht enpaig, der munst yins gelten Got waiz. caß 107 die Gesandten der Fürsten von England und Kastilien Jahre nach Hause, indem sie sagen: Gelückh daz ist schnibel Und doch so syeibel nicht, Mein Herre, daz von schulden geh gicht Wie et nicht bey ym ist belieben Er ist doch den zugeschicken. die der enphangen habent sein Get. Freude im Lande über die Wahl Rudolfs von Habsburg Zwar ez chom von Get der daz Graf Ruedolf wird erwelt: Mann man in acht und zebt, daz er von Tegenten war volkom Er hat sich damit für genom daz er waz mild genug. Zu Verleug wirzig und schlung Mändleich in herten Freisen Die Schermer Wittib und Weisen Gut und gemeiner Richter. Auch gich ich, daz er wer An Trewen fest und ganz Warheit aller Tugent ain Chräni Seinem haubt, obt Peschaidenheit ja lobt Zu stetem in Gesind den sünften gut, den übeln sind Erparung aber die man sol Weib und Pfaffen hiet er wol Vnd ert er, daz waz Ritterleich Von seinem wankern Weibe hat er 3 Söhne und u TitterAls der Reichsmarschall ihm die Nachricht seiner Erhebung bringt, bekennt er bescheidentlich so viel Ehre nicht zu ern dienen doch pit ich Got, daz er den Syn Von seinen genaden mir geb daz ich so bey dem Reich leb daz ez ym sey genem: Ob Ichst daz Reichs nicht mein Zwar daz wer misßetan; Wieviel Got hren breu zeit dem Man der sol er sich dunkchen wert Welcher Pidermann nicht freu gort daz ist ein Mißßerend, Haib und Gelukch mir send der mir die Ern geben hat. cap. 106. der neue König führt mit großen Gefolg, an das sich auch seine Frau anschließt, nach Achen, dort wird er geselbt und gekränkt, verleicht die Lehen und spricht Recht, and 1274 Worten Rudolft 3 Akt. 5 Akt zähl 3 Akt erzählt Derüber hättet Getokar. Pfaßten kün 44. caß. 109 Kaufleute und Bürger klagen ihm die Ansicherheit aus Straßen und des Gewerbes und Eigenthums überhaupt, Nach Rath der Fürsten schreibt er einer Tag nach Nurnburg auf aus, auf Martinstag, dort wird der Landfrieder geboten. Er vermält zwei seiner Tichtes an dem Pfelz grafen und an dem Herzog von Sachsen. Der König von Böhmen und der Herzog Heinrich von Baiern, obschen geladen, erscheinen zu Nurnburg nicht. Es wird daher über 12 Wochen ein neuer Tag nach Würzburg ausgeschrieben. Unterdeßen weis Rudelf in den Städten umher und spricht Recht. cas. 116. Auf dem Tag zu Wirzburg finden sich der König von Bühmen und der Herzog von Bauern abermals nicht ein. Es wird daher auf Sonnenwende nach Augsberg ein dritter Tag ausgeschriebe Unterdessen führt Rudels frert, den Landfrieden zu befüstigen, indem er allers neue Zoll und Geleit aufhabt. Nach Wegburg kam auch ein Kardial vom Pabst gesendet, der den König grüßt ihn zu einem Kreuzzug und vorher zu einer Zusammentnußt mit dem Pabste nach Lausanne auffordert. cep. 11. Rudolf. empfängt den Kerdinal freundlich.- schreibt ein Comidlium nach Verzburg aus, wo er der Geistlichkeit die Geseinungen des Pabstes zu wissen macht, und sie auf die Ankunft des Pabstes vorbereitet. Auch nach Augsburg kommen die beiden ungehorsamen Fürsten nicht, jedoch erscheint statt des Königs von Böhnen, Bischof Wernhart von Sekkau und der Probst von Otting statt des Baierherzogs. e ap. 112 Die Bischof von Sekkau hält eine tateinische Rede, Alle der sein Red forten die jahren, er hat von Gats Gunst Zu großßen Wiezen und Chunst Ain Zung, den war seell. Raid und syeibel Munst sein Rede wesen Er, hat dacz Paden gelesen daz Decretal und daz Decret. In dieser Rede beklagt er sich über des Verfahren des Churfürsten von Mannz und ficht die Gültigkeit von Rulolfs Wahl an, als weil dieser damals im Bann gewesen. Der König verweist ihm vor allem, daß er gegen allen Brauch vor einem deutschen Fürstentage lateinisch gesprochen. Dann erklärt er den Fürsten dessen Anschuldigungen. Diese besonders der Pfalzgraf, sind darüber so erzürnt, daß sie des Gesandten Tod begehren. Rudolf schickt ihn aber unangetastet fort, und läßt ihn sogar sich selbst die Geleitsmänner wählen, die sich der schlaue Sekkauer gerade unterr seiner unfrigsten Gegnern aussucht überzeugt, daß gerade diese die, welche ein Verdacht am ersten treffen könnte, am wenigsten suchen würden ihm zu schaden, ihrer Ehre wegen. cap. 113. Nach Beendigung des Tages geht Rudolf nach Aben, schickt aber den Burggrafen von Sturnberg an Ottokar, der ihn mahnen soll, was er widerrichtlich vom Reich besüße, das Östreich und Steier, in Güte zurückzugeben, auch ihn zu bedeuten daß er seines Reichsantes als Scheeck) verlustig erklärt zu J. N. 82417 6. 2 Akt 2 Akt 241 48. worden sey, weil er zu dreienmalen nicht erschienen es zu verwalten. Der Burggraf findet ihn zu Wien. daß 11. der Burggraf fordert den König auf, Östreich, Steiermark auch Kärethen und Kram zurückgegeben, die sie Reichslechen seyen, und daher auch schon von Friedrich II als solche durch Statthalter regiert wurde, So daz sy Ewr nicht sind: Nu scholt jr an dederwind den Laund er verliesen dann daz Reichs Held verchiesen: Auch hiez man Er seyen daz die Fürsten fer von Er schlagen, daz jr das Reich versprechet So daz jr nicht emphahnt Ewr Lannd und Err Chron. Der König sprach: Haist schon die Fürsten und den König vorn Ich bin nu wol chomen zu den jarn, daz ich mich versinne Auf Flust und auf Gewinne Der Wodrung ist ein tail zu vil Wenn ich sol, so wil Ich Er gern wissen lann, Wag Rechtens er ich han Auf alle dieser Laund den jr mir vor habt genannt. Es ist wissennleich daz mir auf Oesterreich Mein Fran den Kumgie Margrat den Recht, den sie darauf het Vor Pfeffen und vor Layen gab: So sag ich Er daz erhab Wie mir ward Steyr unterkan Mit meiner Haut ich das han den Lügern ab erstritten Vnd han darumb erliten Männig Angst und Not: Veb Chernden, als er mir empot daz ist wissenleich, daz mein Oheim Herzog Vlreich, Vnd sein Vater Herzog Pernhart mit mer daz überein ward daz mir mit Handvesten Nach Rat der allerpesten die darcze Kunden Mit einander vas verpunden Welher ander vas paiden Ab der Welt mußt scheiden Und nicht Eriben liegt So solt der ander den Gemehr Haben seiner Laund Vnd waz man erhannd dah sein wern gewesen die Hantvest lag ich lesen Her Purggraf ob er welt. Nai, Herre, waz nur gevelt daz gevelt leicht dem König nicht davon das lesen wer einricht daz man hie tat zu Wienne So sprecht er von dem Dienne daz ich den Reich von solt, Ob ich nach solcher Rede wolt 12 Ott. dem König nach reiten daz er in so churczen Zeiten Meiner Lannt an mich gert Zwar so war ich vil wol wart Waz mir von jm Siech dacz Sraben geschech oder bei den Rein Ich wil hie heim sein Vnd der Mer ich zu Wienne paiten Wil ich aber hing Prag reiten daz tun ich aus sorig Manige Red charig Hört man von zu paiden der Kunig den Bonst scheiden Pegund mit schnuphen, der Kund zu mit glimphen der Purgraf antwerten wol. der Kunig sprach: Zwar das sol Nicht rewen unser lange twal, Die wir haten mit der Wal Seind das die Chur- Herren An gewalt und an Eren Mich und von Engellant den Kunig Mit diesem Held fruung Habent perverpeßert an dem Reich. Vor Sturmberig Herr Hainreich caß 115 Sprach: Herre: Ich war der Pet daz Erch sunder spot daz Reich ward angesuncht 46 Und daz ja sein nicht gernecht Zu derselben Zeit. der König sprach: So hiet ich seit daz Reich genommen gern. Rain, er murst sein enpern der von Nurüberig sprach Furbaz und noch geschach den Abel und den Verzucht daz jr mit Griniß angenucht den von Merüberig hießt tötten Und so maniger Marter notten Und wert jes, Herr Stero gewesen Er solt dennoch sein genesen: Auch wird den Fürsten Gund getan Ir hat zwei loch Man In amen dern heißen prennen der hört ich amen nennen Ich wenn der Meystaner daz ward den Fürsten sier: Sy jahen, die Herren mürsten sein In Sraben und pey dem Rein Sicher solcher serigen purd Ob gemand pesait werd In Ewr Kamer pey der Nacht Vnd mit lügen werden pracht I. Err Wegrad daz war ein großer schad daz man den darumder Recht Und an alle Recht Liest selher Marter tod ligen, Als wacken die Heiligen Rieb daz Himelreich erliten zun J. N. 824. 17 7. die Fürsten wäre in den Siter, Vnd jehent noch entragen Es hab's seid nie gerawen Wad möcht mit Euch daz Reich Alle Tag tegleich Ein kannt han erworben Es munst Ewr dariben, Vnd jr sein hinwider. Der König der sich eider daz Haubt jen zu tale seich, lang sag er und frauch, In durcht daz ein Vefung daz der Pargraf gerag Seiner Misßetat so vil. Er sprach, Herr Kunig, ich wil Mit Erlaub hann ichern Waz erpiel Ir meinem Herrn, Cap 118 Der König Zoreichleich sprach: Ich geh gich der noch daz ich er gach, Als ich noch han gehört So beleib ich noch vngestört Von Ewrin Herrn, dunkcht mich, Mein Gewalt hat so weiten strich Besloßen und befangen daz er wirt emphangen Also Hermann hinaz Prandieß, Wenn er durch Gemezt Für Wienne schumpf von hinz Pray: Ich war ein verdorben Zag 47 Wann ich jm zwei solche Land durch Erricht hinz Straben sannt Also besterreich und Steyr Er sol e manig Geyr 1 Exzens werden gefrert r er mirs ab erdrert, oder halt an bewing: Er went, jm geling Als an den von Pasel Ich han gedacht zu Nasel Diese Lann zu behalten Wer der für mich wel walten Und werden nein Nachparr Zwar den wird das war. Manigen Ein er der sieur. der Margraf von danie für Und sagt dem König Rurdolf, Wie gar der Johannisch Wols fraydig und Obel wer. Chunig Ruedolfen war nicht gach. Er nam ym der weil. Wann er wirt mit Eyl Manig ding pracht unwicht. Er trost sich der Zuversicht Und der großen freientschaft die der Pabst mit steter Chraßt Zu ym hat und trug. der Pabst hält ein Coniline zu Ludowidcup. 117. Tartren Auf dem Korailinm erscheinen. Gesandte des Königs der Trankren 8 Abt inicht 48 die dessen Bereitwilligkeit erklaren, den Gristlichen Glau ben anzunehmen. Missionur werden dahin gesantder Pabst schreibt auf 6 Jahre einen Zehnten auf alle geistliche Güte aus, um die Kosten des von König Rudels zu unternehmenden Kreuzzuges davor zu bestreiten. Eine Seuche bricht zu Ludori, aus, ob6 Prälaten sterben da für der Pabst hinig Losen. cup. 118. In losen, begegenen sich Rudolf und der Pabst. Dieser erklärt sich bereit, ihm die Kaiserkroen zu geben. Rudels lehrt es aber ab, da er wohl wisse, daß man nur mit großer Herrsmacht und unter stetere Streit nach Rom fahren könne. Erst dann wenn die in Toskann und Lonlander ihm und dem Reich willig seyn würden wolle er hin ziehen. Doge di der Pabst bewegt ihm, eine seiner Tochter dem Sohn des Karloten, dem jenne Sizilien verlieh, zum Weile zu geben. Ob sich der Kunig daz verzeih An des Reichs statt dez wird von nur ein Plat Gelegt für dem Mund Wann er ist mir unschund Rudolf zieht wieder an den Thein und beräth sich mit de Fürsten wegen seiner fahrt nach Italien, die sagen, es wäre vor allem nöthig, daß der Baierherzog ihm den Zug durch sein Land verzorme. Dieser letztere verbindert sich mit Ottokar aus Has gegen seinen eigenen Bruder, den Pfalzgrafen. Der es mit Rudolf hielt. Es entsteht Krieg zwischen den Brüdern. Mehrern Fürsten nehmen sich der Sache an, und Ottokar muß nach Hause kehren. Da entbrennt wo in Zorn gegen Rudels und entbiethet Herrn Mozlot, seinen Haue keann in seine Besitzung in Steyen dem Erbischof von Salzburg ins Land zu fallen. darum, daß dieser dem König Rudolch treu und er. geben war Cap. 120. Seylot nicht dem Bischof die Stadt Freisach, und thut ihr durch taub und Brand an 40000 Mark Schaden. Hört, waz der von Johann peging Vegefungen Archwan Er gen dem Kanntvolch gewann. Vnd auch hinz den Herren Er vericht, das sy ihern An dem von Rom walten Er west wol daz sy dolten Maniger heunde zein Von Hin und so den sein die Hantlert hie wäre. den Herren legt er besatzungen in die Burger, die alle mit gleicher Überlas plagen, sowohl dir gegen den König sind, als die es gut mit ihm meinen. Die Rechte, deren Bewahrung er versprochen hatte, als er man ihm Östorich gab, und er Steyer von den Ungern gewann; brach er, wie es ihn gutdünkten 2 Ali 13. 8 1265 5. N. 61 1222. zur J. N. 82417 8. 3. Alt. 49 Waz jen davon gutes chom daz wart er wol jenen Er ward wankchel vnd ensteter Synnen daz möcht von Ryemant wol getragen Hartnid von Wildon, auf den der König erzürnt ist ne Hornek weiß nicht wußhalb- entflieht zu König Rudolf und fordert diesen auf, die Östreichischen Lande wieder aus Reich zu bringen. Herr. Er mag nicht mißlingen Ob jes fleichleichen tut Seint so dinsthaften Mut daz kanntwolch hat zu Euch. e Ir bedurfft nicht großer Macht Zu den, die jr dort vindet der Kunig sprach, ich tun gern Was dem Reich mucz ist, Paide nu vnd zu aller Frist. cup. 121. Mie ist nicht wol behannt Ob gemant her bey jm sannt dem König Brief von Handvest; Ob aber ichs wol west, So wird er doch von mir verdagt. Auch flehen noch zu Rudolfen der von Welferge Wolfgen. strrf und zwei anderen Ritter Sy forichten des Königs Gech Vnd seinen grimmigen Mut. Er gepot bes Leib und Gut Auf allen wegen und straßen da selt man syemant laßen Er riet, oder er gieng daz man sein du rieng Vnd ja besucht bey der stund Vnd bey wein mans vund Brief und war dazu töcht da man an gepriesen möcht fremde Potschaft in das Lannd die Poten solt man so zehand Henkchen oder radbrechen Sunst gegund er sich rechen. Cup. 122 Als der König von Böhmen nun der geheimen Einverständniß mit König Rudels gewahr wird, nahm er Geißel von den Vornehmsten im Lande In solchen serigen munst man leben Die Geisel innest man auch geben da waz dhain rat Wann er der Kinnig gepoten hat. Wer da nicht Sinst hat der erwarib chawin mit get daz man sein Tochter nam zu phant. die Geißel werden alle auf sicheren Vesten nach Böhmen gesannt die Sonr und die Kund Lait Steyr vnd Oesterreich Chrain und Kürnden geleich: da wird das Volkch verheit In sicher großer Zagheit 50 daz sy an fremden werden kränkch daz sein Gewert macht so lankch Kunig Ruedels hereider der richtet erst in Schwaben und Elsaß seine Sachen, dann schifft er mit großer Ritterschaft die donau herunter. Cap 123. Chunig fundels der Herrn 1. Fröleichen für her zu talt Groz waz der seine schal. Bu Als er bis Passau kömmt, reut es den Baierherzog, daß er ihn so weit ziehen gelassen, und er wehrt ihm die Winterfahrt. König Rudolf es geht aus Land und schickt Boten an den Herzog der großes Geld von König Ottolar empfangen hat. Die Beten stellen dem Herzog vor, wie ihm das Reichs Hulden nutzer seyen, als alles was ihm die Böhmen versprochen. Sein Vertrag mit König Rudolf sey so neu, daß er ihn ohne großen Schaden seiner Ehre nicht brechen könne. Was Ottokar ihm zugesagt das will man dem Herzog gleichfalls durch Handvesten versicheren. Da bewilligt er dem durchzur und Rudolf kommt mit Ragert seinem Herr vor Wien, das er besetzte cap. 124. Eh noch Rudolf zum Reich gekommen war, hatte er seinen Sohn Albrecht mit der Elsbeth, Tochter des Grafen Meinhart von Tiral verlabt. Nach Rudolfs Erhebung glaubt Mainchert es wende diesen des gegebenen Wortes rennen; Rudels aber sprech! Nie Kunig so hoher ward, Im sol Graf Mainhart Ze Herzrat mit versinahen Er vollzieht die Ehe und trägt Graf Meinharten die Statt, falterschaft von Kärethen, von des Reichs wegen, auf Ganz Körethen ergibt sich dem Grafen und schwört dem Rünch: die böhmischen Haupfleute fliehen. drauf wendet sich Graf Manchert nach Steiermark Er legt sich vor Gräz. Da kommt Hertnid von Wildon mit der Nachricht, daß König Rudels in Wien angekommen sey. Judenburg wird eingenommen, die Stadt Gräz zögert sich zu ergeben. Sie waren dem König von Bohmen hald und wollten erst zusehen, wa an wen sich die Edlen wenden würden, Indeß gewinnt dietmar aus der Geyll das Haus zu Wasserburg, dem Bischof Wernhart gehörig, seinem argen friede. Eben diese Feindschaft bewirkte hauptsächlich, daß er Rudelfen anhieng, da er wohl wußte, mit Wernherts Genst auch die Ottokars verloren zu haben, der ihm vor allen zugethan wer. Dietrich von Brichs lesetzt Neumarkt, Hartlieb der Johannen muß daraus abziehen. Elen so jagt man den Burggrafen Jungreich aus Offenberg, und den Burg. grafen Seuchwück uns Kaiserberg. Aus Expenstein muß ein Johann, Herr Hermann entweichen. Keinen böhmischen Bergrafen dieß der König im ganzen Ensthal. Recht als die Payr Wurgt in dem Akchir; Also welt der König Otalther Sein. Jehann hie pflanzen. An Swert und an Langen Würden sy vertriben seit Von Wildon Herr Hertnen dar Nein Wildon gewan da mit hieb er das ding an. 3 Akit. erzähl 28 zu J. N. 82417 9. 51 Sein Bruder, Herr Herraut geht vor Lopenstim und da er 17 von der Besatzung außer der Burg gefangen nimmt, muß der Burggraf Herr Herman sie übergeben. Er erhält Abzug Waz Herrn in dem Land ware darczu Arm und Reich die gegenden stetigleich Paide spat und frue Sich bereiten darczu daz sey wern geholften Von Rom Kunig Rudolfen. cinp. 125. Nun ergeben sich die Gräzer an Graf Mancharten. früher schon war der Böhmische Humpf man Milota abgezogen und nach Mahren gegangen, weil er wohl wußte daß, wenn er gefangen würde sein ein seherer Tod von den aufgebrachten Landleuten warte. Alles was im Land wahrhaft ist, zieht mit Graf Mancharten, dem König Rudolf zu, der vor Wien lag. Man hält einen Rath, und schickt denn abgeordnete an die Winner, die ihnen bedeuten mußten: sie sehen wohl selbst des Königs Macht, wenn sie widerstünden, so gern er sie auch schonen wollte, müßte er doch geschehen lassen, daß ihre Weingarten ausgerottet würden und ihnen sonst noch manches Able geschehe. In der Stadt hält es Herr Paltram mit dem König Ottokar der schlag auch solcher Macht daz er daz wenn wolt daz da Niemant solt Wider sein willen streben. der läßt alles zum Widerstand rüsten, die donauufer befestigen in der Stadt die Strassen verrammeln und ab graben. die den Reich hold waren, setzten den Pöbel auf eiferten gegen Herrn Paltram und die gegenden reiczen den Povel, Waz Herr Paltram mit dem Hovel das dinkch wolt seeyden, doch wolten sy nicht leiden: Sy sagten im für den Mund Ob er nicht in Churzer stund daz dings schief ein End, daz er ja dann aus seiner Hend Ir Natdurft zu stat zug, Anders er sich selbst trug: Mann er sy walten verderben Sy lernten zu er sterben Und sein Geflecht dazu. luß. 126. Endlich nach 3 Tagen und Nachten, die Paltram sieht daß er dem Hausen nicht wiederstehen kann, werden Rathsmänner an. König Rudolf geschickt, die ihm die Stadt unterwerfen, auf die Bedingung, daß er ihn alten Rechte und Freiheiten bestättige. die Minner leisten dem König Rudels den Eind, so auch die Herren von Steyer, Östreich, Kärnthen, und Kräu. 344t g 52 Wol ward emphangen hinz Wiene Der Kunig und die Kunigin die Wie Winner prachten jn zu Myen Manig erber Brisant. Kunig Ruedolf aller erst bevaut daz sich freit sein Gemüte Wieviel man im Gute Von den Landen hat gesait daz vand er nu die warheit. Der das ganze Land folzt dem Beispiel von Wien. Der König Rudols zeigt allenthalben seinen Geist, seine Mild, seine Rechtlichkeit Bischof Praun, der Haupfmann gewesen war in Wien wird zur nach Hause gesendet, und man tragt ihm auf, Ottokarn zum Frieden zu rathen. Was nütze es ihn gegen das Reich zu streiten? Stirbt König Rudolf so kömmt auf ihn ein Anderen, den er wieder bestreiten muß. Juden sey er ja doch dienstes an das Reich gebunden. Cap 127. Vorzüglich waren es der von Mainz und der Bischof Churat von Freising, die dem König Ottokar Nachgiebigkeit anrathen ließen. Als Bischof Praum von Oleig den König dorf fand er ihn tobend vor Zorn. Da sagt er ihm, wie alle seinen Freunde ihm zur Güte riethen, und wie er selbst als sein Rath und als Priester verbunden die Wahrheit zu sagen. mir gleiches rathen könne. Wenn er fortführe dem Reich entgegen zu seyn, so würden noch seine Nachkommen die üblen folgen dessen zu tragen haben. Do der König hat vernommen, daz er jm zu der Suen riet In Zarn er von jen schied Im ward als eigenach daz er den Pischof eymer sach In dein ganzzen Tagen. Aller erst pegund er nach zu fragen Wid hiez zu gewinnen Wir sprach: Herr Pischof, und hab jr Sinnen do jr nur riet zu tun Mit King Ruedolfen Suen der mich an Recht hat entwert Meiner Land vnd behert An Ned und an Recht? Der Bischof erinnert ihn, wie dudolf ihn zuerst nach Nürnberg geladen, wo der Sekkauer mit List den König hinhalten wollte. Wie drauf der Nürnberger mit freundlichen bitten geschickt worden, aber nichts erlangt habe, als Zorn und Trotz. do tet er, daz er hat gesworen, daz Reich zu mern. der entgegnet Ottokar. Welt er daz nicht gern den von Frankreich der da vor hat dem Reich daz Künigreich zu Krel. Mir hat Kinig Karel den widerslag erlaubt, Ich hin an Recht perarbt Vnd gestozzen von mein Launden. zu J. N. 82417 10 55 daz mus ich an jm wunden, oder ez mus mir an das Leben gan. der Bischof versichert. Niemanden werde dieser Entschluß des Königs gefallen. Kunig Ruedolf, der Held paldt Ist ein Mann in der gestalt, vnd jm nu angesigt. So daz er anderligt, So wird aber nun ander Kunig, Ist der pider, und frunnig der let Euch das sein nicht: Ist aber, daz das geschicht, daz jr den Sig verliefet. Vnd das Leben verschieset. So gedeichent Ewre land In der Sraben hann Vnd wird vertilgt. Er Nam. Aller erst der König erhan, daz haubt jm da eider seig Lang sag er und swaig, Vnd da er wider auf sach Zu dem Pischof er sprach: Herr, ich wil Erch volgen Wie ser ich pie erpolgen, daz wil ich laßen barn Wert jr mich daran geware daz die Suen also geschoch, daz man mir Er daran jech. cap. 128 Bischof Braun weitet nach Wien und schließt für Ottokaren einen Frieden mit König Rudolf. cop. 129. der Bischof von Bauberg und Graf Heinrich von Murnberg bereden Ottokaren von Prag nach Brunn zu gehen. Der Bischof Braun rinter ab und zu. Endlich willigt Ottobar ein nach Wien zu gehen. Vorerst gibt er die steischen Geißeln los. Als er bei Newüburg(Kornenbur/ üer die Donau setzt, sicht ur am anderen Ufer die Steyren im Gefolge Rudelss, geführt von ihrem Marschall, Hartend von Wildon, der zunächst an Rudolfen reitet. Zugleich Heinrich von Pfeenberg, den Alten von Pettau Okt. von Lichtenstein, den Stubenberger und Chol von Seldenhofen. met alle mit mehr als doppelt so sterken Gefolge. als sie sonst zu Ottokars Dienst aufbrachten. der Kunig sprach: ich gelaub wol Er sey danz Steyr herr Von gutes Wetter sterr die leit herfür grochen Mit den Maurochen Vnd an dem Pawin gewachsen. Bischof Fraum entgegent ihm: Ihr sollt missen, das sie sich eures Dienstes nie recht beflißen haben. das machte ihr großer Haße Wer mit ihnen wohl handeln will muß ihnen halten was er versprechen hat und vor allen nicht fremde Herrn ihnen auf den Hals setzen. Wer zu wil verchern Ir alter Recht die je habent gemacht stecht die Fürsten pider und welcher von Steyr Margraf Ottalcher 18 Seit. Vnd Herzog Lerpolt! den werden sy eymer held, Auch wird der diest eymer gut An willigen Mut: Vnd daz daz war sey Her König, doch prünst dabey daz sy habent verstozzen Einen König so mechtig und grophen Und sich darumb habent verzigen Ir Kind, die hie gewangen liegen. darczu leibst und Guts Ir wart wäre zornigen deutes Wann ich Er vorseit Von diesen dingen die warheit Und die ganzen flicht. So gelaubt ge mir sein nicht Nu srecht secht ir seins erfüllen. der König führt über die darau und wird mit großen Gedrung in Wien empfangen. cup. 130. für Es wird ein Tag gehalten in Wien. Dein König Rudolf "an der Wand, saßen: Herzog Ludwig von der Pfalz, der von Mainz, an Wien reich. Bisches Friedrich von Salzburg, Bischof Berchtold von Bamberg, Burggraf Heinrich von Stürmberg, Bischof Chunrat von Freising, des von Basel, der von Hochendoch und manig ander Graf hoch. Bein König von Böhmen Bischof Praum von Olenütz, der Konnteir von unser Frauen, Herzog Heinrich von Brustlau, der Margraf mit dem Pheil des Kings vat der Prebst von Wischerat und manch Johannischen Seppan. Es ward nicht lang geredet 54 weil die Sache schon durch früheren Verhandlungen is Neine gebracht worden war. da das Gesprech ein End hat, dir wird daz Gedrang groß do man den Fürsten Zagheit ploz Sach aber den Soller gen, Vnd für den König Ruedolfen sten der sag stil an seiner stat. Mit fleizz er ja pat daz er jm lich gutleich Waz er hat von dem Reich. Wez er daran gort daz wart er gewert. Knierunde auf einem Knie Mit dem Zepter er euchte Von des Reichs heende schöne des Kunigreich und die Chrone Und die Margrafschaft von Merchern. Cup. 131. König Ottokar muß 2 Eide leisten, die der Pfalzgraf ihm stellt. Zuerst den gewöhnlichen bei der Lehmesverlieching, dann noch einen auf Haltung der Feindens verträge. Er verspricht alles herauszugeben, was er von Reich hatt und die Geißel losgelassen, das geschach zu Wien an St. Elsbet Tag! Unmittelbar nach der Handlung weiß der König Ottokar von Wien ab und ohne sich in Maunburg wo ihm Herberge bestellt war, über Nacht aufgehalten geht er in sein Land zurück. Schon nach einem Jahre sagt man, der Böhmen habe den Vertrag gebrechen aber die Fürsten vermitteln wieden alles. Ein ganzes Jahr brachte er aber in Mähren zu, ohne Prag und seinen 15 8 Kitth zu J. N. 82417 je 1. Akt 26 55 Gemahlin zu sehen. Cap. 132. Als er nun nach Hause kehrt, empfängt ihn seine Gemahlin mit schneden Worten: Wech, daß ihr je in solchen Ehreen wart. Da ihr nun zum Herrn genommen habt den Habsburger. Die Kron die ihr mir gabt, ist mir seitdem zur Last. Euch ist recht geschehen, wie man von deren Maidthier sagt. Wenn das den Wolf von verren senitt wert es laut und schlägt aus hinten und vorn, doch wenn e er herankommt entflieht und läßt sich zermißen ohne Gegenwehr. Wärt ihr doch lieber zu ihm gegangen nach Augsbung, als daß ihr ihm die Knie gebriegt habt in nurden eigenen Land. Er wird euch richt verzeihen, daß ihr dort versäumt ihm den Wein zu schenken, da ihr ihn seitdem so herrlich empfangen. Die Schwaben mögen sich wohl rühmen, daß sie mit wenig Schwertstreichen den zur Jagheit gebracht haben, vor dem der Ungern ganze Macht so schmählich zu Schanden geworden ist. Obvel ich nur ein Weib bin, hättet ihr gehabt meinen Sinn, so hr rär manche drohende unterlassen worden, die da im Jagenwert des von Nurnburg gethan wird, da das Handeln fehlte das auf drohen folgen soll. Gesinnig ich mich und gerückch mich wohl, sagt des Sprichwert, und König Rudolf hat den Sinn davon eingesehen. Hättet ihr ihm begegnet, da er sich schniegend, herabzog, er wäre nie z dazu gekommen sich jetzt zu recken, so daß ihm jetzt alles dient von der Choneyl bis an die Tey, da ihm nun Östreich denn und Steyer und Kärethen und Krein, so seh ich es mich kommen daß man die Böhmen aus ihrem eigenen Lander treibt und sie als Fremdlinge in den Herbergen liegen werden. De wart dem Künig so zorn daz von ym gie ein Tunst Als aus einer Chol= Prunst, Caß. 133. Trakchen Weiz er auf sach, Ge Zu der Knnigin er do sprach: Zwar jr Velentin. Waz ich nach Erorm Sin Tun, oder nicht tun sol, das reget mir eymer wol u Seit aber jr so ser ringt darnach, daz jr mich pringt. In deur von in arbeit, So wird dem König widerseit Paide Frid und Suen, daz wil ich zu lend tuen, Vnd mir selben zu schand. de wird ein Brief in König Rudolf geschrieben, worin er ihm sagt; er woll jm eymer gedien, wenn er ihm nicht Wien und alle abgetrettenen Lande zurückgebe Seine Räthe rathen ab: Seht Herr was ihr thut! Wollt ihr wieder zerbrechen die Handvest, die ihr erst nun neulich gabt? Es steht mich nicht an, dem Reich zu brechen was ihr ihm erst kürzlich geschworen. Cap. 134. der Kunig ein weyl eider sich. Sil abel er zu yen sprach. 4. Akt. 56 Nu ret darauf nicht mer Ey munz ihrsten Gurt von E dacze Sel vnd den Leib daz hat gemacht mein Weil Mit jr venützen schlaffen. das abel ist geschaffen, Sprach der Ratgaber einer 140 Ez wer am schade clainer Scholden er die Weib anspagen da wird Niemipt bey erstagen. Kommen wir um so nehmen die Weiber andere Wänner. siegen wie so wählen die deutschen einen ander König und wir haben diesen von neuem zu bekriegen. cap. 135. der König sprach: Es ist verloren. Hätt' ich tausend Eide geschworen, ich könnt es nicht mehr lassen; ich eins mit ihm zur Entscheidung kommen. Er schickt den Absagebries nach Östreich und beginnt sich zu rüsten nach kräften. eß. 136. da König Rudolfen die Bothschaft wird, sprach er; da er dem Reich ohne Noth widersagt hat dienst und Antorthänigkeit zu der er gebunden war, so soll er von der Stund auch des Reiches Huld entbehren, daß ich ihn Streites gewähren will, daß soll er gewiß seyn. Cap. 137. Rudolf schließt mit dem König ladislav von Ungarn ein Schutz= und Trutzbündniß gegen jedermann. So besendet er auch die Herren von Steien und Österreich, die sagen ihm alle zu. Eh wollten sie selber vertrieben werden, ihn sie nur einen Schritt hinter ihm blieber- dafür verleicht er aber auch jedem warum er ihn bat. Cap. 138. Die Herren ziehen alle von Hof nach Hause und rüsten sich. Auch beim Landvolk is Rudolf und seine Sache so beliebt, daß, wer vor Alter noch kann, und vor Jugend nicht untüchtig ist, Inder sich wafent und ihm zuzieht. Auch die Karnthner sind ihm dienstes bereit Graf Ulrich von Heinrberge wohl mit 200 Mann. Graf Fredruch von Ortenburg und Graf Albrecht von Furt von Goriz mit ihrer Scharen. cop. 139. König Rudolfen holf nach der Bischof von Salzburg. Zum dank die für die ihm geleisteten Dienste Auf sein Aufgebot nach Schwaben kommen aber nur 3 Grafen von Hochenloch, von Fürstenburg und von Hoheneck. Rudolfs Tochtermann Herzog Ludwig von der Pfalz kommt auch heran, bleibt aber zu dens stehen fort alles Mahnens und Bittens. Manglaubt er habe warten wollen, für wenn sich das Kriegsglück entschende, um sich dann der strentigen Lande zu bemächtigen. cap. 140 da kimmt König Rudelfen Mähre, daß Ottokar schon über die Taya gegangen ist Vnd für zu gewaltichleich In daz Land zu Osterreich Z. Tal bey der Marich. Sein Herr wach michel und starich Wann er hat sich geeigent Auf manniger Lanne Gegent. zu I.N. 82417 13. 5. Akt Es war bin ihm sein Oheim König Wenugla, Wann der Sum Herzog Polkch, pracht im ein eichel Volkch. der Herozig von Pullen; der Herzog von Glogau, Herzog Heinrich von Breslau und der Wetter Herolzog Prinikch, und von Ratrar Herzog bestikch. Von Polan, Herzog Gazier; auch half jm durch sein Preis der Herzog von Laleis, von Siraz vind von Pomeran manichen Held er gewann. Von der Von Meßßein Gras dietreich. Wanigen seellen Weigant Kunig Le von Reizen jm sannt Viel Geld schickte er in die deutschen Lande und Krieger anzu werben. Manigen Held veverozait In Sachsen er gewan, Wann er für mit jm dan der Margraf mit dem Pheil. Große Hilfe sandte der von Maidwurg, auch der von Merspurg durch den Bischof von Denütz. der König Rudels ja das hört munterter die Seinen auf, ihn aufs baldeste zugeziehen Seit der von Pehain frue Sich in daz Laund hiet geleit, Ez wer ein Dimanheit, ob er icht lang lenger daz vermit doch er jm entkogen rit. Alle die mit ihm sind, rathen ihm, rasch darauf les zu gehen. Er folgt dem und geht nach Hainburg. Damals hatte er äußer der Macht, die er aus Schwaben mitgebracht, nur noch von den Steyrern Herrn Ott von Lichtenstein und Chol von Seldenhofen bei sich. Mit diesen geht er beim Haibung über die dorau. die Seinen ziehen ihm zu von allen Seiten und er lagert sich zu Marchegy, ihren Zuzug zu erwarten den Grafen Haug von Taufers schickt er ab, den se sönnenden Ungirtönig Ledisla zu mahnen. der entwelt dennoch da 8 Wol viergehen Tag die weil zu Marnhelch lag der Römisches vogt. Nun kommen die Steyrer vnd Öster= Herren auch die aus Kärethen und Kraie da zogt auch enhalb der Marich Mit einem Hier starich König Ladisla der jung Nu waz auch sein sammung Kunig Ruedolfen gar ihnen der Chert als ich san vernum dißhalb der Marich auf. Do er der dings zu hauf Mit dem Johann chomen selt, Getreder Tail nicht vliehen wolt. Cp. 141. Ey lag der Kunig Ottalcher Pey dem Waidinbach auf ein Akcher der wach lang und preit, Er hat sich so geleit darum zu einem Rauf Mit einen Einbswaif. Und sein Her groz die Marich vil nahen enbsloß, da hat er streitniß sich pewegen 1 58 Dazey viel nahent wag gelegen Ain Perig gefungen und nicht hoch. König Ruedolf, da her zoch Zu der Marich dißhalben Die Weger vnd die Valben mit anvergagten siten Enhalb des Waßers aufriten. Cap. 142. König Rudolf lagert sein Heer, so nahe dem Feinde, daß kaum eine Meile Wegs dazwischen war. Ewischen beiden Heeren lag ein Geröhricht, von dem beide Theile glaubten: es wär ein Mog, über das kein Ros mit Sicherheit gehen könnte. Chinnig fundelt die Geworheit hat doch er dhains streits phlag dann an dem Freitag daran Got led sein Not. Er läßt dem König Ladisla auffordern über die March zu kommen mit seinem Volk. Das geschieht und die Ungern lagern sich neben den deutschen in Eintracht und fröhlich keit. Nun überlegt man: Wie sey das ding griffen an. Wann ja waz chund getan. daz der Johann Her so eichel war doch den paiden Kunig soer Wer mit jm ze streiten So gar hiet er sich weiten Pesampt von allenthalben. die Valben beschließen auf Kundschaft auszugehen. Als sie an das Rohricht kommen, das für unwegsam gehalten würde versiehen sies, und finden es trecken und hart, so daß sie ohne Gefahr dorüber gehen und in Böhmschen Wart: Leute ungreifen können, die den Berg besetzt hielten. Überascht ergreifen diese die Flecht, von den Valben verfolgt. des Böhmische Herr kommt in Bewegung und schaart sich. vorher aber nahmen die Volben von den fliehenden großen Zell der Sachsen Helm so wol den Valben behaiten, dah sy nicht möchten erpaiten da sy ins heten abgepunden: So sie nicht gach gewinnen chunden Er wer Ritter oder Chnab dem fliegen sy das harbt ab mit Helm mit all. Während die Einen in der Ebene fechten Kundschaften die andern vom Berge des Böhmische Heer und seine Stellung aus. mit die Talben reiten wieder heim, besetzen aber den Berg. Der König von Böheim war beschwert, daß die Wart ihm war abgewonnen. Rudolf schickt Verstärkung, die die Worte gegen die Feinde halten. Sunst sach man mit jen Pogen die Valben zuezogen Sie bringen bei 200 Gefangene zurück, und breiten ihren Beit vor Rudolf und Ladisla aus, die eben beisammen saßen Sy gegunden aus den Gelenen lesen Wol hundert Polanischer haubt, Kunig Rundolf Freuden wird berarbt do er und vor seiner hätten. do sy die Zaubt schutten für ja pegunden auf daz Graz, zur J. N. 824 17 13. 22. Treuzin 59 Wann er parmherzig waz. doch geport er eindert dem geleich den Valben, dankcht er fleizzigleich Mit Leib und mit Gut daz sy sich also heten gemut. cup. 143 Auf Rath der Valben läßt der König Rudolf seine Herr ausrücken, geristet, als ob's zur Schlacht gienge damit jene es betrachten und abschätzen, ob es eben so zahle mich sey als das böhnische Herr, daß sie den Tag zu vor gesehen. Es geschieht und die Valben urtheidlen daß sie es wohl mit den Feinden aufnehmen konnten. das geschah am Mittwoch. Am Pfinztag läßt der Rudolf sich alle zum Kampf bereiten, und rottet das Heer. Jeder will unter den Ersten zum Angriff seyn, aber die besten worden dazu erlesen. Cust. 144 Ein Theil der Valben, da sie sehen, daß es zur Schlacht geht zieht, von Ottokar bestehen, bei Nacht ab und geht ins Lager der Böhmen, Ottokar, als er ihnen den Bedungenen lohn auszahlt, fordert sie auf, in der bevorstehenden Schlacht ihmen zu helfen. Sie sagens zu, betriegen ihn aber gleichfalls und gehen bei Nacht mit ihren. Gewinn davon, las. 145. König Rudolf ordent seine Heer von 4 Scharen. Auf Rath des Grafen Hang von Taufers setzt er über die beiden ersten, die aus Ungarn bestanden, den Meister Mathias von Treuß und den Grafen Stepfen von Schilperig, der sich darauf im Treffen, als seiner Stelle vollkommen würdig zeigte. Rudelf nahm in seine Schar die Steyrer nebst allen, die er aus dem Deutschland mit gebracht falte, namentlich die Schwaben, die von Krain und Körethen und die Salzburger. Die 4te zahlreiche Schar bestand aus Östreichern. cup. 146. König Ottokar macht 6 Scharen, die Böhmen waren ihmen größtentheils abhold, wegen mancherlin Abel die er ihnen und ihren Freunden gethan, die 1. Schar bestand uns Böhmen die 2t waren Mährer sammt den Pilsnern, die 1 Bildeten Meisserr und Thüringer, die er für Geld geworben und denen er vertraube, der Polen waren so viel daß sie 2 Scharen, lang und breit bildeten. Zu seiner eigenen Schar zey Ottokar die Sachsen, dann all die Baiern, denn ihr Herzog Heinrich die Verlaubniß gegeben hatte, zuzuziehen wenn sie wollten, und wo der Gewinn ihnen grißer schien, die aber alle sich den Böhmen anschloßen, damit ging der Tag hin und die Nacht brach herein! cap. 147. gegen Morgen z Als es nun Tag wird, das richtet Jeder seine Gedanken auf der Schlacht. Die einen beichteten die anderen machen mündlich testamet. Manchem erlischt, da sein Mut mancher wünscht sich lieber daheim zu seyn der Kunigin von Pehain Maniger fluech wird gegeben, daz so den Kunig nicht, die leben Mit Kunig Rudolfen in Suen. Und da er nehment gen den Tag 13 Michel wird den Chrachen Wann sich das Her aufmachen. Pegund von Kunig Rnedels. Von Pasel der Pischof Got dort mit einer Mezz Alles daz er wußt doch den streitumte mirz wer Ich wen, daz er nicht verper Er pet Got darumb terr doch er mit seiner sterr Wer bei ja genedichleich Chunig Ruedolfen und dem Reich. den man nach dem Rechten den Tagt sach Rechten Welher da so selig waz, daz er zu Got Geding hat der emphing an der stet Gegen der künftigen Not daz demptig Brot von der Priester heimt, daz ves aus diesem alleut Fur Got beleiten sol. cap. 146. Mandleich begunt sich wassen Niemant macht da verslafen So groz waz der schal Manich Her= Sunger hal der man da genug In dem Her silug u Auch wart, da vil groz der Pusarn Toz Er sich das Her gerotirt. 60 Pracht, in der beide Heeren aufzogen Köstliche Felle bedenkten die Pferde, auch an Wappenkleidern soh man theuren. Samt, glänzend von Geldstickerin d eingewebten Bildern da nun das Heer gerettet war, und alles schon zu Pferde saß, so sagt König Rudolf zu dem Burgrofen: Heute da möge er zeigen was an ihm von Mannheit seyn und gibt ihm die Sturmfahr. der Pergraf sprach: Herrn sucht, daz jr daz ander schafft, wel Waz ich vermag, vind sol daz gut Ein an mir nicht ab. der alt Haselawer Wie er der bei leibt waz swer Von des Alters Überlast den Künig mant er vast daz er in der nicht verstieg, vnd ja sein Recht volfern lieg So doch er zu diest dem Reich die Panir von Oesterreich der Tags furn solt der König ja davon woll Mit gefänge han genommen da mocht er sein nicht überchomen der Hastawer gehant Sich der Panir underwant mit dem weißen strich damit zogt er für sich In die vodristen Schar Der König bittet Graf Heinrichen von Pfannberg. /. Wann er 4 /. zu J. N. 82417 14. 61 auf Verleugs gewin Hat paiden Kunst, und Sinn) fritwärts verforgen daß er auch mit einer Schaar auf den weige halten soll, bis das Treffen sich gemeinst daz er dann durchprest, Wo er allernegst Seinem Frem geschaffen traut Grof Haiereich sprach: Herr, schart Vieb ein anderen, der ez tu Ich pie lebereit darcze Vnd verzeich Erch sein offenbar Endlich laßen sich auf Rudelfs Bitten der lange Chappeller und Chunrat von Sinneran, dazu herbei Weil sie aber fürchten, daß man ihn zurückbleiben vom ersten Angriff für Zagheit auslegen könnte. reiten sie bei den Herren harum Vnd sagten ja daz zu stet den Kinigs willen und pet Und paten sei mit kleig daz sen an arigen ytreis Von zu allen geliben. Ob sy mit je nicht zutriben, cap. 149. Nu waz auch das Her bereit Vnd verwappnet gar daz sy jundert Synnen par Und die Orz anczt auf die Huef der Rotmaister schuef Rieb den spiez vorn. darczu gehörten nicht Er torn Sy mürsten Manhait walten die den spiez solden halten Vnd haben nechsten deut dem Sterm: Man schurf man Hunt Vnd auch vor dem Kunig Rundolfen die jm scholden sein geholfen Wo man in dem streit vernen doch ain störer an zu ihnen die je sunderleichen recht. Manig Edel Knecht Pider und freung Paten da den Knnig doch er sein Ritter werden liez. Nienen er daz verstiez der sein an zu gort Über Schilt und aber Swert Wal da Churcz der Segen Er pat sein, Manhait phlegen Also verricht er sein da. Überal reuft man sa: Reit zu, reit zu. daz durcht gar zu freie die da ware gagen der hört man manigen Klagen Im war der Ebergurt zu gränkch Ettleicher sach, jm war zu ländchen der stegraist an dem fnezt daz hi daz wird purzz Sein Knecht der maniger pat. der Niemaut verloren hat der reit enbsuehend 62 Ob er die stat Hundert fund da er sich mecht vertüschen. o . für ein Merkcher guten Prunft ich gewisleichen. Von Pasel Pischof Heinreichen der waz der Tags da einz. An welchs Antluc die varib so durch verswand An dem prunft er zu hannt daz sy nicht Ellens wolken phlegen. Er weitet zu ihnen hin und muntert sie auf, an diesem Tage den Reich nämlich beizustehen. Auch zum König Andolf reitet er hin und macht ihn leise uns diese Zag. haften aufmerksam Ich siech sie zwei hoch Man die und nicht den geleich gestalt doch sy heit wollen wesen palt. der Kunig sprach: Main zwar 2 Ey vernen verneingt hin Misßwar dec acht ich doch nicht. Wann daz viel dich geschicht, daz zagheit und Ellent mit einander Chriegen wellent, Welche den Man zieh an sich. Vnd davon dunkcht mich Chert sich die tarib an den Lewten pegarb daz ist doch an jr schuld. Von Pedrung von des Reichs Huld Sol ymner pey in sein die jr brau vnd die Mein Hent haltent mit Huet Sprach der volgemut. der Kunig schuef und pat daz man von der stat cuß 150 Mues leich solde staphen. da wird am einbechapphen, Zegleicher suecht an taiogen Sein Frewet mit den augen Vnd sprach: Frnredt, wart auf mich, dag selb tan ich auf dich. die weil man zogt hin, die auf Verleug heten Sin, die Jungen lerten underwegen Wie sey des streits solden pflegen, Vnd wie sey der Oryz scholten walten, Vnd sy chomen an die alten An den Perig, der zwischen zu lag da flohen, zu großer Schmach, die beiden, auf die der Bischos den König unfenertesan gemacht hatte. die Namen nennt Hornek nicht, aber auf den weggeworfenen Schilde führte der Eine Summleiner= Welch drei in rothen Felde, und der andere in gelben Felde einen schwarzen Wurm.(Wurmbrand? der furt in einem gelben Weld Ain Wurm, der wah zwarcz Als ain 8 gelewtert Haru zu J. M. 82417 15. der waz auf und unter Wieb einander gewunden. Pey dem warczeichen Mügt jr wol erreichen. Wer derselb wer! Er waz ain Steyrer Und waz Dinstmans genoz Muhel waz er und groz In den fraydigen man jn Zelt Nu verstet Euch, ob jr welt. lust 181. das Her mit mendleichen siten Über den Perig schon gernen In die Eben. Da sahen Sy die Seit hier gehen Ze streit wol gewart Gestrikcht und geschart In aller der weiz Als die nach Eren ver nach Preis dez Tags wolden ringen Waz er mit Gut mocht volbringen der König der der nempt verzeih Grosleich er gab vnd leit des Sieorigens an der Herberig Welher wesst in der Cherig daz sy zu Vrlewg chunden die werden an der Stunden Also von je gesteort dag sey sein wäre geteort Wer mit dem leben dann Entweich und entrau 63 demarigen Tod bitter. dem Kunig waz ein Ritter Chomen von Dering der vermag sich der Ding Vnd gelobt dem König daz Welt er jn haben dester paz Ob er gesunter chein herrider Er wolt gewisleichen nider Pringen zu der Erden Chunig Ruedolfen den werden. Von Füllenstain Her Herwart er Er munst chomen zu haust mit dem Kunig Ruedolfen darumb wird dir geholfen der König Ottalcher sprach. daz dein Geslecht hernach Munz gestrert sein. Waz der gneten Ritter kein Von dewigschen Launden, da wag der Kung die alle lag zu gen in sein schar die waz auch die erste dar. cas. 152 Got sol des Siegs phlegen der streit war ungleich gewegen die der Pehann Kenig aberal Mit jm bracht aufs Wal der waz wol vier auf dieser ain. Ich chan Er nicht peschain Wie die Johann zogten zu, gehabt eymer auf /ath Wer da mendleichen Tue oder gegeleichen Sy waren Ritterleichen Verrappnet und Zymirt Maeicher tewr Vell ziert die Leit und die Navert. Chunig Ottakher an der Zeit lat herrn dedoten mit 2 Schaaren sich in von Hinterhalt zu legen und hervorzubrechen, wenn das Treffen am hitzigsten wäre. Ob des Kunigs Schar prägt sich, die dem von Pehain wolgten dan darob siebt ein Sturm- Van der waz gruen als ein Graz darin ain Chrenz geseten war daz waz weis als ein seen Als ich Er sagt er. Sunst chom er greiten Mit veverlagten siten 3 Der Pehannischs Herr Von seiner Herrerig unver Charin acht schuß länkch. da hieb sich das gedränkch, Grozzer schal sich enpört Manich Tampower man hört Pusarn, Pankker und Schalmer: Hie Rome, waz der Dewizschen Kerz die Chrerz So rieffen die Pehann da Buderezz Broha. car 183 der Bischof von Basel reitet vor der Schwer von Östru und muntert sie auf, tapter zu fechten, da das Recht auf ihrer Seite sey. Den Fallenden verheißt er die ewige Seligkeit Vor dem Heer der Böhmen reiten Prediger und Barfüßer die sagten jn vor die Mer, Sie scholten meinleich wesen Sy heten wol gelesen In einem Punch, hiez Katho, da stund gescheiben also: Man sol Rechten umb daz Erib. Sie reitzten sie auf, indem sie ihnen sagten König Rudolf wolle Böhmen und Mahren untergochen die neu zu Ritter Geschlagenen Tiostiren vor binden Heeren. Auch sich man die Walben Die Pehain euen allenthalben In die stökch sey schüßen, daz die Seeib erduzzen Vnd nach dem snall erklungen. die Ungern führen ihren König Ladiblau auf den berg, von dem man des Treffen überschauen kann. Sie meinen überhaupt, der König sey zu achtbar, als daß sein Leben im Gefecht ausgesetzt werden dürfe be /tett Überhaupt aber ist ihre Art zu fechten mehr in Hinumdher. Reiten und Schnellanfallen als in Aushaltern Sie reiten auch auf leicht trabenden Pferden und weichen dem Gedrang und. Jetzt waren die Herrn so nahe an einander gekommen, daß die Angerappieten 1 A zu J. N. 82417 18 . sich zurückziehen Mit amer stein grophen der Pischof von Pasel begann diesen Rueff heben an: Sand Marerz, Muter vind Maid Alle unserer Nat sey dir geschleit. die Johann auch rieffen so: Gospodina Pomiloido. damit die Pfaffen fuder riten Rueffs wird da nicht vermitten: Hellen auf, Hellen auf damit chomen sein zu hauf. cap 184, Wer ich um so ihlung daz ich mit Gesung die Gleichniss fund da man gerz versten chund den Hürtleichen Grach der paidenthalten, da geschach da sey chomen zu stozzen. Mit starkchen und mit gropzen drukchen zu sand Und wie sich die Rok chland Vnd in einander slacht. die der da der ersten Racht den voderist schar dar den der Rewizschen halb chomen war daz wäre die von Österreich, der waz Kunig Ottakcher der reich Selb bey den vodristen. 65 In der selbing Schar sy nicht vermisten Geczalt und ausgesundert Verdakchter Rozz wol unwethalbhundert Chunder leit und Gesst, der halden waz fest daz se nicht leicht wäre zu schlieben. An sein drungen und schieben Sach man jr Widerwend die hielten auch so feind Sempt war und ganen Als da ein Stalpari Ein grozzer Windt rert den sein Chrafft fürt Jecz und her, Herzum hin. Also prunft man an je Hin vnd her widerwänkch. So lang wert Gedränkch Man hiet mit sanfter Eyl Geriter, wel ein Meyl da prach des Reichs tail durch Warta. Der schedleichen Furch die durch die Pehann fieren Von Onsterreich die Ziren. cp. 154. Als nun die Bähmische Schar durchbrechen war, de schlügen sie rechts und licks, die von Oestrich, und machten die Heide roth von Blut. die von Österreich erlangten daz daz sy den Pehann waren gar gram Waz zu entkegen kann Und die da als die Tores Torn Waren hoch beschore (Ware Polan genaut/ Mit den Lungenten sy des kannt. dem alten Haslawer man jach daz zu Manheit sein Mut Wer bereit und gut Nu waz sein Alter fürwar Viel mer dann hundert jar daz macht zu des Leibes Chränkch, durch Zecht von under sein dankch Nam die Panir der jeder vnd der Zie Von Liechtenstan Herr Hannreich schie. Wisse daz sicherleich daz derselb dem Reich Wag fruung ann Man haben sol dez waz er gestozzen vol Und der Valkenberger: die zwem Held mer Vielten manigs slays damit sey der Tags In frünnheit pewerten die mit den langen Parten Hieben grozz Gedenz Mathias Maister von Freuz Und von Schiltperig, Graf Stephan Wisst, daß die zwen Man Und die zwo Schar die sey furten 1 drukchten vind warten In dem Streit verzt an des Ort. 66 Von Regarn ich nie gehort, Weder vor noch seid die zu schonnen in streit So mendlich wern gewesen. Auch rächten sie dem Schaden, den ihnen die Böhmen in ihrem Lande mit Brennen und Plündern gethen hatte. Sy beleibent angeczalt die dy Rüger vollten eider Sy drukchten hin vnd herwider In dem Streit herlichleich Als sey den Frankchreich Hieten Rechten gelernt. Wer geht gicht, daz sy nicht weret Noch tarre andern Helmen In hinz und in Melinen. Hiet sein der Tages der gesehen der einest daz jn furwar gehen Sy schenden Siebischen rechten, Wann sey sich darczu gerechten Mit Rossen und mit harnasch. Ain drescher ein so gedrasch, Als von Treuß tet der Weigant Mit seiner Ellenthaffter sannt, Und die mit ihm da ware In den zwei Scharn. cs 156. die Steyrer rachten tapfen, an den Tag was sie irgend = König Ungemach von den Böhmen, erlitten hatten. zu J. N. 82417. 17. daz sei der Kunig von Rom hat In sein Schar gewelt Vnd sich zu je geselt. dez sagten sey jm dankch. Waz in die Pohann porigten daz wars jn also vergalten, daz sy beliben ungescholten Mit dhain dingen Liexzen sey sich dringen Von dem Sturm- Namen. Si gegannen solche Werich daz der Purgraf von Nurnberig dem Kunig seit selb sagt daz er viel nahmet hat verlagt der Sigs, der seit geschach kaczt er die Steyrer sach Pegen solich Fruenheit Aus seinem Herzen de verzeit Gut Geding die Voricht. Wunder wird da geworicht Von den Kärnern. cap. 187. Unter den Kärnthuere zeichnet sich besonders Graf Heinrich von Hemnburg aus, Sohn des Grafen Wilhelm, der wegen seiner Milde im ganzen Land gekannt und geliebt war Eben so der von Ortenburg. Graf Manchert war nicht sänig mit schweren Schlägen die von Kram teten waz sy möchten dem Leuten des Bischofs von Salzburg, wohl 300 an der 67 Zohl, erlage manch Polanischer Jast. cap. 158. Wunder möchte man schauen, wie die aus Schnaben, die um Gutes willen mit Rudolfen gekommen waren, mit Stechen und Hauer in den Feind setzten Wie unwerhaft daz Pley Vor grozzes Herr hin sey, Vnd wie davor zerget daz Nachs. Als wenig möchten die Sachst Vor gehalden, noch gehaben der Ritterschaft von Straben dhain Frist noch weil. die die Margraf mit dem Theil Pracht dem Kunig von Jehaien der kam lungel wider heim Cap. 189. Nach König Oktalchers Gepol Von Füllenstain Herr Herbot An dem Kunig von Rom drang Ser er darnach rang Ob er jm möcht geschaden han daz ward vil wol anderstan. Chunig, Ruedolf lieg da sehen daz zu manig Er wag geschehen In manigen harten streit und daz er da vnd zu aller Zeit Zu Ritterschaft wel chund Mann er sich an der stund An dem von Fullenstain rach durch daz Helm Venster er ja stach Widerhalb dem Schoph Paide Augen aus dem Choph daz er sich sterbens nurst genieten. Also verdient er die Mieten, die im Kunig Ottakcher gehieg. Der Ritter auch nicht lieg, der do chom von Düring, der pegund ser darnach ring Wie er volfurt, daz daz er sich vermag Gegen dem König Ruedelfen dez wollten zu haben ich geholschen Dir Ellenthafft Ritter die irrt daz der zitter Vnd der Kunig tod daz sy vor ehaffter Not Nicht chomen möchten dar: Vnd der sey chomen an die Schar darin der Kunig von Rom waz Sy werden tod auf, daz Graz Von den Orßten gerert. der Fürst dochert durch die Schar für sich, da wolt er Gerich An dem König genom. Ich wange wärz, wie er der bechom. daz er mit anem stich unfung Chenig Ruedolfen daz Orzo flung daz ez viel dareider. do macht er sy nicht wider Bey dem Himmel gehaben. 60 dez mußt er dareider snaben. Gedoch die Ritter gut, die jm da zu huet Zue geschaffen wäre die pegneden daz ware daz zu anders nicht geschach do der Ritter daz ersach daz er jm nicht mer Mocht erpiken vier. Mit mendleichen siten Chom er geriten Sy mueßten hie ein straßen Hindurch wider laßen daz schneff sein Ellenthaffte hant, Von Pohann der Weigant den man zu Kunig zalt Ser darnach stalt Wie er dez pechen daz er dach neuer An seinem Widerwart. Hiet er daz gespart daz wer Hin wol gedigen dacz ja sein Weib hat gezigen An dem herzen jm daz lag davon er alles für sich phlag drengens, als er lobt. die jm daz heten gelobt daz sy hinder im beliben nicht die deicht daz unricht daz sy dahin scholden streben da er leib vnd zu leben u e 18. N. So gahees hiel ein Eind. Sen durcht, als pehrund Treiben am weg In eins stains Elch Als daz mans mocht gespalten Die Schar, die man sach halten Vor dem Römischen Vogt. der Kunig von Pohann progt Hie an, rede strebt Als er ungern lebt: Mann er hat zu Ritterschafft Paide Synn von Chräft Und dert seligen Gelimph, Maz in Eren oder in schimph Volfure sol am Man, da geprast jm nichts an Er, vermacht er vollichleich. Auch waz der Ellentreich So gar veverzagt. bziet im Sand Peter gesagt Er wurt, davon chränkch Ain scheinleicher wankch Wer von jen eymer gesehen. da der Kapeller nun sieht, daß der Streit hin und her schwankt, dünkt es ihm Zeit einzubrechen mit sein Schar. Mit Hurt er zuereit die Not er enzwai spielt Als ein Tuch mit einer Scher Tut ain Seeider: Und da er durch prach 659 Als michel ward der Chrach, Als der Doner ain Wald Vor jm eider hiet gewalt. Von dem selbing sawt die Johann gewinnen Graws, Und erschrakchten ser Sy wanten, jr war mer, doch waz je jr genug. da wird nun erst reicht gestritten. Denen schon der Muth zu entfallen begann, richteten sich wieden empor da sie dem Kapeller anstürmen sehen. cap. 100. als König Ottokar sicht wie die neu angekommen Schar wüthet, schickt er Boten an Milota, der seine eigene Hinterhut anführt, mit dem Befehl zum Angriff der aber gedacht daran gehaut daz jm sein Prieder waz verprannt In dem Turm danz dem Aichorn und er behrt um zur Flucht: Unverfolgt kehrt er bei der Marich zu tal. de der König von Pehann such daz er nicht Trostes an jm hat do wir er an der stet gern chomen aus dem strauß Selb wirder drang er aus Vnd ander Niemant mer Tot mit jm danne her Hin durch pegund er gehen. Vil schir zu ersahne Vieb die er daz hat versolt daz sy jm nicht ware hold. die legten sich mit Neid auf ihn Vor ja tribens sy ja hin Aus dem streit auf dem Plan. da wolt mit zu gerochten han Chnnig Ottakcher der Hir do wurden der vir die zwen zu tod erflagen do munst er sich latzen jagen: Wo dannoch der ain chom Zu der Zeit ich der nicht vernom Ich hört aber darnach jehen Es war auch töter du gesehen Cap. 161. Von daz schaden. Orn. Ich fürcht, daz er nicht wol ergeSeint er allem ist beliben Vasst sey je umbtreben doch wißt sicherleich daz von Pern Herr, dietreich Solich Ellent nie wart schein Gegen Seyfeit dem Hernen In dem Rosengarten, Als man von Johann dem Zarten da sich gegen und tun. do er dhamn Suen Möcht viel sein erwerben Er sprach: Wach soll dich mein storben daz jr mein Pluet welt verrern. Pringt je mich Ewrin Herre 80 benoptigen Gewangen daz ist. Er wol ergangen Waz er halt mit mir tut Paide an Ern und mit Gut, Frembt er Euch ser Heifur eymermer. Auf die Red sy achten nicht Bil gar wah ez unwicht Waz er gepitten möcht Luczel jm daz töcht. cp. 162. die Red wil ich machen hera den Kunig sy mit einem sturz Von dem Orzz prachten, Als lang sey mit sie vochten Vecht, daz er werles beleib der ain der auf zu treib Seins sterbniß den Gelist, darumb er jm in die Prest din gespiczt Swert stach. daz man ich anderthalben sach dannoch war er genesen. Er sprach. Herz. Lat noch gewesen Ir Zern Held daz ich noch genug, Ewr zugleicher mir vergeb Ob ich icht. han Wider Euch getan Und dat mich nach den schulden Chomen zu Ewrn hulden zu J. N. 82417 ich Sprach der Kunig von Pohann Ir gelt mir den Ortain Herrn Seyfrid von Mernberig Vnd wert je größer dann ein Perich daz ich nicht wird ergenst Mann daz jr sie gelegt Wert von meiner hannt. Niemant ja daz erwant Er hurt so hin Vnd stach daz Mesßer in jn Bey dem hals zu tal lavon er ain Val Für tod auf die Erden. Eigen ließen sey den werden Nicht lenger sy da piter, Wider in daz Her sey riten die ja da heten versert Und sein Pluet verwert. Cap. 163. Aefungs wird dem König Rudolf angesagt. Altobars sey gefangen. Er schickt daher Herrn Ott von Liechtenstan ihn zu übernehmen und zu den Fahnen zu bringen Nu sach man dort her rüre Ain andere Poter, der sagt den König toten Raz sy von jm ware geriten die sein Verich haten verseiten de wird der Ellenthaft der an mendleicher Chraft Nie hat gewenen Mail 71 den Pueben zu tail die machten zu ploz und par Wann sy zugen jm ab gar Harmaschs vnnd Klaider Also daz er der paider Mit nichte waz pedalcht Dobunt lag er nalcht. An der selbung zeit Chom geriten aus dem streit von Emerperig Herr Perichtold Als er davon nicht wießen wolt Sein haubt legt er in sein Schös Er schlagt, daz er waz ploz. der von Perichtoldstrnst Vber ja da warf Ain Schapprarn den nam er seinem Garczarn Er, peynend ja mit wapzer laben 5 Ob ym sich man da haben Muhel Volkch, daz darczu zoch, Mannigen Hieb ez gar hoch damit hat der streit ein und. dem druchseizen in der heund Der Kunig Ottakcher starib der zu nach hohen Preis warib Vnd phlag alezent grosser Tugent derselben Fürst gegent Hie lag erflagen auf dem Plan der aller beweist Man der ve getrung Chron, Mann daz er nach der Welt don mit aller seiner macht Also ser racht Wag nach der Welt gelzeucht Nichts er arz schmucht Er diet der Welt damit. Daz ist ein vnguter Sit An den Kunigen verleich die Zeppter, Chron und Reich darumb man siecht neu danz sy daz sol gegen dich sy behalten die Gepot die das ziehent zu Got. Wann daz ist war daz man seit daz Niempt mit gewarheit Mag gediene zwam Herrn die nicht geleicher ding gern. So ist auch Vewendig dan Wer nicht wil Gotes Haz Und seinen Zorn leiden der nieß die Welt vermeiden. Wann die werich der sy gert die sind vor Got unwerth. doch vermand nicht der wakcher Von Pehann König Ottakcher. Wann er volfürt mit Gelest der Welt Achnst Und rang hie also sey Nach der gergungleichen Er, daz er sich daz nicht liez pevillen 12 damit er nach jrin willen Möcht gewerben und geleben. daz sol jm Got vergeben Mann er wart daran betrogen daz zu gesaczt vnd gezogen Het die Welt an sich Also dunkcht mich doch se zu verraten hab. Gueten trost sey. Zi gab Sy hiez er wol getraun Iymern und parn dein Zerversicht auf jr Graft Ir tat waz lugenthaft Valsches und Mann: Wann wen jr Achstain Also an siche precht daz er von Got fleucht Vnd den also verlaitt der Welt suesstigheit doch er auf sein gedingt. Ich wen, derselbung pringt Solhen Con hin hann Als der Kunig von Johann cap. 164 Ey Welt daz du verwapzen seyst! Wie swachen Con du geist den, die dir volgent nach, An dem hohen König daz geschach dem geb du an Ritterschaft feide Ellent und Chraft zer J. N. 82417 20. 2 36718 Vnd liest ja doch anderwegen do er jr soll han phlegen do ez jm amb den Leib gie daz ist amer deiner Lon hie Er hat auch den Gewalt Wolt er tawsentvalt Ritter und Ritters band Han gehabt zu gesind daz hat er wol vermecht. In jüngst du ja darczu precht daz er beleib allein. Sich walsche Welt veran mit diesem vegetrewen Set da lonstu zu ge jungen 1 mit din große Tugent an je lag der er wiellt vnd phlag daz er waz ein stam Zucht und Scham. dein vngetren grot Macht ja zu g jungist ploz Harnaschs und Klaider Also daz er der paider Lay Nakcht scheinleich Sein Hochgepornen Leich. diser Tuch veramer Ist deiner Lon auch einer Er hat so viel Gut's Wer er gewesen daz Muts daz er tegleich wolt Von edlen Gestan und Gold 13 Haben tragen Kleider an daz hiet er wol getan Rez lieg er zu so gar zerinnen Laz man zie immest gewinnen Ain Graz, daz man zu mit bedakcht, So ger pelaib er nakcht. Sich Welt, aller Vetrer ein Chron laz ist auch amer demer lon. daz ich in vil herfür seit Und halt sein Reicheit die Und ich mussenst sonnt: Man Mendleich daz ist wol behaut Wag an sölich König vermag. An dem so hohe Wird lag dem waz so gar zerinnen daz yin wart chane gewinnen Ain Pub, den man zu sach hollen Ain sprachen Hut wäßßers vollen damit man zu vergoh. die Huldein Coph gerz der zwacht Niempt Ohain dar, Auf der Erden lag er par Sein angen Pluts naz. Wo wäre die Matraß Vnd die güllter Seideyn darauf er solt gelegen sein? Wo wäre, die zu scholden schlagen. Von Mannen und von Magen Pelaib er Trostes frey. Wo ware Erzt und Ergtney, damit man sein wenden Scholt han gepunden! Wo wäre, die scholden wainn doch man die sach allem die zu Prenn= Zeit da er mit an dem streit Wol dreisch Man wielt? Vegetren Welt, die spielt du von jm so gar daz aus dhamer Schar Im Temupt folgt nach. Vil Volkch man ob gen sach die eiten fuder und zur der dhain daucht so frue da mit seinem Leben dem streyt ein End waz geben. Ey waz wol am schand daz die von seinem Laum Dannoch Wer phlagen Ich wil der Gest gedagen 3 Wie er war verstreunden oder wo sy jn funden daz man da hiet gesuncht Nimpt daz gernecht! Sich Welt, doch ist kein Sold We ym, der das ist hold Vnd wo yi, den die trewtest mit dem Mund du zu pertest. Honig an dem anfang Und helchst als ein Gift: Slang 44 An dem End mit dem Zagel: Auch stet am schärfer Nagel In deinem Vingerlind de mit dein Gesind zu jüngst gehraczt wird. dannoch die Welt port Am von, der ist zwach Wo der Mensch ringt nach da er hie mit sundet deg in die Welt schundet An den selbing dingen Siecht man ja disch pringen Pnez hie hann Also geschach dem von Jehann Chienig Ottalchern dem werden die weil er auf der Erden In Gewalt und in von lebt Sein gedankch darnach strebt Vnd sein gryniger Mut doch er gern Menschs plut Rib schlam schuld vergoz. Secht, waz er daz genoz! Sein Frau, die er erharn hat Vnd der er ez zu liebe tet die arig Welt verschampt Wie in die vorchlampt Und waz Lons er von jr hie An dem desten emphie. Sie liez ju in der Not, Ved in dem pittern Tod No zu J. N. 82417 21. Vallen und sinkchen Und in sein selbs Plut ertrückchen: Mann er alczeit vermait die Parmserczigkeit Mit sein angen sach er daz Niempf chain zäher Von Parmung umb zu wäint. den Lon zu beschamt Ey Got von Heuelreich, Wie gar chrefflichleich der Rechtigkeit waltest, Und wie schon du behaltest Waz dir empfalhen wird Vinzt sich die stat pirt daz de ez scholdeste widergeben. Als umb der jungen Herrn leben daz sy jänrichleich wart verloren Chunig Chunrats der Hochgeporn der Erib waz dez Reichst Und Herzog Fridreichs die zu tötten frempt Wie hie daz hinwider schimupt? Vnd welich Puez er dez nam den dich, Herr Got, gethan. daz du nicht lenger wolt horin den Ruf, den in die Chore Tet mit ungemacht daz Plut der edlen Frucht Hing deiner Rechticheit nach Nach Wie völlichleich daz geschach? Ohre) 15 daz laster und den schaden. Eephalich sey dem Genaden daz er jr waz Riebsunst gehaz, Wil wol rach du Herr daz: Wann du munst armleich ligen den hohen verd und den gewaltigen daz er aller seiner Reichheit der Erden dreyer furs preit Nondert mocht gehaben darum man zu hat pegraben. Er must pegraben werden Fepor ob der Erden, Also hat er es geschaffen doch in die Pfaffen Getorst gelegen nicht In die Erden, als man im geht die da habent verdint den Pan Als er dikch hat getan An manigen Gotshaus den er prach jr Chlaus. Nu sucht secht, wie sprachen von treit Hin hann die Gritticheit die der Welt Tochter ist! Vewerder dann ain zwacher Mist Ist vor Got der schein die je nachvolgend sein. Noch am Tadel an jm lag 1 daz er enstetnheit schlag 16 Noch phlag lutigent mer Von Pehaien, der Herr Er hat dez ain grigen Sit Dir weil man von mit Sach daz Gelukch voligen da wach doch erpolichen Allen den Slechtes die dhains Rechtes Auf Österrent und auf Steyr jahen. Wie pald hiez er gehen Vnd treiben von im Gedrarten die Herzogin von jr rechten Erib! der Böswicht vnbederib den er doch tur hiez, der Probst von Brium, se nicht lieg Ain Nacht mit Gemach daz Sy ander einen doch Mocht sein gelegen. Veczt daz der grozz Regen Genommen hiet ein End. Von der Mißewend! daz er an Zucht ve wart so plind daz Herzog Fridreichs Chind die stat eindert vand In jrm Erblannt daz sy die an einigen Nacht Vor Regen möcht seyn bedakcht da sy da euesten varn Vnd die mit jr da warn. Waz er gelobt vind gehier, daz er daz lugel stet liez. Wie geturstichleich Prach er dem Reich, daz er zey seinem Aid lobt Got, der der Rechticait ebt Mit vollen daz an jm wach. die man yn in Reihen sach Mit guts überflußigart Wnd die jen sourn manichen Aid Ei sy giener von jm wühen Sy ließen sich gewißlichen Vor zu all töter Und in jrm eigen Plut roten. Wo chomen die Gelub hin do sy zu sehen von jn dringen und treiben. do sach man sein beleiben So doch jm wo mempt volgt de man in toten embfol vinbfolgt. Siech Welt vegetreres Vaz Zu Lon geb du hie daz. Nu nennt an jm war ainer Vetegent, die zie par dieser Welt Geteusche Er war mit Rechmos. der aller Tugent sind gram, So gar gehorsam der voppichen Bashaus daz sy vertraib vnd verzeit 222. zu J. N. 82417. 22. Aus seins Herzen sinn die ware Gots Myen die da hoch Gemüte pirt. Er wißt wol, waz getadt wird, Und so clain gestukcht. dem wird genommen von gezükcht Sein Tugent und sein Chraft damit ez ist pehaft. de weil er aus schränz Ist bey einander ganz. zu zegleicher weig Verleist die Mynn jre preiz Wo sy zu leicht ist weil Vind sie das sy in so manig tail Ir Chraft enkießen let. Söther küßtet Phlag der Kunig von Pehann, dez enkalt er da haun. die Welt, die er damit ert die lont yin, so daz sy lert Sein weib die Kungin daz sy mit frömder Myan Pusteticheit sey jm phlag Vnd er tod gelag den hohen Kunig so man sagt? Mit den Gewisch sey den verschlagt Du rat ich allen den die sich cunnen versten daz sy priefen eigenlaich. 11 An dem edel Kunigreich, der in Johann trung Chron Wie gar unbederben Con die Welt zu jungist zeit. davon schüll wir eizeit Ves ziehen von jr! Vnd von jr triegenleicher Zier die da chlept als ein Harcz, Und macht maylich und swarn Wer sy rirt an. Daß 165 Allgemeine Flucht der Böhmen. Unzählige gefangene Reiche Beit. König Rudolf, bleibt der Sitte gemäß als Sieger 3 Tage auf dem Schlachtfelde. Dann zieht er besonders da zwischen den deutschen und Angare Genstigkeiten entstehe nach Mitelbach der König Ungarn über, die March nach Hause. v den driten Kunig man ab dem Wal Töten furt gen ka. Also schiden sey sich da. doch dieser Streit streng Geschach, den ist an der Leng Seit Christ Gepurd furwar Acht und Siebunczlich und zway Hundert gar Und Tausent, als ich euch sey. An Sind Barbaran lag Pey dem Weydenbach auf dem Plan. Ottokar I. zu lesen. Gerhard von Koo lalles Annales Reite Proclute Dielogus, anne Kunderstues regi Ottocaro ab obrequris, fuerit. Gerbare fasti Budolphini Lambacher, östrei hisches Interrigen 22 19 Es hatte lange eine Weissegung bestanden, daß der deutsche Adler sich in eines Vören Neste niederlassen werde Cöwei Man hatte das von Böhmens silbernem Adler gedeute ins galt aber Habsburgs rothen. Es könnte im Stücke, in dem Augenblick als man dem König diese Weissegung schmeichelnd sagt, ihn sein Auge auf des Habsburgers Schild mit dem Bören fallen. Als die Gesandten des Reihstiges im dte kennen Akt, kommen. spricht fien! Es wird uns seit langen propheheit er deutsche Adler werde immener Ruhe finden bis er sich im Nest des Adler Cören niedergelaßen. Ich seh' den Körn der ihr schützen wird. und, keinend, so verehr ich ihn, und krient nieder von Rudoch von Habsbung, der, seinen Schild am Armzur Seite des Königs steht. Vor wenn Kniest du? ruft der König. Trägt dieser Mann nicht dein Schild? entgegent der Gesandte Ich trage Niemands Schild spricht stolz der Habsburger, der an meiner Seite ist mein eigenen; Halslungs weißen köre darf sich so frei zeigen als der Bothe von Böhmen. So bist du der Habsburger, syn sorgt der Gesandte, derselbe, der einen Priester./. Schilles Ballade).- derselbe der als er nach Welschland zeg, einen Pilger geleitete. ihn schützte sie Brand mit ihm theilte? derselbe-? Du Held des Lowen sey gegrißt. Erkennst du den nicht mehr den zwemal du geschirnt! der Ritter den Ottokar zugleich mit dem Meissaner verbrennen ließ, soll Benesche von Mähren, ein Bruder des Milota, gewesen seyn. Auf Ottokars erste Entschließung zur Unterwerfung konnte irgend ein Umstand, der ihm die traurige Lage seiner Unterthanen bei längeren unglücklichen Kriege anschaulich machte. Einstluß haben! Son Im Übrige wird er durch die Nachrichten, die er eben damals empfängt, von der Übergabe von Gräz und Wien, welche letzteren ihren entweden der Burgermeister Paltram, oder der Olmüzer Bischof bringen muß, von der Eidleistung Östreichs Steiermackes, Karethins und Krains an Rudolf, zu Nachgebiheit bewegen. Verlust Klosterneubungs: siche Hormaye. die Art, wie Rudolf mit Oktobar zuerst in Berührung kam, war, daß er um sich vom Kirchenbann zubefreien, unter dessen Fahnen den Kreuzzug nach Preußen mitmachte, nach Hermayer Ottokar hatte über die Östreichischen und Kärthnerischkranischen Lande wirklich die Reichsbelohnung von Richard von Kornwall erhalten. Nach Hormayer soll Ottotor zu der Zeit als wegen der ersten Sühne mit Rudolfen unterhandelt wurde, sein Lager zu drosendorf, bei Zeain, gehabt haben. der Burggart Fridrich, ein Graf v. Zallern war Redelfs Schwegen. Fugger im Ehrenspiegel läßt Rudolfen von König Ottokars Hofe Hofmarschall seyn und sich an 1260 80 im Krieg gegen den Ungarkung Bela besondes aus zeichnen, so daß er von Ottokar zum Ritter geschlagen wird. Es scheint fast, als ob Ottokar von Horunk bei der letzten Schlacht gegen Abtokar von Böhmen als Mithnfer zugegen gewesen seyn. Dann wenn er erzählt, daß König Rudolf an jenem Tage den von Sumeran mit andern beorderte, seitwärts zu halten und erst später ins Treffen einzubrechen, setzt er hiege! die gelobtens, und doch nicht gern Sy errichten sich an jrn Ern Mit arigen Wan chrenkchen Wei man möcht gedenkchen daß Horrek nicht Denn man was sinder halten such. keine Treffen war, oder meint er mit diesem uns mir die Steyrer scheint auf aus dem überhaupt, als seine Landsleute. 142 Kapitel her vorzugehen. Gewiß wir Horneck in dieser Schlacht, selbst zugegen die Art wie er von den beiden Ausreißern sprecht, beweist das, dann vom Bischof von Basel: Fur ein Merkcher guten Prunft ich gewisleichen Von Poe Pasel Pischof Hainreichen der waz der Tags da nucz. Auch die lebhafte Beschreibung der Schlecht selbst, mit den kleinsten Umständen, wie es nur für einen Auge zeugen möglich ist, spricht dafür. Der 100 jährige Hoslauer soll nach Weise der Alten mürrische brünnig, fast grob selbst gegen den König gehalten werden, alles den Herrn seiner Jugen Beopold dem Glorreichen nachsetzend, der seiner Meinig auch alles beßer gewußt hat, als die jetzigen Menschen Als Eidelst das Banner ihre Abrechen will um ihm zu erleichten Ei ja warum nicht gar. der alte Haslaue wird des Banner müssen das er nun sehzig Jahre bald getogen den edlen wesser Staat von bestreich Manzirathe ie Gott ich liebt' ihn nicht Mit Schandern folgt' ich meines Landes Stimme die mir den Ottokar zum Getten gab doch sorgt' ich still für ihn, und wie ich sorgte Kam unverseheb die Liebe- meidestes etwas das ganz den Schmez der Liebe kennt, wenn ich Nicht ganz der liebe Glück Soll nicht König Ottokar an dem letzten sein 3 Gefährt die ihm bleiben, als ihm die 2 anderter sind, seine u b erspringliche Gutartigkeit zeigen, inder er entwedern verlangt. zu fliehen, und ihm allein zu lassen, oder ihm mit Sorgfalt besorgt, da er verwundet ist. Das würden von Zuschen wider mit ihm aussöhnen . Ottokar II 81 Ottohnir hatte sich gegen seinen Vater Wenzel den Einängigen empört zehabt. Anfangs mußte dieser seinem Söhne den Thron abtreten, ald aber gewann er neuen Anhang besondens durch Hilfe aus Meissen, schlug Ottokarn bei Brip und, nach ein lugen Scheinversöhnung, die der Unschuldige bald wieder brach, speerte er ihn auf das Schloß von Primde ein. Seine Anhänger fielen durch Schwert und Sand. die östriechischen Abgeoodneten nach Meissen, die Wenzel z Pang anhielt, waren: Fridrich Schenk von Hausbach Heinrich von Lichtenstein, dann die Abte ditmar von Klosternenburg und Philisch zu den Schatten. die Stadt Marchene, in der Rudols vor der Entscheidungsschlacht bei Stillfried, sein Haupfquartier hatte, war von Ottokar in frühern Zeit, nach seinen bei Krrissen brung über die Ungarn davon getragenen Siege erbaut worden. Cope behaupfet, König Ottokar sey berogen worden zu seine Wahlstimme, gleich dem übrigen Wahlfürsten dem Pfalzgrafen zu übertragen, weil man ihm vorgespiegelt hatte, die Wahl könne nur ihn selbst traffen. Als Ottokar Nachricht von der fersten Annaherung Rudolfs erhielt, schickte der Truppen, sowohl nach Baiern, seinem Bundesgenossen dem Herzog Heinrich zu Hilfe als auch nach Toppel, zum Widerstand gegen die von dorther drohenden Feinde, er selbst aber morabatur in venationibus es daditus ludis es aliis curiarum delectationibus. Rudolf gibt der um Herzog Heinricher von Baiern von der Seite Ottokars abzuziehen, dem Schne des erstern Otto, seine Tochter Hedwig zur Gattin, mit den Versprechen eines Theils von Oberrstreicht zum Herrathsgute. Heinrich folgt ihm hierauf mit 2000 Pforden in den Kampft. Al Soll nicht Ottebar in seinem Lager bei Drosendrof jenseits der Donau sich für unangreifbar halben und jetzt auf einmal erschüttent werden durch die Nachricht von jener neuen Erfindung Rudolfes der mit Köhnen, die auf Wagen dem Heere nachgeführt werden, eine Schiffbrücke zu schlagen em Begriffe sey? Lape bemerkt, die donauinsel, auf welchen Ottobar Dudolfen die Lehenschuldigung leistete, werden Lamberg(?) genannt. Rudelst da er bemerkt, wie wenig Ottotar zur Haltung des ersten Vertrages geneigt sey. hält eine Zusammentunft mit dem Ungerekrung Ladislos zu Haunburg, wo sie sich aufs engste verbinden. Von den deutschen Fürsten kann 82 er aber nur wenig Liafe erhalten, da die mensten neidisch auf die Vergrößerung sein Macht, einige auch von Ottokar mit Geld beste chen sind, worunter sich sogar das Kaisers binde Schwiegersöhne von Sachsen und der Pfalz sind. Herzog Heinrich von Bauern verbindet sich nun erdings mit Oktokare. Rudals war zu Anfang seines zweiten Kampfel mit Ottokar in der Heinlichsten lage, der sein Feind ihm gegenüber stand, und alle seine Brundes. genossen zögerten, die Hilfe zuzuführen, die sie versprochen hatten. Die Grafen von Habsburg heilten das Stammeln durch einen Kuß. Ennemoser Gesch. F. Magnatis mus Ich habe nun so viel über den König Ottokar zu 1 19 lesen, fange aber an zu bemerken, daß nane das poetische Interesse für diesen Gegen stand allmälig bei nie zu einem historischen als un wird, und daß ja klarer mir die Begebenheit wird, um deste mehr er als Handlung zurückteckt Ich kann daher nicht haffen, ihn wenigstens jetzt schon, dramatisch behandeln zu kommen. Um aber nicht alle aufgewandten Muhe zu ver lieren, und da mir Ottokars Ende wirklich schon so wie die Geschichte es beut, als ein vollkommener Staß er einer Tragodie erscheint, so will ich die Ausbeute meiner Loktüre und meines Nahdenkens, darüber hier nieder schreiben für künftige, ruhigern, zu Peradezion gestimmen Zeit. Ich wollte, ich hätte daß vor einem Jahre gethan: damals war mir das Ganze viel klaren. zuerst also; das Stück soll nicht König Otto bar heißen, sonder. König Ottokars Glück. die Idee des Ganzen soll seyn: Ersteigen der Höhe Schwindeln auf der Spitze; und Fall Eintheilig 1. Akt, beginnt nach der Schlecht ein Kreissen. brunn. Unter den Gewahrunge des Unger= Königs beim Friedensschluß ist auch die Hand seiner Nichte Entschluß Ottotens sich von Morgerathern und senden Rudolfs Vorstellungen dagegen. Zavisch entscheidet Marzerathe mit ihre Frauen drauten Beunsch von die Tacz Tochter. Die übrige Frauen spotten ihnen Marzerettes Güte gegen sin. Doch gengt sich der beschimpften Verzweifling die Asten der Köni kommt. Die bestühl und Steyeren heldigen. Reichsteysgesandte tragen die deutsche Krone an. feierlichen Scheidung. Ankunft des Königs von Ungarn gemitt. Rudolf an Habsburg konnt sich Der J. N. 824 17. 5 8 König. Denn erstens ist sie alt und unfruhtten Kein Erbe läbt sich mehr von ihr erwarten 1 Raub tin weils doch was brauchts aus Lange vorzuzehlen den Und; erstens, prücks, drittes: es bleibt haben Im 4ten Akt soll Ottokar ganz gebrochen dasitze von seiner Gemählin vergottet, die Zavisch von Rosen überges Arm genommen und mit ihm weg zu gehen da, soll der alten Benesch kommen und halb wahrsinnig ihn wegen des Todes seiner Tochter anflagen, da solle sein Gewißen die übermüthigsten hedigen an ihn mehr und Ottoker soll stillschweigen desitzen vor den Pforten seiner Burg 81 Hermanig Marchio de Paden soleit ehen die Auffriae sad non valurt 1264 ein Komet. überschwerung Wien 1245 schlichtes Jahr. Aex Bohrmiae Ottocaris lende bilie et herohne Trincos, pinders Duciplinatus amater Diren cultes nimiumque lorisles an aurum at argentum, hesaurosque muscidos(?) cirm aurifodinis es trerribus teuarum viscaa unechtrabent, an ornein praesentis Sneculi, der Ragen in sa floccete, ersitebant. Valtsam Thron Dux Pazemyst. pepulat Boemos de saburbio, et tocavit aliegenas mmer 85 2 Pozeniesl. Ottokar, König von Böhmen. Oestersch Margerathe von Babenberg, Wittwe des römischen Königs Heinrich; Ottokars Gottin Beinsch von Dieding Milota die Rosenberge Zewisch Brauen von Olmütz, des Königs Kanzter Ludmilla, Benesch's Tochter ala E Sophan. König von Ungern ladislaus sein Enkel Kunigende von Massovien Rudolf von Habsburg. Albrecht seine Söhne Rudolf Friedruch, Burggopf zu Nurnberg Konrad von Hoslau Östriechischen Ritter der alte Merees Heinrich vor. Lichtenstein lag Friedrich Pettauer steyrische Landesherrn Segfrid von Me Hartneid von Wildon! reübrig Berchtold der der Kanzter des Erzbischoffs von Meine Schmet von Einer Abgeordnet, der Wahlversammlung zu Prankfurt berg Herbott von wöhnische, Östreichischen, steynische Landesherrn und Füllenstein Kriegsleute Elisabeth Marge. rothens Kammerstern Ein Kammerfräuhe Segfried von Merenburg und Bertheld der Schrek binge Kunigende Ottokare um der Luste hat seinen Bruder Vaterh zu rächen, den der König tödten lassen(Akt velleicht auch die geschändete Dieding, deren Liebhaber er früher gewesen soge könnte Bertheld von Einersbarg, Seyfrinds vertrauten Midote ist bei dem letzten Ereund Zweckampf zugegen; als aber Einersberg fällt den ersten Begleiter des Königs an. Merenberg den König selbst, der bereits verwundet ist. Als Ottokar im Kampfe gedrängt. Milotan um Beistand anruft stößt dieser sein Schwert vor sich in den Boden und reft, zu diesem Kornzo hier felech flehe nu Beistand, zu mir nicht. Meine Hände sollen sich nicht färben in deinem Blut aber denk an Ludmille von Dieeding. Steh' die Gott bei, ich nicht. Und werdet sich ab. So steht er bis der König fällt, da schlägt e die Hande vors Gesicht und stürzt fort, Zarisch Dichter.(Villeicht im 2 Akt? Als Ottokin(3 Akt) zu Rudolf kommt, geht er Unbefangenheit affektürend, auf den Kaiser zu sund spricht, die Hand ihr bethe= Willkommen Ruchoth Herrn dan wendet sich Rudolf sein Gefolge Marme steht ist entblößten Hauptes daWenn Ottokar zu Rudolf kannt als Mensch zum Mesten May Hinz und Kunz sein Hanst bedecken Ist er doch ihres gleichen. Mensch!— Edeckt auch doch kommt der Leheesmann zu Lohes herr der Bohen pflichten Fürst dann noch dem, der ihr Achtung zeigt, Vasallen und Gfolge letztes. In der Glas Kaise 86 Willkommen Ottoka, wie stehts zu Hiser Ottader folgen, verzeiht Rus Man sagte ein ihn könnt zu entschadeten. Wahl den, so selst ein einen Stuhl der Sucht wird gebracht, ohne daß aber Rudolf sich setzt. Rudolf frugal und sparsam. In die Kleidung eünfach nie Karl der Große. In Essen, vorzüglich eben im Trinken mäßig. Trunkenheit war ihm vor allem verhaßt. Er soll eufersüchtig ans Zawischen seyn, sich et schämen, es, auch nur sich selbst, er gestühren. daher streibt ihn der Spott Rumgundens strakt aufs Außerste, wenn er von der Belehnung zurüktirent und sie auf den Arm Rosenboris gestützt, ihn mit Hahnworten empfingt, Ottokar begünstigte der deutschen. Die Böhmen Ihr seyn giengen ihm in seine Plane nicht ein. um halssterrig rohes Volk, Llebend an dem Gebräuchen nun Väter. Könige, die einen Kossel . Wappen führten und sich Nachts vom Heiligen Wit geisteln ließ und dann des Morgens uns ein Sack und Asche durch die Stadt zogen; solche habt ihr geliebt solche wünschtet ihr jetzt euch, Ich will euch aber durch den Sinn fahren und mich brechen, oder nur Land mit deutschen besetzen. wie man schlechtes Schafviel ausmerzt und seinwälliges dafür ansetzt. Auf der Mitte des Berges will ich euch hinstellen, und wenn auch die Schwiedel ankommt, nicht ihn entweden die Gegen zudrücken und weiter steigen, oder hinabfallen und den Hals brechen, den ihr doch an nicht besters zu setzen Ihr habt bisher nur eigenes doch getra wißt. gen, das eurer eigenen Tragheit und Stumpfheit; ich will mich aber dafür meines auflegen und mich mit Angeln stecheln zu bis ihr bäumt und neurer Kraft braucht. 1 Akt. Ottokar kömmt an und läßt Margerethen vor sich rufen, damit der Scheidungsbrief vorge desen wire, und sie ihm mittelst der Handvester die Rechte auf Östreich und Steiermark übergeben. Während sie geht die Schriften zu hohlen langt König. Belag mit seinem Entel Ladieslaus den Königin von Massovien und Blunigenden an welche die deutschen Reichstagsgesandten auf dem Wege gefunden und entgebracht haben. Aber als letztere ihrer Rede an den König gemedet haben truft. Märgwethe mit den Urkunden ein? Son zublickt die ungerischen Königien und senkt mit einem de schwache Ausauf an die Schulten ihren Begleiterene die äfreichische Landesherrn machen einen Bewegrich um ihr Bezuschrigen. Ottoter: war hat auch geheiß von euren Ort zu gehen, dort ist nun Platz. 222. zu J. N. 82419 2. det. 87 Habt Ihr die Handvest, Frau Margathe? Mang schrich o bleingt mich fort! Neuerdings bewegung unter den Östreichern. König Ich sag' auch war sich regt eh' ichs befehle bringt sich um seinen Kopf: Mang Steht Niemand bei. Da trit Rubots von Habsburg dar: Ich Königin; ich keit auch frei von hinnen! König Und war erlaubt uns auch tud. Für den gibts keine Erlauben, der kein Verbiethen kennt. Ich bin nicht euer Mann! König Ihr seyd an meinen Hof Du drum eben will ich gehn und bis dann nicht mehr! Ei freien Mann, neinander angehörig als. Gott und sich hab' ich euren Kreuzzug mitgenecht; einen Schlechten gefechten. Ihr seyd mir schuldig, ich auch nichts. Erfüllt' ich ein Kamp meine Ritterpflicht, so erfüllen ich sie auch hier war ihn sie vergeßt, indem ich diese Danne schieme, und sichen sie geleite, wohin es ihre loviele König Ihr schiemt sie? Dur Ich? fin der Reichstagsgesandten Und ich! Kaig so seyd ihr. Gesandten Es kennt ihr mich Graf von Habsbirg. Hals. Fur Züge glaub' ich mich zu erinnen, nu Namen weiß ich nicht Abgse findeutschen Graf zug auf die Zeyd u. Serund dieser Gof send ihm. Dur. Und dieser Preisten- Abgesen eifallend deselbe Graf gleitten must u. so u. Der Graf bemerkte den Geinscheilen nicht aber will jenen ihm, ihn und all des Herrlichkeit des Gemüths, die aus jeden sein Reden hervorleuchtete. Und diese Gesinnscheilen— Rur. Senn ihr. Gesandten Hier bin ich stanzler des Eybschofs von Maing, und ihren Haupt hier dieser Reichstags bittschaft. Und als solchen erklär ich diese Frau als scheisten des Reihe als unter des Reiches Schutz. Zicht mit Gott Graf Wudolf wir sehr uns wieder, deutschen Manner Bede ob Jetzt zur König gewendet anderhahlt er die Lathschaft Als Rechstages: den König gibt du bekannten Antworte. Vorher, glich nach dem Aliehen Margerethens aus der König nach seine Vermählung mit Kumi gunden verlieden, und der Vorhung unterer Vivatrafen und Jor getraktig. Falle Redacht läßt sich dem Krone IIII= 2. Bedeckt euch Szepter und Kaisermantel bringen Gyen das Fede. Mißt ihr wahr ich komme? Ott. Wie kenn ichs wissen Herr! al Von jenen Friedensengel komm ich, König Und den ihr verstießt, und der bei seinem Scheiden sich mehr als Östrerreich und Steier nahen Als er euch nahm sich selbst. Wenn ihr gehört Wie mild versöhnend sie für euch gesprochen Wa sie mich bat Ott. Was brichte der bitter hin Refestante. Es brucht der Beitte hin meine Fürst von Böhe denn wenn ich weiten Hand sind ihr verlont jetzte Klust in Min, Klestreitung. Volust ein Könthe der Kann in übergang der Östrochen und Stegen doch nun, da Ottoka gebrachen ist. doch nein, komm du auf mich hernieder Margrathens frommen fridensmild Geist. Mir duht wir stehen an der Gringe nur einen Zeit. Nicht die wohn Stücke und gebithen, das Recht, 86 Zuletzt Wollt ihr sie sehr Morgensch! Im Lage ist sie hien. Wollt ihr? gut ort das ist Allein breit, bin ich die Lehn zu nehmen Rus Von ein als Haupt des Rechts Ott. Ja Herr und Wie sich geginet auf den Kiner e entziehes Ott. Wie dud dort jenhelt decktes von jeden Blick Allein sollt ihr dort kein in eine verseyn Por Gotte und des Reichts Majestät.( Ott. Wohle du Ich walt? e In Ho die Geliebt sey Gott Erfreut ich und sagtes an dem ganzen Herrn III d. Sonne mit Ottokar von Hernok, den Rulite Die Kette unscheingt. Die bekannste Antwort Die Rudolf dem damit unzufriedenen Frühern Eeigentlich vor Basel) gab. Szene mit den Schweigerisch. Mirthaldal, die Geld vollegon. d Dur. Gold geben Freund ist gutes ding Wenn man nun hat. Son. So habt ihr auch keines? des freilich ist betrübt— und sicht doch Krieg Ach Sich Fund das weißt du wohl zu von Hause, von durch Jas manchmal hat ein Honswerth aufgestaut 5 Ane Frucht und Fütten für den Weiter geneh a bis voll zu Prichtungszeit. Aller der Frühling Gestatt im Märzen kommt er einst im Man Und Schnen liegt dort, wo sonst wohl Santen grönten Wenn da der Sorat aufgeht, schmählst du ich Als mir schlechten Wirk ur Behüthe Gatt das hat wohl manchen schon in sein Haus erfahren Und ihr, ja so!— Seht nur er ist der Hauswirth und dene Daurt der Winter— heißt die Krieg- so lang Und ist die Bradfaucht aufgegehrt- des Geld. Nu Herr wie warte schon noch etwas zu Plünder Rur Wann ihn nicht bleiben wollt so geht doch war die Hand mir ausstreckt auch des Fodeans Gut und wird ein Gefestenntoren, der hängt und wars den besten Soll Nu hiayo ist glaubt. Es ist nun daß mans wese Nur wollenzusehen noch ein Tagen von Widlichst nieder besser lieb doch du das thut 00 Wer habe ein Ehlebrif hin aufgesetzt sie ist von Schwyz, weil ein so eigeklich dorch in der Herken nicht begriffen sind Und sold wis dien, wo wir jan Böhmen Absagen und so untere Ehr verweten Auf Band und Mond und was Rauf erfolgt. Scht ihn die Mam: Inhat Ridi, das ist die Ode. Schon ist. Ich wills uns Eindslager sinden. Sold. Ja habt die Guthst und gehalte ich wohl und nichts für Negut. und Nein. lebt wohl auch ihm S in Abgehen zu sie Kamonde Wir warte also, und von Plünden nichts wehen Auch Stuben nicht von Ankar Rund auch Reben nicht von Litern Sold Sys daru!/ Ab! Zu J. N. 82417 3. 89 Rudolf bei seinem ersten Auftreten an Ottokars Hofe eigentlich ohne große Bedeutung, nur der SSin für das Rechte vorherrschend. In der Folge aber durchdrungen von dem Geiste seiner hohen Sendung, nicht sich selbst, sondern in sich des Werkzeug der Vorschung ehren. Die beyes e Weil du mich als Graf sterung der Einfachheit. von Habskung gesehen, glaubst du mich zu kennen. Über du irrst. Ich bin nicht mehr der selbe. Seit mich das Wunder angerührt bei meiner Wohl, schein ich mir selbst geheiligt, alle eigenen Wünsche sind ausgetilgt, der Geist des ganzen wohnt in diesen brechst, und deutschlandes Pulfschlag geht in diesen Brust. Rteht muß wider herrfen, auch über mich, auch über dies. Deutschland muß ruhig seyn und Vernichtung jedene Störe. Glaube nicht, ich wolle dir drohen? du bist ein Königberühmten Fürst; ich habe deinen Arm kennen gelernt, als ich an deiner Seite focht; dein Heer ist vielleicht so tapfen, viellecht zahlreichen als das Meine. Bist du gleich umstellt, biesiegt bist du mich nicht, und aller Erfolg steht dort ober semper egens pecunus us aliquando, cum cholt Gravissimum contra Ottocarum aggressus bellum ad quinque solidos debilis monetae thesaurus regius redreait bei Gelegenheit. Der Huldigung: ster hohemiae gühlam meam vestem suepius derisit, nunc autem cum la vestis deridebis. crat faceto animo Audolphus Engelbert, ein Herr von Falkenburg wor damals Frzbischof v Kolid Rudolf war auf St. Wenigens zu Frankfurt einstimmeng gewählt, und an Sinnern u Jude- Tag zu Achen getruß die Rosenlange hießen auch von der Stadt Wittgenau Titkonen oder Rittoretzer. Ihr Weppor war ein stehendes Lere mit einer Rose in den Vordertatzen. Jenisch. Ich glaube, daß ihr werkre Männer seyn Allen, was man vorschweigt das wißt ihr nicht Und was ihr wißt das könnt ihr nicht verschweigen de Akt. Ottokar kommt allein und unbegleitet von Der Huldigung, oder vielmehr, aus Mahren, wo er sich aus Scham länger Zeit verborgen gehalten. Er setzt sich gebrochen vor dem Thern des Schloßes der Kringe von Böhmen als unwerth einzutreten in einer Nische nieder Zwei Bürger Benes an dieding und seine Tochte. Er kindisch verloren. Sichst du? Da sie, ohne ein Wort zu sprechen, setzt er, der umgrichte König. Gott hat unsere Reche genommene gekniet. hat ert, tro den, den er Erde von deneben einst verachtet.— Sie wirft mit einem Steire sehende Blumen äche. nach dem König.- Wird nur, Mille wirf nun O daß es Dolche wären!— Die Königin und Zawisch aus der von der Seite in den Pallast gehen 90 wollend. Königin Warum laßt ihr diese Wahnsunge allein? Sie konnten Schaden nehmen Die beiden werden fortgebracht aledig noch auf Ottokare schmähende dadurch wird die Königen auf ihr Aufrette sam.— a wie sich mein Herz emport. Der glaubte, die ganze Natur müsse ihm unterthant zeyn? Erhalt auch, steht auf des sprecht gersten Worte, wie ihr wohl sonst gehen, die ihr aber vergessen als die Zeit, da war es mit Thaten zu Bewühnen. Ich bin ein Weib aber ich schauen auch dieser Skames Rosenbergen würdest du keinen und wenn es den Gewum der ganze Welt gelte Ich weiß du kannst kennen, und du hast mehr erbot keinen gewonnen, als diese Mann je mit seinen Schwerte. Aber vor seinem Friede zu keinen Hast du mich daher und den ferne Ungern hogehohlt zerwissen die Bande die mich damals an eine Würdigern festhielten, und in eines Greises Bett gegegen in eines Greises! Den fiegen nicht schon weißen Herr an sich mit sies schwagen wartes Schwerg zu mischen, indeß ich jung war einter wie ein Rech und eines Ternen Jünglings wart. Warren stiesen er Morgerather von sich, die altworden Königin, das der zen Thränen päßte für ihn. Alles gabe ich hien un nun an der Seiten eines Dienstmann zu leben. uns Knechter der gelient hat, von sein Herrn der König schrägt auf. Recht. Schreigt auf laßt mich greifen binden, tödten. Ich werder doch nicht vor ich keinen, Jawisch is Nicht keier wie Ottokar vor Rulalf. war nur Schren. Die beiden Könge schieden als guten Frude, da thut er ihres zu Gefallen die König geht, Jenisch folgt. Ottokar Jansch. Verfleg Nentehnd. Mein König, Ott. Dein Schwert, Reseben Rozu? Hier, eine Körgen. Ott er nimmts und hehlt wie zu Stich aus. Erhält ein, hier einen die Schwert und geh! Zorisch sie Stet musteten Die König konnt Hird ists gefährlich merk' ich? zurck. Was ist's? Kommt mit mir Rosenburg Ottikar wiße Ihr seyn ein freuen Mann Der Kangle kommt, der zu den sich wieder auf Ein Sey König sehnd. Die Herold des Kaises ist gekommen der dem Frieden villicht zu Nutzeihnung) eilbrigt und die Gefangen Geistet bestreit. Er tritt ein, die Gefangen hinter ihm. Ottokar bicht las Ich din Herr in eine Lande. zu den Gefangenen. dir bist frei. Weil ich wilt, du auch. Und du Ha Kleich von Tichtenstie ihr scht ja schmuck aus Geht machen auch fühl ihn ich icht!— Du bleibst! du engst gehen. Ist das ich Merenberg Ihr Herr ihr bleibt Hondern sein Herr und Robe des Kaufs Majestät Otten. Mein Her und Herren. des Königs Majestan befühlt ich, daß ihn schwengt zu I.N. 83417 4 81 Zuletz fängt der König sie großen zu Grnächste Son Jer Selbst Gawischen, die Zurich an. kömmt Sei Inversicht ist verloren. Als Jawisch fortzeht, denn er die besten Worte gegeben hat. siegt er: den trau' ich nicht dir fraudich, Min loter! Ich habe die Nurcht angethen in dein Vorwandten und in dir; aber sich ich fühle hin etwas das mir sagt, wenn mein Feind, sich ein ansten, traute grade dann wär, er am sichesten. Ich will die vertrauen. Ich weiß du kannst faßen obern betrügen nicht. Er gibt Befehlen und wieder ruft sie, unsehen auf der Stelle. Er gibt ihn Großer die Inter gewike, die an ihnen frühern sin 1 Akt. genommen. Wien wollen Eins seyn wir wolle endlich zusammen aushelten. Schwert ein das die Vordersten keinen wider zum Grun Kniet nicht? Keint nicht- Schwört auch nicht. den endlichen ist jedes Wort ein Feind. Ich bin würde. Ich will mich die hinsehen unter auch. Haltet Nacht? Feilen sind überall! So fehlt nur ein Weib! So soll mir ihrer Busen als Kopflistern lich Ich will ihr abbitten. Abbitte und ergestern Laich mir den Mantes Milote. Ich habe d Nachte nichts geschlosen und der Hebstwind macht kalt. Mil. Gefällt's auch nicht in der Burg- Weite Win Milata. Die Burg meinen Väter biert ich ihn, dies ich nicht meine Väte noch werth gegengt.— Was sagt ein Weib! Kommt sie? Die Sie will nicht! Kanzle Verruht: Mate. Baß sie! Ich habe sie beleidige Erst schlaf bis Morgen ist alles gut. d den der Feind? Wenn wollen sehen u 1 schläßt ein die Scheine ist so der Vordergundig, des fürdens? Getaufe der Seite Wahmung der daselben mich sich/ ihr für V. bergeschich. Eure schiffen gehenden auf diese setzt sich der Königs beim Eiteit in seinen Abehn. Mantel verhüllt, der Pförte, der ihn nicht konnt weist ihn fort, dann setzt sich Orteten auf ander Bank die neben den Thon des Schloßes dessen Mauer dem Hintergrund schließt, in einen Auf des Pförtes Beute, die der Pferken Nischer sich befindet sinnt einer Tischen schlift und eine derselbst saß auch der Kanzler, auf auf des Königs dem Tischen vorstehenden stische schreibend was der befehl zum Schreibe König ihn diktirte. hrauns bringt V Akt. freie Gegend, im Hintergrunde die March. Im Mittel grende rechts, deinach in die Hälfte des Theaters her eingehen von der Pfarrhof von Stillfried, König Ottokaren in der Mitte seine Herrführer am Nachstause Dichtes dunkel vor Tagesanbrech. Mildta liet auf der ander Seite des Theatens mit Herbott von Füllenstein und kommentirt schöttisch die Ideen des Königs. Gleich nach dem Aufziehen des Sohnigs kommt ein Bothe von der Seite Milotas. Wo ist der König.— Hier. Was gilts?— Man will Kum bematt haben, bin sich längs der Manch noch drösing im Rücken des Heeres Vordrücken! Es ist gt. Geht nur, der König ist ohnhin übellauung, man wird ihms schon miellen- Bothe ab. Milota und Fuckenstein ssucht selb laut. Mileta fadelt daß der König sich so lege mit den Belagung v Dresendorf . Abe aufgehalten Antandessen hat sich zu Rudolf zu Mancherz verstarte. Füllenstein erkonnt den König kam mehr, alle seine Kinhnheit ist, dahin Ottokar des Kinne auf beide Hände und diese auf das König seines Schwertes gestützt, ist bis jetzt stamm Ungefasse.- Gestern wir ein schlimmen lag— die Feide gewinnen Boden. jeiß ich habe drosendorf der Rücken ist geführt und ich Rache ihren. Milate Vewürcht sich dieß drosendorf. Hätten wir auf den Stell statt es zu belagern auf der Stelle den Feid angegriff wir wir Herrn? Lunde. Damals zählten sie haum tausen Streite.— Ding Gott allein ist allwissen, doch ist's noch so gut. Was ist die Uhr, in drei Uhr nach Sickterecht, Aid. S ist kalt. Der Wind wohl schraf sr über die Morch, die ganze Welt scheints ändert sicht. Ist das ein Nacht den ein August? Wor bringt mir ein Mantel dies pesiziren zu Schlecht daß mir kennen vereilig Angrift laßt sie antrimen und haben wir sie zwischen dem Berger denn Böhmen leits und Mühen rechtst Wir wollen sie fange an die Maus ein Loch. dumpfes Lachen das sich zuletzt je Husten verliert Beger Holz ans Feuer. Von Sierauf gegen ist die Lucht — Hart ein kein Nachrichten wahr am schäufsten. sich die Könige gadelet— Nein- Jawisch v Rosenburg ist bei ihr— Nu, und, wie schwachen uns zu seine Zeit. Wirds nach nicht Teg?— Vern über die Manch hier fängts an zu grauen— Ottoka, den der Mantel wegrift und auffragt. So laßt eshauen wird zu Pfernd. Alles auf.— Ein Bathe kommt: Herr drösing brennt. Ott das Drösig? in Rüter meines Herres! Lecht Her die Lumann Alt. Ich glaubes nicht. Ist da kein Hügel von dem man die Richtung des Freues erkann konnten. Stag sinn auf an Glockenthein, finge zehen uns Thor, Ndessen schichts Artokar im Vorgred. Wie kämen kommt nach der ösing? Ist nicht besatze dort. Von einen Wirds bald!— Man leuch nicht?( zu Milete)— weiget aus den Eintritt, es sind damen darin ein Hann.— Art. Was denne Namen! Fort ihn Jundrer Er geht selbst auf das Haus zu. Was für denen, Schaft — die begleitung der Königie von Böhern in Akt, von Buch der König ein Lächen? Wohl gar sie selbst! Erricht. Mir wird es wohlthun mein Grünn zu kühlen. Nur Hohit!— Part Wicht. Ich will sie sehr die zartgeseiten Dane, die sich von Krüger scheuten Voran? und schweig. Mit den Küstern ab.— Milata die König von Böhen dann ist meine Bruder nicht für So Lebe in Gefahren Ich schütz' ihn, best es was es wolle!— Ihr zieht auch zurück und harort still, doch hört ihr mich aus dem Fenstern rufen, so drängt ins Haus, und thut. was die Nath schrischt. folgt. Halle an Iman des Hauses. Im Mittelgauden Bogen Manerbren dich ein Vorhagen geschloßen Otto hur stügt herein mit gezogenem Schwerte. Ein kaum frau wirft sich ihm in den Weg!— Fo Kapplerin Wo ist das Pale.— Sie. Um Gottes willen Herr, wollt i jetzt nach ihr nicht Ruhe grommen!— Auf da, den Vorhang auf.— So wollt ihr sie sehr- Ob ich will? Auf da. Der Vorhang geht auf auf einen Erhöhung mit Lichtern umgeben liegt Königen Morge. . Ottoten prollt hin und behrt rethe im Sary. schaudend ach dem Vorgründe guick! das ist die Königine von zu J. N. 82417 5 93 Sie wars. Morgrathe Böhmen nicht!— Sie ists. u ists von besterech mit mir verwandt in dritter Grind, und drin geschieden nach der Kirche Recht Gott geb' ihn möge auch — Sinn. Sien. Nenen fe Wann starb sie— gestern Abend, edler Herr Wie kam sie hin in diesen Geigen her!— Aus ihn stellen Sitz zu Krens durch der Streifzüzter eures Herrens Vertrieben wollte sie nach Marchensch zum Kaiser der dort — Ich wiß nicht steht— Was wollte sie beim Kaise. 2 doch konnt ich aus einigen Rede abnehmen, daß sie Versehung zu stiften hatten zwischen. Hoheit und des rönische Königs Magestät- Ottition nicht in Blite Ei. So war eine Vorschrein An s was stark sie?— Herr, am gebrochen Herzo, Tag und Nacht weite— Es ist gut. Und war bist du?— Freund sich ihr Hohit nicht mehr Verreiten der Fürstin Kaumefrrun. Wohn gedenkt ihr nun mit- ihr?— Wie woll warten bis des Königs Los sich so oder so entscheidet Ei So ander so! Sie Wie ble beliebt?— Er Nur zu!— Sie Wenn da die Uneuch aus jedenken wir nach Bilienfeld, dort wollte, die Selige begraben seyn Be Thu' das? Und wenn uns Gott aus diese Kampfe sey. rich führt, so kamm nach Frey. Wie wolle auf ein wendig Milote tött im Herr, den Gribens dehe. Fründe nahen, die Vorheit ist schon in Gefühl. Altel Ich komme; zu Kammfau und diesen Ring- sonst ging ud nie vom Finges und um so leicht!— den Rug hin bey- Sie Wein gnädiger Herr!— Ein Geht Milate Milate ab. Er Und diesen Ring hier leg in ihren Sorg Margrathe willst du ihn?- Morgrathe er geht auf ihre Sarz zu ? Er klagt ihr was man ihm gethen. Kniet vorlich an I. Sache nieder! Es zeigt sich Innad an der Thür. Kaiser Härt ihn den richt, oder König will allein sey. Zum Tödten ist von hi g was, der Feid? Zum Tödten ist wohl sonst und Zeit die Zeit zum Bethen muß man nicht beschenden Er soll ein Ungestört hier weilen. Sie läßt den Vohang Grab Und du Selige dort ab. Du weiß wohl! der Mann der die so hart gethan, er kniet an deinen Serg und weint, das hättst du nicht gedacht. don außern desten ist der König?— Sein Nun stört sie ihn inden It. St! /schleicht zur Thüre hinaus Zwischenszein, wo Ottokar aus den Haufe wird herabkrit? Freis Feld zum Hintergenden die Mary. Sonnen Vo ohnen Bothen Sögernaufgen! vom Anfang der Kaiser Widolf, Albacht Rudels sie Söhnen. Der Thun: Schlecht die Heer verweise g Baseln Östrechische Steyrischen Herre. Seysad, führer warte. Endlich 4. Der Könige von Küsten och Marenber die ersten Haufen sind schon im Gefühl und der Kammernfraue Schlacht dispiels. Der Kaiser benennt seinem Sohne begreibt. K Seyn die Umgegend. Schlachtdispesizion. Krend v Haslauch Gott als si Hannch von Lichtensten. Der Kaiser verbiethet Meren seyn und alle Wo sich die Pfaden bergen Hand an Oktokar zu legern. Königunden, doch an HögetJawisch kommen. Sie flüchtet von der Grimm ihres Gotte— Nun denn mit Gotte Er ist wahnsinnig geraden. Rudolf empfägt sie kalt. habe Rosenbergen mit Krachtung. Er häßt sie hinter Als Rolf Heinr 4 dem Heer des Ausganges Herren Feide nahm RLichtenstein dem Hal lauer beiordert Herbart von Füllenstein mit Haufen. Fechten wahrt des Banners ab. geit. Zwar wollt Ottokar auf einen Wassentrigen verstützt ohne Schard und ich den Schutz mines nigen Hauptes Jemand Anderwun, ich wüßte kei uin bestern als einem Licht enstein. ün Uid doch d ta ei tein 94 Helen kommt mit Milata Nur Haufen grift, nicht an, dort tollt Füllenschein. Gehre Stast auf jenen Auch ihn sonder seht/ zu mich die Schlecht gehen auf ein hier rechen. Der Schlag der den Holte nahrs hat ein die Augen verlastert und 2 Begleiten Die Herr Milete, und Haufen greift nicht an Wo bleibenen Mäteres: Tod und stauset Ich fürcht, ich ihr seyd in Schik! Herr Mitete Und seyd ihr es, Herr wiel ich euch verträt St sagen ihns gehen und hindertsach It haben mir das Pferd erstochen unter Leib Und kann kann gehen von dem anger Stur. Goch sie und sucht ein Pferd, ich weit undschon die f ob Ihre Sindeten geht hin zu einen Muher Doch mein bleibt hien! Ich du und sag der Stachutz Sie sollen auf den Feind, sonst tritt ich, fest auf d der eb Seht mir ins Antlich Milota. Das Gott Auf nur Todteht Ihr schaut mit Grimm, ich hoff das gilt dem Feind Wind auch in Milolken hält' es mir und ließt uns das Laste glaubten von Antlitze stehen Steigt dort auf jen Hügel He Hand und schaut Und also schon in endlich Füllenstein und wie das Treffe gett frechen Auch. Milote ob doch laßt von Alle Du keiten mich zu jenen Baumstande hin das bester glauben diß ich mich halte bis ein Red zu Hand. Die Schlacht steht schlien, die Böhern sandte nicht M man nicht künft für ein Ungeliebten die Östrechsmann und die Steyern den die sonst zu trug mit ihm Pflicht erwäsen. In Todesengel Scheinen sie verwandelt Und jeden ist ein Held nur gern ander mich. Min Weg ist aus einen Tagen sentet sich- Nenge 8 Zette hast du beschloßent uns Griecht zu gehen über die Vogingesit, so vorschen jene, die dort ihr leben wegen für ein Hel und auch das dein denen Tof Hie stehen ich der erwäten die Donner Herr gar schlimmhel' ich in die Welt gehaß den Sturm den Unzwitter vergleichben doch Nun und denen sind die Sein die Herr Nu du nagst Herr durchs bise gehen zu Guten Wer war ich Mun, daß ich mich erührten, deine Rolle spiele gut wolle den Meschen, den du hingeseht auf denen Erde Ein hwet, ein Stellst eine in Weltalle eine Welt Er seut die an Mogen und an Abend sie Don Um Blummkuft an Abendduft in Tagen Selbst und an der Nächsten Sollst, Gebaut hast du ihr als eine Wudenk Die Spese mit in sein Deub da treten wirkenden Gewollen auf Und weber hatt und fast mit Fasen und Gesiß Und zimmen ich sein Has kein Königsschluß Mag sich vergleichen mit der den Meschadis Ich aber hab sie hingerufen zu trusenden Um eine Thocheit will Wenn man der Sichricht schüttert von die Thron Und kein wer der der Gefallen allen den sie Mutter nicht, als sie ihr mit Schweig geben g. Mit Lust gedirkt wo ahne mahnden Bust. der Sole nicht als seinen Stolz gesehent vnd aufgezogen und gesagt, gerecht War er am Finger sich bletzt die Hauf da diesen sie hazu und wartens ein sie sehr zu, dies glücklich es geheilt zu I.N. 82417 6. 229. Und es wir ein Finger nur, die Hust von Freige Ich aber habt so schrittweis hingeschlauden Und starren Eise ein Weg gebehrt In ihren waren Leib O Himmel / Wie ein weggezogen Vorhang That sicht ich Nür Stobel schwind von den Sann lefgem So edich sicht oft ob den vergangen Stigen Und ich so kann schann was sich sonst verberg O las die Sinne aufgehen, wars auch ist ein Grab Errott ein Volk, seis ich doch eine Tad. Voblendet war ich so so hab' ich gefehlt. Ich hab, mit deister Murcht nicht gethen doch einmal— ja- und nach einmal O Gut Ich hab' mit Wissen Unrecht auch gethen Es ist ich Todesfunkt was mich beregt und den du allen Herzen kens. du weißt ab dieses für die Furcht bewegt doch wenn dich eins Mannes Raus erfreut den nicht die Strafe dem sein Verecht schrekt Sie sich mich hier vor deinen Autlith keinen Und hier ehr betz Goch als in Gott der Gnalen zu Zeicht Seystind von Meerenbogen tritt ich König bestacke. on M ruft Mi Kennst du mich. Ott du bist die Todes bethen, doch dein Stamm wiß ich ihn Mich das Viesen aufslagen/ Wa hast du eine Vatern Ok Mernebe: M. Wo hast nur ein Vater? Ott. Als Gott den Kain fragten Wer hast du deine Brudern? Sagte der Mir gebst du ihm zu hüthen nicht 15 Einerling kommt Was schuß als Hand in ihr Meelige daß ich. Der König hat unbehnen ihn zu älte dieß mich versuchen, ob ich licht wie der Bositiske ihn mit den Auge töden kann.— Hieb dich Wer hast du eine Valen alt. Her. Ich und daß mich du wußt es wohl Mon. Wahrt was ichs. Tod Ott Ihr krorf was er verdet. Er stock als Schurk und des Ath inder M. Das lögst du ihr strek als Heilig für mich 1 en die Schuld unser Flucht, die mir Allein war auf nicht darum nahmen. Er wußte hat ihm Gott Ott. Wenns so ist glich du es dasten. Ich soll dich aucht todte I Es sag ihn ob aber ich bitten dich geh auf mich las? bereucht nicht nur mit der Schitze as lingel, daß ich doch tödten kann und sag. Der habest auch angegißf Att. Geh hat schiet ein laden ha sin tärte der Recht Mileta geht kaut De Milot komm hilft dein Herrn Mal. Geht für der Weg nach Mühren Eierberg Ja. Kannt ihn als Fur ander sind Wille. Ich bin nicht ein Feind. Ich Herr mit Gott, gehten Ott Verlast du die H. Veritt vil Vorräth? Ich soll meinen Haupt ist an das einen setze Waser. Für meines Buls Tode wie ode für eine Nichten Schade?— Erpfehlt auch Gott!— Gott daum ihr Horn! /er Elligt sie Mantel und sich und geht et Meileg Gib dich! 96 Ott. Mein Beruchen andern nach. Gebt daue und laßt auch. zu den Mauer beiden haben ihnen die Schort vor du bleibest die deinen flich dt, du lügst bin Böhern flieht der Hitgut leidekt sich mit flichern Böhern- Herr v Lichtestim ich dem Kullische des Vorgeden mit Haufen die Feinden flieht Hoch bestrache ott. Steht Mennen. Frt Bieben, du blibste At. Nun gilte zu fehle, inder er stark auf der Fuß tritte Getrache huß, nun ists nicht heit zu schmerzen er rafft sie Schwert ist Jobl ist au Mor. Und für ein Gab Ak. Ein Hieb dich Herr Böhe Merlg eben so h. Heer bestreich 42 Hinen Akok M Heinen Morreben und Gott eer hauf ich minder Ottober stiegt eider, wester sich schwelt einer auf wie zum neue Hieben, taumelt ein Herr Schäte und sieht vord Ei Broleg der den Knecht außern die Szenen verfolgt kant u Was hast du getzen, des Koses Geboth übetreten Mobg steht die Händen hinabgesunken unbeweglich de Grach zu Lichtensten Zeit Sig. Sie. Die heide fliehe Egoch bestreng Der Kauf fort mich gefolgen. Seiten ihn auch Kunigens Jawisch und Rober. Ennerburg eiflicht aust Gehiß des Konses wie den erste Munden. Kungide kennet bebend an der Leeichen. der Sanz Margerathes gebacht, und auf zu Ottotors Haupten hingestellt Der Kaiser bethet mit abgewanden Huten de Mahesinge von Mogwethes Stage. So klapft darauf Mach' auf die Man ist da Sie behrt Vater unser, der du bist Nun ergib uns. uferen Schuld und führe aus ihn in Versucheng Kaise Gemandung, daß der leichen nach Waffe i gebracht ede. Besehung der Hebsburger ist östrich Zu I.N. 82417 teg 7. G Herbalt von Füllenstein ein wilder Uhr Mitota er hartnächige, die kopfige Stockböhner beneschen Nicht schlecht, wenn nicht großer Vortheil dabei heraus sieht. Er hat die Augen zugedrunke polange er glaubte, der König werde seine Tochter zuletzt hinrathen, da er sich hintergangen sieht, wird seine Tugend auf einmal wach der alten Merenberg geht(: Akt) mit Marzerathe aber das sie die Urkenden hohlen gehen. Er gibt Einarbeg ein Brief an den Eybschof gmanz, daß er ihn seinen Söhne gebe, mit der Ermahlung sich nicht aufzuhelten sonder auf der Stelle damit abgereisen. In den Augen blicke als der König Ungern verkrmt und sich alles gegen den Höntogend werdet, dritt Emerbung zu Seeyfrieden hin und sagt ihm dieser Bothschaft seines Viter. Er hat den Brief in eine Tuch ein grockelt und läßt ihn falls. Morenbeg büdet sich es hebt ihr auf. Szene von die alten Verenberg den sinkend Margerathe zu Hilfe kommen will. Sey frie will noch einmal Berthan ihr dieding sehen. Erschlicht sich daher, gegen die Ermahnung ses Vaters des Schaß. so hat gehört sie sey konnte und rede wird) da stürzt Molote Gebott vor Füllenstie mit beweisenten auf ihn ihm auf Befehl des Königs zu fangen, weit nämlich der Alte schon auf seinen Burg entflehn ist) Jawisch abs der dann kommt, auft er läßt ihn los: Ins Teufels Name laßt ihn los! Seyfried entspringt. Als Miloter um die Vasache fragt, sagt ihm Zeich. Habt ihr nicht in sein Gegenwach über an König geschrächt Soll und dableiben und im Vohör alles bekommen. Aden; was kann in so einen Brief stehen? Wenig genug! Der Verdacht aber fängt mit dem Gröstern an und er glaubt nichts lieber als was unglänblich ist.— Anfangs sagt es aber in sie angenommen lustigen Manie: da aren junge Fant, er daurst mit laßt den von Tufel lufen. Milete. Ich gleich du bist vorikt. Jaisch lacht. Nun will mich ich mich, einmal an diene Stelle sehen und sehn, ob's nicht auch für auch Gründe gibt, ihm entwischen zu beschen Ei Recht und doch! 7 seyd ihr den Bekerufrau die ihren Altknecht freyt auf ihr Gewerb Nnd fürchtet ihr, sie kommen, von der Stadt. Und nehmen mir der Freiheit, die von euch? ans Fenster forte III. 1Menenbar auf seinem Schloße. Er bothet für des Chist sal seines Vaterlades und Morgerothees. Sein Weit kommt. Willst du den Morgenien biß.- Ja, liebes WeibAuch harren zwei Freude drust.— Rictsleuste So scheints, sie tragen des Vasien gehtesten.— Laß si entreten und Theil nehmen das dem was Gott bescheit ind die beiden Ritten Worten ein mit der Hausfann, die eine Kapf auf den Tisch stellt im Lager mir willkand und wenn ehr ihm Labung braucht, nehmt Theil in ein Mahl Sie setzen sich.— Ich langt nicht zu der Eine aufstehend Ich essen mit keinen Vernich: M. Wie. Wer seyd ihrs Ra/ den Helm aufftigend) kennst du auch. M. I. IV . Ich bins. Im Namen des Königs bist die ein Gesangen der Zweite stößt zur er, 1 Mann 2 d. s. w. Fenste hinaus ins Horn.— Unseren Leuten stehen im busch; wenn du nicht getwillig folst, michst du alle die deinen unglücklich.— Er folgt 2 Siene des Ottokars Zelt, Ottotor kant, der Kangle ihm zu Seite einer schrechend wie zu einem der nicht Au hält, die Posten wollen Feinde dort gesehen, haben 3t. Ich glaubs daß Manchen wollte. Doch stes ihr wahrKogle Vergricht? Mat. Ich sag mich nein. Der Allein die Posten sehens. Ott Schickt einen Muthge hin ich wolle er sicht nichts. Tagte, Seit N 3 Tagen kann kein Berth uns Böhern. Ok Wahrscheinlich bis ich durch so eiwig bedient als hier. Aen. Auch sagt man Absteneubung sey in der Leiden Händen. Ott Peh! Was liegt an Kostenenburg Allen Auch ist's nicht wahr. Kr. Ich fürchte es steht schlimm! M. Es steht sehr gut. Hauptlute komm A. Bereit mich an diesen Unglikfraben- Jawische Meht sich über der Kanzter lustig, und spottet der He von geblichen Gefahre, und will, daß man gleich zum Angeste schreiten, dessen Erfolg enweifelhaft sey der Kanzber durchscheut empormasstin der Rosenbergen Absichten. K. Auf diese Art wege ich mich mit dem letzten Nachricht gar nicht here ott. Was als Kie König Rudolf läßt mich ja eine freudschaftlich Zusamenkunft einladen 34 Wie? A. Er hat die Gefel Kamber in der Donau neutral erklären lassen. Um Menschenleben zu schmen sollt ihr beide da in Gät unterheubten, was Wissen unsicher und trurige entscheiden. Det. Er lustigen Vöschlägen Grosch. Der Feind begennt zu entfederten Ein geltes Zeichen. Der Muth fingt an zu fehlen B. Gnädge Herr! Wenn das Wort uns treuer diens ja bei euch etwas gelt so nehmt der Vorschlag an Zwach Her Kangler seyd ihr es Weib? Die Gnaligen Herz ich wiß nicht was diesen den Absuchten haben, aber hört sich. Nöhmet der Tochtganz! Akt. Vertraust du so wenig auf Ottetes Arm. An. Alles? und doch im Namen eines Landes, nur Ein schätsten Fetel, bitt' ich mich auf den Kauen Knied, Nohnet der Vorschlag von Nicht ihr habt ihm gethan, als ist die Feind der auch ihn macht. Die Ehren leidet nichts. Ihr hört was man auch biethet und thut Ott. Was gibst du mir wen was gut und Rückt e In dir sagen Kag. Mein Leben gnädigen Hort Wider ihn nur wollt. Ihr mich solls doch werden ih zu sehen. Wenn der Goten von Habesburg der Kaisernantel kleidet. Er hat besich zurückbegehrt, des kein den Rach eich gefallen, und zu, in kluger Handelsman überbiethet die Waire, allen man seitsche und zahlt auch mit der Hilft noch genug. Will und die Lehrenschahnt nur des Reichs retter. Es sey! Gab er die Händer mit als was er will wenn ich sie mir behalte, und das werd ich. Und dann Die Augen die das Mannlie machen wird im ewige Wack zwiehen Gern ehemals und jetzt. Her Kangler in den Vrschlug nahm ich an. N. 8121. 8. 267. 85 2 99 D. Es war kein fürrlich gelübt! Mich hätt' es binden sollen, und bis an den Und werd' ichs beweinen daß ichs brach, doch kannt es die sich kanonisch nicht entkräften. III Als der König über die Nachricht von Rudolfs Erwählung Gezirungen lacht, dacht Zawische mit: ein Lustiger Schlausdie Bist du ist fröhlich, Fraund? Ja die Findes von Mähr- Ott Um dich ein wenig abzulichten gib mir die Freuen. beg? Überheucht find ich daß ihr mehr Herren seyd im Land als ich. Jetzt nimmt er nich die Städte Otlokar, der Übermuth, der Wahnsinn des Glücks der mir sich sieht und in der ganzen Welt nur das Werkzung. Menschenverachtung. So soll er den Janisch verachten, obgleich als Kriege schützen. I Akt 1 Vortimmer der Königin. Seyfrid von Merenberg, der die Wacht hat dazu werthe von die die Herrnstürzen 1 Der alte Merenbege, benes. Milotan 3 dazu Zawohl v Rosenberg 4 dazu Berthe v Diedung sas eins Zimmer der Königin io die Königin, Rudolph von Habsburg?(Berthe in ein Sessel ohnmächtig henues getragen. Thronsäml 6. Ottokar. Gefolge. dage Margerathen seise zuletzt aber um die Dekte und hahlen dru 8. Der Landessch u Östreich, Steirmark Körether und Kram. 9. dazu Bela, Ladislaus, Kungend so dazu Margerathe. Sich forde fast du hast auch keinen Größer getrachen Pravinzen wurden durch die Fahne zu Lehren gegeben König reiche durch Überreichung eines Schwertes, O Hand von Schney Und doch so hniß: O Blickt so feurig, Und dennoch Eis O des Mund so siese gut Sprecht herbar Art doch herb von Art der Busen wogend Die Brust, ab wogen den Nicht nieder hart, O Blick erwarung O Brust erweich! und Hand einarden Raumburg bei Tule- Hormayr, Wien II 23. Ich hoffe, daß sie sich bis Abend findet Ring den aber, der sie hand gebt diese Im Namen u meiner Gatten, seine Frau dem Königinen schenken dramanten doch Besenschleifen nicht. Euch Königen Bitt ich in Zukieft eure Schlaufen naher Und meine Würde mehr- Licht zu erhinn. . Vergesst es nicht, und rechtets aus dem seid Num. In meinem Name, Ritten, aber sagt ihm für möge das behalten, was er fand dann was ich scheite, Schleife, dimant Jedenn ich's schenke änderts die Natur Und ist nur noch Geschreck der Königin Auch mög' er sehen, daß ich Herrin die 8 Gentern was ich will je und wenn es mehr Als Schleife wäre, mehr als diemant Honnte. ze nehmt auch meines Herren, nehmt ich es Landes an Schaut wegs herr O gleibt ein Herr, es ist ein Kreckters Land wohin der Blitt ihr werden Und werth, daß sich ein Herrcher Drum bekinnen Lachts wie dem Mit hellen Wiesengrün und Santengold Bräutigan der Braut Von kein und Kaffran selb und blain gestickt el Von Blumer und von Rräuter siß durchwürzt Schweift es durch weintgestrekte Chäler hun aller Wein Hebt sich empor zu Hüngelich die an. den In Wo mich am Stock die Pupierterube glicht Und vollend schwache schwellend reift in Gottes Sonnenzlagen der dunkle den Mald sollen Jagdlust konnt — das Ganze Und Gottes dauer Hauch weht dreben hin Und wärmt und reift und macht die Bulse schlagen 14 trocken Nappe Wie nie ein Puls in ins gen hande schlägt bgutes Land drum ist der Oesterrichen froh und frei beende nicht läßt Was sag' ich nist ser trägt auf seine Fohl, trägt effen seinen Freunden ich einer Steiernswerte Beendet nicht, läßt lieben sich bemeinden mitten Allein s' ist alles O Gutes Land, o Vaterland, der zwischen eins es ist alles dem Kind Italien und dem Manne deutschland bst dich linst du der wangenrothe Jüngling de Erhalten Gott dir deinen Jünglingsmuth Und mache gut das andere Vedorben. Wud. Er morker Man bringen. Im Herr und ein Gelehrte Er schreibt er Reinchereich, und ihr H. Kaiser 100 Kommt auch dein vor Uns. In Gutens will ich hoffte Dein Herr, vortrau, er soll die Kreiheit haben Und die— zum Angdenken diese Studen eine Die Kette hier und schmucke dich damit Dem Wissen bey sein lohn und dem vollbrings Euch Ritter scheint die Gabe wohl zur vielen. Wenn diese Mann ich mit dem Schwert bereihen So steht er als ein titten auf wie Manchen doch Manchen wußt' ich nicht womit berühren Sollt er ein Reenwerte schreiben so wie der Deinen Gereite Freund doch hievon nicht im Dies Das hieße, sonst mich selber je nur ehren S ist möglich, daß in Sachsen und bei Rhein ds Leute gibt, die mehr in Büchern lesen Allein was Noch thut und was Gott gefellt der klaren Blit, der bessen, richtschen Seine der eines der Anstereit gen. Jeden den nicht der Orstreiches hin für jeden denkt sich so hat und laßt die anden anden din eine Duft D Uhr bist du Ottokar von Hornek, Herr Herr Ottokan von Hornet von destenden das allen Ritters Ulrich Lichten sein den König Ottolian gefangen läbet Als Greifel gleich so mache Landeschre Nachdem er ihm durch die Nachachten gebrochen, ihr die Hand auf die Schulten lagend Steht nicht so fraun, da ein Fürst in Siehen Secht, was den Reich ist, kann ich auch nicht gemein Das andre berehr ich selben nich Ottotan führt auf D. Tauscht auch nicht selbst. Ihr seyd umringt J. N. 82417 9. u 113 IV. I t / III 101 täusch Wenn ich auch wirklich die Lande zurückgeln nun eigen Unterthuer inder sich in mich werden, die auch eine Magwethe- Kungus nächst stehen verrathen auf. Wir stehen am Eingung eine neuer Zeit der Großer den die Natur gebiethen wollen, bscheidig, mit hat es er als Negan gefehlt Er hat gelegt Der König ist sein selbst nicht Herr im Jare. Mereelig. Ich hab' ihn in das Herr des Kaises ist gesandt doch Heuer entziehen wollt' ich ihn dein Handen Ot. He wollest du? dich selbst entzichst als du nicht Alten der Brief M der allgemeines stand dar des Lades Nach, den Königer Bedrängniß des Sohnes Rittern war in meine einziges Zel das Merenbug will von allem den Sohn retten. nuß auch den letztere(Aka) so sehr in Werde und Vergreiflung setze. Es steib für mich, ich hab ihn getödtet. Gil mir meine guten Meinig von der Meische zu ich. Weil ich an sie geglaubt, weil ich an dich geglübt, ging meinen Vater zu Hunden. Soll nicht den Schluß des III Akts der jenige Moenberg vor den König Einkauen und ihr für die Vater bitten 2 da schweift Ottekr: Kriest du? Auf? Auf denn wußt er sich Krone und Mantel ab und stürzt for zu J. N. 82417 Wir Geide Stropi, Kardmal Leget des Titels von Stochehen Baterinn 183 103 7 Im Schloße zu Prag. Vorzimmer der Königin, Ruicks und Rechts Thüren die letztere zum zu den innere Gemachern führend. Vor derselben steht Seytries von Neemberg mit einer Partisane Wache haltenden Elisabeth mit einer anderen Kammernfrau aus dem Zimmer der Königin lauf Barbaren! Lauf schnell nach Meister Anseln. die Königin scheint stark, doch trau' ich nicht in diener ist gekommen Hast du den Balsam? gut, gib hen, mein Freund. S unglückselger Tag! ol o arme Frau! Der alte Meienberg kommt Mer. Wie gehts der Königin Elis. Zum Wundern wohl doch thut sie sich gewalt, das sieht man wohl leicht. Mer. Wir ist bei ihr. Elis. Der Graf von Habsburg. Herr! Ach, daß ich das erleben müssen sabs Mein. Sohn! Segt. Mein Vater! Mur weißt du schon was sich begeben! Eugl. Sie laufen durch das Schloß und rufen sich dieselbe Nachricht hänbingend zu, doch glaub' ichs nicht und auch nimmermehr und achte den für meinen ärgsten Fand, der also Schlimmes Von meinem Herrn zu denken zu sich erkühnt, der wahrhaft mich gemacht, der mir ein Muster Eig Beispiel war von jeder hohen Thut. Ner. Und doch ist's so. Seef. Ihr auch mein Vater! Nern Seelend Eu mußt nach heute sort! Hast du die Wache? Et. In Herr! Mer. Nun denn, sobald der Dienst vorbei. Du gehst nach Deutschland und dem Churerzkanzler Pes rönischen Reichts, denn dem Erbeschof von Meinz Eibst du dieß Schreiben!— Holt, man konnt- das Weitern später zu J. N. 82417. 107 Bist hingegangen, wo man nicht mehr wennt Und stehst wohl jetzt von Gottes Rechterstuht Und klagst mich als rufst Rahn wieder in auf O klage icht Magmahnen auch nicht Nefür ich alles hiehes ist dahin den wenn du sehr willst zu Hes, gerichte Die Köme wartet die mir mein alles war, Was ich ga einen wollt' es ist volan errich ich rang, der Wird hat es perständert einesen steh ich die von b Hier laß ich keinen in d und will die klegen was mir kalten Hell leid gebeugt sie meinen gethan, und Mind währt ich und die mir die Neichsten haben mich verathen Minnd hört ich Truschte das Weib, und das ich dein Parur geb Du hast ich oft getörsten Es hat das Herz im Busen mir geweissen o schie Ab ich eradet seine kam, Todes sind Gar goßes Abel ist ein Hat sie, einer Gift gegoßen in meine Wider wesehen Zeit Schill geträckt mich und mit beiden Lesich Die Ehen mein an seine Knecht vornhuft u die ich erhat sie haben Allein gelassen mich in meinen Sterben sich gestehe zu meiner Sterbe, ja denen sich sich fühls. Der heutzen Tag sind Ottokar von fanden und eingehen sind er die, wo doch schon bis Stock und die kalte Hand nach unsern Haupt te seyne mich zu Tod mir du Veklei III 24 freu hermmen Soll Bist hingegengen, ohne mich zu sprichen. Mich ergischen mit dein anden forrem blitz mit dem Tist des Unrechn in der List Wo steht wohl jetzt vor Gottes Richtstehl Und klagst mich an, aufst Ruhe werden mich O Thus es nicht Margwathe, thu es nicht dur bist gericht. Sich du von meine Seiten für was ich dich und alles heigeb Gestalle des wie leb ein Gebste fall ihst auch die gut begab fort in eine Was ich gesammelt hat die Wit gestänkt das Heides Rechtniß fort und sein Geling Hond haft Koren winkt auf ein d Hept Wird gestoben. Was ich gesammelt ist heugten Vornist bin ich und ausen zu e Nu allen Sagen hat du kommt oben. ur einsan steh' ich de, von Leid gelegt Ihabe sich verwaist und eisen an vnd Niend tröstet auch und hiert auch Und mir der Hisch ein Beich in Wille Banklt gehört du hast mich oft gestrist ist Von Jeigenshard getriff hart in schon Ju sehen Fallen beste will ich nich fliegt r als die Klaufens war mich Geschofspe So steh auch der in eines Kures orsten Ode Sie habe übel mir gethen Karathe Und eine koristest auch und ei Nun aber liegest du von auf die kalten Betr heit und kannst mich ist mehr leisten, icht mehr for Sich inheil auf von die kalten von Meit Bote daß ich die List, die weigen Sie haben schlieden an mir gethan Mange the Welligt Der Undank hat sein beucht auf gegen mich. bis geste konn die mir im Kössten haben ich vert die ich erhoben, sie haben mich gestigt Das Gstab, und was ich hingeb der Werth. Sie hat das Herz in Busen eine Herrn Als ich verwundet seinten aus den Schicht Geßt sie ein Gift statt belsen in die Wird Hot mich mit Schott begrifft und biter Hohen die Ehre eine Klauft an einen Kirtt daß darb ein Sie beybung und blind auch onnten der heutigen Tag und Stel andeln In des mir aufgeschannten Todesautz dauer seyn mich und du geschert bieß Sork auf die kalten Hand und seynen den uns fühl' ich wohl, es geht als Stabe e III 16 Es soll nicht seyn Kirat Ruhrtschaus? In der Hölle Auf mir der Herre Kigt. Ach mein gnädger Her der Auf mir dem Herold, oder gitten Aucht. Kopler du Wor war ich und was war? Wie dunkte Nebel Schweits um die Sturm und geht sich theidend fort Ereinen wie fühlen Morgenlift Recht Wie stiß er sprich, der Menschen gleich und seht von löhnes Heil an eine Weil Nungeth ole Thor, der ich weich ward, der mich- Thron und Hühl ze tüchten, trühlen Lusend führen Herahlen. Hole. Ich habt befehl. al ge, Wohl. du?— bist du so schmett Du eingst nur gehen u Logar kleich Richtstein. Nun inchin Ich gann's der. Ihr ander mögt um ihr doch hier ist ein den ich sehen auß Heten geiß dich Melegen, und Scheit und du Mathe Kat. O Heil rett' ich, sost ist in eben Gonder den befecht ein Herr, der Kais Von dem Herr der Kaise neidls! Der mir nicht 105 willten ich König. Nun erst begeiß ich auch Amt brechen ich nicht In so bluten daher die Hand seinen Mon und den Meine Blut, hat sag ich fat zuläftiges Blut. Ich sey, bricher mich nicht Wehe. Wird mir Gedichtest wach erst und erzählt Wie dur von König, daß er kann empfingst in der Gatten. Da er hohlten in sie Ich hat.— ich fühl daß sich ein Schkauft schwächt Hus Das ist ein zeichen, daß es heit zu sehen Ihr fort, fort, sy ich, fal! 1, nach so ist vielern Ich Hold geht und syrt nun Herrn Was ihr gesehe, des Andern Weitern und und he der aber nunft im Ther! sie aus Ant Bezieht von bester mit der Stapfen der der unterzählt, das allen mit Rauth u Ich aber, die ihr gen und willige folgt Wir wollen und in Noth und Tod vorbenden Kie falschen aber aus. Und so wenn ich den Schwer, den ich bei meines Vaters Reihe An meinem Herrhaft ersten Morger thut Ton bis zu- Und laßt mich dasstekeln schein kannt den sie auf uns Könes Steck Nie keind ich Scht auf. Ich von ihr kein sch 106