(Erste Fortsetzung vom Kataloge 1890.) Fabriken mit Dampfbetrieb Wien, VII> / 2 . Kirchberggasse 37 im eigenen Hause. FaM pMograiiiiisclier Cartons, littosrajMscte Anstalt nM Steinflrnctoi. Fabrik photographischer Präparate, Papiere, Trockenplatten. Camera^, Decorationen etc. etc. Fabrik Wiener Passepartouts und Schaukasten-Tableaux. Haupt-Dépôt photographischer Objective der berühmten Firmen: Voigtländer, Steinheil, Dalimeyer, Swift, Ross, Zeiss, Suter, Goerz ete. Einziges Depot für den ganzen Continent der renomniirten amerik. Emaillir-Maschinen. General - Dépôt und Alleinverkauf = der /X hochberühmten Maschinen - Trockenplatten - Fabriken Antoine Lumière et ses Fils (Actien-Gesellschaft, Capital 3,000.000 Francs) der Trockenplatten-Fabriken Gustave Nys & Co., Weissbrod etc. etc. •3ii""tiji. Specialhaus für complete Einrichtungen photographischer Ateliers. lillllllllllllllHIllinillMI Preis 80 Kr. IHlllUHHHHHIHHHIIlll^ iüijjiiüüiijjMîü^iînüîijiiiiiMÏjiiîMiiiiiiiMÏjjinMÜijiiiiniîjiüiüîijiiMÜiijiîiiîiiijiiiiiïiijiiîiiîiTjii; »îïjii; Kiijiü üiij\ ‘^ Y erbleichende Miinztabelle : 1 Giilto I 55 Katalog 1893. (Fortsetzung des Katalog es 1890.) • CONDITIONER Die Preise verstehen sich in Gulden öst. Whrg. — 2 Kronen a 100 Hellei Francs 2.10 netto, ohne Verbindlichkeit, loco Wien. Die Expedition findet in der Regel umgehend nach Empfang des Auftrages oder bei grösseren Aufträgen in der möglichst kürzesten Zeit statt ; der Grund einer etwaigen Verzögerung wird postwendend brieflich avisirt. (Im Falle. Ausbleibens jeglicher Nachricht von meiner Seite ist anzunehmen, dass der an mich gerichtete Bestellungsbrief mir nicht zukam, und bitte ich in diesem Falle um gütige Wiederholung der Bestellung.) Bei Bestellung mehrerer Artikel, unter welchen sich einige befinden, welche voraussichtlich speciell erst angefertigt werden müssen (wie z. B. Cartons mit Firma) bitte ich genau zu beordern, ob ein Theil der Bestellung sofort voraus zugesandt werden soll, oder ob die Expedition insgesammt bis zum Fertigwerden der übrigen Gegenstände Zeit hat. Giftstoffe (Cyankalium, Sublimat, Rhodanammonium etc.) können nur gegen Beibringung der gesetzlich vorgeschriebenen Giftbezugslicenz ausgefolgt werden. Brennbare Präparate und Säuren können nur mittelst Feuerzügen transportirt werden, und da diese weit seltener und langsamer als die Lastzüge verkehren, empfiehlt es sich, den Bedarf feuergefährlicher Artikel rechtzeitig zu bestellen. Behufs Vermeidung irriger Expeditionen ersuche bei einer jeden Bestellung die Adresse möglichst genau anzugeben und ausdrücklich zu bemerken, wie der Versandt gewünscht wird. Die Absendung der Waare geschieht auf Kosten und Gefahr des Bestellers; für Beschädigung oder Bruch unterwegs wird kein Ersatz geleistet, dagegen auf solide Verpackung alle Sorgfalt verwendet. Auf Verlangen können Waaren gegen Bruch versichert werden und ist dafür für Oesterreich-Ungarn 2°/ 0 Versicherungs-Prämie und für das übrige continentale Europa 5°/ 0 zu entrichten. (Ueberseeische Sendungen sind vorläufig ausgeschlossen.) So versicherte Sendungen sind bei Uebernahme zu prüfen und allfälliger Bruch bahn- ämtlich bestätigen zu lassen, um des Anspruches auf Schadenersatz nicht verlustig zu .gehen. Nach Uebernahme von der Bahn oder Schiff erlischt die Assccuranz. Kisten und Emballage werden zum Selbstkostenpreise berechnet und für sofort franco retournirte Kisten drei Viertheile des dafür entfallenden Betrages vergütet. Diejenigen Herren Bestelle/, welche ich noch nicht die Ehre habe zu kennen, belieben bei Ertheilung des Auftrages eine Angabe oder den entfallenden Betrag der Bestellung beizufügen. Briefe und Geldsendungen werden franco erbeten. Ausländische Geldsorten, sowie hierländische Gold- uud Silberwährung werden zum Tagescourse berechnet. Kisten zum überseeischen Versandt werden mit starkem, verlöthetem Zinkeinsatz versehen. Reclamationen werden nur innerhalb 8 Tagen nach Empfang der Waare berücksichtigt. Um Irrthümer zu vermeiden, wolle bei werthen Bestellungen ausser der Bezeichnung der Waarengattung womöglich auch noch Angabe der Figur und Seitenzahl der Kataloge angefügt werden. Da Anfragen wegen Eröffnung von Depcsiten-Conti — wo der Besteller eine grossere Summe remittirt, um so lange Waaren zu beziehen, bis der Betrag aufgebraucht wird — namentlich von Seite ausländischer Auftraggeber immer häufiger gestellt werden, um die jedesmaligen ziemlichen Unkosten der Nachnahme oder Geldanweisung zu vermeiden, so sei an dieser Stelle bemerkt, dass derartige Depositen- Contl bereitwilligst eröffnet werden, und wird bei Effcctuirung einer jeden Bestellung gleichzeitig der jeweilige Stand des Contos angegeben. • l UaCÎ1 A1,lauf von 3 Monaten, vom Tage der Factura geleistet, sind die üblichen Verzugszinsen zu vergüten. ö „„„./ ahll !'.' l 9en ‘’T*/..' k - Postämter 0 mittelst meinerseits gratis beigostellter Post- Conte n! iairV t 80 . 958 ) o,ler k. ungarisches Postsparcassa- mnlmJ WelS "" 3 *"* Aufträge werden in allen Sprachen entgegengenommen. Telegramm-Adresse: Bernhard Waclitl Wien. Telephon-Anschluss Nr. 1153. Adresse pour dépêches télégraphiques: Bernhard Waclitl, Vienne (Autriche). Vergleichende Münztahelle : 1 Francs = 47 V 2 Kreuzer (oder 95 Heller). 1 Mark ^ 58 8 /, 0 Kreuzer (oder 117% n Mk). 1 Shilling : 60 M\m (oder 120 Heller). Ausstellung completer photographischer Einrichtungen. Permanente AUSSTELLUNG Ton allen ' Neuheiten Apparaten, Decorationen, Maschinen etc. etc. Die P. T. Herren Praktiker werden zur gefälligen Besichtigung höflichst eingeladen, sie werden stets das Neueste und Interessanteste auf dem Gebiete der Photographie vorfinden. Specialhaus für Lieferungen an ’nolle Regierungen, Ministerien, Militär-Anstalten, Universitäten, technische Hochschulen, Corporationen, öffentliche und Privat-Anstalten etc. etc. Allfällige Kosten- Voranschläge werden auf Wunsch bereitwilligst ertheilt. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Adresse für Telegramme: Bernhard Waehtl, Wien. l Vorwort zum Kataloge IS00, Euer Wolügeboren! Ich beehre mich hiermit, Ihnen meine neueste Preisliste zu überreichen, mit der höflichen Bitte derselben ihre vollste wohlwollende Aufmerksamkeit zu widmen und die bedeutenden Preisermässigungen vieler bereits notirter und die niedrigst aimesetzten Preise der neu aufgenommenen Artikel zur gefälligen Kenntniss zu nehmen. ° Die fortdauernden Bemühungen, nur vollkommene, gute und tadellose Waare zu liefern, hatten den Erfolg, dass der Absatz sich immer mehr ausdehnte und die Fabrik sich mehr und mehr vergrössern musste. Meinen langjährigen Erfahrungen und ununterbrochenen Bestrebungen nach immer grösserer Vollkommenheit der Erzeugnisse verdanke ich die besten fabrik- lichen Einrichtungen, die vorzüglichsten Maschinen. Das leitende Princip, nur das Beste zu liefern, hatte auch zur unausbleiblichen Folge, dass meine Erzeugnisse an Regelmässigkeit und Vollendung nichts zu wünschen übrig lassen und deshalb sowohl, als auch ihres ausserordentlich billigen Preises wegen die meiste Verbreitung finden. So erfreuen sich viele Specialitäten der Firma eines Weltrufes ; darunter besonders alle Gattungen Cartons, Trockenplatten, Albuminpapiere, Aristo-, Celloidin- und sonstige empfindliche Papiere, Hintergründe, Decorationen aus Papier-Maché, holzgeschnitzte Möbel, Cameras, Passepartouts, Emaillirmaschinen, Colloclium, Lacke etc., welche allenthalben Gegenstand reger Nachfrage sind und anderen Fabrikaten vorgezogen werden. Von Trockenplatten biete ich — ausser meiner Eigenen — auch die rühm- lichst bekannte Marke Gustave Nys & Co., von der allenthalben bekannt ist, dass deren Zuverlässigkeit, Reinheit und Gleichmässigkeit von keinem anderen Fabrikate erreicht wird, und die neuerdings noch verbessert mit grüner Etiquette in den Handel kommt. Die Trockenplatte Ant. Lumière & ses fils ist in puncto Empfindlichkeit die Königin aller Platten ; sie wird für Momentaufnahmen und in allen Fällen, wo hohe Empfindlichkeit der Platte unerlässlich ist, von den hervorragendsten Praktikern allen anderen Marken vorgezogen. Ihre Resultate versetzen den Fachmann in Erstaunen und Bewunderung. Erhebliche Erweiterung der Fabriksräume, Vermehrung der Maschinen und Aufstellung neuer, den fortgeschrittensten Anforderungen entsprechender Einrichtungen eigenen Systems setzen mich in den Stand, die mannigfachen Sorten photographischer Cartons in unerreichter Vollkommenheit zu erzeugen und die Preise einer weiteren Ermässigung zu unterziehen. Durch Einführung von Dampfbetrieb, sowie durch den Umstand, dass ich nicht reisen lasse, und so enorme mit dem Reisen verbundene Spesen vermeide, bin ich in der Lage, meinen P. T. Committenten bedeutende Vortheile zuzuwenden. Alles was Industrie, Kunst und Wissenschaft in diesem Fache zu leisten im Stande sind, vom geringsten Product angefangen bis zum tadellos vollkommensten Erzeugniss, biete ich Ihnen unter billigen Bedingungen und werde stets Sorge tragen, dass mein Etablissement alle praktischen Erfindungen in Anwendung bringe, um den Anforderungen der Jetztzeit entsprechen zu können und mich der ungeschwächten Gunst und Zufriedenheit meiner geehrten Committenten auch fernerhin zu versichern. Indem ich an dieser Stelle meinen zahlreichen Freunden für das mir in so reichem Masse zu Theil gewordene Wohlwollen bestens danke, verbinde ich damit die gleichzeitige Bitte, mich recht häufig mit ihren ferneren werthen Ordres zu beehren und sich dabei jederzeit der besten und sorgfälligsten Bedienung versichert halten zu wollen. Hochachtungsvoll Bernhard Waehtl. Vorwort zu vorliegendem Kataloge 1893. (Erste Fortsetzung zum Kataloge 1890.) Euer Wohlgeboren! ich beehre mich hiermit Ihnen meine neueste Preisliste — als erste Fortsetzung zu meinem Kataloge 1890 — zu überreichen, mit der höflichen Bitte, derselben ihre vollste wohlwollende Aufmerksamkeit zu widmen und die bedeutenden Preis- ermässigungen vieler bereits notirter und die niedrigst angesetzten Preise der neu aufgenommenen Artikel zur gefälligen Kenntniss zu nehmen. Wiewohl als Fortsetzung erscheinend, enthält diese Ausgabe ausser Neuheiten alle wichtigen Artikel des täglichen Bedarfes, so dass sie für sich als eine selbstständige Auflage betrachtet werden kann ; nur bei verhältnissmässig wenigen Artikeln wird auf den Katalog von 1890 verwiesen. Der vorliegende Katalog registrirt getreulich alle bemerkenswerthen neuen Erscheinungen auf dem Gebiete der Photographie und verwandten Fächer, wobei die kleinen Behelfe ebenso Berücksichtigung gefunden haben wie die allerwichtigsten Errungenschaften ; nichts wurde übersehen, um ein möglichst vollständiges Bild vorzuführen, um meine hochgeschätzten P. T. Committenten in die Lage zu versetzen, vom Fortschritte der Zeit Kenntniss zu nehmen, an ihm zu participiren, oder von ihm Gebrauch zu machen. Die Firma ist in ihren Bemühungen, nur vollkommene und tadellose Waaren zu liefern, nicht stehen geblieben, sondern setzt ihre Anstrengungen nach immer grösserer Vollkommenheit unentwegt fort. In diesem meinen Bestreben durch die vortrefflichen Rathschläge und Erfahrungen meiner geehrten Freunde — unserer hervorragendsten und besten Fachmänner — unterstützt und durch grösstentheils eigene zweckmässige und solide Constructionen bleibe ich auch ferner bemüht, meinen Lieferungen die unbestrittenen Vorzüge zu wahren, zweckmässige erprobte Verbesserungen einzuführen und stets das Beste zu liefern. Es gereicht mir zur hohen Genugthuung, des stets steigenden Vertrauens dankbar zu gedenken, welches der Firma sowrnhl im In- und Auslande nicht nur von Seite fachlicher Berufskreise, sondern auch von Seite hoher Regierungen, Ministerien, Militäranstalten, Universitäten, technischer Hochschulen und sonstiger öffentlichen und Privat-Institute in so ehrender Weise zu Theil wird, und bleibt auch fernerhin mein leitendes Princip, vom Guten das Beste und zu billigsten Preisbedingungen zu liefern. Indem ich an dieser Stelle für das mir in so reichem Maasse zu Theil gewordene Wohlwollen bestens danke, verbinde ich damit die gleichzeitige Bitte, mich recht häufig mit ihren ferneren werthen Ordres zu beehren und sich dabei jederzeit der besten und sorgfältigsten Bedienung versichert halten zu wollen. Hochachtungsvoll Bernhard Wachtl. l* 484 Chemikalien Chemikalien sehen Sie Katalog 1890, Seite 6—12« Bernhard Wachtl’s jodirte Collodien für Portraits, Landschaften, Reproduction etc. aus absolut reiner Wolle bereitet, frei von allen, das Silberbad reducirenden Stoffen, äusserst empfindlich, klare und brillante Negative liefernd. Bernhard Waches Brillant-Collodium .per Flacon 70 kr. per Kilo fl. 5.—. „„ IVIoment-Cellodium. „ „ "0» „ « » 5.80. Nota. Auf Wunsch werden vorstehende Collodien mit separater Jodirung geliefert; sie bleiben in diesem Znistande jahrelang brauchbar ; vor dem Gebrauch mischt man 3 Theile Collodion mit 1 Theil Jodirung. IPfT* Ueber die Vorzüge meiner Collodien sind mir die belobendsten Anerkennungen zu Theil geworden. Diverse Collodien. Feilner & Grünwald, Portrait-Collodium. Fodor, Negativ-Collodium Dr. Heid, Wiener Moment-Collodium. Herzog, Brillant-Collodium. Husnik, Reproductions-Collodium, per Flacon, l j % Liter, fl. 3.— Kleffel, Universal-Collodium, per Kilo fl. 6.—. „ „ „ mit separater Jodirung, 16 Unzen fl. 2.40 Kurz, Lithion-Collodium, aus mit Wasser gefällter Wolle bereitet.... Liesegang, Strontium- oder Lithium-Collodium. » „ » „ „ mit separater Jodirung Sehippang & Wehenkel, Neu-Collodium. Schippang, Moment-Collodium. n „ Emulsion (Aristo-Emulsion) per Flacon fl. 1.50 „ Sämmtliche im Verkehre befindlichen , wenn auch hier nicht verz werden zu Original-Fabrikspreisen geliefert. r Flacon fl. 2._ Kilo fl!— JJ r> 6.— 6.— » n 6.— Flacon n 1.20 Kilo n 6.— Flacon Y> 1.— Liter V) 6.— Kilo 6.— 6.— Flacon n 1.60 Liter Tf 5.— n rt 8.— ■.eichneten Collodien Normal-Collodien und fertige Lösungen. Roh-Collodium, mit 2°j 0 Pyroxylin (Duplex), das bestexistirende. . » » 4% „ ... .. per Kilo fl. 2.— ” Silberbad, negatives, für Glasmatrizen .. Kilo fl § * für Albuminpapier. p • • » n Jodurlösunq, per Kilo fl. 14.— . Deka V) —.36 —.15 Ausserdem alle sonstigen Losungen nach beliebigen Vorschriften. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Chemikalien. 485 Lacke. Patentlack für Negative. Dieser beste Retouchirfirniss trocknet sehr rasch, bekommt niemals Sprünge oder Risse und eignet sich besonders für Bleistiftretouche. a) Für Collodiumplatten. b) „ Gelatine-Trockenplatten per Kilo fl. 2.60 Asphaltlack, schwarz, für positive Glasbilder. Lack, weiss, für Papierbilder, nach Grasshoff. Ferrotyplack. Lichtdrucklack für glänzende Ueberzüge der Papierbilder Mattlack, zum Einzeichnen von Hintergründen etc.. Lack von Benque & Kindermann. Matolei'n. Retoucheöl, wie Matoleïn . Aquarell- und Photographielack, wie Positivlack...... Cerat zum Wichsen der Papierbilder. Cerotine zum Glänzen der Papierbilder. per Liter fl. 2.50 „ Kilo „ 4.— n v v 3.50 n n n 3.50 n n n o.&v „ Flacon „ —.80 Flacon grosser . .per Japanesenlack zum Schutze der japanes. Schalen Lack, farbig zur Herstellung von Deckplatten... per Kilo fl. 4.— „ „ » 6 *— Hartlack zum Dichten von Schalen, Wasserdichtmachen von Papier und Carton, zum Anstreichen von Cassetten und anderen Gegenständen, die gegen Säuren und Silberlösung zu schützen sind. Liter „ 4.50 Zur Herstellung grosser Schalen gibt es kein besseres Mittel als diesen Hartlack ; eine Holzschale wird mit einer sechs- bis achtfachen Lage von Papier ausgelegt, mit Lack mehrmals ausgegossen und in der Sonne getrocknet. Marineleim zum Kitten von Glasschalen, Ausbessern von Papiermache-Schalen.per Kilo fl. 6.50 Rubinfirniss zur Herstellung von Labaratoriumfenstern, sowie zum Tränken von Papier oder Stoffen. „ Flasche ,. 2.70 Metanilgelb in Spiritus aufgelöst und nach Bedarf dem Mattlack zugesetzt gibt nach Hofphotograph Mathaus von flauesten Negativen gute Copien. Per Deka 8 kr. Uebernahme photographischer Rückstände als : Chlorsilber, Schwefelsiber, Papierasche etc. zur reellsten Reduction. Chlorsilber, sowie alle Arten Gold- und Silberrückstände nehme ich zum Einschmelzen an und berechne den Werth derselben nach dem erhaltenen met. Silber oder Gold abzüglich der Scheidungskosten. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 486 Chemikalien. Manenizza’s Neuer Moment-Kalt-Lack für diapositive Selatine-TrockeiiDlatteii. Der beste und praktischeste bisher bekannte Lack für Photographen, Retoucheure und Amateure. Dieser von den berühmtesten Fachphotographen empfohlene Lack übertrifft wegen seiner Vorzüglichkeit alle bisher in den Handel gekommenen ähnlichen Fabrikate. Die Hauptvorzüge dieses Lackes bestehen nicht nur in der grossen Zeit- und Kostenersparniss, sondern weiters darin, dass er augenblicklich trocknet, den Einflüssen der Sonnenwärme widersteht, dass sich auf dieser Lackschichte ausserordentlich leicht und schön mit Bleistift retouchiren lässt und man durchsichtige und brillante Negative herstellen kann. Obwohl man diesen Lack bei jeder Gelatinearbeit gebrauchen kann, ohne dass die negativen Bilder dadurch gelb gefärbt werden, vermeidet man auch durch dessen Gebrauch alle jene Uebelstände, die sich gar zu leicht bei der Warmlackirung einstellen. 1 Liter fl. 3 .—, 1 j 2 Liter fl. 1.50, Liter fl. —.80 Ein Probeflacon fl. — .50. Dieser Lack wird in Originalflacons mit beigegebener genauer Gebrauchsanweisung versendet. SUCCINOL. Das Retouchiren mit Bleistift der negativen und positiven heisssatinirten Bilder wird durch dieses neue Präparat wesentlich vereinfacht. Für jeden Photographen nnd Retoucheur unentbehrlich. Grosse Zeitersparniss. Beliebige Stärke des Retouchirens. Wird SUCCINOL auf eine heisssatinirte Positive gerieben, so kann man dieselbe bei unverändertem Glanze auf das Feinste retouchiren, ohne sich dabei des Pinsels zu bedienen, der fast immer unangenehme Spuren zurücklässt. Der hlacon, der automatisch ist, damit das Vergiessen des Lackes verhindert werde, lässt jedesmal nur jene Quantität SUCCINOL fliessen, die für ein positives oder negatives Bild nöthig ist. Um ein stärkeres Retouchiren zu erzielen, braucht man blos den Bleistift mit SUCCINOL zu befeuchten. Ein Meiner Flacon mit Gebrauchsanweisung 60 1er. grosser 80 Bernhard Wachtl, "Wien, Neubau, KLirchfoerggasse 37. Chemikalien 487 HT E U! Patent-Negativ-Laek (Kristaline Negativ varnish) für kalte und warme ^Platten. Neuerfundener, bester RetoncMr-Firniss ii raiiilistes ScMMM für Bromsilber - Gelatine - Trockenplatten - Negative. Der Patent-Lack zeichnet sich durch folgende Eigenschaften vor allen anderen F abrikaten aus : Er kann sowohl kalt als auch warm angewendet werden. Er ist sehr leichtflüssig, wodurch ein gleichmässiges Laufen auf der Platte erzielt und der Verbrauch ein sehr geringer wird. Er hat keinerlei Structur, sondern die hinterlassene Schicht, welche beim Trocknen sich von selbst glättet, so dass auch niemals Streifen Zurückbleiben, ist glasklar und kann mit dem Auge nicht wahrgenommen werden, wodurch wiederum die Erhaltung der feinsten Abtönungen der Platte gesichert ist. Der Ueberzug ist gleich gut geeignet für Retouche mit weichem Blei oder dem Pinsel, da derselbe für Wasser undurchdringlich ist. Der Ueberzug ist trotz aller Härte elastisch, so dass Risse oder Sprünge durch nichts eintreten können, verträgt auch hohe Hitzegrade, ohne sich im geringsten zu verändern. Preis per Kilo fl. 2.60. Fertige Emulsion zur Selbstanfertigung ron Trockenplatten per 1 Kilo r> V2 n fl. 14 n t • „ 3.50 1.75 Die letztere Quantität genügt für 25 Doppelvisit 12:16 Centimeter. Da die Aufbewahrung der Emulsion unter Alkohol sich unter allen Methoden am besten bewährte und die Emulsion dadurch lange haltbar ist, so bringen wir sie nur so in Verkauf. Die im Alkohol conservirte (felatin-Emulsion wird in der Dunkelkammer (selbstverständlich bei rothem Lichte) in einem Topf oder Lavoir, worüber ein Leinentuch gelegt, hineingeschüttet und einige Male gewässert. Die Wässerung selbst nehme man mit gewöhlichem Brunnen- oder Quellwasser in Zeiträumen von 10 Minuten je 5—6mal vor, und zwar auf folgende Weise: Indem man jedesmal die vier Enden des Leinentuehes zusammendreht, um so das Wasser zu entfernen ; wegzuschütten; den Beutel wieder in den leeren Topf zu bringen; die Enden auseinander zu nehmen und wieder frisches Wasser darauf giessen ; die gewässerten, abgetropften Emulsionsschnitte werden dann in ein Kochbeeherglas gegeben, dieselben in einem erwärmten Wasserbad von 45—50 Grad Celsius zum Schmelzen gebracht, dann wird so viel Wasser hinzugesetzt, bis das bestellte Quantum wieder erreicht ist. Filtriren durch Flanell ist anzurathen. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 488 Chemikalien. Farben. Eosin extra kryst. Erythrosin B. Sudan IV. Aurantia extra... per Deka fl. —.40 „ „ * —.40 „ * „ -30 1 — * n n 1 • Prof. Dr. Vogel’s farbenempfindliche Photo-Azalinlösung zur Herstellung farbenempfindlicher Azalinplatten. Preis per Flacon (von circa 50 Cubikcm. Inhalt), genügend zum Baden von 50 Platten, 13 : 18 Cm. fl. 2.50. Genaue Gebrauchs-Anweisung wird beigegeben. Coilodium, orange gefärbt, zur Selbstanfertigung gelber Spiegelscheiben, per Kilo fl. 3.— Aurantia (Farbstoff zur Herstellung von Gelb-Collodium) per Gramm 10 kr. Blechkasten zum Anbringen einer gelben Scheibe im Innern der Camera, à 72 kr. Gelbe Glasscheiben, spectroskopisch geprüft. Format 10 : 10 Cm. 45 kr., 15 : 15 Cm. 95 kr. Metanilgelb in Spiritus aufgelöst und nach Bedarf dem Mattlack zugesetzt gibt nach Hofphotograph Mathaus von flauesten Negativen gute Copien. Per Deka 8 kr. Anilin- und andere Theerfarben. Roth. Aurin. 10 Gramm fi. —.30 Bengal Rosa. „ —.80 Bordeaux . „ —.40 Congoroth. „ -.50 Cyanosin. „ 1.50 Eosin bläulich. „ —.30 ,, gelblich. „ —.40 „ röthlich. „ —.50 Erythrosin. , « !•— Helianthin gelblich . . . , „ —.40 „ röthlich . . . . n „ —.40 Heliosin gelblieh. „ —.40 „ röthlich. „ —.40 Magdalaroth. „ 9.— Monometliyltetrabromfluo- resceinkalium. „ 1.60 Phloxin.. " —.80 Pyrosin. " 1.20 Rosanilin. „ —.50 Tetrabromfluoresee'in . . " 1.— Tetrajodfluoresceïn . . . • n ; i.2o Blau. Aethylenblau. . 10 Gramm fi. l.— Diphenylaminblau . . . • r> „ 1.50 Cyanin (Chinolinblau) 1 Gramm ., —.90 10 Gramm „ 7.— Golloevanin. „ —.25 Methylblau. h v l- 20 Methylenblau. " 1.— Naphtylaminblau .... " " 1.50 Phenylenblau. " 1.20 Resor'cinblau. „ " 1.— Hier nicht genannte Farben wer Violett. Dimethylanilinviolett ... 10 Gramm fl. —.50 Diphenylrosanilin .... „ 1.20 Methylviolett 6 B . „ —.60 „ 3 B . „ —.55 Monomethylrosanilin . . . „ —.80 Trimethylrosanilin .... „ —.60 Triphenylrosanilin .... « « 1 — Grün. Aetliylgriin kryst.10 Gramm fl. —.60 Brillantgrün. „ —.60 Coerulein. n —.60 Malachitgrün kryst. . . . „ —.70 Methylgrün krvst. ” „ 1.20 Gelb und Orange. Aurantia . io Gramm fl. —.60 Binitrofluoresce'fn .... „ 2-— Chrysanilin.• . 1.60 Chrysolin . „ 1— Dimethylanilinorange . . . „ —.30 Fluorescein . „ —.90 Methylorange . V —-30 Primulin . „ —.30 Tropaeolin 000 Nr. 1 . . . " —.25 » 000 „ 2 . . n „ -.30 Braun. Bismarckbraun.10 Gramm fl. .40 auf Verlangen gern besorgt. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Chemikalien. Révélateurs Inaltérables. Fluoréai, au Sulfite anhydre, à la JLithine et à la Fluorescéine. Développateur rapide extrêmement puissant, donnant des ehlichés à la fois très fouillés et très vigoureux. — L’image apparaît en 20 à 40 secondes. On peut suivre le développement dans toutes ses phases. Le chliché est terminé en 2 à 4 minutes, selon le temps de pose et les plaques employées. — Fluorescence considérable et splendide. •— Le plus sûr des révélateurs rapides. — Convient pour portraits, paysages et instantanés. Sert jusqu’à épuisement. — Paquet de deux sels differents, non hygrométriques. Dose pour 1 2 litre : 2 fr. 50 ; pour 1 litre : 4 fr. Parfait Révélateur, à l’Hydroquinone et à l’Eosine privé d’alcali. Paquet de 3 produits séparés, que l’on fait dissoudre comme à l’ordinaire. — Agit plus lentement, mais tout aussi puissant que le Fluoréai, et presque automatique. — Il faut 8 à 10 minutes pour développer un chliché ordinaire, mais le temps de pose n’a pas besoin d’être absolument exact: les clichés sont à la fois très vigoureux et très transparents, la réussite est certaine et les épreuves sont toujours très belles. — Coloration rose fluorescente, souvent imitée depuis la création de cet excellent produit. — Sert jusqu’à épuisement. — Prix : 4 fr. la dose pour 1 litre ; 2 fr. 50 pour i j 2 litre. Paquet de 5 doses: 15 fr. Graphol à l’Iconogene. Révélateur Simple. Une seule poudre infltérable dans une seule boîte : il suffit de faire dissoudre la quantité que l’on désire pour obtenir le bain. — Intermédiaire, comme rapidité, entre le Fluoréai et le Parfait Révélateur. — L’image qui apparaît en une minute est développée en 7 à 8 minutes. — Donne des ehlichés doux extrêmement fouillés, et convient surtout aux portraits et aux paysages présentant beaucoup de demi-teintes. — Coloration vert tendre. — Sert jusqu’à épuisement. Spécialement recommandé aux touristes. — Boîtes pour 1 / 2 litre: 2 fr. : pour 1 litre: 3 fr. 50; pour 4 litres 12 fr. Virages. Phosphate d’or, neutre. Nouveau composé chimique inaltérable, remplaçant le chlorure d’or, auquel il ressemble, dans tous ses usages. — Il suffit de le faire dissoudre, sans y ajouter aucun sel, pour obtenir le bain de virage normal neutre. — Vire tous les papiers, même le papier aristotypique. — Donne tous les tons, du pourpre aux plus riches violets-noirs. — Economique : Se conserve le mieux de tous les bains d’or. On peut utiliser entièrement le métal précieux qu’il renferme. — Dose de 5 grammes: 2 fr. 75; 30 grammes: 15 fr. Virage au Platine. — Mélange salin tout préparé, produisant inmédiatemont par simple solution dans l’eau, un bain de virage inaltérable servant jusqu’à épuisement. — Donne facilement les tons pourprés et vire jusqu’au noir de gravure. L’aspect des épreuves est plus chaud et plus modelé que celui des épreuves sur papier au platine. — Le plus beau et le meilleur virage pour l’aristotypie. — Dose pour l litre: 4 fr. Flacon de 5 doses: 15 fr. Virage a l’osmium, dit Virage Tricolor. — D’un emploi délicat, mais donne des épreuves les plus curieuses : brun-sépia dans les ombres et bleues dans le demi- teintes, les blancs du papier restant toiijours très blancs ; aussi ressemblent-elles surtout à des aquarelles particulières. — Peut servir avec le papier albuminé mais donne les plus beaux résultats avec les papiers salés. — Dose pour 1 j i de litre : 3 fr. 50. Papier Artistique. Papisr iso-vireur, au Nitrate d’Urane. — Papier artistique, semi-brillant, permettant de supprimer le virage. — Il sulfit de fixer l’épreuve à l’hypo-sulfite, laver et sécher complètement pour obtenir le ton photographique. — On arrive aux tons violets-noirs en passant sur l’épreuve un fer à repasser chaud. — Peut aussi être viré à tous les virages connus, même les plus faibles : on obtient alors les nuances les plus belles et les plus variées. — Par étuis de 24 feuilles: 9X12: 2 fr. 50 1 13X18: 4 fr. 50 — 18X24 9 fr. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 490 Chemikalien. Chemikalien zum Negativ-Process. Aether, 0-725 säurefrei.•...P er Kil ° Aetzkali, rein, in Stangen, pr. Kilo fl. 1.45, chem. lern .. » » AetZ-Lithion, per Deka 60 kr., per Hecto fl. o. . „ » AetznatrOD, rein per Kilo fl. 1.50, chem. rein. „ n Alaun. ” ” Alkohol, absohit 100% chem. rein, bei 5 Kilo a fl. 1.20. » „ 40° (höchst rectifie. Weingeist) bei 5 Kilo a fl. 1.05. „ „ „ * denat. (Brennspiritus). « Liter Amidol (Mecepte Seite 509) .per 25 Gramm-Flasche fl. 50 100 250 Ammoniak, chemisch rein, 0 910 Kilo Baumwolle, feinste, chem. rein per Deka 3 kr. « » Blutlaugensalz, gelb, chem. rein... „ Deka „ roth, chem. rein per Deka 6 kr., rein. „ „ Brom-Ammonium, per Deka 4 kr. „ Kilo Bromkalium, chem. rein, nach Prof. Dr. Eder, per Deka 4 kr. . .. „ „ 1 .— 2.60 45.— 2.60 —.24 1.25 1.10 —.36 1.30 2.40 4.50 10.50 —.80 2 .— —.02 —.03 3.20 2.90 fl. Cello'ldin. Die Patent-Celloi'din-Wolle in Tafeln ist weder feuergefährlich, noch explosiv, zur Darstellung von Rohcollodium, als Ersatz von Collodiumwolle, in Aether und Alkohol leicht löslich, eine Tafel (200 Gramm) enthält und entspricht 40 Gramm Cello'idin-Collodiumwolle Chlor-Calcium, chem. rein, krystallisirt.per Kilo „ „ „ geschmolzen, grau, bei 5 Kilo à 36 kr. „ „ „ „ „ trocken, weiss, bei 5 Kilo à 80 kr. „ „ „ „ „ geschmolzen, weiss in Stangen. „ „ Chromsaures Kali. „ „ Citronensäure, chemisch rein, per Deka 4 kr. „ „ Collodiumwolle, beste photographische, per Deka 45 kr. „ „ *Cyan kali lim, weiss, in Stangen. „ „ * „ in Stücken. „ „ * „ kryst., stärkstes. „ „ 2 .— —.40 —.40 —.90 2.40 1.70 3.30 40.— 2.50 2.50 Destillirtes Wasser per Hetkoliter fl. 3.50. Doppeltschwefligsaures Natron, chem. rein Liter Kilo Eikonogen, haltbar. {Becepte Seite 506. 1 Büchse von 1 1 25 Gramm Eikonogen. » n 60 „ „ . » „ 100 „ . f- n n 250 „ „ . .. 1 ,» _ » 500 „ „ . Büchse à 250 Gramm schwefligsaures Natron. „ à i/ 2 Kilo „ „ . « à 1 „ .. . per Kilo Eikonogen-Patronen in Schachteln zu 10 Stück verpackt.per Schachtel Qebrauchsaniceisung Seite 512. Eisenchlorid, chem. rein. Eisenoxalat in Blättchen (oxalsaures Eisenoxyd). Eisensaccharat (Zuckerschwefelsaures Eisenoxydul). Eisenvitriol, chem. rein. [. Eisessig 1-060, Citronenöl lösend i i „ stärkster. Essigsäure, concentrirt L040 ... Gelatine, transparent und weiss I., per Kilo fl. 3.- „ fein, Sorte III... II -.04 1.50 —.65 1.05 1.80 4.10 7.80 —.25 —.48 —.80 1.80 -.75 4.— 1 .— -.24 1.20 1.50 -.60 2.50 2.20 Dieses Präparat kann laut Ministerial- Verordnung nur gegen Beibringung einer Giftbeiagslkenz abgegeben werden. Bernhard Waehtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Chemikalien 491 Chemikalien zum Negatiy-Process. Gelatine für Emulsionen aus der Gelatine-Fabrik Winterthur. Vorräthig in zwei Sorten, härtere (mit weisser Etiquette) und weichere (mit grüner Etiquette), in Cartons à 250 Gramm per Carton fl. 1.10, per Kilo fl. Gelatine von Nelson, Nr. 1 für Emulsionen, Originalpacket (% Pfund engl.) „ „ » « Nr. 2 für Lichtdruck, „ (V 2 » » ) „ Gelatine von Nelson, Special X, undurchsichtig, beste Sorte für Emulsionen, Originalpacket...fl. Gelatine von Heinrichs .per Kilo „ „ „ Drescher. „ „ „ Glycerin, dickes, chemisch rein, bei 5 Kilo à fl. 1.10. „ „ „ Hydrochinon, chemisch rein per Hekto fl. 1.90, per Kilo fl. 17.- „ Permanent.... „ „ „ 1.90, „ „ „ 17.- Hydroxylamin, salzsaures. per Deka 4.— 1.55 1.25 3.80 4.50 4.50 1.20 —.20 -.20 -.45 Kalium-Eisenoxalat, kryst. „ Kilo „ 4.50 Kalium-Metabisulfit (saures schwefligsaures Kali) in schönen Krystallen. Dieses Salz ist im Gegensatz zu dem gewöhnlichen Bisulfit absolut haltbar, d. h. es gibt an der Luft keine schweflige Säure ab und eignet sich vortrefflich zur Bereitung des so wichtigen sauren Fixirbades. Zu einem Liter Fixirbad setzt man 30—40 Gramm dieses Salzes. Gramm per Büchse 100 250 500 1000 50 1.- 1.80 3.20 Kautschuklösung als Unterlage für Trockenplatten.per Kilo Kohlensaures Kali, chemisch rein, chlorfrei. „ „ Kohlensaures Kali, (Potasche) rein, chlorfrei, zum Ansetzen der Eikonogen- und Paramidophenol-Lösungen etc.per Kilo-Flasche » li ” » 1 / » 1 2 » » 1 n L n n Kohlensaures Natron, rein per Kilo 32 kr., chemisch rein.per Kilo „ n calcinirt chemisch rein. „ „ Kohlensaures Natron, (Soda) krystallisirt, rein, zum Ansetzen der Kupfer-Bromid .per Hekto fl. 3.50, per Deka Kupfervitriol . „ Kilo 1.80 1.40 —.25 —.50 —.70 1 — —.70 1.10 —.35 —.50 2 .— —.40 —.50 Magnesium in Bandform.per Hekto fl. 3.80, „ Deka „ —.40 „ „ Pulver.. „ „ „ 2.60, „ „ „ —.30 Metol (üecepte Seite 508) .'.per 25 Gramm-Flasche „ 1.30 „ 50 „ „ „ 2.40 „ 100 „ „ „ 4.50 „ 250 „ „ „ 10.50 Natrium-Eisenoxalat.per Kilo „ 6.— Negativ-Lack, Patent-Lack, bester und haltbarster Retouchirfirniss für Trockenplatten. „ „ „ 2.60 Oxalsäure, chemisch rein.per Deka 4 kr., „ „ „ 2.40 Oxalsaures Kali, neutrales, nach Prof. Dr. Eder. „ „ „ —.72 „ Eisenoxyd in Blättchen (Eisenoxalat). „ „ „ 4.— „ „ Ammoniak. „ Deka „ —.20 Paramidophenol-Chlorhydrat, erfunden und dargestellt von Lumière 1 Kilo ....fl. 30.— Mk. 100 Gramm.. „ 4.— „ 10 „ • • n -50 r> Gebrauchsanweisung Seite 535. 48.— 6.40 —.80 Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 492 Chemikalien. Chemikalien zuin Negativ-Process. Paramidophenol, frei basiscli, erfunden und dargestellt von Lumière 1 Kilo.fl. 42.50 Mk. 68.— 100 Gramm.. „ 5.— „ 8.— 10 * ..„—.75 „ 1.20 Para-Amidophenol. Gebrauchsanweisung Seite 535. .per Kilo fl. 55.- Gebrauchsanweisung Seite 507. per Deka fl. —.60 Paramidophenol, salzsaures.P er 25 Gramm-Flasche „ 50 „ „ 100 250 Patent-Lack, bester und haltbarster Retouchirfirniss für Trockenplatten per Kilo Permanent-Hydrochinon .per Kilo fl. 17.—, „ Deka Potasche (kohlensaures Kalium) chemisch rein.per Kilo Potasche (kohlensaures Kali), rein chlorfrei Kilo % V, 1.50 2.70 5.— 11 .— 2.60 —.20 1.50 1 per Flasche 25 50 70 1.— Pyrocatechin, doppelt sublimirt .P er Deka fl. 3.60 „ destillirt. „ „ n 2. ; 0 Pyrogallussäure, feinst, in schneeweissen, leichten Ki*ystallen per Deka 20 kr., per Hekto fl. 1.75 . Kilo 16.— 4.50 *Quecksilber-Sublimat .per Deka 5 kr. Salicylsäure . per Deka fl. — -20 Salpeter (Kalisalpeter), chemisch rein. „ Kilo „ .55 Salpetersäure, chemisch rein. „ „ » 1' **Salpetersaures Silber, krystallisirt, gegossen, weiss oder grau, per 10 Deka à 56 kr., per Deka 58 kr. „ „ » 54’ NB, Dies unverfälschte, aus dem reinstem Silber gewonnene Präparat ist ganz säure- und geruchfrei, gibt die reinsten flecken- und schleierfreien Bilder und gewährt mithin bei den Arbeiten die grösste Sicherheit. Salpetersaures Uranoxyd .per Deka fl. —.35 Salzsaures Hydroxylamin. „ „ „ — 45 Saures schwefligsaures Natron. „ Kilo „ —.45 Saures schwefligsaures Kali (Kalium-Metabisulfit), zum Ansetzen der Paramidophenol - Lösungen, sowie zur Herstellung des sauren Fixirbades erforderlich.per 1 l l0 Kilo-Biichse Schwefelsäure, chemisch rein.per Kilo Schwefelsaures Eisenoxydul-Ammonium. „ „ Schwefelsaures Kupferoxyd (Kupfervitriol) . „ „ Schwefligsaures Natron, neutrales, nach Dr. Eder, chemisch rein. „ „ Schwefligsaures Natron (Sulfit), krystallisirt, rein.per y 4 Kilo-Büchse Vs 1 Unterschwefligsaures Natron, chemisch rein. . per Kilo „ „ Fass mit 50 Kilo, inch Emballage. . . „ „ Wasserglas-Natron, flüssig. „ „ » Kali, „ . „ Weinsteinsäure, per Kilo fl. 2.80. „ Deka — .50 1 .— 1.80 3.20 —.68 —.52 —.50 —.80 —.40 -.25 —.48 —.80 —.20 -.20 -.50 -.03 Dieses Präparat kann laut Ministerial-! erordnung nur gegen Beibringung einer Giftbezugslicenz abgegeben werden. ** Die Preise dieses Artikels variiren je nach dem Tagescourse. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Chemikalien. 493 Chemikalien zum Positiv-Proeess. Benzoesäure, ans Gummi. Borax, pulverisirt, per Deka 1 kr. Boraxweinstein. Caolinerde, chemisch rein. per Deka ti. —.14 TI Kilo r> —.60 r> 5.— r> n „ —.40 * » Flacon —.40 , „ „ —.55 V Kilo r> —.80 T) „ —.60 r> Deka —.14 V) Kilo » —.50 „ n n 1.50 V) „ —.24 Deka —.06 „ Kilo 1.10 „ „ n 3.— n n h —.80 » n n 1.40 n r> n 12 .— n h 12.— n —.12 r> Deka —.06 n „ h —.05 „ r> V 11.50 V) n n 12.— n n n 11.50 n n « 6.— r> „ rt 4.80 Cerotine. Chlorammonium (Salmiak), chemisch rein. * * r ein . Citronensaures Ammoniak, neutral. Dextrin, in Körnern. Doppeltchromsaures Kali, chemisch rein. Doppeltkohlensaures Natron, pulverisirt. Essigsaures Ammoniak. Essigsaures Bleioxyd, chemisch rein. Essigsaurer Kalk. Essigsaures Natron, krystallisirt.. Essigsaures Natron, doppelt geschmolzen, bei 5 Kilo à fl. 1.20.... Neue Färbungssalze : Essigwolframsaures Kali, für blau- schwarze Töne, per Deka 15 kr. Essigwolframsaures Natron, für roth- braune Töne per Deka 15 kr. Federweiss, feinst pulverisirt. Gallus-Säure. Gerbsäure (Tannin). *Goldchlorid (Chlorgold), in goldgelben Kryst., per 1 Gr. fl. 1.20. * „ „ „ dunkelbraunen Kryst., per 1 Gr. fl. 1.20 *Goldchloridkalium, per 1 Gramm fl. 1.20. *Goldsalz (Goldchlorid-Natrium), I. per 1 Gramm 65 kr. „ * II. „ 1 „ 55 „ . Goldphosphat.per Graphit, echt sibirisch, feinst pulverisirt, per Kilo fl. 45.—, „ inländisch, per Kilo fl. 2.—. Gummi arabicum, feinst pulverisirt weiss, per Deka 7 kr. . „ „in Stücken, feinst per Deka 6 kr. Kalium-Platinchlorür, per Gramm fl. —.64. Klebmittel für Photographien. „ Flacon Kohlensaurer Kalk (Kreide feinst geschlemmt).per Kilo Kohlensaures Natron, rein per Kilo fl. —.32, chemisch rein. „ „ „ „ calcinirt, chemisch rein . „ „ Kreide, gefällt. „ „ Laugenstein. Natrium-Platin-Chlorid, per Gramm fl. —.58. Normal-Chlorat-Eisenlösung. Normal-Eisenlösung. Phosphorsaures Kali. „ Natron, chemisch rein. Paladium-Chlorür. Platinchlorid, per Gramm fl. —.65. Reducirsalz, zur Silbergewinnung aus den Rückständen *Rhodanammonium, per Kilo fl. 3.20. *Rhodankalium, per Deka fl. —.04. Salpetersaures Bleioxyd, ch. r., per Deka fl. —.02. Salzsäure, chemisch rein. Schwefel-Kalium (Schwefelleber). Seignette-Salz (Tartar, natronat.), pulv. Uebermangansaures Kali. Unterschwefligsaures Natron, chemisch rein. „ „ Fass mit 50 Kilo, inch Emballage. Wachs und gelbes Bienenwachs.per Deka Wolframsaures Natron, per Kilo fl. 2.50. „ „ Flacon 5 Gramm .per Deka . ” Kilo . ff » . _ Deka Deka Liter Deka Kilo Gramm Deka Kilo Deka Kilo Deka Kilo 1.40 —.60 —.03 6 .— 4.80 4.40 —.90 —.80 -.70 1.10 —.80 —.35 5.50 2.50 2.50 —.07 1.10 1.50 4.— 2.70 —.04 3.20 1.10 —.54 —.40 1.80 ■ —.03 —.20 8 .— —.03 —.04'. * Die Preise dieses Artikels variiren je nach dem Tagescourse. Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 494 Chemikalien. Getanclisfertip ziMienpstt ClieniMiei in trockener Fora zuin Negatir-Process. Durch einfaches Auflösen im Wasser zu benützen. Afiua-Lack in trockener Form, antiseptischer Wasserlack für Negative und Films. 1 Liter genügt für 1000—1500 Clichés. 1 Schachtel für i L Liter Aqua-Lack. fl. 1.50 -i 1/ . „ 2.50 1 n r> i 2 ” w . ” Gebrauchsanweisung Seite 51 7. Blitz-Entwickler, neuester photographischer Hydrochinon-Entwickler. Ein Paquet für 1 Liter Flüssigkeit. fl- 1-50 „ „ y. -*/2 n ri . ” E Der Blitz ist der rapideste, energischeste und praktischeste aller bekannten Entwickler. Um den Entwickler nach Bedarf zu bereiten, adoptire man folgende Verhältnisse : . , t i i-n I extra rapide 1 Theil 2 Theile Wasser Für Augenblickbilder { rapide 1 „ 3 „ n ... T-, j. i ( sehr rapide 1 „ 5 „ „ hur Daueraufnahmen normale 1 „ 6 „ Gebrauchsanweisung Seite 510. Concentrirtes Fixirnatron. Dasselbe hat den doppelten Gehalt an unterschwefliger Säure als gewöhnliches ; man braucht also nur die Hälfte davon. Für die Reise unentbehrlich, da dasselbe im Vergleich zum gewöhnlichen Natron nur 1 /.? Volumen einnimmt. Löst sich augenblicklich in kaltem Wasser auf. Preis in Kilo-Büchsen per Büchse. fl. —.35 Kristallos-Entwickler, in halbgelöster Form zum Selbstbereiten der Entwickler-Flüssigkeit Dosis für bj Liter Entwickler-Lösung fl. 1.30, 1 j i Liter Entwickler-Lösung fl. 2.10 Gebrauchsanweisung Seite 511. Eikonogen-Patronen mit Staniolüberzug, absolut haltbar, selbst in den Tropen, besonders für reisende Photographen und Amateure. Jede Patrone gibt innerhalb wenigen Minuten durch Auflösen in Wasser ca. 150—200 Ccm. gebrauchsfertigen Entwickler, Gewicht per Stück etwa 12 Gramm, per Schachtel à 10 Stück. fl. 1.80 Gebrauchsanweisung Seite 512. Entwicklungs-Pillen, Patent weisse Packung, Pyrogallus-Entwickler, 1 Schachtel enthaltend 60 Pillen fl. 2.— rosa „ Hydrochinon- „ 1 „ „ 60 „ „ 2.— gelbe „ Eikonogen- „ 1 „ „ 60 „ „ 2.— Gebrauchsanweisung Seite 514. Fixage-Krystallos, in trockener Form, für durch Entwicklung gewonnene Clichés auf Films, Platten und Papieren.1 Büchse für 2 Liter Fixirbad fl. —.80 1 » « 1 * „ 1-25 Gehrauchsanweisung Seite 517. Neuheit. Fixirpatronen, für reisende Photographen und Amateure, geben in Wasser gelöst ohne Weiteres ein saures Fixirbad, und zwar Grösse Nr. I 200 Ccm. Grösse Nr. II 1000 Ccm. per Schachtel à 10 Stück Nr. I fl. 1.—, per Schachtel à 10 Stück Nr. II fl. 3.— Neuheit. Fixirsalz, in Pulverform, schnell und klar löslich, gibt 1 : 8 in Wasser gelöst ohne Weiteres ein saures Fixirbad, per V 2 Kilo-Büchse fl. —.70, 1 Kilo-Büchse fl.1.25, 5 Kilo-Büchse fl. 5.40, 10 Kilo-Büchse fl. 9.90. Fluoreal. (Stereotyp-, resp. Schnellrevelator.) Unverbindlicher Entwickler aus Lithin, wasserfreiem, schwefelsaurem Salz und Iluorescin, das beste und wiinsclienswertheste Präparat, um rasch zu operiren. n- LW P î’: ip ( lr 1 irt das Bad > iiulem man die genannten Producte einfach in Wasser autiost. Das Bad kann sofort angewendet werden und schwärzt nicht an der Luft : es genügt, das Cliché m diesen Revelator einzutauchen. Das Bild erscheint in einer halben Minute und entwickelt sich vollständig in zwei bis drei Minuten -p.■ Em . S0l ® he ?, Bild iBt . BtetB sebr kräf % nnd in den Details scharf ausgeprägt. Momentaufnahmen gelingen nicht minder vorzüglich wie die gewöhnlichen Clichés. anfnah™ T " S ^°\ ha ? fig , gebrauchte Bad kann noch ganz vorzüglich für Zeit- LaîdtS,/ZT ? . 8 h0Cl ' 8 ‘ '‘“"O” 1 “ 1 “ Bilä »P». die «chtmst™ Prpjç . Na ^. be f endi gte r Entwicklung wird das Cliché nach dem üblichen Verfahren fixirt. rreis. Dosis fur 1 Liter Entwicklungsflüssigkeit fl. 1.50 = Mk. 2.50 = Frcs. 3._ Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Chemikalien. Gebrauchsfertige zusammengesetzte Chemikalien in trockener Form zum Negativ-Proeess. Graphol. Einfacher Revelator aus Ikonog“en. Einzig weisses unveränderliches Pulver, welches in reinem Zustande, ohne Beimengung irgend welchen chemischen Productes angewendet wird, und sich durch höchst wichtige Eigenschaften, als : leichte Präparirung des Bades, rasche Wirkung und kräftiges Hervorrufen, resp. Ausprägen des Bildes auszeichnet. Man erhält sofort ein schnell wirkendes Bad von bedeutender Reductionskraft, welches weiche Clichés mit äusserst scharf markirten Details liefert. Ein einziges Bad kann sehr lange gebraucht werden, und bleibt ein Beflecken der Finger dabei ausgeschlossen. Dosis für 1 Liter Entwicklungs-Lösung. fl. i.SO Mk. 3.20 franco Zusendung mit Briefpost gegen Einsendung von. „ 2 — „ 3.60 Gebrauchsaniceisung Seite 513. Ikonophiie, ein neuer Rapid-Entwickler, 1 Paquet für 1 Liter Flüssigkeit.fl. 2.— Gebrauchsanweisung Seite 513. Loeblein’s Entwicklungs-Pastillen l Schachtel enthaltend 20 Pastillen in 2 Glastuben für 10 Entwicklungen fl. —.72 1 Paquet enthaltend 10 Schachteln wie vorstehend... 100 „ „ 7.20 Gebrauchsanweisung Seite 514. Lumière-Entwickler in trockener Form. Dosis für 1 Liter Flüssigkeit. fl. 1.50 Mk. 2.40 franco per Post. „ 1.70 „ 2.80 Metol-Entwickler, fertig gemischt, in Schachteln für 100 Gramm Flüssigkeit Einzelne Schachtel fl. —.15, 10 Schachteln .... fl. 1.20 Gebrauchsanweisung Seite 512. Neuestes ! Universal-Entwickler Neuestes ! mit Hydrochinon und Eosin. Dieser vorzügliche, von unseren besten Praktikern angewendete Entwickler ist aus einem einzigen unbegrenzt haltbaren Bade zusammengesetzt, welches bis zu seiner völligen Erschöpfung dient. Seine Energie ist so wirkungsvoll, dass es genügt, die Platte einige Secunden zu bedecken ; die Entwicklung setzt sich sodann durch blosse Berührung mit der Luft fort, was erlaubt, mit einem einzigen Bade mehrere Platten gleichzeitig zu erhalten. Die erhaltenen Negative sind splendid, detaillirt in den Schatten, brillant und harmonisch. Verursacht keine Flecken an den Händen und Kleidern. Niemals Schleier, niemals Misserfolg. Ein Liter des Bades genügt für mehr als 100 Platten, es ist somit der billigste aller bekannten Entwickler und für Landschaften, Portraits und Momentaufnahmen ist es die einfachste und vollkommenste Entwicklung, die empfohlen werden kann. Preis: 1 Paquet für 1 Liter Flüssigkeit fl. 1.50, Mark 2.50. Franco-Zusendung mit Briefpost gegen Einsendung von Mark 2.70 oder fl. 1 . 60 . Gebrauchsanweisung Seite 515. Own Developer gibt 560 Ccm. Entwicklungs - Flüssigkeit, Man löst Tube Nr. 1 in 280 Gramm Wasser und Tube Nr. 2 ebenfalls in 280 Gramm Wasser; zum Gebrauche nimmt man gleiche Theile von Jedem. Ist ein vorzüglicher Entwickler für allgemeinen Gebrauch, eignet sich für Trockenplatten, Laternenplatten, Bromsilbergelatine-Papier, Opals etc. etc. Gibt gute Deckung mit dem Einen und schöne Farbe mit dem Andern. Per Schachtel 70 kr. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 496 Chemikalien GÈicMertip zosameipetzte Chemikalien in trockener Form zum PositiY-Process durch einfaches Auflösen in Wasser zu benützen. Neues Färbungssalz. Aurlfer-Goldsalz. 5 Gramm dieses Salzes mit 1 Liter Wasser geben ein ausgezeichnetes Tonbad. Tube von 5 Gramm.fh L Fixage Cristalios 1 Büchse für 1 j % Liter Bad. 1 n n l n » . Gebrauchsanweisung Seite oll -.80 1.25 Fixirsalz für Stolze-Papier A .per Kilo fl. 1. Goldphosphat. Das Goldphosphat, welches einer ganzen Reihe neuer, von einem Chemiker unlängst entdeckten Goldsalze zugezählt wird, existirt, ebenso wie das Chlorgold, seiner äusseren Beschaffenheit nach, in hübschen gelben Lamellen. Das Goldphosphat ist factisch neutral. Es genügt, dasselbe in der üblichen Wassermenge zu lösen, ohne irgend etwas hinzuzufügen : Die Lösung entfärbt sich von selbst. Man präparirt das Tonbad Tags zuvor für den anderen Morgen. Dieses Bad ist sehr lange haltbar und stets zur'Verwendung bereit. Dasselbe färbt alle sensibilisirten Papiere jeder Art, sogar das Aristopapier, sehr rasch und sichert die Dauerhaftigkeit der Abzüge, welche zuletzt mit unterschwefligsaurem Natron fixirt werden. Die mit diesem Goldbad erzielten Farbentöne sind die schönsten und reichsten. Das Bad ist nach seiner Verwendung wieder bei Seite zu bringen. Man kann dasselbe späterhin, wenn sich seine Wirkung bereits verlangsamt hat, wieder benützen, indem man auf’s Neue ein kleines Stück krystallisirt.es Goldphosphat hinzufügt. Zur Darstellung eines Liters dieses Tonbades genügen 5 Gramm Goldphosphat. Soll das Bad alsbald zur Verwendung kommen, setzt man demselben ein grösseres Volumen Wasser hinzu. Hingegen kann man dasselbe etwas mehr concentriren, wenn es erst mehrere Monate später benützt werden soll. Preis : Per Flacon, 5 Gramm Goldphosphat, für 1 bis 2 Liter Tonbad fl. 1.40 = Mk. 2.50, Frcs. 3.—. Idoine ein Tonvixirpulver für alle Aristo-, Celloïdin-, Albumin- und Salzpapiere etc., Dosis für 1 Liter Flüssigkeit fl. 1.60. Gebrauchsanweisung Seite 519. Normal-Gold-Tonbad. Eine der photographischen Manipulationen, welche häufig Schwierigkeiten verursachen, ist das Tonen der Bilder. Zuweilen wollen die Bilder gar nicht tonen, oder tonen unregelmässig. Der Fehler liegt allgemein in der schlechten Bereitung des Tonbades. Diese 1 rage wurde nun gründlich studirt und nach zahlreichen Versuchen ein neues Tonbad in Pulverform bereitet, welches ich unter einem sehr kleinen Volumen liefere, was ein grosser Vortlieil auf Reisen ist. Es genügt in einen Liter Wasser den Inhalt eines kleinen Flacons zu bringen, um augenblicklich ein ausgezeichnetes Tonbad zu,erhalten. Dosis in Pulverform für 1 Liter fl. 1.60. Gebrauchsanweisung Seite 520. Osmium-Tonbad für Albumin- und Salzpapiere, .per Flacon für i[ 4 Liter Bad fl. 1.80 Gebrauchsanweisung Seite 521. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Chemikalien 497 Gebrauchsfertige zusammengesetzte Chemikalien in trockener Form zum Positiv-Proeess. tfeu! Platin-Tonbad. sreu! Das Umfärben mit Platina ersetzt das gleiche Verfahren mit Gold, welches dem ersteren nicht an die Seite gestellt werden kann. Mit diesem Verfahren werden jede beliebigen photographischen Mischfarben vom gemilderten Pnrpnrroth bis zum Bleischwarz bei aufeinander folgender Darstellung der wärmsten, reichsten, angenehmsten und mannigfaltigsten Farbentöne erzielt. Das Platin-Tonbad ist nicht nur haltbarer als das Gold-Tonbad, sondern es tont auch besser und schneller, gibt schönere Bilder und erlaubt einzig mit dem gewöhnlich gesilberten Papier Photographien zu erhalten, welche das Aussehen von Gravur- Drucken haben, wie sie sonst mit Platinpapieren erzielt werden, jedoch mit aller Zartheit, Feinheit und Modulation, welche diesen fehlen. Das Platin-Tonbad wird getrocknet in Flacons abgegeben, welche die nöthige Dosis enthalten, um sofort 1 bis 2 Liter Bad zu bereiten. Preis fl. 1.60, Mark 2.70. Franco-Zusendung mit Briefpost gegen Einsendung von Mark 3.— oder fl. 1.80. Platin-Tonsalz für Aristopapier. .. .per Flacon (H 1 ^ Gramm) für 1 Liter Bad fl. 3.— Gebrauchsanweisung sehen Sie bei Aristopapier. Ton-Fixirbad für Aristopapier, Celloidinpapier, Chlorsilber-Gelatinepapier etc. Wie oft findet man sich in Verlegenheit um sein Ton-Fixirbad zu bereiten, nach den unzähligen und complieirten Formeln, welche zuweilen vorgeschrieben werden. Wir haben daher zahlreiche Versuche gemacht und ein Ton-Fixit bad zusammen gestellt, welches sich mit den verschiedenen Marken von Aristopapieren verwenden lässt, leicht zu bereiten ist und lange Zeit energisch wirkt. Dosis für 1 Liter Bad fl. 2.30. Gebrauchsanweisung Seite 520. Ton-Härtesalz. Dieses Salz gibt beim Lösen ein Bad, welches nur den vierten Theil an Gold verlangt, als Ton-Fixirbäder. Es halt sich mit Gold versetzt unbegrenzt lange und härtet die Gelatine-Schicht zugleich. Per Flacon für l Liter Bad fl. —.70. wen! Universal-Tonfixirpatrone Heu! verwendbar für Argentotyp, Albnmin, Aristo, Celloidin und Chlorsilber-Papier. Preise: 1 Schachtel, 10 Patronen enthaltend, für je 100 Ccm. Wasser. Ausreichend für circa 40 Cabinet . fl. 3.— Mk. 5.— 1 Patrone. „ —.36 „ —.60 1 Schachtel, 10 Patronen enthaltend, für je 250 Ccm. Wasser. Ausreichend für circa 100 Cabinet . „ 6.— ., 10.— 1 Patrone. „ —.66 „ 1.10 Zum Ansetzen einer Patrone nehme man am besten destillirtes Wasser, wird die Lösung etwas geschüttelt, so ist dieselbe Gebrauchsfertig. 2 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 498 Chemikalien. Fertige Lösungen zum Negativ-Process. a) Entwickler. Lumière-Rapid-Entwickler wird bei Zeitaufnahmen mit der gleiclien Quantität Wasser verdünnt, 250 Gramm genügen zum Entwickeln von 50 Platten 14:18. per Flacon 125 250 500 Gramm Preis fl- —-.75 1 50 2.25 Gebrauchsanweisung Seite 504, Eikonogen-Entwickler in haltbaren Lösungen, zum Gebrauch^ nur mit Wasser zu verdünnen per i/, ^ Litertlasche fl. —.40, Literflasche fl. .75, 7î Literflasche fl. 1. Dieser Entwickler ist vor dem Gebrauch mit 1—2 Th. Wasser zu verdünnen und nur bei besonders weich arbeitenden Plattensorten in unverdünntem Zustande zu verwenden. Derselbe kann mehrmals hintereinander benutzt werden und eignet sich noch nach häufigem Gebrauche besonders gut zum Entwickeln überexponirter Platten. Blitz-Entwickler, neuester photographischer Hydrochinon-Entwickler. Ein llacon für 1 Liter Flüssigkeit.Mark 2.40 fl. 1.44 Der Blitz ist der rapideste, energischeste und praktischeste aller bekannten Entwickler. Um den Entwickler nach Bedarf zu bereiten, adoptire man folgende Verhältnisse : , .. , . . f extra rapide 1 Theil 2 Theile Wasser Fur Augenbhckbilder j rapide * 1 „ 3 „ Für Daueraufnahmen | Se ^ r 1 ” c ” ” ^ normale 1 n o ^ n Gebrauchsanweisung Seite 510. Eisenoxalat-Entwickler, 1 Flacon 700 Gramm Oxalatlösung \ fl 1 1 „ 700 „ Eisenlösung J Haltbarer Hydrochinon-Entwickler, 1 Flacon 700 Gramm. „ —.80 Zusammengesetzter Hydrochinon-u.Eikonogen-Entwickler,per Flacon 500Gramm „ 1.25 Concentrirter Rapid-Krystallos in Original-Flaschen J / 4 Liter (genügend für wenigstens 3 / i Liter Entwickler). „ 1.20 72 » ( « » 172 » « ). « 2.30 7i * ( » „ 3 „ „ ). „ 4.50 Gebrauchsanweisung Seite 504. Metol-Entwickler in concentrirter Lösung, per Flacon i j i Liter.fl. —.80 Fertiger haltbarer Pyro-Entwickler, nur mit Wasser zu verdünnen, per Kilo „ 6.— Pyrogallol-Potasche-Entwickler, 1 Flacon 200 Gramm Lösung A 1 „ 200 „ B geben verdünnt 500 Gramm Rufung. „ —.60 Concentrirter Pyrosoda-Entwickler, 1 Flacon 150 Gramm Lösung A 1 ^ 150 „ B geben verdünnt 3000 Gramm Rufung.... „ 2.— Pyrogallol-Soda-Entwickler, 1 Flacon 200 Gramm Lösung A 1 « 200 „ „ B geben verdünnt 500 Gramm Rufung. n —.60 Rodinal, haltbarer, anerkannt bester Entwickler für Trockenplatten und Bromsilbergelatine-Papiere, hergestellt aus Paramidophenol, zum Gebrauche nur mit Wasser zu vei dünnen, per Literflasche fl. 1.—, Literflasche fl. 2.—, 1/2 Literflasche fl. 7.50 Gebrauchsanweisung Seite 505. b) Abschwächer. Abschwächer zur Abschwächung der Negative.per Flacon 700 Gramm fl. —.50 Haltbarer Abschwächer. Zu dicht entwickelte und iiberexponirte Negative, auch alle solche Bromsilberpapier-Vergösserungen und Chlorsilbergelatine-Diapositive (auf Gas und Porzellan) lassen sich hiermit auf die gehörige Dichtigkeit reduciren Perfect-Abschwächer. Diese Flüssigkeit ist allen unentbehrlich, die sich mit Photographie befassen. Der Abschwächer dient zur Reduction überexponirter Clichés, zur Behebung des Schleiers etc. und ist ein unentbehrliches Hilfsmittel der Retouche mit Pinsel oder Blei. Ein Chche, welches selbst einen Tag in einem beliebigen Entwickler gelegen, wnd die besten Resultate geben und für Projection das transparenteste Cliché. r Ab rr aCher kann wieder verwendet werden, wodurch sich dessen 1 leis sehr billig stellt. . Flacon 250 Gramm fl> * Gebrauchsanweisung Seite 516. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37, Chemikalien 499 Fertige Lösungen zum Negativ-Proeess. Aqua-Lack, antiseptischer Wasser-Lack, für Negative irnd Films flüssig per Flacon, 200 Gramm fl. 2.— r » n 400 „ „ 3.50 Aetzkali, 10% Lösung.per 100 „ „ —.15 Aetznatron, 10% Lösung. „ 100 „ „ —.15 Alaunbad .per Kilo fl. —.10, per Flacon, 700 „ „ —.20 Bromkalilösung 1:10. „ „ 100 „ „ —.08 Eisenlösung .per Kilo „ —.18 Fixirbäder für Negative: Fixirbad für Negative, per Kilo 14 kr.per Flacon 700 Gramm fl. —.22 Alaun-Fixirbad für Negative . „ „ 700 „ „ —.30 Saures Fixirbad .per Kilo „ —.16 Saures Fixir- und Härtebad .per Flacon 700 Gramm „ —.60 Fixir-Härtebad für Gelatine-Negative, welche im Fixirbad kräuseln per Kilo fl. 1 . „ „ 700 „ „ —.80 Klärbad für Gelatine-Negative, die durch Pyro gelb gefärbt wurden. „ „ 700 „ „ —.95 Klär-und Gerbebad fürGelatine-Negative, per Kilo 25 kr. „ „ 700 „ „ —.32 Dieses auf schwefelsaurer Thonerde beruhende Bad wirkt besser als Alaunbad, verleiht den Negativen ein schönes Ansehen und macht selbe weniger leicht verletzlich. Oxalatlösung .per Kilo fl. —.50 Saure Natriumsulfit-Lauge nach Professor Dr. Eder, sehr vortheilhaft als Zusatz zum Fixirnatronbade für Trockenplatten. (50 Cnbikcm. saure Sulfitlauge auf 1 Liter Fixirnatronlösung.) Wirkt rasch und liefert schleierlose, rasch copirende, brillante Matrizen. Gelb gewordene Matrizen, welche mit Pyrogallol entwickelt und im gewöhnlichen Fixirbade fixirt wurden, können wie folgt geklärt werden : Man legt die mit Wasser abgespülten Negative in eine Tasse mit Wasser, wozu man einige Cubikcentimeter der sauren Sulfitlauge nebst etwas Salzsäure oder Schwefelsäure zusetzt.per Kilo fl. —.32 Schnellentwicklungs-Zusatz zum Hydrochinon-Entwickler.125 Gramm fl. 1.— Vorzüglich geeignet, um bei zu kurzen Expositionen (Moment- und namentlich Blitzbildern) noch möglichst viel Details herauszuholen. Sensibilisator. Dieses Product erhöht die Empfindlichkeit einer jeden Bromsilber- Gelatine-Trockenplatte um das Drei- bis Fünffache. Dessen Anwendung ist einfach und gibt ausgezeichnete Resultate. Die Negative entwickeln sich rasch und mit Leichtigkeit, sind von grosser Feinheit und aussergewöhnlicher Tiefe. Man kann mit Hilfe dieses Productes Augenblicksbilder machen und selbst an den trübsten Tagen Kinder- und Gruppen- Aufnahmen bewerkstelligen. Die Raschheit der Exposition gestattet, die Objective stark abzublenden, was zuweilen de*- Unzulänglichkeit mancher Instrumente steuert. Platten aller Provenienzen werden durch Contact mit diesem Producte verbessert.Probeflacon fl. —.60, per Kilo fl. 4.— Unterschwefligsaures Natron, Lösung 1:10 .per Flacon 100 Gramm fl. —.10 Verstärker: Uranverstärker, giftfrei.per Kilo fl. 1.80 Haltbarer Uranitrat-Verstärker. Diese Lösung dient zum Verstärken zu kurz exponirter oder zu kurz entwickelter Negative. Was auf der Platte auch nur schwach angedeutet, wird durch diese Flüssigkeit überraschend verstärkt. Die Hauptvortheile dieser Lösung sind, dass bei kräftigster Wirkung derselben die Platte doch bei weitem nicht so schwer copirfähig ist, wie bei dem giftigen Quecksilber-Verstärker. Stets wieder zu benützen. ,....% Liter fl. 1.— *Universal'Verstärker „Antimercurin“ für Collodium und Trockenplatten. Die besonderen Vorzüge dieser neu combinirten Verstärkung sind im Wesentlichen folgende: Das Antimercurin hält sich unbegrenzt lange, dient bis zu seiner völligen Erschöpfung, ermöglicht eine unveränderlich haltbare Verstärkung des zartesten Niederschlages bis zu jedem gewünschten Grade und arbeitet auf alle Platten und Hervorrufer mit gleich brillantem Erfolge. Das Präparat ist schwach giftig. per % Liter Antimercurin fl. 1.— * Dieses Präparat kann nur gegen Beibringung einer Giftbezugslicenz abgegeben werden. 2 * Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 500 Chemikalien. 2 .— — .16 —.30 Lösungen zum Positiv-Process. Aetherwachslösung.. • .. Alaunbad . ” ” ” Bleinitratlösung, 1:10.... • • • • ..: v ‘ ' V ’ 'L' ' ” ” ” Brillantine zum Verdünnen von Aquarell-1 arbcn, verleiht den Ke- touchen Brillanz und macht sie widerstandsfähig gegen Heiss-Satiniren. « Flacon « 1 - 5a Chlorgold-Lösung 1:100 . per Flacon 100 Gramm „ 1.40 Cerin zum Einreiben der Glasplatten etc., zum Ablösen der Ansto- und Chlorsilber-Gelatinebilder mit höchstglänzender Oberfläche, per Flacon „ 1.40 Um Bilder matt abzulösen, wird ein Naturcarton mit Cerin gut eingerieben und das Bild nass darauf gequetscht, Citronensäure Lösung 1:10..;';V^ er Coaguline für schwarze und farbige Ketouchen, um selbe unlöslich, sowie zum Emailliren geeignet zu machen. „ Flacon „ 1.40 Doppelt chromsaures Kali, 1:10. « Kilo „ .30 Eau de Paris. Nach dem Fixiren werden die Bilder in gewöhnliches Brunnenwasser gegeben, hierauf in eine Tasse, in der 1 Liter Wasser mit 15 Gramm obiger Flüssigkeit gemischt ist. Die Bilder bleiben 10 Minuten darin, werden nachher zwei- bis dreimal ansgewässert und können aufcachirt werden. Per Flacon 250 Gramm 500 Gramm 30 kr. 45 kr. 90 kr NB. Bei Anwendung der Eau de Paris ist das zu lange Verbleiben der Bilder im Wasser vollkommen unnothig. Essigsäure Tonerde in Lösung für Stolze-Papier A .per Kilo fl. 1.25 Essigwolframsaure Natron-Lösung.per Flacon 700 Gramm „ —.50 Fixirbad für Positive.per Kilo „ —.16 Fixirbad 1:10 . „ „ „ —.15 Fixirnatron-Lösung mit Bisulfit. „ „ „ —.80 Fixo-Viro (Universal-Tonfixirbad), concentrirt, tont und fixirt zugleich alle gesilberten Papiere, wie Aristo-, Celloidin- und Albuminpapiere, soAvie Chlorsilbergelatine, Trockenplatten. 1 Flacon für Liter Flüssigkeit.Mark 2.— fl. 1.20 1 „ l „ „ . „ 3.60 „ 2.15 Gebrauchsanweisung Seite 518. Goldlösung für Positive. „ Flacon „ 1.20 Goldfixirbad für Albuminpapier. n Kilo „ 1.20 Goldfixagebad für Aristo-, Celloidin-, Gelatine-, Obernetter-Papiere etc. „ Flacon „ 1.20 Klärbad für Bromsilberpapiere etc. Kilo „ .60 Klebemittel für Photographien. Dasselbe ist haltbar und wird zum Gebrauche in warmes Wasser oder auf den Ofen gestellt, bis die Masse schmilzt und bestreicht man mit einem trockenen steifen Pinsel die Rückseite des Abdruckes. Nach einigen Secunden legt man ihn auf den Carton und drückt gut an. Vorzüge desselben. Vor Kleister hat es den Vortheil der Sauberkeit, Haltbarkeit und des schnelleren Trocknens der aufgezogenen Bilder. Es hat keinen im angenehmen Geruch. Selbst dünne Cartons Averden nicht krumm. Ist a on keinem Nachtheile für das photographische Bild. Hält sich unbegrenzt lange. Ist einfach in der Amvendung. Per Flacon 90 kr. Geklärtes Gelatine-Klebemittel. 1st sehr AA T irksam und leicht anzuAvenden, kein Werfen der Bilder, beAvirkt A 7 ollkommene Adhäsion an den Carton, ist gut haltbar. Preis per Flasche 75 kr. Gehr auch sanAA'eisnng. — Man stellt die Flasche in AA^armes Wasser, bis (er nhalt vollkommen flüssig ist. Sodann Avird mit dem beigelegten Pinsel auf in* 1 zu cac hirenden Abdruck dünn und gleichmässig aufgetragen. Man halte die Flasche gut verkorkt und reinige nach dem Gebrauche den Pinsel mit heissem Wasser. Lumière’s Tonfixirbad für Citrate-Papier per Flacon 100 Gramm für 200 Gramm Normalbad. fl. —.86 ” » 250 „ „ 500 „ 1 40 » » 500 „ „ 1000 „ " . ” 2.45 „ „ 1000 „ „ 2000 „ . ” 4 20 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Chemikalien. Lösungen zum Positiv-Proeess. Mondschein-Tonbad für Nachteffecte. Es genügt die ganz ausgefertigten Bilder in dieses Tonbad zu bringen, um als Resultat eine Photographie zu erhalten, welche des Nachts bei schönem Mondschein aufgenommen zu sein scheint. Alle Papiere eignen sich hiefür, und selbst alte Bilder nehmen darin eine Erische an, so dass sie frisch copirten Bildern gleichen. Preis eines Flacons für 3 Liter Bad fl. 2.—. Gebrauchsanweisung. Man giesst den Inhalt des Flacons in P/a Liter destillirtes Wasser und filtrirt sorgfältig, um eine intensive Tonung zu erhalten. Man fügt selbe Quantität Wasser zu, wenn man eine weniger dunkle Färbung haben will. Um schöne Bilder zu erhalten, trage man Sorge, um Clichés mit entgegengesetzter Beleuchtung zu machen und wenig entwickeln, um Details in den Schatten zu vermeiden, dunkel copiren. färben im Goldbad wie gewöhnlich, fcciren und waschen vor Anwendung des Mondtonbades. Die feuchten Bilder "werden in das Mondtonbad gebracht, häufig gewendet mittelst Pinçette ; man belässt darin, bis der gewünschte Ton erreicht ist, wascht genügend, trocknet schliesslich und klebt auf und satinirt wie gewöhnlich. Normalgoldlösung für Albuminpapier.per Flacon TOO Gramm fl. 1.20 Platin-Tonbad zum Umwandeln eines Silberbildes in ein Platinbild per fi'a Liter „ 1.60 Gebrauchsanweisung Seite 523. Concentrirtes Platinbad für Liter Flüssigkeit für direct copirendes Silberplatinpapier (für etwa 70 Cabinetbilder genügend).„ Flacon „ 1.60 Neues Platin-Tonbad für Chlorsilber- und Silberplatinpapier (haltbar). „ i j i Liter „ 2.— Positiv-Silberbad .„ Kilo „ 8.— Retouchemittel. gestattet feinste und kräftigste Retouche auf lackirter und unlackirter Gelatine-Schichte, sowie auf dem Glase auf der Rückseite des Chiches, per Flacon für mehr als 1000 Negative.fl. 1.50 ^Rhodanammoniumlösung 1:50 .per Kilo „ —.30 Seignette-Salz-Lösung 1:10 . per Kilo fl. —.50 Tonbad für Obernetter-Papier, 1000 Gramm fl. 2.50 .500 Gramm „ 1.40 Tonfixirbad, für direct copirendes Silberplatinpapier, per Flacon à 1 j 2 Liter.. „ 2. — Tonfixir-Flüssigkeit, tont und fixirt zugleich mit besonderer Leichtigkeit und Schnelligkeit alle im Umlauf befindlichen, guten Chlorsilberpapiere (Aristo-, Obernetter-, Celloidin- etc ) und auch alle Diapositiv-Clilorsilbertrockenplatten (Edwards etc.) in den schönsten, beliebig zu wählenden Farbennuancen. Dieses Bad wird nach jedesmaligem Gebrauch zu fernerer Verwendung zurückgegossen und bisweilen filtrirt. 1 j i Liter fl. 1.20, ^ Liter fl. 1.90, ^ Liter fl. 3.60 Tonfixirbad für Aristo- und Chlorsilberpapiere.per Flacon ,. 1.20 Universal-Tonfixirbad (Fixo-Viro), concentrirt, tont und fixirt zugleich alle gesilberten Papiere, wie Aristo-, Celloidin- und Alcuminpapiere, sowie Chlorsilbergelatine- Trockenplatten. 1 Flacon für 1 j 2 Liter Flüssigkeit.Mark 2.— fl. 1.20 1 * I „ . „ 3.60 „ 2.15 Gebrauchsanweisung Seite 518. Tonfixirbad für Aristo, Liesegang per Flacon. fl. 1.20 „ „ Celloidin per Flacon. „ —.90 Unicum-Tonfixirbad mit Gold z. Tonen u. Fixiren v. Aristo-, Celloidin- u. Albumin-Bildern Flasche mit 200 500 1000 Gramm Inhalt "flT— -fiO Ï .20 2 T 1 Ö Abziehlösung für Folien zum Abziehen von Gelatine-Negativen und -Positiven. Man stellt den Flacon in warmes Wasser, um die Gallerte flüssig zu machen. Auf eine mittelst Wasserwage horizontal gestellte blatte giesst man 20 Cubik-Cm. und breitet mittelst Kührstab Uber die ganze Oberfläche der Platte schnell aus, wo sie sogleich erstarrt, worauf mau frei trocknen lässt. Sodann collodioniren, kalt lackiren mittelst brillantlack. Nach dem Trocknen schneidet man die Folie rings um die Platte, hebt sie in einer Ecke auf und zieht sie vom Glase ah. Für Copirzweeke befestigt man die Folie mittelst Diachylon auf ein mit Talcum abge- riebenes Glas. Diese Lösung wird flüssig hei einer Temperatur von 20° und erstarrt auf dem Cliché nur hei einer frischen oder kalten Witterung. Im Sommer ist nötliig, das Cliché his zum Trocknen der Gallerte liegen zu lassen. Während der heissen Jahreszeit oder bei trockenem Wetter würde selbe die Folie nicht abliehen. Damit die Folie vom Glase bequem abgezogen werden kann, ist nötliig, dass eine gewisse Feuchtigkeit die Folie in ihrer ganzen Dicke durchdringt, bevor man zum Abziehen schreitet. Diejenigen Folien, die sicli hei trockenem Wetter absolut nicht abziehen lassen, werden sich bei regnerischem Wetter sehr leicht ablösen, sobald sie Feuchtigkeit genügend durchdringt. Bei trockener Witterung empfiehlt sich daher, die Platte auf einige Stunden in einen Keller zu bringen. Das Lackiren auf der Schichte der Abziehlösung ist nicht absolut nötliig. Das Collodioniren genügt, um eine Reaction derselben auf die empfindliche Papierschiehte zu verhindern und dieselbe vor marmorartigen Flecken zu bewahren. Je mehr Abziehlösung auf der Platte, umso leichter lässt sieh die Folie abziehen. Die Dosis von 20 Cubik-Cm. per Platte 13:18 C 111 . genügt, kann aber mit Vortheil verdoppelt werden. Preis per Flacon fl. 1.50. * Dieses Präparat kann nur gegen Beibringung einer Giftbezugslieenz abgegeben werden. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 502 Chemikalien. Anti-Licht um unsichere Laboratorien-Fenster zu absolut sicheren zu gestalten. Auch für Dunkelziinmer-Laternen vorzüglich. Dieses Medium hält alle actmischen Strahlen zurück. Per Flacon fl. 1.05. Gebrauchsanweisung’. Reinigen Sie das zu überziehende Glas und warmen Sie es ^ dann tragen Sie das Anti-Liclit mit einem Pinsel auf beiden Seiten der Tafel auf. Sie besitzen dann ein zuverlässiges unactinisches Medium. Deckschwarz ist ein tiefschwarzer, schnell trocknender und stark deckender Lack. Deiselbe dient besonders zum Abdecken der Negative (z. B. des Himmels) ; zum Schwärzen von Blenden, sowie Metall überhaupt, ferner von Holz, Papier, Carton, Leder u. dgk Die Oberfläche ist matt ohne Reflex. Er wird mit einem breiten Pinsel aufgetragen.. Ein Flacon fl. 1.05. Druck-Tinte zum Bezeichnen (1er Silherabdriieke. Die Schrift erscheint weiss auf dunklem Grunde. Preis per Flacon 75 kr. Gebrauchsanweisung'. Um Namen auf Silberpapier-Bilder zu schreiben, benützen Sie eine reine Feder und schreiben Sie den Titel auf den Abdruck naeli dem Tonen und vor dem Fixiren. Erlauben Sie der Tinte eine Minute auf dem Drucke zu bleiben oder so lange, bis Sie ein Wechseln der Farbe auf den überschriebenen Stellen wahrnehmen. Fixiren Sie dann in gewöhnlicher Weise und der Titel wird weiss erscheinen. Matteme für Photographien. Die Matteïne, ausgebreitet wie Collodium auf die aufgezogenen Photographien und diese. Operation, wenn nötliig, wiederholt und nachher satinirt, verleiht den Silberdrucken unvergängliche Haltbarkeit und gibt ihnen das Matte und die künstlerische Weichheit, die hei Gravuren sosehr geschätzt wird. Auf Albuminhilder aulgetragen, verleiht sie denselben das Aussehen von. Plattindrucken. Preis per Flacon fl. 1.50. Matt-Schwarz. Hat keinen Bodensatz, ist immer zum Gebrauche bereit. Adhärirt fest an Metall, Holz,. Leder, Papier etc. Trocknet mit völlig matter Oberfläche. Preis per Flasche fl. 1.05. Gebrauchsanweisung*. Wird mit dem beiliegenden Pinsel dünn und gleichmässig auf- getragen und kann auch unter Anwendung von Hitze getrocknet werden. Vor Benutzung gut zu schütteln. Dieses Schwarz unterscheidet sich von allen anderen dadurch, dass das schwarze Pigment in Losung gehalten wird, ohne beträchtlichen Bodensatz abzusetzen. Mittel gegen Hofbildung. Tiird auf der Rückseite der zu exponirenden Platten aufgetragen. Leichte Auftragung, trocknet rasch, lässt sich mit feuchtem Cloth bequem entfernen.. Das Auflagen kann mittelst Anreibers erfolgreich bewerkstelligt werden. Alle Platten- so ten mit diesem Mittel behandelt werden, iveil die Negative brillanter resultiren.. Schichte G nach um P n a n,Tü e nfmpS;T^ iu Dlltz î nd * Pla îî el1 wird .. auf weisses Seidenpapier gelegt,, bis Alles ‘-leiehmässio- mit < 1 f .i!f \?; tt '\ P i, n a * i r , AY C11c1 . sor S f äl. ti S auf der Rückseite aufgetragen,, kann Wenn trocken bedeckt ist, was in weniger als 5 Minuten geschehen sein entferntunter Amvendnn^tmf dl ° Casse 1 tten beschickt. Vor dem Entwickeln wird das Mittel üns vnttoi . . .J n y :unm 1111,1 warmem Wasser. Gleichmässiger und rascher wird Preis per Flacon incl. Tampon fl. 1.05. das Mittel mittelst Anreibers aufgetragen. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Chemikalien 503 Preservativ gegen Hofbildung. Vielseitig und täglich gemachte Beobachtungen zeigen, dass alle Ursache vorhanden ist, der Hofbildung Aufmerksamkeit zu schenken, welche häufig der Qualität der Negative so nachtheilig wird. Unter den verschiedenen untersuchten Gegenmitteln wurde erkannt, dass das Beste ein Ueberzug sei, welcher einen optischen Contact mit der Rückseite der empfindlichen Platte bildet und der mit Stoffen gefärbt ist, welche die Fähigkeit haben, alle Strahlen zu absoibiren, um deren Brechung zu verhindern. Dieser Ueberzug soll ausserdem sehr siccativ sein. Das Préservatif gegen Hofbildung besitzt die Qualitäten, seine im Spectroskop controlirte Präparation entspricht absolut den Angaben der competentesten Forscher. Es wird wie Collodion anfgetragen, benöthigt nicht mehr als 5 Minuten zum Trocknen, benachtheiligt in keiner Weise die Entwicklung und ist nur in Alkohol löslich. Es ist unentbehrlich bei Aufnahmen von Interieurs mit lebhaft beleuchteten Fenstern, bei Landschaften mit Bäumen, welche sich von einem sehr brillanten Himmel abheben, endlich im Atelier, wenn das Modell weiss gekleidet ist. Ein Versuch mit diesem Préservatif wird genügen in Fällen, wo günstige Vorbedingungen für Hofbildung vorhanden sind, um sich von der Nothwendigkeit der Anwendung desselben zu überzeugen, wie der Vortheile, die es dem Negative zusichert. Per Flacon 90 kr. Gebrauchsanweisung:. Collodioniren die Rückseite der Platte mit Vorsicht, wobei die empfindliche Schichte nicht berührt werden darf. Abtropfen und mit einem Chiffon die zwei Ränder der Abflussseite abwischen. Trocknen lassen, was rasch geschieht. Einlegen in die Cassette wie gewöhnlich. Diese Schichte löst sich als Folie ab, sobald man die Platte in den Entwickler legt. Flüssiges Rubin. Durch Uebergiessen von Glasplatten mit demselben kann man sich selbst auf eine höchst einfache und billige Weise vollständig unactinisch wirkende Rubinscheiben in verschiedenen Helligkeitsgraden herstellen. Preis : 1 Fläschchen von ungefähr 200 Gramm Inhalt fl. 1.25. Waterproof - Lack ist ein harter, dauerhafter, wasserfester Email, zur Erneuerung der Innenseite von Metalltassen, Tauchkästen, Wasserbehältern, Plattengestellen, überhaupt von Allem was Flüssigkeiten widerstehen soll. Per Flasche inch Pinsel fl. 1.05. Gebrauchsanweisung. Das zu überziehende Metall ist mit concentrirter Sodalösung gründlich zu reinigen. Wenn trocken, trage man den Waterproof-Lack ein- oder zweimal auf. Die erste Schichte des Lackes muss vollkommen trocken sein, bevor man zur zweiten Auftragung schreitet. Wird ohne Hitze getrocknet, erreicht man eine viel widerstandsfähigere Schichte, welche den gewöhnlichen im Gebrauche befindlichen Chemikalien widersteht. Weisse Tinte. Das beste Medium zum Bezeichnen von Negativen, Laternenbildern in leserlicher Weise. Fliesst frei von der Stahlfeder. Besonders dargestellt für photographische Zwecke. Preis per Fläschchen 72 kr. Gebrauchsanweisung. Vor dem Gebrauche ist gut zu schütteln. Man schreibe mit einer gewöhnlichen Stahlfeder. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 504 Chemikalien. Neuheit ! Lumière-Rapid-Eütwickler. Lumière-Rapïd-Entwickler wird für Moment - Aufnahmen ohne Zusatz von Wasser angewendet. . . Lumiere Rapid-Entwickler wird bis zur vollkommenen Erschöpfung gebraucht, indem man demselben eine entsprechende Quantität frischen Entwicklers zusetzt, Jede Platte 13: 18 entnimmt ungefähr 4 Gramm Flüssigkeit, somit werden nach je 5 Platten 13: IS oder 10 Platten 9:12, 20 Gramm frischen Entwicklers zugesetzt. Lumière-Rapid-Entwickler wird bei Zeitaufnahmen mit der gleichen Quantität Wasser verdünnt, 250 Gramm desselben genügen für 50 Platten 13: 18. Dieser energische Rufer wird in gut verkorkten Flaschen aufbewahrt. Die violette Färbung, die er in Folge Oxydation an der Luft annimmt, beeinflusst nicht seine hervorragenden Entwicklungs-Eigenschaften. Preise: 1 Flacon 125 Gramm.fl. —.15 1 „ 250 „ .. 1.30 1 „ 500 „ .. 2.25 Neuheit! Der energischeste von allen bekannten Entwicklern ist der unter dem Namen Rapid-Krystallos im Handel erscheinende concent rirte Hydrochinon-Entwickler, welcher bereits in vielen ersten Ateliers eingebürgert ist. Rapid-Krystallos wirkt so energisch reducirend auf die Platte wie kein anderer Entwickler und gestattet daher, die Expositionszeit (selbst bei wenig empfindlichen Platten) auf ein Minimum abzukürzen. Rapid-Krystallos eignet sich vorzüglich für sehr kurz exponirte Platten im Atelier (Porta its, Gruppen, Kinde raufnah men), sowie für Moment-Aufnahmen aller Art. Auch bei schlechtem Lichte, sowie auf der Reise leistet er unübertreffliche Dienste. Rapid-Krystallos entwickelt alle Platten sehr rasch, kräftig und schleierfrei, modulirt in zartester Weise und bringt alle Spitzlichter, sowie die Details in den Schatten zur vollen Geltung. Eine nachträgliche Verstärkung ist niemals noth wendig. Rapid-Krystallos wird zum Gebrauche für Moment- und überhaupt sehr kurz exponirte Aufnahmen im Atelier oder Freien mit der zweifachen Menge destilirten Wassers verdünnt, für längere Expositionen (Zeitaufnahmen) mit der 4—5fachen Menge. Zeitaufnahmen und überexponirte Platten beginne man in alter, bereits gebrauchter Lösung (die nicht weggeschüttet wird) zu entwickeln oder in stark verdünntem frischen Entwickler. In ein und derselben Lösung können mehrere Platten nacheinander entwickelt werden, ohne dass die Energie des Entwicklers merklich einbüsst und ohne dass die Schönheit der Negative im Geringsten leidet. Der gebrauchte Entwickler wird in einer Flasche gesammelt. Rapid-Krystallos ist daher nicht nur bei weitem der beste, sondern auch schon darum der billigste Entwickler, weil er wiederholt benützt werden kann, bis er gänzlich erschöpft ist. Rapid-Krystallos ist in coneentrirtem Zustande unbegrenzt lange haltbar; selbst die verdünnte und bereits gebrauchte Lösung hält sich in verkorkten Flaschen Tage und Wochen lang unverändert und stets energisch reducirend. u Ver £ le . ich irgend eines Entwicklers mit Rapid-Krystallos wird übeiraschen und immer zu Gunsten des Letzteren ausfallen. Man hüte sich vor Ueberexposition. Preise des concentrirten Rapid-Krystallos in Originalflaschen: i/ 4 Liter (genügend für wenigstens ^ Liter Entwickler).fl. l.?0 h " ( » » n D/o )• 2.30 ^ » ( » » » 3 „ ). „4.50 Wnssor Tv^, < L- Sa D^ ei ®* un8 'i Jf'lf Momentaufnahmen verdünnen mit der zweifachen Menge fachen Menge Wass ( ^ or tral ^~ un ^ Atelier-Aufnahmen je nach der Exposition mit der drei- oder vier- Bernhard. Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Chemikalien. Vorschriften zum Entwickeln mit „Rodinal“. Bei normaler Belichtung: entwickle man mit: 1 Theil Rodinal — 30 Theilen "Wasser. Weniger verdünnt entwickelt Rodinal überaus schnell und sehr contrastreich, mehr verdünnt hingegen langsamer und auch weicher. Bei Ueberbelichtung gehe man Bromkalium zu oder verwende wiederholt gebrauchten Entwickler. Bei Unterbelichtung: verdünne man noch weiter mit Wasser. Bromsilberpapiere entwickle man mit einer Lösung von: 1 Theil Rodinal — 100 bis 200 Theile Wasser. Bei Ueberexposition leistet Bromkalium gute Dienste, ohne auf den Ton des Bildes naeh- theilig einzuwirken. Fixirbad: Zum Fixiren kann man das gewöhnliche Bad aus unterschwefligsaurem Natron verwenden, zuverlässiger jedoch arbeitet stets ein saures Fixirbad. Hiezu löse man in: T ., 1 Liter \\ asser 50 Gramm schwefligsaures Natron (kryst.), säuere mit 6 Cem. ( 11 Gramm) conc Schwefelsäure an und gehe zuletzt 200 Gramm Fixir-Natron hinzu. Wir empfehlen, bei der Benutzung des Rodinals Folgendes zu beachten : 1. Jede Plattensorte gibt mit Rodinal gute Resultate. Erweist sich die von uns angegebene Verdünnung (1:30) für die eine oder andere Plattensorte als nicht völlig zutreffend, so verwende man das Rodinal versuchsweise etwas eoncentrirter (etwa 1:20) oder aber in noch grösserer Verdünnung als oben angegeben. 2. Zum Entwickeln von Platten, welche hei gutem Lichte (z. B. Sonnenlicht hei Landschaften) exponirt worden sind, verdünne man das Rodinal mit Rücksicht auf die contrastreiche Beleuchtung mit 30 Theilen Wasser. 3. Aufnahmen hingegen, welche bei trübem Wetter, also hei flacher, contrastarmer Beleuchtung gemacht worden sind, entwickle man zweckmässiger mit etwas stärkerer Lösung, etwa: 1 Theil Rodinal — 20 Theile Wasser. 4. Durch den verschiedenen Grad der Verdünnung lässt sich der Charakter des Negativs auch den verschiedenen Copirverfahren anpassen. Erfordert z. B. das Verfahren ein dünnes und weiches Negativ, so entwickle man mit: 1 Teil Rodinal — 30 bis 40 Theile Wasser. Wird dagegen zum Copiren ein kräftiges und contrastreiches Negativ gewünscht, so verwende inan den Entwickler eoncentrirter, etwa: 1 Theil Rodinal — 20 Theile Wasser. Breis : Vio Liter-Flaschen zum Preise von.fl. 1.— V* » n V n . r> 2. V» » r * „ .« 3.50 „Rodinal“. En cas d'exposition normale développer avec: 1 partie de Rodinal 3e parties d’eau. Si on l’emploie plus concentré, le Rodinal développe très rapidement et avec des contrastes très accentués; si, au contraire, en le dilue davantage, il agit plus lentement et les détails sont plus tendres. En cas de surexposition ajouter du bromure de potassium ou employer du développateur ayant servi déjà plusieurs fois. En cas de courte exposition diluer davantage en ajoutant plus d’eau. Les plaques exposées à la lumière sombre (les paysages par exemple) doivent être développés avec une solution concentrée et celles exposées à la lumière claire avec une solution faible. Pour développer le papier au bromure d’argent (papier Eastman) diluer le Rodinal dans 100 à 200 parties d’eau. Bain de Fixage. On peut se servir pour le fixage du bain ordinaire d’hyposulfite de soude; toutefois, on opère plus sûrement avec un bain de fixage acide. On fait dissoudre pour cela dans 1 Litre d’eau 50 Grammes de sulfite de soude (cristallisé), on acidulé avec 6 centimètres cubes ( 11 grammes) d'acide sulfurique concentré anhydrique, et on ajoute en dernier lieu. 200 Grammes de soude de fixage. Prix: J /xo de litre au prix de.frs. 2.— *(• n n n n n ■ . .« L— h n » n « * • ..•.n 6.50 Directions for the use of „Rodinal“. In cases of normally timed exposures develop with 1 part of Rodinal 30 „ „ Water. If a stronger solution is used it will develop very quickly and with great contrasts. — But should a weaker solution be used than above it will work more slowly and delicately. For over-exposed plates add some broinide-of potassium or use a solution that has already been employid. For under-exposed plates use a weak solution. Plates exposed in dull-light (Landscapes for instance) should he^developed with a strong solution and those exposed in a bright light with a weak solution. For developing on Bromide paper dilute one part of Rodinal with 100 to 200 parts of -water. Fixing Bath. For fixing purposes the ordinary bath of hyposulphite of soda may be employed, although an acidulated had will always work more reliably. — To obtainthis, dissolve 20 Parts of Hyposulphite of soda 5 „ „ Sulphite of sodium (crystals) 1 „ „ Concentrated sulphuric acid in 100 „ „ Water. Rodinal is sold in Bottles of >/, 0 Liter (3*/i oz.).1/6 per bottle « » « 7* „ (8V* oz.).3 „ „ n n n l !i v (td/î OZ.).5 „ „ Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 506 Chemikalien. Neueste Vorschriften zum Entwickeln mit Dr. M. Andresen’s Eikonogen. i. noch warm in gut zu verschliessende 120 Gramm schwefligsaures Natron (krystallisirt), 50 Gramm kohlensaures Kali (reine Potasche) und 30 Gramm Eikonogen löse man zusammen in 1 Liter kochendem Wasser und fülle die Lösung Flaschen ah. . . „ . , . Diese Lösung ist unbegrenzt haltbar, wenn kochendes Wasser, sowie frisches, noch nicht verwittertes schwefligsaures Natron verwendet wurde. Wirkt der Entwickler zu kräftig, so verdünne man entsprechend mit Wasser. Will man besonders weiche Negative erzielen, so nehme man heim Ansetzen nur etwa die Hälfte der Pottasche. _ ... , Ist Ueberexposition zu befürchten, so beginne man die Entwicklüng mit stark verdünnter, frischer Lösung unter Zusatz einiger Tropfen Bromkaliumlösung, oder besser noch, man verwende alten, wiederholt gebrauchten Entwickler. Zum Entwickeln von Bildern auf Bromsilbergelatine-Papier (Eastman-Papier) verdünne man den Entwickler mit 5 Theilen Wasser. _ . Photographen, welche es vorziehen, mit getrennten Lösungen zu arbeiten, den fertigen Entwickler also erst kurz vor dem Gebrauche herzustellen, empfehlen wir folgende Vorschrift: IL 1. 200 Gramm sehweflig*aures Natron (krystallisirt) werden in 3 Liter Wasser aufgelöst. Hiezu gibt man 50 Gramm Eikonogen und schüttelt, bis dasselbe sich gelöst hat. 2. 150 Gramm krystallisirte Soda werden in 1 Liter Wasser aufgelöst. Zum Gebrauche mischt man: 3 Theile der Lösung 1 mit 1 Theil der Lösung 2. Fixirbad. Die mit Eikonogen entwickelten und gut gespülten Platten und Papiere können mit wesentlichen Vortheilen in folgendem Bade fixirt werden: 50 Gramm schwefligsaures Natron (krystallisirt) werden in 1 Liter Wasser gelöst und mit 6 Ccm. ( 11 Gramm) eoneentrirter Schwefelsäure angesäuert. Hiezu füge man 200 Gramm Fixirnatron. Dieses Fixirbad bleibt beim Gebrauche klar und wasserhell; es härtet die Schicht etwas und gibt stets für das Copiren sehr vortheilhaft gefärbte Negative. Preise: 1 Büchse von 25 Gramm Eikonogen.fl. —.65 1 „ „ 50 „ „ .„ 1.05 1 „ „100 „ „ ... „ 1.80 1 „ „ 250 „ ., .. 4.10 1 „ „ 500 „ „ .... 7.80 Ferner : 1 Büchse à 200 Gramm schwefligsaures Natron.fl. —.25 1 „ à. 1 /: Kilo „ „ .„ —.60 1 rt <11 „ „ „ .. —.90 Procédés pour développer avec PEikonogen. I. Faire dissoudre ensemble 120 grammes de sulfite de soude (cristallisé), 50 „ „ carbonate de potasse (potasse pure), 30 _ „ d’Eikonogen, dans ,, „1 Litre d’eau bouillante et verser la solution encore chaude dans des bouteilles que I on devra fermer hermétiquement. 51 l’on a fait usage d’eau bouillante, ainsi que de sulfite de soude frais, non encore décomposé, cette solution peut se conserver indéfiniment. Si le développateur agit trop énergiquement, il faut diluer convenablement avec de l’eau. ..., , t °, n veu t avoir des négatives particulièrement tendres, il ne faut prendre qu’environ la moitié de potasse. ~ r. , y a à craindre une surexposition, commencer le développage avec de la solution fraîche, fortement diluee, en y ajoutant quelques gouttes de solution de bromure de potassium,, ou, mieux encore, employer du vieux développateur, ayant déjà servi plusieurs fois. i °ï l F développer des images sur le papier au gélatino-bromure d’argent (papier Eastman) diluer le developpateur avec 5 parties d’eau. » u i / a? S Photographes qui préfèrent opérer avec des solutions séparées, c’est à dire p eparer le developpateur au moment d en faire usage, nous recommandons le procédé suivant: U ‘ 1 " „;L? ra '.A Vm ' s de his'iLite de soude (cristallisé) sont dissous dans 3 litres d’eau. On y 9 {rn ! ., 5 !,. Srai 'i nnl ' S d Eikonogen et on agite jusqu’à complète dissolution. 2. kO giainmts de soude cristallisée sont dissous dans 1 litre d’eau. On mélange pour l’emploi : 3 parties de la solution 1 avec 1 » « » „ 2. Bain de Fixage. et ra ‘ ,i8r8 a ' sveio » ,& aï " ao ( J e soude (cristallisé) sont dissous dans un litre d’eau, que l’on ajoute 200 grammeï do solde do Lage.* 10 d ’ aCide 8lllfiiri( ‘ ue conceiltr(3 ’ t:t au, i tlel ,m fournit touiours 'r?on ^ n m° ° n d a " * J ' ( m 1 p o i, clair et limpide; il durcit un peu la couche et P ï dl SnEi - K . e l (1 f negatives très avantageusement colorées. “ e 1 Eikonogen : Une boites de V, Kilo. Francs 15 75 ” ” « „ 8.15 » » /10 n . „ 3.75 " » /m „ „ 2.20 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Chemikalien 507 Formulae for developing with Eikonogen. I. 4 parts Sulphite ot Sodium, 2 parts Carbonate of Potassium and 1 part Eikonogen are dissolved in 40 parts of boiling water, and tlie solution, when still warm, put into bottles that allow of tight stopping. This mixture will keep any lenght of time provided boiling water and well conditioned Sulphite of Sodium have been employed. Should the developer prove too strong, it should be weakened by adding water as required. If specially delicate negatives be wanted only half the quantity of Potassium should be used. Should over-exposition be feared, start developing with a much weakened, fresh solution, adding a few drops of a solution of Bromide of Potassium, or better still, employ a mixture repeatedly used before. To develop pictures on Bromide of Silber Gelatine Paper (Eastman’s Paper) the mixture should be weakened by adding 5 parts of water. To Photographers, preferring to work with separate solutions, i. e. to produce the developer only shortly before using it, we recommend the following recipe: II. 1. 4 parts of Sulphite of Sodium to be dissolved in 60 parts of water. To this add 1 part of Eikonogen and shake till the latter be dissolved. 2. 3 parts crystallized Carbonate of Soda to be dissolved in 20 parts of water. To use it mix 3 parts of solution No. 1 with 1 part of solution No. 2. Fixing Bath. Plates which have been developed hy means of Eikonogen should be well washed and will greatly benefit by being fixed in a bath prepared in the following way : dissolve 5 parts Sulphite of Sodium in 100 parts of water and acidulate the solution by adding 1 part concentrated sulphuric acid. Tho this add 20 parts hyposulphite of Soda and dissolve. This fixing bath remains even after frequent usage as light and clear as water, it hardens the gelatine une always yields negatives very well coloured for copying purposes. Prices of Eikonogen In: Vi Pnd. tins.11 s. 6 d. pr. tin n ,'a » » ‘.6 n « v v 1 a fi r> / 4 n rt .w « n n Vio r r> .*7j4 n « n r> /le n n . 1« n n » Entwickler-Recepte für Paramidophenol. Xeu! Paramidophenol-Entwickler nach Lumière. 5Teuî 800 Cubikem. Wasser, 100 Gramm schwefligsaures Natron, 40 Gramm kohlensaures Kali, 8 Gramm Paramidophenol. Paramidophenol-Entwickler nach Dr. M. Andresen. I. In lOOO Ccm. destillirtem Wasser löse man zunächst 4 Gramm Paramidophenol (salzsaures) auf, füge alsdann 50 ,, schwefligsaures Natron (kryst.), sowie 25 ,, Pottasche hinzu und schüttele, his die Substanzen sich gelöst haben. Der Entwickler ist dann gebrauchsfertig. II. In 100 Ccm. Wasser löse man 30 Gramm Kaliummetabisulfit und darauf 10 ,, Paramidophenol (salzsaures) auf. Zu der erhaltenen Lösung setze man nun unter Umrühren langsam concentrirte Aetznatronlauge, bis der anfangs abgeschiedene Niederschlag sich eben wieder auflöst. Diese Lösung ist gut verstöpselt aufzubewahren und zum Gebrauch mit 10—39 Theile Wasser zu verdünnen. Paramidophenol-Entwickler Nach Franz Knebel. Wasser 1200 Gern., Natriumsulfit 80 Gramm, Soda (krystallisirte) 60 Gramm, Paramido- phenol-Chlorhydrat 4 Gramm, Hydrochinon 3 Gramm. Paramidophenol nach Prof. Eder und Valenta. I. Paramidophenol-Soda-Entwickler. Wasser. 1000 Gern. Natriumbisulrit. 80 Gramm Soda (wasserfrei) .... 40 „ Paramidophenol. 4 „ II. Paramidophenol-Pottaschen-Entwickler. Wasser. 1000 Ccm. Natriumsulfit.120 Gramm Pottasche. 40 „ Paramidophenol. 4 „ Lumière’s Paramidophenol-Chlorhydrat, 1 Kilo fl. 30.— Mk. 48.—, 100 Gramm fl. 4.— Mk. 6.40, 10 Gramm fl. —.50 Mk. —.80. Lumière’s Paramidophenol, frei basisch, 1 Kilo fl. 42.50 Mk. 68.—, 100 Gramm fl. 5.-— Mk. 8.—, 10 Gramm fl. —.75 Mk. 1.20. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien, 508 Chemikalien Ueber die neue Entwickler Substanz „Metol“. Ccrtilicat der k. k. Lehr- und Versuchsanstalt fur Photographie und Reproduetionsverfahren in Wien. Das Metol stellt ein weisslielies, im Wasser lösliclies Pulver dar, welches in wässeriger Lösun<>-, hei Gegenwart von Natriumsultit oder anderen scliwefligsanren Salzen der Alkalien, eine nahezu farblose Flüssigkeit bildet, welche sich viele Wochen lang m verschlossenen Gefassen, ohne eine Zersetzung zu erleiden, hält. ' r '' * ” ■* 1 - 1 A ."Wan vun Aih.am:ttiuuii«ic vti-^PFHnjn;r Entwickler fi~ - ^ . „.d Chlorbrom-Silberplatten. Insbesondere kommt die Verwendung für Bromsilberplatten in Betracht, und im Nachstehenden sind die liiefiir geeigneten Entwicklervorschriften angegeben. I. Metol-Pottasche-Entwickler. f Destillirtes Wasser. 1000 Tlieile Lösung A. t Neutrales Natriumsultit. loO „ l Metol. 10 „ - -r, I Wasser . 1000 Tlieile Losung B. | Pottasche. 100 „ Es werden gemischt: Metol-Lösung A .00 Cubik-Cm. Pottasche-Lösung B.. 20 ,, Dieser Entwickler kann sofort verwendet werden, hält sich aber auch in verschlossenen Flaschen wochenlang vollkommen gut. Das Bild kommt hei normal belichteten Platten mit diesem Entwickler fast momentan zum Vorschein. Es erscheint anfangs diinn und grau, gewinnt aber stetig an Kraft, und die Entwicklung ist durchschnittlich nach 2 bis 3 Minuten vollendet. Selbst bei länger dauernder Entwicklung zeigen die Matritzen keine Neigung zur Härte. Da die Kraft des Bildes beim Fixiren etwas zurückgellt, müssen dieselben etwas kräftiger entwickelt werden, als das Bild nach dem Fixiren erscheinen soll. Durch verschiedene Mischungsverhältnisse der Lösungen von Metol und Pottasche gelingt es leielit, Hervorrufer von verschiedenen Eigenschaften herzustellen, welche sich den verschiedenen Handelssorten von Bromsilberplatten anpassen lassen, entsprechend den jeweiligen Bedürfnissen des Photographen. Für langsamere Entwicklung, wenn sehr weiche Bilder gewünscht werden, empfehlen sieh Mischungen der genanten Lösungen, welche mehr Wasser und weniger Pottasche enthalten, z. B. Metol-Lösung A .60 Cubik-Cm. Pottaselie-Lösuug B.10 „ Wasser .•.20 „ Vermehrt mau dagegen den Gehalt an Pottasche, so wird die Entwicklung beschleunigt, und es gewinnen die Lichter des Bildes rasch eine starke Deckung. Liegen somit Plattensorten oder Films vor, welche mit dem normalen Entwickler zu Lmgsam die erforderliche Kraft gewinnen, so kann man z. B. 60 Tlieile Metol-Lösung A mit 30—40 Theiien Pottasche-Lösung B als Entwickler verwenden. nur wenig Metol-Entvvi exponirten Bildern. Sorten chinon- Trockenplatten ungefähr die ersten 15 bis 20 Nunimern fast hervortreten. rar hei 6 Handels- Eikonogen-, Hydro- bei empfindlichen ’■leichzeitig zii Beginn des Entwickelns Biomkalium-Lösiing 1 :10 wirkt verzögernd, ohne hei kleinen Mengen Härte zu veranlassen. Durch Zusatz von grösseren Mengen Bromkalium kann man sogar bedeutende Ueber- cxpositionen ausgleichen. (1 ev gemachten Angaben kann der Entwickler leicht modificirt und der Expo- X, ' werden. Die Farbe des Bildes ist grausehwarz und die Gelatin eschiclite als t - - keinerlei Gelbfärbung durch den Metol-Entwickler, seihst dann nicht, wenn ein neutrales luxirbad verwendet wird. iro 1 V - m 1 ?'"n"'V W1 ' ^ V i k ' l 111 . a ! 1 c 11 „ à 50 „ „ 2.40, „ •i. , „ 5- — v „ a 25 „ n 1.30, „ 2.13, „ 2./0 Metol für Positiv-Entwicklung nach Dr. Just. a) Für Bromsilbergelatine-Papier : Metol-Sultit-Lösung A .:.60 Cm. 3 Potaschelösung B.20 „ Gelbes Blutlaugensalz. 5 Gramm Bromkalium 1:10.12 Tropfen Belichtung: Ungefähr ein Drittel der für Oxalat benüthigten Zeit, Entwicklung sehr rasch vor sich gehend. b) Für Chlorsilber-Entwicklung : Recept für schwarze Töne. Metol-Sulfit-Lösung A.». 60 Cm. 3 Potaschelösung B.10 „ Bromkalium 1:10. 4 — 8 Tropfen. Belichtung: V 2 Seeunde zerstreutes aber etwas gedämpftes Tageslicht (im Zimmer etwa 3 Meter vom Fenster). Dieser kräftige Entwickler eignet sich auch für Bromsilber-Entwicklung. Recept für Sepia-Töne, Metol-Sulfit-Lösung A .50 Cm. 3 Bromkalium 1:10.1 Cm. 3 = 16 Tropfen Belichtung: 4 Secunden zerstreutes Tageslicht (1 Meter entfernt vom Fenster). Recept für rothe Töne. Metol-Sulfit-Lösung A . 6 Cm. 3 Soda oder Potaschelösung. 1 „ Destillirtes Wasser...140 „ Bromkalium 1:10. 7 Tropfen Belichtung: 5—6 Secunden zerstreutes Tageslicht (unmittelbar am Fenster). Amidol (Diamidophenol). Entwicklersubstanz, welche ganz abweichend von den bisher bekannten organischen Reductionsmitteln, in saurer Lösung das belichtete Bromsilber reducirt. Mischt man nämlich die Lösung des Amidols mit einer Lösung von neutralem Natriumsulphit, so erhält man einen höchst energischen Entwickler. Zusatz von Alkalicarbonat ist nicht allein überflüssig, sondern sogar schädlich. Normal-Entwickler : Amidol . 5 Gramm Natriumsulphit. 50 „ Wasser. 1000 „ Vermehrt man die Menge des Natriumsulphits auf das Doppelte, so wirkt der Entwickler nicht nur doppelt so schnell, sondern bringt auch die Details in den Schatten bei kurz belichteten Platten besser zum Vorschein. Gleichzeitig wird das Bild weicher. Der Entwickler hält sich gut farblos. In ein und derselben Menge können mehrere Platten entwickelt werden. Der Hervorrufer bringt das Bild auf Bromsilbergelatineplatten rascher hervor als Pyrogallol und Soda. Das Bild kräft'gt sich rasch und zeigt schöne Halbtöne. Es ist keinerlei Neigung zu Schleier- oder Blasenbildung vorhanden. Die Platten erreichen in diesem Entwickler eine Empfindlichkeit, welche von keiner der anderen bis jetzt bekannten Entwicklersubstanzen übertroffen werden dürfte. Die Farbe der Matrizen ist schön grauschwarz ; die Gelatineschichte bleibt selbst bei Anwendung des neutralen Fixirbades völlig klar und durchsichtig. Verzögerer: Bromkaliumlösung 1:10. Prof. Eder empfiehlt den Metol - Potasche - Entwickler ganz besonders für Moment-Aufnahmen. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 510 Chemikalien. Muster-Entwickler für Lichtbilder. Der Blitz-Entwickler ist der einzige unter allen, dessen Bestandteile in solchen harmonischen Verhältnissen verbunden sind, dass die höchsten Leistungen erzielt werden. Der Blitz-Entwickler wirkt rasch und kräftig, und zwar in solchem Masse, dass mit dessen Hilfe in wenigen Secunden mit der grössten Leichtigkeit die raschesten Moment-Lichtbilder entwickelt werden können. Die solcher Art erzielten Bilder sind sehr schön, vollständig klar und bis in den dunkelsten Theilen deutlich. Kl- bringt niemals einen Schleier hervor. Der Blitz-Entwickler bietet ausserdem den grossen Vortheil, dass er nach Belieben ein langsames, wie ein rasches Entwickeln gestattet, was ihn unschätzbar sowohl für Portraits als für landschaftliche Aufnahmen macht. Sein verhältnissmässig niedriger Preis und seine grosse Wirkungskraft, welche eine grosse Menge Platten in dem nämlichen Bad nach und nach zu entwickeln erlaubt, machen ihn zu einem sehr billigen Entwickler. Der Blitz-Entwickler bietet sich vortrefflich zum Entwickeln der Positiv-Platten dar . 1 Auf Reisen ist er der bequemste Entwickler ; er erhält sich auf unbestimmte Dauer und befleckt nicht die Finger. Der Blitz-Entwickler wird flüssig oder in Pulverform hergestellt, wovon jede Art ihre besonderen Vortheile bietet. Crebrauchsan Weisung-. 1. Methode. (Welche eben so gut für die flüssige als für die Pulverform anzuwenden ist.) Man verwandle sogleich die Dosis Blitz-Entwickler in ein Normai-Bad, sei es durch einfachen Wasserzusatz zum flüssigen Entwickler, oder sei es durch einfache Auflösung des Pulver-Entwicklers in dem erforderlichen Wasser-Quantum (vorzugsweise destillirtes Wasser). in solcher Zubereitung dient das Normal-Bad nur für Moment-Bilder. Dasselbe Bad kann zur Entwicklung einer grossen Zahl von Bildern dienen und kann nachher zur Entwicklung langsamerer Aufnahmen benützt werden. Es kann sofort zur Entwicklung solcher Aufnahmen dienen, wenn man ihm sein eigenes Gewicht Wasser zusetzt. 2. Methode. (Die blos für flüssigen Entwickler anzuwenden ist.) Solchen Personen, welche es vorziehen, das Entwicklungs-Bad nur nach und nach, fiir den jedesmaligen Gebrauch, vorzubereiten, mögen folgende Mischungs-Verhältnisse empfohlen werden : 1 . Für ausserordentlich rasche Momentbilder, das heisst für solche, welche mit extra raschen Momentverschluss oder hei zweifelhaftem Lichte angefertigt worden sind, wird man mit Vortheil ein sehr kräftiges Bad benützen, mul nehme man dazu: Blitz-Entwickler. 1 Tlieil Wasser.2 Theile. 2. Für rasche Momentbilder, hei schönem Wetter aufgenommen: Blitz-Entwickler. 1 Tlieil Wasser. 3 Theile. 3. Für langsamere Aufnahmen möge man dem Bade mehr Wasser zusetzen und je nachdem verwende man für ein Theil Blitz 5 bis 6 Theile Wasser. Allgemeiner Grundsatz. Je rascher und vorübergehender der Eindruck des Lichtes auf die Platte gewesen, je kräftiger und rascher muss das Bad wirken. Im Gegentlieil, je länger dieser Lindruck gewesen, je langsamer muss das Entwickeln statttinden. • j. Der Blitz-Entwickler eignet sich vorzüglich für die Anwendung dieser Grundsätze, da ein einfaches Hinzusetzen von Wasser genügt um dessen Kraft nach Belieben zu ändern. i n Bemerkung. Die Anwendung eines alkalinischen Bromids um das Entwickeln zuriiekzu- halten, gibt ebenfalls vorzügliche .Resultate. Fixirung. . Nach Beendigung des Entwickelns spüle man die Platte aufs Sorgfältigste und tixire wie gewöhnlich mit unterschwefligsaurem Natron. Jedoch empfehlen wir folgende Methode, welche sehr schöne Negativbilder gibt, weil sie der Gelatine eine grosse Durchsichtigkeit und Klarheit sichert : Nach Beendigung des Entwickelns tauche man die Platte, ohne sie zu spülen, nur auf wenige Augenblicke in 2 : Weinsteinsäure . 20 Gramm. Wasser . 1000 nehme fikeine'\ r ^X18 r piatte Clle ReSultate erhaltei b "’«»n man folgender Weise oderirt: Man Wasser. 100 c iOproeentige Bromkalium-Lösung . . io AWll . hinreichende Quantität 5 ungefähr, o n ,i -r q ppirt ri*n Blitz-Entwickler inu* nach und nach hinzu, z. B. dass man Anfangs nur man neue OnantHätAi^uw*'- l }*l ei ’ wac h e das Erscheinen des Bildes, und wenn nötliig, füge crsclieinen^dtc Rutwi ? kl , e * hinzu, jedesmal i Ccm. Das Bild muss innerhalb 1 bis 2 Minuten statttinden ’als die Aufnähme'längm gedauert 1 ! die Entwicklung soll um solangsamer die G elatioe-Schieht C sieh ahlöteu wSde!^ ^ ^ 1ÜCht ei “ e Minute îibcrstui S cn > da sonst Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Chemikalien. Man wasche sie alsdann und fixire sie in : Unterschwelligsaures Natron . 200 Gramm. Flüssiges Doppeltschwefiigsaui’es Natron (Bisulfit). ... . 50 Ccm. Wasser . 1000 „ Man lasse sie abtropfen und tauche sie während 5 bis 10 Minuten in: Alaun. 60 Gramm. Wasser. 1000 „ Nach dieser letzten Operation, welche jedoch weggelassen werden kann, wenn man die Platten nicht zum längeren Aufbewahren behalten will, muss das Negativ gehörig gespült werden, um alles unterschwefligsaure Natron, welches noch an der Platte haftet, zu entfernen. Der Blitz-Entwickler wird verkauft : 1. In flüssig concentrirter Form in 300 Ccm.-Fläschchen Dosis für 1 Liter Normal-Bad. fl. 1.44 Mark 2.40 2. In Pulverform. Dosis für 1 Liter Normalbad. „ 1.50 „ 2.50 Cristallos-Entwickler in lialbgelöster Form (semi-pateuse) zum Selbstbereiten der Entwickler- Flüssigkeit. 1 Original-Flacon für 1 / 2 Liter Normal-Lösung.fl. 1.30, Mk. 2.25 1 „ „ 1 „ „ .„ 2.10, „ 3.70 je nach Bedarf noch mit Wasser zu verdünnen. Gebrauchsanweisung-. Zur Bereitung- des Bades verdünnt man je nach Dosis mit einem halben oder ganzen Liter gewöhnlichen Wassers, welches sehr rein ist, den in dem Flacon befindlichen halbgelösten Inhalt. Man kann filtriren, obschon dies nicht nothwendig ist. Dieses ist nun der Normal-Entwickler. Angesichts der äussersten Energie des Cristailos-EntWicklers ist es nöthig, das Anrufen des Clichés, selbst einer Momentaufnahme, in einem bereits gebrauchten Bade zu bewerkstelligen, «teilt ein solches nicht zu Gebote, mache man ein für allemal sein erstes Bad schwächer auf folgende Weise: Man nehme 100 Ccm. des Normalentwicklers und füge 20—50 Gern. Wasser je nach Belichtung des Clichés und 5—6 Tropfen 10% Bromkalium hinzu. Dieses Bad wird in einer Flasche aufoewahrt, welche mit Nr. 1 bezeichnet wird, und nach jedesmaligem Gebrauche verstärkt durch Zufügung von Normalbad gleich der verbrauchten Menge. Obschon regelmässig verstärkt, nimmt das Bad immer mehr und mehr Brom auf und gibt Clichés mit immer grösseren Contrasten; es ist alsdann sehr gut für Daueraufnahmen und zum Anrufen von Momentaufnahmen, welche dann in frischem Nonnalbade zu Ende entwickelt werden. Dieses Bad erhält sodann die Bezeichnung Nr. 1, während das erstere Bad in eine Flasche gebracht wird, mit der Bezeichnung Nr. 2. Arbeitet man wie vorstehend, kann der Entwickler bis zum völligen Aufbrauehe mit derselben Energie dienen und gibt bei jedweder Belichtung vorzügliche Negative, indem man verständnisvoll mehr oder weniger altes Bad anwendet. Der Cristallos-Entwickler ist vermöge seiner Haltbarkeit sehr ökonomisch; 1 Liter Entwickler kann wenigstens 200 Clichés 13: iS Cm. entwickeln. Nach dem Entwickeln wird gut gewaschen und in’s Eixirbad (25% Fixirnatrou) gebracht. Die Platten sollen erst nach beendetem Fixiren dem weissen Lichte ausgesetzt werden. Es kommt manchesmal vor, dass Emulsionen gewisser Marken die Neigung haben, eine gelbe Farbe nach dem Fixiren zu geben. Diese Färbung wird man beheben, indem man das Cliché in eine frische Lösung von rothem Blutlaugensalz (5 per 1000) legt, bis sie verschwindet, was einige Minuten erheischt. Sodann legt mau das Clicné auf einige Augenblicke in das gewöhnliche Fixirbad. Révélateur Cristallos. Mode d’emploi. Pour former le bain normal, agiter le flacon de façon à mélanger les parties liquide et pâteuse, verser dans la bouteille que l’on destine au bain (litre ou l / 2 litre), achever de délayer ce qui reste dans le petit flacon en y mettant un peu d’eau à deux ou trois reprises et verser chaque fois dans la bouteille que l’on .finit ensuite de remplir d’eau, de façon à obtenir la quantité de bain que représente le flacon. (Ce bain doit avoir une belle coloration rosée.) yn. Dans le cas où la partie pâteuse serait agglomérée, on la dissoudrait plus vivement avec un peu d’eau chaude. De préférence, employer Veau distillée qui donne une solution plus limpide. Si Von emploie Veau ordinaire, le bain est aussi bon , mais il se forme un dépôt qu’on peut éliminer en décantant ou filtrant. Pour conserver le bain Révélateur , ne pas laisser séjourner dans les cuvettes après usage et avoir soin de tenir les flacons bien bouchés et remplis le plus près possible dit bouchon. Tous nos flacons de Révélateur Cristallos, semi péiteux sont mis dans un emballage de peu de volume, déposé, qui en permet Vexpédition par n’importe quelle voie sans aucune crainte d’avarie. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien, 512 Chemikalien. neu ! Dr. M. Anteen’s Eikonoffen-Patrone. s«u i Diese Patrone soll den speciellen Zweck erfüllen, dem Reisenden, Amateur und auch kleinen Photographen durch einfaches Auflösen in Wasser eine fertige Losun zum Entwickeln zu schaffen. Zu diesem Zwecke enthält die Patrone nicht allein Eikonogen, sondern auch das nothwendige Sulfit und die Soda in passendem Yerhältniss, und zwar so, dass sich das Eikonogen vollkommen von den beiden anderen Körpern getrennt befindet, also nicht durch diese beeinflusst werden kann, wesshalb die Patrone selbst in heissen Gegenden haltbar ist. Die Eikonogen-Patronen sind in Schachteln zu 10 Stück verpackt. Preis per Schachtel von 10 Stück fl. 1.80. Gebrauchsanweisung’. Zum Gebrauch breche man die Patrone über einem Stück Papier in der Mitte durch und entleere die beiden Hälften durch Drucken an den Hülsen zwischen den Fingern vollsiändig. Das mit dem Pulver herausfallende Wattastückchen entferne man und schütte nun die ganze Menge des Pulvers in ein Fläschchen, welches 100 Cubikcentimeter destillirtes Wasser enthält (auch Regenwasser oder weiches Brunnenwasser ist brauchbar). Bei 3—5 Minuten langem Schütteln löst sich das Pulver auf und der Entwickler ist zum Gebrauch fertig. Bei Ueberexposition vermehre man die Wassermenge auf 150—200 Ccm. und setze eventuell, einige Tropfen Bromkaliumlösung (l:lu) hinzu. Der Entwickler kann mehrmals hintereinander benutzt werden. Capsules d’Iconogène du Dr. M. Andresen. Pour s’en servir, rompre la capsule par le milieu sur un morceau de papier, en vider les deux moitiés complitement, en les pressant entre les doigts, enlever les parties d’ouate qui tombent en même temps que la poudre, et verser toute la quantité de poudre dans un petit flacon contenant 100 centimètres cubes d’eau distillée. (On peut aussi faire usage d’eau de pluie, ou d’eau douce ordinaire.) Après avoir agité pendant 3 à 5 minutes, la dissolution s’opère, et le développateur est prêt à être employé. En cas de surexposition porter la quantité d’eau à 150 ou 200 centimètres cubes et ajouter au besoin quelques gouttes de solution de bromure de potassium (1:10). Le développateur peut être employé plusieurs fois de suite. Capsules d’Eikonogen Francs 3.75 la boite de 10 capsules. Dr. M. Andresens’s Eikonogen-Tufoe. Break the tube over a sheet of paper, empty completely both halves by means of pressing the tube between the fingers, withdraw the small pieces of wadding falling therefrom and put the whole quantity of the powder in a bottle containing 100 cubic-centimetres (3V 2 ounzes) destilied water. (Rein-water or soft pump-water may also be used.) After being shaken from 3 to 5 minutes the powder will dissolve and the developer is then ready for use. If the plates are overexposed, increase the quantity of water from 150 to 200 cubic-centimetres and, if necessary, add a few drops of a solution of Bromide of Potassium (1:10). The developer may be used several times. Eikonogen Cartridges 3 s. per box of 10 Cartridges. Metol-Entwickler in Pulverform. Pulver I wird in 100 Ccm. destillirtem oder Regenwasser unter Schütteln gelöst; erst wenn Lösung erfolgt, gibt man Pulver II hinzu. Unverdünnt arbeitet diese Lösung schnell und contrastreich ; auf’s zwei- bis dreifache Volumen verdünnt, langsamer und weicher. Eür gewöhnlich wende man die zweifache Verdünnung an. Ueberexpositionen halte man mit einigen Tropfen Bromkalium (1 : 10) zurück, oder man nehme mehrmals gebrauchten Entwickler. ’ Metol-Developer. Powder I to be dissolved in 3^2 ounces of distilled or rain-water, whils shaking. After being dissolved add powder II. This developer will work rapidly and with contrast ; when diluted to 2 or 3 volumes, slower and weaker. Ordinarily a diluting to 2 volumes is used. An ovei exposed plate should be treated with developer repeatedly used before, or restrain it by adding a few drops of Bromide of Potassium (1:10). Développateur- Metol. On dissout en agitant la poudre I dans 100 centimètres cubes d eau distillée ou d’eau de pluie; après cette dissolution on ajoute la poudre II. Cette solution agit rapidement et avec contraste ; diluée deux à trois fois de son volume elle travaille plus lentement et plus doucement. Ordinairement on emploie la double dilution. On aiiôte les plaques surexposées en ajoutant quelques gouttes de bromure de potassium (1:10) ou on se sert d’un développateur déjà employé. Einzelne Schachteln für 100 Gramm Flüssigkeit 15'kr., = 25 Pf, — 32 Cts 10 Schachteln für je „ „fl. 1.20, = Mark 2.—, = Francs 2.50. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Chemikalien. 513 Iconophile ein neuer Rapid-Entivickler. Dieser neue Entwickler bietet grosse Vortheile gegenüber clen bekannten Entwicklern. Er entwickelt Moment-Aufnahmen mit äusserster Easchheit. Sobald die Platte in den Entwickler gelegt wird, erscheint das Bild und nimmt die nothwendige Kraft an in weniger als zwei Minuten. Die Platte schieiert nicht selbst in einem frischen Bade. Die Schatten sind voll Details und intensiv. Die Clichés sind kräftig, ohne hart zu sein. Der Iconophile schwärzt nicht und dient bis zum völligen Aufbrauche, wenn man ihn nicht an der freien Luft in den Tassen lässt. Die mit Iconophile gerufenen Platten sind niemals gelb. Der Iconophile entwickelt sehr gut Zeitaufnahmen, sobald er alt ist, oder mit Wasser verdünnt, wenn er frisch ist. Man kann ihm auch Bromkalium zusetzen. Gebrauchsanweisung'. In eine Literflasche bringt man den Inhalt des Paquets, und zwar: das weisse Salz in der Holzsehachtel, das rosa Salz in der Blechbüchse und schliesslich die Pastillen im kleinen Flacon. Man füllt nun die Flasche mit destillirtem Wasser oder mangels dessen mit gewöhnlichem Wasser. Filtriren ist nicht nöthig. Die Auflösung erfolgt augenblicklich in kaltem Zustande. Wichtige Bemerkung. Nach dem Entwickeln wasche man sorgfältig, um eine rasche und einheitliche Fixirung zu erhalten. Mantrage Sorge, dass die Platte nicht früher aus dem Fixirbade entfernt wird, bevor nicht die Fixirung complet ist, und ist insbesondere die Platte bei weissem Lichte vor der vollständigen Fixage nicht zu besichtigen. Mangels dieser Vorsicht würde man partiell gelbe Clichés haben. Im Falle sich dieser Misserfolg einstellen würde, hat man die Platte in folgendes Bad zu legen : Wasser. 1000 Gramm Alaun pulv. 80 „ bis zum Verschwinden der Färbung können 5 Minuten bis mehrere Stunden vergehen. Preis : 1 Paquet Iconophile für 1 Liter Flüssigkeit fl. 2.—. Neu ! Graphol-Entwickler. Neu ! Vollständiger Entwickler, energisch und haltbar. Das so sehr gesuchte photographische Problem eines completen Entwicklers, der zugleich energisch und haltbar ist und den mau für sich allein verwenden kann ohne Zufügung von schwefligsaurem Natron, kohlensaurem Natron, Ammoniak etc., hat nun seine Lösung mit dem Erscheinen des Graphol gefunden. Graphot ist der praktischeste Entwickler, den man sich denken kann, er vereinigt folgende eminente Qualitäten : Leichtigkeit der Präparation des Bades, völlige Haltbarkeit, Easchheit der Action und grosse Entwicklungs-Energie. Graphol wird allein für sich verwendet. Die gewöhnliche Dosis ist 60 Gramm für 1000 Gramm Wasser. Man erhält so augenblicklich einen rapiden Entwickler, von bedeutender Beductionsfähigkeit, welcher harmonische Negative mit feinst abgestnften Details gibt. Graphol in Lösung ist schwachgrün, wie alle Entwickler, welche Eikonegen enthalten; jedoch ist er sehr lange haltbar, fast ebenso gut wie Graphol selbst und kann zum Entwickeln einer grossen Anzahl Clichés verwendet werden. Graphol ist auch sehr ökonomisch, denn man kann mit einem und demselben Bade mehrere Platten entwickeln; das durch Gebrauch geschwächte Bad kann durch Zufügung von kohlensaurem Natron (5 bis 6 Gramm auf 100 Gramm gebrauchten Entwickler) abermals gekräftigt und weiter verwendet werden. Graphol beschmutzt die Finger nicht, schieiert nicht; seine Anwendung ist mit keiner Schwierigkeit verbunden. Es genügt die Platte in’s Bad zu legen und die Entwicklung zu überwachen, welche sehr rasch vor sich geht. Man kann auch nur gerade die zum Entwickeln einer Platte nöthige Menge auflösen, z. B. für 13: 18 6 Gramm Graphol in 100 Gramm Wasser. Preis per 60 Gramm Graphol für 1 Liter Entwickler fl. 1.80, Mark 3.20. Franco-Zusenduug mit Briefpost gegen Einsendung von fl. 2.— oder Mark 3.60. 3 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 514 Chemikalien. Entwicklungs-Pillen. Patentirt. Die Zubereitung der Entwicklungs-Lösungen gehört sicherlich nicht zu den Annehmlichkeiten der P. T. Herren Praktiker. Dabei ist man ft oh, nenn diese Lösungen sich nach Ablauf einiger Wochen nicht zersetzen und dadurch ihre Wirksamkeit verlieren, dabei nicht nur Geldverlust sondern auch — was noch viel beklagenswerther ist — Misserfolge veranlassen. Jedermann weiss auch, welche Verlegenheit das Mitnehmen von Flaschen mit der Entwicklungslösung demjenigen bereitet, der ausserhalb des Ateliers arbeitet. Mit den Entwicklungs-Pillen ist dieser Uebelstand beseitigt. Es genügt, einige Pillen in der Tasche und etwas Wasser zur Hand zu haben um augenblicklich eine Entwicklungslösung zu bereiten, wirksam genug, um mehrere Platten zu entwickeln. Diese Entwicklungs-Pillen geben in 7 bis 8 Minuten längstens ein gut durchgearbeitetes detailreiches Bild, rein harmonisch, ohne Verschleierung und leicht copirbar. Etwaige Expositionsfehler corrigirend, eignen sie sich ebenso vorzüglich für Zeit- als auch für schnellste Moment-Aufnahmen. 1. Pyro-Entwiekler .Pillen weiss 2. Hydrochinon-Entwickler „ rosa 3. Eikonogen-Entwickler. .. „ gelb. Eine Schachtel enthält 00 Pillen. — Preis fl. 2.— (mit Postversendung fl. 2.15). Gebrauchsanweisung 1 . Man bringe in die Tasse 30—40 Ccm. Wasser (Regenwasser), nehme die grössere Pille A, und mittelst Messer oder Scheere liebe man die Ränder dieser Pille. Sodann trenne man die zwei Enveloppes, lasse den Inhalt in die Tasse fallen und bewege sie um aufzulösen; nehme sodann die Pille B und verfahre ebenso wie mit Pille A. Das Bad ist nun bereit. Um zu fixiren, füge man dem gewöhnlichen Bade von unterseliwefligsaurem Natron 5—15 Gramm Chromalaun per Liter hinzu, je nach der Plattensorte oder nach dem Entwickeln, waschen und auf zwei Minuten in folgendes Bad legen: Wasser 1 Liter, Citronensäure 25 Gramm waschen und fixiren wie gewöhnlich. Loeblein’s Entwicklungs-Pastillen. Das Vorzüglichste, was gegenwärtig an gebrauchsfertigen Entwicklern existirt ; eignen sich sowohl zum Entwickeln aller Art von Negativen, als auch von Positiven auf Eastman-, Stolze-, Just-, Liesegang- etc. (Bromsilbergelatine-) Papier. Sie sind haltbar, bequem und zuverlässig. 50 Ccm. reinem (am besten Damit ist der Entwickler Gebrauchsanweisung. i +- 11 - 'I e fioe Pastille yon I. und II. werden zusammen in 45- gebrauchsfertig VaSSCr seldst > was etwa '7*- 2 Minuten dauert. so dass\ , îeb ie d S |M^H«™S.™*îî nen me 1 h r e 1 re Patten 13:18 Format hintereinander entwickelt werden, so dass sich diese Heivorrufung zugleich auch als die billigste stellen dürfte. Wasser^event. 8 nimmt l man^niir”/ t 'vmi'pastil 1 l 1 e a ïl. < ^ Cn Entwickler mit dem ^ fachen Volumen nur 30—4^o r c l eim reX ' 33r '' rte ^ e S at * ve (Momentaufnahmen) nimmt man zum Auflösen der Pastillen Preise : I 1SSSS"- 1 « in 2 - 1« Entwicklungen fl. -.72 10 Schachteln wie vorst. j—” « 20 „ —100 „ „ 7.20 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Chemikalien 515 Gebrauchs-Anweisung zum Universal-Entwickler mit Hydrochinon und Eosin. Soll ein beliebiger Entwickler das Maximum seiner Kraftleistung geben, so ist hierzu nöthig, dass die verschiedenen Stoffe, aus denen er zusammengesetzt ist, vollkommen chemisch rein und in richtigem Verhältnisse vereinigt sind. Diese Bedingungen linden sich in höchstem Grade vereinigt bei meinem Universal- Entwickler. Derselbe besteht aus einem einzigen Bade, immer bereit, haltbar und bis zu seiner völligen Erschöpfung dienend. Er erzeugt keine Flecke auf den Händen. Ob Landschaften, Portraits oder Momentaufnahmen, das Resultat ist immer vorzüglich. Niemals Schleier, niemals Misserfolg-, Ein Liter Bad entwickelt mehr als 100 Negative. Er ist mithin nicht nur der beste, sondern auch der billigste unter allen bekannten Entwicklern. Er ist der einzige, der von den besten Praktikern verwendet wird. Präparation. Das Salz wird in 1 Liter Wasser aufgelöst und tiltrirt. Das Bad ist so zum Gebrauche bereit. Entwicklung. Man giesst in eine Tasse eine genügende Quantität des Bades, um die zu rufende Platte zu bedecken: für eine Platte 13 :18 heiläuiig 125 Ccm. Erste Methode. Die Platte wird in das Bad gelegt, die empfindliche Schichte nach oben. War die Exposition richtig, so beginnt das Bild am Ende von 2 Minuten zu erscheinen; die hohen Lichter zuerst, nachher die Halb töne, schliesslich die zartesten Details ; man warte noch einige Secunden, bis das Cliché den Anschein hat zu Schleiern, ausgenommen die Bänder, welche immer weiss bleiben. In diesem Momente ist die Entwicklung zu unterbrechen und die Platte zu waschen. Eixirt wird wie gewöhnlich in : Wasser. 1000 Gramm. Untersehwefligsaures Natron.1&0 „ Nachdem das Negativ fixirt und gewaschen ist, legt man es auf 5 Minuten in ein 6% Alaunbad, um die Gelatine zu härten, zu klären und um die kalkhaltigen Niederschläge zu beseitigen, die sieh bei allen Entwicklern bilden. Sollte die Schichte kräuseln, muss die Platte vor dem Fixiren auf 2 Minuten in ein Alaunbad gebracht werden. Nach dem Alaunbade wird das Negativ durch mehrere Stunden in öfters gewechseltem Wasser gewaschen. Schliesslich wird unter einem Wasserhahn abgespült und mit einem weichen Pinsel die Ohertläehe abgerieben, um sie vom Kalkansatz der Waschwässer zu befreien. Zweite Methode. Man legt die Platte, Schichte nach oben, in die Flüssigkeit. Sobald eine Spur der hohen Lichter zu erscheinen beginnt, legt man sie in eine leere Tasse, welche man bedeckt, um die Lichtstrahlen zu vermeiden. Man legt in das Bad eine zweite Platte zum Entwickeln und sobald das Bild zu erscheinen beginnt, legt man sie — wie vorher — in eine zweite leere Tasse und schreitet so zur Entwicklung einer dritten Platte fort. Bei Prüfung der ersten Platte findet man sie mehr oder weniger entwickelt. Manchmal wird man nur noting haben, sie zu waschen und zu fixiren ; wenn es noch ein wenig an Intensität fehlt, legt man sie noch einmal in’s Bad und so fort. Einige Augenblicke des Eintauchens genügen, um die Wirksamkeit des Entwicklers in der Gelatinesehichte zu erneuern. Sobald die Intensität für genügend beurtheilt wird, wäscht und fixirt man wie oben. Auf diese Weise entwickelt man 3—4 Platten während derZeit, die sonst zur Entwicklung einer einzigen benötliigt wurde, und man erhält mehr Zartheit und Harmonie im Cliché. Aufbewahruiijsr. Der benützte Entwickler wird in eine andere reine Flasche gegossen. Durch Gebrauch dieses alten Bades unter Zufügung von etwas frischem, erhält man die besten Resultate. Hier einige Winke: Man verwende für genügende Exposition: altes Bad; Momentaufnahmen: drei Theile vom frischen Bade und einen Tlieil vom gebrauchten; kurze Exposition: Hälfte von jedem; ungekannte Exposition: man prüft seine Platte mit gebrauchtem Bade, und wenn die Details zu langsam erscheinen, setzt man die Entwicklung in frischem Bade fort. Es empfiehlt sich, die Flaschen gut verkorkt zu halten und nicht dem Lichte avszusetzen. Preis: 1 Paquet für 1 Liter Flüssigkeit fl. 1.50 oder Mark 2.50 sammt Gebrauchsanweisung. Franco- Zusendung mit Briefpost gegen Einsendung von fl. 1.60 oder Mark 2.70. Le parfait révélateur à l’Hydrofimnone et à l’Eosine. Développatenr rose à l’hydroquinone et à l’eosine, d’après les plus belles découvertes de la science, privé de soude libre, toujours prêt à l’usage, sans rien y ajouter, et donnant toujours des clichés magnifiques, nets, vigoureux, fouillés dans les détails, jamais voilés. Ce révélateur, toujours sans rival, rend le développement très facile, corrige les écarts de pose, permet d’obtenir toujours de beaux portraits ou paysages, et les plus rapides instantanés. 11 suffit de plonger le cliché dans le bain et d'attendre la venue de l’image. Le temps de pose n’a pas besoin d’être absolument exact: la réussite est certaine et les épreuves sont très belles. Le paquet pour 1 litre fres. 3.—. Franco par poste fres. 3.50. 3 * Adresse für Telegi’amme : Bernhard Wacht 1, Wien. 516 Chemikalien. Perfect-Abselrwächer. Diese Flüssigkeit dient zur Reduction überexponirter Clichés zur Behebung des Schleiers etc. und bildet ein unentbehrliches Hilfsmittel der Pinsel- und Bleistift- Retouche. Gebrauchs-Anweisung 1 . Man verwendet ihn hei Tageslicht auf zweierlei Art : ... A. Um ein Cliché in seiner Totalität zu reduciren, seine Undurchsichtigkeit zu beheben, den Schleier etc., geht man wie folgt vor : Bas Cliché soll zuvor fixirt und gut gewaschen sein (wenn es trocken, ist es auf zehn Minuten in’s Wasser zu legen), man lege es in eine Tasse, welche unseren Perfeet- Abwäsclier in genügender Menge enthält, um es genügend zu bedecken; man belasse das Cliché so lange darin, bis es eine leicht weissliehe Farbe annimmt. Sodann rasch herausnehmen, waschen und in gewöhnlichem Bade von unterschwefligsaurem Natron iixiren (man berücksichtige, dass das Negativ in diesem Bade um die Hälfte zurückgeht). Bas durch einige Minuten im Fixirbade belassene Cliché wird gewaschen und wie gewöhnlich getrocknet. B. Behufs Retouche einiger Partien operirt man, wenn das Cliché trocken ist. Man bringt einige Tropfen der Rednetionsflüssigkeit in einen Becher, welchem man die gleiche Quantität llegenwasscr zusetzt. Man taucht darin den Pinsel und übergeht damit sanft die zu reducirenden Stellen mehrere Male. Sodann sorgfältig waschen und Iixiren, wie oben angegeben. Anmerkung. Man kann jedes Cliché ohne Befürchtung durchaus entwickeln und selbst überschreiten. Biese Flüssigkeit ist unentbehrlich, um positive Clichés von Chlorsilbergelatine oder Bromsilbergelatine, welche für Projection en bestimmt sind, transparent zu machen. Für Landschaften die Farbe des Himmels und für Draperien der Werth der photogenisehen Farben kann wieder hergestellt werden, dabei die grösste Feinheit der Details bewahrend. Bei Figuren können Haar und Bart auf ihren richtigen Werth geführt werden. Die Flüssigkeit ist unbegrenzt haltbar. Der gebrauchte Perfect-Abschwäclier wird filtrirt und in einer Flasche separat auf- bewalirt; er kann wieder verwendet werden, wobei man successive, je nach Benützung, frische Lösung zusetzt. Per Flacon, 250 Gramm, fl. 1.—. Die beste Methode der giftlosen Verstärkung Yon Negativen welche zugleich als Abschwächung derselben benützt werden kann, ist nach der Ansicht des Professors b. Schmidt die von Dr. Stolze angegebene mit Bromkupfer. Das trockene Negativ, welches verstärkt werden soll, wird in eine aus gleichen Tbeilen der folgenden zwei Losungen zusammengesetzte Mischung gelegt : I. K upfervitriol Wasser . . . 1 Tlieil 100 Theile II. Bromkalium Wasser . . 1 Theil 100 Theile. o’pnnrmnpn , verscll ' vlnd et das Bild vollständig. Wenn dies geschehen, wird es lieraus- Tu t < a ’ S {' U '" ,iri i mlt 1 f'8' en d einem Entwickler nochmals hervorgerufen, was beim wieklnnitu dicht ’in“ t wll ' d es wieder gewaschen. Wenn es bei dieser zweiten Ent- 1 oircn und Wiel- î f soll , te > 1St es .. blo , s »othwendig, es nochmals in die Bromkupferlösung zu S L i ‘ . . ;l ' , ZU i lcn î «wünschten Grade zu entwickeln. Man kann damit jeden be- Indem mÄ^i. r ♦ ! m das ® “ an also auch zu dichte Negative damit abschwächen kann, inaeni man uie zweite Entwicklung früher unterbricht. 1 s
' is Bild im Bade kräuseln, ein Misserfolg, der im Sommer Vorkommen o Minuten Gelatine-1 apier, , so sind l -Vi ein Clicllé mlt Halbtönen und gut. markirten Gegensätzen. ';! c genügend copiren und vorzugsweise auf Salzpapier. ine lnl'ter Mir und nach dem Tonen gründlich waschen und schützen vor zu grellem Lichte. nYÜJ'YFHY +- t011el . 1 U, Y\ ' 10 Tonung unterbrechen, sobald die Schatten braun-violett werden und (lie llalbtöne eine blaue oder blaurosa Färbung angenommen haben. bixiren mit einem Gemisch von schweflig- und untersehwefligsanrem Natron, wie oben angegeben. B. F. geführt, so erhält man Resultate, , . N 9TA. Hat man das Tonen mit guten Bildern gut welche wirklich spU*mlid sein können. , üî° ^^heit '1 er erhaltenen Bilder ist noch grösser und frappanter, wenn man sie n ' nt r , ' CSl -: he, 1 \ Z11 werden, an ein Fenster zum Beispiel. Dank der Verscliieden- nh. fi . (\,Tt . !> u ‘ f a ’h welches durchaus merkwürdig ist, besonders wenn sie e eb m.,^T, ,em!‘ /u , s t ark odl3r zu wenig getonte Bilder, jedoch kräftige, welche Lnf G m ,n0 " 0t T 8111,1 als Transparentbilder oft sehr schön. Man kann sie aif Glas kleben odei zwischen zwei Glaser bringen in einem entsprechenden Kähmen. Mit Osmium getonte Stereoskopen sind ebenfalls von merkwürdiger Schönheit. Osmium-Tonbad für Albumin- und Salzpapiere ..per Flacon für 1 / 4 Liter Bad fl. 1.80. Bernhard "Wachtl, AVien, Neubau, Karchberggasse 37. Chemikalien 523 Geb rauchs-An Weisung zum Platin-Tonbad e. Preparation. Das Platin-Tonbad wird bereitet, indem man einfach den Inhalt des Flacons in 1 Liter destillirteu Wassers auflöst. Besser noch, man füllt den kleinen Flacon mit destillirtem Wasser und schüttelt einige Minuten, um das Präparat aufzulösen. Man hat solcherart eine haltbare eoncentrirte Lösung-, mit -welcher man V* Liter oder l n Liter Tonbad bereitet, iudem man nur den vierten Tlieil oder die Hälfte des Flacons verwendet. Man kann solcher Art den liest verwenden, um dem in Benützung betindüchen Bade, welches mehr oder minder erschöpft ist, seine ursprüngliche Kraft wiederzugeben, durch Hinzufügung von Zeit zu Zeit einig- :r Tropfen eoneentrirten Tonbades. Man kann die Concentrirung des Bades mehr oder Weniger verändern, je nachdem man schneller oder langsamer zu tonen wünscht. Man kann so weit gehen, dass man 2 Liter destillirten Wassers per Dosis verwendet. Das Bad wirkt dann langsamer, jedoch in gewissen Fällen, wenn man beispielsweise nur wenige Bilder tont, wird es sparsamer sein. Es ist unnöthig, das Bad der Sonne auszusetzen, wie man es mit dem Goldbade macht, bevor man es verwendet. Aufbewahrung-. Das eoncentrirte Tonbad ist absolut haltbar; das bereitete Tonbad hält sich sehr gut, vorausgesetzt, dass man es nicht dem directen Lichte aussetzt. Ein altes Bad, welches für schwarze Tonung zu langsam wirkt, genügt vollkommen, um den Bildern einen photographischen Ton zu verleihen, wie er sonst mit gewöhnlichem Goldbade erzielt wird. (Jebrauch. Das Platin - Tonbad wird genau so angewendet wie das gewöhnliche Chlorgold-Tonbad, jedoch es erlaubt, Töne zu erhalten von grosser Schönheit und Mannigfaltigkeit, von leichtem Purpur bis zum Kreidesehwarz, je nachdem man das Tonbad länger oder kürzer wirken lässt. Die genügend in fliesendem Wasser gewaschenen Bilder, damit selbe kein Silbersalz enthalten und die Waschwässer nicht mehr weisslich werden, werden einfach in das Tonbad gebracht, wo man sie belässt unter Bewegung von Zeit zu Zeit, bis sie den gewünschten Ton erhalten haben. Dieser wird ein wenig dunkler beim Fixiren und Trocknen. Anfänglich erhält man sehr angenehme purpnrviolette Töne; die blausclnvarzen und schwarzen Töne erscheinen zuletzt. Es ist gut das Tonen zu überwachen und nicht weiter zu treiben als eonvenirt, denn der schwarze Ton wird noch kräftiger beim FTxiren mit unterschwertigsaurem Natron. Würde man das Bild zu lange im Platin-Tonbade belassen, so könnte das Wenige in den Weissen befindliche Silber gleichfalls tonen und könnte dem Ganzen ein gelbliches Aussehen verleihen. (Einen schwarzen Ton mit reinen Weissen erhält man, wenn das Tonen im dunklen Schwarz violett unterbrochen wird.) Besonders w r enn schwarzer Ton gewünscht wird, sollen die Bilder kräftig und aueli kräftig copirt sein, da sie im Platin-Tonbade ebenso wie im Goldbade zurückgehen. Ein w-enig harte Clichés oder solche mit schon angezeigten Contrasten geben in Schwarz die schönsten Resultate. WTchtig ist das sorgfältigste Reinigen der Hände, um die ungetonten Bilder zu berühren; Spuren von Unreinheit, uiiterscliwefligsaiires Natron, Salz etc. verzögern das Tonen und können FTecken erzeugen. Dasselbe ist der Fall, w-enn in Folge schlechten Waschens Chlorsilber an der Bild- oberfläclie adheriren bleibt. * Das Platin-Tonbad kann bei Chlorsilber-Opalplatten angew'endet werden, ebenso mit allen Silberpapieren; Albuminpapiere für brillante Bilder, Salzpapiere für matte Bilder. Fixiren. Die getonten Bilder w r erden in Salzwasser gewaschen (eine Handvoll per Liter), nachher auf gewöhnliche Weise fixirt, indem man sie in eine Lösung von 100 Gramm unterschwefligsaures Natron in 1 Liter Wasser bringt, wo man sie 5 bis 10 Minuten mindestens belässt. Man entf. rnt nachher das untersclnvefligsaure Natron durch gründliches Waschen in fliessendem oder öfter erneuertem Wasser. Für Purpurtöne ist besser mit 50 Gramm untersclnvefligsauresNatron per Liter zu fixiren. Durch Baden der Bilder in Salzwasser vor und nach dem Fixiren erleichtert man wesentlich das sehliessliche Waschen. Um die absolute Haltbarkeit der Bilder zu sichern, empfiehlt sich, wie beim Goldbade, immer im frischen Bade zu fixiren. Die Weissen eines der Sonne ausgesetzten Bildes sollen vollkommen weiss bleiben. Man habe Acht, um schöne Bilder mit saftigen Schwärzen und reinen Weissen zu erhalten, ist nöthig: 1. Man verwende kräftige schleierfreie Negative. 2. Man unterbreche das Tonen beim blauvioletten Ton, der dem schwarzen vorangeht. 3. Man wasche das getonte Bild ohne Verzug im Salzbade. 4. Man fixire genügend. I’reis fl. 1.60, Mark 2.T0, sammt Gebrauchs-Anweisung 1 . Franeo-Zusendung mit Briefpost gegen Einsendung von Mark 3.— oder fl, 1.80. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 524 Chemikalien. Das Droctafata mit -Colloflion-Eranlsion zm- Herstellung äusserst brillanter, saftiger, feiner und dauerhafter Abdrücke, welche die zartesten Details des Negativs viel schöner wiedergeben als Eiweissbilder, rasch druckend und jede beliebige Tonnuance liefernd. Zum Auswässern der Copien genügt eine Stunde. Die Abdrücke lassen sich matt, glänzend und höchstglänzend hersteilen (letztere so schön wie gelatinirte Bilder). Das Druckverfahren ist sehr einfach und absolut sicher, auch in mehreren grösseren Anstalten des In- und Auslandes mit bestem Erfolge eingeführt. Die Emulsion wird so versendet, dass sie sich Jahre lang unverändert hält und heim Passiren der Zollämter ein etwaiges Verderben durch Belichtung ganz ausgeschlossen ist. Chlorsilber-Collodion-Emulsion, in 2 getrennten, jahrelang haltbaren Lösungen, die vor dem Gebrauch gemischt werden.per Liter fl. 8.— Eigens für den Process hergestellte Papiere und Cartons werden in 4 Sorten geliefert, nämlich : ! A. Grundpapier, matt.100 Bogen zu fl. B. mit halbglänzender Oberfläche . „ „ „ » C. für Abziehbilder. „ „ „ „ G. Gummipapier. „ „ „ „ Auch Abdrücke auf mattem Papier lassen sich durch Heiss-Satiniren höchstglänzend machen.. Gebrauchsanweisung wird beigefügt. Kurz belichtete Abdrücke können mit Gallussäure entwickelt werden. Auf Papier C gemachte Abdrücke lassen sich vom Papier mit warmem Wasser ablösen und auf andere Flächen (Glas, Porzellan, Elfenbein) übertragen. Giessrahmen aus Holz, zum Aufträgen der Chlorsilber-Collodions-Emulsion, Format 25:30 Cm. fl. 1.15, 30:50 Cm. fl. 3.15, 50:60 Cm.fl. 5.25 Lack zum Firnissen von Aristotypien per Liter.„ 3.— Den Herren Photographen, welche mit diesem schönen Verfahren einen Versuch machen wollen, liefere ich Probekisten mit Collodion, Papier in vier Sorten, Giessrahmen und Gebrauchsanweisung zu fl. 8 .—. 9.— 12 .— 16.50 9.— Das Uebertragen von Chlorsilber-Collodion-Bildern auf Glas, Porzellan und Elfenbein. Dreifach gummirtes Papier, wie es seit einiger Zeit im Handel ist, spanne man in den Giessrahmen und überziehe es sehr langsam mit Chlorsilber-Collodion, um eine dicke Schicht zu erhalten. Dieses collodionirte Papier belichte man im Copirrahmen unter dem Negativ, bis die Lichter eine blaue Färbung zeigen, die Schatten aber tiefschwarz sind. Die Uebertragung kann direct oder indirect geschehen, so zwar, dass das Bild richtig oder verkehrt kommt. Für Projections- oder Fensterbilder ist der erstere Fall zutreffend, den wir als den einfacheren zuerst besprechen wollen. Eine Glasplatte wird mit einer zehnprocentigen Gelatinelösung übergossen und trocknen gelassen. Man taucht das kräftig copirte Bild in kaltes Wasser, ebenso die Glasplatte, und legt das Bild darauf, nimmt Beides heraus und streicht mit dem Gummiquetscher fest an. Nach sehr kurzer Zeit ist es möglich, das Papier von dem an der gelatinirten Platte haftenden Bilde wegzuziehen. Man übergiesst das Bild mit F ixirnatronlö sung, wascht gut ab und lässt trocknen. Soll das Bild auf der betreffenden Stelle richtig stehen, so wird diese ebenso mit Gelatine überzogen. Man braucht ein Transportpapier, das man durch Tränken von glattem, geleimtem Papier mit ätherischem Copalfirniss herstellt. Dies Papier taucht man mit dem copirten Bild in Wasser, zieht Beides heraus und legt das Bild auf eine etwas grössere Glasp.latte. Man reibt es mit dem Quetscher an und zieht das gummirte Papier fort, fixirt und wascht. Alsdann legt man das Bild auf die gelatinirte r lache, quetscht wieder an und zieht das Transportpapier weg. T ..^ rtl Negativ zu vervielfältigen, fertigt man zunächst nach der ersten Methode ein îa positiv und von diesem nach der zweiten Methode ein Negativ, welches eben so scharf und kräftig ausfällt wie das Original-Negativ. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Chemikalien 525 Uebertragung von Chlorsilber-Collodion-Bildern auf Glas. Als Ausgangspunkt dient ein Chlorsilber-Collodion-Papier, welches auf Abziehpapier C erzeugt wird. Man überzieht dasselbe zweimal mit der Emulsion. Darauf bewahrt man das Papier zum vollständigen Trocknen mindestens zwei Tage auf. Man copirt und vergoldet wie gewöhnlich, und zwar, bis der Druck in der Durchsicht violett erscheint. Das Uebertragen auf die Glasplatten geschieht nun folgen dermassen : Die Platte wird mit einer 10° 0 igen Gelatinelösung überzogen und getrocknet. Hierauf taucht man sie in kaltes Wasser, bringt das Papierbild ebenfalls hinein und vereinigt beide unter dem Wasser. Mittelst einer Gummiwalze wird dann eine innige Verbindung erzeugt. Nach einiger Zeit lässt sich das Papier ohne Weiteres abheben. Projectionsbilder. Das vorhergehende Verfahren eignet sich sehr gut zur Herstellung von Projectionsbildern. Uebertragen der Chlorsilber-Collodion-Drucke und Umkehren derselben für den Lichtdruck oder Vervielfältigung von Negativen. Handelt es sich um Vervielfältigung eines Negativs in gleicher Grösse oder auch um Umkehrung eines NegatUs für den Lichtdruck, so kann als einfaches Verfahren das obige angewendet werden. ‘ 5lau gebraucht dazu weder ein Atelier, noch eine Camera und erhält dennoch ein reproducirtes Bild, das dem Original an Schärfe und Güte nichts nachgibt. Das Verfahren wird sich oftmals sehr nützlich erweisen, wenn man rasch eine grössere Anzahl Copien zu fertigen hat und doch nur ein Negativ besitzt. Ebenso vortheilhaft wird das Verfahren für den Lichtdrucker sein. Nicht jedem, der sich mit Lichtdruck beschäftigt, steht ein Prisma zur Verfügung und nicht jeder übt das Einstäubeverfahren aus ; um so angenehmer wird sich die Uebertragung und Umkehrung vermittelst des Chlorsilber-Collodions erweisen, sobald es sich um gleiche Grösse handelt. Das Arbeiten mit Chlorsilber-Collodion ist ganz einfach und übt sich rasch ein und kein Fachmann wird die Einführung des Verfahrens bereuen, da es der Vortheile so viele besitzt. Das Uebertragen der Bilder geschieht in folgender Weise : Ein gutes, glattes, gelatinirtes Kreidepapier (C-Papier) wird in bekannter Weise mit Chlorsilber-Collodion- Emulsion präparirt. Noting ist eine Prima-Emulsion, welche die Uebertragung garautirt. Nach dem Trocknen, das in warmem Baume in 10 Minuten beendet ist, copirt man, und zwar kräftiger als gewönlicli, so lange, bis die Schatten verbrannt sind. Man wäscht die Copie, tont, tixirt, wässert aus und kann sofort zur Uebertragung schreiten ; oder man lässt trocknen und setzt den Process zu einer beliebigen Zeit fort. Eine gut geputzte Glasplatte wird in eine reine Schale mit heissem Wasser gelegt, ebenso das zu übertragende Bild, das man vorher scharf geschnitten hat, so dass alle Kanten glatt sind. Nach 5—10 Minuten wird sich das Collodionbild sehr leicht vom Papier ablösen ; man fängt es vorsichtig mit dem Glase auf, hebt es heraus, lässt das Wasser nach einer Seite ablaufen und beginnt mit dem Ballen des Daumens die Luftbläschen sanft, ohne starken Druck, immer nach einer Eichtung hinaus zu streichen, was ganz leicht und sicher von Statten geht. Man stellt auf den Ständer und lässt trocknen. Nach kurzer Zeit wird das Bild ohne jede Falte aufgetrocknet sein. Man hat nun ein positives Bild. Dieses Positiv wird abermals auf präparirtes C-Papier copirt, und zwar auch sehr kräftig, und behandelt wie die erste Copie. Das reproducirte Negativ ist dann fertig und wird an Schärfe und Güte dem Original nicht nachstehen. Das Bildhäutchen lässt sich im Wasser sehr leicht nach jeder Seite wenden, ohne zu zerreissen, folglich kann man mit grösster Leichtigkeit ein umgekehrtes Negativ hersteilen. Da das Bild auf Gelatinepapier copirt wurde, hält es nach dem Ablösen vom Papier stets noch so viel Klebstoff zurück, dass es auf der Glasplatte nach der Uebertragung sehr fest haftet. Aus diesem Grunde ist es völlig überflüssig, eine Gelatinelösung auf die zu übertragende Glasplatte zu bringen. Das Uebertragen ist sehr einfach und nach kurzer Uebung wird man sich eine solche Fertigkeit darin angeeignet haben, dass man mit dem Kesultat recht zufrieden sein wird. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 526 Chemikalien. Chlorsilber-Collodium. Clilorsilber-Collodiuin zur Selbstbereitnng von Celloidin-Papier. Per Liter fl. 5.—, per Flacon fl. 1.50. Baryt-Papier in weiss, rosa, neurosa und pensé, 51:61 Cm., per 100 Bogen fl. 12. Giessrahmen für 1 Bogen.» Dr. E. Albert’s isochromatische Collodium-Emulsion für Aufnahmen von Portraits, Reproductionen etc. Preise: Dr. E. Albert’s Collodium-Emulsion, 1 Flacon à 1 j. 2 Liter fl. 9.—, V 4 Liter • • - fl - 5 - 7 ~ Farbstoff-Lösung hiezu, 1 Flacon (50 Gramm).» -50 Dr. E. Albert’s Collodium-Emulsion, 1 Flacon (à 1 Liter).. 18.— Farbstoff-Lösung hiezu, 1 Flacon (100 Gramm)..„ L— Genaue Gebrauchs-Anweisung mit Hervorrufungs-Recept wird jedem Flacon gratis beigegeben. Prof. Dr. Vogel’s farbenempfindliche Photo-Azalinlösung zur Herstellung farbenempfindlicher Azalinplatten. Preis per Flacon (von circa 50 Cubikcm. Inhalt), genügend zum Baden von 50 Platten 13:18 Cm. fl. 2.50. Genaue Gebrauchs-Anweisung wird beigegeben. Collodium, orange gefärbt, zur Selbstanfertigung gelber Spiegelscheiben, per Kilo fl. 3.—. Aurantia (Farbstoff zur Herstellung von Gelb-Collodium) per Gramm 10 kr. Blechkasten zum Anbringen einer gelben Scheibe im Innern der Camera, à 72 kr. Gelbe Glasscheiben, spectroskopisch geprüft. Format 10:10 Cm. 45 kl’., 15:15 Cm. 95 kr. Photographien auf Seide. Salzlösung zum Präpariren des Stoffes.per Flacon Liter fl. 4.50 Silber-Lösung zum Empfindlichmachen. „ „ t/ 4 „ „ 4.50 Um gute Resultate zu erhalten, wolle Folgendes beachtet werden: Um ein Taschentuch zum Copiren zu präpariren, wähle man eine Ecke frei von Knoten und mache auf jene Seite, wo man copiren will, mittelst Bleistift ein kleines Kreuz, um keine Verwechslung zu begehen. Man bringt nun eine Quantität Salzlösung in eine Tasse und nimmt mit Papier den Schaum und die Luftblasen ah; nun legt man sorgfältig die Ecken des Taschentuches auf die Lösung genau in derselben Weise, wie Sie Albuminpapiere silbern. Lassen Sie den Stoff nicht länger als 2 Minuten, heben Sie ihn ah und hängen Sie ihn zum Trocknen auf. Tn der Zwischenzeit bringen Sie in eine zweite Tasse eine genügende Quantität Silberlösung, um so viel und etwas mehr zu bedecken als Sie zum Drucke des Bildes benöthigen. Uebergelien Sie es mit Seidenpapier, um die Luftbläselien auf der Lösung zu entfernen. Um das Taschentuch zu sensibilisiren, gehen Sie genau so vor, wie bei Albumin-Papier. Lassen Sie den Stoff nicht länger auf der Lösung als 1 Minute. Man entfernt das Taselientueh von der Lösung und legt es die trockene Seite nach unten, auf Fliesspapier; nun legt man ein anderes reines Saugpapier (Filtrirpapier) auf das Taschentuch und drückt damit bis die überflüssige Lösung aufgesaugt ist, dann trocknet man es bei massiger Hitze. Wenn trocken, hängen Sie es in die Räucherkiste mit genügend Ammoniak und belassen es darin 20 Minuten. Nun ist es bereit für die Copirralune. Copiren Sie etwas diinkler als auf Papier. • V®?*®*)* bbo die Seidendrueke zu tonen, geht man in derselben Weise vor, wie bei Papier- eopien. Die folgende Methode wird vom Fabrikanten befolgt: Waschen Sie zuerst den Stoff in lauwarmem Wasser, verwenden Sie nie Säure oder Salz um die Drucke zu röthen. Tonbaxl. Chlorgold 0.39 Gramm, Wasser 570 Gramm, Salz 20 Gramm. Neutralisircn Sie n (er Losung: 28 Gramm kohlensaures Natron, 85 Gramm pulverisirten Borax, aufgelöst m 570 Gramm Wasser. Das Tonbad ist eine Stunde früher anzusetzen. a- I ï!i?ÿ rbad : Fixirnatron 227 Gramm, Wasser 907 Gramm. Fixiren Sie 10 Minuten. Waschen Sie sorgfältig und hangen Sie zum Trocknen auf, oder pressen Sie es noch feucht, was viel besser ist. ’ .Fehler. Gelbe blecken infolge unvorsichtiger Behandlung. Wenn der gepresste Druck gelb wird, so Avar er nicht genügend lange im Fixirbad. Haben Sie einen totalen Misserfolg und Sie wollen den Druck völlig entfernen, so tauchen Sie den Stoff in eine schwache Cyanlösung und belassen ihn darin bis er vollständig verschwunden ist. Sorge muss getragen werden, den Cyan vollständig zu entfernen bevor ein anderer Druck ausgefülirt wird. Werden vorstehende Vorschriften befolgt, so haben Sie nie einen Misserfolg. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Chemikalien. Wiedergewinnung’ des Silbers aus den photographischen Rückständen mittelst Reducirsalz. Von Prof. Alexander Lainer. Wenn man alle Silberrückstände auf nassem Wege unter Vermeidung des Schmelzproeesses redueiren will, müssen selbe vortheilhaft zuerst in alten Fixir-Bädern zur vollständigen Lösung gebracht werden. Diser Vorgang ist von Dr. Stolze empfohlen worden und ist auch sehr geeignet, die Arbeit zu vereinfachen. Man kann zwar Chlor-, Brom-, und Jodsilber direct mit Laugenstein- Lösung und Reducirsalz behandeln, die Masse wird dabei sofort unter Anfsehäumen und Silber- abscheidung schwarz; aber man weiss nicht, ob und wann die Reduction durch die ganze Masse vollständig st .ttgefunden hat, während man sich bei der Lösung stets leicht davon mittelst Fällungsproben überzeugen kann. Diese Art der Reduction der silberhaltigen Fixir-Bäder geht am sichersten und raschesten in der Wärme vor sich. Man gibt die alten Fixir-Bäder in ein grosses Gefäss, erhitzt sie am Herde und versetzt dieselben mit heisser gesättigter Laugenstein-Lösung bis zur stark alkalischen Reaction. Nun bringt man in einem grösseren Bechergläse eine kleine Portion des Reducirsalzes unter Zusatz von W lisser zur Lösung und versetzt mit Laugenstein-Lösung, bis rothes Lackmuspapier blau gefärbt wird, dabei tritt Aufbrausen ein. Diese alkalische lledueir-Lösung setzt man zum heissen Fixir- Bad und rührt mit einem Holzstabe kräftig um. Die Reduction geht rasch vor sich und der Niederschlag setzt sich in kurzer Zeit zu Boden. Es handelt sich nun darum, zu erfahren, ob das Silber schon vollständig ausgeschieden wurde, oder nicht. Um dieses zu erfahren, geht man folgenderweise vor : Man schöpft mit dem Becherglase eine Portion des gefällten Fixir-Bades heraus und liltrirt (wenn sie nicht klar ist) etwas davon in eine Eprouvette. Man erhitzt nun die Lösung in der Eprouvette direct über einer Gas- oder Spiritusflamme bis zum Sieden. Bleibt die Lösung klar, so ist der Reductionszusatz bereits erschöpft, nun gibt man etwas Laugenstein-Lösung zu und erhitzt abermals. Entsteht ein Niederschlag, so gibt man zur Haupt-Lösung ebenfalls noch Laugenstein-Lösung und erhitzt weiter. Entsteht in der Eprouvette durch Laugenstein-Lösung kein Niederschlag, so gibt man einen Tropfen Reducirsalz-Lösung zu, schüttelt und erhitzt; entsteht ein Niederschlag, so ist auch zur Haupt-Lösung noch neutralisirtes Reducirsalz zu geben. Entsteht aber weder durch Laugenstein, noch durch Reducirsalz eine Trübung der Probe in der Eprouvette, so ist die Fällung des Silbers bereits vollständig vor sich gegangen. Diese beschriebene, leicht durchführbare Probe muss so oft wiederholt werden, bis das Silber vollständig gefällt erscheint. Nun lässt man den Niederschlag absetzen, hebert sodann das silberfreie Fixir-Bad ab und bringt cs zu dem Reste des allenfalls noch vorhandenen alten Fixir-Bades oder in den dazu bestimmten Behälter; es kann allenfalls noch etwas reducirend wirken. Zum Niederschlage setzt man abermals altes silberhältiges Fixir-Bad und wiederholt die Fällung, bis endlich die Rückstände anfgearbeitet sind. In dem Gefässe, in welchem die Fällung vorgenommen wurde, wird nun auch das Auswaschen des Niederschlages bewerkstelligt. Man füllt das Gefäss mit Brunnenwasser, rührt um, lässt wieder absetzen, hebert ab und wiederholt diesen Vorgang, bis eine Probe des Waschwassers mit Silbernitrat-Lösung fast nicht mehr getrübt wird. Ein Hauptaugenmerk ist beim ganzen Processe darauf zu richten, dass genügend Laugenstein zugesetzt wird. Die Silberabscheidung geht nach dieser auch bei gewöhnlicher Temperatur vor sich, aber die Reduction verlangt in diesem Falle mehr Zeit und auch mehr Reductionsmaterial, meist gewinnt man dann 90—95 Procent des vorhandenen Silbers. Wo es bequem durchführbar ist, erscheint eine Concentration der Fixir-Bäder durch Sonnenwärme sehr angezeigt. Diese Concentration geht in grossen flachen Schalen rasch vor sich, es wird dadurch bei den weiteren Arbeiten nach allen Richtungen Ersparniss erzielt ; auch kann die ganze Reduction bei Sonnenhitze durchgeführt werden, wenn es die Verhältnisse gestatten. Reducirsalz per Kilo fl. 2.70 Laugenstein per Kilo fl.—.35 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien, 528 Trockenplatteii. Grösse in C m. per 10 Stück fl. 1.20 Gelatine-Emulsions-Trockenplatten von Dr. Heid. 9:12 12:15 12:16 12:16Va 13:1? 13:18 16:21 18:24 1.80 Grösse in Cm. 1.80 21 : 26 1.80 23 : 28 2.40 24 : 30 2.40 26: 31 !/ 2 3.60 4.80 per 10 Stück fl. 6.— 7.50 Grösse in Cm. 28 : 337 2 3U/ 2 : 367 2 36 9.50 42 40 50 per 5 Stück fl. 5.25 6.40 9.— 12.— Gelatine-Trockenplatten von Monckhoven. Grösse in Cm. 9:12 12 : 16 J / 2 13 : 18 16 : 21 18 : 24 21 : 26 Z.50 5.— per Dutzend fl. 1.50 2.— Gelatine-Trockenplatten von Dr. C. Schleussner. Grösse in Cm. 9:12 12 : 16V. / 2 13: 18 16:21 18:24 21 : 26 per Dutzend fl. 1.40 2.— 2.40 4.— 4.90 Herzog’s Gelatine-Moment-T rockenplatten Grösse in C m, 9:12 12: 16y 2 13:18 13:21 16:21 18:24 per Dutzend fl. 1.35 1.80 2.25 Grösse in Cm. 21:27 24:30 26:31 per Dutzend fl. 6.30 8.K) 9.— 15.— 22.50 Apollo-Trockenplatten. Preise per Dutzend 6.90 21 : 26 3.— 3.60 4.50 30 : 40 40 : 50 6.30 50 : 60 34.— abziehbare orthochrom. abziehbare orthochrom. gewöhnliche fl. abziehbare n orthochrom. „ Masse in Cm. gewöhnliche fl. abziehbare „ orthochrom. „ Cm. 9X12 !m. 4X5 57* X 51/2 6X8 6X9 7X10 9X12 10X13 12x15 fl. —.55 —.55 ■—.85 —.85 1.05 1.25 1.40 1.75 — — — — 1.60 1.85 2.25 * — — — — — 1.40 1.70 2.10 hn. 12X16 12X16V2 13X15 13X16 13X18 13X21 15X18 16X21 fl. 1.85 1.90 2.— 2.05 2.35 2.70 2.70 3.50 * 2.40 2.45 2.55 2.70 3.10 3.55 3.55 4,65 „ 2.20 2.25 2.35 2.40 2.80 3.30 3.30 4.25 Im. 18X23 18X24 21X26 21X27 23X28 24X30 26X31 28X33 4.25 5.20 5.— 28X34 4.45 5.45 5.85 6.65 7.75 8.95 10.95 5.50 7.40 7.75 8.60 10.25 11.65 14.50 5.15 6.65 7.05 8.10 9.35 10.95 13.40 29X34 30X40 34X39 39X47 40X50 47X57 50X60 11.65 14.10 14.85 21.20 25.75 31.75 35.30 15.20 18.40 19.40 28.25 33.55 40.60 43.10 14.10 17.30 18.- 25.40 31.85 37.40 39.90 Apollo-Celluloid-Transparent-Films. 9X18 12X16 13X18 16x21 18X24 Mk. 2.75 4.80 4.80 5.50 fl. 1.60 3.— 3.— 3.30 Die Behandlung dieser Films entspricht platten erfordern. 9.— 5.50 ïenau der, welche 11 .— 1 6.50 f gewöhnliche Trocken- per Dutz. Englische Diapositiv-Platten von B. J. Edwards & Co. in London. Beste Plattensorte zur Herstellung von schönen Diapositven, namentlich Laterna ma g lca ~? Stereoskop- und Fensterbildern. Diese Platten geben glasklare Lichter und durchgezeichnete Schatten; sie sind unbegrenzt haltbar. v 0 r r ä t h i g in zwei Sorten: a) Chlorsilber-Emulsionsplatten, b) Bromsilber-Emulsionsplatten. (Die Preise beider Sorten sind gleich ) Format m Cm. 8y.8y, 8y,= lu 9-.1J U,lf% 13:18 16,21 16 ;24 8V.: 17tStaroo.lmpl Preis per 12 Stück fl. 1 .— 1.15 1.70 3.05 Ob 5.— 6.—- : 2/70-~ Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Lumière- Artikel. Einziges Generaldepot und Alleinverkauf für Oesterreich-Ungarn, Deutschland, Russland, Rumänien, alle Balkan- Länder und die Türkei der Bromsilber - Gelatine -Trockenplatten Antoine Lumière et ses Fils. Actien - Gesellschaft, Capital 3,000.000. Weltausstellung Paris 1889: GRAND PRIX, höchste Auszeichnung, welche einzig und allein dieser Platte zuerkannt wurde. Diese Marke war es, welche bei ihrem Erscheinen auf dem Weltmärkte das Erstaunen und die Bewunderung der photographischen Welt hervorrief, denn ein wichtiges Problem, welches alle Geister beschäftigt hatte, nämlich das einer Idealplatte, welche die Vorzüge des nassen mit dem des trockenen Verfahrens gleichzeitig vereinigte, erschien gelöst. Rasch dominirte dieseTrockenplatte namentlich in den feinsten und grössten Anstalten, welche dieses unschätzbare Hilfsmittel besonders auch zur Anfertigung von directen grossen Bildern benützen, und dem begabten Operateur den weitesten Spielraum zur Bethätigung seines künstlerischen Genies gewähren und ihm die Schaffung von Kunstwerken ermöglichen, wie sie mit keiner anderen Marke möglich sind. Die Lumière- Platte ist ebenso unentbehrlich für alle Arbeiten bei trübem Lichte, und nicht minder dominirend auf dem Gebiete der Moment- und wissenschaftlichen, sowie Blitzphotographie ; es ist die Platte par excellence für Augenblicksaufnahmen, und damit hergestellte Werke unserer besten Meister sind aus den Fachzeitschriften des In- und Auslandes zur allgemeinen Kenntnis gelangt. Ebenso ist es die meist verbreitete Platte für wissenschaftliche Photographie und auf Universitäten, technischen Hochschulen, Militär- Anstalten, in der Astronomie etc. etc. in allgemeiner Verwendung. Auch bei Gelegenheit der Pariser Welt-Ausstellung wurde die Superiorität der Lumière-Platte durch Zuerkennung „des höchsten und einzigen Preises“ des Grand Prix feierlich anerkannt. Bei der letzten internationalen Ausstellung künstlerischer Photographien in Wien hatte man Gelegenheit zu sehen, wie sich diese Platte für alle Arten von Aufnahmen gleich vorzüglich eignet ; man sah da mit Lumière angefertigte Portraits und Landschaften, Moment- und Genre-Photographien, Blitzlicht und wissenschaftliche Aufnahmen etc. etc. in einer Vollendung und Meisterschaft, welche die Superiorität dieser Platte über alle Anderen glänzend darthun. 4 Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 530 Lumière- Artikel . Diese wunderbare Trockenplatte mit Collodium-Charakter, welche bei höchster Empfindlichkeit glasklar arbeitet, leicht wie keine zweite sich behandeln lässt, mit ihren unvergleichlich feinstnuancirten Spitzlichtern und Scalen im tiefsten Schatten, unter Bewahrung der zartesten Details in Halbtönen und Schatten, steht in der Gesammtfabrieation der ganzen Welt unerreicht da, und alle anderen Marken weit übertreffend befindet sie sich in den Händen Aller, welche den höchsten Zielen zustreben. Dieselbe ist würdig der Fabrikanten Antoine Lumière et ses Fils, der in der wissenschaftlichen Welt und auf dem Gebiete der Photographie rühmlichst bekannten unermüdlichen Forscher. Zahllos sind die schmeichelhaften Zuschriften, welche Tag für Tag einlaufen, und schliessen die Urtheile zumeist stereotyp: „diese Platten lassen nichts zu wünschen übrig“, oder „diese Platten leisten mir Alles, was ich wünsche; ich kann mir keine bessere Platte vorstellen“, oder „ich habe alle Platten versucht, aber es gibt nur Eine Lumière“ etc. etc. Neuestens ist die Fabrik Lumière wieder mit einer hochwichtigen, epochemachenden Erfindung hervorgetreten : mit den haltbaren, hochempfindlichen, orthochromatischen Trockenplatten (zwei Serien), welche den Zwecken, denen sie dienen sollen, in einer Weise entsprechen wie kein anderes Product dieses Genres. Alle Fachmänner, welche damit arbeiten, sind einig in dem Urtheile, dass sich die Fabrik Lumière durch die Erfindung dieser Platten um die einschlägigen Zweige der Photographie neuerdings hochverdient gemacht hat. Telegraphischer Codex zum Bestellen von Lumière-Trockenplatten und Films. Codeibenennung a) Lumière-Trockenplatten, blaue Etiquette . Lumière b) „ orthochromatische Trockenplatten, Serie  . . . . Ortho c ) n n n Iso d ) n Films. Film Jede giosse Iiockenplatte hat ihre Nummer, laut Preistarif, und wollen Drahtbestellungen wie folgt abgefasst werden, z. B. : 5 Lumière 8 (5 Dutzend Lumière-Trockenplatten 12:16 1 / 2 Cm.) 5 Ortho 4 (5 „ „ orthochromatische, Serie A 13:18 Cm.) 5 Is0 6 ( 5 » „ „ „ B18:24 „ 5 Films 6 (5 „ Films 13:18 Cm.) Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, KLirchberggasse 37. Lumière- Artikel, 531 Einziges Generaldepot nnd Alleinverkauf für Oesterreich-Ungarn, Deutschland, Russland, Rumänien, alle Balkan-Länder und die Türkei der Bromsilber- Gelatine -T rockenplatten Antoine Lumière et ses Fils. Actien - Gesellschaft, Capital 3,000.000. Diese Platten wurden bei der Pariser Welt-Ausstellung einzig und allein mit dem höchsten Preise, „Grand Prix“, ausgezeichnet. Das sind die empfindlichsten Platten der Gegenwart (siehe Bericht der „Photographischen Rundschau“, März 1888, pag. 98). Unentbehrlich, für Moment-Aufnahmen. Unentbehrlich für Aufnahmen bei trüber Witterung. Unentbehrlich für alle Arten von Aufnahmen, die mit lichtschwachen Instrumenten gemacht werden. Arbeiten ohne jeden Schleier,' bei vorzüglicher Deckung, Weichheit, feiner Nuaneirung der Spitzlichter. Bei ihrer den nassen Platten ähnlichen Deckung und Färbung gelangen die zartesten Details des Negativs in den Alb umin-Ab druck und werden von den ersten Fachautoritäten als unerreicht anerkannt. Vorräthige Grössen. Preise per 12 Stück franco und verzollt Wien. Codex Codex - Nummer Nummer 1 8 iov 2 Cm. .fl. 1.50 13 18 : 24 Cm. .fl. 5.— 2 8 1 /, 17 .. 2.— 14 21 : 26 7.— 3 9 12 . 1.50 15 21 : 27 " 7.— 4 9 13 " .„ 1.50 16 23 : 28 n 9.— 5 9 18 ." 2.— 17 24: 30 9.— 6 12 Î5 ” .„ 2.— 18 26 : 3 PL h 10.50 12 16 n .2.— 19 30 : 40 16.— 8 12 16 1 /, ” ." 2.— 20 31 : 37 15.30 9 12 20 ” .„ 2.50 21 37 : 42 ” 22.— 10 13 18 ” ." 2.40 22 40 : 50 27.50 11 13 21 ” 23 50 : 60 40.— 12 16 21 fl •••••* ." 4.— Extramasse werden auf Bestellung angefertigt. Von 21 : 26 Cm. an sind die Platten per 6 Stück verpackt. -^(|| Blitz-Trockenplatten für kleine Apparate. Codex-Nummer 24 25 26 27 28 29 30 31 Grösse in Cm. 2V 2 :2V 2 - 3:3 4:4 5:5 4 1 / 2 : 6 5:5 6:8 6:9 per Dutzend fl. —.50 —.50 —.60 —.70 —.65 —.70 —’.65 —.75 Codex-Nummer 32 33 34 35 36 37 Grösse in Cm. 6V 2 : 9 6i/ 2 :10 8:8 8:9 8:10 9 3 /io : 8 8 /io per Dutzend fl. —.75 1 .— 1.— —.90 1.25 1.45 4 * Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 532 Lumière- Artikel. Gebrauchs-Anweisung für hochempfindliche Bromsilber-Gelatine-Trockenplatten von Antoine Lumière et ses Fils. Die Beleuchtung des Laboratoriums soll entweder durch rothes oder grünes Licht statttinden. Um jede Gefahr von Schleier zu umgehen, wenden wir vorzugsweise künstliches Licht an, da die Intensität des natürlichen Lichtes von einer Stunde zur anderen in bedeutender Proportion wechselt. Wir empfehlen daher zur Beleuchtung des Laboratoriums die Verwendung einer Laterne für Gas oder Kerzen, welche auf allen 4 Seiten mit je 4 Glasscheiben (2 gelbe und 2 grüne Scheiben) versehen ist, und wobei auf einer Seite eine bewegliche Thüre sich befindet, welche erlaubt, 2 Scheiben zu entfernen, so dass man gegen das Licht einer grünen und einer gelben Scheibe in der Durchsicht das Bild prüfen kann, um im geeigneten Momente die Entwicklung zu beenden.. Niemals vernachlässigen, vor dem Einlegen in die Cassette die Platte mit einem sehr sauberen Abstaubpinsel abzustauben, um den Staub zu entfernen. Entwicklung. Die Mehrzahl der Rufer, die zur Zeit in Anwendung sind, con- veniren auch zur Entwicklung unserer Platten. Wir glauben indessen gut, die zwei folgenden anzuzeigen, in Ansehung der Sicherheit, mit der sie zu operiren erlauben, wenn man die Vorsicht hat, sie bei einer Temperatur von 16—18° anzuwenden. B Oxalat-Entwickler. Man bereite folgende Lösungen : . f Destillirtes Wasser ... .3000 Gramm i Oxalsaures Kali neutr. 900 „ J Destillirtes Wasser.1000 „ Eisenvitriol. 30U „ i Weinsteinsäure. I „ Zur Entwicklung einer Platte 13:18 Cm. nehme man A 45 Ccm., B 15 Ccm. Zur Entwicklung von Momentaufnahmen füge man der Lösung A 6°/ 0 einer Lösung von unterschwefligsaurem Natron 1 : 1000 bei. Pyrogallus-Entwickler. Man bereite folgende Lösungen: { Wasser.150 Ccm. Pyrogallussäure. 20 Gramm Schwefligsaures Natron .. 60 „ f Wasser.150 Ccm. B . | Kohlensaures Natron kryst. 75 Gramm 1 Scliwefiigsaures Natron 60 „ Zur Entwicklung einer Platte 13:18 Cm. nehme man Wasser 60 Ccm., A 3 Ccm., B 3 Ccm. Bei Mangel an Exposition erhöhe man die Quantität von B tropfenweise während der Entwicklung. Sobald das Bild im Rufer die gewünschte Intensität erlangt hat, beendet man die Entwicklung, legt die Platte in’s Wasser, wäscht sorgfältig und fixirt in folgenderLösung : w : inofi f während der heissen Jahreszeiten beizu- asser ... .... J f^~ en 40 Gramm Alaun und Auflösen Unterschwenigsaures Natron. löO | , & . - I durch Erwarmung und I lltnren. Sodann wird die Platte neuerdings gewaschen und auf 5 oder 10 Minuten gelegt in : Wasser 1000, Alaun 60. Nach dieser Operation muss die Platte sorgfälltig gewaschen werden, um jede Spur von Natron zu entfernen. Eine Waschung von 2 Stunden in einem mehrere Male erneuerten Wasser wird im Allgemeinen genügen. Wir ziehen jedoch vor, diese Waschung während 10—12 Stunden zu verlängern, um dem Cliché eine unbegrenzte Haltbarkeit zu sichern. Wenn das Cliché nicht genügend entwickelt war und es dem Bilde an Kraft mangelt, so kann man in folgendem Bade verstärken : Wasser. 1000 Doppelt Chlor-Quecksilber. 6 Das verstärkte Cliché hat nun eine weissliehe Farbe angenommen welche man färbt, indem man die Platte, nachdem man sie gewaschen, in folgendes Bad legt: Wasser.1000 Ammoniak. 40 Man wasche neuerdings die Platte das Cliché zu intensiv auf folgende Weise ist, ab- A. Wenn kann man schwächen : f Wasser.500 Ccm. 5 Gramm 500 Ccm. I Unterschwefligsaur.Natron 50 Gramm mische diese zwei Lösungen in dem Momente, wo man sich ihrer bedienen will: die trockene Platte wird auf einmal in die Mischung gelegt,, deren Wirkung sehr regelmässig ist. [ Rothes Blutlaugensalz g f Wasser , UQ d wenn das Bild retouchirt werden soll, lege man sie in eine frische 3%ige Boraxlösung, sodann wird getrocknet. n N , ( \ r £- ® m Pf ß hlen ganz besonders das Ilinzufiigen von unterschwefligsaurem Natron zum Oxalat-Entwickler (was unsere Platten vollkommen vertragen, wenn man die oben vor- gesehriebenen Proportionen einhalt), trotz des Vorurtheiles, welchem diese Methode fast allgemein begegnet, welche aber den Vortlieil hat, eine Reduction der Expositionszeit zu gestatten, die und^^odeEnm^g^des'llilde ^ 011 Un e w ah re n. Er kann zum Entwickeln von Moment-Aufnahmen ohne Verdünnung gebraucht, oder verdünnt werden, wenn es sich um Zeit-Aufnahmen handelt. Lumière-Entwickler in trockener Form. Dosis für 1 Liter Flüssigkeit.fl. 1.50 Mk. 2.40 franco per Post.„ 1.70 „ 2.80 Wir fabriciren speciell Paramidophenol-Chlorhydrat und Paramidophenol frei von basischer Substanz zu folgenden Preisen : Paramidophenol frei basisch 1 Kilo.fl. 42.50. Mk. 68.— 100 Gramm.„ 5.— „ 8.— 10 „ .,. —.75 „ 1.20 5.—-.per Kilo fl. 45.— Paramidophenol-Chlorhydrat i 1 Kilo.fl. 30.— Mk. 48.— 100 Gramm.„ 4.— „ 6.40 ; 10 „ „ —.50 „ —.80 Aetz-Lithion per Decka 60 kr., per Hecto fl. Développateur au Paramidophénol. Les développateurs à Fhydroquinome et à l’iconogène, très employés jusqu’ici, présentent des inconvénients nombreux dont les principaux sont : 1° Coloration jaune de la couche de gélatine ; 2° Impossibilité de pouvoir développer successivement dans le même bain un certain nombre de plaques sans constater entre les clichés obtenus des différences énormes; 3° Influence très marquée de la température sur la durée du développement. Frappés de ces inconvénients, nous nous sommes livrés à de longues recherches sur les développateurs appartenant à la série aromatique et nous avons été amenés à expérimenter, au point de vue pratique, le paramidophénol que ses propriétés placent au premier rang des développateurs. Cette substance fournit, en effet, des révélateurs ne produisant jamais de coloration de la couche. En outre, son oxydation donnant naissance à des produits insolubles, le bain peut être utilisé jusqu’à épuisement ; c’est ainsi qu’il est facile de développer suces- sivement 50 clichés 13:18 dans 200 c. c. de révélateur. La formule à laquelle nous nous sommes arrêtés est la' suivante : Solution de sulfite de soude à 20%. 1 litre Paramidophénol (base libre)...10 grammes Lithine caustique. 4 „ Ce développateur doit être conservé dans des flacons pleins et biens bouchés. Il peut être employé sans addition d’eau pour le développement des instantanées ou dilué s’il s’agit de clichés posés. Déyeloppateur : Dose pour 1 litre 3 fr. Nous préparons spécialement le chlorhydrate de paramidophénol et la base libre aux prix suivants : ' Chlorhydrate de Paramidophénol 1 kil.60. — 100 gr. 8.— 10 „ . 1 .— fr. Paramidophénol base libre 1 kil.85.— 100 gr.10.— 10 * . 1.50 fr. 536 Lumière- Artikel . Lumière’s Transparent-Films in Blättern für jede gewöhnliche Cassette, mit hochempfindlicher Emulsion überzogen präparirt von A. Lumière et ses Fils- Grand Prix, höchste Auszeichnung, Weltausstellung Paris 1889. Für Negativ-Aufnahmen (mit der Scheere zerschneidbar), vorzüglich als Ersatz von Glas zur Anfertigung von Clichés für alle photographischen Zwecke. Erfunden, um das Glas auf Reisen zu ersetzen. Deshalb kein Bruch zu fürchten, vermindertes Gewicht, vorzügliche Negative, Oekonomie und Einfachheit, von beiden Seiten copirfähig. Preise: Codexnummer : 1 2 3 4 5 6 7 8 Grösse in Centimeter : 9x12 9x18 11X15 12x16 12Xl6Va 13x18 15x21 18X21 per Dutzend ; 11. 2.— 2.9U 2.85 3.45 3.50 3.50 5.— 6.25 Codexnummer: 9 10 11 12 13 14 Grösse in Centimeter: 21x27 24x30 27x33 30x40 40X^0 50X60 per Dutzend: fl. 8.75 11.— 13.15 18.50 32.50 50.— Gebrauchsanweisung'. Diese Balagny - Transparent-Films werden genau so wie gewöhnliche Trockenplatten behandelt in allen Operationen des Entwickelns. Die Empfindlichkeit ist bedeutend und übertrifft Alles, was bis heute in Bromsilber-Gelatine-Trockenplatten gemacht wurde. Bei den Transparent-Films erkennt man die Rückseite an folgendem Merkmale: Die Rückseite ist emaillirt, während die präparirte Seite matt ist. Die beste Art, die Transparent-Films zu laden, besteht in der Anwendung einer einfachen Cassette mit Rollschieber, welche nach unseren Angaben eigens zu diesem Zwecke fabricirt wird. Diese Cassette lässt sich an allen Cameras, ob neu oder alt, anbringen. Sie arbeitet in voller Sonne ohne Schleier. Die Cassette Öffnet sieh ganz in der Camera. Um die Cassetten hersteilen zu können, muss die Camera beigegeben werden. Weniger als sechs Cassetten werden nicht gern acht. Diejenigen Personen, welche sich diese Auslage nicht machen wollen, können mit Cliar- nièren versehene Metallrähmchen benützen, welche wir zu folgenden Preisen abgehen: Crossen, in Centimeter : 9: 12 13 : 18 15 : 21 18 : 24 21 :27 24 : 30 Preis per Stück: fl. —.«0 1.10 1.30 1.70 2.— 2.25 Das Rähmchen stützt sicli an den Rändern der Platte und hält sie zufriedenstellend. Die Charnièren dienen dazu, um dem Rähmchen einen Carton anzufügen, auf welchen sich die Films anlcgen. Das Ganze legt man sodann in eine Cassette ein, als ob es eine Glasplatte wäre. 1. Entwicklung. Das Entwickeln wird ganz so bewerkstelligt, wie hei Glastrockenplatten. Indessen empfehlen wir der grösseren Bequemlichkeit halber die Anwendung von Glas- tassen. Man bedeckt den Boden der Tasse mit Wasser und giesst ganz weg. Das wenige Wasser, welches nun bleibt, genügt, um die Films adliäriren zu machen. Man giesst nun auf die Films den Entwickler, den man im Voraus bereitet hatte-, die Tasse vertical aufhebend kann man das Kommen des Bildes mit grosser Leichtigkeit prüfen. Man kann mit Eisen oder Pyro oder Hydrochinon entwickeln. 2. Fixiren. Nachdem die Films beim Hera'usnehmen ans dem Entwickler, genügend gewaschen wurden, fi.xirt man sie in einem Bade von unterschwefligsaurem Natron von 15 bis 20% und wäscht sic schnell. 3. Alauniren. Die Platte wird sodann auf 5 Minuten in ein 6% Alaunbad gelegt. 4. Waschen. Nachher wäscht man in 5 bis 6 Wässern und belässt in jedem das Cliche 5 his 10 Minuten. 5. Trocknen. Ist die Waschung beendet, legt man das Cliché rasch in ein Heft reinen Saugpapi'eres und legt es auf eine Stunde in folgendes Bad: Wasser. 250 Ccm. Alkohol. 250 „ Glycerin.35 „ Die Platte wird alsdann aus dem Bade herausgenommen, abtropfen gelassen, auf ein Glas gelegt, mit einem Kautschukblattc oder Wachsleinwand bedeckt, auf welche man mittelst Anreihers (Kautschukwalze) einen massigen Druck ausübt. Auf diese Weise wird der Ueherschuss von Flüssigkeit entfernt, den die Platte enthielt. Diese Operation kann wiederholt werden, wenn man es für nöthig erachten sollte. Das Film wird nun um zu trocknen in ein Heft dicken Saugpapieres gelegt, leicht gepresst zwischen zwei ebenen Flächen. Gut ist, das Film im Saugpapier zu wechseln und auch das Saugpapier zu wechseln. Man erreicht so ein rasches Trocknen. Man kann eine Serie von Heften von dickem Saugpapier haben und das Film von einem in’s andere legen. Hat man mehrere Films zu trocknen, so legt man sie alle eines auf das andere auf eine Spiogelplatte und man entwässert sie auf einmal. Nachher legt man sie eines neben das andere in Sangpapier und hat Sorge von Zeit zu Zeit deren Plätze zu wechseln. Sobald die Clichés fertig sind, bewahrt man sie in einem Kästchen mit Federn oder in einem Buche auf, geschützt vor grosser Hitze, welche sie rollend machen möchte. Ein anderes bequemes Mittel, um das Trocknen der Films zu bewirken, ist folgendes: Man beendet das Waschen mit einem Wasser, dem inan 5% Glycerin beifügt (50 Gramm auf 1 Liter). Dieses Bad erneuert man für jede 15 bis 20 Platten. Man legt alle Clichés in das letztere Bad, welches bestimmt ist, Biegsamkeit zu verleihen. Man belässt sie darin wenigstens zwei Stunden, selbst einen ganzen Tag oder ganze Nacht, wenn man will. ,, . ___ —nt/iooi nut nacu. uuçn T SO UH.SS DClU-tt UilCilÖS ÎÏ11X gegen Rücken aufeinander liegen. Mittelst Kautschuk-Leinwand und Anreibers entfernt man das überflüssige Wasser, sodann nimmt man beide zusammen und befestigt sie an einer Holzleiste oder Täfelchen für diesen Zweck mit zwei Stecknadeln. Man kann sie aueh an eine Schnur hängen mittels amerikanischer Klammern. Man nimmt nun zwei andere Films und verfährt in derselben Weise und so fort. Sobald trocken geworden, entfernt man die Spenadeln und legt sie zwischen Saugpapier, wo sie ihre definitive Ebenheit annehmen. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Lu mière- Artikel. 537 Neuestes ! Weitestes ! Lumière’s Citrate-Papier ein lichtempfindliches Papier, mit citronensaurem Silberoxyd präparirt, direct copirend dargestellt von Antoine Lumière & ses Fils. Preise, rosa oder violett. Grösse in Cm. ÎXH 9x12 12X16 13X18 15x21 18x24 Per Packet, 12 Blatt, fl, —.23 —.30 —.45 —.55 —.70 —.90 Per Packet, 24 Blatt, fl. —.38 —.50 —.80 1.— 1.40 1.75 Grösse in Cm. 21 : 27 24 : 30 30 : 40 40 : 50 50 : 60 Per Packet, 12 Blatt, fl. OÖ TTöÖ OÖ OÖ 5.75 Per Packet, 24 Blatt, fl. 2.25 2.75 4.50 7.50 11.— Per Riess, 500 Bzgen, 50:60 Cm., fl. 200.—. Lumière’s Tonfixirbad für Citrat-Papier: per Flacon 100 Gramm für 200 Gramm Normalbad. fl. —.86 250 „ 500 „ „ ,. 1.40 , „ 500 „ 1000 „ „ „ 2.45 „ n 1000 , 2000 „ „ „ 4.20 Gebrauchsanweisung. Das Copiren der Bilder wird so wie beim Albuminpapier bewerkstelligt. Sobald die Bilder genügend copirt sind, werden sie durch einige Minuten einer Waschung unterworfen, und zwar in einem so viel als möglich kalten Wasser, sodann in folgendes Bad gebracht : Combinirtes Ton-Fixir-Bad. Lösung A. Warmes Wasser . . . 500 Cubik-Cm. Fixirnatron.20ü Gr. Rhodanammonium , . 25 „ Alaun. 30 „ 10°/ n Lösung von essigsaurem Bleioxyd . . 40 Cubik-Cm. Nach dem Kaltwerden filtriren. Lösung B. Destillirtes Wasser . . 100 Cubik-Cm. Chlorgold. 1 Gr. Man bereitet das Ton-Fixir-Bad wie folgt : Wasser.100 Cubik-Cm. Lösung A .100 „ Concentrates Bad : Lösung A 100 Cubik-Cm. — Lösung B 7 Cubik-Cm. Je nach dem Ton, den man zu erhalten wünscht, variirt die Dauer des Tonens von 10 bis 20 Minuten. Infolge Tonens einer gewissen Anzahl Bilder wird die Energie des Bades geschwächt ; sobald man bemerkt, dass die lichten Halbtöne des Bildes eine grau-grünliche Färbung anzunehmen beginnen, wird dasselbe verstärkt durch Zufügung einer ntsprechenden Quantität concentrirten Bades, e Die Bilder sollen durch 6 bis 12 Stunden in einem oft gewechselten Wasser gewaschen werden. Yor dem Herausnehmen aus dem Wasser ist es gut, ihre Oberfläche mit einer feuchten Gemshaut leicht abzureiben. Sie werden alsdann zum Trocknen aufgehängt, sodann auf die gewünschte Grösse beschnitten. Die Positive werden nachher neuerdings auf eine halbe Stunde in’s Wasser gebracht, sodann aufeinander gelegt ab getrocknet und mittelst Stärkekleisters aufcachirt. Während der letzten Operation werden sie wie Albuminbilder behandelt. Man kann sie kalt oder heiss satiniren, so wie Bilder auf Albuminpapicr. Immerhin beim Heiss-Satiniren müssen die Bilder vollkommen trocken sein. Es ist auch sehr leicht, Bilder mit einer glänzenden Oberfläche zu erhalten, wenn man die Bilder auf ein Spiegelglas bringt, welches zuvor mit einer Wac.hs- benzinlösung abgerieben wurde. Durch L'ebertragen auf ein gewachstes mattes Glas mit der üblichen Vorsicht für diese Uebertragungen erhält man matte Bil der von schönem Effecte. Das Papier muss vor Licht und Feuchtigkeit geschützt aufbewahrt werden. Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 538 Trockenplatten. Bromsilber - Gelatine -Trockenplatten von GUSTAVE IVYS & C° Neuestes! Neuestes! Diese Fabrik, unablässig: bemüht — trotz eines sich täglich steigernden Absatzes — das Trockenplattenverfahren zu verbessern, verzeichnet abermals einen grossartigen Erfolg in der Fabrication, welcher alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt und eine Ermässigung der Preise eintreten lassen kann. Die nach dem neuesten Verfahren hergestellten Platten kommen mit grüner Etiquette in den Handel und vereinigen folgende Vorzüge : Erhöhte Farben - Empfindlickeit — absolutes Anhaften der Schichte an der Glasplatte — rasche Entwicklung — Sauberkeit — arbeiten ausgezeichnet zart in den Lichtern — kräftig in den Schatten — copiren rasch und kräftig — sind leicht zu retouchiren — haben eine den nassen Platten ähnliche Deckung und Färbung — entwickeln sich harmonisch bei zunehmender Kraft und hat man es daher ganz in seiner Macht, ein mehr weiches oder kräftiges Resultat oder auch beide Eigenschaften in schönster Harmonie zu erzielen. Einziges G-eneraldepot nnd Alleinverkauf für Oesterreich-Ungarn, Deutschland, Russland, Rumänien, alle Balkan-Länder nnd das türkische Kaiserthum. Vorräthige Grössen. Preise per 12 Stück franco und verzollt Wien. Codex- Codex- Nummer Nummer 1 9:12 Cm. .fl. 1.35 13 21 : 27 Cm. .fl. 6.30 2 9:13 „ . 1.40 14 23 : 28 . . 8.— 3 12:15 „ . ” 1.80 15 24 : 30 8.10 4 12:16 1 . h 1.80 16 26 : 31 1 /* 9.— 5 12 : I6i/a „ . i7 1.80 17 27 : 33 , ... 10.— 6 12:20 „ . 2.40 18 27 : 35 10.80 7 13:17 „ . 2.25 19 30 : 40 15.— 8 13:18 „ . 2.25 20 31 : 37 15.— 9 16:21 , . 3.60 21 37 : 42 18 50 10 18:23 „ . 4.50 22 40: 50 22.50 11 18:24 „ . 4.50 23 50 : 60 34.— 12 21 :26 ., . 6.30 Extramasse werden auf Bestellung angefertigt. Von 21 : 26 Cm. sind die Platten per 6 Stück verpackt « 50 = 60 « » » „ . 3 „ Gebrauchsanweisung für Bromsilkr- Gelatine -Troctenplatten toi Gnstave Nys & Co. Emulsitm^nSnarivt- W c ^riciren, sind in unserem Etablissement mit unserer Special- Empfindlicfkeit von 22» Wamïrke 1 ^ ^ besonders dnrch ihrc Sauberkeit und regelmässige eine bedeufend^Tuenn-^l^^«. haben zumeist die Tendenz zum Schleiern, was für die Consumenten eine bedeutende Inconvenienz bedeutet; auch sind solche Platten nicht so i .. • n 12:16' , 13:18 Plattengrosse in Cm. g . |2 ^ 12*16' 16 : 21 13:18 18 : 24 21 : 26 21 : 16:21 18:24 21: 27 26:31 26 21 : 27 28 : 34 26:31 Preis fl. 6.— 6.20 7.10 7.50 8.60 8.60 9.50 10.50 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien* 552 Hilfsapparate zum E mulsions verfahren. Patent-Plattenkasten zum Handgebrauch in der Dunkelkammer. Diese Plattenkasten aus Zinkblech sind nur aussen dunkelgrün lackirt, mit im Charnière sich bewegenden Doppeldeckeln vollkommen lichtdicht verschliessbar und ist bei denselben das patentirte Rippensystem als Seitenwände ebenfalls angebracht, wodurch sie sowohl der Breite als auch der Länge nach für zwei Plattengrössen zu verwenden sind. Diese Kasten sind zum täglichen Gebrauche in der Dunkelkammer sehr bequem, haben vor solchen Kasten aus Holz etc. den Fig. 725. Nr. 2. Vortheil, dass sie keine Feuchtigkeit aus der Luft anzieh en, sich die Innentemperatur mit der äusseren schnell ausgleicht, und daher die Platten weder im Kasten, noch nach deren Herausnahme anlaufen. Für 12 Platten (der Länge nach). Plattengrösse in Cm. 9 : 12 10 : 13 12: 15 12:167 2 13 : 18 15:18 13:21 per Stück fl. 4.20 4.50 4.75 5.— 5.25 5.60 5.80 Plattengrösse in Cm. 18:24 21 : 26 24:30 26:31 28 : 34 per Stück fl. 6.10 6.50 6.75 7.10 7.50 Für 24 Platten (der Länge nach). Plattengrösse in Cm. 9:12 10:13 12:15 12:167 2 13 : 18 15 : 18 13 : 21 per Stück fl. 4.90 5.30 5.65 6.— 6.25 6.70 7.— Plattengrösse in Cm. 18 : 24 21:26 24 : 30 26 : 31 28:34 per Stück fl. 7.50 7.90 8.10 8.50 8.90 Fig. 726. Nr. 3. Patent-Plattenkasten für die Reise, Nr. 3. Derselbe ist vom Nr. 3 dadurch zu unterscheiden, dass das Rippensystem etwas kleiner ist und der Kasten weniger Raum einnimmt. Für 12 Platten (der Länge nach). Plattengrösse in Cm. 9:12 12:16 1 /, per Stück fl. 3.80 4Üü Fig. 727. Nr. 4. Zerlegbares Plattengestell für die Reise, Nr. 4 ist wie Nr. i, nur mit dem Unterschiede, dass das Rippen- system schmäler ist und dadurch weniger Raum einnimmt. Für 12 Platten . Plattengrösse in Cm. 9:12 12:16b, per Stück fl. 2.— 2.20 Tauchkasten Nr. 5. Complet, mit stabilem Plattengestell zum Auswässern, für sämmtliche Plattengrössen von 9:12 bis 18:24. Derselbe kann in jeder beliebigen Gi'össe angefertigt werden. 1 Tauchkasten, complet, für 18 Platten : Plattengrösse in Cm. 18:24 13:18 per Stückln 8.50 5.70 Hilfsapparate zum Emulsions verfahren. 553 Patent-Platten-Auswässerungsgestelle. Diese besonders auf der Reise sehr zweckmässigen Apparate bestehen der Hauptsache nach aus stärkerem Draht und werden sowohl stabil als auch zerlegbar angefertigt. Man kann mit denselben die verschiedensten Plattengrössen — ohne jede weitere Vorrichtung — gleichzeitig auswässern, indem ein solches Gestell einfach sammt den Platten in ein grösseres Wassergefäss (Holzbottich etc.) getaucht wird. Nach dem Wässern der Fig. 729. Nr. 6. Stabil. Fig. 730, Nr. 7. Zerlegbar. mir Platten kann dasselbe zugleich als Trockengestell benützt werden. Flach zusammengelegt nimmt ein solches Gestell sehr wenig Raum ein und kann daher sehr leicht verpackt werden. Nr. 6. nicht zerlegbar, für 18 Platten.fl. 3.50 „ 7. zerlegbar, für 18 Platten.„ 4.50 „ 7 1 2 r - 12 kleine Platten.„ 2.— Fig. 731. Nr. 8. Platten-Auswässerungsapparat. A. Ohne verstellbare Abtlieilnngswände. Für 12 Platten 12 : löb'.j Cm.fl. 3.— „12 „ 18:24 „ .. 4.50 B. Mit verstellbaren Abtheilungswänden. Grösste Platte 18:24 Cm., verstellbar für kleine und grosse Platten.fl. 6.50 Dimension 9:12 Cm.. 2.70 732. Nr. 9. Amerikanische Dunkelkammer-Laterne Nr. 9. Diese sogenannte amerikanische Laterne, von Herrn Professor Dr. Eder empfohlen zur Beurtheilung der Dichte der Platten, ist an der vorgeneigten vorderen Seite mit einem rothen und gelben Glase versehen ; die beiden Seitenwände sind auch je eine Seite mit zwei Gläsern eingerichtet, und zwar auf einer Seite matt- weiss und gelb und auf der anderen mit gelbem und rothem Glase. Oben auf der Lampe befindet sich ein lichtdichter Verschlussdeckel, wo nach Oeffnen desselben noch zwei Gläser sich befinden. Eines derselben ist gelb und das zweite mattwe'ss, dieselben können auf Gas- oder Petroleumlicht eingerichtet werden, auch sind selbe von aussen regulirbar. Per Stück fl. 16.—. Amerikanische Dunkelkammer-Laterne Nr. 10. Dieselbe unterscheidet sich dadurch von Nr. 9, dass selbe kleiner, nur von drei Seiten mit Gläsern versehen und selbe nur für Petroleumlicht eingerichtet ist ; von aussen regulirbar. Mit einfachem Glas „ doppeltem „ Fig. 733. Nr. 10. fl. 8.— „ 9.- 554 Hilfsapparate zum Emulsionsyerfahre«. Fig. 734. Nr. 11. Amerikanische „Reise“-Dunkelkammer-Laterne Nr. 1 1. Dieselbe ist klein, nur von zwei Seiten mit Gläsern verseilen, und zwar mit einem rothen an der vorgeneigten Seite und unter dem .Verschlussdeckel mit einem gelben und unter diesem einem mattweissen Glase ; selbe ist für Petroleum und Kerzenlicht eingerichtet ; ist nicht von aussen regulirbar. Per Stück fl. 5.80. Fig. 735. Nr. 12. Dreieckige Form Nr. 12 mit zwei Gläsern (roth und gelb), sehr zweckmässig zur Entwicklung orthochromatischer Platten, für Oel-, Petroleum- oder Kerzenlicht. Einfache Gläser.fl. 4.70 Doppelte Gläser.„ 5.20 Fig. 736. Nr. 13. Angerer-Lampe Nr. 13 viereckig, vorne breiter, nur eine Seite verglast, für Oel-, Petroleum- oder Kerzenlicht. Mit einfachem Glas...fl. 4.70 Mit zwei Gläsern (eines matt) .„ 4.50 737. Nr. 14. Fig. 738. Nr. 15. 19. Nr. 16. Heise-JT j amp<5 Nr. 14 (Fig. 737.) Dosenform, mit zwei runden Gläsern (roth und gelb), in einem Carton zusammengelegt, nimmt dieselbe nur einen Raum von 16:13: 8 Cm. ein. Ligroine- oder Benzinfüllung, gefahrlos, unverschüttbar, Schwammsystem, vierstündige Brenndauer und von aussen regulirbar mit Schutzdeckel beim gelben Glase.per Stück fl. 6.—. Taschen-Lampe Nr. 15. (Fig. 738.) Dosenform wie Nr. 14, nur kleiner, zum Plattenwechseln bestimmt und von aussen regulirbar.per Stück fl. 4._. Tascheil-TarnPC Nr. 16. (Fig. 739.) Dosenform une Nr. 15, nur für Kerzenlicht eingerichtet und nur von einer Seite mit rotliem Glase versehen, zer- le S bar .per Stück fl. 3.50 Fig. 740. Nr. 17. 'nn^^llimuuu 1 ! Reise-Laterne Nr. 17 viereckig, an drei Seiten mit rothen Gläsern versehen und für Kerze und Oel eingerichtet. Für Kerze.fl. 2.50 Für Oel und Kerze ... „ 2.80 Fig. 741. Nr. 18. Taschen-Laterne Nr. 18 viereckig. Ohne Schutzdeckel. ... fl. 2.20 Mit Schutzdeckel.„ 2.60 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Hilfsapparate zum Emuisionsv er fahren. Schirm-Lampe Xr. 19 mit weisser Opalkugel und einem weissen und rubin- rothen Cylinder. Per Stück fl. 6.20. 42. Xr. î9. Schirm-Lampe Xr. 20 ohne Kugel und mitweissem und rubinrothem Cylinder. Per Stück fl. 5.50. 43. Xr. 20. Fig. 744. Xr. 21. Fig. 745. Xr. 22. Fig. 746. Xr. 23. Petroleum-Lampe Nr. 21. (Fig. 744.) Kundbrenner mit eingekröpftein Kubin cylinder und Messingfuss.per Stück fl. 3.— Pizzighelli-Lampe Nr. 22. (Fig. 745.) Gewöhnliche, für Kerze fl. 3.—, für Ligroine, Kerzenform, fl. 4.20. — Xeuverbesserte Lampe mit grösserer Luft- züströmung und verbessertem Rauchfang, für Kerze fl. 4.—, für Ligroine, Kerzenform .per Stück fl. 5.20 Gas-Lampe Nr. 23. (Fig. 746.) Mit gleichweitem Rubincylinder und regulir- barem Rundbrenner.per Stück fl. 6.80 Neueste verbesserte Aufbewahrungscassette für versilberte Papiere Nr. 24 ist dafür zu empfehlen, da sich die Papiere durch Zutritt von Luft braun färben und unbrauchbar werden. Dieselbe ist mit einem Rahmen versehen, welcher mit Flanelltuch überzogen und zum Herausziehen eingerichtet und nur das Tuch ist mit Chlorcalcium desinficirt, welches die Feuchtigkeit der Luft an sich Fig. 747. Xr. 24. zieht und dadurch das Papier tadellos erhält, sowie auch die Cassette vollkommen lichtdicht ist. Grösse in Cm. 12 : 16V 2 18:24 26:32 per Stück fl. 5.80 8.80 10.— Dieselben können in jeder beliebigen Grösse angefertigt werden, Preise nach liebereinkommen. Blechtassen, Fig. 748. Xr. 25. Grösse in Cm. 10:13 schwarz und dauerhaft, im Ofen lackirt. 13:18 16:21 18:24 21:26 26:31 31 : 37 per Stück fl. —.56 —.65 Grösse in Cm. 37 : 47 1 [% 40 : 50 -.85 1.10 1.30 1.90 2.50 45:50 50:60 60:80 80:100 per Stück fl. 3.20 3.80 4.20 5.10 10.20 Auf Verlangen können diese Tassen (und zwar ohne Preiserhöhung) innen weiss lackirt werden. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 556 Hilfsapparate zum Emulsions ver fahren. Waschtisch-Ausfütterungen für die Dunkelkammer mit Zink oder Bleiblech, sowie alle in das Fach einschlagenden Bestellungen nach besonderen Massen, werden nach vereinbarten, billigst berechneten Preisen prompt und schnellstens ausgeführt. Elektrische photographische Lampe mit Orange- oder Rubinglas.per Stück fl. 6.60 Grosse Dunkelkammer-Laterne. '49. Nr. 26. Zur Beurtlieilung der Dichte der Platten, ist dieselbe an der vorgeneigten vorderen Seite mit drei Glasscheiben, matt- weiss, gelb und roth versehen, jede derselben ist in Blechrahmen -—• lichtdicht — zum Herausschieben eingerichtet, um nach Erforderniss durch das Herausziehen der Scheiben das nöthige Licht zu erhalten. Die beiden Seitenwände sind auf je einer Seite mit zwei Gläsern versehen, und zwar auf einer Seite mattweiss und gelb und auf der andern mit gelb und rothem Glase, welche ebenfalls zum Herausziehen eingerichtet sind. Diese Laterne kann auch für Petroleum oder Gaslicht eingerichtet werden und ist selbe von aussen regulirbar und v ollkomm en li ch tdicht. Per Stück fl. 28.—. Nr. 27. Nr. 28. Amerikanischer Copirrahmen. Derselbe ist ganz aus Metall, mit federharter Messingspange zum Ziehen eingerichtet, u’ie (Fig. 750) zeigt, bestens für die Reise geeignet. Grösse: 9: 12 Cm.per Stück fl. —.90 » 12 = 16V2 » . „ „ „ 1.30 » «:18 „ . „ 1.55 » 16 = 21 „ . „ 1.75 „ IS: 24 „ . 2.— Plattenkörbe, niclit lackirt, aus Zinkblech für 12 Platten. Plattengrösse: 9:12 Cm.per Stück fl. 1.30 » 12:1614 „ „ „ „ 1.50 ” 13:18 „ „ „ „ L80 » 16 = 21 » . „ „ „ 2.10 Wasser-Reservoirs. Dieselben sind aus starkem Zinkblech, innen und aussen daueihatt lackirt, mit zwei Messing-Auslaufhähnen, wie Fig. 30 zeigt, versehen. & ö ö Inhalt 23 Liter, mit 2 Hähnen. per Stück fl. 7.— ” 23 " » 1 Halm. „ „ „ 6.50 12 Nr. 29. 5.40 4.50 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Hilfsapparate zum Emulsions verfahren 557 Fig. 753. Nr. 30. Messing-Brause. Dieselbe ist danach eingerichtet, dass der geringste Wasserdruck genügt, um das erforderliche Bespritzen der Platten zu erzielen. Per Stück fl. 1.20. Waschtische für Dunkelkammer. Fig. 754. Nr. 31. Aufgestellt. Fig. 755. Nr. 31a. Zerlegt. Dieser zerlegbare Waschtisch aus starkem Zinkblech, schwarz lackirt, eignet sich vortrefflich für die Reise, indem derselbe, wie Fig. 754 und Fig. 755 zeigen, doppelt zerlegbare Füsse hat, welche bei Nichtverwendung desselben auseinandergenommen und in den oberen Theil bequem hineingelegt werden können, so dass derselbe nur wenig Raum einnimmt. Grösse : 39 : 50 Cm., per Stück fl. 9.50. Waschtisch Fig. 756. Nr. 32. Liegend. Fig. 757. Nr. 32a. Umgeklappt. Derselbe ist aus starkem Zinkblech und dauerhaft lackirt, ist überall vor- theilhaft geeignet für eine Dunkelkammer, auch wo der Arbeitsraum beschränkt ist, indem derselbe mit zwei Eisenstützen mit Charnièren versehen ist. Sind sie geöffnet, so ruht dieser Tisch auf diesen zwei Stützen; wird der Tisch in die Höhe, z. B. an die Wand geklappt und die Stützen zusammengelegt, so halten sie den Tisch fest an die Wand und nimmt derselbe daher keinen Raum ein. Grösse: 39:50 Cm., per Stück fl. 9.50. Dunkelkammer-Waschtische Fig. 758. Nr. 33. HÜS Die obige Glasscheibe, welche geöffnet ist, kann nach Belieben zum Aufmachen oder zum Schieben eingerichtet werden. Diese obige Glasscheibe besteht aus einer vorderen rothen und einer rückwärtigen gelben Glasscheibe, von welcher jede mit Blechrahmen versehen ist und an dem Fensterrahmen, wie (Fig. 758) zeigt, angebracht wird. Preis einer derartigen completen Glasscheibe, 37 : 42 Cm., fl. 6.20. Grössere Scheiben nach Ueberein- kommen zum billigsten Preise. Fig. 759. Nr. 34. jffljyrfiiMil Waschtische aus Holz, mit starkem Zinkblech ausgefüttert und dauerhaft schwarz lackirt. Waschtischgrösse mit Rand gerechnet, 56 Cm. lang, 61 Cm. breit, Preis fl. 15.—. Andere erforderliche Grössen nach Uebereinkommen. Wassereimer aus starkem Zinkblech, nicht lackirt, mit 15 Liter Inhalt.fl. 3.— 9 „ „ .„ 2.40 Erforderliche Gummischläuche per Meter 75 kr. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien, 558 Hilfsapparate zum Emulsi ons ve rfa hre n. Gebrauchsanweisung des selbstthätigen Bilder-Waschapparates. aJglNl Bei Beginn des Waschens stecke man an don am Strahlrohre befindlichen vorstehenden Rohransatz A einen Kantschukschlanch, welcher mit dem Wasserhahne in Verbindung ist, und öffne denselben, damit der Apparat in Thätigkeit treten kann. Der an dem Apparate befindliche Heber H ist zu beachten. Hat sich das Wasser im Bildex'-Waschapparate zur entsprechenden Höhe gefüllt, so tritt der Heber in Wirksamkeit, wo sich dann der Apparat von selbst zu leeren und gleichzeitig von Neuem zu füllen beginnt, ohne weiteres Zuthun. In demselben Heber ist ein regulirbares Ventil angebracht, dasselbe hat den Zweck, die Bewässerung der Bilder nach Belieben rascher oder langsamer zu bewirken. Das Ventil steht mit dem Knopfe D oben am Heber in Schraubenverbindung, so dass, wenn derselbe ganz nach unten gerichtet ist, das Ventil geöffnet, wenn derselbe ganz in die Höhe geschraubt, das Ventil geschlossen ist. Hat der Apparat zu seiner Euuctionirung den Wasserzufluss von der Wasserleitung oder dem Wasserreservoir, so ist zu beachten, ob der Druck ein starker oder schwacher ist. Ist der Druck ein starker, so kann das Ventil ganz geöffnet werden, indem also der Schraubenknopf nach unten geschraubt wird; ist der Druck ein schwacher, so muss das Ventil darnach regulirt werden, d. h. nach Erforderniss geschlossen, indem der Knopf D in die Höhe geschraubt wird, und ist immer darauf zu achten, dass sich der Heber langsam füllt und rasch abzieht, was sich durch ein- oder zweimaligen Versuch von selbst ergibt. Das Strahlrohr ist zum Herausnehmen eingerichtet, mittelst einer Holländerschraube B, welche sich an den Aussenröhren befindet, die dazu dienen, das Wasser beständig in die rotirende Bewegung zu versetzen und zu erhalten. Die im Strahlrohre befindlichen kleinen Löcher dienen dazu, die Wand des Apparates zu benetzen, damit die Bilder nicht ankleben, zeitweise zu reinigen, und kann auch das darin befindliche Sieb F herausgenommen werden, wenn die Holländersehraube auseinandergeschraubt wird. Der unter dem Heber befindliche Hahn C muss stets geschlossen bleiben und wird nur dann geöffnet, wenn das Bodenwasser entfernt werden soll, welches sich unter dom Siebe mit der Zeit ansammelt. Will man das Wasser im Apparate zum Benetzen der Bilder erhalten, ohne dass der Apparat in Thätigkeit ist, so muss man den Wasserzufluss und -Ablauf, also den Heber schlicssen. Die am Apparat befindliche Uhr zeigt von Stunde zu Stunde eine dreimalige Bewässerung der Bilder an, so dass, wenn die Uhr säinmtliche Stunden abgelaufen, dieselbe eine 36malige Bewässerung anzeigt. liilder-W ascliapparat© neuester Construction, aus starkem Zinkblech, innen und aussen dauerhaft lackirt, mit oder ohne Uhr. Preis mit Uhr : Preis ohne Uhr: Cm. Cm. fl. 30 30 40 50 28 30 3Î 40 50 26 29.50 60 70 80 90 100 36 39 43 49 54 60 70 80 90 100 30.50 33 fl. 23 43 47 fcc fcc Hilfsapparate zum Emulsionsyerfaliren. Laboratorium-Einrichtungsgegenstände. Podworsky’s grosse Photographenlampe für Petroleum. Sehr gut ventilirt, Flamme von aussen regulirbar. Diese Lampe ist derart eonstruirt, dass man, ohne verschiedene Schieber öffnen oder Scheiben umwechsein zu müssen, die Lampe durch einen einfachen Handgriff so verstellen kann, dass sie je nach Erforderniss mattrothes, orangefarbiges, weisses oder spectralgrünes Licht (letzteres zum Arbeiten mit orthochromatischen Platten) ausstrahlt. Dieses neue System übertrifft alle anderen bisher existirenden und bewährt sich vorzüglich. Preis fl. 12.—. (Diese Lampe kann auch für Gaslicht eingerichtet werden.) Optimus-Patent-Lampe TîmT«7ï MHHrtyl Bi Fig. 761 offen. Fig. 762 geschlossen. . «. ist mit einem parabolischen Reflector versehen, welcher das Licht nach vorne und abwärts reflectirt. Von den beiden Thüren ist eine mit rubinrothem, die andere mit orangegelbem Glase versehen. Der Frontdeckel kann nach Belieben höher oder niederer estellt werden und verhindert, dass direct rothes Licht zu den Augen des Operateurs elangt, ausgenommen das von der Platte reflectirte. Nr. 1. Kleines Modell.fl. 6.40 „ 2. Grosses „ .„ 9.— „ 3. „ „ für Gas.. 10.— Fig. 763. Patent-Parabolid-Lampe für Oel oder Gas. Für verschieden gefärbte Gläser fl. 9.— und fl. 15.50. Fig. 764. Dunkelzimmerlampe „COMET“ für Kerzen eingerichtet mit Rubinglas.fl. —.90 detto für Petroleum und Kerzen eingerichtet mit Rubinglas . ..„ 1.40 Taschen-Laterne „Meteor“, Cylinderform, für Kerze, elegant vernickelt, mit Cylinder von Rubinglas und Messingkappe. Durch einen Verschluss ist die Laterne gegen Zerbrechen auf der Reise vollkommen geschützt ; das geschmolzene Stearin lässt sich aus dem abnehmbaren Boden mit Leichtigkeit entfernen. Preis fl. 1.40. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 560 Hilfsapparate zum Kmulsionsverfaliren Taschenlaterne Fig. - 66 . kann momentan aufgestellt oder zusammengelegt werden, sehr praktisch . fl- 4.25 Fis-, 766. Fig. 767. Unzerbrechliche Reiselaterne. Fig. 76 ?. Dreieckige Form, Boden und Deckel aus Blech mit Ventilation, mit englischem Cherrystoff umspannt, welcher leicht zu erneuern und für Kerzen eingerichtet ist. Diese Laterne ist das Compendiöseste, was man sich als Platten- Wechsellaterne denken kann ; zusammengelegt kann sie sammt Etui bequem in die Brusttasche gesteckt werden. Preis fl. 2.20. Fortuna-Laterne Fig. 768 . mit rubinrothem Glase. . fl . 1.20 Fig. 768. Petroleum-Lampe Fig. -69. Fig. 769 mit 8'" Rundbrenner-Cylinder.fl. 2.50 Einzelne Bestandtheile : S 8"' Rundbrenner allein.. —.95 Rubincylinder.. —.48 Metallkappe hiezu.„ —.64 Glaskörper, dunkelgelb, doppelstark, ohne Brenner allein.„ —.36 J. Robitschek’s Dunkelkammer-Lampe mg.™*.™* regulirbar für gelbes und rothes Licht. Preis per Stück complet fl. 3.60. Fig. 770. Fig. 770 a. Fig. -71. Argandbrenner. Per Stück fl. 4.50. Fig. 772. SelbstzUndender Gashahn ein unentbehrliches Hilfsmittel für alle Arten von Contactarbeiten. Per Stück fl. 2.45. Fig. 771. Fig. 772. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Hilfsapparate zum EmulsionsYerfahren. Fig. 775. Fig. 777, Fig. 773. Petroleumlampe mit 10'" Cosmosrtmdbrenner, rothbraunem Bassin und rubinrothem Cylinder .per Stück fl. 1.45 Fig. 774. Dieselbe mit grossem glatten oder façonirten Bassin, innerem gelben, äusserem rothen Cylinder zum Verstellen ..per Stück fl. 2.40 Fig. 775. Einfache Lichtlampe aus Weissblech, schwarz lackirt mit langem rubin- rothen Cylinder .per Stück fl. —.75 Fig. 776. Kerzen- (Reise-) Lampe mit rubinrothem Cylinder, ganz aus Messing, zusammenschiebbar.per Stück fl. 1.50 Fig. 777. Blechbüchse für Nr. 776, per Stück fl. —.20 Fig. 778. Kerzenlaterne mit drehbarer Cylinderhülse aus Weissblech, Kappe aus Messing.per Stück fl. —.95 Dieselbe vernickelt.per Stück fl. 1.40 Fig. 779. Gaslampe mit Argandbrenner, Kappe und langem rothen Cylinder. per Stück fl. 4.— Fig. 780. Fig. 780. Fig. 781. Fig. 782. Fig. 783. Fig. 784. Fig. 781. Fig. 782. Fig. 783. Fig. 784. Hand- und Taschenlaterne aus Weissblech, braun lackirt, mit rubin- rother Scheibe und mit Lichttülle.per Stück fl. 1.—. Dieselbe mit Oellämpchen. „ „ „ 1.20. Handlaterne mit einer gelben und zwei rothen Scheiben, sowie 3'" Oel- lampe und Kerzenhalter zum Einsetzen.per Stück fl. 1-25. Dieselbe grösser mit 5"' Oellampe. „ „ „ 1.50. Kerzenlaterne mit unzerbrechlicher rother Scheibe, zum Gebrauch ausziehbar, der Wärme grossen Spielranm gebend, Heisswerden und Schmelzen der Kerze äusserst beschränkend.per Stück fl. 1.75. In geschlossenem Zustande geringen Raum einnehmend. Dieselbe vernickelt.per Stück fl. 2.25. Zusammenklappbare Reise-Stofflaterne („Cherry“, beste Qualität; in Carton .per Stück fl. 2.—. Dicke Kerzen dazu, 8 Stück für je 8 Stunden Brenndauer, in 1 / 4 -Kilo- Paquet.per Stück fl. —.80. Das Praktischeste, passend für alle Kerzenlampen. 6 Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 562 Hilfsapparate zum Emulsi onsyer f ahren. Reise-Laterne Laboratorium - Laterne en. geschlossen. auf einen Metallfuss gestellt. Fig. 787. hOEtÖUDUif Reise-Laterne nach Fig. 785, ist immer functionsbereit, mit unbegrenzter Brennzeit, geruchlos und rauchlos, sehr bequem zu transportiren, kein weisses Licht-, Licht von drei Seiten, rothe Gläser, dieselben sind abnehmbar, sehr geringes Volumen. Keinerlei Unzukömmlichkeit mit dieser neuen Laterne ; sie brennt Paraffintabletten, eine billige Substanz mit brillanter Flamme, nicht rauchend, ohne Geruch und gefahrlos, wird beim Erkalten fest, folglich transportfähig, verdirbt nicht den Docht, welcher 150 mal angezündet werden kann. Die Lampe wird geliefert mit Paraffin für etwa 10 Stunden Brennzeit. Sobald sein Niveau, sichtbar beim Functioniren, gesunken ist, füllt man stückweise durch eine specielle Oeffnung leicht nach, ohne dass es nothwendig wäre, die Lampe zu öffnen, wodurch dieselbe unbegrenzt lange functioniren kann. Die rothen Gläser laufen in Nuthen und lassen sich sehr leicht entfernen, so dass man sie reinigen oder für gewisse Operationen mit gelben Gläsern auswechseln kann. Die Basis mit Charnière, geöffnet, bildet einen Sockel, welcher die Lampe auf eine passende Höhe bringt. Geschlossen schützt er die Gläser und reducirt das Ganze auf fi 1 ^ : 6^2 : 14 Centimeter. Preis der Reise-Laterne nach Fig. 785.... fl. 5.— „ „ Laboratorium-Laterne „ „ 786.... „ 5.— Preis eines Paquets Paraffin mit Docht (für 100 Stunden Brennzeit) fl. 1.—. Fig. 787 . Laboratorium-Oellampe, brennt geruchlos während 14 Stunden. Die Disposition dieser Lampe ist derart, dass das rothe Licht, auf eine entsprechende Höhe gestellt, drei Viertheile des Laboratoriums erleuchtet, um Tassen und Chemikalien sehen zu können. Der rothe Cylinder ist theilweise durch eine Messingmaske verdeckt, welche einen Schatten erzeugt, den man nach Belieben benützt. Zum Einlegen der Platten in die Cassetten oder beim Anfänge des Entwickelns kann man von Zeit zu Zeit die Lampe umdrehen, um besser das Fortschreiten der Operation verfolgen zu können, was sehr leicht mit der Hand auszuführen ist, da das Aeussere nicht heiss wird; Kein weisses Licht ist zu befürchten, alle Theile der Lampe sind rund und ohne sichtbare. Fugen. Ein System innerer Kegel erzeugt auf die Flamme einen verstärkten Luftzug, verursacht eine vollständige Verbrennung ohne Rauch und ohne Geruch. Die Lampe ist aus Messing und leicht auseinanderzunehmen behufs Verpackung. Preis per Lampe. fl. 6._ Ersatz-Cylinder . . ..60 Gebrauchsanweisung-, Van entferne den Gylinderträger vom Untertheilc der Lampe. ! S'Ç.sse die Mineralessenz bis zur Höhe des inneren Trichters und schraube den Pfropfen- Dochttrager ein. Der Pocht soll die Röhre nicht überragen, das heisst, er soll genügend kurz sein, ntn^ nur eine kleine Flamme zu geben. Lm die Flamme zu verlöschen, genügt, ohen durch die Kapuze hinein zu blasen. Bernhard Wacht!, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Hilfsapparate zum Einulsionsyerfahren. Faltbare Taschenlampe für Haus und Reise. Wird auf einen beliebigen Leuchter gestellt, gibt splendides Licht, hat rotlien Vorhang und perfecte Ventilation. Nr. 1. Kleines Modell für Nachtlicht . . fl. 1.05 „ 2. Grösseres Modell, 45 Cm. hoch, für Leuchter.„ 2.05 Kann vollständig flach gefaltet werden. Ist gut und dauerhaft hergestellt. Das grössere Modell ist für Haus bestimmt und gibt ein gutes Licht. Specielle Kerzen-Halter für das grosse Modell . fl. —.75 „ Nachtlicht-Halter für das kleine Modell „ —.50 Nachtlichter, per Stück.,, —.25 Rubinrothe Lampencylinder und Glocken (Tulpen) für Dunkelzimmer-Lampen. Fig. 789. ä Fig. 790. Fig. 792. Rubinrothe Lampencylinder, cylindrisch, für Gas, Fig. 789, äusserer Durchmesser ca. 50 Mm., Länge ca. 24 Cm.per Stück 24 kr. ,, ,, ,, 47 ,, ,, ,,14 ,, füi Kerze ,, ,, 20 ,, Dieselben für Petroleumlampen, Fig. 790, äusserer Durchm. ca. 54 Mm. „ „ 35 „ ii ii ii ii 799, ,, ,, ,, 40 ,, ,, ,, 30 ,, „ „ Cometlampen „ 791,.„ „ 40 „ Rubincylinder, nach Fig. 792, 38 Mm.„ „ 22 „ ii ii ii <92, 42 ,, .,, ,, 30 ,, ii ii ii 792, 52 „ .. „ 36 ,, Rubinrothe Glasglocke für Pizzighelli-Lampen.„ „ 80 „ Cylinder von gelbem Glase, für Petroleum, 10'", per Stück 20 kr., 14"' „ „ 22 „ ». » » » » Gaslampen.„ „ 30 „ Messingkappen für die Cylinder. Für Petroleum 10"' und 14"' für Kerzen oder Gas Per Stück kr. 54 60 66 IST JEU! ln der Glasmasse gefärbte Lampen -Cylinder rubinroth und gelb, für Dunkelzimmer-Lampen. Kubinroth Orange per Stück per Stiiek Cylinder nach Fig. 791, conisch. 1.15 — Gascylinder „ „ 789, 25 Cm. lang. 1.25 1.25 * „ « J89, 13 „ „ .—.75 —.75 Lampencylinder „ „ 790, 8 Linien.—.90 —.90 „ „ „ 790, 10 „ —.95 —.95 „ „ „ 790, 12 „ 1.10 1.10 „ „ „ 790, 14 „ 1.15 1.15 6 * Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 564 Hilfsapparate zum Emulsionsyerf aiiren. Stoffe zum Ersätze von rothem und gelbem Glase für Dunkelzimmer, Reise-Laboratorien, Plattenwechsel -Vorrichtungen, Laternen u. dgl. a) Rothe Stoffe : Dunkelrothe transparente Leinwand, Cherry-Stoff 93 Cm. breit per Meter „ Rival-Stoff.„ » » n „ Merlin-Stoff.140 „ » n « Hercules-Croisé . 83 „ » » » fl. —.85 . „ 3.25 2.60 —.65 h) Gelbe Stoffe: Gelbe transparente Leinwand, Cherry-Stoff 93 Cm. breit per Meter Hercules-Croisé . 83 „ „ „ „ . . . .fl. —.85 ....„ -.65 Schwarze lichtdichte Stoffe : Schwarz Double Anglais 140 Cm. breit per Meter.fl- 3. „ Simple Anglais 140 „ „ „ „ « 2.15 „ Serget-Stoff 140 „ „ „ „ « L— „ Hercules-Croisé 83 „ „ „ „ . . —-65 „ Bristol 68 „ „ „ „ » 1*20 Gelbe Glastafeln für Fenster in der Dunkelkammer. Grösse in Cm. 16:23 31 :47 47 :47 Per Stücklh —.25 —.83 L2Ö Rubinrothe Glastafeln für Dunkelkammerfenster. Grösse in Cm. 16:23 31:47 47:47 Per Stück fl. —.30 L^ L5Ö ausserdem in beliebigen Formaten zu entsprechenden Preisen. Gelatinefolien für Dunkelzimmerliclit. Diese orangegelben Folien geben ein ungemein helles, den Augen angenehmes Licht im Dunkelzimmer, welches auf die empfindlichsten Präparate beim Arbeiten keinen Einfluss ausübt. Für eine Petroleumflamme genügt eine Folie, für Gaslicht sind zwei übereinander zu legen, für Tages-Nordlicht drei, für Tages-Südlicht vier. Die Folien sind stets zwischen zwei weisse Glasplatten zu bringen. Zu empfehlen ist zerstreutes Licht, weil es den Vortheil bietet, das Zimmer gleichmässiger zu erleuchten. Man erhält dieses dadurch, dass man ein Stück feinen weissen Calico auf die Folien legt, oder dass man statt der einen klaren Glasscheibe eine auf der den Folien zugekehrten Seite mattirte benützt. Es ist stets rathsam, Calico oder Mattscheibe der Lichtquelle zuzuwenden. 30:35 Cm. per Stück..fl, 1.50. Perfecter Lichtfilter ein lichtdichter Stoff für Dunkelzimmer, Lampen und Fenster. Dieses neue Medium, durchaus verschieden von Allem, was bisher zu gleichem Zwecke empfohlen wurde, ist das Resultat langwieriger Experimente und Erfahrungen. Es ist unübertrefflich und besser als rothes oder gelbes Glas. Die Abwesenheit von violetten und blauen Strahlen macht es völlig sicher und das durchscheinende Licht (ein tiefes reiches Orange) ist sehr angenehm für die Augen, und gestaltet das Arbeiten im Dunkelzimmer angenehm und freudevoll. Dieser Lichtfilter ist kein gewöhnliches gefärbtes Papier, sondern ist mit speciellen Chemikalien nach einem besonderen Verfahren hergestellt. 1 Bogen 50:75 Cm.. .ßo Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Hilfsapparate zum Emulsionsverfahren. Patent-Tropfgläser. Gramm 10 15 20 30 50 60 100 fl. —.18 —.ly —.20 —.23 —.24 —.25 —.30 Stoff, um die zu waschende Emulsion in Nudelform zu drücken.per Meter fl. Eisernes Nivellirgestell, dreieckig, zum Horizontallegen der Platten beim Aufgiessen, mit Stellschrauben, 9 Cm., fl. 6.—, 25 Cm. „ Starke Spiegeltafel hiezu 31 : 37 Cm. fl. 1.80, 47 : 58 Cm. fl. 4.50, 47 : 63 Cm. „ Thermometer mit Eintheilung nach Celsius bis 50°.per Stück „ y> » >> ;> )) » . ,, ,, „ „ „ zwei Eintheilungen, 80° Reaumur und 100° Celsius, mit Milchglas-Scala. „ Wasserwage zum Nivelliren, in Messingfassung. „ Braun's Plattenheber, Fingerhutform.per Stück „ „ neuer Plattenheber (Plattenzange) aus Celluloid, sehr praktisch und bequem zum Halten der Platten und Eintauchen derselben in die photographischen Lösungen.per Stück, grosse fl. —.90, kleine „ geschlossen offen Fig. 793. —.64 9.— 5.20 —.60 —.75 1.50 2.80 —.35 —.40 Warnerke’s Sensitometer zur Prüfung der Empfindlichkeit von Emulsionsplatten fl. 15.—. Platten-Kistchen mit Nuthen und doppeltem Deckel, vollkommen lichtdicht, *ur Aufbewahrung von Bromsilber-Gelatine-TrockenplaUen SSSSüm. Plattengrösse für 12 Platten für 25 Platten für 50 Platten 6 9 Cm.... fl. 4.— fl. 4.50 fl. 5.50 9 12 77 • • . 4.50 77 5.25 6.— 12 16 V» 7 7 * * • 5.25 77 6.— 77 6.75 13 18 77 * * * 5.35 77 6.20 77 7.— 16 21 77 . . . 77 6.— 77 6.75 77 7.50 18 24 V) • • • 77 6.20 77 6.95 77 7.70 21 27 77 * * ’ 77 6.40 77 77 7.15 77 7.90 24 30 77 ... 77 6.75 7.50 9.— 26 31 Va 77 7.— 77 7.70 77 9.25 30 40 77 ... 77 7.50 9.— 77 10.50 40 50 77 * 4 • 77 9.— 77 10.50 77 12.— 50 60 77 * • • 10.50 77 12.— 7? 15.- Die Platten-Kistchen können der Raumerspar- niss wegen mit je einer Nuthe für zwei Platten, oder mit sehr dünnen Nuthen angefertirgt icerden — wenn solches gewünscht wird. Auf Bestellung liefere Platten - Kistchen in jeder Grösse und für jede gewünschte Anzahl Platten. Emulsions-Koch- und Digerir-Apparat, nach Lieutenant David, vorzüglich zum Kochen, langem Digeriren und Vorwärmen von Emulsionen, lichtdicht und mit regulirbarer Temperatur, Brenndauer 10 Stunden, mit Schüttelvorrichtung fl. 17.—, ohne. mit Celsius-Thermometer mehr. Emulsionirungs- und Waschapparat, nach Lieutenant David, zum Emulsioniren, Reifen und Waschen der Emulsion, vollkommen lichtdicht, erlaubt daher das Manipuliren bei Tageslicht. 1. Gattung, Completer Apparat zur Erzeugung und zum Waschen, in der Flasche bis 1 Liter Emulsion . Completer Apparat zur Erzeugung und zum Waschen, in der Flasche bis 2 Liter Emulsion. 2. Gattung, Completer Apparat zur Erzeugung und zum Waschen (mittelst Dialyse in Glasglocke), bis 1 Liter Emulsion, sehr zu empfehlen. Completer Apparat zur Erzeugung und zum Waschen (mittelst Dialyse in Glasglocke), bis 2 Liter Emulsion, sehr zu empfehlen. fl. 14.— * 1 .— Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 566 Hilfsapparate zum Emulsions ver fahren. Gelatine-Quetschapparat, nach Lieutenant David, ohne Metallbestandtheile, zum Nudelpressen, mit einer 2 Mm. Siebeinlage, kleinere Gattung .... fl. 3.50 Derselbe, grössere Gattung. n Jede mit 1 oder 2 Mm. Lochweite gewünschte Siebeinlage per Stück. . „ —.30 R. Hamsa’s Filtrirapparat für Emulsion mittelst Luftdruck durch Leder, anerkannt als der beste Apparat, für Liter fl. 3.—, für 1 Liter. „ 4.— Dazu ein regulirbares Stativ. . „ 1-20 Wärmevorrichtung, lichtdicht, zum Schmelzen der Gelatine und der Emulsion, sowie zum Vorwärmen der auf Giessfläschchen gefüllten Emulsion, für 4 Fläschchen und Spiritus, Flamme von aussen regulirbar, neue Construction . » 5.50 Dieselbe, einfacher Construction . * 4.50 Quetschapparat mit Hebel. „ 12.— I ff Angerer’s Nivellirschrauben. Jede hat einen massiven Fuss. Drei solcher Schrauben, die auf jedem Tische aufgestellt werden können, ersetzen nicht nur jedes Nivellirgestell, sondern übertreffen es, ■|| weil sie für alle Spiegeltafel- oder Steinplattengrössen vermöge ihrer ^^{§§S gegenseitigen Unabhängigkeit gleich gut verwendet werden können. Preis fl. 5.40. Fig. 705. Ferner sind stets vorräthig alle Gattungen von Kochkolben, Bechergläsern, Giess- fläschchen, Thermometern, Mensuren, Rührstäben, Hornlöffeln, Fincetten etc., überhaupt alle zum Emulsionsverfahren gehörigen Utensilien. Economical-Plattenkasten für Trockenplatten aus Zinkblech, schwarz lackirt. Grösse in Cm. 8:9 9:12 12 : 167 2 13:18 16: 21 Für 12 Platten fl. 1.10 L25 L6Ö L90 2Ä)5 Grösse in Cm. 18 '.24 21 : 27 24 : 30 Für 12 Platten fl. 2.60 3.65 4.35 Fig. 796. Economical- Aufbewahrungs- Cassette fitr gesilberte Papiere etc. Die lichtempfindlichen Papiere haben die Eigenschaft, durch Zutritt von Luft sich braun zu färben, wodurch sie unbrauchbar w r erden. Es empfiehlt sich daher, stets nur kleine Quantitäten auf einmal zu bestellen oder einen Aufbewahrungskasten anzuschaffen, in welchem sich Chlorcalcium befindet, welches die Feuchtigkeit der Luft anzieht und das Papier Fig. 797. daher tadellos erhält. Grösse in Cm. 8 : 9 9:12 12 : 16^ 13 : 18 16:21 18:24 21; 27 24:30 Preis fl. .90 1.05 1.35 1.70 1.90 2.20 2.80 3.95 Verbesserter automatischer Schaukelapparat, Patent um Negative während des Ent.wickelns, Verstärkens, Abscliwächens etc. in BeAvegung zu erhalten. Der Berufs - Photograph wird das Benützen des Schaukelapparates in seiner täglichen Praxis sehr vortheilhaft vom Standpunkte der Reinlichkeit finden, da Flecken vermieden Avcrden, Amrursacht durch das Halten der Tasse in der Hand während des Entwickelns. Beim Anfertigen von Laternenbildern, Reproduction mit Photomechanical - Platten , aa’o das Entwickeln langsam von statten geht, ist dieser Schaukelapparat unschätzbar. Keine Dunkelkammer complet ohne automatischen Schaukelapparat. Fig. 798. Für Platten 18 : 24 Cm. und kleiner fl. 10.— * 13.— ” in ”o- ” ” ” elegantere Ausführung ” 30:37 „ „ „ . Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Hilfsapparate zum Emulsions verfahre n. 567 NEU! Selbstzündender Gashahn für die Dunkel- kammer. Hat man den Selbstzünderhahn auf die Gasleitung aufgeschraubt, so bringt man den schwarzen Knopf in die auf nebenstehender Zeichnung sichtbare Stellung und zündet die Hauptflamme an. Bedarf man derselben nicht mehr, so dreht man den Hahn so weit herum, bis man auf Widerstand stösst ; die Flamme erlischt dann, indem sie vorher eine kleine in der Kapsel befindliche Stichflamme entzündet, welche durch die an der Seite angebrachte Schraube nach Belieben regulirt werden kann. Will man sich nun der Hauptflamme auf's Neue bedienen, so dreht man den schwarzen Knopf wieder herum und die Flamme wird entzündet. Die Stichflamme befindet sich in einer lichtdichten Metallhülse. Yig. 799. Kann auf jeder Gaseinrichtung sofort aufgeschraubt werden. Per Stück fl. 2.50. Waschapparat „Steh auf“ für Negative und Positive. Dieser sinnreiche Apparat ist, wie man aus der Abbildung (Fig. 802) ersieht, ein Blechkasten, dessen eine Schmalseite abgestumpft ist. In denselben setzt man einen Einsatz, welcher die zu waschenden Platten fasst und stellt das Ganze unter die fliessende Wasserleitung. Sobald der Kaste ^ voll Wasser ist, kippt die abgestumpfte Schmalseite (Fig. 801), das Fi S- 801 - ” Steh anf “ kippend. Wasser wird entleert und durch einen in der anderen Schmalseite befindlichen Bleibarren wird der Kasten wieder aufgerichtet. Und nun wiederholt sich dasselbe Spiel. Dieser Apparat arbeitet ganz selbstthätig stunden- und tagelang ohne Beaufsichtigung. So kann man mühelos und in ganz kurzer Zeit seine Platten, bezw. Papierpositive gründlich auswaschen. Für Platten Cm. 9:12 13:18 IS : 24 Fis 8C0. .Steh auf- 1 sieh füllend. Complet mit Einsatz fl. 2.90 Einsatz für Bilderabdrücke dazu „ —.85 4.10 1.25 5.80 2.10 Ansteck-Brause Fig. 802. besitzt eine Gummi-Einlage, um einfach und sicher an die Wasserleitung etc. angesteckt werden zu können. Nr. 1 Per Stück fl. 1.05 2.10. / / Fig. 802. 568 Hilfsapparate zum Emulsions verfahren Automatischer Injector. Einziger Waschapparat, welcher mit 2 Medaillen ausgezeichnet wurde. Ist ein Gefäss mit Wasser gefüllt vorhanden, hat dieser Apparat den Zweck, eine concentrische Strömung zu erzeugen und das Gofäss durch eine Siphoncombination zu entleeren. Er kann an Gefässen beliebiger Dimension angebracht werden und kann die zwei- und dreifache Arbeitsleistung aller ähnlichen Apparate erfüllen. Das Niveau der Flüssigkeit im Gefässe kann auf eine constante Art geregelt werden. Beim Oeffnen des Hahnes, welcher das Wasser zuführt, kann der Operateur seine Bilder sehen, ergriffen von einer continuellen Rotations-Bewegung. Man hat ein Adhäriren der Bilder an einander nicht zu befürchten. Ebenso wird ein Zerreissen der Bilder und ein Trockenwerden vermieden, weil das Gefäss nicht leer werden kann. Dieser Apparat eignet sich ganz speciell für Berufsphotographen, welche zur selben Zeit eine grössere Anzahl Bilder verschiedener Dimensionen zu behandeln haben. Gebrauchsanweisung^. Das Gefäss wird mit Wasser gefüllt. Der Apparat wird derart an einer Seite des Gefässes angebracht, dass er zwischen Feder und flacher Seite solid festsitzt. Man verbindet nun den Zuflusshahn und den äusseren Tubustheil, welcher sich oben rechts befindet, mittelst eines Schlauches, öffnet den Zuflusshahn, und sofort findet eine Strömung statt. Nun wird die am oberen Tlieilc befindliche Schraube geöffnet, bis sich Wasser in den äusseren Arm ergiesst und einen klaren, luftfreien Wasserstrahl bildet. Nun wird wieder zugeschraubt bis er sich in früherer Lage befindet, und das Gefäss leert sich mit derselben Schnelligkeit als es sich füllt. Man kann auch wie folgt Vorgehen: Man lüftet die obere Schraube und dreht den am unteren Ende des Syphons befindlichen Regulator derart, dass er einen Verschluss bildet. Diese Operation gestattet dem Wasser aus dem Zuflusshalm kommend, den Syphon nach und nach zu füllen. Die eingeschlosseno Luft entweicht in Form von Blasen, welche zur Oberfläche des Wassers aufsteigen. Man wartet, bis sich keine Luftblasen mehr bilden, und alsdann ist der Syphon zum Gebrauche bereit. Es genügt nun, den Regulator so zu drehen, dass Oerthung auf Oeffnung fällt, um das Wasser abfliessen zu lassen. Des links am Apparate befindlichen Ventils bedient man sich nur dann, wenn man kleine Gefässe verwendet und hat die Bestimmung, die Kraft des Wasserstrahles zu mildern. Fis. 803. Preis fl. 6. Bilder-Waschapparat 38 : 38 Cm. stellt eine 12 Cm. tiefe Schale vor, mit einem zweiten Boden, der gelöchert ist und 2 Cm. vom Boden wegsteht, mit Auslaufhahn ; das Wasser fliesst ab, ohne dass die Bilder Schaden nehmen können, wie dies zuweilen der Fall, wenn der zweite Boden fehlt. Preis fl. 5.20. Fig. 805. Auswässerungsschale (nach Dr. Stoltze, vergl. Pizzighelli’s Handbuch, Band I, Seite 167) (Fig. 805). Preis fl. 3.—. Gepresste Papiermache-Schalen auf jeder Schale ist der Name des Bades aufgedruckt, und zwar: Entwickler, Wasser, Fixirbad, Alaun. Für Platten 9:12 12:16 1 / 2 13:18 18:24Cm. Per Satz, 4 Stück fl. 3.50 4-— 5.50 10._ Andere Grössen auf Bestellung. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37, Hilfsapparate zum Emulsionsyerfahren. Zerlegbare Papierschalen. Dieselben bestehen aus einem Stück wasserdichten Carton, dessen Ränder man umklappen und Zusammenlegen kann, so dass das Ganze eine Schale bildet. In dieser kann man entwickeln, waschen, fixiren u. s. w., daher besonders auf der Reise zu empfehlen. Auf jeder Schale ist der Name ■des Bades aufgedruckt, für welches sie bestimmt ist, nämlich : Alaun, Wasser, Fixirbad, Entwickler. Für Platten Cm. 9:12 13:18 _ 18 : 24 Per Satz, 4 Stück, fl. 1.15 1.80 3.15 Silberplattirte Plattenheber-Rahmen. Mit Hilfe dieser einfachen und nützlichen Rahmen lässt sich jede Operation vom Entwickeln bis zum letzten Waschen ausführen, ohne dass die Finger mit der Platte oder den Lösungen in Berührung kommen. Keine Flecken an den Fingern. Kein Fi°- 808 Kräuseln der Platte durch Berührung mit warmen Fingern. Grosse ’ Zeitersparniss, da doppelt so viel Platten in gewisser Zeit entwickelt werden können als auf die gewöhnliche Weise. Die Platten lassen sich bei durchscheinendem Lichte betrachten und von einer Schale in die andere heben, ohne sie mit den Fingern zu berühren. Ebenso können sie in den Lösungen geschaukelt werden. 9:12 Cm.per Stück fl. —.50 13:18 „ „ * „ —.90 18:24 „ * „ * 1.50 Fiff. 809. Kluppen. Das Berühren der Papiere wird nicht selten Flecke zur Folge haben. Die vorstehende einfache Kluppe hat den Zweck, diesen Uebel- stand zu vermeiden, und auch die Hände vor Berührung mit dem Entwickler zu bewahren. Für y 4 Platte.per Stück 25 kr. r> y 2 ” ” ” ” - li r> . w , 55 „ ■ijljiic-iifr Albums zur Aufbewahrung von Negativen. Jedes Album fasst 12 Negative. 8:12 Cm.per Stück fl. 13:18 „ „ „ „ 18:24 „ „ „ „ Fig. 813. Fig. 812. wem —.90 1.25 1.60 Fig. 811. Trocken- und Waschgestell für Negative, zusammenlegbar, sehr praktisch für die Reise, für 12 Platten 13: 18 Cm. fl. 1.40 „ 12 „ 12 : I6I/2 « . „ 1-25 ,12 „ 9:12 „ . „ 1.10 Fig. 812. Reiseplattenbock, zusammenlegbar, von Messing, vernickelt per Stück „ 1.50 Fig. 813. Plattenständer, zusammenlegbar, lackirt. „ „ „ 1.50 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 5 ‘° Hilfsapparate zum Emulsionsv erfahren. Fig. 814. Zusam m Fig. 815. Fig. 816. enlegbares Drahtgestell Fig. su. .IlS&ÄiJ zum Waschen und Trocknen der Negative. Das ist das beste Gestell für Touristen, kann in jeden Wasserbehälter gestellt werden. Für je 6 Stück Platten : 9:12 Cm.per Stück fl. —.75 12:167a „ . „ „ „ l.- 13:18 „ . „ „ 1.— 16:21 „ . „ „ „ 1.25 Zusammengelegt haben diese Gestelle nur etwa i j i Centimeter Dicke. Gestell zum Waschen von Platten. Fig. sis. Für 12 Platten verschiedener Grösse (grösste Länge 19 1 / 2 Cm.). à Stück fl. 1.15. Neu! Extraleichter, zerlegbarer Plattenständer Fig. sie. nimmt nur einen Kaum ein von 1 : 8 : 14 Cm., wiegt 100 Gramm und fasst Platten 18:24 und kleiner. Besonders zur Reise auf Wasch- und Trockenständer empfehlenswerth.fl. 1.—. Fig. 817. Plattenheber Fig. sit. mit Fingerhut, ganz von Horn.per Stück fl. —.30 von Messing, vernickelt. „ „ „ —.35 Plattenzange Fig. sis. von starkem Messingdraht mit Hartgummi-Ansätzen für Platten bis 18 : 24 Cm. zum Entwickeln und Fixiren sehr zu empfehlen. Preis fl. —.90. Plattenhalter Fig. 8i9. mit beweglichem Quertheil. Fig. 819. Wie aus der Abbildung ersichtlich, dient dieses Instrument dazu, die Platte während des Entwickelns und Waschens zu halten, verhindert das Beschmutzen der Hände, erleichtert die Prüfung der Platte nnd das Wiedereinlegen in die Lösung. Vernickelt in 2 Grössen : Nr. 1 für Platten 8 : 10i/ 2 bis 13 : 18 Cm, » 2 „ „ 9:12 „ 20:25 „ fl. 2.25 „ 3.40 Neuer Plattenhalter Fig. 820. (Plattenzange) aus Celluloïd (Fig. 821) sehr praktisch und bequem zum Halten der Platten und Eintauchen derselben in die photographischen Lösungen. Preis: kleine per Stück fl. —.35 grosse „ „ „ —.85 Fig. 820. Hilfsapparate zum Emulsionsyerfahren. 571 Fig. 821. Der „Simplex“-Plattenhalter ist von grösster Einfachheit, Dauerhaftigkeit und erfüllt den Zweck in vorzüglicher Weise. Dient für Platten 9:12 bis 18:24 Cm. Preis per Stück.fl. —.40. Platten-Halter vernickelt, sehr praktisch zum Entwickeln. Preise für Platten bis 6:9 9:12 13:18 Cm. Länge 10 12y 2 15 Cm. Per Stück kr. 13 14 16 Fig. 823. Hänge-Plattenheber (Patent). Fig. 823. Zum wirksamen Halten der Platten, während der verschiedenen Operationen des Entwickelns,. Fixirens, Waschens etc. Umspannt die Platte, ohne dass die Schichte mit dem Metall in Berührung kommt. Kann angehängt werden zum Zwecke des Waschens. Für Platten 8:10i/ 2 Cm. .per Stück fl. —.62 n n 9: 12 n . A „ fl —.62 n a 12 :16V 2 n . A fl „ —.82 „ n 13: 18 . „ fl fl —.85 n a IGVa : 21 Va fl . A fl fl 1.23 „ a 18 : 24 fl . „ fl fl 1.30 Level-Plattenheber (Patent). Fig. 824. Kann an jeder Tasse angebracht werden. Ermöglicht die Platte leicht aufzuheben, ohne die Finger in die Lösung zu tauchen oder das Negativ zu beschädigen. Nr. 1.per Stück fl. -—.34 „ II . „ „ „ —.25 Fig. 825. Plattenzange aus Draht Fig. 825 per Stück fl. —.20 Plattenheber aus Messing, vernickelt Fig. 826.. . fl. —.25 Plattenheber aus Messing, vernickelt Fig. 827.fl. —.20 Maché-Email-Platten. Besonders präparirt zum Glänzendmachen von Bromsilber- und anderen Abdrücken. Die Bilder werden aufgedrückt. Sie übertreffen für diesen Zweck jedes andere Material. Sie verleihen sehr hohen Glanz. Die Oberfläche ist äusserst hart, so dass nichts verkratzt wird ; ist immer zum Gebrauche bereit, bedarf keiner Präparation und wirft sich nicht. Grösse: Cm. 12:20 20:25 25:30 35:40 Per Stück fl. —.72 1.05 1.40 2.25 Adresse für Telegramme: Bernhard Waehtl, Wien. 572 Hilfsapparate zum Emulsions verf ahren. Neu! Emaille-Platten M ! für Hocliglanzbilder. Alle Bilder anf Aristo-, sowie überhaupt alle auf Chlorsilber-Gelatine-Papierj ferner auch auf Eastmans Bromsilber- und gesilbertem Albumin-Papier eignen sich zu Hochglanzbildern. Nass auf die Emaillir-Platte gequetscht, springen die Bilder nach dein Trocknen mit hochglänzender Oberfläche ab. Kein Talkum ! Keine Fehlbilder ! Kein Klebenbleiben ! Einfachste und sicherste Handhabung ! Die Platten bestehen aus sehr starkem, hochpolirtem Zinkblech mit umgelegten Bändern. Preis: t Emaille-Platte fl. 1.-— Kollenquetscher.per Stück fl. 1.50 Streifenquetscher. „ „ „ 1.50 Gummituch 27 : 37 Cm. „ „ „ —.75 Film-Aufbewahrungsheft. Ein lichtdichtes Buch zum Aufbewahren der losen Films zwischen den Blättern ; sind so geschützt und flach gehalten. Das Mittelblatt ist gezeichnet als Zwischenwand zwischen exponirten und nicht exponirten Films, -was sehr zweckmässig, wenn damit in einem Wechselsack oder im Dunkeln manipulirt wird. Das Papier ist stark glatt und unschädlich, weil frei von saurem Natron oder anderen schädlichen Substanzen. Grösse 17^2 : 22 1 / 2 Cm. fl. 2.80. Andere Grössen werden auf Bestellung gefertigt. Sammelkasten zum Aufbewahren der Negative. Fig. 828. Fig. 829. Für Platten : Cm. 9:12 13:18 Fig. 828 Kastenform per Stück fl. 1.70 2.20 „ 829 Buchform „ „ „ 2.20 2.80 Lichtdichte Plattenbücher. Stellen Sie sich, um einen Begriff A'on denselben zu bekommen, ein Buch mit 14 Blättern vor. Zwischen je zwei Seiten desselben legen Sie eine lichtempfindliche Platte und schieben es in eine Mappe von passender Grösse, und diese Mappe wiederum in eine zweite, damit die Platten ganz lichtdicht aufbcwahrt sind. Das Ganze nimmt bedeutend weniger Kaum ein als ein Plattenkasten und ist auch leichter. Die Stärke des Buches ist 6 Cm. Für 25 Platten Cm. 9:12 13:18 18:24 Das Stück fl. L8Ü 2.10 2.SO Photographien-Tasche zum Aufbewahren von unaufgezogenen Abdrücken, Diese leichte und niedliche Tasche setzt den Photographen in die Lage, eine usuai seinei Arbeiten in portabler Form zu sammeln und vor Beschädigung zu sc u zcn. Jede Tasche enthält 12 Blatt von glattem festen, chemisch reinen Papier, ist mit Leinwand überzogen und mit Gummiband behufs Festhaltens versehen. Cm. 8 : 10 1 / 2 10 : 12‘/ 2 12 : 16i/ 2 Preis per Stück kr. 35 50 6Ö Fg. 830. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Hilfsapparate zum Emulsionsverfahren, 573 Aufbewahrungs-Kästchen für Negative Fig. 83i. fassen je 100 Negative. Aus Holz mit Marocco-Imitation überzogen, mit Thüren zu schliessen. Zum Aufbewahren von 100 Platten 9 : 12 Cm.... . fl. 4.— n V r> 100 12 : :167a „ ’ * » 4.80 r> r> n •100 „ 13: : 18 „ . .. ' • H 5.60 r> r> r> 50 „ 18: : 24 „ ... ’ * » 4.80 Couverts für Negative. Fi g . 832. Diese Couverts sind sehr fest, aus unzerreissbarem Papier und innen mit besonders glatter Oberfläche. Die Couverts sind mit Aufdruck versehen, um eine Legende von jedem Negative darauf vermerken zu können. Das neue Arrangement mit der vorstehenden Zunge, worauf die Index-Nummer des betreffenden Negativs verzeichnet wird, erleichtert ungemein das Hervorsuchen einer gegebenen Platte. — Die Zungen laufen diagonal, wenn einmagazinirt, und verdecken solcher Art sich gegenseitig nicht. Grösse in Cm. 9:12 12 :16V 2 13:18 18:24 Fig. 832. Per 100 Stück fl. 3.— 3.10 4.50 6.50 Anti-Reflex-Papier für die Rückseite der Trockenplatten. Dieses Papier wurde präparirt, um Abhilfe gegen Hofbildung zu schaffen, und Bildung von Nadelstichen zu verhindern, veranlasst durch Staubtheile von der Rückseite. Die Farbe ist unactinisch und auf einer Seite mit einer klebrigen Substanz bedeckt, um gefeuchtet und in optischen Contact mit der Rückseite der Trockenplatte gebracht werden zu können. Gebrauchsanweisung. Legen Sie die zu exponirende Platte mit der Filmseite nach unten. Mit feuchtem Schwamm übergehen Sie die präparirte Seite des Anti-Halation-Papieres und legen Sie es auf die Rückseite der Platte. Das Anpressen im optischen Contact erfolgt mit Anreiber durch Walzen von einem Ende bis zum andern. Lassen Sie dieselbe einige Minuten trocknen. Um das Papier zu entfernen, benützen Sie einen feuchten Schwamm. Wird statt Wasser Glycerin benützt, so kann die Platte — ohne ein Trocknen abzuwarten — sofort in die Cassette eingelegt werden. Die Mühe zum Entfernen der Rückseite in diesem Falle ist auf ein Minimum reducirt. „ , , . , In Schachteln a 50 Blatt. Centimeter 8 : 10 l ; 2 10 : t2»/ 2 12 :16y a 12*/ 8 : 18% 20:25 Preis fl. —.35 —.50 —.60 —.75 —.90 1.20 Rückseiten-Papier. Der Feuchtigkeit widerstehend, für Aristo-Papier und andere Chlorsilber- Gelatine-Papiere. Damit die Bilder auf Carton cachirt werden können, ohne dass der Hochglanz leidet. Gebrauchsanweisung. Die weisse Seite des Papieres bringen Sie auf den auf der Platte befindlichen Abdruck und gestatten ihm zusammen zu trocknen; sodann beschneiden Sie und beim Aufcachiren bestreichen Sie die farbige Seite mit strengem Kleister oder anderem Klebmittel. In Schachteln à 100 Blatt. Centimeter 8 : 10y a 10:12»/ 2 12 ; 16y a 133/ 4 ;17y 8 16y a : 21 y a 20 : 25 Preis fl. —.35 —.50 —.60 —.75 —.90 1.20 Nota. Da dieses Papier dünn ist, so trägt es sehr wenig zur Dicke des Abdruckes bei, jedoch macht es denselben fester und convenirender zum Handhaben und ist frei von Säure und Natron. Säcke zum lufbewahren der fertigen Glas-Negative aus sehr starkem dauerhaften Papier, mit Klappe. Bestes Schutzmittel für Negative. Grösse in Cm. 5:5 7:9 Für Negative Cm. 4:4 6:8 7:10 9:liV 2 10:13 13:16 6:9 8:10y 8 9:12 12:15 Fig. 833. Preis per 1000 Stück fl. 2.15 2.70 Grösse in Cm. 13:17 13 : 17Va 13 :21 Für Negative Cm. 12:16 12 : I6V 2 12 : 20 3.— 3.20 14:19 14: 13:18 13 3.75 5.60 22 17:22 21 16:21 Preis per 1000 Stück fl. 6. 6 .— 6.30 6.40 7.20 8.70 Grösse in Cm. Für Negative Cm. 19:25 18:24 22 : 27 21 : 26 22 : 28 21 : 27 24:29 23:28 25 : 31 24:30 27 : 32 26: 31 Preis per 1000 Stück fl. 10.70 11.10 11.40 12.70 13.40 18.70 Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 574 Hilfsapparate zum Emulsionsverfahren. Auch für jedes andere Plattenformat werden die Negativ-Taschen angefertigt. Auf Wunsch werden diese Säckchen mit einem Aufdruck versehen, welcher entsprechend ausgefüllt alle wichtigen Notizen über die betreffende Platte (Benennung des Objectes, Tag der Aufnahme, Provenienz der Platte, Expositionszeit, Art der Entwicklung, eventuell Verstärkung, Copirungsvermerk, Cliché- nummer, Datum etc.) enthält: Negativ No. 136 Gegenstand der Aufnahme. Ort.Datum. Tageszeit.- Lichtverhältnisse-. Objeetiv. Blende- Plattenorte.. Belichtungsdauer.—. Entwickler... Gelbscheibe mit oder ohne. und wird wie folgt berechnet : Aufdruck auf 100 500 1000 Stück fl." -.4b 1 .- 1.20 Säckchen (Enveloppes) für unentwickelte Platten aus schwarzem, lochfreiem, neutralem Papier, mit übergreifender Klappe. Grösse in Mm. 70:100 90:100 100:130 130:175 140:190 190:250 Für Platten Mm. 6:9 8:9 9:12 12 : 16% 13:18 3 8 : 24 Preis per 100 Stück fl. —.75 —.95 1.15 i.70 Jede andere Grösse auf Bestellung. 2.30 3.20 Lichtdichte Papiersäcke zum sicheren Verpacken von exponirten Platten. Unentbehrlich für Touristen. Keine Gefahr, die Films zu zerkratzen oder zu beschädigen. Jede Schachtel enthält 12 orange und 12 schwarze Säcke aus sehr starkem chemisch reinen Papier zum Versorgen von 24 Platten. Eig. 834 für Platten. Preise; 8:10% oder 9:12 Cm. per Carton mit 12 orange und 12 schwarzen Säcken fl. —.72 10:12% 77 11 : 13% „ „ „ » 12 „ 77 12 77 77 * --90 13:17% ?7 12: 16% „ 71 n » 12 77 12 77 77 » 1.08 15:20 77 12% : 18 „ « „ » 12 „ n 12 * 1-26 17:22 77 16% = 21% „ „ n » 12 „ 12 „ 1.44 21:26 77 20:25 „ 7? » « 12 „ 77 12 r „ 2.52 Photographische Löschbiicher zum Abtrocknen nasser Abdrücke, säurefrei und chemisch rein. Grösse C m, 1 0:13 13:20 18:21 20:28 Per Stück 12 Blatt fl. 28:42 .33 —.44 -.66 1.80 Preservativ-Papier zum Legen zwischen Negative etc. Ein feines ungebleichtes Papier, chemisch rein. 10:12y 2 12:16y g 12y g : 17y 2 16 % : 21% 20:25 Grösse Cm. 8 : 10% Per 500 Blätter fl. —.36 -.54 -.72 1.08 1.44 2.16 Carton-Schutz-Masken fiir unentwickelte Trockenplatten. Durch das Zwischen legen dieser Cartonmasken zwischen die Platten werden drnse vor gegenseitiger Berührung bewahrt, ein Bruch wird verhindert, da der Druck rings des Plattenrandes gleichmässig vertheilt ist; auch halten diese Masken den -Staub tern. Deren Dicke vermehrt nur wenig das Volumen, da 50 Cartonmasken blos 1/4 Centimeter hoch sind, und auch das Gewicht ist verschwindend klein. nschätzbar für Touristen zum Verpacken von unentwickelten Trockenplatten. Cm. 8 : 10% 10 : 12% 12 : 16V, Per Schachtel fl. —.35 " -.50 —.60 Bernhard. "Wachtl, "Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Diapositivpapier „Chamäleon“. Diapositivpapier „Chamäleon“ (zur Darstellung künstlerischer Transparente). Chamäleon-Papier ist ein pergamentartiges durchsichtiges Papier, das in der gewöhnlichen Weise copirt und mit doppeltchromsaurem Kali entwickelt wird. Man erhält dann durchsichtige Pausen von dunkelblauem Tone, die sich vorzüglich als Fensterbilder eignen. Diesen blauen Ton kann man auf eine höchst einfache Weise in braun, grün, violett und schwarz verändern. Grösse: Cm. 9 ; 12 13:18 18:24 24:30 30:40 40:50 Preis für 12 Blatt fl. —.90 1.50 2.25 3.20 4.80 7.— Chamäleon-Papier hält sich viele Monate unverändert gut. Opal- und Milchglas-Platten für Fenster und Standbilder. Grösse in Centimeter Milchglas Opalglas facettirt per Stück fl. einfach geschnitten per Stück fl. facettirt per Stück fl. einfach geschnitten per Stück fl. 6V 2 :10V 2 —.13 —.06 —.14 —.07 9:12 —.18 —.09 —.17 —.08 12: 16i/ 2 —.30 —.17 —.27 —.14 13 : 18 —.33 —.19 —.31 —.17 15:20 —.41 —.25 —.38 —.22 16 : 21 —.44 —.28 —.41 —.24 18:24 —.53 —.34 —.50 —.31 21 : 27 —.75 —.47 —.61 —.39 24:30 —.96 —.60 —.87 —.51 30:40 1.50 1.— 1.35 —.85 40 : 50 2.50 1.65 2.25 j .40 50 : 60 3.60 2.50 3.20 2.15 Fig. 835. Metallrahmen, vergoldet für Transparentbilder (Fensterbilder), Grösse in Cm. 8:9 9:12 12 : 16V 2 13 : 18 15 : 20 16 : 21 per Stück fl. —.50 —.50 —.65 —.75 —.90 1.— Grösse in Cm. 18:24 21:27 24:30 27 : 33 30 : 40 40: 50 per Stück fl. 1.10 1.40 1.80 2.10 2.60 3.30 Verfahrungsweise, Das Cliché. Sämmtliche negativen Clichés sind im Allgemeinen zur Herstellung von Photographiepausen geeignet. Die Zeit des Aussetzens muss seiner Intensität gemäss geregelt werden. * Da dieses Papier auf beiden Seiten imprägnirt ist, kann es auf die eine oder andere Seite in den Kasten gelegt werden. Ein Aussetzen von einer halben Stunde in der Sonne genügt, um ein s chönes klares Bild zu erhalten; sollte dasselbe jedoch alsdann nicht ganz klar sein, so muss die Zeit des Aussetzens so lange verlängert werden, bis sämmtliche Details genau hervorgetreten sind. Bei trübem Wetter dauern die Pausen lange. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 576 Diapositivpapier „Chamäleon“ Entwicklung-. Die Entwicklung gellt sehr rasch in reinem Wasser während circa fünf Minuten von statten; wenn die Zeichnung gut gekommen ist, wird solche in eine Lösung von 10°/ o doppel- ehromsaurem Kali zur Fixirung gebracht. . ... ... . . . , Diese Lösung ist aufzubewahren, denn sie dient fur spater noch vielmals, wenn g Nachdem man die Zeichnung zehn Minuten in dem Kali-Wasser gelassen, wird dieselbe h e r a u s g eno m m e n und in gewöhnlichem Wasser gewaschen; man erhält auf diese Weise die blaue, unveränderliche Farbe. Um die Zeichnung schön glatt zu erhalten, ist es am besten, solche in dem Kasten trocknen zu lassen. __ r , . . Es bleibt nun noch die Operation der folgenden Bäder, um die Zeichnung m andere Farben nach Wunsch umzufärben, welches noch nach sechs Monaten geschehen kann. Der blaue Abzug ist absolut unveränderlich in der Luft, am Licht und auf dem Glase. Alle Farben, die jetzt folgen, können erst nach der blauen Farbe gemacht werden. Grün. — Man tauche die blaue Zeichnung, nachdem sie zuerst in Wasser eingeweicht, in ein Bad kochenden 10% essigsauren Bleioxyds. Nach einigen Minuten Kochens wird die Probe zurückgezogen, in vielem Wasser gewaschen und in eine satte Lösung d o p p e 1 c h r o m s a u r e n Kalis getaucht. Die Zeichnung wird sodann zurückgezogen und in Wasser gewaschen. (Bei dieser Farbe muss man sich jedoch unbedingt destillirten Wassers bedienen ; falls es an diesem mangelt, kann man ein Liqueurglas Essigsäure oder Weinsteinsäure dem essigsauren Bleioxyd hinzufügen.) Tabaksfarbe. — Man tauche die blaue Zeichnung in ein Bad kochender Gerbsäure à 10% während fünf Minuten, bringe solche sodann in ein laues Bad eaustisclien Natrons à 2% und wasche sie hierauf in gewöhnlichem Wasser. (Für diese Farbe müssen möglichst dunkle Abzüge gemacht werden.) I>ila. — Man lasse das blaue Bild während 10 Minuten in einem 10% essigsauren Blei- oxydbad kochen und wasche es sodann in gewöhnlichem Wasser. Schwarz. — Nachdem man die blaue Farbe durch Entwickeln im Wasser erhalten und bevor man die Fixirung in 10% doppeltchromsaurem Kali vorgenommen, bringt man die Copie in folgendes Bad: 100 Theile Wasser mit 5 Theilen kohlensaurem Natron. Die Zeichnung entfärbt sich schnell, indem sie von Blau in Hellgelb übergeht; wenn dieselbe recht gelb geworden ist, hört man mit vorstehendem Bade auf und wäscht sie leicht (2—Sinai hin- und herziehen) in Wasser. Alsdann taucht man die Zeichnung in folgendes Bad: 1000 Theile Wasser, 8 Theile Gallussäure und 2—5 Theile Pyrogallussäure. Die schwarze Farbe erscheint nach wenigen Minuten, man hört dann hiermit auf, um die Zeichnung im Wasser abzuwaschen. Um ein gutes glattes Exemplar zu erhalten, trockne man dieselbe zwischen zwei Löschblättern im Copirkasten. Sollte die Zeichnung im Gallussäurebad wieder blau werden, so ist das ein Zeichen, dass sie nicht genügend im Natronbad entfärbt wurde. — Die Gallussäure allein gibt eine Färbung in’s Violette. Eine Mischung, mehr oder weniger stark mit Pyrogallussäure, gibt eine Färbung, welche zwischen violett, lila oder ganz schwarz variirt. Der Entwickelnde kann dies erreichen durch das Verhältnis der Mischung; es hängt also von seinem Willen ab, eine dunkle oder etwas hellere Färbung zu gewinnen. Braungelb. — Zu dieser Farbe ist ein ganz dunkelblauer Abzug erforderlich. Die Zeichnung wird in eine 5% caustische kalte Natronlösung getaucht und zwar derart, dass das Blau vollständig aufgelöst wird; hernach taucht man dieselbe in eine Lösung kochenden, essigsauren Bleioxyds à 10%, worauf sie nach Verlauf von fünf Minuten in eine andere Lösung von doppeltchromsaurem Kali gebracht und zuletzt in frischem Wasser gewaschen wird. Aufkleben der Zeichnungen auf Glas. Dieses Aufkleben macht man wie bei gewöhnlichen Photographien mittelst Anwendung von ganz dünner, weisser Gelatine, oder auch von dünner, gekochter Stärke. Nachdem man zuvor die Zeichnung im Wasser genetzt hat, wird dieselbe, sowie das zum Aufkleben bestimmte Glas mit dem Leim überstrichen und dann auf das Glas gebracht; man muss dabei hauptsächlich die XjUitblasen , welche das Papier bildet, vermeiden, indem man mit der flachen Hand von der Mitte aus gegen die Ränder zu streicht. Bei ganz dünner Gelatine entstehen weniger übertupft Wenn < US nasse ^ >a l , ^ er gut auszieht und dann auf dom Glase mit Lösclipapier gut m. Operation des Aufklebens muss aufs Sorgfältigste ausgefiilirt werden, wenn man ein vollkommen schönes Bild haben will. Man ziehe das Papier nicht zu sehr aus, sonst platzt es in getrocknetem Zustande. Wichtiges Avis ! Sämmtliche obigen Anweisungen zur Erlangung der Farben bilden eher Rathschläge als genaue Gehrauchsregeln. ° . ,, Ich möchte sogar die Herren Kunstfreunde veranlassen, sich nicht an diese Angaben zu halten, sondern (lurch eigene Versuche Farben lierzustellen, da genauere Anweisung zu lang- wieng wäre. Diese Resultate können als Fenster Vorsätze, Lampenschirme, Ampeln, Licht- wendet’werden 6 ' md anstatt Glasmalerci , auch als Diapositive etc. aufs Vortheilliaftcste ver- w .. , , AbC1 - g i an ?,i abgesehen von der transparenten Eigenschaft dieses herrlichen und in der b anning ewig haltbaren Papiers, wird es m Frankreich in Tabak-, Braungelb und Schwarz zur vo, î »“osten Kupferstichen und Oelgemälden oft verwandt, denn ausserdem, b f k " ,UUl Braungelb als 1 avbe waitirend am besten eignen, kommen auch noch die btncnzeichnungen am allerbesten. Bernhard. Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Oelloïdin-Papiere. neu. Chlorsilber-Celloïdinpapier neu. {Papier a la celloïdine. — Celloïdine-Paper.) Dieses neue haltbare photographische Papier findet in Fachkreisen ganz ausserordentlich günstige Beurtheilung. Man sagt von ihm, es besitze die Vorzüge des Chlorsilber-Gelatine- (Aristo-) Papieres, sei aber frei von den Mängeln desselben. Preise meines Chlorsilbers-Cello'idinpapieres in Rosa, Malve pensée oder Weiss. Chlorsilber-Celloidinpapiej : 1 Paquet à 25 Blatt 6 : 9 Cm . —.45 n r> 1 V n n S : 9 Y) .* —.60 n 1 n n Yf 8 : 10b 2 n . —.60 « 1 Yf n Y) 9 : 12 Yf . —.72 n n 1 „ n 10 : 15 n . 1.— Yf 1 n n Y) 12 : 15 Yf . 1.32 r> „ l r> n Y) 12 : 16 Yf 1.32 n n 1 r> „ Y) 13 :18 „ . 1.65 V n 1 „ n Yf- 12 : : 20 Yf *. 1.65 n „ 1 n n 15 : : 18 „ . 2.10 n „ 1 „ „ Yl 16 : : 21 Yf . 2.10 n n 1 „ n „ 18: : 24 Y) 3.12 n n 1 „ n „ 21 : : 26 „ 4.40 n n 1 h n Yi 23 ; : 28 Yf . 4.50 r> y> 1 « n „ 24: : 30 Yf . 4.65 n „ 1 n n V 28: 34 „ . 6.90 n 1 V V 30: 40 Yf .. 7.50 V „ per Bogen 49 : 62 „ . —.70 Goldfixage inch Glas per Flacon ... —.65 Tonfixirbad-Patrone für 1 Liter Flüssigkeit.. 1.20 1 Rolle enthaltend 3 Bogen 49 : 62 Cm. i •osa oder pensée . 2.10 1 a n 3 „ 51 : 61 Y) Yf Yf Y) 1.70 1 a n 10 „ 51 : 61 Y) a Y) Yf 5.40 Tonfixirbad-Patrone. Aufzulösen in 1 Liter Wasser, zufiltriren und bei einer Temperatur von 15—18° Celsius — nicht mehr und nicht weniger — anzuwenden. Dieses Quantum tont 10 Bogen, alsdann nach Zusatz von 100 Gramm Fixirnatron nochmals 10—15 Bogen. Man achte darauf, dass die Bilder nicht nur getont, sondern auch ausfixirt sind. Gebrauchsanweisung für Celloidin-Papier. Vorzüge: Das CelloVdin-Papier ist empfindlich, gibt brillante Abdrücke und diese sind lichtbeständiger als diejenigen auf Albuminpapier. Es gestattet die denkbar einfachste, billigste Behandlung, indem die Bilder direkt aus dem Copirrahmen in einem Bade, „Goldfixage-Bad“, vergoldet und fixirt werden. Während dieses Goldfixage-Bad, zumal bei abgetonten Gelatinebildern, häufig einen gelbgriinlichen Verlauf mit sich bringt — die Einwirkung des sich entwickelnden Schwefelwasserstoffes — ist das Celloi'dinpapier gänzlich frei von diesem Fehler und besitzt infolgedessen die prächtigsten Weissen. Aufbewahrung. An einem trockenen und vor Tageslicht geschützten Orte besitzt das Celloi'dinpapier eine grosse Haltbarkeit. Das Drucken im Copirrahmen geschieht wie beim Eiweisspapier, man copire aber etwas kräftiger, bis in den Tiefen der Bronzeton einsetzt. Recht durcbgearbeitete contrastreiche Negative geben die besten Resultate. Infolge der grossen Empfindlichkeit des Celloïdinpapieres muss Vorbelichtung der Bilder und deren Rückseiten vermieden werden; schon deshalb sollte man die Goldfixage nur bei stark gedämpftem Tageslicht oder bei Lampenlicht gebrauchen und auch schon beim Copiren die äusserste Vorsicht walten lassen. 7 Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 578 Cell oïdin-Papiere. Das G-oldflxag’ebad bereitet man wie folgt : In 2 Kilo destillirtem Wasser löst man 500 Gramm unterschwefligsaures Natron, 55 „ Rhodanammonium, 15 „ pulv. Alaun, 15 ,, Citronensäure, 20 ,, essigsaures Blei, 20 „ salpetersaures Blei und setzt dieser Lösung 150 „ Chlorgoldlösung 1 : 200 Ccm. zu. Anstatt Chlorgold kann auch Clilorgoldkalium oder Goldsalz verwendet werden, von letzterem aber das doppelte Quantum. . Das Goldfixage-Bad bildet anfangs eine milchartige trübe Flüssigkeit, die sich aber nach 4 _ 5 Tagen klärt und dann zum Gebrauch fertig ist. In dieses Bad bringt man die Copien ohne sie vorher auszuwaschen. Sie nehmen darin anfänglich eine gelbbraune Färbung an, bis nach 2—4 Minuten die Fixage beendet ist und die Vergoldung beginnt. Fixage und Vergoldung sind unter normalen Verhältnissen in 8—10 Minuten vollzogen. Die Temperatur der Goldfixage sollte immer zwischen 15—18° Celsius stehen, ist sie niedriger, so geht der Process langsamer vor sich, in wärmeren Bädern dagegen leidet die Pracht des Tones. Die Bilder müssen in der Goldflxage in steter Bewegung erhalten werden, sie legen sich sonst zu dicht auf einander und, da sie doch auch zum Rollen neigen, wird dadurch die gleiehmässige Vergoldung und Fixage unmöglich. Ebenso ist es unbedingt nöthig, der im Gebrauch befindlichen Goldflxage vor jeder Arbeit mindestens den gleichen Theil frisches Bad, welches die oben erwähnte Reife haben muss, zuzugeben. Zumal in Fällen, wo man eine grössere Anzahl Bilder auf einmal vergoldet und fixirt, treten in der Goldflxage Verschiebungen der Bestandteile ein, die sich nur auf die angegebene Weise regnliren lassen. Man kann das Goldfixage-Bad in einer offenen Schaale aufbewahren und braucht dasselbe nicht zu filtriren, höchstens wenn der sich bildende Niederschlag von Schwefel und Schwefelblei überhand nimmt, ist es thunlich, das Bad zu filtriren, damit man das Tonen der Bilder besser überwachen kann. Beim Waschen der Bilder verfährt man am besten wie folgt: Man befreit die getonten und^fixirten Bilder zunächst durch 2—3 maliges Wasseraufgeben von dem hauptsächlich anhängenden Bade und wässert dann unter fortwährendem Wasserwechsel und Bewegung der Bilder mindestens 30—40 Minuten lang. Die Bilder unnöthig lange im Wasser oder zwischen feuchtem Filtrirpapier liegen zu lassen, erzeugt Flecken und ist deshalb zu vermeiden. - Auch diese Arbeit sollte anfänglich nur bei gedämpftem Tageslichte vorgenommen werden. Die Bilder zwischen Filtrirpapier zu trocknen, wie es früher geschah, ist ganz und gar zu vermeiden; ich habe gefunden, dass die nachträglich auftretenden gelben Flecken, über welche häufig geklagt wurde, nur durch Trocknen der Bilder zwischen unreinem Fliess- oder Filtrirpapier entstanden. Will man daher die gut gewässerten Bilder trocknen, so hängt man sie auf einen auf- gespannten, zuvor mit warmem Wasser gereinigten Bindfaden auf. Entscheidet man sieh hingegen für das feuchte Aufziehen, welches nach meiner Ansicht den Vorzug verdient, so beschneidet man die Bilder vorher, legt sie direct aus dem letzten Waschwasser auf eine Glasplatte übereinander, entfernt durch leichten Druck das überflüssige Wasser und zieht sie dann mit frisch bereitetem Stärkekleister oder Gelatine gleich auf. Die Heisssatinage geschieht auf Maschinen beliebigen Systems ohne jeden Ausschuss. Bisweilen habe ich darüber klagen hören, dass die Heisssatinage die Retouche der Cello'fdin- bilder verschiebe, diesen Fehler vermeidet man dadurch, dass man die retouchirten Bilder zuvor kalt satinirt oder die Walzen nicht zu enge stellt, da ja die Celloïdinbilder auch ohne starken Druck hohen Glanz bekommen. Die Retouche-Farbe ist mit Eiweiss anzureiben. Nur bei genauer Befolgung des oben Angegebenen wird man gute und tadellose Resultate erzielen, während bei Nichtbefolgung dieser Anleitung bald auf den Bildern gelbe Flecke, marmorirter Hintergrund, Bleichen des Tones u. s. w. eintreten können Zur Erzielung schwarzer Töne empfehlen wir folgendes Platin-Tonbad. Natriumplatinchlorid 2 Gramm, Kochsalz 2 „ Weinsaures Natrium 1 werden in 1 Liter destillirten Wassers aufgelöst. • *. i weinsaure Natron dient zum schwachen Ansäuern des Bades. Ein so bereitetes Bad ist lange Zeit ohne Zersetzung haltbar und gibt sehr schöne Töne. Die Töne schwanken zwischen Purpur, braunpurpur, braun und endlich brillant schwarz. . Der Dr uck wird herausgenommen, sobald er den gewünschten Ton angenommen hat, da er beim Trocknen etwas dunkler wird. Wenn man den Druck zu lange im Bade lässt, wird er grau, trübe und ohne Relief. Nachdem man das Bild aus dem Tonbade herausgenommen hat, bringt man es in ein Ba,d, von 20 / 0 iger unterschwefligsaurer Natronlösung, worauf man gut auswascht. Wenn der Druck einmal trocken ist, verändert er sich nicht mehr. S Zur Beachtung! Ein Liter meines Tonfixirbades tont 10 Bogen 51-61 Cm grosses Oelloïdin- ndei 6 if wo C n/ F Sd ^e 11 n ^ Ch Z Ä,J on 100 öramra Fixirnatron nochmals 10— il fixirt sind W ° G stets darauf achten, dass die Bilder nicht nur getont, sondern auch genügen« • v. ]^ enn heissem Wetter sich die Schicht ablösen sollte, füge man zu einem Liter Ton Fixirbad noch 40 Gramm pnlverisirten Alaun. Vor dem Heiss-Satiniren mit älteren Satinir maschinell mit nur einer Walze sind die Bilder mit Marseiller Seife gut abzureiben S Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, KLirchberggasse 37, Celloidin-Papiere 579 Das Tonfixirbad soll eine Temperatur von 15—18 Grad C.elsius — nicht mehr und nicht weniger — haben. Man stelle also hei heissem Wetter die Schale mit Tonfixirbad in eine grössere andere Schale mit kaltem AVasser von 15—20 Grad Celsius. Wenn die Arbeit des Tonens und Fixirens in einem kühlen Kellerraume vorgenommen werden kann, so werden selbstverständlich die Nachtheile, welche die heisse Witterung für das Papier im Gefolge hat, ohne Weiteres vermieden. Mit dem Prof. Valenta’schen Entwicklungs-Verfahren erhält man auf meinem Celloidinpapier die prächtigsten Resultate. Man verfahre dabei wie folgt. Die Bilder werden ancopirt bis die Contouren sichtbar werden ; étwas stärkeres Ancopiren schadet nichts — dann bringe man die Copien direct in das Entwicklungsbad, wo man sie bei Lampenlicht unter Bewegung des Bades so lange lässt, bis sich alle Details entwickelt haben. Das Papier nimmt in der Entwicklung eine gelbbraune Farbe an und dauert die Hervorrufung je nach dem Grade des Ancopirens 15—25 Miauten. Entwicklungsbad. 1000 Ccm. destillirtes Wasser, 10 Gramm Pyrogallussäure, 11 „ Citron ensäure, 100 „ Natriumsulfit (schwefligsaures Natron). Nach der Entwicklung werden die Copien ebenfalls bei Lampenlicht ca. 10 Minuten ausgewaschen und dann in folgendem Tonfixirbade getont und fixirt. 500 Ccm. destillirtes Wasser, 100 Gramm Fixirnatron, 25 „ Rhodannammonium, 30 Alaun, 4 „ Bleiaeetat (essigsaures Blei) in Wasser gelöst. Das Bad klärt sieh nach einigen Tagen, es wird dann filtrirt und auf je 100 Ccm. Bad mit 50 „ destillirtem Wasser und 10 „ einer l°/ 0 igen Chlorgoldlösung versetzt, wonach es zum Gebrauche fertig ist. Die aus der Goldfixage kommenden Bilder werden gut ausgewaschen und wie gewöhnlich weiter behandelt. Diese Methode ist auch geeignet, bei fast fertig copirten Bildern noch Details zu erzielen. Das Entwicklungsbad ist nur einmal zu gebrauchen. Goldbad für getrennte Fixage zu meinem Celloïdin-Papier. A B 500 Gramm dest. Wasser. 1 Gramm Chlorgold. 3 „ Alaun. 200 „ dest. Wasser. 3 „ Citronensäure. 12 „ Rhodanammonium. Man wäscht die Bilder aus und bringt sie dann in ein Bad, bestehend aus 170 Gramm A und 10 „ B, welches während der Vergoldung in Bewegung gehalten werden muss. Doch lege man nicht zu viel Bilder auf einmal ein. Im Goldbade nehmen die Bilder anfänglich eine gelbliche Färbung an, schattiren dann nach Braun zu und können nach ungefähr 15 Minuten Schwimmzeit in dem gewünschtem Tone herausgenommen werden. Aus dem Goldbade lässt man die Bilder ein Wasserbad passiren, und bringt sie erst dann in eine Lösung von 100 Gramm unterschwefeligs. Natron und 1000 „ Wasser zum Fixiren, und zwar ist das Fixirbad öfter zu erneuern. Nach beendeter Fixage, diè ungefähr 10 Minuten in Anspruch nimmt, werden die Bilder gut ausgewaschen. Dieses Goldbad hält sich tagelang und wird je nach Bedürfniss verstärkt, dann und wann auch ganz erneuert. 7 * Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 580 Aristo-Papiere Liesegang Aristo-Papier statt Eiweisspapier zu gebrauchen. Kein besonderes Goldbsd erfordernd. Grösse in Cm. 8:9 9:12 Cabinet 10:15 12 : 16 13:18 16 : 21 18 : 24 21 : 27 24:30 50 : 63 Je 25 Blatt fl. —.75 —.y5 1.40 Aristo-Papier, per Rolle, enthaltend 3 1.70 1.90 2.80 3.80 5.— 7.— 27.— __ Bogen 50:63 Cm.fl. 3.24 Tonfixirbad für Aristo-Papier, haltbar, per Flacon.« 1.20 Aristogen, concentrirter Entwickler für Aristo-Papier (Gebrauchsanweisung Seite 58!) per Flacon... 1.40 Ebonittafeln zum Glänzen : Grösse in Cm. 20 : 25 25 : 30 35 : 40 55 : 65 Per Stück fl. Ë25 Ë85 2JÖ 7.50 Cerin zum Abreiben der Glasplatten, per Flasche.fl. 1.35 Klebmittel, per Flacon.. —.90 Gummi-Quetscher (Anreiber)...« 2.50 Bilderhalter für ungeklebte höchstglänzende Aristobilder. Die Bilder werden auf einfache Weise mittelst Blechschablonen eingeschoben, liegen ganz flach und sicher. Grösse in Cm. 9:12 .per 100 Stück fl. 6.50.per 12 Stück fl. —.80 * „ „ 13:18 . „ 100 * „ 9.—. „ 12 „ „ 1.10 * » * 18:24. . „ -100 „ „ 15.—. „ 12 „ „ 1.80 Biechschablonen für jede Grösse nur einmal noting Grösse in Cm. 13:18 .fl. —.50 | Grösse in Cm. 18:24 .fl. ■—.65 Email-Blechplatten zum Glänzendmachen Cm. 25:35 .. 1.— Gläser, theilweise mattirt, zum Aufquetschen der Aristo-Bilder, um eine Oberfläche in 2 Tönen zu erhalten. Fig. 836. Aeussere Grösse Cm. Inneres Mass „ Per Stück fl. Fig. 837. Fig. 838. Alle 4 Sorten haben denselben Preis. 9:12 12:15 13:18 15:21 Visit 8:11 Cabinet 12 : 17 Fig. 839. 18:24 14 : 20 21 17 27 23 -.80 1 .- 1.20 1.40 2.40. Platin-Tonsalz für Aristobilder per Flacon fl. 3.— Dieses Salz dient zur Bereitung eines Tonbades, welches an Stelle des Goldbades angewendet, purpurfarbene bis tiefschwarze Töne liefert. Damit getonte Aristobilder, von mattem Glase abgezogen, sind den Platindrucken vorzuziehen. Um das Bad zu bereiten, löst man den Inhalt des Gefasses in 1 Liter destillirten Wassers. Oder wenn man nur wenige Bilder zu tonen hat, löst man das Salz in 100 Gramm Wasser auf ™ ~ verdur, ? t diese concentrirte Lösung je nach Bedarf, z. B. 25 Gramm der Lösung mit Wasser, oder 50 Gramm mit 450 Gramm Wasser. Den Rest braucht man zur Verstärkung des Bades, wenn dieses erschöpft ist. Das Bad kann noch stärker verdünnt werden, so dass eine Dosis des Salzes auf 2 Liter Wasser genommen wird ; es färbt dann langsamer. Das Bad darf nicht hellem Lichte ausgesetzt werden. Die concentrirte Lösung des Bades ist sehr haltbar. Wenn sich Krystalle ausscheiden> sollten setzt man etwas kochendes Wasser zu. Das fertige Bad hält sich senr lange, wenn es vor hellem Licht geschützt bleibt. Spuren von Fixirnatron machen das Bad untauglich und färben es allmäli«- Das Bad wird genau so angewendet wie Goldbad. Der Abdruck wird im Dunkeln sehr gut in Wasser, am besten in fliessendem Wasser- ®’ ew ?f e ^ 1S ^ ein bilbernitrat mehr enthält und das Waschwasser nicht mehr milchig macht. Dies sorgfältige Auswaschen im Dunkeln ist sehr wichtig, denn wenn die Weissen dem Lichte ausgesetzt werden, färben sie sich nachher gelb. Man bringt den gewaschenen Abdruck in’s Platinbad, in dem man ihn öfters bewegt und nimmt ihn heraus, bevor er die gewünschte Färbung erreicht hat, da beim Fixiren und Trocknen die b arbe etwas mehr in Schwarz übergeht. Wenn man den Abdruck zu lange im Platinbad lasst, wird er grau und matter, auch beginnen dann die hellen Töne, z. B. die Luft sich zu tarben und gelblich zu werden. Ein Abdruck, der im Dunkeln gewaschen war, erhält eine rein schwarze * arbung, wenn man ihn bei Erreichung des blauvioletten Tones herausnimmt. , .. ^ ie pilder müssen dunkel, für schwarze Tönung sehr dunkel gedruckt sein denn sie- schwachen sich im Tonbade ab. Nach kräftigen Negativen erhält man die schönsten Töne. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Aristo-Papiere.. Sehr wichtig ist es, vor dem Berühren der Abdrücke die Finger gut zu waschen. Durch Salz z. B. wird die Tonung verzögert; Spuren von Fixirnatron verursachen gelbe Flecke. Die getonten Abdrücke legt man in 7 Salzwasser, eine Hand voll Salz auf 1 Liter Wasser. Dann fixirt man sie 5 bis 10 Minuten in Wasser 1 Liter, Fixirnatron 100 Gramm; für Purpurtöne nur 50 Gramm von letzterem. Das Fixirbad muss nicht wiederholt gebraucht werden. Nach dem Fixiren legt man die Bilder wieder in Salzwasser, schliesslich wascht man sie gut aus. Das Uebertragen von Aristo-Bildern auf Glas. 1. Die Glasplatte wird gut gewaschen, abgetrocknet, mit etwas Eisessig abgerieben, dann mit wässeriger Leim- oder Gelatinelösung übergossen und getrocknet. 2. Die zu übertragenden Bilder werden nach dem Waschen nicht erst getrocknet; oder falls sie getrocknet wurden, wenigstens zwei Stunden in kaltem Wasser geweicht. 3. Sie werden inderseiben Weise, unter Vermeidung von Luftblasen, auf die überzogenen Glasplatten mit der Bildseite aufgelegt, wie man die Abdrücke zum Glänzendmachen auf Ebonitoder Ferrotypplatten bringt. 4. Man hebt eine Ecke des Bildes auf, schabt dort die Gelatineschicht ab, legt zwei Blätter Saugpappe auf das Bild, auf diese eine Glasplatte und beschwert diese. 5. Den Heisswasserdämpfen darf das Bild erst ausgesetzt werden, nachdem es ganz trocken geworden. 6. Man bringt Wasser zum Kochen, lässt es auf 80° C. sich abkühlen, und setzt das Bild dessen Dämpfen aus, indem man während 4 bis 8 Minuten seine Lage öfters wechselt. Wenn die •Schicht weich geworden, hebt man die eine Ecke, von der man die Gelatine abgeschabt hatte, auf und zieht das Papier, während man die Platte über dem Dampfbade belässt, vorsichtig ab. 7. Um das Bild schön glänzend zu machen, taucht man es, nachdem es 20 Minuten an der Luft gestanden, in ein Warmwasserbad, von 30° C. Dies erweicht die Gelatine, ohne siezulösen. Dann lässt man das Bild an der Lirft trocknen und firnisst es. Was Mercator über Aristopapier sagt: Miese Broschüre wird auf Verlangten gratis versendet. Aristo-Papier dessen einfachste Verwendung mit dem Tonfixirbade, Das Papier wird im Copirrahmen unter dem Negative solange dem Tageslichte ausgesetzt, bis darauf ein kräftiger Abdruck entstanden ist. In eine reine Porzellanschale giesst man das Tonfixirbad, und legt die Abdrücke hinein. Man wendet sie öfter in der Flüssigkeit um, damit sie vollständig die letztere annehmen und nicht an einander hängen. Die Farbe ändert sich anfangs in Gelbbraun, wird dann dunkler. Wenn der gewünschte Ton erzielt ist, legt man die Abdrücke in ein Gefäss (kein Metall!) mit reinem Wasser und wechselt dieses sogleich mehrmals, dann nochmals alle fünf Minuten. Langes Stehenlassen in demselben Wasser schädigt den Ton. Nach einstündigem Waschen legt man die Bilder zum Trocknen auf reines Fliesspapier. Das Tonfixirbad trübt sich bei öfterem Gebrauche. Dies schadet nicht Man kann die Trübung durch Filtriren entfernen. Durch Aufquetschen der nassen Bilder auf mit Cerin äbgeriebene Glastafeln erhält man von gewöhnlichen Glastafeln höchst glänzende, von fein mattirten Glastafeln glanzlose Oberfläche. Das Platin-Tonfixirbad wird in ganz gleicher Weise benützt. Es liefert schwärzere Farbtöne als das Gold-Tonfixirbad. Aristogen. Concentrirter Entwickler für Liesegang-Aristo-Papier. Vor dem Gebrauche 1 Theil Aristogen mit 12 Theilen Wasser zu verdünnen. Preis per Flacon.fl. 1.40 Die mit Aristogen entwickelten Bilder sind von den auscopirten nicht zn unterscheiden. Das Verfahren ist namentlich da von Vortheil, wo Zeit gespart werden soll oder bei trübem Wetter, da nur der 20. Theil der Belichtungszeit nothwendig ist. Vor dem Entwicklungsverfahren mit Brom- oder Chlorsilberpapieren ohne Silberüberschuss zeichnet es sich namentlich dadurch aus, dass bezüglich der Belichtung kein Fehler gemacht werden kann. Dieselbe kann einerseits so kurz sein, dass überhaupt noch kein Eindruck auf dem Papiere zu sehen ist, andererseits kann fast auscopirt werden. Das Resultat bleibt fast dasselbe. Ausserdem braucht man nicht im Dunkelzimmer, sondern kann bei gedämpftem Tageslicht arbeiten. 1. Belichtung. Maneopirt am besten, bis die Umrisse schwach Sichtbarwerden. Es genügt jedoch schon das Licht von 30 Cm. Magnesiumdraht in einer Entfernung von 1 / 4 M. Fast aus- copirte Bilder lassen sich ebensoleicht entwickeln. / 2. Der Entwickler wird vor dem Gebrauche mit 12 Theilen Wasser verdünnt. Sehr wichtig ist, dass die Schalen ganz rein sind. 3. Entwicklung. Die Copie wird ungewaschen in diese Flüssigkeit gelegt. Die Entwicklung beginnt nach etwa 1 Minute und ist nach etwa 5 Minuten beendigt. Das Bild soll dann etwas dunkler sein, als man es fertig zu haben wünscht. 4. Auswaschen. Der Entwickler wird abgespült. Gutes Auswaschen ist nicht nothwendig. 5. Tonfixirbad. Kurz belichtete Bilder bringt man jetzt am besten in ein Tonfixirbad. Sie erhalten darin einen Ton, welcher von dem der auscopirten Bilder nicht zu unterscheiden ist. 6. Blosses Fixiren. Bilder, welche etwas länger belichtet werden, brauchen nicht getont zu werden. Sie behalten ihren warmen Ton im unterschwefligsauren Natron. Für sehr kurz belichtete Bilder eignet sich die Methode weniger, da der Ton zu fuchsig wird. 7. Die weitere Behandlung stimmt mit derjenigen der auscopirten Bilder überein. Man wäscht gut aus und quetscht dann das Bild auf. Fehler. 1. Der concentrirte Entwickler wird roth. Die Flasche war nicht gut verschlossen. Die Roth- färbung beeinträchtigt übrigens die Entwicklungsfähigkeit nicht im Mindesten. 2. Der verdünnte Entwickler gibt schwarzen pulverigen Bodensatz. Derselbe entsteht regelmässig nach der Entwicklung einiger Bilder. Sind die Schalen nicht ganz rein, so tritt er sehr bald ein. Man entferne ihn durch Filtriren. 3. Flecke auf der Rückseite entstehen namentlich durch Unreinigkeiten der Schale. Auch •die Hände müssen, wie bei jedem Entwicklungsverfahren, rein von Fixirnatron sein. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 582 Aristo-Papiere. Peltzer's Aristo-Papier (Chlorsilber-Collodiumpapier). Dieses Aristopapier ist in gleicher Qualität, wie die übrigen im Handel befindlichen Aristo-Papiere dargestellt, und ergibt dieselben vorzüglichen Copien. Format Cm. 9:12 10:15 Cabinet 12:16 13 : 18 16:21 18:24 24:30 Preis per Paquet à 25 Blatt fl. —.85 1.20 1.50 1.70 2.60 3.30 6. Schattera’s Aristo-Papier Dasselbe ist sehr lichtempfindlich und lange haltbar. Es übertrifft das Albuminpapier an Lichtempfindlichkeit um das Dreifache und ist äusserst einfach in der Behandlung, da Tönung und Fixirung gleichzeitig erfolgen können. Selbst von Negativen, welche für Albuminpapier zu kraftlos sind, gibt dieses Papier noch brillante Abdrücke. Die genaue Gebrauchsanweisung liegt jedem Paquet bei. Cm. 9:12 12:16 13:18 16:21 18:24 etc. Preis per 25 Blatt fl. —.85 1.50 1.70 ganze Bogen 46 : 64 fl. —.85 2.60 3.30 Gebrauchsanweisung zum Aristo-Papier. Gedruckt wird recht kräftig in gewohnter Weise. Gewaschen 3—4 Mal in einem Zeiträume von 15 Minuten. Zum Tonen fertige man 1—2 Tage vor dem Gebrauche eine von nachstehenden Vorschriften. Ich empfehle besonders die erste, weil selbige sich in meinen Händen gut bewährt hat. I. I. a) Wasser. 800 Gr. b) Wasser. 600 Gr. Khodanammonium. 15 „ Chlorgold. 1 t » Alaun. 15 „ Kohlensaures Ammon. 1 „ Vor dem Gebrauche giesse man 50 Gr. Lösung b) in 100 Gr. a). II. II. a) Wasser. 1000 Gr. b) Wasser. 500 Gr. Essigsaures Natron d’gesch. 10 „ Chlorgold .. 1 „ Khodanammonium. 10 ,, Mischung wie vorher. III. a) Wasser. Rhodanammonium IV. a) Wasser. Rodanammonium . . . Phosphorsaures Natron III. . 800 Gr. b) Wasser. 600 Gr. 15 ,, Chlorgold. 1 ,» Mischung wie bei I. IV. b) Wasser . 500 Gr. Chlorgold. 1 ,, .... 1000 Gr .... 20 „ .... 20 „ Mischung wie bei I. In einer dritten Flasche löse man 1 Gr. Chlorgold in 100 Gr. Wasser. Von dieser Lösung giesse man später, wenn das Bad länger wie 5—10 Minuten tont (welches bei längerem Gebrauche der Fall ist), 5—10 Gr. zu. Man tone so lange, bis das Bild in der Durchsicht die passende Farbe erreicht hat, welches in 5, längstens 10 Minuten erfolgt sein muss. Danach lege man die Bilder 5 Minuten in Wasser. Fixirt wird in bekannter Weise : Wasser 1000 Gr., unterschwefligsaures Natron 125 Gr. Die Fixage soll nur 1—2 Mal gebraucht werden. Hiernach werden die Bilder 1 —2 Stunden in möglichst messendem Wasser gewaschen. .. Auch können die Bilder noch besonders mit Alaun, Chromalaun oder Tannin (Gerbsäure) gehartet werden und sind dann bei der weiteren Behandlung weniger empfindlich. Will man matte Bilder erzielen, so reibt man eine feine, matte Spiegelscheibe mit Wachslosung ein : Benzin 100 Gr., Wachs 2—5 Gr. und legt dann die recht nassen Bilder langsam auf die präparirte Platte. Luftblasen, welche dabei entstehen können, entferne man mit dem Gummiquetscher. Hochglanz erzielt man auf Spiegelglas und fein lackirten Eisenblechplatten. . Zum Aufkleben bediene man sich am besten meines Klebmittels, welches sich seit Jahren gut bewahrt hat. Satinirt wird in bekannter Weise. Nach folgender Vorschrift kann das Tonen und Fixiren in einem Bade a) Warmes Wasser. 900 Gr. Unterschwefligsaures Natron .... 150 Alaun. is Khodanammonium. 15 Essigsaures Natron. 10 eschehen : b) Wasser.100 Gr. Kochsalz. 10 Chlorgold .. 1 Nachdem a) gelöst, giesst man b) unter stetem Umrühren hinzu und lässt es 3—6 Tage stehen. In diesem Bade werden die Bilder vorher nicht gewässert. Auch dauert das Tonen anfangs Bernhard Wachtl, 'Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Dr. Just’s Emulsions-Papiere. 583 Dr. Just’s Emulsionspapier für Entwicklung zur Herstellung yon Positiven (Yergrösserung), Portraits, Landschaft etc. I. Chlorsilber-Gelatine für Exposition bei Tageslicht (Gebrauchsanweisung Seite 586) starkes Papier mit glatter Oberfläche (A). 1. In Rollen von 70 Cm. Breite und beliebiger Länge von 1 bis 60 Meter. Preis pro laufenden Meter fl. 1.40 Ö. W. oder Mark 2.30 oder Francs 2.80. 2. In Packeten à 12 Blatt. Cm. 6^:101/2 8 : lOVa 10 : 12i/ 2 12 : 16V 2 ■ 17 13 : 18 15» : 15 8 Preis fl. —.21 —.25 „ Mk. —.35 —.40 -.36 -.60 —.38 —.66 .62 1 . —.65 1.05 -.75 1.20 -.72 1.20 Cm. 16:16 16i/ 2 : 21 17:22 18:24 21 1 / a :21V a 21:26 24:30 25:31 27:32 Preis fl. « Mk. 1.30 —.95 1.60 1 .— 1.70 1.15 1.95 1.30 2.15 1.45 2.40 1.85 3.10 1.95 3.30 2.60 4.30 Cm. 31 : 39 43 : 58 44 : 60 53 : 63 63 : 76 Preis fl. « Mk. 3.30 5.50 6.30 6.70 8.40 12 — 10.50 11.20 14.— 20.— II. Bromsilber-Gelatine für Exposition bei künstlichem Licht: Gas, Petroleum etc. (Gebrauchsanweisung Seite 587) starkes' Papier mit glatter Oberfläche (B) oder mit rauher Oberfläche (€) 1. In Rollen von 70 Cm. Breite und beliebiger Länge von 1 bis 60 Meter, Preis pro laufenden Meter fl. 2.10 Ö. W. oder Mark 3.45 oder Francs 4.20. 2. In Packeten à 12 Blatt. Cm. 67 2 :10y 2 8: ioy 2 10 : 127 '2 HV 2 :U% 12 :167 a I2y 2 :17 13:18 15«:15« Preis fl. —.30 -.37 —.60 _, .58 -.90 -.95 lslO 1.10 n Mk. —.50 -.60 —.90 ,98 1.45 1.55 1.70 1.85 Cm. 16:16 16V 21 17:22 18:24 2iy 2 :21i/ 2 21 : 26 24 : 30 25:31 27 : 32 Preis fl. 1.15 1.45 1.50 1.70 1.95 2.20 2.75 2.90 3.85 „ Mk. 1.95 2.40 2.55 2.85 3.20 3.60 4.50 4.90 6.40 Cm. 31 : 39 43 : 58 44:60 53:63 63: 76 Preis 1 fl. 4.95 9.40 10.— 12.60 18. n Mk. 8.25 15.70 17.— 21.— 30.- 3. In Rollen von 70 Cm. Breite und beliebiger Länge 3 von 1 bis 60 Meter. 1 Rolle à 1 Meter (B oder C) fl. 2.10 1 n « 2 * (B » C) „ 4.20 1 n er 5 » (B » C) „ 10.50 FranCO-Briefmuster (inch Emballage und Gebrauchs-Anweisung in deutscher, französischer oder englischer Sprache) gegen Voreinsendung in Briefmarken 8 Blatt 121/2 :17 Cm. oder 25 Blatt öy^lO 1 ^ Cm. A ( Chlorsilber) fl. —.50, Mark —.80, Francs 1.—1 nach Deutschland und B und C (Bromsilber) fl. —.70, Mark 1.10, Francs 1.40J Oesterreich-Ungarn Nach allen anderen Staaten kosten dieselben mehr 30 kr. oder 50 Pf. oder 60 Cent. Sämmtliche Preise der Emulsionspapiere verstehen sich ab Wien, gegen Deckung durch Voreinsendung oder Nachnahme. Bei Beträgen über 5 fl. = 8 Mark ==10 Francs Emballage franco, darunter mit 20 kr. — 32 Pf. = 40 Cent, berechnet. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 584 Dr. Just’s Emulsions-Papiere. Dr. Jit’s Mattes CtilorsilDer - Emslslonsjapier tar latwicraii ( i» zur Herstellung von Positiven (Yergröserung, Portraits, Landschaft ete.) mit feinster matter Oberfläche. 1. In Rollen von 70 Cm. Breite und 1 bis 60 Meter Länge. Preis pro laufenden Meter fl. 1.40 oder Mark 2.30. 2. In Packeten à 12 Blatt. Cm. 6%: 10% 8:10% 10 : 12% 11%: 11% 1.2:16% 12% : 17 13:18 158:15» Preis fl. —.21 —.25 —.36 —.38 —.62 —.65 —.75 —.72 » Mk. —.35 —.40 —.60 —.66 l.— 1.05 1.20 1.20 Cm. 16:16 16% : 21 17:22 18:24 21% : 21% 21:26 24:30 25:31 27:32 Preis fl. —.78 —.95 1.— 1.15 1.30 TÏ5 L85 L95 2diÖ~ H Mk. 1.30 1.60 1.70 1.95 2.15 2.40 3.10 3.30 4.30 Cm. 31:39 43:58 44:6053:6363:76 Preis fl. ÏM 8MÖ „ Mk. 5.50 10.50 11.20 14.— 20.— Dieses Papier ist genau so zu behandeln, wie das gewöhnliche Chlorsilber- Emulsionspapier für Entwicklung. Dr. Just’s Lichtempfindliches Glanzpapier (G). Aristo-Silber-Gelatine auf Baryt-Unterlage. Papiere zum durchcopiren. Contractdruck ohne Entwicklung. 1. InPaqueten à 25 Blatt: Cm. 9 : 12 12 : 16 13 : 18 18 : 24 21 : 27 24 : 30 fl. —.60 1 10 1.40 2.40 3.60 4.50 Mk. 1.— 1.80 1.40 4.— 6.— 7.50 2. Pe r 1 Bog e n : Cm. 45 : 57 fl. —.65 Mk. 1.10 Emballage wird unter 6 Bogen mit 20 kr. berechnet. Gebrauchsanweisung Seite 589. Dr. Just’s Lichtempfindliches Mattpapier (M). Silber-Gelatine auf Rives Robpapier. Papiere zum Durchcopiren. Contractdruck ohne Entwicklung. 1. In Paqueten à 25 Blatt: Cm. 9 : 12 12 : 16 13:18 18:24 21 : 27 24 : 30 fl. —.85 1.50 1.70 3.30 4.50 5.85 Mk. 1.45 2.55 2.90 5.60 7.65 10.— 2. Per 1 Bogen. Cm. 51 : 61 fl. —.80 Mk. 1.35 Emballage wird unter 6 Bogen mit 20 kr. berechnet. Gebrauchsanweisung Seite 590. Dr. Just’s Harz-Emulsionspapier für Silberdruck nach Prof. E. Yalenta entspricht den stumpfen Papieren für Silberdruck („Salz“-, Arrow-root-papier), gibt aber tiefere kräftigere Drucke, welche sich leicht mit Gold, Platin, Uran tonen lassen und speciell mit Platin- und Goldfärbung den schwarzen Ton und das Aussehen der Platinbilder annehmen. Das Harz-Emulsionspapier wird ausschliesslich auf Rives Roh-Papier erzeugt, in folgenden Formaten : Cm. 52:62 glatt 13 Kilo dünnes Papier n 50:65 „ 19 „ dickes „ „ 50:66 rauh 20 ,, „ „ Der Preis ist für alle drei Sorten der gleiche per Ries = 480 Bogen fl. 100.— Mk. 170.— „ Buch — 24 „ „ 5.— „ 8.50 Gebrauchsamceisung Seite 591. Dr. Just’s Emulsions-Papiere. 585 »«Mi Dr. Just's Halte psitates Harz-Emnlslonspapier nach Prof. E. Valenta bietet nahezu vollkommenen Ersatz für Platinpapier, gibt sehr tiefe, kräftige Drucke, welche sich leicht mit Gold, Platin, Uran tonen lassen und speciell mit Platin- oder Gold- und Platinfärbung den Platinotypien nahezu gleichwerthige Platinbilder ergeben. Das Harz-Emulsionspapier wird ausschliesslich auf Rives-Rohpapier erzeugt, in folgenden F ormaten : 52 : 62 Cm. glatt 13 Kilo dünnes Papier 50 : 65 „ „ 19 „ dickes - 50 : 65 rauh 20 „ „ sowie in Paqueten à 25 Blatt: per 1 Bogen fl. —.70 Mk. 1.20 (unter 6 Bogen Emballage 20 kr.) Format Preis Format Preis in Centimeter fl. Mark in Centimeter fl. Mark 9 : 12 —.60 1.— 18: 24 2.40 4.— 12 : 16 1.10 1.80 21 : 27 3.60 6.— 13 : 18 1.40 2.40 24:30 4.50 7.50 16: 21 1.85 3.20 Die präparirte Seite ist am feineren Korn, bei ganzen Bögen auch am Wasser- Zeichen, von der präparirten Seite lesbar zu erkennen. Räucherung ist vor dem Copiren unbedingt erforderlich. Dieselbe findet am besten in einer geschlossenen nicht zu grossen Kiste statt, auf deren Boden eine Schale mit concentrirter Ammoniakflüssigkeit steht. Das Papier soll mindestens 20 Cm. von der Ammoniaksehale entfernt frei in der Kiste hängen und der Einwirkung des Ammoniaks circa zehn Minuten lang ausgesetzt sein. Gefahr der Ueberräucherung, wie bei Albuminpapier, ist nicht vorhanden. Das geräucherte Papier soll möglichst direct aus dem Räucherkasten zum Einlegen in den Copirrahmen gebracht werden. Copirung. Das Papier copirt sehr rasch, und zwar in röthlich-braunem Ton, wenn nicht geräuchert wurde, hingegen in schwarzblauem Ton, wenn es durch die Räucherung genügend mit Ammoniak beladen ist. Man copirt bis die Tiefschatten stark bronziren. Besonders, wenn Platinirung beabsichtigt, ist starke, tiefgreifende Copirung erforderlich. Das Waschen nach dem Copiren ist gründlich in mehrere Male gewechseltem Brunnenwasser vorzunehmen. Das Papier lässt sich nunmehr auf verschiedene Weise behandeln : 1. Durch Fixiren im gewöhnlichen Fixirbad (10%) erhält man ein kräftiges Bild von angenehm rostbrauner Farbe. 2. Durch Fixiren im sauren Fixirbad (nach Lainer) erhält man ein Bild in kälterem, röthlich schwarzem Ton. 3. Durch Färben des schon fixirten und gut ausgewaschenen Bildes im Uran- Tonbad bekommt man dasselbe in reiner Röthelfarbe. Uran-Tonbad : Lösung A 200 Gramm Wasser, destill, 1 Gramm Urannitrat. Lösung B 200 „ Wasser, 1 Gramm Ferridcyankalium, 10 Ccm. Eisessig. Mischung von A und B zu gleichen Theilen vor Gebrauch. Das fertig gemischte Bad hält sich nur einige Tage. Die Waschung nach dem Färben muss längstens in einer % Stunde beendet sein, da sonst Bild und Färbung bedeutend leiden. 4. Durch Färben im Goldbad: 1000 Wasser, 8 Borax, 0’3 Goldchlorid lässt sich der rothbraune Ton beliebig bis zu Schwarz variiren. Hierauf Fixiren und Waschen wie gewöhnlich. 5. Durch Färben im Platin-Tonbad (nach Prof. Eder); 150—300 Gramm Wasser 15—20 Tropfen = 1 Ccm. Salpetersäure 1 Gramm Kaliumplatinchloriir nehmen die Bilder eine in’s Bräunliche gehende schwarze Färbung an. (Braunschwaizer Platinton.) Es wird dann wie gewönlich fixirt und gewaschen. 6. Durch Färben im Goldbad (siehe oben) bis eine tief-dunkelviolette Farbe auch in der Durchsicht zu constatiren ist und weiteres Färben im obigen Platintonbad erhalten die Bilder einen rein schwarzen Platinton und überhaupt das Aussehen der Platindrucke. (Blauschwarzer Platinton.) Kräftige Matrizen, sehr tiefes Copiren und rasches Tonen im Goldbad sind hiebei unbedingtes Erforderniss, wenn man die tiefen Schwärzen der Platindrucke erhalten will. Auch darf das Platin-Tonbad nicht zu verdünnt genommen werden. Hierauf muss selbstverständlich gewaschen, gut fixirt und gründlich gewaschen werden. Im Falle der Fixirung im sauren Fixirbad achte man darauf, dass das Bad wirklich sauer sei und verstärke es eventuell mit saurer Sulfitlauge, bei genügendem Sulfitgehalt durch neuerlichen Zusatz von Citronensäure. 7. Auch die verschiedenen Tonfixirbäder lassen sich mit gutem Erfolg anwenden. Doch ist dann eine Platinirung nicht möglich. 536 Dr. Just’s Emulsions- Papiere Kurzgefasste Instruction für den Rebranch Ses Ciilorsilher-Einulsionspapieres Belichtung 1 . Zerstreutes Tageslicht (auch im Zimmer heim Fenster) gibt kräftige harmonische Copien mit prachtvollen weichen Halbtönen. 1—2 Seeunden fiir schwarze Töne, 3 10 Secunden für rothe Töne, je nachdem Licht und Entwickler kräftig sind. . Künstliches Licht (1—2 Minuten Gasflamme oder 2—4 Minuten Petroleumlicht) gibt härtere Copien mit weniger saftigen Tönen und verlangt dünne Matrizen. Einlegen und Wechseln. Das Papier ist gegen schweissige Finger empfindlich, besonders bei Verwendung der Eisenentwickler, darum verwende man „Handschuhe“. Bei alkalischer Entwicklung ist dies nicht nothwendig. , . . ... Hellgelbes Eicht genügt. Man erkennt die sensibilisirte Seite an dem leichten Glanz und an der Tendenz, sich nach innen zu rollen. Entwickeln kann man beim Lichte einer Kerze oder kleinen Petroleumlampe ohne farbige G-läser. Die Bilder sind mit der Emulsionsseite (prapanrten Seite) nach oben m das Entwicklungsbad zu schieben, um das Anhaften von Luftblasen zu vermeiden. Dies erreicht man auch durch vorheriges Annetzen der Bilder in Wasser, doch muss man dann darauf bedacht sein, den Entwickler immer zu verstärken. Säurebad und Waschen. Wenn alle gewünschten Lichtdetails gekommen sind, werfe man das Bild sofort in ein Säurebad (1 : 500 Essigsäure oder 1 : 1000 Salzsäure), .dann in ein zweites gleiches Säurebad und wasche erst dann in Brunnenwasser. Die Säurebäder sind je 1 Minute lang zu appliciren und öfters zu erneuern. Besonders bei Eisenentwieklern wichtig.. Alaunbad (10 Minuten in concentrirter Alaunlösung) ist nur nach alkalischer Entwicklung, und zwar nur bei warmer Witterung nöthig, " ' *’ ” r ig, sonst genügt immer kaltes Waschwasser. (1:10), Zeitdauer 1 Minute. Längeres Fixii schädigt die feinen Details. Vergolden kann man die färbigen rothen Bilder vor dem Fixiren, um den Ton der Albuminbilder zu erhalten, in derselben Weise und mit denselben Gattungen Goldbädern, mit denen man Albuminbilder tont. Schwarze und Sepia-Töne brauchen nicht getont zu werden, sie sind an und. für sich haltbarer als getonte Bilder. Zudem löscht jede Tonung etwas feinere Details und Halbtöne aus. Empfehlenswerth zur Vergoldung ist die Anwendung eines Tonfixirbades, z. B. : 250 Fixir- natron, 28 Rhodanammonium, 10 essigsaures Bleioxyd, 1000 Wasser, hierzu : */t Th. Chlorgold oder einen V 2 Th. Goldsalz in 100 Wasser. Oder (nach Stolze) : 35 Fixirnatron, 9 Kochsalz, 4 Alaunmehl, 2 Bhodanammonium in 350 Wasser lösen und 8 Tage reifen lassen, dazu 5 Ccm. Chlorgoldlösung (1:100). Die Bilder sind für Vergoldung in Tonfixirbädern so lange zu entwickeln, bis die Lichter schon russig werden. In den Tonfixirbädern verwandelt sich die rothe Farbe in schmutzig gelb, um dann allmälig in violett überzugehen. Tonfixirbäder müssen eine Temperatur von 18—20° haben. Stolze’s Tonfixirbad ist vorzuziehen, aber die Bilder tonen nach. Trocknen. Die gewaschenen Bilder dürfen nicht zwischen Fliesspapier gelegt werden, sondern sollen frei trocknen, da die Gelatineschichte ankleben würde, ausser man badet 2—3 Minuten in Chromalaunlösung (1:100) und wäscht nochmals. Man schütze die feuchten Bilder vor Sonnenwärme. Satiniren und Retouchiren lassen sich die Bilder wie Albumineopien. Heiss satiniren nach Verwendung des Chromalaunbades. Haltbar ist dieses Papier in unbegrenzter Dauer, hingegen geht der latente Lichteindruck allmälig etwas zurück. Entwicüer-Recejte. Allgemein gütig für alle Entwickler sind folgende Kegeln : Man verwende nie frischen Entwickler für sich allein, sondern mische ihn immer mit altem oxydirten Entwickler, darum halte man sich den schon gebrauchten, also theilweise. schon oxydirten Entwickler als Vorrathslösung in möglichst vollgefüllten Flaschen, beginne die Entwicklung der Copien in diesem Entwickler und füge erst dann nach Bedarf frisch angesetzten, noch nicht verwendeten Entwickler hinzu. Das Bild soll sich langsam entwickeln, wenn es kräftig werden soll ; es sollen sich zunächst nur die tieferen Schatten zeigen, und erst wenn diese genügend kräftig geworden sind, ?.°, ei î. le feineren Details und Halbtöne kommen, sonst ist der Entwickler zu kräftig, beziehentlich die Exposition zu lang gewesen. 1 u Tarbe des Bildes ändert sich mit fortschreitender Entwicklung aus lichtem Gelb durch Roth,. Braun, Grün m Schwarz. Je stärker der Entwickler, desto rascher der Uebergang und desto reiner der schwarze Farbton. „ braune Bilder (behufs Vergoldung) bedingen viel Belichtung, am besten lange Exposition bei nicht zu starkem Lichte und sehr schwachem Entwickler : fällt der Ton zu dunkel aus, so war unterexponirt. ,. . Schwarze Bilder verlangen kurze Belichtung und starken Entwickler: Ueberexposition bringt hiebei grauen Farbton. ’ 1. Uxalat-Entwickler 1. Für rothbraune Töne (durch Vergolden Albumintöne). Belichtung: 6—8 Secunden bei zerstreutem Tageslicht. Es werden gelost andererseits (B) in 500 Wasser (A) in 2000 Wasser 25 Eisenvitriol 00 „ T 7 ,• 5 Citronensäure 90 oxalsaures Kali 0*5 Bromkalium. ner 100 Ccä^nTwiikLT^’” Zusatz 2 ~ 6 Tropfen Bromkaliumlösung (1 2. e Für^blaïïs^îwarze eî Tô^e?^ er ^ Ent '™klung und macht den Ton des Bildes röthef. Belichtung: 2—4 Secunden bei zerstreutem Tageslicht. Es werden gelöst (A) in 600 Wasser 100 oxalsaures Kali Man giesse (B) zu (A), nicht umgekehrt. andererseits (B) in 100 Wasser 30 Eisenvitriol 2 Citronensäure. Bernhard. Wachtl, "Wien, Neubau, Kürchberggasse 37. Dr. Just’s Emulsions-Papiere 587 2. Citrat-Entwickler (für schwarze Töne). 600 Gramm Citronensäure in 2—3 Liter Wasser unter Erwärmen gelöst, werden mit Ammoniak genau neutralisirt und dann auf das Volumen von 4 Liter gebracht (der geringste Ammoniakübersehuss bedingt Schleier). Mischung dieses neutralen citronensauren Ammoniaks mit % Volumen Eisenvitriollösung (1: 3). Verdünnung mit Wasser auf das zwei- bis dreifache Volumen lür Sepia und rothe Töne. 8. Acetat-Entwickler. Man neutralisire Eisessig mit Ammoniak sehr genau und mische a) um sehr weiche graue bis schwarze Töne zu erhalten, mit */ 3 Volumen Eisenvitriollösung (1: 3). Zusatz von mehr Eisenvitriollösung (bis zum doppelten Volumen des Ammonium- Acetates) gibt intensiveres reiches Schwarz, aber auch härtere Bilder, b) um Sepia-Ton zu erhalten, mit */ 3 Volumen Eisenvitriollösung und l 1 /* Volumen Wasser, c) um rothe Töne zu erhalten, mit */» Volumen Eisenvitriollösung und 2 * 2 Volumen Wasser. 4. Hydrochinon-Entwickler. Für schwarze Töne: Für rothe Töne: 300 Th. destill. Wasser 6 „ Natriumsulfit 0 - 33 n Kalium metabisulfit 1 „ Hydrochinon 11 „ Pottasche. 600 Th. destill. Wasser 12 „ Natriumsulfit 0.33 „ Kalium metabisulfit 1 „ Hydrochinon 4 „ Pottasche 1 Va » Aetzkali. Anderes Recept für rothe Töne: Lösung (A) 50 Th. destill. Wasser 1 Lösung (B) 400 Th. destill. Wasser 7 V 2 v Natriumsulfit 15 „ Pottasche 1 „ Hydrochinon. | 6 „ Eisessigsäure. 5. Hydroxylamin-Entwickler (ohne Pockenbildung). Lösung I 10 Th. Aetznatron in 1000 destill. Wasser. Lösung II 5 Th. salzsaures Hydroxylamin in 1O0 Th. Alkohol und 200 Th. Wasser Lösung III 1 Th. Bromkalium in 50 Wasser. Für braunschwarze Töne (*/ 2 Secunde Belichtung zerstreutes Tageslicht) 200 Th. I, 34 Th. II, 3 Th. ill. Für Sepia-Töne ( 3 /*—1 Secunde Belichtung) 200 Th. 1, 25 Th. II, 3 Th. III. Für rothe Töne (2—4 Secunden Belichtung) 200 Th. I, 17 Th. II, 3 Th. III. Vermehrter Zusatz von I verstärkt, von III verzögert die Entwicklung. 6. Eikonogen. Für rothe bis rothbraune Bilder: Lösung (A) 300 4 1 1 Th. n Wasser Natriumsulfit, kryst. Kalium metabisulfit Eikonogen. Lösung (B) Anderes Recept : 300 Th. Wasser 4 „ Soda, kryst. 1 „ Eisessigsäure. Lösung (A) (Soda-Ent- wickl. nach Krügener.) 80 Th. Wasser 4 „ Sulfit 3 „ Soda kryst. 1 „ Eikonogen 1 „ Bromkaliumlösung Lösung (B) 200 Th. Wasser 10 „ Natriumbicarbonat. (1 : 50) Für Sepia-Ton (1 Secunde Belichtung zerstreutes Tageslicht) 100 Th. (B) mit 40 Th. (A) gemischt. Für rothen Ton (3 Secunden Belichtung) 100 Th. (B) mit 20 Th. (A) gemischt. Vorzügliche tiefschwarze Entwicklung erzielt man auch mit Rodinal in allen Verdünnungen (1: 30 bis 1:100), eventuell unter Zusatz von Bromkalium, sowie Leiner’s Rapid-Hydrochinon, wenn die Temperatur der Bäder möglichst niedrig, höchstens 12—14° Celsius, gehalten wird. (Siehe Photogr. Corresp. Jänner 1891.) Gebrauchsanweisung für Dr. Just’s Bromsilber-Emulsionspapier Dieses Papier ist hochempfindlich und darum besonders geeignet für Vergrösserungen; es gibt perlgraue bis rein schwarze Töne und weiche, harmonische Abdrücke. Belichtung im Copirrahmen (Petroleum- oder Gasflamme ca. 10 Kerzen) V* Meter Entfernung oder im Scioptikon für gleiche Grösse, wie das Negativ 3—6 Secunden. Für Vergrösserungen ist die Expositionszeit durch Versuche festzustellen. Allgemein gilt, dass die Zeit, welche zur Herstellung eines Bildes in gleicher Grösse, wie das Negativ, mittelst Scioptikon sich als nothwendig erweist, mit der Quadratzahl der linearen Vergrösserung zu multipliciren ist. Das erhaltene Product ist als Minimalexposition anzusehen, unter welche man nicht herabgehen darf. Z. B. : Expositionszeit für gleiche Grösse mit Scioptikon 3 Secunden, beabsichtigte Vergrösserung lOmal linear, also ist 10 X 10 X •°> = 300 Secunden, d. i. : 5 Minuten die Miuimal- Expositionszeit. Wechseln. Das Papier ist gegen schweissige Finger weit weniger empfindlich, als Chlorsilberpapier, somit sind Handschuhe nicht unbedingt noting. Hingegen verwende man zum Wechseln nur rothes Licht. Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. ■588 Dr. Just’s Emulsions-Papiere Die sensibilisirte Seite ist leicht zu erkennen, im Zweifel hilft Angreifen mit schwach gefeuchtetem Finger. ^ ^ ^ rothem Lieht . Die Bilder sind mit der Jimul.sdon.sseite nach ■oben in das Bad zu schieben. Man kann dieselben auch vorher mit destillirtem Wassei durchfeuchten, um Luftblasen zu vermeiden; doch wird dadurch der Entwickler erheblich „eschwacht und die Entwicklung stark zurückgehalten. . . . - Säurebad und Waschen. Wenn alle gewünschten Liehtdetails gekommen sind, werte man das Bild sofort in ein Säurebad (1 : 500 Essigsäure oder 1 :100 Salzsaure), dann m ein zweites gleiches Säurebad uud wasche erst dann in kaltem Brunnenwasser. Die Säurebäder sma ie 1 Minute lang zu appliciren und öfters zu erneuern. Fixiren. Unterschwefligsaures Natron (1:10), Zeitdauer 1 Minute. Waschung nach dem Fixiren muss sehr genau durchgeführt werden. Vergoldung bedürfen diese Bilder nicht. Grünstich, durch zu viel Bromkaliumzusatz veranlasst, kann durch Vergolden entfernt werden. Trocknen. Die Bilder dürfen nicht zwischen Fliesspapier gelegt werden, sondern sollen frei trocknen, da die Gelatineschichte ankleben würde, ausser man verwendete Chrom-Alaunbad ,(1 :100) 2—3 Minuten. Man schütze die feuchten Bilder vor Sonnenwärme. Satiniren und Rêtoüchiren lassen sich die Bilder leichter wie Albumincopien. Haltbar ist dieses Papier in unbegrenzter Dauer. . In Rücksicht der Weichheit und Empfindlichkeit der Schichte gegen mechanischen Druck wolle man Folgendes beachten: 1. Man trenne die.einzelnen Blätter nie durch Zerreissen, sondern nur durch Zerschneiden, so dass glatte Ränder entstehen. 2. Man lege in die Bäder nicht zu viel Bilder übereinander, da sich sonst gegenseitig abreiben (besonders bei rauhem Papier). 1. Oxalat-Entwickler. Man löse zum sofortigen Gebrauch oder als Vorrathslösung (b nur 8—14 Tage haltbar): a) 100 Th. neutrales oxalsaures Kali in b) 30 Th. Eisenvitriol und 300 „ destill. Wasser 2 „ Citronensäure in 100 „ destill. Wasser und giesse b) zu a), nicht umgekehrt. Bromkaliumzusatz ist nicht zu empfehlen, da er Grünstich veranlasst ; oxydirtes Entwicklerbad verzögert ebenso ohne diesen Fehler. 2. Hydrochinon-Entwickler. Man löse in 280 Th. destill. Wasser 6 Th. Natriumsulfit 0-3 „ Kalium metabisulfit, füge sodann 1 Th. Hydrochinon und 12 Tn. Pottasche hinzu. Schütteln bis zur vollständigen Auflösung. Anderes Recept: Lösung a) 240 Th. destill. Wasser Lösung b) 480 Th. destill. Wasser 60 „ Natriumsulfit 120 „ Pottasche 10 ,, Hydrochinon 15 „ Eisessigsäure. Der frisch angesetzte Entwickler sollte nur zum Verstärken des alten, schon gebrauchten Entwieklerbades dienen. 3. Eikonogen. In 600 Th. destill. Wassers werden 20 Th. Natriumsulfit und 15 „ krystall. Soda gelost, sodann 5 Th. Eikonogen hinzugefügt. Bromkalium nach Bedarf bis zu 10 Tropfen (1: 50) per 100 Ccm. Entwieklerbad verändert den Ton nicht in ungünstiger Weise. , .... Die Temperatur des Bades soll nicht über 13° C. sein; warmer Entwickler arbeitet flauer, kälteres Bad härter. Der schon gebrauchte Entwickler arbeitet klarer und schattentiefer. Zum Fixiren der mit Eikonogen entwickelten Bilder empfiehlt sich folgendes Fixirbad: 200 Th. Fixirnatron 1 J in 1000 Th. Wasser gelöst. 100 50 Natriumsulfit •Alaun Lösung A Neue Entwickler für Bromsilber-Emulsionspapier, welche tiefschwarze Bilder entwickeln und nur sehr kurze Belichtung erfordern, sind die folgenden: 1. Rapid-Hydrochinon-Entwickler nach A. Lainer. r>no- si v»?,v U n Sp - ri W li< ^ 1 i V ° 1 \ L. ainer angegebene Recept (Photogr. Correspondenz 1891, Januarheft Vfth'im™ w" bel Berücksichtigung weiterer Verdünnung mit dem halben oder auch gleich grossen Volumen Wasser sofort als Grundlage für den Positiv-Entwickler dienen. Volumen WassCT - 11 ^ 611 Miscbun ® sverb ältnisse entsprechen der Verdünnung mit dem halben destillirtes Wasser 200 Gramm Natrium-Sulfit 8 „ gelbes Blutlaugensalz 24 „ „ Hydrochinon 2 „ Lösung B \ ‘lestiHirtes, Wasser 100 „ I Aetzkali, festes 9 _ Man mische 2 Theile A mit 1 Theil B. n doch lÆSSSkïïS erfoXnch.“ 5 Tr ° Pf '" P " 100 CC ”'- E"'"« 1 » k— «•*•*•» »•*«. Man soMe darauf S a n a < L in a 1 Liter Wasser 50 Gramm Natrium- aä ,,nd fw?onV -L - 5 . /j . Gra,l ; mi co ”?: Schwefelsäure oder mit 5 Ccm. conc. Salzsäure sauren Ffxirbade« îfi' natron blnzu - Die saure Sulfitlauge zur nachträglichen Säuerung des ?000Ccm Wasser zus a“mon durch Auflösung von 300 Gramm Natriumsulfit in louo ccm. Wassei und Hinzufugen von 1 0 Ccm. Salzsaure oder 40 Ccm. Schwefelsäure. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Dr. Just’s Emulsions-Papiere. Wesentlichste Vorbedingung' für die Verwendung des Rapid-Hydrochinon-Entwieklers ist entsprechend niedere Temperatur aller liäder. Dieselbe soll nicht über 15 Grad Celsius betragen. Ueber 15 Grad Celsius besteht die Gefahr, dass sich die Bildschichte ablöst. Darum ist dieser im Uebrigen so schöne, tiefschwarze Bilder erzeugende Entwickler nur in der kühleren Jahreszeit verwendbar. 2. Rodinal. Der jüngste von Dr. Andresen aus Paramidophenol hergestellte Entwickler ist fertig gemischt im Handel zu haben. Es ist eine schwach bräunlich gefärbte, klare, alkalisch reagirende Flüssigkeit, welche zur Herstellung eines normalen Entwicklers mit dem SOfachen Volumen Wasser zu verdünnen ist. Zulässig ist jedoch auch eine geringere oder grössere Verdünnung, wodurch die Entwicklungsdauer vermindert oder verlängert wird. Bromzusatz bis zu 10 Tropfen (1:10) per 100 Entwickler ist zu empfehlen, da sich sonst bei langer Entwicklungsdauer Totalschleier zeigt. Das Fixiren soll im sauren Fixirbad geschehen. Im Rodinal-Entwickler ist die Gelatineschichte minder empfindlich gegen die Wärme als im Rapid-Hydrochinon, an Kraft sind beide Entwickler ziemlich gleich. Rodinal ist immer dann als Entwickler zu empfehlen, wenn die Belichtung für andere alkalische Entwickler oder für Oxalat zu kurz ausgefallen ist. Besonders auf minder empfindlichem Emulsionspapier bringt Rodinal ausgezeichnete, tiefschwarze Entwicklungsbilder von sehr guter Gradation. Uran-Tonung- für Bromsilberbilder. Mit Hilfe des Für Negative verwendeten Selle’schen Uran-Verstärkers ist man im Stande, die schwarze Farbe der Emulsionsbilder in ein sehr schönes Sepiabraun bis rostbraun überzuführen. Man löse A in 200 Ccm. Wasser 1 Gramm Uran-Nitrat B „ 200 „ „ 1 „ Ferridcyankalium (rothes Blutlangensalz) und mische vor Gebrauch zu gleichen Theilen. Das Bad erhält seine färbende Kraft mehrere Tage, dann scheidet es allmälig einen Niederschlag ab und verliert an Kraft. Man kann dasselbe mit gleichem Volumen Wasser verdünnen, wenn man langsam färben will, oder um die Färbung zu beschleunigen, etwas Eisessig (5 Ccm. per 100 Ccm. Bad) zusetzen. Mehr Eisessig greift die Gelatinesehichte an. Der rothe Niederschlag, den dieses Uran-Tonbad auf dem Silberbild abscheidet (es ist eine noch nicht näher untersuchte Uran-Doppelverbindung), ist jedoch etwas wasserlöslich ; darum muss das Waschen rasch vor sieh gehen, es soll in längstens 20 Minuten bei mehrfachem Wasserwechsel beendet sein, sonst verliert sieh die rothbraune Färbung vollkommen wieder. Auch Chlorsilberbilder lassen sich mit Uran färben, doch ist zu bedenken, dass dick- schichtige Bilder sich zu langsam wieder auswaschen, also bei der längere Zeit anhaltenden Waschung zu viel von ihrer rothen Färbung vérlieren. Gebraüchsattwelsmi£ für Dr. Jnst’s "" .. Glanzpapier (G) „iristo“ (Silber-Gelatine auf Baryt-Unterlage). 1. In Paqueten à 25 Blatt: Cm. 9:12 12:16 13:18 18:24 21:27 24:30 Preis fl. —.60 1.10 1.40 2.40 3.60 4.50 „ Mk. 1.— 1.80 2.40 4.— 6.— 7.50 2. Per 1 Bogen: Cm. 45:57 fl. —.65 Mk. 1.10 Emballage unter 6 Bogen wird mit 20 kr. berechnet. Dieses Aristopapier gibt mittelst Contactdruek sehr kräftige, brillante Abdrücke mit reinem: weissen und hohem Glanze, welche durch Aufquetschen auf Spiegelglas den hohen Spiegelglanz oder auf mattirtem Glas eine matte Oberfläche mit Leichtigkeit annehmen. Aufbewahrung : Trocken, vor Licht geschützt, eingepresst. Einlegen, Nachsehen, Wechseln kann im Zimmer bei gewöhnlichem, zerstreutem Tageslicht geschehen ; man halte sieh mit dem Copirrahmen vom Fenster weggewendet. Copirnng muss kräftig erfolgen ; die Lielitdetails können fast schon russig, die Lichtschatten bronzirt erscheinen. Die Negative sollen weich, in den Halbtönen harmonisch abgestuft sein. Harte Negative kann man im direeten Sonnenlicht, flaue Negative soll man hinter grünem Glas oder Seidenpapier, also im abgedämpften Licht recht langsam eopiren. . Waschung vor dem Färben ist in gründlicher Weise durchzuführen, so lange als das Waschwasser sich dabei noch trübt. (Brunnenwasser.) Vergoldung kann sowohl in einem der gewöhnlichen Goldbäder, welche man für Albuminpapier verwendet, erfolgen oder gleichzeitig mit dem Fixiren in einem Tonfixirbad. Die Temperatur der Tonbäder soll 15 bis 18° Celsius sein. Gute Tonbäder sind : 1. 250 Wasser, 2 essigsaures Natron, 2 Chlorgoldlösung (1: 50). Das Bad ist wiederholt zu- gebrauchen und zeitweilig zu verstärken. 2. 250 Wasser, 3 phosphorsaures Natron, .3 Chlorgoldlösung (1: 50). Das Bad ist nicht haltbar, färbt aber sehr kräftig. 3. 250 Wasser, eine Messerspitze gefällte Kreide, 3 Chlorgoldlösung (1: 50). Das Bad ist haltbar, kann bei zeitweiliger Verstärkung immer wieder gebraucht werden. 4. 500 Wasser, 3 calcinirte Soda, 6 Benzoesäure (aus Gummi), 4 Chlorgold (1 : 50). Das Bad ist sehr lange haltbar und kann bei zeitweiliger Verstärkung wiederholt gebraucht werden. 5. 250 Wasser, 5 Rhodanammonium, 8 Tropfen Chlorgoldlösung (1 :50). Das Bad ist das haltbarste, es ist zeitweilig mit Rhodanammonium und Chlorgold zu verstärken. Beim Gebrauch dieser Tonbäder sind die Bilder während des ganzen Färbeprocesses im Halbdunkel zu halten. Tonfixirbad: 1000 Wasser, 250 Fixirnatron, 28 Rhodanammonium, 10 essigsaures Blei und 75 Chlorgoldlösung (1 : 200). Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 590 Dr. Just’s Emulsions-Papiere. Sobald (las Bad in seiner Färbungskraft erschöpft ist, soll es mit der gleichen Quantität frisch angesetzten Tonfixirbades vermischt werden, es färbt als altes, gebrauchtes Bad noch schöner, wie im frisch angesetzten Zustande. , Die Bilder sollen nur bei Beginn der Färbung im Halbdunkel gehalten werden, der weitere Verlauf gestattet volles Tageslicht. Nach dem Tonfixirbad brauchen die Bilder nur mehr gewaschen zu werden. Fixlren erfolgt in 10%igem Fixirbad (500 Wasser, 50 unterschwefligsaures Natron). Das Bad darf nicht zu kalt und nicht zu warm sein (15 bis 20° Celsius) -, die Bilder sind einzeln in das Fixirbad zu legen und gut unterzutauchen, sie dürfen nicht aneinanderhaften. Waschen nach dem Fixiren ist in öfter zu wechselndem Wasser (Brunnenwasser) vorzunehmen, es sollte immer in längstens 4 Stunden beendet sein. Die nilder sollen im Waschwasser beiderseits umspült sein, dürfen also nicht aneinanderhaften. Möglichst geräumige Waseh- sehalen sind zu empfehlen. Das Waschwasser soll möglichst kühl genommen werden. Alaunbad ist im Sommer und für auf Glas zu quetschende Bilder immer zu verwenden; man applicirt es am besten innerhalb der Waschdauer, also etwa in der zweiten oder dritten Stunde der Waschung nach dem Fixiren, da auch das Alaunbad wieder vollständig aus dem Bilde herauszuwaschen ist. (500 Wasser, 60 krystallisirter oder 30 gebrannter Alaun.) Es kann wiederholt gebraucht werden. Aufquetschen auf Crias zur Erzielung des hohen Spiegelglanzes soll immer erst vorgenommen werden, nachdem die Bilder schon trocken geworden. Sie werden dann nur 2 bis 5 Minuten in kaltem Wasser eingeweicht und dann sofort mit Gummi walze oder Gummilineal auf die vorher mit Talcum gut geputzten Spiegelglastafeln aufgequetscht. Man sorge, dass keine Luftblasen oder fremde Partikelchen, Schmutz, Sand, Härchen etc. zwischen Glas und Bildschichte sitzen bleiben. Vollkommen getrocknet, springen die hochglänzendeu Bilder meist von selbst ab. Gebrauchsanweisung für lichtempfindliches Mattpapier (M) (Silber-Gelatine auf Rives-Unterlage). '■ 1. In Paqueten à 25 Blatt: Cm. 9 : 12 12 : 16 13 : 18 18:24 21:27 24:30 fl. —.85 1.50 1.70 3.30 4.50 5.85 Mk. 1.45 2.55 2.90 5.60 7.65 10.— 2. Per 1 Bo gen: Cm. 51 : 61 fl. 1.80 Mk. 1.30 Emballsge unter 6 Bogen wird mit 20 kr. berechnet. Dieses Papier gibt mittelst Contactdruck sehr kräftige, brillante Abdrücke mit reinen Weissen, aber ohne Slan z, welche durch Aufquetschen auf mattirtes Spiegelglas eine feine Mattirung mit Leichtigkeit annehmen. Der Gehalt an Gelatine ist bei dieser Präparation ein so geringer, dass man die Bilder sehr leicht platiniren kann, wodurch dieselben Farbton und Aussehen von echten Platinotypien erhalten. Das Papier ist sehr lange haltbar. Aufbewahrung: Trocken, vor Licht geschützt, eingepresst. Einlegen, Nachsehen, Wechseln kann im Zimmer bei gewöhnlichem zerstreuten Tageslicht geschehen, man halte sich mit dem Copirralimen vom Fenster weggewendet. Copirung muss sehr kräftig erfolgen ; die Lichtdetails können schon russig, die Tiefschatten bronzirt erscheinen. Die Negative sollen sehr kräftig, brillant sein, also neben sehr guter Deckung der Lichter feine harmonische Abstufung der Halbtöne besitzen. Für Platinotypie geeignete Matrizen sind auch für dieses Papier geeignet. Zu schwach gedeckte Negative sind entsprechend zu verstärken. Iliezu empfiehlt sich die Uran-Verstärkung (Seile-Vogel) ganz besonders, wenn die Malrize vollkommen klar ist, anderenfalls sich der Schleier ebenfalls verstärkt. 50 Ccm. rothes Blutlaugensalz (1 : 100), 50 Ccm. Uran-Nitrat (1 : UM)), io Ccm. Eisessig. Die verstärkten Platten dürfen nicht langer als 20 Minuten (im Wasserstrahle) gewaschen werden. Waschung’ vor dem Färben ist gründlich durchzuführen, das heisst, cs ist das Wasser so oft zu wechseln, als es sich noch trübt (Brunnenwasser). Tonung kann mit den gewöhnlichen Goldbädern oder mit Tonfixirbädern in allen Farb- nuaneen von braun durch purpurviolett bis blauschwarz erzielt werden. Die Temperatur der Tonbäder soll 15 bis 18 Grad Celsius sein. Gute Tonbäder sind : 1. 250 Wasser, 2 essigsaures Natron, 2 Chlorgoldlösung (1: 50). Das Bad ist wiederholt zu n Ulld zeitweilio- /I1 vpvstärlru« Chlorgoldlösung (1: 50). Das Bad ist nicht gebrauchen und zeitweilig zu verstärken^ 2. 250 Wasser, 3 phosphorsaures Natron, haltbar, färbt aber sehr kräftig, n 3- 250 Wasser, 1 Messerspitze gefällte Kreide, 3 Chlorgoldlösung (1:50). Das Bad ist haltbar, kann bei zeitweiliger Verstärkung immer wieder gebraucht werden 4. 500 Wasser, 3 calcinirte Soda, 6 Benzoesäure (aus Gummi), 4 Chlorgold (1: 50). Das Bad ist sehr lange haltbar und kann bei zeitweiliger Verstärkung wiederholt gebraucht werden. , u , ,, J' f ssscr, 5 Rhodanammonium, 8 Tropfen Chlorgoldlösung (1:50). Das Bad ist das haltbarste, es ist zeitweilig mit Rhoclanaminomum und Chlorgold zu verstärken. Tonfixirbad: lösun" (l°-°20OT aSSei ’ 250 rixirnatron > 28 Rhodanammonium, 10 essigsaures Blei und 75 Chlorgold- Sobald das Bad in seiner Färbungskraft erschöpft ist, soll es mit der gleichen Quantität wiÄ n fH«o>f vermischt werden, es färbt als altes, gebrauchtes Bad noch schöner, wie im Irisch angesetzten Zustande. Beim härben im Tonfixirbad brauchen die Bilder nur hei Beginn der Färbung im Halbdunkel gehalten zu werden, der weitere Verlauf gestattet volles Tageslicht. , ou tu Î C;S C n Rpta' 11 tuT blauschwarze Töne zu erreichen, müssen die Bilder sehr tief „edruckt, die Matuze sehr kräftig sein und die Tonbäder genügend Gold enthalten. sich lÄgÄiÄa,« 1 äÄ! C " W *"“ ÏOn 4urch S « br ” d ' ™» Mrtädm. ? ÄÄÄfÄÄÄÄ" crfolsen ' 2. 150 dest. Wasser, 2 Boraxweinstein, i Kaliumplatinehlorür. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Dr. Just’s Emulsions-Papiere 591 Vorbedingung ist auch Mer : kräftige Matrize, tiefe Copirung, gutes Auswaschen. Der zu erzielende Ton ist ein tiefes Braunschwarz. Vergoldung und Verplatinirung. Man vergoldet in einem der Goldbäder Nr. 1 bis 4 zum violetten Ton (auch in der Durchsicht) und legt dann nach kurzer Waschung die Bilder 5 bis 10 Minuten in eines der angegebenen Platintonbäder. Der zu erzielende Ton ist ein tiefes Schwarz. Die Bäder werden durch das Platinbad zugleich stark gegerbt. Vor dem Fixiren sind die Bilder einmal zu waschen. Fixiren erfolgt in lOpercentigem Fixirbad (500 Wasser, 50 unterschwefligsaures Natron), Temperatur 15 bis 20 Grad Celsius. Die Bilder sind einzeln in das Fixirbad zu legen und gut unterzutauchen, sie dürfen nicht aneinanderhaften. Verplatinirte Bilder benöthigen mindestens 15 Minuten Fixirdauer. Vorzuziehen ist das saure Fixirbad : 1000 Wasser, 70 Natriumsulfitlösung (1 :4) und 40 Citronensäurelösung (1: 2), hierzu 200 Fixirnatron. Waschen nach dem Fixiren ist in öfters zu wechselndem kalten Brunnenwasser vorzunehmen, es soll innerhalb 4 Stunden beendet sein. Alaunbad ist nur im Sommer und bei den vergoldeten Abdrücken nöthig, verplatinirte Abdrücke brauchen keine Gerbung. Harz-Emulsionspapier für Silberdruck nach Prof. E. Yalenta entspricht den stumpfen Papieren für Silberdruck („Salz“-, „Arrow-root-Papier“), gibt aber tiefere, kräitigere Drucke, welche sieh leicht mit Gold, Platin, Uran tonen lassen und speciell mit Platin- und Goldfärbung den schwarzen Ton und das Aussehen der Platinbilder annehmen. Das Harz-Emulsionspapier wird ausschliesslich auf Rives, Rohpapier erzeugt, in folgenden Formaten : 52 :62 Cm. glatt 13 Kilo dünnes Papier, per Buch fl. 5.— 50 : 65 „ „ 19 „ dickes „ „ „ „ 5.— 50:66 ,, rauh 20 ,, ,, ,, ,, ,, ,, 5.— Die präparirte Seite ist diejenige, von welcher das Wasserzeichen B. F. K. Rives zu lesen ist. Silberbad : 1:8 bis 1:10, nicht schwächer. Wenn sich das Silberbad durch die Gelatine mit der Zeit bräunt, so ist es zur Entfernung dieser Bräunung einfach mit Kaolin zu schütteln und absetzen zu lassen. Schwimmdaner : Zwei Minuten. Das Papier nimmt die Silberung glatt an, besonders wenn man das Papier aufschiebt und nicht auflegt; es ist nach dem Sensibilisiren gut zu trocknen und unmittelbar vor dem Einlegen in den Copirrahmen mit Ammoniak zu räuchern. Räucherung 1 ist unbedingt erforderlich. Dieselbe findet am besten in einer geschlossenen, nicht zu grossen Kiste statt, auf deren Boden eine Schale mit concentrirter Ammoniakflüssigkeit steht. Das Papier soll frei in der Kiste hängen und der Einwirkung des Ammoniaks mindestens zehn Minuten lang ausgesetzt sein. Gefahr der Ueberräucherung, wie bei Albuminpapier, ist nicht vorhanden. Das geräucherte Papier soll möglichst direct aus dem Räucherkasten zum,Einlegen in den Copirrahmen gebracht werden. Copirung. Das Papier copirt sehr rasch, und zwar in röthlieh-braunem Ton, wenn nicht geräuchert wurde, hingegen in schwarzblauem Ton, wenn es durch die Räucherung mit Ammoniak genügend beladen ist. Man copirt, bis die Tiefschatten zu bronziren beginnen. Besonders wenn Platinirung beabsichtigt, ist starke, tiefgreifende Copirung erforderlich. Das Waschen nach dem Copiren ist gründlieh in mehrere Male gewechseltem Brunnenwasser vorzunehmen. Das Papier lässt sich nunmehr auf verschiedene Weise behandeln : 1. Durch Fixiren im gewöhnlichen Fixirbad (10%) erhält man ein kräftiges Bild von angenehm rostbrauner Farbe. 2. Durch Fixiren im sauren Fixirbad (nach Lainer) erhält man ein Bild in kälterem, röthlich schwarzem Ton. 3. Durch Färben des schon flxirten und gut ausgewaschenen Bildes im Uran-Tonbad bekommt man dasselbe in reiner Röthelfarbe. Uran-Tonbad : Lösung A 200 Gr. Wasser, destill. 1 Gr. Urannitrat. Lösung B 200 Gr. Wasser 1 Gr. Ferrideyankalium. Mischung von A und B zu gleichen Theilen vor Gebrauch. Das fertig gemischte Bad hält sich nur einige Tage. Zur schnelleren Tonung kann man mit circa 5 Ccm. Eisessig per 100 Tonbad ansäuem. Die Waschung nach dem Färben muss längstens in einer Viertelstunde beendet sein, da sonst Bild und Färbung bedeutend leiden. 4. Durch Färben im Goldbad : 1000 Wasser * 8 Borax 0-3 Goldchlorid lässt sich der rothbraune Ton beliebig bis zu schwarz variiren. Hierauf Fixiren und Waschen wie gewöhnlich. 5. Durch Färben im Platintonbad (nach Prof. Eder) : 150—300 Gr. Wasser 15—20 Tropfen —- 1 Ccm. Salpetersäure 1 Gr. Kaliumplatinchlorür nehmen die Bilder eine in’s Bräunliche gehende schwarze Färbung an. Es wird dann wie gewöhnlich fixirt. 6. Durch Färben im Goldbad (siehe oben), bis eine tiefdunkelviolette Farbe auch in der Durchsicht zu constatiren ist, und weiteres Färben im obigen Platintonbad erhalten die Bilder einen rein schwarzen Platinton und überhaupt das Aussehen der Platindrucke. Kräftige Matrizen und sehr tiefes Copiren sind hiebei unbedingtes Brforderniss, wenn man die tiefen Schwärzen der Plattindrucke erhalten will. Auch darf das Platintonbad nicht zu verdünnt genommen werden. Hierauf muss selbstverständlich gewaschen, gut fixirt und gründlich gewaschen werden. Im Falle der Fixirung im sauren Fixirbade achte man darauf, dass das Bad wirklich sauer sei und verstärke es eventuell mit saurer Sulfitlauge. 7. Auch die verschiedenen Tonfixirbäder lassen sich mit gutem Erfolg anwenden. Doch ist darauffolgende Platinirung nicht möglich. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 592 Emulsions-Papiere. Bromsilber-Gelatinepapier F glatt oder rauh, für Schnelldruck und Vergrösserung. 1 Rolle, enthaltend G Bogen 43 : 58-4 Cm. 1 „ « 6 „ 54-6:64-7 „ . 1 „ „ 6 „ 55-8:76-2 „ ... 1 „ „ 6 „ 63-5 :76-2 „ . 1 Rolle, 43 Cm. breit, 610 Cm. lang. 1 „ 6 21/ 2 „ „ 610 „ * .... 1 „ 75 „ „ 610 „ „ . 5.10- 7.50 9.40' 10.50 9.60 14.— 16.80 Probe-Packete, enthaltend : 1 Dutzend Blätter, 8:11 Cm. 1 * » 12: 16V 2 „ . Bromsilber-Gelatinepapier F auf Whatmann’s Ton-Crayonpapier. 1 Rolle, enthaltend 6 Bogen, 37Vs • 65 Cm. 1 „ » 6 „ 55:75 „ . Bromsilber-Gelatine-Leinwand F fl. —.50 fl. 6.80- * 12.80 auf Kähmen gespannt mit je einem Probeblatt Bromsilber-Gelatinepapier für vorher zu machende Probe- Exposition. Grösse in Cm. 25:30 30:35 35:45 35 :52^ 40: 50 42i/ s : 52‘/ 2 45:60 Per 3 Stück fl. 8^7 fl.— 17.50 19.50 19.50 21 — 22.50 Grösse in Cm. 50:60 62^2 : 15 70:90 Per 3 Stück fl. 24.— 30.-— 38.50 Stolze’s Bromsilbergelatine-Contractpapier mit Hochglanz (D), Per 25 Blatt verpackt. Format per 100 Stück 7 : 10 (Visit) . .. . fl. 2.45 q. i o 4 00 11V 2 : 16 (Cabinet)’ ’. '. ’. ’. '. ’. ! '. ’. ” 7*.— 13:18. „ 9.45 | 46 : 64 (Bogen) per Buch. 46:64 „ einzeln. Laufende Meter, 80 Cm. breit Format 13:21 .. 14:21 . 18 : 24 . 24:30 per 100 Stüek .fl. 10.85 . „ 11.90 . „ 16.80 . „ 26.60 fl. 25.90 „ 1.12 „ 2.80 rauh (E) und glatt (F). 10 Blatt 10 „ 11 Vä : 16 13 : 18 in Taschen verpackt. 10 13:21 10 14:14 10 14:21 10 18 : 24 in Hülsen verpackt . 10 20 : 25 10 n 24: 30 v 10 30 : 38 10 38:50 10 43: 57 10 50:63 10 63:76 n 10 70:90 10 90:120 r ” Laufende Meter 79 Cm. breit V » 90 ) 77 —.67 —.84 —.98 —.77 1.05 1.47 1.68 2.45 2.80 6.30 8.25 11.55 16.10 22.40 34.30 2.52 2.77 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. 593 Emulsions-Papiere. Gebrauchsanweisung. Sämmtlielie drei von mir fabricirten Bromsilber-Emulsionspapiere haben eine annähernd gleiehe Empfindlichkeit, welche derjenigen guter Emulsionsplatten gleich kommt und daher entsprechende Vorsicht in der Dunkelkammer zur Bedingung macht. Das D-Papier eignet sich wegen der glatten, geschlossenen Schicht besonders für Bilder kleineren Formates, während K und F eigentliche Vergrösserungspapiere sind. Doch eignet sich auch das F-Papier für Contacteopien grösseren Formates, bei denen man auf das Heraustreten der Details in den Schatten weniger Gewicht legt. In Betreff der Lichtquelle gilt, dass man für Contacteopien am besten Gas- oder Lampenlicht, für Vergrösserungen ebendieselben oder das intensivere Magnesiumlicht verwendet, welches die Belichtungszeit entsprechend abkürzt. Für Contacteopien genügt im Allgemeinen bei einem klaren, kräftigen Negativ eine Belichtungsdauer von 7 bis 10 Secunden, im Abstande von 2 m von einem kleinen Gas-Flachbrenner. Nach dieser Norm kann man die Belichtungszeit abschätzen. Doch wird man immer gut thun, sich zunächst an kleineren Proben auf das Papier einzuarbeiten. Herverrufung. Kleinere Blätter kann man ohne Weiteres in den Htrvorrufer legen ; grössere weicht man zunächst in einer Schale in Wasser, und giesst dies ab, sobald sich das Bild ausreichend gedehnt hat. Es legt sich dann fest an den Boden der Schale an, und kann nun leicht, sicher und gleiehmässig selbst mit geringen Mengen des Entwicklers bedeckt werden. Für die Entwicklung maelie man sich zw'ei gesättigte Lösungen von neutralem oxalsauren Kali und von Eisenvitriol. Der letzteren setze man von vornherein '/so Eisessig 1 und Viooo Weinsäure zu und stelle sie, sobald man sie nicht benutzt, in möglichst helles Tageslicht. Da es sich darum bandet, den Luftzutritt zur Eisenvitriollösung möglichst abzuschliessen, so empfiehlt es sieh, dieselbe in Patentverschluss-Flaschen mit Ueberschuss von Eisenvitriol anzusetzen, und durch Naehfüllen bei weiterem Zusatz durch etwas Weinsäure die Flaschen nach dem Gebrauche wieder annähernd voll zn machen. Für den Normalentwickler ist 1 Theil Eisenvitriollösung auf 5 Tlieile Oxalatlösung zu empfehlen. Obwohl noch ein stärkerer Eisenvitriolzusatz — bis ein Drittel des Oxalates — zulässig ist, sollte er doch nur in seltenen Ausnahmefallen zur Anwendung kommen, nämlich da, wo man Kraft auf jede mögliche Weise zu erzielen suchen muss. In der Kegel gibt der obige Normalentwickler schon vollkommen genügende Tiefe der Schatten, ja in der Mehrzahl der Fälle empfiehlt es sich sogar, ihn noch zu verdünnen, und so nicht nur die Weichheit zu erhöhen, sondern auch das Kommen des Bildes zu verlangsamen, und die Ueberwachung desselben zu erleichtern. Man kann den Entwickler hiedurch bis aufs Doppelte und Dreifache bringen, ohne bei einigermassen kräftigen Negativen zu grosse Flauheit der Bilder fürchten zu müssen. Was den Bromkaliumzusatz zum Entwickler anlangt, so gilt die durchgehende Regel, dass dtr Ton und die Harmonie des Bildes um so vollkommener sind, je mehr man die Bromkaliummenge zurückhält. Es ist daher auch keineswegs vortheilliaft, überzuexponiren und dem Flauwerden durch Bromkaliumzusatz entgegenzuwirken; die richtig getroffene Belichtung ist unter allen Umständen die beste. Man versuche daher zunächst mit dem minimalen, auf dem dem Papier beigegebenen rotlien Zettel angegebenen Bromkaliumzusatz zu arbeiten, und setze mehr Bromkalium (1:10) nur vorsichtig zu, wenn man ohne dasselbe infolge verfehlter Belichtung oder des Negativcharakters nicht zum Ziele gelangt. Bei abgetönten Bildern erleichtert — auch wo sonst Bromkalium gar nicht nötliig ist — ein geringer Zusatz desselben nicht selten das Weisshalten des Grundes. Es empfiehlt sich übrigens sehr, den Entwickler nicht zu frisch gemischt zu benutzen, und ihn lieber längere Zeit abstehen zu lassen. Am schönsten arbeitet ein aus altem und neuem Entwickler halb und halb gemischter. Ein solcher gibt niemals Schleier. Den alten Entwickler bewahrt man am besten in verschlossenen Patent-Bierflaschen auf. Unter allen Umständen aber halte man daran fest, dass durch Bromkalium die Kraft vermehrt und durch Verdünnen des Entwicklers vermindert wird. Waschen und Fixiren. Unmittelbar aus dem Entwickler bringt man das Bild in ein Wasserbad, dem Vsoo Eisessig zugesetzt ist. Doch kann man es, wenn der Entwickler nicht mehr als 1 Eisenvitriol auf 5 Oxalat enthält, auch vorher abspiilen, ohne Gelbwerden befürchten zu müssen: das Säurebad bleibt dann länger wirksam. In diesem bleibt das Bild etwa fünf Minuten, wird dann abgespült, und in’s Fixirbad gelegt, welches etwa 1:5 stehen sollte. Man muss die Bilder durchaus lange genug im Fixirbade lassen, um sicher zu sein, dass sie wirklich dauerhaft sind. Eine Viertelstunde ist eine gute Zeit. Falls die Schicht in den Bädern sehr weich werden sollte, kann man sie durch ein Alaunbad gerben oder noch besser ein gemischtes Alaunfixirbad aus 200 Wasser, 40 Fixirnatron und 15 Alaun anwenden, welches man indessen erst benutzen darf, sobald es sich klar abgesetzt hat. Beim Waschen der Bilder empfiehlt es sich, als erstes Waschwasser eine 10% Kochsalzlösung zu verwenden, in welcher die Copien 10 Minuten verbleiben. So behandelte Bilder waschen sich in viel kürzerer Zeit aus: etwa zwei Wasserbäder, jedes 10 Minuten lang wirkend, reichen aus. 1 Der Eisessigzusatz hat den Zweck, Unreinlichkeiten des gewöhnlichen Weichwassers, wie z. B. Kalkgehalt, unschädlich zu machen; man vermeidet auf diese Weise Schleierbildung. Weicht man in destillirtem Wasser oder gar nicht, so ist der Zusatz unnöthig, der übrigens die Entwicklung nicht verzögert. S Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien, 594 Emulsions-Papiere. Stolze’s Chlorsilber-tielatinepapier für directes Copiren (A). Per 25 Blatt verpackt. Format in Centimeter per 10O Stück fl -lift Format in Centimeter 141/9 ; 141/ . per 100 Stück .fl. 6.65 6:9 7 : 10 9 : 12 11 :14 11 :15 U 1 / a : 16 12:167 a 12 : 24 13 : 18 13 : 21 13 : 24 14:14 14:21 1 75 15:15 . 1.75 3 15 16-21 . .„ 10.15 16U : 217« . .. 10.85 ” 4.90 4 90 IS: 24 . . 11.90 21:21 .. 14.70 5.25 6.30 8.75 21 : 27 . .. 17.15 24:30 . 251/0 : 30Vo . .23.80 26 : 31 . .„ 25.20 } 8.05 9 80 28:33 . .. 27.30 28:38 . .. 31.50 6 30 30:38 . (Boudoir) . 8.75 40 : 40 . 46:64 (Bogen) per Buch fl. 19.60, einzelne Bogen fl. •—.84. Laufende Meter, 80 Cm. breit, fl. 2.10. Ausser obigen Formaten schneide ich jedes gewünschte und richtet sich der Preis dafür nach dem dazu nöthigen Material. Ton-Fixirsalz .....per Kilo fl. 1.— Essigsäure Tonerde in Lösung. „ „ „ 1.25 des Clalorsilliergelatiiie-PaDieres für directes Copiren (A-Papisr). Aufbewahrung: des Papieres. Man bewahre das Papier, damit es nicht durch äussere Einflüsse Schaden leidet, in seiner Originalverpackung-, und zwar am besten in einem geschlossenen Blech- oder Laubholzkasten auf. Behälter von Kiefernholz sind zu vermeiden, ebenso Räume, in welchen viel und anhaltend Gas gebrannt wird. In reiner Luft hält sich das Papier sehr lange. Sollten nach etwa halbjährigem Liegen die äusseren Blätter und die Ränder gelblich werden, so ist dies ohne Einfluss auf das Aussehen der Bilder, da die Färbung im Tonflxirbade wieder verschwindet. Für das Fertigmachen der Bilder dienen'folgende Bäder und Lösungen: Tonfixirbad. a) Durch Einfachheit und Haltbarkeit empfiehlt sieh das folgende Bad: 500 Theile Wasser, ! 36 Theile Chlorgoldlösung (1.: 100), 120 „ Fixirnatron 10 „ Silbernitratlösung (1 : 100). 10 „ Kochsalz, ; Statt des Zusatzes der Silbernitratlösung genügt es auch, eine Anzahl verdorbener, unfixirter Bilder oder Abschnitte von Bildern in dem Bade zu fixiren. Will man mehr schwärzliche als bräunliche Töne erzielen, so setzt man zu obigem Bade noch 5 Theile Bleinitratlösung (1 :10), wodurch zugleich das Tonen sehr beschleunigt wird. Sollte nach längerem Stehen in offenen Gefässen das Bad nicht tonen wollen, so deutet dies auf zu grosse Concentration. Man sollte daher das fertige Bad von vornherein in zwei Hälften theilen, die man in geschlossenen b laschen aufbewahrt, und von denen die eine als Arbeitsbad, die andere als Vorrathsbad dient. Nach jedesmaligem Gebrauche des Arbeitsbades fügt man zu demselben von dem Vorrathsbade so Viel zu, als verbraucht war. Es wird dann sehr lange in gutem Staude bleibeu. Sollte es trübe werden, so filtrirt man es ; verweigert es trotzdem zu tonen, so giesst man die Hälfte davon ui die Rückstände und setzt dafür frisches Bad ohne Silbernitratlösuug zu. Aus den Rückständen kann man das darin enthaltene Silber durch Einlegen von Zinkblech niederschlagen. ") Dll 2 grosse Haltbarkeit zeichnet sich das folgende Bad aus: 200 Theile kaltes Wasser, 4 Theile Alaunmehl, „ ” bixirnatron, 2 Rhodanammonium. 9 „ Kochsalz Das Bad wird hei der Zusammensetzung-milchig und entwickelt einen starken Schwefelgeruch. Man lässt es in der Flasche, nur mit einem Wattapfropfen verschlossen, etwa acht Tage ruhig stehen und giesst oder filtrirt es klar vom Bodensätze ab. Wer sich das Bad nicht selbst mischen will, kann das dafür nöthige Fixirsalz in bereits gereiftem Zustande käuflich erhalten, welches nach dem Lösen in der vierfachen Wassermenge und Filtriren in 24 Stunden ein brauchbares Bad liefert. Wer mehr schwärzliche Töne liebt, setzt zu obigem Bade 2 Theile Bleinitratlösung (1:10), wodurch allerdings ein öfteres Filtriren nöthig wird. — Unmittelbar vor dem Gebrauche gibt mar nun jedesmal zu dem Bade die erforderliche Menge Chlorgoldlö.sung 1:100, und zwar etwa 1 Cm für je 30 Cabinctbilder. — Auch bei diesem Bade ist die oben beim Bade a) empfohlene Theilung in Arbeits- und Vorratlislösung null die gleiche Behandlung durchwegs anzurathen. Getrenntes Tonbad und Fixirbad. c) Rhodangoldbad : Man löst I. 50 Theile destillirtes Wasser, i II. 50 Theile destillirtes Wasser, 2 „ Rhodanammonium, i 6 „ Chlorgoldlösung (1:100). 1 „ Fixirnatronlösung (1:7) Dann giesst man unter Rühren Lösung II in Lösung I. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37, Emulsions- Papiere. d) Chlorcalciumgoldbad : Man mischt 200 Theile destillirtes Wasser, r - v fein geschabte weisse Kreide, 2 „ Chlorgoldlösimg (1:100) end sehiittelt alle Viertelstunden. Nach zwei Stunden filtrirt man und setzt 1 Tropfen gesättigte Chlorealeiumlösung zu. e) Fixirbad, bestehend aus 1 Theil Fixirnatron auf 5 Theile Wasser. Alaimlnid : 1 Theil Chromalaun, 100 Theile Wasser. Oerbebad : 5 Theile essigsaure Tlionerde (käufliche Lösung), 100 „ Wasser, 1 „ Quillaja Saponaria. Aetherwaclislösunar : Man mischt in einer gut schliessenden Flasche 100 Theile Schwefeläther, 5 „ gelbes Bienenwachs. Zunächst schüttelt man zwei Stunden lang öfters um, lässt die Flasche 48 Stunden lang ruhig stehen, giesst dann die klare gelbe Flüssigkeit von dem Bodensätze ab und bewahrt sie gut verkorkt auf. Anfertigung der Bilder. Das Papier wird im Copirrahmen hinter dem Negativ etwas dunkler copirt, als das fertige Bild ausfallen soll. Besonders für das Tonfixirbad b) muss übercopirt werden, etwas weniger beim Tontixirbad a), noch weniger bei den getrennten Goldbädern. Die Abzüge können nach dem Copiren vor dem Fertigmachen, ähnlich wie das uneopirte Papier, längere Zeit aufbewahrt werden, indem man sie vor Lieht geschlitzt zwischen reines Fliesspapier legt. Bei Verwendung der Tonfixirbäder werden die copirten Bilder trocken in diese gelegt. Sie nehmen darin schnell eine gelbbraune Färbung an und gehen dann allmäiig durch Rothbraun in ein reiches Violett über. Man darf sie nicht ganz so bläulich werden lassen, als sie im fertigen Zustande aussehen sollen, da sie beträchtlich auftrocknen. Sobald der gewünschte Ton erzielt ist, legt man die Bilder in Wasser und wässert sie unter achtmaligem Wasserwechsel bis 2 Stunden. Es ist nicht räthlieli, diese Zeit zu überschreiten, da die Bilder darunter nur leiden. Sollten die Bilder im Wasser, ja selbst nach dem Trocknen noch zu roth erscheinen, so legt man sie in's Tontixirbad zurück und wiederholt Tonen und Wässern. Benützt man die getrennten Tonbäder, so werden die Copien vorher viermal gut gewässert und erst danu im nassen Zustande in’s Goldbad gebracht, dessen Wirkung eine sehr kräftige ist. Man kann dasselbe, um den Vorgang besser überwachen zu können, auch nocli verdünnen. Man lasse die Bilder ja nicht zu blau werden, und bringe sie, sobald der gewünschte Ton erreicht ist, in ein Koehsaizbad 1:100. Nach fünf Minuten kommen sie aus diesem in das Fixirbad e), in welchem sie etwa zehn Minuten verbleiben und dann wie bei Anwendung der Tonfixirbäder gewaschen werden. Ein Naclitonen in den getrennten Goldbädern ist nicht zu empfehlen. Aber auch die so behandelten Bilder können nachträglich noch im Tonfixirbade nachgeschwärzt werden. Nach sorgfältigem Waschen lege man alle Bilder eine Minute lang in das oben beschriebene Alaunbad oder Gerbebad, mul wässere sie dann noch einmal fünf Minuten lang. Das Alaunbad übt seine volle, härtende Wirkung erst, nachdem die Bilder einmal trocken waren. Die so behandelten Bilder trocknet man nun entweder durch Aufhängen oder flach auf Hürden liegend, oder zwischen Fliesspapier. Das letztere Verfahren eignet sich besonders nach Anwendung des Gerbebades, während man nach Anwendung des Alaunbades die Bildschichten nicht zu fest auf das Fliesspapier pressen sollte, da sie immer noch etwas klebrig sind. Will man die Bilder sogleich aufziehen, so lässt man sie nicht ganz trocken werden, sondern schneidet sie wie Albuminbilder im feuchten Zustande und klebt sie mit frisch gekochtem und dann abgekühltem Kleister auf den Carton. Sie können nachher ganz wie Alburninbilder behandelt und kalt oder heiss satinirt werden. Beim Heiss-Satiniren darf die Maschine nicht zu sehr erhitzt werden. Auch kann man die Bilder zur grösseren Sicherheit vorher mit der Aetherwachs- lösung- abreiben. Durch Aufquetschen auf schrammenfreie Spiegelplatten kann man den Glanz der Bilder bis zum Spiegelglanz erhöhen. Man putzt die Spiegelplatten sorgfältig — besonders eignet sich hiezu geschlemmte Diatomeenerde — trägt dann mit einem Bausch einen dünnen Ueberzug der Aetlierwachslc sung auf und entfernt denselben möglichst vollständig wieder durch Reiben mit einem sauberen Tuche. Auf die so vorbereiteten Platten legt man die Bilder schwimmend nass nach dem Alanniren oder Gerbén, breitet ein Stück wasserdichten Stoff darüber und quetscht sie mit dem Kautsehukquetseher fest, wodurch zugleich etwaige Luftblasen entfernt werden. Dann nimmt man den wasserdichten Stoff ab, macht die Rückseiten der Bilder mit Fliesspapier ober- tlächentrocken und stellt sie entweder so, oder nachdem man vorher noch ein Blatt starken Schreibpapieres mit Kleister darauf geklebt hat, zum Trocknen bei Seite. Sobald jede Spur von Feuchtigkeit verschwunden ist, platzen die Bilder von selbst vom Glase los, oder nachdem man sie dicht am Rande ringsum bi» aufs Glas eingeschnitten hat. Die mit Papier verstärkten Bilder lassen sich sehr gut unaufgezogen aufheben und bewahren beim Aufziehen den Glanz besser. Will man statt des Spiegelglanzes völlig matte Schichten haben, so benützt man zum Aufquetschen mattirte, mit dem Waehsiiberzuge versehene Glasplatten. Gebrauch des Fixirsalzes. Das Fixirsalz wird in mindestens dom vierfachen Quantum kalten Wassers (1 Kilo in 4 Liter) gelöst, ln dieser Concentration tont und fixirt das Bad schnell; wünscht man langsamer und sicherer zu arbeiten, so kann man eine grössere Menge Wassers verwenden. Nach dem Auflösen erscheint das Bad vollkommen milchig. Es setzt sich schnell ab oder kann durch Filtriren geklärt werden. Für 100 bis 150 Cabinetbilder setzt man ihm dann ca. 5 Ccm. Chlorgoldlösung 1:100 zu, damit es die Bitder nicht zu sehr angreift, und das Frxiren kann beginnen. Man legt nun die Bilder, wie sie aus dem Copirralimen kommen, in das nicht unter 18 bis 20° C. warme Bad. Sie werden darin zuerst gelb und durchlaufen dann durch Braun, Sepia und Violett alle Töne bis zu einem bläulichen Schwarz. Sie behalten bei der weiteren Behandlung den Ton, bis zu welchem man sie gefärbt hat. .Sobald der gewünschte Ton erreicht ist, bringt man die Copien in Wasser und wässert sie aus. Doch ist es Bedingung, sie nicht länger als unbedingt nothwendig, bei richtigem Wechseln etwa 2 Stunden, im Wasser zu lassen. 8 * Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 596 Emulsions - Papiere. Bühler’s Chlorsilber-Gelatme-Papier Obernetter-Papier, Chlorsilber-Papier, direct copirend. Copiren wie mit Albununpapicr, ohne Entwicklung ; Tonen und Fixiren la uh Gebrauchsanweisung, welche jedem Quantum beigegeben wird. Format Cm. 9:12 11:15 13:18 Preis per Paquet à 25 Blatt fl. 1.— i.25 1.85 1 Bogen 46: 55 Cm. fl. —.80, 3 Bogen fl. 2.35 Ton-Fixirbad für Obernetter-Papier, haltbar, per Flacon i j i Kilo.fl. —.SO- Bühler’s Mignon-Papier fiir Bilder mit matter Oberfläche (mattes Chlorsilber-Gelatine-Papier) weiss. Format Cm. 9:12 11:15 13:18 18:26 Preis per Paquet à 25 Blatt fl. —.95 1.25 1.85 3.70 1 Bogen 46 : 55 Cm. fl. —.80, 3 Bogen fl. 2.35. Bühler’s Goldlösung Nr. I oder II, zu Chlorsilbergelatine- und Mignon- Papier, per Flacon (50 gr.). fl. —.SO Znr gefälligen Beachtung. „Oberactter-Papie-r” eignet sich vermöge seiner grossen Kraft in den Tiefen für ganz leichte und weiche Negative. „Porträt-Papier” unterscheidet sieh von dem Obernetter-Papier durch eine besondere Feinheit und nicht allzugrosse Tiefe in den Schatten; es können Negative mittlerer Kraft und auch kräftige Negative zur Verwendung kommen. Für „JliguoM-Papier” (matt) können nur kräftig durchgearbeitete Negative verwendet werden. Von der richtigen Wahl obiger Papiere hängt nun thatsächlich ein. guter Erfolg ab; man wähle das Papier seinem Negativ entsprechend. Obernetter- und Porträt-Papier wird in den Farben : weiss, malve und rosa angefertigt,. Mignon-Papier dagegen nur in Weiss. Zu röthlich-braunem Tone nimmt man zu Nr. II noch 1 Gramm unterschwefligsaures Natron. " ' 1 „für CMorsilta-ßelatiiie-Pasier (nach Otanetteij, Rhodan-Goldbad, wird in zwei Vorrathsflaschen angesetzt und kann nach Zusammensetzung sofort benutzt werden. Lösung 1. 1 Liter destillirtes Wasser 20 Gramm Rhodanammonium 1 „ untcrschwetligsaures Natron (Fixirnatron). Lösung II. 100 ,, destillirtes Wasser 1 ,, reines Chlorgold, keine andere Chlorverbindung. Davon nehme man zu einem Ansatz 200 Gramm Lösung I 20 ,, Lösung II und schütte das Gold unter starkem Schütteln in die Ithodanammoniumlösung, setze dann noch 100—200 Gramm destillirtes Wasser hinzu. Essigsaures Goldbad : i 1000 Gramm destillirtes Wasser Nr. I. 1 40 ,, doppeltgeschmolzenes essigsaures Natron 1 80—100 ,, Chlorgoldlösung 1—100 j 1000 „ .destillirtes Wasser 1 Nr. II. I 20 „ Rhodanammonium > I 80—100 ,, Chlorgoldlösung 1—100 J Beide Lösungen hält man sich getrennt. Für einen Ansatz mischt man zu 200 Gramm Nr. I 60 Gramm von Nr. II. Chlorcalcium-Goldbad. 1 Liter destillirtes Wasser 7 Gramm Champagnerkreide (fein geschabt und geriehen) 3—4 Tropfen einer eoncentrirten Chlorcalciumlösung 250 Gramm Rhodanlösung (20—1000) 100 ,, Chlorgoldlösung (1—100) 2—3 Tage vor dem Gebrauch anzusetzen. Fixirbad. 100 Gramm Natron zu 1000 Wasser. 5—10 Minuten genügen. Alsdann 1 Stunde waschen und Verweilen der Bilder im Alaunbad. 50 Gramm Alaun (Ammoniakalaun) 1000 ,, Wasser. 5—10 Minuten, zum Ileisssatiniren aber V t Stunde. Verstärkung. Zum Verstärken des Goldhades hält man sich eine Lösung von 20 Gramm Rhodan in 1000 Gramm destillirten Wassers und gibt davon 80—125 Gramm nach dem Gebrauche hinzu, nebst 40 Gramm Goldlösung von 1—100 für jeden Liter Goldbad, das Gold gibt man langsam unter Schütteln hinzu. Arbeitsweise. Die Bilder werden wie gewöhnlich 2—3 Mal gewaschen, ehe sie in das Goldhad kommen. Vergoldet wird, bis in der Durchsicht die gelblichen Töne verschwunden sind und der rotlie 1 on vorherrschend wird. Man vergoldet am besten so, dass man nur immer kleine Portionen Goldbad von 200—500 Cm. sein. Dies erhält das Gramm ansbraucht und dann das verbrauchte sofort wieder tiltrirt. In dem Filtrirtriehter soll immer eine Schicht Caolin von 3—4 Goldhad klar. Sind alle Copien vergoldet, so giesst man zu dem filtrirten Goldhad die Rhodanlösung und Goldlösung hinzu; 80—125 Gramm Rhodanlösung ist die geeignetste Menge, welche immer gute Resultate gibt. man mehr Negative mehr Rhodan; die Goldlösung bleibt sieh immer gleich Bernhard Waehtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Emulsions-Papiere. Das Goldbad kann, richtig- behandelt, mehrere Wochen lang gebraucht werden, und erst wenn die Töne trüb werden, setzt man ein neues an ; ein weiterer Zusatz, wie Rhodan und Gold, ist nicht niVthig-. So oft eine Portion Bilder vergoldet ist, tliut man gut, dieselben auch gleich zu fixiren und zu waschen. Nach einstündigem Waschen kann man die Bilder schon alauniren und wascht dann ebenfalls wieder einige Stunden. Im Fixirbad nimmt man die Bildseite nach oben, im Alaunbad aber nach unten, weil sich sonst leicht, wie bei den Trockenplatten, Tonerde bildet und festhaftet, welche dem Bilde ein stumpfes Aussehen gibt. Ausgewaschen sind die Bilder in 2—3 Stunden, man kann sie aber auch die ganze Nacht im Wasser lassen; zu kurze Zeit ausgewaschene Bilder dunkeln mit der Zeit nach. Vergilben oder Verbleichen kommt bei richtiger Behandlung nicht vor. Mit der Einführung des Eikonogen ist die Herstellung für Obernetterpapier geeigneter Negative nicht mehr schwer und geben alle damit hervorgerufene Negative gute Resultate, weshalb ich diesen Entwickler aufs Wärmste empfehle. Setzt man eine grössere Quantität an und füllt dieselbe in kleinere Flaschen ab, verkorkt diese gut, so hat man auf lange Zeit immer einen guten Entwickler zur Hand, welcher den höchsten Anforderungen entspricht. Besondere Bemerkungen. « Das Aufbewahren des Papieres soll in einer gutschliessenden Blechbüchse im Keller geschehen. Während des Arbeitens vermeide man, das Papier länger zwischen den Fingern zu halten und benütze deshalb beim Tonen und Fixiren ein Hornmesserchen (Obstmesser), um die Bilder mit der Spitze des Messers und dem Daumen an einer Ecke aus den Cuvetten zu heben. Das Aufkleben geschieht genau wie bei Albuminbildern. Wenn die Bilder aus dem Wasser kommen legt man sie zwischen Filtrirpapier, ohne anzudrücken und schneidet feucht mit der Scheere, alsdann kann man sie zum Aufkleben übereinnanderlegen. Man verwende immer frischen Kleister, wäscht dann mit dem Schwamm ab, und anstatt mit Filtrirpapier zu trocknen, überfährt man die Bildfläehe mit einem gut ausgewaschenen und ausgepressten Waschleder, wodurch alle Wassertheile beseitigt werden, der Rest von Feuchtigkeit trocknet ohne Flecken auf. Will man die Bilder mit Hochglanz herstellen, so legt man dieselben aus dem Waschwasser in gut durch Papier tiltrirtes Wasser, dem man 10% Alkohol zugibt. Eine Spiegelplatte wird nun mit pulverisirtem Speckstein (Talcum) trocken abgerieben (denselben bindet man in eine Leinwand und stäubt damit über die Platte). Aus dem Wasser kommen die Bilder direct auf die Platte, legt Filtrirpapier darüber und drückt von der Mitte aus gegen die Enden mit der Rolle leicht an; sind die Bilder halb trocken so klebt man dünnes Schreibpapier darüber. Wenn dieses nahezu trocken ist, streicht man eine Gummilösung von 50 auf 100 Wasser (heiss gelöst und gut durch Leinwand gedrückt) darauf und lässt dann die Bilder freiwillig trocknen. Bei Hochglanz ist es nothwendig ein Schreibpapier aufzukleben. Bei Mignon (Matt-Papier) ist dies nicht nothwendig. Um die Bilder auf den Carton zu bringen, feuchtet man den Carton gut an und legt das Bild mit der gummirten Seite darauf, legt Schreibpapier über das Bild, drückt leicht an und satinirt unter leichtem Drucke. Nach diesem Satiniren beschwere man gleich das Bild bis es trocken ist. Bei Mignon (Matt-Papier) ist ein Beschweren nicht nothwendig weil es viel schwächer ist und leichter heftet. Um matte Bilder herzustellen verfährt man ebenso, nur bedient man sich statt einer Spiegelplatte eines fein mattirten Glases, muss aber zum Abreiben mit pulverisirtem Speckstein Alkohol nehmen, da sonst die Blasen unvermeidlich sind. Retoucliirt werden die Bilder wie Albuminbilder vor dem Satiniren und setze man der Retouchirfarbe etwas frisches Eiweiss zu. Will man heiss satiniren, so müssen die Bilder % Stunde alaunirt werden. Fabricirt wird das Obernetter-Papier in den Farben weiss, malve und rosa. Gebrauchsanweisung zu der concentrirten Rhodangoldlösung für Obernetter-, Portrait- und Mignon-Papier. Diese neue sehr praktische Lösung enthält in je 100 Gramm Flüssigkeit ein Gramm reines Chlorgold und wird in zwei verschiedenen Arten, Nr. I und II hergestellt. Nr. I ist für Obernetter- und Portraitpapier bestimmt. Nr. II in Verbindung von gleichen Theilen mit Nr. I für „Mignon-Papier“ (Matt-Papier). Für Obernetter- und Portrait-Papier rechnet man auf je 3 Visitkarten ein Gramm concentrirte Goldlosung Nr. I zu 20—25 Gramm (lest. Wasser, welche zusammengemischt sofort zum Gebrauch fertig sind. Man kann also je nach der Anzahl der Bilder sein Goldbad zusammensetzen. Ist das Bad erschöpft, so gibt man in dem Verhältniss als man noch Bilder zu vergolden hat neue Goldlösung hinzu. Das Goldbad auf den andern 'l ag aufheben lohnt sich nicht, es ist einfacher, jeden Tag frisches Bad anzusetzen, da in dein gebrauchten Bade kaum Spuren von Gold Zurückbleiben. Mit mehr oder weniger Goldzusatz, in Folge dessen kürzere oder längere Dauer des Vergoldens, lassen sich auch verschiedenartige Nuancen in der Farbe herstellen und bleibt es dem Geschmaeke des Einzelnen überlassen, das ihm Zusagende herauszutinden. Goldbad io Gramm Goldlösung Nr. I 1 Das Goldbad soll immer so stark 150—200 „ dest. Wasser j Fixirbad 150 „ Fixirnatron 1 10ün „ Wasser / darin 5—10 Minuten genügen. Alaunbad 50 Gramm weissen Ammoniakalaun \ Heiss lösen, erkalten lassen und filtriren, 1000 „ Wasser ) kann oft benutzt werden, darin 5—10 Minuten genügen. Gewaschen werden die Bilder über Nacht, wie dies auch bei Albumin der Fall ist. In rtiessendem Wasser genügen P/ 2 —2 .Stunden. Aufkleben der Bilder. Man legt sie aus der Cuvette zwischen Filtrirpapier und sehneidet mit Scheere und Caliber zu, legt sie übereinander, damit die Feuchtigkeit darin bleibt, und klebt mit frisch gekochtem Kleister auf. Nach dem Auflegen auf die Cartons legt man mehrfach .zusammengefaltetes Filtrirpapier darüber und drückt mit einer Gummirolle von der Mitte nach aussen leicht an. (Gummiquetscher sind zu vermeiden.) Hierauf wascht man mit einem Schwamm (lass die Bilder in Nach dem Fixiren 1 Stunde waschen elialten werden, Minuten kommen. Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien 598 Emulsions-Papiere gut ab und trocknet das übrige Wasser mit einem gut ausgedrückten Waschleder auf. Die Bilder trocknen dann ohne Flecken von selbst. Ein Abtrocknen mit Filtrirpapier darf nicht sein, da die Fasern des Filtrirpapieres leicht hängen bleiben und dann schwer zu entfernen sind. Dieses Papier sollte nicht anders behandelt werden, wie beschrieben. . Gut getrocknet und mit der bekannten Seifenlösung eingerieben, können die Bilder heiss satinirt werden. „ , „ . , , , . . .. Hochglanz erzielt man auf folgende Weise. Eine polirte Spiegelglasplatte wird mit Wasser und etwas Soda gereinigt, dann mit Alkohol abgerieben, hierauf mit 4 / 5 Federweiss (gepulverten Asbest), y 6 Talkum in ein Leinwandsäckchen eingebunden, eingestäubt und wieder abgerieben. Um anhaftende Unreinigkeiten an den Bildern zu entfernen, welche bei Hochglanz immer sichtbar werden, legt man dieselben auf eine Glasplatte und reibt die Bildseite ein wenig mit dem nassen Waschleder ab, dann bringt man die Bilder in eine Cuvette mit filtrirtem Wasser, zu dem man auf 1000 Wasser, 100 Alkohol gegeben hat. Nun hebt man ein Bild nach dem andern heraus, hält es senkrecht, bis das Ende die Spiegelglasplatte berührt und lässt es langsam heruntersinken. Sind alle Bilder auf der Platte, so stellt man sie etwas schief, um das Wasser ablaufen zu lassen, nimmt ein mehrfach gefaltetes Filtrirpapier und drückt leicht mit der Gummirolle das übrige Wasser heraus. Ehe vollständig getrocknet, kann man noch ein weiteres dünnes Papier aufkleben. Man muss dann so lange trocknen lassen, bis das Papier sich leicht abheben lässt. Mit einer feinen Malerspachtel löst man die Bänder. Mignon-Papier. Mignon-Papier (mattes Chlorsilber-Gelatine-Papier) gibt, wenn man von Lösung I und Lösung II je die Hälfte nimmt, dem Platin ähnliche Töne. Zu Mignon-Papier rechnet man auf je ein Cabinetbild 1 Gramm concentrirte gemischte Goldlösung und 20—25 Gramm destill. Wasser- Man schüttet zuerst Lösung I in das Wasser, rührt gut um, hierauf Lösung II, schüttelt aber beide Lösungen vorher gut auf. 4—500 destill. Wasser 1 für 20 Cabinet, bei kräftigen Negativen 10 Gramm Lösung I !■ nimmt man bis zu 7% concentrirte 10 ,, Lösung II J Goldlösung. Copirt werden die Bilder wie etwa Albuminpapier: Zur Verwendung kommen nur kräftige Negative, wie solche gute Albumindrucke geben. Ausgewaschen werden die Copien in destill. Wasser, auf 1000 destill. Wasser nimmt man 2—3 Tropfen ehern, reine Essigsäure, lässt die Copien 2 Minuten darin, wascht noch einmal mit destill. "Wasser nach und vergoldet sofort. Vergoldet wird Mignon-Papier, bis die Halbschatten in der Durchsicht nahezu grau sind,, die tiefsten Schatten dürfen noch einen röthliclien Schein haben, hierauf einmal gewaschen und fixirt. Fixirfoad. 100 Gramm Fixirnatron \ „ 1000 „ Wasser / 3 ~ lü Minuten genügen. Bildseite nach oben. 1 Stunde waschen. Alaunbad. 50 Gramm weissen Ammoniakalaun \ Heiss gelöst, erkalten lassen und lil- 1000 ,, Wasser j triren, kann immer benützt werden. 5—15 Minuten genügen. Bildseite nach unten. Ausgewaschen wird Mignon-Papier wie die anderen Papiere. Mignon-Papier sollte immer mattirt werden. Man reiht ein feingeschliffenes Spiegelglas (Mattscheibe, wie solche an den Cameras sind) mit Speckstein und Alkohol ein. Zunächst stäubt man ein wenig ein und gibt dann etwas Alkohol hinzu und verreibt dann das Ganze mit einem trockenen Tuch, nimmt dann das Ueberflüssige weg und verfährt dann wie oben bei Hochglanz beschrieben. Sind die Copien nahezu trocken, so streicht man dieselben mit einer Gummilösung an. 50 Gramm Gummi arabicum 100 ,, Wasser, heiss gelöst. Durch Leinwand flltrirt und erkalten lassen. Ein gutes Vertreiben des Gummi ist nothwendig. Wenn nun der Gummi etwas angezogen hat, vertreibt man denselben nochmals mit dem Pinsel und lässt freiwillig trocknen. Sind die Copien ganz trocken, so fährt man mit einer feinen abgerundeten Malerspachtel unter das Bild und löst zuerst die Bänder, dann kann man, ohne dass es zerreisst, leicht abziehen. Das Bild ist nun, nachdem man es auf Mass geschnitten, zum Aufkleben fertig. Man feuchtet den Carton* worauf das Bild kommen soll, mit dem Schwamm schnell an, legt das Bild darauf, drückt die Ecken an und zieht es durch eine gewöhnliche Satinirpresse, aber nur unter leichtem Druck. Diese Manipulation erfordert Buhe und ein wenig Uebung, geht aber dann immer ganz sicher von statten. . Diese Mignon-Bilder haben ein sammtartig-es feines Aussehen, lassen sich sehr gut mit jeder Art Betouclie behandeln und mit wenig Mittel künstlerisch vollenden. Von allen Fachleuten wie Amateuren wird diese neue Art Bilder hochgeschätzt. Die Bhodan-Goldlösung wird in Nr. I und Nr. II in Gläschen von 50 und 100 Gramm geliefert. Aach neueren Erfahrungen spielt das Auswascliwasser hei Mignon-Papier in Bezug auf die Meissen im Bilde eine grosse Bolle. Es empfiehlt sich, in folgender Art die Proben zu machen : , „ ~ 2u ersten Waschwasser auf den Liter 1—2 Gramm Citronensaure gelöst beizugeben (Citron ensäure in Lösung hält sich nicht, soll daher immer frisch angesetzt werden.) oder 2—5 Ccm. chemisch reine Salpetersäure oder 10—15 Tropfen chemisch leine Essigsäure. diesem ersten "W asclnvasser bleiben die Copien 1—2 Minuten, werden dann noch 1—2 Mal gewaschen und sofort vergoldet. Eine dieser drei Säuren wird je nach der Beschaffenheit des "Wassers dasselbe zur Genüge reinigen, uni die höchsten Weissen zu erhalten; man probire daher alle drei Arten durch uml bleibe bei der Saure, welche die schönsten Besultate gibt. ^ , Mignon-Papier. Wenn sich bei dem Vergolden ein leichter rötlilieher Ton einstellt, sc rliî,’* *c I' i'.fItn. Ls 116 riac V s - e zu den ' ersten Waschwasser bis zu 5 Gramm chemiscli i 3 pete ! s A Ur ® ?7 lter Waschwasser oder 5 Tropfen chemisch reine Essigsäure pro 3 Litei Wasehwassei, darin bleiben che Bilder 2—3 .Minuten, werden dann durch frisches Wasser gezoger und sotort vergoldet. pm? ei r\veilens der Bilder in den Bädern sollen diese bewegt werden, so dass die baure zu allen Bildtiäehen Zutritt hat, jedoch muss man Sorge tragen, dass sie sieh nicht gegenseitig reihen. , .. * .._ !.. nnkodof rl/w» llil/lmm Tï'1f>Vl+ VlllV 1V1 l’(1 i Tageslicht bringt und sieht, ob die i tussigKeit noen geiu ist. Für jede Partie Bilder muss ein neues Bad genommen werden. Nachdem die Bilder die Salzsäurebäder verlassen haben, müssen sie in 3—4 Mal gewechseltem Wasser eine halbe bis eine Stunde lang gewaschen werden. Dem zweiten Wasser kann man einen Löffel voll Soda zusetzen, um die Salzsäure zu neutralisiren. Aufziehen. Man gebrauche ein Klebemittel, welches keine Flecken gibt oder durchscheint. Gelatine allein ist nicht geeignet, ausser für dickes Papier. Dicker, kalter Kleister oder besser Kleister und Gelatine ist ein gutes Klebemittel. Ergänzungs-Anweisung für das verbesserte Sepia-Papier. Mit wenigen Ausnahmen ist der Modus derselbe wie für Scliwarzdrucke auf Platin-Papier; doch sollen folgende Punkte beachtet werden. Das Sepia-Papier ist empfindlich gegen schwaches Licht und muss deshalb grössere Sorgfalt heim Drucken obwalten. Um zu entwickeln, setze man zu 30 Cem. oxals. Kali-Lösung 4—8 Ccm. Special-Lösung (besonders für diesen Zweck hergestellt) zu und handle wie hei dem Papier für Scliwarzdrucke beschrieben. Temperatur 65—75° C. Entfärbung der Weissen rührt von folgenden Ursachen her: 1. Mangel an genügender Speeial-Lösung im Entwickeln. 11. Die Entwicklungs-Lösung hat zu lange im Lichte gestanden. III. Gebrauch einer Schale, an der das Email abgesprungen, so dass das Eisen sichtbar ist. IV. Zu lange auf bewahrtes Papier. V. Zu langes Belassen der Drucke in der Säure während des Klärens. Der Entwickler muss nach dem Gebrauche im Dunkeln aufbewahrt und kann für Schwarzdrucke nicht benützt werden. Die Drucke werden geklärt in 1: 60 Wasser und Salzsäure (1:16). Da die Sepia-Drucke, gleich den Sehwarzdrueken, im Säurebade schon vom Lichte afficirt werden, indem die Weissen schmutzig werden, müssen die Drucke in sehr schwachem Lichte behandelt werden. Die Bilder werden geschädigt durcit zu langes Verweilen im Säurebad. Die folgenden Operationen sind dieselben wie für die andere Art Papier. Porzellanschalen, sorgfältig erhitzt, sind die besten für den Gebrauch des Sepia-Entwicklers. Eine emaillirtc Eisenschale, in welcher Sepia-Drucke entwickelt wurden, darf keinesfalls mehr zum Entwickeln von Sehwarzdrueken benützt werden. Schwarz- und Sepia-Drucke dürfen niemals in denselben Schalen geklärt und gewaschen werden. Winke über die Platinotypie. Yon W. Willis. 1. Das Heiss-Bad-Verfahren. Man verwende zur Entwicklung nicht das reine oxalsaure Kali, sondern das für das Ivalt-Bad-Verfahren gebräuchliche Gemisch von oxalsaurem Kali und phosphorsaurem Kali, indem man 16 Tlieile desselben in 100 Wasser löst. Das Bad gibt bedeutend brillantere, wenige in Papier liegende Bilder. Für normale Negative ist eine Temperatur von 50° anzurathen, tiir harte kann man sie auf 57° bis 60° steigern. Unter 50° wird die Entwicklung wesentlich verlangsamt, und bei etwa 38° wird sie so langsam, dass man sie vollkommen überwachen kann; dabei ist natürlich auch das Bild etwas von dem hei 50° erzielten verschieden. , •• 2 ‘ Sepiatone. Man füge dem gewöhnlichen Oxalatentwickler ein Fünftel einer gesättigten Oxalsaurelosung zu. v erdünnt man diese Flüssigkeit mit mindestens der doppelten Menge Wassers, so werden die Tone kalter und die Schatten kräftiger. . /L Fixiren. Mxirt wird bekanntlich durch Eintauchen in's Säurebad. Man warte nun Menait auch nicht einen Augenblick langer, als bis die tiefsten Schatten vollkommen heraus sind. Sonst erhalt man matte, m’s Papier eingesunkene Bilder. . . ^ Waschen. .Das Waschen soll keineswegs die überflüssigen Salze entfernen. Dies ist bereits dueh die drei Säurebäder geschehen. Es soll vielmehr die Salzsäure vollkommen beseitigen, ^ 011S V ‘ j n ' KÏ Textur des Papiers zerstört. Drei gute Waschungen von zusammen .5 Minuten sind ausreichend. Sicherer ist es aber, dem zweiten Waschwasser noch eine ganz geringe Menge kohlensaures Natron zuzusetzen. "“"fl” woi, uem Auizieneu wiruungsvou sind, wo sie dann den Untergrund ÄoS3SÄStt^Sy!i^ , *• “O“ Master nmk*» Faplere Kalt rtnO fvvfa’bïtn 1 ” 1 a \* S ~ 7- e116n sil1 ^ Erfolge mit Stoffen sehr ungewiss. Anders beim V’T , kan P , es lei , cht H’esehehon, dass das Entwicklungsbad, weil es mit Oxvdsalz aus dem Stoffe iiberladen ist, nicht mehr wirken will und erneuert werden muss. - Besonders eignen sich gewisse feine Baumwollenstoffe (Naisook) vortrefflich die Bilder noîlfim heUen iönnÄÄ T* d i ie ? e im ^gen^i/zùr^erbil^.^gar Conien -ltd so K anC , h Lei ? waild ’ «’eiche brillante und besonders scharfe Kopien giot, so dass sie zu Karten fui lleisende ffeeisrnet erscheint _ Atn 11 lUl ' n lü>er ’ s0 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37, Platinotypie. Verfahren zur Herstellung der Platinotypien (auf Grundlage der Pizzighelli-Hübl’schen Broschüre). Die Platinotypie, ein zuerst von William Willis in Bromley (England) erfundenes, demselben in England, Frankreich und Belgien patentirtes und strengstens geheim gehaltenes Positivverfahren, wurde seit einigen Jahren durch die Platinotype-Compagnie in London dem Faeh-Publicum gegen eine jährliche Licenzgebühr von ca. 25 tl. ö. W. benützbar gemacht. Unter Benützung einer bis in’s Jahr 1832 zurückreielxenden Literatur und nach umfassendstem Quellenstudium haben nun Hauptmann Pizzighelli und Oberlieutenant Baron Hiibl das Platin- druckverfahren selbstständig entwickelt und organisch aufgebaut und in höchst anerkennenswerther selbstloser Liberalität zum Gemeingute Aller gemacht Die Photographische Gesellschaft in Wien hat diese werthvolle Publication mit der grossen Voigtländer - Medaille in Gold im Werthe von 100 Ducaten prämiirt, dieselbe in ihrem Verlage herausgegeben und in uneigennütziger Weise ihren Mitgliedern als Jaliresprämie für 1882 dedieirt. Die Benützung dieses Verfahrens ist somit Jedermann freigestellt, und zwar ohne Licenzgebühr. Da es sich fiir den Amateur wie für den Fachphotographen unt-r Umständen empfehlen dürfte, die Sensibilisirung des Papieres selbst zu besorgen, so beginne ich mit den Vorschriften, wie unter Zuhilfenahme des mit Gelatine, Arrow-root oder Algei'n überzogenen Papieres die Präparation mit Platineisensalz auszuführen ist. Die Darstellung: der SensiMlisirungslösnng erfolgt am besten nach Nr. 2 der von Pizzighelli und Hiibl gegebenen Reeepte: 24 Ccm. Platinlösung (1 :6), I 4 Ccm. Normalehlorateisenlösung, 18 Normaleisenlösung, | 4 „ destillirtes Wasser. Das Verhältnis der Eisenlösungen 18 : 4 lässt sich beliebig ändern, mehr Chlorateisen- lösung, gibt härtere, weniger Chlorateisenlösung weichere Bilder; nur muss man in Summa 22 Eisenlösung auf 24 Platiniösung nehmen. Diese Menge reicht gerade fiir 5 Bögen. Fiir Reproduetionen von Bleistiftzeichnungen oder wo es nicht auf sehr tiefe Schwärzen ankommt, kann man noch mit der Hälfte, eventuell mit dem gleichen Quantum Wasser verdünnen, Die Mischung muss unmittelbar vor dem Gebrauche erfolgen. Die Platinlösung, wenn sie nicht vollkommen blank ist, sondern Trübung zeigt, muss man absetzen lassen, eventuell filtriren. Die Eisenlösungen, ebenso wie die zum Gebrauche fertige Mischung, müssen sorgfältig vor dem Einflüsse des Lichtes bewahrt werden. Das Ueberzielien des Papieres mit der Platineisenlösung bedingt : 1. Einen halbdunklen Raum, in den das Tageslicht nur ganz beschränkten Zutritt hat. 2. Eine ebene, reinliche Unterlage, am besten eine starke Glastafel. 3. Eine vollkommen lichtdichte Trockendunkelkammer, in welcher die Papiere bei einer Temperatur von 30—40 Grad scharf getrocknet werden, also etwa eine Blechkiste, welche man in der Nähe des warmen Ofens placirt, mit einem Thermometer, um die Temperatur bestimmen zu können. 4. Einen Auftragpinsel und einen Vertreiber (siehe Preisverzeichniss) : dieselben sind nach jeweiligem Gebrauche gut zu reinigen und im Dunkeln aufzubewahren. (Für den ersten Versuch kann man Baumwollbäuschchen statt der Pinsel nehmen.) Für einen Bogen 49 :65 Cm. benöthigt man 10 Ccm. der oben angegebenen Mischung, ■welche jedesmal abzumessen und vermittelst Pinsels gleichmässig in sanftem Zug auf dem Papiere aufzutragen und zu vertreiben sind. Beim Sensibilisiren soll das gelatinirte Papier in gelindem Zustande sein, man muss es also ein paar Stunden lang vorher in den Keller legen. Das Trocknen in der Trockendunkelkammer soll möglichst rasch beendet sein, doch darf man die Temperatur von 40 Grad nicht überschreiten, da sorst partielle Reduction des Eisensalzes auch bei Lichtabschluss stattfindet. (Verschleierung.) Nach vollendeter Trocknung ist das sensibilisirte Papier sofort in einer Blechbüchse mit Chlorcalcium-Trockenverschluss aufzubewahren. Absolute Trockenheit des sensibilisirten Papieres, sowohl vor als auch nach der Exposition, so lange das Bild nicht entwickelt ist, ist unerlässliche Bedingung zur Erzielung schöner Copien, darum hat man fiir vollkommen trockene Copirrahmen Sorge zu tragen und thut gut, zum besseren Schutze vor Feuchtigkeit, im Copirrahmen ein Stück Kautsciiuktuch hinter das Papier zu legen. Das Copiren der Bilder erfordert grosse Aufmerksamkeit, da das Platineisenpapier 3—4mal empfindlicher ist als Silberpapier. Das Bild erscheint nur in leichter bräunlicher Scliattirung; wenn die Halbschatten angedeutet sind, ist die Exposition zu beenden. Bei einer grösseren Serie Bilder thut man gut, ilie ersten Proben zu entwickeln, bevor man weiter copirt, um sich zu vergewissern, wie tief man zu copiren hat. Die fertig copirten Bilder sind, wenn man sie nicht gleich entwickelt, in der Chlor calciumbttchse auf zubew ahr en - Die Entwicklung der Bilder geschieht in einer kalt gesättigten Lösung von Kaliumoxalat (neutrales oxalsaures Kali), welche mit etwas Oxalsäure anzusäuern und bis auf 70—80° zu erwärmen ist. Dies geschieht am besten in 2 flachen, emaillirten Entwicklungströgen (siehe Preisverzeichniss), deren kleinerer mit dem Oxalat in dem grösseren steht, welcher als Wasserbad dient. Durch eine Flamme unter letzterem werden das Wasserbad und das Oxalat in der gewünschten Temperatur erhalten. 9 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 610 Platinotypie Die Entwicklung geschieht momentan und ist geAvöhnlich schon nach einmaligem Durchziehen durch die heisse Oxalatlösung beendet: nur hat man sich durch den Augenschein zu überzeugen, dass nicht etwa unter anhangenden Luftbläschen Stellen unentwickelt geblieben sind. Da längeres Verweilen in dem Entwickler die Intensität der Bilder nicht vermehrt, bringt man sie sofort in das Fixirbad. Der gebrauchte Entwickler wird in die Flasche zurückgegossen und kann immer wieder verwendet werden, das verdampfte Wasser wird ersetzt und so oft es nöthig, frisches Kalimn- oxalat hinzugefügt. Zum Fixiren badet man die Bilder in einer Mischung von 1 Theil Salzsäure auf 80 Theile Wasser, welche man so oft erneuert als sie sich noch gelblich färbt. Dreimaliger Wechsel bei je 10 Minuten langem Bad wird vollauf genügen. Zur Entfernung der Salzsäure wäscht man mehrere Male in reinem Brunnenwasser und kann sieh durch Lakmuspapier von der vollständigen Auswaschung leicht überzeugen. Dann sind die Bilder nur zu trocknen und zum Aufziehen auf Carton fertig. Grauer Carton mit schmalem weissen Vorstoss oder weisser Carton mit schmalem schwarzen oder weissen Vorstoss hebt den Farbenton der Platinotypie am besten. Diese kurzen Andeutungen werden vollkommen genügen, um das Gelingen der Operationen, deren Einfachheit überraschend ist, ausser Frage zu stellen; indessen empfehle ich Jedermann angelegentlichst genaues Studium des ausgezeichneten Pizzighelli-Hubl’sehen Buches, welches den Gegenstand theoretisch wie praktisch ebenso erschöpfend als klar und übersichtlich behandelt. (Die Platinotypie von Pizziglielli und Baron Hiibl, Wien, Verlag der Photographischen Correspondenz 1882. Preis M. 4.80.) Auf Wunsch bin ich gern bereit, dieses Buch meinen geehrten Kunden zum Ladenpreise (fl. 2.80 ö. W.j zu besorgen. Preise der Papiere und Chemikalien zur Platinotypie. A. Vorpräparirte Papiere. (Gelatine, Arrowroot oder Algein.) (Die Masse sind inclusive Fabrieationsrand.) Per 1 Buch = — 24 Bogen fl. kr. Mk. Pf. 1. Rives, glatt, 46:58 Cm., 10 Kilo, dünnes Papier. 3 5 10 2. Rives, glatt oder rauh, 50 : 65 Cm., 19 Kilo, dickes Papier Die Rivespapiere sind chemisch rein und erhalten sich voll- 4 — 6 80 kommen weiss. B. Chemikalien. Kaliumplatinclilorür, fest, per 100 Gramm. 50 84 „ ‘ „ 10 „ . 5 20 8 70 n als Normallösung, per 1000 Ccm. 70 120 fl r> a n 100 „ .... 8 _ 13 60 Nörmaleisenlösung 1 „ 1000 „ 6 _ 10 20 und Normalehlorateisenlösung J „ 100 _ 70 1 20 Oxalsaures Kali, neutral, per Kilo. 72 60 1 20 Chlorcalcium, geschmolzen, grau, per Kilo ... 1 C. Utensilien. 1. Blechbüchsen, mit Chlorcalciumtrockenverschluss cvlin- drisch, 10 Cm. Durchmesser. 56 Cm. Därme . ’ 2 3 40 ( lto. 15 „ „ 56 „ „ " . 2 70 50 4 60 25 viereckig, 7 : 15 : 22 Cm. 2 4 2. Chlorcalciumbeutel sannnt Frühum . 25 45 3. Entwicklungs-Apparate für Platinotypie, zum gleiclimässigen Warmhalten der Entwicklungsflüssigkeit, in verschiedenen Grössen für Spiritus.von fl. 3.50 bis 4. Messcylmder aus Glas à 10 Kubikem 6 — 40 60 90 70 n n « à 50 „ . \ fl fl » ä 10 0 v . 1 50 g 5. Kautschuktuch als Schutz gegen die Feuchtigkeit im Copirrahmen, per flCm. 6. Pinsel zum Aufträgen, kleinere Sorte 60 80 1 1 0 n n „ grössere 35 n „ Vertreiben. 1 1 ’ Bade-Thermometer, 16 Cm. lang, 80<>Eeaumur, 1000 Celsius 1 40 2 35 » « 11 * „ 600 „ 700 n 1 30 2 20 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Eastman- Artikel. Eastmans Bromsilber-Positiv-Papier. Entwicklungspapier. Papier au ge latino-bromure d’argent d’Eastman. — Eastmans Bromide Papers. Mit drei verschiedenen Oberflächen. A-Papier mit glatter, B-Papier mit halbranher, C-Papier mit rauher Oberfläche. Die Grössen von 43 : 58 Cm. ab werden nur in B und C geliefert. Der Preis ist derselbe für das A-, B- und C-Papier. Permanent. Extra rapid. engl. Zoll per Paquet per Paquet Centimeter 12 Blatt Centimeter engl. Zoll 12 Blatt Mark Mark 8 : 101 , 4V* ; 3V 4 .... .—.7 0 8 : 10 i ; 2 4i ', ; 3 1 /, .. . . .. .—.50 10 : 12 Cg 5:4 . ... .—.95 10 : 121 2 5:4 . .. . .—.75 12 : leb, 6i ( 2 :43 /4 .... . 1.50 12 : 11 ) 1/2 672 = 4 3 /i . .... 1.10 12 1 2 t IS 1 * 7 1 / 2 : 5 .... . 1.70 1272 = 1874 772 = 5 . .... 1.35 töl /2 : 2 11 /2 8 V. 6 Vs •••■ .2.50 16i/ 2 :2lV 2 8 V 2 = 6 V 2 . .. .. 1.95 2t) : 25 10:8 .... . 3.50 20 : 25 10:8 . .... 2.75 25 r 30 12:10 .... . 5.— 25 : 30 12:10 . .... 4.20 2fii /4 :31i/ 4 12 Y 2 : 10 V 2 .... . 5.50 261/4 . 3 [ i / 4 12 i / 2 : 10 i / 2 . .... 4.50 31 1 j i : 38V 4 15i/ 2 :12i /2 .... . 7.50 311/4 : 38 Ç 4 15i/ 2 : 1 21/2 . .... 6.75 43:58 23:17 .... .14.— 43 :58 23 : 17 . . . . .13.50 53 : A3 25:21 .... . 21 .— 53: 63 25:21 . . . . .18.25 63 : 76 30:25 .... .28.50 63 ; 7 6 30 : 25 . . .. .26.15 76:101 40 : 30 . ... .46.50 76 : 101 40 : 30 . . .. .41.70 Continental-Grössen. Centimeter 12 Blatt Mark Centimeter Mark 0:12 . .—.85 9:12 . . .. - 70 13:18 . . 1.70 13:18 . ... 1 25 18:24 . .... 3. 18 : 24 2 35 21:27 . 91 ■ 27 Bollen von 77- Meter Länge. Rouleaux 7i/ 2 mètres de long. — (25 Feet Rolls). Breite engl. Zoll per Rolle Breite engl. Zoll per Rolle Centimeter Mark Centimeter Mark 30 12 . .... 11.50 30 12 . .... 10.50 45 18 . .... 17.35 45 18 . . ... 15.70 63 25 . .... 24.35 63 25 . . ... 21.70 75 30 . .... 29.20 75 30 . . . .. 26.— 100 40 . .... 38.85 100 40 . .... 34.75 Gebrauchsanweisung Seite 88 (Katalog 1890). Eastmans Extra - Rapid - Papier hat dieselben trefflichen Eigenschaften wie die des wohlbekannten Eastman-Permanent-Bromsiiber-Papieres, wird ebenso gebraucht, benöthigt aber nur die Hälfte oder zwei Drittel der Belichtungszeit und gibt weiche Abzüge auch von harten Negativen. Ausserdem ist es billiger. Man beachte, ehe man bestellt : für weiche, dünne Negative nehmen Sie Eastmans Permanent-Papier, für härtere Negative nehmen Sie Eastmans Extra-Bapid-Papier. Es gibt bei beiden Sorten : „A“-Papier mit glatter Oberfläche, dünnem Papier. „B“-Papier „ „ starkes „ „C“-Papier „ rauher „ „ „ 9 * Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 612 Eastmaii-Artik e l Eastmans Transferrotyp-Papier. Abziehbares Bromsilber-Positiv-Papier für Contactabdriicke und Vergrösserungen, Kurze Anleitung. Die mit diesem Papier gefertigten Bilder können anf eine leichte, einfache nnd sichere Weise auf gewöhnliche oder mattirte Glasplatten, Porzellan, Holz, Milchglas, Opalglas, Metall und dergl. übertragen werden und somit als Lanternbilder, Glasstereoskope, Lampenschirme, Tischplatten u. s. w. Verwendung finden. Mit diesem Papier werden sowohl die Contactabdriicke als Vergrösserungen genau so hergestellt, wie auf unserem gewöhnlichen Bromsilber-Positivpapi er ; das Belichten, Entwickeln, Waschen ist dasselbe. Nach dem Waschen quetscht man das nasse Bild auf den Gegenstand, auf den man es übertragen will und taucht beide in warmes Wasser, in welchem sich das Papier ablöst und das Bild auf dem Gegenstände verbleibt. Grösse Cm. 12:16»/, 16»/ 2 :21»/ a 21:26 27:32 31:39 42:57 12 Blatt Mk. L7Ö 2ÜÖ 57^ 6770 8ÜÖ 15.70 Heu! Eastman-Transparent-Films. Heu! Durchsichtig wie Glas. — Behandelt wie Trockenplatten. Eastman-Films in Blättern zum Gebrauch mit den Trägern in jeder gewöhnlichen Cassette. Films en feuilles coupées. — Film Cut Sheet. Centimeter 8 : io»/ 2 10 :12C 2 engl. Zoll 3»/* : 4 1 /* 2 Dutzend 4:5 Blatt. Mark 12 : 16»/ a 12 / 2 : 171/2 I21/2 : 19 12»/ 2 : 20 16 : 2D/ a 20 : 25 4 3 /* = 6»/ 2 5:7 . 8.50 . 10 5:D/ 2 5:8 ” 11 . . 11 50 672 : 8 72 8 : 10 9:12 2 Dutzend Blatt. 13: 18 18 : 24 Eastman-Films in Spulen zum Gebrauch mit Eastmans Rollcassette. Bobines à l’usage des chassis à rouleaux Eastman. — Spools to fit the Roll Holder. Breite Breite Centimeter 8 10 !07 2 n 7* 12 12»/ 2 16V* 20 9 .... engl. Zoll 37i 4 471 472 43/4 5 67 a 8 für 24 Aufnahmen T r> Centimeter 8 : 107a 10: l2‘/ 2 IO 1 /*» : t6»/ 4 1171:1674 12 : 16»/ 2 12»/ a : 20 ' 1674 = 217* 20 : 25 13 .... a : 12 13:18 18 : 24 18 .... engl. Zoll 3V* 4 4 1 /* 4V 2 4 3 /* 5 6V2 8 41/, 5 67s 6V2 6V 2 8 8V2 10 Mark 4. — 6.50 10.50 8.50 9.50 13.— 16.50 25.— 5. — 13.— 20 .— Spuien für 48 Aufnahmen kosten das Doppelte der vorstehenden Preise. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Eastman- Artikel 613 Eastman-Films zum Gebrauche in Kodak-Cameras. Bobines pour Kodaks, — Spools to fit Kodaks. 1 1 Spule für 100 60 Aufnahmen in Kodak 7 1 . II. • 23/ 4 ■ 23/, engl. 7 Zoll breit 7 7 Mk. 77 10.50 10.50 1 _ 100 7 II. . 2^4 7 7 7? 77 17.50 1 100 7 III Regular, 4Vi 7 7 77 77 17.50 1 „ 60 7 III 4 1 /* „ „ 77 77 10.50 1 n 60 7 III Junior, 31/4 7 77 „ 77 10.50 1 48 77 III „ 7 7 77 „ 8.— 1 24 7 rt III „ äl /4 7 7 „ 77 4.— 1 100 7 7 7 1Y Regular, 5 7 „ 77 77 26.— 1 48 77 „ IV 5 „ 7 77 77 13.— 1 „ 48 „ IY Junior, 4 „ 7 77 77 13.— l 24 „ IV 4 7 7 „ 77 6.50 1 48 7 IY Folding, 4 7 7 „ 77 13.— 1 24 n r 7 IV „ 4 „ 77 77 77 6.50 1 54 77 7 „ V 5 „ 77 77 77 26.— 1 27 V 7 V „ 5 7 77 77 77 13.— l r 77 32 71 7 7 Y 5 V 77 77 « 17.50 Eastmans 1' = / ’ fir Eastman-Film. Eastman Développer Powder jedes Päckchen in 115 Gramm Wasser aufzulösen. Per Schachtel à 12 Päckchen für 1380 Gramm Entwickler Mk. 2.50. Eastinan-Films, kurze Spulen. Short Spools Transparent Film. 7r. 1. Kodak-Spule für 24 Aufnahmen. Mk. 2.50 36 3.75 48 77 .. . 77 5.— 60 ^ ... 77 6.25 „ 2. n 24 77 . „ 4.25 36 77 • *. 77 6.35 48 „ . 77 8.50 » 3. Junior Kodak-Spule „ 12 77 . »... 77 2.— 36 77 . „ 6.— „ 3. Regular „ „ „ 12 „ . 77 2.— 36 77 . . 77 6.— „ 4. Junior 1 „ „ » 12 77 .. «•••• 77 3.25 und ; « 4. Folding J „ „ „ 36 77 *. 9.75 » 4. Regular „ „ » 12 „ . 77 3.25 36 77 9.75 60 77 16.— Eastman-Träger mit denen man Transparent - Films in jeder Cassette wie eine Glasplatte benutzen kann. Porte-Membranes, pour exposer des transparents pirns dans des chassisordinaires. Film carriers, for exposing transparent pirns in ordinary dry plate holders. SaEwg». 8 :11 Cm. Mk. 1.— 16i/ 2 :21i/ 2 Cm. Mk. 1.75 10-. 121/2 77 77 1.25 20 : 25 ,. 2.25 12 : 16 Va 77 77 1.35 9:12 „ 1.25 121/2 : 17 Va 77 77 1.50 13:18 „ 1.50 12i/ 2 : 183/ 4 121/, : 20 77 77 77 V 1.50 1.50 18:24 „ 2.- Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 614 Eastman-Artikel Eastman-Rollcassetten zum Gebrauche der Spulen für 24 oder 48 Aufnahmen hintereinander. Chassis à rouleaux, capacité 48 poses. — Roll Holders capacity 48 exposures. Fig. 842. 3 Yi 4 672 «72 472 5 5 5 10 11 9 13 18 21 Bildgrösse 41/4 engl. Zoll 8 : IO 1 ,, 5 „ „ 10:12 474 „ * 16 Va-. 11 43/ 4 „ „ 16V, : 12 Cm. 772 « „ 7 772 » « 8 „ „ 87 2 „ „ 10 » » 12 „ „ 14 12 Centimeter 18 24 „ „ 27 .. . 11:19 123/4 : 17 3 / 4 I 21/2 : 19 127 , : 20 16 : 2 IV 0 20:25 25 : 307 2 27i/ 2 ; 35i / 2 1 71 174 172 i7 a 17, 2 2 2 27* 3 33/4 574 17* 2 272 3V, Gewicht engl. Pfund.Preis Mark 40.— » n .......... „ n 4a. y v .. • • y y 60.— „ „ „ „ 52.50 y y y y 6 I .50 n n . » n 55. « » » „ 67.50 „ „ „ „ 55.— n n n y <6.— ” » « « 85.— « y .. y » 130. „ » . „ „ 160. ” y y y 40.-—• y y . y „ 55.- y y n „ 70.- y y . n 85.- Eastmans Extra-Klemmrollen. Figur 844 zeigt die Spule mit Blechband, auf welche die exponirte Film gewunden ist, wie in dem Roll-Holder Mechanismus. Diese Spule und deren exponirte Film kann von der Rollcassette weggenommen werden mit der exponirten Film auf derselben und kann in dieser Form per Post irgend wohin in der Welt für Entwicklung gesandt werden. Deshalb entgeht der Reisende durch einen Vorrath von Extra-Klemmrollen der Nothwendigkeit, die exponirten Films abwinden zu müssen. —-*7^'... EAßiP MA N_ Fig. 844. Preise für Extra-Klemmrollen, Extra Clamping Reels (Spulen mit Blechband) : Nr. 1 Kodak... . 0 „ 2 r> 3 » < Regular). 3.— » ^ y (Junior) ... 3.— 3 74 engl. Zoll (8 Cm.). 3.— 4 47 , » » Cio „).... ” y ( 11 Y 4 y ) • • • • 3.— 3.— 3.— 474 ” ” (12 „ ) - Nr. 4 Kodak (Regular).Mk. „4 „ (Junior). » „ 4 „ (Folding) . „ « 5 » (y ). » «7,2 8 engl. Zoll (127, Cm.).Mk. y y (lb „). y y y (20 „ ). „ 3.— 3.— 3.— 3.— 3.— 3.— 3.50 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirehberggasse 37. Eastman- Artikel. 615 Eastman’s (telatiiie-Ohlorsilber-Papier weiss imd liehtrosa. Eastman’s Gelatins-Chloride-Paper. Ein leicht ZU behandelndes Copirpapier, lange haltbar, sehr empfindlich, leicht uncl sicher zu tonen, leicht zum Aufquetschen (glänzend oder matt), schöne Abstufung in den Tönen. Das Papier wird in versiegelten Couverts geliefert, jedes zum Einheitspreis von nur 60 kr. Die Anzahl der Blätter in einem Packet ist je nach dem Format verschieden, so enthält z. B. : ein Packet im Format 8 1672 Cm , 37i : 477 engl. Zoll 36 Blatt '7 77 77 10 1272 5? 5 :4 77 „ 24 77 55 77 77 77 12 16 Va 77 67a : 43/4 77 „ 16 77 ?) 77 77 77 12 V a 1872 77 5 : 77 2 77 „ 13 77 77 77 77 „ 1672 2172 77 672 ; 87 2 5? „ 9 77 Preis per Packet 55 5? 77 77 20 25 77 8 : 10 77 „ 6 77 > 77 77 77 25 30 77 10 : 12 77 » 4 77 60 kr. od. 1 Mark. 5? 77 77 77 9 12 77 30 77 77 77 5$ 77 12 16 77 16 77 77 *7 77 77 16 21 77 9 ‘■7 77 7 7 77 77 21 26 77 6 77 Fertig gemischtes Ton- und Fixirbad per 7 4 Liter Ol 3 fl. —.75 77 77 77 77 77 72 » 77 „ 1.50 77 77 77 77 77 1 „ 77 „ 3.- Ganze Bogen 62 : 43 Cm.. 24^: 1” engl. Zoll: 1 Rolle, enthaltend 24 Bogen. fl. 9.— 1 „ „ 12 „ „ 4.50 1 „ „ 6 „ „ 2.40 1 „ „ 2 „ . „ -.80 Sechs neue Kodaks. Die A B C Kodaks „Ordinary* 1 und „Daylight“. Die ABC Kodaks sind besonders für diejenigen Amateure bestimmt, welchen daran liegt, sich für wenig Geld einen guten photographischen Apparat anzuschaffen. Alle nachfolgenden Kodaks sind mit je einer Spule zu 24 Aufnahmen geladen ; die „C“ Kodaks können auch mit Doppelcassetten und Einstellscheiben versehen werden. Die „Ordinary“ Kodaks werden so gehandhabt wie die bereits im Handel befindlichen und müssen in der Dunkelkammer geladen werden, während die „Daylight“ Kodaks in vollem Tageslicht entladen und neu gefüllt werden können. Beschreibung. 1. Die „A“ Ordinary und Daylight Kodaks besitzen einfache Linsen und sind ein für alle Mal scharf eingestellt. 2. Die „B“ und „C“ Ordinary und Daylight Kodaks haben Doppellinsen, Revolverblenden und verstellbaren Verschluss. 3. Die „B“ Kodaks sind ein für alle mal scharf eingestellt; die „C“ Kodaks haben Vorrichtung zum Einstellen von Kali und Fern. Preise einschliesslich Objectiv, Verschluss, Spule für 24 Aufnahmen, ohne Tasche 1 Spule fitr 24 Aufnahmen „Ordinary“ „A“ Kodak für Bilder T X 8 Cm. Mark 26.—, fl. 17.50 Mark 2.75 „ „B“ „ „ „ 9X10 „ „ 42.-, „28.- „ 4.25 „C“ „ „ „ 10X12V 2 „ „ 65.-, „44.- „ 6.25 Daylight „A“ Kodak für Bilder 7x8 Cm. Mark 36.—, fl. 25. — Mark 3.— „ „B“ „ , „ 9X10 „ „ 65.-, „ 42.— „ 4.50 /„ ) C“ „ „ „ 10X121/2 „ „ 105.-, „ 67.50 „ 7.— Adapter für Glasplatten. Für „Daylight“ C Kodak.Mark 21.— „ „Ordinary“ C „ . ; . „ 17 .— Doppelcassetten das Stück. „ 5.— 616 Eastman- Artikel. Eastmans Kodaks. Es kostet; „Kodak Eins“, geladen für 100 Aufnahmen .Mk. 105.— „Kodak Zwei“, geladen für 60 Aufnahmen. „ 140.— Kodak Drei „Regular“, geladen für 60 Aufnahmen. „ 167.— Kodak Drei „Junior“, geladen für 48 Aufnahmen . „ 167.50 Kodak Vier „Regular“, geladen für 48 Aufnahmen. „ 207.50 Kodak Vier „Junior“, geladen für 48 Aufnahmen . „ 207.50 Kodak Vier „Folding“, geladen für 48 Aufnahmen. „ 227.50 Kodak Vier „Folding“, detto mit3Doppelcassettenund Visirscheibe „ 260.50 „Kodak Fünf“, geladen für 32 Aufnahmen . „ 267.50 „Kodak Fünf“, detto mit 3 Doppelcassetten und Visirscheibe . „ 307.— Bildgrössen der Kodak-Cameras. Diagram Showing Size of Finished Pictures. N°- 5 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Eastman-Ârtikel. Eastmans Kodak -Cameras mit Transparent-Films Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien, 618 Eastman-Artikel. Eastmans Transparent-Films in „Blättern“ für jede gewöhnliche Cassette, in „Spulen“ für Eastmans Rollcassette. Die Transparent-Films sind so dünn und bieg’sam wie Papier und so durchsichtig wie Glas. Besondere Aufmerksamkeit schenkt die Eastman Co. der gleichmässig starken Auftragung der Emulsion. Die Transparent-Films sind hochempfindlich und werden genau so behandelt wie gewöhnliche Trockenplatten. Am besten benutzt man die Transparent-Films als „Spulen“ in der Eastman- Rollcassette, die an jeder Camera leicht und billig angebracht werden kann. Um aber Versuche anzustellen, fertigen wir die „Transparent-Films“ auch in „Blättern“ die mit Hilfe der Träger in jeder Cassette ohne Umänderung derselben benutzt werden können. AVir bürgen nur dann für die Güte der Spulen, wenn sie in Eastman-Roll- cassette gebraucht werden. Gebrauchsanweisung zu Eastmans Transparent Films. Dieselben werden genau so behandelt wie gewöhnliche, höchstempfindliche Trockenplatten und liefern ohne Abziehen unzerbrechliche und ganz durchsichtige Negative. Als Entwickler kann jeder gute Ent\ gesättigten „Pyrogallus-“, „Hydrochinon-“ oder A. 15 Gramm Pyrogälliis-Saure 2 „ Schwefelsäure 1000 „ Wasser dest. Zum Gebrauche nimmt man kohlensaures Natron AYasser dest. 2 Theile Wasser 1 Theil Lösung A. 1 « n B. Die Entwicklung geschieht genau wie hei Glasplatten. Als Verzögerer bei Ueberbelichtung dient 30 Gramm Bromkali 200 „ AYasser. Nach der Entwicklung spült man ab, badet das Negativ während 2 Minuten in einer gesättigten Alaunlösung, spült wiederum ab und Fixirt in 500 Gramm AVasser 120 „ unterschwefligsaures Natron. Alan tauche stets die Bildseite nach unten. Nach dem Fixiren wasche man sehr gut aus und bade das Negativ in dem Glycerinbad 250 Gramm Alkohol 750 „ Wasser .. . . 15 „ Glycerin wahrend einer Minute und befestige jedes Negativ mit Reissnägeln, Bildseite nach oben, auf einen Carton oder Brett und lasse es freiwillig trocknen. Etwaige anhängende Tropfen des Glycerinhades müssen sorgfältig mit Löschpapier entfernt werden. Das Glycerinbad hat den Zweck, das Aufrollen zu hindern. Fertige Negative müssen stets flachliesrend. nicht aufa-eroin. : müssen stets flachliegend, nicht aufgerollt aufbewahrt werden. Eastmans Entwicklungs-Pulver für Eastman-Films, Eastman Développer Powders , ^ jedes Päckchen in 115 Gramm AVasser aufznlösen. Per Schachtel à 12 Päckchen für 1380 Gramm Entwickler Mark 2.50. Instructions pour le développement du Kodak Film, (marque de fabrique déposée) pellicule negative aussi mince et flexible que le papier, aussi transparente que le verre. Ces films st développent, se fixent et se lavent de la même manière que n’importe quelle plaque en verre. No. !. F Sulfite de soude. Eau chaude.1 ' Quand elle est froide, ajoutez Acide pyrogallique. « r in u 1 e. No. 2. gr. Carbonate de soude . . . Carbonate de potasse . . Eau.. 90 gr. 30 „ 960 „ Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. E as tin an - A rtikel 619 Développement. Pour un temps de pose ordinaire prenez à parties égales les formules n° 1 et n° 2, ajoutez-y 2 parties d’eau. D'autres formules de développement peuvent s’employer pour développer les films, mais celle donnée ci-dessus est recommandée comme digne de confiance. On peut développer une certaine quantité de films à la fois dans la même cuvette, pourvu que la quantité de bain soit suffisante pour les couvrir entièrement. Les poudres Kodak pour développement. Une boîte contenant 12 paquets de poudre suffit pour faire près de 2 litres de développateur, et peut remplacer les formules ci-dessus. Prix 3.25 frs. la boîte, franco 3.50 frs. Le mode d’emploi se trouve dans chaque boîte. De grande utilité pour les touristes. Pour ralentir le développement. Bromure de potassium.30 gr. Eau.180 gr. S’emploie seulement en cas d’excès de pose. Aussitôt développé, lavez légèrement le négatif, et plongez-le dans une solution d’alun pour 2 minutes. Lavez à nouveau et fixez. Solution pour fixer. Hyposulfite de soude.120 gr. Eau. 480 gr. En fixant un certain nombre de films ensemble dans le même bain, ayez soin de les placer tous avec le côté émulsionné en dessous. Remuez la cuvette afin d’éviter les bulles d’air. Aussitôt fixés, lavez à grande eau et plongez les films pour une minute dans une Solution à assouplir. Eau. 480 gr. Glycerine .. 15 gr. En les sortant de la solution à assouplir, épinglez chaque film par un de ses coins, afin de le faire sécher tout de suite. iSi quelque goutte de la solution adhère au film, enlevez-la au moyen de papier buvard ou de coton ouate. Le but de ce bain est d’empêcher le film de se rouler en séchant. Il n’est nullement nécessaire d'essuyer le négatif au sortir du bain de Glycerine. Evitez l’emploi de trop de Glycerine dans les pays chauds et humides: ce produit tend à décomposer la gélatine. Maintenez les négatifs développés à plat — ne les enroulez pas. Les poudres Kodak, pour développement par boîte de 12 (suffisant pour un litre de développateur) 3.25 francs, 3.50 francs. Praktische Winke bei der Anfertigung von Vergrösserungen. Man füge zum Petroleum ein wenig Kampher hinzu, wodurch das Licht weisser wird. Man putze die Linsen und das Objectiv mit einem weichen Leder gut ab, bevor man anfängt zu vergrössern. Das Einstellen geschehe ohne Blende, erst später blende man ab, aber nur, wenn es wirklich noting ist. Nach dem Einstellen setze man auf das Objectiv einen Pappdeckel auf, dessen Boden man herausgenommen und durch ein dunkelgelbes oder heilrubinrothes Glas ersetzt hat. Vorzüglich eignet sich für diesen Zweck ein Obiectivdeckel nach Fig. 855, Seite 625. Man kann dann auf dem Auffanggestell leichter das Bromsilber-Papier mit Reissnägeln befestigen, da das Bild in unaktinischem Lichte darauf projieirt wird. Ist Alles wohl in Ordnung, dann entferne man den Deckel und gebe Obacht, dass weder der Apparat noch das Gestell während der Belichtung verrückt werden oder im Zimmer stark aufgetreten werde — sonst erhält man doppelte oder unscharfe Bilder. Um Vergrösserungen abzutönen (vignettiren), schalte man zwischen Objectiv und dem Vergrösserungsgestell eine gewöhnliche Vignette ein. Man muss dann aber entsprechend länger belichten. Da die Vcrgrösserungs-Apparate, um lichtdicht zu sein, verhältnissmässig wenig Luftzug haben, tliut man gut, von Zeit zu Zeit die Thüre des Apparates zu öffnen, um Oie eingeschlossene heisse Luft zu entfernen. Um die richtige Belichtungszeit zu finden und nicht gleich einen ganzen Bosen zu verderben, fertige man eine Probebelichtung an, indem man erst ein 5—6 Cm. breites Stück Brom- silber-Papier belichtet und entwickelt. Man wird danach leicht die richtige Belichtungszeit finden können. Das Bromsilber-Papier ist nur wenig empfindlich, es schadet daher nicht viel, wenn der Apparat'nielu ganz lichtdicht ist. Das Entwickeln u. s. w kann bei hellrothem oder mittelgelbem Lichte geschehen. Zu Vergrösserungen eignen sich am besten flaue, dünne und gut durchgearbeitete Negative. Bei lackirten Vergrösserungs-Apparaten tliut man gut, die Lampe anzustecken und den Apparat im Freien aufzustellen, bis sich der Lackgeruch verloren hat. Wie retouchirt man Eastman-Bilder ? Hierüber schreibt Herr CoupHton, Chef der Retouchir-Abtheilunç; der Eastman Co., kurz Folgendes: Eastman-Bilder lassen sich ebenso gut und in derselben Weise wie gewöhnliche Salzpapierbilder retouchiren. Nur im Material ist ein Unterschied. Mit Kreide und Bleistift. Anstatt Graphit allein zu nehmen, empfehle icli eine Mischung von halb Graphit und halb geschabter Conté-Kreide Nr. 1, um damit unter Benutzung der Estompe zu arbeiten. Man gebrauche keine Leder-Estompe, sondern einen kleinen, recht weichen Baum- Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 620 Eastman-Artikel. reicher in der Abstufung und den Halbtönen sind. Die tiefsten Schatten bearbeite man mit Conté-Kreide Nr. 2 und 3. . „ . Das Einsetzen der höchsten Lichter, Aufhellen bei Spitzen und hellen Kleidern u. s. w. geschieht durch Auskratzen mit einem scharfen Messer (Radirmesser oder Schaber), grössere Flächen kann man durch Ueberreiben mit geschlemmtem Schmirgel aufhellen. Dies ist bei Eastman-Bildern um so leichter, als das Bild nicht in dun Fasern, sondern auf dem Papier liegt. Das Retoucliiren des Gesichtes geschieht mit einer härteren Kreide, z. B. Conté Nr. 0 superfein und Nr. i. Im Allgemeinen ist das Retoucliiren des Gesichtes bei Eastman-Bildern mehr ein Ausflecken, Egalisiren und Verbinden der Halbtoue. Dies ist gerade der grosse \ ortheil bei der Retouche der Eastman-Bilder, dass sie nur die halbe Arbeit und Zeit erfordern als z. B- bei Salzpapierbildern, und grössere und künstlichere Effecte hervorgebracht werden können. Preis eines Satzes von 5 Conté-Stiften Mk. 1.25. Mit Pastell. Dies ist sehr leicht, da das annimmt. Wir empfehlen die kleine Schrift : Bromsilber-Papier leicht Pastell PASÎELFARBEH Ritscher. Die Pastellmalerei Mk. 1.—. Sortimente von Pastellstiften in feinen Kästen bieten zu Fabrikspreisen wie folgt an : Ein Kasten mit 35 Pastellstiften zu » r * 5 *> „ „ „126 „ „ „ 360 fl. 2.45 3.50 8.40 . „ 35.— Mit Aquarell. Zu diesem Zwecke wasche man die Oberfläche der Eastman-Bilder mit einer sehr schwachen Lösung Ammoniak, bis sich jede Fettigkeit verloren hat. Man gehe Obacht erst dann zu übermalen, wenn die Farbe erst (aber nicht nur die Oberfläche, sondern auch die Gelatine) ganz trocken geworden ist; sonst erhält man leicht Blasen. Wir können folgende Aquarellfarben warm empfehlen: 12 Stück Wagner’s Aquarellfarben in Tuben und in feinem Mahagonikasten Mk. 5.50. Sepia-Töne auf Eastman-Papier. Nachdem die Bilder (mit Oxalat) entwickelt, flxirt und sehr gut ausgewaschen sind , taucht man sie in folgendes Tonbad: 2 1 /« Gramm rothes Blutlaugensalz 2 „ Urannitrat 75 „ Eisessig 1950 „ Wasser. Erst löse man vollständig das rothe Blutlaugensalz auf, füge dann langsam den Eisessig und endlich das Urannitrat hinzu; etwaigen Niederschlag liltrire man aus. Das Tonbad hält sich nur ein paar Tage; man kann es aber für 20 und mehr Bilder gebrauchen. — Man lasse die Bilder, bis sie den gewünschten Ton zeigen und wasche sie sehr gut, bis der gelbe Ton sieh verloren hat, aus. Man kann jeden Ton von graubraun bis ziegelroth erzielen. Das Geheimnis des Erfolges liegt im gründlichen Befreien der Bilder vom Natron und Eisen, ehe man sie tont. Das ionbad ist gleichzeitig ein schwacher Verstärker; auf -die Haltbarkeit der Eastman-Bilder hat es aber keinen Einfluss. Instructions pour l’emploi du papier photographique au bromure, inaltérable d’Eastman, Spécial pour agrandissements. (Marque déposée en 1885.) Formules pour le Développement: N° 1. ; K o 2 Oxalate neutre de potasse . . , 360 grammes ! Sulfate de fer nur Eau (chaude) .. 1440 „ ■ Eau (tiède) , Acide citrique. 360 grammes 960 15 „ No. 3. Biomuie de potassium ..... 4 grammes . Eau.300 Ces solutions doivent être gardées séparément et mêlées seulement pour emploi immédiat. Développement, « a -to,r° Ur ^ es ^ x P os *-ions ordinaires : Versez dans une éprouvette "raduée les mrmtités suivant* n° 1 , 180 grammes; n° 2, 30 grammes; n° 3, 2 grammes. ° uee tes quantités suivant* Ces solutions doi? tr ?;®“ l P lo 7 ée . 8 aussi Moides que possible et mélangées dans l’ordi pim ama impiessione, trempez-le dans de l’eau pure pour l’assouplir e indiqué: Quand le papier Bernhard Wachtl, 'Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. East man -A rtik el. évitant les bulles d’air; égouttez et placez-le dans la euvette, la couche sensible en dessus. L'image doit apparaître graduellement, et le développement sera arrêté, en jetant le développateur dès que les ombres auront atteint leur valeur. Employez du révélateur frais pour chaque série d’épreuves. Le Bromure est ajouté au développateur dans le but de produire des contrastes vigoureux de lumière et d’ombre et pour préserver les effets de lumière. Si le cliché est faible et sans intensité, on peut sans crainte doubler la proportion de bromure de la solution n° 3. Le ton, que l'on désire donner à un agrandissement peut être varié en employant le papier au Bromure d’Eastman, car le ton dépend de la force du cliché, de l’intensité de la lumière employée en empressionnant et de la proportion de fer et de bromure mise dans le développement. Pour obtenir des tons délicats ressemblant au lavis artistique à l’encre de Chine, il faut employer pour l’exposition une lumière faible et parfaitement diffuse, prolonger le temps de l'exposition et développer avec peu de fer, mais en renforçant graduellement cette proportion. Bans les épreuves où les contrastes abondent et qui ont de la vigueur, l’image doit apparaître graduellement, et acquérir, par un développement sagement opéré, toute sa clarté, sa force et son brillant. Quand les ombres seront suffisamment prononcées et qu’on aura arrêté le développement, on plongera l’épreuve dans la solution suivante: Eau. 1000 grammes Acide acétique. 4 „ Au lieu de l'acide acétique on peut se servir également d'acide citrique dans la proportion de 4 grammes sur 1200 grammes d’eau. L’acide citrique a l’avantage d’être inodore. Le but de cette solution acide est de dissoudre le sulfate de fer, de l’empêcher de pénétrer dans les fibres du papier et d’arrêter la venue de l’image. Répétez ce lavage à l’acide trois fois en renouvalant chaque fois l’acide et en y laissant séjourner le papier pendant une minute au moins. Lavez ensuite à grande eau. Ne lavez pas l’épreuve à l’eau entre le développement et la neutralisation du fer au moyen de l’acide. Toutes les manipulations ci-dessus doivent être faites à la lumière jaune ou rouge. Après deux ou trois lavages à l’eau pure, plongez l'épreuve dans le bain de Fixage. Hyposulfite de soude . 360 grammes Eau. 2400 „ Après un séjour de dix à quinze minutes dans le bain fixateur, lavez à fond et à grande eau quatre fois renouvelée, pendant deux heures au moins, et suspendez ensuite l’épreuve pour sécher, sans employer du papier buvard. Propreté: Cuvettes propres — mains propres. — On ne saurait trop insister sur cette question de propreté de la part de l’opérateur, car la moindre trace d’hyposulfite de soude ou d’acide pyrogallique est fatale au papier au Bromure. Les cuvettes servant au développement à l’oxalate ne doivent jamais servir à un autre usage. Impression par contact. Des Clichés légers peuvent être imprimés à la lumière jaune faible telle que celle d’une lampe à pétrole dont on a peu baissé la flamme ordinaire. De cette façon on obtient une reproduction vigoureuse d’un cliché trop faible pour tout autre usage. Des clichés d’une forte intensité peuvent être-exposés à la lumière du jour avec très peu de pose en couvrant le châssis d’un papier dioptrique. Le temps d’Exposifion varie selon la transparence du cliché et la force ou l’intensité de la lumière. Il peut être évalué approximativement, dans le cas d’un cliché sur verre ou d’une pellicule convenable pour l’impression ordinaire, a une seconde, à la lumière diffuse du jour, ou à dix secondes à la distance de 30 centimètres d’une lampe pétrole à deux becs. Observations spéciales pour les agrandissements. Pour agrandir à la lumière artificielle, il faut des clichés développés légers et peu intenses ; pour agrandir à la lumière du jour les négatifs peuvent être d’une intensité ordinaire. Si un cliché est par trop faible et qu’il doit être agrandi à la lumière diurne, il est bon de le couvrir d’un vernis à clichés ordinaire auquel on ajoutera un peu d’aniline jaune. S’il y en a plusieurs à agrandir, on peut placer des verres d’une couleur jaune plus ou moins prononcée entre la partie gélatinée du cliché et la source de lumière employée. La moindre teinte jaune suffit pour augmenter d'une façon remarquable les contrastes dans l’épreuve agrandie. Un verre bleuté au contraire réduira la violence des contrastes. Épreuves rapides. Le papier Eastman A sert admirablement à faire des épreuves de cliché immédiatement après le développement des négatifs, sans qu’on doive attendre qu’ils soient secs et cela de la manière suivante : Mouillez une feuille du papier A, appliquez le côté gélatiné sur le cliché dès qu’il sera fixé et lavé, les deux surfaces préparées l’une contre l’autre. Egouttez, faites passer une raclette en caoutchouc sur le dos de l’épreuve pour chasser les bulles d’air. Pour ne pas fatiguer le papier, on peut placer une feuille de caoutchouc sur l’épreuve pendant cette opération pour obtenir un bon contact. Exposez ensuite le châssis contenant le cliché bien nettoyé, à la lumière d’une lampe ou d’une allumette pendant quelques secondes, enlevez le papier, développez à l’oxalate comme il est indiqué ci-dessus, fixez, lavez, vous pourrez montrer à votre client l’épreuve encore humide dans des conditions qui surpassent de beaucoup les épreuves sur papier albuminé. L’épreuve séchée sera inaltérable et ne changera jamais. Séchage des épreuves rapides. Ces mêmes épreuves, appliquées du côté gélatiné sur une glace polie ou une feuille d’ébonite enduite de talc, auront une surface glacée des qu’elles seront sèches. L’opérateur peut, en se servant de cette méthode, faire une économie de temps de douze à vingt-quatre heures pour fournir des épreuves de ses clichés. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien 622 Eastman-Artikel. Collage des Épreuves. Sur carton. Les épreuves sur papier au bromure doivent être collées à sec, c’est-à-dire mx’il faut laisser sécher l’épreuve avant de la coller. — Il ne faut pas les sécher entre des buvards comme le papier albuminé, mais les pendre sur une corde ou les déposer sur une glace ou du papier propre. Quand elles seront sèches, enduisez le dos de colle d amidon, posez 1 image mir 1 e carton et trotter au moyen cl un morceau do drap on mettant une fouille do papier bien propre sur l’imag-e, pour protéger la gélatine. Les épreuves sui papier A et B peuvent etio cylindrées et glacées. —• Voyez 1 article ,.Lmaillage . , , . . , . . Pour le cylindrage, l’épreuve doit être bien sec-he. Il faut 1 enduire legerement avec un tampon de laine bien doux enduit du savon de Marseille. t Quant au papier O, sa nature „gros grain“ l’empeehe de recevoir le glace, il ne faut pas le cylindrer. , .... Collane sur toile. Pour monter les agrandissements sur toile comme son. .... . . . , , .. . On tend sur un châssis semblable a celui qu’emploient les peintres du coton écru ordinaire en l’étendant et le clouant bien sur les côtés, à sec. Placer ensuite l’épreuve, le côté gélatiné en dessous, sur une plaque de verre et enduisez le dos de colle d’amidon; appliquez le châssis sur lépreuve et pressez de façon à ce que l'adhérence entre le papier et la toile soit parfaite, en ayant soin de ne pas presser la face du papier sur le châssis afin de ne pas marquer les bords sur l’épreuve. Le papier, en séchant, se rétrécira et le tout sera uni et bien tendu. Émaillage. Les épreuves sur papier uni (A ou B) peuvent être recouvertes d’un émaillage parfait, bien supérieur à celui qu’on obtient en cylindrant. A cet ctfet, saupoudrez avec du talc en poudre une plaque de verre, frottez-la en tous sens avec un tampon de coton jusqu’à ce que le talc soit bien enlevé. Versez sur cette plaque une couche de collodion. Selon la formule suivante. Ether à 62°.120 grammes j Coton azotique.3 grammes. Alcool à 40°.120 „ I Collodionnez le côté de la plaque passée au talc, en évitant les retours du collodion et plongez-la immédiatement dans nne cuvette d’eau pure. Trempez alors l’épreuve dans cette même cuvette; lorsqu’elle sera bien imbibée, la face en dessous, saisissez la plaque et l’épreuve qu’on retire ensemble de l’eau en faisant égoutter l’eau par un angle afin d’éviter les bulles d’air entre l’épreuve et la plaque ; pressez légèrement, au moyen d’un cylindre en caoutchouc ; faites sécher, mais avant que l’épreuve ne soit sèche, enduisez le dos d’une couche de colle d’amidon. Quand elle sera sèche, on pourra l’enlever de la glace en faisant une incision sur les bords au moyen d’un canif. Pour la monter sur carton, mouillez suffisamment la surface du carton à l’aide u’une éponge et placez l’épreuve sur son support en la pressant doucement avec un linge ; mettez sous presse et le collage sera parfait. Autre méthode. Séchez (comme nous l’avons dit plus haut) l’épreuve sur une surface bien unie d’une feuille d’ébonite. L’épreuve doit être adaptée à l’ébonite sous l’eau afin d’éviter les bulles d’air, Images flexibles. Le papier au bromure, soumis à un bain de glycérine dilué dans de l’eau dans la proportion de 20 pour cent, de glycérine, deviendra, en séchant, très maniable, ne s’enroulera pas et pourra servit- pour l’illustration de livres sans collage aucun. Les papiers B et C étant plus consistants conviennent mieux pour cet usage. Les épreuves non collées peuvent être redressées en râclant le dos au moyen d’une réglette à bords tranchants et en soulevant le coin par où l’action de la réglette aura commencé. Pour éviter toute teinte jaunâtre dans les épreuves. Quatre recommandations sont absolument indispensables: 1. Le développement acide. 2. Le lavage acidulé après le développement tel qu’il est indiqué, bien soigné. 3. Le bain d’hyposulfite, renouvelé, après chaque série d’épreuves. 4. Le lavage à grande eau après fixage complet. Toute exposition indûment prolongée, tout développateur alcalin ou manquant de fer peuvent donner un grain aux épreuves. En aucun cas ce grain ne peut être imputé à la préparation du papier. Ampoules. _ Dans les climats tropicaux ou pendant les grandes chaleurs, des ampoules peuvent se produire sur les papiers au bromure. On les éviterait en ajoutant au premier bain * al 'v a * ,rcs byposulflte, un peu de sel de cuisine ordinaire. Si les ampoules sont trop fréquentes, refroidissez un peu la solution, dans laquelle elles se présentent, avec de la glace. Le Papier au Bromure Eastman est fabriqué de trois espèces différentes : m ® l,r J ace snr papier mince pour épreuves positives et dessins par contact. i ™ ;u ‘ e ", m ? sm ' papier épais pour impressions, agrandissements et travaux à Teuere de Chine, peinture a l hmle ou à l’aquarelle. C. surface granulée sur papier épais pour impressions et agrandissements devant être retouches au crayon, a 1 encre de Chine ou aux couleurs a l’huile ou à l’aquarelle. iNotre papier est enduit fortement, uniformément et mécaniquement de bromure d’argent d * ‘f selatl ? e ~ *l n réduisant autant que possible la quantité de gélatine — à i’effVt ,.^A ( rr ule T nt '- u P a V ier et ‘*- e conserver autant que possible la nature de son grain poulies retouches mentionnées ei-dessus. ni „ r . „„ S , 1 1 e , C °, 1 '" ai1 ( 'o 11 s le papier a gros grain pour les agrandissements et les impressions par contact de toutes sortes, a cause de 1 effet plus artistique qu’il présente. 1p clifdm?! Ji!!!+• r* iV , m SSaire ’ ceci l' 01 ! 1 lus Oft'-amlissements faits sur notre papier, si nanicr IVu 11 °* c 68 s ° nt certainement supérieures à celles produites sur papier albumine, parce qu’elles sont inaltérables. tcnd-mt I û a dé f .imui«T' a m,fi ,ilUtl8 ’ 11 fi \ ut IV ' m P loi tro P abondant de la glycérine, celle-ci tendant a decomposer plus ou moins la gelatine. w J Bernhard ^ATachtl, ’Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Vergrösserungs-Apparate. Fig. 847, Kleine Vergrösserungs - Laterne (Fig. 846) mit Condensator von 6 Cm., somit geeignet zur Yergrösserung von Negativen 5 : 4 Cm., 4:4 Cm. und auch für die runden Platten der Stirncamera; eine specielle Vorrichtung für diesen Zweck wurde angebracht. Der Corpus der Lampe ist aus lackirtem Metall gefertigt und enthält eine Petroleumlampe mit Rundbrenner und einem Reflector. Die Laterne ist lichtdicht verschlossen, so dass kein weisses Licht durchfiltriren kann ; sie ist mit einem Portrait-Doppelobjectiv versehen, mit fixer Blende und Trieb. Das Alles ist eingeschlossen in einer Blechcassette. Der Apparat gibt Vergrösserungen bis zu 24 : 30 Cm. und ist eine unentbehrliche Ergänzung aller Taschen-Cameras. Preis der completen Laterne fl. 24.—. Camera speciell construirt, um Vergrösserungen bis zu 24 : 30 Cm. machen zu können. Preis fl. 40.—. Laterne mit 2 Flammen (w*. 8«), Dieses Modell enthält eine Lampe mit zwei Flammen. Reflector und Condensator von T 1 /^ Cm. Der Konus an der Vorderseite enthält ein achromatisches einfaches Objectiv. Der Apparat erlaubt, 9 Cm. breite Gegenstände anzuwenden. Der Lichtkreis erreicht einen Durchmesser von D/j Meter. Der Apparat in einer Blechcassette mit Handhabe kostet fl. 23.—. Kleine Vergrösserungs - Laterne (Fig. 848) mit Condensator von 10 Cm., achromatischem Objectiv und 3 Flammen fl. 42.—. Dissolver am Vordertheile zu befestigen, gibt vollkommene Nebeleffecte, per Stück fl. 5.55. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 624 Y ergrösserungs- Apparîite. Fig. 849. iïïüîiiiiiiï Vergrösserungs-Laterne (Fig. 849) mit Condensât )r von 15 Cm. für Negative 9:12 Preis fl. 72.—. iFig. 850. Vergrösserungs-Laterne (Fig. 850) mit Condensator von 12 4 / 2 Cm. für Negative 8 : 10 Cm. Preis fl. 55.—. (Fig. 851) mit Condensator von 10 Cm., achromatischem Objectiv und 3 Flammen. Preis fl. 42.—. Dissolver - Verschluss,^ am Objectiv- Vordertheile zu befestigen. Preis fl. 5.55. Stativ (Fig. 851) zum Heben und Senken sammt Mechanismus zum Neigen. Preis fl. 26.—. Lampen-Doclit-Sclmeider. (Fig. 852.) Diese kleine Erfindung verhindert viele Unannehmlichkeiten. Mit einem Schn entfernt er den verkohlten Theil des Dochtes und hinterlässt einen vollkomm _ ebenen Rücken für die neue Flamme, welche in Folge dessen n wünschenswerther Klarheit und rauchfrei brennt. Besonders % eignet für photographische Lampen und für Lampen bei d optischen Laternen- und Vorgrösseruugs-Apparatcn. Für 35 Mm. Docht Preis fl. 2.60 » 50 „ „ * 4.SO Fig. 852. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37, Y ergrösserungs-Apparate, 625 Verbesserte Standard-Laterne. Der grosse Vorzug dieser Ver- grösserungs-Laterne besteht in der Einfachheit ihrer Construction, Oekonomie und praktischen Nützlichkeit. Sie ist bestimmt für Vergrösserungen auf Rapid- Bromsilber-Gelatinepapier mittelst künstlichen Lichtes und erheischt blos 60 bis 90 Secunden Exposition für einen lebensgrossen Kopf. Gleichzeitig kann sie vortrefflich als Dunkelzimmer - Laterne verwendet werden, da sie seitlich mit unactinischer Glasscheibe versehen ist. Als Reproductions -Apparat zur Anfertigung von Laternenbildern kann sie ebenfalls verwendet werden. Nuthen im Innern gestatten die Lage des Negatives und des 13 Cm. Condensors nach Belieben zu ändern. Der Apparat ist sehr compact, seine Grösse ist 56:38 1 / 2 :21 Cm. Preis complet inclusive Condensor 13 Cm. und Objectiv 40 Mm. mit 1 Flamme fl. 135__ Fig. 853. ï-r Vergrösserungs - Apparat nach Fig. 854 mit Visirscheibe und einer Cassette, ohne Laterne Cm. 30 : 40 40 : 50 50 : 60 fl. 40.— 50.— 60.— Laterne hiezu nach Fig. 854 .fl. 50.—. Objectiv-Deckel mit einem Satz Blenden und rubinrothem Glasverschlusse in der Mitte, um bei photographischen Vergrösserungen auf Trockenplatten und empfindliche Papiere direct mit unactinischem Lichte einstellen zu können. Für Objective: Platte l j i ] / 2 i j l Mm. 59 82 105 fl. 3.60 4.80 6.— Fig. 85-5. Fig. 854. taiÜB] ii i iili.niaa? 10 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 626 Vergrösserungs-Apparate Neuer Laterneu-Vergrösserungs-Apparat, iiliiül ■I1HI1IIIIII1II MMIII] mslq mm rückwärts mit Schub- thüre und seitlich mit Tliür, um auch Oxy- hydrogengas benützen zu können. Lampe mit 3 Dochten für Petroleum, mit beweglichem Rauchfang, so dass, welche immer die Stellung der Lampe ist, die derselben gegeben werden muss, der Apparat lichtdicht verschlossen bleibt. Vorne befindet sich die Camera, welche mittelst Triebes verstellbar ist. Fig. 856. Preis mit Objectiv J j 3 Platte und Condensator 15 Cm. für Platten 9:12 fl. 114.— n » » 7i „ 22 „ „ 13:18 „ 228.— Rahmen als Clicliétrâger Cm. 8:8 9:12 13:18 18:24 per Stück fl. L5Ö L25 3Ä5 ' 6.— Laterneu-Vergrösserungs-Apparat für Petrolenmlicht. Mit Condensator, 15 Iß' Cm, fl. 125, Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Vergrösserungs-Camera 627 zur Anfertigung ton Yergrösserungen. Reproductionen, Diapositiven, Sciopticonbilder etc. bei Tageslicht oder künstlichem Liebte etc. alu!!; !»j Für Reproductionen und Vergrossernngen sowohl bei Tageslicht als auch in Verbindung mit einem Scioplicon bei künstlichem Lichte etc. etc., dreilheilig, Objectivbrett in der Ritte zum Einsetzen mit Centraltrieb mit einer Cassette Plattengrösse in Cm. Erlenholz matt nussgebeizt ^fl. 21:27 54.— 26:31 1/2 65.— 30:40 71.— 40 : 50 92.— 50:60 112.— Echt nusspolitirt fl. 62.- 78.— 89.— 115.— 135.— Vergrösserungs-Tisch für Reproductionen etc. nach Fig. 860 zum Zerlegen mit Auszug, Reisbrett verschiebbar und zum Bremsen, Auszug mit verschiebbarem Fuss zum Lnterlegen. Fis 860 . Aus Buchenholz matt nussgebeizt : für Camera 21 : 27 ohne Reissbrett fl. 27.— mit Reisshrett 60 Cm. Q fl. .30.- r „ 26 : 31 Yj TI V „ 27.— 60 „ □ 30.— « h 30 : 40 V r V 28.— r , TO „ □ „ 32.— r n 40:50 .. 31.— 80 „ □ ,. .'36.- r rj 50 : 60 * - » 31.— , » too „ □ .. 40.— Diese Tische fein poütirt kosten 20° /0 mehr. 10 * Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien, Vergrösserungs-Apparate. Bernhard Wachtl’s Vergrösserungs-Camera zum Yergrössern mittelst Tageslicht. V//7r/Z/t77Z/yi .. Fig. 861. Dieselbe ist construirt ähnlich einer gewöhnlichen Camera, rückwärts befindet sich ein mattes Glas und' ein Rahmen zur Aufnahme der zu vergrössernden Negative von 9:12 Cm. bis 21: 2“ Cm. Am Vordertheile wird das Objectiv nach bekannter Weise angebracht. Sowohl Negativ- als Objectivträger sind verstellbar. Preis fl. 43.—. Fig. 862. Auffanggestell. Als praktisches und bewährtes Auffanggesteil für Anfertignng von Vergrösserungen empfehlen wir das nebenstehend abgebildete. Das Reissbrett kann hoch und niedrig gestellt werden. Das Ganze kann der leichteren Verpackung halber auseinander genommen werden. Preis : Mit Reissbrett 60:70 Cm.fl. 16.-— » » 104:104 „ .. 24.— Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Grundner’s Objectiv-Verschluss. Patent. Objectivbrett von innen gesehen. Offen. Geschlossen. Fig. 864. Diesen bewährtesten Atelier-Objectiv-Verschluss liefern wir jetzt zu folgenden Cl-mässfgten Preisen : Für Objective bis 8 Cm. Durchmesser Mark 16.— 10 JJ yy yy 17.— 11 „ yy yy 18.25 12 ?? yy yy 19.60 13 yy yy yy 21.— 14 yy yy 23.— 15 yy yy yy 25.— 16 yy yy yy 27.30 17 yy yy yy 29.40 18 yy yy yy 31.50 19 yy yy 33.60 20 yy yy yy 36.40 Die Einrichtung, um den Verschluss nach Belieben direct am Objectivbrett ZU befestigen oder auch ausserhalb der Camera auf die Fassung des Objectivs zu stecken, berechnen wir pro Exemplar bis 13 cm Grösse mit Mark 1.80 extra ,, „ von 14 ,, 20 ,, „ „ „ 2./0 ,, Wenn uns keine besonderen Angaben gemacht werden, liefern wir den Verschluss nur in der gewöhnlichen Form mit Schrauben. Man wolle dies wohl beachten ! Gebrauchsanweisung. Der Grundner-Objectiv-Verseliluss wird innerhalb der Camera mittelst 3 Messing-Schrauben auf dem durchgehenden Objectiv befestigt und kann behufs Anbringung an einem anderen Objectiv ebenso leicht wieder entfernt werden. Die Schrauben sind genügend lang, um den Verschluss z. B. für 4" auch für 3" oder noch kleinere Objective anwenden zu können. Für Objective, deren Fassung hinter dem Objectivbrett nicht vorsteht, liefern wir den Verschluss so eingerichtet, dass er direkt im Innern am Objectivbrett befestigt werden kann. Ausserdem kann der Verschluss auch ausserhalb der Camera vor der Linse aufgeschraubt werden, nur muss man in diesem Fall den Raum zwischen Objectiv-Fassung und Verschluss-Ring durch Einschaltung eines runden schwarzen Brettchens oder Pappe lichtdicht ausfiillen. Das Oeffnen und Schliessen des Apparates geschieht pneumatisch mittelst eines nach aussen führenden 2 1 /, m. langen Gummi-Schlauches mit Gummibirne; letztere ist mit einem sehr sinnreich construirten Ventil versehen, welches dazu dient, nach erfolgtem einmaligen Druck auf die Birne die Luft abzusperren, um beim Einstellen den Verschluss beliebig lange offen zu halten, ohne Ausübung eines weiteren Druckes auf die Birne. Durch leichtes Zurückdrücken des Ventils pelter Klappe. Lässt sich in dreifacher Weise anwenden : 1. für Belichtungen von Momentbildern (y s0 —Vs Secunde); 2. für Ansichten, wobei der Vordergrund beliebig längere Belichtung erhält als die Luft, und 3. für Belichtungen von 1 j i Secunde und länger. Preise. Maximalöffnung G eschwindigkeit in Tausendstel-Secunden AAA 40 Millimeter 10 . . . .fl. 18.— AAA^'s 43 14 . . . 18.— AA 48 7J 17 . . . 18.— A 53 20 . . . 18.— BBB 58 23 . . . 18.— BB 61 25 . . . 18.— B 64 28 . . . 18.- CC 68 30 . . . 18.— C 72 32 . . . 18.- DDD 77 yy 34 . . . 18.— DD 81 35 . . . 18.— D 85 40 . . . 18.— EEE 90 42 . . . 18.— EE 95 45 . . . 18.— E 101 yy 50 . . . 18.— E«* 108 55 . . . 18.— EFF 112 58 . . . 18.— FF 120 60 . . . 22.— F 130 70 . . . 22.— F&f« 135 yy 72 . . . 22.— Stereoskopisch 26.— Jupiter-Atelier-Verschluss. (Patent.) Wird innerhalb der Camera angebracht ; der Gummi- schlauch wird seitlich an der Camera eingeführt. Der Aufzunehmende weis nicht, wann die Exposition erfolgt, natürliche und künstlerische Posen können leicht erhalten werden. Sind sehr solid und sorgfältig ausgeführt, widerstehen in allen Climaten gleich gut, da alle arbeitenden Theile aus Metall sind und kann demnach nie in Unordnung gerathen. Gebrauchsanweisung. Der Verschluss gestattet, dass das Objectiv 2 1 /, Cm. in die Camera hineinragt, so auch dass das Objectiv- brett 27 j Cm. gehoben oder gesenkt werden kann. Mittelst vier Schrauben wird derVerschluss an der Camera befestigt. Durch Druck auf den Ballen ötfnen sich die Thüren und verbleiben so, bis der Druck plötzlich aufhört. Für lange Zeitaufnahmen und zum Einstellen kann der Verschluss durch langsames Nachlassen des Druckes auf den Ballen offen erhalten werden. . C m. 10 12 V 2 15 l~y 2 _ 20 Preis fl. 21.— 22.40 24.50 26.60 29.40 Preise inclusive Ballen und iy 2 Meter Schlauch. Fig. 870. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien, 634 Moment- Yerselilusse. „Der Thornton-Pickard“ Patent-Objectiv-Yerschluss für Moment- und Daueraufnalimen. Der Verschluss wird an der Vorderfassung des Objectivs angebracht. Um ihn zu spannen, zieht man an der Quaste bis zweimal einschnappt. Durch Drehen des Stiftes 8 bewirkt man grössere oder mindere Schnelligkeit. Für Zeitaufnahmen dreht man den Hebel nach Time, für Momentaufnahmen nach Inst. Die Exposition wird mittelst Druck auf Ballon B bewerkstelligt. Um einzustellen, zieht man an der Quaste, bis einmal einschnappt, zieht man abermals bis hörbar einschnappt, so ist der Yerschluss expositionsbereit. Wenn man sich die Anzahl der Umdrehungen des Stiftes 8 merkt, so wird man stets gleichmässige Schnelligkeit erzielen. Wünscht man die Schnelligkeit nachzulassen, so hat man nur die Feder unterhalb S niederzudrücken, -wodurch der Stift 8 wieder zurückläuft. Der Schnelligkeitsmesser ist eine gute Einrichtung, derselbe zeigt mittelst Zifferblatt, auf welche Schnelligkeit der Verschluss gestellt ist. für Sonnenring : Mm. 37 50 56 Preise 62 69 75 100 112 125 Durchm. fl. 13.— 14.— 15.— 15.— 18.— 20.— 23.50 27.— 30.60 34.25 Bei Bestellung wolle der Durchmesser der Yorderfassung des Objectivs angegeben werden. Abweichende Grössen können auf Bestellung angefertigt werden. Schnelligkeitsmesser fl. 2.45 mehr. Der Thornton-Pickard-Patent-Vordergrund-Verschluss. Zeit und Moment. Gibt mehr Licht zu dem Vordergrund als zu dem Firmament. Ausserordentlich passend für Wolken, Effecte, Landschaften, Seebilder und ähnliche Aufnahmen. Für Sonnenring Mm. 37 50 56 62 69 75 87 100 112 125 Preis fl. 16.50 17.85 19.25 207— '21.— 22.75 26.25 29.75 33.25 36.75 Der Thornton-Pickard-Patent extraschnelle Yerschluss, Zeit und Moment. Ein doppelter Vorhang-Verschluss, welcher in der Mitte öffnet und schliesst. Preise etc. sowie Vordergrund-Verschluss. Der Thornton-Pickard-Patent-Stereoscopie-Verschluss. Zeit und Moment. Gibt genaue gleiche Aufnahme zu jedem Objective. Keine Vibrirung. Preise passend für ein Paar Objective im Durchmesser von Mm. 37 50 62 Marli ÜUÖ 19760 2L70~“ für Zeit- und Moment-Aufnahmen. Die obigen Preise sind für Objective, die vom Mittelpunkt (Centre) zum Mittelpunkt nicht über 81 Mm. messen. Für 87 Mm. Centres fl. 1.40 extra ” 93 „ „ „ 2.80 „ Bei Bestellung bitte den genauen Umfang der Objective Entfernung von Centre zu Centre anzugeben. ’ sowie die genaue Bernhard Wach.t.1, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Moment -T erschlösse 635 Billig und nützlich. Der Thorutoii-Piekarcl-ßolleuyorhaiig-Moment-Yerschluss. Die vollendete Einfachheit. Preise der Sonnenblende im Durchmesser von Mm. 37 50 56 62 69 75 87 100 112 125 Preis fl. S.— 9.45 10.85 11.60 12.60 14.40 17.90 21.40 24.90 28.40 Schnelligkeitsmesser fl. 2.45. Der Thornton-Pickard Schlitz-Verschluss, das ist ein Rollerblende-Verschluss, welcher eine schmale Oeffnung in der Blende hat und zum Manipuliren in nächster Nähe der empfindlichen Platte angefertigt ist. Es ist in jeder Hinsicht der rapideste Verschluss, der angefertigt werden kann. Die Geschwindigkeit kann regulirt werden von ungefähr i j 50 zu i j - 00 Secunde, und auf Bestellung können Verschlüsse mit noch grösserer Rapidität angefertigt werden. Für diejenigen, welche von Objecten in ausser- ^ ordentlich schneller Bewegung Augenblicks-Auf- nahmen zu vollführen haben, als : Fliegende Vögel, springende und hüpfende Thiere oder Personen etc. etc., eignet sich dieser Verschluss am besten. Es gibt eine kürzere Exposition und lässt dabei einen grösseren Percentsatz von Licht passiren als eine jede andere Art von Verschlüssen. Der Verschluss arbeitet unmittelbar vor der Platte, und bei Bestellung wolle eine Cassette der Camera eingesendet werden. Cm. S:loy 2 9:12 12 : 16»/ 2 13:18 16V a :2M/ 2 18:2 4^ Preis fl. 21.— 22.50 27.— 31.50 36.— 39.— ‘ Cm. 21:27 24:30 26:3P/ 2 30:40 40:50 50:60 Preis fl. 45.— 51.— 58.50 60.— 84.— 120.— Der Thornton-Pickard-Patent-„SpeciaL“-Yerschluss. Nur für Moment-Aufnahmen von grösster Geschwindigkeit. Schnelligkeit bis zu dein 200. Theil einer Secunde, oder zwischen dem Objective befestigt bis zu dem 400. Theil einer Secunde. Dies ist der schnellste Rollen-Vorhang-Verschluss, der bis jetzt gemacht wurde. Derselbe ist mit einem doppelten Vorhang versehen, welcher das Objectiv in entgegengesetzter Richtung zur selben Zeit kreuzt, und in der Mitte öffnet und schliesst. Der Verschluss ist sehr passend für Special-Arbeit, wie Pferderennen, Athleten, Rennen oder Springen, fliegende Vögel, bewegende Thiere und ähnliche Aufnahmen, welche grösste Fig. 873. Schnelligkeit erfordern. Preise für Sonnenblende im Durchmesser von : Millimeter 37 50 56 62 69 75 87 100 112 125 fl. 16.50 17.80 19.20 20.— 21.— 22.75 26.25 29.75 53.25 36.75 PtCKARDl ' nr\ THCRNTO.N PiCKARB FOMl^UH* SHUTtfi« Neuer Sclinelligkeitmesser. Sehr einfach. Hindert die Schnelligkeit des Verschlusses nicht. Verhindert jede Möglichkeit, die Feder zu überwinden. Fig. 874. Zeigt mit einem Blick, für welche Zeit der Verschluss gesetzt ist. Dieses sehr nützliche Arrangement kann an jedem unserer Verschlüsse angebracht werden. Preis fl. 2.45, oder angebracht an Verschlüsse, welche bereits ohne Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien 636 Moment- Y erschlösse denselben geliefert wurden, Preis fl. 3.50 (nebst Porto-Auslagen). Bei Bestellung bitte anzugeben, ob der Schnelligkeitmesser verlangt wird. Extra Pneumatic-Ball und Schlauch zur Loslassung der Verschlüsse : Gewöhnliches Muster, wie geliefert, mit Verschlüssen, bestehend aus Ballon mit 60 Cm. Schlauch. Vollständig in einem Stück. Preis fl. 1.—. Die Thornton-Piekard-Patent-Gummi-Einlage. NM 2 3 M.Vj % 2% 3 Zur Befestigung der Verschlüsse zu den Objectiven und zum Anpassen eines Verschlusses zu zwei oder mehreren Objectiven. Die Einlagen sind von verschiedener Dicke, sowie angezeigt. Preis per Meter fl. 1.60. Extra-Anwendung der Einlagen. Fig. 876. 1st es noth wendig, zwei oder mehrere Objective demselben Verschlüsse anzupassen, so wird ein zweites Stück der Einlage in der ersten befestigt, welches nach Belieben wieder herausgenommen werden kann. Preis 47 kr. per Stück. Im Falle ein grosser Verschluss einem kleinen Objective angepasst werden solle, eine hölzerne Einlage, mit Sammt gefüttert, ist notlrwendig. Preis fl. 1.05 bis zu 62 Mm. Durchmesser, und fl. 1.40 wenn grösser. Tabelle für Schnelligkeiten der Thornton-Pickard-Verschlüsse. Grösse des Verschlusses Ziahl der j Drehungen des Schnelligkeits-I Knopfes Schnelligkeit in Theilen einer Secunde I 0 ! 7« 37 Millim. \ 5 745 \ 15 79 0 \ 0 715 50 „ 5 740 l 15 780 0 712 62 „ \ 5 735 15 770 7 ö „ { 0 7,o 5 730 l 15 760 0 7io 725 OO 5 15 750 100 „ J 0 5 7t 7ao l 15 740 Diese ziemlich genauen Schnelligkeiten der Verschlüsse wurden durch Proben mit einem eigens zu diesem Zweck construirten Apparate festgestellt. Die hier gebrauchte Methode gibt unleugbare genaue Kesultate. Die an dieser Tabelle angegebenen Schnelligkeiten sind anwendbar zu dem „Zeit- und Moment-Verschluss“, „Moment-Verschluss“, „Vordergrund-Verschluss“. Der extraschnelle Zeit-Verschluss (doppelter Vorhang) arbeitet ein und einhalb Mal schneller. Der „Special“ - Moment -Verschluss (doppelter Vorhang) arbeitet zweimal schneller. Bernhard 'Wachtl, MVien, Neubau, Kurchberggasse 37. Moment-Y erschlüsse. 637 Fig. 87 Xr. 1 110 2 90 3 65 4 45 5 30 Prigge -Verschluss für Atelierzwecke. Dieser Verschluss besitzt ira Wesentlichen folgende Vorzüge : Ruhiges Arbeiten, ohne Erschütterung des Apparates. Gleichmässige Belichtung, während der Dauer des Oeffnens und Schliessens bleibt die Oeffnung immer annähernd kreisförmig. Er ist einfach, compendiös und leicht. Bei einem Oeffnungsdurchmesser von 110 Mm. beträgt der Durchmesser des ganzen Verschlusses 245 Mm., bei 90 Mm. 190 Mm., bei 65 Mm. 145 Mm., bei 46 Mm. 104 Mm., die Dicke 4—6 Mm. Der Verschlcss kann mittelst drei radialen Schrauben vor oder hinter dem Objectiv befestigt werden. Wir liefern von diesen Apparaten 4 verschiedene Nummern zu folgenden Preisen : Atelierverschluss complet mit Gummischlauch und Pneumatik ; Mm. Oeffnungsdurchmesser...fl. 24.— „ „ . » 21 .— „ ,, . „ 16.50 „ „ . „15.75 „ „ . „ 12.— n Fig. 878. zwischen den Linsen Mk. 72.— (construiit von C. Pritschow) für photographische Aufnahmen Yon beliebiger Dauer bis zu ca.V 20 o Secunde. Preise. vor ,i en — Bis zu 33 Mm. Oeffnung passend zxi Gruppen* Linsen Antiplanet Serie II, Nr. 1 bis 3).Alk. 60.— Ueber 33 Mm. bis zu 40 Mm. Oeffnung (passend zu Gruppen-Antiplanet Serie II, Nr. 4 und 5) Ueber 40 Mm. bis zu 52 Alm. Oeffnung (passend zu Gruppen-Äntiplanet Serie II, Nr. 6) .. Ueber 52 Mm. Oeffnung (passend zu Gruppen- Antiplanet Serie II, Nr. 7). Letzterer inch Blenden, sowie Extrarohr, ii Linsen einschrauben lassen. Preise anderer Dimensionen nach Uebereinkommen. Nähere Beschreibung Seite 104 ( Catalog 1890). Stereoscopverschlüsse für Gruppen-Antiplanet 1 bis 3 zum Aufstecken im Abstand von 70 Alm., Mark 100.—. , 70.—, , 80.-, j • ) welches 84. 100 . „ 100.- sich die Moment-V erschluss von Thury-Amey. Fig. 879. Auf bis zu •7 n Die Birne Die Preise sind, wie folgt : auf 20 Alm. mit Schluss Eres. 98, mit Coulisse u. 5 Blenden Pres. 6 höher 21—30 „ „ * 103, „ „ „ 5 „ „ 6 „ 30—40 „ „ „ „ 110, „ „ „5 „ „ 7^2 „ 41—50 „ „ „ 120, „ „ „ 5 „ „ 9 „ 51~~60 „ „ „ n 140, „ „ i)5 „ „II „ Verlangen werden Verschlüsse von jeder Dimension verfertigt. Verschlüsse für 2 Objective, Stereoskopen m 20 Alillimeter Oeffnung, mit Blenden.Francs 140.— 21—30 Alillimeter Oeffnung, mit Blenden. „ 155.— aus Kautschuk zum Richten. „ 2.— Nähere Beschreibung Seite 103 ( Catalog 1890). Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 638 Mo ment- V erschl össe Weuestes ! Piston-Manenizza (Luftdruck) als Ersatz der Birne zn den Momentverschlüssen, sehr praktisch und einfach, sammt Etui ö. W. fl. 2.50. Elegantes und kleines Instrument, womit im Sommer bei jeder Hitze und im TI inter bei jeder Witterung ohne Anstand gearbeitet werden kann. Es wird garantirt, dass er Jahre hindurch in Ordnung bleibt. Moment-Verschluss „Manenizza“. Kleines Format 6 Cm.A* Mittleres „ 8 „ .?» Grosses „ 12 ,, . . '.» Der Piston hiezu separat fl. 2.—. Objectiv - Verschluss nach Schmidtmayer Fig. 880. z dehnet sich durch seine Einfachheit und Billigkeit aus. Bei Bestellung ist die Grösse der Sonnenblende anzugeben. Preis inclusive Ring behufs Befestigung am Objectiv.fl. 2.— „ ohne „ ....1.50 Neuestes! J alousie-Sclilitz-Moment-V erscliluss für Reise- und Atelier-Cameras. Derselbe besteht aus Jalousie mit einem Schlitz, functionirt direct vor der zu exponirenden Platte, ist cassettenartig einschiebbar. Die Schnelligkeit ist regulirbar von h 10 bis V 1000 Secunde. Bei Moment-Aufnahmen auf grossen Platten- I ormaten ist dieser Moment-Verschluss einfach unschätzbar. Die Platte wird durch Vorüberschnellen des Schlitzes belichtet, daher die Belichtung eine gleichmässige ist auf allen Theilen des Clichés. Der Jalousie-Spalt-Verschluss lässt sich an allen Cameras anbringen und ist bei Bestellung desselben die Camera oder eine Cassette einzusenden. Cm. 13:18 1^:21 18:24 21:27 26:31 30:40 40:50 50:60 fl. 13.— 14.— 16.— 18.— 20.— 25.— 31.— 40.— Balg-Schlitz-Moment-Verschluss, mit verstellbarem Schlitz je nach Grösse, von fl. 15.— aufwärts. Fig. 881. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 3T. 639 Albuminpapiere. Photographische Papiere Die Anforderungen, die an ein gutes Eiweisspapier gestellt werden und die Behandlung desselben sind so verschieden, dass es absolut unmöglich ist, mit einer Sorte Albuminpapier jeden Photographen zu befriedigen. Aus diesem Grunde führe ich mehrere Sorten und bin dadurch im Stande, den Wünschen meiner geehrten Committenten gerecht zu werden. Sämmtliche Albuminpapiere sind von feinstem Rivespapier und mit dem ausgesuchtesten Eiweiss präparirt, übertreffen alle anderen Fabrikate an Glanz, geben keine Säure, noch irgend eine lösliche organische Substanz an das Silberbad ab. Bei ihrer genau normalen Salzung consumiren sie nur die zur Erzielung gehöriger Tiefe unbedingt nothwendige Menge Silber, tonen sehr leicht und benöthigen wenig Gold, arbeiten also in jeder Beziehung sehr sparsam und werden namentlich meine Biillantpapiere von den ersten Herren Photographen des In- und Auslandes als das best existirende Albuminpapier anerkannt. Albuminpapiere Papiers albuminés. — Albumen Papers. Extra-Briüant-Albuminpapier nach neuestem Verfahren bereitet, (1 rs beste (1er Gegenwart in nachstehenden Farben : weiss, blassrosa, iichtrosa, mittelrosa, dunkefrosa, lichtblau, dunkelblau, violett, grün und in den neuen Farbennuancen blassneurosa, lichtneurosa, mittelneurosa, dunkei- neurosa, pensée, blaupensée und mauve. per Buch er Kies In allen Nuancen. 8 Kilo fl. 3.50 fl. 70.— .10 „ „ 3.70 „ 71.— a) Neu ! Patent Coagulé nach neuer Präparation per Buch per Ries in allen Farbennuancen 10 Kilo fl. 3.20 fl. 60.— b) Hochglanz per Buch per Ries 10 Kilo fl. 3.— fl. 57.— in allen Nuancen 13 Kilo Albuminpapier, Extra-Brillant, Format 51:61 Cm. in unbeschnittenem Zustande, woraus 20 Cabinet geschnitten werden können gegen 12 aus dem gewöhnlichen Format, Preis per Buch fl. 5.—, per Ries 97.50. Durch das bei mir mit grösster Strenge gehandhabte Sortiren der Albuminpapiere erziele ich noch eine zweite Wahl. Hievon kostet das Buch ti. 2.60, das Ries fl. 50.—. Selbes Papier in Viertelbogen geschnitten, per >/a Kies fl- 8.50. IflNF- Brillantpapier, erste Wahl, in */, Bogen geschnitten (soweit der Vorrath reicht) per >/, Ries mit fl. 15.—. Heu ! H Extra-Brillant, 8 Kilo Heu! per Bogen 50 kr., per Buch fl. 10.— : so / , „ „ io.- 10 10 10 10 „ 10 .- 10 „ per Rolle enthaltend 6 Bogen 10 „ „ „ „ 3 „ 10 * „ „ 1 „ 2.50 1.35 —.50 1 Paquet von 25 Blatt . fl. —.60 In kleine Formate geschnitten ; Format 9:12 Cm. 12: 16V. 13:18 18:24 1.15 1.30 2.60 21 : 26 Das Papier erhält sich bei sorgfältiger Aufbewahrung reichlich 6 Monate brauchbar. NB. Das gesilberte Papier muss etwas tiefer (länger) als gewöhnlich copirt werden. Es empfiehlt sich, dem Waschwasser vor dem Tonen eine Kleinigkeit doppelt kohlensauren Natron zuzusetzen. Die Bilder werden hierauf mit reinem Wasser nachgespült und dann in das Goldbad gebracht wie gewöhnlich. Blechbüchsen zur Aufbewahrung des gesilberten Albuminpapieres, per Stück 40 kr. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 640 Albuminpapiere Haltbar gesilbertes Salzpapier. Cm. 9:12 12:lfly 8 13:18 18: 24 21:26 25 Blatt fl. —.60 ÎTÏ5 L3Ü 2^20 2.60 1 Bogen 50 kr., 3 Bogen fl. 1.40, 6 Bogen fl. 2.60. ßathgeber für den Positiv-Process. Die Aufbewahrung des Albuminpapieres. 1. Das Albuminpapier ist trocken und külil in einem staubfreien Kasten aufzubewahr en. Es ist am Besten mit der präparirten Seite nach abwärts flach zu legen und zu beschweren. 2. Will man das Papier im gerollten Zustande aufbewahren, so beachte man, dass die Albuminseite nach aussen, nie aber nach innen gerollt sei. 3. Eine Licht und Luft abschliessende Hülle aus Blech, Wachspapier oder dergleichen ist geeignet, das zu starke Austrocknen des Papieres und das Auslichten an den Rändern zu veihuten. Das Silbern des Albuminpapieres. Zustand des Albuminpapieres, in dem es gesilbert werden soll. Das Albuminpapier benöthigt zum gutem, fehlerfreien Sensibilisiren einer gewissen Feuchtigkeit, sowohl in der Abuminsehiehte, wie in der Papierunterlage, es soll „gelinde“, also nicht trocken und spröde sein. Es kann daher nicht genug empfohlen werden, diejenigen Bögen Albuminpapier, welche man des Morgens zu silbern gedenkt, mit Zwisclienlagen von reinem Fliesspapier die Naelit vorher an einen feuchten kühlen Ort, etwa in einen Keller, zu legen, es wird dann am anderen Morgen „gelinde“ sein und sich anstandslos sensibilisiren lassen. Denselben Zweck erreicht man, wenn man die zu silbernden Bögen die Nacht hindurch in einem geschlossenen Kasten frei aufhängt, auf dessen Boden man eine Schale mit warmem Wasser stellt. Doch hüte man sich, das Papier länger als eine Nacht an solchem feuchten Orte liegen zu lassen, da sich nach einiger Zeit Vermoderungsfleeke einstellen. Diese, anfänglich dem unbewaffneten Auge noch g:ar nicht sichtbar, machen ihr Vorhandensein heim. Uopiren und Tonen durch rostbraune Färbung bemerkbar. Die Vortheile, welche die richtige Vorbereitung des Papieres bietet, sind keine geringen, nämlich: 1. Das Papier legt sich besser auf das Silberbad und nimmt die Silberlösung leichter an, lässt also weniger leicht „Luftblasen“ entstehen. 2. Die Silberlösung wird gleichmässiger von der Eiweissschichte aufgesaugt. 3. Der Papierfilz verliert viel von seiner Saugfähigkeit, nimmt weniger Silberlösung in sieh auf und rollt sich beim Beginn der Silberung nicht so stark nach der Rückseite auf. 4. Das Silberbad fliesst heim Aufhängen des gesilberten Bogens gleiclimässig ab und lässt keinen Tropfen stehen. Beschaffenheit des Silberbades. Um die Silberung des Albuminpapieres anstandslos und gut durchführen zu können, sind an das Silberbad folgende Ansprüche zu stellen: 1. Das Silberbad soll lOpercentig sein, d. h. auf 100 Tlxeile destillirtes AVasser 10 Theile salpetersaures Silheroxyd, gleicligiltig oh geschmolzen oder krystallisirt, enthalten. 2. Es soll vollkommen neutral sein, darf also weder alkalisch noch sauer reagiren. (Prüfung mit rotliem und blauem Lackmuspapier.) 3. Es soll eine Temperatur von wenigstens 20 Grad Celsius haben, kann aber ohne Schaden auch bis 26 Grad Celsius erwärmt verwendet werden. 4. Es muss vor jedesmaligem Gebrauche durch tadellos reines Filtrirpapier oder durch Baumwolle, Glaswolle filtrirt, überdies sorgfältigst vom Staube gereinigt werden. 5. Es ist nach jeweiligem Gebrauche zu verstärken, hei stärkerer Inanspruchnahme mindestens immer nach sechs Bogen Silherung. 6. Das Silberbad soll nicht zu lange Zeit andauernd benützt werden, ohne dass man es zeitweise regcnerirt. In längeren Perioden ist das Silherhad ganz frisch anzusetzen und das alte Bad entweder in die Silherriiekstände zu gehen oder rationeller auf reines salpetersaures Silheroxyd umzuarbeiten. Die Schwimmdauer. Eine gut zweckentsprechende Vorbereitung des Albuminpapieres vorausgesetzt, soll die Schwimmdauer bei einen lo Percent-Silberbad nur 1 bis höchstens l l / 2 Minute sein, bei einem o Percent-Silberbad hingegen 3 Minuten. Das Trocknen der gesilberten Bogen erfordert eine mässig warme Zimmertemperatur (20 Grad Celsius) in einem trockenen, staubfreien und genügend dunklen Raume. (Gelbes Licht.) t , s °fl glcichmässig und insoweit vollständig erfolgen, dass das Papier eben aufhört „gelinde zu sein und beginnt, sich trocken (rausehig, resell) zu greifen. In diesem Zustande legt es sich noch ohne Schwierigkeit glatt an das Negativ an. ... „ AVer sein Papier „hart“ austrocknet, wird mit schwierigerem Anlegen an das Negativ zu kämpfen haben. Zudem rollt sieh solches hart getrocknetes Albuminpapier sehr stark nach innen und man erzeugt bei dem Bemühen, es glatt zu bekommen, eine Menge Risse und Sprünge m der Albuminschichte. in Die Aufbewahrung des sensibilisirten Papieres. Es ist unbedingt erforderlich, das gesilberte Papier 1. an einem dunklen Orte aufzubewahren und 2. flachgelegt zu erhalten, keinesfalls aber nach innen rollen zu lassen. Das (Jopiren auf gesilbertem Albuminpapier erfordert Aufmerksamkeit in mehrerlei Hinsicht. f„J aJ 2V + * 1 c ’ m Wechseln die lichtempfindlichen Papiere, beziehentlich Oopien möglichst 8chutzen und lmmer nur ™ Aachen Zustande aufbewahren, nicht aber nach innen gerollt belassen. ’ Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37, Âlbummpapiere. 641 2. Man soll immer die grösste Rücksicht auf die Intensität des Lichtes legen, um das Bestmögliche an Effect der Copien zu erzielen. 6 . Die Temperatur des Copirraumes soll keine zu niedere sein. l)as Tonen (Färben, Vergolden) der Albuminbilder. Waschen als Vorbereitung der Bilder zum Tonen. Vor dem Tonen müssen die Albuminbilder erst noch einer Waschung in mehrmalig gewechseltem reinen Brunnen-, besser Fluss- oder Regenwasser unterzogen werden. Dieselbe isi möglichst im Dunkeln vorzunehmen. Die ersten beiden Waschwässer sind mit Salzsäure auf Chlorsilber zu verarbeiten. Das Tonen im Allgemeinen. Zweck des Tonens ist, das Silberbild zu vergolden, das heisst mit einer Goldablagerung zu versehen, die dem Silberbild eine dem Auge angenehmere Farbe, einen besseren Ton ertheilt. Daher die Bezeichnungen „Tonen“, „Färben“, „Vergolden“. Wovon der Verlauf der Tonung und die Bildfarbe abhängig sind. Der mehr oder weniger rasche Verlauf der Tonung und die damit erzielte Bildfarbe sind abhängig: 1. von der Beschaffenheit und chemischen Zusammensetzung des Goldbades (Neutralitätszustand, relativer Goldgehalt). 2. von der Qualität und Dicke der Eiweissbildschiclite, 3. von der Beschaffenheit des verwendeten Silberbades und 4 von der Dauer, beziehentlich dem mehr oder weniger tiefen Eingreifen der Lichtwirkung. Die Tonbäder. Es sind für das Tonbad die mannigfachsten Recepte vorgeschlagen worden, die im Folgenden, zuerst die bekannten und häufiger angewendeten, angegeben sind. Für alle diese Tonbäder müssen aber allgemein folgende wesentliche Erfordernisse gelten: 1. Genügender Gehalt an Gold; 2. reines destillirtes Wasser zum Ansetzen; es muss absolut frei von organischer Substanz sein ; 3. genügende Temperatur bei der Anwendung; 4. Aufbewahrung an einem dunklen und staubfreien Orte; 5. neutrale oder aber alkalische oder saure Reaction in allerschwächstem Maasse. Tonbad-Reeepte. Es empfiehlt sich, das Goldsalz in einer gewissen Menge Wasser (1 : 20 oder 1 : 50) aufzulösen und als Vorrathslösung aufzubewahren, mit welcher man dann leichter verstärken kann. 1 Bei haltbaren Goldbädern hat man jeweilig zu verstärken. Da der Goldbedarf per Bogen circa 0-025 Gr. Chlorgold entspricht, so ist von obiger Vorrathslösung (1 : 20) per Bogen zuzusetzen: wenn dieselbe aus Chlorgold besteht 0-5 Ccm. von Chlorgoldnatrium 0-05 „ „ Chlorgoldkaliuni 0-7 „ 1. Tonbad mit Borax. 8—12 Theile Borax werden in 2000 Theilen Wasser gelöst und mit 1—l 1 ,, Theilen Chlorgold unmittelbar vor dem Tonen versetzt. Dieses Bad hält sieh nicht lange und wird jeweilig frisch angesetzt. 2. Tonbad mit essigsaurem Natron. 10—15 Theile essigsaures Natron (doppelt geschmolzen) oder 20—30 Theile krystallisirtes essigsaures Natron werden in 2000 Theilen Wasser gelöst und 1—l 1 /, Theile Chlorgold zugesetzt. Die Mischung soll erst am nächsten Tag in Arbeit genommen werden. Dieses Bad ist haltbar und wird nach jeweiligem Gebrauch für den folgenden Tag verstärkt. Manche Photographen setzen diesem Bade circa vier Tropfen concentrirter Kupferchloridlösung zu. Die damit erhaltenen Töne färben dann ziemlich stark nach. Andere setzen etwas doppeltkohlensaures Natron hinzu (je mehr davon, desto blauer der Ton) oder eombiniren dasselbe mit dem Boraxgoldbad. 3. Tonbad mit Chlorcalcium. Man löse 1 Theil Chlorgold in 2000 Theilen Wasser und setze tropfenweis so viel concentrirte Chlorcalciumlösung zu, bis die Goldlösung eben nicht mehr sauer reagirt. Das käufliche weisse Chlorcalcium enthält immer etwas Calciumoxyd, welches neutrali- sirend wirkt. Gibt man etwas mehr Chlorcalciumzusatz, so wird das Bad alkalisch und hält dann nicht so lange, wirkt aber energischer. 4. Tonbad mit Kreide (oder mit kohlensaurem Baryt). Man löse 1 Theil Chlorgold in 2000 Theilen \\asser und fuge dieser Lösung 10—20 Theile gefällten kohlensauren Kalk unter gutem Umschütteln hinzu. Das Bad kann erst nach einigen stunden gebraucht werden, es muss reifen, und ist haltbar. Naeh dem Gebrauch giesst man das Bad in die Vorratlisflasche zurück. Die Verstärkung muss immer schon am Morgen unter gutem Umschütteln erfolgen, wenn man das Bad am Abend in Gebrauch nehmen will. Sobald der Kreidegehalt des Bades sich verringert, muss derselbe durch neuerlichen Zusatz von 10—20 Gr. ergänzt werden. E Kiewning empfiehlt, diesem Kreidetonbad zur Erzielung mehr bräunlicher Töne eine kleine Messerspitze chemisch reines Kochsalz oder für blauschwarze Töne 1—2 Mgr. (0-002 Gr.) Chlorkalk alle zwei Tage unter gutem Umschiitteln zuzusetzen. Das Fixiren und Auswaschen. Das Fixiren. Der Zweck des Fixirens ist, alles dasjenige Chlorsilber, welches durch die Einwirkung des Lichtes nicht reducirt wurde, also lichtempfindlich geblieben ist, aus dem Bilde zu entfernen. Die Auflösung des Chlorsilbers in unterschwefiigsaurem Natron erfolgt unter Bildung von unterschwefligsaurem Silberoxyd, das sich mit untersehwefligsaurem Natron zu einem leicht 1 Sollte sich in dieser Vorrathslösung ein bräunlicher Bodensatz (Gold) bilden, so ist derselbe auf einem kleinen Filter zu sammeln und aufzubewahren. (Rückstände.) 11 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. Albuminpapiere. löslichen Doppelsalz vereinigt, wenn das Natronsalz in genügendem Uebersclniss vorhanden ist. Ist dies nicht der Fall, so entsteht ein anderes schwerlösliches Doppelsalz, welches sich leichter als das erstere unter Bildung von Schwefelsilber zersetzt. (Siehe Prof. Vogel’s Lehrbuch der Photogr., pag. 87.) . , , , Dieses letztere Doppelsalz scheint sich in der Praxis mitunter dann zu bilden, wenn man mehrere übereinander klebende Bilder zugleich in das Fixirbad bringt oder wenn die Bilder darin zu dicht übereinander liegen. Es bekommen die Bilder, gewöhnlich in der Mitte, schmutziggelbe bis grüne Flecken, welche sich dann am Lichte noch dunkler färben. Man soll darum grundsätzlich die Bilder einzeln in’s Fixirbad legen und gut untertauchen, bevor man das nächste Bild folgen lässt. Auch soll man nie zu viel Bilder gleichzeitig lixiren, da sie sonst leicht aneinander haften und die beschriebenen Flecken bekommen. Sind solche Flecken einmal entstanden, dann sind sie nicht mehr wegzubringen und diese Bilder verloren. Die Fixirung soll etwa 5 Minuten währen. Die Erfordernisse, welche man an das Fixirbad zu stellen hat, sind die folgenden: 1. Es muss genügend grossen Gehalt an Fixirnatron besitzen, am besten auf 100 Theile Wasser 10 Theile unterseh wertigsaures Natron enthalten. 2. Es darf nicht schon zu oft oder zu stark gebraucht sein. ?.. Es soll nicht zu kalt angewendet werden, sondern Zimmertemperatur besitzen. Das Waschen nach (lein Fixiren. Das völlige Auswaschen der Bilder nach dem Fixiren ist ebenso wichtig als das Fixiren selbst, denn durch dasselbe soll die lösliche Doppelverbindung unterschwefligsaures Silber-Natron und ferner das überschüssige Fixirnatron bis auf die letzten chemisch nachweisbaren Spuren aus der Albuminschichte und aus dem Papierfilz entfernt werden. Als Waschwasser kann gewöhnliches Brunnenwasser verwendet werden, doch ist zu empfehlen, nicht etwa frisch geschöpftes zu nehmen, sondern solches immer erst einen Tag abstehen zu lassen, bevor es in Verwendung genommen wird. Am besten thut man aber, Kegen- wasser oder weiches Flusswasser zu benützen. Das Waschen selbst sollte möglichst rasch, wenigstens innerhalb einiger Stunden, beendet sein, denn die Erfahrung hat gezeigt, dass langes Waschen zunächst die feinen Lichtdetails, im weiteren Verlauf das ganze Bild beeinträchtigt. Man soll darum häufig das Wasser wechseln und, wenn möglich, Waschwasser und Bilder in steter Bewegung halten, wozu man die für diesen Zweck construirten Waschmaschinen gebrauchen kann. Die Waschung ist zu unterbrechen, sobald sich im letzten Waschwasser kein Fixirnatron mehr Dachweisen lässt. Zur Prüfung auf Fixirnatron empfiehlt sich der Gebrauch des von Elsden empfohlenen Reagenspapieres für Fixirnatron. Man tauche Filtrirpapier in Stärkekleister und trockne, weiche es dann in mässig stark alkoholischer Jodlösung. Nach dem Trocknen zeigt das Papier Purpurfarbe, wird aber beim Befeuchten dunkelblau. So lange dasselbe im gebrauchten Waschwasser noch mehr entfärbt wird, als im frischen, noch nicht gebrauchten Waschwasser, ist im ersteren noch Fixirnatron vorhanden. Gebrauchsanweisung für Extra-Brillant-Albuminpapiere. Silberbad. 1 Theil salpetersaures Silber 1 . 8 Theile destillirtes Wasser f zu hitnren. Sch w i in in zeit: 1 T / S —2 Minuten. Goldbad. Man fertige folgende zwei zu filtrirende Lösungen an : Lös«n g I. 20 Gramm Borax pulverisirt, n doppelt geschmolzenes essigsaures Natron, 6 „ doppelt kohlensaures Natron, 2000 „ destillirtes Wasser. Lösung II. 2 Gramm Chlorgoldnatrium (Goldsalz), 100 destillirtes Wasser. , ' °. r l^m Gebrauche mische man die ganze Lösung I mit 00 Gramm Lösung II und benutze die Hälfte dieses zusammengesetzten Bades für den nächsten Tag, nsp. setze dieselbe mit dem gleichen Quantum des frischen Goldhudes zusammen. Fixirbad. i Theil nnterschwefligsaures Natron, lß Theile Wasser. iaumur haben, rocknet werden. Aufbewahrung des Albuminpapiers, Das Albuminpapier ist trocken aber kühl aufzubewahren. aiiso-pti-npkïîi.m n Aiî ,il ! S ' ien M 1,lcss benötlugt dasselbe einen gewissen Feuchtigkeitsgehalt, da jedes häntren °hl (üb pn ^ * 00 ? 58 : 90 r> 19 Va n . 110.— „ 6.— ,, 90 : 116 „ 39 240.- V) 13.— in Rollen, 135 Cm. breit, per Kilo.... 6.— Rives-Rohpapier, Format 46:58 Cm. 10 Kilo, für photopraphische Verfahren, Lichtdruck, Photolithographie, Heliographie etc., per Buch fl. 1.50, per Ries fl. 28.—. Crayon- und Solar-Rohpapier, mit rauher Oberfläche, Vergrösserungspapier für Aquarell, Pastell und Stiftretouche in 2 Stärken, 80 und 120 Gramm per 0 Meter, Rollenbreite 137 Cm., Gewicht per Rolle circa 70 Kilo, Preis per Kilo...fl. 4.—. Platinotype-Rohpapier, mit rauher Oberfläche, in 2 Stärken, 80 und 120 Gramm per 0 Meter, Rollenbreite 137 Cm., Gewicht per Rolle circa 70 Kilo, Preis per Kilo.•.fl. 4.— Liclltpausrohpapier, mit satinirter Oberfläche in 2 Stärken, 110 und 140 Gramm per 0 Meter und 4 Rollenbreiten: 65, 75, 80 und 100 Cm., Gewicht per Rolle 60 bis 70 Kilo. Qualität A für schwarze Striche auf weissem Grunde, Preis per Kilo fl. 1.60 „ B „ weisse „ „ blauem „ „ „ „ „ 1.20 Einulsions-Rohp apier, Rollenbreite 104^3 Cm., Gewicht per Rolle 65 bis 70 Kilo. A 80 Gramm per 0 Meter mit satinirter Oberfläche per Kilo.fl. 4.— B 120 „ „ □ „ „ „ „ „ * .„ 3.70 C 120 „ „ 0 „ „ rauher „ „ „ .„ 3.40 Aristotype-Rohpapier, mit maschinenglatter Oberfläche, in 2 Stärken, 68 und 80 Gramm per 0 Meter und 2 Rollenbreiten 51 und 64 Cm., Gewicht per Rolle 55 bis 60 Kilo, Preis per Kilo.fl. 1.60 Celluloid-Film, nicht präparirt, 5 / t0 Mm. stark, durc,hsichtig,pr. Bogen 62 : 50 Cm. fl. 2.— ,, ,, ,, Vio ?? ?» matt, ,, ,, 62 : 50 ,, ,, 1.50 ?? ?? ?? Vio ?? ?? ?? ?? ?? 30 : 125 ,, ,, 1. D iverse Papiere. Filtrirpapier, weiss, kleines Format 37 : 45 Cm., per Buch fl. —.15, per Ries fl. 3.— „ „ mittelgross 40:50 „ r> v —.20, Î1 « 4.— „ „ grosses Format 46:60 „ n n —-27, „ 5.— Filtrirpapier, weiss, chem.rein, kl.Form. 38:46 „ „ „ „ „ mittelgr. 40:50 „ n n r —22, „ 4.20 „ » „ —27, V) „ 5.- „ „ „ r gr.Form.46 :60 „ „ -.40, „ 7.60 Filtrirpapier, grau, 37 : 45 Cm. n r> „ -.10, n r 1.90 „ weiss, ordinär. » —12, „ 2.20 f, schwedisches. n „ -.70, V n _ japanisches.. V n n --60, ,. 11.50 „ chem. rein, 80 : 80 Cm. n V * 2—, « „ „ —.— Filz-Filtrirpapier, dicke Qualität, zum Filtriren von dickeren Lösungen, wie Collo- dium, Lack, Gelatine etc., per Buch 65 kr. Filtrir-Löschcarton, 57:45 Cm., weiss oder rosa, per Buch fl. 4.10, per Ries fl. 80.— Rundgeschnittene Filter von chem. reinem Filtrirpapier Durchmesser in Cm. 10 12 15 18 21 28 30 32 38 42 Per 100 Stück fl. —.25 —.28 —.30 —.45 —.50 —.80 —.95 lTÖ L6Ö 2M5 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 646 Diverse Papiere. Gehärtete, runde Filter. Als Neuheit von ganz besonderer Bedeutung stellen wir Filter von vorzüglicher Filtrirfähigkeit her, welche selbst im feuchten Zustande eine Härte und Unzer- reissbarkeit, die der des Pergaments fast gleichkommt, besitzen. Diese Dilter vertragen einen Druck von 2-—3 Atmosphären, halten die feinsten Niederschläge zurück und dienen in hervorragender Weise, um auf denselben grössere Mengen von Niederschlägen oder Präparaten mit Hilfe der Säugpumpe auszuwaschen, und urn grössere Flüssigkeitsmengen, ohne ein Zerreissen befürchten zu müssen, zu filtriren. Der Niederschlag kann in feuchtem Zustande leicht abgeschabt und das Filter selbst, nachdem es in Wasser abgewaschen, wiederholt verwendet werden. Durchmesser in Cm. 12 Ç 2 18^2 24 32 50 2.90 Per 10 Stück fl. —. -.55 -.84 1.35 Mit Maschine gefaltete Filter zum Gebrauche Durchmesser Inhalt aus chemisch reinem weissen Filtrirpapier, fertig per 100 Stück Nr. 0 13 Cm. 40 „ 1 15 50 „ 2 19 ?? 100 „ 3 25 ? J 250 -, 4 33 yt 500 „ 5 40 1000 „ 6 45 ?? 1500 » 7 50 2000 40 Gramm.A- Fig 882., Falten-Filter Nr. 588. Dieselben werden aus einem gut gereinigten Chlor und schwefligsäurefreien Filtrirpapier hergestellt, welches bei grösster Festigkeit rasches und klares Filtriren gestattet. Inhalt Gramm 40 100 250 500 1000 2000 Durchmesser Cm. 1218 1 / 2 24 32 3850 Per 100 Stück fl. 1.10 L7Ö 2ÄÖ 3.% 57 — 7.7 0~ -.10, per Kies fl. 1.90 „ 100 „ 2.i a „ 100 „ 1.30 „ 100 5? „ 2.10 „ 1000 JJ „ 32.- ., 100 5’ „ 12— Seidenpapier, weiss, Nr. 1, mittelf., 50:76 Cm., per Buch fl. „ „ „ 3, superf., 50:76 „ „ „ „ „ blau, 50:76 „ „ „ „ ,, , „ rosa > 50:76 » » » » - . Hochglanz - Seidenpapier, weiss, Nr. 10, fein, 47:61 Cm., per 100 Bogen » » v V 20, spf., 55: 68 „ » tj >5 )? 30, ,, 53:69 ,, Hochglanz-Seiden-Glacepapier 44 : 56i/ 2 Cm. Echtes japanesisehes Seidenpapier, extra dünn, aus seidenartiger Pflanzenfaser 46 : 58 Cm. Baryt-Papier in weiss, rosa, neurosa und pensé für Aristo- oder Chlorsilber-Yerfahren 51: 61 Cm. Bombé-Papier, weiss, in ganzen Bogen.per Buch „ » »> !> . )> ii » Gelatine-Papier mit löslicher Schicht für Abziehbilder u. dergl. 50 : 60 Cm. per Ries fl. 90.— . „ ,, „ Gelatine-Papier 48:55 Cm., transparente Gelatine, mittel...per 100 Bogen ,, dick .... ,, 100 ., ,, , , , extradick ,, 100 ,, ,, Glanzdeckel für Satinirmaschinen J .p er ,, „ Glaspanspapier, das klarste Pauspapier, welches existirt, 50-60 Cm.. 1 Rolle à 25 Bogen fl. 5.—. . Hintergrundpapier in Rollen, 180 Cm. breit.’‘ ’ ” Meter ” Japanesisches Glaspapier von vorzüglicher Transparenz, als Yisir- ” scheibe. zu benutzen in Bogen 60 : 49 Cm.’. „ Bogen „ Josephpapier, feinstes, zum Plattenputzen und Emballiren der ” Matrizen, per Buch 12 kr. Rj es Lackmuspapier, blau oder roth, per Streifen 2 kr.. . . ” Boa-en !, Leimpapier, 34:42 Cm. ” Buch Lichtpapier, vollkommenster Ersatz für matte Glasscheiben zur ” Bekleidung der Glaswände im Atelier, erzeugt ein prachtvoll mildes und gleichmässsiges Licht, 75: 100 Cm. Dasselbe, blau, 75:50 Cm. .... ” ’’ ” . >> D 5? Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. 3.20 4.50 5.60 1.75 1.30 1.40 .30 4.25 3.50 Diverse Papiere. Löschbücher, enthaltend 14 Blatt 21%: 27 Cm. Saugpapier, chemisch rein, lieh zum Abtrocknen der nassen Bilder. per Stück Löschpapier, rosa (Saugpapier), mittelst., 42:52 Cm., Buch 40 kr., per Ries „ ,, ,, „ stark, 47% : 60% Cm., Buch 60 kr., „ „ „ „ „ „ extradick,47% : 60%Cm., Buchfl.l.30 ,, „ „ „ weiss ., stark, 47% : 60% Cm., Buch 60 kr., „ ,, „ Negativ-Ketouchepapier, feinst, per Bogen 20 kr. „ Buch „ Packpapier, schwarz, lochfrei neutral, zum Verpacken von Trockenplatten, Format 62:77 Cm.per 100 Bogen ,, Papier Yégétal, per Bogen ti. —.16.per Buch „ Pauspapier, F. 47 : 36 Cm. „ „ „ „ per Rolle, 20 Meter lang, 110 Cm. breit.„ Rollenpapier zum Aufcachiren von Panoramenbildern etc. : per Rolle, 20 Meter lang, 137 Cm. breit.„ „ „ extradick, 137 Cm. breit.„ Sammtpapier, purpurroth, per Rolle, 8 Meter lang, 49 Cm. breit.. „ „ „ Bogen, 39 : 50 Cm.„ „ braunes, per Rolle, 8 Meter lang, 49 Cm. breit.„ „ ., Bogen, 39:50 Cm..„ Saugpappe für Satinirmaschinen.per Blatt „ Schmirgelpapier. „ Bogen „ Schmirgelleinwand (Crocustuch) . „ „ „ Silberpapier (zu Blendschirmen) 34 : 42 Cm. „ Buch „ Schwarzes Naturpapier 51%: 68 Cm. „ „ „ Taffetpapier, gelb, für Dunkelzimmer 40 : 50 Cm. „ „ „ „ rubinroth, für Dunkelzimmer 40:50 Cm. „ „ „ Torchonpapier, grau chagrinirt, per Rolle, 10 Meter lang, 75 Cm. breit.... „ Brief- und Bureau-Papiere. Briefpapier, Original-Leinen : weis linirt carrirt oder rautirt vortreff- fl. -.60 „ 7.50 „ 12 — „ 25— „ 10 — „ 4— 4— 2.80 1.75 3.15 7.50 9.50 5.25 —.30 5.25 —.30 1 — —.06 —.07 —.90 1.28 —.72 —.72 7.50 per 1000 Bogen Octav fl. 8.50 9.— 9.50 „ 1000 „ Quart „ 16.50 17.50 18.25 Seidenpapier, extradünn, amerikanisch, Florpost, das leichteste und dünnste aller Briefpapiere, weiss 46:59 Cm. per 1000 Bogen .fl. 22.— Echt japanesisch Postpapier, besonders zähes unverschleissbares Papier aus seideähnlicher Faser mit sammtartig glänzender Oberfläche.per Ries fl. 72.50 imitirt detto. „ „ „ 24.— Geschöpftes fein Kanzlei, Normal-Papiere, flach, 63:85 Cm.per 1000 Bogen fl. 68.— 50:66 „ „ 1000 „ „ 51 — 34:42 „ „ 1000 „ „ 14.50 Chemisch präparirtes Verrielfältignngs-Copirpapier, citronengelb, dient dazu, um von einem Briefe mittelst einmaligen Pressendruckes 6 bis 8 gute Copien für überseeischen Versandt etc. zu nehmen. Beim Gebrauche empfiehlt es sich, dasselbe 8 bis 10 Minuten unter der Presse zu lassen.per 1000 Blatt fl. 10.— Pack-Papiere. Packpapier (Hutterer), grau, 61 : 86 Cm. „ „ weiss, 63:90 „ „ _ rosa, 63:90 „ per Buch per Riess perNeuriess 24 Bogen 480 Bogen 1000 Bogen fl. —.10 fl. 2— fl. 4.— „ -.14 „ 2.50 „ 5— ,, —.14 ,, 2.50 „ 5.— Nr. CHW. P1; 8 c% CVs 93% 96% 85% 91 91V Specielle Packpapiere: Fett und wasserdicht, Pergament-Imitation 63 :90 Cm. mittelsstark per Cellulose, sehr zähe satinirt, dünn 63 : 90 Cm. „ Pergament-Imitation, sehr zähe, mittelst. 63 : 90 Cm. „ Cellulose, besonders zähe, stark 40 Kilo 63 : 90 „ „ „ „ „ dick 120 „ 90: 126 „ „ „ „ edra diele 70 „ 63:90 „ „ Fein Pack, weiss, glatt sehr stark 45 Kilo 63 : 90 „ „ Blau, statinirt, stark.40 „ 63:90 „ „ Farbig, satinirt extra dick, in folgenden 8 Farben : braun, gelb, chamois, grün, l’oth, lila, malachit und eosinroth, 60 Kilo, 63 90 Cm. „ Patentpack, unsatinirt, dünn 30 Kilo 63 : 90 Cm. „ „ _ eitra stark 100 „ 90: 126 _ 1000 Bogen fl. 20— 1000 n 10.20 1000 n 16— 1000 r> 14.50 1000 44— 1000 n 26— 1000 V) 14.25 1000 n n 20— 1000 27.— 1000 6.50 1000 * n 22— 648 Couverts. — Säcke für Potographien. Couverts. Für Yisitkai'ten: 81:12?» Mm. Nr. 1. Hanf-Couverts. „ 2. Weiss . „ 3. Fäi’big, sortirt. n 4. „ „ extra stark . 5. „ „ mit domförmig geprägtem Ausschnitt, extra stark 1000 Stück fl. 1.70 „ 2 .- r 2.— .. 3.— 6.75 Extra grosse Visit-Couverts, für l Dutzend Bilder jeder Grösse und Stärke: 90 : 135 Mm. Nr. 6. Weiss . „ 7. Farbig, sortirt. . „8. ,, „ extra stark. n 9. „ „ mit domförmig geprägtem Ausschnitt, I. extra stark „ 10. Weiss, mit blau oder roth gerändertem domförmigen, ovalen oder stumpfeckigen Ausschnitt. 2.20 2.30 3.50 Für Cabinetkarten : Nr. 11. Weiss . „ 4.40 „ 12. Farbig, sortirt, etxra stark. » 4.80 13. „ „ mit domförmigem Ausschnitt, extra stark..... „ 13.50 Extra grosse Cabinet-Couverts, für 1 Dutzend Bilder jeder Grösse und Stärke : Nr. 14. Weiss . „ 5.— „ 15. Farbig, sortirt, extra stark. „ 6.— „ 16. „ „ mit geprägtem domförm. Ausschnitt, extra stark „ 16.— „ 17. Weiss, mit blau oder roth gerändertem domförmigen, ovalen oder stumpfeckigen Ausschnitt. „ 22.— Für Promenadekarten: 122:230 Mm. Nr. 18. Farbig, sortirt, extra stark. „ 7.20 „ 19. „ „ mit domförmig geprägten Ausschnitt. ,, 24.— Couverts für Boudoirkarten: 148:235 Mm. Nr. 20. Weiss . „ 6.— „ 21. Farbig, sortirt, extra stark. . „ 9.— „ 22. „ „ mit domförmigem Ausschnitt, extra stark. „ 30.— Couverts fiir Elisabethkarten: 95:140 Mm. Nr. 23. Farbig, sortirt, extra stark. „ 3.80 », 24. „ „ mit domföjmig geprägtem Ausschnitt. „ 13.— Nr. 25. Couverts für Portemonnaie-Cartons, Cabinet, färbig, extra stark „ 1.80 „ 26. „ „ „ „ Promenade. „ 2.— „ 27. „ „ englische Cartons 85:160 Mm. „ 4.50 „ 28. „ „ Salon-Cartons . „ 13.— „ 29. ,. „ Imperial-Cartons . „ 15.50 „ 30. „ Valerie-Cartons. „ 15.50 », 31. „ „ Muschelformat 50 : 50 Mm. „ 2.50 « 32. „ „ „ 75: 75 „ „ 3.— « 33. „ „ „ 120:120 „ „ 3.60 « 34. „ „ », 145:145 „ „ 5.50 Hier nicht verzeichnete Couvert-Formate werden ebenfalls in jeder gewünschten Gh'össe und Qualität, auch mH Monogramm etc., zu den billigsten Preisen geliefert. Firmadruck auf Couverts wird auf das Genaueste berechnet. ?fei« ! Säcke für Photographien leu! Säcke, Visit, klein „ „_ gross „ Cabinet „ Makart „ Boudoir 'ormat 81 : 123 Mm. „ 90:135 „ 124:186 „ 122:230 „ 148 : 235 „ per 1000 Stück .fl. 2.80 .„ 3.40 . . 6 .— .„ 6.7 5 .„ 8 .— Andere Formate werden auf Bestellung angefertigt. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Diverse Enveloppes und Couverts 649 Enveloppes mit Prägung, von farbigem Glacé- oder Naturpapier per ICO Stück für 6 Visitkarfen. fl. 1.70 „ 12 „ „ 1.90 „ 6 Cabinetkarten. * 4.— „ 12 „ „ 4.60 per 1000 Stück fl. 16— „ 18.— „ 38.— „ 44.- Firmaprägung. 500 Stück.fl- 1-60 1000 „ .» 2 .— 2000 .. 2.50 5000 „ * 4.50 xeu! Micado-Couverts. ^eu! per 1000 Stück Visit-Format .fl. 18.— Cabinet-Format .» 36.— Brief-Siegelmarken (Siegel-Oblaten). per 1000 Stück Mit Druck.von fl. 2.— an „ Prägung. „ » 2.40 „ Bei geprägten Brief-Siegelmarken wird auf Wunsch der Firmastempel mitgeliefert. Derselbe kann als Petschaft benützt werden und wird extra mit 65 kr. berechnet. Carton-Schutz-Couverts für Postversandt von Photographien Visit Cabinet Boudoir per 100 Stück fl. 1.10 fl. 2.30 fl. 3.60 Andere Grössen werden entsprechend berechnet. Kästchen für Photographien statt Couverts oder Enveloppes zu verwenden. Visit Cabinet per 100 Makart Stück Boudoir Serie I aufgezackt, Deckel z. Abheben 4.— 5.40 6.70 7.35 „ II Deckel angehängt. 5.40 6.70 8.— 9.40 „ III Schuberform. 4.70 6.35 8.70 9.40 „ IV mit Goldkanten, Deck. z. Abheb. 5.40 7.40 8.70 12.— „ V Futteralform. 5.40 6.70 8.- 9.40 „ VI Buchform. 8.— 10.70 13.20 16.— „ VII Mappenforin. 9.40 13.40 16.— 18.70 Firmadruck wird separat billigst berechnet. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 650 PMopjMe-Boies. — Massen. — Fancy-Masten. Photographie-Boxes lassen sich für den Versandt flach legen, vortrefflich ziim Versandt von Photographien per Poet geeignet. Fig. 883. F^ür 6 Visit Fh' ir 6 Cabinet Für 12 Visit Für 12 Cabinet per 1000 Stück fl. 883 Modell A 20.— 23 — 27 — 31.— 883 „ B 1 28.— 31.— 35.— 39.— 884 „ C — — 11.— 15.— 884 „ D | -- 15.- 21.— Masken aus schwarzem Papier mit ovalem, stumpfem, eckigem, domförmigem, scharfeckigem oder rundem Ausschnitt. per 100 ! per 100 Stück Stück Fflir Visit . . fl 1 50 „ Promenade. . * 2.50 j ,. Boudoir. . „ 3.— ^ Fancy-Masken. ^ Mit Formen wie Palette, Birne, Herz, Glocke, Blatt u. s. w. zu haben. Bedeckt man as Negativ mit einer passenden und auf das Dargestellte bezüglichen Maske, so kann man reizende Effecte erzielen. ** , I Fig. 885. Preis: 1 Satz für 9X12 Cm. 1 * „ 13X18 „ 1 „ „ 18X24 „ Negative 75 kr. « "5 « Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Chemisch reine Cartonpapiere. Chemisch reine CARTON-PAPIERE in ganzen Bogen. Carton bristol en feuilles, chimiquement pur, pour coller les épreuves. Per 100 Bogren Bogengrösse weiss färb Centimeter fl. kr. fl. »ig kr. Bristol, feinst 5fach. 25 33 3 75 3 85 n 71 6 77 . 25 33 4 25 4 35 n 57 2 77 . 50 ■66 8 20 8 50 77 77 3 77 . 50 66 10 — 10 50 7 , 57 4 77 . 50 66 12 50 13 — 77 77 5 77 . 50 66 14 50 15 — n 77 6 77 . 50 66 16 50 17 — n 57 7 77 . 50 66 18 50 19 — r 77 8 77 . 50 66 20 50 21 — a 77 10 77 . 50 66 24 50 25 — V 77 6 77 . 63 79 32 — — - 71 77 8 77 . 63 79 35 — — — 77 77 10 77 . 63 79 42 — — — 7) 77 12 77 • ‘ ’ . 63 79 50 — — — 77 6 77 . 71 106 52 — — — 71 77 8 77 • • • .. 71 106 61 — — V 77 10 77 . 71 106 80 — — T 1 77 12 77 . 71 106 100 — — Glacé-Carton, feinst, 5fach. 50 66 21 21 — 77 6 77 . 50 66 25 25 — * n 77 8 77 . 50 66 30 — 30 — Glacé-Carton \ feinst, 6fach, schwarz, braun, oliv oder roth Natur-Carton / per luo Bogen fl. 25 — Seiden-Schutzblätter. {Papiers pelure.) Ohne Druck Mit Druck per 1000 Stück per 1000 Stück per 5000 Stück Visit 62 133 Mm. fl. 1.— fl. 3.— fl. 10.— Elisabeth 78: 133 Ti n 1.50 Ti 4.— 7) 15.— Cabinet 107 173 Ti T) 1.80 11 5.— 77 20.— Promenade 95: 214 n n 2.10 11 6.— n 25.— Boudoir 129 223 Ti T) 2.40 11 7.— ii 30.— Grösse 170 254 n n 3.— Ti 10 — ii —.— 77 190 330 n n 4.50 11 12.— 7) —.— Japan-Schutzblätter mit lithographirten Dessins. Visit per 1000 Stück fl. 1 . — , Cabinet per 1000 Stück fl. 2.35. 652 Tonplatten ohne Firma, Tonplatten ( Cartons à fond teinté) à) teinte au centre, b) teinte autour mit Tongrund, lithographirte Cartons, besonders zum Aufkleben von Landschafts- und Gruppenbildern, die aus feinstem, weissem, starkem Carton angefertigt sind und bei welchen entweder das Bild auf eine in Ton gedruckte Fläche derart cachirt wird, dass um dasselbe ein farbiger Rand bleibt, oder bei welchen die Photographie auf einen weissen Grund kommt und der Carton einen Tonrand besitzt. Diesselben eignen sich besonders zum Aufkleben von Landschaften und Gruppenbildern und liefere ich derartige Cartons in jedem gewünschten Format. Nachstehende Grössen halte ich stets vorräthig : a) Tonplatten, Bildraum-Tondruck, Aussenrand weiss. Bildraum in Cm. Cartongrösse in Cm. per 100 Stück Nr. 100 9 : 12 16i/ 2 : 22 . . fl. 3.50 101 12 : 161/, 4.50 102 13 : 18 22 : 28 . 5.50 n 103 16 ; 21 25 : 31 . 6.50 r> 104 18 : 24 28 : 36 11.50 105 21 : 27 32 : 39 . 12.50 „ 106 24 : 30 33 : 41. 13.— n 107 26 : 31V2 36 : 44 . 16.— „ 108 30 : 40 44 : 55 . 25.— * 109 37 : 42 49 : 55 . 27.— b) Tonrandplatten. Aussenrand-Tondruck, Bildraum weiss. Bildraum in Cm. Cartongrösse in Cm. per 100 Stück Nr. 120 9 ; 12 191/2 . 2214 . . fl. 5.— „ 121 12 : I 6 Y 2 2214 : 26i/ 2 . 7.— h 122 13 : 18 24 ; 30 . 7.50 h 123 16 ; 21 27 : 32 . 10.— 11 124 18 : 24 31 : 37 . 14.— n 125 21 : 27 32 : 38 . 15.— „ 126 24 : 30 38 : 44 . 20.— h 127 26 : 3172 40 : 46 . . 20.50 „ 128 30 : 40 45 : 56 . 30.50 ii 129 37 : 42 48 : 54 . 32.— y er l an g en liefere ich dieselben auch mit Firma oder sonstigem Texte, woiur ich mir jedoch eine massige Preiserhöhung Vorbehalte. Abweichende Grössen werden auf Bestellung angefertigt. Lithographirte Einiassungs-Cartons mit Gotdrandern. oval und stumpfeckig, nicht ausgeschnitten. Lichtmass in Cm. Nr. 1 16-9 : 20 « 2 14 : 17 .. „ 3 12-5 : 16 .. „ 4 10*5 : 13-5 . . « 5 8-5:11-5.. * 6 7-5 : 9-5 .. per 10 . .. . fl. • * • * ...» n .... „ Stück 1 .— —.80 —.70 —.60 —.50 —.45 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. 653 Cartons ohne Firma. Platin-Cartons. »u : Kupferdruck-Cartons wen! mit Tondruck und vertiefter Pressung. Diese Cartons bringen alle Vorzüge der Platinotypien zu vollendeter Geltung und eignen sich vorzüglich für alle Arten Positive mit matter Oberfläche. Sie sind mit einem zarten Ton, dem Chinapapier ähnelnd, bedruckt und mit einem eingepressten Plattenrande versehen; die darauf aufgeklebten Drucke gewinnen dadurch das Aussehen von Stichen oder Kupferdrucken (Heliogravüren). Cartes à fond teinté au centre, et coupe de planche autour, pour monter les épreuves au platin gelatino, charbon etc. imitant l’impression en tailles douce. Xr. Bildraum in Centimeter Cartongrösse in Centimeter Per 100 Stück 6 fach weisser Natur-Carton fl. Per 100 Stück 8fach Goldfacette weisser Natur- Carton fl. 200 9 : 12 16ft: 22 4.50 7 _ 201 11 : 161/j 20 : 25 5.50 8.— 202 13: 18 22 : 28 6.50 10.— 203 13ft: 21 i/ a 25 : 33 8.— 12.— 204 18 : 24 28 : 36 13.— 16.— 205 21 : 27 32 : 39 14.— 18— 206 24 : 30 33 : 41 15.— 20.— 207 26:31ft 36 :44 18.— 25.— 208 30 : 40 44 :55 25.— 35— Auf Bestellung auch in allen anderen beliebigen Grössen und Stärken, auch wird auf Wunsch der Pirmadruck per 100 Stück fl. 1.— ausgeführt. 3feu! Whatman-PIatin-Cartons »««! aus gekörntem Carton (Whatman-Carton) mit Tondruck und vertiefter Pressung. Cartes Cabinet Elisabeth Englisch Malvern Promenade Gross-Promenade Boudoir Salon n Valerie Mm. 8 fach » 8 * „ 6 „ 45 : 67 40:80 65:105 65: 105 „ 8 108:165 „ 8 87 t : 12i/ s Cm. 8 77a = 15 „ 8 8 \ : 167a „ 8 93/4 : 207a „ 8 11 : 201/2 „ 8 1374:217, „ 8 17‘/ 2 : 25 „ 8 Va : 25 „ 12 21: 28 „ 8 21:28 „ 12 mit Aufschrift Mignon-Portrait Visit- ” Cabinet- „ Elisabeth- „ Cisela- „ Prinzesse „ Promenade- „ Boudoir- „ Salon- r» Valerie- Natur Glacé Natur I Glacé Greque oder Zacken Preis per 100 Stück fl. fl. fl. fl. —.95 1.— 1.35 1.40 —.95 1.— 1.35 1.40 1.20 1.40 1.70 1.90 1.35 1.50 1.85 2.— 2.50 3.— 4.— 4.50 1.80 2.— 2.40 2.60 2.20 2.50 2.90 3.20 2.50 3 — 3.25 3.75 3.50 4.— 4.50 5.— 4.— 5.— 5.— 6.— 4.50 5.50 5.50 6.50 7.— 8.50 8.— 9.50 8.50 10.— 10.— 12.— 8.50 10.50 10.— 12.50 10.50 12.50 12.— 14.50 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37, Cartons ohne Firma. (Cartes sans nom.) 657 Geschnittene leere Cartons ohne Firma. , Natur ohne Druck per 1000 Stück Glacé ohne Druck per 1000 Stück Natur mit Goldrand od. Goldlinie od.auch mit vorderseit. Aufschrift per 1000 Stück Glacé mit Goldlinie • oder Goldrand mit oder ohne Aufschrift per 1000 Stück Jede Stärke per 1000 Stück mehr Natur m. Goldfacette per 1000 Stück Glacé m. Goldfacette per 1000 Stück fl. fl. fl. fl. fl. fl. fl. Mignon . . 45 : 67 Mm. 6faeh 1.90 2.65 2.50 3.25 — .20 5.75 6.50 40:67 8 2.25 3.— 2.85 3.60 — .20 6.25 7 — 40:80 6 1.90 2.65 2.50 3.25 — .20 5.75 6.50 . . 40:80 « 8 „ 2.25 3.— 2.85 3.60 — .20 6.25 7.— Visit . . . 65:105 6 4.35 6.15 5.50 7.25 — .45 8.25 10 — „ ... 65:105 „ 8 „ 5.25 7.05 6.50 8.25 — .45 9.25 11 — Cabinet . . 108:165 6 10 — 14.— 12.50 16.50 1— 16.75 20.75 108:165 „ 8 „ 12 _ 17.50 14.50 20.— 1— 19— 24.50 Elisabeth . S7*:12V. Cm. 6 5.75 8.25 7.25 9.75 — .60 11.50 14.— rt 8*/* :12V, „ 8 „ j 7 — 9.50 8.50 11.— — .60 13 — 15.50 Gross-Elisabeth 10:13 6 7 — 10.— 9 — 12.— - .80 13 — 16.— rt 10:13 rt 8 „ ! 8.50 11.50 10.50 13.50 — .80 15 — 18 — Englisch . 77,:15 6 7.50 10.50 9.50 12.50 — .80 13.50 16.50 7V,:15 rt 8 rt 9.— 12.— 11 — 14.— — .80 15.50 18.50 Malvern . 814:16 1 /, 6 7.50 10.75 9.50 12.75 — .80 14.25 17.50 8‘/*:16Va „ 8 rt 9.— 12.25 11.— 14.25 — .80 10.^5 19.50 Stereoskop 86:178 Mm. 6 „ : 10.60 15.— 13.25 17.50 1 — 17.75 22.— Promenade 074=207, Cm. 6 12.— 17.50 15.50 21.— 1.25 20.25 24.75 974:207, rt 8 rt 14.50 21.50 18 — 25.— 1.25 23.— 30.— Gross-Promenade 11 : SO 1 ;, v 8 rt i 18.— 26.25 22 — 30.25 1.75 27.— 35.25 Boudoir . 1874 = 2171 rt 8 rt 21.25 31.— 26 — 36.30 2 — 30.— 40.— Elsa . . lö7,:25 „ 8 rt 26.50 39.— 32.50 45 — 2.50 40.— 52.— Salon . . 17 1 /,: 25 8 35.— 52.— 43.— 60 — 3.50 48.— 65.— „ ■ • ■ . 17 1 /,: 25 n 12 rt 47.— 64.— 55.— 72 — 3.50 62.— 7».— Valerie . . 21:28 8 42.— 61.50 51.— 70.50 4 — 60.— 80 — 21:28 12 58.— 77.50 67.— 86.50 4.— 76.— 95.50 n • • 21:28 n 16 rt 73.50 92.— 82.50 101 — 4— 91.50 110.— Imperial . 19:33 8 54.— 78.— 66.— 90 — 5.— 70.— 84— 19:33 12 72.— 96.— 84.— 108 — 5.— 90.— 104.— rt 19:33 „ 16 rt 92.— 112.50 104.— 124.50 5.— 112.— 132.50 Isabella . 25:33 8 54.— 78.— 66.— 90.— 5— 75 — 86_ 25:33 12 72.— 96 — 84 — 108.— 5— 92 — 110— n 25:33 „ 16 rt 92.— 112.50 104.— 124.50 5.— 115— 136 — Excelsior . 29 -A&’i 8 106.— 155.— 130.— 180 — 10— 131 — 180.— 29:487s 12 142.— 191.— l6*i. — 215 — 10— 171 — 220 — rt 29:46V, „ 16 186. - 226.50 210.— 251 — 10— 216 — 256.50 Eugenia . 33:50 8 106.— 155.— 135.— 190.— 10— 141 — 190— n 33:50 12 142.— 191.— 171.— 225 — 10— 181 — 230— „ 33::50 rt 16 „ 186.— 226.50 215.— 261.— 10— 226 — 266.50 Touristen . 9:12 6 1 6.40 9.10 8.— 10.75 —.00 12.40 15.10 9:12 8 7.75 11.25 9.50 13 — — .60 13.75 17.25 13:18 6 14.— 20.— 17.50 23.60 2 — 23.50 29.50 ; 13:18 8 17.— 25.— 20.50 28.75 2 — 26.50 34.50 , 14:19 0 17.50 25.— 22.— 30 — 2 — 27 — 34.50 • 14:19 8 rt : 21.25 31.— 25.75 36 — 2 — 30.75 40-50 18:24 8 35.— 52.— 43.— 60.— 3.50 47.75 64.75 n 18:24 „ 12 n 47.— 64.— 55.— 72.— 3.50 62.- 79.— ' Muschel . 45:45 Mm. 6 1.50 2.10 2.10 2.70 — .20 5 — 5.60 45:45 8 1.80 2.50 2.40 3.10 — .20 5.30 6 — 65:65 6 2.75 4.— 3.75 5 — — .30 6.50 7.75 65:65 8 3.35 fl .- 4.35 6 — — .30 7.10 8.75 105:105 6 7.50 10.75 9.50 12.75 — .80 14.50 17.75 105:105 8 9.— 12.25 11.— 14.25 — .80 16.50 19,75 ■ » 132:132 * 8 rt 14.50 21.50 18.— 25 — 1.25 24— 31.— i Bei mindester Abnahme von 500 Stück treten obige Preise ein. — Bei kleineren Bezügen 10 Percent höher. 12 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 658 Cartons mit Firma. Eigene lithographische Anstalt mit Dampfbetrieb ausschliesslich zur Fabrication von photographischen Aufklebe-Cartons. ( Fabrication de cartes et cartons .) Seit der Errichtung meiner lithographischen Anstalt “Pi haben die ersten Ateliers, sowohl des Inlandes, als auch der benachbarten und außereuropäischen Staaten, ihre Aufmerksamkeit immer mehr meinem Hause zugewandt und mich mit steigenden Aufträgen erfreut, deren prompteste und sorgfältigste Ausführung stets Gegenstand meiner grössten Sorgfalt war. Ich glaube dieses mir so allgemein und auch Seitens des Auslandes zu Theil gewordene erfreuliche Interesse nachstehenden Umständen beimessen zu können: einerseits der Billigkeit meiner Lieferungen, anderseits der geschmackvollen, eleganten Zeichnung, dem sorgfältigen Drucke und der vorzüglichen Qualität der verwendeten Papiere, wodurch sich meine Erzeugnisse vor anderen Fabrikaten so sehr auszeiclinen und welche ihren Weltruf begründet haben. Durch Vermehrung der Maschinen und fortgesetzte Einführung neuer, den fortgeschrittensten Anforderungen entsprechenden Einrichtungen, sowie durch Anwendung von Dampfbetrieb, bin ich in der Lage, die mannigfachen Sorten photographischer litliographirter Cartons, Tiefdruckcartons, facettirter Cartons etc. zu unerreichter Vollkommenheit zu erzeugen und die Preise einer weiteren Ermässigung zu unterziehen. Wie bisher wird auch in Zukunft mein stetes Bestreben sein, nur das Gediegenste und Vorzüglichste zu leisten und allen diesbezüglichen geschäftlichen Aufträgen — hei sorgfältigster Ausführung — billigst und schnellstens und zur Zufriedenheit meiner geehrten Kunden zu entsprechen, [und so nicht nur hinsichtlich des Preises, sondern auch hauptsächlich in der Tadellosigkeit meiner Lieferungen concurrenzlos dazustehen. Grosse Cartons in jeder beliebigen Stärke, zum Aufkleben von Landschaft«- und Gruppenbildern, Tableaux etc., liefere ich mit Tongrund oder jeder gewünschten Zeichnung von Emblemen, Insignien, Arabesken u. s. w. mit Text, nach jedem Entwürfe feinst lithograplnrt. üf* Lithographirte Visit-, Adress-, Geschäfts- und Yormerkkarten, ferner Couverts, Enveloppes, Briefpapiere, Circulare, Listen, Diplome, Etiquetten, Geschäftsbücher und alle lithographischen Arbeiten überhaupt werden in jeder gewünschten Ausführung geschmackvoll und elegant angefertigt und auf das Billigste berechnet. Vignetten, Monogramme, Medaillen oder sonstige nach Angabe eigens anzufertigende Lithographien SOWlß Stanzen, Prägestempel etc. werden bei der ersten Lieferung zum Kostenpreise berechnet und bleiben dem Besteller für Nachbestellungen reservirt. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kurchberggasse 37 Cartons mit Firma. ( Cartes avec impression .) 659 Lithographirte Cartons mit Druck auf beiden Seiten Linien und Goldrändern, mit Golddruck oder farbigem Druck. Natur per 1000 Stück Glacé per 1000 Stück Jede Stärke per 1000 Stück mehr Goldschnitt per 1000 Stück Echter Goldschnitt per 1000 Stück mehr fl. fl. fl. fl. fl. Mignon . 45 : 67 Mm. 6 fach 3.— 3.65 —.20 1.20 3.75 45 : 67 8 3.25 4.— —.20 1.20 3.75 40:80 6 3.— 3.65 —.20 1.20 3.75 40 : SO 8 3.25 4.— —.20 1.20 3.75 Visit . 65 :105 6 6.35 8.15 —.45 1.75 4.50 65 : 105 8 7.25 9.05 — .45 1.75 4.50 Cabinet . 108:165 6 15.— 19.— 1— 3.60 7.50 108 : 165 8 ». 17.— 22.50 1 — 3.60 7.50 Stereoskop . 86:178 6 „ 16.— 20.— 1 — 3.60 7.50 86:178 8 18.— 24.50 1 — 3.60 7.50 Elisabeth . 8‘;i = 12% Cm 6 „ 8.75 11.25 —.60 3— 6.90 8% : 12 1 /2 8 „ 10.— 12.50 —.60 3— 6.90 Gross-Elisabeth . . 10:13 „ 6 10.60 13.60 —.80 3— 7.50 10: 13 8 12.10 15.10 —.80 3— ' 7.50 Englisch. 7%=15 6 « 11.50 14.50 —.80 3— 7.50 v 8 v 13.— 16.— —.80 3— 7.50 Malvern . 8 % : I 6 V 2 T 6 11.50 14.75 —.80 3.50 7.50 8 V 4 : 16% 8 „ 13.— 16.25 —.80 3.50 7.50 Promenade. 9 3 /i = 20% n 6 r 18.50 24.— 1.25 4.50 9— 9 3 / 4 : 20% r> 8 „ 21. — 28.- 1.25 4.50 9— Gross-Promenade 11 : 20% „ 8 n 26.— 34.25 1.75 4.50 9— Boudoir. 13%4 - 21 % n 8 n 31.25 41.— 2— 5.25 11.25 Elsa. 16%: 25 v 8 „ 38.50 51.— 2.50 6.30 12.75 Salon. 17%: 25 ti 8 n 53.— 70.— 3.50 6.30 12.75 ■17% :25 tt 12 r> 65.— 82.— 3.50 9.50 18— Valerie . 21 : 28 „ 8 n 62.— 81.50 4— 7.50 15. — 21 : 28 12 n 78.— 97.50 4.— 11 — 20 — 21 : 28 r> 16 Vf 93.50 112 .— 4.— 15— 22 — Imperial . 19: 33 „ 8 n 79.— 103.— 5.— 7.50 16.50 19:33 n 12 r 97.— 121 .— 5. — 12 — 20 — 19: 33 V 16 V 117.— 137.50 5 .— 16— 24— Isabella . 25 : 33 8 r> 79.— 103.— 5 — 8.50 20 — 25: 33 12 n 97.— 121 .— 5 — 13— 24— 25 : 33 16 n 117.— 137.50 5 — 18— 28— Excelsior . 29 : 461/ „ 8 n 156.— 205.— 10 — 12 — 24— 29 : 46% „ 12 r 192.— 241 — 10 — 18— 30— 29 : 461/ « 16 « 236.- 276.50 10 — 22.50 36— Eugenia. 33:50 r 8 n 156.— 205— 10 — 15— 36— 33 : 50 1? 12 192.— 241 — 10 — 20 — 36— 33 : 50 „ 16 236.— 276.50 10 — 25.— 40— Touristen. 9: 12 n 6 r 9.90 12.60 —.60 3 — 6— 9:12 n 8 V 11.25 14.75 -.60 3 — 6— 13: 18 n 6 r 21.50 27.50 2 — 5.— 9— 13: 18 r> 8 n 24.50 32.50 2 — 5 — 9— 14:19 „ 6 r 25.50 33— 2 — 5.25 9.50 14: 10 n 8 „ 29.25 39— 2 — 5.25 9.50 18:24 8 n 53.— 70— 3.50 6.30 12.75 18:24 n 12 - 65. — 82.- 3.50 9.50 18— Muschel. 45 : 45 Mm 6 11 2.50 3.10 —.20 1.20 3.50 45 : 45 ff 8 n 2.80 3.50 —.20 1.20 3.50 65 : 65 n 6 n 4.25 5.50 —.30 1.50 4— 65 : 65 „ 8 V 4.85 6.50 —.30 1.50 4— 105 : 105 „ 6 .. 11.50 14.75 —.80 3— 7.50 105 : 105 8 V 13.— 16.25 -.80 3— 7.50 n . 132 : 132 » 8 « 21 .— 28— 1.25 4.50 15— Bei Bestellung von weniger als 1000 Stück erliölit sich der Preis entsprechend der Quantität. 12 * Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 660 Cartons mit Firma, Lithographirte Cartons mit schrägem Goldschnitt. (Cartons mit breiter Goldfacette und Firma-Golddruck.) Aus superfeinem Carton, doppelseitigem Druck. Erlaube mir in Besonderem die gediegene Ausführung meiner schrägen Goldschnittfabrikate hervorzuheben, welche gleich meinen Lithographie-Erzeugnissen alle ähnlichen Producte des In- und Auslandes weit übertreffen. (' Cartes avec impression à biseau or.) Natur 1 per 1000 St. Glacé per 1000 St. Echte Goldfacette per 1000 St. mehr Mignon . 45 : 67 Mm. 45:67 „ 40 : 80 40:80 65:105 „ 65 : 105 „ 108:165 „ 108:165 „ 81/ 4 : 12 1 /« Cm. 8 V*: 12 V 2 „ 10:13 10:13 P /2 = 15 „ '72 : 15 „ 8l /i : I 6 V 2 « 8 Vi : 16V 2 „ 93 /i • 207a „ 9% : 20 V 3 , 11:20 V, „ 13i/i : 21 V 2 „ 161/a : 25 M 2 : 25 171 / 2 ; 25 21:28 „ 21:28 21:28 „ 19:33 19:33 19 ; 33 25:33 „ 25 ; 33 25 : 33 29: 46 Va „ 29 : 461/2 „ 29:461/2 33:50 I; 33 : 50 33 : 50 9:12 9:12 13 : 18 13:18 14:19 14:19 18:24 18:24 6 fach « fl- 6 .— 6.50 n fl. 7.50 tt. 3.— 6 g H 7.50 S.— 12 .— 13.— 25.75 30.— 17.— 18.50 19.60 21.60 20.50 22.50 21.50 23.50 31.25 36.50 43.25 50.— 64.— 83.— ” 6-50 10 .- 11 — 21.75 24.— 14.50 16.— 16.60 18.60 17.50 19.50 18.25 20.25 26.75 31.— 35.— 40.— 52.— 66 .— 80.— 80.— 96.— 111.50 95.— 115.— 137.— 100 .— 117.— 140.— 181.— 221 .— 266.— 3.— Visit . 6 g V 3 .— 3.50 3.50 5.25 5.25 5.— Cabinet . Elisabeth. 6 8 6 g 11 n Gross-Elisabeth .. Englisch. 6 8 6 g V) n 5.— 5.50 5.50 5.50 5.50 5.75 Malvern . 6 Q 11 V Promenade. Gross-Promenade. Boudoir. Elsa ... Salon. 6 8 8 8 8 8 11 r> 5.75 7.— 7 — teil.- Valerie. 8 n 11 100.- 11.50 12.75 ” 115.50 15.50 Imperial. 8 130.— 109.— 18.— 15.— ±Z » 119.— 15.— Isabella . l O 8 „ 147.50 111.— 18.— 17.— » 135.— 16.— Excelsior . 1 0 161.— 18.— 0 « 230.— 21.— 1 Z 16 ” 270.— 27.— Eugenia . 306.50 32.— 8 12 191.— 231.— 240.— 26.— » 280.— 32.— Touristen . . . 16 6 „ 276.— 16.— 316.50 18.60 37.— 5.— 8 6 » 17.25 20.75 5.— 31.— 37.— 6.50 6 » 34.— 42.— 6.50 » 35.— 42.50 6.50 8 11 38.75 48.50 7.— 8 11 65.75 82.75 10.50 Muschel.... 1 Z 6 80.— 97-— 11.50 45:45 „ 65 : 65 65 ; 65 „ 105:105 105:105 139. 1 OO 7 6.— 6.60 3.— 8 11 6.30 7.— 3.— 6 8 6 « 8.— 9.25 3.25 8.60 10.25 3.25 » 18.50 21.75 5.— O 20.50 23.75 5.— Be Bestellung Meiner Quan 30.50 itciten entsprec 37.50 hend hoher. 7.— Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37, Cartons mit Firma 661 - Eleganteste Neuheit! Goldtiefdrucls - Cartons mit schrägem Goldschnitt (Goldfacette) 8facli stark und vorderseitigem Goldtiefdruck, Rückseite lithographirt. ( Cartes à biseau or avec gaufrage or au recto et lithographie au verso.) N atur per 1000 St ,1 Glacé per 1000 St. Echte Goldfacette u. echter Goldtiefdruck per 1000 St. mehr fl. fl. fl. Mignon . 45:67 Mm. 6fach 10 .— 10.75 5.— 45 : 67 8 10.50 11.25 5.— 40 : 80 6 10.— 10.75 5.— 40 : 80 8 ! 10.50 11.25 5.— Visit . 65 : 105 6 ; 13 .— 14.75 6.50 w .. 65 : 105 8 14.— 15.75 6.50 Cabinet . 108:165 6 26.75 30.75 10.25 . 108 : 165 8 29.— 34.50 10.25 Elisabeth . 8‘i : 12 1 2 Cm. 6 V 18.50 21.— 8.— ....... SV* = 121 /2 8 V 20.— 22.50 8.— Gross-Elisabeth . . 10:13 6 21.60 24.60 10.— . . 10: 13 8 23.60 26.60 10.— Englisch. 7i/ 2 :15 6 n 21.50 25.— 8.50 „ . ~ 1 l2 : 15 8 V 23.50 27.— 8.50 Malvern . 81 i4 :161/ 2 6 n 22.75 26.— 8.50 v .. . . 8i 4 : l6 1 .2 8 24.75 28.— 8.50 Promenade . 9 3 /i = 20' ;2 6 V 32.75 36.75 H.50 rt .* 9 3 /i : 201/2 8 n 35.— 42.— 11.50 Gross-Promenade . 11 :20i ; 8 41.50 49.75 12.— Boudoir . 131/4 : 211- 2 8 rt 47.50 57.50 13.— Elsa . 161 2; 25 8 62.— 74.— 18.50 Salon . 171 . 2 .25 8 rt 78.— 95.— 19.— „ . 1 71/2 : 25 12 rt 92.— 109.— 20— Valerie . 21 : 28 8 „ 95.— 105.50 22.75 r . . 21 : 28 12 h Hl.— 130.50 26— r . 21 : 28 16 w 126.50 145.— 28— Imperial . 19 : 33 „ 8 r HO.— 124.— 25— „ . 19: 33 12 „ 130.— 144.— 25— „ .. 19:33 16 rt 152.— 172.50 27— Isabella . 25 : 33 8 120.— 131.— 27— „ . 25 : 33 12 rt 137.— 155.— 26— . 25 : 33 16 „ 160.— 181.— 28— Excelsior . 29 : 46‘/ 2 8 * j 211.— 260.- 31 — „ . 29-.46 1 / 2 12 r 1 251.— 3c<). — 37— h . 29: 4612 16 rt 296.— 336.50 42— Eugenia . 33 : 50 8 rt 1 231.— 280.— 36.— „ ........ 33 : 50 12 rt 271.— 320.— 42— rt *. 33 : 50 rt 16 316.— 356.50 47— Alle anderen Formate werden auf Bestellung bei billigster Berechnung bestens ausgeführt . Bei kleineren Bestellungen entsprechend höher . Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien, 662 Cartons mit Firma.- Heu! Cartons mit gothischer Facette (Fig. 892). (' Cartes à biseau gothique avec impression). Mignon. 45 : 67 Mm. 8fach » . 40:80 „ 8 „ Visit . 65:105 „ 8 „ Cabinet . 108:165 „ 10 „ Promenade. 97 V 2 : 205 ,, 10 ,, Gross-Promenade 110:205 „ 10 „ Boudoir. 1327a : 205 „ 10 „ Salon. 175:250 „ 12 „ Valerie. 210:280 „ 16 „ Imperial. 190:330 „ 16 „ Excelsior . 290 : 465 „ 16 „ Lithographie auf beiden Seiten per 1000 Stück Rückseite Lithograpine, Vorderseite Tiefdruck per 1000 Stück jücnte uojii- facette und echtem Goldtiefdruck per 1000 Stück mehr fl. fl. fl. 20.— 25.— 7.50 20.— 25.— 7.50 25.— 28.50 8.— 45.— 50.— 15.— 50.— 55.— 15. — 60.— 68.— 15.— 65. — 72.50 20.— 150.— 165. — 25.— 210.— 225.— 30.— 240.— 255.— 35.— 400.— 430.— 40.— ëBtëT Stützen für vorstehende gothische Cartons, um wie Ständer auf deu Tisch etc. gestellt werden zu können, per 100 Stück fl. 1.—. Fig. 892. Gothische Facette, (Gesetzlich geschützt.) Biseau gothique , Fig. 893. Greque-Facette. Biseau grecque. Fig. 894. Zacken-Facette. Biseau dentelé. Sehen Sie nächste Seite. Bernhard Wacht], Wien, Neubau, Kdrchberggasse 37. Cartons mit Firma 663 ! Neuestes Î Cartons mit Greque- oder Zacken-Facette. ( Cartes avec impression à biseau grecque ou dentelé.) Lithographie von 2 Seiten pCr 1000 Stiiek Rückseite lithograph, und Gotd- tiefdruek auf der Bildseite Echte Gold- Greque- od. Zacken- Facette und echt. Gold- ticfdruek, Rückseite lithograph, per 1000 St. mehr Naturcarton Glaeé- carton per 1000 Stück mehr fl. fl. fl. fl. Mignon . . 45 : 67 Mm. 6fach 10.40 11.15 3.— 5.— 45 :67 8 10.75 11.50 3.— 5 — 40 : 80 6 10.40 11.15 3.— 5,— 40 : 80 8 10.75 11.50 3.— 5 .— Visit . 65 : 105 6 15.35 17.20 3.50 7 .— 65 : 105 8 16.25 18.— 3.50 7 .— Cabinet . 108 : 165 6 30.— 34.— 5. — 12.50 108 ; 165 8 32.— 37.50 5 .— 12.50 Elisabeth. 8'; ; 12>, Cm. 6 20.75 23.25 4 .— 7.50 ^ . 8 1 i : 12Va 8 r 22.— 24.50 4 .— 7.50 Gross-Elisabeth. 10:13 6 r> 23.60 26.60 5 .— 9.50 10 : 13 8 25.— 28.— 5.— 9.50 Englisch. 71 2 : 15 6 24.50 27.50 4.50 8.— 71 /2 : 15 », 8 26.— 29.— 4.50 8.— Malvern . S 1 /* : 161, 6 26.50 29.75 4.50 8.— ....... 87 4 : 161/a 8 V 28.— 30.25 4.50 8.— Promenade. 93/b : 20 1 /, 6 r 35.— 40.50 5.50 13.50 94 :20V* 8 n 37.50 44.50 5.50 13.50 Gross-Promenade 11 : 20 1 /, 8 n 44.— 52.25 6.50 13.50 Boudoir. 131 4 . 211', 8 49.25 59.— 7.50 14 — Elsa. 161, -25 8 61.— 73.50 10.— 21.50 Salon. IT'/,. 25 „ 8 n 69.50 86.50 12.— 21.50 171/2 = 25 12 85.50 102.50 12.— 30.— Valerie. 21 : 28 8 „ l 107.— 127.— 15.— 23.— v . 21 : 28 12 r> ! 128.— 148.— 15.— 26.— 21 : 28 16 n 1 148.— 16s.— 15.— 30.—’ Imperial. 19 : 33 8 „ ! 116.50 140.50 15.— 33.— 19 : 33 12 n : 137.— 161.— 15.— 37.— 19 : 33 16 „ ! 161.— 181.50 15.— 40.— Isabella . 25 : 33 8 „ ! 119.— 143.— 20.— 35.— 25 : 33 ,, 12 ,, 142.— 166.— 20.— 37.— 25; 33 16 „ 167.— 187.— 20.— 40.— Excelsior . 29 : 461 2 8 ; 211 .— 260.— 30.— 30.— 29 : 4 61/ 2 12 r> ! 257.— 307. — 30.— 30.- „ . 29 : 46 14 16 „ 306.— 346.— 30.— 40.— Eugenia. 33 : 50 8 r 236.— 285.— 40.— 35. — .. . 33:50 12 282.— 331.— 40.— 35.— ' H ....... 33 : 50 n 16 330. — 370.— 40.— 40.— Touristen. 9 : 12 n 6 22.90 25.60 4.— 8.50 « ...... 9 : 12 8 24.25 27.70 4.— 8.50 H .. 13 : 18 6 38.50 44.50 7. — 13.— ...... 13 ; 18 r 8 41.50 49.50 7.— 13.— 14 : 19 6 43.50 51.— 7.50 13.— „ . 14 : 19 r 8 47.25 57.— 7.50 13.— . 18 : 24 8 75.50 92.50 12.— 22.— „ . 18 : 24 12 91.50 108.50 12.— 30.— Muschel. 45:45 Mm 6 10.— 10.60 3.— 5.— r* . 45: 45 8 10.30 11.— O • ““ 5.— . 65 : 65 6 12.75 14.— 3.50 6.50 ,, ....... 65 : 65 8 13.35 15.— 3.50 6.50 „ . 105 : 105 6 v 26.50 29.75 5.— 10.50 1 105 : 105 8 28.— 31.25 5.— 10.50 i 132 : 132 n 8 34.50 41.50 7.50 14.50 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 664 Geprägte Cartons. — Engl. Goldsclinitt-Cartons. Geprägte Cartons zum Ein rahme ii photographischer Bilder. Medaille der Londoner Ausstellung von 1882. Ovale Bristol-Cartons, weiss mit Golinie. Sehen Sie Katalog 1890, Seite 128. Stumpfeckige Bristol - Cartons, weiss mit Goldlinie. Sehen Sie Katalog 1890, Seite 129. Geprägte Albumblätter mit OA’alen, stumpfeckigen ocl. domförmigen Ausschnitten. Sehen SieKatalog 1890, Seite 129. Geprägte Cartons zum Einrahmen der Visit-, Elisabeth-, Cabinet-, Promenade- und Boudoir-Karten. Sehen Sie Katalog 1890, Seite 130. Geprägte Tableaux. Sehen Sie Katalog 1890, Seite 130, 132 und 133. Englische Goldschnitt - Cartons (Passepartouts dorés sur tranche) & 186a ( LOND INI * HO NORIS l Fig'- 895 . Fig. 896. einfache und sehr elegante Einfassung für Photographien aus 8fach starken gekörnten oder glattem Carton, in verschiedenen Farben sortirt. Ovaler und stumpfer Ausschnitt ein Preis . Nr. A usschnitt Papiergrösse Preis Cm. Cm. per 100 Stück fl. 400 5Va 8 Va 401 8 11 402 »Va 13 403 11 14 1 404 12 17 " 405 9 18V 2 400 10 19 407 13 19' , 408 17 22 “ 409 19 24t 2 410 22 28 ' 411 21 29 412 28 38 12 : 16i 4.25 20:24 6.25 21 : 25 6.50 22 : 25 6.50 22 : 28 8.50 20 : 30 8.50 20 : 30 8.50 25 : 30 10.— 30 : 36 15.75 33 : 39 16.- 30 : 42 20.— 42 : 49 24.— 44 : 54 30.— Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Passepartouts. Neue Passepartouts mit lithographirtem Dessin. (.Passepartouts dorés sur tranche avec dessin or en lithographie ) mit polirter schräger GoMfacette Fig. 897 Fig. 898. eignen sieh vorzüglich für elegante Einrahmungen von Portraits, Gruppen und Landschaften ; dieselben werden oval und stumpfeckig angefertigt. | Nr. Liclitmass Cm. Aussenmass Cm. sechsfach Natur zehnfach Natur sechsfach Glacé zehnfach Glacé Preise per 100 Stück fl. fl. fl. fl. 300 ä‘/2 •• «Va 12 : 16 ‘/a 4.— 4.50 4.— 4.75 301 8 : 11 20 : 24 6.50 7.50 7.— 8.— 302 9 V 2 : 13 21 : 25 6.75 7.75 7.50 8.50 303 11 :14Va 22 : 25 7.— 8.— 8.— 8.75 | 304 12:17 22 : 28 9.— 10.25 10.— 11.25 j 305 9: 18 i/a 20 : 30 9.— 10.25 10.— 11.25 306 10:19 2o : 30 9.— 10.25 10.— 11.25 307 13 : 19 V 2 25 : 30 11.— 14.— 12.— 15.— 308 17 : 22 30: 36 15.— 19.— 18.— 21.— 309 19 : 241/a 33 : 39 16.— 20.— 18.50 21.50 310 22:28 36:42 20.— 24.— 22.— 25.50 311 24 : 29 42:49 23 — 28.— 25.50 31.— 312 28 : 38 44 : 54 30.— 38.— 36.— 4L— 313 38 : 48 56 :68 — — — 66.— 314 42 : 52 60:73 — — — 72.— 315 i 44 : 54 63 : 78 78.— Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien 666 Neuestes ! Genre-Passepartouts mit verschiedenen geschmackvollen Dessins und Ansschnitten mit polirter schräger Goldfacette. Genre-passepjartouts avec peinture artistique, ouvertures fantaisie , dorés sur tranche. ■NNNKI ■HM WÈIÈÈm \ mm g Fig. 901. »3* S Fig. 902. WÊÊË Mm mê* per Stück von fl. —.40 bis fl. —.60 —.80 —.80 1 .— —.50 —.60 —.80 Genre-Passepartouts, Visit . ■* n Cabinet. ” » Promenade.’ ” ” * » Boudoir. ' ” ” ^ » Muschel-Visit. ” ” ” * » Cabinet. ” ” ■’ ” n Boudoir ... ” • • • • » „ Andere Grössen anf Bestellnm —.60 —.60 —.80 —.30 —.40 —.60 Genre-Tableaux 667 HT neuestes! ~Wë Genre-Tableaux fui* Æusstellimgreri hochelegant, mit feinen Malereien und Fantasie-Ausschnitten, mit polirten schrägen Goldfacetten. Genre-Tableaux pour montres, avec peinture artistique et ouvertures fantaisie à biseau or. Fig. 903. HJ il pi 1 mm llilll Genre-Tableaux. Fig. 903. Aeussere Grösse 67 : 88*/ 2 Cm. mit folgenden Ausschnitten: 1 Boudoir, 3 Cabinet stumpf, 3 Cabinet oval, 2 Visit stumpf, 2 Visit oval, 1 Mignon. Preis fl. 8.50. Diese hocheleganten G eure- Tableaux werden in jeder beliebigen. Grösse, Zusammenstellung und Co mp osi tion nach Wunsch der Herren Besteller angefertigt und billigst berechnet. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 668 Neuestes für Ausstellungen! Englische Tableaux mit elegantem Dessin feinst lithographirt mit goldfacettirten Ausschnitten. '(Tableaux pour mbntres dorés sur tranche arec entourage artistique.) Fig. 004. 40:50 Cm. fl. —.90. Fig'. 905. 40:50 Cm. fl. —.90. Fig. 906. 50: 60 Cm. fl. 1.50 Fig. 907. 55:66 Cm. fl. 2.—. Häftinff tmat ? üt&mi tomàà jlL. » _ Fig. 908. 61: 78 Cm. ftTsösoT i te. Bei Bestellung von weiîigsrei^lTstück^ertf"« dlese^bmfnVt 1 ’/ 2 be ?° ndei ' s . aueh f 'ir Vereine, Famil unterhalb der Ausschnitte. Preise billigst. ° üieselben lmt beliebiger iuntheiluug auch mit Nan Wiener Scliaukasten-Tableaux. 669 Wiener Schaukasten-Tableaux. 50 Cm. —> - J Russisches Tableau. <— 50 Cm. —> Fig. 909. Für 8 Visit, 3 Cabinet, 1 Boudoir. Mit vertieft gearbeiteten Goldfacetten, in beliebiger Farbe. Preis fl. 4.50. Fig. 910. Für 8 Visit, 3 Cabinet, 1 Boudoir. Mit erhabenen Goldfacetten. Preis fl. 4.50. NB. Ein Schaukasten hiezu ohne Vorlegebrett fl. 15 .—, mit Vorlegehrett fl. 20 .—, mit Rollbalken fl. 24.—. Tableaux dorés pour montres. Eckert -Tableau, antik vergoldet 53:65 Cm. mit folgenden Altsschnitten: 3 Visit, 1 Cabinet, 2 Muschelvisit, 1 Muschelcabinet, 1 Ausschnitt 14: 19 Cm. Preis fl. 8. — . Andere Ausführungen und Grössen per □ Meter fl. 16 .- Fig. 911. Russische Tableaux mit erhabenen Goldfacetten. Visit .per Stück kr. 25 Cabinet .. ., ., „ 40 Stefanie. ,, „ 35 Makart .per Stuck kr. 50 Elisabeth. ,, ,, „ 35 Boudoir 60 NB. Mit echter Goldfacette stellen sich die Preise bedeutend höher. 70 Cm. Passepartouts. „Wiener“ Passepartouts, (Passepartouts viennois), vertieft gearbeitete cachirte Cartons mit starker Pappunterlage, für Einrahmung besonders grösserer Bilder. Ausschnitt: oval, stumpfviereckig, scharfviereckig oder-domförmig. Nr. Breite u. Höhe der inneren Ausschnitte Breite u. Höhe des äusseren Cartonmasses Weiss mit oder ohne Goldlinie Weiss mit farbig aufgelegtem Band Farbig überzogen mit weissei- Facette Färbig oder weiss überzogen mit Goldfacette ' Farbig i aufgelegt j mit Verzierungen Centimeter i Preise per Dutzend 1 5-5 8-5 13-5 17 A. 1.30 fl. 1.80 fl. 2.40 fl. 3.— fl. 3.60 2 8 11 19 23 1.80 2.40 2.80 3.20 4.- 3 9-5 13 21-5 25 ■ 5 2._ 2.60 3.30 3.70 4.60 4 11 14-5 23 27 2.50 3.— 3.70 4.30 5.50 5 12 17 24 30 3.— 3.50 4.10 4.60 5.90 6 9 18-5 20 30 2.50 3.- 3.70 4.30 5.50 7 10 19 20 30 2.50 3.— 3.70 4.30 5.50 1 8 13 19-5 25 32 3.50 4.— 4.60 5.15 7.60 9 17 22 30 36 3.90 4.50 5.— 5.60 8.60 10 19 24'5 33 39 4.50 5.— 5.75 6.20 9.50 11 22 28 36 42 5.30 6.— 6.60 7.45 10.60 ; 12 24 29 42 49 6.40 8.— 8.50 9.60 15.25 13 28 38 44 54 8.— 9.85 10.50 11.45 28.85 i 14 38 48 56 68 11.55 15.— 16.— 17.75 25-75 15 42 52 60 73 12.85 16.65 17.— 18.50 27.35 ! 16 44 54 63 78 14.— 18.75 19.— 24.— 29.35 17 53 63 • 5 74 87-5 18.85 23.50 25.20 27.45 35.— 18 58 74 79 105 23.— 29.— 30.— 33.75 42.95 19 63 • 5 82 84-5 111 29.— 36.45 38.— 42.— 20 74 92-5 105 124 38.— 47.— 50.— 57.50 68.— 21 79 110 110-5 131-5 41.— 52. — 57. — i 63,— 80.55 i 22 8 i 111 113-5 142 46.15 58.20 68.— 76.— 89 35 ! 23 95 126-5 126-5 158 63.— 76.84 84.45 100.— 105.— Der Preis dieser Passepartouts richtet sich nicht sondern nach der äusseren Cartongrösse. nach dem Ausschnitte, Abweichende Grössen werden nach Angabe prompt ausgeführt. Bei Bestellung einzelner Stücke stellt sich der Preis etwas höher. ich in B der E T Z r Sm w ' U;r a Wie w r Pa8se Partouts habe ich derart eingerichtet, das Schnitte» “to S'!""’ ff*? W,U "? ha . «ter Form ,1»; Aus der ,ie Z n venvomloten p E •‘“'j 8 ’, SC "" 6 ,m Oosohmaoko der Ausstattung und Wall azu ven 'endeten Papierfarben entsprechen zu können. bcrühmWewonlenSr FahV TT™ dur f ^ edie ^ ene ^«sfiihrung und hohe Elegan; ane ÄÄTÄ-4W Auch derartige Wiener Schaukasten-Tableaux. oder nach ausgeführt. Wiener Visit- und Wiener Cabinet-Passepartouts in neuen Mustern. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Passepartouts 671 Valerie-Passepartouts in verschiedenen stets neuen abwechselnden Mustern. i'll'/ilp iif i 1,1 i a i Fig. 913. Fig. 912. i ' *’ I — «y \ llSill - .. l .& Valerie-Passepartouts. Neue Passepartouts mit Farbendruck (Blumenverzierung) und Stütze zum Stellen : Mignon .per Stück von fl. —.16 aufwärts Visit .... „ „ „ „ —.20 Cabinet . „ „ r „ —.10 Promenade. „ ,, ,, r —.40 Boudoir. „ „ « 1.— Valerie-PassepartOUts mit 2 Cabinet-Ausschuitten .. „ „ „ 1.— Valerie-Albums für 2 4 8 Visit Per Stück von fl. —.40 —.80 1.60 aufwärts Valerie-Albums für 2 4 8 Cabinet Per Stück von fl. —.80 1.60 3.20 aufwärts Fig. 914. Fig. 915. * Ir 1 :^ Men ! Valerie-Passepartout nach Fig. 892. Cabinet. . .per Stück von 60 kr. aufwärts Boudoir .. * „ „ 92 r Neu ! Palette-Passepartout nach Fig. 893. Visit ... ..per Stück von 38 kr. aufwärts Cabinet... „ „ „ 56 „ „ \otfi. Die Preise der Valerie-Passepartouts richten sich nach dem Dessin, besonders reiche Muster oder Formen stellen sich entsprechend höher. Blöcke für Schaukästen. /UIIUUIXUO IVII« edit Gold unecht Gold 1 echt Gold unecht Gold per Stück per Stück per Stück per Stück Visit . . fl. —.45 fl. —.30 Promenade. ...fl. —.60 fl. —.42 Cabinet . „ —.35 Boudoir. » -.46 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 672 Rahmen. Glasständer. Neu! Moraständer. {Mora-Stands.) — (Verres à chevalet.) Eleganteste Gold-Glaseinrahmung mit Bronzestützen. Fig. 916. Fig. 917. Moraständer, Serie I. Mignon-Format ... Visit-Format . Cabinet-Format. .. Promenade-Format Boudoir-Format.. . Muschel-Mignon . . „ -Visit. „ -Cabinet .. „ -Boudoir . ., Serie I, per Dutzend fl. n n n » r n 1.60 1.60 2.70 n r> v> v> n n n vi n 3.80 4.30 3.80 5.10 6.40 11.40 Ständer ohne Goldrand sind um 5°/ 0 billiger. Moraständer Format: Mignon Visit Cabinet Promenade Boudoir Salonl7Vj:25 Imperial 19:33Cm. Serie II, Halbspiegel, dick, per Dtz. fl. 1.75 1.75 3.— 4.— 4.80 14.50 22.— „ III, Spiegelglas feinst, p. Dtz. „ 5.10 5.60 10.— 12.70 15.50 30.— 43.— „ IV, I’rincess-Krjslailglas per Dutzend fl. 2.70 4.— 6.70 10.70 12.— 24.— 32.— ., V. Perl-Rrvstallglas per Dutzend „ 3.75 4.80 8.— 12.— 13.50 27.— 36.— ., VI Muscliclstäuder-Spiegelglas per Dutzend fl. — 6.60 9.10 11.40 14.— Fig. 919. Kaiser-Ständer mit neuartiger Mechanik zum Stellen und Hängen. Format: Visit Per Dutzend fl. 3.10 Cabinet Promenade Boudoir Imperial 19: 33 Cm. 5 - 10 7.40 9.10 24.— Bernhard 'Wachtl, ’Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. U ahmen 673 Cosmos -Ständer Fig. 920. Cuivre poli oder Nickel. Format Visit Cabinet Promenade Boudoir Fer Dutzend fl. 3.35 5.10 6.40 13.10 Musclielstânder. Fig. 921. Serie X. Prima, Goldfacettglas belgisch Soiin mit schwerer Bronze-Mechanik. „Echt Mora.“ Fig. 921. Bezeichnung Glasgrösse in Preis per Dutzend Centimeter fl. Muschel, Mignon. 4 5; 45 2.50 „ Visit . 7 : 7 3-50 „ Cabinet ... . 11 : 11 4.50 |§JP Alle anderen hier nicht verzeichneten und eventuell vorkommenden Grössen werden genau nach Mass und in jeder beliebigen Ausführung auf Wunsch prompt angefertigt. Goldfacette- Gläser ( Verres biseautés or) mit 4 Löchern zum Befestigen mittelst Schrauben. Sehr effectvolle und elegante Einrahmung für Schaukästen-Bilder etc. Format: Visit Cabinet Promenade Boudoir Serie I. Krystallglas.per Dutzend fl. 2.50 3.50 4.30 5.40 „ II. Halbspiegelglas. „ „ „ 4.30 7.— 11.— 12.— „ III. Spiegelglas. „ „ „ 8 .— 12.— 14.70 17.40 Vergoldete Schrauben zum Befestigen per Stück 7 kr. Andere Grössen auf Bestellung. Facette-Gläser ohne Gold (feines Krystallglas). ( Verres biseautés sans or.) Mignon . Dutzend a. —.75 Visit . 1.20 Cabinet . 2.10 2.50 Boudoir. 3.50 Salon I 71/2 : 25 Cm. 5.— Imperial 19 : 33 „ . n 77 6.— Muschel, Mignon 45 : 45 Mm. 7? r> —.50 „ Visit 65 : 65 „ . —.90 „ Cabinet 105 : 105 1.50 „ Boudoir 132 : 132 „ . n n 2.- Mit 4 Lochern und 4 Glasknöpfen fl. 1.95 „ 2.40 „ 3.30 „ 3.70 „ 4.70 „ 6.20 „ 7.20 „ L70 „ 2.10 » 2.70 „ 3.20 13 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 674 Kahmen (Cadres) Orale Goldbronze-Rahmen schönste und dauerhafteste Einrahmung. Diese Rahmen werden nie schwarz und können ungeschadet mit Seifenwa*ser gewaschen werden. Cadres en bronze. Ovale schwarzpolirte Patent-Rahmen mit Metallreif, sehr dauerhaft und unzerbrechlich. Cadres en carton durci. Nr. Lichtniass Leere Rahmen Complete Rahmen mit Glas u. Rückwand Nr. Liciilmass Leere Rahmen Complete Rahmen mit Glas u. Rückwand per St. per Dtz. per Stück per St. per Dtz. per Stück Centimeter fl. fl. fl. Centimeter fl. fl. fl. E 60 : 70 _._ 108.— _ # _ 25 49 : 56-5 _ 60.— __ _ D 51 :61 —.— 81.— —.— 24 43 5 : 51 _,_ 46.— -._ 0 42 :50 —.— 54.— —,— 23 41 : 47 _ 27.— -._ B 36 5 : 42 —.— 34.50 —.— 22 37 : 42 _,_ 25.20 - a _ A 72 33 : 38-5 —.— 28.— —.— 21a 34 : 39-5 _,- 22.40 - # - A 29 : 34 2.35 20.— 2.80 21 30 : 35 2.10 18.50 2.75 4/0 26 5 : 31-5 2.15 18.25 2.60 20 27-5 : 31-5 ___ 16.— _ # _ 3/0 25-5 : 29-5 1.70 15.— 2.— 10 26 :30 1.50 11.20 1.90 2/0 23-5: 27-5 1.30 12.— 1.60 9 23-5 : 27 1.20 9.45 1.55 0 21 : 25 1.15 9.90 1.35 87 2 20-5 : 25 5 1.— 8.40 1.40 0V 2 19 : 23 1.10 9.30 1.25 8 20-5 : 24 _ # _ 7.90 __ i 17-8 : 21-5 —87 8.10 1.05 7 1 /, 18 : 22 —.90 7.35 1.— 2 15-5 : 19 —.75 6.15 —.90 7a 17 :21 —.80 7.— —.98 2V« 13-5 : 17 —.60 4.95 —.70 7 15 5 : 19-5 —.65 5.60 —.85 3 12'5 : 15-5 —.54 4.05 —.62 6a 14-5 : 18-5 _ 5.50 _ 372 10-5 : 13 —.40 3.15 —.48 6 13 : 16-5 —.40 4.75 —.48 4 9 : 12 —.— 2.40 —.— 5a 12 : 15 _ # _ 4.55 _ 5 7 : 9 —.— 1.90 —.— 5 11-5 : 13-3 _ _ _ 4.20 _ 6 6 : 7-5 1.63 —.— 4 9 : 11 —.28 3.15 —.35 7 5 : 6 - b - 1.3^ _._ 8 3-5 : 4-5 — . — 1.50 _ _ 9 2-5: 3-5 —— 1 1.20 —.— Ovale, antik-geschnitzte Holzrahmen mit Metallreif. Nr. Liciilmass Leere Rahmen Complete Rahmen mit G las u. Rückwand Nr. Lichtmass Leere Rahmen Complete Rahmen mit Glas u. Rückwand per St. per Dtz. per Stück per St. per Dtz. per Stuck Centimeter fl. fl. fl. Centimeter fl. fl. fl. 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 48-5 : 56-5 46 : 52-5 43 :49-5 40-5 : 47 38 :44-5 35-5 : 40-5 32-5 : 38 30 : 35-5 27 5 : 31.5 26 :30 23-5: 27-5 22-5 : 26 21 :25 19-5 : 23-5 2.15 1.50 1.20 1.10 1.— —.95 56.— 50.40 46.20 42.— 35.- 31.50 28.— 21.— 18-90 14.35 12.60 11.90 10.15 8.75 2.70 1.90 1.55 1.35 1.20 1.15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 18-5 : 22-5 17 : 21 15-5: 19-5 14-5 : 17-5 13 : 16 12 : 14-5 10-5 : 13 9-5 : 12 7-5: 9-5 6 : 7-3 5 : 6 4 : 5 3-5: 4-5 2-5: 3-3 —.90 —80 —.70 —.55 —.40 —.34 — .27 8.40 7.70 7.35 6.75 6.30 4.90 4.55 4.20 3.75 3.50 3.15 3.— 2.80 2.45 1.— —.96 —.82 —.67 —.48 —.40 —.34 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Rahmen. 675 Hochelegante ovale vergoldete Rahmen mit stets neuen abwechselnden Profilmustern. ( Cadres dorés.) m§! Fig. 922. Nr. Falzmass Oval Figur 922 per Stück Gekröpft (geschweift) Figur 923 per Stück Centimeter fl. kr. fl. kr. i 18-5 : 23 2 _ 4 _ 2 22-5 : 26 2 30 4 40 3 23 : 28-5 2 40 5 40 4 26 31-5 3 85 6 70 5 27-5 34 4 — 7 35 6 32-5 38 4 30 7 75 7 36-5 41-5 4 70 8 30 8 37'5 44-5 5 35 9 35 9 39 46-5 6 — 10 15 10 41 47-5 6 40 10 40 11 42-5 50-5 6 70 10 70 12 47-5 54 8 — 12 — 13 50-5 59 8 70 13 40 14 55 65-5 10 70 16 — 15 60 70-5 12 — 17 35 16 63-5 74 14 — 18 70 17 74 87-5 17 35 24 — 18 79 105 21 35 32 — 19 84-5 111 22 70 33 35 20 105 124 29 35 42 70 21 110-5 131 30 70 45 — 22 113-5 142 32 — 46 70 23 126-5 158 34 70 50 70 24 137 179 37 35 56 — 25 150 195 40 — 60 — NOTA. Vorstehende Rahmen werden auf Bestellung auch antik oder schwarz zu selbe n Preisen geliefert. 13 * Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. Rahmen. 676 Goldbarock-Rahmen, viereckig (ganz vergoldet). ( Cadres dorés.) Pig. 924. Fig. 926. F alzmass Centimeter 50 18-5: 23 51 22-5: 26 52 23 : 28-5 53 26 : 31-5 54 27-5: 34 55 32-5: 38 56 36-5- 41-5 57 37-5: 44-5 58 39 : 46-5 59 41 : 47-5 60 42-5: 50-5 61 47-5: 54 62 50-5: 59 63 55 ; 65-5 64 60 : 70-5 65 63-5: 74 66 74 ; 87-5 67 79 : 105 68 84-5:111 69 105 : 124 70 110-5 : 131 71 113-5:142 72 126-5:158 73 137 ; 179 74 150 : 195 Profilbreite ! Viereckig Fig. 925 i 1 Viereckig ; mit Oval- Einlage | Fig. 926 Rundeck Rahme Fig. 924 Millimeter | Preis per Stück 47 fl. 1.60 fl. 2.60 fl. 1.90 47 1.60 2.65 1.90 47 1.75 3.— 2.15 47 2.— 3.20 2.35 61 2.70 4.— 3.10 61 3.20 4.60 3.70 61 3.75 5.28 4.30 61 4.— 5.65 4.70 61 4.30 6.— 5.— 61 4.40 6.20 5.20 90 4.70 6.60 5.60 90 5.— 7.— 5.90 90 5.35 7.60 6.70 90 6.15 8.60 7.50 90 6.70 9.35 8.15 90 7.20 10 — 8.75 105 8_ 11.25 9.60 105 8.70 12.40 10.30 105 9.40 13.28 11.15 125 12._ 16.40 14.— 125 14.40 19.35 16.50 125 16.80 22.— 19.10 125 17.40 23.10 20.— 125 19.60 26.— 22.30 125 24.55 31.60 27.20 NB. Vorstehende Rahmen werden auf Wunsch Preisen geliefert. schwarz oder antik zu selben Bernhard Waehtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Rahmen 67? Vergoldete holzgeschnitzte Florentiner-Rahmen oral oder Tiereckig. {Cadres dorés en bois sculpté.) Fig. 927. Fig. 928. Falzmass Nr. | | Antik Gold Gold fein Ganz echt Gold ! Cm. Preis per Stück fl. fl. fl. 1 Visit 5.10 6.— 6.70 2 Cabinet 6.15 7.40 8.60 3 Promenade 7.35 8.70 10.- 4 Boudoir 8.70 10.70 12.— 5 18*5 : 23 10.— 12.— 14.- 6 22-5 : 26 10.— 12.— 14.- 7 23 ; 28-5 10.— 12.— 14.- 8 26 : 31*5 10.75 13.40 16.— 9 27-5:34 12.— 15.— 18.— 10 32-5:38 14.70 18.40 22.— 11 36-5:41-5 17.50 22.20 27.80 12 371/2 : 44-5 20.60 25.40 30.— 13 39 : 46•5 22.— 28.— 32,- 14 41 : 47-5 23.75 30.75 38.— 15 42-5 : 50-5 25.40 35.— 44.— 16 47 • 5 : 54 28.— 38.— 47.— 17 50-5 : 59 31.40 41.— 51.— 18 55 : 65•5 33.40 44.— 54.— 1-9 60 : 70-5 41.40 51.— 62.— 20 63-5 : 74 48.— 59.— 70.— 21 74 : 87 *5 68.70 81.— 94.— 22 79 : 105 78.20 92.— 106.— 23 84-5: 111 85.40 104.— 120.— Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien 678 Kalimen (Cadres). Fig. 929. $,4 Fig. 930 Fi» 9 : 93 93 93 Fig. 932. Fig. 933. Rahmen (Cadres) 679 ÉPl“« üiüiii iliÜ, ii!« mwf* >;• Fig. 935. Figur Xr. Falzmass in Centimeter 26X32 CS X CO 43X54 55X69 63X79 fl. fl. fl. fl. fl. 929 32 Schwarz oder braun. 8.— 9.40 10.70 14.70 17.25 930 33a Schwarz oder braun. 6.70 8.— 9.40 13.40 16.— 931 523 Goldantique. 7.40 8.70 10.70 13.40 16.— Echt vergoldet . 21.40 25.40 32.— 40.— 48.— 933 192 Goldantique mit schwarz oder braun sammt Gold- einlage. — — 12.- 16.— 17.— , Echtgold. — — 22.— 25.— 28.— 932 752 Goldantique. — 19.40 21.80 26.70 30.70 Echt vergoldet. — 60.— 68.— 80.— 92.— 934 758 Goldantique. — 24.— 27.— 32.— 36.— Echt vergoldet. — 72.— 80.— 96.— 112.— 935 759 Goldantique. — — 43.— 54.— 67.— Echt vergoldet. — — 128.— 160.— 1 o o cs 933 10 Staffelei, schwarz oder braun, mit Goldverzierung fl. 47 bis fl. 53, mit echt Goldverzierung fl. 55 bis fl. 62. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 680 Rahmen Holzrahmen, schwarz- oder nusspolirt. Nr. F a 1 z m a s s Centimeter Profilbreite Scharfeckig nach Fig. 936 per Stück Gekröpft nach Fig. 937 per Stück fl. kr. fl. kr. 4 Centimeter 2 40 3 4 2 70 3 30 4 2 80 3 50 4 3 — 3 70 4 3 15 3 90 5 4 — 4 80 5 4 20 5 20 5 4 40 5 40 5 4 50 5 60 5 4 70 5 80 6 5 20 6 40 6 5 30 6 70 6 5 60 7 _ 6 6 ~ 7 40 6 6 30 7 80 7 7 60 9 40 1 ,■ 9 20 11 40 7 9 ()Ü 12 _ 7 „ 10 60 13 20 8 « 11 50 14 30 8 14 — 17 50 8 15 20 19 _ 8 16 50 20 50 8 18 — 22 50 8 ,, 20 25 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 18-5: : 23-1 22-4: : 25-8 23-1 : : 28-4 25-8 : : 31-7 27-7 : : 34-5 32-4 : : 38 3 36-4 : : 41-7 37-7 : : 44-3 39 : : 46-4 41 : : 47-6 42-3 : : 50-3 47-6 : : 54-1 50-3 ; : 58-8 54-8 : : 65-4 60-1 : : 70-7 63-4 : : 74-7 74 : : 87-3 79-2 : : 100-3 84-5 : : 110-8 100-3 : 124-1 105-6 : 132 113-6 : 142-6 126-7 : 158-4 137-8 : 179-5 150-5 : 195-4 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Kähmen 681 Goldbronze-Rahmen, vernickelt in it Stützen und Gläsern, sehr elegant. Fig. 938 per Stück Visit .fl. 1.70 Cabinet .. 2.25 Promenade.. .. „ 3.25 Boudoir.. 4.— Fig. 939 per Stück Visit .fl. 1.70 Cabinet .„ 2.25 Promenade.„ 3.25 Boudoir.„ 4.— m F kr. 038. Fig. 039. WM Fig. 940 per Stück Visit .fl.2.25 Cabinet ... „ 3.25 Promenade „ 4.— Boudoir. .. „ 5.— Fig. 941 per Stück Visit .fl.1.40 Cabinet . .. „ 1.70 Promenade „ 2.50 Boudoir. .. „ 3.35 Fig. 940 . Fig. 941. Fig. 942 per Stück fl. 2.25 „ 3.25 „ 4.50 „ 5.50 Visit . Cabinet . Promenade. . Boudoir. Fig. 943 per Stück Visit .fl. 2.25 Cabinet .„ 3.25 Promenade . . „ 4.50 Boudoir.„ 5.50 Fig. 943. Adi’esse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien 682 Kähmen Fig. 944. ■WÆ: j^gi Fig. 944. Bronze-Ständer Filmé Visit . per Stück fl. 1.35 Cabinet. „ » » 2.35 Fig. 945. Venus-Rahme Visit . per Stück fl. 2.40 Cabinet. „ „ * 3-40 mm » 2 : m Fig. 946. Rahmen aus gewölbtem Nickelblech Visit .per Stück fl. —.50 Cabinet.... „ „ „ —.75 Fig. 947. Rahmen aus gewölbtem Nickelblech zum Stellen und Hängen Visit .per Stück fl. 1.— Cabinet . „ „ „ 1.50 Fig. 946. Fig. 947. Holzrahmen Ihr Photographien. (’ Cadres en bois.) Gekehlter Kähmen in Nuss oder Schwarz mit Holzrückwand und Holzstütze : Boudoir Cabinet Visit Makart Freis per Dutzend Fig. 948. Gekröpfter Rahmen in Nuss oder Schwarz mit Holzrückwand und Holzstütze : Visit Cabinet Makart Boudoir Preis per Dutzend Fig. 849. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Rahmen 683 ÖIäM iliitfMSmuaüBWi OUBUMS Neueste Bilder-Heft- Klammern. Diese setzen Sie in den Stand, Ihre Karten in Buchform in solcher Art zu binden, dass die verwendeten Photographien keinen Schaden erleiden, und dass jede Photographie nach Belieben entfernt und durch eine andere ersetzt werden kann. Jedes Paar hält 12 Karten. Preis fl. 1.55. Fig. 951. Zwilling-Karten-Binde- Klammern. Sehr nützlich zum Ausbreiten der Karten auf dem Tische behufs Schaustellung, ebenso werthvoll für Auslagen etc. Preis für 12 Paare fl. 1.55. Priigelrahmeu zum Stellen oder Hängen mit Holzrückwand, braun gebeizt. Fig-. 952. Per Stück Fig. 953. Fig. 952. Visit Cabinet —.20 —.34 Fig. 954. im Boudoir —.47 Fig. 953. Visit Cabinet Per Stück fl. —.27 —.47 Boudoir —.67 Holzgesclmitzte Ba h men Fig. 954 zum Stellen oder Hängen, mit Holzrückwand, braun gebeizt. Visit Cabinet Boudoir Per Stück fl. 1.35 1.90 2.30 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 684 Rahmen Plüsch- und Sammt-Mmen zum Stellen und Hängen. ( Cadres en peluche et velours.') Cabinet. „ „ „ 2.20 | Boudoir . . . . „ „ „ 3.— !ll-|;jr|| Fig. 955. Fig. 955. Visit . . . Cabinet Fig. 956. per Stück fl. 1.50 I Fig. 955. Makart Fig. 957. per Stück fl. 2.40 \i^ \ _ Fig. 956. Cabinet. per Stück fl. 6.50 Makart . „ „ „ 8.50 Boudoir . . .. „ ,, 8.50 Fig. 957. Cabinet ... .per Stück fl. 12.— Makart . „ „ „ 14.50 Boudoir ... „ „ „ 14.50 Fashionable Cabinet-Rahmen mit Federn und Vögeln geschmückt. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Fig. 960. Per Stück fl. 5.80. Fig. 959. Per Stück fl. 6.70. Fig. 958. Per Stück fl. 3.80. Fig. 963. Per Stück fl. 5.75. Fig. 962. Per Stück fl. 9.- Fig. 961. Per Stück fl. 10.70. Fig. 964. Per Stück fl. 8.- Fig. 965. Per Stück fl. 10.70. Fig. 966. Per Stuck fl. 8. mm mm .Rahmen, 685 Neueste Metallrahmen. Gold-, Silber-, Kupfer-, Bronze- oder Oxyd-Imitation für Medaillons-, Visit-. Cabinet-, Promenade- und Boudoirbilder. Dieselben sind wegen ihrer ausserordentlichen Schönheit als Zierstücke in Salons unübertrefflich. P er Stück Visit . fl. l.— bis fl. 7.— Cabinet . 1.80 „ „ 13.— Promenade. » 5.50 ., „ 12.— Boudoir. » P- n n 15.— Medaillons. r> —.TO „ „ 1.50 Staffelei für eine oder mehrere Visit . . . . r) 1.15 „ „ 7.— ÜJIÇ““ Rahmen nach einer sped eilen Angabe w erden rasch angefertigt 7 indem allen Ansprüchen und Vorschriften auf eine geschmackvolle und elegante Ausführung Rechnung getragen wird ; ferner liefere ich alle Arten ovaler und viereckiger Gold- oder geschnitzter Rahmen, so auch Sammt- etuis in allen Grössen. Medaillons von Gold oder vergoldet in geschmackvoller Ausführung und, zu den billigsten Preisen. Bronze-Ständer, per Stück . fl. —.12 Für Mignon .. „ Visit . „ Cabinet .. „ Promenade „ Boudoir . . -«LM»- Fig. 971. Mignon-Ständer. Fig. 971. 4theilig 3theilig 2theilig Itheilig per Stück fl. 4.— Album-Staffelei Fig. 972. 3.— 2.— 1.— . . . fl. 2.— * 973. Fig. 974. Karten-Halter. per Stüçk Weiss .fl. —.15 Vergoldet. „ —.60 Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 686 Rahmen. Patent-Spangen. Besonders praktisch für Opalglasbilder. Die einzelne Spange mit Ständer kann auch als Ersatz für Moraständer dienen und dabei sowohl der Breite als der Höhe nach am Bilde eingespannt werden. Ebenso lässt sich daraus durch einfaches Umlegen des Drahtständers an diesem das Bild an die Mauer hängen. Grösse I..per Stück fl. —.60 „ II. * » * —-8« Goldbronze-Rahmen für Visit und Cabinet. Fig. 975 976 977 978 979 980 981 982 983 984 985 986 987 988 989 990 991 992 993 994 995 996 997 998 999 1000 1001 1002 1003 Visit stumpf „ scharf „ stumpf „ oval „ stumpf oval stumpf scharf stumpf oval Cabinet stumpf » v scharf n stumpf » 91 « oval scharf Liclit- mass Mm. Mit Glas und Rückwand 52 : 87 54 : 88 57 : 87 52 : 81 52 : 82 52 : 82 52 : 85 52 : 85 53 : 84 54 : 82 54 : 82 54 : 82 54 : 82 54: 82 54 : 84 54:84 54 : 84 54:84 54:84 55 : 81 92 : 126 92 : 130 92:132 94:130 95 : 180 96 : 130 96 : 130 96:130 100 : 135 23.20 20.80 23.20 Mit Glas, Passepartout und Rückwand Mit Glas, Passepartout, Rückwand und Stütze Mit Papprückwand (ohne Glas, Carton, Passepartout und Stütze) per Gros (144 Stück) 19.20 — — 16.80 — — 19.20 44.— — 39.— — 32.80 26.80 — 36.— 30.10 36.— — 30.40 — 39.20 33.60 — 36.— 30.40 20.80 — 17.60 30.80 _ 26.60 32.— _ _ _ 27.80 35.60 _ 27.80 38.40 _ 33.80 23.20 _ 20.— 26.— _ 22.80 28.40 _ 22.80 — 32.80 27.20 — 36.— 30.40 26.— — 22.40 per D utzend fand «. Stütze 6.20 5.— n 3.08 2.56 7.20 6.— „ u. Pasp. 6.60 5.80 7.60 6.20 und Paspartout 6.80 6.- und Stütze 5.40 4.20 8.— 6.60 4.80 3.60 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Rahmen 687 Goldbronze -Visit-ßahmen. {Cadres en bronze estampés pour visite.) Fig. 975. Fig. 976, Fig. 977. Fig. 978. Mit Glas und^Rück- wand per Gros fl. 23.20 Mit Glas und Rückwand per Gros fl. 20.80 ! Mit Glas und Riick- ! wand per Gros fl. 23.20 - Mit Glas, Passe- partout und Rückwand p. Gros fl. 44_ ’ïïmirmiinnnmin'11 Fig. 979. Mit Glas, Passe- partout, Rückwand und Stütze per Gros fl. 32.80 Fig. 980. Mit Glas, Passepartout, Rückwand und Stütze per Gros fl. 36.— Fig. 981. Mit Glas, Passepartout und Rückwand per Gros fl. 36.— Fig. 982. Mit Glas, Passepartout, Rückwand und Stütze per Gros fl. 39.20 Eil Fig. 983. Mit Glas, Passepartout, Rückwand und Stütze per Gros fl. 36.— Fig. 984. Mit Glas, Passepartout und Rückwand per Gros fl. 20.80 Fig. 985. Mit Glas, Passepartout und Rückwand per Gros fl. 30.80 Fig. 986. Mit Glas, Passepartout und Rück' wand per Gros fl. 32.— Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 688 Rahmen. Goldbronze -Yisit-Ralimen. Fis. 987. Fis. 988. Fis. 989. Mit Glas, Passepartout u, Rückwand per Gros fl. 35.60. Mit Glas, Passepartout u. Rückwand per Gros fl. 38.40. Mit Glas, Passepartout u. Rückwand per Gros fl. 23.20. . 1 .■ lg ÏÏPn i |r| IdUwL. ffllf« irü^r 1 'L ' 1 a y if , ! r; — -X Fis- 990. Mit Glas, Passepartout u. Rückwand per Gros fl. 26.—. Fis- 991. Mit Glas, Passepartout n. Rückwand per Gros fl. 28.40. Fis- 993. Fig. 994. Mit Glas, Passepartout, Rückwand und Stütze per Gros fl. 32.80. Mit Glas, Passepartout, Rückwand und Stütze^per Gros fl. 36.—. Mit Glas, Passepartout u. Rückwand per Gros fl. 26.—. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Rahmen 689 Goldbronze - Cabinet - Eabmen, ( Cadres estampés en bronze pour album.) Fig 997. X Mit Glas, Rückwand und Stütze per Dutzend fl. 6 . 20 . Mit Glas, Rückwand und Stütze per Dutzend fl. 3.08 Mit Glas, Rückwand und Stütze per Dutzend fl. 7.20. Fig. 999. Fig. 998. Fig. 1000. Mit Glas, Passepartout, Rückwand und Stütze per Dutzend fl. 6.60. Mit Glas’ Passepartout, Rückwand und Stütze per Dutzend fl. 7.60. Mit Glas, Passepartout u, Rückwand per Dutzend fl. 6.80. Fig. 1003. Fig. 1001. Fig. 1002. KöllSllS Mit Glas, Rückwand und Stütze per Dutzend fl. 5.40. Mit Glas, Rückwand und Mit Glas, Rückwand und Stütze per Dutzend Stütze per Dutzend fl. 8.—. A. 4.80. 14 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 690 Kali ni en Fig. 1H04. Nr. 70. Schwarz mit Golddessin Fig. 1005. Nr. 77. Schwarz mit Golddessin. Fig. 1006. Nr. 61. Iîraun gebeizt mit Golddessin. Fig. 1007. Nr. 55. Schwarz mit Antikdessin. \%}?^~S3S££3SSESä Fig. 1008. Nr. 64. Braun mit Antikdessin. Nr. Ganz non î lleliefleisten. fBaquettes Reliefs pour cadres) Benennungen Preise per Meter Fig. 1009. Nr. 59. Schwarz mit Antikdessin Q_ fl. kr. fl. kr. 32 90 Waschgold (1 Glanztheil) ohne Karniesdessin. i — — 70 32 90 Antikgold mit Karniesdessin . 1 50 — 70 44 65 Schwarz mit Golddessin . . . 1 75 _ 70 50 56 i — — 70 50 56 Braun „ „ ... 1 30 — 70 51 95 Antikgold. 1 90 _ 95 51 95 „ Dessin mit braun oder schwarz. 2 15 1 10 52 80 Braun glatt. î 50 _ 80 52 80 „ mit Antikfriesdessin . î 90 _ 80 oo 42 „ oder schwarz mit Antik- dessin . î — _ 54 56 37 Schwarz, glatt mit G oldstreifen _ 51 _ 40 56 37 „ „ „ Goldgreque- dessin . _ 67 _ 40 56 37 Schwarz mit Reliefgolddessin _ 84 40 57 62 Antikgold, oder schwarz mit Antikdessin. i 70 80 59 31 Braun oder schwarz mit Antik- dessin . i _ 40 60 80 Schwarz mit Golddessin . . . i 1 61 59 Naturholz, geschnitzt, braun gebeizt mit Golddessin . . . 2 15 — 68 62 48 Schwarz mit Golddessin . . . 1 — _ 54 64 47 Naturholz, geschnitzt, braun gebeizt mit Antikdessin . . 1 70 — 54 65 75 Schwarz mit Golddessin . . . 1 70 54 67 28 Schwarz, glatt . . . . • ... _ 51 _ 40 67 28 Schwarz mit Antikdessin . . i _ _ 40 69 92 Braun oder schwarz mit Gold- dessin . 2 35 1 10 70 65 Schwarz mit Golddessin . . . 1 55 67 71 26 Braun oder schwarz mit Gold- dessin . — 84 _ 40 72 53 Antikgold, braun oder schwarz und Antikdessin. 1 _ 54 75 65 Schwarz mit Golddessin . . . 1 30 _ 80 77 65 Mattschwarz mit Golddessin . 1 67 77 65 Glanzschwarz (3 Glanztheile) mit Golddessin. 1 90 _ 80 79 140 Antikgold. 3 20 1 34 79 140 Antikgolddessin mit Mattnuss- braun . 4 30 1 35 85 105 Antikgold oder schwarz mit Antikdessin. 2 60 1 07 e e Ü <£> si 1 Fi g.ioio. Nr.56. M.Rel iefgolddessin. Fig. 1013. Nr. 71. Braun mit Golddessin. Fig. 1011. Nr. 56. Mit Goldgreqnodessin. Fig. 101?,. Nr. 62. Schwarz mit Golddessin. wjîrH^tnmîimnmMlîîni inwjy Fig. 1014. Nr 71. Schwarz mit Golddessin. Fig. 1015. Nr. 67. Schwarz glatt. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. schneiden K ahmen. 691 //mgm >• T ' S 'i '' HT ! '1: I :lllllllllll',lluimi' Fig. 1016. Nr. 79. Antikgold. Fig. 1017. Nr. 79. Fig. 1018. Nr. 32. Schwarz mit Antikdessin. Antikgold mit Karniesdessin. Fig. 1019. Nr. 32. Waschgold. Fig. 1024. Xi\ 72. . Fig. 102ö. Xr. 72. Fig. 1026. Xr. 69. Fig. 1027. Nr. 69. rarz mit Antikdessin. Antikgold. Schwarz mit Golddessin. Mattnuss mit Golddessin. Wê/mm Fig. 1021. Nr. 52. Braun, glatt. Fig. 1022. Nr. 85. Schwarz mit Antikdessin. g. 1020. Nr. 52. Antikfriesdessin. Fig. 1023. Nr. 85. Antikgold. w/m llllillil;IIUIIhü 7 -1 n-rmjj ffiv yjjje' ^40 t 'ig. 1032. Nr. 50. Fig. 1033. Nr. 75. Fig. 1034. Nr. 57 Fig. 1035. Nr. 57. rarz mit Golddessin. Schwarz mit Golddessin. Antikgold. Schwarz mit Antikdessin wämmmm 1 mmmmimtiiiiËmM ! Fig. 1028. Nr. 51. ! warz und Antikdessin. Fig. 1029. Nr. 51. Antikgold. Fig. 1030. Nr. 65. .mit Golddessin. Fig. 1031. Nr. 60. Schwarz mit Golddessin. ''iiiiiiiiiininiiiiiÎNniiil A c <>*P £ •v Ti-nn"T" :m “ T, j 14 * Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 692 Kähmen. Relief und Gold-Leisten. [Baguettes Relief et dorées 'pour cadres.) Leisten Fertige Rahmen Leisten echt Gold Fertige Rahmen echt Gold Preis per Meter fl. fl. fl. fl. 1.50 2.— _ _ — 4.70 — — — 3.70 .—. — 1.36 1.90 — — 1.— 1.50 1.55 2.— 1.20 1.60 1.75 2.15 1.— 1.40 1.55 1.95 —.90 1.15 — — 1.— 1.35 2.10 2.55 —.80 1.15 1.60 1.95 1.50 1.95 '_ — 2.20 2.70 2.80 3.75 1.80 2.35 2.60 3.15 2.20 2.70 3.40 3.90 1.35 1.75 — — 2.30 2.90 4.15 4.75 1.50 1.95 2.15 2.60 1.35 1.80 _ — 1.20 1.70 1.75 2.20 1.35 2.30 — — .87 1.20 — _ — .80 1.15 — — 3.— 4.— 5.— 6.— 1.85 2.50 3.50 4.10 —.67 1.— 1.10 1.40 1.90 2.40 3.20 3.75 1.75 2.30 2.80 3.35 —.95 1.35 — — 2.30 2.80 3.90 4.40 1.36 1.95 — — 1.50 1.95 — — 2.15 2.90 6.40 7.15 ; 2.15 2.90 6.40 7.15 1.95 2.70 5.80 6.55 2.40 3.— 7.20 8.— 1.60 2.40 4.80 5.60 U5 1.60 3.40 4.— 4.— 5.— 12.— 13.— 1.35 1.90 2.15 2.70 1.20 1.75 2.— 2.55 Fig. Nr. Profilbreite in Mm. 1036 1037 1038 1039 1040 1041 1042 1043 1044 1045 1046 1047 1048 1049 1050 1051 1052 1053 1054 1055 1056 1057 1058 1059 1060 1061 1062 1063 1064 1065 1066 1067 1068 1069 1070 1071 1072 1073 1074 1075 1076 1077 1078 1079 1080 1081 1082 1083 1084 Schwarz oder braun Schwarz oder braun mit Gold Schwarz oder braun. Schwarz oder braun mit Gold ” n v n n Schwarz oder braun... . . Schwarz oder braun mit Gold Braun. Schwarz oder braun mit Gold Braun mit Gold .. Braun. Schwarz oder braun. « » n . Schwarz oder braun mit Gold Schwarz, braun oder Eiche. v n n • Goldleisten. Antiquegold. Antique oder hell gold .’ Crème oder weiss mit Gold. ? ” » v, yf Antique oder hellgold. Crème oder weiss mit Gold. Antiquegold. » . Antique oder hellgold. y» y» y . Crème oder weiss mit Gold. Antique oder hellgold. Hellgold. 3.15 3.50 3.35 2.40 5.75 5.55 1.60 5.35 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Kähmen 693 Belief- und Gold-Leisten. jwüiMltlJl Fig. 1C 30. Profilbreite 155 Mm., schwarz oder braun mit Gold. Fig. 1037. Profilbreite 31 Mm., schwarz oder braun. ggjgSä Fig. 1038. Profilbreite 135 Mm., schwarz oder braun. Fig. 1041. Profilbreite 100 Mm., schwarz oder braun mit Gold. Fig. 1039. Profilbreite 130 Mm., schwarz oder braun mit Gold. Fig. 1040. Profilbreite 100 Mm., schwarz oder braun mit Gold. î gags Fig. 1042. Profilbreite 100 Mm., schwarz oder braun mit Gold. Fig. 1043. Profilbreite 95 Mm., schwarz oder braun mit Gold. Fig. 1044. Profilbreite 95 Mm., schwarz oder braun mit Gold. Fig. 1045. Profilbreite 90 Mm., schwarz oder braun mit Gold. Fig. 104ö. Profilbreite 90 Mm., schwarz oder braun mit Gold. Fig. 1047. Profilbreite 90 Mm., braun. Fig. 1048. Profilbreite 90 Mm. braun. Fig. 1049. Profilbreite 85 Mm., schwarz oder braun. Fig. 1050. Profilbreite 80 Mm., schwarz oder braun. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien, 694 Kähmen Relief- und Gold-Leisten. iiiMinuuiuiu fimiii Fig. 1051. Profilbreite 80 Mm., schwarz, braun oder Eiche. Fig. 1052. Profilbreite 80 Mm., schwarz oder braun. Fig. 1053. Profilbreite 70 Mm., braun mit Gold. Fig. 1054. Profilbreite 70 Mm., braun mit Gold. Fig. 1055. Profilbreite 65 Mm., schwarz, braun oder Eiche. Fig. 1056. Profilbreite 65 Mm., schwarz oder braun. Fig. 1057. Profilbreite 60 Mm., schwarz oder braun mit Gold. Fig. 1058. Profilbreite 60 Mm., braun mit Gold. Fig. 1059. Profilbreite 60 Mm., schwarz oder braun. Fig. 1060. Profilbreite 55 Mm., schwarz oder braun mit Gold. Fig. 1061. Profilbreite 55 Mm., schwarz oder braun mit Gold. Fig. 1062. Profilbreite 50 Mm., schwarz oder braun. Fig. 1063. Profilbreite 45 Mm., schwarz oder braun mit Gold. Fig. 1066. Profilbreite 170 Mm., Guldantique oder hellgold. mm mmm ummmmi Fig. 1064. Profilbreite 45 Mm., schwarz oder braun mit Gold. Hiiiimi mum nun'll Fig. 1065. Profilbreite 40 Mm., schwarz oder braun mit Gold. Fig. 1067. Profilbreite 135 Mm., Goldantique. Fig. 1068. Profilbreite 130 Mm., Goldan tique. IMS Bernhard Wacht! Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. H ahmen. Fig. 1069. Fig. 1070. ÜÜM Fig. 1071. Profilbreite 130 Mm., Goldantique. Proiilbreite 125 Mm., Golclantique. Profilbreite 115 Mm., Goldantique oder bellgold. Fig. 1073. Fig. 1072. mgM lileiJaiffll ILLLlUlUUK-lll MV »(«Ufr« Fig. 1074. Profilbreite 110 Mm., Goldantique oder bellgold Profilbreite 105 Mm., Goldantique. Profilbreite 105 Mm., Goldantique oder hellgold. mmm YfC&jir&jeéÆ 1 Fig. 1075. Fig. 1077. 'ffiM Profilbreite 100 Mm., Goldantique. Profilbreite 100 Mm., Goldantique oder hellgold. Profilbreite 95 Mm., Creme oder weiss m. Gold. mm. Fig. 1078. iVjilb reite 75 Mm., Goldantique. WWä. foüifätBa Profilbreite 75 Mm. Creme oder weiss mit Gold. Profilbreite 65 Mm., Goldantique oder hellgold. Fig. 1081. Profilbreite 60 Mm., Creme oder weiss mit Gold um mmur Fig. 1082. » _,_ , Fig. 1083. Profilbreite 50 Mm., Goldantique. Profilbreite 42 Mm. Creme oder weiss mit Gold. Fig. 1084. nimm Profilbreite 35 Mm. schwarz oder braun m. Gold. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 696 Bilderlialter aus Draht. Fff. 1085. Fig. 1087. %■ Fig. 1088. Fig. 1089. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Fig. 1086. Universalhalter (Fig. 1086), Länge nach Wunsch, jedes Theil fasst 5 Cabinetbilder, vernickelt à Theil..fl. —.62 Universalhalter (Fig.1086), Länge nach Wunsch, l'edes Theil fasst 6 Yisitbilder, vernickelt à Theil.fl. —.50 Bilderhalter, sechstheil.,für Hoch-Cabinet-Bilder vernickelt per Stück.fl. 1.— „ zehntheil., für Quer-Cabinet-Bilder vernickelt per Stück.fl. 1.— „ zehntheilig für Hoch-Visit-Bilder vernickelt per Stück.fl. 1.— „ zehntheilig für Quer-Visit-Bilder vernickelt per Stück.fl. 1.— fig-2 WL^ 1 Visit- und Gratulationskartenhalter, fünftheilig vernickelt per Stück.fl. 1.— Bilderhalter Paris (Fig. 1085), für 25 Cabinet- Bilder, vernickelt per Stück fl. 2.80, dto. Yisitbilder .fl. 2.— Tellerstaffelei (Fig. 1088) gross, vernickelt per Stück 53 kr. mittel, „ ,, „ 42 r klein, „ „ „ 35 v Glasklammer (Fig. 1087) für verschiedene Gegenstände, vernickelt .per Stück 18 kr. sechsstufig, auch verstellbar nach oben, vernickelt per Stück 42 kr. Universalständer (Fig. 1089) für 12 Cabinet-Bilder, vernickelt per Stück.fl. 1.65 für 12 Visit-Bilder, vernickelt per Stück.fl. 1.25 Bilderhalter aus Draht. 697 Bilderhalter aus Draht. Fig. 1090. Gross-Wien per Stück ., Mit Stütze ztim Stellen Fig. 1091. Fig. 1092. ..fl. 2.50. Mikado mit Stütze per Stück Gothisch per Stück ... a 2.80. fl. 1.75. fl. 1.50. i Jt*, »44 Fig. 1093. fl. 1.30 Fig. 1095. ROCOCO per Stück fl. 1.20. Fig. 1094. Vindobona per Stück, .fl. 1.75. Mit Stütze zum Stellen - 2.10. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 698 V enetianer-Spiegel. Bilderhalter aus Draht. Fig. 1096. Mignon .per Stück fl. —. 60 . Mit Stütze ... „ „ „ —.90. Fig. 1098. Cabinet - Ständer per Dutz. fl. 2.50. Fig. 1097. Carreau per Stück fl. —.60. ff fp ff ff Fig. 1099. Visit-Ständer per Dutz. fl. 2.50. Fig. 1100. Per Stück W0T Neu! Venetianer-Ständer. Eleganteste Zierde eines jeden Salons. Spiegel aus 5—8 Mm. starkem Gussspiegelglas facettirt, reich gravirt oder gemalt, mit Glasrosetten geziert. Rückwand aus politirtem Hartholz mit starker Patent- Nickelstütze. (Glaces 'pour le salon d’ attente.) Fig. 1101. ROCOCO 34X^2 Cm. per Stück fl. 15. —. Fig. 1102. Valerie 30x45 Cm. per St. fl.l 5.—, 42X60Cm. fl.22.—. Fig. 1103. Lyra in Kristallglas, in Plüsch gefasst, mit 2 Musikstücken ni/ a X22 Cm.fl. 6.50. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Spiegel 699 Dreitheilige Spiegel. ('Glaces pour le salon d’attente.) Fig. 1104. Diese reizenden, kunst- und geschmackvoll ausgestatteten Wandspiegel sind nicht blos zweckmässig, sie bilden auch, Dank ihrer Ausstattung, Wandzierden für Boudoir und Empfangssalon eines phothograph. Ateliers. .j-csgad ÖCbäL ,rW.i 7 ;S^*Q Fig. 1105. Nr. 137. Kahme aus profilirter Goldleiste, äussere und innere Füllung verglastesEngelbild auf blauem Grund (Fig. 1105). Original-Grösse 21:26 Cm. Preis per Stück.fl. 8.50. Fig. 1106. Nr. 148. Kahme aus profilirter Goldleiste, schwarz grundirt, äussere und innere Füllung Landschaftsbild, Oeldruck (Fig. 1106). Grösse in Cm. — Preis per Stück 26 : 26 28 : 28 30 : 30 7.50 8.50 10.— Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 700 Albums. Samm el-Albums zum Einkleben von Photographien für Collectionen und Landschaften etc., mit auswechselbaren Blättern. Albums , système à vis, permettant dl enlever les bristols pour coller et satiner les 'photographies . êèe/ÆÊI mwumMi Fig. 1107. -rrrrm' -rrrnTrr y * > v Diese neuestens allenthalben so sehr beliebten Albums bestehen aus je 25 Blatt Cartonpapier mit feinst lithographirter Einfassung. Jedes einzelne Blatt lässt sich durch Lösen zweier Kopfschrauben herausnehmen, um das Bild aufkleben, satiniren, beziehungsweise auswechseln zu können. Bei der grossartigen Verbreitung, welche diese Albums gefunden und der damit verbundenen Massenfabrikation war es möglich, die nachfolgenden erstaunlich billigen Preise zu notiren. Mit je 25 Blatt mit Goldschnitt oder Rothschnitt, Decken mit Gold oder farbiger Prägung für 25 eventuell 50 Bilder. Nr Bildgrösse Cartongrösse Preis per Stück in Centimeter in Centimeter fl. 9 : : 12 12 : : 1 5 2.— 12 : :16i/ 2 15 : : 191/a 1 2.50 13: : 18 16 : : 21 2.80 16: : 21 20 : : 24 i 3.70 18: : 24 ! 22: : 28 ! 4.90 21 : : 27 i 25: : 31 ! 5.50 24: : 30 ! 33: : 40 8.— Ersatz-Cartons mit Falz für Nr. 1 2 3 4 Mit Goldschnitt oder Rothschnitt per 100 St. fl. 4.60 7.50 »._ 9.50 5 6 7 12.— 13.— 22.— WWifMm» Fig. 1109. Makart-Roll-Album. Nr. 110. Mit geschnitzten Rahmen, Säulen u. Füssen, Albumkasten gravirt, für 60 Visit (oder gemischt für Visit und Cabinet) .fl. 27.— Nr. 111. Detto für 60 Cabinet (oder gemischt für Cabinet und Visit) . r 54.— Nr. 112. Mit geschnitzten Rahmen und Säulen, mit gravir tem Ober- und Unterkasten und einem Spielwerk mit 2 Stücken für 60 Visit „ 34.— Detto mit Spielwerk, mit 4 Stücken. ,, 37.— Detto mit Spielwerk, mit 6 Stücken. r 40.— Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Albums 701 Rotations-Albums neuester patentirter Construction. [Album tournant.) Um das Album zu füllen, legt man es auf einen Tisch und schliesst den Bilderkasten auf, nimmt die Rähmchen heraus und steckt dieselben mit den Photographien, jedoch so, dass die Bilder auf der Rückseite auf dem Kopfe stehen. Hierauf legt man die Rähmchen eines nach dem anderen und accurat wieder in’s Album, schliesst dasselbe zu und ist es nun zum langsamen Umdrehen an den Schraubenflügeln fertig, so dass sich bei jeder Umdrehung immer neue Bilder zeigen. Für den Gang des Albums ist es gleich, ob jedes Rähmchen ganz oder theilweise mit Bildern besetzt ist, oder ob einzelne Rähmchen, weil man gerade noch nicht genug Bilder hatte, ganz unbesetzt geblieben sind : es wird stets ruhig, gleichmässig und vorzüglich functioniren, mag es leer, theilweise oder ganz gefüllt sein, nur muss man die Bilder richtig und fest in die Rähmchen stecken. Dieses Rotations-Album über- triflt durch seine elegante Ausstattung und gute Functionirung alles in diesem Genre bisher Dagewesene. Die innere Einrichtung kann w'eder durch Wärme, noch durch Feuchtigkeit leiden, da die Rahmen von Holz gemacht sind, während man früher bei ähnlichen Albums Pappcartons anwandte, welche sich krumm zogen und die Functionirung alsdann verhinderten. Diese Albums empfehlen sich nicht nur zur Anschaffung für den photographischen Salon, sondern besonders auch für gesellige Vereine, Familien etc. Der Verschluss des Albumkastens verhindert, dass die Bilder beschädigt oder mitgenommen werden können und die Besichtigung derselben bietet mehr Interesse und Unterhaltung, als bei den Albums, in Buchform. Die Construction dieser Albums, durchwegs aus Holz, verleiht denselben eine grosse Haltbarkeit und erhält selbst nach jahrelangem Gebrauch ein gutes Aussehen, sie können daher mit Recht als das Vor- theilhafteste und Praktischeste empfohlen werden. Fig. 1110. "iiljifev Preise der patentirten Rotations-Albums in schwarzer Ebenholz-Imitation, fein geschnitzt und gravirt. Nr. 1 mit Gestell für 60 Visitbilder. fl- 10.80 „ 2 „ Unterkasten für 60 Visitbilder. „ 12.60 - 3 „ Gestell für 68 Cabinetbilder. „ 21.60 „ 4 „ Unterkasten für 68 Cabinetbilder. „ 24.30 5 „ „ „ 68 „ und Musik. „ 31.— Die Visit-Albums mit Unterkasten werden mit fl. 625 Preiserhöhung auch mit Musik geliefert. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 702 Albums. Sammel-Albums zum Einkleben von Photographien, für Collectionen, Landschaften etc. mit festen, nicht herausnehmbaren leeren Blättern und Goldschnitt mit je 30 Blättern, Deckel ohne Aufschrift. Blattgrösse in Cm. 22V 2 :lD/2 30%: 24 39 : 29 1304 in braunem Saffian - Rücken und Ecken an der Seite, Gradlleinwand, mit festen Blättern fl. 5.80 10.85 14.50 1308 rothbraune Gradlleinwand, steife Deckeln, mit festen Blättern. „ 4.25 7.25 11.- 1303 in braunem Saffianleder. Die einzelnen Blätter sind durch Lösen zweier Schrauben herausnehmbar zur Erleichterung des Auf- Ziehens, Satinirens etc.. v 9.40 11.— 18.— Rothschnitt um 10%, ohne Schnitt 15% billiger. Unicum-Albums für Amateure und Berufsphotographen. Garantirt festes Binden dureli den Rücken von hartem federnden Stahl. Albums mit auswechselbaren Blättern für Photographien. Gesetzlich geschützt. Fig. 1111. ! m, .'-XS'-XVÄ; ÉêltsP§SI In dunkelgrünem Calico mit Goldprägung, Ecken und Rücken von rothem Leder. Bequemes Aufkleben, Satiniren, Neueinlegen und Besichtigen der Bilder. Die mit Falzen versehenen Cartonblätter können nach einfachem Rückwärtsbiegen der Schalen leicht ans denselben herausgenommen nnd ebenso wieder eingelegt werden. Zum Ersatz für beschmutzte, auszurangirende Bilder werden einzelne Cartonblätter mit Falzen nachgeliefert. Preise der AllHlllls, enthaltend 20 Cartons mit Rothschnitt : Cartongrösse 12:32 16:24 24 : 33 Cm. Per Stück fk A50 5.50 7.50 Leere (Ersatz-) Cartonblätter 12:32 16:24 24: 32 Cm. Per 10 Stück IL Ï. — l.__ 1.40 Andere Dimensionen können auf Bestellung geliefert werden. Portefeuilles für Photographien in grösserem Format, mit Leinwand und Leder überzogen und hübscher Blindpressung, innen mit Leinwandeinschlag zu fl. 4.— und fl. 6.—. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37, Albums. Albums. Visit-Albums von Papier für 12 Bilder.von fl. —.25 bis fl. —.30 „ p p p 25 „ „ p -50 p p •"'0 r - p p bO p p v !• P P l-lb „ „ Leinwand für 25 Bilder. „ n —.10 „ „ —.85 p p „ p 50 p . p p t.10 „ p 1.60 p p gepresstem Leder für 25 Bilder. p „ 1’10 „ ., 1.30 p p „ p „ 50 p . p „ 1.35 „ p 1.85 Elegante Leder-Albums mit schön gravirten Schliessen und Ecken, Bronzeverzierungen, Elfenbein, Aquarells, Sammt, Alpacca etc., werden über Bestellungen sehr elegant zu den billigsten Preisen geliefert. Albums für 100, 200, 500 Karten in Quartformat, in Leinwand, Leder etc. zu den billigsten Preisen. Widmungs-Albums zu bestimmten Zwecken mit Inschriften etc. werden über Bestellungen bestens und billigst effectuirt. Cabinet-Portrait- Albums. In Leinwand für 12 Bilder per Stück.von fl. 2.30 bis fl. 2.70 p p p 25 „ „ „ . „ p 2.75 p „ 3.25 „ Leder „12 „ „ „ . „ „ 3.— „ „ 3.50 p p p 25 „ „ „ . p „ 4.50 p „ 6.— Album für Elisabeth-Format zu verschiedenen Preisen ! Album fur Promenade und Budoirbilder in elegantester und geschmackvollster Ausführung zu den möglichst billigsten Preisen. Sämmtliche Albums sind mit festem Goldschnitt auf Leinwand solid gebunden und elegant ausgeführt. Roll - Albums. Fig. 1112. iglgtl Roll-Albums mit 13 Cabinetrahmen für 26 Cabinetbilder, aus Mahagoniholz, schön polirt, mit Goldfacette und zum Verschliessen..per Stück fl. 21.40 Dieselben für 52 Visitbilder. „ „ „ 21.40 Andere Grössen werden über Bestellung angefertigt und billigst berechnet. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 704 Retouchir- und Colorir-Artikel Retouchir- und Colorir-Artikel. (articles pour retoucher et colorier .) Retouchir-Negativlack für Trockenplatten.per Kilo fl. „ „ „ Collodiumplatten. „ „ Matolein . „ Flacon Retoucheöl, Wie Matolein . Aquarell- und Photographielack, wie Positivlack. Matolein von Dr. Heid... Retouchiressenz für Positivretouche. „ „ Negativretouche, wie Matolein . Matrizen-Retouchepulver zum Abschleifen der Lackschichte .... Dr. Heid’s Mattlack, per Flacon 50 kr. „ Negativfack für Trockenplatten, per Flacon 50 kr. . „Kopske’s RetouchirlÖSUng“ (zum Haftenmachen der Farbe). „ Flasche Gebrauchsanweisung. Um der Retouche einen besseren Glanz, grössere Haltbarkeit zu geben, wird die mit Wasser angeriebene Farbe mit dem in dieser Retouchirlösung angefeuchteten Pinsel aufgetragen. per Kilo : fl. 2.60 V> v> W 2.60 „ Flacon n —.80 — .40 » W n —.60 h h -.60 n n „ —.50 n * —.50 „ Deka —.06 „ Kilo n 4.— V) W n 3.— „ Flasche * —.50 Neuer Moment-Kalt-Lack (Manenizza-Lack). Vorzüglicher Firniss zum raschen Lacldren von Emulsionsplatten. Derselbe trocknet fast augenblicklich, mit sehr egaler, vollkommen durchsichtiger, beinahe farbloser Schichte. Die Platten brauchen nicht erwärmt zu werden. Preis per Original-Flacon 50 kr., 1 j i Liter 80 kr., 1 j 2 Liter fl. 1.50, l Liter fl. 3.—. Manenizza's neues Retouchirmittel „Succinol“ welches das Retouchiren mit Bleistift sowohl auf Negativen, als heisssatinirten Papierbildern wesentlich vereinfacht und erleichtert. 1 kleiner Flacon 60 kr., 1 grosser Flacon 80 kr. mit Gebrauchsanweisung. Retouchemittel. Man bringt einen halben Tropfen dieser speciellen Präparation auf die zu retouch: rende Stelle des Negatives, welche man mit der Fingerspitze sorgfältig verreibt ; man kann dann ohne Schwierigkeit die feinste oder kräftigste Retouche ausführen, nicht nur auf der lackirten oder unlackirten Gelatineschichte, sondern auch auf dem Glase, selbst auf der Rückseite des Cliché’s. Preis per Flacon für mehr als 1000 Negative.fl. 1.50. Gebrauchsanweisung - . Man lässt das Retouchemittel während einiger Minuten auf dem Negative trocknen, bevor man mit der Retouche beginnt. Soll die Retouche auf dem Glase selbst, das heisst auf der Rückseite des Negatives ausgeführt werden, so ist es angezeigt, das Retouchemittel mindestens eine Stunde trocknen zu lassen, bis die nöthige Adhäsion erreicht ist, um der Bleistiftspitze zu widerstehen. Coagulioe. Für schwarze oder farbige Retouche der Photographien verdünne man ne ar en nur ^ mit Wasser und lasse sie auf der Palette trockueu. Mit dem mit oaguline getränkten Pinsel reibe man ein wenig Farbe an. Man retouchire wie gewö inlich und lasse stark trocknen. Diese Retouchen widerstehen vollkommen dem Emailliren der Photographien. Wenn Tuschen oder Aquarellfarben, welche zum Zeichnen der Pläne etc. ZTTir 7^5 en >. e * n wellig Coaguline enthalten und sehr gut getrocknet werden, TT 6 y 11 i n ÖS K ) unac ^ ,un ? der Farben, so widerstehen dieselben vollkommen dem e er egen mi neuen 1 arben, dem Regen oder den Waschungen, wie Oel- gemalde. Preis per Flacon . . f..... .fl 1.40. Brillantine für Aquarellfarben. Die Brillantine, angewendet zum Verdünnen der Aquarellfarben, welche zur Retouche der Photographien in Schwarz oder Farbig bestimmt sind, gibt den Retouchen genau die Brillanz, gleich dein Glanz des Albumin- papieres, und widerstehen vollkommen dem Heiss-Satiniren, ein kostbarer Vor- theil, den man vergeblich bei den Präparationen, deren Basis Gummi arabicum ist, suchen würde, und die für nicht sichtbare Retouchen unverwendbar sind. Preis per Flacon.fl. 1.50. Crisoleum-Tinctur, um die Retouche und die Colorirung photographischer Bilder Aquarelle etc. unverwischbar zu machen.per Flacon fl. 1-51 Gebrauchsanweisung. Die Farbe wird in einem Näpfchen mit einem oder zwei Tropfei dieser Tinktur angerieben. Das retouehirte Bild setzt man dem Lichte oder massiger Hitze aus um zu trocknen. Nachdem völlig trocken geworden, kann man das Bild emailliren. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Retouchir- und Col orir- Artikel T05 Calcinirtes Retouchir-Pulver nach Bigelow. ( Calcined flour for retouching negatives .) Zum Retouchiren von Negativen; eine Präparation zum Reiben der Negative. Es ist unmöglich damit die Schichte zu verletzen, weil es keinerlei sandige Bestandtheile enthält. In Büchsen mit gelöchertem Deckel.fl. 1.—. Gebrauchsanweisung'. Um ein hohes Licht zu redueiren, oder einen Schatten zu vertiefen, soll die Film abgerieben werden. Es ist praktisch, die Negative direct auf der Schichte zu retouchiren lind dann zu lackiren, da wird die .Retouche beim Copiren nicht beschädigt. Die Präparation enthält Rt sin, die Retouche hält besser und der Pinsel arbeitet freier als auf einer Schichte, bearbeitet mit Bimsstein. Auf die Negativpariie, die zu retouchiren ist, bringt man ein wenig Pulver und verreibt es mit dem Finger unter Anwendung eines leichten Druckes und rotirender Bewegung. Sobald der Glanz verschwunden, bürstet oder wischt man das Pulver weg. Ist viel Retouche nöthig und das Negativ ein Gelatine-Platte, benützen Sie das Pulver vorerst auf der Schichte selbst unter Anwendung eines Retouchir-Bleistiftes, sodann lackiren Sie und benützen neuerdings das Pulver und beendigen Sie mit einem Metallstifte. Retouchir- Glanzfarben (mit Glanz auftrocknend) ( couleur photographique brillantes en forme cylindrique et en tubes. — Photographie retouchers and glossy colors in cylinders or in tubes. ( Couleurs photographiques pour retouches des épreuves.) in Stangenform. I Reinweiss. Weiss II erscheint auf hellem, Weiss III auf dunklem Grunde absolut weiss, während I einen bläulichen Ton gibt. Die Retouchefarben entsprechen den beliebtesten Tönungen der Photographien I bräunlich, II röthlich, III schwärzlich. Fig. 1113. Sorte 145 in Cylinderform. Albuminweiss I . per Stück fl. —.30 „ II . rt » n —.30 „ III. rt —.30 Retouche I röthlich . . n —.30 „ II bräunlich —.30 „ III schwzl. .. —.30 Gelber Ocker . —.30 Sepia. rt rt —.30 Venetianischroth . .. —.30 Kobaltblau. —.65 Kadmium II . -.<5 Krapproth . n — .65 Scharlachlack. n V rt —.65 Fig. 1114. Sorte 144 feucht in Zinnhülsen. Albuminweiss I.per Stück fl. —.25 n II. n n n -25 » HI. » » » --25 Retouche I röthlich ... . „ „ „ —.25 „ II bräunlich. . . „ „ „ —.25 „ III schwärzlich. „ „ „ —.25 Kobaltblau. „ „ „ —.50 Carmin extra. „ „ „-.50 Gefüllter Kasten mit Glanzfarben in Cylinderform und Tuben. [Boîte de couleurs pour retoucher les épreuves, garnie .) Fig. 1115 Nr. 145 P/13. '-“«BMI- 2“Î8MIT iUfcMW 'A 145P/6 Elegantes Mahagoni-Klappkästchen, enthaltend je 1 Stück Albuminweiss I, II, III und Photograph. Retouchen I, II, III per Stück .fl. 2.50 145P/13 Eleganter Mahagoni-Klappkasten, enthaltend sämmtliche obige 13 Farben Sorte 145 per Stück.fl. 7.— 144P/6 Elegantes Klappkästchen, enthaltend je: 1 Tube Albuminweiss I, II, III und Photograph. Retouchen I, II, III per Stück.fl. 2.— 144P/8 Elegantes Klappkästchen, enthaltend je : 1 Tube Albuminweiss I, II. III, Photograph. Retouchen I, II, III, Kobaltblau und Carmin extra per Stück fl. 3.25 Farben ohne Glanz trocknend. Photographische Retouche I, II, III .per Stück fl. —.20 15 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 706 Ketouchir- und Colorir-Artikel. Eiweiss-Retouchefarben. Couleurs à ïalbumine pour retouches des épreuves . — Albumen retouchers as a stiff fluid in wide glass hottles. Neben den bekannten photographischen Glanzfarben in Cylinderform und Tuben erscheinen jetzt als hervorragende Neuheit : Eiweiss-Retouchefarben, welche in den gleichen Tönen, steif-flüssig in weithalsigen Gläschen geliefert werden. Diese Eiweiss-Retouchefarben vereinigen in hohem Grade alle Eigenschaften in sich, welche man von einer Retouchefarbe verlangen kann. Sie lassen sich in feinsten Pünktchen und Strichen sicher auftragen. Sie geben allein oder miteinander gemischt jeden gewünschten Ton. Sie haften sicher beim Heiss-Satiniren. (Letzteres wurde ohne Eiweiss-Zusatz bei den photographischen Glanzfarben von manchem Photographen nicht erzielt.) Die Retouche-Töne geben sofort Glanz beim Aufträgen, was zur Beurtheilung des gewünschten Erfolges vorteilhaft ist. Die Weiss-Töne sind jedoch in erster Linie möglichst deckend hergestellt, erhalten aber durch das Satiniren ebenfalls genügend Glanz, dass die retouchirten Stellen nicht auffallen. Der Zweck der Tönung des reinen Weiss zur Vermeidung der milchig bläulichen Wirkung desselben auf dem bräunlichen Untergründe darf als bekannt vorausgesetzt werden. Die Eiweiss-Retouchefarben halten sich unverändert geschmeidig, wenn man ab und zu vor dem Wieder-Schliessen der Gläschen einen Tropfen Wasser auf die Farbe gibt. Das Sortiment von neuen Eiweiss-Retouchefarben Sorte 300 R das Stück einzeln...fl. in folgenden Tönen : -.36 1. Röthlicher 2. Bräunlicher 3. Blauschwarzer Ton II. III. 4. Deckweiss I. 5. „ II. 6. .. lil (rein weiss). (getönt). (stärker getönt). 1 Satz 300 R enthaltend 6 Eiweiss-Retouchefarben fl. 2.16. Faber’s Retouchfarben für Positive in drei Tönen, Nr. 1, 2, 3.per Stück fl. Photographische Tusche zum Retouchiren und Ausflecken der Photographien ; brauner und blauer Ton ; durch Mischung dieser beiden kann man alle in der Photographie vorkommenden Töne erzielen.per Stück „ Retoucbir-Tinte, in vier Farben-Nuancen : Nr. 1. Röthlich 1 „ 2. Bräunlich l.. , ... gtück * 3. Braunroth j . P r tetU ” „ 4. Bläulich ’ -.25 -.45 -.25 Feuchte Glanzfarben für photographische Retouche. (W I) Weiss I: (W II) Weiss II. (Will) Weiss III. (G S) Gebrannte (R I) Retouche I. (R II) Retouche II. (R III) Retouche III. Terra di Siena. W II und W III können aus W I und G S gemischt werden. Per Stück 25 kr. Ein completes Holzkästchen mit 7 Farben fl. 2.25. Echte chinesische Tusche. ( Encre de Chine) Nr. l. Löwenkopf-Tusche.. . . .. per Stück fl . __. 10 « 1 • » . . 30 „ 3. Extrafeine Golddrachen-Tusche.” ” ” —’so » 4. Go'ddrachen-Perltusche. ” ” ” i\o Feinste Sepia. ” ” ” __'o 0 Bernhard Wacht!, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Retöuchir- und Colorir-Artikel 707 Gihon’s Opaque-Farbe, Deckfarbe für Negative, nicht abspringend, die grosse Tafel. fl. 1.50 Feuchte Matrizen-Abdeckfarbe in Tuben, gebrauchsfertig eventuell .per Stück fl. —.30 .per Flacon „ —.25 . „ Stück „ —.30 . „ Flacon „ —.25 . „ Stück „ —.30 per Deka 6 kr., flüssig „ Flacon „ —.25 .. „ Stück „ —.30 mit einer Spur Wasser zu verdünnen Permanentweiss. in Tuben n iAA Glycérine Albuminée in Tuben Fleur de neige (Deckweiss), fest. Goldmuscheln. Silbermuscheln. Porzellan-Palette, feinst, 15:11 Cm., oval 15:10 „ viereckig Holz-Palette für 12 Farben. Blech-Palette für 12 Farben v V -OÙ „ „ —.70 Flüssige Perltusche Nr. 111, die beste flüssige Tusche der Welt, mit verlängertem Glasstöpsel und Untersatz. Man hebt die Tusche mit dem bis auf den Boden reichenden Glasstöpsel aus der Flasche und führt sie damit in die Reiss- oder Zeichenfeder. Durch di se Einrichtung kann die Tusche am leichtesten vor der Berührung mit schmutzigen Federn etc. geschützt werden; sie ist reinlicher und praktischer für den Zeichner als alles Andere, wie Pinsel, Feder u. s. w. Der Untersatz verhütet das leichte Umfallen der Flasche. Preis per Flacon 45 kr. Flüssige chinesische Tusche, wenn stets wieder verkorkt, hält sich unbegrenzt lange, ist tief schwarz und unbedingt wasserfest. per Flacon 40 kr. Format 32 mit Korkzieher dtto. färbige (24 Töne) Lieb tbeständige Eiweiss-Lasurfarben zmn Bemalen von Photographien. 1. Diese Eiweiss-Lasurfarben sind flüssig, brauchen deshalb nicht angerieben oder mit Wasser zertheilt zu werden, sind sofort anwendbar; 2. werden von jedem noch so glatten Photographie-, sowie photolithographischen u. s. w. Papier angenommen ; 3. sind vollständig durchsichtig (transparent); 4. trocknen glänzend auf; 5. sind in der Behandlung bequem; 6. besitzen einen sehr hohen Urad von Lichtbeständigkeit ; 7. sind dauerhaft und zersetzen sich nicht ; 8. lassen sich eollodioniren und satiniren. Eiweiss-Lasurfarben sind daher Jedermann zu empfehlen zum Bemalen von Photographien, photolithographischen und allen dergleichen Reproduction en; für Portraits, für Landschaften, für Genrebilder, Copien von Oelgemälden und sonstigen Kunstwerken. Amateur-Photographen werden besonders auf diese Farben aufmerksam gemacht, da sie leicht im Stande sind, mit Hilfe derselben ihren Aufnahmen durch Hinzufügung der Farbe eine erhöhte Naturwahrheit zu geben und diesen dadurch einen noeh grösseren Reiz zu verleihen. Eiweiss-Lasurfarben sind in 24 Tönen zu haben. — Bei der grossen Einfachheit der Verwendung der Eiweiss-Lasurfarben ist nur auf Weniges aufmerksam zu machen. Am besten eignen sich möglichst hell getönte Photographien. Man reibe zunächst die Photographie oder das photolithographische etc. Bild mittelst eines Läppchens mit etwas Benzin ab und vermeide sorgfältig, das Bild auf der Fläche mit den Fingern zu berühren. Man kann nun direct mit dem Aufträgen der Farben beginnen. Wünscht man die Farben heller, so lassen sie sich mit Wasser verdünnen, Mitteltöne lassen sich mischen. Da es nur Geübteren gelingen wird, in einmal trocken gewordene Töne richtig hineinzu- schattiren, so empfiehlt es sich, die einzelnen Partien des Bildes noch in feuchtem Zustande zu vollenden! Die getrocknete Farbe löst sich leicht unter dem Pinsel; man kann daher andererseits leicht mit nassem Pinsel einzelne Stellen aufhellen, d. h. etwas Farbe wieder herausnehmen, z. B. bei Laub im Vordergründe u. s. w. Da das Papier der wirklichen Photographie nichts aufsaugt, so trocknet die Farbe verhältnissmässig langsam; andererseits sammelt sich beim Malen mit vollem Pinsel die Farbe leicht an einzelnen Stellen. Damit das Bild nach dem Trocknen nicht fleckig erscheint, vertreibt man mit trockenem oder leicht ausgedrücktem Pinsel diese Stellen. Da die Farben vollständig durchsichtig sind, so kann man den bräunlichen Ton der Photographie wohl färben und dunkler machen, aber nicht heller. Will man nicht darauf verzichten, einzelne Stellen heraus zu heben, sei es die weissen oder hellen Stellen in den Costümen bei Portraits, sei es im Laub oder sonstigen Punkten im Vordergründe von Landschaften u s. w., so muss man seine Zuflucht zu deckenden Farben nehmen. Es ist aber im Interesse einer einheitlichen Wirkung des Bildes und um den Eindruck einer „farbicen Photographie“ nicht zu stören, zu rathen, die Deckfarben nur sehr sparsam zu verwenden, besonders da diese nicht glänzen. Zu dem Zwecke ist den zusammengestellten Sortimenten von Eiweiss-Lasurfarben ein Gläschen Eiweiss-Aquarellfarbo „Deckweiss“ beigegeben; mit diesem Weiss lassen sich alle Lasurfarben mischen, sie bekommen dadurch einen mehr oder weniger deckenden Charakter. Will man bei Erzielung von reinem Weiss dem „Deckweiss“ den auf dem bräunlichen Photographie-Untergrund eintretenden bläulichen Milchton nehmen, so setzt man eine Kleinigkeit gebrannte Siena oder Van Dykbraun-Lasurfarbe zu. Ein beigegebenes Glasstäbclien dient zum Herausnehmen des Deckweiss aus dem Gläschen. — Zum Bemalen von Goldschmuck nehme man Deckweiss mit Goldgelb. Um dem Bild einen gleichmässigen Glanz wiederzugeben, kann man dasselbe mit Collodium Ubergiessen oder auch nur die matten Stellen mit Oollodium überstreichen. Auch lassen sich die bemalten Bilder heiss satiniren. 15 * Adresse für Telegramme: Bernhard Wachll, Wien. 708 Ketoueliir- und Colorir-Artikel. Lichtbestäudige Eiweiss-Lasurfarben. Couleurs transparentes à l’albumine pour la peinture des photographies. Permanent transparent albumen colors for tinting photographs. Sorte 300 L das Stück einzeln .b- -36 in folgenden Tönen : msssm I 1116. 1. Carmin. 2. Himmelblau. 3. Goldgelb. 4. Heller Ocker. 5. Gesichtsfarbe. 6. Preuss. Blau. 7. Dunkelgrün. 8. Vandyk-Braun (dunkle Haarfarbe). 9. Schwarz. 10. Hellgelb. 11. Zinnober. 12. Dunkel-Ocker (blonde Haarfarbe). 13. Ultramarin. 14. Scharlach. 15. Neutraltinte. 16. Indischroth. 17. Olivgrün. 18. Orange. 19. Hellgrün. 20. Saturnroth. 21. Sepia. 22. Indigo. 23. Blaugrün. 24. Violett. 25. Deckweiss. 26. Collodium. Nr. 300 Benzin.A- —- 15 * Gefüllte Kasten mit Eiweiss-Lasurfarben. Kasten 3001 enthaltend 12 Eiweiss-Lasnrfarben (Nr. 1 Glas Benzin Gebrauchsanweisung etc. Kasten 30011 enthaltend 12 Eiweiss-Lasurfarben (Nr. 1 Glas Deckweiss 1 „ Collodium 1 „ Benzin Gebrauchsanweisung etc. Kasten 300 III enthaltend 18 Eiweiss-Lasurfarben (Nr. 1 Glas Deckweiss 1 „ Collodium 1 „ Benzin Gebrauchsanweisung etc. Kasten 3001V enthaltend 24 Eiweiss-Lasurfarben (Nr. 1 Glas Deckweiss 1 „ Collodium 1 „ Benzin Gebrauchsanweisung etc. 1 — 12 ). .fl. 4.50 1 — 12 ) 1—18) .fl. 5.40. .fl. 7.50. 1—24).fl. 10.80 Lichtbestäudige Eiweiss-Aquarellfarben. Will man die Photographie in der Weise coloriren, dass sie den Charakter eines Aquarellbildes erhält, so empfehlen sich Eiweiss-Aqn arellf arb en. Diese sind feinst präparirte Künstlerfarben, welche sich von den bisherigen Aquarellfarben dadurch unterscheiden, dass sie auch von den glattesten Photographiepapieren angenommen werden, nachdem diese mittelst Benzin gereinigt worden sind. Die Malweise ist genau dieselbe wie bei den gewöhnlichen Aquarellfarben. Interessante Wirkungen lassen sich auch erzielen durch Anwendung der Eiweiss- Lasurfarben neben den Eiweiss-Aquarellfarben, letztere besonders für hellere Partien. Die Bilder lassen sich collodioniren und heiss satiniren. Die Eiweiss - Aquarellfarben werden in weithalsigen Gläschen so steifflüssig geliefert, dass sie sich nicht entmischen. Auf der Palette lassen sie sich leicht mit Wasser zertheilen. Man hält sie nach dem Gebrauche verschlossen; sollten sie trotzdem mit der Zeit zu unbequem steif werden, so lassen sie sich mit einigen Tropfen Wasser leicht wieder verdünnen. Lichtbeständige Eiweiss-Aquarellfarben. ( Couleurs a l albumine pour aquarelles. — Permanent albumen water colors.) Sorte 300 A das Stück einzeln.fl. —.36 1. Deckweiss. 2. Neapelgelb. 3. Chromgelb, hell. 4. Zinnober. 5. Carmin. 6. Ultramarin in folgenden Tönen : Preuss. Blau. Saftgrün. Neutraltinte. Kasten Nr. 300 V enthaltend 12 Eiweiss-Aquarellfarben 10. Sepia. 11. Goldocker. 12. Gebr. Siena. .fl. 4.50, Ketouehir- und Colorir- Artikel T 09 Lichtbeständige Glanz-Lasurfarben {Couleurs transparentes brillantes pour colorier les photographies .) zum Coloriren ron Photographien (Sorte Nr. 400). Die bisher auf den Markt gebrachten Farben zum Bemalen von Photographien entsprachen den an solche Farben zu machenden Anforderungen noch nicht vollkommen, und haben wir uns aus diesem Umstande veranlasst gesehen, die Herstellung solcher Farben, die höchstgestellten Anforderungen genügen, in die Hand zu nehmen. Die Lösung dieser Aufgabe ist uns vollkommen gelungen, und verweisen wir zum Belege dafür auf die Urtheile competenter Sachverständiger. Unsere lichtbeständigen Glanz-Lasurfarben unterscheiden sich von anderen zum gleichen Zwecke angebotenen Farben durch folgende Eigenschaften : 1. Kein Abreiben der Photographien mit sogenannter Retouchir-Essenz oder Benzin nöthig. Unsere Glanz - Lasurfarben haften gleichmässig auf Albumin- wie auch anf Gelatine-Papier. Das hochglänzendste Aristo-Papier, wie auch heisssatinirte Bilder lassen sich leicht damit coloriren. 2. Kein Collodioniren oder Satiniren der fertig bemalten Bilder nöthig, da unsere Glanz-Lasurfarben vollkommen transparent mit Glanz auftrocknen. 3. Keine Anilinlösungen, die in den Papierstoff eindringen und es daher unmöglich machen, die Bemalung wieder zu entfernen. Unsere Glanz - Lasurfarben dringen nicht in den Papierstoff ein und können daher wieder vollkommen mit dem Pinsel weggenommen werden. 4. Kein rasches Verbleichen der Farben, da unsere Glanz-Lasurfarben von sehr grosser Lichtbeständigkeit sind. Wir stellen die Glanz-Lasurfarben in 15 Tönen her, die untereinander gemischt werden können und die zur Erzielung brillantester Farbenwirkung genügen. Dieselben befinden sich in gleicher Weise wie feuchte Aquarellfarben in Tuben abgefüllt und werden wie solche behandelt. Eventuelles Verdünnen bewirkt man mit Wasser. Ein Sortiment dieser Glanz - Lasurfarben umfasst die 15 unten aufgeführten Farben und kostet fl. 2.70; einzelne Farben per Stück 18 kr. Nr. 1. Albuminweiss. 2. Hellgelb. 3. Dunkelgelb. 4. Rosa. 5. Zinnoberroth. Nr. 6. Dunkelroth. „ 7. Rothbraun. „ 8. Braun. „ 9. Hellblau. „ 10. Dunkelblau. Nr. 11. Violett. 12. Moosgrün. 13. Blattgrün. 14. Blaugrün. 15. Blauschwarz. Nr. 400/H. Ein Sortiment obiger 15 Farben in polirtem Holzkasten mit Deckel und Hakenverschluss.fl. 3.60 Nr. 400/P. Ein gleiches Sortiment in dauerhaft gearbeitetem Pappkasten mit Goldbronze-Aufdruck.fl. 3.— Roth 1 2. „ 3. „ 4. Blau 1 I (purpurroth). II (braunroth). III (carminroth). I (röthlich). Anilinfarben von Dr. Emil Jacobsen. {Couleurs à l aniline) Satz enthält folgende 12 Farben: 9. Lichtbraun I (Terra Siena). 10. „ Il(rothbraun). 11. Violett. 12. Neutralschwarz. . 3.— —.30 4.80 4.80 —.45 5. Blau II (grünlich). 6. Gelb. 7. Orange. 8. Grün. a) Flüssig in Fläschchen, per Satz.fl. „ „ „ „ einzelne Farbe.„ „ Pappkasten mit 15 Fläschchen, 2 Pinseln und Palette.„ b) Fest in Porzellannäpfchen, per Satz.. „ „ „ „ einzelne Farbe.„ „ completer eleganter Blechkasten mit 12 Farben, Glycérine albuminée, Glanzwachs, Permanentweiss, 2 Pinseln und Palette.„ C) En pâte in Blechtuben, per Satz.„ „ „ „ „ „ einzelne F arbe .„ r „ completer eleganter Blechkasten mit 12 Farben, Glycérine albuminée, Glanzwachs, Permanentweiss, 2 Pinseln und Palette.„ Eiweissfarben (giftfrei) brillanter Effect, leichte Verbindung mit dem Albumin per Satz mit 20 Stück Farben.fl Namen und Preise der theuren Albuminfarben : Seidenblau, schwarz, roth, Gold, Silber, Kupfer.per Stück , 9.60 4.80 -.45 9.60 5.50 1.20 Faber’s Aquarellfarben in 48 Nummern. 48 Nummern per Stück 12 kr. Extranuancen „ „ von 21 kr. aufwärts NOTA. Die Namen der einzelnen Farben erscheinen auf Seite 159 des Kataloges 1890 angeführt. 710 Retouchir- und Colorir-Artikel. Anreiter’s technische Aquarell-Farben. 80 Nummern.. Stück 3 kr. Extra-Nuancen (17 Nummern). « n 10 « NOTA. Die Namen der einzelnen Farben erscheinen auf Seite 160 des Kataloges 1890 angeführt. ... _ , , . Anreiter’s technische Deckfarben feinster Qualität, durchgehend« deckend, auch zur orientalischen Malerei geeignet. 23 Nummern. P er Stück fl. .03 Extra-Nuancen (3 Nummern). « « v —-10 NOTA. Die Namen der einzelnen Farben erscheinen auf Seite 160 des Kataloges 1890 angeführt. m Anreiter’s Feuchtfarben in Tuben (Moist Colors). Dieselben sind sehr feurig, haben den Vortheil, Schnell damit arbeiten zu können, halter, sich Jahre lang feucht und können im Falle des Trockenwerdens wie die anderen Farben verwendet werden. 33 Nummern in Tuben.per Stück fl. —.20 Extra-Nuancen (8 Nummern). « « » —-50 NOTA. Die Namen der einzelnen Farben erscheinen auf Seite 160 des Kataloges 1890 angeführt. . Feinst präparirte Oelfarben in Tuben. 237 Nummern per Stück von fl. —.30 aufwärts. NOTA. Die Namen und Preise der einzelnen Farben erscheinen auf Seite 161 des Kataloges 1890 angeführt. Honig-Farben.per Stück fl. —.15 Honig-Extra-Farben.per Stück fl. —.25 und „ —.40 Farben zur Malerei auf Glas« Lackirtes Blech-Etui mit 10 transparenten Oelfarben, einem Fläschchen Firniss und diversen Pinseln zur Imitation von Glasmalerei, sowie zur Anfertigung von Laternenbilder..fl- 5.— Dasselbe mit 12 transparenten Oelfarben..„ 5.50 Flüssige Porzellanfarben. Zum Bemalen von Porzellan, Steingut, Glas etc. Die bemalten Gegenstände brauchen nicht gebrannt zu werden. Flüssige Porzellanfarben, 12 Töne (Schwarz, Neutraltinte, Chromgelb, Orange, Carmin, Rosa, -Violett, preussisch Blau, französisch Grün, Lichtgrün, gebrannte Siena, Sepia), das Fläschchen Nr. 30.fl. —.21 Medium zur Porzellanmalerei, das Fläschchen Nr. 23.« —.21 Braun polirter fester Kasten, enthaltend : 12 Fläschchen Farben, 1 Fläschchen Medium, Goldbronze, Pinsel, Gebrauchs-Anweisung u. s. w.fl. 3.— Kasten von politirtem Nussbaumholz mit Farben und sämmtlichen zur Porzellanmalerei nöthigen Utensilien für Gegenstände, welche gebrannt werden ...fl. 26.— Pastellfarben. (Couleurs pastel .) Holzkästchen mit Einsatz, mit 272 Pastellfarben.fl. 15.30 „ flach mit 138 Pastellfarben, für Portraitmaler.„ 8.10 n » « 138 „ „ Landschaftsmaler.. 7.40 » » « 64 „ „ Portraitmaler.„ 4.50 » , # » n 64 „ „ Landschaftsmaler.„ 3.60 Pastellstifte in 48 Farben.per Stück fl. —.07 „ , 24 Lustre-Pastellen Nr. 17 F . „ 3.50 Lustre-Pastellen in 48 Farben. — 17 Oel-Malkasten. Oelmalkasten für Dilettanten, aus hartem Holz, braun gebeizt mit Schloss und Handgriff: Vollständig eingerichtet mit 12 Oelfarben, Fügerfirniss, Medium, gebl. Mohnöl, Terpentinessenz, grundirtes Skizzenbrett, Palette, Oelnäpfchen, Spachtel, Pinsel, Mallappen u. s. w. . . •..fl. 7.50 Massiv eichener Klappkasten mit Schloss und Handgriff, mit einer zweiten massiv eichenen Schieblade, mit Deckel, Schloss und Handgriff, als Kasten für sich zu gebrauchen, enthält vollständige Einrichtung zur Oelmalerei, als : 20 Oelfarben in üben, gebl. Mohnöl, Terpentinessenz, Skizzenbrett, grundirtes Malbrett, Palette, Palettstecher, Spachtel, 6 verschiedene Pinsel und andere Sachen.fl. 56.— Firniss Nr. 3 zum Retouchiren der Oelgemälde.p er Flacon fl. _.50 r n 2 für Aquarelle und Lithographien. .50 Siccatif . .” ” ” ',a . « » V Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Retoiicliir- und Colorir-Artikel. 711 Aquarell-Malkasten für Künstler. Nr. 44WH mit vollständiger Einrichtung.fl. 12.— Kasten von polirtem Nussbaumholz, vorzüglich gearbeitet, von allerbestem Material, mit Schloss, vernickeltem Bügel, Gummifüssen etc. Inhalt: 15 Tuben feinste Künstlerwasserfarben Sorte 44 in Blecheinsatz: Carmin extra, Preuss. Blau, Neutraltinte, Gummigutt, gebr. Siena, Sepia, gelber Ocker, Zinnober, Vandyk-Braun, Siena, Saftgrün, gebrannter heller Ocker, Elfenbeinschwarz, Indigo, Kobaltblau, 1 Flasche flüssige Perltusche, 1 Glas permanent chin. Weiss, 1 Wasserbehälter von lackirtem Blech, 1 grosse Porzellanpalette (Nr. 2). Nr. 48 W H. Derselbe Kasten (gleiche Einrichtung) mit ganzen Porzellannäpfen feinster Künstlerfarben Sorte 48 ausgestattet.•.fl. 12.— Nr. 49 W H. Derselbe Kasten (gleiche Einrichtung) mit halben Porzellannäpfen feinster Künstlerfarben Sorte 49 ausgestattet. fl. 12.— Majolika-Lackfarben in complet ausgerüstetem Malkasten. „ 6.50 Brun’s Glanz-Lasurfarben. Mit Brun’s Glanz-Lasurfarben kann Jedermann, ohne Künstler zu sein, und ohne jedwede Vorbereitung, eine Photographie binnen weniger Minuten bunt malen. Brun’s Glanz Lasurfarben sind nicht nur für jeden Fach- oder Amateur-Photographen, sondern selbst für jeden der Photographie Fernstehenden von ganz unschätzbarem Werthe, da man sich damit binnen wenigen Minuten und mit geringer Mühe ein Bild schaffen kann, was dem Oelgemälde an Schönheit nahe kommt, es aber an Wahrheit in den meisten Fällen übertreffen wird. Brun’s Glanz-Lasurfarben dürfen umsomehr eine Erfindung von grösster Tragweite genannt werden, als sie auf jedem photographischen Papiere und ohne jede Vorbereitung desselben haften. — Die Farben sind concentrirt und dickflüssig und werden, bedeutend mit Wasser verdünnt, in so einfacher Weise aufgetragen, dass selbst der Ungeübteste die besten Resultate damit erzielen kann. Ein grosser Vortheil ist ferner noch der Umstand, dass sich die gemalten Bilder, gleichviel ob auf Albumin-, Celloi'din-, Aristo-, Chlorsilber-, oder Bromsilb er-Gelatine- P a pier copirt, ohne Vorbereitung kalt oder heiss satiniren lassen, wodurch sie ein überaus schönes Ansehen erhalten. Das Bemalen nimmt in der That nur Minuten in Anspruch. 1 eleganter polirter Holzkasten mit Palette, Tuschnapf, 2 Muster-Photographien, mit 12 Farben und Gebrauchs-Anweisung fl. 5.50. 1 eleganter polirter Holzkasten mit Palette, Tuschnapf, 2 Muster-Photographien, mit 24 Farben und Gebrauchs-Anweisung fl. 10.—. Einzelne Farben 35 kr. per Stück. 1 Eleganter Pappkasten mit 12 Farben.fl. 2.50 1 „ „ „24 „ .„ 4.50 Tuschnapf aus Glas mit vernickeltem Deckel mit selbstthiitigem Tuschheber. Tuschnapf mit schrägem Boden. Die Tusche sammelt sich an der tiefsten Stelle und trocknet nicht leicht ein. Der Tuschheber hält beim Oeffnen soviel Tusche fest, dass die Zieh federleicht durch Unterhalten gefüllt wird, wie Abbildung zeigt. Fig. 1117. Per Stück fl. 1. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 712 Hetoiicliir- und Colorir- Artikel. Verbesserter automatischer Retouchir-Apparat. Appareil automatique pour retouches des negatives. {Improved automatic Retoucher .) Das ist das einzige jemals erfundene praktische Instrument für den Zweck, und ist vielseitig erprobt. Die Schnelligkeit ist regulirbar von 25 bis 100 Punkte in der Secunde, leichtere oder stärkere ; ist bequemer für Augen, und arbeitet etwa dreimal schneller als mit der Hand. Wiegt circa 400 Gramm. Sollte in keinem Atelier fehlen-, da in mehreren photographischen Versammlungen geprüft und empfohlen wurde. Einige Tage versuchen und Sie werden sich von dessen Werth und Nützlichkeit überzeugen. Preis fl. 30.—. Dieser Preis inbegreift nicht das Retoucbirpult, welches in der Illustration nur deshalb figurirt, um den Gebrauch des Instrumentes zu veranschaulichen. Fig. 1118. Puder-Stäuber. (Powder Spray.) Fig. 1119. Fig. 1120. m, ? Viele Photographen benützen den Puder zur Production von Beleuchtungs-Effecten, weil der geniale Operateur es absolut nötliig findet behufs Erzielung natürlicher Resultate beim Photographiren gewisser Farben der Haare. Dieser kleine Behelf spricht für sich selbst. Er besteht aus einem Gummiball, in welchem ein Zerstäuber befestigt ist. Der Puder wird in den Ball gebracht, und wird auf das Haar durch Drücken auf den Ball gestäubt. Ist immer zur Verwendung bereit. Seine Wirkung ist sicher und schön, der Puder fallt auf das Haar wie Reif. Sie können in einem Momente ohne viel Umstände die breitesten und saftigsten Spitzlichter produciren oder im tiefsten Schatten eine Stelle mit klarem Detail, und so délicat gleichzeitig, dass es nicht zu erscheinen braucht als wäre es mittelst Puder geschaffen worden, sondern mehr als ein Fall von feiner Beleuchtung. Tliatsächlich ist er in der Hand des Künstlers für die Haare das, was der Retouchirpinsel für das Gesicht. Der Maler mit seinem Pinsel setzt seinem Werke Lichter auf, um seinem Geschmacke zu folgen, dasselbe sei der Fall bei dem verständigen Operateur unter Beihilfe des Retoucliirpinsels und des Puderstäubers. Jeder Stäuber wird mit feinem leicht parfümirten Puder gefüllt geliefert, so dass er ohneweiters verwendet werden kann. Preis fl. 3.40. Silber-Puder, Dosis genügend, um den Ball dreimal zu füllen, per Paquet fl. 1.60. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Klirchberggasse 37. Ketouchir- und Colorir- Artikel 713 Vereinfachte Tempera-Malerei. Ein neues Mal-Verfähren von einschneidender Bedeutung, das unbedingt haltbare Bilder gibt, welche weder nachgilben, noch nachdunkeln, noch reissen. Trefflicher Ersatz für Aquarell- und Gouache-Farben. Pereira-Tempera-Farben können als Deckfarbe und Lasurfarbe benützt werden. Man kann damit grössere Photographien auf Eastman-Papier direct ohne irgend welche Vorpräparation des Papierbildes übermalen und sie dann durch Firnissen in Harzbilder verwandeln. Die neutral schwarze Photographie gibt hiebei eine ausgezeichnete Uebermalung ab. Als reine Lasurfarbe gebraucht, eignen sich die Farben vorzüglich für Aquarel e auf Platin-, Eastman- und Whatman-Papier. Ebenso kann die bis jetzt für Photographien noch wenig verwendete Gouache-Malerei mit Vortheil ausgefuhrt werden. Diese Farben zeichnen sich durch die denkbar sorgfältigste Herstellung, leichte Handhabung und billigen Preis vortheilhaft aus. Ausser den Farben selbst, sind zur Ausübung der Tempera- Malerei besonders präparirte Leinwand, neue Malmittel, neue Fixatife, besonderer Temperafirniss u. dgl. nicht nöthig, und besteht darin ein ganz besonderer Vorzug unserer Tempera-Farben. Wie bekannt und in seiner Natur liegend, trocknet das Oel der Oelfarben verschiedenartig und nur langsam auf. Hat man ein untermaltes Bild (scheinbar) trocknen lassen und übermalt es nun, so hat die untere Farbschiehte die Neigung, beim weiteren Trocknen zu „treiben“ und so die obere Farbschiehte zu durchbrechen und somit „Risse“ zu erzeugen. Auch das Nachdunkeln und Nachgilben der nicht alla prima gemalten Oelbilder ist genugsam bekannt. Diesen Uebelständen hilft die Tempera-Malerei gründlichst ab. Das Bild wird in den Tempera-Farben in der gewöhnlichen Weise untermalt; nach wenigen Stunden ist diese Untermalung soweit trocken, um mit Firniss überzogen und mit Oelfarben — in welchem Falle wir insbesondere die die gewöhnlichen Oelfarben übertreffenden Messini-Farben empfehlen können — oder auch mit Tempera-Farben fertig gemalt werden zu können. Die Tempera-Farben verbinden grosse Deekkraft mit leuchtendem Auftrocknen, gestatten schnelles Alla prima-Malen und verbinden die Vortheile der Oelfarben mit denen der Aquarellfarben, ohne die Naehtheile der ersteren zu besitzen. Für grosse, mattwirkende, decorative Malereien in hell erleuchteten Sälen mit viel Lichtreflexen werden die Tempera-Farben ein ganz unschätzbares, in einiger Zeit schwer entbehrliches Material abgeben. Auch der Aquarellist wird in unseren Tempera-Farben ein Material vorfinden, das er statt der bisherigen mangelhaften Gouache-Farben mit Vorliebe verwenden wird. Bei der Behandlung unserer Tempera-Farben wolle man folgendes beachten : Unterlage. Hiezu kann trockener Mauerbewurf, Papier, Holz, Leinwand u. s. w., kurz Alles, was Wasserfarben annimmt, dienen. — G8Ölte Leinwand, sowie Oelfarbenuntermalung muss durch Ueberstreichen mit gereinigter Ochsengalle für Tempera-Farbe annahmefähig gemacht werden ; ehe man in diesem Falle mit Tempera-Farben zu malen anfängt, soll der Ueberzug mit Ochsengalle etwas aufgetrocknet sein. Am besten nimmt man sogenannte ungeölte, saugende Kreideleinwand. Als sehr empfehlens- werth und das Malen erleichternd hat sich erwiesen, die Leinwand von rückwärts tüchtig mit Wasser anzufeuohten und während des Malens feucht zu erhalten. Pinsel Man nehme die gewöhnlichen Borstenpinsel ; die „Pinsel-Fabriken“ haben eine neue, sehr elastische und weiche Qualität in den Handel gebracht, die wir hiemit empfehlen. Das Reinigen während und nach der Arbeit geschieht durch Eintauchen in Wasser. Malmittel hat man bei unseren Tempera-Farben keines nöthig; zum etwaigen Verdünnen der Farben nimmt man Wasser. Fixativ. Man verwende jedes beliebige Fixativ für Kreidezeichnungen oder Tempera- Fixativ. Firniss. Auch hier ist jeder bekannte und erprobte Firniss zu gebrauchen, sofern er frei von fettem Oel ist. Solche sind Tempera-Firnisse Nr. 300 A u. B. Zur Technik bemerken wir ferner, dass hiebei zwei Punkte in Betracht kommen : I. Entweder man will das Bild in Tempera-Farben fertig malen um ihm später durch Ueber- ziehen mit Firniss den Charakter eines Oelbildes geben. In diesem Falle hat man keine besonderen Vorsichtsmassregeln zu treffen. Man malt entweder Nass in Nass oder auf die trocken gewordene Untermalung und kann zwischen durch das Gemalte mit Fixativ überziehen. Schliesslich überzieht man das Ganze mit dem Firniss. Erachtet man nach dem Firnissen etwaige Lasuren und Uebermalungen für nöthig, so behandelt man die betreffenden Stellen mit Ochsengalle, um sie für Tempera-Farben wieder aufnahmefähig zu machen. Matte Oberfläche. Soll die Malerei matt wirken, so behandelt man sie statt mit Firniss mit einem beliebigen Fixativ. II. Oder aber man untermalt das Bild mit Tempera-Farben so weit als es einem beliebt, überzieht es dann mit einem beliebigen Retouchir-Firniss (oder auch mit unserem Tempera-Firniss) und beendigt es mit gewöhnlichen Oel- oder Harzfarben. Etwaige Lasuren mit Tempera- Farben auf die Oelübermalung lassen sich herstellen, wenn man die betreffenden Stellen durch Behandeln mit Ochsengalle für Tempera-Farben empfänglich gemacht hat. Immer aber muss der Maler folgende Eigentümlichkeit der Tempera-Farben vor Augen behalten: Sie trocknen matt und hell auf; durch späteres ein- oder mehrmaliges Firnissen erhalten sie mehr und mehr Wärme, Kraft und Tiefe. Es liegt dies ganz im Belieben des Künstlers. Die Tempera-Malerei bedarf einiger Uebung in der Behandlung und Handhabung der Technik; man verliere nicht den Math durch anfangs eintretende Schwierigkeiten; man wird später durch die reizvolle Wirkung alle Mühe belohnt finden und die Gewissheit haben, sein Möglichstes gethan zu haben, dem Käufer ein wirklich in seiner ganzen Schönheit haltbares Bild zu liefern. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 714 Ketoucliir- und Colo rir- Artikel. Preise von Tempera-Farben. Man beachte die Grosse der Tuben. Besonders empfehlenswerth ist 1 Probesatz yon 20 verschiedenen Farben zum Preise von fl. 5.50. Nummer der Farbe Name der Farben Es kostet eine Tube Nummer Kreuzer 301 Weiss. Kremserweis .. X 54 301a. VII 30 302 Zinkweis .. VII 30 303 JAotli. Caput mortuum. VII 30 304 Carmin, feinst. IV 90 305 Englischroth. VII 30 306 Fleischocker. VII 30 307 Florentiner Lack. IV 36 308 Gebrannter lichter Ocker. VII 27 309 Krapplack. IV 75 310 Terra Pozzuoli. VII 36 311 Terra di Sienaj gebr. VII 27 312 Ultramarinroth. IV 36 313 „ violett .... IV 36 314 Zinnober, acht. IV 42 315 Gelb. Cadmium, hell. IV 90 316 „ dunkel. IV 90 317 Chromgelb, hell. IV 24 318 „ dunkel. IV 24 319 „ orange. IV 24 320 Goldocker.. VII 27 321 Indischgelb. IV 90 322 Neapelgelb. VII 36 323 Ocker, hellgelb. VII 27 324 Terra di Siena, nat. VII 27 325 Braun. Casselerbraun. VII 27 326 Umbra... VII 27 327 „ gebrannt. VII 27 32S Blau,. Indigo. IV 30 329 Kobalt. IV 90 330 Pari serblau. IV 24 331 Ultramarinblau .. .'. IV 30 332 Grün. Chromoxydgrün. IV 36 333 Permanentgrün. IV 36 334 Schweinfurter Grün. IV 24 335 Verones. Grüne Erde.. . . VII 30 336 » » * gebr VII 27 337 Zinnobergrün, dunkel . . . IV 24 338 „ hell . IV 24 339 Schwarz. Bein schwarz. VII 30 340 Elfenbeinschwarz. VII 27 Bernhard Waehtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37, Ketouehir- und Colorir-ArtikeL 715 Besonders empfehlenswert!! 1st ein Probesatz von 20 verschiedenen Tempera-Farben zum Preise von fl. 5.50. Tempera-Fixatif dient zum Fixiren der Tempera-Farben während der Arbeit ; kann auch als Kreide- Fixatif gebraucht werden. 1 Flacon von 125 Gramm Inhalt.fl. 1.—• Tempera-Harzfirniss A. (Weingeistfirniss) dient zum Firnissen fertiger Tempera-Bilder, sofern dieselben glänzend in Erscheinung treten sollen oder mit Oelfarben übermalt werden sollen. Vorzüglichster Ersatz des bekannten französischen Betouchir-Firniss, daher auch bei der Oelmalerei als Refouchir-Firniss zu gebrauchen. 1 Flacon von 125 Gramm Inhalt. .fl- 1- • Tempera-Harzfirniss B. (Terpentinfirniss) dient zum Firnissen fertiger Tempera-Bilder, sofern dieselben glänzend in Erscheinung treten sollen oder mit Oelfarbe übermalt werden sollen. Vorzüglich als Retouchir- Fimiss bei der Oelmalerei. 1 Flacon von 125 Gramm Inhalt.A* —-90. Gereinigte Ochsengalle dient zum Ueberziehen eines öligen Malgrundes oder Oeluntermalung, bevor man mit Tempera-Farbe darüber geht. 1 Flacon von 50 Gramm Inhalt.fl. —.60. Etuis-Feldstuhl für Maler auf den kleinsten Raum zusammenlegbar, sehr leicht, sehr'fest stehend und sorgfältigst gearbeitet. Mit Etui.fl- 5.— Fig. 1121. Borstenpinsel für Künstler aus allerbester geschliffener Borste für Oel- und Tempera-Malerei. Fig. 1122 (rund lang). Fig. 1123 (flach lang). Fig. 1124 (flach kurz). Diese Borstenpinsel sind das Ergebniss jahrelanger Versuche. Sie sind elastisch, halten die Farbe vortrefflich, haaren nicht, spreizen nicht die Borsten, kurz, haben von vorneherein die viel gesuchten Eigenschaften der „eingemalten“ Pinsel und dürften das denkbar Beste in Borstenpinseln sein, was bis jetzt in den Handel gebracht worden ist. Wir fertigen 3 Sorten an rund lang ) 7 . 0 . ,... 0 Q , . , 6 flieh tnr» l die P reiSe für a b e 3 Sorten sind die- llach lang \ se lBen u. in 20 verschiedenen Grössen. Nr. I 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Das Stück fl. —.18 —.18 —.18 —.24 —.24 —.24 —.24 —.30 —-~30 —.36 Nr. 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 Das Stück fl. —.36 —.45 —.45 —.48 —48~ —.48 —.48 —.60 —.72 —.90 Der Preis erklärt sich daraus, dass die Borsten auf das Sorgfältigste ausgesucht werden müssen. Sie sind so gut wie unverwüstlich. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien, 716 Pinsel. (Pinceaux.) Pinsel. Echt französische feinste Marderpinsel in Kiel. Nr.9,perSt. fl. n n n •'j n n r -1 n n p 1 » 1 1 n n r> Fig. 1125. Echt französische feinste Marderpinsel in Blechfassung mit Holzstiel. Kr. 1, per Stück fl. 9 , Fig. 1126. Feinste Fischpinsel in Kiel Nr. 8 Per Stück kr. 16 15 14 13 Feinste Fischpinsel in Blechfassung mit Holzstiel. sqwp, - - - Nr. 1, per Stück fl. —.13 Fig. 1127. Bernhard WachU, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. tou mit wie Tupf Lau P Pinsel. Abdeck-Pinsel Fig. 1128. von Nähr empfohlen, um stark druckende Stellen des Negatives von der Glasseite mit einer beliebig Lichtdurchlässigen Farbschichte zu versehen. Die Abdeckfarbe wird wie gewöhnlich aufgetragen, und sobald schwach trocken, angehaucht und durch Tupfen mit dem Pinsel beliebig durchsichtig gemacht. Dieses Verfahren gestattet jeden Grad genauer Abdeckung. Preis per Stück 20 kr. Pinselbuchsen von fein lackirtem Blech. Fig. 1129. Mit und ohne Scheidewand, das Stück fl. 1.—. Pinselwascher aus Weissblech. Lang, abgeschrägt, mit losem Waschkästchen, 345 Mm. lang, 93 Mm. hoch per Stück fl. 1.40. Pyramidenform mit 0 Fuss, rundem Deckel und losem Waschkästchen mit Siebboden, 87 Mm. hoch per Stück fl. 1.20. Fig. 1130. Abstaubpinsef, flach, in Blech gefasst (Fig. 1130) Breite in Cm. 2 2i/ a 3»/* 5 6 i / 4 7»/, 8 V 2 10 121/, 15 Per Stück fl. —.25 —.35 —.50 —.70 —.92 1.10 1.30 1.60 2.50 3.20 Fig. 1131. Abstaubpinsel in Doppelkiel (Fig. 1131).per Stück fl. —.20 Vertreibpinsel. « „ „ 1.20 Stupfpinsel. „ „ „ —.20 Gummipinsel mit Faden und Drathbund gross Nr. 1.per Stück fl. —.06 Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 718 Bleistifte. — Crayons. — Pencils Bleistifte. Bleistifte von L. & C. Hardtmuth ( Nr. 1 _2_3_4_5_6 gelb polirt, 6eckig.| per Stück 8 kr., per Dutzend 80 kr. ( 3 B sehr weich und sehr schwarz, 2 B dto._ B weich und schwarz, H B wenig weich u. schwarz F mittel weich, H hart, HH härter, 3 H ganz hart I 6 H allerhartest _ l per Stück 10 kr., per Dutzend fl. 1.— Etuis von Holz und englischer Leinwand mit 6 Stück Hardtmuth-Bleistifcen von Nr. 1—6 fl. 1.35 Elegantes HolzkSstchen (natur oder schwarz polirt) mit 6 Stück Hardtmuth-Bleistiften von Nr. 1 bis 6, 1 Kanzleistift, Federmesser, Gummi elasticum, Radirgummi und einem Stückchen Bimsstein zum Bleistiftspitzen. . 4.25 Etuis von Holz und Leinwand mit 10 Stück Hardtmuth-Bleistiften, roth polirt, feinste Gattung, von 6B bis 6H.» 1.92 Zeichnungs-Necessaires, enthaltend 6 Stück Hardtmuth-Bleistifte Nr. 1—6, 2 Stück Zirkelstifte, 1 feinen Kniezirkel von Neusilber, Messer, Gummi, Reissbrettstifte, Wischer u Zwinge, in Leder.• • n 5.40 in Leinwand. . 4.30 Bleistifte von A. W. Faber aus sibirischem Graphit, und zwar : ( 6eckige Holzfassung, gelb polirt, in 5 ver- j 1. Gattung 2. Gattung: schii dcnen Härtegraden: Mr. 1 weich — Nr. 2 mittelweich — Nr. 3 mittelhart — Nr. 4 härter — Nr. 5 hart Dieselben, feinste Gattung, 6eckige Holz- fassung, gelb polirt, mit Goldbuchstaben: HB hart und schwarz — F mittel — - H hart — H H härter — 3 H sehr hart — 4 H sehr hart — 6 H extra hart — B weieh und schwarz — BB per Stück. . „ Dutzend . fl. -.12 1.10 per Stück . . „ Dutzend. fl. —.18 . „ 1.80 weich und sehr schwarz B B B sehr weich und sehr schwarz.per Stück fl. B B B B sehr weich und extra schwarz.„ „ „ B B B B B B extra weich und extra schwarz . . . „ _ „ —.20, per Dutzend fl. 2.15 —.20, „ „ 2.15 -.25, „ „ „ 2.60 2.40 Kärtchen mit 12 A. W. Faber-Bleistiften aus feinstem sibirischen Graphit Nr. 6B bis 6 II Minen. Minen von L. & C. Hardtmuth Nr. per Etui à 6 Stück Minen 25 kr. A sehr weich und tiefschw arz — B sehr weich und schwarz C weich und schwarz — D mittel — E hart — F ganz hart per Etui à 6 Stück Minen 45 kr. Minen von A. W. Faber, 13 Cm. lang, Nr. 1, 2, 3, 4, 5, per Etui à 6 Stück Minen fl. -.50 Minen von A.W. Faber aus feinstem sibirischen Graphit, 13 Cm. lang: ^ r ’ 3 4 H» 6 H, B, B B.per Etui à 6 Stück Minen fl. 1.— , BBBBBB . .” » " ” " Î*« Mechanische Künstlerstifte mit beweglicher Graphitmine von L. & C. Hardtmuth { ^ J’bSW'h b,' f,5 ' H ; i S H ; J f S ‘„ ÜCk Zf ) 6eck. schwarz-roth polirt, Gold, Nr. 1,2,3, 4,5 „ „ „ —.30 Holz-Etui mit 5 Künstlerstiften Nr. 1—5 . . . 2.25 6eC Gf,üphit 1 : rp0lil ' t ’ G ° ld ’ foinstem sibirischen I Kr ‘ S B® 4R H ’ H H * 3 H > 4 H. 6 H, B, B B „ „ „ -.40 l ” 6 b’ .. ; ; : ; ;.* n ” r5 77 .* * • • * « Yi Neui Faber’s Silberstift, per Stück 10 kr. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37 Neuï Bleistifte. Retouchir-Etui (Retouching Box) enthaltend : 3 Künstlerstifte in den gangbarsten Härten, hiezu 3 Büchsen mit Minen und 1 Lederwischer. Preis fl. 1.65. Dieses Etui erfreut sich in Folge seiner praktischen Einrichtung und soliden Ausführung grosser Beliebtheit. Etui für Photographen und Retoucheure mit 6 Stück besten Retouchirstiften („Graphite comprimé“), u. zw. von Nr. 1, 2 und 4, je 1 Stück, von Nr. 3, 3 Stück. Preis fl. 1.25. Hardtmuth’s „Negro-Pencils“. Ein neues vorzügliches Zeichenmaterial ; diese in 5 Härten existirenden Stifte verbinden die bequeme Handhabung und Strichfeinheit des Bleistiftes mit den Eigenschaften der Zeichenkreide ; die mit Negro-Pencils“ hergestellten Zeichnungen sind glanzlos und eignen sich daher unmittelbar zur photographischen Reproduction und Vervielfältigung in Lichtdruck, Heliogravure etc. „Negro-Pencils“ Nr. 1—5 per Dutzend 80 kr., per Stück 8 kr. 1 Musterkärtchen mit 5 Negro-Pencils Nr. 1—5 90 kr. Conté-Stifte zum Retouchiren der Eastman-Vergrösserungen und Platinbilder. 1 Satz von 5 Stiften. fl. —.35 Conté-Stifte, einzelne Stücke, schwarz .per Stück „ —.05 » « n weiss.. „ „ „ —.03 Pastell-Stifte zum Pastelliren der Eastman-Vergrösserungen u. ä. 1 Kasten mit 35 Stiften. 1 * » 50 „ . fl. 2.45 „ 3.50 Hardtmuth’s schwarze Kreide als Klinstlerstift sechseckig, schwarz polirt, in Härten 1—5. Ö. W. fl. 2.15 per Dutzend. „ —.20 „ Stück. Minen hierzu in flachen Etuis, in Härten 1—5, per Etui à 6 Stück Minen., fl. —.32 Feinster rund zugespitzter Radirgummi in Nickelbüchsen eingeschraubt. Fig. 1132. Mit umsteckbarer Schutzhülse.per Stück fl. —.10 Reservegummi dazu. „ „ „ —.05 Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. r2o Bleistifte. Rohr-Bleistifthalter fiir Retoucheure und Zeichner. Fig. 1133. Per Stück.fl- -30 Radirmesser. Das Schärfen dieser Radirmesser ist äusserst leicht, man schleift die hohle Seite auf jedem Stein. Fig. 1134. Per Stück.A- —-25 Bleistift-Schärfer zugleich als Papierbeschwerer dienend. Au s Eisenguss fein bronzirt. Der Bleistift - Staub« wird von dem Kasten auf- gefangem Ersatz abgenutzten Schmirgelpapiers sehr leicht. per Stück.fl. 3.— Fig. 1135 V 5 Grosse. Zweckenheber zugleich Papiermesser. _ „ Fig. 1136. Per Stück. A _ 72 Bleistift-Schärfer. Feinster Gussstahl Fig. 1137 per Stück fl. —.40. Fig. 1137. Fig. 1138. Mit Zweckenheber. Fig. 1138 Der abgeplattete Griff dient zum Eindrücken der Zwecken. Fernster Gussstahl, Holzgriff per Stück.fl. _.60 Stahl, nickelplattiert, mit _«=. ~~ —K*.- Schmirgelleinen. Fig. 1139. Das zum Schärfen dienende Schmirgelleinen kann auf leichte Weise erneuert werden. Fig. 1139 . Per Stück. 45 kr. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Bleistifte, 721 Phönix-Bleistiftfeile. Fig. 1140. (Patent.) Feinste Spitzen bei vollständiger Staubzurückhaltung. Per Stück fl. 1.—. Fig. 1141. Bleistiftfeilen zum Spitzen der A. W. Faber-Minen von Holz mit Sammtwischer.. Feilen auf Holzblöckchen. „ „ aus Stahl mit polirtem Griff. „ Künstlicher Bimsstein. » Stück fl. -.60 -.35 -.40 -.06 Fig. 1140. / 'S 1! Fig 1142. Neueste Bleistiftspitzer „Granate“. m2. Massiv, aus Bronze gegossen, mit feinstem Messer. Dieser Bleistiftspitzer ist das Vollkommenste, was in dieser Art bis jetzt fabricirt worden ist. Derselbe spitzt Holz und Blei vorzüglich gut, ohne dass die Bleispitze abbricht. Preis inclusive Leder-Etui.per Stück fl, —.50. Bleistiftspitzer Fig. 1143. „ . „ „ — .10. F ateut-Bleistiftspitzer. Fig. 1144. Aus feinstem englischen Stahl, einfach und praktisch. Preis per Stück fl. —.35. Wischer. Papierwischer, grau. Lederwischer, gelb . Korkwischer. Gunimiwischer (Nigrivoriiu. Papierwischer, extra kleine. Pilzwischer aus Birkenschwamm für Pastellmalerei per n n n Stück fl. » >1 — .04 — .25 — .30 — .10 — .02 — .25 16 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 722 Bleistifte. _ ~ \ Bleistiftschoner. Fig. ms. Aus Stahl, conisch zum Aufsteeken. Auf schwächere Blei- oder Farbstifte per Stück 3 kr. „ stärkere „ „ „ * r % r Fig. 1145. Fig. 1146. Vernickelt mit Radirgummi und halblangem Bleistift, beste Sorte per Stück 10 kr. Fig. 1147, Vernickelt nach Fig. 1147 per Stück 10 kr. Neue Gummikäppchen. Fig. ms. Zum Anstecken an den Bleistift und Wegwischen von Bleistiftstrichen, sechseckig.per Stück 5 kr. Fig. 1148. Fig. 1149. Zinnoberstifte mit Spitzenschützer (roth) Fig. 1149.per Stück 20 kr. Blaustifte „ „ „ 1149. „ „ 20 „ Grünstifte „ „ „ 1149. „ r 20 „ Fig. 1150. Zinnober- und Blau-Doppelstifte Fig. 1150, System zum Vor- und Zurückschrauben, i i 2 blaue Mine, rothe Mine, Länge 19 Cm.per Stück fl. 1.— Reservestifte hierzu: roth per Etuis mit 6 Stiften. 60 kr. blau „ „ „ 6 „ .. 48 P Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, KLirchberggasse 37. Miroskope. Neu! Miroskope, Fig. 1151. Fig. 1152. speciell für Retoucheure, Maler, Zeichner, Bildhauer etc. geeignet, um Photographien, Bilder, Zeichnungen etc. ganz plastisch und gross, d. h. in Lebensgrösse hervortreten zu lassen. Das Miroskop reproducirt die Photographie durch Reflection mit ■einer vollständigen Schärfe bedeutend vergrössert, und erlaubt, dass mehrere Personen auf einmal ein und dieselbe Photographie besichtigen können. Um sich dieses Instrumentes zu bedienen, genügt es, das Bild gut zu beleuchten und es beliebig zu entfernen, um die gewünschte Vergrösserung zu erhalten. per Stück Pig. 1151. Nr. 1 aus Nussholz, Spiegelgrösse 14y 2 :20 Cm. ...fl. 14.40 n 1151. „ 2 „ 77 7 > ^ ; 2ö „ • • • 77 24. „ 1152. „ 3 elegant verziert, „ 17 :25 „ 30.— 16 * Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 7 2 4 Objective von James Swift & Son. Swift’s Portative, langbrennweitige Land- scbaf'ts- Objective. Effective wirksame Oeffnung U. S. Nr. 8, / 1 P314, welche die doppelte- Rapidität besitzt von irgend einer anderen existirenden portativen Serie. Diese Objective sind bestimmt, eine grosse Lücke auszufüllen. Jedes Objectiv der ersten Serie besteht aus drei verkitteten Linsen, daher nur mit zwei reflectirenden Flächen. Für ihr Deckungsvermögen haben diese Linsen etwa den halben Durchmesser von den gewöhnlich angewendeten, auf dieselbe Plattengrösse. J. Swift & Son garantiren, dass diese Linsen, Bilder von panoramischer und Luft - Perspective produciren, so wie sie mit Objectiven mit kürzerer Brennweite nicht erhalten werden können. Sie sind eine grosse Wohlthat beim Photographii-en von Berg-Scenerien oder ausserordentlich entfernten Landschaften. Dank ihrer langen Brennweite, werden die entferntesten Objecte (welche bei Anwendung von Linsen mit gewöhnlicher Brennweite von selbem Deckungsvermögen verloren wäre) wiedergegeben, vollkommen und klar definirt. Die nachstehende Liste ist die erste, welche j ein als für Photographie- Zwecke eingeführt wurde und J. Swift & Son sind überzeugt, dass die grosse Sorgfalt und Aufmerksamkeit, welche sie auf deren Construirung verwendet haben, voll gewürdigt werden wird. Schieberblenden in Etui w r erden jedem Objectiv beigegeben wie folgt markirt : U. S. Nr. 8 16 32 64 128 256 / / f / / / 11-314 16 22-627 32 45-255 64 1 ? £ £ W i- -r*= « >0 Plattengrösse Linsen II Dnrclnn. || Acqni- valente Brennweite! Mit Scliieber- blemlen Mit Irisblenden Wirksame 1 Oeffnung | Sh # Plattengrösse gj .1 s Aequi- valente Brennweite Mit Schieberblenden Mit Irisblenden & Cm. Mia Cm. Mark Mark Cm. Mm. Cm. Mark Mark n S 00 £ m 1 2 3 4 5 127 2 :10 15:12 1 / 2 21:16 22V a *.m/ s 25:20 28 31 37 43 50 227 2 |27V 2 \ 35 / 35 1 40 f 40 \ 45 f 45 ( 50 59— 65.— 75.— 81 — 90— 90— 95— 99— 109— 74— 80— 90— 96— 1 05- lOS.— no- rn— 124_ ■<# CO X otT sl Ä OQ & 6 7 8 9 10 11 12 30:25 32Vs :277a 377,:30 45:40 55:45 627,: 55 70:60 53 56 62 68 75 87 too / 50 \ 55 55 627 2 70 ~V2 85 95 126— 136— 140— 159.— 180.— 252.— 342— 400— 141.— 153.— 157— 179— 200— 277— 367— 425— Landschaftslinsen mit mittleren oder längeren Brennweiten werden auf Bestellung angefertigt. II. Serie construirt aus zwei Linsen mit gleicher wirksamer Oeffnung wie yorstehend angeführte Serie. Wirksame Oeffnung Nr. Plattengrösse Centimeter Linsendurchmesser Millimeter Aequivalente Brennweite Centimeter Mit Irisblenden Mark U.S.Nr. 8/11-314 1 127 , = 10 28 18 48.— 2 15 : 12 i 2 34 21 55.— 3 21 : 16 37 30 70.— V) 4 221 2 :17 V, 44 32i/, 75 — n 5 25 : 20 50 3 7 1 A 82.— Î? 6 30 : 25 53 42i;c 98.— n 4 32P, : 27L, 56 45 105.— ry 8 37 1 ' 2 : 30 62 55 115.— n 9 45:40 69 627, 142 — t Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. !/H?i!ifr!!rïF! Objective von James Swift & Son. 725 I. Serie you Weitwinkel-Landscliafts-Tripel-Linseii. Wirksame Oeffnung U. S. Nr. 4 oder F. S. Jedes dieser Objective besteht aus drei verkitteten Linsen und producirt brillante Negative von Landschaften. Dieses Resultat ist dem Factum zu verdanken, dass nur zwei reflectirende Flächen vorhanden sind. Architekturen werden mit einfachen Linsen nicht so befriedigend wiedergegeben, wie mit Doppelobjectiven, z. B. mit Rapid- Paragons, da es unmöglich ist, einfache Linsen derart zu corrigiren, dass sie gerade Linien bis zum Plattenrande geben. Die erste Serie mit drei verkitteten Linsen, gibt feinere Bilder, als die zweite Serie mit blos zwei einfachen LinseD, da es eine bekannte That- sache ist, dass eine Tripel-Linsen-Combination ein flacheresFeldproducirt als eine solche, bestehend aus einer Doppeleombination. Die Herren J. Swift & Son garântiren für die erste Serie, dass sie bessere Resultate liefert als irgend eine andere im Verkehre befindliche Land- Fig. 1153. schaftslinse, sei es für grosse Köpfe, Gruppen oder Momenteffecte. U. S. Nr. 4 8 16 32 64 128 256 / f / f / / f 8 11-314 16 22-627 32 45-255 64 Wirksame Oeffnung Nr. Plattengrösse Centimeter Linsendurchmesser Millimeter Aequivalente Brennweite Centimeter Preis mit ‘ Irisblende Mark U. S. Nr. 4/8. 1 121 2 .io 34 13 74- — 2 15 : 12i 2 37 15 79- — n 3 18: 121, 2 40 l? 1 /* 83- — 4 21 : 16 46 21 99 — 5 25 : 20 53 25 114* — n 6 30 : 25 62 30 142- — n ( 37i/ 2 .30 65 o-ri, *•12 174 — n 8 45 : 40 75 45 210- — V 9 55 : 50 90 55 273- — r> 10 621/2 : 52 V 2 106 62i/ a 362-- II. Serie mit selber wirksamer Oeffnung wie erste Serie. Wirksame Oeffnung Nr. Plattengrösse Centimeter Linsendurch- messer Millimeter Aequivalente Brennweite Centimeter Preis mit Irisblende Mark U. S. Nr. 4/8. 1 121,2 ; to 34 13 55 • — n 2 15 : 121/2 37 15 65 — r> 3 18 : 12i/ 2 - 40 1TV 2 70- — „ 4 21 :16 46 21 81 • — 5 25 : 20 53 25 98- — n 6 30:25 62 30 115- — „ 7 3714 : 30 65 37i/ 2 139 • — 8 45 : 40 75 45 170- — n 9 55:50 90 ‘ 55 220 • — 10 621/2: 521/2 106 621/2 300 • — Adresse für Telegramme: Bernhard Wachll, Wien. 726 Objective von James Swift & Son. L'A/ Fig. 1154, Swift’s Portative Paragon-Objective besonders eonstruirt für Landschaften, Architekturen und Reproductionen, geben entweder einen weiten, mittleren oder gewöhnlichen Winkel je nach angewendeter Blende. Werden allgemein von den eminentesten Photographen benützt. Dies ist ihrer aussergewöhnlichen Definition zuzuschreiben, ihi'em flachen Felde, ebenso der portativen Weise, in welcher sie gefasst sind. Nr. 1 bis 10 befinden sich in einer Fassung von 34 Millimetern, und derselbe Anscliraubring passt für alle obigen Grössen. Wirksame Oeffnung wiè folgt : U. S. Nr. 8 16 32 64 128 256 ff f f f f 11-314 16 22-627 32 45-255 64 Wirksame Oeffnung Nr. B i mit grosser Blende Centimeter 1 d g r ö s mit mittlerer Blende Centimeter s e mit kleiner Blende Centimeter Brennweite Centimeter Mit Iris- blende Mark U.S. Nr. 8 jF11-314 1 71 /2 71 / 2 10 7% 12 Vj 10 7 Va 69.— n 2 10 7 Va 12 Va 10 18 U 10 73.— ,, 3 12 Va- 10 18 11 20 12b, 121/a 78.— „ 4 18 li 20 121/2 21 16 " 15 87.— fl 5 20 121/, 21 16 221/2 17% 171/, 105.— „ 6 21 16 22i/ 2 17 Va 25 20 20 123.— n 7 221;, 17% 25 20 30 25 2 2 i/a 141.— fl 8 25 20 30 25 ' 3 21/2 27 Va 25 159.— 9 30 25 327a 271/, 371/2 30 30 177.— fl 10 32Va 27 Va 3772 30 45 40 37 Va 189.— fl 11 371/, 30 45 40 55 45 45 236.- fl 12 45 40 55 50 62i/ 2 52».', 521/2 290.— fl 13 50 45 60 55 70 571/a 60 380.— » .14 55 50 65 60 7 71/2 62V 67 Va 495.— » 15 60 55 70 65 85 70 75 601.— » 16 65 60 75 70 92 Va: 77% 85 745.— Swift’s Kapid-Para gon-Objective. Fig. 1155. Besteht aus zwei symmetrisch verkitteten Combinationen, welche aplanatisch sind und mit voller Oeffnung arbeiten ; daher ihre grossartige Ueberlegenheit für alle Arten rascher Aufnahmen im Freien, sowohl für Porträts, Momenteffecte, Landschaften, Architekturen (gerade Linien bis in die Ecken der Platten gebend) und schwach beleuchtete Interieurs. Für Reproductionen und Vergrössorungszwecke sind diese Objective ebenfalls unerreicht. Mit kleiner Bien de angewendet, liefert jedes Objectiv Bilder von einer Nummer, selbst zwei Nummern grösser, als angegeben, der Gesichtsfeldwinkel ist alsdann 60 bis 80° und die Bilder brillant und ohne Centralfleck. Das Verhältniss der Oeffnung zur Brennweite bei Abblendung ist wie folgt angegeben : Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Objective von James 8wift & Son. U.S. Nr. 2 4 8 16 32 64 128 256 / / / / / / / / 5-657 8 11-314 16 22-627 32 45-255 64 Intensität Nr. Bildgrösse für Ansichten Bildgrösse für Landschaften Linsendurchmesser Aequival. Brennweite Preis mit Irisblenden Centimeter Centimeter Millimeter Centimeter Mark U. S. Nr. 2 / 5657 1 7-5X 7-5 18 7-5 78.— 2 10 X 7-5 — 18 11-2 87.— 3 12-5X10 10-5X 8 25 15 91.- U. S. Nr. 306 /7 4 15 X12-5 12-5X10 31 18-7 109.50 5 20 XI2-5 18 XlO-6 34 22-5 118.50 ! ü. S. Nr. 4/8 6 21-2x16-2 20 X12-5 37 27-5 132.50 ' 7 22-5X17-5 21 X16 40 30 150.— 8 25 X20 21 X16 43 35 167.— 9 30 X25 25 X2G 50 32-5 209.— 10 30 X25 25 X20 50 35 209.— 11 30 X25 25 X20 50 40 209.— 12 32-5x27 5 27-5x22-5 56 45 229.— t3 37-5X30 32-5X27-5 62 50 285.— 14 45 X40 37-5X30 75 60 365.— 15 55 X45 45 X40 87 75 485.— 16 62 5x55 55 X45 100 85 580.— 17 70 X60 62-5X50 112 95 780.— 18 80 X70 70 X60 125 HO 1100.— r> 19 90 X?7'5 77-5X67-5 137 130 1420.— n 20 100 XS7-5 90 XS0 150 145 1800.— Für Stereoskop-Aufnahmen zwei identische Instmmente : Nr. 1 Mark 156.— Nr. 2 Mark 174.—, Nr. 3 Mark 189.— Swift's Weitwinkel-Paragon-Objective. Diese Objective umfassen einen Gesichtsfeld-Winkel von 100°, wenn mit kleinster Blende angewendet. Sie sind völlig frei von Verzerrung und störenden Reflexen, gleichwohl aber nicht so aplanatisch wie die vorhergehenden Rapid-Paragons. Sie arbeiten mit grösserer Blende als irgend ein anderes Weitwinkel-Objeetiv von gleichem Bildwinkel. Die Weitwinkel-Paragons sind bestimmt für Architekturen, Ansichten, Landschaften etc. in beschränkten Situationen, wo länger brennweitige Objective nicht verwendet werden können, und für diese Zwecke sind ihre Vortheile von Seite vieler eminenter Photographen anerkannt worden. Für allgemeine Zwecke jedoch (besonders bei Architekturen) ist die Verwendung von Weitwinkel-Objec- tiven nicht zu empfehlen, da die damit hergestellten Bilder, wenn in gewöhnlicher Distanz (von 30—40 Centimeter) besehen, verzeichnet erscheinen. Der Vordergrund erscheint vergrössert, der Hintergrund gekürzt ; dies ist jedoch kein Fehler der Objective, wovon man sich überzeugen kann, p_| wenn sie in einer Entfernung besichtigt werden, welche ■ P*g. 11M. l-iHSi gleich ist der Brennweite des verwendeten Objectives. Bei Verwendung von Weitwinkel-Objectiven ist Hauptbedingung, dass die Camera vollkommen wagrecht sei. Bei einer Neigung muss der bewegliche Rücktheil benützt werden, um die Visirseheibe parallel zum Plane des Objectes zu bringen. Geschieht dies nicht, dann scheinen die verticalen und hori- Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 728 Objective von James Swift & Son. zontalen Linien zusammenzufallen. Wird vom beweglichen Rüektheil Gebrauch gemacht, so soll eine kleinere Blende benützt werden, dies wird das Spielen der Visirscheibe aus ihrer gewöhnlichen Lage compensiren. Blenden und Oeffnungs- verhältniss wie folgt -. U. S. Nr. 8 16 32 64 128 256 f / / / f / 11-314 16 22-627 32 45-255 64 Nr. t bis 4 arbeitet mit der doppelten Rapidität als irgend ein anderes Weitwinkel-Objectiv. Wirksame Oeffnung Nr. Gi-össte Plattengrösse V orderer Lin sen - Durckm. Brennweite von der Hinterlinse gemessen Aequival. Brennweite Preis mit Irisblende Centimeter Millimeter Centimeter Centimeter M ark U. S. Nr. 8/ 11-314 A 8 : 8 19 5 6 87.— B 12 V, : 10 19 61/4 ?7s 87.— 1 18 : 11 21 83 / 4 10 96.— 2 2t : 16 31 1 4 V2 VW, 114.— 3 30 : 25 37 15 Va 1 1 V2 154.— 4 371/2 •• 30 50 183/4 21 204.— U. S. Nr. 16 / 16 5 45 : 40 62 27V 2 3 2 Va 277,— 6 55 : 50 75 35 381 /i 380.— r> 7 621/2 = 521 /2 93 ‘42 Va 47 V2 390.— Swift’s Universal-Paragon-Objective für Porträts, Gruppen, Studien im Atelier und Panell-Porträts. Kg. 1157. Für allgemeine Zwecke und gewöhnliche Atelier-Arb eiten sind diese Objective ausserordentlich werthvoll. Ihre Lichtstärke ist die doppelte der Rapid-Paragons. Die damit hergestellten Negative können bedeutend vergrössert werden. Nr. 4 und 5 werden besonders für hochfeine Panell-Porträts und grosse Köpfe verwendet. Sie besitzen ein vorzügliches Deckungsvermögen, geben ein ebenes Feld, vollkommen frei von Verzeichnung. Diese Objective sind ebenso für Arbeiten im Freien geeignet, für Landschaften und Architekturen, zeichnen gerade Linien bis zum Rande der Platte, und Moment-Effecte, haben einen genügend grossen Bildwinkel, um malerische Effecte zu geben, wenn entsprechende Abblendung angewendet wird. Das Verhältniss derOeffuung zur Brennweite bei Abbleudung ist wie folgt angegeben: U. S. Nr. 2 4 8 16 32 64 128 f f f f f f f 8 11-314 16 22 627 32 45 : 255 5-657 Intensität Nr. B i 1 d g für Ansichten Centimeter r ö s s e für Gruppen Centimeter Linsen- durch- niesser Centim. Brennweite Centim. Preis mit Irisblende Mark U. S. Nr. 2 /5-657 1 21-2X16-2 18XU-2 5 21-2 155.— 2 25X20 21-2X16-2 5*6 26-8 182.— » 3 30X25 25X20 6-8 33-7 250.— V> 4 3 i-5x30 30X25 8-1 41-2 312.— n 5 45x40 37-5X30 10 50 490.— n 6 55x45 45X40 12-5 60 870.— « 7 62-5X52-5 55X45 15 75 1150.- 8 70X60 62-5X50 17-5 90 1580.— Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Objective von James Swift & Son 729 Swift’s Portrait-Paragon-Objective. Diese Objective sind constrnirt nach selber Methode wie die Rapid-Paragons, und sind wohl unzweifelhaft die nützlichsten, welche jemals für das Atelier construirt wurden. Die Oeffnung jeder Linse ist ein Viertel ihrer Brennweite, gebend eine Rapidität, welche zweimal grösser ist als die der Universal-Paragons. Sie produciren prachtvoll scharfe Negative von Portraits, Gruppen, grossen Köpfen, Studien und Panell-Bildern; dieselben werden auch äusserst nützlich befunden werden, für Moment- Aufnahmen von sich in Bewegung befindlichen Objecten, wo Objective mit kleinerer Oeffnung nicht ausreichen würden. Wenn abgeblendet, entsprechen sie vorzüglich für alle, Aufnahmen im Freien in Folge ihrer rectilinearen Construction. Dies ist die einzig existirende Objectiv-Serie mit einer Brennweite von 13 bis 75 Cm., wovon beide Linsenpaare verkittet sind. Alle Combinationen dieser Serie sind aus Jenenser Glas hergestellt. Wirksame Oeffnung Nr. Plattengrösse Centimeter Linsendurchmesser Millimeter Aequivalente Bremnweite Centimeter Preis mit Irisblende Mark U. S. Nr. 1 / 4 1 Stereo 37 131/i 105 2 10^2 : 8 43 16V* 123 3 12V-, : 1° 50 18 1 /* 141 4 15 :12i 2 56 211/4 167 5 20:12*4 69 25 232 6 25 : 20 81 31V* 345 7 30:25 94 37 \ 2 462 8 371/, ; 30 112 45 600 9 50:40 137 72 1080 10 5 7 1 /.> : 45 162 75 1630 Portative photographische Ohjectiv-Sätze. Diese sind bestimmt zur Erreichung äusserster Portativität auf Reisen für den Amateur und Professional-Photographen, wo Objective verschiedener Brennweiten leicht gebraucht werden können. Diese Sätze sind so arrangirt, dass drei bis vier Paare Linsen verschiedener Brennweiten in ein und dieselbe Fassung eingeschraubt werden können, w r elche jedem Satze beigegeben ist. Sie/sind versehen mit Swift & Son’s verbesserter Irisblende. Jeder Satz befindet sich in einem leicht zu befördernden Etuis. Objectiv-Sätze portativer Paragons mit einem Gresichtsfeldwinkel von 53° bis 80°. Nr. 1. Enthält 4 Paare Linsen für Bilder von Laternengrösse bis 12 : 16 1 / 2 Cm. mit folgenden Brennweiten: 7 1 / 2 Cm. für Platten 8:8 Cm., 10 Cm. für Platten 8:10 1 ; 2 Cm., 12 1 / 2 Cm. für Platten 12 1 /, : 10 Cm. und 6 Cm. für Platten 16 1 / 2 : 12 Cm. ... 1.“..Mark 233- — Nr. 2. Für Negative von 16y 2 :12 Cm. bis 21: 16 Cm., mit Linsenpaaren von folgenden Brennweiten: 15 Cm. für Platten 16 1 2 : 12 Cm., 17 1 / 2 Cm. für Platten 18:11 Cm. und 20 : 12y 2 Cm., 20 Cm. für Platten 21 : 16 Cm...Mark 271* — Nr. 3. Für Negative von 22 1 / 2 :17 1 / 2 Cm. bis 30:25 Cm., mit Linsenpaaren folgender Brennweiten : 22 1 /, Cm. für Platten 22 , / 2 : 17y 2 Cm., 25 Cm. für Platten 25 : 20 Cm., 30 Cm. für Platten 30:25 Cm.Mark 433* — Werden vorstehende Linsen abgeblendet, geben sie 2 bis 3 Nummern grössere Bilder als angeführt. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 7 30 Objective von James Swift & Son. Swift’s Objectiv-Sätze von Rapid-Paragons. Die beste Linsenform,. welche ein Amateur für Photographie im Freien haben kann. Nr. 1. Für Negative von Laternengrösse bis 12% : 10 Cm. mit Linsenpaaren folgender Brennweiten: 7% Cm. für Platten 8:8 Cm., 11 % Cm. für Platten 10% : 8 Cm., 15 Cm. für Platten 12% : 10 Cm... .Mark 217’ — Nr. 2. Für Negative von 16% : 12 Cm. bis 21 : 16 Cm. mit Linsenpaaren folgender Brennweiten: 18% Cm. für Platten 16%: 12 Cm., 22% Cm. für Platten 18 :12% Cm. und 20 : 12% Cm., 27% Cm. für Platten 21 : 16 Cm. Mark 310-50 Nr. 3. Für Negative von 22 Va:17% Cm. bis 30 : 25 Cm. mit Linsenpaaren folgender Brennweiten : 30 Cm. für Platten 22% : 17% Cm., 35 Cm. für Platten 25 : 20 Cm., 40 Cm. für Platten 30:25 Cm..Mark 476- — Swift’s Objectiv-Sätze portativer langbrennweitiger Landschafts-Linsen. (Erste Serie.) Zum Pliotographiren von Gebirgs-Scenerien und ausserordentlich entfernten Landschaften. Nr. 1. Für Negative 16%: 12 Cm. mit Linsenpaaren folgender Brennweiten : 27% Cm. für Platten 16%: 12 Cm., 35 Cm. für Platten 18: 12% Cm., 40 Cm. für Platten 21:16 Cm. ..Mark 225• — Nr. 2. Für Negative von 21 : 16 Cm. bis 25: 20 Cm. mit Linsenpaaren folgender Brennweiten : 40 Cm. für Platten 21:16 Cm., 45 Cm. für Platten 22% : 17% Cm., 25 Cm. für Platten 25:20 Cm.....Mark 289- — Swift’s Stereoskop-Objective. Identische Objectiv - Paare für Stereoskop - Photographie. Einfache Landschafts-Objective hergestellt aus Jeneser Flint- und Crown-Glas. Diese Objective können für Landschaften auf das Beste empfohlen werden. Die grosse Oeffnimg ist von genügender Intensität, um bei Moment-Aufnahmen ein voll aus- exponirtes Negativ zu geben. Mit Irisblenden, deren grösste U. S. Nr. 8 oder/ - ! 1 • 314. Nr. Linsendurchmesser Aequi valente Brennweite Preis mit Irisblende Millimeter Centimeter Mark 1 . 31 8% 102.— 2 31 10 102.— 3 31 11% 109.— 4 31 12 * L AX 2 ,5 117.— 5 31 124.— Swift’sStereoskop-portativeParagon-Objective. Identische Paare. Diese Objective geben stereoskopische Definition in Landschaften, Architekturen lind Interieurs (werden für Momentaufnahmen nicht empfohlen). Grösste Blenden- Oeffnung : U. S. Nr. 8/ 11-314. Nr. - Aequi valente Brennweite Centimeter Preis mit Irisblende Mark 1 71/, 138.— 2 10 146.— .3 12i , 156.— 4 15 174.— Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Objective von James Swift & Son. Swift's Stereoskop-Rapid-Paragou-Objective. Grösstes Oeffnungs- Verhältnis^ U. S. Nr. 2 f 5*(»57. Für Portraits, Groppen, Momenteffecte, Landschaften, Architekturen und schwach beleuchtete Interieurs in fester Fassung. ! - Linsendurchmesser Millimeter Aequivalente Brennweite Centimeter Preis mit Irisblende Mark i ! i . 15 71', Î56 .— ; 2 iS m. 174.— | 3 25 15 189.— Swift’ s Stereo skop-Weitwinkel-Paragon- Objective. Für Architekturen in beschränkten Situationen in fester Fassung. OeffnungS' verhältniss U. S. Nr. 8 f 11-314. Nr. Linsendurchmesser Millimeter Brennweite von der Hinterlinse gemessen Centimeter Aequivalente Brennweite Centimeter Preis mit Irisblende Mark 1 15 5 5 V, 174.— 2 15 6>i " 1/ 2 174.— 3 18 s-'Y* 10 192.— Swift’s raschwirkende Visitkarten- Objective. Obschon nicht so.rapid als die nachfolgenden extra rapiden Visitkarten-Objective, wird man finden, dass dieselben sehr feine Bilder geben, immens überlegen den mit anderen Objectiven aufgenommenen, welche für den gleichen Zweck bestimmt sind. Diese Combinationen werden unschätzbar befunden werden für Aufnahmen von Stehfiguren oder Brustbildern mit voller Objectivöffnung. Sie sind eonstruirt, ein flaches Feld zu geben, als vereinbar ist mit guter Definition bis zum Plattenrande, und geben rapide Resultate mit Brillanz und vorzüglichem Definitionsvermögen. In Fällen, wo die Atelierlänge 6 Meter überschreitet, soll das Visitkarten-Objectiv Nr. 3 verwendet werden, um das beste Bild bei eorrecter Perspective, zu erhalten. Wo diese Distanz nicht vorhanden ist, werden Nr. 2 oder Nr. 1 ausgezeichnet definirte Negative geben, wenn Abblendung benützt wird. Schieberblenden in Etuis mit folgenden Oeffnungs- verhältnissen : U. S. Nr. 1 2 4 8 16 32 64 f / / f / f / 4 5-657 8 11-314 16 22-627 32 Nr. 1. Linsen-Durchmesser 44 Mm., Brennweite 101 / 2 Cm. ; erforderliche Distanz zwischen Objeetiv und Figur 4Meter .Mark 110.—. Nr. 2. Linsen - Durchmesser 52 Mm., Brennweite 12 Cm.; erforderliche Distanz zwischen Object und Figur 5 Meter..Mark 125.—. Nr. 3. Linsen - Durchmesser 62 Mm., Brennweite 15 Cm.; erforderliche Distanz zwischen Objeetiv und Figur von 5'40 bis 5-70 Meter.Mark 203.—. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 732 Objective von James Swift & Son. Swift’s extra raschwirkende Visitkarten- Objective. Besonders berechnet für Kinder-Aufn ahmen. James Swift & Son haben grosse Opfer an Zeit und Geld gebracht zur Verbesserung ihrer Objective mit der Bestimmung für Arbeiten im Atelier des Professional-Photographen, ganz besonders aber für obige Visitkarten- und ihre verbesserten Portrait-Objective. Nr. 1 Visitkarten-Objectiv deckt eine Visitplatte scharf bis zum Bande bei voller Oeffnung und gestattet dem Photographen das Arbeiten an trüben Tagen während der Wintermonate, was wohl unmöglich ist mit den gewöhnlichen Visitkarten- Objectiven. Vorzügliche Cabinetbilder können aufgenommen werden m. Nr. 2 Visitkarten- Objectiv, wenn schwach abgeblendet. Um die besten Resultate zu erzielen, sollte Nr. 2 Objectiv verwendet werden, wo die Atelierlänge 6 Meter überschreitet. Schieberblenden in Etuis mit folgenden Oeffnungs-Verhältnissen : U. S. Nr. 0-5 1 2 4 8 16 32 f f f f f f f 2-828 4 5-657 8 11-314 16 22-627 Nr. 1. Linsen-Durchmesser 62 Mm., Brennweite 11 fq Cm.Mark 243.—. »2. „ * SO „ „ 15 „ .. ,. 450.—. Swift's raschwirkende Cabinet-Portrait- Objective. Die nachfolgenden Cabinet-Objective arbeiten mit äusserster Bapidität, decken die Platte bis in die Ecken und geben äusserst brillanté Bilder von exquisiter Definition. Swift & Son garantiren dieselben ebenbürtig den theuersten existirenden Cabinet-Objectiven. Mit voller Oeffnung sind die Resultate vollkommen sowohl bei Stehfiguren als auch bei Brustbildern ; die besten Resultate werden jedoch grössten- theils mit Objectiv Nr. 3 erreicht. Schieberblenden in Etuis mit folgenden Oeffnungs- Verhältnissen : U. S. Nr. 1 2 4 8 16 32 64 f f f f f f f 4 5-657 8 11-314 16 22-627 32 Nr. 1. Linsen-Durchmesser 68 Mm. (2% engl. Zoll), Brennweite 15 Cm. ; erforderliche Distanz zwischen Figur und Objectiv 4i/ t Meter.Mark 234.—. Ni. 2. Linsen-Durchmesser 81 Mm. (3engl. Zoll), Brennweite 20 Cm. ; erforderliche Distanz zwischen Figur und Objectiv 5‘/ 2 Meter.Mark 315.—. Ni. 3. Linsen-Durchmesser 87 Mm., Brennweite 25 Cm.; erforderliche Distanz zwischen Figur und Objectiv 6 Meter.Mark 351.—. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Objective von James Swift & Son. 733 Swift’s Portrait-Objective. Die nachfolgenden Objective geben sehr feine Bilder. Man wird finden, dass /lSÜHSSSESST" Negative von grossen Köpfen die schönste Modellirung bei grosser Weichheit der ^Sgpg£SS^BEg|s||9Bggg|g WÊËÈ Aussenlinien besitzen, was nur mit Objec- ; ' mm tiven erhältlich ist, welche vom optischen |\ ! 1 il¥fi Standpunkte vollkommen sind. Ver- grösserungen von kleinen Negativen können mit denselben hergestellt werden, ebenbürtig anderen derselben Grösse, aufgenommen direct mit grösseren Objec- tiven. Es ist jedem Photographen wohl bekannt, dass dies das strengste Zeugniss ist für das Definitions- Vermögen, bis zu welchem ein Objectiv gebracht werden kann. Es ist in Betracht zu ziehen, dass kein Objectiv mit zerstreutem Focus dies vermögen wird. Absolut scharfe Negative sind nothwendig, wenn Ver- grösserungen gebraucht werden. Diese Objective geben vollkommene Bilder von Vignetten, Kniebildern oder Brustbildern. Schieberblenden in Etuis mit folgenden OefFnungsverhältnissen : IT. S. Nr. 1 2 4 8 16 32 64 f f f f f f f Fis. 1158. 5-657 11-314 16 22-627 32 Nr. 1. Portrait-Objectiv, Linsendurchmesser 81 Mm. (3b' 4 engl. Zoll), Brennweite 25 Cm., für Platten lö 1 /^ : 12 Cm., bei Anwendung einer Blende können 21 : 16 Cm. Portraits erhalten werden.Mark 315.— Nr. 2. Linsendurchmesser 100 Mm. (4 engl. Zoll), Brennweite 30 Cm., für Platten 21: 16 Cm. und kleiner.Mark 486.— Nr. 3. Linsendurchmesser 112 Mm. engl. Zoll), Brennweite 37^2 Cm., für Platten 25:20 Cm. und kleiner.....Mark 704.— Nr. 4. Linsendurchmesser 75 Mm. (5 engl. Zoll), Brennweite 50 Cm., für Platten 45:40 Cm. und kleiner.Mark 765.— Nr. 5. Linsendurchmesser 15 Cm. (6 engl. Zoll), Brennweite 60 Cm., für Platten 55:45 Cm. und kleiner......Mark 992.—. für Bilder V4 oder *2 Platte. Der Corpus zum Fassen der Cassette ist mit doppeltem Baigauszuge versehen, die Mitte wird durch eine Mahagony-Rahme gestützt, um das Einfallen des Balges zu verhüten. Der Auszug gestattet ein Einstellen von 25—105 Cm. Die Platten, welche Mikroskop und Kalklicht tragen, sind derart, um die endliche feine Einstellung des Kalklichtes zur Mikroskopachse zu erleichtern. Am rückwärtigen Cameratheile ist eine Thüre seitlich angebracht, um dem Operateur zu ermöglichen, wenn nöthig auf eine undurchsichtige Scheibe einßtellen zu können. Eine Cassette und eine Visirscheibe werden mitgeliefert. Das Ganze ist auf solider Holzbasis .montirt, -welche in der Mitte eine Spalte hat, damit Mikroskop und Camera auf ihre kürzeste Distanz genähert werden können. Preis: Laterne mit Condensor, 8 ! /i Cm. Kalklicht-Schlauch und Alaun-Cuvette Mark 115.— Stahlflasche für 10 Füss Oxygengas. „ 42.— Besonders grosse Paraffin-Lampe anstatt Kalklicht-Laterne. „ 35.— Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 734 Steinheil’s Objective. Antiplanetische nnd aplanatische Objective, Prismen und Loupen von C. A. STEINHEIL SÖHNE. Internationale Konst- nni Inistrie-Ansstellnni in.Paris 1867 Goldene Medaille. PhotürapMstiie Ausstellnns in Hamburg 1868 Goldene Medaille. Lieferungs-Bedingungen. Die Werkstätte liefert nur gegen Franco-Einsendung des Betrages, dagegen steht es dem Besteller frei, das empfangene Instrument gegen ein anderes umzutausehen, wenn das nicht con- venirende Instrument unversehrt und franco innerhalb 14 Tagen retournirt wird. — Alle Objecte tragen die Firma mit der laufenden Produetions-Nummer. Einleitung. Um für die verschiedenen Zwecke in jedem speciellen Falle möglichst Vollkommenes leisten zu können, haben wir verschiedene Objective construira Der vorliegende Preiscourant umfasst sechs verschiedene Arten von Objeetiven, deren Zweck und Eigenschaften, mit der lichtstarksten Sorte beginnend, der Reihe nach hier angedeutet werden sollen. Von unseren früheren Preiscouranten abweichend, sind die Objective nicht mehr fortlaufend numerirt, sondern es beginnt jede Serie mit Nr. 1. Um Irrungen vorzubeugen, ist daher nöthig, bei Bestellungen eines Objectives Serie und Nummer des jetzigen Preiscourantes anzageben. Alle Dimensionen sind im Metermaass und alten 12theiligen Pariser Fuss, die Preise in deutscher Reichswährung angegeben. Zur leichteren Auffindung der Abstände des Objectes und der Einstell-Ebene (matten Platte) vom Objective bei Verkleinerungen oder Vergrösserungen wird jedem Objectiv eine Hilfstafel beigegeben. Alle Gattungen Antiplanete und Aplanate sind frei von störenden Reflexen und gestatten daher auch alle Anwendung im Freien auf stark beleuchtete Objecte, ohne hellen Lichtfleck zu erzeugen. Kugelgestaltfehler und chemischer Focus sind streng gehoben und alle Bilder eben und correct gezeichnet (ohne Verzerrung), mit möglichst gleichmässiger Deutlichkeit über die ganze Bildfläche. Es ist mit allen unseren Objeetiven stets mit grösster Blende einzustellen, auch wenn mit kleinen Blenden photographirt werden soll. Unser hauptsächlichstes Augenmerk ist darauf gerichtet, kein Objectiv abzugeben, dessen Leistung wir in irgend einer Weise verbesserungsfähig erachten; zu diesem Zweck wird mit jedem Objective vor Absendung photographirt. — Durch die wissenschaftliche Grundlage der Anstalt und die genauen Methoden, welch letztere bei Anfertigung astronomischer und photographischer Objective ganz die gleichen sind, können wir die einzelnen Exemplare unter sich so gleich unfertigen, dass wir trotz der genauen Hilfsmittel und strengen Prüfungsmethoden keinen Unterschied Anden. Um vielfachen Anfragen zu begegnen, bemerken wir an dieser Stelle, dass wir seit Bestehen des Glastechn. Laboratoriums, vorm. Schott & Gen. in Jena, ausschliesslich Jenenser Glas verwenden. Unsere in Folgendem näher beschriebenen Photographen-Objective theilen sich zunächst in zwei verschiedene Gruppen von Constructionen und zwar in antiplanetisehe und in aplanatische Objective. Antiplanetisehe Objective patentirt in Deutschland (D. R. P. Nr. 16.354), England und Amerika. Diese neueste Construction, bei welcher es gelungen ist, den bisher grössten Fehler aller photographischen Objective, den Astigmatismus und die dadurch bedingte rasche Abnahme der Scharfe des Bildes von der Mitte gegen den Rand, bedeutend zu verbessern, musste, um diesen V ortneil zu erreichen, ganz besondere, von den bisher üblichen weit abweichende Formen erhalten; sie ist aus zwei ganz verschiedenen Hälften mit möglichst grossen, aber entgegengesetzten Felllern zusammengesetzt; die Brennweiten der beiden Hälften sind dadurch auch sehr verschieden, und zwar besitzt die vordere Hälfte kürzere Brennweite als das ganze Objectiv, wahrend die Brennweite der zweiten Hälfte negativ ist. durch diese Anordnung wurde es möglich, Objective zu construiren, welche unter Beibehaltung a 11 e r für ein gutes Objectiv nötliigen Eigenschaften noch den erwähnten Vortheil „geringeren Astigmatismus, bietet. — Es bleiben dadurch Schärfe und Tiefe über eine grössere, streng ebene Bildflaehe gleieh gross und brauchbar, ehe eine Abnahme an Deutlichkeit bemerkbar wird, ebenso ist die vertheilung der Lichtsärke über das Bildfeld eine gleichmässigere, weil die Linsenpaare einander verlialtnissmässig näher stehen. — In Folge der vollständig correcten ProjeetioMapparate tlPlanete eigncn s ’ c ' 1 dieselben vorzüglich zur Vergrößerung, sowie als Wenn man kleine, sehr scharfe Original-Aufnahmen macht, und die Negative vergrössert, I®. Sletl hiebei Tiefen der Bilder erzielen, die bei direct grosser Aufnahme und gleicher S l J - C , h zu s A nd ’ fdr Zweck (der wohl in Zukunft eine Rolle v !.*]'f* e 611 s ,V ul Antiplanete besonders geeignet. Zur Aufnahme und vî>r^rï&«P 1em und dasselbe Objectiv verwendbar, jedocli muss im letzteren Falle die Objecte “ugowand^sein” 0108 dem vcrsrosserten Bildc und di « Hinterlinso dem zu vergrössernden daher truction ist für streng ebene und correct gezeichnete Bilder berechnet; es ist verschieben g d Camera entschieden zu vermeiden nnd statt dessen das Objectiv zu Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. SteinheiFs Objective, 735 Portrait-Antiplanete. se™ i. Lichtstärke, wie die der gewöhnlichen Portrait-Objective, jedoch gleichmässigere Vertheilung der Schärte und der Lichtkraft über das Bild bei bedeutenderer Tiefe; durch Vereinigung dieser Vortheile sind diese Objective für Portrait-Aufnahmen besonders verwendbar, sowie für Vergrösserungen und Projectionen unter' allen bestehenden Constructionen am besten geeignet ; sie bestehen aus zwei Linsenpaaren, von denen das vordere, positive, verkittet ist, das hintere, negative, dagegen getrennt steht. Nr. Oeffnung Brennweite Durchmesser d. rund. Bildes bis z. schwarzen Kaud Zur Aufnahme von Preis in Mark Mm. Lin. Cm. Zoll Cm. Zoll ! 1 j 16 7 5 l 3 / 4 6 2! /i Köpfe in Medaillonsgrösse 50.— la : 40 18 12 4‘/ s 14 5 Mignonformat 100. —1 lb 59 26 18 6*/ 3 21 7Vî Muschelformat 150. —! 2 Î 76 34 24 83/4 28 IOV 4 Visitkarten 220.— 3 ! 92 41 32 113/ 4 40 15 Cabinetformat 400.— 4 i 135 60 50 IS'/, 55 20 Boudoirformat und Köpfe bis * i zu halber Lebensgrösse 800.— Grössere Nummern nach Vereinbarung. Bei obigen Preisen sind die Objective nicht mit Trieb versehen. Gruppen-Antiplanete. Serie n. yorzöglich für Moment-Aufnahmen geeignet. Diese sind zu Aufnahmen von Portraits, ferner von Gruppen, Archi- tecturen, Landschaften, sowie zu Vergrösserungen u. s. w. bestimmt, haben noch bedeutendere Tiefe und ein noch grösseres Bildfeld von gleichmässiger Schärfe und Lichtkraft, als Serie I. — Die Gruppen-Antiplanete besitzen alle Vortheile, welche man an ein gutes Objectiv berechtigt stellen kann, gleichzeitig und gestatten daher auch die vielseitigste Anwendung, sowohl im Freien (auf Beisen) a ls auch im Atelier. Sie sind aus zwei verkitteten Linsenpaaren gebildet, welche einander so nahe stehen, dass nur noch Kaum für die Blendung bleibt. Nr. Oeffnung Brennweite Scharfe Bild grosse Preis j in ! Mark j mit voller Oeffnung m. kleinster Blende Mm. Linien Cm. J Zoll Centimeter Centimeter 0 9 4 4-8 l 3 /4 3-4 X 2-7 5-1 X 4-4 40.— 1 1 17 7 9-5 37-2 6-8 X 5-4 10-2 X 8-8 45.— 1 lb 21 9 12-4 8-1 X 6-4 12-5 X 11*0 53.— I 2 25 11 14-4 5 vT 1 9'5 X 7*4 14-9 X 13-5 60.— 2b 29 13 16-4 6 10-8 X 8*8 17*6 X 15*5 70.— 3 33 15 18-4 63/j 12-2 X 9-5 20”3 X 17-6 80.— 1 4 43 19 24 83/ 4 15 8 X 10-8 24-8 X 20-0 105.— j 5 48 21 27-5 ioy 4 16-9 X 13-5 28-4 X 23-0 130.— 6 64 28 36 437 4 21-7 X 17-6 30’5 X 25’7 210.— 7 78 35 44 16 V* 26-5 X 21-5 37'3 X 31 ■ 5 320.— Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. SteinheiFs Objective. Identische Gruppen- Antiplanete für Stereoskop-Aufnahmen : 1 Paar Nr. 1.Mark 96 1 » , . » 1 „ „2 . „ 139 1 „ „2b«. „150 1 n „3. - 170 Irisblenden zu den Triebrorrichtung zu den Gruppen-Antiplaneten zu Nr. 1 ..... . Mark 14 lb. „ 14 2 . „ 15 2b. „ n 3 . - 18 Gruppen-Antiplaneten : zu Nr. 1—5.Mark 15 6.18 20 Universal- (Zeit- und Moment-) Verschlüsse zu obigen Objechven siehe Beschreibung. Preise derselben zu Nr. 1—3.Mark 4—5 6 3 (Stereoskop). „ Aplanatische Objective. Diese Instrumente sind symmetrisch und daher die Hälften unter sich gleich' Für verschiedene Zwecke werden verschiedene Constructionen von Aplanaten ausgeführt, bei deren Anfertigung alle im Laufe der Jahre gemachten theoretischen und praktischen Erfahrungen und Verbesserungen angewandt sind. Der hauptsächlichste in jüngster Zeit erzielte Vortheil ist der, die verschiedenen Gattungen Aplanate aus solchen Glassorten ausführen zu können, die bedeutend weniger chemisch wirksames Licht absorbiren, um dadurch die Expositionszeit abzukürzen. Aplanate Serie III neuerer Construction von bedeutenderer Lichtstärke als früher. Die Aplanate sind durch ihre guten Bilder und ihre vielseitige Anwendbarkeit zu Portraits, Gruppen, Architekturen, Landschaften, Reproduc t i o n e n, selbst zu Momentaufnahmen schon genügend bekannt, durch den geringeren Abstand der Linsen ist die Vertheilung dos Lichtes über die ganze Platte eine gleichmässigere, d. h. es nimmt die Lichtstärke von der Mitte gegen den Rand des Bildes langsamer ab. Das Verhältnies von Oeffnung zur Brennweite ist wie 1:7; der Gesichtsfeldwinkel circa 60°. Oeffnung Brennweite B i 1 d g r ö s s e Preis in mit voller Oeffnung mit kleinster Blende Mm. Linien Cm. Zoll Centimeter Centimeter Mark 7 3 4-1 IV2 2-9 X 2-3 4-3 X 3-8 42 15-8 7 9-5 37a 6-8X 5-4 10-2 X 8-8 42 24-8 11 14*2 57t 9-5X 7-4 14-9X13-5 57 31-6 14 18-9 7 12-2X 9-5 20-3X17 6 75 38 17 24-0 S3/ 4 150X12-0 27 X21 90 42-9 19 27-7 107* 169X13-5 28-4X23-0 105 51-9 23 35-9 137, 21-7X17-6 30-5X25-7 132 60-9 27 44-0 1674 25-7x21-7 32 5X28 4 204 74-5 33 53-8 193/, 31-8X26-4 37-9x30-5 300 88 39 63-6 231/ 2 37-9X31-3 43-3X32-5 396 115 51 83-9 31 43-3X33-8 56-8X43-3 585 Nr. 1 2 3 4 4b 5 6 8 9 10 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirehberggasse 37, SteinlieiPs Objective 737 Identische Aplanate für Stereoskop-Aufnahmen : 1 Paar Nr. 2.Mark 88 1 „ ,3.. „118 1 „ „4. „160 Triebyorriclitung zu den Aplanaten : zu Nr. 2., Mark n n 3 .. „ n n 4 . „ „ „ 4b. Irisblenden zu den Aplanaten : zu Nr. 1—6.Mark 15 n r> 1 . n 1® „ „ 8. „ 19 Lanclschafts-Aplanate. Serie IV. Diese Sorte Aplanate ist speciell für Landschafts-Aufnahmen con- struirt, aber auch für Architekturen, sowie zu Eeproductionen mit Vortheil anwendbar; wirksame Oeffnung t/ 12 —V 15 ; das Gesichtsfeld ist noch grösser als das der Aplanate Serie III, so dass bei gleicher Plattengrösse bei einer corres- pondirenden Nummer der Aplanate noch Gegenstände am Rande in’s scharfe Bild treffen, die bei Serie III nicht mehr erscheinen. Gesichtsfeldwinkel circa 75°. Nr. Oeffnung Brennweite B i 1 d g r ö s s e Preis in Mark mit voller Oeifnung mit kleinster Blende Mm. jLinien Cm. Zoll Centimeter Centimeter 1 5 25 5-8 27i 4-8X 3 8 7-5X 6 40 2 9 4 7-7 23/ 4 6-1X 5 10 X 7-5 50 3 12 5-3 12-2 4 Va 9-5X 7*5 15 X12 60 4 17 7-5 16-2 6 12-5X10 20 X13 75 5 23 10-2 24 87s 17-5X138 28 X20 105 6 36 16 39 14% 26-3X20-7 35 X28 204 7 54 24 60 22 36 X 28 52 X41 400 Ein Einsatz (4 Stück) Landschafts-Linsen mit gleicher Oeffnung von 23 Mm. (10*2 Linien), aber mit verschiedenen Brennweiten, um vom gleichen Standpunkte aus Gegenstände in verschiedener Grösse aufnehmen zu können ; inclusive Etui zum Preise von Mark 200. Brennweiten der einzelnen Linsen : 1 = 32 Cm. = ll3/ 4 Zoll I III = 52-6 Cm. = 19y 3 Zoll II = 39-8 „ =» 142/3 „ I IV == 61-6 „ = 23 Brennweiten der Combinationen : Linse II vorn, I hinten == 19 6 Cm. = 7 i j i Zoll » HI » II „ = 26-4 „ = 93/, „ » IV * III „ = 32-8 „ = 12 1 / 9 * Bildgrösse mit voller Oeffnung X X 13*8 Cm. „ „ kleinster Blende X 28'0 X 20-0 „ Anmerkung: Auf Wunsch werden Einsätze mit einer beliebigen Anzahl von Land- schafts-Aplanaten oder -Linsen mit verschiedenen Brennweiten angefertigt, deren Preis in den speeiellen Fällen vereinbart wird. Irisblenden : zu Nr. 1—6.Mark 15 zu Nr. 7. „ 16 17 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. ms Steinheil’s Objective. W eitwinkel-Aplanate (Serie V.) für Interieurs, Architekturen und Landschaften mit V20—V25 ihrer Brennweite als wirksame Oeffnung. (Mit Revoiverblenden ausgestattet.) Durch die verhältnissmässig kurze Brennweite und den grossen Gesichtsfeldwinkel (ca. 100°) eignen sich diese Objective besonders für Interieurs-Aufnahmen und ermöglichen auch, sehr hohe oder breite Objecte aus geringer Entfernung aufzunehmen. Durch Verminderung der Lichtkraft ist Schärfe, Tiefe und Gesichtsfeldwinkel bedeutend vermehrt. Nr. Oeffnung Brennweite Durchmesser des runden Bildes mit kleinster Blende Preis in Mark Millim. Linien Centim. Zoll Centimeter Zoll 1 5 2-5 9-6 37î 18 6V2 60 2 7 3-1 12-1 472 25 974 60 3 u 4-7 18-2 G 2 / 3 37 13>/ 3 100 4 15 6-4 26-2 97s 44 I6V3 150 5 22 10-0 40-5 143/4 66 247a 220 Grössere Nummern nach Vereinbarung. Weitwinkel-Aplanate für Reproduc tionen. (Serie VI.) Mit gleicher Lichtstärke, wie die Instrumente Serie V und möglichst ebenem Bilde bei grösstmöglicher Schärfe und bedeutendem Gesichtsfelde, wodurch sich diese Construction zu Reproductionen von Karten, Bildern, Stichen und allen Arten photomechanischer Vervielfältigung eignet. Zur umgekehrten Aufnahme für das Druckverfahren dienen die sub Serie VII aufgeführten Prismen. Durchmesser des runden Bildes mit kleinster Blende bei Repro- ductionen in natürlicher Grösse Preis Brennweite Mark Millim. Linien Centim. Centimeter 122-4 142-3 Grössere Nummern nach Vereinbarung. In Folge vielfacher Erfahrungen machen wir besonders darauf aufmerksam, dass während der Exposition mit diesen Weitwinkel-Aplanaten alle, auch die geringsten Erschütterungen sorgfältig zu vermeiden sind. (Das Vorüberfahren eines Wagens, das Arbeiten einer Druckpresse in einem anderen Stockwerke, Vorbeimarschiren von Truppen im Schritt u. dgl. haben schon Störungen in der Schärfe der Bilder veranlasst, die mit diesen Objectiven erzielt werden kann.) Bei photographischer Aufnahme feiner ebener Objecte ist von Anwendung zu kleiner Blendungen abzurathen, da die dadurch eintretenden Beugungserscheinungen das Bild verschleiern. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Steinheil’s Objective. Prismen s.™ vu zur directen Herstellung sogenannter umgekehrter Negative für photo- mechanische Druckverfahren. Sämmtliehe Prismen sind rechtwinkelig, mit versilberter Hypothenusen-Fläche, in ihrer Fassung centrirt und statt des vorderen Ringes an das Objectiv anzuschrauben. Um das Parallel-Stellen der ersten Prismenfläche mit dem Objecte zu erleichtern, wird jedem Prisma eine Drehvorrichtung beigegeben, welche gestattet, das Objectiv mit Prisma um seine Achse zu drehen und in jeder Lage festzuklemmen. Nr. Anwendbar mit den Objectivent Preis in Mark i Ser. III Nr. 2, Ser. IV Nr. 3, Ser. IV Nr. 4, Ser. Y Nr. 1, Ser. V Nr. 2. 80.— 2 Ser. IV Nr. 5, Ser. V Nr. 3 und Ser. VI Nr. 1.. 90.— 3 Ser. III Nr. 3 und Ser. VI Nr. 2. 100.— 4 Ser. II Nr. 2, Ser. III Nr. 4 und Ser. V Nr. 4. 125.— 5 Ser. IV. Nr. 6 und Serie V Nr. 5. 150.— 6 Ser. II Nr. 3, Ser. III Nr. 5 und Ser. VI Nr. 3. 180.— 7 Ser. VI Nr. 3b. 240.— 8 Ser. IV Nr. 7.•. 300.— 9 Ser. II Nr. 4 , Ser. III Nr. 6. 370.- 10 Ser. VI Nr. 4.•. 400.— 11 Ser. III Nr. 7 und Ser. VI Nr. 5. 700.— 12 Ser. III Nr. 8 und Ser. VI Nr. 6. 1200.— NB. Jedem Prisma wird eine gedruckte Notiz über die Anwendung von Weitwinkel- Aplanaten mit Prismen beigegeben. Aplanatische Loupen zum Einstellen. Serie VIII. Diese sind aus drei Linsen verkittet und so construirt, dass sie ein ebenes unverzerrtes, in und ausser der Achse achromatisches Bild bei bedeutendem Focal- abstande und grossem Gesichtsfelde geben ; für jedes Auge einstellbar. Nr. Aequivalent-Brenn weite Millimeter j Linien Linear-V ergrösserung Mark 1 60-9 27 circa 3% mal 25.— 2 40-6 18 circa 5 mal 21.— 3 27 12 circa 8 mal ■' 17.— ' ' ■ Aplanatische Loupe zum Einstellen. Etwa 20 mal vergrössernd. Eignet sich vorzüglich zum Einstellen feiner Strichreproductionen etc., von Director Dr. Eder empfohlen. Preis...Mark 60.— 17 * Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. Stemheil’s Objective. Hilfstafel zur raschen Auffindung der erforderlichen Distanzen bei vorgeschriebener Verkleinerung oder Vergrösserung durch photographische Aufnahme. I Verkleinerung 11 Auszugslänge der Camera III Object- Abstand 1 mal 2.00 2.00 l.l 1.91 2.10 1.2 1.83 2.20 ! 1.3 1.77 2.30 i 1.4 1.72 2.40 1 • 5 1.67 2.50 1.6 1.62 2.60 1.7 1.59 2.70 .1.8 1,50 2.80 1.9 1.53 2.90 2.0 1.56 3.00 2.1 1.48 3.10 2.2 1.45 3.20 2.3 1.43 3.30 .2.4 1.42 3.40 2.5 1.40 3.50 2.6 1.38 3.60 2.7 1.37 3.70 .2.8 1.36 3.80 2.9 1.34 3.90 3.0 1.33 4.00 3.2 1.31 4.2o 3.4 1.29 4.40 3.6 1.28 4.60 3.8 1.26 4.80 4.0 1-25 5.00 4.5 1.22 5.50 5.0 1.20 6.00 5.5 1.18 6.50 6.0 1.17 7.00 Ver- Object- Auszugs- grosse- Abstand länge der rung Camera I II III I Ver. kleinerung II Auszugslänge der Camera III Object- Abstand 6.5 1.15 7.50 7.0 1.14 8.00 7.5 1.13 8.50 8.0 1.12 9.00 8.5 1.12 9.50 9.0 1.11 10.0o 9.5 1.10 10.50 10.0 1.10 11.00 11.0 1.09 12.00 12.0 1.08 13.00 13.0 1.08 14.00 14.0 1.07 15.00 15.0 1.07 16.00 16.0 1.06 17.00 18.0 1.06 19.00 20.0 1.05 21.00 22.0 1.04 23.00 24.0 1.04 25.00 26.0 1.04 27.00 28.0 1.04 29.00 30.0 1.03 31.00 35.0 1 .03 36.00 40.0 1.02 41.00 45.0 1.02 46.00 50.0 1.02 51.00 60.0 1.02 61.00 70.0 1.01 71.00 80.0 1.01 81.00 90.0 1.01 91.00 100.0 1.01 101.00 Ver- Object- Auszugs- grösse- rung Abstand länge der Camera I II III Gebrauch der Hilfstafel. zu erba|Eend2rmMeï n im r ScLn U Mi™stabe fui 0bjectes und den grössten Durchmesser desman henütze d die B untoren Kö^feTafeD solV a Ct ’ ® in Fal1 für Vergrösserung vor, und VertIel s n »%^CSlF4n >ls das 0bi “ t - kleinerung) natürliche Grösse. Sleicb g ross sein i so hat man (lmalige Vergrösserung oder Ver- man mit'ïe^kletaMen^Z^^in^ip 1 vrü««f.Z^ rSl n^ Ser ^ n f oder „ V er kleinerung werden soll, dividirt auf derselben Horizontallinie stehenden^njuf^a“ 114 ^ 6 ! 17 ,f efund enen Zahl in Rubrik I, liest die diese mit der Brennweite des OblLttv««*1“/ nbnken u n T und HI ab und multiplied Camera und Objectabstand* wMejTB^„îr,ÎS gesuchten Langen für Auszugslänge der Durchmesser reproducirt werden Weil'da« thu vn’ rte V( ! n , 40 , Cm - Durchmesser, soll auf 25 Cm. vor, und zwar 1.6mal. WeU das Blld kleiner wird als das Object, liegt Verkleinerung Zahlen Hat man __ und MX40-, 10 * Cm:Objectabsta°nd? Alle Abstande zahlen von der Objectivblende (Diaphragma) aus. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Objective von Yoigtländer. Objective für Photographie von Voigtländer & Sohn. Die i)is vor Kurzem den Optikern zur Verfügung gewesenen Glasarten waren nach einer einförmigen Abstufung gebildet, es stand bei denselben die zerstreuende stets in gleichem Verhältnis mit der brechenden Kraft. Eine wesentliche Förderung wurde der photographischen Optik zu Theil, als das Glastechnische Laboratorium in Jena, welches nach dem Plane von Professor Abbe und unter Leitung von Dr. Schott durch seine neuen Schmelzungen schon die grössten Vervollkommnungen in den Mikroskopen und astronomischen Fernrohren veranlasst und ermöglicht hatte, nunmehr auch für die photographischen Objective geeignete neue Glasschmelzungen herstellte, deren Eigenschaften von denen der alten Arten gänzlich abweiehen. Brechende und zerstreuende Kraft stehen bei diesen Gläsern in bisher unbekannten Verhältnissen, wodurch sie gewissermaassen die bisherige Lücke zwischen den Crown- und Flintgläsern ausfüllen. Anfangs 1888 wurden uns die optischen Messungen der neuen Specialgläser mitgetheilt, und wir zögerten nicht, uns durch Rechnungen und Versuche über die damit zu erreichenden Vortheile zu unterrichten. Die Folge davon war, dass wir alle Objective umgestalteten, bei welchen durch diese Gläser Verbesserungen und Vortheile für den Gebrauch zu erzielen waren. {Siehe Photographische Mittheilungen Nr. 377 und 378, October und November 1888.) Da die Oeffnungsverhältnisse, d. h. die relativen Oetfnungen, durch welche die Abtheilungen unserer Objective bestimmt sind, sich bewährt haben, so behielten wir sie bei, suchten also mit Festhaltung der theoretischen Lichtstärke die übrigen Eigenschaften zu verbessern. Insbesondere wurde ermöglicht, die Schärfe der Zeichnung zu erhöhen, vermöge der genaueren Zusammenlegung der Farben und der geringeren Kugelabweichung durch alle Breiten, ferner aber bei jeder Gattung — also unter Beibehaltung der Lichtstärke — den Gesichtsfeldwinkel bedeutend zu ver- grössern, ohne doch die Ebenheit des Bildes zu beeinträchtigen. Dazu kommt, dass durch die weit grössere Durchlässigkeit der neuen Gläser für das Licht die Lichtstärke erhöht ist. So glauben wir, bei jeder Gattung, also für jedes bestimmte Oetfnungsverhältniss den grössten Gesichtsfeldwinkel, also bei kürzester Brennweite die grösste Platte, mit den geringsten Farben-, Kugelgestalts- und Breitenfehlern®) durch alle Zonen erreicht zu haben. Die angegebenen Brennweiten sind als diejenigen der Aequivalent-Linsen zu verstehen, d. h. jener einfachen Sammellinsen, welche ein gleich grosses Bild geben. Es ist hierbei nicht zu übersehen, dass, während für einfache dünne Sammellinsen bei Parallelstrahlen die Entfernung des Bildes von der Linse auch zugleich die Aequivalent-Brennweite derselben ist, also direct gemessen werden kann, dies bei Zusammenstellungen von zwei oder mehr Linsen nicht mehr der Fall ist. Um die Brennweiten solcher Zusammenstellungen durch Messung bestimmen zu können, schlagen wir folgendes Verfahren vor: Man stelle die Camera so auf, dass das Bild eines Gegenstandes in natürlicher Grösse erscheint, messe dann die Entfernung des Gegenstandes bis zur matten Scheibe und theile dieses Maass durch 4, das Ergebniss ist die Aequivalent-Brennweite des Objeetivs. Der angegebene Durchmesser des Lichtkreises bezieht sich auf das Bild von Gegenständen in unendlicher Entfernung. Hieraus ist dann der Gesichtsfeldwinkel berechnet. Die Objective liefern durchschnittlich noch grössere Platten als angegeben, wir haben aber vorgezogen, die jetzt gebräuchlichen Normalplatten anzugeben. Jedes Instrument wird vor Absendung von dem Inhaber der Firma auf das Gewissenhafteste und Strengste optisch und photographisch geprüft, und werden daher nur in jeder Hinsicht tadellose Objective abgegeben, wofür wir volle Gewähr übernehmen. Wir können hier nicht unterlassen, vor dem Ankauf gebrauchter Instrumente, welche unsere Firma tragen, eindringlichst zu warnen, denn nur zu häufig sind uns Nachahmungen und Fälschungen der frechsten Art unter die Hände gekommen, auch solche, bei welchen irgend eine zerbrochene Linse durch fremde unkundige Hände ersetzt war, wodurch selbstverständlich die Wirkung des Objeetivs vollständig zerstört wurde. Wir sind gern erbötig, jedes angeblich aus unserer Anstalt stammende ältere Objectiv kostenfrei auf seine Echtheit und Güte zu prüfen, auch, sobald uns die laufende Stücknummer genannt wird, anzugeben, wann und wem das fragliche Instrument verkauft wurde und von welcher Grösse und Gattung dasselbe sei. Eigenschaften und Wahl der Objective. In den neun Abtheilungen unserer Objective ist eine genügende Abstufung gegeben, um für jeden Zweck das passende Objectiv wählen zu können. Die Anordnung ist nach der theoretischen Lichtstärke, also nach dem Oetfnungsverhältniss getroffen. Die Lichtstärke bedingt alle anderen Eigenschaften des photographischen Objeetivs. Die lichtstärksten Instrumente haben den kleinsten Bildwinkel, geben also bei derselben Brennweite die kleinste Platte und die geringste Tiefe. Der Gesichtsfeldwinkel wird immer grösser, je kleiner das Oeffnungsverhältniss wird, ebenso erhöhen sich auch andere sehr wesentliche Eigenschaften mit Abnahme der Lichtstärke, nämlich die Tiefe und Ebenheit des Bildes. Besonders wichtig bei der Wahl des Objeetivs ist aber die Vergrösserung, die man zu haben wünscht, also das Verhältnis der Grösse des Gegenstandes und seines Bildes, denn davon hängt die Tiefe vor Allem ab; sie nimmt quadratisch ab, wenn die Vergrösserung wächst. Demnach sind für die Wahl maassgebend: Plattengrösse, Vergrösserung, Lichtstärke; daraus bestimmt sich alles Andere von selbst. Dazu kommen häufig noch äusserliehe Umstände, beschränkte Länge des Arbeitsraumes, beziehungsweise kurze Entfernung vom Gegenstände. Als dasjenige Objectiv, welches alle wesentlichen Vorzüge auf einmal in sich vereinigt, ist das Euryscop (IV) zu bezeichnen. Es ist zunächst für Gruppen und Landschaften bestimmt, wird aber wegen seiner bedeutenden Lichtstärke vielfach auch zu Portraitzwecken verwendet. Lediglich für Portraitzwecke sind die Abtheilungen T, II und III bestimmt; um darin die Wahl zu erleichtern, haben wir dem Verzeichniss kleine Tafeln beigefügt, aus welchen bei diesen Objeetiven die Aufnahmen, für welche sie bestimmt sind, ferner der dafür erforderliche Abstand zwischen Person und matter Scheibe zu ersehen sind. *) Diesen Ausdruck wenden wir für „Astigmatismus“ an, welches letztere Wort allein in die Physiologie des Auges gehört, wofür es gebildet worden ist. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 742 Objective von Toigtländer, s Wahl der Portrait-Objective. Für Portrait-Aufnahmen gilt als Regel, dass die Grösse einer Person im Bilde nicht mehr als die Hälfte der angegebenen Plattengrösse betragen soll, möglichst noch weniger, andernfalls kann man keine ausreichende Tiefe für Erzielung eines schönen plastischen Bildes und keine richtige Perspective erwarten. Eine Ueberanstrengung der Objective hinsichtlich der zu erreichenden Bildgrösse ist daher entschieden zu verwerfen, und dagegen die Anwendung einer entsprechend grösseren Nummer zu empfehlen. Als Beispiel dafür wählen wir das Cabinetstandbild, welches eine Person von 175 Cm. in einer Grösse von 9,2 Cm. darstellen soll. Man muss dazu also ein Objectiv in Anwendung bringen, welches eine Platte von über 18 Cm. Länge liefert, wozu die Brennweite mindestens 29 Cm. betragen muss. Demnach sind Nr. 4 a Portrait-Euryskop (III), Nr. 5 Portrait-Euryskop (II), und für schnellste Aufnahmen im Atelier Portrait-Objectiv Ni\ 6b (I), die kleinsten für jenen Zweck zulässigen Objective der verschiedenen Gattungen. Weit besser ist es, zu demselben Zwecke grössere Instrumente zu verwenden, also 5a oder 6A Portrait-Euryskop (III), Nr. 6 oder 7 Portrait-Euryskop (II) un,. 7B (I), dabei müssen aber die Abstände entsprechend grösser werden, was in vielen Ateliers nicht möglich ist. Schnellarbeitende Objective (I) empfehlen sich hauptsächlich für Brustbilder, während für Standbilder die Portrait-Euryskope vorzuziehen sind. Zur Aufnahme von Kinderbildern und Brustbildern in Visitkartengrösse dienen die Portrait-Objective Nr. 3b, 4b, 5b, (I), je nach der Länge des Ateliers; für ganze Figuren die Portrait-Euryskope Nr. 3, 4, 5, ersteres nur, wenn die Atelierlänge die Anwendung eines grösseren Instrumentes nicht gestattet, in diesem Falle genügt Nr. 5 Portrait-Euryskop auch für Cabinetbilder. Für Aufnahmen von Cabinetbrustbildern verwende man die Portrait-Objective Nr. 6b und 7b (I), für Cabinetstandbilder die Portrait-Euryskope Nr. 5 (bei beschränkter Atelierlänge), Nr. 6, Nr. 7 (II), desgleichen Nr. 5a, 6a, 7a Portrait-Euryskop der Abtheilung III. Für grössere Formate sind Nr. 7a und 8 a Portrait-Euryskop (III) geeignete Instrumente, doch werden hierfür vielfach auch die Euryscope Nr. 7 und 8 (IV) verwendet. Auskünfte und Rathschläge über Wahl und Gebrauch der Objective zu ertheilen sind wir zu jeder Zeit gern erbötig, doch bitten wir, bei der Anfrage neben der Lichtstärke die gewünschte Plattengrösse und die Grösse der Figur auf der Platte, sowie die zu Gebote stehende Länge des Arbeitsraumes zu bezeichnen. Wir verweisen übrigens in Bezug auf letzteren Umstand auf die dem Verzeichniss am Schlüsse angefügten Tafeln. I. Portrait-Objective mit grosser Lichtstärke (Schn eil-Arbeiter). Verhältniss der Oeffmxng zur Brennweite = 1: 3 1 / 6 . Gesichtsfeldwinkel 50°. Nr. Oeffnung des Objectivs Brennweite des Objectivs Durchmesser des runden Bildes Normalplatte Preis Zoll Cm. Cm. Cm. Cm. Mark 3B 2 5-3 17-4 18 9X12 120*— 4B 27a 6-6 20-9 23 12X16 180-— 5B 3 7-9 24-5 28 15X18 260*— 6B 372 9-2 30-6 33 18X24 360-— i B 4 10-5 39-5 42 29X31 480*— Nr. 3 B, 4 B, 5 B sind mit Trieb versehen, Nr. 6 b und TB ohne Trieb. II. Portrait-Euryskope. Verhältniss der Oeffnung zur Brennweite = 1 : 4.* Gesichtsfeldwinkel 53®. Nr. Oeffnung des Objectivs Brennweite des Objectivs Durchmesser des runden Bildes Normalplatte Preis Zoll Cm. Cm. Cm. Cm. M ark 3 2 5-3 20*2 21-5 12X16 130-— 4 2 V2 6-6 26 3 28 25X18 190-— 5 3 7-9 30-9 33 18X24 260-— 6 372 9*2 37-8 38 21X26 360 — 7 4 10*5 47 47 29X34 480-— * x- Nr * 4 ’ . 5 mit Trieb versehen, Nr. 6 und 7 ohne Trieb, tragen wurde'diofe p" iss zwischen Oeffnung und Brennweite Rechnung zu dePovtr,? 1 1 • Jrt l' al 1 t . El ' 1 7 skü l»« eonstruirt, empfchlenswerther für alle Zwecke uer Poitrait-Photogiaphie sind jedoch die folgenden (unter III) verzeiclmeten. Bernhard. 'Wacht!, 'Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Objective von Yoigtländer 743 III. Portrait-Enryskope mit psserem GesichtsfeM. Verhältniss der Oeffnung zur Brennweite = 1 : 4 1 / 2 . Gesichtsfeldwinkel 56°. Diese Objective besitzen von allen Portrait-Objectiven den grössten Gesichtsfeldwinkel, und ermöglichen daher die Aufnahme von Gruppen in beschränkten Ateliers, wo die gewöhnlichen Euryskope der langen Brennweite halber nicht mehr zur Anwendung gelangen können, und füllen infolge dieser Eigenschaft eine bisher bestandene Lücke in der Reihe der photographischen Objective aus. Die kleineren Nummern von lA bis 4A dürfen wir als die geeignetsten Objective für die schnellsten Augenblicksaufnahmen bezeichnen. Nr. Oeffnung des Objectivs Brennweite des Objectivs Durchmesser des runden Bildes Normal platte Preis ohne Trieb mit Trieb Zoll Cm. Cm. Cm. Cm. Mark 1A iy 2 4 16-3 18-5 10X13 90-— 110— 2A i 3 / 4 4-6 19-8 21*5 12X16 110-— 130— 3A 2 5*3 21-7 24 13X18 140— 160 — 4A 27* 6-6 28-6 31 16X21 200— 230— 5A 3 79 34*4 38 21X26 280— 320'— 6A 3i/ 2 9-2 41-2 42 24X30 400— — 7A 4 10-5 51-4 51 30X40 520— — 8A 5 13-2 67-2 65 40X50 950— — IV. Euryskope. Objective zur Aufnahme von Gruppen und Landschaften. Verhältniss der Oeffnung zur Brennweite = 1 : 5 - 6 Gesichtsfeldwinkel 70°. Wie bereits in der Einleitung erwähnt, sind diese Instrumente wegen ihres günstigen Oeffnungsverhältnisses und der dadurch bedingten verhältnissmässig grossen Lichtstärke, Tiefe und des grossen Gesichtsfeldes einer allgemeinen Anwendung fähig. Diese vorzüglichen Eigenschaften sind neuerdings durch die Einführung der Jenenser Specialgläser (wie oben erwähnt) bedeutend erhöht worden, insbesondere die Lichtstärke (durch die grössere Durchlässigkeit der Gläser (die Ebenheit und Grösse des Gesichtsfeldes, sowie die Schärfe der Zeichnung, sodass diese Instrumente sich dem Ziel der allgemeinsten Verwendbarkeit noch sehr wesentlich genähert haben. Infolge dieser günstigen Eigenschaften sind sie vor allen anderen Objectiven zur Aufnahme in Gruppen im Atelier und zu Landschaftsaufnahmen geeignet, w r ozu der Bildwinkel von mehr als 70° vollständig ausreicht. Ihre Lichtstärke ist eine so grosse, dass sie zu den schnellsten Augenblicksaufnahmen im Ereien und unter Anwendung von Trockenplatten selbst für gewöhnliche Portraitzwecke im Atelier vielfach Verwendung finden, da sie in diesem Falle keiner Abblendung bedürfen. Besonders dienen die grösseren Nummern zur Aufnahme von grossen Köpfen, weil sie eine Tiefe der Schärfe liefern, die von keinem Portrait-Objective erreicht wird. Diese Euryskope werden in folgenden zehn Grössen ausgeführt : Nr. Oeffnung des Objectivs Brennv eite des Objectivs Durchmesser des runden Bildes Normalplatte Preis mit Schieber- blonden mit Irisblenden Zoll Cm. Cm. Cm. Cm. M a r k 0 1 2-6 12-7 20 9X12 60 70 00 IV* 3-3 17-4 27 13X18 80 90 1 17a 4 21-6 32 13X21 100 112 2 l 3 /* 4-6 25-4 38-5 18X24 116 128 3 2 5-3 29T 42 21X26 140 152 4 21 / 2 6-6 38-2 51 24X30 200 212 5 3 7-9 44-8 62 30X40 300 — 6 3 72 9-2 54*7 74 40X50 400 — 7 4 10-5 65-5 87 50X60 520 — 8 5 13-2 85-2 110 60X10 950 — 9 6 15-8 107 135 70X80 . 2250 — Das Objectiv Nr. 0 ist zur Aufnahme von Stereoskopbildern bestimmt und kann zu diesem Zwecke in Paaren von genau übereinstimmender Brennweite bezogen werden ; auf Verlangen wird auch ein Paar solcher Objective, auf einer schwarz- Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 744 Objective von Yoigtländer. gebeizten Messingplatte in der Entferung von 8 Cm. aufgeschraubt, geliefert. Der Preis hierfür beträgt 10 Mark. Auf Wunsch werden die Nummern 0 bis 3 einschliesslich nicht in der bekannten gewöhnlichen Fassung, sondern in Fassungen ohne den vorspringenden Kopfring angefertigt, um die Anwendung eines möglichst kleinen, auf das Vordertheil aufzusetzenden Augenblicksverschlusses zu gestatten. Die Anwendung von Schieber-, sowie Irisblenden ist bei beiden Arten der Fassung zulässig. Y. Rapid-Weitwinkel-Euryskope. Neue Construction. Objective zur Aufnahme von Gruppen. Verhältniss der Oeffnung zur Brennweite =1:6. Gesichtsfeldwinkel 80°. Infolge der besonderen Eigenschaften der Jenenser Specialgläser ist es gelungen, Objective von beinahe gleicher Lichstärke wie die Euryskope IV herzustellen, welche aber noch einen weit grösseren Bildwinkel besitzen. Für Gruppen-Aufnahmen sind sie von grossem Werth, wenn die Kürze des Atelier nicht gestattet, Instrumente von längerer Brennweite wie die Euryskope IV anzuwenden, weil sie bei gleicher Brennweite eine grössere Platte liefern als jene, d. h. mehr Gegenstände ins Bild aufnehmen. — Die kleineren Nummern dürften eine ausgebreitete Verwendung für Amateurzwecke finden. Nr. Oeffnung des Objectivs Brennweite des Objectivs Durchmesser des runden Bildes Normalplatte Preis mit Schieberblenden mit Irisblenden Zoll Cm. Cm. Cm. Cm. M a r k 0 1 2-6 13-8 28 13X18 75 85 00 IV* 3-3 20-1 37 18X24 100 110 1 IVa 4 23-7 42 21X26 130 142 2 4-6 27-8 47 24X30 170 182 3 2 5-3 31-8 53 29X34 220 232 4 2‘/a 6-6 39-5 65 30X40 300 312 5 3 7-9 48-7 75 40X50 400 — Die Schwierigkeit Nummern absehen. der Construction liess uns von der Ausführung grösserer VI. Euryskope mit grösserem Gesichtsfeld. Objective zur Aufnahme von Landschaften und Reproductionen. Verhältniss der Oeffnung zur Brennweite = 1 : 7 3 / 4 . Gesichtsfeldwinkel 78°. In Fällen, wo die Lichtstärke weniger in Betracht kommt, dagegen auf grosse Tiefe, namentlich aber auf grösseren Bildwinkel Werth gelegt wird, also vornehmlich bei Aufnahmen im Freien, sind die nachstehend verzeichneten Euryskope die geeignetsten Objective und empfehlen sich dieselben auf Grund obiger Eigenschaften vorzüglich zu Aufnahmen von Landschaften und Reproductionen; für andere .Zwecke dürften sie nicht lichtstark genug sein. — Die grösseren Nummern können auch zu Aufnahmen von Gruppen im Freien verwendet werden. — Ueber die Art der Fassung gilt auch hier das von den Euryskopen oben Gesagte. Nr. Oeffnung des Objectivs Brennweite des Objectivs Durchmesser des runden Bildes Normalplatte Pr mit Schieberblenden îis mit Irisblenden Zoll Cm. Cm. Cm. Cm. Mark 0A l 2-6 17-8 34 13 X 18 68 78 00A jy* 3-3 24 42 16 X 21 84 94 1A 14 /a 4 29-5 48 18 X 24 112 124 2A 174 4-6 35-8 56 24 X 30 132 144 3A 2 5-3 42-1 63 30 X 40 160 172 4A 27a 6-6 50 73 40 X 50 240 252 5A 3 7-9 60-9 88 50 X 60 352 _ 6A ^Va 9-2 72-4 103 60 X 70 460 . . 7A 4 10-5 86-9 120 70 X 80 600 8A 5 13-2 108 150 90 X 100 1100 — Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Objective von Yoiiitl ander 745 VIL Weitwiukel-Euryskope. Zur Aufnahme von Landschaften, Innenräumen und für Keproductionen. Verhältniss der Oeffnung zur Brennweite = 1:11. Gesichtsfeldwinkel 93°. Unter Umständen, besonders für genannte Zwecke, ist es oft unvermeidlich, Aufnahmen von einer sehr kurzen Entfernung aus zu machen, und müssen hierzu Objective mit sehr grossem Bildwinkel angewendet werden. Diesen Zweck erfüllen die Weitwinkel-Euryskope, welche einen ausserordentlich grossen Bildwinkel umfassen und daher Gegenstände, welche bei den gewöhnlichen Euryskopen schon gar nicht mehr ins Bild fallen würden, noch vollkommen darin aufnehmen. Aus dem gleichen Grunde eignen sie sich vorzüglich zu Aufnahmen von Innenräumen und zu allen Arten von Keproductionen. Bei dieser Gattung von Objectiven insbesondere sind die neuen Specialgläser von Jena mit grösstem Yortlieil zur Verwendung gekommen. Der ausserordentlich grosse Bildwinkel ist hierbei bei einer völlig aplanatisclien Form erreicht, denn das Objectiv arbeitet mit voller Oeffnung; ferner ist das Bildfeld eben und die Schärfe ausgezeichnet, bei mässigen Krümmungen der brechenden Flächen, was wieder eine gleichmässige Lichtvertheilung und eine richtige Perspective bedingt. Die Objective dieser Abtheilung sind, mit Ausnahme von Nr. 7, mit Drehblenden versehen, und ist deren Fassung so eingerichtet, dass alle sieben Grössen in einen und denselben Cameraring schrauben, was auf Reisen von Yortheil ist; sie sind ausserdem so handlich, dass sie leicht in der Tasche getragen werden können. Die Objective Nr. 1 sowie Nr. 2 sind zur Aufnahme von Stereoscopbildern bestimmt und zu diesem Zwecke in Paaren von genau gleicher Brennweite zu beziehen. Nr. Oeffnung des Objectivs Brennweite des Objectivs Durchmesser des runden Bildes Normalplatte Preis Zoll Cm. Cm. Cm. Cm. Mark 1 5 /l2 1-1 11-3 26 9 X 12 60 2 6 /l2 1-3 14 32 13 X 18 70 3 Vl2 1'5 16-8 38 16 X 21 80 4 8 /l2 1*7 19-8 44 18 X 24 90 5 10 /l2 2-2 24-4 51 24 X 30 110 6 1 2-6 28-2 56 30 X 40 130 7 IV« 3-1 34-2 70 40 X 50 150 Nr. 7 ist mit Schieberblenden versehen. VIII. Weitwinkel-Euryskope für Keproductionen. Verhältniss der Oeffnung zur Brennweite = 1 : 14. Gesichtsfeldwinkel über 80°. Diese grossen Weitwinkel-Euryskope sind hauptsächlich zu Reproductionen bestimmt, es ist bei denselben das Hauptgewicht auf die Ebenheit und Schärfe des Bildes, weniger auf den Bildwinkel gelegt. Nr. Oeffnung des Objectivs Brennweite des Objectivs Durchmesser des runden Bildes Normalplatte Preis Zoll Cm. Cm. Cm. Cm. Mark 8(5) IV* 3-3 42-1 78 40X50 200.— 9 (6) 17a 4 52-7 95 50X60 280.— 10(7) 17i 4-6 65-9 120 60X70 372.— 11(8) 2 5-3 84-3 150 75X100 500.— Die Zahlen in Klammern bezeichnen die bisherigen Nummern. Anmerkung. Zur Vergleichung der Lichtstärke der verschiedenen Gattungeu unserer Ohjective mögen folgende Zahlen dienen, welche das Verhältniss der erforderlichen Belichtungszeit für dieselben näherungsweise darstellen. Portrait- Objectiv (Schnellarbeiter) Abth. I Portrait- Euryskop 11 Portrait- Euryskop in Euryskop IV Rapid- Weit- winkel- Euryskop V Euryskop mit grösserem Gesichtsfeld VI Weitwinkel Euryskop VII Weitwinkel Euryskop VIII 1 1V2 2 3 37b 6 12 18 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 746 Objective von Yoigtländer IX. Einfache Landschafts - Objective ausschliesslich zur Aufnahme von Landschaften bestimmt. Grösste wirksame Oeffnung i j i5 der Brennweite. Gesichtsfeldwinkel 90°. Sobald es sich nur um Landschafts-Aufnahmen handelt, wird man diese einfachen Objective mit grossem Vortheile verwerthen können. Die Verzeichnung, welche sich bekanntlich beim einfachen Objectiv überhaupt nicht ganz aufheben lässt, ist hier auf das geringste Mass zurückgeführt; die geringe Krümmung der Linien am Bande dürfte auch für die vorgeschriebene Art der Anwendung wenig stören, wenn man vermeidet, geradlinige Gegenstände an den Rand des Bildes zu verlegen. Die Tiefe ist eine ausserordentliche, der Gesichtsfeldwinkel sehr bedeutend, so dass diese Objective für Landschafts-Aufnahmen sehr geeignet erscheinen. Die Construction ist beschrieben in Prof. E d e r’s Jahrbuch für 1888, Seite 100 und der Deutschen Photographen-Zeitung Nr. 51, December 1888. Die Landschafts-Objective sind mit Drehblenden versehen. Nr. Oeffnung des Objectivs Brennweite des Objectivs Durchmesser des runden Bildes Normalplatte Preis Zoll Cm. Cm. Cm. Cm. Mark 1 1 Vl2 2-9 14-4 30 9X12 36.— 2 IV* 3-3 17-8 36 12X16 40.— 3 172 4 21*7 45 13X21 50. - 4 17 * 4*6 25-6 52 18X24 60.— 5 2 5-3 30-5 58 21X26 72.- 6 2V* 5-9 34-2 64 24X30 84.— 7 2Vj 6-6 40 71 26X32 96.— 8 3 7-9 50 92 30X40 130.— 9 3V2 9-2 60-6 110 40X50 170.— 10 4 10-5 71-1 130 50X60 210.— Um kleinere Objective in grössere Cameraringe schrauben zu können, d. h. um verschiedene Objective mit demselben Camerabrett zu verwenden, werden auf Wunsch für diese, sowie für die Objective der anderen Abtheilung Zwischenringe angefertigt. X. Verstellbare achromatische Lupen zum genauen Einstellen auf der matten Scheibe.Mark 15.—. XI. Für Zwecke der Amateur-Photographie werden aplanatische, symmetrische Doppelobjective in besonderen Maassen hergestellt, und zwar : Nr. Oeffnung Brennweite Platte Preis Zoll Cm. Cm. Cm. Mark 1 7l2 1-1 8-2 6-5X10 25.— 2 6 /l2 1-3 12 9X12 28.— 3 7 /l2 1-5 14 13X18 36.— Diese Objective werden nur im Dutzend abgegeben. B. Objective nach der Art der Euryskope der Abtheilungen IV und VI Oeffnung Brennweite Platte Preis Zoll S Cm. Cm. Cm. Mark 10 / /12 10/ 12 2-2 2-2 10 14 7X9 ! 60.— 9X12 60.— Nr. IV, V, VI zu wählen. Bernhard Wacht!, Wien, Neubau, Kirehberggasse 37. Objective von Yoigtländer. Sectoren - Objectiv-V erschluss für photographische Aufnahmen von beliebiger Zeitdauer bis zu der grössten erforderlichen Geschwindigkeit. Nr. 1 passend für Euryskope von 26 Mm. Oeffnung.Mark 90.—. „ 2 „ „ „ y, 33 und 40 Mm. Oeffnung. „ 100.—. Tafeln der nothwendigen Entfernungen zwischen Personen und matter Scheibe bei den wichtigsten Portrait-Aufnahmen für die Objective der Abth. I, II, III. Die Grösse eines Mannes ist = 175 Cm., die Grösse seines Bildes im Visit-Standbild — 6-8, im Visit-Brustbild = 4-8, im Cabinet-Standbild = 9-2, im Cabinet-Brustbild = 10'5 Cm. angenommen. Abth. 1 Schnellarbeiter Cabinet- Brustbild Visit- Brustbild Cabinet- Standbild Visit- Standbild Vergrösserung 1/5 1/11 1/19 1/25 3B 2-28 _ _ r Entfernung 4B _ 2-74 — 5-65 I zwischen 5B _ 3-20 — 6-62 \ Person un d 6B 2-20 4-00 6 44 8-27 J matter Scheibe 7B 2-84 5T7 8-31 10*68 ) in Meter. Abth. II Portrait-Euryskope 3 4 5 6 2-18 2- 72 3- 38 2- 64 3- 44 4 04 4- 95 6-15 6- 50 7- 96 9-90 5-46 7- 11 8- 35 10-22 12-71 1 Entfernung I zwischen \ Person und J matter Scheibe J in Meter. Abth. Ill Portrait-Euryskope mit grösserem Gesichtsfeld 1A _ 2-13 — 4-41 2A — 2-59 — 5-35 Entfernung 3A _ 2-84 — 5-87 zwischen 4A 2-06 3*74 6-02 7-73 Person und 5A 2-48 4-50 7-24 9-30 matter 6A 2-97 5-39 8-67 11-14 Scheibe 7A 3-70 6-73 10 82 13-90 in Meter. 8A 4-84 8-80 14T5 18-17 Wir haben davon Abstand genommen, Tafeln der entsprechenden Entfernungen bei Gruppen- Aufnahmen mit den Objeetiven der Abtheilungen IV, V, VI zu geben, und verweisen mit Bezug darauf auf das ausführliche Handbuch der Photographie von Prof. Dr. J. M. E d e r, 1882, 3. Heft, S. 306. Wir fügen nachstehend noch Tabellen bei, die im Besonderen die Auswahl eines Objectivs für eine gegebene Plattengrösse (9:12, 13.18, 16:21, 18:24 Cm.) und zu einem bestimmten Zweck erleichtern sollen. Auch bei dieser Uebersicht ist vorausgesetzt, dass bei Anwendung der angegebenen Blende die ganze Platte scharf ausgezeichnet und von Mitte nach Rand gleich- massig stark beleuchtet wird. Platte 9:12 Cm. Serie und Nummer Objectiv Brennweite Blende Ausgenutzter Bildwinkel Cm. IV, 0 Euryskop . 12-7 / 7—/20 61° V, 0 Rap.-Ww.-Euryskop .... 13-8 /5 4-/20 57° VII, 1 Ww.-Euryskop. 11-3 /12-5—/25 67° IX, 1 Landschafts-Objectiv .... 14-4 /16-/36 55° III, 2 Anastigmat.. . 12-0 /12"5—/18 64° III, 1 . 9-6 /26 76° IV, 2 9-8 /18—/25 75° IV, 1 6-2 /36—/50 101° V, 1 n .. ■ 8-6 / 25 82° Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. Objective von Yoigtländer. Platte 13:18 Cm. Serie und Nummer Obj ectiv Brennweite Cm. Blende Ausgenutzter Bildwinkel V, 0 VI, OA VII, 2 IX, 3 III, 4 III, 3 IV, 4 IV, 3 IV, 2 V, 2 V, 1 Euryskop. W . Ww.-Euryskop ... . • . Landschafts-Objectiv . . . . Anastigmat. n . 17-4 17-8 14 21-7 19-5 14- 8 15- 4 11-9 9-8 11-2 8-6 /7-5-/20 65° /10—/27 64° /12'5—/30 770 /16—/36 54° /12-5 59° 30 /25—/36 73° 30 /18-/25 71° 30 /25—/36 86° /36—/50 97» / 25-/36 89° 30 / 36—/50 104» 30' Platte 16:21 Cm. Serie und Nummer Objectiv Brennweite Blende Aus- ;enutzter ‘v: VI, VII, IX, III, III, III, IV, IV, IV, V, V, V, Cm. Bildwinkel 1 00 00A 3 3 5 4 3 5 4 3 4 3 2 Euryskop . Rap.-Ww.-Euryskop . . . . Euryskop. Ww.-Euryskop. Landschafts-Objectiv . . . . Anastigmat. » . » . . . « . n n 21 6 20-1 24 16-8 21-7 22 19-5 14- 8 19-6 15- 4 11-9 18-2 14-1 11-2 /7-5—/20 63» /9-4—/26 66» 30 /10—/27 57» 30 /12'5-/30 76» /17—/36 62» 30 /12-5—/18 62» /25 68» / 36-/50 83» 30 /18 68» f 25—/36 81» / 50 96» /18 72» /25—/36 86» / 36 98» 30' Platte 18:24 Cm. Serie und Nummer Objectiv Brennweite Blende Aus- Cm. Bildwinkel iv, v, IV, IV, VII, IX, III, III, III, IV, IV, ‘v; V, V, 2 1 1A 00A 4 4 7 Euryskop . . . Rap.-Ww. . . Euryskop . . . n • . . W w.-Euryskop Landschafts-Objectiv Anastigmat 25-4 23-7 29-5 24 19-8 25-6 31-5 25 19-5 26 19-6 15-4 21-2 18 14-1 /7-5—/20 /8—/25 /10—/27 /10—/27 /12-5—f30 /17-/36 /12-5-/18 /18 /36 /12-5—/18 / 25-/36 /5ü /18 / 25 /36 61° 64° 30' 54° 64° 74° 60° 30' 51° 62° 75° 60° 75° 88° 30' 70° 79° 30' 93° 30' Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37, Objective von Carl Zeiss, 749 Photographische Objective von Carl Zeiss. Die wissenschaftlichen Mitarbeiter unserer optischen Werkstätte haben seit mehreren Jahren theoretische und praktische Studien unternommen zu dem Zwecke, Verbesserungen der photographischen Objective zu ermöglichen durch Benutzung der erweiterten Hilfsmittel, welche der praktischen Optik durch das Glaswerk der Firma Schott & Genossen in Jena dienstbar gemacht wurden. Das Ergebniss dieser Studien sind zwei im Nachfolgendem näher beschriebene neue Constructionstypen für photographische Objective — Doublet-Aliastiginat und Triplet —, welche von allen bisher in Anwendung gebrachten Constructionen in wesentlichen Punkten abweichen und in ihrer Wirkung — nach den inzwischen bekannt gewordenen Urtheilen vieler Sachverständiger — mehrfache Vorzüge vor den bisher benutzten Objectiven darbieten. Die Objective beider Constructionstypen sind in und ausser der Achse chromaitsch corrigirt ; das photographisch scharfe Bild fällt zusammen mit dem optisch scharfen, und beide Bilder haben gleiche Grösse. Die Objective sind also frei von chemischem Focus und von chromatischer Vergrösserungsdifferenz. Sie sind sphärisch corrigirt für die Oeffnung der grössten einem jeden Objectiv beigegebenen Blende und geben also mit dieser noch scharfe Bilder. Die Einstellung variirt daher nicht für verschiedene Blenden, und das Bild braucht nicht mit derselben Blende eingestellt zu werden, mit welcher die photographische Aufnahme erfolgen soll. Besonderes Gewicht ist bei der Berechnung der verschiedenen Objective darauf gelegt worden, die Reflexe möglichst unschädlich zu machen. Es ist gelungen, sämrat- liche Reflexbilder in solche Lage zu bringen, dass sie der „Brillanz“ des Bildes keinen Eintrag thun. In diesem Punkte dürften die im Folgenden aufgeführten Doublets einfachen Linsen kaum nachstehen, die Triplets aber wenigstens nicht ungünstiger sich stellen als die bisher gebräuchlichen Objective mit nur zwei getrennten Linsen. Vom „Blendenfleck“ sind die Objective sämmtlich frei ; ein solcher tritt selbst dann nicht auf, wenn grelles Licht direct in das Objectiv fällt. Die für unsere Objective in Anwendung kommenden Glasarten — ausser bei den Triplet-Apochromaten, bei welchen ein leichtes Borat-Flint verwandt werden muss, ausschliesslich sehr farblose Silicat-Gläser — sind in besonderem Grade lichtdurchlässig für die chemisch wirksamen Strahlen. Die Objective sind daher lichtstark im Verhältniss zur jeweils wirksamen Oeffnung*; sie werden hierin dem Wunsche des Photographen gerecht : bei grosser Tiefe der Schärfe im Bilde noch möglichste Lichtstärke zu behalten. Beide Objectiv-Constructionen stehen unter Patentschutz in Deutschland, Oesterreich-Ungarn, der Schweiz, Frankreich, Italien, England und den Vereinigten Staaten. Anastigmate (Doublets). D. R. P. Nr. 56.109. Oesterreich-Ungar. Priv. Nr. 15.336/63.844. Schweiz. Pat. Nr. 2305. Französ. Pat. Nr. 205.120. Ital. Pat. Nr. 416 Vol. LIU. Engl. Pat.18 90 Nr. 6028. U. St. of Am. Pat. 444.714. Das Charakteristische dieser von unserem Mitarbeiter Dr. P. Rudolph erfundenen Doublet-Construction besteht darin, dass die beiden aus unter sich verkitteten Linsen zusammengesetzten Glieder des Systems zwar einzeln achromatisirt sind, dabei jedoch der positive Theil (Sammellinse) in dem einen Glied kleineren, in dem anderen Glied dagegen grösseren Brechungsindex besitzt als der damit verbundene negative Theil (Zerstreuungslinse). Die Einführung für sich achromatisirter Glieder von derartig gegensätzlichem Verhältniss ihrer Bestandtheile ist möglich geworden durch angemessene Benutzung der Barium-Silieat-Gläser von relativ hohem Brechungsvermögen, welche das hiesige glastechnische Laboratorium (Schott & Genossen) seit einigen Jahren den Optikern zur Verfügung gestellt. Der Vortheil dieser gegensätzlichen Zusammensetzung der Theile eines Doublets besteht darin, dass durch sie eine vollkommene Aufhebung der astigmatischen Abweichungen schiefer Büschel unbeschadet der Ebenung eines grossen Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 750 Objective von Carl Zeiss Bildfeldes erreichbar ist. In Folge dessen gewähren die Doublets dieser Construction — welche wir unter dem Namen „Anastigmate“ eingeführt haben — eine ungewöhnliche Gleichförmigkeit der Bildschärfe innerhalb eines grossen Bildfeldes, auch bei relativ beträchtlichen Diaphragmenöffnungen. Dieser Vorzug kommt namentlich bei solchen Aufnahmen zur Geltung, bei welchen mit verliältnissmässig grossen Oeffnungen dieselbe Tiefenzeichnung am Bande wie in der Mitte des Bildes erwünscht ist. *) Bei der Berechnung der Anastigmate ist ausserdem besonderes Gewicht gelegt worden auf die Forderung eines möglichst gleichförmig beleuchteten Bildfeldes. Die vollkommenere Aufhebung der astigmatischen Abweichungen und die hierdurch gegebene bessere Correction am Bande des Bildfeldes bedingt an sich schon eine weniger rasch abnehmende Helligkeit des Bildes von der Mitte nach dem Bande hin. In gleichem Sinne wirkt der sehr geringe Abstand der beiden getrennten Glieder dieser Doublets von einander ; denn dieser Abstand, und damit die Gesammtlänge des Objectivs, ist wesentlich kürzer als bei Objectiven nach dem Typus der Aplanate. Ueberdies aber sind die Linsendurchmesser reichlich viel grösser genommen worden, als die Oeffnung der grössten Blendung, mit welcher jedes Objectiv zu arbeiten bestimmt ist. Eine durch den Linsenrand bedingte Abblendung schief einfallender Lichtbüschel tritt daher erst in grösserem Abstande von der Axe ein. In Folge des veränderten Correctionszustandes der schief einfallenden Lichtbüschel stellt sich bei den Anastigmaten die Ausgleichung der restirenden Abweichungen zwischen Mitte und Band des Bildfeldes etwas anders als bei den bisher gebräuchlichen Objectivconstructionen. Nur bei Wiedergabe vollkommen ebener Objecte ist solche Ausgleichung überhaupt zu berücksichtigen. Bei allen anderen Aufnahmen (Landschaften, Moment und Interieurs) ist aber stets Mitte scharf einzustellen, und zwar besser auf einen entfernten als auf einen sehr nahen Gegenstand. Auf Grund ertheilter Licenz wird die Firma Voigtländer & Sohn in Brannschweig unsere Anastigmat-Doublets in ganz gleichartiger Ausführung und zu den gleichen Verkaufspreisen ebenfalls herstellen. Triplet mit centraler Correction. D. R. P. Nr. 55.313. Oesterr.-Ungar. Priv. Nr. 15.337/63.845. Schweiz. Pat. Nr. 2304. Französ. Pat. Nr. 205.119. Ital. Patent. Nr. 415 Vol. LIII. Engl. Pat. 1890 Nr. 6029. U. St. of Am. Pat. Nr. 435.271. Diese nach einem Plane Prof. Abbe’s von Dr. Budolph berechnete Objectiv- Combination besteht aus zwei einfachen Crownglas-Menisken mit einer zwischen diesen stehenden dreifach verkitteten Correctionslinse von kleinerem Durchmesser. Dieses centrale Glied hat keinen wesentlichen Antheil an der Linsenwirkung des Systems (es ist in diesem Punkte annähernd gleichwerthig einer Planplatte) ; dagegen bewirkt dasselbe die gesammte sphärische und chromatische Correction des Objectivs 2 ). Es wird also bei diesem Triplet die lichtsammelnde Function einerseits und die Correctionswirkung andererseits völlig getrennt und auf verschiedene Glieder des Systems vertheilt. _ biese Combination bezweckt in erster Beihe sehr vollkommene Aufhebung der sphärischen Abweichung bei relativ grosser Oeffnung (möglichste Beseitigung der sogen. „Zonen“ sphärischer Abweichung) ; nächstdem aber soll sie auch die Ausführung apochromatischer Farbencorrection bei photographischen Objectiven ohne grosse Schwierigkeiten möglich machen. Der letztere Zrveck ist bei diesem Triplet dadurch zu erreichen, dass für die centrale Correctionslinse B rat-Flintglas, an Stelle der sonst angewandten Silicat-Flinte, eingeführt ist. . Das Triplet der hier in Frage stehenden Construction ist völlig frei von Verzeichnung und ohne „Lichtfleck“. • * • ? aS ® ildfeId ist eben - Der restirende Astigmatismus schiefer Strahlenbüschel ist nicht grösser als bei guten Aplanaten mit entsprechender Oeffnung. l ) Siehe Dr. Rudolph: „Ueber den Astigmatismus Photogr. u. Repr. 1891, pag. 225 ff. pliotogr. Linsen“. Eder’s Jahrbuch für iibriO-™«'’ „ ( i < ï r ^ £lll ^ e î ne 1 inen Idee ’ welcher dieser Construction zu Grunde liegt, gehört im fahre IRS'; 6 f Act,- 11 a b erausgestellt hat — Herrn Dr. Hugo Schröder, welcher schon Zwecke empfohlen^hat^ 61 ' 1 '' ^ r ' 2682 6ine derarti S e Combination für astrophotographische Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirehberggasse 37. Objective von Carl Zeiss 751 Das Triplet wird gegenwärtig in einem Constructionstypus mit verschiedenen Brennweiten ausgeführt, und zwar jede Nummer sowohl in achromatischer, wie auch in apochromatischer Farbencorrection. — Die Achromate (aus Silicat-Flint) sind, wie gewöhnlich, für zwei Farben des Spectrums corrigirt, die Apochromate ( aus Borat-Flint) dagegen für drei verschiedene Farben. Bei ihnen ist also das sogenannte secundäre Spectrum aufgehoben, und damit eine wesentliche vollkommenere Vereinigung aller Farben erzielt, sowohl hinsichtlich der Vereinigungsweiten, als auch hinsichtlich der Bildgrössen der verschiedenen Farben. Vorbemerkungen zu den Tabellen. In den nachfolgenden Verzeichnissen sind die Objective der verschiedenen Reihen mit sämmtlichen zu ihrer Charakterisirung dienenden numerischen Angaben aufgeführt. Die angegebenen Plattengrössen geben die Schärfenausdehnung des Bildes bei der in der betr. Rubrik bezeichneten Blende an. Bei der Bemessung ist vorausgesetzt, dass für die gewöhnlichen Zwecke (Landschafts- und Momentphotographie) die Schärfe bis an den Rand tadellos und die Beleuchtung von Mitte nach Rand gleich- mässig ist. Stellt man geringere Ansprüche, so können noch wesentlich grössere Platten verwendet werden. 1 Der in der vorletzten Spalte angegebene Durchmesser des Lichtkreises gilt bei einer Einstellung auf entfernte Gegenstände ; derselbe ist für jedes Objectiv garantirt nnd kann im Bilde mit kleinster Blende genügend scharf erhalten werden. Der wirkliche Lichtkreis bei kleiner Blende ist wohl in fast allen Fällen noch grösser. Die für die Brennweite ( F ) in Millimeter angegebene Zahl weicht im Maximum 2 bis 3°/ 0 von der thatsächlichen Aequivalent-Brennweite des Objectivs ab. Die verschiedenen Serien sind gekennzeichnet durch die Ziffer für das grösste Oeffnungsverhältniss, für welches die Objecte der betreffenden Reihe (entsprechend der Oeffnung der grössten zu jedem Objectiv gehörigen Blendung) sphärisch corrigirt sind. Alle von uns abgegebenen Objective tragen am Rohrstück des Objectivkörpers eingravirt ausser unserer Firma und der Fabricationsnummer die Benennung der betreffenden Objectiv-Construction (Anastigmat — mit Angabe des grössten wirksamen Oeffnungsverhältnisses — bezgl. Triplet) und die Aequivalent-Brennweite. Die den Objectiven beigegebenen Blendungen sind nach Dr. Rudolph numerirt mit Zahlen, welche direct die Lichtstärke der betreffenden Oeffnung angeben, und zwar bezogen auf die Lichtstärke einer Oeffnung vom Durchmesser 1 / 100 der Brennweite als Einheit. Von einer Oeffnung zur nächstfolgenden schreiten diese Nummern stets nach der Proportion 1:2 fort; dabei ist überall der lineare Durchmesser des bei der entsprechenden Blende in’s Objectiv eintretenden, wirksamen Strahlenbüschels, in seinem Verhältn’ss zur Brennweite, zu Grunde gelegt. Hienach ergibt sich die folgende Reihe der Blenden-Nummern : Blenden- Nr. Oeffnungsverhältniss Blenden- Nr. Oeffnungsverhältniss 1 1/100 32 1/18 2 1/71 64 1/12-5 4 1/50 128 1/9 8 1/36 256 1/6-3 16 1/25 512 1/4-5 Die den verschiedenen Blenden entsprechenden Expositionszeiten sind also, unter sonst gleichen Umständen, den Nummern umgekehrt proportional. Das Triplet arbeitet mit grösster Blende f,6-3 (No. 256), Anastigmat 1/7-2 mit f ; 7-2 (Nr. 192), Anastigmat 1/12-5 mit f/12*5 (Nr. 64) und Anastigmat 1/18 mit f/18 (Nr. 32) ; die relativen Lichtstärken dieser vier von uns gegenwärtig fabricirten Objective verhalten sich demnach : Triplet: Anast. 1/7-2 : Anast. 1/12-5 : Anast. 1/18 —- 8 : 6 : 2 : 1. Auf speciellen Wunsch lief-rn wir auch, nach vorherigem Uebereinkommen betreffs der Höhe des Preises, sowohl Objective von anderen Dimensionen — grösseren oder kleineren —; als sie in den nachfolgenden Tabellen zu finden sind, als auch Objective, die in ihrer optischen Leistung gewissen Zwecken besonders angepasst sind. 1 Selbst verständlich können die Objective auch mit grösseren oder kleineren Blenden, als in der Rubrik angegeben, gebraucht werden: man erhalt dann scharfe Zeichnung für entsprechend kleinere, resp. grössere Formate Die ln den Tabellen gewählte Blende wird der besonderen Bestimmung des Objectivs gemäss als Normalblende anzusehen sein. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 752 Objective von Carl Zeiss. Serie I. Anastigmat 1: 4*5. (Doublet aus 5 Linsen.) Nr. Aequivalent- Brennweite Grösster freier Linsendurchmesser Plattengrösse bei Blende /V6*3 Durchm. des Lichtkreises bei 70° Mit Schieberblende Mit Irisblende Mm. Mm. Cm. Cm. Mark Mark 1 130 31 6 : 8 18-2 140 155 2 150 36 8 : 10 21 -0 180 195 3 183 42 9 : 12 25-6 220 235 4 220 51-5 12 : 15 30-8 300 320 5 260 61 13 ; 18 36'4 420 440 6 300 71 13 : 21 42-0 540 560 7 354 82 16:21 49-6 680 700 8 416 94 18 : 24 I 58-3 850 870 Serie II. Anastigmat 1:6*3. (Doublet aus 5 Linsen.) Nr. Aequivalent- Brenn weite Grösster freier Linsendurchmesser Plattengrösse bei Blende //9 Durchm. des Lichtkreises bei 80° Mit Schieberblende Mit Iris- b lende Mm. Mm. Cm. Cm. Mark Mark 1 85 16 6: 8 14-3 80 95 2 105 19-5 8 : 10 17-6 90 105 3 140 25 9 : 12 23-5 110 125 4 170 31 12 : 15 28-9 140 155 5 210 36 13 :18 35-2 180 195 6 250 42 13 : 21 42-0 220 235 7 300 51-5 16:21 50-3 300 320 8 360 6t 18:24 60-4 420 440 9 430 71 21 : 27 72-2 540 560 10 510 82 24:30 85-6 680 700 11 590 94 27 : 35 99-0 850 870 Serie 111. Anastigmat 1:7*2. Lichtstarkes Moment-Objectir. Dieses Doublet besteht aus einer zweifachen Frontlinse und einer dreifachen Hinterlinse. Der Durchmesser der ersteren, der nur wenig grösser ist, als der der letzteren, ist so gewählt, dass sein Yerhältniss zur Brennweite des Gesammtobjectivs ca. 1:6 ist. Als grösste Blende geben wir die vom Yerhältniss 1 : 7-2 bei. Das Bild ist für die Praxis vollkommen verzeichnungsfrei und der Gesichtswinkel etwa 85—90° gross. Das Objectiv vertritt sonach die Kategorie der lichtstarken Moment- und Weitwinkellinsen und ist zum ausgedehntesten Gebrauche sowohl für den Fachphotographen als auch für den Amateur verwendbar. Nr. Aequivalent- Brennweite Grösster freier Linsendurchmesser Plattengrösse bei Blende //12-5 Durchmesser des Lichtkreises bei 80° Mit Schieberblende Mit Irisblende Mm. Mm. Cm. Cm. Mk. Mk. 1 96 16 8 : 101 16 70 85 2 120 19-5 9: 12 20 80 95 3 148 25 12 : 15 25 90 105 4 195 31 13: 18 33 120 135 5 220 36 13 : 21 38 150 165 6 250 42 16:21 42 180 195 7 315 51-5 18 : 24 53 240 260 8 442 71 24:30 74 380 400 9 586 94 30:40 98 540 — xür zwei Objective dieser Serie von genau gleicher Brennweite und Auszugsläng« — wie zu Stereoskop-Aufnahmen verlangt — erhöht sich der Gesammtpreis um Mk. 8. — Die angegebenen Plattengrössen verstehen sich mit Blende f/12-5, scharf bis zum Rand' ausgezeichnet, und die Durchmesser der Lichtkreise für einen Winkel von 80°. 753 Objective von Carl Zeiss. Serie ilia. Anastigmat 1:9. (Doublet aus 5 Linsen.) Xr. Aequivalente Brennweite Grösster freier Linsendurchmesser Plattengrösse bei Blende J7I2-5—jr/28 Durchmesser des Lichtkreises bei 90° Mit Schieber- resp. Rotat.-Bl. Mit Iris blende Mm. Mm. Cm. Cm. Mk. Mk. i 120 16 9 12 24 0 A -ë f 80 _ 2 150 19*5 12 . 15 30 0 i!\ so — 3 172 22-5 13 18 34 4 105 120 4 196 25 13 21 39 2 120 135 5 230 31 16 21 46 0 ö 150 165 6 272 36 18 -.24 54 4 s 180 195 7 317 42 21 27 63 4 240 255 8 407 51 • 5 24 30 81 4 © 350 370 9 505 61 27 34 101 0 450 470 10 600 71 30 40 120 0 3 600 620 11 690 82 34 : 45 138 0 m 750 770 12 820 94 40 50 164 0 (900 920 Serie IV. Anastigmat l^'ö 1 ). Momentweituinkel und Reprodnctions-Objectiy. Das Objectiv besitzt 4 Einzellinsen, von denen je zwei verkittet sind ; das Diaphragma befindet sich zwischen den beiden Doppellinsen, die sehr nahe an einander stehen. Die Durchmesser der Linsen sind so bemessen, dass für die kleineren Nummern bis zur Brennweite 260 Mm. ein Strahlenbüschel von der relativen Oeffnung 1:10, für die grösseren von 386 an aufwärts ein solches von der Oeffnung 1:12 zur Geltung kommen könnte. Als grösste Blende wird die vom Yerhältniss 1 :125 beigegeben. Der Gesichtswinkel der kleineren Nummern (bis 260 Mm. inch) ist ca. 100°, der grösseren von 386 Mm. an über 85°. Demnach ist das System ebensowohl als Momentobjectiv bei guter Beleuchtung im Freien, wie als specifischer Weitwinkel verwendbar. Es ist sowohl für Reproductionen (die längeren Brennweiten) und Gruppenaufnahmen, als auch für Landschaften, Interieurs, Architecturen und in der Photogrammetrie gleich gut benutzbar. Nr. Aequivalente Brennweite Grösster freier Linsendurchmesser Plattengrösse bei Blende //18-//25 Durchmesser des Lichtkreises bei 96° Mit Rotations- resp. Schieber- Blenden Mit Iris- blende Mm. Alm. Cm. Cm. Alk. Alk. 1 62 6 8 :10 2 14 2 64 2 98 9 9 : 12 22 64 _ 3 119 12 12 : 15 27 64 _ 4 154 15-5 13 : 21 34 80 — 5 196 20 18:24 44 100 115 6 260 26 24 : 30 b. Blende //36 58 bei 85° 150 1.65 7 386 33 30 : 403 713 200 215 8 605 51 40 : 50 110 350 370 9 906 75 50 : 60 163 800 — 10 1228 99 60 : 75 219 1800 — 1 Im provisorischen Verzeichniss nannten wir dieses System Anastigmat 1 :10. 1 Fiir Nr. 1 bis Nr. 6 verstehen sieh die Durchmesser der Lichtkreise bei einem Winkel von 9G° nnd die Plattengrössen bei Anwendung einer Blende von //18—//2ö bis zum Rande scharf ausgezeichnet. 3 Für Nr. 7—10 bei einem Winkel von 85° und einer Blende von //;16. Nr. 1 bis Nr. 5 sind mit Rotationsblenden; Nr. 6 bis 10 mit Schieberblenden versehen. Nr. 5 bis Nr. 8 können auf besondere Bestellung auch mit Irisblende geliefert werden. Für zwei Objective von genau gleicher Brennweite zu stereoskopischen Aufnahmen erhöht sieh der Gesammtpreis um Alk. 8.—. 18 Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 754 Objective von Carl Zeiss. Serie V. Anastigmat 1:18. Weitwinkel- und Reproductions - Objectiv. Dieses Doublet bestellt aus 4, je zweifach verkitteten Einzellinsen. Die freien Durchmesser derselben sind für die kleineren Brennweiten bis 315 Mm. so genommen, dass ihr Verhältniss zur Brennweite des Systems ca. i/ 13 , für die grösseren von 460 Mm. aufwärts etwa i/ 17 ist. Die Form der Fassung der kleineren Nummern entspricht der für die Anastigmate 1 : 12’5. Der Gesichtswinkel beträgt bei den kleineren Nummern ca. 108°, bei den grösseren fast 90°. Die kleineren Brennweiten dieser Serie sind eigentliche Weitwinkelsysteme, die bei sehr grossem Bildwinkel noch genügende, Lichtstärke besitzen, um bei Sonnenlicht Momentaufnahmen im Freien zu machen. Sie sind daher zu vielseitigem Zwecke brauchbar. Die Orthoskopie ist trotz der Unsymmetrie des Constructionstypus über das ganze Bildfeld erreicht. Die Nummern grösserer Brennweite, von 460 Mm. ab, sind im Besonderen für Strichreproductionen bestimmt, sie geben ein Bild von 60° Ausdehnung vollkommen eben und anastignnitisch, sowie frei von der geringsten Verzeichnung. Schon bei Blende i j i8 ist die Zeichnung von gestochener Schärfe. Nr. Aequivalent- Brennweite Grösster freier Linsendurchmesser Plattengrösse bei Blende // 36 Durchmesser des Lichtkreises bei 104° Preis Mm. Mm. Cm. Cm. Mk. 1 86 7 • 5 12 : 15t 22i 64 2 112 9-5 13 : 18 28 64 3 141 12 16 : 21 36 80 4 182 14*5 20 : 26 40 100 5 212 17 * 5 24: 30 54 120 6 275 20-5 26 : 35 68 150 7 315 23-5 30 : 40 80 180 460 Strichreproductionen : bei 85° 8 26 30 : 402 842 240 9 632 35 40 : 50 116 350 10 947 54 50 : 65 173 700 11 1310 76 70 : 86 240 1200 12 1660 100 90 : 110 300 2000 Nr. 1—6 mit Rotationsblende; Nr. 7—12 mit • Schieberblende ; Nr. 7, 8, 9 auf speziellen Wunsch auch mit Irisblende, wofür sich der Preis um Mk. 15.— erhöht. ïür zwei Objective, die für Stereos einander angepasst sind, erhöht sich der Gesammtpreis um Mk. 8.—. von 104» d ) e I)u rolimesser der Lichtkreise hei einem Winkel ausgezeichnet. ilatt ™grosscn bei Anwendung einer Blende von //36 Ms zum Rande scharf «»>« Ble,,de ïoo/ '' 50! "' obei dle ‘ Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Klirchberggasse 37. Objective von Carl Zeiss. Serie VI. Triplet, U n i ï e r s a 1 ■ O 1) j e c t i y. Das Objectiv ist symmetrisch gebaut und besteht aus 5 Linsen, 2 einzelstehenden einfachen grösseren und einer zwischen ihnen stehenden dreifachen, verkitteten, kleineren Linse. Der Durchmesser der beiden Einzellinsen verhält sich zur Gesammt- brennweite wie 1 :4 3 bis 1:5, der der dreifachen mittleren Linse ist so gewählt, dass das Objectiv mit einer grössten relativen Oeffnung von mindestens 1 : 6-3 Avirken kann. Bei dieser Oeffnung ist demnach schon ein verhältnissmässig grosses Bildfeld gleichmässig stark beleuchtet. Das Gesichtsfeld ist ca. 90° gross und lässt sich bei den kleineren Nummern der Serie mit entsprechender Abblendung des Objective auch hinreichend scharf ausnutzen. Wegen der besonders vollkommenen Aufhebung der sphärischen Aberration gestatten die mit dem Triplet erhaltenen Negative verhältnissmässig beträchtliche Vergrösserung, ohne Unschärfe zu zeigen. Nach der Eigenart seiner Construction wird es sich zu jedem beliebigen Zweck A-erwenden lassen, für Portraits und Gruppen bei guter Beleuchtung im Atelier, für Moment- und Gruppenaufnahmen im Freien bei beliebigem Licht, schliesslich als WeitAvinkel für Landschaften, Panoramen, Architekturen, Interieurs und photogrammetrische Aufnahmen. ; In Bezug auf die Lichtstärke steht es den neuesten Aplanaten aus Jenenser Ï Barytflint mit dem OeifnungsA'erhältniss 1 : 6 etwa gleich. ; “ Nr. Aequivalent- Brenmveite Grösster freier Linsendurchmesser Plattengrösse bei Blende //12-5 Durchmesser des Lichtkreises bei 90° Achromat Apochro- mat Mm. Mm. Cm. Cm. Mk. Mk. 1 95 ' 21 6:9 19 64 72 2 120 26-5 8 : 10 24 80 90 3 150 33 9:12 30 100 120 4 190 43 12 :15 38 130 156 5 250 55 13 : 18 50 ISO 216 6 310 67 16 : 21 62 280 340 7 410 85 20:26 82 400 500 Sämmtliche Nummern mit Schieberblenden. Jedes Objectiv wird vor der Abgabe sowohl optisch vrie photographisch in unserem für diesen Zweck eingerichteten Laboratorium besonders geprüft. Die zur Construction der Objective benutzten Glasarten sind, mit alleiniger Ausnahme des Flints der apochromatischen Triplets, reine Silicatgläser, deren Widerstandsfähigkeit und Unveränderlichkeit vielseitig erprobt ist und völlig gleich steht der Widerstandsfähigkeit des besten Crown- und Flintglases älterer Art. Das Borat- Flint, W'elclies für die centrale Correctionslinse des apochromatischen Triplets benutzt werden muss, ist seiner chemischen Constitution nach ein Glas von grösserer Empfindlichkeit, welcher Umstand indess bei sorgfältiger Behandlung dieser Objective unschädlich bleiben wird (jedenfalls in nicht tropischen Klimaten), Aveil die betreffenden Linsen ganz im Innern des Systems eingeschlossen sind. Wir verAvenden für sämmtliche Objective nur Glas von bester Qualität. Zu bemerken bleibt jedoch, dass die gesteigerten Anforderungen an bestimmte optische Eigenschaften der zu verAvendenden Glasarten (Brechungsvermögen, Farbenzerstreuung, Lichtdurchlässigkeit) die Auswahl derselben in hohem Grade einengt und vielfach zur Verwendung von Glassorten nöthigt, deren Herstellung wesentlich grösseren technischen ScltAvierigkeiten unterliegt, als die Schmelzen der Crown- und Flintgläser älterer Art. Bei manchen von diesen Glassorten, die für unsere Constructionen nicht zu umgehen sind, ist es im Besonderen nicht möglich, das Material regelmässig ganz frei zu erhalten von vereinzelten kleinen Bläschen. Fehler dieser Art in den Linsen sind bekanntlich ohne jeden Nachtheil für die Wirkung eines Objectivs, weil der einzige Effect, den sie hervorbringen können, nur ein verschwindend kleiner Lichtverlust ist, der auch im ungünstigsten Falle noch nicht Vio Procent erreicht. Sie haben also nur die Bedeutung von kleinen ^Schönheitsfehlern“. SoAveit es nicht in unserer Macht liegt", solche ganz zu vermeiden, können Avir sie als Gegenstand begründeter Keclamationen nicht anerkennen. 18 * Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 756 Suter 5 « Objective. . _ 1B _ . ^ - ■ i TTT 1 I i 1 1 I von E. SUTTER. Suter’s Rapid-Aplanat aus neuen farblosen Jenenser Gläsern. Durch die Verwendung dieser Glasarten, welche möglichst wenig Licht absor- biren, ist eine erhöhte Lichteinwirkung auf die empfindliche Platte erzielt und ich war bestrebt, durch geeignete Krümmungsverhältnisse die Brennweite im Yerhältniss zür Oeffnung möglichst nieder zu nehmen ; um auch dadurch die Lichtstärke zu erhöhen, unbeschadet der gleichmässigen Schärfe, Tiefe und Ebenheit des Bildes. Das neue Rapid-Aplanat Avird durch seine besonderen Eigenschaften einem Bedürfniss für Aufnahmen von Portraits etc. im Atelier entsprechen. Nr. Durchmesser Brenn- AA’eitc Scharfe Bildgrösse bei voller Oeffnung Durchmesser des Bildkreises Preis Mm. Cm. Cm. Cm. Francs Mark 1 42 20 9 12 23 ! 110 88 2 52 25 13 18 32 150 ; 120 3 65 34 18 24 40 1 225 180 4 81 40 21 27 48 350 280 5 95 50 24 30 60 500 400 6 108 60 30 40 80 800 640 7 135 80 40 50 95 1500 1200 Grössere Nummern AA'erden nach Vereinbarung augefertigt. Irisblenden zu Nr. 1 Frcs. 12.— — Mk. 10.— „ „ „ 2 „ 15.- = „ 12.— Suter’s Apianate A für Aufnahme yon Portraits, Gruppen und Augenblicksbildern. Diese Gattung hat die Avirksame Oeffnung von 1 / 6 der BrennAA T eite, ist Avie angemerkt zur Aufnahme Amu Portraits und Gruppen soavoIiI im Atelier als im Freien, von Monumenten und Landschaften sehr geeignet, gestattet daher die AÜel seifigste Verwendung. Nr. Durchmesser Brenn- Aveite Bildgrösse P r eis mit A’oller Oeffnung mit kleinster Oeffnung Mm. Cm. Cm. Cm. Francs : Mark 0 27 12 Stereoskop. 9 : 12 65 52 1 34 17 12: 9 18:13 75 60 ; 2 42 24 15 : 12 24 : 18 100 80 ; 3 52 30 18 : 13 27 : 21 130 104 [ 4 66 38 24 : 18 33 : 27 200 160 5 81 45 30 : 24 40 : 30 300 240 ; 6 95 55 33 : 27 50 : 40 450 360 : 7 108 65 40 : 30 60 : 50 700 560 i Zwei identische Instrumente Nr. 1 für Stereoskopen-Aufnahmen Frcs. 160, Mk. 128 Irisblenden zu Nr. 1 und 2 Frcs. 12.— = Mk. 10.— v h il ^ -, 15,— = w 12.— Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kircliberggasse 37. Suter’s Objective. Suter’s Aplanate B für Aufnahme Ton Gruppen im Freien, Landschaften und Monumenten. Wirksame Oeffnung fg der Brennweite. Diese Aplanate sind durch ihre guten Bilder und vielseitige Anwendung schon bestens bekannt. Nr. : Durchmesser Brennweite Bildgrösse Preis mit voller Oeffnung mit kleinster Oeffnung : j Mm. Cm. Cm. Cm. Francs Mark i 19 12 Stereoskop. 12: 9 60 48 1 2 27 17 12: 9 18 : 13 65 52 3 i 34 23 18 :13 24:18 75 60 4 42 28 21 : 16 27 : 21 100 80 5 52 36 24:18 33 : 27 130 104 6 66 45 26:22 40: 30 200 160 7 81 55 33 : 27 50 : 40 300 240 8 95 65 40:30 60 : 50 450 360 ! 9 108 75 50 : 40 75 : 60 700 560 Zwei identische Instrumente Nr. 1 für Stereoskopen-Aufnahmen Frcs. 130, Mk. 104. Irisblenden für Nr. 2 bis 4 Frcs. 12.— = Mk. 10.— „5 r 15. — = „ 12.— Suter’s Weitwinkel-Aplanate C für Monumente, Reproductionen und Landschaften. Mit l j 12 bis 1 ; 40 der Brennweite als wirksame Oeffnung. Irisblende. Bildwinkel 90°. Vollkommen ebenes und correctes Bild ohne Lichtfleck. Durch Verminderung der Helligkeit geht die Schärfe bis an den Band des Bildkreises. Bildgrösse Nr. Durchmesser Brennweite mit voller Oeffnung mit kleinster Oeffnung Preis Mm. Cm. Cm. Cm. Frcs. Mk. 1 27 10 12: 9 18 : 13 75 60 2 34 17 18 : 13 24: 18 95 76 3 42 22 24:18 30:24 125 100 4 52 30 30 : 24 40: 30 180 144 5 66 40 35 : 30 50 : 40 225 180 Suter’s Raschwirkende Portrait-Objective (System Petzval) mit Centralblenden. Nr. Oeffnung Brennweite V e r w e n d u n g Preis Mm. Cm. Frcs. Mk. i 54 12 für Stereoskop- und Kinder-Aufnahmen 90 72 2 61 15 „ Brustbilder in Visitkartenformat ... 110 88 3 69 16 „ ganze Figuren „ ... 150 120 4 78 16 250 200 5 81 20 rascher . „ Cabinetbilder.•. 200 160 6 180 30 „ Platte 24 : 18 Cm. und Promenadenformat. 500 400 Diese Objective sind sehr lichtstark und geben Negative von grosser Feinheit und Schärfe. Die verzeiehneten Bildgrösseu sind bei der grössten Oeffnung in Betracht gezogen und können daher durch gehörige Abblendung ausgedehnt werden. Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 758 Suter’s Doppel-Objective (System Petzval) gewöhnlicher Brennweite für Portraits, Groppen und Landschaften mit Centralblenden. Xr. Oeffnung Brennweite Bildgrösse P r eis Mm. Zoll Cm. Cm. Francs Mark 1 43 12 Visite 60 48 2 54 _ 14 12: 9 80 64 3 61 «_ 17 15 : 12 100 80 4 65 _ 20 18 : 13 125 100 5 81 3 27 24:18 180 144 6 110 4 36 34:30 450 360 7 135 5 45 40 : 34 650 520 Bei diesen Objectiven kann die Vorderlinse allein für Landschaften und Reproduetionen gebraucht werden, indem man sie an Stelle der Hintergläser, welch letztere in diesem Falle ausgeschlossen werden, einschraubt und sich der kleinen Blenden bedient. - Suter’s Einfaches Landschafts-Objectiv neue verbesserte Construction mit Irisblende. Durch die verbesserte Construction dieser Linse, unter Anwendung von Special- gläsern, konnte die Blendenöffnung in Bezielmng zur Brennweite von fjl 6 auf f ,\2 gebracht werden, ohne die erforderliche und gleiclnnässige Schärfe des Bildes bei diesem gesteigerten Oeff’nungsverhältnisse zu beeinträchtigen. Darum ist diesem Objectiv eine grössere Verwendbarkeit gegeben, indem es auch zu Portrait- und Gruppen-, sowie Momentaufnahmen im Freien dienen kann. Die billigere, rotirende Blende musste bei diesem neuen Objective wegen der erweiterten Oeffnung fallen gelassen werden. Xr. Oeffnung Brennweite Bildgrösse Preis Mm. Cm. Cm. Francs ; Mark 1 27 16 12: 9 35.- 28 i 2 34 19 16 : 12 37.50 30 ! 3 42 25 18 : 13 45.— 36 1 ! 52 35 24: 18 62.50 50 i 5 65 45 27 : 21 90.— 72 1 6 81 55 33 : 27 130.— 104 i - 108 75 55 : 39 250.— 200 Suter’s Neues Stereoskop-Objectiv-Paar verbunden mit Momentverschluss und rotirenden Blenden, Diese Verbindung eines Objectivpaares mit Verschluss dürfte eine gute Lösung eines guten Instrumentes für stereoskopische Aufnahmen aller Arten sein, indem der Verschluss stets gleichmässig auf beide Objective wirkt und Aufnahmen von circa V200 Secundo bis auf längere Dauer zu liefern geeignet ist. Die Schnelligkeit des Verschlusses kann vermittelst des Schraubenkopfes zwischen den beiden Objectiven regulirt werden. Die Objective sind von sorgfältigster Ausführung und gehören der Serie Àplanat A an. Brennweite 12 Cm. Der Preis von Frcs. 200 - Mk. 160 ist ein massiger zu nennen, wenn man in Betracht zieht, dass ein Paar Objective mit besonderem Verschluss, von etwelcher Leistungsfähigkeit, sich immer ziemlich höher stellen wird, ohne die Vortheile und angenehme Handhabung des Vorliegenden zu bieten. Die Entfernung der Linsen ist 80 Mm. von Achse zu Achse und misst das ganze Instrument 15 Cm. in der Länge und 6 - 5 Cm. in der Breite, Gewicht desselben 500 Gramm. _ ’ Suter’s Objectivsatz bestehend in 3 lichtstarken aplanatischen Combinationen. 2 weitwinkelig aplanatischen Combinationen. 2 einfachen Landschaftslinsen. Linsendurchmesser 34 Mm. sehr eiihaeli r und lehdiT^ eiSUn8 '" ^ erweill ^ un S der 5 diesen Satz ausmaehenden Linsen ist n w Lichtstärke-Combinationen mit Iris-Blende. Man nehme die Fassung mit weiter e nung, an welcher am Hintertheil folgende mit Punkte bezeichneten Linsen zu verwenden sind und folgende Brennweiten und Plattendimensionen geben: . • . ... Brennweite 16 19 24 £ m< Plattengrösse 12:16 13:18 is”: 24 Die Kopflinse bleibt unverändert stehen. 759 Suter’s Objective. Weitwinkel-Combinationen. Hiezu ist die kürzere Fassung mit Rotationsblenden zu benutzen und die mit folgenden Punkten angezeichneten Linsen, welche folgende Brennweiten und Platten liefern : 9 9 9 9 9 Brennweite lti 19 Plattengrösse 18:24 24 : 30 Auch hier bleibt die Kopflinse unverändert. Einfache Landschaftslinsen. Man nehme wieder die kleine Fassung und entferne die Kopflinse. Zur Verwendung kommen am Hintertheile der Fassung die Linsen : • • • • • Brennweite 36 48 Plattengrösse 24 : 30 30 : 36 Man bediene sich der beiden kleinsten Blenden. Preis des Objectivsatzes in einem eleganten Etui in Grössenformat 19:6:6 Cm. Frcs. 200 = Mk. 160. Auf "Wunsch wird dieser Satz auch ohne Weitwinkelsystem geliefert und reducirt sich dann der Preis auf.Frcs. 140 Mk. 112. Suter’s Kleiner Objectivsatz für die Platte 9:12 Cm. Linsendurchmesser 27 Mm. Derselbe besteht in einem lichtstarken Apl an at von 12 Cm. und einem Weit- winkelsystem von 8 Cm. Brennweite. Beide Systeme haben jedes seine eigene Fassung mit Bezeichnung. Die Vorderlinse bleibt auf ihrer betreffenden Fassung und nur die Hinterlinse, welche für beide Systeme gemeinschaftlich zu verwenden ist, wird mittelst Bayonnette- verschluss gewechselt. Die Hinterlinse allein kann auch als einfaches Landschaftsobjectiv auf der einen oder anderen Fassung benutzt werden, indem die Vorderlinse entfernt wird-, Brennweite 24 Cm., Preis Frcs. 90.—■. Suter’s Militär- und Reiseperspective. Körper konisch, hohe Form, mit schwarzen Chagrinleder benäht, gebogene Brille mit Oesen. In genähtem Rindleder-Etui mit Deckel und Schnalle, mit Hinterösen und Doppelriemen zum Umhängen und Umschnallen. Nr. 1 Objectivdurchmesser 38 Mm.Frs. 55.— „ 2 „ 42 . * 60.— Gebrauchsanweisung'. Man zieht die Züge, mit der Hand an der Scheibe fassend, ganz heraus und stellt nun, wie gewöhnlich beim Perspective durch Schrauben, dasselbe auf den zu betrachtenden Gegenstand ein. Mach Benützung schiebt man die Züge unverändert in Bezug auf die Einstellung, wieder hinein und zieht sie bei erneutem Gebrauch nur heraus, um das Perspectiv gleich w-ieder auf das Object eingestellt zu haben. Suter’s Militär- und Reiseperspectiv. Körper und Sonnenblenden mit schwarzen Chagrinleder benäht ; gebogene Brillen mit Cliarnierbeweglillg und Oesen ; durchgehendes Mittelstück. In genähtem Rindlederetui mit Deckel und Schnalle, mit Riemen zum Umhängen. Nr. 1 Objectivdurchmesser 38 Mm.Frs. 60.— „ 2 „ 42 „ . „ 65.— Suter’s Militär- und Reiseperspectiv mit Compass. Körper und Sonnenblenden mit schwarzem Chagrinleder benäht, mit Oesen, durchgehendes Mittelstück, gewundener Trieb. In genähtem Rindlederetui mit Deckel und Schnalle, mit Hinterösen und Doppelriemen zum Umhängen und Umschnallen. Nr. 1 Objectivdurchmesser 38 Mm.Frs. 60.- — „2 „ 42 „ .. „ 65.- Anmerkung. Um einem Bedürfnisse zu entsprechen, welches namentlich bei den Militärs und Touristen fühlbar sein muss, wo es sich darum handelt, ein gutes Perspectiv zu gebrauchen, habe ich die Fabrication sogenannter Feldstecher ait Hand genommen und erlaube mir auf vorstehendes Verzeichniss hinzuweisen. Ich lasse mich auch bei dieser Gattung Instrumente nur dadurch leiten, vollkommene Gläser und von feinster Achromatic zu verwenden, um den höchsten Grad von Helligkeit und Schärfe zu erzielen. Meine Perspective stellen sich im Preise bei genauester Berechnung allerdings höher als solche, welche im Handel aus Massenfabrieation stammend käuflich sind, indem der grösste Aufwand für die Linsen durch guten Schliff der Flächen und durch Verwendung von Specialgläser verwendet ist, behufs Entfernung aller Mängel, dafür ist aber der Preisunterschied durch die vorzügliche Leistung mehr als aufge,wogen. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 760 Objective yoii Goerz. Photographische Objective c. P. GOERZ. Die grossen Fortschritte auf allen Gebieten der Photographie liessen einige eingehende Moditicationen in den bisher gebräuchlichen Formen der Objective nothwendig erscheinen. Von vielen Fachleuten wurde darauf aufmerksam gemacht, dass die von den verschiedenen Fabrikanten festgesetzten, meist ganz willkürlich gewählten Obiectivbrennweiten den gewöhnlich gebräuchlichen Plattengrössen zu wenig entsprechen. Ausserdem wurde festgestellt, dass die zweckmässigsten Brennweiten für einige der beliebtesten Plattenformate in den Preislisten anderer Fabrikanten photographischer Objective gar nicht vertreten sind. Die hervorragenden, in den letzten Jahren in Deutschland (Schott u. Gen., Jena) errungenen Fortschritte in der Verbesserung des optischen Glases, welche schon jetzt auf dem Gebiete der mikroskopischen und der astronomischen Objective als epochemachend anerkannt sind, haben eine nicht unwesentliche Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Photographen-Objective zur Folge gehabt. Durch die von uns hergestellten, im vorliegenden Preisverzeichnis aufgefiilirten Objective suchen wir einestheils rationelle, mit den gebräuchlichen Plattengrössen im Einklang stellende Brennweiten in Anwendung zu bringen, anderntheils auch den Vorzügen des neuen Jenaer Glases (insbesondere des Barytglases) nach Möglichkeit Geltung zu verschaffen. In Folge unserer Verbindung mit dem sowohl auf dem Gebiete der theoretischen Optik bekannten, wie in der optischen Technik erfahrenen Ingenieur Herrn C. Moser, sind wir im Stande, allen Fortschritten, welche die Verbesserung des Glases und die neuesten Errungenschaften der Theorie ermöglichen, gerecht zu werden. Mit den im vorliegenden Verzeichniss aufgefiilirten Objectiven bezwecken wir, in Bezug auf die Brennweiten ein in gewissem Sinne einheitliches System einzufiihren, welches dahin zielt, an Stelle der ausserordentlich mannigfaltigen Brennweiten der anderen Fabrikanten eine beschränkte Zahl zweckmässig gewählter und in runden Zahlen gehaltener Werthe dieser Grössen zu setzen. Wir bezwecken dadurch, dem Photographen die Orientirungsstudien betreffs Bildgrösse und Objectabstand soviel als möglich zu ersparen. Dementsprechend haben alle, dieselbe Xummer tragenden Objective, gleichgiltig welcher Serie sie angeboren, die nämliche Brennweite, also auch gleiche Bildgrössenverhältnisse, und es enthalten unsere verschiedenen Objective nur 12_ verschiedene Brennweiten (von den Reproductionsaplanaten abgesehen, welche aussergewöhnlielien Bedingungen zu genügen haben). Für die Bildgrössen- und Abstandsverhältnisse dieser Objective findet sich nachstehend auf Seite 763 eine für alle Fälle ausreichende, bequeme Tabelle, welche dem Photographen, der an die Dimensionen des Ateliers gebunden ist, sofort Auskunft gibt, welchen Objectabstand er zu wählen hat, um für irgend ein Objectiv eine bestimmte Bildgrösse zu erzielen. Die aufgeführten Brennweiten sind überall als äquivalente, vom zweiten Hauptpunkt des Systems an zu messende, zu verstehen, 1 ) sind also gleichbedeutend mit der Brennweite einer sehr dünnen einfachen Sammellinse, welche ein gleich grosses Bild gehen würde. Die Brennweiten unserer Objective werden mit jeder wünsehenswerthen Genauigkeit innegehalten. In Bezug auf die Blenden haben wir ein zweckentsprechendes einheitliches System eingeführt, welches den Photographen in den Stand setzt, für jedes unserer Objective, hei Verwendung irgend einer Blende, die richtige Expositionszeit mit grosser Leichtigkeit festzustellen. Jeder Blende ist eine Zahl aufgeschrieben, welche mit der relativen Belichtungszeit direct propor- tional ist; diese Belichtungszahlen stehen unter sich in sehr einfachen Verhältnissen, und es ist ' .Anzahl derselben wieder eine möglichst beschränkte. Irgend zwei unserer Objective, gleichgültig welcher Serie und Nummer jedes angehören mag, verlangen die nämliche Belichtungszeit, wenn sic mit zugehörigen gleiclihezifferten Blenden angewendet werden. Alle unsere Objective sind von Focusdifferenz (chemischem Focus) streng frei und gehen ebene scharfe Bilder mit möglichst gleicliniässiger Deutlichkeit über die ganze Bildfläehe. Bei den zusammengesetzten Objectiven sind Kugelgestaltfehler (spliaerisclie Abweichung) und Ver- ’) Um experimentell die Brennweite eines Objectivs zu ermitteln, empfiehlt sich folgende Methode, welche dem Princip nach in allen L'allen streng richtige Resultate gibt, und in der Praxis leicht mit hinreichender Genauigkeit ausgeführt werden kann: Man stellt die Camera so auf, dass das Bild eines scharf begrenzten Gegenstandes in natürlicher Grösse erscheint (wobei der Gebrauch eines Zirkels gute Dienste leistet) und markirt die Lage der matten Scheibe fiir diesen Fall. Sodann markirt man auch die Lage der matten Scheibe, für welche ein sehr weit entferntes Object scharf erscheint. Die Differenz der beiden Einstellungen ist die äquivalente Brennweite. ... ^ äre der Abstand der beiden Hauptpunkte des Systems von einander verschwindend kleii äquivalente ^‘'‘mnweite auch als den vierten Theil desjenigen Abstandes vc Gegenstand und Bild erhalten, für welchen beide gleich gross sind. Bernhard Wachtl, ’Wien, Neubau, Kdrchberggasse 37. Objective von Goerz 761 Zeichnung streng gehoben, bei den einfachen Linsen auf ein Minimum redueirt. 1 ) Es kann bei allen unseren Objectiven stets mit grösster Oelfnung eingestellt werden, auch wenn mit den kleinen Blenden photographirt werden soll. Bei allen unseren Linsen kommt nur gut haltbares (kein hygroskopisches oder zur Verwitterung geneigtes) und möglichst liehtdufehlässiges Glas bester Qualität zur Verwendung, welches vor der Verarbeitung durch strenge Methoden auf Freiheit von Schlieren und Spannungen * geprüft, und spectrometrisch auf die Kiclitigkeit der optischen Gonstanten untersucht wird. Die Technik in der Herstellung der Linsen beruht auf streng wissenschaftlichen Grund- ; lagen, welche gestatten, die durch die Theorie festgestellten Kadien und Dicken in gleicher Weise ■ wie bei der Anfertigung astronomischer Objective, mit fast absoluter Genauigkeit innezuhalten. ■ Auf gute Centrirung, rationelle Form der Fassung und möglichste Beseitigung alles diffusen Lichtes ist besonderes Gewicht gelegt. Jedes Objectiv wird vor der Ablieferung sorgfältig geprüft, so dass wir für tadellose Qualität und höchste Leistungsfähigkeit einstehen können. Von einer Austattung der Objective mit Zahnstange und Trieb wurde im Allgemeinen i abgesehen, da die Vollkommenheit der heutigen Cameras diese Einrichtung, welche eine ziemlich erhebliche Preiserhöhung mit sich führt, nicht erfordert. Durch zweckmässige Einrichtung unserer Anstalt und passende Arbeitstlieilung ist es uns möglich geworden, die Preise trotz der höchsten Anforderungen, die wir an die Vollkommenheit unserer Objective stellen, verhältnissmässig niedrig halten zu können. ; Um den verschiedenen Aufgaben der Photographie in jedem speeiellen Falle in möglichst ■j vollkommener Weise gerecht zu werden, ist die Construction einer grösseren Anzahl von ver- » seliiedenen Objectivtypen unerlässlich. Im nachstehenden Verzeichniss sind die Eigenschaften der Objective unserer verschiedenen f Serien näher beschrieben und man wird sich aus diesen Angaben unschwer ein Bild machen i können, welches Objectiv für irgend einen vorliegenden Zweck das passendste ist. : Bei der Wahl eines Objectivs kommt ausser der Brennweite, welche die Grösse des Bildes i für einen bestimmten Objectabstand bedingt (Näheres ersieht man aus der Verkleinerungstabelle i S. 763), in erster Linie Lichtstärke, Bildwinkel und Tiefe in Betracht. Ueber die Lichtstärke, ; welche durch das Verhältniss von wirksamer Oeffnung zur Brennweite des Objectivs bedingt ist, i sowie über den Bildwinkel, durch welchen wieder in Verbindung mit der Brennweite die Platten- j grosse begrenzt wird, Anden sich im nachstehenden Preisverzeichniss für jedes Objectiv hin- ■j reichende Angaben; dagegen ist es nothwendig, hier einige Worte über die sogenannte Tiefe der i Schärfe zu sagen. Es sind hierüber in den Preislisten selbst hervorragender Fabrikanten, sowie in Lehrbüchern vielfach irrfhümliche Vorstellungen verbreitet, nach welchen gewissen Construc- 1 tionen unter sonst gleichen Umständen eine besondere Tiefe innewolinen sollte, während doch die Tiefe der Sehärfe in erster Linie ganz und gar unabhängig von der besonderen Objectiv- eonstruction und nur von dem Verhältniss der wirksamen Oeffnung zur Brennweite und von dem absoluten Werthe der Brennweite selbst abhängig ist 2 ), und zwar so, dass die Tiefe um so grösser ; ist, je kleiner das Verhältniss von Oeffnung zur Brennweite und je kürzer die Brennweite iiber- ! liaupt wird. 3 ) Nur in dem Sinne, als das Licht durch Reflexion an den Linsenflächen und Absorbtion * durch das Glas und die Kittsubstanz verschiedenartig geschwächt wird, können Objective von gleichem Oetfnungsverhältniss und gleicher Brennweite etwas verschiedene Lichtstärke und I folglich bei gleicher Lichtstärke etwas verschiedenes Oetfnungsverhältniss, somit auch etwas •' verschiedene r l iefe besitzen, und es stellen sich natm-gemäss in dieser Beziehung Linsen mit möglichst wenig und schwach spiegelnden Flächen, bei Verwendung möglichst lielitdurehlässigen i! Glases und Kittes am günstigsten, welchen Anforderungen bei der Construction unserer Objective s ganz besondere Bedeutung beigelegt wurde. i Berücksichtigt man die vorstehend erwähnten Beziehungen, so ist ohne Weiteres klar, i dass im nachstehenden Verzeichniss in jeder Serie die kleinsten Nummern die grösste, die grössten ■) Nummern die kleinste Tiefe besitzen, während ausserdem die Objective der Serie F die tiefsten, ! i die der Serie C die am wenigsten tiefen sind, und die übrigen Serien, dem jeweiligen Oeffnungs- ; Verhältnisse entsprechend, zwischenliegende Werthe für die Tiefe aufweisen. Es wird daher nicht i nothwendig sein, an jeder Stelle besonders auf diese Eigentliiimlichkeiten aufmerksam zu machen. ; Dass die Tiefe eines jeden Objectivs zunimmt, sobald die Blende verengert wird, bedarf wohl j kaum noch der Erwähnung. (Näheres ist aus der Tabelle Seite 763 zu ersehen.) Blendensystem und Helligkeit unserer Objective. Jeder Blende ist die relative Belichtungszeit aufgesclirieben, und zwar nach dem Svstem von Dr. Stolze : 1 / f \ 2 " Mi) wo f die äquivalente Brennweite und d die wirksame Oeffnung des Objectivs bedeutet. In diesem System kommt die Belichtungszahl 1 einem Objectiv zu, dessen 1 1 wirksame Oeffnung = ]/10 3,16 lichtungszahl 4 entspricht einem Objectiv, dessen wirksame Oeffnun der äquivalenten Brenmveite ist u. s. w. der äquivalenten Brennweite ist ; die Be- 1 1 ]/40 ■“ 6,32 ’) Ueber die Theorie unserer einfachen Linsen Andet sich Näheres in Eder’s Jahrbuch der Photographie etc., Halle 1889. 2 ) Vergl. darüber Burton, im British Journal of Photography 1886, Seite 727. 3 ) Wenn Praktiker bei Objectiven von gleichen Oeffnungsverhältnissen und gleicher Brennweite verschiedene Tiefe wahrzunehmen glauben, so liegt dies darin, dass in den verschiedenen Fällen die Tiefe, vom eingestellten Object aus, verschiedenartig nach vorn oder nach hinten vertheilt ist, welche Erscheinung eintritt, sobald ein Objectiv nicht vollkommen frei von Focusdifferenz ist oder eine Wölbung der BildAäehe zeigt. Objective, welche von diesen Fehlern frei sind, gelten eine ganz gesetzmässige Vertheilung der Schärfe vom eingestellten Object aus nach ferner liegenden wie nach näher liegenden Gegenständen. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 762 Objective von Goerz Bei den nachstehend verzeichneten Objectiven (Reproduction saplanate ausgenommen) kommen nun einzig die Belichtungszahlen 4 6 12 24 48 96 192 384 768 vor, welche den Oeffnungsverhältnissen F F F_ F F F F F F 67^3 TT? 11 15,5 21,9 31 43,8 62 87,6 entsprechen, und zwar bei den Objectiven der C die Belichtungszahlen 4 6 12 24 48 96 192 D ., 6 12 24 48 96 192 E „ 6 12 24 48 96 192 384 F ., 24 48 192 384 768 Bei jeweilen grösster Blende sind somit : die Objective Serie D und E 2 / 3 so lichtstark wie die Objective der Serie C p 1 / ’ C „ » » L / 6 - t * n n » » ” , , ^ V, .. .. .. „ „ „ „ D und E Wirksame Oeffnung. Man erhält dieselbe experimentell, wenn man an Stelle der matten Scheibe der Camera (welche für ein weit entferntes Object eingestellt ist) eine dünne, in der Mitte eine kleine Oetfnung tragende Blechscheibe setzt, letztere von hinten stark erleuchtet und den Durchmesser des vorn aus dem Objectiv austretenden Lichtkegels auf der ersten Fläche des Objectivs misst. Bei der Landschaftslinse (mit Vorgesetzter Blende) ist die wirksame Oeffnung genau gleich dem Blendendurchmesser. Dagegen ist bei den zusammengesetzten Objectiven, wegen der Convergenz der Lichtstrahlen zwischen den Einzellinsen, die wirksame Oeffnung immer grösser als der Blendendurchmesser. Für unsere Objective ist bei : Serie C die wirksame Oeffnung gleich dem Blendendurchmesser vermehrt um D fl ri « fl w a a fl fl ïî n » a *i A A fl V fl x fl A fl n fl A n fl Vio ders -> 7l0 » Umgekehrt ergibt sich bei vorgeschriebener wirksamer Oeffnung bei : Serie C der Blendendurchmesser gleich der wirksamen Oeffnung vermindert um n h n r> „ ., n n n n fl fl fl yy fl yy y* fl fl F fl x A A A a A A A A Vio 79 1 /i 0 Vn ders., fl fl Bei den den Blenden unserer Objective aufgeschlagenen Belichtungszeiten ist den eben erwähnten Modification streng Rechnung getragen, so dass irgend zwei Objective, welche mit zugehörigen, gleiche Belichtungszahlen tragenden Blenden gebraucht werden, wirklich in aller Strenge gleiche Expositionsdauer erfordern. Es wird kaum notlnvendig sein, noch hervorzuheben, dass die oben definirten Belichtungszahlen (Normalbelichtungszahlen) sich auf den Fall beziehen, wo das Object verhältnissmässig weit entfernt, die lichtempfindliche Platte also in der Nähe der Einstellungsebene für ein unendlich entferntes Object ist. Dieser Fall ist bei der Aufnahme von Negativen (namentlich unter den Verhältnissen der Amateurphotographie) fast immer mit genügender Annäherung vorhanden. Ist das Object sehr nahe, so wird sich die Lichtstärke vermindern, die Belichtungsdauer also vergrössern ; doch tritt dieser Fall meistens nur an den Fachphotographen heran (besonders bei Vergrösserung oder Verkleinerung schon vorhandener Bilder) und dieser ist gewöhnlich durch die photographischen Handbücher im Besitze ausreichender Tabellen für die in 1 rage stehenden Verhältnisse, so dass wir hier füglich davon ab sehen können, auf dieselben näher einzugehen. ° Verlängerung der Vereinigungsweite der Linse bei verschiedener Entfernung des Objectes. Es gibt für jedes Objectiv eine gewisse Entfernung, von welcher ab die Paralaxen der leuchtenden Punkte so klein sind, dass man die auffallenden Strahlen als unter sich parallel betrachten kann. In diesem Falle liegt das deutliche Bild in der Brennebene des Objectivs, d. i. in der Ebene, w» lohe der Einstellung für ein unendlich weit entferntes Object entspricht. 7 s « acHstelieruIo Tabelle gibt an, wie weit bei unsern Objectiven das deutliche Bild hinter der Brennebene liegt, wenn das Object in endlicher (zum Tlieil ziemlich naher) Entfernung vor dem Objectiv liegt. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Objective von Ooerz 1 63 Entfernung des Objects in Metern 1000 100 50 25 10 7*5 5 Objeetiv- Nr. Aequiv.- Brennweite Cm. Die Vereinigungsweite ist grösser als die Brennweite um nachstehenden Betrag in Mm. 000 6 o-o 0-0 0-1 0T 0-4 0-5 0-7 00 9 o-o 0-0 0-1 0-3 0-8 M 1-6 0 12 o-o 0-1 0-2 0-6 1-4 1-9 2-9 1 15 o-o 0-2 0-4 0-9 2-2 31 4-6 o 18 o-o 0-3 0-6 1-3 3-3 4-4 6-7 3 21 o-o 0-4 0-9 1-8 45 6-0 9-2 4 24 0-1 0-6 1-2 2-3 6-0 7-9 12-2 5 27 0T 0-7 1*5 2-9 7*6 10T 15-4 6 30 0-1 0-9 1-8 3-6 9-3 12-5 19-0 7 36 0T 1-3 2-6 5-3 13-4 18-1 27-9 8 48 0-2 2-3 4-6 9-4 24-2 32-8 50T 9 60 0-4 3-6 7-3 14-8 38-3 52-2 8P8 Diese Tabelle ist sehr instructiv. Sie zeigt, dass z. B. das Objectiv Nr. 000 für ein 10 M. entferntes Object nur 0’4 Mm. Verschiebung der Visirscheibe erfordert (gegen die Einstellung auf Unendlich), während z. B. das Objectiv Nr. 3 diese Verschiebung schon für 100 M. entferntes Object bedingt. Da bei den gewöhnlich angewendeten Helligkeitsverhältnissen ein Fehler von 0 - 4 Mm. in der Einstellung der Visirscheibe noch keine wesentliche Unschärfe des Bildes mit sich führt, so wird also das Objectiv Nr. 000 alle weiter als 10 M., das Objectiv Nr. 3 alle weiter als 100 M., das Objectiv Nr. 9 jedoch nur alle weiter als 1000 M. gelegenen Objecte gleichzeitig scharf abbilden etc. Allgemein ist aus der Tabelle ersichtlich, dass die Tiefe des Objectivs (unter sonst gleichen Umständen, nämlich bei gleichen Oeffnungsverhältnissen oder gleichen Belichtungszahlen) mit zunehmender Brennweite rasch abnimmt. Wenn das Object der Linse sehr nahe liegt, so muss die Visirscheibe oder die lichtempfindliche Platte von der Brennebene entfernt werden, wodurch die weiter entfernten Objecte aus der Einstellungsebene kommen und unscharf erscheinen. Die vorstehende Tabelle kann dazu dienen, ein Object ohne Hilfe der matten Scheibe scharf einzustellen, wenn die Entfernung desselben annähernd bekannt ist (etwa durch Abschreiten) und wird sich daher bei manchen Detectiv-Cameras als nützlich erweisen. Verkleinerungs-Tabelle. Verkleinerung lOmal | lömal | 20mal j 25mal | 30mal | 40mal | 50mal | iOOmal Nr. des Objectivs Aequiv, Brennweite Cm. Erforderlicher Abstand (in Meter) von Objectiv und Object 000 6 0-7 1-0 1-3 1-6 1-9 2-5 3-1 6-1 00 9 1-0 1-4 1-9 2-3 2-8 3-7 4-6 9-1 0 12 1-3 1-9 2-5 31 3*7 4-9 6-1 12-1 l 15 1-6 2-4 31 3*9 4-6 6-1 7-6 15-1 2 18 2-0 2-9 3-8 4-7 5-6 7-4 9-2 18-2 3 21 2-3 3-4 4-4 5-5 6-5 8-6 10-7 21*2 4 24 2-6 3-8 5-0 6-2 7-4 9-8 12-2 24*2 5 27 3-0 4-3 5-7 7-0 8-4 11T 13-8 27-3 6 30 3-3 4-8 6-3 7-8 9-3 12-3 15*3 30-3 7 36 4-0 5-8 7-6 9*4 11*2 14-8 18-4 36-4 8 48 5*3 7*7 10*1 12-5 149 19-7 24-5 48-5 9 60 6-6 9-6 12-6 15-6 18-6 24-6 30-6 60-6 Der Gebrauch dieser Tabelle wird am besten durch ein paar Beispiele erläutert: 1. Angenommen, man wolle einen Mann von D70 M. Höhe so abbilden, dass eine 20malige Verkleinerung stattfindet, das Bild als 85 Mm. hoch wird, so muss die Entfernung des Mannes vom Objectiv bei Nr. 0 2 - 5 M., bei Objectiv Nr. 3 aber 4'4 M. betragen etc. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 764 Objective von Goerz 2. Um von einem Haus von 20 M. Breite ein lOOmal kleineres, also 20 Cm. breites Bild zu erhalten, muss man sich mit dem Objectiv Nr. 4 im Abstand von 24-2 M. und mit dem Objectiv Nr. 9 im Abstand von 60di M. von demselben aufstellen etc. Anmerkung. Die im nachstehenden Verzeichniss aufgeführten Plattengrössen sind bei sämmt- lichen Serien für die üblichen Plattenformate nach unten abgerundet und werden reichlich ausgezeichnet, so dass noch genügender Spielraum zur Verstellung des Objectives vorhanden ist. Da überall der Durchmesser des runden Bildes angegeben ist, so kann man sich das genaue Plattenmass auch für beliebige andere Formate mit Leichtigkeit ausrechnen. Die Plattenformate, welche bei grösster Blende angegeben sind, verstehen sich für Portraits, bei welchen also auf die Scharfe bis in die Ecken verzichtet wird. Goerz’s Serie C. Extra-Rapid-Lynkeioskop. Bei diesem Objective (symmetrische Linsencombination aus zwei gekitteten Linsenpaarexv beträgt die freie Oeffnung den 5. bis 5 - 5. Theil der Brennweite ( F F A — bis — I . Dasselbe hat also vollkommen genügende Lichtstärke, um für alle 5 5-5 J Moment-Aufnahmen im Freien und für Portrait-Aufnahmen im Atelier oder Zimmer zu dienen. Bei Anwendung von Blenden eignet sich das Objectiv vorzüglich zur Aufnahme von Gruppen, Architekturen, Landschaften und auch zu Vergrösserungen und Reproductionen, lässt überhaupt eine so vielseitige Anwendung zu, wie keim" andere Photographenlinse. Entfernt man die Vorderlinse, so erhält man eine gute Landschaftslinse, welche ein nahezu doppelt so grosses Bild wie das ganze Objectiv gibt, natürlich aber eine etwa doppelt so lange Camera verlangt, um die Bildgrösse auszunützen. Das Objectiv ist ans änsserst lichtdurchlässigem Glas construirt. und auf's Sorgfältigste von Focusdifferenz und von sphärischer Abweichung corrigirt. Das Bild ist plan und vollkommen von Verzeichnung frei. Der Bildwinkel beträgt 70°. Für ehre Platte, deren Seiten sich wie 3 zu 4 verhalten, ist also die Bildlänge (d. i. die. grösste Seite des Bildes) grösser als die Brenmveite. Serie C Aequival. Brennweite Freie Oeffnung Plattengrösse Durehm. des runden Bildes mit kleinster Blende Preis mit grösster 1 . . Blende mit kleinster für Portraits | en e Nr. Cm. Mm. Cm. j Cm. Cm. Mark 000 00 0 1 2 3 4 5 6 9 10 11 6 9 12 15 18 21 24 27 30 36 48 60 75 90 12 18 23 29 35 40 43 46 53 64 75 86 125 150 4: 4 5 : 7 6 : 8 9 : 12 9:12 ) 10:13 j 12:16 13 : 18 \ 13:18 1 \ 13:21 f 13:21 18: 24 24:30 30:40 40 : 50 50 : 60 Nr. 1 der Serie C wird speciell für 6 : 6 7 : 10 9 : 12 12 : 16 13 : 18 18 : 24 ( 18:24 \ \ 21 : 27 j f 21:27 \ \ 24:30 j 24: 30 30:40 40 : 50 50: 60 60:70 80:90 8-5 12-5 17 20 25 30 35 38 42 50 67 84 100 120 35 40 50 60 70 80 90 100 120 170 230 350 650 1175 Auscliütz’ Moment-Apparat mit Zahn und Trieb zum Einstellen und mit Irisblende geliefert. Letztere ist sehr bequem und praktisch, da die Abbleudung durch einfache* Schieben eines Knopfes a bewirkt wird. Der Grad der Abblendung lasst sich au: einer an der Fassung angebrachten Scala ablesen. Extra-Rapid-Lynkeioscop Serie C. Nr. 1 mit Zahn und Trieb und Irisblende Mk. 80. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Objective von Goerz. 765 Goerz’s Serie D. Rapid-Lynkeioskop. Dieser Aplanat ist in Ausstattung und optischen Eigenschaften dem Uuiversal- aplanat Serie C ganz gleich, nur mit dem Unterschiede, dass die Linsen etwas kleiner, Lichtstärke und Feld daher etwas geringer sind. Die freie Oeffnung beträgt f F F A den 6. bis 6'5. Theil der Brennweite I — bis —■ 1. V 6 6-5 J Der Bildwinkel ist 62°. Der Preis dieser Linsen ist wegen des bedeutenden Absatzes verhältnissmässig sehr niedrig und werden Amateuren bestens empfohlen. SerieD Nr. Aequivalente Brennweite Freie Oeffnung Platten mit grösster Blende grosse mit kleinster Blende Durchmesser des runden Bildes mit kleinster Blende Preis Cm. Mm. Cm. Cm. Cm. Mk. 000 6 9 3 : 3 5 : 5 7 23 00 9 15 4:4 6:6 10 34 0 12 20 5 : 7 7 : 10 15 39 1 15 25 6 : 8 9 : 12 16 45 2 18 31 9 : 12 13 : 18 22 50 3 21 35 12 :16 13 : 21 25 60 4 24 37 13 : 18 18 : 24 30 70 5 27 40 13 : 18 21 : 27 34 80 6 30 47 13 : 21 24 : 30 36 100 Goerz’s Serie E. Rapid-Weitwinkel-Lynkeioskop. 5eue Construction. Diese Objective zeichnen sich durch ihren grossen Winkel bei ziemlicher Lichtstärke aus. Die freie Oeffnung beträgt den 7. bis 8. Theil der Brennweite f 7 F A I — bis — I : der Bildwinkel ist 82°. Mit kleinster Blende zeichnen sie Platten aus, V. F S ) deren Länge dem 1 belachen Betrag der Brennweite gleichkommt. Die Eigenschaft, bei verhältnissmässig kurzer Brennweite grosse Platten zu zeichnen und ihre für gewöhnliche M o m e n t a u fn a hm e n ausreichende Lichtstärke macht sie besonders für Detectiv- und Reise-Cameras geeignet. Im Uebrigen gilt in Betreff der optischen Eigenschaften das bei Serie C Gesagte. Serie E Nr. Aequivalente Brennweite Plattengrösse Durchmesser I reie Oeffnung mit grösster Blende mit kleinster Blende des runden Bildes mit kleinster Blende Preis Cm. Mm. Cm. Cm. Cm. Mk. 0001 6 9 4 : 5 • 5 6 : 8 10 40 001 9 12 6:8 9:12 5-5 45 01 12 15 8 : 10 13 : 18 21 50 1 15 20 9 : 12 13:21 26 60 2 18 23 12 : 16 f 18 : 24} 121 : 271 24:30 31 70 3 21 26 13:18 36 • 5 80 4 24 30 13 : 21 27 : 33 41 90 5 27 34 18 : 24 30:40 47 110 6 30 38 21 : 27 36 : 45 52 130 Nr. 000 1 Rapid-Weitwinkel-Lynkeioskop für Platten 6:8 Cm. Mk. 35 „ 00 „ „ „ „ „ 8 : 10 „ 40 » « „ n „ 9:12 „ „ 45 Bei grösseren Bestellungen von Fabrikanten von Detectiv-Cameras treten Ausnahmepreise ein. 1 Die Nr. 000, O0 und 0 werden auch in Fassung für Detectiv-Cameras geliefert, für welche sie besonders geeignetjsind. Die Blende entspricht dann einem Verliältniss der Oeffnung zur Brennweite von 1:10 (»> Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 766 Objective tou Goerz, Goerz’s Serie F. Weitwinkel-Lynkeioskop, Dieser Aplanat, bei welchem die wirksame Oeffnung den 15. Theil der Brennweite C — beträgt, ist da anzuwenden, wo die höchsten Anforderungen an die V. 15 J Grösse des Bildfeldes gestellt werden, oder da, wo der Abstand des Standortes vom aufzunehmenden Object sehr beschränkt ist. Er eignet sich also besonders zur Aufnahme von Panoramen und Landschaften, sowie von Architekturen, Innenaufnahmen, und hohen und breiten Gegenständen aus geringer Entfernung. Die Linse ist auf das Sorgfältigste von allen Abweichungen corrigirt und gibt ein planes, von Verzeichnung gänzlich freies Bild von 105° Ausdehnung, so dass die Plattenlänge über das Doppelte der Brennweite betragen kann. Die Tiefe dieser Objective ist, in Anbetracht ihrer verhältnissmässig sehr kurzen Brennweite, und da sie meistens mit kleinen Blenden verwendet werden, ausserordentlich gross. Zu Momentaufnahmen sind sie nicht zu verwenden. Serie P Nr. Aepuivalent- Brennweite Freie Oeffnung Plattengrösse mit kleinster Blende Durchmesser des runden Bildes mit kleinster Blende Preis Cm. Mm. Cm. Cm. Mk. 000 6 11 9 : 12 15-6 45 00 9 17 13 : 18 23-5 50 0 12 23 IS : 24 31 55 1 15 29 24 : 30 39 70 2 18 35 30 : 40 47 90 3 21 42 36:45 55 110 4 24 48 40 : 50 63 130 Goerz’s Serie G. Weitwinkel-Reproductions-Lynkeioskop. Bei diesen Objectiven beträgt die freie Oeffnung ca. den 20. Theil ihrer Brennweite ^ 20 ^)' ^ er Bildwinkel ist 100°. Dieselben eignen sich besonders für Reproductionen von Bildern, Stichen, Karten etc. Es ist bei der Rechnung haupt- sächlich darauf Rücksicht genommen, dass bei grossem Gesichtsfelde die Bilder möglichst eben und scharf sind. Da beim Reproductionsverfaliren meistens mit nassen Platten gearbeitet wird, so spielt die Lichtdurchlässigkeit des zu diesen Objectiven verwendeten Barytglases, sowie die in Vergleich zu den Constructioneu anderer Optiker verminderte Dicke der Linsen, wodurch eine grössere Lichtstärke bedingt wird, eine nicht zu unterschätzende Rolle. i Serie G. i Aequivalente Brennweite Freie Oeffnung Durchmesser des brauchbaren Bildes bei kleinster Blende, wenn Bild und Object gleich gross sind Preis Nr. Cm. Mm. Cm. Mark 1 30 20 32 125 2 50 33 50 200 3 <0 50 66 400 4 100 65 86 650 5 125 83 107 1200 6 150 100 126 1800 / 175 110 140 2350 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Objective von Goerz. Goerz’s Rapid-Paraplanat. ( F Dio freie Oeffnung verhält sich zur Brennweite wie 1:7-5 I — \ 7,5 Bildwinkel ist 80—84°: für eine Platte, deren Seiten sich wie 3 : 4 verhalten, ist also die grösste Seite des Bildes ungefähr D/jinal so gross, wie die Brennweite. Der Paraplanat besteht aus einer symmetrischen Linsen-Combination von je zwei gekitteten Linsenpaaren, welche aus äusserst lichtdurchlässigem Jenaer-Glas hergestellt sind. Derselbe ist frei von Focusdifferenz und Kugelgestaltsfehler. Das Bild ist plan und frei von Verzeichnung. Die Schärfe ist eine so grosse, dass die Negative bedeutende Vergrösserung vertragen. Da die Lichtstärke für Momentaufnahmen vollkommen ausreicht, und der Bildwinkel ein sehr grosser ist, so kann der Paraplanat als ein UniversalobjectiY bezeichnet werden. Er eignet sich sowohl für Moment-, Portrait-, Gruppen-, Landscliafts- und Innenaufnahmen, als auch für Beproduetionen und Vergrösserungen. Entfernt man die Vorderlinse, so dient die Hinterlinse als Laildschaftsobjectiv, welches ungefähr eine doppelt so grosse Brennweite als das vollständige Objectiv besitzt und infolgedessen die Gegenstände doppelt so gross zeichnet. Ein besonderer Vortheil des Paraplanat besteht darin, dass die Linsen infolge günstig gewählter Abstände derselben nicht grösser, als absolut erforderlich, sind, wodurch das Volumen und Gewicht gegenüber den gewöhnlichen Aplanaten bedeutend verringert ist. Indem die Paraplanate im grossen Massstabe, mittelst selbstthätig arbeitender Maschinen hergestellt werden, ist es möglich geworden, die Preise aussergewöhnlich niedrig zu stellen und doch für absolut gleichmässig gute Qualität zu bürgen. Aequival. Brennweite Freie Oeffnung Plattengrösse Nr. mit grösster Blende mit kleinster Blende des runden Bildes Preis Cm. Mm. Cm. Cm. Mk. 1 15 19 9 : 12 13:21 25,5 35 2 21 26 12 : 16 24 : 30 38 45 3 27 35 13:18 30:40 46 65 Goerz’s Serie L Choroskop, achromatische Landschaftslinse. Diese Linse ist eine gekittete achromatische Combination aus lichtdurchlässigstem Crown- und Elintglas. Dieselbe ist frei von Focusdifferenz und gibt scharfe, sich durch ihre Brillanz auszeichnenden Bilder, welche dadurch bedingt ist, dass die Linse nur zwei reflectirende Flächen besitzt. Hauptsächlich ist dieselbe für Landschaftsaufnalimen bestimmt, jedoch eignet sie sich bei der hohen Empfindlichkeit der heutigen Trockenplatten auch gut für Aufnahmen jeder anderen Art (Moment-, Portrait-, Gruppen-, Innen- und Arclli- tekturaufnahmen). Das Choroskop ist mit solidem MomentversclllllSS (keine Gummischnüre), welcher gestattet, auch Zeitaufnahmen zu machen, sowie mit Rotationsblenden versehen. Die Brennweite yerhält sich zur grössten wirksamen Oeffnung wie 1:18-5. Der Bildwinkel beträgt 70°; es ist also die Bildlänge bei Platten, welche sich wie 3 : 4 verhalten, etwas grösser als die Brennweite. Aequival. Brennweite Freie Oeffnung Plattengrösse Durchmesser Nr. mit grösster Blende mit kleinster Blende des runden Bildes Preis Cm. Mm. Cm. Cm. Mk. 1 15 30 6: 9 9 : 12 15 12.50 2 20 40 9 : 12 13 : 18 28 15.— 3 30 54 13:18 18:24 35 25.— Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 768 Objective von Dal line. ver. Goerz’s Serie S. Einstell-Lupen mit Auszug und Klemmring, zum scharfen Einstellen der Bilder auf der matten Scheibe. a) Aplanatisehe. Diese bestehen aus drei gekitteten Linsen von Flint- und Crownglas und geben ein ebenes, geradliniges, achromatisches Bild bei grossem Objectabstand. _^___ Nr. Aequivalente Brennweite Cm. Lineare Vergrösserung 8 mal 6 mal 4 mal Preis Mk. 15 18 24 b) Gewöhnliche. Diese bestehen aus zwei getrennten Linsen und geben ein ebenes, geradliniges Bild, strengen aber das Auge mehr an, als die aplanatischen. Nr. Aequivalente Brennweite Cm. Lineare Vergrösserung Preis Mk. 6 mal Goerz’s achromatische lichtstarke Doppelobjective nach Petzval für Vergrössenmgsapparate mit Blende und Einstelltrieb. 44 Millimeter Durchmesser, 9 Centimeter Focus.Mark 22.— 54: „ „ 12 „ „ . „ 45.— Photographische Objective von J. H. DALLMEYER. Um den Herren Kunden bei der Auswahl eines Objectives bestens an die Hand zu gehen, folgt hier eine genau detaillirte Beschreibung der verschiedenen Gattungen, WO auch die mit jedem derselben zu Visit- oder Cabinet-Aufnahmen nöthigen Distanzen beigesetzt sind, und sind die Objective in dieser Aufzeichnung nach der Reihenfolge ihrer Lichtstärke angeführt, und zwar die lichtstarksten zuerst. Die Stereoskop-Objective sind am Schlüsse besonders zusammengestellt. Extra raschwirkende Objective. — Nr. 2 C und 3 C sind vielleicht die lichtstarksten Objective, die existiren. Sie sind ungefähr doppelt so lichtstark als Ar. 1 B und Nr. 2 B respective und eignen sich speciell für rasche Kinderportraits oder für Aufnahmen bei trübem Winterliclite. Sollen sie für stellende Figuren in Visitkartengrösse angewendet werden, so sind sie mit einer Blende zvi versehen. In diesem Zustande liefern sie, was Belichtungszeit und Schärfe angeht, ungefähr dasselbe wie Nr. 1 B und 2 B. P* as kleinere Milliatur-Objectiv für rasche Medaillonportraits, vignettirte Köpfe n. s. f. arbeitet fast ebenso rasch, wie Nr. 2 C. Raschwirkende Portrait-Objective. — Die Köpfe 1B und 2B sind speciell m Visitkaitenbihler construirt. Sie sind so allgemein eingeführt und bekannt, dass ^. me "' eit 1 ere hl "pfrhlung überflüssig sein dürfte. Wo es der Raum gestattet, wird tur Y isitkartenportraits immer das grössere Nr. 2 B vorgezogen. Nr. 1 B braucht eiM Lntfernung von 12 bis 13 Fuss (3-8 bis 44 Meter) und Nr. 2 B 18 bis 19 Fuss i i Uf |. 'i e * ne stehende Figur. Mit isolier Oeffnung sind beide Objective gleich lichtstark. Da aber Nr. 2B ein grösseres Bild liefert, kann es für stehende Visitkarten mit grosserer Oeffnung angowendet werden und ist somit in der Praxis lichtstarker. Die grössere Entfernung zwischen Apparat und Figur erzeugt eine bessere Perspective. ö Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Objective von Ballmeyer 769 Für Photographen, die ein Instrument von längerer Brennweite als 1 B benützen wollen, aber nicht genügenden Raum für 2 B haben, ist das Objectiv 1 B mit längerer Brennweite construirt worden. Es arbeitet auf 14 bis 15 Fuss (4-4 bis 4-7 Meter) Entfernung, ist etwas lichtschwächer, als 1 B mit voller Oeffnung, eignet sich aber besser für stehende Figuren. Die vorstehenden Objective und das Stereoskop-Objectiv sind noch nach dem alten Petzval’schen System angefertigt worden. Alle noch folgenden Portrait-Objective sind nach dem neuen Dallmeyer'schen System. Reetilinear-Portrait-Objective. — Diese Objective arbeiten mit derselben Intensität wie Nr. 1B und 2B mit beiläufig ein Drittel als wirksame Oeffnung; sie sind auch empfehlenswerth für die gleichen Zwecke, und geben ein brillanteres Bild als jene, Dank der kleineren Anzahl offener Flächen, aus denen sie zusammengesetzt sind. In ihrer optischen Form nähern sie sich dem bekannten „Dallmeyer’schen raschen Patent-Rectilinear-Objectiv“, sind jedoch 6 bis 7mal lichtstärker und zeichnen gerade Linien vollkommen correct. Patent-Portrait-Objective. — Der grosse Vorzug dieser Objective vor den nach dem älteren oder Petzval’schen System ist, dass sie sowohl alle guten Eigenschaften, Schärfe etc. der letzteren besitzen, und dabei gestatten den Focus nach Belieben zu dehnen. Wenn die hinterste Linse ganz eingeschraubt ist, erhält man mit dem Objectiv das schärfste Bild von Gegenständen, die in einer Ebene liegen. Durch Zurückschrauben der Hinterlinse wird die überaus grosse Schärfe gemildert, und der Focus dehnt sicfi über mehrere Ebenen aus, umsomehr, je weiter man die Hinterlinse zurückschraubt. Der Photograph ist auf diese Weise im Stande, sein Instrument der Beschaffenheit des Gegenstandes anzupassen. Wer ein Bild nach der alten Manier vorzieht, welches nur in einer Ebene scharf ist, hat in dem neuen Instrumente Alles, was er wünscht. Denn sobald die Hinterlinse ganz eingeschraubt ist, ist die Schärfe ebenso gross, wenn nicht grösser, als mit Objectiven nach früherem System. Für grössere Bilder, von Cabinetportraits aufwärts, bietet das Patent-Objectiv grosse Vorzüge, indem der Photograph damit jene so allgemein bewunderten, weichen und zarten Portraits erzeugen kann, in denen nicht ein Theil absolut scharf und ein anderer ganz ausser Focus ist, sondern in denen Alles von gleichmässiger Schärfe ist. Mit Objectiven nach älterem Systeme ist es bekanntlich nicht möglich, dies ohne starkes Abblenden zu erreichen, und dadurch wird die Belichtung so stark verlängert, dass die Portraits nicht mehr ähnlich werden können. Hinsichtlich der vortheilhaftesten Anwendung des neuen Objective sei bemerkt, dass für kleine Bilder die Hinterlinse ganz eingeschraubt bleibt, oder bei stehenden Karten- und Cabinetportraits nur wenig ausgeschraubt wird, wenn die Figur 6-3 Meter (20 Fuss) vom Apparate entfernt ist. Wird der Apparat der Figur genähert, so schraubt man die Hinterlinse aus, und zwar für jeden Fuss um eine Viertelumdrehung. Man schraube jedoch zuerst aus und nähere erst dann den Apparat entsprechend. Die Patent-Portrait-Objective werden in drei verschiedenen Lichtstärken angefertigt. Die B- oder raschwil'kenden Objective sind für kleinere Platten bestimmt. Nr. 3B ist das beste Instrument für Cabinetportraits (Distanz für stehende Figuren ; Cabinet etwa 5 - 7 Meter (18 Fuss), Visitkarte 7*6 Meter (24 Fuss). Die A-Objective sind halb solichtstark als die B-Objective ; aber für Portraits über 1 j% Platte sind sie vorzuziehen. Da sie längere Brennweite haben, kann sich der Apparat weiter von der Figur entfernen und gibt dann grössere Tiefe und bessere Perspective. Nr. S A ist vielleicht das beste Objectiv für Cabinetbilder und ganze Platten, wenn das Atelier mindestens 7-fi Meter (24 Fuss) lang ist. Vortreffliche Bilder von 264:211 Mm. (10:8 Zoll) sind mit diesem Objectiv gemacht worden. Für grössere Portraits sind Nr. 4 A 5 5 A und 6 A zu nehmen. Oder wenn deren Preis ein Hinderniss ist und das Atelier viel Licht hat, wähle man die D-Objective. Diese brauchen doppelt so lange Belichtung als die A-, viermal so lange als die B-Objective. Sie sind eigentlich für Gruppen im Freien oder tür Studien im Atelier bestimmt. Für gewöhnliche Atelierarbeiten sind sie kaum genügend lichtstark, obgleich Robinson, Heunah u. A. sehr hübsche grosse Bilder damit gemacht haben. Für Aufnahmen im Freien sind diese Instrumente allgemein nützlich, sei es für Gruppen, Momentbilder, Architektur oder Landschaften, denn sie sind, wie alle Patent-Objective, frei von Centralflecken und arbeiten ganz ohne Verzerrung. Die extra raschwirkenden Rectilinear-Objective arbeiten mit einer Intensität von -- ç - . Sie sind aus Jenenser Glas verfertigt und sind aplanatisch. Sie produciren sehr scharfe und brillante Bilder und sind besonders geeignet für Moment-Arbeiten bei trübem Wetter, wenn die Intensität von 1 / 8 nicht ausreicht. 19 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 770 Objective von Dalimeyer. Diese Objective können daher sowohl für Arbeiten im Atelier als auch im Freien verwendet werden, jedoch für Atelierarbeiten sind die D-Objective vorzuziehen wegen ihres Vermögens grössere Tiefe der Schärfe zu produciren. Grössere Nummern können auf Bestellung geliefert werden, jedoch über 25 : 30 Grösse sollte das gewöhnliche „Rasche Patent-Rectilinear-Objectiv“ vorzugsweise gewählt werden. Das rasche Rectilinear-Ohjectiy für Draussenaufnahmen ist zwar nur halb so lichtstark, wie das D-Objectiv, eignet sich aber für Landschaften besser, da es statt 6 nur 4 reflectirende Flächen hat. Es besteht aus zwei ganz symmetrisch verkitteten Combinationen. Während alle übrigen Doppel-Objective mit verkitteten Linsen bedeutend abgeblendet werden müssen, um die enorme sphärische Aberration aufzuheben, ist das rasche Rectilinear-Objectiv wirklich aplanatisch, d. h. es arbeitet mit voller Oeffnung. Mit voller Oeffnung ist dieses Objectiv viermal so lichtstark, als das Kugel-Objectiv, und etwa doppelt so lichtstark, als das Triplet oder das Orthoskop. Daher seine Ueberlegenlieit für alle Arten rascher Aufnahmen im Freien, seien es Gruppen, Momenteffecte, Landschaften, Architekturen, seien es schwach beleuchtete Interieurs. Da es absolut gerade Linien gibt, ist es vorzüglich zum Copiren und Vergrössern geeignet. Die damit aufgenommenen Bilder sind brillant und ohne Centralfleck. Mit kleiner Blende angewendet, liefert jedes Objectiv Bilder von einer Nummer, selbst zwei Nummern grösser, als angegeben. So wird die Rectilinearlinse zu einer Weit winkellinse und gibt dann Bildwinkel von 60—80°. Die Vorder- oder Hinterlinse allein kann als einfaches Landschafts-Objectiv angewendet werden (mit doppelt so langer Brennweite als das Doppel-Objectiv). Die rasche Rectilinearlinse ist das beste Instrument für alle Arten von Draussenaufnahmen, und wird wahrscheinlich fast alle übrigen derartigen Objective verdrängen. Auf sie folgt der Lichtstärke nach das Triplet, welches seit 1862 so allgemeine Anwendung erfahren hat, und dessen Eigenschaften jeder Photograph kennt. Es war das erste nicht verzeichnende aplanatische Objectiv, und bis zur Einführung der raschen Rectilinearlinse das beste Instrument für Copien, Architekturen etc. Dallmeyer’s rasch wirk ende Landschaftslinse (mit langem Focus), speciell construirt für Ansichten und entfernte Objecte, Bergscenerien, Ballonphotographie etc. Dallmeyer’s Rectilinear-Landschaftslinse. Sen ! Dieselbe arbeitet bei Anwendung der ersten Blende mit einer Intensität von i j li als wirksame Oeffnung, wirkt daher etwas langsamer als die vorhergehende Serie, und benöthigt eine um 1 i 3 längere Exposition als diese. Sie ist besonders construirt für Ansichten, Architektur- Objecte, Reproductionen etc., wobei wichtig ist, dass sie gerade Linien nicht verzeichnet. Die Weit winkellinse für Landschaften (Patent) ist das beste Instrument für landwirtschaftliche Aufnahmen. Alle Landschafts-Photographen stimmen darin überein, dass für Landschaften das einfache Objectiv das beste sei, weil es nur zwei reflectirende Oberflächen besitzt und deshalb brillantere Bilder liefert. Sein Fehler ist geringe Verzerrungen der Linien an den Rändern, die übrigens durch geeignete Composition des Bildes sich häufig vermeiden lassen. Das Objectiv ist aus drei Linsen zusammengesetzt und ist besser, als der alte Meniscus, indem es weniger verzerrt und grössere Schärfe an den Rändern gibt; zugleich ist cs kleiner. Das Weitwinkel-Rectilinear-Objectiv (Patent) ist das nächst lichtstarke. Es umfasst Bildwinkel von etwa 100°, wenn es mit der kleinsten Blende angewendet wird. Es ist ganz frei von Verzerrung und Centralfleck, und wenn auch nicht aplanatisch, .wie die rasche Rectilinearlinse, arbeitet es doch mit grösserer Oeffnung als irgend ein anderes Weitwinkel-Rectilinear-Objcctiv. Das Weitwinkel-Rectilinear-Objectiv dient zur Aufnahme von architektonischen Ansichten, Landschaften etc. auf beschränktem Terrain, wo Linsen mit längerer Brennweite nicht anwendbar sind. 7 Ui sonstige Arbeiten sind diese Linsen indessen nicht anzurathen, da die ^gemachten Aufnahmen, aus der gewöhnlichen Entfernung von 31'7 bis 37 Cm. (12 bis 14 Zoll) betrachtet, verzerrt erscheinen, d. li. der Vordergrund erscheint vergrössert, der Hintergrund verkleinert. Ein Fehler des Objectivs ist dies nicht, man muss das Bild nur aus der Entfernung betrachten, die der Brennweite des Objectivs entspricht. Da man aber nicht erwarten darf, dass das Publicum die Bilder m. so grosser Nähe betrachtet, wende man diese Instrumente nur da an, wo man mit anderen nicht zurechtkommt. Camera muss bei den Weitwinkellinsen immer wagrecllt stehen. Wenn < | as \. eC ^ geneigt werden muss, wende man eine verstellbare Visirscheibe an, ( amit die Cassette zu der Ebene des Gegenstandes parallel steht. Anderenfalls werden a e mien nach oben Zusammengehen. Da bei Anwendung der schräggestcllten Bernhard Wachtl, MV'ien, Neubau, Kdrchberggasse 37. Objective von Dallineyer. Yisirscheiben auch eine kleinere Blende genommen werden muss, ist es besser, die Camera wagrecht zu stellen und das Objectivbrett in die Höhe zu schieben, oder aber eine höhere Position zu suchen. Sowohl die Vorder- wie die Hinterlinse dieses Objectivs kann als einfaches Landschafts-Objectiv benützt werden. Ausser den hier angeführten Objectiven kann 1 Paar Nr. 1 B Portrait-Objectiv (15-9 Cm. [6 Zoll] äqu. Brennweite) zur Aufnahme, namentlich von Stereoskop- portraits benützt werden. Das Stereoskop - Objectiv von 9*3 Cm. (3^2 Zoll) Brennweite wurde im Jahre 1860 eingeführt. Es ist ebenso rasch wie Nr. 1 B, umfasst aber einen grösseren Winkel. Die Momentbilder von Breese, Eerier u. A. wurden mit diesen Objectiven gemacht. Es eignet sich besonders zu kleinen Portraits, Gruppen- und Momentaufnahmen ; mit den kleineren Blenden für Architektur und Landschaft. Die Vorderlinse mit 15 - 9 Cm. (6 Zoll) Brennweite kann als einfache Linse für Landschaften benützt werden. Das stenographische Patent-Objectir ist ungefähr ebenso lichtstark wie das vorige, hat aber 10 - 6 Cm. (4 Zoll) Brennweite. Es ist ebenso construirt wie die Patent-Portrait-Objective, nämlich mit verstellbarer Hinterlinse ; es ist ganz frei vom Centralfleck, selbst mit der kleinsten Blende, und frei von Verzerrung. Die Vorderlinse hat 21 Cm. (8 Zoll) Brennweite und kann als einfaches Landschafts-Objectiv benützt werden; mit kleiner Blende liefert es Bilder von 19:1P9 Cm. (7*/ 4 :4 1 /., Zoll). Ein Paar „rasche“ Rectilinear-Linseil Nr. 1 geben ein sehr brauchbares Objectiv für schnelle stereoskopische Draussenaufnahmen, da die Linsen ganz frei von Verzerrung und Lichtflecken sind und da eine jede der beiden mit der kleinsten Blende eine Platte von 13 :16 Cm. (5 : 6 Zoll) decken kann. Die rasclnvirkenden Stereoskop-Landschaftslinsen von 11-9 oder 15-9 Cm. Brennweite werden von allen ersten Photographen angewendet und sind für Landschaften, Seestücke u. dgl. allen anderen vorzuziehen. Einige Photographen verwenden sie selbst zu Architekturen, da die Verzerrung, die sie bewirken, durch das Stereoskop corrigirt wird. Dass die Linsen rascll arbeiten, beweisen die bekannten Moment- Marine-Aufnahmen von Wilson, Blanchard und Good. Sie sind nicht so lichtstark, wie die vorerwähnten Doppelobjective, geben aber gleichmässig scharfe, brillante Bilder. Die Linsen mit 11*9 Brennweite geben einen grösseren Winkel, als die mit l5 - 9 Cm. Brennweite und sind daher, wenn man nur ein Paar braucht, vorzuziehen. Die Rectilinear-Stereoskop-Linse (Patent) von 6-6 Cm. Brennweite ist besonders für Architecturen, Interieurs und Landschaften auf beschränktem Raume bestimmt. Sie liefert mit voller Oeffnung Stereoskop - Bilder, abgeblendet : Platten von 13-2 : 10-6 Cm. Sowohl die Vorder- wie Hinterlinse ist als einfache Linse von 15*9 Cm. Brennweite anzuwenden. Wird eine etwas längere Brennweite vorgezogen, so ist ein Paar Nr. IAA Rectilinear-Linsen von 9 - 3 Cm. Brennweite zu empfehlen. Eine dieser Linsen gibt mit kleiner Blende Aufnahmen von 19-1 : 1P9 Cm. Tele-photograpllische Objective. Nähere Beschreibung derselben finden Sie auf Seite 776 und 777. Dallmeyer’s extra raschwirkende Portrait-Objective, besonders für Kinder-Portraits, auch für Vignettköpfe, Visitkarten, Medaillonbilder etc. anwendbar. Nr. 2 C. Portrait-Objectiv mit Trieb ; 7'3 Cm. Durchmesser und ll - 9 Cm. Brennweite ; für Bilder von 11 - 9 : 9*3 Cm. und darunter. Mit Centralblenden in Etui. Faulkner’s Moment-Kinderbilder sind mit dem 2 C Objectiv aufgenommen. Nr. 3 C. Portrait-Objectiv mit Trieb ; 9-2 Cm. Durchmesser und 15-8 Cm. Brennweite; für Bilder bis zu 105 : 13*2 Cm. Mit Centralblenden in Etui. Diese Objective liefern Bilder in der Hälfte der für Nr. 1 und 2 B respective erforderlichen Zeit, da aber das Gesichtsfeld nicht so flach ist, muss für stehende Figuren eine Blende angewendet werden. Miniatnr-Objectiv, 3*3 und 3'7 Cm. Durchmesser und 5’3 Cm. Brennweite; für Bilder von 5'3 : 5-3 Cm.; mit Blende fiir 8 - 6 : 7 - 3 Cm. Mit Blenden. Medaillon-Objectiv, 2 Cm. Durchmesser, 2 7 Cm. Brennweite Mit Schieber- Mit Irisblende blende Mk. 330 Mk. 355 ,. 555 ,. 577 n 120 54 » n 131 19 * Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 772 Objective von Dallmeyer. Dallmeyer’s raschwirkende Portrait-Objective (eingeführt im November 1860), besonders construirt für Visitkarten-Portraits. „Wundervolle Zartheit, vollkommene Rundung und Modellirung, durchsichtige Fleischtöne, grosse Kraft und Brillanz, reicher Ton, äusserste Schärfe“, Photogr. News, July 4, 1862, bei Beurtheilung der Mayall’schen, mit Nr. 2 B aufgenommenen Bilder. Ni*. 1 B ATsitkar ten- O I) j e ctiy mit Trieb, L i n s en - D u r ch m esse r Mlt b fg*^ ei 5-3 Cm., Brennweite 1P9 Cm., für Portratis ll - 2:8-6 Cm., mit Blenden in Etui. Mk. 132 Nr. 1 B (mit langer Brennweite), mit Trieb, Durchmesser 5-6 Cm., Brennweite 12-6 Cm., Blenden in Etui. „ 141 Dieses Objectiv ist für solche Photographen bestimmt, die einen längeren Focus wünschen, als 1 B, deren Atelier aber für 2B nicht lang genug ist. Nr. 2 B ATsitkarten-Objectir mit Trieb, Durchmesser 7-3 Cm., Brennweite 15*9 Cm., für Portraits 13*2 : 10-6 Cm. Mit Blenden in Etui. „ 270 Die Entfernung zwischen Objectiv und Figur für stehende Yisitkarten ist bei 1 B 3*8—4-1 Meter ; bei 1 B (lang) 4-4—4-7 Meter, bei 2 B 5-7—6 Meter. Mit Iris- blencle Mk. 147 294 Neu! Dallmeyer’s Rectilinear-Portrait-Objective. Mit Schieber- Mit Irisblende blende Mk. Mk. Nr. 1 Visitkarteil-Ohjectiy mit Trieb, Durchmesser 5'3 Cm. äquivalente Brennweite 15 Cm., für Bilder von 11-2:8-6 Cm. 152 168 Nr. 2 Portrait - Objectiy mit Trieb, Durchmesser 7-3 Cm. äquivalente Brennweite. 21-3 Cm., für Bilder von 13*2:1 ö’6 Cm. 294 321 Grössere Dimensionen werden auf Bestellung construirt, jedoch können dieselben nicht empfohlen werden, wenn Dallmeyer’s „Patent-Portrait-Objective“ angewendet werden können. Dallmeyer’s Patent-Portrait-Objective werden in drei verschiedenen Lichtstärken angefertigt. 1. Rascliwirkende Portrait-Objectiye (ebenso lichtstark, wie die raschwirkenden Portrait-Objective 1 B und 2 B), Verliältniss der Oeffnung zur Brennweite wie 1 : 3 ; mit B bezeichnet. 2. Portrait-Objectiye von gewöhnlicher Lichtstärke. Verliältniss der Oeffnung zur Brennweite wie 1 : 4 ; mit A. bezeichnet. 3. Portrait-, Gruppen- und Landscliafts-Objectire. Verliältniss der Oeffnung zur Brennweite wie 1 : 6 ; mit J) bezeichnet. Die B-Objective sind doppelt so lichtstark als A und viermal so lichtstark als 1). Dallmeyer’s Patent-Portrait-Objective B. Nr. Nr. Nr. Nr. Raschwirkend. 1 B Patent-Objectiy mit Trieb. Linsendurchmesscr 5 Cm., Brennweite 10*5 Cm. Besonders für Visitkarten-Portraits construirt. Entfernung zwischen Object und Figur (bei stehenden Portraits) 3-6 Meter bis 3-9 Meter.f. 2 B Patent-Objectiy mit Trieb. Linsendurchmesser 7-3 Cm., Brennweite 15-9 Cm. Besonders für Visitkarten-Portraits construirt. Entfernung zwischen Object und Figur (bei stehenden Portraits) 5-7 Meter. Mit Blenden in Etui. 3 B Patent-Objectiy. Durchmesser 9-3 Cm., Brennweite 21T Cm. Besonders für Cabinet-Portraits geeignet. Erforderliche Distanz für Cabinet 5-7 Meter, für A r isit 7-9 Meter. Mit Blenden in Etui. 4 B Patent-Objectiy. Durchmesser 11*9 Cm., Brennweite 31-7_Cm. für Bilder von 22-4:17-2 Cm. Entfernung für Cabinet 7-9 Meter. Mit Blendern in Etui. Mit Schieber- Mit li-is- blende blende Mk. Mk. 153 168 279 305 420 452 S40 893 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Objective von Dallmeyer 773 Dallmeyer’s Patent-Portrait-Objective A. Gewöhnliche Lichtstärke. Mit Schieber- Mit Iris- Nr. 1 A* Patent-Objectiv mit Trieb. Linsendurchmesser 7-3, resp. 7 Cm., Brennweite 17 - 2 Cm. Für Bilder von 13*2 : 10*6 Cm. Mit Blenden in Etui. blende Mk. 273 blende Mk. 300 Nr. 2 A* Patent-Objectiv mit Trieb. Durchmesser 9-3, resp. 8*0 Cm., Brennweite 16*4 Cm. Für Bilder von 17*2 :12*6 Cm. 378 410 Nr. 8 A* Patent-Objectiv mit Trieb. Durchmesser 10-6 Cm., Brennweite 31*7 Cm. Für Bilder von 22*4 : 17*2 Cm. Mit Blenden in Etui. 573 615 Nr. 4 A Patent-Objectiv mit Trieb. Durchmesser 11*9 Cm., Brennweite 31*7 Cm. Bilder von 26*4 : 21 * 1 Cm. Mit Blenden in Etui. 810 861 Nr. 5 A Patent-Objectiv ohne Trieb. Durchmesser 13*2 Cm., Brennweite 47*6 Cm. Für Bilder von 39*7 : 39'7 Cm. Mit Blenden in Etui. 1050 1124 Nr. 6 A Patent-Objectiv ohne Trieb. Durchmesser 15 9 Cm., Brennweite 58* 1 Cm. Für Bilder von 52 8:42 - 3 Cm. Mit Blenden in Etui. 1260 1344 * Diese Objective eignen sich für Cabinet-Portraits, Nr. 1 A braucht 4*4 Meter Distanz 81 „ 59-4 „ 2417a 294 2627; 47-6 : 42-3 „ 94 „ 67-5 „ 3257 2 58-1 : 52-8 n 122 , 81-0 „ 3677a 399 Neu ! Dallmeyer’s Rectilinear-Landschaftslinse. Eingeführt im Februar 1888. Dieselbe arbeitet bei Anwendung der ersten Blende mit einer Intensität von /li .als wirksame. Oeffnung, wirkt daher etwas langsamer als die vorhergehende Serie und benöthigt eine um J J 3 längere Exposition als diese. Sie ist besonders Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. 775 Objective von Dallmeyer. construire für Ansichten, Architektur-Objecte, Reproductionen etc., wobei wichtig ist, dass sie gerade Linien nicht verzeichnet. Mit Schieber- Mit Irisblende blende sr. Bildgrösse Brennweite Mk. Mk. 1 15-9: : 13-2 Cm. 40 Cm. 99 3 ; 4 1151/» 2 22 4 : : 17*2 n 47 ft 126 ' 141% 3 26-4 : : 21*1 54 ft 168 1S3 3 4 4 31-7 : : 26-4 ft 61 215i' 4 231 ‘ 5 39-7 : : 31*7 ft 72 ft 262% 283 1 /, 6 47-6 : : 42-3 n St 336 3821/4 7 55T : : 52-8 n 95 ft 441 4671/4 Dallmeyer’s Patent-Weitwinkel-Landschaftslinse. Die Linsen sind in fester Fassung, mit rotirender Blendenscheibe. Mit Rotations- Mit Iris- Bildgrösse Durchmesser blende blende Nr. Cm. Cm. Brennweite Mk. Mk. 1A 13-2: 10-6 3*7 13-8 Cm. 68% 78% 1 19-1 : : 11-9 4-4 18-5 19% 891/4 2 22*4 : : 17-2 5*1 22-4 941/» 105 3 26-4 : : 21*1 5*6 26-5 ini/; 126 4 31*7 : : 26*4 6-6 31-7 ft 147 162 3/ 4 5 39*7 : : 31-7 7 39*7 ft 178i/ 2 199% 5 A 39*7 : : 31-7 7 47-7 ft 199 V, 220i/ a 6 47*7 ; : 42-3 8 47-7 ft 2201/; 241 % 7 58*1 : : 52-8 9*7 58' 1 ft 294 3251/2 8 66*1 : : 55*5 11*2 66T 399 430% NB. Alle Blendenöffnungen sind so arrangirt, dass jede nächstfolgende kleinere die doppelte Belichtungszeit der vorhergehenden erfordert ; die mit * bezeichneten erfordern die anderthalbfache Belichtungszeit der vorhergehenden grösseren Blenden. Dallmeyer’s Patent-„Weitwinkel“-Rectilinear-Objectiv. In Fassungen ohne Trieb, mit rotirender Blendenscheibe. Wenn eine mikroskopische Schärfe verlangt wird, ist die kleinste oder vorkleinste Blende anzuwenden. Mit Rota- Mit Iris- Bildarrösse Durchmesser tionsblende blende Nr. Cm. Cm. IAA 19-1 : 11-9 2-3 1A 22-4:17-2 3-3 1B 25 : 20 35 1 31-7: 26-4 4 2 39-7 : 3P7 5*3 3 47*7 : 42-3 6-6 4 58-1 : 52-8 8 5 66*1 : 55*5 10 Brennweite Mk. Mk. 9-3 Cm. 941/2 102% 12-2 ft 115V» 123 % 13% ft 136% 147 16*5 ft 157% 168 19-8 ft 220% 231 29-1 ft 294 30934 37 ft 420 441 1 45 ft 630 645-3/4 Dallmeyer’s Stereoskop-Objectiv. Eingeführt Mai 1860. Besonders construirt für MOlliCIlthi 1 (1 er, kleine Portraits, Gruppen etc. Bestehend aus zwei achromatischen Combinationen von 3 - 3, respective 4 Cm. Durchmesser und 9 - 3 Cm. Brennweite. Grosser Bildwinkel, flaches Feld, bedeutende Schärfe. Ohne Trieb. Mit Blenden...Mk. 75.— Vordere Landschaftsblende à Mark 3.—. Diese Objective sind in Paaren von ganz gleicher Brennweite zu haben. NB. Die Vorderlinse allein an Stelle der Hinterlinse in die Fassung geschraubt, dient als einfache Landschaftslinse von 15 - 9 Cm. Brennweite. Dallmeyer’s stereographisches Patent-Objectiv. Linsendurchmesser 4, respective 3 - 3 Cm., Brennweite 10 Cm. Mark 90.—. Mit Irisblende 99 3 / 4 . NB. Die Vorderlinse allein an Stelle der Hinterlinse in die Fassung geschraubt, kann als einfache Landschaftslinse von 21T Cm. Brennweite verwendet werden. Sie gibt Bilder von 19*1 : 11*9 Cm. Für sehr kurze Ateliers kann dieses und das vorige Objectiv zu Visitkarten- Portraits benützt werden. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 776 Objective von Dallmeyer. Dallmeyer’s raschwirkende Stereoskop-Landschaftslinse Besonders construirt für Mr. Wilson, England, Blanchard, Good etc. Nr. 1. Durchmesser 3'3 Cm., Brennweite 11-9 Cm., mit rotirender Blendenscheibe .Mk. „ 2. Durchmesser 4 Cm., Brennweite 15*9 Cm. r » 3 . „ 4 - 4 „ „ 20 „ . „ Dallmeyer’s Moment-Verschluss für 2 Objective . „ 42.— 48.— 53.— 30.— Dallmeyer’s Patent-Rectilinear-Stereoskop-Objectiv. Besonders construirt für Architekturen und Landschaften auf beschränktem Terrain. Durchmesser der Vorderlinse P7 Cm., Brennweite 6'6 Cm. Mit rotirender Blendenplatte. Grösste Blende = y-.Mk. 84.— Dallmeyer’s A-Rectilinear-Objectiv. Extra construirt für Touristen - Taschen - Cameras. Brennweite 5-3 Cm., Bildgrösse 8 - 6 : 7 - 3 Cm.Mk. 84.— Lupen (Focusglas), um sich vergewissern zu können, ob das gewünschte Bild auch die matte Scheibe und folglich die Platte trifft : Nr. 1 Mark 17.— „ 2 „ 22 - 10 . Neuestes! Dallmeyer's einfache Tele-;_/’ ’ Linse. Patent. Nr. Passend zum Anschraub ring vom Patent- Rectilinear- Objectiv Nr. Durchmesser der Vorderlinse Mm. Für Platten Cm. Mark 1 4 37 101/2 : 8 und aufwärts 2201.. 2 5 50 10 L : 12 „ 265 3 8 69 21 Vt- : 16i r4 331 Die Vorderlinse ist eine cementirte Doppel - Combination und die Hinterlinse eine cementirte Tripel - Combination. Die Linsen sind in Aluminium gefasst im Interesse leichteren Gewichtes. Details von Linse Nr, 8 . Durchmesser 69 Mm. Platteng-rösse Cm 101/2 : s Minimalauszug der Camera vom Anscliraubring Cm. 161. 4 Correspondirende Brennweite Cm. 624 0 Kapidität der vollen Oeffnung F 9 12 / 2 : 10 20 75 F lï 16i/ 4 : 12 261.4 931/4 F 13 211/4: 161/4 32i, 2 105 F 15 25 :20 3S 3 ; 4 125 F 18 30 :25 45 150 F 22 — 90 300 F 4Ö Aus -vorstehenden.Details betreffs Nr. 3 — der zuerst construirtcn Linse — ge it hervor, dass verschiedene Plattengrössen verwendet werden können für ein- und dieselbe Linse, bei verschiedener Camera-Auszugslängö ; je länger der Auszug, desto grösser ist der correspondirende Focus der Linse bei diesem Auszuge und um so giossei die Platte, welche möglich zu decken ist. In jedem Falle muss mittelst Trieb der Linsenfassung eingestellt werden. Die Compound-Tele-Photo-Objective werden vorzugsweise empfohlen. Bernhard Waclitl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Objective von Dalimeyer 777 Neuestes! Dallmeyer’s zusammengesetzte Tele-photo- graphische Objective. Patent. Compound Tele Photo Lenses, Patent-stereograpllisclies Objectiv mit Nr. 1 Negativ-Einriclitung in Aluminium- Fassung, passend zixm Anschraubring Nr. 4 .Mark 200.—. 1 B Patent-Portrait-Objectiv mit Nr. 2 Negativ-Einrichtung in Aluminium-Fassung, passend zum Anschraubring Nr. 5.Mark 300.—. 2 B Psitent-Portrait-Objectiv mit Nr. 3 Negativ-Einrichtung in Aluminium-Fassung, passend zum Anschraubring Nr. 7.Mark 450.—. Preise der Negativ-Elemente. Nr. 1 in Aluminium-Fassung Mark 105.— in Messing-Fassung.Mark 79.— - 2 r „ „ „ 137.— „ „ „ . „ 95.— „ 3 . „ „ „ 189.— „ „ „ . „ 137.— Diese Objective sind der einfachen Form jedenfalls überlegen, wiewohl mehr voluminös, doch in Aluminiumfassung sehr leicht. Die Negativ-Einrichtung ragt in das Innere der Camera hinein, der Anschraubring der Linse ist um eine Nummer grösser als der des Objectives, zu welchem die Negativ-Einrichtung gemacht wird. Bei Anwendung der grösseren Nummer der Elemente wird in den Resultaten grössere Yortrefflichkeit erreicht und die Verzerrung wird auf ein Minimum reducirt oder praktisch eliminirt. Das zusammengesetzte Negativ-Element besteht aus zwei symmetrischen Linsen, ähnlich wie das rasch wirkende Rectilinear-Objectiv, jedoch von negativem Focus. Die Linsen sind so construirt, dass sie nahezu einander ganz genähert werden können, wobei das Maximum des Winkels erreicht wird. Die neuen negativen Combinationen zu den oben angeführten respectiven Objectiven wurden gewählt, um eine genügende, werthvolle Steigerung der Bildgrösse zu geben, bestehend mit angemessener Helligkeit. Negative von kürzerer Brennweite können gleichfalls zu diesen Objectiven geliefert werden, jedoch auf Kosten der Helligkeit und des Bildwinkels. Diese Negativ-Linsen können angebracht werden an den bereits existirenden oder neuen Dallmeyer’s Patent-Portrait-Objectiven. Der Grund der Lieferung dieser Negative zu der Patent-Portraitform wurde beschrieben im „British Journal of Photography“, „Photographie News“ und anderen Fachschriften. Der hauptsächlichste Grund besteht darin, dass die bewegliche Fassung der Hinterlinse dieser Form von Portrait-Objectiven eine vollkommene Correction gestattet, mit Rücksicht auf die nach aussen stehende Aberration, welche bei nahen und entfernten Flächen erhalten wird, bei Aufrechthaltung der vollen Oeffnung, was ein wichtiges Merkmal in dieser Classe von Objectiven ist, um Beides zu erhalten, Maximum der Rapidität und Maximum des Bildwinkels. Dallmeyer’s neues Patent-Objectiv für Projectionen besonders construirt für optische Laternen (nicht für Photographie) gibt auf den Schirm eine Vergrösserung von bedeutendem Effecte, bei treuer Wiedergabe der Linien und Farben des Origiualbildes. Die Bilder sind frei von Verzeichnung, vollkommen scharf und das Feld eben. Nr. 1. Laternen-Objectiv, (Patent), Doppelcombination, respectiver Durchmesser 38 Mm. und 44 Mm., Brennweite 89 Mm. (äquivalente Brennweite 127 Mm.) mit Trieb passend für Condensatoren von 89 Mm. Durchmesser, Mark 88.—. Condensator 89 Mm. Durchmesser, montirt Mark 110. Nr. 2. Laternen-Objectiv (Patent), Doppelcombination, respectiver Durchmesser 44 Mm, und 50 Mm. Brennweite 100 Mm. (äquivalente Brenmveite 152 Mm.), Fassung mit Trieb, passend für Condensatoren von 101 Mm., Mark 110.—. Condensator 100 Mm. Durchmesser, montirt Mark 132.—. JW Dallmeyer’s Objective in Aluminium-Fassung kosten 25 bis 30°/ o mehr. Dallmeyer’s Ansichts-Meter construirt auf dem Principe des verkehrten Galilei- Teleskop. Er ist klein und compact und kann für eine beliebige Anzahl von Objectiven dienen, arbeitend eine gegebene Plattengrösse oder verschiedene Plattengrössen, Mark 33.— Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. Nr. des An- scliraubringes 778 Objective von Dallmeyer. Dallmeyer’s Objective passend zu denselben Anschraubringen. Durchmesser des Anschraubringes engl. Zoll Schraubengewinde zu einem engl. Zoll Beschreibung der Objective 0 1-2 30 Rapid-Rectilinear Nr. 0. 1 1-5 30 Rapid-Rectilinear Nr. 1, 2, Rectilinear 2, Weitwinkel- Rectilinear 1 a a, Rectilinear-Stereo, Extra Rapid- Rectilinear Nr. 1, 2, 3. 2 2 30 Rapid-Rectilinear Nr. 3 ; Nr. 1, 2 und 3, raschwirkende Stereo, neue Stereo, Patent - Stereo, Miniatur, Nr. 1 achromatisches Triplet, Nr. 1 und 1 a Weitwinkel-Landschaft, Nr. 1 und 1 a Weitwinkel-Rectinilinear, Nr. 1 rasche Landschaft (lange Brennweite), Nr. 1 Rectilinear-Landschaft, Nr. 1 Tele-Photo, Nr. 4, 5 Extra-Rapid-Rectilinear. 3 2-275 21 Nr. 1 Lantern. 4 2-5 21 1 B, 1 B lang, Nr. 1 Rectilinear- Portrait, Nr. 4, 5 Rapid-Rectilinear, Nr. 2 Lantern, Nr. 2 Weitwinkel- Rectilinear, Nr. 2 achromatisches Triplet, Nr. 2 rasche Landschaft (lange Brennweite), Nr. 2, 3 Rectilinear-Landschaft, Nr. 2 Tele-Photo, Nr. 6, 7 Extra-Rapid-Rectilinear . 5 2-75 21 Nr. 6 Rapid-Rectilinear, 3 D, Nr. 3 achromatisches Triplet, Nr. 3 rasche Landschaft (lange Brennweite), Nr. 4 Rectilinear-Landschaft. 6 3-2 21 Nr. 7 Rapid-Rectilinear 2 B, 2 B Patent, 1 A Patent, Nr. 2 Rectilinear-Portrait 2 C, Nr. 4, 5, 5 a Weitwinkel-Landschaft, Nr. 3 Weitwinkel-Rec- tilinear, Nr. 4 Rasche Landschaft, Nr. 5 Rectilinear- Landschaft, Nr. 3 Thele-Photo. 7 3-4 20 4 D, Nr. 4 achromatisches Triplet. 8 3-9 20 Nr. 8 Rapid-Rectilinear, 5 15, Nr. 4 Weitwinkel- Rectilinear, Nr. 5 achromatisches Triplet, Nr. 0 Weitwinkel-Landschaft, Nr. 5 rasche Landschaft (lange Brennweite), Nr. 6 Rectilinear-Landschaft. 9 4-25 14 3 B, 3C, 2 A, Nr. 5 Weitwinkel- Rectilinear, Nr. 6 rasche Landschaft (lange Brennweite), Nr. 7 Rectilinear-Landschaft. 10 4-6 14 Nr. 9, 10 Rapid-Rectilinear 6 D, 3 A, Nr. 6 achromatisches Triplet, Nr. 7, 8 Weitwinkel-Landschaft, Nr. 7 rasche Landschaft (lange Brennweite). 11 5-1 14 4 A, 4 B. 12 5-55 14 Achromatisches Triplet Nr. 7, 8. 13 6-1 11 30X24 engl. Zoll, Rapid-Rectilinear 5 A, 715. 14 7-15 10 34X34 engl. Zoll, Rapid-Rectilinear, 36X36 engl. Zoll, achromatisches Triplet, 6 A, 815. Zwischen-Anschraubringe können von einer Grösse zur andern geliefert werden. Bernhard Waehtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37, Ross’ Objective. Objective von Ross & Co. London. Wir gestatten uns, die photographische Welt auf verschiedene wichtige Verbesserungen aufmerksam zu machen, die wir bei unseren Objectiven jüngst eingeführt haben. Seit beinahe einem halben Jahrhundert haben unsere Objective eine bevorzugte Stellung behauptet, indem wir dieselben zur höchsten Vollkommenheit brachten, wie sie mit den zu Gebote stehenden Gläsern zu erreichen möglich -war; jedoch bei Einführung der neuen Jenenser-Gläser erkannten wir sofort, dass weitere Verbesserungen möglich sind. Um die bemerkenswerthen optischen Eigenschaften dieser Gläser voll zu erforschen, haben wir die nöthigen mathematischen Berechnungen ausgearbeitet, mit dem Resultate, dass wir jetzt mit grossem Vortheile die speciellen Combinationen adoptirt haben, welche meist geeignet sind für jede Serie unserêr Linsen, und wir waren in der Lage, verschiedene neue Serien einzuführen, um den Anforderungen der Portraits und Landschaftsphotographie zu entsprechen. Wir haben das einheitliche Blendensystem angenommen, und zwar: Normalstem der Belichtungszahlen 16 32 64 128 256 Verhältniss der Blenden-OefTnung zur Brennweite / 5-657 / 11-3 / 16 / 22-6 / 32 / 45-2 / 64 und alle neuen Serien Objective haben Blenden mit derselben Bezeichnung, so dass die nächstfolgende Blende die doppelte Expositionszeit der vorhergehenden erheischt. Die Objective werden je nach Wunsch mit gewöhnlichen oder Irisblenden geliefert. Alle Ross’schen Objective sind derart construirt, um brillante Bilder zu geben, mit möglichst schärfster Definition und Ebenheit des Feldes. Jedes Objectiv wird vor Absendung sorgfältig geprüft. Die Anschraubringe sind conform den neuen Normalgrössen, deren Durchmesser wie folgt : _Nr. 1 2 3 4 5 6 7 8 Durchmesser in engl. Zollen l - 52 1-75 2 2 - 25 2 - 50 2-75 3 3-25 ___ Nr. 9 10 11 12 _13_14_15 Durchmesser in engl. Zollen 3'50 3-75 4 4’25 4'50 4 - 75 5 Auf AVunsch werden unsere Objective mit Aluminium-Fassung geliefert, anstatt mit der gewöhnlichen Messing-Fassung. Ross’ neue einfache Weitwinkel-Landschaftslinse. 1160. Blenden Nr. 16 32 64 128 256 Oeffnungs-Verhältniss / 16 / 22-6 / 32 / 45-2 / 64 Diese Serie wird eingeführt, um der Forderung nach Objectiven für rein landschaftliche Zwecke zu entsprechen. Dieselben sind aus dem neuen optischen Glase nach besonderen Berechnungen construirt und sind aus drei einfachen verketteten Linsen zusammengesetzt, um eine Combination nur mit zwei reflectirenden Flächen zu bilden. Sie haben eine wirksame Oeffnung von /]16 (welche für specielle Zwecke, wenn gewünscht, vergrössert werden kann) mit ebenem Felde. Sie geben brillante Bilder und umfassen einen grossen Ansichtswinkel. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 780 Ross’ Objective. Nr. Linsendurchmesser Plattengrösse Cm. Aequival. Brennweite Cm. Mit Rotations- Blenden In Alumin.- Fassung Ansekraub- ringe siehe Seite 779 Mm. Zoll Mark Mark Nr. 1 37 17a 12V 2 *• 10 1 2 77 60.— 94.— 3 2 44 l 3 / 4 16V 2 : 12 16 70.— 107.— 4 3 50 2 21 : 16 20 85.— 125.— 5 4 56 21 /4 25 :20 25 110.— 160.— 6 5 62 2 4 30 :25 30 130.— 220.— 7 6 69 23 /i 371/ 2 ; 30 377î 170.— 280.— 8 7 75 3 45 :40 45 200.— 350.— 9 Andere Grössen auf Bestellung. Vorstehende Objective werden für Architektur-Aufnahmen nicht empfohlen, da sie die leichte Beugung der Bandlinien haben, welche allen einfachen Objectiven anhaftet ; jedoch, wenn verständig benützt, durch Plaeirung der Architektur-Objecte in die Mitte des Bildes, wird dieser Fehler ganz überwunden oder nur schwach ersichtlich sein. Sie werden mit gewöhnlichen Blenden geliefert oder auf Wunsch mit Ross’ verbesserter Iris-Blende. Ross’ portable Symmetrical-Objective. 32 64 12S 256 f f f f 22-6 32 45-2 64 Fig. 1161. Seit deren Einführung hat vielleicht kein Objectiv sich so grosser Popularität zu erfreuen geliaht wie die portablen Symmetricals. Dieselben werden von vielen unserer eminentesten Photographen ange wendet. Dies ist zweifellos zuzuschreiben ihrer ausserordentlichen Definition und Ebenheit des Feldes, als auch ihrer äusserst tragbaren Form, in welcher dieselben hergestellt sind. Die Adaptirung von Jenenser Glas in ihrer Construction hat noch ihre Bi'illanz und Focustiefe erhöht. Blenden Nr. Ocffnungs -Verhältniss Nr. Bildgrösse mit grosser Blende Bildgrösse mit mittlerer Blende Linsen- Durchmesser Aequival. Brennweite Messing- Fassung Aluniin.- Fassung Extra für Iris- Blenden mehr Cm. Cm. Mm. Zoll Cm. Mark Mark Mark 1 772 772 10 : 7l/ 2 127a 7io 772 60.— 77.50 10.— 2 10 772 12 i /2 : 10 14 1 7ao 10 65.— 83.50 10.— 3 1272 10 16i/ 2 : 12 15 6 /io 1272 70.— 89.50 10.— 4 107 2 12 20 : 12 V, 17 77 7io 15 80.— 100.— 10.— 5 20 1272 2 H/2: I61/2 20 7io 1772 100.— 121.— 10.— 6 2172 1072 2 2 72 = 1772 2272 7io 20 120.— 141.50 10.— 7 22 7 2 177 2 25 : 20 25 1 2214 140.— 162.— 10.— 8 25 20 30 :25 28 177 25 2 160.— 182.50 10.— 9 30 25 321/2 = 271/2 28 177 30 180.— 203.— 10.— 10 3 2 72 2 '7 2 371/2 : 30 311/4 i7i 371/2 200.— 223.50 10.— 11 ö7i/ 2 30 45 :40 3 7 77 177 45 240.— 270.— 15.— 12 45 40 55 :50 43 3 /1 1 7 4 5 •> x / /2 300.— 330.— 15.— Die ersten 10 Nummern dieser Serie haben gleiche Anscliraubringe und passen alle in dasselbe Gewinde, und sind sehr leicht und tragbar, so dass dieselben sehr gut duich die Post versendet werden können. Nr. 11 und 12 passen in Anschraubringe Nr. 4 auf Seite 779. F ° Nr. 1 bis 8 haben rotirende Blenden, Nr. 9 bis 12 Schieber blenden. Eventuell kann jede Nummer mit Boss’ verbesserten Irisblenden geliefert werden , ohne das Volumen der Fassung in irgend welcher Art zu vergrössern. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Koss ? Objective. Neu! Neu! Neue Serie für Landschaften, Architekturen and beschränkte Situationen. Blenden Nr. 16 32 64 128 256 fff 7 T Oeffnungs-Verhältniss. 16 22-6 32 45’2 64 Diese Objective, gleich den Symmetrical der rapiden und extra rapiden Serien, sind vollkommen frei von Distorsion und Centralfleck und geben scharfe Definition. Sie sind construirt für 90 6 und aufwärts und geben bei gleicher Schärfe bis zum Rande der Platte einen grösseren Winkel, als alle anderen bisher bekannten W ei twi nkel-Li n s en. Fig. 1163. Weitwinkel-Symetrical-Objectiv. Nr. Plattengrösse Aequi- valente Brennweite Cm. Lin Durch sen- messer Zoll Messing- Fassung Preis Aluminium- Fassung extra für Irisblende mehr Anschraubringe siehe Seite 779 Cm. Mm. Mark Mark Mark Nr. I 1 121,,: 10 t V 2 15 6 /io 63 80.50 10 1 2 1 ISO. : 11 1 i 10 20 8 /io 70 87.50 10 1 3i 21 1 , : 16i; 121/, 25 1 80 98.50 10 1 4 25:20 15 31 iy 4 100 118.50 10 2 5 30:25 nf, 37 iy 2 126 146.— 12 3 6 321,:27i„ 20 44 t 3 / 4 150 180.— 14 4 7 371 2 : 30 " 221/', 50 2 189 239.— 16 5 8 45 :40 30 62 01/ 280 380.— 20 8 9 55 : 45 35 75 3 360 500.— 25 10 10 62i,:55 40 87 3V* 500 700.— 30 13 1 Diese Objective werden in Paaren für Stereoskop-Aufnahmen geliefert, sind mit Rotationsblenden versehen, doch können mit Ross’ Irisblende, wenn gewünscht, geliefert werden. Ross’ Rapid - Symmetrical - Objective. Neue Formel für Gruppen, Ansichten, Interieurs, Reproduktionen etc. Fig. 1164. Rapid-Symmetrical- Objectiv. Blenden Nr. 4 8 16 32 64 128 256 ~f 7 7 7 7 7 T OeA'nungs-Verhältniss. 8 11-3 16 226 32 45-2 64 Die Rapid - Symmetricals sind aplanatisch und arbeiten daher mit voller Oeffnung, und wegen ihrer verschiedenen Fähigkeiten sind sie vielleicht die nützlichsten Objective, die ein Amatemoder Berufsphotograph besitzen kann, zum Zwecke von Arbeiten fm Freien. Die Verwendung von speciellem optischen Glase und verbesserter Formel haben die optischen Eigenschaften dieser Objective bedeutend erhöht. Mit kleinerer Blende deckt jedes Objectiv die nächst grössere Platte, wobei gleichzeitig der Bildwinkel bedeutend erhöht wird. Die Rapid-Symmetricals sind nicht so geeignet für Portraits und Gruppen als Objective mit grösseren Oeffnungen, doch werden excellente Resultate erhalten bei gutem Lichte im Freien. Sie werden mit Schieberblenden oder Ross’ verbesserter Irisblende geliefert, ohne den äusseren Umfang der Fassung zu vergrössern. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. Ross’ Objective. Nr. Bildgrösse für Ansichten Bildgrösse für Gruppen Linsen- Durch- messer Aequi- valente Brennweite Preis Mit Schieberblenden Messingfassung in fester ] Aluminium kissung extra für Irisblende mehr Anschraub- ringe siehe Seite 779 Cm. Cm. Mm. Zoll Cm. Mk. Mk. Mk. Nr. 1 '72 172 16 7s 772 70 90 10 1 2 1 10 72 8 Stereoskop 19 3/, 11 80 104 10 _ 1 3 1 121/2 10 1072 8 25 1 15 85 111 10 _ 1 4 15 127a 127-2 10 2772 «7io 18 105 132 10 _ 1 5 20 1272 18 11 35 i7s 2272 115 144 12 50 2 6 2172 1672 20: 1272 37 172 26 130 164 14 _ 3 7 227, 117« 2172 1672 44 i 3 /i 30 150 184 15 _ 4 8 25 20 227, 1172 47 i7s 35 170 210 17 50 5 9 30 25 25 20 50 2 40 210 280 21 _ 6 10 327 2 2172 2172 : 227, 56 277 45 230 330 25. _ 7 11 3777 30 6272 : 2772 62 2 1 '* 50 290 410 30. _ 8 12 45 40 3777 30 75 3 60 370 530 42. _ ; 11 13 55 45 45 : 40 94 33/ 4 75 500 700 55 _ 12 14 627 2 55 55 45 106 474 85 600 900 70. 1 15 1 Diese Objective werden in Paaren für stereoskopische Aufnahmen geliefert. Neu! Ross’ üDiversal - Symmetrical - ORi ective Neu! Neue Serie — Extrarapid für Landschaften, Portraits, Gruppen und Moment-Aufnahmen und für alle möglichen Arbeiten im Freien. Pig. 1165. Univ ersal-Symme- trical-Obj ecti v. Blenden-Nr. 2 4 8 16 32 64 128 256 „ ^ f f f f f f f f Oeffnungs-Amrhältniss .. .5-657 8 1L3 16 22-6 32 45-2 64 Diese Objective arbeiten doppelt so rasch als die Rapid- Symmetrical-Serie. Sie sind das Resultat mühevoller Berechnungen und sind aus speciellem optischen Glase hergestellt, vollkommen aplanatisch und geben brillante Bilder mit voller Oeffnung. Sie sind sehr geeignet für Arbeiten im Atelier und abgeblendet bis zur Ausdehnung der Rapid-Symmetricals, auch für alle Arten von Arbeiten im Freien, Reproductionen und Vergrösserungen. Ihre grosse Lichtstärke macht sie besonders geeignet für voll ausexpo- nirte Momentaufnahmen mit Rapid-Moment- Verschlüssen, und die kleineren Nummern sind unschätzbar für Detectiv-Cameras. Diese Objective werden mit Schieberblenden oder Ross’ verbesserter Irisblende geliefert, ohne den äusseren Umfang des Instrumentes zu vergrössern. Bildgrösse Bildgrösse i O ci 0 Preis mit fester Fassung ^ « ff Nr. für Landschaften für Gruppen durclimesser > fer ’S ff 0 § mit Schieberblende mit Aluminium- Fassung extra für Irisblende mehr ci —< L Ui 'S £'ß ff ff 3Q Cm. Cm. Mm. Zoll Cm. Mk. Mk. Mk. Nr. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 10i/ 2 : 8 I27, ; 10 15 : 1277 2? :12 7 2 21 : 16 227 2: 17V 2 25 :20 30 :25 3272 : 27 V 2 37i/ 2 ; 30 45 :40 55 :45 JV2: 71/2 IO1/2: 8 121/2 : 10 15 ; 121A 20 : 127' 21 : 16 221/2 : 171/2 25 -. 20 30 :25 321/2 : 271/2 377 2 : 30 45 :40 25 32 37 44 50 56 62 72 78 94 104 137 1 i7io iy 2 174 2 277 2-6 2- 9 3- 3 Sy* 4- 4 577 11 15 18 221/2 26 30 35 40 45 50 60 75 100.— J 30.— 157.50 172.50 I95.— 230.— 280.— 336.— 378.— 480.— 640.— 1000.— 127.— 159.-- 189.50 206.50 235.— 300.— 380.— 456.— 538.— 680.— 940.— 1400.— 10.— 12.50 14. — 15. — 17.50 25.— 30.— 42.— 50.— 55.— 70.— 85.— 1 2 3 4 5 6 8 9 11 14 16 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirch berggasse 37, F: ; Koss ? Objective. 783 NEU! Ross’ neue Patent-Concentric-Objective. Oeffnungsverhältnisse der Blenden: F"22, F t 2~, 32, F/38, FAh, Die Concentric - Objective sind die vollkommensten Objective, welche jemals eingeführt wurden, sind frei von Verzerrungs-Astigmatismus, Lichtflecken und anderen Unvollkommenheiten, welche Objectiven gewöhnlicher Construction anhaften. Die concentrischen Objective geben vollkommene Definition bei gleichmässiger Beleuchtung auf einem absolut flachen Felde, dessen Kreis beiläufig 75° ist, die extremen schiefen Strahlen gelangen zum Focus mit derselben bemerkenswerthen Schärfe, wie die centralen Büschel, und deshalb werden diese Objective, wenn gewünscht, grössere Platten decken, als specificirt sind. Das concentrische Objectiv zeichnet vollkommen mit voller Oeffnung und erheischt keine Anwendung von Blenden, um Randschärfe zu erhalten, wie dies bei anderen Objectiven der Fall ist ; die Blenden werden daher nur benöthigt, um Expositionszeit und Focustiefe zu reguliren. Wird die Oeffnung auf Fj 16 vergrössert, erhält man einen prächtigen, saftigen, zerstreuten Effect, jedoch für scharfe Definition speciell bei Reproduetionen, wird eine grössere Blende als F/22 nicht empfohlen. Fig. 1166 . Plattengrösse Cm. Lichtkreis Aequivalente bei 800 Brennweite Cm. Cm. Preis mit Rotationsblenden Mark Preis mit Irisblende Mark 1 7 V 2 = ‘72 : 1272 7 72 : 80 90 2 10i/ 2 : 8 17 10 80 90 3 121/ 1Z / 2 : 10 21 1272 100 110 4 16V 2 :12 27 15 1 120 130 5 20 :l2i/ 2 29 17! /2 ; 140 1521/2 6 211/2 :16i/ 2 33 20 160 174 7 227 2 : 177 2 3772 227 2 i iso 195 8 25 : 20 42 25 ! 200 215 9 30 : 25 50 30 240 255 10 371/2: 30 6272 3t 7 2 300 320 11 45 : 40 75 45 360 390 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 784 Koss’ Objective. verbesserte Portrait-Objective. Diese Objective sind nach PetzwaPs Formel und arbeiten mit voller Oeffnung von mehr als y. Sie sind construirt, um alle Schärfe zu geben, welche optisch erreichbar ist, und Vergrösseruugen von kleinen Negativen können mit ihnen producirt und vortheil- haft verglichen werden mit anderen von derselben Grösse aufgenommen direct mit einem grossen Objeetiv. Dies ist das strengste Zeugniss für deren Schärfevermögen. Wenn ein Portrait-Objectiv für stehende Figuren benützt wird, ist wünschenswerth eines mit längerem Focus zu verwenden, als nöthig ist, die Platte zu decken, weil mit grösserer Blende gearbeitet werden kann und folglich mit grösserer Rapidität. Nr. 1 und Nr. 2, Portrait - Objective werden jetzt nicht gemacht, weil sie durch die Visit- und Cabinet-Objective übertroffen werden, welche ein ebeneres Feld und bessere Randschärfe geben. Nr. 3 Portrait-Objectiv, Linsendurchmesser 81 Millimeter Zoll), Brennweite 25 Cm., für Portraits 12 : 16y 2 Cm.Mark 350.— „ 3 A Portrait-Objectiv, Linsendurchmesser 10 Cm. (4 Zoll), Brennweite 30 Cm., für Bilder 16:21 Cm. » 540.— ., 4 Portrait-Objectiv, Linsendurchmesser 112 Mm. (4y 2 Zoll), Brennweite 37^2 Cm., für Bilder 20:25 Cm. * ”60.— „ 5 Portrait-Objectiv, Linseiidurchmesser 125 Mm. (5 Zoll), Brennweite 50 Cm., für Bilder 30:37 J / 2 Cm. » 850.— „ 6 Portrait-Objectiv, Linsendurchmesser 150 Mm. (6 Zoll), Brennweite 60 Cm., für Bilder 40:45 Cm. „ 1080.-— Vorstehende Preise Amrstehen sich inclusive eines Satzes, Schieberblenden in Etuis. Diese Objective werden wunderbar verwendet für Vignetten, Kniebilder und sitzende Figuren, jedoch für ganze Stehbilder sind die Visit- und Cabinet-Objective vorzuziehen wegen ihres ebeneren Feldes. Ross’ raschwirkenfle Cabinet- int VisitetenljectiTe. Ross’ Cabinet- und Visitkarten-Objective unterscheiden sich von geAvöhnliclien Portrait-Objectiven als sie construirt sind mit ebenem Felde übereinstimmend mit guter Randschärfe. Sie sind unschätzbar für ganze Figuren und Brustbilder mit A'oller Oeffnung und geben sehr rapide Resultate mit Brillanz und vorzüglichstem Schärfevermögen. Boss’ Cabinet-Objective. Nr. 1 Cabinet-Objecti\ r , wirksame Oeffnung 69 Mm. (2 3 / 4 Zoll), Brennweite 15 Cm., Entfernung zwischen Object und Figur 4 V 5 M. Mark 260.-— „ 2 Cabinet-Objectiv, wirksame Oeffnung 81 Mm. (3 1 ; , 4 Zoll), Brennweite 20 Cm., Entfernung zAvischen Object und Figur 5 4 j n M. „ 350.— „ 3 Cabinet-Objectrv, wirksame Oeffnung 87 Mm., Brenmveite 25 Cm., Entfernung zwischen Object und Figur 6 M. „ 390.— Vorstehende Preise inclusive eines Satzes, Schieberblenden in Etuis. Bei der Wahl eines Cabinet-Objecti\ T es gehe man so AA'ie bei einem Visitkarten- Objective vor, und zwar um die besten Resultate zu erhalten ist ay iin sch en sw e r t h, Nr. 3 anzuAvenden, Avenn das Atelier mehr als 6 Meter Länge hat. Viele der feinsten Portraits aus ersten Anstalten in Paris, London und NeAV-York sind mit diesem Objective aufgenommen Avorden. Ross’ Visitkarten-Objective. Nr. 1 Visitkarten-Objectiv, Linsendurchmesser 44 Mm. (1% Zoll), Brenn- weite 11 Cm., erheischt 42 / 10 M. zwischen Object und Camera... Mark 115.— ,, 2 Visitkarten-Objectiv, Linsendurchmesser 53 Mm. (2Ç 10 Zoll), Brenn- 72 ! / 2 Cm., erheischt 4 8 J i0 M. ZAvischen Object und Camera „ 130.— „ 3 Visitkarten-Objectiv, Linsendurchmesser 62 Mm. (21/ 2 Zoll), Brennweite 15 Cm., erheischt 5 7 / I0 bis 6 M. zwischen Object und Camera „ 230.— ^ ällen, AA r o das Atelier eine Länge von über 6 Meter hat, ist AA'ünschens- n ei V l um ^ IC be ; st ? n Resultate zu erhalten, Visitkarten-Objectiv T Nr. 3 anzuAvenden, in o ge der gefälligen Bilder und correcter Perspective, ay eiche erhalten Avird. Für .^ Z T- ^elieis (AA T eniger als 6 M.) Avird Nr. 2 oder Nr. 1 excellente Resultate geben, ,p oc is es empfehlensAverth, eine Blende anznAvenden und Sorge zu tragen, dass die Camera m entsprechender Höhe sich befinde. Ross’ Fig. 1167. A - a m Bernhard. Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Ross’ Objective 785 Ross’ Universal-Objective ' für Gruppen, Portraits, Studien im Atelier, Interieurs, Reproductionen etc. Die Universal-Objective sind frei von störenden Reflexen bei Schärfe, Focus- tiefe und Ebenheit des Feldes — Qualitäten, so nothwendig zur Herstellung von 1 Negativen ersten Ranges für directen Druck oder Yergrösserungen. j Nr. 1 2 3 4 5 • Brennweite Cm. 21 27 34 4 t 50 ! Ansichten „ 16:21 20:25 25:30 30:38 40:45 Gruppen „ ll*/ 4 : 18 16:21 20:25 25:30 30:37 Va Preis Mk. 150.— 180.— 250.— 330.— 500— Die Universal-Objective sind nicht designirt mit den Rapid-Portrait-Objectiven : zu concurriren, welche beiläufig die doppelte Intensität besitzen, wenn mit voller Oeflhung angewendet ; jedoch in Folge ihrer ausgezeichneten Deckungsqualitäten und niederen Preise, werden diese sehr geschätzt sein für Aufnahmen von grossen Portraits, Brustbildern und Gruppen im Freien oder in gut beleuchteten Ateliers, wenn die Auslage für ein grosses Portrait-Objectiv eine Rolle spielt. Ross’ Special-Objective für Handcameras. Nr. Brennweite Bildgrösse Arbeitend mit //8 Arbeitend mit //5 - 657 mit gewöhnlichen Blenden mit Irisblende mit gewöhnlichen Blenden mit Irisblende Cm. Cm. Mark Mark Mark Mark 1 7V 2 7V 2 : Ti/ 2 67.50 77.50 85— 95— 2 11 101/, ; 8 75— 85— 95— 105— 3 15 12 1 / 2 : 10 80— 90— 125— 135— In Messingfassung ; können in Paaren für Stereoskop - Aufnahmen geliefert werden. Ross’ Compound-Stereo-Objective. Compound-Objective für Stereo - Portraits und Ansichten. Durchmesser der Vorderlinse 32 Mm. (l 3 /io Zoll) der Hinterlinse 36 Mm. (l 7 /i6 Zoll), Brennweite 8 3 4 Cm. mit Trieb und Blenden.Mark 100.— dto. dto. ohne Trieb. r 90.— Diese Objective geben brillante Bilder und werden in Ateliers angewendet, wo kein genügender Raum ist für Objective mit längerer Brennweite. Da sie sehr rapid sind, eignen sie sich vortrefflich für Aufnahmen von Kindern, Thieren etc., als auch für Marine und Strassen-Ansichten. Zu Stereoskop-Aufnahmen in Paaren erhältlich. Ross’ Symmetrical-Stereo-Objective in Paaren von übereinstimmender Brennweite. i Nr. 1 Symmetrical-Stereo 7 ! /o Cm. Brennweite, per Paar.Mark 120.— , n 2 „ „ 10 „ „ „ „ . „ 130— ! „ 3 „ „ 121/2 „ » „ „ 140— n d „ „ 15 „ „ „ „ . „ 160.— 1 Ross’ einfache Stereo-Landschafts-Linsen. Stereo-Landschaftslinse 11 Cm. Brennweite 31 Mm. Durchmesser . .Mark 30— 11 w n 1L n n 31 „ mit Trieb , 40— n n 15 „ „ 31 n V) • • 30— n r> 15 n n 31 „ mit Trieb „ 40— Wilsoman’s einfache Linse 15 „ „ 37 . 40— » r n 15 n „ 37 n „ mit Trieb „ 50— Ross’ Einstell-Lupe. 16— 20 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 186 Attout-Tailfer’s Isochromatische Objective. Isochromatisches Verfahren von Attout-Tailfer. Die Ueberlegenlieit des isochromatischen Photographie-, gegenüber dem gewöhnlichen Verfahren braucht nicht mehr bewiesen zu werden. Der Ankauf meiner Formeln durch hervorragende englische und amerikanische Firmen, sowie die zahlreichen, obgleich wenig gelungenen Nachahmungen verschiedener Häuser, welche so die Inferiorität ihrer Producte im Vergleiche mit den meinigen eingestehen, beweisen, dass dieses Verfahren wirklich an einem Punkte angelangt ist, wo alle anderen durch dasselbe ersetzt werden sollten. Einige Autoren, verwenden oder empfehlen farbige Filter mit meinen isochromatischen Trockenplatten ; ich habe diese Methode immer bekämpft, und zwar aus folgendem Grunde : Unnöthig angewendet geben sie mit gelben Gläsern z. B. absolut schlechte Resultate, das heisst, das Gelb kommt weiss, w r elch immer sein Werth war, das Blaue schwarz, so dass es von reinem Schwarz nicht zu unterscheiden ist. Solcherart ist dies kein Fortschritt gegenüber dem alten Verfahren ; das ist ein schlechtes Resultat, entgegengesetzt einem anderen schlechten Resultate. Dass, was ich gesucht habe, ist die Photographie der Farben nach ihrem exacten relativen Wert.he, den dieselben unter einander haben, das heisst den weissen Ton für weiss, völlig lichtgrau für gelb und orange diverser Abstufung, dunkelgrau für blau und violett etc. Mein Verfahren mit isochromatischen Trockenplatten gibt im Allgemeinen alle diese Werthe und dies ebenso bei Moment- als auch bei Dauer- Aufnahmen. Gleichwohl fand ich, sowie bei allen neuen Erfindungen, dass noch zu verbessern möglich, und zu diesem Behufe construirte ich das isochromatische ObjeCtiv patentirt, welches die oben besprochenen Eigenschaften der isochromatischen Trockenplatten noch erhöht. Mit dem ist nicht nöthig zweierlei Platten zu haben, für roth und für grün und gelb. Das ist das einzige rationelle von mir erfundene photographische Verfahren, welches ich im Jahre 1882 patentiren liess unter dem Namen „Isochromatisches Verfahren“, und welches jetzt durch die isochromatische Optik zu einem vollkommenen Ganzen geführt erscheint. Dieses Objectiv ist für Moment-Portraits und alle Arten von Aufnahmen geeignet, und wirkt durch seine optische Construction und durch Composition der Materien, aus denen es hergestellt ist. Isochromatische Objective Patent von Attout-Tailfer. Dieselben sind aus gefärbten und combinirten Gläsern derart hergestellt, um mit isochromatischen Trockenplatten den Werth der Farben in der Photographie richtig wiederzugeben. Allgemein ist bekannt, dass die gewöhnliche Photographie blaue und violette Strahlen (dunkle Töne) weiss und gelb (lichte Töne) schwarz wiedergibt ; eine unbeschreibliche Confusion bei Reproduction des Effectes eines Gegenstandes. Mit isoc romatisehen Platten und Objectiven ist diese Unrichtigkeit corrigirt, und die 1 hotographie gibt den exacten Effect des zu reproducirenden Objectes. Bernhard Waehtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Attout-Tailfer’s Isochromatische Objectire, 787 Serie A. Isochromatische Bectilinear-Objectiye, raschwirkend (Patent) für Porträts, Gruppen, Ansichten und Momentaufnahmen. Nr. Linsen- Durchmesser Brennweite Plattengrösse Preis Mm. Cm. Cm. Francs 00 14 9 6:8 30 0 20 11 8 : 8 oder 7 : 9 40 1 27 14 9 : 12 55 2 33 20 12:18 75 3 44 27 18 : 24 120 4 54 35 24 : 38 180 5 60 45 30:40 250 Serie B. Isochromatische Woitwinkel-01 >jective (Patent) mit rotirenden Blenden für Panoramen, Interieurs, Monumente besonders für Beproductionen. Nr. Binsen- Durchmesser Brennweite Plattengrösse Preis Mm. Cm. Cm. Francs 0 14 11 9 : 12 60 1 20 15 12:18 80 2 27 19 18 : 24 125 3 33 25 24:30 190 4 44 32 30 : 40 275 5 54 44 40 : 50 380 6 60 55 50 : 60 • 600 NOTA Auf specielle Bestellung können Objective bis 100 : 120 Cm. und grösser geliefert werden. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 20 * 788 Berthiot’s Ofojectiv-Sätze. Berthiot’s aplanatische Objectivsätze. uimililiw Diese Objectivsätze bestehen aus einer fixen Hinterlinse, welche stets im Objectivrohre verbleibt, und aus separaten Vorderlinsen, welche nach Bedarf verwendet, respective umgewechselt werden. Auf der Metallfassung jeder dieser Linsen ist die Brennweite ersichtlich gemacht und die nähere Bezeichnung des Systems, welches man erhält, wenn man die betreffende Linse an das die Hinterlinse tragende Objectivrohr aufschraubt. Fig. 1168. Berthiot’s aplanatischer Objectivsatz gewöhnliche Lichtstärke, Nr. 1 mit 3 Brennweiten, für Bilder bis zur Grösse 18 : 24 Cm.Frcs. 75.— »2 „6 „ „ „ „ » » 27:35 „ „ 120. „ 3 „ 6 „ „ „ „ „ „ 50:60 „ „ 200.— n 3 B „ 7 „ „ „ „ „ „ „ „ 230. Berthiot’s aplanatischer Objectivsatz raschwirkenö. Fig. 1168. Der Objectivsatz gestattet die Zusammenstellung eines Weitwinkel-, eines extrarapiden, eines schnellarbeitenden und eines gewöhnlichen Aplanates. ÊP ö - S © fl Scharfe Bildgrösse fl © bei sehr bei gewöhnlichen bei Landschaften, Interieurs, Repro- ductionen, Nr. Zusammen- C fl © W2 © schnellen Augenblicks- Augenblicks-Aufnahmen, Gruppen, Preis Stellung w p Aufnahmen, Portraits und Architekturen etc. Landschaften, mit mit kleineren Blende mittlerer Blende Blenden Mm. Cm. Cm. Cm. Cm. Frcs. Weitwinkel-Aplanat 29 14 13: IS Sciinellarbeitender 130.— Aplanat 34 22 9 : 12 13 : 18 18 : 24 Gewöhnlicher Aplanat 34 27 15 : 21 21:27 II Weilwinkel-Aplanal Schnellarheitender 36 19 18 : 24 175.— Aplanat 42 23 12 : 15 13 : 18 18 : 24 Gewöhnlicher Aplanat 42 28 18 : 24 21 : 27 Weitwinkel-Aplanat 36 19 18 : 24 IIB Eitrarapid-Aplanat Rapid-Aplanat 42 42 23 28 12 : 15 13 : 18 18 : 24 18 : 24 21 : 27 200.— Gewöhnlicher Aplanat 42 34 21 : 27 24: 30 III Weitwinkel-Aplanat 42 23 24 : 30 Eitrarapid-Aplanat 50 31 16 : 21 18 : 24 21 : 27 270.— Rapid-Aplanat 50 37 21 : 27 27 : 33 Weitwinkel-Aplanat 42 23 24 : 30 III B Eitrarapid-Aplanat 50 31 18 : 24 21 : 27 300.— Rapid-Aplanat 50 37 16 : 21 21 : 27 27 : 33 Gewöhnlicher Aplanat 50 44 24 : 30 30 : 40 Bernhard Wacht], Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Français- Aplanate 789 Français-W eitwinkel-Aplanat für Monumente, Landschaften und Reproductionen. Rotirende Centralblende. Nr. Durchmesser der Linse Brennweite Grösse des Bildes Preise loco Paris Frcs. Mit voller Oeffnung Ab ge blendet Mm. Mm. 1 20 75 8: 9 9:12 60 2 25 110 9 : 12 13 : 18 75 3 30 150 13 : 18 18 : 24 90 4 40 180 18 : 24 24: 30 120 5 50 250 24:30 30:40 150 6 60 320 30:40 40 : 50 200 7 70 400 40 : 50 50 : 60 300 Francais-Aplanat mit 6 verschiedenen Brennweiten in elegantem Etui Frcs. 180. Combination Linse Brennweite Mit voller Oeffnung Winkel Abgeblendet Winkel Nr. der grössten anzuwendenden Blende Vordere Hintere Cm. Cm. Cm. 1 1 1 28 13 : 18 350 18:24 450 1 2 1 2 21 13 : 18 45° 18:24 600 4 3 1 3 17 13 : 18 550 16 : 21 640 5 4 2 3 14 13 : 18 650 16 : 21 740 5 5 2 34 13 : 18 300 18 : 24 400 5 6 3 22 13 : 18 400 18 : 24 58° 5 Français-Aplanat mit 8 verschiedenen Brennweiten in elegantem Etni Frcs. 250. Combination Linse Brennweite Mit voller Oeffnung Winkel Abgeblendet Winkel Nr. der grössten anzuwendenden Vordere Hintere Cm. Cm. Cm. ! 1 2 3 38 18 : 24 350 24: 30 430 1 1 2 2 4 34 16 : 21 350 24 : 30 480 t 3 3 4 30 13 : 18 350 24 : 30 530 1 4 5 6 20 24:30 740 6 5 5 7 16*5 18 : 24 72» 6 6 6 7 14 16: 21 740 6 7 — 5 47 24:30 360 5 8 — 6 32 18 : 24 40° 6 9 — 7 23 16 : 21 490 6 Je nach der Gattung des aufzunehmenden Objectes, je nach der Entfernung desselben und je nach der Grösse der zu verwendenden Platte werden die 6 Linsen, welche sich in einem eleganten Etui befinden, in 9 verschiedene Combinationen in die Hauptfassnng mittelst Bajonnetverschluss eingesetzt. Es lässt sich mit diesem Instrumente von einem Standpunkte dasselbe Object in 8 verschiedenen Grössen aufnehmen und umgekehrt kann man von 8 verschiedenen Distanzen dasselbe Object in einer und derselben Grösse aufnehmen. Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 790 Objective von Fritsch Object ive von Fritsch. I. A p I a n a t e A. (Portrait-Aplanate.) Verhältniss der Oeffnung zur Brennweite 1 : 4y 2 . Diese Objective besitzen wegen der Farblosigkeit der dazu verwendeten neuen Jenenser Glassorten eine sehr grosse Lichtstärke, weshalb sie sich besonders zu Moment- und Portrait-Aufnahmen vorzüglich eignen. Nr. Oeffnung in Millimeter Brennweite in Millimeter Bildgrösse i mit voller Oeffnung n Centimeter mit kleinster Blende Preis fl. ö. W. 1 35 140 9 : 6 12:9 47 2 40 170 12 : 9 15: 12 52 3 50 190 15 : 12 17 : 15 62 4 55 220 17 : 15 20 : 17 78 5 65 280 22 : 17 24 : 22 110 6 80 340 27 : 22 30 : 27 150 7 95 400 32 : 25 30 : 34 220 8 110 510 40 : 32 40 : 52 300 9 130 650 52 : 40 52 : 60 560 II. Aplanate B. (Grupp en- Aplanate.) Verhältniss der Oeffnung zur Brennweite l : 5 1/ 2 . Diese Objective besitzen einen sehr grossen Gesichtsfeldwinkel und eignen sich daher für Aufnahmen von Gruppen in beschränkten Ateliers, besonders Nr. 1, 2, 3, 4 sind für Momentaufnahmen sehr zu empfehlen. Nr. Oeffnung in Millimeter Brennweite in Millimeter Bildgrösse in Centimeter Preis fl. ö. W. mit voller Oeffnung mit kleinster Blende 1 25 120 10 : 8 12:9 30 2 35 170 12 : 9 18: 13 35 3 45 240 16 : 13 24: 18 45 4 55 280 18: 16 27:21 57 5 62 330 20 : 17 30 : 24 72 6 <0 380 24: 18 33 : 27 90 7 85 450 30 : 24 40 : 30 145 8 97 550 33 : 27 50 : 40 215 9 110 650 42 : 34 60 : 50 330 10 130 800 57 : 47 70: 60 520 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Objective von Fritsch, 791 III. Aplanate C. (Reproductions-Aplänate.) Verhältniss der wirksamen Oeffnung zur Brennweite 1 :8. Diese Aplanate eignen sich besonders wegen ihrer richtigen Zeichnung zur Reproduction von Zeichnungen und Stichen sind aber auch zur Aufnahme von Architekturen, Gruppen, Landschaften sehr zu empfehlen. Nr. Oeffnung in Millimeter Brennweite in Millimeter Bildgrösse n mit voller Oeffnung l Centimeter mit kleinster Blende Preis fl. ö. W 1 8 60 4 : 3 8 : 6 22 2 15 90 7 : 5 10:8 26 3 20 120 8:6 12:9 28 4 25 150 9:8 15 : 14 30 5 30 180 12 : 9 18 : 13 32 6 35 230 18:13 22: 18 35 7 45 280 21 : 16 27:21 46 8 55 360 24 :18 33 : 27 60 9 70 450 26 : 22 40 : 30 95 10 85 550 33: 27 50 : 40 140 11 100 650 40:30 60:50 225 12 130 850 50 : 40 75 : 65 340 Anmerkung. Zu Momentaufnahmen für Zwecke des Amateurphotographen werden, ähnlich den Nummern 4, 5 und 6, Aplanate mit Rotationsblende und damit verbundenem Momentrersehlnss hergestellt, welche complet auf 24, 30 und 38 fl. zu stehen kommen. IV. Aplanate D. (Weitwinkel-Aplanate mit kurzer Brennweite.) Dieselben eignen sich besonders zu Interieur- und Gruppenaufnahmen mit beschränktem Standpunkt, da der Gesichtsfeldwinkel über 90° beträgt. Gewöhnlich werden den Apparaten Rotationsblenden beigegeben, doch ist die Anwendung einer Irisblende zu empfehlen. (Siehe Schlussbemerkungen.) Nr. Oeffnung Brennweite Bildgrösse in Centimeter Preis in Millimeter in Millimeter mit grösster Oeffnung mit kleinster Blende fl. ö. W. 1 30 100 12:9 18: 13 36 2 35 150 18 : 13 24:18 44 3 45 200 24: 18 30 : 24 58 4 55 280 30 : 24 40 : 30 85 5 65 400 48: 36 60 : 48 105 V. Aplanate E. (Weitwinkel-Aplanate mit langer Brennweite, sogen. Apocliromaten.) Verhältniss der Oeffnung zur Brennweite 1:10. Gesichtsfeldwinkel über 100°. Diese Apochromaten sind aus den neuen Jenenser Glassorten ohne secnndäres Spectrum construirtund zeichnen sich durch besseren Achromatismus im sichtbaren Bilde und durch gleicbmässigere Lichtwirkung im Negativ besonders aus, wodurch das Bild mehr Natürlichkeit erhält. Dieselben eignen sich besonders zu Reproductionen von Karten, Zeichnungen und Stichen, sind aber auch zur Aufnahme von Interieurs, Architekturen etc. empfehlenswerth. Eine ausführliche Beschreibung des Instrumentes findet man in dem Berichte von Herrn Director Prof. Dr. J. M. Eder, XXVI. Band, 1. Heft der „Photographischen Correspondenz“. Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. Objective von Fr itsch. Nr. Oeffnung in Millimeter Brennweite in Millimeter Bildgrösse in Centimeter mit grösster Oeffnung | mit kleinster Blende Preis fl. ö. W. 9 10 10 15 20 25 30 35 40 50 60 70 60 100 150 200 250 300 350 400 500 600 700 9 12 18 : 13 24 : 18 32:22 36 : 27 44:31 48 : 36 64:45 72 : 54 88: 60 12: 9 16 : 12 24:18 32 : 24 40 : 30 48 : 36 56: 42 64:48 80 : 60 90 : 72 112 : 84 65 70 75 85 100 120 160 200 300 450 600 VI. Gruppen-Antiplanete. Verhältniss der Oeffnung zur Brennweite 1 : 6, mit sehr grosser Lichtstärke, zur Aufnahme von Gruppen, Architekturen, Landschaften besonders geeignet, da dieselben mit grosser Tiefe zeichnen. Nr. Oeffnung in Millimeter Brennweite in Millimeter Bildgrösse in mit grösster Oeffnung I Centimeter mit kleinster Blende Preis fl, ö. W. 0 10 60 3-6: 2-9 5-3: 4-6 22 la 18 100 7-2: 5 8 10*7 : 9'2 24 lb 21 125 8-5: 6-7 13-0 : 11-6 25 2 25 150 9-8: 7-6 15-4: 14 27 3 35 200 13-3: 10'3 22-1 : 19-1 36 4 45 250 16-4: 11-3 25-8 : 20-8 47 5 50 280 1 T-i : 13-6 28-7 : 23-2 65 6 65 360 21-7 :17-6 30-5 : 25-7 100 7 80 I 450 27-1 : 22 38T : 32-2 150 VII. Raschwirkende Portrait-Objective. Verhältniss der Oeffnung zur Brennweite 1 : 2 1 / 2 , mit Centralblende, zu Moment- Aufnahmen unentbehrlich. Die Objective sind sehr lichtstark und geben Negative von grosser Feinheit und Schärfe. Nr. 2 ist das raschwirkendste Objectiv und Nr. 3 ist zur Aufnahme in beschränkten Ateliers besonders geeignet. Oeffnung in Millimeter Brennweite in Millimeter Preis Bildgrösse fl. ö. W. Medaillon Visite VIII. Einfache Landschafts - Objective mit rotirenden Blenden, für Touristen-Apparate. Nr. Oeffnung in Millimeter Brennweite in Millimeter Bildgrösse in Centimeter Preis fl. ö. W. 35 35 45 55 61 81 110 165 200 260 355 410 555 790 12 15 20 24 28 33 60 9 12 15 18 22 27 24 13 13 15 28 35 60 90 gefUtaSLÏi dann‘ 1 pe?slc ,e t Tl 0 8 P l C . a ' 1,er! ‘ “ F ° rm Objective tou Eritseh. X. Stereoskop-Camera. Mit 2 einfachen präcisen Landschaftslinsen (Serie VIII, Hr. 1).fl. 71.— Dieselbe mit 2 antiplanetischen Objectiven von 18 Mm. Oeflhung, 100 Mm. Brennweite (Serie VI, Nr. 1), Momentverschluss, leicht einstellbar auf jede Distanz. „ 85.— Dieselbe mit 2 AVeitwinkel-Aplanaten von 30 Mm. Oelfnung. 100 Mm. Brennweite (Serie IV, Nr. 1). „ 95.— Das Stück Rollschieber-Doppelcassette. „ 6.50 Ein elegantes Holzkästchen über Camera und 3 Cassetten.. „ 12.— Feine Lederumhüllung in Handtaschen-Format über diese Stereoskop-Camera, zum bequemen Transporte derselben sehr zu empfehlen ....fl, 18.— bis r 30.— Stativ zu Daueraufnahmen hierzu, in einem Sack leicht tragbar. „ 20.— XI. Loupen. Nr. 1. Aplanatische Loupen mit 2 planconvexen Linsen. Durchmesser Mm. 40 53 65 80 95 fl. 3.— 4.— 5.— 6.— 7— Nr. 2. Dreifüsschen-Loupe mit 2 achromatischen Objectiven.fl. 12.— „ „ „ 2 planconvexen Linsen. ....fl. 1.50 bis „ 3.— Nr. 3. Retoncheur-Loupen a ) gewöhnliche von 80 Mm. Durchmesser. „ 6.— b) achromatische „ 60 „ „ „ 12.— 4 „ r "0 „ „ . „ 18.— XII. Tele-Antiplanete. /.PRDKCÎEH Fig. 1169. Nr. 2 Oeffnung 25 Mm. für Plattengrösse bei grösster Blende 8:10 Cm. fl. 55.— *3 „ 35 „ „ „ n r> „ 10 : 13 „ „ 64.— „ 4 „ 45 „ „ „ „ „ „ 12:16 „ 85— r>5 „50„„ „ „ „ „ 13:18 „ „ 115.— Die Tele-Antiplanete geben bei gleicher Auszugslänge der Camera der einfachen Antiplanate eine vierfache Vergrösserung. Das Bild ist viermal grösser als mit einfachem Objectiv. Ein Object in einer Entfernung von 100 Meter mit dem Tele-Antiplanet aufgenommen, erscheint auf der Platte in gleicher Grösse wie mit dem einfachen Antiplanet von 25 Meter Entfernung aus. Die Vergrösserung kann aber auch noch durch entsprechende Verlängerung der Camera gesteigert werden. Zu jedem Antiplanet wird eine entsprechende concave Linse construirt, welche sammt Montirung mit Trieb und Irisblende zu Antiplanet Nr. 2 kostet.fl. 30.— „ „3 „ „ 33— « » 4 „ „ 38— „ „5 „ „ 45— Auf Verlangen werden sowohl die Tele-Antiplanete als die Ergänzungen zu den Antiplaneten allein aus Aluminium (nur gegen fixe Bestellung) geliefert und erhöht sich der Preis um 15—20 Procent der angeführten Preise. Schlussbemerkungen. Auf Verlangen werden die mittleren Objective der Serien I, II, III, IV und VII mit Irisblenden versehen. Der Preis erhöht sich dann um fl. 12.— resp. fl. 15.—. Die Irisblende ermöglicht den Durchmesser der Centralblendung innerhalb gewisser Grenzen jeden beliebigen Millimeterwerth zu geben, der am Umfange des Hauptrohres direct abgelesen werden kann. Rechtwinklige Prismen zum Umkehren des Lichtbildes werden in Fassung mit Drehvorrichtung zu jedem Objective construirt und billigst berechnet. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 794 Objective von Hartnack. Objective von Hartnack. A. Lichtstarke Aplanate. Diese Objective, welche eine relative Oeffnung von fj 55 haben, sind besonders für Portraits und Moment-Aufnahmen mit sehr kurzer Expositionszeit oder besonders schlechtem Lichte geeignet; mit engeren Blenden zeichnen sie bis zu 65 Bildleld- Durchmesser scharf. Nr. Bildgrösse Linsen- Durchmesser Brennweite mit voller mit enger Mit Iris Oeffnung Blende Mm. Mm. Cm. Cm. Mark 28 120 7: 8 10 : 12 75 42 180 9 : 12 13 : 16 105 56 240 13 : 16 18:22 150 Grössere Nummern nach Verei nbarung. B. Landschafts-Aplanate. Objective, welche einer vielfachen Anwendung für Gruppen, Momentbilder, Landschaften fähig sind. Der grosse Bildfeld-Durchmesser von 84° macht dieselben mit Vortheil auch für Architektur- und Interieur-Aufnahmen geeignet. Die Bildfelderleuchtung ist eine sehr gleichmässige. Relative Lichtstärke/)'9. Geringer Astigmatismus. Nr. Linsen- Durchmesser Brennweite Bildgrösse Mit Iris mit voller Oeffnung mit enger Blende Mm. Mm. Cm. Cm. Mark 1 16-6 80 5: 6 9 : 12 50 2 25 120 9 : 12 12 : 16 75 3 37 180 12: 16 16 : 22 115 4 50 240 13 : 18 24 : 27 150 C. Pantoskope. seh Objective für Architektur-, Interieur- und Landschafts-Aufnahmen. Astigmatismus reducirt. Bildfeldwinkel mit enger Blende 110°. Relative Lichtstärke f\ 13. t • 1 ., ,.. 1< f Se Bistrumente ermöglichen eine sehr leichte Einstellung in Folge ihrer t - 1C uJi e ’ ? C . en , . e * n . e ^ enes Bildfeld ohne jede Verzeichnung, zeigen keinerlei \ C . Un S1 , n< ^ 111 rï |ren g u ^en Eigenschaften dem Pantoskop gleich, ohne dessen schlechte zu theilen (Lichtschwäche, Lichtfleck). Nr. Linsen- Durchmesser Brennweite Durchmesser des mit enger Blende seharfen runden Bildkreises Mm. Cm. Normalplatte Mit Iris Cm. 19 93 22 13 : 18 25 140 33 18 •. 24 Jî’d 210 51 27 : 36 50-5 280 66 36 : 48 Mark 75 100 160 240 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Objective von Hartnack. 795 D. Weitwinkelaplanate (nach Prazmowsky). Objective von 90° Bildwinkel mit f] 11 relativer Lichtstärke; bei gutem Licht für Moment - Aufnahmen genügend lichtstark ; brauchbar für Gruppen im Freien, Landschaften, Architekturen und Interieurs. Nr. Oeffnung Brennweite Bildfeld- Durchmesser Mit Iris Mm. Mm. Cm. Mark 1 10 80 16 55 2 13 110 22 60 3 20 160 32 80 4 25 220 41 120 5 34 280 54 160 6 43 360 68 240 E. Anastigmatische Landschaftslinsen Grosses, sehr ebenes Bildfeld, in einer Ausdehnung von über 90° mit enger Blende scharf. Sehr verminderter Astigmatismus, ganz dünne, sehr lichtstarke Linse ; die kleinste Nummer besonders fiir Detectiv-Apparate geeignet. Die Verzeichnung ist thunlichst gering, bis 60° Abweichung von der Achse vollständig unmerkbar, so dass man correct gezeichnete Platten erhält, deren grösste Dimension gleich der Brennweite der Linse ist. Montirung mit Iris. Grösste Oeffnung//13. Nr. Linsen- Durchmesser Brennweite Normalplatte Grösste Platte Mit Iris Mm. Mm. Cm. Cm. Mark 1 16 106 8:10 13 : 18 40 2 26 175 13 : 18 22:26 50 3 50 355 24: 28 42 : 54 80 F. Compensatoren (D. R. P. 51529). Durch Zusammenkittung einer planconvexen Linse aus Rauchglas mit einer planconcaven aus Crownglas von gleichen optischen Constanten wird eine planparallele Platte gebildet, welche auf den Gang der Strahlen, sowie auf die Focuslänge keinen Einfluss ausübt. Dieselbe drückt durch ihre Absorption die Helligkeit der Achsenstrahlen soweit herab, dass die Randstellen des Bildes ebensoviel Licht bekommen wie die Mitte. Diese Platten, mit Weitwinkellinsen verbunden, gestatten die volle Ausnutzung des von denselben gelieferten Bildwinkels bei gleichmässiger Beleuchtung des Bildfeldes ; die Exposition wird demgemäss länger zu wählen sein. Die Compensatoren können an jedem Weitwinkel angebracht werden ; die Grösse derselben richtet sich nach dem vom Weitwinkel gelieferten Bildwinkel und nach seiner Construction. Preis der Compensatoren von 10 Mark aufwärts. G. Stereoskop-Verschlüsse. In Verbindung mit den Landschafts-Aplanaten Nr. 2, welche besonders auch zu Stereoskop-Aufnahmen geeignet sind, haben wir Stereoskop-Momentverschlüsse eon- struirt, welche in compendiösester Form allen Anforderungen genügen werden. Der ganze Mechanismus ist bei denselben verdeckt, so dass keine Störung desselben durch Transport etc. zu befürchten ist. Die Auslösung erfolgt pneumatisch von der Kapsel A aus. Ein sehr leichter, durch Federkraft ohne jede Erschütterung arbeitender Schieber B mit glockenförmigem Ausschnitt veranlasst die Exposition; durch Drehen der Scheibe C kann derselbe für die Einstellung in passender Stellung arretirt werden. Durch Herausziehen der Stange D wird die Triebfeder stärker oder schwächer angespannt. Der Rahmen besteht aus Ebonit. Die Objective haben Rotationsblenden, Preis mit 2 Landschaftsaplanaten Nr. 2 225 Mark. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 796 Dr. Miet lie's Teleobjectiv. Dr. A. Miethe’s Teleobjectiv. D. R. P. angemeldet. Das Teleobjectiv dient nur zur photographischen Aufnahme sehr entfernter Objecte oder zu Detailaufnahmen in grösserer Nähe. Der Massstab der Abbildung lässt sich von einem gegebenen Standpunkte aus beliebig wählen, so dass man gewissermassen über ein Objectiv von auswechselbarer Brennweite verfügt. Bei gleichem Camera-Auszug gibt das Teleobjectiv Bilder, welche 4—mal so gross sind, wie die mit einem gewöhnlichen Objectiv aufgenommenen. Gebrauchsanweisung. Man schraubt das Teleobjectiv wie eine gewöhnliche Linse an die Camera, dreht die Rotationsblende, bis das Instrument mit der grössten Oeffnung ausgerüstet ist und gibt der Camera einen beliebigen Auszug. Hierauf stellt man das Bild mit Hilfe des Triebes am Objectiv scharf ein und sieht zu, ob die Grösse nach Wunsch ist. Sollte dies nicht der Fall sein und man wollte das Bild z. B. grösser haben, so gibt man der Camera mehr Auszug und verfährt wie vorher. Die scharf ausgezeichnete Fläche wächst mit der Cameralänge, so dass bei einem Auszug von 20 Cm. die 9X12 Cm. Platte, bei einem solchen von ca. 40—50 Cm. die 18X24 Cm. Platte gedeckt wird. Zur Aufnahme benützt man stets die engste Blende, nur bei Cameraauszügen über 1 Meter wendet man die nächst grössere Oeffnung an. An manchen Tagen erhält man wegen der Unruhe der Luft auf sehr grosse Distanzen keine scharfen Bilder. Herr Prof. Dr. J. M. Eder berichtet über seine Versuche mit dem Teleobjectiv in der „Photogr. (Korrespondenz“ : «.Die Verzeichnung ist bei Dr. Miethe’s Teleobjectiv fast vollkommen behoben-, jedenfalls ist mit blossem Auge davon nichts zu sehen. Bei der Einstellung ist auf die Mittelschärfe einzustellen ; es zeigt sich ein geringer gelbrother Farbensaum (chromatische Abweichung) am Bildrande, jedoch ist dies für das Bild ohne schädlichen Einfluss. Zur Prüfung des Teleobjectivs wurden Probeaufnahmen vorgenommen, und zwar im Vergleiche mit einem Antiplaneten von 27 Cm. Brennweite. Die Entfernung des Objects (Kirchthurm) betrug in einem Falle 180 M., im anderen Falle 600 M.; bei der letzten Aufnahme war der 8 Km. weit entfernte Kahlenberg im Hintergründe und schon bei der Einstellung die darauf befindlichen Baulichkeiten deutlich erkennbar. Bei der Aufnahme war die Belichtungszeit für den Antiplanet (kleinste Blende) 1 Secunde, für das Teleobjectiv 5—15 Secunden (mit vorletzter Blende). Es ergab sich ein gut vergrössertes, detailreiches Bild, woraus hervorgeht, dass das Objectiv seinen Zweck vollständig erfüllt. Preis des Objectives bei einer Oeffnung von 40 Mm. mit Zahntrieb 120 Mark. Teleobj ective in Aluminiumfassung auf feste Bestellung. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Dr. A. Miethe’s Teleobjectiy. ^jggir« *Hs*i }’MF=-Fir *ss^ '■• ' Fig. 1170. Aufnahme mit einem gewöhnlichen Aplanaten aus 350 M. Entfernung. . * “ 7 fuSrei Estent seii 16 b«* ftBSra BSgfâ«' ißS3SQ& ilâiSMMtl f,. tfi-J^Tucioeftf f Jfi/m. Fig. 1171. Aufnahme des schwarz umzogenen Theiles des oberen Eildes mit Dr. Miethe’s Teleohjectiv vom gleichen Standpunkte wie oben. Cameraauszug 28 Cm. 798 Standard-Objective. Standard-Objective Standard - Rectilinear - Objective für Portraits, Gruppen und Reproductionen. Nr. 27 Mm., Brennweite 12 Cm., Bildgrösse 9: 12 Cm... ...fl. 18.— 31 „ * 19 » 13 : 18 * • • ...„ 27.— 44 „ „ 26 18:24 fl * * ...„ 36.— 54 „ „ 35 21 : 27 V * * . ..„ 72.— 61 » « 42 24 : 30 „ • • ...„ 84.— 81 * * 55 30 : 40 r • * ...„120.- Preiserhöhung für Irisblende . ..fl. 8. „ „ Trieb je nach Grösse fl. 3.— bis „ 6.—. Standard-Rapid-Symmetrical-Aplanate für Portraits, Gruppen und Reproductionen. 27 Mm., Brennweite 12 Cm., Bildgrösse 9:12 Cm... .. .fl. 23.— 33 „ r 19 ,. 13 : 18 n • * 30.— 44 « * 27 „ 18 : 24 n • • 39.— Standard-Aplanate. 27 Mm., Brennweite 12 Cm., Bildgrösse 9:12 Cm... .. .fl. 13.— 31 * « 19 * 13 : 18 n • * 15.- 44 „ r 26 „ 18 : 24 « • • 27.- 61 „ * 42 „ 24 : 30 r ’ • 38.— 81 n « 55 „ „ 30 :40 n • * ... „ 60.— Preiserhöhung für Irisblende fl. 8.—. Standard-Weitwinkel-Aplanate für Landschaften, Ansichten und Reproductionen. 15 Mm., Brennweite 11 Cm., Bildgrösse 9:12 Cm. . . .. .fl. 24.— 28 „ 15 r> 13 : 18 « * * . ..„ 33.— 32 „ 18 18:24 ...„ 45.- 44 „ 24 21 : 27 54 „ 32 n 24 : 30 ...„ 90.— — >• x — r> 30 : 40 n • • . 120.— Standard-Panoramen-Weitwinkei-Aplanate für Landschaften, Ansichten und Reproductionen. Nr. 1, Durchmesser 11 Mm., Brennweite 9 Cm., Bildgrösse 9:12 Cm. 13 : 18 21 : 27 24 : 30 Standard-Portrait-Objective mit Trieb für Portraits und Ansichten. Nr. 1, Durchmesser 44 Mm., Bildgrössi 12 Cm.fl. 15 „ „ 18 „ .„ 24 . . Standard-Portrait-Objective raschwirkend 1, Durchmesser 44 Mm., Bildgrösse 9 : 12 Cm. fl v » 54 ” « 11:15 r .. 2’ « 61 •• - 13:18 . ;» » 70 r .. 13:18 . 5 > « 81 „ „ 18:24 ' . . Y.'.l Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Monopol-Objectire. 799 Monopol-Objective. Monopol-Rapid-Aplanate für Portraits, Gruppen, Landschaften und Reproductionen. Fig. 1172. Mit Schieberblende. Fig. 1173. Mit Irisblende. Nr. Linsen- (lurch- messer Brennweite Bildgrösse Messingfassung Aluminiumfassung mit grosser Blende mit kleiner Blende mit Schieberblende mit Irisblende mit Schieberblende mit Irisblende Mm. Cm. Cm. Cm. fl. fl. fl. fl. 2 29 181/j 9: 12 13 :18 14.— 17.— 20.— 24.— 3 33 24 13 : 18 18:24 17.— 21.— 25.— 30— 4 42 30‘ / 18 : 24 21 : 27 25.— 30.— 35.— 40.— 5 50 38 21 : 27 27:33 38.— 45 — 48.— 54— 6 61 46 24:30 30 : 40 55.— 65.— 70.— 80— 7 81 70 30 : 40 50 : 60 90.— 110.— 130.— 150— Monopol-Extra-Rapid-Aplanate fur Momentaufnahmen, Portraits, Gruppen und Reproduction en. Nr. » | JL[ ' Brenn- Bildgrösse Messingfassung Aluminiumfassung v m mit mit mit mit mit mit weite grosser kleiner Schieber- Iris- Schieber- Iris- Blende Blende blende blende blende blende Mm. Cm. Cm. Cm. fl. fl. fl. fl. 29 15 8:9 9 : 12 13.50 17 — 20— 24— 33 20 9 : 12 12:15 17 — 21 — 25— 30— 42 26 12 : 15 13 : 18 25.— 30— 35— 90— 50 30 16:21 18: 24 38— 45.— 48— 54— 61 37 18 : 24 21 : 27 55.— 65.— 70— 80— 81 56 24 : 30 27 : 33 90— 110— 130— 150— Adresse für Telegramme: Bernhard Wachli, Wien. 800 Monopol-Objectiye. Monopol-Weitwinkel-Aplanate für Landschaften, Interieurs, Monumente und Reproductionen, Nr. Linsendurchmesser Brennweite Bildgrösse Preis Mm. Cm. Cm. fl. 1 29 11 9 : 12 16.— 2 34 15 13:18 21.— 3 42 21 18 : 24 33.— 4 50 28 24:30 50.— Fig. 1174. Monopol-Landschafts-Aplanate mit grösserem Gesichtsfeldwinkel für Gruppen, Momentansichten und Reproductionen, Nr 1 für Bilder 9:12 Cm.fl. 15. « 2 „ „ 13: 18 „ ..„ 20, » ^ t) r> 18:24 „ . 30. „ft. 'M Monopol-Extra-Rapid-Aplanate für Hand« und Detectiv-Cameras mit Irisblende nnd Circular-Moment-Verschluss mit regnlirbarer Geschwindigkeit für Moment-Aufnahmen. Die Fassung ist im Anschraubring beweglich, mit Schraube zum Feststellen, behufs Einstellung auf unendlich. Der Tubus hat einen Schnapper, welcher beim Herausschrauben im Gewinde einschnappt -, für Momentaufnahmen auf kurze Distanz. Fig. 1175. Nr. Linsendurchmesser Brennweite Bildgrösse Preis j Mm. Cm. Cm. fl. 1 29 15 9:12 28.— j 34 20 13:18 32.— Monopol-Extra-Rapid-Aplanate Fig. 1176. mit Circular - Moment - Verschluss, Irisblende. Gestattet Daueraufnahmen und Momentaufnahmen mit regulirbarer Geschwindigkeit zu machen. Die Auslösung des Verschlusses kann mit Birne oder mit der Hand erfolgen. Nr. 3 für Bilder 13:18 Cm. fl. 38.—, Nr. 4 für Bilder 18 : 24 Cm. fl. 58.— Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Monopol-Objectiye 801 Monopol Extra-Rapid-Aplanate iül H mit Irisblende und Interieur- Moment-Verschluss mitregulir- barer Geschwindigkeit für Dauer- und Augenblicksaufnahmen. Xr. 3 13:18 Cm.fl. 48.— „ 4 18:24 „ ....„ 68.— „ 5 21 :27 „ ....„ 88.— 6 24 : 30 „ . . . 140.— Aplanate für Handcameras mit centralem Moment-Verschluss mit grösserem Gesichtsfelde. Xr. 1 Linsendurchmesser 29 Mm. Brennweite 14 Cm. Bildgrösse 9: 12 Cm. fl. 35.— „ 2 „ 34 „ „ 18V 2 * „ 13:18 „ ,40.- „3 „ 40 „ * 22 „ 18:24,, „50.- Fig. 1178. Raschwirkende Aplanate mit centralem Moment-Verschluss ftir Portraits, Gruppen, Landschaften und Reproductionen. Xr. 0 Linsendurchmesser 29 Mm. ^Brennweite 17 Cm. Bildgrösse 9:12 Cm. und 13 : 18 Cm. fl. 33.—. Nr. 1 Linsendurchmesser 34 Mm. Brennw'eite 22 Cm. Bildgrösse 13 : 18 Cm. und 18 : 24 Cm. fl. 38.—, Xr. 2 Linserdurchmesser 44 Mm. Brennweite 28 Cm. Bildgrösse 18:24 Cm. und 21 : 27 Cm. fl. 50.—. Extra-Rapid-Aplanate mit centralem Moment-Verschluss für Portraits, Gruppen und Reproductionen. Nr, 0 Linsendurchmesser 34 Mm. Brennweite 15 Cm. Bildgrösse 9:12 Cm. und 13: 18 Cm. fl. 38.—, Nr. 1 Linsendurchmesser 44 Mm. Brennweite 23 Cm. Bildgrösse 13:18 Cm. und 18 : 24 Cm. fl. 50.—, Nr. 2 Linsendurchmesser 50 Mm. Brennweite 29 Cm. Bildgrösse 18 : 24 Cm. und 21 : 27 Cm. fl. 65.—. 21 Adresse f(T Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. Phenix-Objectiye. Ô O CO 4^ tO ^ W W M O O CO C^ O 05 ^ O CO 00 05 C* a5 s! Bernhard Wachtl, Wien, NeubaU; Klr chherggasse 37. Phenix-Ofojeetive 803 Phenix-Weitwinkel-Aplanate mit rotirenden Blenden, Gesichtsfeldwinkel beiläufig 100°, fiir panoramische Ansichten, Monumente, Landschaften, Gruppen und Portraits im Freien. Nr. Plattengrösse mit voller Oeflnung Brennweite Linsen- Durchmesser Preis Cm. Cm. Mm. fl. 1 9 : 12 8 16 11.— 2 13 : 18 10—12 20 13.— 3 18:24 14—15 27 17.50 4 21 : 27 18—20 34 23.— 5 24:30 26—28 43 30.— 6 30:40 34—36 54 38.50 7 40 : 50 38—40 63 49.50 Phenix-Portrait-Objective mit Trieb und Blenden. Nr. 1 für Platten 9:12 Cm.fl. 20.— „ 2 „ Cabinet .« 36.— „ 3 „ . 13:18 Cm.... . 45.— „ 4 „ „ 18:24 „ .. 60.— Neuer Phenix-Aplanat-Objectivsatz Serie A. Derselbe besteht aus : 1. einem Rohre mit rotirenden Blenden; 2. vier eingefassten Linsen, auf denen ihre Brennweite angegeben ist ; 3. einem Objectiv-Ring, den man, wie gewöhnlich auf das Objectiv-Brett aufschraubt. Das Ganze befindet sich in 1 kleinen Etui. — Yon den 4 Linsen haben : 2 eine Brennweite von 45 Cm. 1 eine Brennweite von 35 Cm. 1 eine Brennweite von 25 Cm. Befestigt man hinten und vorne auf dem Objectivrohre je eine Linse mit 45 Cm. Brennweite, so erhält man einen Aplanat mit 22 Cm. Brennweite, der eine Platte 13 : 18 Cm. und abgeblendet 18 : 24 Cm. deckt. Lässt man vorne die 45 Cm. Linse und ersetzt die hintere durch die 35 Cm. Brennweite, so erhält man einen Aplanat mit 18 Cm. Brennweite und einen Aplanat von 15 Cm. Brennweite, wenn man die hintere durch die 25 Cm. Linse ersetzt. Eine noch kürzere Brennweite erhält man, wenn man vorne die 35 Cm. Linse und hinten die 25 Cm. Linse einsetzt. Durch starkes Abblenden kann man sogar diese Brennweite noch verkürzen. Will man die Linsen allein gebrauchen, so werden sie hinten eingeschraubt. Es sind vorzügliche Landschaftslinsen mit langer Brennweite, d. h. sie geben weit entfernte Gegenstände sehr gross wieder. So erscheint ein und derselbe Gegenstand von ein und derselben Entfernung und auf ein und derselben Plattengrösse aufgenommen mit der Brennweite von 25 Cm. 8 Mm. gross 35 Cm. 11 Mm. gross 45 Cm. 14 Mm. gross. Dieser Objectivsatz eignet sich je nach der Zusammenstellung der Linsen für Portraits, Gruppen-, Landschafts-, Augenblicksbilder. Architekturen u. s. w., sowie auch zu Vergrösserungen. Preis mit Etui...fl. 20.—. ' 21 * Adresse für Telegramme: Bernhard Wachll, Wien. «04 Phenix-Objectire. Phenix-Weitwinkel-Objectivsatz Serie B raschwirkend mit 5 Linsen, Irisblenden, deckt als Doppelobjectiv 6:9 bis 24:30 und als einfaches Objectiv bis 40 :50. Eignet sich für Augenblicks-Aufnahmen, Portraits,. Gruppen, panoramische Ansichten, Monumente, Landschaften etc. Preis ohne Momentverschluss.fl. 42.50 Preis mit centralem Momentverschluss.. . 55.— Neuer Universal-Objectivsatz Serie C. Aplanat und Weitwinkel 7 Linsen, 18 Brennweiten und 29 Combinationen für Portraits, Gruppen, Monumente, Reproduetionen, Projectionen, Landschaften und Momentaufnahmen. Preis mit Etui.h. 65. Dieser neue Objectivsatz, wirklich universal, vereinigt alle Combinationen, welche in einem gegebenen Momente gegeben sein können. Er gibt Bilder von bis zu 60:70, und ist berufen, grosse Dienste den photographischen Praktikern und Touristen zu leisten. Mit Irisblende versehen und obgleich grosse Platten deckend, ist er trotzdem sehr leicht und wiegt complet inclusive Etui kaum 400 Gramm und kann leicht in die Tasche gesteckt werden. Alle Linsen haben denselben Durchmesser von 34 Mm. Mit diesem Objectivsatz kann man Momentaufnahmen von 6% : 9 bis 21:27 bewerkstelligen. Die ganze Serie der Weitwinkel umfasst 100 bis 110 Grad. Jede Linse trägt eingravirt auf ihrer Fassung die Brennweite in Cm. Aus nachstehender Tabelle wird man ersehen auf welche Weise dieselben zusammen zu setzen sind, sowie die Brennweite jeder Combination, und die deckende Plattengrösse. Beim Combiniren der Linsen ist absolut nöthig, dass die Linse mit längerer Brennweite vorne am Objective und die kürzere Brennweite rückwärts angebracht werde. Um mit diesem Objectivsatze einen Weitwinkel zu erhalten, genügt es, die zwei geschwärzten Verlängerungen, welche sich vorne und rückwärts befinden, zu entfernen, und die Linsen direct auf den Corpus des Objectives aufzuschrauben. Der Objectivsatz als Weitwinkel muss mehr abgeblendet werden als Aplanat, das heisst mit seinen zwei Verlängerungen. Beim Gebrauche der Irisblende wird dieselbe nach links gedreht, um die Oeffnung zu verkleinern, und nach rechts, um sie zu vergrössern. Alle Linsen haben 34 Mm. Oefinung. Man kann damit Augenblicksbilder 6:9 bis 21:27 Cm. fertigen. Er gibt 7 Landschaftslinsen 11 Aplanate 11 Weitwinkel-Aplanate verschiedener Brennweiten (bez. Lichtstärke). Hier folge die Tafel, welche die verschiedenen Verbindungen enthält : vorn die Linse mit Brennweite hinten „ „ „ 75 65 65 55 55 45 45 35 35 25 25 15 75 55 65 45 55 35 45 25 35 15 Brennweite.Cm 35 30 25 20 15 10 32 V* 2772 227 2 1772 127 2 Als Aplanate für Platten... 2 7ao 21 /27 18 /24 13 /l8 7l2 6/ / 9 Für die Plattengrössen „ Weitwinkel „ „ ... 4 °/ 50 30 /4O 21:30 21 / 2 7 18 /24 13/ /18 wie nebenstehend, lichtstarker. aber Die einfachen Landschaftslinsen haben 75 65 55 45 und dienen für Platten 60 / 70 50 / 60 40 / 50 30 / 40 Die Linsen sind nicht achromatisch. 35 25 24 / 3 0 % 15 Cm. Brennweite /18 » Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Diverse Objective 8Q5 Pantoskop - Objective (construirt von Emil Busc h). Mit Centralblenden. Ohne Triebbewégung. Zur Aufnahme von Landschaften, Architekturen und Interieurs. Das Pantoskop umfasst von der Grundlinie eines Rechteckes aus gemessen, dessen Seiten sich wie 2 : 3 verhalten, einen Bildwinkel von 95° und in der Diagonale von 105°, es gibt ein planes Bild, zeichnet nahe und entfernte Gegenstände mit gleicher Schärfe bis zum äussersten Rand ohne Verzerrung bei Anwendung einer Blende, welche den 40. bis 30. Theil der Brennweite beträgt. Selbstverständlich muss bei allen Aufnahmen, welche eine mathematische Genauigkeit verlangen, die Fläche, an welcher das Objeetiv angeschraubt, parallel zu der Cassette und diese ganz genau senkrecht stehen, da sonst eine Verzeichnung unvermeidlich ist. Nr. Objectiv- Oeffnung Brennweite vom optischen Mittelpunkt aus gemessen, also diejenige der äquival. einf. Linse Durchm. des runden Feldes Grösse des Bildes Durchmesser der grössten Central-Blenden- Oeffnung Per Stück Linien Zoll Zoll Zoll Linien Mark f 2V,: 4 1 1 3V 2 2 4 5 /s { oder 1 2 / 3 48 1 27s : 3VP 2 5 Vs 3 71 /i 4 : 6 1 60 3 ' 2 /3 41/2 11 6 : 9 iy 3 84 4 HVî 6 V 2 I 6 V 2 9 :13V, 2 108 5 17 91/i 24 13V,: 20 3 135 6 25V 2 13-/ s 36 20 :30 4 186 7 3SV* 20’/ 8 54 30 : 45 6 V* 425 P razmowski’s P anoramen-Objective. Weitwinkel-Panoramen-Objective, construirt nach Berechnungen von Prazmowski. Die Brennweite ist sehr kurz, was gestattet, complete Bilder zu erhalten, selbst wenn man gezwungen ist, aus grosser Nähe aufzunehmen. Das Bild kann eine Seitenlange haben, welche der D/jfachen Brennweite des Objectiva gleichkommt. Gerade Linien werden absolut richtig gezeichnet, wenn man die Camera horizontal hält. Bildgrösse Brennweite Nr. Cm. Cm. Francs 000 7 : ; 5 5V, 50 00 12: : 9 8V, 60 0 18: : 12 12 75 1 28: : 20 14 100 2 33: : 24 22 150 3 42: : 38 28 200 4 54 : : 42 36 300 5 60: 50 60 600 Prazmowski’s Special-Objectiv zur Reproduction von Karten und Plänen für Platten 40 : 50 Cm. Brennweite 72 Cm. Preis Frcs. 300.—. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 806 Diverse Objective. Universal-Multiplet-Objective . 1 (Preisgekrönt auf der Londoner Ausstellung, brevetirt.) Den Zweck dieses Objectives fassen wir mit den wenigen Worten zusammen: Es dient dazu, um mit einem einzigen Instrumente Aufnahmen jeder vorkommenden Art, wie Portraits, Landschaften, Reproductionen, Architekturen, Monumente etc. unter den verschiedensten Lichtverhältnissen und Aufnahmsdistanzen bewerkstelligen za könnnen. Das Multipletobjectiv ist in seiner Leistung in allen Aufnahmsarten und allen Brennweiten vorzüglich, so dass mit demselben in jeder Beziehung zufriedenstellende Resultate erreicht werden. Die Handhabung ist äussert einfach und leicht. 44 Mm. Durchmesser.fl. 29.— 61 „ „ „ 64— 81 „ „ „ 125— *) Ausführliche Beschreibung Seite 171 (Katalog 1890). Aplamitisclie Prismen-Objectiye für verkehrte Negative beim Druckverfahren. Bei diesem Objective befindet sich das Prisma zwischen den beiden Linsen des Objectivs. Es wird eine zweite Passung beigegeben, um das Objectiv auch ohne Prisma verwenden zu können. Linsendurchmesser Mm. 34 45 62 82 110 Preis fl. 80.— 115 165.— 320.— 650.— American Star Aplanate ?/». Durchmesser Mm. 27 35 46 50 60 Brennweite Cm. 14 19 29 35 45 Plattengrösse „ 9:12 13:18 18:24 24:30 30:40 40:5a Preis für Objectiv fl. 18.— 23.— 35.— 50.— 70.— 110.— » « Momentverschluss „ 18.50 21.— 23.50 28.50 40— Fig. 1179. WWjïïfïïttï’Jù- =j*ÜDt»miiinnmm w 4 * ** Patentirte Landschafts - Objective mit Momentverschluss und Irisblenden. Plattengrösse: 9: 12 Cm. . 13:18...... 18:24. fl. 20— » 30— » 40— Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37, Diverse Objective. Objective für Dilettanten. Zur Aufnahme von Portraits, Gruppen und Landschaften, bestehend aus 1 achromatischen Linsencombination in Messing gefasst, mit Revolverblenden in vier verschiedenen Grössen versehen. Oeffnung der Brennweite, Netto-Grösse Ohne Mit Laufende achromatischen Linsen- gemessen von der convexen der Portraits, Gruppen Momentverschluss Nummer Combination Objectivfläche und Landschaften per Stück Linien Mm. Zoll Cm. Zoll Cm. fl. fl. 1 13 29 53 /i 15 3‘/ 2 : 4 72 9 : 12 7.— 9.50 2 19 43 6V-2 17 5 :53/ 4 13 : 15 7.50 10.— 3 24 54 "Vi 19 5 : 7 13: 18 15.— 17.50 Die Objective Nr. 1 und 2 können auch paarweise Anwendung finden und erhöhen sich dann die betreffenden Preise für ein Paar Objective mit genau übereinstimmender Brennweite um fl. 2.50. Aplanatische Rectilinear -Objective raschwirkend. vormals Auzous und Baux. D'ése Objective sind speciell für Portraits, Gruppen, Landschaften und Repro- ductionen geeignet, sie arbeiten sehr tief ohne jedwede Verzeichnung. Nr. Durchmesser Brennweite Bildgrösse Preis Mm. Cm. Cm. fl. 1 27 13 9: 12 15.— 2 35 20 13 : 18 20.— 3 43 27 18 : 24 33.— 4 54 30 21 : 27 50.— 5 61 45 24 : 30 75.— 6 81 50 30:40 Objective für photographische Projection achromatische Doppel-Objective, Combination für Portraits. Nr. Linsen-Durchmesser Brennweite Preis mit Trieb Mm. Cm. fl. 67 55 12—15 17.— 68 63 15—20 28.— 69 70 20 38.— 70 81 26 60.— Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 808 Diverse Objective Compensati ous-Linsen. Bei Aufnahme von Landschaften, welche stark beleuchtete Partien und photo- genische Farben und dunklere Partien und antiphotogenische Farben aufweisen, oder bei Beproduction von Gemälden bedient man sich mit Vortheil der Compensations- Gläser, um harmonische Clichés ohne zu grosse Opposition zwischen den verschiedenen Partien zu erhalten. Dieses Glas besteht aus einer vollkommen planen Linse von entsprechend grüner oder gelboranger Farbe, welche man vorn am Objective anbringt. Die Exposition wird dadurch nicht verlängert, jedoch der Eindruck der zu stark erleuchteten Theile ein wenig zurückgehalten, so dass Details in den dunkelsten Schattenpartien erhalten werden. Preise der Compensationslinsen je nach Grösse des Objectives für Objective 9:12 13:18 18 : 24 24: 30 40 : 50 Cm. fl‘ “ (777 8777 10.— 15.— für Portrait-Objective je nach Grösse des Durchmessers. Bei Bestellung ist durchaus nöthig, die Sonnenblende des Objectives zu übersenden, behufs Anpassen der Compensations-Linse. Briefmarken-Apparate. Nr. 1. 6 Objective mit Camera, 2 Cassetten für 12 Bilder auf 9:12 Cm.fl. 60.— Nr. 2. 9 Objective mit Camera, 2 Cassetten für 18 Bilder auf 8^2 : 17 Cm.fl. 75.— Nr. 3. 12 Objective mit Camera, 2 Cassetten für 24 Bilder auf 13 : 18 Cm.fl. 90.— Gem-Apparate. für 12 Bilder auf 9 12 Cm.. .. ...fl. 52.— „ 18 „ 17 V • • • . . . „ 65.— „ 24 U 13 18 . .. „ 78.— r> 8 n 13 18 . .. „ 58.50 „ 12 r* n 18 24 „ 18 w 18 24 » 24 *_ * 24 30 n • • • . . . „ 146.25 ■ » « n -4 » „ „ 24 :30 Combinirte Camera mit 9 Objectiven, 2 Cassetten für 9 Bilder oder auf 13:18 Cm 36 Bilder fl. 150.— Gem-Objective montirt auf einer Platte. 6 Objective, 13 Mm. Durchmesser auf einer Platte.fl 24.- 12 ” 1| ” ” ” » .. J 36.'- 4 ^ 27 ” ” ” ” ..« 45 -' 6 „ 27 ” ” r ” ” .n 24 -" 9 „ 27 „ P ” ’.» *$•- ” ” n ... r .. 72.- optischenAnstair'werde^'in^ü^PQte' 0 ?’* . bena " ntei l Objective, gleichviel aus weicht von etwaigen Zoll- und Portospesen beschafft! ^ 0r ' 9malpreisen unter »inzurechnur Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Diverse optische Artikel. 809 Einstell-Loupen. Fig. 1181. Fig. 1182. Fig. 1183. Fig. 1184. Einstell-Loupe mit Einstell - Loupe Einstell-Loupe mit Einstell-Lcupe fl. 3.15. Gewinde, mit Leder fl. 1.15. überzogen fl. 4.50. Auszug fl. 3.75. Loupen mi Fig. 1185. Einstell-Loupe mit Gewinde Fig. 1185. Fig. 1187. Fig. 1136. fl. 4.—. Loupe zum Einstellen des Bildes an der matten Tafel, Fig. 1186. Die Loupe besteht aus einem messingenen Rohr, hat einen Auszug, in welchem sich planconvexe Linsen befinden, deren plane Seiten nach aussen gekehrt sind. Der Auszug lässt sich, nachdem er für das betreffende Auge richtig gestellt ist, durch einen Ring festschrauben, welcher sich auf ein konisch zulaufendes Gewinde am oberen Ende des äusseren Rohres aufschraubt und letzteres dadurch zusammenzieht. Preis per Stück fl. 4.—. Dieselbe Loupe mit einem Auszuge, in welchem sich zwei achromatische Linsen befinden. Die Construction weicht von der vorstehenden Loupe nur insofern ab, als der Auszug nicht aus einem in gerader Richtung mit der Hand verschiebbaren, sondern aus einem, mit einem vielgängigen Gewinde versehenen Rohr besteht, wodurch eine genauere und leichtere Einstellung bewirkt wird. Preis per Stück fl. 6.—. Mignon-Einstell-Loupe *h g . ii 87 . kann in der Westentasche getragen werden. Preis per Stück 60 kr. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 810 Diverse optische Artikel. Combinirte Einstell-Loupen gleichzeitig Sucher. Fig. 1188. Glockenform fl. 2.- Fig. 1189. Mit Schraubenvorrichtung fl. 3.20, Fig. 1190. Mit Schiebervorriehtung fl. 4.—. Fig. 11 Dl. Combinirte Einstell- und Visir-Loupe. Fig. 1191. Dieser kleine Apparat kann mittelst des Bügels an die Camera angesteckt werden, und dient so als Sucher. Zum Einstellen verwendet man den Obertheil (nach Abschraubung des das kleine Mattglas tragenden Theiles). Preis per Stück fein vernickelt'fl. 5.—. Universal-Loupe. Fig. 1192. Kann als Einstell-Loupe oder Sucher verwendet werden. Es genügt das Visirscheibchen anzufügen oder zu entfernen. Preis fl. 6.50. Fig. 1192. Fig. 1194. Einstell-Loupe Fig. 1193 gleichzeitig Sucher. Per Stück 70 kr. Ikonometer. Ikonometer ist eine kleine Camera obscura in der Form eines Opernglases. In dem Auszug befindet sich das Objectiv und diesem gegenüber an dem Ende des äusseren Körpers, eine matte Tafel, und zwar vor einer den äusseren Körper schliessenden und mit einem länglich viereckigen Loch oder Ausschnitt versehenen Metallplatte. Wer sich mit Landschaftsauf- nahmen beschäftigt, wird beurtheilen können, wie angenehm es ist, ein kleines, leicht transportables Instrument zu besitzen, welches gestattet, den günstigsten Standpunkt bei der Aufnahme eines Bildes und die Grösse, respective das Feld desselben beurtheilen zu können, Fig. 1193. Fig. 1195. ohne den photographischen Apparat bei den vorläufigen Versuchen mitzuführen. Vor dem eigentlichen Gebrauche hat der Photograph jedoch einige Vorbereitungen zu treffen, die, einmal gemacht unverändert gelten, solange dieselben Apparate an- gewendet werden. Man stellt nämlich zuerst einen der angewendeten photographischen Apparate auf eine Landschaft ein, kehrt die matte Tafel in dem Ikonometer um, so dass die matte Seite nach aussen sich befindet, und bezeichnet mit dem Bleistift in dem Bilde des Ikonometers die vier Punkte, welche den vier Ecken des Bildes in dem photographischen Apparate entsprechen. Das Viereck wird mit Bleistift sauber gezeichnet und diese Manipulation wiederholt man mit jedem Apparate, welcher ein grösseres oder ein kleineres Gesichtsfeld hat, so dass man in reducirter Bildgrösse das Feld von jedem Apparate auf der matten Tafel des Ikonometers sieht. Letztere wird, nachdem diese Vorbereitungen getroffen, wieder in die frühere Lage gebracht, d. h. die matte Seite wird nach innen gekehrt. Preis inclusive Etui fl. 6.—, Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Diverse optische Artikel. Ikonometer. AUFGESTELLT ZUSAMMENGELEGT Fig. 1196. Vernickelt Preis per Stück fl. 4.25 Nähere Beschreibung sehen Sie Katalog 1890, Seite 216. Sucher Fig. 1197. Preis fl. 4.—. Grösse der matten Scheibe 19 : 25 Mm., äussere Grösse des Suchers 37^2 : 25 : 25 Mm, Die Linse steht vor ungefähr 19 Mm. Gesichtsfeldwinkel circa 40°. Fig. 1197. i» ■ / i'iiu! : i ‘ Sucher Fig. im. Preis fl. 4.—. Grösse der matten Scheibe 19:25 Mm., äussere Grösse des Suchers 37^ : 25 : 25 Mm. Die Linse steht vor ungefähr 19 Mm. Gesichtsfeldwinkel ungefähr 40°. Fig. 1199. Sucher Fig. 1199, Preis fl. 4.—, Der Sucher besteht aus zwei Concav-Linsen und ist sehr nützlich zum Auswählen eines Subjectes für eine Photographie, zum Studiren seiner Composition und Beleuchtung und zur Bestimmung der Brennweite der anzuwendenden Linse oder des Gesichtsfeldwinkels und des Standpunktes der Camera. Das Alles kann mit dem Sucher allein geschehen; jedoch auf die Camera gebracht und in richtiger Distanz gesehen, dient er zum Auffinden und Messen von Ansichten mit beweglichen Objecten und wechselnden Scenen und zum Anzeigen der richtigen Zeit für die Auslösung des Momentverschlusses bei Augenblicks-Aufnahmen. Das Rähmchen des Suchers hat eine Grösse von 25 : 30 Mm., ist drehbar für Hoch- und Quer-Aufnahmen und wird bequem an der Camera angebracht. Der Gesichtsfeldwinkel variirt je nach der Entfernung in der er vom Auge des Beobachters gehalten wird, worüber folgende Tabelle Aufschluss gibt. Entfernung des Suchers vom Auge des Beobachters in Cm. 30 22 1 ;2 15 10 5 Gesichtsfeldwinkel inch der Längsseite des Bildes 32° 34^ 38° 42° 48° 58° Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. «12 Diverse optische Artikel Sucher Fig. 1200. Sucher für Handcamera. Preis fl. 1.75. Neuer Sucher, Fig. 1201, kann an der Camera oben oder seitlich eingelassen j werden. Preis fl. 4.25. Fig. 1200. Fig. 1201. .ihiiimuuu Fig. 1202. Fig. 1203 Sucher Fig. 1202. mit Vorrichtung an der Camera anzubringen. Kann leicht von der Camera entfernt und in der Tasche verwahrt werden. Für Momentaufnahmen äusserst nützlich. Per Stück fl. 2.40. Ansichtssucher Fig. 1203. ist bei Momentaufnahmen von grossem Nutzen, da der Operateur die Stellung des sich bewegenden Gegenstandes darin beobachten und ein entsprechendes Resultat auf der Platte herbeiführen kann. Lässt sich, um für Landschaftsaufnahmen den geeigneten Standpunkt aufzusuchen, in der Tasche mitfühi’en, so dass man also nicht immer die Camera selbst für diesen Zweck mitzunehmen braucht. Per Stück fl. 3.—. Sucher Fig. 1204. Fig. 1204. mittelst einfachem Knopf an allen Apparaten leicht anzubringen. Per Stück fl. 3.—. Ansichtssucher (ohne Linse) von Mesing fl. 2.80. Sucher. Fig. 1205. Fig. 1207. grosser Präcision zu visiren fl. 6.50. Fig. 1206. Fig. 1205. Mit doppeltem Fadenkreuz, gestattet mit grosser Fräcision zu visin Fig. 1206. Klein-Modell fl. 2.50, Gross-Modell fl. 3.50. Fig. 1207. fl. 2.—. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Klrchberggasse 37. Diverse optische Artikel. Combinirte Einstell-Loupe und Sucher. Fig. 1208. Fig. 1209-. Il ^rnnrnmm (fife: Der untere Gummitheil wird mit Finger oder Schwamm leicht befeuchtet und an die matte Scheibe angedrückt. Sie adhärirt so fest an das Glas und gestattet gleichwohl dem Operateur sie an jede beliebige Einstellstelle zu bringen. Um sie als Sucher zu verwenden, wird wie zuvor der äussere Gummirand befeuchtet und an das beigegebene matte Glas angedrückt. Werden zwei solche Loupen in Verbindung mit dem matten Glase gebraucht, wie nebenstehend abgebildet, bilden sie Einstellloupe und Sucher. Das Bild wird ver- grössert und man kann im strengsten Sonnenlichte arbeiten. Sehr nützlich zum Aufsuchen des besten Standpunktes bei Landschafts-Aufnahmen und so klein, dass bequem in der Tasche getragen werden kann. Zum Abheben steckt man den Fingernagel zwischen Gummi und Glas, oder sind die Ecken der Einstellscheibe abgeschnitten, so schiebe man die Loupe in die Ecke und sie wird augenblicklich frei. Es empfiehlt sich die Brennweite für ihr Auge festzustellen und am Auszugsrohre zu bezeichnen, so dass jederzeit vor dem Anbringen an die Visirscheibe dieselbe augenblicklich in richtige Stellung gebracht werden kann. Preis per Stück fl. 2.—. Focimetrischer Sucher. Dieses kleine Instrument, welches leicht in die Tasche gesteckt werden kann, ist eine unentbehrliche Ergänzung aller Objectivsätze, um sofort und ohne Herumtappen herauszufinden, welche von den zur Verfügung stehenden Brennweiten nöthig ist um von einem gewissen Standpunkte ein Bild in der Grösse der Platte zu erhalten, mit der man sich versehen. Diese Brennweite wird ausgedrückt durch die längere Seite der anzuwendenden Platte, durch die Zahlen % % 3 /4) 1V 2 etc. gravirt auf der Scala des Instrumentes. Man findet sie auf folgende Weise : Man besieht die Landschaft oder das Monument durch die beiden aufgestellten Visirrähmchen, wie sie in Fig. 1210 dargestellt sind. Das kleinere Rähmchen wird an das Auge gebracht, das zweite ist beweglich, und indem es mit der Hand vor- und zurückgeschoben wird, constatirt man, dass die Ausdehnung des sichtbaren Objectes mit dem Abstande der beiden Rähmchen wechselt. Ist der Abstand geregelt für die Ausdehnung, welche man zu reproduciren wünscht, liest man auf der Scala die Zahl ab, wo das Rähmchen stehen geblieben. Nehmen wir an, diese Zahl sei 1 i j 2 , so will dies sagen, dass die Brennweite des Objectives V/ 2 mal so gross als die Länge der Platte sein soll. Ist diese 24 Cm., so muss die Brennweite 24-j- 12 = 36 Cm. betragen. Hat die Platte 18 Cm., so muss die Brennweite 18 —j— 9 = 27 Cm. sein etc. Preis fl. 11.—* Fig. 1210. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 814 Diverse optische Artikel Fig. 1211. Natürliche Grösse. SSliÿSÊâ. Doppelsucher. Fig. 1212. Fig. 1211. Mittelst des Hebels A wird der Spiegel gehoben oder gesenkt und das Bild nach Wunsch seitlich oder in der Aufsicht betrachtet.fl. 6.50. Fig. 1212. Doppelsucher mit drehbarem Spiegel, wodurch das Bild entweder oben oder auf der Rückseite sichtbar gemacht werden kann. Klein.fl. 4.50. Gross 33 Mm.„ 5.40. Universalsucher. Fig. 1213. Das Bild kann in der Aufsicht oder seitlich betrachtet werden. Preis fl. fl. 6.75, Fig. 1213. Fig. 1214. Actinoskopischer Ikonometer. Fig. 1214. Dieses kleine Instrument kann für jedes beliebige Objectiv vermittelst seines Auszuges geregelt werden. Dient gleichzeitig als Sucher, um den beiläufigen Standpunkt aufzufinden, wo der Apparat vor einem Monument oder einer Landschaft aufgestellt werden soll, und als Photometer, um die Expositionszeit zu bestimmen. Die blaue Farbe des Glases lässt nur Strahlen dieser Farbe durch, die einzigen praktisch nützlichen, jedoch für das Auge schwierig zu unterscheiden, da sie, gemengt mit gelben Strahlen, die verschiedenen Töne von Grün bilden. Mit dem Ikonometer sieht man das Modell, wie es auf der Photographie erscheinen wird. Preis per Stück fl. 7.50. Decoudun’s photographischer Kompass. Ueber diesen schreibt Herr Prof. Dr. Eder: „Für das Photographiren bei Ausflügen und besonders für Aufnahmen von Gebäuden, Denkmälern, sowie auch von Landschaften ist es von Wichtigkeit, die Tageszeit zu kennen, unter welcher die Beleuchtung am günstigsten ist. Um sich in dieser Richtung leicht zu vergewissern, hat Decoudun einen photographischen Compass eigens für diesen Zweck gefertigt (Boussole du Photographe pour excursions). Es ist dies ein kleiner Kompass (boussole), welcher in Form einer Breloque an der Uhrkette getragen werden kann. Zum Gebrauche hält man den Compass wagrecht, indem man den Ring gegen die Front des zu photographirenden Gebäudes u. s. w. richtet. Eine kleine, auf einer Magnetnadel angebrachte Scheibe geräth dadurch in Bewegung, welche aber bald zur Ruhe kommt. Man liest nun auf dieser Scheibe H! ® n fl?68 en g e setzter Richtung mit der Pfeilspitze die darauf gedruckte Ziffer ab ; dieselbe gibt die Tagesstunde an, zu welcher die Sonne das Object voll besclieint, die anderen Ziffern (rechts und links) bezeichnen ano’Mcio't i f o- dl ^ b i un( j e , n der Seitenboleuelitung In der Figur ist beispielsweise nm 8 ^ Abends die volle Beleuchtung empfängt. Um nhoto^ranblsokA A„f nV her Bel euchtung zu erzielen, muss man zwischen 2—5 Ulir Abends die insicStb^r-ÄÄ^-” 8 vorne - hm , en - AUe.anderen Stunden des Tages sind auf der Scheibe scheinen wArde 8 “^" " aren un gunstig für die Aufnahme, weil die Sonne gegen das Objectiv Preis per Stück fl. 2.25. Fig. 1215. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Diverse optische Artikel 815 Decoudun’s Photometer. /mgKmS. msSBSkm& hl -â A 0 4- 10 6 lili'o JO Ç__0_ JJ K 0 15 D_ I 0_ L O 25 M_ O F 2 5 N I 25 G-JL o 0 3 0 H 4 5 P 6 0 J àggABlj Fig. 1217. Mit diesem ebenso einfachen als sinnreichen Photometer kann der Amateur sofort die richtige Belichtungszeit (für Trockenplatten) bei Aufnahmen jedweden Genres und bei jedem Wetter finden. Hat sich vorzüglich bewährt. Kurze Anleitung. Dieses einfache Instrument zeigt automatisch an, wie lange man zu belichten hat, ganz gleich, ob es eine Landschafts-, Innen-, Portrait- oder Augenblicks-Aufnahme ist. Der Gebrauch ist kurz wie folgt: Ist das Bild eingestellt und die Blende eingeschoben, so hält man den Photometer gegen die Einstellscheibe (wobei man sich recht sorgfältig mit dem Dunkeltuch bedeckt) und dreht an dem Mittelknopf, bis die drei kleinen Punkte anfangen zu verschwimmen. Dann hält man mit Drehen an und belichtet so lange, als die Tafel auf der anderen Seite anzeigt. Preis per Stück fl. 4.50. (Ausführliche Beschreibung Seite 221, Katalog 1890). Iflf“ Neuheit. H Goerz’s Expositionsmesser. Fig. 1218. Das Gelingen einer photographischen Aufnahme hängt in erster Linie von der richtigen Expositionszeit ab, welche richtig zu schätzen in vielen Fällen sehr schwierig ist, da dieselbe je nach den Umständen (stärkere oder schwächere Beleuchtung des Objectes, Anwendung grösserer oder kleinerer Blenden, Durchmesser und Focus des Objectives etc.) sehr verschieden sein muss. Besonders bei Aufnahmen im Freien, unter unbekannten Verhältnissen ist die Expositionszeit, sowohl von Photographen vom Fach, als auch besonders von Amateuren schwierig zu schätzen. Diesem Uebelstande hilft der Expositionsmesser nach Möglichkeit ab. Das Princip desselben beruht auf folgender Einrichtung : In dem Gehäuse befindet sich eine mit 16 Löchern versehene Platte, welche mit Papierlagen von 16fach verschiedener Transparenz bedeckt ist und die durch den Knopf in der Mitte nach einander in dem oben befindlichen Ausschnitt sichtbar gemacht werden können. Man hält nun den Expositionsmesser gegen die matte Scheibe und beobachtet dieselbe durch die transparenten Papierschichten und sucht diejenige zu finden, welche so stark ist, dass das Licht der matten Scheibe gerade aufhört noch durchzuscheinen ; dann zeigt der Zeiger auf der Scala die nöthige Expositionszeit direct an. Jedem Instrument wird eine genaue Gebrauchsanweisung beigegeben. Preis per Stück fl. 6.—. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 816 Diverse optische Artikel. Fiff. 1219. Anaskope oder Loupe redressante. Vermittelst dieses Instrumentes kann man auf der Visir- scheibe nicht nur in vergrössertem Massstabe, sondern auch in der wirklichen Stellung das Bild beobachten. Für Portraits- und Gruppen-Aufnahmen bietet es beim Einstellen grosse Erleichterungen und ist deshalb für Anfänger sehr zu empfehlen. Preis per Stück fl. 7.20. Actinoskop. Der Actinoskop oder die photographiscke.Ukr ist ein Apparat, welcher die Expositionszeit in der Camera angibt für Bromsilber- Gelatine - Troekenplatten, mit allen Objectiven für alle Arten von Aufnahmen, je nach Jahreszeit, Beschaffenheit des Lichtes und Tageszeit. Alle Welt kennt die Schwierigkeit, welche man empfindet, sobald es sieh darum handelt, den actinischen Grad des Lichtes abzuschätzen. Dasselbe Objeetiv, welches in gewissen Momenten uiid für gewisse Objecte nur einen Bruchtlieil einer Seeundebenöthigt, kann bei anderen Gelegenheiten mehrere Minuten erfordern. Für den Anfänger ist diese Schwierigkeit umsomehr zu fürchten, als sie ihn vom ferneren Arbeiten absehrecken kann, wegen Misserfolg aus diesem so ernsten Umstande herrührend. Dieser Apparat basirt auf aetinometrischen Berechnungen, welche durch Erfahrungen controlirt sind. Es wird nun keine weiteren Irrungen geben, keine verlorenen Blatten und Chemikalien, denn man wird immer sicher arbeiten. NOTA. Um sich des Aetinoskopes zu bedienen, notirt man ein für allemal auf jede Blende das erhaltene Besultat in runden Ziffern, welche man durch Division der normalen Brennweite des Objectives durch den Oeffnungs-Durchmesser erhält. Man bringt den correspondirenden Monat vor die Oeffnung mittelst des vorstehenden kleinen Zapfens, dreht man das Gehäuse, um die Brennweite je nach dem Falle vor die Buchstaben A B oder C zu bringen, und die Expositionszeit wird in einer der entsprechenden Circularcolonen abgelesen. Preis per Stück fl. 6.—. Fig. 1220. Dr. H. W. Vogel’s Taschen-Spectroskop. Fig. 1221. Das Instrument besteht aus einem Tasehenspectroskop, welches leicht einstellbar ist und Lichtstärke besitzt. uer »palt an diesen Instrumenten wird durch Drehen des Kopfes enger oder weiter gemacht. Das Einstellen besorgt man in einfachster Weise, indem man den Spalt eng stellt, das Instrument auf den Himmel richtet und das Hinterende mit den Prismen so weit ausziehf, bis man die Fraun- hofer’schen Linien deutlich erkennt. Zum Ersatz der Scala, welche diesem Instrumente fehlt, ist eine Spiegelvorrichtung angebracht, die in Fig. 1221 in Naturgrösse abgebildet ist. B ist eine abnehmbare Metallklappe mit einer rechteckigen Oeffnung, durch welche direct Licht auf den Spalt T fällt. Ausserdem enthält die Kappe noch eine seitliche Oeffnung 0, durch welche das von dem in dem Bügel g sitzenden, kleinen drehbaren Spiegel m reflectirte Licht auf das Spiegelprisma P fällt, um von diesem in den oberen Theil des Spaltes geworfen zu werden. Man erhält so zwei Spectren übereinander, das eine direkte zur Beobachtung, das andere zur Vergleichung. F ßr einem Bügel g sitzt an einem um die Achse des Instrumentes drehbaren Metallring X, so dass er ganz bei Seite gedreht werden kann. Der drehbare Ring D dient zur Veränderung der Spaltweite. Das Prisma P sitzt an einem kleinen Hebel h, so dass es bei Erforderniss seitwärts gebracht und der ganze Spalt frei gemacht werden kann. , ... Feber einige besondere Anwendungen dieses praktischen Instrumentes werden wir noch berichten. Amateur und Fachphotographen sei es schon jetzt besonders empfohlen zur Selbstuntersuchung ihrer Dunkelkammerbeleuchtung auf Unaetinität. Preis per Stück fl. 19.—. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Diverse optische Artikel. 817 Spectroskop, kleines. Zum Untersuchen von Scheiben für das Dnnkelzimmer etc. Preis per Stück fl. 10.—. Prismatischer Photometer. Das ist ein Prisma aus gelbem Glase, dünn an der Spitze, welche in Schwarz gravirt Nr. 1 trägt, und dick an der Basis, welche Nr. 9 trägt. Der Kaum zwischen 1 und 9 ist in gleiche Theile oder Grade getheilt, welche eine photometrische Scala darstellen und welche behufs grösserer Präeision noch in Untergrade getheilt werden kann, nach Belieben jedes Einzelnen, und liefert sodann die genauesten Angaben mit und ohne Bruehtlieile sowohl der I.ichtaction durch das Prisma und gradnirt anstatt unvermittelt wie bei den Photometern aus Papier etc., welche veränderlich sind, anderseits mit der Zeit Staubtheile zwischen die Blättchen sich legen etc. Diese Action steht im umgekehrten Verhältnisse zur Dicke des Prismas bei jedem Grade, und nichts ist einfacher als abzuleiten: 1. die relative Intensität der chemischen Strahlen nach der eopirten Nummer in einer gegebenen Zeit Fif 122°. auf Chlorsilber-Papier oder andere lichtemptindliche Oberfläche; 2. die relative ~ Empfindlichkeit einer oder mehrerer Präparationen von Bromsilbergelatine, nach der Nummer des entwickelten Grades bei einer gleichen Expositionszeit und mit einer Lichtquelle (eine Kerze z. B.), immer placirt in gleicher Entfernung. Preis per Stück fl. 2.20. Universal-Objectivring. Diese vorzügliche Vorrichtung, welche dazu dient, Objective beliebiger Grösse an demselben Objectivbrett, ohne den Anschraubering zu wechseln, zu befestigen, besteht aus einem an einem Objectivbrett anzuschraubenden grossen Anschraubering, in welchem eine Art von Irisblende stärkster Construction beliebig weit und eng gestellt werden kann, und so das dazwischen geklemmte Objectiv beliebiger Grösse so festhält, dass es auf keine Weise herausgezogen werden kann. Fig. 1223. Messing Aluminium Nr. I für Objective mit einem Durchmesser bis 50 Mm. fl. 10-50 14-50 o _ 55 -, 12*— 16' — ” 3 I „ ll l „ 65 ; 14-50 19-50 Jede Nummer kann die kleinsten Instrumente fassen. Hurter & Driffield’s Actinograph. Preis fl. 7.—. Watkin’s Belichtungsmesser. Patent, neuerlich verbessert. Anwendbar für alle Arten von photographischen Aufnahmen bei Tageslicht zur Classification von Negativen und für Licht- oder Contactdruck etc. Fig. 1224. Fig. 1225. Preis per Stück fl. 12.— I. Abtheilung. Gewöhnliche Photographie. Vier Bedingungen oder Factoren sind zu berücksichtigen und jedem Factor ist ein gewisser Werth oder eine gewisse Zahl beizulegen: P. Die Empfindlichkeit der Platte. 8. Die Farbe oder Natur des Objectes. D. Die angewandte Blende. A. Die chemische Wirksamkeit des auf den Gegenstand fallenden Lichtes. Ein fünfter Factor F , nämlich die „vergrüsserte Brennweite des Apparates“, kommt beim Copiren, Vergrüssern etc. in Betracht, aber bei gewöhnlichen Arbeiten kann derselbe vernachlässigt werden. A dresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 22 818 Diverse optische Artikel. Man vergesse alle anderen Systeme von Platten- oder Empfindliclikeitsnummern, Licht- stäiken^ind Ge„o^s^ aus e i ne m einfachen Actinometer zur Prüfung der Lichtstärke, einem Kettenpendel zum Zählen von Secunden oder halben Secunden (sowohl bei der Belichtung des Actinometers als bei der eigentlichen Exposition) und vier beweglichen, mit Zeigern versehenen Zähl- oder Berechnungsringen A, P, S, D, welche, nachdem dieselben auf die den Werth eines jeden Factors bezeichnenden Zahlen eingestellt sind, mittelst eines fünften Zeigers die genaue Belichtungsdauer atizeigen. Gebrauchsanweisung. Mittel zur genauen Bestimmung des Werthes fiir jeden Factor P, S und D werden weiter unten beschrieben. _ , , . , .. . Um vorerst den Werth des Factors A zu prüfen, öffne man den Deckel des Pendelkastens und lasse das Pendel schwingen, dann halte man die Stirnseite des Actinometers gegen das auf das Object fallende Licht; man ziehe ein Stück des empfindlichen Papieres unter die Oeffnung und zähle gleichzeitig Null, dann fahre man fort zu zählen: eins, zwei u. s. w. nach Massgabe der Schwingung des Pendels (indem man nur an einem Ende des Ausschlages zahlt). Die Zahl der Secunden, welche das Papier zur Erreichung der Normalfärbung braucht, ist dann die Aetino- meterzahl A. Bei der Prüfung des Lichtes kommt es besonders auf die Tiefe des Farbentones an. Das Papier dunkelt rasch im Lichte; bis zu einem gewissen Zeitpunkte ist es heller als der Normalton, nachher wird es dunkler und es handelt sich nun um die Bestimmung des Zeitpunktes, in dem der Ton weder heller noch dunkler ist. Um hierauf die Dauer der Belichtung zu berechnen : ... Setze man den Deckel auf den Pendelkasten und drehe alle beweglichen Hinge nach links, bis dieselben anstossen. Man halte das Instrument wagrecht in den Fingern der rechten Hand, mit dem Daumen auf den Zeiger P. Man drehe den doppelt gefrästen Kopf am Pendelende mit der linken Hand, bis der Zeiger P die Plattennummer anzeigt. Dann bewege man den Daumen der rechten Hand zum Zeiger S zurück und drehe das Instrument wieder, bis S die richtige Objectnummer anzeigt; auf gleiche Weise verfahre man mit den Zeigern D (für Blende) und A (für Actinometernummer), wobei darauf zu achten ist, dass die schon eingestellten Ringe nicht bewegt werden, dann wird der Zeiger die richtige Belichtungsdauer in Secunden oder Bruehtheilen einer Secunde angeben. Die äussere Kante des Zeigers muss auf dem Theilstriche stehen. Die Finger der linken Hand sollten die Ringe nicht berühren, ausgenommen, wenn einer sich verschoben hat. Ist die Belichtung kürzer als eine Secunde, dann wird E auf einer Zahl stehen, welche als ein Decimalbruch anzusehen ist (z. B. 200 bedeutet in dem Falle 0*200 oder Vs einer Secunde), geht aber E in seiner zweiten Umdrehung an der Zahl 900 vorbei, dann bedeuten die Zahlen Secunden. Die Zeiger müssen in der angegebenen Reihenfolge bewegt werden, und es ist nötliig, alle vier Zeiger zu bewegen. In schlechtem Lichte können die Actinometcrangaben in Minuten aufgezeichnet werden, dann wird die Zahl, auf die E deutet, in Minuten oder in Bruehtheilen einer Minute angegeben werden. P 20, S100, D//22, A 10 = E 3 Secunden. P 50, 8100, D//11, A 6 = E 0*250 = >/ 4 Secunde. P 25, S 200, D//22, A 3 Minuten = E2 Minuten. P 40, S 100, D//11, A 4 Minuten E 0-250 = '/ 4 Minute. Werth der Factoren. A. Zur Prüfung der Lichtstärke wähle man die am schlechtesten beleuchtete Stelle des Gegenstandes, welche im Negativ detaillirt herauskommen soll. Man lehne sich nicht über den Actinometer, sondern halte ihn so, dass das Licht ihn ungestört treffen kann. Beispiele: I iir Aufnahmen unter Bäumen oder in schattigen Wegen belichte man den Actinometer im Schatten der Bäume. • i i ! 5 . e ! G ebäuden, welche theilweise von der Sonne beleuchtet und theilweise im Schatten smd, belichte man den Actinometer im Schatten des Gebäudes, oder, wenn bequemer, im Schatten des eigenen Körpers. e„i „n Landschaften oder Gebäuden, welche der Sonne ausgesetzt sind, ohne bedeutende öchattentheile, setze man den Actinometer dem Sonnenlichte aus. Inneres von Räumlichkeiten: nicht in' (bis dl reet c*' F itdb 1 n0me 1 e 1 in den am schlechtesten beleuchteten Tlieil des Gegenstandes, wir otn^ l ni»'^? 1)arniss i dcr ,-, aaf die Prüfung eines schwachen Lichtes verwendeten Zeit können AptinnmJire ^i 011 dor Gross T e T anwenden, dass die Belichtung der Camera derjenigen des di, 1 /(.i .m in 0 .;,!' suia !" uss - t F>Ü die anzuwendende Blende ausfindig zu machen, stelle man - ^ J ddeihenfolge ein, nämlich: — P auf die richtige Plattennumnier, S vorwärts, bis der Endzeiger E auf 1 deutet. A wird agma deuten Der Actino- _ ^enstandes niedergelegt werden weieh..,, h.,o"T>okY,,»Y'T“ Y während des genauen Zeitraumes vorgenommen nötliig,’die^eit zu schätzen. 1 * UClt ’ Um dlc normale Färbung zu erreichen; es ist keineswegs auf seinen Zahlenwerth und bewe cbcnfTlls -nif 1 V,;; Z 7 Y> ’ ■ , W ” vorwärts, dis der Endzeiger E a i cter Li lJrnl' .h iVl D wu-d , da '!'l auf das anzuwendende Diaphragma meter Kann hernach in den am schlechtesten beleuchteten Theil des Ge«-eii " e F‘! e F’ d_ lc , danse abgedeckt lind die Belichtung während des u-enaneu Zeit,- Ganz besonders sollt« i-.pi Wp, ■ - rechnet, als grössere Nummer P anwenden. «*., J» ' »se»-«»« Lm de P-N ummer für irgend eine Platte b gonau zu müfen- Wahle man zunächst die Nummer, die — ’ * - - i r»ps«o „înüt - ' Y’ ‘ ^'‘'.ritHissers abgestreift werden. P-NunnnCTzu -eben node lm no-J* »“"jSglich ist, eine im Handel gebräuchliche Versuch ist daher für jeden Arbeiter niitbig^ ' 1 ' vollstaild, S ri(dlti S sein wird, ein praktischer und dalmr'unzuverlässi^ 01 pswini^ E aidl , e als der Normalton an, so ist dasselbe feucht Wird dasTrocknen, seine normale Beschaffenheit annehmen, feuchtem Wetter. ülstu,ment 111 der rasc] >e getragen, so bleibt das Papier trocken, sogar bei Belichtung zu b ('rechnen' ' wen J « iJiVW 1 '' ^li n ' befunden werden, das Licht zu prüfen und die bei künstlicher Beleuehtmn-- unter 'AmVcndim-^ handelt und um Vergrösserungen stand vorzunehinen sind.’ F g ° V ° n Aende ™ngen in Blende, Entfernung und Gegen- Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. 821 Diverse optische Artikel. Beleuchtungslinsen (Condensatoren) für Yergrösserungs-Apparate and Projectionsapparate. Nr. Für Platten Linsen- Durchmesser Preis der einfachen planconvexen Linse Preis von zwei planconvexen Linsen fest eingefasst in Messinghülse Cm. Mm. fl. fl. 1 7 : 7 102 4.40 9.60 2 7 : 7 110 4.80 12.— 3 8: 8 115 5.20 14.20 4 S: 9 120 5.60 16.80 5 8:10 130 6.80 20.80 6 8:10 140 8.— 28.80 7 9 : 12 150 11.— 29.- 8 10: 14 160 11.20 40.— 9 10:14 180 15.20 48.— 10 11:15 200 17.60 68.— 11 13 : 18 230 26.— 81.— 12 — 270 53.60 120.— 13 — 300 72.— 150 — 14 — 320 80.— 165.— 15 — 420 146.— 300.— 16 ‘ 488 225.— — Sphärische Spiegel verzinnt für Reflectoren zu Vergrösserungs-Apparaten. Durchmesser in Cm.. 10 11 12 15 16 18 20 22 Rayon „ r . 10 10 13 15—30 20—30 30—40 35—40 40—50 Preis fl. : 6.40 SÜK) 9.6Ö 12780 1 6.— 19.2 0 2 8.80 35.20 Sphärische Spiegel als Reflectoren für Yergrösserungsapparate. Durchmesser Rayon Preis Durchmesser Rayon Preis in in fl. in in fl. Centimeter Centimetei Centimeter Centimeter 10 10 6.— 16 20—30 15.— 11 10 8.— 18 30—40 18.— 12 13 9.— 20 35—40 27.— 15 15—30 12.— 22 40—50 33.— Tabelle zur Regelung der Belichtungsdauer. (Burton’s Expositionstabelle.) Objectivöffnung im Verhältniss zur Brennweite F Brennweite, die Zahl im Nenner = Blenden- durchinesser See und Himmel Offene Landschaft Unter Bäumen bis zu Helle Dunkle Portraits im Innenräume Freien etwa Zimmer bis ZU Angaben in Sccunden unter Voraussetzung sehr empfindlicher Trockenplatten F/4 Veoo V 50 10 10 2 Min. Vs 4 F/5 l l80 V 25 20 20 4 Vs 8 F/8 ViO Vl2 40 40 8 V 2 /s 16 F/ll V20 Vs 80 80 16 „ 1 Vs 32 F; 1 6 V 10 Vs 160 160 32 2 Vs 64 F/22 Vs V 3 320 320 64 5 V ; 3 128 F/32 2 /s V'3 640 640 128 IOV 2 255 F 45 4 /5 ‘■Va 21 Min. 21 Min. 255 21 510 F/64 1V2 3Vî 42 „ 42 „ 510 n 42 17 Min. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 822 Diverse optisch e Artikel. Photographie-Loupen. Fig. 1226. In Argentaneinfassung mit hohem Rand und Griff, 36 Mm. Durchmesser per Stück... Retouchir-Loupen. Fig. 1227. Linsendurchmesser in Mm. 27 41 54 68 81 95 108 122 Einfache per Stück fl. —.85 1.15 1.60 2.50 3.25 4.25 5.20 7.20 Achromatisch „ „ „ 1.25 1.65 2._ 2.75 4.— 5.— 6.50 9.— Achromatisch, besonders fein, per Stück 11. 10.80 16.20 22.50 31.50 45.— — -. Fig. 1228. Retouchir-Lonpe in Hornfassung, Stiel und Fassung aus einem Stück. Linsendurchmesser in Mm. 39 46 52 65 78 92 105 Per Stück fl. —.95 1.20 1.60 2.10 2.85 3.80 5.— In ovalen Schalen, zum Einschlagen Linsendurchmesser in Mm. 39 46 Per Stück fl. 2.65 4.40 Fig. 1229. Retouchir-Loiipe, in Kautschuk, scharfkantig gearbeitet, mit planconvexen Linsen von 20 Mm. Durchmesser, per Stück fl. 1.—. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Diverse optische Artikel 823 Uhrmacher-Loupen. Fig. 1230. Linsendurchmesser in Mm. . 26 33 39 46 52 Mit 1 eingeschraubten biconvexen Linse per Stück Fig. 1230 . fl. —.85 1.— 1.20 1.50 1.80 Mit 2 planconvexen Linsen, wovon die eine eingesprengt, die andere eingeschranbt ist, per Stück . fl. 1.50 1.85 2.20 2.60 3.20 Mit 2 eingeschranbten planconvexen Linsen per Stück. fl. 2.30. Uhrmacher-Loupen, mit achromatischen Linsen; dieselben geben ein vollkommen scharfes Bild, ohne Verzeichnung und ermüden nicht die Augen. Linsendurchmesser in Mm. 18 25 34 40 48 54 Per Stück fl. 6.30 8.10 9.— 12.60 14.40 16.20 Zusammenlegbare Horn-Loupen Linsendurchmesser in Mm. 27 34 40 54 61 68 81 95 Per Stück fl. 2.— 3.— 4.— 5.— 6.— 7.— 9.— 12.— Horn-Loupen, viereckig, Linsendurchmesser in Mm. 68 75 81 95 108 Per Stück fl. 9.— - 9.90 10.80 12.60 16.20 Loupe, am Retouchirpulte anzubringen, Linsendurchmesser 110 Mm.fl. 25.— Aplanatische Loupe achromatisch in und ausser der Achse. Fig. 1231. Durchmesser der Linsen Linear- Ver- giösserung per Stück Linien Mm. mal A. 7 16 6 7.50 h 24 6 8.50 9 20 10 10.50 In cylindrischer Messingfassung, lackirt, mit 1 achromatischen Linse, aus 3 Gläsern bestehend. mit 1 achromatischen Linse, aus 3 Gläsern bestehend. mit 1 achromatischen Linse, aus 3 Gläsern bestehend. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 824 Diverse optische Artikel. Universal-Laterne-Apparat. ■ :.j Fig. 1232. Apparat für transparente Bilder und Gegenstände. Preis fl. 46.—. Fig. 1233. Apparat für undurchsichtige Bilder und Gegenstände. Preis fl. 50.—. Dieser neue Projections- Apparat für transparente und undurchsichtige Bilder oder Gegenstände vergrossert 20—20l)fach die photographischen Karten etc., und bewahrt die Schärfe und den Farbenton. Besonders geeignet für Maler, Zeichner und zur Unterhaltung, wo er auch als Scioptikon verwendet werden kann. Prisma für vorstehenden Universal-Laterne-Apparat um das eingeführte Bild einer transparenten Photographie oder Skizze vergrossert oder verkleinert auf ein Blatt Papier oder Leinwand zu projiciren und kann solcher Art bequem, leicht und rasch nachgezeichnet werden. Das Prisma kann leicht entfernt werden, wenn das Instrument als gewöhnliche Universal-Laterne Verwendung finden soll. Preis ohne Laternen-Apparat fl. 19.— „ mit v 65.— \ ' Fig. 1234. fm Mikroskop Ill für vorstehenden Universal-Laterne-Apparat, womit mikroskopische Präparationen 500—3000 fach vergrossert werden können. Preis fl. 13.—. Fig. 1235. Nota. Wird der Universal - Laterne - Apparat statt, mit 3 Flammen mit 5 Flammen gewünscht, erhöht, sich der Preis um fl. 15.—. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. 825 Diverse optische Artikel. Elektrischer Laternen-Apparat Fi g . 1236. für Projectionen mit fixer Bogenlampe. Condensator 109 Millimeter, Objectiv i/ 3 Platte. Die kleine Form im Vergleiche zu ihrer grossen Leistungsfähigkeit ist ein grosser Vortheil gegenüber den früheren Constructionen. Preis fl. 375.— Bogenlampe allein „ 180.—. Laternnoskop Fig. 1237. zum Betrachten von Lanternbildern, die mit demselben betrachtet eine stereoskopische Plastik erlangen. Preis per Stück fl. 16.50. Billige Objective für Projection und Vergrösserung. Mit Triebeinstellnng und Aufsteckdeekel. Linsen- Durch- messer Brennweite Preis Mm. Cm. fl. 44 9 8.— den 54 12 15.— um Fig. 1238. Metall-Objectivverschluss erhöht Preis um fl. 2. — pro Stück. enden erhöhen die Objective 44 Mm fl. 3.25, 54 Mm. um fl. 4.25. Neuheit! '1^! Universal - Obj ectiv - Ring „Corona“. Spannt von bis Preis Kr. I. 60 Mm. 5 Mm. fl. 8.— „ II. 80 r 20 r „ 9.— Hirn r • r r n r III. 100 r 30 r „ 9.50. Fig. 1239. (Geschlossen.) Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 826 Yergrösserimgs- A pp arate- Vergrösserungs -Apparate. mm Jllti MW Fig. 1240. Dr. D. van Monckhoven’s Solar - Vergrösserungs - Apparate. Nr. 3. Grosser Apparat mit Handspiegel. Preis loco Wien, inclusive Emballage fl. 1025.—. Die Condensationslinse bat 53 Cm. Durchmesser, die negative Linse 27'7 Cm. 2 Objective zum Vergrössern von Visitkartenmatrizen und etwas grösseren. (Dieser Apparat erzeugt eine Vergrösserung in einfacher Bogengrösse in 25 Minuten und arbeitet doppelt so schnell, als der Apparat Nr. 2. Vergrösserungen in Doppelbogengrösse und grösser können in circa 40 Minuten gemacht werden. Der Spiegelmechanismus ist vollständig von Eisen und sehr langsam und sanft beweglich. Nr. 2. Kleiner Apparat mit Handspiegel. Preis loco Wien inclusive Emballage fl. 620.—. Die Condensationslinse hat 37 Cm. (14 Zoll) Durchmesser, sonst ist die gleiche Construction wie bei Nr. 3 ; nur arbeitet dieser Appai'at langsamer, und zwar doppelt so lange, als obiger Nr. 3. Nr. 6. Grosser Apparat mit Heliostat. Preis loco Wien inclusive Emballage fl. 1550.—. Dieser Apparat ist horizontal und können damit von Vi Vergrösserungen bis zu jeder beliebigen Dimension gemacht werden. Der Heliostat ist ein höchst sinnreicher Mechanismus, welcher mittelst Uhrwerk den Spiegel mit dem Gange der Sonne dreht und menschliche Aufsicht überflüssig macht. Diese Apparate wurden in letzter Zeit noch bedeutend verbessert, besonders was den opiscien Theil betrifft ; die Dauerhaftigkeit der eleganten Holzarbeit aus Eichenholz wwrtfe durch eiserne Querstangen, sowie durch Schienen von Eisen und Bronze noch erhöht und ist dadurch sowohl in heissem, als feuchtem Klima gleich unveränderlich. Condensationslinsen zu Vergrösserungs - Apparaten. Durchmesser Brennweite 23 Cm. 50 Cm. Preis Mark 72.—. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirch berggasse 37. Vergrössenmgs- Apparate. Dergy’s Vergrösserungs-Apparate (Solar-Mikroskop Fig. 157.) Nr. 1. Bestellt aus dem Reflector und dessen Mechanismus, dem Conden- sator oder der Linse von 33 Cm. Durchmesser, der Camera und dem Objectiv. Mittelst dieses Apparates erhält man ein Bild von 60 Cm. fl. 310.— Derselbe ohne Uhrwerk... „ 260.— Nr. 2. Grosser Apparat mit einem Condensator von 40 Cm. Durchmesser. Dieser Apparat gibt ein Bild von 1 Meter und grösser. „ 410.— Derselbe ohne Uhrwerk. „ 360.— Fig. 1241. 1 'u tu lg!?™ j'iiiwmiHW Nr. 3. Condensator-Linse, 52 Cm., gibt Bilder in der Grösse von 2 Meter und grösser . fl. 775.— Derselbe ohne Uhrwerk. _ 675.— Von dem Vergrösserungs-Apparate wird jeder einzelne Bestandtheil, wie Condensator, Zerstreuungslinse, Spiegel, Camera etc., auch separat und zu folgendem Preise abgegeben : Einzelne Bestandteile der Yergrösserungs - Apparate Ton Dergy: Vom Apparate Nr. 1 Nr. 2 Nr. 3 fl. fl. fl. Condensator-Linse. SO 135 180 Concav-Linse. 45 68 110 Reflector sammt Mechanismus. 155 235 390 Camera. 45 70 120 Objectiv. 28 28 28 Nota. Behufs gleichmässiger Regulirung der Lichtintensität über die ganze Negativfläche empfiehlt sich die Adaptirung einer convex-concaven Linse (Zerstreuungs-Meniscus). Dieselbe kostet für Apparat Nr. 1 2 3 fl. 20.— 27.— 33.— Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 828 Vergrösserungs-Apparate. — Cylind rograph „Moessard“. Vergrösserungs-Apparat von Busch. Dieser Apparat liât den Zweck, von einem kleinen durch die Sonnenstrahlen stark beleuchteten negativen Bilde ein vergrössertes positives Bild auf Papier darzustellen. Die Construction desselben ist die eines Sonnen-Mikroskopes. Zur Aufstellung ist ein Zimmer mit einem nach Süden gelegenen Fenster erforderlich, um die Sonnenstrahlen, welche zur Ausführung der Operation nothwendig sind, so lange als möglich benutzen zu Fig. 1242. können. Vergrösserungs-Apparat, bestehend aus dem eisernen Spiegel-Apparat, der schwarz gestrichenen hölzernen Camera mit dem beweglichen Rahmen für das zu vergrössernde kleine Negativ, der Beleuchtungslinse von 8^4 Zoll Durchmesser und 19 Zoll Brennweite und dem Portrait-Doppel-Ohjectiv nach Petzval’scher Construction von 27 Linien Oeffnung. System II, ohne Schirm und ohne Stativ.Mark 430.— „ II, mit Emballage. ,. 448.— Es können auch die einzelnen Theile zum Vergrösserungs-Apparat geliefert werden. Es kostet dann : der eiserne Spiegel-Apparat.Mark 190.— die Camera mit dem beweglichen Rahmen für das Negativ .... ,. 75.— die Beleuchtungslinse. r 72.— das Portrait-Doppel-Objectiv von 27 Linien Oeffnung (System II) 93.— Emballage für den Spiegel-Apparat. 13.50 „ „ die Camera.. ,. 4.50 Nähere Beschreibung Seite 209 (Katalog 1890). Negativ-Vergrösserungs-Apparat. Mit. Holzauszug.fl. 90.— „ elastischem Auszug und Einstellbetrieb.. 130.— Nähere Beschreibung Seite 212 (Katalog 1890). Cylindrograph. Universal-Apparat für Portraits, Gruppen, Landschaften und Panoramen. Fig. 1243. Der Cylindrograph wurde im Jahre 1884 von Moessard erfunden und beruht auf einem ganz neuen physicalischen Principe. Seither hat er die günstigste lienrtheilnng der verschiedenen gelehrten Gesellschaften gefunden, denen er vorgelegt wurde. In letzterer Zeit war er Gegenstand belangreicher Verbesserungen. Die grösste Sorgfalt wurde auf seine Construction verwendet, er ist heute ohne Zweifel der praktischeste, bequemste, leicht transportable und vollständigste Apparat, den Photographen verwenden können. Leicht, wenigvoluminös, kann er in einem Augenblicke aufgestellt werden und gibt ohne Schwierigkeit Alles, was mit den gewöhnlichen Cameras vollkommenster Construction erhalten werden kann, über welche er zwei enorme Vortheile bietet. Mit diesem Apparat findet kein Einstellen statt, da die Brennweite fix ist. Erster Vortheil. Mit dem Cylindrograph ist der Operateur absolut Herr, seinem Cliché die gewünschte Grösse zu gehen, resp des Flächenraumes der photographischen Reproduction . Ist der Apparat einmal gestellt, kann er sich beschränken, ein Bild beispielsweise 3:3 Cm. zu machen, falls dieses kleine Quadrat für die Details, welche interessiren, genügt-, dagegen kann er auch ebenso leicht auf einmal den halben Horizont, das halbe Panorama, welches sich dann ganz entwickelt, ohne irgend welche Verzeichnung, Verzerrung auf ein Film, in der Länge von 30—150 Cm., je nach Grosse des Apparates machen. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37, Cylindrograpli „Moessard 829 Dasselbe Film kann je nach Grösse bis 60 verschiedene Portraits fassen, ohne dass nöthig wäre, an der Camera irgend was zu ändern, andererseits existiren keine Gruppen, Ansammlungen etc., welche nicht vollständig auf ein Cliché auf einmal erhalten werden könnten. Zwischen diesen äussersten Grenzen ist Alles möglich, man kann breite oder schmale, lange oder kurze Clichés machen bis zur völligen Verwendung des ganzen Cliché’s. Zweiter Vortheil. Bei den gewöhnliehen Apparaten ist die Belichtung nothwendigerweise dieselbe auf der ganzen Fläche der empfindlichen Platte; mit dem Cylindrograpli kann der Operateur nach seinem Ermessen die Expositionsdauer der mehr oder weniger beleuchteten Theile des Objectes variiren und vollkommene Resultate erhalten, selbst wenn die theoretischen Bedingungen noch so schlecht sind, die Hälfte der Landschaft unter Bäumen, z. B. an der Seite grosser sonnenbeleuchteter Flächen. Moment-Aufnahmen. Man kann die Expositionsdauer nach Wunsch reduciren, auf den ganzen Film und ohne Momentverschluss bis Vjoo Seconde, mit dem Vortheile, dass die Klarheit constant bleibt auf dem ganzen Cliché und dass man ungleichmässige Belichtung nicht zu befürchten hat, welche bei den in Gebrauch befindlichen gewöhnlichen Verschlüssen stattfindet. Im Ganzen genommen, ist man mit dem Cylindrograpli weder im Formate, noch in der Belichtungsdauer beschränkt. u £ 2 ~ X t* £ sj z — Rayon des Apparates Brennweite des Objectives Dimension Höhe des Clichés Länge Länge des Panorama 2 Clichés und ein Bruchtheil Preis < Meter Meter Meter Meter Frcs. 1 0*10 0-10 o-os 0-28 0-63 330.— 2 0-15 0-15 0*12 0-42 0-95 385.— 3 0-20 0'20 0-16 0-56 1-26 440.— 4 0-25 0-25 0-20 0-70 1 - 57 815.— 5 0-30 0-30 0-24 0-84 1-89 865.— 6 0-35 0-35 0-28 0-98 2-10 935.— 7 0-40 0-40 0-32 1-12 2-52 1035.— 8 0*45 0-45 0-36 1-26 2-83 1155.— 9 0-50 0*50 0-40 1-40 3-16 1320.— Diese Preise begreifen : 1. Camera mit drei Cassetten. 2. Rectilinear-Objectiv. 3. Dreifuss-Stativ. 4. Leinwandsaek, tragbar am Rücken oder in der Hand. Typographischer Apparat Rayon 15 Cm. mit Wasserwage, Compass und selben Bestandtheilen wie vorstehend Frcs. 700.—. Transparent-Film für vorstehende Apparate. Cm. 8:28 12:42 16 : 56 20:70 24:84 28:98 32:112 Preis per 10 Stück fl. 3.30 7.20 12.60 20.— 29.— 39.- Cm. 36:126 40:140 40:156 51. Preis per Paquet 10 Stück fl. 63.— 78.— 90.— Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. Cyfelograpli. Cyklograph photographischer Panoramen- Apparat gestattet das vollständige Panorama von 360° aufzunehmen, bietet die Möglichkeit, verschiedene Objective zu benützen, da durch eine sinnreiche Einrichtung der Drehpunkt in passender Weise verlegt werden kann. Natürlich braucht nicht immer das ganze Gesichtsfeld ausgenützt zu werden. Sonnât ' imiiiiiiCL MR Fig. 1244. Bis in die letzte Zeit existirte kein photographischer Panoramen-Apparat mit variabler Brennweite, welcher gestattete, auf ein lichtempfindliches Band eine Ansicht aufzunehmen, welche den ganzen Horizont umfasste. Erst nach langwierigen nnd kostspieligen Versuchen sind wir dahin gelangt, heute der Oeffentliclikeit einen completen Apparat bieten zu können, welcher allen Bedingungen des seit dem Entstehen der Photographie gestellten Problems entspricht. Man kann mit dem Apparate auch Bilder kleiner Dimension machen, ebenso gut wie solche den ganzen Horizont umfassend, auch gestattet er, Objective verschiedener Brennweite anzmvenden. Hie Brennweite kann nach Bediirfniss verändert werden. Die Handhabung, um gute und schöne Bilder zu erhalten, ist äussevst leicht. Gewicht und 4 olurnen übersteigen nicht die eines gewöhnlichen Apparates, welcher Bilder derselben Höhe gibt. Bernhard Wacht!, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. 831 Cyklograpli. Die lichtempfindliche Materie, Papier oder Film kann in den Apparat eingesetzt oder herausgenommen werden bei vollem Tageslichte, was bei Ausflügen oder Reisen gestattet, einen grossen Vorrath bei kleinem Gewichte mitzunehmen. Ein Zähler zeigt jeden Moment an, wie viel von lichtempfindlicher Materie zur Verfügung steht. Die Einstellung erfolgt genau wie gewöhnlich — eine besondere Vorrichtung gestattet die Belichtung mit mathematischer Genauigkeit zu berechnen. Der Apparat wird mittelst Uhrwerk bewegt mit regulirbarer Geschwindigkeit. Während der Belichtung kann man die Lichtquantität vermehren oder vermindern, sowie es die Beleuchtung erheischt. Endlich kann der Apparat für alle Zwecke der Photographie verwendet werden. Er ist besonders nützlich für Topographie, Kartographie, Nivellirungen, denn es genügen zwei complete Ansichten des Horizontes von zwei äussersten Punkten einer orientirten Operations- Linie, um mit grösster Exactheit die Lage aller Gegenstände zu erhalten, welche in der studirten Landschaft enthalten sind. Sein Gebrauch zum Festhalten der Bewegungen von Armeecorps im Felde oder bei grossen Manövern scheint uns unentbehrlich. Es kann nichts Ergreifenderes und Bewunderungswürdigeres geben, als die Ansicht eines eompleten Panoramas, erhalten auf einem einzigen Band eines Film, gedruckt als transparentes Positiv, und angebracht in einem eylindrischen Kalimen vom selben Radius, gleich dem des verwendeten Objectives. Der Effect ist bezaubernd und der Beschauer geniesst ein Schauspiel, welches mit keinem anderen Verfahren erhalten werden kann. Das ist die Natur selbst, welche überrascht durch die Thatsaclie aller ihrer producirten Details, von äusserster Exactheit. Existirten die Farben, die Illusion wäre vollständig. Nr. Brennweite der Objective, welche angebracht werden können Grösste Höhe des Bildes Grösste Länge des Panoramas, erhalten mit Objeetiv maximaler Brennweite Preis Cm. Cm. Francs 1 Brennweite, Minimum 10 Cm. n Maximum 20 r 15' 1256 550 2 „ Minimum 15 „ „ Maximum 30 r 20 1884 600 3 „ Minimum 20 r r Maximum 40 r 25 2512 650 4 „ Minimum 20 „ r Maximum 50 r 30 3140 700 Nota. Alle Apparate sind mit einem einfachen Objeetiv mittlerer Brennweite versehen. Ein Objectivsatz mit 3 Brennweiten, welcher für alle Fälle ausreicht, erhöht den Preis für Nr. 1 um 40 Fres., Nr. 2 um 50 Fres., Nr. 3 um 60 Fres., Nr. 4 um 70 Frcs. Alle Apparate sind mit Libelle und Compass versehen. Ein solides Stativ ist im Preise mit inbegriffen. Transparent-Films zu vorstehenden Apparaten. fl. 10.80 „ 13.20 „ 16 80 * 20.40 1 Rolle 15 Cm. breit, 450 Cm. lang 1 „ 20 „ „ 450 * ,. 1 „ 25 „ „ 450 „ 1 - 30 „ r 450 , Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 832 Wasser wagen, Wasserwagen. Zum Senk- bez. Wagerechtstellen der Camera, unentbehrlich bei Aufnahmen von Gebäuden und für Handcameras, dieselben sind so eingerichtet, dass sie in die Camera fest eingelassen oder auch auf die Camera gestellt werden können. Verbürgt richtig zeigend. Fig 1245. Dosen-Libelle zum Auf- Fig. 1246, Fig. 1247. - 4 -% Dosen-Libelle zum Auf- Taschen-Libelle, vernickelt. Taschen-Libelle in Etuis, schrauben auf Cameras. vernickelt. Durchmesser Mm. 16 25 Durchmesser Mm. 16 25 Durchmesser Mm. 16 25 Per Stück fl. 1.20 1.60. Per Stück fl. 1.35 1.80. Per Stück fl. 2.— 2.75. Fig. 1248. Dosen-Libelle zum Einlassen an Cameras und Anschrauben. Durchmesser Mm. 16 25 Per Stück fl. 1.20 DÜT. Kreuz-Libelle per Stück fl. 2.25. •Ä-. Fig. 1250. Tuben-Libelle wird am beweglichen Visirscheiben- theile entweder vorne oder seitlich angebracht. Grösse Mm. 25:9:6 Ü Per Stück fl. 1.20. Wasserwage für Plattenpräparation e Durch Drehung nach beiden Richtung zeigend. Preisfl. 2.—. Fig. 1252. Libelle zum Befestigen am verticalen beweglichen Theile. Per Stück.fl. 1.35. Natürliche Grösse. Röhren-Libelle für Cameras. Per S 60 kr. Doppel-Wasserwage, Unicum, wohl horizontal, als auch verf zeigend, sehr genau adjusti Per Stück fl. 2.60. Fig. 1255. Doppelwasserwage fl. 1.50. der nasserwagen. Beim Aufstellen von Cameras in genau senkrechtem Zustande (resp. Stellnn r Cassette in einer parallelen Ebene zur aufzunehmenden Fläche), bei Reproductione dgl. zu gebrauchen, per Stück fl. 2.80. In Holzfassung per Stück fl. 1.—. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Decoration en. 833 Decorationen. Meubles en bois sculpté et articles de décoration. — Studio accessories. Fortsetzung yon Seite 221—297 und 470—474 (Katalog 1890). --- Holzgeschnitzte Möbel (Naturbeize). Decorationen aus Papiermaché und Birken-Möbel. W IV eu! -WO Phantasie - Möbel in Bambus, Pfefferrohr, Palmen etc. Auf diese neue Gattung Möbel erlaube mir speciell aufmerksam zu machen, sie bilden wegen ihrer aparten, geschmackvollen Formen eine werthvolle Bereicherung photographischer Decorations - Möbel, welche in keinem Atelier fehlen sollten. Auf Verlangen versende Muster-Photographien, welche ich à 10 kr. berechne und zu diesem Preise wieder zurücknehme. Aussserdem fertige ich jedweden Decorationsgegenstand nach der Idee und im Geschmacke des Bestellers an. E Eichenmöbel stellen sich 20% höher. 23 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 834 Möbel und Decorationen. Holzgesclmitzte Möbel und Decorationen aus Papiermache. Meubles et accessoires rustiques. — Studio accessories. Seite [ Figur j 226 226 226 227 187 188 189 190 Ausführung in Eichenholz um 20% theurer. 227 191 ! 227 192 i 227 193 228 194 228 1 195 228 196 229 197 229 198 229 199 230 200 230 201 231 202 231 203 232 204 232 205 233 206 233 207 Universal-Möbel, verwendbar als Camin mit Spiegel, als Trumeau mit Bibliothek, der Aufsatz zum Abheben ... Universal-Möbel, verwendbar mit und ohne Aufsatz, liefert vier verschiedene Stellungen. Universal-Möbel, verwendbar als Damensecretär und als Trumeau .. Universal-Möbel, verwendbar als Camin mit Spiegel, als Trumeau mit Bibliothek, ohne Aufsatz als Pianino und als Schreibsecretär. Universal-Möbel, mit Aufsatz zum Abheben verwendbar als Camin mit Spiegel, als Trumeau mit Bibliothek, als Pianino und Schreibsecretär.. Damensecretär und Camin. Halb-Camin. Universal-Möbel, mit Aufsatz zum Abheben, zu verwenden als Camin mit Spiegel, als Trumeau mit Bibliothek, als Schreibsecretär, als Pianino und als Camin. Secretär und Trumeau . Universal-Untersatz, verwendbar als Camin und Trumeau. Universal-Möbel, mit Aufsatz zum Abheben, verwendbar als Secretär, in vier verschiedenen Stellungen. Kleines Universal-Möbel, verwendbar als Trumeau mit Bibliothek, als Pianino mit und ohne Aufsatz. Kleiner Secretär, für Bücher, mit Leuchter. „ „ ohne „ . Universal-Pauteuil, liefert drei verschiedene Stellungen, in Sammt elegant, dauerhaft tapezirt. « Ki P s » . » * . Secretär, doppelseitig zu verwenden. Pastentirter Brustbilderstuhl aus Eisen, der Sitz die Rücklehne, sowie Kopfhalter zum Heben und Senken, sowie der Sitz zum Drehen, in Sammt. „ Rips. Kinderbalustrade, mit zwei Postamenten, im Ganzen aus Papiermache. Universal-Möbel, mit Aufsatz zum Abheben, verwendbar als Secretär in vier Stellungen. Ottoman von beiden Seiten zu verwenden, in Rips ... „ Sammt .... Untersatz von Universal-Möbel, verwendbar als Camin, Pianino, Trumeau und Schreibsecretär. Antique Balustrade, Papiermaché . Canapé von beiden Seiten zu verwenden, in Rips. „ Sammt. Altdeutsches Canape mit Rücklehne, die Rückseite mit Tliüre zum Oeffnen, stellt Bibliothek dar, in Rips.... . . . „ Sammt.. Zweisitziges Canapé mit geschnitzter Rücklehne, in Rips... Altdeutscher Fauteuil, mit hoher Lehne, in Sammt. „ Rips. Preis fl. kr. 140 160 47 132 24 H Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Möbel und Decorationen Des i Kataloges j, Preis 1S90~ i: Ausführung in Eichenholz um 20 °/ 0 Seite | Figur :j theurer. fl. I kr. 233 208 ] LTniversal-Brustbilderstuhl, der Sitz mit Mechanik, zum Heben und Senken, sowie zum Drehen, die Lehne und |l Kopfhalter zum Heben und Senken, in Sainmt. 44 — Ij „ Kips. 40 — 233 209 | Dreiseitig reich geschnitztes Postament. 40 — 234 210 | U niversal-Stuhl, mit verschiedenen Kücklehnen zum Y ersetzen 47 _ j 53 _ 235 21t Canapé-Fauteuil, die Armlehnen zum Herausheben, in Rips. . 40 — . „ Sammt 54 — „ Seide . 57 — 235 212 Reich geschnitzter Rutschfauteu.il, zweiseitig verwenbar, ohne Armlehnen, in Rips. 40 — „ Sammt. 54 — 235 213 Brustbilderstuhl wie Fig. 208 ohne Kopfhälter und Spangen, t 34 _ . ! 36 235 214 Geschnitzter Damenstuhl, vergoldet oder schwarz in Sammt 27 _ . 235 215 Damenstuhl, vergoldet, in Seide gepolstert. 32 — 236 216 j Fauteuil mit ovaler Lehne, in Rips . 40 — „ Sammt. 50 — 236 217 Ganz tapezirtes Rutscherl, in Rips. 38 — „ Sammt. 57 — „ Seide, elegantest.. 63 — 236 218 Rauchstuhl mit niederer bequemer, geschnitzter Rücklehne, 21 _ 1 24 _ 236 219 Damenstuhl mit ovaler, geschnitzter Rücklehne, in Rips.. 32 — „ Sammt ' 40 — - 236 220 32 — ,, Sammt.1. 40 — , 236 221 Geschnitzte Säule sammt Vase. 50 — 38 _ 236 222 25 ,, Sammt. 32 — 237 223 Geschnitzter Kaiserstuhl mit losem Polster, in Rips. 35 50 ,, Sammt .... 40 — ■ 237 224 = Kaiserstuhl mit hoher Lehne, in Rips. 45 — ,, Sammt. 55 — 237 225 3 Vergoldeter Damenstuhl, in Sammt. 32 — 237 226 ; Gothischer Herrenstuhl, in Rips. 35 — „ Sammt. 38 — 237 227 Altdeutscher Herrenstuhl, in Rips. 35 — „ Sammt. 44 — 237 228 Ganz gepolsterter Damenstuhl, in Rips... 27 — ,, Sammt. 40 — 237 229 Geschnitzter Lehnstuhl. 27 — 237 230 Ganz gepolsterter Damenstuhl, in Rips. 27 — „ Sammt. 40 — 238 231 Vergoldeter, reich tapezirter Damenstuhl in Sammt. 34 — 238 232 Geschnitzter Herrenstuhl, schwarz oder vergoldet, in Sammt 44 — 238 233 j Cannelirte Säule, marmorirt ohne Vase. 22 — ! mit „ . 30 — 238 234 ; Kleiner vergoldeter Damenstuhl, in Sammt. 27 — 238 235 i Makartstuhl, in Sammt oder Seide. 31 _ 238 236 j! Vergoldeter Sprossenstuhl, in Sammt. 25 — 238 237 j| Herrenfauteuil, in Rips. 40 — i J! „ Sammt. 48 23 * Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 836 Möbel und Decoratlonen. Des | Kataloges 1 1890 Seite Figur : 238 238 1 239 239 I 239 240 : 239 241 ; 239 242 : 240 243 ; 240 244 : 240 245 240 246 240 247 240 248 241 249 241 250 241 251 ! 241 252 ! 241 253 ; 241 254 : 242 255 242 256 242 257 242 258 242 259 242 260 242 261 243 262 243 263 243 264 | 244 265 244 266 244 267 ; 244 268 j 244 269 Ausführung in Eichenholz um 20 % then rer. Geschnitzter Blumenständer, complet sammt Blumen. ohne „ . Geschnitzter Fauteuil, in Rips. „ Sammt. Eckfauteuil mit niederer Lehne in Rips. ,, Sammt. Vergoldeter Damenstuhl, in Seide oder Sammt. Brustbilderstuhl, der Sitz zum Drehen, die Lehne zum Heben und Senken und Zurücklehnen ohne Polsterung tapezirt in Sammt. Geschnitzter Damenstuhl, in Sammt. „ Rips. Geschnitzter Damenstuhl, in Rips. „ Sammt.. • Reich geschnitzter und vergoldeter Renaissancestuhl, in Sammt oder Seide... Herrenstuhl mit hoher Lehne, in Rips. „ Sammt. Visittischchen mit Fach.. complet mit Cassette. .... Fauteuil ohne Rücklehne, in Rips. „ Sammt. Ganz tapezirter Damenfauteuil, in Rips. elegantest, „ Sammt. Fauteuil, in Rips. „ Sammt.... Vergoldeter Damenstuhl mit runder Lehne, in Sammt.... in Seide oder „ .... Stuhl mit niederer Lehne, in Rips. „ Sammt. Einfacher Rauchstuhl mit geschnitzter Lehne, in Rips.... ■ „ Sammt.. Eckfauteuil mit geschnitzten Delphins, in Rips. „ Sammt. Herrenstuhl mit hoher Lehne, in Sammt. „ Rips. Reich geschnitzter und vergoldeter Damenstuhl in Seide oder Samnat. Reich geschnitzte Säule .. Geschnitztes Etagère . Barockstuhl vergoldet in Seide oder Sammt. Visittischchen reich geschnitzt mit viereckiger Platte. Geschnitzter Fauteuil, in Rips. „ Sammt. Geschnitzter Fauteuil, in Rips... „ Sammt oder Seide. n Atlas, elegantest. Auslagekasten schwarz Lack oder matt mit Vorlegebrett, Lichtenmass 48—106, kann in beliebiger Grösse angefertigt werden. Geschnitzter Salontisch. Geschnitzte Lamperie. Geschnitztes Mohrentischchen, ohne Vase. mit „ u. riesen Makartbouquet . Damenstuhl mit Sammtdraperie, in Rips. ganz „ Sammt und Sammtdraperie. Damenstuhl mit Sammtpurlée, in Rips. ganz in Sammt. 50 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Möbel und Decorationeii 83 / Des Kataloge s Figur 1890 Ausführung in Eichenholz um 20 % Seite ! Figur theurer. fl. | kr. 244 270 Dameustuhl mit geschnitzter Leime, in Rips. 25 „ Sammt. 30 — 245 271 Postament, dauerhaft aus Papiermache gearbeitet, von allen vier Seiten zu verwenden, ohne Vase. 25 — mit „ und Bouquet.... 33 — 245 272 Reich geschnitzter Fauteuil, in Rips. 40 — „ Sammt. 50 — 245 273 Tabouret, in Rips mit Sammt-Einsätzen. 26 — „ Sammt. elegantest. 35 — 245 274 Schifferl aus Holz und Papiermache, aus zwei Theilen, für Kinderaufnahmen. 36 — 246 275 Stiegengeländer aus Holz geschnitzt einseitig zu verwenden 40 — 246 27fl Geschnitztes Figurentischchen... 32 — 246 277 Fussschemel mit geschnitztem Gestell, in Rips. 8 — „ Sammt. 10 — 246 278 Geschnitzter Canapétisch zweiseitig zu verwenden. 34 — 246 279 Tabouret mit langen Chenillenfranzen, in Rips.. 12 50 „ Sammt. 18 — 246 280 Scliifferl aus Holz und Papiermache, aus zwei Theilen, für Kinderanfnahmen. 19 — 247 281 Reich geschnitzter Schreib-, Clavier- und Salontisch, der Aufsatz zum Versetzen und Abheben. 53 — 247 282 Sechseckiger Blumentisch geschnitzt, sammt Blumen. 31 50 ohne „ . 23 — 247 283 Reich geschnitzter Delphintisch, zweiseitig zu verwenden . 53 — 247 284 Geschnitztes Schlangentischchen, ohne Vase und Blumen. 20 — mit n r* » 30 — 248 285 Herrenstuhl mit hoher Lehne, in Rips. 35 — „ Sammt. 40 — 248 286 Gruppentisch, vierseitig zu verwenden. 32 — 248 287 Geschnitzter Schreib- und Salontisch, der Aufsatz zum 51 . _ 248 288 Geschnitzter und vergoldeter Damenstuhl, in Seide oder 40 _ 249 289 Schreib-, Clavier- und Salontisch, der Aufsatz zum Abheben 53 _ ohne Aufsatz. 40 — 249 290 Geschnitzter Antikstuhl. 26 —, 249 291 Clavier- und Salontisch ohne Aufsatz. 40 — 249 292 Polster-Tabouret, in Rips, mit Sammt-Einsätzen. 20 — „ Sammt, elegantest. 35 — 250 293 Clavier-, Schreib- und Salontisch, Aufsatz zum Abheben.. 34 — 250 294 Gruppentisch ohne Vase. 32 — mit „ .. 41 — 250 295 Mohrentischchen, geschnitzt. 26 _ 250 296 Vergoldetes, geschnitztes Visittischchen. 33 _ 250 297 26 250 298 Reich geschnitzter Salontisch, vierseitig verwendbar. 63 _ 250 299 Stockerl in Rips. 15 — „ Sammt. 17 50 250 300 Tabouret mit Draperie, in Rips. 23 — „ Sammt elegantest. 30 — 251 301 Gruppentischchen, vierseitig verwendbar. 30 — 251 302 Schreib- und Salontisch, reich geschnitzt, Aufsatz zum Abheben. 53 251 302 Schreib- und Salontisch, reich geschnitzt ohne Aufsatz... 34 _ 251 303 Gruppentischchen.. 34 — 251 304 Geschnitztes Visittischchen ohne Vase und Blumen. 20 — » mit „ . 11 50 251 305 Reich geschnitztes Guirlandetischchen, die Platte zum Heben und Senken. 20 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 838 Möbel und Decorationen Des Kataloges 1890 Seite | Figur 251 306 252 307 252 308 252 309 252 310 252 311 252 312 253 313 253 314 254 315 254 316 254 317 254 318 255 319 255 320 255 321 255 322 255 323 255 324 255 325 255 326 256 327 256 328 257 329 257 330 257 331 258 332 259 333 260 334 260 335 260 336 261 337 262 339 262 340 Ausführung in Eichenholz um 20 % theurer. Geschnitztes dreieckiges Postament. Geschnitztes Visittischchen mit geschnitzter Platte. Salon- und Grappentiseh, vierseitig verwendbar, ohne Aufsatz mit „ Preis Geschnitzter Rauchstuhl, in Rips. „ Sammt . Gruppentisch, geschnitzt. Reich geschnitztes Visittischchen, gebeizt. vergoldet . Viereckiger geschnitzter Blumentisch complet sammt Blumen ohne „ Bewegliche Hutsche für Kinder, complet . Schreib-, Clavier- und Salontisch, Aufsatz zum Abheben . Reitpferd aus Papiermache für Kinder, Höhe bis zum Sattel 80 Cm., bis zum Kopf 108 Cm., ganze Länge 142 Cm., complet sammt Sattel und Zaum. Kindercanapé in Rips. „ Sammt. Kinderfauteuil, geschnitzt, von beiden Seiten verwendbar, in Rips.... „ Sammt. Kindertischchen, vierseitig verwendbar. Geschnitzter Uhrkasten, sammt Zifferblatt ohne Werk.... „ „ ohne Werk... Kinderfauteuil, beiderseitig geschnitzt, in Rips. „ Sammt. Kinderfauteuil, beiderseitig verwendbar, in R;ps. „ Sammt. Kindertischchen ... Fussschemel, auch als Kindersopha zu verwenden, in Rips in Sammt.. Kinderwagen, reich geschnitzt, beiderseitig verwendbar, mit beweglichen Rädern, in Rips ...... „ Sammt. Blumenständer, aus Papiermache, complet sammt Blumen Kinderbalustrade, mit Postament, zum Versetzen, aus Holz und Papiermache. Reich geschnitzter Damensecretär reich vergoldet, der Aufsatz zum Abheben. Reich geschnitzter und vergoldeter Damenstuhl in Sammt oder Seide elegant tapezirt. Reich verzierte Balustrade sammt Postament, aus Papiermache sammt Vase und Bouquet. Colossal-Balustrade mit Stufen, liefert diverse Stellungen aus Papiermaché . Runder Stiegenaufgang mit Stufen, aus Papiermaché, verschieden zu verwenden, sammt Vase. Balustrade mit Postament, zum Versetzen, Papiermaché, sammt Vase und Bouquet. Reich geschnitztes Postament, vierseitig zu verwenden Vase auch geschnitzt. Balustrade reich geschnitzt. Terrassenaufgang, mit zwei Postamenten, zwei Säulen, einer Balustrade und Stufen, liefert diverse Stellungen, aus Papiermaché.... . Balustrade mit figuralischer Füllung, zwei feste Postamente, aus Papiermaché . Stiegengeländer mit Postament und Blumenaufsatz mit Stufen, von beiden Seiten anzusetzen, aus Papiermaché fl. I kr, 45 24 40 60 25 30 25 30 40 27 19 32 33 46 11 22 16 24 11 25 25 14 25 31 16 24 11 20 25 31 44 46 27 80 40 53 53 64 40 50 9 44 59 33 40 50 50 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37, Möbel und Deeorationen. Des Kataloges Preis 1890 Ausführung in Eichenholz um 20% Seite Figur theurer. fl. kr. 262 341 Geschnitzte Balustrade . 44 262 342 Balustrade sammt Postament und Blumenaufsatz aus Papiermache. 44 — 263 343 Postament mit Balustrade, rund, beiderseitig zu verwenden, aus Papiermache. 50 — 263 344 Gartenthür mit zwei Pfeiler aus Papiermache. 33 — 264 345 Barock-Ballustrade, aus Papiermache. 38 — 264 346 Gartenlaube mit Thüre, aus Naturstämmen. 25 — 265 347 Sandsteinbank, aus Papiermache . 25 — 265 348 Balustrade mit Postament, Vase und Sockel zum Abheben und Versetzen, aus Papiermache. 44 — 265 349 Gartenmauer mit Thüre zum Oeffnen, aus Papiermache .. 54 — 266 350 Schräge Balustrade sammt Postament und Vase aus Papiermache. 45 — 266 351 Fontaine mit Mauer zum Versetzen, aus Papiermaclié. ... 44 — 267 352 Universal-Balkon zerlegbar in elf Stücken, verwendbar in mehrfacher Weise, aus Papiermache. 80 — 268 353 Stiegengeländer mit Postament, Stufen, aus Papiermache. 52 — ohne Vase und Bouquet. 46 — 268 354 Universal-Balkon, besteht aus 15 Stücken, liefert fünf ver- schiedene Stellungen, aus Papiermaclié .. 80 — 269 355 Balkonfenster mit Thüre zum Oetfnen, aus Papiermache . 59 — 269 356 Marterl, aus Papiermache . 30 — 269 357 Gartenpfeiler, mit Thüre zum Oeffnen, aus Papiermache . 33 — 270 358 Balustrade, rund, mit Postament, aus Papiermache, zum 32 _ 270 359 Bunde Balustrade mit Postament und Säule, aus Papier- 50 271 361 Gartenfenster zum Oetfnen, aus Papiermache. 26 — 272 362 Gitterbalustrade, aus Papiermaché . 40 — 272 363 Balustrade, mit Stiegenaufgang, besteht aus 7 Stücken, aus Papiermaché . . 54 — 273 364 Balustrade mit Aufsatz und Sockel zum Abheben, aus Papiermaché . 48 — 274 365 Loge zum Abheben, aus Papiermaché . 79 — 274 366 Auslagekasten mit Kollschuber aus Holz mit Blechdach, schwarz, Lack und Gold, Lichtmass 50—60 Cm. 32 — 275 367 Gitterbalustrade, aus Papiermaché . 33 — 276 369 Kamin mit Spiegelaufsatz, zum Abheben, aus Papiermaché 86 — 276 370 Schaukasten, schwarz Lack, Gold, Hoizrouleaux, Licht- mass 65—83 Cm. 40 — 277 371 Mauerstiegenaufgang, besteht aus 8 Theile, aus Papiermaché 60 — 277 372 Antike Balustrade mit Postament und Sockel zum Abheben, aus Papiermaché . 40 — 278 373 Vorhang mit Eisengestell, in Kips. 32 — „ Sammt. 50 — „ geblümten Seidenstoff. 80 — 278 374 Geländer mit Baumstamm zum Wegheben, der Baumstamm allein zu verwenden, aus Korkrinde. 21 — 278 375 Felsengruppe dreitheilig, jeder Stein von allen Seiten allein zu verwenden, aus Papiermaché . 40 — 278 376 Visittischchen, geschnitzt. 11 — sammt Vase 19 — 279 378 Schaukasten, schwarz Lack, Gold, Hoizrouleaux, Blechdach, Lichtmass 48—68 Cm. 32 — 473 711 Geschnitzter Blumentisch sammt Blumen. 38 — 474 715 Herrenstuhl, geschnitzt, in Rips . 38 — „ Sammt. 45 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 840 Möbel und Deeorationen Des Kataloges 1 Preis fl. | kr, Seite figur 842 n 1259 1260 132 _ Fauteuil mit einer Armlehne, Creton ii. 40.—, Kips n. 45.-, 57 _ 843 r, 1261 1262 OHilllillt 11* OU. y ^ UAUV * * * * * 46 — lJeipimiiauteuii, ocuumo u# ou. , .• ßtulil zum Nieder- und Hochstelleiij Sammt n. 45. Rips 40 40 — « 1263 jDarOCK-SlUJll, OaiUim UVmvue .. 40 — « 1264 Dameiistuiü, Kips n. oo. , .. 17 — n 1265 Bambus-Kaucnstuni, vergoldet, m oummi.. 13 50 1266 24 _ rt 20 50 1267 17 _ n 14 50 1268 22 _ « 18 _ 844 1269 1270 45 _ 33 . 53 _ n 20 _ n 1272 1273 1274 Stuhl, die Lehne zum Hoch- und Niederstellen, Sammt .. Rips .... 45 40 12 — ” 33 — 1275 1276 1277 1278 1279 1280 1281 1282 1283 33 _ n 40 __ 845 n 57 _ Canapé-Fauteuil in Rips fl. 40.—■, Sammt fl. 54.—, Seide 57 24 — 22 _ „ „ „ 25.—, „ . 30 _ Stuhl in Leder. 20 _ 846 Stiegengeländer, complet ... 52 ' _ „ ohne Vase und Bouquet. 46 __ 1283 Postament, allein. 25 _ „ mit Vase und Bouquet. 33 _ 1284 Balustrade, Postament. 46 1285 „ rund. . 47 _ 1286 Greifenbank. ... . 26 50 1287 Sandsteinbank mit Lehne. 26 1288 „ ohne „ . 10 _ 1289 Waldzaum.. 13 50 1290 Holzgeländer, complet . „ ohne Felsen. 20 847 1291 Gruppen-Salontiscli, complet . 60 » n ohne Aufsatz. 40 1292 Gruppentisch. 32 24 n 1293 Reich geschnitzter Visittisch. 50 n 1294 30 „ 1295 Vorhang, Seide fl. 80.-—, Sammt 51. — , Rips 32 26 „ 1296 Visittisch. 1297 Visittisclichen. 20 1298 Brustbilderstuhl, Eisen, Rips fl. 19.—, Sammt 22 848 1299 Balustrade, doppelseitig fl. 53.—, einfach 26 « 1301 Kindergarnitur aus Buchenstämmen . 14 « 1300 Kinderbalustrade, doppelseitig fl. 48.—, einseitig. 24 849 1305 Storchennest für Kinder.... 8 20 34 11 fl 1306 Mauer sammt Tauben .. 50 * 1307 Kmdertischchen. fl 1308 Kinderfauteuil, Sammt fl. 24.—, Rips 20 * Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Möbel und Decorationen 841 Des Kataloges Preis 1893 Seite Figur fl. kr. 849 1310 Doppelmusehel für Kinder.. 24 1311 Ei für Kinderaufnahmen.... 16 — 850 1312 Barockwand, dreitheilig, Creton fl. 40.—, Sammt. 53 _ 1313 Mauer sammt Bank und Gitterthor. 28 _ Î* 1314 Runde Stiegenbalustrade. 56 — 1315 Beleuchtungsscliirm aus Bambus. 11 — 851 1316 Runde Stiegenbalustrade gehört zum Universalbalkon, compl. 80 — 852 1317 Barockgitterthor.. 47 — 1318 Baumstamm mit Sitz. 9 50 „ 1319 Baumgruppe mit Sitz.. 17 — 853 1320 54 . 1321 Arkadenbalustrade. 40 _ 854 1322 Kleine Balustrade... 36 — 1323 Runde „ .. 40 — 1324 „ Stiegenbalustrade. 45 — 855 1325 Gerade Balustrade mit Postament. 40 — 1326 Prügelgarnitur für Erwachsene... 18 — 856 1327 Gartenmauer mit Thiire. 47 _ 857 1329 Baumstamm mit Geländer und Stufen.. 20 — 1330 „ „ Anwuchs . 19 — 1331 Barockgitter und Postament. 53 — 858 1332 Completer Stiegenaufgang. 50 — " rt „ „ ohne Stufen. 46 Fig. 1256. Fig. 1257. fl. 3.30. fl. 3.30. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien Decorationen. ..mlllli! saw iw fc3B ia IB ffa a a ia.ja.rn w ia 1 » , « m hi. ^ ..'LlJLÜl :'!"illinilllll)llll 111 111- ml na mm ÜrimClië b Jf U I ! J ITRESsShl Fig. 1259 a. Vorderansicht. Preis fl. 132. Fig. 1259 b. Rückansicht. lig. 1260 a. Vorderansicht. Creton fl. 40.—, Ri ps fl. 4 5 ._ 18 Mü» üüüüüä liUjjpiiii iii^iiiiihiiyifl 1 ig. 1260 b. Rückansicht. Sammt fl. 53.—, Seide fl. 57. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Fig. 1261. Delphinstuhl mit hoher Lehne Fig. 1262. Herrensessel, bei der Lehne der Sammt fl. 53.—, Rips fl, 46.—. Obertheil zum Abheben. Sammt fl. 45.—, Rips fl. 40.—. Rips fl. 40, ~£££&i\ I ' - Fig. 1263. Barokstuhl, vergold., ' in Seide oder Sammt fl. 40.—. Fig. 1264. Damenstuhl m. Rips und Fig. 1265. Vergoldet ffl. 17.—. Sammteinf. fl. 33.—,Sammt fl.40.—. Nicht vergoldet fl. 13.50. "mmassa aäBjW ;Fig. 1266. Vergoldet fl. 24.—, nicht Fig. 1267. Vergoldet fl. 17.—, nicht Fig. 1268. Vergoldet fl. 22.- vergoldet fl. 20.50, vergoldet fl. 14.50. vergoldet fl. 18.—. irniMi/rimim Fur. 1271. Reich geschnitztes Giurlanden- Tiscliclien, Platte zum Heben und Senken fl. 20 .— Fig. 1269. Altdeutscher Fauteuil, Rips fl. 30.—, Sammt fl. 33.—, S eide fl. 45.—. big. 1270. Fauteuil geschnitzt Rips fl. 33.—, Sammt fl. 53.— Fig. 1272.fHerrnsessel Rips fl. 40 . Sammt fl. 45.—. Fig. 1273. fl. 12.—. » Fig. 1274. Gruppentisch fl. 33 .—. big. 1276. Reich geschnitztes vergoldetes Barocktischchen fl. 40 Fl |Li 1275, i P el PMntisehchen mit sechseckiger Platte fl. 33 ._ Decorationeii 845 Fig. 1277 a. Fig. 1277 b. Reichgeschnitzter Rutschstuhl, zweiseitig verwendbar, Rips fl. 40.—, Sammt fl. 54, Seide fl. 57.—. mw-é *£V£| mjm (dm ^rnrrfl r>Trr^ Fig. 1278. Canapé-Fauteuil, Armlehne zum Herausheben, Rips fl. 40.—, Sammt fl. 54.—, Seide fl. 57.—. Fig. 1279. Rauchstuhl mit niederer bequemer geschnitzter Rückenlehne, Rips fl. 21.—, Sammt fl. 24 .— u .iii-io. Fig. 1280. Einfacher Rauchstuhl Fig. 1281. Geschnitzter Fig. 1282. Eeichter Damen- mit geschnitzter Lehne, Rips Rauchstuhl, Rips fl. 25.—, stuhl, in Leder-Polsterung fl. 16.—, Sammt fl. 22.—. Sammt fl. 30.—. fl. 20.—. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 846 Decorationen »Uo Je d|JlCXlUen complet fl. 35.— '■ *" r Decorationen 847 tiMHia;iiit>HMiamnnr .#< N msmmæ Æ?vyy#7*/vyy&9êrÿifiry7/ 9vn\m Fig. 1292. Gruppentisch, vierseitig zu verwenden, fl. 32.—. Fig. 1291. Salon- und Gruppentisch, vierseitig verwendbar, ohne Aufsatz fl. 40.—, mit Aufsatz fl. 60.—. Fig. 1294. Visit- Fig. 1293. Geschnitztes Visit- tischchen mit tischchen mit geschnitzter Platte runder Platte fl. 24.50. fl. 30.- Fig. 1295. Vorhang mit Eisengestell, in Seidenbrocat fl. 80.— in Sammt fl. 51.—, in Bips fl. 32.— Fig. 1296. Visittischchen reich geschnitzt fl. 26.—. Fig. 1297. Reich geschnitztes Giurlanden- Tischchen, Platte zum Heben und Senken fl. 20.—. Fig. 1298. Patentirter Brust- bilderstuhl aus Eisen, Sitz, Rücklehne und Kopfhalter zum Heben und Senken, in Rips fl. 19.—, in Sammt fl. 22.—. 848 Decorationen Fig. 1290. Balustrade für Erwachsene mit durchgebrochenen Höhlungen, Trägern, Sockel zum Versetzen doppelseitig zu verwenden fl. 53.— einseitig zu verwenden fl. 26.—. Fig. 1300 a. Doppelt fl, 48.- einfaeh „ 24.- nnnü Fig, 1300 b. 1301. fl. 5.10. 1302. fl, 4. »HägSäBn Complete Kindergarnitur fl. 14. WFÏ Decorationen. i I f i I f • ' - isg& >4. «^feyawiwwa Fig. 1305. Storchnest für Kinderaufnahmen fl. 20.—. Fig. 1306. Kinder-Deeorations-Stüek, Mauer sammt Tauben fl. 34.50. ’lisxï psar %7S3«Sf:£V; (KSB8SB9 Pig. 1307, Kindertisehelien, vier- Fig. 1308. Altdeutsches Kinder- ieitig verwendbar, Erle fl. 11.—, Fauteuil in Sammt, Sammt fl. 24.—, Eiche fl. 13.20. Rips fl. 20.—, Eichen 20% hoher. Fig. 1300. Körbchen für Kinderaufnahmen fl. 10.—. ! Fig. 1310a. Doppelmuschel aus Fig. 1310b. Fig. 1311. Ei für Kinderaufnahmen S Papiermache für Kinderaufnahmen fl. 16.—. 'î fl. 24.—. Ng?$®|p Adresse für Telegramme: Bernhard Wacht], Wien, 24 850 Decorationen, mm- .''.Si „4; ËlSg Fig. 1312. Barockwand, dreith eilig, Creton A- 40.—, Saramt fl. 53.—. SM lissa ■ssas im HlUZflR ÜWEBBS KW '.VftTri W ïjjyjfï »BKS rm «Ä'if äfefc# à-.L'jaw ii äfflSj, )m ftT.«feSäS “»'S® ■JäH; 'fäifS Sffik* ia s?s s w *»■ *Sf5 SSäSj jfrzsw &si fêim km swàsæâj .■■>! 'flfft HÜ tfL tp .■>•.■=■*.;'Ja £1 «! Mmm i'UÜil; Fig. 1313. Mauer sammt Gitterthor und Bank fl. 28.—. lijiliiiilMflj Fig. 13 L4. fl. 50. Fig. 1315. Beleuchtungs- tm '■"iijiiiicuiiiiiajiiiiiiiiiiiiiiiiiEi] W^ätbi ïmK «Mia schirm aus Bambus fl. 11.—. ernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse Universal-Balkon, besteht aus 15 Stücken, liefert fünf Stellungen, aus Papiermache. Decorationen. «Æg «a& or> Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien, P’ig. 1316 b. Decorationen. Barockgitter-Thor zum Oeffnen, aus Papi er mack fl. 47, Bl umstamm mit SitzhanV W T 1 ',’ aus Papier mâché. Preis fl. 9.50. an fef 'ml VÄ ,'Jif itÄi wm Fig. 1319. Doppelbaumstamm mit Sitzbank, aus Papiermaclié Preis fl. 17.—. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37 853 Decoratioiien. ï:ml illflite §§ Il i muMun am ^SïM: I»| *^nvV-' Fig. 1320, ITniyersal-Versetzstück, liefert 7 Aufnahmen, Gewicht 39 Kilo, fl. 54.—. Fig. 1321. Arkaden-Balustrarte fl. 40.—. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 3ggI2 Fig. 1322. Kleine Balustrade mit Postament fl. 3(5.—. Fig. 1323. Runde Balustrade mit Postament, zum Versetzen, beiderseitig zu verwenden fl. 40._. ** 1324 ' E '"" 1e ‘ mit miÆfï" fl! 45, il* Decorationen Fig. 1325. Balustrade mit Träger, sammt .Postament fl. 40.— . ISlIiliMiil Fig. 1326 a. fl. 5.10, PI mM g/.c WM Fig. 1326 b. fl. 5.10. Fig. 1326 c. fl. 6.50. Complete Garnitur für Erwachsene fl. 18.—. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien 856 Decorationen, hiS?-* lMB^9BHBSESHm5 Fig. 1327. Gartenmauer mit Thürl fl. 4 ■mm: ■ ■ T~ I if ïïuWà£-^.-f ImnWiragW^fT»«™ ,y i mmm Bernhard WachU, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Decorationen 857 Fig. 1329. » Baumstamm mit Geländer Preis fl. 20.—. Baumstamm mit Anwuchs Preis fl. 19.—. Fig. 1331. Barock-Geländer mit Postament, aus Papiermache Preis fl. 53.—. BM3 KSP?J-ä.v /;/•* BK» Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien 858 Deeorationen Universal-Stiegenaufgang. 1332 a. Fig. 1332 b. 1332 c. mmm mm. ■^:h 4 g _; tiewicht ohne Stufen 24y 2 Kilo, mit Stufen 42 Kilo, verwendbar schiedenen Stellungen. .in tirea Complet sammt Stufen „ ohne .fl. 50.—. » 46.—. Bernhard Wacht!, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Decorationen 1333. Zweisitzig, Seide, gepolstert fl. 270, Fig. 1334. Zweisitzig, Seide, gepolstert fl. 270, Fig. 1336. fl. 240, Fig. 1335. fl. 40. " '- c *r .imm "Fig. 1*338.“?#' ‘Fig. 1339. fl. 40, Tischen fl. 80.—. Fig. 1340. fl. 40, 1337. fl. 40, ä5ii@saggte/,; ilfeilliti-ill: ;*wx*er'©.cäiiA" imT W&S'i i Decorationen 1345. fl. 4 Fig. 1346. fl. 4 1347. fl. 47 Fig. 1348. fi. 4' F ig- 1349. fl. 40, Fig. 1350. fl. 40, Fig. 1351. fl. 40, 1352. fl. 4 Fi g. 1353. fl. 4 Fig. 1354. fl. 4 Fi g- 1355. fl. 34 Fig. 1356. fl. 34, 'ail M ÜttéiMÊ m "4 I lîniiKn-rrn-:- •V^ Decoratlonen 861 x~ l'WMiiiiMMffïii? Fig. 1357. fl. 40.—. Fig. 1358, fl. 47 Fig. 1359. fl. 47.—. Fig. 1360. fl. 54. Fig. 1361. fl. 40.—. Fig. 1362. fl. 34.—. Fig. 1363. fl. 47,—. Fig. 1364. fl. 47.—. km ■''.fT*®/ Fig. 1365. fl. 47 Fig. 1366. fl. 54. Fig. 1368. fl. 34. Fig. 1367. fl, mM mm ÏOT r ?VÏ Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien, 862 Deeorationen A 1370. fl. 270, Fig. 1369. fl. 74.—. Fig. 1371. fl. 80. Fig. 1372. fl. 80. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37 Fig. 1373. fl. 80, Fig. 1374. fl. HO, ms «Isitflfelll S5ÉS4Î Decorationen 863 Fig. 1375. fl. 80.—. Fig. 1376. fl. 54.—. WmmM Fig. 13 fl. 80. ?|y tM| Fig. 1384. 64 : 100 Cm., ohne G fl. 53.—. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Decoration en. 45f“. 251 ) 5 ™ Fig. 1386. IÔ&8R& FIRMA. FIRMA 31 F”p fü» Eleganter Schaukasten in Barock, mit Blechdach und Vorlegebrettern, schwarz und Gold, ohne Glas und ohne Firmatafel fl. 270.—. Mit Doppelsolintafeln und Firmatafel auf Glas in Schwarz und Gold, fl. 300.—. In Eichenholz 20°/ 0 mehr. Schaukasten mit Sockel und Holzrollschuber, schwarz mit Gold, ohne Glastafel und ohne Firma fl. 100.—. Sammt, Glastafel, Doppelsolin- und Firmatafel in Schwarz und Gold, auf Glas fl. 125.—. Ohne Rollschuber, mit Yorlegebrett fl. 115.— sammt Firma-Glastafel. In Eichenholz 20°/ 0 mehr. Fig. 1387. Selbstschliessender Schaukasten aus drei Theilen, mit Aufsatz und Blechdach, schwarz und Gold, ohne Glas und ohne Firma fl. 200.—, sammt feinen Doppel- solinlafeln und Firmatafel auf Glas, schwarz und Goldschrift fl. 270.—. In Eichenholz 20°/ 0 mehr. Fig. 1388. Einfaches Kastei mit Vorlegebrettel und Blechdach, schwarz mit Gold, ohne Glastafel und ohne Passepartout fl. 10 .-. In Eichenholz 20°/ 0 mehr. Nota. — Plachen zum Schutze der Bilder als auch des Kastens werden auf Bestellung zu jedem Kasten gemacht, entweder ausserhalb über den ganzen Kasten oder als Rolleau-Plache, welche mittelst Mechanik von innen heraus zu ziehen ist. Der Preis wird der Grösse entsprechend billigst berechnet. 25 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. Fig. 1389. Balustrade mit Sockel fl. 15.—. Fig. 1390. Delphin- Tischchen fl. 18.—. Fig. 1391. fl. 12.—. iig. 1391 / 2 . fl. 19.20, Gitter allein fl. 7.20. Fig. 1392. Holzgeschnitzte Balustrade mit Postament fl. 18.—. o Fig. 1393. Balustrade mit öockel und Postament fl. 15.—. Fig. 1394. fl. 10.—. Fig. I 39414 a. fl. 15.— Fig. t394i/ 2 b. Das Geländer kann bei a a Fig- 1395«/,. oder b h 4 . 1 Kinderstuhl holz oaer b b eingesetzt werden. geschnitzt fl. 4.-3 Möbel und Decorationen. Des Kataloges Decorationsstücke aus Papiermaché. Accessoires rustiques. — Papiermaché accessories. Seite , Figur 2T5 368 Balustrade mit Gitter. 35 — ohne „ . 29 — 279 377 Hintergrund, plastisch, perspectivisch. 60 — 280 379 Gartenthür mit 2 Mauertheilen, Bank- und Gestrüppgruppe 34 — 280 380 Grosse Sennhütte. 30 — 281 381 Hintergrund, Thor. 56 — 281 382 56 — 282 383 Kinderbalustrade 17 — 282 384 Halbrunde Balustrade mit 2 Postamenten. 38 50 „ 1 Postament. 31 25 ohne „ . 24 — Postament allein. 7 25 283 385 30 Bank allein. 5 _ Palme allein. 7 20 283 386 Birkengeländer. 8 40 284 387 Balustrade mit Sockel und Postament. 28 — Postament allein. 7 25 Vase allein. 6 _ 284 388 Runder Stiegenaufgang mit Gitter. 48 — Postament allein. 7 25 285 389 Stiegenaufgang mit schiefem Gitter. 47 _ 285 390 9 60 286 391 Stiegenbalustrade, complet . 42 — besteht aus 5 Theilen : Obertheil separat. 17 _ 12 2 Postamente à Stück ... 7 20 3 60 286 392 29 287 393 Steinbank mit Postament und Vase. 29 ohne „ „ „ . 23 50 Postament ixnd Vase allein. 7 25 288 394 Gerade Balustrade . 29 _ mit Stiege und Untersatz. 44 —— 288 395 Felsen, bestehend aus 3 Theilen. 18 _ aus 4 Theilen. 20 50 Werden in jeder beliebigen Grösse geliefert. 289 396 Runder Stiegenaufgang mit Balustre, 2 Postamenten, Säule und Treppe. 56 — Davon einzelnes Postament. i 20 289 397 Hohe Yase mit 2 Widderköpfen. 6 — 290 398 Staffage mit runder Treppe, runder Bank. 29 _ ohne „ . 24 __ 290 399 Kleiner Baumstamm. 5 50 291 400 Plastischer runder Stiegenaufgang mit Säule. 41 _ 291 401 Mauertheil. s 40 292 402 Felsentreppe. 12 Grosse Felsen flach in 6 Theilen, à Theil. 24 292 403 Felsenstiesce. 22 293 404 Kleine Sennhütte. 27 293 405 Griechischer Divan. 19 _ „ „ kürzer. 14 _ 294 406 2 Felsenwände zum Legen und Stellen. 17 __ 294 407 Runde Balustrade mit gleich hohen Postamenten. 43 25 295 408 2 hohe Säulen mit Architrab und rundem Balcon . 49 _ ohne Balcon . 35 _ Runde Säule, 7 Schuh hoch. 14 _ Halbrund. 9 50 295 409 Venus-Büste.! 12 296 410 21/2 Meter hoher Baumstamm, rund. 21 _ 297 411 Kleine Bank. 9 50 297 412 „ Balustrade.; 9 50 25 * Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 868 Des Kataloges 1893 Seite Figur 869 1395 1396 1397 1398 1399 r> 1400 870 1401 n 1402 n 1403 1404 „ 1405 n 1406 n 1407 n 1408 871 1409 872 1410 r> 1411 n 1412 r> 1413 1414 n 1415 873 1416 V) 1417 rt 1418 n 1419 n 1420 874 1421 1422 Yt 1424 „ 1425 875 1431 1427 „ 1429 876 878 879 1426 1430 1433 1434 1428 1432 1437 1443 1445 1446 1448 1449 1450 Preis Gerade Baiastrade mit Sockel und Postament .. Vestibüle. Kinderbalustrade. Staffage mit exotischen Pflanzen. Fenster, zerlegbar. Stiegenbalustrade, complet . Obertheil von Nr. 9. Untertheil „ „ 9.. .. Balustrade in 5 bis 6 Verwandlungen verwendbar. Balustrade .' *.; • • Runder Stiegenaufgang mit Balustre, 2 Postamenten, Säule und Treppe... Davon einzelnes Postament. Mauertheil mit Gitter. Hintergrund, plastisch. Birkenlaube. Bank. Barriere mit Kette.-. Bausteine. Vordergrund in 4 Theilen, plastisch. Kleine Balustrade, halbrund, mit 2 Postamenten. „ 1 Postament. Griechischer Divan, Marmor, imitirt. • . Schiff mit 1 Ruder und Sitzbrett. . Biisten-Sockel. Felsen in 2 Theilen. Balustrade, flache, mit 12 Balustre. Runde Balustrade mit Balustre, 2 Postamenten und Vasen Runde Balustrade mit gleichhohen Postamenten. Halbrunde Balustrade mit 2 Postamenten und Vasen .... „ 1 Postament. Runder Stiegenaufgang mit Gitter. Steinbank mit Postament und Vase, Vorder- und Rückansicht ohne „ „ „ . Runde Balustrade mit Gitter und 1 Postament und Vase Fenster zum Hoch- und Niederstellen. Muschel, gross... Eichengeländer aus Papiermache. Eichengeländer aus Papiermaché . Kleine Pyramide aus Mache. Bank aus Papiermaché, gross. Pyramide aus Mache-Stämmen, 2 ] / 2 Meter hoch. Gartenplanke. Birkengeländer. Schaukel. Schiff mit Ruder und Sitzbrett. Baumstammgruppe. Felsen in 4 Theilen. „ „ 3 „ . Felsenstiege. Kleiner Baumstamm. Kindergruppen-F eisen. „ „ mit Untersatz. Felsen 60—80 Cm. Mauertheil. Balcon mit Untersatz. Kleiner Mauertheil. Gerade Balustrade mit schiefem Ansatz.. Birken-Gitter, schief... Kleiner Balcon mit 2 hohen Säulen. Brunnen . Grosses Postament mit Säule. Runde Balustrade mit Gitter.. Ei für Kinderaufnahmen. Ein stehender Felsen. Geländer. Birkenhank.]. Birkensessel. Birkengarnitur. fl. i kr. 29 72 — 17 — 30 — 21 60 42 — 17 —■ 12 — 62 — 29 — 56 _ . 7 20 20 50 30 — 12 — 3 60 14 50 08 — 48 — 26 50 21 60 36 — 14 50 9 60 26 50 17 — 32 50 43 25 38 50 31 25 48 — 29 — 23 50 32 50 18 — 9 60 7 20 14 50 6 — 14 50 30 — 9 60 8 40 18 — • 14 50 9 60 20 50 18 — 22 — 5 50 20 40 30 .— 7 50 8 40 36 — 3 60 46 — 7 20 38 50 26 50 30 — 26 50 7 20 18 — 3 60 6 — 3 .— 19 25 Decorationen 869 Fig. 1395. Balustrade mit Sockel und Postament Fig. 1396. Vestibule fl. 72.—. fl. 29.—, Postament allein fl. 7.25, Vase allein fl. 6.—. Ji ■SS*» » ^ ifclJiriïîir JäJ. JUil rVNN ",É£ <% SSStJ T '.}*4ïtik läb" 1r^^> l ,- l ^, V L-!lli^ tlfa:!^^.'liii'.i. lilkfcÆÉ il Fig. 1397. Kinder-Balustrade fl. 17.—, Vase allein fl. 2.25. Fig. 1399. Fenster zerlegbar fl. 21.60. Fig. 1398. Staffage mit exotischen Pflanzen fl. 30.—, Bank allein fl. 5.—, Palme allein fl. 7.20. Fig. 1400. Stiegenbalustrade, complet fl. 42.—, besteht aus 5 Theilen : Ober- theil separat fl. 17.—, Untertheil fl. 12.—, 2 Postamente à Stück fl. 7.20. Stiege fl. 3.60. 870 Decorationen Fig. 1401. Fig. 1401 a. Fig, 1402, Balustrade fl. 29.—. Balustrade, in 5 bis 6 Verwandlungen verwendbar, Gewicht circa 40 Kilo, fl. 62.'—. ]T 1TÏ fÜHfei RpSSS«* Fig. 1403. Runder Stiegen* aufgang mit Säule und Gitter, 2 Postamente und Treppe fl. 56.—, davon einzelnes Postament fl. 7.20. M: w JjA .'Zu Fig. 1404. Mauertheil mit Gitter fl. 20.50, Fig. 1405. Plastischer Hinter- äfiül a*’**- feil »V* »»auflfcio faft j mit Gitter fl. 20.50, grand fl. 30.—. Bank fl. 5.—. Fjg, 1406. Birkenlaube n i *• 12 - "-»* P'-Ä-B) FiS - 1408 ' Ä Ke “' Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Decorationen. 871 Bausteine ill circa 15 bis 20 Veränderungen zu verwenden, als Thor, Balkon und Mauer etc., Gewicht 50 Kilo.fl. 108.—. Fig. 1409. Fig. 1409 a. Fig. 1409 b. ^93 lâBSgtëiÉiÆgiSr ï&S&ît! mm Haim mSmm jSSgp Sg£ l*ùru- 5*ta’. j* a\ jgg %tL r* •im ÉtfMt :#iiS r^Zfpy'rrK-} ■ lï.Iftk&lïrX:* 'M ssii ü i a aeä «æw*a»«?îs*] sWwsa » *350119 IP® m mm Fig. 1409 c, Fig. 1409(1, Fig. 1409 e. Fig. 1409 f. Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien 872 Decorationen Fig. 1410. Plastischer Vorder- Fig - , grund, aus 4 Theilen bestehend, fl. 48.—. 1411. Balustrade mit 2 Postamenten fl. 26.50. - „ „ 1 Postament „ 21.60. „ ohne „ „ 19.25, Fig. 1412. Griechischer Divan, Marmor Fig. 1413, Schiff fl. 14.50. imitirt fl. 36.—. \ jptpg Fig. 1414. Büstensockel fl. 9.60. Fi S- 1415 - Fig. 1415a. Felsen in 2 Theilen fl. 26.50. I Garnitur aus Föhren imitirt, bestehend aus Tisch, Bank, Stockerl und Fussbank fl. 27.20. ernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Decorationen. Fig\ 14Hi. Balustrade mit 12 Balustres fl. 17—. Fig. 1417. Runde Balustrade mit 2 Posta- Fig. 1418. Runde Balustrade mit gleich, menten und Vasen fl. 32.50. hohen Postamenten fl. 43.25. RâS Lpmä vywt-i mßm ^äfej -*£5& Fig. 1419. Halbrunde Balustrade mit Fig. 1420. Runder Stiegenaufgang mit 2 Postamenten fl. 38.50, mit 1 Postament Gitter fl. 48.—, Postament allein fl. 7.25. fl. 31.25, ohne Postament fl. 24.—, Postament allein per Stück fl. 7.25. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien, 874 Decorationen mm ■«K Fig. 1421. (Y orderansiclit.) Fig. 1421 a. (Rückansicht.) Steinbank mit Postament mul Vase fl. 29.— ., ., 23.50 ■ .. 7.25 ohne Postament und Vase allein.. ig. 1422 a. Runde Balustrade mit Gitter 1 Postament und Vase fl. 32.50. ’ Fiir. 1422 b Decorationen. Fig. 1426. Bank ans Papier- maché fl. 14.50. Fig. 1427. Eichengeländer aus Papiermache fl. 14.50. Fig. 1428. Schaukel Fig. 1429. Kleine Fig. 1430. Pyramide aus Maché- fl. 18.—. Pyramide aus Papier Stämmen, 2\l % Meter hoch, mache fl. 6.—. fl. 30.—. SH® Fig. 1432. Schiff mit Ruder und Sitzbrett fl. 14.50. Fig. 1431. Eichengeländer aus Papiermache fl. 7.20. K’S'in r tnrafci ■mu Fig. 1433. Gartenplanke fl. 9.60. Fig. 1434. Birkengeländer fl. 8.40. 876 Decorationen Felsen, Steine u. Baumstämme aus Papiermaché. Plastische Felsengruppen. Steine und Baumstämme nach natürlichen Modellen gebildet, vollständig naturgetreu, allgemein beliebt wegen ihrer ausserordentlichen Schönheit, Festigkeit und Leichtigkeit. Groupe de rochers en papier durci d’après nature : pierres, troncs d’arbre, très-recherchés à cause de leur beauté, solidité et légèreté. Le grand nombre que nous exportons en France, en Angleterre et en Amérique, est le meilleur témoignage en leur faveur. Nachstehend die Grössen und Preise : k ' \ v XS .5. » Fig. 1435. Baumstamm Nr. 1 Höhe 50 Cm., Breite 50 Cm. fl. 12 .—. VM&L Fig. 1436. Baumstamm Nr. 2 Höhe 40 Cm., Breite 40 Cm. fl. 6.—. Fig. 1437. Baumstamm Nr. 3 fl. 9.60. 1438. Stein Nr. 1 fl. 2.—. 1439. Stein Nr. 2 fl. 3 Fig. 1440. Felsen Nr. 3 Höhe 53 Cm., Breite 64 Cm., Gewicht 5 1 /? Kilo, fl. 7.25 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37, Decorationen 877 Fig. 1441. Felsen Nr. 4. Höhe 1 Meter, Breite Vj i Meter, Gewicht 16 Kilo, fl. 24.—. üi wm ,,, ,/^j Fig. 1442. Felsen Nr. 5. Höhe 1’25 Meter, Breite 1*50 Meter, Gewicht 20 Kilo, fl. 30.—. 4 .. ji iKU Grasteppiche zu Landschaftsaufnahmen, sehr naturgetreu, in der Grösse von 180:240 Cm., für Visit- und Cabinetaufnahmen, per Stück fl. 18.—, in besserer Qualität per Stück fl. 34.—. NB. Auf Bestellung können Grasteppiche in jeder anderen Grösse geliefert werden. Biirstenmatte 180:240 Cm. fl- 40.— Gittermatte 180:240 „ » 35.— Photographen - Matten als Wiesendecoration vorzüglich zu benützen, viel dauerhafter als Grasteppiche 180 : 240 Cm. fl. 26.—, 250 : 250 Cm. fl. 38.—. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. Decorationen. FÎT 1443. Felsen, bestellend ausj Theilen fl. 18. , 1 ^b^Tochffl*2.40. aus 4 Theilen fl. 20.50, werden in jeder beliebigen Grösse geliefert. Fig. 1446. fl. 5.50. Fig. 1445. Felsenstiege fl. 22 Fig. 1447. Felsen aus 3 Theilen, jeder einzelne Theil kann für sich verwendet werden. Gesammthöhe 150 Cm., Gesammtlänge 125 Cm., Gewicht 22 Kilo fl. 40.—. Fig. 1448. Kindergruppenfelsen, ohne Untersatz fl. 20.40, mit Untersatz fl. 30.—. Bernhard Wacht!, Wien, Neubau, KLirchberggasse 37. Decorationen 879 Fiar. 1450. Mauertheil fl. 8.40 Fis. 1449. Felsen 60—80 Cm. fl. 7.50. Fig. 1451. Felsen. Höhe 65 Cm., Breite 60 Cm., Länge 70 Cm. fl. 10.—. Fig. 1452. Felsen. Höhe 48 Cm., Breite 40 Cm., Länge 85 Cm. fl. 10.—. Fig. 1453. Fig. 1454. Fig. 1455. Steine diverser Grössen und Formen per Stück fl. 2.—. Fig. 1456. Fig. 1457. Fig. 1458. Steine diverser Grössen und Formen per Stück fl. 2.—. Fig. 1460. Fig. 1461. Steine diverser Grössen und Formen per Stück fl. 2.—. Fig. 1462. Kleiner Stein fl. —.90. Fig. 1463. Kleiner Stein fl. —.60. Fig. 1464. Kleiner Stein fl. —.40. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 880 Decorationen Fig. 1465. Fig. 1466. Fig. 1467. Stuhl, vergoldet . .. ... fl. 48.—. Salontischchen, ver- Postament, goldet, mit Plüseh- vergoldet, 105 Cm. platte fl. 40. — . hoch fl. 34.—. '\ Fig. 1469. Fig. 1470. -- - - r RTU» Blumentischchen, vergoldet, 86 Cm. hoch fl. 24._. Pos tarn ent, vergoldet, 105 Cm hoch fl. 38.—. Nest für Kinder - Aufnahmen fl. 9.—. Bernhard Wacht.1, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37 . Decorationen 881 '-VfJ Fig. 1472. Laube m. Bhimendeeoration fl. 12. Fig. 1473. fl. 6.- Fig. 1474. fl. 4. Fig. 1475. fl. 6. Grösser fl. 8.- 4 • - r- IÄ Fig. 1476. fl. 10.—. Fig. 14771 Höhe circa 24 Cm. fl. 1 . 60 . Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 882 Decorationen M Fig. 1478. Nr. 4072. Thee- t : sch mit Matte fest fl. 14.—. Fig. 1479. Nr. 4367. Matten- Fig. 1480. Nr. 4367. Matteu- Tisch fl. 12.60. Sessel fl. 9.75. Fig. 1481. Nr. 4072. Sessel mit Matte fl. 10.50. Fig. 1482. Nr. 4339. Sessel mit Matte fl. 4.-, gemalt fl. 4.75. .— Fig. 1483. Nr. 4339. Fig. 1484. Rundes Tischerl mit Nr. 4339. Stockerl Matte fl. 5.25, ge- mit Matte fl. 2.50, malt fl. 6.50. gemalt fl. 3.—. Fig. 1485. Nr. 4366. r auteuil vergoldet fl. 18 ._. \rl Fig. 1486. Nr. 43 Sessel vergolde fl. 12 .—. Fig. 1487. Nr. 4367, Tisch vergoldet fl. 14. mm nhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37, ! Decorationen 883 Fig. 1489. Nr. 42T7. Fig. 1490. Nr. 4277, Tiscli fl. 14.—. Fig. 1488. Nr. 4366. Sopha vergoldet fl. 30. — . Sopha fl. 21 *50, Fig. 1491. Nr. 4277. Fig. 1492. Nr. 4277. Fig. 1493. Nr. 4277. Fig. 1494. Nr. 4351. Fautetiil fl. 10.50. Sessel fl. 7.—, Stockerl fl. 3.—. Sessel fl. 8.60. Fig. 1495. Nr. 4351 Fig. 1496. Nr. 4351. Fauteuil fl. 17.—. Fig. 1497. Nr. 4351 Fauteuil fl. 2 !.—. Sopha fl. 25. Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 884 Decorationeu Fig. 1498. Nr. 3952. Sopha fl. 57.—. Fig. 1499. Nr. 3952. Sessel fl. 22.—. Fig. 1500. Nr. 3952. Tisch fl. 30.—. Fig. 1501. Nr. 3952. Fig. 1502. Nr. 3952. Tisch Stockerl fl. 12.—. fl 29_ Fig. 1503. Nr. 3952. Sessel fl. 24—. Fig. 1504. Nr. 3952. Sopha fl. 48.—. I’& fl"*! ■ l 1 HI Fig. 1505. Nr. 3952. Stockerl fl. 18.— . Bernhard Wacht], Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Decorationen 885 1506. Xr. 4273. Sopha, vergoldet, fl. 98. Esm i ig. 1507. 4273. Fauteuil, vergoldet, fl. 53.—. ms* 1508. Nr. 4273. Doppelsessel, vergoldet, fl. 97.—. Fig. 1509. Nr. 4273. Doppelsitz, vergoldet, fl. 85.—. Fig. 1510. Nr. 4273. Eck- sessel, vergoldet, fl. 43.— Fig. 1511. Nr. 4273. Tisch, vergoldet, fl. 44.—. mm Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. Decoration en Wasclibärfell-Garnitur, Fell grau melirt, Gestell Pfefferrohr mit gelber Peluche-Montirung. Fig. 1514. fl. 18.30. Fig. 1515. fl. 71.—. Fig. 1513. fl. 24.50, Fig. 1512. fl. 42, ■Q a n Mg mm i » Fig. 1516. fl. 37.—. Fig. 1517 . fl. 23.—. Fig. 1518. fl. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 887 Deco rationen. Fig. 1522. Reichgravirter silber- Fig. 1523. Stockerl zum nebigen Fig. 1524. Tisch, gothiscli, politirter Bronzetisch fl. 143.—. Tisch mit Peluche-Sitz fl. 63.—. fl. 27.—. cspllliBSjS Fig. 1519. fl. 25 Fig. 1520. fl. 39. Fig. 1521. fl. 14.50 mm Mlllllffi S.o.ia n AM'MiI asm, Fig. 1525. Gothisches Sopha fl. 58. Fig. 1526. Gothischer Fauteuil fl. 29.—. I® Fig. 1527. Gothischer Sessel fl. 20.—. Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien, Decorationen. Fig. 1528. Schirm aus Tonkinmatte fl. 32. °Sopha, geflochten, Bambus fl. 37. . 1529. Sopha mit Brocatstoff in Falten fl. 50.—- B® mm tbV' «fl»,' Fig. 1533. Tisch fl. 62.—. Fig. 1534. Tisch fl. 18.20. Fig. 1535. Fauteuil fl. 40.—. Fig. 1532. Sessel ° fl. 18.20. Fig. 1531. Sopha aus Bambus, vergoldet, mit Peluche u. Porzellanplatten fl. 75.—. Fig. 1530. Fauteuil fl. 26.—. SB« lliSSä WMÊÊ Bernliard Wachtl, Wien, Neubau, Kurclaberggasse 37. Deeorationen 889 Fig. 1536. Sessel fl. 10.20. Fig. 1537. Tisch fl. 18.20. Fig. 1538. Bambus-Soplia mit Palmblätteru und Nickelreif fl. 24.—. »Ri A4 * û Fig. 1539. Fig. 1540. ’inderfauteuil mit Schii Brocatstoff, fl. 10.20. Fie. 1541. fl. 6.25 Fig. 1542. Kindertisch fl. 8.—. Fig. 1543. Fig. 1544. Fig. 1545. Kinder-Bambus-Soplia, Bambus-Sopha, ganz vergoldet, mit Sessel fl. 21.60. BrocatstoflF fl. 11.40. gesandelter Fläche und dunklen in- » « *Y crustirten Platten, fl. 57.—. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. Decorationen. Fig. 1546. Sopha aus Pfefferrohr mit Peluche und Fächerstickerei, japanisch, fl. 57.—. Fig. 1547. Fauteuil fl. 31.20. Fig. 1548. Sessel fl. 22.20. m -n^ 8011 • Fig ' 1550, So P ha aus Pfefferrohr mit Fig. 1551. Fauteuil • U -° * japan. Lackplatten und Peluche fl. 54.50. fl. 27.—. Fig. 15 d 2. Tisch fl. 27.20. Fig. 1553. Stockerl fl. 17.60. Fig. 1554. Tisch fl. 19.50. * ig. 1555. Sopha aus Pfefferrohr pn«- gespitzte Form, gepufft mit türki- g ‘ Î auteuü Fig. 1557. Sesse schein Stoff fl. 56.50. 29,50, fl- 20.40. Decorationen 891 I pjga%E| \\ passa i Fig. 1558. "PigTl559. Fig. 1560. Fig. 1558. Tisch fl. 18.50, Fig. 1559. Sehemmel fl. 4. Fig. 1560. Fauteuil fl. 24.—. Fig. 1561. fl. 26.- Fig. 1565. Bambus fl. 11.50, vergoldet fl. 14.50. Fig. 1563. fl. 12. Fig. 1564. fl. 26. Fig. 1562. fl. 14 in/ïï? 5 -'. mm iniviBiil , s*-*.. Fig. 1566. Bambus Fig. 1567. Bambus fl. 9.—, vergoldet fl. 12.—, vergoldet fl. 12.—. fl. 15.—. nw Fig. 1568. fl. 32.—. HqSmt Fig. 1569. fl. 40. 892 Decoration en Fig. 1572. Gold fl. 90.—, Pfeffer fl. 30. Bambus fl. 26.—. Fig. 1573. Vergoldet Fig. 1574. fl. 9.—, fl. 13.—. ' Teppich fl. 12.—. Ohne Gold fl. 9.50. Æ^lBuSuMUUlSulSu Fig. 1575. fl. 16. Fig. 1576. fl. 14, Fig. 1577. fl. 13, WimmntnT mm Si Fig. 1578. fl. 20.—. Fig. 1579. fl. 14 . 50 . Fig. 1580. fl. 24.—. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Decorationen 893 Fig. 1581. fl. 14. Fig. 1582. fl. 9, Fig. 1583. fl. 8, mm m Fig. 1584. fl. 13.50. Fig. 1585. ohne Polster Fig. 1586. fl. 12.—. fl. 12.50, mit Polster von fl. 5.— bis fl. 12.— mehr. Fig. 1587. fl. 11.50. Fig. 1589. fl. 6.75. Fig. 1588. fl. 6, Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 894 Decorationen. Sill WÊzm Fig. 1590. Vergoldet fl. 13.—, nicht ver- Fig. 1591. Schaukelfauteuil fl. 30.—. goldet fl. 9.50. tig. 1592. Eckfauteuil fl. 19.—. Fig. 1593. Tisch fl. 24. Fig. 1594. Sessel fl. 16.75. * * * F %- 1595. Sofa mit Majolika - Einlagen, fl. 34.—. 1596. Fauteuil fl. 19. mm mmMiä !£sam Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Decorationen. Fig'. 1599. Stockerl mit Majolika-Einlage fl. 5.70. Fig. 1598. Tisch fl. 24 Fig. 1597. Sessel fl. 14. mm Fig. 1602. Halbfauteuil, Fig. 1601. Eckfauteuil Fig. 1600. Tisch fl. 13.50. fl. 13.50. Peluche fl. 17.50. Fig. 1605. fl. 7.50. Fig. 1603. fl. 8.SO. Fig. 1604. fl. 8.25. Si'u-.i Fig. 1606. fl. 6.60. Fig. 1607. fl. 15.40. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. Decorationen. litiKi Fig. 1609. Mit Stoff . fl. 6.75 fl ^Eatte A 4.70 Fig. 1610. Mit Stoff. fl. 4.80 Matte „ 3.40 Fig. 1611 Mit Stoff. fl. 5.10 Matte - 3.60 Fig. 1612. Mit Stoff. fl. 3.70 „ Matte „ 2.60 Fig. 1613 Mit Stoff . fl. 3.50 Matte - 2.40 It $ e «Ve ô e o o « & l< Fig. 1629. Schaukel fl. 8.—. TIm- Fig. 1626. Fig. 1627. Fig. 1628. Kinderfauteuil Kindersessel Kin dertisch mit Stoff fl. 5.60 mit Stoff fl. 5.40 mit Stoff fl. 3.80 „ Matte „4.70. „ Matte „ '4.—. „ Matte „ 3.10. Fig. 1630. Stockerl aus Binsengeflecht fl. 3.—. Fig. 1631. Fussschemmel aus drappem Geflecht fl. 2.—. WmB. m t w ti f HWi i nnn l Meter breit.per laufenden Meter fl. 5.50 2“ „ „ . „ „ „ „ 6.75 2'/2 » n . n n n n Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 922 Hintergründe Landschafts- und Salon-Hintergründe, Meine gemalten Hintergründe sind auf starker Malerleinwand in sehr dauerhafter und strapazirbarer Leim- oder Oelfarbe mit Geschick und Sachverständnis gemalt und halte ich davon stets ein reichhaltiges Sortiment vorräthig. Auch wird auf Bestellung jedweder Hintergrund nach Skizzen oder auch nur nach Detail-Angaben in Leim- oder Oelfarbe und in jedem Formate angefertigt. In Leimfarbe gemalt, 2-21 □ Meter. fl. 12.— bis fl. „ Oel- „ 2-21 „ . „ 12.- V) » „ Leim- „ 2'53 „ . „ 16.— „ » „ Oel- „ 2-53 „ . „ 16.— r> r> „ Leim- „ 2-53 : 2-84 Meter . „ 18— r> „ „ Oel- „ r> 2-53:2-84 „ . „ 18— r> « Halbhintergründe als Versetzstücke können in jeder beliebigen Grösse ausgeführt werden. Tapeten in zu Hintergründen geeigneten Dessins.per Rolle von 50 kr. aufwärts. Bordüren dazu billigst. Boot in Oelfarbe gemalt. fl- 12.— Hierzu ein Marine-Hintergrund 2*/ 2 □ Meter, in Leim fl. 16. —, in Oel .... „ 18.— Photographien solcher Hintergründe werden bereitwilligst à 10 1er. gegen Nachnahme eingesendet und ebenso franco wieder zurückgenommen. Wolken-Hintergründe und abgetönte Hintergründe zur Aufnahme von Kniestücken, Brustbildern etc. 125:190 Cm.. von fl. 7.— aufwärts 150:220 „ . „ „ 9 — Ausserdem in jeder beliebigen anderen Grosse. Echte Moro-Hintergründe, I. Qualität. (Sehen Sie Abbildungen Seite 907—910 und Seite 929—932 dieses Kataloges). Prachtvollste, eleganteste und originellste Ausführung, in verschiedenen neuesten ausserordentlich geschmackvollen Mustern. Salon-Hintergründe, 2’/ 2 Meter im Quadrat, in Leim fl. 36.—, in Oel. fl. 40.— Landschafts-Hintergründe, 2 1 / 2 Meter im Quadrat, in Leim fl. 30.—, in Oel „ 34.— Dieselben werden von jetzt ab auch in II. Qualität in Oelfarbe zu folgenden Preisen angefertigt : Salon oder Landschaft, 2Meter im Quadrat, in Oel.fl. 22.— und fl. 25.— KT Zu jedem Hintergründe kann ein entsprechender in Oel gemalter Teppich geliefert werden. "îpff Preis'eines Teppiches (Parterre), 2' / 2 Meter im Quadrat, fl. 22.50 oder per □Meter fl. 3.60. W« Neuestes. ^ Abschattirte Hintergründe. Serie A. (Fonds gradués. — Graduated backgrounds.) meinenVfB'knng, welche bei photographischen Portrait-Aufnahmen mit Anzahl KSnrÄ 01 !i^ Hintergründen erzieltwird^md dieselben bereits in bedeutender genügen zu können ^ S ; ( i e L Wel f Angeführt und beliebt geworden. Um allen Anforderungen voll abgetönte Gründe mit leiehteVMm-^ 16 ^ 6 ? den Bekannten Nummern} eine Anzahl „stimmungsleichten Andeutung heraus. Die Malerei bei diesen Gründen besteht aus gezeichnet oder an einer SpU»* 1 ® 1 formen, welche in den stimmungsvoll getönten Grund hineinwird. Als einio-ermassen S1 . nd ’ wo< lurch noch vielfachere Verwendung möglich welche den mannigfachsten Anforderungen genietm:^' empfehle ich z - fol S endc 6 Nummern, Nr! 8 l^d^unîfVr”? mVt Wnll) W °/ 1 f 1 - en ! fih ' einen Rahmen 2-30:1-80 Meter). Nr. »V, r und Nr ' U T 1 ?r!?? en (fiu '„ e \ nen Rahmen 1-90 :1-30 Meter). Bestellungen, die von dVÆ™ inen ll ^ men ?;50 : 2 ' 50 Meter )- eingesandten Skizzen und möglichstem^? Ä® Verzeichnisses abweichen, können nur nach , Um Missverständnisse 8 Ä* Beschreibung ausgeführt werden, links dunkel ist, wenn er vom Ohierom!? 11 ’ Bemerke ich noch, dass ein Hintergrund dann z. B Bei allen Kümmern sind im T an^ e r f e !^ en ' dle Schattenpartie auf der linken Seite kat “ ” cin BosM,en Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. 923 Hintergründe. Specialgründe für Brustbild - Aufnahmen und Kinder- Aulhahmen. Serie A. Ein Brustbild erfordert nur einen Hintergrund in Grösse von circa 3 / 4 Q,m. Macht man solche Aufnahmen auf einem Grunde in Grösse von 2-30:1*80 M. oder auch nur 1-90 : 1*30.M., so kommt natürlich nur ein kleiner Theil des Grundes auf dem Bilde wieder, und die erwünschte geschlossene Stimmung geht verloren. Die Tönung kommt dann zu flau, zu weichlich, kurz es hatten diese Grunde immer nicht den rechten Ausdruck. Ganz ähnlich verhält es sich bei Iiinder- Aufnahmen. Es empfiehlt sich daher, für die verschiedenen Aufnahmearten „Specialgr.in le“ in den dazu passenden kleinsten Formaten anzuschaffen und von den sogenannten Universalgründen möglichst abzusehen. Ein Grund, der für Alles passen soll, ist meistens für keinen Fall brauchbar. Ich habe nunmehr die kleinsten Formate fiir Brustbilder und Kinderaufnahmen festgestellt und offerire nachstehende „neue Specialgründe“ in den kleinsten Formaten mit vorzüglicher Wirkung : Nr. 70. Tier Brustbildgründe. Serie A. Fig. 1788. Fig. 1789. Fig. 1790. Fig. 1791. Zwei dunkle, ein heller und einer in Mitteltönung, nebst dazu passendem Rahmen in Grösse von 1-60: 0*95 M. inel. Verpackung complet für fl. 16.50. Der Rahmen wird beiderseits mit einer Leinwand bespannt, auf der je zwei Brustbildgründe gemalt sind. Der Rahmen ist leicht uud hat oben uni unten je zwei drehbare Füsse, so dass man durch blosses Umdrehen des ganzen Rahmens in der Richtung von unten nach oben die unteren Gründe ebenfalls benutzen kann. Die beiden Stangen (worauf die Gründe gerollt sind) sollen an beiden Seiten des Rahmens als Handgriffe befestigt werden, an den dazu angebrachten Eisentheilen. Auf diese Weise ist das Gestell in jeder Richtung leicht zu drehen und die Gründe können am Rande nicht beschädigt werden. Ferner für Kinderaufnalimen. Serie A. Fig. 1792. Fig. 1793. Fig. 1794. 'MwM: Fig. 1792. Ar. 71. Ein interessanter Landschaftsgrund für 1—3 Kinder, im Format 1*90 : D30 M. fl. 15.—. Fig. 1793. Ar. 00. Landschaft mit Wasser und wolkiger Luft für 1—3 Kinder im Format 1-90:1-30 M. fl. 15.—. Fig. 1794. Ar. ß.*5. Landschaftsgrund mit Birke für 1—3 Kinder oder 1 Person Kniestück, im Format 1-90: 1-30 M. fl. 15.—. Diese zwei letzten Nummern sind bereits im Format 2*50:2'50 M. bekannt, weil sie sich aber ganz besonders gut für Kinderaufnahmen eignen, liefere ich sie jetzt auch in dem dafür passenden P’ormat 1-90; 1-30. Adresse für Telegramme • Bernhard Wachtl, Wien, 924 Hintergründe I. „Stimmungsvoll abscliattirte Hintergründe." Serie A. Fonds gradués — Graduated backgrounds . Die Preise für diese abscliattirten und für die Wolkengründe habe ich ermiissigen können, da es mir gelungen ist, die Herstellung etwas zu vereinfachen. Nr. 1 helle Tönung. Format 2*30:1-80 M., für 1—3 Personen Fig. 1795, 1796, fl. 16.-.. Dieser Grund wird rechts oder links dunkel oder horizontal, auch vertical getönt geliefert. Derselbe ist oben fast weiss und tönt sich nach unten massig dunkel ab, eignet sich auch sehr gut zum Copiren mit der Vignette. ». IV, Mittel-Tönung. Fig. 1797. Format 2-30:1*80 M., für 1—3 Personen fl. 16.—. Wird ebenfalls rechts oder links oder horizontal, auch vertical getönt geliefert. Der Grund ist fein und stimmungsvoll abgetönt und eignet sich für vollcopirte Bilder. Nr. 2 dunkle Tönung. Format 2-30:1-80 M., für 1—3 Personen fl. 16.—. Wird rechts oder links oder horizontal, auch vertical getönt geliefert. Derselbe ist wirkungsvoll abgetönt und eignet sich für vollcopirte Bilder. ». o hell. ». 3>/ 2 mittel. ». 4 dunkel. Format 2-30:1.50 M., für 1 Person fl. 13.—. Diese Gründe werden ebenfalls links oder rechts oder horizontal, auch vertical geliefert und sind genau so gemalt wie die ersten drei Nummern. Dieses Format ist jedoch für Kniestück- Aufnahmen von einer Person deshalb ganz besonders wirkungsvoll, weil die stimmungsvolle Abtönung auf einer kleinen Fläche concentrirt ist, so dass die ganze Tönung zur Aufnahme gelangt. ». 7 hell. ». 7 1 /, mittel. ». 8 dunkel. Format 1-90; 1-30 M., Brustbildgründe fl. 10.50. Die Tönung ist bei diesen Brustbildgründen bedeutend contrastreicher, sonst genau so wie bei den ersten drei Nummern. ». 9 hell. Nr. 9 1 /, mittel. ». 10 dunkel. Format 2*50:2-50 M. fl. 18 —. Gruppenhintergründe, sonst wie die ersten drei Nummern. ». 5 extra kräftig getönter Grund. Format 2-30:1-50 M., für 1 Person ft. 13.—. Dieser Grund wird ebenfalls rechts oder links oder horizontal, aueh vertical getönt geliefert. Die Tönung umfasst die ganze Farbenscala von ganz hellgrau bis schwarz. Nr. 24 getönt. Format 2-50:2-50 M. fl. 16— „ 2-30:1-80 „ „ 14.— 2-30:1-50 „ „ 10.50 In horizontaler Dichtung abgetönt, für Kinder - Aufnahmen und zum Copiren mit der Vignette. Die lonung reicht nur einen halben Meter von der unteren Rahmenkante herauf. Entweder in heller oder in Mittel-Tönung. II. „Wolkengründe". Serie A. Fonds nuageux . — Cloud backgrounds. Nr. 1 mit Wolken. Fig. 1798. Format 2-30:1-80 M., für Kniestück fl. 16.—. Dieser Grund ist oben ganz weiss und tönt sich nach unten mit leichten Wolkenpartien zu massiger Dunkelheit ab. Der Kopf der aufzunehmenden Figur hebt sich lialbdunkel vom hellen Grunde ab, wodurch das Bild einen eigenen Reiz erhält. Die Wolkenpartien sind in horizontaler Richtung arrangirt, an den Seiten etwas abfallend, so dass sich dieser Grund besonders zum Copiren mit der Vignette eignet. Die Wolken können jedoch auch auf Wunsch an beiden Seiten aufsteigend gemalt werden. Nr. F/, mit Wolken. Fig. 1800. Format 2-30:1-80 M., für Kniestiick fl. 16.—. Derselbe Grund wie Nr. 1 mit Wolken, nur in Mitteltönung gemalt, eignet sich für vollcopirte Bilder. Die Wolkenpartien sind so wie bei Nr. 1 arrangirt, können jedoch auf besoderen Wunsch auch so gemalt werden, dass sie an beiden Seiten etwas aufsteigen und in der Mitte tiefer sind. (Fig. 1799.) ... _ ^ r - 3 mit Wolken, helle Tönung, und Nr. 3'/ 2 mit Wolken, Mitteltönung. Format 2-30:1-50 M., für Kniestiick fl. 13— Dieses Format ist besonders wirkungsvoll für Aufnahmen von einer Person, sonst genau so wie die Nummern 1 und IV, mit Wolken. „ F. r 'J Wolken, helle Tönung. Fig. 1801. ». VU mit Wolken, Mitteltönung. Fig. 1702. Format 1-90:1-30 M., für Brustbilder fl. 10 . 50 ? V!’ es „ en .Brustbild gründen sind die Wolkenpartien genau für diesen Zweck passend arrangirt. Nr. 7 mit Wolken eignet sieh sehr gut für solche Bilder, die mit dev Vignette copivt werden. Nr. 7 1 /* fur vollcopirte Bilder. fl 18 _ Nr - 9 lnit Wolken, helle Tönung. Nr. fl’/, mit Wolken, Mitteltönung. Format 2-50:2-50 M. Diese Gründe werden rechts oder links dunkel geliefert: sie eignen sich besonders für ruppen-Aufnahmen und ganze Figur, sonst ähnlich gemalt wie die ersten Nummern. ». 11 mit Wolken. Fig. 1803. Format 2-30:1-80 M. fl. 22.—, 2-50:2-50 M. fl. 24.- rffl £* zeigt eine wolkige, etwas t „a 1 ■ ’ ••* * v .. „„men. Tig. 1803. Formai z-äü-.l-SO M. fl. 22.—, 2-50:2-50 M. fl. 24.—. lneser Grund zeigt eine wolkige, etwas bewegte Ruft, welche über den ganzen Fond mit leieiitfim Lichtschein in der Mitte der Bildfläche und unten etwas Terrain, d 2-30:1-50 M. fl. 13.—. vriuiiu zeigt ein ^ H .. . rrrruuacne una unten etwas Terrain. ™f si ? en %f b e XÄ immer mdirah” nu. ’Sr!'«" " an f. weiss und tönt sich nach unten mit massigen Sch grösser und dunkler ^liattenpartien sind wie Schlagschatten gemalt, auf einer Seit.. dunkel "dieArt und + au - f , Fig. 1852. 2i/ 2 M. 0, in Leim fl. 30.—. in Oel fl. 34.-. Fig. 1844. 21/2 M.0, in Leim fl. 30.—, in Oel fl. 34.—. V 5 «• * Fig. 1847. 21/2 M. 0, in Leim fl. 30.—, in Oel fl. 34.—. Fig. 1850. Schneelandschaft, 21/2 M. 0, in Leim fl. 30.—,in Oel fl. 34.-. ; - 'WmslMmm Fig. 1853. 21/2 M. 0, in Leim fl. 30.—, in Oel fl. 34.—. 29 * Adresse für Telegramme: Bernhard Wacht], Wien, 932 Moro-Hintergründe. Fig. 1855. 2 1 / q M. □, in Leim fl. 30.—, in" Oel fl. 34.—. I*’ Fig. 1854. 2 1 / 2 M. 0, in Leim fl. 30.—, in Oel fl. 34.-—. «sSdl Fig. 1856. Brustbilder-Hintergrund. 150 : 230 Cm, fl. 15.—. -V.i f'f Akademie-Hintergründe. Preis für Salon oder Landschaft in Oel gemalt, 2 1 / 2 Meter breit, 2 1 / 2 Meter-hoch, per Stück fl. 22.—. Fonds académie peints à l’huile sur toile forte, mesurant 2 i j .-> metres □ prix par piece francs 45 .—. Academy Backgrounds painted in flatted oïl 8:8 fi. each 36 schillings. Fig. 1857. _ \_ ■ .a Fig. I 860 . memi- iST ;«î!Sâïîî'< Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Akademie-Hintergründe. Preis für Salon oder Landschaft in Oel gemalt, 2 1 / 2 Meter breit, 21/ 2 Meter hoch, per Stück fl. 22.—. Fig. 1863. Fig. 1864. 81111 1 Fig. 1867. Fig. 1866. Fig. 1868. ÄSIiiS Fig. 1871. f|§?$ Hg. 1873. Fig. 1876. ,**&?■ äsuw ’ t.8 w' »Mjy*. ’»>> ifiwt Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. uw Akademi e-Hm ter grün de. Preis für Salon oder Landschaft in Oel gemalt, 2 l / 2 Meter breit, 2 1 /, Meter hoch, per Stück fl. 22.—. Fig. 1878. Fig. 1879. Fig. 1880. Fig. 1881. Fig. 1882. Fig. 1883. smm Fig. 1884. wâÈÈk 3 *. H4' ~ Fig. 1887. Fig. 1888. Fig. 1889 Fig. 1890. Fig. 1891. Fig. 1892. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Akademie-Hintergründe. Preis für Salon oder Landschaft in Oel gemalt, 2 i j 2 Meter breit, 2 l j 2 Meter hoch, per Stück fl. 22.—. mr-%. Fig. 1895. Fig. 18:4. Fig. 1893. sTfT/ Fig. 1898. Fig. 1896. Fig. 1899. - mm LàfrwV.V <4. * f - *^■2 ••"'Je,'*’ r Fig. 1902. Fig. 1903. Fig. 1904. ;. 1905. Fig. 1906. Fig. Adresse für Telegramme: Bernhard Wach.il, Wien, Akademie-Hintergründe Preis für Salon oder Landschaft in Oel gemalt, 2 ' L M. breit, 2'/ 2 M. hoch, per Stück fl. 22.—. *.:‘«s| 9 sa‘ Fig. 1909. Fig. H", i Fig. 1912. Fig. 1915. Fig. 1916. Fig. 1917. tiw*!», Fig. 1920. Fig. 1921, Fig. 1922. [P 1 Akademie-Hintergründe 937 Preis für Salon oder Landschaft in Oel gemalt, 2y a Meter breit, 2 1 / 2 Meter hoch, per Stück fl. 22.—. Fig. 1926. Fig. 1927. Fig. 1928. Fig. 1923. Fig. 1924. Fig. 1925. Wily !-a “ ^ Fig. 1929. Fig. 1930, Fig. 1931 Fig. 1932. In Oel Fig. 1933. In Oel Fig. 1934. In Oel Fig. 1935. In Oel >0 : 235 Cm..fl. 12. 150:235 Cm..fl. 12. 150:235 Cm. .fl. 12. 150:235 Cm. .fl. 12.- Î0 : 25ü 13.50. 180: 250 180:250 13.50. 13.50. 13.50. 180:250 K* sL mm Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien, Akademie-Hintergründe. Preis für Salon oder Landschaft in Oel gemalt, 2 1 j i Meter breit, 2*^ Meter lang, per Stück fl. 22.—. Fig. 1936, Fig. 1939. :r Wwm Fig. 1942. Fig. 1937. mmmmm Fig. 1940. » ! Fig. 1943. Fig. 1938. • -T Fig. 1941. »Ha!? j Fig. 1944. Hä Fig. 1945. Fig. 1946. Fig. 1947. ^iwr ■ >ül Fig. 1948. Fig. 1949. Fig. 1950. Akademie-Hintergründe 939 Preis für Salon oder Landschaft in Oel gemalt, 2^2 Meter breit, 2 1 / 2 Meter hoch, per Stück ü. 22.—. Fig. 1952. Fig. 1955. Fig. 1954. ÉIÉ Zs Fig. 1957. Fig. 1958. Fig. 1959. Fig. i960. Fig. 1961. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 940 Akademie-Hintergründe Fis. 1932. Gemaltes Schiff . Hintergrund 2'/ 2 M. Fig. 1963. .fl. 11.— Gemaltes Schiff.fl. 11. . „ 22.— Hintergrund 2 1 / 2 M.0.. 22. Fig. 1964. Gemaltes Schiff.fl. 11.— Hintergrund 2 T / 2 M. Q. . 22.— Relief-Hintergrund. Ein Leinwand - Hintergrund auf einen Leistenrahmen gespannt, auf welchem ein unregelmässiges Dessin reliefartig aus Papiermache angefertigt ist. Das Ganze ist in Oel gemalt in einer saftigen abgetönten Weise. In der Hand eines begabten Operateurs kann mit diesem Hintergründe eine grosse Abwechslung reizender Effecte erzielt werden, sei es durch Aenderung der Position oder dessen Distanz hinter dem Objecte und der Beleuchtung desselben. feist 1 ' 1 -Vi-- . <■ II • y t j K'ffiliiiliiliäf Fig. 1965. Der Relief-Hintergrund wird auf Leistenrahmen gespannt geliefert zu ]folgenden Preisen: Nr. 1 83:105 Cm. fl. 27.-, Nr. 2 100:125 Cm. fl. 32.-, Nr. 3 150:210 Cm. fl. 50.-. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Teppiche. (Tapis.) 941 Teppiche. Es ist der Ankauf eines Teppichs für ein photographisches Atelier ein sehr schwieriger, da man, verwirrt durch die vielen Muster, welche man im Laden vorgelegt erhält, oft ein solches wählt, welches dem Muster oder der Farbe nach in der Photographie ganz ungünstige Resultate gibt. Die auf meinem Lager befindlichen Teppiche sind in den der Photographie entsprechenden Farben angefertigt und dann photographisch für grosse und kleine Bilder geprüft. Diese Photographien schicke ich gerne gegen Nachnahme von 10 kr. per Stück zur Ansicht ein und nehme sie zu demselben Preise franco wieder zurück. Auf diese Art ist jeder Käufer sicher, einen für die Photographie brauchbaren Teppich nach seiner Wahl zu erhalten. Salonteppiche. Doppel-Wachstuchteppiche, in verschiedenen, zu Photographiezwecken sehr passenden Mustern, 85 Cm. breit.per Meter fl. P55 200 „ „ . „ „ „ 4.— Wollstoffteppiche, in sehr schönen Mustern, 68 Cm. breit, je nach Qualität per Meter fl. 1. — bis „ 2.25 Spagatteppich, 63 Cm. breit. „ „ „ —.72 ,, „ —.92 „ 90 „ „ ...per Meter ,, 1.35 Doppel-Spagatteppiche, 65 Cm. breit. „ ., „ 1-30 » „ . 90 „ „ . „ „ „ 1.90 Elegante Velourteppiche, feinste Qualität und sehr dauerhaft, in den brillantesten Mustern, alle photographisch erprobt, 68 Cm. breit, per Meter fl. 3.20 bis „ 4.50 Landschaftsteppiche. Grasteppiche, zu Landschaftsaufnahmen, sehr naturgetreu und solid gearbeitet, in der Grösse von 2*40 :D80 M.per Stück fl. 17.— Derselbe in besserer Qualität, 2-40:1 ’80 M. „ „ „ 29.— Andere Grössen werden avf Bestellung angefertigt. Bßrstenmatten, 1-80:2-40 M.per Stück fl. 43.— Gewöhnliche Matte, natur oder grün gefärbt, 180:240 Cm. „ „ „ 8.50 Cocosteppich, 180 Cm. breit. „ Meter „ 3.20 Steinteppich, 70 „ „ . „ „ 1.30 Sandteppich, 65 ,, „ (Wollstoffteppich). „ „ „ 1.— Kiesteppich, gemalt, Grösse 'B} % Qm. „ „ ., 13.— » , „ 3: 4i/ 2 M.. „ „ 25.- Photographen-Wlatten als Wiesendecorationen vorzüglich zu benützen, viel dauerhafter als Grasteppiche 180:240 Cm. fl. 26.—, 250 : 250 Cm. fl. 38.—. Sandteppich. (Sandleinwend naturgetreu). Grösse 2i/ a : 2‘/ a M.fl. 16.— . Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 942 Teppiche und Yorhangstoffe Vorhangsstoffe ans Schafwollrips in sehr passenden Mustern, 1'18 Meter . . .per Meter fl. 2.b0 Aus Wolldamast, H8 Meter breit.. „ r » ,f' 50 Seiden-Salonvorhangstoff, sehr brillant, 118 M. breit, per Meter fl. 6.— bis „ 12. Jutestoffe, für Vorhänge, in passenden Mustern, 118 Cm. breit ....per Meter „ 1.20" Bordüren hiezu, 20 Cm. breit, in drei Qualitäten, per Meter fl. —.27, —.38 und „ —.53* Quasten, in diversen Grössen.von fl. 1. bis „ 5. Tischdecken in verschiedenen sehr passenden Mustern, theils 136, theils 155 Cm. breit, in Wolldamast, Rips und Gobeline mit Seide, per Stück aufwärts von... « Tischdecken in anderen Grössen werden ebenfalls zu den billigsten Preisen geliefert. Tischdecken aus Jutestoff (Jute-Tischdecken), in sehr passenden Mustern, Grösse 154:154 Cm.per Stück fl. 2.75 Peluche-Tischdecken, sehr effectvoll 50 : 60 Cm.per Stück fl. 8.— 60: 60 „ .« « « 3-50 1 Chenille-Tischdecken, 130 : 130 Cm. JÎ 10U « 1UV „ ..* Peluche-Vorhànge mit Bordure und Sockel, 100 : 350 Cm. Peluche-Vorhangstoff, glatt, in der Breite von 140 Cm., per laufenden Meter . . Chenille-Vorhänge, 106 : 400 Cm. . .. 160 :160 11.50 Teppiche ohne Naht (aus einem Stück). Velvet, 268 : 335 Cm. „ 170 : 240 „ Tapestry, 268: 335 „ per Stück fl. 70.— „ 1 1 u ; ZM-u „ Jute, 130 : 200 „ ZiOÖ • dot) „ 230 : 315 „ 200 : 295 „ 170 : 240 „ Jute, 150 : 215 175 : 250 Echte Smyrna- und Persische Teppiche. Grösse in Cm. 200 : 200 250 : 200 275 : 210 Per Stück von fl. 64.— 80.— 92.— 300 : 200 96.— aufwärts. 400 : 300 Grösse in Cm. 325 : 225 350 : 250 375 : 275 Per Stück von fl. 118.— 140.— 166.— 194.— aufwärts. Linoleum-Teppiche. Vereinigen bei unübertroffener Dauerhaftigkeit kunstvolle Eleganz, warm im Winter, kühl 1I ?iii 0mmer ’ leicht zu reinigen, gar keinen Staub, noch sonstige schädliche Miasmen fassend ; vollkommen wasserdicht, hat Linoleum noch den Vortheil eines Schutzes gegen jedwede Feuchtig- uoÜ ^l«- n . a . m , en 1 b e !} gegen alle Arten von Ungeziefer. Das Ansamnieln von Staub unter und in ÜÜÜÜi,' V.+ 1," 8 ' u J lm .°§f lc h nnd entfällt daher das stets lästige Ausstauben gänzlich. Das Reinigen geschieht höchst einfach mit einem nassen Tuche oder Schwamme, im Notlifalle mittelst Bürste uenSewe. wonach der Stoff trocken abzuwischen ist. 183 Cm. breit per laufenden Meter .. .p. 9.50 Linoleum-Teppiche mit Bordüren.abgepasst, aus einem Stiiek: 137: 205 Cm. 183 : 275 „ 275 : 320 „ fl. 16.50 275 : 366 „ 320 : 366 „ Bodenbelag fiir photographische Ateliers. einige Der Belag wird mit der glatten glänzenden Seite Centimeter Ueberdeckung am Boden festgenagelt. 108 Cm. breit per Meter fl. 1.90. unten gelegt und Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Teppiche. Fig. 1966. Fig. 1967. Fig. 1968. #SS3tfpï jSSEgs .«8S& i® » Wollstoffteppich, 65 Cm. breit, Dessin braun und lichtgrau (Fig. 1966, 1967, 1968), per Meter fl. 1.— „ fertig genäht, Grösse circa 195 : 250 Cm. 1 . „ 8.75 „ 250:260 „ . „11.50 Fig. 1969. Fig. 1970. mm mm mm -mmsm m&mi mm ma Ml H rai^f Fig. 1971 yisw. SBüKlä ÉsSrs mm ^rÊÊÊÈÈk- Fig. 1973. Fig. 1969.1970.1971. Spagatteppich, 65 Cm. breit, per Meter. fl.—.72 „ fertig genäht, Grösse circa 189 : 250 Cm. „ 6.65 « „ „ » „ 250:252 „ „ 8.70 Fig. 1972. Spagatteppich, 65 Cm. breit, per Meter . fl. 1.— „ fertig genäht, Grösse circa 195 : 250 Cm. „ 8.75 „ „ „ „ „ 250:260 „ „11.50 Fig. 1973. Spagatteppich, 88 Cm. breit, per Meter . fl. 1.10 „ fertig genäht, Grösse circa 176 : 250 Cm. „ 7.10 » » » » „■ 260:250 „ . „ 10.40 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 944 Teppiche und Stoffe. Diverse Stoffe für verschiedene photographische Zwecke. Double anglais, Extra-Qualität, ein schwarzer, vollkommen lichtdichter Stoff für Einstelltücher, Wechselsäcke, Cassetten-Einhüllungen etc. Dieser Stoff ist bei absoluter Lichtdichtigkeit dennoch sehr leicht, dabei schmiegsam und von grosser Haltbarkeit. Als Einstelltuch benützt, ermöglicht er einen vollständigen Lichtabschluss, gestattet der Luft genügenden Zutritt, um längeres Eingehüllthalten des Kopfes erträglich zu machen, nimmt vermöge seiner Glätte nicht so leicht Staub etc. an und bleibt auch bei längerer Einwirkung des Sonnenlichtes schön schwarz (Innenseite matt, Aussen- seite glänzend wie Satin). Durch die erwähnten Eigenschaften zeichnet sich dieser Stoff von den übrigen gebräuchlichen Umhüllungen (Kautschukstoff, Wolltuch, Peluche, Wachsleinwand etc.) vortheilhaft aus. Double anglais, Extra-Qualität, 140 Cm. breit .per laufenden Meter fl. 3.— Simple anglais, ein schwarzer lichtdichter Stoff so wie Double anglais, jedoch in Qualität etwas leichter, 140 Cm. breit.per Meter „ 2.15 Serget-Stoff, schwarz, 140 Cm. breit. „ „ „ 1.— Hercules-Croisé „ 83 „ „ . „ „ - —-65 Bristol, „ 68 „ „ . „ 1.20 Rubinrother Rival-Stoff, zum Ersatz von rothem Glas, spektroskopisch geprüft, vorzüglicher Ersatz für Cherry-Stoff, weil dauerhafter, nicht bricht und schmiegsam ist, besonders als Vorhang für das Dunkelkammer-Fenster geeignet, um das Licht leicht und bequem zu dämpfen oder aufzuhellen, ferner für Reise-Laboratorien, Plattenwechsel-Vorrichtungen, Laternen etc., 140 Cm. breit .per Meter „ 3.25 Rubinrother Merlin-Stoff (so wie Rival), etwas leichter, 140 Cm. breit, „ „ „ 2.60 Rubinrother Hercules-Croisé, 83 Cm. breit. ... „ ., „ —.65 Gelber „ „ 83 .. „ „ „ —.65 Transparente Leinwand (Cherry-Stoff) für Dunkelzimmer, Reise-Laboratorien, Plattenwechsel-Vorrichtungen, Laternen etc., zum Ersätze von rothem oder gelbem Glas, besonders wenn in mehrfacher Schicht angewendet, dnnlcelroth.per Meter „ —.85 Orangegelb. r —.85 Blauer Croisé, zur Regulirung des Lichtes, 117 Cm. breit. ” ” „ 48.— Croisé, selrwarz, weiss, rosa, hoehroth, grün, violett, neuroth und alle sonstigen Farben, 117 Cm. breit. 156 „ . .per Meter Sammte und Peluche. Schwarzer Velvet, 54 Cm. breit. Qualität A .per Meter fl. 1.— „ B. „ „ „ 1.35 Peluche in verschiedenen Farben, 45 Cm. breit.. .per Meter von fl. 1.75 bis „ 2.75 _ . „ 60 „ . „ .. „ 2.50 „ „ 6.35 Schwarzer Sammt, 80 Cm. breit, per Meter . „ 1.70 Sammt in diversen Farben, 54 Cm. breit, per Meter . . . ” L20 Buntfarbige Baumwoll-Peluche, 60 Cm. breit, per Meter.. . ” 2 .— Buntfarbige Cord, 70 Cm. breit, per Meter . ! ” 2.- Stoff Danubia, zur Regulirung des Lichtes, sehr dauerhaft, widersteht jeder itteiung und der Sonne, 70 Cm. breit, per laufenden Meter. „ —.62 Qualität Nr. Einstelltuch. I, 130 : 150 Cm., Tuch. 125 : 125 II, 140 : 140 Double anglais . . . III, 140 : 140 Simple anglais .. . IV, 125:140 Sei-get . V, 80 : 125 Sammt. VI, 83 : 125 Hercules . VII, 68:100 n Bristol. Auf Bestellung mich in allen anderen Grössen. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Kunsttischler-Arbeiten (Bbénisterie). 945 ■ •— -- — — ^ Cameras. Ich kann nicht unterlassen, hier auf die besondere Sorgfalt aufmerksam zu machen, welche ich diesem höchst ivichtigen Artikel tcidme, die aber auch nöthig ist, um die Herren Abnehmer für die Dauer zufrieden zu stellen. Sehr trockenes, sorgfältig geioahltes Holz, grösste Genauigkeit und Sachkenntnis in der Arbeit und solide Beschläge garantiren meinen Herren Kunden die Verwendbarkeit und Dauerhaftigkeit der von mir bezogenen Cameras. Allgemein bekannt ist, dass die Wiener photographischen Kunsttischler- Arbeiten bei der allgemeinen Wiener Weltaustetlung 1873 und bei der Wiener photographischen Austeilung 1875 mit den ersten Dreisen ausgezeichnet ivurden, ein Beweis, dass sie den besten ausländischen Fabrikaten nicht allein gleichstehen, sondern denselben vorzuziehen sind. . Fig. 1974. . t •iii'!ii ;|iiiiiiiii![iH iiii i a';r: TinimmHiuiiiE. I. Portrait- und Reproductions-Apparate. Chambre noire d’atelier. — Studio camera. Die Construction dieser Cameras hat selbe zu den beliebtesten Ateliercameras gemacht, da sie sich nicht nur für Portraits, sondern auch für Reproducti on en ganz vorzüglich eignen. Hauptzweck dieser Apparate ist, ein Bild auf einer Platte hoch und quer aufnehmen zu können. Mit den weiter unten angegebenen Anhängen in Verbindung gebracht, wird die Aufnahme von zwei Bildern auf einer Platte ermöglicht. Selbe Apparate sind mit elastischem Auszug, Ansatzbrücke und doppelt beweglicher Visirscheibe versehen. Die dem Apparat beigegebenen zwei Cassetten sind von Nr. 1—6 mit Seitenschieber, von Nr. 7—11 mit Rollschieber eingerichtet und einem Satz Einlagen für kleinere Plattenmasse versehen. (Ohne Stativ.) Preise und Plattengrösse. Preis Preis mit dopp. ohne Trieb Centraltrieb 1 13 : 18 Cm. 32.— fl. 40.— 2 16 : 21 n .. * « • 37.— 48.— 3 18 : 24 n .*.. 41.— 52.— 4 21 : 27 n .. . 50.— 64.— 5 24 : 30 n .. 60.— 72.— 6 26 : 31 „ ... 60.— 72.— 7 30 : 40 n ... 72.— 86.— 8 40 : 50 n .. 92.— 110.— 9 50 : 60 n • ..*. 112.— 128.— 1Ö 58 : 73 n . . 138.— 160.— tl 68 : 79 170.— n 190.— 30 Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, * Wien. 946 Kunsttischler-Arbeiten. II. Portrait- und Reproductions-Apparate. Die Construction ist der vorhergehenden gleich, nur sind selbe zum bequemeren und genaueren Einstellen mit doppeltem Central- und seitlichem Kugeltrieb versehen ; Cassetten von Nr. 1—12 mit Rollschieber. (Ohne Stativ.) Nr. 1 » 2 „ 3 » 4 » 5 „ 6 13 : 18 16:21 18:24 21 : 27 24: 30 26 :31 Cm. .fl. 48.— .. . „ 53.— Nr. 7 « 8 30 40 40 50 Cm. .fl. 90.— 120.— n . 60.— „ 9 50 60 150.— v .* . " 70.— „ 10 57 73 200.— . ...„ 80.— « 11 68- 79 225.— « .. .. 80.- * 12 100 100 n • • • * 290.— III. Portrait- und Reproductions-Apparate. Mit allen vorhergehend erwähnten Einrichtungen, jedoch nach meinem eigenen System mit Messingecken beschlagen, mit doppeltem Centraltrieb und Trieben zur Drehung um die verticale und horizontale Achse versehen. Die Wahl des nicht nur guten, sondern auch schönen Materiales, sowie die elegante Ausführung machen diese Apparate zu einer der schönsten Zierde des Ateliers. Cassetten von Nr. 1 —11 mit Rollschieber. (Ohne Stativ.) Nr. 1 13 : 18 Cm. .fl. 60.— Nr. 7 30. 40 Cm. .fl. 132.— 2 16-21 „ . .„ 65.— „ 8 40 50 „ .... .. 150.— n * 3 18-24 .... .' 75.— 9 50 60 ” .... .„ 215.— K ° 4 21-27 .... .. r 94.— « 10 57 73 . .„ 240.— 5 24-30 , .... .„ 115 — « u 68 79 „ .... .„ 290.— » 6 26:31 „ . .115.- „ 12 100 100 „ .... .» 370.- IY. Portrait- und ReprodHctions-Apparate für Präcisionsarbeiten. Von der Absicht geleitet, den grossen Anforderungen, die hauptsächlich dann, wenn es sich um Reproduction von Strichzeichnungen handelt, an die Genauigkeit und Stabilität des Apparates gestellt werden, zu genügen, haben wir uns veranlasst gesehen, Apparate zu construiren, deren Hintertheil in Stahlführung laufend, bei vollkommener Stabilität die Einstellung auf die kleinsten Theile eines Millimeters mittelst Kurbeleinstellbetriebes ermöglicht. Drehung um die verticale und horizontale Achse durch Dräcisionstriebe. Preis inch zwei Cassetten mit feinst geripptem Rollschieber, einem Satz Einlagen für kleinere Plattengrössen und zwei Objectivbrettchen. (Ohne Stativ.) Nr. 1 18:24 Cm.fl. 98 — « 2 21:27 „ „ 118’.— » 3 24:30 „ .„ 140.— „ 4 26:31 „ .. 140.-- „ 5 30 : 40 „ „ 156.— Nr. 6 40: 50 Cm.fl. 185. „ 7 50: 60 „ 250. * 8 57: 73 „ .„ 280. „ 9 68: 79 „ 345, „ 10 100 : 100 „ 410, Y. Portrait- und Reproductions-Apparate für Präcisionsarbeiten. Construction und Einrichtungen w jedoch aus Mahagoniholz und mit feinstem Rollschiebern und Nickelverschluss. (Ohn Nr. 1 18:24 Cm.fl. 124._ „ 2 21:2/ „ . . 145.— „ 3 24:30 „ . 170.— « 4 26:31 „ .„ 170.— » 5 30:40 „ . 190.— bei den unter 1Y angeführten Apparaten, Nickelbeschlag. Cassetten mit feinst gerippten Stativ.) Nr. 6 40 : 50 Cm.fl. 220.— „ 7 50: 60 „ 300.— „ 8 57 : 73 „ .„ 330.— r 9 68: 79 „ 380.— „ 10 100:100 „ 450.- Einrichtung mit Stahlführung und Kurbeleinstelltrieb für Portrait- und Reproductions-Apparate Nr. II und III werden billigst berechnet. Cameras für grössere als die angegebenen Plattengrössen nach spe- ciellem Uebereinkommen. Complete Einrichtungen für Photographen und phototechnische Anstalten. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Kunsttischler-Arbeiten. yen ! Camera Chambres noires pour l’atelier. — Cameras for the studio. Fig. 1975. iwïïüiî ! Mm ■nA/i/i mit dreifachem Corpus (doppeltem Objectivtheil), zwei elastischen Auszügen, Ansatzbrücke (oder Brücke zum Umklappen von beiden Seiten) und doppelt beweglicher Visirscheibe. Mit Objectivbrett hoch und quer verschiebbar; mit Vorrichtung, das Objectivbrett im mittleren Corpus anzubringen, mit Clichétrâger sammt Einlagen mit zwei Rollschiebercassetten. Diese Camera eignet sich vorzüglich zur Anfertigung von Reproductionen und von Vergrösserungen sowohl bei Tageslicht, als auch in Verbindung mit einem Sciopticon bei künstlichem Dichte. Zur Anfertigung von Diapositiven, Sciopticon- Bildern und allen möglichen anderen Camera-Arbeiten etc. etc. Chambre noire, à trois corps, en noyer, carrée, à chariot droit, rentrant ou brisé des deux côtés, à deux soufflets et à crémaillère, bascule ; avec mouvement de la planchette, horizontal et vertical, deux planchettes, la planchette de l’objectif pouvant s’adapter au corps du milieu, avec porte-cliché et ses intermédiaires , avec deux châssis à rideaux. Cette chambre permet de faire l’agrandissement des clichés par transparence à la lumière diffuse. Nr. 1 * 2 » 3 « 4 » 5 « 6 » 8 « 9 Plattengrösse 1 mit doppeltem II mit feinstem Messing- beschlag und doppeltem III feinst mit Messing beschlagen und alle 3 Theile mit Präeisionsin Centimeter Centraltrieb Centraltrieb trieben verstellbar nach 18:24 fl. 68— fl. 83— Fig. 1976. fl. 132— 21: 27 „ 75— » 102.- „ 152 — 24:30 n 84— » 108.- * 165.- 26:31 „ 95.— » 126.- „ 185— 30:40 » 108.- „ 146.- „ 210— 40:50 » 140.- „ 165— » 240— 50:60 * 165— „ 240— » 350— 58: 73 „ 220.— „ 260— „ 385— 68 : 79 » 250.- * 375.— n 400— gssfiniin Fig. 1976. 30 * Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 948 Kunsttischler-Arbeiten. VI. Anhänge. Ch ariostmulti plie at eu rs. Fig. 1977. Sêci _ a) Anhänge ZU den unter I und II angeführtem Apparaten (Cassetten Schieber, Fig. 1977.) Nr. 1 für 2 Visit oder Cabinet, Plattengrösse 12 : 16% Cm. Nr. 2 für 2 Cabinet und 2 Visit, Plattengrösse 18 : 24 Cm. mit Seiten- . ..fl. 18.— ...» 20 .- siqiralil Fig. 1978. b) Anhänge ZU den unter III angeführten Apparaten, dieselben mit ecken beschlagen und Seitenschieber-Cassetten Fig. 1978. Nr. 1 für 2 Visit oder 1 Cabinet, Plattengrösse 12: 1 ß 1 / 2 Cm. Nr. 2 für 2 Cabinet und 2 Visit, Plattengrösse 18:24 Cm.. Messing- .fl. 20.— .„ 24.— c) Anhänge zu den unter III und IV angeführten Apparaten dieselben mit Messingecken beschlagen und 2 Eollschieber-Cassetten Fig. 1979. Nr. I für 2 Visit oder 1 Cabinet, Plattengrösse 12: 16% Cm.fl. 25.— Nr. 2 für 2 Cabinet und 2 Visit, Plattengrösse 18 : 24 Cm.« 30.— Anhänge mit Cassetten in Quadratform um 10 Procent höher. Anhänge von Mahagoniholz mit Nickelbeschlägen 20 Procent theurer. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kdrchberggasse 37. Kunsttischler-Arbeiten. Y II. Universal-Portrait- Cam eras. Chambres noires spéciales pour carte de visite et album. — Spécial cameras or visité and cabinet. Fig. 1980. Fig. 1981. 'w* mi a) Visitkarten-Camera (Fig. 1980) ans Nussholz, mit elastischem Auszug:, doppelt beweglicher Visirscheibe und 2 verschiebbaren Cassetten für Doppelvisit oder ein Cabinetbild, hoch und quer, Plattengrösse 12:16 1 ., Cm. Ohne Einstelltrieb.fl. 30.— Mit doppeltem Einstell trieb.» 35.— b) Visitkarten-Camera für 2 Visit oder 1 Cabinet, hoch und quer, mit elastischem Auszug, doppelt beweglicher Visirscheibe, mit 2 Cassetten, Seitenschieber und meinem eigenen System, mit Messingecken beschlagen, Reflexschirm und doppeltem Einstelltrieb...fl. 58.— c) Visitkarten-Camera für 2 Visit oder 1 Cabinet, hoch und quer, mit elastischem Auszug, doppelt beweglicher Visirscheibe ; nach meinem eigenen System mit Messingecken beschlagen, Reflexschirm, doppeltem Einstelltrieb, Triebwerk zur Drehung um die horizontale, sowie verticale Achse eingerichtet, und 2 Cassetten mit feinst geripptem Rollschieber.fl. 72.— Dieselben Cameras aus Mahagoniholz mit feinstem Nickelbeschlag.... „ 92.— Reflexschirm separat .. 8.— d ) Cabinet-Portrait-Camera für 2 Cabinet und 2 Visit, hoch und quer, Plattengrösse 18 :24 Cm., mit elastischem Auszug, doppelt beweglicher Visirscheibe, mit 2 Cassetten und Seitenschieber. Ohne Einstelltrieb.fl. 36.— Mit Einstelltrieb.. 42.— e) Cabinetportrait-Camera fiir 2 Cabinet und 2 Visit, hoch und quer, Plattengrösse 18:24 Cm., mit elastischem Auszug, doppelt beweglicher Visirscheibe mit 2 Cassetten, Seitenschieber und meinem eigenen System mit Messingecken beschlagen, Reflexschirm und doppeltem Einstelltrieb.fl. 70.— /) Cabinetportrait-Camera (Fig. 1981) für 2 Cabinet und 2 Visit, hoch und quer, Plattengrösse 18:24 Cm., mit elastischem Auszug, doppelt beweglicher Visirscheibe ; nach meinem eigenen System mit Messingecken beschlagen, Reflexschirm, doppelter Einstelltrieb, Triebwerk zur Drehung um die horizontale, sowie verticale Achse eingerichtet und 2 Cassetten mit feinst geripptem Rollschieber.fl. 95.— Dieselbe Camera aus Mahagoniholz, mit feinstem Nickelbeschlag .... „ 120.— Reflexschirm separat.. 8.— g) Cabinet-Universal-Camera mit elastischem Auszuge, doppelt beweglicher Visirscheibe und zwei verschiedenen Cassetten, Seitenschieber, womit man 2 Visit oder 2 Cabinet oder ein grosses Bild, 18:24 Cm., hoch und quer, aufnehmen kann. Mit 2 Objectivbrettchen.fl. 40.— » Mit Einstell trieb.„ 45.- Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 950 . Kunsttischler-Arbeiten. h) Cabinet-Universal-Camera für 2 Visit, 2 Cabinet nnd 1 Bild 18:24 Cm., hoch und quer, mit elastischem Auszuge, doppelt beweglicher Visirscheibe, mit 2 Cassetten, Seitenschieber und nach meinem eigenen System mit Messingecken beschlagen, Reflexschirm und doppeltem Einstelltrieb, Plattengrösse 18 : 24 Cm.fl. 15. i) Cabinet-Universal-Camera für 2 Visit, 2 Cabinet und 1 Bild 18:24 Cm., hoch und quer, mit elastischem Auszuge, doppelt beweglicher Visirscheibe ; nach meinem eigenen System mit Messingecken beschlagen, Reflexschirm, doppeltem Einstelltrieb, Triebwerk zur Drehung um die horizontale, sowie verticale Achse eingerichtet, und 2 Cassetten mit feinst geripptem Rollschieber, Plattengrösse 18:24 Cm.fl. 110. Dieselbe Camera aus Mahagoniholz mit feinstem Nickelbeschlag.. 130. YIII. Cassetten. a) Seitenschieber für Camera Nr i. b) Rollschieber für Camera Nr. 1 und II. 13 18 Cm. ..fl. 6.— 13 18 Cm. .fl. 10.— 16 21 7.50 16 21 . 11.— 18 24 8.-— 18 24 . 12.— 21 9 — 21 27 . ... 13.— 24 30 „ ” 11.— 24 30 „ . 15.— 26 31 „ 11.— 26 31 , ... 15.— 30 40 „ 14.— 30 40 , .. 19.— 40 50 „ 17.— 40 50 . 25.— 50 60 „ 21.— 50 60 ... . •. 30.- 57 73 „ 25.— 68 : 79 , . 40 — 68 79 „ 30.— 100 • 100 . 46.— 100 : 100 „ 37.— c) Rollschieber, beschlagen, für Camera Nr. Ill und IV. Nr. 1 13:18 Cm.fl. 12.— Nr. 7 30 : 40 Cm.. .. .fl. 22.— 2 16:21 13.— 8 40• 50 30.— 3 18:24 14.— V 9 50 • ßO 35.— 4 21 : 27 15.— n 10 57• 73 40 — 5 24:30 18.— r> 11 08• 79 ” 44 » 6 26:31 n .. • r> 18.— n n 12 100 : 100 „ . 50.— Cassetten aus Mahagoniholz für Cameras III, IV und V mit Nickelbeschlägen per Stück von fl. 3.— bis fl. 8.— und höher. Cassetten für grössere als bis jetzt angegebene Plattengrössen werden zu billigsten Preisen angefertigt. d) Cassetten zu den Anhängen Nr. VI. Nr. 1. Für 2 Visit oder 1 Cabinet, mit Seitenschieber, Plattengr. 12 : 16i/ 2 Cm. fl. 4.50 » 2. „2 Cabinet oder 2 Visit, „ n ^ 18:24 „ „ 6.50 «3. „ 2 Visit oder 1 Cabinet, mit Seitenschieber und Messingecken beschlagen. Plattengrösse 12:l6i/ 2 Cm. 6.50 „ 4. Für 2 Cabinet oder 2 Visit, mit Seitenschieber und Messingecken beschlagen, Plattengrösse 18:24 Cm. n 8.50 ” 5. Für 2 Visit oder 1 Cabinet, mit Rollschieber und Messingecken beschlagen, Plattengrösse 12 : 16% Cm. 10.— " l 1 ür 2 Cabinet oder 2 Visit, mit Rollschieber und Messingecken beschlagen, Plattengrösse 18:24 Cm. ... 14 .— Cassetten für □ Format werden um 20 Procent höher berechnet. Einlagen werden zum Kostenpreise berechnet. Bernhard Wachtl, Wien* Neubau, Kirchberggasse 37. Kunsttischler-Arbeiten. IX. Reisecamera. Fig. 1982. Fig. 1983. IliHHSillB-'mii'' lögS! Den Hauptbedingungen, die an einen guten und praktischen Reiseapparat gestellt werden müssen, entsprechend, zeichnet sich unsere Reisecamera durch ihre compendiöse Form, Leichtigkeit, Solidität, sowie einfache und rasche Handhabung vor den im Handel vorkommenden Apparaten aus und ist daher nicht nur dem Fach-, sondern auch dem Amateur-Photographen besonders zu empfehlen. Zxxsammengelegt ist - der Apparat sehr compendiös und leicht transportabel. Durch Lüftung des oben angebrachten Hakens lässt sich der um ein Charnière drehbare Schlitten umlegen und durch den in demselben befindlichen Schieber durch entsprechende Verschiebung in seiner Lage fixiren. Das Hintertheil ist auf dem Schlitten durch Zahnstangen getrieben für präcise Einstellung verstellbar. Durch Drehung an einem seitlich am selben Theile angebrachten Knopfe lässt sich die Bewegung der Visirscheibe um die verticale Achse bewerkstelligen. Das Vordertheil ist zur Drehung des Objectivbrettchens und zum Heben und Senken desselben eingerichtet. Die Umstellung von Hoch- auf Querbilder erfolgt einfach durch seitliche Verschiebung des Hintertheiles am Grundbrett und gleichzeitiger Auslösung eines Bajonettverschlusses, Drehung des Hintertheiles sammt conisehem Balg und Einsetzen der in dem Längentheil sich befindenden Schraubenköpfe in den Bajonettverschluss. Um das Objectiv bei der Querstedlung in das Mittel der Visirscheibe zu bringen, genügt es, die am Objectivtheil befindliche Klappe umzulegen. Die Umstellung von Hoch- auf Querbilder ist nach obiger Beschreibung sehr einfach und verlässlich. Fig. 1982 bringt den Apparat in Hoch-, Fig. 1983 in Querstellung zur Anschauung. Apparat mit I Doppelcassette mit Rollschieber, Nussholz, polirt. 1 12 ; I61/2 Cm.fl. 40.— 2 13 : 18 „ .„ 44.— Nr. 6 24 : 30 Cm.fl. 75.— „ 7 26:31 „ .„ 75.— 3 16 : 21 „ .„ 50 — „ 7 30:40 „ . . „ 100.— 4 18: 24 „ .55.— 5 21 : 27 „ .. 62.— . 10 50:60 „ .„ 175.— Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 952 Kunsttischler-Arbeiten. Dieselben Cameras , mit Messingecken beschlagen, in feinster Ausführung. Nr. 1 12 * 2 13 » 3 16 * 4 18 « 5 21 16 1 / 2 18 21 24 27 Cm. .fl. 46.— . „ 50.— .„ 60.- .„ 72.— 80.— Nr. 6 24 7 26 8 30 9 40 10 50 : 30 Cm. 31 „ . 40 „ . : 50 „ . : 60 . . .1 . fl . 95.— 95.— 125.— 155.— 205.— Nr. 1 12: 161/-2 Cm „ 2 13 : 18 „ 3 16:21 „ „ 4 18:24 Dieselben Rciseeameras mit feinstem Nickelbeschlag. Nr. 5 21 : 27 Cm.fl. 115.— „ 6 24:30 „ „ 130.- ... 130.- .- 160.— .fl. 60.- 64.- 74.- 100 .- 7 26:31 8 30:40 Reisecameras für grössere Plattenmaasse werden zu billigsten Preisen in Ausführung gebracht. X. Doppelcassetten mit RollscWeber. 9 12 Cm.. .fl. 4.50 Nr. 6 18 : 24 Cm. .fl. 8.50 g 1 £ 21 : 27 „ . 12 6.— 8 24 : 30 „ . 10.50 1 3 io 12 « • 7.— 9 26 : 31 „ . . . . . .„ 10.50 16 21 „ . 8.— Nr. 10 zerlegbar 30 40... fl. 18.— » u rt 40 50. . . „ 23.- 12 n 50 60. .. * 28.- XI. Stereoskop-Camera zu 2 Objectiven und 2 Cassetten, Seitenschieber mit Einstelltrieb.fl. 38.— dieselben, mit Messingecken beschlagen nnd die Cassetten mit Rollschieber von fl. 50.— bis.„ 03.— XII. Neuverbesserte Englische Reisecameras in präcisester Ausführung. Chambres noires de voyage système anglais perfectionné. — Cameras for the field. Dieser neue Reise-Apparat zeichnet sich besonders durch seine compendiöse Form aus und eignet sich vermöge seiner Vielseitigkeit, ganz besonders für den Fach- nnd Amateur-Photographen. Der Auszug dieser Camera ist ein ganz bedeutender und ermöglicht auch das Arbeiten mit Objectiven kürzester Brennweite. Hinter- sowie Vordertlieil sind um die horizontale Achse drehbar nnd ist ausserdem das Objectiv- Brett zum Heben nnd Senken des Objectivs eingerichtet. Die Drehung' um die verticale Achse ist am Hintertheil der Camera angebracht. Das Grundbrett der Camera ist mit einer Drehscheibe versehen, welche die Drehung des ganzen Apparates am Stativ ermöglicht nnd jeden Stativkopf entbehrlich macht. Der Apparat ist elegant aus Mahagoniholz gearbeitet, sehr leicht und lässt sich in kürzester Zeit aufstellen oder Zusammenlegen. Auf speciellen Wunsch können diese Apparate auch für Stereoskop-Aufnahmen eingerichtet werden. Bernhard Waehtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Kunsttischler-Arbeiten. Fig. 1984. SSV,«- VBß Plattengrösse Cm. 9:12 .. . Fig. 1987. Serie A. Preis inclusive 3 Doppelcassetten und Stativ und Tasche Fig. 1984. .fl. 78—. Serie B. Neuverbesserte Construction mit Metall- Triangel im Grundbrett, und Cassetten Theil verschiebbar, mit 3 Doppelcassetten, Stativ und Tasche nach Fig. 1086. .fl. 90—. Fig. 1988. Preis jeder weiteren Doppelcassetteper Stück Fig. 1988. .fl. 7.35 12 : 16 ... .„ 86—. .„ 93.—. ... . ■.. 8— 12 : 16b,. .. .„ 86—. ." 94. .” 8— 13:18 ... .„ 88—. ." 95—. .” 8.30 16:21 ... .” 96—. .” 103—. .. 8.75 18:24 ... . 1 103—. ." 110—. .” 10— 21 : 27 ... ." 115. ." 122—. .. 12.— 24:30 ... .„ 130—. .„ 144—. ." 14.75 26:31 ... .” 136.—. ." 150—. . 1 15.50 30:40 .. . .” 170—. . " 184—. ... .” 20.— 40:50 . . . . 212—. .„ 226—.... .„ 24— 50 : 60 ... .„ 253—. ." 267—. .n 27 — Serie C- Vorstehende Cameras, mit Messingecken beschlagen und mit in Grade getheiltem Ring, Einstellschirmen, Feststeller, Caxneralothen, Wasserwage und sonstigen -allerneuesten Verbesserungen eigenen Systems stellen sich im Preise wie folgt : Preise des completen Apparates inclusive 3 Doppelcassetten, Stativ und Tasche : Plattengrösse Cm. 9:12 12 : 16 12 : 16i/ a 13 : 18 16 : 21 18 : 24 21 : 27 Preis fl. 101 — 115— H5-- 118— 126 , — 135— 148— Plattengrösse Cm. 24 : 30 26: 31 V* 30 : 40 40 : 50 50 : 60 Preis fl. 165— 180.- 215— 265— 305— Preis jeder weiteren Doppelcassette per Stück : Plattengrösse Cm. 9:12 12:16y 2 13: 18 16:21 18:24 21 : 27 24:30 26: 31 30:40 40: 50 50:60 Preis fl. 10— 11.50 12. — 12.70 14— 16. — 19— 20. — 24— 28. — 32— Cassttten-Ueberzng ans schwarzem Cloth: Cm. 12: 16 1 / 2 13:18 16:21 18:24 21:27 24:30 per Stück kr. 50 50 60 70 80 95 Vorstehende Cameras mit Aluminium-Beschlägen entsprechend höher. ■ Stativ 3theilig, ohneTriangel mit Messing beschlagen, klein fl.11.—, mittel fl.12.—, gross fl.16.— „ ohne Mèssingbeschlag . „ „ 8.—, „ „ 9.—, „ „ 13.— Triangel dazu mit Schraube und Mutter.„ 1.75 detto Eisen lackirt. ,....„ 1.— Holzkopf mit Mutter und Schraube.. 2.— Stativ-Feststeller extra.von fl. 8.— bis fl. 12.—. Schlitzverschlüsse zu obigen Cameras : Cm. 9:12 12:16‘/ 2 13:18 16:21 18:24 21 : 27 24:30 26:317, 30:40 40:50 50 :«60 fl. 13.50 18.75 19.— 20.— 21.50 22.— 23.— 24.— 27.— 34— 35— 954 Kunsttischler-Arbeiten. Comfortcamera Serie A für Amateure und Fach-Pliotographen (Eg. 1989—1992) Künstler, Gelehrte, Forschungsreisende, Touristen, Officiere, Industrielle und Techniker. Chambres noires Comfort de voyage. — Comfort cameras for the field. Fig. 1992. Diese ebenso für Hoch- als auch für Queraufnahmen geeigneten Apparate sind von sehr geringem Umfange und Gewichte, und zeichnen sich durch ihre solide und sinnreiche Construction aus. Die einzelnen Handgriffe behufs Aufstellung des Apparates (welche ausserordentlich rasch bewirkt wird) sind äusserst einfach und leicht auszufiihren. Objectivbrett und Visirscheibe sind beweglich. Die Camera eignet sich für alle Arten von Aufnahmen (selbst fiir Hochtouren) und ist mit den neuesten Verbesserungen versehen. Mit 3 Doppel-Çassetten stellen sich die Preise wie folgt : Plattengrösse 9:12 Cm.fl. 35.— „ 12 : 16 !/^ » 13:18" » 16:21 » 18:24 « 21:27 Es wird berechnet fü 55— 55— 62— 68 — 80— 94— 100 — 120— 150— 210 — 62— Plattengrösse 24:30 Cm.fl „ 26 : 31 „ .» „ 30:40 „ .. „ 40:50 „ .. „ 50:60 „ .. Stereoskop-Camera 13:18 „ .. ir jede weitere Doppel-Cassette : Grösse in Cm. 12:16*/ 2 13:18 16:21 18:24 21:27 24:30 26: 31 30:40 40:50 50:60 Doppel-Uollscliieber fl. 8.— 8.— 9.— 10.50 12.75 14.— 14. Rollschieber „ 6.— 6.20 6.50 9.— 10.— 11.— 12. Seitenschieber „ 5.40 5.60 6.— 8.10 9.— 10.— 11. Preise per Stück : Schubstativ zweitheilig.fl. 10.— „ dreitheilig.„ 13. — Stativ-Feststeller.„ 8.50 Stockstativ.. 10.— 19.— 25.— Slid.— 18— 22— 13— 16.20 20— Einlagen.per Stück fl. —.50 Stativring.. 1.75 Visitanhang.. .fl. 23.— _ Cabinetanhang.„ 30.— ff«? 7.7 ? u . en I ouristen-Cameras wird auf Wunsch ein Ueberkasten mit c ss o er Leinwand-Tornister mit Bandelier zu möglichst billigem Preise geliefert. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. * Kunsttischler-Arbeiten. Fig. 1995. Fig. 1996. iuîTmnrilli Fig. 1994. wïïii ü ~^~ L '"''l äs Comfortcameras Serie B. (Fig. 1993.) Die Ecken mit Messing beschlagen, mit 3 Doppeleassetten, zu folgenden Preisen : Plattengrösse in Cm. 13:18 16:21 18:24 21:27 24 : 30 26 : 31 30 : 40 40 : 50 50 : 60 per Stück fl. 74.— 80.— 87.— 111.— 120.— 144.— 159.— 177.— 240.— Comfortcameras Serie C. (Fig. 1994.) Die Ecken mit Messing beschlagen, mit doppelten Trieben versehen, mit 3 Rollschieber- Doppelcassetten nach meinem eigenen System, zu folgenden Preisen : Grossem Cm. 12:16»/, 13:18 16:21 18:24 21:27 24 :30 26:31 30:40 40:50 50:60 per Stück fl. 80.— 80.— 90.— 100.— 120.— 130.— 150.— 170.— 270.— 330.— Es wird berechnet für jede weitere Cassette : Grösse in Cm. 12 :16y t 13:18 16:21 18:24 21 :27 2 4: 30 2 6:31 3 0 : 40 40 : 50 50 : 60 per Stück fl. 8.— 8.— 9.— 10.50 12.75 14.— 14.— 19.— 25.— 31.— Comfortcameras, yersehen mit Eastman’s Rollcassette.- Die Preise erhöhen sich hiefilr wie folgt : Rollcassette für 24 Aufnahmen 9:12 12:16^/2 13:18 18:24 21:27 Cm. Preis Mark 40.— 52.50 55.— 70.— 85.— Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 956 Kunsttischler-Arbeiten Touristencamera für Hoch- und Queraufnahmen, bestehend aus Camera mit-- Einstelltrieb, mit 3 Doppelcassetten und Dreifuss-Statir. - Chambres noires de touriste. — Touriste cameras. Fig. 1998. ™i: Fig. 1999. Fig. 2000. Plattengrösse in Cm. 9:12 12 13 16 18 : 21 24: 26 I6V2 18 . . 21 .. 24 .. 27 .. 30 .. 31 .. 30 : 40 40 : 50 50: 60 Inclusive 3 Doppelcassetten und Dreifuss-Stativ per Stuck . fl. 24.— . „ 30.— . „ 30.- . n 33.— . „ 38_ . „ 42.— . „ 47.— . « 50._ . » 68 .- . „ 90.— . „ 108.— Phemx-Rectilinear-Aplanate fnr Landschaften, Porträts, Gruppen etc. Bildgrösse in J?m. 9:12 13:18 18:24 Jede weitere Doppelcassette per Stück fl. 2.75 „ 3.50 „ 3.50 » 4 — » 6 .- „ 7.50 » 8.75 „ 9.50 „ 10.- „ 16.- » 20 .— in cnn. y ; mit Centralblenden ohne MomentverschiïïiTs fl. 8 .- 9 .“-fjjir . * ” « 71.— 13.— 17.50 zz.ou 0 asten oder Leinwand-Tornister werden auf Wunsch unter billigster Berechnung geliefert. 21 : 27 18.— 22.50 24 : 27.- 30.- Visit-Anhang fl. 15.-, Cabinet- Anhang fl. 19.-. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Kunsttischler-Arbeiten. 957 Completes Zubehör für Kegatiy- und Positiv-Proeess Für Plattengrösse 12 : lß 1 /^ Cm. a) Sämmtliche Utensilien und Chemikalien zum Negativprocess, complet ... b) „ „ „ „ „ Positivprocess, „ ... c) „ „ „ „ besonders reichhaltig zusammengestellt, mehr circa... Koffer hierzu wird billigst berechnet. Für Plattengrösse 9:12 Cm. а) Sämmtliche Utensilien und Chemikalien zum Negativprocess . б) „ „ „ „ „ Positivprocess . Koffer hierzu wird billigst berechnet. Für Plattengrösse 8 : 9 Cm. a) Sämmtliche Utensilien und Chemikalien zum Negativprocess . . .. b) „ „ „ „ „ Positivprocess . Koffer hierzu wird billigst berechnet. Für Plattengrösse 13:18 Cm. a ) Sämmtliche Utensilien und Chemikalien zum Negativprocess. b) „ „ „ „ „ Positivprocess . Koffer hierzu wird billigst berechnet. fl. 12.85 » 14.79 « 25.— fl. 22.01 „ 7— fl. 17.68 „ 8.47 fl. 24.48 „ 15.64 Arion. Reise-Camera mit 3 Doppelcassetten. Serie A Serie B Grösse 9:12 Cm. „ 12 : 16 V a „ „ 13:18 „ 18 : 24 fl. 22.50 fl. 28.- 27— 27— 40— 39— 39— 61 — Fie. 2001. Albion- Camera. B Fig. 2002. Bei dieser dem englischen System sehr ähnlichen Camera ist der Objeetivtheil mittelst Trieb A ausziehbar. Der Visirscheiben- respective Cassettenträger C ist verschiebbar und wird mittelst Schraube B festgeklemmt. Diese Vorrichtung dient gleichzeitig zum Verstellen der Mattscheibe um die? verticale Achse. Bemerkenswerth ist die Anordnung der Visir- scheibe mittelst eines Federnsystems. Wenn diese heruntergedrückt wird, gelangt sie auf einen Ruhepunkt, wo sie selbst- thätig in einiger Entfernung von der Camera verbleibt und das bequeme Einführen der Cassette gestattet, welche sie wiederum durch Lüften des Ruhepunktes an die Camera vermittelst Federkraft andrückt. Der complete Apparat mit 3 Doppelcassetten, Stativ und Tasche zu folgenden Preisen: Preis jeder weiteren Doppelcassette per Stück Plattengrösse in Cm. 13:18 fl. 87. — fl. 6’— „ „ „ 18:24 „ 117.- „ 7.35 „ „ „ 21:27 „ 125— „ 8— „ „ „ 26:31 „ 140— „ 9.40 Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 958 Kunsttischler-Arbeiten. Neue Metallcamera. (Patent). Chambre noire métaüiqiie. Fig. 2003. Diese neue Camera zeichnet sich besonders aus durch ihre Dauerhaftigkeit gegen Stösse und Witterungswechsel, durch ihre Leichtigkeit, verbunden mit grosser Genauigkeit und gefälligem Aussehen. Die Verbindung von vernickeltem Metall und Holz ist eine so glückliche, auch der ganze Mechanismus ein so einfacher, dass sie zu Reisezwecken in warmen und feuchten Gegenden empfohlen werden kann. Ausserdem hat diese Camera eine sehr bequeme Einrichtung, um Aufnahmen hoch oder quer machen zu können. Für Platten 13:18 Cm. mit 3 Doppelcassetten.fl. 84. „ „ 18:24 „ „ 3 „ .. 135.— „ „ 12: 16i/ 2 * „ 3 „ .» 90 — „ „ 21-6:16-5 „ „ 3 „ .» 141.- Auch kann man diese Cameras mit Eastman’s Rollcassetten einrichten. Dreifüsse zu vorstehenden Cameras : für Grösse 13:18 Cm...fl. 15.— » » 18:24 „ ... 18.- Tasche für vorstehende Cameras fl. 15.— und fl. L8.—. Phönix-Apparat 12:16’/ 2 Cm. Der complete Apparat besteht aus Camera mit 3 Doppelcassetten,. Objectiv, Dreifuss, Tasche. complet fl. 41.— TEerm Objectiv mit Momentverschluss (für Momentaufnahmen und beliebig lange Exposition ) mehr fl. 5.50. Jede weitere Eoppelcassette fl. 3.50. Zum vorstehenden Apparate : a) Sämmtliche Utensilien und Chemikalien zum Negativprocess, complet ....fl. 12.85 ” v n « „ Positivprocess, „ ••••„ 14.79 G ) » n b b besonders reichhaltig zusammengestellt, mehr circa.'. 25 .— Britannia- Apparat 9 :12 Cm. bestehend aus Camera mit 3 Doppelcassetten, Objectiv, Dreifuss, Tasche, complet fl. 35. — Objectiv mit Mbmentverschluss, womit man moment- oder beliebig lange exponiren kann mehr fl. 3.50. Jede weitere Eoppelcassette fl. 2.75. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, KLirchberggasse 37. Kunsttischler« Arbeit en. Y ergrpsserungs-Yorbau (Vergrösserungs-Ansatz) für Reise-Cameras und Atelier-Cameras zur Anfertigung von directen Yergrösserungen nach dem Negativ bei Tageslicht, mit Balgen, Laufboden und Spiegel. Fig. 2004. Für Matrizen bis zur Grösse von 13 : 18 Cm. Nr. 1 n 2 « 3 » 4 n 5 „ 16:21 „ „ 18:24 „ Blasbälge. Centimeter Conische Auszugslänge von Leder 9: : 12 27 Cm. fl. 3.40 12: : 16«/, 32 n r ) 6.— 13: : 18 32 n 6.— 18: : 24 42 n n 9.— 21 : : 27 45 r> « 10.75 24: : 30 48 n « 12.25 26: : 32 60 rt rt 14.— 30; : 40 70 n 16.— Dieselben quadratisch aus Leinwand mit Lederecken : fl. 18.— » 21 .- n 28.— von Leinwand fl. —.— ” 3.50 » 5.- „ 6.50 „ 7.25 „ 8.75 » 10 .- 10 11 18 Cm. Q Auszuglänge 32 Cm. 53 . ...... .fl. 2.40 4.— 12 21 „ 71 95 „ . 8.— 13 32 „ „ 118 " . 12.25 14 40 „ : V 145 " . 17.— Sch’s. Weehsel-Cassette für Films P. A. Patent. Die Cassette ist überall da unentbehrlich, wo es sich darum handelt, Material für eine grössere Anzahl Aufnahmen mit sich zu führen und Raum und Gewicht zu sparen. Die Cassette besteht aus zwei zusammenhängenden Theilen, welche oberhalb von einem lichtdichten Aermel mit Gummischnüren umschlossen sind, und zwar a gleich einer halben Doppeleassette mit Schieber und dünner Spiegelscheibe, b den Magazinsraum, welcher beim wechseln durch einen Druck auf einen Hebel geöffnet und von dem Vordertlieil, respective der Spiegelscheibe abgeklappt wird. Das Wechseln ist äusserst einfach; man ergreift die belichtete Haut, welche durch b an a gepresst war, steckt dieselbe nach vorn in’s Magazin und legt wieder eine nicht belichtete gegen die Scheibe; die belichteten werden von den nichtbeliehteten iilms durch ein loses Stück Pappe im Magazin getrennt. Die Spiegelscheibe lässt sich zum Zweck des Putzens leicht herausnehmen. Ein weiterer Vortheil besteht darin, dass kein Mechanismus in Unordnung gerathen kann. Soll die Cassette mehr wie bis 50 Films aufnehmen, wird das Magazin ca. 1 Cm. grösser gemacht. Jede Art Films lässt sich benützen. Sch’s. Weehsel-Cassette für Films. Grösse in Cm. 9:12 12: 16 13: 18 13:21 18 :24 Preis fl. 28.— 31.— 32.— 38.— 40.— Adresse, für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 960 Kunsttischl er-Arbeiten Umhänge-Taschen und Tornister. Tornister aus braunem Segeltuch mit Ledereinfassung und Kohleinen gefüttert, für Camera und drei Cassetten mit Schloss. Format. C m. 9 :12 12:16 5 13:18 16:21 18:24 21:27 24:30 30:40 Preis pr. Stück fl. 4.— 4.80 5.25 6.25 7.— 7.50 9. 40. Dieselben mit Barchent gefüttert, sowohl zum Umhängen, als auch am Rücken zu tragen, mit Schloss für Camera und drei Cassetten. Format. Cm. 9:12 12 : 16*5 13:18 16 : 21 .18: 24 21 : 27 24 : 30 30 : 40- Preis pr. Stück fl. 5.— 5.80 6.25 7.25 8.— 8.75 10.— 12.— Wie obige jedoch mit Sammt gefüttert, jede Cassette separat zu geben. |a Ausführung. Format.. Cm. 9:12 12-16-5 13:18 16:21 18:24 21:27 24 :3 0 30:40 Preis pr. Stück fl. 10.— 13.— 15.— 18.— 20.— 23.— 25.— 30.— Stativ-Futteral aus Segeltuch mit Ledereinfassung, viereckig kleinere Sorte . fl. 2.50 1 grössere „ . „ 3.— Dieselben für Stative und Köpfe, also rund kleine Sorte . fl. 2.50- mittlere „ .„. „ 3.— grosse „ . „ 4.— Futterale für Objective aus feinem Chagrinleder mit Sammt oder Rehleder gefüttert Preis . von fl. 1.50 bis fl. 4.— Dieselben mit Tragriemen um 30 kr. theurer. Auch fertige auf Wunsch Lederkoffer in allen Arten für Detectiv - Cameras an und berechne dieselben zu den äussersten Preisen. Einlagen. I. Einlagen für Portrait- und Reproduetions-Apparate von 9 : 12 bis 21 : 27 Cm. „ 21:27 „ 30:40 „ . 30:40 „ 50:60 „ . „ 50:60 „ 68:79 „ . II. Einlagen für zerlegbare Doppel-Cassetten von 9:12 bis 18:24 Cm... „ 18:24 „ 30:40 „ . „ 30:40 „ 50:60 „ .. III. Einlagen zu nicht zerlegbaren Doppel-Cassetten Vorreibern per Stück fl. » » » ■ » y> n n n f) — .85 1 .— 1.40 2.25 per Stück fl. W T) » n n n — .55 — .70 1 .— mit schwarzen Metall- von 9:12 bis 18:24 Cm. » 18:24 „ 30:40 „ » 30:40 „ 50:60 „ per V Stück fl. —.45 fl fl — .60 — .85 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Kunsttischler-Ar b eiten. Completer Yisitkarten-Apparat, Fig. 2005. bestehend aus einer polirten Camera aus Nussholz (Fig. 2005), mit elastischem Blasbalgauszuge, verstellbarer Yisirscheibe und 2 verschiebbaren Cassetten je zu 2 Visitbildern, ferner einem polirten Dreifuss- stative und einem 241inigen Portrait-Doppelobjeetiv mit Centralblenden, complet . fl. 78.— Ein completer Apparat mit 4 Objectiven, 61 Mm., zur Aufnahme von 4 Visitbildern mit Camera und 2 Cassetten. „ 300.— Derselbe Apparat mit 4 Objectiven, 44 Mm. „ 200.— Einstellschirme. ( Ecrans protecteurs .) H Fig. 2006. Fig. 2007 a. Man kann im Innern der Reise-Camera vor der Visirscheibe einen Einstellschirm anbringen, welcher hier die Stelle eines Anhanges vertritt, und gleich diesem ermöglicht, blos einen Theil der Platte zu belichten und so mehrere Posen auf eine Platte zu machen. Die Einstellschirme sind aus Metall verfertigt und kosten : Eine Serie von drei Einstellschirmen : für Camera 13:18...fl. 1.60 „ „ 18:24 .„ 2.— Fig. 2008 b. Fig. 2009 c. Cassetten-Schoner, nennt sich ein neuer Artikel, der vielen, die im Besitze werthvoller Cameras sind, willkommen sein dürfte. Es sind dies Taschen aus wasserdichtem Gummituch, innen fein gefüttert, in die man die einzelnen Cassetten steckt. Dieselben sind dann gegen Schrammen, Stoss u. dergl. geschützt. Das Ganze schliesst man mit einem festen Gummiband. Diese Cassetten-Schoner dienen ausserdem noch vortheilhaft, um gefüllte Cassetten gegen Eicht und besonders Feuchtigkeit (z. B. au der See) zu schützen. Preis für eine Doppelcassette 9 /l2 13 / 18 l8 /2i das Stück fl. —.60 —.80 1.25 Cassetten-Etuis zur Aufbewahrung der Cassetten, um selbe vor Verkratzen etc. zu bewahren. Jedes Etuis ist mit Nummer der Cassette versehen ; bei Bestellung ist Länge, Breite und Höhe der Cassette anzugeben. Preise je nach Grösse. 31 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 962 Kunsttischler-Arbeiten Magazin-Wechselcassette mit Jalousie-Schieber. Patent A. Wird von Autoritäten als „vorzüglich“, „von überraschender Einfachheit und Sicherheit“, „interessant, zuverlässig und massig im Preis“ bezeichnet. Fig. 2010. Geschlossen. Fig. 2011. Während des Wechselns. t uV\'W\ * 4 * - Vorzüge : Leichtes Anpassen an alte und neue Cameras fast sämmtlicher Constructionen. Verwendbarkeit für Platten, Films, Häute, Papier etc. Absolut sicheres, leichtes Wechseln der Platten. Füllung mit beliebiger Anzahl Platten, deren Zerkratzen ausgeschlossen. Kein reparaturbedürftiger Mechanismus. Leichtes Füllen. Geringer Raum. Billiger Preis. Solide Ausführung- Preise der Magazin-Wechselcassetten: für 12 Platten Cm. 9:12 13:18 18:24 Stück fl. 19.60 23.20 33.60 Ausführung: Mahagoniholz mit Messingbeschlägen. Ausführung in anderem Holz und anderem Metall auf Wunsch. Die M.-W.-Cassetten können auch für jede beliebige andere Zahl Platten geliefert werden, z. B. 6, 18, 24 Stück und stehen Preise für diese auf Wunsch zu Diensten. Um Films verwenden zu können liefere ich : Extraträger Grösse Cm. 9:12 13:18 18:24 Stück fl. —.55 —.80 LÏÔ . Das Anpassen an die Cameras übernehme ich billigst : es kann indessen jeder Cameratischler dies gleichfalls leicht ausführen. Gebrauchs-An weisungr. Füllen. Man riegelt den an der Glaseinlage kenntlichen Deckel auf, nimmt die inliegenden Ralimclien heraus, füllt dieselben in üblicher nicht zu verfehlender Weise mit Platten, legt dieselben, die Schichtseite der Platten nach unten zu, wieder in die Cassette und schliesst den Deckel. Belichten. Dann setzt man die Cassette wie jede andere Cassette an die Camera und zieht um zu exponiren den Jalousieschieber bis zum Anstossen auf. Xach der Belichtung schiebt man den .laiousieschieber nach der entgegengesetzten Richtung, wodurch die Cassette geschlossen und die ueiieiitete Platte gleichzeitig durch den vorderen Spalt in den Wechselsack befördert wird, aus welchem man dieselbe durch den hinteren Spalt leicht in die Cassette zurückschiebt. . - . ,, lch , erUr 19; Die Messingfeder an der Schmalseite des Deckels verhindert das unbeabsichtigte Aufziehen des Jalousiescliiebers. nommimnolUv’ i, u re ï das . kubinglas im Deckel kann man die auf der Rückseite der Ran ui hehndiichen Zahlen deutlich lesen und so genau erkennen, wie viele Platten belichtet sind, löcot eS -ni Chten hintsreinander. Will man sehr schnell hintereinander exponiren, so mit ( V !r belichteten Platte einstweilen im Wechselsack und kann so innerhalb einigei Seeunden mehrere Aufnahmen machen. dip n n n 100 Q . „ 1/5. . Feinste Ausführung, Mahagoni-Imitation 10°/ 0 höher. Neues Atelier-Stativ elegant, schwarz polirt. Pied à trois montants, noir verni et à triple mouvement, très élégant. Dieses neu construire Stativ hat sich in kurzer Zeit äusserst beliebt gemacht und ist in den besseren Ateliers vielfach zu finden. — Es genügt den grössten Ansprüchen in vollkommenstem Masse, die man sowohl in Bezug auf seine Stabilität als auch bezüglich seiner Bequemlichkeit und Eleganz an dasselbe stellen kann. — Das Stativ ist dreisäulig construirt, elegant schwarz polirt und mit dreifachem Trieb versehen. Es wird durch meine neu construire Excenterschraube geneigt, und ist der Vorder- fuss mit grosser Doppelrolle versehen. — Dasselbe stellt das erdenklich Beste dar und dürfte auch den Verwöhn testen nach jeder Richtung zufrieden stellen. Für Cameras bis 30 : 40 Cm. fl. 84.— n n n 40: 50 „ „ 100. . 'ig. 2014. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Kunsttisclil er-Arbeiten, 965 Fig. 2016. Salon-Statiye (Fig. 2015) aus hartem Holz, Nussbaum polirt, mit Doppeltrieb zum Heben und Senken sammt Mechanismus zur Neigung. Für Cameras bis zur Plattengrösse 40 : 50 Cm. fl. 43.— Dieselben mit einfachem Trieb für Cameras bis zur Plattengrösse 30 : 40 Cm. „ 32.— Für Cameras bis zur Plattengrösse 18 : 24 Cm. „ 25.— KB. Dieselben Stative mit horizontaler und vertikaler Bewegung fl. 5.— mehr. Fuss-Statiye (Fig. 2016) Dreifuss-Stativ von hartem Holz, unpolirt, zerlegbar. fl. 7.— „ „ aus hartem Holz, polirt, zerlegbar, mit solidem Messingbeschlag, kleine Gattung. „ 8.50 Dreifuss-Stativ, polirt, grössere Gattung. „ 10.— „ „ verschiebbar, in Grade eingetheilt, zerlegbar, polirt mit solidem Beschlag.von fl. 10.— bis „ 16.— Reise-Statiye zweitheilig. von fl. 8.— aufwärts dreitheilig. „ „ 10.— „ viertheilig.,. „ „ 10.— „ Stockstativ, eintheilig mit Messingtriangel, als Bergstock zu benützen von fl. 6.— bis fl. 7.50 „ eintheilig, ohne Messingtriangel, als Bergstock zu benützen klein fl. 7.—, gross „ 9.50 „ zweitheilig. „ „ 8.—, „ „ 10.75 Preis für Stativ-Feststeller je nach Ausführung. Photographisches Leiter-Statiy (Fig. 2017). Zur Aufnahme von Häusern, Monumenten u. s. w. besonders geeignet. Dasselbe wird in zwei Grössen angefertigt und kann auch auf jeder schiefen Fläche aufgestellt werden, weil die einzelnen Theile verschiebbar sind. Oben auf demselben befindet sich eine nach seitlicher, wie nach hoher und niedriger Richtung leicht bewegliche Plattform, welche gestattet, die Camera jedem erdenklichen Yer- hältniss anzupassen. Preis : Zusammengeschoben 2*75 Meter, ausgezogen 5 Meter hoch fl. 50.— n ri n 1 n n « ^0-—• Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 966 Kunsttischler-Arbeiten Fig-. 2018. « Photographisches Hand-Laboratorium für photographische Arbeiten in- und ausserhalb des Hauses, für den Landaufenthalt, in Sommerfrischen, auf Reisen etc. Das Laboratorium enthält die besten und reinsten Chemikalien nach den neuesten Erfahrungen zusammengestellt, sowie sämmt- liche Utensilien, welche zur vollkommenen Herstellung der Bilder nöthig sind (für Negativ - und Positiv-Proeess). Preis inclusive eines leichtfasslichen Lehrbuches.fl. 34.— Fig. 2019. Fig. 2020. Fig. 2021. 11b mm Stock-Stativ (Fig. 2019) zweitheilig mit Griff. Klein für Cameras 9:12 Cm.per Stück fl. 8.— Grösser „ 13:18 „ . .. „ „ 10.75 öiock-btativ (Fig. 2020) 'sestock sehr bequem zu tragen, verstellbar für hoch und niedrig, speciell für an cameras und auch andere photographische Apparate zu benützen. Preis fl. 6.80. Elegantes Schirm-Stativ (Fig. 2021) mit Ueberzug. Preis . . fl. 9.-. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Kunsttischler-Arbeiten 967 Fig. 2023. Metall-Dreifuss-Stativ (Fig. 2022) lässt sich auf einen sehr kleinen Raum zusammen legen, jedes Bein ist aus vier metallenen Röhren gebildet, welche sien bis auf 37 1 / 2 Cm. zusammenschieben lassen. Preis . fl. 16.60. Stativ (Fig. 2023) in Form eines Spazierstockes mit Knopf. In dem hohlen Stock befinden sich drei Metallbeine, welche durch Ausziehen verlängert und an einem Triangel befestigt werden können. Preis . fl. 19.50. Fig. 2024. Leichte Bambus-Stative für Hand-Cameras. Kopfdurch- messer 1 34 Mm. mit Kugelgelenk und rundem Kopfe.fl. 2 62 Mm. mit Kugelgelenk und dreieckigem Kopfe.. . „ 3 75 Mm. mit Kugelgelenk und dreieckigem Kopfe. .. „ Fig. 202S. Fig. 2026. Stock-Stativ (Fig. 2026) aus Aluminium (Patent), neu, verbessert und verstellbar fl. 30.—. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 968 Kunsttischler-Arbeiten Universal-Etuis-Stativ mit zusammenscliiebbaren Schenkeln. (Patent angemeldet.) Fig. 2027. Das Universal-Etuis-Stativ ist das denkbar Praktischeste auf diesem Gebiete, vortheilhaft und bequem für Photographen, Amateure, Geometer, Feldmesser, Architekten, Ingenieure etc. etc. Dauerhafteste Construction, ganz aus Messing. Aufgestellt 1 1 / 2 M. hoch, sehr fest stehend, zusammensgeschoben im Etuis 38 Cm. lang, 7 Cm. Durchmesser. Gewicht.1 1 / 2 Kilo Tragkraft.30 „ Die Handhabung ist eine sehr einfache. Die Schenkel sind nur herauszuziehen, um solche durch eine halbe Umdrehung nach links in eine feste Lage zu bringen. Durch Einschieben der Schenkel, je nach Bedarf, kann man das Stativ auf jedem noch so unebenen Terrain benützen. Ebenfalls lassen sich die oberen Schenkel durch Schieben in jeder Höhe feststellen, um die obere Platte in jede beliebige Richtung zu bringen. Preise per Stück. Stativ allein mit einer Mutter, inclusive Etuis und Tragriemen, feinst vernickelt. fl. 23.50 feinst vernickelt Festhalter dazu fl. 3.20 Patent-Stativ-Feststeller. Ist ein sehr nützliches und zur selben Zeit billiges, kleines Hilfsmittel für Arbeiten ausserhalb des Ateliers, besonders wenn man auf hartem oder schlüpfrigem Boden arbeitet. Erlaubt die Stativbeine bis zu einem grossen Winkel auseinander zu strecken und bildet eine Brücke, um Doppelcassette etc. darauf zu legen. Als Schutzmittel gegen Ausgleiten der Beine in allen Fällen wird es in einer Saison genug Schaden und Zeitverlust ersparen. Jedes Bein kann separat adjustirt werden. Hält das Stativ fest. Verhindert das Ausgleiten. Kann augenblicklich angebracht werden. Ist zusammenlegbar. Faltet sich mit dem Stativ. Wiegt blos ca. 14 Deka. Bildet ein nützliches Regal, um Verschiedenes darauf zu legen. Preis per Stück fl. 2.75. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Kunsttischler-Arbeiten. Einstellvorrichtung „Meteor.“ Fig. 2030. PI An Stelle der Einstelltücher sind dieselben sehr empfehlenswerth. Sie bestehen aus einem conischen Kasten mit einer Oeffnung (Fig. 2029) ; dieselbe wird mit Schrauben auf dem Rahmen der Einstellscheibe befestigt und wird, wenn ausser Gebrauch, ziisammengelegt. Bei Cameras mit freiliegender Einstellscheibe bedecken und schützen sie dieselbe vor Beschädigung. Für Cameras 9:12 Cm., das Stück.fl. 2.90 ■n yi 13: 18 ,, ,, ,, .,, 4.50 „ n 18 = 24 „ „ „ .„6.20 Fig. 2031. Triangel (Fig. 2031) mit Nivellirschrauben. Preis in Messing fl. 9.—, in Aluminium fl. 10.50. Dieser Triangel ist bestens zu verwenden, wenn es gilt, mittelst Libellen die Camera genau horizontal zu stellen, wie z. B. bei photogrammetrischen Arbeiten etc. Camera-Neiger. Fig. 2032. Derselbe ist auf den Stativkopf zu setzen und mittelst Flügelmutter A zu befestigen ; gestattet die Camera beträchtlich nach vorn oder hinten zu neigen und wird in der gewünschten Lage mittelst Schraube B festgeklemmt. Die Befestigung der Camera am Apparat erfolgt mittelst eines conischen Schlittens C, zwei Stäbchen , welche am Boden der Camera angeschraubt werden. Kr. 1_2_3 Preis fl. 9.— 11.— 12.50 Nr. 3 ist für Cameras bis zur Grösse 18:24 Cm. bestimmt. Für ganz grosse Apparate werden zwei neben einander montirte Neiger angebracht, welche durch Querleisten zu einem Apparat verbunden sind. Preis per Stück fl. 20.—. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 970 Knnsttischl er-Arbeiten Präcisions-Camera-Nivelleur und -Neiger. ISlilii' Ï « ; ! !! £ té. té. & ^ I ies: - Der Apparat ist auf einer runden durchbrochenen Platte montirt, welche durch einen Schraubenbolzen nebst Flügelmutter auf dem Stativkopfe befestigt wird. Auf dieser Platte ruhen die Schrauben a, a‘, a ", welche einem Dreifuss als Stütze dienen und gleichzeitig dazu bestimmt sind, die Camera in horizontale Stellung zu bringen. Der Dreifuss ist in der Mitte mit einer tonischen Büchse versehen, in welcher ein Zapfen ruht, der das Obergestell des Apparates trägt. Durch Lösung der Schraube f> kann man das Ober- gestell und mit ihm die Camera drehen, ohne die einmal angenommene Lage des Apparates zu ändern. An dem Zapfen ist ein Träger angegossen, welcher im Punkte / mit einer Charnière versehen ist. Dieser gestattet die Camera beträchtlich nach vorn oder hinten zu neigen; mit der Charnière ist ein Bogen aus einem Stücke gearbeitet, welcher durch die Schraube c festgeklemmt werden kann und so die einmal angenommene Lage der Camera absolut sichert. Die Stange d stützt das Laufbrett, sie wird in eine am Bogen angeschraubte und durchbohrte Kugel und in ebensolche, welche am Laufbrett anzuschrauben ist, vermittelst ihrer rechtwinklig gebogenen Enden eingeschoben. Die Stange d kann übrigen.-! bei Cameras, die mit einer soliden, durch Schlitten gebildeten Sicherung des Laufbrettes versehen sind, wegfallen. Die Befestigung der Camera auf dem Apparate erfolgt mittelst eines conischen Schlittens, dessen ein Stück q am Boden der Camera fest angeschraubt wird, während der andere Theil h sich am Apparate befindet; eine Feder verhindert das Zurückgleiten. Fig. 2033. Preis für Camera 18 : 24 fl. 30.—. Kugelgelenk für Cameras (Fig. 2034) um der Camera jede gewünschte Lage zu geben, ohne das Stativ verstellen zu müssen fl. 6.50. Kugelgelenk (Fig. 2035) mit Triangel per Stück fl. 4.50. Fig. 2036. Kugelgelenk für Hand- und Detectiv- Apparate. Ungeachtet der Lichtstärke der kleinen Objective, womit die Hand- und Detectiv-Apparate versehen sind, kommt es zuweilen vor, wenn man ein Portrait oder anderes Object auf- nehmen will, dessen Exposition einige Secunden erheischen würde, dass man gezwungen ist, davon abzusehen, mangels einer Stütze. Der kleine hier abgebildete Apparat beugt diesem Uebel- stande vor, da seine hohle Basis sehr gut auf einen Stock oder Stange gesteckt werden kann, welche in die Erde eingelassen in diesem Falle vorzüglich ein Reisestativ ersetzen. Der obere Theil besitzt ein Kugelgelenk und gestattet, der daiauf befestigten Camera jede gewünschte Neigung zu geben. Preis 96 Mm. hoch fl. 4.10 » » „ „ 4.10 « 65 „ „ „ 4.10. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Ku list tischler- Arb eiten . 971 Kugelgelenk Fig. 2037. (nach Fig. 2037 und 2038) für Reisestative, vernickelt, mit hölzerner Plattform. Dieses Kugelgelenk lässt sich an allen Reisestativen anbringen imd gestattet der auf der Plattform befestigten Camera jede gewünschte Neigung zu geben, ohne die Stellung des einmal aufgestellten Stativs zu verändern. Preis fl. 7.50. Fig. 2038. Fig. 2039. Vernickelt für Cameras 13:18 Cm » « « 18:24 „ Camerahalter. (Nach Fig. 2039.) Dieser Camerahalter gestattet, die Camera in jeder denkbaren Lage zu befestigen, selbst in der Stellung mit Objectiv abwärts. (Für areostatische Aufnahmen oder von hohen Gebäuden, Balcons, Fenstern, Schiffen etc.) Er lässt sich überall verwenden, wo die Anwendung eines Stativs nicht bequem oder unmöglich wäre. .fl. 18 .- 27.- Camerahalter. (Fig. 2040.) Fig. 2040. Leicht in der Tasche zu tragen, für kleine Handcameras bis zur Grösse 9:12 Cm., um Zeitaufnahmen ohne Stativ machen zu können. Per Stück fl. 3.—. Für Cameras bis zur Grösse 13 : 18 Cm. Per Stück fl. 4.—. Cycle-Camera. Fig. 2041. Fig. 2043. Fig. 2042. Complet inclusive Objectiv, 3 Doppelcassetten und Stativ. Grösse Visit Cabinet Ganze Platte fl. 46.— für Cameras nach Fig. 2041 nach Fig. 2043 85.— Cyclehalter Visit Cabinet 130, Ganze Platte 4.50 6.75 6.50 9.— 9.— 13.50 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. Kunsttischler-Arbeiten. Camerahalter nach Fig. 2044. Preis. fl. 12.—. 2045. Camerahalter (Fig. 2045) vernickelt, zur leichten und raschen Befestigung der Cameras an allen V el o c i p e d e - M a s c h in e n. Preis fl. 5.50. Fig. 2046. Camera-Umleger. (Abbildung A.) Eine Vorrichtung für jede alte Camera und Stativ zu verwenden, um die Camera mit einem Griff hoch oder quer zu benützen. Für 9:12 Cameras fl. 7.50 „13:18 „ „ 9.- Camera-Feststeller. (Abbildung B.) Reise-Cameras ruhen beim Gebrauche meist auf der kleinen Fläche des Stativkopfes und sind deshalb, besonders bei einem längeren Auszuge, zu Vibrationen geneigt. Der Camera-Feststeller verbindet den entfernteren Theil der Camera mit einem Stativbeine fest und sichert den Apparat dadurch vor eigenen Schwankungen. Der Gebrauch des Feststellers ist deshalb sehr zu empfehlen. Preis für ein Stück fl. 4.—, Camera-Geradehalter. (Abbildung C.) Eine einfache Vorrichtung, um die beiden Theile der Camera- (Objectiv- und Cassetten-Theile) nach dem Einstellen in der gegebenen Lage festzuhalten, besonders empfehlenswerth für sehr leicht gearbeitete Cameras, bei denen die geringste Erschütterung oder das Einsetzen der Cassette oder dergleichen ein unangenehmes Vibriren der Camera verursacht. Diese Vorrichtung besteht aus zwei Schlitzblechen mit Flügelschrauben, die mit ihren beiden Enden an die Camera-Theile oben angeschraubt, oder wo das unthunlich ist, auf eingeschraubte Kopfschrauben, die beigegeben werden, angehakt werden. Nr. 1 2 3 4 für Auszugslänge Cm. 20 28 38 48 à Stück fl. 2.65 3.— 3.40 3J5 Stativ-Feststeller (Abbildung D).fl. 8.75 Aufbewahrungspult für photographische Chemikalien, 62 1 |Cm. breit und 52 Cm. hoch, mit Deckel und Schublade, Schlössern und Griffen mit 45 weit- und enghalsigen Flaschen für Lösungen und Präparate, nämlich : Glasstöpselflaschen : 5 von 1 Liter, Weithalsige Flaschen: 5 „ 1 „ Kleine Ausgiessgläser : 6. Alles zusammen fl. 56.- 6 von Liter, 6 „ 1/2 * 8 von i j i Liter 8 « 7 * * Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Kunsttischler-Arbeiten. Dunkelzimmerschrank, in der Form eines verglasten Bücherschrankes, in jedem Zimmer aufzustellen, 1 *30 Meter hoch und 50 Cm. breit, beim Oeffnen entwickelt sich der Schrank durch seine doppelten Thüren zu einem schönen Dunkelzimmer von P30 Meter Höhe und D10 Meter Tiefe, in dem man stehend oder sitzend arbeiten kann und alle nöthigen Utensilien bequem zur Hand hat. Einbegriffen sind Etageren, Tisch, Stuhl, Wasserbehälter, Kautschukschläuche mit Brause und Abfluss etc. etc. Ohne Fenster.fl. 150.— Rubinglas, die Scheibe.„ 3.30 Emballage.„ 3.60 Fig. 2047. Reisekoffer, eingetheilt in zwei Fächer, das erste mit Nuthen für 50 Platten 18:13 und 50 Platten 12:9, oder nach Herausnahme der Scheidewand, für 75 Platten 18:13. Im anderen Fache sind zwei Flaschen für den Entwickler, eine Hartgummischale und eine Laterne mit Rubinglas. Beide Fächer sind mit besonderem Verschlüsse und so eingerichtet, dass der Plattenbehälter lichtdicht geschlossen bleibt, auch wenn das andere Fach geöffnet wird. Der Koffer ist 37 Cm. lang, 21 Cm. breit und 15 Cm. hoch und kostet mit Zubehör per Stück.fl. 36.—. Fig. 2048. Vergrösserungs-Apparate für Detectiv-Aufnahmen mit constantem Focus, um Detectiv-Aufnahmen ohne Einstellung auf grösseres Format zu bringen. Zur Herstellung von Negativen auf das, von Positiven auf Bromsilber-Gelatinepapier gleich gut verwendbar. Diese Apparate werden mit und ohne Objective geliefert und bestehen im Wesentlichen aus einem festen Kasten mit einem zur Aufnahme der Glasplatte oder Bromsilber-Gelatinepapier bestimmten Rahmen, welcher mit einer Vorrichtung zum Glattspannen des Papieres versehen ist, und endlich einem Rahmen zur Aufnahme der Originalplatte. Zwischen beiden Rahmen befindet sich das Objectiv. Bei einer Reproduction hat man nur auf der einen Seite das Original und auf der entgegengesetzten Seite die lichtempfindliche Platte oder Papier einzulegen und zu exponiren. Preise dieser Vergrösserungs-Apparate je nach Grösse und Objectiv von fl. 15.— aufwärts. Triangel, zusammenlegbar. Fig. 2049. . Fig. 2049 a. Für Stative Cabinet .fl. 7.50 „ „ ganze Platte.„ 10.50. — Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 974 Kunsttischler-Arbeiten Unentbehrlich für Landschafts- und Architektur-Aufnahmen etc. Xe«! Reisestativ-Feststeller für alle Reisestativ-Systeme passend. Fig. 2050. Das Stativ wird hierdurch derartig versteift, dass die Camera so fest wie auf einem Salonstativ steht und mit der darauf stehenden Camera an einem Bein gehoben und so in derselben Stellung an einen andern Platz gesetzt werden kann. Auch bei ungleichen Bodenverhältnissen oder glattem Marmorfussboden gewährt der Stativfeststeller unbedingte Sicherheit gegen das Ausgleiten der Stativbeine und unerschütterliche Festigkeit. Ein Umstürzen des Reisestativs mit Camera wie es bei Stativen ohne Feststeller durch ein geringes, leichtes Anstossen an ein Stativbein so leicht vorkommt, ist mit Feststeller undenkbar, und hierdurch also ein Zerbrechen kostbarer Apparate verhindert. Ich glaube nicht fehlzugreifen, wenn ich die grössere Mehrzahl der misslungenen Aufnahmen als durch ein schwankendes Stativ oder ausgleitenden Stativfuss entstanden erkläre. Diesem lang gefühlten Bedürfniss ist nun durch den Stativfeststeller abgeholfen und derselbe daher für Landschafts-Photographen und Amateure ein durchaus nothwendiges Instrument. Um den verschiedenen Anforderungen gerecht zu werden, habe ich verschiedene Stativfeststeller für leichte Stative und mittlere Cameragrössen, für grosse Stative und zu schweren Apparaten construirt. Fig. 2051 Fig. 2054. 2053. fl. 2.50. fl. 2.50. fl. 4.50. fl. 6.10. Fig. 2056. fl. 7.30. Fig. 2057. klein fl. 8.70, mittel 9.10, gross 9.40. fl. 6.50. Construction nach Fig. 2051 per Stück fl. 2.50" I* v e i s e : 2052 2053 2054 2055 2056 2057 2.50 4.50 6.10 6.50 7.3Ö klein 8.70, mittel 9.10, gross 9.40 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Kunsttischler-Arbeiten 975 Copirrahmen (Fig. 2058). Bester Construction, mit Vorreiber und englischen Stahlfedern. Châssis - presse ( châssis positives) pour tirages d’épreuves. ■—■ Printing frames. Fig. 2058. Grösse in Cm. 13:18 16:21 18:24 21:27 24:29 26:31 29:34 ohne Spiegelplatte fl. 1.50 1.60 1.70 1.80 1.85 2.15 2.30 mit „ 6 Mm. stark „ 1.75 1.95 2.10 2.40 2.65 3.05 3.40 Grösse in Cm.31:37 30:40 37:42 40:50 50:60 57:73 68:79 100:100 ohne Spiegelplatte fl. 2.60 3.— 3.25 3.65 5.50 7.20 9.— 11.50 mit „ 6 Mm. stark „ 3.90 4.20 4.90 6.05 9.50 12.80 15.40 19.- Wegen der fortwährenden Schwankungen der Glaspreise kann für die Festhaltung der obigen Ansätze keine Verbindlichkeit übernommen werden. NB. Hier nicht angeführte beliebig grosse Copirrahmen werden billigst angefertigt. Filzeinlageiij exstrastarke von besonders fester und vorzüglicher Qualität zur Erzielung eines °ieichmässigen Druckes bei vorstehenden Copirrahmen zu folgenden Preisen : Grösse in Cm . 13:18 16:21 18:24 21:27 24 : 29 26 : 31 29 : 34 per Stück fl. —.16 —.23 —.30 —.38 —.47 —.54 —.66 Grösse in Cm. 31-5:37 37:42 40:50 50:60 57:73 68:79 100:100 per Stück ü. —.78 LÖ4 L34 2^ !L8Ö 3^60 6/70 Neu ! Französische Copirrahmen. Neu ! Dieser Copirrahmen (Fig. 2059 und 2060) gestattet ein bequemes Nachsehen der Copie in allen ihren einzelnen Theilen. Der Deckel des Rahmens ist nämlich in vier IHLST Fig. 2059. IIK iliÜiillli. jliljhi . Theile geschnitten, deren je zwei sich wechselweise aufklappen lassen. Durch entsprechendes Oeffnen von je zwei der den Verschluss des Rahmens bildenden vier Reiber kann der Operateur ganz nach Wunsch jede beliebige Partie der Copie, sowohl der Länge als der Breite nach, prüfen, ohne befürchten zu müssen, dass sich das Papier vom Negative verschiebt, da immer die andere Hälfte des Copirpapieres festgeklemmt bleibt. Nouveau châssis-presse, dont la planchette est brisée en 4 parties, avec 4 barres, il permet de surveiller la venue des épreuves aussi bien dans la largeur que dans la hauteur. FürPlatten 6:9 9:12 12:16*/ a 13:18 16:21 18:24 21:27 24:30 30:40 40:50 Cm. Preis fl. 1.20 1.25 1.40 1.50 2.— 2.25 2.50 2.75 4.70 9.—“samnüSpiegeUafe! Vorstehende französische Copirrahmen politirt kosten per Stück 30 kr. mehr. 9-6 Kunsttischler-Arbeiten. Amerikanische Copirrahmen (Fig. 2061), welche ohne Glas angewenclet werden. Mit guten Federn und Tuchunterlage Cm. 6:8 6:9 8:8 8:9 9:12 12:16 fl. —.85 —.90 —.95 —.95 l.— 1.05 ~ Cm. 12: 16*4 13:18 16:21 18:24 21:27 fl. U0 L2Ö îT35 L50 1.80 i'lg. ÎJtJôl. Dieselben eignen sich hauptsächlich für kleinere Platten, besonders für doppelte Visitaufnahmen, wo sie sich ihrer Leichtigkeit wegen grosser Beliebtheit erfreuen. Englische Copirrahmen. Cm. n V) n 12 : 18 für 2 16 1 /*: 24 „ 2 18:26 „2 8:18 „3 8:24 „4 Deckel der Länge nach getheilt. Platten Cm. 9:12 . n 12:167 , 13 : 18 6 : 8 6 : 8 fl. 1.80 2 .— 2.20 2.40 2.40 Universal-Copirrahmeu. Fig. 2062. Fig. 2062 a. Der Universal-Copirrahmen (Fig. 2062 und 2062 a) gestattet sämmtliche Plattenformate mit 13 oder 12 Cm. Seitenlänge zu copiren, daher passend für Negative 13:21, 13:18, 13:15 und 13:10 Cm. Durch einfache Verschiebung der seitlich angebrachten Leiste von links nach rechts, passend für Negative 12:20, 12:15, 12:16 und 12:9 Cm. Auch können zu gleicher Zeit copirt werden : 2 Negative 13:10 Cm. und 2 Negative 12:9 Cm. Der Universal-Copirrahmen hat sowohl für Amateur-, wie Fachphotographen den Vortheil, dass stets sämmtliche photographischen Normalmasse passen, ferner dass von kleineren Formaten stets zwei Negative zu gleicher Zeit copirt werden können. Preis per Stück fl. 2.20. Copirrahmen specieller Construction für Negative im Formate 6:8 bis 9:12 Cm. (Negative verschiedener Detectiv-Cameras, namentlich Steinheil-, Simplex-, Stirn/s Handcamera etc.) sehr zweckmässig eingerichtet. Das Lichtmass dieses Copirrahmens beträgt 9 : 24 Cm., es können daher mittelst desselben 4 Negative 6:8 Cm. oder 2 Platten 9:12 Cm. auf einmal copirt werden. Preis mit starker Spiegelglastafel fl. 3.50. Copirrahmen zum gleichzeitigen Copiren einer Anzahl kleiner Platten höchst praktisch), dreiklappig, für Negative der Simplex- und ähnlicher Cameras „ Buch-Camera-Negative. „ Stirn-Camera-Negative. (für Besitzer von Handcameras fl. » 3.— O _ 1.80 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Kunsttischler-Arbeiten. Neuer Patent-Copirrahmen. (D. R.-Patent Nr. 36.812.) Fig. 200?. Fig. 2063 a. Dieser Copirrahmen bietet durch seine distinctive Construction gegenüber den seither bestehenden Systemen mehrere praktische und ökonomische Yortheile. Die wichtigsten davon sind : 1. gestattet dieser Copirrahmen je nach Wunsch oder Bediirfniss das Einlegen der Negative mit oder ohne Glasplatte, garantirt für stets scharfe Copien, sowie das Nichtspringen der Negative, selbst wenn auch Unebenheiten in demselben vorhanden sein sollten ; 2. besitzt dieser Copirrahmen den besonderen Vortheil, dass mehrere sensi- bilisirte Papiere auf einmal eingelegt werden können. Geschah das Einlegen richtig, so kann beim Abz : ehen des fertigen Abdruckes nicht die geringste Irritation geschehen, welche die übrigen Copien schädlich beeinflussen könnte. Daher ist es zulässig, täglich nur einmal, je nach Bedürfniss, Papiere einzulegen ; 3. gestattet derselbe alle kleineren Negativ - Formate, als das der eventuellen Dimension des Copirrahmens zu reproduciren. P(r eise: Nr. 1 bis zur Negativgrösse 13:18 Cm.fl. 2.— „ 2 „ „ „ 18:24 „ .„2.75 » 3 „ „ „ 24:30 „ .. 3.50 (Nähere Beschreibung findet sich auf Seite 364 des Kataloges 1890.) Printing-Copirrahmen. (Fig. 2064.) (Patent.) .PATENT Der specielle und grosse Vortheil dieser Copirrahmen ist, dass sie gestatten, den ganzen Abdruck sofort zu sehen, lias Papier wird festgehalten durch die federnde Spange B und das Negativ durch die Gummirädchen A. Es kann das ganze Negativ oder nur ein Theil desselben copirt werden. Das Oeffuen und Schliessen der Copirrahmen behufs Prüfung der Copien geht viel leichter und schneller von statten, wie mit anderen im Verkehre befindlichen Copirrahmen. Diese Rahmen sind versehen mit unserer Patentvorrichtung zum Befestigen von Vignetten oder Masken. Preise: 9:12 Cm.fl. 1.60 12:161/2 » ..2,25 Fig. 2065. Metall-Copirrahmen „Favorit“ (Fig. 2065) leicht, compact und unzerbrechlich. Grösse in Cm. 8 : 10'/ 2 10 : 12i/ 2 12 : 16i/ 2 12V 2 : tS 3 / 4 Per Stück fl. 1.25 1.35 "" 1.70 2.20 Grösse in Cm. 16 1 / 2 : 21 i j 2 Per Stück fl. 2.75 32 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 978 Kunsttischler-Arbeiten. '.i Metall-Copirrahmeii „Edison m g . 2066.) Gi'össe in Cm, 9:12 12 : 16 1 o _ 13 • 18 Per Stück fl. 1.90 3— 3.25 Fig. 2060. Fig. 2067 Copirbretter mit Tuch belegt. (Fig. 2067 .) 6 9 Cm... .per 10 Stück Mk. 4.— fl 2.40 9 12 „ . • „ io « 5.— „ 3.— 12 16 „ . . ., 10 V 6.— „ 3.60 12 tOV 2 „ • . „ 10 ,, „ 6.— n 3.60 13 18 „ . • „ io V ,, 7.50 4.50 18 24 „ . • „ io n „ 9.— n 5.40 8Va 17 „ . . ., 10 V r 7.50 r> 4.50 Copirbretter mit seitlichen Federn zum Festhalten des Negatives. Grösse 12:16V? Cm.per Stück fl. 1.35 13-18 . „1.40 Fig. 206s. Putzbretter Copirrahmen für Opalbilder. (Fig. 2068.) Grösse in Cm. 9:12 13:18 18 : 24 21 : 27 Per Stück fl. 3.55 4.15 5.— 6.— Putzballen mit schwarz Tuch überzogen, klein fl. 1.20 mittelgross. 1.40 gross. 2.— mittlere.fl- -—.35 grosse. —.45 Copir-Uhr „Fernande £sj; ^s^üUi SÉÉËlil ., , lv ; ; , 1 ’ ur . cl1 4en Gebrauch der Copir-Uhr „Fernande“ erreicht man absolut gleichmässig< Knnwul “l^renzter Z a hl vermeidet man allen Ausschuss, welcher entsteht durch da.' jSachselien der Diucke wahrend des Copirens, also Oeffnen der Copirrahmen : 1' Bfi(j e g Urc ^ ^ as Nachsehen entstehende Anlaufen der geöffneten Hälfte des copirendei o' 41ineinfallen von Staub zwischen Papier und Negativ ... Dehnen des Papiers und dadurch bedingtes Doppelconiren. 4. Zu dunkel oder zu hell copiren. Der Anschaffungspreis macht sich folglich bald bezahlt. Preis per Stück fl. 2.~ Bernhard Wach.ll, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37 . Kunsttischler-Arbeiten. M. Hirschl’s Copir-Controlor. Fig. 2070. Die Anwendung des Copir-Controlors ist sehr einfach : Ein Stückchen lichtempfindliches Papier, Albumin oder Aristo, wird mittelst der am Deckel befindlichen Gummischnüre befestigt und das Instrument geschlossen. Während man nun den beschickten Copirrahmen dem zerstreuten Tageslichte im Freien exponirt, legt man das Instrument auf den Arbeitstisch in die Nähe des Fensters ; ist nun die erste Copie im nahmen richtig eopirt, so beschickt man den Kalimen von Neuem und zieht den Schuber des Copir-Controlors bis zum ersten Theilstrich heraus, worauf man dann blos durch Oetfnen des Deckels vom Copir-Con’rolor zu achten hat, dass das zweite Feld dem ersten gleich dunkel eopirt. Ist dieser Moment eingetreten, so ist die Copie im Kähmen gut ; worauf sieh die vorige Prodeeur wiederholt, bis man eine genügende Anzahl Copien fertig hat. Preis per Stück 75 kr. Elfenbein-Plättchen Fig. 2070V,- ziun Befestigen am Copirralimen behufs Aufnotirung der gemachten Druck-Anzahl, ferner an Cameras, um Notizen über Exposition zu machen etc. etc. Bleistiftzeieheu werden mit feuchtem Lappen leicht entfernt, per Stück inclusive 2 Schräubchen zum Befestigen 10 kr. Patent-Copir-Spangen. Vollständiger Ersatz der Copirralimen zum Copiren photographischer Glas-Papier- oder Haut-Negative ; dieselben sind unzerbrechlich, compendiös, leicht — selbst in der Kocktasche — transportabel und durch einfaches Verschieben der Tlieile für diverse Plattengrössen verwendbar zu machen. Auch verwendbar als Moraständer oder Aufhängevorrichtung. Für Platten 6 : 8 bis 12 : 16 Cm. zum Preise von fl. —.75 9 : 12 16 : 21 L— Stütz- und Hänge-Yorriclitung. (Patent.) 75 kr. Fig. 2071. Fig. 2071 a. Diese Vorrichtung wird speciell nützlich befunden werden, wo der Kaum beschränkt ist, und in Fallen, wo es wünselienswerth ist, den Rahmen in das grellste Licht zu bringen, behufs Sehnell-Copirens, da es ziun Lichte im besten Winkel gestellt oder auf beliebigen Platz gehängt werden kann, wo das Licht am passendsten ist. Ein anderer Zweck, zu welchem dieselbe nützlich verwendet werden kann, ist der mit der Golden-Abtönungs-Vignette. Wird der Copirralimen, durch die Stützvorrichtung gehalten, in ein saftiges Licht gebracht, mit der Golden-\ ignette in der Front, so wird die Vignettirung schön regelmässig sein und das Lieht immer unter selbem Winkel einfallen. Nr. 1 zeigt als Stütz-Vorrichtung \ r 2 „ „ Hänge- „ f Vorrichtung zum bequemen Aufstellen der Copirrahmen (Fig. 2072) auf der Fensterbank, mit verstellbarer Neigung, per Stück ft. 1.—. Zahl-Vorrichtung für Copirralimen (Fig. 2073) wird an den Copirralimen mittelst zweier Schrauben befestigt. Eine Scheibe zeigt, wie viel Bilder bestellt sind, die andere Scheibe, wie viel Bilder eopirt wurden, per Dutzend 51 kr. 2073. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 32 * 980 Kunsttischler-Arb eiten Mechanischer Vignettir-Rotations - Apparat zum Copiren verlaufener Photographien. — Patent i. Sellier. Appareil giratoire mécanique pour tirages photographiques système J. Sellier breveté s. g. d. g. Fig. 2074. Allenthalben sind bekannt die verschiedenen Unzukömmlichkeiten, welche existiren, um ein Brustbild verlaufend zu copiren. Der Copirer ist gezwungen, um einen regelmässigen und gut abgetonten Verläufer zu erzielen, sich fast unausgesetzt mit seinen Copirralimen zu beschäftigen, um ihnen häufig eine halbe oder Viertel-Drehung zu geben, damit eine vollkommene Abtönung stattfinde, da das Licht immer von einer Seite mehr Intensität besitzt als von der anderen, und sobald eine gewisse Anzahl Copirralimen ausgelegt sind, so wird dies eine langweilige Arbeit, die sehr délicat ist und die mit viel Zeitverlust verbunden ist, für den, der mit deren Ueber- waeliung betraut ist. Um diesen Zeitverlust bei Leistung einer überlegenen Arbeit auszuschliessen, hat Sellier einen mechanischen Apparat construirt, der sehr einfach ist, bestehend aus einer variablen Anzahl Tischchen (Plateaux) aus dünnem Blech, welche sieh langsam drehen und in einheitlicher Weise. Jedes Plateau kann 5 Copirralimen 13 : 18 Cm. enthalten. Diese Plateaux sind auf einem Brett montirt, welches man nach Belieben stellen kann, wohin man es wünscht, und erhalten ihre Bewegung durch einen Uhrwerk-Apparat, welcher ein Läutesignal gibt, sobald dessen Wiederaufziehen noting wird. Die mit dem Drehapparate erzielten Resultate sind vorzüglich : Die Abtönungen sind immer sehr regelmässig und sehr zart. Ein gesprungenes Cliché lässt nicht die mindeste Spur eines Sprunges auf dem Bilde. Kleine Fehler der Platten, wie Blasen oder Luftbläschen etc., zeichnen nicht auf die Copie. Hat das Cliché irgend welche Deckung noting, so wird diese durch kleine Punkte mit einem Pinsel gemacht und tönt sich mit der grössten Vollkommenheit ab. Die Copirungen in einem pressanten Falle können sehr gut in vollem Sonnenlichte gemacht werden, nur soll man die Vorsicht haben, das Cliché vor dem Einlegen in den Copirrahmen, durch 2 bis 3 Minuten der Sonno auszusetzen, um Variationen des Papieres zu vermeiden und nachher die Abtönungs- Vignette mit einem mattirten Glase bedecken : auf diese Art sind die V erlaufer bewunderungswürdig. Ausser den erwähnten Vortheilen gehen die Copirungen von selbst von statten und viel besser als mit der Hand, und der Copirer braucht sich nicht mehr zu beunruhigen wegen des Kommens des Bildes. Mit 2 Plateaux , I* r o i s e ; 4 Jedes weitere Plateau per Stück fl. 42.— , „ 49.— „ 54.— „ 4.50 Fig. 2075. natürliche Grösse. C o p i r - Z ii h 1 e r. (F; g . 2075.) (Patent.) Dieser schöne Apparat kann mit Leichtigkeit an jedem Copirrahmen angebracht werden. Besitzt zwei Register ; eines, welches anzeigt, wie viel Copien zu machen, das zweite, wie viel Copier bereits fertig sind. Auf diese Art ist jede Irrung ausgeschlossen, Preis per Stück.fl. —.40. Abtö n u n g s . R a h m e 11. (Fig. 207 6 .) Derselbe wird auf die Copirrahme gelegt. Dieser Special-Apparat für Persus-Vignetten fasst die Vignetten von Kr. 1 bis inclusive Kr. 8 für 13 : 18 Cm. mul von Kr. 1 bis Kr. 9 für i8:24Cm., gestattet somit, jede Kopfgrösse zu machen. Ueberdies sind seitlich Rinnen angebracht, um das Brettchen, welches die Vignette trägt, höher oder niederer stellen zu können. Die Vortheile dieses Apparates sind leicht z , u 'begreifen. Kelimen wir an, dass man mit einer Abtönungs-yignette, Kr. 7, ein Bild erhält, dessen Fond vermöge der Katar des Clichés zu dunkel kommt und folglich einen Verläufer gibt, der nicht genügend abgetönt ist, durch Anwendung einer kleineren Vignette, das heisst von Nr. 6, und indem man das Brettchen um eine Küthe höher rückt, wird man ein Bild in selber Grösse, jedoch besser abgetont erhalten. Fig. 2076. Cm. 13 :18 Preis fl. 5.— 18 : 24 6 .— Kunsttischler-Arbeiten 981 Photodegradometer. (Patent Toulot.) Le photodégradomètre „ Toulot u breveté , 'pour obtenir les dégradés directement sur les clichés photographiques. Der Photodegradometer dient dazu, in weissem oder schwarzem Grund verlaufende Bilder direct in der Camera aufzunehmen. Der Photodegradometer lässt weit hinter sich alle Ms heute gekannten Systeme, und sehliesst vortlieilhaft aus die Anwendung von Abtönungsvignetten aus Glas, Gelatine, Metall, Gummi etc. etc. Der Photodegradometer besiegt in glücklicher Weise die unberechenbaren Schwierigkeiten welche die besten Forscher unserer photographischen Kunst seit Jahren studirt und zu beseitigen vergeblich bestrebt waren. Das Interesse dieser Erfindung wendet sich besonders zur Erzielung von in’s Weisse verlaufenen Bildern, von unvergleichlich künstlerischem Effecte, ebenso von Verläufern in’s Lichtgraue, Dunkelgraue und Schwarze aller Formen und Dimensionen direct auf das Negativ während der Aufnahme. Die Folgen und Vorzüge dieser Erfindung sind folgende: 1. Ausserordentliche Rapidität beim Copiren selbst bei ungünstigem Lichte. 2. Vollkommene Gleiehmässigkeit aller Bilder. 3. Feinheit und Tiefe der Bilder verbürgt ohne Schleier. 4. Kein Verlust an Papier und an Zeit, veranlasst durch schlechte Conditionen, welche die diversen Abtönungs-Vigneten dem Copisten verursachen. Im Ganzen kein Misserfolg. Der Apparat kann an allen Cameras von 13 :18 Cm. bis 30 : 40 Cm. angebracht werden. Der helle Reeepteur welcher den wichtigsten Hauptbestandtheil des Photodegradometers bildet, gestattet Verläufer in’s Weisse vom kleinsten bis zum grössten Format zu erhalten. Um ein relatives Resultat zu erreichen, haben gewisse Construeteure eomplicirte Maschinen geschaffen, welche mehr oder weniger voluminös und in Eisenfassungen laufend, das Atelier- Stativ um etliche Kilo überbürdeten oder das gute Functioniren der Camera durch im Innern befindliche Tuben erschwerten, um schliesslich doch nur Verläufer in’s Graue oder Schwarze zu geben. Die Klippe für Jeden blieb der Verläufer in’s Weisse, welcher heute sehr beliebt ist; durch die Erfindung des Photodegradometers ist nun diese Perfection erreicht. Dieser grosse Vortlieil wird sicherlich seitens der Operateure gewürdigt werden auch zur Herstellung von Kohle-, Platin-, Gelatinebildern etc. Der Photodegradometer ist ein sehr einfaches Instrument, leicht, solid, elegant und sehr bequem zu handhaben, und wird der Unzertrennliche der Camera werden, so wie die Momentverschlüsse bei den Objectiven, da seine Nothwendigkeit absolut gegenwertliig ist. Der Photodeqradometer leistet Dienste wie kein zweiter Apparat bisher mul wird sicherlich den Praktikern willkommen sein, um künstlerische untadelhafte Arbeiten zu liefern. Preis per Stück.fl. 13.—. Gebrauchsanweisung. Der Photodegradometer dient dazu, in weissem oder schwarzem Grund verlaufende Bilder direct in der Camera aufzunehmen. In den Händen eines intelligenten Operateurs wird dieser Apparat v änderbare Resultate geben, und nach einiger Uebung wird er begreifen, dass damit vortlieilhafte Combinationen und Abtönungen bemerkenswerther Originalität erzielt werden können. Zur Erzielung von Bildern mit einem Verläufer in’s Weisse muss der Transparentrahmen entsprechend schräg gestellt werden und volles Oberlicht empfangen ; indem man die Intensität des Oberlichtes mildert, erhält man ein lichtes Grau. Um ein gewöhnliches Grau zu erhalten, scliliesst man das Licht völlig ab, sei es mittelst Schirm oder Vorhängen oberhalb des Apparates. Wünscht man eine dunklere Abtönung, so ist nötliig, den Rahmen zu wechseln und ihn durch einen undurchsichtigen Rahmen zu ersetzen. Nimmt man eine schwarze Oberfläche, so erhält man eine Abtönung in’s Schwarze. Es ist nicht nützlich, den schrägen Rahmen mit einem Schleier zu bedecken, nur wenn starke Reflexe die Operation stören würden, wird man gut than, zu diesem Mittel zu greifen. Automatischer Copirzähler. Fig. 2077. Position des Zählers auf der Copirrahme. Fig. 2078. \' 2 natürliche Grösse. Das Fehlen dieses Zählers wurde seit geraumer Zeit empfunden. Mit diesem Instrumente vermeiden die Photographen die Arbeit und gleichzeitige Irrung, zu viel oder zu wenig Copien vom Negative zu machen. Bietet viele Vortheile, die ihn empfehlen: a) Ist automatisch. Die Zahl der Operation hat man vom Momente, wo der Deckel des Copirrahinens eingeführt ist. b) Die Drucke können geprüft werden ohne den Zähler zu unterbrechen. e) Kann leicht an allen Copirrahmen angebracht werden; wird mittelst zweier Schrauben befestigt. Jedwedes Kind kann dies bewerkstelligen. Einmal befestigt, dauert er so lange, wieder Copirrahmen selbst, aus dem einfachen Grunde, weil der kleine Apparat beim Registriren der Copien functionirt, ohne irgend welchen Druck auf ihn auszuüben. d) Ist sehr einfach und so automatisch, dass man keinem Fehler begegnen kann. Preis per Stück.fl. —.38. Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 982 Kunsttischler-Arbeiten, Fig. 2070. Fig. 2079. Röhrender Tisch Ais Reclametisch für jedes Schaufenster zu empfehlen, ferner als Copirtisch zur Erzeugung gleichmässig verlaufender vignettirter Bilder. Der Tisch ist aus Eisen hergestellt, die Tischplatte hat einen Durchmesser von 1 M., Höhe des Tisches 90 Cm., Gangdauer desselben :l bis 5 Stunden, fPreis fl. 66.-. Kleiner Tisch EFig. 2080. 30 Cm. hoch, Tischplatte 60 Cm. Durchmesser. Preis fl. 42.—. Fig. 2080. *>«! Vignettir-Rotations-Apparat gesetzlich geschützt bequem und praktisch Fig. 2081. Fig. 2082. Dieser Vignettir-Rotations-Apparat ist gewiss das Vollkommenste, was bisher in Drehwerken zum Abtonen der Copien fabrieirt wurde. Seiner überaus grossen Leistungsfähigkeit, der leichten Handhabung und des billigen Preises wegen, sollte er in keinem Copirraum fehlen. Der Apparat wird in 2' Grössen fahricirt und ohne Holzplatte zu folgenden Preisen, verkauft : Nr. 1 30 Kg. Tragkraft 2 Stunden Laufzeit. fl. 20.— ,, 2 75 y, „ 2 „ „ ..•.. 40. Gebrauchs-Anweisung. Der Apparat seihst wird an einen Tisch geschraubt und der Eisenteller a mit einergrossen Holzplatte versehen, um eine beliebige Anzahl Copirrahmen darauf zu legen. Durch Vor- und Rückwärts-Bewegen des Holzgriffes b wird der Apparat aufgezogen und in Thätigkeit gesetzt. Universal-Cliché-Trager zum Yergrössern. (Fig. 2083.) Vergrösserungcn macht man direct auf Papier oder Glas mittelst nebenstehenden Cliehe-Trägers, welchen man an eine Camera anbringt und wobei man dasselbe Objeetiv benützt, womit das Cliché hergestellt wurde. Dieser vorstehend abgebildete Cliolieträger besteht aus drei Th eilen : A. Einstelltrieb, horizontal beweglich ; B. Einstelltrieb, vertical*, t C. Clichétrâger mit automatischer Vorrichtung um Negative 4 : 4 Cm. bis 9 : 12 Cm. fassen zu können. Dieser Universal-Cliehö-Träger ist einfach, hat geringes Gewicht, functionirt leicht und completirt vorzüglich die Handcamera. Preis fl. 24.—. Camera-Abtöner (Fig. 20 S 4 ) um Abtönung in Schwarz verlaufend direct mit der Camera zu erhalten. Fig. 2084. Dieser kleineApparat wird im Innern der Camera befestigt, in den beweglichen Rahmen bringt man die entsprechende Abtönungsvignette. Es ist selbstverständlich, dass der unbelichtete Theil des Negativs transparent wird und beim Copiren ein Bild mit einem Verläufer in Schwarz gibt. Tubus zweimal verschiebbar : Durchm. in Cm. 6 7 10 14 Per Stück fl. ö.— 7.50 11.25 15.— Hiezu Persus-Vignetten ohne Glas, per Dutzend fl. 5.25, 9.—, 13.50, 21.—. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Kunsttischler-Arbeiten. Magischer Abtöner (Fig. 20S5.) um abgetönte Photographien in der Camera herznstellen, kann mit lichten oder dunklen Hintergründen benutzt werden. Wird in jeder beliebigen Camera mit Leichtigkeit mittelst zweier Schrauben befestigt, ist teleskopisch und kann zu übjectiven mit kurzer oder langer Brennweite benützt werden. 1st zum Höher- und Xieder-Stellen, um das Bild in die Mitte der Platte zu bringen. Die Oeffnung- des.Aussclinittes bewirkt man mittelst Drehens eines einzigen Schraubenknopfes. Eingestellt und exponirt wird wie gewöhnlich. Preis Ü. 30.—. I'ig. 2085. fill Zerlegbare Salon- und Reise-Dunkelkammer. Es dürfte kaum zu unterschätzen sein, welche Bedeutung die zerlegbare Dunkelkammer gewinnt, wenn es sich um Aufnahmen an Orten handelt, die vielleicht weit ab von menschlicher Behausung liegen, oder welche man so leicht nicht wieder besuchen kann, oder deren Lichtverhältnisse derartig sind, dass voraussichtlich mehrere Aufnahmen nöthig sind, schon um die Bildwirkung zu constatiren. Man kann sich unter solchen Umständen, welche leider oft genug vorliegen, viel Zeit und Mühe ersparen und wird damit einem längst gefühlten Bedürfnisse in jeder Hinsicht entsprechen. Xielit mindere Dienste leistet das zerlegbare Laboratorium, wo wegen baulicher Verhältnisse das Laboratorium vom Aufnahms-Atelier mehr oder weniger entfernt ist, es kann in diesem Falle im Atelier selbst aufgestellt und zum Plattenwechseln etc. verwenden werden. Fiir Photographen und Amateure, die über kein eigenes erbautes Atelier verfügen oder sich nur zeitweilig mit Photo- graphiren befassen, leistet dieses zerlegbare Laboratorium unschätzbare Dienste. Sie können es überall anfstellen, innerhalb oder ausserhalb der Wohnung, und, wenn es nicht gebraucht wird, leicht und bequem in eine Kiste verpacken und bei Seite stellen, um, wenn es wieder gebraucht wird, dasselbe zur Hand zu haben. Grössenverhältnisse aufgestellt 1 M. breit, 1 M. lang, 2 M. hoch verpackt in Kiste 27 Cm. hoch, 28 Cm. breit, 118 Cm. lang, Gewicht ohne Kiste 17Vj Kilo, Gewicht mit Kiste 29‘ 2 Kilo. Preis der zerlegbaren Salon- und Reise-Dunkelkammer fl. 34.—. Kiste zum Verpacken mit zwei Schlössern und Handhaben „ 10.—. Tragbare Reisezelte nach englischem Modell, worin man sämmtliche Geräthschaften verpacken und bei Aufnahme mit Platten von 21—31 Cm. bequem arbeiten kann, sammt Stativ, Wasserbehälter und Guttaperchatasse ; um der grossen Hitze und den iiblen Ausdünstungen vorzubeugen, sind selbe mit neuer verbesserter Ventilation versehen... fl. 65.— Grössere Sorten für grosse Platten .. „ 85.— Fig. 2088. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 984 K nnsttisehler- Arbeiten Plattenwechsel-Sack Fig. 2089 über den Kopf zu ziehen mit rothem Stoff-Fenster fi. 12.—. Plattenwechsel-Sack Fig. 2090 mn empfindliche Platten im Freien zu wechseln. A, ohne Stativ verwendbar, ist derart construirt, dass er auf ein sehr kleines Volumen zusammenlegbar ist.fl. 12.— B, mit Stativ zu verwenden nach Fig. 2090 .fl.27.— Fig. 2090. Tragbares Reisezeit in Schirmform aus rubinrothem Stoff, dient zum Wechseln und Entwickeln der Platten auf der Keise. Zusammengelegt nimmt der Apparat wenig Kaum ein und wird in einem Kistehen von 70 Cm. Fänge nntergebraclit. Preis zum Platten-Wechseln . . .fl. 25.— „ „ „ Entwickeln . „ 35.— Fig. 2092. Zusammenlegbarer Kasten in Taschenform, um empfindliche Platten im' Freien zu wechseln für Clichés 13:18 Cm.fl. 24.— „ „ 24:30 „ .. 28.— Andere Grössen zu entsprechenden Preisen. Wechselsack, lichtdichter, zum Ein- und Auslegen von Trockenplatten in Cassetten im hellen Baume; der Sack hat 2 Aermelöffnun- gen, av eiche fest an die Arme anschliessen. Preis fl. 16.—. Fig. 2093. 2093 a. Bernhard "Wachtl, "Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Kunsttischler-Arbeiten. Fig. 2094. 2095. ' , A Pocket-Plattenwechsel-Saek. (Fig. 2094.) Hat ein rothes Stoff-Fenster, durch welches das Licht ein tritt, ; die Grösse desselben ist man im Stande zu reguliren durch mehr oder weniger Herablassen des •schwarzen Vorhängcliens vor demselben. Wird mittelst elastischen Bandes um Augen und Kopf befestigt. Für Platten bis 13:18 Cm.fl. 7.50 » » „ 18 = 24 „ .„ 10 .- Compact-Plattenwechsel-Sack. (Fig. 2095.) Grösse für Platten Cm. 9:12 13:18 18:24 ~fh 5i5Ö L5Ö 10.50 Eclips-Wechsel-Sack. (Fig. 2096.) Gestattet dem Operateur eine unbeschränkte Anzahl Platten im Freien zu wechseln, ist von geringem Gewichte und kann in der Tasche untergebracht werden. Innerlich sind drei Taschen angebracht, wovon die rechts und links mit Klappen versehen und lichtdicht sind und für belichtete und zu belichtende Platten oder Films bestimmt sind. Pie Tasche in der Mitte kann zum Unterbringen von Abstaubpinsel, Einlagen etc. benützt werden. Preise: Grösse Cm. 9 :12.fl. 7.40 « „10:18 .„ 9.- „ „ 18:24.„ 10.50 Tragbares Reisezeit. (Fig. 2097.) Einfach, leicht und vortrefflich zum Wechseln und Entwickeln von Trockenplatten, gewährt einen Arbeitsraum von 31:80 Cm. mit Ventilation, ist 31 Cm. hoch, Mass der Tischfläche : 31:45 Cm.fl. 21.— 45:60 „ .„ 31.50 Für Arbeiten im Freien kann es auf Dreifuss gestellt werden. Wenn dies gewünscht wird, werden specielle Blocks für diesen Zweck angebracht. pF Mit Dachstütze, Gummischlauch und Dreifuss mehr fl. 10.50. Payer’s tragbares Reisezeit (Fig. 2098) für Arbeiten im Freien, sehr fest, nimmt zusammengelegt wenig Kaum ein, mit Dreifuss fl. 35.—. Detto mit Wassersack und Tasse und Schlauch fl. 50.—. Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 9S6 Kunsttischl er-Arbeiten . Reise wagen für photographische Excursionen, Strassenaufnahmen u. dgl., mit 2 oder 4 Radlern, praktisch eingerichtet, stark und solid gebaut, mit Wasserleitung etc. etc., zu m örtlich st billieren Preisen. Vollständig eingerichtete photographische Koffer für Dilettanten und Fachphotographen. Fig. 2099. griiinii I t miim mLM mÉÊÊ Tpüpv ^ ese ^, en ebenso praktisch als zweckentsprechend eingerichtet und kann se * >en ’ oimc weitere vorherige Anleitung, vollkommen zufriedenstellende Photographien anfertigen. Ein completer Koffer enthält : für PKHM 1 U T‘! 10 \ Z «o niei " l i m i t ^ as * 1a % ailszu g, verstellbarer Yisirscheibe und 2 Cassetten iur Platten 12: lßi/ 2 und 9:12 Cm. 1 °J?P e ^°!*.i e ^'d' v ? 24"' Linsendurchmesser, mit Centralblenden. Dreifussstativ mit Cameraschraube. stutzen 1 * -^hstaubpinsel, 3 Porzellantassen, 2 Glastrichter, 1 Filtrir- cartons’, 24^BlatrAlbuminpapfer! 1 BUCh W ° iSSeS Filtrir Papier, 50 geschnittene Visit- schwefli£rsonres >t ^n+ lit Chemikalien : Oxalsaures Kali, Eisenvitriol, unter- schwettigsaures Natron, Negatndack, Positivsilberbad und Nornnügoldlösung. Photographie 116 ZUV V °llständigen Erlernung und praktischen Ausübung der Preis zusammen fl. 90._. selben ^p^js. ^ 6r vors * e ^ en ^ e Koffer mit Einrichtung zum Arbeiten mit Collodium, zum Diese Dilettantenkoffer können auch in sehr eleganter Ausstattung ge ie er werden. (Koffer ans hartem Holze, polirt, die Fächer mit Tncli ausgefüttert, -, a _™ eî T und Cassetten mit Messingbeschlag, geschliffene Flacons mit Glasstoppeln, Le n uc der Photographie von Prof. Dr. Eder etc., Alles sehr fein.) Preis eines derartigen completen Koffers fl. 125.—. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Kunsttischler-Arbeiten. Trockengestell für auf Carton eacliirte Bilder. Die auf Carton aufgezogenen Bilder haben die Tendenz sich zu werfen und nach innen zu verziehen. Der vorliegende Apparat hilft diesem Uebelstande erfolgreich ab, indem man die Bilder leicht nach aussen gebogen in denselben zum Trocknen einlegt. Die beiden mit Nuthen versehenen Seitentheile sind verstellbar um für Bilder verschiedener Grösse verwendet werden zu können. Für 24 Stück Bilder 40:50 Cm. verstellbar bis für Bilder 26:31 Cm. Preis per Stück.fl. 8.25. Andere Grössen auf Bestellung. Fig. 2101. Objectivlialter (beweglich). Nr. 1 2 3 Für Objective Durchmesser in Mm. 40 : 50 50 : 65 65 : 80 Per Stück fl. 11.40 13.20 15.60 Einfacher Tassen-Schaukler. 24:30 13 : 18 18 : 24 Preis per Stück fl. 1.60 1.80 2.20 2102. Hintergrundgestell verstellbares, um den Grund glatt oder gekrümmt verwenden können. Nach Fig. 502 auf Seite 360 des Kataloges 1890. Grösse: 2-2 Meter hoch, 2-20 Meter breit.fl. 57.— Dasselbe inclusive Tuch.. 70.— Zur Versendung dieses Gestelles w'erden die Theile auseinander genommen und Gebrauchsanweisung zur Zusammenstellung beigefügt. Fig. 2103. Fig. 2104. Fig. 2105. Fig. 2106. Lichtschirm nach Fig. 2103 zur Beleuchtung der aufzunehmenden Person ; der gebogene Schirm kann höher und niederer gestellt werden. fl. 17.—■ Lichtschirm nach Fig. 2104.. „ 17.— Reproductionsgestell nach Fig. 2105 mit Trieb Nr. 1. 120 Cm. hoch, 50 Cm. breit.fl. 20.— fl. 35.— „ 2. 140 „ „ 60 „ „ .. 25.— „ 40.— „ 3. 150 „ „ 65 „ „ .. —„ 45.— Reissbretter zu Reproductionsgestellen nach Fig. 2105 aus gut ausgetrocknetem Lindenholz verfertigt. Grösse in Cm. Q 60 80 100 HO fl. 4.— 4.80 6.40 8.20 Reproductionsgestell nach Fig. 2106 zur Befestigung der zu copirenden Bilder, Matrizen etc. nach Höhe und Breite, mit Messingschrauben verstellbar, ganz zerlegbar, zum Hoch- und Niedrigstellen. Für Bilder von 12—16 ,s bis 40—50 Cm... .fl. 8.—. Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. ■988 K unsttischl er-Arb eit en Fig. 2107. Cuvettenständer mit Stützen. Für Cuvetten mit Deckel, Charnièren und Haken (Fig. 2107) Grösse i n Cm. 9:12 13:18 16:21 21:26 26:31 29:34 31:37 per Stück ti. 1.— l.LO 1.30 1.50 1.80 2.— 2.20 Yon Nussholz, mit Messingschrauben und Kautschukverschluss, zum sicheren Transport auf Reisen (Fig. 2108) Grösse in Cm. 13:18 16:11 21:26 26:31 29:34 31:37 per Stück fl. T5Ö 5720 ~ TM 8750 10.— Putzmaschinen (Fig. 2109) auf jede Glastafel passend, auf Holz mit Spindelsclihraube Grösse in Cm. 13:18 21:26 26 : 3P5 31-5:37 37:42 per Stück fl. 1.20 1.80 2.— 2.20 2.50 Fig. 2109. Fig. 2110. Eprouvettengestell mit_12_18_ 24 per Stück fl. 1.10 1.40 1.95 Stück Filtrirgestell (Fig. 211 o) mit 3 Armen, mit 2 Armen und 1 Retortenh älter per Stück fl. 1.50 1.80 Filtrirgestelle nach Dr. Schwarz, dreiarmig, in jeder Richtung zu stellen fl. 3.— Iteproductionsgestell zur Befestigung der zu copirenden Bilder, Matrizen, Kupferstiche etc. etc. Nach der Höhe und nach der Breite mit Messingsclu-auben stellbar, ganz zerlegbar fl. 8.— Vorhanggestell von Holz, auf Rollen, um den Vorhang auf jedem beliebigen Punkte des fl. 13.50 Holzrollen zum Auswaschen der Papierbilder klein fl. 1.80 mittel fl. 2.20 gross fl. 2.75. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Kunsttischler-Arbeiten. Matrizenbrüekeii (Fig. 2111) mit Nuthen, zum Aufstellen nasser oder lackirter Matrizen, zum Zusammenlegen für 12 18 24 30 Matrizen fl. —.70 —.75 — dïÔ LÖ5 Fig. 2111. Holzrahmen zerlegbar, für Hintergründe, in beliebigen Dimensionen, per laufenden’Meter 40 kr. Fig. 2113. Bombe-Pressen (Fig. 2112) Visit, Ovalausschnitt. fl- 3.50 Elisabeth, „ „ 5.— Cabinet, „ „ 6.— Dieselben mit stumpfeckigem oder domförmigem Ausschnitte Visit Elisabeth Cabinet per Stück fl. 4.— 5.50 6.70 Grössere Formate entsprechend höher. Holzpresse (Fig. 2113) mit Spindel, stark für Bombe-Photographien. fl- 6.— eine eiserne Spindelpresse zu den Bombé-Pressen . „ 13.— Plattenhalter von Holz, zur Benützung beim TTebergiessen von Collodium oder bei der Hervorrufung.. .11. 2.— Pistolenplattenhalter.„ 2.20 Plattenhalter, pneumatisch.. 1-50 Plattenkistchen zur Aufbewahrung der Matrizen, geputzten Glasplatten oder präparirten Trockenplatten mit Nieten, so dass jede Platte für sich feststeht. Plattengrösse in Cm. 9:11 16 : 21 26 : 31 auf 12 Platten fl. 1.50 2.10 3.— 2.— 2.55 3.30 „50 „ „ 2.75 3.50 4.20 Alle nicht angegebenen Grössen werden nach Durchschnittspreisen, sowie Schloss und Handhaben zu den Kisten, wenn sie verlangt werden, billigst berechnet. Maassstäbe in Centimeter und Zolle eingetheilt, von 10 kr. bis .fl. 1-— Feine Elfenbeinmaassstäbe, i/ 2 Meter lang, in 2 Zoll gelegt, durchaus in Milimeter und Linien. „ 1.50 Feine Elfenbeinmaassstäbe durchaus in Millimeter und Linien, 10 Glieder per Stück „ 2.50 Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 990 Kunsttischler-Arbeiten. 2114. mm Retouchirtische (Fig. 2114) zerlegbar, ziun Ke touch iron der Matrizen, stellbar für jede Grösse, mit Lichtschirm und Spiegelreflector, auch als Tisch zum Malen und Ketouchiren der Positiven zu verwenden.fl- 15.— Retouchir-Pult (Fig. 2115) für Negative sehr praktisch, mit matten Glase und Spiegel-Reflector für Matrizen bis zur Grösse von 26:31 Cm., zum Zusammenlegen.fl. 10. Derselbe in Grösse 26 : 42 Cm. von fl. 12.— bis. ..» 15.50 „ für Matrizen bis zur Grösse 13:18 Cm.von fl. 4.— bis „ 5. „ » * „ » „ 21:27 „ .» 8 -~ » v n n » n 24:30 „ . . A* » n n n » n 30:40 „ .» 1^‘ „ „ - „ „ „ 40:50 „ .. 14.- Ich kann diese Ketoueliirpulte meinen Herren Kunden besonders anempfehlen, da dieses System das beste und praktischeste ist, welches bis jetzt coustruirt wurde. Kleiner Retouchirpult nach Schneeberger. Fig. 2116. Fig. 2117. Fig. 2116. Mit Spiegelreflector und matter Scheibe (18 : 18 Cm.) zum Ketouchiren von Platten bis zu 13:18 Cm. verwendbar. Preis complet . fl. 5.50 Mit Schublade nach Fig. 2117 . „ 6.50 Retouchirgestell (Staffelei) nach Homolatsch zum Ketouchiren der Negative, ohne Reflector, für Platten bis zu 21:26 Cm., sehr praktisch, zusammenlegbar, auf Reisen zu verwenden.fl- 2.50 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirehberggasse 37. Kunsttischler-Arbeiten. Nieu! Patent-Ketouchirpult Neu! zusammenlegbar, mit mattem Glase, Spiegelrefleetor und Schubkasten, gestattet das Negativ zu drehen und so in jede gewünschte Gage zu bringen. Für Matrizen bis zur Grösse 21 :27 Cm. fi. 24.—. Mit Einrichtung, um Matrizen bis zur Grösse 42 Cm. □ retoucliiren zu können, stellt sich der Preis um fl. 2.50 höher. Dabei sind die Matrizen, deren Grösse 21: 27 Cm. übersteigt, nicht drehbar. Auf Bestellung liefere derartige Patent-Ketouchirpulte noch in folgenden Grössen : Grösse in Cm. 12:16V 2 13:18 16:21 18:24 21:27 Per Stück fl. 17.— 17.50 19.— 22.— 24.— Grösse in Cm. 26:31*2 30:40 40:50 50:60 Per Stück fl. 26.— 30.— 36.— 42.— Mit Einrichtung für das grosse Maass von fl. 1.— bis fl. 5.— höher. Amerikanische Holzklammern. Fig. 2120. Fig. 2121. Fig. 2120, per Dutzend. Fig. 2120, „ Gross (12 Dutzend) Fig. 2121, „ Dutzend. fl. —.48 „ 4.80 * 1 .— Fig. 2122. Neue Kugelklammern (Fig. 2122) zum Aufhängen und Trocknen sensibilisirter Papiere, per Hundert fl. 6.— per Stück 6 kr. Hintergrundgestelle mit Dach zum Zusammenlegen, für Aufnahmen im Freien. fl. 16.80 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 992 Kunsttischler-Arbeiten. Ammoniak-Räucherkaste h zum Räuchern fies gesilberten Eiweisspapieres, so construirt, dass sich der Geruch nicht verbreiten kann, zum Einlegen mehrerer Blätter auf einmal, und zwar : 1 Kasten, um 3 Bogen in Quartformat zu räuchern, gänzlich eingerichtet mit den nöthigen Cartons und Schale. fl- 7.5(>> I Kasten, um 6 Bogen in 1/2 Bogen zu räuchern, ganz complet .. „ 10.— l Kasten, um 16 ganze Bogen zu räuchern, ganz complet . „ 14.— Eproiiyetten-Statiye aus hartem Holz zu 6 12 18 24 Eprouvetten per Stück fl. —.40 —.55 —.75 1.— Eprouyetten-Statire, etagenförmig zum Drehen zu 12 Eprouvetten fl. 2.40 Lichtschirm zur Regulirung des Seitenlichtes. fl. 20.— Kopfschirm nach Klary, zur Regulirung der Kopfbeleuchtung... „ 14*— Reflectorsehirm zur Aufhellung der Schattenseite von fl. 12.— bis. „ 15.— Auslagekasten sammt Rahmen, zum Sperren, angestrichen oder geschnitzt in Naturholz, sowie Firmatafeln werden bestens und billigst effectin' rf. niiiiillgii 000000 ÜSiilil, Reparaturen und einzelne Bestandtheile aller in dieses Fach einschlagenden Artikel werden schnellstens, solid und dauerhaft zu den billigsten Preisen ausgeführt. Bernhard Waeht.1, Wien, Neubau, Kirehberggasse 37. Hand- und Hetectiy- (Geheim-) Cameras. Hand- und Detectiv- (Geheim-) Cameras. Chambres à main et detective. — Hand and detective cameras. 1042 2209 Schfitzen-Camera, f. runde Bilder, 30 Mm. Durchm., f. 30 Aufn. fl. 115- Des Kataloges Seite Figur 1008 2137 1017 2151 » n n 1042 2209 1056 2243 1057 2245 r> n 2246 1060 1068 2258 2259 2260 1069 2261 2263 1070 2264 .2266 1071 2266 1071 2267 n » 1072 — n — n — n 1072 — h — n — Apparate Serie I mit Rolleassetten. Appareils Serie 1 avec châssis à rouleaux. 'reiwirth’s Prisma Hand-Camera, für Bildgrössen 9:12, 9:10, 9:9, 9:7 Cm . fl. 30.15 dto. dto. dto. dto. 12 : 16 13:18 256.— 290.— Tasche dto. Nr. 21, für 40 Aufn. 9:12 Cm. auf Film M. 175- Tasche dto. Nr. 45, f. 40 Aufn. 9:12 Cm. auf Film M. 175.— dto. „ 46, „ 24 „ 13:18 „ „ „ „ 270.- — Delta-Roll-Camera, für 40 Aufnahmen 9 : 12 „ 75.— 14 - 17 - 135- 14- 17- 17- 7.50 Eastman’s „Kodak”-Camera für Films (lichtempfindliche Celluloidschichten als Ersatz für Glasplatten): 1068 2258 Eastman’s Kodak Nr. I f. runde Bilder von 65 Mm. Durchm., f. 100 Aufn. M. 105.— dto. dto. dto. dto. dto. dto. dto. II f. runde Bilder von 88 Mm. Durchm., f. 100 Aufn. „ 140.— III (Regular) für Bilder 8 : 10V 2 Cm. „ 100 „ „ 167.50 III* (Junior) „ „ 8 : 10Va r> r> 60 „ „ 167.50 IV (Regular) „ „ 10 :121/a n r> 100 « » 207.50 IV* (Junior) „ „ 10: 121/a n n 48 „ „ 207.50 IV (Folding) „ „ 10 : 12i/ 2 rt n 48 „ „ 227.50 V ( „ ) „ „ 13:18 n r> 54 „ „ 267.50 dto. dto. dto. IV (Folding) mit3Doppel-Cassetten 10 : ^^Cm.u. Visirscheibe M. 260.50 V ( „ ) „ 3 „ 13:18 „„ Visirscheibe M. 307.— B dto. dto. „24 „ 88:102 „ „ 28.— C dto. dto. „ 24 „ 102:127 „ „ 44.— C dto. dto. mit Adapter für Glasplatten mehr fl. 10.20 Eastman A Tageslicht Kodak, für 24 Aufnahm. 70: 82 Mm. „ 25.— dto. B dto. dto. «24 „ 88: 102 „ „ 42.— dto. C dto. dto. „ 24 „ 102:127 „ „ 67.50 dto. C dto. dto. mit Adapter f. Glasplatten mehr „ 12.60 * Glasplatten-Einrichtung für Kodak III und IV junior, bestehend aus 3 Doppelcassetten, Visirscheibe und Tasche...fl. 26.—. . ... 3.—. Jede Doppelcassette mehr per Stück. 33 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 994 Hand- und Detectiy- (Geheim-) Cameras. Hand- und Detectiy- (Geheim-) Cameras. Chambres à main et detective. — Hand and detective cameras. Apparate Serie II mit Platten-Magazinen. Appareils Serie II à magasins. Des Kataloges Seite Figur 1001 2129 Zeus-Camera mit Magazin für 12 Platten 6:9 Cm. „ „ dto. dto „12 „ 9:12 „ „ „ dto. Stereoskop „ 12 „ „ 2130 Furror-Camera mit Magazin für 12 Platten 6 : 9 Cm. „ dto. dto. w 12 9:12 „ „ dto. dto. Y> 12 Y> 12: 16 V a * „ dto. dto. Y> 12 13 : 18 „ » dt0 - Stereoskop n 12 r> 8V 2 ; Cm. fl. P Vf n 12 .— 18.— 29. — 30. — 36.— 54.— 60.— 54.— 1003 2130 Furror-Camera,bessere Sorte mitMagaz.f. 12 Platten 6 : 9 Cm. „ 54.— dto. dto. „ 12 „ 9 : :12 „ „ 90.- dto. dto. „12 „ 12: :16V 2 „ „ 120.- dto. dto. „ 12 „ 13 : : 18 * „ 135.— dto. dto. Stereoskop „12 „ 8 V* : :17 „ „ 135.- 1004 2132 Excelsior-Camera, mit Magazin für 12 Platt. 6 : 9 Cm. M. 75.— „ 45.— „ „ dto. dto. „ 12 „ 9:12 „ „ 90.- „ 54.— n „ Excelsior-Camera, bessere Sorte „ 12 * 6:9 „ „ 105.- „ 63.— p „ dto. dto. „ 12 „ 9:12 „ „ 165.- „ 99.— 1006 2136 Stirn’sGeheim-Camera(Dosenform) I rund, 42 Mm. für 6 Aufn. „ 18.— V T) dto. dto. II „ 62 „ „ 4 „ 26.— „ p dto. dto. III 45:50 n „4 „ 18.— P n dto. dto. IY 42:42 „ „4 „ (Platten einzeln einlegbar) p 20.— 1006 2134 Stirn’s Hand-Camera I m. Magaz. für 1 2 Platten 6 : 8 Cm . P 15.— p Y} dto. II „ „ „12 „ 9:12 „ . 24.— p 2135 dto. III „ „ „ Stereosk. 9 : 16 u. 9 : 12 Cm. 30.— 1007 — dto. Automat für 24 Platten 9:12 „ Vf 35.50 1009 2139 Ideal-Camera m. Magaz. f. 24 Aufn., 6 : 8 Cm. fl. 44. — , Tasche p 3.— 1009 2140 Yietoria-Camera ppp 30 » 67 2 :10 „ „90.-, „ P 10.— 1010 2141 Taschenbuch-Camera „ „ 24 „ 4:4 „ „30.—, „ „ 4.— 1010 2142 Bädecker-Camera p P n 24 „ 47a : 6 „ „39.-, „ t> 6.— 1017 2149 Steinheil’s Detectiy - Camera mit Magazin für 12 Platten, ” io iR m . . 150.— und M. 160.— ” „ . ««O _ 935_ n io.io „ . 250._ 270._ Trieb Vorrichtung bei Steinheil’s Detectiv-Camêra höher um ” 25.— 1017 2157 Steinheil’s Stereoskop-Detectir mit Magazin für I 2 Platten 8V a : 17 Cm.M. 240.— und mit Triebvorrrichtung mehr um. 1018 2160 Steinheil’s Detectiy (System Pasquarelli) mit Magazin für 12 Platten 6 : 9 Cm.. . mit Triebvorrichtung. « „ für 12 Platten 9 : 12 Cm.'... mit Triebvorrichtung. n n 255.— 25.— „ — „ 185.— » 220 .- „ 240.— Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kdrchberggasse 37. Hand- und Detectiy- (Geheim-) Cameras. 995 Apparate Serie II mit Platten-Magazinen. ( Appareils sérié II avec magasins pour les plaques.) Des Kataloges Seite Figur 1020 2163 Suter’s Hand-Camera für 12 Platten 9: 12 Cm .M. 120.- „ „ dto. n 12 „ 12:16V 2 « . « 144.- 1021 2164-Suter , s neueste Hand-Camera (System Möller) für 20 Platten 9:12 Cm., incl. Tasche. fl. 110.- 1027 2175 Hesekiel’s Patent-Spiegel-Magazin-Camera für 20—24 Glasplatten resp. 30—35 Films 9 : 12 Cm.M. 200.- für ca. 40 Glasplatten resp. ca. 70 Films 6% : 10 Cm. ... „ 180.- 1030 2181 Yelocigraphe mit Magaz. für 12 Platten 9 : 12 Cm.Fr. 300.- 1031 2183 Duodekagraphe „ » » 12 „ 9:12 „ fl. 37.20 bis fl. 105.- 1034 — Kipp-Camera für etwa 20 Platten 9 :12 Cm.aufwärts von M. 40.- n — dto. „ » 20 „ 6: 9 „ . „ .- 1035 2190 Alp en- Cam era mit Magazin für 12 Platten 9:12 Cm. fl. 95,- 1035 2191 Murer’s Express-Camera für 6 Platten 9:12 Cm.. „ 24.- » „ dto. „ 6 „ 8:8 „ . „ 15.- 1036 2193 Exell-Universal-Detectiy- Camera mit Magazin für 18 Platten Cm...Fr. 450.- 12 108 Mm. 1041 1047 » 1050 2207 Photo-Cravatte für 6 Aufnahmen 2 i j % Cm. □ . 2216 Universal-Handapparat mit Wechselcassette für 12 Platten 6 : 9 Cm... 9:12 „ . 500.— 500.— 28.— 23. 30. 2225 Electus-Camera Kr. 4 mit Magazin für 18 Platten 6:8 Cm. gewöhnliche Dicke.M. 90.—, Tasche M. 14.— „ „ billige Sorte.„ 60.— 1051 2226 Simplex-Magazin-Camera Nr. 7 mit Magazin für 24 Platten 6:8 Cm., 1 Mm. dick.M. 135,—, Tasche „ 14.— „ „ Nr. 9 für 18 Platten 9:12 Cm.gew. Dicke „ 175.—, „ „ 17.— 1052 2231 Normal-Simplex-Camera Nr. 28 für 12 Platten oder Folien 9:12 Cm.M. 160.— Tasche „ 14.— 1053 2235 Nr. 29 13:18 Cm. „ 270,— „ „ 25.— 1054 .2237 Normal-Stereoskop-Camera Nr. 81 für 12 Platten oder Folien 9 : 18 Cm. ...M. 280.— Tasche „ 20.— 1054 — Normal-Simplex-Camera Nr. 27 für 12 Platten oder Folien 9:12 Cm.M. 160.—, Tasche „ 14.— 1055 2241 Normal - Reflex - Camera Nr, 48 für 12 Platten oder Folien 9:12 Cm.M. 250.—, Tasche 1059 2248 Delta-Camera Nr. 48 mit Magazin für 12 Platten 6:9 Cm. Tasche. dto. Nr. 39 dto. 9 : 12 Cm. Tasche. dto. Nr. 49 dto. 9:12 Cm. Mahagoni n Tasche. n dto. Nr. 40 dto. 13:18 Cm. Tasche. n dto. Nr. 50 dto. 13:18 Cm. Mahagoni Tasche. 1060 2250 Delta-Stereoskop-Camera Nr. 41 mit Magazin für 12 Platten 9:18 Cm. . . M. 100.—. Tasche „ 1060 2250 Delta-Camera mit antiplanet. Objectiv 6 9 Cm. „ dto. dto. 9 : 12 „ dto. dto. 9 : 12 „ Mahagoni . .. „ 128.- dto. dto. 13 : 18 , .. „ 170. » dto. dto. 13 : 18 „ Mahagoni . .. r 182.— 1293 2960 Photo- Jumelle für 12 Trockenplatten oder 30 Films 4^ : 6 Cm 12 , 50, 3- 60, 6 , 68 , 6 , 100 , 8 , 112 , 8 , 7. 90, Fr. 110. 33* Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 996 Hand- und Deteetiv- (Geheim-) Cameras. Hand- und Deteetiv- (Geheim-) Cameras. (Chambre à main et detective. — Band and detective cameras.) Apparate Serie III mit gewöhnlichen Cassetten. (Appareils serie Ill avec châssis ordinaires.) Des Kataloges Seite Figur 998 2125 Kincsem-Apparat 8 : 9 Cm., mit 3 Doppel-Cassetten u. Tasche fl. 60.— „ ,, dto. 9:12 Cm., m. 3 Doppel-Cassetten u. Tasche . . 85.— „ „ dto. 13:18 „ „3 „ „ „ . . 130.— 999 2126 Kinesem-Stereoskop-Apparat 9 :18 Cm., m. 3 Doppel-Cassetten n. Tasche fl. 97.50 998 2126 Kincsem-Àpparat, elegante Ausgabe, 8 : 9 Cm., hochfein ciselirt in Gold ' und Silber, mit 3 Doppel-Cassetten und Tasche .fl. 85.— „ „ dto. dto. 9:12 Cm. „ 112.— „ „ dto. dto. 13:18 „ . „ 145.— ,, „ Kincsem-Bycicle-Apiiarat 8 :9 Cm. „ 82.56 1011 2143 Detectiv-Camera, mit 6 Doppelcassetten 9 : 12 Cm. und Tasche fl. 92.— n „ dto. „ 6 „ 12 : 161 / 2 « « « « 420.— 1013 2145 Universal-Detectiv-Camera, mit 6 Doppelcassetten 9 : 12 Cm. und Tasche von fl. 110.— bis fl. 177.— „ „ dto. mit 6 Doppelcass. 12 : 16y 2 Cm. u. Tasche von „ 152.— „ „ 227.— » „ dto. „6 „ 13:18 „ „ „ „ „190.— „ „ 248.— » o dto. „ 6 „ 16:21 „ „ „ „ „ 215.- „ „ 308.- 1014 2146 Universal-Stereoskop-Camera, mit 6 Doppelcass. 9 : 18 Cm. und Tasche von fl. 140.— bis fl. 213.— 1014 2147 Detectiv-Camera, mit 6 Doppelcassetten 6 : 8 Cm. und Tasche fl. 80.— 1015 2148 Moment-Hand-Camera, mit 6 Doppelcassetten 16:21 Cm. .. fl. 165.— Stativ „ 10.— 1017 2151 Steinheids Deteetiv, m. Rahmen u. 1 Doppelcassette 9 : 12 Cm. M. 150.— O „ dto. dto. 12:16 „ „ 220 .— » „ dto. dto. 13:18 „ „ 250.— ” 11 dto. dto. Stereoskop 8!/ 2 :17 „ „ 240.— 1022 2166 Anschîitz Moment-Apparat, mit 6 Doppelcassetten 9 : 12 Cm. Objectiv und Tasche M. 175.— 1026 2172 toman’s Reflex-Hand-Camera, mit 3 Doppelcass. 9:12 Cm. fl. 120 .— dto. dto. „ 3 „ 12 : I 6 V 2 „ » 210.— ” Loman’s Reflex-Stereoskop-Hand-Camera, mit 3 Doppelcass. 83:170Mm_ fl. 175.— » — Roman’s Reflex-Stereoskop-Detectiv-Camera dto. „ 200 .— „ 2173 Loman’s Reflex-Detectiv-Camera, mit 3 Doppelcass. 9 :12 Cm. „ 145.— ” » dto. dto. „3 „ 9:12 „ „ 135.— !029 2179 Invincibel Metall-Camera, mit 6 Cassetten 9:12 Cm. .... M. 80.— ” » dt0 - dto. „6 „ 13:18 „ .... „ 130.— 1032 2184 Kinegraph mit 3 Doppel-Cassetten 8 : 9 Cm.Frcs. 180.— » ” dto. dto. 9:12 „ . „ 210 .— ” ” dto. dto. 9: 18 „ Stereoskop.. „ 300.— 1032 2185 Kinegraph-Weitwinkel mit 3 Doppel-Cassetten 9: 12 Cm.... „ 210 — ” ” dto. mit 3 Doppel-Cassetten 9:18 Cm. Stereoskop „ 300.— Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Hand- nnd DetectiY- (Geheim-) Cameras. 997 Apparate Serie III mit gewöhnlichen Cassetten. [Appareils serie 111 avec châssis ordinaires.) Des Kataloges Seite Figur 1033 2186 Traveller mit 3 Doppel-Cassetten 9:12 Cm.Frcs. 225.— dto. dto. 13:18 „ . „ 260.— „ 2188 Yellussig’s Stereoskop - Apparat mit 3 Doppelcassetten 9 :18 Cm.. ... „ 375.— 1034 2189 Cosmopolit mit 3 Doppel-Cassetten 9 : 12 Cm. Frcs. 300.— u. „ 310.— „ ,, dto. dto. 13:18 „ . „ 400.— „ „ dto. dto. 9: 18 „ Stereoskop ... „ 375.— 1035 2192 Apparat für Operationen auf dem Meere, mit 3 Cassett. 18 : 24 Cm. fl. 330.— dto. dto. dto. 24: 30 „ r 467.50 1037 2195 Comet-Camera mit 3 Cassetten 9:12 Cm. und Tasche . „ 33.— 1037 2196 Planet-Camera „3 „ 9:12 „ „ „ . „ 40.20 1039 2198 Photographische Hut mit 1 Cassette 9:12 Cm . „ 28.— 1040 2204 Mignon-Camera mit 1 Cassette 4 :4 Cm. mit Tasche. „ 9.— „ 2205 Stock-Apparat „ 3 Cassetten, Bildgrösse 42 Mm. rund... „ 30.— 1042 — Puck-Camera „ 1 Cassette für Bilder 5 Cm. Durchm. „ 1.— 1043 2210 Yolapük-Camera II mit Leder-Portemonai für Platten 5 : 5 Cm. „ — dto. „ Leder-Etui für Platten 5 :5 Cm. 1044 2212 Carré-Metall-Gleheim-Camera für Bilder 4 : 4 Cm. 1045 2213 Eclips-Camera Serie A, mit 3 Doppel-Cassetten 9:12 Cm. 4.50 2.05 dto. dto. 13:18 „ . . „ 145.— 1045 — dto. Serie B, dto. 9:12 „ .. „ 58.— — dto. dto. 12:16 „ .. „ 68.— — dto. dto. 12:16i/ 2 Cm. „ 68.— — dto. . dto. 13: 18 Cm. .. „ 69.— — dto. dto. 18:24 „ .. * 100.— — dto. 9:18 Cm. Stereoskop mit 2 Aplanaten. „ 110.— 77 — dto. 9:18 „ 77 77 2 einfachen Linsen „ 70.— 104" 2216 Unirersal-Hand-Apparat mit 2 Doppel-Cassetten 6: 9 Cm.. „ 20.— 77 ?7 dto. dto. 9:12 „ . „ 26.— 1047 2217 Sport-Apparat mit 3 Doppel-Cassetten, 9: 12 Cm., Objectiv, Moment- Verschluss, Stativ und Tasche. fl. 54.— 1048 2218 Club-Camera mit 3 Doppel-Cassetten, 9:12 Cm., mit Phenix-Apparat, mit Momentverschluss, Stativ und Tasche.fl. 49.— 1048 2222 Popular-Camera mit 3 Doppel-Cassetten, 9 :12 Cm., Stativ und Tasche ohne Objectiv... fl. 34.— mit Phenix-Aplanat und Momentverschluss. „ 45.— 1049 2223 Mars-Camera mit 3 Doppel-Cassetten, 9:12 Cm., mit Objectiv, mit Momentverschluss, Stativ und Tasche.fl. 42.50 1060 2251 Normal-Reise-Camera mit 3 Doppel-Cassetten, 13:18 Cm...M. 190.— dto. dto. IS: 24 „ .. „ 250.— 1061 2252 Suter’s Stereoskop-Camera mit 3 Doppelcassetten 13:18 Cm., Stativ und Tasche . fl. 176.80 1294 2964 Schiller-Camera mit 2 Doppelcassetten 6 : 9 Cm. „ 14.— r * - :«&•&**. Wp: 'A%-. ÉMÉ ■f' • •' fj|ïl >V ■^Tthv' ^vï ^ Aufnahme mit Kincsem 9:12 Cm-. Epreuve obtenue avec le Kincsem 9:12 Cm. Fig. 2128. >«V s mmqày î ËiBi Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37- Hand- und Detectiv- (Geheim-) Cameras 1001 „Zeus“ Hand-Camera für 12 Moment- und Zeitaufnahmen aus fein matt geschliffenem Nussbaumholz. Vornehme Einfachheit: Solide Eleganz! Stets fertig zum Gebrauch! Mit patentirtem Verschluss (D. E. P. A.) einfach, praktisch, nie versagend. Mit zwei Suchern für Hoch- und Queraufnahmen. Vollständiges Bild sichtbar. Mit aplanatisehem übjectiv, Format fein und scharf auszeichnend. Wechslung der Platten einfach, höchst zuverlässig und schnell zu bewirken. Doppelte Belichtung vollständig ausgeschlossen. Zählvorrichtung ! Votizplatten ! Mit .Zeus“ können vermittelst der darauf angebrachten sorgfältigst construirten 2 Sucher jedwede Aufnahmen : Portraits, Gruppen oder Landschaften im Hoch- oder Querformat bei Tagesoder Magnesiumlicht, ob schnell oder langsam, ob nah oder fern, unter allen Umständen scharf und völlig befriedigend gemacht werden. Fig. 2129. Preise, Grössen und Gewichte. Nr. 9. Mit aplanatisehem Objectiv, Durchmesser 15 Mm. für 12 Platten 0 : 9 Cm.M. 20.— Frcs. 25.— fl. 12 — Dimensionen 19 : lO 1 ^ : S Cm. — Gewicht m. Platten 1 Kilo. Ledertasche. M. 3.75 Frcs. 4.75 fl. 2.50 Nr. 10. Mit aplanatisehem Object-iv, Durchmesser 20 Mm. für 12 Platten 9 : 12 Cm. „ 30.50 „ 38.— ,, 18.— Dimensionen 23 : 14 : ID /2 Cm. — Gewicht m. Platten 2 Kilo. Ledertasche... M. 4.50 Frcs. 5.70 fl. 3.— Nr. 11. Mit aplan. Stercoskop-Objectiven, Durehm. 20 Hm. für 12 Platten S 1 ^ ; 17 Cm. Stereoskop. ,, 49.— ,, 61.— ,, 29.— Dimensionen 23 : 19 : 11 Cm. — Gew. m. Platten 2. 500 Kilo. Ledertasche. M. 6.— Frcs. 7.50 fl. 4. — Zu „Zeus“ empfehlenswerth : Ein verschiebbares Amateur-Stativ fl. 4.—, Futteral hiezu fl. 2.50 oder eiu leichtes elegantes Schirm-Stativ aus hartem Holz mit Messingdreieck und Ueberzug fl. 9.—, Amateur-Copirrahme mit Messingfedern 6:9 Cm. fl. ■—.85, 9:12 Cm. fl.—.95. Anleitung über den Gebrauch der Hand-Camera „Zeus“. Füllung der Camera. Man nehme den Deckel, an welehem Zahl-Vorrichtung und Notiz- platte angebracht, heraus, fülle die im Magazin sich befindlichen 12 Bleeli-Casseften mit 12 Platten oder weniger und zwar dergestallt, dass die Schichtseite nach aussen, die otfene Kante der Blech- Cassette nach oben kommt. Das Magazin wird wiederum durch den Deckel sorgfältig verschlossen, so dass ein Herausfallen oder Belichten der Platten unmöglich ist. Vermittelst der zwei Sucher für Hoch- und Quer-Aufnahmen spiegelt sieh das zur Aufnahme bestimmte Object auf der Mattscheibe vollständig, jedoch in verkleinertem Massstabe wieder. Objectiv-Verschluss. Das Spannen des Verschlusses bei Moment-Aufnahmen geschieht durch Ziehen an Perle a, die Auslösung desselben durch Ziehen an Perle b. Bei Zeit-Aufnahmen spanne man den Verschluss nur halb, indem man Perle a in die Oese c einhakt und den Verschluss vermittelst Perle h so lange öffnet, als die Exposition geschehen soll. Bei Magnesium-Aufnahmen werden beide Perlen in die betreffenden Oesen eingehakt. Platten-Weehslung. Eine jede Aufnahme, oh Zeit- oder Moment-, kann erst nach vollständigem Herausziehen des unten an der Camera sichtbaren Schiebers stattfinden. Durch Schliessung des Schiebers wird die Platte vollständig in den Wechselsack befördert, so dass dadurch das lästige und schwierige Horausziehen derselben vermittelst 'der Finger, was immerhin einige Schwierigkeiten verursacht, wegfällt. Hierauf wird die Platte erst schräg und dann senkrecht in den an dem Deckel sitzenden Spalt geschoben. Zahl-Vorrichtung. Um zu controliren, wie viel Platten exponirt sind, braucht man nur die an der Zähl-Vorrichtung befindliche Scheibe auf die betreffende Nummer zu rücken. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1002 Hand- und Detectiv- (Grelieim-) Cameras. Geheim - Camera „Furror“. Fig. 2131. Fig. 2130. ItUfUUlUIUmJjj Für 12 Platten 6:9 Cm., 9:12 Cm., 12 : I6V2 Cm., 13:1,6 Cm - Flirr or als beste Hand-Camera in mittlerer Preislage in alien Welttheilen bereits bekannt, ist durchaus sauber gearbeitet, in mattem Nussbaum gehalten. Die gleichfalls mit einer automatischen Zählvorrichtung in Verbindung stehende Platten» wechslung erfolgt rasch und nie versagend nur durch Zurückschieben eines Jalousieschiebers. Da ist kein Schütteln, kein Umstellen, kein Ziehen nothwendig, da kann die belichtete Platte nicht etwa stecken bleiben, w r ie das so oft bei der längst veralteten Wechselcassette (Wechselbalgen) vorkommt. Das Objectiv, welches vermittelst eines im Innern angebrachten fein und correct gehenden mechanischen Triebes verstellbar ist, kann auf Objecte in Entfernungen von 3 Meter an bis 30 Meter, resp. unendlich scharf eingestellt werden. ,Die Kegulirbarkeit auf die verschiedenen Entfernungen ist durch eine aussen befindliche Scala gekennzeichnet. Fltrror hat zwei Sucher für Hoch- und Querbilder. Fliri'Or hat einen ganz neu construirten Objectiv- verschluss für Zeit- und Moment-Aufnahmen, der in jeder Beziehung sicher functionirt und ohne jede Erschütterung sich auslöst. Blechcassetten für Glimmerplatten, Platten, Films etc. siehe Seite 1005. Preise, Grössen und Gewichte: Nussbaumholz matt. Objective verstellbar. Nr. 12. Mit aplanatischem Objectiv (Durchm. 18 Mm.) für 12 Platten 6:9 Cm.Mark 45.— fl. 27.— Federtasche Mark 4.50 fl. 3.—. Dimensionen : 20 : 12 : 9 J / 2 Cm. Gewicht mit Platten T300 Kilo. Gewicht mit Glimmerplatten 1 Kilo. Nr. 13. Mit aplanatischem Objectiv (Durchm. 21 Mm.) für 12 Platten 9:12 Cm.Mark 53.50 fl. 32.— Federtasche Mark 6.— fl. 4.—. Dimensionen: 25:15:13 Cm. Gewicht mit Platten 2-400 Kilo. Gewicht mit Glimmerplatten T800 Kilo. Nr. 14. Mit aplanatischem Objectiv (Durchm. 23 Mm.) für 12 Platten 12 *10V 2 C m - (Irisblende) .Mark 90.—• fl. 54.— Elegante Segeltuchtasche als Tornister eingerichtet Mark 13.50 fl. 9.—. Dimensionen : 32 : 21 : 16 Cm. Gewicht mit Platten 5 Kilo. Gewicht mit Glimmerplatten 3-700 Kilo. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Hand- und Detectiy- (Geheim-) Cameras 1003 Fortsetzung der Preise der Geheim-Camera „Furror“: Nr. 15. Mit aplanatischem Objeetiv (Durchm. 24 Mm.) für 12 Platten 13:18 Cm. (Irisblende).Mark 100.— fl. 60.— Elegante Segeltuchtasche Mark 15.— fl. 10.—. Dimensionen : 34:22:18 Cm. Gewicht mit Platten 5*300 Kilo. Gewicht mit Glimmerplatten 4 Kilo. Nr. 16. Mit aplanatischen Stereoskop-Objectiven (Durchm. 21 Mm.) für 12 Platten 8 1 / 2 : 17 Cm.Mark 90.— fl. 54.— Ledertasche Mark 7.50 fl. 5.—. Dimensionen : 25 : 20 : 13 Cm. Gewicht mit Platten 3 Kilo. Gewicht mit Glimmerplatten 2*500 Kilo. Nr. 17. Mit Goerz Lynkeioskop Serie E Nr. 00 für 12 Platten 6:9 Cm., mit Ledertasche.Mark 90.— fl. 54.— Dimensionen: 20 : 12 : 9 1 / 2 Cm. Gewicht mit Platten 1*200 Kilo. Gewicht mit Glimmerplatten 0*750 Kilo. Nr. 18. Mit Goerz Lynkeioskop Serie E, Nr. I, Irisblende für 12 Platten 9:12 Cm., mit Ledertasche.Mark 150.— fl. 90.— Dimensionen: 25:15:13 Cm. Gewicht mit Platten 1*800 Kilo. Gewicht mit Glimmerplatten 1*400 Kilo. Nr. 19. Mit Goerz Lynkeioskop Serie E, Nr. 2, Irisblende für 12 Platten 12:161/2 Cm., mit Ledertasche .. .Mark 200.— fl. 120.— Dimensionen : 32 : 21 : 16 Cm. Gewicht mit Platten 5 Kilo. Gewicht mit Glimmerplatten 3*700 Kilo. Nr. 20. Mit Goerz Lynkeioskop Serie E, Nr. 3, Irisblende für 12 Platten 13:18 Cm., mit Ledertasche.Mark 225.— fl. 135.— Dimensionen 34 : 22 : 18 Cm. Gewicht mit Platten 5*300 Kilo. Gewicht mit Glimmerplatten 4 Kilo. Stereoskop-Furror Nr. 21. Mit Goerz Lynkeioskop Serie E, Nr. 0 für 12 Platten 8:17 Cm., mit Ledertasche.. Mark 225.— fl. 135.— Dimensionen : 25 : 20 : 13 Cm. Gewicht mit Platten 3 Kilo. Gewicht mit Glimmerplatten 2*500 Kilo. Ausserdem sind empfehlenswerth : ‘“^f§ Ein verschiebbares Amateur-Stativ Nr. 355 .mit l'eberzug Mark 9.— fl. 5.40 Ein leichtes elegantes Schirm-Stativ Nr. 359 bis Plattengr. 9:12 Cm. „ „ „ 15.— „ 9.— Ein stärkeres eleg. Schirm-Stativ Nr. 360 „ „ 13:18 „ „ „ „ 18.— „ 10.80 Anleitung über die Handhabung der Geheim-Camera „Furror“. D. R. P. A. Füllung' der Camera. Man nehme den hinteren Deckel heraus, fülle die im Magazin sich befindlichen 12 Blech- eassetten mit 12 Platten oder weniger und zwar dergestalt, dass die Schichtseite nach aussen, die offene Kante der Blechcassette nach oben kommt. Das Magazin wird wiederum durch den Deckel sorgfältig verschlossen, so dass ein Herausfallen oder Belichten der Platten unmöglich ist. Y ermittelst der zwei Sncher für Hoch- und Quer-Aufnahmen spiegelt sich das zur Aufnahme bestimmte Object auf der Mattscheibe in Va Grösse wieder. Die Plattenwechslung wird einfach durch Zurück- und Hinschieben eines Jalousieschiebers bewerkstelligt, wobei beobachtet werden muss, dass eine jede Aufnahme — ob Zeit oder Moment — erst nach vollständigem Hinsehieben des unten an der Camera sichtbaren Jalousieschiebers stattfinden darf. Die Platte selbst wird in absolut bequemer und sicherer Weise vollständig in den Weehselsack befördert, so dass dadurch das lästige und schwierige Herausziehen vermittelst der Finger gänzlich wegfällt. Hierauf wird die Platte erst schräg und dann senkrecht in den an dem Deckel sitzenden Spalt geschoben. Eine an der linken Seite der Camera mit der Plattenwechslung automatisch in Verbindung stehende Zählvorrichtung zeigt stets die Nummer der jeweilig exponirten Platte an, so dass eine doppelte Belichtung der Platten vollkommen ausgeschlossen ist. Objectir-Yerschluss für Furror 6/9 und 9/12 Nr. 61, 62 und 67. Das Spannen des Verschlusses bei Moment-Aufnahmen geschieht durch Ziehen an Perle a, die Auslösung desselben an Perle b. Bei Zeit-Aufnahmen spannt man den Verschluss vermittelst Perle a, hakt diese alsdann in Oese d ein, löst den Verschluss durch ruhiges Ziehen an Perle b aus, lässt diese hierauf los und und hackt nach geschehener Exposition Perle a aus Oese d wieder aus. Bei Magnesium-Aufnahmen werden beide Perlen in die betreffenden Oesen eingehakt. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. too4 Hand- und Detectir- (Geheim- ) Camer as. Geheim -Camera „Excelsior“. D. R. P. Nr. 51977. — Patente in allen Staaten. Für 12 Platten 6:9 und 9:12 Cm. Sensationell ! Ein fach ! Unübertroffen ! Fig. 2133. Fig. 2132. Das Beste vom Besten ! Die vielfachen an eine Geheim-Camera herantretenden hohen Anforderungen in Bezug auf Auswechslung der Platten dürfen durch die in technischer Beziehung überaus vollkommene Construction der Geheim-Camera „Excelsior“ als gelöst betrachtet werden. Was die Plattenwechslung anbelangt, so ist dieselbe eine in jeder Weise vorzügliche zu nennen, höchst einfach, durchaus präcis functionirend und von Autoritäten anerkannt. Sie übertrifft infolge der praktischen Handhabung alle bisherigen Con- structionen und bietet die sicherste Gewähr für beste Resultate. Die Plattenwechsiung erfolgt einfach durch eine doppelte Drehung der Kurbel in entgegengesetzten Richtungen vermittelst Zahnstangen in erdenklich schnellster, bequemster und unauffälligster Weise. Wie bei allen anderen Geheim-Cameras, so besitzt auch Geheim-Camera „Excelsior“ zwei Sucher für Hoch- und Querformat, ferner einen stets sicher arbeitenden Objectiv-Verschluss für Zeit- und Moment-Aufnahmen bei verstellbaren Geschwindigkeiten. „Excelsior“ hat automatische Zählvorrichtung. Preise, Grössen und Gewichte. „EXCELS10R“, Nussbaumholz, matt, Objective verstellbar. Nr. 22. Mit apianatischem objectiv (Durchmesser 18 Mm.) für 12 Platten 6 :9 Cm. mit Ledertasche . Mark 75. — fl. Dimensionen 16:15:12 Cm. Gewicht mit Platten P800 Kilo. Gewicht mit Glimmerplatten P500 Kilo. Nr. 23. Mit apianatischem Objectiv (Durchmesser 21 Mm.) für 12 Platten 9: 12 Cm. mit Ledertasche .Mark 90.— fl. Dimensionen 21 : 19 : 15 Cm. Gewicht mit Platten 3 - 600 Kilo. Gewicht mit Glimmerplatten 3 Kilo. Nr. 24. Mit Goerz Lynkeioskop, Serie E, Nr. 0 für 12 Platten b : 9 Cm. mit Ledertasche. EXCELSIOR“ erstellbar. Mark 105.— fl. 63.— Dimensionen 16:1,5:12 Cm. Gewicht mit Platten P800 Kilo. Geivicht mit Glimmerplatten P500 Kilo. Nr. 25. Mit Goerz Lynkeioskop, Serie E, Nr. I, Irisblende für 12 Platten 9:12 Cm. mit Ledertasche .Mark 165.— fl. Dimensionen 21:19:15 Cm. —--i ni .. - .. - Gewicht mit Platten 3-600 Kilo. Gewicht mit Glimmerplatten 3 Kilo. fl. 99— Ein verschiebbares Amateur-Stativ Nr. 355 Ein leichtes elegantes Schirm-Stativ Nr. 31 Ausserdem sind empfehlenswert!! : Mark 9.— fl. 5.40 „ 15.— „ 9— Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Hand- und Deteetiy- (Geheim-) Cameras 1005 Anleitung über die Handhabung* der Geheim-Camera „Excelsior 6 *. Füllung' der Camera. Vor dem Füllen der Camera drehe man die Kurbel in der Pfeilrichtung, bis dieselbe arretirt und lege alsdann die Camera mit der Objectivseite nach unten und der Kurbel nach vorne. Die beiden Magazine der Camera werden mit j e 6 Bleehcassetten gefüllt und zwar in der Weise, dass man in das rechte die Cassetten von 1—6 und in das linke von 12—7 einlegt, wobei darauf zu achten ist, dass sieh die Nummern stets vorne (Kurbelseite) befinden. Die Cassetten 6 und 7 liegen also oben auf. Beim Gebrauch muss der Apparat stets mit den 12 Bleehcassetten gefüllt sein; wie viel Platten die Cassetten enthalten, bleibt sich hiebei vollständiggleich. Beim Sehliessen der Camera müssen die Federn des Deckels immer auf die rechte Seite (Patte 6) zu liegen kommen. Bei schwachen Glasplatten müssen die Bleehcassetten ein wenig nach innen gebogen werden, damit erstere festsitzen. Wechslung der Platten. Die Platten-Wechslung erfolgt einfach durch eine doppelte Drehung der Kurbel in entgegengesetzten Kiehtungen: 1. entgegengesetzt der Pfeilrichtung; 2. i n der Pfeilrichtung und zwar bis zur jedesmaligen Arretirung. Die Drehung in der Pfeilrichtung muss stets bis zur Arretirung vollendet werden, da sonst die durch Drehung der Kurbel eingeleitete Wechslung der Platten in-'s Stocken geräth. Eine an der hinteren Seite angebrachte, mit der Platten-Weehslung in Verbindung stehende Control u hr zeigt stets die Nummer der direct vor dem Objeetiv sich befindlichen Platte an, so dass eine doppelte Belichtuug vollkommen ausgeschlossen ist. Die Wechslung der Platten geschieht immer gegenseitig. Objeetiv-Verschluss. Das Spannen des Verschlusses geschieht vermittelst Drehung des Knopfes ct nach rechts, während M (Moment) und Z (Zeit) die Auslösung desselben bewirken. Schraube b regulirt dreierlei Geschwindigkeiten, wobei 1 die geringste, 3 die höchste Geschwindigkeit anzeigen ; die Zahlen sind im Innern des sich unterhalb des Objectivs befindlichen Ringes sichtbar. Knopf c vermittelt die verschiedenen Objectivverstellungen, welche durch die auf der Scheibe desselben angebrachte Scala angezeigt werden. Das Objeetiv ist von l*/ 2 M. an scharf eingestellt. Regulirang des „Excelsior u -Obectiv-Verschlusses auf Zeit und Moment. Bei Einstellung auf Moment wird der neben dem Objeetiv angebrachte Knopf gehoben und der unter dem Knopf sieh befindliche Stift durch "/« Drehung auf den Rand der Hülse aufgesetzt, während bei Zeit der Stift in den Schlitz der Hülse retourgelassen wird. Durch die beiden Darmsaiten wird alsdann der Verschluss gespannt und ausgelöst. Bei sämmtlichen Manipulationen braucht weder die Tasche geöffnet noch die Camera aus derselben herausgenommen zu werden. Man mache sieh zum Princip, die Platten sofort nach jeder Aufnahme zu wechseln und den Verschluss erst kurz vor der Exposition zu spannen. Xotiz! Auf Wunsch werden zu ,,Zeus“, „Furror“ und ,, Excelsior“ 12 Bleehcassetten beigegeben, die gestatten, in ebenderselben Camera auch Aufnahmen auf Glimmerplatten oder Plattenfilms machen zu können. Dieselben sind derartig construirt, dass sie ohne Weiteres an Stelle der Blech- cassetten für Glasplatten und auch sofort zu jedem Momentapparat beliebiger Construction benützt werden können. Diese Bleehcassetten sind unter Gebrauchs-Musterschutz Nr. 2742 eingetragen. Preise: Für 12 Bleehcassetten Plattengrösse 6 9 Cm. ..Mk. 5.— fl. 3.— „ 12 n „ 9 12 „ . 6.— „ 3.6o n 12 r> n 12 16i/ 2 „ . 7.50 „ 4.50 V 12 * n 13 18 „ . 7.50 „ 4.50 9 12 Stereoskop *V2 n „ . 7.50 * 4.50 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 5006 Hand- und Detectiy- (Geheim-) Cameras Stirn’s neueste photographische Detectiv-Hand-Camera. Ein viereckiges Kästchen aus polir- tem Nussholz (Fig. 2134) mit Stirn’s eigenartigem Objectiv und Spiegelsucher nebst Objectiv - Verschluss (der sowohl für Moment- als Zeitaufnahmen zu verwenden ist), ermöglicht 12 Aufnahmen von Portraits, Gruppen oder Landschaften, in Hoch- oder Querformat, ohne specielle Einstellung und hintereinander ohne die Camera öffnen zu müssen. Das Wechseln der Platten erfolgt durch Benützung eines an der Camera lichtdicht befestigten Ledersackes, in welchem der jeweilige Austausch der in Metallrähmchen befindlichen Platten durch entsprechende Verschiebung anstandslos vorgenommen werden kann. Stirn’s Handcamera existirt in drei Grössen, für Platten 6 : 8 und 9 :12 Cm., und für Stereoskop. ! öt ne Ei n; Preise: Handcamera 1, für Platten 6 : 8 Cm. complet in Etui nebst 1 Dutzend Blitztrockenplatten fl. 15.—. Handcamera II, für Bilder 9 :12 Cm. complet in Etui mit 1 Dutzend Blitztrockenplatten fl. 24.—. Combinirte Handcamera III, für Stereoskope (Fig. 2135), eventuell auch für Bilder 12:9 oder 2 Bilder 6 : 8 Cm. (auf 1 Platte), complet in Etui mit 1 Dtzd. Blitztrockenplatten fl. 30.—. Fig. 2135. Platten zu vorstehenden Handcaineras. Stirn’s Blitztrockenplatten 6 : 8 Cm. für Camera I per Dutzend . .. fi. —.95 „ „ 9: 12 „ „ „ II „ „ .. 1-40 „ •, 9 • 16 „ n „ HI „ „ .. 2 " Gmhängtasche für Handeamera 6 : 8 und 9 :12 Cm.. 2.80 „ „ Stereoskop-Handcamera..„ 3.50 Stock-Stativ für Handcamera als Heise-Stock, sehr bequem zu tragen, verstellbar für hoch und niedrig.. 6.— STIRN Fig. 2130. Stirn’s Geheim-Camera in Dosenform. Dieser Apparat kann, vollständig verdeckt für jeden Anderen unter der Weste oder unter dem Rocke getragen werden, wobei das Objectiv durch ein Knopfloch gesteckt wird ; das Auslösen des Objectiv- Momentverschlusses erfolgt mittelst einer Schnur. Preise der fein vernickelten Stirn'schen Geheim-Cameras complet in Etui nebst Anleitungsbuch : I für 6 runde Aufnahmen, Durchmesser 42 Mm., auf einer Platte.fl. 18.— IV ” 4 eckl S e „ Format 45 : 50 „ „ „ .. 18.— ” ” ” » 42 ; 42 „ Platten einzeln einlegbar.„ 20.— 24 Aiifnahm^^A™! 6 “. 1 ’™ 1 Î 11 werden je 6 vorzügliche Blitztrockenplatten für 36, respective ^ Aufnahmen, Apparat IV, 1 Dutzend Platten (42 : 42 Mm.) gratis beigegeben. Blitztrockenplatten 13-8 Cm. Durchmesser (Apparat T, III) Carton à 6 Stück.fl. 1.50 ” (Apparat II) „ à 6 „ .. 1.90 ” 42 :42 (Apparat IV) per Dutzend fl. —.60, 100 „ ,.. 4.60 Stirn s Vergrösserungs-Apparat „Star“ zu Gelieim-Camara I complet inch Tragkasten . Mk. 24.— ” » . . „„„ „ II „ „ „ .„ 30.— Extra Positiv-Papier zu Vergrösserungen Cm. 12 :12 17 :17 21: 21 Mk^ L2Ö 2^ 3.— per 12 Blatt. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Hand- und Detectiv- (Geheim-) Cameras. Hand-Camera „Automat“. (In allen grösseren Staaten patentirt.) Hervorragende Erfindung ! Kein Wechseisack, keine Wechselcassette. Kleines, handliches Format, weil nur aus Focus und Plattenraum bestehend. Hochelegant und solid, aus fein polirtem Nussbaumholz. Nur ein ganz glatter Kasten, frei von Beschlägen. Fiir Moment- und Zeitaufnahmen. Automatische Zählvorrichtung. 24 Aufnahmen 9 :12 Cm. auf Trockenplatten oder Films. Plattenweehsel bei grösster Präcision und Schnelligkeit. Durch einen einzigen Zug werden: 1. die Platten gewechselt, 2. der Verschluss gleichzeitig gespannt, 3. die exponirten Platten automatisch gezählt. Mit eigenartigem aplanatischen Objectiv. Für jede Entfernung scharf eingestellt. Preis fl. 35.50. Anleitung für die patentirte Hand-Camera „Automat“, zum Gebrauch für Trockenplatten oder Films. Der Apparat wird geöffnet, indem die beiden Riegel der Rückwand nach innen gezogen werden und letztere herausgenommen wird. Um die Metallcassetten herausnehmen zu können, knüpft man die beiden in der Mitte durch ein Knöpfclien festgehaltenen Gurtenden ab, drückt mit dem Daumen auf diejenige Stelle, wo die Gurte unten an der Camera resp. am Schieber befestigt sind, so dass sie frei werden und legt die Gurtenden oben auf den Apparat. Nachdem die 24 Metallcassetten mit Trockenplatten oder Films, Schichtseite nach oben, gefüllt sind, thut man sie so in die Camera hinein, dass das Glas nach oben und der Th eil der Cassetten, an dem die beiden quadratischen Ausschnitte sind, nach der Rückwand zu, also da, wo die Gurte sieh befinden, zu liegen kommt. Die Gurte werden nun so, wie sie Anfangs waren, wieder befestigt, und die Rückwand eingesetzt. Hierbei unterlasse man es nicht, die Riegel nach aussen zu ziehen. Um die erste Aufnahme machen zu können, muss der Schieber unterm Objectiv, wie später beschrieben, heraus- und hineingeschoben werden. Ein Einstellen ist bei dieser Camera vollkommen ausgeschlossen, dieselbe ist stets fertig zum Gebrauch und jedes Object, ob im Zimmer oder im Freien, wird in vollendeter Schärfe erreicht. Die beiden Spiegelsucher sind insofern von grossem Werth, als dieselben die später fertig werdende Photographie in verkleinertem Maasstabe zeigen und es ermöglichen, das Object, wie es gewünscht wird, auch sicher auf die Platte zu bekommen. Für Portraits und Gruppen ist eine Entfernung von 2 bis 5 Metern zu empfehlen. Landschaften kann man in jeder Entfernung aufnehmen. Hinsichtlich der Aufnahmen sei bemerkt, dass vor allen Dingen darauf zu achten ist, dass man die Sonne im Rücken hat und das Licht derselben auf das zu photograpliirende Object fällt. Keinesfalls darf directes Sonnenlicht durch das Objectiv hindurch in die Camera scheinen. Momentaufnahmen können nur bei klarem, hellem Wetter gemacht werden. Im Sommer selbst bei bedecktem Himmel, namentlich, wenn die Wolken weiss sind. Es ist nicht rathsam, unter Bäumen Momentaufnahmen zu machen ; je freier das Terrain, desto wirksamer ist das Lieht für Momentaufnahmen. Bei Zeitaufnahmen richtet sich die Expositionszeit je nach der Stärke der Beleuchtung. Bei Aufnahmen im Freien genügen 1—& Seeunden, im Zimmer 10—30 Secunden. Die Erfahrung lehrt bald, wie lange zu exponiren ist. Plattenwechsel. Dadurch, dass der Schieber unterhalb des Objectivs bis zu dem gelben Messingstrich herausgezogen und dann wieder gleichmässig, ohne jede Unterbrechung, wobei der Vordertheil der Camera etwas nach oben gerichtet sein muss, hineingeschoben wird, bis der Messingstrich vorn am Schieber verschwindet, ist eine Platte in den vorderen Raum gebracht und zugleich auch im Focus aufgestellt, während die vorher schon exponirte Platte entfernt und oben in den Plattenraum gelegt ist. Mit diesem selbstthätigen Plattenwechsel zugleich, wird der Objectiv-Verschluss für Zeit und Moment gespannt während die Zählvorrichtung oben links hinter dem Sucher automatisch durch fortlaufende Zahlen die Anzahl der exponirten Platten angibt. Es empfiehlt sich, ehe man an die Aufnahme geht, vermittelst des Drehseheibchens hinter der Zählvorrichtung letztere auf Nr. 25 zu stellen. Zeitaufnahmen werden gemacht, indem man den Hebel, welcher sich rechts an der Seite befindet, erst nach Z und nach beendigter Exposition nach unten zu M drückt. Momentaufnahmen. Man drüeke den Hebel nach M und die Aufnahme ist geschehen. Verstellbarer Momentverschluss- Der geränderte Metallknopf an der linken Seite dient dazu, den Momentverschluss zu verstellen, und zwar kann man dem Verschluss durch mehr oder weniger Drehen dieses Knopfes nach reehts eine grössere Geschwindigkeit geben. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. '“8 Hand- und »etectiv- (Geheim-) Cameras. Saison 1892. Saison 1892. Freiwirth’s patentirte Prisma-Hand-Camera. Preisgekrönt mit der grossen goldenen Medaille in Paris. irSiP tsCS - -—■ |"|s_ s j j Fig. 2137. Fig. 2138. Hochinteressante Neuheit! Unstreitig die hervorragendste Camera der Jetztzeit. Eleganter Kasten aus fein polirtem Nussbaumholz. „ „ Zeit-, Moment- und Serien-Aufnahmen für Bildergrössen 9:12, 9 :10, 9:9, 9 : < Cm. aut Transparent-Rollen-Films. Verstellbarer Momentversehluss. — Automatische Zählvorrichtung. — Zwei Sucher lur Hoch- und Quer-Aufnahmen. . „ , .. ' Durch eine einzige Dritteldrehung eines Rades wird bewirkt : 1. dass die Films gewechselt, 2. gleichzeitig der Momentverschluss ausgelöst, 3. der Zählapparat gestellt, so dass öO Moment- Aufnahmen in einer Minute bequem gemacht werden können, was bisher von keinem Apparat geleistet wurde. . . Ganz besonders für grosse Reisen, Paraden, Wettrennen, Regatten, Aufzuge, künstlerische und wissenschaftliche Zwecke. Ganz neues Specialobjeciiv ohne Einstellung für nah und fern. ■'9© Preis fl. 3(1.15. Transparent-Rollen-Films für Fr ei wir tli’s Prisma-Camera für 44 Aufnahmen 9 : 12 Cm. 4 3 /i" für 24 Aufnahmen 4-3 L : 6 1 /.-," Mark 9.50 » 54 n 9:11 n 4U 4 " 60 Kodak III Regular „ 10.50 J) 90 n 9:11 n 4Vt" n 100 r* dto. „ 17.50 « 104 n 9 : 10 3 3 / 4 " » 100 r> Kodak II 17.50 63 9 : 10 V) 33 / 4 " » 60 dto. « 10.50 rt 34 n 9 : 10 4 " r> 24 V 4:5" 6.50 T) 32 n 9: 9 9 Cm. 24 n 9 : 12 Cm. 5.— rt 29 V 9: 8 T) 3t/ 4 " n 24 3Vi = 4 7i" 4.- r> 76 9: 7 n 23 / 4 - 100 Kodak I „ 10.50 Anleitung zur Prisma-Camera. Die Camera wird geöffnet, indem man die oben und unten befindlichen Deckel herauszieht. Darauf setzt man die Rolle Films, nachdem deren Umhüllung im Dunkelzimmer hei rothem Licht abgenommen ist, zwischen die beiden oberen Schrauben ein und dreht letztere so nach innen, dass die Rolle genau in der Mitte der Camera liegt und durch festes Anschrauben schwer drehbar wird. Das freie Ende der Films wird, die empfindliehe Schicht nach dem Objectiv zu gerichtet, über das Prisma hinweg nach der unteren Holzrolle geführt, an der sich ein Streifen gummirtes Papier befindet, welchen man mit dem freien Ende der Films verbindet, damit von den bums nichts verloren geht. Die über das Prisma gezogenen Films müssen vollkommen gespannt sein und die Camera ist nun zum Gebrauch fertig. . . ®ki Einstellen ist bei dieser Camera vollkommen ausgeschlossen, dieselbe ist stets ertig zum Gebrauch und jedes Object, ob im Zimmer oder im Freien, wird in vollendeter Scharfe erreicht. wPvflo„£ i nv! e i alunen sei bemerkt, dass vor allen Dingen darauf zu achten ist, dass Keinesfalls darf hat L \ cht , demselben auf das zu photographirende Object fällt. EemesfaUs darf directes Sonnenlicht durch das Objeetiv hindurch in die Camera scheinen. seihst hei lipdpptt££ kennen nur bei klarem, hellen Wetter gemacht werden. Im Sommer unter Bäumen namentlic h wenn die Wolken weiss sind. Es ist nicht rathsam, Ä fSÂÂ"“ ZU machen ’ jefreier das Terrain, desto wirksamer ist das Aufnahmen S o C c d ' e ® xpo ? itio -j? 8zei t je nach der Stärke der Beleuchtung. Bei bald, wie 1 an g e/zu exp on henis t. 2 Secunden ’ lm Zlmmer 10—30 Secunden. Die Erfahrung lehrt Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Hand- und Detectiv- (Geheim-) Cameras 1009 Zeitaufnahmen werden gemacht, indem man erst den Hehel links neben dem Sucher in den langen Einschnitt zwischen M und Z stellt, dann das grosse Rad an der rechten Seite in \ 3 Umdrehung nach vorn dreht, bis man Widerstand fühlt, resp. bis man das Einspringen hört. Nun drückt man den eben erwähnten Hebel erst nach Z, nach beendigter Exposition nach M. Zu einer neuen Zeitaufnahme ist wieder die Dritteldrehung nach vorn nöthig, wodurch auch iedesmal der Objectiv-Verschluss gespannt wird. Bei Momentaufnahmen macht man gleichfalls die Dritteldrehung und drückt den Hebel nach M, wodurch die Moment-Aufnahme geschieht. Um nun aber in ununterbrochener Reihenfolge im schnellsten Tempo Moment-Aufnahmen, sogenannte Serien - Aufnahmen machen zu können, z. B. bei Truppenübungen, Wettrennen, Regatten, Aufzügen etc. drückt man den Hebel neben dem Sucher ganz nach vorn in den kleinen Einschnitt, an welchem sich der Buchstabe S befindet, hinein, und durch die Drittelumdrehung des Rades nach vorn findet jedesmal eine Aufnahme statt, da bei dieser Stellung des Hebels der Momentverschluss gleichzeitig mit ausgelöst wird. Was bisher noch von keinem Apparat erreicht worden, leistet diese Camera, indem ganz bequem 60 Moment-Aufnahmen in 1 Minute ausgeführt werden können. Verstellbarer Momentyerschluss. Der geränderte Metallknopf oben auf der Camera dient dazu, den Momentverschluss zu verstellen, und zwar kann man dem Verschluss durch mehr oder weniger Drehen dieses Knopfes nach rechts eine grössere Geschwindigkeit geben. Zählvorrichtung. Oben hinter dem Sucher befindet sich eine conisclie Vertiefung, auf deren Grund nach jeder Exposition eine Zahl sichtbar wird, welche angibt, wie viel Expositionen bereits gemacht sind. Ehe man die Films einsetzt, stelle man die Zählvorrichtung auf Nr. 25, was durch Drehung des grossen Rades erreicht wird. Sobald die Rolle mit den Films exponirt, resp. abgewickelt ist, lässt sich das grosse Rad nicht mehr naeh vorn drehen. Man öffnet dann die Camera in der Dunkelkammer bei rothem Licht, nimmt den Riemen von den Rädern an der rechten Seite ab, zieht den Schieber neben dem kleinen Rade naeh hinten und zieht dieses Rad mit der innerhalb der Camera liegenden Welle heraus. Hierdurch fällt die Rolle mit den belichteten Films von selbst heraus. Nun löst man die Films von den beiden Rollen ab und zerschneidet die Films an den durch die Kanten des Prismas durchlöcherten Stellen, und können die einzelnen Aufnahmen entwickelt werden. Wenn man den Riemen auf die beiden Räder legt, so wolle man darauf achten, dass der Riemen sieh zwischen den Rädern kreuzt, und zwar so, dass der von dem kleinen Rade nach oben über das grosse Rad hinweggehende Theil nach aussen zu liegen kommt, während der andere unterhalb des grossen Rades weggehende Theil nach innen, also nach der Seitenwand der Camera zu legen ist. „Ideal“ für 24 Aufnahmen. Dimensionen 9V 2 :13V 2 : 21 Cm. Fig. 2139. Preis des completen Apparates mit Objectiv . ., 1 Umhängtasche (Segeltuch) . Bildgrösse 6 : 8 Cm. Wiegt gefüllt mit 24 Platten nur 1600 Grr. fl. 44.— » 3 — Victoria-Handcamera. Fig. 2140. Detectiv - Apparat für 3ü Moment- und Zeitaufnahmen, Bildgrösse 6i/ 2 :10 Cm. Originalgrösse 21 Cm. lang, lö Cm. breit, 12V 2 Cm. tief. Gewicht mit 30 Platten Füllung 2 3 / 4 Kilogr.. Mark 150.— 1 leichtes transportables Stativ für Zeitaufnahmen . „ 20.— 1 Ledertasche zum Umhängen . „ 16. 60 Trockenplatten Ö 1 /^ : 10 Cm. fl. 5.50 34 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1010 Hand- und Detectiv- (Geheim-) Cameras Bädecker - Camera. Detectiv - Apparat fur 24 Moment- und Zeitaufnahmen. Bildgrösse : 6 Cm. Originalgrösse 18:14:5y 2 Cm. Gewicht inclusive 24 Platten 960 Gr. Die Bädecker-Camera ist ein sehr geeigneter Apparat, um ungestört und unauffällig jede photographische Aufnahme zu bewerkstelligen. Der Apparat enthält 24 Platten, welche mittelst eines sehr praktischen Wechselmechanismus, nach einander belichtet werden können, und ist mit einem vorzüglichen Objective, sowie mit einem für Zeit-, wie für Momentaufnahmen stellbaren Momentverschluss, Plattennumerateur, Sucher für Hoch- und Queraufnahmen etc. ausgestattet. Fig. 2141. Preis des completen Bädecker-Apparates fl. 39.— Mit Leder-Umhängtasche >1 45.— 100 Stück Momentplatten 4 1 /, : 6 Cm. fl. 7.—. Dr. Krügener’s Taschenbuch-Camera. Ausführliche Beschreibung Seite 338, Katalog 1890. Fig. 2142. p/j natiirl. Grösse.) ! I j-j ' ■ p’l i ! ! j . ORÖlorN'Wiftlt.H 'b ■l'Üi Dieselbe sieht äusserlich wie ein Buch in der Grösse 4y a : 10 : 14^ Cm. aus ; die Plattengrösse ist 4:4 Cm. Das Bild ist stets scharf eingestellt. In der Camera befinden sich 24 Platten, so dass man hintereinander 24 Aufnahmen machen kann, ohne die Camera öffnen, resp. die Dunkelkammer benützen zu müssen. Die mit 24 Platten gefüllte Taschenbuch-Camera wiegt 500 Gr. Der Augenblicks -Verschluss ist mit Bezug auf seine Schnelligkeit verstellbar. — Die mit der Taschenbuch - Camera erzielten Aufnahmen sind so scharf und klar, dass sie sich sehr schön ver- grössern lassen. Preis der completen Taschenbuch- Camera mit Ledertasche zum Umhängen fl. 34.— ohne Ledertasche fl. 30.— 100 Stück Momentplatten hiezu, Form. 4:4 Cm. fl. 4.—. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Hand- und Detectiv- (Geheim-) Cameras 1011 Detectiv-Camera. ü&Fll 2144 . WSÊm Die möglich gewordene Erzeugung von hochempfindlichen Bromsilber-Gelatine- Platten (von 22—25° Warnerke), sowie die Fortschritte auf dem Gebiete der optischen Technik in Bezug auf Herstellung lichtstarker Objective, haben es ermöglicht, die Expositionszeit auf ein Minimum zu verkürzen und uns dadurch in den Stand gesetzt, nicht nur mehr feststehende, sondern auch ziemlich stark bewegte Objecte auf der Platte ohne merkliche Unscharfe zu fixiren. Eine solche Momentaufnahme kann zwar mittelst einer jeden gewöhnlichen Stativ-Camera bewerkstelligt werden, deren Objectiv- öffnung mit einem Momentverschluss versehen ist, welcher das Oeffnen und Schliessen derselben innerhalb eines kleinen Bruchtheiles einer Secunde gestattet. Allein unter diesen Umständen würde die Momentphotographie in den, wenigsten Fällen ihren eigentlichen Zweck, Scenerie und Bewegung von Thieren und Menschen in ihrer vollen Natürlichkeit wiederzugeben, erreichen, was hauptsächlich darin seinen Grund hat, dass die Aufstellung des Apparates, wenn derselbe nicht verborgen werden kann, immer leicht die Aufmerksamkeit des Aufzunehmenden auf sich lenken wird, folglich den eigentlichen, zur Aufnahme beabsichtigten Moment verloren gehen lässt. Ein weiterer Uebelstand ist ferner der durch die Aufstellung und Einstellung des Apparates auf das zu photographirende Object bedingte Zeitverlust, welcher meistentheils für das Gelingen, respective Nichtgelingen ein massgebender Factor ist. Um allen diesen Uebelständen abzuhelfen, habe ich einen Apparat construirt, der in seiner äusseren Form kaum mehr als photographische Camera wieder zu erkennen ist und es dem Photographen ermöglicht, irgend ein Object in kürzester und unauffälligster Weise zu photographiren. Der Apparat besteht aus einer Camera ohne Auszug, welche mit einem lichtstarken Weitwinkel-Objectiv und einem, im Innern der Camera angebrachten Momentverschluss, der sich von Aussen aufziehen und reguliren (1—Yioo Sec.) lässt, versehen ist. Die Einstellung fällt wegen der grossen Focustiefé, mit der das Instrument arbeitet, vollkommen weg und lassen sich mit demselben auf drei Schritte, sowie auf die Unendlichkeit bei entsprechender Abblendung gleich scharfe Bilder erzielen. Zur Controlirung der in die Bildfläche fallenden Objecte bedient man sich der an der Camera angebrachten Visirvorrichtung (Iconometer), welche höchst einfach und verlässlich ist. Mit dem Apparat lassen sich sowohl Hoch- als Querbilder in der Grösse von 9:12 Cm. anfertigen und ist derselbe mit nur einer Doppelcassette mit Rollschieber, als auch in completer Ausstattung (mit 6 Doppelcassetten und Lederkoffer) zu beziehen. Preise desselben mit einer Doppelcassette 9:12 Cm.fl. 65.— Complete Ausstattung in Etui mit 6 Doppelcassetten 9:12 Cm. . 92.— Derselbe Apparat für Platten 12 : 1 G'5 Cm. mit einer Rollschieber-Doppel- cassette.„ 86.— Mit 6 Rollschieber-Doppel-Cassetten in zwei Etuis.. 120.-— 34 * Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1012 Hand- und Detectiv- (Geheim-) Cameras. Universal-Detectivcamera. Fig. 2145. MomenGAifftf-iirmp« 1 a L ei S“ et sich vermöge seiner Construction sowohl als Handapparat für Si TÄ™,rn bei Vei ‘ w r end « n s des dem Apparat beigegebeneu Stativs zu Dauer- Sction in™/ w ., ,!’- ..Landschaften. ^ Interieurs, Architektur, ja selbst zur Re- Apparat zwei Oh iccH -t-,. 1 Y.'o •*' lc \ cu Crosse. Zur Erreichung dieses Zweckes sind dem completen mit verschiedenen welche verschiedene Brennweiten haben und dementsprechend arb ?i. ten - Das eine dieser Objective kann je nach Wahl ein in London sein I) ie«e° Y \ 1 H 1 e 1 ^ * n München oder auch ein Rapid-Rectilinear von Dalimeyer eignen sich h'iuntsächiic J h ctlve feiten mit einem Bildwinkel von 55°, sind sehr lichtstark und etc. und zu Danprnifnaü,™ diesem. Grunde zu Momentaufnahmen rasch bewegter Scenen Aufnahmen solcher Chipote 11 ™?? 1 kuppen und Landschaften, im Allgemeinen aber zu einem Satz vonsechs, Slel1 “ grösserer Entfernung befinden. Das Objectiv ist mit linéaire à grand ano-le'i vnn^ir, üa . s zw ecte scharf eingestellt. Handelt es sich Zel J ,1St f " Z einfa «h in Metern ab und bHm!? C< i te dlC Hau ptsehärfe zu verlegen, so schätzt man teV\ Urcb Drehung an der seitwärt«.™ÄLi d ? n ®“. Hintertheil des Apparates befindlichen r Ar* 1 } 11 t T? 1 ’ ^ eter correspondirende Ziffer- ot ' bra ‘ cb t ea Flugeimutter auf die mit der geschätzten Meter Entfernung den Zeiger bis auf’dK^H» a l 8 & z \ B : bei Einstellung auf Objecte von nicht ^ipi lrt man sicb etwas in der Distanzahsohl-t dei ’ Elfenbeinscala bezeichnete Ziffer 6 stellen vollcnd< C \, ;U1S ’o d , i(i Anwendung von Blenden a-lobu. 1 ? 11 ”’ 80 n ' a b(t dies bei so kleinen Instrumenten ends aus. Soll nun eine Momentaufnahm^ e î 1 l e i „ 1 u i , oPCLlvlUil vvllöll HU HU 11 V CI >r CUUvvj ^ v e versehen, eine gleichmässige Schärfe der ganzen Bildfläche erzielt. Die Cameia ist ohne Einstellung von 3 Meter bis in die grösste Entfernung eingestellt, Pieis dieses Apparates inclusive Objectiv, 6 Doppelcassetten und Etui fl. 80.—. Jede weitere Doppelcassette per Stück fl. 3.50. Gebrauchsanweisung. unto ,i^ e y 0r !! la ° zur Aufnahme schreitet, wird vorerst der Mcmentverschluss (vorne in der Ullterllalb /er mittleren Oeffnung) durch eine ganze Umdrehung der Fiügel- Steiipr, Am au fgezogen und nachdem man die Geschwindigkeit des Momentverschlusses durch der Camera befindlichen Zeigers auf die der Geschwindigkeit des zu ?ÄÄmm3 e „ ctes entsprechenden Dauer der Belichtung gebracht hat, öffnet man den aufzunchmen îrwiS'î! 6 zugekehrten) Schieber.. Jetzt beobachtet man sein Object, welches man Schirm öffnet im a die Suchercamera, indem man den an der Camera oben befindlichen seitlich vorstcliMirip^Kv, 111 fern Momente, wenn die Aufnahme geschehen soll, zuerst rechts auf den Aufnahme ist vorüber Kn ° Pf ™ d dann lmk s auf den vorne unten befindlichen Knopf und die Mom en tversclfln«™ a e ben > stellt man vorerst den im Innern der Camera befindlichen Heben des rechts /dem man vorne die Flügelmutter halb aufzieht und durch die Camera auf einp stnv.ium C ! 6n sell ?' a I cbe J' cn Stiftes in dieser Lage fixirt. Nachdem man nun Blatte ^inflch durrb !!ÏÏ^ nt ï rla ?i, vle11 e \ cht einen Tisch etc. gebracht hat, exponirt man die anzuhalten, als d die\elichtm 1 g l d^ue U rn d s e o n iL eClltS ° bCn befindlieben Knopf; der Druck hat solange Apparaf ein^riiiteÄndhaL 11 d “ App ’ arat aUS der Tasche genommen werden, damit der Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Hand- und Detectiy- (Geheim-) Cameras 1015 Moment-Hand-Camera 16:21 Cm. für Fach-Photographen. Dieser Apparat in Gestalt eines Reisekoffers aus schwarzem Leder gestattet ebenso die unauffällige Moment-Aufnahme von Scenerien, Landschaften und Architekturen, als auch Dauer- aufnahmen von Interieurs, Landschaften, Architekturen und Gruppen. Ausgestattet ist dieser Apparat mit einem Rapid-Weitwinkel Français, und mit einem hinter dem Objectiv befindlichen Momentverschluss, dessen Construction eine kürzere Belichtung des Himmels gegenüber dem Vordergründe gestattet. Dieser Apparat ist durch die in weiten Kreisen von Herrn Victor Angerer mit demselben Apparat gemachten höchst gelungenen Moment-Aufnahmen hinlänglich bekannt. Preis dieser Moment-Hand-Camera 16:21 Cm. mit Rapid -Weitwinkel Français, 6 Doppelcassetten und Etui fl. 165.—, Stativ hiezu fl. 10.—. ^Ysvc sc\N<è\k>S .,„7 Kl mût r-M.pfr.ißnr, /„_ Fig. 2148. Gebrauchsanweisung zur Detectiv-Camera 16 : 21 Cm. Dieser Apparat, welcher hauptsächlich zur momentanen Aufnahme von Scenerien, Architekturen und Landschaften dient, kann jedoch mit Anwendung eines Stativs auch mit gleichem Vortheile für Gruppen und Interieurs verwendet werden. Die Camera ist mit einem im Innern des Kastens angebrachten Momentverschluss und Rapid-Weitwinkel-Objectiv versehen und auf constanten Focus eingerichtet. Der Momentverschluss ist so construirt, dass er den Himmel oder Hintergrund, welcher ja immer heller als der Vordergrund beleuchtet ist, kürzer als letzteren belichtet, wodurch eine gleichmässigere Belichtung, als dies sonst der Fall wäre, erzielt wird. Das Rapid-Weitwinkel-Objectiv ist mit voller Oeffnung für Moment-Aufnahmen hinlänglich lichtstark und gestattet bei bester Beleuchtung selbst die Anwendung der 3. Blende. Die Tiefe des Objeetivs ist in Folge der kurzen Brennweite, als auch wegen der ziemlich starken Abblendung selbst bei voller Oeffnung eine sehr beträchtliche und wurde bis jetzt von keinem anderen Objective erreicht. Ferner besitzt die Camera noch in der Vorderwand eine Schutzklappe, welche durch Drehung mit dem Schlüssel geschlossen werden kann und zur Abschliessung des Objeetivs gegen mechanische wie optische Einflüsse dient. Bevor man zur Aufnahme schreitet, wird vorerst der Momentverschluss durch ganze Umdrehung nach rechts des direct unter der Objectiv-Oeffnung befindlichen Stiftes mittelst des der Camera heigegebenen Schlüssels, aufgezogen und dann durch Drehung der an der Grundbrettseite befindlichen mit Ziffern versehenen Scheibe aut die der Bewegung der zu photographirenden Objecte angepasste Geschwindigkeit gebracht. Nachdem man nun den Cassettenschieber im letzten Moment geöffnet hat, hebt man den Apparat in Augenhöhe und öffnet durch einen Druck mit dem Zeigefinger der linken Hand auf die rechts seitlich unter dem Leder befindliche Erhöhung die vordere Schutzklappe. Jetzt sieht man gerade über den ganz horizontal gehaltenen Apparat auf die zu photographirenden Objecte, drückt, ohne den Apparat dabei zu erschüttern, auf den seitlich rechts unten befindlichen Knopf, wodurch der Momentverschluss ausgelöst, die Aufnahme vorüber ist. Dieser Apparat ist absichtlich ohne Suchercamera angefertigt, weil das durch die Suchercamera bedingte Tiefhalten des Apparates zu viel Vordergrund bedingt und die einzig richtige Höhe die Augenhöhe ist. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien, 1016 Hand- imd Detectiy- (Geheim-) Cameras. Steinheirsche Detectiv-Camera mit verbessertem Moment- und Zeityersckluss. (Constructionen : A, B, C, D.) Die Camera wird in den Formaten 9:12, 12:16 und 13:18 Cm., sowie für Stereoskop-Aufnahmen 8Vj : 17 Cm. ausgeführt. Dieselbe kann 12 Platten aufnehmen, statt welcher sich auch, durch Zuhilfenahme -von Cartonrahmen (Trägern), Films oder Emulsionshäute verwenden lassen. Die Cameras 12 :16 und 13 :18 Cm. werden ohne Preisunterschied für 6 oder 12 Platten,ausgeführt, auch kann eine solche nachträglich für 12 bezw. 6 Platten umgeändert werden. Die Camera gibt Bilder sowohl in Hoch- als Querlage, trägt zu diesem Zwecke zwei Sucher und ist verwendbar für Objectabstände von unendlich bis circa P50 Meter. Das Objectiv (bei der Stereoskop-Camera zwei Objective mit identischer Brennweite) ist mit einem zum Schutze gegen Staub etc. dienenden Schieber und mit drei verschiebbaren Blenden ausgestattet. Die Vorderwand der Camera lässt sich herausnehmen. Der Verschluss (sowohl für Zeit- als Momentaufnahmen eingerichtet) wird durch Drehen einer Flügelschraube gespannt, wobei jedoch die Verschlussplatte in unveränderter schliessender Lage verbleibt; der Objectivdeckel braucht daher auch beim Spannen des Verschlusses nicht geschlossen zu sein. Die schnelle Gangart des Verschlusses lässt sich mittelst einer Bremse verlangsamen. Das Wechseln 4er Platten bei A und B vollzieht sich durch einfache Handhabung des angebrachten Mechanismus. Bei der zwölften Platte versagt das Wechseln, so dass man auf die Erschöpfung des Plattenvorrathes aufmerksam gemacht wird. Die Platten (oder Films in Rahmen) stecken, von Blechcassetten umfasst, hintereinander in dem Magazin, welches mit der übrigen Camera fest verbunden (Camera A) (Nr. Ia und b) oder auch abnehmbar (Camera B) sein kann. An Stelle eines oder mehrerer abnehmbaren Magazine (Nr. Ill) lassen sich durch einfache Auswechslung (ohne Benützung der Dunkelkammer) Doppel- cassetten (Camera C) (Nr. IVa) oder eine Eastman’sche Rollcassette (Camera D) (Nr. V) verwenden. Camera A: Dimensionen Gewicht (ohne Platten) 2.000 Kilo 3.000 „ 3.300 „ 2.400 Objectiv (Brennweite) Gr. Antipl. 25 Mm. 14-4 Cm. „ „ 33 „ 18-4 „ „ „ 88 „ 21 21 „ 12-4 _ 9 : 12 Cm. 13-5 Cm 12 : 16 Nr. Ia. Fig. 2149. Nr. Ib. Fig. 2150. Nr. Ila. Fig. 2151. Nr. III. Fig. 2152. Nr. II b. Fig. 2153. Nr. V. Fig. 2156 Nr. IV. Fig. 2154. Nr. VI b. Fig. 2158. Bernhard Wacht!, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Hand- und Detectiv- (Geheim-) Cameras. 1017 Preise: 1. Complete Camera. Fig. 2149 fi. 2150. A. Nr. I (bzw. Nr. VI). Camera 9 ; 12 Cm. 12 : 16 Cm. 13:18 Cm. (Fi 8 f/g : 17 Cm. Stereoskop g. 2157 u. 2158,] mit festem Magazin.. „ 2151 u. 2152. B. Nr. II bzw. III. Cameram. ab- Mark 150.— 220.— Mark 250.— 240.— nehmbarem Magazin . „ 2151, 2154 u. 2155. C. Nr. II, IV und IVa. Camera mit Rahmen u. n 160.— 235.— 270.— 255.— eine Doppel-Cassette . „ 2151 u. 2156 D. Nr. II und V. Camera mit tf 150.— 220.- 250.— 240.— Rollcassette. 2. Einzelne Cameratheile. Fig. 2151 u. 2153. Nr. 11. Camera-Vordertheil m. 176.— 256.— 290.— Objectiv u. Verschluss. r 126.- 192.— 220.— 212.— „ 2152. Nr. III. Magazin. „ 2154. Nr. IV. Rahmen r 34.— 43.— 50.— 43.— mit Mattscheibe. r 2155. Nr. IVa. Doppel- » 12.— 14.— 15.— 14.— cassette . „ 2156. Nr. V. Rollcassette mit Auswechslungs- 12.— 14.- 15.— 14.— Beschläge. 3. Verschiedenes. Umändern einer Camera r> 50.— 64.— 70.— A in B . 15.— 20.— r 25.— 20.— Triebvorrichtung . Cartonrahmen (Träger) für Films und Emul- 20.— 25.— 25.— 25.— sionshäute per Dutzend r> 5.— 7.— Handhabung. r> 8.— 1 1. Füllen der Camera. Nach Wegnahme der Hinterwand b lassen sieh aus dem nun geöffneten Magazin die 12 zur Aufnahme der Platten bestimmten Blechrahmen herausnehmen; nachdem diese im Dunkelraum, mit Platten versehen, wieder an ihren Platz gebracht sind, wird die Rückwand b wieder eingesetzt und mittelst der vier Riegel c befestigt; es ist hiebei darauf zu achten, dass die Endstifte der an der Rückwand befindlichen Querstange, die mittelst des Knopfes d nach auf- und abwärts verschiebbar ist, in die an den inneren Seiten des Magazins sichtbaren gabelförmigen Stücke eingreifen und daher der Knopf d (und demnach auch Querstange und gabelförmige Stücke) ganz nach oben geschoben ist. — Als letzte Cassette ist diejenige zu verwenden, welche rückwärts Holzleisten trägt. 2. Einstellung. Die Camera ist im zusammengeschobenen Zustande auf alle über circa 10 M. für 8 V 2 : 1" Cim und 9:12 Cm., 20 M. für 12:16 Cm. und 25 M. für 13:18 Cm. entfernten Objecte scharf eingestellt; für näher befindliche Gegenstände ist die Camera bei k auszuziehen und hiebei die vernickelte Scala I zu Hilfe zu nehmen. Der Knopf m dient zum Festschrauben der zwei Cameratheile nach erfolgter Einstellung. Triebvorrichtung am Auszuge k erleichtert die Einstellung, wird jedoch besonders berechnet. Bei Camera B kann der Rahmen Nr. IV ohne Doppelcassetten verwendet werden, lediglich zum Zwecke der Einstellung und Beurtheilung der Bilder auf der Mattscheibe, nach welcher der Rahmen wieder durch das Magazin ersetzt wird. 3. Momentverschluss. Durch Drehen des Knopfes e an der Vorderwand der Camera nach rechts um 180° wird der Verschluss gespannt, durch Drücken auf den federnden Stift i wieder ausgelöst; die Gangart des Verschlusses wird durch Drehen der Schraube n nach rechts (einwärts) verlangsamt, während der schnellste Gang erreicht ist, wenn der Stift der Schraube n oben am Winkel 0 anschlägt, in welcher Stellung die Schraube n auch zu verbleiben hat, wenn die Camera ausser Gebrauch ist. Bei Zeitaufnahmen (wobei sich die Camera selbstverständlich auf einem Stative oder einer festen Unterlage zu befinden hat) klemmt man stark mit n, spannt den Verschluss bei e und drückt kurz auf i; der Verschluss öffnet sich hiedurch und bleibt geöffnet stehen, bis ihn ein zweiter Druck auf i wieder schliesst. Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 1018 Hand- nnd Detectiv- (Geheim-) Cameras 4. Blenden. Durch Verschieben des Knopfes p (bei leichtem Druck gegen die Führungsleisten) lassen sich nach Bedarf drei verschiedene Blenden benützen: die Stereoskop-Camera besitzt nur zwei Blenden für jedes Objeetiv und geschieht das Wechseln der Blenden durch Aus- nnd Einschieben des Knopfes p. 5. Aufnahme. Nach dem Spannen des Verschlusses wird, falls nicht schon vorher o-eschehen, der Objectivschieber f geöffnet und die Aufnahme kann unter Benützung des einen der beiden Sucher g und h durch Auslösen des Verschlusses vor sich gehen-, die Camera ist während der Aufnahme genau horizontal zu halten. Bei der Camera B (mit abnehmbarem Magazin) ist vor der Aufnahme die Hartgummiplatte herauszuziehen, wobei der Spalt durch eine Feder selbstthätig lichtdicht verschlossen wird. Wird der Hartgummischieber wieder eingeführt, so muss dies mit beiden unteren Ecken (d. h. mit der ganzen Kante) gleichzeitig geschehen. 6. Wechseln der Platten. Nach der Aufnahme wird der den Ledersack schützende Magazindeckel a aufgeklappt, der Knopf d an der Rückwand nach abwärts und wieder zurückgeschoben, wodurch die exponirte Platte unter dem lichtdicht schliessenden Ledersack durch den vorderen Schlitz r zum Vorschein kommt; diese wird mit der Hand völlig herausgezogen und in den hinteren Schlitz s eingeschoben. (Der lichtdichte Ledersack ist auf der Abbildung weggelassen.) Alsdann ist die zweite Platte zur Exposition bereit. 7. Auswechslung der Rücktheile der Camera B, C, D. Das Magazin Nr. III der Camera B kann im Freien abgenommen werden, und zwar wie folgt: Nach Zurückziehen des Riegels am Boden der Camera wird das Magazin nach aufwärts geschoben, wodurch die Haken, vermittelst welcher das Magazin an dem Vordertheil (Nr. II a und b) der Camera eingehängt ist, ausgelöst werden. Die Hartgummiplatte an der Vorderseite des Magazines verschliesst dieses hiebei lichtdicht. ad B. An Stelle des abgenommenen Magazines Nr. III können weitere Magazine mit je 12 Platten eingehängt werden. ad C. Ein Rahmen mit Mattscheibe Nr. IV, auf gleiche Weise wie die Magazine in die Camera einzuhaken, ermöglicht die Anwendung von Doppelcassetten (Nr. IVa). ad D. Durch ebensolche Auswechslung ist auch eine Eastman’sche Rollcassette (Nr. V) anwendbar, welche wie das Magazin auf der Vorderseite mit einem Hartgummischieber lichtdicht verschliessbar ist. Der Vordertheil (Nr. II a und b) ist bei allen drei Cameras B— D gleich und kann daher jeder der drei Rücktheile (Nr. III—V) an ersteren angepasst werden, auch kann jeder dieser drei Theile nachträglich für eine dieser Cameras, ohne dass deren Einsendung unbedingt erforderlich ist, bezogen werden. Zur kurzen Bezeichnung dieser verschiedenen Cameras im Formate 9: 12 dienen die Buchstaben A, B, C, D. Um dieselben für die übrigen Formate zu bezeichnen, genügt es anzuführen, z. B. A 12 :16, B 13 : 18, B 8 1 /, : 17 etc. etc. Steinheil’sche Detectiv-Camera mit W ecliselyorrichtung System Pasqttarelli. D. R. Pat. Nr. 54014, sowie patentirt in Oesterreich, Frankreich, Italien, England und den Vereinigten Staaten von Nordamerika. c'^ rr }f r 1 a den Formaten 9:12 und 6:9 Cm. ausgeführt und kann 12 Platten dcrPlattcn lassen sich auch, durch Zuhilfenahme von Cartonrahmen (Trägern), Iilms oder Perutz’sche Emulsionshäute verwenden. c,,„-i.,.,. Camera gibt Bilder sowohl in Hoch- als Querlage, trägt zu diesem Zwecke zwei S iehei und ist verwendbar fur Objectabstände von unendlich bis ca. 1-25 Meter. Schiphe? a mit Onem zum Schutze gegen Staub etc. dienenden kleineren (6 -9 P,n 1 8 ™.^ ser . en Camera (9:12 Cm.) mit drei verschiebbaren Blenden, bei der sich herausnehmen. * r 11X611 ßlen . fülle man die aus Eisenblech verfertigten verschliesse mit dem Deckel 1 ldtte > reihe jene wieder hinein mit der Platte nach vorne und dem Deckel iiTeTürucIf’aus ifb e k“ 12 P3a V nia V ien ei 11 gesetzt werden, damit die Federn auf brauchen. Die Camemfstmm^ausgerüstet füT’ C “ iCht aüe Bahmon mit Platteil S« mit zu sein Die Aufnahme. Vermittelst der Schnur neben dem Objectiv ziehe man den Verschluss auf und lasse dieselbe wieder zurücklaufen; der Abdnicker, mit welchem die Belichtung bewirkt wird, befindet sich unten. Eine Irisblende ist von aussen vermittelst eines Binges um das Objectiv herum bequem zu handhaben. Vor der Aufnahme ziehe man den Schieber unter der Camera heraus, wodurch wie hei einer gewöhnlichen Cassette die Platte zum Belichten frei wird. Nach gemachter Aufnahme bringe man den Schieber wieder zurück, welcher die belichtete Platte oben in den Wechselsack leitet, von wo dieselbe durcli eine hinten liegende Oeffnung hinab hinter die anderen Platten gebracht wird. Für Hoch- und Querriehtung sind Sucher und Libellen passend angebracht. Mit dem Sucher findet man die zu nehmende liichtung und mit der Libelle beobachtet man die horizontale und ruhige Haltung. Steht die Luftblase ruhig und wird der Drücker (ohne Stoss) sanft abgedrückt, so erzielt man ein absolut scharfes Bild wie vermittelst Stativs. Preis der Camera 9:12 . Francs » » » 12:16^2.:.:::::::::::::: „ Gewicht ungefüllt für 9 : 12 Ko. 1*600 » « « 12 : 161/2 „ 2-000 150.- 180.- Mark 120.— * 144.— Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Hand- und Detectiy- (Geheim-) Cameras 1021 Suter’s neueste patentirte Handeamera (System Möller) mit Sliter’s Detectiv-Objectiv (Deutsches Reichspatent angemeldet) für 20 Platten 9 : 12. IKiiS ■SH Fig. 1 164. Fig. 2165. Die vorliegende Camera, welche ich durch Licenziibernahme in meine Fabrication aufgenommen habe, ist mit einer Wechselvorrichtung versehen, welche gestattet, 20 Platten durch die Handhabung eines einfachen Schiebers rasch und sicher zu wechseln und dürfte die einzige Construction von derartigen Apparaten sein, bei welcher die Aufgabe, Einfachheit, Sicherheit und Leistungsfähigkeit in sich vereinigt ist. Bevor ich zur Beschreibung dieser Camera selbst gehe, möchte ich erwähnen, dass ich ein Objectiv mit Centralverschluss und Schutzvorrichtung, sowie mit Irisblende construirt habe, welches sich dem Apparate als ein wohldurchdachtes System anreiht und dadurch dessen Vorzüge ausser aller Frage stellt. Die mit diesem optischen System erzielten Resultate, von welchen Proben jedem Interessenten zur Einsicht offen stehen, lassen keinen Zweifel aufkommen und dadurch, dass die Handhabung des ganzen Apparates eine sehr einfache ist, liegen keine Schwierigkeiten vor, sich desselben mit Erfolg zu bedienen. .Noch betone ich besonders, dass jede Verstellbarkeit in der Einstellung und Veränderung der Verschlussgeschwindigkeit mit Absicht ausgeschlossen ist. 1. Das Objectiv liefert in Folge seiner vorzüglichen Ausführung von ganz kurzer Distanz an (bei grösster Blendenöffnung von 4 Meter, bei kleinster Oeffnung von 2 Meter) eine Schärfe bis in die unendliche Entfernung, welche nichts zu wünschen übrig lässt, dass also eine Einstellung auf so oder so viel Meter, welche nur zu Fehlern führt, ganz unnöthig ist. 2. Die Lichtstärke des Objectivs ist eine derartige, dass selbst bei massigem Lichte mit grösster Schnelligkeit des Verschlusses ausexponirte Aufnahmen erzielt werden und gestattet dasselbe im Sommer noch die Anwendung kleinerer Blenden ; demnach ist auch die Verminderung der Schnelligkeit nicht noting, und die Aufnahme kann dadurch nur gewinnen. Das Volumen des Apparates ist 22 :15 :14 Cm., also nicht grösser als dasjenige anderer Systeme, welche nur zwölf Platten fassen. — Das Gewicht des leeren Apparates mit dem 20 Plattenhalter beträgt 2-5 Kilo. Gebrauohserklärung-. Zum Einlegen der Platten, zu welchem die bekannten 1 Blecliräliinchen dienen, öffne man den Deckel A. Die Verschlusshaken sind seitlich eingelassen. Nun lege man eine beliebige Anzahl Platten ein, jedoch nicht über 20, und es ist durchaus nicht noting, den etwa nicht ganz belegten Raum mit blinden Rähmchen auszufüllen, indem die Spiralfeder den nötliigen Druck auf die Platten bewirkt. Lie empfindliche Schicht der Platte schaut nach oben. Der Deckel wird wieder aufgelegt, mit den seitlichen Haken verschlossen, und der Apparat ist zu Aufnahmen ausgerüstet. Nun lüfte man die Schraube C und ziehe mit Knopf B den Auszug der Camera soweit heraus, als er geht, nämlich bis die Schiene am Ende bei der Schraube C anstösst ; hier wird diese Schraube angezogen. Um nun eine Platte hinter das Objectiv zu fuhren, wird der Schieber D gezogen, soweit er geht und wieder ganz zuriiekgeschoben ; die erste Platte ist dadurch in die eigentliche Camera gebracht und für eine Aufnahme bereit. Vermittelst der Schnur neben dem Objectiv ziehe man den Verschluss auf und lasse diese Schnur wieder Zurückläufen ; der Abdrücker, mit welchem die Belichtung bewirkt wird, befindet sich bei Pi. Eine Irisblende ist von aussen vermittelst eines Ringes um das Objectiv herum bequem zu handhaben. Jede weitere Platte wird vermittelst des Schiebers unter das Objectiv gebracht, indem derselbe wie das erste Mal herausgezogen und wieder hineingeschoben wird : die jeweils vorher belichtete Platte fällt von selbst in einen unteren Raum R. Dieser Raum fasst aber nur 10 Platten ; um weiteren 10 Platten Platz zu machen, wird eine am Boden befindliche Schraube gelöst und der damit verbundene Stift, soweit es geht, herausgezogen; durch eine fast senkrechte Haltung der Camera, die Schieberseite nach unten, gleiten die 10 ersten Platten miteinander auf die Seite R'. Der Stift, welcher die beiden Plattenpartien getrennt hält, wird wieder eingesteckt, angeschraubt, und die Operationen mit den 10 weiteren Platten können vor sich gehen wie mit den Vorhergehenden. Für Hoch- und Querrichtung sind Sucher und Libellen passend angebracht. Mit dem Sucher rindet man die zu nehmende Richtung und mit der Libelle beobachtet man die horizontale und ruhige Haltung. Steht die Luftblase ruhig, und wird der Drücker (ohne Stoss) sanft abgedriiekt, so erzielt man ein absolut scharfes Bild wie vermittelst des Stativs. Preis der Camera.fl. 100.— Mark 160.— „ des Sackes mit Riemen aus Segeltuch.„ 8.— „ 13.50 „ „ „ „ „ aus Leder.„ 10.— „ 17.— Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 1022 Hand- und »etectiv- (Geheim-) Cameras. Anschütz’ Moment-Apparat. D. R. P. Nr. 49919, patentirt in allen Ländern. Fig. 2166. Fig. 2i67. Anscliütz’Moment-Apparat. Apparat nebst Cassetten in Tasche. Es ist wohl genügend bekannt, wie grosse Verdienste sich üttomar Anschütz um die Photographie, besonders um die Vervollkommnung der Moment-Photographie erworben hat. Durch sein bahnbrechendes Vorgehen ist sein Name in der wissenschaftlichen Welt zu internationaler Berühmtheit gelangt. Es genügt, auf seine Serien - Aufnahmen, durch welche in schnellster Bewegung befindlictie Objecte, z. B. ein Pferd während des Sprunges in 20—24 aufeinander folgenden Phasen zerlegt und dann vermittelst des sogenannten Schnellsehers wieder zu einem lebendigen Ganzen vereinigt werden, hinzuweisen, oder an die Aufnahme von fliegenden Geschossen, welche er auf dem Gruson’schen Schiessplatze machte, zu erinnern, um zu erkennen, dass er ganz Ausserordentliches, bisher nicht Dagewesenes in der Photographie geleistet hat. Solche Resultate zu erzielen, war ihm in erster Linie durch die sinnreiche, von ihm erdachte Construction seiner Apparate ermöglicht, und diese liegt obigem, von ihm construirten Apparate zu Grunde. Fig. 2168. Die Vortheile welche diesen Apparat wohl als einen der vollkommensten jetzt existirenden erscheinen lassen, bestehen kurz in Folgendem : 1. Der Momentverschluss wird gebildet durch eine mit einem Spalt versehene.Jalousie, welche direct an der Platte vorbeigleitet. Der Spalt ist enger und iveiter zu stellen und hierdurch sind die Belichtungszeiten genau zu reguliren. Ist z. B. der Schlitz einmal 2 Cm. weit, so ist klar, dass, wenn derselbe auf 2 Mm. verengert wird, die Expositionszeit genau 10 mal kürzer wird. — Hierdurch sind Belichtungszeiten bis Viooo Secunde möglich, wie sie z. B. zur Aufnahme von Pferden in der Carrière oder im Sprunge erforderlich sind. Es ist genügend bekannt, dass keine andere Construction im Stande ist, eine so schnelle Bewegung in der von Anschütz erzielten Schärfe des Bildes zu tixiren. Alle Hemmvorrichtungen, wie sie bei allen anderen Constructionen von Momentverschlüssen angewendet werden, können nicht im Entferntesten eine solche Verschiedenheit der Belichtung erwirken, abgesehen davon, dass von einer Gleichmässigkeit und Genauigkeit in Anbetracht der Veränderlichkeit und Abnützung der Hemmvorrichtung durch die Reibung nicht die Rede sein kann. Der Preis eines möglichst gut gearbeiteten Momentverschlusses anderer bekannter Constructionen erreicht trotzdem beinahe die Höhe der ganzen Anschütz’schen Camera sannnt Verschluss. Ein weiterer nicht zu unterschätzender Vor- fhe^. 4cs Verschlusses ist der, dass er unabhängig- von dem Objectiv, also für jedes Objectiv zu verwenden ist. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Hand- und Detectir- (Geheim-) Cameras 1023 2. Der Apparat ist mit einem Visir versehen, welches angibt, wie viel von dem Objecte auf die Platte kommt. Anschütz gibt dieser Einrichtung den Vorzug vor den sogenannten Suchern, welche das Bild mittelst eines Spiegels auf eine matte Scheibe pro- jiciren, da das in der Wirklichkeit gesehene Bild besser und schneller zu beurtheilen ist, und ausserdem der Apparat bei der Aufnahme in der richtigen Höhe gehalten werden kann, während die mit den erwähnten Suchern versehenen Apparate so niedrig gehalten werden müssen, dass das Bild meistens zuviel Vordergrund erhält. 3. Die Visirscheibe, welche zur scharfen Einstellung des Bildes dient, ist mit einer Lichtkappe versehen, welche das lästige schwarze Tuch überflüssig macht. 4. Die Handhabung ist so einfach, dass Jedermann ohne die geringsten Vorkenntnisse sofort mit dem Apparat arbeiten kann. 5. Das Stativ (Fig. 2168), für Zeitaufnahmen erforderlich, ist dreitheilig, zusammenschiebbar (860 Gramm schwer) und mit einem von Anschütz construirten Kugelgelenk (Fig. 2169) versehen, mittelst dessen sich die Camera schnell hoch oder quer, nach oben oder nach unten, überhaupt nach allen Richtungen wenden lässt. 6. Das zu dem Apparat verwendete Objectiv ist ein Goerz’ Extra-Rapid-Lynkeioskop Serie C Nr. 1. Dasselbe gehört der besten und lichtstärksten Serie an und ist für diesen Apparat mit Irisblende und Zahn und Trieb zum Einstellen versehen. Zahlreiche vergleichende Aufnahmen, welche Anschütz mit diesem Objectiv gemacht hat, haben die Güte desselben und seine Brauchbarkeit für schnellste Aufnahmen erwiesen. Das Objectiv kann auch für andere Cameras gebraucht werden. 7. Dimensionen des Apparates ohne Tasche : 12 :14 : 17 Cm. r „ ., mit „ 15 : 20 : 29 p Fig. 2169. Kugelgelenk. sgr* *f» « <* i ,^^lTTT r 5* STTÏ K .J, Fig. 2170. (Aufnahme mit Anschütz’ Moment-Apparat. Preise: Anschütz'Moment-Apparat, Plattengrösse 9:12 Cm. mit einerDoppel-Cassette Mark 55.— 5 Doppel-Cassetten extra, per Stück Mark 6.—. „ 30.— Goerz’ Extra-Rapid-Lynkeioskop Serie C, Nr. 1 mit Irisblende, Zahn und Trieb. „ 80.— Umhängetasche von wasserdichtem Segeltuch mit Leder benäht, für Apparat und 6 Doppel-Cassetten eingerichtet. „ 10.— Mark 175.— Stativ 3 theilig, zusammenlegbar mit Anschütz’ Kugelgelenk.Mark 24.— Kugelgelenk allein. „ 10.— Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1024 Hand- und Detectiv- (Geheim-) Cameras. Anleitung zum Gebrauch von Anschutz’ Moment-Apparat. 1. Wenn sieh der Apparat in der Umhängtasche befindet, so sitzt das Objectiv umgekehrt im Innern der Camera. Man nehme dasselbe nebst dem Objectivbrett heraus und setze letzteres wieder so in die Camera, dass das Objectiv nach Aussen steht. 2. Um Moment-Aufnahmen zu machen, drehe man die Jalousie vermittelst des Knopfes d soweit in die Höhe, bis der Schlitz verschwindet. (Die richtige Stellung ist durch einen rotlien Strich bezeichnet.) 3. Man schiebe die Cassette, welche man vorher in einem durchaus dunklen Raume bei rothem Lichte mit den lichtempfindlichen Platten gefüllt hat, in den hinteren Rahmen der Camera und ziehe den dem Objectiv zugewandten Schieber derselben soweit als möglich heraus. 4. Man richte den Apparat gegen das zu photographirende Object und visire über die Spitze des Zeigers / und den Kreuzungspunkt der beiden Fäden des Visirrahmens f 1 nach dem Objecte, welches in den Mittelpunkt des aufzunehmenden Bildes kommen soll; alsdann geben die äusseren Kanten des Visirrahmens die Grenzen des Bildes an. Man hat es hiedurch ganz in der Hand, durch eine Wendung der Camera ein möglichst schön abgeschlossenes Bild zu erhalten. Durch Drücken mit dem Zeigefinger der rechten Hand auf den kleinen Knopf e wird nun der Momentverschluss ausgelöst, und der Schlitz der Jalousie gleitet an der lichtempfindlichen Platte vorüber, wodurch die Aufnahme bewirkt wird. Man schliesse dann sogleich den Cassettenschieber wieder. Es empfiehlt sich, denselben weder vor noch nach der Belichtung) nicht länger als unbedingt nothwendig geöffnet zu behalten. 5. Das Verstellen des Spaltes des Momentverschlusses ist auf folgende sehr einfache Weise zu bewirken : Man drehe das Knöpfchen, welches sich am Ende der Schnur befindet, nach unten und schiebe es nach rechts, um den Spalt zu verengern, nach links, um denselben zu erweitern und drehe ihn dann wieder nach oben in den betreffenden Ausschnitt der Schiene. Um die obere und die untere Schiene des Spaltes parallel zu machen, ziehe man an der auf der unteren Schiene des Spaltes liegenden Schnur. Die Breite des Spaltes, welche man zu nehmen hat, ist abhängig von der Beleuchtung des aufzunehmenden Gegenstandes und es ist nicht möglich, hierüber genaue Daten anzugeben. Die eigene Erfahrung muss hier das richtige Mass lehren. Bei Aufnahmen sehr schneller Bewegungen nehme man den betreffenden Gegenstand nie zu gross auf, einen Reiter z. B. vom Kopfe desselben bis zum Fussboden nur 2 Cm. Der Spalt ist hiefür ca. Vs Cm. gross zu stellen. Bei Strassenaufnahmen, bei guter Beleuchtung im Sommer, nimmt man bei voller Oeffnung des Objectives den Spalt ca. i 1 /, Cm. breit. Bei guter Beleuchtung (Sonnenschein im Sommer) und nicht zu schneller Bewegung der Objecte, kann man durch Verengung der Blende eine grössere Schärfe, nach dem Rande zu, erzielen. 6. Die matte Scheibe dient dazu, um Gegenstände, welche weniger als 15 Meter entfernt liegen, vermittelst des am Objectiv befindlichen Triebes scharf einzustellen. Alle Objecte, welche weiter entfernt sind, werden gleichmässig scharf gezeichnet, wenn das Objectiv vollständig eingeschraubt ist. 7. Um Aufnahmen mit längerer Belichtung zu machen, befestigt man den Apparat auf dem Stativ (Fig. 216ß) und dreht die Jalousie soweit in die Höhe, dass der hintere Ausschnitt der Camera ganz frei wird. Die Belichtung wird nun durch Entfernen und Aufsetzen des Objectiv- deckels bewirkt. 8. Das Entwickeln und Copiren der Aufnahme (Negativ- und Positivprocess) geschieht wie gewöhnlich. Seine Majestät der Deutsche Kaiser Wilhelm II., welcher lebhaftes Interesse für Anschütz’ Arbeiten hegt, geruhte den ersten Apparat entgegenzunehmen. Von zahlreichen Liebhabern der Photographie, welche mit dem Apparat ausgezeichnete Resultate erzielt haben, liegen Auer ennungsschreiben vor, von denen wir uns gestatten, nur das Nachstehende anzuführen. ft’ eue mich, Ihnen mittheilen zu können, dass ich mit Ihrem Moment-Apparat, der ™ir von Seiner Majestät dem Kaiser zur Benützung übergeben ist, ganz vorzügliche Resultate erzielt habe, sowohl auf den Reisen nach demNordkap und England, als auch nach Griechenland und der lurkei. Die Bilder haben Seiner Majestät Vorgelegen und Allerhöchsten Beifall gefunden. Mit vorzüglicher Hochachtung C. Saltzmann, Landschafts- und Marinemaler.” Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Hand- und Detect! r- (Geheim-) Cameras. •Xts :■ «s^ >„ k ■*ß ~-f ■* : 1 Ç J,-* Mfrif* „ « i ' 2, *''+ï-. -Hi *g| „yg* r^se. kg$0t r'VSJ Fig. 2171. Diese Augenblieksbilder sind aufgenoinmen mit Anseliiitz’ Moment-Apparat. 35 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. ? î 1026 Hand- und Detectiv- (Geheim-) Cameras. Ionian’s Eeflex-Hand-Camera. Das ganze System dieser Camera ist eigen- ' artig und sehr sinnreich. Man stelle sich einen polirten Holzkasten vor in der Grösse von 13 :13Vs : 16V 2 Om., vorn befindet sieh ein mit Trieb versehener Aplanat, hinten ein dicht vor der Platte arbeitender Rouleaux-Verschluss für Zeit- und Augenblicksaufnahmen. Im Innern der Camera befindet sich unter einem Winkel von 45* ein sehr genau arbeitender Spiegel. Auf diesen fällt durch das Objectiv das aufzunehmende Bild und wird auf eine oben befindliche Einstellscheibe 9:12 Cm. geworfen. Hieraus folgen folgende Vortheile dieser Camera: 1. dass man das Bild in dein Augenblick der Aufnahme in seiner vollen Grösse auf einer wagrechten matten Scheibe sieht, indem ein in der Camera angebrachter Spiegel das von dem _Objectiv gegebene Bild auf dieselbe wirft ; o.ws* ‘JaaMmiiflBMBMMW .iiiHnjy-' 2. dass man die Scharfeinstellung auf der- __ selben wagrecht gelegenen Mattscheibe bewirkt ; •^’■imuhhb 3. dass nach der Einstellung ein einfacher -r,. Druck genügt, um die Aufnahme ohne Weiteres 21 ' 2 - zu bewirken; 4. dass sich der Verschluss vor der Platte bewegt und mit Leichtigkeit von aussen her durch Drehen einer Kurbel in seiner Geschwindigkeit verändert werden kann, ausserdem aber auch Zeitaufnahmen zulässt. Fig. 2172 stellt die Abbildung der Camera dar. Preise Camera mit Objectiv, Verschluss und 3 Doppelcassetten 9 : 12 Cm.fl. 120.-— „ ■ „ „ 12 : 167 , „ .„ 210 .— Jede weitere Cassette 9:12 Cm. per Stück.. 7.50 n » » 12:161/2- „ „ „ .. 10.- Mit Goerz-Aplanat. . 140.— Loman’s Reflex-Stereoskop-Camera wird sowohl als Hand-, Detectiv- oder Special-Detectiv-Eeflex-Camera erzeugt. Preis mit 2 guten lichtstarken Aplanaten, 3 Doppelcassetten 83: 170 Mm.: Stereoskop-Reflex-Hand-Camera.fl. 175.— Stereoskop-Reflex-Deteetiv-Camera.„ 200.— Loman’s Reflex-Detectiv-Camera , construit wie vorstehende Reflex-Hand- Camera, nur mit dem Unterschiede, dass Objectiv und Cassette sich innerhalb der Camera befinden, Format 9 : 12 Cm. inch 3 Doppelcassetten und lichtstarkem Aplanat.. 145.— Jede weitere Cassette per Stück.. 7.50 Loman’s Reflex-Detectiv-Camera. \ Fig. 2173. (Geschlossen.) Fig. 2174. (Geöffnet.) L °man’s Reflex-Detectiv-Camera 9:12 Cm. mit drei Doppelcassetten und lichtstarkem Aplanat mit Irisblende. 135 # _ Auf Wunsch werden diese Reflex-Cameras mit Eastman’s Rollcassette geliefert. Bernhard Waehtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. 1027 Hand- und Detectiv- (Geheim-) Cameras. Dr. Hesekiel’s Pat en t-Spiegel-Magaz in-Camera wird in 2 Grössen gebaut : ; A. Für Platten oder Filmformat 9:12 Cm. Grösse der Camera . 20:21:14 Cm. Gewicht der Camera.leer 2 Kilo. Inhalt 20—-24 Glasplatten, resp. ca. 30—-35 Films. Preis 200 Mark. B. für Platten oder Filmformat 67a : 10 Cm. Grösse der Camera.ca. 11 1 / 2 r 16 : 20 Cm. Gewicht der Camera.leer ca. D/2 Kilo Inhalt ca. 40 Glasplatten, resp. ca. 70 Films. Preis 180 Mark. Die Sätze Filmcassetten w r erden mit 12 Mark, resp. 15 Mark extra berechnet. Die besonderen Vorzüge dieser Apparate sind : Oie Füllunq jeder Camera kann nach Belieben mit Platten oder mit Films (Celluloidfolien) oder mit beiden Sorten gleichzeitig geschehen. Die Einstellung der Bildschärfe geschieht entweder durch Entfernungs - Schätzung und Bewegung eines Zeigers auf einer Scala oder durch Bewegung des Objectives bei directer Contrôle des Originalbildes, welches durch einen Spiegel in Originalgrösse auf eine vor Lichtzutritt geschützt — nicht oben auf der Camera — liegende Mattscheibe geworfen wird. Die Auslösung des im Blendenspalt sitzenden Moment- und Zeitverschlusses, der auf verschiedene Geschwindigkeiten einzustellen ist, geschieht durch einfaches Loslassen eines vorher bewegten Hebels oder durch leisen Druck auf einen leichtbeweglichen Knopf. Die Platten- oder Filmwechslung geschieht durch einmaliges Heraus- und Hineinbewegen einer Stange. Nach jeder Wechslung erscheint neben einer neuen Zahl auf einer leicht zu reinigenden, herausnehmbaren Celluloidplatte ein freier Kaum für Notizen. Das Objectiv hat bei der 9:12 Camera 15 Cm., bei der kleineren 12 Cm. Brennweite, zeichnet auch bei Anwendung der grössten der vier vorhandenen (Rotations-) Blenden bis zum Rande genügend scharf und ermöglicht in guter Jahreszeit Momentaufnahmen gut auch ohne Sonne ! Die Metalltheile sind, so weit es rathsam erscheint, aus Aluminium gefertigt. Beschreibung der Handhabung der Patent-Spiegel-Magazin-Camera. Vorbemerkung: Um mit dem inneren Mechanismus des Apparates gehörig bekannt zu werden und demselben die entsprechende Behandlung angedeihen lassen zu können, ist es rathsam, die im Folgenden beschriebenen Handgriffe etc. zunächst einigemale bei ungefüllter Camera unter Beobachtung dessen, was im Innern der Camera geschieht, auszuführen. Bei Ausführung der Wechslung der Platten - Blechcassetten ist unbedingt erforderlich, dass letztere gefüllt sind — anderenfalls ist ein Verbiegen derselben und dadurch eine Störung des Mechanismus wahrscheinlich. 35 * Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1028 Hand- und Detectiy- (Geheim-) Cameras. Die Füllung des Apparates geschieht dergestalt, dass man in die Bleclicassetten r genau geschnittene“ Platten (die in allen besseren photographischen Geschäften erhältlich sind) vor- siclitio- ohne Verbiegen der Cassetten einschiebt und dann diese Cassetten so in die auf die Obieetivseite gestellte offene Camera einlegt, dass bei einem Gesammt-Inhalt von z. B. 22 zuerst in das untere Magazin die Cassetten Xummera 1 bis 11, dann in das obere Magazin die Nummern 22 bis 12 (nicht umgekehrt) zu liegen kommen. Die Cassettenränder dürfen nicht aufgebogen sein, wenn die Wechslungsvorrichtung nicht functiouiren soll. Hat man die Füllung bewerkstelligt, schliesst man die Camera und legt alsbald die äusserlich an der Seite befindliche Celluloidscheibe nach Abscliieben der Camera-Seitenwand so auf die in der Mitte befindliche Achse, dass die Zahl 1 gerade in die Oeffnung der wieder aufgeschobenen Wand zu stehen kommt. Bei der Wechslung achte man gewissenhaft darauf, dass der Wechselknopf (oben auf der Camera) stets weitmöglichst heraus und auch ganz wieder in den Apparat hineingeschoben wird. Man wende bei der Bewegung nie Gewalt an. Hat man einmal ein Versehen beim AVecliseln gemacht, so kann man den Fehler durch Wenden und gleichzeitiges Klopfen der Camera meistens wieder gut machen. Erkennungszeichen für genügendes Herausziehen ist, dass an der Seite bereits die neue Nummer tlieilweise zu sehen ist. Erkennungszeichen für genügendes Ilineinseliieben ist, dass an der Seite die neue Nummer nun ganz zu sehen ist. Die Einstellung des Bildes (Richtung und Schärfe) geschieht dadurch, dass man den an der Seite befindlichen Hebel II weitmöglichst im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers bewegt (wodurch sieh oben auf der Camera automatisch ein Deckel öffnet) und dann so lange vorne an dem Aluminiumring des Objectives dreht, bis man die. nötliige Bildschärfe auf der tiefliegenden Mattscheibe erreicht hat. Auf sehr geringe Distanzen wird man den am Objeetivring befindlichen Zeiger (von hinten gesehen) ganz nach links stellen und alsdann noch durch Bewegung des in der Nähe des Objectivglases sitzenden Knopfes eine kleinere Blende einschalten. Isl die Einstellung erledigt, so entscheidet man sieh, ob man Moment- oder Zeitaufnahmen machen will. Stellung zum Erstellen Fig. 2176. Zur Ausführung einer Momentaufnahme schiebt man den Zeiger F des Hebels E auf das Zeichen XI D (d. h. Moment durch Druck) bewegt dann den Hebel H (nicht ... allzu schnell) im Sinne des Uhrzeigers so weit, wie irgend möglich (Achtung!) und drückt im gewünschten Augenblicke alsdannn auf den Knopf K (der auf E sitzt) — dadurch ist die Aufnahme geschehen. ,, T „ Wenn man in kurzer Folge nach der Einstellung exponiren will, so stellt man F auf ML , Moment durch Loslassen), bewegt den Hebel II, wie eben angegeben, und lässt dann einfach los. Man hüte sich, die Camera hiebei zu erschüttern. Bei Zeitaufnahmen stellt man F auf Z (Zeit), bewegt in üblicher Weise den Hebel II aus der .Einsteillage weitmöglichst im Sinne des Uhrzeigers heraus und drückt dann so hinge auf K, als man zu exponiren wünscht. Bei längeren Expositionen schaltet man vorher den über ^ befindlichen Haken A Zwecks Arretirung so nach unten, dass sich nach dem Druck aut lv der Hebel H darin fängt. Nach Beendigung der Exposition bewegt man den Haken A ein wenig wieder nach oben, so dass der Verschluss nun ungehindert zufallen kann. . . Die Geschwindigkeit des Momentverselilusses ist durch Drehen der unter dem Cameraboden befindlichen Hemmungsschraube V zu reguliren. Fig. 2177. bl Stellung vor und während w der Zeitaufnahme. Fig. 2178. J*!» 1 "'' Stellung für die Momentaufnahme. Zwecks Bildeinstellung dann dmWSchHes 1 | r ai 1 ,toniatlscl1 die Oeffnung des Cameradeekels befindlichen Spiegels, g r>l » » »24 „ 13:18„..„ o5.— Eclipse-Camera Serie B. Preis des completen Apparates, 9:12 Cm.fl. 58.— » » » » 12:16 „ . „ 68.— » » » » 12:16Vj„ . » 68.- » » » » 13:18 „ „ 69.— » » » » 18:24 „ „ 100.- „ „ Stereoskop, 9:18 Cm., mit 2 Aplanaten. „ 110.— »» „ 9:18 „ „2 einfachen Linsen . „ 70.— Eclipse -Camera Serie C in completer Ausstattung bestehend aus Camera, 3 Doppelcassetten, Tasche, Sucher, Objectiv mit Momentverschluss. mit mit 3 Doppelcassetten Platten-Magazin Für Plattengrösse^ 9:12. fl. 75.— fl. 70.— „ „ 12: 16 oder 12: 16V 2 „ 93.— „ 90.— » » 13:18. „ 95.- „ 92.- mit Eastman’s Rollcassette fl. 84.— » 105.— » 112 — Adresse für Telegramme: Bernhard Wacht!, Wien. 1046 Hand- und Detectiy- (Geheim-) Cameras. Neue Touristen- Camera mit Plattenwechselkasten. d Einsatz der Camera f. lange Brennweite, e Nuthen für die Cassette. f Anziehschrauben, g zum Ausziehen der Cassetten. h Luftauslass. Fig- 2215. Diese exact construirte Camera vereinigt Leichtiglieit, Solidität und geringes Volumen ; sie schliesst absolut dicht und gestattet beliebig viele Platten mitzunehmen, oder statt der Platten empfindliche Folien oder Papiere einzuschalten. Das Auf bauen, resp, Zusammenlegen der Camera geht äusserst rasch vor sich, die Platten können hoch oder quer eingesetzt werden. In der untenstehenden Tabelle ist das Gewicht der Camera sammt S Cassetten und Visirscheibe angegeben. Format Länge Breite Dicke Gewicht Preis in Cm. in Cm. in Cm. in Cm. in Gramm fl. 18 :13 22 18 18 1700 105.— 20 :12 24 17 11 1800 107.50 24:18 30 21 11 3000 143 — 30:24 36 31 10 3500 165.— Die letzte Grösse 30:24 versteht sich mit mir 5 Cassetten. A die offene Camera. B Wechselkasten. O Balg. D Objectivbrett. E Laufbrett, a 8 Cassetten. b c Stellschrauben. Sämmtliche Cameras sind in Leinensäcken mit Bandelier. Zusätzlich werden geliefert : Reise-Stative. 2mal zu verschieben . fl. 9 .— » » stärker, für grosses Format . „ 10.80 Kasten mit 8 Cassetten Grösse in Gm. 13 :18 20 :12 24 :18 30 : 24 per Stück fl. 19.20 20.40 22.80 24.— Leinensäcke hiezu das Stück fl. 3 .— Einlagen Grösse in Cm. _ 12 : 9 18 :13 24 :18 27 : 21 per Stück fl. 1.20 1.50 1.65 1.75 Brettchen für Bromsilber-Gelatinefolien Grösse in C m. 9:12 13:18 J2 :20 18:24 21:27 24:30 per Stück ft. 1.20 1.50 1.65 1.75 1.80 1.85 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. 1047 Hand- und Detectiv- (Heheim-) Cameras. Universal-Hand-Apparat 6:9 Cm. Ein lehrreicher und unterhaltender Apparat für Jedermann, für Momentaufnahmen ohne Einstellung zur Aufnahme von Landschaften, Gruppen, Portraits, Detectiv- und Blitzaufnahmen etc. etc. Für Architekten, Gelehrte, Maler, Missionäre, Reisende, Studirende, sowie Personen jeden Standes. Fig. 2216. Dieser niedliche kleine Apparat, der überallhin mitgenommen werden kann, ohne durch sein Volumen oder Gewicht zu belästigen, ist höchst einfach im Gebrauche, so dass Jedermann ohne Vorkenntnisse nach kurzer Uebung damit photographiren kann. Der Apparat besteht aus der Camera mit fester Brennweite, Objectiv, Momentverschluss, Sucher und 2 Doppelcassetten. Der neu erfundene Sucher gestattet, die Aufnahmen ganz nach Wunsch in genauester Lage zu bestimmen. Preis: Universal-Hand-Apparat 6:9 Cm. mit 2 Doppelcassetten und Sucher.fl. 20.— Jede weitere Doppelcassette mehr per Stück.. 3.40 Wechselcassette für 12 Platten 6 : 9 Cm.„ 6.75 Universal-Hand-Apparat 9: 12 Cm. mit 2 Doppelcassetten und Sucher.. 26.— Jede weitere Doppelcassette mehr per Stück.„ 4.— Wechselcassette für 12 Platten 9:12 Cm.» 8.— Handhabung des Apparates. Man drehe die Kurbel K in der Richtung des Uhrzeigers gegen den Knopf A. Sobald man ein Schnappen hört, ist der Verschluss gespannt. Hierauf hebe man den Deckel des Suchers D in die Höhe und controlire, ob sich das aufzunehmende Object in der Mitte der Visirscheibe des Suchers befindet. Ist man von der richtigen Einstellung überzeugt, so ziehe man den Deckel der Cassette C ganz heraus, halte die Camera möglichst ruhig und wagrecht. Sobald das Object in die Mitte des Suchers kommt, drücke man leise gegen den Knopf N und die Aufnahme ist fertig. Man schliesse wieder den Deckel der Cassette und drehe letztere um, um eine zweite Aufnahme vorzubereiten. Sport-Apparat 9:12 Cm. sehr fein gearbeitet, sehr leicht, geringes Volumen bestehend aus Mahagoni-Camera mit Trieb, 3 Doppelcassetten, Dreifuss, Objectiv, Tasche zum Tragen oder Umhängen. Preis complet fl. 50.—. Jede weitere Doppelcassette. „ „ 4.-— Fig. 2217. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1048 Hand- und Detectiv- (Geheim-) Cameras. C 1 u b - C a m e r a 9 : 12 cm. Fig. 2218. Fig. 2219. Fig. 2220. .Fig. 2221. Das ist ein handlicher und niedlicher Apparat von grossartiger Compendiosität und sehr geringem Gewichte. Die Ausführung ist von grösster Genauigkeit und dabei elegant, der Auszug ist conisch und hat eine Länge von 20 Cm., das Objectiv- brettchen hoch und tief verstellbar, Einrichtung für Hoch- und Quer-Aufnahmen. Die Club-Camera eignet sich für Momentaufnahmen aus freier Hand, und auch für Zeitaufnahmen auf dem Stative. Zusammengelegt ist sie 4t/ 2 : 12 : 15 Cm. gross, Gewicht 450 Gramm. Statt eines Einstelltuches empfehle meine neueste Einstell- vorrichtung. Club-Camera, 9:12 Cm., mit Ansichtssucher, 3 Doppelcassetten, Einstellvorrichtung, Objectiv mit Momentverschluss, Stock-Stativ und Tasche. fl. 49.— Ohne Objectiv . „ 38.— Einzelne Theile des Apparates werden zu folgenden Preisen abgegeben : Club-Camera, 9:12 Cm. fl. 18.75 Phenix-Aplanat mit Momentverschluss . „ 11.— Doppelcassette, 9 ; 12 Cm., per Stück. „ 4.50 Stock-Stativ (Fig. 2219) . „ 7.50 Dreitheiliges Stativ (Fig. 2220) . „ 14.— Viertheiliges „ (Fig. 2221) . „ 12.60 Ansichtssucher . „ 1.50 Umhängtasche mit Schloss . „ 4.— Einstellvorrichtung. „ 1-50 Schlitz-Momentverschluss . _ 9.— Fig. 2222. Popular - Camera 9 : 12 Cm. Mit 3 Doppelcassetten, Stativ u. Tasche ohne Objectiv fl. 34.— Detto mit Phenix-Aplanat mit Momentverschluss . „ 45.— Jede weitere Doppelcassette. „ 3.80 Dreifuss-Stativ. „ 5.50 Tasche für Camera und Stativ. „ 4.— Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Hand- und Detectiy- (Geheim-) Cameras. 1049 Mars-Hand-Camera 9 :12 cm. ebenso gut aus freier Hand als auch auf dem Stative zu benützen. Fig. 2223 1). Fig. 2223 c. Fig. 2223. 2223 a. Dieser Moment-Hand-Apparat ist sehr compendiös und einfach zu handhaben, »usamm engelegt nur 3 : 12 : 25 Cm. gross und inclusive Objectiv mit Momentverschluss nur 440 Gramm schwer. Das Objectiv ist eine aus Jenenser Glas hergestellte Linse, welche von 5 Meter an bis auf die weiteste Entfernung gleich scharfe Bilder liefert. Der Apparat eignet sich ebenso gut für Zeitaufnahmen auf dem Stativ sowohl, wie für Hochbilder als auch für Querbilder. Für Stativaufnahmen ist anstatt eines Einstelltuches meine neueste Einstellvorrichtung sehr empfehlenswerth. Dieselbe kostet fl. 1.50 und zusammengelegt schützt sie gleichzeitig die Yisirscheibe gegen Beschädigung oder Bruch. Preise: Mars-Hand-Camera 9: 12 Cm., mit Ansichtssucher, 3 Doppelcassetten, Einstellvorrichtung, Objectiv und Momentverschluss, Stativ und Tasche.fl. 42.50 Einzelne Theile des Apparates werden zu folgenden Preisen angegeben : Mars-Camera 9:12 Cm. (ohne Cassette) . fl. 12.— Objectiv mit Momentverschluss ... „ 8.— Doppelcassette 9:12 Cm., per Stück. „ 4.50 Stockstativ (Fig. 2223 a).klein fl. 4.—, grösser „ 4.50 Stativ, zweitheilig (Fig. 2223 bi . „ 3.— „ viertheilig ( „ 2223 c) . 9.— Ansichtssucher. ,. 1.50 Umhängtasche mit Schloss. „ 4.— Einstellvorrichtung. _ 1.50 Gebrauchs-Anweisung für die Mars-Camera. Diese kleine Camera ist so einfach und praktisch construirt, dass deren Handhabung auch dem Anfänger in der Photographie ohne weitere Erklärung ermöglicht wird. Die Mars-Camera lässt sich auf dem Stativ mit meinem kleinen Objectiv sowohl für Augenblicks- als auch für Zeitaufnahmen benutzen, wenn das Objectiv in die Camera zurück- oder hervorgeschraubt wird. Will man jedoch mit der Mars-Camera in Verbindung mit meinem kleinen Objectiv Momentaufnahmen aus freier Hand ohne vorheriges Einsteilen ausführen, so muss dies stets mit in die Camera zurückgeschraubtem Instrument geschehen, weil man dann nichts weiter nöthig hat, als den Auszug soweit auszudehnen, wie dies die vorhandenen Führungsschienen gestatten, um am schärfsten eingestellt zu haben. Man braucht dann nur noch das Objectiv- brett festzuschrauben und durch den vorhandenen Haken zu stützen. Bei diesen Aufnahmen erübrigt sich die Benutzung der Yisirscheibe vollständig. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1050 Hand- und Detectiv- (Geheim-) Cameras. Krügener-Cameras. ÆfotlaeilxLiig I. Gruppe I. Cameras für Glasplatten und Folien. System 1. Zum Systeme 1 gehören die sogenannten Magazin-Cameras. Dieselben haben zwei übereinander liegende Magazine und werden die Rahmen, welche die Platten enthalten, aus dem oberen Magazin einzeln behufs Exposition in das untere geschoben (siehe Fig. 2224). Der Raum vor dem oberen Magazine ist für einen Sucher in gleicher Grösse des aufzunehmenden Bildes ausgenutzt. Untenstehende Figur erläutert die Einrichtung der Magazin-Camera eingehend. Fig. 2224. CV'\ Fig. 2225. Nr. 4. Electus-Camera 6:8. Für 18 Platten 6:8 Cm. gewöhnlicher Dicke. Die Electus-Camera ist sehr solid und stark gebaut, aber im Ganzen einfach gehalten, doch ist das Objectiv, wie bei Nr. 7 und 9 ein Antiplanet, der aber nicht verschoben werden kann. Die Camera ist aus mattem amerikanischen Nussholz gearbeitet. Der Momentverschluss hat eine mittlere Schnelligkeit (circa V 5 o Seeunde). Die Negative sind von ausserordentlicher Schärfe und vertragen eine starke Vergrösserung. Die Camera gestattet selbst bei weniger hellem Wetter und bedecktem Himmel Momentaufnahmen zu machen. Dimensionen 19 : 14 : 10 Cm. Gewicht inclusive Platten 2 Kilo. Preis Mark 90.—. Ledertasche Mark 14.—. Electus-Camera 6 : 8 mit einfachem Doppel- Objectiv Mark 60.—. Nr. 7. Simplex-Magazin-Camera 6:8. Für 24 Platten 6 : 8 Cm. ans dünnem 1 Mm. dickem Glase. gearbeitetp Se ri^Jvn ite iii^ n beliebt gewordene, sehr elegant in polirtem Mahagoniholz ^anffälii®kÄnd PinfLf 11 ® E l m d<;htungen und eignet sich dieselbe wegen ihrer Leichtigkeit, Platten in *>r Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. 1051 Hand- und Detectiy- (Geheim-) Cameras. Zu dieser Camera wird auch eine sehr elegant gearbeitete Damenledertasche mit Bügel geliefert, die aussen nicht die geringste Oeffnung hat. Durch einfaches Oeffnen des Bügels und Herunterklappen eines Vordertheiles kann aufgenommen und gewechselt werden. Die aufstehenden Bügeltheile verdecken die Camera ganz, so dass eine nebenstehende Person dieselbe nicht sehen kann. Fig. 2227. Tasche geöffnet zur Aufnahme. 1. Fassung : 24 Platten 6 : 8 Cm. 2. Grosser Sucher von 6: 8 Cm. 3. Zählwerk zur Contrôle der Aufnahmen. 4. Verstellbarer Antiplanet 18 Mm. 5. Aufnahme und Wechseln bei geschlossener Tasche. 6. Sicherheits-Schieber vor dem Objectiv. Dimensionen: 19: 14:10 Cm. Gewicht inclusive Platten l - 9 Kilo. Preis Mark 135.—. Ledertasche Mark 14.—. Elegante Damenledertasche Mark 25.—. Nr. 9. Simplex-Macjazm-Camera 9:12. Für 18 Platten 9:12 Fig. 2228. Die Camera in der geschlossenen Tasche. Cm. gewöhnlicher Dicke. Diese Camera ist elegant und stark aus polirtem Mahagoniholz gefertigt und findet viele Liebhaber wegen ihrer einfachen Behandlung und sichern Handhabung. Sie ist für 18 Platten 9 :12 Cm. gewöhnlicher Glasdicke bestimmt. Das Objectiv, ein Antiplanet von 25;Mm., ist äusserst lichtstark und gestattet durchgearbeitete Momentaufnahmen auch bei bedecktem Himmel. Mit der grössten Blende F/12 wird die Platte 9 :12 Cm. bis in die Ecken hinein scharf ausgezeichnet. Die Negative ertragen jede Vergrösserung. Diese Camera hat alle erdenklichen Einrichtungen, und zwar : 1. Verstellbarer Momentverschluss. 2. Verstellbares Objectiv auf 3 Stellungen. 3. Drei verschiebbare Blenden. 4. GrosserSucher mitMattscheibe 9:12 Cm. 5. Contrôle der gemachten Aufnahmen (selbstthätig). 6. Hoch- und Queraufnahme, erstere durch Umlegen der Camera. 7. Benützung einer Ledertasche, welche bei Aufnahmen und Wechseln geschlossen bleibt. Dimensionen : 25 : 20 : 14 Cm. Gewicht incl. Platten 3 - 9 Kilo. Preis Mark L75.—. Ledertasche Mark 17.—. Solid gearbeitetes Stockstativ, auseinandergestellt circa 1 Meter hoch Mark 18.—. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien, 1052 Hand- und Detectiv- (Geheim-) Cameras. Gruppe L System 2. Dasselbe umfasst die Cameras mit dem sogenannten „Delta Wechselsystem“, wonach vor die belichtete vorderste Platte eine frische von hinten fortgenommene, gesetzt wird. Dieses Wechseln geschieht in einem, auf der Camera befestigten lichtdichten Lederbalgen, der aber nicht, wie es bis jetzt üblich war einen unförmlichen Sack bildet, sondern sich in Falten zusammenlegt, genau wfe der Balgen einer gewöhnlichen Camera. Dieser Balgen ist oben mit einem Brettchen verschlossen, in welchem sich ein rundes Loch befindet, gross genug, um mit zwei Fingern hineingreifen zu können. Dieses Loch ist aber wieder mit einem faltenartig zusammengelegten Tuche verschlossen, so dass kein Licht eindringen kann. (Siehe die beiden Figuren.) Das Wechseln ist ungemein einfach und absolut sicher, da man ja den Rahmen, respective die Platte mit den Fingern greifen, sich also durch das Gefühl überzeugen kann, dass die Platte wirklich gewechselt ist. Bei den Cameras dieses Systems befindet sich der Sucher im Innern und wird derselbe bei Benutzung durch Federkraft auf die Camera gehoben. Die übrigen Einrichtungen sind bei den einzelnen Cameras beschrieben. Fig. 2229. Nr. 28. Normal-Simplex-Camera 9:12. Für 12 Platten oder für 12 Celluloid-Folien 9:12 Cm. Fig. 2231. Camera mit versenktem Sucher. l£ig. 2232. Camera mit gehobenem Sucher. JÄ I- 1 i, i ii l 'w l i i 1 / Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberg gasse 37, Hand- und Detectiy- (Geheim-) Cameras. Fig. 2233. Fig. 2234. Einlegen der Rahmen. Haltung beim Wechseln. Objectiv : Antiplanet 25 Mm, Folirtes Mahagoniholz. Die Camera hat folgende Einrichtungen: 1. Verstellbarer Momentverschluss. 5. Hoch- und Queuraufnahmen. 2. Verstellbares Objectiv. 6. Contrôle der Aufnahmen. 3. Drei verschiebbare Blenden. ; 7. Benützung einer geschlossenen Ledertasche. 4. Sucher, der in die Camera versenkt werden 8. Automatischer Sicherheitsschieber vor dem kann. Objectiv. Diese Camera ist aus polirtem Mahagoniholz gefertigt und ist in den \ Dimensionen kleiner und im Gewichte leichter wie die Normal-Simplex-Camera Nr. 27, hat jedoch nicht wie diese eine Einrichtung zur Verhütung des doppelten Belichtens ein und derselben Platte. Im Cebrigen hat sie alle Einrichtungen und wird wegen ihres geringen Volumens und Gewichtes gerne gekauft. Der Balgen zum Wechseln befindet sich auch bei dieser Camera im Innernjund ist nicht sichtbar. Dimensionen 25:15:12 Cm. Gewicht inclusive Platten 2-8 Kilo. Preis Mark 160. — . Ledertasche Mark. 14.—. Besonderer Satz Rahmen für Folien Mark 10.—. Stockstativ Mark. 18.—. Nr. 29. Normal-Simplex-Camera 13:18. Für 12 Platten oder 12 Celluloidfolien 13:18 Cm. Fig. 2235. Fig. 2236. Diese in letzter Zeit sehr beliebt gewordene Camera enthält einen Antiplaneten von 38 Mm der ausserordentlich lichtstark ist und mit grösster Blende F/13 die Platte 13:18 Cm. bis in die Ecken hinein tadellos scharf auszeichnet. Die Camera hat eine sehr gute Aufnahme bei Malern gefunden, da sie allen Anforderungen einer Hand-Camera in dieser Grösse genügt. Sie kann mittelst doppelten Zahntriebes auseinandergeschraubt werden, um nähere Objecte aufnehmen zu können und befindet sich die Scala zum Einstellen an der Seite der Camera. Der Momentverschluss ist ein zweitheiliger, er öffnet und schliesst sich in der Mitte und gestattet infolgedessen sehr kurze Aufnahmen. Derselbe kann, da die beiden Theile mit einander verbunden sind niemals versagen. Das Auslösen geht sehr leicht, weshalb aus der Hand (ohne Stativ) ganz scharfe Aufnahmen gemacht werden können. Die Ledertasche gestattet auch im geschlossenen Zustande Aufnahmen. Die Camera ist in polirtem Mahagoniholz sehr elegant und stark gearbeitet und ist weder der Balgen zum Ausziehen noch derjenige zum Wechseln sichtbar. Die übrigen Einrichtungen sind: 1. Antiplanet von 38 Mm. 2. Drei verschiebbare Blenden. 3. Doppeltrieb zum Auseinanderschrauben. 4. Verstellbarer Momentverschluss. 5. Sucher der in die Camera versenkt werden kann. 6. Hoch- und Queraufnahmen, 7. Contrôle der Aufnahmen. 8. Bei der Aufnahme geschlossene Ledertasche. Dimensionen: 31:21:17 Cm. Gewicht 4-3 Kilo. Preis Mark 270.—. Ledertasche Mark 25.—. Besonderer Satz Rahmen für Folien Mark 15.—. Stockstativ Mark 18.—. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1054 Hand- und Detectiv- (Geheim-) Cameras. Nr. 31. Normal -Stereoskop -Camera 9:18. Fur 12 Platten oder 12 Celluloidfolien 9:18 Cm. ill Fig. 2237. Die Einrichtungen sind: 1. 2 identische Antiplanete yon 25 Mm., verstellbar. 2. 3 Blenden, in beiden Objectiven zugleich verschiebbar. 3. Momentverschluss, der beide Objective gleich- massig öffnet und schliesst. Diese Stereoskop-Camera dürfte wohl die einfachste, zweckmässigste und kleinste ihrer Art sein. Das Plattenmaass ist nicht zu knapp b emess en, wie in manchen andern derartigen Cameras, so dass beim Ausschneiden der Bilder noch ein Verschieben des Mittelpunktes gestattet ist. An Stelle der Platten können auch Folien benützt werden. Die Objective, zwei genau identische Antiplanete sind sehr lichtstark und geben Bilder von ausgezeichneter Plastik. Der Moment Verschluss besteht aus zwei übereinander liegenden Schiebern die sich in der Mitte öffnen und schliessen und eine sehr kurze Belichtung gestatten. Der Sucher ist in der Camera versenkt, wie bei Nr. 28 und Nr. 29. 4. Verstellbarer Momentverschluss. 5. Versenkbarer Sucher. 6. Contrôle der Aufnahmen. 7. Aufnahme aus geschlossener Tasche. Dimensionen : 25 : 21 : 13 Cm. Gewicht inclusive Patten 4 Kilo. Preis Mark 280.—. Ledertasche Mark 20.—. Besonderer Satz Rahmen für Celluloidfolien Mark 12.—. Stockstativ Mark 18.—. Gruppe I. System 3. Dieses System scliliesst nur die Grösse 9:12 in sich, da Cameras dieses Systems für grössere Platten sich weniger bewährten; für die Grösse 9:12 ist aber dieses System sehr geeignet. Die ltahmen, welche die Platten tragen, befinden sich in einem Schiebkästchen, welches beim Ausziehen den vordersten Rahmen mit der exponirten Platte in der Camera lässt, der dann beim Einschieben des Kästchens hinter die übrigen gelangt, während vorne eine frische Platte bereit ist. Dieses Wechseln geschieht ganz selbstthätig durch einfaches Aus- und Einschieben. Das Kästchen selbst ist mit einem soliden gefalteten Lederbalgen (wie sich solche an den gewöhnlichen photographischen Cameras befinden) ganz umgeben, der sich mit dem Kästchen auszieht, alles Licht vollkommen abhält, sich ganz zusammenlegt, nicht sichtbar ist und keine Erhöhung auf der Camera bildet. Speciell in dieser Einrichtung liegt einer der Hauptvorzüge der Camera. Die untenstehenden Figuren erläutern die Einrichtung schematisch. Fig. 2240. !_/!_ f „ Vvv^i Fig. 2238. Fig. 2239. Nr. 27. Normal-Simplex-Camera 9:12. Für 12 Platten oder 12 Celluloidfolien 9:12 Cm. lassen sieh ziist'imu:nfnss c Ü' Yn' rwTÎ ” cue Camera von competenter Seite abgegeben werden, Wechseln und in den Dimeiisinnp,i Al ni SP - lUC ^ e: -^ 1 i nfa '?. lier nicllt denkbar, absolut zuverlässig im wenn man behauptet dass sneciel^da^wY' T ^ lcll î m8 ff licl i. Es ist deshalb nicht zuviel gesagt, Folien in Zukunft^ Lrersmn mZ eCl î Selsy - St 2 m T 4 . er Normal-Symplex für Glasplatten und auf das Sorgfältigste gearbeitet nnï W iai ! pte ? y ir< V 1)16 Camera ist in polirtem Mahagoniholz - Ï _ ö keaibeitet und hat ebenfalls einen lichtstarken Antiplaneten von 25 MmA) belichten kann^dafder 'Momentver^chhis^nl'clu”^^ 8,88 Y™ ein und diesell >e Platte nicht zweimal nicht vorher gewechselt wurde mcht gespannt, respective geöffnet werden kann, wenn Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Hand- und Hetectiv- (Geheim-) Cameras. 1055 Die Einrichtungen sind: 1. Verstellbarer Momentversehluss. 2. Verstellbares Objectiv. 3. Drei verschiebbare Blenden. 4. Verhütung des doppelten Belichtens einer Platte. 5. Sucher, der in die Camera versenkt werden kann. 6. Hoch- und Queraufnahmen. 7. Controlle der Aufnahmen. 8. Benützung einer geschlossenen Ledertasche. Dimensionen: 25:16:13 Cm. Gewicht inclusive Platten 3‘5 Kilo. Preis Mark 160.—. Ledertasche Mark 14.—. Besonderer Satz Rahmen für Celluloidfolien Mark 5.—. Stockstativ Mark 18.—. Nr. 43. Normal-Reflex-Camera 9:12 Für 12 Platten oder 12 Celluloidfolien 9:12 Cm. Big. 2241. Fig. 2242. Die Camera unterscheidet sich von der Normal-Simplex-Camera Nr. 27 nur durch die Suchereinrichtung, indem der Antiplanet, der zum Aufnehmen bestimmt ist, zugleich als Sucher- objectiv dient. Durch einen schräg stehende* Spiegel, der die Platten gegen das durch das Objectiv dringende Licht schützt, wird das Bild auf die oben liegende Mattscheibe geworfen. Durch geeignete Vorrichtungen wird der Spiegel im Momente der Aufnahme nach oben gehoben, der Momentverschluss ausgelöst und so die Platte belichtet. Alle Theile an der Camera reguliren sich gegenseitig so, dass man keinen Fehler machen kann; stets erinnert die Camera selbst an einen solchen. Die Camera ist sehr solid und elegant in polirtem Mahagoniholz gearbeitet. Da man das Bild im Sucher in gleicher Grösse und genau an derselben Stelle wie es auf die Platte kommt, sieht, so ist eine absolute Garantie Für richtige Aufnahme geboten. Die Einrichtungen sind: 1. Verstellbarer Antiplanet 25 Mm. 2. Drei verschiebbare Blenden. 3. Verstellbarer Momentverschluss. 4. Doppeltes Belichten ein und derselben Platte unmöglich. 5. Contrôle der Aufnahmen. ß. Grosser Sucher 9:12 Cm. mit Lichtschirm. 7. Hoehaufnahmen durch Umlegen. Dimensionen: 25:16:14 Cm. Gewicht inclusive Platten 4 Kilo. Preis Mark 250.—. Ledertasche Mark 12.—. Besonderer Satz Rahmen für Celluloidfolien Mark 5.—. Stockstativ Mark 18.—. Gruppe II. Cameras für Transparent-Rollfilm. System 1. Dieses System von Roll-Cameras ist dadurch charakterisirt, dass die Aufwinderolle selbst zum Abmessen der Film Für die Bildgrösse dient und zugleich auch Zählrolle ist. Der Umfang der Rolle ist gleich zwei Bildbreiten und wird dieselbe nach jeder halben Umdrehung arretirt. Dieses geschieht selbstthätig, so dass der Schlüssel weder vor- noch rückwärts gedreht werden kann, wenn die nothwendige Länge abgerollt wurde. An der Bildgrenze ist ein Lineal angebracht, an welchem entlang man mit einem Federmesser die Aufnahmen abschneidet, in dem Masse als man sie von der Aufwinderolle abwindet. Ein Markiren mittelst Durchlochung ist nicht noth- wendig, da die Grenze zweier Bilder wieder genau an dieselbe Stelle kommt. Die Film geht von der Vorrathsrolle zwischen einer Glasplatte und einem federnden Brettchen durch, und muss, trotzdem sie nicht gespannt ist, stets eben liegen. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien, 1056 Hand- und Detectiy- (Geheim-) Cameras. Fig. 2243. Nr. 20. Simplex-Roll-Camera 6:8. (Für 40 Aufnahmen 6 : 8 Cm.) Die Camera hietet ganz bedeutende Vortheile gegenüber der amerikanischen Kodak-und anderen Roll- Cameras, da alle Tlieile sich gegenseitig automatisch reguliren. Die Camera hat folgende Vorzüge : 1. Der Theil der Film, der zur Aufnahme bereit ist, liegt stets eben. 2. Man kann unmöglich weiterdrehen wenn em genügendes Stück Film abgerollt ist. 3. Jede Aufnahme wird automatisch mittelst eines Zählwerkes angezeigt. 4. Die einzelnen Aufnahmen werden mit grosser Genauigkeit einem Lineal entlang abgetrennt. 5. Der Träger der Rolle wird aus der Camera !:!! || 1 i!hi| I i'l) iV l| Hi l ii!|||| herausgehoben, und kann nun die Rolle bequem, ohne 'lll r irgend eine Schraube zu lösen, ein gespannt werden. Der Hllljliyili Träger mit der Rolle wird dann lose in die Camera eingesetzt. 6. Das Befestigen der Film an der Aufwindrolle geschieht mit grösster Sicherheit und Einfachheit, so dass man jederzeitdiegemachten Aufnahmen abschneiden und das Ende wieder befestigen kann, was einige Minuten in Anspruch nimmt. 7. Die Camera enthält einen grossen Sucher in gleicher Grösse wie die Aufnahme werden soll. 8. Die Camera lässt auch Hoch-Aufnahmen zu. 9. Die Camera hat Einrichtung für Zeitaufnahmen. Objectiv : Antiplanet 18 Mm., verstellbar für nähere Objecte. Mattes Nussholz. Dimensionen: 17:14:10 Cm. Gewicht 1 Kilo. Preis Mark 135.—. Tasche Mark 14.—. Nr. 21. Simplex-Roll-Camera 9:12. (Für 40 Aufnahmen 9:12 Cm.) Genau dieselbe Einrichtung, jedoch Antiplanet 25 Mm. der verstellbar ist und mit 3 Blenden benützt werden kann, sowie verstellbarer Momentverschluss. Zu beiden Roll-Cameras Ledertasche, die beim Wechseln und Aufnehmen geschlossen bleibt. Polirtes Mahagoniholz. Dimensionenen 22 : 20 : 14 Cm. Gewicht 2 Kilo. Preis Mark 175.—. Tasche Mark 17.—. Stockstativ Mark 18.—. Die Roll-Cameras gestatten aus einer Rolle Film von 8 Cm. (für die 6:8) die sonst für 24. Aufnahmen 8:10 bestimmt ist, 40 Aufnahmen, da anstatt 10 Cm. jedesmal nur 6 Cm. abgerollt wird. Ebenso können von einer Rolle 12 Cm. breit, die sonst für 24 Aufnahmen 12:16 bestimmt ist, 40 Aufnahmen gemacht werden, da jedesmal nur 9 Cm. abgerollt wird. System 2. Dasselbe unterscheidet sich wesentlich von dem vorigen sowohl in der Art des Abmessens der Film, als auch darin, wie dieselbe in den Focus gebracht und dort eben erhalten wird. Die Film kann sich beim Abrollen frei zwischen beiden Rollen bewegen (siehe Abbildung) und erst nach dem Abrollen für. eine neue Aufnahme wird sie in die Focusebene gedrückt. Hiedurch wird das Reiben der Film an den Führungs- und Zählrollen, sowie an dem Tisch über welche die Film gewöhnlich in stark gespanntem Zustande gezogen wird, vermieden, weshalb Kratzer und Striche auf der Rück- oder Schichtseite nicht mehr Vorkommen können, über welche leider so vielfach Klagen geführt werden. Anderseits wird die Film beim Einstellen in den Focus durch das vorgeschobene Brettchen ringsum gegen einen Rahmen gedrückt, wodurch eine absolut ebene Fläche entsteht. Hat man die Aufnahme gemacht, so zieht man das Brettchen zurück und kann sich nun die Film wieder von Rolle zu Rolle, frei bewegen, ohne irgend welche Tlieile zu berühren. Es dürfte daher diese neue Roll-Camera in Bezug auf die Reibung der Film das Beste sein, was existirt. a h -vT t Einsetzen einer Spule ist so einfach und geht so rasch von statten, dass auch der ungeübte sofort damit zurecht kommt. Jede leergewordene Spule kann sofort als Aufwinderolle benutzt werden, indem das Ende der Film mit dem jeder Camera beigegebenen Klebstoff daran der & ro sse Vortheil erreicht, dass man, wenn alle 40 Aufnahmen ,j e Aufwmderolle aus der Camera nehmen und einpaeken kann, ohne sie erst auf Aw'',. a Tv!!(~ e A a W1 -‘? en . zl l mu ssen. Dieser Umstand kommt sehr in Betracht, wenn man von Tînil a mude in den Gasthof kommt und möchte doch für den andern Tag eine frische Rolle e, r p*ohzen, was. unter diesen Umständen in wenigen Minuten geschehen ist. man mit wîüu dl ^ ser • Vorz 1 us 2 i h , at d i e vori ^ e Camera (System 1) noch viele Anhänger, da Reise Abends ^oo5 se j n niemals fehlen kann und die Film auch stets eben liegt. Wer auf der Reise Abends Zeit hat, die Film von der Rolle abzutrennen, der wählt noch oft System 1. Fig. 2244. 1057 Hand- und Detectiv- (Geheim-) Cameras. Nr. 44. Normal-Roll-Camera 6:8. Für 40 Aufnahmen 6 : 8 Cm. Fig. 2245. Diese kleine, elegant und stark gebaute Camera eignet sich wegen ihres geringen Volumens und Leichtigkeit zu weiten Reisen. Das Objectiv, ein Antiplanet von 18 Mm., ist äusserst lichtstark und zeichnet so scharf, dass die Negative jede Vergrösserung vertragen. Man kann Aufnahmen machen und wechseln, ohne die Tasche öffnen zu müssen. Die Einrichtungen sind : 1. Verstellbarer Antiplanet von 18 Mm. 2. Hoch- und Queraufsucher von 4: 5 Cm. 3. Contrôle der Aufnahmen. 4. Sicheres Abmessen der Bildgrösse. 5. Aufnahme und Wechseln bei geschlossener Tasche. Dimensionen 17:14:10 Cm. Gewicht 1 Kilo. Preis Mark 135.—. Ledertasche Mark 14.—. Nr. 45. Normal-Roll-Camera 9:12. Für 40 Aufnahmen 9: 12 Cm. Ist ebenfalls elegant und stark in polirtem Mahagoniholz ausgeführt, hat aber geringeres Volumen wie Fig. 2243. Sie besitzt ebenfalls einen Antiplaneten von 25 Mm. In der Camera befinden sieh zwei Sucher 4 : 5 Cm. für Hoch und Quer. Die Tasche bleibt beim Wechseln und Aufnehmen geschlossen. Die Einrichtungen sind : 1. Verstellbarer Momentverschlnss. 2. Verstellbarer Antiplanet von 25 Mm. 3. Drei verschiebbare Blenden. 4. 2 Sucher 4 : 5 Cm. 5. Contrôle der Aufnahmen. 6. Sicheres Abmessen der Bildgrösse. 7. Aufnahme und Wechseln bei geschlossener Tasche. Dimensionen: 21:18:15 Cm. Gewicht 1-8 Kilo. Preis Mark 175.—. Ledertasche Mark 17.—. Stockstativ Mark 18.—. Zu beiden vorstehenden Cameras werden ebenfalls Spulen von 8 und 12 Cm. benützt, wie bei Symplex-Roll-Camera 9 :12, Seite 1056 angegeben. Nr. 46. Normal-Roll-Camera 13:18. Für 24 Aufnahmen 13:18 Cm. Diese für ihre Grösse sehr leichte Camera ist sorgfältig und kräftig aus polirtem Mahagoniholz gefertigt. Für die Film hat sie genau dieselbe Einrichtung wie die beiden vorigen, doch ist die Camera selbst zusammenlegbar, so dass sie dann nur die Hälfte an Raum beansprucht. Das Vorderheil, welches das Objectiv etc. enthält, ist durch einen Balgen mit dem Hintertheil (Cassette) verbunden und wird mittelst solid gearbeiteten Doppeltriebes zwischen zwei aufklappbaren Flügeln geführt, wodurch eine absolut solide Verbindung entsteht. Die Marken zum Einstellen auf nähere Objecte befinden sich an der Seite. Das Objectiv ist ein sehr lichtstarker Antiplanet von 38 Mm., der mit der grössten Blende (F/13) die Platte 13 : 18 scharf auszeichnet, wiebei Camera Fig. 2235. Auch der Momentversehluss ist so eingerichtet wie bei dieser Camera. Da die Camera zusammenlegbar ist, so konnte ein Sucher im Innern nicht angebracht werden ; derselbe wird beim Gebrauch auf die Camera gesteckt und ist mit vertioaler und horizontaler Visirscheibe versehen, so dass man Aufnahmen aus der Hand und solche vom hohen Stativ machen kann. Die Camera kann für Hochaufnahmen umgelegt werden. Die Einrichtungen sind: 5. Camera zusammenlegbar. 6. Sucher mit zwei Visirscheiben. 7. Contrôle der Aufnahmen. 8. Sicheres Abmessen der Bildgrösse. Dimensionen der zusammen gelegten Camera: 27:16:15 Cm. Gewicht 3 Kilo. Preis Mark 270.—. Ledertasche Mark 17.—. Stockstativ Mark 18.—. Sehr eng und kurz zusammenlegbares leichtes Stativ Mark 20.—. 37 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1. Antiplanet 38 Mm. mit 3 Blenden. 2. Verstellbarer Momentverschluss. 3. Hoch- und Queraufnahmen. 4. Einstellen auf alle Distanzen. 1058 Hand- und Detectlv- (Geheim-) (Jameras. Nr. 47. Normal - Roll - Cassette;. Für 24 oder 48 Aufnahmen. Diese Cassetten gehören im Allgemeinen dem System II der RoD.-Cameras an, nur haben die Rollen ihren Platz hinter der Bildebene und läuft die Film infolgedessen über zwei besondere Rollen die aber keinerlei Reibung verursachen, da das Brettchen, welches die Film in den Focus drückt und eben erhält, während des Abrollens zurückgezogen wird, wie bei den Cameias des Systems 2. Das Abmessen und zählen der Film geschieht mittelst einer besondercn /ahlwalze. Hat man vergessen, vor dem Wechseln das Brettchen zuruekzuziehen, so kann der Schlüssel nicht gedreht werden, ebenso kann der Schieber der Cassette behufs Exposition nicht geöffnet werden, bevor nicht das Brettchen nach dem Wechseln wieder vorgeschoben wurde. Die Cassetten können jeder gewöhnlichen Reise-Camera angepasst werden. Sie sind um ein Geringes schwerer wie die amerikanischen Roll-Cassetten, aber ganz bedeutend solider und eleganter gearbeitet. Ein Verkratzen der Film wie bei ersteren kann überhaupt nicht Vorkommen. Das Beschicken mit einer frischen Spule Film ist so ungemein einfach, dass man notni 0 eii- falls ohne Lampe zurechtkommen könnte. Ein gewisser Ilahmentheil wird herausgeschoben una die Film ganz einfach rund herumgezogen, ohne durch irgend einen Spalt hindurch zu müssen. Die Cassette darf wohl als die beste, einfachste und zuverlässigste ihrer Art bezeichnet werden. Diese Cassette wird in folgenden Grössen hergestellt. Für Bilder Cm. 9:12 13:18 18:24 Per Stück Mark 55. 85.- 110 .- ^fotheilniig; XI. Die Cameras dieser Abtheilung zerfallen ebenfalls in zwei Gruppen, deren jeder aber nur ein System zu Grunde liegt. _ Diese Cameras sind verglichen gegen die der Abtheilung I einfacher gehalten und naben auch einfachere aber zuverlässige und lichtstarke Objective, die mit grösster Blende (F/12) die betreffende Platte scharf auszeichnen und vollkommen correct gezeichnete Bilder liefern. _ Die Objective dieser Cameras sind sogenannte Periskope, die aus zwei periskopischen Linsen zusammengesetzt sind, deren jede einzeln sorgfältig geschliffen und polirt ist, weshalb auch für jedes Objectiv volle Garantie geleistet wird. Gruppe I. Cameras für Glasplatten. System 1. Die Cameras dieses Systems sind mit allen Bequemlichkeiten ausgestattet, und haben gegen andere billige Concurrenz-Fabrikate verglichen folgende bemerkenswerthe Vorzüge : 1. An Stelie des unförmigen Ledersackes ist ein faltbarer Balgen aus. bestem Leder vorhanden. Ein Abfasern des Leders im Innern, wie das sonst vorkommt, kann nicht stattfinden, da die Innenseite mit Callico belegt ist. Die Fasern verursachen oft Flecken auf den Negativen. 2. Das Objectiv selbst wird nicht verstellt, sondern die Camera lässt sich auseinander schieben und. auf Marken stellen. Aus diesem Grunde kann das Objectiv dicht hinter dem Moment- versehlusse liegen und bleibt für alle Verschiebungen gleich lichtstark, was sehr zu beachten ist. 3. Ausser der Verstellung des Objectivs kann dasselbe mit zwei Blenden benützt werden, was sehr wichtig ist. 4. Jede Linse.des Objectivs ist sorgfältig auf Pechschalen nicht auf Filz polirt und wird genau auf Farben geprüft. Es muss deshalb ein Objectiv sein wie das andere. Noch bemerke ich, dass die Objective sowohl in. meiner als auch in anderen billigen Cameras keine Aplanate, als welche sie von einer Firma fälschlicherweise bezeichnet werden, sondern Persikope sind, die aus zwei, unachromatischen Linsen gebildet werden : das Persikop zeichnet jedoch so exact wie ein Aplanat, ohne jedoch diesen Namen zu verdienen. n ,. ,. 5 \.]2 er Momentversehluss bestellt aus zwei getrennten Schiebern, die nacheinander das upjectiv offnen und scliliessen, und durchaus gleichmässig belichten. Bei anderen billigen Cameras wirkt der Verschluss einseitig, d. h. der Schieber öffnet und schliesst sich an ein und derselben 1e G was Veranlassung zu ganz unegalen Negativen gibt, namentlich bei weniger hellem Wetter. JJer Momentverschliiss wird durch Drücken auf einen Knopf, nicht durch Ziehen an einer Schnur ausgelost (neueste Verbesserung). wik, v. 6 ' Transportiren kann man die Platte bequem mit der Hand dirigiren, und ein Klötzchen unter dem Deckel schiebt die Platte sicher bis auf den Boden. •jVio-oioooV.^ 16 | {a ‘ 1 ’ n .? n sm 4 mit Zahlen 1—12 versehen, die durch ein Fenster im Deckel direct aDgeiesen werden können. fehlt bei* mideren^ CarnCTas^ 611 so kann nicht mehr gewechselt werden. Dieser Vortheil sich vor'riil S PitT, 1 .."ieht Vorkommen, dass eine Platte nicht belichtet wird, da ein Schieber der sien vor die Platten legt, nicht vorhanden ist. ist es sehr kann eine kleine Blende eingeschoben werden ; mit grosser Blende Cameras gleicher Arf 1110 ^ e au k |a ' lme zu machen. Diese Einrichtung fehlt ebenfalls an anderen ireschlossei^da Balgens durch die scharfe Kante der Rahmen ist ganz aus- LrtertonM werten l,ä»4 ‘dZÏ dleS™! kom "“ n - D ‘ e benutzte» schirm in der Camera • ' esser einen guten Sucher nachtragen, als zwei ungenügende ohne Licht- Gruppe ^Svrtcmlf a genau wie bei den Normal-Cameras der Abtheilung I, ersichtlich. 7 * 2 d d d Al) 5ildungen zur Erläuterung auf Seite 1052, Fig. 2229 und Fig. 2230 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Hand- und Detectiy- (Geheim-) Cameras 1059 Nr. 48. Delta-Camera 6:9. Für 12 Platten 6 : 9 Cm. Fig. 2248. Fig. 2249. Eine hübsche Camera von minimaler Grösse aus amerikanischem Nussholz gearbeitet und mit allen vorerwähnten Einrichtungen versehen. Der Sucher wird ebenfalls wie bei der Delta 9:12 Cm. aufgesteckt. Das Heben der Rahmen geschieht bei dieser kleinen Camera nicht mittelst eines Hakens, sondern der hinterste derselben gleitet beim Umdrehen der Camera in die Falte, wenn die Feder, welche die Rahmen nach vorne drückt, gelüftet wird. Dimensionen 17:10:9 Cm. Gewicht inclusive Platten 1 Kilo. P/eis Mark 50.—. Ledertasche Mark 3.50. Nr. 39. Delta-Camera 9:12. Diese ausserordentlich beliebte Camera wird aus mattem dunklen Nussholz auf das Sorgfältigste gearbeitet. Sie hat sich in kurzer Zeit einen grossen Kreis von Liebhabern errungen, wegen ihrer grossen Vorzüge und der Schärfe der damit erzielten Bilder. Keine Camera erzielte solch einen enormen Absatz und wächst derselbe noch stets, da in letzter Zeit einige wichtige Verbesserungen angebracht wurden. Für die Möglichkeit zur Erlangung scharfer Negative leiste volle Garantie. Dimensionen 23:15:11 Cm.” Gewicht inclusive Platten 2‘2 Kilo. Preis Mark 60.—. Ledertasche Mark 6.50. Stockstativ Mark 18.—. Nr. 49. Delta-Camera 9:12. Genau wie die vorige, jedoch in polirtem Mahagoniholz'elegantjgearbeitet. Preis Mark 68.—. Nr. 40. Delta-Camera 13:18. Für 12 Platten 13:18 Cm. Diese Camera hat ebenfalls alle oben erwähnten Vorzüge und ist aus amerikanischem Nussholz sehr sauber und stark gearbeitet. Das Objectiv hat einen Durchmesser von 28 Mm. und zeichnet mit grösster Blende (^712) die Platte 13:18 Cm. bis in die Ecken hinein scharf aus. Ausser dieser sind noch zwei kleinere Blenden vorhanden, die von aussen regulirt werden können. Das Wechseln geht bei dieser grossen Camera sehr leicht von statten und hat sieh dieselbe überall, namentlich aber bei Malern sehr beliebt gemacht. Bei dieser Camera wird der Sucher nicht aufgesteckt, sondern es befinden sich deren in der Camera selbst zwei grosse von 4:5 Cm. die mit Lichtschirm versehen sind. Dimensionen 29:21:15 Cm. Gewicht inclusive Platten 4’6 Kilo. Preis Mark 100.—. Ledertasche Mark 8.50. Stockstativ Mark 18. Nr. 50. Delta-Camera 13:18. Genau wie die vorige, jedoch in polirtem Mahagoniholz elegant gearbeitet. Preis Mark 112.—. 37 * Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 106° Hand- und Detectiy- (Geheim-) Cameras Nr. 41. Delta-Stereoskop-Camera 9:18. Für 12 Platten 9:18 Cm. Diese Camera liefert schöne plastische Stereoskophilâer. Sie ist solid aus amerikanischem Nussholz gearbeitet und hat zwei vollkommen identische Objective mit zwei verschiebbaren Blenden von aussen regulirbar. Der Momentverschluss öffnet und schliesst beide Objective genau zugleicher Zeit. Im Uebrigen hat sie die gleiche Einrichtung wie die Delta 9:12. f.imuimimjü Dimensionen 23 : 21 : 11 Cm. Gewicht inclusive Platten 3 - 3 Kilo. Preis Mark 100.-. Ledertasche Mark 7.50. Die Delta-Cameras werden auf Wunsch auch mit antiplanetisehen Objeetiven ausgestattet und sind die Preise dann für: Mark 6: 9 (Nr. 48) . 90.— 9: 12 ( „ 39). 120.— 9:12 Mahagoni (Nr. 49) 128.-— 13 : 18 (Nr. 40)... 170.— 13 : 18 Mahagoni (Nr. 50) 182.— Delta- Camera Auch werden noch nachträglich Antiplanete in Delta-Cameras an Stelle der anderen Objective eingesetzt, und zwar für den Differenzbetrag zwischen der betreffenden Camera und obigen Preisen. Gruppe II, Cameras für Transparent-Rollfilm. System 1. * Dieses System ist das gleiche, wie das in Abth. I, Gruppe II, System 2 (Fig. 2244) beschriebene. Im Uebrigen hat die nachfolgende Camera dieselbe Optik und Momentverschluss wie die Delta 9:12. Delta - Roll - Camera 9:12. (Fig. 2245.) Für 40 Aufnahmen 9:12 Cm. Die Camera ist sehr kräftig und sauber aus mattem amerikanischen Nussholz gearbeitet. Sie ist eine billigere Auflage der Normal-Roll-Camera, hat aber ein ganz leistungsfähiges Objectiv mit zwei Blenden (wie die Delta-Camera 9 :12) dieselben Einrichtungen bezüglich des Wechselns der Film und ebenfalls zwei schöne Sucher mit Lichtschirm im Innern angebracht. Man lese die Beschreibung Abtheilung I, Gruppe II, System 2. Dimensionen : 20 : 18 : 14 Cm. — Gewicht 1*4 Kg. Preis Mark 75.—. Ledertasche Mark 7.50. Normal-Reise-Camera 13:18. (Koffer-Camera). Fig. 2251. Fig. 2251 a. dass de^Bode^derselben^asïaiifiwPtt^m 6 ^^ 84 e - s V ni u einer dachen Tasche verbunden, so theiles genügt: um die Ä» einfaches Aufrichten des Hinter- und Vordei- aus der Tasche heraus«-enommen /n -t* falime bereit zu haben. Die Camera braucht also nicht Stativ geschraubt. Allerkürzeste und n 61 ’ gan -+ e Apparat wird vielmehr direct auf das bietend. In der Tasche haben nm.iiVn SSt ^ Brennweite von 50 Cm. und alle Bequemlichkeiten Drei weitere Doppelcassetten können ^ ass e tten ; das Objectiv und Momentverschluss Platz. Stativ hat seinen Platz obenaufkr in4em Tasch endeckel placirt werden. Das oder in der Hand getragen werden 1 rj v’ ln 1 cr , ei ?, er la P ! > 6 ,lnd kann das Ganze als Tornister und die aufklappbaren Dopnelcassettcm wZ- nicht der Länge nach eingeschoben, gegenwärtig existirt. 4le bequemste und handlichste Reisecamera sein, welche Dim ~;i.1tat^ 10 Cm ‘ Gewicht com P let incl - 3 Cassetten und Stativ fr5 Kg. Detto Camera 18-24 Cm .Mark 190. . . « 250.-—. Hand- und Detectiy- (Geheim-) Cameras. 1061 Suters Stereoskop-Camera für Format 9 :18 Cm. Reise-Apparat aus Mahagoniholz, polirt mit Zahntrieb. Das Objectivbrett doppelt verstellbar, Die Doppelcassetten sind aus Mahagoni und mit Jalousieschubern versehen. Die Objective sind lichtstarke Aplanate, mit sehr praktischem Momentverschluss verbunden. (Abbildung Fig. 2252).) Vorderansicht. Rückansicht. Preis der Camera inclusive 3 Doppelcassetten.fl. 40.— „ „ Objective sammt Momentverschluss.„ 100.— „ eines Statives (inclusive Futteral), dreitheilig.„ 16.80 „ einer Tasche zu Camera und Cassetten.„ 10.— „ jeder weiteren Doppelcassette per Stück.„ 6.— Einiges über Stereoskop-Aufnalimen. Um gute Stereoskopbilder zu erzeugen, ist es nicht nur erforderlich, dass beide Bilder identisch sind, sondern die gute Wirkung auf das Auge hängt im Wesentlichen von der richtigen Stellung derselben ab, welche nicht immer leicht ohneweiters zu finden ist. Es dürfte daher angezeigt sein, ein Verfahren für derartige Aufnahmen zu vernehmen, welches an Einfachheit und Sicherheit nichts zu wünschen übrig lässt. 1. Man achte darauf, dass der Abstand der Objective von Achse zu Achse nicht mehr als 8 Cm. beträgt. Dieser Linsenabstand gibt natürlichen Effect im Vordergründe und genügt auch, dass Gegenstände in grösserer Entfernung sich ganz hübsch abheben. 2. Jedes der Bilder soll nicht mehr als 7*/, Cm. = 75 Mm. im Quadrat haben. Um die genaue Stellung derselben zu erzielen, versehe man die Camera, welcher Art sie sein mag, mit einer Maske von zweimal 7 1 /* : P /2 Cm., also mit einem Ausschnitte von 7 1 /, auf 15 Cm. Diese Maske kann aus ganz dünnem, geschwärztem Blech oder steifem Carton sein, und sollen die Begrenzungslinien aerade und genau rechtwinklig sein; dieselbe kommt in der Camera unmittelbar vor die Visirscheibe zu stehen. Man wird dadurch auf dieser Scheibe nur das schliesslich erforderliche Bildformat sehen und leicht diejenigen Partien hineinbringen können, welche man zu haben wünscht. Diese Maske wird aber auch auf der Platte eine reine Begrenzung dieses Bildformates liefern und durch die geraden Begrenzungslinien ein sicheres Mittel an die Hand geben, um die beiden Bilder beim Versetzen genau in die richtige Lage zu bringen. Es ist am vortheithaftesten und zugleich am einfachsten, gleich das Negativ zu zerschneiden, wozu einige Uebung im Glasschneiden vorausgesetzt wird. Man schneide zuerst die äusseren Ränder c und c‘ an den Linien A, A‘ genau senkrecht weg und mache dann einen Schnitt durch die Mittellinie Af, welche gewöhnlich von der Zwischenwand markirt ist. Diese beiden Bilder werden nun auf einer sauberen Glasplatte zusammengestellt und vermittelst etwas an den oben und unten stehengebliebenen Rändern angebrachten Wachses angedrückt und gerichtet. Zum Richten der beiden Bilder, so dass sie gegenseitig genau wie bei der Aufnahme, aber nur verschränkt zu liegen kommen, dient nämlich die obere oder die untere Begrenzungsiinie der markirten Maske vorzüglich, denn es genügt, die Bilder so zu schieben, dass diese Linie für beide Bildtheile wieder eine gerade zusammenfallende wird. In dieser Lage genügt es, die Negative auf der Glasplatte anzudrücken, damit sie gut anhaften. Es ist nun leicht, davon Positive auf Papier oder Glas zu machen, ohne dass dieselben zerschnitten oder zusammengestellt werden müssen, und man wird überrascht sein, wie herrlich sieh die feinsten Linien herausheben uud wie wohlthuend für das Auge derartig ausgeführte Bilder wirken. c A M A‘ c* Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1062 Hand- und Detectiv- (Geheim-) Cam eras. V er grösser lings- Apparate eigener Construction. Apparat für Negative 4:4. Speciell eingerichtet, um Scioptieonbilder in Grösse 8 : 8 Cm. mittelst der Negative der Buch-Camera herzustellen. Auch Bromsilberpapier lässt sich in diesem Apparate verwenden. Das Objectiv ist ein kleiner Aplanat. Dimensionen: 17 : 10: 10 Cm. Preis Mark 32.—. Apparat für Negative 6:8. Speciell eingerichtet, um Bilder in Grösse 13 : 18 Cm. mittelst der Negative der Simpl ex- Magazin-Camera 6 : 8 herzustellen. Fester Nussholzkasten mit Aufsatz und aplanatischem Objectiv. Dimensionen: 29:20: 16 Cm. Preis Mark 60. — . Universal-Vergrösserungs-Apparat. Gesetzlich geschützt. Fig. 2253. Dieser eigenartig construirte Apparat ist einer vielseitigen Verwendung fähig. Derselbe kann benutzt werden zu : 1. Vergrößerungen bis 18 : 24 Cm. 2. Verkleinerungen von Negativen bis 18 : 24 Cm. 3. Herstellung von Diapositiven für das Sciopticon und solchen bis zur Grösse 18 : 24 Cm., mittelst Negativen von 4 : 4 bis 18 : 24 Cm. 4. Herstellung von Reproduetionen, indem das Mittelbrett mit dem Objectiv herausgenommen und vorne befestigt wird. Hiedurch wird der Apparat in eine gewöhnliche Camera umgewandelt. Das Laufbrett des Apparates kann bi 3 zu 80 Cm. verlängert werden. Die wichtigste Einrichtung ist die, dass man Negative jeder Grösse bis zu 18 : 24 Cm. in wenigen Secunden einsetzen kann und dass jede Stelle des Negativs mit Leichtigkeit in die Mitte, dem Objectiv gegenüber gebracht werden kann. Hiebei ist es einerlei, ob das Negativ quadratisch oder, rechteckig, oder ob es von dem gebräuchlichen Maasse ganz abweicht. Diese Cassette ist so eingerichtet, dass man alle Grössen von Papier und Glasplatten ohne Weiteres einlegen kann, .uer Apparat ist mit einem guten Aplanaten von 27 Mm. versehen, der gestattet, mit grosser menae einstellen zu können. Der Apparat ist aus amerikanischem Nussholz solid und elegant hergestellt und ist zusammenlegbar. Preis Mark 120.—. Sucher in Taschenformat. getheüÄHofÄV^Per Stack îïwk J“ 8h ° 1Z ^ mit Mattscheibe von 4 : 4 Cm. ein- «jeiion z T e * Mattscheiben und drehbarem Spiegel, für Aufnahmen aus der Hand zum ehen von oben herab, und für solche auf hohem Stativ zum Dui chsehen. Per Stück Mark 6.—. riaoA Ä er ia Lorgnon form. Grösse einer Taschenuhr, aber dünner. Man sieht das Bild im Llase selbst verkleinert und aufrecht; Per Stück Mark 3.—. an der v ® r J lö tung doppelter Belichtung einer Cassettenseite. Dieselbe lässt sich Cassettenseiteî^reis^pm^Stüc^fl. 11 — *! 9 o. erll ^ n ^ ert ^ zweimali S e ^»schieben ein und derselben Vorrichtung zum Putzen verdeckt sitzender Objective (für Handcameras!) fl. —.20. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Hand- und Detectiv- (Geheim-) Cameras. 1063 Dr. R. Krügener’s Normal-Roll-Gassette. Patente in mehreren Ländern. Vorzüge der Cassette : 1. Absolut ebene Schicht während der Aufnahme. 2. Verkratzen der Rückseite und Schicht ausgeschlossen. 3. Kein Ziehen der Film über ein Brettchen. 4. Bildung von Elektricität durch Reiben der Film ausgeschlossen. 5. Zerlegen der Cassette in zwei Theile, wodurch müheloses Beschicken mit Film durch einfaches Herumführen derselben von einer Rolle zur andern, ohne irgendwo durchzukriechen, ermöglicht wird. 6. Begangene Fehler werden selbstthätig angezeigt. 7. Zählwerk bis zu 50 Aufnahmen. 8. Benutzung jeder leer gewordenen Filmrolle als Aufwindrolle. 9. Kein mühevolles Abwinden der Aufnahmen auf der Reise Abends im Gasthofe. 10. Einfachste parallele Befestigung des Filmendes durch Ankleben mit beigegebenem besonderen Klebstoff. 11. Selbstthätiges Markiren der Bildgrenzen mit 5 bis 3 leicht sichtbaren Köchern. 12. Oeffnen des Schiebers unmöglich, wenn die Film nicht in den Focus gedrückt wurde. 13. Drehen des Schlüssels behufs Wechseln unmöglich, wenn die Film nicht aus dem Focus gezogen, resp. vom Brettchen entfernt wurde. 14. Solide und elegante Construction bei geringem Gewichte und niederem Preise. . Die Normal-Roll-Cassette ist somit die praktischeste und bequemste aller Roll-Cassetten und dürfte die Eastman-Cassette bald verdrängen, ln der Cassette können sowohl Spulen von 24 wie 48 Aufnahmen benutzt werden, auch passen darin Spulen anderer Fabrikanten, wie „Crystallos Film“. Welchen Einfluss die Einrichtung der Cassette, dass die Film nur dann gewechselt werden kann, wenn das Brettchen von derselben entfernt ist, auf die Reinheit und gleichmässige Schärfe des Negativs hat, muss Jedem einleuchten, denn jedwede Reibung ist ausgeschlossen und die Film wird nur während der Aufnahme fest und vollkommen eben gegen den inneren Cassettenrand angedrückt. Das Vordrucken und Zurückziehen des Brettchens, das die Focusebene bildet, kann aber niemals vergessen werden, da entweder . der Schieber nicht gezogen, oder der Schlüssel nicht gedreht werden kann. Die Cassette kann leicht an jede Reise-Camera angepasst werden ; die Grösse 9:12 und 13 :18 auch an Deteetiv-Cameras dieser Grösse. Aussergewöhnliche Maasse werden auf Wunsch angefertigt. Die Cassetten werden in folgenden Grössen gefertigt und konnte der Preis durch grosse Einrichtung bedeutend ermässigt werden. Grösse in Cm. 9:12 12 : 16-5 13 : 18 18 : 24 Preis Mark 45.— 55.— 60.— 75.— Für das Anpassen an eine Camera werden nur die Auslagen berechnet. Für die Normal-Camera 9 :12 Mr. 27 und für die Reflex-Camera Nr. 43 fertige ich Roll- Cassetten, die an Stelle des herauszunehmenden Schiebekästchens eingeschoben werden, wobei der ganze Mechanismus durch eine Klappe verdeckt ist. Genannte Cameras sind alsdann für. Glasplatten, Folien und Rollfilm zu benutzen. Periskopische Objective. Dieselben bestehen aus zwei unachromatischen periskopisch geschliffenen Linsen in Detectivfassung mit Blendenstreifen und sind sehr sorgfältig auf Farben polirt. Die Objective zeichnen vollkommen correct wie ein Aplanat, ohne diesen Kamen zu verdienen. Für Platte 6:9 9:12 13 : 18 Cm. per Stück Mark 7.50 8.— 16.— Kleine Aplanate für Deteetiv-Cameras. Sorgfältig gearbeitet. Für Platte 4:4 Cm. (Buch-Camera). Mark 15.— » « 6:8 » . „ 20 .— Platten-Halter. Aus Neusilberband gefertigt. Nr. 1 für Negative 4:4 per 10 Stück. n 2 „ „ 6:8 „ 10 „ . » 3 „ 9:12 per Stück. n 4 „ „ 13:18 und 9:18 per Stück Mark 2.— Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien 1064 Hand- und Detectiy- (Geheim-) Cameras Trockenplatten. 1. Aus dünnem Spiegelglas circa 1 Mm. dick ; 4:4 für Buch-Camera per Packet von 50 Stück.Mark 3. 7.50 1.75 2.20 3.80 3.20 7.80 Diese Platten sind sorgfältig auf Maass geschnitten und jede einzelne mittelst Rahmen controlirt. Die zu dicken sind ausgelesen. Celluloid-Folien aus feinstem amerikanischen Celluloid. Von der Dicke eines Kartenblattes; werden genau wie Glasplatten behandelt und rollen sich nicht. Beim Entwickeln mit Eikonogen und saurem Fixirbade kein Alaunbad nothwendig, ebenso kein Glycerinbad. 9:12 Cm. per 10 Stück . Mark 3.60 1fr: 18 „ „ 10 „ „ Ï.50 9:18 - „10 . „ 5.50 6:8 „ Simplex-Camera „ n n 50 « • • • .. 2. Aus Glas normaler Dicke : 6:8 für Electus-Camera per Packet von 20 Stück . 6:9 „ Delta-Camera n « 12 n . 9.12 „ Camera 9:12 51 12 „ . 13:18 „ „ 13:18 n n 11 12 il . 9:18 „ Stereoskop-Camera n n H 12 n . 18:24 11 n n 11 12 n . Celluloid-Film auf Spulen. Für meine Roll-Cameras halte folgende Grössen auf Lager : Spulen 8 Cm. engl.) per Spule Mark 4.— « 12 « (4 3 / 4 " engl.) „ „ * 9.50 „ 13 „ (5 " engl.) „ „ „ 13.— Elastischer Gummibeutel. Derselbe dient zum Aufbewahren der Eikonogen-Lösung, ohne dass je Luft hinzutreten kann. Die Lösung hält sich darin absolut unverändert. Der Beutel befindet sich in einem Eichenholzkasten, der an die Wand gehängt werden kann. Mittelst Gummischlauches und Quetsch - Iiahn lasst man die Flüssigkeit nach Bedarf in die Mensur laufen. Nr. 1 für Amateure, circa 1% Liter fassend.Mark 15.— » 2 „ praktische Photographen, 5 Liter fassend . „ 20.— Diverse Utensilien. Blechrahmen (Cassetten) hergestellt aus feuerlackirtem mattschwarzen Blech. l l l l Satz n r> 24 24 18 18 Stück v> r> 4:4 6:8 6:8 9:12 für Buch-Camera. „ Simplex-Camera . „ Electus-Camera . 2.— 3.— 3.50 4.50 l 12 9:12 3.— l n 12 13 : 18 5.— l n 12- 9:18 4.50 l l n H 12 12 Tf V) 9:12 13 : 18 für Folien (System 2). 10.— 15.— l H 12 r> 9 : 18 12.— l n 12 n 9:12 „ „ (System 3) . 5.— Chemikalien. Seite 490—502. Karten zum Aufkleben der Bilder. Seite 652—657. Beschneidegläser. Seite nos, 1109 . Schalen von Papiermaché. (Japan-Schalen.) Seite 1130. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirehberggasse 37. Hand- und Detectiv- (Geheim-) Cameras. 1065 Zusammenstellung der nothwendigen Utensilien zum Fertigmachen der Bilder. Billiges Laboratorium I Ein Schiebekistchen enthaltend die nothwen- digsten Utensilien als : 1 Flasche Eikonogen-Entwickler 1 Flasche saures Fixirbad 1 Flasche Ton-Fixirbad 3 schwarze Japan-Schalen 9:12 (Papiermache) 2 Plattenhalter 1 Mensur 50 Cc. 1 Copirrahmen 6 : 9 6 Trockenplatten 6 : 8 oder 6 : 9 6 Blatt Obernetter-Papier 9:12 12 Karten 6 : 9 1 Laterne mit rother Scheibe Preis Mark 10.50. Diese Ausstattung ist für die kleine „Puck- Camera“ 6 : 8, für die Electus-Camera 6 : 8, sowie für Delta 6 : 9 und alle anderen Detectiv-Cameras 6 : 9 Cm. zu verwenden. Fig. 2254. Billiges Laboratorium II Für Cameras 9 :12 Cm. kann das vorstehende Laboratorium benützt werden, doch wird dann 1 Copirrahmen 9 :12 2 Plattenhalter 9 :12 12 Troekenplatten 9 : 12 12 Karten 9 : 12 12 Blatt Obernetterpapier 9 :12 an Stelle der zu kleinen Utensilien etc. beigegeben. Preis Mark 13.50. Flaschen-Verschliisse Porzellan-Stopfen, aus zwei Theilen bestehend, die mittelst Schraube genähert werden, wodurch ein zwischenliegender Gummiring gegen die Wandung des Flaschenhalses gepresst wird. Der beste existirende Verschluss für Entwickler, Chemikalien etc. Für Flaschen von 12 bis 16 Mm. Halsweite jJCi. ObUVitt. J-l. - - Fig. 2255. r> 15 „ 20 „ n Copirrahmen, specielle. Für 10 Negative 4: 4 mit Spiegelglas Mark 4.50 « 4.50 9 : 12 4.50 Chlorsilbergelatinepapier Silberplatinpapier. Bromsilbergelatine. Diapositiv-Chamäleon ... Blausaures Eisenpapier . Celloidinpapier. Aristopapier. Machetassen. Porzellantassen. Copirrahmen. Seite 583 n r> n 599 583 5T5 1252 577 580 1130 1120 975 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1066 Hand- und Detectir- (Geheim-) Cameras. Kodak« (Aus dem Prospecte der Eastman-Co.) Der Fortschritt auf irgend einem Gebiete ist immer durch gewisse Perioden des Still- Standes gekennzeichnet, ebenso oft aber auch durch plötzliche Kraftäusserungen, die bisweilen in einem Tage allbekannte, bewährte Methoden umwälzen, verändern. , Vor 20 Jahren stand die Kunst der Photographie still, dann eröffnete eine grosse Entdeckung dem Fortschritte eine neue Gasse und seit den letzten zehn Jahren ist diese Kunst im Stadium der raschesten Entwicklung. x ,, A „ Vor zehn Jahren musste jeder Photograph sich seine Platten selbst silbern und die Negative an demselben Platze entwickeln und fertigstellen, an welchen das Bild aufgenommen wurde. Dies verursachte, dass man ein Dunkelzelt, Bäder, Chemikalien und alles sonstige Zubehör mit sich führen musste, und ebenso setzte dieses Verfahren eine Vertrautheit mit der Chemie voraus, die nur durch lange Praxis, langes Studium erworben werden kann. Die Einführung der Trockenplatten, welche in eigenen Fabriken in grossen Mengen hergestellt werden, befreite den Photographen von jener zeitraubenden Arbeit und eröffnete einer grossen Zahl von Amateuren die Pforten der Kunst, vor deren Erlernung letztere vorläufig durch die Widerwärtigkeiten des „nassen“ Processes, als da sind die verschiedenen Gerüche, die Silberflecken, die Dunkelkammer etc., abgesehreckt waren. Vor vier Jahren noch war der Amateurphotograph gezwungen, schwere Glasplatten zur Erzeugung seiner Negative zu verwenden und die Anzahl der auf einer Reise aufzunehmenden Bilder war daher, gerade wie bei einem Tragthiere, abhängig von seiner Tragkraft! Da machte es die Erfindung der Eastman-Walker-Rollcassette und der Eastman’schen Amerikanischen Häutchen (Films) möglich, in einem kleinen Behälter eine sehr grosse Anzahl Films zu tragen, welche aufgerollt und durch einfaches Drehen eines Schlüssels eine nach der andern exponirt werden konnten. Diese Verbesserungen führten der photographischen Kunst wieder eine Menge Jünger zu, deren Zahl nun schon auf Tausende geschätzt werden konnte. Gestern noch musste der Amateur-Photograph, gleichviel ob er mit Platten oder_ Films arbeitete, ein Dunkelzimmer haben und sich Kenntnisse aneignen über „Brennweiten“, „Beziehung der Linsenöffnung zum Licht“ und musste Tage, Wochen daran wenden, um zu lernen. Heute aber hat sich dies, wenn man nicht selbst entwickeln will, reducirt auf drei Operationen : 1. Ziehe an der Schnur, 2. drehe den Schlüssel, 3. drücke auf den Knopf — das üebrige besorgt die Eastman Co. oder deren Vertreter. Dies ist jetzt die Quintessenz der Photographie und der grösste aller Fortschritte, denn während die Ausübung der Photographie früher nur denen möglich war, die ihr Studium, Zeit und Raum widmen konnten, ist sie nunmehr Jedermann zugänglich. Die Kodak-Camera ermöglicht das Kodak-System, bei welchem der blos mechanische Theil der Aufnahme, den Jedermann besorgen kann, getrennt ist von all jenen chemischen Processen und Handhabungen, die erst erlernt werden müssen und eigentlich nur Fachleute vollenden können. Hinfort ist es nun für Jedermann von normaler Intelligenz leicht, in zehn Minuten das Photographiren zu erlernen ! • 1 . Dabei ist aber gar keine Zauberei, denn man ist eben so weit gekommen, dass die mechanische Arbeit ganz getrennt werden kann vom chemischen Theil. Aber auch das, was der Anfänger zu thun hat, ist wesentlich vereinfacht, denn all die verschiedenen Operationen, die man bei den meisten sogenannten Detectiv-Cameras zu beobachten hat, redueiren sich beim Kodak a uf arel Handgriffe; in gleicher Weise vermindern sich Gewicht und Umfang, und wenn man früher auf einem Ausflug allenfalls sechs bis zehn Bilder aufnehmen konnte, so wächst diese Anzahl jetzt bis auf hundert, wobei aber keineswegs die Resultate von geringerer Qualität sind, sondern _im Gegentheile eine günstigere Durelischnittsziffer erreicht wird, als unter früheren Verhältnissen. Die neuen durchsichtigen Häutchen (T ransp arent-Films). . ™* end “ un frul )® r 111 .öu Z4.— Jede Doppelcassette extra.„ 3. 3 . s.ou ivreu! Die A-B-C-Kodak-Cameras. nou! Die ABC-Kodaks sind bestimmt für diejenigen Amateure, welche keinen kostspieligen Apparat kaufen können. Die Buchstaben ABC deuten wohl in erster Linie auf die Verschiedenheit der Formate hin, aber sie gelten auch in einem anderen Sinne : um den grossen Werth dieser Instrumente für Anfänger zu bezeichnen. Sie sind höchst einfach in d.er Construction und werden dem längstgefüllten Bedürfniss nach billigen und dabei gut gearbeiteten Cameras von grosser Leistungsfähigkeit abhelfen, welche den Anfänger in den Stand setzt, mit dem ABC der Photographie zu beginnen und gute Resultate zu erzielen. Preisliste. 1. „Tageslieht“-Kodak, mit schwarzem Leder überzogen, eingerichtet für Spulen, welche bei Tageslicht gewechselt werden können. A B C Grösse der Negative in Zoll und Millimerter 2% : 3 V =1 70 : 82 Mm. 3y a : 4" =3 88:102 Mm. 4 : 5“ = 102 : 127 Mm. Preis fl. 25.—. fl. 42.—. fl. 67.50. 2. „Dunkelkammer“-Kodak- in Naturholz ausgeführt Preis fl. 17.50. fl. 28.—. fl. 44.—. Der „A“-Tageslieht-Kodak hat einfache Linse, fixe Blende und bedarf keiner Einstellung. Der „B“-Tageslicht-Kodak hat Doppellinse, rotirende Blende und einen Sucher. Der „C“-Tageslicht-Kodak hat Doppellinse, rotirende Blende, regulirbaren Verschluss, 2 Sucher, Einstellhebel und Index. Der „A“-Dunkelkammer-Kodak hat einfache Linse, fixe Blende und bedarf keiner Einstellung. Der „B u -Dunkelkammer-Kodak hat einfache Linse, rotirende Blende und einen Sucher. Der „C“-Dunkelkammer-Kodak hat einfache Linse, rotirende Blende, regulirbaren Verschluss, 2 Sucher, Einstellhebel und Index. Alle obigen Kodaks sind mit genauen Anleitungen versehen und sind ausgestattet mit dein neuen patentirten Zählwerk, welches sowohl verhindert, dass zuviel Film aufgewickelt wird, als auch genau die Zahl der gemachten Aufnahmen anzeigt. Einrichtung für Glasplatten. NB. Diese kann nur an den „C“-Kodaks angebracht werden. Glasplatten-Einriehtung für „Tageslicht“-Kodak. Preis fl « n n „Dunkelkammer“-Kodak. „ „ Doppelcassetten per Stück Mark 5 .—. A Spulen für 24 Aufnahmen „Tageslicht“-Kodak.fl. 1.80 fl. _ » », 24 „ „Dunkelkammer“-Kodak.„ 1.65 „ -Leclertaschen ......... Extra-Kleinrollen nur für Dunkelkammer-Kodaks. 3.- B 2.70 2.55 4.20 —.75 fl. 12.60 f0.20 C 4.20 3.75 6 .— —.75 Laboratorium fiir die ABC-Kodaks. Enthält die nothwendigsten Utensilien für den Negativ- und Positivprocess, zusammengestellt in einem einfachen Holzkoffer. Preis fl. 12.—. Verpackung (bei Versendung nach auswärts) fl. —.80. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Hand- und Detectiy- (Geheim-) Cameras, 1073 Ueber die Ausführung der Kodaks. Die Kodak-Cameras sind sämmtlieh mit schönem schwarzen Maroquinleder überzogen. Alle Einzelheiten sind sorgfältigst ausgeführt und es ist bei Anfertigung dieser Camera Alles beobachtet worden, um den guten Ruf der Eastman-Compagnie in jeder Beziehung aufrecht zu erhalten. Pie Objective. Die Objective, mit denen die Kodaks versehen, sind streng richtig zeichnend, sehr lichtstark und speciell für Hand-Cameras construire Es wird gewährleistet, dass sie den Arbeiten keines anderen Fabrikanten nachstehen. Andere als die beigegebenen Linsen können nicht in die Kodaks eingesetzt werden. Ausprobiren. Jeder Kodak wird vor der Herausgabe von der Eastman-Compagnie durch einen eigens hiezu bestellten Beamten auf das Genaueste ausprobirt und mit jedem werden circa zwei bis sechs Negative hergestellt. Der Focus wird genau bestimmt, und die Beschaffenheit der Linse unter einem Vergrösserungsglas geprüft, wobei jedes Glas, welches nicht von bester Beschaffenheit ist, ausgeschieden wird. Die Eastman-Compagnie sammelt die Versuchs-Negative von jedem einzelnen Kodak und kennt daher die Leistungsfähigkeit eines jeden Apparates und jeder Linse. — Der enorme Erfolg des Kodaks ist das Resultat dieser unverdrossenen, systematischen Sorgfalt in jeder Abtheilung der Eastman-Compagnie. Entwickeln. — Copiren. Die Eastman-Compagnie war diejenige, welche zuerst das Princip durchführte, die Operationen der Aufnahme von denen des Entwickelns und Copirens zu trennen und letztere Arbeiten commerciell zu verwerthen. Dadurch sind in Amerika Tausende von Amateuren der Photographie zugeführt worden, und es ist zu hoffen, dass dies auch hier geschehen wird, da die meisten Kodak-Agenturen gleichfalls Einrichtungen getroffen haben, um die Arbeitstheilung in obigem Sinne durchzuführen. —Wem also nur daran liegt, Aufnahmen zu machen, und wer die Fertigstellung der Bilder nicht selbst besorgen will, braucht seinen Kodak nur an genanntes Geschäft einzusenden ; dasselbe übernimmt es dann, die Aufnahmen zu entwickeln, die Bilder fix und fertig herzustellen und die Apparate wieder mit frischen Spulen zu füllen. Vergrösserungen. Jedes gute Kodak-Negativ eignet sich auch für eine gute Vergrösserung. So lässt sich z. B. ein Negativ von Kodak Nr. 1, welches einen Durchmesser von 65 Mm. hat, ganz gut bis auf 80 Cm. vergrössem, und es kommt oft vor, dass bei richtiger Zurichtung die Ver' grösserung ein besseres Bild ergibt als das Original-Negativ. Eastman-Ton-Fixirbad für Solio-Papier (in zwei Lösunge n). Originalflaschen fl. 3.40. Kodak-Laboratorium. Enthält alle Utensilien für den Negativ- und Positiv-Process, zusammengestellt in einem soliden, gepolsterten Koffer. Kodak-Laboratorium für die Nr. 1, 2, 3, 4. à fl. 30.—. „ „ „ Kodak Nr. 5. à „ 35.—. 38 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1074 Hand- und Detectiv- (Geheim-) Cameras. Eastman’s Transparent-Films für Eastman’s Roll-Cassetten und Kl o dak - O a, mer» a s. Grösse 2%" für V » s 1 /*" « 374" « 3V « 37/4 " „ 4" „ 4" „ 4V 4 " * 474" « 47 4" » 472“ )! 4 3 / 4 " „ 5" „ 5" „ 5" „ 5" r 67a" r 8" , Mark 50 Nr. 1 Kodak -Expositionen . 5.25 100 „ 1 „ „ . 10 /° 24 31/4 : 41/4 Expositionen . 4 * 60 für Nr. 3 „Junior“-Kodak.10.50 60 Nr. 2 Kodak. 10 - 50 100 Nr. 2 r . 17 - 50 24 4 : 5 . 6 - 50 48 Nr. 4 „Junior“ und „Folding“.13. 30 4i/ 4 : 6V 2 Expositionen .10.50 60 Nr. 3 „Regular“-Kodak .10.50 100 Nr. 3 „Regular“-Kodak .17.50 24 47 2 : 672 Expositionen . 8.50 24 43/ 4 :67j „ . 9 - 50 24 5 : 8 Exposit. (od. 26 5 : 7 % od. 27 5 : 7, od. 48 Nr. 4 „Regular“ -Kodak) 13.— 32 für Nr. 5 „Eolding“-Kodak.17.50 54 .. „ 5 „ „ od. 48 5:8.26.— 100 Nr. 4 „Regular“-Kodak-Expositionen .26.— 24 672 : §7 2 Expositionen .16.50 24 8: 10 Expositionen .25.— Spulen für Continental-Grössen : Grösse Mark 9 Cm. für 24 Expositionen 9:12 Cm. 5.— 12 „ „ 24 „ 12:167, „ 9.50 13 „ „ 27 „ 13:18 „ 13.— 18 „ „24 „ 18:24 „ 20.— Spulen für 48 Expositionen kosten das Doppelte der vorstehenden Preise. Eastman-Films, kurze Spulen. Short Spools Transparent Film. Aufnahmen Mark Aufnahmen Mark Nr. 1. Kodak-Spule 24. . 2.50 Nr. 3. Regular-Kodalc-Spule 12 .... . 2.— 36 .... . 3.75 36 .... . 6.— 48 .... . 5.— „ 4. Junior- 1 „ „ 12.... . 3.25 60 ... . . 6.25 und J » 2. „ „ 24 ... . . 4.25 „ 4. Folding-] „ „ 36 ... . 9.75 36 .... .. 6.35 „ 4. Regular- „ „ 12 ... . 3.25 48 .... . . 8.50 36 . . . . 9.75 „ 3. Junior-Kodak-Spule 12 .... .. 2. 60 . . . .16.— 36 .... .. 6.— Eastman’s Vergrösserungs-Laterne für Petroleum-Licht mit Doppelcondensor und Paraffin-Lampe Durchmesser mit Condensor englische englische Zoll Zoll für Platten 3 7 4 : 4 7 \ » » „ 43/ 4 : 6V 2 n n „ 5:7 72 » » » 6V>:87 2 ohne Objectiv mit Objeetiv Mark 90.— 110.— „ 160.- 215.— „ 190.— 270.— „ 260.— 365.— Vorstehende Laternen mit Kalklicht-Einrichtung kosten Mark 25.— mehr. Kalklicht-Einrichtung für sich allein bezogen Mark 17.50. Paraffin-Lampe mit vier Flammen Mark 20.—. Condensations-Linsen 57 2 8 7 4 9 107, englische Zoll für Platten 47 4 : 37 4 67, : 43/ 4 77»: 5 87, : 67, Preis Mark 28.— 76.— 105.— 155.— Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Hand- und Detectiv- (Geheim-) Cameras 1075 Eastman’s Kodaks. Es Kostet: „Kodak Eins“, geladen für 100 Aufnahmen.Mark 105.— „Kodak Zwei“, geladen für 60 Aufnahmen. „ 140.— Kodak Drei, „Regular“, geladen für 60 Aufnahmen. „ 167.— Kodak Drei, „Junior“, geladen für 48 Aufnahmen .. „ 167.50 Detto mit Einrichtung für Glasplatten, 3 Doppelcassetten, Yisirsc-heibe und Tasche mehr. fl. 26.— Jede Doppelcassette extra. „ 3.— Kodak Vier, „Regular“, geladen für 48 Aufnahmen. „ 207.50 Kodak Vier, „Junior“, geladen für 48 Aufnahmen. „ 207.50 Detto mit Einrichtung für Glasplatten, 3 Doppelcassetten, Yisirscheibe und Tasche mehr. fl. 26.— Jede Doppelcassette extra. „ 3.— Kodak Vier, „Folding“, geladen für 48 Aufnahmen. „ 227.50 „ „ „ mit 3 Doppelcassetten und Yisirscheibe. „ 260.50 „Kodak Fünf“, geladen für 32 Aufnahmen. „ 267.50 „ „ mit 3 Doppelcassetten und Yisirscheibe. „ 307.— Eastman-Films für Kodak-Cameras : Kodak Nr. I : Spulenbreite 2 3 / t Zoll. 1 Spule für 100 Aufnahmen für 60 Aufnahmen für 24 Aufnahmen Mark 10.50 6.25 2.50 Kodak Nr. 2 : Spulenbreite 3 3 / 4 Zoll. 1 Spule für 100 Aufnahmen für 60 Aufnahmen für 24 Aufnahmen Mark 17.50 10.50 4.25 Kodak Nr. 3, „ Junior“ : Spulenbreite 3y 4 Zoll. 1 Spule für 60 Aufnahmen für 36 Aufnahmen für 12 Aufnahmen Mark 10.50 6.— 2.— Kodak Nr- 3, „Regular“ : Spulenbreite 4y 4 Zoll. 1 Spule für 100 Aufnahmen für 60 Aufnahmen für 12 Aufnahmen Mark 17.50 10.50 2.— Kodak Nr. 4, „Junior“ und Kodak Nr. 4, „Folding“ : Spulenbreite 4 Zoll 1 Spule für 48 Aufnahmen für 12 Aufnahmen Mark 13.— 3.25 Kodak Nr. 4, „Regular“ : Spulenbreite 5 Zoll. 1 Spule für 100 Aufnahmen für 48 Aufnahmen für 12 Aufnahmen Mark 26.— 13.— 3.25 Kodak Nr. 5, „Folding“ : Spulenbreite 5 Zoll. 1 Spule für 54 Aufnahmen für 32 Aufnahmen für 24 Aufnahmen Mark 26.— 17.50 13.— 38 * Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1076 Hand- und Detectiy- (Geheim-) Cameras. o o o t— o O ^ o ^ ^ cq o SS SN Wco Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. 3 o® ft ,£2 & fin LISTE GÉNÉRALE DES PRIX DU KODAK. Hand- und Detectiy- (Geheim-) Cameras. 1077 ® -= O ® .s «J? & a ® r—i CZ f-* r- ZZ es ÇU'Q g rr« 't? A 03 o><-s ^ *r. /-s ci O 0 N M QO c© ^ CO CO N wO cS * R ^ io CO *33 g 0 ö *ooS H w'ö^T ‘2 ‘3 w ^ ■ ®Ç-| © s« o O OÏ3 AÄ ( tH Cq%^ CO* Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. calculée sur les prix facturés „par pièce“, afin de couvrir les dépenses du travail supplémentaire. On peut se procurer des dépreuves non collées, avec une réduction de 25% sur le prix de la bobine entière, mais les ordres pour une quantité moindre que les deux cinquièmes d’une bobine entière seront comptés aux prix ordinaires. % de 100 = 40, Vt de 60 = 24, % de 54 = 22, % de 48 = 19, % de 32 ^ 13 1078 Hand- und Detectiv- (Geheim-) Cameras N O t i Zi Zur vollständigen Herstellung von Photographien sind zu einem completen Apparate (Camera, Objectiv und Stativ) noch folgende Utensilien und Chemikalien nöthig : Für Plattengrösse 8:9 i 9 : 12 12 :16i/ 2 13 : 18 16 : 21 18 : 24! 21 : 27 i C e n t i m e t e r fl. fl. fl. fl. fl. fl. fl. —.90 1.50 2.— 2.40 4.— 5.— 7.— 1.10 1.10 2.80 2.80 2.80 2.80 2.80 —.96 —.96 1.16 1.30 1.70 2.20 2.30 1.— 1.— 1.70 1.80 3.40 4.30 5.40 —.50 —.50 —.50 —.50 —.50 —.50 —.50 —.50 —.50 —.50 —.50 —.50 —.50 —.50 1.50 1.50 1.50 1.50 2.30 2.30 2.30 —.20 —.20 —.20 —.20 —.20 —.20 —.20 —.72 —.72 —.72 —.72 —.72 — .72 —.72 —.20 —.20 —.20 -.20 —.20 —.20 —.20 —.50 —.50 —.50 —.50 — .50 —.50 —.50 —.35 —.35 —.35 —.35 —.35 —.35 —.35 —.18 —.18 —.18 —.18 —.18 —.18 —.18 —.30 —.30 —.30 —.30 —.30 —.30 —.30 —.70 —.75 —.75 —.75 —.90 —.90 —.90 1.80 1.80 1.80 1.80 1.80 1.80 1.80 —.09 —.09 —.09 —.09 —.09 —.09 —.09 — .40 —.40 —.40 —.40 —•40 —.40 —.40 —.10 —.10 —.10 —.10 —.10 —.10 —.10 1.80 1.80 1.80 1.80 1.80 1.80 1.80 2.20 2.20 2.60 2.60 2.60 2.60 2.60 —.40 —.40 —.40 —.40 —.40 —.40 —40 —.10 —.10 —.10 —.10 —.10 —.10 —.10 2.— 2.— 4.50 4.50 4.50 4.50 4.50 18.50 19.15 25.15 25.79 30.34 32.74 35.94 1.25 1.25 1.40 1.50 2.— 2.25 2.50 —.75 —.95 1.70 1.90 2.80 3.80 5.— 1.20 1.20 1.20 1.20 1.20 1.20 1.20 1.70 1.70 2.60 2.60 3.40 4.30 5.40 1.15 1.15 1.70 1.70 2.15 2.70 3.25 —.27 —.27 —.27 —.27 —.40 —.40 —.40 —.42 —.70 —.95 1.35 1.60 2.40 3.— —.50 —.50 —.50 —.50 —.50 —.50 —.50 —.40 —.60 —.70 1.— 1.50 1.80 2.— —.90? —.90 —.90 —.90 —.90 —.90 —.90 —.60 -.60 -.60 —.60 —.60 —.60 —.60 —.30 —.30 —.30 —.30 —.30 —.30 —.30 —.12 —.12 —.12 —.12 —.20 —.20 —.20 —.42 —.42 1.05 1.05 1.05 1.05 1.05 9.98 10.66 13.99 14.99 18.60 22.40 26.30 28.48 29.81 39.14 40.78 48.94 55.14 62.24 Zum Negativ-Process : 1 Dutzend Trockenplatten. 1 Dunkelkammer-Laterne. 2 Porzellantassen. 2 Machetassen. 1 Cylindcrmensur 50 Gramm .. . 2 Trichter 10 und 12 Cm. Entwickler inch Flasche. Unterschwefligsaures Natron inch Flasche.... . Negativlack inch Flasche. Alaun inch Fasche. 100 Filter. 1 Plattenheber (braun). 1 Filtrirstutzen... 1 Abstauber. 1 Plattenständer für 12 Platten. . 1 Lehrbuch. 1 Rührstab 21 Cm. 1 Hornlöffel doppelt 13 Cm. 1 Hornhaken. 1 Hornwaage. 1 Satz Gewichte. I Hornpincette. 1 Silberstift für Negativretouche 1 Plattenwaschgestell. Zum Positiy-Process : 1 Paquet Aristopapier. Tonfixirbad. 2 Machétassen . 1 Machétasse grösser. 1 Buch Filtrirpapier ehern. 50 Cartons facettirt. 2 Tropfgläser 60 Gramm. 1 Beschneideglas ... 1 Flacon Klebmittel. 2 Retouchefarben, glänzend auf. trocknend. 1 Marderpinsel mit Stiel Nr. 2.. 1 Gummipinsel zum Aufcachiren der Bilder. 1 Schnitzer zum Beschneiden der Bilder. Kostenbetrag für beide Processe in Summa. i 1+ . Vorstehendes Zubehör kann auf Wunsch in mehr oder minder reic’ berectaet Samm6MtellU ” g g '' i<îfe,t ' Ver n 26 37 n n fl. 35.— „ 48.— „ 70.— Diese Maschine kann mit Gas oder Spiritus erwärmt werden. In beiden Fällen dauert die Beheizung der Maschine circa drei Minuten, nach welcher Zeit die Walzen einen solchen Wärmegrad haben müssen, dass ein auf die untere Rolle aufgetragener. Wassertropfen rasch verdunstet. Die Einführung des Gasrohres sowohl als des Rohres der Spirituslampe geschieht von der Seite, wo sich der Rauchfang befindet. Um die kalte Luft aus dem Rauchfang hinauszutreiben, empfiehlt es sieh, die Spirituslampe im Rauchfange selbst eine Minute brennen zu lassen, worauf man die Lampe soweit als möglich in die Rolle hineinschiebt. Damit die Lampe feststeht, ist unten an dem Rohre ein Ansatz angebracht, welcher in das Knie des Rauchfanges strenge hineinpasst. An dem Knie befindet sich auch ein Schuber, selber ist nach Einführung des Rohres zu schliessen. Wenn die Rolle den gewünschten Wärmegrad erreicht hat, wird die Flamme abgelöscht und das Rohr in der Walze gelassen, da es beim Satiniren nicht genirt. Um die Maschine nachzuwärmen, kann man sowohl das Gas als auch die Spirituslampe von der Seite anzünden, wo sich der Trieb befindet. Die Spirituslampe ist einfachster Construction und besteht aus dem Spiritusbehälter, einem Ventil und dem Rohre. Das Ventil muss beim Gebrauche der Lampe immer abgesehraubt werden, damit der Spiritus besser vorlauft. Durch das ganze Rohr zieht sich ein Docht, der noch im Spiritusbehälter einigemale herumgewickelt wird. Mit dem Lampendocht sind drei Eisenfäden eingedreht, mittelst welcher man den Docht im Rohre nachziehen kann, wenn die Wollfäden abgebrannt sind. 10 Deka dieses Dochtes kosten 40 kr. Die Lampe soll immer nur zur Hälfte mit Spiritus gefüllt werden. Die Stellung der Maschine geschieht durch ein Handrad. Eine Bewegung nach links entfernt die Rollen, eine Drehung nach rechts nähert dieselben. Der Untercliied in den Cartonstärken wird durch eine starke Feder regulirt, so dass eine Verstellung der Rollen fast gar nicht nothwendig ist. Die Maschine ist elegant und solid gearbeitet und zeichnet sich vor anderen Systemen dadurch vortheilhaft aus, dass mit derselben wirklich ein Druck gegeben werden und dass die Beheizung die denkbar einfachste und billigste ist. Bei Beheizung muss der am Trieb befindliche Schuber geöffnet werden; um die Flamme zu reduciren, schliesst man den Schuber. Die Bilder müssen stets in der Mitte der Rollen eingelassen werden. Fig. 2284. Fig. 2285. Heiss - Satinirer (Fig. 22 S 4 j. Walzeniänge Cm. 17 2 0 25 30 35 40 45 50 fl. 20.— 22.— 24.— 25.50 27.— 30.— 35^- 40.— Heiss-Glanzmaschine (Fig. 2285) (Plioto-Glacirer). Walzen länge Cm. 14 17 20 25 fl. 11.— 13.50 16.— 18.— Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37- 1089 Maschinen und Metallwaaren. Fig. 2286. Fig. 2287. Fig. 2288. Fig. 2289. Brause zum Waschen der Negative (Fig. 2286) wodurch ein gleichmässiger sanfter Wasserstrahl erzielt wird, so dass das Negativ schnell und gefahrlos gewaschen wird. Mit Messingpipe .... fl. 6.50 Mit Messingventil, rund . „ 7.— Dieser Apparat wird mittelst eines Gummischlauches mit dem Wasser- Reservoir verbunden. Spritzhahn mit Kugelhahn (Fig. 2287 ) beim Gebrauch sich selbst öffnend und schliessend per Stück fl. 7.—. Kautschukstampiglie sammt completem Zugehör, gewöhnliches Format.fl. -2.50 Grössere Formate verhältnissmässige Preiserhöhung. Mit Zeichnung, Emblèmes, Wappen oder Facsimile (eigenhändige Unterschrift) um die Kosten des hiezu anzufertigenden Modelles höher im Preise. Briefsiegei mit Firma, sammt polirtem Griff. fl. 1.50 Mit grösserem Text, Wappen, Adler etc.von fl. 3. — bis „ 5. — Metallstampiglie mit Firma, gewöhnliches Format. „ „4.50 „ „ 5.— Selbstbefeuchter mit Firma, feinste Sorte vernickelt. mehr um „ 1.— Derselbe mit Kautschukfirma, grösseres Format, beliebiger Text, feinste Sorte .von fl. 5.50 bis „ 6.80 Datumstempel (Kautschuk) mit beliebigem Text ... „ 7.— Derselbe sammt Polster und Farbe, selbstfärbend . „ 12.— Taschenstempel, als Medaillon, Crayon, Uhr, Selbstbefeuchter en miniature, Feuerzeug etc. angefangen von „ 2 . — Schneide-Firmastempel, zum Einschlagen auf photographische Bilder, Name und Ort, mit einem unterschriftähnlichen Zuge .von fl. 4.50 bis „ 5.50 Derselbe nach Fig. 2288, in einer Hebelpresse befestigt, um leichteren, egaleren Druck zu erzielen, je nach Grösse der Presse aufwärts von „ 13.— Messing-Froschpressen (Fig. 2289) zu Hochdruck-Firmapressung, auf Briefpapiere, Rechnungen etc., von fl. 2.50 aufwärts. Anfragen betreffs Preise oder Skizzen werden prompt beantwortet , sowie alle Graveur- Artikel in bester Ausführung geliefert. ThUrschilder billigste Ausführung fl. 1.—, feinere von fl. 2.— angefangen. Alle Arten Golddruckstempel zu Etuis etc. verwendbar, Datumstampiglien, Numerateure Girostempel, Brenneisen und Monogrammstempel etc. werden zu den billigsten Preisen berechnet und sauber ausgeführt. Bronze-Buchstaben, polirt und echt vergoldet, für Schaufenster zum Aufkitten, per Stück. .. fl. —.20 bis fl. 2.80 Email-Buchstaben, per Stück. „ —.12 „ „ —.80 Buchstaben für Firmatafeln und Maueraufschriften aus Zinkguss, per Stück. „ —.07 „ „ 3.80 Kais. u. kön. Reichsadler, per Stück. „ —.80 „ „ 80.— „ „ „ „ mit Greifen, per Stück. „ —.90 „ „ 110.— Medaillen aus Zinkguss, Durchm. 30 Cm., farbig bronzirtfl. 10.—, echt vergoldet „ 14.— Hebel-Tiefdruckpresse (Fig. 2711) sammt sechsstelligem selbstthätigen Zifferwerk ; hiermit kann man Bilder mit fortlaufenden Nummern versehen bis zur Zahl 999.999. Preis fl. 110.—. 39 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1090 Maschinen und Metallwaaren. Kopfhalter Fig. 2290. Fig. 2291. Fig. 2292. von îîolz und Messing, an der Stuhllehne zu befestigen. fh »'TT „ Eisen, für Kinder, klein. n „ „ „ „ „ mittelgross. » „ „ „ Erwachsene...••• r ^.50 „ n n n mit Messinghülsen, besonders elegant und solid. „ 12.— n n „ „ elegant und solid mit Rückenhalter und Messing- Chaxnieregelenken zum Stellen nach allen Richtungen. « Dieselben besonders massiv und solid. * 20. Kopfhalter mit Gelenken und Schrauben von Eisen statt von Messing verhältniss- mässig billiger. Amerikanische Universal-Kopfhaiter (Fig. 2291) für Kinder und Erwachsene zu verwenden. A- 14. Echt englische Kopfhalter (Fig. 2292) für jede Stellung verwendbar, besonders solid gearbeitet, mit Kugelgelenk, für Kinder. 25. für Erwachsene. » 30. Amerikanischer Kopfhaiter (nach Fig. 2293). Fig. 2293. Dieser Kopfhalter mit Kückenhalter ist nach dem neuen verbesserten System der combinirten Schiebstangen-, Kugel- nnd Sockelgelenk-Bewegungen construirt. Im Entwurf und Aufbau ist der Apparat das Vollendetste und Eleganteste, was die Mechanik geschaffen hat, und ist es mit seiner Hilfe allein möglich, den hohen Ansprüchen zu genügen, die man jetzt an wahrhaft künstlerisch sein sollende Portrait-Aufnahmen stellt. Die Gabel für den Kopf kann nach jeder Seite hin auf- und abwärts bewegt werden und erleichtert so die Stellung der Schiebstange. Die Theile des Instrumentes können, ohne dass sie vom Apparate aus gesehen werden, jeder Stellung des Aufzunehmenden angepasst werden. Der abnehmbare Rückenhalter ist leicht und schnell zu handhaben. Die Gelenke sind in der vollkommensten Weise hergestellt, besonders geeignet, Genauigkeit und Leichtigkeit in den Bewegungen zu erzielen. Die Schiebstangen sind von bestem Stahl und gut vernickelt. Der Ständer ist hübsch lackirt. Es ist unmöglich, in einer kurzen Beschreibung und ohne den Apparat vor sich zu haben, mehr, als anzudeuten, wie wunderbar schnell, geschickt und leicht derselbe zu behandeln ist. Man beherscht durch ihn jeden Punkt innerhalb eines Kreises von circa 2 1 /» Meter Durchmesser, und zwar augenblicklich, durch alleinige Benützung seiner Finger und nicht etwa unter Zuhilfenahme eines Schraubenziehers oder sonstigen Werkzeuges. Neue Verbesserungen bis in die Details hinein haben das Vortreffliche dieses Kopfhalters noch erhöht. Preis fl. 20.—. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Maschinen und Metallwaaren 1091 Beleuchtungsschirm (nach Fig. 2294). Dieser Beleuchtungsschirm ist nach dem neuen verbesserten System der combinirten Schiebstangen-, Kugel- und Sockelgelenk- Bewegungen eonstruirt, wodurch derselbe, innerhalb eines Kreises von circa 2 1 /, Meter, augenblicklich in jede beliebige Stellung versetzt und in solcher erhalten werden kann. Die Seitenblende ist in ihrer Bewegung unabhängig von der Kopfblende. Das Blendentuch ist aus gebleichtem Nessel, der, auf feinsten plattirten Stahldraht gezogen, durch diesen straff gespannt wird. Ein Schrauben-Klammer-Verschluss hält die beiden Drahtenden fest, gibt den Blenden sicheren Halt und ermöglicht deren selbstständige Bewegung nach rechts und links, eine Eigenschaft, die den Schirm ganz besonders empfehlenswert!! macht. Der Nessel kann, wenn er gebleicht oder erneuert werden soll, leicht abgestreift und wieder aufgezogen werden. Mit Hilfe dieses Schirmes kommen unbefriedigende Aufnahmen nicht mehr vor, und derselbe macht sich deshalb durch Ersparniss an Platten und Zeit sehr bald mehr als bezahlt. Er besänftigt und vertheilt das Licht. Die Negative werden tadellos, und erhalten somit die Aufnahmen, direct von der Camera weg, eine Zartheit und Schönheit des Tones, die ohne ihn nicht erreicht werden kann. Preis fl. 20.—. Beleuchtungsschirm nach Klary Fig. 2295..... .fl. 12.— mit 3 gespannten Einlagen.. 16.— Fig. 2295. Fig. 2296. Abbildung in 1 /, natürl. Grösse. W Neu! Metallklammern. (Fig. 2296.) Neu! Preis per Dutzend.fl. —.48 Eiserne Stative mit 1 Zahnstange für kleine Cameras. „ 3 Zahnstangen für grössere Cameras. „ Spindel und 4 Zahnstangen, für ganz grosse Cameras Vorhanggestell von Eisen. Fig. 2297. Drahtkfammern. (Fig. 2297.) Per Stück... Per Dutzend. . Per Gross. ! Fig. 2298. Bilderhäkchen. (Fig. 229s.) Per Dutzend. ..fl. 25.— ..„ 60.- ..„ 80.- • 12 .- . .fl. —.03 -.25 ..„ 2.60 .fl. —.10. 39 * Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1092 Maschinen und Metallwaar en Werkzeug-Satz in hohlem Griff unentbehrlich in jedem Atelier. Fig. 2299. Abbildung in 1 / i natürlicher Grösse. Die Werkzeuge werden bequem in dem hohlen Griff untergebracht, das Ganze kann leicht in der Rocktasche getragen werden. Aus bestem Stahl gefertigt und I. Qualität in jeder Hinsicht. Preis fl. 4.50. Fig. 2300. Negativ-Abtöner. (Fig. 2300.) Sehr leicht, solid und dauerhaft. Bequem an jedem Objective zu befestigen. Kann höher oder niederer nach Belieben des Operateurs gestellt werden. Preis fl. 5.—. Fig. 2301. Camerahalter (Fig. 2301) an Stelle von Stativs verwendbar, um die Camera in jede beliebige Lage zu bringen. Preis per Stück.fl. 14.—. Schaukel - Apparat zum Entwickeln der Trockenplatten (Fig. 2302) klein. mittel. gross. Filtrirgestell aus Eisen (Fig. 2303). ...fl. 1.90. Fig. 2302. Fig. 2303. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Maschinen und Metall waar en 1093 Schattenfreie Oopirklammern für Copirbretter (Fig. 2304). Diese Klammer hat bei grösster Einfachheit und Dauerhaftigkeit den hauptsächlichsten Vortheil vor allen vorhandenen, dass sie durchaus schattenfrei ist und somit die vollständige Ausnützung des Negativs gestattet. Das Stück fl. —.15. Camera-Nivelleur für photographische Touristen-Apparate (Eig. 542, Seite 380, Katalog 1890). Preise: Nivelleur (Fig. 542, Seite 380, Katalog 1890).fl. 16.25 Derselbe mit Hochstellung (Fig. 542 a, Seite 380, Katalog 1890).„ 19.50 Holzzwischensatz, polirt (Fig. 542, Seite 380, Katalog 1890).. 1.— Extra-Mutter (eine Mutter wird beigegeben).„ —.35 Extra-Drehvorrichtung (Fig. 542 b, Seite 380, Katalog 1890).mehr „ 2.60 Vernickelte Hochstellung..mehr „ —.70 Patent-Camera-Stürzer (Fig. 2305) zum Stürzen der Camera. Preis..fl. 18.75. Triangel (Fi g . 2306) aus drei einzelnen Theilen bestehend, an beliebigem Stativkopf unterhalb zu befestigen. Preis.fl. 2.25. Schlauchquetscher. (Fi g . 2307 .) Preis .fl. —.90. Eiserne Hintergrundfiisse (Fig. 2308) fertig zum Anschrauben, sehr fest und sicher. Preis per Paar.fl. 4.20. Fig. 2305. Fis:. 2306. Fig. 2307. Fig. 2308. Fis:. 2309 Camée-Presse. (Fig. 2309 .) 10 . Format Visit mit 2 Schablonen, oval und domform fl „ 17:24 Cm. m. 3 Schablonen, oval 8:10y 2 Cm., stumpf 8:12 Cm. und domform 8:12 Cm. (innere Lichtmaasse). „ 30 Premier-Plattenhalter (Fig. 2310) Fig. 2310. Nr. 1 für Platten 8:10 Cm. bis 16 „ 2 „ * 14: 19 _ „ 20 sehr bequem und nützlich beim Entwickeln, da mit dessen Anwendung die Nothwendigkeit entfällt, die Platte mit den Fingern zu berühren. 21 Cm.fl. 1.35 25 „ .. 1.60 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1094 Maschinen und Metallwaaren. Patentfedern zu Copirrahmen aus Stahl stark und hart. Kleine Gattung.per Dutzend Sorte II fl. 1.—, Sorte I fl. 1.60 Mittlere „ « « ” J ” g’77 Grosse ,, » « « 11 « 2 -~» » 1 ” Fig. 2311. Fig. 2312. Destillir-Apparat (Pi g . 2311) zur Erzeugung destillirten Wassers, neuester Construction, sehr praktisch, ganz complet, mit Kohle oder Holz heizbar, mit Zinn-Retorte.fl. 55.— Derselbe, Kesselinhalt 10 Liter. » 65.— Destillir-Apparat (Fig. 2312) für reisende Ateliers, welcher überall leicht und schnell aufgestellt und gebraucht werden kann, mit Ofen und Sandbadschale. fl. 7.50 Neuester Destillir-Apparat (Patent) Fig. 2313 ist unzerbrechlich, kann überall leicht aufgestellt und gebraucht werden. Sehr praktisch für reisende als auch für stabile Ateliers und für Alle, die sich destillirtes Wasser selbst leicht und bequem herstellen wollen. Kann mit Spiritus oder Gas geheizt werden. Preis per Stück fl. 6.75. Blendschirm-Ständer von Eisen, zum Stellen. fl. 25. Hintergrundfiisse von Eisen, mit Rollen, äusserst praktisch, zum Fortbewegen der Hintergründe, nach allen Seiten gehend, zwei Paare für einen Hintergrund „ 12. Eisenpresse Bombé-Pressen von Eisen. mit Spindel. _ q _ Diese bestehen aus einer soliden eisernen Spindelpresse mit Kautschukeinlage un beliebig vielen Schablonen mit ovalem, stumpfem oder domförmigem Ausschnitt. Visit mit _ 1 2 3 Schablonen Per Stück fl. Cabinet mit 6.50 1 7.70 Per StückTTh 11.25 8.90 3 Schablonen 13.25 15.25 Bernhard. "Wacht!, "Wien, Neubau, Karchberggasse 37. Maschinen und Metallwaaren. Universal-Bombé-Presse von Eisen Fig. 2314. für Visit und Cabinet mit vier Schablonen. Hievon zwei Schablonen oval und stumpf für Visit und zwei Schablonen oval und stumpf für Cabinet .Preis fl. 15.— Carton-Schneidemaschinen wirklich brauchbarer Gattung, solid und genau construirt mit Winkelseiten. Schneidelänge 33 Cm. fl. 50.40 j Schneidelänge 68 Cm. fl. 108.— r> °8 r . „ 93. Ausschlag-Eisen für Visit, ovale Form. fl. 6.— j für Cabinet, ovale Form. fl. 9.— „ „ stumpfeckige Form ... „ 7.— | Auf Bestellung in jeder beliebigen anderen Form. Fig. 2315. Klemmschraube (Fig. 2315) zum Befestigen von Heiss - Satinirmaschinen am Tisch, Preis per Stück fl. —.72. Fig. 2310. Kartenpresse (Fig. 2316) um aufgezogene Photographien flach zu erhalten und für viele andere Zwecke verwendbar. Nr. 1 9:12 Cm.fl. 3.30 „ 2 13:18 „ . „ 4.50 „ 3 18:24 „ . „ 7.50 Vignetten-Scheere (Fig. 2317) zur bequemen Selbstherstellung von Papp-Vignetten. Sichere Gleichmässigkeit. Fig. 2317. Dies kleine, sehr praktische Instrument dient, um sich selbst Vignetten aus Carton jeder Grösse zu fertigen. Man erspart sehr viel Zeit, erhält, da die Zacken ganz gleichmässig werden, sehr schöne und zarte Abtönung. Endlich schärft es sich von selbst. Zum Gebrauch zeichnet man sich auf Carton die Grösse und Form der Vignette mit Bleistift vor, macht in der Mitte eine Oeffnung und schneidet mit dem Messer die Zacken entsprechend ein. Preis per 8tüclc fl. 5.—, Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1096 Maschinen und Metallwaaren. „American Brand.“ Schneidet vollkommen sauber und bedarf keiner Schärfung. Neuer Patent-Trimmer. Fig. 2318. Durch die Einführung dieses unschätzbaren Werkzeuges ist einem lang gefühlten Bedürfniss abgeholfen worden. Es erspart die Hälfte Zeit, welche irgend ein anderes System erfordert, und die Leichtigkeit und Vollkommenheit, mit welcher es feuchte Abdrücke schneidet, setzen Alle, die es versuchen, in Erstaunen. Gebrauchsanweisung. Man nimmt die Copien (Abdrücke) aus dem Waschwasser und legt dieselben auf einen Haufen, d. h. schichtet dieselben auf einer Glasplatte, welche ein Abtropfen gestattet. _ Man kann sofort zum Zuschneiden schreiten, indem man einzelne Abdrücke abnimmt, die überflüssige Nässe abwischt und auf eine Zink- oder Glasplatte legt, die Bildseite oben. Alsdann lege man die Schneideform (Caliber) auf und passire den Trimmer rings um jeden Rand, wobei man genügenden Druck anwende und einen vollständig sauberen Schnitt bei einmaligem Verfahren erzielt. . . , Die Schneidescheibe muss in aufrechter Stellung gehalten werden und soll frei in der Nuth laufen. — Diese Trimmer sind ein nothwendiger Artikel in jeder Photographen-Ausriistung und kein Fach-Photograph oder Amateur sollte derselben entbehren. (Fig. 2318) Trimmer-Geradschneider Popular Bronzirt Vernickelt Per Stück fl. —.75 1.25 1.60 Fig. 2319. Fig. 2320. Fig. 2321. üssaa; Amerikanischer Oval-Trimmer. (Fig. 2319.) Mit den bisher im Handel befindlichen Trimmern kann man sehr wohl rechtwinklig schneiden, nicht aber oval oder rund. Diesem Uebelstand hilft obiger Trimmer ab, dessen Schnitträdchen beweglich ist. Preis per Stück.fl. 1.60. Trimmer-Geradschneider. (Fig. 2320.) Preis per Stück...fl. I.— Schneidmaschine (Fig. 2321) für emaillirte Bilder. Visitformat fl. 80.— ; Cabinet-format fl. 95.—. Photoscript (Nameit). Stempel-Einrichtung, um Unterschriften beliebiger Zusammenstellung in Negativen eindrücken zu können. Kleine Ausstattung mit Schriftgrösse Nr. 1 und Nr. 2.fl. 5.70 Grosse „ „ „ Nr. 3.. 8.35 »■T* Neu ! Email-Platten für Hochglanzbilder. Alle Bilder auf Aristo-, sowie überhaupt alle auf Chlorsilber-Gelatine-Papier, einer auch auf Eastman’s Bromsilber- und gesilbertem Albumin-Papier eignen sich zu Hochglanzbildern. • i. ^ aSS auf die Fmaillir-P latte gequetscht, springen die Bilder nach dem Trocknen mit hochglänzender Oberfläche ab. Kein Talkum ! Keine Fehlbilder ! Kein Klebenbleiben !. Einfachste und sicherste Handhabung! Flatten bestehen aus sehr starkem, hochpolirtem Zinkblech mit umgc- 1 egten Rändern. 1 Email-Platte. 1 .— 2.— 70 Anreiber (Fig. 2550). Streifenquetscher 25 Cm. . . . Gummituch 27 : 37 Cm —.75 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Itirchberggasse 37. Maschinen und Metallwaaren. 1097 3Teu! Patent-Email-Schalen Jfeni innen weiss emaillirt. Cuvettes en tôle emaillée, intérieur blanc résistant aux acides et au feu. Widerstandsfähig, unzerbrechlich, dauerhaft, hitze- und säurefest mit möglichst ebenem Boden und Auszugsschnabel. Fis. 2322. Grösse per Stück Grösse per Stück 10 V 2 13 Cm. Tiefe 4 Cm. ... fl. —.60 28 : 33 Cm. Tiefe 6 Cm. fl. 3.— 13 18k, n r> 4 n • * * n * * ^ 31 : 37 n r> 6 n . n 4. 15 20 n n 5 „ ... „ —.95 34 : 44 h 6 » . » 6— 18 24 5 „ ••• * 1-20 45 : 53 7 „ .. 10.80 20 27 5 „ ••• » 1-50 50 : 60 8 „ . „ 14.40 22 27 5 „ ... „ 1.60 55 : 65 8 » . „ 17.20 24 30 6 „ ... „ 1.75 60 : 70 8 » . « 18— 26 31 Va n v 6 „ ■ • . n 2. — (Fig. 2323.) Dieselben Tassen mit eingebrannter Signatur als : Entwickler, Wasser, Fixirbad, Alaunbad etc. IOY 2 : 13 Cm.per Stück fl. -.90 13 : IS 1 / n Email-Schalen in säurefestem grauen Email 10 Cm. hoch. Fi". 2323. Cm_ Per Stück fl. 60 : 70 70 : 80 75 : 100 14.50 17.60 21.50 Email-Entwicklungströge für Platinotypie. 5^— ' r ~ :gs « iE Fig . 2324. Länge Cm. 22 24 26 27 28 31 34 36 38 39 40 43 4T Breite Cm. 13 14 16 17 18 19 21 22 23 24 25 26 27 Inhalt Liter 1 174 17a 174 2 2 V a 3 372 4 472 5 6 7 Preis per Stück fl. - -.90 1.— 1.10 1.20 1 .30 1.50 1.70 1.90 2 .10 2.25 2.40 2.70 3.— Länge Cm. 49 51 53 57 60 63 65 67 73 Breite Cm. 28 29 30 32 34 35 37 38 41 Inhalt Liter 8 9 10 12 14 16 18 20 25 Preis per Stück fl. 3.30 3.60 3.90 4.50 5.— 5.60 6 '.10 ( 5.60 7.80 Email-Trichter. (Fig. 2325.) Fig. 2325. Durchmesser Cm. 7 8 9 10 11 12 14 Preis blau fl. —.35 —.40 —.45 —.50 —.55 —.60 —.70 Durchmesser Cm. 16 18 20 22 24 26 30 Preis blau fl. - -.80 —.90 1.— 1.15 1.30 1.50 2.10 Email-Schnabel-Töpfe (Fig. 2326 ) zum Giessen verschiedener Flüssigkeiten. Durchmesser Cm. 6 7 8 9 10 11 Inhalt Liter 7s 74 7s 7a 7s 74 Per Stück fl. —.35 —.40 Fig. 2326. Deckel per Stück fl. — .13 —.13 Durchmesser Cm. 12 13 14 Inhalt Liter 1 1V 4 l 1 /. -.45 —.50 -.14 —.15 147a l 3 /* -.55 -.16 15 2 -.60 -.17 Per Stück fl. Deckel per Stück fl. -.65 -.19 —.70 —.21 -.75 -.23 -.85 -.25 1 .— —.26 Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 1098 Bauwesen. Bauwesen, Zum Baue y o n G 1 a s s a 1 o n s 2328. Fig. 2327. liefere ich in allen nöthigen Materialien insbesondere die zum Dachstuhle sehr empfelilenswerthen Fensterralimeisen (Fig. 2327 und 2328, Durchschnitte in natürlicher Grösse), welche dem Salon eine viel grössere Dauerhaftigkeit geben, das lästige Eindringen des Wassers verhindern, und auch viel weniger Licht entziehen, als die Holzrahmen, dann die bei grösseren Salons nöthigen eisernen Dachträger, Winkel etc. Von den Fensterrahmeisen kosten im Rohzustände. 50 Kilo fl. 12.— Ganz fertig gearbeitet, nur zum Aufstellen, kosten. 50 „ „ 15.— 1 Meter der Gattung Fig. 2327 wiegt circa 221 Dekagramm. 1 „ 2328 „ „ 294 Fig. 2329. Fensterrahmeisen, neue Profile, mit Wasserrinnen, nach Fig. 2329 und 2330, (Durchschnitte in natürlicher Grösse). Bekanntlich bekommt der Kitt mit der Zeit Sprünge (feine Haarrisse), durch welche das Wasser durchsickert. Um diesem Uebel- stande abzuhelfen, habe ich vorstehende neue Profile construirt, bei welchen das Wasser ruhig nach aussen abfliesst, ohne in’s Atelier dringen zu können. Von den Fensterralimeisen kosten im Rohzustände. 50 Kilo fl. 20.50 Ganz fertig gearbeitet, nur zum Aufstellen, kosten.. 50 „ „ 23.50 Lieferzeit circa 2 Monate. 1 Meter der Gattung Fig. 2329 wiegt circa 2-8 Kilo 1 « » » » 2330 „ „ 3-24 „ Eindecktafeln werden in jeder beliebigen Grösse und Stärke geliefert. (Die verschiedenen Eindecktafeln siehe Q-laswaaren.) Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Bauwesen. 1099 Stein-Dachpappen in Tafeln, vorzügliches Fabrikat, 100 Cm. lang, 68 Cm. breit, I. Qualität, 1 Quadratmeter. Stein-Dachpappen in streifen, f. Leistendeckung, 1 Paquet od.50 Stück I. Steinkohlen-Theer per Brutto 100 Kilogramm. Asphaltpech per Brutto 100 Kilogramm. Dachpapp-Nägel, breitköpfige, per 1000 Stück. A Dach-Holzleisten, 4 Meter lang, per laufenden Meter. Anstrichmasse für Steinpapp-Dächer, per Brutto 100 Kilogramm.. Dieselbe ist für neue und alte Dackpapp-Dächer umsomehr zu empfehlen, als die Masse bereits fertig präparirt ist und bei deren Verwendung nur erwärmt, möglichst heiss aufgetragen und mit trockenem, resehem Wassersand bestreut wird. Es ist hierdurch Jedermann die Möglichkeit geboten, auf höchst umstandslose Weise das Betheeren der Dächer selbst vornehmen zu lassen. Accord-Preis. 1 Quadratmeter fertiges, mit Stein - Dachpappe gedecktes Dach inch aller Materialien, nämlich Steinpappen, Nägel, Asphaltpech, Theer und Arbeitslohn des Deckers, jedoch exclusive Verschalung, Holzleisten, Sand, Fracht und Reisekosten des Deckers. 10 kr. Material-Bedarf zum Eindecken von 100 Quadratmetern. 166 Tafeln Stein - Dachpappen und 118 Streifen, ca. 84 Kilogramm Steinkohlen - Theer, ca. 42 Kg. Asphaltpech, ferner Kalk und Sand. Gesammtgewieht des erforderlichen Materials per 100 Quadratmeter Dachfläche circa 500 Kilogramm. Anwendung der Stein-Dachpappen. Unsere Stein-Dachpappen eignen sich gleich vorzüglich zum Eindecken von Ateliers und aller wie immer Namen habender Gebäude, zu Flugdächern, zum Ueberdecken alter Schindeldächer, zum Ausfüttern aller Gattungen Wasserrinnen und Wasserreservoirs, zum Schutze gegen Feuchtigkeit in ebenerdigen Wohnungen, unter den Fussboden gelegt, zum Decken jeder Art Umfassungs-, Garten- oder sonstigem Mauerwerk als Unterlage und zum Bedecken von im Freien stehenden Frucht- und Strohschobern etc. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. lioo Transportable Ateliers. Grosses Garten - Atelier. Portable Photograph Galleries."— Atelier photographique démontable. Fig. 2331. otiiIBm wfï Hong mwi/i Ijif s wmim ■ un \iunnr/r£ S^^Sïîriiï/l Hidn a«aw| lnllih 2H»ii jmiihiYH YAimSw H ÜHI llllll// /7 V!i! m\ iiiii| nnr/A'îf ml /O . « ff i |( ‘i 1 ni 1 y AI il ri inn/ ri /iiimwi IHIMMIi ' All II \ /j/iuiinimmivi GllwiiiiiiiimmX tïïiiniid [lilililll llllilllliMliliiililtiiiiminiiimnin.mnmin « “1 mini ill illlilllliMlllllllllllllllllilliililinmimimiimii lin WM |iiiiinii:i i-... i " ■ """I ; \ MpshSi i lülfJii ... s Pm»MI iiniiiini iiiniiira MV ÎIIVAïïlIUlnK^I iiiiti. . TO* rffillIlHIIIHlS i l 1111111111111111111 ^ iür.'.H.r. ,r WÆèÊk/ ifiKîjïi igpiiiiiiiji Photographisches, transportables, feuersicheres heizbares Garten-Atelier mit Empfangssalon, mit matten Tafeln verglast. &W Aus Steinpappe verfertigt. "TS# Nota. Dieses transportable, zerlegbare, photographische Garten - Atelier ist 9 Meter lang, 3 Meter breit und 3 Meter hoch, hat Oberlicht und Seitenlicht, Glasthür und Fenster ; innen befindet sich die Dunkelkammer. Selbes kann Sommer und Winter benützt werden, da es jeder Witterung Trotz bietet. Das Gewicht des Ateliers beträgt circa 2000 Kilo. Der Preis eines Ateliers ist fl. 600.—. Das Aufstellen oder Auseinanderlegen des Ateliers dauert ca. 3 Stunden. Ein fertiges derartiges Atelier ist stets aufgestellt und kann jederzeit besichtigt werden. Fig. 2332. Dunkelkammer zerlegbar. Laboratoire démontable. — The portable dark room. 1 Meter im Q), 2 Meter hoch, innen die nöthigen Stellagen, Dunkelkammer-Fenster (rothe und gelbe Schuber), bestehend aus 4 Wänden und Dach, aus Steinpappe verfertigt Preis fl. 40.—. Dieselbe Dunkelkammer (nach Fig. 2332) Preis fl. 54.—. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Klrchberggasse 37, Transportable Ateliers 1101 Kleines photographisches Atelier Fig. 2333. zerlegbar, feuersicher, besonders geeignet für Amateure. Aus Steinpappe verfertigt. ... Mit Oberlicht, Seitenlicht und Dunkelkammer. fl. 300.— Fliegendes Atelier für Aufnahmen im Freien. Atelier portatif pour opérer en plein air. “SPFr.TI.T Fig. 2334. Zerlegbar, 220 Cm. hoch, 220 Cm. breit und 120 Cm. tief, mit Charnière verbunden, (man kann darin die Beleuchtung nach Wunsch reguliren), ohne Vorhänge fl. 30.— Mit Vorhängen und Tuch-Hintergrund.mehr „ 26.— Photographisches Leinwand-Zelt zusammenlegbar. The Photographers Tent — Tente photographique. Fig. 2335. Aus wasserdichter Leinwand, besonders geeignet für Photographen des In- und Auslandes, wo es sich um vorübergehende Aufstellung eines Ateliers handelt. Zusammengelegt nimmt es sehr wenig Eaum ein, wiegt blos circa 121 Kilo, hat eine Länge von 6 Meter, Breite 2 i j 2 Meter, Höhe 2 1 / a Meter. Preis fl. 190.—, Abweichende Grössen anf Bestellung. gflF“ Aus Himalaya-Leinwand gefertigt fl. 240.—. - a^lf Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1102 Grlaswaaren (Verreries). Matrizengläser feester Qualität und yon garantirter Reinheit, a) Hochpolirte feinste Spiegeltafeln. (Durchschnittliche Stärke 2 Mm.) Glaces extra fines de Boheme 'pour clichés. — Best Bohemian glass. Grösse in Cm. 472 = 072 67* : 9 8: 9 9:12 9:13 11 : 15 12 : 16 Per 100 Stück fl. 2.70 5.40 5.40 9.40 10.70 13.40 14.70 Grösse in Cm. 12 : 167, 13 ; 18 16 : 21 18:24 21:21 ’ 24 : 30 26:31 Per 100 Stück fl. 14.70 16.— 27. — 33.40 37.30 60.— 74.— Grösse in Cm. 29 : 34 30 : 40 31 : 37 37: 42 40 : 50 50 : 60 55 : 68 58 : 74 Per 10 Stück fl. 9.— 10. — 10/ ?0 16. — 20.50 31.! 50 44.— 50.— Grösse in Cm. 60 : 73 63: 82 74 : 92 79 : 110 Preis per Stück fl. 5.05 6.80 10.60 15.60 Alle hier nicht vorkommenden Grössen werden ebenfalls zu Durchschnittspreisen geliefert. Drei bis fünf Millimeter starke Spiegeltafeln werden entsprechend höher berechnet. Judenmass-Spiegeltafeln in der Grösse von 26*5 : 42 Cm. 1 Original-Kistclien mit 30 Tafeln in durchschnittlicher Stärke von 2 Mm. fl. 22.— 1 n » n 3Ö „ „ „ „ „ 1*2 „ „ 22. 1 Original-Kistclien mit 30 Tafeln, 21 ; 26 Cm. circa 2 Mm. stark. fl. 10.— 1 » » » 30 „ 21:26 „ „ 1-2 „ „ . „ 10.- b) Matrizengläser von Halbspiegelglas. (Feinstes Solinglas.) (Durchschnittliche Stärke 2 Mm.) Grösse in Cm. 47 2 :67 2 67 2 : 9 8:9 9 : 12 9 : 13 11 : 15 12 : 16 12 : 167, Per 100 Stück fl. 1 .— 1.80 2.— 3.— 3.20 4.40 5.40 5.40 Grösse in Cm. 13 : 18 16 : 21 18 : 24 21 : 27 24:30 26: 31 29 : 34 30:40 Per 100 Stück fl. 6.70 9.40 10.10 12 .— 13.40 14.70 18.70 21.40 Grösse in Cm. 40: 50 50:60 55:68 58:74 60:73 63 : 82 74:92 79 : 110 Per 100 Stück fl. 33.40 52 — 67.— 76.— 84.— 96.— 140.— 215.— Alle hier nicht vorkommenden Grössen werden ebenfalls geliefert und auf das Genaueste berechnet. Matrizengläser von Halbspiegelglas, circa 3 Mm. stark, kosten die Hälfte mehr. » n » n 4 „ „ n das Doppelte der vorstehenden Preise. 1 Kiste feinstes Solinglas, enthaltend 30 Tafeln in der Grösse von 50 :60 Cm. Preis . fl. 15-60. Für das Abschleifen der Kanten für 100 Platten bis excl. 13:18 Cm_ fl. 4.— ” » » » 100 „ „ „ 18:25 „ . „ 6.— ” n n n 100 „ „ „ 26:35 „ „ 9.— ” n n n 100 „ „ „ 37:45 „ „ 12.— Bernhard 'Wachtl, 'Wien, Neubau, Klrchberggasse 37. 1103 Glaswaaren (Verreries). Visirscheiben von mattgeschliffenem feinsten Spiegelglase. Grösse in Cm. 8 :10V 2 10 Va : 13 13 : 13 13 :16 13 : 18 16:16 l6:18i/ 2 Per Stück fl. —.10 —.15 — -.20 —.26 -.32 —.32 —.40 Grösse in Cm. 16:21 18:24 21:21 23Va : 231/2 21 : 261/s 26V a = 26 Vs 29 : 29 Per Stück fl. —.45 —.50 —.50 —. .75 -.60 —.95 1.20 Grösse in Cm. 31 : 31 34 : 34 37 : 37 37 : 42 40:40 42 : 42 48 : 48 521/s : 52i/ a Per Stück fl. 1.20 1.65 2.10 2.85 2.80 3.40 4.40 5.60 Grösse in Cm. 58 : 58 63 : 63 79 : 79 Per Stück fl. 7.- 7.75 13.20 Unzerbrechliche Einstellscheiben aus starkem, feinst mattirtem Celluloid. Dieselben dürften besonders auf Reisen nach fernen Ländern als Ersatz für zerbrochene gläserne Mattscheiben von hohem Werthe sein ; auch bei allen Handcameras, wo es ja besonders auf Leichtigkeit ankommt. Der Preis stellt sich Grösse Cm. 9:12 12:1 13:18 18:24 Per Stück fl. —.30 —.55 —.65 1.30 «*| LilTTJ ' rn ii ; [ i 1 1 T 1 Fig. 2336. Quadrirte Einstellscheiben aus Glas, sind besonders fein mattirt und mit 1 Cm. Quadraten versehen. Dadurch werden senkrechte und wagrechte Linien leicht richtig eingestellt. Wenn Malpappe oder Malleinwand in gleichem Ver- hältniss quadrirt wird, so werden Zeichnungen nach Vorbild des auf der Scheibe sichtbaren Bildes durch die Quadratur erleichtert. C m. 10-8: 8-3 9:12 12: 16 V 2 13:18 15:21 16y a : 21 »/ 2 Glas I. Qualität per Stück fl. —.34 —.38 —.57 —.60 —.90 1.05 Spiegel I. „ „. „ „ —.70 —.75 1.50 1.65 2.15 2.25 C m. 18:24 21:27 24:30 27:33 30:40 40:40 Glas I. Qualität per Stück fl. 1.15 1.35 1.70 2.15 2.90 4.40 Spiegel I. „ „ „ „ 2.45 3.— 3.75 4.90 6.20 8.25 Cm. 40 : 50 50 : 50 50 : 60 60 : 60 63 : 63 Glas I. Qualität per Stück fl. 5.80 6.75 7.50 9.40 11.25 Spiegel I. „ „ „ 11.25 14.50 16.20 18.60 21.— Quadrirte Einstellscheiben-Achsen mit Millimetertheilung. Centimeter 8-3 : 10-8 9 : 12 CO CS 13: 18 15 : 21 Glas, flentimetertheilung, Achsen-Millimeter fl. 1.15 1.40 1.95 2.10 2.70 » T> „ „ and Ziffern „ 1.50 1.60 2.35 2.45 3.— Spiegel. Centimetertheilung, Achsen-Millimeter „ 1.65 1.75 2.95 3.— 3.60 T) » „ „ und Ziffern „ 1.90 1.95 3.30 3.40 4.— Centimeter 16‘/ a : 211/2 18:24 21 : 27 24 : 30 27 : 33 Glas, Centimetertheilung, Achsen-Millimeter fl. 2.85 2.90 3.65 4.20 4.75 „ „ nnd Ziffern „ 3.20 3.40 4.20 4.75 5.45 Spiegel, Centimetertheilung, Achsen-Millimeter „ 3.75 4.20 5.25 6.25 7.35 n „ „ „ und Ziffern „ 4.50 4.90 6.— 7.— 8.15 Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 1104 Glaswaaren (Terreries) Starke Spiegelplatten für Copirrahmen. circa 6'5 Millimeter stark. Grösse in Cm. 13 : 18 16:21 18 : 24 21 : 27 24 : 29 26:31 Per Stück fl. —.25 —.34 —.40 —.60 —.7 8 —.90 Grösse in Cm. 27 : 33 29 : 34 30 : 40 31:37 37 : 42 39 : 44 Per Stück fl. —.90 1.10 1.20 1.30 1.65 1.90 Grösse in Cm. 40 : 50 42 : 47 47:58 471/2 : 62 V2 50 : 60 50 :66 Per Stück fl. 2.40 2.20 3.50 3.65 4.— 4.25 Grösse in Cm. 57 : 73 68 : 79 75 : : 108 100:100 100 : 150 Per Stück fl. 4.60 6.20 10.20 14.50 22.50 Gelbe Glastafeln für Fenster in der Dunkelkammer. Grösse in Cm. 16 : 23 31 : 47 47 : 47 Per Stück fl. —.25 —.83 1.20 Rubinrothe Glastafeln für Fenster in der Dunkelkammer. Grösse in Cm. 16:23 31:47 47:47 Per Stück fl. —.30 1.— 1.50 Doucirtes Glas für Transparente. Grösse in Cm. 9:12 13:18 15:21 18:24 21:27 24:30 Per Stück fl. —.10 —.20 —.30 —.40 —.60 —.75 Grösse in Cm. 27 : 33 30 : 36 30 : 40 40 : 50 50 : 60 Per Stück fl. —.95 1.25 1.50 2.— 3.— Plakirtes (emaillirtes) Opalglas, transparent. Grösse in Cm. 9 : 12 13:18 18:24 21:27 Polirt per Stück fl. —.30 —.65 1.30 1.75 Polirt von der Opalseite, doucirtl __ . _ A „ von der anderen, per Stück f ” ' ö 1 ’* )t 24,30 2.25 2.50 Weisses Solinglas 1 Millimeter stark. Grösse in Cm. 9:12 12 : 16y a 13:18 16:21 18:24 21 : 27 Per 100 Stück fl. 6.50 12.— 14.— 20._ 26._ 34.— Grösse in Cm. 24 : 30 30 : 40 40 : 5Q 50 : 60 Per 100 Stück fl. 44.— 72.— 120.— 180.— Gelbscheiben in jeder Nuance für orthochromatische Aufnahmen, in der Glasmasse gefärbt. Grösse in Cm. 10:10 15:15 20 : 20 25 : 25 Per Stück fl. —.45 \ZZ OÖ 2^80 Gelb- und Grünscheiben, rund für orthochromatische Durch messer in Mm. 20 30 40 Per Stück fl. — -40 —.50 —.60 Spiegel m. parall. Flächen „ 2 ._ 3 ._ 3.85 Durchmesser in Mm. HO 120 Per Stück fl. Ï.50 f .75 Aufnahmen. 50 60 —.65 —.70 5.— 7.40 130 ÏZZ 70 -.75 9.20 140 2.25 80 90 —.85 1.— 14.— 16.80 150 2.50 100 T25 22 .— Bernhard Wacht.1, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Glaswaaren (Verreries) 1105 Dünnes Krystallglas für Stereoskope und Projectionsbilder etc., polirt, per Tafel fl. 2.90 und fl. 3.40, matt per Tafel fl. 5.—. Grösse in Mm. 84 : 84 84 :100 84:170 90:180 90 :120 120:165 Polirt per 100 St. Matt „ 100 „ fl. 7.— „ 9.25 7.90 10.80 12.— 14.60 16.— 18.75 10.— 15.— 22.— 27.— Grösse in Cm. 13 : 18 15:21 18 :.24 21:27 24:30 27 : 33 30:40 ~ Polirt per 100 St. Matt , 100 „ fl. 25.— » 30.- 35.— 45.— 45.— 60.— 70.— 55.— 75.— 90.— 90.— 115.— 130.— 175.— Glas mit schwarzem Rand und Goldlinie zum Einrahmen von Stereoskop- und Projectionsbildern. Grösse in Mm. 170:84 180:90 120:90 100:84 84:84 Extradünn per 100 Stück fl. 20.50 18.— 1B.— 12.— 11.— Dünn „ 100 „ 16.— 22.50 12.— 8.— 7.50 Hochpolirte weisse Spiegeltafein für Chromo. (Durchschnittliche Stärke 2 Mm.) Grösse in Mm. 80:105 105:130 118:158 132:158 132:170 158:210 185:235 Per ÏÔOStT fl“ 7.50 10.50 16.— 20^ 2Ï7^ 32^ 38.— Grössein Mm. 210:260 235:290 260:315 315:370 370:420 420:475 270:243 Per 100 St. fl. 45.— 65.— 75.— 105.— 150.— 205.— 96.— Opalglas. Grösse in Cm. 9:12 12:167 2 13:18 16:21 18:24 Per 100 Stück fl" TÜÖ 14.— 16.50 23.50 30.50 Auf einer Seite doucirt „ 100 ,, ,, 13.— 24.— 28.50 40.50 53.— Grösse in Cm. 21:27 24:30 30:40 40:50 50:60 Per 100 Stück fl. 40.— 51.— 84.— 140.— 210.— Auf einer Seite doucirt „ 100 „ „ 68.— 87.— 144.— 240.— 360.— Farbenglas ohne Unterschied der Farbe und Nuance. Grösse in Cm. 9:12 12: 16l/ 2 13:18 16:21 18:24 21:27 24:30 Per 100 Stück fl. 7.60 14 — 16.50 23.50 30.50 4Ö~^ 51.— Grösse in Cm. 30 : 40 40 : 50 50 : 60 Per 100 Stück fl. 84.— 140.— 210.— Abweichende Grössen werden zu Durchschnittspreisen geliefert. Farbenglas und Beinglas mattirt. Grösse in Cm. 9:12 12:161/ 2 13:18 16:21 18:24 21:27 24:30 Per 100 Stück fl. 12.— 22.— 26.— 37.— 48.— 63._ gp,_ Grösse in Cm. 30 : 40 40 : 50 50 : 60 Per 100 Stück fl. 132.— 220.— 330.— Eindecktafeln zum Baue von Glassalons 2 3 4 5 mit bläulichem Stiche. Grösse in Cm. 37 : 44 42 : 50 47 : 52 47 : 63 Millimeter stark für Seitenverglasung per Stück fl. —.33 —.42 — .50 —.60 * n rt n n w —.50 —.63 —.75 —.90 „ n n Dächer u. Ateliers „ „ „ —.56 —.68 —.80 1.— n vt n n n n n .n n —.60 —.80 -.90 1.10 40 Adresse für Telegramme: Bernhard Waehtl, Wien. 1106 Glaswaaren (Verreries). Veilchenblaues Glas zum Baue von Glassalons Grösse in Cm. 37 : 44 _ 42 ; 50 _ 47 : 52 _ 47 : 63 3 Millimeter stark per Stück fl. —.66 —.84 1. 1.20 4 „ „ „ „ „ -90 1.12 1.35 1.60 Veilchenblaues Glas zum Baue von Glassalons auf einer Seite mattirt. Grösse in Cm. 37 : 44 42 : 50 47 : 52 47 : 63 3 Millimeter stark per Stück fl. 1.— 1.26 1.40 1.75 4 „ 1.30 1.70 2.— 2.40 Mattgeschliffenes Solinglas für Glaswände und Oberlicliten von Ateliers. Grösse in Cm. 37 : 44 42 : 50 47 : 52 47 : 63 2 Millimeter stark, weiss, per Stück fl. —.46 —.63 —.74 3 „ „ „ , „ —73 —94 1.10 4 „ „ —98 1.26 1.46 Guss-SchnUrlglas 5 bis 6 Mm. stark. Grösse in Cm. 37 : 44 42 : 50 47 : 52 47 : 63 Per Stück fl. —.50 —.63 —.75 —.90 Glattes Rohg!as 5 bis 6 Mm. stark Grösse in Cm. 37:44 42:50 47:52 47:63 Per Stück fl. —.50 —.63 —.75 —.90 Rautenglas 5 bis 6 Mm. stark. Grösse in Cm. 37:44 42:50 47 : 52 47 : 63 Per Stück fl. —.50 —.63 —.75 —.90 Geripptes und gerautetes Rohglas 3 Mm. stark. Grösse in Cm. 37 : 44 _ 42 : 50 47 : 52 47 : 63 Per Stück fl. —.66 —.84 1.— 1.20 Vignettescheiben, Serie I zum Abtönen des photographischen Hintergrundes. Grösse in Mm. 83:108 100:125 120:165 125:190 165:215 177:227 Per Stück fl. —.50 —.66 1.— 1.32 1.50 1.65 Grösse in Mm. 200 : 250 250 : 300 300 : 375 Per Stück fl. 2.25 3. 4. —.90 1.35 1.78 Bernhard Wachtl, 'Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Glaswaaren (Verreries) 1107 Collodium-, Filtrir- und Aufgiessflaschen nach Kleffel (Fig. 2337). Inhalt in Gramm 250 500 750 Fig. 233’ 2338. Per Stück 11. 3.— 3.75 4.50 Collodium-, Filtrir- und Giessflaschen (Fig. 2338 ). Inhalt in Gramm 200 300 400 Per Stück fl. 2.25 2.50 2.75 Collodium-, Filtrir- und Giessflasche, engl. Form (Fig. 2339 ). Inhalt in Gramm 100 200 300 Per Stück fl. 1.75 2.25 2.50 Collodium-, Filtrir- und Giessflasche neuester Construction (Fig 1 . 2340). Inhalt in Gramm 125 250 500 Per Stück fl. 3.50 4.50 0.50 Collodium-Ausgiessfiaschen (Fig. 2341 ). Inhalt in Gramm 200 300 400 Per Stück fl. —.35 —.45 —.55 Decantir-Cylinder mit Griff oder Deckelstoppel. (Fig. 2342 und 2343.) Höhe Cm. 8 10 16 19 21 24 26 Durchm. „3 3% 4 5 5 1 /2 6 7 per Stück fl. —.24 —.30 —.45 —.60 —.75 —.90 1.05 Höhe Cm. 32 40 40 30 40 50 Durchm. „ 8 10 12 16 16 18 per Stück fl. 1.35 2.40 3.— 3.75 5.25 6.75 Collodium-Decantir-Cylinder mit Glashahn und eingeriebenem Stöpsel, Inhalt i 1 /, i Liter. fl. 6.— ohne „ mit „ „ je nach Grösse, von 90 kr. bis .... „ 5.— Eprouvetten, Probir- oder Reagir-Cylinder. Länge in Cm. 8 105 13 16 Per Stück kr. 4 5 6 7 Epronyetten-Gestelle aus hartem Holz für 6 12 18 24 Eprouvetten polirt fl. —.60 —.80 1.10 1.35 unpolirt „ —.40 —.54 —.75 —.95 Epronyetten-Gestell, rund, für 12 Eprouvetten. a ) polirt fl. 2.15 Eprouvetten-Gestell. b) unpolirt „ 1.60 40* Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1108 Glaswaaren (Verreries)« Vignettescheiben Serie II zum Abtönen des photographischen Hintergrundes. Fig. 2344. Nr. 1. Fig. 2345. Nr. 1B. Oval fiir Portrait Nr. 1 per Stück fl. Aeussere Grösse Cm. 7:5 . —.48 „ „ „ 9:6 . —.60 „ „ „ 10:7 . —.80 » „ „ 11:8 . —.96 „ „ „ 12:9 . 1.12 » „ „13:10 . 1.28 „ „ „ 16:12. 1.44 - » » 18:13. 1.80 „ „ „21:15 . 2.— „ „ „ 24:18. 2.40 » » » 27:21. 3.20 „ „ „ 30:24. 4.— « « „ 33:27. 4.80 « « « 36:30. 5.40 ” » » 40 : 30. 6.40 » » „ 6:6 . — r „ „ 8:8 . — » „ „ 10:10. — » „ „ 12:12. — Fig. 2346. Nr. 2. Fig. 2347. Nr. 3. Birnform für Portraits Nr. lB per Stück fl. Viereckig für Ansichten Nr. 2 Rund Nr. 3 1.44 1.60 1.80 2.75 Beschneidegläser zum Beschneiden der Photographien, von feinstem Spiegelglase, Fig. 2348. Portemonnaie. mit Knopf fl Visit . „ „ „ Oval für Medaillons. „ „ „ Cabinet . „ „ „ Stereoskop., „ „ Elisabeth. „ „ „ Promenade. „ Boudoir. mit Knopf fl. 1. —.35, „ -.70, ,. —.65, „ -.70, „ —.60, „ -.90, bis fl. 1.20, Fig. 2349. -.40, ohne Knopf fl. Format Muschel-Mignon 25 kr., Visit 30 kr., Cabinet 40 kr. Buclicamera-Format 30 kr., Simplex-Format 40 kr. : 11 Cm. mit Knopf. fl » i2 7 2 :nv2 „ „ „ .„* 15:20 „ „ „ . „ 17:23 « 20: 2d „ „ n . 1 Stahltrimmer zum Beschneiden der Copien.’von* 75 kr* bis ”, Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Miga Visit Tour Stere Vielt Cabi: Pron Saloi Grosi 4 1109 Glaswaaren (Verreries). Quadrirte Beschneidegläser mit Knopf und Centimeter-Eintheilung. Fig. 2350. Mignon. Visit . Tourist. . Stereoskop. Victoria.. Cabinet .,. Promenade. Boudoir. Salon. Gross-Promenade. Grösse in Mm. 95:57 85:60 85:75 100:75 per Stück fl. n w n n r> 11 11 V Vf « n n v> 11 n n n n 71 77 11 71 7 « 71 Vf 77 11 —•95 1 .- 1.10 1.30 1.35 1.75 2.20 2.80 3.10 4.50 110 : 80 Per Stück fl. 1.25 1.35 1.55 1.60 1.75 Grösse in Cm. 15 Va : 10 15 ; 11 17 : 12 20 : 14 15 Va : 20 Va 23 : 17 Per Stück IT 27Î5 2M 2775 2^80 3^ 3.10 Grösse in Cm. 25 :19 28 : 22 31 : 25 38 : 28 Per Stück fl. 3.60 5.— 6.— 8.— Grösse in Cm. 13:18 Per Stück fl. —.40 Glasdreiecke. 16:21 18:24 21:27 24:30 27:36 30:42 36:51 —.60 71/75 05 T72Ö 3.15 4.— 5.25 Glaslineale. Länge in Cm. 30 36 45 51 60 70 80 90 100 Per Stück fl. —.60 — Tfo —.90 L5Ö L80 2TÔ Ol) T35 3.60 Glaslineale mit Centimeter - Eintheilung. Jo 5 10 15 20 25 30 ' . .1 . T-, . I.i.t.... j ... : Fig. 2351. Länge in Cm. 25 30 35 40 50 60 70 80 100 Per Stück fl. 1.30 1.40 2.— 2.45 3.15 3.85 4.40 4.90 7. — A Glasdreiecke mit Centimeter - Eintheilung. Grösse in Cm. 12:15 15:21 18:24 21 : 27 24: 30 /a n « t u ? | Per Stück fl. 1.40 2.10 Grösse in Cm. 27 : 36 30 : 42 2.8u 33:45 3.50 36: 51 4.20 42 : 60 Fig. 2352. Per Stück fl. 5.60 6.30 7.60 8.10 10.50 Per Paar .. . . Glasplatten mit 12 Nuthen für Matrizenbrücken. . . fl. 1 Löffel von Krystallglas. Länge in Cm. 12 14 17 20 Per Stück fl. —.30 —.38 —.60 —.85 Argentometer mit Glascylinder ....fl. —.95 Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 1110 Grlaswaaren (Yerreries). Glasschalen (Fig. 2353) von starkem, gepresstem weissen Glase, mit sehr ebenem Boden. • Grösse in Cm. 13 : 10% 13 : 16 18% : 9 Per Stück fl. 1.— 1.25 1.25 Grösse in Cm. 19:14 21:16 23% : 18% Per Stück fl. 1.50 1.80 2.25 Grösse in Cm . 26% : 21 31% : 23% Fig. 2353. Fig. 2354. Per Stück fl. 3.— 4.50 Grösse in C m. 31%: 26 34% : 29 37:31% 42:31 % 44% : 37 52% : 42 ' Per Stück fl. 5.25 6.25 7.— 10.— 12.— 16.— Glascuvetten (Fi g . 2354) von starkem weissen Glase mit schmaler ellipsenförmiger Oeffnung, wenig Silberbad erfordernd. Grösse in Cm. 13 : 10% a) Glascuvetten I. 16:13 18%: 13 20:13 21:16 22% : 17 23% : 18% Per Stück fl. Grösse in Cm. 1 .— 26 : 18% 1.35 26 : 21 1.50 1.75 29:24 31%: 23% 2.— 2.15 31%: 26 34:29 2.25 37 : 29 Per Stück fl. 2.75 3.— 3.40 3.70 4.— 4.50 5.15 Grösse in Cm. 37 : 31% 42: 31% 42 : 37 46 : 35 47 : 39 52% : 39 52: 42 Per Stück fl. 6.15 9.— 14.— 14.— 20.— 23.— 27.— Grösse in Cm. 55 : 42 57% : 47 63:47 63 : 52% 68 : 52% Per Stück fl. 30.— 45.60 54.— 83.— 120.— Man achte darauf, dass die Glasplatten stets etwas Spielraum haben müssen und gebe daher bei Bestellung von Cuvetten immer die der Platte entsprechende nächstfolgende Grösse an. Glascuvetten mit Ausguss stellen sich um 33%% höher. Glashaken (Taucher) zum Einsenken der Platten in die Cuvetten. Länge in C m. 21 26 31 37 42 47 52 57% 63 I. Preis per Stück fl. —.60 —.65 —.70 —.80 —.85 —.90 L^ Ï7TÔ 1.50 n - « „ „ —.24 —.30 —.33 —.36 —.39 —.42 —.45 —.50 —.60 Glastassen. (Fig. 2355.) Grösse in Cm. 11%: 15 8%: 17 15:20 Per Stück fl. —.54 —.60 —.84 Grösse in Cm. 18:23 20:25 24:30 Fi S- 2355. Per Stück fl. 1.20 1.44 2.70 Glastassen, Fig. 235G. Grösse in C m. 85:90 9:10% 11:13 13:17 17:22 20% : 26 26 : 31% Per Stuck fl. —.60 —,6"Ö -.75 LÏÏ) L8Ö 2JÖ iTöÖ Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. mi Griaswaaren (Verreries). Glastassen (Fig. 2357). mit 2 Rippen am Boden. Grösse in Cm. 11 !/ 2 : 15 8^2 : 1" Per Stück fl. —.60 —.70 Grösse in Cm. 18 : 23 20 : 25 15:20 —.94 25 : 30 Per Stück fl. 1.35 1.60 Gelbe Glasschalen mit Rippen am Boden. Grösse in Cm. II 1 /,: 15 15:20 18: 23 20:25 2.70 25: 30 Per Stück fl. -.80 1.20 1.75 2.15 3.50 Fig. 23E8. Fig. 2359. Fig. 2360. Fig. 2361. Bechergläser (Kochbecher) (Fig. 2358) mit ganz flachem Boden, dünnen Wänden, oben fein abgeschliffen, gewöhnlicher Form, in Sätzen zu 2 3 4 6 8 10 12 Stück fl. —.27 —.36 —.60 1.10 Dieselben in einzelnen Stücken Nr. 1 2 3 4 5 6 Inhalt : fl. 1.60 2.75 3.75 per Satz. 7 8 9 10 11 12 80 150 250 350 500 750 1000 1300 1600 2000 2500 3000 Gr. .12 —.15 —.18—.21 —.27 —.33 —.39 —.42 -.48 ..60 —.75 —.90 Bechergläser (Fig. 2359) mit Ausguss in Sätzen zu 4 und 6 Stück fl. —.68 L3Ö Kochkolben (Ballons) (Fig. 2360) mit flachem Boden und Ueberwurf (zum Stellen) von dünnem Glas Inhalt in Gramm 70 100 150 200 300 400 500 700 Per Stück fl. —.12 —.12 —.14 —.15 —.17 —.21 —.24 —.30 Inhalt in Liter 1 l 1 j. 2 2 3 5 8 per Stück fl. —.36 —.42 —.47 —.63 1.— 1.20 Becherglaskolben (Fig. 236 i) nach Erlênmayer von bester Glasqualität Inhalt in Gramm 125 250 500 1000 fl. —.15 -.18 —.30 —.39 Löffel aus Glas, Grösse eines Esslöffels.fl. —.90 „ „ „ ,, „ Theelöffels.„ —.60 Fig. 2362. mit doppeltem Luftzuge Weingeistlampen gewöhnliche, von feinem Glase, mit aufgeschliffener Kappe und Metallrose zum Docht kleine mittlere grosse ohne Fuss .fl. —.40 —.45 —.48 mit „ .„ —.66 —.75 —.90 Weingeistlampen .per Stück fl. 4.— Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien, 1112 Glaswaaren -(Verreries). t j s Fig. 2364. Fig. 2363. Fig. 2366. Fig. 2367. Fig. 2365. Glasmensuren (Fig. 2363 ). Konische Form, mit Ausguss. Inhalt in Gramm 125 250 500 1000 1500 Per Stück fl. —.45 —.60 —.75 —.90 1.20 Fig. 2368. 2000 1.50 Glasmensuren (Fig. 2364 ). Becherform mit Henkel, Ausguss mit geätzter Eintheilung. Inhalt in Gramm 25 50 100 150 200 250 300 500 1000 Per Stück fl. —.60 —.75 1.— 1.10 1.35 1.60 1.70 2.20 2.80 Glasmensuren (Fig. 2365 ). Cylinderform mit geätzter Eintheilung. Inhalt in Gramm 25 50 100 150 200 250 300 500 1000 Per Stück fl. — .45 —.50 —.70 —.90 1.10 1.20 1.25 1.50 2.50 Mensuren in Holzfuss (Fig. 2366 ). Getheilt von 5 Gran bis 1 Unze . . fl. —.75 „ in 30 Gramm... „ —.85 Tropfen-Mensuren, Cylinder mit Fuss (Fig 2367 ). Tropfen 2-10 2—20 5—40 5—80 5—100 10—120 kr. 15 20 25 30 35 45 Spritzflaschen (Fig. 2368). Inhalt in Gramm 250 500 700 1000 Mit Korkstoppel .. à fl. —.40 —.47 —.54 —.67 „ Kautschukstoppel. . „ „ —.67 —.80 —.93 1.07 Reibschalen aus sehr starkem weissen Glase mit ausgeschliffenem Ranftboden, mit Ausguss, sammt abgerauhtem Pistill. Durchmesser in Cm. 5 6 8 10 12 15 Per Stück fl. —.27 —.30 —.38 —.53 -.60 —.75 Durchmesser in Cm. 16 18 20 22 24 26 Per Stück fl. —.98 1.35 1.80 2.25 2.55 3.— Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. 1113 Glaswaaren (Verreries). 2369. Fij 2370. Fig. 2371. Fij '2. Fig. 2373. Fig. 2374. Fij Fig. 2 376. 2375. Neu! Patent-Tropfgläser (Fig. 2369). Compte-gouttes brevetés. Preise: Inhalt in Gramm : 10 15 20 30 50 60 100 Weiss oder gelb : fl. —.18 —.19 —.20 —.23 —.24 —.25 —.30 Mit Glaskappe nach Fig. 2370 per Stück fl. —.20 mehr. Tropfgläschen mit Stöpsel (Fig. 2371).per Stück fl. —.25 nach Dr. Gräfe (Fig. 2372). „ „ „ —.42 Tropftrichter (Fig. 2373). „ „ „ —.15 Tropfröhrchen mit Kautschuk-Klappe (Fig. 2374). „ „ „ —.15 Stand-Tropfgläser (Fi g . 2375) mit ein geschliffenem Deckelstöpsel und kreisförmiger Abtropffläche von genau 5 Mm. Durchmesser. — Contagoccie, con tappo smerigliato. — Compte-gouttes Inhalt: 30 50 100 150 25-0 Gramm. Aus weissem Glase per Stück fl. —.40 —.47 —.50 —.54 —.60 Aus gelbem oder blauem Glase „ „ —.53 —.60 —.67 —.74 —.80 Tropfgläser (Fig. 2376) Patent, mit kreisförmiger Abtropffläche von 5 Mm-, welche bewirkt, dass bei allen Grössen dieser Gläser die Tropfenbildung eine gleich grosse ist. Inhalt: 5 10 15 20 30 40 60 75 100 Gramm- Weiss oder gelb fl. —.18 —.18 —.20 -.20 —.21 —.23 —.24 —.6 —.27 Tropfgläser (Fi*. 2377) 15 30 60 125 Gramm per Stück fl. —.25 —.30 —.35 —.50 Fig. 2378. Hervorrufungsgläschen (Fig. 2378) per Stück 9 kr., mit Rand per Stück 14 kr. Hervorrufungsgläschen mit Fuss und Ausguss (Fig. 2379) Inhalt in Gramm 40 70 100 fl. —.16 —.19 —.22 Fig. 2379. Hervorrufungsschiffchen mit Henkel.per Stück fl. —.24 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1114 Glaswaaren (Verreries). Fig. 2383. 2382. Fig. 2381. Fig. 2380. Misch-Cylinder (Fig. 2380 ) graduirt, mit Fuss und eingeschliffenem Stöpsel mit doppelter Zahlenreihe (auf- und abwärts zifl’erirt). Inhalt in Cub.-Cm. 10 25 50 100 200 300 500 1000 fl. —.50 —.85 ÏT4Ô P8Ö 2dK) 2585 4.— Mischflaschen (Fig. 238i) graduirt, mit eingeschliffenem Glasstöpsel. Inhalt in Cub.-Cm. 250 500 1000 2000 fl. 1.60 2.50 3.50 5.— Pipetten in Kugel- oder Cylinderform (Fig. 2382) ungradirt. Inhalt in Cub.-Cm. 10 25 50 Per Stück TÏ 2Ô 25 kr. Pipetten mit Marke 2 3 Fig. 2405. Ohne Stoppel per St. 6 7 8 9 12 14 18 23 29 38 53 kr. « 2406. Mit „ „ „ 15 17 18 21 24 30 38 45 54 75 98 „ Viereckige Pulvergläser. Inhalt Kilo Vs V4 72 74 1 Fig. 240“. Ohne Stoppel per Stück 7 9 12 14 18 kr. „ 2408. Mit Gewinde und Metalldeckel per Stück 13 15 18 21 24 * Entwickler-Flaschen. (Fig. 2409) I i jl J Diese Flaschen bieten grosse Bequemlichkeit und der Anschaffungs- fjoy preis wird bald hereingebracht durch die Sparsamkeit in der Quantität des Entwicklers. Fig. 2409. Flasche à 1 Liter.fl. 1.15. Gläser für salpetersaures Silberoxyd aus gelbem Glas für Kilo 1 / 8 1 / 4 1 / 2 1 per Stück 7 8 12 16 kr. Standflaschen mit eingebrannter Schrift und Schild, mit Lapidar oder Blockschrift, Gold- oder farbiger Randeinfassung oder mit radirter Schrift und Schild. Fig. 2411. Fig. 2412. Nach lig. 2410 mit GrifFstoppel. 1 / Liter fl. —.90 1 Liter fl. 1.25 „ 2411 „ Deckelstoppel.l/ B „ _.93 \ „ „ 1.30 „ „ 2412 Pulverglas.i7 , \ io 1 1.45 n V 2413 mit Griff oder Deckelstoppel und aufgeschliffener Kapsel. lj b 1,75 [ n n 3.— Auf Bestellung alle anderen Grössen und Formen. 0 Vtwirä höftichatersucht, bei Aufträgen auf Standgefässe die Form des Schildes, le c t rij ar und die Farbe, in welcher die Einfassung des Schildes gewünscht icird, gen-m anzugeben. J Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kdrchberggasse 37. Glaswaaren (Verreries). 1119 Fig. 2414. Fis. 2415. Fia-. 2416 Fis. 2417. Fis- 2418. Fis- 2419. Fis- 2420. Fiitrirtriehter (Fig. 2414) aus Glas, im Winkel von 60°, gewöhnliche. Durchmesser in Cm. 4 5 6 8 10 12 14 16 Per Stück fl. —.10 —.11 —.14 Durchmesser in Cm. Per Stück fl. —.54 20 -.15 —.19 22 —.24 24 —.32 —.35 26 -.43 -.70 -.80 1 .- Filtrirtrichter (Fig. 2415) aus feinem Glas mit langem schief ab geschliffenem Rohr, genau im Winkel 60° Durchmesser in Cm. 4 5 6 7 8 10 12 14 16 Per Stück fl. Durchmesser in Cm. -.12 .14 —.16 —.19 —.20 —.24 -.28 .32 .46 Trichter (Fig. 24 i 6 ) aus feinem Glase, gerippt. 8 10 12 14 16 18 21 25 Per Stück fl. —.17 —.20 —.25 —.32 —.40 —.50 —.60 —.75 1.— 1.20 Trichter (Fig. 2417) mit Kropf zur Aufnahme der Filtrirwolle (zum Filtriren von Säuren mit Glaswolle etc.) Durchmesser in Cm. 10 12 14 Per Stück fl. .38 — .44 —.54 Scheidetrichter (Fig. 211s) mit Glashahn. Durchmesser in Cm. 10 13 16 Per Stück fl. 1.90 2.20 2.70 Scheidetrichter (Fig. 2419) Birnform mit Glashahn. Durchmesser in Cm. 10 1 / 2 13 16 18 Per Stück fl. 2.20 2.40 3.20 Scheidetrichter (Fig- 2420) Birnform mit Geissler’schem Glashahn. Inhalt Gramm 60 100 Per Stück fl. 1.80 Fig. 2421. Fig. 2423 Fig. 2424. Fig. 2422. Fig. 2421. Filtrirgestell aus Eisen mit 2 verstellbaren Ringen und 1 Zange fl. 3.— „ 2422. „ aus hartem Holz 3armig. „ 1.60 „ 2423- „ nach Bunsen complet . „ 12.— Fig. 2424. Farbenreiber mit matter Reibfläche Durchmesser Cm. 4 5 7 9 11 per Stück fl. —.18 —.21 —.27 —.45 —.60 Farbenreibplatten aus 5 Mm. starkem Glase auf einer Seite mattirt per Q' 6- —-80. Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 1120 Porzellan waaren (Objets en po rcelaine). Porzellan-Tassen. Cuvettes horizontales en 'porcelaine. — Porcelain trays. Fig. 242; Per Stück Grösse 9 Cm. Grösse 25% : 30% . 6- „ 28 :33 „ „ 7i 30Y 2 : 36 „ h « 33 : 40 1 / 2 n . ?i 77 : 45 V 2 77 . 77 „ 38 :48V 2 » . » „ 48 :58Va » . » „ 55 : 66 ,. h „ 61 :78% „ » ENTWICKLER Fig. 2426. Fig. 2428. Fig. 2429. Fig. 2427. Porzellan - Tassen (Fig. 2426) mit Aufschrift : Wasser, Entwickler, Alaunbad Fixirbad, Goldbad. Grösse in Cm. 10:13 13:18 15:20 Per Stück fl. -.63 .74 Porzellan-Cuyetten zum Fixiren etc. (Fig. 2427). Inneres Maass 21 : 14: 2 Cm... per Stück fl. 3.— Porzellan-Taucher (Fig. 2428), 4 : 26 Cm. „ „ 30 kr. Porzellan-Tröge mit 2 Stegen am Boden, zum Fixiren, Auswässern etc. (Fig. 2429.) Für 6 Stück Platten 12 : 16% Cm. per Stück fl. 3.50 „ 12 „ „ 12:16V, „ „ „ „ 5.10 „ 18 „ „ 12:161/2 „ „ „ „ 8.40 Syphon-Waschtröge für eine und zwei verschiedene Plattengrössen eingerichtet, mit selbsttätiger Wasserspülung. Die Syphonröhre geht bis an den Rand des Troges und so weit über das Niveau der Platten, dass derselbe, mit oder ohne Wasserspülung benutzt werden kann. Slaasse in Cm. Für 1 Crosse Platten (Fig. 2430) Für 2 Grössen Platten 1 (Fig. 2431) für I 6 Platten] für 12 Plr.tten nur auf jMaasse der Platten 12 Platten [ in Cm. Per Stück i n ö. W. Gulden 9 : 12 4.7 5 5.— 6.25 13:18 mH 9:12 12:16! / 2 5.— 5.40 13 : 18 5.70 6.60 10.35 18:24 „13:18 18 : 24 8.75 10.— Fig. 2430. Fig. 2431. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Porzellanwaaren (Objets en porcelaine). Fig. 2433. Fig. 2434. Fig. 2435. Waschbecken (Fi g . 2432) mit durchlöcherten Einsätzen. 35 1 /, Cm. Durchmesser per Stück fl. 5 Fig. 2432. :UiL.;.Ul|kv|' ! Reibschalen ( Fi g . 2433) starke, sammt Pistill und Ausguss, innen rauh oder glasirt. Durchm. in C m. 4 5 6y 8 8 9 10V 2 12 13 14i/ 2 15y 2 18 20 Inhalt in Gramm 10 15 30 50 100 150 200 300 400 500 1000 1500 Per Stück fl. —.24 —.27 —.33 —.42 —.52 —.64 —.81 —.90 1.14 1.20 1.50 2.— Abdampfschalen (Fi g . 2434) von besonders dünnem Porzellan mit Ausguss, innen glasirt. Durchmesser in Cm. 5 8 9V, io 1 /. 12 13 14 Inhalt in Gramm 15 70 100 150 200 250 300 Per Stück fl. —.09 —.18 —.27 —.30 - -.37 - -.45 —.52 Durchmesser in Cm. 15V 2 16 V, 18 20 21 23 24 27V, 30 31 Inhalt in Gramm 500 650 800 1000 1250 1500 2000 2500 3000 3500 Per Stück fl. - -.60 —.68 - -.78 ■ —.90 1.05 1.20 1.35 1.89 2.52 3.— von Abdampfschalen feinstem Meissener Porzellan mit Ausguss. Durchmesser in Cm. 6-5 8-3 11 12-3 13-5 16-5 19 22 25 Inhalt in Gramm 20 50 120 190 280 525 870 1100 1700 Per Stück fl. —.20 —.22 —.40 —.50 —.70 1.— 1.40 1.80 2.20 Durchmesser in Cm. 27’5 30 34 36 - 5 40 Inhalt in Gramm 2250 3750 4750 6200 8700 Per Stück fl. 2.60 3.50 5.— 7.50 8.50 Abdampfschalen mit Ausguss und Stiel. (Fig. 2435) Durchmesser in Cm. 6’5 7-5 9 - 5 11 14 16 19 22 Inhalt in Gramm 25 50 100 150 200 300 500 800 Per Stück fl. — -.22 -.25 —.30 —.37 —.48 —.60 —.75 —.90 Durchmesser in Cm. 24 27 29 32 34 Inhalt in Gramm 1000 1500 2000 3000 3500 Per Stück fl. 1.05 1.27 1.57 1.95 2.40 41 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1122 Porzellanwaaren (Objets en porcelaine). Mensuren (Fig. 2436) von Porzellan, graduirt, mit Ausguss und Henkel. Fig. 2437. Fig. 2438. Fig. 2439. Fig. 2440. Inlialt in Gramm 25 Per Stück fl. —.24 —.27 —.30 Inhalt in Gramm 250 300 400 Per Stück fl. —.60 —.75 —.90 1.05 1.20 1.35 1.50 Inhalt in Gramm 900 1000 1500 2000 Per Stück fl. Fig. 2436. Filtrirtassen (Fig. 2437). Mit oder ohne Hippen à 12 14 16 - 5 Cm. obere Weite Per Stück fl. —.30 —.38 —.53 Trichter. Durchmesser in Cm. 12-5 14-5 16 (Fig. 2438) mit Rippen und Scheiben per Stück fl. 1.05 1.25 1.50 (Fig. 2439) „ Löcher „ „ „ • —.80 —.90 1.05 (Fig. 2440) „ Ausschnitt „ „ „ 1.05 1.25 1.50 Porzellan-Schiffchen zur Hervorrufung.per Stück 25 kr. Porzellan-Spatel doppelt.. Länge in Cm. 9-5 14 22 28 Per Stück fl. —.30 —.45 —.60 —.85 Porzellan-Ovale für Email-Photographien von 10 kr. aufwärts. — Näheres sehen Sie unter Abschnitt „Eingebrannte Photographien“. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. 1123 Guttapercha-Artikel — Hornwaaren. Guttapercha-Artikel. Objets en Guttapercha. Bei Bestellung von Guttapercha-Waaren ersuche darauf Rücksicht zu nehmen, dass dieselben erst auf Bestellung angefertigt werden, was 14 Tage bis 4 Wochen dauert. Guttapereha-Tassen, Cuvetten, Schalen, bester Qualität .per Kilo fl. 10.95 „ Trichter, bester Qualität, über 10 Cm. „ „ „ 11.50 „ „ „ „ unter 10 Cm. „ „ „ 13.— „ Flaschen mit Pfropfen, bester Qualität. „ „ „ 12.10 „ Maasse für Flüssigkeiten, Becher, Töpfe etc. ,. „ „ 10 .80 „ Papier, bestes, I per Meter fl. 1.20, II. „ Meter „ —.80 Flaschen aus Guttapercha mit eingeschliffenem Stöpsel, für Flusssäure. Imhalt 1 2 5 10 25 50 cl 1 1 fl. —.30 —.40 —.70 1.10 2.70 4.— 7.— Flaschen aus Hartgummi mit eingeschliffenem Stöpsel, für Flusssäure. Imhalt 2-5 5 12-5 20cl fl. 2.70 3.20 4.70 6.— Hornwaaren. Objets en corne. Hornliakeri zum Eintauchen der Platten in flache Tassen per Stück fl. —.10, feinere per Stück fl. —.12, fl. —.15 bis fl. —.25. Fig. 2441. Fig. 2442. Fig. 2443. Länge in C n. 1 1 13 16 18 21 24 26 30 Fig. 2441. Horalöffel. fl. —.20 —.27 —.34 —.40 —.53 - -.68 —.80 1.35 2441. Beinlöffel. „ —.27 —.30 —.38 —.53 -,_ _ _ — —.— 2441. Löffel, rund. -,- —.45 - - _ . _ _ _ _ _ __ 2442. Hornlöffel.. .. * —.34 —.40 —.60 —.74 —.87 - _ - - - - 2442. Beinlöffel. „ —38 — .45 —.53 —.60 -,_ _ — ,_ ___ - b -- „ 2442. „ rund. -.- —.53 _ _ _ # _ _ # _ _ _ _ _ _ _ - 2443. Hornlöffel. „ —.20 —.27 —.34 —.40 —.54 - -.67 --.80 1.35 & Hl Fig. 2444. Fig. 2445. Fig. 2446. Pulverschiffchen von Horn Länge in Cm. 9 11 13 16 Fig. 2444. auf einer Seite offen fl. —.20 —.24 —.34 —.40 „ 2445. „ zwei „ „ „ —.22 —.27 —.38 —.43 Hornspatel Fig. 244G. Länge in Cm. 11 13 16 18 20 24 26 30 Per Stück fl. —.20 —.24 —.30 —.34 —.40 —.60 —.75 1.10 Hornschalen für Gramm- und Unzenwaagen. Schalengrösse in Cm. 4 5 6 7 8 9 11 12 13 16 Per Paar fl. — .47 —.60 —.80 1.— 1.10 1.20 1.60 2.— 2.40 3.— Mit Schnabel „ „ „ —.60 —.68 1.15 1.35 1.50 1.60 2.— 2.40 2.80 3.50 Hornpincetten per Stück fl. —.40. Horataucher zum Eintauchen der Platten in den Cuvetten. Länge in Cm. 24 _29_34_ 42 45 _47_ 60 Per Stück fl. —.50 —.60 —.75 —.95 1.05 1.15 1.70 Horntaucher, besonders stark, etwas höher. Hornmesser von fl. —.30 bis fl. —.45. 41 * Adresse für Telegramme: Bernhard Wachti, Wien. 1124 Gummiwaaren. Gummiwaaren. Objets en caoutchouc. Gumnii-Aermel, per Paar. „ Schürze. von A- *>• ^is „ Schläuche ZU Wasser- und Gasleitungen, per Kilo. „ _ „ Meter. n n » r» w ~ fl. 4.50 „ 6.50 Photographische Fingerlinge (Fi g . 244 ?) aus reinstem Kautschuk, ein vollkommener Schutz für die Finger. Diese Fingerlinge sind für den photographischen Gebrauch eigens angefertigt, verhüten das Färben der Nägel und Finger durch Säuren und Chemikalien. Fig. 2447. Eine Serie von 3 Stücken.fl. —.50. Fig. 2448. Gummi-Stutzen (Fig. 2448 ) für photographischen Gebrauch, zum Schutze der Aermel vor Flecken etc. Preis per Paar.fl. 1.90. Fig. 2449. Fingerlinge. Per Stück Patent-Gummi (Fig. 2449).fl. —.10 „ mit Band (Fig. 2450) „ —.12 „ für die Fingerspitze ,, —.05 Fig. 2450. Fig. 2451. Fig. 2453. Fig. 2451. Fausthandschuhe aus Patent-Gummi. „ 2452. Fingerhandschuhe „ „ . » 2453. „ mit Manchetten aus Patent-Gummi.. per Paar fl. 3.50 3.— 4.70 Fig. 2454. Doppelgebläse aus Patent-Gummi. _Nr._ 2 _ 4 7 Per Stück klein fl. —.75 mittel fl. 1.40 gross fl. 2.— Fig. 2455. Fig. 2456. Gununihalg für Momentverschlüsse (Fig. 2455) in diversen Grössen, San«•tn+k /v P 7 a -m° k * ..von fl. —.05 bis fl. 1.50 »augtute (big. 24 o 6 ) per Stück. . . 10 _15 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. 1125 G u ni in iw a areu. Coupon-Spangen (Gummibändchen). Billige Coupon-Spangen, per Deka (beiläirfig 300 Stück)...fl. —.40. Rothe extrastarke Gummibänder. Länge in Cm. Per Dutzend fl. Feinst gestreifte Gummibänder. Länge in Cm. Fig. 2458. per ‘ Fig. 2459. per ! Fig. 2460. per 1 Fig. 2461.1 i IU Fig. 2462.J 1 12 16 2.- 2.65 6V2 6V: ! 14 Mm. lang, htel à 1000 Stücl 22 Mm. lang, htel à 144 Stück 36 Mm. lang, htel à 144 Stück chtelu von 10C sortirt fl. 4.20. 21 3.25 6 V. 7 3 /i 9 In Schachteln von 6 Dutzend fl. 2.40 3.90 8.25 9.— 10.20 Nota. — Vorstehende Gummibänder sind die besten, welche existiren, sie bleiben elastisch, werden weder hart noch brüchig und haben gegen alle anderen den grossen Vorzug der langen Dauerhaftigkeit. Gummispangen-Satz. Fig. 2457. PURE RUBBER ELASTIC BANDS BERNHA RD W ACHTL WIEN. rnmmm Enthält ein Sortiment von besten Gummispangen (Gummibändchen) circa 500 Stück in 11 Grössen von 2^2 bis 7V 2 Cm. Länge und D/ 2 bis 12 Mm. Breite. Enthält auch einen Tinten- resp. Farben-Schützer für Feder und Pinsel und schont nicht allein die Finger, sondern anch Pult, Bücher, Papiere etc. Preis.fl. 5.70. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1126 Hartkautschuk-Tassen. Neu! Hartkautschuk-Tassen. Neu! Grösse 10:13 Cm.... per Stück fl. —.80 13:18 „ 14:19 „ 17 : 22 „ 19:25 „ 21 : 27 „ Fig. 2463. Grösse 24:29 Cm., .per Stück fl. 5.10 „ 26 : 32 „ „ 32:37 „ „ 37:42 „ „ 37 :47 „ „ 42:58 „ Fig. 2464. 6.70 10.70 12 .— 14.70 20 .— Fig. 2466. Fig. 2465. Neueste photographische Trimmer. Fig. 2464. a ) Patent-Rundschneider.P er Stück 3. „ 2466. b) Patent-Geradeschneider. » « » 2 - Staillschablonen werden nach der Länge des grösseren Durchmessers der Oeftnung berechnet, per Cm.fl. —*12 und fl. .18. Für Kinder-Aufnahmen (Fig. 2465 ). Figur beim Drehen ein Musikstück spielend per Stück fl. 5.—. Diamanten zum Glasschneiden. Die Preise derselben richten sich nach der Grösse und Qualität der Steine. Fig. 2467. Deutsche Fassung...von fl. 1.50, 3.—, 4.— bis fl. 10.— Brabanter Fassung mit kleinem Hammer von fl. 2.50, 3.—, 4.—, 5. —, 7.— „ „ 15.— Hobeldiamant, womit jeder Ungeübte schneiden kann, von ...fl. 4.—, 6.— „ „ 12.— Patent-Glasschneider.. Stück „ 1.— Taschenmesser mit Diamant.von fl. 4.50 bis „ 10.50 Bernhard Wachtl, Wien,. Neubau, Kirchberggasse 37. 1127 Vergrösserungen und Retouche. Vergrösserungen. Agrandissements. — Enlargements. Retoucliir-, Colorir- und Copir-Arbeiten. Alle in dieses Fach einsehlagenden Aufträge bin ich meinen P. T. Kunden zu besorgen mit Vergnügen bereit. Preise für Vergrösserungen, bei Sonnenlicht oder elektrischem Lichte hergestellt. Auf Papier: bis zu Ç 2 Bogen, Zoll ( 29 / 43 Cm.). einfache Bogen, 1 V22 r, ( + °/ö8 v ). Doppelbogen, 22 34 „ ( 58 / 90 „ ) . fl. 3.— „ 5.- V) 9.— Auf Malerleinwand direct, incl. Blendrahmen, sammt gleich grosser Vorlage des Kopfes auf Papier : bis zu 10 (12 Zoll ( 2ö / 31 Cm.). von 10 / 12 bis 16 / 20 Zoll ( 26 / 31 bis _ i2 / 53 Cm.) " 16 /20 n “ 1 /26 ” ( 4 ~/o3 » ° 6 /ö0 « ) 80 : 126 Cm. 100:210 „ . fl. 4.-— „ 6 .— „ 9— „ 22.40 „ 46.70 Die Vergrösserungen werden je nach Wunsch mit oder ohne Retouche geliefert, ferner werden alle Arten von Copirungen, Reproductionen und Colorir-Arbeiten zur sorgfältigsten Ausführung übernommen. Linographien nach der Methode der Herren Winter & Comp., sowie Portraits, auf Leinwand in Oel gemalt, werden in jeder beliebigen Grösse und in der vollkommensten Ausführung angefertigt. Vergrösserungen und Reproductionen von Photographien, alten Stichen, Zeichnungen und Gemälden etc. je nach dem Grade der Schwierigkeit zu folgenden drei verschiedenen Preisen : Platt engrösse Preis I ; Preis II Preis III Glaspreis Preis des Abdruckes (uncachirt) fl. fl. fl. fl. fl. 16 21 Centimeter 6.— 4.50 3.— —.40 —.20 21 26 6.— 4.50 ; 3.— —.60 —.30 26 32 6.— 4.50 3.— 1.— —.50 j 32 32 7.50 6.- 4.50 1.20 —.50 1 32 37 7.50 6.— 4.50 1.40 —.50 I 32 42 9.— 7.50 6.— 1.70 —.60 i 40 45 10.50 9.— 7.50 2.— —.80 ! 47 57 13.50 10.50 9 — 3.50 1.— i 53 58 15.— 12.— 10.50 3.60 2.- : 53 63 19.50 13.50 10.50 4.— ' 3.— : 53 74 19.50 15.— 12.— 5.— 3.— 1 63 63 21.— 16.50 ! 13.50 4.90 3.— 57 76 22.50 18.— 15.— 5.80 3.— 71 71 25.50 22.50 12.— 6.50 4.— 66 84 30.— 25.50 19.50 7.20 4.— 66 90 34.50 27.— 21.— 7.50 4.— I 71 84 36.— 27.50 22.50 8.— 4.— 1 79 95 45.— 36.— 27.— ! 10.— 4.— Das Glas wird nur dann berechnet, wenn der Besteller die Aufbewahrung oder Verabfolgung des Negatives verlangt. Retouche und Cartons werden separat berechnet. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1128 Waagen und Gewielite. Fig. 2470. Fig. 2469. Fig. 2468. Tarirwaag'en (Fig. 2468) zum Ab wäg en voll grösseren Quantitäten, Flaschen etc., mit Messingschalen. Schalen-Durchmesser in Cm. 7 9 11 13 16 19 Mit bronzirter Eisenstütze und Eichenbrett fl. 2.80 3.70 4.30 5.40 8.— 10.— „ „ „ „ Eichenkasten „ 4.— 5.40 6.15 8.— 10.75 13.40 „ Messingstütze und polirtem Kasten... „ 5.30 7.40 8.70 10.70 14.70 18.— Tarawaage (Fig. 2469) mit Kasten, Balken von Stahl, Säule und Schalen von Messing.„ 8.70 10.70 13.40 18.70 22.70 Tarawaage. (Fig. 2470) Balken und Säule bronzirt, transportabel...„ —.— 4.70 5.40 6.70 8.— 9.40 Balancewaagen. Fig. 2471. Tragkraft in Kilo i j i 12 5 I. Qualität fl. 7.40 8.70 10.— 12.— II. „ „ 5.40 6.— 7.40 10.70 Tragkraft in Kilo 10 20 30 50 I. Qualität fl. 16.— 21.40 33.50 47.— II. „ . „ 13.40 18.70 —.— —.— Fig. 2472. Decimal-Tiscliwaage, %vegen ihrer Empfindlichkeit bei bedeutender Tragkraft und solider praktischer Construction sehr crapfelilcnswerth. Tragkraft in Kilo 25 50 Per Stück fl. 19.20 24.— Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Waagen und Gewichte 1129 Gewichte. 1 Einsatz-Sclmber von 1 Centigramm bis 10 Gramm. ....fl. 1.20 1 „ * „ 1 „ r 20 „ .„ 1.65 1 „ r n 1 v * 50 „ (16 Gewichte).„ 2.20 1 „ * 1 « * 100 „ (17 „ ).. 2.60 Gewichteinsätze in polirtem Etui mit Unterabtheilung und Pincette : von 1 Centigramm aufwärts, zusammen 50 100 200 500 loOO Gramm fl. 3.— 3^45 3ÜÖ (h—- 8.25 Garnituren zusammen 100 200 500 1000 2000 4000 Gramm in Etui ohne Deckel fl. 1.50 1.90 2.25 3.75 6.— 10.— n n mit n „ 1.65 2.10 2.55 4.— 7.— 11.— Garnituren, bestehend aus : 1 1 2 _ 1 2 1 St ück 5 f 10 20 50 Deka 1 2 Kilo mit Etui und Deckel.fl. 2.40 „ „ ohne „ .2.25 ohne „ .„ 2.10 Gran-Gewichte per Satz von 1 Gran bis 1 Unze...„ —.90 Waagen. Fig. 2474. Fig. 2473. &_d Fig. 2473. Granimwaagen (Handwaagen) mit Stahlbalken, Seidenschnüren und Hornschalen. Schalen-Durchmesser in Cm. 4 4 i j i 567 89 11 12 13 Per Stück fl. 1.40 1.35 1.40 1.60 1.80 1.95 2.20 2.70 3.10 3.6(T Grainmwaagen (nach Fig. 2474) mit Schnüren, Messingstütze und polirtem Kasten. Schalen-Durchmesser in Cm. 7 8 9 11 12 13 16 19 Per Stück fl. 4.40 5.10 6.— 6.40 8.70 10.— 12.70 14.70 Granimwaagen mit Schnüren, bronzirter Eisenstütze und Eichenkasten. Schalen-Durchmesser in Cm. 7 8 9 11 12 13 16 19 Per Stück fl. 3.60 4.— 4.70 5.10 6.70 7.40 8.70 11.35 Granimwaagen mit Schnüren, bronzirter Eisenstütze und Eichenbrett. Schalen-Durchmesser in Cm. 7 8 9 11 12 13 16 19 Per Stück fl. 2.40 2.70 3.— 3.75 4.— 4.40 5.40 7.40 Fig. 2475. Taschenwaage, in Leder-Etui mit Messingbalken und Unterabtheilungsgewichten, zusammen Gramm 50 100 200 Per Stück fl. 5.50 6.70 8.70 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1130 Diverse Tassen Papier-Maché-Tassen. Extra-Qualität schwarz. Cuvettes horizontales en carton durci . — Papier Mâché trays. iHllijlij Fig. 2478. Fig. 2476. Diese Tassen zeichnen sich namentlich durch ihre Unzerbrechlichkeit, ihre Indifferenz gegen was immer für Säuren, duich die Egalität ihres Bodens und ihre Billigkeit aus. Grösse in Centimeter P r e i s e p e r S t ü c k Grösse in Centimeter Preise per Stück ohne Deckung Fig. 2476. mit Deckung Fig. 2477. mit Deckung und Ansatz Fig. 2478. ohne Deckung Fig. 2476. mit Deckung Fig. 2477. mit Deckung und Ansatz Fig. 2478. fl. fl. fl. fl. fl. fl. 4-5 : 25 — .60 45-5:56-5 9.10 12.20 13-50 10 : 13 — .50 — .60 — .65 47-5 : 58 9.50 13.25 14.55 13:16 — .80 1.— 1.10 50 : 60 9.70 14.60 16.— 13 : 18 — .80 1.05 1.15 50 : 65-5 12.— 15.65 17.15 14:20 — .90 1.10 1.20 50 : 74 12.50 17.85 19.55 16: 18 1.15 1.40 1.55 58 : 68-5 12.85 19.20 21.— 16:21 1.30 1.65 1.80 65-5:65-5 17.10 21.— 23.- 18:24 1.45 2.10 2.30 70:70 17.50 23.50 25.80 21 : 26 1.65 2.65 2.90 65-5:76-5 17.80 24.30 26.60 24:29 2.20 3.35 3.65 63:82 20.15 24.95 27.25 26:32 2.70 4.05 4.40 71 : 84 21.— 28.80 31.50 32 : 37 3.80 5.75 6.25 82 : 82 26.20 32-35 35.40 32:40 4.10 6.15 6.75 71:95 26.30 32.60 35.60 33:47 5.— 7.50 8.20 82 : 87 27.70 34.35 37.55 37 :42 5.— 7.55 8.30 79: 100 30.80 38.- 41.60 35:45 6.15 7.65 8.35 90:90 31.55 39.— 42.65 37 : 47-5 6.85 8.45 9.25 95 : 95 35 . 15 43.45 47.55 39 : 45 6.85 8.45 9.25 84:108 35.35 43.65 47.75 30:60 7 .— 8.60 9.50 84 : 113 37.— 45.55 50.— 32:58 7.— 8.90 9.80 100 : 100 39.— 48.— 52.70 30: 63 7 .— 9.10 9.95 90 : 128 45.— 55.60 60.80 42:47-5 7.20 9.60 10.60 105 : 137 56.— 69.— 75.70 35: 60 7.40 10.— 11.— 125 : 125 60.80 75.80 82.20 42: 53 7.55 10.70 11.75 147-5 : 168-5 97.— 120.— 131.— 42:58 9.- 11.75 12.85 168-5 : 221 145.50 179.50 196.50 47-5 : 53 9.- 12.25 13.35 Ablass-Rinnen in jeder beliebigen Länge. Breite des Bodens circa 5 Cm. Per Meter fl. 2.—. Trichter. Durchm. in Cm. 8 10 12 14 16 18 Per Stück 35 45 55 65 75 85 kr. Plattenheber. Länge in Cm. 25 30 35 58 Per Stück fl. —.25 —.35 —.45 Ü25 Werden auf Bestellung in jeder beliebigen Grösse geliefert.. NOTA. Papier-Maché-Tassen innen weiss lackirt kosten 10% mehr. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Diverse Tassen. Standard-Tassen aus Papiermaché mit Kippen am Boden. Grösse in Cm. 7:7 7:10 10:13 niedrig 10:13 Für Platten „ 5:5 6% : 9 9:12 9:12 Per Stück fl. —.35 —.45 —.50 —.50 Grösse in Cm. 14:20 16:22 19:25 22:28 Für Platten „ 13:18 15:21 18:24 21:27 Iig. 24/9. p er Stück fl. —.85 1.25 1.70 2.15 Grösse in Cm. 25:31 28:34 31:37 32:45 39:46 42:52 58:68 Für Platten „ 24:30 27:33 30:36 30:40 36:45 40:50 50:60 Per Stück fl. 2.70 3.25 4.50 5-— 6.75 8.65 18.— Papiermaché-Tasseil per Serie von 4 Stück, wo eine in die andere hineingeht, für Touristen sehr praktisch. Grösse 13:18 Cm. per Serie von 4 Stück fl. 3.40. Papiermache-Tassen per Serie von 4 Tassen in vier verschiedenen Farben : schwarz, blau, gelb und roth ; um die Bäder zu unterscheiden. Für Platten Cm. 9:12 13:18 18: 24 22:28 28:35 Serie von 4 Stück fl. 3.—■ 4.75 9.25 12.50 18.50 Gepresste M aehé-Tassen dauerhaft, schwarz lackirt. Jedes Stück mit leserlicher Bezeichnung, für welchen Zweck es bestimmt ist, und zwar in solcher Weise, um beim Lichte des Laboratoriums leicht gelesen werden zu können. Fig. 2480. Per Satz 4 Stück mit Aufschrift : Einzeln Entwickler, Wasser, per Stück Fixirbad, Alaunbad Grosse 9 12 Cm. 3.50 fl. —.90 12 l6Ya * . 4.— ' l.— 13 is „ . 5.50 1.40 18 24 „ . 10.— „ 2.50 n 10 127s » . 4.— n 1.— 20 25 „ . 12.— n 3.— 25 30 „ . 15.— 3.75 n 30 377 2 * . 20.— r> 5.— 40 50 „ . 50.— 12.50 50 60 „ . 65.— „ 16.25 65 „ . 80.— n 20.— Gepresste Maché-Tassen zum To nen. _ Cm. 19 : 24 21: 27 30 : 38 Per Stück fl. 1.60 2.40 4.— Fig. 2481. Kautschuk-Tassen mit Rippen am Boden. Grösse in Cm. 10:12*^ 13:18 23:28 Per Stück fl. —.50 1.15 2.10 „Schalen“ zum Entwickeln von grossen Papier-Vergrössornngen, ganz leicht. Grösse circa 75 : 100 Cm..fl. 12.—. Adresse für Telegramme: Bernhard Wach tl, Wien, 1132 Diverse Tassen Fig. 2482. Fig. 2483. Celluloid-Tassen mit glattem Boden. (Fig. 2432.) Cuvettes horizontales en celluloid. Cm. 10:13 14:19 19:26 26:32 Schwarz... per Stück fl. —.78 1.15 3.15 5.25 Weiss. „ „ „ —.84 1.25 3.25 5.50 Transparent „ „ „ —.84 1.25 3.25 5.50 Transparente Celluloid-Schalen mit Deckung (Fig. 2483 ) und glattem Boden. Die Vorzüge dieser neuen Schale gegenüber allen bisher gebräuchlichen bestehen darin, dass dieselben mit einem durchsichtigen Boden und Raum verseilen sind, welch’ letzterer gross genug ist, um die angewandte Flüssigkeit aufzunehmen, ln Folge dieser Einrichtung ist es ermöglicht die photographischen Arbeiten in der Cuvette verfolgen zu können, ohne dass es noting ist, während der Arbeit die Platte herauszunehmen, da man nur die Schale aus der horizontalen Lage in eine verticale bringt, derartig, dass der Kasten sich unten befindet. Es läuft dann die angewandte Flüssigkeit in den Kasten und hält man zugleich die Cuvette gegen das Licht, so ermöglicht der durchsichtige Boden ein genaues Beobachten der Arbeit, welche fortgesetzt wird, indem die Cuvette wieder in die horizontale Lage gebracht wird und.so fort. Soll bei den Arbeiten die Flüssigkeit mehrfach benutzt werden, so bringt man die Cuvette beim Herausnelimen der Platte ebenfalls in die verticale, legt in dieser Lage eine neue Platte ein, welche durch das Niederlegen der Cuvette rasch und gleichmässig von der Arbeitsflüssigkeit überdeckt wird, welches den Uebraucli der neuen Cuvette besonders für Trockenplatten sehr empfiehlt. 9:12 Cm. per Stück fl. 1.35 13:19 „ „ n „ 2.- 19 : 26 „ „ 5.50 26 : 32 „ « n « 8.- Mammuthschalen. Die Mammuthseliale ist aus feinster Elfen.- beinmasse hergestellt. Diese Masse ist gegen alle in der Photographie vorkommenden Lösungen unempfindlich und wird nicht angegriffen. Die Schale eignet sich deshalb ebensowohl zum Entwickeln der Negative als zum Silbern, Vergolden, Fixiren und Wässern der Bilder. Dabei ist die Masse der Schale sehr leicht Fig. 2484. und absolut unzerbrechlich. Die Elfenbeinmasse blättert und springt nicht. Bodenfläche in Cm. 10~5 : 13-5 13'5 : 18~5 19 : 25 25 : 32 Preis per Stück fl. L35 L8ü L8Ö ff9Ö Celluloidschalen „ —.80 1.20 — _ Club-Schaukel aus Metall. Schale Eür Platten in Cm. Preis fl. Fig. 2485. ?1 /* ;8 Vt 8 ; 10y a 10 : 12 % 1 . !2:16y 2 121/2:183/, Für Platten in Cm. Preis fl. 1.25 16y 4 : 2iy 4 1.50 20 : 25 2 .- 2.50 25 : 30 3.- 5.- Bernhard Wactitl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Vignetten 1133 Brillante Wolken - Negative. Clichés de ciels peliculaires. — Cloud Negatives. —= Zum nachträglichen Eincopiren von Wolken in Landschaftsbilder. ==— Fig. 2486. Format 9 : 12 Cm., » 11:15 „ » 12:16 „ „ 13:18 „ „ 14:21 „ « 16:21 „ » 18:24 „ „ 21:27 „ „ 24:30 „ » 28:34 „ » 34: 39 „ Fig. 2487. Serie I Serie II Gelatine-Negative (Folien) Glas - Negative sur pellicule sur verre per Stück fl. —.66 fl. —.60 n r> „ 1.50 „ 1.32 „ n „ 1.50 „ 1.32 n r> „ 1.80 „ 1.65 n * » 3.- „ 2.70 rt n „ 3.60 „ 3.30 n n „ 3.60 „ 3.30 n n „ 4.20 „ 3.90 n n » 4.80 „ 4.20 r> r> „ 6.60 „ 6.- n Ti „ 8.70 , 7.20 Wolken-Vignetten, Serie III (Gelatinefolien). Ciels pelliculaires. Grösse in Cm. 9:12 11:15 13:18 15:21 18:24 21:27 Per Stück fl. —.60 —.90 1.20 1.80 2.40 3.— Grösse in Cm. 24 : 30 27 : 33 30 : 40 35 : 45 Per Stück fl. 3.60 4.80 7.20 10.80 Kornlose biegsame Wolken-Negative, Serie IV. 12 : 16V» Cm, 16:21 20:25 25:30 30 : 37 40 :45 per Stück fl. 1.— n n n 1-35 » « « 2 — * „ „ 2.65 n n n 3.30 « « « 4.65 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien 1134 Vignetten Stephanie-Vignetten (Glas-Vignetten) in verschiedenen stets neuen, abwechselnden Mustern. Neueste Vignetten zum Eincopiren von geschmackvollen Blumen, Emblemen etc. auf Portraits. SSi IUI issgfi ’S"?':/ Fig. 2488. Misit. Cabinet. .. Promenade Boudoir .. per Stück fl. v> n n ” v n w n rt —.75 1.50 2 .— 2 25 Doppel-Boudoir.per Stück fl. 3.— Muschelformat Visit . „ „ „ —.75 „ Cabinet „ „ „ 1.50 • a Stephanie en verre pour encadrements artistiques, destinées à ervir e c îc lés poxir ornementer au tirage les épreuves tirées sous caches ovales ou •coins ronds, divers dessins assortis (toujours nouveautés). Gradeur : Visite Album Promenade Boudoir Double-Boudoir Mouchel-visit Mouehel-album Par pièce Francs 1.50 3.— 4.— 4.50 6 gZ~--—f 50 .-, __- Bernhard Wach il, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Vignetten. 1135 Neuestes! BMllllltl-llllS-NfllliT! zum Eincopiren ad Portraits. Vignettes en verre avec initiales /Æ% ï'smt. iVT/" • *. U%- V"4# I Fig. 2489. Fig. 2490. Cabinetgrösse per Stück fl. 1.50 Cabinetgrösse das ganze Alphabet bestehend aus 22 Buchstaben fl. 30.-. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1136 Vignetten. Abtönungs-Vignetten Gelatine-Folien Dégradateurs souples pelliculaires. (Vignetten und Contra-Vignetten.) Diese Abtönungs-Vignetten übertreffen in Leichtigkeit der Anwendung bei Erzielung schönster Resultate Alles, was zu diesem Zwecke empfohlen wird und ermöglichen allein, eine beliebig grosse Anzahl zart verlaufener Bilder herzustellen, die absolut gleichartig sind, was mit keiner anderen Abtönungsart zu erreichen ist. Die gleichen Nummern der Contra-Vignetten und Abtöner decken sich vollständig und dienen zur Herstellung des so gefälligen zart grauen oder auch dunklen Randes um verlaufen copirte Bilder. Fis- 2491. Fig. 2492. Fig. 2493. Fig. 2494. Fig. 2495. Fig. 2496. . Fig. 2497. Fig. 2498. Fig. 2499. Fig. 2500. Nr. Grösse in Cm. Oval od. birn- form und rund Viereckigu.für ganze Figuren Contra-Vignetten Contre-Dégrada- per Stück per Stück per Stück 1 6:9 Mignon . —.50 —.40 2 7 : 10 —.60 —.70 —.80 —.90 —.50 60 3 8:11 Visit .. 4 9 : 12 70 5 10 : 13 Elisabeth . —.80 *72 11 : 15 Cabinet . 1.— —.90 6 13 : 18 1.25 1.80 2.25 2.70 3.60 4.80 7.20 10 80 1.— 1.80 2.40 3.30 4.20 5.40 8.40 11.40 15.— 7 15:21 8 18:24 9 21 : 27 10 24: 30 11 27 : 33 12 30:40 13 35 : 45 14 40 : 50 15.— Künstler-Vignetten Vignettes souples pelliculaires pour encadrements. Gelatine-Folien. Zur Umrahmung von Portraits in Brustbild und Kniestücken etc. in verschiedenen reizenden Mustern. Cm. 7:10 9: 12 11:15 13:18 15:21 18:24 Per Stück fl. -.60 .75 1.14 1.50 2.10 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Eigen der A des D wird. Grö der 1 "kiel Vignetten. Degrateure „Fernande“. (Kautschuk-Vignetten zum Abtönen.) Dégradateurs en caoutchouc. In den meisten Ateliers bereits unentbehrlich, wegen ihren praktischen Eigenschaften : Zartester und gleichmässigster Verlauf der Vignette. Grösste Gleichmässigkeit der Abtönung. Der Kautschuk adherirt an dem Negativ, wodurch einem Verschieben des Dégradateurs während des Copirens durch Wind oder leichtes Stossen vorgebeugt wird. Grosse Dauerhaftigkeit des Dégradateurs. Fig. 2502. Fig. 2501 Fig. 2504. 2503. Visit Nr. 1 / 2 1 Grosse Mm. 37 : 30 45 : 35 55 : 42 55 : 36 60 : 38 60 : 40 62 : 42 spitz stumpf mm. * 5». *(Wï-| Cabinet Nr. 11 1 / 2 Kniestück 15 16 18 Grösse Mm. 100:55 70:50 70:50 80:60 spitz stumpf Preise per Dutzend Visit fl. 3.60 1 „ „ „ Cabinet „ 7.20 J im Sortiment. 20 90 : 65 Golden-Vignetten zum Abtönen. (Patent.) GOLD EN VIGNETTE GOLDEN VIGNETTE ' P AT E NT PATENT • Fig. 2505. Fig. 2506. Eine perfecte Abtönungsvignette. Copirt schön verlaufend. Kein Hinderniss beim Copiren des Centrums, da es ganz frei bleibt. Das Vignettiren war bisher eine der Hauptbeschwerden des Photographen, eine Quelle grosser Verluste und Plackerei. Dies ist bei der Golden-Vignette nicht mehr der Fall. Das Arbeiten mit derselben ist ein Vergnügen, jedes Bild ist schön und gleichmässig abgetönt. Sehr dauerhaft und unzerbrechlich. Preis: 3 Stück Visit sortirt, eiform für Portraits ..fl. —’75 3 „ Cabinet „ „ „ „ .„ 1.15 3 „ 16:21 „ „ „ „ .. 1.50 3 „ Visit „ oval für Landschaften.„ —.75 3 „ Cabinet „ „ „ „ . v 1.15 3 „ 16:21 „ „ „ „ .. 1.50 42 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1138 Vignetten Perfection-Zink-Abtönungsvignetten. 2507. Fig. 2508. Sind derart hergestellt, um eine vollkommene Abtönung zu bewirken, ohne Seidenpapier anwenden zu müssen, um die Oeffnung während des Copirens zu bedecken. Schachtel mit 6 Yisit-Yignetten sortirt, Birnform . . „ „ 3 „ ,. „ ovale Form „ „ 3 Cabinet-Yignetten „ Birnform.. „ „ 3 „ „ „ ovale Form fl. 2.45 „ 1.25 „ 2 .— „ 2 .— PAT EUT V, U U L o ^ßTÖNUMG^ VIGNETTE/ Patent-Celluloïd-Vignetten. Geben eine saftige und gleichmässige Abtönung und kann mit denselben in vollem Sonnenlichte copirt werden. Format : Laternen Yisit Per Serie 6 Stück fl. 1.26 1.26 Format : Cabinet ganze Platte Per Serie 6 Stück fl. 2 10 3.35 Ke«! Papier-Abtönu ngs-Vignetten. Keu! Nr. 1, 2, 3, 4 und 5 für Yisit.P er Dutzend „ 6, 7, 11, 12 und 13 für grosse Karten und Elisabeth. « » » „ 8, 9, 10, 14, 15 und lö 1 ^ für Cabinet und grösser. „ « » „ 16, 17, 18 für halbe und ganze Platten. n ^ * ” Eine Collection: enthaltend von jeder Nummer je 1 Stück, zusammen 15 Stück „ 1.40 2.10 2.80 3.50 2.80 Persus’sche Vignetten aus Papierausschnitten bestehend, zwischen Glasplatten ; die besten Vignetten, bimförmige Oeffnung. Nr. 1, 2, 3, 4, 5 für Yisit per Stück fl. A, U, <±, U J 6 fiir Cabinet 251U. Fig. 2511. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Vignetten 1139 Zinkblechwaaren. Vignette-Scheiben von Zink in 3 verschiedenen Formen: bimförmig, ellipsenförmig, oval. Nr. Ausschnitt in Centimeter Per 10 Stück fl. kr. 1 Für / 3:2 1 50 2 Medaillon 1 3-5 ; 2-5 1 50 3 ! 4:3 1 50 4 Für 1 4*5 : 3‘5 2 60 5 Visit i 5;4 2 60 6 j 5-5 : 4-8 2 60 7 f 8:6 2 60 8 Cabinet *8 : 6-5 4 10 9 1 10 : 7-5 6 — Nr. Ausschnitt in Centimeter Per 10 Stück fl. kr. 10 11-5 : S-5 7 50 11 13*5 : 10 11 25 12 15-5: 11-5 13 — 13 17-5 : 13-5 15 — 14 20 - 5 : 15*5 18 75 15 24 : 18 20 50 Podworsky's Patent - Blechvignetten (Abtönungsvignetten) zum Copiren der sogenannten „verlaufenden“ Bilder. Diese Vignetten sind aus gutem, elastischem Blech getrieben, mit bimförmigem Ausschnitt und zur Erzielung grösserer Haltbarkeit innen und aussen schwarz lackirt. Vermöge ihrer sehr zweckmässigen Form ermöglichen sie ein überaus weiches Ab- schattiren der Bilder. Auch liegen sie fest am Copirrahmen auf und können nicht durch jeden Luftzug etc. verschoben werden. Seitliches Eindringen von Licht ist durchaus ausgeschlossen. Podworsky’s Patent-Blechvignetten sind in den meisten grossen Ateliers Oesterreichs und Deutschlands eingeführt und werden auch von Amateurs, die sich mit Portraitaufnahmen befassen und die Abdrücke selbst herstellen, mit Vorliebe angewendet, weil sie sich durch Einfachheit und Zweckmässigkeit vor den zahlreichen anderen Sorten auszeichnen. Nr. Per Stück ti; 1 Für Mignons. —.30 2 „ Visit-Brustbilder. .. —.30 3 n n etwas gr. Ausschnitt. —.30 4 „ Visit-Kniebilder. — .30 ~ „ Visit-Doppelbilder. —.30 6 „ Cabinet-Brustbilder. —.60 7 „ dto. etwas gr. Ausschnitt., —.60 Nr. Per Stück n. 8 Für Cabinet-Kniebilder. —.60 9 „ Cabinet-Doppelbilder . . —.60 10 „ Oblong-Kniebilder. —.80 11 „ Boudoir-Brustbilder.... —.80 12 r> r* etwas gr. Ausschnitt .... —.80 13 „ Gross-Boudoirbilder. .. . 1 .— Abtönungs-Vignetten aus schwarzem Maskenpapier. Das offene Centrum gestattet ein rasches Copiren, sind ausserdem billig, dauerhaft und geben perfecte Resultate. Die Serien werden mit verschiedenen Oeffnungen gemacht, geeignet für Visit, Cabinet und ganze Platten. Per Paquet .fl. —.60. Jedes Paquet enthält 12 Visit Abtönungs-Vignetten oder eine entsprechende Anzahl grössere Formate. Die einfachsten, billigsten- und besten Vignetten. 42 * Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. ti4o Vignetten. Brill ant -Ve rl a ufer, wodurch dem ganzen Bilde eine effectwirkende Beleuchtung und Brillanz verliehen wird, welche bis jetzt nur durch sehr geübte künstlerische Handhabung seitens des Copisten zu erzielen war. , , Durch, meinen Brillant-^ ei'l&ufer ist muii aller dieser Aibeiten enthoben und kommt zu sicheren schönen Resultaten. Die Vignette wird wie gewöhnlich auf den Copirrahmen gelegt, das betrettencle Portrait kräftig auscopirt, während der Hintergrund in allen Details nur angehaucht wird, was dem ganzen Bilde einen eigenartigen Reiz und Beleuchtung verleiht. Die Brillant-Vignetten eignen sich nur für Aufnahmen von ganzer Figur und Kniestück mit gemalten Hintergründen, Salons, Landschaften, überhaupt für Bilder mit Decorationsausstattung. 3 Cabinet - und 3 Visit-, zusammen 6 Probe- Vignetten per Nachnahme um 1 fl. ö. W . Nachbestellungen für Oesterreich-Ungarn: per Dutzend Cabinet .d- -•— Visit .. 1-50 Boudoir.» 4.— für Deutschland: per Dutzend Cabinet .Mark 4.— Visit . n 3.— Boudoir... „ 8.— Wichtige Bemerkungen über den Gebrauch meiner Brillant - Verlauf er. Für Platten, wo der Hintergrund etwas dunkel ist, nehme man die schwarzen, für lichteren Hintergrund braune Vignetten. Die Vignette muss so gelegt werden, dass die Spitze des Ausschnittes knapp über dem Kopf zu liegen kommt, um zu verhindern, dass der Verlauf nicht über den Kopf hinaus dringt. Copirt man Gruppen oder Genre-Stellungen, so dehne man den Or gantin nach Gutdünken. Bei Visit ganzer Figuren kann mau auch die Vignetten auf die verkehrte Seite legen, und zwar so, dass der Organtin auf dem Glase des Copirrahmens scharf aufliegt. Bitte zwei Abdrücke von einem Negativ zu machen, einen voll auscopirten und einen mit meiner Vignette copirten, daraus werden die besonderen Vorzüge meiner Brillant-Verläufer deutlich sichtbar. NR. Man probire die schwarzen Verläufer auch auf lichtem Hintergrund. Gelatine-Folien in ganzen Bogen wasserhell oder farbig, Format 48 : 55 Cm. Stärke Nr. 1_ 3 5 6 7 10 Per 100 Bogen fl. 8.75 18.75 24.— 28. _.35 42.— Elfenbein-Gelatine-Fdien 48:55 Cm. p er 100 Bogen fl. 54. — Paus-Gelatine-Folien 48:58 Cm. ,100 „ „ 15.— Umdruck - Gelatine - Folien für Federzeichnung uränarirt 50 : 60 Cm. . ..^. n too „ „ 60.— Korn-Gelatine-Folien für Kreidezeichnung 50 : 60 Cm. „ 100 „ „ 100.— Gelatine-Folien in allen i arben für Laboratorien, Ateliers, orthochromatische Trockenplatten, Copier- rabmen. Cm - 13:18 15:21 18:24 21:27 24:30 30:40 40:50 50:50 Rer Stuck fl. —.75 1.14 L5Ü Lsö 2ÄÖ jhflö OÖ 9.— Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. 1141 Vignetten. Stephanie-Vignetten. 'Glas-Vignetten) in verschiedenen stets neuen, abwechselnden Mustern. Neueste Vignetten zum Eincopiren von geschmackvollen Blumen, Emblemen etc. auf Portraits. ■ m >/* êâ,î 7 vy\ - àiP ï'rJieàâ&miœ. Mm im > JBc •. i t A jSSsb'. K %> «JN Fig. 251 .?. Visit .. Cabinet . Promenade. Boudoir. Doppel-Boudoir. Muschelformat Visit . . „ Cabinet per Stück fl. » v n n v v n n n )• n n v v r r> n v —.75 1.50 2 .— 2.25 3 .— —.75 1.50 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien, 1142 Vignetten Spurr’s Floral-Vignetten. Dieselben sind biegsam und unzerbrechlich, haben stark deckendes Mittelfeld und sind von eigenartiger Wirkung. Zum Gebrauch druckt man erst die Vignette und darauf in dem abgedeckten und daher weiss gebliebenen Mittelfeld das betreffende Portrait. Cabinetformat per Stück fl. 1.90, Mark 3.25, Frcs. 4.—. Eine Collection von 7 verschiedenen Cabinet-Vignetten fl. 12.50, Mark 22. —, Eres. 26. . sfetu 3 tfÿsjk ^V£_G 3 i f l S ' 13 r ïtf.'W- yZhzrjli 24 >36*3^ Yignetten. 1143 Spurr’s Floral-Vignetten, ■&£z£j. 28 M- 2541. HZ Fig. 2542. S(f*ttr iS' Ifc Fig. 2547. Fig. 2548. Fig. 2549. JÿïîP! Yjf Fig. 2544. Fig. 2545. ,4-v •Wl^VAÎt,. 11 SËiSfl Cabinetformat per Stück fl. 1.80. Mark 3.25, Frcs. 4.—. Eine Collection von 7 verschiedenen Cabinet -Vignetten fl. 12.50, Mark 22.—, Frcs. 26.—. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1144 Diverse Artikel Diverse photographische Utensilien Fig. 2553, Fig. 2551. LkJ Achat zum Glätten der Papierbilder. Alkoholometer nnd Aräometer mit Thermometer.fl. 2. bis Anreiber (Lebrecht Schultze’s Patent) (Fig. 2550), zum Aufkleben und Fest- per Stück „ 2.— drücken von Photographien, mit Gummiwalze Anreiher (Fig. 2551). Länge in Cm. l l j% Id 12^ 15 _ \1 J / 2 20 22*^ 25 Per Stück fl. 1.08 L45 L8Ö 2720 2Ü5 ÜTÖÖ OÄ 3.60 Duplex-Anreiber 14 Cm. (Fig. 2552). . « 2.50 Ordinary- Anreib er (Fig. 2553), die Rolle mit Gummi überzogen, 14 Cm... „ 1. Magnum- Anreiber (Fig. 2553), die Rolle von ungefähr der doppelten Stärke, 14 Cm. lang. « U50 Ivorine - Anreiber, die Rolle mit einer Celluloid-Composition überzogen, 14 Cm. lang. » U— Aräometer zur Prüfung der Silberlösung (mit Quecksilber) (Fig. 2554) .... „ 1.— asEKaäSiSißj! Fig. 2554. fl. Argentometer (Silbermesser). dto. mit Glascylinder. dto. nach Professor Dr. Vogl —. I o —.95 4.50 Hirschl’s Chemisches Argentometer ln letzter Zeit eiferten die meisten Fachzeitschriften gegen den Gebrauch des Argentometers. Dies ist jenes Instrument, mit welchem man bisher gewohnt war, den Silbergehalt des jeweilig verwendeten Silberbades zu messen, und sind die Angaben dieses Instrumentes auch vollkommen richtig, solange das Silberbad frisch ist, d. h. seit nicht langer Zeit in Gebrauch steht, da dieses Instrument nur die Dichte der Flüssigkeit angibt. Nachdem aber bei längerem Gebrauche eines Silberbades theilweise durch Wechselwirkung von salpetersaurem Silber und dem im Papiere sich be- flndli chen Chlorsalze, andererseits aber durch Neutralisirung . — des Silberbades auch andere Salze in dasselbe kommen, Fig. 5555. welche zur Dichtigkeit beitragen, so ist dann das Resultat der Messung mit dem Argentometer (d. i. mit der Senkwage) falsch. Es wird des Weiteren von den Fachzeitschriften empfohlen, die Silberbäder auf chemischem Wege zu messen, was allerdings das Genaueste ist; da aber die meisten Fachphotographen die dazu gehörigen notliwendigen Utensilien nicht besitzen, so habe ich mich veranlasst gefühlt, dieselben in einem kleinen Kästchen mit den dazu gehörigen Reagentien zu vereinen und selbe so zum Gebrauche fertig in den Handel zu bringen, damit es auch jedem Fachpliotographen möglich gemacht werde, den Silbergehalt seines Bades, auch ohne chemische Kenntnisse zu besitzen, genau bis auf ‘/sVo zu bestimmen, nachdem die Reaction eine derartig sichere ist, dass sie jedem Laien auffallcn muss; es ist jene von Dr. Vogel in Berlin angegebene mit Jodkaliuni und Stärkekleister. Gebrauchs-Anweisung liegt jedem Kästchen bei. Preis per Stück fl. 4.—. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Diverse Artikel 1145 Schwarzdruck-Âutocopist Dieser Apparat bestellt aus einem Holzrahmen, welcher dazu bestimmt ist, das präparirte Pergamentblatt zu spannen und ihm als Unterlage für das Einsehwärzen und den Druck zu dienen. Ein Kästchen enthält die nötliigen Materialien: Schreibtinte, Druckfarbe, Farbwalze, Glättewalze, Schabmesser, Schwamm etc. Man befeuchtet durch Eintauchen in Wasser ein Pergamentblatt von passender Grösse, welches man von der dem Apparate beigegebenen Rolle absehneidet. Man legt es auf den mit einer Wachsleinwand und einer feuchten Filzplatte bedeckten Rahmen, auf welchen es mittelst einer einfachen, sinnreichen Vorrichtung straff und faltenlos gespannt wird. Man hat vorher das Original mit der Specialtinte geschrieben, resp. gezeichnet und trocknen lassen; nun legt man es auf die feuchte Pergamentfläche, lässt es einige Secunden ruhen und zieht es ab; das Negativ ist fertig. Es genügt, den Schwärzeroller darüber zu führen und ein Blatt Papier mit der Hand oder der Glättewalze anzudrücken, um eine vollkommene Copie zu erzielen. Man erhält auf diese Weise 100 bis 200 tiefschwarze, dem Original vollkommen gleiche Abdrücke. Die Handhabung des Apparates ist ungemein leicht und einige Minuten genügen, um auf demselben gut arbeiten zu lernen. Die Schreibtinte für das Original ist ebenso flüssig und von gleicher Farbe wie gewöhnliche Tinte. Sie greift die Reisfeder nicht an. Man kann beliebiges Papier und beliebige Federn benutzen. Ein Original kann sofort nach Herstellung oder selbst nach Monaten mit demselben guten Erfolge abgedruckt werden. Mittelst des sogenannten Reportpulvers wird jede frisch gedruckte Copie durch einfaches Ueberstreuen zu einem neuen Original und kann, so präparirt, zu weiteren Abdrücken selbst lange nachher noch dienen. Das Reportpulver ermöglicht ebenso die Vervielfältigung von Illustrationen. • Jedes Pergamentblatt kann nach Gebrauch mit Essig gewaschen und hierauf neu verwendet werden. Mehr als 3-5.000 Apparate arbeiten bereits bei den Staatsverwaltungen, Ministerien, Eisenbahnen, Militär-, öffentlichen und geistlichen Behörden, Gemeinde- und Gerichtsämtern, Hocli- und Mittelschulen, Advoeaten und Notaren, Industriellen und Kaufleuten in Frankreich, England, Deutschland, Vereinigten Staaten etc. Obige Ziffer, welche sich täglich erhöht, beweist den ausserordentlichen Erfolg des Autocopist. Dieser Erfolg ist einzig und allein den vorzüglichen Resultaten und dem grossen Nutzen zuzuschreiben, den er Allen bietet, welche ihn zur schnellen und billigen Herstellung von Copien verwenden, deren Anzahl zu beschränkt wäre, um dieselben der Druckerei zu bestellen. Preis-Courant der completen Apparate. Der Apparat besteht aus : 1 Spannrahmen mit Schwärzplatte, 1 Wachsleinwan d, 1 Filz, 1 Kästchen, enthaltend: 1 Fläschchen Schreibtinte, 1 Blechhülse mit Schwärze, 1 Schwärzewalze, 1 Glätewalze, 1 Schabmesser, 1 Schwamm nebst Zink-Etui und 12 Pergament-Blättern. urucknacne j er completen Apparate Nr. 1 Octav . . 16: : 25 Cm. Oest. Währ. fl. 21.— „ 2 Quart.. .25: 32 ff n ff 24.- „ 3 Kanzlei. . 25: 37 n r r> 26.- n 4 Doppelt Quart. . 31 : 49 ff r ff 30.— , 5 Englisch Anwalt. 43 v n 30.— „ 5 bis Doppelt Kanzlei ., . 36: 46 ff „ 34.— „ 6 Halb-Royal . . 37: 56 n r> ff ff 39.— „ 6 bis Russisch Minister . . 45 : 56 42.— r 7 Royal . . 54: : 71 V V „ ff 46.— « 8 Halb-Adler . . 59: 81 52.— * 9 Adler . . 83: 111 ff n ff ff 69.— Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1146 Diverse Artikel. Vervielfältigung von Photographien mit fetter Tinte in allen Farben auf dem „Photographischen Autocopist“. —Die Phototypie für Alle zugänglich! — WW* Fig. 2556. Diese neue Adaptirung des Autocopist zur Vervielfältigung von Photographien gestattet die schnelle und leichte Herstellung von Copien auf beliebigem Papier in unbeschränkter Anzahl, welche an Reinheit und Genauigkeit den auf photographischem Wege erzielten gleichkommen. Die Copien sind unveränderlich; man kann deren 30-40 per Stunde machen. Der Apparat ist geeignet zur Vervielfältigung aller Portraits, Momentaufnahmen, Landschaften etc., sei es auf Papier und in fetter Tinte, oder auf Porzellan, Fayence, Glas etc., mittelst Schmelzfarben. Preise der completen Special-Autoeopisten für Photographie, welche auch zum Druck von Schriften, Zeichnungen, Musiknoten etc. dienen können. Format 9:12 Cm.fl. 32.— I Format 24:30 Cm.fl- 45. „ 13:18 „ .„35.— ! „ 30:40 „ .„55.— „ 18:24 „ .„ 40.— I Der Apparat bestellt aus einem Kasten, enthaltend : 2 Schwärze-Roller 1 Büchse Schwärze 1 Büchse Photo-Farbe 1 Büchse Biehromatpulver i Schachtel Talk (Trokenpulv.) 1 Hülse Firniss 1 Schabmesser 2 Schwämme 1 feines Leinen l Pinsel 1 Brett mit 2 Schwärzplatten 1 Glasplatte 1 Special-Spannrahmen 2 Filzplatten 12 Special - Pergamentblätter. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37 Diverse Artikel, 1147 mm Fig. 2558, 2559. Aspirator, Patent (Fig. 2557). Gestattet ans einem Ballon, Flasche oder anderem Gefäss einige Gramm zu entnehmen oder ganz zn leeren, ohne Gefahr, ohne Verlust und ohne das Gefäss vom Platze zu führen, klein per Stück. .. .fl. 12,15 gross, per Stück.. . „ 28.— Ballon-Entleerungs-Apparate (Fig. 2558). — Vide-ballons d’acide. — Apparatus for emptying carboys. — Durch Niederdrücken des Tretbalges mit dem Fuss wird der leere Theil des Glasballons mit comprimirter Luft gefüllt und durch diese die Säure durch das Glasrohr gedrückt. So kann man den Ballons, ohne sie irgendwie von der Stelle zu bewegen, beliebige Quantitäten entnehmen. Durch Herausziehen des Stopfens aus dem Schlauchansatz an der Kappe wird die Wirkung der comprimirten Luft auf die Flüssigkeit plötzlich aufgehoben. Preis per Stück...fl. 16.— Nen ! Ballonwender (Fig. 2559). Derselbe besteht aus einem eisernen Gestell, in das man den Ballon (mit destillirtem Wasser, Säure oder dergleichen) stellt. Mittelst eines Griffes kann man den Ballon umkippen, um den Inhalt abzulassen und ist man im Stande, den Ballon bis auf den letzten Tropfen zu leeren ohne Gefahr und Anstrengung. Ist in vielen grösseren chemischen Fabriken ein geführt und bewährt sich vorzüglich. Preis ^ohne Korb) per Stück.fl. 18.—■ Bandmaass mit Meter und Zoll in Messingkapsel, schiebt sich mit einem Druck in das Federhaus zurück. Länge in Meter 1 2 Per Stück fl. 1.65 2.— Barometer .von fl. 4.50 bis fl. 20.— Baroskop (Witterungsanzeiger; mit Thermometer. „ 2.— Beleuclltmigslinsen für Retoucheure (Fig. 2560), auf Messing- stativ mit Dreifuss nach allen Richtungen verstellbar. Preis per Stück .fl. 10.40 Fig. 2560. Bercelius - Lampen und Weingeist-Decoct-Lampen, letztere mit Sternring und Schutzblech, namentlich zum Eindampfen des Silbers etc....fl. 7. — bis fl. 10.75. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1148 Diverse Artikel. Bilderhalter. Figuren in natürlicher Grösse. /fl NL Fig. 2561. Fig. 2562. Fig. 2563. Fig. 2564. Fig. 2565. Fig. 2566. Fig. 2567. Fig. 2568. Fig. 2569. Fig. 2570. Fig. 2571. Figur 2561 2562 2563 2564 Fig. 2572. 2465 2083 2566 2322 Per Gross fl. Per Dutzend „ Figur Nr. 1.— —.10 2567 4001 1.05 —.10 2568 1553 1.50 —.15 2569 1554 1.80 2.25 —.16 —.20 2570 2571 14 12 2.70 —.25 2572 1895 Per Gross fl. 2.70 3.— 3.60 4.50 5.10 8.75 Per Dutzend „ — .25 —.26 —.32 —.40 — .4o -. t ß Jp| 2573 . Bilderhalter. . .per Stück fl. —.07 jfjgl " 2574 . r » -- 07 g§§ Fig. 2573. Bildnisse von Niepce und Daguerre Fig. 2 künstlerisch und in sorgfältigster Natur treue ausg'efülirt vom akademischen Arthur Kaan in Wien, und zwar : I. Bildhauer Eine Büste in Naturgrösse aus Gyps, weiss. Dieselbe das Postament aus schwarz polirtem Holz. Dieselbe in Elfenbein-Imitation mit Holzpostament. Dieselbe in Bronze-Imitation mit Holzpostament. II. Ein Hautrelief-Medäillon, einzelner Kopf, Naturgrösse, weiss Dasselbe, Elfenbein-Imitation .. . Dasselbe, Bronze-Imitation.. fl. 15.— „ 18.— fl. 8.— * 9.- „ 10 .- III. Ein Hautrelief - Medaillon, circa halbe Naturgrösse (beide Köpfe von J. N. Niepce und Daguerre im Profil auf ein und derselben Platte modellirt), weiss. fl. 3.— Dasselbe, Elfenbein-Imitation. v 4.— Dasselbe, Bronze-Imitation... „ 5.— Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Diverse Artikel. 114» Fig- Brief-Waage. (Fig. 2575.) Preise: Nr. 3221, gebeizt, Messing, mit bronzirtem Eisenfuss, bis 50 Gramm wiegend . fi. —.80 Nr. 3223, gebeizt, Messing, mit bronzirtem Eisenfuss, bis 250 Gramm wiegend . „ 2.20 Nr. 3222, vernickelt, mit vernickeltem Eisenfuss, bis 150 Gramm wiegend . „ 3.20 Nr. 3224, vernickelt , mit bronzirtem Eisenfuss, bis 500 Gramm wiegend... „ 5.— Bronzetinctur wird mit Pinsel zur Verzierung beliebiger Gegenstände aus Leder, Eisen, Holz, Gyps, Stoffen, Sammet, Papier u. s. w. aufgetragen, trocknet sogleich und wird nach 24 Stunden dauernd fest und haltbar. Nr. 1. Bleichgelb. ., 2. Reichgold. „ 3. Grüngold. „ 4. Silber. „ 5. Kupfer. In 14 Tönen: Nr. 6. Citron. „ 7. Orange. „ 8. Hochgelb. „ 9. Feuer. „ 10. Carmoisin. Preis per Flacon 40 kr. Nr. 11. Mattgrün. „ 12. Mattblau. Besonders lebhafte Farben. Nr. 13. Patentgrün. „ 14. Patentblau. Bureau-Artikel für das photographische Comptoir. Photographie-Aufnahmsbücher. Diese Bücher sind als sehr praktisch anerkannt in handlichem Quer-Quart- format, fest in Leinwand gebunden, und in zwei Stärken auf Lager vorräthig : 50 Blatt zum Preise von.fl. 1.10 100 „ „ „ „ .... 1.65 Shanon-Registrator, mit Perforator Nr. 3021.per Stück „ 5.50 Aufbewahrungsmappe Nr. 3025. „ „ „ 1.— Shanon-Briefö finer, zugleich Papiermesser und Falzbein. „ „ „ — .40 Geldkorb, mit Einsatz für 4 Geldschalen.fl. 1.70 verschliessbar „ 2.80 ., klein, Einsatz mit 3 Mulden.„ 1.— „ „ 1.80 Markenkasten, für Brief und Stempelmarken.„ 1.80 „ „ 2.50 Brief-Körbchen, Briefformat fl. 1.20..Actenformat „ 1.40 Zahlplatte, äusserstprakt. u. bequem zum Aufheben, selbst der kleinst. Münzen auch wenn die Hände mit Handschuhen bekleidet sind, viereckig oder rund „ 2.— Convert-Anfeuchter. „ —-50 Löscher. „ —-85 20 : 26i/a 24 : 33 28y a : 38 Docnmenten-Mappe, mit 12 Abtheilungen fl. 2J5 L25 3/75 Scripturen-Haken...fl. —.70, Locher dazu fl. Brief Sammler.. Zettelhalter.. Pnltschoner dient zur Aufnahme von Bleistiften, Federnhaltern etc.. Banknotentasche...fl. 3. — und „ Beste yiolettschwarze Copirtinte.Liter fl. 1.20, 1 Liter „ Automatisches Doppeltintenfass, beim Oeffnen des einen Deckels schliesst sich der andere von selbst, so dass nur diejenige Tinte offen ist, welche man gebrauchen will. „ Comptoir-Tintenfass. „ Marken- und Etiquetten-Anfeuchter . » Correspondenzordner mit Register und Verschlussplatte.. „ Aufbewahrungsmappe. „ Shanon-Tintenfass. * Votiz-Ständer mit Block-Kalender. „ Copirpresse.-.fl. 15.— und „ Shanon-Prirat-Registrator zur Aufbewahrung der Privat- und Geheim- Correspondenz . Octavformat fl. 9.—, Quart „ Shanon-Papeterie-Ställder zur Aufnahme von Brief- und Schreibpapier, Couverts, Postkarten etc. verschliessbar . ,, -.50 1.50 —.45 —.70 4.50 2 .— 2.75 1.20 —.65 2.50 1 .— 1.50 2.20 35.— 10 .— 12 .— Adresse für Telegramme : Bernhard Waehtl, Wien. 1150 Diverse Artikel Fortsetzung: Bureau-Artikel für das photographische Comptoir. Hartgummi-Taschen-Federhalter. 2576. Day’s Patent-Taschen-Federhalter, Hartgummi, glatt schwarz per Stück fl. 1.— „Standard“ Namen- und Firmen-Register. Vortheile. Auffinden jedes Negativs oder Contos in wenigen Secunden. Durchlesen seitenlanger Register-Spalten, um einen Namen zu finden, ist vermieden. 100 Mal leichteres und rascheres Auffinden registrirter Namen, weil solche anstatt untereinander in 100 abgesonderten Gruppen stehen. Vorzügliche und klare Uebersicht über alle eingetragenen Namen. Billiger als alle anderen Register, weil es beim Suchen von Namen bedeutend Zeit erspart. Vorzüglich dauerhafte Ausführung, gebunden in Calico mit Lederrücken und Ecken. Nr. 1 für 1500 Namen, 50 Seiten stark, Format 21f/ 2 :35 Cm. fl. 3.25 „ 2 „ 2500 „ 70 „ „ 21 1 / 2 :35 „ . „ 4.20 „ 3 „ 4500 „ 126 „ „ 211/2:35 ., .. „ 5.50 „ 4 „ 7000 „ 180 „ „ „ 211/2: 35 „ .„ 7.40 Register für 10.000, 15.000, 20.000, 25.000 und 30.000 Firmen werden in kürzester Zeit geliefert. Eig. z577. Eleganter Brief-Beschwerer und Draht-Heft-Ipparat. Nützliches Utensil für jeden Schreibtisch. Preis fl. 3.50, inclusive Carton und 100 Heftklammern 6 Mm. Heftklammern per 100 Stück fl. —.55. Bureaux-Hefter zur Verheftung von dreierlei Klammernsorten. Preis fl. 13.50. Heftklammern kosten per 1000 Stück: 5 Mm. lange. fl. —.55 6 * . „ —.60 8 » » . „ —.70 Brief-Ordner Nr. 5. Patentirt und geschützt in allen Culturstaaten. Fig. 2579. Ordner Nr. 5 (Fig. 2579) ist Ordner und Aufbewahrungs-Mappe zugleich. Sperrige, kostspielige Sortirbretter sind dabei vollkommen gespart und überflüssig. Ist in der Handhabung so überaus einfach und im Preise so billig, dass er allgemein als bester Ordner anerkannt ist. Per Stück fl. 1.10. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37, 1151 Diverse Artikel. Fortsetzung : Bureau-Artikel für das photographische Comptoir, Locher zu Briefordner 5. - Fig. 2580. Für jede ganze Briefordner- Einrichtung ist nur ein Locher nöthig. - Fig. 2580. Gewicht 600 Gramm. Mit Behälter zum Aufnehmen der Papierabfälle, fl. 2.40. Gewicht 500 Gramm. Für kleine Geschäfte und Haushaltungen, fl. 1.25. Damit die Papiere auf den Stäbchen bequem auf- und abgleiten, werden sie vorher mittelst des Lochers in einem Drucke (auch mehrere Blätter auf einmal) mit 2 kleinen runden Löchern versehen. Tintenfässer. Fig. 2581. Fig. 2582. Durchschnitt. Verhindern auf die denkbar einfachste Weise ein zu tiefes Eintauchen der Feder in die Tinte und können mit Recht als die zweekmässigsten aller Tintenfässer bezeichnet werden. Zweekmässigste Vereinigung eines schrägen Bodens mit einem drehbaren seitlichen Trichter. Ist das Tintenfass ganz gefüllt, so stellt man den Trichter über den höchsten Punkt des Bodens wie bei a und mit dem Fallen der Tinte immer tiefer, bis zuletzt die Feder den tiefsten Punkt des Tintenfasses erreichen kann, wie bei b. Der Glasdeckel kann ganz abgehoben werden so dass eine gründliche Reinigung des Behälters sehr leicht ist. Kein zu tiefes Eintauchen in die Tinte mehr! Fig, 2582. Glas hell, mit Messingverschluss, per Stück fl. 1.—. Fig. 2582. Fig.-; 2584. Taschen-Tintenfässer (Fig. 2583 ). Aus Hartgummi, unzerbrechlich, mit doppeltem Sicherheitsverschluss. — Mit doppeltem Schraubenverschluss fl. 1.50. Dreitheilige Tintenfässer (Fig. 25 S 4 ). Verhindern ein Verwechseln der Tinte. — Für dreierlei Tinten. Per Stück fl. 5.—. Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. ii 52 Diverse Artikel. _ Fortsetzung: Bureau-Artikel für das photographische Comptoir. Doppel - Tintenfässer. (D. R.-Patent.) Verhindern auf die denkbar einfachste Weise ein Verwechseln der Tmte /und ein zu tiefes Eintauchen der Feder. JfanirTiiik; Fis. 2585. Fis. 2586. Fig. 2485. Feines Holzgestell in polirtem Nussbaum, Beschläge vernickelt und polirt. Preis per Stück fl. 4.40. Fig. 2586. Feines Ilolzgestell in polirtem Nussbaum, Beschläge Altmessing polirt. Preis per Stück fl. 5.50. Gold-Fiillfedern mit Diamant- (Iridium-) Spitze. Gewicht 30 Gramm. Fig. 2587. Goldfüllfeder beseitigt beim Schreiben das störende fortwährende Eintauchen der Feder in die Tinte. Goldfüllfeder rostet nie und kann sich niemals abnutzen, ist also eine Feder für das ganze Leben. Die sehr leicht einzufüllende Tinte kann nicht eintrocknen, so dass man auf der Reise stets eine brauchbare Feder mit guter Tinte zur Hand hat. Goldfüllfeder ist auf der Reise unentbehrlich, da man selten irgendwo eine gute und passende Feder und gute Tinte vorfindet und nicht Alles mit leicht verwischbarem Bleistift schreiben mag. Für Touristen, Correspondenten, Reisen de, Buchhalter, Stenographen, Aerzte, Studirende, Juristen etc. Nr. 544 F Spitze fein. 1 „ 544 M „ mittelbreit. > per Stück fl. ' ., 544 B ,. breit . j Mit feinem Leder-Taschenbuch mehr. „ „ „ 1.40 „ 85 Mit feiner Ledertasche mehr. ,, „ ,, —.75 " „ 25 Goldfedern allein zu den Füllfedern passsend : SF Spitze fein.1 SM „ mittelbreit l per Stück fl. SB „ breit. j Man benutze für die Füllfeder nur beste, leichtflüssige Tinte. Preise der Tinte : Nr. 1 1 Liter-Flasche.fl. 1.30, i/ 4 Liter-Flasche.fl. „2 1 „ .1.20, i/ 4 „ .„ „ 3 30 Gramm-Fläschchen (feststehende Schreibtischgläser).„ 15 „ (eckige Fläschchen).„ ,,4 1 Liter-Flasclie „rothe Liniirtinte“.„ Taschenfederhalter aus Hartgummi. 5.— Fig. 2588. Mit Goldfeder Nr. 3 = Nr. 546 .. fl. 4.50 ; Mit Goldfeder Nr. 5 = Nr. 548 .. fl. 6.- » » ” 4 = „ 547 . . „ 5.25 j „ „ „ 6 = , 549.. , L- Goldfedern Nr. 3 .. . per Stück fl. 3.50 I Goldfedern Nr. 5 ... per Stück fl. 5.- » » 4 „ „ „ 4.50 I „ „ 6 ... „ „ „ 6.- Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. 1153 Diverse Artikel. Fortsetzung : Bureau-Artikel für das photographische Comptoir. Taschen-Federhalter Nr. 527. Fig. 2588. Nr. 527 R von feinem Rohr ..... 25 kr. „ 527 MG mitteldick, Hartgummi, schwarz . 65 „ Stell-Federhalter feinste Arbeit. Fig. 2589. Fig. 2590. Die beiden Abbildungen zeigen die Feder in den zwei einander entgegengesetzten Stellungen für flotte und feine Schrift. Der Stellfederhalter gestattet die verschiedensten Federstellungen : nach unten für feine Schrift, nach oben für flotte Schrift, nach links für Rundschrift, nach rechts für Eilfedern. Nr. 5o7 B braun per Stück 9 kr. Fig. 2591. Federhalter, aus feinem Rohr, hoh 1 (Fig, 2591) per Stück 13 kr. Tintenträger. Gesetzlich geschützt. Nr. 69. (Fig. 2592). Der Tintenträger trägt in Verbindung mit der Feder die achtfache Menge Tinte und kann jeder gewöhnlichen Feder angepasst werden; es ist jedoch die Anwendung von Federhalter Nr. 505 erforderlich, weil bei anders beschaffenen Federhaltern das Einstecken der Tintenträger nicht möglich ist. Im Gebrauche mit Halter Nr. 505; Fig. 2593. mssmmsm. Tintenträger, Nr. 69, Fig. 2592, Tintenträger allein. per Stück fl. —.03 Nr. 505 NT, Federhalter, naturpolirt, mit Tintenträger und Feder, Fig. 2593. per Stück „ —.12 Nr. 505 N, Federhalter allein. „ „ „ —.09 „ 32 EF, Schreibfedern. „ Gross „ 1.60 Pultschoner. Gesetzlich geschützt. Fig. 2594. Bronzirt. Sehr zweckmässig. Schützen Pult und Tisch vor Tintenflecken. Preis per Stück fl. —.40. 43 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1154 Diyerse Artikel. Fortsetzung: Bureau-Artikel für das photographische Comptoir. Fig. 2595. stellzirkel, Nr. 154, mit Bleistift (Fig. 2595) .per Stück fl. —.38 “ m 'tEBSS8& Fig. 2596. Stellzirkel, Nr. 157, mit Bleistift und Stellhalbscheibe, Bleistift mit Maass und Radir- gummi (Fig. 2596) .. P er Stück fl. —.65 Liniirfederti. Auf beliebige Weite der beiden Linien von einander und, durch Auswechseln der Federn, auf beliebige Dicke der einzelnen Linien verstellbar. Nr. 148. (Fig. 2597). Diese Liniirfedern dienen bei Bücher-Abschlüssen zum gleichzeitigen Ziehen der beiden Abschlusslinien, sowie zum Ziehen von Doppellinien. Preis per Stück fl. —.75. Lineale. Gesetzlich geschützt. Aus feinem Holze auf’s Genaueste gearbeitet. Uebertreffen jedes andere Fabrikat. Nr. 223. (Fig. 2598.) Nr. 224. (Fig. 2599). Sqo zwe °k m ässi g en bewährten Formen dieser Lineale verhindern in einfachster Weise aas Beschmutzen des Papiers und der Flächen des Lineals. Nr. 223 AE, 35 Cm. lang, mit „ 223 BE, 45 „ „ 224 AE, 35 „ „ 224 BE, 45 „ „ 224 CE, 45 „ 5 5 2 2 2 Messingeinlagen (Fig. n ( n n in « ( n » ( a 2598) 2598) 2599) 2599) 2599) per Stück fl. n r r> n n * v n r> n « n 1.20 1.50 l.— 1.20 1.60 Bernhard Wacht! Wien, Neubau, Kirchberggasse 37 Diyerse Artikel 1155 Fortsetzung: Bureau-Artikel für das photographische Comptoir, Strichler (Schraffirer). Aus feinem Holze mit Messingbeschlag. Gebrauchsanweisung mit jedem Stück. Länge 36 Cm. Fig. 2600. Gewicht per Stück 150 Gramm. — Preis per Stück fl. 3.50. Winkel aus Hartgummi. A Nr. 31. 30 : 60C Nr. 32, 45 : 90° Fig. 2601. Fig. 2602. Diese dem Verziehen nicht unterworfenen Winkel und Bogenzieher bieten wir hier in starker, durchaus richtiger und unübertroffen gediegener Waare, die solchen aus Metall nicht nachsteht. Cm. 10 5 13 15 13 20 23-5 25-5 28 30-5 32 35 fig. 2601 Nr. 31 per Stück fl. —.45 —.55 —.65 —.75 —.90 1.05 1.20 1.40 1.75 2.15~2(5(T „ 2602 „ 32 „ „ „ —.50 —.65 —.80 1.05 1.50 1.90 2.25 2.80 3.25 3.80 4.50 Gewicht durchschnittlich: Nr. 31 40 Gramm, Nr. 32 60 Gramm das Stück. Ziehfedern Nr. 145.per Stück fl. —.33 - 146.. . „ -.38 Zeichenfedern. Fig. 2603. Nr. 141. Fig. 2604. Nr. 142. Nr. 140 141 142 143 144 Per Stück fl. —.05 —.05 —.03 Für Lithographen. —.03 —.10 • •~ r ". « ^-11 — c 1 Nr. 141. Fig. 2605. Nr. 141 B. Fij m ' - ■ g. 2606. «■ajsyâsâÉSii Nr. 142. Fig. 2607. Abbildungen % der natürlichen Grösse. Zeichenfeder Nr. 141 mit dünnem Stiel (Fig. 2605) .per Stück fl. „ „ 141 „ B-Stiel (Fig. 2606). „ „ „ „ „ 142 „ Stiel ( „ 2607) . „ „ „141 ohne Stiel ( „ 2603). „ „ „ „ w 142 „ „ ( „ 2604). „ „ „ 43 * Adresse für Telegramme: Bernhard WachLl, Wien. —.08 —.12 —.12 -.05 —.03 1156 Diverse Artikel. Fortsetzung: Bureau- Artikel für das photographische Comptoir. Taschen-Zirkel. Aus Neusilber, mit Stahlspitzen, feinste Arbeit. Auch für Architekten, Ingenieure, Zeichner u. A. höchst zweckmässig. Fig. 2608. Fig. 2609. Schutzhüls e. Per Stück fl. 3.—. U m s t e c k - Z i r k e I. (Fig. 2610.) Mit zwei ausziehbaren Schenkeln. Beim» Der eine Sehenkel hat ausser der Stahlspitze einen verstellbaren Bleistift, der andere enthält einen kleinen Vorrath von losen Bleistiften. Vernickelt und fein polirt. Sowohl zum Ziehen von Kreislinien als zum Messen sehr brauchbar. Billiger und zweckmässiger Zirkel. Per Stück 75 kr. Packet- und Brief-Waagen. Feines Messinggestell auf Holzplatte. Mit Gewichten. Tragfähigkeit 500 Gramm inclusive einem Satz Gewichte, zusammen 500 Gr., Preis fl. 10.—. Fig. 2611. Matrizen- und Bücherstützen ermöglichen es, Matrizen in den Stellen und Bücher auf dem Arbeitstische aufrecht zu stellen und verhindern in Bücherschränken das Umfallen der Bücher. Fig. 2612. Fig. 2613. * T* ® c k r ®iktisich ^ c - Viele Tausend in Gebrauch bei Photographen, r« 2B1? «? 5 ?? r .. ..per Stück fl 1.25 und Ttiicb 1 10 n 6 n^ aB Einfachste und Zweckmässigste, um Matrizen Preis per IstüchT 6SC a< ^ 1 ^ Un ^ zu sc ^ützen und in steter Ordnung anfzustellen. Flg ' I îlhÜÜ'Z 25 Cm ' lMB ’ S!lte "'“ se in MoiniÜr' 'g'e's'cMciiteV Bot bequeme? v'er'- rig.Vs, Kür.:;:... ;» s « ick «• “--r . „ 10 * „ 5.50 Bernhard Waehtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Diverse Artikel, 1157 Fortsetzung : Bureau-Artikel für das photographische Comptoir. Schreibpulte« Zum Gebrauche auf flachen oder nur wenig schrägen Tischen höchst zweckmässig. Fig. 2614. y*?? 1 ?* Mit Stoffeinfassung : Nr. 77 mit Wochenkalender, Grösse 47:38 Cm. per Stück fl. 5.— „ 78 „ Tintenfasss, „ 47 : 38 „ „ „ „ 5.50 Vorzüge: 1. Gesundere Körperhaltung und Schonung der Augen in Folge der schräg ansteigenden Schreibfläche. 2. Stets glatte Schreibfläche, da das Innere des Pultes das Papier aufnimmt. Das Pult hat ausserdem Raum für Federn und Halter, Bleistifte, Lineal und andere Sehreibbedürfnisse. 3. Die Schreibfläche bilden mehrere Bogen vorzüglichen Löschcartons, welche auf beiden Seiten benutzt und leicht erneuert werden können. Kreidehalter. Fig. 2615 Fig. 2616, Fig. 2315 Fig. 2616, Fig. 2615. Preis per Stück.fl. —.35 « 2616. „ „ „ .. -.18 Schulkreide in Papierhülle zu Kreidehaltern Fig. 2615 und 2616 in Schachteln mit 10 Stück...fl. —.24 Fig. 2617. */j natürlicher Grösse. Schiebladen-Schilder. (Fig. 2017.) Diese Schilder werden an Schiebladen befestigt, die Etiquetten einfach dahinter geschoben. Die Etiquetten werden in bequemster Weise ohne Kleben gewechselt. In grossen Mengen in vielen wissenschaftlichen Sammlungen und bei Behörden im Gebrauch. Preis per Stück fl. —.08. Temporakel Nr. 7. Kalender für 1886—1900. Aus vergoldetem Tombak und Patentnickel. In der Tasche oder an der Uhrkette zu tragen. Zeigt ausser dem laufenden Datum den Wochentag eines beliebigen Datums im Voraus an. Per Stück fl. —.60. Fig. 2618. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1155 Diverse Artikel Fortsetzung: Bureau-Artikel für das photographische Comptoir, Fig. 2619. Fig. 2620. Zeichengarnitur (Fig. 2619), enthaltend: Feder, Patent-Taschenstift, Radirmesser, Ziehfeder, eine Büchse Minen, 2 Pinsel, Wischer, Gummi, Tusch, Tuschschale, Winkel. Schreibgarnitur (Fig. 2620), enthaltend: Federhalter, Patent-Taschenstift, 1 Büchse Minen, 1 Patent - Taschenstift mit rother und Flauer Mine, Radirmesser, Patent - Taschenstift mit Copirmine, Falzbein, Radirgummi für Tinte und Blei. » 3.60 Selbstbinder mit selbsttätiger Registrir-Einrichtung circa 600 bis 1000 Blatt fassend. Nr. 10 Gross-Quart Deckelgrösse 33 : 24 Cm. per Stück fl. 2.50. Klammern zum Festhalten der Blätter, nachdem die Einlage angefüllt und sich nicht mehr in der Klemm-Mappe befindet, wozu für jede Einlage 2, resp. 3 Stück nöthig sind.per Stück fl. —.11 Reserve-Einlagen mit Registrir-Einrichtung. „ „ „ —.85 Brief - Cassette mit completer Einrichtung , 50 Bogen Briefpapier, 50 Couverts, 1 Schachtel Federn, 3 Federhalter, 3 Bleistifte, 1 Linienblatt, l Löschblatt, 1 Stange Siegellack, 1 Stück Radirgummi u. 1 Notizbuch fl. —.60 Cassetten mit Initialen^ 25 Briefe und 25 Couverts, feinst geripptes double Glacepapier, mit grossen Hochdruck-Initialen. r —.42 Monogramm-Cassetten, 50 Briefe und 50 Couverts, Oblong, Farbendruck r 1.10 Trauer-Briefe mit 6 Mm. breitem Trauerrand. 25 Briefe und 25 Couverts „ —.70 Nécessaires für Ateliers, 3 Bleistifte, 1 Rothstift, 1 Blaustift, Messer und Gummi „ 2.— Camera-Lother III Fig. 2622. Für Rückseite der Camera. Per Stück fl. —.85. Fig. 2623. Für Seite der Camera. Per Stück fl. —.85. Per Stück fl. Wem III® Camera-Lother (Fig. 2622 und 2623), einfache Vorrichtung zur Contrôle senkrechter und wagrechter Camera-Aufstellung (patentirt). Sollte an temer Camera fehlen ! Ist leicht anzubringen.per Stück fl. —.85 Camera-Lother (Fig. 2624)... __ 85 Diverse Artikel 1159 Amerikanische Celluloid-Platten. Preise verstehen sich frei London. Der Bogen 50 : 125 Cm. gross, kostet für Nr. AB 10 Transparent Film ....fl. 5.75; Nr. AA 20 stark.fl. 11 .— „ AA 10 „ „ auf 1 Seite matt.„ 5.75 ., BB 20 „ „„ 2 Seiten „ stark.„ 11 .— „ 44 15 Elfenbein-Imitation.fl. 5.50; Nr. 44/21 stark.„ 7.50 ^ ^ Gelb, Violett, Weiss, Gran, Crème, Blau, Bosa, Hellrosa Farbige Platten: Nr 430 4 ^ 10 /20 375 43 657 359 .361 Der Bogen 50:125 Cm.fl. 7.50 „ „ 50:125 „ weiss, Nr. 10/30, stark... .„ 11.— Armee-Compass (in Nickel-Kapsel), Modell 86 . Derselbe ist ganz neu und eigenartig construirt. Die Nadel läuft auf beiden Seiten in Glas; der Compass ist also durchsichtig und daher geeignet, auf Karten gelegt zu werden. In der Dunkelheit ist die Richtung der Nadel durch Beleuchtung von einer Seite leicht erkennbar. fl. 3.40 Compass in Uhrenform in starker Nickel-Kapsel, Deckel mit Sprungfeder, mit Metall-Scala. fl. 2.25 Compassé, mit in der Dunkelheit leuchtender Scala, mit Feststellung, Nadel in Achat laufend, 40 Mm. Durchmesser. fl. 2.50 Compassé, Messing, gute Qualität, Durchmesser Mm. 25 40 fl. 1.— 1.75 Cement-Leim. Dieses Präparat hat sich im Laufe der Zeit vortrefflich bewährt zum Aufkleben von Tuch, Leder, Gummiplatten, Pappe, Papier etc. auf Metall, Holz, Glas, Stein etc. — Es wird namentlich benutzt zum Aufkleben von Linoleum- Teppichen, Läufern etc. auf Marmor, Stein und Holz, wofür es ein besseres Bindemittel nicht gibt. — Der Cement-Leim hat honigdicke Consistenz, wird kalt aufgetragen, trocknet in kurzer Zeit und hält das Geklebte unzertrennlich, selbst in Feuchtigkeit oder unter Wasser. Diese letztere Eigenschaft besonders macht ihn für solche Zwecke sehr schätzbar, wo andere Leimarten nicht verwendbar sind. — Von den Herren Mechanikern wird er mit Vorliebe verwandt zum Ueberziehen von Metalltheilen mit Tuch, wie z. B. bei solchen Instrumenten, welche in der Winterkälte mit blossen Händen angefasst werden müssen oder durch Feuchtigkeit zu sehr leiden würden. Dann zum Ausfüttern von Lagern, Kästen etc. und auch zumHerstellen von Schmirgel-Feilen, per Büchse (4 Kilo fl. 1.50 Chronometrischer Controlor, um die Schnelligkeit der Verschlüsse zu messen „ 59.50 Compassé in Uhrform ohne Arretirung, 30 Mm. Durchmesser. „ 1.25 Compassé mit auf Stein spielender Nadel und Arretirung, 40—50 Mm. Durchmesser.. „ 3.40 Photographischer Copir-Meter. ('Patent.) Fig. 2625. Bei Anwendung dieses Meters ist die Bestimmung der correcten Exposition für Platin- und Opalbilder nicht mehr schwierig. Combinationsdrueke mit Wolken oder anderen Vignetten sind beinahe automatisch gestaltet. Dies bedeutet einen grossen Gewinn an Zeit und Geld, durch Vermeiden einer Anzahl unrichtig copirter Drucke. Preis fl. 2.90. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1160 Diverse Artikel. Gebrauchs-Anweisung. Durch Der Meter wird auf der Frontseite des Copirrahmens angebracht, laut Abbildung leichtes Pressen in der Pfeilrichtung kann er leicht entfernt werden. Bereitstellung des Meters. Man öffnet ihn durch Empordrucken der seitlichen Feder und beschickt ihn mit dem empfindlichen Papier, sodann schliesst man den Meter. . Zuvor hat man den Copirrahmen beschickt und nun überwacht man das Fortschreiten des Copirens bei dem ersten Drucke wie gewöhnlich. Sobald man richtig auscopirt hat, öffnet man den Meter, wobei man Scheibchen verschieden in Tiefe derharbe und correspondirend zur Anzahl der Grundplatte sieht. Man notirt die höchste sichtbare Nummer. . ,, ^ . Wenn der Abdruck beim Entwickeln oder Prüfen über- oder unterexponirt befunden wird, beim Oopiren der nächsten Copie hat man nur mehr nöthig, den mit frischem empfindlichen Papier beschickten Meter zu controliren, bis eine höhere oder niedrigere Nummer sichtbar wird, wie beim Probedrucke beschrieben wurde. „ , . ....... . Jeder Meter wird mit einem matten und Opalglase geliefert, das erstere fur dünne, das letztere für dichte Negative. Das im Gebrauche befindliche Glas muss vollkommen rein sein und das ganze Instrument ist mit Bürste gut abzustauben, um ein correctes Arbeiten zu sichern. Sämmtliche Meter registriren übereinstimmend und die Zahl auf dem Einen hat denselben Werth wie auf allen Anderen. Beim Entfernen des Druckes aus dem Copirrahmen wird der Meter abgenommen, um Bruch oder Beschädigung zu verhüten. Corrundumfeilen zum Bekanten der Gläser. fl. — -40 Dreiwegstöcke aus Glas ,s 5 8 10 Mm. weit k 11 14 24 kr. 11 14 24 15 20 25 30 18 23 27 30 kr. 33 44 60 76 „ 52 58 67 80 „ Fig. 2627. X förmig Fig. 2626. Fig. 2627. Dreiecke von Holz, an den kurzen Seiten gemessen in Cm. einfach.per Stück eingelegte. „ „ mit Metallkante. „ „ Dreiecke von Eisen in Cm. 16 24 26 per Stück fl. 1.60 2.80 3.— Drehbarer Tisch, sehr praktisch zum Schneiden gesilberter Papiere, nasser Abdrücke etc. Das gesilberte Papier wird zuvor auf Visit- oder Cabinetformat gefaltet und mittelst Beschneideglas auf das gewünschte Maass auf eine ebenso einfache als bequeme Weise geschnitten. Tisch 25 Cm. □.fl. 21.— * 42 „ . 28.— Fig. 2628. Fig. 2629. Fig. 2630. Fig. 2631. Fig. 2632. Fig. 2629. Dreifösse, für Spirituslampen 13, 15 und 18 Cm. hoch, per Stück fl. —.48 Fig. 2629. Dreifösse, aus Schmiedeeisen, für Gaslampen Höhe 20 24 Cm. Diam. 10 12 Preis 87 93 kr. big. 2630. DreifÜ S Se für Abdampfschalen aus starkem Eisendrahte, dreieckig 13, lo und 18 Cm. hoch für Spirituslampen.per Stück fl. _.48 Fig. 2631. Dreifösse mit Blechmantel, für Gaslampen. r 1.10 kig. 2632. Dreifösse mit gusseisernem Postamente, für Gaslampen Höhe 18 20 Cm. ' Diam. 11 14 „ Preis fl. 1.10 1.20 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Diverse Artikel, 1161 Dreifüsse aus Eisen mit Mantel aus Messingdrahtnetz, als Schutzvorrichtung bei Abdampfung oder Destillation leicht entzündbarer Flüssigkeiten. Per Stück.. .fl. 4.20 Dynamoelektrische Maschine für den constanten Strom. Für Handbetrieb, zum Gebrauche an Lehranstalten und für gewerbliche Zwecke, mit starkem Tisch, nebst daran zu befestigendem Schwungrad und Rheostat, für Serien und Hebenschluss-Sehaltung. Diese Maschine erfordert einen verhältnissmässig geringen Kraftaufwand, gibt einen Strom in der Stärke von 12 Bunsen’sclien Elementen gewöhnlicher Grösse und bringt einen Messingdraht von */* Mm. Dieke und ICO Cm. Länge zur Weissgluth und sogar zum Schmelzen. Die Quantität des in einem kleinen Voltameter erzeugten Knallgases beträgt 100 Ccm. pro Minute. Auch bezüglich der Verwendung für industrielle Zwecke leistet die Maschine im Verhältnis zu ihrer Grösse Ausserordentliches und lassen sich damit galvanoplastische Niederschläge in Gold, Silber, Nickel, Kupfer etc. in Folge einer stets gleichen Stromintensität und einer Vorrichtung, welche den bei anderen Maschinen mitunter eintretenden Stromwechsel verhindert, schnell und schön darstellen. Selbst mit der Hand betrieben, bringt die Maschine mit Leichtigkeit bis zu sechs In- candescenzlampen von je 10 Kerzen Lichtstärke zum Glühen und kann daher, mittelst Dampf betrieben, ganz gut für eine kleine Glühliehtanlage verwendet werden. Das damit zu erzeugende Contact-Bogenlicht hat eine Länge von 2 Mm. und eine Leuchtkraft von 100 Kerzen. Gewicht der Maschine sammt Tisch circa 100 kg. Preis.fl. 270.— Fig. 2634. : TuM Der Ellipsograph. Dieses mathematische Instrument ist geeignet, gewisser Grenzen zu ziehen. jede beliebige Ellipse innerhalb Fig. 2635. Gebrauchsanweisung. Man befestigt die Scheibe mit den unten befindlichen Spitzen auf das Reissbrett, worauf das Papier gespannt ist, und stellt zuerst, nachdem der Stift mit dem Schräubchen B befestigt wurde, sich mit dem Schieber S die längere Achse; hierauf macht man eine Wendung mit dem Verlängerungsstabe in der Richtung der kürzeren Achse bei gelüfteter Schraube O, welche angezogen wird, sobald man den Stift auf den richtigen Punkt, der die kürzere Achse bedingt, eingestellt hat. Jetzt führt man den Stab mit dem Stifte um die Scheibe herum und die gewünschte Ellipse ist gezogen. Dieses Verfahren wird mit den kurzen Läufern ausgefuhrt. Die langen Läufer dienen zum Ziehen ungewöhnlich langer Ellipsen. Preis: Kleinste Länge Grösste Länge der Ellipse. der Ellipse. Nr. 1 7 Cm. 22 Cm. Stück fl. 7.50 „ 2 10 „ 29 „ . „ „ 9.50 V 3 n „ 52 „ . „ „ 11.50 v 4 22 „ 64 „ . „ „ 13.50 Elfenbeinplatten, Mm. 76:92 93 :120 100:144 115:150 Per Stück fl. 1.— 1.80 2.40 3.30 Emailplatte, amerikanische, 25 : 35 Cm., zum Aufdrücken von Emulsions- Papierbilclern, um eine glänzende Oberfläche zu erzeugen .... per Stück fl. 1.— Quetscher dazu. „ „ „ —.75 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1162 Diverse Artikel Pickard’s Expositions-Meter. Fig. 2636. y» >S&r Das Einfachste und Beste ! Misst die Länge der Exposition und gibt das Lesen in Seeunden ohne Calculation. Dieses ist ein brauchbares kleines Instrument zur Feststellung der genauen Expositions- Zeit, nothwendig für irgend einen Gegenstand, und ist dasselbe für den Anfänger unumgänglich nothwendig. Es kann nie ausser Ordnung kommen, ist sehr leicht und kann wegen seines kleinen Umfangs geschickt verpackt oder in der Tasche getragen werden. Dieses Instrument handelt sehr schnell mit dem Lichte, reflectirt direct von dem aufzunehmenden Subjecte. Die Länge der Expositionszeit ist festgestellt in einigen Seeunden, entweder bevor oder nachdem die Camera aufgestellt ist. Per Stück fl. 6.—. Falzbein, aus feinem weissen Bein, 19 Cm., stark.per Stück fl. —.50 „ „ „ Buchsholz, 24 Cm. „ „ ,, —.12 „ zum Abheben der Bilder beim Cachiren. ,, „ „ —.10 Fernrohre bester Ausführung, achromatisch mit 6 Gläsern, in allen Grössen.von fl. 5.— bis ,, 20.— Figur, ein Musikstück spielend, für Kinderaufnahmen.per Stück „ 5.— Filtrirbeutel aus Filz.fl. 2.— bis „ 2.50 Filtrirschablonen aus Weissblech, mit Einlage, der Satz von Stück 4 6 12 Filzlappen, zum Putzen der Glasplatten, Cm. 12:13 fl. —.68 1.10 13 : 17 4.- fl. —.20 —.25 Fixatiy-Spritzen, 2 versilberte Metallröhren zum Zusammenklappen, per Stück fl. F i x a t i v zum Fixiren von Kreiden-, Kohlen-, Bleistift- und Pastell-Zeichnungen. Von Hornemann in Hannover, l j s Pfund. fl. „ Rouget ..'. „ „ Rowney & Co. Fixateurs per Stück..fl. 3.50 bis „ .35 -.35 1 .— 1 .— 4.50 Fig. 2637. Fig. 2638. Universal - Filter. (Fig. 2637.) (Patent.) Das ist der beste, billigste und wirkungsvollste Filter, speciell für Photographen, wo reines Wasser benöthigt wird. Wird einfach an die Wasserleitung angesteckt, wie Fig. 2637 zeigt. Um den Filter zu reinigen, genügt, es denselben täglich umzuschrauben wie Fig. 2638 zeigt. Preis per Stück fl. 1.50. Gebrauchsanweisung. Die Gummi-Einlage wird nass gemacht und fest an die Mündung angesteckt. Behufs Reinigung wird der Filter umgeschraubt und in dieser verkehrten Stellung durch einige Minuten belassen, damit der vorhandene Satz weggespült wird. Das Mundstück, wenn es einmal an der Ansflussmündung befestigt, muss darauf belassen werden. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Diverse Artikel 1163 Fig. 2639. Fig. 2640. Fläschchenhalter verhindern erfolgreich das Umfallen kleiner Fläschchen auf dem Operationstische. Gut ausgeführt ans Ebenholz, Gummi und Messing. Nr. 1 für Fläschchen von 70—100 Gramm.fl. 1.40 „ 2 „ „ „ 140-175 „ .„ 2.10 Flüssiger Leim in runden Fläschchen per Stück 20 kr.per Kilo fl. 3.20 Flüssiger Gummi arabicum, grosses Flacon 15 kr. „ „ „ 2.— Gasbrenner, Gaslampen und diverse Apparate für Leucht-, Benzin-, Ligroin-, Spiritusgas etc. Fig. 2641. Fig. 2642. Fig. 2643 Fig. 2645. 1 Fig. 2644. Fig. 26447a Fig. 2641. Gasbrenner nach Bunsen mit Hahn und Zündflämmchen. Beim Schliessen des Hahnes bleibt eine sehr kleine Flamme brennen, an welcher sich beim Wiederöffnen des Hahnes das auströmende Gas entzündet.fl. 3.60 Fig. 2642. Gasbrenner, Fletcher’s Argand-Bunsenbrenner, von Gitsseisen, mit russ- freier Flamme von sehr hoher Temperatur, an Stelle des einfachen Bunsenbrenners, zum Erhitzen von Abdampfschalen etc. zu verwenden. Kleines Modell. .. .fl. 3.40 Grosses Modell .„ 5.— Fig. 2643. Veranschaulichter Bunsenbrenner kann ganz klein ahgedreht werden, ohne zurückzuschlagen und kann in beliebiger Zahl, je nach Erforderniss, auf einen gemeinschaftlichen Vertheilungskörper aufgeschraubt werden, um sehr hohe Temperaturen zu erzielen. Die Consumangaben basiren auf 25 Mm. Druck. Durchmesser Höhe Consum Preis Preis am Kopfende ohne Fusss in Liter ohne Fuss mit Fuss Nr. 5162 23 Mm. 96 Mm. 150 fl. 1.95 fl. 2.40 r> 5163 32 „ 121 „ 300 „ 2.55 „ 3.15 n 5164 39 „ 152 „ 420 „ 3.40 „ 4.20 Der Fuss vermehrt die Totalhöhe des Bunsenbrenners um ungefähr 25 Mm. Fig. 2644. Gaskochofen, kleiner, sehr handlich, mit abnehmbarem Dreifuss, 12 Cm. . . .fl. 3.60 Fig. 2644 1 / 2 . Derselbe mit Blechmantel, 14 Cm. Durchmesser. . . .fl. 4.80 Fig. 2645. Gaskochapparate, Patent Wobbe Durchm. in Mm. 148 192 220 240 mit Hahn fl. 4.20 5.10 7.— 9.15 Dieselben emaillirt Durchm. in Mm. 148 192 220 240 mit Hahn fl. 5.30 6.50 9.40 11.55 Diese Gaskoehapparate brennen vollkommen geruchlos und russfrei bei höchstem Heizeffect und bedeutender Gasersparniss. Dieselben sind für jedes Gas gleich vortheilhaft verwendbar, wenn man bei Aufstellung der Apparate die Flammenöffnung regulirt hat. Man regulirt die Flammenöffnung, indem man nur die an derselben seitlich angebrachten Schrauben so verstellt, dass die Flamme unter knisterndem Geräusch mit einem kleinen grünen Flammenkern ohne zurückzuschlagen brennt. Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 1164 Diverse Artikel Gasöfen zur Warmwasserbereitung. Fig. 2646. Fig. 2647. sgcsäSiM ''x-/XXXv ■ •■■■*, feasix Die Apparate werden einfach mittelst Rohr oder Schlauch mit der Gas- oder Wasserleitung verbunden, dann das-Wasser eingelassen und das Gas angezündet und läuft aus dem Apparate warmes Wasser. Apparat nach Fig. 2646 fl. 30.— * » 2647 „ 30.- Leuehtgas-Sauerstoff-Lampe (Fig. 2648) nach Linnemann (neuer Daniell’scher Doppelhahn, zur Erzeugung von Kalk- und Zirkonlicht, besonders bequem und zweckmässig sowohl für Beleuchtung (Projections- Apparat), als auch für Schmelzungen.fl. 14.40 Zirkon - Leuclltkörper in Platinfassung hierfür (eigener neuester Construction) .fl- ^>.— Fig. 2648. Gas-Schmelzöfen (Fig. 2649) nach Perrot, aus Eisen, mit Chamotte ausgefüttert, zum Schmelzen von Metallen etc.; mit doppelter Flammen- circulation, Temperatur 1200° C., mit Brenner Nr. 1 2 3 Innerer Durchm. in Cm. 16 18*5 25 Innere Höhe „„ 25 27 40 Fig. 2649. fl. 102.— 114.— 128.50 Fig. 2650. Gas - Schmelzofen (Fig. 2650) nach Perrot, kleines Modell speciell für Laboratorien, mit Brenner aus Messing. Innerer Durchmesser 11*5 Cm., innere Höhe 15 Cm.•. fl. 42. — Bunsenbrenner mit Regulirung des Luftzutrittes, für Flammen: 12 3 fl. 2.— 3.60 4.70 mit Hahn „ 3.— 4.80 6.— Mit Sternring für eine Flamme mehr 25 kr. » Schornstein „ „ „ „ 14 „ ~. uwMnh& aag j [?ÿwJΙSlS Brenner (Fig. 2651) nach Böhm, zum Gebrauche mit und ohne Drahtnetz, mit getrennter Regulirung des Gas- und Luftzutrittes, gibt eine sehr grosse und heisse 1 lamme.... -q 025 Brenner nach Bunsen, Pariser Façon, mit Aufsatz zur Ausbreitung der Flamme.. 2 10 Derselbe (Fig. 2652) mit Dreifuss. Fig. 2652. .... fl. 2.65 [hmd Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Diverse Artikel 1165 Universal-Gaslampe nach Teclu. (rig. 2053. (Gesetzlich geschützt.) RS, "y* Fig. 2653. Der hier abgebildete neue Gasbrenner ist ein Bunsenbrenner mit der Abänderung, dass das Brennerrohr nach unten kegelförmig erweitert ist. Die Regulirung des Luftstromes erfolgt durch Auf- und Abschrauben einer kreisförmigen Platte und die des Gasstromes durch ein Kegelventil mit Schraube. Infolge der kegelförmigen Erweiterung des Brennerrohres wird eine gebläseartige Brausflamme erzielt. Der Brenner wird in zwei Grössen geliefert : bei dem kleineren ist das Brennerrohr 10 Cm. lang und 1 Cm. weit; bei dem grösseren 17 Cm. lang und l - 6 Cm. weit. Zugegeben werden je 3 Aufsätze : ein Pilzbrenner a, ein Kreuzbrenner b und ein Schnittbrenner c. In der Flamme des letzteren kann man einen 4 Mm. dicken Kupferdraht schmelzen und Kaliglasröhren von 2 1 /» Mm. Wandstärke biegen. In der Flamme des Bunsenbrenners lassen sieh Kaliglasröhren mit Leichtigkeit ausziehen. Gaslampe. . . . Preise: I. Grösse . fl. 3.75 II. Grösse 5.30 „ mit Stern und Esse mehr „ 0.75 1.— Aufsatz a .... . „ E25 1.75 „ 6-... . „ 1.25 1.65 „ c.... . „ 0.60 0.85 Neuer Gasofen zum schnellen Erhitzen und Abdampfen. Fig. 2654. Ich mache speciell auf diesen neuen Gasofen aufmerksam, welcher aus einem flachen runden Eisenbehälter besteht, welcher eine Anzahl Brennerröhren trägt, die sämmtlich mit einem Kreuzeinsatz versehen sind. Durch letzteren wird jede einzelne Flamme, wie bei den Gas-Terquem-Brennern in vier rein blau brennende Zungenspitzen getheilt, wodurch bekanntlich eine hohe Heizkraft erzielt wird. Das durch das seitliche Zuströmungsrohr eintretende Gas wird bereits im Brennerkopf mit Luft gemischt. Letzterer hat ein Schlauchstück aus Bockholz, um den Gummischlauch vor Wärme zu schützen. Preise: Ofen, mit 9 Brennerröhreu, mit Dreifuss. fl. 7,50 r „ 25 „ „ „ . „ 9.50 Benzin-Gas-Lampe (Fi g . 2055) neueste Construction, mit regulirbarer, russfreier Flamme. Dieselbe ist bei Ermangelung an Gas wegen ihrer bedeutenden Heizkraft und geringen Benzinconsumes sehr empfehlenswert!!. Preis fl. 10.—. Fig. 2655. Gebrauchsanweisung. Für die Gas selbst erzeugende Laboratoriums-Heizlampe Nr. 40 und 47. Füllung: Man fülle mit gutem Benzin mittelst Trichter durch die oben im Bassin befindliche verschraubbare Oeffnung. Anzündung : Das beigegebene Messingkännchen wird mit Spiritus gefüllt, die Gabel eingetaucht, bei fest geschlossenem Regulirrad zwischen der eingetieften Schale und dem Brennerwinkel _ angesteckt und entzündet; nachdem die Vorwärmeflamme fast ausgebrannt ist, öffne man mit Drehung des Rades nach links die Ausströmung, worauf die Heizflamme hervortritt. (Giesst man die Schale voll Spiritus, so kann die Gabel entfallen.) Auslöschung: Das Regulirrad wird nach rechts zugedreht, bis es fest liegt. Reinigung: In kaltem Zustande öffnet man den Regulirstift, wodurch Benzin der Ausströmungsöffnung als Strahl entströmt, und etwaige Unreinlichkeiten mitnimmt. Falls nach langem Gebrauche die Mutter des Regulirrades schweisst, ziehe man den Sechskant nach rechts etwas an. Die Ausströmungsöffnung soll nicht erweitert werden. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1166 Diverse Artikel 2656. Fig. 2656 A. Patent-Ligroïn-Lampe mit Dreifuss. n. 15.b0 Patent-Ligroïn-Lampe mit Stativ . » 19-20 Diese Lampe ist ein vorzüglicher Ersatz fiir die Bunsen-Gasflamme und wird in jedem Laboratorium, wo Gas nicht zur Verfügung steht, hochwillkommen sein. Bei geringem Kostenaufwand und vollständiger Sicherheit gibt dieselbe eine vollkommen blau brennende kräftige und heisse Flamme, die für alle vorkommenden Fälle ausreicht. Der kleine Aufsatz a dient zum Ausbreiten der Flamme beim Erhitzen von grossen Gefässen. Argand-Leuclltbrenner-Aufsatz b) für vorstehende Lampen, ein sehr schönes, weisses, dem Gas vollkommen gleiches Licht gebend . fl. 3.30 Patent-Ligl’OÏn-Lampe mit Auer-Glühlichtbrenner c), dessen intensive Leuchtkraft die Lampe sowohl zu Beleuchtungszwecken, als auch als Lichtquelle für Projectionsapparate, als Ersatz des elektrischen oder Drummont’schen Lichtes, besonders geeignet macht a) für Beleuchtung (Fig. 2656 mit c). » 24. b) „ Projection (Fig. 2656 mit d) . „ 27.— Reiselampen für Spiritus. Neue Form, durch Verbrennung der Spiritus-Dämpfe eine grössere Hitze erzeugend. Preis.fl. 2.50. Neue Spiritus-Gebläse-Lampe, (Deutsches Reichs-Patent.) Die Lampe ist ohne Docht, wodurch das lästige und schnelle Verkohlen wie Neueinziehung des letzteren vermieden wird, und kommen bei derselben nur die Dämpfe zum Brennen. Die Heizkraft des Brenners ist die grösste aller bis jetzt construirten und gleicht derjenigen des Gas-Terquembrenners, welcher l 1 /. Mm. Kupferdraht leicht schmilzt. Um 1 Liter Wasser von 15° C. auf 100° C. zu erhitzen, braucht meine Spiritus-Gebläse-Lampe nur 8V 2 Minuten. Der gewöhnliche denaturirte Spiritus eignet sich für diese Lampe am besten. Ein besonderer Vortheil meiner Lampe ist, dass man auch die in Laboratorien so viel in Anwendung befindlichen Pilzbrenner-Aufsätze benützen kann, wodurch eine gleichmässige Vertheilung der Wärme bei Abdampfungen Fig. 2658. etc. erzielt wird. Preis: complet mit Stativ und Ring nach Zeichnung.fl. 12.— Pilzbrenner hierzu extra. 1.25 Weingeistlampe nach Breitenlohner mit Bunsen’schem Lampenaufsatz mit Regulirung des Luftzutrittes ; dieselbe kann bei Spectral- versuchen als Verbrennungslampe und überall, wo kein Gas zur Verfügung steht, statt des Bunsenbrenners verwendet werden fl. 6.— Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Diverse Artikel 1167 Glasbilder für Projection (Laternenbilder) Glasbilder für Laternen und Sciopticons „ Statuen mit schwarzem Fond „ colorirt . Glas-Stereoskope. „ colorirt. per r n n Stück fl. n v n n n n l.— 1.25 3.50 3.20 5.50 Bei Abnahme einer Collection von 50 Stück 10°/ 0 Rabatt. 1 Kistchen zum Aufbewahren von 50 Laternenbildern.fl. 2.40 l „ „ „ „ 50 Stück 9:17 Cm.„ 2.70 Goldgrund-Leinwand per □ Meter. fl. 4.70 Gummi arabicum, flüssig, per Kilo fl. 2.—, per Flacon. „ —.15 Gummi-Tabletten. Amerikanische Patent-Gummi-Tabletten für Tinte und Blei mit eingeschnittener Holzfassung, welche je nach Abnützung des Gummi abgelöst wird.per Stück „ —.20 Fig. 2660. Neu ! Gummir-Glas Neu ! mit Kapsel. (Fig. 2660.) Gleichzeitig als Gummibehälter und Pinsel dienend — stets sauber und fertig zum Gebrauch ! — Jedes Stück mit Gebrauchs-Anweisung in Schachtel, gefüllt mit flüssigem Gummi. Nr. 51.per Stück fl. —.75 * 52. „ „ „ —47 Gummir-Gläser ohne Füllung. (Fig. 2660.) kleine grosse weiss. fl. —.38 —.43 farbig.. „ —.40 —.47 Hektograph, k. k. priv. Vervielfältigungs-Apparat von fl. 4.— an. Fig. 2661. Fig. 2662. Hessische Thon-Schmelztiegel A Nr __^_4_5 _6_ (Fig. 2662.) Per Stück fl. —.05 —.08 —.12 —.26 Hessische Thon-Schmelztiegel und Deckel. (Fig. 2661.) Höhe in Cm. 12 14 17 20 22i/ 2 25 30 35 40 45 50 Breite „ „ _8 10 1 2 14 17 19 19 20 22 25 27 Tiegelpreis fl.—.24—.25—.40—.52—.75 1.35 4.— 4.70 5.40 6.— 6.70 Deckel dazu „ -.07 —.08 —.14 —.20 —.20 —.24 —.67 —.93 1.34 1.60 1.67 Höhenmesser in Taschenuhr-Format, vernickelt, 45 Mm. Durchmesser, mit verstellbarer Metallscala, offenes Werk in feinem Leder-Etuis.fl. 18.50 Hygrometer mit Metallfassung und Contacten zum Einstellen auf beliebige Feuchtigkeit und Trockenheit, bei deren Ueberschrcitung eine elektrische Glocke läuten soll ; sehr empfehlenswerthes Instrument für Gewächshäuser, Krankenanstalten, Luftheizungen, Seidenspinnereien, Trockenräume, sowie für gewerblichen Gebrauch und den Unterricht. Sammt Signalglocke und Batterie.fl. 31.25 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1168 Diverse Artikel. Viele Copien, insbesondere solche mit Gelatine-Oberfläche, können nicht zwischen Löschpapier getrocknet werden, daher ein Arrangement zum Hängen an eine Stange oder Schnur wünschenswerth. Vorstehende Klammern halten die Copien fest, ohne sie zu beschädigen. Neue Patent-Klammern Preis per Stück fl. —.10, per Dutzend fl. 1.10. zum Aufhängen der Drucke. Fig. 2663. Kautschuk-Wasserbehälter mit Hahn und Trichter, Inhalt 3U. Liter fl. 9.— „ 13.50 Kitt für Glas, Porzellan, Thon, Stein, womit man den gebrochenen Gegenstand nur anzustreichen braucht, der ohne zusammengebunden zu werden, nach 10 Stunden 1 Glas fl. —.60 festhält. Durch Probe gesichert. Fig. 2664. per Stück fl. —.40 . fl. —.06 Korkzieher (Fig. 2664). Künstlicher Bimsstein zum Bleistiftspitzen, in kleinen Stücken Lacke. Zaponlack hat folgende Vorzüge : 1. Es ist bedeutend härter als irgend eine Art von Lack (Vernis); ist vollständig transparent, so dass der Glanz des Metalles stets voll bewahrt wird ; ist so zähe und undurchdringlich, dass ein Oxydiren unter allen Umständen ausgeschlossen ist. Es ist unempfindlich gegen salzhaltige Luft und gegen Salzwasser, daher für Exportwaare unentbehrlich. 2. Der Ueberzug ist so durchsichtig und schmiegt sich dem Metalle so fest und glatt an, dass er weder sichtbar noch zu fühlen ist. 3. Zapon wird nie klebrig oder schmierig, zeigt niemals kreideartige Strichstellen und ist so hart, dass es jede Handhabung verträgt, so dass man die einzelnen Theile eines Gegenstandes vor dem Montiren überziehen kann. 4. Fliegenschmutz, Angreifen mit schweissigen Händen etc. schadet den mit Zapon überzogenen Gegenständen nichts, da dieselben mit Seifenwasser abgewaschen werden können. Putzen ist nicht noting und es ist dies besonders wichtig für Haushaltungs-Gegenstände, Kronleuchter, Metall-Ornamente etc. ri' Das Leberziehen mit Zapon geschieht am besten durch Eintauchen oder Uebergiessen (matte Gegenstände können auch mit einem feinen weichen Pinsel gestrichen werden). Beim Auftrocknen .glättet es sich von selbst und saugt seine eigenen Tropfen auf, wodurch ein vollkommen gleichartiger Ueberzug gesichert ist, selbst an scharfen Kanten und solchen Stellen, wo dies durch Streichen nie erzielt werden kann. Die grosse Ersparniss an Zeit und Arbeitslohn ist augenscheinlich. r Zaponlack.per Liter fl. 3.—- Protectaline. „ „ „ 3.35 ßrassonne kLJti „ FF. Verdünnung per er Liter fl. 2.— » n n 2. « * * • • • „ „ „ f./u Kristalme. „ „ „ 3.20 r> 1 • „ 2.55 Ein Zinntopf mit einem Filter, Trichter und Kautschukstoppel. Der obere Theil ist eben, um mit einer Glasplatte bedeckt werden zu können. Der reine Lack kommt in das Innere hinein, man begiesst die Platte und lässt den Ueberschuss in den Trichter zurückfliessen. Auf diese Weise hat man niemals Flecken in der Platte oder Unreinigkeiten im Lack. Lacktopf und Filter. (Fig. 2665 ) Preis !/ 2 Liter Inhalt fl. 1.90. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Klrchberggasse 37. Diverse Artikel 1169 Leim, flüssig, per Kilo fl. 3.20.per Flacon fl. —.20 Amerikanischer Fischleim, leimt und kittet sofort dauernd : Papier, Holz, Leder, Bein, Glas, Porzellanwaaren, Gyps etc. Nötigenfalls mit Wasser oder Spiritus zu verdünnen..per Flacon fl. —.25 Leuchtende Oelfarbe von Baimain, zum Gebrauch fertig, 1 Blechbüchse = t j i Pfund englisch.fl. 3.40 Leuchtfarbe. Die Leuchtfarbe besitzt die merkwürdige Eigenschaft, das Tageslicht aufzusaugen und im Dunkeln wieder auszustrahlen, wird daher in allen jenen Fällen angewendet, wo es sieh darum handelt, einen Gegenstand bei Nacht sichtbar zu machen. Die Leuchtfarbe leuchtet deutlich die ganze Nacht hindurch, wenn während des Tages oder wenigstens in den Abendstunden das Licht darauf einwirken konnte. Es ist keineswegs directes Sonnenlicht noting, sondern es genügt in allen Fällen das zerstreute Tageslicht. Die Farbe verdirbt niemals, enthält keine Spur von Phosphor oder Giftstoffen und ist überhaupt vollkommen unschädlich. Die Einwirkung des Lichtes auf die Leuchtfarbe lässt sich in sehr augenscheinlicher Weise demonstriren, wenn man einen damit bestrichenen Gegenstand wenige Secunden dem directe» Tageslichte aussetzt (z. B. an ein Fenster legt) und dann sofort an einem dunklen Orte betrachtet; die Farbe leuchtet dann in schön violettem Lichte. Bei Nacht ist das Leuchten der Farbe nur in vollständig dunklen Bäumen sichtbar. Kleinere, mit Leuchtfarbe bestrichene Localitäten, welche Tageslicht empfangen, sind bei Nacht genügend erleuchtet, um daselbst gröbere Arbeiten vornehmen zu können. Ein meterbreiter Streifen längs der Treppe genügt, dieselbe die ganze Naeht hindurch deutlich sichtbar zu machen. Mit Leuchtfarbe bestrichene Pappe kann an feuergefährlichen Orten als Laterne verwendet werden, da dieselbe, je nach der Grösse, auf 6—10 Schritte ein genügendes Licht verbreitet. Bei etwa mangelndem Tageslichte kann die Belichtung auch durch Magnesiumdraht geschehen. Gebrauchsanweisung für Leuchtfarbe. In allen Fällen, wo die bestrichenen Gegenstände der Feuchtigkeit oder den Einflüssen der Witterung ausgesetzt sind, auch auf Wänden für Stiegenhäuser, wird die Oelfarbe angewendet, in geschlossenen Bäumen, zum Papieranstrich genügt die Wasserfarbe, deren Anwendung billiger zu stehen kommt. Oelfarbe. Die Farbe, welche sich leicht am Boden des Gefässes ansetzt, muss vor Allem sehr gut umgerührt und mit dem Lacke innig vermengt werden und wird mittelst reinen Pinsels 2—3mal auf den zu bestreichenden Gegenstand aufgetragen. Der Anstrich wird um Vieles haltbarer, wenn man vorher mit unserer chemisch reinen Zinkweissfarbe grundirt und jeden Anstrich vorher trocknen lässt, bevor ein zweiter erfolgt. Metall-, besonders bleihältiger Firniss oder Lack, wie er gewöhnlich im Handel vorkommt, darf der Farbe niemals beigesetzt werden. Gegenstände, welche der Witterung ausgesetzt sind, sind auf alle Fälle zu grundiren und mit einem Ueberzuge von Glanzlaek zu versehen. 1 Kilo genügt für 5-6 □Meter. Wasserfarbe (Leimfarbe). Ein Gewichtstheil Farbe wird mit 2 Theilen kochend heissem Wasser durch einige Minuten gut verrührt und zweimal mittelst reinen Pinsels auf den zu bestreichenden Gegenstand aufgetragen. Die Farbe ist immer sehr gut umzurühren. Soli mit Leuchtfarbe bestrichenes Papier bedruckt werden, so empfiehlt es sich, dasselbe vorher zu satiniren. Sehr haltbar wird der Wasserfarbenanstrich, wenn man denselben nach dem Trocknen mit reinem Wasserglas überstreicht. Preise: 1 Kilo leuchtende Oelfarbe (streichfertig). 1 „ „ Wasserfarbe (Gelatine und Farbe gemischt) i U n v n r n v r, 1 „ reines Leuchtfarbenpulver. 1 „ chemisch reine Grundfarbe .. 1 „ „ reiner Glanzlack. 1 „ rein weisse Gelatine. 1 Meter Magnesiumdraht . Manipulator (Fig. 2666), einfaches und gleichzeitig nützliches Instrument zum Schutze der Hände beim Anfertigen von Negativen im nassen Verfahren.per Stück fl. 3.40 Massstäbe in Centimeter und Zolle eingetheilt, von Holz fl. —.10 bis „ 1.— Massstäbe aus Stahl oder Messing, mit Millimeter-Eintheilung „ 5.— Elfenbein-Massstäbe, V 2 Meter lang „ „ r zehngliederig...per Stück „ 2.— dto. „ 1 Meter lang. „ „ „ 4.— Massbäntler in Messingkapsel mit Stahlband zu 1 Meter fl. 2.—, zu 2 Meter. „ 3.10 Massbänder (Chagrinlederrollen) mit Messingkapsel und Kurbel zu 5 Meter. „ 1.80 44 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Fig. 2666. fl. 3.10 „ 4.10 * 2.10 „ 1.10 „ 5.- „ 1.40 „ 2 ,- „ 3.10 „ ■—.06 1170 Diverse Artikel lackers Messäpparat für pulYerförmige und krystallinische Substanzen. Patentschutz in allen Kulturstaaten. 1 Ô kubïKcenti meter: Fig. 2667. Der Zweck des Messapparates ist, diejenigen Substanzen, welche bisher messerspitz- und theelöffelweise verordnet wurden, genau Abmessen zu können. Das Publicum, welches pulver- förmige Mittel gebraucht, hat bei Anwendung des Messapparates die Gewissheit, dass es jedesmal die vollständig gleiehmässig grosse Menge Mittel abmessen kann, _ was bei Anwendung von Messerspitzen und Theelöffeln niemals der Fall ist. Der Messapparat ist besonders zu empfehlen zum Abmessen von Mineralsalzen, Salzen zu Lösungen für äusserliche Zwecke, -Natron und Weinsteinsäure zu Brausepulver, den -verschiedenen Magenpulvern, den homöopathischen Verreibungen, allen photographischen Chemikalien u. dergl. , Es ist auch ermöglicht, oben erwähnte Substanzen nach dem Gewicht zu verordnen, welches man mit Leichtigkeit in die Kubikzahl umwandeln kann, indem aus dem geschlossenen Messapparat der Messstab herausgezogen, die fragliche Substanz in den entstandenen leeren Kaum eingefüllt, der Messstab wieder leicht aufgesetzt und der Messapparat durch Drehen der äusseren Röhre wieder geöffnet wird. Auf dem Messstab ist alsdann die Kubikzahl zu ersehen. Beim Gebrauche des Messapparates wird der mit Eintheilung versehene Messstab soweit als jeweils nöthig herausgezogen, der in der inneren Röhre dadurch entstehende leere Kaum mit dem zu messenden Gegenstand angefüllt und hernach das Uebermass durch Drehen der äusseren Röhre abgestreift, wodurch gleichzeitig der Messapparat geschlossen wird. Zum Entleeren wird der Messapparat wieder geöffnet. Messapparat 10'0 Kubikcentimeter Inhalt 72 kr. Fig. 2668. Fig. 2669. Messer (Schnitzer) (Fig. 2668) zum Beschneiden der Bilder, ohne Handhabe fl. — .42 » » « „ „ „ mit „ „ 1.05 » „ ( * 2669) „ „ „ besonders stark. „ 1.60 Fig. 2670. Rig. 2671. Fig. 2672. Solinger-Messer (Fig. 2670) per Stück 30 kr, die Spitze zweischneidig.... fl. —.60 « (Fig. 2671) klein 30 kr., mittel 38 kr., gross. „ —.45 « (Fig. 2672) für ganz starke Arbeiten.per Stück „ —.60 Messerschärfer, amerikanisch, die Spitze ist als Diamant zum Glasschneiden verwendbar. . Stück „ —.50 Messing-Lack (mattschwarz). Dieser Lack ersetzt nicht nur vollständig das lästige und mit so viel Nachtheilen verbundene Schwarzbrennen, sondern -es ist auch die Lackirung viel dauerhafter und schöner.per Liter fl. 6.50 per Flacon V,o Liter „ 1. — Gebrauchsanweisung. Die zu schwärzenden Metalltheile werden kalt oder handwarm ein- bis mit ! ei , n Lack i aberzogen. Nach dem Trocknen erhitzt man sie bis auf ca. 100° C. und îeibl; sie, nach dein vollständigen Erkalten, mit einem weichen Tuche oder Leder ab. Stark zu Jedesmaligen Gebrauche. Unter „Stark schütteln“ verstehen wir, dass die i 1 lasche, mit dem Halse nach unten wenigstens 20mal auf- und abgestossen wird. .Nach längerem Stehen muss sogar mit einem Stocke aufgerührt werden. Messing-Lack (brillantgelb I) zum warm Lackiren.per Liter Messing-Lack (brillantweiss I), farblos, zum w .per Liter „ 4.50 per Flacon l; '10 v r> -.75 Lackiren .., .per r> n 4.50 per Flacon Vio n » —.75 Fig. 2674. Fig. 2673. Papier-Messer (Fig. 2673).-. per Stück fl. 1.70 Secundenpendel (Fig. 2074) (Metronom) zur Bemessung der Expositionsdauer. .•. fl. 7.30 mit Schlagwerk. _ _ 9 80 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kdrchberggasse 37. pulver- ’.esmal ms; toi pftihlen ob und en StP ordnen, .jsenen leeren îen der neben, »weit San® ,en der m Ent- Diyerse Artikel. 1171 Goldnägel zum Befestigen der Bilder im Schaukasten. Abbildungen in natürlicher Grösse. Preise per 100 Stück. Clous dorés fin pour fixer les épreuves photographiques dam les montres d’exposition, prix par cent pièces. Fig. zo75. Nr. 178. fl. —.57. Fig. 2676. Fig. 2676a . ng. 2677. Fig. 2678. Fig. 2679. Fi«- 2680 Fi°- 2681 Nr. 54. Nr. 53. Nr. 133. Nr. 255. Nr. 210. Nr' 188 Nr 52 fl.-.57. fl.-.57. fl. 1.05. fl. 1.05. fl. 2.25. fl. 'l 28. fl 1.35. Fig. 2682. Nr. 31. fl. 1.80. Fig. 2683. Nr. 209. fl- 1.65. Fig. 2684. Nr. 232. fl. 1.35. ’Fig. 2685. Nr. 170. fl. 1.05. Fig. 2686. Nr. 221. fl. 1.80. Fig. 2687. Nr. 14,9. fl. 2.25. Fig. 2688. Nr. 241. fl. 2.40. 1.60 Fig. 2689. Nr. 100. Fig. 2690. Nr. 227 fl. i.35. fl. 1.65. A. Fig. 2691. Nr. 160. fl. 2.25. y Fig. 2692. Nr. 186. fl. 2.40. nr. Fig. 2693. Nr. 192. fl. 1.80. r ig. 2694. Nr. 117. I. 2.10. Fig. 2695. Nr. 197. fl. 2.25. Fig. 2696. Nr. 199. fl. 2.25. b ig. 2697. Nr. 213. fl. 2.25. Fig. 2698 Nr. 217. fl. 2.25. Évita '0 Fig. 2699. Nr. 141. fl. 2.85. Fig. 2700. Nr. 212. fl. 3.60. Fig. 2701. Nr. 219. fl. 3.60. Fig. 2702. Nr. 218. fl. 4.20. Fig. 270.3. Nr. 194. fl. 5.—. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 44* 1172 Diverse Artikel. Fig. 2706. Fig. 2706\ Fig. 2704. Fig. 2705. Nr. 1150. Heftnag’d (Fig. 2704) mit rundem Messingknopf, Doppelkopf 8 Mm. zum Anheften der Photographien in Schaukästen oder für Reissbretter per 100 Stück fl. —.90 Nr. 1152/10. Patent-Heftnägel (Fig. 2705) mit solider Stahlspitze, 10 Mm. 1 per 100 Stück Nr. 1152/12. Patent-Heftnägel (Fig. 2706) mit solider Stahlspitze, 12 Mm. per 100 Stück Nr. 110/0. Flache Messing-Heftnägel, 9 Mm.per Gross r 110/1. „ „ „ 10 „ . » Fig. 2706 1 / 2 . Vergoldete Schrauben zum Befestigen der Façette-Glâser (auf Seite 673) im Schaukasten etc.per Stück 1.10 1.90 —.60 —.75 -.07 Fig. 2707 (natürliche Grösse). Fig. 2708, Fig. 2709,..Fig. 2710 (natürliche Grösse). Goldnägel (Fig. 2707), zum Befestigen der Bilder im Auslagekasten etc. Nr. 1 2 4 5 6 per 1000 Stück fl. 1.65 „ Dutzend. . . „ —.03 3.— 3.45 —.04 —.05 2.10 2.S5 —.03 —.04 Nagel gepresst und vergoldet, zum Befestigen der Bilder im Schaukasten etc. Fig. 2708 2709 2710 per Dutzend fl. —.11 -.12 -.18 Numerateur Fig. 1711. Schwarz, blau.| violett, grün. \ von 4 bis 6 Ziffern, um fortlaufend zu numeriren ; auch zum Foliiren verwendbar, von fl. 40.— bis fl. 75.—. Stampiglien-Farbe hierzu. 1 Fläschchen. 35 kr. — 50 kr. Zinnober.fl. —.60 Carmin .. 1.— Numerateur (Fig. 2711) als Schneide-Stempel (ohne Farbe) zu benützen. Mit 6stelligem Zifferwerke . . fl. 110.— Objectivputzer aus weichem Wildleder von 12 Cm. Länge und 7 Cm. Breite, per Stück.. fl. —.10 Tragbarer Patent-Carbon-Natron-Ofen. . Dieser Ofen brennt ohne Schornstein, entwickelt weder Ranch noch Russ und kann in geheiztem Zustande von einem Zimmer in’s andere ohne jede Mülie getragen werden. Er ist in J®? er Hinsicht gefahrlos, erfordert weder Bedienung noch Beaufsichtigung, brennt nach einmaliger hullung circa 24 Stunden und entwickelt eine gleichmässige, angenehme Wärme. Der Ofen kann auch da aufgestellt werden, wo sonst Feuerungsanlagen behördlich untersagt sind. Der Verbrauch an Heizmaterial, Carbon - Natron, ist sehr gering, für den kleinsten Ofen ungefähr 20 kr. per 24 Stunden. Grösse Nr. 0 1 2 3 per Stück fl. i 7.6(1 26.40 43.— öü.— Carbon-Natron zum Heizen dieser Oefen : 10 Kilo in Kiste inclusive Emballage.fl. 2._ 25 „ „ Säcken „ „ . 4.10 50 „ „ plombirten Säcken inclusive Emballage...”, 7.70 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. Diverse Artikel. Hand-Perforir-Rad. Rad von Stahl. Preis.fl. 6.50. Photoscript „Nameit“. Ist ein kleiner Apparat, mit dem man auf den Negativen die Bezeichnung in undurchsichtigen Buchstaben aufdrucken kann, die dann auf dem Positiv weiss erscheint. Dies geschieht derart, dass man den Namen des Negativs in Gummibuchstaben in einen Halter einsetzt, diesen Stempel mit einer besonderen Stempelfarbe einschwärzt, auf das Negativ aufdrückt und die Schrift mit einer besonderen Masse undurchsichtig macht. Beim Drucken erscheint nun der Namen des Negativs weiss und in sauberer, leserlicher Schrift. Fig. 2713. Der Apparat complet kostet : Nr. 1. Kleine Ausstattung.fl. 5.70 „ 2. Kleine Ausstattung, kleinste Schrift.„ 5.70 „ 3. Grosse „ .„ 8.35 m0im£ Fig. 2713. ^êSÊBÊi Gebrauchsanweisung'. 1. Nehmen Sie den Typenhalter in die linke Hand, so dass die Selirauhe sieh rechts befindet. Sie setzen Typen, an dem der Schraube entgegengesetzten Ende beginnend, ein, die kleinen Einschnitte sich zugewendet, wie die Abbildung zeigt. Der übrig bleibende Theil des Raumes wird mit Blindstücken ausgefüllt und an die Enden kommt je eines der 2 Messing- häekehen. Darauf wird die Schraube fest angezogen. Die Abbildung zeigt am besten die Handhabung. 2. Sie verreiben mit der beigelegten kleinen Walze ein wenig von der Farbe „Filmite“ auf einem geeigneten Gegenstände, z. B. einem alten Negativ und fahren dann mit der eingeschwärzten Walze leicht über den Stempel hin und drücken denselben auf die Schichtseite des Negativs. 3. Man bestreicht den Aufdruck mit Opaquer, wozu man sich am besten eines Pinsels bedient. Dadurch wird die Schicht für das Licht undurchdringlich. Um den Opaquer besser haften zu machen, lege man ein Stück Papier darüber und fahre leicht mit dem Finger darüber hin. Man entferne nun den überflüssigen Opaquer mittelst eines reinen Pinsels. 4. Ehe man den Aufdruck auf das Negativ macht, mache man einige Probeabdrücke auf gewöhnliches Papier, bis die Schrift ganz klar und deutlich ist. Die Walze kann man durch Rollen über Papier reinigen. Zum Schutze der Schrift thut man gut, sie mit Negativlack zu übergiessen. SMS igib t ÜL mm Platten-Trockner (Fig. 2714) leicht transportabel, das feuchteste Cliché trocknet in 6 Minuten. Die Rotationsbewegung ist sehr sanft. Für 2 Platten 9:12 Cm. oder 1 Platte 13:18 Cm. fl. 25.—. Nota. Andere kleinere Formate können gleichfalls verwendet werden. Fig. 2715. Pneumatischer Haken (Fig. 2715) für Fenstertransparente kann keine bessere Art zum Hängen gefunden werden. Durch Feuchten des Hakens und Anpressen an die Fensterscheibe hält er derart fest, dass ziemlich schweres Gewicht verlässlich halten wird. Per Stück 12 kr. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1174 Diverse Artikel. Pneumatischer Halter für Beschneidegläser. Wird leicht an jedes Glas angebracht durch einfaches Andrücken an die Oberfläche und lässt sich ebenso leicht entfernen. Verhindert jedes Rutschen des Beschneideglases und gewährt ein bequemes Mittel sichern Haltens in die gewünschte Lage. Preis per Stück 52 kr. Fig. 2716. Podometer (Schrittmesser). Jeden Schritt anzeigend. — Alle Zeiger werden bei Beginn des Marsches mit der Hand auf 0 gestellt und der Podometer vermittelst seines Hakens an der Westentasche oder an einem Knopfloch aufgehängt. Der grosse Zeiger markirt jeden Schritt, und macht nach 100 Schritten eine Umdrehung. Der kleine Zeiger rechts zeigt die Hunderte an und macht eine Umdrehung bei 1000 Schritten. Der kleine links geht bei 1000 Schritten einen Theilstrieh vorwärts, und macht eine Umdrehung bei 100.000 Schritten. Per Stück fl. 13.50. Mit Remontoirvorrichtung zur Stellung der Zeiger. Per Stück fl. 18.75. Porzellan-Kitt. Das vorzüglichste und einfachste Bindemittel für Porzellan, Stein etc. per Placon fl. —.24 Putzmittel für Heiss-Satinirmaschinen, weltberühmte Universal-Putz-Pomade per Büchse „ —.15 Putzpomade, vorzügliches Mittel zum Putzen aller edlen und unedlen Metalle 1 Blechdose fl. —.25 Quetschhäline, nach Mohr, kleinere 20 kr., mittlere 22 kr., grössere. „ —.30 Radirmesser, feine, mit Ebenholzheft, Stahlklinge zum Einziehen in’s Heft per Stück „ —.50 Radirmesser, doppelschneidig. » —.50 Neuester Radirstahl. Fig. 2717. Gesetzlich geschützt. Das praktischste Radirmesser der Neuzeit. Die Handhabung eine sehr einfache. Durchlochen des zu radirenden Papieres ausgeschlossen. Nach Entfernung des Fehlers kann die radirte Stelle mit einer der drei Flächen geglättet werden. Auf einem Abziehstein mit nasser Fläche abgezogen, werden die Kanten wieder sehr scharf. Preis per Stück fl. 1.—. Radirwasser. Unerreichte Güte, entfernt sofort Schriftzüge und Tintenflecke, ohne das Papier zu beschädigen. Man bestreicht die zu entfernende Tinte mit dem verlängerten Glasstöpsel und tupft nach dem Verschwinden der Ersteien die Flüssigkeit mit etwas Löschpapier auf. Preis per Flacon fl. —.35. Reisszeug mit 4 Stück (1 Zirkel, 2 Reissfedern, 1 Bleiknie) mit Charnier in Lederetui, mit Druckfedern. . Stück fl. 1.60 Einzelne Bestandtlieile : Handzirkel mit Schraube. .-48 Reissfedern. ” ” ” 4g Bleiknie. . ” ” ” 28 Retouchirlampe für Retouche-Arbeiten bei Nacht. „ 6.50 Sandbäder-Schalen von Eisenblech Durchmesser in Cm. 10 13 10 18 21 24 31 Per Stücklh —.24 —.30 =ÄÖ =Ä8 1^56 ^8Ö OÖ Bernhard Wachtl, Wien,* 'Neubau, Kirchberggasse 37. Diverse Artikel. 1175 Sanduhren (Fig. 2718) von Glas in polirtem Holzgestell, zum Umwenden à Minuten 1 2 3 4 5 45 75 75 Ï5 kr. HtTüCl Fig. 2718. Fig. 2719. per Stück 40 Sanduhren (Fig. 2719) zum Hängen in Thermometerform, Theilung auf weiss lackirtem Holzbrett V 4 Vj 12 3 4 5 à Minuten per Stück 20 24 30 35 40 45 50 kr. Fig. 2720. Sanduhr in Thermometerform, auf Brett drehbar (Fig. 2720) à Minuten 3 5 10 15 per Stück fl. 1.50 1.70 1.90 Fig. 2721. Scheeren (Papierscheeren). Superfeine Stahlscheeren (Fig. 2721). Länge in Cm. 24 26 29 Per Stück fl. 1.10 1.30 1.55 Schlauchqiietscher, stark federnd (zum Abschliessen der Wasserleitung) per Stück . fl- 1.20 Æv Schliesshaken zum sicheren Verschliessen von Trockenplatten - Kistchen, Laternenbilder - Kistchen etc. statt der einfachen Haken zu empfehlen, welche, wenn der Inhalt schwer ist, leicht nachgeben. Preise: Per Stück Fig. 2723 für kleine Kistchen.fl. —.21 grössere „ . „ —.45 grosse „ . „ —.85 2722 Fig. 2722. Fig. 2723. Schnitzer (Messer) zum Beschneiden der Bilder, ohne Handhabe.fl. —.42 v n n n n » mit „ .„ 1.05 Schraubenzieher, aus feinstem gehärteten Stahl, für drei Schraubengrössen, bequem in’s Portemonnaie zu stecken, per Stück.fl. —.40 Schreibmaschinen neuesten Systems zu den billigsten Preisen. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1176 Diverse Artikel Schreibmaschine „National“. Patentirt in den meisten Culturstaaten. Fig. 2724. fl. 252.—. Preis Gewicht ohne Verpackung Kilogramm. Gewicht mit Verpackung 14 Kilogramm. Schreibmaschine „Boston“. f t cTR, Fig. 2725. Mit dieser Maschine kann man sofort ohne Anleitung schreiben, und zwar bedeutend rascher als mit der Feder. Die Schrift ist klar und deutlich und kann copirt werden. Preis fl. 35.—. Secundenpendel, markirt eine Secunde bei jeder Bewegung, vereinfacht den Calcul der Expositionszeit. Preis per Stück Secundenuhr, photographische. fl. —.95 fl. 21 .— Spiritus-Schnell- und Spar-Kocher „Victoria“ mit verstellbarer Flamme und Behälter zur Kühlhaltung, bez. Aufbewahrung des Spiritus. J D. R.-Pat. Nr. 48118. D. R.-Pat. Nr. 48118. Leichte und "bequeme Handhabung. Uehertrifft alle vorhan- \ denen Koehapparate. Höchst empfelilenswerth für Familien , Restaurateure, Apotheker und Chemiker, aber ganz besonders für Diese Neuheit wird von hervorragenden Fachleuten bestens begutachtet und empfohlen. Sommerfrischler. Fig. 2726. Preis fl. 2.20. Die Vorzüge des Victoria-Kochers sind : 1. Grosse Spiritus-Ersparniss. 2 ‘ 1 1 ii 11 jç des Spiritus in einem gesonderten Behälter. •u Völlig gefanrlose Handhabung. 4. Verstellbare Flamme. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Diverse Artikel 1177 6. Erzielung' höchster.Heizkraft — 1 Liter Wasser koelit in 7 T / a Minuten. I. Gefahrloses Nachfüllen auch während des Brennens. S. Gänzlich geruchfreie Verbrennung mit blauer, vollständig russfreier Flamme. Verdunstung des Spiritus nach Verlöschen der Flamme ist vollständig ausgeschlossen, da der ubriggebliebene Spiritus durch einfaches Herauszielien des Stellstiftes in den Kühlbehälter zuruckgenihrt und bis zum Wiedergebrauche darin aufbewahrt wird. 10. Gefällige Form und elegante, dauerhafte Laekirung. II. Reparaturen sind ausgeschlossen, da weder Ventile, Hähne noch Dochte vorhanden. 12. Sehr preiswürdig bei gediegener Arbeit und solider Ausführung. Gebrauchsanweisung. Man drücke den Stellstift ganz hinunter und fülle den Behälter so weit mit Spiritus, bis der Brenner nahezu gefüllt ist. Durch langsames Hoch- oder Tiefstellen des Stellstiftes kann man die Flamme je nach Bedarf vergrössern oder verkleinern, bez. ganz verlöschen. Die nachstellbare sechseckige Schraube bezweckt eine dichte Führung des Stellstiftes. Preis per Stück.fl. 2.20. Stampiglienfarben, salzfrei und nicht klebrig: blau per Flacon 10 kr., roth per Flacon 12 kr., schwarz per Flacon 10 kr. Stampiglienfarben-Pasta für Kautschuk-Stampiglien etc., viereckige Blechdose per Stück fl. —.60 Stativschrauben 60 kr., 75 kr. bis. stempelfarben-Pasta, schwarz, violet, roth oder blau .„ -.90 per Büchse „ —.50 Fig. 2727. Stifthaken (Fig. 2727) (natürliche Grösse), per Gross fl. 2.—, per Stück 2 kr. Streusand, blau per Kilo 12 kr., gold per Kilo 30 kr., schwarz per Kilo 6 kr., roth Streusand-Löffel, per Stück 8 kr. P ei Stereoskopbilder unter Glas-Stereoskopen, (Stylographic Pen) Schreibstift Neu! (Patent). C D £ B A WITHPGINT SEKTION OFF Fig. 2728. Dieser neue Schreibstift ist der vollkommenste und beste bis heute bestehende Stift, der die Vorzüge des Bleistiftes mit denen der Tinte vereinigt, ohne ihre K achtheile zu haben. Er schreibt ununterbrochen und ist als Tinte unverlöschlich. per Stück fl. 5.— Aus Hartgummi mit Amalgamspitze, 13 Cm. lang Eine Beschreibung und Gebrauchsanweisung liegt jedem Stifte bei. „Syndetikon” ist garantirt reiner flüssiger Fischleim, stets fertig zum Gebrauch. Klebt, leimt, kittet Alles l Syndetikon klebt : Papier, Pappe, Leder und Gewebe, z. B. Modellirbogen, zerrissene Schulbücher und Mappen, Tuche nnd Stickereien auf Hausgeräthen u. s. w. Syndetikon leimt : alle Holzgegenstände, z. B. Laubsägearbeiten , abgebrochene Möbeltheile, zertrümmerte Spielsachen n. s. w. Syndetikon kittet : Metall, Stein, Glas, Porzellan, Marmor, Alabaster nnd Elfenbein, z. B. zerschlagene Teller und Tassen, Lampenglocken, Vasen, Gypsfiguren, Fächer, Broschen u. s. w. Preis fl. —.15. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1178 Diverse Artikel. Transportable Telegraphen zum Selbstaufstellen. Télégraphes de maison, grand modèle. ïMSÈMè Fig. 2729. 18 C Polîrter Kasten, mit 2 Leclanché-Elementen, 17 Cm., sammt Füllung, 50 M. Leitungsdraht. Tastern und Zugehör. — Boîte poli avec 2 piles Q de 17 Cm. avec bouton 50 M. fil et accessoires . fl- 9. 19 B Gestrichener Holzkasten, mit 2 Elementen etc., wie bei 18 C. — Boite ordinaire avec 2 piles et accessoires comme Nr. 18 Cm . A- 7.15 19 dto. mit 1 Element etc. — dto. avec 1 pile .. « 6-10 UT Keue transportable HauS-, Bureau- und Militär-Telegraphen mit 2 geschlossenen Elementen 15 Cm. in polirtem Kasten, mit Taster und 50 M. Draht (resp. 25 M. Doppeldraht), sammt Befestigungsmaterial leicht und sicher aufzustellen. — Télégraphe complet monté dans boîte poli avec 2 piles, 5 0 M. fil, bouton etc. prêt installer sans aucune manipulation . fl- 8.50 Auf Wunsch wird jede Länge Draht geliefert, sowie auch Draht für feuchte Wände etc. Fig. 2730. Combinations-Telephon-Telegraph-Station mit Signalglocke, Taster, Automat, Klemmen, vernickelt etc., sammt 2 geschlossenen Elementen in polirtem Kasten. — Poste combiné avec sonnerie, bouton, commutateur automatique, serrefils etc. nikelé, compris 2 piles fermés dans caissette poli . fl. 11.— Hierzu per Station 1 Miniatur-Telephon fl. 18.— oder besser 2 Telephone „ 25.50 Leitungsdraht in doppelter Länge.per 100 Meter „ 4.— Preise für Telephon- und Mikrophonstationen inclusive Telephone: Prix pour postes téléphoniques et microphoniques avec des téléphons. O s s 3 iz; Preis der jStat. allein Ebonit- Teleplione 1 ! 2 Miniatur- Telephone Gr. Hi Mag Tele| feis.- net- bone 2 Löffelform Telephone Bell’sche Telephone l | 2 1 2 1 1 2 4619 Einfache Station mit Glocke ' auf Brett. j 7.70 11 15 14 21 15 23 15 23 11 15 4701 Combinationsstation für Rück- signal . 11 . 14 18 17 24 18 26 18 26 14 18 4722 Einfache Mikrophon - Station ohne Glocke. 7.70 11 15 14 21 15 23 15 23 11 15 4731 Mikrophon - Glockenstation in Kasten. 16.50 19 23 22 29 23 31 23 31 19 23 4744 Portativ. Mikro - Telephon in Kasten, 2 Stationen. 72.— 69 — 72 — 73 — 73 — — Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Diverse Artikel. Taschen*Reise-Schreibzeng mit Riegelverschluss, 40 Mm., in Leder per Stück fl. —.75 Tascheil-Schreibzeug, 34 :54 Mm., in Leder, mit Sandfass nnd Federhalter. „ „ „ —.45 Thermometer für Bäder oder Flüssigkeiten, mit 2 Eintheilungen 80° Reaumur und 100° Celsius, mit Milchglasscala, 30 Cm. lang. „ 1.50 16 „ „ „ 1.40 Detto, 60° Reaumur nnd 70° Celsius, 11 Cm. lang. „ 1.30 Derselbe mit Papierscala, 100° Celsius, klein 60 kr., gross. „ —.75 Korkschwimmer hiefür.per Stück „ —.20 Thermometer, mittlere Grösse (Zimmer- oder Atelier-Thermometer), Scala auf Holzleiste fl. 1.25, auf Messingleiste fl. 1.80, nach Celsius (Scala inner der Glasröhre) fl. 3.40, grosse. „ 4.50 Fenster-Thermometer zum Anschrauben.fl. 1.40 und „ 2.— Maximum- und Minimum-Thermometer auf mattgeschliffenem Spiegelglas, mit Facette, System Six, in Carton . „ 6.— Detto mit Milchglasscala. „ 4.— Tinte, Documenten-.per Flasche „ — .80 „ violett bleibend. „ „ „ —.50 Tinten, farbige, brillautroth, brillantblau, brillantgrün, concentrirter Carmin, flüssige, chinesische Tusche.per Flacon „ Tintenstein, fein, gepulvert, zur Anfertigung brillantviolett bleibender Schreibund Copirtinte, 1 Dose für Kilo Tinte. „ Goldtinte .per Flacon „ Silbertinte. „ „ „ Tintenreiniger . „ Stück „ —.12 —.40 —.75 —.75 —.64 Tinte, Sympathetische (Encre mystérieuse), um Geheimbriefe zu schreiben, bei welchen die Schrift unsichtbar ist und vom Empfänger des Briefes hervorgerufen werden kann. „ —.60 Schreib- und Zeichentinte für Glas. Diese harmlose nicht ätzende Tinte — für Glas ausgenommen — ist, wenn einmal trocken, unauslöschlich und unangreifbar, sogar gegen Säuren ; ist daher sehr nützlich zum Etiquettiren der Flaschen, Glasgefässe und anderer Laboratoriums- Instrumente. Preis fl. 1.50. Man schreibt oder zeichnet mit einem feinen Pinsel, was man auf das Glas zu graviren ivünscht ; diejenigen Partien, welche nicht völlig undurchsichtig sind, übergeht man ein zweitesmal und lässt vollständig trocknen. Vor der Anwendung ist die Tinte gut zu schütteln. Tintenfleck-Reiniger (Fingerreiniger).per Stück fl. —.20 Aetztinte zum Schreiben auf Glas, in Kautschuk-Flasche ; wird mit einer Stahlfeder auf das Glas aufgetragen und sobald selbes genügend geätzt ist, mit Wasser abgewaschen.per Flacon „ 1.80 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1180 Diverse Artikel. Trichter aus Metall mit doppelten Wänden, zum Heissfiltriren. Fig. 2731. Fig 2732. Fig. 2733. Heissfiltrirtricllter mit Lampe für Glastrichter (Fig. 2731) Durchmesser in Cm. 13 16 19 21 fl. 4.80 6.— 7.20 8.40 Heissfiltrirtricllter nach Plantamour, ohne Lampe für Glastrichter (Fig. 2 1 32) Durchmesser in Cm. 13 16 19 21 fl. 4.80 6.— 7.20 8.40 Heissfiltrirtricllter nach Lothar Meyer, aus Kupfer für Glastrichter (Fig. 2733) Durchmesser in Cm. fl. Dieselben mit Flammenring mehr 11 4.80 2.40 12 16 7.20 3.60 Fig. 2734. Trimmer-Tafel drehbar, zum Beschneiden der Bilder. 23:28 Cm.6- 4.— Das Gestell allein, um Untersatz und Tisch selbst anzuschrauben.. 1-75 Drehbare Trimmer-Tafel. Fig. 2735. Zum Beschneiden der Abdrücke ; sie ist derart construirt, um leicht gedreht werden zu können. Man kann so den Abdruck leicht und bequem in jene Lage bringen, die dem verwendeten Beschneide - Messer am besten entspricht. Die Tafel ist mit einer Zinkplatte versehen, welche die Schärfe des Messers nicht so rasch abnützt als eine Glastafel. .fl. 3.10 . 5.20 Tri miner -Apparat (Schneide-Apparat) für Papiercopien, mit Centi- metermaass zur ziffermässigen Bestimmung der Bildgrösse, zum Beschneiden von Bildern bis zum Format : 13 : 18 Cm. ... fl. 3.70 _____ 18:24 „ . 5._ Fig. 2736. Tlisclisclialen, viereckig.von fl. —.02 bis fl. —.10 . * , -.02 ,. „ —.05 6 8 Abtheilungen 30 kr. .per Stück „ —.06 16V 2 :2D/ 2 Cm. 25 : 30 rund mit 2 pr. Stück 8 18 24 rund zum Aufeinandersetzen Bernhard Waehtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. 1181 Diverse Artikel Universal-Gummi-Verschluss, Fig. 2737 für Flaschen. .. .per Stück fl. — .40 Vignette-Vorrichtung zum Verstellen des Ovals, äusserst praktisch, wird auf dem Copirrahmen befestigt, für Visit . „ 2.45 für Cabinet . „ 3.50 Es lässt sich hiemit jede gewünschte Form des Verlaufes , oval, bimförmig, icie auch die Grösse leicht hersteilen. Fig. 2739. 2738. Wasserballer ans Stahlblech, in Topfform, innen und aussen emaillirt, mit kupfernen Einsatzringen, Fig. 2738, Durchmesser Cm. 14 18 21 a) ohne Dreifuss.fl. 3.60 5.10 6.30 b) mit „ .„ 4.50 6.30 7.50 Wasserbäder aus Kupfer, halb kugelförmig, mit Einsatzringen, Fig. 2739 Durchmesser Cm. 14 16 18 24 30 «) ohne Dreifuss fl. 4.20 4.80 6.— 9.60 16.80 b) mit „ „ 5.10 6.— 7.20 11.40 19.20 Dieselben 30 Cm. Durchmesser, mit noch einem Deckel, mit 4 Oeffnungen und Einsatzringen, Fig. 2739 а ) ohne Dreifuss. fl. 24.— б) mit „ . „ 26.40 Wasserbad aus Kupfer, trichterförmig, mit Einsatzringen und Dreifuss, Durchmesser 28 Cm., Fig. 2740. „ 12.60 Dasselbe mit noch einem Deckel, mit 4 Oeffnungen und Einsatzringen, mit Dreifuss Durchmesser 28 Cm.... „ 18.— Einsätze für Wasserbäder, aus Kupfer, zum Daraufstellen von Bechergläsern und Kolben, Fig. 2741, Durchmesser Cm. 10 13 16 fl. 1.— ~ Tm Wasch-Apparat für positive Bilder, nach Jandaurek, selbstthätig, von fl. 5.— aufwärts. „ mit Spritzvorrichtung und Heber zum Selbstentleeren. Maass des Waschkastens 15 Cm. Höhe und 65 Cm. Durchmesser, sammt Bock.... fl. 55.— Waschleder zum Glasputzen.per Fell „ 1.20 W asserwaage, runde, für Plattenpräparation siehe Seite 832. Wiener Ansichten. Format : Visit . „ Cabinet... „ 20 : 15 Cm, „ 25:30 „ Rohe Bilder per Stück fl. —.08 „ „ „ —.16 * » » -.40 n n v —-50 Cartonnirte Bilder per Stück fl. n n n n v r> —.10 —.20 — .60 —.7 0 Zündmaschine, elektro-galvanische, in polirter Cassette mit Gebrauchs- Anweisung... . „ 4.50 Zündmaschine, elektro-chemische, mit Spirituszünder, mit Nickelarmatur... „ 20.— Dieselbe gut vergoldet.. „ 24.— Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. 1182 Verschiedene optische Wa aren. Stereoskope. Fig. 2743, Fig. 2742. |i,WIill»r| Fig. 2742. Nr. 35. Reise- oder Taschen - Stereoskop aus Mahagoni, zum Zusammenlegen. per Stück fl. Fig. 2742. Nr. 37 B. dto. Brieftaschenform mit Feder. „ „ ». Fig. 2742. Nr. 38 C. dto. Kästchenform mit Feder, beim Drücken selbst aufspringend . per Stück „ Fig. 2743. Nr. 13. Stereoskop aus Mahagoni, feststehend, mit matter Glasscheibe und prismatischen Gläsern zum Oeffnen, mit Klappe und Reflector . per Stück „ Fig. 2744. Nr. 17. Stereoskop aus Mahagoni, mit runden achromatischen Gläsern bester Qualität, die Stellschraube für die Gläser in der Mitte, für jedes Auge einzustellen. per Stück ,, 2.50 2.60 3.— 3.60 8.10 Fig. 2746. Fig. 2745. Nr. 31 A. Stereoskop aus Mahagoni, mit achromatischen Gläsern bester Qualität, extrafein, mit vergoldeten Auszügen, mit Trieb an der Seite, für jedes Auge einzustellen.per Stück fl. 11.25 Fig. 2745. Nr. 32 B. dto. mit grösseren Gläsern (40 Mm. Durchm.) „ „ » 13.10 Fig. 2746. Nr. 28 C. Stereoskop mit achromatischen Gläsern bester Qualität, 48 Mm., geschweifte Form, mit vergoldeten Auszügen, für jedes Auge einzustellen, sehr stark vergrössernd. per Stück „ 22. Stereoskop-Stative von fl. 5.50 bis fl. 7.—. Prof. Tobold’s Stereoskop. Die Bauart ist höchst einfach ; der Apparat besteht aus einer abgestumpften Pyramide, in deren schmälerem Ende sich zwei eigens dafür gefertigte Prismen befinden. Am anderen Ende wird das Stereo eingeschoben, das ebensowohl ein Papier- als Glasbild sein kann. Durch den trefflichen Schliff der Prismen, ihre genaue Stellung und richtige Bauart des ganzen Apparates erlangen die Stereobilder ihren höchsten Effect und grösste Plastik. Preis für Bilder 13:18 Cm.fl. 7.20 „ „ „ 18:24 „ ........ „ 12.20 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37- Verschiedene optische Waaren. Fig. 2747. Fig. 2748. Monocle für Visitbilder (Fig. 2747) aus Mahagoni. Linsendurchmesser 52 Mm... per Stück fl. 1.75 Monocle für Cabinetbilder (Fig. 274s) aus Mahagoni. Linsendurchmesser 7-5 Cm. per Stück fl. 3.25 Fig. 2750. Monocle mit Untersatz (Fig. 2749) aus Mahagoni. Linsendurchmesser lO 1 ^ Cm.per Stück fl. 7.— Pantaskop mit Camera und Trieb (Fig. 2750) Linsendurchmesser lß 1 ^ Cm., elegant verziert. per Stück fl. 40.— Graphoskop (Fig. 2751) aus Mahagoni- oder Nussholz. Linsendurchmesser in Cm. 8 1 /? 10 11 14 Per Stück fl. 10.50 13.— 21.— 34.— Hochelegante Graphoskope mit vernickelter oder vergoldeter Fassung, mit Mechanismus zum Einstellen des Rahmens, mit feiner Gravirung etc. etc., zu verschiedenen Preisen. Von fl. 02.— bis fl. 155.—. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1184 Verschiedene optische Waaren. Stereoskop-Revolver (amerikanische Stereoskope). Fig. 2752. Fig. 2753. Mikrophotographisehe Apparate. ipii Fig. 2755. Fig. 2754. Fig. 2752 u. 2753 Per Stück von aus Mahagoni für 12 Bilder fl. 20.— an „ „ n 25 „ „ 22.- „ „ 50 „ „ 26.— „ Fig. 2754 „ 100 , 200 Fig. 2755. Kleiner mikrophotographiseher Apparat. Der Apparat besteht aus einem soliden Stativ, mit dem die photographische Kammer verbunden ist. Die Visirsclieibe m. kann mittelst Trieb dem Mikroskop genähert oder von demselben entfernt werden, um Bilder von verschiedener Grösse herzustellen. Die Schrauben a und b dienen zum Fixiren des oberen Tlieiles der Kammer, damit, wenn dieselbe eingestellt ist, keine Veränderung in der Einstellung statt- tinden kann. Vermittelst der Schrauben «" kann die Visirsclieibe oder Aufnahmsplatte genau in die Bildebene des Objectives eingestellt werden. Der trichterförmige untere Abschluss der Kammer ist blasbalgartig hergestellt, um leicht die Differenz zwischen kleineren und grösseren Stativen auszugleichen. Auf die Holzarbeit der photographischen Kammer wird, dem Zweck des Apparates entsprechend, besondere Sorgfalt verwendet. Preis ohne Mikroskopstativ fl. 70.- — Francs 150.—. Mark 120.— Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. Verschiedene optische Waaren, 1185 Grosser mikrophotographischer Apparat. Derselbe gestattet eine mannigfaltigere Anwendung der Beleuchtung von direetem und retlectirtem Licht und gewährt einen grösseren Spielraum in der Herstellung von verschiedenen Vergrösserungen der photographischen Aufnahmen. An demselben können entweder ein speciell für denselben construirtes Stativ oder auch die gewöhnlichen Stative Nr. I, II oder Ilb verwendet werden, bei denen sich der Preis in diesem Falle um tl. 6.— erhöht. Der Apparat, der auf einem polirten Brett montirt ist, ist so construirt, dass an der photographischen Kammer die grobe Verschiebung der Yisirsclieibe mit einem Trieb geschieht (von dem jedoch auf der Fig. 2756 nur der Knopf T ersichtlich ist). Die feine Einstellung wird mit der Mikrometerschraube des Mikroskops und die Correetur auf die Bildebene mit der Schraube m bewerkstelligt. Die Mikrometerschraube des Mikroskops ist mit Zähnen versehen, in die das Zahnrad u und in dieses wieder ein kleiner Trieb q eingreift, der mit dem Stab Sp, der bis K reicht, fest verbunden ist. Es kann somit gleichzeitig, wenn man an der Visirscheibe beobachtet, die Mikrometerschraube des Mikroskops mittelst des Knopfes h bequem bewegt werden. Das Zwischenstück Z kann behufs Verlängerung oder Verkürzung des Auszuges leicht entfernt und wieder eingesetzt werden. Der Maassstab S, sowie der an der Kammer angebrachte Zeiger z dienen zur Bestimmung und Orientirung der Entfernung vom Objeettisch und leichten Wiederauffindung bereits bestimmter V ergrösserungen. Mittelst des gewöhnlichen Mikroskopspiegels, für den das kleine Stativ r beigegeben ist, das sich auf beiden Seiten des Mikroskops leicht aufstecken lässt, können auch opake Objecte beleuchtet und mit schwächeren Objectiven aufgenommen werden. Der Behälter B ist zur Aufnahme einer Flüssigkeit bestimmt, welche zur Modification des Lichtes und Abhaltung der Wärmestrahien verwendet wird. L ist eine Beleuchtnngslinse, P ein Spiegel, der alle Modificationen der geraden und schiefen Beleuchtung gestattet, sich aber, falls ein Heliostat oder elektrisches Licht verwendet werden soll, leicht entfernen lässt. Preis ohne Mikroskopstativ fl. 150.—. Stativ, speciell für den photographischen Apparat, je nach dessen Ausrüstung. — Preis nach Uebercin- kommen. Zur Photomikrographie. t'assettenansatz mit Visirscheibe, 10:10 Cm. Plattengrösse, zu jedem Mikroskop verwendbar.fl. 2l.— Mikropliotograpliisclie Apparate von Carl Zeiss in Jena Unentbehrlich fürXaturforscher, Aerzte etc., in Wien eingeführt in der k. k. Lehr- und Versuchs- Anstalt für Photographie, sowie im chemisch-physikalischen Laboratorium der k. k. Universität. Dem in Jena befindlichen glastechnischen Laboratorium war es bekanntlich Vorbehalten, nach mehrjährigen, planmässigen Versuchend lassorten, und mittelst derselben Objective (Apochromaten genannt) herzustellen, bei welchen durch eine wesentlich vervollkonunnete Correctionsmethode, «lie seeundäre Farbenabweichung beseitigt und die sphärische Aberration gleichmässig für Licht der verschiedenen Farben gehoben erscheint. Diese Objective gewähren daher eine bedeutend vollkommenere Lichtconeentralion im Bilde als die besten bisher erzeugten und zeigen auch für die chemisch wirksamen Strahlen weder Focusdifferenz noch sphärische Abweichung. . Ohne Einbusse in der Präeision oder der Helligkeit des Bildes gestatten diese Jenenser Objective den Gebrauch sehr starker Oeulare, gewähren also starke Vergrösserungen und stellen eine Keihe der verschiedensten Vergrösserungen in ein und demselben Objeetiv zur Verfügung. Die natürlichen Farben der Objecte werden durch die Apochromaten auch in den feineren Abstufungen unverfälscht wiedergegeben und ebenso erscheinen die Bilder im ganzem Sehfelde gleichmässig farbenrein. In der wissenschaftlichen Welt sind die Zeiss'schen Instrumente schon hinreichend und riihmlichst bekannt — Dr. Koch in Berlin z. B. hat seine Untersuchungen mit Zeiss’schen Mikroskopen gemacht — und cs ist daher überflüssig, die Vorzüge derselben noch des Weiteren aufzuführen. 45 Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. Fig. 2756. '/io der natürlichen Grösse. 1186 Verschiedene optische Waaren. Carl Zeiss in Jena führt zwei Sorten mikropliotograpliischer Apparate : • 1 . Grosser Apparat fiir Mikrophotographie. . , . Mikroskopstativ incl. Ahbe’schein Beleuchtung’s-Apparat (1*40 Mm. Apert.) .M. Achromatischer Condensor, mit Irisblendung und Centrirstück . ..» Kleine Sammellinse (bei Anwendung schwächster Objective zu verwenden) . . . . . . „ Metalluntersatz für das Mikroskop, auf drei Schrauben montirt, mit Hooke’schem Schlüssel und Einrichtung zur Bewegung der Mikrometerschrauhe von der Camera aus . . „ Mikroskopirtisch mit optischer Bank.» Ausrüstung der optischen Bank. 1. Für Sonnenlicht. Reflectionsspiegel.. • • 2 Blendungsständer mit Blendungen und matter Scheibe Cuvettenständer mit 2 Liclitfilter-Cuvetten. 350.— 100 .— 20 .— 5.— 30.— ' 100 .— 45.— 52.— 37.— 2. Für Lampenlicht. Biconvexlinse auf Stativ...• • • • ; • . • • • • • • • • « Camera für Mikrophotographie mit Zubehör, mit eisernem Gestell, inclusive 2 Cassetten^ „ 195.— 1 Sessel auf eiserner Säule, in der Höhe verstellbar.. 28. - Schieb cassette zur Herstellung von Expositionsscalen.. 35.— Einstell-Loupe.. .» 15.— M. 1038.— 2. Kleine mikrophotographische Camera nach Francotte, Camerabalg von 60 Cm. Länge, verschiebbar auf einem starken Grundbrett; zur Verwendung mit jedem umlegbaren Mikroskop geeignet, inclusive Metall-Untersatz (auf 3 Schrauben montirt) fiir das Stativ, 2 Cassetten (18 :18 Cm.), matter und durchsichtiger Spiegelscheibe ... .. . M. 70.— Extracassetten.. . . per Stück „ 12.— Ueber die zu wählenden Objective, Oculare etc., die in obigen Preisen nicht mit inbegriffen sind, wolle das Zeiss’sche Preisverzeichniss zur Einsicht verlangt werden. Je nach der Natur der aufzunehmenden mikroskopischen Objecte werden die Anforderungen an die Objective ganz verschieden sein und muss daher von Fall zu Fall erwogen werden. Herr Dr. Rod. Zeiss, in Firma Carl Zeiss, hat einen ausführlichen, reich ausgestatteten Special-Katalog über Apparate für Mikrophotographie verfasst, der zum Preise von fl. 3 zu Diensten steht. — Dieser Katalog enthält gleichzeitig eine auf der Höhe der Zeit stehende wissenschaftliche Anleitung zur Erlernung der Mikrophotographie und bildet an sich eine werthvolle Ergänzung jedweder Fachbibliothek. Ich liefere die Erzeugnisse der Firma Zeiss zum Originalpreise unter Hinzurechnung der jeweiligen Fracht- und Zollspesen. CiUuSi' Fig. 2757. Fig. 2758. Camera Obscura. (Fig. 2757. >>-enauei^WKdc l r-onl m n) 1 len ^ nfertism18 ' vo , n Skizzei1 und Zeichnungen nach der Natur in unbedingt de von n - dei ' sl - I)er A PParat besteht aus einem Tisch 1:30:43 Cm., sich üb«diesem Ti^oh ( B,f^ are “.H» lbein wird. Durch ein Zweibein gehalten, befindet im Winkel von ( ksc . u !.a (Crosse 5 : 10 : 14 Cm.) nebst Dunkeltuch. Durch einen Papier Leinwand n” s \v uian ein helles, unbedingt genaus Bild, das man auf Zeichnim«- und aufzeichnen kann, Àach einiger Uebung kann man ohne vorherige Preis complet fl. 77.—. Verschiedene optische Waaren. 1187 Neuer Malkasten und Staffelei in Einem. (Fig. 2758.) Derselbe ist auf den denkbar geringsten Kaum zusammenlegbar; auf einem Dreibein steht, wie die Abbildung zeigt, die von einer Kiiekwand gestützte Staffelei ; das Ganze ist ungemein leicht und steht dennoch so fest, dass es durch keinen Windstoss u. Ae. umgeworfen werden kann. Das Keissbrett gestattet Bilder von 37 : 48 Cm. aufzunehmen. Complet ohne Malschirm fl. 60.—. ■m Fi". 2759 Das Perspectograph. (Fig. 2759.) Dasselbe besteht aus einem rechteckigen schmalen Holzrahmen, der durch Metall drahte in Quadrate ge- theilt ist. Das zu zeichnende Motiv sieht man somit begrenzt durch den Kalimen und in Quadrate zerlegt vor sich. Man hat nur nöthig, das Zeichenpapier mit Quadraten, die denen des Perspectrographen proportional sind, zu versehen und kann auf eine ebenso einfache als schnelle Weise die Zeichnung nach der Natur fertig stellen. Das Perspectograph einschliesslich verstellbarem Halter, kleine Ausgabe.fl. 6.— Detto, grosse Ausgabe . . .. „ 7.50 Der Maler-Tisch, wie in Fig. 2759 ersichtlich, mit Dreibein und zusammenlegbaren Füssen; das Zeichenbrett kann wagrecht und geneigt gestellt werden. Preis fl. 26.—. ■ HU Maler-Spiegel (Fig. 276O) verkleinernd, von schwarzem Glase. Grösse des Glases 8:11 11:13% 13:16 16:19 19:21 21:24 Per Stück fl. 4.— 6.— 7.50 10.— 13.— 21.— 45 * Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1188 Verschiedene optische Waaren. Der „Makrograph“ (Fig 2-ei) ein Apparat, um Positive (Photographien, Aquarelle, Skizzen, Drucksachen u. s. w.) in ihren natürlichen Parben bis zur 50 fachen Vergrösserung zu projiciren. Der Apparat complet fertig zum Gebrauch fl. 32.—. Binocular-Lanternoskop. Dasselbe besteht aus einem Gestell, das einen mit zwei Prismen versehenen Kasten trägt. Hinter denselben wird das Lanternbild eingeschoben, das, betrachtet durch die zwei Prismen, eine an ein Stereoskop erinnernde Plastik zeigt. Der Apparat kostet Mark 30.—. Das Torsioskop (Fig. 2762 ) ist ein kleiner, hölzerner Kasten, in welchen man ein Portrait gibt. Dasselbe wird durch eine ungleich geschliffene Linse auf einen Spiegel geworfen. Zieht man nun an einer der Schnüre, so sieht man das Bild mit verzerrten, verkleinerten, verlängerten Zügen. Dies macht einen ungemein komischen Eindruck und ist dieser Apparat als Zeitvertreib (z. B. in den Vorstuben der photographischen Ateliers) zu empfehlen. Preis Mark 20.—. Universal-Taschen-Mikroskop mit Loupe. (Fig. 2763.) Interessantes, lehrreiches, nützliches Festgeschenk ! 50 mal linear, 2500mal Quadrat-Vergrösserung fl. 4.40 incl. 3 Präparate, 2 Objeeten- träger und elegantem Etui. Dieses kleine Mikroskop gibt sehr gute, scharfe Bilder und hat deshalb, sowie seines ausserordentlich billigen Preises wegen, allgemeinen Beifall gefunden. Es eignet sieh hauptsächlich für Botaniker, Chemiker, Lehrer, Studenten, Schüler; kann für Untersuchungen von Fleisch auf Trichinen und Finnen, von Nahrungsmitteln auf Verfälschung benutzt werden. Infusorien im Wasser zeigt es klar. Es gibt wohl kaum ein nützlicheres und interessanteres Festgeschenk, Taschen-Mikroskop nebst Loupe für Botaniker, Schüler etc. zur Untersuchung der Phyloxera u. s. w. Sehr hübsches und nützliches Geschenk für Schüler fl. 1.50. Einfache Perspective für ein Auge. Theater- und Jagd-Perspectiv, conische Dorm oder Birnform, Körper mit Leder überzogen, in Wildlederbeutel.. Feld-, .Jagd- und Marine-Perspectiv, Marineform, Körper mit Leder überzogen, Sonnenblende, Fassung lackirt, mit Oesen, in Wildlederbeutel. Jagd - Perspectiv, Cylinderform, Körper mit Leder überzogen, Etui von Pappe. Objectiv-Durchmesser 30Mm. 18.— 13.50 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. \erschiedene optische Waaren 1189 Reclame-Laterne um das Bild der Firma ete. nach unten auf das Trottoir, vor das Schaufenster, auf die Strasse, in den Hausflur etc. zu werfen. Durehmeser der Linsen 8-5 Cm., mit vorzüglicher Lampe, gleichzeitig auch als Laterna magica, das Bild geradeaus werfend, zu verwenden. Preis ohne Bilder.fl. 40.—. Nota. — Dieser Apparat kann nur da angewendet werden, wo glatter, heller Fussboden und kein Nebenlicht ist. Fig. 2765. Transparente, Firma von beiden Seiten der Laterne, je nach Grösse etc. mehr..fl. 5.— bis fl. 8.— Bilder mit Firma etc., 8 Cm. breit, je nach Länge und Feinheit. . .fl. 3.— bis fl. 5.— Anschütz’ Schnellseher für Wartezimmer, Gesellschaftskreise u. A. Fig. 2767 =sas=»»8?S5aa ■'«»ËsSÏÏSH Die Anwendung dieses Aparates ist besonders durch seine auf photographischem Wege hergestellten, durch Lichtdruck vervielfältigten, der Natur entnommenen Bilderreihen, eine vielseitige. Die horizontale Stellung erfordert Bilder, die nebeneinander, die verticale Stellung solche, die übereinander auf dem in den Apparat einzulegenden Papierstreifen stehen. Die Bilderreihen erscheinen in fortlaufenden Lieferungen zu je 5 Nummern. Zwei solche Lieferungen liegen bereits vor. 1. Lieferung': Nr. 1 Sprunglauf .... mit 19 Einzelbildern „ 2 Galopp.. 20 „ „ 3 Hürdensprung . . . „ 24 „ „ 4 Galoppirender Hund „ 17 „ „ 5 Kameel.„21 „ 2. Lieferung: Nr. 6 Parademarsch . . . mit 23 Einzelbildern „ 7 Turnersprung . . „ 8 Spanischer Tritt . • „ 18 „ 0 Springender Bock • „ IS „ 10 Beiher. . , 16 „ Preise: 1 Anschütz’ Schnellseher . Verpackung . 1 Lieferung von 5 Bilderreihen ........ Verpackung. Einzelne Bilderreihen (als Nachlieferung) Mark 10.50 „ 1 .— „ 10 .— „ —.50 „ 2.75 Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien, 1190 Verschiedene optische Waaren. Anschütz’ Schnellseher in kleiner Ausgabe. (Zum Patent angemeldet.) Dieser Appparat ist genau nach dem System der grossen Ausgabe gestaltet. Er unterscheidet sich von dieser nur dadurch, dass an Stelle des zum Anbringen der Bildstreifen erforderlichen Reifens der Deckel der beigegebenen Schachtel benützt wird, welche zur Anfoewahrung des Fuss- gestelles und der Bilderreihen dient. Letztere enthalten dieselben Darstellungen wie die der grossen Ausgabe und sind ebenfalls durch Lichtdruck hergestellt. Die Ausstattung des Apparates ist eine in allen Th eilen äusserst elegante und die erzielte Wirkung steht der grossen Ausgabe nicht nach. Die Grösse eines Bildstreifens ist 72 Om. Länge, 5 Cm. Höhe, die der Schachtel 23 Cm. Durclimeser, 5 Cm. Höhe. Gewicht eines completen Schnellsehers einschliesslich 10 Bilderreihen 0-450 Kg, ohne Verpackung. ISSl Fig. 2769. Preise; 1 Anschutz’s Schnellseher, Heine Ausgabe mit 10 Bilderreihen.Mark 6.— Verpackung und Porto (für Deutschland und Oesterreich-Ungarn) ... -, —-89 Grosse Ausgabe einschliesslich 10 Bilderreihen. 30.50 Preisverzeichniss hierüber wird kostenfrei zugesandt. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37 Verschiedene optische Waaren. Nebelbilder-Apparate etc. o o > o <5 o t— s S Nr. 1. Mit Linsen von 150 Mm. Durchmesser, achromatischen Objectiven und Hydro - Oxygengas - Beleuchtung, sammt Gaserzeugungs - Apparaten ; Yergrösserung 5 Meter und darüber . Nr. 2. dto. mit Oxygengas - Beleuchtung etc., vollständig. Nr. 3. dto. mit vorzüglicher Lampen-Beleuchtung. Nr. 4. dto. mit Linsen von 100 Mm. Durchmesser, achromatischen Objectiven, Oxygengas-Beleuchtung und Gas-Apparaten ; Yergrösserung bis 3 M. 76 Cm., vollständig . Nr. 5. dto. mit vorzüglicher Lampen-Beleuchtung und schöner Ausführung. Nr. 6. dto. dieselbe Construction und Wirkung, jedoch nur mit einfachen Blechfassungen. Mark 1152.— 900.— 576. — 630 . — 360.— 130.— II s: o > Nr. 7. dto. mit Linsen von 75 Mm. Durchmesser, vorzüglicher Lampen-Beleuchtung, elegante Ausführung ; Vergrösserung 2 M. 50 Cm. Nr. 8. dto. dieselbe Construction und Wirkung, nur einfachere Fassung 60.— 72.— Ein Agioskop (Apparat mit drei Laternen) die Hälfte mehr. Nr. 1 und 2 eignen sich besonders für grosse öffentliche Darstellungen, jedoch lassen sie sich auch in kleineren Bäumen anwenden, da die Bilder wohl kleiner gezeigt werden können, aber nur wenig über das angegebene Maass vergrössern. Nr. 3, 4 und 5 eignen sich am besten für Darstellungen in kleineren Sälen, für grössere Privatzirkel, Lehranstalten etc. Nr. 6 bis 8 ebenfalls für Privatgebrauch. Zum Zweck von Schaustellungen würde zu den Apparaten Nr. 1 bis 3 eine Collection Bilder im Werthe von ca. 900 Mark, total mit Apparat also ca. 1440 bis 1800 Mark, zu Apparaten Nr. 4 und 5 Bilder für ca. 540 Mark, total also 828 bis 972 Mark nöthig sein. Nebelbilder-Apparate für Kinder. Mark Mit Linsen von 50 Mm. Durchmesser, 6 Bilder * » « 43 r » 6 « Laterna magica mit 1 Dutzend Bildern. dto. „ 1 „ „ .. 44.— 29.— 24.— 17.— Bilder für Laterna magica von Mark 6.— bis 30.— per Dutzend. Shirtingwände werden von 1 M. 80 Cm., 2 M. 80 Cm., 3 M. 60 Cm., 5 M. 40 Cm. im Quadrat angefertigt. Kalkcylinder, 50 Stück in verlötheten Blechdosen, fl. 10.50. Gassäcke von fl. 40.— bis 90.— per Stück. Kupferretorten fl. 20.— per Stück. Adresse für Telegramme." Bernhard Wachtl, Wien. 1192 Verschiedene optische Waaren. Anschütz’ Serienaufnahmen. Von jeher hat die Augenblicksphotographie es als eine ihrer Hauptaufgaben angesehen, die fortlaufende Bewegung eines Körpers in einer Reihe von aufeinander folgenden Augenblicken auf die Platte zu fesseln. Nach mühevollen, kostspieligen Versuchen ist mir dies soweit gelungen, dass es mir möglich ist, von einer Bewegung innerhalb der Dauer einer halben Secunde 24 Aulnahmen zu machen. Es ist damit für die Wissenschaften ein ganz neues Reich erschlossen, denn es sind hier Vorgänge aus der Natur im Bilde wiedergegeben, welche wir infolge der Beschaffenheit unseres Auges zu erfassen nicht im Stande sind. Dem Physiologen und Anatomen wird ein unersetzbares Material zum Studium der Bewegungserscheinungen an die Hand gegeben und der bildende Künstler findet neue der Natur entsprechende Motive, die er seinen Studien zu Grunde legen kann. Ueber die Herstellungsweise sei noch Folgendes bemerkt: Die Aufnahme erfolgt mittelst einer entsprechenden Anzahl von Apparaten (meist sind es 24), welche durch elektrische Leitungen miteinander verbunden, zu arbeiten beginnen, sobald der offen gehaltene Strom geschlossen wird, was zum Tlieile durch den aufzunehmenden Gegenstand selbst geschieht. Durch Anbringung verschiedener Hilfsinstrumente lässt sich die Zeit der Aufnahme der jedesmaligen Bewegungsart möglichst anpassen und kann die Dauer der ganzen Bewegung als auch die Zeit der zwischen jeder Aufnahme liegenden Intervalle mittels eines Siemens’schen Funkenchronographen gemessen werden. Infolge der äusserst mühevollen und kostspieligen Herstellungsweise stellen sich für die Serienaufnahmen die Preise entsprechend höher, welche auch schon aus dem Grunde gerechtfertigt sind, als ich sorgfältig darauf achte, dass sämmtliche Bilder einer Serie im Tone genau übereinstimmen, was eine grosse Auswahl nothwendig macht. Einzelne Phasen,_ bezw. Blätter kann ich nicht abgeben, sondern nur die ganze Serie ; auch liefere ich die Serien in der Originalgrösse (Halbvisit) nur aufgezogen. Serienaufnahmen nach Menschen. Cabinetformat. Der Weitsprung in 9 Phasen. Das Werfen eines leichten Steines in 9 Phasen. Der schnelle Lauf in 9 Phasen... Das Werfen eines Diskus (Vorderansicht) in 11 Phasen . . Dasselbe (Seitenansicht) in 16 Phasen. Das Werfen eines Speeres in 14 Phasen. •: „ „ „ „ Lichtdruckausgabe. Das Werfen eines schweren Steines in 12 Phasen ..... ri n » n v i' Lichtdruckausgabe Diese Aufnahmen sind nach einem jungen Manne besondere Schönheit auszeichnen. Aufgezogen Unaufgezog fi. 9.— . „ 11.25 „ 9.- ■ „ 11.25 9._ . „ 18.15 „ h.— • « 20 -— „ 16.— . „ 17.50 . _ 4.— „ 14.— . r 15.— ,. 12.— ;emaeht, dessen Formen sich durch Original-Aufnahmen (Halbvisit). Schwungkippe mit Ristgriff.. . Schwungstemme. Riesenfelge mit Absprung. Abgrätschen aus dem Querhandstand (am Barren) . Abhocken aus dem Seithandstand (am Barren) . Riesengrätsche über das langgestellte Pferd . . . Riesenhocksprang .. Schnelllauf ....... ... . Schritt... Hochsprung . aufgenommen in 11 11 24 Phasen fl. 12.— 24 12.— 24 ,. 12.— 16 „ 8.— 20 „ 10.— 24 „ 12.— 24 „ 12.— 24 „ 12.- 20 „ 10.— 22 n H-- 22 , „ 11.— Der Der Der Der Der Der Der Der Deiner Serienaufnahmen nach Pferden: Original-Aufnahmen. «u U .'i t ” ' ; V ...aufgenommen in 24 Phasen abgekürzte Trab. ö on Mitteltrab.." . ” ”04 ” starke Trab.” ”24 ” ” ” ! ”24 ” n II . 9 r, t H yt .. ... 99 Mittelgalopp .” ” ^0 ” ;; .- • : • • • • • • • ” 20 ;; Exercirgalopp .’ ‘ ' .' ' .' ” ” 22 ” ” .• l 22 ” Sprung (Galopp) ; ; ; ; ; ; ’• * H ” 51 H .. . ” *' A Q r 11 11 (Rennpferd).” ’* 24 ” Sprang (Trab) ■ ... 'I ‘\ \ \ \ \ . « ” ™ h n (Rennpferd) ... .. ” ”94 ” „ (barrière, Rennpferd).” ”24 ” ” ” 11 (von vorne gesehen) .... I ” 12 ” Smom- auf f 1 eill ?’ ,in ; lc “ in ”'! Phasen °vorgrössert ' !\ . . 1 0 Clnes eavallenepferdes über ein Hinderniss in 10 Phasen vergrössert 12 .— 10 .— 12 .— 12 .— 12 .— 12 .— ILIO.— 10 .— 8 .— 11 .— 11 .— 11 .— 8 .— IL— 10 — 10 .— 12 .— 12 .— 6 .— 6 .— 15.— 12.50 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Karchberggasse 37. Verschiedene optische Waaren 1193 Cniyersal-Laterne für physikalisches Cabinet, Nr. 49. fl. 440.— Dieselbe mit Conns für undurchsichtige Bilder mehr. „ 48.— Dieselbe mit Vorrichtung zur horizont. Projection, mit Spiegel-Prisma etc. mehr 112.— Gasbrenner für Doppelzwecke, für Gasmischung im Inneren oder Aeusseren, für Drummond 7 sches Kalklicht oder Hydro-Oxygengasliclit. fl. 22.50 Sllirtingwandj um darauf Bilder erscheinen zu lassen, eingefasst und mit Bändern zum Befestigen. 2V t Meter Quadrat circa 5 Quadrat-Meter Fläche fl. 5.— 4 V 2 * r » 20 * 20.- 6 3 /i r r r 45 „ „ „ „ 45.— Bilder zu Projections-Vorstellungen. a) Uncolorirte Silberbilder, Ansichten und Seenerien, nur in Serien à 10—20 Stiiek, per Stiiek fl. 2.40 b) Colorirte Glasbilder, Ansichten und Seenerien, einzeln und in Serien, per Stück fl. 3.20 bis „ 6.— c) Prof. Br. Meyer's- Kohlebilder auf Glas zur Illustration wissenschaftlicher Vorträge und für Lehrzwecke. Die Sammlung erstreckt sich auf Gegenstände der Kunstgeschichte, biblischen und Kirehengeschiehte, Kriegsgeschichte, Hauswesen etc.per Stück fl. 1.20 d) Chromatropen (Farbenspiele) mit solider Drehvorrichtung zur Erzeugung prachtvoller Farben- effecte...per Stück fl. 6.— bis fl. 8.— Diverse optische Artikel. Kataloges 1890. Zugfernrohre. Seite 425 Marinefernrohre. « 426 Astronomischer Pliotographen-Apparat.. • • » 426 Reise-Universal-Instrument. „ 426 Passage-Instrument. r 426 Passage-Prisma. „ 426 Taschen-Heliotrop. 426 Diverse Spectographe zur Spectro-Photographie verschiedener Lichtquellen. „ 426 Nebelbilder-Apparate. „ 427 Wunder-Cameras. „ 428 Geschliffene Krvstallkörper und diverse Apparate. ,. 429 Zeichen-Apparate. „ 430 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien, 1194 Künstliches Licht. Comprimirter Sauerstoff in Stahlcylindern. Zum Versandt bei 100 Atm. Druck in leichten, sicheren, nahtlos gezogenen Stahlcylindern mit vorzüglichem Ventilverschluss : In Cylindern à 250 Liter. A- 14.50 500 1000 Hiezu : Stahlcylinder, auf 250 Atm. Ueberdruck amtlich geprüft, Grösse III für 250 Liter Gas. fl. 50.— „ 55.— „ 65.— II „ 500 I „ 1000 fl. 1.50 „ 2.50 Eiserner Schlüssel. Nippelansatzstück. Druckreducirventil mit Nippelansatz Manometer mit Nippelansatz. Winkelstutzen zum Combiniren von Manometer und Keducirventil Schmiedeisernes Gestell. Der Versandt erfolgt per Bahn in leichten Holzkisten, die Rücksendung der leei’en Cylinder hehufs Neufüllung erfolgt zu ermässigten Frachtsätzen. Einzelne Cylinder können, soweit solche disponibel sind, gegen eine wöchentliche Miethe ven fl. 1.— per Stück ausgeliehen werden, welche Miethe bis zur Rücklieferung der entliehenen Gegenstände in unversehrtem Zustande an die Fabrik fortläuft. Gebrauchsanweisung. Zum Gebrauche ist entweder der einfache „Nippelansatz“ mit dem Cylinder zu verbinden, oder es ist an dessen Stelle das „Druckreducirventil“ zu benützen, welches automatisch den Druck derartig regulirt, dass derselbe, von Anfang bis zu Ende, nie höher als in maximo 0-25 Atmosphären steigen kann. — Die Befestigung dieser Nippelverschlüsse, des einfachen Ansatzstückes sowohl als des Druekreducirventils, erfolgt in der Weise, dass zuerst die Flügelschraube nur lose auf den Cylinder aufzudrehen ist; dann ist das Mittelstück so weit herabzuschrauben, bis der Metallconus desselben auf der entsprechenden Innenfläche des Cylinderversehlusses fest aufsitzt, und erst dann ist die Flügelschraube, welche mit Differentialgewinde versehen ist, stramm anzuziehen. — Der beigelegte Schlüssel öffnet den Gasstrom durch gelinde Drehung nach links. Neuer elektrischer Regulator 2771) für Projection. Dieser neue elektrische Regulator functionirt mit 1 Pferdekraft oder eine Batterie von 50 Bunsen-Elementen von 18 Cm. Höhe. Er producirt ein Lichtäquivalent zu 70 Carcel. Seine eylindrische Form macht ihn leicht transportabel. Er kann in hängender Lage oder auf den Apparat selbst montirt werden. Die mit diesem Regulator erhaltenen Resultate für Projection sind noch nicht dagewesene. Mit einem entsprechenden Laternen-Apparate und kurzbrennweitigen Objective erreicht der Lichtkreis einen Durchmesser von 15 Meter. Dieser Regulator kann auch zur häuslichen Beleuchtung für grosse Säle und Bureaus etc. verwendet werden. Preis des Regulators fl. ISO.—. Elektro-magnetische Maschine, zur Production des Stromes in vorstehendem Regulator. Die Maschine speist 80 Carcel oder 3 Foyers von 30 à 14 Ampère und 70 Volts System Compound.... fl. 500.— Fig. 2771. (vaS-Motor, für elektrischen Betrieb, 1 Pferdekraft, circa. „ 1640.— Petroleum-Lampen für Laternen-Vergrösserungs-Apparate. Lampe mit 2 Dochten und Reflector . „ „ 3 „ einfach und Reflector . n „ 3 „ verbessert „ . fl. 7.20 r oo 7.20 9.— 12 .— 12 .— 15.— 7.20 n n 4 „ „ Form W. v n 5 „ _ . n n 1 „ Rundbrenner. » « 1 » „ grosses Modell. Argand-Gas-Lampe mit Fuss, gibt prachtvolles Licht für Vergrösserungszweck< Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Künstliches Licht. Batterie für photographische Projection, besonders für photographische Vergrösserung. Zur Verwendung von elektrischem Glühlicht in Laternen-Vergrösserungs-Apparaten. Tragbare Batterie mit 12 Doppel-Elementen (Bichromat), Dralit-Lampe, Träger u. Reflector. Preis.fl. 95.—. Projections-Bogenlichtlampen selbstregulirende nach Wenseh, neuester Construction, mit gleichbleibendem Brennpunkte, sehr präeise auf Zehntel-Millimeter regulirend, mit kleinem Alpacca-Reflector und Stativ, jedoch ohne Verkleidung, für Scioptikons - Beleuchtung und sonstige Pro- jectionszwecke sehr empfehlenswerth. Preis per Stück fl. 114.—. Projections-Gehäuse dazu.von fl. 80.— bis fl. 120.—• „„ 50 Bunsenelemente 2054 d, 18 Cm. hoch . à „ 2.70 = „ 135. — 1hg. 2772. 40 b 2054 E, 22 „ „ . à „ 3.50 =„ 140.— Mit einer Füllung bei Verwendung von concentrirter Salpetersäure kann man mit vorstehenden Bunsenelementen circa 3 Stunden arbeiten, und kann man, wenn man die Salpetersäure nach Gebrauch aus den Zellen wieder in einen Glasbehälter zurüekgiesst, dieselbe zwei- auch dreimal verwenden. Die verwendete Schwefelsäure muss jedoch jedesmal erneuert werden. Elektrisches Licht für photographische Zwecke. A. Für photographische Aufnahmen von Portraits genügen im Allgemeinen 2 Bogenlampen, welche beweglich sind, mit weiss lackirten Schirmen. Preis ca.fl. 410.—. B. Für Reproductionszwecke empfehle ich die Aufstellung von 4 Bogenlampen, welche beweglich und mit weiss lackirten Schirmen versehen sind. Preis ca.fl. 504.—. C. Für Projectionszwecke eignen sich besonders Handregulatoren. — Bei einer Stromstärke von 18 Ampère lassen sich noch scharfe Lichtbilder von .T/,—4 Meter Durehm. erzielen. Preis ca.fl. 184.—. Gasmotoren - Anlage sammt Dynamo zum Betriebe von unter A, B oder C angeführten Bogenlampen : Gasmotor.fl. 3000.— Dynamo-elektrische Maschine .. 600.— Diverses Zubehör.. 280.— In vorstehender approximativen Preisanstellung ist nicht voranschlagt die Fundirung der Dynamomaschine, die Montirung an Ort und Stelle etc. Elektrische Anlage mit Benzingasmotor. Approximative Kosten; Benzingasmotor, 2 Pferdekräfte, sammt Zubehör ca.fl. Dynamo-elektrische Maschine sammt diversem Zubehör ca.. Leitungsanlage für 20 Glühlampen ca...„ „ ,, 10 „ (à 16 N.-K.) ca.„ , „2 Bogenlampen 4 - 5—6 Amp. (450—600 N.-K.) ca.„ „ „ 2 „ 9 Amp. (900 N.-K.) ca.„ 1 Bogenlampe 4 1 / 2 od. 6 Amp., sammt Laternen-Armatur. „ 1 „ 9 Amp., sammt Laternen-Armatur.„ 10 Glühlampen.. 2200 .- 750.— 220 .— 135.— 265.— 330.— 85.— 115.— 11 .— 22 .— Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1196 Panoramas. Kaiser-Panoramas mit selbsttätigen, allein drehbaren Uhrwerken versehen. Für reisende Künstler, Badeorte und permanente Ausstellungen in grossen Städten. Die Dauer für die Inaugenscheinnahme einer jeden Ansicht regulirt eine gutselilagende Control-Uhr, welche auf jede gewünschte Zeit gestellt werden kann und einen hellen Glockenton erschallen lässt. Eine Alarm-Signal-Vorriclitung (Specialität) zeigt dem anwesenden Besitzer den jedesmaligen Umgang aller gesehenen Bilder an und hält von selbst den Mechanismus auf, um alle Plätze erst besetzen zu lassen. Zweckmässig für Schulen, Corporationen und Massenandrang. Auf- und Abbau ohne Handwerkei'hilfe in wenigen Stunden. Vollständig offen und luftig innerer Kaum im Instrument ist frei und leer und kann für sonstige Möbel benutzt werden. Alle meine Panoramas sind mit elegantester, feiner, nobler Ausstattung versehen, so dass schon der grossartige Anblick beim Eintritt in das Local Vertrauen erweckt. Mit österr. Reichsadler, Krone und geschnitzten Kopfstücken versehen (auf Wunsch auch andere Staats-Wappen). In den Gesimsverzierungen befinden sich grosse, künstlerisch gemalte Glastransparente (Photographien) aller Fürsten der Welt (auf Wunsch auch Landschaften). Diese Transparente gewähren, da selbe von innen heraus künstlich erleuchtet werden, einen wunderbaren effectvollen Anblick, daher mit Keclit der Name Welt- oder Kaiserpanorama. Die 54 Mm. grossen prima achromatisch rund geschliffenen Stereoskoplinsen (grösst zulässige) sind. durch solide Messing- verscliraubungen an eigenen Anschraubebrettclien befestigt, auf welchen die Augen-Schutz-Loupen in Hochglanz Vernickelung einen Th eil für sich bilden, mittelst sauberer Nickelflügelschrauben an- und abgeschraubt und in einen Fächerkasten vorsichtig verpackt werden können. In den Oeffnungen, in welchen die Städte-Namen zu lesen, sind zum Schluss gegen unbefugtes Hineingreifen und um Strömungen zu vermeiden, Spiegelglasscheiben mit Facettenschliff angebracht. Die Armlehnen sind mit feigem rothen Möbel-Plüsch gepolstert und mit einer lebhaften Möbelcrepumhängung, mit Lambrequin, Gold-Glanzcordell-Fransen besetzt und mit goldenen Fahnenquasten an jedem Tlieile garnirt. Die in Kunsttischlerei ausgeführten Panorama-Theile sind dem neuesten Möbelgeschmack entsprechend, nach modernen Zeichnungen gehalten und matt und glanz polirt. Die innere Einrichtung im Instrumente ist aus leichtem, jedoch nur dauerhaftem, trockenem, solidem Material gearbeitet, leicht, bequem, handlich und schnell aufzubauen. Die Beleuchtung ist ein Ilauptstiick dieses Unternehmens. Sie besteht nicht in offenen Lampen sondern in künstlich abgedämpften Laternen bei sparsamem Petroleumverbrauch und ganz kleinen Brennern. Dadurch wird der Vortheil erzielt, dass die Glasstereoskopenbilder nicht eisig, winterlich, schneeig erscheinen (ohne Krystalle) und dadurch sowohl gemalte, als auch ungemalte Bilder verwendet werden können. Meine Beziehungen zu den ersten Glas-Stereoskopen-Firmen geben mir die Möglichkeit, dieselben für den Original-Preis abzugeben und die neuesten Aufnahmen des ganzen Contingentes in Prima-Ausfülirung zu erhalten. Die vielen, aus allen Gesellscliaftselassen sich zusammensetzenden Besucher des Panorama international, die erkannt haben, welchen bedeutenden Werth diese jetzt über so viele der grösseren Städte des Continents verbreiteten Unternehmungen für die Verbreitung der Kenntniss der Länderund Städtekunde haben, dürfte es doch interessiren, zu erfahren, dass gegenwärtig bereits nicht weniger als 154 Aufnalimeeyklen vorhanden sind. Da jeder Cyklus aus 50 Bildern besteht, so ergibt dies eine Gesammtsumme von 7700 einzelnen stereoskopischen Ansichten. Dazu kommt, dass im Augenblicke noch etwa 30 Cyklen in Arbeit befindlich sind, ln allen Erdtheilen forschen und arbeiten Photographen im Dienste dieses Unternehmens und bannen das Schönste und Interessanteste, was die Erde an landschaftlichem Reiz und an Werken der Architektur wie an Cultur- erscheinungen besitzt, mittelst ihrer Aufnahmen für das Stereoskop für alle Zeiten auf die bekannten Glastafeln fest. Der unerschöpfliche Reiclitlium an Sehenswürdigkeiten der Erde garantirt also auch die Unerscliöpfliclikeit an Neuheiten für die einzelnen Panoramen. Hohe, ovale, lange Kaiser-Panoramas. Salonstüeke von 30—50 Sitzplätzen und mehr, in schmalen Zimmern verwendbar. Mit mechanischer innerer Bewegung, mit kinderleichtem Handbetrieb. In solidem starken Holzgehäuse, gesclimack- und stvlvoll gearbeitet in Tischler- und Bildhauer-Arbeit, sauber gemalt, matt gewachst und polirt. Mit geschnitzten Abschluss-Aufsätzen, verziert mit Reichs-Adler und Krone, mit breiten Brust- und Armlehnen aus hellrothem Plüsch gepolstert, guter Stoff-Umwandung und künstlerisch decorirter Draperie mit langen Gold-Cordell- Fransen und starken goldenen Fahnenquasten. Grosse transparente, künstlerisch gemalte Glas-Portraits regierender Kaiser, Könige, Fürsten und Präsidenten (patriotisch effect- voll), welche mit erleuchtet sind. Auf Wunsch effectvolle Landschaften oder Heiligenbilder. Mit fein vernickelten Ocular - Aufsätzen (Augen- schützer), prima achromatisch geschliffenen optischen Linsen feinster Qualität. Mechanische Betriebs-Einrichtung aus gutem, solidem, jedoch leicht transportablem Material, vorzüglich neuester Beleuchtungs - Einrichtung mit solider Schutzvorrichtung und Lichteffecten, eine Serie photoplastische directe Natur-Aufnahmen, prima Glas-Stereoskopen in künstlerisch stylgerecliter Malerei und neuestem Farben- Beleuchtungs - System, eine Reise nach Wahl und trans- parente, sauber geschriebene Milchglas-Schilder oder Carton- Buch druck-Ortsnamen. Eine selbsttliätige Control-Uhr mit Llocke, die Zeitdauer jeder Ansicht genau bemessend, und Alarm-Uhr, das Ende der Serie verkündend. Kleine Kistenverpackung, um neugierige Blicke fernzuhalten. Fig. 2773 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Panoramas. Panorama Nr. 1. (Wie vorher beschrieben.) 50 Sitzplätze 50 Ansichten 10-00:2-89.Francs 5000.— 40 „ 40 7-85:2-89. „ 4350.— 30 30 5-65:2-89 „ 3350.— 30 „ 60 5-65:2-89 . „ 3670.— Panorama Nr. 2. Elegante noble Ausstattung, echt Xussbaum-Gehäuse mit reich geschnitzten verzierten Lessenen und Capitälen mit 50 feingeschnitzten Aufsätzen. 50 Sitzplätze 50 Ansichten, mit Uhr 10-05:2-58.Francs 5835.— 40 „ 40 , „ 7-85:2-58. „ 5000.— 30 „ 30 ., ., „ 5-66:2-58. „ 4335.— 30 „ 60 „ „ „ 5-66:2-58. „ 4570.— Jedes Panorama für nicht transparente Papier-Stereoskopenbilder eingerichtet erhöht den Preis um 6%. Hohe runde Panoramas. Salonstücke von 12, 18, 20—25 Sitzplätzen bis ca. 3-5 M. Durchmesser. Mit rotirend mechanischer selbstthätiger Weiterbewegung des inneren Mechanismus, durch leichte geräuschlose Uhrwerke. Einzige und alleinige Speeialität ohne Regieaufwand. Xie reparaturbedürftig, einfach und sinnreich, macht jede menschliche Hilfe und Verwendung für den Mechanismus entbehrlich. Panorama Nr. 1. In solidem, starkem Holzgehäuse, geschmack- und stylvoll gearbeitet in Tischler- und Bildhauer-Arbeit, sauber gemalt, matt gewachst und polirt. Mit geschnitzten Abschluss - Aufsätzen, verziert mit Reichs-Adler und Krone, mit breiten Brust- und Armlehnen aus hellrothem Plüsch gepolstert, guter Stoffumwandung und künstlerisch decorirter Draperie mit langen Gold-Cordell-Fransen und starken goldenen Fahnenquasten. Grosse transparente, künstlerisch gemalte Glasportraits regierender Kaiser, Könige, Fürsten und Präsidenten (patriotisch effeetvoll), welche mit erleuchtet sind. Auf Wunsch effectvolle Landschaften oder Heiligenbilder. Mit fein vernickelten Ocular- Aufsätzen (Augenschützer), prima achromatisch geschliffenen optischen Linsen feinster Qualität. Mechanische Betriebseinrichtung aus gutem solidem, .jedoch leicht transportablem Material, vorzüglich neueste Beleuchtungseinrichtung mit solider Schutzvorrichtung. Eine Serie photoplastischer directer Naturaufnahmen, prima Glasstereoskopen in künstlerisch stylgerechter Malerei und neuestem Farbenbeleuchtungs-System, eine Reise nach Wahl und transparente, sauber geschriebene Milchglas-Schilder oder Cartondruck - Ortsnamen. Eine selbstthätige Alarm- und Control - Uhr mit Glocke, die Zeitdauer jeder Ansicht genau bemessend. Bearbeitet Alles für kleine Kistenverpackung, um neugierige Blicke fernzuhalten. Mit drehbarem Uhrwerk. Kein Mensch zum Drehen nötliig. 25 Sitzplätze, 50 Ansichten (rund), 3-5 Meter.Francs 3000.— 20 „ 40 „ n 3 „ „ 2750.— 18 , 36 „ 2-5 „ „ 2700.— 12 „ 24 „ 2 „ 2000.— Panorama Nr. 2. Elegante noble Ausstattung, echt Xussbaumgehäuse mit reich geschnitzten verzierten Lessenen und Capitälen mit fein geschnitzten Kopfaufsätzen. Mit solider selbstthätiger Weiterbewegung durch Uhrwerke und mechanischer Auslösung. 25 Sitzplätze, 50 Ansichten, 3-5 Meter.Francs 3670.— 20 „ 40 „ 3 „ „ 3250.— 18 ., 36 , 2-5 „ „ 3000.— 12 „ 24 „ 2 v . „ 2335.— Jedes Panorama für nicht transparente Papier-Stereoskopenbilder eingerichtet, erhöht den Preis um 6°/ 0 . Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1198 Panoramas Circa 200 Cm. hohes Kaiser-Panorama in nobler gediegener Ausstattung, für Glas-Stereoskopenbilder und nicht transparente Papier-Stereoskopenbilder eingerichtet. Mit drehbaren, selbsttätigen, soliden Uhrwerken. Mit Alarm-Signal-Vorrichtung, den Schluss jeder gesehenen Serie (Ansicht) anzeigend durch Glocken. Solides starkes Holzgehäuse, gesclnnack- und stylvoll gearbeitet in Tischler- und feiner Arbeit, sauber matt gewachst, lackirt und gebeizt. mmm Fig. 2774. Mit feinen Abschluss - Aufsätzen, verziert mit Reichs- Adler und Krone oder anderen Staaten, mit breiten Brust- und Armlehnen, aus hellrothem Plüsch gepolstert, guter Stoff- Umwandung und künstlerisch decorirter Draperie mit langen Gold-Cordell-Fransen und starken goldenen Fahnen quasten. Transparente, künstlerisch gemalte Glasportraits regierender Kaiser, Könige, Fürsten und Präsidenten (patriotisch effectvoll), Landschaften aller Länder oder religiöse Bilder, welche mit erleuchtet sind. Mit fein vernickelten Ocular-Aufsätzen (Augenschützer), prima achromatisch geschliffenen optischen Linsen feinster Qualität. Mechanische Betriebseinrichtung aus gutem, solidem, jedoch leicht transportablem Material, vorzüglichster neuester Beleuchtungs-Einrichtung mit solider Schutzvorrichtung. Eine Serie photoplastisch directer Naturaufnahmen, prima Glas-Stereoskop enbildor, in künstlerisch stylgerechter Malerei und neuestem Farbenbeleuclitungs-System, eine Reise nach Wahl, Carton-Schilder und transparente, sauber gedruckte Ortsnamen. Eine gangfähige, selbstthätige Control - Uhr mit Glocke und Alarm-Uhr, die Zeitdauer jeder Ansicht genau bemessend. Alles für kleine Kistenverpackung berechnet, um neugierige Blicke fernzuhalten. Kisten werden billig berechnet. 25 Sitzplätze ca. 3 - 5 Meter Durchmesser.Francs 2000.— 20 „ „ 3 „ „ . „ 1670.— Einrichtung für Papier-Stereoskopenbilder erhöht den Preis um 6%. Internationale Kaiser - Panoramas für Künstler, Badeorte und permanente Ausstellungen. Neuheit ! Einzige grossartige Specialität ! Drehbar durch zweifache Uhrwerke mit Alarm- und Signal-Vorrichtungen. ßa ira dö mm Ohne Platzwechsel mit mechanischer Bewegung durch dreifache Uhrwerke drehbar. Photoplastisch-optisches Instrument in rundem Gehäuse. — Auf- und Abbau sehr leicht handlich ohne Handwerkerhilfe. ln solidem Holzgehäuse, geschmackvoll gearbeitet, sauber gebeizt, gewachst und lackirt. — Zu 25 Personen. — Durchmesser ca. 3-5 Meter. 25 Abschluss-Kopfstücke und breite Brust- und Armlehnen mit Plüsch gepolstert, gute Stoffbedachung und Umwandung. — Oberer Ivronen-Abschluss : 1 Meter Luftöffnung und vergoldetes Zinkornament mit 6 internationalen Fahnen. ..Ocular - Aufsätze (Augenschützer), fein vernickelt, mit der grössten Nummer runder achromatisch geschliffener Prima- Linsen, innere Einrichtung aus solidem Material und guten Petroleumlampen mit Schutz und Reflectoren, 50 weisse Schilder fur die Ortsnamen. 50 photoplastische Naturaufnahmen in künsterisch stylgerechtem Colorit, eine Reise durch alle Städte und Länder, assorti rt, welche natürlich beleuchtet werden. Innerer Raum des Panoramas ist frei und leer, passend zum Wohnen und Schlafen. Preis Francs 1670.—. Durchmesser ca. 3'5 Meter. I anoramas mit weniger Sitzplätzen werden angefer ni m!!!?, y escl 11 °sseile, verscliliessbare Kisten werden ai Selbstkostenpreis geliefert. ;t, haben aberkeinePreiserniedriguug. Wunsch zu jedem Panorama für den Innere Einrichtung für gewöhnliche Papier parente) erhöht den Preis um 6<>/ 0 . - Stereoskopenbilder (nicht Trans- Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. 1199 Panoramas. „Automat“ Kais er-JPanorama mit, auch ohne Geldeinwurf (allein drehend mit Uhrwerken) für Münzen aller Staaten für gleichzeitig 8 Personen und 32 Stereoskopenbilder eingerichtet. Ohne Wechseln des Standes. Feines und kleines anständiges Schaugeschäft für Herren und Damen. Auch ohne Automat. Wenig Raum beanspruchend. Als 10 kr. Entrée. Sensationell Einfach! Fig. 2776. Speeialität ! Unübertroffen ! jfM^i Der „Automat“-Apparat hat eine Höhe und einen Durchmesser von circa 100 Cm. und ist auf jeden Tisch zu stellen (auch liefere Fuss dazu). Durch den kleinen Raum dieser Instrumente und doch das gleichzeitige Ansehen von 24, 32, 40, 48 stereoskopisch-plastisch wirkenden Ansichten in laufender Zeit ist mit Recht ein beliebtes und gern begehrtes, wissenschaftlich dienendes Unterhaltungs-Gebiet eröffnet worden und bietet dem zahlenden Besucher viele Ansichten für sein Geld, gegenüber den im Verkehr vorkommenden Automaten. Der „Automat“-Apparat besteht nach Abbildung in einem soliden echten Nussbaum-Holzgehäuse, geschmackvolle Kunsttischler-Arbeit, sauber matt- und glanzpolirt, der obere Abschluss ist sauber lackirt, mit Krone und Transparent-Glasmalereien. Die Augenseliiitzer sind sauber vernickelt und polirt, die grössten runden achromatischen Stereoskopenlinsen haben eine scharfe Vergrösserung und grossartige Plastik. Die künstliche Beleuchtung besteht nur in einer Lampe. Durchaus solide Uhrwerke setzen den drehbaren Rundgang aller Ansichten, nebst selbst- thätiger Auslösung und regelmässigem Funetioniren des geldnehmenden Automaten, in Bewegung ohne Contrôle. Das Auswechseln von neuen Ansichten geht schnell von statten. Bei bisher im Handel vorgekommenen Automaten hatten die Ansichten keine Einrichtung für die Beschreibung des Bildes! Dieses ist doch wesentlich nothwendig für jeden Beschauer, da er auch Ort und Namen kennen möchte, von dem, was er sieht. Durch die Kleinheit des „Automat•‘-Apparates und durch das geschmackvolle Aeussere ist derselbe eine Zierde für jeden Salon, für Caf.'s, Concerthäuser und Gärten, Ball- und Tanz- Etablissements, Badeorte, Cursäle (hier besonders geeignet zur Unterhaltung der Curgäste), Vereinshäuser. Als Nebengeschäft bei Schaustellungen jeder Art, Schiesssalons, Musikpavillons. Preis der Glas-Stereoskopen-Bilder künstlerisch colorirt und Lichteffecte, in Serien zu 50 Stück à Dtzd.Francs 40.— 1. Italien. 2. Kopenhagen. 3. Hamburg—Kuxhafen—Kiel—Lübeck. 4. Riesengebirge. 5. Berlin. 6. Dresden. 7. Sächsisch-Böhmische Schweiz. 8. Deutsch-Französischer Feldzug 1870/71 nebst Schlachten-Denkmälern. 9. Thüringen. Preis mit obigen 6 completen, künstlerisch colorirten Ansichten-Serien, je 24 32 40 48 Stück Francs 1670.— 1835.— 2000.— 2340.— 6maliges Bilderwechseln. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1200 Panoramas Pariser Original- Glas - Stereoskopenbilder. (Prima-Qualität.) Alle Länder und Städte der Welt. Zu vielen Serien geordnet. Moment und Zeit-Aufnahmen in guter Perspective, künstlerischer Vollendung und richtigen optischen Gesetzen. 1. Ansichten von Frankreich mit Paris. Welt- Ausstellung und Provinz. 2. England mit Hauptstadt und Provinz. 3. Spanien „ „ „ „ 4. Portugal „ „ „ „ 5. Belgien „ „ „ „ 0. Holland „ „ „ „ 7. Dänemark,, „ „ „ 8. Schweden „ „ ,, ,, 9. Norwegen „ „ „ „ 10. 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Zum Pigment- (Kohle-) Verfahren. Articles spéciaux pour photographie au charbon. Papiere der Autotype-Company. S- I. Gewöhnliche Pigmentpapiere : Nr. 100 Autotype-Braun „ 101 Autotype-Purpur „ 103 Warm-Schwarz „ 104 Holzschnitt-Schwarz „ 105 Sepia _ 106 Köthel Preis per Rolle 360 Centimeter lang, 75 Centimeter breit fl. 4.—, i/i EolIe fl - L1 °- II. Specielle Portrait-Pigmentpapiere : N „ r ’ 114 Warm-Purpur } Preis per Rolle 360:75 Cm - fl * 4 - 40 ' Vi Rolle fl - l- 20 - III. Specielles Transparent-fDiapositiv-)Pigmentpapier : Nr. 107, 1 Rolle 360:60 Cm. fl. 4.80, i/ 4 Rolle fl. 1.30. IV. Neue Pigmentpapiere : Nr. 150 Rubinbraun für Portraits „ 151 Dunkelblau für Mondlichteffecte „ 152 Meergrün für Seestücke Î Preis per Rolle 360:75 Cm. fl. 4.—, v 4 Rolle fl. 1.10. V. Für Photogravure : G. Viel Pigment, wenig Gelatine, Rolle 360:75 Cm.fl. 9.50 W. W T enig Pigment, viel Gelatine, „ 360 : 60 „ .„ 7.60 VI. Uebertragungspapiere : Nr. 108 Einfaches Uebertragungspapier 4 „ 117 Doppeltes „ (starke Sorte) I Preis per Rolle 360:75 Cm. „121 „ „ gelblich [ fl. 2.—. „ 122 „ „ bläulich ) Autotype - Final - Supportpapier neues Uebertragungspapier. Diese Papiere sind mit einer Gelatine-Emulsion überzogen, die ein Pigment „permanent weiss -4 enthalten. Sie sind sehr einfach in der Behandlung, unbegrenzt haltbar, erfordern kein warmes Wasser und geben die beste Unterlage für Kohlebilder. Nr. 86 mittelstark . .. . „ 87 dünn . . . .fl. 2.20 ... „ 2.50 J Rolle 360: 75 Cm. Temporary-Supportpapier (provisorische Unterlage der Pigmentcopien während der Entwicklung) in Blättern von Cm. 20 : 24 23 : 29 29 : 34 Preis per Dutzend fl. 1.10 1.30 1.50 Für Entwicklung : Auf diesem Papier werden die Kohlebilder entwickelt. Es kann immer immer wieder gebraucht werden, doch muss es vor dem jedesmaligen Gebrauch mit der Wachslösung eingerieben werden. Nr. 112. Flexible Support (segen. Gummipapier) 45 : 59 Cm. per Bogen fl. —.30 per Buch fl. 7.— 90:120 „ „ „ „ 2.10 „ „ „46.- 46 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1202 Artikel zum Pigment- (Kohle-) Verfahren Complete Musterhefte enthaltend 14 Blatt im Formate 21:26 Cm. der verschiedenen gangbaren Pigmentpapiere, sowie 4 Blatt Transportpapiere. Preis fl. 1.80. Dieses Musterheft hat den Zweck, Jedermann Gelegenheit zu bieten, Versuche im Kohleverfahren anzustellen und die verschiedenen ^Farben der Pigmentpapiere der Autotype-Company kennen zu lernen. Prof. Dr. H. W. Vogel’s Photometer, vorzügliches photographisches Mess-Instrument für Copirzwecke, namentlich im Pigmentdruck.fl. 4.50 Büchsen-Photometer für Pigmentdruck. fl. 1.40 Braun’s Diapositiv-Pigmentpapier besonders geeignet zur Herstellung von Heliogravüren. 1 Rolle 4 Meter lang, 80 Centimeter breit. i/ 4 Rolle fl. 1.80. Kohlepapiere in Blättern. 12 Blatt 13 : 18 12 Blatt 18 : 24 Nr. 104 Schwarz. . fl. —.54 fl. 1.05 106 Roth. » i- 05 » 150 Purpur. .—78 „ 1.50 151 Blau . . * -.54 „ 1.05 152 Grün... . „ —.54 „ 1.05 107 Diapositiv. . „ —.78 „ 1.50 113 Braun . .. a —78 „ 1.50 Das Kohle-Verfahren. Allgemeine Grundsätze des Verfahrens. Der Kohledruck beruht in kurzen Worten auf der Eigenschaft der Gelatine, in Verbindung mit doppeltehromsaurem Kali durch Einwirkung des Lichtes unlöslich zu werden. Eine Gelatinesehicht also, welche doppeltchromsaures Kali und irgend ein Pigment (Farbstoff) enthält, wird unter einem Negativ an denjenigen Stellen, auf welche das Licht eingewirkt hat, unlöslich, während sie an den übrigen Stellen löslich bleibt. Wenn die Schicht dann in warmes Wasser gelegt wird, lösen sich die vom Lichte nicht beeinflussten Stellen, während die belichteten unlöslich bleiben. Das Kohlepapier. Mit Kohlepapier oder Pigmentpapier bezeichnet man mit farbiger Gelatine gleichmässig überzogenes Papier. Das der Gelatine beigemischte Pigment (Farbstoff) kann jede beliebige Farbe besitzen. Für die gewöhnlichen photographischen Arbeiten sind braune und purpurne Farben die beliebtesten, zum Drucken von Stichen u. s. w. ist reines Schwarz geeigneter, während sich für gewisse Sachen Köthel sehr gut ausnimmt. Das Lichtempfindlichmachen des Kohlepapiers. Dies geschieht dadurch, dass man das Kohlepapier in eine Auflösung von doppeltehromsaurem Kali eintaucht. Bezüglich der Stärke dieses Bades ist grosser Spielraum gestattet ; eine kräftige Lösung gibt ein empfindlicheres Papier als eine schwache Lösung und deren Anwendung ist deshalb empfehlenswerth, wenn von sehr dichten Negativen gedruckt werden muss ; allein das Papier hält sieh nach dem Lichtempfindliehmachen nicht so lange wie in einer schwachen Lösung gebadetes. Papier der letzteren Art druckt langsam und gibt nach normalen Negativen gewöhnlich etwas harte Abdrücke. jLiie juurcnscünittsstärke des Bades ist eine 4procentige, d. k. eine solche, bei welcher 20 Gramm Oiiromsalz auf */, Liter Wasser kommen. Weniger als 10 Gramm und mehr als 30 Gramm Chromsalz auf 7 a Liter Wasser sollten unter keinen Umständen genommen werden. Die erwähnte Durchschnittsstärke ist für den Anfänger die geeignetste. Dieser Lösung werden ungefähr 2 Ccm. der stärksten Ammoniakflüssigkeit zugesetzt, um zu verhindern, dass das Bad sauer wird, was das Unlöslichwerden der Schicht des Kohlepapiers zur Folge haben würde. Das Chrombad darf nie wärmer werden als 18° C. Es ist ganz leicht, dasselbe im Sommer auf dieser Wärme zu erhalten, wenn man kleine Stücke von Eis zusetzt; natürlich muss man dann, wenn das Sensitiren vorüber ist, entsprechend Chromsalz zusetzen, um die durch das Eis verursachte Verdünnung des Bades auszugleichen. Das Empflndlichmachen des Papieres besteht einfach darin, dass man dasselbe während 3 Minuten m das Chrombad taucht. Die dabei zu beobachtenden Vorsichtsmassregeln bestehen darin, dass erstens ein Bad gut filtrirt sein muss, zweitens, dass dasselbe auf der angegebenen Warme gehalten wird, drittens, dass alle sieh etwa bildenden Luftblasen, sowohl von der Vorder- wie von der Rückseite des Papieres sorgfältig entfernt werden. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Artikel zum Pigment- (Kohle-) Verfahren 1203 Verhinderung der Luftblasen. Das Papier wird mit der Schichtseite nach unten in das Bad getaucht, bis es geschmeidig geworden ist, und dann die Oberfläche desselben mit einem Quetscher übergangen ; das Papier wird dann, ohne es aus der Lösung zu nehmen, umgewendet, so dass die Schichtseite nach oben zu liegen kommt, und die Operation mit dem Quetscher wiederholt. Nach 3 bis 4 Minuten wird das Papier herausgenommen und getrocknet. Für den Amateur ist es vielleicht am bequemsten, das Papier während der Nacht zu trocknen, da er dann kein Zimmer für diesen Zweck zu verdunkeln braucht, während es freie Ventilation gestattet. Es kommt darauf an, das Papier in nicht mehr als 10 bis 12 Stunden zu trocknen, besser noch in 6 bis 8 Stunden, dies kann in jedem gut ventilirten Zimmer bei trockenem Wetter ohne künstliche Wärme im Sommer geschehen, und bei etwas erhöhter Temperatur im Winter. Während des Trocknens von Kohlepapier gebrauche man der Empfindlichkeit halber selbst Gas- oder Petroleumlicht nur mit Vorsicht. Wenn also das Kohlepapier aus dem Sensitirungsbade kommt, werden die einzelnen Bogen mit der Schichtseite nach unten auf eine reine Glasplatte gelegt und mit dem Quetscher behandelt, um sie so viel als möglich von Feuchtigkeit zu befreien. Es wird dann mittels Klammern auf eine Leine aufgehängt. Mittel gegen Streifen. Die Hauptsache ist, dass man vermeidet, dass die Lösung in Streifen abläuft. Dies kann nicht Vorkommen, wenn das Papier gründlich ausgequetseht worden ist. Um aber ganz sicher zu gehen, schneide man für jeden Bogen Kohlepapier ein Stück Cartonpapier, etwas grösser als ersteres, zurecht und biege dasselbe mit Hilfe einer Schnur nach aussen um; auf dieses gewölbte Cartonpapier wird dann das Kohlepapier mit der Schichtseite nach oben zum Trocknen gelegt. Das Aufbewahren des Kohfepapieres. Sobald das Kohlepapier trocken ist, kann es sofort belichtet werden, oder auch man kann es vor dem Drucken zwei bis drei Tage liegen idssen. Das Aufbewahren muss an einem trockenen Orte und natürlich im Dunkeln geschehen. Es hält sich zehn bis vierzehn Tage in brauchbarem Zustande, verliert aber mit jedem Tage etwas von seiner Empfindlichkeit. Das Negativ. Ein Negativ, welches auf Albuminpapier einen guten, kräftigen Abdruck liefert, eignet sich auch zum Kohledruck. Dasselbe wird vortheilhaft mit einem sogenannten „Sicherheitsrand“ versehen, welcher hergestellt wird, indem man auf die Rückseite des Negativs einen 3 bis 5 Millimeter breiten Rand aus schwarzem oder rothem Firniss aufträgt, so dass eine Bildöffnung bleibt, die etwas kleiner ist als das Kohlepapier. Derselbe erleichtert das regelmässige Fortnehmen des Kohlepapiers im Entwicklungsbade und verhindert das Einreissen der belichteten Theile während des Entwickelns. Die Belichtung. Da das Bild beim Drucken nicht sichtbar ist, muss man zur Bemessung der Belichtungsdauer ein Photometer anwenden. Dasselbe ist ganz einfach anzuwenden und gestattet die.Beurtheilung der Dichte des gelieferten Lichteindruckes durch Beobachtung der erzeugten Lichtwirkung auf gewöhnlichem empfindlichen Papier. Eine der gebräuchlichsten Formen des Photometers ist das sogenannte Scalenphotometer, welches aus mehreren Seidenpapierstreifen von verschiedener Länge besteht, welche die Anzahl der aufeinander liegenden Papierdicken angeben. Diese Scala wird durch eine Glastafel gegen ein, in ein Kästchen gespanntes Stück gesilbertes Albuminpapier gepresst. Durch die Belichtung drucken sich die Zahlen eine nach der andern auf dem Siberpapier hell ab. Während die Zahl 1 einen.nur sehr kurzen Lichteindruck nöthig hat, um auf dem Papier sichtbar zu werden, gebraucht 2 eine etwas längere, 3 eine noch längere Lichteinwirkung und so fort. Oeffnet man nun das Photometer bei gedämpftem Licht, so erkennt man die Stelle, bis zu welcher die Lichtwirkung fortgeschritten ist, an der daselbst erschienenen Zahl. Nach einigen Versuchen wird man wissen,, welche Zahl das Photometer zeigen muss, um die gewünschte Wirkung auf dem gleichzeitig mit diesem, an’s Licht gebrachten und unter dem Negativ befindlichen Kohlepapier zu erhalten. Das gebräuchlichste Photometer ist dasjenige des Prof. Vogel. Siehe Fig. 2777. Fig. 2777. Das Entwickeln. Zum Entwickeln ist nur kaltes und warmes Wasser nöthig; zum Härten der Gelatine, aus welcher das Bild besteht, wird später noch Alaunlösung angewendet. Die wenigen Geräthe, welche man nöthig hat, bestehen aus einem Kautschukquetscher, der etwas länger ist, als die Abdrücke breit sind und aus 3 bis 4 Schalen oder Schüsseln, welche beträchtlich grösser sind als die Kohlebilder. In die erste Schale giesst man kaltes Wasser, in die zweite Schale Wasser von ungefähr 40° C., in die dritte eine gesättigte Auflösung von gewöhnlichem Alaun. Einfacher Uebertrag. Bei einigem Nachdenken wird man sofort begreifen, dass das Bild nicht auf der Unterlage entwickelt werden kann, welche es während der Belichtung getragen hat, da das aus unlöslicher Gelatine bestehende Bild gänzlich auf der Oberfläche der darunter befindlichen, aus löslicher Gelatine bestehenden Schicht liegt, welche sich während des Entwickelns lösen und das Bild abschwimmen lassen würde. Die Schicht muss deshalb auf eine zweite Unterlage übertragen werden, so zwar, dass das eigentliche Bild mit dieser letzteren in Contact kommt und auf ihr einen Halt findet. 46 * Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien, 1204 Artikel zum Pigment- (Kohle-) Verfahren. Es ist nun klar, dass hiedurch das Bild nach dem Uebertragen verkehrt, d. h. rechts mit links vertauscht, erscheint: wo dies nicht angeht, muss man zu dem später zu beschreibenden doppelten Uebertrag“ greifen. Allein, bei sehr vielen Bildern wird der Gesammtwirkung dadurch, dass sie verkehrt stehen, nicht geschadet*); will man sich überzeugen, ob dies der Fall ist oder nicht, so braucht man einen Abdruck des Negativs nur im Spiegel zu betrachten. Der Anfänger sollte immer zuerst den einfachen Uebertrag ausüben, weil dieser die einfachste Art des Kohleverfahrens ist. Die zum einfachen Uebertrag benöthigte Unterlage kann besonders präparirtes Papier sein, wie überhauptirgend eineFläche, welche undurchdringlich von Wasser ist und demEntwickler Widerstand leistet. Ein zum Anfänge vortrefflich geeignetes Material ist ein Stück Opalglas. Dasselbe lässt sich leicht handhaben, lässt beim Entwickeln das Bild hinreichend erkennen und lässt sich immer wieder verwenden, wenn die ersten Versuche nicht zur Zufriedenheit ausfallen ; man braucht dann nur die Reste, welqhe vom Bilde auf dem Glase verbleiben, mittelst Salzsaure und Wasser abzuwasehen. Die Ausführung des einfachen Uebertrages geschieht nun folgendermassen : Man legt eine vorher geputzte Opalglasplatte, die nach allen Richtungen etwas grösser ist als der zu entwickelnde Druck, in die Schüssel mit kaltem Wasser, mit der glatten (geschliffenen) Seite nach oben. Wenn das Wasser wärmer als 20° C. ist, muss es mit Eis abgekühlt werden. Das belichtete Kohlepapier wird nun in das Wasser über die Opal-Glasplatte gelegt. Anfangs wird es sich ■wohl nach innen rollen, doch nach kurzer Zeit legt es sich wieder flach. Bevor es ganz glatt liegt, nimmt man die Glasplatte sammt dem Papiere aus dem Wasser heraus, quetscht das Papier fest auf das Glas, legt einen Bausch Fliesspapier darüber, beschwert dasselbe mit einem leichten Gewicht und stellt das Ganze beiseite. Nach Verlauf von 15 bis 20 Minuten wird die Glasplatte mit dem Papier in die mit warmem Wasser gefüllte Schale gelegt. Sobald man bemerkt, dass das Pigment an einzelnen Stellen zwischen Papier und Glas hervorquillt, streift man das Papier vom Glase ab. Das Bild befindet sieh jetzt auf der Glasplatte, aber noch in einem Ueberschuss von Gelatine und Pigment eingesenkt; dieser lässt sich jedoch beseitigen, indem man die Oberfläche der Platte mit dem warmen Wasser vorsichtig benetzt. Das Bild muss allmälig herauskommen und in etwa 5 Minuten ausentwickelt sein. Gebraucht es längere Zeit, so kann man die Entwicklung mit etwas wärmeren Wasser, etwa von 60° C., beschleunigen. Wenn das Bild fertig entwickelt ist, wird es in kaltem Wasser abgespült, dann 5 Minuten lang in die Alaunlösung gelegt und hierauf abermals gewaschen und getrocknet. Das Bild ist dann fertig. Ein für den Zweck besonders präparirtes Papier ist unter dem Namen „Einfachübertragpapier“ im Handel; dasselbe wird genau ebenso angewendet, wie hier für Opalglas beschrieben wurde. Das Doppelübertragverfahren. — Um einen Kohledruck herzustellen, welcher nicht verkehrt steht, muss man denselben auf einer Fläche entwickeln, von welcher der Druck später auf eine andere Fläche übertragen werden kann, auf welcher er dann beständig bleibt. Um das Abziehen des Bildes von der „Interimsfläche“ zu erleichtern, wird letztere stets mit einer Wachslösung behandelt. Die „Interimsfläche“ kann verschiedener Art sein. So kann man z. B. die oben beschriebene Opalglasplatte oder besser das sogenannte Entwicklungs-Papier dazu benutzen, wenn man sie vorher mit Wachslösung präpariert. Das Wachsen der Unterlage. — Man bereitet die folgende Lösung: Bienenwachs. 2 Gr. Kolophonium. 2 „ Terpentinöl .100 Ccm. Eine bis zwei Stunden vor dem Entwickeln giesst man ein wenig obiger Lösung auf die provisorische Unterlage und reibt dann mit Hilfe eines Flanell-Lajipens so viel als möglich davon wieder ab, damit nur die denkbar dünnste Schicht zurückbleibt. Das Entwickeln findet nun in derselben Weise statt, wie beim einfachen Uebertrage. Bei der Beschreibung dieser Art wurde nur die Entwicklung eines einfachen Druckes besprochen, es wird jedoch meistens der Fall eintreten, dass mehrere Drucke zu entwickeln sind; verwendet man biegsame Unterlagen (wasserdichtes Papier), so kann man in diesem Falle die sämmtlichen Unterlagen m’s Kaltwasserbad legen, mit der präparirten Seite nach oben, vor Beginn der Arbeit. Bei Verwendung von steifen Unterlagen hingegen legt man dieselben jedesmal einzeln in - Man bringt nun das belichtete Kohlepapier im Wasser in Contact mit der Unterlage, in derselben Weise wie beim Einfachtransport beschrieben. Man legt es zwischen Fliesspapier und wiederholt das Verfahren wobei die Unterlagen mit den darauf befindlichen belichteten Kohle- papieren übereinander gelegt werden. Nachdem dies 15 bis 20 Minuten lang fortgesetzt worden ist, wird der erste Druck zum Entwickeln fertig sein. Man wendet deshalb den ganzen Haufen um und beginnt die Entwicklung mit dem Drucke, welcher jetzt zu oberst liegt. Das Entwickeln geschieht genau wie beim Einfachtransportverfahren. Bei Verwendung ^ °J|; 411 Ç g s a m e n Unterlagen können mehrere Drucke gleichzeitig entwickelt werden, man muss ISi 1 ?' c ‘j 1I ? lmer .' )e . rue ksi c ht i g e n, dass es nicht noting, sondern im Gegentheile gar nicht gut ist, die Entwicklung in irgend einer Weise zu überhasten. bei , m Entwickeln das Bild über der ganzen Fläche zu dunkel, so ist dies ein n „ . n 55 9.50 3 40 r> r> 35 » , 30 n r . 55 „ „ 15.— 4 45 n 38 » » 40 ^ ....... 51 55 55 18.— 5 55 •9 45 » !» 45 „ „ . . 55 55 55 26.50 6 65 19 00 »» « 55 r* 59 ....... „ „ » 32.50 Muffeleinsetzer, um die Porzellangegenstände in der Muffel aufeinander zu bauen, zu den billigsten Preisen. Porzellan-Platten. 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Platten 25 : 35 Cm.per Dutzend fl. « 1D/ 2 :25 „ . *? « « „ 12: 17 i / 2 „ Doppelcabinet. » „ r „ 8 7 /. ft :l2 1 / 9 _ Cabinet oder 2 Visit . „ „ „ 6i/ 4 : 8 7 / 10 „ Visit . „ „ * Entwickler, eoncentrirt, zum Gebrauch 4—5 fach zu verdünnen per Liter „ Ferro-Trockenlack ...per Liter fl. 3.50, „ Flacon „ 12 .— 6.30 3.50 1.80 —.95 4.— 1 .— Gebrauchsanweisung. Exponiren. Pie Exposition ist um die Hälfte kürzer zu nehmen als bei Aufnahmen für Herstellung von Negativen. Von der richtigen Exposition ist das Gelingen des Bildes abhängig. Wird zu lange exponirt, dann werden die Bilder zu hell und bei zu kurzer Exposition werden sie zu dunkel. Man verwendet auch gewöhnlich eine kleinere Blende als bei Aufnahmen für Negative. Entwickeln. Pie Entwicklung der Platten muss schnellerfolgen und in ca. 20 bis 25 Secunden vollendet sein, weil sonst Schleier auftritt. Per Entwickler besteht aus Wasser. Schwefligsaurem Natron (Sulfit) Hydrochinon. Oxalsaurem Kali. Aetzkali. Bromkali. 1000 Theile 50 „ 10 „ 10 „ 20 „ 1 Perselbe darf nicht zu kalt und nicht zu warm verwendet werden ; die richtigste Temperatur ist 17—20° C. Man kann mit schon gebrauchtem Entwickler anfangen und nachher etwa,s frischen zugeben, was freilieh die Entwicklung verzögert und einen geübten Operateur erfordert. Bei gebrauchtem Entwickler kommt weniger leicht Schleier vor. Fixiren. Pie Platten müssen nach dem Entwickeln gut abgespiilt werden und kommen dann in das Fixirbad, bestehend aus einer Auflösung von 1 Theil Cyankali und 10 Theile Wasser. Pas Fixiren erfolgt hierbei sehr schnell und ist darauf zu achten, dass alles Broinsilber, welches nicht vom Licht reducirt wurde, gut aufgelöst und das Bild schön klar ist, da im andern Falle heim nachfolgenden Behandeln mit Quecksilber leicht Fleckenhildung entsteht. Bleichen des Bildes. Nach dem Entwickeln werden die Platten wieder gut abgespült; wie überhaupt das Abwaschen nach jeder Manipulation (Entwickeln, Fixiren, Bleichen) eine Hauptsache ist. Bann bringt man die Platten in eine concentrirte Quecksilbersublimat-Lösung, bis die hellen Stellen mit Quecksilber belegt sind und spült dann wieder gut im Wasser ah. Trocknen. Will man nicht in gewöhnlicher Temperatur, sondern schnell trocknen, in etwa 5 Minuten, so legt man die Platten ca. 1 Minute lang in Alkohol, bis dieser glatt abläuft. Hierauf nimmt man das fertige Bild heraus und bewegt es so lange in der Luft, bis es getrocknet ist. Ferrotyp-Universal-Camera gestattet mittelst eines Objectives 4 Visit auf eine Platte zu machen. mimmnaiffl»s»yüb Mit elastischem Auszuge, doppeltem Einstelltrieb, Reflex- schirm und 2 einfachen Cassetten. fl. 48.— 1 combiuirte Camera (Fig. 2809) für Bijou und Elisabeth, mit 9 Objectiven für 9 Elisabeth-Portraits auf feiner Platte 178: 127 Mm., oder 36 Bijou- Portraits bei viermaliger Verschiebung (Exposition) * mit 2 Cassetten, Einstelltrieb und Momentver- Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirebberggasse 37, Ferrotypie 1219 Ferrotypie-Rähmchen mit Rückwand, Cadres pour ferrotypes. — Frames for ferrotypes. Messingfassungen und Metallrähmchen für Portraits, Bijou, Elisabeth, Visit oder Cabinet in verschiedenen Mustern. Preise per Gross (144 Stück). Fi°\ 2810 2811 2812 2813 2814 2815 Lichtmass in Mm. 27:44 28:42 28 :42 28: 42 28:42 29:43 Ausschnitt viereckig oval oval oval oval viereckig Preis per Gross fl. 4.60 4.60 4.60 4.60 9.60 10.80 Fig. 2816 2817 2818 2822 2819 2820 Lichtmass in Mm. 29:44 30:44 32 : 44 37 : 57 38 : 55 38: 57 Ausschnitt viereckig viereckig stumpfeckig oval stumpf oval Preis per Gross fl. 4.60 9.60 4.60 13.80 6.40 6.— Fig. 2823 2821 2826 2824 2825 2827 Lichtmass in Mm. 38 : 57 38:59 38:59 40:62 48:74 48 : 74 Ausschnitt oval viereckig viereckig vierecki g oval oval Preis per Gross fl. 8.40 13.80 6.80 16.— 21.60 13.80 Fig. 2828 2829 2834 2830 2835 2832 Lichtmass in Mm. 48:74 49: 74 51 : 82 52 : 80 53: 82 53: 82 Ausschnitt oval stumpf oval oval stumpf oval Preis per Gross fl. 10.20 11.20 13.80 17.60 14.80 17.60 Fig. 2836 2833 2831 Lichtmass in Mm. 59 : 87 60 : 86 62 : 95 Ausschnitt oval oval stumpf Preis per Gross fl. 6.80 16.80 19.20 Fig. 2830 oval Ausschnitt 52:80 Mm. mit Glas.per Gross fl. 19.80 * 2832 „ „ 53:82 „ „ „ und Stütze....... „ „ „ 23.20 r 984 „ „ 54:82 „ „ „ „ Passepartout. „ „ „ 20.80 » 989 „ * 54:84 „ „ r „ „ 23.20 Preise per Gross (144 Stück) ohne Glas. (Figuren sehen Sie Seite 687—689.) Fig. 975 976 977 992 990 983 991 Lichtmass in Mm. 52 : 87 54: 88 57:87 62:94 64:92 64:96 65 :95 Ausschnitt .stumpf scharf stumpf stumpf stumpf stumpf scharf Preis per Gross fl. 19.20 16.80 19.20 27.20 22.80 30.40 22.80 Fig. 989 993 980 994 984 985 979 Lichtmass in Mm. 65: 97 65:98 65:100 66:95 66:95 67 : 97 70:100 Ausschnitt stumpf stumpf stumpf oval oval oval oval Preis per Gross fl. 20.— 30.40 30.40 22.40 17.60 26.60 26.80 ' Fig. 986 987 981 982 988 978 Lichtmass in Mm. 70: 100 70:100 70:100 70:105 78:108 84:114 Ausschnitt oval oval stumpf stumpf oval oval Preis per Gross fl. 27.80 27.80 30.40 33.60 33.80 39.— Fig. Lichtmass in Mm. Ausschnitt Preis ohne Glas per Dtzd. fl. 995 92: 126 stumpf 996 92 : 130 stumpf 997 92:132 scharf 1001 96:130 oval 1002 96:130 oval 1003 100 : 135 scharf 4.60 2.56 6.— 4.20 6.60 3.60 Fig. 999 1000 998 Lichtmass in Mm. 110:145 120:155 125:160 Ausschnitt stumpf oval stumpf Preis ohne Glas per Dtz. fl. 6.20 6.24 5.8u 47 * Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1220 Ferrotypie. Ferrotypie -Rahmen. Preise per Gross (144 Stück). rig. 2810. Fig. 2811. Fig. 2812. Fig. 2813. Lichtmass 27:44 Mm. j Lichtmass 28:42 Mm. I Lichtmass 28:42 Mm. : Lichtmass 28:42 Mm. Per Gross.. .fl. 4.60. ! Per Gross.. .fl. 4.60. ! Per Gross.. .fl. 4.60* | Pei Gross. . .fl. 4.60. Fig. 2814. Fig. 2815. Fig. 2816. Fig. 2817 mm Wfm '-1 ÎV. Lichtmass 28:42 Mm. Per Gross.. .fl. 9.60. Lichtmass 29 :43 Mm. Per Gross, .fl. 10.80. Lichtmass 29:44 Mm. | Lichtmass 30:44 Mm. Per Gross.. .fl. 4.60. j Per Gross.. .fl. 9.60. Fig. 2818, Fig. 2819 Fig. 2820. -o- - Fig. 2821. Lichtmass 32 : 44 Mm. Lichtmass 38 • « » Per Gross - • - fl - 4.60. Per Gross, .fl ' ’ 6 4o' : p?p mass 38 : 57 »m. ! Lichtmass 38 : 59 • 0.40. Per Gross.. .fl. fl.-. j Per Gross, .fl. 13. Bernhard Wachtl WiVn v i eubau, Kirchberggasse 37. Ferrotypie. 1221 Fig. 2822. Lichtmass 37 : 57 Mm. Per Gross, .fl. 13.80. Fig. 2823. Lichtmass 38 : 57 Mm. Per Gross.. .fl. 8.40. Fig. 2324. JFig. 2825. Lichtmass 40 : 62 Mm. ; Lichtmass 48 : 74 Mm. Per Gross, .fl. 16.—. Per Gross, .fl. 21.60. Fig. 2826. Fig. 2827. Fig. 2828. Fig. 2829. Lichtmass 38 : 59 Jim. I Lichtmass 48:74 Mm. I Lichtmass 48 : 74 Mm. I Lichtmass 49 : 74 Jim. Per Gross. ..fl. 6.SO. Per Gross, .fl. 13.80. Per Gross, .fl. 10.20. Per Gross, .fl. 11.20. Fig 52 : 80 Mm. Mit Glas .. 2830. me Glas fl. 17.60. .- 19.80. Fig. 2831. Lichtmass 62 : 95 Millim. Per Gross.fl. 19.20. Fig. 2832 53: 82 Mm. ohne Glas fl. 17.60. Mil Glas, Rückwand ii. Stütze „ 23.20. Fig. 2833. Lichtmass 60 : 86 Mm. Per Gross, .fl. 16.80. Fig. 2834. Lichtmass 51:82 Jim. Per Gross, .fl. 13.80. Fig. 2835. Lichtmass 53 : 82 Mm. Per Gross, .fl. 14.80. Fig. 2836. Lichtmass 59 : 87 Jim. Per Gi'oss.. .fl. 6.80. Adresse für Telegramme: Bernhard. Wachtl, Wien, 1222 Ferrotypie, Ferrotypie-Rähmehen Serie XX. Cadres pour épreuves ferrotypiques. — Frames for ferrotypes. Fig. 2837 2838 2839 2840 2841 2842 Lichtmass in Mm. 14:19 15:20 17*: 27 18 : 23 18: 23 19: 29 Ausschnitt viereckig oval viereckig oval oval oval Per Gross fl. 1.50 1.50 2.50 4.— 5.60 2.50 Fig. 2843 2844 2845 2846 2848 2849 Lichtmass in Mm. 25 : 35 25 : 35 30 : 43 15 : 20 30 :44 15 : 20 Ausschnitt oval oval viereckig oval viereckig oval Per Gross fl. 5.25 L — 5.50 6.50 3.50 4.50 Fig. 2852 2853 2847 2851 2850 2854 Lichtmass in Mm. 31:45 15:20 31:45 36: 51 40 : 58 40 : 58 Ausschnitt oval oval stumpfeckig v iereckig viereckig viereckig Per Gross fl. 6.— * •- 6. — 7.— 5.50 8.— Fe r r o t y p i e - R ä h m chen. Fig. 2837. Lichtmass 14:19 Mm. per Gross fl. 1.50. Fig. 2838. Lichtmass 15:20 Mm, per Gross fl. 1.50. Fig. 2839. Lichtmass H: 27 Mm. per Gross fl. 2.50. Fig. 2840. Lichtmass 18:23 Mm. per Gross fl. 4.—. Fig. 2841. Lichtmass 18: 23 Mm. per Gross fl. 5.60. Fig. 2842. Lichtmass 19:29 Mm. per Gross fl. 2.50. Fig. 2843. Fig. 2844. ttfâCï, Lichtmass 25:35 Mm. per Gross fl. 5.25. Lichtmass 25:35 Mm. per Gross fl. 7.—. Fig. 2846(mit Passepartout). »11 I.lT# ' : Lichtmass 30:43 Mm. per Gross fl. 5.50. Lichtmass 15:20 Mm. per Gross fl. 6.50. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirehberggasse 37 . IUHKSW 1 , 1 Ferrotypie, 1223 Fig. 2847. Fig. 2848. Fig. 2849 (mit Passepartout). Fig. 2850. Lichtmass 31 :45 Mm. Liehtmass 30 : 44 Mm. Liehtmass 15:20 Mm. Lichtmass 40 :58 Mm. Per Gross fl. 6. Per Gross fl. 3.50. Per Gross fl. 4.50. Per Gross fl. 5.50. Fig. 2851. Fig. 2852. Fig. 2853 (mit Passepartout). Fig. 2854. Lichtmass 36 : 5t Mm. Lichtmass 31 : 45 Mm. Lichtmass 15 : 20 Mm. Lichtmass 40:58 Mm. Per Gross fl. 7.—. Per Gross fl. 6.—. Per Gross fl. 7.—. Per Gross fl. 8.—. F errotyp-Rähmchen ans schwachem Blech die Ränder werden um das Bild umgestülpt. Fig. 2855. Fig. 2856. Fig. 2857. Fig. 2858. Fig. 2855 2856 Lichtmass in Mm. 14:19 29:38 Fig. 2859. 2857 2858 39 : 50 56 : 70 2859 Î0 :94 Per Gross 144 Stück fl. 1.— 1.30 2.10 3.60 4.20 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. Chromo-Photo graphie- Chromo-Photographie. Convexe Glaser. Médaillon 35, 30, 28, 25 Mm. „ 50 : 40 Mm. Visit (viereckig, 97 Mm., oval 88 Mm.) Cabinet 138 Mm. Ertoa-Cabinet 158 Mm. Oblong 180 : 94 Mm. „ 200 : 100 Mm. Boudoir 195:145 Mm. „ 223:180 Mm. Quart 240 :190 Mm. „ 262 : 175 „ . „ 270 : 210 „ . „ 385:295 „ . „ 480:350 „ . per » « * W » W * Ï7 V » » n r> n • n » w • r> n w » w w » » w r* n w n w w Oval -.10 —.10 -.10 —.10 -.20 —.20 -.40 —.40 -.45 —.45 -.60 — -.65 — — -.70 —.70 L— 1*.— 1.05 — 1.20 1.20 3.25 — — 4.50 —•— Viereckig Paar fl. Convexe Glaser, runde Formen. Durchmesser in Mm. 60 70 80 90 100 110- 120 130 140 Per Paar fl. —.20 —.20 —.24 —.24 —.27 —.30 —.36 —.42 —.48 Durchmesser in Mm. 150 160 170 180 190 200 210 220 230 240 Per Paar fl. —.54 —.60 —.66 —.72 —.80 —.88 —.95 1.— 1.10 1.20 Chemikalien und Utensilien. Präparirte Paste. Transparentmittel. Präservativmittel.. Benzin. Terpentinöl. Ammoniak... Trockenöl. Palette von Holz... . Quetscher zum Aufkleben der Bilder. Spiralfederklammer. 1 Päckchen Sandpapier mit 25 Blättchen. Lupe. Staffelei sehr praktisch, zum Verstellen. Marder- und Fischpinsel in verschiedenen Grössen und zu diversen Preisen. Malkasten mit 9 präparirten Mineralfarben und 3 Pinseln. Büchse Flacon 1 1 Stück 1 * 1 1 „ 1 1 fl. —.30 —.30 —.30 —.15 —.15 — .15 —.18 —.30 —.12 —.10 —.06 2.50 1.20 „ 2.40 Nr. 1 Kremserweiss „ 2 Goldocker ... „ 3 Chromgelb.... „ 4 Carminlack ... „ 5 Carminzinno- her. „ „ * —.20 Nr. 6 Kais erbrann . .per Stück fl.—.20 „ 7 Pariser Ultramarin . „ „ n 8 Zinnober Dunkelgrün .. „ „ » 9 Saimntsehwarz „ „ Chromo-Farben in Blech-Tnben, einzeln, Preis per Stück : per Stück fl. —.20 —.20 — .20 —.20 Gummirte Papi erstreifen zum Zusammenheften der fertigen Bilder 2 Päckchen fl. — -10 1 Sortiment 7 ,ugeschn3ttene s Fliesspapier, 20 Blätter.* — -10 1 « zugeschnittener Schutz carton in 6 Formaten, je 2 Stück.« —-25 1 - zugeschnittenes Pergamentpapier in 6 Formaten, je 2 Stück.. „ — -15 1 Putzleder...... —.30 1 Schachtel eben pulverisirter Bimsstein.. —.10 1 Bogen Papier zum Einfassen der fertigen Bilder.. — .06 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Chromo-Photographie. Staffeleien. Yisitbiid, 25 Cm. hoch . 1 Stück fl. 1.35 Cabinetbild, 30 „ „ 1 „ „ 1.65 Quartbild, 40 „ „ 1 „ „ 1.95 Studienkasten. Nr. I. mit vollständiger Ausrüstung in eleganter Cassettenform. fl. 16.— „ II. „ einfacher Zusammenstellung in fein polirtem Kasten von hartem Holze. „ 10.50 „ III. „ einfacher Zusammenstellung in Kasten von -weichem Holze .... „ 6.50 J YB. Jeder Studienkasten enthält alles zur selbstständigen Ausführung der Chronophotographie Erforderliche, sowie Gebrauchsanweisung und eine gemalte Mustervorlage. Chromo -Rahmen zum Einlegen der Bilder, für Convex-Rahmen besonders fabricirt. a) Bronze-Einfassungen mit Aufsatz imd Rückwand. Per Stück Per Dutz. . fl. —.75 fl. 8.75 . „ —- 8 » » 10 .— . „ 1.20 „ 13.50 . „ 1.40 „ 16.— b) Sainmtralimen für ovale oder stumpfeckige Bilder. Per Stück Per Stück Visit, Aussenseite des Rahmens stumpf. fl. —.90 „ „ „ „ grecque Nr. 1. „ 1.20 Plüsch ff fl. 1.65 Cabinet r ,. „ „ „ 1. „ 2.40 „ „ „ 3.— Visit, oval. „ stumpf ... Cabinet, oval .. „ stumpf c) Holzrahmen, geschnitzt. Visit, oval oder stumpf, einfach. r „ „ „ mit Verzierung. Cabinet, oval oder stumpf, einfach . „ „ r „ mit Verzierung . d) Keliefrahmen. Per Stück Pér Stück Per Stück Visit . Nr. 72 fl. —.48 Nr. 66 fl. —.90 Nr. 36 fl. 1.60 Cabinet . * 72 „ —.68 „ 66 „ 1.05 „ 36 „ 1.70 Promenade . „ 72 „ —.75 „ 66 „ 1.10 „ 36 „ 2.— Boudoir . „ 72 „ —.80 „ 66 „ 1.10 „ 36 „ 2.15 Entwicklungsstadien, in 5 Processen mit 6 Photographien und 6 Gläsern, das Verfahren sehr deutlich veranschaulichend, für ein Schaufenster unentbehrlich, in elegantem Rahmen fl. 3.—. per Stück fl. —.40 r , » » —-" 5 * * » « —.90 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. Artikel für Lichtdruck etc. Sämmtliche Bedarfsartikel für Lichtdruck, Photozinkotypie, Photolithographie, Heliographie etc. Articles pour procédé aux encres grasses, pholotypie, photolithographic , photozincographie, photogravure etc. Alle hier nicht angeführten Artikel sind theils vorräthig, theils werden selbe aus den besten Bezugsquellen besorgt und billigst berechnet. Chemikalien. Aetzammoniak, stärkster, 0-910.Kilo h- Albumin* künstliches, aus Eiern. » „ Alkohol, 40%, bei 5 Kilo à fl. 1.05. » « Asphalt, echt syrisch, Kilo 80 kr., allerfeinst pulverisirt, Kilo fl. 6.—, II „ „ Baumwolle, gereinigte (vollständig entfettet). „ „ Benzol, rectificirt, krystallisirbar. », „ Chromalaun, per Kilo 40 kr., chemisch rein. „ », Chlorcalcium, chemisch rein.». „ „ Colophonium, per Kilo 16 kr., pulverisirt Nr. 0 per Kilo fl. 1.—, Nr. 1 „ „ Dextrin. „ « Doppeltchromsaures Ammonium. Kilo fl. 3.40, Deka „ „ Kali, gewöhnliches. .Kilo „ „ „ chemisch rein. „ „ „ Natron. „ r Glycerin, destillirt, chemisch rein.bei 5 Kilo à fl. 1.10 „ r Gummi arabicum, gelb, pulverisirt... „ y „ „ feinst weiss, pulverisirt.. „ , Kali-Wasserglas, flüssig (10%).. , Natron-Wasserglas, flüssig ..... „ . Phosphorsäure, flüssig (1130) . „ Salpetersäure, gewöhnliche.bei 5 Kilo à 40 kr. „ „ chemisch rein. „ 5 „ à 95 „ „ Salzsäure, gewöhnliche. 5 à 18 „ „ „ chemisch rein. 5 à 56 „ „ Schwimmlack. !.!... .per Liter Terpentingeist.bei’b Kilo* à 80 kr. Kilo Terpentinöl, rectificirt. . 5 à 60 „ Lichtempfindliche Asphaltlösung, concentrirt von J. Husnik für Bhotozinkotypie... per Flacon —.80 6.70 1.10 1.90 2.60 2.60 1.20 —.90 —.40 —.50 —.04 —.70 1.60 —.75 1.20 —.60 —.20 1.20 —.45 1 .— —.20 —.60 4.— —.85 —.65 . 1.50 Reproduetions-Collodium. A. Für Halb ton-Aufnahmen. B. Für Strichsachen. . v. CöllotJium A ist sehr empfindlich, liefert klare, brillante und gut durch gearbeitete Negative, welche bei richtiger Expositionszeit niemals einer Verstärkung bedürfen. Die gebildete Collodium- naut ist trei von jeder btructur oder Wolken und von grösster Reinheit. X t ,. Collodium B speciell fiir Reproduetionen in Strich- und Kornmanier bestimmt, gibt glasige negative mit sehr starker Deckung. Es ist etwas weniger empfindlich als A. Bei Anwendung Verstärkung (siehe Gebrauchsanweisung auf den Flaschen) lassen sich Negative mit vollständig undurchsichtigen Lichtern erzielen. vi 0 ™u» Geeisnet , e . Vorschriften für Silberbäder, Entwickler und Verstärkung sind auf jeder lascne vermerkt, ohne indessen Jemanden in der Anwendung anderer Bäder zu beschränken. Collodium A wird auch mit separater Jodirung geliefert. Preis per Liter A oder B.fl. 5._ per Flacon . 1 25 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Karchberggasse 37. Artikel für Lichtdruck etc 1227 Husnik’s Reproduetions-Collodium für Strichmanier und Haibtöne. Für Aufnahme von Bildern in Strich- oder Punktmanier entspricht dieses Collodium allen Anforderungen, -welche an Negative für die photomechanischen Verfahren gestellt werden. Preis per Flacon.fl. 3.—. Fmdruckfarbe von J. Husnik (präparirte Fettfarbe) zu seinem photolithographischen Verfahren. Preis per Flacon mit genauer Gebrauchs- Anweisung . fl. Lichtempfindliche Asphaltlösung, concentrât, von J. Husnik für Photo- zinkotypie. Preis per Flacon. „ —.80 1.50 Gelatine. Lichtdruckgelatine, feinste, beste.per Kilo fl. „ aus der Fabrik Winterthur. „ „ „ Gelatine, französische, weis transparent. „ „ „ „ englische, von Nelson & Co., Nr. 1 für Kohle- und Photo-Reliefdruck, leicht löslich, per Packet */ 2 Pfund engl. „ „ englisch, von Nelson & Co., Nr. 2 für Lichtdruck, per Packet V 2 Pfund engl. „ „ Patent-Opaque von Nelson & Co., per Packet V 2 Pfund engl. „ Hausenblase, feinste russische, per Deka 24 kr. pèr Kilo „ Aetzkasten . fl. Authographie-Feder, 1 Dutzend. „ Autographie-Papier, 34—42 Cm.1 Buch „ » 42—53 „ .1 „ „ » 47-61 „ .1 „ „ Autographische Tinte, 1 Fläschchen. „ „ » 1 » klein. „ „ Tusche, 1 Stange. „ „ Farbe, 1 kleine Büchse. „ n „ verdünnt.y 2 Kilo „ „ Federfarbe, Nr. 1.y 2 „ „ ü » Kr. 2.V 2 n « Bergkreide, 1 Flasche. „ 4.— 4.— 3.60 1.60 1.25 3.80 20 .— 48.— —.20 —.60 —.84 1.20 —.45 —.35 —.35 —.60 1.50 2 .— 1.80 —.20 Calquir- und Pauspapiere. Metermass Höhe Breite 67 103 Grand aigle .per 100 Bogen fl. 56.— 55 84 Colombier . „ 100 „ „ 35.— 53 6B 5 / 10 Imperial. „ 100 „ „ 21.— - 44 5 / 10 61 Regal. * 100 „ „ 14.— 39 5 / 10 52 5 / 10 Gross Median. „ 100 „ „ 10.50 37 50 Klein „ „ 100 „ „ 8. — 34 37 5 / 10 Krone. „ 100 „ „ 6.50 Pauspapiere in Rollen à 20 Meter. fl. 3.— Correctnrstein . Curren-Lineale. Deckmasse. Eisen-Dreiecke, 16 Cm .... 1 Stück fl. 1 . . . . 1 n „ per Flasche fl. „ Stück „ n « n n n Eiserner Rost Nr. 3018. Faber’s feinste lithographische Kreide, zum Zeichnen auf Stein Nr. 1, 2, 3.per Stück „ 3021. Faber’s feinste lithographische Tusche, zum Schreiben auf Stein in viereckigen Stangen.per Stück „ 3022. Faber’s antographische Tusche in viereckigen Stangen „ „ —.10 —.20 —.35 1.45 2.55 2.80 3.20 —.05 —.50 —.70 Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 1228 Artikel für Lichtdruck etc. Farbenläufer von. Serpentin oder Glas je nach Grösse von fl. 1.20, 1.80 und Farbmülile. Farbreiber .per Stück Farbmesser. „ Federstahl . „ Rolle Federscheeren... « Stück Firniss, schwach . „ mittelstark „ stark. Gelatinefolien, Seite 1234. Glanzdeckel, 58—84 Cm.per Stück / 2 V2 % 63 -95 Kilo Goldflrniss. V2 Graveurfarbe. V 2 « Gravirnadel, Nr. 1, 2, 3.per Stück n n 4... » „ n >•> 5...... „ » i! « 1. n v Kreidenfarbe. t/ 2 _ Kilo n feinst. Lineal, eisernes Länge Cm. 20 12 3.60 12 .— 1.50 —.80 —.70 1.60 1 .— 1.30 1.60 —.40 —.50 2.50 1.50 —.35 —.40 —.42 —.50 4. — 5. — 25 30 40 50 60 70 80 90 100 fl. —.60 —.70 —.75 1.05 1.25 1.65 2.10 2.70 3.20 25 30 35 40 50 60 3.90 Lineal, Kantenlineal Länge Cm. 15 20 fl. Ledertampon. — .1 0 .90 1.05 1.20 1.45 1.65 1.95 2.25 Litho graphie - St eine. 2.70 fl. 8 .- II. Grösse Qualität Grösse Qualität Grösse Qualität in Cm. I. II. in Cm. I. II. in Cm. I. 1 13—16 . ... fl. —.60 fl. —.45 26—37 . . . . fl. 2.70 fl. 2 .— 42—53 . . . .fl. 12.50 fl. 16-21 . . . . —.80 -.65 32—37 . . 3.50 n 2.50 42—58 . . • • n 15.— „ 18—24 . 1.- » —.80 32—40 . . ■ ■ T) 4.50 3.20 47—58 . . • * r> 17.50 » 16—31 . 1.25 1.— 32—42 . . - 11 5.— 3.60 47 63 . . 22 — r 21—26 . . . . „ 1.30 1.05 32—48 . . . ^ 6.— 4.30 53—68 . . • w 30.— r> 24—29 . . . . „ 1.60 1.30 37—48 . . - Jj 7.50 5.40 58—74 . . • 11 38.— » 24—32 . 1.80 1.40 37—53 . . - jj 10.50 7.50 63—79 . . • « 45.— 26—32 . • • • n 2.— 1.50 40—48 . . • n 10.50 7.50 63—95 . . * w 60.— n 26—34 • • • » 2.30 1.70 Grössere Formate entsprechend höher. Lithographie-Tusche.per Stange fl. „ Kreide, Nr. 1 hart, Nr. 2 weich. „ Packet „ „ Bronze. » Unze ,, Diverse. Nivellirgestell, eisernes, dreieckig zum Horizontallegen der Platten beim Aufgiessen, mit Stellschrauben, 9 Cm. fl. 6.—, 25 Cm. A* Nivellirgestell von Holz, dreieckig (25 Cm.). Nivellirschrauben von Angerer. Jede hat ihren massiven Fuss. Drei solcher Schrauben, die auf jedem Tische aufgestellt werden können, ersetzen nicht nur jedes Nivellirgestell, sondern übertreffen es, weil sie für alle Spiegeltafel- oder Steinplattengrössen vermöge ihrer gegenseitigen Unabhängigkeit gleich gut verwendet werden können. n Photometer von Prof. Yogi. „ Runde Wasserwaage. „ Scalen-Photometer. „ Spirituslampe mit breitem Rundbrenner. „ Spachtel .... . stück „ Schaber. Schleifstein.” ” „ Schmirgelpapier, in 10 verschiedenen Nummern .... ,. „ Blatt „ Schmirgel! eimvand, „7 „ n . n „ Sehwärzballen. '.’.‘.‘.V. ” Stück „ Steingrund. Stichel. . ” ” " 9.50 11 .— 12 .— 16.— 20 .— 26.— 32.— 42.— .35 .35 •.80 9.— 4.— 5.40 4.50 8 .— 4.80 2.50 1 .— —.80 1 .— —.06 —.07 1 _ —.35 —.80 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kircbberggasse 37. Artikel für Lichtdruck etc. Terpentin .per Flasche fl. —.50 Transparentes Schabionpapier, 48—63 Cm. „ Bogen „ —.30 Trockenofen.. 112.— Umdruckfarbe. % Kilo „ 2.50 Umdrnckpapier, Kanzleiformat.per Buch „ —.84 „ für Kreide. „ „ „ 3.— „ transparent für Farbendruck. „ „ „ 2.80 Wachsfarbe . % Kilo « 3.— Druckwalzen. Wiener Fabrikat Cm. 26 (10») 3iy g (12») 37 (14") Per Stück fl. 6.50 7.— 7.50 Pariser Fabrikat Cm. 27 (loy 4 ") 35 (13%") 38 (14%") Per Stück fl. 9.— 11.— 12.— Leimwalzen (Masse-Walzen) Cm. 20 25 30 35 42 Per Stück fl. 4.50 4.80 5.20 5.50 7.— Tuchwalzen Cm. 26 31% 37 Per Stück fl. 6.50 8.— 9.25 Kautschukwalzen Cm. 26 31% 37 Per Stück fl. 11.50 13.50 15.50 Sammtwalzen C m. 26 _ 31% _ 37 Per Stück fl. 5.50 6.60 8.20 Walzenmasse für Lichtdruck.per Kilo fl. 2.50 Wärmetrichter zum Filtriren der Gelatinelösung von Kupfer mit eingesetztem Glastrichter von 15 Cm. Durchmesser und eisernen Füssen nebst Ansatzrohr zum Untersetzen der Heizflamme. „ 6.40 W asserwaage, sehr empfindlich. „ Stück „ 2.80 Winkel, eiserne in Cm. 20:13 25/16 35/20 45/25 fl. 1.30 1.50 1.75 1.95 Zeichenfeder, feinst.per Stück fl. —.30 Zinkplatten, für Pressendruck 26 : 42 Cm. „ „ „ 2.— * „ „ 32:48 „ . „ „ „ 3.— » a * 42:58 „ . „ „ „ 4.50. •> n n 42 : 63 „ . „ n 5.50 „ * » 48:63 „ . „ „ „ 6,— Zinkpräparat. „ Flasche „ —.65 Steinpräparat. „ „ „ —70 Zinkreisser. „ 2.40 Bestes Zinkblech, 2y 2 Mm. dick, 50 : 65 Cm., feinst geschliffen. „ 6.— Zinkplatten, feinst, hochgeschliffen.per 100 Q Cm. „ —.40 Kupferplatten. „ 10 0 „ „ —.15 Stahlplatten. „ 10 0 „ „ —.15 Zinkplattenblech, ungeschliffen, nach Gewicht: Format 35:100 Cm. ( 13:38").per Kilo „ —.38 A 65:200 „ (24%: 76») P8 Mm. dick. „ „ „ —.38 Adresse für Telegramme: Bernhard Waehtl, Wien. 1230 Artikel für Lichtdruck etc Copirrahmen für Lichtdruck mit starkem Spiegelglase. Fig. 2860. Grösse in Centimeter Anzahl der Yorreiber Anzahl der Schrauben hei jedem Vorreiber Preis per Stück fl. 15 : 21 18 : 24 24 : 30 24:30 30 : 40 40 : 50 50 : 60 60: 80 75 : 108 4.50 5.60 7.50 8.50 12 .— 16.— 22.50 30.— 50.— Extra-Copirrahmen für Lichtdruck. Grösse in Centimeter Anzahl der Y orreiber Schrauben per Y orreiber Glasstärke in Millimeter Preis per Stück fl. 15 : 21 3 3 10 6.25 18:24 3 4 10 7.25 24:30 3 4 10 9.25 30:40 4 5 10 13.50 40 : 50 4 5 10 20.— 30 : 40 4 5 15 18.— 40:50 4 5 15 27.50 Apparat zum Kochen und Filtriren der Gelatine. Nr. 1. Durchmesser des Trichters 10 Cm. .fl. 22.50 Nr. 2. Durchmesser des Trichters 15 Cm. . „ 27.- Nr. 3. Durchmesser des Trichters 20 Cm. Fig. 2861. Fig. 2862 Präcisions-Thermometer hierzu .... „ 3.50 Trockenofen für Lichtdruck für drei Platten. Grösse in Cm. 15: 21 18: 24 24:30 Mit Gasheizung fl. 75. Mit Petroleumheizung „ 85. Fig. 2863. 90.— 100.- 100.— 110.- _40 : 65 Mit Gasheizung fl. 145.— 185.— Mit Petroleumheizung „ 155.— 200. Grösse in Cm. 30 : 40 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Artikel für Lichtdruck etc 1231 Fig. 2864. Stativ mit Stellschrauben. Per Stück Nr. 1 für Patten 15:21 und 18:24 Cm.... fl. 5.— 24 : 30 Cm. nnd kleiner .. „ S.— 30 : 40 und 40 : 50 Cm. ... ,, 10.— Tisch fiir Lichtdruckzwecke mit Zinkbekleidung gleichzeitig Tasse und Plattenständer für 25 Platten. Für 3 Platten 24:30 Cm. fl. 30. — 30:40 „ „ 40.— 40 :50 „ „ 50.— 50:60 .. „ 60.— Fig. 2865. Feinstes Kreidepapier (Chromo-Druckpapier) für Lichtdruck Format 51 : 65 Cm. in Weiss, Rosa, Violett, Tonfarbe etc. Nr. 1 (dünn) 2 (mittel) 3 (dick) 4 (extradick) Per Buch fl. 1.— 1.25 1.70 2.60 Vorstehende Papiere sind auch in Rollen von tausend Meter Länge erhältlich, und zwar : Stärke Nr. 1, 51 Cm. breit. per Rolle von 1000 Meter Länge fl. 2, 51 2, 65 3, 51 3, 65 3, 71 4, 54 4, 66 1000 1000 1000 1000 1000 1000 1000 70.- 86 .- 107.- 106.- 135.- 148.- 170.- 205. Kupferdruckpapier. Format 47 : 63 Cm.per 1000 Bogen fl. 51.— * 55:71 „ „ 1000 „ „ 82.— « 55:71 „ .. „ 1000 „ „ 100.— Natur-Velinpapier in Rollen, 65, 75, 140 Cm. breit .per Kilo fl. 1.70 „ Leinenpapier in Rollen, satinirt, 75 Cm. breit. „ B r l._ n » n n unsatinirt, 75 oder 140 Cm. breit r „ „ —.90 Chromopapier 51:62 Cm., schwach . per 1000 Bogen „ 44._ „ 51:62 „ stark . „ 1000 „ „ 48.— Druckpapier für Woodburydruck, 48: 56 Cm. 100 17._ Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1232 Artikel für Lichtdruck etc. Farben und Firnisse. NB. You den Farben kann nur mindestens Kilo abgegeben werden. Feder- und OraTUrelarbe, feine, per Kilo fl. 3.60, feinste.per Kilo fl. 4.— Kreidefarbe, per Kilo fl. 8.—, feinste. „ „ „10- — Umdruckfarbe, lithographische . „ „ „ 5.— Lichtdruckfarben. Couleur pour Phototypie. — Collotype Inks. Per Kilo. Lichtdruckschwarz 0 I II Per Kilo fl. 10.— 6.30 4.20" " Per Kilo. Lichtdruckroth 1.fl. 10.50 dto. „ 5.60 dto. „ 5.— Blau . „ 6.30 Blaugrün . „ 6.30 Blauschwarz B . „ 7.— Grün . „ 8.40 Grünschwarz . „ 7.— Grünschwarz.. .fl. 7.— Photogr. Braun. 10.50 Braun . 4.90 4.90 Terra di Siena . 4.20 Rothbraun . 8.40 Braun . 7.— 6.30 Olive . 8.40 Violet . 10.50 Grau . 4.20 Alle anderen bunten Farben für Lichtdruck präparirt billigst. Lichtdrucklack zum Firnissen der Abdrücke per Kilo fl. 3.50 Victoria-W alzenmasse. Sehr hart (für Lichtdruckwalzen) I Normal. Hart (für Rotations- und Buntdruck). | Sehr weich (Zusatzmasse). Per 100 Kilo extra fl. 180. 1» ti. Unsere langjährigen Erfahrungen, die wir in Bezug auf das Verhalten der Farbe zu der Walzen und umgekehrt zu machen Gelegenheit hatten, unterstützten uns wesentlich in dem Be streben, unserem Fabrikate die Eigenschaften zu geben, die nöthig sind, um ein für den Druckei nach jeder Richtung hin bequemes und erfreuliches Arbeiten zu ermöglichen. Der enorme Erfolg, den wir mit unserer Victoria-Walzenmasse erzielt haben, bestätigl uns, dass wir ein durchaus vorzügliches Fabrikat liefern. Helle, naturgebleichte, garantirt reine Leinöl-Firnisse für Bueh- Extrastark (für Gold und Bronze). Stark. Mittelstark. Schwach-mittelstark. Schwach. Sehr schwach-schwach. Sehr schwach. Trockenfirniss. Glanzfirniss. und Steindruck. . per Kilo fl. • r> n n • n v n n n n • » v r> • V) V V • V « )) • n r n ■ « n » 1.50 1.10 1 .— —.95 — .85 —.75 —.70 1.75 2.50 Durcli Brennen entfettete Firnisse für Kupferdruck. Stark.per Kilo fl - Mittel. n « « Sehr schwach. Bernhard Waehtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Artikel für Lichtdruck etc, Schwarze Kupferdruek-Farben. 0000 Michel Angelo .\ 000 Extrafein tiefschwarz .... 1 trocken oder 00 dto. bläulicher Ton . . | angerieben in 0 dto. bräunlicher Ton . | Kupferdruck- Silbergrau . I l'irniss : Hilfsfarbe. ) per Kilo fl. îî « n n « « n w n nun n n n 2 .— 1.75 1.50 1.25 Diese Kupferdruckfarben sind auch für Stahl- und Zinkdruck geeignet. Die Hilfsfarbe wird zugesetzt, um einen brillanteren Ton zu erzielen und besonders wirksam angewendet, wenn eine Druckplatte bereits etwas abgenutzt ist. Kupferdruck-Farben trocken oder angerieben in Kupferdruck-Firniss für Warm- oder Kaltdruck. 0000 Michel Angelo 000 tiefschwarz . . . 00 bläulicher Ton . 0 bräunlicher Ton . I. Hilfsfarb e. Silb ergrau. Kupferumdruckfarbe per Kilo fl. V » « n r n 2.25 1.90 1.60 1.30 —.85 6 .— 2.25 6.75 Teig-Farben für Lichtdruck in Collectionen von 12 Farben, in praktischen Kästchen verpackt, als: Carminlaek, Geraniumlack, Zinnober, Miloriblau, Ultramarin, Violett, Grün dunkel, Griin hell, Chromorange, Chromgelb, Jaearandabraun, Terre di Siena. Preis per Kasten fl. 20.—. Diese Collectionen bieten besonders demjenigen Drucker, der seltener in Bunt und dann nur kleinere Auflagen zu drucken hat, ganz wesentliche Vortheile, da ihm einestheils durch Eintrocknen keine Verluste entstehen und er anderntheils jederzeit die verschiedensten Farben zur Disposition hat, wodurch er seinen Kunden reichliche Abwechslung zu bieten im Stande ist. Die Teigfarben werden durch Zusatz von schwach-mittelstarkem Firniss stets sofort druckfertig gemacht. _ „Albert’s Uebertragungs - Papiere.“ Albert’s photolithographisches Papier. 1 Buch, Format 45 : 59 Cm. fl. 4.— Mark 8.— 1 Bogen, » 45:59 „ . . „ -.20 77 —.40 1 Buch, * 50:66 „ . 10.— 1 Bogen, ,, 50:66 „ . . * —24 77 —.48 1 w * 62:92 „ ., . „ —.52 77 1 .— Neues Albert-Autotypie-Hoehglanz-Papier. 1 Buch, ] Format 50:60 Cm. Mark 12.— 1 Bogen, » 50: 66 „ . . „ —27 77 —.54 Wird auch auf Bestellung in den oben angeführten Formaten geliefert. Albert - Ueberdruckfarbe. 1 Kilo ..fl. 1( 2 » . u V. ,4 » • • • . ,, 100 Gramm . „ Sammtwalze. 26 Cm. lang . fl. 31 » » . ;> 9.— Mark 18.— 4.50 77 9.— 2.50 77 5.— 1 — 77 2.— 6.— Mark 12.— 6.50 77 13.— „Jaffe’s Uebertragungs-Papiere.“ 1 Papiere Adler, 50: 66 Cm. per Buch, 24 Bogen, für Lithographie in Zinkätzung. fl. 6.— 2 Papiere Adler 45 : 59 Cm. per Buch, 24 Bogen, für Lithographie in Zinkätzung .•. „ 4.80 3 Papiere Adler, brillant, 50:66 Cm., per Buch, 24 Bogen, für sehr feine Zinkätzung und Autotypie. „ 7.50 48 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. )234 Artikel für Lichtdruck etc. Photolithographisches Papier (Husnik’s Autotypie-Papier) für Übertragung von Bildern in Strich- nnd Kornmanier auf Stein oder Metall, nach Prof. J. Husnik’s Vorschriften präparirt. Format 45 : 60 Cm.. P er Bogen 22 kr., per Buch fl. 5.— „ 60:90 „ . 22 2, 42 22 22 2, 22 Genaue Gebrauchs-Anweisung gratis. Ausführliche Brochure über Husnik’s photolithographisches Papier 20 kr. Gelatine - Folien in ganzen Bogen, wasserhell oder farbig, Format 48:55 Cm. Stärke Nr._ X _3_5_6_~_ 10 Per 100 Bogen fl. 8.75 18.75 24.— 28.— 35.— 42.— Elfenbein-Gelatine-Folien 48 :55 Cm.per 100 Bogen fl. 54. Paus-Gelatine-Folien 48 :58 Cm. „ 100 „ „ 15.— Der Umdruck - Gelatine für Federzeichnung ist auf chemischem Wege ein Theil ihrer hygroskopischen Eigenschaften entzogen, so dass die Feuchtigkeit der Autographietinte oder Tusche nicht mehr störend wirkt. . . Dank der mattpräparirten Fläche lässt sich auf diese mit der Feder, seihst in den feinsten Haarstrichen, mit grosser Sicherheit und Ruhe zeichnen. Schrift auf diese Weise autographirt, kann, hei der ausserordentlichen Schärfe, die der Umdruck liefert, für Gravur angesehen werden. Umdruck-Gelatine für Federzeichnung, präparirt. Format 50:60 Cm. per Tafel fl. —.70. Korn-Gelatine für Kreidezeichnung. Auf diese neue gleichfalls transparente Korngelatine lässt sich vorzüglich durch- und auszeichnen. Die Zeichnung, hei der harte Copalkreide verwendet wird, erscheint in schönstem, systematischem Korn und der Effect derselben lässt sich sowohl im Durchsehen, als auch durch Unterlegen hellen Grundes erkennen. Der grosse Vortheil, den meine Korngelatine dem Kornpapier gegenüber bietet, ist vor Allem die vollkommene Durchsichtigkeit und die ausserordentlich einfache Art, auf die sich nach meiner Gebrauchsanweisung der Umdruck auf das Vollkommenste vollzieht. Der Zeichner darf darauf rechnen, dass hei meiner Umdruck-Gelatine Feinheiten schärfer übergehen, als er glaubt annehmen zu sollen. Er achte ln im Zeichnen auf die richtige Seite und versäume nicht, dieselbe für den Drucker zu markiren. Korn-Gelatine für Kreidezeichnung. Format 50:60 Cm.per Tafel fl. 1.—. Diapositiv-Pigmentpapier von Ad. Braun & Co. in Dörnach, besonders geeignet zur Herstellung von Heliogravüren. 1 Rolle 4 Meter lang, 80 Centimeter breit fl. 6.80; i j i Rolle fl. 1.80. Pigmentpapier für Heliogravüre hat folgende Eigenschaften : 1. Die Aetzflüssigkeit wird von den Pigmenttheilchen nicht getrübt, so dass man den Fortgang leicht controliren kann. 2. Es gibt die allerfeinsten Halbtöne wieder. 3. Die Schatten brauchen nicht abgedeckt zu werden. w Tw 1 wen . ] ’g Gelatine. 1 Rolle 76 Cm. breit, 360 Cm. lang.fl. 9.— VV. Wenig Pigment, viel Gelatine. 1 „ 60 360 ... . 7.60 Reliefpapiere für püotomechanisclien Druck. Mittleres Relief: 2.40 21 .— Nr. 0. kür Galvanogravure und Abformung, 10 Blatt, 18-24 Cm Rolle von 75 Cm. : 5 Meter. Starkes Relief: Nr. 1. Für Woodburydruck, carminroth. ” 2 ‘ r,”,, Galvanogravure, braunschwarz, 10 Blatt, 18: 24* Cm Rolle von (5 Cm. : 5 Meter. fl. 4.- » 4 -— Bernhard Wactitl, Wien, Neubau, Kircüberggasse 37. Artikel für Lichtdruck etc, 1235 a) Kornplatten zur Autotypie in drei Feinheiten. Auf Spiegelglas 13:18 Cm. per Stück fl. 3.— 18:24 „ „ „ „ 4.80 24:30 „ „ „ „ 9.— b) Schraffuren, einfache Linien in drei Feinheiten. 13 : 18 Cm. 18:24 „ 24 : 30 „ 28 : 34 „ Auf Spiegelglas Auf Gelatine-Folie per Stück fl. 3, — fl. 4.— „ „ * 4.80 „ 6.40 „ » 9.— „ 12.— „ „ „ 12.— „ 16.— c) Gekreuzte Schraffuren in drei Feinheiten. Auf Spiegelglas Auf Gelatine-Folie 13:18 Cm. per Stück fl. 3.— fl. 4.— 18:24 „ . „ „ „ 4.80 „ 6.40 24:30 * . * „ „ 9.- „ 12.— 28:34 „ . „ „ „ 12.- „ 16.- Gebrauchsanweisung. Die Kornplatten zur Herstellung von Halbton-Clicliés für den Buchdruck. Die Kornplatten werden in drei Sorten angefertigt, und zwar: Kr. 1 grob, Kr. 2 mittelfein, Kr. 3 fein. Die Anwendung dieser drei Plattensorten ist genau dem Charakter des Bildes anzupassen für Clichés, die sehr rasch geliefert werden müssen und wo es nicht so genau auf eine detaillirte Zeichnung ankommt, wählt man Kr. 1, für bessere Ausführung Kr. 2 und für feine Sachen mit ausgearbeiteten Details und grössere Modulation Kr. 3. Die Behandlung der Kümmern ist eine gleiche. Die Kornplatte wird vor die empfindliche Platte in der Cassette eingesetzt, der Camera-Auszug um die Dicke der Kornplatte, nachdem scharf eingestellt war, vorgeschoben ; man exponirt 7 j Zeit länger, da das Licht durch das Korn gehen muss. Es lässt sich auch mit Trockenplatten arbeiten, nur müssen dieselben stets transparent sein und doch weich arbeiten-, man entwickelt hei Anwendung des Oxolatentwieklers àm Beginne mit sehr wenig Eisen und setzt eoncentrirte Weinsteinsäure zu, auf 100 = 1 Gramm mehr Eisen nach und nach. Vorzuziehen ist allerdings das nasse Verfahren mit Collodion, dieses gibt schärfere und klarere Platten. In diesem Falle darf sieh die empfindliche Platte mit der Kornplatte nicht berühren, die letztere muss deshalb an beiden Seiten, am besten Längeseiten, mit 1 / 1 Cm. breiten vierfachen Cartonstreifen besetzt sein; wenn auch beide Platten nicht direct aufeinander liegen, so wird die Schärfe desselben dadurch durchaus nicht beeinträchtigt, Kach dem Silbern lässt man die Platte gut abtropfen, putzt die Rückseite trocken, legt in die unteren Ecken der Cassette Saugpapier, damit das noch während der Exposition sich ansammelnde Silber aufgefangen wird und nicht in die Platte, beziehungsweise Bild, treten kann und Flecken verursacht. Bei dieser Behandlung kann man bis V 2 Stunde ohne Gefahr exponiren. Entwickler. 1000 Wasser, 36 Eisenvitriol, 12 Kupfervitriol, 50 Eisessig. Verstärkung- A. Pyrogallus, 700 Aqua destillata, 10 Citronensäure, 10 Eisessig. Verstärkung B. 10 Silber, 300 Aqua destillata. Man darf nie verstärken bis sieh die Platte bräunt, da dieselbe dann Ton besitzt und sehleiert. Fixage. Auf 100 Wasser 60 Gramm unterschwefligsaures Katron. Dieselbe wird nur so lange gebraucht, als sie klar ist. Bei genauer Befolgung dieser Vorschrift erzielt man klar durchsichtige Kegative. Die Platte wird gummirt oder mit sehr dünnem Lack überzogen und ist fertig zum Copiren, gleichviel ob mit Asphalt oder Chromalbnminlösung; für das feinste Korn empfiehlt sieh Asphalt mehr, da derselbe feinere Zeichnung ergibt. 48 * Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1236 Artikel für Lichtdruck etc. Neu! Für Zinkographen. Neu! Autotypie-Liniatur-Bogen. Liniaturbogeil, zur Herstellung von Netznegativen beliebiger Grösse für die Autotypie 60 : 60 Cm. gross auf starkem Papier gedruckt. Einfach oder gekreuzt Grösse 60:60 Cm. diagonal...... Bo ^ en fl ’ „ 60:60 „ gekreuzt. « ” ” „ 70:90 „ diagonal. » ” ” Liniaturen auf Glas fertig zum Einschalten in die photographische Camera, Dieselben werden in drei Weiten geliefert 42, 49 und 60 Linien auf den Centimeter und können in jeder Plattengrösse geliefert werden. Preis per Q Cm. für diagonale Liniatur. □ gekreuzte fl. —.06 - —11 Liniatur-Glasplatten nach Meissenbach. Nur mit diagonalen Linien 78 : 78 Cm.per Stück Mark fl. 4000. Walzenmasse-Koch- und Schmelz-Apparat für Gas-, Petroleum- oder Ofen-Feuerung, bestehend aus 1 Wasser-Kessel, 1 Masse-Kessel, 1 Thermometer, auf Wunsch auch 1 Einsatzsieb. Mein neuer Walzenmasse-Schmelzapparat setzt jeden Lichtdrucker in den Stand, seine Walzenmasse mit leichter Mühe selbst zu schmelzen und tadellose Walzen zu giessen. Es ist beim Schmelzen der Masse besonders darauf zu achten, dass das Wasser nie bis zum Siedepunkt (80° R.) erwärmt wird, weil bei dieser Hitze gewisse Bestandtbeile der Walzenmasse vernichtet oder in ihren guten Eigenschaften beeinträchtigt werden. Um dies zu verhindern, ist mein Walzenmasse-Schmelzapparat mit einem bleehumkleideten Thermometer versehen, welcher in einem seitlich am Wassertopfe angebrachten Behälter ruht; es ist also leicht, den Wärmegrad des Wassers, welcher nie über 75° R. hinausgehen soll, zu controlliren. Der Thermometer-Behälter dient gleichzeitig dazu, den Wasserstand zu controlliren, und ohne weitere Umstände kann durch denselben Wasser ie nach Bedarf naehgegossen werden. Es ist sehr wichtig, dass das Wasserquantum in richtigem Verhältniss zur Masse steht, denn ist der Wasserstand zu niedrig, so wird die Masse wohl unten, aber nicht oben, also un- gleichmässig erwärmt. Durch eine einfache Vorrichtung sind Wassertopf und Walzenmassebehälter schnell und fest zu verbinden, so dass ein Schimmen der letzteren bei wenig Inhalt nie Vorkommen kann. Dadurch wird aber auch ein fester Verschluss des Wasser- topfes erzielt, so dass der zum Schmelzen der Masse nöthige Wärmegrad bald erreicht und , 6 + r a , 6n Wir ‘ so erz * e lten Ersparnisse an Zeit und Heizungsmaterial sind nicht unbedeutend. ° Vnrth»i? er , ’ W R aSSer , kesse1 ’ aus starkem verzinnten englischen Eisenblech, lässt sich auch mit War mp 1 „ crei un„ warmer Schriftlauge, resp. zur Erwärmung fertiger Lauge verwenden. Warme Lauge braucht bekanntlich nur halb so stark zu sein und schont die Bürsten mehr. zum Durchfiihrpn oit 16 616 aar ® ie ^ üazu, welches in den Massekessel eingehängt wird und zum Durchfuhren alter, umzugiessender Masse unentbehrlich ist. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Preise; Fig. 2866. Nr. Inhalt in Litern Preis Sieb fl. fl. 1 5 10.50 1.— 2 10 15.- 2.25 3 15 18.— 2.50 4 20 22.50 3 — 5 30 28.50 3.50 Artikel für Lichtdruck etc 1237 Preise für Aetzungen adjustirt auf Holzfuss in jeder gewünschsten Höhe, zum Druck für die Buchdruck-Schnellpresse. Autotypie nach Photographien oder getuschten Zeichnungen per []Cm. 8y 2 —9 kr. Minimalberechnung bei Separat-Aufnahmen unter 100 []Cm. fl. 5—10 Phototypie nach Handzeichnungen, Holzschnittdrucken, Stahl- und Kupferstichen. per □ Cm. 5 kr. Minimalberechnung bei Separat-Aufnahmen unter 100 []Cm. fl. 3—5 Chemigraphie nach autographischen Feder- oder Kreidezeichnungen zum directen Ueberdruck auf Zink. per []Cm. 2 i j i kr. Chemigraphie nach Steingravuren, Schrift etc. „ Q „ 3—4 „ Clichés von weniger als 25 Q Cm. werden voll für 25 Qj Cm. gerechnet. Photochromie (typograph. Farbendruck) nach Oelgemälden, Aquarellen und Pastells. Preisangaben erfolgen nach Einsichtnahme in die betreffenden Originale. Photolithographie. Gelatinfeitdrucke zur Uebertragung auf Stein : Bildgrösse 3: 4 Cm. ... ....fl. 2.— Bildgrösse 32 : 37 Cm. .. . .fl. 12.- 6-10 3 — 34 : 42 14.— r 10 • 13 4 39 : 48 18 — 13 : 18 77 " 77 24.— 16 : 21 " 6.— 55 : 68 ■’ 30.— 21 : 26 5 8.— 60 : 74 ” 40.— 26:31 „ • . - .. . . „ 10.— Aufnahmen nach getuschten Zeichnungen, Photographien, Oelgemälden und Aquarellen werden entsprechend höher berechnet. Zeichnen-Materialien. a) Für autographische Zeichnungen zum directen Ueberdruck: Patentirtes Kornpapier in feinem, mittlerem und grobem Korn, Nr. 0, 1,2, 3, Format 32 : 49 Cm. per Blatt. dto. dto. per 25 Blatt. dto. Format 49:64 Cm., per Bogen. dto. dto. per 25 Bogen. Nr. 4, Autogr. Papier für Federzeichnung, Format 47 : 60 Cm., per 25 Bogen Nr. 5, r „ „ „ (transparent), Format 49:60 Cm., per 25 Bogen. Autographische Tusche per Stück. „ Kreide per Schachtel (12 Stück)... fl. 11 r> n —.50 12 .— 1 .— 24.— 2 .— 3.— —.50 —.50 b) Für Zeichnungen der photographischen Reproduction: Nr. 6, Patentirtes Schabpapier mit Druck und Prägung in feinen Linien, Format 32:48 Cm., per Bogen. fl. Nr. 7, Patentirtes Schabpapier mit Druck und Prägung in Linien, Format 48 : 64 Cm., per Bogen. „ Nr. 8, Patentirtes Schabpapier mit Druck und Prägung in Punkten, Format 48 : 64 Cm., per Bogen . „ Nr. 9, Weisses Schabpapier, glatt für Federzeichnungen, Format 51 : 63 Cm. „ Nr. 10, Schabpapier ohne gedruckten Ton, nur geprägt in groben Linien, Format 48:64 Cm., per Bogen. „ Nr. 11, Schabpapier ohne gedruckten Ton, nur geprägt in feinen Linien, Format 32:48 Cm., per Bogen. ,, Nr. 12, Schabpapier ohne gedruckten Ton, nur geprägt in groben Format 48: 64 Cm., per Bogen. „ Nr. 13, Schabpapier ohne gedruckten Ton, nur geprägt in feinem Format 32 : 48 Cm., per Bogen. „ 1 Schachtel Pastellkreide (12 Stück). „ 1 gezähntes Schabmesser (fein, mittel oder grob) . ... „ 1 flaches Schabmesser. „ Asphalt, echt syrisch, bester Qualität, in feinstem Mehlpulver.per Kilo fl. Belgisches Zink, 2 - 5 Mm. Dicke, für Hochätzung, Plattengrösse 50:65 Cm., fein geschliffen.fl. 50 : 70 Cm.. 48 : 63 „ .. 1 .— 1.50 1.50 —.50 1.20 —.75 1.20 —.75 —.50 2 .— 1.50 6 .— 7.70 5.60 Detto 3 Millimeter dick 48 : 63 50 : 65 50 : 70 Detto 2 i / 2 Mm. ungeschliffen 48:63 50:65 50:70 fl. 3.10 3.30 5.— 1238 Artikel für Lichtdruck etc illlillliü l! 1 » Fig. 2867« Äutographisclie Cabinetpresse (Patent). Ganz von Eisen, mit Grellstem und Excenterdruck. Druckfläche 47 : 63 Cm. (18:24") fl. 200.—. Sammt compl. Zugehör fl. 244.—. Fig 2868. il lutographische Feldpresse (Patent). Mit Kurbelbewegung und Excenterdruck. Druckfläche 47 : 63 Cm. (18 : 24") fl. 176.—. Sammt compl. Zugehör fl. 220.—. Holztisch (Untergestell).fl. 7.— Fig. 2869. Äutographische Zinkdruckpresse mit Cylinderdruck zu Metallplatten. lutographische Steindruckpresse mit Reiberdruck (Patent). Druckfläche : 47:63 Cm. (18:24") fl. 100.- 37:47 „ (14:18") „ 66.- 31:42 „ (12:16") „ 50.- Holztisch (Untergestell).fl. 7.—. Holztisch (Untergestell).fl- sammt compl. Druck«, 58:74i Cm.(22:28") fl. ,95.— m. compl. Zugeh.fl.122.— Zugehör 47:63 „ (18:24") „ 72.— » » » * 9k • - fl. 144.— 42:58 * (16:22") „ 62.— „ * * *82.- - „ 100.— 31:47 „ (12:18") „ 40.— » « * n - „ 78.— 24:37 * ( 9:14") „ 28.— „ * * *39.- Das complete Zugehör für die Pressen Fig. 2867, 2868, 2869 bestellt ans: 1 litkogr. Stein 47 :63 Cm. 1 „ „ 42 : 53 „ I Schwärzplatte zum Anreiben der Farbe. 1 Einschwärzwalze sammt ledernen Kapseln. 1 Filzunterlage. 4 Stück Glanzdeckeln. 1 Farbmesser. 1 Farbspaelitel. 3 Stück Schwämme, ferner alle zum Drucken nothwendigen Ingredienzen, u. zw.: Bei Presse Fig. 2869, Druekfläclie 37 : 47, wemeu uie zwei zugenorigen mnogr. c der Grösse 37 : 47 geliefert, im Uebrigen ist das Zugehör conform dem oben angeführten Bei Presse Eig. 2869, dritte Grösse mit Steinen, 31:42 Cm, Das complete Zugehör für die Ziùkdruekpressen Fig. 2870 besteht aus 2 dem Format der Presse anpass. Zinkplatten. 1 Schwärzplatte zum Anreiben der Farbe. 1 Schwammhälter sammt Schwamm (Tampon). 3 Stück Schwämme. 1 Farbspaelitel. 1 Glanzdeckel. 6 Bogen Selimirgelpapier. 1 Putzkork. Auf Verlangen liefere auch zu den Zinkplattenpressen Einschwärz walzen zum bequemere Aufträgen der Farbe. Diese Walzen werden separat mit ft. 6.— in Verrechnung gebracht. 1 Tiegel Druckfarbe. 1 Flasche chemischen Firniss zum Anreiben der Farbe. 1 Flasche Gummi arabicum, i „ Terpentin. 1 Flasche Steinätze. 2 Fläschchen chemische Tinte. 1 „ Scheidewasser, ferner Bimsenstein und Unschlitt. werden die zwei zugehörigen lithogr. Steine in 1 Tiegel Fax-be. 1 Flasche oliein. Firniss. 1 „ Zinkpräparat, i „ Terpentin. 1 » Bergkreide. ) * Gummi arabicum. - I laschchen ehern. Tinte. 1 - Scheidewasser. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Artikel für Lichtdruck etc 1239 Fi^. 2871. Lichtdruckpresse. Complet 42:52 1 / 2 Cm. mit Stellvorrichtung und Spannrahmen. Preis . fl. 127.— Lichtdruckpressen neuester verbesserter Construction, mit Papierwalze ohne Gurtenzug. Von Holz, Druckfläche 42 : 52y 2 Cm.fl. 145.— „ „ „ 47:63 „ „ 180.- » !» »> 52: 68^2 „ .„ 220.— Fig. 2873. Fig. 2874. Lichtdruckpressen für Stein-, Blech-, Glas- oder Lichtdruck. Ganz von Eisen : Fig. 2873, 42 : 52 1 / 2 Cm.fl. 190.— „ 2874,47:63 „ .„ 235.— „ 2875, 59:74 ... 330.— Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien, 1240 Artikel für Lichtdruck etc. aÄlumlmmi i, 11 J^ lt ^roTHlo nu, mmm | m lbuiin«H.m. _r ...... - > i ! i ■. 1 h Lichtdruckpresse mit elastischer Pression. Nr. Plattengrösse Papiergrösse Preis i mit Unter- j satz j Cm. Cm. Mark 2 18:24 27 : 29 325.— 3 24:30 34:36 510.— i 4 30:40 45 :48 725.- i 5 40: 50 55 : 60 1000.— Lichtdruckpresse mit elastischer Pression. Fig. 2877. Nr. Plattengrösse Papiergrösse Preis Cm. Cm. Mark 1 15:21 22:25 210.— 2 18:24 27 : 29 275.— 3 24:30 34 : 36 450.— 4 30 : 40 45:48 650.— 5 40 : 50 55: 60 900.- * Fig. 2878. pjiiii mnnmijip Lichtdruckpresse womit mittelst eines Clichés von 18 : 24 Cm. auf einen Bogen 28 : 30 Cm. gedruckt -werden kann. ^ >re * s .Mark 500.— Fig. 2879. Lichtdruckpresse Grösse Cm. 30:40 40 ; 50 54 : 63 Mark 1200.— 1500.— 1800.— Grösse Cm. 55 : 70 Mark 2000.— ernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Artikel für Lichtdruck etc. Preisüberschlag über eine Lichtdruck-Einrichtung. Serie I. Für Plattengrösse in Cm. 15:21 18 : 24 24:30 30:40 40:50 1 Lichtdruck - Hand - Presse mit elastischem Mark Mark Mark Mark Mark Druck. 210.— 275.— 450.— 650.— 900.— 1 Lederwalze, glatt. 10.— 11.— 13.— 14.50 16.50 1 Leimwalze. 9.— 11.— 12.- 13.— 15.— W alzengiesshülse. 10.— 11.— 13.— 13.50 14.— Trockenapparat für je 3 Platten u. Gasheizung 75.— 90.— 100.— 145.— 185.— 1 Präcisions-Thermometer. 6.— 6.— 6.— 6.— 6.— 2 Stative mit 3 Stellschrauben. 10 — 10.— 16.— 20.- 20.— 1 Zinkgefäss, innen verstellbar zum Waschen der Platten . 14.— 17.— 22.50 36.— 45.— 1 Copirrahme. 9.— 11.25 17.— 24.— 32.— 1 Wasserwage. 4.— 4.— 4.— 4.— 4.— 1 Messer und 1 Spachtel.. 4.— 4.— 4.— 4— 4.- 1 Farbenplatte. 10.— 10.— 12.50 15.— 18.— 1 Apparat zum Kochen und Filtriren der Gelatine mit Thermometer. 37.— 37.— 43.— 43.— 52.— 6 Glasplatten mattirt und mit abgeschliffenen Kanten. 11.70 15.— 22.80 37.20 65.10 1 Ablaufgestell für 12 Platten bei den ersten drei und für 25 bei den restlichen Grössen 4.— 5.— 6.- 25.- 30.— 1 Schraubenschlüssel .... . 1.25 1.25 1.25 1.25 1.50 1 Färb tisch. 18.75 18.75 22.— 24.— 26.— t Plattenkasten für 6 Platten. 5.— 6.— 8.— 12.— 18.— 1 „ „ 12 . 6.— 7.50 10.— 15.— 22.— 1 Wage mit Gewichten. 13.— 13.— 13.— 13.— 13.— Chemikalien, Farben und sonstige Utensilien siehe unter den betreffenden Abschnitten des Kataloges. Preisüberschlag über eine Lichtdruck-Einrichtung. Serie II. Für Plattengrösse in Cm. 18 : 24 30:40 40:50 54: 63 55 : 70 Mark Mark Mark Mark Mark Lichtdruck-Presse mit elastischer Pression 500.— 1200.— 1500.— 1800.— 2000.— Filzunterlage. 6.— 10.— 12.— 14.— 16.— Farbenplatte. 15.— 20.— 20.— 25.— 25.— 1 Tisch für die Platte. 20.— 30.— 30.— 40.— 40.— 2 Lederwalzen. 24.— 26.— 28.— 30.— 32.— 2 Walzenhandschuhe (Handgriffe). 1.— 1.— 1.— 1.— 1.— 2 Leimwalzen. 12.— 14.— 16.— 18.— 20.— 1 Walzengiessform für Leimwalzen. 16.— 18.— 20.— 22.— 24.— 2 Walzengestelle für Leimwalzen. 20.— 24.— 26.— 28.— 30.— 1 Trockenofen für 2 Platten. 100.— 130.— 150.— 180.— 200— 1 Wärmeregulator. 30.— 30.— 30.— 30.— 30.— 1 Ständer mit Stellschrauben. 6.— 6.— 10.— 10.— 10.— 1 Präcisions-Thermometer. 6.— 6.— 6.— 6.— 6.— 1 Wasserwage. 1 Waschapparat für fliessendes Wasser, für 6.— 6.- 6.— 6.— 6.— 4 Platten. 26.— 37.— 50.— 60.— 75.— 2 Trocken-Cassetten inclusive Kästchen. . . 40.— 60.— 70.— 80.— 90.— 6 Platten facettirt und dusirt. 15.— 75.— 114.— 192.— 234.— 1 Messer. 2.— 2.— 2.— 2.— 2.— 1 Spachtel. 3.— 3.— 3.— 3 — 3.— Marienbad. 12.— 12.— 15.— 18.— 21.— Emballage. 50.— 60.— 65.— 75.— 80.— Mark 910.— 1770.— 2174.- 2640.— 2945.— Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 124*2 Artikel für Lichtdruck etc. Schnellpressen für Phototypie oder Lichtdruck. Fig. 2880. Nr. I. Schnellpresse für Phototypie oder Lichtdruck, Format der Druckplatte 41:55 Cm., Einrichtung für mehrmaliges Einwalzen der Glasplatte, sowie die Einrichtung für doppelten Druck des Bogens, mit Abdeckrahmen, Anlegetisch mit automatischem Anlegeapparat, mit doppeltem Walzensystem und Farbtisch. Mark 4350.— Gewicht : Netto ca. 2800 Kgr. : Brutto ca. 3200 Kgr. Raum : 343 Cm. lang, 138 Cm. breit (bei Handbetrieb 180 „ breit), 158 „ hoch. Nr. II. Schnellpresse für Phototypie oder Lichtdruck, Format der Druckplatte 60 :80 Cm., und wie vorstehende. » 5340. Gewicht : Netto ca. 4600 Kgr. ; Brutto ca. 5300 Kgr. Raum: 411 Cm. lang, 177 Cm. breit (bei Handbetrieb 240 „ breit), 186 „ hoch. Nr. III. Schnellpresse für Phototypie oder Lichtdruck, Format der Druckplatte 72 :104 Cm., und wie vorstehende. „ 6400.—■ Gewicht : Netto ca. 5600 Kgr. ; Brutto ca. 6400 Kgr. Raum : 456 Cm. lang, inch Auslegetritte und Schwungrad 225 Cm. breit, 192 Cm. hoch. Nr. I und II Hand- oder Dampfbetrieb ; Nr. III Dampfbetrieb ; beide Betriebs arten zusammen erhöht den Preis um 225 Mark. Zu vorstehenden Maschinen werden folgende Requisiten beigegeben : 1 Satz Lederwalzen, 1 Satz Leimwalzenspindeln, Wasserwaage, Oelkanne, Schlüssel, Schraubenzieher, Walzengiessform mit Fuss. Riemenscheiben der Schnellpressen je 80 Mm. breit, 350 Mm. Durchmesser; bei 10 Druck 80 Umdrehungen per Minute. Verpackung zum Selbstkostenpreise: Für Nr. I 70 Mark, Nr. II 85 Mark, Nr. III 100 Mark. Für seetüchtige Verpackung Nr. I 90 Mark, Nr. II 115 Mark, Nr. III 135 Mark. Auf besonderen Wunsch werden obige Schnellpressen mit automatischen Abdeckrahmen und Anlegetisch geliefert, wobei der automatische Anlegeapparat in Wegfall kommt. Schnellpressen für Photogravure. Fig. 2881. » njunni ig) Nr. 1 2 3 102:66 114:76 122 : 85 Cm. Leistung per Stunde 1100 Druck n n « n 950 n « » * * 900 „ Mark 10.000.— „ 11 . 000 .— „ 11.500.— Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Artikel für Lichtdruck etc. Stahl- und Kupferdruckpressen. 3 m ow/ Fig. 2882 Stahl- und Knpferdruekpresse (Fig. 2882) .Walzenlänge 24 Cm. fl. 160.— „ „ „ (Fig. 2883) auf den Tisch zu stellen „ 21 * 4 GO 1 Kupferplatten, extrafein polirt Centimeter 6:12 lö : 14 12 : 16 14 : 18 15 : 20 16:24 Per Stück fl. 1.40 2.— 2.60 3.50 4.— 5.— Centimeter 20 : 28 24:32 27 : 36 30: 40 Per Stück fl. 7.50 10.— 13.— 16.— Stahlplatten, extra fein polirt Cm. 9:12 10:15 10:20 12: 24 15:26 16:30 20:30 25:36 Per Stück fl. —.90 1.20 1.60 2.40 3.20 4.— 4.80 7.20 Andere Grössen auf Bestellung. Zinkplatten, extrafein polirt Cm. 9:12 10:15 10:20 12 : 24 15:26 16:30 20 : 30 25 : 50 Per Stück fl. -—.50 —.65 —.90 1.30 1.80 2.20 2.70 5.75 Kupferdruckpressen neuester Construction. Fig. 2884. Kupferdruckpresse, Walzenlänge 35 Cm.fl. 220.— Fig. 2885. „ „ 35 „ .„ 260.— Beide Kupferdruckpressen sind sehr solid und dauerhaft, ganz aus Eisen, Tisch von Holz (bei Fig. 2885 mit Eisenplatte), Fig. 2884 mit Stern ; Fig. 2885 mit Schwungrad und einfachem Vorgelege. Eisernes Untergestell mit Holztisch fl. 35.—. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. Artikel für Lichtdruck etc. Kupferdruckpresse Stahl-, Kupfer- und Notendruck, nach eigenem System, mit Schranbenstellun, Fig. 2886 . Nr. Walzenlänge Cm. i Preis 1 mit Holztisch ! Mark Preis Gewicht ca. Kg. Mark in Kiste j netto 1 47 390.— 445.— 600 450 2 51 425.— 485.— 615 465 3 57 450.— 520.— 635 485 4 61 500.— 580.— 660 510 5 66 550.— 645.— 685 530 6 90 765.— 875.— 800 560 7 120 950.— 1135.— 1400 1200 Mit einer 42 Cm. starken Unter- und einer 21 Cm. starken, genau cylindrisch bearbeiteten Oberwalze, die Walzenzapfen in Ivanonenguss-Lagern gehend. Die Presse Nr. 7 hat eine 42 Cm. starke Unter- und eine 25 Cm. starke Oberwalze. Wenn vorstehende Pressen mit einfachem Vorgelege und Kurbel zum Drehen versehen werden, erhöht sich der Preis um 90 Mark, bei doppeltem Vorgelege und Bock um 125 Mark. Einrichtung zu Dampfbetrieb und event. Vor- und Rückwärtsgang gegen billige Berechnung. Die Presse Nr. 7 wird am besten für Dampfbetrieb und mit doppeltem Vorgelege genommen. Abputzkissen zum Abputzen der Druckplatten, mit Flanell überzogen.fl. Mit Leder überzogen. Abputzreiber von Flanell, per Stück. Flaneiianreiber per Stück. Flanell, 60 Cm. breit, per Meter. Einreiber von Holz zum Einreiben der Farben in die Druckplatte per Stück „ Feme Filzplatten für Druckpressen, 150 Cm. breit, 3 Mm. dick per Meter... „ t.— 1.50 1.20 —.85 1.50 —.40 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Artikel für Lichtdruck etc 1245 Reproductions-Caméras für PïoloMflPïMe, ’, Photozinkotypie, Heliocravure etc. ■iiiiii«ii»«i»nunu»nilnmiiii|r m'lH'nniS Iül Km >Fig. 2887. Für rechte und verkehrte Arbeiten, mit auf eisernen Schienen laufenden Waggonstativen sammt Staffelei für die wechselnden Reissbretter etc., werden in allen Dimensionen und in ieder gewünschten Ausführung unter billigster Berechnung geliefert. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1246 Artikel zum Lichtpausverfahren. I. Lichtempfindliche Papiere zum Blauverfahren. (Cyanotyp-Verfahren.) 1 Rolle, I. Qualität, schwach (Velinstoff), 65 Cm. breit, 10 Meter lang* I. „ „ „ J? >» 1n - L V !! !! 1 ** !» I. ,, 100 II, „ mittelstark, (Zeichnenstoff), ”5 II. „ „ »» 100 Rollen in anderen Längen bis zur Breite von 1 Meter, oder von sehr starkem Zeichnenpapier werden auf besondere Bestellung zu verhältnissmässigen Preisen angefertigt. Die lichtempfindlichen Papiere müssen absolut trocken und gegen Licht abgeschlossen, am besten in einer Blechbüchse, allenfalls in starkem gelben Papiere eingewickelt aufbewahrt werden. Wird dieses beobachtet, so können sie selbst noch nach einem Jahre verwendet werden. 25 Blatt, 9:12 Cm. 16 kr. 25 „ 13:18 „ . 35 „ 10 Meter lang. .. fl. 3.— 10 „ . 3.25 10 „ D . 3.40 10 „ 55 . 6.— breit, 10 Meter lang • • 5 ? 2.40 „ 10 • • >5 4.— II. Utensilien zum Lichtpausen. 1. Zur Anfertigung von Originalen. Pauspapier, gewöhnliche Sorte, 1 Eolle, 110 Cm. breit, 20 Meter lang .... ,, mittlere „ 1 „ 110 „ „ 20 „ „ •••• „ beste „1 » 100 „ „ 30 „ „ • ••• NB. Zum Gelingen der Lichtpauscopien ist die reine, transparente, nicht vergilbte Qualität des Pauspapieres der Originale von besonderer Wichtigkeit. Pauspergament-Papier ist zu Lichtpausen wenig geeignet. Pausleiuwand, beste englische, 1 Rolle, 97 Cm. breit, 20 Meter lang Chinesische Tusche, flüssig, per Flacon . Reisszeuge, Zeichnenbretter, Reissschienen, Beschneidemesser, Lineale und sonstige Zeichnen-Requisiten wrnrden in bester Qualität und zu billigen Preisen besorgt. 2. Zur Anfertigung von Copien. Copirrahmeil, besonders solid gearbeitet und mit ganz starken Spiegeltafeln. Glasgrösse Cm. Rahmen Gestelle auf Rollen fl. Filz zum Einlegen als Pressbausch fl. G esammt- preise der Rahmen fl. Anmerkung 54:38 75 :54 108:75 150:100 mit 2 Traversen fl. 10, « 3 „ 20, » 4 * 45, r 5 » „ 90, 10 , 15, -.90 1.75 3.50 10.90 21.75 58.50 112.— Leichter gearbeitete Rahmen, wenn auch billiger, sind erfahrungsgemäss zu verwerfen, weil bei diesen die Spiegeltafeln stets in Gefahr sind, zu springen ; letztere werden übrigens billigst besorgt. Auf besondere Bestellung wird jede andere Dimension angefertigt. Waschgefässe aus Zinkblech, Holz, Papiermache etc. in allen Grössen preiswürdig. Fliesspapier (Filtrirpapier) zum Trocknen der Abdrücke, weiss, gewöhnliche Sorte, mittleres Format, 100 Bogen .fl* !•" superfeine Sorte, grosses Format, 100 Bogen. r 2.50 Klammern zum Aufhängen der Abdrücke ans Holz oder Metall, per Dtzd.. „ —-50 Correctur-Tinte (Blue solving) zu Correcturen, Nachträgen, Einzeiclmungen u. dgl. m. auf blauen Abdrücken oder zu Auslöschungen auf weissen Abdrücken à Fläschchen . „ —*30 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Artikel zum Lichtpausverfahren. 1247 Lichtpaus-Dilettant, 1 Kistchen, enthaltend einen kleinen Copirrahmen, eine Blechtasse, 12 Blatt lichtempfindliches Papier, Fliesspapier, Klammern, 1 Musterblatt Grösse Nr. 1 ... fl. 3. 9 5.— Diese Lichtpans-Necessaires eignen sich zu Versuchen, auch für Schulen zum Vervielfältigen kleiner Zeichnungen, Spitzen u. dgl. m., sowie zum Copiren auf einer Seite beschriebener Briefe. Indem sie auch zu einem angenehmen nützlichen Zeitvertreib dienen, so empfehlen sie sich zu Geschenken an Kinder. III. Artikel zur Selbstanfertigung von lichtempfindlichen Papieren für das Blauverfahren (Cyanotypverfahren). Lichtempfindliche Flüssigkeit in Steinkrucken à */i Liter .. 11 11 11 11 a Vä 11 • ■ fl. 3.50 Schwaches Papier (superfeine, eigens für das Lichtpausen angefertigte Qualität, ohne jeden Holzzusatz) in Rollen von 140 Cm. Breite, per Kilo. „ 2.50 Mittelstarkes Papier (Zeichnenpapier) in Rollen von 137 Cm. Breite, per Kilo „ 1.20 Starkes Papier 1.30 Starkes Papier Nr. 50 in Rollen von 50 Meter Länge, 74 Cm. Breite .... „ 14.— „ 50 „ „ „ 50 „ „ 100 „ a 50 ,, ,, ,, 50 „ ,, 148 ,, Lichtpaus-Rohpapier zum Selbstanfertigen von Licht - Pauspapier mit satinirter Oberfläche, in 2 Stärken 110 und 140 Gramm per □ Meter, und vier Rollenbreiten : 65, 75, 80 und 100 Cm. Gewicht per Rolle 60 bis 70 Kilo Qualität A für schwarze Striche auf weissem Grunde per Kilo. B „ weisse „ „ blauem Kautschuk-Unterlagen, 92 Cm. breit, per Meter Flache Pinsel, Schwämme zum Streichen etc. Anmerkung. Chemikalien zu allen anderen Lichtpausverfahren, wie dem Anilin-, Tinten-, negrographischen Verfahren etc., z. B. Anilinöl, Gallussäure, eitronensaure Eisensalze, Salzsäure, Schwefelsäure u. dgl. m., werden in reinster Qualität und zu billigen Preisen auf besondere Bestellung geliefert. Anleitung, zum Copiren von blauen Plänen mit weissen Linien (Blauverfahren, Cy an otyp-Verfall reu). Von der zu vervielfältigenden Zeichnung, wenn das Papier nicht so durchsichtig ist, um das Licht genügend durehzulassen, wird eine Pause auf einem weissen Pauspapier oder Pausleinwand mit intensiv schwarzer Tusche in kräftig gezogenen Linien hergestellt und diese Pause als Original für die Lichtpausabdrücke in Verwendung gebracht. Dieses Original wird mit der Bildseite vollkommen glatt, also mit Vermeidung aller Falten auf die innere Seite der Glasplatte des Copirrahmens gelegt oder aufgespannt und das lichtempfindliche Papier mit der präparirten Seite daraufgelegt, so dass ein Streifen von diesem über das Original vorsteht, an welchem die Farbenveränderung des Papiers beobachtet werden kann, ohne den Rahmen öffnen zu müssen. Nachdem die elastische Presseinlage (Filz- und Packpapier) darüber gebreitet, wird der Rahmen geschlossen und sodann dem Lichte mit der Glasseite so ausgesetzt, dass auf dieselbe kein Schatten fällt. Die Exposition hat je nach der Stärke der Originale, der Intensität des Lichtes und dem Alter des lichtempfindlichen Papiers von 5 Minuten bis zu 1 Stunde und im Winter auch mehr zu dauern und dieselbe ist genügend, wenn das lichtempfindliche Papier auf dem Streifen eine graubraune, der Grund des Originales eine röthliebbraune und die Zeichnung eine schwach violette Färbung angenommen hat. Sobald die richtige Exposition erreicht wurde, wird die Copie aus dem Rahmen genommen und mit der Bildseite nach unten in reines, nicht zu kaltes Brunnen- oder Flusswasser gebracht und solange ausgewässert, bis die Zeichnung rein weiss auf blauem Grunde erscheint, was bei gewöhnlicher Temperatur des Wassers in 2—10 Minuten vollkommen geschehen sein muss. Es ist gut, die Copien im Anfänge hin und her zu bewegen und die Luftblasen von der Oberfläche zu vertreiben, bis aller sich bildende Schlamm abgespiilt ist. Bei Verwendung von älterem Papier muss das Auswässern verhältnissmässig länger erfolgen. Die vollkommen ausgewaschenen Copien werden mittelst Klammern an Schnüren zum Trocknen an der Luft aufgehängt, damit sie nicht wellig werden. Die Schönheit der Copien wird durch Satiniren bedeutend erhöht. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1248 Artikel zum Lichtpausverfahren. Lichtpauspapier B für schwarze Linien auf weissem Grunde. Gewicht per Per Rolle von □ Meter 10 Meter Länge 1 Rolle 75 Cm. breit, 1 „ ioo „ 1 » 75,, „ 1 - 100 „ mitteldick.. . „ 110 Gramm fl. 6.— 7.50 . " 150 6.75 . „ 150 8.— Entwicklungs-Salz... 6.75 Gobrauchsan Weisung. Die Einrichtung zu diesem Copirverfahren besteht in : 1 Copirrahmen, 1 Entwicklungs- beeken, 1 Waschbecken und Holzklammern. Das Verfahren erfordert vier Manipulationen, nämlich: 1. Das Einspannen in den Copirrahmen. I 3. Das Entwickeln. 2. Das Belichten. | 4. Das Auswaschen und Trocknen. Das Einspannen geschieht, wie beim Negativcopir verfahr en, ebenso das Belichten. . , Man belichtet so lange, bis der Grund der Copie weiss geworden, d. h. an der Sonne je nach der Jahreszeit 4—8 Minuten und im Schatten 15 Minuten und länger. 11111 '^nh’olliren der Belichtung wird von Zeit zu Zeit eine Klappe des Copirrahmens uîaîfj h U r> - n -Fortschritt der Belichtung zu beobachten. Sobald zwischen dem von der Pause .i a P lerc , und dem die Pause überragenden Rande nur ein ganz schwach bemerkbarer Y GF ? ne ist , wird die Copie aus dem Rahmen genommen und sofort in das inao^ C ad ’ Blldsei te nach oben, ganz untergetaucht und (darin 2—3 Minuten liegen ge- m n SS - dle , Copie die ganze Zeit überall von der Entwicklungsflüssigkeit bedeckt f-°i?r e Sc 1 10n sol * warz entwickelt ist, wird dieselbe sofort im Waschbecken mit unten in vPinATv, tU Wn tlS ab £ es P ult und dann noch circa 10-15 Minuten, mit der Bildseite nach Wässmn i«t lieg - en gelassen, bevor man sie zum Trocknen aufhängt. Gutes Aus- CoDien eîhilTen heVm h W«wmi ne i n bl . elbend weissen Hintergrund zu erhalten. Zu wenig belichtete bef überlichteten einen mehr oder weniger stark violetten Hintergrund, während oder weniger schwach wird. Hmtergrmld wclss bleibt , dagegen die Zeichnung dünn und mehr weichen ^Sch w a fnm ‘cntfern t ^'' C ° Pie ’ die V ° m Entw ick]ungsbade herrühren, werden mit einem indem man ^ufTe^r ^ ild in cdncm . besonderen Gefässe oder Flasche angemacht, schüttelt. Diese J T rWnno- 5 -Gramm Entwicklungssalz zufügt und tüchtig umrührt oder hat und giesst dann die kinr^uu- 61 ^ 1 ? 6S j 6ben ’ bis sich das nicht aufgelöste Salz gesetzt während der Satrim PAfâ? Fluss , lgl r e . , ‘ ln das. vorher gut gereinigte Entwieklungsbeeken, Das Eutwickliino-< 2 V,.f ( i S UQ^ 1U n- i;d ^ eibt und die n ächste Auflösung wieder benützt wird, soll das gleiche Bad hfnanh 6S ,f anz seb warz geworden gebraucht werden ; immerhin werden. Theile der Ze^chnnno-^ïï- l ncb J"-, odcr Y emger Marken Gebrauch, nur 1—2 Tage benützt einer I, 58 .„g V.» ! The» <*?,„. reiner Preisliste für Lichtpaus-Utensilien. Nr. Länge Breite Preis für Copirrahmen Preis für Wasch- gefässe Preis für Entwicklungsbecken Cm. fl. fl. fl. 1 40 30 8.40 4.80') 2 75 50 32.40 6.60 3 78 54 34.20 7.80 4 90 60 39.— 9.— 5 105 70 60.— 10.80 6 125 90 90.— 17.40 7 140 80 99_ 18.— 8 135 93 102.— 19.80 9 130 110 114.— 21. 10 165 100 126.— 23.40 O 0? -Q & C s c8 CQ s 5.40] 7.80 9.— 10.20 12 .— 19.20 19.80 21.60 22.80 25.80 tS3« © S3 & NB. Die Copirrahmen sind solid und praktisch construit und haben starke, feingeschliffene Glasplatten und Filzeinlagen. Andere Grössen werden auf Verlangen hergestellt. Die Becken sind je circa 10 Cm. in Länge und Breite grösser als der betreffende Copirrahmen. Nr. Blechbüchsen zum Aufbewahn en von Papier. .per Stück fl. • *. r> n n ,, n yi o -iu ^ ... n Holzklammern zum Aufhängen der Copien. !..!!.!!! „ Dtzd. „ 1. 6d Cm. lang, Durchmesser 8—10 Cm l. ib „ 3. 100 _ ” 8—10 i —10 1.80 2.40 3.— —.48 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. 1249 Artikel zum Lichtpausverfahren. Lichtpauspapier C für blaue Linien auf weissem Grunde. 1 Rolle 65 Cm. breit, mitteldick . Gewicht Per Rolle von per □ Meter 10 Meter Länge 1 * 75 „ n „ . 120 „ 6.— 1 * 100 „ „ r) . 120 „ 7.50 1 , 65 „ dick n .* ' 150 5.50 1 a 75 „ n „ . 150 „ 6.50 1 „ 100 „ T> v> *.. 150 „ 8.— Entwicklungssalz . 4.25 Correcturtinte 2.40 » —.75 Gebrauchsanweisung. Das nachstehend beschriebene Copirverfahren ist das rascheste bis jetzt bekannte Lichtpausverfahren, indem selbst bei trübster Witterung in verhältnissmässig kurzer Zeit eine schöne Copie erhältlich ist. Das lichtempfindliche Papier ist sehr lange haltbar, so dass man mit 6 Monate altem noch ebenso gute Resultate erzielt, wie mit frischem Papier. Ausserdem hat dasselbe neben der bedeutenden Lichtempfindlichkeit den grossen Vortheil, dass es bei jeder Witterung die gleich guten Resultate ergibt, was bekanntlich hei allen anderen Lichtpauspapieren nicht der Fall ist, indem die Witterung das Resultat mehr oder weniger beeinflusst. I. Anfertigung der Pausen. Die zu vervielfältigende Zeichnung muss auf schönes, durchsichtiges und nicht zu dickes Pauspapier oder Pausleinwand mit so schwarzer Tusche gezeichnet werden, dass die Linien in der Durchsicht schwarz und nicht grau erscheinen. Die Linien dürfen nicht allzufein sein und muss hei farbigen Linien (Maasslinien) die Farbe concentrirt genommen werden, wenn dieselben copiren sollen; blaue Linien copiren überhaupt nicht. Das Anlegen der Pausen mit Farben ist zu vermeiden, da beim Einspannen in den Copir- rahmen leicht Falten entstehen, die auf den Lichtcopien unterbrochene Linien erzeugen; ebenso soll gelbes Pauspapier und das Falten der Pausen vermieden werden. Flecken oder unreine Stellen in der Pause erscheinen selbstverständlich auch auf den Copien, daher die Reinheit der Letzteren von den Pausen abhängt. Die Pausen sind entweder glatt oder aufgerollt aufzubewahren. II. Einspannen in den CopirTahmen. Das Einspannen hat hei der grossen Lichtempfindlichkeit des Papieres in einem halbdunklen Locale zu geschehen. Fenster und Oeffnungen, durch welche das Tageslicht in das Local eintritt, sollen mit gelbem Tuche oder Papier verdeckt werden, wodurch genügende Helligkeit im Locale ist, um ohne künstliches Licht einspannen zu können. Nach dem Einspannen, das auf die ganz gleiche Weise geschieht, wie bei den anderen Copirverfahren, sehe man genau nach, ob keine Falten oder hohle Stelle vorhanden, die durch Glätten mit der Hand und eventuell durch Auflegen von Watte zu entfernen sind. III. Belichten. Man belichtet, je nach der Jahreszeit und Durchsichtigkeit der Pausen : 1—3 Minuten an der Sonne, 4—8 Minuten im Schatten, 10—20 Minuten bei trübem Wetter, und zwar an der Sonne oder bei hellem Wetter genau nach der Secundenuhr. Um den richtigen Belichtungsmoment zu erfahren, belichtet man einige Streifen des Positivpapieres in einem Copirrähmehen gleichzeitig mit der Pause, die copirt werden soll, und zwar nimmt man hierzu ein der Pause möglichst ähnliches Stück Pauspapier oder Pausleinwand, auf welchem sich einige mit schwarzer Tusche ausgezogene Linien befinden. Hat man Platz, so legt man die Streifen in denselben Copirrahmen, in dem sieh die zu eopirende Pause befindet. Von Zeit zu Zeit nimmt man einen Streifen heraus und taucht denselben in das Entwicklungsbad. Sobald die Striche scharf hervortreten, ohne dass der Hintergrund dabei sieh färbt, ist die Belichtung genügend. Wird der Hintergrund dagegen angegriffen, so muss noch weiter belichtet werden. Der Copirrahmen darf während dem Controlliren nicht dem Lichte ausgesetzt bleiben, sondern ist entweder in’s Dunkelzimmer zu bringen, oder mit einem lichtdichten Tuche oder Carton zu bedecken. — Kennt man einmal die Belichtnngszeit, z. B. angenommen bei Sonnenlicht l*/t Minute oder bei ganz hellem Wetter 4 , / 2 Minuten, so hat man alle ferneren Copien gleich lang zu belichten, ohne dass Controlstreifen nöthig sind, vorausgesetzt, dass die Helligkeit während des Belichtens sich nicht verändert hat. Nach einiger Praxis erkennt man die richtige Belichtungszeit auch am Aussehen des belichteten Papieres. Der Grund des lichtempfindlichen Papieres ist hellgelb und wird durch das Belichten grauweis. Sobald der die Pause überragende Rand des Papieres grauweis ist, öffnet man eine Klappe des Copirrahmens und sieht die Copie nach. Ist die Zeichnung deutlich sichtbar, gelb auf grauweissem Grunde, so ist genügend belichtet. IV. Entwickeln. Bevor das belichtete Papier aus dem Copirrahmen genommen, wird dasselbe an den 2 Schmalseiten eirca 1 Cm. breit umgebogen, worauf man es in der Mitte der aufgebogenen Ränder erfasst und dann 2—3mal Uber das Entwicklungsbad hin und her zieht, so dass nur die belichtete Seite mit der Badoberfläche in Berührung kommt. Allfällige Blasen auf der Copie werden weggeblasen. Das Entwickeln der Copie. Die Entwicklung dauert circa 1 Minute und muss sofort durch Untertauehen der Copie in Wasser und rasches vollständiges Absçülen unterbrochen werden, sobald die Zeichnung scharf hervor getreten ist. Bei zu langer Einwirkung der Entwicklungs- flüssigkeit wird die Zeichnung breit und der Grund der Copie fleckig. Beim Abspülen ist eine Verletzung der blauen Schicht sorgfältig zu vermeiden und darf dieselbe in keinem Falle schon im ersten Spülwasser, das durch Entwicklungsflüssigkeit verunreinigt ist, entfernt werden. — Erst wenn das Spülwasser aus dem Wasehgefässe vollständig entfernt und letzteres gut ausgespült ist, wird die Copie auf den Boden des Gefässes gelegt und mittelst eines Schwammes von der blauen Schicht gehörig gereinigt, wobei man die Copie mehrmals mit Wasser übergiesst und sie nun zum Trocknen aufhängt, oder noch einige Zeit in reinem Wasser liegen lässt. Das Entwicklungsbad besteht aus einer Auflösung von 1 Kilo Entwicklungssalz in 10 Liter Wasser und kann bis zur Erschöpfung gebraucht werden. Ist das Bad einige Zeit nicht gebraucht worden, so muss man dasselbe vor dem Entwickeln mit einem Holz- oder Glasstabe umrühren. Dasselbe wird in einer Schale aus Zinkblech, die mit Maschinenlack mehrmals angestrichen ist, aufbewahrt. — Es ist nicht nothwendig, das Entwickeln sofort nach dem Belichten vorzunehmen, sondern man kann diese Arbeit auf später verschieben, z. B. auf den Abend. In diesem Falle muss aber das Papier vor Lichteindrnck und Feuchtigkeit geschützt werden. Flecken oder Theile der Zeichnung werden durch Correcturtinte entfernt, die mit Pinsel oder Schwamm so stark mit Wasser verdünnt aufgetragen wird, dass die Flecken langsam und nicht plötzlich verschwinden. Nach gänzlichem Verschwinden überfährt man die corrigirte Stelle mit einem feuchten Schwamm und trocknet mit Filtrir- oder Löschpapier. 49 Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 1250 Artikel zum Lichtpausverfahren. Patentirtes Schnell-Ucht-Pauspapier für weisse Linien auf blauem Grunde. Das Pansen ist bei der trübsten Witterung möglich. 1 Rolle lö Meter lang, 75 Cm. breit. 1 * 10 „ „ 100 „ .fl. 6, 1.50 Sonne Schatten Regenwetter Nebel vv etter 4 Minuten 30 Minuten 1 Stunde unausführbar 30 Secunden 4 10 Minuten 15—20 Minuten e als ganze Einrichtung nur ein Zink-Becken haben, Gewöhnliches Pauspapier Schnell-Liclit-Pauspapier Meinen Kunden, d empfehle ich folgendes Verfahren : Dieses Papier wird wie das gewöhnliche Lichtpaus-Papier in den Copirrahmen gelegt, und je nachdem der Plan auf weissem oder gelbem Papiere gezeichnet ist. ;i—(i Minuten dem gewöhnlichen Tageslichte ansgesetzt, den directen Sonnenstrahlen aber nur 15 — 30 Secunden. Dann wird der Plan herausgeuommen und so in das Zinkbecken hineingelegt, dass die dem Lichte ausgesetzte Seite nach oben kommt. Man schütte die Entwicklungs- Flüssigkeit ohne jede Vorsicht darauf und die Zeichnung wird sogleich erscheinen. Nach einer kleinen Weile schütte man die Flüssigkeit wieder in das Gefäss, welches sie enthielt und bewahre sie bis zur nächsten Operation auf. Dieselbe kann man für eine ganze Rolle Papier gebrauchen. Nach dieser Operation wasche man den Plan in klarem AVasser und hänge ihn nachher in einem womöglich dunklen Raume zum Trocknen auf. Kunden, die eine vollständige Einrichtung haben, empfehle ich wie folgt zu operiren : Man nehme ein Zink- oder Blei-Becken und giesse in dasselbe soviel Entwicklungs-Flüssigkeit, dass dieselbe einen Plan oder eine Zeichnung vollständig bedeckt. Dann lege man zuerst die imprägnirte Seite auf die Flüssigkeit und achte darauf, dass keine Luftblasen entstehen, sodann wende man das Papier um, damit die Zeichnung nach oben kommt. Wenn dieselbe hervorgerufen ist, nehme man sie heraus und wasche sie in klarem AVasser und hänge dieselbe in einem dunklen Raume zum Trocknen auf. -A-nleitung. 1. Da das patentirte Schnell-Licht-Pauspapier von grosser Lichtempfindlichkeit ist, empfehle ich den Pausern, dasselbe in einem womöglich dunklen oder mit Gaslicht (welches auf dieses Papier keine AVirkung hat) beleuchteten Raume zu behandeln. 2. Die primitive Farbe dieses Papieres wird durch die Lichtstrahlen nicht verändert und da mau dadurch keinen richtigen Anhaltspunkt hat um der Operation zu folgen, beliebe man einige kleine Pauspapierstreifen so in den Kasten zu legen, dass sie von den Lichtstrahlen beleuchtet werden und dass man sie mit Leichtigkeit und ohne den Kasten öffnen zu müssen, herausziehen kann. Nach Verlauf von 3 bis ö Minuten, ziehe man einen Streifen heraus und tauche die dem Lichte ausgesetzte Seite desselben in die Entwicklungs-Flüssigkeit. Der Streifen wird, je nachdem er zu wenig oder lauge dem Licht ausgesetzt war, mehr oder weniger blau werden. Alan richte sich danach, um den Plan aus dom Kasten heraus zu nehmen. untwickluiigs-FIüssigkeit. Man nehme das Päckchen Entwicklungs-Flüssigkeit, welches in der Alitte jeder Papierrolle vorhanden ist, und löse dieselbe in drei Liter AVasser auf. Diese Flüssigkeit ist fortwährend brauchbar und wird aus 25 Gramm rothem Blutlaugensalz per Liter Wasser hergestellt. Denjenigen Leuten, die sehr oft und viele Lichtpausen zu machen haben empfehle ich die Salze, welche in zwei oder drei Rollen enthalten sind, mit einandei aufzulösen. Um schöne Pausen zu erhalten, ist die Benützung sehr schwarzen Tusches sehr einpfelilenswerth. Man kann einen Plan mehr oder weniger blau herausbekommen indem man ihn längere oder kürzere Zeit, dem Tageslichte aussetzt, aber jedoch nich so lange, dass die Zeichnung von den Lichtstrahlen aufgefressen werden oder mai kann ihn auch länger in der Blutlaugensalz-Lösung lassen. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Artikel zum Lichtpausverfahren. Heliographisches Papier. für schwarze Linien auf weisseni Grunde. 1 Rolle 10 Meter lang, 75 Cm. breit.„.fl. 7.— 1 „ 10 „ „ 100 „ „ .. „ 8.50 Specielle Säure für das Entwicklungsbad, per Kilo. „ 11. — per Flacon. „ 1.— Gebrauchsanweisung des heliographischen Papieres. Für die directe Reproduction von Plänen und Zeichnungen in Schwarz auf weissem Grunde. Die Handhabung des Copirrahmens ist dieselbe wie bei dem Verfahren des heliographischen Papieres (die Linien des Abdruckes werden in Berührung mit dem Glase gebracht). Das Papier muss immer etwas grösser zugeschnitten sein als die zu reproducirende Zeichnung, und zwar so, dass immer noch ein Rand übrig bleibt, welcher dem Operateur als Führer dient. Das heliographische Papier ist an und für sich gelb ; unter dem Einflüsse des Lichtes jedoch muss diese Farbe verschwinden und der Grund vollständig weiss werden, nur jene Linien, welche in Gelb reproducirt sind, dürfen sichtbar bleiben. Um mit gutem und schnellem Erfolg zu verfahren, ist es durchaus nicht nöthig und selbst unsicher, sich an eine genaue Zeit zu halten und etwa mit der Uhr in der Hand die Operation zu überwachen, da die Intensität des Lichtes sehr unx’egelmässig ist. Das Auge des Operateurs kann sich allein durch aufmerksamste Beobachtung der verschiedenen Steigerungen, welche das, dem Lichte ausgesetzte Papier erleidet, eines schönen vollkommenen Abzuges sichern und muss man hiezu folgende Instructionen in Betracht ziehen. Das Copiren. Das Glas des Copirrahmens wird womöglich den Sonnenstrahlen ausgesetzt, und zwar so lange, bis der gelbe Grund weiss geworden ist ; es kann der Abzug auch ohne Sonne gemacht werden, jedoch muss das Wetter im Allgemeinen ziemlich klar sein. Nachdem die Ränder des durch den Abzug unbedeckten Papieres vollständig weiss geworden, muss das Aussetzen noch einige Augenblicke, je nach der Dicke des Abzuges oder nach seiner Farbe, verlängert werden, denn je gelber das Abzugspapier ist, desto länger muss die Dauer des Aussetzens sein. Wir empfehlen hiezu speciell das Papier Husson, welches ganz besonders schön weiss ist, als das Geeignetste für die Zeichnungen, welche mit tiefschwarzer chinesischer Tinte (Tusch) gemacht sein müssen (die Linien mit rother Tinte kommen fast ebensogut wie die schwarzen). Um sich nun zu überzeugen, ob der Abzug fertig ist, genügt es, einen der Flügel des Rahmens zu öffnen und das Blatt rasch zu prüfen. Wenn man ausser den Zeichnungslinien noch gelbe Platten oder Schatten bemerkt, muss das Copiren fortgesetzt werden, und zwar so lange, bis die Linien in schönem Gelb auf vollständig weissem Grunde erscheinen. Dennoch darf das Copiren, um einen weissen Grund zu erhalten, auch nicht übertrieben werden, da sonst die Linien gleichfalls mehr oder w r eniger zerstört würden. Mit einem Worte : Das Copiren muss beendigt werden, wenn die durch den Abdruck bedeckte Fläche ebenso weiss geworden ist, wie der Rand, welcher direct dem Lichte ausgesetzt war. Entwicklungsbad. Man taucht (len Abzug in ein Säurebad in der Proportion von 7 Gramm per Liter Wasser von unserer Specialsäure, welche man vorher in einem Becken aufgelöst hatte ; dieses Becken muss mit Guttapercha, Kautschuk, Waehsleinwänd etc. überdeckt sein. Man kann diese Lösung mehrere Tage aufbewahren ; um .jedoch schöne genaue Abzüge zu erhalten, ist es vorzuziehen, solche so oft wie möglich zu erneuern, da die Lösung die Unannehmlichkeit hat, wenn sie schon älter ist, den Grund des Papieres zu färben. Die Abdrücke werden nun in diesem Bade so lange gelassen, bis die Linien ganz schwarz hervortreten ; wenn der Grund des Abzuges mangelhaften Copirens halber jedoch etwas gefärbt ist, so muss der Abzug noch ein wenig länger in dem Bade gelassen werden, welches durch chemische Combinationen die Fähigkeit besitzt, den Grund des Papieres weiss zu machen. Wenn dies soweit in Ordnung, unterwirft man den Abzug einer gründlichen Reinigung in gewöhnlichem Wasser, welches möglichst oft erneuert werden muss. Die Abzüge lässt man nach gründlichster Reinigung im Schatten trocknen, um das Vermessen der Linien zu verhindern. Man wird auf diese Weise positive Abzüge in scharfen Linien auf weissem Grunde erhalten, welche je nachdem mit Farbe angelegt werden können, kurz die genauesten Oopien von Plänen und Zeichnungen sein werden. 49* Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. Artikel zum Lichtpa u sverfahren. Neues Entwicklungs-Papier, weisse Zeichnung auf blauem Grunde copirt etwa 4 Minuten und wird durch Uebergiessen mit einer eigenartigen Entwicklungslösung „mit einem Schlage“ innerhalb weniger Secunden hervorgerufen. Der Ton ist braun oder blauschwarz. Fixirnatron wird bei diesem Process nicht angewendet, wodurch die Bilder viel besser haltbar sind. Da dieses Papier das bei Weitem billigste aller existirenden photog-r. Papiere ist, sofern die schnell gewonnenen Resultate von wirklich schönem Aussehen (grosse Tiefe, reine Weissen), so dürfte das in grossem Massstabe maschinell fabricirte Papier eine sehr bedeutende Zukunft haben. Auch Platinotypien lassen sich mit diesem Papiere hersteilen. Besondere Vorzüge: Ausserordentlich billiger Preis. — Sehr schnelles Copiren. — Gute Resultate. — Die Möglichkeit, nach Belieben damit hersteilen zu können Silber-, Gold- oder Platinbilder. Hervorragend gut geeignet zum Uebermalen und für die Arbeiten der Herren Architecten. Preise: Pro laufenden Meter, 1 Meter breit, Mark 1.80, 1 Bogen 48:65 Cm.Mark —.60 25 Blatt 18 : 24 Cm. „ 2.50, 25 Blatt 13:18 „ .... „ 1-40 25 „ 12:16 „ . * 1.20,25 „ 9:12 „.... „ —.80 Alle anderen Formate entsprechend. Anweisung beigegeben. Entwicklungslösung (conc.) dazu, genügend für 5 Liter.fl. 1.60. Das (gut haltbare) Papier wird unter dem Negativ am Tageslichte so lange belichtet, bis die Conturen des Bildes hervorgekommen ( l / s —10 Minuten). Das Nachsehen muss bei sehr gedämpftem Lichte geschehen. Alsdann wird das Bild hervorgerufen mit einer Lösung von circa 125 Gramm citronensaurem Natron in 200 Ccm. Wasser, der man von einer 5% Silbernitratlösung so viel hinzusetzt, bis der dabei entstehende Niederschlag sich nicht ganz wieder löst. Vor Gebrauch wird diese Lösung filtrirt. Das Bild bleibt etwa Yi—1 Minute in diesem Bade, wird dann in wässeriger Citronensäurelösung(l : 10) geklärt und in ammoniakalischem Wasser (1:10) flxirt. Man kann die Bilder auch nach dem Entwickeln gut auswaschen und dann in einem Platin- oder Rhodangoldbad tonen und damit gleichzeitig fixiren. Notiz. Das neue Entwicklungspapier liefert auf überaus leichte Weise kraftreiche Copien von tiefblauer Farbe, wenn dasselbe nach dem Copiren mit einer etwa 10%igen Auflösung von rothem Blutlaugensalz in Wasser entwickelt wird. Nachher wird das Bild dann einfach etwa V* Stunde in Wasser gewaschen. Das Papier concurrirt, auf solche Weise behandelt, sehr erfolgreich gegen das bekannte Eisenblaupapier, da es eine viel grössere Haltbarkeit besitzt als letztgenanntes (auch ohne Aufbewahrung in Blechumhüllung). Die copirten Bilder müssen unbedingt alsbald hervorgerufen werden, da sonst der Bildeindruck verschwindet. Ein copirtes, aber innerhalb 3—4 Tagen nicht hervorgerufenes Blatt lässt sich dann merkwürdigerweise wieder frisch benutzen. Lichtempfindliches blausaures Eisen-Papier zur Herstellung von Abdrücken mit weissen Linien auf blauem Grunde vermittelst Tageslicht von durchsichtigen Zeichnungen aller Arten. In Rollen luftdicht in Papier gepackt, die Rolle 75 Cm. breit, 10 M. lang, fl. 3.60 „„„ „ „„100 10 „ „ „ 4.20 In Blättern Grösse” in Cm. 9:12 12 : 16i/ 2 13 : 18 18”: 24 24 : 30 30 : 40 25 Blatt fl. —.45 —.60 —.75 —.90 1.20 2.10 (Einschliesslich luft- und lichtdichter Blechhülle.) Gebrauchsanweisung liegt hei. Auf Wunsch werden Rollen von 50, 100 und 200 Meter geliefert. Zu diesem sehr einfachen Verfahren sind erforderlich : 1 Copirrahmen mit Scheibe, I Pressbausch, I Schale, Papier, Nachtrage-Tinte. Apparate und Zubehör. Grösse in Centimetern 29 : 45 45 ; 59 59 :90 80 : 110 90 : 117 1 Copirrahmen mit starker Spiegelscheibe fl. 6.60 10.80 24.— 33.— 42.— 1 Pressbausch. „ 1.50 2.10 3.60 4.80 6.60 1 Papiermache-Schale. 6.15 9.7Q __ _ — 1 Porzellan-Schale. 7._ Iß_ _ _ _ 1 starke Zinkschale mit Wülsten ohne Holzboden . 6 10.20 12. _ — 1 Btarke Ziukschale mit Wülsten mit Holzboden . . . . 21 60 30._ 1 Holzschale mit -wasserdichter Leinwand überzogen. „ 6.— 9.— 13.20 18.— 24.— Hussige chinesische Tusche. . Flacon fl . __.90 Holzklammern zum Aufhängen des Papieres. Dutzend „ — .48 Losung zum Schreiben auf blausaures Eisenpapier (Nachtrage-Tinte) ” Flacon ” —.35 , v . ölausaures Eisen-Papier. Belichtung mittels Tageslicht, bis das Papier eine in’s v\ eisse spielende Farbe angenommen hat, hierauf ordentlich in reinem Wasser auswaschen (10—15 Minuten). Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Artikel zum Lichtpausverfahren. Lichtpaus-Apparat (System Grebensieben) (Patent). /-~«7 —J Ij.pimm’Tn nirTTTin iifiiiir irinnuimin -lflfinimil: / IhamniiïïSTimnin’.iiîtE^gi^miahîmii^y >i Fig. 2888. Man legt die Pause auf das zu benutzende empfindliche Papier und mit diesem auf das elastische Kissen (siehe Fig. 2888), lässt dann den Rahmen mit der Glasscheibe, welchen man vorher gehoben, auf das Kissen nieder und befestigt denselben durch angebrachte Haken an dem Rahmen des Kissens. Das Kissen, welches elastisch st, wird durch diese Manipulation niedergedrückt und kommt dadurch die Zeichnung glatt und fest anzuliegen. Grösse der Apparate Centimeter Fahrbarer Apparat 1 Apparat ohne I Fahrgestell Zinkbecken zum W asserbade Lackirte Säurebecken für posi- ! tives Verfahren | mit Krahnen ! G u 1 den 36:48 — 22 9 13 55:75 — 48 15 19 75 : 105 105 70 23 30 105 :140 165 100 33 38 110:150 180 120 38 44 Apparate in anderen gewünschten Grössen werden angefertigt. Wird bei einem Apparate ausdrücklich Spiegelscheibe verlangt, so erhöht sich der Preis entsprechend. Aeusserst leichte und bequeme Handhabung. Das Einlegen und Ausnehmen der Copien bedarf kaum 1 j 5 der Zeit, wie bei anderen Apparaten. Es lässt sich selbst bei stärkstem Regenwetter mit dem Apparate arbeiten. Die Beweglichkeit selbst der grössten Apparate ist eine ungemein leichte. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1254 Magnesium-Blitzlicht. Magnesiumlampen. Lampes pour brûler le magnésium et pour produire l’éclair magnêsique pour photographier la nuit, et pour opérer dans les caves } grottes et intérieures non éclairés etc. etc. Fig. 2890. Fig. 2891. Mg- 2892. 1 Magnesitnnlampe mit Uhrwerk und 15 Cm. grossem Alpaccaspiegel, 10 Minuten laufend ...A- 1 Magnesiumlampe mit Uhrwerk, Magnesiumträger, Abroller, 15 Minuten laufend und 15 Cm. grossem Alpaccaspiegel. « 18.75 1 Magnesinmlampe (Fig. 2890) mit Uhrwerk, Magnesiumträger, Abroller, vorzügliche grosse Construction, 15 Minuten laufend, mit 20 Cm. grossem Alpaccaspiegel.. „. 24.— Magnesium-lieflectorlampe (Fig. 2891) für photographische Zwecke, mit 2 breiten perforirten Magnesiumbändern, die 600 Normalkerzenstärken ergeben, also ein Licht von über 30 Gasflammen verbreiten. Mit 2 Stunden laufendem Uhrwerk und vierstündiger Magnesiumfüllung. Für photographische Aufnahmen zur Nachtzeit oder in dunklen Ateliers unentbehrlich.per Stück „ 115. — Magnesium in breiten perforirten Bändern.per Kilo „ 45.— Magnesium-Lampe (Fig. 2892) in Form einer Taschenuhr. « 3.50 2893. Fig. 2894. 2895. 2.80 6 .- Magnesiumlampen (Fig. 2893) für Handtrieb mit Kurbel einfacher Construction, mit 10 Cm. grossem Reflector . Magnesiumlampe (Fig. 2894) für Handbetrieb mit randerirter, mit einem Finger beimHalten der Lampe leicht und sehr regelmässig zudrehender Vor- scliiebrolle, Magnesiumband-Träger mit Ab roller und 15 Cm. grossem Al- pacca-Reflector, billige, gut funetionirende sehr empfehlenswerthe Lampen Magnesiumlampen (Fig. 2895) mit Uhrwerk mit Gewichtzug, circa eine Stunde laufend, Magnesiumbandträger mit Abroller und 20 Cm. grossem, in Charnière stell- und drehbarem Alpacca-Reflector. « 27.- Magnesium-Patentlampen, Nachtsonne (Fig. 2896), vollkommen geschlossen in Laternenform mit Abzugsschlott, Uhrwerk mitFederzug, circa 2 Stunden laufend, Fassungsraum für Magnesiumband auf 4 Stunden Brenndauer, beste, tadellos funetionirende Magnesium-Regulatoren : a) Für 2 perforirte, gleichzeitig brennende, 5 Mm, breite Magnesiumbänder für 600 Normalkerzen, für Lampen mit Reflector . . ,, 140. b) Mir 3 perforirte gleichzeitig brennende 5 Mm. breite Magnesiumbänder für 1000 Normalkerzen-Lichtstärke, mit Reflector . „ 174. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Magnesium-Blitzlicht, 1255 Photographie mit Magnesium-Blitzlicht. Das Blitzpulver ist ganz gefahrlos und ungemischt nicht entzündbar. Es ist verpackt in Doppeldosen ; dieselben bestehen aus je zwei Dosen, deren ganzen Inhalt man auf ein Stück Papier schüttet und sehr sorgfältig und innig mit dem Finger vermengt Dieses Gemisch vertheilt man dann in die zwei Dosen zurück. Zum Gebrauche schfittet man zwei Theelöffel dieses Gemisches auf ein Stück Blech, stellt die Person in 1 Meter Entfernung auf und entzündet mit dem Zünder, den man senkrecht stehend mit einem Ende in das Pulver hinversteckt und an dem andern entzündet. Magnesiiun-Blitzpulyer, per Doppeldose, in getrennten Bestandteilen, 50 Gramm für 25 bis 50 Aufnahmen. fl. 2.10 Zünder, per Dose. „ 1.05 Masslöffel, Inhalt in Gramm 12 6 per Stück fl. —.10 —.14 —.42 Laterne neuester Construction . „ 21.— Stativ dazu.. „ 25.20 Reflector von Stanniol . „ 3.50 Man schüttet auf ein Schwarzblech in 1 Meter Entfernung von der aufzunehmenden Person in Kopfhöhe ein Häufchen von 1 Gramm Blitzpulver, setzt ein Streifchen Zünder von 5 Cm. Länge hochkant mit dem einen Ende in das Blitzpulver und zündet das andere Ende bei offenem Objectiv an. Um kein Licht unnütz zu verlieren, setzt man eine Tafel Weissblech hinter das Blitzpulver. Die Schattenseite des Aufzunehmenden wird durch einen Reflector aufgehellt. Man stellt bei der Petroleumlampe ein. Yor das Blitzpulver hängt man in Pj Meter Entfernung ein Seidenpapier auf, um das Licht zu zerstreuen. Man stellt einen dunklen Schirm so vor das Blitzpulver, dass kein directes Licht in den Apparat fallen kann. Man entwickelt wie eine Momentaufnahme (s. unter Trockenplatten). Kann man mit der Lichtquelle nicht bis auf 1 Meter an das Object herangehen, wie bei Gruppenaufnahmen, so muss man mehr Blitzpulver nehmen, und zwar : bei 2 Meter Entfernung 2:2= 4 Gramm Blitzpulver n 3 „ „ 3:3 = 9 „ „ „ 4 „ „ 4:4 = 16 Man streut grössere Mengen Blitzpulver auf einen langen Blechstreifen dünn aus. Bei grösseren Gruppenaufnahmen verwendet man zwei Lichtquellen und verbrennt auf der Lichtseite 5 / ti , auf der Schattenseite y 6 des Blitzpulvers, steckt genau gleich lange Zünder hinein und lässt durch zwei Personen gleichzeitig entzünden. Genauere Anweisung zur Behandlung des Blitzpulvers findet man in der Broschüre: Gaedieke-Miethe, Praktische Anleitung zum Photographiren bei Magnesiumlicht, à 2 Mark. Die Magnesium-Momentbeleuchtung wurde 1687 von der Photographischen Gesellschaft in Wien dui-ch eine Verdienstmedaille ausgezeichnet. Zur Verwendung von Magnesium-Blitzlicht. Magnesiumpnlver per 10 Deka fl. — .26 .per Deka fl. —.30 Chlorsanres Kali pulv. „ „ „ —.03 Sclnvefelantimon. „ „ „ —.02 Magnesium in Bandform gewöhnliche Breite (2 Millimeter). breitere Sorte bis (6 Millimeter). perforirt. per Deka fl. —.36 —.36 — .60 I Aluminium 1 feinstes Pulver.per Deka fl. —.75 Jb l Vierwegrolir (Fig. 2897) zum gleichzeitigen Blitzen von drei Lampen per ... pig. 2897 . Amerikanische Blitz-Patronen. In einer kleinen Dose befindet sich eine Mischung Blitzpulver, welche man dadurch entzündet, dass man einen ausserhalb der Schachtel befindlichen, mit dem Pulver in Berührung stehenden Zünder ansteckt. Diese originelle und höchst einfache Entzündung ist ganz gefahrlos ; der Blitz von auffallender Helligkeit. 1 Schachtel, enthaltend 6 Dosen Blitzpulv< r nebst Zünder. fl. 2.90 Detto kleinere Grössen. „ 1.15 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1256 Magnesium-Blitzlicht, Raucharmes Magnesium-Blitzpulver. Das raucharme Blitzpulver hat nur halb so viel Substanz als das ältere und gibt daher nur halb so viel Rauch, d. h. etwa ebenso viel als das Pustlicht, vor dem es nach Eder den Vorzug grösserer Schnelligkeit hat. Das raucharme .Blitzpulver entzündet sich nicht durch einen rothglühenden, sondern nur durch einen weiss- gliihenden, flammenden Körper. Die älteren Papierzünder sind jedoch brauchbar dafür. Um mehrere Lichtquellen gleichzeitig zu entzünden, verwendet man den Luit- druckziinder. Man klemmt in die Spirale des aufgeklappten Winkelhebels eine steife Lunte, die angezündet wird. Das Röhrchen ist durch Kautschukschlauch mit einer Kautschukbirne verbunden. Durch einen kurzen, scharfen Druck auf letztere fällt die Lunte wie ein Hammer herab und bewirkt die Entzündung. Zu dem Ende befindet sich an der Stelle, auf Fig. 2898. welche die Lunte fällt, ein aufgezupftes und plattgedrücktes Bäuschchen Collodiumwulle oder ein Prieschen gewöhnlichen Schiesspulvers, welches mit dem langausgestreuten Blitzpulver in Verbindung ist, wie in Fig. 2898, worin a die herab gefallene Lunte, b die Collodiumwolle oder das Schiesspulver und c das Blitzpulver vorstellt. Bei zwei Lichtquellen verbindet man zwei Schläuche durch ein T-Stück mit einer Birne und zwei Luftdruckzündern. Die zerlegbare Laterne ist in einem Carton von 16:32 Cm. und 4 Cm. Höhe verpackt. Man schraubt das trapezförmige Verbrennungsbrett a, Fig. 2899, auf ein Stativ /, welches sich bis zu 2 M. Höhe stellen lässt, dann steckt man die Hinterwand b und den Blechmantel c darauf und befestigt den Luftdruckzünder mit 2 Reissnägeln, so dass sein Röhrchen durch das Loch der Seitenwand nach aussen hervorragt. Die punktirte Linie bezeichnet den Weg der herabfallenden Lunte. Man stellt die Laterne so, dass sie ihren vollen Lichtkegel von 60° auf den aufzunehmenden Gegenstand wirft. Will man das Licht dämpfen, so werden die zwei etwas geknickten Drähte in die seitlichen Röhrchen e und der dritte angekuppelte Draht in die Oese des zweiten Seitendrahtes gesteckt, so dass der gerade Draht in 30 Cm. Entfernung \ or der Laterne schwebt. An ihm befestigt man dann mit einer Stecknadel ein Blatt 1 ei en papier. Die Hauptlichtquelle wird 2 M. hoch angebracht, die andere tiefer. st man mit der Laterne l M. von der aufzunehmenden Person entfernt, so braucht man für Portraitobjective mit grosser Blende V Gr. Blitzpulver, bei 2 M. m ernung 1 Gr., bei 3 M. Entfernung 2—3 Gr. Auf der Schattenseite stellt man die 3 erD \r nle , n ^ er verbrennt nur i/ 5 so viel Blitzpulver, als auf der Lichtseite, i an asse sich, nicht dadurch beirren, dass die concentrirte Rauchwolke über f -, er 6 e ? so erscheint, als bei dem älteren Blitzpulver, da man erst bei der Verthei lung bemerkt, dass nur halb so viel Rauch vorhanden ist. + , JlH ^ , -ßlifz-Aufnahmen besonders empfindliche Trockenplatten lierge- PntwVi-] 6 C 6 i' 6 e ®^ en Resultate mit dem in concentrirter Form verkäuflichen \ er erge len. lan entwickelt die Blitznegative wie Moment-Auf nahmen. Fig-. 2899. Preis -Verzeicliniss. 1 Doppeldose raucharmes Blitzpulver zu ca. 50 Aufnahmen .Mark 1 Kl. Messlöffel, gestrichen voll Gr. enthaltend. ,> 1 Dose Zündbänder (für jedes Blitzpulver verwendbar). v 1 Luftdruckzünder. r 1 Kautschukbirne. „ Kautschukschlauch . per Meter „ 1 T-Stück (für 2 Schläuche und 1 Birne). „ 1 Carton Lunten für Luftdruckzünder zu 50—100 Aufnahmen. „ 1 Zerlegbare Blitzlaterne . „ 1 Stativ zur Blitzlaterne, bis 2 M. ausziehbar (auch als Reisestativ zu gebrauchen). ,. 1 Complete Atelier-Einrichtung für zwei Lichtquellen. „ Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37 3.— —.15 1.50 3.— 1 .— — .50 — .50 1 . — 5 .— 10 .— 44.— Magnesium-Blitzlicht. i 257 Schirm’s neuer Magnesium - Beleuchtung^ - Apparat mit G a s s t r o m. D.-R.-P. Nr. 54423. — Oe.-Ung. P. Nr. 16429 40067. Lampe éclair Schirm avec courant gazeux. wamm 'Ml Fi g. 2900. Es kann kaum mehr einem Zweifel unterliegen, dass in nicht allzu ferner Zeit die Beleuchtung mit Magnesium-Blitzlicht in der Photographie allgemeinste Beachtung und Anwendung finden wird. Die Bedenken, welche beim ersten Erscheinen dieser einschneidenden Neuerung von verschiedenen Seiten dagegen gelten gemacht wurden, schwinden immer mehr vor der in der Praxis gewonnenen Ueberzeugung, dass jene Beleuchtungsart nicht nur dem Tageslichte vollkommen ebenbürtig ist, sondern wesentliche Vorzüge vor demselben voraus hat. Die Erfahrungen in Betrieben, welche mit jener Beleuchtungsart arbeiten, haben klar erwiesen, dass dieselbe durchaus leistungsfähig ist, und dass die Mängel, welche an ihr gerügt wurden und noch werden, lediglich aus der Anwendung ungeeigneter, auf falschen Principien beruhender Apparate oder verkehrter Arbeitsweise herrühren. Der durch die beigefügte Figur erläuterte Brenner hat vor derfrüheren Construction den Vorzug, dass er keine freie Flüssigkeit (Spiritus etc.), sondern nur eine mit brennbarer Flüssigkeit getränkte schwammförmige Masse enthält. Es ist in dieser neuen Lampe der Vortheil des Bunsenbrenners (hohe Heizkraft) mit der leichten Transportirbarkeit der früheren Spirituslampe, gänzlich gefahrloser Handhabung, bedeutender Ersparniss an Brennmaterial und verstärkter Leuchtkraft vereint. Während früher bei auswärtigen Aufnahmen oder bei längerem Betriebe immer Spiritus in besonderem Behälter mitgenommen oder nachgefüllt werden musste und ein ziemlicher Verbrauch an Brennmaterial stattfand, reicht jetzt eine Füllung für mehr als 1000 Blitze aus, und da keine freie Flüssigkeit in der Lampe enthalten ist, so kann dieselbe beliebig transportirt werden, und da ferner bei etwaigem Umstürzen das kleine Zündflämmchen sofort verlischt und keine brennbaren Stoffe auslaufen können, so ist jede Gefahr ausgeschlossen. I. Completer Apparat ZU 2 Lampen, bestehend aus 2 zusammenlegbaren Stativen mit Klammern zum Halten der Lampen, 2 durchsichtigen und 2 undurchsichtigen Lichtblenden mit Blendenhaltern, 2 rechtwinkligen Eisendrähten (zum Aufschieben der durchsichtigen Blenden auf den kürzeren Arm) einer Kautschukbirne mit 4 M. Schlauch, T-Stück und 10 Gr. Magnesiumpulver zu etwa 200 Aufnahmen ausreichend . Mark 60.— II. Completer Apparat zu 3 Lampen . Eine Lampe mit Ventil-Gummibirne und Klammer. „ „ ohne Zubehör . . „ 90.— . „ 20 .— . * n.- Näheres über grössere Apparate und etwa nachzuliefernde Bestandtheile auf specieller Preisliste. Adresse für Telegramme: Bernhard Waehtl, Wien. Magnesium-Blitzlicht. Verbesserte Schirm’sche Beleuchtungs-Apparate mit Magnesium für photographische Aufnahmen. Lampe éclair Schirm à alcool et à gaz. "béimw'W"“; Fig. 2902. Doppclbrenner. Mark 30, Lampe double & alcool. Fig. 2901. Gasbrenner. Mark 20. Lampe à gaz. Fig. 2903. Docht-Lampe. Mark 17.—. Lampe à alcool. D. R. K Ltsw?«* Der Apparat vermeidet bei einfacher Construction die Unannehmlichkeiten der bis jetzt im Gebrauche befindlichen Apparate, als einseitige Lichtentwicklung, Rauch, Nothwendigkeit grosser Reflectoren, schwere Regulirbarkeit der Beleuchtung, unnützem Verbrauch an Magnesium etc., ist äusserst handlich und auch in kleinen Räume an jeder Stelle leicht aufzustellen und nimmt zusammengelegt bei zwei Brennern mit zwei Stativen einen Raum von ca. 10 :40 ; 65 Cm. ein. Der Apparat ermöglicht es momentan und von zwei, oder je nach Anwendung einer grösseren Anzahl von Brennern, von beliebig vielen Stellen aus zugleich zu beleuchten und es wird hierdurch eine Kegulir- barkeit der Lichter und Schatten erzielt, wie mit keinem bisher gebräuchlichen Apparate. Der Moment der Beleuchtung ist durchaus von dem Willen des Photographi- renden abhängig und kann von dem photographischen Apparate aus einheitlich dirigirt werden. Der Verbrauch an Magnesium ist minimal, da bei Anwendung von zwei Brennern ein Quantum von etwa 5 Centigramm zu einer Aufnahme ausreicht. Das Licht ist in Folge vollkommener Verbrennung des Magnesiums äusserst intensiv und bietet, da es nur einen Bruchtheil einer Secunde währt, den Vortheil der Momentaufnahme, während bei dem minimalen Quantum Magnesium, welches verbrannt wird, jeglicher Rauch vermieden wird. Bei dem niedrigen Preise des Apparates (60 Mark bei zwei Brennern, 90 Mark bei drei Brennern und einem zu etwa 200 Aufnahmen reichenden Quantum Magnesium) und den erwähnten Vortheilen dürfte sich der Apparat zur Anschatfung empfehlen. Der Apparat wird mit Einrichtung für Gas und Spiritus, sowie auf Wunsch bei. längeren Leitungen mit elektrischer Auslösung von einem Centralpunkte aus geliefert und eventuell zum leichten Transporte auf Reisen in kleinem, elegantem Kasten verpackt. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, KArchberggasse 37. Magnesium-Blitzlicht. 1259 Preise des neuen Yerbesserten Magnesium-Beleuchtungs-ipparates von C. C. Schirm. I. Completer Apparat zu 2 Dochtlampen Fig. 2903 mit Einrichtung für Spiritus, bestehend aus zwei zusammenlegbaren Stativen mit Klammern zum Halten der Lampen, 2 Spiritus - Lampen, 2 durchsichtigen und 2 undurchsichtigen Lichtblenden mit Blendenhaltern, 2 rechtwinkligen Eisendrähten (zum Aufschieben der durchsichtigen Blenden auf den kürzeren Arm), 2 Schlauchklemmen, einer Kautsehukbirne mit 4 Meter dünnem Schlauch, T-Stück und 10 Gramm Magnesiumpulver zu etwa 200 Aufnahmen ausreichend.Mark 60.— II. Completer Apparat zu 3 Doehtlampen. „ 90.— III. Completer Apparat zu 2 Dochtdoppelbrennern Fig. 2902 . „ 90.— Einzelne Theile werden nur an Abnehmer ganzer Apparate nachgeliefert : i Docht- oder Gasstromlampe 1 Doppelbrenner mit Docht . 1 Gasbrenner Fig. 2901 .... 1 Stativ. 1 Klammer mit Dorn. 1 Holzblendenhalter 1 undurchsichtige Blende. Mark —.60 1 durchsichtige Blende. „ —.50 1 geradeliegendes Messingröhrchen „ —.40 1 rechtwinklig gebog. Eisendraht. . „ —.30 1 Kautschukbirne . „ 1.50 Schlauch pro Meter. „ 1.— 1 Schlauchklemme. „ —.50 10 Gramm Magnesiumjralver .... „ —.75 Verpackung in Kasten mit Griff zum bequemen Transporte auf Reisen (Grösse des Kastens 10:36:65 Cm.) 12 Mark mehr. Zur Erzeugung ausgedehnterer Lichtmassen können beliebig viele Brenner aneinander gereiht werden. 1 T-Stückchen mit Bügel . Mark 17.— . „ 30.— • „ 20 .— „ 5.— „ 1.50 . „ 1.20 . „ 1.50 . „ —.50 Gebrauchsanweisung der Schirm’schen Magnesium-Beleuchtungs-Ipparate im Hinblicke auf Stellung der Lampen nach den bis jetzt von Fachphotographen gemachten Erfahrungen. 1. Ich stelle zwei Lampen auf der Lichtseite ohne Seidenpapier auf und helle durch nicht ganz weisse Refleetoren die Schattenseite auf. Das dem Apparate nähere Licht steht ca. 75 Cm. Uber Kopfhöhe, die entferntere Lampe in Kopfhöhe. Vom Objectiv zur Figur eine Linie gezogen, bildet dieselbe von der Figur nach der zweiten Lampe einen rechten und nach der ersten einen halben rechten Winkel. Zwischen Camera und Lampen steht ausserdem, dass die Refleetoren nach Vorschrift angebracht sind, ein grosser Schirm so, dass nur das Bild, aber nichts von den Lampen auf die Visirscheibe kommt. 2. Vorzügliche Beleuchtungseffecte wurden von mir erzielt, indem ich seitlich vor die Person einen aus dünner Leinwand (Shirting thut natürlich dieselben Dienste) bestehenden Schirm aufstellte und denselben durch Anfeuehten transparent machte. Dicht hinter die Leinwand plaeirte ich drei Schirm’sche Lampen und hellte die Sehattenpartien durch weisse, entsprechend gestellte Refleetoren auf. 3. Ich erziele meine Bilder ohne Dämpfer anzuwenden und stelle sämmtliche Lampen (3—6) in einer Höhe von etwa 4 1 /, Meter über den Fussboden seitlich von der aufzunehmenden Gruppe und helle die Schattenseite nur durch Refleetoren auf. 4. Die Beleuchtung fand von zwei Stellen aus statt. Auf der Lichtseite stellten wir zwei Lampen auf einem Stativ in ungefähr 1 Meter Entfernung und 1 Fuss über Kopfhöhe des Sitzenden. Auf der Schattenseite in ungefähr Meter Entfernung bei Kopfhöhe die dritte Lampe. Auf der Lichtseite benutzten wir eine Seidenpapierblende, auf der Schattenseite Paus- und Seidenpapier zusammen. Wir gebrauchten ca. 8 Centigramm Magnesiumpulver, und zwar 6 auf der Lichtseite und 2 auf der Schattenseite. Mach unserem Dafürhalten muss den Platten, welche zur Verwendung kommen, eine besondere Aufmerksamkeit zugewendet werden. Unschätzbar hiezu sind die Lumiére-Trockenplatten. Dieselben verbinden mit einer ausser, ordentlichen Empfindlichkeit eine ganz besondere Kraft und Weichheit bei richtiger Behandlung. 5. Auf der Lichtseite placire ich, 50 Cm. über Kopfhöhe der aufzunehmenden Person und 1 Meter davon entfernt, 2 Lampen. Auf die Schattenseite stelle ich in Kopfhöhe und l T / 2 Meter Entfernung eine Lampe und verbinde alle drei Brenner mit einander durch gleich lange Guinmisehläuche. Den Apparat stelle ich 2 bis i'/j Meter von den aufzunehmenden Objecten auf. Dämpfer aus Seidenpapier verwende ich nicht, sondern aus weissem Carton bestehende Refleetoren, die ich in der Weise anbringe, dass sie zugleich directes Licht von dem Apparate fernhalten. Aus nebenstehender Zeichnung ist die besprochene Anordnung ersichtlich. 6. Es empfiehlt sich, die Lichtquellen unabgeblendet, wenn möglich in einer Höhe von mindestens l 1 /? Meter über und etwa 3—4 Meter entfernt von der aufzunehmenden Person anzubringen, und zwar eine, oder einen Theil (den grösseren) der Beleuchtungs- lampen auf der Lichtseite und die zur Auflichtung der Schatten dienende (meist nur eine) Lampe nur so weit nach der Schattenseite zu, dass diese Seite nur eben von dem Lichte gestreift, nicht voll davon getroffen wird, da in nicht allzu dunkel decorirten Räumlichkeiten der Reflex der Wände etc. stark mitwirkt. In meinem mit dem Blitzlichte vollkommen eingerichteten Atelier hängen die Lampen an der Decke des Zimmers in einer Entfernung von 4 Metern über dem Fussboden und bei einer Aufnahme befindet sich die zunächst hängende Lampe in einer Entfernung von etwa 3*12 Meter vom Kopfe des Aufzunehmenden. Bei schwachem Tageslichte benutze ich 3—5 Flammen, am Abend ohne Tageslicht 7—9. Obgleich ich an sämmtliehen Brennern auch leuchtende Flammen angebracht habe, um die Beleuchtung beurtheilen zu können, werden dieselben hiezu nicht mehr benutzt, da nach wenigen Versuchen die Wirkungsweise der verschiedenen Lampenstellungen genau festgestellt war. Zum Einstellen benutze ich nur noch ausser allgemeiner Beleuchtung des Raumes mit zwei bis drei Gasflammen ^können auch Petroleumlampen sein) eine kleine Petroleumlampe mit Reflector, deren Lieht nur im Momente des scharfen Einstellens auf die aufzunehmende Person gerichtet wird. OBJECT APPARAT Fig. 2904. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1260 Magnesium-Blitzlicht, Magnesium-Blitz-Apparat (Tasclien-Blitz) System A. R. t. Lölir. Lampe à alcool pour la production facile et sans danger de l’éclair magnésique. Zweckmässiger und compendiöser Apparat (Fig. 2905) zur Bewerkstelligung photographischer Aufnahmen bei Nacht u. dgl., mittelst Magnesium-Blitzlichtes. Preis per Stück mit Schlauch und Doppelgummiballon fl. 3.—. Fig. 2905. Ein completes Etui, enthaltend : Einen Magnesium-Blitz-Apparat mit Schlauch und Gummiballon, 1 Fläschchen mit Spiritusbenzinmischung, 1 Löschlvorn, 1 Dose Magnesiumpulver und Löffel nebst Gebrauchsanweisung Preis fl. 4.—. Ein completes Etui in gleicher Ausstattung mit 2 Magnesium-Blitz-Apparaten für stärkere Beleuchtung. Preis complet fl. 6.50. Magnesium in Pulverform.per Deka fl. —.30 bei 10 Deka tt. .-o Löschhorn zum Verlöschen der Spiritusflamme.• « — Leuchter (als Untergestell für den Blitz-Apparat) mit breiter Tasse, vernickelt per Stuck „ -.i« Doppelgebläse aus Patentgummi Nr. 2 klein.„ « « „ „ „ „ 4 mittel.. « r l- 40 „ „ „ „7 gross. A » » T Stücke für 2 _3_4_5_6_7_ 8 Lampen Per Stück fl. —.34 —.47 —.68 —.90 1.15 1.35 1.60 Gebrauchsanweisung:. Der aus Blech getriebene und genietete kleine Apparat passt mit seinem Untertheile in jeden Leuchter, ist also bequem und überall aufzustellen. Die Abbildung zeigt diese einfache Anordnung — L ist ein gewöhnlicher Kerzenleuchter — in den der (hier nicht sichtbare) Untersatz des Apparates hineingesteckt ist. Das Magnesiumpulver (ohne jeden Zusatz) wird mit einem Löffel bei aa eingefüllt. Je nach dem Bedarf an Licht wird i j, Gramm bis zu 6 Gramm Magnesiumpulver in dieser Weise verwendet. Bei 55 und Vb‘ befinden sieh kreisförmige Rinnen, in die Asbestwolle eingelegt wird, welche man mit Spiritus (rein, oder auch mit Benzinzusatz) reichlich anfeuchtet. Diese beiden Spiritusrinnen bilden nach Anzündung die Flamme in zwei Etagen, und ist dieselbe sehr rein und sauerstoffreich, da sowohl bei cc, als auch innen bei cV reichlich Luft eindringt. Hat man nun bei v einen Quetschhahn angebracht (oder auch durch Zuhalten mit den Fingern) den Schlauch gegen den Apparat zu geschlossen, dann durch Wirkung des Ballons A den Ballon B gehörig gefüllt, so bedarf es nur eines kräftigen Druckes auf das Ventil oder Oeffnen der finger unter gleichzeitiger Zusammenpressung des Ballons B mit der zweiten Hand, um das Magnesiumpulyer in die heisse, sauerstoffreiche Flamme mit einem Stosse zu pressen, der eine vollkommene Verbrennung zur Folge hat; es stösst dabei das Pulver gegen die obere Rinne W und wird selbes dadurch seitlich nach aussen durch den heissesten Theil der Flamme getrieben. erzielbare 6 1 ' lic “* vvir ^ :un ® e ^ n Magnesium Flash Lamp. The funnel having been charged with magnesium powder, the asbest irrigated by spirit is lit and the powder blown through the flame. This will ignite the whole of the powder, thus giving a brillant actinic light. Place the lamp behind the camera or upon it. _ . Two or more lamps can be operated at one time by means of the connecting piece and will give sufficient illumination to take large interiors or groups. 3 3 / 4 shillings "I* - Price . Magnesium-powder per 1 ounce M. Hirschl's Wiener-Blitzlampe. Fig. 2907. Eine sehr gute Magnesium-B titzlampe, welche ein 3—4maliges Abblitzen erlaubt, ohne die Lampe mit Magnesium frisch füllen zu müssen. Preise: 1 Lampe aus Messing. I „ „ Glas mit Messingschale. Kautschukgebläse hiezu fl. 1.50, Verlängerungsschlauch per Meter fl. —.30. T-Verbindungsstiick aus Metall (für zwei Lampen) fl. —.50. :hter sh. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1262 Magnesium-Blitzlicht. Fig. 2908. Magnesium-Blitzlampe von Messing mit Gummiball (Fig. 2908). fl. 3.10 Fig. 2909. Cliampion-Magnesium-Lampe (Fig. 2909), Preis complet .fl. 1.75 Verbindungsstück für drei Lampen. „ —.70 Einfacher Apparat für Magnesium-Blitzlicht. Fig. 2910. Pneumatisch wird Magnesiumpulver durch die Spiritusflamme durchgeblasen. Das entstehende Blitzlicht genügt reichlich zu einer photographischen Exposition. Preis complet fl. 2.60. Magnesium-Blitzlampe „Jupiter”. Fig. 2911. Die Handhabung dieser Blitzlampe ist einfach, bei A wird das Magnesium-Pub eingefüllt; zu beiden Seiten der Oeffmmg befinden sich zwei Rinnen, in welche Spiritus getränkte Baumwolle eingeführt wird. Diese wird angezündet und die Lan abgeblitzt. Das Magnesium geht durch die mehr als 9 Cm. breite Flamme und v brennt unter mächtiger Lichtwirkung. Eine einmalige. Füllung mit Magnesium-Pub genügt für 6 bis 10 Blitze. Preis ohne Ballon fl. 2.70. Fig. 2911 1 /,. Gas-Blitzlampe „Ajax“ « ' 7 ■>' -J—*' sehr einfach in der Anwendung, bei A kommt die Magnesium-Fül und ist dieser Behälter mit Schlauch und Gutnmib allen in Verb in Man kann nach Belieben längere oder kürzere Blitze machen, zweiter Schlauch dient zur Verbindung mit der Gasleitung. Der brenner hat ausreichende Luftzufuhr, behufs Erreichung eines 1 Hitzegrades und der hierdurch bedingten möglichst vollständigen brennung des Magnesiums. Preis fl. 5.25. Bernhard Wacht., Wien, Neubau, Kirchbergga sse 37. Magnesium-Blitzlicht. 1263 Neuestes ! Mazur’s Magnesium - Blitzapparat für Moment- und Zeit-Aufnahmen. Die Vorzüge dieser Lampe, welche jedem Fachmanne bei deren Gebrauch klar zu Tage treten, lassen sich wie folgt zusammenfassen : t. Bei dieser Lampe haben wir die Stärke und die Dauer der Lichtwirkung in unserer Macht, wir beherrschen nach Belieben und Bedarf das Licht vollkommen, ob wir nun momentanes oder continuirliches, starkes oder schwaches Licht brauchen. Dadurch ist ein Erbfehler, der den bisherigen Magnesium-Lampen anhaftete, beseitigt. Wir erzielen ein einheitliches, gleichmässiges Licht auf die Dauer von 10 bis 15 und noch mehr Secunden. 2. Der locale Verbrauch des Magnesiums in der Flamme selbst, d. h. das ganze Quantum des in die Flamme getriebenen Magnesiums verbrennt vollkommen ; also was an Magnesium verbraucht wird, wird an Licht und Dauer desselben gewonnen, und da kein Magnesium nutzlos verloren geht, bedeutel dies jedenfalls ein Ersparniss. 3. Die unbedingt gleiche Menge der jedesmal zum Verbrauche gelangenden Magnesium-Dosis erhellt aus dem stets gleich bleibenden Inhalte des Zwischenraumes o, der gleichsam einen Autometer _ „„ „ bildet, was fast aus- 1 ' schliesslich die Gleichmässigkeit und stets gleiche Intensität des Lichtes bewirkt, wozu noch die immer sich gleich bleibende Thätigkeit des Luftballons kommt. 4. Der Reflector ist nicht immer und nur ausnahmsweise erforderlich. 5. Keine Unständlichkeit beim Postiren der Lampe und beim Accommodisiren derselben. 6. Die gleichzeitige Verwendung von mehr als höchstens zwei Lampen ganz überflüssig, da das Licht einer, geschweige denn zweier Lampen intensiv genug ist. T. Die einfache höchst praktische Construction bei vollkommenem gefahrlosen und so leichtem Gebrauche. 8. Schliesslich der wichtigste und wesentlichste Vorzug : Das Licht dieser Lampe ist ein continuirliches, es stört weder den Photographen noch den zu Photographi- renden, und eben dadurch bewirkt es ein ruhiges Bild, während bei den bisherigen Lampen das Blitzartige des Lichtes den zu Photographirenden stets überraschte oder gar erschreckte und somit den Gesichtsausdruck wesentlich veränderte, was wie gesagt bei dieser Lampe schon vermöge der Continuirlichkeit des Lichtes nicht möglich ist. Bei all seiner Intensiät ist das Licht für’s Auge erträglich, verblüffend oder gar grell ist es absolut nicht. Ein completes Etliij enthaltend: den Patent-Magnesium-Blitzapparat mit Schlauch und Gummiballon, 1 Dosis Magnesiumpulver nebst Gebrauchsanweisung... fl. 25.— Dasselbe mit zwei Magnesium-Blitzapparaten für stärkere Beleuchtung .... „ 48.— Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. Magnesiu m-Blitzlicht, |F Neuheit! ~9Ë Sinsel’s continuirliche Blitzlichtlampe. Patentirt in allen Staaten. Lampe pour la production de H éclair magnétique à inflammation centrale et à répétition. jRtßU LfrefciSf/imarYÂ.lÀ L Hlllhli- aÜijjIlUmili’:; Fig. 2913. Diese Lampe ist die beste aller Magnesium-Blitzlampen, welche bis jetzt erschienen sind. Haupt - Vorzüge : Man kann kurze und lange Blitze damit erzeugen. Man kann beliebig oft hintereinander blitzen ohne jedesmal Magnesium nachfüllen, oder an dem Magnesiumbehälter klopfen zu müssen, damit frisches Magnesium nachfällt. Ein Druck der Hand auf den Gummiballon genügt, um einen Magnesium-Blitz zu erzeugen und das Magnesium für den folgenden Blitz nachzufüllen, so dass em zweiter Druck auf den Gummiball einen zweiten Blitz erzeugt und so weiter. Man kann mit der Sinsel’schen Blitzlichtlampe bei Verbrennung von 1 Gr. Magnesium einen Blitz in der Helligkeit von 350.000 Kerzen erzielen. Man kann den Verbrauch des Magnesiums reguliren, so dass man Blitzlichte, je nach Bedarf, stark oder schwach erzeugen kann, indem man anstatt 1 Gr. 3 j 4 , V 2 oder 1 j i Gr. Magnesium verbrennt. Die Sinsel’sche Blitzlichtlampe ist sehr handlich und kann überall leicht aufgestellt oder auf einem Haken an der Wand befestigt werden. Trotz ihrer Vorzüge ist die Lampe so billig, dass jeder Photograph sich gern zwei Lampen anseh affen wird, um sich unabhängig von der Witterung, Jahres- und Tageszeit zu machen. Die Atelierlage, oft eine Lebensfrage für den Photographen, dürfte ihre Bedeutung bei Gebrauch der continuirlichen Blitzlichtlampe verlieren, da jedes Zimmer sich dabei als Aufnahme-Local eignet. Mancher Photograph dürfte bei Anwendung der continuirlichen Blitzlichtlampe überhaupt auf ein Atelier verzichten und als Specialität : „photographische Aufnahmen im Hause der Besteller“ pflegen. Preis der Sinsel’schen continuirlichen Blitzlichtlampe complet Mark 25.—. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Magnesium-Blitzlicht, 1265 Fig. 2915. B I i t z ! a m p e „Zeus” (besteht aus zwei Theilen). Lampe avec reservoir pour 30 charges de poudre de magnésium alimentée par un feutre imbibé d’essence de pétrole, pour produire l’eclair magnésique. Der Obertheil besteht aus einer Lampe, welche mit einem mit Petroleum-Essenz gesättigten Filz versehen ist. Um sie func- tioniren zu lassen, genügt ein Fingerhut voll Petroleum-Essenz auf den Filz zu giessen, nachdem man zuvor den Dom entfernt, der sie bedeckt. Der Untertheil bildet ein Reservoir fiir 30 Blitz-Aufnahmen Inhalt- Ein kleiner Kautschukschlauck sammt Birne ist an einem Röhrchen befestigt, welches die Lampe in ihrer Länge durchzieht. Um ein Blitzlicht hervorzubringen, genügt es, den Hebel der bei Nr. 1 gravirt am Fusse der Lampe befindlich ist nach Nr. 2 zu bringen. Man klopft nun einigemale an einen harten Gegenstand, um eine neue Ladung Magnesium in die Tube herunter zu bringen und legt den Hebel abermals nach Nr. 1. Man lüftet den kleinen Stoppel der Lampe und zündet an. Die Lampe ist nunmehr functionsbereit. Leblose Gegenstände kann man successive mit mehrmaligem Blitzlicht beleuchten. Blendet man das Objectiv ab, so erhält man Negative von grosser Perfection. Preis einer Lampe complet mit Magnesium gefüllt für 30 Blitzaufnahmen fl. 8. — , Francs 16. — . 1 Paquet Magnesium für 30 Aufnahmen fl. —.50. La lampe „Zeus”. Depuis longtemps, on est à la recherche d’un moyen commode et pratique pour utiliser la merveilleuse propriété éclairante du magnésium. Plusieurs tentatives ont été faites dans ce sens, mais elles étaient loin de donner une satisfaction complète. Il a été construit différents modèles de lampes déroulant des rubans de magnésium, mais elles produisaient toutes des inégalités de lumière et nécessitaient toujours un temps de pose plus ou moins long. Plus tard, on a inventé la poudré éclair qui donnait une lumière très vive et suffisante pour obtenir des clichés instantanés dans un intérieur. Malheureusement de nombreux accidents se sont produits. La composition de cette poudre contenant, avec le magnésium, des matières explosibles. Il se dégageait, d’ailleurs, une telle fumée de cette poudre, qu’il était impossible de renouveler 2 fois l’expérience dans la même pièce. Ces différentes tentatives nous ont amenés à étudier cette question et à construire un modèle de petite lampe, absolument inoffensive qui ne contient que de la poudre de magnésium pur et par celà même sans danger. Elle se compose de deux parties : celle supérieure est une simple lampe alimentée par un feutre imbibé d’essence de pétrole. Il suffit pour la mettre en état de fonctionner, de verser la contenance d’un dé à coudre d’essence de pétrole sur le feutre, en enlevant préalablement le dôme qui le recouvre. La partie inférieure forme réservoir et contient 30 charges de poudre de magnésium. Un petit tube de caoutchouc et une poire-soufflet, sont fixés au tuyau qui traverse la lampe dans sa longueur. Pour produire un éclair, il suffit de tourner le levier qui est placé sur le n° 1 gravé au bas de la lampe et de le faire passer sur le n° 2. Pendant qu’il est dans cette position, il est nécessaire de frapper à plusieurs reprises sur un corps dur, afin de faire descendre une charge de poudre dans le tube, puis on ramène le levier sur le n° 1. Une fois cette opération terminée, on lève le petit bouchon de la lampe et on l’allume. Elle est alors prête à functionner. Il reste la disposition à prendre pour bien éclairer la sujet à photographier. Il faut avoir grand soin de placer la lampe 30 au 40 centimètres en arrière de l’appareil, afin d’éviter de voiler la plaque. Il est bon de disposer derrière la lampe une grande feuille de carton blanc, que l’on fait ployer en arc au moyen d’une ficelle. Ce carton fait réflecteur et égalise la lumière. Toutes ces dispositions étant prises, on ne laisse dans la pièce, où on doit opérer, qu’une seule bougie allumée et on peut alors découvrir la plaque et enlever le bouchon de l’appareil. A ce moment on presse d’un coup sec la poire et l’éclair se produit. Il va sans dire, qu’avec cette lumière, il est possible d’opérer avec des appareils de toutes dimensions. Cette nouvelle application de la lumière de magnésium ouvre un nouveau champ très vaste à la photographie. Elle donne d’abord la facilité d’obtenir la reproduction des scènes d’intérieur de famille, à laquelle il était impossible de songer sans son secours, puis elle permet de fair h tout instant des clichés de tableaux et d’objets, avec une constante égalité de lumière. Pour reproduire les choses inanimées, on peut les éclairer successivement par plusieurs éclairs. Si on a diaphragmé l’objectif, on obtient alors des clichés d’une grande perfection. Prix la lampe complète contenant 30 charges de poudre de magnésium pur Francs 16.—. Chaque paquet de poudre de 30 charges Francs l.—. 50 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1266 Magnesium-Blitzlicht. Repetir-Blitzlampe (Revolver photogénique.) DEPOSE il il i l huü in Ul S 1 * & a . ★. d. W m h liiJ I « Ü!Il / ! Fig. 2916. Mit dieser Taschen - Lampe lassen sich ca. 20 Blitzaufnahmen mit einer einzigen Füllung auf sicherste Weise machen. Die Repetir-Blitz-Lampe ist ein kleiner Apparat in Form eines Notizbuches, welcher dazu dient, eine Moment - Beleuchtung durch brennendes Magnesium - Pulver hervorzurufen, indem diesesPulver auf pneumatischem Wege durch ein Licht hindurch geblasen wird, welches sich an dem Apparate befindet. Da die Repetir-Blitz-Lampe ihres kleinen Umfanges wegen in der Tasche nachgetragen werden kann, so ist sie ihrer einfachen und praktischenVerwendbarkeit wegen bei allen Amateur-Photographen sehr beliebt. Was kann dem Amateur auch willkommener sein, als die Möglichkeit, eine künstliche Moment- Beleuchtung hervorbringen zu können, welche er überall und zu jeder Tageszeit anzuwenden vermag und die ihn in den Stand unmöglich waren. Mit der Rep etir-Blitz- welche setzt, Aufnahmen zu machen, die bisher _." Lampe lassen sich z. B. Aufnahmen von Grotten, Ruinen etc. hersteilen das Tageslicht nur wenig eindringen kann- _ • n en 1 Mit einer Ladung dieses vorzüglichen kleinen Apparates lässt sich ma hintereinander eine Moment-Beleuchtung erzielen, indem man behufs Ladung nur einen Knopf dreht. Die Entladung geht so schnell vor sich, dass man alle 20 Be eue tungen in kaum einer Minute Zeit machen kann. Ein wirkliches Bedürfniss für den Amateur-Photographen und niemals versagend, ist der Apparat zur Hervorbringung des Magnesium-Lichtes vollständig ausgerüstet und besteht aus : 1. Benzin-Lampe. 4. Kautschuk-Birne mit Schlauch. 2. Zündhölzchen für dieselbe. : 5. Magnes.-Pulver für 20 Beleuchtungen. 3. Etui oder Revolver. Alles in einem kleinen Etui vereinigt. Per Stück fl. 5.— = Mark 8.35 = Francs 10.—. Franco per Post fl. 5.25 = Mark 8.75 = Francs 10.50. Ajn leitung. Man zündet die Lampe an, dreht die kleine Kurbel nach der Seite „en charge“, klopft leicht an den Apparat, damit das Pulver nach unten in die Revolver-Kapsel fällt, dreht dann die Kurbel zurück nach „chargé“ und drückt dann die Birne plötzlich, um so vermittelst des Luftdruckes das Pulver durch die Flamme zu blasen. . . Sind die 20 Ladungen verbraucht, so öffnet man den Magnesium-Behälter, dessen Deckel die Bezeichnung „en charge“ trägt, füllt ihn mit Magnesium und verschliesst ihn wieder sorgfältig. Die Dimensionen des Apparates sind: Länge 85 Mm., Breite 55 Mm., Dicke 15 Mm. Gewicht des ganzen Apparates 70 Gramm. «cvuiver pnoxogenique. Cet ingénieux petit appareil est de dimensions très restreintes (8V, sur 5’h centimètres poids : 70 grammes), il peut facilement se mettre en poche. Il produit successivement vingt éclairs sans être chargé à nouveau; tourner un bouton constitue toute la manoeuvre. Véritable nécessaire photogénique et toujours prêt à fonctionner, il contient tout ce qui est indispensable pour produire l’éclair maguésicpie. 1“ Le Magnésium en poudre pour 20 charges; 2° la Bougie, qui peut à volonté être rem- placée par une lampe à essence; 3° les Allumettes-Bougies; 4° le Revolver proprement dit •>° la Poire en caoutchouc. ’ Prix . Franco Erancs 10.— „ 10.50 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kircbberggasse 37. Magnesium-Blitzlicht. Magnesium-Blitzlampe „Eclair“. Lampe à poudre de magnésium pour photographie. A Deckel der Petroleum-Lampe. B Recipient der Lampe. C Deckel des Magnesium-Magazins. I) Recipient für Magnesium-Pulver. E Verbindung mit dem Gummischlauch. F Hahn zum Herunterlassen des Pulvers. G Birne. H Fuss der Lampe. K Stück, abschraubbar behufs Reinigung. L Vereinigung mit der Birne oder zum Einblasen. Zubereitung der Lampe. Entfernen des Deckels A von der Lampe B. Einfüllen von Petroleum oder Alkohol, nachdem man den Ring, der das Metallnetz festhält, entfernt hat. Man muss entsprechend viel Petroleum und Alkohol einfüllen, damit der Schwamm genügend angesaugt ist. Wiedereinsetzen des Drahtnetzes und des Deckels, um die Verdampfung zu verhüten. Ahnehmen des Deckels C vom Magazin D. Einfüllen von Magnesium-Pulver. Sich versichern, dass das Pulver trocken ist, damit es sich gut entzündet. Wieder den Deckel aufsetzen, um Pulververlust zu vermeiden. Man hält die Lampe in der Hand oder stellt sie auf einen Tisch, je nach der Arbeit, die zu verrichten ist. Functionirung der Lampe. Ist die Lampe vorbereitet, wie vorstehend angegeben, nimmt man den Deckel A ab, zündet die Lampe an, wartet bis sie gut brennt, drückt auf die Birne G um sich zu versichern, dass die Luft gut passirt und der Wind die Flamme nicht auslöscht. Falls die Flamme verlöscht, so war die Lampe schlecht angezündet oder man bläst zu stark. Drücken am Knopf F ein einzigesmal und ihn wieder zurückgehen lassen, dann Drücken auf die Birne G, das in der Tube enthaltene Magnesium bricht bei der Lampenöffnung hervor und entzündet sich. Wünscht man ein stärkeres Licht, drücke man auf Knopf F zwei- oder dreimal und das Licht wird zwei- oder dreimal stärker sein. Wünscht man ein mehr continuirliches Lieht, entferne man die Birne Cf von L und bediene sieh des Mundes zum Blasen, jedoch den Knopf F zurückdrückend und leicht blasend, so lange man kann. Man kann so ein continuirliches Lieht erreichen. Mit ein wenig Uebung kommt man bald dahin, ein Lieht zu erhalten, wie man es eben wünscht. Der Knopf K kann abgeschraubt werden, um den Apparat zu zerlegen und ihn zu reinigen. Man halte den Apparat sehr rein, damit er gut funetionire. Preis fl. 6.70. Manière de préparer la lampe. Retirer le bouchon A de la lampe B, mettre de l’essence de pétrole ou de l’alcool, après avoir retiré la bague qui retient la toile métallique; il faut mettre assez de pétrole ou d’alcool pour que l’éponge soit bien imbibée ; replacer la toile métallique, ainsi que le bouchon, pour éviter l’évaporation. Retirer le bouchon O du réservoir D, mettre de la poudre de magnésium; s'assurer que la poudre est bien sèche, afin qu’elle s’enflamme bien ; remettre le bouchon pour éviter de perdre de la poudre. La lampe se tient à la main ou se pose sur une table suivant le travail à faire. Fig. 2917. Repetir-Blitzîampe „Matador“. Fig. 2918. Dieser Apparat hat die Form eines Cylinders von 9 Cm. Länge und 20 Mm. Durchmesser, hat Aehnlichkeit mit einer Kerze und kann wie diese auf jeden Leuchter gestellt werden. Dadurch sind Zufälle ausgeschlossen, wie sie zuweilen bei Apparaten Vorkommen, die in der Hand gehalten werden müssen. Der Obertheil des Apparates trägt eine Spirituslampe, deren Flüssigkeit sich nach keiner Seite ausbreiten kann und welche etwa V* Stunde lange brennt. Das Magnesium-Pulver, welches mittelst pneumatischer Kautschuk-Birne herausgetrieben wird, tritt aus durch das Centrum der sehr heissen Flamme, wobei es vollständig ohne jeglichen Verlust verbrennt. Der Cylinder kann eine Dosis Magnesium fassen, welche mindestens für 20 maliges Blitzlicht genügt. Um einen Blitz zu erzeugen, genügt ein Druck auf die Tabenwand, um den Apparat neuerdings zu laden, daher seine Bezeichnung Repetir-Appara t gerechtfertigt erscheint. 50* Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 1268 Magnesium-Blitzlicht. Gebrauch des Apparates : 1. Abnehmen des Obertheiles, der die Lampe trägt. 2. Füllen der Tube mit zuvor gut getrocknetem Magnesium. 3. Abnehmen des Deckels der Lampe, und Füllen desselben mit Alkohol, bis die Flüssigkeit oberhalb der Metall-Leinwand steht. Zurückgiessen des Feberflusses in die Flasche. Den Obertheil wieder auf die Tube aufschrauben. Der Apparat ist nun gebrauchsfertig. Nota. Man habe Acht, die Lampe zu füllen, wenn dieselbe von der Magnesium-Tube entfernt ist. P r « i s « : Der Apparat complet mit 75 Cm. Schlauch und Birne fl. 7.—. Kautschukschlauch per Meter 60 kr. Magnesium-Pulver per Deka 30 kr. ÜT-Stück um zwei Apparate zu verbinden, um zwei Blitze gleichzeitig zu erzeugen 30 kr. Bougie actinique (Fig.29i8) pour la production de éclair magnésique à inflammation centrale et répétition automatique. Cet appareil se présente sous la forme d’un cylindre de 9 centimètres de longueur et de 20 millimètres de diamètre, e’est-à-dire avec l’apparence d’une bougie, ce qui permet pour son emploi de le placer dans un chandelier quelconque; support que l’on trouve partout, de là son nom bougie actinique. Le cylindre peut contenir une charge de magnésium capable de fournir au moins vingt éclairs et la production de chacun ne demande qu’un petit coup donné avec le doigt sur la paroi du tube pour recharger à nouveau l’appareil; ce qui justifie la désignation d’appareil à répétition. Prix de la Bougie actinique avec 75 centimètres de tube et poire spéciale en caoutchouc Francs 14.—. Neue Rapid-Blitzlampe. D. R.-P.-A. und G. M. Spiritus- oder Gaseinrichtung. Preis inch 1 Schachtel Blitzpulver Fig. 2919. .fl. 9.75. Schnellverbrennendes, intensiv leuchtendes BUtzpulver, dessen Bestandtheile je in zwei kleine Couverts dergestalt verpackt sind, dass die Mischung schnell, bequem und gefahrlos zu bewerkstelligen ist. Preis à Schachtel mit 10 „Briefen“, ausreichend für 25 Blitze, 70 Kreuzer. Diese photographische Blitzlampe, in welcher ein mit grösster Schnelligkeit und hoher Intensität verbrennendes Blitzpulvergemisch zur Anwendung kommt, ist ein Blitzapparat, der vor allen bisher existirenden folgende, für sich seihst sprechende Vortlieile besitzt: 1. Der beliebig starke Blitz dauert nur etwa ’/30 Secunde — es werden also starre, ersehreckt aussehende Gesichter durchaus vermieden. 2. Trotzdem BUtzpulver zur Anwendung kommt, ist eine praktische, gefahrlose ßepetir- vorrichtung vorhanden. 3. Die Entzündung des Pulvers erfolgt momentan im gewünschten Augenblicke. 4. Man kann beliebig viele Lampen zu ganz gleichzeitigem Aufleuchten durch Schläuche, aneinander anscliliessen. 5. Die Lampe lässt sich „fertig zum Gebrauch“ (mit Brennstoff und Pulver beschickt) transportiren und verpacken. Gebrauchsanweisung. Man giesse in den Brennstoffbehälter so viel Spiritus, als von dem Asbest aufgesaugt wir Andererseits füllt man in die kleinen fingerhutähnlichen Behälter unter der rechts befindliche Scheibe je etwa l U —1 Gramm BUtzpulver, welches nach Separatanweisung gut gemischt se muss. Nachdem dann die Flamme entzündet ist und dieselbe so hoch brennt, dass der Eisendra des zurückgelegten, seitwärts befindlichen Hebels darüber in’s Glühen gerathen ist, drückt ms auf den unten an die Vorrichtung angeschlossenen Ballon. Dadurch bewirkt man, dass di glühende Eisen in die Blitzpulvermischung fällt und diese momentan entzündet. Man kann vermittelst Gabelrohre und Schläuche auch beliebig viele Lampen dieser A gleichzeitig entzünden, deren gemeinschaftliches Aufblitzen doch auch noch von ganz besonde kurzer Dauer ist p/ 2 o — 1 Ua Sec.). Wenn mehrere Lampen gleichzeitig aufblitzen sollen, so miissi alle Lampen ganz gerade und senkrecht zu einander aufgestellt werden (also nicht etwa a einer schiefen Unterlage). , . , , . 1)ei ; durch häufiges Glühen abgenutzte Eisendrabt kann vermittelst Schraub-Einrichtui leiem durch einen neuen ersetzt werden, der dann dieselbe Länge besitzen und vor EinföHui des Pulvers richtig gebogen werden muss. Es ist empfehlenswertli, den Cylinder der Auslösungsvorriclitung, andererseits die Plai n Pulverbehaltern bisweilen ein wenig zu ölen. mit den Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37 . Magnesium- Blitzlicht 1269 Taschen-Magnesium-Blitzlampe A Fig. 2920. Natürliche Grösse. I^TTunoiQBufliui^ Die Handhabung ist eine sehr einfache. Bei .4 wird Magnesiumpulver eingefüllt, bei S ein Zünder oder Zündhölzchen angebracht. Bei Benützung wird die Kappe O bei Seite geschoben und der Ballen gedrückt. Es entweicht nun nur eine gewisse Menge Magnesiumpulvers bei C, welche durch den brennenden Zünder B entzündet wird. Die Lampe fasst Magnesiumpulver für 12 Blitze. Der Zünder brennt 8 Secunden in Wind und Regen unter grosser Hitze-Entfaltung. Die Liehtwirkung ist mehr als genügend für Portrait- Anfn ahmen. Tison-Eclair. Cet appareil se compose de tisons inflammables par friction sur la boîte et brûlant 8 secondes, plus du magnésium qui brûle au contact de cette flamme. La préférence est donné au Tison parce que seul il reste en ignition à la pluie ou au vent, par tous les temps. Cet avantage le doit désigner au choix des photographes qui opèrent plus spécialement au dehors. Preise: 1 Lampe incl. Ballen . fl. 4.40 2 Lampen incl. Ballen . „ 8.10 Specielîes Gebläse für eontinuirliches Licht, extra fl. 2.40 u. „ 3.50 Dauer-Magnesium-Blitzlampe Patent für momentane und continuirliche Lichtwirkung. » p ^-7 -vL ‘O.* ass* fJmjE Fig. 2921. Fig. 2922. Ihre Verwendung gestattet auf constante Weise ein eontinuirliches Licht grösster Intensität gefahrlos zu erhalten. Ganz aus Metall und bei geringem Gewichte, ersetzt sie vortheilhaft und in vielen Fällen die wichtigste Bogenlampe, sei es dass es sich um Portraits oder Reproduction von Interieurs handelt. Ihre Lichtkraft übersteigt, wie constatirt ist, 2800 Kerzen. Die Lampe fasst ungefähr 36 Gramm Magnesiumpulver. Preis fl. 20.—. Saug- Ballon A zum Vollpumpen des Ballons B mit Luft.fl. 5.85 Ballon B für Luft (Luftreservoir) Inhalt in Liter 2 3 4 5 fl. 5.85 6.50 7.15 8.15 T-Stück für l Lampe .fl. 1.30 „ „ 2 „ . „ 2.60 « „ 3 „ „ 3.90 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien, 1270 Magnesium-Blitzlicht Hand-Magnesium-Lampe „Blitz“. Eig. 2923 1 /,. Preis per Stück Diese Lampe, welche ans Nickel- stahlblech elegant construirt, functionirt durch ihre Stichflammen - Entzündung sicherer wie jede andere Blitzlampe und ist vollständig gefahrlos ; ansserdem lässt sich die Lichtstärke derselben beliebig durch mehr oder weni ger Pulver reguliren. Diese Blitzlampe hat gegenüber anderen Lampen noch den Vorzug, dass sie momentan wirkt, d. h. Personen können sich während der Aufnahme bewegen, was bei allen anderen Systemen nicht geschehen darf. Sie lässt sich vollständig auseinander nehmen und nimmt zusammengelegt in einen Carton 5: 10 : 13^2 Cm. Kaum ein, man kann sie also in jeder Tasche bequem unterbringen, auch wiegt sie nur circa 150 Gramm. Wenn der Handgriff abgeschraubt, lässt sich dieselbe leicht auf jedes andere Stativ befestigen. .fl. 5.85. Tabelle über die chemische Leuchtkraft auf Secunden - Meter - Kerzen, welche sich ergeben würde, wenn das Licht eine Secunde anhalten würde. Hierüber schreiben Prof. Director Dr. Eder und Prof. E. Valenta in der photo- Relative Wirkung auf Bromsilbergelatine berechnet auf Secunden-Meter-Kerzen Amylacetat-Lampe (Hefner -Alteneckt 1 1630 145.600 Magnesiumband, wovon 0-05 Gr. = 9-6 Cm. lan«- sind Schirm’sche Lampe (mit 005 Gr. Magnesiumpulver) . . Schirm sehe oder Beneckendorff’sche Lampe (mit 0T Gr Magnesium). Smsel-Dorn-Lampe (mit 1 Gr. Magnesium). zoi.UOO 1,400.000 1,053.000 10,000.000 Loehr sehe Lampe ( „ 1 Gr. _ \ ■ ■ • ■ Explosivpulver ... ' ' I Wenn man bedenkt, dass „gutes Licht" im Atelier des Photographen auf da horizontale Photometer im Durchschnitte einen chemischen Effect von 50 . 000 — 100 . 00 ' >~ecunden-Meter-Kerzen äussert, dass directes Sonnenlicht (senkrecht auf das Photo meter einfallend) bei einem Versuche am 24. October 1890 um 9 Uhr Vormittags ii Vien bei fast wolkenlosem Himmel eine Wirkung von 450.000 Secunden-Meter-Kerzei ausserte ), dass ferner das elektrische Bogenlicht von vier Lampen à 2000 Kerzei optischer Helligkeit (also zusammen von 8000 Kerzen optischer Helligkeit) ein chemische Leuchtkraft für Bromsilbergelatine von beiläufig 100.000 bis 300.000 Kerzei a , so ergibt sich, dass das Magnesiumpulver von allen bis jetzt bekannten künst ln • f-ichtquellen bei der kürzesten Verbrennungsdauer den relativ stärkste; chemischen Effect äussert. was ausXücklich W wie i as 'Magnesiumlicht vollkommen frei wirken gelassei scheinhareFläche reducirten?^ 611 Wd ’ weü Bu ” sen ™d Roscoö die Lichtquelle auf dieselh Bernhard WachU, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37 . 1271 Tabelle über die chemische Wirksamkeit des Lichtes verschiedener Arten von Magnesium und Magnesiumlampen und deren Verbrennungs-Geschwindigkeiten mit Bezug auf die Hefner - Alteneck’sche Liehteinheit-Amylacetat - Lampe nach Prof. Director Dr. Eder. Benützte Lichtquelle in einer Distanz = 1 M. 'S -V* ■+£*<» 2% Eelative chemische Leuchtkraft bezüglich der Wirkung auf Bromsilbergelatine V'JZ ■Sg Ö 3 Zeitdauer der Einwirkung der Lichtquelle in Secunden. Chemische Leuchtkraft (photographische Wirkung) 1. i 1 1 2. Drummond’sehes Kalk-, Magnesia- oder 70 1 260 3. 16 1 28 4. 5. Magnesinmband, wovon 9-6 Cm. — 0’05 Gr. sind und in 7 Secunden verbrennen. S chirm’s Magnesium-Blitzlampe (mit 0 - 05 Gr. 80 ? 7 Vs 13 11.400 18.200 6. Magnesiumband, wovon 19'2 Cm. = 01 Gr. 22.000 7. Schirm’sche oder Beneckendorf’sche Lampe l/„ 36.000 8. Magnesiumpulver von oben in eine Petroleumlampe geschleudert, mittelst Dr. Hese- kiel’s Blitzlampe (0'1 Gr. Magnesium). VlO V 30 75 Vt Vs 72 1/ _l/ 7.960 9. Explosive Magnesiummischung mit 0T Gr. Magnesium, 0‘75 Gr. Kaliumchlorat, 0*75 Gr. 19.200 10. 11. 101.000 Sinsel-Dorn’sche, sowie Hruza’s Blitzlampe 350.000 12. 351.000 13. 890.000 14. Explosive Magnesiummischungen von 1 Gr. Magnesium mit Kaliumchlorat und Per- 180.(00 15. 1 Gr. Magnesium mit gleichen Theilen Vs-Vi Vk—Vi 180.000 16. 1 Gr. Magnesium mit gleichen Theilen 143.000 17. 4 Gr. Magnesium mit Kaliumchlorat und 7io—7 2 o 500.000 Glas-Raster, diagonal oder gekreuzt, mit völlig schwarzen und ganz klaren weissen Linien, die von einer tadellosen Schärfe sind. Der schwarze Grund, auf dem diese Easter gezogen sind, ist sehr widerstandsfähig und kann mit einem weichen Pinsel abgestaubt werden. Die Kaster haben bis 5 Linien auf den Millimeter, und ist die Feinheit der Linien so gross, dass man mit diesen Eastern direct arbeiten kann, ohne sie photographisch verkleinern zu müssen, und kann das Verhältniss der schwarzen zur weissen Linie nach Wunsch des Bestellers gemacht werden. (Auf Bestellung stellen wir Glasraster her, welche auf der Schnittseite mit einer Platte gedeckt sind und wodurch diese Easter vollständig geschützt sind.) Preis e : Plattengrösse in Centimeter 6:9 9: 12 13:18 16:21 18: 24 Preis per Stück. fl. 12.80 25.60 56.— 80.— 103.20 Plattengrösse in Centimeter 21 : 27 24 : 30 30 : 40 40 : 50 50 : 60 Preis per Stück. fk 136.— 173.— 384.— 720.— 1200.— Neuestes ! Lichtdruck-Pyramidenkorn-Papier. Korn 1 oder II, Format 48 : 64 Cm., per 100 Bogen fl. 12.80. 1272 IST Neuestes! Lumière’s Diamidophénol-Entwickler. Erfanden nnd patentirt von Lumière. Patent vom 13. Juli 1891, Nr. 214.823. Die Eigenschaften des Diamidophénols machen ihn zu einem Entwickler ersten Ranges, er besitzt vorzugsweise folgende Eigenschaften : 1. Er functionirt im Wasser gelöst mit einfacher Zufügung von sehwenigsaurem Natron, ohne dass notliwendig wäre, in den Entwickler kohlensaure Alkalien oder Alkalien, welche den Uebelstand haben, die Gelatineschichte der empfindlichen Platten anzugreifen, einzuführen. 2. Er ist im Wasser leicht löslich; diese Löslichkeit gestattet im.Laufe des Entwickelns die Composition des Rufers zu modificiren und solcher Art innerhalb gewisser Grenzen Irrthümer zu corrigiren, welche durch Abschätzung der Expositionszeit entstanden sein könnten. 3. Ausser diesen Eigenschaften, besitzt er alle Vorzüge der alkalischen Entwickler ; er ist sehr energisch, seine Lösung ist sehr haltbar etc. Gebrauchs-Anweisung. Der Entwickler wird wie folgt dargestellt : Wasser. 1000 Gramm Schwefligsaures Natron. 80 „ Diamidophénol .• . 5 „ Diese Lösung ist in gefüllten, gut verschlossenen Flaschen aufzubewahren. p x* 6 i S 6 S 1 Kilo . fl. 35.— Mark 60.— 100 Gramm . w 4.— „ 6.85 10 „ „ —.50 „ —.85 Diamidophénol-Eutwickler, gebrauchsfertig. Dosis für 1 Liter. fl. 1.50 Mark 2.60 Développateur au Diamidophénol. Les propriétés du diamidophénol ‘) en fontun développateur de premier ordre; il présente notamment les avantages suivants : O fonctionne en solution aqueuse, avec une simple addition de sulfite de soude, sans ^ u . nécessaire d introduire, dans le révélateur, des carbonates alcalins ou des alcalis qui ont 1 inconvénient, de désorganiser la couche de gélatine des plaques sensibles. - __temps de pose. 3. Il possède, en plus de ees particularités, tous les avantages des autres développateur s alcalins; il est très énergique, sa solution se conserve très bien, etc. Mode d’emploi. Pour préparer le développateur, on fait la solution suivante: Eeau.1000 Sulfite de soude. 80 Diamidophénol . B Cette solution doit être conservée dans des flacons pleins et bien bouchés. Prix: Le kilogr. Francs 70.— Les 100 grammes . 8.— Les 10 _ . . 1 _ ” .*. A * Développateur tout préparé au Diamidophénol. La dose pour I litre. Francs 3.— du diamidophénol pour développer l’image latente photographique a été désous le n° 214 823 té ) Par Messieurs lumière. (Brevet français en date du 13 juillet 1891, inscrit Berthiot’s aplanatischer Objectivsatz gewöhnliche Lichtstärke. (Auch Seite 788.) Nr. Fig. 2923 s /* mit 3 Brennweiten, für Bilder bis zur Grösse 18:24 Cm.. « 6 * „ „ „ „ 27:35 „ . « 6 . Frcs. 7 5. „ 120 . La nt ein- Photographie 1273 Zur Lantern-Photographie. Chlorsilber-Gelatine-Emulsions-Platten. Zur Herstellung von Diapositiven für Laterna magiea, Stereoskopen und Fensterbilder, zum Auscopiren entweder auf gewöhnlichem Solin- oder mattirtem Glase. Preise per Dutzend : Cm. 8:8 8:9 9:12 9:16 9: 18 12:16 13:18 16:21 18:24 fl. —.90 1.40 1.80 1.80 2.— 2.40 4.— 5.— Gebrauchsanweisung Seite 546. Diapositiv-Platten mit Entwicklung sind die geeignetste Sorte zur Herstellung von Diapositiven für das Sciopticon, Stereoskop etc. Sie haben vollkommen glasklare Lichter und undurchsichtige Schatten, ihre Behandlung ist die denkbar einfachste. Wegen ihrer besonderen Klarheit bei grosser Deckung der Weissen eignen sie sich anch vorzüglich für Keproductionen in Strichmanier. Das Korn dieser Platten ist ungemein zart und sind sie den nassen Collodienplatten vollkommen ähnlich. Es lassen sich durch geeignete Behandlung verschiedene Töne damit erzielen, welche durch ihre Kraft und Wärme besonderen Effect erzielen. Auf Bestellung werden dieselben auch auf Opal- oder Mattglas, sowie abziehbar hergestellt. Preise per Dutzend : Cm. 8:8 8:9 9:12 9:16 9:18 12:16 13:18 16:21 18:24 fl. —.90 1.40 1.80 1.80 2.— 2.40 4.— 5.— Gebrauchsanweisung Seite 545. Englische Diapositiv-Platten von B. J. Edwards & C'o. Beste Plattensorte zur Herstellung von schönen Diapositiven, namentlich Laterna magiea-, Stereoskop- und Fensterbildern. Diese Platten geben glasklare Lichter und durchgezeichnete Schatten ; sie sind unbegrenzt haltbar. V o rräthig in zwei Sorten: «) Chlorsilber-Emulsionsplatten für Contactdruck mit Entwicklung. b) Bromchlorsilber - Emulsionsplatten (hochempfindliche Platte, speciell für Latoru- bilder und Positive in der Camera). (Die Preise beider Sorten sind gleich.) Format in Cm. 8i/ 2 :8i/ s 87 «,: 10 9:12 12:167 2 13:18 16:21 18:24 87 a :17 9:18 (Stereoskop) Preis pr. 12 Stück fl. I.— LÏ5 L5Ö 2.50 2.80 5.— 6.— 2.20 3.25 8 : / 2 : 17 Cm. (Stereoskop) auf mattem Glase pr. Dutzend fl. 4.50. Gebrauchsanweisung'. Edwards Chlorsilber-Gelatine-Platten (griine Etiquette) (Edwards Gelatino-Chlorides-Plates) eignen sich nur für Contact-Abdriieke, das Einlegen in den Copirralimen muss bei Ausschluss des Tageslichtes bei rothem oder schwachem gelben Lichte geschehen. Belichtung im Copirrahmen je nach Beschaffenheit des Negatives 1 bis 25 Secunden; reichliche Belichtung in gedämpftem Lichte gibt in der Kegel die besten Resultate. Bei dünnen, weichen Negativen bedeckt man den Copirrahmen mit Mattglas oder weissem Papier, wodurch eine entsprechend längere Belichtung bedingt wird. Eine einfache und sichere Belichtung bildet das Abbrennen eines 10 bis 20 Cm. langen Magnesiumbandes 30 bis 40 Cm. vom Copirrahmen entfernt. Kntwickliiiig. Zur Entwicklung eignet sich besonders der Eisen-Oxalat-Entwickler nach folgender V orsehrift : A. Neutrales oxalsaures Kali. 50 Gr. B. Schwefels aures Eisenoxydul. 12 Gr. Chlorammonium. 5 „ Citronensäure. 6 „ gelöst in: Alaun pulv. 6 „ Destill, Wasser. 500 Ccm. Destill. Wasser. 500 Ccm. Zum Gebrauche mische man Lösung A und B zu gleichen Theilen, wobei B in A zu giessen ist. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1274 Laiitern-Photographie. iil'l v Zum Entwickeln lege man die belichtete Platte in eine passende Schale, Schicht nach oben, und übergiesse sie mit dem Entwickler. Derselbe gibt bei richtiger Belichtung bei einer Entwieklun< r sdauer von >/„ bis 1 Minute Bilder mit sammtschwarzer Farbe. Wärmere, braune’Töne erhält man durch Verdünnen des Entwicklers mit Wasser oder durch Hinzutröpfeln von 3 bis 4 Tropfen Bromkali (3 :100) und bei entsprechender Verlängerung ■1er Belichtungszeit. Beim Gebrauche hat es sich recht gut bewahrt, einen schwachen mit Wassei verdünnten und einen normalen unverdünnten Entwickler zur Hand zu haben und die Hervorrufung mit dem verdünnten zu beginnen. Zeigt sich in solchen Fallen, dass das Bild unterbelichtet ist, so giesst man den verdünnten Entwickler ab, und übergiesst die Platte mit dem unverdünnten. Ma kann mehrere Platten in demselben Entwickler hervorrufen, doch verliert er schnell an Kraft und hält sich nach dem Mischen nicht lange Zeit. . , „ . Sobald das Bild in der Durchsicht dicht genug erscheint, spule man ab und iixire m Fixirbad: 1000 Gr. Wasser 200 „ Untersehwefligs. Natron während 10 Minuten, wasehe die Platte in reinem Wasser gut aus und tauche sie in das Klärbad : 500 Gr. gesättigte Alaunlösung 15 „ Schwefelsäure während kurzer Zeit. Das Bild gewinnt sehr an Klarheit, Kraft und Tiefe und wird ein wenig heller. Das schliessliclie Waschen muss sehr ausgiebig in häufig gewechseltem reinen Wasser geschehen. Vor und während der Entwicklung dürfen die Platten weder von zu hellem (actinischem) Licht getroffen, noch mit Fixirnatron in geringste Berührung kommen, weil Beides den Erfolg völlig in Frage stellt. Man gebrauche für jedes Bad eine besondere Schale und behandle die Platten mit sehr reinen und trockenen Fingern. „ . Nach dem Trocknen kann man die Positive mit gutem harten Negativ-Lack überziehen, um die Schicht gegen Verletzung und Witterung zu beschützen. Bei Laternbildern bedeckt man am besten die Schichtseite mit einer gewöhnlichen Glasplatte und fasst beide mit schwarzem Papier ein. Bei Fensterbildern bedeckt man die Schichtseite mit einer feinst mattgeschliffenen Glasplatte. Diese fasst man mit einem Rähmchen ein und hängt sie mittelst eines Kettchens am Fenster auf. Gebrauchsanweisung. Edwards Bromchlorsilber-Platten, rothe Etiquette (Edwards Speeial-Ti ansparency-Plates). Hochempfindliche Plattensorte zur Herstellung von Laternbildern und Positiven in der Camera nach grossen Negativen. Edwards Bromchlorsilber-Platten sind ganz bedeutend empfindlicher als Edwards Chlorsilber-Platten und eignen sich darum besonders zur Erzeugung von Positiven in der Camera nach grösseren oder kleineren Negativen. Sie sind aber auch für Contactdruck im Copirrahmen wohl verwendbar und namentlich als Special-Platte zur Erzeugung schöner Laterna magica-Bilder überaus geschätzt. Als Lichtquelle eignet sich hiefür Magnesiumlieht, das man durch Abbrennen eines 5 bis 10 Cm. langen Magnesiumbandes in einer Entfernung von 30 bis 40 Cm. vom Copirrahmen erhält, oder Gaslicht, wo man — ein Negativ mittlerer Dichte vorausgesetzt — circa 40 Cm. vom Sehmetterlingsbrenner entfernt 8 bis 10 Secunden exponirt. Tageslicht mit seiner stets schwankenden Intensität ist für Contactdrucke mit diesen hochempfindlichen Platten weniger zu empfehlen. Zur Herstellung von Positiven in der Camera stellt man das Negativ gegen ein Fenster, das mit weissem Papier bespannt ist. Noch besser eignet sich ein Kistchen ohne Boden, im Querschnitt so gross wie das Negativ, welches durch einen Schlitz hineingeschoben werden kann, wahrend die dem Fenster zugekehrte Oeffnung mit weissem Papier oder Pausleinwand verklebt wird. Den Raum zwischen .Negativ und Objectiv der Camera verdeckt man mit einer Papp- ' deckelrohre, schwarzem Papier etc. Die Exposition schwankt hiebei von 5 bis 10 Minuten. , . Pas Einlegen und Entwickeln der Bromchlorsilber-Platten darf mit Rücksicht auf ihre hohe Empfindlichkeit nur hei rothem Licht geschehen. Vorschrift 1 - "’arm-braune bis schwarze Töne eignet sich folgende Entwickler- *■ Pyrogallol. 5 Gr. II. Ammoniak 0-910. 10 Ccm. Citronensaure. 2 Bromammonium. 6 Gr. gelost in : ^ asser v • ■ • 50 °. Ccm - Wasser. 500 Ccm. Gebrauche mische gleiche Tlieile Lösung I und II. die Diehtp S (ipe v 1? M rca 1 Minute und ist in 2 bis 3 Minuten fertig. Massgebend für Positiv mît Wütot Durchsicht ’ sob ald die Schatten kräftig erschienen sind, wird das PosiUv mit Masser.^waschen und am bcsten in einem sauren Fixirbade fixirt. Fkirenund wÄ! lr }?, ttcn entwickle man mellt weiter, sondern verstärke selbe nach dem rixn en und Waschen, unterexpomrte hingegen sind unbrauchbar. leichten EntwicWungsschltieraufwTfsem 16 Entwickhm S> sobald die Weissen des Bildes einen schon «ebrmnfiRp^ , E l ntwipVi JntV e" ekler •l a n s ; sei ) sicb 4 b is 5 Platten entwickeln und nehme man 0 „ebiauchten Entwickler fur zweifelhaft oder überbelichtete Platten. Chlorsilberplatten auf Opalglas. Format, in Cm. 12:16t/, 13-18 16-21 Preis per 12 Stück fl. ~5^- 5 ^- Chlorsiiber-T rockenplatten. für Projections-, Stereoskop- und Fensterbilder. Preise pro 10 Stück : . „ . Grösse in Cm. 9:12 8.-: 17 12:16 - 13:18 Au, gewöhnlichem Glase Mark ~2lÜ JZZ - TU - TÏÏ7T~ „ 1 Mm. dünnem 7 ' 7-—^--7- ” » e-— 4.— o.— 6.— Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Lantern-Photograpliie 1275 Deckgläser für Lantern- und Stereo-Bilder aus extradünnem, extraweissem Glase 84 : 100 Mm. blank, für Lanternbilder. . .. 84: 170 „ „ _ Stereos. 84:170 „ einseitig ff. matt für Stereos. 84: 84 ., blank. 84: 84 „ einseitig feinst matt. 84: 100 „ „ „ . Fig. 2924. Fig. 2925. 25 Stück fl. 2.— 25 3.— 25 „ 4.— 25 V n 1.75 25 w 2.32 25 n n 2.70 Fig. 2926. oiiiliSwiniS Spange (Fig. 2924), zum Einfassen von Lanternbildern. per Stück fl. — .70 Drehschraube (Fig. 2925), zum leichteren Einfassen der Lanternbilder, besteht aus zwei Gummipuffern, die gegeneinander mittelst Feder getrieben werden. Zwischen beide kommt das einzufassende Lanternbild, das sich nunmehr leicht drehen und sonst handhaben lässt. Preis. fl. 4.10 Multiplex-Entwicklimgs-Mache-Tassen (Fig. 2920). Jede Tasse hält vier Platten, um dem Operateur beim Entwickeln eine kostbare Zeit zu ersparen. Die Flüssigkeit hat freien Zu- und Abfluss in allen vier Abtheilungen. Grösse : 8 : 8 Cm. per Stück fl. 2.— * 8:10V a „ . -, „ „ 2.40 Fig. 2927. Optimns-Sehlitten mit Hebel, Patent, für 2 Laternen-Bilder (Fig. 2927), pr. St. fl. 2.—. Beaurepaire’s Magnesium-Blitzlicht-Lampe „Meteor“ Patent. Fig. 2927 V* METEOR' 1 Lampe, l Meter Schlauch und kleine Birne. fl. 4.25 2 Lampen, 3 Met. dicken Schlauch, grosse Birne, T" Stück, 1 Meter dünnen Schlauch... „ 9.50 Lampen mit vollständ. Schlauch- Verbindung. „ 12.60 grosse Druckbirne. 1.40 kleine Druckbirne . „ —.65 Meter Schlauch 3 Millim. Luftweg „ -.22 Meter Schlauch 5 Millim. Luftweg „ -.42 Eisenfuss. „ —.42 T Stück. „ —.35 Gramm Magnesiumpulver fein- körnig . „ -.30 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1276 Markirte Laternen - Masken werden zwischen die zwei Gläser gethan, wodurch das Bild mehr in sich abgeschlossen erscheint. □ □ □ □ □ Fig. 2928. Fig. 2929. Fig. 2930. Fig- 2931. Fig. 2932. Jede Maske ist mit zwei Scheibchen versehen, um Kopf und Vorderseite des Laternenbildes zu bezeichnen, so dass, wenn die Maske zwischen die zwei Glaser gelebt und zusammen verbunden wird, das Laternen-Bild complet ist. Man ist nicht nur der Mühe überhoben, diese Scheibchen selbst aufzukleben, sondern selbe sind geschützt vor dem Herunterfallen, durch Reiben oder Hitze — eine stete Quelle von Verlegenheiten bei der alten Methode — und man hat die Sicherheit, dass die Masken sich auf der richtigen Seite befinden. Selbe werden mit Contact- und Reductions - Ausschnitten geliefert, wie folgt : Contact-Aussclmitte. Reductions-Aussclmitte. Nr. 1 Ausschnitt gross viereckig. „2 „ klein viereckig. „3 „ rund. „4 „ domförmig. „ 8 Contact sortirt. „ . „ _ - Preis per Schachtel, enthaltend 80 Masken, 60 kr. Gununirte Einfass - Streifen für Laternenbilder, aus festem dünnen Nadelpapier, doppelt gummirt, per Schachtel à 100 Streifen..fl- —-6" Gununirte Nummern von 1 bis 100.per 12 Stück fl. 1.— » « » 100 „ 200. „ 12 * » 1 • Neuester reflectirender Hand-Laternen-Apparat zum Besichtigen von Laternenbildern ohne Hilfe einer Laterne, prachtvolle stereoskopische Wirkung. Vorzüge: 1. Verstellbar für jedes Auge. 2. Grössere Brillanz der Beleuchtung. 3. Keine besondere Beleuchtung nöthig, Oberlicht ebenso genügend, wie solches in niederer Position. 4. Das ganze Laternenbild wird von der Linse gedeckt. 5. Grössere Vergrösserungsfäliigkeit und gesteigerter stereoskopischer Effect. 6. Kann in der Hand gehalten oder auf einen Tisch gestellt werden. — Preis fl. 11.—. Diapositiv-Metallrähmchen. Nr. 10 Ausschnitt hoch viereckig. li „ quer viereckig. 12 „ hoch oval. 13 „ quer oval. 14 „ hoch dom. n 15 „ quer dom. 16 Reduction sortirt. Fig. 2933. liaAinuiuiiiiiiinnBflimiiiiiifiiillÜlilllMSl Fig. 2934. Fig. 2935. Fig. 2936. Fig. 2937. Fig. 2938. Fig. 2939. FigTÄ Fii^m. FfclS«. Metallrahmchen zum Justinen der Laternen- und Stereoskop-Bilder, aus dünnem mit verschiedenen Ausschnitten, deren Ränder umgebogen werden, um Dia- W P iJr 1 1 ?. e( J el ? las i cremigen. Diese Neuheit macht das lästige Einfassen schnitt?« 0 'dn« "y Pa P ler f treifen überflüssig, ebenso durch Auswahl des passenden Aus- scnmttes das Zwischenlegen von Papiermasken. r Metallrähmchen für Laternenbilder 83: 83 Mm., per Dutzend fl. 1.10 n „ Stereoskopbilder 83 : 172 „ 2 60 ” ” » 83: 165 «, * " l 2.60 Diapositiv - Metallrähmchen. (%stem A. Ritter v. Loelir.) “““ 12 Ei^ositiv-MetaUrähmctum f ür Diapositive im Formate / 2 .S/ 2 Om. sammt Deckgläsern und Papiermasken fl. 1.25. N eu ester Briefmarken-Àpparat 1277 Neuester Briefmarken-Apparat. Fig. 2944. Mit diesem wunderbar kleinen Instrumente ist jeder Photograph in der Lage, Ton einer Cabinetphotographie 25 kleine Bildchen in der Grösse einer Briefmarke zu reproduciren auf einer Platte 13:18 Cm. Die zu reproducirende Photographie wird einfach hinter die am Reissbrett befindliche Fassung gebracht, die Platte sodann exponirt, entwickelt etc. in der gewöhnlichen Weise. Kein Einstellen ist nöthig, da sämmtliche Objective genau gestimmt und eingestellt sind. Briefmarken-Photographien sind sehr populär und nützlich für viele Zwecke, als Handelsmarken, Geschäfts- und Vereins-Karten, Feldzugsmarken, Briefköpfe und für tausend andere Zwecke. Gebrauchsanweisung. Stellen Sie den Apparat auf einen Tisch oder Stativ, bringen Sie das zu reproducirende Bild auf seinen gehörigen Platz und adjustiren Sie die Fassung in solcher Lage, dass die Bildchen auf der Mattscheibe in das Centrum der Oeffnungen Fallen. Exponiren Sie 5 bis 15 Seeunden je nach Licht, Photographie und Platte. Machen Sie gute, kräftige Negative und Sie werden stets brillante Bilder haben. Nach dem Waschen der Bilder legen Sie dieselben auf Saugpapier und gummiren Sie während sie noch feucht sind mit Page’s Klebmittel, verdünnen Sie ein wenig mit Wasser, genügend, um mit einem Gummirpinsel gleichmässig vertheilen zu können. Stellen Sie das Klebmittel kalt und trocknen Sie ohne Hitze. Das Heisssatiniren des Briefmarken-Portrait-Blattes erfolgt nach dem Gummiren und Trocknen, indem man das Ende über einen Carton umlegt und zusammen durch die Heisssatinir-Masehine zieht. Behandeln Sie mit Specksteintinctur wie jede andere Photographie. Perforiren erfolgt ganz zuletzt. Briefmarken-Àpparat für 25 Bilder auf 13:18 Cm. iucl. 2 Fassungen... fl. 200.— Minette-Photo-Apparat für 8 „ „13:21 „ „ 2 „ .„ 160 — Perforir-Apparat, Patent. „ 140.— Extra-Fassungen oder Zeichnungen.per Stück „ 5.— Klebmittel zum Gummiren der Bildrückseiten: kleiner Flacon. „ 1.— grosser „ . „ 1.80 nipl <**©•*• « FS ; y ! ^~A MP PORTRAIT ! ^ lïîjfc Fig. 2945. Fig. 2946. Minette-Portrait (Minette-Photo). Briefmarken-Portrait (Stamp-Photo). Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 12-8 Fhotogrammetrie. Photogram met rie. Die Kunst, aus photographischen Bildern auf einfach graphischem Wege die Lage, Form und das Mass der aufgenommenen Gegenstände zu bestimmen, bietet im technischen^Dienste so vortheilhaften Nutzen, dass sie binnen kurzer Zeit auch zur allgemeinen praktischen Verwendung gelangen und sich sogar in vielen Fällen als ein unersetzliches Hilfsmittel erweisen dürfte. Durch die nunmehr erzielte Herstellung vollkommen correct zeichnender Objective ist es möglich geworden, Apparate für photogrammetrische Zwecke zu construiren, die den weitgehendsten Anforderungen, welche im Allgemeinen an geodätische Instrumente gestellt werden, entsprechen. Andererseits fördert die vortheilhafte Verwendbarkeit der Trockenplatten und die einfache Handhabung der neueren Entwickler eine leichtere und schnellere Herstellung der photographischen Bilder, so dass verlässliche Aufnahmen selbst in grossem Umfange in verhältnissmässig kurzer Zeit ohne Schwierigkeiten durchgeführt werden können. Die vortheilhafteste Anwendung erstreckt sich hauptsächlich auf Tracirungs-Arbeiten in coupirtem Terrain, auf Aufnahmen unzugänglicher Objecte, Flussufer, steiler Lehnen, Meeresküsten, sowie Bauwerken im Allgemeinen, ferners auf Feststellung und Ermittlung von Abtrag und Anschüttungen, Sprengungen, Deponien und Materialplätzen, ja es kann füglich gesagt werden, dass photogrammetrische Aufnahmen die besten Baurapporte sind, da sie sichtlich nicht nur über den Arbeits-Fortschritt, sondern auch über das verwendete Material den besten Aufschluss zu geben im Stande sind. Das Vermögen, nach diesem Verfahren den Weg und die Geschwindigkeit eines in Bewegung befindlichen Körpers nicht nur im Ganzen, sondern in den einzelnen Phasen festzulegen, gibt für das Studium der Bewegung der Körper hochschätzbare Aufschlüsse. So unterstützt die Photogrammetrie aufs Kräftigste nicht nur den Ingenieur bei seinen mühseligsten Arbeiten, sondern auch den Forscher bei wissenschaftlichen Untersuchungen. Die Reihenfolge der Arbeiten, die bei dieser Methode durchzufiihreu sind, bestehen : 1. in der photographischen Aufnahme und der Orientirung des Bildes, 2. in der Herstellung der Copien und 3. in der graphischen Ermittlung der Verhältnisse der aufgenommenen Gegenstände. Es soll jedoch nur Zweck dieser Zeilen sein, das Interesse des geehrten Lesers auf das bei der Aufnahme übliche Instrument zu lenken und insbesondere auf ein specielles dieser Art aufmerksam zu machen, das geeignet sein dürfte, in seiner zweckentsprechenden Anordnung den Anforderungen des Ingenieurs, sowie des Architekten in jeder Beziehung zu genügen. Die bisher in Verwendung gebrachten Instrumente, wie : „Photographischer Theodolit, Phototheodolit oder auch einfach Photogrammeter“, haben, je nach dem besonderen Zwecke, dem sie dienen, mehrfache Anordnung in ihrer Construction erhalten. Werden universelle Eigenschaften von einem derartigen Instrumente verlangt, so liegt es in der Natur der Sache, dass Complication en bei der Construction auftreten, die, wenn sie auch den Werth des Instrumentes erhöhen, immerhin eine Erschwerniss in der Handhabung hervorrufen und hiedurch leicht vom alltäglichen Gebrauche des Apparates abhalten. Um aber der Praxis ein möglichst einfaches, handliches, Instrument zu bieten, habe ich nach Angaben des Herrn Richard Siedek, k. k. Ober-Ing. Photogrammeter hergestellt, mit Hilfe derer bei ungemein einfacher Anordnung Arbeiten geliefert werden, deren Genauigkeit jeden mit Messtisch und Tachymeter durchgeführten gleichzusetzen ist. ... Ui n derartiger Photogrammeter, vornehmlich Das Instrument ™i,i ... . , . tur s freie Feld geeignet, ist in Fig. 2947 abgebildet, welche durch den Scheib enko^f des Statfvs* 6 ^ F» g er auf drei nach oben gekehrten Stellschrauben, Tn der verticalen Umdrehungsachse de« T ’ wel ° hem das Muttergewinde sitzt, hindurchgehen. \? n unten die mit einer stelîbaren SchranUnnftm enteS a- gre . lft 111 die Platte des Horizontal kreises dieser Weise das Instrument an die '»•enaniîten^? 6 * or |, J n stl i’ te Herzschraube ein und drückt in genügend sichere Verbindung mit dem Srnit drei Stellschrauben an, so dass einerseits eine kreises herbeigeführt ist. Die centrisch ,nf V j andererseits eine gefestigte Lage des Horizontal- tragt mit ihren beiden Armen die mit I Horizontalkreis aufsitzende Alliidadenseheibe photographische Camera, welche mit arnairten gegenüberstehenden Nonien, sowie die stehenden Stahlschrauben festgelialten wird ^Selniuttern an die aus den Alliidadenarmen vor- / er Unken vorderen Ecke zwei üw 11 , 611 ’ auf den die Camera umfassenden Metall rahmen, • Instrumentes angebracht. An der Stirnfl^oi^ 16 ! 12 ?® ste Ute Libellen behufs Horizontalstellung ui, W f ren Brettchen, befindet sich ein Camei : a - auf einem mit dem Triebe M ver- vlfim?* V 1 n Steinbeil. Der am Brettchen 1 ü.f? ‘T Î? e * r 1 sc 11 e • Zw ecke besonders ausgewählter ^n-Scala die jeweilige Lage des Obieetwv^, Z ® 1 ^ er &H>t an der gegenüberstehenden Pildwpftß^*^ Ca . sset te mit der empfindlichen 1*1 ^° n tes an. An der Rückseite kann mittelst l, , t te . e î I,s ? brach t un d sodann die Aufnabm^f ' senk , re pl't zur optischen Achse in der constant. m ers fi cbeiLn 1Ch n 1 ! . Rahm en mit vier zweisnitz <^n werden. Vor der Cassettenführung ' 0111011 und hiedurch das aufsiebezo"p t nc s, ApW ke i 1 ’ d, e bei jeder Aufnahme auf dem Bilde bezogene Aclisensystem (Fadenkreuz) auf das Bild übertragen. 2947. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Photogrammetrie. 1279 u * Fig. 2948. Nachdem mittelst des au der Mattscheibe eingeritzten Vertikalstriehes, sobald diese mit Hilfe der Char- nierbänder in die Bildweite gebracht wurde, jeder Punkt des Bildfeldes anvisirt und der entsprechende Winkel mit Hilfe der beiden Nonien am Horizontalkreis abgelesen werden kann, so präsentirt sich dieses Photogrammeter gleichzeitig als Winkelmess-Instrument, ohne dass speeiell die Beigabe eines Fernrohres erforderlich wird. Als Format für die photographischen Bilder ist 13 Cm. zu 18 Cm., und zwar liegend, gewählt worden, um einerseits ein möglichst grosses Bildfeld zu erlangen, sowie andererseits den Apparat für Feldarbeiten leicht und handlich herstellen zu können. Der zweite, in Figur 2948 abgebildete Apparat ist für Aufnahmen von Bauwerken, Maschinen etc. besonders geeignet, da selbst bei nahem Standpunkte eine grosse Bildweite möglich ist. Er unterscheidet sich in seiner Construction vom vorher beschriebenen nur dadurch, dass die photogra- E hisehe Camera kürzer ist, nachdem an Stelle des Stein - eil’schen Applanaten ein Rectilinear - Weitwinkel- Objectiv von Dallmeyer (London) oder auf Wunsch von C. Zeiss in Jena gesetzt wurde. Es unterliegt keinen' Zweifel, dass auf dem gleichen Horizontalkreise eine Camera sowohl für Fèld (Applanat) als auch für Architektur (Weitwinkel) aufgesetzt werden kann und hiemit eine Combination erreicht wird, die für alle Fälle genügt. Fig.2949. inrnnnpd 'mmm Um den Apparat für den Transport hand- sam und solid verpacken zu können, wird die Camera von der Alhidade, der Horizontalkreis vom Stativ abgeschraubt und jedes in einem separaten Koffer mit Handhabe verschlossen. (Figur 2949.) Eine sorgsame und präcise Ausführung hat es zu Wege gebracht, den bei jedem Instrumente auftretenden Constructionsfehler auf jenen Grad herabzudrücken, wie er dem Masse der geforderten Genauigkeit entspricht, und so war es auch möglich, die zu Complicationen Anlass gebenden Corrector -Vorrichtungen wegzulassen und hiemit die einfachste Form auch als die beste empfehlen zu können. Auf Wunsch verfertige ich auch Photogrammeter für beliebige Formate und nach besonderen Angaben, sowie Phototheodolite bester Construction nach den neuesten Erfahrungen auf dem Gebiete der Photogrammetrie. Preise der Apparate. Photogrammeter, System k. k. Ober-Ingenieur Siedek, A. Für Terrainaufnahmen (Aplanat) Format 13:18 Cm. liegend oder stehend, Bildweite 25 Cm., Horizontalkreis 24 Cm. Durchmesser, Alhidadenklemme mit Mikrometerbewegung, Theilung auf Silber, zwei diametrale Nonien mit Angabe einer Minute, drehbare Loupen, Objectiv Landschaftsaplanat von Steilheit, 5 Cm. verstellbar, Rahmen mit Spitzmarken, Kreuzlibellen 30 Secunden werthig, Mattscheibe mit Verticalstrich etc., inclusive festem oder zusammenlegbarem Stativ, Einstelltuch und zwei versperrbaren Tragkästen, zusammen.. .fl. 254.— B. Für Architekturen (Weitwinkel). Objectiv Weitwinkel Dallmeyer in London. Sonst wie in A. complet ...„ 250.— C. Dasselbe wie in B. nur Format 18:24 Cm. und entsprechendes Objectiv „ 295.— Doppel-Cassetten mit besonderer Präcision gearbeitet, Grösse 13 :18 Cm. à _ 12.— Für Plattengrösse 18:24 Cm. à „ 15.— Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien 1280 Photograminetrie. Photogrammetrische Apparate. Die Photogrammetrie stellt sich die Aufgabe, auf Grund photographischer Aufnahmen, die unter bestimmten Vorbedingungen hergestellt werden, Grundriss und Aufriss von Gebäuden, Landschaften etc. zu construiren. Naturgemäss wird die Photogrammetrie lediglich in Architekten-, Ingenieur- und in Militärkreisen angewendet werden, und zwar in allen den Fällen, wo es sich darum handelt, Aufnahmen in raschester Zeit und andererseits auch in unzugänglichen Hochgebirgs- gegenden etc. vorzunehmen. Die für Photogrammetrie benützbaren Instrumente lassen sich in drei Kategorien theilen, und zwar: 1. Gewöhnliche photographische Apparate, 2. Photogrammeter, 3. Phototheodolite. Für jede dieser Kategorien haben wir Typen geschaffen, die nachstehend beschrieben sind : l a. Photographischer Salon- und Reiseapparat, Für Bilder im Formate 18 : 24 Cm. nebst 5 Doppel-Cassetten, Stativ (in Futteral), Einstelltuch, Tornister und Objectiv (Zeiss’ Anastigmat, Serie 5, Nr. 5), Fig. 2950. fl. 238.50 detto für Bilder im Formate 13:18 Cm,, nebst 5 Doppelcassetten, Stativ (in Futteral), Einstelltuch, Objectiv (Zeiss’ Anastigmat, Serie 5, Nr. 4). fl. 195‘75 l b. Photographische Apparate mit speciellen Adaptirungen. Hiebei handelt es sich, specielle Vorbereitungen zu treffen, um Hauptpunkt und Bilddistanz am Apparat zu markiren. Dies geschieht, indem man die Camera auf einem geeigneten Dreifuss mit Stellschrauben anbringt, um genau horizontiren zu können, wobei natürlich Kreuz- oder feine Dosenlibellen zu Hilfe zu nehmen sind. Die Visirscheibe muss, wenn die Libellen einspielen, genau senkrecht stehen. Die feste Brennweite wird durch eine Spange Sp (Fig. 2951) erzielt. Die Bewegung des Objectivbrettes nach oben und unten kann mittelst anzubringendem Massstabe und Nonius genau controlirt werden. 2 oder 4 Horizontal- und Verticalmarken oder Fähnchen ergeben das nöthige Fadenkreuz (Fig. 2952). Fig. 2950. Photogr. Reiseapparat. Fig. 2951. Apparat, adaptirt. imf rifeciM Fig. 2952. Marken für Fadenkreuz. 1. Apparat, Format 18:24, mit photogrammetrischer Adaptirung, inclusive Tornister.•. fl* £5. 5 Doppelcassetten inch Tornister. „ 09.— Dreifuss mit drei Stellschrauben zum Horizontiren, mit daranhängenden Fuss- platten. Verticalachse und Büchse, sowie Klemme mit feiner Bewegung, dreiflügelige Platte mit Verticalachse, verbunden mit drei Kopfschrauben zur Verbindung des Unterbaues mit dem Apparate. Zwei Spangen mit Kopfschrauben für constante Bildweite. Markenrahmen im Cassettentheile. Kreuzlibellen-System mit Schlitten, am Grundbrett zu befestigen. fl. 75.— Anastigmat C. Zeiss, Jena, 1 :18, Serie 5, Nr. 5. „ 72.— Verpackkasten für den Unterbau. „ 3.50 Stative aus Holz, massiv oder zerlegbar, sind zur Auswahl vorräthig à fl. 15.— bis. „ 35.— Federstange zur Verbindung von Apparat mit Stativ. - 5.— Bernhard Waehtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Photogrammetrie. 1281 2. Apparat, Format 13:18, incl. Tornister.. 5 Doppelcassetten incl. Tornister. Bestandtheile für Photogrammetrie genau wie oben. Anastigmat C. Zeiss, Jena, 1:18, Serie 5, Nr. 4. Verpackkasten für den Unterbau. Stative aus Holz, massiv oder zerlegbar, sind zur Auswahl vorrätliig à fl. 15.— bis. Federstange zur Verbindung von Apparat mit Stativ. fl. 80.— fl. 35. 3.50 lia. Photogrammeter, das sind Apparate, welche lediglich für Zwecke der Photogrammetrie construirt sind. Fig 1 . 2953. >* Fig. 2955. Vollständiger Photatheodolit, System Pollak. Fig. 2953 zeigt einen solchen, wie er besonders bei forstlichen Zwecken Verwendung findet. Diese von uns hergestellten Apparate bieten gegen die vorige Gattung grössere Zuverlässigkeit im Gebrauche. Die photographische Camera aus Metall ist möglichst direct mit der Alhidade des mit Horizontalkreis ausgestatteten Unterbaues verbunden. Der kräftige Dreifuss mit drei Horizontirschrauben und daran befindlichen Fussplatten trägt die Büchse und Achse für Kreis und Alhidade, unter dem Kreise Centralklemme mit feiner Bewegung. Der verdeckte Kreis mit 16 Cm. Durchmesser ist in halbe Grade getlieilt und durch zwei diametrale, mit Loupen versehene Nonien, für welche die Kreisdecke (Alhidade) durchbrochen ist, auf eine Minute ablesbar. Ueber den Nonienfenstern sind Illuminateure zur besseren Beleuchtung der Theilfläehe angebracht. Theilung auf Silber. Die Camera ist durch vier kräftige Schrauben, und zwar zwei in der Richtung der optischen Achse der Camera zur gleichzeitigen Senkrechtstellung der Visir- scheibe und zwei rechtwinklig dazu, zur Correctur des Achsenkreuzes auf der Visirsclieibe, mit der Alhidade des Unterbaues fest verbunden. Das photographische Objectiv ist ein Anastigmat C. Zeiss, Jena, 1:18, Serie 5. Es lässt sich an einer aufrecht angeordneten Camera 50 Mm. nach oben und 50 Mm. nach unten (d. h. über und unter Null der horizontalen Visur des Apparates) bewegen, was durch Massstab und Nonius bis auf 1 / I0 Mm. markirt werden kann. Bei quer angeordneter Camera ist diese Verstellung des Objectivs nur bis auf 30 Mm. zulässig. Für Festklern- mung des verschobenen Objectivs ist gesorgt. Die Bewegung geschieht mittelst Zahnstangen und Trieb. Rechts und links unter der Vorderflächt der Camera sind rechtwinklig zu einander und symmetrisch der Camera justirbare Kreuzlibellen auf der Alhidade angebracht. Im Cassettentheil der Camera wird der unter „Phototheodolite“ besprochene Centimeterrahmen angebracht. Dem Apparate ist entweder eine Mattscheibe mit Centimeterquadratnetz, Mittelachsen in Millimeter getheilr, beigegeben oder eine Mattscheibe mit einem einfachen Kreuz, oder beide. Sie können ausgewechselt werden, und ist letztere in ihrem Rahmen corrigirbar untergobraeht. Erstere dient zu annäherungsweisen Distanz- und Grössenbestimmungen im Freien, letztere zum Einvisiren der zu bestimmenden Winkel und Panoramengienzen etc. 51 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachü, Wien. 1282 Photogra mine trie. PREISE : 1 Photogrammeter im Formate 18: 24 Cm. Dreifuss mit drei Horizontirschrauben und daranhängenden Fussplatten. Büchse mit Verticalachse und Centralklemmung mit feiner Bewegung. Verdeckter Horizontalkreis, 18 Cm. Durchmesser, m halbe Grade getheilt, zwei diametrale Nonien geben unter den drehbaren centralen Loupen eine Minute. Theilung auf Silber (auf Wunsch m Messing, dauerhaft versilbert). Auf der Alhidade Kreuzlibellen 20—30 secundenwertlng, bequem corrigirbar. Camera ganz aus Metall. Die Wände innen versteift. Obiectiv Anastigmat C. Zeiss, Jena, 1 : 18, Serie 5, Nr. 5, ist an der \ orderfläche mittelst Zahnstangen und Trieb in senkrechter Richtung verstellbar und festklemmbar. Die Verstellung beträgt über und unter der horizontalen Visur, welche an einem mit Nonius versehenen Massstabe durch Null erkennbar ist, 50 Mm.-Cassettentheil enthält Fähnchensystem mit gemeinsamer Bewegung, jedes Fähnchen einzeln rectificirbar. Complet im Tragkasten mit Tragbändern und Handhabe. A* 650. 5 Doppelcassetten inch Tornister.. n 69. Stative nach Wahl. fl- 15.— bis „ 35.— 2. Photogrammeter im Format 13 : 18 Cm. Alles wie oben construirt, jedoch Horizontalkreis 16 Cm. fl- 666- 5 Doppelcassetten incl. Tornister. » 58.— Stative nach Wahl. fl- 15.— bis „ 35. NB. Hoch- oder quergestellte Camera ändert den Preis nicht, muss aber bei Bestellung extra gewünscht werden, und richtet sich danach die Möglichkeit einer grossen oder geringeren Stellbarkeit des Objectivs, und zwar bei Apparaten im Formate 18:24 Cm. ist die mögliche Verstellung: bei hochgestellter Camera = 75 Mm. auf und ab ,. quer gestellter „ = 50 „ „ „ «, bei Apparaten im Format 13: 18 Cm. ist die mögliche Verstellung: bei hochgestellter Camera = 50 Mm. auf und ab, „ quergestellter „ = 30 ,. „ „ „ Hb. Baron Hübl’s Messtisch-Photogrammeter. Der leitende Gedanke bei Herstellung dieses Instrumentes war der, die bei photogrammetrischen Arbeiten nothwendigen Winkelbestimmungen in einfachster Weise zu bewerkstelligen: diese Aufgabe hat Herr Hauptmann Baron Hübl bestens gelöst, indem er davon absieht, die Winkel zu messen und mittelst des Transporteurs auf die Zeichenfläche zu übertragen, sondern vielmehr gleich die Rayons auf einem Blatte Papier zieht und dadurch direct die Winkel erhält. Der Apparat, Hübl’s Messtisch-Photogrammeter genannt (Fig. 2955), besteht aus einer photographischen Camera ö, deren obere Fläche ein kleines Messtischblatt M bildet und auf welchem die für die Orientirung der Bilder nothwendigen Horizontalwinkel mittelst einer Kippregel _K gezogen werden. ^Der Apparat gestattet die Anwendung von Celluloidfolien in Rollcassetten oder den Gebrauch von photographischen Glasplatten in den üblichen Cassetten des Reise - Apparates und zeichnet sich durch seine compendiöse Form, das geringe Gewicht und die leichte Rectificirbarkeit aus. Die Camera besitzt alle jene Einrichtungen, welche an einen Photogrammeter gestellt werden müssen; sie erlaubt also das genaue Verticalstellen der Bildebene, jesitzt Marken für die Anzeige der Horizontal- und Verticalebene und ist derart gebaut dass die unveränderte Lage des Objectivs zur Bildebene vollkommen gesichert ist. Die photographische Schicht wird vor der Exposition mittelst Federn gegen einen mit c em Objectiv starr verbundenen Anlegrahmen a gedrückt, wodurch eventuelle asse en e 1er ausgeglichen werden und bei Verwendung von Celluloidfolien die Bildung von Falten thunlichst vermieden wird. 1 „,i„ , -f ’ »um v erucaistenen des Anlegerahmens, 1 Boussole, fl„Sr ieLOUP r k][ T einem Kästchen verwahrt), 1 Kippregel mit 2 Linealen, lochte cïiïi ™k,„,„e.erbe,veg„„ g und Vorticalkrcis, 50 Stück geilt cinen^Tornister ‘“LpS,“ 11 ” “'’'k“ 80 “® mi ' 1 de “ angeführten Nebonapparatcn werden^wpl^u 6 ^ ei ^°^ cassetto können Cassetten des Reise - Apparates benutzt 12.16 Pm um “ separaten Tornister verpackt werden. Plattenformat Gewichî de’,- cliT'W 14 n Cm -'\ Läu " e ’ Breite, Höhe der Camera circa 21 Cm., circa 11V 1 2 o-> Gewicht des complet gepackten Tornisters sammt Stativ 12 . . fl. 400.— Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchb erggasse 37. 1283 Pliotogramuietrie. III. Phototheodolite, System Poliak, Oberingenieur der k. k. Staatsbahnen, Wien. Der Phototheodolit im Sinne des Wortes muss, die photographische Camera weggedackt, einem Theodoliten mit excentrischer Visirvorrichtung’ in allen seinen Functionen vollkommen entsprechen. Um das ganze Instrument möglichst leicht zu machen, sind mehrere Theile aus Aluminium hergestellt, was besonders vom Fernrohrträger gilt, der durch das Gegengewicht ausbalancirt werden muss. Der Horizontalkreis wird nach Wunsch in halbe und Drittelgrade getheilt und gestattet mit zwei diametralen Nonien 1 Minute bis 20 Secunden Ablesung. Das Fernrohr ist nach Art der Kippregel am Träger befestigt und die Correetur der Horizontaldrehachse des Fernrohres durch eine Röhrenlibelle ermöglicht. Drehung und Klemmung, sowie mikrometrische Einstellung vorhanden. Das Fernrohr mit 27 Cm. Brennweite und 31 Mm. Oeffnung hat &- bis 18fache Vergrösserung und ist für tachymetrische Arbeiten und Distanzfäden für die Constante 10O ausgestattet. Mit dem Fernrohr ist eine Reversionslibelle 10—20 seeundenwerthig- verbunden oder kann auf zwei gleich starken cylindrischen Ringen am Fernrohre eine Aufsatzlibelle auf- und umgesetzt werden. Der Höhenkreis ist in Drittelgrade getheilt und gibt mit zwei Nonien 20 Secunden Ablesung. Die Festklemmung und Feinstellung am Horizontalkreise mittelst equilibrirter Centralklemme isolirt vom Kreise angebracht. Ablesung der Kreise mit central drehbaren diametralen Loupen. Die photographische Camera, ganz aus Metall, hat ein anastigmatisches Objectiv von C. Zeiss, Jena. Es lässt sieh nach Bedarf 30 bis 50 Mm. an der Camera auf- und abbewegen, welcher jeweilige Stand an einem Millimetermassstabe mittelst Nonius bestimmt werden kann. Die Bewegung geschieht durch Zahnstangen und Trieb. Der Cassetten- theil der Camera enthält einen dem Plattenformat entsprechenden Centimeterrahmen (auch mit Halbcentimetertheilung), welcher sieh durch eine eigene mechanische Vorrichtung gegen die lichtempfindliche Schicht bewegt und diese noch bis in die dem Objectiv eigene Bildebene so zurückdrängt, dass letztere bei jeder Platte mathematisch gleich genau eingehalten wird. Somit ist man von etwaigen geringen Cassettenfehlern und besonders von etwaiger Unzuverlässigkeit der Holzcassetten unabhängig. Die Einkerbungen im besprochenen Rahmen sind auf der Theil- maschine hergestellt und bieten auf der Photographie einen genauen Massstab, sowie eine Contrôle für die Veränderungen, die im Bilde durch die nassen Proceduren beim Entwickeln und besonders bei der nassen Behandlung und Veränderlichkeit der Papierbilder entstehen. PREISE. 1. Phototheodolit im Formate 18:24 Cm. Dreifuss mit feingängigen Stellschrauben und daranhängenden Fussplatten. Büchse und Yerticalachse. An der Büchse, isolirt vom Kreise angeordnet, die equilibrirte Klemme mit feiner Bewegung. Klemmung centrisch. Horizontalkreis 20 Cm. Durchmesser in Drittelgrade getheilt, gestattet mit zwei Nonien und Loupen 20 Secunden abzulesen. Loupen central drehbar. Theilung in Silber, an der Ablesestelle mit Illuminateuren versehen. Auf der Decke Kreuzlibellen 20—25 seeundenwerthig, leicht corrigirbar aus Aluminium hergestellt. Fernrohrträger aus Aluminium, Fernrohrachse und Büchse corrigirbar darauf angebracht, auf der Büchse Aluminiumlibelle zur Contrôle der optischen Fernrohrachse. Höhenkreis mit Speichen fest mit der Büchse verbunden, Nonienträger und Loupenarm mit Fernrohrachse verbunden. Loupen extra, central drehbar. Höhenkreis in Drittelgrade getheilt ; die zwei Nonien gehen 20 Secunden. Bezifferung des Kreises durchgehend. Ablesung Null entspricht der horizontalen Visur des Fernrohres bei einspielender Aufsatzlibelle oder Keversionslibelle am Fernrohre. Festklemmung und Einstellung des Fernrohres vor der Achse aus mittelst grober und feiner Bewegung. Fernrohr 9- bis IBfache Vergrösserung. Distanzmesser mit der Constante 100. Camera ganz aus Metall. Objectiv Anastigmat C. Zeiss, Jena, Serie 5, Nr. 5, verstellbar und festklemmbar, am Massstab und Nonius auf Yio Mm. zu bestimmen. Die Nullstellung entspricht der horizontalen Visur des Fernrohres. Markirungsrahmen im Cassettentheile. Complet im Tragkasten mit Tragbändern und Handhabe. Gewicht 8% Ko. fl. 450.— 5 Doppelcassetten . „ 69.— 2. Phototheodolit im Formate 13 : 18 Cm. Construction wie beim vorigen. Horizontalkreis nur 18 Cm. Halbe Grade mit zwei Nonien eine Minute angebend., fl. 400.— 5 Doppelcassetten incl. Tornister . „ 58.— Weitere Behelfe für photogrammetrische Apparate (je nach Art und Grad der Methode erwünscht). Wechselsack, mit welchem man im Freien Platten wechseln kann. fl. 15.— Kreuzlibellensystem, auf Metallplatte montirt. ,, 13.— Dosenlibelle, circa eine Minute angebend, in Aluminium oder Messing.... „ 4.— Massstab und Nonius am Objectivbrett. „ 2.— „ „ „ v Grundbrett. r 1.— Stativfesthalter für zerlegbare Stative. „ 5.— Boussole m. arretirbarer, 50Mm. langer Nadel, Theilung in halbe Grade fl. 9. - bis „ 15. — Visirscheibe (Mattscheibe) mit Centimeterquadratnetz, das Achsenkreuz in Mm. getheilt, für Format 18:24 Cm. „ 5.— dto. für Format 13:18 Cm. „ 3.50 Senkrechtsteller für Visirscheibe, Röhrenlibelle circa 30 Secunden angebend, der ganze Apparat aus Aluminium oder aus Messing. „ 8.— Senkrechtsteller für Visirscheibe, Dosenlibelle circa 1 bis 2 Minuten angebend, der ganze Apparat aus Aluminium oder aus Messing. „ 8.— Pollack’sche Centimeterrahmen zur Bestimmung der Papierveränderungen der hergestellten Bilder (lassen sich in jeder unserer Doppelcassetten für beide Platten anbringen) mit vollkommener Correcturvorrichtung à „ 6.— Einstelltuch, licht- und wasserdicht. ,, 3.50 Einfaches Loth aus Messing mit oder ohne Stahlspitze. ,, 2.50 Photogrammetrie. Dr. A. Meydenbauer’s Messbild-Instrumente in zwei Grössen. Ansicht eines kleinen Beise- Apparates. Grösse : 9 :12 Cm. Grösse: 9:12 Cm. Camera.ca. 750 Gramm 12 Platten. „ 500 „ ö. W. fl. 122.50. Grösse : 6:8 Cm. Camera.ca. 400 Gramm 12 Platten. „200 ö. W. fl. 112.50. Im natürlichen Verhältnisse zum aufgestellten Fadenstativ. Faden-Stativ im zusammengelegten Zustande ein Spazierstock von 3 Cm. Durchmesser und 85 Cm. Länge, Gewicht : 900 Gramm, ö. W. fl. 28.50. Einfaches Stockstativ: 500 Gramm ö. W. fl. 14.—. Tiff. 2956. a) Schieber zum Wechseln der Platten. b ) Plattenzähler. c) Schieber für Momentbelichtung. Il çf hû M Fig. 2956 a. d ) Schieber für Zeitbelichtung. e) Kurbel zum Aufziehen des Momentverschlusses. Diese Apparate sind nicht allein für wissenschaftliche Messbildaufnahmen, sondern auch für alle sonstigen Aufnahmen bestimmt. Die hervorragende Stellung, welche der Erfinder in der photographischen Welt einnimmt, dürfte dafür bürgen, dass diese Apparate in jeder Beziehung, vollkommen sind. Beschreibung. Das nicht ausziehbare, für den Gebrauch ohne Vorbereitung jeden Augenblick fertige Instrument, umsehliesst mit 12 in Blechrähmchen befindlichen Platten nur den Raum, der für die Platten 9 :12 Cm. und die zugehörige Brennweite 15 Cm. unbedingt erforderlich ist, misst nur 19-5:12-5:9-5 r 2315 Ccm., während die nächst kleine bekannte Camera, die Kodak-Camera, mit nur 8 :10-5 Cm. Bildgrösse schon Ccm. 4466, dagegen mit 10 :12-5 Cm. Platte schon 6400 Ccm. misst. Ausserdem ist die Form nach dem Objeetiv zu etwas abgeschrägt, wodurch eine bequemere Einführung in die Verpackungstasche ermöglicht wird. Das Gewicht ist entsprechend gering, da wegen der sehr geringen Grösse die Holzstärke auf 9 Mm. vermindert werden konnte, die stärkeren Metalltheile aus Aluminium hergestellt sind, soweit dies für den Gebrauch bei dem wenig widerstandsfähigen Metall zulässig ist.*) Der Plattemveehsel erfolgt in einem angehängten, lichtdichten Beutel, der hei schnell hintereinander folgenden Aufnahmen mehrere Platten aufnehmen kann. Da das Plattenwechseln nur eine einzige Bewegung von nur 5 Mm. an einem Knöpfchen nothwendig macht, der Verschluss dreimal hintereinander wirkt, so können drei Platten in Zwischenräumen von 2 Secunden belichtet werden. Der Verschluss hei Augenblicksaufnahmen wirkt darum schneller wie bei anderen Apparaten, weil die Kurbel nur einen Umgang von 6 Mm. Durchmesser beschreibt, überhaupt alle Bewegungen im Mechanismuss die denkbar kleinsten sind. *) Das Gewicht und die Dimensionen des Apparates 6:8 Cm. sind entsprechend kleiner, so dass derselbe sogar in der Rocktasche untergebracht werden kann. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. 1285 Photogrammetrie. Das Objectiv gehört dem anerkannt lichtstarken und richtig zeichnenden System E (Nr. 1) von Goerz an und wird durch 4 Blenden und Vertikalverschiebung bis zu 2 - 5 Cm. aus der Mitte auch vollständig ausgenützt, was bei Aufnahmen von Landschaften im Gebirge, Baumgruppen, insbesondere aber von Architekturen und wissenschaftlichen Objecten, deren grösserer Theil über dem Horizont liegt, von grösstem Nutzen ist. Es wird auf diese Weise das Bildfeld bis auf 30 Grad über den Horizont ausgedehnt. Die Bilder mit kleinster Blende vertragen dreifache Vergrösserung in ihrer ganzen Ausdehnung und sind dann noch von directen Aufnahmen nicht zu unterscheiden. Die Messbild- Eigenschaft der Bilder ist eine Zugabe, welche die Handlichkeit des Instrumentes in keiner Weise beeinträchtigt, dasselbe aber in den Händen eines mit dem Messbild-Verfahren Vertrauten erst recht zu einem Hilfsmittel der vielseitigsten Verwendung erhebt, sei es zu technischen Vorarbeiten, sei es zu allgemeinen wissenschaftlichen Zwecken. Wegen seiner ausserordentlichen Leichtigkeit sind die meisten Stative für das Instrument viel zu schwer und umständlich im Gebrauche. Es sind daher zwei Stative besonders dazu gebaut, welche beide in zusammengelegtem Zustande einen gewöhnlichen, etwas dex’ben Gehstock darstellen. Das Fadenstativ gibt eine Höhe von L50 —1-60 M., welches sich jeder Unebenheit des Bodens anpasst und eine genaue Horizontalstellung des Instrumentes herbeiführt, was kein anderes Stativ bis jetzt leistet. Das zweite Stativ ist ein ausziehbares Stockstativ, das für Augenblicksaufnahmen in der Hand für Horizontalstellung vollkommen ausreicht, für Zeitaufnahmen in den meisten Fällen eine richtige Aufstellung ungemein erleichtert. Charakteristisch für beide Stative und die Befestigung des Instrumentes ist die Möglichkeit, ■das Vorrichten zum Aufstellen und das Abbauen während des Gehens auszuführen, so dass eine Aufnahme nur diejenige Zeit zum Stillstehen erfordert, die zum Eichten und Belichten unbedingt nothwendig ist. Die ganze Einrichtung des Instruments mit angepasstem Vergrösserungsapparat und ■Stativen ist dazu bestimmt, die Photographie mit und ohne Anwendung zum Messbild-Verfahren auf Keisen und zu Hause in die bequemsten Formen zu kleiden, und, was bis jetzt nur wenig beachtet worden ist, zu einem exaeten Hilfsmittel in Wissenschaft und Technik zu machen. Jeder Apparat wird von Herrn Geh. Baurath Dr. Meydenbauer geprüft, mit seinem Stempel und mit den für Messbild-Aufnahmen erforderlichen Daten versehen. Photogrammetrische Literatur. Filisterwalder Dr. S,, Die Terrainaufnahme mittelst Photogrammetrie ... fl. —.36 Koppe Dr. C., Die Photogrammetrie oder Bildmesskunst. ,, 3.60 Leo Bon Dr. Gustave, Les levers photographiques et la photographie en voyage. 2 vol. „ 3.— le Partie : Application de la Photographie à l’étude géométrique des monuments et à la topographie. Ile Partie : Opérations complémentaires des levers topographiques. Legros V., Eléments de Photogrammetrie . „ 3.— Meydenbauer Dr. À., Das photographische Aufnehmen zu wissenschaftlichen Zwecken, insbesondere das Messbildverfahren. Band 1 : Die photographischen Grundlagen und das Messbildverfahren mit kleinen Instrumenten . „ 2.70 Pollack Y., Ueber photogrammetrische Messkunst, Photogrammetrie und Phototopographie. Vortrag, gehalten in der Jahresversammlung der k. k. geographischen Gesellschaft in Wien am 17. März 1891 . „ —.40 Pollack y,, Die photographische Terrainaufnahme (Photogrammetrie oder Lichtbildmesskunst) mit besonderer Berücksichtigung der Arbeiten in Steiermark und des dabei verwendeten Instrumentes. „ —.40 Schiffner Franz, Die photographische Messkunst oder Photogrammetrie, Bildmesskunst, Phototopographie. „ 2.40 Steiner Friedr., Die Photogrammetrie im Dienste des Ingenieurs. Ein Lehrbuch der Photogrammetrie. Lfg. 1. „ 1.20 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1286 Bromsilber-Leiiiwand. Bromsilber - Leinwand für Contact- Abzüge und Vergrösserungen. Anwendung : Für alle Arten Bilder, die mit Oel- oder Tempera- oder Aquarellfarben übermalt werden sollen ; zum Copiren von Plänen, Strichzeichnungen u. g die viel angegriffen werden. Gebrauchsanweisung. Einlegen muss bei Rubinlicht geschehen. Belichten in 1 Meter Entfernung von gut brennender Gas- oder Petroleumlampe unter einem „brillanten“ Negativ 30 Secunden. Entwickeln ist genau so wie für Bromsilber - Papier. Vor dem Hervorrufen weiche man das Bild gut in reinem Wasser ein. Jeder Eisenoxalatentwickler ist brauchbar ; man nehme 1 Theil Eisen auf 6 Theile Oxalat. Sehr empfehlenswerth ist der folgende : I. 1550 Wasser; 500 oxals. Kali, ein wenig Oxalsäure, II. 250 „ 120 Eisenvitriol, einige Tropfen Schwefelsäure. III. 250 „ 30 Natriumsulfit, 5 Citronensäure, 5 Bromammon. Für ein Bild 21 : 26 nehme man 60 von I, 4 von II, 2—3 von III. Sobald das Bild in der Aufsicht dunkel genug erscheint, bringt man es in das Klärbad, 1000 Wasser, 5 Essigsäux’e, 250 gesättigte Alaunlösung, das man dreimal erneuern muss. Dann ordentlich mit reinem Wasser abspülen und Fixiren in unterschwefligs. Natron und sehr gut auswaschen wie gewöhnlich. Hochglanz erhält man durch Aufquetschen auf einer Emaille - Platte wie bei Aristopapier. Glycerinbad. Nach dem Auswaschen lege man die Bilder während 10 Minuten in ein Bad von 1000 Wasser, 50 Glycerin. Sie werden dann nicht kraus. Man vermeide : Ueberlichtung, weil die Bilder dann flach werden ; Unterbelichtung, weil die Bilder dann keine Details zeigen ; Luftblasen, weil sie weisse Flecken erzeugen. Peinlichste Reinlichkeit ist imbedingt nothwendig. Alle Lösungen müssen kühl sein. Alte Entwickler, schwaches Fixirbad geben gelbe Bilder. Preise: Grösse Cm. 8 :10 13:18 21 : 26 35 : 43 12 Bktt fh 17l 5 2720 6.65 20.— 1 Ro lle 9 Meter lang und 26 35 52 63 91 Cm. breit kostet fl. 23.80 35^ 49/70 6L6Ö 100.— Photographie auf Leinwand, Holz etc. — Photographie aut Geweben, Zeugen etc. Man kocht den Stoff mit Wasser, das etwas Aetzkali (zur Entfettung) enthält . m1 ^ asser und plättet zwischen Linnen trocken. Dann mischt man 6 a 1 °^T° m o Um A 9 cm - ^ asser > 2 Eiweiss, schlägt zu Schaum, lässt ab- 1 a 1 Sa ? ^ f en damit. Nach dem Trocknen silbert man auf einem Silbernerer geplättet* 0 ^ COpirt wie auf Albuminpapier. Das fertige Bild wird Das lieber ziehen von Leinwand mit Emulsion. Zuerst wird die Leinwand vom Fettstoff mit Spiririts gereinigt, dann mit Wasserglas in einer Verdünnung von 1 : 2000 abgerieben und nach dem Trocknen wird die Bromsilber-Gelatine-Emulsion aufgetragen. Bromsilber-Gelatine-Emulsion siehe Seite 487 . Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37 Bombé-Pliotographien. Plaque-Bilder, 1287 Bombé-Photographien {Verfahren zum Gelatiniren). Spiegelplatten beliebiger Grösse — zum Gelatiniren von Visitkartenbildern eignen sich Doppelplatten am Besten — werden sorgfältig geputzt, wie zum Negativ- verfahren. Die reingeputzten Platten werden nun mit Federweiss (fein gepulverter Taufstein) mittelst eines Baitmwollballens sehr sorgfältig abgerieben und das überflüssige Federweiss nur durch Aufstossen der Platte an die Kante oder höchstens mit einem sehr weichen Abstaubepinsel entfernt. Nun werden die Platten mit 2°/o Rohcollodion übergossen und vollkommen getrocknet. Hierauf wird Gelatine in heissem Wasser aufgelöst, beiläufig so dick, wie 2°/ 0 Collodion, wird durch einen feinen Leinwandlappen durchgedrückt ttnd kommt in die Porzellanschale des Gelatine-Apparates-, in die Blechschale kommt Wasser, und mitttelst der beigegebenen Spirituslampe wird die Gelatine beständig warm erhalten. Alle zu gelatinirenden Bilder müssen früher mittelst des Beschneideglases auf die richtige Grösse geschnitten werden und kommen nun auf einmal in die Gelatine hinein, in welcher sie ganz unterzutauchen sind. Sodann nimmt man die früher präparirten Glasplatten und klebt die Bilder eines nach dem anderen darauf ; die Luftblasen müssen sorgfältig ausgestreift werden. Sobald das Bild am Glase haftet, nimmt man ein weisses starkes Papier, etwas grösser im Formate geschnitten, als der gewöhnliche Yisitcarton, und klebt es rückwärts darauf. Nun lässt man die Platte circa eine Stunde an einem trockenen Orte stehen, klebt dann mittelst Gummi, Kleister oder Gelatine noch ein starkes Papier darauf (welches wir mit der Firma bedruckt liefern) und lässt nun die Bilder an einem mässig warmen Orte trocknen, bis sie von selbst abspringen. Hierauf werden sie in der Grösse einer Visitkarte beschnitten und entweder flach abgeliefert, oder in der Bombe-Presse erhaben gepresst. Um das tadellose Gelingen dieser Bilder zu sichern, wolle man die hier gross gedruckten Punkte besonders strenge befolgen. Verzeichniss der zum Anfertigen dieser Bilder nöthigen Utensilien. 1 Gelatinir-Apparat. 1 Reliefpresse für Yisitkarten (Fig. 2112). 1 „ „ Elisabeth-Format. 1 „ „ Cabinet-Format .. .., 1 Holzpresse mit Spindel, stark (Fig. 2113)......... 1 Eisenpresse mit Spindel, sehr solid und elegant.... 500 Stück mit Firma lithographirte Papiere. 1000 „ „ „ . 100 „ schwarze Masken zum Abtönen der Bilder 1, a Kilo Gelatine feinst. fl. 3.50 3 SO 6 .— 3.— 4.75 J 2 „ Federweiss, feinst. Va „ Rohcollodium 2°/ 0 , dick Plaque - Bilder [Majolica- Bilder). Ein neuer Bildstyl im Cabinetformat, der in Amerika und England sehr erfolgreich eingeführt wurde, da er einen ganz neuen Effect gibt. Ein vignettirtes Cabinet- bild auf weisser runder Fläche, umgeben von grauem Rand, ist tellerartig vertieft mit erhabenem Rand geprägt. Der Styl eignet sich zu Porträts sowohl wie zu Ansichten ; jedes vorhandene Cabinetnegativ lässt sich dazu verwenden. Wer im Besitze einer Cameepresse für Cabinet ist, braucht nur die Plaqueform mit Vorrichtung zum genauen Einlegen der Bilder im Preise von fl. 7.50' Stahltrimmer zum Ausschneiden der runden Druckmasken (Fig. 2464). „ 3.— Schablone hiezu . „ —.60 Plaque-Probebilder von Stuart u. A., das Stück. „ 1.—- Formen für grössere Dimensionen auf Bestellung. Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 1288 Objective von Carl Zeiss. Bemerkungen zu den Tabellen auf Seite 752 und 753 dieses Kataloges. Durch die neuerdings von dem glastechnischen Laboratorium Schott & Gen. in Jena erzielten weiteren Fortschritte in der Herstellung von Glasarten von bisher ungewöhnlichen optischen Eigenschaften ist es uns möglich geworden, die in unserem Katalog von 1891 in Aussicht gestellten Serien von besonderer Lichtstärke und mit ganz hervorragend guter anastigmatischer Ebnung des Bildfeldes auszuführen und nunmehr zu den Anastigmaten Serie III, IV, V die neuen Serien I, II und III a auf den Markt zu bringen. Wir hoffen dadurch in den Stand gesetzt zu sein, für alle Wünsche in der photographischen Praxis mit Objectiven nach dem in so kurzer Zeit zur allgemeinen Anerkennung gelangten, in mehreren Ländern unter Patentschutz stehenden Anastigmat-Typus zu dienen. Serie 1. Anastigmat 1: 4v>. Dieses Doublet aus zweifacher Frontlinse und dreifacher Hinterlinse wirkt mit der grössten relativen Lichtstärke 1 :4 - 5, seine freien grössten Linsendurchmesser verhalten sich zur Brennweite ca. wie 1 : 4‘2. Die anastigmatische Ebenung des Bildes ist so vollkommen wie bei unserem Anastigmat 1/7-2 (Ser. III), ein in Rücksicht auf die grosse Lichtstärke 1,4-5 bemerkenswerther Erfolg. Das Objectiv zeichnet coz-rect und besitzt einen Gesichtswinkel bis ca. 75°. Diese Serie ist sonach im Atelier sowohl als im Freien für jeden beliebigen Zweck, bei welchem ein Bildwinkel bis 75° genügt, mit gutem Erfolg verwendbar. Da in Rücksicht der Schwierigkeit der Herstellung grössere Brennweiten als 416 Mm. nicht zu erhalten sind, so wird dieselbe für Porträts bis höchstens Va Lebensgrösse ausreichen, für grössere Figuren sind entsprechend hohe Nummern der Ser. II, III und III a zu wählen. Serie II. Anastigmat 1: 6’ 3. Der grösste freie Linsendurchmesser dieses Doublets aus 5 Linsen verhält sich zur Brennweite wie 1:5-8 bis 1:6-1, die grösste relative Oeffnung gleich 1/6-3 der Brennweite. Das Bild ist frei von Verzeichnung und der Gesichtswinkel beträgt ca. 80—S5°. Die Serie zeichnet sich aus durch die praktisch vollkommene anastigmatisclie Ebnung des Bildfeldes, so dass man schon mit Blende fj 9 weitwinklige Aufnahmen, also Momentaufnahmen bei selbst ungünstiger Beleuchtung machen kann. .In seinen kleineren Brennweiten dürfte das Objectiv das bevorzugte Universal- Objectiv der Herren Amateure werden, in seinen grösseren Nummern aber besonders gern im Atelier als Portrait und Gruppenobjectiv Verwendung finden. Serie lila. Anastigmat 1 : !). Dieses fiinflinsige Doublet arbeitet mit grösster relativer Oeffnung 1/9, sein grösster freier Linsendurchmesser verhält sich zur Brennweite wie 1/7-2 bis 1/8*7. Bis zu einem Bildwinkel von über 90° ist das Objectiv verzeichnungsfrei bei einem vollkommen anastagmatisch ebenen Bildfelde. . niederen Nummern dieser Serie eignen sich hervorragend zu momentanen eitwmkelaufnahmen, sowie zu Landschaften und Interieurs, die höheren Nummern aber ganz besonders zu grossen Portraits und grossen Gruppenbildern im Atelier sowohl wie im Freien. Letztere sind auch gleichzeitig zu grossen Reproductionen mit Vortheil verwendbar. Vorstehende Objective werden auch in Aluminiumfassung ausgeführt, der Preis hiefür erhöht sich um 10 bis 25 Mark, Vergleich der relativen Lichtstärken der Anastigmate : An. 1/4-5: An. 1/6-3 : An. 1/7-2 : An. 1/9 : An. 1/12-5: An. 1/18 = 16:8:6:4:2:1. ßerntiard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37 1289 Objective von Carl Zeiss. Fig. 2957. Zeiss’ Anastigmat Serie III. îTüTfiTmjiUJ fjjjnmhlMi lîfîmjv wS'$i Fig. 2958. Zeiss’ Anastigmat Serie IV. r rom»wnTT’ T " 'iiinmrn""'’""" «il mmiiMltülII -I’MV ,(? | ■»«Mil ..T* tmm Tmrrnmmam TFWf^TrTTTTT '’mmmmwr?S 0 ^ : ',-i’iH',lin!iitei Fig. 2959. Zeiss’ Anastigmat Serie V. Die Lichtstärke fier Anastigmate verhält sich zu der Lichtstärke der Voigtländer- Euryskope ungefähr wie folgt : Lichtstärke der Anastigmate Serie I = Lichtstärke der Portrait-Euryskope Serie II ., r „ „ II = „ „ Euryskope „ IV » iii= « * vi „ » „ * IV = „ , VII * n „ „ V = VIII. Die Serie III a der Anastigmate steht bezüglich der Lichtstärke zwischen den Euryskopen der Serien VI und VII. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1290 Dallmeyer’s Objective für Fernpliotograpliie. Dallmeyer’s Compound - Telephotographische Objective für Fernphotographie (Seite ni). Tabelle über Gesichtsfeldwinkel, correspondirende Brennweite, Camera-Auszug und Bildgrösse. Nr. 3 Gesichtsfeldwinkel bei voller Oeffnung 9° Nr. 2 Gesichtsfeldwinkel bei voller Oeffnung 12° Nr. 1 Gesichtsfeldwinkel bei voller Oeffnung 11° 10 : 12 */* 20: 25 20 : 25 20 : 25 25 : 30 25 : 30 28 : 33 28 : 33 30:38 30 : 38 40:45 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Dallmeyer’s Objective für Fernphotographie 1291 Um die Entfernung zu erhalten zwischen Anschraubring und Mattscheibe addiren Sie S 1 4 , 10 und 15 Cm. für Nr. 1, 2 und 3 respective. Der Gesichtsfeldwinkel für eine Oeffnung ist constant für jedwede Entfernung der Mattscheibe, jedoch nimmt derselbe ab, wenn kleinere Blenden angewendet werden. Die Irisblende ist so angeordnet, dass für jeden Cameraairszug (und corres- pondirende Intensität) jede folgende kleinere Oeffnung die doppelte Exposition der nächst grösseren erheischt. Es gibt 7 Blendennummern von der vollen Oeffnung abwärts bis zur kleinsten, welch’ letztere eine 64mal längere Exposition erheischt als mit voller Oeffnung. Die relativen Expositionen der sieben Blendenöffnungen in ihrer Reihenfolge sind daher ohne Rücksicht auf die Länge des Cameraauszuges wie folgt : 1, 2, 4, 8, 16, 32, 64. Die kleinste Oeffnung reducirt den Gesichtsfeldwinkel der vollen Oeffnung bei Nr. 1, 2, 3 auf °, 9°, ö 1 /^ 0 respective. Die drei in der Tabelle angeführten Particularbeispiele erschöpfen durchaus nicht die Grenze dieser Construction. Sie geben nur einen nützlichen Anhaltspunkt hinsichtlich Vergrösserang, Intensität und Gesichtsfeldwinkel. Durch Verminderung der Vergrösse- rung werden Intensität und Winkel erhöht. Dies wird auch erreicht durch Anwendung eines länger brennweitigev Negativelementes. Bei Steigerung der Vergrösserang findet das Gegentheil statt. Tabelle, welche den Effect zeigt, wenn länger brennweitige Negativ-Elemente mit den Positiv-Systemen Nr. 1 und 2 der vorhergehenden Tabelle verwendet werden. A 3 "3 Ts 'S“ SJ S£§ - 2 li s"3 Cm. Nr. 1 Positiv mit Nr. 2 Negativ, Gesichtsfeldwinkel bei voller Oeffnung 13°, mit kleinster Blende 11° Cm. Durchmesser des Lichtkreises mit voller Oeffnung mit kleinster Blende Cm. Cm. 15 10 19 l2Va 22% 19 26V* 20-7 30 24 35 28 40 31 Va 45 35 Nr. 1 Positiv mit Nr. 3 Negativ, Gesichtsfeldwinkel bei voller Oeffnung 19°, mit kleinster Blende 16° “ a 5 ^ O S p, 3 ® £ Cm. Durchmesser des Lichtkreises Cm. Cm. Nr. 2 Positiv mit Nr. 3 Negativ, Gesichtsfeldwinkel bei voller Oeffnung 14°, mit kleinster Blende 10° Cm. Durchmesser des Lichtkreises © 3 if ’3.0 Cm. Cm. 15 20 25 30 35 40 45 50 63 78 88 100 115 130 144 155 16-6 1 20 1 23 1 iiirë 1 30 1 âïôB 1 38 l 4ÖÄ 48 58 69 83 90 100 113 125 1 P2 t 6 1 Ï5 T 3 1 1 22 1 ~24~ 1 26-6 1 30 1 33-3 18 22% 26V* 30 35 40 45 52 U % t6V* 20-6 24-4 28 34 38 40 65 80 90 105 120 133 148 160 JL ~Ï3" 1 17; 1 l8~ 1 ï\ 1 ~24 1 26-5 1 2ÎF5 1 32 16 V* 19 22 Va 26V* 30 35 45 47 10-6 13 19 21 24 28 32 37 Nota. Um die Distanz zwischen Anschraubring und Visirscheibe zu erhalten, addiren Sie 82 Mm. für das erste, 88 Mm. für das zweite und 100 Mm. für das dritte Compoundsystem, beschrieben in der vorstehenden Tafel. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1292 „Thomas SandeH“-Trocken-Platten Patent in allen Ländern. Geben keine Liehtliöfe. 1. Dies wird dadurch erreicht, dass man auf derselben Glasplatte mehrere Emulsionen verschiedener Empfindlichkeit übereinander giesst. 2. So hergestellte Platten geben Negative, welche die berühmten Collodion- Negative übertreffen und das technisch Vollendetste erreichen, denn während die tiefsten Schatten alle Einzelnheiten zeigen, bleiben die höchsten Lichter klar ; wie gestochen hebt sich die fernste Ferne ab und doch durchsichtig genug, um auf dem Positive kräftig zu erscheinen und im Goldbade nicht zu verschwinden. 3. Der Gebrauch ist genau derselbe wie bei gewöhnlichen Platten. Jeder gute Entwickler kann benutzt werden. 4. Die Empfindlichkeit ist eine sehr hohe, 25° Warnerke; bei einer Aufnahme mit grossen Contrasten belichte man so lange als die tiefsten Schatten zur Durcharbeitung brauchen, ohne Rücksicht auf die hohen Lichter zu nehmen, die ja auf alle Fälle klar bleiben. 5. Für ungemein heftige Contraste fertigen wir die „Especial-Sandell-Platte“, für die allermeisten Zwecke genügt die „General-Sandel“-Platte. 6. Nach dem Gesagten eignet sich die „Thomas Sandeil“-Platte für alle Innenaufnahmen (Kirchen, Zimmer, einseitig beleuchtete Gänge) ; für Landschaftsaufnahmen mit dunklem Vordergrund und zarter Ferne, die später ohne Abdeckung des Negativs scharf und deutlich auf dem Positive druckt; für Waldaufnahmen aller Art, da selbst die höchsten Spitzen der Bäume klar bleiben und sich scharf abheben ; für Portrait- aufnahmen sehr hell gekleideter Personen, deren Kleidung scharf und klar kommen soll ; kurz, überall da, wo man mit gewöhnlichen Platten Lichthöfe und Solarisation erhält. General 9: 12 Cm. pr. Dtzd. fl. 1.70 Especial 9:12 Cm. pr. Dtzd. fl. 2.20 n 12 :16i/ a „ n » » 3.— V) 12:161/2 a a » 4.20 „ 13: 18 » v n r> 3.60 V 13: 18 „ „ r> 5.10 „ 18:24 „ n 1 ^2 n ii 3.50 H 18:24 „ „ i/j r> 4.80 „ 21:27 „ h h ii 5.30 21 : 27 „ „ V 4 n 3.80 V 24: 30 „ a Va a a 6.50 n 24:30 „ 1/4 r> 5.30 » 30 :40 r » Va « * 14.50 30:40 „ „ i/t n 10.— Celloïdin-Papier. Ausserordentlich prächtige, haltbare Töne erzielt man mit meinem Celloïdin- Papier, wenn man dem gebrauchten Goldfixagebade vor jeder Arbeit auf i/ 2 Kilo Bad 10 Gramm Chlorgoldlösung 1—100 zugibt und im Uebrigen dabei genau nach meiner Gebrauchsanweisung verfährt. Neue eoneentrirte Goldlösung für Mignon-Papier speciell für rein schwarze Töne. (Seite 596.) . „.. Man ® r '^ ä f rme in ei ner Kochflasche im Wasserbade 250 Ccm. destillirtes Wasser äu Grad Réaumur und löse dann darin 5 Gramm reines Goldchlorid*, nach -Q V 51 ” 111 ® 1 ) 61 Gôsung gebe man 50 Gramm Chlorstrontium zu und erwärme bis auf ‘ o wad Keaumur, Unterdessen löse man 25 Gramm Rhodankalium in 250 Ccm. destillirtem Wasser und erwärme die Lösung im Wasserbade auf 78 Grad Réaumur. ChWr/nn- m * sc ^ e laan b'üde Lösungen, indem man die Rhodankaliumlösung in die erkalS. ldl fi^” S m G 5 kleinen Theilen zugibt und gut schüttelt. Man lasse dann welches’innr, nr K’ ?fi n * llter nocl1 mit 100 Ccm. destillirtem Wasser aus, elches man ebenfalls der Goldlösung zusetzt. das Gn]fl° r «f>vf m i * n kleinere Flaschen ist die Lösung gut zu schütteln, da sich im Goldgehalte würde m * °® e ^ csserl ^ er Inhalt kleinerer Fläschchen ungleich Das Goldbad setzt man wie folgt an : 5 — 7 Gramm eoneentrirte Goldlösuncr t, ■ , 100 . „ destillirtes Wasser. Ö man bis^zu °7 ' Gram.™ gemigen 5 Gramm Goldlösung, bei kräftigeren muss Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse. 37 1293 Photo - Jumelle. (Photo- Jumelle à répétition.) Fig. 2961 Fig. 2963. Fig. 2960. Aufnahme des Fluges. Der Apparat hat das Aussehen eines Feldstechers, wiegt eirca 500 Gramm. Zwei Arten werden gefertigt: a) für 12 Trockenplatten 4‘/ 2 : 6 Cm. I) „ 30 Films 4 1 /, : 6 Cm. Der Apparat ist mit zwei Objectiven ausgestattet, wovon eines zum Visiren bestimmt ist, man sieht daher genau, was auf die Platte kommt. Die Gegenstände erscheinen beim Visiren nicht verkehrt, was um so leichter gestattet, seinem Modell zu folgen und den interessantesten Moment für die Aufnahme wahrzunehmen. Er ist mit einer rothen Scheibe versehen, was den Vortheil hat, ein photographisch monochromes Bild zu geben, so wie es später in der Copie auf Papier erscheinen wird. Das Objectiv ist ein aplanatisches Reetilinear-Objectiv mit einer Blende F/15. Gebrauchsanweisung. Um eine Aufnahme zu machen spannt man den Momentverschluss, riehtet den Apparat — Objective gegen den aufzunehmenden Gegenstand — und richtet das Auge auf das rothe Glas des Suchers (als würde man verkehrt durch ein Fernglas schauen); man drückt auf den Knopf, welcher den Momentverschluss auslöst, und die Aufnahme ist geschehen. Nun nimmt man die Jumelle, die Objective gegen den Himmel, und zieht an dem seitlich betindlielren Knopfe, die Platte, welche eben belichtet wurde, ist gewechselt, der Knopf wird nun wieder zurückgedrückt in seine frühere Lage und eine neue Platte zu einer ferneren Aufnahme ist bereit. Die Dauer der Operationen: Spannen des Momentverschlusses, Visiren des Objectes, aus- lösen des Momentverschlusses und Wechseln der Platte erheischen nicht mehr als drei Secunden, was gestattet, Aufnahmen in sehr kurzen Zeitintervallen zu machen. Man kann den Apparat auch für Zeitaufnahmen benützen, indem man ihn auf ein specielles Stativ stellt und wobei man mit Objectivdeckel oder Guery-Verscliluss operirt. Der Erfinder hat für diesen Apparat eine Vergrösserungs-Copirralime (Fig. 2963) construirt, diese ermöglicht es, von dem kleinen Negativ 4‘/ 2 :6 Cm. direct in einigen Minuten Bilder 13: 18 Cm. zu copiren, welche vom künstlerischen Standpunkte wunderbar sind. Preise; Photo-Jumelle complet mit Vergrösserungs-Copirralime.Francs 175.— Photo-Jumelle allein. „ 110.— Vergrösserungs-Copirrahme allein. „ 65 — Stativ aus Aluminium für Zeitaufnahmen. „ 45.— Kugelgelenk, um den Apparat auf dem Stative nach jeder Richtung stellen zu können. „ 12.— Geschwindigkeit der Bewegung verschiedener Objecte. In 1 Seconde Meter Ein Mann, welcher 4 Km. in der Stunde geht. 1 • 11 , „ 5 „ « * „ . 1-40 Ein Schiff, welches 9 Knoten in der Stunde macht. 4*63 n y y 12 „ „ „ ,, „ . 6‘Vi y y y 1 / y y y y y ••••••«•••••••••.•.• 8/5 Ein trabendes Rennpferd . 12-— „ galoppirendes Rennpferd (900 M. per Minute). 15 - — Ein Expresszug (60 Km. per Stunde). 16-67 „ n schnellster Art. 26'81 Eine Woge gewöhnlich. 6-81 y „ bei Sturm. 21-85 Schnellster Flug eines Vogels. 88-90 Eine Kanonenkugel. 500-00 Eine Gewehrkugel. 600-00 Hienach ist die Geschwindigkeit des Momentverschlusses einznrichten. Schüler-Camera, Faber-Farhen. Schüler-Camera 6:9 Cm. Mit 2 Doppelcassetteu, Stativ, einfachem Objectir. dto. dto. ohne Objectiv. Tasche für Camera und Cassetten samrat Handhabe für Stativ Jede weitere Doppelcassette per Stück. Schüler-Camera 9:12 Cm. Mit 3 Doppelcassetteu, Stativ, Objectiv. dto. dto. ohne Objectiv . Tasche für Camera und Stativ. Jede weitere Doppelcassette extra.. Schüler-Camera l2:l6 1 / 2 oder 13:18 Cm. Mit 3 Doppeleassetten und Stativ . Objectiv . Tasche. Schüler-Camera Serie B. Cm. 9:12 12:1.6V, 13: IS Camera allein . fl* 7.50 11.50 12. Doppelcassette.per Stück ,, 1.75 2.60 2. <5 Stativ. „ „ „ 5.10 5.10 5.10 Objectiv. aufwärts von „ 3.50 4.80 5. Faber’s Aquarellfarben in 48 Nummern. Preis per Stück 12 kr. Benennung der hauptsächlichen Farben. Nr. 1 Bistre — Bister-Braun 2 Blanc d’argent — Silberweiss 3 Bleu minéral — Mineralblau 4 Bleu d’azur — Himmelblau 5 Bleu de Prusse — Preussischblau 6 Brun rouge — Itotlibraun 7 Brun van Dyk — Van Dyk-Braun 8 Cendre bleue — Blau 9 Cendre verte — Mittisgrün 10 Gomme gutte — Gummitguttgelb 11 Gris de Payne — Payne’s Grau 12 Indigo — Indigoblau 13 Jaune de chrome clair — Hellchromgelb 14 Jaune de chrome foncé — Dunkelcliromgeïb 15 Jaune de Naples — Neapelgelb 16 Jaune d’or — Goldgelb 17 Laque carminée foncée —Dunkel-Carminlaek 18 Laque carminée rose — Hell-Carminlaek 19 Laque écarlate — Scharlaehlaek 20 Laque verte —- Grüner Lack 21 Laque violette — Violetter Lack 22 Noir d’ivoire — Beinschwavz 23 Ocre brune — Brauner Ocker 24 Ocre de rue naturelle — Erd-Ocker Nr. 25 Ocre de rue brûlée — Gebrannter Erd-Ocker 26 Ocre jaune — Gelber Ocker 27 Ocre rouge — Rother Ocker 28 Rouge indien — Indischrotli 29 Rouge de Saturne — Mennigroth 30 Rouge de Venise — Venetianerrotli 31 Sanguine — Röthel 32 Sépia — Sepiabraun 33 Sepia colorée — Gefärbte Sepia 34 Styl de grain d’Angleterre 35 Teinte neutre — Neutraltinte 36 Terre de Cologne — Cölner-Erde 37 Terre d’Italie brûlée — Geb rannte italien.Erde 38 Terre d’ombre — Umbrabraun 39 Terre d’ombre brûlée — Gebrannte Umbra 40 Terre de Sienne — Sienabraun 41 Terre de Sienne brûlée — Gebrannte Siena 42 Vermillon — Zinnober 43 Vert minéral — Mineralgrün , 44 Vert de Prusse — Preussischgriin 45 Vert d’olive — Olivengrün 46 Vert végétal — Pflanzengrün 47 Vert de vessie — Saftgrün 48 Vert Anglais — Englischgrün pr. St. fl. . —.50 .30 Benennung und Preise der theuren Farben Nr. 49 Bleu de Cobalt — Cobaltblau 50 Brun de mars — Marsbraun . 51 Carmin fin — Fein Carmin . 52 Carmin superfin — Superfeiner Carmin 53 Carmin extra — Feinster Carmin . . 54 Carmin brûlé — Gebrannter Carmin 55 Carmin de garance — Krappcarmin 56 Graphite — Graphit . 57 Jaune indien — Indischgelb . 58 Jaune de cadmium — Cadmiumgelb . —.35 —.45 —.70 —.90 —.75 —.21 —.35 —.50 Nr. pr. St. fl. 59 Jaune de mars — Marsgelb .—-30 60 Orange de mars — Marsorange .... —.30 61 Outremer - Ultramarin .. .. • —*30 62 Outremer I. foncée — Feinst Ultramarin —.50 63 Rouge de mars — Marsrotli.—*30 64 Sang de dragon — Drachenblut .... —.16 65 Smalt — Smalteblau.1*16 66 Vert de cobalt — Cobaltgriin.—*50 67 Vert émeraud — Smaragdgrün .... —.50 68 Violet de mars — Marsviolet.—.30 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Anreiter-Farben 1295 Anreiter’s technische Aquarell-Farben feinster Qualität, Nr. Xr. Xr. Xr. 0 Silberweiss 33 Carmin Xr. 2 57 O eigrün 75 Felsenfarbe 1 Deckweiss 34 Carmin Xr. 3 * 58 Saftgrün 76 Umbraun gebrannt 3 Zinkgelb 37 Eisenroth 59 Ultramaringrün 77 Van Dyk-Braun 4 Xeapelgelb 38 Venetianerroth 60 Gartengrün 78 Bister-Braun 5 Gummigutti 39 Engelroth 61 Hut weiden grün 79 Casseler Erde 6 Citronengelb 40 Indischroth 62 Zinnobergrün lieht 80 Sepia roth (Colore) 7 Chromgelb Xr. 1 41 Asehblau 63 Zinnobergrün dunkel 81 Sepia römisch (Xat.) 8 Chromgelb Xr. 2 43 Lichtlbau 64 Chromgrün 82 Graphittusch 9 Chromgelb Xr. 3 44 Ultramarin 97 Olivengrün 83 Perlgrau 12 Minium 46 Berlinerblau 65 Orangelack 84 Xeutralblau 15 Gelber Lack 47 Preussischblan 66 Fleischoeker 85 Xeutralroth 16 Sienagelb (Xatnr) 48 Pariserblau 67 Braunlaek 86 Xeutraltinte 17 Satinober 49 Lila licht 68 Styl de grain 87 Waldfarbe 18 Lichtocker 96 Lila dunkel 69 Umbraun 99 Niederwaldfarbe 19 Goldocker 51 Indigo 70 Dunkelocker 88 Beinschwarz 23 Fleischfarbe 52 Eisenviolett 71 Ocker gebrannt 89 Rebenschwarz 24 W eingartenfarbe 53 Mittisgrün | 72 Siena gebrannt 90 Lampenschwarz 25 Drachenblut 54 Grünspan > . k , H 55 Engelgrün J nam ° 56 Wiesengrün 73 Satinober gebrannt 102 Steingebäude 26 95 Puzznoli-Erde Zinnober Xr. 2 74 Wegfarbe 98 Sandfarbe 103 Oekonomiegebäude Preis per Stück 3 kr. Anilinfarben : 10 Cadmium licht 22 Kupfertusch 32 Carmin Xr. 1 91 Roth I 11 Cadmium dunkel 27 Rosakrapp 35 Carmin gebrannt 92 Blau 1 0£ 13 Indischg elb 28 Dunkelkrapp 36 Krapp gebrannt 93 Violett 14 Gallstein 29 Scarlett-Lack 42 Cobaltblau 94 Grün 1 - 20 21 Silbertusch Goldtusch 31 Crimson-Lack 45 Ultramarin (feinst) 50 Goldpurpur 100 Gelb 101 Schwarz 1 OH Preis per Stück 10 kr. Xr. 30 Zinnober Nr. 1, Form Xr. I, per Stück 5 kr. Anreiter’s technische Deckfarben feinster Qualität, durchgehends declcend, auch zur orientalischen Malerei geeignet. Xr. 1 Weiss 4 Xeapelgelb 7 Chromgelb Xr. 1 9 Chromgelb Xr. 3 18 Lichtocker 19 Goldocker Xr. 71 Ocker gebrannt 72 Siena gebrannt 38 Venetian erroth 40 Indisehrotli 12 Minium 33 Carmin Xr. 2 Xr. 76 Umbraun gebrannt 78 Bister-Braun 81 Sepia römisch 43 Lichtblau 44 Ultramarin 47 Preussischblau Xr. 51 Indigo 53 Mittisgrün 62 Zinn ob ergrün licht 63 Zinnobergrün dunkel 90 Lampenschwarz Preis per Stück 3 kr. Nr. 32 Carmin Xr. 1, Xr. 30 Zinnober Xr. 1, per Stück 10 kr. Anreiter’s Feuchtfarben in Tuben. {Moist Colors). Dieselben sind sehr feurig, haben den Vortheil, schnell damit arbeiten zu können, halten sich Jahre lang feucht und können im Falle des Trockenwerdens wie die anderen Farben verwendet werden. Permanentweiss Deckweiss Xeapelgelb Gummigutti Chromgelb Nr. 1 Chromgelb Xr. 2 Chromgelb Nr. 3 Minium Lichtocker Xr. 16 Sienagelb (Natur) 71 Ocker gebrannt 70 Dunkelocker 25 Drachenblut 33 Carmin Xr. 2 39 Engelroth 40 Indischroth 43 Lichtblau 44 ültramarinblau Xr. 47 Preussischblau 48 Pariserblau 53 Mittisgrün 58 Saftgrün 61 Preussisehgriin 78 Bister-Braun 77 Van Dyk-Braun 69 Umbraun 76 Umbraun gebrannt Xr. 72 Siena gebrannt 80 Sepia roth 81 Sepia römisch 86 Neutraltinte 88 Beinschwarz 90 Lampensehwarz Preis per Stück 20 kr. Cadmium licht Cadmium dunkel 27 Rosakrapp 28 Dunkelkrapp 30 Zinnober Xr. 1 32 Carmin Xr. 1 13 42 Indischgelb Cobaltblau Preis per Stück 50 kr. Adresse für Telegramme : Bernhard Wachtl, Wien. 1296 Oelfarben in Tuben, Feinst präparirte Oelfarben in Tuben. Nr. Weiss. 1 Kremsenveiss . . . 4 Zinkweiss. 5 Venetianiscliweiss . 6 Gebr. Kremserweiss Gelb. Neapelgelb .... „ hell . . „ röthlich „ grünlich Jaune brillant . . „ „ hell Indischgelb . . . Cadmium citron . n hell . . „ mittel. „ dunkel n orange Lichter Ocker 1 « » II Goldocker . . . Satinober . . . Steinocker . . Matter Ocker Mittel Ocker Komischer Ocker Gemischter „ Italienische Erde Terra di Siena Schüttgelb . . Oasselergelb Mineralgelb . . Chromgelb hell „ mittel n dunkel » orange Gelber Lack hell . » n dunkel Gelb styl de grain Laque Kobert Nr. 6 Jaune Pinard I » a II • a „ HI . Gelber Ultramarin Marsorange . . . Jaune de Gaude Gummi Guttae Zinkgelb .... Römischgelb . . Japanisciigelb . . Nankinggelb . . Massicot . Hellgelbes Eisenoxyc Antimongelb . . Gelbe Lasurfarbe Königsgelb I . n II . ; n Hl . . » IV . . » 1 orange „ II „ i UI >1 IV ,, » I röthlich » H „ „ III ” » IV ! Chamois 1 » II « III a IV kr. 30 , 30 30 30 35 35 35 35 35 35 55 50 50 50 50 50 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 35 35 30 30 30 30 35 35 35 35 70 7o 70 40 35 35 35 30 35 aus licht Ocker und W eiss gemischt Roth. Carmin de Carence concentré . Bethkober Lack 35 30 30 35 35 35 35 35 35 35 35 35 35 35 35 35 35 30 30 30 30 75 Krinnlach 6 ',' ™ ^ m 'iL-r Jvrap Krapplack dunkel n mittel » hell . Rosa Krapplack . Laque rose dorée Nr. 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 Feiner rothbrauner Krapplack Jaune Capucin Carmin extra Carminlack . . Crimsonlack . Krapp Carmin Rother Lack, ord Florentinerlack . Gebrannter Lack Münchener Lack Cäsarlack .... Scharlachlack . . Venetianischroth Indiscliroth . . . Persischroth . . • Pompejanischrot-h Fleischocker . . Gebr. lichter Ocker Halb lichter „ Terra Puzzuoli . . Neapelroth .... Rothe Erde .... Englischroth hell . „ dunkel . Caput mortuum hell . » „ dunkel Chromroth. Gebrannter Goldocker . Kaiserroth .... ■ . Braunroth. Wienerroth. Marsroth. Marsviolett. Patent-Zinnober . . . . Chinesischer Zinnober Berg-Zinnober. Cannin-Zinnober . . . Pariserroth. Saturnroth. Helles Eisenoxyd . . . Violett Eisenoxyd . . . Lackroth Eisenoxyd Van Dyk-Rotli . . . . Eisenroth. Türkischroth Moreliensalz. Japanischrotli . . . . Antimonrotli ... Pigment.| Rother Ultramarin . . Braun. Dunkel-Ocker. Gebr. Dunkel-Ocker . Gebr. grüne Erde Preussisc-hbraun . Braune Erde . . Cölner Erde . . Casseler Erde . .’ Umbra. Gebrannte Umbra Gebr. Terra di Siena ! Gebr. italienische Er Gebr. Mittel-Ocker Styl de grain brun Styl de grain vert Ian Dyk-Braun . . Rubens-Braun . . Brauner Lack . . Brauner Pink . Laque Robert Nr. 7 ” « n 8 n „ 9 Florentiner Braun Römisch-Braun . Manganbraun . . . Rothbraun Metall Kirschbraun Metall Mumie. Asphalt Asphaltbraun ! . ! Madderbraun . . Bister .... Marsbraun . ’ ' kr. , 52 52 70 45 45 100 22 22 45 45 45 45 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 30 35 30 30 30 30 35 35 35 35 35 35 30 30 30 30 30 35 30 30 30 35 35 52 35 de Kr. kr. 162 Hellbraunes Eisenoxyd 35 163 Mittelbraunes „ 35 164 Dunkelbraunes „ 35 Blau. 165 Cobaltblau dunkel . . 50 166 „ mittel ... 45 167 „ hell .... 40 168 Ultramarin dunkel . . 30 169 „ hell. ... 30 170 Pariser Ultramarin . . 30 171 Berliner Blau.22 172 Pariserblau.22 173 Mineralblau.22 174 Pinkertsblau.22 175 Antwerpenerblau ... 22 176 Smalte.30 177 Blaugrün Oxyd .... 65 178 Grünblau Oxyd .... 65 179 Amethystblau.35 180 Indigo.30 181 Lazursteinblau .... 35 182 Cölinblau.52 183 Türkischblau.52 184 Blauer Lack.35 185 Violetter Carmin ... 65 186 Violetter Lack hell . . 35 187 „ „ dunkel 35 188 Violetter Ultramarin . 35 189 Violett Cobalt-Oxyd . 35 Grün. 190 Cobaltgrün hell .... 35 191 „ dunkel . . 35 192 Grüner Lack hell ... 35 193 „ „ dunkel . 35 194 Dunkelgrüne Erde . . 30 195 Veroneser grüne Erde 30 196 Grüner Ultr amarin hell 35 197 „ „ dunkel 35 198 Mineralgrün.30 199 Vert Emeraude .... 50 200 Deckgrün.30 201 Vert de gris .35 202 Saftgrün.35 203 Gelbgrüner Zinnober . 35 204 Hellgrüner „ . 35 205 Dunkelgrüner „ . 33 206 Chromgrün hell .... 35 207 „ dunkel . . 35 208 Permanentgrün hell . 35 209 „ mittel . 35 210 „ dunkel 35 211 Chromoxyd.35 212 Paul-Veronesergrün . 35 213 Malachitgrün.52 214 Vert de Sheel.35 215 Schweinfurtergrün . . 30 216 Englischgrün.35 217 Olivengrün.35 218 Zinkgrün.35 Schwarz. 219 Elfenbeinschwarz ... 30 220 Beinschwarz.30 221 Kernschwarz.30 222 Rebenschwarz.30 223 Blauschwarz.30 224 lvorkscliwarz ..... 30 225 Kaffeeschwarz .... 30 226 Neutralschwarz .... 30 227 Mineralschwarz .... 30 228 Lampenschwarz .... 30 229 Sammetschwarz .... 30 230 Graphit.. . 30 231 Grau I .30 232 „ II.30 233 „ III.30 234 „ IV.. . 30 235 Robersons Medium . . 70 236 „ 30 237 Malbutter . ..”... . 50 Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Photographische Lehrbücher. Photographische Lehrbücher. Nachstehend verzeichnete Werke, sowie alle anderen photographischen Publicationen hin ich gerne erbötig, meinen P. T. Geschäftsfreunden vom Buchhändler zu besorgen: Allegorien, Devisen und Vignetten, erschienen sind Heft 1—12 à Mark 2.—. Dieselben elegant gebunden Mark 26.60. Ein grosser Theil der dem Maler und Zeichner aufgegebenen Arbeiten verlangt die Ausschmückung mit allegorischen, d. h. symbolischen Darstellungen, wie z. B. die figürliche Darstellung der Monate, der menschlichen Leidenschaften, der Künste, der Gewerbe, des Handels u. s. w. u. s. w., ebenso auch die richtige Anwendung dçr Attribute, wie z. B. Leier, Lorbeerkranz, Pfeile, Bogen, Sanduhr, Waage, Schwert und ebenso auch die richtige Auswahl aus dem Thierreiche, als Löwe, Tiger, Leopard, Adler, Eule, Hirsch, Schlange u. s. w. Die richtige Anwendung aller dieser Darstellungen bedingt Kenntnisse der Geschichte, Mythologie, der Religions culten überhaupt und einer Menge durch Poesie und Dichtung nach und nach bezeichnend gewordener Begriffe. Es ist nicht Sache eines Jeden, sich neben den vielseitigen Studien des Faches auch in allen den hier ewähnten Gebieten die nöthigen Kenntnisse zu erwerben, um eine passende Anwendung symbolischer Dinge zu erzielen. Das vorliegende Werk wird in allen hier erwähnten Beziehungen ein nützlicher Rathgeber sein und sollte in keinem Atelier fehlen. Anleitung für gepunzte altdeutsche Lederarbeiten. Preis Mark 2.75. Arnold Hans, Photograph. Die Negativ-Retouche nach Kunst- und Naturgesetzen. Mit besonderer Berücksichtigung der Operation (Beleuchtung, Entwicklung, Exposition) und des photograph. Publicums. Ein Lehrbuch der künstlerischen Retouche für Berufsphotographen und Retoucheure. Mit 53 Abbildungen. 33 Bogen Octav. Geh. fl. 3.30 = Mark 6.— = Francs 8.— = Rubel 3.60. Eleg. geb. fl. 3.75 = Mark 6.80 = Francs 9.— = Rubel 4.10. — — Band 1. Ueber Aehnlichkeit in der Portrait-Photographie. Mark 1.20. Augsbnrg A. Anleitung zur Blumenmalerei. Mark 1.—. Baden Pritchard H. Eine Wanderung durch die photographischen Ateliers von Europa. Autorisirte deutsche Ausgabe. Mit 43 Holzschn. 170 Seiten. Mark 3.—. Barret George. Anleitung zur Aquarellmalerei. Mark 1.20. Bauvier M. P. L. Handbuch der Oelmalerei, gänzlich neu bearbeitet von Professor A. Ehrhardt, nebst einem Anhang über Conservirung, Regeneration und Restauration alter Gemälde. Mark 9.—. Bergmeister J. Anleitung zur Holzschnitzerei. Mark —.65. — — Laubsäge-, Schnitz- und Dreharbeiten. Mark 3.—. Brömse Friedrich, Werkmeister für Ofenfabrication. Die Ofen- und Glasurfabrica- tion nach dem jetzigen Stande dieser Industrie. Mit besonderer Berücksichtigung der weissen und farbigen Schmelzöfen und der altdeutschen Majolica-Oefen, nebst den hiezu passenden Glasuren. Für Ofenfabrikanten, Töpfermeister und deren Gehilfen. Mark 2.—. Burger Wilhelm, Die Photographie in heissen Ländern, auf Pferd, Maulthier oder Kameel. Erfahrungen über photographische Ausrüstung bei wissenschaftlichen Expeditionen gesammelt von Wilhelm Burger. Separat-Abdruck aus der Photogr. Correspondenz. 8°. 1882. Mark —.60. Burton W. K. ABC der modernen Photographie. Deutsche Ausgabe. Herausgegeben von Hermann Schnauss. 6. Auflage. 136 Seiten. Mit 15 Abbildungen. Mark 1.50. Chevreul-Jaennicke. Die Farbenharmonie. Mark 6.—. David Ludwig, Rathgeber für Anfänger im Photographiren. Leichtfassliche Methode mit vielen belehrenden Textabbildungen von Ludwig David, k. und k. Oberlieutenant. Taschenformat. Mark 1.50. 52 Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1298 Photographische Lehrbücher. David und Scolik. Die Photographie mit Bromsilber-Gelatme und die Praxis der Moment-Photographie. Umfassendes Lehr- und Hilfsbuch für Berufs-und Amateur- Photographen von Ludwig David, k. und k. Oberlieutenant der I eld-Artillerie und Charles Scolik, praktischer Photograph. Mit vielen Holzschnitten und Kunstbeilagen Zweite gänzlich unbearbeitete Auflage, gr. 8°. Band I. Die Photographie mit Bromsilber-Gelatine. 1889. M. 6.—. Band II. Die orthoskiagraplusche Photographie. 1890. Mark 6.—. Band III. Die Praxis der Moment-Photographie. 1892. Mark 16.—. _Photographisches Notiz- und Nachschlagebuch für die Praxis. Dritte umgearbeitete 0 Auflage. Eleg. geh., fein ausgestattet. Mark 2.50 = fl. 1.50. _Taschen-Notizbuch für Amateur-Photographen. 2. Auflage. 1889/90. Eleg. geb. Mark 4.— . Disdéri. Die Photographie als bildende Kunst. Mit Abbildungen. 389 Seiten. Mark 1.50. Ehrhardt A., Professor. Die Kunst der Malerei. Eine Anleitung zur Ausbildung für die Kunst nebst einem Anhang zur Nachhilfe bei dem Studium der Perspective, Anatomie und der Proportionen. Mark 10.—. Eder J. M., Dr. Ausführliches Handbuch der Photographie von Professor Dr. J. M. Eder, k. k. Director an der Lehr- und Versuchsanstalt für Photographie und Reproductionsverfahren in Wien. Band I. Zweite Auflage. Erste Hälfte oder Heft 1—3. 1892. Mark 12.—. Heft 1 : Geschichte der Photochemie und Photographie. Mit 2 Holzschnitten und 4 Heliogravüren. Mark 3.60. — Heft 2: Chemische Wirkungen des Lichtes, Photochemie. Mit 127 Holzschnitten. Mark 5.—. — Heft 3 : Photographie bei künstlichem Lichte. Photometer und Expositionsmesser. Mit 80 Holzschnitten und 6 Tafeln. Mark 3.40. Zweite Hälfte oder Heft 4 u. 5. Mark 16.—. Heft 4: Die photographischen Objective, ihre Eigenschaften und Prüfung. Mit 197 Holzschnitten und 3 Holiogravuren. Mark 6.—. — Heft 5 : Die photographische Camera und die Momentapparate. Mit 629 Holzschnitten und 3 Tafeln. Mark 10.—. — Ergänzungsband: Atelier und Laboratorium des Photographen. Unter der Presse. Band II oder Heft 6—8. Mark 7.20. Heft 6. Einleitung in die Negativ-Verfahren und die Daguerreotypie, Thalbotypie und Niepçotypie. Mit 73 Holzschnitten. 8. 1884. Mark 2.40. Heft 7. Das nasse Collodion-Verfahren, die Ferrotype und verwandte Processe. Mit 53 Holzschnitten und 1 Tafel. 8. 1884. Mark 2.40. Heft 8. Die Collodion-Emulsionen mit Brom- und Chlorsilber und Bad-Collodion- Trockenverfahren. Mit 39 Holzschnitten. 8. 1885. Mark 2.40. Band Hl oder Heft 9—11. Mark 10.—. Die Photographie mit Bromsilber-Gelatine und Chlorsilber-Gelatine. Mit 206 Holzschnitten. (Vierte völlig umgearbeitete und vermehrte Auflage von des Verfassers „Theorie und Praxis der Photographie mit Bromsilber-Gelatine“). 1890. Band IV wird fortgesetzt. Heft 12. Die photographischen Copirverfahren mit Silbersalzen (Positiv-Process) auf Salz-, Stärke- und Albumin-Papier etc. Mit 93 Holzschnitten. 8. 1887. Mark 4.—. Heft 13. Die Lichtpausverfahren, die Platinotypie und verschiedene Copirverfahren ohne Silbersalze. (Cyanotypie, Tintenbilder, Einstaubverfahren. Urancopien, Anthrakotypie, Negrographie etc.) Mit 14 Holzschnitten. 8. 1888. Mark 3.—. Jeder Band und jedes Heft sind einzeln käuflich. - Die Moment-Photographie in ihrer Anwendung auf Kunst und Wissenschaft. I. Serie. Zweite gänzlich umgearbeitete Auflage. Mit 190 Holzschnitten und Zink- o ypxen im Texte, sowie 30 Illustrationen auf 17 Lichtdrucktafeln und 1 Helio- gravure. Lexikon 8 1886. In Mappe. Mark 24.—. — II. Serie. Mit 22 Illustrationen Mark 18 — ChtdrUCktafeln ^ 1 HeIio S ravure - Lexikon 8. 1888. In Mappe. Hers , t . dlun - von Moment-Photographien. Zweite gänzlich um- g arbeitete Auflage. Mit 190 Holzschnitten und Zinkotypien. 8. 1887. Mark 8.— ~7imW f ii Reactionea , der Chromsäure und der Chromate auf Gelatine, Gummi, Chroma tehntnÜ- 11 e v ® 1 ^ )st . anz ® n organ. Ursprunges in ihren Beziehungen zur WieT 8 Pk 878 gr Mark 4- eiSgekrÖnt ^ Photo £ r aphischen Gesellschaft in ^rtrsmlÎf\dar Hand a U nti Ph « to £ ra P hie - III. Theil. Die Photographie mit Auflage von üpiv hlorsilber-Gelatirie. 4. völlig umgearbeitete und vermehrte si er Gelaini ^hoone und Praxis der Photographie mit Brom- s >ei fxe latine . Mit 206 Holzschnitten, gr. 8. 1890. Mark 10._. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Klrchberggasse 37. Photographische Lehrbücher, Eder J. 31., Dr. U eher die chemischen Wirkungen des farbigen Lichtes und die Photographie in natürlichen Farben 8. 1879. Mark 1.80. — — Der neue Eisenoxalat-Entwickler und dessen Vergleichung mit dem Pyrogallus- Entwickler 8. 188t). Mark —.60. — — und Pizzighelli, k. k. Hauptmann. Die Photographie mit Chlorsilber-Gelatine und chemischer Entwicklung nebst einer praktischen Anleitung zur raschen Herstellung von Diapositiven, Stereoskopbildern, Fensterbildern, Duplicatnegativen. Vergrösserungen, Copien aus Papier. 8. 1881. Mark 1.80. Jahrbuch der Photographie und Reproductionstechnik. I. Jahrgang. 1887. Mit 31 Holzschnitten und Zinkotypien im Texte und 7 artistischen Tafeln. Broehirt Mark 3.50. — II. Jahrgang. 1888. Mit 109 Holzschnitten und Zinkotypien im Texte und 21 artistischen Tafeln. Broehirt Mark 5.—. — III. Jahrgang. 1889. Mit 124 Holzschnitten und Zinkotypien im Texte. Hiezu eine Mappe mit 50 artistischen Tafeln. Mark 8.—. — IV. Jahrgang. 1890. Mit 78 Holzschnitten und Zinkotypien im Texte und 20 artistischen Tafeln. Broehirt Mark 6.—. — V. Jahrgang. 1891. Mit 117 Holzschnitten und Zinkotypien im Texte und 23 artistischen Tafeln. Broehirt Mark 8.—. VI. Jahrgang. 1892. Mit 106 Holzschnitten und Zinkotypien im Texte und 34 artistischen Tafeln. Mark 8.—. Ferrotypie. Anleitung zur Anfertigung von Photographien auf Blechplatten. 10. Aufi. 50 Seiten mit Abbildungen. Mark 1.50. Fülle Elly. Anleitung zum Modelh'ren. Mark 1.—. Gerner Raimund, Glasfabrikant. Die Glasfabrication. Eine übersichtliche Darstellung der gesammten Glasindustrie mit vollständiger Anleitung zur Herstellung aller Sorten von Glas und Glaswaaren. Zum Gebrauche für Glasfabrikanten und Gewerbetreibende aller verwandten Branchen auf Grund praktischer Erfahrungen und der neuesten Fortschritte bearbeitet. Mit 50 Abbildungen Mark 5. —. Goerz Paul. Ausführliche Anleitung zur Herstellung von Photographien für Liebhaber. 8. Mit 38 Abbildungen Mark 2.50. Grasshoff Joh. Die Retouche von Photographien. Anleitung zum Ausarbeiten von negativen und positiven Photographien, sowie zum Coloriren und Uebermalen derselben mit Aquarell-, Eiweiss- und Oelfarben. Mit 2 Photographien. 7. Aufl. Preis Mark 2-50. Grünewald E., Amtsgerichtsrath. Das Urheberrecht auf dem Gebiete der bildenden Kunst und Photographie. 92 Seiten 8 Mark 1.80. Haschek M. Anton. Photographische Optik. Zum Zwecke von Vorträgen im „Club der Amateur - Photographen in Wien“ zusammengestellt. Mit 68 in den Text gedruckten Abbildungen. 1891. gr. 8. Mark 2.40. Häuselmann & Ringger. Taschenbuch für das farbige Ornament. Mark 7.—. Häuselmann J. Zeichentaschenbuch des Lehrers. Mark 4.—. — — Populäre Farbenlehre. Mark 4. — . — — Anleitung zum Studium der decorativen Künste. Mark 4.50. — — Dasselbe elegant gebunden. Mark 6.—. Hardwich T., Prof. Manual der photographischen Chemie. 6. Auflage. 555 Seiten. Mit 61 Holzschnitten. Mark 2.50. Hermann Felix, technischer Chemiker. Die Glas-, Porzellan- und Email-Malerei in ihrem ganzen Umfange. Ausführliche Anleitung zur Anfertigung sämmtlicher bis jetzt zur Glas-, Porzellan-, Email-, Fayence- und Steingut-Malerei gebräuchlichen Farben und Flüsse, nebst vollständiger Darstellung des Brennens dieser verschiedenen Stoffe. Mit 10 Abbildungen. Mark 4.50. HliSllik J. Die Reproductions-Photographie sowohl für Halbton- als Strichmanier nebst den bewährtesten Copirprocessen zur Uebertragung photographischer Glasbilder aller auf Zink und Stein. Mit 34 Abbildungen und 7 Tafeln. 13 Bog. Oct. geh. fl. 1.80 = Mark 3.25. Eleg. gbdn. fl. 2.25 = Mark 4.05. — — Das Gesammtgebiet des Lichtdruckes, die Emailphotographie und anderweitige Vorschriften zur Umkehrung der negativen und positiven Glasbilder. Mit 39 Abbildungen und 3 Illustrationsbeilagen in Lichtdruck. Dritte, sehr verm. und besonders für den Schnellpressen-Lichtdruck umgearb. Auflage. 18 Bogen. Ootav. geh. fl. 2.20 = Mark 4.—. Eleg. gebdn. fl. 2.65 = Mark 4.80. — — Die Zinkätzung (Chemigraphie, Zinkotypie). Eine fassliche Anleitung nach den neuesten Fortschritten alle mit den bekannten Manieren auf Zink oder ein anderes Metall übertragenen Bilder hoch zu ätzen und für die typographische Presse geeignete Druckplatten herzustellen. Mit 16 Abbildungen und 4 Tafeln. 12 Bog. Oct. geh. fl. 1.65 — Mark 3.—. Eleg. Gbdn. fl. 2.10 = Mark 3.80. 52* Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1300 photographische Lehrbücher. Husnik J. Die Heliographie oder eine Anleitung zur Herstellung druckbarer Metall- " platten aller Art, sowohl für Halbtöne als auch für Strich- und Kornmamer, ferner die neuesten Fortschritte im Pigmentdruck, Woodbury-Verfahren foder Reliefdruck) und anderweitigen Vorschriften. Mit 6 Illustrationen und 5 Tafeln. Zweite vollständig neu bearbeitete Auflage. 15 Bogen. Octav. geh. fl. 2.50 — Mark 4.50. Eleg. gebdn. fl. 2.95 = Mark 5.30. Jaennicke Fr. Handbuch der Aquarellmalerei. Mark 4.50. — — Handbuch der Handmalerei. Mark 4.50. Just, Dr. Leitfaden für den Positiv-Entwicklungsprocess auf Gelatine-Emulsion s- papier mit einem Anhang : „Die Vergrösserung auf Emulsiouspapier mittelst Projection direct nach Negativen“. 1890. fl. 3.60 = Mark 6.—. _Rathgeber für den Positivprocess auf Albuminpapier. Wien 1880. 2. Auflage. Preis fl. 1.20. Kampmann C. Decorirung des Fluchglases durch Aetzen und Anwendung chemigra- phischer Reproductions-Arten für diesen Zweck. Bis zu den neuesten Fortschritten auf diesem Gebiete dargestellt von C. Kampmann. Wien. 1889. Mark 4.—. Klimke. Anleitung zur Porzellan- und Glasmalerei für Dilettanten. Vierte vermehrte Auflage. Mit 62 Holzschnitten. Mark 1.75. Konkoly Nicolaus Y on. Handbuch für Spectroskopiker im Cabinet und am Fernrohr. Praktische Winke für Anfänger auf dem Gebiete der Spectralanalyse. Von Nicolaus von Konkoly, Dr. phil., Ritter etc. Mit 335 Holzschn. im Texte, gr. 8. 1890. Mark 18.—. — — Anleitung zur Himmelsphotographie mit besonderer Rücksicht auf die Spectral- photographie von Nicolaus von Konkoly, Dr. phil., Ritter etc. Mit 218 Abbild, gr. 8. 1887. 12.—. Kopske W., akad. Maler. Die photographische Retouche in ihrem ganzen Umfange. I. Theil : Praktische Anleitung zum Retouchiren. 8. Mark 1.50. — II. Theil : Die zur künstlerischen Retouche nöthigen Wissenschaften. 8. Mit zahlreichen Figuren. Mark 3.—. Kröll Fr. Technik der Oelmalerei. Mark 1.50. Kriigener Anleitung zum Erlernen der nothwendigsten photographischen Operationen. Dritte Auflage. Mark —.75. Krüger Julius. Handbuch der Photographie der Neuzeit mit besonderer Berücksichtigung des Bromsilber-Gelatine-Emulsionsverfahrens nach den besten Quellen und eigener Erfahrung bearbeitet von Julius Krüger. Mit 61 Abbildungen. 21 Bogen. Octav. geh. fl. 2.20 = Mark 4.—. Eleg. gebunden fl. 2.65 = Mark 4.80. ' Die Photographie oder die Anfertigung von bildlichen Darstellungen auf künstlichem Wege. Als Lehr- und Handbuch von praktischer und theoretischer Seite bearbeitet und herausgegeben von Julius Krüger. Mit 41 erläuternden Abbildungen. 37 Bog. Oct. geh. fl. 4.— = Mark 7.20. Eleg. gebunden fl. 4.45 = Mark 8.—. — Die Photokeramik, das ist die Kunst, photographische Bilder auf Porzellan, Email, Glas, Metall etc. einzubrennen. Als Lehr- und Handbuch nach eigenen Exfahrungen und mit Benützung der besten Quellen bearbeitet und herausgegeben von Julius Krüger. Mit 19 Abbildungen. 13 Bog. Oct. geh. fl. 1.35 = Mark 2.50. Eleg. gebunden fl. 1.80 == Mark 3.30. 1 .^ e A ^ n k°l? rav 'u r ® oder das Aetzen in Zink zur Herstellung von Dnickplatten aller Art nebst Anleitung zum Aetzen in Kupfer, Messing, Stahl und anderen Metallen. Auf Grund eigener, praktischer, vieljähriger Erfahrungen bearbeitet und herausgegeben von Julius Krüger. Zweite, gänzlich umgearbeitete und erheblich vermehrte^Auflage. 15 Bogen. Octav. geh. fl. 1.65 = Mark 3.—. Eleg. gebunden Küttner C., Giaveur und Musterzeichner. 74 Blatt Monogramme, Zierschriften und Lallneck Fr., Dr. Anleitung zur Holzmalerei. Mark 1.—. Laill a e nf dl^S^r* ABle ! tUn5 L ZU den Laboratoriumsarbeiten mit besonderer Rücksicht W ^ 1M V r?* 0t ? graphen - V0U Alexander Lainer, k. k. Professor anstah ör Pb T ? • ™ der k. k. Lehr- und Versuchs- 1892 g r 8 MaÏ?— 16 Re P rodnctlonsverf ahren in Wien. Mit 243 Abbild. Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirchberggasse 37. Photographische Lehrbücher. Lainer Alexander. Lehrbuch der Photographischen Chemie und Photochemie von Alexander Lainer, wirkt. Lehrer für Chemie und Physik an der k. k. Lehr- und Versuchsanstalt für Photographie und Reproductionsverfahren. gr. 8. I. Theil ; Anorganische Chemie. 1889. Mark 6.—. Lending Josef. Der Photochemiker und die Hausindustrie. Mittheilungen über vorzügliche Methoden zum Verzieren von Glas, Porzellan, emaillirte Waaren, Holz, Papiermaché, Geweben etc. Mit besonderer Rücksicht auf die Wiedererhebung der im 14. bis 17. Jahrhundert im Rheinlande blühenden Steingut-Kunsttöpferei durch die Anwendung neuer Hilfsmittel der photographischen Optik, Chemie etc. Aus den Notizen eigener Erfahrung gesammelt von Josef Lemling, praktischer Chemiker und Erfinder optisch-chemischer und mechanischer Gravir- und Druck- Verfahren. gr. 8. 1887. Mark 2.40. — II. Bändchen. Gründliche Mittheilungen über die wichtigsten und unentbehrlichsten optisch-chemischen Hilfsmittel, mit Berücksichtigung der bewährten Fortschritte der Moment-Photographie, Vergrösse- rung und Landschafterei auf Papier. Aus den Notizen eigener Erfahrung gesammelt von Josef Lemling, prakt. Chemiker und Erfinder optisch-chemischer und mechanischer Gravir- und Druck-Verfahren. Mit 15 Text-Abbildungen, gr. 8. 1888. Mark 3.—. Anleitung zum Photographiren. Enthaltend : Die Negativ-Verfahren. — Fehler und deren Abhilfe. — Die Ferrotypie. — Die Druckverfahren mit Eiweisspapier, Aristopapier, Kohlepapier und Bromsilberpapier. — Directes Vergrössem auf Papier. — Der Platindruck. 8. Auflage. 88 Seiten. Mark 1.—. Der Aristodruck. Mittheilungen über das Druckverfahren mit Aristopapier. 48 Seiten 8, Mark —.50. Die Buchhaltung fur Photographen. Separat-Abdruck aus dem Photogr. Archiv. Mark —.40. Die Héliochromie, das Problem der Photographie in natürlichen Farben. Eine Zusammenstellung der hierauf bezüglichen Arbeiten von Becquerel, Niépce und Poitevin. 75 Seiten. Mark 1.50. Liesegang Paul E., Dr. Der Kohledruck und dessen Anwendung beim Vergrösserungs- verfahren 9. Auflage, 144 Seiten mit 25 Abbildungen. Mark 2.50. Die modernen Lichtpaus-Yerfahren zur Herstellung exacter Copien nach Zeichnungen, Schriften, Stichen etc., mit Hilfe lichtempfindlicher Papiere. Zweite vermehrte Auflage. Mit Probedrucken und Abbildungen. 85 Seiten. Mark 2.—. Die Projectionskunst für Schulen, Familien und öffentliche Vorstellungen. Nebst einer Anleitung zum Malen auf Glas und Beschreibung optischer, chemischer und elektrischer Versuche. 9. Auflage. 283 Seiten. Mit 119 Abbildungen. Mark 5.—. Ueber Erlangung brillanter Negative und schöner Abdrücke mit Gelatine-Trocken - platten, Eiweiss-Papier, Chlorsilbereollodion und Gelatinepapier. Nebst einem Anhang über die Wahl der Apparate. 10. Auflage. Mark —.50. Leliner Sigrn. Die Kitte und Klebemittel. Ausführliche Anleitung zur Darstellung aller Arten von Kitten und Klebemitteln für Glas, Porzellan, Metalle, Leder, Eisen, Stein, Holz etc. Mark 2.—. Die Mikro - Photographie als Hilfsmittel naturwissenschaftlicher Forschung. Von Gottlieb Marktanner-Turneretscher, Cand. prof, approb., wissenschaftlicher Hilfsarbeiter am k. k. naturhistorischen Museum zu Wien. Mit 195 Abbildungen im Text und zwei Tafeln. 1890. Mark 8.—. Medern Fried. Gobelin- und Terracottamalerei. Mark l.—. Mercator G. Der Entwicklungsdruck auf Gelatine - Emulsions - Papier und die Vergrösserung direct nach dem Negativ. 124 Seiten. Mit 28 Abbildungen. Mark 2.—. Mertens Wilhelm. Das Sandstrahl-Gebläse im Dienste der Glasfabrication. Genaue übersichtliche Beschreibung des Mattirens und Verzierens der Hohl- und Tafelgläser mittelst des Sandstrahles, unter Zuhilfenahme von verschiedenartigen Schablonen und Umdruckverfahren mit genauer Skizzirung aller neuesten Apparate und auf Grund eigener, vielseitiger und praktischer Erfahrungen verfasst. Mit 27 Abbildungen. Mark 2.25. Adresse für Telegramme: Bernhard Wachtl, Wien. 1302 Photographische Lehrbücher. er J. B., Glastechniker. Die Verzierung der Gläser durch den Sandstrahl. Vollständige Unterweisung zur Mattverzierung von Tafel- und Hohlglas, mit besonderer Berücksichtigung der Beleuchtungsartikel. Viele neue Verfahren : das Lasiren der Gläser, die Mattdecoration von Porzellan und Steingut, das. Mattiren itnd _ i • 1 1 _____ _ Tt - _ 1\,T il - S A n . tl0i VTIclÖtiXj Lli-O XTXdUUOLUJ.ClilJl.Uia 4 •\X , x O l L Verzieren der Metalle. Nebst einem Anhänge : Die Sandblas-Maschmen. Mit 8 Abbildungen. Mark 3.—. _Die Glasätzerei für Tafel- und Hohlglas, Hell- und Mattätzerei in ihrem ganzen Umfange. Alle bis heute bekannten und viele neue Verfahren enthaltend ; mit besonderer Berücksichtigung der Monumental-Glasätzerei. Zweite Auflage. Mit 18 Abbildungen. Mark 2.—. MonckllOYen 1), van, Dr. Die Photographie auf Collodium. Deutsche, allein autorisirte Ausgabe, bearbeitet von Dr. A. H. Weiske, Privatdocent an der Universität Leipzig. Mit 115 Text-Abbildungen. 8°. 1862. Mark 3.—. — — Anleitung zur Photographie mit Bromsilber-Gelatine. Ein Vortrag, gehalten am 12. October 1879 in der Association Beige de Photographie, von Dr. van D. Monck- hoven. Separat-Abdruck aus der Photogr. Correspondenz. 8. 1880. Mark —.60. Monograimnbucli. Mark 3.50. Mörell J. 0. Handbuch der Chemigraphie und Photochemigraphie. Anleitung zur Herstellung von Zinkätzungen. 156 Seiten mit 15 Abbildungen und 8 Tafeln. Mark 4.—. — — Die Autotypie in ihren verschiedenen Ausführungsarten. Ein praktischer Führer zur Erzeugung von Druckplatten auf photomechanischem Wege für die Buch-, Stein- und Kupferdruckpresse nach photographischen Aufnahmen und Originalen mit ungebrochenen Abtönungen. Nach eigenen Erfahrungen bearbeitet von J. O. Mörch. 136 Seiten. Mit 8 erläuternden Tafeln. Mark 5.—. Mücke H. Die Retouche photographischer Negative und Abdrücke. Mit Abbildungen und anatomischen Zeichnungen von Prof. H. Mücke. 2. Auflage. 200 Seiten. Mark 4.—. Müller. Band 2. Ueber die Bedeutung und Verwendung des Magnesiumlichtes in der Photographie. Mark 3.—. Müller M., Dr. Die Fabrication der für die Glas-, Email- und Porzellan-Malerei geeigneten Farben. 4. Auflage. Mit 9 eingedruckten Holzschnitten. Mark 3.75. Muster-Alphabete Terschienener Schriftarten in den neuesten Formen. Heft 1—5 mit je 12 Blättern, 15 : 23 Cm. gross, per Heft Mark 1.25. Paar Jean. Die Retouche der Photographie. Lehr- und Handbuch für Retoucheure und Solche, die es werden wollen. Von Jean Paar in Breslau. Mit 5 Tafeln in Lichtdruck 8. 1890. gr. Mark 4.—. Pizzighelli G. Handbuch der Photographie für Amateure und Touristen von G. Pizzighelli, k. u. k. Major im Genie-Stabe. Band 1. Die photographischen Apparate. Oe- Abbildungen. Mark 8.—. Band II. Die photographischen Processe. Mit i Abbildungen. Mark 8.—. Band III. Die praktische Anwendung der Photographie. Mit 284 Abbildungen Mark 8.'—. Stellung von Lichtpausen. Zwei Vorträge, gehalten von Hauptmann der Geniewaffe 8. 1881. Mark —.60. Die Actionometrie oder die Photometrie der chem. Anthrakotypie und Cyanotypie. Zwei empfehlenswerthe Verfahr en zur Her- fttp.lmncr von D : ir.i •.. ^ — . . — , -, von G. Pizzighelli, k. u. k* TP , . ,, 7 -> ^xx^iiucxi-A tturuiaiueu, -rnotograpnen, iu lurei Entwicklung bis zur Gegenwart. Zusammengestellt von G. Pizzighelli, k. u. k. Hauptmann. Mit 44 Tabellen und 150 Illustrationen 8. 1884. gr. Mark 3.60. ■ P™ Dlatinotypie, ein Verfahren zur raschen Herstellung haltbarer Copien . 11t a,insazen a uf photographischem Wege. Theoretisch und praktisch dar- V0U . .. [ Izz, ghelli und Arthur Baron Hübl. Mit der Voigtländer-Medaille Wien 2 P vXI« ficrTr 8 ^^ 611 VOn der Photographischen Gesellschaft in p,D^ e Actionometrie oder die Photometrie der chem. wirksamen Strahlen für emi er, ysiker, Optiker, Instrumenten-Fabrikanten, Photographen, in ihrer Wien. 2. Auflage 8. 1883. Mark 3.—. Anleitung zur Photographie für Anfänger. Herausgegeben von G. Pizzighelli. gebunden Mark 3 ,U a ^ G " Holzschnitten Taschenformat. In Leinwand: Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirehberggasse 37. Photographische Lehrbücher. 1303 Photographische Schmelzfarbenbilder. Mark 2.50. Randan Paul; technischer Chemiker. Die Fabrication der Emaille und das Emailliren. Anleitung zur Darstellung aller Arten Emaille für technische und künstlerische Zwecke und zur Vornahme des Emaillirens auf praktischem Wege. Für Emaillefabrikanten, Gold- und Metallarbeiter und Kunst-Industrielle. Mit 8 Abbildungen. Mark 3.50. Ritscher. Anleitung zur Pastellmalerei. Mark 1.—. Remelé Philipp. Kurzes Handbuch der Landschafts-Photographie. Mit besonderer Berücksichtigung des Gelatine-Trockenplatten-Processes. Für Fachphotographen und Liebhaber, Forschungs- und Vergnügungsreisende. Dritte Auflage, ergänzt von Prof. Dr. H. W. Vogel. 8. Mit 31 Holzstichen. Mark 3.—. Robinson H. P. Das Glashaus und was darin geschieht. Autorisirte deutsche Ueber- setzung. 2. Auflage. 130 Seiten mit 32 Abbildungen. Mark 2.50. — — Der malerische Effect in der Photographie als Anleitung zur Composition und Behandlung des Lichtes in Photographien von H. P. Robinson. Frei nach dem Englischen von C. Schien dl. 8. 1886. Mark 4.—. Roth K. de. Neueste Fortschritte und Erfahrungen auf dem Gesammtgebiete der Photographie aus den Jahren 1863—1867. Repertorium der wesentlichsten Leistungen in der Photographie, Photolithographie, Photogalvanographie, Photoxylographie. Herausgegeben von K. de Roth. 8. 1868. Mark 1.50. Russel Major. Tannin-Verfahren. Ausführliche Anleitung, mit geringen Kosten sehr empfindliche trockene Platten und transparente Photographien von wunderbarer Tonabstufung zu erzielen. Nach Major Russel’s Tannin-Process bearbeitet und mit den neuesten Erfahrungen bereichert von K. de Roth. Zweite verm. Auflage. Mit mehreren in den Text gedruckten Holzschnitten. 8. 1866. Mark 1.—. — — Das Tannin-Verfahren. 2. Auflage. 130 Seiten. Mark —.75. Schedlich. Kerochromatographie (Aquarellmalerei, Colorir- und Aquarellirverfahren von Photographien). Mark —.60. Sehiendl C. Geschichte der Photographie. Mit den Bildnissen der Erfinder und Gründer der Photographie und einer Abbildung der ersten Photographie. 25 Bog. Gross-Oct. geh. fl. 4.40 = Mark 8.—. Eleg. gebdn. fl. 5.50 — Mark 10.—. — — Die künstlerische Photographie nebst einem Anhänge über die Beurtheilung und technische Behandlung der Negative photographischer Portraits und Landschaften, sowie über die chemische und artistische Retouche, Momentaufnahmen und Magnesiumblitzbilder. Mit 38 Abbildungen und einer Lichtdruck-Tafel. 22 Bog. Oct. Geh. fl. 2.50 = Mark 4.50. Eleg. gebdn. fl. 2.95. = Mark 5.30. Schiffner Franz, Professor an der k. u. k. Marine-Realschule zu Pola. Die photographische Messkunst oder Photogrammetrie, Bildmesskunst, Photographie. Mit 83 Figuren. 1892. gr. 8. Mark 4.—. Schmelzfarbenbilder, photographische. Das Einstäubeverfahren auf Porzellan und Glas, sowie das Substitutionsverfahren behandelnd. 2. vermehrte Aufl. 73 Seiten. Mk. 2.50. Schmidt F., Docent der Photographie und Leiter des phofogr. Instituts an der Grossh. techn. Hochschule Karlsruhe. Compendium der praktischen Photographie für Amateure und Fachphotographen. Mit 10 Abbildungen im Texte und einer Lichtdruckbeilage. Brochirt Mark 4.50. Eleg. geb. (mit phofogr. Emblemen verziert) Mark 5.50. Schmid J. F., techn. Leiter der Emulsionsplatten-Fabrik von Victor Angerer. Das Photographiren. Ein Rathgeber für Amateure und Fachphotographen bei Erlernung und Ausübung dieser Kunst. Mit Berücksichtigung der neuesten Erfindungen und Verbesserungen auf diesem Gebiete. Mit 54 Abbildungen und einer Farbendruckbeilage. 19 Bogen. Oct. geh. fl. 2.20 = Mark 4.—. Eleg. gebdn. fl. 2.65 == Mark 4.80. Schmidt Max, Professor. Aquarellmalerei. Mark 2.—. SchnauSS Hermann. Photographischer Zeitvertreib. Eine Zusammenstellung einfacher und leicht ausführbarer Beschäftigungen und Versuche mit Hilfe der Camera. Zweite verm. Aufl. 138 Seiten. Mit 80 Abbildungen. Mark 2.—. Schnanss Jul., Dr. Der Lichtdruck und die Photolithographie. Vierte verm. Auflage. 176 S. Mit 23 Abb. und 4 Tafeln. Mark 4.—. Photographisches Lexikon. Alphabetisches Nachschlagebuch für den praktischen Photographen, sowie für Maler, Chemiker, Techniker, Optiker etc. auf Grund der neuesten Forschritte. Unter Berücksichtigung der neuesten deutschen, englischen und französischen Literatur, sowie eigener Erfahrungen. Herausgegeben von Dr. Julius Schmauss. Dritte umgearbeitete und vermehrte Auflage. Mit zahlreichen, in den Text gedruckten Abbildungen. 1882. Mark 9.—. Adresse für Telegramme: Bernhard Wacht], Wien. 1304 Photographische Lehrbücher. Schuberth H. Das Lichtpausverfahren oder die Kunst, genaue Copien mit Hilfe des Lichtes unter Benützung von Silber-, Eisen- und Chromsalzen herzustellen. Auf Grund eigener Erfahrungen bearbeitet. Mit 4 Abbildungen. 8 Bogen. Oct. geh. fl. —.80 = Mark 1.50. Eleg. gebdn. fl. 1.25 = Mark 2.30. Schroeder Hugo, Dr. Die Elemente der photographischen Optik. Enthaltend eine gemeinverständliche Darstellung der Einrichtung photographischer Linsensysteme, sowie Angabe über Prüfung derselben. Nach dem neuesten Standpunkt der Wissenschaft und Technik bearbeitet. (Zugleich Ergänzungsband zu Vogels Handbuch der Photographie.) Circa 15 Bogen. Gr.-Oct. Mit 85 Figuren im Text, geh. Mark 6.—. gebdn. Mark 7.50. Schwier. Handbuch der Emailphotographie. Erzeugung von Photographien auf Porzellan, Glas, Email. Mark 1.50. Soellner B. Praktischer Führer zur Erlernung der Perspective für Zeichner und Maler. Mit 26 Vorlageblättern 37 : 23 Cm. Leichtfasslicher und gründlicher Leitfaden für höhere Schulen und zum Selbstunterrichte. Vorbereitung zu akademischen Studien. Mit einem Anhang: Gründliche Unterweisung zur Aquarell- und Oel- malerei, nebst Angabe über das geeignetste Material dazu und einiger Bezugsquellen. (Text und Vorlagen getrennt.) Zusammen Mark 14.—. In elegantem Bande Mark 20.—. Auszug aus obigem Werke. Nur die notliwendigsten Elemente für die Perspective enthaltend, mit 5 lithographischen Vorlagen. Mark 2.50. Stein Sigmund Theodor. Das Licht im Dienste wissenschaftlicher Forschung. Von Sigmund Theodor Stein, Doctor der Philosophie und Medicin, königl. württemb. Hofrath. Zweite gänzlich umgearbeitete und vermehrte Auflage. I. Band. Mit 476 Textabbildungen und 8 Tafeln. Mark 13.50. I. Heft. Sonnenlicht und künstliche Lichtquellen für wissenschaftliche Untersuchungen. Mit 167 Textabbildungen und 2 Tafeln, gr. 8°. 1884. Mark 4.—. 2. Heft. Das Mikroskop und die mikro- graphische Technik zum Zwecke photographischer Darstellung. Mit 136 Textabbildungen und 4 Tafeln, gr. 8. 1884. Mark 5.—. 3. Heft. Das Licht und die Lichtbildkunst in ihrer Anwendung auf anatomische, physiologische, anthropologische und ärztliche Untersuchungen. Mit 172 Textabbildungen und 2 Tafeln. 8°. 1885. Mark 4.50. — II. Band. Mit 373 Text-Illustrationen und 2 Tafeln. Mark 12.—. 4. Heft. Die Photographie im Dienste der Astronomie, Meteorologie und Physik. Mit 135 Textabbildungen und einer photographischen Tafel. 8. 1886. Mark 5.—. 5. Heft. Die Photogrammetrie (bearbeitet von Dr. F. Stolze), Militärphotographie und optische Projectionskunst. Mit 170 Textabbildungen. 8. 1887. Mark 4.—. 6. Heft. Die photographische Technik für wissenschaftliche Zwecke. Mit 67 Textabbildungen. 1888. Mark 3.—. — — Die Projectionskunst im Dienste der exacten Wissenschaften. Mit 183 Textabbildungen. 8. 1887. Mark 3.—. Steinbrecht Gustav. Die Steingut-Fabrication. Für die Praxis bearbeitet. Mit 86 Abbildungen. Mark 4.20. Steiner Friedr, Die Photographie im Dienste des Ingenieurs. Ein Lehrbuch der Photogrammetrie. Lieferung 1. Mit 25 Textfiguren und 2 Tafeln. 8. 56 Seiten, fl. 1.20. stenglein M. und Scliultz-Hencke, Anleitung zur Ausführung mikrophotographischer Arbeiten. 8. Mit 5 Holzstichen und 2 Lichtdrucktafeln, geh. Mark 4.—. stolze Franz, Dr. Die Stellung und Beleuchtung in der Photographie. 1. Heft. Mit 5 Photographien im Lichtdruck auf 3 Foliotafeln. Mark 5. — . 2. Heft. Mit 6 Photographien in Lichtdruck auf 3 Foliotafeln. Mark 5.—. strele Karl. Handbuch der Porzellan- und Glasmalerei. Enthaltend die Technik des -o orirens und Decorirens von echtem und Frittenporzellan, Steingut, Fayence. Glas Email etc durch Begiessen, Bemalen, Bedrucken, Uebertragen von Photo- grapluen etc. 4. Auflage. Mit einer Farbentafel und 64 eingedruckten Holzschnitten. Mark 6.75. 6 Qtl )i i% Fab J iC v ti0n i, de ? r ei T n Felds patporzellans und dessen Decorirung mit «™ 61ier / à E *? ialtond die An ? abe eines rationellen Verfahrens zur Zu- DrehHf^i S< "i ZUn ^a 6r ^ as ? en , und Glasuren, der neuesten englischen Maschinen, einem Atlïq“ 5 Ausfahrun g Brennens mit Gasfeuerung. Mit einem Atlas von 18 1 oliotafeln, enthaltend 192 Figuren. Mark 7 75 V °Fir! ( a L 1 !: A Di f.f arben Decoration von Steingut, Fayence und Majolica. Favenee mirl ** f* •• ZUr Eer . eitun g ( l er farbigen Glasuren auf Hartsteingut, ^lasurfarben^ Anf 7 TT Ma -l olica > d « Farbflüsse, Farbkörper, Unterfeuerfarben Mai as î lr arben ^ ur f ei ngelbe Fayencen, sogenannteSteingutscharf- s I - 6 B “*■" b *- Bernhard Wachtl, Wien, Neubau, Kirohberggasse 37. 1305 Photographische Lehrbücher u. Zeitschriften. Thörner Wilh., Dr. Die Verwendung der Projectionskunst im Anschauungs-Unter- richt. Experimental -Vortrag aus einigen Capiteln der Physik. 24 Seiten mit 18 Abbildungen. Mark —.75. Toifel Wilhelm F. Handbuch der Chemigraphie, Hochätzung in Zink für Buchdruck mittelst Umdruck von Autographien und Photogrammen und directer Copirung oder Radirung des Bildes auf die Platte (Photochemigraphie und Chalcochemi- graphie). Mit 14 Abbildungen. 17 Bogen. 8. geh. fl. 1.80 = Mark 3.25. Elegant geb. fl. 2.25 == Mark 4.05. Vogel H. W. Handbuch der Photographie. Vierte gänzlich umgearbeitete, vermehrte und verbesserte Auflage, gr. 8. — I. Theil : Photochemie und Beschreibung der photographischen Chemikalien. Ein Gross-Octavband von ca. 22 Bogen mit 13 Tafeln, 1 Farbenlichtdruck, sowie 9 Lichtdrucken und 22 Holzschnitten im Text, geh. Mark 10.—. gebdn. Mark 11.50. — IV. Theil: Photographische Kunstlehre oder die künstlerischen Grundsätze der Lichtbildnerei. Für Fachmänner und Liebhaber bearbeitet. Ein Gross-Octavband von ca. 14 Bogen mit 3 Kunstbeilagen und etwa 166 Abbildungen im Text. geh. Mark 6.—. gebdn. Mark 7.50. — — Die Photographie nach farbigen Gegenständen in den richtigen Tonverhältnissen. Handbuch der farbenempfindlichen (isochromatischen und orthochromatischen) Verfahren. Mit 1 Farbendruckbeilage, 2 danach gefertigten Photographien und 15 Holzstichen. 8°. Mark 4.—. — — und J. K. Sawyer. Das photographische Pigmentverfahren oder der Kohledruck nach seinen neuesten Vervollkommnungen dargestellt. Mit 13 Holzstichen. 2. vermehrte und verbesserte Auflage, gr. 8. Mark 2.—. Vogel E., Dr. Praktisches Taschenbuch der Photographie. Ein kurzer Leitfaden für die Ausübung aller gebräuchlicheren photographischen Verfahren. Für Fachmänner und Liebhaber verfasst von Dr. E. Vogel, Assistent am photochemischen Laboratorium der K. Technischen Hochschule in Berlin-Charlottenburg. Mit vielen Abbildungen und einem ausführlichen Sachregister, Ein handliches Bändchen in Taschenformat. Elegant broschirt Mark 2.40. In biegsamem Leinenband Mark 3.—. Völker Joh. Wilh. Die Kunst der Malerei. Mark 4.—. Elegant gebunden 5.—. \ olkmer Ottomar. Die Arbeiten der photographischen Abtheilungen des k. k. militärgeographischen Institutes zu Wien im Jahre 1883. Von Ottomar Volkmer, Major. Separat-Abdruck aus der Photograph. Correspondenz. 8. 1884. Mark —.60. — — Die Technik der Reproduction von Militärkarten und Plänen nebst ihrer Vervielfältigung mit besonderer Berücksichtigung jener Verfahren, welche im k. k. militär-geographischen Institute zu Wien ausgeübt werden. Von Ottomar Volkmer. Mit 57 Abbildungen im Texte und einer Tafel. 21 Bogen. Octav. geh. fl. 2.50 = Mark 4.50. Eleg. gebdn. fl. 2.95 == Mark 5.50. Walther Harry. Das keramische Druckverfahren,nach eigenen praktischen Erfahrungen übersichtlich erläutert, mit 25 Holzschnitten. Mark 1.25. Wipp linger Ludwig, Keramiker. Die Keramik oder die Fabrication von Töpfer- Geschirr, Steingut, Fayence, Steinzeug, Terralith, sowie von französischem, englischem und Hart-Porzellan. Anleitung für Praktiker zur Darstellung aller Arten keramischer Waaren nach deutschem, französischem und englischem Verfahren. Mit 45 Abbildungen. Mark 5.—. Zamboni Carl. Anleitung zur Positiv- und Negativ-Retouche. Herausgegeben und durch praktische Beispiele erläutert von Carl Zamboni, Maler und Photograph. Mit 9 Lichtdruck-Tafeln, gr. 8. 1888. Mark 5.—. Zschetzschingck Erich. Die Photographie für Liebhaber. Darstellung der einfachen photographischen Verfahren für Liebhaber. Mit 45 Abbildungen, gr. 8. 1888. Mark 3.—. Zeitschriften. „Photographische Correspondenz. w Organ der Photographischen Gesellschaft in Wien. Monatlich 1 Heft. Per Jahrgang fl. 6.—. „Photographische Rundschau.“ Organ des Club der Amateur-Photographen in Wien. Monatlich 1 Heft. Per Jahrgang fl. 7.20. „Der Amateur-Photograph.“ Monatlich 1 Heft. Per Jahrgang fl. 3.—. Alle anderen hier nicht notirten, auch ausländische Fachzeitschriften werden billigst besorgt. 1306 Neuestes ! Cartons mit Kapellen-, Byzantin- und Roeoco-Facette. Cartes à biseau chapelle, byzantin Fig. 2965. Kapellen-Facette. Biseau chapelle. Fig. 2966. Byzantin-Facette. Biseau byzantin. et rococo. Fig. 2967. Bococo-Facette. Biseau, rococo. Preise dieser Cartons sind dieselben wie für Cartons mit gotliischer Facette. (Preise für Cartons ohne Firma Seite 656 ; Preise für Cartons mit Firma Seite 662.) Eastman’s Solio-Papier. Am„^^ G ® b ^ aUch f an 1 Y eisu ”» Eastman’s Soliopapier. Das Papier ist empfindlicher als ^ U ? l Ll o11 , an trockenen Orte aufbewahrt wei den. Die Copirung soll bei ni» nudot 1C !îî"*. s * a ™ iad i en i Intensive Negative in voller Sonne, schwache Negative im Schatten. T,.!., it k raft . 1 o er copirt werden, als sie schliesslich sein sollen. Bei feuchter können die 8 t Sicb h Gummistoff auf das Papier in den Copirrahmen zu legen. Es fixirbad für warne Töne” r ° nbader verw endet werden, jedoch empfehlen wir folgendes Ton- (GlaubersaD? A 20 rY“*'w« ' wefli ,?? a ??? 8 Natron 600 Gr., Alaun 150 Gr., schwefelsaures Natron 4löst und dinn das'snwlT.o Zuerst . wird das Fixirnatron und Alaun im Wasser stehen zu lassen schwefelsaure Natron zugefügt. Die Lösung ist vor Gebrauch 2—3 Stunden ein Niederschlag f? S v5 saiu ’ e ? Bleioxyd 4 Gr., Wasser 250 Ccm. Es bildet sich zugefügt wird. S osun ° welcher sich neuerlich löst, sobald dieselbe der Lösung I Die Lösun? Il°ist n im m cr.t Tr i ei \, ® ie 240 ÜCH1 ‘ von Lösung I und 30 Cem. von Lösung II. uie Losung u ist immer zu schütteln bevor sie der Lösung I zu|esetzt wird. Lösung I. Borax lO^wLler P/! Lifer FiXirbad ,Ür b ' aUe TÖne ' warmen Wassers^und 1 por™i^t«!in*’«^ a f 8ei \x 50 Ccm - Lösen Sie zuerst den Borax in 240 Ccm. Sie 240 Ccm von I ösunwH das G'iantum mit kaltem Wasser. Zum Gebrauche nehmen Farbe der Bilder inÄchlh ^ Mit diesem Bade müssen Ton oder vor und nach dem Tonen und wenlen in Mgendeï ^ werden sorgfältig gewaschen q iv _ Fixirnatron 90 Cr., Wassor koo Pr»m sie (vor oder nach demFixü-enf^Mgïnde 1 L^un^gebrachtT ° b ® rlläche zu werden ’ 80 werde “ T)i„ TîîlHt» ** * Alaun 15 Gfi, Wässer 600 Ccm» das Alaunbad kommen ^ Die™ R 11 „ Fritsch. 790—793 r> „ Hartnack.... 794—795 r> „ Dr. Miethe . . 796—797 n Standard. 798 11 Monopol. 799—801 ft Phoenix. 802—804 ft Emil Busch. 805 „ Prazmowski. 805 11 Univers. -Multiplex- 806 Auzoux-Bauz. 807 ft aplanat. Prismen . 806 „ American Star.... 806 ft Landschafts-. 806 ft Dilettanten. 807 ft für Projection . . .. 807 ft billige f. Projection 825 v. Dalimeyer, Tele- pliotographische 1290, 1291 ft v. Karl Zeiss . 1288, 1289 Objeetivi ring, Universal- . . .. 817 r r Corona 825 573 573 574 1148 1172 538 540 724—733 734—740 741—748 749—755 756—759 760—768 Seite Seite Opalplatten. 1207 Opodeldocgläser. 1117 Optische Waaren, verschiedene .1182—1193 Packpapiere. 647 Panoramas. 1196—1200 Papier-Antireflex. 573 Papiermache-Schalen gepresst 568 „ -Tassen . 1130 Papier-Rückseiten. 573 Papiersäcke, lichtdicht. 574 Papierschalen, zerlegbar.... 569 Passepartouts mit lith. Dessin 665 Pastell-Stifte. 719 Patenthalter f. Gelbscheiben 550 Photo-Degradometer. 981 Photogrammetrie.1278—1285 Photographie auf Seide .... 526 Photographientasche. 572 Photographie-Boxes. 650 Photo-Jumelle. 1293 Photoscript.1096, 1173 Pigment- (Kohle-) Verfahren 1201 —1210 Pinsel. 716—717 Planchon’s gestreckte Films 548—549 Plaque-Bilder. 1287 Platin-Cartons. 653 „ Whatman.... 653 Platinotypie. 605—610 Platinpapier für Entwiekl... 606 „ Pizzighelli .... 605 Plattenauswässerungs-Appa- rate. 551, 553 Plattenauswässerungs-Gestell 552, 553 Plattenbock für Reise. 569 Plattenbücher, lichtdicht.... 572 Plattenhalter. 570—571 Plattenheber-Rahmen. 569 Platten kästen. 552 ,, Economical . . 566 Plattenheber. 570—571 Plattenkistchen. 565, 989 Platten körbe. 556 Plattenständer. 569 Plattenwechsel-Säcke. 984, 985 Plattenzange. 570—571 Popular-Camera 9 : 12. 1048 Porzellantassen. 1120 Präservativ-Papier. 574 Puderstäuber. 712 Putzmaschinen. 9§8 Radirstahl. 1174 Rahmen. 674—689 Rahmen, Visit, Goldbronze 686—688 „ Cabinet, „ 689 Reduction photogr. Rückstände mittelst Reducirsalz 527 Reibschalen, Glas-. 1112 „ Porzellan-. 1121 Reisezeit, tragbar. 983—985 Reliefleisten. 690—695 Reproductions-Gestell. 987 Retouchir- und Colorir - Artikel ... 704—715, 1294—1296 „ -Apparat, automat. 712 „ -Gestell. 990 „ -Lonpen. 822—823 „ -Pulte. 990, 991 „ -Tische. 990 Rohpapiere, nicht präparirt 645 Rotations-Vignettir-Apparat. 980, 982 Rotirender Tisch. 982 Rührstäbe. 1115 Säcke für Photographien ... 648 Salzpapier. 644 Sammtpapier. 647 Sandell-Trockenplatten. 1292 Sanduhren. 1175 Satinirmaschinen.1079—1081 Säureflaschen. 1115 Schaukästen.864, 865, 905 Schaukelapparat, automat. . . 566 Schattera-Trockenplatten .. . 544—546 Scheeren. 1175 Schlauchquetscher. 1093 Schleussner-Trockenplatten . 528 Schneideapparat. 1180 Schnitzer. 1170 Schreibmaschine. 1176 Schwenkpuppe. 1126 Schüler-Camera. 1294 Seidenpapier. 646 Seiden-Schutzblätter. 651 Sepiatyp-Papier, mattes .... 600 Silberplatinpapier. 599 Spectroskop-Taschen. 816, 81.7 Spiegel für Empfangssalon . 698—699 Spiegelplatten f. Copirrahmen 1104 Spiegel, sphärische. 821 Spirituskocher. 1176 Sport-Apparat 9:12 . 1047 Spurr’s Flor al-Vignetten .... 1142, 1143 Stankovits-Preuniger & Co.- Trockenplatten. ... 544 Stative. 963, 968 Stativ-Feststeller. 974 Stativschrauben. 1177 Vi Seite Steinheil-Detectiv-Camera ..1016—1019 n -Momentverschluss . 637 Stephanie-Vignetten . 11 34 Stereoskope .1182 1184 Stirn’s Geheim-Cameras .. . .1006 —1009 Stoffe als Ersatz von rothem oder gelbem Glas . 564 Stoffe, diverse .. 9-14 Stolze’s Bromsilber-Gelatine- Papier, Contactpapier mit Hochglanz D. 592 Stolze’s Bromsilber-Gelatine- Vergrösserungspapier E u.F 592 Stolze’s Chlorsilber-Gelatinepapier A . 594 Sucher. 810—814 Sutter’s Hand-Camera.1020—1021 v Stereoskop-Camera. 1061 Syndeticon. 1177 Tabelle über Geschwindigkeit verschiedener Objecte.... 1293 Tabelle, Dr. Eder’s Tropfen- VI Taffetpapier. 647 Taschenlaterne.. 560 Taschen und Tornister. 960 Tassen, diverse.1130—1132 Tassen, Hartkautschuk- .... 1126 Tauchkasten. 552 Teppiche. 941—943 Thermometer. 1179 Thiere, ausgestopft. 918 Tinte für Glas (Aeztinte) ... 1179 Tonplatten. 652 Tornister und Taschen. 960 Triangel m. Nivellirschrauben 969 Trichter, Glas-. 1H9 Trimmer.1096, 1126 Trockengestell. 987 Trockenplatten. 528_547 Trocken- und Waschgestelle für Negative..'. 569 Tropfgläser. 565, 1113 Tuschschalen. H80 Seite Universal-Detectiv-Camera.. 1012—1014 „ -Hand-Apparat.... 1047 „ -Laterne-Apparat.. 824 Uranpapier. 602 Valerie-Passepartouts. 671 Vasen, Terracotta- . 912 Vergrösserungen. 1127 Vergrösserungs-Apparate . . . 623—628 „ „ ... 826—828 Vignetten.1133—1143 „ -Scheere. 1095 Vignette-Scheiben.1106, 1108 Vignettir-Rotations-Apparat. 980, 982 Visirsclieiben. 1103 Vogel’s farbenempfindliche Photo-Azalinlösung. 526 Vorbau für Camera. 959 Vorhangstoffe. 942 Waagen und Gewichte ....1128, 1129 Wandgas-Apparat. 1083 Wasch-Apparat Stehauf .... 567 W aschtische für Dunkelkammer . 557 Wasch- und Trockengestelle für Negative. 569 Wasser-Reservoirs. 556 Wasserwagen. 832 Watkin’s Belichtungsmesser 817 Wechselcassette, Magazin- . . 962 Wechselsack für Platten .. . 984, 985 Weingeistlampen. 1111 Weissbrod-Trockenplatten .. 541 Whatman-Papier, photograph. präp. 600 Wiener Ansichten. 1181 „ Passepartouts. 670 „ Schaukasten-Tableau 669 Wischer. 721 Wolken-Negative. 1133 Zeus’ Hand-Camera 1001 8 * er .20 Tropfen Salpetersäure.27 Salzsäure.20 Schwefelsäure.28 ” Aether .83 ! Prof. Dr. Eder’s Tropfen-Tabelle. Auf 1 Ccm. gehen : Essigäther.38 Tropfen Alkohol (86%).62 Terpentinöl.55 „ Ricinusöl.44 „ Olivenöl.47 und Tinctnren ^ S on C rr SC \ schweren ätherischen Oelen, wässerigen Flüssigkeiten MÄÄm f, Ä“' /<“ ätherischen Oelen und Ti Jtnren : ’ 'O 0 > “ 0 tropfen, von Aether 50 Tropfen auf 1 Gramm gerechnet. Abschnitts -Ver zeichniss. Chemikalien . Lumière-Artikel . Trockenplatten . Hilfsapparate zum Emulsionsverfahren . Lichtempfindliche und Emulsionspapiere . 575—G22 Diapositivpapier „Chamäleon* . 575—576 Celo'idinpapier. 577—579 Aristopapier. 580—582 Just’s Emulsionspapiere. 583—591 Emulsionspapiere, diverse. 592—604 Platinotypie. 605—610 Eastman-Artikel. 611—622 Vergrösserungsapparate. 623 — 628 Momentverschlüsse. 629—638 Albuminpapiere. 639—645 Diverse Papiere. 645—647 Couverts, Enveloppes u. Masken 648—650 Cartonpapiere . 651 Carfons ohne Firma. 652—657 Tonplatten. 652 Platin-Cartons. 653 Whatman-Platin-Cartons . 653 Gruppen-Cartons. 654 Cartons mit Firma. 658- 663 Englische Cartons und Passepartouts . 664—671 Rahmen . 672—689 Reliefleisten. 690—695 Bilderhalter aus Draht. 696, 698 Spiegel für Empfangssalon.... 698, 699 Albums. 700—703 Retouchir- und Colorir-Artikel.. 704 — 715, 1294—1296 Pinsel. 716—717 Bleistifte. 718—723 Objective . 724—808 Diverse optische Artikel. 809 —832 Decorationen. 633—920 Hintergründe . 921—940 Teppiche und Stoffe .. 941—944 Camerasu.Kunsttischlerarbeiten 945—992 Seite Hand- und Detectiv- (Geheim-) Cameras.993—1078 Maschinen und Metallwaaron 1079—1097 Bauwesen. 1098—1099 Transportable Ateliers. 1100—1101 Glaswaaren . 1 ! 02—1119 Porzellanwaaren. 1120—1122 Guttapercha-Artikel. 1123 Hornwaaren. 1123 Gummiwaaren. 1124, 1125 Schwenkpuppe, Trimmer und Diamanten. 1126 Vergrösserimgen und Retouche 1127 Waagen und Gewichte. 1128—1129 Papiermache- und diverse Tassen . 1130-1132 Abtönungs- und Wolken- Vignetten etc. 1133 —1143 Diverse Artikel. 1144—1181 Verschiedene optische Waaren 1182 — 1193 Künstliches Licht. 1194—1195 Panoramas. 1196 -1200 Artikel zum Pigment (Kohle) Verfahren. 1201 —1210 Eingebrannte Photographien 1211 —1215 Ferrotypie. . 1216—1223 Chromophotographie . 1224—1225 Artikel für Lichtdruck etc. . 1226—1245 Artikelzum Lichtpausverfahren 1246—1253 Magnesium-Blitzlicht... 1254—1271, 1275 Zur Lantern-Photographie... 1273—1276 Neuester Briefinarken-Apparat 1277 Photogrammetrie . 1278—1285 Bromsilberleinwand. 1 2S6 Bombé - Photographien und Plaquosbilder. 1287 Nachtrag : Objective von Carl Zeiss . 1288, 1289 Nachtrag : Objective von Dalimeyer. 1290, 1291 Verschiedene Nachträge.... 1290—1291 Neuheiten in Cartons . 1291 Photographische Lehrbücher. 1297—1305 Der Katalog zerfällt in folgende Abschnitte : Seite 484-527 529—537 528—550 551-574 Alle in dieser Preisliste nicht besonders angeführten, wenn auch nicht in das photographische Fach einschlagenden Gegenstände werden von mir bereitwilligst, bestens und billigst besorgt. Wegweiser zum Fabrikslocale. %>‘$K ICK. \'V\'<£k ^olKsgarten ^<» O \ Vö \%2 JBurggart. < 'i» > Ä«'^VrVs-r- J » u ^ «T-. — ü?£*iIÎ M D - «■“»«aunnö'i . * - Jtxn y^ Q :^ I V/MS.-.ssyyyr-,X rr .. ■•■ jm *t IjÉpyî mm 2 Eü Ä ¥Mm W¥WA Strasse fcIBBSs Irn Selbstverläge. -_All e Rechte Vorbehalten. H ‘ ENGEL * S0HN ' K ' UND K H 0 F ; 8 UGHD ^CKERE! und hof-lithograf,e , n wen. II-, IVeintraubengasse Nr. n. .. Wmêi mm y - * r 11 ^ h iw *»»»^ , f * . Ki '■» 0*§*fc>j*V-. .• ‘&&F 'éfifêpjFv&yc* %^±o-\»+ y ’'•»Wï&y vyçr y? y-i- ?'• ' .> ;±5- ? *■> f^y.^jt l'K'g-lfr "jp *-*,^--j y»% '* • v*4äM