l ' ^ 1 >>^ zv— « -"»>» / -' ^ ... ^'§' ^-. > * - * ^ ' -- W Unwahrscheinlichkeiten. .. ' ... >1^^, <) <.j ' E Ltc^ue Ke§no rnuts libertär obclt. in Oec!. ^.ü. III. v. 52. Sreibttrg, i?85 >20N I. n ^^«wahrscheinlich ist es, daß einem Monarchen, der seine Minister blos für seine Unterthanen, für seine besoldete Knechte, und nicht für seine Freunde ansieht, dieselben jemals die reine Wahrheit, und wenn es die Nothumsiande erfordern, auch bittere Wahr-» Heiken mit ««geheuchelter Freymüthigkeit zu sagen sich entschließen sollten. 2 . Unwahrscheinlich ist es, daß ein Monarch Alles allein ein - und vorsehen kanu; A 2 und 4 und unwahrscheinlich ist es, daß ihm dies- salls diejenigen verhülflich seyn werden, die er sich selbst blos darum hiezu erwählet hat, weil er sie in allem eben so, wie er es selbst ist, gesinnt zu seyn befunden hat: denn diese sehen nicht mit ihren eigenep Augen, welche nämlich schon der Schimmer der Majestät und der Eigennutz verblendet hat, sondern sie sehen blos mit den Augen ihres Monarchen. ! 3 .^ Unwahrscheinlich ist es, daß bey so bestelltem Ministerium der Staat und der Monarch selbst seine Vortheile befördern, oder seinem etwa bevorstehendem Unheil ausweichen kann. 4. Un- Unwahrscheinlich ist es, daß sodann unter Millionen Unterthanen sich nicht wenigstens Einer einfinden sollte, dem so etwas nicht zu Herzen gehen müßte. 3* Unwahrscheinlich ist es, daß irgendwo ein Monarch so sehr Despot, so sehr Tyrann Ware, daß er diesen Patrioten deswegen unglücklich machen sollte, weil unter Millionen nur er allein für das Wohl seines Vaterlandes das Wort zu führen, und seinem Monarchen die zur Beförderung des allgemeinen Wesens sowohl, als dem Monarchen selbst unentbehrliche Wahrheiten laut und mann- A Z haft 6 haft in's Gesicht zu sagen, sich die Freyheit nahm..... Denn 6 Unwahrscheinlich ist es, daß ein Unterthan, der sein eigenes Nichts, und seines Monarchen Obermacht nur zu sehr erkennet, mit so einer unbefangenen Stimme der Wahr" heit und der Vaterlandsliebe die Absicht, seinen Monarchen zu beleidigen, soll gehabt haben. 7 > Unwahrscheinlich ist es, daß ein Monarch sich selbst blos für das Haupt seiner Staaten ansehen soll, der seine Unterthanen mehr den den breiten Griff seiner Hände, und den festen Tritt seiner Füsse, als die geistige Starke seines Hauptes empfinden läßt: indem so etwas nur so einem Monarchen eigen seyn kann, der sich nicht nur für das Haupt des Staates, sondern auch zugleich für den Staat selbst ansieht; doch aber es nicht begreifen will, daß, wenn der Staat gekrankt wird, er selbst dabey Schaden leidet. Geschiehet dieses aber gleichwohl; so rührt es vielleicht daher, weil man den Staat immer für einen blos moralischen Körper hält, dessen Haupt allein physisch seyn soll. 8 . Unwahrscheinlich ist es, daß ein Körper lange frisch und gesund bestehen kann, wenn A 4 man man ihn nur wider die auswärtigen Witte» rungen sicher zu stellen sich bemüht; inwendig aber jedes einzelne Glied desselben zu schwächen, alle Nahrungssäfte nur in das Haupt zu leiten, wioer die Haupttheile zu wüthen, und forderst das heikliche Gewerbe, das edle Nervensystem zu verletzen, kein Bedenken tragt. Bey so übel bestelltem Körper läuft immer das Haupt am ersten Gefahr. y. Unwahrscheinlich ist es, daß ein Monarch, dessen Augen auf alle benachbarte Staaten sehen können, sein Herz mit eben denjenigen Gränzen, welche den Umfang seiner Staaten bestimmen, sollte einschränken lassen. Da nun aber dieses von Seite des Ei- nen ebenso unwahrscheinlich ist, als von Seite des Andern, so mag der Ausschlag einer dies- salligcn Unternehmung nur nach dem Verhältniß der entgegengesetzten Wirksamkeiten bestimmet werden. Unwahrscheinlich ist eS sodann, daß derjenige Theil wider den andern jemals wird wirksam seyn wollen, welcher bey demselben vielmehr Freundschaft und Hilft zu suchen nochgezwungen wird. io. Unwahrscheinlich ist es, daß sich eine Monarchie eben dazumal zu einer höheren Macht und Grösse erschwingen soll, da alle ihre benachbarte Monarchien eben im Begriff sind, dieselbe zu schwachen, und mit Gelegenheit auch zu vernichten. Dieses wird auch um soviel A Z unwahr- To unwahrscheinlicher, wenn noch zum Uebersiuß die Monarchie aus derley Ländern und Völkern besieht, welche ihr empfindbarsies Unglück darum finden, daß sie die Macht, den Reichthum und die Grösse dieser Monarchie ausmachen. ii. Unwahrscheinlich ist es, daß eine Monarchie ihren Feinden fürchterlich seyn kann, wenn sie zu eben der Zeit ihre mächtigsten Freunde zu Grunde richtet; wenn sie mit denjenigen meu- chelmörderisch verfahrt, denen sie eigentlich ihr Daseyn zu verdanken hat; wenn sie diejenigen allenthalben zu entkräften sucht, die wider ihre Feinde immer ihre mächtigsten und bereitwilligsten Vertheidiger waren, und annoch seyn würden. 12 . 12 Unwahrscheinlich ist es, daß ein Monarch jemals den Sieg erhalten wird, wenn er mit Sklaven wider freye Völker Kriege führt. IZ. Unwahrscheinlich ist es, daß sich ein Mo- karch den Sieg versprechen kann, wenn seine Kriegsvolkcr, welche immer nach Kriege seufze ten, mit äusserstem Unwillen zu Feld ziehen, und noch in ihrem eigenen Vamlaude untereinander Feinde werden. 14. Unwahrscheinlich ist es, daß ein Monarch fremde Länder erobern soll, der seine ganze '12 ganze Macht wider seine eigene Lander gebrauchen muß. iZ. Unwahrscheinlich ist es, daß ein Monarch seine Kriegsmariner wider diejenigen mit gutem Erfolge gebrauchen kann, von welchen sie durch viele Jahre alles Gutes empfangen hatten. 16. Unwahrscheinlich ist es, daß ein Monarch von feinen Unterthanen sich eine dauerhafte Treue versprechen kann, wenn er selbst kein Mann vorn Wort ist: denn das blosse Wort von einem Monarchen muß eben so heilig seyn, als der Eidschwur aller Unterthanen. 17 . r) 17 . Unwahrscheinlich ist es, das ein Monarch jemals ein glücklicher Gesetzgeber seyn wird, wenn er die Gesetze seiner immer glücklich regierenden und von ihren Unterthanen geliebten Vorfahren vernichtet. 18 » Unwahrscheinlich ist es, daß die Gesetze eines Monarchen Bestand haben werden, der seine Unterthanen, blos weil sie ihre Landesgesetze vertheidigen, als Aufrührer verfolget. 19 . Unwahrscheinlich ist es, dasein Grosser, der seinem Vaterlande ungetreu ist, dem Monarchen *4 narcheu aus einer andern Ursache, als seines eigenen Vortheils wegen, getreu seyn soll; «nd unwahrscheinlich ist es, daß so ein Kerl seinem Monarchen getreu verbleiben wird, sobald er von einer andern Seite einen grösseren Vortheil für sich ersehen kann. 20 .' Unwahrscheinlich ist es, daß ein Land, und auch ein Monarch glücklich seyn kann, so lange das Land die Freunde des Monarchen für Feinde der Unterthanen, und der Monarch die Freunde des Landes für seine Feinde ansehen wird. S7. ?5 21 . Unwahrscheinlich ist es, daß eine Monars chie in guten Stande seyn kann, wenn der Monarch selbst sich von Ordensbändern, Ordenssternen, Ordens kreuzen, Kammerschlüsseln, Exzellenztiteln, und mehr dergleichen Flitter- dingen blenden laßt; und dieselben für unfchlz bare Kennzeichen der gesunden Vernunft, der tiefen Einsicht, und der unbefangenen Treue halt. 22i Unwahrscheinlich ist es, daß diejenigen die beßten Minister des Monarchen sind, über welche der allgemeine Fluch aller Unterthanen aus- gegossen wird; und die von auswärtigen Mächten zu eben jener Zeit geliebet werden, da sie sie die einheimischen Völker am meisten hassen. 2Z. Unwahrscheinlich ist es, daß ein Monarch, der achtpatri mischen Männern seine Geheimnisse verhehlt, und Ausländern auf die Nase bindet, seine Plane jemals glücklich ausführen wird. s2§. Unwahrscheinlich ist es, daß der blosse Jurist vortheilhafte Staatsmarimen, und der blosse Landkartenkenner glückliche Kriegsplanen verfertigen soll. l7 25. Unwahrscheinlich ist es, daß die Swapgeschäfte mit gutem erfolge können betrieben werden, wenn die geheimen Rathe bey ihren Haussekretaren bevor Rath einholen, als sie sich über eine Sache mit dem Monarchen besprechen; diese Haussekretare aber keine Laudeökiuder, sondern von auswärtigen Machten besoldete Ausspähet sind. 26. Unwahrscheinlich ist es, daß sich ein Monarch würdige Staatsmänner wählen kann, wenn er diesfalls nur seine Minister zu Rathe zieht; denn diese haben eine zu sehr ausgedehnte Bluts - und Geldesverwandtschaft, als daß sie jemanden ausser derselben zu Staats- B diensicn diensten vorschlagen sollten. Und sodann ist es auch unwahrscheinlich, daß diejenigen das gesundeste Hirn besitzen sollen, die in ihren Nerven die wenigsten Lebensgeister beherbergen. 27. ' Unwahrscheinlich ist es, daß ein Monarch für sich selbst alle tauglichen Köpfe seiner Staaten kennen kann; und unwahrscheinlich ist es, daß ihm diese von denjenigen sollen entdecket werden, die dadurch ihr eigenes Ansehen verlieren müßten, wenn solche die ansehnlichen Stellen des Staates rc. einnehmen sollten. , Unwahrscheinlich ist es sodann, daß Köpfe von erhabner Starke des Geistes, da sie die unzähligen Dummköpfe am Brett sitzen sehen, r- sehen, sich aber immerfort vernachläßiget zu seyn finden, endlich aus Ueberdruß keine Gelegenheit suchen sollen, sich diesfalls wie immer schadlos zu halten. 28. Unwahrscheinlich ist es, daß in einem Lande jemals eine ächte Aufklärung bewirket werde, wenn man dem gemeinen Mann nur derley Bücher in die Hände zu spielen sucht, welche die geistliche Obrigkeit beschimpfen, das Ka- nonenrecht vertheidigen, und nach jeder dritten Zeile den allergnädigften Landesfürsten anpreisen; wenn man nur diejenige auf die Lehrstühle setzt, welche die Söhne der Präsidenten und Hofräthe Komplimente machen lehrten oder etwa auf das Namensfest der allge- B A mcnren 20 meinen Frau Hofräthinn eine Vergöttcrungs- Ode verfertigten. 2Y. Unwahrscheinlich ist es, daß die Toleran zur Aufklärung etwas beytragen, oder auf die Gemüther der Tolerirten den erwünschten Eindruck machen kann,-wenn sich der Monarch nicht nur zu keiner bestimmten Religionssekte ordentlich bekennet, sondern noch überdies selbst der herrschenden Religion seiner Staaten die derbsten Streiche zu versetzen kein Bedenken tragt. Zo. Unwahrscheinlich ist es, daß ein Monarch durch den Reichthum, welchen er seinen Unter- 21 terhanen benimmt, reicher und mächtiger werde; indem er eben das, was ohnehin schon im Lande ist, nur von einem Ort in den andern übertragt. So ein Monarch wird hie- durch nur um sovielmehr armer und unmäch- tiger, als zuvor; weil das Geld nicht zur Vermehrung, sondern zur blossen Ausgabe, oder gar nur zum Aufenthalt bestimmet ist. Zudem wird der Monarch eben dadurch ärmer, sobald er von seinen Unterthanen mehr dann einen Theil des Ueberstusses abnimmt; denn er benimmt ihnen das einzige Mittel, auf einan- dermal, oder im Falle der Noth, den Ueberfluß mit ihrem Monarchen zu theilen. Eigentlich und im achten Verstände kann ein Monarch und seine Länder nur durch auswärtiges Geld reicher werden, als sie vorher waren. V 3 Zi. Unwahrscheinlich ist es, daß ein Monarch jemals seine Länder durch das Kommerz beglücken wird, wenn selbe ihre eigene Produkten zu verkennen, und aus Gold Bley zu machen gezwungen werden; wenn der Monarch selbst mit den Hauptprodukten seiner Lander ein Monopolium treibt, und des Finanzmini- stcrs Lieblingsstudium die Alchymie ist. Z2. Unwahrscheinlich ist es, daß der Monarch von allen Angelegenheiten seiner Lander jemals achte Nachrichten erhalten, und folglich die nöthigen Vorkehrungen treffen kann, wenn die Präsidenten und überhaupt die Grossen durch Verbesserungen nur ihren eigenen Schaden befördern sollten. 33 . 2Z 33» Unwahrscheinlich ist es, daß eine Sache jemals nach Gerechtigkeit kann untersuchet werden, wenn mar^von den Beklagten Berichte darüber verlangst, und alsdann der Schreiber des Referenten die sogenannten Vota verfertiget. 34» Unwahrscheinlich ist es, daß ein Monarch der Vater seiner Unterthanen sey, der noch bey Lebzeiten der Männer die Zahl der Wittwen und Waisen zu.vermehren pflegt. 35» Unwahrscheinlich ist es, daß ein Monarch glücklich seyn kann, wenn seine Unterthanen V 4 Unglück- 24 unglücklich sind: ist es aber der Monarch selbst, der seine Unterthanen unglücklich macht, so ist es um soviel unwahrscheinlicher, daß ihn eben dicft durch ihn verunglückte Unterthanen glücklich machen werden. Z6. Unwahrscheinlich ist es, daß ein Monarch von seinen Unterthanen geliebet werde, der ihre Herzen mit Waffen erobern will: so ist es aber auch unwahrscheinlich, daß ein Monarch bey seinen Unterthanen jemals eine achte Flucht ohne Liebe bewirken wird. 37 - Unwahrscheinlich ist es, daß ein Monarch deswegen die Mönche und allen übrigen fanatischen 25 tischen Pfaffenschwarm ausrottet, damit sammt ihnen auch aller Irrthum und Aberglauben möge getilget werden; wenn man sieht, daß diese Ausrottung nur diejenigen betrift, die reichliche Einkünfte haben. 38» Unwahrscheinlich ist es, daß ein Monarch die Nonnen aus ihren Klöstern blos deswegen entläßt, damit nicht die Bevölkerung gehem- met werde; wenn man ihnen das Heurathen nicht erlaubet, und tausend jungen, gesunden, und wohlgestalteten Mannspersonen allen Weg zur ehrlichen Ehe benimmt. V Z 59 . 26 39 . Unwahrscheinlich ist es, daß ein Monarch ein Mann von Ueberlegung sey, wenn er das, was er gestern aufbauen ließ, heute niederreis- sen, und was er gestern niederreissen ließ, heute wiederum aufbauen laßt u. s. m. 40. Unwahrscheinlich ist es, daß ein Staat, in welchem man die zuckersüßen Mutter- sbhne und verliebten Gecken zur Belagerung ausländischer Festung abschicket, indessen aber die unerschrockene Biedermänner in einheimische Festungen einsperret, zur Vergrößerung seiner Macht eine gute Anlage haben karrn. 4k- 27 4i. Unwahrscheinlich ist es, daß in einem Lande, in welchem die Schulen niedergerissen, und Narrenhäuser aufgebauet werden; in welchem dem Armen aller Weg zu Wissenschaften verschlossen, dem Reichen aber ein studirter Esel zu seyn erlaubet wird; in welchem das würdige Landeskind von Hofstellen verstoßen, und der großsprechcnde Ausländer zu Ehrcnstellen erhoben wird, jemals für einheimische Genien, und folglich für das Land und den Monarchen selbst gute Aussichten seyn können. 42. Unwahrscheinlich ist es, daß ein Monarch seine Regierungsart nach achten Grundsätzen einge- 28 eingerichtet habe, wenn er, ohne sich von jemanden eine bescheidene Einwendung machen zu lassen, nur seinen Willen zur einzigen Ursache aller seiner Unternehmungen angeben kann. 43 . Unwahrscheinlich ist es, daß derjenige ein rechtschaffener Mann, ein aufrichtiger Freund des Monarchen, und nicht vielmehr ein von feindlichen oder wenigstens scheinfreundlichm Machte» abgeordneter Staatsverrather sey, der ihm den Rath eingiebt, sich an die Gesetze, Vertrage und Bündnisse seiner Vorführer nicht zu binden, die für sein allcrdurchlauchtigstes Haus immer edelstgesinnt- und wider desselben Feinde immer mächtigst gewesene Völker zu kränken, und tausend dergleichen gefährliche 29 liche Unordnungen mehr in seinen eigenen Staaten anzufachen. 44. Unwahrscheinlich ist es, dass eine Nation, die ihr Land aus einem Wahlreich freywillig zu einem Erdreich machte, eine andre Ursach soll gehabt haben, als die ausnehmenden Verdienste ihres damaligen Königs, und die un- Lezweifelte Hoffnung, daß die ganze Nachkommenschaft ihres damaligen Königs immerfort eben so rechtschaffen mit ihr verfahren werde: unwahrscheinlich ist es sodann, daß so eine Nation, wenn sie sich in ihrer Zuversicht betrogen zu seyn findet, es bey einem Übeln und unrechtmäßigen Betragen ihres Königs bewenden lassen, und nicht irgendwo eine begueme Gelegenheit sich des unausstehlichen Joches Joches zu entladen suchen soll. Und unwahrscheinlich ist es endlich, daß sich so eine er- wüüschte Gelegenheit nicht einsinden sollte, zumal nachdem sich die benachbarten Machte schon seit Jahrhunderten um diese Nation auf das sehnlichste bewerben. 45 » Unwahrscheinlich ist es, daß ein Monarch, der sich mächtiger zu seyn fühlt, als es seine benachbarte Monarchen siud, der sich von Jahr zu Jahr immer mehr und mehr Lander zueignet, der augenscheinliche Anordnungen macht, alles, was um ihn ist, unter seine Beherrschung zu bringen, eines seiner benachbarten Monarchen achter Freund und Mutter seyn soll; zumal wenn es weltbekannt ist, daß er Niemanden noch Wort gehalten habe. 46. 46 . Unwahrscheinlich ist es, daß bey so bestellter Staats- und Kriegsversassung eines Monarchen die übrigen nicht ihre Augen eröf- nen, und dieselbe sich zu Nutzen zu machen suchen sollten. 47 - Unwahrscheinlich ist' es sodann, daß jenes blutdürstige Ungeheuer, das Gleichgewicht Europas, nicht noch in diesem Jahrhundert an einem Blutsturz krepiren soll. 48 . Unwahrscheinlich ist es auch, daß bey dieser Tragödie der Pabst und die Mönche nicht auch ihre Rolle spielen werden. Und 49 . 3 - 49 . Unwahrscheinlich ist es, daß die Jesuiten ihrem eingewurzelten Seeleneifer gemäß, dem vbbemeldten Ungeheuer die Seele nicht aus- segnen sollten. 50. Unwahrscheinlich ist es endlich, wenigstens mir, daß diese Unwahrscheinlichsten bey demjenigen Monarchen, der sich durch dieselben gleichsam gewarnet zu seyn finden muß, nichts verfangen sollen; und dasjenige auch an ihm erfüllet werde, was da geschrieben steht: — incLlliimHue monrüt ?§cronem. 1A. in ?raet'. sä Lcriecam. e-«o p'Zitz «--» cw oi ff 8- r» Q w l-.. k?» o -->. S.L -i <-/.»-