^H>achdeme die Kürze deren Tagen nicht mehr zulaßt, 6 ^xpsäitionss zu halten- als wird von Seiten einer k. k. privilegirten kleinen Briefpost-DirsKiou hiemit avertiret, daß, und zwar von i6. dieses Monats 0—..... § — Abends. Somit die Briefe, und Paguetten, so vor erstbesagten Erpeditionsstunden richtig aufgegeben werden, von Zeit anderthalb Stunden auch schon hieher an Ort- und Stelle seyn können. Die Briefe, und Paguetter aber, sonach 8 Uhr erst aufgegeben werden, können erst nach halb ....... ... 12 Uhr die nach io Uhr aufgegeben erst nach ................2 — Nachmittag, und Die nach halb z Uhr aufgegebene erst nach halb ...................... 7 Uht Abends, an seine Behörde kommen, weilen sich von sechsten verstehet, daß derley nach der Lxpeäüion aufgegebene Brief und Paquetter, erst bey der darauf folgenden Lxpeäi- tion ausgetragen werden, folgsam auch nicht ehender, als wie erst bedeutet, eintreffen können. Zur besserer Ueberzeuaun g der Ueeur a tesse di^ nebst dem Stempel auf der andern Seite jedes Briefes, auch der Damm , und die Stund des Abgangs zu ersehen seyn. Wann aber jedoch wider all vermuthen doch einige Fehler, oder Nachläßigkeit ver- spühret wurde, so wird ganz höfltchst gebetten, derley vermuthenden Fehler oder Nach- laßigkeit, aber so geschwind als möglich ( dann ansonsten Immerzu wegen.überhäuften Briefen die gar so übertriebene Gedächtnis einem Briefträger nicht aufgebürdet werden könte) dem Oberamt in der oberen Beckerstraß Nro. 782. mündlich- oder schriftlich beliebigst zu eröfnen. Die Landboten kommen täglich zwischen n. und 12. Uhr Mittags att, Und gehen punkto um halb z Uhr Nachmittag wieder an ihren bestimmten Ort ab, also daß die auf- gegebene Briefe und Paguetter noch nemlichen Tages an Ort, und Stelle eintreffen - nur wird noch die Landpost betreffend- in dem Jall um eine beliebige Nachsicht gebetten, wann gar in üblestrer Witterung -oderttn kürzesten Täqen , die gar weit entfernt- Ortschaften Nicht demselben Tag der Aufgab Abends, wohl aber gleich änderten Tagesfrüh mit Abgab derer Briefpaguetter bedienet seyn werden. Diejenige, welche augenblickliche OomnMoves abzuschickett hätten - ohne die ordi- nairen Expeditionsstunden abwarten zu können, werden in gemeldtem Oberamt von HM 8 Uhr früh, bis halb 8. Uhr Abends zu allen Stunden Erpresse, oder Estafeten antref- fen können, sowohl in die Stadt, als Vorstädte, und Land-ätatroE, und zwar um nachstehenden Preiß, als r In die Stadt .. 5 kr- In die Vorstädte bis zur Linie...... 10 -- Auf das Land an die nächste Ortschaften vor der Linie .. .............. 24 ^ An die etwas weitere ^z6 Und an die weiteste Ortschaften, so in unsere angewiesene ätacioues gehören 5 t — Bey der Nacht aber muß alles doppelt bezahlet werden. r ^ Und endlich wird man in dem Oberamt das Register aller zu verlassenden Quartieren finden, diejenige, so deren bedürftig, können vor Erlag 17 kr. sich nach BelieM herausztthen, was, und so viel sie wollen. -->-. ^ >' .'-. «ÜM ^r'