WisvdidlioMsk im ksmsus 307297 6 ^ 9 - SV 25 - 062009 - 21^ 8 herausgegeben anläßlich der am December 1^895. -FrijNVhtzNID Fzy AYVIVF 's"> MM A^!L! Denkschrift herausgegeben vom Wiener (Lyclisten-tLlub anläßlich der Eröffnung des eigenen Eluöhaiffes am s. December s8y5. Verfaßt von Liichard tzalledauer, unter Mitwirkung der Herren Alexander tzornacFelr, HannF Hornac^elr, Larl Maurer, Josef Mechlediel. Wien, s86)5. Selbstverlag des Wiener (L^clisten-Llub. ^7 8WW»»W "ll WWW V r o l o g. ^es Menschen Geist, der nie und nimmer rastet, Von Alters her nur immer sinnt und strebt, Das Gute sucht und nach dem Bess'ren hastet, Mit seinem Fittig die Natur belebt: Er ward zur schönen That, Als er uns schuf — das Rad! Lin einfach' Holzgeripp' im dürft'gen Meide, Ganz ohne Alles, was dem Aug' gefällt, Ganz ohne Lchmuck und ohne jed' Geschmeide, L>o stand es Anfangs zagend in der Welt — Im kleinsten Freundeskreis — Das Rind vom Vater Drais. Doch als kaum ein'ge Jahre so vergangen, Da blitzte jäh den: Rind sein Glückstern auf: Im Hellen Ltahlschmuck sieht man es nun prangen, Unreilend rasch im stolzen Siegeslauf — Bewundert überall — Den weiten Lrdenball! 6 Und allorts lodert auf in Hellen Flammen Die Lieb' zum Rad mit ungeahnter Rraft Und kittet fest der Jünger Schaar zusammen Und spornt mit Macht sie an zur Wanderschaft Durchs Land in Windeseil, Mit frohem Ruf: „All Heil!" Doch nicht im schwachen Mund allein soll liegen Die Lieb' zum Rad und nicht bethätigt blos! Des Drais Gedanke soll die Welt besiegen, ^>oll Wurzel fassen in der Lrde ^chooß! — Lin Tempel sei geweiht Dem ^>port für alle Zeit! Und über seinem Dache möge walten Fortan des Himmels starke, feste Hand Und uns dies theure Gut auch stets erhalten Dem schönen Zwecke, dem es heut erstand: (Lin treuer, deutscher Gort Dem edlen Nadfahrsport! L)cmns Hornacsek. AuF der Geschichte deF Wiener Gycltsten-GlubK. Wahlspruch: „Früh und spat Frisch auf's Rad!" ^er Radfahrsport hat in Wien verhältnismäßig spät und unter Bekämpfung vielfacher Hindernisse Eingang gefunden; während in Deutschland und besonders in dem Mutterlands jedes Sports, in England, dieser gesunde, edle ^»port schon Anfangs der Äebzigerjahre in Blüthe stand, begann man in Wien erst zehn Zahre später für denselben sich zu interesfiren, und nur klein war die Zahl derer, die diesem ^>port lebhafte Empathien entgegenbrachten. Es war damals keine leichte Aufgabe, einen Verein zu gründen, der die pflege des Radfahrsports zum Zwecke hatte; Muth und Entschlossenheit gehörten dazu, den mannigfachen vorurtheilen entgegenzutreten, Begeisterung für die E»ache, der man sich gewidmet, wollte man derselben zum Ziele verhelfen. Diese Eigenschaften können wir den achtzehn Männern (unter ihnen die noch heute dem Elub angehörenden Herren Rudolf Bröse und Franz Gpitz) nicht absprechen, die am Februar j883 nach Erledigung der nothwendigen Vorarbeiten den „Wiener Efclisten-Elub", den derzeit Zweitältesten Radfahrer-Verein Wiens, ins Leben riefen und im „Etablissement Engelmann" in Hernals, Alsbachstraße 6, ihm eine Heimstätte gaben. Der junge Verein pflog von allem Anfänge an mit großem Eifer den ^port, und finden wir im Logbuche, in welches die Mitglieder gewissenhaft die unternommenen Radpartien eintrugen, manch' hervor- ragende Leistung; unablässig war der Verein bemüht, dem Eport immer weitere Kreise zu erschließen, und unterließ nichts, was diesem Zwecke dienlich sein konnte, E»chon im gerbst j883 wurden die ersten schritte unternommen, um die Aufhebung des damals für ganz Wien bestehenden Fahrverbotes zu erwirken. Aum ersten Male trat der Wiener Tsclisten-Tlub vor die Oeffent- lichkeit gelegentlich der Feier seines einjährigen Bestandes am f3. März f88^; hiebei wurde als Neuheit für Wien ein Beigenfahren von sechs Mitgliedern ausgeführt. Auf diesem Gebiete des Echul- oder Beigenfahrens, das der Tlub damals als Erster betrat, hat er im Laufe der Jahre so manchen glänzenden Äeg errungen. In das Jahr f88^ fallen auch die ersten Erfolge des Elnbs auf der Bennbahn, und war es Budolf Bröse, der die blau-rothen Farben des Wiener Tfclisten-Tlubs ehrenvoll vertrat. Ein noch nie gesehenes Schauspiel bot der bei dem Eostümfeste des Engelmann'schen Eisclubs am 2H. Jänner j885 auf dem Eise gefahrene Achter-Beigen, der die aufrichtigste Bewunderung der Eportswelt und des Laienpnblicnms hervorrief. solche Beigenfahren wurden noch bei verschiedenen Festlichkeiten, so bei den Gausesten in Tulln und Baden des „Gau Niederösterreich des Deutschen Badfahrer-Bundes", dem der Tlub angehörte, bei dem zweiten Gründungsfeste des Tlubs, bei einem Feste der „Tiroler und Vorarlberger in Wien" und bei einer Bic^cle-Akademie im Eofiensaale aufgeführt; bei diesem letzteren Feste wurde auch zum ersten Male ein Gruppen-Kunstfahre?: von drei Mitgliedern executirt. Im Wettbewerbe wurden unter Anderem die „Meisterschaft des Deutschen Badfahrer-Bundes im Kunstfahren", die „Meisterschaft in Oesterreich auf dein Tric^cle", die „Meisterschaft in Wien auf dem Bicfcle" und zahlreiche andere Äege von Mitgliedern des Tlubs errungen. 9 Die Unterhandlungen mit den Behörden über die Freigabe der Straßen Wiens wurden eifrig fortgesetzt und betheiligten sich mehrere Mitglieder an den diesbezüglichen Ätzungen, sowie an der am 2. Gc- tober j88^ im Thiergarten im Prater stattgefundenen behördlichen „Tommission zur Prüfung der Manövrirfähigkeit des Bicycles und Tricycles". Am sH. Mai ^885 trat die erste „Fahrordnung, betreffend das Fahren mit Velocipeden im wiener Polizei-Rayon" in Kraft, zu derem Zustandekommen der wiener Tyclisten-Tlub wesentlich beigetragen hatte. Nicht minder erfolgreich war die Thätigkeit des Tlubs und seiner- einzelnen Mitglieder in den folgenden Zähren; das größte Augenmerk war nach wie vor auf das Lchulfahren gerichtet und erzielte der Tlub bei verschiedenen Festlichkeiten mit diesen productionen den ungeteilten Beifall der Lportswelt. Zm Jahre j88? wurden bei den Gaufesten des „Gau Niederösterreich des Deutschen Radfahrer-Bundes" in Ltockerau am 2H. April und in Melk am 25. Leptember zum ersten Male Toncurrenzen im Lchulfahren ausgeschrieben und errangen in beiden Fällen die Mannschaften des wiener Tyclisten-Tlubs den Lieg. Auch das Terzett ging bei dem Bundestage des „Deutschen Radfahrer-Bundes" in Berlin als Lieger über seine Toncurrenten hervor. Nebst der „Meisterschaft des Deutschen Radfahrer-Bundes im Kunstfahren" für j886 und j88? und der „Meisterschaft von Oesterreich auf dem Tricycle" fielen zahlreiche erste, zweite und dritte Preise an die Mitglieder des Tlubs. Dem Tourenfahren wurde stets mit Eifer gehuldigt und wollen wir hier nur erwähnen, daß einzelne Mitglieder bereits zu jener Zeit ihre Fahrten bis nach Deutschland, Italien und in die Lchweiz ausdehnten, Leistungen, die bei den damaligen Verhältnissen sehr bemerkenswert!^ waren. 2 Im Jahre ^887 fand das erste „Exclisten-Rränzchen" statt, ein. Fest, das sich seither alljährlich wiederholt und große Beliebtheit erworben hat. In demselben Jahre erhielt der Wiener Exclisten-Elub auch als Erster unter allen Badfahrer-Vereinen Oesterreichs ein Banner, das infolge seiner stilvollen, prächtigen Ausführung noch heute allgemeine Bewunderung erregt. Im Laufe der Jahre ist es bei den vielfachen Festlichkeiten, bei denen es mitgeführt wurde, mit zahlreichen, zum Theile kostbaren Lrinnerungsschleifen geschmückt worden. Im Jahre j888 betheiligten sich die Mitglieder in aufopfernder Weise an den umfangreichen Vorarbeiten zu den großartigen Festlichkeiten des Bundestages des „Deutschen Badfahrer-Bundes" in Wien. Bei einer vom „Gau 3H des Deutschen Badfahrer-Bundes" beim Gaufeste in Lt. Pölten am 3. Juni ausgeschriebenen Lchulfahr-Eoncurrenz siel der Lieg abermals der Mannschaft des Elubs zu. Die Feuerprobe seiner Lebensfähigkeit hatte der Wiener Exclisten- Llub zu Beginn des Jahres s88H zu bestehen, als infolge persönlicher Meinungsverschiedenheiten Mitglieder aus dem Elubverbande austraten, wodurch die Existenz des Elubs umsomehr in Frage gestellt wurde, als nach der Lachlage ein weiteres Verbleiben in den bisherigen Elublocalitäten zur Unmöglichkeit ward. Allein das kleine Häuflein Getreuer schaarte sich mit Begeisterung um das geliebte Banner, und durch einmüthiges Zusammenwirken ging der Elub in kurzer Zeit neu gekräftigt aus dieser harten Prüfung hervor. An Ltelle der früheren Localitäten wurde ein neues Elublocal, XVII., Hauptstraße j3, gemiethet, in dem sich die Mitglieder recht bald heimisch fühlten und das sie nunmehr verlassen haben, um im eigenen Hause ein Heim für alle künftigen Zeiten zu besitzen. Die Lturm- und Drangperiode war bald glücklich überwunden, und mit erneutem Eifer huldigten die Mitglieder dem Lport, vor Allem die wahrhaft ideale Leite desselben, das Lchul- und Tourenfahren, pflegend. u Um das Band der Zusammengehörigkeit, das die Mitglieder umschloß, noch inniger zu gestalten und auch diejenigen, die ihren privaten Verhältnissen nach nicht in der Lage waren, einen steten persönlichen Verkehr mit den Tlubcollegen zu unterhalten, immer über die Vorgänge im Tlub zu informiren, wurde die Herausgabe einer eigenen Tlubzeitung, betitelt: „Mittheilungen des wiener Tyclisten-Tlubs", beschlossen- und gelangte die erste Nummer dieses Organes am s6. März s8H2 zur Ausgabe. Anfänglich einmal monatlich, seit Beginn des Jahres aber jeden zweiten Mittwoch erscheinend, hat diese Tlubzeitung den Zweck, dem sie dienen sollte, getreulich erfüllt und ist heute eine stets mit Freuden erwartete Lecture aller Tlubmitglieder. Die- ^chulfahr-Toncurrenzen, die in den nächsten Jahren bei den Bundestagen des „Bundes Deutscher Radfahrer Oesterreichs" (Zs. Juli s8H2 und Juni s8HZ) zur Austragung kamen, wurden wieder von den wohltrainirten Mannschaften des wiener Tyclisten-Tlubs gewonnen, und dies in einem ^>tyle, der die „Allgem. ^port-Zeitung" zu dem Ausspruche veranlaßte, daß „die Tyclisten als ^chulfahrer überhaupt nicht zu schlagen seien, so lange sie mit so vollendeter Meisterschaft in den Wettbewerb treten". Bei dem letzterwähnten Vundesfeste wurde auch zum ersten Male ein Preis-Torso-Fahren ausgeschrieben, an dem sich 2H Mitglieder betheiligten; infolge einer unrichtigen Anordnung bezüglich der Fahrstrecke erhielt der Tlub nur den zweiten Preis. Zin Jahre s893 feierte der wiener Tyclisten-Tlub ein Fest, das noch bis heute unübertroffen dasteht und Wiens radfahrende Welt durch Wochen hindurch in Athem hielt: das zehnjährige Gründungsfest in den Tagen vom 2H. bis 26. Februar. Der Festabend in den Blumensälen, bei dem der Tlub sein ganzes Rönnen im ^>chul- und Kunstfahren entfaltete, der Lportswelt überdies Gelegenheit verschaffte, den in Wien noch unbekannten Runstmeisterfahrer Gustav Marschner aus 2 * - (2 — Dresden zu bewundern, erfreute sich eines so zahlreichen Besuches, wie es bei dem Feste eines einzelnen Vereines noch nie vorher und auch nicht seither der Fall gewesen. Bei dem Bankette, das am nächsten Tage im cie b>auoe" stattsand, wurden dem Tlub so zahlreiche Ovationen dargebracht, daß derselbe stets mit größtem stolze auf diese Festtage zurückblicken wird, die ein beredtes Zeugnis dafür ablegten, welch' herzlicher Empathien der Wiener Tsclisten-Tlub sich bei der gesammten Radfahrerschaft erfreut und wie groß die Anerkennung ist, die seinem Wirken gezollt wird. Die beiden folgenden Jahre brachten dem Wiener T^clisten-Tlub abermals mehrere Tiege im Torso-, ^chul- und Gruppenkunstfahren gelegentlich der Bundestage des „Bundes Deutscher Radfahrer Oesterreichs" in Wien (s8. August s8HH und 2H. Zuni s8H5) und verschiedener Feste des Gaues s dieses Bundes. L>eit dem Bestände des Tlubs wurden im ^chulfahren 6 erste und s zweiter Preis, im Torsofahren 3 erste und 2 zweite Preise, im Gruppenkunstfahren 2 erste und s zweiter Preis und im Gruppenstraßenrennen 2 zweite Preise von den Mitgliedern errungen und sind diese Preise, bestehend aus Pokalen, Trinkhörnern, Lorbeerkränzen, Albums, Tafelaufsätzen, Statuetten rc., Tigenthum des Tlubs, da sie für gemeinschaftliche Leistungen erzielt wurden; außerdem haben die Mitglieder bei Tinzeln-Toncurrenzen 6 Meisterschaften, Hl erste, HZ zweite, 3s dritte Preise, s vierten und s fünften Preis errungen, welche Tigenthum des betreffenden Gewinners blieben. Zm Tourenfahren wurde bisher die respectable Tmmme von ?s7.332'H Kilometer zurückgelegt. Tin Werk von bleibendem Werthe, wie es noch kein Verein in Wien geschaffen, ist die Trbauung des eigenen Tlubhauses, die im heurigen Zahre begonnen und auch beendigt wurde. Der folgende Aufsatz wird die Entstehung, Entwicklung und Vollendung dieses Werkes schildern. 15 Im Vorstehenden haben wir in kurzen Umrissen der sportlichen Erfolge des Llubs Erwähnung gethan; aller in ungetrübter Harmonie und Eintracht verbrachter stunden zu gedenken, die im Laufe der Jahre jeder Einzelne dem inneren Elubleben verdankt und in denen sich die Bande der Freundschaft unter den Mitgliedern immer enger knüpften, dies würde wohl zu weit führen. wir wollen uns der freudigen Hoffnung hingeben, daß der vereinten Rraft, die es uns ermöglicht hat, eine eigene Heimstätte zu schaffen, es auch gelingen wird, diese fernerhin zum Mittelpunkte unseres sportlichen, sowie gesellschaftlichen Lebens zu machen. Möge eine spätere Generation von Erlisten in denselben Intentionen, die uns bis heute geleitet haben, weiter arbeiten, möge sie ihre Araft in gleicher uneigennütziger weise dem wohle des Elubs widmen, auf daß derselbe in allen Zeiten wachse, blühe und gedeihe! All Heil! Geschichte deK HguMsueK. !Dis er seit Jahren üblich, veranstaltete der Club auch im Jahre s8H3 — es war am 30. December — einen Weihnachtsabend, bei dem die Mitglieder untereinander sich mit Geschenken erfreuten und wo auch dem Llub so manche Liebesgabe gewidmet wurde. Unter diesen letzteren erregte eine eiserne Handcassette Aufmerksamkeit, deren Deckel die Inschrist trug: „Für den Hausbau-Fond des Wiener Lfclisten-Llub, gespendet von Franz Löw", dazu die Zeichnung eines Klubhauses, wie es reizender nicht gedacht werden konnte, sinnend standen die Linen, mitleidig lächelnd die Anderen dabei: Lin Llubhaus? Ja, die Idee wäre ganz schön, aber die Mittel? Woher die nehmen? Wie soll das ideale Phantasiegebilde zur Wirklichkeit werden? Nicht lange jedoch dauerte es, als erst Linige, dann eine immer größere Zahl die ^ache näher ins Auge faßten und schließlich zu der Ansicht kamen, daß der plan doch nicht so kurzweg als unausführbar zu verwerfen sei; von der Möglichkeit kam man zur Gewißheit der Durchführbarkeit des projects, und als erst die Ueberzeugung sich Bahn brach, daß es gelingen könne, da war auch kein großer Lchritt mehr zur Erkenntnis, daß es gelingen müsse; diese Erkenntnis fand in dem einstimmigen Beschlüsse Ausdruck, den die am s5. December sZHH tagende außerordentliche Hauptversammlung faßte: für den Wiener Lyclisten-Llub auf einem eigenen Grunde ein eigenes Haus zu erbauen! 15 Das project, das von einem vorbereitenden Eomite der Hauptversammlung vorgelegt und auf Grund dessen dieser Beschluß gefaßt wurde, war folgendes: Zm XVII. Bezirke, Zörgerstraße, war um den Preis von HO fl. per CZuadratklafter ein ca. 300 Auadratklafter großer Hofgrund zu verkaufen, auf dem das Elubhaus nach den entworfenen Plänen erbaut werden konnte; der Zugang durch das die Gassenfront bildende Haus sollte durch ein Servitut grund- bücherlich sichergestellt werden; die Gesammtkosten wurden mit ca. 22.000 fl. bis 23.000 fl. veranschlagt und sollten durch ein bei den Mitgliedern ausgenommenes Darlehen, welches mit zu verzinsen und durch Verlosung innerhalb sO bis s2 Zähren rückzuzahlen war, aufgebracht werden. Durch die eingeleitete ^ubscription war der größte Theil der erforderlichen Äunme bereits gedeckt. Die Ausführung des vorerwähnten Beschlusses wurde einem zwölfgliedrigen Hausbau-Eomite übertragen, das sofort nach Schluß der Hauptversammlung zu einer Ätzung zusammentrat und sich in folgender Meise constituirte: Bohuslav E>chwamberg, Gbmann; Richard Halledauer, Schriftführer; Hanns H ornacsek, Rechnungsführer; Franz Löw, (kassier; Earl Äeinhofer, Bauleiter; Anton Euler, Ferdinand Haumann, Emil Reisinger, Wilhelm Äift 8en., Beisitzende, und Franz Derbohlaw, Anton Aarl, Zgnaz Winter, Ersatzmänner. Franz Löw. - ^6 - Die erste Aufgabe des Hausbau-Eomites war nun, den Erwerb des Grundes sicherzustellen und die nothwendige Bewilligung des Magistrates zur Errichtung des Servitutes zu erwirken; zu diesem Zwecke wurde durch den Nechtsfreund des Elubs, Notar Or. Hugo Novak, ein Gesuch eiugereicht, dessen günstige Erledigung nach mündlichen Zusicherungen nicht zweifelhaft war; das Eomite war daher nicht wenig erstaunt, als nach mehreren Wochen der Bescheid erfloh, daß das Gesuch aus dem Grunde abgewiesen werde, weil jedes Haus einen eigenen Zugang haben müsse und die Errichtung des Servitutes ungenügend sei. Gegen diesen Bescheid einen Recurs zu ergreifen, mußte unterbleiben, weil der Eigenthümer des Grundes nunmehr von dem verkaufe nichts mehr wissen wollte. ^>o war denn die Arbeit mehrerer Monate erfolglos geblieben, eine Thatsache, die um so unangenehmer berührte, als dem Elub'zur selben Zeit das bisher innegehabte Local gekündigt wurde, da das Haus bis zum Mai-Termine geräumt werden sollte, um einem Neubaue Platz zu machen. Durch diesen Mißerfolg ließ sich das Hausbau-Eomite jedoch nicht entmuthigen; neuerdings gingen die einzelnen Mitglieder auf die ^uche nach einem passenden Grundcomplex, und schon nach kurzer Zeit gelang es, unter den verkäuflichen Bauplätzen einen ausfindig zu machen, der noch viel geeigneter für die Zwecke des Elubs war als der zuerst in Aussicht genommene; es war dies der Platz, auf dem sich heute das Elubhaus erhebt: im XVII. Bezirke, Nötzergasse und Pezzlgasse, dem Zimmermeister Bezchleba gehörig. Dieser Bauplatz war 388 (l)uadrat- klafter groß und wurde nach längeren Verhandlungen ein Kaufpreis von 65 fl. per CZuadratklafter vereinbart; es erforderte somit der Ankauf eine Eumm'e von 25.220 fl.; für die Erbauung des Hauses nach neuen, weitausgreifenderen Plänen war eine Kostensumme von ca. 20.000 fl. präliminirt. 'MM» WML U W ?,«.4 ^ Z ^ ^ornacsek F. Löm F. Derbohlaw L. Steinhofer B. Schwamberg R. Lfalledauer F. kfauinann M. Stift 8en. A. Luler I Minier L. Reisinger Ant. Karl - ^8 - Es war nunmehr vor Allem die Genehmigung einer Hauptversammlung nothwendig, um dieses jXoject, das bedeutend höhere Anforderungen an den Tlub stellte, verwirklichen zu können; diese Genehmigung wurde denn auch von der am 2s. Februar tagenden XII. ordentlichen Hauptversammlung ertheilt und das Hausbau-Tomite ermächtigt, alle Arbeiten bis zur vollständigen Finalisirung der Angelegenheit durchzuführen. Das Mehrerfordernis fand bald entsprechende Deckung. Die Verhandlungen mit dem Grundeigenthümer wurden nunmehr fortgesetzt, zogen sich jedoch infolge des Umstandes, daß dieser den zu verkaufenden Baugrund vorerst von verschiedenen auf demselben haftenden Tasten befreien mußte, sehr in die Tänge und konnte der Rauf- contract erst am s5. Mai unterzeichnet, sowie der Raufschilling erlegt werden. Inzwischen hatte das Hausbau-Tomite fast alle Vorarbeiten und behördlichen schritte erledigt und konnte wenige Wochen später, am sO. Juni, mit dem Baue des Hauses factisch begonnen werden. Die feierliche Grundsteinlegung, die durch eine photographische Aufnahme verewigt wurde, fand Sonntag den s6. Juni statt. Da das gesammte Ausmaß der Grundfläche die Bedürfnisse des Tlubs überstieg, wurde ein Theil von s00'5H Auadratklaftern mit der Front in der Pezzlgasse grundbücherlich abgetrennt und wieder verkauft. Die Nothwendigkeit, während der Zeit vom Mai bis zur Vollendung des Tlubhauses ein provisorisches Heim miethen zu müssen, entfiel im letzten Augenblicke dadurch, daß das Haus nur zum Theile abgebrochen wurde und der das Llublocal enthaltende Theil bestehen blieb; es war nur die Eröffnung eines neuen Durchganges durch das Haus XVII., Geblergasse fO, erforderlich und wurde ohne Schwierigkeiten durchgeführt. - l9 - Rüstig schritt der Hausbau vorwärts, und schon am j7. Juli war die „Dachgleiche" erreicht; Ende September war der Bau vollendet und wurde seit dieser Zeit an der inneren Ausschmückung desselben gearbeitet. Nun ist das Werk vollendet; mit berechtigtem stolze kann das Hausbau-(Konnte auf seine Schöpfung blicken; nicht ohne Schwierigkeiten kam sie zu Stande; unermüdlicher Arbeit eines vollen Jahres bedurfte es, dieses Haus zu schaffen; in mehr als fünfzig Ätzungen, die oft bis in die späte Nacht dauerten, wurden die zahlreichen auf den Bau Bezug habenden Angelegenheiten berathen und erledigt. Das größte Lob gebührt dem Bauleiter Earl Äeinhofer, der seine ganze freie Zeit und manche Nacht dem Baue opferte, sämmtliche Pläne zeichnete, alle Details ausarbeitete und die Aufsicht über die Ausführung des Baues übte; vielfache Förderung fanden die Arbeiten auch durch Franz Löw, dessen ausgebreiteten Konnexionen es gelang, manche Hindernisse zu beseitigen. In treuer Pflichterfüllung that jeder Einzelne sein Möglichstes, die ihm zugewiesenen Arbeiten gewissenhaft zu vollführen. Lin besonderes Mort der Anerkennung verdient Wilhelm Äift 8en., ohne dessen werkthätiger Hilfe in finanzieller Hinsicht das project vielleicht nicht, mindestens nicht in so großartiger weise hätte zur Ausführung gelangen können. Wilhelm Stift sen. 20 Das Hausbau-Lomite übergibt heute das von ihm erbaute Club Haus an die Mitglieder; mögen sie in allen Zeiten fest und treu zu sammenhalten, wie der ^tein, aus dem es gebaut! Der Vorstand deF LluüF. Bohuslav Schwamüerg, Mbinann. Richard Haüedauer, Dbinaim - Stellvertreter. Alexander Wart, Schriftführer. Franz Ltastner, Lassier. Larl Maurer, Schriftführer - Stellvertreter. Larl Steinhofer, Fahrwart. Franz OpitZ, Zeugwart. R Der Vorstand deL Llud^. L. Steiiihofer R. L^alledauer B. Schwainberg Alex. Karl L. Maurer F- Dpitz F. Kästner Das Lllwhaiis ä^ie schon erwähnt, befindet sich das Tlubhaus im Bezirke Hernals, Rötzergasse 6; diese Gasse ist derzeit noch unausgebaut, wird aber in kürzester Frist vollendet und durch neue Gassenzüge mit den umliegenden Bezirkstheilen in Verbindung gebracht werden. Die Facade des Hauses bietet einen prächtigen Anblick. In deutscher Renaissance ausgeführt, präsentirt sich das Haus äußerst geschmackvoll; das parterre zeigt Puadernbau, während der erste E-tock mit Facade- ziegeln verkleidet ist und die Fensteröffnungen reich ornamentirt sind; das Mittelrisalit wird durch einen Giebel gekrönt, der das Llubabzeichen und den Namen „Wiener Erlisten-Tlub" trägt und an dessen Spitze die blau-rothe Tlubfahne flattert. Durch das Thor treten wir in das mit Stückarbeiten reich verzierte Vestibüle, in dein sich linker Hand eine auf den Bau bezughabende Gedenktafel aus rothem Marmor befindet. Durchschreiten wir das Vestibüle, so gelangen wir nach passirung einer Glasthüre in die Fahrhalle, die mit ihren großartigen Dimensionen einen imponirenden Eindruck macht; bei einer Breite von sH Meter misst sie 25 Meter Länge und hat eine Höhe von sl Meter. Die Dachcon- struction, welche von innen mit Holz verkleidet ist, wird von zehn breiten gemauerten Pfeilern getragen, die durch halbkreisförmige Mauerbogen mit einander verbunden sind; an die Längsseite der Halle sind beiderseits die Remisen für die Fahrräder angebaut, die eine separate Dachung haben; das Tageslicht erhält die Fahrhalle durch vierzehn große, über den Remisendächern, beziehungsweise an der (Querwand befindliche -WWW L« Sö-äL Fr^hrhalle und Aemisen. Fensteröffnungen, während die künstliche Beleuchtung durch zwei große je zwölfflammige altdeutsche Luster und zehn je dreiflannnige an den Pfeilern angebrachte Wandarme hergestellt wird. Beheizt wird die Fahrhalle durch einen entsprechend großen Meidinger-Mfen. Line in die Rückwand der Halle eingefügte Thüre führt in den Garten, in dem sich eine Regelbahn und ein Lusthaus befinden wird. sowohl von der Halle, als auch vom Vestibüle kommen wir in die Garderobe mit vier Fenstern Gassenfront und einem Fassungsraume für ^50 Garderobekästen. An die Garderobe schließt sich die Bade- cabine, sowie das Schlafzimmer an. Links vom Vestibüle liegt die Wohnung des Llubdieners, aus Aimmer und Rüche bestehend. Lin auf das Vestibüle führendes Fenster ermöglicht die Beobachtung der Passage. Rechts vom Vestibüle führt eine ^pielthüre in das Lüiegenhaus und erreichen wir über eine freitragende steinerne Treppe das erste Stockwerk. Ueber einen kleinen Gang und durch das Lntree treten wir rechts in das große Gesellschaftszimmer mit vier Fenstern Gassenfront; ein prächtiger Raum, in dem sich das gesellige Leben des Llubs concen- triren wird; die Wände sind dunkelgrün mit golddurchwirktem Tapetenmuster vornehm einfach gemalt, schwere ^toffvorhänge decken die Fenster; eine überaus plastische Wirkung bringt der reich in Farben ausgeführte, cassettenförmig eingetheilte Plafond hervor. Die Linrichtung dieses L-alons besteht aus einem großen Tisch mit den nöthigen Kesseln, einem großen Deeorationsdivan und zwei kleinen L>ofas, zwei Glaskästen, in welchen sich die vom Llub gewonnenen Ehrenpreise und das Llubbanner befinden, einem Spiegeltisch, Llavier und Billard. Line durch eine Ballustrade abgeschlossene, mit Vorhängen drapirte Maueröffnung führt in das Speise- und Spielzimmer, welches im Nürnberger ^Hle gehalten ist; altdeutsche Malereien mit Sprüchen und Figuren, künstlerisch ausgeführt, zieren die wände, an denen bis zur Mannshöhe 25 eine Holzverkleidung läuft, deren Galerie zur Aufstellung von Bier- krügeln, Vasen, Tellern rc. dient. Lin großer L>peisetisch und mehrere kleine Spieltische mit der nothwendigen Anzahl von Stühlen aus Lichen- Holz bilden die Einrichtung dieses Raumes, der überaus anheimelnd wirkt; die Fenster sind mit Butzenscheiben versehen, in der Mitte des .Meix Haupt, Stadtbaumeister. Larl Ateini)oscr, Architekt. Holzplafonds hängt ein stilgerechter Muster aus Hirschgeweihen. Beheizt werden diese beiden Räume durch je einen altdeutschen Rachelofen. Aus dem Spielzimmer führt eine kleine Treppe auf die durch das flache Remisendach gebildete Terrasse, die im Sommer einen angenehmen Aufenthalt bieten wird. Wenden wir uns vom Lntree links, so kommen wir in das Damenzimmer, ein kleiner, reizender Raum, im L>Hle Louis XIV. eingerichtet, mit prachtvoll blau mit gold gemalten Wänden, die wie Brocat- 26 tapeten aussehen, und einem zierlichen „Luft"-j)lafond mit Blunren und Schmetterlingen. Neben dein Damenznnmer befindet sich das Vorstandszimmer, mit zwei Fenstern Gassenfront, geräumig und licht, ein Raum für ernste Arbeit, einfach und zweckentsprechend eingerichtet. Aus dein Gesellschaftszimmer wie aus dein Damenzimmer führen Thüren auf eine große Holzgalerie, die einen prächtigen Blick in die Fahrhalle gewährt. An der Erbauung des Hauses haben viele Mitglieder mitgewirkt; und zwar sind die jAäne vom Architekten Earl E>tein Hofer, der Bau vom Elladtbaumeister Mar Haupt, das Ziegeldach der Fahrhalle von Jakob Dietrich, die Mauerisolirungen und Holzcementdach-Tonstruc- tionen von Ferdinand Haumann, die Maler- und Anstreicherarbeiten von Zgnaz Winter und Wilhelm Richter, die Bade-Einrichtung von Anton Aarl, ein Theil der Möbel von Josef Bock, die Tapezierarbeiten von Zohann Bock, die Zalousien von Alexander Aoväts, die Telegraphenleitungen von Rudolf ^>töphl ausgesührt worden; außerdem sind viele kleinere Arbeiten von Mitgliedern hergestellt. Es sei hiebei hervorgehoben, daß diese Arbeiten theilweise vollständig kostenlos, teilweise unter Berechnung besonderer Ausnahmspreise geleistet worden sind. Für die rasche Abwicklung des Verkehres mit den Behörden war in freundschaftlichster Weise Or. Hermann Aaanx, Embstitut des Notars, besorgt, dem der Tlub hiefür zu Danke verpflichtet ist. Als erstes auf eigenem Grund und Boden stehendes Elubhaus eines Radfahrer-Vereines bildet das Haus des Wiener Txclisten-Tlubs eine Zierde des Bezirkes, ja ganz Wiens; die Mitglieder werden dafür zu sorgen haben, daß es stets eine solche bleibe! Mitglieder deF Wiener Lgclisten-LlukiK am f. December f895. (In chronologischer Reihenfolge.) Ehrenmitglieder. Herr Or. Gustav Renz „ Eduard Graf Tamezan-Saling Je. Excel!enz Hanns Graf WilczeK Herr Alois A^roll Frau Olga Frank L. Ausübende Mitglieder. Herr Rudolf Brüse „ Franz Opitz „ Bohuslav Schwamüerg „ Richard Halledauer „ Julius Stauda „ Rtauritius Heem^, Budapest „ Anton Euler „ Robert Telinka „ Johann Jahn „ Hanns HaLlmapr R. v. Graffegg „ Ludwig Martinp „ Julius Schön „ Earl Steinhofer „ Hugo Haupt Herr Gabriel Avramoff „ Johann BöcK „ Earl Vropetzkp „ Michael Deuerliug „ Alexander Iaeger, Belgrad „ Franz Uastner „ Josef Mechlediel „ Earl Schöbet „ Rudolf Frank „ Richard MLeidinger „ Rudolf Wospiel „ Alois Beuren „ Hugo Schön, Brüx „ Donünik Fetz 28 Gerr Or. Victor Moll Herr Larl Maurer Anton Sestric Josef Henek Alexander Larl „ Hermann Bittner Julius Buchmann „ Hanns Gütsch Wilhelm Stift ssn. „ Heinrich Fischek Otto Fornasari Edler v. Verce „ Lesare Hertmauer Nicola N. Lisseloff „ Richard W. Wagner, Luschitz Eduard Frank „ Johann Blazeg Emil Weinfurter „ Ludwig Stifft Auton Larl „ Ferdinand Haumaun Rkathias Rehrner „ Alexander Hornäcsek Earl Josef Mauer „ Valentin Beuren Franz Allmeder „ Johann Rfeisfer Franz RöW „ Hanns Hornachek Earl Derüohlaw „ Alfred Swoüoda Larl Fischer „ Rudolf Wildner Franz Derüohlaw „ Gustav Güter Josef Lotschu „ Gskar Stift Hanns Bandcra „ Ludwig Hees Emil Lei sing er „ Robert Mahlt Gottfried Lichter „ Adam Fritsch Max Haupt „ Friedrich GötZ Jakob Dietrich zun. „ Rupert Wivec Milhelm Stift zun. „ Larl Wiedemann Emerich Gottwald „ Anton RooF v. Ro^imfeldt Ignaz Winter „ Max Lothmiller Emanuel Zsarkowäkp " Joses Stöffel Larl Guter „ Anton Lainz Earl Goldstein „ vr. Hermann Laanp Ludwig Spandl „ Larl Finder Josef Mein „ Lharles Will L. Unterstützende Mitglieder. Vincenz Gtzlak, Graz Herr Eugen Freiherr v. d. Rippe Julius (Lschuuko „ Johann Lelinka Max Gükitz „ August Braun 29 Herr vr. Otto Ghimani „ Franz Friedrich „ Hanns Friedrich „ Leopold Lropetzkp „ Felix Adler, Graz „ Hubert G. Dielt „ F. Gart, pola Frau Anna Moll „ Anna Braun „ Alberta Fornasari Edle v. Verce Fräulein Mary DZarl Herr Larl August Müller „ Rudolf Mermon „ Heinrich ^schunlro „ Lugen Friepz Frau Apollonia Fetz Herr Hermann Bichlbauer „ Josef Martini „ j)aul Map, Berlin „ Josef Bock Frau Jenny Selter Fräulein Bilma Sotschp Herr Leopold PZrau^ „ Johann Sastner „ Rudolf Hellinger Frau Marie Stift „ Leopoldine Münzberg „ Anna Scheibl Fräulein ^sabella Aonräd Herr Rudolf I. Stöphl Fräulein Therese BolhaK Herr Josef Stiene, Graz „ Lrnst Martini Fräulein Antonie Dhnhauser Herr Rudolf Fingado, Guatemala „ Theodor Wospiel Fräulein Iosefine GzulliK Herr Hanns Hohenecker „ George Griffith Fräulein Betty Gzullilr Herr Alexander SobatF „ Hanns Frotzler Rudolf Sichter O. Eleven. Larl Dörfler Alexius Vtibil dLD < 4 » 30 I /s « / / 6 >! 2rM^L7' «-I8 ^ er. T' e^ s ^ e? ^ Vrlrterre. — Grundrisz. — 5 ^ - ^ ^ >-?L ^/? ^ i. Stock .Grundrisz 7 - > 2^/615770506