wiener bisäi-öiblioiliek 10291 'L., ^ Mi ff k> D" H^LD» L "4.» tzMMM '-Vs« M «V D ^ WM/'W -L^- NEZ^ MV ^ 4Ä»-. ^ ^ >^r7 «SM S»L :ÄM' !i,in>!!',»!-»»!!^^ MLLL ?MM DE r« - MM^ EM HM 5 ^ M Sigmund von Birken/ <^om. kal. Neu- vermehrter Mit rlien seinen Ein und Zustüssen/an- lelegenenKöniareichen/Provinzen/Herr- schafften und Städten / auch dererselben alten und neuen Namen/ vom Ursprung biß jum Ausflüsse m dreifacher Land-Mappe vorgeftellet; Auch mit einer kurtz-verfasten conrinuirteN ^ungarisch-und Türckischen Lhronrck/ Samt 70. cur!o5m gantz nemn in Kupf- kr gestochenen Figuren der vornehmsten Städte «d Vestungen an der Donau / der eigentliche» »ttague vor Reuhäusrl/ der^ttULnondeSLau» 'es und Treffens bey Kran / wie auch der Beläge» Strunz und Eroberung der Königlichen Hun» -arischen Haupt- und Refidentz-Stadt Ofen re. Hervorgegeben und verleget JaiobSandrart / Kupferstecher und K un sthänd ler in W'rnberg. Eldn»SktwJatzr/»S-s. MH (0 LS E.. Er Donau-Strano / ist von Urzei- ^ ten her/(immajsm/ wie hernach fol- " gen soll / derallerält^k Haidnische Zcribent ttcroöocus ferner gedencket) nterden Europäischer! vor den Ströme- Dürften/ und vor der grösten Welt- ßtröme einen / gehalten worden: wie mnderPoetOviclru; (-)ihndemNilo Egypten gleich achtet. Von rhme ist erckwürdig/ daß er/ neben den kleinem/ ' mPo in Jtalien/und der Temse in En- l land/)unter allen grofstn Welt- Ströhn /allein gegen Morgenseinen gern« ' ^ Weg wendet / und nur in Hungarn l >a6 gegen Mittag/ in Mästen aber ge- nMitternachr sich krümmet: Vielleicht ^ sonderbarer Vorsicht GOttes / da- ! heut zu Tag der Türckische Ertzfeind Christenheit nicht so wo! zu Wasser/ j M Land / dieselbe überschwemmen uberziehen könne. Es fliest aber dieser abt-Strom/bey 27. xrscius, welche zu )erechnet/über 400. gemeineTemsche . A Meile l^onro4. L!cA.! o. " » - maxiMus smnir ^ l« rjbt, Ntic, nczsc. L UrsprungderDdr iau. Meilen machen. Von fernen zweyenAt memsoll drunten an seinem OrtErwä nung geschcherr. VonseinemUrsprung/isi über ander halb tausend Jahre her/ viel Dings/ ah wenig gewisses/ geschrieben worden:u» » iss zu bewundern / daß unter so vielen ^ ten und neuen Geographen kern eini.< ? gewesen / der sich bemühet harre/ die l Brunnen in rechten Augenschein zu n men/und eine Abbildung deffelbe/ncbc einer wahren ausführlichenVeschreibr^ vor den Tag zu legen. Diesen Manges ersetzm/hat/auf freundliches Ersuch H. Martinas Menradt / Burger Kunstmahler zu Hüsingen / einen Ah beydcs der Landschafft und desUrsprr Orts zu Papier gebracht: deren diesj der Mappcn/fener aufdemTitulblal fes Werbleins dem wehrtcnLeser in H ftr vor Augen gessellet wird. Bevor die wahreBeschreibung diesesNrsp.'uD kinzugetban werde/wollen wir / wa-A dere davon geschrieben / ordenüich einander besehen/und anhören. LL'! __ Ursprung der Dsrrau. Z Uero6orur. (!)) welcher/fünsthalbhun- fM krtIahr vorChrijiiGebuet/dieGeschich- ^ n der Griechen am ersten beschrieben / ändert mir diesemUrsprung so weit über gD -Wachesthinaus/ soweit er/ als ein ^ k» dm Selten und der Stadt Pyrene/ ^ fleuß mitten durch das gantze Euro- ^rikcrtc!cz,(c)der I<2O. Jahre nach »inB" gelebet/bekraffriget diese Unwarheit/ vwandelt aber' die Stadt Pvriene n ei- ll' Berg/aus welchem der Fluß 1 -rk^- tu entspringe l'srceiluz , wie uns (6) lehrt / ist der Fluß VcLr'rr im ^k^kften Hjspanien. Also führen/ diese den Donau - Strom / vom At- W^.schen biß zum Politischen Meer/ olgbar durch das gantze Europa.Es .Machen dieser Sprung nicht zu ver- / weil dermal Teutschland noch ^Mannr gewesen/und die Griechen/ die M a u B 2 ohne U Istcr. cxoruzr, Lclris »rqueurb» » meöiam stin^ik stuenco tuo Luropzm. ucm int konkicum^src, per omncrn Lu- ^^ercoroNib. r. c. Lx st/rene» qm Ursprung der Donau._ ohne das/ nur sich selber bewundern / a dernNationen nichtviel nachsragtenm nig davon haben wissen könen. Die Tel scheu hiessen dazumal die Celten/undh«! ten gas Europa innen: hat man also diesenJrrthum irren können/ weil dieÄ nau in Teutschland entspringet. ?!in!us(e)und Oorn. 1acitu8, (f) 1 .'j Zustimmung des Poeten pcki (x) wie auch ?tolomLU8. (b) geben k!i Donau den Ursprung im Tauschen^ birge /^bnobs. ^ul. 8obnu8 (i) ^tskccUianus, ( lc) gräbt! seiner Feder diesen Brunn / in der Nr desGebirgs derRauracer: wie dann cs eu- (e) nac. 1.4. c. r 2. Orrus Kic in 6e niä juZi8 monris irlrnobsc-cx scivcriv ^auric^ Nre kipprcii. (f) cic rnor. 6crm. Oanutriur mvl!, Lc clc!? rer ccliro moncis ^bnodsc^'uAo c^Irius. (f) öclcr. orb rerr. ^bnobLmons lür^ eg, cLöir ^bnobre riiaru. (k) in 6crm. Xlonces, ^uidus norncn ba Lc. ^ (i) in ?ohiM. c. Z.Mer6erm2nicW ^ vricurcKuiusmoncc, c;ui irsurieos 62!!!»!^ 'ü Liac. ^ . Niftor.!. r. ^moir Vanubiuk, oric« ^ Ksuracor monrer. -ii! Ursprung der Donau ^ ^ k»Umu! ihn gegen die Stadt k-uricum OH ^uxusts sssnracorum. jetzt August / E>E' ein Dorff am Rhein / oberhalb Basel /) E tjuelken machet. sornanöer (!) vandert mit diesem Brunn vom Gebirg Os Thal/ und schreibet / er entspringe in em Alnrangew oder Alemannischen Gell' -ßi Dt. Diß ist es / was die Alten hiervon ^schrieben/ bintcrlaffen. ! b« unsernZeiken/wird von Orb.KIer. (m) die Donau also beschrieben. Done oder Donau hat ihren Na- ^ Men von dem Don oder Geräusche/ das ) i^rem schnellen Fliesten gehöret wird. iEIie hat ihren Ursprung am Schwartz- / m dem Dorff Don Estin ngen/ Md quillt mit einem grossen Strudel . ^ der Erden heraus. Es ist auf eine lm. Lerm. 6 Ursprung der Donau. sam inPfutzen/kommt aber bald herna inseinen Canal (Rinnsal) oder Flußj sammen. /^när. ^Icbsmsru5(n) nachdemer! meisten/so hiervon gejchrieben/ benenn E § gibt eine Beschreibung/die ihme / der b diesem Ursprung auch selbst entsprungei jj E und geborne o ^rccbreu; t^cleruz, E ! W gesendet. Die Gegend/ schreibt er in i M die Donau das Haupt hervorrecket/hf! ^ ^ den Anwohnern/so Schwaben oder H manner sind / die freye Herrfcbafft GraflicheriFürstenbergischenGebietsMA Schwartzwald gelegen/ welchen?w- mXur (») der Helvesier Eirwde nem> 'Mi Sie entspringt aber aus einem klM A Brunnen/Ln demFleckenDonEschingr H ' kaum zwo Meilen vom Gestade ^ A Rheins. Der Ort / da sie aufquillch! ^Her- eben und gar nicht bergicht: ausser P - Me,' derKirc!)hof/untcr welchem dieOuella/ My etwas höher liegt. So bald sie von W Wk Gebmtflecken hinaus geflossen/ nimm* ^ zu sich einen gröffern Hach / als sie sess ^ ist/ die Bryge genannt; und bald henff einen andern von gleicher Grösse/ de,* 4h Pi* (n) (7ommem.in6crm. L. l'Lcir. (o) Lco»r.l, r. c.» r. Lrcnum UcU crlor'' ^ Ursprung der Donau. Prege nennen: und kommen / devde diele Waffer/vom Schwartzwald herab ge- lossm. ?-u!u5^lcn2neru8^. O (p) hatAnno 597 -den Ort selber in Augenschein gekommen/und also beschrieben. ZuDon- ^jchingen/ scher man nahe beym Schloß/ k Ursprung desDonaudrandes. Der prt dieses Brunnens / ist gantz eben und Pne Gebirge: ausser daß der Kirchhof/ itter welchem er quillet// einen gemach- sssieigende Hügel nicht überhängig vor- '!llet. Nicht gar weit unter dem Flecken lm welchem er ausgchet/ nimt der Bach Mfts Brunens/einen andern etwas star- DrnVachzu sich/den dieAnwohnerBry- H nennen; und etwas weiter hinab noch ^'len andern gleich-grossen/die Brege ge- i nnt: welche beyde vom Schwartzwald l 'abkommrn.Selbige Gegend/samt et- l»en umliegenden Tbalern / wird von Jnnwohnern die Bar oder Bor gelingt. ^!u 1 ippus Ouverus (<;) schreibet von d'emUrsprrmgmit solchen Worten ES A 4 ist >) Inner. 6crm, §. §6. i) >» Virutel. 6c Nor. c. 6. - ^ . Ursprung der Donar». ist ein Marmüecken / Eschingen genanr In Mitte desssn/quillet dieser Brunne munerwährendes und hohes Wasser/n einer niedernMauer eingefangen/ welc 26. Schuh lang und 16. breit ift/aus el nem Boden / aufwelchemgleichwot k Kirchhof etwas erhabner herab sich Ausser dem Flecken/ nimmt dieser Fl nochzwey andere etwas höher entspn gene Zlüßlein zu sich/ derer Nahmen si Prege und Prige. V on diesem Brunr beisi der OrtDonaschingstlnd wollen Anwohner sonst von keinem Donau! sprunge wissen. Diese drei) Beschreib' gen sind aus dem Latein Kicher übersei ^ worden: aus Welchen TeUerur l» t die Seine genommen/und nur allein ich ! ^ dieses hinzu setzet/ wie daß dieser Brch l ^ im Schloss zu Don Eschinqen ausqucsM Nun wollen wir mit den Augen zu Quelle spatzieren/und ihrren H. Menr-lk M davon reden zu hören/dieOhren zuGett ^-äi ten mitgeben/ auch zugleich beobacht W :worinn vorangczogene Beschreibutt'sW zum Ziel oder neben hin qeftheffm. ffW So entspringt nun dieDonau fast H ten in den alten Aiemanien/(da tezundi' ., 8vevi oder Schwaben wohnen/in der/ ^ (r) 5vev. ^ _Ursprung der Donau^ die Bar. 9 ^ altenLandgrafschaffkBar/eine Ä)!eil von E. dem Gebirge/ welches vorzeiten 8 ylvL^ K', ^arti.1.1-. hieffe / und insgemein der IO. Zchwartzwaldgenennet wird. Hltbame- O ^ U 8 hält dafür/ weil bkei-crclotu§ und Hrr- wtoles, bevm Ursprung der Donau/ der ^^bt u. desBergsPyrene erwahne/diß Etz Wort habe eineVerwalwschafft mit dem tarnen Bar/und es müsse diese Gegend ihon dazumal / nemlichvor 2000. Jah- M/a!so geheissen haben: wie dann Pyre- E e/ fast wie tt-.r--u oder Barnau/ lautet/ W diese Meinung gar wahrscheinbar suchet. In den alten ^snufcrrpten her EFMchjchtschrissten^linn und Oorn. 'I'a- cl liefet man / an statt des Worts Hb- M , l'br.^mobs: welches dann abermahls Mstimmet mit dem Mort ksr-nsu und M und hat man leicht aus dem 8 . l E n k machen können / also daß aus HK.- E 08 ^^ 6 dl 06 Hw 0 rdeN. KUrr.Oru- (5) giebt uns einen alten Stifftungs« !:OMrief/des Klosters S.Georgen aufden» OMchwartzwald / zu lesen: in welchem er- E^ijhnetwird/ daß diß Kloster zu Zeitm A k Key- i' -4 r) ^nnrl. 8vev. psrr. r. 1. 2 . c. r. karr in comirrru sickern in monricuio nrorre Er <^ui!ocu; proprer cerr» ürum, vcrrc^ ^KcmrnmL öici mcrerur. 10 Ursprung der Ddnau. Kcyfers OsroUMs^ni, auf einem Hügi dieses Gebirges / welcher (wegen seim Gelegenheit/ der Wirbel von Alemanie verdiene genennet zu werden) oberhal ^ des Dorffs Bara/ in der Grafschaft 1 Eschein / sey erbauet worden. Aus dies j Urkund lassen sich viel Sachen muhtma' fen.Das alt teutsche Wort Var / bedcj rer etwas/das am Liecht; am Tag und l ftnbar ist: daher komen dieWörter/ba rewgebahren/entbor/bachauptig/barft) Larschafft und dergleichen. Weilnmch Grafschafft Eschein/ deren HaupE Efchingenwird gewesen seyn/sich biß a- den höchsten Hügel des Schwartzwald erstrecket - und also/ gleich einGnWm offenbar und hoch empor gestanden; ftlblges/bißaufdiesenTag/ die Bar^ nennet.Und weil das DorffBara/an li sem hohen Hügel undWirbel gelegen s wesen r so hat tteroäocus dieses wol eine Stadt / und HMoceles eil» Bergnennenkönmn. Damit wir nun den Ursprung derZ' nau naher kommen / so finden wir d« Bn! ME MM -^'>1 _ Ursp rung der Donau. i t Brunn aufquellcmin dcrHerrenGrafen von Fürstenbcrg Gebiete / und in dem Marcksflecken Eschingen/ welcher/ von diesem Ursprung Monau Eschingen oder Don Eschingen genannt wird. EinAb- bildung dieses Orts / sichet der webrte Leser im Kupfer: und werden ihme / die bey- gefügten Buchstaben/ folgender Massen erkläret. r . Umaurter Ursprung der Donau, r. Ausfluß dirsis Brunnens, z. Erste Donau-Brücke. 4 Gräfl. Fürstend Schloß. 7 Schloßyof. 0. Oder-Thor. Neue Bau. s.AlkSehloß. 9 Unter-Thor. , o. Lustgärten, r i. Thiergarten, rr Pfarr-Lirche. rz Pfarrhof. 14. Amthaus. r>. Jancker Aripens Haus, rö. Schellenbergifther Hof. r^.Tapeli St. Sebastian, r 8- Lirche Sc. Lorenrzen. 19. Fährhaus. Lo.S Strudel/wie ^ler-cator schreibet/sondern F gantz stille. Der Brunn ist mit einer vier- ekkichten Maur eingefasst / vom Grund herauf ro.Schuh hoch/ und jeder Seite . ro. Schuch lang: thut also/ der gantze Bi Umfang/82.Schuh.Das Wasser laufft/ M md zwar nicht gar starck/ durch den .Achloßhof/ neben dem untern Thor ins . - ?eld hinaus/mit einem einigen / und nicht Ä ll Pfützen getheilten Strom/ wie Klercs. M abermal fehl schreibet. Sonsten pflegt >0,11 mn/von dieser Quelle biß zum Ufer des Wm ^Eins bev Schaffhausen/4-starkerMei- eine Meil zum Schwartzwald; und iMmUrsprung desNeckers/ der derDo-- Hw Landsmann ist / und zwischen den horffern Schwaningen und Hoch E- Wgen aufquillet / drey Stunden zu ^nen. 2 Es Heist mit der Donau: Jung ge- / W ^^nt/ Alt gethan; und was eine Nessel ^ I rden will/brennet bey Zeiten. Denn der 'ursi/ den sie aufihrer langen Reise mit 'manchemEinflüsse löschet/kommt rhr ^ «rbaldinderKindheitan: indemsie/da A 7 sie .. ^ i 4 Ursprung d-rD-nau __ sie kaum ^'ne halbe vierteistund vomFleki » hinaus gewandler / alsobald drey gut« ^ Zeck Züge thut/u. von den zweven letzter, ^ wolberauschet fortaumelt. Der Erste ij K ein Bach/ der Weyergraben genannt /M und kommt zur Lincken des Fleckens/vor DonEsthinger Weyer herab: welcher be >sZ 2OO. Iuchert oderTagwerckFelds in halt. Etwas weiter hinab trinckt siezwee Flüsse/die Briege und Brege. Beyde en' h A springen oben im Schwartzwald/ und d letztere fliestet fast zweymal langer/ als d, erste/ehe sie dieDonau erlauffen.DieB^ r-A ge entquillst bey dem berühmten KlostrB St. Görgen / und fleust die Stadt ui Vestung Villingen vorbei) / auf Don» > fchingen. Die Brege / nimmt ihren v sprung imDorffFuttwangen; fliest vj M dar/auf das StadtleinFerenbachsternj dasDorst Wulrerdingen vorbcy/ iM-M dem Stadrlem Brerlmgen; und dgbWi auf die Stadt Hüfingen. Nach dichM kommt sie über eine halbe Stund / ckM eben so weit von DonEschingen / MlE DorMlmanshofen: welcherName ein Anzeichen gieber/ daß dieAlemast^ dieftr Orten gewöhnet Endlich krümst M sie sich unterhalb der Brige hinab / bi^ Ursprr mn derDonau._ mit derselben / beym Dorff Pfora / in die ^ Donau fallet. Weil diese beydeWaffer/sonderlich die Bwge/weit über derDonau entspringen; «K auch da sie mit ihr sich vereinigen / starcke Flusse sind/und sie annoch als einen Bach rntreffen: so sind etliche in den Gedan- Äis ^ diese zwey Flüsse seyen die rechten 'E.Mlnd wahren Quellen des DonamStran- AHes. W iewol die Anwohners von keinem MHndern Ursprung / als den jetztcheschriebe- ^Men/wissen: so sind doch jtarcke Muth- ^,Miaffungen/die solches widerspreche. Ein- >ml ist es nichts neues/daß ein Fluß mehr W einen Ursprung habe: wie dann solches dem Jordan in Palästina / und sorr- EHmvon den vornehmsten Flüssen/sonder- l?Mh in Teurschland / bekannt ist. Die 'iMeya in Mahren / hat 4.Ursprünge / die ll^Moffe/kleine/obere und niedre Teya. Die cvM be soll davon denNamen haben/daß sie djls eilff Brunnen zusammen ssieffet. Der > 'Myn/schiesst aus dem Fichtelberg herab ^ zweyen Flüssen/ deren einer der rothe/ ^ ^ andere der weiffeMayn heisset. Vom L 'beinweißman/daßseine2.Ursprüng- N > usse/ der hinter und vörder Rhem / fast ^ > ^gantzeTagreisevoneinanderaukuel- ^ len: i6 Ursprung der D-nau^_ len: Wer weiß/was etwan vorzeiten vo ' h eine Unteutsche Nation um diese Gegen- ^ gewöhnet / und diesen beeden DonauU: y sprängen solche zween Namen gegeben die chnen nachmals geblieben sind? E G kan wol Brige und Brege so viel heissen jtz? als Ober und Unter/ Hoch undNiedei G? Hinter und Vörder/rc. Sonsten wolle, ^ dises etliche auch damit beweisen/weil ?!! mi obangezogneWorte fagen/dieDona A entspringe aus den Bergen /^bnobX.wh auch8crLbo (t) und (u) vonBrüj nen / und nicht von einem Brunn redet wiewol Oluvcrur diesen Beweist vor us EW gültig achter.Endlich / weiln die WörßWk ?yrene und ^rbon» die Bar andeuttl.w^ und aber dieBrige oben ausdemGebitzM bevS.Georgen emspringet/wo vordests^- nach obangezogenen Worten desStistz^? briefes/das DorfBara gelege: weil etliche Alten / diesen Brunn aufdeml ' birg suchen heissen: so ist nit unwarsch bar/daß diese zweenGebirg-Brunen äs Donau-Quellen seyen. Sie mögen a! Ueij (r) lib. 7. klumirÜLluperiorlL psrces» fustonrcs sunc, vanubiumö-xerunr. (u) Ub. r. c. r. ^pettirin (Zermsma ton -lio <^u»m «leltlur nvmmc ortlvr. Ursprung der Donau. E sßlV! wol/ von ihrem Gebirg llrsprung / mit Versetzung zweyer Buchjiaben/dieBirge und Berge heissen: wie dann dergleichen Buchstab-Versetzungen in BrusiBorn/ Brutge Bart/ Brust Bwji/ Erle Eller/ md dergleichen / derTeutsthsn Sprache icht ungernein sind. Es ist aber hiermit jemanden vorgeschriebe» / und stehet je- AMmi ftey/hievorr rrach belieben zu glauben. - ^ Was den Namen dieses Stromes be- ^WiNget so will 2ei!cru8 solchen von dem ^OWbort /Xbnoba herführen/ daß er also auf MliM ^rutsch ci'/Vbnov oder cl'/^rrrnv heisse. V hi aber nicht gewöhnlich daß dieFlüsse ' dm Bergen heissen / woraus sie ent- ^ Älingen: Zu dem das droben vor; dem EHort^bnods ein anders erwiesenwor- klei-ca ec>f will/dieser Strom werde ^Mdem Geräusche undGethöne imFort- M>i>sen/ die Done oder Donau gencnnet. j) diese Meinung ist gar wahrmäffig; Massen er auch den 'Änwohnern/nicht nau gondernDona heiffet.Dergleiche chen haben auch/zweifels stey aus glci- Ursache/(weil die Teutschen vorzeiten ^Norden / wie auch das Europäische 'thien/bewohnet /) dieDüneinLief- / und der Don oder Thanais an der Crimei- ,s Ursprung de r Donau. Crimeischen Tartarey/ deren jeneVen R j ga in denBelt/und dieser in den Eee ^ oc»,sichstürtzet.DieRömerundGriechi ^ haben dasWort B °5 (wie ihn Lrsb tz und pcoiomLur nennet/)oder Ul W v-n«,bj ur darausgemacht. Sonsten hi er ihnen auch Itter und gehciffen/sM Verlieh denGriechö/zu denen er mit dies: !W Namen geflossen lommet. Wovon unt^ ^ an seinem Ort sollgesager werden. ^ Wir wollen nun an beyden Ufernh' ab spazieren/und die an derDonau lieg de Oerter / Länder und Herrschaffren / wo! auch die dareim flieffende WaK^ ( deren?!!mu§ sechtzig / ulld die HcW ^ Schiffreich/gezehlet/)inAugeiOhem H men. Nachdem das noch kleine BacM^ derDonau/durchZusatz vorgedachterk der Flüßlein/ (unter denen die BriegA auch den Brunbach zuführet/) verstau worden/wachset sie daher an denFür bergischen Kloster uud Mark Neidin auch an dem Städrlein Geysingen Moringen: zwischen welchen beyden jenseits die Oder trmcket.Fernersor sie dieFürstl.Würtenbergische^)täd Düttlingcn und Mülheim; und nacl^... sie zwey Flüßlein/ die Vera und SmE / k Donau in Schwaben. r 9 zu sich genommen/lauffet sie zur Rechten/ V / auf das Truchseß Waldburgische ^ - - Ltädtleiu Scheer; von daraus sie/ ober- MV »öl! ett 1 ! ' ^^M^er weiter bmab/ bekommt sie einen ^Mcken Zusatz von der Iler/den Römern ÄMZnz genennet : Welches Stromes OMaffer/ derRöm.Feldherr (nachmals d^Wsir) ^ lbcrius,wie b'döv /Vlbmovsnus , 8 Ursprung der Donau Crimeischen Tartarey/ deren jene bey R gain denBelt/und dieser in den See -- oc»,sich stürtzet.DieRömer undGrieche > haben dasWort B °5 (wieihn Lrrsb und pcoiomLur nennet/)oder ur Düttlmgenund Mülheim; und nachU.^ sie zwey Flüßlein/ die Bern und Sm^/d M ,W' ,_Do nau m Sc hwaben. 19 ju sich genommen/lauffet sie zur Rechten/ das Kloster Inzhofen und dieFürsil. Ho- !)mzollerischeResidentzSigmaringenvor- ley / auf das Truchseß Waldburgische Atädtlein Scheer; von daraus sie/ oberalb zurLiliken die Lauchart / unterhalb a- er zurRechten/beymOesterreich.E ta dt- in Mengen/die Ablach mit der Andels- ach/ bald hernach auch dieOsira/ und bermals/nicht weit vomOejierr Nellen- irgischen Stadtlein Riedlingen / die ^chwarzach eintrincket. Nach diesem / )ickt ihr der Feder - See sein Wasser die anzach zu;und weiter hinab zur Linckcn/ inckt sie die Lauter; kommt daraufzum > loster Marchthal/und zum Oesterreich. ' tadtlein Munderkingen;empfahet fer- >: beymWürtetiberg. Stadtlein Ehin- ! i/zur Lincken die Sweiha/ zur Rechten ler/ von der Reichs-Stadt Biberach kab/dieRiß/und etwas weiter hinab die l>th. Alle die Wasser sind nur kleine Wein/und fass nur Bache zu nennen. Melber weiter hinab / bekommt sie einen ^ 4 asser / der Röm. Feldherr (nachmals ^sser) l'ibLllus-wie /^Ibi^ovauur an ro Donau in Schwaben die Iler. z an die Livia poetisiret/ (x) mit dem Bluj H derVindeiicier gefarbet. An diesem Flus! ^ liqen die beydeReichsstadte/Kempten u ^ Memmingen/welche uralteRomer stad! ^ warenmndiene(^smpi6unum, diese ttrum d^emavra: qcheiffen. Er bringt d' Donau noch zween Flüsse mit/ nemlichd Eschach und Llbitrach. Gegen dem Einfluß der Iler / zur reo, ten Hand über / fallt vonBlaubeyrnh dieBlaw in die Donau: an deren G fchuffe/oberhalb desKlosters undMarh Sefflingen / unterhalb aber die der chm und des Schwäbischen Kreiff.'s (in m chem sonst noch ze.Reichsjiadte gezehi werden.Ausschreibende Reichsstadt lll! stiget. Die erste Hauptstadt an der T nau ist uralt/ und hieffe zu derR.ömer Z ten >vic!mocnni; : VZiewol steinzwisch lang im Abgang gewesen / und erst unl Kays. ch.uöovlcv^3VLro.vor zooIahre wieder inAufnahm gekommcn.Sle pranget mit andern Städten / an Hers chen Gebäuden / trefflicher BefestigMH. Macht und Reichthum: Jnmaffm ss H dreyGrafschafftenzugehören/und der? tz. ^ (x) 8itNZuIac niors VecoIor iirsc^L cctdir!" B Donau in Schwaben Ulm r r m Geld ein StükdesalteSpnchworrS' i. Der Stadt Lager ist Ov-l oder lang- und/und der Umfang bey 640O.Schrit- !. Die Haupt-Kirche/zu Unser Frauen enannt/wardAnno 1446. angefangen/ Mll^ !dtk'k; » 0 '!! . . . >> » , » ^» » > » , »„ -- —— , « die Oester. Burgauische Negierung lD k' Das Schloß und Markt Burgau/ 4 Pen Römernkurici-ms genannt/ )das j!)aupt diftr Marggravschafst/ligt etwas weiter ro D-nav in Schwaben die Iler. an die Livia poetisiret/ (x) mit dem B!u derVmdelicier gcfärbet. An diesem Fluj liqen die beydeReicdsstadte/Kemptenr Memnnngen/welche uralteRomer stad waren mnd iene (^smpi6uuum, diese k. 1'!N! )!t, Macht urch Reichthunl: Jnmassen drey'Äraffchafften zugehören/und der!^ r c sd. (x) 8anZuIac nioro vcco!oL iascLL rcKtki! * z»» sc^uL. D-naum Schwaben Ulm r r .Kreier Geld ein StükdeöalteSprichworrs' 5mV 'l. Der Stadt Lager ist Ov-a oder lang- '-lnd/und der Umfang bey 64oo.Schrit- m rl^' Die Haupt-Kirche / zu Unser Frauen ^Wmannt/wardAnno 1446. angefairgen/ l!L^l vr>- r*»- -."^^>44-.-. »94,, ^Mvnr^negr nie ^nvr^unzvurg / wo»' l^AMbst die Oester. Burgauische Regierung Das Schloß und Markt Burgau/ den Römern kuricisna genannt/ )daü . Haupt diftr Marggravschafft/ligt etwas weiter ro Donas in Schwaben die Iler, ß ^ ^ an die Livia poetisiret/ (x) mit dem BluGW derVindelicier gcfärbet. An diesem Flujp ^ liqen die beydeReichsstadte/ Kempten uij L Memnn'nqen/welche uralteRomer stadt! . waren und iene (^smoicluuum. diese Macht und vverchtdum: Unmassen dreyBraffchafftenzugehören/und derls ^0 Vccolvr irrscLL ccüirN (x) 8LNZmacnioro ZN5 L^UL. W D-nau Ln Schwaben Ulm r r « . Her Geld ein StükdesalreSprichwortS' " W t. Der Stadt Lager ist Oval oder lang- M' und/und der Umfang bey 64oo.Schrit- Die Haupt-Kirche / zu Unser Frauen M enannt/wardAnno i446.angesimgen/ nd erst nach 24. Jahren ausgebauet/ - 'vrzu 9. Tonnen Goldes verwendet wor> m. Es ist kein höhere und weitere Kir- >e inTeutschland/und werden von unter: i/nur hißzumChor/ZO4-Werckschuhen ./zehlt: Im übrigen/weichet sie/anWür- U/allein der Straßburgische.Von dieser ! )tadt ist Oruiius Ili /Vnnalib. und 3l-c. ^ciUer! Nachdem die Donau durch die Ile. ^ Weich worden/und das Kl. Elchingen nrbey gelausten/ bringt ihr zur Rechten. ^Rot die Nahe mit; und gegen dem '«ayrisch-MarktfleckenRiedüber/empsa- h sie/unter dem Ulmifch.StadtlemLeip- l m die Günz: Welche / unter dem alten Wien Oum;-,auch ein Zufluß ist/so den Nmern bekannt gewesen.Bevm Einfluß ^»Uelben/ liegt die Sadt Günzburg/ wo- Ml >st die Oester. Burgauifche Negierung Das Schloß und Markt Burgau/ ^ Dm Römern Luricrsna genannt/ )das ^Aupt diser Marggravschajst/ligt etwas ^ weiter 2.L Do nau m Schwa ben._ weiterhinäb/ zwischen derCamlacd uni ALindet / welche beyde Flüsse von danne auch der Donau zulaussen. Zur Lincken zwischen Gundelfingen und Lauingenj zweyenPfaltz-NeuburgEtadrenbekoNi metsie abermal einen starcken Zusatz vol derBrenze/ die den Römern 8rc§,mr heisse / von der Reichsstadt Giengen m herab stürtzet und die Lon mrrbringej Nach diesem erreichet die Donau/zur Lu! cken/die Vischöffl. Augsburg. Sitzstal! und Hohe-Schul Dillingeil; und weiti hinab beymEmfiufi derEgweid/diePfam Neuburgische Stadt Höchste«; abei mals die Cbur Bayr.StadtDonawert dazurLincken die Wernitz/ zur Recht« aber und unterhalb / die Zusam um Cmutter einfiiessen. I Etwas weiter hinab/verschwestcrt um vermahlet sich gleichsam die Donau / nV einem ihr gleichgroffen Strom/ dem scW nen Lech: welcher oben in denRähtlsch? Alpen entspringet/dieStadteFueffen u» Echongau(deren jeneBischoff.Augsb» gisch ist/ und haben sie vorzeiten ^buö» cum und ktco geheissen) vorbev lauffD bey Augsburg die von der Geltacb ul Gemnach vermehrte Mertach/ Vorzeit Donau in Schwaben.de r Lech, r. z n'ciä (y) genannt) und die Sinkt zu sich nmt/ und einem alten Schloß ander onau/von seinem Einfluß/ den Namen chsmündgiebet. B D« N3WW E^Zand wn vmen ocnckwurdrgen (7) viö per rer. Lcrm.lib. z.c. 6 . (2) öe py^ry i, z.ei. i.ickur jo tlebrum rr. Donau in Schwabett. weiter hinab / zwischen der Camlach un! Ntindel / welche beyde Flüsse von danner auch der Donau zulauffen. Zur Lincken zwischen Gundeifingen und Lauingen ^.vüsij'r« ^ 'L - _ E aivlUW^l!» W, z , I I, W >,>W» W«W0rUsH gisch ist / und haben sie vorzeiten ^Hu6l-I r cum undkscogeheissen) vorbev lauffei 4 ' bey Augsburg die von der Geltack M Gcmnach vermehrte Wertach/ vorzcire. Vmc d-riair m Schwaberi.de r Leck), r z ^ ^ l'cia (y) genannt) und die Sinkt zu sich r M/ und einem alten Schloß an der ^ ! >nau/von seinem Einfluß/ den Namen )smünd giebet. dp»i?VämerN 1 . 6 . - ^ iI --^1 Li ii- iS LI _ » - -- . , , i i/ "irr ' berühmt von vielen denkwürdigen F? Ge- sh l ^ per rer. 6crm. lib. z. c. 6- ) hß' öe kvaro l. ».c!> 6. mti victrur io tlebrmn LL Donau in Schwaben. ! ^ weirer hinab / zwischen der Camlach und! ^ ^ Ärindel / welche beyde Flüsse von dannen! auch der Donau zulauffen. Zur Lincken/! zwischen Gundeifingen ^md^Lauinqen/ § 6 /! ^.r >»»>>DMAWMWUN«- cum und klco geheissen ) vorbW lftuffet/ bey Augsburg die von der Geltack und Gemnach vermehrte Wertach/ Vorteilen ^ ^ Vurö» - mSckwaben.de r Leck r z O genannt) und die Sinkt zu sich Ei Mt / und einem alten Schloß ander ^ Do ul/von seinem Einfluß/ den Namen 5 kckmündgiebet. ü E ward aber derLech/von deMömer» l^ic oder l-icbu§, und die Anwohners Uc a genennet: immassen auch 0 viöwr (r- ner gedenckel. Sonsten wird das Wo! Thal oberhalb Augsburg / wor- dm der Lech fliestet von ihm daSLechthal ßen net. Nicht weit von Lechsmund ab- lvai i/stürtzet sich / unterhalb dem Bayr- Et tleinRain/ (vorzeiten Clarennage- kar 7) jn die Donau das Master Ma/ lvcl;s gleichsam die Scheidwand ist? twij m Schwaben und Bayrn. ^ e Stadt Augsburg/ ist von uralten Am, her/ und vor Anfang desRömi- sche^eichs/dieHauptstadt der Vindeli- lier wesen / dazumal sie O-msNa soll ge» ^ist haben. Nachmals hat sie Kayser ^u^u§, nach seinem Namen / ijcorum.genennet Ist eine herrliche . schöne und wolbevestigte Stadt/ erühmt von vielen denkwürdigen ß t Ge- viö per rcr. 6crm. 1 ib. z. c. 6. ^ 6e?vluo I. r. cl. 6. mü t.ickur ia ttebrmn r4_Augsburgs_ Gerichten: Als von derHunnenNie '^ H lage/durch KayftrOtten! intLechfelt!r- selbst A. 9 ss. beschehen/ worbev die ^ der von Augsburg sich so tapffer sollet ^ halten haben / daß ihnen der Kapselst Hunnischen KönigsWappen/einen r" und geel-gewürffelten Schild /verliels.'^ ferner von der daselbftAn. 1284. ve!^ H gangenen Belehnung der Habsburg - Familie/mit demErtzhertzogthumOe ^ reich; von Übergebung/ Anno 1 s;o Augsburgischen Confeffion; von vist": Rcichstagen;und von der An. r 6s?.ast^ verrichteterWahl des RömischenK Hrn.Ferdinandil V. Christ-glorwürssW sten Andenckens. Es ist auch daselW? l uraltes Bistum. ^ Also ist nun 8 ve oderSchwa^,^ land(welches vorzeiten/zurLincke der»? nau/die /^!em,nni und üermunäuri,! ^ rechten aber die V!n6eUcj bewohnet/l ^ erste Provintz dieser Ströme-Fürs! ^ in welcher sie das Bistum Augsburg/! HertzogthumWürtenberg dieLandel schafft Nellenburg^das Marggraftll Burgaw/un dasFürjkemhumHoheM lern/neben vielenGrasundHenschaW durchgieffet roStädte/ Möster/Mst! ^ D onau m Schwaben._ .nE'lM ^ vielDörffer bestromet und L. grosse kleinen Flüssen empfahet/ von Mk>! ^-n 'br "och über 9. mit zugefuhret Aden, ^iclirmerusgedencket noch unter ?!M^'ln.qen der Geld/ und unter Hechstett LI P»is' -M. ^ -<^7 RjB«!vetter hinab dieSchutter/derenEin- derCburBayrischen Universität Mc^baupt-Vestung Ingolstadt geadelt Gegenüber ist/der unterm Einfluß L Mttha gelegene Flecken Winten / das B alte 24 _Augsburg._^ Geschichten: Als von derHunnenNiel lage/durch KayserOtten l irnLechfeld selbst A. 9 ss. befchehen/ worbey die 2 - ber von Augsburg sich so tapffcr sollen!- ^ halten haben/daß ihnen der Kauten»' ^ « r i t r l t r < i HertzogthumAZürtenberg dieLandg! ^ ^ schafftNellenburg/^dasMarggrafst!^ Burgaw/un dasFürstenkhumHoher'^ lern/neben vielenGraf-undHerrfchaG' durchgieffet roStädte/ sKlöster/yM ^ re d ^ Demau Ln Schwaben. r? N d vielDörffer beströmet und 2. grosse ^ 24. kleinen Flüssen empfahet / von ihr sonst noch über 9. mit zugeführet en. HitiiLmerus gedencket noch unter l ngen der Geld / und unter Hechstett mlgeiß: welche aber anderswo nicht ser wer werden. Es ist aber das Land vWaben/ unter den Reichs-Kreisten Webende/und hat zu ausschreibenden Wen/den Herrn BischofzuConstanz/ jnl'en Herrn Hertzogzu Würtenberg. dftr Hertzoghatheutzu Tag linckseits )onau / den grösten und besten Theil ^Schwaben innen: Massen in diesem Er chmWein undGetraidland/auffer ^^eichs-und andern Städten / derer V:tenbergischen über 60. gezehlet wer- lsrisci waren Aöl- M/Uer / sovonden^oricirüberdie Donau B 2 her- r6 Donau Ln Ba^em. alte VetonlÄNi». Nachdem hierauf Donau zur Rechten die Par/ einen st cken Fluß/zu sich genommen und das^ sier Münchsmünsier zurücke gebrm -,'n^ in / „nkt>,'kalk des MarcktÜec! ^ . -> > M ch wem-ertsieuuu) mcyr derFürstl. BrandenburgischenRes Onoldsbach/ entspringet. Diese Provintz Francken/ zu L kramoms genannt/ welche den Se Mt ^ R' Ä dSttäu irr Bayern. D ie Altniuk. r? eichs-Kreiß machet / wird zwar von der M »onau nicht berühret / ist aber derselben M lernächst benachbart. Es ist der Mayn A rsesLandsHauptfluß/welcher die zween M ldere;a!s die Rednitz und Tauber in sich ncket. Es hat drey Bistümer/Vam- i rg / Wurtzbmg und Aichstett / und zu ' eichsfürsten/ die Herren Markgrafen i ^Brandenburg / als Burggrafen zu ' ürnberg: derer einer/ neben dem Hrn. ''ischofzu Bamberg/dieses Kreiffes aus- ! reibender Fürst/gleichwie Nürnberg tlter dm 5. Reichsstädten (die andre iiffe/Rotenburg/Winsheim/Schwein- M/Weissenburg/) die ausschreibende Mdt ist. Es bewohnten vorzeiten die- ! r Strich Landes/ die Alemannier/Her- 'nndurer und^risci. Nachmal ward ' den Römern unterworfen; und fol- rnds durch die Francken den Römern <-erobert: unter denen es erstlich ein .vnigreich/ nachgehends ein Hertzog- ^ um / letzlich von K. piplnio Keys. 0,ro- Vattern/dem BistthumWürß- llkM'lrg geschencket worden / und schreibt sich M Herr Bischofannoch einen Hertzogen . ^ Francken. Diedisrilci waren Völ- / sovondendioricirüberdie Donau ' B 2 her- rg_ Zranckenlarid. , herüber giengen/und sich daselbst zwisch ^ die Rednitz und den Wald Hercinia / W jetzt der Böhmerwald heisset / niedcrli! ÄE sen: daher sie die Norischen oder blorit - (woraus die Zeit b^rNci gemacht/) ui ' das Land das Norischgau oder Noi^ i gau/genennet worden. . u Dieses Landes Hauptstadt ist die VW Land/ andere wolleu/vom Druses NeM benamte Stadt Norisburgoder NüD berg: Welche / weil sie auch mitten!» Teutschlandlieget/ billich das Hertz i! k Reichs zu nennen ist.Jhr uraltes Sch x zwar/von OaroU klsZmZeitcn her/glei i sam einSchloß derTeuschenKeysere/Y! inn sie vielfaltiggeruhet; dahin auch! T Glieder desReichs überost/ausReichs! gen/ sich zu ihrem Haupt versamlet. E t ward zwar / wegen ihrer Treu gegen k» Vatter/An. 1108. von dem Sohn K Heinrichs IV. zerstöretraber nachmalr 1140. von Keyf.Conraden m. aufs h' lichste wiederum aus dem Steinhauss d . erhoben. SieRuhm-wettstreitetmiti^ > dern Reichsstädten/ an wolbestM ^ Staats-Art und Republic / an Mc! t und Reichrhum/auch nutzbarer Han!l- schafft und Handwerkskünsten/ weler " wcB __ Nürnberg- _2.9 wegen sie wo! ein Zeughaus des gantzen Reichs heissen mag. Sonsten pranget sie mit dem Keyserlichen Ornat und Heilthums Schatze/ (der daselbst / in der un- .f>e>svital Kirche Ü t-r it r- n. it/ K :bs en er; en ad naEZ. ^ äs II fAmstMWM ihttGevser Mag t vezn werm. MM Die Pegnitz/von deren diese Stadt in MMder Mitte getheilet wird / entspringt acht MMMeilen/oberhald'derStadt/aufdemGe- ^ Obern Marggrafthum/ bey dem relM Flecken Linnenhart/zwey Meilen von der B/Ä B b Fürst!. rs Franckenland. herübergiengen/und sichdaselbstzwischD die Rednitz und den Wald Hercinia/ ietzt der Böhmerwald heisset/ niederli sen: daher sie die No rischen oder klont sworMlB « 'L°: dern Reichsstädten/ an wolbestel!r Staats-Art und Republik / an Mit und Reichthum/ auch nutzbarer Han II- schafft und Handwerkskünsten / welci r ^ wc.< r _ Nürnberg. _29 K j wegen sie wo! ein Zeughaus des gantzen -. 1 : Meichs heissen mag. Sonsten pranget sie 2^ lnit dem Keyserlichen Ornat und Heil- 5oi!s thums Schatze/ (der daselbst / in der mr- s.-kän ps'npni'rten L^osvital Kirche msswMen ihreGebietjchastt vezimer lsf. MZs Die Pegnitz/ von deren diese Stadt in Äsl ^ Mitte getheilet wird / entspringt acht Franckenlanv. herüber giengen/und sich daselbst zwischen die Rednitz und den Wald Hercinia/ ietzt der Böhmerwald heisset / niederlie sen: daher sie die Norischen oder broritc r UMMMMMMMsdeWauß erhoben. Sie Ruhm-wettstreitet mit B dern Reichsstädten/ an wolbestell Staats-Art und Republik / an Ma und Reichrhum/ auch nutzbarer Hand- schafft und Handwerkskünsten / welck weg > „ "> "M _ Nürnberg. _19 wegen sie wol ein Zeughaus des gantzen Reichs heissen mag. Sonsten pranget sie mit dem Keyserlichen Ornat und Heilthums Schatze/ (derdaselbst / in der unlängst schön erneuerten Hospital Kirche mm Heiligen Geist / verwahrlich aufbe-- )alten wird/) mit der weltbelobten Universität Altdorff/mit dem zierlichenRaht- haus/und wolversehenem Zeughaus mit )er trefflichen Bibliothek/ auch durchge- )ends mit schönen Kirchen / herrlichen Valästen und sonst vielen Seltenheiten. Insonderheit ward sie beruhmseeligc/ )mchdenA. 1650. daselbst abgehandeb lenTeutschenFried-vollziehungs-SchrrrZ: )a dann von diesem Noris Berge / gegar rlle Ende der Welt ausgelauffen/die lieb- ichm Füsse der Boten / die den Frieden mmngigen/ Siesührtm ihrem rohten Wappen Schilde neben dem schwachen HalbAdler/drey weiffe Flüsse welche sind ,)ieSchwürzach/Pegnitz undRednitz/als jnit welchen ihreGebietschafft bezwcket ist. l Die Pegnitz/ von deren diese Stadt in )er Mitte gethcilet wird / entspringt acht ^Meilen/oberhalV'derStadt/aufdemGe- dirg/im Obern Marggrafthum/ bey dem Flecken Linnenhart/zwey Meilen von der B r Fürstl. zo Pegnitz-Fluß. Fürst!. Residentz Bayreuth (allwo da- IHust.OkrliilLn. Lrnelkinum ZU leuchtet beginnet/) an einem Walde / welcher vo eineArm desFichtelberges gehalten wirk Von dannen schiesset sie/an denenStädi lein/Pegnitz/Velden/HersbruckundLau herab: biß sie endlich / eine kleine Mi unter Nürnberg bey dem M. Furt in di Rednitz/ und mit derselben unter Bam! bergin den Mayn fallet. Aber wir kehren zu unserer Donau wie der/und spatziren an dem Ufer weiter fort da wir sie dann/denChm-BayrischenFle eken Abach und das Kloster Prüfinger vorbey/aufNegensburg zu eilen/vorhen aber zur Linckendie Lader und Nab ver schlingen sehen: welcher letztere (k^-,bvr! einer von dem 4.Flüssen desFichtelberge-! ist/und die Creusen/Pfreimbt/Schwarz ach/und Vils/der Donau mitbringet Seiner erwähnet Ptolomaus / als eine- denRönrern bekanten DonauEinfiusses Die Reichsstadt Regensburg an de Donau die zweyte Hauptstadt/lieget zu rechten Seite des Stroms / und wir- durch eine lange steinerne^rücke/(we!ch nach der zuDresden/die gröste inTeuksch land ist) dem gegenüber liegendenStadt len r G Donau r'n Bauern. dr'eV7ab. z i ^ !ein Bayrisch Hofgenannt/ angehanget: 2» rttdader Fluß Regen von dem Böhmer- vald herab / mit Zuziehung der Champ llnd sonst vieler Flußlein / ein starckes klVM deyen höchst-allergnädigst verleihen wolle. ^ I Von Regensburg/kommt die Donau/ M zu^incken/auf das Stadlein / Donau- stauf/unter welchem sie dieWisent/jerner ^ ^ z ^ . z i « s r pegttltzMvß. Zo_ Fürst!. Residentz Bayreuth (allwo dae INuk.OkrlN-n. Lrnekinum zu leuchtey Von dannen schlösset sie/an dcnenStädt' Zgj ^ ^ V s E »H-, ^k, Donau diezweyte Hauptstadt/lieget zul rechten Seite des Stroms / und wirlW durch eine lange steinerne^rücke/(welW ^ nac!> der zuDresden/die gröste inTeutM land ist) dem gegenüber liegendenStädf lei! M Donau in Bauern, die Nab. z, ein Bayrisch Hof genannt/ anWanget: illda der Fluß Regen von dem Böhmer- vald herab/ mit Zuziehung der Champ md sonst vieler Flußlein/ ein starckes Wasser brinaend/ü^der Donau KN-n- .n»-^wigkeit/Eintracht/ Weißheitund Ge- H deyen höchst-allergnädigst verleihen wolle. ^ ! Von Rcgensburg/kommt die Donau/ Ä / W kneten/auf das Stadlein / Donau- EM'? siauf/umer welchem sie dieWisent/ferner B 4 Lur zo_ Pegmtz-Zluß. _ Fürst!. Residentz Bayreuth (allwo dar Illust. dNiriüirn. Lrneüinum zu leuchter beginnet/) an einem Walde / welcher vo eineArm desFichtelberges gehalten wird c^on dannen schiessctsie/an dcnenStädt I r i Donau diezweyte Hauptstadt/lieget zu rechten Seite des Stroms / und wir durch eine lange steinerne^rücke/(welch nach der zuDresden/die gröste inTeutsä land ist) dem gegenüber liegendenStädi lei! Donau rn Bauern. die Nab. ;» z leinBayrisch Hofgenannt/ angehanget: allda der Fluß Regen von dem Böhmer- -. wald herab / mit Zuziehung der Champ und sonst vieler Flußlein / ein starckes j Wasser bringend / sich der Donau leben- M HviFeit/ Eintracht/ Weißheit und Ge- ^ deyen höchst-allergnädigst verleihen wolle. F. Von Regensburg/kommt die Donau/ ^ K zu Lincken / auf das Stadlein / Donau- M stauf/unter welchem sie dieWisent/ferner Ä V 4 Lur ^_ Pegnitz-Fluß. _ Fürst!. Residentz Bayreuth (allwo dm IIlusti.OkrlKr-n. Lrnekrnum ZU leuchten beginnet/) an einem Walde / welcher vor eineArm desFichtelberges gehalten wird cNl>n a-kipssl'tlke/an dcnenStädt Donau die zweyte Hauptffädf/fsegeklu rechten Seite des Stroms / und wirk durch eine lange steinerneB,rücke/(we!ch nach der zuDresden/die gröste inTeutsch land ist) dem gegenüber liegendenStädt leir E? _Donau in Bauern. die Nab. lein Bayrisch Hof genannt/ angehanget: allda der Fluß Regen von dem Böhmer- ivald herab / mit Zuziehung der Champ und sonst vieler Flußlein/ ein starckes Wasser bringend/sich der Donau schen- cket. Von diesem Fluß / hat die Stadt den Namen; wie sie dann auch bey den Römern / KeZin» OaKi-3 geheissen: muß also/der Name dieses Zugusses/ den Römern bekandt gewesen seyn / wiewol er sonst in lhrenSchrifften nicht zu finden ist. Diese Stadt hat einen Bischof/ und neben chm noch 4. geistlicheStifft/soReichs- Stande sind. Sie wäre vorzeiten/ eine Residentz der Könige und Herzogen in Bayerns Sie ist berühmt / von vielen Reichstagen und KeyssrKrönungen: wie dann auch ietzund/ annoch in einer höchst- ansehnlichen Versammlung/ Haupt und Glieder daselbst von des Reichs «Wol- , fahrt / sonderlich wegen jetzigen Türcken- jdriegs / durch ihre Gesandten löblich rathschlagen: worzu der hochheiligsteRahtder Ewigkeit/ Eintracht/ Weißheitund Ge-- !deyen höchst-allergnädigst verleihen wolle. Von Regensburg/kommt die Donau/ zuLincken/ auf das Stadlein / Donau- siauf/unter welchem sie dieWisent/terner V 4 zur Zr Donau r'n Bauern. zur Rechten/ beym Flecken des Namenl ^ die Pfetter / weiter hinab die grosse ui ' kleine Lader/ zu sich nimmet. Hierauff,! L get an ihrem Gestade die schöne Sta! . K Straubingen der Römer 8crvivöurur^ ^ Worunter die Merachzur Linckenab die Kinsach und Mannach/sich in dieD nau verlieren. Zwischin diesen berst Flüßlein/ligt an der Donau das berühr te Kloster Ober-Altaich; und beym Ei fiuß der Mannach/ das alte Schloß m Marckt Pogen / allwo vor uralters b rühmte Grasen diß Namens gesessen/ aber schon langst abgestorben.Zur Reö ten folget das Schloß und Marckt Na terburg / gegenüber die Stadt Decke, dorff/ und weiter hinab das Kloster Ni der-Altaich. Gegen Deckendorffüber/zur Rechtei verschwestertsich abermals mit der DcW nau ein grofferStrom/dieJser/vorzeitcs 1ssr^u8 genannt. Dieser Fluß entspringe? oben in denD-rolerAlpen/nicht ferne von Jnsbruck/und nimmtzu sich die Loysa/dil Mosach bey derBischofiichcnStadtFreyK^ singen dieSempta/und beyMosburg diK T? Amber/ welcher nicht kleiner Strom denis * AmberSee/dmch den er fiieffet/allwo vor! Zeit 4 _ Doriäin'ki Nähern. zz Zeit dre edlen Grafen von Andechs/Dies- sen undAmergrau geseffen/seinenNamerr giebet/ folgendsdreMirm/ (dieihrder lWümSee sendet/)dieGlon/und andere/ MM MM lsanMMwol mochte oer Donau Ge- lahl genennet werdm. Er entspringet zu userst oben in den Rhätischen Alpen/und achdar. er durch Tyrol ihm eineStraffe rchend / zu Ende derselben die Haupt- MJychruek benähmet/nimmt er im j B 5 3nn, zr Donau in Bauern. zur Rechten/ beym Flecken des Namens die Pfetter/ weiter hinab die grosse uni kleine Lader/zu sich nimmet. Hierauffol get an ihrem Gestade die schöne Stad U di Jnsbruck/und nimmt zusiWie 8)ysa/diM ^ Mosach bey derBischoflichenStadtKey- singen dieSempta/und beyMosburg dir Amber/ welcher nicht kleiner Strom dem! ^ AmberSee/durch den er flieffet/allwo vorj ^ Zert H Donau ln Bayern. zz eit dre edlen Grafen von Andechs/Dies-- n undAmergrau geseffen/seinenNamen ebet/ solgendsdreWirm/ (dieihrder birmSee sendet/)dieGlon/und andere/ e er der mitkrinaet. An diesem yiWocyreoer Donau Ge- ahl genennet werden. Er entspringet zu rsersi oben in den Rhätischen Alpen/und rchdem er durch Tyrol ihm eineStraffe lchend / zu Ende derselben die Haupt NdtJnöbrnek benähmet/nimmt er im ZL Donau in Bauern. zur Rechten/ beym Flecken des Namens, die Pfetter / weiter hinab die grosse unt kleine Lader/zu sich nimmet. Hieraufsol get an ihrem Gestade die schöne Stadl Jnsbrück/ünd nrmmt zu sich die LoM/Ne Mosach bev derBischosiichenStadtKey- singen dieSempta/und beyMosburg die Amber/ welcher nicht kleiner Strom dem AmberSee/durch den er stiesset/allwo vor Zelt _ Donau irr Bäyem. zz Zeit die edlen Grafen von Andechs/Dies- en undAmergrau gesessen/seinenNamen liebet/ folgendsdreWirm/ (dieihrder WirmSee sendet/)dieGlon/und andere/ »ie er der Donau mitbringet. An diesem »es Landes Hauptstrom/liegt die Haupt- iadt desLandes/die Chur-BaärischeRe- identz München: von dem sie auch zu der liömerZeiten/llsri5c»geheiffen/.vieOiu. crurangemercket. Nach Empfang dieses Zuflusses/wal- rt die Donau weiter hinab/ neben dem Ztadtlein Osterhofen u. Markt Kinzen/ welche beyde vorzeiten kurrent!» und Llimtsn- geheissen / biß zum Städtlein 8ilshofen/demedie daselbst einfiieffende 3ils denNamen gibet.Endlich emvfahet e abermals einen Bruder in die Arme: an beyder Bischofi.Stadt Paffau/ver- lahlet sich mit ihr derJnn-Strom / von mMmernLneu; genannt: welcher/als nrer allen ihr zufliessenden Sttömen der 'ösie und anWaffer ihr mehr überlegen/ ls angleich/ wol möchte der Donau Ge- iahl genennet werdm. Er entspringet z,r ^serst oben in den Rhätischen Alpen/und rchdm; er durch Tyrol ihm eineStrasse chend/ zu Ende derselben die Haupt- fldtJnsbrnek benähmet/nimmt er im B 5 Inn- ;4 Donau r'»i Bayern. derInn. Jnnthal/die Gettos undWaldep zu sich/ weiter hinab/unterm Tegern-See/ die Mangwald / welche etliche kleinere mitbringet : ferner ob u. unterhalb derStadt Wafferburg/die Eberach u. andere in der Mappabenahmte Flüßlein; wiederum bey Oettingen und Müldorff/ (in welcher Gegend An. 1z2z.dk SchlachtKeyser kriäerici?u1cbri ^uNrr-»ci,mitKeys.I-'U- «Zo vico La varo sich begeben / da jener geschlagen und gefangen worden/)dieJsenz; nicht weit da unter die Alza / so ihme von Chiemsee her die Acha und mehrere mitbringet ; bald daraufdie Salza / (so der Römer ^uvs vur ist/von dem auch die daran liegende Ertzbischofiiche uralte Stadt Saltzburg/ den Nahmen .suvsv!- bekom- men/)mit deren ihr zugleich die Sal / ein ^ starkesWasser dieSur/und etliche andere Flüßlein zuschiessen; abermals/bey der Stadt Braunau/ vom Mattsee her die Mattich; und endlichdie Ror bevS 6 )är- bing: anderer kleinen W^fferlein/die in der Mappe zum Weil benähmet sind/diß Ortszugeschweigen. Die vorerwähnte Stadt Paffau/an der Do nau / die dritte Hauptstadt / vom RömischenFeldlagervorzeitenO-ttrsLr- rävsgenM (daherdieser heutige Name kom, i, Donau in B ayern. d er Inn . ^ kommet/hatnochzwöStadtenebensich , ^ rn die sie durch zwo Brücken schafftet F wird/nemlich zurRechten /enseit desJnns Ai )ie Innstadt/ die der Römer kojoäurum M st; mrLincken aber/ienseit dpr^nn,» /,.n^ i-'-r, . ß LZ ' ü» M jri/^ blasen/ in einer halben Stund die gantze StadtPaffau/und2lbends über den drei- 1 tenJnnfluß hinüber lohend/auch dieInn- stadt in vollen Brand gestecket: also daß Ü ftne/ bißqufdenNeuenMarcktvon6o. .B 6 HM- ; 4 Donau mBayern, der^nn. !< Jnnthal/dieGerlosundWaldepzusich/! ^ weiter hinab/unterm Tegern-See/ die i Mangwald / welche etliche kleinere mit- I bringet: ferner ob u. unterhalb derStadt Masserkura/die bberack u. andere in der l r. Kkl der Mappe zum Weil bena'hmetHMU Ortszugeschweigen. Die vorerwähnte Stadt Passau/air der Do nau / die dritte Hauptstadt / vom RömischenFeldlagervorzeitenO-ttrakr- rivsgenM (daherdieser heutige Name wm, Donau m Bayern, der Jur i. ? Wmet / hat noch zwo Städte neben sich ' m die sie durch zwo Brücken gehäfftet - -vird/nemlich zurRechten ienseit desJnns § )ie Innstadt/ die der Römer kojoäurum z zurLincken aber/jenseit derDonau/un- ter dem BischofflichenSitzOberhaus/die Madt/ welcher die vom Böhmerwald herab kommende und daselbst einsiiessende Mden Namen gegeben. Alle z. Städte sind dem Hrn. Bischofgantz unmittelbar unterworfen. Diese Stadt ist berühmt/ unter andern wegen des von Keys. Carln V. und Churs. Maritzenzu Sachsen/An. i f s2. daselbst aufgerichteten Religions^ Frieden/welcher dannenhero derPassaui- scheVerrrag genennet wird.DasBistum ist durch Osroium von Lorch aus Oesterreich/als selbigenOrtdieHungarn zerstöret/hieher versetzt worden. Sonsten entstünde allhier/A. 1662. den 27. April. N.Cal. um 2.UhrNachmittag/eine jäm- merlicheFeuersbrunst/welche/durch einen Ost-und Westwind in die Wette aufge- K blasen / in einer halben Stund die gantze StadtPassau/undAbends über den brei- Li tenInnfluß hinüber lohend/auch dieInn- D ftadt in vollen Brand gestecket: also daß - Me/ bißaufdenNeuenMarcktvonso. .B 6 Hau- z6 Dsnaur'tt Bauern, pastäv Hausern/diese aber biß an die Gebergasse sich elendiglich in die Asche setzen müssen/ aus welchen sie nun wieder eine Zeithero mercklich empor gestiegen. Die Stadt Passau/ und was etwann noch ein paar Meilen binab darzu gehört/ ist dieGrenze/gleichwie vor Alters zwische Vinöelicia UNd k^orico, also heut ZU TW zwischen Bayrn und Oesterreich / und endet sich allhier/auch langst der Salza hin- aufdas Land Bayrn oder ksvaria.unter den Reichs-Kreissen der Vierdte: in welchem disseits der Donau auch die Ober- Pfaltz samt der Land-Grafjchafft Lcuch- tenberg/sonstenaberdieBistümer/Saltz- burg/Passau/Frevsingenu.Regensburg mit begriffen sind/und sind derHerrChur- sürst/nebedemH.ErtzbijchofzuSalzbmg/ dieses Kreiffes ausschreibende Fürsten. Die 8c>ji,diesesLandes erste inSchrifften bekannte Einwohner/sind aus Böheim/ daselbst sie zuvorhin gewöhnet/.über die Donau herüber den Marckmannen entwichen/ und von der Zeit an die Boyn/ zu Latein Lavari.genennet worden. In diesemLande/netzet die.Donau abermals iz. Städte und über ir.Klösteru. Marcktflecken/undempfahet/ nechst fünf Hauptz >:j«^ l Donau m ,l.r.z.4. ff- Zs Do nau m Gesterrer'cb. die Enns. den rochen Strich im weiffen Oesterrei- chischen Wappenschilde deuten wolten. Nachdem nun dieDonau zweenMarke zurLinkenHafnerzell/zurRechteiiEngers- zell oder Engelhartszell / genetzet / empfä- hetft'e jenseits diebeydeMuhel/ unddis- seits / bey dem bekannten Flecken Aschau die Aschach;weiter hinab/beymStadtlein Everding/eine kleinenInn und zurLinken dieRötel/beyOttenheim.Nachdem sie zur Rechten / bey der Ober-Oesterreichischen Hauptstadt Lintz/ der fünfften an der Donau zurLinken aber/beyStadtleinStevr- eck/ovrbeygerauschet: trincket sie jenseits einen starckcn Strom die Traun (welches des Hochfürtrefflichen Kays. Graven Ernstens von Abendsberg und Traun/ meines gnad. Patrons und Mä- cenatens/Stamhaus benahmet/)mit der Vökla/Eger/Almun Crembs bestromet. Im Fortlauff/ um-Jnselt sie das Schloß Spielberg/strudelt von danen überFelsen und K lippen/netzet zurLinken den Marckt Matthausen/ nimt selbseits weiter hinab/ die Aist /zur rechten aber / bey der Stadt dißNamens/den grossenLandesstrom die Enns / zu sich: welcher letztere zu Latein »oben im Steyrischen Gebirg ent« sprin- -H ^L, 71^/, ^/ „r. L^-,« -r^ ?ir« 7 ^ 5 -.- Zs Do nau m Oesterreich, die El ins. den rothen Strich im weissen OesterreL- chischen Wappenschilds deuten wolten. Nachdem nun dieDonauzweenMarke zurLinkenHafnerzeli/zurRechtenElmers- z." ' h st r d 5 ri e e d c und Klippen/neßet zurLrnkendm MaE Matthausen/nimt selbseits weiter hinab/ die Aist /zur rechten aber / bep der Stadt dißNamens/den groffenLandesstrom die Enns / zu sich: welcher letztere zu Latein ämlus, oben im Skeptischen Gebirg ent« spring -»TM ' V. > 2-Z^ "k Ii^li «l ^ D -lrrrau Ln Oesterreich, z 9 pringet/und den Palten / die Saltza und Zteyr der Donau mitbringet.DißOrts rge vorzeiten die herrlich-Ertzbischoffluhe §tadtLorch oder l^urcacum, welche um asIahr8oo von den Hunnen zerstört )oroen. HierauffolgtderMarcktEr- ' lch/ehedessen Lie^ium genant/ dagegen- lber dieNarn einfliessen;und das Schloß stiderwaldsee/ allwo das alte l-acu; tcüx ielegen; ferner zur Linken/am Einfluß der ?lon/dieStadtGreyn; hiernachst der be- andteStrudel undWirbel/ (welchen die n Wasser liegende Steine und Felsen erursachen/wofür sich nicht zu fürchten/ )ann man erfahrne und nicht trunckene Zchiffleute hat.) Unter denen das Wafer Syrming beym Flecken SvrminH- ein/ und wiederum gegen Freyenstein u- er/oberhalb Pösenbeug/ die Mer zuflieset/und auf selbiger Seite das Obere vom lnteren Oesterreich scheidet / welches allerseits von der Enns beschiehet. Hierauf stürzt sich derDonau zur rechen in den Schoß/ dieJps/von den Römern I6r genannt/bey dem Städtlein diß Samens § und bringt dieser Fluß etliche !emeWässertem mit sich/als denVorch- ach/UrlbachunddieGläsnitz: zwischen wel- 4o Donau in Oesterreich. welchen beyden letztern der Freyherst.Sü Seuffenek der fürtrefflichenFrauen C.R von Greiffenberg / der Teutschen Uranie- Freyhml. Stamhaus ist. Gegen Dps ü ber/ligt dasKlosteEeusenstein/und folgi daselbst der Markt Marpach / allwo dü Wevren anderswo aber die Erlaph / ber, der alten Stadt Pechlarn / einschiesset. Dieser Fluß und Stadt hiessen zu derRo- Mer Zeiten /^rclapeoder^rs ls^iöes.Dst Stadtward im Monat May des 1664« Jahrs / durch eine unverßhene Feuers- Brunst/ erbärmlich eingeaschert; Nach diesem schenckt sich der Donau / bey dem reichenKloster und StadtMelk oder ^ öico.ein Fluß gleiches Namens / und unweit darunter diePielach.Jn ftlbigerGe-! gend lPt das Schloß Schallaburg / und der schone M.Losdors: welche beydeOrtt noch unlängst mit dem theuren Mitglieds! der Hochlöbl. Fruchtbringenden Gesell-! schafft/dem Fürtrefflichen Hn.J.W.vorr Stubenberg / nunmehr seeligen Unglück- seeligen/gepranget. Von hier hinab zur lincken Hand/verschlucket die Donau/bey demMarckt Aksbach/dieRansbach; ferner/nachdem sie die StadtTürnstein vor- bey/ auch zwischen Stein undMauterrr durch- K Donau ru Oesterreich. 41 A urchgewandert/bey Krembs/einen Fluß 5 ieses Namens; weiter bey dem Stadt- B in Holenburg (vorzeiten Oomaxena,) ch e Kamp / und qeqen über zwischen dem 7 Äi». -D I« 1i!k! vischm^srico uno 'pannomen: Wie er ^ mn von hier aus seine Hörner mit um rschiedlichenNamen/ durch die Steyer- M «arck/biß anCilie/strecket. .F Nun komenwir/mit der StrömeKay- i-B ftrinn/ 40 Donau in Oesterreich. welchen beyven letztem der Freyherrl.SiE Seuffenek der fürtrefflichenFrauen C.R- von Greiffenberg / der Teutschen Uranie, Freyhenl. Stamhaus ist. Gegen Dps ü- b d L7 lincken Hand/verschlucket die Donau/bey demMarckt Aksbach/dieRanöbach; ferner/nachdem sie die StadtTürnstein vorbei)/ auch zwischen Stein undMautemlj durch- _ Donau iu Oesterreich. 4 1 M rrchgewandert/bey Krembs/einen Fluß A eses Namens; weiter bey dem Stadt- Mi- n Holenburg (vorzeiten Lomsxcna,) e Kamp / und gegen über zwischen dem loster Göttvich und Marckt ^rafmuer rerAlten ^ r-^l-mo.) die Trasem; wie- j rum Linckseits/ nachdem sie den Marckt Mgenlois zurück gebracht / bey dem Marckt Gravenwerd/die Tester/ und ge- ^ n über den Piersiling; weiter hinab bey rStadt dieses Namens/denFlußTuln ud unter dem grossen DorffLangenlebr nab/denAnzesbach/ und anderseits un- c der St. Stockerau / (hiesse vorzeiten lkur!r)die Schleinz; auch Abseits wie- rum dieMyda/mit derMays verschwe- itt^hieraufkommt die Donau/zwischen n beyden Städten Korneuburg und loster-Neuburg / allwo sie viel Döner nsuln machet/zu dem DorffKalenberg/ tten am Berg dieses Namens gelegen. )ieser Berg / in der Römer Schrifften criurgenannt/ ist die alte Marckschied nschen ttorico und Pannonien: Wie er .D mn von hier aus seine Hörner mit um V rschiedlichen Namen/ durch die Steyer- Al/ arck/biß an Cilie/strecket. F Nun komenwir/mit der StrömeKay- ^ ftrinn/ Wien. serinnM Städte Kayserinn / nem!icl)> der Kavs.Residentz und Ertz'HertzogL! sterreisch. Hauptstadt Wein / zu Lat« Vienna , vorzeiten von des Landes erst! Einwohnern/ VenclobonL, oder die WÄ'" denwohne (Wendenwohnung/) genai Sie ist / unter den Hauptstädten and Donau/in der Ordnung dieSechste/ab der Grösse und Würde nach / dieErji Zu der Römer Zeiten / derer vornehm Winterlager sie bey svo. Jahren gen sen/hieffe si'e^abUn3 »nach dem Landpß ger^i.ksdisno, welcher gleich anfang als dieRömerdißLand eingenommen/d. selbst gesessen; oder von der x Legion / d aühier ihr Lager gehabt üttv Fabians g heissen ;ward nach der Zeit die ersteSvl! des Worts weggeworffen/ und der Q kiana.ViansUNd Vienna genannt. V0 ihr hat/das unter derLtadt in dieDona fliessendeWaffer/denNamen bekommen Sie ward um das Jahr s^o.von den de! mals nochHeydnischen Bayrn/zerstörel von welcher Zeit an / sie bey svo. Jahrs! öd und wüst gelegen.DieeHenMargM fen inOesierreich hatten nachmals einJä gerhaus aufden Platz gebauet/welches! weil es gantz mitVirken und andern wil der ek D-nautnOester.wrett. 4 ; Hjp! j'en Bäumen verwachsen wäre/ der Birk- M«>ofoderPerkhofgenennetworden.Nach- nals/ zu Hertzog Leopolds des Heiligen M - '?^ten/ fiena die ^ägerpursch neben dem .^^.. . . - > . , Ä. ?29. den 2 r. Aeptemb. käme der Groß- ' H Aultan Soliman / mit anderthalb hutt- L >ert tausend Mann vor Wien / oder u Wetsch/(wie es die Türcken nennen/) be- lagerte 4L Donau ln Oester. Wien. serinn zur Städte Käyserinn / nemlicl) z der Kävs.Residentz und Ertz-Hertzog-Q sierreisch. Hauptstadt Wein / zu Latch Vicnns, vorzeiten von des Landes erste öd und wüst gelegen.DieerstenMargZB fen inOestencich hatten nachmals eiriIaML gerhaus aufden Platz gebauet/welches/ weil es gantz mit Birken und andern wil- i> Donau in Oester. Wien. 4 ; Z7? m Bäumen verwachsen wäre/ der Birk- M >foderPerkhofgenennetworden.Nach- M lals / zu Hertzog Leopolds des Heiligen Ms eiten / fieng die Iägerpursth neben dem 2? ' -AsW.'ben 21. Septemb. käme der Groß- ^ Sultan Soliman/ mit anderthalb hun- A :rt taufend Mann vor Wien / oder A Vetsch/(wie es die Türcken nennen/) be- lagerte 4L Doriav m Oester. Wien. ' serinn zur Städte Kayserinn/nemlich zj! derKavs.ResidentzundErtz'Hertzoq-Q sierreisch. Hauptstadt Wein / zu Latch j ^ Vicnns, vorzeiten von des Landes erste . ^ unowmrMkM.DM)skenMarqa?a-> r , fen inOesterreich hatten nachmals einJä-l" ^ gerhaus aufden Platz gebauet / welches/K ^ weil es gantz mit Birken und andern wil- ^' den!! Donau in Oester. Wim. 4 r HjM en Bäumen verwachsen wäre/ der Birk- sfoderPerkhofgenennetworden.Nach- mls/ zu Hertzog Leopolds des Heiligen .ä B eiten / fieng die Iägerpurfth neben dem andvolk an/daselbji eilt kleinWesen wieder anzubauen/und dasGestrüttig auszu- ruten; und hat nacbmals/um das Jahr 160. dessen Sohn Heinricus seinenHof- !tz von Kalenberg herab dahin verleget / wodurch der Ort wieder in Aufnahm gehlsten. Sie ward A. 1298. am ersten ein Äs. Sitz/als Albertus / itzigen Stam- ies erster Ertzhertzog und Erster Rom. ayser/ mit K ays. Würde vor Aach dach, wiederkehrete. Nach diesem ist sie/'oon >!n. 14Z8. da Albertus l l. zum Rom. 'aysererwehlet worden / nunmehr 245. lahr lang/derKays. Silz geblieben. Sie canget sonst mit ihrem Bistum / mit der when-Schul/mit der Thum-Kirchen zu Ä. Stephan und dem Thurn/ ( welcher Werkschuhe hoch / und nur 18. 5 chuh nidriger ist / als der Straßburgi- he/) und mit andern Seltenheiten. An. ^ suchen 21. Septemb. käme der Groß- H Sultan Soliman / mit anderthalb hun- A/ :rt taufend Mann ^vor Wien / oder O Vetsch/(wie es die Tmeken nennen/) belagerte 44 Donau m Oester. Wien. lagerte die Stadt biß aufden 14. Oer und also 2 Z.Tage lang: inner welches er siebenmal vergeblich gestürmet / 14020. Mann verloren/ und endlü nachdem er von des Röm.Reichs stark Entsatz vernommen / mit Spott wie, abziehen müssen. Indem 168 z. Jahr Julio versuchte der Türck. Groß-Ve- mit 182020. Mann abermals sein Gb und tbate alles / was zu Eroberung die Stadt konre erdacht werden/wurde ab mitgroffenrVerlustseinesVolcks/Sti Gezelte/ und Bagage/ den 2. 12. Sei davor weggeschlagen. Nachdem die Donau/ hart unter L Stadt/das^lüßlein Wien eingetrunke Ichenckt sich ihr ferner/bey Ebersdorff(v zeiten /U-» nov-,) und gegenEnzesdorff ber/die Schwechat/derenWaffer beyL xemburg den Enzesbach vermehret; m bey demDorffVischamuud (wo etwc das alte gelegen/) die ^ scha / die unterwegs den Pvesting ur Driesting zu sich gerwmen. Von damic eilet sie/neben Petronell (so vor der alkes Osrnunrum, Ware die Hauptstadt allt dieser Lande/ gehalten wird/und noch vi alt-Rom. Mauertrüurmer und Müntze weiset. > i ^ iM iröiff Donau kn Oester die March». 4 7 riset/) daher schießend / auf die Stadt aimburg/ wo gegenüber das Schloß id Marckt Teben lieget / so des berühm, ^Pfaffenö von Kalenberg Vaterland l wesen. ^ Allhier letzet sich die Donau mitOester- ich / indem ihr auch zur Lincken das rarchfeld einen starcken Valet-Rausch trmcket: Dann daselbst stürtzt sich ihr in n Hals / ein grosser Hauptstrom / die ^arch/zu Latein Morava genannt. Die- c Atrom entspringt zu aufferst an den »rantzen zwischenBöheim/Mahren und Schlesien / und nimt viel andere Flüsse zu ch/ alsdieTeva/ (ein grosser Fluß/der Österreich von Mahren scheidet / und eichfalls von der Tumritz / Zeletawa/ ulca/ Jgla oder Gihlawa samt der Os- !wa/von derSwartasamtderBobrow- '/undvon derZwitta/vermehretwird /) eDesna/Sazawa/Jistritz/Rumze Harz Rusawa / Ezeya und Sulz. Diese luffe allzusam durchstießen das vordeffen den klsrcomsnni5 bewohnte Margs asthum Mahren oder k4oi-LvUm:Wej- es samt einen theil desKönigreichs Bö- im/gegen Mitternacht dieGrantze von esterreich ist. Gegen Mittag aber gran- tzen Donau und Oesterreich. tzen mrt Oesterreich / die Hertzogthu Steyer und Karndten(8rir!e und o- rki3,)und mit diesen wiederumCrain Fnaul/Osrniols und korum sulium, che alle mitOesterreich verschwejtert/c M fast alle ihre Flüsse/ vermittelst der D i - und Sau/ (von denen hernach soll gej t werden) der Donau zu senden. Es ist aber Oesterreich/ unter den ze l , Reichskreisen/der erste und förderest' ^ begreifft in sich / nicht allein vorgedac LanderSteyr^Karnten/Dain undTyr' ^ sondern auch alle andere in Schwaben anderswo dem Ertzhaus zugehörige F . stenthümer/Grav-undHerrschaffte/La und Städte. DieDonau netzet in Oest ^ rei^/bepzwantzigStadte/und neben v , ^ Klöstern auch bey 20. Markte;Sie trn auch neben zween Hauptströmen über ! Flüsse/von denen ihr über das noch bev tz andere zugeführet werden. Alswerd ^ nun in Teutschlang/an der Donau /üb .. /O.Stadte/bey 40. Klöster und Markt! ^ und darein fiiessend 9. Hauptströme/ ubl ^ 70. Flüsse und 60. Zuflüsse/gezehlet. ! H Aus Oesterreich führet uns dieDonc ^ in dasKönigrcichUnAarn: Welches/w« A es jetziger Zeit der guldne Apffel ist/ ul welche ' ch _ Donau in Un garn. _47 pelchen abermals der Gottslasterlichcn 'KahumetsBlut undMubgierigesTür- ,'enHeer/ mit dem ewigen Sohn GOt- ^ JEsu Christo und seinerChristenheit/ M rauffen darff/ wir etwas genauer be- ^Mhauen wollen. Dieses Land hieffe vorzei- iUPannonia/undwardkurtz vor derGe- urt unsers Heylandes / von denen Rö- »embezwungen/dererJoches zoo-Jah- " 2 -!! tragen müssen. Die Römer wurden kA,llter derRegierungKaysersOonit^ntm» !!s8li»,von den Gothen/und diesehinwie^ ^ - rrum/nach anderthalb hundert Jahren BE )n Attila und seinenHunnen vertrieben, ^ach diesem ward Pannonien von Go- 'en/Herulen/Longobarden/ und andren Deutschen Völckern / zoO.Jahr langbe- ohnt: biß An. 744. dieHunnen mit den varen wider hervor kamen/uttd desLan- 's sich bemächtigten / welche folgends in ^Nation zusammen tratten / sich die uMvarn undHungarn nenntten/An. )or. unterS.Stephano eirrKönigreich m'chteten/ und zugleich zum Cbristen- um tratten. Die folgendeKönige/ha- n nach und nach das alte Dacien/ nem- HSiebenbärgen/dieMoldau und Wa- ' Hey/zu Hungarn gezogen/ und also des Reichs 4S D-nau in Hungam. Reichs Grantzen/ in die Lange/ biß an! Ausfluß derDonau in dasEuxinische o Schwache Meer/ über dritthalb Hund Meilen erstrecket: woraus abzunehme daß vordessen ^.Drittheil von derDon zum Königreich Hungarn gehöret. Der erste Ort an der Donau / in Hi garn/ist Preßburg/ zu Latein polomv Hungarisch p^u son, die Hauptstadt t Kömgreichs/seit daß Ofen Türckisch w den / und unter den Hauptstädten an l Donau diesiebende.Sie liegt ro.Mei von Wien / und geschehen allda die Kl nungs-und Landtage: Wie dann ar die Hungarische Cron daselbst/ auf ein Tdurn des Schlosses / der gegen ^ sichet / darzu Sieben Hungarische Lai Herren jeder einen Schlüssel haben / v wahret wird/auch derErtz-Bischoff/u der kslstinus oder Großgrav / daselbst renSitz haben. Sie ist eine von t Hungarischen Gravschafften/ welcher dem HungarischenWort Span (so Grav heisset /) Spanschafften genen tverden. Allhier sähet die Donau an/ die Jt Schütt oder8cychism mit zweyenArnn zu umfassen: deren der Rechte/die Mai! - ' flec!^ ^ D - naum Hutttt<»r»*_4- ^KiH.'enKhrtfteundReckendorf/undjenseit Etadliem^amaria oderSumareiir ^nWliHaupl derJnsel)vorbey aufOwarr Hungarisch - Altenburg zulanget. U/I» i/E « M ^MskWdvmrrTmrrwvvrf neger^M ncy/ Eicher/ an der Oesterreichischen Gräntze n 5'^kmE teyrmarck/nicht weil vonScheid- /entspringet/ und nachdem sie dm / k^usidler See / sonst Peiso genannt / ^ ^ C halh V 4S Donau in HungäM- Reichs Grantzen/ in die Lange/ biß an t Ausfluß derDonau in dasEuxinische o Schwartze Meer/ überdritthalb Hund Meilen erstrecket: woraus abzunehme zu' . ! dem HungärMUkWvINVPlM (fv rM Grav heisset /) Spanschafften genemiM* werden. /W.' Allhier fahet die Donau an / die JnM? Schütt oder8cychjsm mit zweyen ArmM,^ zu umfassen: deren der Recbte/die MarcV ' fleckL A D-ttauittH uttgam_4- 7MGkenKH«rsce undReckendorf/und jenseit Alk Etavt!einSamaria oderSumarein löHaupr derJnscl)vorbey aufOwarr 2§«v r Hungarisch-Altenburg zulanget. Stadt/sonst S^ium genannt/ wird v das alte ^6 ücxum gehalten. Als d GroßTürckSolvmannus An. 1529. a Wienzuzoge/ hat er diesen Ort mit ^ urm/oder wie andere wollen/durch U- b gab einbekomen/und dieBesatzung/fo 2 > Böhmen waren aufgehoben.Allhier h vorzeiten Salomon/ der 6. König in Ungarn/mit seinem Hofnarren Marti ho / von dessen Schwancken ein gan- k Büchlein im Druck zu lesen / sein An- mheit gehabt. Es nimt auch diß Orts v> ^)onau einen starcken Strom/die Lei- th (an welcher / oberhalb Bruck des Z hfürtrefflichenKevferl. Reichs-Hof- tr s und Mecänates/ Herrschafft und l ge NE teyrmarck/nicht weil vsnScheid- entspringet/ und nachdem sie den d'CMstdler See/ sonst Peiso genannt/ K C ha". 70^ D-nauittHlMgäm RabH halb mnflossen/ endlich mit der BiB U!w Schwarza hieher gelanget. Von Altenburg / erstrecket sich d!tt Donau Arm fort/ auf Wiselbmg / j wann der Römer (^-acir-rL gewesen yon dar aufRab. Diese Hauptvesti si) ein Bistum hat / liegt mitten im Ä ftr/ am Einfluß der Rab/ (gerad zwis Altenburgund Comom/von der siet den Namen hat: Die Lateiner nenne sonst lau,ürum. UNd die HuNMN 0 Zu der Römer Zeiten / von deren Ä terlager allhier noch vielAlterthums-(° chen Zeugniß geben/hieffe sie ^rabo- j wollen etliche/ der 28. Römische Ke klnlixpu8 ^rsbss, sey aus dieser Sl bärtig gewesen. A-1594. ward sie/" dem Türkischen General Sinan Ba 9.Wochen lang / vom 21. Juliobis Sept.belagert / und endlich mit Acc erobert; indem derCommendant / E Ferdinand von Hardeck/weii 4. Woc vorherden 29.Aug. Ertz.Matthiar ö satz / mit der Christen grossen Nieder! hinweg geschlagen worden/ und also k Entsatz ferner zu hoffen war/ solche ül geben und abgezogen / auch hernach" wegen emhauptetworden. Nachvi h>> Ab.' Do nau in Hurrgärrr. Rab. fr EZMbJabren/Än. 1598. den 27. Martii ^ k. C- ward sie/ von dem theuren Helden p-k?'' dblfen von Schwartzenberg / durch rchrlichen glückhafften Anschlag und ' "' fass / wieder erobert: Ä^iewol dis ülver!«' Ä? ^kWVM/und dem Feind! 6. Sturme ^ < zeschlagen/auch endlich um solcher Ta- 8 ! rkeit willen/a!6 der letzte Sturm ihnen ^ 7 gewissen Untergang drohete/von dem 2» bannen begnadet worden. ^ Cr Am 2 / Donavr'tt H ungam Rab. halb umfiossm/ endlich mit der Bui und Schwarza hiehergelanget. Von Altenburg / erstrecket sich di Donau Armsort/ auf Wiselburg, si satz/lMMMnffefsMM'Mkverll ! hinweg geschlagen worden/ und also kt Entsatz ferner zu hoffen war/ solche ük' geben und abgezogen / auch hernach t» wegen emhauptetworden. Nach vif j h> 'R 1 D -nauittHungäm Rad, fr -W 'tbJahren/An. 1598. den 27. Martii '. C. ward sie/ von dem theuren Helden s -. ! »offen von Schwartzenberg/ durch > ehrlichen glückhafften Anschlag und l erfall / wieder erobert: Wiewol die ' rcken einen küpffernen Hahn aufden ' Um des Wasserthors gesetzt hatten/ tt dieser spöttischen Deutung: Wann 1 'igerHahn krähen würde/ so solten die (risten Raab wieder bekommen. Der Fluß Raab / entspringt in der l kyermarck/unweitvon Graz/u. führet tLaufniz/Veistriz/Pink/Torna/Rech- k' Günz/ Rebniz und andere Flüsse/ mit s in die Donau. An der Günz / liegt ^ Städtlem dißNamens/(vorzeiten der ^ äsen von Günz Wohnsitz /) welches 5 . irzz. ein tapfrer Hungarischer Rit« t^NiclasJurschitz/wider den Groß- ^ rcken Solymann/ der mit mehr als ^ )0OO.Mandarvor lage/vom 6.biß29. ^ gust. mit etwann 7. oder 8oo. (^olda- t und Land Leuten/ewig ruhmwürdigst ? theidigt/ und dem Feind 16. Stürme l;eschlagen/auch endlich um solcher Ta- r rkeit willen/als der letzte Sturm ihnen ^ gewissen Untergang drohete/von dem rannen begnadet worden. C r Am 5L Donau in Hungärn Pap». Am Zusamenfluß der Gunz und Re« nitz/liegt die uralte Stadt Sabaria/ ^ Martini Vatterland/Heut zu Tag St« am Anger/u. aufHungarischLtamba Help genannt. Allhier soll der Poet 0, Mn8.alö er/vom Keyser Augusts aus dc. LxUio wieder heimberuffen/ vom fthwch tzen Meer herauf gen Rom reifete / uk terwegs gestorben seyn: wie man dm Anno 1508. sein Grab daselbst/ und ob über dieses (vielleicht von ihm selbst gesetzte) Ljutskium oderGrabschrijsti funden: llic liturest vstus, guem, cNvj Oarsrrirl patriä ceclcre jurlrt llumo. mL5cr voluit pscrüs occumbc tcrrir» 8c^frulirs! buncillifsts c!e <5ekclocm Am Einfluß der Lausnitz in die Raa ligt das Stadtlein S. Gotthard: All! in dem 1664. Iabr / den r. Aug. N C derTürkischeGroßvezier in unsereHam! Armee über die Raab herüber einen stg cken Einsaögerhan / und zwar AnfaM ^ etliche Regimenter/ als das Franckisch 1 '^, Kielmannseckiscke / Nauffaische ur Scbmiedistbe/mehrenthcil ruiniret; Ab vZ nachmals von den Unser« mir auffcrji l ^ :apft M M Donau in HunFarn. Papa, z-z apferteit wieder abgetrieberr worden/ er dann neben vielen Baffen und an- m Vornebmen/bey 8200. seiner besten E rnitscharen und Spahi / theils aufder ^ ' Mlstatt/ tkeils im ^luü/ müssen liemm E l ^ vom Carpathischen Gebirg herab/ ^ j Waag/ deren Ufer von warmen Bä- 1t 1 ^ ^rühmr sind/und anietzo/nachVer- Ä ^ VestungNeuhäusel/mit der neue K C, V-- 5L D -rrau itt Hungärn. Pap». Am Zusamenfluß der Günz und Re ^ nitz/liegt die uralte Stadt Sabaria/lr Martini Vatterland/Heut zu Tag Sk am Anger/u. auf HungarischStamba x tz' ü st L li ü d Z Mli'EltzMMM! / mrvzwur Mfilkkr! erliche Regimenter/ als das Franckisch Kielmannseckische / Naussaische ur. Schmiedische/mehrentheil ruinireh Al» nachmals von den Unfern mir aufferst Dsnau irr Hungarn. Papa, , ra/zu Latein Oomsromum ligt im ^rij gel zwischen der Waag und den zwei Armen der Donau/ istvonKeyftrFe! nand l. erbauet / und mit gewalri Wertstücken bevestet worden. Derl nan Baffa hat sie An. r 594. nach Erl rung der Vestmig Raab/ den y.Oci ru belagern angesangen: ward aber ^ dem Obristcn darinnen/Erasmo Pra der zwar dißmal einentödtlichm Sc! bekommen/tapfer abgewiefen/und mu als Ertzhertzeg Matchias mit 400? Mannznm Entsatz anzoge/ den 24. tL-pott und Verlust 8000. Mann wie abziehen. ij Nicht weit unter Comora fallt FlußNeutraindie Donau / dessen LI von den zweyen Vestungen/ Nitriar Neuhauscl/ geadelt wird. Die erste i Blschofiiche cLtadt / wird von dem F beyderseits umarmet / auch von dem s< nen und starkenBergschloß befestigt.^ ser Ort ward An. 166 z. nach Erobert der VestungNeuhaufel/von dem verz ten Comendanten schändlich an den kischenGroßvezier ubergeben: aber im gen- D ottau m Hung. V7euhausil. 7 ^ genden 1664.Iahr/den z. May N. Cal vomH. General 6« 8ouc!^r,na6) drjlt^ halbwöchentiicherBelagerung/durchäh- geschreckete Aufyab wieder erobert / und B7 M D0 W ^4° B: ^'"diefts der Hunq. Korlige Lusthaus / hat ^olymannusA. r 54^. zerstöret. Ms es Se le Christen wieder erbauet und besetz;/ "M Md es nachmals zmn öftern / als Änno ' C 4 iss? 54 Dona» ro Hungarn.LHmorra. Vestung Scopol clrn, sezieret worden! in den Schos fallet.Die Vestung Eon ra/zu Latein Oomsronrum ligt im TM gel zwischen der Waag und den zwey Zlvnipn iftnnnK'enterKeri N k! i' d a - E a 8 v fer Ort ward An. r 66 z. nach Erobern M der VestungNeuhausel/von dem verzcsk Hk ten Cornendanten schändlich an den TH ^ kischenGroßvezier ubergeben: aber imH M D snau in Huttg. LTleuhäusil. M Mden 1664.Jähr/den ). MaoN.Cak. >om H. General 6e 8oucb«s, nach dritte K 'ülbwochentlicherBelagerung/durch äh> .eschreckete Aufgab wieder erobert / und „B lso den Türcke diese Wohnung bald auf- ! ekmdet. Die VestungNeuhauftl / auf ^ungarisch Vywargenannt/ bekommt var von ihren s.Pasteyen dieFerm eineF Atems/ hat aber im Herbst des i66z. Mrs die leidigeFama desUnsterr^s von ch ill dieCbristenheit ausfliegen lassen/in- emsie den 7z17.Aug.von demTürkischem ^roßBezier wlt yocxzo.Mann belagert/ nd endlich nach 6. Stürmen den 6.2 L - bept. durchAufgab erobert worden/wie ;vi er vev 120OO. Mast dawor verloren^ Rechtftits der Donau/ liegt die Ve- j!Ng öotir «6er lats, V0vd(sseN Ibeo» as genannt ins Land hinein in und an aem Teich worein K.Ludwig der Letzte/ sGMSultansSolymanni/aus bösen nrahr/ heimlich ermordete Gesandte!? brffen lassen/ und dadurch über sich und ^Ms Königreich den Untergang gezogen. ^Aieftsder Könige Lusthaus / hat MMtymannus A. ? 54 r. zerstöret. Als es ^ ' Christen wieder erbauet und besetzt/ jF. l trd es nachmals zum östern / als Anno C 4 1557. 56 Donau in H ong. Dstis pal-kit. i s s7.den i May/durchHamsa denBee« zu Gran/An. 1556 durch Gr. Egken vor Salm An. 1594. den i ?.Iun. von der Türcken A. 1597. von den Christen/un> wieder von den Türcken/ undendlichAn, 1598. den 1. Aug. durch Graf Adolfei von Schwartzenberg eingenommen: un ist allem Verlauffnach/ noch in der Chr sten Händen. Nicht weit von Raab und Comorci ligt die vomH.Stepbano/erstem Kön. i Hungarn erbauteVestungS.MartiNL berg / welche Anno r 597. an die Türck^ verlobren gangen/aberA. 1594. von de> Christen wieder erobert worden. NiH! weit voll dreser Vestung/ hebet sich an er lustigesWeingebirge/auf welchem vorzei ten A. iosz. Keys-Heinrichs III. Kriegs Heer vonK.Andrea belagert / u. von de Hungarn so gar ausgehungert worde^ daß er um Frieden / Lebens-Mittel sichern Abzug bitten müssen: Daher d? Ort/ wegen Menge der Todten/ von de Hungarn Vertb«. von denTeutsche abe weil diß Gebirge damals ihr Schild ml Vormauer gewesen / oder von denen vih ^ len hinterlaffenen Schilden Schildberß ^ genant worden.Zu Ende dieses Gebirg bev Ai sO _D-nauittHvttgachi ^E Vormauer gewesen / oder von denen MtzM len hinterlassenen Schilden Schildberg genant worden.Zu Ende dieses Gebügr ^ M D-ttäu itt Hungäük kein 6cr!Zomum genant/ die etliche für i 6 ?colomrel Vi'Lxetmm halten. Sie ligt Meilen unter Comora/ und bestehet in . absonderlichen verbollwerckten Stad- N/ derer jede den Feind kan die Spitze 1 ten: solche sind die Ratzenstadt / die - Zasserstadt/ oberhalb derselbe die Burg A t;r Vestung/ (allwo in der Domkirche/ K t erste Hungarische König S-Stepha- T r 6 begraben ligt/(und jenseit derDonau E ^ Städtlein Gockarn oder Barkan. « ^ Roberte der GroßTürckSo- ^ C 5 lvman- f- Donau irr Hungarn.Grar». lymannus / Anno 154?. den io. Augusti! durch Ubergab des Commendantens Lij-j cani / eines geitzigen Spaniers / der doch, samt seinem Mit Obristen Francis. Sa-> lamanca/ sich zuvor grosser Streiche vernehmen laßen. Sie ist von Ertzhertzog Mattbia An. 1594. vergebens belagert:! aber folgenden Jahrs / nachdem den 25 Jul.FürstEarl von Mannsfeld denEnt- satz mit Verlust 4ooo.Türken hinwegge schlagen / und die Belagerung/ von 22 Junii an/2.Monat lang gewehret hatte, den 2 z.Aug. von den Christen / durch U- bergab derVestung/(dann die; Städte, samt dem Blochhaus auf dem Thomas, Berg hatten sie schon einbekonnnen/)ero bert worden. Gleichfalls ward sie Anw r 604. von 18-September biß i r. Octob durch den Ali BassaMehmet/(der sie ve ro.Jahren denChristen abgettetten/)ver geblich belagert; aberfolgenden Jahrs nach monatlicher Belagerung/ indem di - Besatzung/wider desComendantensGl DampiersWillen/die Ubergab angeboi ten/ eingenommen/ und seither von de Türcken behauptet.DasErtz-Bistum ak hier / hatjahrlich in i sooj DampiersWillervdie Ubergab ang^ ten/ eingenommen/ und seither vondej^ Türckenbehauptet.DasErtz-Bistumaiu hier / hat jährlich in i fOOOO.Croneneich ^ getragen/ die es nun an die Wecken vM E ipieleU " E„ _Do nau Ln Hungam. Gran, f- spielet. Äbepm diestm 1 58 z.Jahr/den Octob.ist dieser Ort/durchGottesSegm und tapfere Anführung Ihrer König!. Maj. inPolm/und JhreDurchl.Herzog .^W^fungarn/ vrlkms-eir. ieuvu/rru. isF/. den r 8.Nov.anHrn.Chriftoph vonTe«- Ä ^bach/nachdem er zuvor denEntsatz des Baffa vonTemswar hinweg geschlagen/ llvjcheraufgegeben worden, pnsernvom ^ C 6 Zu.- 58 D-nau itt Hungam.G rar». lymannus / Anno 154?. den ro. Augustj durch Ubergab des Commendantens Lift cani / eines geitzigen Spaniers / der doch samt seinem Mit Obristen Francis. Sa-« la Da'mpiersWilkemdle Ubergadang-vo^ ken/ eingenommen/ und seither vonden«, ^ürcken behauptet.DasErtz-Bistum aS j l)ier / hatjährlich in 1 soocxr.Cronen ein/ getragen/ die es nun an die Türcken ver-i > D-nau iri Hmrgam. Gran, f- spielet. AberM dieftm 168 Z.Jahr/den 2 ^. Octsb.ist dieser Ort/durchGottesSegm und tapfere Anführung Ihrer König!. Naj. in Polm/und JhreDurchl. Herzog nprin^ni I'H^LCK ^ '»WUMM/urrrmt/ri» .Mwvk/^rn. i ss r. ^ en l 8.Nov.anHrn.Christoph vonTe«- mbach/mchdem er zuvor denEntsatz des Lassa vonTemswar hinweg.geschlagen/ Ul viederaufgegeben worden. Unfern vom E C 6 Zu-- Dsiau m Huttgam.Grar». lymannus / Anno 154z. den io. August, durch Ubergab des CommendantensLrft cani / eines geitzigen Spaniers / der doch samt seinem Mit-Obrijien Francis. Sa geiragen/ d^cönmiano>eTurckenver-° ^ D-narnn Hrmgarn. Gran, f- 'pielet. AberM diesem 168 Z.Jahr/den r-i. Octsb.ist dieser Ort/durchGottesSegm Aw tapfere Anführung Ihrer König!. Naj. in Polen/und JhreDurchl.Herzog >on Lothringen nach geringem Wider- iand/glücklich wieder erobert worden. JenseitGran / gegen Neuhauftl zu/ igr dasStadlein und die Schanz Baratt/ welches Anno 166z. den 8. Augusts !l?. C. die unglückliche Nisderlag 4000. Christen im Forgatzischen Treffen / be- ühmt gemacht / und nunmehr durch die krosse Niederlag der Türcken in diesem 68 Z.Jahr den ro.Octob. nach bekanter sorden. Etwas weiter binab/ fäktgegen Äkan über/unterhalb Gokarn/die Gran E Donau/welchs oben von den Berg- adten herab komet/ und die Dxel mit sich ringet.Beym Ursprung dieser Dxel / s. teilen von Caschau/ligt die Stadt Fil- kck mit einem gedoppelten Bergschloß: >elchesA. r 5 f^durch einenMohren den Lrcken / zu grossem Unheil der Christen lHungarn/verrathen: jedoch An. r s8Z. m l8.Nov.anHrn.ChristophvonTe«- nbach/nachdem er zuvor denEntsatz des ZaffavonTemswar hinweg geschlagen/ neder aufgegeben worden. Unfern vom C 6 Zu-- So Dori.mHung. Gran Meck. Zusammenstuß dieser beedenStröme/lig das Stadtlein Lewenz/ samt dem Berg Schloß und VestungLewa/so Au. 166z nachNauhausel/ an den Türckis.Groß Vezier übergangen. Sie ward aber/ in 1664. Jabr den 1 r.Jun. von HerrnGe neraj 6e 8oucbc8. ia so geschwind ab! Nitria/wieder erobert: welcher / alsdei! Feind denOrt mit 2svcx).Mann wieder! um belagert/mit 9000. Mann dasTürki? sche Lager angefalien/ und mit Verlus! 6ooo. Mann in die Flucht getrieben / dc hingegen derUnsern nicht 200. geblieben DiesenSieg verleihe unscher höchsteffeld HErr JEsus Christus/ durch die tapsen Resolution ietztbelobten rheuren Hel dens/ den 9/19. Jul. fast ein Jahr nack der vorbesagten ForgatzischenNiederlag welche dann hierdurch genugsam gero chen worden. nErni Nicht weit von gedachterDxel/mittE warts gegen derDonau zu/ligt die aufei nem ftarcken Felsen erbauteVestungM^ vigrad / und unten daran ein Städtleiml Siegerietheerstlich An. 1544. unter darj» . türkische Joch: und wiewol ste An. r 594 8 ^ Lurch Ertzhertzog Matthiam dapon wn! dc sniW _Donau in Hung Novr'grab. 6 s der erledigt worden / hat sie doch solches/ jim 166z.Jahr/nachÄerlust derVestung Meuhäujel/ (wie dann ein grofferBaum/ wann er fallet/ gemeiniglich etliche andere mebenstende mit m Boden schmeiffet/) Ed derUdeMrkfetno übergangen/) zwan- Äl' ^ ^ ^ ^9 5« 2. Sept. zur Aufgabe: Ml, Es ist aber nachmals ungewiß/in welchem C7 Jahr 6 o Ddtt- Ln Hung. Gran F rll eck. , Zusammenstuß dieser beedenStröme/lig das Stadtlein Lewenz/ samt dem Berg . Schloß undVestungLewa/so An. 166 ? nachNauhausel/ an den Türckis.Groß, cVLprier ükeraanaen^ ward aber/ irr, '«i vigrad / und unten daran ein SkMIeui. i i- Sie geriethe erstlick) An. 1544. unter das ! A Türkische Joch: und wiewol ste An. 1594' Q durch Ertzhertzog Matchiam davon wre^ d(ll M._Donau in Hu»g N-vr'gmd. 6 k der erledigt worden / hat sie doch solches/ >lnM r66z.Jahr/nachVerlust derVestung ! „ Neuhausel/ (wie dann ein grosserBaum/ Wann pr fasset/ nenier'nia?i>k>-tlifkt» ^ »/'/LE - ^ . ijM,^lvann er fallet/ gemeiniglich etliche andere ^Webenstende mit^zu Boden scl)meiffet/) WM8U: M der anWMMMMrgängen/) zwan- ^ ^ A. 1595. den 2. Sept. zur Aufgabe: 'Es ist aber nachmals ungewiß/in welchem ' C 7 3 ahr 6o D<-tt Ln Huttg. Gran Filleck. j Zusammenstuß dieser beedenStröme/ligl! i das Stadtlein Lewenz/ samt dem Berg,! ^ Schloß undVestungLewa/so An. i66?.^ ^ nach Nauhausel/ an den Türckis.Groß- ^ operier überaanaem ^ie ward aber, m, ^ !'-s: Hgrad / mMrMnvaran ein iFtMleln. !j ^ Sie geriethe erstlich An. 1544. unter das^ ^ Türkische Joch: und wiewol s:e An. 1594.,! ^ durch Ertzhertzog Matchiam davon wre-! der ^5_Donau itt Huttg v7-vr'gmd. 6 k KM der erledigt worden / hat sie doch solches/ 7 .W im i66z.Jahr/nachVerlustderVestung ^ Neuhausel/ (wie dann ein grofferBaum/ Ä M Dann er fallet/gemeiniglich etliche andere ^benstende mit zu Boden schmeiffet/) ^ wiederum über sich nehmen müssen. - VonNovigrad/spatziren wir wieder- «cnn an dieDonau/ und finden daselbst den Flecken Marotz/ allwo die Christen dem - Groß-Türckenzinßbar wohnen. Allhier t affen wir uns übersetzen / und beschauen l enselts das Stadtlein und die Burgve-- liung Vicegrad oder Plmdenburg / vor- i »eiten der Hungar. KönigeLustwohnung: k wie dann auch im Schloß daselbst die > Hungar. Cron verwahret worden. Sie ! hat zwar dem Groß-Türcken Solyman- ? ao/A. 1526. dieOeffnung versagt: aber Ä. 1529. im Anzug gegen Wien/sich ihm rrgeben müssen. Wilhelm von Roggen- )orff/belagerte es im folgenden Jahr vergeblich. Leonhard von Vels/ hat es zwar A. 1542. erobert/ und Ertzhertzog Mat- ^ khias/ (nachdem es 4. Jahre hernach wie- ^ )er an den Erbfeind übergangen/) zwan- ^ ge es A. 159 5. den 2. Sept. zur Aufgabe: ^ Es lst abtt nachmals ungewiß/in welchem L E 7 Jahr 62. Don.mUttg VLcegrad.waitz. W ^ahr es wiedermnTmckisch worden/ml seither geblieben. Unter Vicegrad/theileL sich die Doirm abermal in zween Arme/und umfasset mi> derselben dieInsel St.Andrece genannt. An dem linckenArm/ ligt die BWoM che Stadt und Veftung Waitzen odei v»ci»,vom Einsiedler Vsco also genannt welche von SolManni Zeiten her / über i sv. Jahre/ viel llngemachs in denTur! - ckenkriegenausgejtanden / über zwantzlj mal Herren gewechselt/ mid bey solche! Eroberung mehrmals geplündert/ etwar! auch in Brand gesteckt worden. Meil siej aufTützcksschen Boden ligt/so ist wo! ver- muthlic!)/ daß sie jetzt auch Türckisch seyril werde. Das Ende gedachter Insel/ wobeyd^ Arme der Donau sich wieder schliessen/zei- get uns die neundte Hauptstadt an derl Donau/die uralteKönigin derStadtedi- ses Königreichs/Ofen oder Buda: welche! bepde Namen sie / jenen von K. Aba/ diesen von des Attil« Brüdern/soll bekoinenl haben. Sie soll auch vor uralters §>csm -j bria geheissen haben/von dem Sicamb! schen Schwader (coborte8icsmbrs>) die Luder Römer Zeiten von ihnen hicher ei! gelagert M Don in Hnng Ofen und Pesi. 6, MZ elagert worden. Diese Stadt ist allemal er Könige Sitzstadt gewesen / so lang sie erChristen gewesen.Jhr wird dieStadt mW öest gegenüber / durch eine Schiffbrücke »E er;t E' _ .^ ..^ nch von ihme K.Johännsen überlassen -c^ vurde. Sie ward nach diesem/A. i s )o. wrch den von Roggendorff/ An. 1540. ^^ )mch Leonhard von Fels / und folgenden 3 nhrö durch jenen wiederum / aber alle- 62. Don.inUttg'viceSkad.wal'tz. Jahr es wiedermnTurckisch worden/und seither geblieben. Unter Vicegrad/theileL sich die Donau abermal in zween Arme/und umfasset mit Olk-'L^ sen von des Attila- Brudern/soll bckomenW haben. Sie soll auch vor uralters8icsm- U ^ bris geheigen haben/ von dem Sicambri- ^ sichen SH)wader (coborte8ic»mbrs.) die ! 7 Luder Römer Zeiten von ihnen hicher eim !b 7 gelagert!! M5 D-tt mHttng Ofenundpest. 6; Mö elägert worden. Diese Stadt ist allemal er Könige Sitzstadt gewesen / so lang sie Ml erChristen gewesen.Jhr wird dieStadt Drl ^est gegenüber / durch eine Schiffbrücke ;»Mn m ?.Ä-, MO'M K. Zohannsen überlassen vurde. Sie ward nach diesem/A. i s ro. Mrch den von Roggendorff/ An. 1540. ,1D ^ukch Leonhard von Fels / und folgenden 3 ahrs durch jenen wiederum / aber alle- 6L Don, m Uttg Vrcegrad.waitz. Jahr es wiederumTürckisch worden/unt seither geblieben. Unter Vieegrad/theilet sich die Domrr! abermal in uveen Arme/und umfasset mit M sen von des Attila: Brudern/jöll bekolnen haben. Sie soll auch vor uralters 5icam dris geheissen haben/ von dem Sicambri- schen Schwader (col,orte5ic»mbrs.) die LU der Römer Zeiten von ihnen hicher ein- gelagert M D-tt inHnng Ofen und pest^6z AÄ lelägert worden. Diese Stadt ist allemal »er Könige Sitzstadt gewesen / so lang sie AB »erChristen gewesen.Jhr wird dieStadt !^est gegenüber / durch eine Schiffbrücke '" >on z z. Schiffen angehangt. ^ Sonsten »estehet sie gleichsam in 6. Städten / als »em Schlosse/ der Osterstadt/ der langen Borstadt/der Juden- oder Wafferstadt/ »er Ober und Unter-Vorstadt. Sie hat »errliche Warmbäder/ und unter andern ines/ darinn lebendige Fische schwimen/ »aman doch sonsten darinn/ den Schwei- len / Wildpret / Gänsen und dergleichen Zchieren/leichtlich dieBorsten/Haare und ' federn abbrühet. Nach dem unseeligen Greffen beyMoschaz/hat sieSolimannus >1. is26.imSept. erobert/ angezündet md leer stehen laffen.AisSie K.Iohan- les wieder besetzt / und folgenden Jahrs ^.Ferdinandus erobert/kam Solimann An. i s 29. wieder davor / da sie ihm von der Teutsch.Besatzung/wider ihresObri- sten^homENadasdi willen/ausgegeben/ A and von ihme K. Johannsen überlassen ^ wurde. Sie ward nach diesem/A. i s rv. Mhss durch den von Roggendorff/ An. 1540. " 1 ^ durch Leonhard von Fels / und folgenden ^ 3 ahrs durch jenen wiederum / aber alie- mal 64 D-n. itt Hnng. Ofen und peff« mal vergeblich belagert: und blieben P letztermal bey Pest 25000. Christen Treffen. Weil Anno 1540. K. Johc - nes aejiorben / lockte Solvmanns Wrüib/dir er doch / wie er vorgab / zu l schätzen angekommen / mit ihrem Söh lern aus derVestung/und besetzte dieselt Churfürst Joachim zuBrandenburg h sie Anno 1542. der Grav von Schwa tzeilbergAn. i598.und i599.Ertzhertzch Matthias neben dem Feldmarschal Rußwurm A. 1602. belagert/ auch bl? auf die Oberstadt und das Schloß m! bert: sie mustenaber allemal wiegerabzit hen/ und so ein edles Nest denWiedhlj pfen lassen. Die Stadt Pest gegenüber! muste gemeiniglich auch mit herhalteri Sie ward zwar/ in letztgedachtem i602 Jahr den s.Octob.von den Christen er obert/und noch diß Jahr von dem Vezie Bassa/desgleichen im folgenden/von Sl naSardar/ deme im Treffen beyFooo Mann abgeschlagen worden/ vergeblich belagert.Aber A. 1604. als der AliBass' mir 60000. Mann gegen Hungarn m! Anzug wäre / steckte den 5. Sept. dei Connnendant Jagenreuter den Ort st! Brand/jagte mit der Besatzung darvon ^ liess Bpest. HA liffe also die Ofner diese Vejtung' ohne fhiDk lZerlujt einiges Manns / wieder einneh- L V len/und mit Türcken besetzen. MB' 'UnterOfen macht derDonau Strand Md/D ^ dritte Jnsel/LepeNs oder SMarga- MW' then / sonsten die Hasen-Jnsel genannt. f'MiD -ndcm rechtenArm ligt das vejteSchloß Weiter hinauf folgt der Marckt .AM "endela/vorzeiten eineStadtundpocen. kt/ i0rl' genannt/allwo A.401 die Hunnen aj Blasen übergeschwommen / und den Römern einen blutigen Lermen gemacht: e aber sich bald erholet / und den Feind uf seinen Mindschlauchen wieder über eDonau gejagt. Es sollen Ln diesen bcy- Greffen 21 Oooo.Römer/und 12 5000. )unnen neben dreven von ihren sechs Verführern/ auf dem Platz geblieben lyn: ist aber vermuthlich/in beydenZah- jn eine Nulla zu viel geschrieben. Hieruf ligen ferner an diesem Gesiad/ das ktadtlein Almaz/ die Castele Feldwar nd ?sx, und der Markt Tolna vorzeiten ne berühmte Stadt/allda (und nicht zu M in Oesterreich/ wie theils Geschicht- sedern sich allzuweit verfiiegen)die Hünen und Römer / im vorgedachten Jahr/ >as drittemal an einander gerathen/ und der 66 Donau in Ungarn. der Hunnen 40020. der Römer aber ep Unzahl/ neben ihrem Obristen Macrir (dcssenMit ObristerDetricus eimnPi in der Stirn davon getragen /) sollen. bliebeirseyn. Gegenüber / linckseirs Donau/ ligtdie Echbischoffliche Stc' »welche gar zeitlich in der Türck! Hände/ und seithero in Abgang gekor! men/ Miln derselben in Schrifflenwenj mehr erwähnet worden. UnterTolna/wüd vonunsermStrar- verschlungen die Sarwih/welche oben b! Vesprin/nicht weit vom Platsee/ssnstp> ! sron-genannL / entspringet / und dieVl stuMStuiweissenburg in?)?orast stL, Die Vischoffl. Vesiung Vesprin od Weisbemrn. von einemBrunnen daselbi also berrahmet/iftein Berg-Sch!oß/ws bey vordeffen die schöne Stadt geleMNj die aber rmn einem abgebrandtenDor gleich sichet Es soll der König Sualop^ lug / vor 820. Jahren allhier Hosgcha > ten haben / welchem die Hunnen / als si sich das andermal um Hungarn MW nommen/ Erde/ Wasser und Wasen ad- gelrstet/ und ihn folgends um Krön mr Leber? gebracht. Wie M^Zeiler sthreibcki so wird das Schloß von wilden bösei Hun , Donau in H ung. Desp rin. 6-7 senden bewachet. Diese Bettung ward i^stliä) A. issi. von den Türcken / durch ^.M jlufgab; A. 1566. durch Grav Egken °^M0n Salim/imerstenAngrieff; A.i 59?. i »« L » r > ,«.-4 » i onten aber doch nichts als die Vorstädte inbekommen. Gldlich A. 1601. den ro. dept. ward sie durch den Hertzog von i-iercoTur und Herrn Rußwurm mit Sturm Donau Ln Un garn. der Hunnen 40022. der Römer aber e Unzahl/ neben ihrem Obriften MacrLr (deffenMit ObristerDetricus einenP? rn der Stirn davon getragen /) sollen. WM?- vnv «nuermmarm Hungarn an( nommen/ Erde/ Wasserund Wasenah^ gelrstet/ und ihn folqends um Krön Wfl ^ Leben gebracht. Wie M.Zeiler schreibt 1 ' so wird das Schloß von wilden böse, Hur> Donau in H uri A. Ve sp nn. 677 Kunden bewachet. Diese Vestung ward cm..,-- cstlichA. i ssi.vondmTürcken/ durch lusgab; A. 1566. durch Grav Egken vE«! jon Salim/im ersten Angrieff; ^.1593. '»AM« Go'^'TV .ÄÄL. «LMt B.^^üten a^erdoch nichts als die Vorstädte imbekommen. Endlich A. 1621. den ro. ftE 8ept. ward sie durch den Hertzog von M kercoeur und Herrn Rußwurm mit E Sturm 1 66 Donau in Ungarn. der Hunnen 40002. der Römer aber ei Un;ah!/ neben ihrem Obristen Macrm (dessenMit ObristerDetricus einenPj in der Stirn davon getragen /) sollen c . «7 - .c Dh! nommen/ Erde/ Wasser und Wasen ab gelistet / und ihn folqends um Krön uM Leben gebracht. Wie M.-Zciler schreibet, so wird das Schloß von wilden böse^ Hun Donau in H ung. Vesp rrn. 6-7 Kunden bewachet. Diese Vestung ward östlich A. i ssi. von den Türcken / durch »iM-K luMb; A. i s66. durch Grav Egken ^ onSalim/imerstenAngrieff; A.is9Z. ) c>n Sinan Bassa / als die Unsrigen da- on geflohen; endlich wiederum!) Anno 598. durch den von Schwartzenberg/ ingenommen. Die Vestung Stulweiffenburg/ zu Latin älba VeZsUs.voN den Hungarn 8ce- e; keyvvsr genannt/ ist der Ort'/ da vor- essen die Könige in Hungarn gekrönt/ uch nach ihrem Tod begraben worden. Zie ligt mitten im Morast / auch mit tzran und Ofen gleichsam im Triangel; lnd ist mit sunff Vorstadten/die alle ver- ollwerckt sind / umbgeben. Sie ward cstlichA. r54z. de»4.Sept. vonSolv- ranno erobert. Die Christen belagerten edreymal nacheinander/ alsA. 15)9. !)rav Ferdinand von Hardeck/(dazumal M24.Octob. den Hasan Basar 2000. Türken abgeschlagen worden/) A. r 598. nd r s99.derGrav vonGchwartzenberg: onten aber doch nichts als die Vorstädte M mbekommeli. Endlich A. r 6c> r. den ro. ^ept. ward sie durch den Hertzog von E ^ercveur und Herrn Rußwurm mit Sturm 6s Huttg Stulwcissenb. Sturm erobert / aber durch der verzrl feiten Türcken eingelegtes Pulver fas Grund verwüstet: wornach auch den Oct. der Türck.Entsatz im HertzogsM thice Beywohnen/ aus demFewe gejch gen worden. Im folgenden Jahr den a Aug. hat SinanBaffa/ nachdrittha wöchentlicher Belagerung / als die satzung wider den Obersten Gr. Jsost Misten und Willen/ wegen der Ausqc Sprachwechselte/ diese Vestung wiel erstiegen: wiewok er Ln 20. Stürmen/l 20000. Mann darvor sitzen lassen. Nach der Sarwitz / schenckt sich uns Donau das Nüßlern Caraß/ unfern v dem Stadtlein Mahacz / welche bey! durch das unseelige mit Solymanno d 2^. Aug. A. 1526. gehaltene Treffen l rühmt worden / als in welchem der Cb sten bey 22000. umkommen/und K. Lu wig selber im Sumpff des vorgcdacht Flustes/als sein Pferd hinter sich/und ih aufden Halsgesturtzet/ ersticken müsse' welche leidige Niederlag/ alles Unheil d Königreichs nach sich gezogen. Der unl sonnene Rathgeber zu diesem liederlich Kriegszug wäre der tolle Franciscancl Mönch undBischoffzu Colocza/Pauli ilk.B Tomj _Donau inHungam._6- )5 veWmomus/welcher mit 2 5002. Christen Msaßwerthald hundert tatlsend Türcken/ die MdeErdas ihren glück- und sieghafften So- MöVlßiann bey sich harte/ Zuschlägen sich ver- Wiewo! der Hungarn Ubermuth WMHHoltz zum Feuer getragen/indem.' sie WliMbolymanni ftiedlich mGesandten/wi- /BlEgemeines Voickerrecht/ spörtlich be- ^Whidelt/und endlich gar ermordet haben. MW!' hoch zu bejammern / daß manchmal MzDltzeStädte/Lander und Königreiche / GrB^zwar i vo- und mehr Jakre lang / ei- M Elnigen/oder etlicher wenig Menschen ^UU^ßheit oder Unbesonnenheit büffen und , müffen.Um des willen haben grosse >^'en ihreRathgeber sich wo! zube- cken/undzu hüten/ daßsie nicht etwas nehmen/welches eineWmtzel sey eines ^Kl'zwürigen allgemeinen Ungemachs: ur dann hinwiederum/ von dem Rich- 2 ^' iul JEsu Christi / ein hartes Unheil steergehen wird. Lnter Mohatz/gegen dem Schloß «t^bwdi oder Teutobürg über / empsabet Ä/E Donau / einen von den vier Hungar. ^Nströmen/die ^raw/vonl^koiomsec» , von ?!in!u (^) Orrur» sonsten o Ddtt. itt Huttg die Draw. VrLvu8 genannt.^ Dieser Fluß entstM-u get an der Grantze zwischen Tirol MF Karndtcn / fieust alsdann mitten d jM, jMgedachtesHertzogthum/inwelchcisM^ über 2Oo.Waffer in sich rrincket / unt'b ' ^ che derDonau zuführet: die vornehm derselben sind/ die Jsel/ Mol/ Lyser/ W l ^ ritz und Giel(von den Römern )u!ia.s, i' Oea genannt/)die Glan/Olza und G> ^ dieLavant / Miß und andere / so in k Mappe benähmet sind. Aus Karnt r kommt sie unterDraburg in das Hertz * thum Steyr / an deren äußersten E k sie die Muer / einen Hauptstrom / zu > nimmst; welcher ihr gleichfalls dieMn ^ Grades und andere kleinere Flüsse * führet. Beym Ausfluß in die Draw/ umfa r die Muer mit zweyen Armen dieInsel i: Herren Graven von Serin: welche 2 ^ 166o.zur linckenSeitendeslinkenÄrm aufTurck. Boden / der Türcken zu Ca scha Streifereyen zu verwehren/eine v<^ ^ Schantz erbauet/und nach ihremNam Serinwargenennet. Diese Brille we W derGroß-Türck nichtaufdie Nase leid M inmassen er an die Röm. Kays. Maj.M ren Schleiffung begehrt/ und A. i6< M. . Donau in HuttF. Sen' nrvar . l Z. August, sie durch 10020. Mann/ Ar mit Verlust bcrennen laffen.Jm sol- Mli kWen 1664. Jahr/ ward sie von der «MÜck. Armee mit Anfang des Monats . Mimi belagert/ und zu Ende desselben den MM' Cal. in Angesicht unserer starcken ?M^mee/welche diffett in derJnsel lage/mit «MM ernstlichen Sturm erobett/auch ^ndsden 6. Jul. zersprenget/ und also EM ' Vormauer der Steyermarck zur Er- !, W n geworfferr» Vier Wochen vorhero 29. May geschähe das Treffen an der zuer/da Hr. GeneralGrav vonHohen- N neben Hn. General Graven Peter U M! trozzi (gleichwie im vorhergchen Jahr ^7.27. Nov. Hr. General Gr. Ni- B ^ ' svon Serin /) die Türcken/so über die M !'uerherüber setzen wollen / mit Verlust EM l»gooo. Mann zuruck getrieben: Wel- ^ herrliche Sieg uns gleichwol verbit- ü ^ lik werden müssen/ durch den Tod des ätschen Epammondas / des unver- schlichen Helderw Gravens Strozzi/ E dr deme man wol sagen kan / daß er ge- 'd ' chen/um in dem Ruhm ewig zu leben; fM^chwie er also gelebet/ daß sein Name fM^mermehr sterben wird. ' ^ Mitten zwischen den Flüssen Draw/ ö! Sal/ -7L Don Ln HlMg Lanistkxr. Srl Maer undR.ch/an derGranzsc von Sreyr/ Hungarn und Croatien/ in einemMorast dieVcstungOsnilia li» Canischmwelcher Orr A. i s 66.von K Maximilian l l. bevestiget; noch jetöi Jahr von Francisco Thae wider der ^ ken Anfall verrheidigct;vonden Türcl A 1572. biß an das Schloß erobert/a geplündert/verbrenner; endlich A. 16 mit Anfang itzigen 8ecuU,von den Ob! Georg Paradeisern / nach 45tägiger 5 lägcrung und Abzug des Kavs. Entsatz den 22. Ocrob. an den Vezier Bajsa brabim / zum höchsten Schaden der LI stenheit ubergeben; und im folgen! 16oi.Jakr/durchErtzhertzogFerdinai vom iQ.^Depr.biß 16 Nov.vergeblich( dem der Himel selber/durch Kälte/Res und Eis / sie von dannen gejagt / und e che tausend Mann darüber verdorben belagert worden. Im 1664 Jahr/wc mir Anfang des Neuen Mayens/ di Belagerung aufs neue und nüt grW Hosimmg/ aber mit gleichen Ausgar vorgenommen/und zuEnde dcsMona wegen Anzug des Türck. Heers/mik gi sem Verlust geendet und aufgehoben ' sollen / welches Nicol. Jsthuansius ar r W Donau in H un g Cam'scb a. -7; KAiider vorigen Belagerung aufgezeich- MN t /viel verteufelte und verzweiffelteChri- l sich zu denFeindenChristi geschlagen/ also die Eroberung hinterrneben ba- denen vor diesen guten Dienst / ihr F «»! . M - —ELLM -Xl/ -t vr^ 'liitD^aU^MM TMd' kMS V^ Alt- ^ . l/ auf des Obristen Marci Cbor- M tapfere Gegenwehr / nach 6. Wo- Äe« 21 . Arm. wieder abziehen. Aber .«ns O'5 66. käme der Groß-Eultan E olv- E" ^ D man- >72. Dsn. m Httttg Lamstda. Srl Muer und R.ch/an derGrarrzsc von Steyr' Hungarn und Croatim/ in einemMorast dieVestungO-nisis, Camscha:welcherQrl A. i s66.von Kj^ Max,mi!i.rn! l. bevestiget; noch selb! Hoffnung / aber mit gleichen ^-üsgan vorgenommen/und mEnde desMonai! wegen Anzug des Turck. Heers/mit gr semVerlust geendet und aufgehoben l sollen/ welches Nicol. Jsthuansius ar V kl! Hz N s« W Donau in Hung Canisth a. -7; KKi^der vorigen Belagerung aufgezeich- rM l /viel verteufelte und verzweiffelteChri- 1 l sich zudenFeindenChrisii geschlagen/ also dieEroberung hinterrriebm ka- .M dj!.- denen vor diesen guten Dienst / ihr _ _ ' 2, ^ /?r, man- « 72 - Ds n. m Httttg h Sri Muer undR^b/an derGränzsch! ^ von Steyr' Hungarn und Croatien/ iL, ^ in einemMorajt dieVcstungOsnisia c!t!« ^ Camschmwelcher Orr A. i s 66.von K.»^-Z Maximilian l l. beveffiget; noch k 6 n ( d b f ö !-L, r r Hoffnung / aber mit gleichen ^'uM^ vorgenommen/und mEnde dcsMonai wegen Anzug des Turck. Heers/mik gr sem Verlust geendet und aufgehoben i sollen/ welches Nicol. Isthugnsius m W Dsnam'nH rm g Camsch a. -7; Ky'nder vorigen Belagerung aufgezeich- xhW r /viel verteufelte und verzweiffelteChri- sich zu denFeindenChristi geschlagen/ also die Eroberung hinterrrieben ba- : denen vor diesen guten Dienst / ihr ' " itterderSatan/inMahumedsPara- s/wie dem Judas und allen Verrah- l/mit Schwefel und Feuer ablohnen d. lnter Serinwar ist die Draw eine heidwand zwischenHungarn u.Scla- ien/ und nimmt ferner zu sich die Sa- sie Rimina unter Babocza / (welchen :/samt Berzenche oder Bresnitz/ und :;est/die Christen/ im Eingang dßö '4. Jahrs/durch Aufgab erobert und l ;et/) den Genhes/die Alma bey Sil/und mehr andere- sie VestungSigeth/hat denNamen ö )er Insul / aufder sie hinter einer be- -istenStadt u. Vorsiadt/mnMorasi Erben lieger.DieTürken haben sie ver- ch A. 1 fs 5. berennet/und im folgen- - E^ahr belagert / und muste der AlL- AÄa/ auf des Obristen Marci Chor- MEa''tapfere Gegenwehr/ nach 6. Wo- 21 Inn. wieder abziehen. Aber 5.^ B' > 66. käme der Groß-S ulran S olv- ^ D man- 74 D -riäu Ltt Hu M Sig eth. I mannus selber zu Eingang des Mor Aug. mit i sOQOO. Mann vor Sig welches Graf Nicolaus von Serin 2sOO. Mann beschützet / und den F in 15. Stürmen zoovo. Mann a fthlagen. Endlich aber den 7. Sept. ^ der theureHeld von Volkund Muni ^ >l^7 l'L« A he/ fiele er mit dem übrigen Haufflcin aus / und starb ritterlich vorder ihm > vertrauten Vejiung / weiln in derW zzr seines Keysers Diensten zu leben/ W .7 Glück ihm nicht gönnen wollen. Es ^ aber der D-rannSolymannus dieses ^ berung nicht erlebet: sondern drey ^ GA vorher/ unter seinem Gezelt(allwolm ^ ^ Türken nachmahlszumGedächtnis/ s L veste Schloß Turbeck erbauet / und S r » Eingeweid daselbst unter ein Monun Z 7 . begraben/) und also in Hungarn/ ' GfkA ches er 7. mal in Person überzogen / Pf Z WütrichsgeistdemVatter allerMö « ^ undBluthunde in die Hände liefern 1 sen. Von der Zeit an/ LstSi.gethl Haupt-Vestung derTürcken gewesei Von hinnen komt man mit der T aufPetsch oderJünfkirchen/emePifil __ Donau m Hun gam._7 p KM!he grosse Stadt / die von Sölymanno O l 54^. erobert und besetzt; von denUn- Eelill^nzwarAn. 1664. den 18/28. Januar.' MA Erstiegen/ aber sonder Eroberung des ' MB-Schlosses wieder verlassen worden. Als ' b r ^ino i j-66. Solr-mannus vorgedachter ^ssen Siget belagern wollen / lieffe er MB -chero über die Drau bey Esseck/ und M'U . ^ ^^t von deren Ausflüsse / auch über daranstossenden Moraji/eine Brücke Ä ^ ^s.Schritt lang und 17. breit (woran ^ov.Menschen lo.Tagelanggearbei- M ? )verfertigen/seine Völker daselbst her- ^ v x zu bringen/welches herrliche Merck ^ M einer Gallerie als Brücken ähnlich/ ^cheHr.GrafNiclasvonSerin/den r. F ri)r.N.Cal. des 1664-Jahrs/den Tür- sonderbarem Abbruch in die Asche ^!cv lnter Esseck hinab/schenckt sich derDo- /beym Flecken und Schloß Walco- A §M'/ dasFlüßlemWalpo: die von dar ^MstleraufFutachzufiiesiet/ weder Tür- rgen worden. Von dannen kommt sie M!Eem M. Scherwich/ am Berg /Umur, Probus / durch seine Kriegs- D 2 Leute/ 76 Donau in Hurrg die T erste. leute/mit Weinrebenbepflantzen lasse Hierauf folget / das von Solymanno! 1546. eroberte Städtel Peterwareder wo gegen über / etwas unterhalb d Donau/ abermals eine S chwefter in k Arme lauffr/ nemlich die Teiffe/ in den tenSchrifften Dbjlcus, sonsien ^riil genannt/ der2. Hungar. Hauptstrov welchen man so Fischreich beschreibet a ob er 2. drittheil Wasser und ein drirrb i Fische führete. S ie entspringt oben i Carpatbischen Gebirge/ und nimmt /1 ben den kleinen / viel grosse Flüsse zu su Ersilich schickt ihr Siebenbürgen dieS mos / von der Bismtz und dem Lapus k gleitcr: und liegen an diesem Fluß l Städte und Vestungen/ Coloswar od Claufenburg/ vorzeiten Olauöiopolu z nannt; ferner BNritz oder Nösen/l dritte unter den 7. Teütschen Städten Siebenbürgen; abermalsS amosvivc und Zathmar oder Sacmar/welches l« tere^eine hart an der Siebenbürgi)ch Grantz gelegene Vttrung ift. Nach d sem sendet ihrdas CarparhischeGebür« den Fluß Bodrogh/ in Gesellschafft > Labarz/Ungb und Latrocz. Jbr Zuso menfiuß setzt die Vestung Tekaymit« D-n lnHmrg.T Hka'-.Casck au. 77 7 Mssß 's Wasser: und wächst allhierdcr allere BeHungarische Wein /welchen etliche ^B l^ar dem Malvasier vorzichen. Nach derBodrogh/kommt ihr aus der » -niamK^f^oQ. Wann emgefatlen/ i M j er von etwan zooo. der Unfern/ unter AZ - ssuhrunq desObrist.SigmundRaqo;- ^iaurii Rüffels/und anderer tapferer ÄÄ Driften geschlagen worden / also daß er M i i D Z 3000. 76 Donar r kn Himg die Tersse. leute/mit Weinrebenbepflantzen la Hierauf folget / das vonSolymanm 1546. eroberte Stadtel Peterwared wo gegen über / etwas unterhalb t, 6 n kt Gräntz gelegene Vestung ist. Null sem sendet ihr das CarparbischeGebürD den Fluß Bodrogb / in Gesellschafft 8 Labarz/Ungb und Larroc;. Jbr ZusaU menfiuß ftm die Vestung Tokaymins LeO Von i n Huo8.T<-kay.Cascdau. -7? AADlns Wasser: und wächst allhier der aller- WMkMeHungarische Wein / welchen etliche § MeV o gar dem Malvasier vorzichen. . 5 -^ » n. F y»8. «n n.orrvr». IMV V » ^ > 11 M7r ^Esgsa nur 12020. Mann eingefallen/ .Ml ^er von etwan zooo. der Unfern/ unter M" uführunq desObrist.SigmundRago;- ^ Claurii Rüssels/und anderer tapferer tristen geschlagen worden / also daß er ^ il D Z ZOOo. Dsnaum Hung dieTerffe. leute/mit Weinreben bepflantzen laj Hierauf folget / das von Solymannl l. 1546. eroberte Städte! Peterwared wo gegen über / etwas unterhalb t L r c - ( b ( r § ( r r ( 1 r (Crantz gelegene Vestung ist. Nach t sem sendet ihr das CarparhischeGebür' den Fluß Bodrogh/ in Gesellschafft i Labarz/Ungb und Latroc;. Ihr Zufa menfiuß setzt die Vestung Tekaymin Leisse.. D-n. ln HuugT okay.CasGau. MsO'ins Wasser: und wachst allhier der allere MDs ststeHungarische Wein / welchen etliche MM ogar dem Malvasier vorziehen. Mh r« Nach derBodroghckommr ihr aus der '^rafschafftZyps zugefioffen dieHernath/ on denTeutschenKunnert genant/welche mt derRahna verschwestert/bey Caschau »der Osilovi-, der Hauptstadt in Ober- dungam/dievonEperiesherabkommem eTarocz und unterhalb Swo/ den Fluß Zajo zu sich nimmet. Von Caschau und kpmes/weil man dißOrts allein von sollen Vestungen/die von denTürcken am efochte worden/umstandlich redet/ist an- erswozu lesen BeySsto haben dieTür-- m z. Niederlagen erlitten : als erstlich l. i s6o. da ihrer von 5200. kaum 400. itronnen: darnach A. 1577. am Tag Martini / als sie die Christen im Jahr- mck uberfallen/und ihrer bey 2200. hin- eg führeren / da sie geflüchtet und die kme ihnen abgejaget worden. Endlich lN. i s88.den l i. Octob. da der Sinan ^ sijsa Mit 12222. Mann eingefallen/ M von etwan Z220. der Unsern/ unter kO ^ nführung desObrist.SigmundRagoz- gB ^ Clautii Rüffels/und anderer tapferer »bristen geschlagen worden/ also daß er 'S DZ Z20Q. 78 Donau m Hrmgarrr. ZOOO. Mann/samt allem Geschütz/P vian u.Munition/imStich laßen müjl Etwas weiter hinab / rrinckt die c> den Fiuß^grins ederEgerwitz.An de«! ben ligt die Vestung oder Lria,. Bischöfliche alte Stadt / vonSteph davor sitzen lassen/ mit Spott wieder l ziehen muffen. Diß ist eine von den Ml Haftesten Hungarischen Belagerung! und haben die Belagerten/auffer den k rren / bey 12200. schwere eiserne Kug gesammlet und gezehlet/welche der Fe hinein verschossen. A-1596. den i8.8< käme der Türkische Groß-Sultan M met M. selbst mit r /oooo.Mann vor Md Doiau w Hurrg. Erkir. 79 Mi Paks die Obristen Wilhelm Tertzki/Jo- >DW>nn Kinski und Niari Paul mit 45O0. s U ftan n darin lagen/welche den 26. gleich- M.dlls die ^)tadt angezündet/ und sich ins ^ ichlosibegebw- Ertzherz. Maximilians M „ . . M MYM?7VN 7 0 elL" xM ßvorn Turckischen Nachzug in der Um z.A l wung überftllen und geflüchtet. Also i irden um des schnöden und schändlichen Ms willen / die Überwinder zu UbM D 4 wun- Donau rn Hungarn Zoos. Mann/famt allem Geschütz / H vian u.Munition/imStich lasten müj Etwas werter hinab/ rnnckt die o denFluß^^riusederEgerwch.An den ^ den ligt die Vestung oder ) gesammlet undgezehlet/wekche der FezsM hinein verschossen. A-1/96. den i8.8c^M käme der Türkische Groß-Sultan MjMZ met M. selbst mit i sOvoo.Mann vor»! W DdnaumHur-g. Erkä. «79 M i/als die Obristen Wilhelm Tertzki/Jo- nn Kinski und Niari Paul mit 4520. ^ H ilann darin lagen/welche den 26. gleiches die Stadt angezündet/ und sich ins Echlostbegebetl. Ertzherz. Maximilians ' m.der von Schwartzenberg/verweilrs i lange mitdemEntsatz; dannenhero als ' rtzki und Kinski kranckzuBette lagen/ Junten die noch übrige 46O.Soldären/ i chdeme man etliche gewaltige Sturms isgestanden/ mit dem Feinde zuparla- Miren; welcher/als sie den 4. Qct.voe öTürkis.Geiffel einThor geöffnet/ihnen Iches ab und hinein gedrungen/alles nie- jegemacht / und alsvdiese herrliche Heilig erobert/welche von der Zeit an Tür- Mi verbleiben muffen. Das Christliche ^rer/ käme den 2 z. wiewolzuspat/ vorr l la/mit §2ooO. Mann: daselbst es dew diß zum blutigenTreffen kame/in wel- W gleich Anfangs der Türckische Keys- seinemgantzen Heer in dieFlucht ge- s> agen worden: als aber dieUnftigen zu «Me anfiengenBeMezu machen/wurden 'Mgvom Türckischen Nachzug in der Um r nung übersirllen und geflüchtet. Also t rden um deS schnöden und schändlichen Z itzes willen/ die Überwinder zu Mer> ' ß D 4 wum Donau mHung. Hatwan wundenen: und da sie den Feind hatt verfolgen sollen/und ihnen entzwischen i Beute nicht entflogen wäre/ musten nicht allein ihr eigenes Lager dem Fei zur Beute hinterlaffen/sondern es sind > rer auch bey 22200. (die in vorig Scharmützeln Gebliebne darzu gcm net/) erschlagen worden. Nach diesem schenckt sich der TeW Zagywa/ in Geselljchafftdes Gengers d Tama. An diesemFluß ligt dieVeftur Harwan/welcheA.i 544. dieDanciiHe ren des Orts/verlaffen und angezündl/« her die Türken wieder erbauet und besetz H.CHrijiosvonTeusenbach zoge.A.i 59 den 6.2lpr. wiederum davor / undschluc den Basia von Ofen/und Beglerbeg au Gracia/diemit i sOOo.MannzumEntsc ankame/biß aufs Haupt: muste aberdo< wegen des SinanBassa starken Anzugi dteBelagerung ausheben Aber A. 159< den 15. Aug. kameErzh.Maximilian vo s-H Hakwan/welches er nach vielen der Tu! ken blutigen Ausfallen/ den z. Sept. m! Sturm erobert/nachmals amünden un schleiffen lassen. A!s es die Turcken abe^ mals wieder erbauetehatesderGenev! Grafvon Sultzden^o.Nov. durchAu! go D-nau Ln Hung. Zollnock, s i rb erngenomen.A. i604. hatderObMe Vilhelm Radislau im Monat Septem- :r nachdem die Furcht den Jagenreuter äsPest gejagt/diesenOrt den gleichfalls igezündt und verlaffeu: welchen aber die »W^WWMMMWWWMWMr vll. ! Nach ver^agywa/emvWMt^?eiss? ^ irLincken den dreygeströmten Obrytu?, Ä usienKreisch oderKöroschgenannt/wel- 7M 'er ihr den Berethon / den Kalo und die .»F mitbringt.An diesem Fluß Kreische Äi» St inSiebenbürgen zwischenWaradein ^ ^ D 5 und 7 - Sa Donavm Htmg. Hatwan wundenen: und da sie den Feind hart verfolgen sollen/und ihnen entzwifchen l Beute nicht entflogen wäre/ musten nicht allein ihr eigenes Lager dem Feil zur Reute hinterlassen/sondern es ünb i Hakwan/wetcyes ken blutigen Ausfallen/ den r. Dept. Mi Sturm erobert/nachmals an^ünden unj schleiffen lassen. Alses die Turcken abe mals wieder erbauetehatesderGener« Graf von Sultz den rv-Nov. durchAu SÄ ^ Don au in Hurig. Zoll nsrk. s, ^ ab eingenomen.A-1604. hatderObriste M ^ 'Wilhelm Radislau im Monat Septem- l^K hr nachdem dieFurcht den Jagenreuter Mest gejagt/diesenOrt den gleichfalls rgeründt und verlassen: welchen aber die ^ ürcken vom Brandterrettet/ noch mehr vestigt/und seither besezt gehalten. Unter «atwan ligt das hohe Berghaus Som- >k oder Schombok; und anr Einfluß der agywa in dieTeiffe/dieVestungZolnok/ elcheA.is48.GrafNiclasvonSalm/ .FerdinandusObrister/bevestiget.Sie ard aberA. 1 f 52.als sie derVezierMa- >metBaffabelagert/ von dem Hasen- -reckif.ObristenNiaraLorenz/ungeacht mitVolck/ Munition und Proviant ol versehen / auch sonsten dem Ort nicht el anzugewinnnen wäre/ schändlich ver- ffen/und den Türcken überlassen: welche n/ als ihrer in Hungarn vornehmsten »auptvestungen eine/in sonderbarerOb- Ht halten. Nach derZagywa/empsahet die Teisse U irLinckenden dreygeströnrten Obrysus, 2 nstenKreisch oderKöröschgenannt/wel- ^ er ihr den Berethon / den Kalo und die ? ^ )ala mitbringt.An diesem Fluß Kreische « St inSiebenbürgen zwischenWaradein ^ sL D 5 und -r D-n.liiHung.Gr-ßrvarad. und Clauftnburg an der Landstrasse/d berühmte Dorf Feketetho / zu Teut Schwartzpfütze/ von armen Walach bewohnt: allwo einer/ der noch nicht d selbst gewesen/gehänselt/und in dieKrei, welche sie den Jordan nennen / gesetz wird/ oder sich mit Geld lösen muß/ deff auch derLandsFürstStefanus Balbois so hernach König Ln Polen worden / si! nicht geweigert. Etwas weiter hinab / liegt an diese Fluß die Bischöfliche und Gräntz-Sta! zwisthenHungarn undSiebenbürgen/d Vestung Vsrsäinum oder Groß-Wa^ dein / von Reformirten bewohnet/ M> in derSchloß-Kirche/dieKönigeS^ad laus und Sigismmw begraben werde! welche man aber/ samt vielen ander» Kii chenund Klöstern eingeriffen/und ind> Pasteyen vermauret/und wird den Bu gern unter einemSchindeldach / so glei einerScheureist/gepredigt.Jsteinegrot Stadt/u. hat über das lwch r.Vorstad! teinA. - 598.den29.Sept. kmuderT»l kische Vezier Omar Bassa mit 6ovo Mann vor dieftVestung: fände aber b denen Comendanten / Melchior von A dem und KiralGeorg/so tapftrnWide stgn> D- «. in Hu n g Gr-ß'w ardeitt. sz MD >tand/ daß er/ in 12. vergeblichen Stür- PW >ien i zvOQ.Mann verlohren/undden z. MG ^?ov. mit Spott wieder abzichen müssen. 'Zott hatte hier sonderlich geholffen/weiln M E ir!^ E K sno rruENMköWU^Mssemdm ZeeZarkad fäliet/ligt dieVestungOy^- der sul-»:welcheAn. 1566. von demPer- ruBaffa mit 80202. Mann belagert,' Mchriqch erlittenem grossem Verlust/ D s den -r D-tt.lriHimg.Gr-ßwarad. und Clauftnburg an der Landstraffe/ d berühmte Dorf Feketetho / zu Teur Schwartzpfütze/ von armen Walach! bewohnt: allwo einer/ der noch nicht dj selbst gewesen/gehanselt/und ür dieKrei, 2 ^ravr/u.oaruvkrv«sixvv^ , . , leinA. i s98.den29.Sept. kam der Tu fische Vezier Omar Bassa mit 6ooo Mann vor dieseVestung: fände aber b« denen Comendanten / Melchior von R , Hern und Kiral Georg/so tapftrnWide M MB' ^ KM MM D-n.mHttttg Grsß wardeitt. 'and/ daß er/ in 12. vergeblichen Stürzen r zooo.Mann verlshren/undden z. ?ov. mit Spott wieder abzichen müssen. Zott batte hier sonderlich gebolffen/weiln LMM "LLL ^7-s ^e>a» MMX' - dm ^eeZarkad fäliet/ligt dieVestung Oy^» M )er ^suls: welcheAn. 1566. von demPer- M m Bassa mit 80020. Mann belagert/ W idllchngch erlittenem grossem Verlust/ §B D 6 den -r D-tt.lriHlmg.Grsßwarad. und Clauftnburg an der Landstrasse/d. berühmte Dorf Feketetho / zu Teutj Schwartzpfütze/ von armen Walach bewohnt: allwo einer/ der noch nicht d ftlbft gewesen/gehänselt/und Ln dieKrch n ' n a ft n n lc u ö S ei lemA. i s98.denL9.Sept.kcuu derTüij kische Vezier -Onar Bassa mit 6oooisvk' ^ )eeZarkad fället/kigt dieVestungOy^» M >er1uU: welcheAn. 1566. von demPer- sB m Bassa mit 80200. Mann belagert/ M ldttchnach erlittenem grossem Verlust/ D ! D 6 dm -r D-n.lriHuttg.Gr-ßr-varad. und Clauftnburg an der Landstrasse/d< berühmte Dorf Feketetho / zu Teutj Schwartzpfütze/ von armen Walach bewohnt: allwo einer/ der noch nicht d selbst aewesen/aebänielt/und in dieLeMt Hiz, ^)il tem i v kische Vezier -Oinar Baffa mit 6oooci Mann vor dieseVestung: fände aberbe! denen Comendanten / Melchior von R Hern und KiralGeorg/so tapfernWide!! stund Do n. m Hu n g Groffw ardern- sz FM and/daß er/in 12. vergeblichen Stür- HB len i zooo.Mann verlshren/und den z. W' ?ov. mit Spott wieder abzichen müssen. M ;ott hatte hier sonderlich geholffen/weiln M cht mehr dann 2220. Mann darinn ge- zen/und 1 ?Oo. derselben schon geblieben aren.An. 166o. im Henmonvtzoge der ürckijcheAli-Baffa mit 52222. Mann >r diese Vestung/und sttzte derselben mit Miessen und Stürmen dermassen zu/ rß die Besatzung und Bürger/ nachdem : ihren Obristen Ratz Janos verlohren/ sar nicht an Proviant und Munition/ rer wol an Mannschafft/ Mangel gelit- n/ und keinen Entsatz zu hoffen hatten/ it dem Feing accordirten/ auch also fort n 17. Slug. A. C. die von 2220. noch nige 222. Soldaten / neben etlichen Bürgern mit Z22. Wagen/nach Debre, tabgezogen/und also diese Haupt-Ve- mg / so ein Schlüssel zu Hungarn und Siebenbürgen zu nennen / dem Feind hrisil. Namens in die Hände geliefert. ^ - ?n der untern Körösch/wo dieselbe in dm ^ mZarkad fäliet/kigt dieVesiungOy^-» ^ula: welcheAn. 1566. von demPer- M m Bassa mit 82222. Mann belagert/ E ldlichnach erlittenem grossem Verlust/ D D 6 den S4 Donau m Ungarn. Gvula. Bie Wr Hl den 2. Sept. durch schändliche Uberga erobert worden.Die Soldaten/so dieV stung nicht länger verfechten wollen/wu den aus gerechter Verhängnis GOtter als sie auf Accord abzogen / von den Tü cken vor der Vestung niedergemacht / dt Comendant aber / Ladislaus Keretschin nach Constaminopel gefänglich eingn bracht/und daselbst erdrosselt: und war > solcher Gestalt/ eine Untreu durch die an dere gestraffet. An der Kalo/welche unte Oyul-einfiiest/ liegt das Cassel Kalo/j^ iehund an Siebenbürgen gehören soll. Nach der Kreische ergiest sich die TG ein grosser und siarkerSuom/dieMaro; zu Latein der oben aus dem Gei bürgentspringet / und mit dem Aramasj beyden KokelndemOpay oderApulus« und dem Isttyg und aus Sie! benbürgen truncken zu ihr kommet. An , dem Kochel/ liegen die beyde Siebenbmj ^ gische Teutsche Städte Segeswar ode - Hg ?)!l Scheßburg/und Megr'eß oderMedwejck Den Zusamenfluß derMarocz und Ow pay/ adelt dieSiebenbürgifcheTcutsch Stadt und Fürstliche Residentz Weiffer burg/auf Hungarisch Feyrwar/vorzeite vom Keyser Marc.Aurelius Mutter/de MB- hjW M MV'' »»ff EL' -ep. ff ff 'M E «M U!k» ' A Donau Ln Hungaru. S5 )uliaAugujta ^ibs^ulu. sonsten auch ^puium genannt. Drey Meilen davon/ inaufwarts gegen Clausenburg zu / ligt >as Städtiein Zlatna: weiches unser Deutscher ttomerus , »ndeme erseinherrli- resGedichte von derRuhe des Gemüths nt diesem Namen betittelt / auch darinn enOrt / und diese gantze Gegend gar hön beschrieben/in dasErtz der Ewigkeit ingeschrieben; und wäre zu wünschen/ aß / das von diesem theuren Mann uns ersprochene alte Dacien / nicht mit ihme -are begraben worden. Unter Weissen- urg hinab/ligen an der Maroc; noch zwo ndere Siebenbürdische Teutsche Stad- :/nemlichMillenbach/uudBroß/sonsten »azwaras genannt. Nach dem Einfluß esJstrygs/ wo die Marosch sich Abend- >erts krümmet/ligt zur Lincken das Thal nd Gebürg Vascapo oder Eisentbor/ ei- e enge Straste gegen Siebenbürgen: llda Anno 1442. der unverMchliche triegsbeld/JohannHunniad/demBas- r Baffcro der mit 80002. Mann einge- allen/ nur mit 15020. Mann / aber auch nt Gottes Beystande/ (den er vorher lferigit angeruffen /) sali die Hülffre feiles Heers abgeschlagen. D 7 Unter L6 DsnauinHttrrgarrr. _ Unter dissem Gebürg/ ligt an der Me rosch die Vestung Lippa/welche Margg, Georg von Brandenburg / K. Matths CerviniEOam/ erstlich unnnauret uni verbollwerMDieser Ort ward A.issi von denHüMen/als der Comendant Jo Hann PetD ausFurcht und nicht am Noth/davon geflohen; jedoch/noch mdie sem Jahr im Novemb. von dem Mönch Georgen/ und dem Kays. Feldherr» Ca- staldo/wiederum erobert. Im folgenden Jahr/alsTemeswar imJunio an dieTür- cken übergangen/hat der Obriste Aldena/ ein Spanier diesen Ort aus Zagheit gesprengt und verlasien;welchen dieTürckm wiederum aus der Aschen erhoben / und 44. Jahr lang behalten / biß ihnen solcher 159 s. von den Siebenbürgern/ denen er noch zugehören soll / wieder abgetrungen worden. Beym Emflußder Narosch ligt dieBischoffl. Stadt Chsnad oder Lb»- n»äium.Hnsten Gvngisch genannt. Sie ward erstlich A. 1547. und abermals/als es die unfern wieder bekommen /aber. 1552. liederlich wieder verlassen/von den Türcken erobert. Als ihnen die Sieben bürgerA. 1505. denOrt abgebrennet/ha den sie solchen A. i s s8.wieder gewormen/ unS Kr _ DQn a uiriHurigam. _87 nd seither behauptet.Gegen über ligt die Mar. E und reiche Handelstadt Segedin / 2 » ^lcheSultanSolymann zeitlich erobert nd bevestiget.Die unsrigen nahmen zwar 8 .t s. i «- 52 . die Stadt ohn das Schloß ein: ^ ' ^ II il§ ^ . mU. i"iUergeMh belagert; aber '2 l' r 5 s2. alsMehmetBaK nnt mehr als M 2OOOO. Mann den 24. Juni davor ge- ^ ^en/nrrd sie mit 70. Stücken beschossen/ E - den ck ^ S6 Donau in Hurigarrl. Unter diösem Gebürg/ ligt an der Ma rosch die Veftung Lippa/welchc Marggr Georg von Brandenburg / K. Matthis Corvini EOam/ erstlich unnnauret mst VL De HL ft C si. I ck (V sp w 4 " r Nt W di n.' w es v,r unfrrrvLVNwrwrv^rnrn, mvrl 1552. liederlichwiederverlassen/von den Türcken erobert. Als ihnen dieSieben- bürgerA. r 505. denOrt abgebrennet/ha- den sie solchen A. r 5 s8avieder gewonnen-I ung Donau in Hungam. _ 87 nd seither behauptet.Gegen über ligt die 2 und reiche Handelstadt Segedin / »M» relcheSltltanSolymann zeitlich erobert »ud bevestiget .Die unsrigen nahmen zwar ^ ...i s. i s s2. die Stadt ohndas Gchloß ein: " ' ! mrden aber bald darauf durch den Ali ' Zassa von Ofen/ins Feld hinausgelockt/ eschlagen und geflüchtet / welcher nach- mls svOO. Chrijlew Nasen nach Con- antinopel geschickt / wiewol der Türcken icht weniger geblieben. Seither ist dieser t. )rt Türckisch / samt der daselbst zwischen er Donau und Teisse gelegenen breiten i chne und herrlichen Viehweide; von dar- ! us ein grosses Theil von Europa mit un- chlig groß und kleinem Vieh versehen/ nd durch solchen Kauffhandel dieser 9tadt grosser Nutze gezogen wird. Der letzteFluß/ so in die Teisse sich er- iesset/isi dieTömös/ welche noch erliche einere/als die Barchza / den Crasso und Zog mit sich bringet. An dem Fluß liget ie von ihm benahmteVestung undgros- ! StadtTemeswar.'welche von den Tür- 'enA-issi. vergeblich belagert; aber Ä s alsMehmetBassa mit mehr als M QOOOO.Mann den 24. Juni davor ge- ^ )gen/ulld sie mit 70. Stücken beschossen/ ! den SS D-riau in Himg. Tömoswar. den 29. durch Aufgab erobert worde' Der Bassa ließ dem ertheilten ^ccorä z ^ wider/dieBesatzungimAbzugniederha i en / und sendete den Obrisien Steph. Ll t sonso/ den die Soldaten zurAufgabe.^ zwangen hatten/gesanglich nachConsta tinopel/alldaihme nachmals derKopfa geschlagen worden. In der Ebne vor di ser Stadt/wurden die Türcken zweyma als A. 146z. vonPancratio/ dem Si benbürg. Landvogt K. Matthice;und^ 1596. von SidismundoBatlMiFürste inSiebenbürgen/als sie derVestung zm Entsatz kamen/geschlagen. Nachdem d> Theiffe diesen Fluß eingetruncken / D mansie/bey dem Flecken Besche/welche vorzeiten libitum geheissen / von so viele starcken Trincken berauschet / in die Tw nau taumelt. Gegen diesem Einfluß über / ligt rech seits der Donau der Marckt Carolwitz und weiter hinab der M.Semlin: a!lrr> sie den dritten HungarischenHaupttiroi die Sau in den Schoß empfahet. Dies>^ Strom/zu Latein 8a vus.beym PUnio 8-» genannt / entspringet an der Grantze zrr schen Karndten und Ober- Crain/ nie! sehr weit vom User der Draw/ aus dr Nol -Erß T! -U Donau m Hung. die Sau. 8 9 Mot orischen oder Nordischen Alpen / und coröMffet erstlich durch Crain/ allwo er den -rrhB ^ncker/ dre Laubach / Sana / Gurk und andere Wasser eintrincket. Hier- WDchst nimmt er seinen Lauffmitten durch ks Königreich Croatien : da dann die .M - üffe Culp oderColapis und Una / ihr ldenGchos fallen. DieCulpempfahet 1 ! ch vor ihrem Ausfluß die Korana/Da- i rundMernitz: bey derer Zukammen- ß Ertz-Hertzog Carl in Oesterreich A. 79. eineSchantz mit 6. Pasteyen ge- uet/und nach sichCarlstadt nennen las- Fl'' Wiederum beym Einfluß der Petri- ß in die Culp/ligt dieVestung p-rrmns: ^ !lche vom Hasan Baffa A. 1592. er- uet/ A. 1595. durch Hn.Ruprechten n Eggenberq vergeblich belagert / An. 94. den z z.Iul. von Ertz-Hertzog Ma- nilian erobert und geschleifft; Aber- A rls A. 159 s. als es die Türcken wieder »auet/ durch gedachten von Eggenberg > igenoinmen und besetzt worden. Als es Türcken A. 1596. im Sept. wieder lagert / wurden sie durch Hn. Hans MB ' igmund von Herberstern / mit grossem /B lerlust hinweg geschlagen: dessen unge- ht sie im folgenden November / jedoch -M verge so Donau mHurrg. die petrinraj vergebens/ wieder davor gezogen/u seither diese Vestung dm Christen laj! müssen. Die unwert davon/amEmfl der Oder indieCulp/ gelegene Vestu Crasiowitz/ hatte allemal Amheil an d Glück undMglück rhrer Nachbarin A Irinia. llnten am Zusammenfluss der Cr! urrd Sau / an der Insel8eveliica , gegl der Bischofflichen Stadt Zagrabraoil Agram über/ligt die Vestung SLM/u vor das alte KKis gehalten wird. §1 ward vom Hasan Vassa zweyma!/ Ans 1^2. und 159z. vergebens belagert: > er Was letzermal / weil: er an den erst! Schlagen sich nicht wollen genügen!i ftn/wiewol er zoOOO.Mann starckwar von sooo. Christen / unter Anführui Hrt. Andre« von Auersperg rmd ander Obristen/durch sonderbare GortesHnr f^aufs Haupt geschlagen / daß er üb 120OQ. Mann auf der Wahlstatt m mderCulp/ dämm der Bluthund seil mit ertruncken/ hat müssen ligm lasse AllenChrflklichenKriegsleutmzum trö lichenBeyspiel/ daßesGOtt gleich v sey/ durch wenig oder viele den Siege den/ und daß solcher nicht eben durchgn ftMa iM DonaulttHung.Glssee. 91 j Mange müsse erhalten werden. GM ,/eli laß j urdezwar noch diß Jahrs im Augujio / ickhiß m Begkrbeg aus Gräcia/ als er den )rt übel besetzt befände / mit Sturm ero- MEt/ au^ BI. MNil ^WHosnien: welche Kayser Matthias An. E 46z.denTürcken/diekmtzvorhergantz ? Bosnien erobert hatten/wieder abgenom-- SM hj§ Türckennoch diß Jahr/wieder- um LO D-ttaumHung. dle petnm'tr.j vergebens/ wieder davor gezogen / ifi seitber diese Vesiung dm ChristenlajmHz müssen. Die unwert davon/amEmsM'tz der Oder m die Culp / gelegene Vesm ' Crajiowitz/ hatte allemal Amheil an d mit ertruncken/ hat müssen ligen lastei AllenChrhklichmKrie.gsleuten zunr trö> lichen Beyspiel/ daß es G Ott gleich vi sey/ durch wenig oder viele den Siegg den/ und daß solcher nicht eben dmchgrc seMa M ^ Donau in Hung. Srstek. 91 E/F! Mange müsse erhalten werden. Gisset jm W ^ urde zwar noch diß Jahrs im Auguj ro / ..M Mi Veglerbeg aus Gracia/ als er den MDrt übel besetzt befände / mit Sturm ero- '^i;rt/ jämmerlich ausgewürgt/ verbren- . it und geschleifft: ist aber doch von den ^ hristen wieder erbauet und besetzt wor- . m/ und biß auf diesen Tag unser verblie- . :n. Aus Croatien wandert die Sau in die önigreiche Slavonien / (deme Rascien ihanget/und Bosnien / zwischen denen r gleichsanr die Scheidwand ist: Und Mcken sich ihr in Bosnien / die Flüsse erbanur oder Warwatz/und die Bosna/ k demLande denNamen giebet. Oben/ >o die Flüsse Plena und Bozweha (in eichen die Hung. Königin» Elisabeth/ '.Ludwigs Wittib und K.Sigmunds Schwieger/ A. 1Z 8 s. von Johann Hör- mH/ Van oder Stadthalter in Croa- en/versenckt und ertränckt worden ) der Jorwatzeinfliessen / ligt die alte Stadt Bd VestungJaitza/ die Hauptstadt m Zosm'en: welcheKayser Matthias An. ^,^463. den Türcken/ die kurtz vorher gantz ^7 .^ Bosnien erobert hatten/wieder abgenom> ^ l^n; die Türcken noch diß Jahr/wieder- M l UM yr D-riavmHung.dieSau. um An. 1471. abermals An. 1 fro. i s^z. vergeblist) belagert; bißsieenW von dem zaghafftenCommendanren < pbano Gordonoki/ an den Erdfeind / sen sie dann noch ist / schändlich übergchl worden. An Boßnien und Croatien / grm t Mittagwerts das Land lU^rickimcheg^ send in sich dieProvintz ^burnia (so h zu tag zween Namen bat / und das ob Theil ^1orI,ck,das unter Oonö-ro öl ^ rs Heist / und das Königreich Dalmat und am Adriatischen Meer sich hinabst ckend: dessen Gestade mit ^onr , 8cbenicoUNd8csröon2( ren diefünff ersten vorzeiten 8cni-, Ln ns^söcrs . Oering und 8rcum geheiW ^ und die letztere gleichwie auch Obst-, t! Nest derTarcken ist/) ferner mit Lra 8z)aistk-o,/^!mit^^.L^lrts,(v0rdessenLk' ^urium »Ljrslurum, ?o;;nnclum , Lpiör 5US genannt/) und anderen vornehm Städten und Vestungen prangen; au noch die Stein-Trümmer der uralti Stadt 8zlon-, attwo Kayser Dioeleti nus nist)t allein geboren worden: sondei auch die Kays. Regierung mit dem Fel ! und GammLeben verwechselt har. A k Donau m Hung. die Sau 9; H^IKWWen und Bosnien fotzet linck- ^ e Ms der Sau / die alte Provintz ki^lis 0- . deren oberer Tbeil beut zu tag oder^xrfen, das untere aber Kulis bpisset : und trmcket allbierdre h Hi WL , ^.eerMMMMkMkMMd '^Aangene Niederlag der Christen bey L^^na/zumTheilgeroä-enhar. A^Beym Einfluß der Sau/ letzet sich dis ^ mau nntHungarn: nachdem sie in die- ^ . sem yr Dsnao m Hung.dre Sav. > I um 2 ln. 1471. abermals An. 1 sro. 152z. vergeblich belagert; bißsieentlhW von dem zaghafftenCommendanten phanoGordonoki/ an den Erdsemd / spn s»p dnnn Nl>ch in / nksil«/,«!» r noch die Stein-Trümmer der uralt Stadt 5 zion-. allwo Kayser Droelet? nus nicht allein geboren worden: sonde auch dieKays. Regierung mit dem Fel und Garten-Leben verwechselt hat. A r-a , Donau m Hung. die Sau. -z 77^!uMWen undBosnien folget linck- l der Sau / die alte Provintz ^«63 o- M . deren oberer Theil beut zu tag oder Lyrken, das untere aber Kul- heisset: und trincket allbier die Sau noch zween Flüsse/nemlich dieDrina/ lein die Lim (vorzeiten Tim-cur ge- 1 nt/)und dieMertz fallet/und die Colu ; lincksetts aber und von der Croati j 1 Grans herab / die CraiwaDarna- en Btozkv / Valko unv einen andern zwtha/sodes plinü Zacuntiu; ist.Zwb I n der Colubra und Drinaligtin einer el des Sau-Flusses dieVestung 8 -,- !». oder 83 >^scL: welche von den Tür- ! !/gleichAnfangs / als sie in Hungarn lich einfielen erbauet/und vonK.Mat- si An. 1475. erobert worden/ aber An. wiederum an den Groß Türcken Elyman verloren gegangen. Unterhalb sColubra/ligt an ebendiesem Ufer/die adt Czarnon: bey welcher dertheure ^IdHunniades A. 1445. das Türcki« hheer geschlagen; und also/die vorher- angene Niederlag der Christen bey sM ^rna/zumTdeil gerochen hm. ^^Beym Einfluß der Sau / letzet sich di- ""' ^ mau mitHungarn: nachdem sie in die- L sem 94 D-ttau m Hunvs. Sabacs. sein Königreich Haupt und 11. an! Städte (unter denen4.BisithümelI auch über lo.Märckte/ beströmet^ sten aber 4. Haupt-und aä>t andere?! se/samt mehr als 80. Emfiüffen/zu sich nommen/und aufgeschlucket. Der erste Ort in 8^ vi-^ ist die Hai! stadt dieser Provintz/ unter denen an! Donau die Zehende/dieStadt ^lbsel ca,oder Griechisch Weiffenburg / son^ LelZrsäum , und aufHungarifth ^lkr genannt/ deren kNinius unter ^! Namenisurunumgedencket. Sie!> amZusammenfluß derSau und Dom mit einem hoben und vesten Bergschli Sie ward erstlich An. 1440. von An! rathll. belagert/ aber durch dentapftl Obristen Johann vonRagusa ritterli beschützet: welcher/ als der Feind die Ä stung zu untergraben gesucht/ihme gege! minirte/dieGrube mit Pulver/Schwef! Salpeter undPech anfüllen/vermauer! urrd als er den Feind nahe vermercl durch ein klein Löchlein mitLauff-feuera! zünden liesse: da dann in der grossen/ lal gen undweitenHöle/bey i7Ovo.Türck Paul. Kinisius erforschte die Verra liesse einen nach dem andern braten/ durch seine Gesellen auffreffen / biß den Letzten/den er Hungers gesterbet schlüge auch im folgenden Jahr die^ cken hinweg / als sie abermals davo men. Endlich A. 1521. indem die ^ gern zu Ofen/ aufK. Ludwigs Beyl« sich lusrig machten/ und um den Schc Josephs wenig bekümmert waren/ Solymannus mit grosser Macht dm und eroberte den 29. Aug. die Ves und Vormaur des Königreichs H garn/durch Ubergab und Accord / der gleichwol nicht gehalten / sondern die^' satzung niederhauen lassen: Und ist her niemand von den Christen gewel der sie hatte zu belagern begehret. Von Belgrad komt die Donau 5inUcrovis, von denTÜrckeN 8emenc!j denHungam 2 cn 6 reu,undvorAlters 5 xictunum genannnwelchen Ort der TÜ A. i4Zo.imAug. erobert/und die Hl garn A. 1479-vergebettS wieder belage Die Türcken haben zwischen den beyd StüdtenBelgrad undZendrew zwo N Verlag lrn.§ lüürd lU .Reil M, Mt ZelM Dönaaktt Serviett B ulgrad.' 97 AM laqen/als An. 1441.der Jsach Bassa/ rkerWuHuniades / und wiederumA. 1492. Mitten. Hierauffolget/am Ufer der Do- MkrA/nachEmfluß der ^semr-r. die Stadt ''lv^LkcL oder Taubenberg / zu Latem lumbri» genannt: Bey welcher K. gmund von denTürken das andermal hlagen worden. Hineinwarts gegen r Gebirge / beyder ^orsvg, machte nniadesAn.r449. denTürken Frigi- g dasFeld raume/welcher auch vorher l44Z.imAugusto/etwas weiter hinab sehen der Nissawa (welche die Schit- AH E und Topplitz zu sich nimmt / und nach M Dbar/demPlNgus und Moschus/von die oberhalb in die ,^nau/m einem Tag dieTürke fünfmal/ iMilWnterTaubenberg empfahet die Do- ^ zur Rechten ein Wasser / die Aul ge- .E^nt: und fleusst von dannen über die ^M:intrümmer einer Brücken/ welche K. ^Mianus / als er Decebalum den König MA)acien bekriegete / über diesen starcken hM' breiten Strom erbauen / aber sein yMchsNachfolgerKeys. Adrianus (aus E Furcht/ y- Donau irr Serbien. ^urcht/da^ dieBarbarn in dasRömil werssen tauen. ^M stunde auf LO.'aus Quaterstucken au mauerten Pfeilern/derer Höhe / nur der Oberfläche des Wassers an / i ».'M Schuhe/ die Breite aber 60. Schuhe" lWj wesen; und waren sie oben mitSchwil» H gengeschoffen/stunden auch jede: bey i ^ 1kW Schrittevondem andern. Diese Zal zusammen gerechnet/ bringen auf 40MM Schritte/und also eine Teutsche Meil demnach dieser Bau / wegen der Brs^G und Tieffe des Stroms / wo! unter Welt/Wunderwerke zu zehlem Sonjst -M wäre an der Pfeiler einen / diese W schlifft zu lesen.: rv.ovivxn'riä. ^n6U8-rr. VLV.L. ootriikreiZ. VIKVU5. KOKläNä. xo^s. V0>i^-r. LllL. ^U6UK1. LULL. O^^UZ1U8. Man siebetannoch am Gesiade/Wai! chen von dieser Brücke/und ligt nahe kl dey zur Rechten die Stadt Scvcrinr! Von den Türken Zcwrm genannt zwei dieses Orts sieb zeitlich bemächtigten. Donau in Serviert y o MiDlnterhalbZewrin/stürzt sich derDonaü MeW^mcken abermals ein Hauprstromin ^E^Lchoß/newlich die oder ^Mieser Strom entspringt / oben in den ?.Mßckler-Land aus demCarparhisGen Ge- , Ige/und nimt unterwegS/dieBurez/Csi und viel andreWaffer zu sich/die rhme AIinst Siebenbürgen zufchicket. Dieses ^Zrstenthum/deme heut zuTage Michael E^Daffi von Hermanstadt fürstehet / hiesse ,s« uEer6Jazygia/und Ware nachmals AIStuk von dem grossen KönigreichDa- ^'Mwelches neben dieserProvinz/ auch die ,.nMldaund Wallacheyinsich begriffen/ ^M'vonPannonien/linckseits an derDo- hinab/biß an deMusfluß derselbe ins W ^oartze Meer/sich erstreckte/ und vom »Trajanozur Römischen Provinz ge- ,zti. n ht worden: wie dann die heutigen Jn- s. ttmer gegen demMeer/alsdieMoldau- tkid Walachen/sich annoch der wiewol verkrüppelten Lateinischen Spra- chebrauche.DieHauptstadt dieses Kö- ^AMeichs und K. Decebali Hof-Sitzstadt Lsrmircxecbuls , hernach V0N K. /enE)MW Ooloniä Ulpis Praj an-genasit/ ^svMhe zwischen den beyden Flüssen / der W-Lka undMarocz/im Thal Haczak gele- ^ E r gen/ rov Donau in Siebend. die Aluta.! gen/undbey s. Teutscher Meilen im U' ci! kreiß soll gehabt haben.Solches bezeug annoch die weitund breit daselbst herl^. stehende Steintrümmer: deren auch j My sten/ von den Inwohnern des cmsdie Plaz gelegenen FlekensVarhel noch t M sich viele ausgegraben werden Es fiiesi hier vorbey der Fluß Sargetia: welc k ^ derK.DecebalusalservondenRöm l sich überwunden sähe / ableiten / ein (' Hy wölbe darein bauen/und nachdem er sff H Schatze^(danlit sie den Römern nich ^ Theil würden/) darein verschlossen/ >!d Strom wieder darüber hinLauffen las Dieser Ort lvurdegleichwol K. Trajc nachmals verrathen / der dann ein grs* Theil davon ausgefifchet.Vor ivo.J/ ^ ren haben etliche Fischer noch emGenD angetroffen / aus welchem der MD Georg/damaligerStadthalter in G' ^ Ey bürgen/einen grossen Reichtimm erhc!^ ^ auch K. Ferdinando 20OO.Go!dmünz>t 4 ^ derejede r.Ducaten schwer gewesen/ von zugesendet.K.Tra/anus hatte vo sem gefundenem Schatz ein Denckn ! sufgerichttt/ dieses Inhalts reden: zovi. i^vx^iov.1. viri. rz-rß HB. Donauan Siebend. dieAluta. »vr .»M o^cn n^s^uKls. > l>. vo'r. soi.v. onsten liegen anderAluta/ die 2. Sie-- rbürgischeTeutsche Städte Crvnstadt >r 5 cep!i-nopoU 8 , von den Hungarn :affo genannt/und Hermansiadtoder z WM^lnium die Hauptstadt in Siebenbur- ja: Mi. Diese/ samt den andern Teutschen B Wtädten/ sindA. n 4 z.(wie zuCronstadk/ B^Me Wandschrifft in derHauptkirclx zu sser Frauen bezeuget/von K. Geysa l k. t Sachsen besetzt: wie dann Herman- „ ^ Wdt / den Chur-Sachsischen Schild mit rüiWlzweyen Schwerdtern/ vielleicht zum K.Mdencken dessen/ im Wappen führet. Die Alten haben der Donau 2. Narr iA n gegeben: daher sie beym OviMo, M-. ejNMkn;-i!r,oder zwev benahmt heiffet.(HGe her W L'st es / daß sie mit dem Namen Ister BMas Meer fallet; aber ungewiß/an wel^ MMOrt sie diesenNamen erstlich bekonr- ljn.5rr2bo schreibet/ihr (b) erster Name I ge biß zu dem Wasserfall in Darren. >E?tN'U8(L)wi!/sie behalte denselben/biß sie MMktMmien sich abletzet. bcoiomLus lU) E; lasst öe konr.!. r.ep.'y. 5c2rvcruiur!7».cipr vicr- VL. Linomrnis Mn (b)No. 7.(c) inü. »Ll. i. 46. l r. («j) in cje5cr. vsc. ,vL Donau oberster. läfft idr selchen/ biß zur Stadt Axiopol aber Appianus (c) will ihr denselben / bereit beym Einflus der Sau/abnehm Weil die Griechischen Jahrbücher dic' Stroms mehrertheils unter dem Nan. Jster erwähnen: als ist zu vermuthen/i' er selchen Namen von den Griechen r Ll-silich Ln ihrem Lande/etwan beyNico li/ bekommen. Unter der Trajamrs-Brücke/trinkt Donau dm mit der Sucowa/ oder d ChiabroverfchwestertenFlußJschia/u^ weiter hinab denJatrum/heurzuTG Abiz genant.Etwas oberhalb den Ein§ der Jjchm/ issdieWallstatt/allwo i imM.May/SigismüdusBathoriFu in Siebenbürgen/dieBassenHasan/F rat/Cicaliau. Ogly/welchemit 1500c Mann in Siebenbürgen übergehen/u! einfallen wollen / unversehens übereil^ und sie mit Verlust 19OO2. Türken in Flucht geschlagen: Wiewol er auch n 8oOO.Mann mitzugefetzt.BeymEms» derAlbitz lrgtdie Stadt Nicopolis/ r den Teutschen Schildtau genannt/ n, (Dromcri Meinung / die Hauptstadt n Bulgarien rbeywelcherA. r Z96.de» Se! öebcU. z. Do. G (c) Uhr. D onau iy B ulgar ien._roz ^ srept. der Europäischen Christen erstes er unglückliches Treffen mit dem Tür- ^ ^ vorgangen/indem K.Sigmund von lbE sm Groß Sultan Bajazet / wegen all- ^?'?l'ühnerVermeffenheiLderFranzosen/ln Flucht geschlagen worden / und bey Ovo. Mann verlohren/ wiewol der wken auch bey 6voo. sollen geblieben m/Bajazet hatte diesen-ört vorher ero- jct/ welchen K. Uladislaus Anno 1444«. egeblich belagert / und die Türken bis^ r gehalten. DÄHd weiter hinab zur linken Hand/ der kafantu;, jetzt die OombrovitL^ wredek^ ii der leier oder Aran,8. und abermaligen derStadt^xiopvlis über/die welche vorzeiten geheiu^ a jenem ligt dieVestungBucorest;-und' fdkeftm/dieWallachischeFürstlicheRe- ^entz lcrßovrtt: welche beyde A. 159 f. jm Sinan Basta erobert/aber noch fel« Mn Jahrs / als ihn der tapfre Fürst Dmund verfolgte / wieder verlassen Pffen.Gegen dem Einstuß derTelz über/ fischen den beyden Bergen Hämo und chodope(weMvordessen derTbracische E 4 mal- ro4 Don.an Valach.der Sereth . ^ uralte Poet Orpheus / durch sein küijst^H ches Leyerspiel lebend und berühmtset- macht/) istA. 144Z. amChrist-Abenk^ i « Vaffaaus Phrygien Carambeg/ r^si^ Huniade geschlagen / und in Perfol schlagen worden. Aufdieser Seiten^^ die Donau sich gegen Mitternacht kr^'D^ met/ schenckt sich ihr der Fluß Ou,;; aber/etwas weiter hinab derTerctlh der Alten ihr OräeüuZ. welcher ihrie Moldawa/Ristriwa/Mysova und^ - dalach mitbringet. Dieser Fluß scheft ^ rweyFürstenthümer/die Moldau i> Walachey: deren das Letztere/von d ^ Römisch. Landpflegerklacco.denNar" ki-»ccis bekommen / welcher nachmat r Vsl-ckls verkehret worden. Voretlicjl ^ Jahren hat ein Frantzos / Wilh! Vslleur rle Leauxlan. König ssladB ^ rnPohlen/unter demGeneralat des ^ jecxxoislc» gewesener Ingenieur / etl^ Mappen von der Polnischen Provintz < ^ kraine/die er zu solchem Ende aufdes.' mgs Kosten durchreiset / herausgege! Darinn er / zuwider allen andern M! pen/dieMoldau oben anPohlen/dieZ lachey aber herunter an die Donau m get: weilner/ gusseinerReise/ die Hi Donau in Valachrett. 107 )er^' ZjWnte Moldau die Wallachey nennen 'Sitzen/ und von Wallachen bewohnt ge- sim. Er hätte aber nur den Hungari- Mi Eand- Herrn UNd Vice kslLtlnu» lttuLnlium (deme dann/ als f M hm solchen dißfalls wol zu trauen/) auf ' ^Bagen mögen / der würde ihm bald ha- L v aus dem Traum geholffen. Es sind/ §"eibt er ff) zwey Wallachen / so vorzei- l/ mir Siebenbürgen den einigen Na- ^ Dacia gehabt: heut zu Tag wird das « E rTheil die Moldau/das andere^r-n§- M "ma fvon dem Gebirge undAlpen/die es Hungarn scheiden/) gepennt. Die ^ I Joldau/sirecket sich nahe an das schwar- ''MK)der EuxinischeMeer; aber das Theil -»n§slpin,, grantzet mit der Donau / ^ l:ch welche es auch von Bulgarien ge- ^ ! dert wird. Andere nennen/ die Mol- E la/ die grössere und Transalpinen dis knereWallachey.Also bleibt nun wahr/ E Woben ander Polnischen Grantzeeine wallachey sey: sie wird aber zum Nn- lscheid/ vielleicht von dem Muffe/ die oldaugenennet i deren Fürst vorzeiten M Euchaua oderSoczavaHos gehalten/ MMt zu Tag aber zu Haffy reN«lrrec. Er Die ttunx. Ub. r z. x. rr 8- ,o6 Do nau Ausflü sse, der p rntM Kerletzte Strom/ so fichder DoM^ einschenket/ift derTruth/vorzeiten Hi'M?! susgenannt: welcher/ kurtz vor seils^M Einfluß einenFischreichenSee anschw^^Z met/und der Donau einen starkenVc^i^ Rausch zubringet. Also taumelt siedal^.^ aufdaß sie/die seither so viel i oo.Wa ^ ^ emgeschluckct / hinwiederum aufgesclf cket werde. Es scheinet/ als wolle sie( ^ Fünfen/ (wie btcroäotuz und 8crsbo Nj len/oder mit Sechsen / (nach klm» G nrmg) oder gar (wie H.MMI 3 NU 5 und E?lc cili kwu5 zehlen/) mit sieben Strömen/ starcken Trünke wiederum in das Eux sche oder schwartze Meer übergeb Diese y.Okia oder Ausflüffe/stürtzten mir so gewaltigen Schußin das gefall»! Meer/daß man/ auf io. Meil Wegl' thrsüffesWasser noch spüren und trinl^ kan; sie werden von kiinio s§) benenrs E und Heist der erste tkieroKomon, "i: "M Heiligmund/sonstenpcuce.von seiner^ -llli e. 18 . tkist. usr, -ich fel diß Namens; bey dessen AusgangUL StadtpsnL«^ liget/fo vorzeiten INroMr,' geheissen. Der andere Heist n-i-co- mon. Faulgang/ von seinen faulen r langsamen Fliessen; der dritte Oaiol Donau Ausflüsse. I0>7 sim Schön-Mund;dervierdte k»5euäo- ,mum. Falsch Mund / weil ihn die Do- m fast halben Weegs unter der Erden lsendet/ und wird feine Insel/ Canope/ Ich von der Vaselbstigen Uberfuhr / vr-»- IflZ genannt. Der fünffte/ heisste korco-- Imum.Nordmund/weil erMittemacht- cwarts fliestet: der sechste / 8ccnoNo. iim, AengMund; Verletzte 8pii-ottF- SchlanckMund/weil er sich wie ei- j Schlange daher krümet. Etliche lassen ,s ?lcuc!okomum» andere das 8p'lrosto» i -m. aus / oder halten beyde für einen Muß/und woklen/der siebendeAusfluß rlierefich in einem See/ welcherdann/ liter demNamen!. Schrffreichen Flüssen schreibet/so n lenwir den i6.Haupflüffen noch i^.st cke Ströme / als die Brenze und Gün March-EmflußTeya in Oesterreich/ Wag samt der Muer/ Marocz und V na/ (welche in dieDrau/Teiffe undS fliesten/) inHungarnunddieMoran Dombroviz/Telz und Jalowitz inMös zuzehlen/ und also die Zahl erfüllen. Nun wollen wir nachGriechischweiß bürg zurücke kehren/und von daraus H 5 and nach Constantinopel reisend / erlis Oerter unterwegs beschauen. Diese se hat A. 164z. Herr Georg AndrM^ Harsdörffer / Nurnbergischer pacricM ^ und desUntergerichts dafelbfk^geKor.s Hof-Juncker des Kayserl. Abgesandku Hn. ^lex-nciri vonGreisenklaw / glrs, lich vrrrichlet: welcher die Tagmsen d»»''- M weg nach Ldnstantmd pel. 109 »M hen dem werthen Leser hierbey mitzu- Ulen/ihme belieben lassen. Sie fuhren ' M n 6. Martii von Wien ab zu Wasser / kamen de" 29. zu Griechischwelssem '^rg an: von dannen sie folgenden Tags Land abreiseten/kamen eine halbeTag- se in den MarktHiskartki; von dar auf s Dorff Colmar / und die Stadt Has- nbas/i.Tagr. Ferner aufD.Batis- lr und St. Jagodna /1. Tagr. an der iiorawa. In diesem Städtlein soll/noch r wenig Zeit eine Schlag Uhr gewesen n/ derer man sonst in der Türckey sich ht gebrauchet. Folgends gieng die Ra- auf St. Hamo ( vielleicht Hamo / von n Gebirge daselbst also genennt/) i. rgr.wiederum aufdieOerterKa-sn, und exis i.Tagr. und dann aufdie Stadt sta.eine halbeTagreis: welcher Ort vor halben Weg von Wien aufConstan- opel geachtet wird. Diese Stadt sott so Ulf O rB BZ B oc)Ä Mi L ^slenen Gemauren abzunehmen/ eine M-WnehmeStadt vorAlters gewesen seyn. MW0n hinnen keiseten sie aufOuriccsma 1. Mrgr. und weiter zur Stadt 8clr->rlco! ei- W'l halbe / abermals nach D. 8-rbcrorb 0- >er »o der 8-rü)rot,üttd zur Stadt n»Zcmol , von andern Vr-xona genannt /1. Tcs.M aüwoHr.Harsdörffer auf einem ko M, Berg em holtzernesCreutz gesunden/« ein viel Namen geschnitten gewesen. diesem Wege befindet sich zur LinckenWM Wahlstatt / allwo der theure Held H s niades An. 144z. dem Erbfeind in ein Tagfünffmal obsiegend / auch in folg! der Nacht deu VaM vonAnatolien ai Haupterlegmd/zoOQO-Türkenschlaf M gelegt.Zur Rechten ligt das Feld Oallc oder ^mleifc!6: in welchem eben die HunniadesA. 1448. vom ö.Octob.a' 1,^ z. Tage lang mit den Türcken getroffr ^ endlich aber / nachdem der Feinde l' ^ Z4OOS. erlegt waren/ mit Verlust 80c der Seinigen / die Flucht geben muff' ^ Als er in dieser Flucht / gantz wehrloß v ^ W -weyen Mördern überfallen worden/u' sie um ein güldenes Creutz / das er c Hals hangen batte / zancken sähe / ha dem einen unversehens das Schwe aus der Handgeristen / den andern dm erstochen / jenen verjagt/ und also sich gewürcket.Jn disemFeld führet der Ä! zu dem gleich einemTKmn unGaden hl aufgemauerten und mit einem bler-em Ru Md Ml. -? peg«ach L<-ttstantkn-pel. 11 , -7^« ^unddach gezierten Grab Amurats des /1. U l^urckis. Groß- Sultans; welcher da- ^MstA. i?88.den letzten Dec. als er wi- «dE Hospodar inServien zu Feld lag/ »!nW dessen Diener Milosch Kavttowitz/ei- E» m alten Svrfischen Reutersmann/als E ^ihm seinen Fuß zu küssen dargebotten/ - einem Dolchen erstochen worden. ^ Don welcher Zeit an keinGroß-Türk ihm . Us Füsse / sondern die Hände küssen lässt/ e ^ d muffen über das noch 2.. Baffen dem AA spenden die Arme hatten. EA iVonTragemond setztensie ihrenWeg st/und kamen r. Tam. nachSophia/H ^ ' Hauptstadt in der Bulgarey/und eine E t uhmte Kauffmannssiadt / auch des ' -Plerbegs ans GrceciaSitzstadt isi/und M i einer so schönen Heydeliget / daß die ^ÜV^önheit des LechseldS bey Augsburg E >c nichts dagegen zu achten. Diß Land li^riaoderVoißsri-, hat den Namen ' ^ hndenVölckern/welchevonderWolga ^ jer Main Rußland/A. 566. über das ' 2 Dblrg herüber kamen/und denRömern AMiLand abgenommen. Von Sophia/ ^Mngeder Weg 1. Tagr.zum D.^l- ^Wkc und auflcUcemonäz wiederum eine zum D. Oclcterben und der St. ' Oscsr. »r weg nach LonstantLrropel. "!vl, Oscsrks , so andere Isrsrbslar nenm und dann eine halbe Tagreis nach ! Stadt pbMppoiig, welche vorzeiten Hauptstadt in Macedonien / auch Kö Philippi und seines Sohns Alexan Sitzstadt gewesen/heut zu Tag vomW tzW an dem sieligt (der vorzeiten »ebru^ ^ heiffen/^larrL» genant wird/undA-i Zt ^ von den Türcken erobert worden. V! hinnen führte sie der Weg eine Tagt ! l zum D- pspotoN und nach . ferr eine Tagreis nach St. u/umicbefeist ^ L-ikmanri. dann wiederumb eine Tagt« ! ttberD. 8cbsmbris nach Adrianope!/ l! Hauptstadt in Thracien / (itzt der Mni! ney)weicheA.i Z6o Amurat II. Tür Groß-Sulta n/ erobert / auch sein und l ner Cron-Erben Hofsitz daselbst angem tet/ von dannen er fast über loo Zah hernach / in Constantinopel gewand« Sie wird den Türcken / vrensre und b Irene genennet. Von hinnen trüge siM Weg emeTagreisaufti-blen oderbk vormals Oyp5ela genannt; weH einTagrczßnach OscKurlioder'l'Lurul ^ welche beydeOerter an demgrösiernuWH kleinern^le!a8 ligen; wiederum eineTaz dMch das D' L»a«;le zur' St. 8Ui5rcr,w ' deß Ml Weg nach L Hn stantrn-pel. i,z »r MiÄsen 8c!ymbriagenannt/so am Seepro- - ^^r>8 (sonst das weisse Meer und^l-r 6e „M>rmora genannt) der erste Ort ist; weü ^eiNS Tagreiß Nach ke^erkmelciickund MErruxmetckelc, von den Welschen See- ^ ^rern klonte Lr»n6c und ?onco?icco z-ill. nlc^I isuej lder M bil-E zB Ftll v tmeMViMMarevsMMNvN'TM? pGt. Sophien / so samt seiner Zugehöc k-^ eehalbeMeil begriffen/ rvo. Pforten Ml ^jährlich über Zoovoo. DucatenEin- nW Lumens gehabt/ auch noch / da er doch i ist von den Türken verwüstet so herr- " Bi lich ,r weg nach Lonstantm-pcl. Ostsrks, so andere l-r-rbsi-r nenne« und dann eine halbe Tagreis nach r Stadt pbilippoiig, welche vorzeiten i! Hauptstadt in Macedonien / auch Kön Philippi und seines Sohns Alexani Sitzstadt gewesen/heut zu Taa vomM s ar he vl hi zu ei! LI Ül <1 rr Weg eine Tagreis a uftt-bsen ovrM-1 1-1-, vormals Lypieis genannt; wetst ein Tagreistnach Oickurü oder iLurus« welche beyde Oerter an dem grossem m kleinern^clss ligen; wiederum emeTaLl durch das D. zur St. Kirke-,vel ' de« ^ . >-prl Weg nach L on stantrtt-pel. 11 z s MkEen 8ciymbria genannt/so am Seepro- , ^'^r,5 (sonst das wejffe Meer und^l-r 6e .^^rmorz genannt) der erste Ort ist; weis ^Kt^NNe Tagreiß Nach kc^eckmetckckc und ^'Mru^mesckejc , von den Welschen See- ' ^Mljrern ^once^rsnöc und ?onro piccc». ^"^^enahmet; von dannen sie noch eine hgreiß über die Stadt TuLuk , endlich vbConstantinopelgeführet. Diese Kays, uralte Haupt und Sitz- ß )t / die an Lust gegen den Tdessalischen Lt l'empe nitweichet/ ligtin einer drey- egten Hals-Insel / welche das Meer l'ponri! und derThracische Lospborn, tchen 5also ist sie anzweyen Seiten vom Leer / auf der dritten Seiten aber mit k yfachen Mauren/Pasteven und Grä- b verwahret Sie wird von den Türken 8mboiäs oder 8tZmboigenennet; und li gegen über die Stadt l>cra oder Osl». t'le wird an Grösse der Stadt Paris in Zrnckreich verglichen. Das Hauptstuck ldieserStadt/ware vordeffen derTem- ^ l^St. Sophien / so samt seinerZugehör »halbeMeilbegriffen/ roo. Pforten MO w jährlich über ZO 2 OOO. DucatenEin- nM kllmens gehabt/ auch noch / da er doch E kjst von den Türken verwüstet so herr- lieh i r 4 Weg nach Lon starmnopel. r lich aussihet/ daß ihm nichts in der 2 H zu vergleichen. Er ist in die Rund, H bauet / und ruhet auf z Reihen Sa» von Jaspis/auch roth und weiffem Ä * mor. Die Türcken haben eine Moj a daraus gemacht / derer sonsten noch v ZOO. in dieserStadt zu finden.An der !'- fersten Spitzen in die See hinein ligt!? Groß-Sultans Pallast TcrsZUo - nannt / so mit seinerZugehör eine ki>r Meil inUmkreiß hat: mitten in derSli t das alte 8ersßiio,von Frauenzimmer ^ Sultans bewohnet; und zu Ende!' Stadt/.qeMi TLucsri über / das Castell den 7. Thürnen/von den Tnrckön genant/allwo desSultans Schatz ^ yOO.Janitscharen verwacht und verw>' ret wird. Sonsten sind noch etliche quitaten daselbstzu sehen/ als der ti^!: öromus.oder Schaüfpielplatz/Oon^l' ni Pallast und Begräbnuß/ e Historien-Säule / wie des ^örranU Rom / die Terpentins oderSchlangst^ und andere Marmelsaulen/der h^rnge- Cvpressen Garten. DiftStadt ward y6.Jahr nachRej' und 656. vor Ehr. Geburt / von kyr, einemMegarenfer erbauet/nachmals ys 1^-d MZL M^k'E 2?"°V jt « MM L-nstantittspel. i s «NIL , als sie Käyser Oariur zerstöret / rier aus den Steinhauffen erhoben, tl: ie Römisch worden/und dem Käyser e nmv dliZro angchangen / ward sie / WdeffenTod/vonKäyftr8evero,Iahr- tzlhartiglich belagert.Die Innwohner Men sichwundertapffer / schnitten sei- lei Achiffen durch Urin^toreg oder Äu- -k/ die Ancker ab/ fasteten sie unterm Aster mit Seilen / und zogen sie mit Vcku. allem zu sich/da es schiene/als ob ße n sich selber der Stadt zuführen. Als ien an Seilen mangelte/schnitten sie Weibern die Haar ab / und ge- k chten sich hierzu derselben. IR b rm / warffen sie unter andern / auch Mi stucken vonMarmor-undMesslnen- Ellen und Bildern unter die Feinde. E fraffen auch einander selber / als sie «ei Lebensmittel mehr hatten.Als sie A. l9 sich ergeben musten/ ward alle wehrhae Mannschafft niedergemacht/ und ditztadt geschleiffet: doch hat derUber- vi-'er selber / sie theils wieder erbauet, ^hmals erweiterte sie Käyser Oon- l» inur^ 2 x;nu 8 . von A. z Zs. zieret sie ^gedachten k-lippnclromc» und vielen Lalen/ die er von Rom und anders woher n6 Constanti»iopel. her bringen ließ. Er wolte auch/man sie Neu Rom nennen: aber die Inn ner nennren sie/ nacb ihme und ibm z, IÄs' ren/Oo^Lncrnopolln,oder die Eon MNl tinusStadt. Von seinen Reichst folgern / welche an diesem Ort das (I chische Kayserthum anrichteten / ww! rrachgebends immer und in heutige tz ft/ da sie nun aufsichen Hügeln liget weitert. s,... Sie hat jederzeit viel Schaden » D E rdbeben und Feuersbrunst erlitten ^! tze sonderheit A. 48O. da eineöibNorKcc 1 rooo. Büchern/ und eine Drachen! t von Schuhen/ woraufmr'tgüldi» Buchstaben der gantze blomcru; gesci»- tz den war/verbronnen? Sie ward A e von Oscb^no dem König der Hunne!!. 678. und 718. von den Saracenen!> 9Z9. von denReujftn mir i soo.S/ sen/ 1992. vomGrosi^ürckenB!^ zet / und 1^.24. von Amurate / vei^ bens belagert: Aber endlich /^. 14 fZ/ 2^. May vonMahumet II. nach sünß tägiger Belagerung erobert / und do das Griechische Reich aufgehoben: de sie über tausend Jahr ein Sitz gewe Weil die Türcken nicht bauen mögen »el. L-nstant n rspel. ^A^riechen nicht dörffen/ so ligt dieses A^Dnehriqe Nest der Barbaren meist Ä stht die Gegend zwar schön/ aber ^ ^'ro traurig aus / gleichsam dieChri- sie von diesem Joch zu erlösen / nirgend. Wann wir die Laster von »khaten/dureh welche die Christen aus 8r Stadt ge/aget worden/ l-ätten wir piiricht Hoffnung / dieselbe wieder zu er- lZen. Aber es iji verhoffet / und muß Dstus selber kommen / diesem Widerrist von feinem Erdboden in die Hölle Mrbannen. Gleichwol wann es mög- l^ware siehet sich der Donau-Strand der Chrijienheit um / und möchte i/sich und so viel Christen- Seelen/ M^^derTürckischen Tyrannei) / durch die rlv?^ mrop-isthe Christen-Helden/erlöset sehen» /UD Rury ns Hungansche Lhromk. Rury verfasste Hungarisch-und TürckisiM Chronik. bM ^ Eilen/Wie oben erwehnt/derMO nau-Strand zwey Dritthei U/ir nes Lauffs durch Hungarn weit es sich vorzeiten erstreckte/ verriö auch nunmehr als ein Dritthei! desse unter dem Türck. Wüterey-Iock s^tz HeNAls wird hiemit/zurVergnügunc < wertkenLefers/ einekurtz-verfaffee/ l > H ausführliche HungarischeChronick/ r-M Einrückung der Türckischen Geschick! t dieftlnWercklein beygeststet.Und wei^, ne Beschreibung diesesKonigreichs a! reit droben zu lesen gegeben worden! wollen wir diß Orts mit dem Hunnist i U KönigAttila einenAnfang machend hero aber ist zu wissen / daß die Hung'^ itzundvondenTürckenlcyden / wa^i'^; ungläubige Heydnische Vorfahren ü^, 6oo.Jahr lang den Christen angethi Wie sie dann auch aus eben dem Wn der Welt / welcher hernach den Türc W ausgesendet/nemlich aus dem AsiatiscjW-4 Scythien hinter dem Caspischen ME h hervorgekrochey, Erstlich setzten sie !yM ^ Hung a nsihe Chronik. 119 Fluß Danais/ und an den See I tis.B-n dannen hat sie Anno zyz. ejagter Hirsch über den gefrohrnen neristhen 8osdsiorum,inEuropa Herzeführen Sie kamen über 10000». ' / unter 6. Hauptleuten; und nach- ^i'e die Gothen vertrieben / ruckten sie H^Mer heisse herab / biß an die Donau. ^v?Ümu8Uttd leti-icus, die Kayserlichen aMvögte/lagetten sich Anno 441 .gegen EDl bey der Stadt Potentiana (itzt BW e!a)und waren flcher/weil sie dieDo- MffliAcheidete. Aberdie Hunnen schwum- Blasen hinüber / und überfielen 'kager: sie wurden aber wieder heru- leschlagen. Damals sollen der Chri- ^lOooo. und der Hunnen 125000. eben seyn.Die letzte Schlacht gescha- Ober- Hungarn / beyKaysermarck „ K eesmarck: da die Römer den Lau- .^e!nß bekamen / b/lscrinns todt bliebe/ ecricrirdie Flucht nahme.Doch ha- W''Mie Hunnen in diesem Treffen viertzig -//EHndMakNl verloren. EMMTT ware dazumal den Christen/ LUm bösen / muthwilligen undunbändi- MDKindern eine Staupe schuldig: dar- er zu dieser Ruthe / und zu der W" bluti- i r o Hung. Cbr-n. R. Attila. , ^ /. blutigen Geiffel / dem grausamen M ia / welchen die Hunnen um dies- zum König erwehlten. Dieser zo>a<' ^ sich die meiste (damals noch Hevdn ... Teutsche Völcker / samlet ein Hee ^ i OOOOvo.Mann/und überschweme! mit erstlich die Lander rechtseits der'^ ^ nau hinunter. Keyser ibeoclolm, ll lv ^ sie An. 4^.z. ihn mit 6200 Pfund E ^ aus dem Land kauffen/und l ooo.P rd' ^ Jährlichen Tribut versprechen.Daz'" „> wurden bey 12222. Christen/in Hu v - ^ rische Dienstbarkeit geführet. Nac kk. Wiederheimkehr/ ermordete er sc" j Bruder Buda: aus Argwohn/als 14 er ihm nach Krön und Leben.A 450. u- lete der Keyserl. Feldherr ^euur, > Hülffs Dietrichs u. Marwigs/derA ^ Gotischen und Fränkischen Könige H grosses Heer/diesem WüterichEmbaD^ thun. Attila zöge mit 722222. Mc ^ durch Teutschland in Gallien: da erm allemal und überall / unmenschlich HO ^ te/HaabundGut raubete/ die Ak l - ^ einascherte/und dieIttnwohner/amr»l lich niedermachte/ oder in Dienstbar c--' schlepte. Unterwegs traffe er einen < l sidel cm/welcher ihn ein Geiffel GO^( mr hirel Chr-tt. R- Am'!._rr.r nte. Dieser Nahm gefiel ihm so wol/ er ihn seinem Titel zugesetzet/ welcher lautete: !a, tilius kcnöccruc'l, nepn» ms^nl imrocl, nucritu; in : l)L>I ratiLKex l^lrnnorum. ^e6orum,Oo- iorum; Oacorum, Kletus orbi;, bis- ellum Öei. !n.4s i. kamen die beyde schreckliche re/in der Heyde bey Obslonz, zusam- /und geschähe eine grausame unerhör- chlacht: da beyderseits über 182000. Znn auf dem Platz blieben/u. ein Bach löst vomBlut so starck anlieffe/daß er eichen forttruge. K- Dietrich ward lagen/aberArtila geschlagen: welcher ne Wagenburg sich einschlosse / und . /eben verzweiffelte. Aber die Chri- riE/ltPerfolgten ihren Sieg nicht/sondern ' jnen die Heimkehr. Also ward Attila , ^ protziger/und durchwutetedus Land Etzi jen/wie er angefangen. Als er nach käme/ gieng ihm der Bischof MMs entgegen/ und fragte Wer bist /^Äderdu also die Erde des HErrn ^/evüftest. Attila arrtwortete: Icd bin ^Mla/dcrHunenAöm'g/emeG erste! -lsA-Mktes.Ob dieserAntwort erstutzte der F Bi- ,2.2. Hungar.Lhron^R. Attila.!! Bischofund sagte: E>' jo jey willlj men die Geiffel meines Gottes! aufhat er ihn mitten durch die Seal führet: deren der Tyrann/durchGöi> Regung verschonen müssen. Nach diesem/als er nachHaus w>! gekehrt/ und etwas ausgeruhct: zl A. sss. wiederum zuFeld/gegenJü! welches samt Dalmatien / Liburs Ns zstrien/ und Friaul/von dieser Zol überschwemmet wurde. 8ol o«a uns ^mlcßja. die zwo herrliche Städte/ den geschleiffet: undmusie/zuErobei der letztern / ein Storch der seine Zu aus der Stadt getragen dem Abzug! gen Feind Muth und Anlaß geben- Rom hielte ihn Pabstl-eoab/ wcl ihm entgegen kame/und so viel sagte/l er auchJtalierr raumte/aber dessen Ä, mit sich hinweg führte. Weil er vom vomBischofl-upo. und jetzt vom ^>1 L.co,(welche bepde Namen/einenlH und Löwen benennen/) sich begu lassen/jagten die Seinen von ihm: a la/dem kein Mensch obsiegen k§I lasse sich von Threren überwind» EndlichAn. 46s. als er daheim sicl Wollüsten ergabe/unter andern eins Hun^? Lhwn. HrEti. »rz 7^KO)iönigs-Tochter ihm beylegte/und wol zu Bette gieng / erstickte er in fei- die eigenen Blut/ der so viel tausend ^rchE'nschenBlut vergossen.Also ward diese ^the/nachdem GOtt dieSemen damit IsMitDuggezüchtiget/ ins Höllische Feuerge- M W'iftn.Nach seinemTode zerrönne alles >2-»«j)er wie es gewonnen wäre/ undwur- ^"Mseine Söhne in ihr altes Heimat ver- '^^o!t. Die Hunnen blieben zwar theils ^ A il^'ande: aber als Sclaven der Ost- ^E'hen/Longobarder/Francken/Vavrn Griechen. ^67. fiengen sie/unter dem Fürsten E^sno, wiederum an zu mausen : sie ttlden aber vom FrankischenKönigSi- ^? 8« rt geschlagen und verjaget. Wiewol ^Wtti'lgendenIahrs/mitvielenZauberern ^WAeuffelsbannern wieder kamen/ und ^Mffen Schaden thäten: Hat doch ge- Mlr MterKönig/nach verrichtetem Gebet/ ^ 7 MHalb-Teuffel zumLande derChrijien «iR^»banur, belagerte um das Jahr 2 Wsti 6 oO. die Stadt FrLaul. Romhild EyMz. Gisolfs Wittib/entbrannte LnLie- LE-gen ihn/als sie ihr / vom Schloß her- 7/. .Amg/ schön und rüstig ersehen. Dem - F 2 nach rr.4 Hung Chrou. Hunnen. nach/ als er ihrem Voten versproch«> zu ehelichen / übergab he ihm die dn ' die er alsobald ausgeplündert/ausg«; ün .get undgejchleiffet. Romhi!d/war!M ihm eine Nacht beschlaffen: darnach ihr i r. jtarcke Hunnen / den Kißg.'o^ gesarnget / liesse er ihr durch die . ein Pfai ziehen/ an welchen sie al m-.) freyen Felo verza^peln muste. Vi licher verhielten sich ihre berche Tö- W welche ihreEhre zu bewahren/stinckW. Fleisch zwischen die Brüste gelegt also mit dem Gestanck die Barbare sich gescheuchet. Diese ihre Keus« at v wurde ihnen auch reichlich belohnei >n-1 dern die eine / Appa / eines Königs kre , anderGela/ eines Hertzogen/GemD worden. ^ Um diese Zeit/Anno 572- den 5. r ward das Teuffels-Kind und der Prophet Kl/M UE'I'br. zu IeM M ü^eich Arabien gebohrcn / der nachn E A. 622. mit seiner Laster Lehre öffe hervor getretten.Eme neue Gottes§ deren Streiche dasKönigreichHun.' nun über 280. Jahr/ hartiglich ges l< Die Hunnen in Pannonren/ so m i -^vsrcu hieffen / waren nach Caa§ Hrr n g. Ehrott. Hunnen. AMd/den Bayern u. Griechen wieder um WhieMhanig worden. Solche Dienstbarkeit MßWuwenden/kamen An. 744. auf ihr Be- D/Een/ 216oOO. Hunnen von neuen aus . Astatischen S cythien herüber/ unter W KWauptleuten. Weil diese sich erstlich in iMcia niederlieffcn/und jeder Hausse ihm M pUe Burg zum Sitz erwählte r als ward M M Land/von der Zeit an Siebenbürgen ^Mennet. Bald daraufschluge'n sie selb- ? M ksden Polnischen Fürsten Suantopo- ! M ^/eroberten das Land an beyden Usern/ Ä ^vereinigten sich mit den Avarcn ineu Pl' ^tionund Namen/ da dann / aus M ! m Meilen / mit einem Wall und Hag ^ r Schuh breit und hoch eingefangen/ Äßl Festung gewesen. ^ cp?Deit sie gleich den Türken heut zuTag E^)t vom Ackerbau/Kauffmannschafft/ i^'^Md-Arbeit und Künsten/fondern vom M/eKub zu leben/gewohnet waren: als fien- WMl sie alsobald an/aus den benachbarten Modern Beute zu holen. Um des willen/ ; g/sElesich An. 792. CarolusMagnus mit ack EE in Krieg/welcher 8.Jahr gewähret Ä 3 Er rrö Hurig.Chrori. Hunnen. Er nähme ihnen daögantzeOberP ie men ab/so von derzeit anOesterreiäsus- ü set; lieste solgends Kirchen an derGl bauen/und dieHungarn imChristen! unterrichten. Im letzten Jahr/als si - . Her/Gr. Gerolden aus Schwaben / W Hertzog Heinrichen inKärnten erschl^ hatten/ wurden sie vonPipino/K. ^' Sohn harr gezüchtet: der alle Oerl beyden Seiten der Donau/ biß an * sien eroberte und besetzte. Unter Keys. Ludwigen I. empöret, sich zwar/ und siegten zweymal: t den aber wieder gedemutigt/ daß sie in 70. Jahren nicht mehr regen dorß Keyser Arnolfföffnete ihnen An. 892 ^hür wiederum/ aus Begierde den ruhrenden Mährischen Fürsten Su polug durch sie abzustraffen. An. 901 der junge Herr Keyser Ludwig m. rct te/ oder vielmehr regiert wurde / Haus n sie erbärmlich inMahren/Vayrn/Oe ^ reich/Franken und Sachsen: sogar/ W sie das Blut der Erschlagenen eina * zutrunckev/aufdenLeichenMahlzeit ten/ auch die Hertzen also roh / in ?! nung/behertzter davon zu werden/her Men und frästen. Keyser Ludwig/ . _Hungansche C hroni ck. rr-7 ihm Keyser Conrad l. mujten ihnen/ 'OvM,l!ren sie anderst ihrer aus dem Reich )kMAwerden/einen Jährlichen Tribut ver- ^ ^Mchen. Es muste auch Italien ihnen OlüW Frieden theur genug abkauffen. MMirrno 919. träte Keyser Heinrich I. ein )MHer und tapferer Herr/ das Reich an: MtMcher/ er seine Wahl von des MMchs Gesandten / auf seinem Lockheed lE, lKraunschweig angehöret/ und derent- Ed>"'tzen üuccps, der Vogelsteller / heis- ..hmüffen/ ein Vorzeichen gäbe/ daß er I.E kl'e Raubvögel fangen und tödtenwür- El ? Als sie Anno 92 z. biß an den Rheins gt/ dm 5 m kamen/und er sie anzugreiffen/nicht- hlcksgenug hatte/ fleng er ihnen ihrem tristen ab: den er nicht eher ledig gäbe/ c biß sie einen Stillstand auf?. Jahr twilligten. S ls sie/ nach verflossenen Vand/Anno 9Z2. ihr altes Lied wieder' chO Zimten und Tribut begehrten: ließ der z-ser einem alten sthLbicheen Hund M^daareabscheeren/auchOhrenundGe- ^Ezhchteab-und ausschneiden / stelleteihn F??M>esandten vor/m sagte: Sie sollten MV en Fürsten dicstn Tribut dringen; h! V'Uren sie einen bessern haben / so ldE/ ^cht-n sie kommen/ und ihn selber z 4 holen. rLS Hungansche Chro nik. ^ ^ holen. Dieser Schimpf erzürne Wj dc.ß sie mit z 22220. Mann in Sc kamen. Ihrer wurden aber/ crstli ^ Gondershausen 52222. hernach^ K.Heinrichen/ welcher ihnen mit 7c Mann unter Augen zoge/bey Mers M und im Nachhieb 150020. erschlagt 52222. gefangern der wenigste The« durch Boheim nach Haus entrunne Heinrich lieffe erliche i oo.von denG genen/an Handen/Nasen und Ohr« , siümmelt / an die Hungansche Gre W liefern mit Befehl/ ihren Landsleut sagen: Drßft's dcr Tevtschen chrl bur; wer Lust hätte/möchte kor und gleiche Lusbeute holen. Ab vergaffen der Wiederkunfft/ so lang. k* ser Heinrich gelebet. ! UnterKeyserOtten l begunten siezllt wiederum inTeutschland einzufalleiU er sie holeten/A.9Z7/944.u. 948.vierso" teNiederlagen/daß sie abermals den wiederzukehren verlohren. AusJtc musteman sieA.9f0.mit lo.Metzeni den hinweg kauffen/worzu auch dieKi in derWiegen gesteuret.A.9 5 f thare den letztenZug/alsHeiden/wider dielZ sten/da einHeer vonetlich 122222.2 d _Hvngansch eChrdmck. irg K ^'ch ganz Teutschland bis inLothringen ZMte/und sich rühmte: Sieköntcn un^ glich überwunden werden / es st? ^ d das die Erde unter ihnen zer- I^De/ oder der Himmel aufsie fiele. ^Hr/ als sie in der Wiederkehr sich vor ^»Msburglagetten/ übesiel sie K. Otto/ 'M d? lo-Au.amTagLaurentii/mit 50200 da sie alleTheils erschlagen/theils ^Wörssern (dahin sie geflohen/) ver- ^Mv'nnt/ theils im Lech ertranckt/ theils ge- ^ ^igenworden.DieHung. Fürsten Vcr-' izck. l.eel. und noch z. andere/wurden 2 ^Regensburg geschickt/ und daselbst ^ ssgehenckt; Die andre Gefangene aber ^ i ine Grube zusammm geworffen / und '^ndig bejcharret. Also ists ihnen wahr l'tden/daß/zwar nicht der Himmel/ je- - ^h dieRache desHimmels auf sie gefall nU lnmd sie dieErde verschlungen.Als man E Fürsten gefraget/warum sie also wider 4 ?» d Christen tobeten? gaben sie diese htwort: Wir sind die Rache GOts- AM / und v-n ihme euch zu peitschen E»rdner. > diesem / regierte GOtt das Herz eines chrerFirften/daß er/ durch F 5 S-A- rzs Himgarr'sihe Chr-mck . S.AdelbertemdäsChristenthumlN Im^ garn pflanzete/ und die Hungarn vi ds ^ Raubereyund Wutabzur^anfftt E zum Ackerbau / zur Handthierum E Kauffmannjchafft/ anmahnte. ' i.. 81 -L?tt^^U 8 .diesesGeysaE E. unterdrückte seimnVetternCupa/d sie Hungarn beym Heydentdum sci. cir ^ wollen; und schriebe öffentlich aus. 2 ß ^ alle/die zum Christenthum trättewjW ^ vor Edler als die andern gehalten r- §- den. An. i ovo. ward er von den C ^ den zum König erwählt / und vom ^ Sylvester H ihm die Königliche Kro ül sendet: welche noch vorhanden / und »ri ^ den Hungarn vor heilig gehalten r d. ^ An. loor. überwand er den Sieben k- .z Verfolger / und brachte Sicbenbüi^ an Hungarn. An.noc.wardechw!^ >E fela Keys» Heinrichs ll. Schwester!^ ; mahlt; mit derener Lmericum gezest? deraber Anno rozr.vordemVattt siorben. Er starb den r 6.2lug.2ln. r.,, und ward zu Stuhlweissenburg in si el StiMKirche begraben.Er wäre A.« gedoren/und hat 41- Jahr regiert. _Hungarrsthe Lhrs mck. i;i AHmÄ 2. ? L1Ku 8, ein Deutscher / seiner GMO'chwesierGeislaSohn/weil er alleAem- ^ und Oerter mitTeutschen besetzte/auch WuHnt ihnen viel Unzucht triebe/ ward An- rO42.ab,doch Anno 1044. von Keys, eimichen M. wieder eingesetzt. Weil er er sich nicht besserte/ ward er An. 1047. ölendet: davon er starbe / und zu Fünf- chen begraben worden, z. /V6/V, K. Stephani Schwester- !ann/wmdan statt K. Petri erwählet: )er/weil er der Boßheit seines Vorfahr -s nachahmete durch KeyserHeinrichen 'trieben/und von den Hungarn in der ^ucht erwürget. 4. ädMM/vs, K. Stephani Vetter/ Wie Hungarn/ durch voriger beyder eWWnig wüstes Leben geärgert/ zum Hsn- ^ lzlthum umkehreten/bestattigte imReich ^ V Christenthum. K. Heinrich Ul. der ^ h. i0s Z. K. Petri Hvd zu racken kam/ ^ td brachte ihn durch Abschneidung der E l;ens-Mittel in solche Noth / daß er Brod/Frieden und sichere Abreise E^l ten müffen.Von seinem Bruder Bela E/ wo 1059. geschlagen und verjagt/ fiele 'stchzu todt/ und ward zu D)han an, F 6 Balp Ol val^ »zr Hungansthe Chronik. Baltser begraben / nachdem er zD'y Jahre regiert batte. s. KLI^^.K. Andreer Bruder/de psi> le die auftührische Bauern / so zum, denthum umtretten wollen; Gabt Land Gesetze undOrdnung/und befö te den Feldbau sambt der Kauffm schafft; wodurch er das Reich berei und befriedigt. Nach drey Jahrigel gierung/fiele derKönigl. Thron/von chen er seinen Bruder verstossen / übe« ^ zu hausten: wovon er gequetschet/21. nd ^ gestorben/und in seinem Kl. Zewk.-d begraben worden. 6 . .^l.0^0^. K.AndreES'V ^ ward erstlich 21 . i o sy.zu desVatters x zeit/darnach 21 . i o6z. als ihn K. Heil V IV. insReicheingeführet/und endlich n .. seinem Vettern Geysa/als er sich mitZ » vertruge/und also dreymahl gekrönt, r E mchtigtedieCbunen/und eroberte von Bulgaren dieStadtGriechisch'Wcis bürg. 21n. 1075. ward er von GerM dislao bey Waizen geschlagen und jagt/nachdem er 12. Jahr regiert. All An. 98 z. vonK.Ladislao einer zwey^l rigen Gefängnnß erlassen / nachmals lt -B- .. ^'Salom.Ge^sa.Ladlöl.^zz iTMne und den Griechen geschlagen wor- > u vergienge er sich in eine Wildniß/ da . F,Luß gewürcket/und gestorben. So- Heinrichs Ui.Tochter / ist seine i DMmahlin / und Marcolphus sein Hof- ^.Mmgewesen. o 6V8 K. Vetce Sohn/A. i07 s. ' M < rönet / jagte gleichfalls K. Heinrichen l. durch Hunger aus Hungarn regierte IW ir 2. Jahr starb A. 1077. und ward zu E Kaizen in seinem Stlfft begraben. K.Geyfte Bruder/ DWagte den unruhigen K. Salomon/un 'j. ZMierte i c-.Jahr lang gar löblich.Alssein Schwager K'.Zonymir inDalmaria und MMoatia / Kinderloß gestorben / kamen/ MMkch Vermächtnis der Wittib seiner Mchwester / diese beyde K onigreiche an >.M.lngarn. Er schlug die Hunnen drey- , WUN/hernach auch die Neusten undPokn. W s starb 2 !. 109 s. als er itzt einen Ritter- M kj in das Heilige Land zu thun entschloss M ! wäre: und ward in seiner Stiffts- ^rche zu Wardein begraben.Er/und K. i-rephanus / sind wegen ihrer Christ- AWestlichen Tugenden / in der Heiligen .MMhlversetzt worden. 1,4 9. oo^okl^8U8.K. r, Sohn/ war ein Lasterhaffter MeMtz auch hierzu von der Natur mit allerliMi Ungejialt bezeichnet. Als er 1107 Reusien überzog / und dieAürstinLlssH ihn FuMallig um Frieden bäte / hat mit Fussen von sich gesioffen/ und gef»' Ern Röntg muß sich mcho du) H Weiber Lhränerr lassen weich m chen.Er ward aber von ihr biß/mitH s ^ der Chunen/biß aufs Haupt geschlait. Seinem Bruder Almo/und deffer^S ^ VelT/lieize er die Augen ausstechenM H, im folgenden 1114. Jahr Lraffe ihn^ ^ tes Rache/daß ihm das Gehirn zu » Obren heraus geschworen: Wovon! ^ den 2. Febr.gcstorben/ undzuSruln' senburg begraben worden/ seiner Rei'' cj; rungiM26.Jahr. . ^ il. K. Colomaiß ^ Sohn/ ward von den Griechen Harri ^ fchlagen/als er Thracien verheerte. V re ein Venur Hengst und Würerich / starb an der rochen Ruhr An. i zzi Agria/ward nachWaradein begrabe ii. ZeI. /Vn. der Blinde / K. C manns Bruders Sohn/ regierte gar sich / von dem Mchenden AugeGOl L . Bela Geysir. Steph. i Z7 ^ M innerlichen VorsMAugen begabet; er dann zu sagen pfiegete: DerHErr Dchetdre Llmdenjehend. Er erlegte r i-D Borich/ K. Colomanns verstosmer in uneblichenSohn.Zuletzt stürtz- AAn dieWeinsucht in die Wassersucht/ 'F " on er An. 1141, den 1 z. Febr. gejior- b /nachdem er zehen Jahr regiert / und ÜLtulweissenburg begraben worden. F i a. K.Bela tt Sohn/ M 1147. das Heer der Deutschen L ^Hungarn/regierte im übrigen fried- § > biß in das rr. Jahr/ und starb An. ; i. denzr. Vrav / ward zu Stulweis- Ä ^"rg begraben, L kz. lir. K. Geys-: II. E)hn/kriegte mit Venedig um Dalma- ^7 li. Wider ihn erhüben sich jeines Vat- t z beyde Brüder / Ladislaus und Ste- ^ Wnus/ deren einermach dem andern sich kjnen lassen. Der erste starb / und den Mchern schlüge er A. 1179. den l y-Junii/ E Abeyderseirs der beste Hungarische Adel ß'aufgangen.Er starbe wenig Wochen A Enach/nach fajtzwölffIahriger Regie- 8 K W/und ward zu Gran begraben. Ein ^ «ckseeliger Herr/ wann es nicht auchan- hätten seyn wollen. iz6 Ladisl. Stephan. Bela. Fi! 14. ^/VOI8I^^U8N. K.BelaLkA Eohn/regierteAn. 1172. nurs.MoM^ lang: gleichwie auch i s.' 8iL?tt^^ru8 l v. sein Brut welcher An. i179. nachfünffmonatM Regierung/zu Semlin gestorben/ uni x Srulweiffenburg begraben worden. 16. öeL.^ili.K. Stephani M.B der/bat die noch heut übliche Hungarij KriegsDrdnung eingeführet. Er ku te wider Venedig/und brachte.An. 11: Halicien und Ludomerien anHunga Er starb 119O. den i. May/seiner rung im 18. Jahr zu Stulweiffenbur allda er auch begraben worden. 17. LEK!Oll8, K.Bel-lll.So ward A. 1196. von seinem Bruder 2 drea/um die Cron bekrieget. 2l!s nun b deHeere gegeneinander in L cklacht-O' nung stunden/ legte er seine Waffen setzte dieCron auf/ kleidete sich in Kon liehen Habit / gienge in das feindlichel! ger/ und that eine so bewegliche Rede zr Kriegsvolck/daßste die Waffen hinwa fen/und kniefällig um Gnade baten. A ward verhütet/daß nicht ein Bürgert andern Blut vergossen/ und Andre muste Ruhe Huben. Unter dieser Unn ck E merr'c. La disl Andreas, Jadera/die Hauptstadt inDalma- !HHvon denVenedigern erobert..^ .Eme- "" der sonst ein stilles friedliches Regi- j.M Mjt gechl)ret/ starb An. 1200. den zv. ^ H.seinerRegierung im zeheat eaJahr/ 8-ward zu Erla begraben. ^8- III. K. Emerichs regierte nur 6. Monden konte also Nits schreibwürdiges verrichten: starb A iroi. den 7. Map/deffen Gebeine zu Hlilweiffenburg ruhen. ^.9. II. K.Emerichö Bru- 2 ^regierte zwar löblich. Aber da er was ^Venediger entzogen hatten / wieder ^ st Reich bringen sollcn/zoge er A. 1217. ^ AZalastina/ und wolte andere Lander 2 v'andere erobcrn/musie aber/vom§luß ^ ^o überschwemt/Damiata wieder ab- Frieden bitten / und also ohne 2 Errichtung wieder heim kehren. Inzwi« ^ hatte PetrusVanchan/ftinStadt- ^ 'L hi! er die önigin Gertaut/ weil von ihr ?! selWeib an ihren BruderOtten/ (einen '^Ätschen Fürsten / der sie damals be- .M/ )ware verkuppelt worden / ermor- MeÄ welches ihm der König verziehen. ^M)dem er einige Reichs-Gesetze / wor- ^Meben den Ständen/ auch Mr Hun garischer lZs BelalV. garischer König schweren muß / versa starb er A. irZs. seines Reichs im und ward nach Egers in das von ihm stifftete underbauete Kloster begrabe« 20 i v. K. AndremSoa nähme A-12 ^ 7. die von den Tartarn» triebeneChunen inHungarn auf'l.n! ward er von den Tartar»» überzogen /! ter Agria geschlagen / und aus Hungil verjagt. Diese nahmen das gantze Ri ein / ausser denVestungen Gran / Sn weissenburg/urw St. Martinsberg, a sie solchesdrey Jahr lang/ wie dieH schrecken ausgezehret / zogen sie wieder res Weges/das Land als eine Wüstes verlassend. HieraufAnno 1246. kam. Bela aus Kalmatien / erlegte und <> schlüge unterwegs Hertzog Friederickk von Oesterreich / der ihme vormals in l Flucht seine Schatze abgeno«nmenchai inHungarn und begunte das Landal den Steinhauffen wieder aufzuricht<1 Er starb A. 1275. den7. May / nachd« er in das viertzigsteJahrKönig gewe! und ward zu Gran begraben. ! 2i. V. K. Be!^ ! Sohn/»nachte ihmdieBulgarey unt thärng/K. Ottocarn in Böheim / der ij Stephan. V. Ladr'sl. I V. izy j/ xMessen/ehe er König worden/A. 1260. jchs i G i.Iulii im Marchfeld geschlagen / WM te er an der Rab viel Vo'ckszu MM den/ daß er nach Haus fliehen müs- Er starb A. 1273. seiner Regierung ^Mitten Jahr/ und ward in der Insel M*tt)fen in sein Stifft begraben. ", 5 1 v. K. Stephani A^-ilohn/halff in diesem Jahr K. Rudol- Ottocarn schlagen und erschlagen. ..M nachmals liesse er/durch seineChuni- iMkh'der Cumanische Schleppsacke / die A lhr.jleichsam verzaubert hatten/sichin al- ^ ^ster verleiten: Dannenhero er auch ^ j^,cr!o I^scNslÄUS Obunus geNMNt Adl -en.DiseVoßheit des Haupts straffe ^§j ie Dtt an den Gliedern: indem An. Tartarn wieder kamen / und ^ oa'and so verheerten / daß aus Armuth ^ dagemeine Volck an statt der Pferde Wachsen/ den Pflug ziehen / und die MEkleute dahinder her gehen musten. ^Mlich ward er von den Chunen/ mit de- ^M-öchtern ^ gesündigt / A. 1291. im ^ 3 io beym SchloßKeresze erschlagen / MrkEzuChona begraben. ^ z. in. ward genannt ^Mencdrger/weil ihn seinVatterSte- phanus/ 140 Andreas IN. phanus/K. ^nöi-c-e tl.Eohn/ MitZ mslina Kl^iii'ocenL, eines?LknclcnH ter zu Venedig erzeuget. Er hatte Agnes / Käysers Alberri Tochter zur mahlin.Weil ihm aber die Land-StM abhold wurden/ und allerley Aufruhrs H der ihn erweckten / starb er A. izoi.ft .,.7 zo. August, im zehenden Jahr ftp M Reichs/ vor Kümmernuß / und warft ^ Ofen bey St. Johannis begraben. ^ ser war der Letzte von K-Stephani mci f lieben Reichs-Erben / und endete sich >!r Königliche Familie eben mit dem i^ culs. ober Christ Jahr hundert/ gleichst solche A. IOOO. mit dem 2. angefanc/ ^ und also eben Zoo. Jahr gewahrt. tztz Gleichwie auch die beydeKävftrl. lr -r. Ottomannifthe im Grreckifthen Rc^K, mit dem 14 8ccul o angefangen; alp ff l den beyde sich auch zugleich in disemIc Kundert um dasKönigreichHungarm ^ genomnren; wie jetzt nach derOrdW l ^ soll beschrieben werden. Es sind aber die Türcken/ wie dro> erwehnt/ gleich denHungarn/ aus l- ^ Asiatischen Scyrhren/ und erstlich A><^ IO! H'MMn'sthe Chronik- 141 hinrcrdensCaspischmMeer her- Persien kommen / daraus sie die ^jMrarenen verdrenget. Von dannen ha- ^ach und nach/in klein-Wcn/ Sy- .^und Egypten/ fort - und selbige Län- 2 ^den-Saracenen abgedrungen: Wie «d^n ihre Sultanen / Sanguinus / No- rtzmus / Siraconus und Saladinus/ ^ d>en Chrisienzügen im 12.8eculoM ^Verstand gerarhen. oderOtbomanmis.Lrtu^ ^ eines Parthischen Herrn Sohn/be- ksieA. i ZO2. nach des letzten Sultans Hconien Tode/dasLand L-rbim- zu re- 2 ^en. ^ istderStammvatter der hellst chnvonihmsi- genannten Othomanni- A ßin Familie: aus welcher / biß auf den ^ ly ryrannisirenden Mahumet lv. (den cc^ ^ere Achmet nennen /) i s. Stamrn- ^ ^ ^On / und 21. Türckische GroßSul- R sien gezehlet werden. Osmann starb tzi 928. seiner Regierung im 26. und M tzes Alters im 69. Jahr: nachdem er E Zhrs vorher die Bithvnische Haupt- s)t kriflis oder l-'rusa erobert und felbi- . ^Mur Tückischen Residentz gemacht. F4 ^c^LL,i./.us,K. Wenzels in / A-Pheim und Polen Sohn / K. 6el-v. Nach- 142. Türk. undHlMA. Chronik.^ ä,st »k. Nach-Urenkel / und Kavsers Rudi Enkel/ward von den Ständen A. l Z . wehlr und gekrönt; aber voll seinem', ter/wegen der HungarischenUnruh/ der Krön wiederum nach Prag abc let; und An. i zoy. den 4. Aug. nun» König in Böheirn /18. Jahr alt / zu^ nutz in Mahren von einem Meuchel! der hingerichtet. 25. 0n o. Hertzog in Bayern/ kc!.? lV. Enkel/und KaysRudolphs dam/erledigte die Cron von K.Wenc^ undward damit An. r zos. gekrönet er mit selbiger durch alleDörfferprm^ M te / auch solche einmal aufdem Weg:' verloren: nähme ihm/ da erA. N07 Siebenbürgen kam / der Waywodso ab/und zwange ihn/daß er sich desKöi reichs verziehe/und also Anno 1Z09.0 Cron und Thron in Bayern widerkeh 26. d^koi.u8, Prim; von Nea Kavs. Rudolfs Enkel / ward endlich/; Us ivjahriger Verschmahung/ (wcilihnik 1.^ Pabft vorgeschlagcn/und dieHungarrl^ re Wahlsreyheit nicht vergeben wolle! A. iZi o.den 2.Jan. gekrönt. 1 z 12.jch! ge er bey Caschau den widerjpanW Hung. p-lLcinum MatthceumGraver Tre rB H lmg.rm d Türck. C rs mk. 14 z ^ A. I zzo.den 17. April ward u Felician Zaach / einen alten Reisi- Vicegrad über der Tafel mördlich ^^fallen/in eineHand verletzt / und der ^. Migin vier Finger abgehauen: weßwe- ^ Olden Tkater/ dieTrabanten zu Stü- Eigemetzelt.Eben in diesemJahr b:aä)L 1« kümmerlich aus dem Wallachischen Gürge das Leben zurücke / als er den Hywoden Bazarad unnöthig bekrie- ^ MA. rszx. vergliche er die Könige Jossen und Ladislaum/die aus Böheim Polen zu ihm / als Schiedrichtern/ Vicegrad kamen. Sonsten regierte M erlol und friedlich / bey z 2- Jahre. Er daselbst A. 1Z42. den 16. Jul. und ^ tvjh nach Stulweijsurg begraben. G i. 63b oder Orc-ncs. ;M)omanns Sohn / regierte biß ins zo. ^Mr/ bekriegte die Griechen/setzte über vejtzcllefpont herüber den ersten Türck. liM in Europa; und ist Jahrs hernach Mlzs 8. gestorben. ^ QUOovlOU8,K.CaroliSohn/ ^^'ürtrefflichste unter denHungarischen ^ Digen/erhielte Frieden zu Haus / und AAtzte drauffen/wie er dann/mehr als 12. ?!ÜM^^lneiji sieghafft auögeführet. Die Tarmm Alk 141 Hung. und Tärck^Chwmk! Tartarn schlüge er A. i Z46. ausSi bürgen / daß sie nimmer kamen / den feines Bruders K. Andrea» zu Mal den seine Gemahlin Johanna A. i sirangeln laffen/rächere er / indem erl liendreymal überzogen / dieMördei jagt / und selbige Cron ihm selber auj tzet. Den Venedigern hat er nicht a Dalmatien wiederum / sondern am neu Tribut abgedrungen. Er demü auch die Littauer/Bulgaren und W! chen.A. r Z71. nach seines Schwager I Casimiri Tod/ward er zum König in s len erwehlet. Er ftard A. iz 8 2. den Sept. zuTirna/der Regierung im und seines Alters s6.Jahr/ward ;E weiffenburg in seiner Stiffrs-CapellcI graben.Er verließ zweyTöchter/und ji einKönigreich: unter denenHedwig/I nigin in Polen gekrönt / und an Ml laum Jageiion / den Fürsten in Lirtl vermählt worderr. z. oder Lbsn, I chans Sohn/eroberte A. I z 59. dieSI OsUispnN am Hellespont/ ferner l-'bil pcN-.undA. 1 z6o die Stad AdriancI die er zur Sitzstadt gemacht / und fohl fast gantzThracia einbekommen.A. i: M. Hung. und Törc L Chr-m k. 747 auivAg er Lazarum/den Hospodar in Ser- M, M,' ward aber/wie droben erwehnt/von mMDespoten Diener Miko Carbilovitz ..^ ^chen/nachdem er Z2. Jahr regiert Schlachten meist obgesieget. K. Ludwigs Tochter/weit MWrautigam Marggr. Sigmund erst ^ FMahrig/ward noch in diesem Jahrzur W, okigin gekrönt. Weitste aber/aufRath M ^D^latini Nicolai von Gara/dieLand- ^ hchn übel behandelte/begrieffen un krön- 2 Earln von Neapels Als Ma- Ä Mesen/folgenden Iahrs/ermorden last ^ Mvurde sieden 25. Iul.vonIoh.Hor- . V'Etadthalter inCroatien/gesangerl/ rl ? «Mutter im Fluß Bozwta ertranckt / «Der Palatinus samt dem Mörder er- b^ lvtzt.Als aber Sigismundus i Z86. Ungarn käme ward sie ledig gelassen/ f Wm vermählt / und er zum König,ge- e t;Horwath aber bekriegt/rmd jäm- nkneich hjngerichtet.KöniginMaria starb ^ M Z92. ohne einigen Leibes Erben. r. o^koLU8N.zugenamt der Klei- ÄÄ^nig zu Neapels / K. Stephani !!AUrEnkel/ /^. 1 Z84.vondenLand- >Wnden beruffen und gekrönet/ward im ^ jD'ming folgenden Jahrs/ auf Anstiff- 146 Hrmg und Türck. Chronik. tung derK.Maria/welche er verdrar vom Blasio Forgacz/ im Schloß zu L tödtlich verwundet: worauf er zu^ grad gestorben. 4. oder ^sjacet LI AmuratsSohn/eroberteAlbanien/f^ ge 1 zzS.K.Sigismunden in der b ^ genSchlacht beyNicopoli/belagertet ^ stantinopel; ward 1400. vom Gk Tartar Tamerlan / in Armenien b a Berg Stella / (da 1500000. Man-« Feld gestanden / auf über zooooo. cken und Tartarn geblieben/) geschla gsfangen/und z. Jahr lang in einen; ^ sich herumgeführt/ in welchem der r rch 140 z.sich selber ermordet/nach" Sohn/Kays. Rudolphs NachUrEn K. MarienGemahl/ward i Z86. nig inHungarn.Er brachte dieWala zum Gehorsam/und ließ Zz.Hung. L berren hinrichten.Unterihme ward/l ät.^avlam Polen/l'ls!jcr2,und^u6c ris.und durch dieTürcken/ 6u;gsri3 8crviL.undHungarn abgerissen. AI durch Gesandten/del;Großen Stephanum / der am ersten die 00H ^cken inHungarn eingeladen/enthaup- M telassen. ^>.1410. den rv ÄLart.ward ,iB eilm Röm.Kayser erwehlt: da er ciM r. 4.dasOoncilium zuConstantz(gleich- M ir nachmals ^..1431. ein anders zu Ba- se angestellt/ ^.1415. den 6 Jul Joh. M 4 s n verbrennen laffen/wodurch er den M lHrigen Husslten Krieg angezündet. E ^414- versetzte er an den König in Po- z.Stadtlein in VerGravschafft ZypS M,.u,!8ooOo. Böhmische schock: welche c^.se er nicht wiedereinqelöst worden. /^. ^^9.warder/von Amurat/Sult Ma- ^^Mets Sol)ne bey Galwbach oder Tau- tN'Mrg geschlagen./^. 1420. empfienge er ^MLöhmische Cron/ aber erst nach 16. G r Jahren i48 Hu»ig.undTür Wardein begraben. Der Groß Sultan käjzcce hatte > che Söhne verlassen / unter denen(s) I-.I ^ rru 8 von (6 ) ^lu5a , und di hinwiederum von Mahumed / ausgcl , den worden. Wann die Christen der^ ^ ^ mcht jo zwevspaltig/biind und trag wa gewesen/hätten sie die^ürcken leichlkl aus Europa vsrjagenkönnen. 7. oder Uablilst ObsuEajazersSohn/kame /^n.i4^ nach kiuiL Unterdrückung zur Re rung/deren er 8. Jahr vorgejtanden/> seinen Nachbarn Frieden gehalten/ H 1422. gestorben. 8. /v nk ^ rL § tt. itztgedachten Ä humeds Sohns / eroberte /^. 1416- Walachey/und ^.1432 dieStadtT saloriich in Maccdonien- DemGeo Cafiriota-/ Scanderbeg genannt/ w er 14^7. Albanien wieder überlai! ^ 1447 gewann er die Stadt Zendr an der Donau/un blendete seines Sc! Hers/ desSyrfischen Despoten / al r -iüi S ^ , Hung. and T ärck. ChrdnE. 149 ^ Hhn mit einem glüenden Eisens. i4H D B qerte er Belgrad vergeblich. VonJo- ^'WHunniade ward er fünffmal geschla- M 5: deme er hingegen einmal /v. 1448. Wsovischen Gefilde / wiewol mit grost l tzÄ ft Verlust obgelegen. Ais ^.144^ der K- ing. K. Uladislaus/durchVerhetzung ,vB djis Ku^enii I V. ffriedbrüchig wor- / d mnd ihm/da er inA natolien zu kriegen slB y 'e / ins Land eingefallen: zoger widev K ^'und ward den i0. Nov. in dem Trcft Ä nbeyVarna ( einer Stadt zwischen' . ?copoli u6Constaminopel am schwär-' ß tzlMeer gelegen/die vorzeitenvionyltc»- ^ r geheissen/) zwar erstlich geschlagen.' ^ ^ er aber Christum angerussen/ diesen jF ^ ineyd seiner Christen zu straffen; hat D Was Blat gewendet und ist König U- , iü slausmit 10000. Christen erschlagen D kvden: Wiewol auch der Tunken is^ oo. geblieben / und dannenhero der Tann gesagt / er begehre nicht öffter ßA'aisolche Weis zu siegen. Wiewol er B iWauf nach Mamsa sich zu Ruhe hege- belW/ und die Regierung seinem Sohn ü- ^Waffen: ist er doch i44s.wiederzu gegangen / da er das Land Morea 0^ ^ /HGeloponmsum und Albanien verwü- s Gz stet. , s o Hurrg. und Tvrck. Chr-ttkk. siet. Er starb 1452. vor der S Croja/ aus grosser Zorn-Wut / daß e nicht erobern können. z I. , Ertzbertzog in Oes reich/ K. Sigmunds einiger Tochter ( sabethen Gemahl / empfieng in ein Jahr i4?8.dreyCronen/dieRömKc Hungar. undBöhmische.Als er ^.14 wider denGroß-TürckenAmuratm S rien ausgezogen / bekäme er im Ruckn den Durchlauft"/ von zu vielem Melor essen/und starb zu Nesmel den 27. Oct- der Regierung im 2. und seines Alters 4; Jahr; ligt zu Wien Vegraben. Z2 Ul.xv!»l.xu,.KönigLadislaiZüZ lons in Polen Sohn/ward 1440.V den Ständen erwehlt/ aber weil die a Königin die Cron zu sich genommen /t einer Cron vom Bildnuß KStepban zu Stulweiffenburg/gckrönet. Er t> dem Groß-Türcken Amurat/ durchJl Hunniads glückhaffte Dapfferkeit / gr ^ senAbbruch:,wie er dann selbsten^. 14 ihme viel Platze in Servien und Bul .1 rienabgenemmen. Alserabcr^. 14. aufPabstl. Antrieb/ Friedbrüchig wi ihn zu Feld zoge/ward er vorerzehlter m sen geschlagen und erschlagen/ nachden n> deie B! - ?>uns u nd Törck. Chronik. 171 'H nicht gar 4. Jahr regiert / und 21. alvorden. z. ^vi8l.>vn8V. K. AlbertiSohn/ Monat nach dessen Tod geboren/ward Monat alt/ i440. auffeinerMmter Ehos gekrönt/aber von K. Ul-cürtto V. v )ranget. Nach dessemTod ward ^ »- «NNL3 ttunniLöes von den Standen l r Stadthalter erwehlt: welcher nit al- lti ^.i44s.und r44^.dieTürkener!eg7/ schematich ä. 1456 den Gro^Sultan ^humed selber / als derWütrich die ^ 'adtGriechisch Weissenburg belagert/ l weg geschlagen / und mit diesem c aSieg bald hernach seinLeben beschloss s K. l^acüsl-ur tratt I447.M die Rettung/ und ward im folgenden Iaht inK. in Böheim gekrönt Er ließ l-scl.8- l - des Hunniadis Sohn / um daß er den s ltzen Graven Ulrich von Cilie in einem ^rmpff erwürgt 1457» das Haupt < schlagen: ward aber von ibme vor das ssricht Gottes geladen / dahin er nach hhrsfrist abfahren müssen / indem er;u mg/^. 5459. unter derVeylager Be- aschaffr/ deN22.Nov.erkrancket/ so!- Uwes Tags l8jahrig gestorben / und lchmals daselblt begraben worden. § G 4 l sr Himg. und Türck. Chrdnrk ' d- ^luttu^L-rxr n. Amurats Sl that feine erste Prob vor Constantino welche er 14s z.de 29.May/nach / gigerBelägerung mitSturm erobmts den dem letzten Griechis. K- Conltsm» ?4j«oinxo(andere nenen ihnJohannv 40000. Christen hingerichtet/undvorA driauopel feinen Hoffltz dabin verl-' DieBeute hat man auf r 20 TonenE ^ den geschähet: Daüenhero unter denT' ken dasSprichwort entstanden/daß n von einem Reichen gesagt: Er hatLc fiantmopet avspiündern helffin 2 z;rad bat dieser Wütrich 1456.m bcnz belägert: aber 1458. dieSr^ Corintho und fastgantz Morea; ^.14 die Käys.SitzstadtTrapezunk/cdaKao Osv!6 Oonwenur mit dem Kayserl. C schlecht erwürgt worden;) nachmals ' InselnI^emnum, LubcLsm l>der Pont und kliülenc ; die StadteOrojr u Lcutari in Albanien/^-ir- in Bosniens er den Despoten Stephanum leben! schinden lassen/)CsikÄ inTaur.Chersoi! so und Orr-ntv oder^yoruntum in Äs lien / erobert/ allwo er den Ertz-BikÄ mit einer höltzernen Seege zerschneid lassemDieInselRhodis/ har er verge li Hvttg. und Tü rck. C hronik, KAbelagert. Mit Usuncassän dem K. in W ^sien/hat erzweymal/ erstens Unglück- E ii hernach sieghafft getroffen. Endlich E 481. den 5. May hat diesen grimmü ^ K Würger / die Colica oder das Grim- ^ ltr erwürgt/feinesAlters im sz.und der L L gierung im zi. Jahr: Er soll zu den ^ !ly Kayserthümern 12. Königreiche A ln 2000. Städte den Christen abge- !. dngen haben. ^ -4. Johannis Corvini von M, ^nniad Sohn/ kam ^.1458. aus dem M Uangnußzur Hung-Crone: dahinge- ^ K T K.Ladislaus/der ihn gefangen hielte/ ^ ^ 1 Thron zu Grab gehen müssen. Er .H tttd aber erst 1464. gekronet / als E ^ys.Friederich die Krone / gegen Erle- 2 ? kg 62000. Cronen/zu rück gegeben.Er 2 ^7mal durch seine Feld--Obristen/ und M ral in Person die Türcken geschlagen: ?itza samt qantz Bosnien / auch Sabatz ^ aver Sau/ihnen abgenomen; die Sie- M Würger und Wa'.achen gejüchügt; Anheim/Mahren und Schlesien/ M ^9. K. Georg Podiebratm meist ab- M Ehert; endlich von 1481. auch Kavs. A ^derichen aus gantzOefferreich verjagt/ ^85. dieStüdtWien eingenomen/ ' iß daselbst Ak-. 1 44 Hurig undTü r S.LHr-ttlk. ! ^ daselbst er nachmals biß in seinenTod^ gehalten. Sein Hof war gleichsam ll Sammelplatz gelehrterLeute: und ist/i t seiner/nach der Mahometischer Schla ^ zerstreuten trefflichen kibüocbcc, ann, > etwas in Ofen vorhanden / so von etlicl > Janitscharen verwachet' / nicht leicht! jemand zu sehen vergunnt wird. Er ff ^. 149O. den s. Martii zuWien gar pl lich / vom Schlag gerührt/ seines Alt« im 47. und der Regierung im zr.Jat ligt zuStulweissenburg begraben. 1n. Mahumeds Sot führte schwere Kriege wider den EM! schen / Groß Sultan / da er nur in ein«! Treffengesieget/ undindreyen unteni, legen. DursLvoderDx^^b!umjnAff nien hat er erobert; wie auch in Mor«! die Stadt disupsÄum oder l.cpsnro. f schickte auch ein Heer gegen Italien / ni ches durch Friaul biß anTervis getokj Er ward H. 1512. durch seinen Se Selirn vom Thron verdränget / da er H Unmuth/ oder von empfangenem Gi gestorben/nachdem er ins z i. Jahr re;, ret/ und biß auf>4. Jahre sein Alter - bracht. Z4- tt. König in Böhei Zbrr, k^e.'! Hung . und Türck. Chronik. 175 W^Tasimir in Polen Sohn / und K. M M «i Enkel aus seiner Tochter Elisabeth tztd vsn den HungarischenStänden er- lv>lt und gekrönt/ aber von Kays. Maxi- ^ n ian um diese Cron angefochten : wel- ^ ch / K. Matthi» Frevel wettmachend / M n »talleinOefterreich wiederum/sondern ! A 0 HStulweiffenburg samt vielen andern ^ § ädten in Hungarn eroberte. -4.1514. I v Heerte Georg Zecke! mit dem Creutzbe- ' r hMen das Hungerland: ward aber S Klagen/ gefangen / mit einer glüenden ^ ^ )n bekrönet/und seineKriegs-Gesellen Z i! auszufreffengenothiget. Als zwischen ö yser Maximilian/ ihme/ und K. Sig- ^ n ndum in Polen/ -4. i f 1 s. eine Erbver- ß * gung zu Wien vorgangen/starb er im ^ d jenden 1516. seines Alters im 92. und d Regierung im 25. Jahr. ^,1 ii. 8i^.Ba/azetsSohn/sch!uge ^ 514. den 26. Aug. den König in Per- ^ 5 ; sii/Schach ^smael Sophi/ (da er aber ^ 8 ZO2OO.Turken verloreu)erobertauch IBberaubte die KömSWadt^uns. Lei dliederum^. 151 x.an eben den tag schlu- «! ^und erschlüge er den Egyptis. Groß- ^ltan Osmpion Osurus, und eroberte Syrien. Nachmals schlüge er Gazellum G L Den >76 Hrmg. und Türck. Chronik. denBeglerbeg vonDamafto /und^. i den 1 ?owombejum, Campsonö Nac gern / zweymal nacheinander; den« ger ds gefangen bekommen/auchzuA aufbencken lassen /^und hieraufdas jährige Reich der Mamekucken/Egv! Jerusalem / Arabien und Seeküster Africa erobert. Nach der Heimkehr^ er^.! s2o. beyChiurli / (eben anM «Ort/da er i svo mitsememVUer geschlagen /) an einem Geschwär/ cM 8 Jahr 8. Monat und 8 Tag reift halte. Er ließ nicht allein seinem Vat seine Brüder und ihre Söhne/sorM auch seine wolverdienren Bassen nachip ander hinrichten / und pßegte zu fa^: Er lasse ihm keinen langen B * rvacl ftn wie stin Vatter/ damit e Baffen ihn nicht darbe>-/wic sie n>^ ten/herum führen könten. Z6. I-.nOovicu§H. K. UlachslaiSd kam i ro6. ohne Haut zur Welt/ t der chnerji die Aertzte überziehen muß L ErempßengeL. und z.jahrig/dieHun» ri)che und Böhmische Cron/ und trat ^ r 52 r. nur r sjahrig in den Ehestand.'» so war alles mir ihm ftüzeitig/ Massen i. > auch der Bart zu früh gewachsen.Er fir> r Mk^Hurrg. und Tä rck. Lhr-ntk. 1^7 /ME M früh an/ nemlrch io. Jährig / zu re- risM^en. Als er jetztgedachten Jahrs Sul- .. drB'N Solymanns Gesandten/auf bösen u. mD'HotziSen Emrahtder Hungarn/ ermor- MsvMu laffen/zoge er damit diesenTvrannen/ "«Min und desReichsVerderben überHun-- An. r 526. zöge er nur mit 2 5-020. MbDann widerS olymannum/der einHeer v^,)N2OOOOO. Mann führte/ und ward b A M29.Augustibey Mohacz geschlagen: ' Mvraufer vom Pferd in einer Pfützen er- ^ Duckt worden/und also auch frühzeitig / ^HDMlich seines Alters im 20. der Regie- ^Dng im lo.Jahr gestorben/und zuSwl- ^MeiWbmg begraben worden. 8 oder 8ute',man ^ ff>^»n,Selims einiger Sohn/diePeirsche ; ^ lesKerngreichsHungarn/kame A. 1521. ^Erß-tiaserstemal/ eroberte Sabazund Grie- "' >ischweiffsnburg.A. 1522. zöge er vor die , -O >ötadt und Insel Rhodis/die er den 2 f. 2 ^ vielenSrürmenun 6.Monat- cher Belagerung/durch Ubergab einbe- ^Hbrmmen. A. i 520 käme er in Hungarn/ Msnd erlegte K. Ludwigen bey Mohacz/ M^elchem Sieg die Ubergab der Haupt- .DißfadtOfen nachgefolget /^. r 529. zöge er/ Johanne zu Hülffwieder K.Fer- ^ sMgnd beruffen/biö vor Wien/die er ver- G 7 srb- 'Mi I 5°s Huug. und Türck. Chronik. geblich belagert/ und nachmahls Joh zum König bestattigt. ^nno iszr. er wieder/belagerte mi/Schand u. ^ ^ den das Stadtlein Günz/und ward/i wol er bis nach Linz streiffen lassen / dt l Keysers Ferdinandi Heer von 1200. Mann zu rücke geschrecket / und ihme» ^ Haufe von 4oo2o.Mann erfchlagen.P ^ er^.^r sZs.denSchachTamasK. iM sien überzogen / ward er das erstemal (l erzwar Bagdatoder Babylon erobel» ^ von Frost und Kalte / das andermal y» ^ ^ demFeind geschlagen. ^.1541. kam ei!> Hungarn/unterm Schein/K. Johanls» Sohn zu schützen; nähme aber nur Ol^ mit List ein/und zöge also nach Haus.§ 1545. kehrete er wieder/u. eroberte Gr undStulweiffenbmg.Nachdemer i st die JnsetMalta vergeblich belagert/kai! er 1 s 66. das 7demal inHungarn/u gewann die beyde VestungenGpula u Sigeth: doch hat er die Eroberung t letzten Orts nicht erlebet/ indem erdll Tage vorher/ 76. Jahr alt / unter seing Gezelt mit Tod abgangen/ seiner Res rungen im 46. Jahr. )7. GrafzuZyps m Waywodin Siebenbürgen/ ward ^ 152 Wj Mtlk öung und Törck. LhronrV. i HW 6. von den Hungarn erwählt und ge- isir. Wt/vom K. Ferdinando verjaget / und MM 529. von SultanSolymann wieder ^MH!esetzt / welchen er unverantwortlich in M^ngarnberuffen. An. isZ8. vertrug er IiF «mit K. Ferdinando/ daß nach seinem ^ das Reich an Oesterreich kommen/ M- dabey verbleiben sollte. Er starb zu M ^lffabes in Siebenbürgen. An. 1540. ^ s es Alters im xz. undder Regiegrung ' ^ ti4.Jahr/wardzu Stulweissenburg ^sraben. ;8- kvIXrrOu 8, K.in Böherm/ »Ä ^Herzog inOesterrelch/KönigMadislai Md ^ochtermann/ward An. 1527. wider M hannem / zum König ür Hungarn ge- bnt: mit deme/und dessen Sohn / auch 't Sultan Solymann/er viel Kriege BL i'uhret/mit demMittlern aber A. 1562. ^en 8. jährigen Frieden oder Stillstand lsgerichtet. Er ward A. 1 sZi. u. 15Z8. M Röm. König und Keyser erwählt 2 ldgekrön.Jst /^. 1564. den 25.Jul.im M Jahr seines Alters/u. z f. der Hung. M eg,erung zu Wien gestorben/ und zu rag begraben worden. ZS.^xinii^nus.KeysersFerdinands, z» Sohn/ward innerhalbJahrsfrist/An. Is6i. 160 Hung. undTvrck.Chromk. 15 61. und 156 z. zum Böhm und R auch Hungarischen König erwählt« krönt.Er bekäme zu kriegen mit Johar^ K. J ohannis Sohn / mit dem der Zn spaltA i 570. abgestorben. ZweyJa!^ vorher hatte er auch mit Sultan Selj einen Anstand auf 8. Jahr geschloffen, starb A.i 576. d.22.Oct. aufdemReicI Tag zu Regenspurg seiycs Alters im und des Hungar. Reichs im 14 Iah i z.§Li.irä l r. SolymanniSohn/tß Hz te den 2 z. Sept. An. 1566. im 42. Jak ^ feines Alters/ die Regierung an/ dererst ,'^l bis in 9. Jahr vorgestanden. A. 1570.1 1572.eroberte er (deren Obrister Ärarc.Anton.Bragaik nus/wider gegebnen ?i ccord/ lebendige schunden worden) die Hauptstädte mC pern/samt der ganzen Jnsul.Es war ab . - den 7. Oct. letzterwähnten Jahrs / ft Schiff-Heer von unsrer Armada / um M Anführung Keyser Carls v. unecht« M Sohns Don zusn cle^uliria, heydt^up^ W ZU Äo oder Dcxsnt», aufs Hauptgeschl gen: da der Tüt chen bey 2 5000 umker men/ 4LOO. gefangen / und bey 1400, Christen Sclaven ledig worden. Setii 1 ist An. 1575. den 9. Dec. alt 51. Iah 1 ^ Todts verfahren. 14./^ Ml ^ H ung und Türck.Lhr-mk. rS i Wsi4. H^rk^res m. SelimsSohn/ M r 1 te/nach Hinrichtung seiner s.Brüder/ jährig in die Regierung / die ihn nach ,W 1 - Jahren der Tod wieder abtretten ge- hchr.A. isyb.und i s8o. griffe er den M* ^nig in Persien Schach Muhamet mit M .siegan: daeraber mehrverlobren/als A Yvonnen: Er ist A. 1595. seines Alters MK47.gestorden/nachdem er io2.Kinder .Menget. MP ^0. ^uoorpttus.K. Makimiliani ^rhn/ward r 572. den 25. Sept. Kö- B > in Hungarn/auch nach z. Jahren § E l) Böhmischer König.Unter dessen Re- ! nng/ward A. 1582 vonPabstGrego- xili. der N. Calender/ auch in Hun- MNm eingeführt./v. 1584. erlängert er mit -^7 ^alt.Amurat/denFriedensAnstand auf !Jabre.Nachma!s hat er/von ^.1491. ^ k: z.GrossSulranen/ganzer i s.Jabre ^ i'ch seine Feld-Obrisien / Krieg gefüh- ^ >sin etlichen Treffen / insonderheit bey ^ sisek/GranundStulweiffenburg/ viel ^ sisend Türken erschlagen/und ihnenffil- DB »^Novigrad/Hatwan/Papa/ Dotis/ 400k' sicegrad/ und andere Vestungen abqe- l nmen. Hingegen verlohre er Sisek/ zB -llota/ Vesprin/Erla/Canisa: und sein Bru- r§2 Hung.undCürck. Chronik! ! Bruder Erzherz. Maximilian/ käme i s 96. um den Sieg bey Erla / inden Völcker zu bald auf die Beute gepla . 1592. ward wider den Erbfeind / ^ Bet-Glocke und das Türcken Gebet geordnet. A. 1604. gebäre die Religic ^ 1 Aweytrachk denBorskaischen Aufjia r ^ welcher/und der i fja 1 )rige TürkenKr> l M 16o6. durch einen Vertrag und; ^ AA stand auf 20- Jahre / l^ygelegt wort»W K. Rudolph, starb zuPrag/den io.J ^ A ^n. 1612. im 6o. Jahr feines Alters l l 40. desHungarischenReichs/welchcl ^ W zwar/schon4. Jahr vorher / seinemB' A der Matrhice abgetrettcn/) und ward H da zu Prag begraben. ^ i s. ^t^ttu^Lixg M.AmuratsSol ward 1596. von Erzherzog Max" lian bev Erla geschlagen: da er/ wicr die Seinen noch gefreget/nicht aufgeb zu fliehen / bis er nach Constantinopcl langet. Er bat/ als er das Reich angett ten/seine 19. Bruder erwürgen/und schwangere Kebsweiber seines Vatte um/ihre manliche Geburt auch zu tödt< verwahren lassen. Dreyer seiner Seht stern/ hat er zu Kebsweibern gebrauc! Er starb i6o4.dew2i. Sept.ftn 5 ^ 'geh )k^)!Mg.und Türck. Chronik. rSz iSiVierung im 9. Jahr/nachdem er kurtz i/iB«er seine Gemahlin die Sultannin/ seinem erstgebornen Sohn/ aus WWwahn einer Regiersucht hinrichten ^6.Mahumets ?hn / tratte mit 14. Jahren und ei- ^ Vormund in die Regierung. Mit >B "König inPersien SchachAbas krieg- M te unglücklich / verlohre alles wieder/ sni: Z seine Vorfahren erobert / und in et^ ZEHn Treffen bey 100002. Mann- Mit ZNatthia machte er Anno 1615.einen ^ sden auf l o. Jahre.Er starb A. 16 > 9. M' l s.Jahre regiert/und ins zo.Jahr M hatte. ^ l. ^lxrnn^rN.K. Maximilian! ch-^hn/drange An. 1608 seinemBruder sF AudolsodieHungarischeCron ab: mit .^Mner/den 19 Novembr zum Königin ^ WSarn: auch nachmals An. 16! l .zum Ai!iE Böheim/und An. 16-2. zum Rom. gekrönt worden. Nächsten JahrS Mltv'seinemTod An. 1618. erschiene vom rMDctobr.an/zo. Tage lang/der schreck- AjS^Comet und Ruthen-Stern/ welcher .hrßllArm Teutschlande eben so viel Plag- ^zMre/leider! nur allzuwarhafftig ge- E W! weissa- i§4 Hun.tz. und Tnrck. Chronr^ wcissaget.K Matthias starb?l. 16 r: io. Martij/ seines Alters im 6z. uni Hungarifthen Regierung im n. Jc 42. ll. Erfthe Carls Sohn/undK. Ferdinands ( ward König in Hungarn A. ?6i8 d^ hret Jul. gleichwie im foldenden Jabr/I? H'W Kepftr und König in BöheLm Er sch skM A. 162O. den8.Nov- durch Hertz M ^ milian inBayrn Gr. T'lky und Buq k dieBödmen aufdemWeiffenberg unst. ßßitz 1626 den 27.Au. dasHeerK. Christi in Dannnnarck/bey KönigsLuter.Bh'^j lchemGabor/derFürsiinLiebenbürc^ytz wäre vorigen Jahrs in Hurrgarneii sa!!en/und hatte Prcßburg / samt fasiM^ andern Ober-Hungarischen Stadterx^' obert: der ward A. 1620 den 25 A zum K önig Ln Hungarn erwählet / ha doch An. 1622 sich mit K. Ferdmar vertragen und Hungarn geraumet. ^ er im folgenden Jahr/mit Hülffder T! cken/ abermals eingefallen: ward 16 und r627.dieSachwiederum durchs ligen Friedenschluß beygeleget/undAr! 1629. den i s. Nov. dieser Krieg du Gabriel Bethlehems Tod geendet. Ah r 6zo. den 24 I mm kam wider ihn K>! C 0 : Hung und T ürck. Chronik. ä-^iaphus Ädölphus/ aus Schweden: '^..MnachzweyenJahren in der Schlacht ^^Al!ützen/den 6. Nov umkommen. Es >u'M d aber dieser Krieg von den Schwe- l.^ D'mit Hülff der Frantzosen/wider ihn MHg.führet Erstarb/An l6zy. den 15. ^'M r. seines'Alters im 59. und der Hun- RM. Regierung im 19. Jahr. ^ b'f 17. Obsn, Mahumets hn detl seinBruderAchmet/wider die M^Hlsulmanische Gewonheit/ leben lassen/ M Hte ihm An-1619 in der Regierung: lNjßrd aber von deffenSohn Osmann ins MZfangnis gelegt. NachOsmanns Hin- E^Htung/ sprang er zwar abermals auf MA Thron: ward aber folgenden Jahrs sE ' derum in seine alte Herberge einge-- Wn daselbst er auch gestorben. Ono!ei/.^^r»8 ll. Äehmets M ()hn/nachdemer?l.i 62odieRegierung tgetretten/schlug er im folgenden Jahr/ i H^er von 90020 Polen / die in die E ',)aUachey eingefallen waren. Er ward E P nachmalswiederuman etlichenTreft von den Polen geschlagen.Als dieJa- ^2Maren zum öfftern wider ihn aufruhr- it§D>l/nahme er eine Reise nach Mecha zum >kt'H§'abÄrahomersvor/entschloffen/dieJa- . mtscha- iS6 Hrmy. nnd Tnrck. Chronil^ nischaren urrrerwegs ganz auszuro und den Keysemchen Sitz nachDan zu verwandeln.Aber dieJanitschare-- c. nen dißsein Vorhaben für Ohren k<»^ überfielen ihm inSeraglio/und seWM ins Castell der sieben Thürnegesan daselbst ihn Mustapha Ä. 1662. den May erwürgen lassen/ nachdem er mUA Jahre tyrannisirt hatte. 19. IV. Achmets S und Osmanns Bruder/wurde A. i6 von den Janirscharenaufden Thwn setzet. Er ward A. 1624. vorr den 2 tern/undA- r 62s.vondenPersengesä gen.A.i 62 s. erneuerte er denFriederr K.Ferdinanden/welcher nachmals Ai 1629 auf2v. Jahre verlängert word Unter ihmsoll/A.i 6zo. dieStadtMe^ durch ein Erdbeben erschüttert/ Ma mets Tempel zerfallen / und sein Sc durch ein Gewässer hinweg geführt w den seyn. Ferner/als man/An r6z z Constantinopel seirien desGroßSultc Geburts- Tag begangen / ist fast t Drittheil von der Stadtim Feuera geflogen. Nachdem er A. 16^9. Bai lon erobert/ ist er im folgenden 1640. Ml lrn HrM Aung und Türck. Chr-nik. 167 rUtzMim z z. und der Regierung im 17. MGr/gestorben. WWb. III. K. ker6i- llEohn/wawKonig inHuNgarn. MW »625. den 18 Dec. und2 Jahrher- neM'/König in ^ öhcim; endlich auch An. 66: W6 Röm.Keyftr. An -654. (gleich- WMauä) Anno i647 ) zöge er / wider die Dweden und Uminen / persöhnlich zu H) und obsiegete ihnen den 6. Sept. BWem nahmhaffren Treffen bey Nörd- ^Wen/welcher Sieg die Stande wieder nEWserliche Devotion gebracht/ und den oü^Mger Friedenschluß nach sich gezogen. 1642. machte er auch Frieden/ mit M A Groß-Türken Ibrahim: und wie- M oM M. sL49.mil jetzigen Mahumet E Haus20. Jahre. Zur Zeit des Schwe- M ^ien Einsalls in Mähren und Oester- kt/^ l-)/ward ervomSiebenbürgischenFür- >> Georg Ragoczi bekrieget: den erge- v,üthigt/ und nach 2. Jahren sich mit 5 «l vertragen. Er war zugleich ein tapfe- Ejglückhaffter Kriegs-Held / und ein lD ^ ^edliebender Rcichs-Vatter. Wie er BA k,n / Ruhe und Eintracht zu erhalten/ > , 649 und l 6s s. den Hungarn die 6?. Äigions-Freyheit verwilligt: auch An- U 1648. i6s Huttg.und T.urck Ehrdml W^ 1648. den i4.Octob. zu Osnabrück/"^ 1 65O.den2o.Jun. zuNürnberg. mit denCronen /Franckreich und SchwW einen ewigen Frieden geschlossen/unk hi ^ dem Reich / nach 2O. Blut- erieffer m A KriegsJahren/die langgewünschreA >e ^ iviederfahren lassen. A. - 64c). und uz. ^ erlitte er zween harte Hertzskesie: in » ihm ein unversehrter Tod / erstlich 1 re D allerschönste höchstüberrrefiichste Gen j- ^ lin die Keyserin I^eopolMnsm ^sri ^ M darnach seinen theurenSohn undThi ^^ Erben kercünanöum IV. Römischen?n nig/von der S eiten hinweg gerissen, t M starb hieraufAn.«657 den r.Apr- sei ^ W Alters im 49 und der Hungarischen ^ gierung im 32. Jahr: von z. Gemah" ?se! neu/ von jeder einen Sohn hinterlaffem deren jüngste im folgenden/Osroiu; /c xbu§ aber im 1664 Jahr den 17.2^ nuarii Todes verfahren. ^ 2O. lLR^ul>i,AmurathsBrut^/ folgte ihm 271'ähr ig in derRegierung lW!er er8.Jahrlangvorgestandö.2llsA.r6. ihm die Maltheser ein Schiff mit etlicl seinen Kebswcibern und einem Sch von 4. Millionen/abgenommen: ergri met erwider de Christenheit/ rüstetee Fio Mil. ^ HtMF und T ürck. Chronik. »69 chD otte vonachthalb hundert Schiffen in MB ^See/fiele damit in die VenedischeJn- 'Candia/vorzeitenCreta genannt/ er- MMrrte nach 4 skagrger Belagerung / wie- ^Hl'l mit Verlust^oooo.Mann/ ^»no M? ' 4 s. den 12.22.Sept.dieVeftungCa- g F u/und im folgenden Jahr/Retino. Er M ^We auch zu Land in Dalmatien / der eiM viel Platz ab: allwo er hingegen Mi -er etliche / unter andern Scarvona ^ li> Clicea verloren. Endlich/weil er zu slB'^us sehr tyrannistrte/ward er 1648. iDÄ denJanitscharen imSeraglio über- / geschlagen / gescholten / 'gefangen .M M/und nachmals im Monat Augujio l» emem seidenen Strick erwürget. M i. I v. Ibrahims Sohn/ M ttsienge ^ ^ 648.neunjabrig das Regi- ' Et/und verlängerte 1650. den Frie- .^/^Mt K. kerörnsncio Ill.aufav.Jahre: i ^rraber/Türck.Gewonheitnaä)/we- M^ehalten. 1658. wurde ihm / von "herrschafft Venedig ein Flotte von Schiffen bey denbeydenMeer-Ca- Nvaröanciii geschlagen: da nur r^!. iffe davon 6ooo.Türcken umkomen/ !/Ovo. gefangen / hingegen 4000. lien-Claven erlediget worden, ^nno H »6/7. lüV r7o Hnns.undTürS. Lhronr'e. 1657. setzte er GeorgenRagoczi ab /1 willen er den Schweden wider Polei Hülffgezogen) und hingegen ^ck-t karcLsy zum Fürsten in Siebenbür ein. NachdemRagoczi^. 16 sagest gen worden / und den 27. May an pfangenen Wunden gestorben / aber sen Feldherr kemin-^anos sich zum? sten aufgeworffen / und i66r. Barczav enthaupten lassen: verorl er/an dessen statt / itztregierenden KKc ^bsssi, des Stadtrichters von Hern stadt Sohn/zum Fürsten/von welcher 1662. der Kemini erschlagen worden r. 1658. erlitte er bey Bursa in Nate eine Niederlag durch den auftübns ^ Bossa von Alepo. In diesem undfE- den Jahr/ ließe der Tyrann 2. GroWG zier und Muphti nacheinander / die er r jtrangeln/diezwcyten enthaupten. ^ 1660. den 17. Aug eroberte er/durch AjiVassa / die Hungar. Grentz-Veß Groß-Wardem : da unterdessen / Brunstzu Constantinopek/fastzwey theil der Stadt/ samt etlich ivOo.Ä fchcn hinweg gefressen.Helffe die Volk Di, JEsu Christi/daß nun einst derZornl res über den Mahumetischen W C Hung.undTSrck. Chronik. 17, -..Mhrist entbrennen/und ihn von derErden rMsenmöge. 'zM 44 . Ml)ittä>MU8nr.wardK. Hungarn den 16.Jun. 1647.g!eichwie F P,örs vorher Böhmischer/ und 16sz. N Mischer König. Er starb aber folgen- 16s4.Jahrs den 9.Jul. im 2o.Jahr '7.^ As Alters/eine Million unserer Hoff- ' ngen mit sich zu Grab nehmend: daher . ...7 n ihme/ wiebeym * VirgiUo von dem ji 'lyserl. PrintzenMarcello/ hat können D ^werden: 7^7 i Uns hat den Himmel Diesen s Nicht gegönneenur gewiesen. !D LKO?0l.vll8 I. K.kerLnsväi v - Sohn / im Oesterreis.Stammen diß -mens der Siebende / jetzt-regierender ^erdurchleuchtigster Römischer Käyser M unser allergnadigster Reichs-Vat- ^ l ' Ist geboren 1640. den z.Junii/ ^ Fr. Maria Anna/ K. Philippi 1 1 l. " ' Tochter: hat^. i6ss.im U Anat Januario die Huldigung/ von W^Oesterreichischen Standen / und den 3un. die Hungarische/ auch 1656. M 14. Sept. die Böhmische / und H 2 i6s8- n Oücnöemrern'iHunc ' 5acr,nc^uc ulrrs lmeac. Türckett 1658. nach den 8. Julii bescheh« Wahl / den 2 s. diß die Röm. Kavseri Kron/empfangen. Nachdem SeÄ /. dem Fürsten KeminJanos zu Hülff ter Anfuhrung des Hn. Feldmarsch Montecuculi/ 22000. Mann nach^ benbürgen gesendet / rhaten Sie mit i Hn.FürstenPortia eineReise nachLr> da sie unterwegs zu Gratz / 1660. 12. Jun. die Sreyrische Land-StänL Evd und Pflicht genommen.Was ferjr zwischen Sr.Maj.und dem Groß ^ ^ cken in Hungarn seither vorgeganc wird hiemit dem welchen Leftr kürtz h vor Augen gestellet- Türcken Kriegs-Verlauff. Nno 1662 im MonatAulio/ beP ^sichderGroß- Sultmlmit rovOcO All 4k- er daselbst vor dem gantzen Heer Kriegs-Mann gespielet / zöge er mit dt selben auf Adrianopel. Die Ursach dij Neu-Serinwar / die Auslieferung Person HmGravens Niclas vonSe! ^ Rnegs-Verlauff. ' 17 z MM^Ibtrettungdex besetzten Vestungen in W» i iebenbürgen/den Paß durch Friaul/ ei- - n jährlichen Tribut / samt noch etliche .uM Nerstelligen/ und 2 Millionen Gelds Wlff r aufgewandtenKriegskosten/begehret id nit erhalten: dafür ihn/ der von Gott AtMf seinen heiligen Berg Zion eingesetzte MKp vuigJEsus Christus / mit einem eiser- ^ L' n Zepter zuschlagen / und feine Türcken E'' eTöpffezerschmeiffen müsse. ^ A 166 z. im Monat May/ brache der M ^ .lrckifcheGroß- Vezier Mehemet Bas- ' M ^mildemHeer zu Adrianopel auf/ unv M men den 8. r8. Junii zu Griechisch- ^ Wenburgan. Den n. brache er von dannen wieder « f/und käme den 7 6. mit 72000 Mann d 132. Stücken / bey Effeck an: von ',7,^ er den 25. über die langeBrücken/und .A' er Ofen gegen Gran/zöge. 'rF Den 27. Julii/ nachdem der gütige ^ mel/unsere Unbereitschafft sehend/ mit AB ^tswürigemRegenwetter undSchwal- 'Z der Wasser/die Türcken ein Monat WB ^ Gran an - und zurück gehalten/ B ^:r zu gehen / und sich bey Barakan zu H 3 Den r-?4- Tärcken Den 29.geschahezunterHn.Gr.Ads1 'Hs Forgatschens Anführung / das unglü'- KM hasste Treffen bey gedachten Parkan: über 4O0O. Christen (der Türcken etn 1222.) geblieben/ und bey 1022 gef gen worden. Den z. iz. Aug ward Neu Se war von 12220. Türcken/aber vergeb st und mit Verlust / attaquirt. Den 7. kam der Groß-Vezier mit gantzen Armee/vor die Vejiung N bausel/dieselbe zu belagern; die dann/ ter Commando itztgedachten Gravl und anderer Obristen mit 5222. M besetzt wäre. Den 24. setzten bev 20222. Türc t und Tartarn über den Wag-Fluß/ r fielen solgends über die March inM ren: da sie dann mit Morden / Bremst ^ und Rauben grossen Schrecken erwec' auch in diesen und darauf folgen! Streifs/ über 22220. Christen- hinweg geführt. Den 16. gienge Neuhausel/durch V cord an den GrossVezier über / nacht er etliche 1200. Mann davor verlor sind die Teutschen 2522. mit Sackt Pack abgezogen die Hungarn aber zu! E Kl! _ RriegsMerlauff. 1 75 -^-Arbfeinds Diensten in derVestungver- EÄDieben. ^ A Den 2 z. ward Lewenh / folgends nach V^itria und Novigrad an die Tmcken >^Nlfgegeben. 000 Den 6.16. Octob. schlüge Hr. Gr.Pe- § O ,rvon Serin/in Croatien/den Chengy iW; da derTürcken bey 2000. neben erE elen Vornehmen erschlagen undgefaw- > n worden. M - Denio.2o.Nov. kamderGroDVei- >r mit den Völckern zu Ofen / und dm i'-luGriechifth-Weiffenburg an r von § ^ lk sie folgends nach Haus gegangen- ^' Den 7. als ein Heer Türken undTae- F rn/ bey Neu-Serinwar über die Muer hen wollen / wurden ihrer bey zoos. M irchdenHn.GravNiclas von Serin/ Ä ^ iegt und im Strom ertrancket. Den 21. brachen Ihr Käys.Maj. von d Vien auf/kamen den 26. nachLintz/reise- n von dar den 3o. wieder ab/und kamen :n 12.De c. glücklich zuRegensburg an/ ,,-ckk dem Reichstag beyzuwohnen. M erschiene zu Grätz/ und r s. i'ag hernach / auch zu Rackelsburg / in Äs ^keyr/einComet in Gestalt eines gehorn- ' llMonds; welcher einen langen dreyge- H4 spitzten »^6 Türcken spitzten Schweiff gegen Mitternacht/ nen dergleichen etwas kürtzerngegend dergang / und zwey kleine gegen Milttjt dahin er auch die Hörner gekehret/ r sich strahlete. An. 1664. dm r i. 2i.Ianuariima ten sich bevde HHn.Graven undGene ie von Hohenlohe undSerin/mit 18oc Mann von Serinwar auf/ einen Einj m die Nieder-Hung. Türckey zu thun- Den 13. wurde Lr-sinkr, den 25. k j:oc2-».zwo Vejlungen durchAufgab; r 29. Stadt Fünffkirchen / durch Stur erobert/aber das Schloß daselbsiverg!! sich belagert. ! Den 20. machte Hr. Gr. von Selr sich gegen Esseckauf/ allda er den 22. l>- gclanget/und die herrliche Brücken/sn!' che mehr einer Gallerte als Brücken al»r lich/ Solimannus An. 1565. über ir Draw und den daran stossenden Moch L 565. Schritte land und 16. breit/ dui> Ziiv. LsOOO.Mann in IO. Tagen / fchlaz und verfertigen lassen/) den Türcken l Herüberzug abzuschneiden / gantz m Afthe gelegt. Den 25. käme er wieder zuFünssstj A chen an: da man den 27. die Stad!»/ M Rn'egs,Verlaufs » 77 ^ And steckte/ und wieder abzoge/ weil zur Belagerung des Schloss nicht LNorhdurfft versehen. M Den z. Febr. ward die Vesiung Se- l durch Übergab erobert; worauf man M l - f. zu Serinwar wieder angelanget/ M- t^deme in diesem Überfall bey 500. Mp k ^rffer eingeafchert worden. jB Den i o.2o April/lagerte sich Hr. Ge- 'alGr.deSouchesvorNitria: da er ^ Stadt mit Sturm / und den 2Z. A. »M' dieVestung mit Accord erobert. M Den 18.28. begunten die Generale M'' d Braven von Hohenloh und Serin/ " id Hr. Grav Peter Strozzi / dieVe^ MZs mg Canischa mit 12000. Teutschm ^4000 Hungarnzubelägern. E' Den6.r6 May/wardHerrGeneral Mouches von 14000. Türcken angegrif- D^ n: denen er/mit wenig Volck / bey Ger-r ^wih an der Gran /»000. Mann abge- .Mlhlagen. Den l.JuniiN.C warddieBelage- Wttng vor Canischa/ als der Groß-V ezier ^i«k ut7Qooo. Mann zum Entsatz käme / 'vn den Unfern aufgehoben / die sich nach ^Wermwarretiriret: H 5 Den Türcken Treffen an der Muer bey Serinwar; die Generalen Hr.Grav von Hohen! ^ und Hr. Gr. Peter Strozzi mit äuffers ^ Tapfferkcit gejochten / und dieser ther! Held die erhaltene Victorie mit seimj Bluts Tod versiegelt. Den 7. N. C- fienge der Groß Vez' an die Veftung Serinwar zu belagern Den 9. begunte Hr. Go de Souch - Lewentzzu belagern: da er gleichfals t Stadt mit Sturm / und den z. i Z. do Schloß durch Aufgab erobert. 8 " Den 5 N-C. sind Ihr Kays.Mal'.vu Regensburg über Lintz wiederum Wien angelanget. !' Den 2O. zv. ward Serinwar vo ^ Feind mit Sturm erobert/ da in derA l fluche bey 1000. der Unfern niederg z macht worden / oder im Wasser verdo L den. Den 28. haben sie den Ortzerspre get/und z.TagelangzuGrundgeschleiji! Den r.Jul. N.C wurden von Ihr Maf in Person bey Muckendorff in U ter Oesierreich/die FrantzösischeAuxilia > Völcker beneventirt und bewillkommn vl AUjFHt wenig Volcke / daß 6220. Türckcn ^.lßfdem Plas blieben / und das gantze La- M t'ihm zu theil worden jM Den i. Aug. N-C. setzte die Türckijche tiupt-Armee über die Raab herüber / l!// ld überfiel das Christliche Lager: da sie «er/mit Verlust mehr als 8200. Mann l er besten und vornehmsten Völcker « ! der Unfern nicht viel weniger ge- > rben) zurück geschlagen und in denFluß M lprenget worden. E. Eben an diesem Tag hat Hr- General > Touches / das Stadtlein Barkan ge- n Gran über/ samt der Schiffbrücken p,: > selbst erobert und verbrennet: Ist aber l -des seither vom Groß - Vezier wieder > rauet worden. Alsden8.Sept N.C.etlicheKayserl. ' aleoten/diese Brücke zu zerscheitern ab- - B ! fahren / kam es zum Gefechte/ da/ mit u geringen Verlust der Unfern / eine W u'cktsche Tsthaicke gesenckt/ und bey M ndertTürcken ins kalte Bad geschickt N ^den. Hat also unser DonauSttand W ltn Trunck TürckemBlut bekommen. M ierauf erfolgte der Friede / und solte/ cafft desselben Puncten / r. derselbe ro. vahreg/und darnach ferner erlän- -i -8o Tür ken R rr egs-V erla uff. ^ert. 2 Alle wissentliche und bekan Gefangene gegeneinander ausgewe selt werden, z. Novigrad und Neuhml blteb den Türcken; Hingegen solte c Christlicher Seiten an der Waag e ? neue Vestung aufgebauet werden. Neu Serin muste geschleiffet werden. Siebenbürgen solre in den Srarrd/wie vor zo. Jahren gewesen/gesetzet/ undt Vesiungen/ worin» Kays. Besatzung! lägen/wieder mächtig werden. 6. V» den ssebenGespannschafftenzwifthenSi benbürZen undderTheyssa wurden dr« dem Königreich Hungarn gelassen/d! andern vier behielten die Türcken fursim Zeckclhchde aber solte keinem Theil V» bleiben / sonderugeMeiffet werden. ! Mrt dem Abaffi/ Fürsten in Siebenbü M/jolte es/ wie mit andern seinen Vorfahren gehalten werden. I.LOI'oi.VIIKH . " W —. > n- — . - . . — L0NtMU3Ll0N Zer merckwürdigsien Begebenheiten/ VonA«lno 1665. d»S 1684. mngarn/Polcn/Landm Türckey/undTartarey betreffend. Fnno 1665. den 9. Jenner/wurde das ^ltvesie Schloß Zeekelheyd gesprenget/ ld durch ZL. Minen vernichtiget. lDm io. (LQ.) April/ward bey Frey- wt diffeits der Waag/ an statt der ver- yrnen VestungNeuhausel/der Anfang einer neuen gernachet / um von daraus n Paß über solchen Strom wieder die Mische Macht zu verwahren/wie auch Erls Hungarn / Oesterreich / Mahren/ O Schlesien zu bedecken. . der erste Grundstein hierzu/wurde den (19) Sept. von dem Hungarischen antzler/ mBeyseyndesKeyserl. Gen. ftdmarschallde Souches und anderer rentz Generalen/ wie auch Hungari- 'en Magnaten/ mit unterschiedlichen hlemomengeleget/und derVestung der H 7 Na- RSr Coritiliuatr'ori der ^ Name l-copoiäina, das ist Leopol'i Stadt gegeben. Den 24. Decemb. segnete der Herr ^ pay/gewesenerErhbifcheffzuGran/ u ^ ^ü. Vi Primas R.cxni, dieses Zeitliche. Zu Anfang des 1666stcnJahrs gic gen die Morlacken in 2000. starck in d, Türckische auf einen Streiff aus/wurd aber den Türckenverkundschafftet/m von denselbigen in 6000. starck / unw, l Cettina an einemPaffe von drevenOrt mit solcher Ungestümm angefallen/d,s- ob sie wol etlicheStunden lang sich taps mehreren/ sie doch der Feindlichen Mac 1 weichen/und bey zoo.der Ihrigen zur cke lassen müssen. An. 1667. im Mertzen/starb der Heß Graf Weselini / des Königreichs Hu garn Palatinus/ aufdem Ober-Hung, rischen Convent zu Neusol. Mit eintrettenden Sommer-Metts^ käme der Türckisö-eGroß-Veziermite ^ , nem gewaltigen Heervon j-O0Oo.Mars ' auserlesenen Volcks/ ohne die Arbeit, undMinirer/die allein i Oooo.Mann gl j ' schätzet worden/den 17. (27.) May vc die Haupt Stadt und Vestuna Candi i A gezogen/ und fieng qn/ selbige förmlich z beb et ^terckwördigst. Begebenheit, rgz »HMgern/ auchalsobald mit Feuer-und ^ c )ern Kugeln hefftig anzufeinden. Zeit- d-MEEHrender Belagerung/vor diesesJahr/ M/Irenaus Venetianischer Seitegeblie- !l24n.Officirer und Soldaten/und ^'Constabler/ und in solcher Zeit ver- Äjkö lmchet worden/^ io3.CentnerPu!ver: .F rrzzo.KlaffterLunten/ 3899k.grosse ^kleine Handgranaten/13693. Gras > Di tten zu roo. 400. und 500. Pfunden; rÄ ^59- Stuck Kugeln allerhand Gar- ^g/ anderer viel hundert tausend Ku- iM zugeschweigen. A. 1668. den 1 3 .( 23 .)Febr. desMor- Ns um 2. Uhr/kam in der neuen Keyser- ^ hen Burg eine erschröckliche Feuers- . »runst aus/welche innerhalb x.Stunds/ ^ ^ kses herrliche Gebäu/ biß auf das unter- tA >Stockwerck darnieder legte/und ach- ep/ «temandenSchaden über sOOoooGül- m werth. Den27.Febr. (8. Mertzen/) des A- inds um zehen Uhr/traffen die Venetia- rr unter demOrdinar ProveditornCor- aro/ die Türckische Flotte nicht weit von Mschia / an/ und schlug sie / nach einem lutigen Gefechte/so bis auf den Morgen ^ egen 4. Uhr wahrere/ in die Flucht/funs E i84 L-rmnuatr-n der Tmckische Galeen kamen noch davon/ ne aber sprengte sich selber in die Lufft/u! eine andere ward in Grund geschossen/!^ übrigen s. aber wurden denVenetiane zu Tdeil mit r iOv. Christen - Sclav» und 4 r 4- gefangenen Türcken/wonrnt mit wäre der Mustafa Baffa von Nat lia/der Beeg von Cypern / und der Be< vonNavarino: derCommandeur D rach-Bev blieb im Streit/und dieVen tianer düsteren hierbey auch 2oo.Gemeit ^ mst 5. edlen Herren ein / und hatten be svo. Verwundete. Eben um selbige Zeit hatte eine Pai, they Heyducken auöDalmatia vonPercs sto das Glück- daß fle den Baffa von Ce stet-Novoaufdem Rückweg von seiner. Lust-Haus erdappete / und nach einen scharffen Scharmützel gefangen davoi brachte. HmMaymonat giengen etliche hunder Türckw in Dalmatien auf einen Streit aus/und gedachten/ das plarteLand/ un Cliffa her auszuplündern: die Bauren u Morlacken aber warteten ihnen zwischei Cliffa undSalona auf/und machten etli che hundert Türcken/ samt ihrem Führe nieder. Der Hi Ny «lkW !k^ W ieftj e!< merckwärd ig st. Begebenh. »S^ ^^Den 6. (i 6.)Septemb. resignirteKö- ^ EjCassmirus in Polen/ Cron und Sce- H i:r/und nahm Abschied von den Polni- ' jen Reichs-Rathen und übrigenStän- Anno 1669. im Mertzen/ entstünde m mstantmope! eine groffeAufruhr unter ^Janitscharenausdes Groß Türcken ^ lgelangten Befehl / daß seine Bruder sten ürsn^uUrt werden. DieJanit 'M) k-A MM !E aren worffen dem Canriacam/der dem roß Türcken in diesem Stücke zu gesal- 1 leben wolte/selvst ein solchesHalsband 1/ und Hessen den erwürgten Cörper/ Ldem er Men bis in drittmTagezum l'entiichen Spectackel aufderGassen ge- jm hatte/endlich die Hunde fressen. Den 2v. (zo.) April kam zu Mittericht/ in Ofen / der ehemals gewesenen aupt- Stadt des Königreichs Hun- nn/ ein wütendes Feuer aus / welchem ine Rettung geschehen kunte / so daß cht allein die gantze Stadt / bis aufs, 'äuser / samt den Zeug- Hausern und Magazinen / sondern auch des Königs ratthi« gewesene Residentz/ und die mtze Vestung in die Aschen fielen. Den9.(19*) JumiwurdeFürst Michael Lsntmuatidri der chae! Koribut Wießniewitzky (ein Hl von ohngefehr 24. Jahren/ und mit al Königlichen Qualitäten ausge;ieret)c muthig zum Polnischen König ernenn s- ^ und legte der neue König des folgend Tages den Evd ab. ^ Zu Anfang des Heumonats / bekm ^ - Neuhäusel/ die nunmehr Türckische stung inHungarn/einenneuenBaffa/d ließ alsobald den Alten aus ein Gen ^ ^ bringen/ und ihme den Kopf abhaue den Rumpf aber schinden / und die Ha! l ^ sambt dem Kopf nach Ofen bringen/w«! er nicht bey Zeiten die Schantz/welcbe d Keyserliche beyComorren neu aufgewo: ^ fen / verwehret / noch die gehuldigte Dörfferschärfferzur ContrLbutionangz strenget hatte. Das nun in die drey Jahr her von de? Türckenschr scharffheläqerte und übel u« gerichtete Candia / ergäbe sich nunmef den 26. ^uxuM, auf folgende Accordi Punkten: Krafftdesfzu beyden Seite geschlossenen Friedens / sollte diese / se dem Jahr r 648 her blocquirte und de!» > gerte iÄ'tingln 7Mdt Candia/welche vormals- schönstein gantz Levante gewesen / nur mehr aber anders nichts denn ein blossch ^ Sterr iS? dHW'inhauffen war / an den Feind über- iDHjin/und von dftsem hingegen denBela- WE^ en zur Ausräumung/wie auch zu der chF Etlichen Einwohner und Soldaten/ -§ ^ ti" ihrer Bagage und Sachen Einschift ' fgzwölffTage/ oder eine längere Zeit ,^/ ^ viviliiget werden/ biß man mit den Ga- l,enund Barquenaufdem Meernach > (' andia oder an die Schiffe überfahren M k te' 2. Sotten die Belagerte mehr M l)t/ als zo. Stücke und eine Parthey MD eels (dann an diesen letztem hatten die ' rckm Mangel) in der Vesiung lassen. ' holten alle l'rseccnlioncs gegencinan- ' ausgehabenseyn/und dieTurckendie )er im Königreich Candia eroberte 'Mer / die Republik hingegen in die !almatien behalten. 4«Soltenüber das l.'Republik zu denen an demKönigreich 'mdia noch wirklich einhabenden dreyen äsen/ benanntlichSuda/ Spina Lon- /und Carabusa / noch zu einem jeden rte zo. Jtaliänische Meilen Landes in c Runde gelassen werden. ^ Solte A^ r Republik auch zugleich die Herrschaft .MlB lfdem Meer verbleiben/ und der Groß- ^ urck den bis daher aus dem ^rck^ei»- '.von den Griechischen Inseln alljährlich »»«5 M rSS LonemuatiorsHer lich genommenen Tribut der 7000. K ni fahren lassen Und 6. solte auch das MW diesem vonder Republicden TürckiscM. Keysern/wennsie mitselbigen Friedens macht/gegebne Präsent abgethan seyr' Den 19.(29.) Septembr.an S. d ^ < h chaelis-Tage/ wurde König Michael ^ Crackau aufdem Schloß in der Hau Kirchen gekrönet / und ließ rhme den ^ (27.) Febr. l 67O. die Keyserl. PrineO LIeouorsm ^okepbam yerMt ^ len; welche hernach in eben selbigem Jal ^ den 19 Octob zu Warschau zurKomg^ gekrönet wurde / bey welcher Solennit. ^ silberne Pfennige ausgeworffen wmdei! aufoeren einen Seiten ein Sinnbild m! H den Ziffern der Königin und in einer Un! ^ schriffr stunde : Oum ec> ersm cunüa ^ momponenzrAufder andernSeiten adt ^ ^leonora kvlsris ^olc^bs D. ^ Pol. Kl.O.I^.ic.R.uf.k'ruf.klss.Fäm.Xioi Vol. ?o< 1 ol. ?oä 1 . 1 gv. 8mo. 8eV. Ore! ^ dlats ?rinc. llun^a. öob. !)s Oros. 8cls. ^rcbiclux Dn>s ^ 6or§. 8t!r. Osrn. Oor. V^ürc. nec no! 8up. Ink. 8il. ^larcbio. ^lor. sc8u^>. lni ll^us. Oom. blsbr. Ivrol. LcOvrt^ ?er6!l^ asuäi Ul. kiUs l-eoxvlch l. Oerwros lm! xcrr-! der nierckwürdrgst. Begebenh. r -- tcUciler coronsks VO.I.XX. ^ens.OLod. '^MJn diesem letztberührten Monat ward ' !,WM den gewöhnlichen Platzen der Stadt M-Wien durch öffentlichen Trompeten schall auögeruffen / daß alle Juden ins- v 'K 'sambt sich auf ewig von dannen bege- ltarnd aufden Fronleichnams Tagbey ?a,MG undLebens-Straffe sich nicht mehr 'winnen blicke« lassen solten. !!,M ' ^n. 1670 brachen im MertzenGrafen ! eters von Serin/Keyserlichen und Kö- ZF: glichenStadthaltersinCroatien heim- rMi- h mit deir Türckischen Baffen zu Cani- - M m/Büsnia und Ofen gepfigene gefähr- he Correspondentzen aus / welche dahin ^ engen/daß er sich mit dem gantzenLande Ottomannischen Pforte untergeben/ ? M ndrinßbar machen wolte/wan sie darge- '? lhn in Sä-utz nehmen/ und als einen ? V lürsten überCroatien regieren lassen wol- ^ ök -n.Hieraufwurde zu Grätz / GrafEras- ^ ,us von Tattenbach als ein Mitverdach- iB ger angehalten/und aufdas Schloß ge- c,» hi Mgen gesetzt. GrafPeter Serin/ und in Schwager Marggraf Frangepan " ' iMyn sich zn Wienern/und wurden in Arrest r§o Ldnkrmratron der Arrest genommen. Tschakathurn/un grad die vornehmstenSerinischenSc ser undVestungen an derMuhr/mac den Keyserlichen Völkern gutwillig >2 Tbore auf/ und nahmen von denjeU^' andereCommendanten undBesatzunjr ein. Und ob gleich die Ober-Hang .1 '' sich Anfangs unter dem Ragozziempl- - ten/krochen sie doch aufAnkunfftder^' serlichen Kölker / bald zum Creutz / ir' r' me der Fürst Ragozzi mit derGenerali^.' " seinen p-räon cspimiirte/ und zu V Sicherung seiner fernem Treu/ seine zi Haupt-VestungenElsched und Pota wie auch seine andere Schlösser mitT§ schenVölckern besetzen liesse. GrafN dasti/als Hungaris. ^uöexOurirewm etliche Wochen hernach / auchgefangl nach Wien gebracht. Den 17.(>7.)Jul. ergab stchCascha nach vorher bedungener Religions-Fre heit/ in den Kayserl. Willen / und nah »OVO. Mann Besatzung ein. Von Caschau ruckte die Keys. Arm vor Eperies/ welche Stadt ingleichen ren Accord in der Güte machte/und sich einer Keyserl. Besatzung bequemere. Die Keyserl. GenerM. ruckte in ibre^ He! H. merckwSrdrgst. Begebenh^ r-r 'ausmarschiren aus Ober-Hungarn dasSchloßMuran/und brachte/nach »-tägigem Tractiren/die Frau Wesse- ^n/des verstorbenen Palatini Wittib/ sie von den Kayserl. Deutschen Völ- ML- Sir ros. Mann in solche ihre Vestung OM Den! r. (rr.) Septembr. wurden zu Den / wegen der annoch im Lande be- ' blichen Judenschafft noch andere Pa- M iten von Keyserl.Maj. unterschrieben/ OA- j! ausdrücklicheilJnnhalts/daß sie nicht An das Ertzhertzogtbum OesierreiK/ "O l dern auch alle Kevserl. Erblander rau- knsolten. M Anno 167 r. wurde den Z0. Apr.Graf ^ ^dastizuWien/dieGrafenSermiund ^anchepani zu Neustadt / und den i r. sv. GrafTattenbach zu Gratz/ ihres 'Zeltkündigen Verbrechens willen ent- uptet. iZu Anfang des Novembris gieng zwi- ^ en denEstenhasischen/denen ein Anzahl nmandirterTeutscher Reuter zuHülf- 'gekommen/ und den Türcken eine ziem- - scharffe Rencontre vor/bey welcher zu yden Seiten fast gleich viel geblieben, s haben aber endlich die Esterhastsche sich M W »9L merckwördrgst. Begeben^ sich bey Leopoldstadt unter die Stüü tiriret/und dieTürcken sichdaraufzui begeben. A-1672. den 6.Aug. überzog der l kische Sultan die Ukraine mit einend r von 200000. Mann/nebensl dem D »» senko / und lagerte sich den 28. dieses r der Grentz^tadr in PodolienCamü ^ untergrub alfobald das neue Castell/' ö schickte es in die Lufft/ beschoß darauf s alte Schloß/und warffdie Mauren » WoraufdiePolen/weilen sie nicht lärm Stand halten tonten/ in die Stadt zu st cke wichen/allda aber vom Geschütze aist mals heftig bedrängt wurden/daßsie§ ' lich zu einem Vertrag sich bequemen M' U.! Okk 'Hl H Ar! sien/ den man ihnen aber sehr schlecht balten/indem dieGeistlichen/so sie auft Gassen angetroffen / wie auch fast c- Grossen von Caminiee und Podolien rs dergesabelt worden. Den 18. Octob erfolte der Fried zi schert Pohlen und demTmkischen Keys folgender Massen: r. Solle den Tartar welche vorhero im Königreich Pohlen < wohnet/undLipcogenennet worden / i gelassen seyn/ihrezmück gelaffeneWeib und Kinder abzuholen. 2. Der Kör dur ?! ftr. merckwörbigst Begebenh. rg z KWfirch seineGesandten jährlich an diePfor- Ducaten liefern lassen, z. Pollen der Ottomaniscben Pforten unter- MB ^nig verbleiben. 4. Die darinn sich begliche Besatzungen / mit den ihrigen yausziehen. x.JedemdasfteyeLxer- ^ium seiner Religion zugelaffen feyn. 6. Mdemfrev stehen/ aus Caminieck/ und Wdern Platzen/mit seinen Gütern/ inner- Mb 2 Monaten auszuziehen. 7. Die ^ käme denen Cosacken nach der alten 94 LoritLriuätr'onder Leute und V.iehe weggeholet/ sind ast' bald Lvo. Kays. Dragoner / nebenst r Husaren / selbigen nach commandik worden/welche dann nicht allein alleC^ sken und Beute wieder bekommen / j ^ bern auch derTürcken bey zoo.nM. gemacht. Den ro. Novembr. um n. UhrV ^ mittag starb derKönig in Pohlen im . Jahr seines Alters und vierdtenderH gierung. ! Der obige Fried zwischen den Poh l und Türcken wahrere nicht lang / da r den i. Nov. der Cron - Marschall mit tz ner und der Littauischen A rmee das ckischeLager unter Chocim an einem«' verschantztenOrt in Z2ooo. Mann staf. angegriffen/ und aufsHauptgeschlag>. Den 12. Novembr. erobetten dieG und zöge die TürckischeBesatzung den f» dieses aus/die Pohlen aber hinein. G A 1674.wurde den ro.May derCr < ^ Feldherr 8ob;c§jc7,einHerr sünfftzig Jahren/mit gantz einmüti)' Stimme zum König in Pohlen erwehr»! L Nachdem der Groß-Vezier mit eilst ^ grossen Macht an Türcken und Tartan ^ nierckwördr'gst Begebenh. ryf UMÄd vier Bassen mit 20000 Mann unter ,M» 1 >ezim ankommen/hat er das Schloß oniiB selbst mit dem Geschütz angegriffen / OB nches dann endlich accordiren muffen. iHiernächst eroberten die Türcken die aadt Human mit stürmender Hand achten alles nieder / und äscherten sie . 'lltgein. Hingegen bemächtigte sich der König imd ic Stadt Barr und des Schlosses da- ^ ! ssk/wie auch fast der gantzen Ukraine. ^Wlnno 1675 thaten dieMalcontenten ülMWOber-Ungarn/ sonderlich in den Hey- s 2 l' ^cken-Stadien/mit Rauben/Plündern ^-MdHinwegnehmung desViehes immer- grossen Schaden. Von diesen hat UMneralParagozzi mit seinen Völckern 00. über der Theyß in einem Wald W 'getroffen/derenbey 8oo. niedergema- ^t/die übrigen in die Flucht getrieben/ E-' d einen Vornehmen Forgatz genannt/ E iCaschau eingebracht. DerLittauiftheUnter-Cantzler/ Fürst ^dzivil/griffe die veste Stadt Pawloc- EülL ^an / eroberte dieselbe mit Sturm / und "2 H alles Volck mit Weib und Kindern ^ miB verhauen; eroberte daranfdas Schloß -«>"A-cord. 3 Der Ätz r^6_Eontanuatronder_^ ^ DerKönig in Polen traffimSept ^ der die Türckische Armee bey Tremboi an/und lieferte Lhreine Schlacht / wo«^ nen der Türcken bey 15000. aufVtz. Wahlsiatt/ der Pohlen aber eine geH ^ Anzahl geblieben. > A. i schatten sich zweenHungarij^ Rebellen von Adel in Deutschen Kleid« nach Zathmar practiciret /Willens/l Zeughaus anzustecken. Sie sind aber c gezogen/ ihnen eiserne Hacken in den 9 . cken geschlagen/ und an einen SchneU gen aufgehencketworden/ daran deren des andern Tages verschmachtet / l! ander aber sehr lange nicht ersterben kc> nen. i DieGuarnison zuMuran hatte v>! gehabt selbige Vestung dem Türcken! . ^ verkaufen; es ist aber dieses Vorhab!. ^ entdecket/ und die Besatzung von den Heyducken / welche in Türckischer K! düng bey Nacht vor die Vestung geko men / und eingelassen / gefangen geno men/und zween davon / so die Urheber s cher Verratherey gewesen / gespisset den. ! Den 29 Novemb. fiel die Hungaris« EtadrOedeyburg samt ihrer Vorstal b ^ ^ merckw ürdigst. Begeb enh. 19 7 UArDsäüsdie 2O. Häuser in die Äschen/ wor- , WMs) zwey Franciscaner verbronnen, W/^'Den 6. Septemb. wurde die grosse 20. Ä' 'lacht der Türcken und Tartam bey ' 3 agenow von den Polen aus dem Feld , schlagen/daß sie sich in höchsterVerwir- MF lng über die Uberfuhr retirircn müssen, ^oraufabermal der Fried erfolgte. ' Anno 1677. gleich im Anfang des Se- 'embris/ haben die Moscowiter wider 'e Türcken eine herrliche Victorie/ ze- N 'ch nicht ohne grosse Niederlage derih- 'M/erhalten/sintemalvonder Mojco- Mü ^ iter Seiten bey 6ooo.Mann aufTurk. ^ >er in 20OOO. geblieben / und etlich tau- '' >ld unter Ezecherin gefunden. Kurtz nach dieser Schlacht/ haben die r Moscowiter zum andernmak wider die § ürcken herrlich gesieget/ indem sie diesel- chrey Merlen vonEzecherin aufsHaupt isthlagen/daß/ohne die Türcken / allein rr besten Janitscharen in i socx). geblie- >n. Anno 1678. bald zuAnfangdesMay/ Men die Hungarischen Makcontenten aschau mit grossem Ernst angegriffen/ .MiB ach von dem Schmiedischen Regiment ^. M inffCompagnien ruinirt. Der General I z Würmb Ml /»I, .'S»,-,' ^4 !9s Contmvatkon der ^ Wurmb aber batte in der Ei! ftine 2 - cker versamlet / und war ihnen in den! v cken gegangen / worüber/ ausser den tk- sangLnen/in die i gov. von ihnen auf rst Platz gchlieben. AnLjber-Hungarn hatten diese! l imittelstziemlichenFortgang/allwosietr MmereS tadte und Flecken alle ausplff derten/und sie hernach in Brand steckt. Hiernächst bemächtigten sie sich der^' stung Torna/vonZendro aber wurder^r mit Verlust 3200. Mann abgewiej!. Von dar wendeten sie sich aufPolm welches Schloß sich mit ^ccorä ergal und gieng der Commendant / Obr Wachtmeister Zlotnicky/mitalldenS mn zu ihnen über / jedoch war der O nachdem sie die schweren Stück heM genommen/wieder verlassen. I. Hierauf giengen sie aufOnath/quitlß ten aber den Ort bald wieder / und sch« sichbeySarenck/ welche Vestung m bald -ccoröirte/ und wurde die darinn j legeneMannschafft unter dieFrantzösis Compagnien untergestecket. Endlich kamen sie/nachdem dasStä lein Tockay biß auf den Grund eilige schert/denrz.Jul.mit der völligenArni W me rckwSrdlgst. Begeben h. rp- Caschau an / und setzten sich nur eine iertelstund von der Stadt. Hierauf sse der Qbrift Baron von Dieppenthal E F j t Stücken unter sie spielen / aber sehr HM iglucklich/dann als deffenGemahlin ein - -offes Stück anzündete / zersprang sol- E^es / und schlug ihr den rechten Arm enr- WM»ey. Gleichfalls gieng dem Conjiabel schwereEtückM drümmcrn/welches .n und viel andere beschädigte. Solchem rsE Ich/ ließ man mit fernem Schlesien enr- ^2 rlten. ! In NiederHungarn hatte die Besä- ^ngausNeuhausel/ bald zuAnsang des MH Zeptembris/ einen Streiffauf die Käv- «ui rt.gethan/und 2 oo.Pferde in einerKup- itG' el / sechtzig Stück klein Vieh / und zwey lindert Ochsen weggenommen / wovon M^ ber die Käyserlichen im Nachsctzen;vO. ^ 5tück mit Verlust io. Husar n / so ge- mgen worden/und eines Teutschen / der Kopffverloren / noch zuruck gebracht, hat aber kurtz daraufder Grav Estern jasi und Elisasky dieselbe wieder redlich ezahlet. Denn als sie/wegen der Pest/ Aö int 6OOO. Mann im freven Feld sich aujs alten musten/ wurden sie von dem Gra- >en unversehens überfallen/über Doc>. 2 4 nieder- 2.OO Lontmoatisn der niedergemachet/ acht Stücke zwey! nen/und des Bassa Sohn gefanglichj gebracht. Im JulLo eroberten dieTürckem cherin. Im November ergaben sich in ^ garn Alt-undNeusol/Crem-und Sch nitz den Kayserlichen. Anno 1679. Im Augustmonat fi an die leidige Seuche in der Kayserl. ? sidentzzuWien allgemachlich einzusch chm und plötzlich erschreklich zuzunehmr daß biß in den November/ in der Sta umliegenden Vorstädten und Lazarett 190518. Personen gestorben. Dieses b glück betraff auch mercklich das gar Königreich Hungarn/ und noch mehr e dere umliegende Langer. Anno 1680. wurde unter vielenWr der-Zeichen / so sich hin und wider a Himmel und aus Erden sehen lassen/ auk zugleich ein erschröcklicherComet den iW (26.)Decembris zum Erstenmal bemH cket/ von welchem unter denen gelehrt viel Schreibens und Disputirens war Man sähe ihn fast ein halb Jahr / ui zwar fast allenthalben in der gantzi Wel Nr Wen 'ktt mer ckwürdi gst. Be geb enh. 201 best. Dessen Bedeutung GOTT al- in bekannt ist. In eben selbigem 1680. Jahr / und oar im September / theilten sich die ungarischen Maleontente in viel Hauf- A / kamen mit sechs hundert Mann / de- m mehr als der dritte Theil Türcken wa- m/diffeits der Waag an/ und überfielen iel Caraffische Compagnien im Schlaff. )as Dorff/ darinn sie lagen/ steckten sie lsobald in den Brand / und zerstreueten lle Mannschafft / ehe sie sich zur Gegenwehr stellen tonten. Nach diesem verdeckten sie sich durch Hülffe des Teckely/ mt Türcken und Tartarn aus 8000. Y?ann/ undhauseten durch gantz Hun- >arn sehr übel / continm'rten auch damit 'ie folgenden r68i. 1682. und 168Z. )ahre / da die Käyserlichen und Malcon- enten immer einander in den Haaren raren/ und bald jene / bald diese den Kür- zemzogen. In währender solcher Zeit/ machte der 'rstberührte Hungarische GravLmericur Leckely ihme von Tag zu Tag einen meh- 'ern Anhang wider Ihre Kays. Maj. also/daß es ein sehr Übels Aussehen bekäme/ lvie er dann / nach Empsahung von dem 3 5 Tnrcki- '4 . r or LontLnuatr -rr der _« Türckischen Kayser/ zurRecompens!d «, Vorbedeutung der Cron/ eines mit Z u ^ manten und Arabischen Gold reichliäse- ^ setzten Sabels/Cafftans und Sessels dem Groß. Vezier den 25. May nach gende Oonckrioncr geschlossen: l. Wolke der Türckische Kayser/di nigen Städte / Schlösser und Dölß welche er in r z.Jahren erobert/un zu t KönigreichHungarngehören/demTe! wieder einraumen. I I. Sölten beyi seits Gefangene gegen einander erlaj werden. M. Solle das Königreich H garn demTürcken jährlich 40000. Rt! - zum Tribut liefern, l v. Sölten die Hü' gar. Stande Macht haben/ nach erfot tem 2 i bl kerben desGraven Teckely/a ihrer Nation einen König zu erwehlt V In Hungarn das sreyeLxercicium ^ Evangelisch-und Reformirten Religil Lurckgehends einzusühren; hingegen ^ die Ca tholische/ so wol Geich als We!> che in Et'.fften /Städten/ Clösternu ^ ^^ Küchen zu vertreiben, vrI. Wolke t . Türck. Km'ftr dem Teckely alle gegen die Kayscrl. Waffen thun/ und i zum kraffligstenbeschützen / und was dt glichen der Mn. Kaps Majestät/ Kon K AWönig in Hungarn/ und selbigen KoniK lesiMichs höchstnachtheilige Puncten mehr h BlW:wesen.Unter welchem t'»v<,r desTrück. EWMtzes immittePTeckely alleHungar. WM'^espanschafften an sich und auf seine n: öeite gezogen / und die jenige / so sich in MD 6üte nicht ergeben wollen/mit Feuer und uvE^chwerdt verfolget. MM Weil nun dises alles J.KaysM. nicht MWerborgen seyn konnte/als waren Sie auf W F 'cafftigeGegenwehr höchstvernünfftig de- Mkb acht; zu dem Ende Sie mit Jh. König!. Haj. in Pohlen eine heilsame Alliantz ge- lhlosten/ welche in folgenden Punkten be- Eunde: l. Soll diese OffenNv-Bündniß ^»langewahren/bißbeydeTheileeinenbe- M' landigen Frieden mit dem allgemeinen ^ keind habemDieOckenNv-Bindnißabec oll immerdar beständig bleiben. H.Wird E )ieseBündniß beyderseits mit einem Eyd .MF rekräfftiget/und derselbe im Namen Ih- M cer Kays, und Köm Maj. wie auch der Mßls KrjrubNcq von Pollen/durch Ähre Lmi. MB ^ntzen/dieCardinale Pio undBarbarini ^KMuRom in des Pabsts Hände abgelegt. i/BGU. Begibt sichJH.Käys.Maj. aller pr.r- teabonen und Anforderungen / die von Der Zeit des Schwed.Kriegs her/der- - I 6 ; I.04 LoneLnuatlon der liäiew halber noch Herruhren / und tM^ das Diplom» von der Wahl eineKöni wieder zuruck gegeben und vernichtet. Verzeihet sich der König in Pehlen a aus selbigem Tractat entspringet krretenlionen. V.SollUNdkankeM '1 de geschlossen werden / es geschehe da mit beyder Tdeilen Bewilligung. Sind beyder Theilen Erben und Na folgere diese Bündnuß zu halten verbt den. VN. Eswird aber diese Bündn allein ausVeranlassung desTürckisch» Kriegs eingeschrencket/und solldieself^^ aufkeinen andern erstrecket werden, vr Soll derKayser 6ovOO.Mann/worunt auch die ^uxMar-Volcker/ und die/so Besatzung derHungaris.Vestungen gen/gezahlet wevden; Pohlen aber eit Armee von 42000. Mann so lang d Krieg wahret/aufdenBeinen halten.!) Soll der Krieg also angeführet werden daß man den Feind an zweyen Orten ar greiffe. Nemlich sollen sichZhre Käy Mas angelegen seyn lassen / das Köntz reich Hungarn und dessen Vestungen zH beschützenSeine Kön. Mas in Pohlet aber trachten / Cammieck/ Podolien unP die Maine wieder zu erobern. x.Wovei Ihr« merckwördigst. Begebenh. r.o^ HAlhre Keyserl. Maj. zu Beförderung des j,Mleldzugs/derCron Polen 222000. Rthl Ms'lm Voraus zahlen lassen / jedoch mit liesem Beding/daß die Summ von dem Mt tlehenden/welchen der Pabft Pohlen ver- »WZ sjhen wird/ abgezogen undcompenstret MlüMrden solle. Xl. Sollen zu dieser Ge- lilllschafft ändere Christliche Könige und ^Attentaten eingeladen/ dieselbige aber »aderst nicht/als mit beyder Theilen ein- lelliger Bewilligung darein genommen »»erden: Insonderheit aber soll /edweder WWke Moscomitische Czaren sorgfältig dar- M.M erbitten. Nach dieser höchsinützlich geschlossenen !llianz/brachten JH.Keys.Maj.eine aus- WM 'leftneArmee aufdieBeine/welcheindie ivOvo.Mann bestekend/unter demCom- ,ML>andoJH.Hochfl.Durchl.Hrn.HerzogS '.MÄ.on Lottringen/in Anwesenheit JH.Keys. undJH.CHurfl^Duxchl inBayern/ m 6 . May auf der Kitzer Heide gemu- ^^'ert wurde. /M Hierauf gienge zwarhöchstged. Herr MB)ertzog von Lottringen mitgemeldterAr- qM >ee vor Neuhausel / u. fiengen an solchen Wiichzu belägern / weil aber derselbe starck ^hllch'setzet/ auch der Türckische Groß-Vezier V . 3 7 mit Cdntmuatr'ori der ro6 _ mit einer starcken Armee von r svoc> Mann herbey eilte/ als wurde solche T lägerung so fort wieder aufgehoben/ al daß sich dieKeyj.Armee beyRab fetzte/s> chm Ort zu bedecken/weil man besorge! daß die Türcken diese Vestungbeläges und angreiffen möchten. > Es öecscbirte aberder Feind einOo xo von etlich rausend Mann Türken ui Tartern/welche gegen Oesterreich -v- ritten. Und ob zwar die Keyserl. Reu! rey dem Feind vorgebogen / vermochte doch nicht zu verhindern / daß die Türk«! nicht ihren March fortsetzen. Und weil serl. Residentz- Stadt Wierr schlüge/ a daPosto saffete/die Approchen langst d abgebrannten Hausern/ ohngefehr 29 Schritt von der Contrcscarp eröffne! und die Stadt den ix. dito mit Stück gegen die Burg Pastey zu beschiessen a fienge. Da denn noch selbigen Abends u s. M eme entsetzliche äeuersbrunst in ü Sra >dB kB igB benvr ^ V. IlrL^k^s^L'^r/k ^ . H ^-^rs^-«L^/keL. ^4 -- W^ > MX -i,s '' merck wärdigst. Begebe nh. r.o -7» (labt im Schottenhofentstünde/ wor- lech derselbe »ebenst andern Häusern lzebronnen / also daß das Zeughauß/ 'senal nnd Pulverthurn in äußerster ' ssahr jiunden/und wurde solcherScha- einem eingelegten Feuer zugeschrieben. Von solcher Zeit an setzten die Türcken - r Stadt mit Feuer-einwerffen/Minen- ? cengen und grausamen Stürmen er- »röcklich zu/konten aber doch die Bela- rte hierdurch durchaus nicht auf die eiche Seite bringen / zumalen durch östliche Beyhülffe und Am alt der Preißwürdigsten Commendan- n/ Herrn Grasen von Stahremberg/ id Hrn. Grasen pon Capliers/als Ge-- rral-Feldzeugmeisiers/und andererHel- rn/ ihnen dermassen Hetdenmüthig be^ rgnet wurde / daß sie jederzeit unver- chter Sache zurücke getrieben wurden. Hochgedachte Ihre Excel!. Herr Graf on Stahremberg wurde in eigner Per- >n den 15. Jul. als er die Posten undAr- etter emsig!t visitirte / und alles ausdas enaueste beobachtete: um z. Uhr Nach- aittag aufder Löwel-Pastey durch eine Ltuck-Kugel / so das Schilder-Hauß- nn zersprenget / von einem Stern ne- ros Csntr'ttuirti-rr der benst andern vier Personen am Ha dergestalt bleffiret/ daß Seine ErceU etliche Tage zu Häuft zu bleiben gedM gen worden. Unter andern grausan ^Äionen, die die Türcken Wider die^ lägerte vorgenpmmen/ haben sie den: Julii/des Abends um 7. Uhr unverfthr zwo Minen an beeden Spitzen ihrer ^ rsc^ues an denen >VnZle 8-»!isllker i Brust-Wehrder Contreftarpenvor! Löwebund Burg-Pasteyen springen sen/und daraufan beeden Orten in den Contrescarpen das drittenmal)! unai hörlich gestürmet/sie sind aber allezeit v Belagerten mit Musgueten undSengj muthig abgetrieben worden. Nicht anderst gieng es auch den 2 5. l to/ dann des Nachmittags zwischen vi und fünff Uhren hatte der Feind in d Contrescarpen vor derFace desRevelli« am Burg-Thor/ auf welchen er seine A prochen immerfort sv-nciret / eine Mi« gehen lassen / welche ihm aber mehr zu Schaden als Nutzen ausgeschlagen/ M wiewol er und zwar der Belagerten ih Pallisatenan einem Spitz gesprengt/ haben sich doch die Belagerten ritterlii gehalten/ und der Feind/welcher HW nierckrv ürdrgst.Beg ebenh Ifdie Contrescanpen herein drange/und ^ «sDnttemakl siürmete/ allezeit ritter- ^M-zurückegeftl-lagen/und die gesprengte ^Mallisaden alsobald gesetzt / auch sich so MZj r indes Feindes erste Linie logirt / wor- Herr Hauptmann Schemnitz vom lMMtahrembergischen Regiment todt ge- ^Meben/undHerrGvido Graf vonStah- Wberg / wie auch Herr Rimpler/Ober- ^Wgenieur blessret/ und nach dieser Ren- rMAntre Herr Obrist-LieutenantWalterer DMsnden Würtenbergischen todt geschos- worden. I Den z.Augusti in derNacht gegen i O. hr / hat der Feind die ^nxle8sl,Lntcr r Contrescarpen vor dem Revellin des . >Mg-Thors wieder-»trsgmret/ empor- MH .cet/und sich in die Contrescarpen logirt/ elche/obs ihm zwar eine gute Weile ck- lllrirt wurde/also auch daß er das.4temal trausgeschlagen worden/endlichihme >ch hat müssen überlassen werden;und ist ^ «ry diesem Herr Obrist Lieutenant i^otelinsky vom Ktakrembergischen Re- !iment/ der Herr Hauptmann Lornee/ ad ein Fendrich von eben diesem Regi- »enttodtgeblieben. Den L8.Aug.Abendsum7. Uhr hat der erttli ritli LI0 Commuanonder der Feind an dem Burg Revellin wil 2 Minen springen lassen/und aufder ken Seiten die halbe Mauer gejpreng! gleich daraufam!) mit z.bis40OO.M gestürmet/und inMitte des Reveüins» Abschnitt Posto gefaffet / allwo er l WollSackeund Schantz^Körbe an bracht/auch s.Fähnlein ausgestecket/n che er aber gleich wieder zu referwen- zwungen worden. Die Belagerte hat! so wolaufdemRevellin alsPasteyend Feind groffenSchaden gethan/bevora! die Grauatirer: Es sind in diesemStui vom Feind über L. biß )oo. Mannerle« worden/von denen Belägerten aber ni> mehr als 7. beschädiget und r r. todt; blieben. Ob nun gleich hiernechst m> allein die Burg/ sondern auch die Löw Pastey fast gantzlich von dem Feind rui>! ret worden / konte er doch seinen Zwi durchaus nicht erreichen / sondern mui jederzeit wieder unvemchrer Sachen a ziehen. Merkwürdig ist allhier/ und billig n! Stillschweigen nicht zu übergehen / da! als bey solchemgefahrlichenZustande/al Wege und Strassen mit feindlicher Ni ckem allenthalben beleget und gesperr! wäret merckrvSrdigst. Begebenh. rrr iirn/sichdoch -Mich ein resoluterPoh! tldemKönigl.Freyftadtlein Sambor ikirtig/ der in Diensten der Oriental. Iipagme ehebevor für einen Dolmet- I' sich gebrauchen lassen / Namens Drg Zranß Loltschlzky/crngefun- M dermitäusserster Leibs-und Lebenskahr durch das feindliche Lager geigen/ und die erste Kundschafft zur Ist. Haupt-Armee/wie auch zurucke ge- Dcht. Inzwischen nun als die Turcken vom r Juliian/ bis auf den i r. Sept. mit chnomren / Bomben- u. Stein-einwerf- ^/Minjrenund Stürmen fastunaus- s ich die Stadt beängstiget hatten/ und > rs nunmehr auf das äußerste kommen > .r/erschiene mit anbrechenden erstbe- > >rten Tag/der böchverlangte von Key- Üichen/Konigl. Poln. undReichs-Völ- ' rn bestehende ansehnliche Entsatz / mit aussprechlicher Freude der Belägers l/daß sich die völlige Armee von dem -und neuen Schloß des Kallnbergs rvor/ und nach dem Berg hinab bega- /und war solche in folgende Ordnung lgetheilt: Auf dem lincken Flügel stun- die K'eyserl. Armee unter dem Com- man- riL ContrriuaerHnder mando Jhro Durch!. Hrn. Hertzogr Lottringen: Das CorpoderBata bestünde von den gesambten Reichst ckern / welchen vorstunden beyde C fürsten aus Bayern und Sachsen/ Fürst!. Gn. Fürst von Waldeck/diesil Franckischen / und jene / deren selbst-! nen Troupen; den rechten Flüge! hatte Jh. Mas der König in Pohlens Dero eigenen Völckern/ und etwas DL., der Keyserl. Cavallerie und Dragott'l/ü»^ und die Battalie so wo! angeordnet / o indasWerck gesetzet/ als jemals bei^M nerArmee möchte seyn gesehen worde' ^ SolcherGestalt ruckte einTruppel M Bataillon nach der andern herbey/i M cbar^lrte UNd »vsncirte immerdar^Dtzi Stücken aufden Feind/ also daß sie sE hW lich gegen Mittag am Ende des Kalls berges bey Anfang des Weingebürgr^ ^ stehen kamen. Eben um selbe Zeit rkHy merckte man auch/daß des Feindes gm Macht sich dahin zöge und inBataille« setzet hatte/nachdem zuvor/ von frühe vielBagagewagen undPferde/neben r tausend Menschen aus dem Lager ger cket/und gegen der Schwechet gezoge Es blieben aber die Wirten annahend Trv -er 'erK >Rll' ibeB ch*' Ick W P merckwürdigst Begebenh. 21; poen nicht lange daselbst sieben; dan )dem sich selbige in rechte Schlacht- )nung gesetzet/Ulid immerdar anderer denr Wald und. Gebürg sich hervor- endenTruppen erwartet hatten/drun- ^ selbige in der schönsten Ordnung/ als Hals eine Armee halten mögen/ an dem znd hart an/ und machten denselbigen ßmaffenofft zurück weichen/ als offt er Zusehen begunte/also/ daß selbiger end- l in die äußerste OonfuNon gebracht t!rde/ zumalen er sich gantzlich wendete/ dergestalt das Hasenpanier aufwarff/ tz denen Murten Proviant/ Stücke/ ^unition/Gezelte/ samt der ganzen Balge zu ^heil wurden. iJn wahrendem sehr scharffen Treffen/ ^ancirte Jhro Durchs. Hr. Maggraf ^dwig von Baden mit Hrn Obr.Heuß- js Dragonern/ und dem halben Tbeil -Zürtenb. Regiment zu Fuß/und etlichen idemTruppen/bißan diePallisiiden der ,)tadt/und veranlage gleich mit JH.Ex- ll. HerrnGrafen vonStabrenberg ins: LamtdieApprochendeS Feindes anzu- ^llen/ welche noch bis anhero von dem eind beseht blieben / und daraus biß aus N letzten Augenblick so starck cb-rßiret und LI4 Lontrm r atron der und canoniret wurde/ als wann ihr ! mee annoch in ruhigemStande oder l ftn Vortheil stünde; allein sie erwarij hierausdes Angriffs.nicht/ sondern men gleichfalls den plötzlichen Reiß«! also daß als Wirker Seits derAusfcl dieAppwchen vorgenommen wurde/tj daselbst keinen Mann mehr fände/ dern mitEroberung allerStück uMl nition/welche sie in denen Approcheni! ten/alles ohne einigen Widerstand eirj käme. Bey diesem solcherGestalthöchstM,, lich geschehenem Entsatz waren in eigeifl hohen Personen zugegen Jhro KönigliiW Maj. in Polen und dessen Printz. Be!'" Churfl. Durchleuchtigkeiten vonBay' und Sachsen. Jh. Durch!. Herzog r> Lothringen. Jhro Fürst!. Gn. von W deck zwey Marggrafen von Vaad Vier Hertzogen von Sachsen. D) Hertzogen von Würtemberg. DerFü^ von AnhaltDerHmog von Croy/Pr von Salm. Zwey Hertzogen von N> burg/Marggrafvon Bayreuth. Pri von Hannover.Fü rst Lubomirsky Pr von Savoyen / und Fürst von Hohg Zollern. j X nerckwördlgst. Begebenh. 2.15 m Setten der Christen waren in die- ....... ^^gen Action der Printz von Croy ßeerkWübrister Wachtmeister/ GrasFerdi- von Trautmannsdorff/ samt etlich ^.Gemeinen geblieben.InderStadt sollen/Zeit währender Belägerung/ >ol vor dem Feind als an der rochen )r und andern Kranckheiten / biß oo. Menschen umkommen und ge- Wen/und nicht über^oov. Mann / so MH«) zum Fechten tüchtig/ übrig gewesen EDer Türcken sind/laut der Wa / die des Groß-Veziers Zelt gefunden/ 1>oo. geblieben. geit währender Belagerung / sind in Stadt folgende Regimenter gelegen/ ttich das Stahrenbergische/Mansfel- he/Souchische/ Scherffenbergische/ ttliche gantze / und das Würtembergr- r/ Neuburgische/ Beckische/ Heisieri- r/Keysersteinische und Thiemsche/samt, »e halbe Regimenter. Des andern Ta- eni>! ^empfangen / und nachdem Sie alles " ^ slchtigtt / begäbe siesich wieder in Dero L' La- ri6 Lonemuation der kch H Ar, Lager.Den 14. nähme I. K.Maj. dem selbe desFeindes gemachte We Approchen/dieRuinirungder i^eve Pastey auch die Burg und Hauser aussen her besichtiget mit Begleitun« Churfürsten von Bayern und Sacl ihren Einzug durch das Stubenchor/ wohnetedem ÖLUKH-mllamuri jlW Stephan bey/ritten hierauf wieder B Ä aus/und empfiengen I. K Maj. inM^i len im flachen Felde/ zwischen Ebersd und Mannswert/allwo sie zu Pferd c gefehr eine halbe Stund die freundlic Unterredung gepflogen/woraussich^ serliche Maj. wieder nach Lintz begeber Unter andern vortrefflichen und unschatzbarenBeuten hatteKönigl.V in Polen auch die Hauptstandart 0 TürckischeFahne überkommen / weist Sie durch Dero Secretari/ Mons. §' A lenti/IH.Päbstl. Helligkeit nach R k J überschicket; Selbige hatte ihme nach ^M ren pra-sencirung mit eigner emeFilag ^ Nische 6. Pfündige Kette verehret / dar U das köstliche Gold der netten Arbeit ft - I nachgabe; und wurde vorgegeben/es s diejenige Kette/ die man zu Zeiten o! ltz memrs xi. vor den Hertzog vov BeM si> ibtt Dl derM Ml jüß Ä rrE merckwürdlWBegebenh. ri-» macherslassen/ ihn damiWcheehren/ m er von der Candischen Belagerung )ersieghafft zu ruck gekommen wäre, neldte Pabstliche Heiligkeit gab ) noch ein köstlich Brust-Bild und höchschatzbare mit Edel-Gesteinen tzte Crone darzu: Und damit Sie ihre ygebigkeitvöllig ausschütten möchte / lgeSie ihn zu St. Peters Rittern/ )M? jahrliä) i so. Reichsthlr. wird ragen/ gab ihm auch noch einePen- von2Ov.Rthlr.so ihm in Spanien Wr solte. Alle diese hohe Geschencke/ n sie vonIhroHeiligkeitHanden her- limen / wurden mit unbeschreiblicher ude angenommen/ würckten auch der- alt bey den übrigen Höflingen / daß er andern der Cardinal Barbarini/ lnis. proteLor. ihn mit einem schönen utz von Smaragden über 2Oo.^uys ,'rgiltig/beschenekte. Der Printz von jlestrina/sein Bruder / und dessen Gehlin gaben so wol als alle andere Prar- n und vornehme Poln. ^ffcQionirte rren nach Proportion. Ihre Heiligkeit ten auch / nach reiffer Erwegung und Dem Ruhm der Tapfferkeit/dem Ko > / indem ihme durch besagten Talenti K geschick- Lib L-ntrnuation der geschickten Brieff eines Glaubens-! schützersTitul gegeben / damit derCl sienbeit zeigend/wie sehr sie difem taps «r s-ttime und venerrtioN bemeldtenTä!^' ri ein unschätzbares güldenes Crucisix > er vomPabst Urbano/ftinemVetterr! > H erbet/mit gegeben. s ^ Es rükmte auch HZchstermeldtePal' Heiligkeit Jhro Excel!, den Hn. Gra von Stahremberg wegen seiner Tugl^ und Tapferkeit in einem Schreiben;!^ rrefflichst/ und wurde selbiger vonW W Rom. Kays. Mai. zum General Fff H Marschall allergnädigsi ernennet/wieff me dann auch^der König in Spanien U güldne Flies übersandt und ihm zumK ter desselben Ordens gemacht. Die Freud über den Entsatz der St t Wen wäre hin und wieder in der Ä^ sienbeit dermassen groß und ungemel^ daß nicht allein zu Wien / sondern aus r . Nürnberg und andern Orten sonderb t A Gedacbtnuß-Müntzen zum Vorschein < A men. Da hingegen in der Türckey allM» halben grosse Bestürtzungen/wegen nc r drij^ . merck wörd igst. B sgcbenh. Ll- «lauMucklichen Verlusts ihrer Armee sich er- Mr>5Wneten. WWInzwifthen nun die Preißwurdige «Riys. Residentzftadt Wien solcher aestMt iLruch '",.7 Ml« t. §MnStahrenbergnachgehen"!Mm/Iam jiM endlich nicht weit von Baracan und C-ritmuati-nder schützersMul gegeben / damit derCk sienbeit zeigend/wie sehr sie disem tapW Fürsten verpflichtet sey.DerPrintzde Nürnberg und andern Orten jonderbßN Gedachtnuß-Müntzen zum Vorschein W' men. Da hingegen in der Türckey alleW halben grosse Bestürtzungen/wegennavkH riß merck wördigst. Bsgebenh. 2.19 lackWucklichen Verlusts ihrer Armee sich er- njtüsH>neten. Wls^Jnzwifthen nun die Preißwürdige M-1 Ws. Residentzstadt Wien solcher gestalt :cr verfluchten Feinde quit worden/ ^rde von denen Kays, und Pohlm Völ- rn beyOedenburg wider die Türcken ie abermalige Victori erfochten/ indem da dieTürcken sich zwar gefetzet/ aber el bewillkommet / und derselben etlich usend erschlagen worden. Also mengen die Mitten denen fluch- lenTurcken noch immer nach / LnHoff- ing/jhnen noch mehrereStreiche zu ver- ;en/ wie dann auch würcklich geschähe; !>annalsJH.Kön. Maj. in Pohlen den Octob. ihr beyGomorren geschlagenes M-Läger aufheben/ und derLubomirs- ! mit seinen Troppen/wie auch des Hrn. ertzogs zu Lothringen Hochs. Durchl. itDero Cavallerie/ folgen / und dann n 7. darauf den Feld-Marschall Grav MüMn Stahrenberg nachgehen lassen / kam endlich nicht weit von Baracan und DWrarM einem scharffenGefecht/dadann Miffleil die Pohlen/ unerwartet der Käyserl. M« pölcker und ihres eigenen Fußvolcks und ^milerie/ allzu hitzig auf dieTürckenloß K r mengen LLv Lsritrriuati-rider Hl .qiengen / ^)ie sehr übel von denselben <> pfangen wurden/und 2000. Todte/b^ benst dem Graven Denhof/aufdemP lieffen/also daß des Königs in Pohlen <1 ne Person samt dessen Printzen in gr> Gefahr geriethen / und beynahe wäre sangen worden / woder Hertzog von!! chringen sich mit den TeutschenVörck nicht eilfertig eingefunden / und die T cken von fernerm Nachjetzen abgehal! hatte. Wie mm ein paar Tag hernach / ne lichden io.Octobr,die Türckensich ab^. mals blicken lassen/ stelleten sich auck)U§ Alliirten auf die Hohe gegen Gran ME in völlige Schlachtordnung/ undyähiE ten sich in solcher Gestalt denendeyBars - cait stehenden Feinden / welche zwar zii! lich furios auf die Mitten loß gienge allein weil siekräfftigen Widerstände den / bald das Neisaus nahmen und ! E ausserster Unordnung dieFlucht ergriffe! E also daß 400c» Mann «ebenst 2. Basse A aufdem Platz geblieben / und sonst no M eine grosse Anzahl derselben mit der ze brochenen Brucken in dasWassergestü . / tzet. Wie die in der Stadt Baracan so chen Jammer ansichtig wurden/ baten s m merckwürdigst. Begebenh. !Vit jämmerlichem Zeter-Geschrey um Michnade/ allein solches wolte sie wenig helf- MM/ dann als man dieThore aufgebro- iMmen/ wurde ein erbärmliches Metzeln un- P iWr den Eiwohnern gehalten / die Stadt chewMplündert und 8oo. Gefangene salvirt/ W vErnach der Ort von den Polackm völlig ekiMU die Aftl-en geleget. Hieraufmuste die berühmte Vesiung MMran herhalten / und wurde von den Mys. Völckern den 2 v. Octob. noch in ^(h/U'er Nacht der Anfang mit Approchiren jemacht; worauf die Türcken zwar die sich aiWrige Vorstädte und das Blockhaus WU^masberg abzubrennen getrachtet/al- sm vergebens und umsonst / dann als die tzelagerer vonzweyen aus derVestung lefangen bekommenen Raitzen / so viel er- 6vhren / daß die Besatzung in erwehnten Klockhaus Ordre habe / bey Heranna- M U ^ung der Kays. Völcker / solchen Ort am uzünden/ und sich aufdas eilfertigste in , MMVestung zurucke zuziehen / commam MDWrte Ihre Hochs. Dmchl. von Lotbring. sllsobald Hn. Gravenvon Scherffenberg AcMMin/ sich desselben Blockhauses zu be- IticM Geistern / welches auch so fort geschähe/ AgB ^lo daß die daselbst befindliche Janitscha- L0tttirimttr0tiber Haar i»it n musten/indem von niedergesabelt/und Lvo.gefangerW^ kommen worden. Also wurde hierauf der Stadt G aufdas hefftigste zmesttzt und zwaMM lange/ biß sich die Kays, derselben bech W jiert / und die Türcken sich ins Schleiß M retiriren gezwungen. Woraufdie nes noch hitziger vor die Handgenomr KG wurden/biß sich endlich auch das Sch ^ den 27.Octobr ergeben müssen/und zn i k? mit /Vccorä, vermöge dessen die Gum' § son samt den Inwohnern / in 6000. P sonen gegenOfen sicher convoyret und -leitet worden. Hiernachst giengen allerseits Armt in die Winter-Quartier / also daß die -mport-nte Feld-Zug/ welcher anfangl sich nicht zum besten angelaffen / dannc durch des MerhöchstenGnade sich höch glücklich geendet. Damit aber auch die rauhe Winter Zeit nicht ohne merkwürdige ^Lwn/al Seiten der Christen vorbey streich! möchte / hatten sich die Cossacken mit d i König!. Poln. Völckerneinmüthig co! juvZwet/ in Willens denen Tartarnm! Türcken einen glücklichen Streich zu vei Ä!k Ä'l Ri !AN- !l L merckwSrdrgst.Beg ebmh.LLz ^AHen. Wledann auch durch Gottes son- aMUbare Veyhülffe noch im Christmonat is verwichene^ahrs würklich geschehen/ mn wie aus einem Schreiben des Co- -„hMMchen Feldherrn Kunicki/an Hn. Po- " ^cki/Castellan zu Crackau erheller/so ha- n die Tartarn und Türcken nahe bey r Urck. Landschafft Budiacki / eine erckliche Niederlag erlitten / und über )OOOO. Menschen von Manns-und Leibs-Volck verloren/mlso daß^ auch rs gantze Land erbärmlich eingeaschert wrden. Das Wallachische Kriegs Hees ^.Statte dem Durch!. König in Polen und ^ nd der gantzen kepubücq den Eid dec .^^reue geleistet/ und selbigen auchwiedec ^ Di >on ihnen eingenommen. i Mit besagter Tartarischen Niederlag lber gieng es also her: Sobald der Cosa- kische Feldherr Kunicki den 4. Dec. mit rinemwolgerüstetenVolck beyFiiogran/ inem BudziackischenDorff/angelanget; ^uien auch daselbst des folgenden Tages ^F iOvOv. Türcken und Tartarn an / und Evar unter der Anführung des Hisina- 'Mc^s ^am Jalapaffi; diese wurden von den Cosacken gleich im ersten Angrifftapffer- mutig in die Flucht geschlagen/ also daß K ^ sie LsntmuatwridLr sie eine merckliche Niederlag erliA: Dann sie setzten denen Flüchtigen ai»-' Wegen und Strassen resnluc nach / erfülieten dieselben auf4. Meilen mit tenLeichnahmen.Drey von ihre vorne ^ stenGeneralen/namentlichBeyIck r mis/KaimacanIalapassa/und AliB ^ derSpahienÄnsuhrersind aufdemP j! '1b< H/ geblieben/davon der letzt benasite ivoc 'iM. Thaler vorsein Leben geboten/aber/! gen Uneinigkeit der Cosacken über du : Beute/niedergehauen worden. Der c - berührte KaimacanIalapassa/muste^ ' Schnee ersticken/in welchen er aufder fertigen Fluchtgerathen/also daß ihn r mand retten konte. Weil nun die Türcken und Tarte auch solcher Gestalt eine entsetzliche N derlage durch dieCosacken erlitten/wur der gantze Türck. Hof hierdurch sehr' siürtztgcmachet / sonderlich als die Chri licheArmeen einen fernem starkenStre in das Türckische gethan / also daßd Groß-Vezier gezwunge worden/ sich g über die Effecker Brücken nach Griechi Meisserwurg zu retiriren / da er von s nem Groß-Sultan sehr übel bewillkom worden / und weil man sich zu Constani nop Re M ük merckwü rdi gst.Begebenh. rr^ MsHE-pel mit nichts als seinem Tod befriedi- MB U? lassen wolte / so willigte endlich der «urck. Kanser darein/und wurde der Ja- WniDscharen Aga/als fern Ertzfeind / erweh- kttMit/der ihme sein Todes Urtheik ankundi- ^ sötte ; dieser stellte. sich aufferlich an / ÄWs des Groß Veziers bester Freund/und MMb ihm an die Hand / den Kriegs-Rath 'l versamnüen/ damit man zeitliche An- ,1/^ nüb^ !N. M» irliiiM alt machen könte den erlittenen ^cha- m an den Christen grausam zu rachen. )er Groß-Veziek/als der sich keinerHin- rlist besorgetev willigte alsobald in des ga Vorschlaq/versammlete denKriegs-- tM)/und nahm in seinem ordentlichen Mit seinen Sitz auf einem ihme zube- leiteten Teppiche Es wurde aber kaum erVottrag gethan/ als besagter Janit- Haren Aga zu ihm gienge/ um ihme den Maren Halsband/ als ein Zeichen sei- ^ M jes Regiments von dem Hals zu reisten. der Groß^Vezier entsetzte sich über solch is EevelesBeginnen; weil er aber sahe/aus ADAas Macht solches verrichtet wurde/ und MWie Menge der Anwesenden ihmeüberle- ^als resolvirte er sich kurtz / nähme die K s Da rr6 L-mümäti-nder »-«!! Da wurde ihme eine seidne Schnürt^ einem Küssen prasentiretl/ solche thöf" ihm selbst um den Hals / nachdem er Gebet verrichtet/gab er ein Zeichen/ chen Strick zuzuziehen / da er dann e baldvon denen darzu verordnetenSt! men erdrosselt worden den 2 5. Dem r68Z. deme müssen noch zwey an! Bassen Gesellschafft leisten/ welche eb falls mit demStrang erwürget/und n«^ viel andere Hernachmals hingeriäM^j worden. Die Haut des Groß-VeziM wurde ihme vom Rumpsgezogen / Stroh ausgemllet/ und neben den < dern zweyenKopffen demVolckzuAdr nopel und Constantinope! siugewiese darauf es sich zur Ruhe begäbe. Nickt lang hernach / müsse im Hi nung des 1684^ Jahrs der Cofackisc Feld-Herr Kunim gleichfalls von s nen eigenen Völckern einen gewalss men Tod erleyden/ dann als sie ihn na Mohilowe beruffen / unter dem Vo wand/ als wolte sie mit ihm einige Oo, pflegen / und er erschienen / übe fielen sie ihn/ und schlugen ihn mitFär stenzu tod / weil er sie niemals zu OooMl. beruffen und gebrauchet/ Gesandte oh ih ^ln! der ^ merckwSrdigst . Begebenh. rr -7 .-ZAAr Wissen ausaeschicket / Gelder einge- M M>mmen/ mit Jüdischen undTartarischen MüMgewejen/zugehalten/ und vielhinrich- Mliiin lassen. Hieraufhaben siedenMohila Feldherrn an desKunickiStelle con- . DrB'rmret / mit einem Kontucz und At- ^»Blskleid beschencket / auch zugleich die ei- welWm Feldherrn gebührende Jnsignien/ne- ItBlßl'nst l ovo. Löwenthalern übergeben / da ^Mmn er ihnen/ und sie ihme wiederum den ^Wyd der Treue abgeleget. Merckwürdig 2n/Aare/daß/ wie sie ihren neuen Feldherrn ^M-ssso in der stattlichen Kleidern gesehen/ iH^ihmezugeruffen: Feldherr! nimm du !"°«Mne aettickte Kleider an/ und wirst diese >' Morgegangen: jedoch wäre Jhro Kays. 2,chDj. höchstruhmlicher Eifer und Sorg- ?/HMt in Beschützung der Christenheit und '^Fortsetzung aller Kriegöbereitschafften zu eooÄ and und Wasser nicht erkaltet/inmaffen ey annahenden Frühling und Aufge- K 6 hung 2L8 CStttLmratiott der A hungdesEsies die Kriegsschiffe und leen auf die Donau gebracht / und 8 Vccbi MallheserRitteralsLommen der Flotte vorgestellet / auch bald Ken die Völcker zusammen geführt / Re vous gehalten / und darauf die Ar nach Vicegrad / sonst Plindenbm^ nannt/;u marchiren beordret wurde; bige nun käme allda den i6. Iunii und hatten sich die Christlichen Rcgin ter mit rühmlichster Dapfferkeit ohn< nigeSaumnuß unter die Stücke/ de vier die Feinde in der Stadt vonKätt^., das Schloß reririrten. Unterdessen ^ wonnen die Käysi Völcker unter der^ - M smng einige Höhe / und pflantzken i Stücke und Mörser hinter ein altes (^ ^ mauer/ worauf das Canoniren ernst! l ^ vor vie Hand genommen worden/ des aber die verzagten Türcken nicht abw, tcn wolten/ sondern gleich um einen T cord mit 800. Mann abzuziehen angehl ten/ welcher ihnen auch den i g.Juniil frühe verwieget worden. Hieraufnul chirten dieKayf.Völcker übereineSchi brücke/aufwaitzm/allwo siedenFesi! ^nerSwördrgst. Begeberch. rry EAß 20OOO. starck in schöner Schlast)t<örd- ^/MMV/von der Stadt Waitzenan/biß auf ceMttVne halbe Stund breit an dasGebürg/ einem dem Feind sehr vortheiligen ^rt/Mrt/auf einer Höhe angetroffen/ worauf M Mich die hohe Generalität in wahrendem MbßDarchiren die Armee in Schlacht Ord- ung gestellet / ungeachtet noch 6000. , aM)?ann bey der Retrogvardia geblieben/ nd nicht zum Treffen kommen können / ,MÄ uf den Feind allgemach avanciret / in ^Aeinung/ die Türcken aus ihrem Vorheil zu bringen / welche aber dieses nicht ^stehen wollen/sondern fest stehen geliehen : darauf ruckte die Kauf. Armee HvM okütis DM Dkl" M iem Feind ins Gesicht/ biß auf zwo Pi- 6 «uen lang/und weil die Kayserl. Artillerie iS lantz verborgen zwischen denMusqueti- ffe IhreErcell. Hr.Grav >ern ware/als lieffe IhreExcell. Hr. ,^Ion Stahrenberg gleich die Stücke öff- ^ .^ten / und unter die Türcken tapffer cano- ^l'en / woraufdann die Schlacht um r 2. ""!^ff!lhr ^ Mittag angefangen / und beeder- ^its in die 2. Stundenscharmuzieret/und Feind in die aufferste Confusion und ^MMcht gebracht / auch selbiger biß auf ?^Dest stets verfolget worden / die Janir- '^z^tl-aren aber haben sich meisten theils in !!N K 7 die »ro Continuaeidn der die Stadt Waitzen retiriren wollen / j aber von den Käys. übereilet / und i z< Mann um die Stadt auf dem Platz blieben. Und weil die Gvarnison in W! tzen in i2OO. Mann bestünde/ und i! Weib und Kinder auf dem Wassern Ofen in wahrender Action sich retirir als haben dieTürcken starck aufdieCf sten canoniret/ und sich in der Güte ni ergeben wollen; worauf denn gleich schwere Stück und Feuermörfel davor - bracht / auch die Christen sobald auf Maurenavanciret/ dieTürcken aus renPallisaden getrieben/und derOrtr allem Ernst angegrieffen worden/als h den die Türcken Abends um 9. Uhr acc, diren wollen / und mit Sack und Pc auszuziehen begehret/ so ihnen aber kein Wegs gestattet worden / worüber ein i schrecklich Geschrey,in der Vestung - schollen/da sie um Gnade gebeten/ sie w len sich ausDiscretion ergeben/ welch auch geschehen und die Thor eröffr worden. Beydieferglücklichen/lKioo wäre; blieben der Bassa vonTenrelwarGener der Batallie von denen Türcken / welch zuwunderbarerBesichtigungseinerübtl ml ein« Ml» merckrvSrdigst. Negebenh. rzi s grossen Dicke öffentlich ist an dem Zeg gelegen: Jtcm ir.Agen/ »ebenst !Ov. Mann. Hierauf marchirte die östliche Armee auf Pest / welchen Ort us ^^ürcken so fort verliesen/und sich nach MekRen retirirten; Also besetzten dieUnse- zen pest/verfertigten dieSchiffbrücke Lder Insel St. Andre/giengen mit der MB rmee wieder hinüber/und griffen die ^MiiradtOfen an / welchen zu entsetzen die Ä-MMcken mit einer starcken Armee im Echtrarch begriffen An Lothringen aber zog ihnen tapftrmu- A entgegen / und schlug die Türcken der- ^'jMssen / daß 4000. auf dem Platz geblie- E^ n/und alle Stücke / Munition/ Gezelt ndBaaaaedenUr d Bagage den Unfern bey gar kleinem tzerlust zu theil wurden; darauf wurde ie Stadt Ofen noch starcker angegriffen nd beschossen; weil aber eine grosse Be- itzung von Janitscharen neben ihrem 'assa darinnen / welche sich resolut weh- .. -E" / als haben bißhero die Käyf sich der- ^ ^ Men noch nicht völlig bemeistern können. .^«Key Ankunfft der Chur-Bayeris. und ^ Indern Auxiliär FußvölLker aber dörffte/ ^Atlem Ansehen nach-die Besatzung zu an- ell^ItrnGedancken gebracht / und der Ort lE Dld erobert werden. Im- LZL C-ntrmratl-n der Jmnuttclst saffe Grav Leßle/der GWch ral in Croaten/auch nicht stille / grifft' Vesten Paß Wersweriza in Slavo gleichfalls mit einer scharffenBelages an / schlug den TürctMen Entsatz un oberte den Ort/ wie auch petrowrl eroffnete also den Paß / nach der EstW Brücken. Fernere tüoncmuacion U merckwürdigsten Begebenheiten H Donau- Strom / sonderlich in UngaI von dem Herbst des 1634. an biß in de Herbst dieses 1686. Jahres. ß RMb nun von Belagerung der StadtLl 4 -ßfernere Meldung zu thun / fo kamen II Durchs der Hr. Chur^MstUn Bäy den Septemb. im Lager an / welcher sstr Armee zwey Stunde vor der Stadt / zwssoft Wachen Und Pest/zurück gelassen: Gleich st dessen Ankunfft wurde seinem Hand-Pfest durch erne Stuck-Kugel / so erstlich beyls Fürsten zu Salms Zelt aufgeprellet/dichte > des Printzen t.ou/s von Baden Zelt/ das B weggeschlagen. Den ro. hat man die Mine zwischen beyt Brechen springen zu lassen entschlossen / thakzwar in der Nacht lbre Würckung/ « warst rechter.Hand bey dem kleinenLhur zwischen denen zweyen Brechen / einen gro M- der^. KM rnerckwördigst. Begebenh. 2;; Wher! der Mauren nieder / weilen aber der Meind sich dahin gar starc^verbauet / als kon- Mder grossen Lucken ohn erachtet / keine ^ciL- darauf geschehen' W Den n. war derTürcken Fcsttage/U->m3ian / woran sie sich mit dm)maliger star. l« iE', neu l D»«' <8 dako noch kcme Urlach ;ur Übergab ge, ,abt / indeme er von allen zur Gnüge versehen äre / bäte daneben / man möchte ihm den gc- mgenen Türcken wieder hinein schicken / wo- ^r er eine andere Höflichkeit thun wolte- -ngefehr umbMitternacht brachten vierBau« D ren ^«E. rzL_Contimmtron der Jmmittclst sirffe Grav Leßle/der' M -- ra! in Croaten/auch nicht stille / griff vesten Paß Werowcrrza in Slavo gleichfalls mit einer scharffenBelagei an / schlug den Türkischen Entsatz un »..»L On^ V. -?.!? ^es Printzen r.ou/8 von BädenMt/ das Ä weggeschlagcn. I Den r o. hat man die Mine zwischen der! Brechen springen zu lassen entschlossen/! that zwar in der Nacht rkre Würckung, > warff rechter.Hand bcy dem kleinen Lhu D' zwischen denen zweyen Brechen / einen aro«^ Li»' ter ßM »k HG AkD mer ckwördi g st. Beg eb enh. 2zz >>eil der Mauren nieder^/ weilen aber der jind sich dahin gar siarcr verbauet / als kon- der grossen Lucken ohn erachtet / keine äna- !c darauf geschehen' iDen i i. war der Türcken Fcsttage/Kamaszn nannt/ woran sie sich mit dreymaliger flar« ^MVVkUllg gryrvrn», >. dato noch keine Ursach zur Ubergab ge» lbt / indeme er von allen zurGnüge versehen Mv^äre / bäte daneben / man möchte ihm den gc- hlolB Wlienen Türcken wieder hinein schicken / wo' DlE>r er eine andere Höflichkeit thun wolte. ^Egefehr umbMitternacht brachten vierBau- rzL_C-tttr'm,atidn der Immittclst fasse Grav Leßle/der V ral in Croaten/auch nicht stille / griffe, vesten Paß Werowenza in Slavor gleichfalls mit einer scharffenBelagen an / schlug den Türet'ifthen Entsatz und ol ' ^ . er deU Dru i t;e ! l weggeschlagen. Den io. hat man die Mine zwischen öeyb Brechen springen zu lassen entschlossen /! that zwar in der Nacht ihre Würckung / m wnrff rechter Hand bey dem kleinen Lhurr zwischen denen zweyen Brechen / einen gr^ iE merckwördr g st. Beg eb enh. 2zz :rl der Mauren nieder / weilen aber der nd sich dahin gar starc?verbauet / als kon- >er grossen Lucken ohn erachtet / keine .^ccA- darauf geschehen' )en ii. war der Türcken Fcsttage/Ksmaian annt/ woran sie sich mit drcymaligcr star« «Salve/ aus Röhren und Stucken von der mren/mitanbrechendenTaqe/hören liessen; «r keinen wettern Ausfall versuchten. Nach' > tags kamen Chur-Bäyerische^'Xlliar-Vö!« ! Lu Fuß bey Pest über die Schiff-Brucken , l Lager / und schlugen das ihrige an der Do- ' > t ttncker Hand der Brucken: darauf gleich ' neue Batterie gegen dem Schloß von de- > selben qebauet wurde; und commandir- > IhroDurchl- der Hr- Chur-Fürst ander« > Tages/als Den 12- >500. Mann / eine neue Attaque ' > Approche gegen das Schloß zu führen- Den i g. wurde damit den gantzen Lag ei« 'ggearbeitet; und schickte der Chur-Fürst l:n Corporal von seiner Armee / so der Tür« > chenSprach kuntig/mit einerSommirung/ !! ufTurcklsch und Lateinisch beschrieben / in Gleitung eines gefangenen Türcken in die 'adt / dieselbe im Namen Ihr Käys. Maj. ' jufordern/deme der Bassa 15-Ducaken zur .. »zrchrung gegeben/UNd geantwortet/ daß er Ml'dato noch keine Ursach zur Ubergab ge» ^ m/indcme er von allen zurGnüge versehen ^ ^ bäte daneben / man möchte ihm den gc- ojM Igenen Türcken wieder hinein schicken / wo- k er eine andere Höflichkeit thun wolte. „'WZ 'jlefehr umbMttternacht brachten vierBau- ' reu LZ4 Ldntrriuaer-nder M ren Zeitung / daß der SeraSkier mit 42» Mann / ihrer Sage nach nicht allein üb» Estecker Brucken / sondern biß an die Sa » welcher Fluß vonStulweissenburg herkoD an einem sichernPaß/Neu-Palancka gen» ohnweit / wo gedachter Fluß in die DW fliesset/übergangen wäre / und könte als I nerstagsauf den Abend / ungefehr z. MI von dem Lager seyn/wo der Printz Lubon» und der Hr. Palatinus Grav von Este! mit denen übrigen stunden. Auf diese! tung ward so fort mitdenSourdinzuM geblasen; worauf der Hr- GeneralFeld.H schall Caprara zu Jhro Durch!, dem W Fürsten geschickt wurde/der alsobald zuml tzog/welcher noch aller kranck lag / sich be« aüwo man eine Disposition und Schl'I Ordnung machte / welche letztere in der FI völligen Cavallerie bestünde / mit 20. Bel glionen halb Käyf. und halb Bäyerisch. s I gefehr 7200. Mann austrugen / vermenl Die Bayerisch, in der Mitten/uud dieKäy! auf dieFlügel; und blieben noch 22. B> glionen zu Beschützung des Lagers und 1 Approchen. I Den 15. kam andere Nachricht/sb folte selbe zum höchsten zwischen r 5. und 202 starck seyn/und wäre ungewiß'ob er völlig 1 zum thetl pastiret/ auch disseit der Sar heraufwärts gegen Stulwerssenburg sich he. Der lincke Flügel nähme selbigen Tal nach der gemachkenQrdnung/feinenPlatz < der Rechte aber blieb/ wegen Commoditat Waffers zwar noch stehen/ doch dergestat/ »ek merckwördigst.Begebenh. zz 7 --^TZafdengerkngstettLertnen auch in den Sei, Mn üi " ^cken tonte- Dieser Tagen käme der O< inbieSs Lieutenant vom Salmischen Straf, Ml>B mit vier Compagnien biß 66o. Mann / iager/ und wurde an die Max. Starenber» Äe! »e Attaque angewiesen. Meali r6. avancirten die Bayeris. ihre Ap, für j hen grossen theils/ mdemesie eine Traver» Abo -macht/ so fast biß an das Wasser gieng/ > mit 4. halben Carthaunen / auf das loß/von ihrer untern Batterie / zu spielen engen. In denen Kays- Approchen wäre ü gantz stille/ ausgenommen/dag rr unternS todt am Wasser/diselbe zimlich v'-UMgeführet wurden. DieBäyerisch. hatten ^ «Ä ffen ihre Approchen biß an das Wasser de, >ssen/und beschossen das Schloß/ von ihrer i"' ^ :rn Batterie mit 6 - schweren Stucken/unb dahinter gelegene Thor mit4.Schlangen/ MW Einer andern/ so etwas höher an den Berg md nunmehr war der 17« Tag / daß wegen ll inuirlichen feindlichen Lermen / kein Com» iido für die gantze Armee zu fouragiren lgangen; derhalben unsere Pferde vor dem irr und in der Raizen Insul weyden mw Vwovon sehr viel täglich crepirten. Mn i 8 . tbate der Feind aus der Stadt bey Ar» grossen Rondell einen Ausfall / und ver» Ite unsere Haupt,Wache von der Cavalle- I'einerGewonheit nach aus ibremVortheil/ irr seine Stücke zu locken/wetches »hm zwar It geriethe; gleichwol fiele derselbe aufun« fin denen Vorposten gelegene Infanterie / wurde LZ 6 Csntmuatrsn der wurde aber nach einigem Gefechte wie- getrieben; worinnen r 5. "von uns / fa! nem Hauptmann vom Launischen / so bl A- geblieben; ein Lieutenant aber/ so sein« verlajsen/in arrest genommen worden. e> wurde dasRetranchement des Lagers vc Hhed blch! Donau an/ von dem lincken Flügel ang gen/undzimlichfortgesetzt: So avanc die Bayern in der Nacht auch mit ihrelMü prochen lincker Hand ihrer Batterie / s dem am Schloß gelegenen Rondel; zwi welchen / und dem allda befindlichen klMr^ Thurn/dieselbe die Mauer durchschossen / eine zimliche Breche gemacht. Den l9.wurde Bar-erisch Seite/die B> zu erweitern / sehr starck fortgefahren;l wegen dann dieTürcken/ weil sie sahen/ man an denselben Ort anzugreiffen rvillr drey schwere Stücke in die Eckedes Schlo bey obgemcldten kleinen Thurn; nicht w ger 2. Mörser in das Rondel pflantzten / ften pasfirte nichts sonders/ als daß man Retranchemenk des Lagers/vor den gaiM lincken Fliege!, biß an den Stadtweg her auch von unserer Attaque eine CcmmurM Bi tion'Linie mit denen Bayerischen angefalM^! wurde. Den sc,, fielen erliche feindliche Lroupj unfern Fouragirern ein / so ihrer Gewon nach / zu wert von der Wacht sich hinam wagt / weßwegen sie auch nicht so bald sei i l . ^ll! m erckwürdrgst. Beyebenk gers / sondern auch dre m oden-ver«ueto- hlachterdnung gesetzte Wagenburg vol> en/ und fasste der rechte Flügel seinen !>iesenenPosto amGcdürg. t 22 . kamen etliche feindliche Treppen , e Höhe des Gebürgs, welches gerade ge- hcsküOWrr Stadt über gegen Stulwerssenburg ^AO'Hsund liessen sich denen Belagerten durch xl.' iWj Zeichen sehen / die dadurch aufgemun» illch ^ krönen starken Ausfall/der fast der gantzen fEM 'Zcj ung gleicht« / zu Pferd undzuFußtha- tmz DieIamtscharen fielen unsere Appro- M^' chc lnd Haupt.Attaque beym grossen Ron- ,nrW /gleich da man dteLeute daraus zurücke/ lk. M ^rnBerg hinter den Batterien/gezogen iE! ; derowegen der Feind sich deren also- Ed vasiemeistert/dieFaschinen verbrennt / und „MkM Wund gar ruinirte; setzte auch darauf mit Mr Furie / und noch grösserem Geschrey/ Misere hinter der Batterie postirte Infam sterjur/welchevon dreyenBayrischen Bata- / in wehrendem Ausfall secundiret Fk4>!iv>»e/muste aber zum fünfftenmal die Flucht geben; in welchen die Unserigen nicht de-,von den feindlichen Canonen erlitten/ °Dr. Obristen Leutenanr auch / vomDaa- vis n/ Graven von Tilly / die Achsel hinweg ^»sten/ und die Seiten tödlich blesiirt wor- ÄÄ ^ nebst andern mehr. Indessen gienge die t^ng Mliche Cavallerie auf die Unserige/ sobey S^^Proffen Redute die Hauptwacht hatte, «kl '! 1>laUs zu unterschiedenenmalen an: nach- MH derber derselben etliche Sguadronen ent- KM / und den Unsrigen zu Hülff geschickt M wurden. rzs Lontmrrati-n der lr. ^ wurden/ kunten endlich die Türcken nicht ders ausrichten / als daß sie / nach vieler und widerwancken / und dem fünfften Ar zurück weichen musten: Aus dem Schloß re die Besatzung zwar auch aufdie Bäyri einen Ausfall / wurde aber von denselben gestalt empfangen / daß sie gleich in g Confusion die Flucht zurück nähme / und den gantzen Tag nicht mehr als nur von Mauer mercken ließe. Jnbeme dieses vorgieng / käme die feindliche Armee über Gebürge / so unterhalb unsers Lagers an Donau ligt / und stellten sich in unterfchiMj, chen Lroppen / gegen unfern rechten Flu fiengeauchan/ mit unser Wacht zu schar tziren/ die sich zwar einige Zeit gegen sie hi auch zu 4. oder 5. Gefangene aufgebracht te / gleichwol endlich / nachdeme der g< Schwarm daraufgedrungen / zurück pous wurden. Die Türcken folgten derselben grossen Gefchrey und ungemeiner Furie m und fielen auf den rechten Fliege! / wo Sachsenlauenburgische Regiment / und Starenbergische Bataglion postirt ward/M ^ Mi fere Retirirende Wacht aber verursachte / ! h man nicht gleich zur Salva kommen kor ^ § sondern erst dieselben pasirren lassen mi nach welchem die unsrige dergestalt Feuer»»^ ter die Feinde gaben/ daß die forderen also t . erschoffen / und die übrigen in dre geschw^t ^ Flucht zurück gesagt wurden. Ein w mehr auf die- rechte Hand waren drei auch bey zoo. Pferde zwischen dieMagms, und Schnltzischen Dragoner eingefallen / < ßj merckwürdigst. Begebenh. 249 Hi ilso zurück gewiesen/ und musteu noch 2. Men im Stiche Lassen. Die Rencontre so prtksentz der fast gantzen OencrsUrät vor, e / wiewol sonsten selbigen Flügel der ; von Salm commandirte / war gewiß anzusehen/indemedie Lürcke» so erhitzet sie dre Sträuch und Püsch mit Säbeln men / und ihnen also die Passage eröffnen en/welches aber wie gemeldet ihnen nicht mge. Ein alter blessirter Chiaus / so ) das Gebüsche von denen unsertgen Herzogen wurde/ sagte aus/daß die Türcken tstärcker als3000.Mann wären/ und bete nichts mehr/ als daß er in seinen alten en einen so weiten Weg von den Seinigen hen/gezwungen worden/ und nun so elend r sterben müste. Vom Feind sind allhier biß 20. geblieben und wurde man grossem aden haben thun können / wann man we, ß der Wache ehender hätte können zur ve. ^kommen. Nach diesem stellte sich der tze Hausse des Feindes zurück an dasGe- ze/ und wiewolen er zu unterschiedlichen .en sich bewegte/ als wann er wieder anfal, »H' ßwolte/ so erfolgte doch weiter nichts / son- " es zog sich derselbe gäntzlich wieder zurü- Gegen Abend kamen 2. Bäyerische Re- ^Äjlenter Cavallerie/ so sich am Wasser/wo der ÄsM^ürst gestanden/gelägert- 1 W)en 24. thate der Fe»nd an der Max. Sta- ^Mbergischen Attaque morgensfrühe einen ".FVcken Ausfall am Wasser/ der ihm in so weit gKjiethe/ daß nachdem er die verbrannte mür- EAWauren/welche zwischen unfern Vorposten 2.40 L-ntl'liuatisn der gestanden / durchgestochcn / die Unser« denenselben angeschnitten / und von h als vornen attaquirer / auch bist 2vo. 2 noch einen Hauptmann / nebst untersch chen Offwirern mehr / niedergehauen/ dei—- Gelegenheit genommen/ etwas an Volck ctualien und Hadern / so von einer feind! Parthey auf die Pester-Seite an die O- gebracht/mit Schiffen in die Stadt zu fül Indessen kam der Seraskier mit seiner A abermals an/und hielte nicht allein vor ukE.^v Lager in Battaglia / sondern schlug auchsvM seinige im Angesicht / und eine Stund von unfern entgegen : Darauf wurde rsl'M virt denselben in der Nacht anzugreiffen/^M allzugroffe Regen aber verhinderte solffA Vornehmen. Den 2 5. fiel derFeind wiederumb/unb z noch stärcker als vorigen Tags aus / da t ermeldter Seraskier einige Trouppen Seinigen/über dasGebürg/und linckerH des Wegs von Stulweissenburg in die S> zu werffen/sich bemühete; welche dann miH famter Hand auf das im Thal gegen der -ter-Stadt gestandene Aspermontische gtment/ undzwey Compagnien von den § mischen dermassen unglücklich voraus / inH hinten und vorn getroffen / daß angesehen Leute wegen allzugrossen Regens zu ke« ^ Salve kommen/noch sich wegenEnge des bMiy bens worinnen sie fast bist an die Knie imAWSr fergestanden / recht kehren oder wenden ist ^ k ^ nierckwürdigfi Begebenh. 24, MWsbgedachtes Regtment/mtt feinem Obrjst, genant Streiff und vielen andern Offici« ro-M/ ingleichen zwey gemeldte Compagnien WMenen Ihrigen / worunter ein Grav von igBMrrannseck / Lieutenant Paß/totaliter ver« i gangen und ausser wenig Officirern und inen niedergehauen worden- Die Tür, eynd darauf auf die rechter Hand postir- mter und Dragoner loßgangen / allwo rer nach etlichen Chargen abgetrieben en: Bey solcher Confusion sind vier Fah« so 600. Mann austragen mögen / in die >t durchkommen : Die Türcken stellten uck bey 600. Pferde / wiederumb unserm m Fliege!/ eben an demselben Ort/ wo sie origemal angesetzet / entgegen / es hatte >ie Generalität verbotten/welche sich da« gantz alldorten befände / als der Chur« in Bayern/Hertzog zuLothringen/Printz s von Baaden / Fürst zu Salm und ande« hr,daß keiner Feuer geben solte/ biß man / Mann vor Mann an einander seyn te; daher der Feind biß 70. Schritt am cket/auch der Chur Fürst selbst/ und ande« E ineralen unter denselben/mit Flinten und Mn zu unterfchiedenenmalen nicht vergeh« W- ^ßgebrannt/biß endlich dieselbe/ nach vie- ^ ^?in und wider wancken / sich wieder auf die F D tu rück gezogen. In derNacht liesse der MC" nach / welcher verhindert hatte / daß «> lAauf den Feind nicht loß geben können/ ^«n 27. die Armee aus dem Lager/ und den in Baraglia entgegen; der aber des ' L Streichs ,nM' seBl »IsgC L4L L-tik»ruatL-n der Di kArrg '-Di Streichs nicht erwartend / sich augenbl! und fliehender Weiß davon machte: Dir! garn und Pollacken wurden zwar nl stliicket / umb ihn zum Stand zu dünge«! lein derselbe war seiner Gewonhett nackl schwind davon gangen / daß man nichll ihm ertappen mögen ; derowegen da»! Armee ungefehr wo sein Lager gestandet! matten Pferde ein wenig grasen zulassen I pirte; Folgenden Tags aber/ den 27. rs in das Lager anlangete. In denen Approchen hat dieser U«l! halben wenig können gearbeitet / noch! verhindert werden / daß dieTürckenarP Stadt auf unfern ruinirtenApproche umb gangen/und von denselben das Ho! die Faschinen weggetragen. Den Zo. vollführten die Bäuerische ^ a Approchen biß an den Graben des E» Rondels. Den i. October gienge her Hr. Gn Feld>Marschall-Lieutenant Grav von ^ wald/mit denen Fouragirern: Und wart eine Baterie Bayerischer Seite gegen E. Schloß von 6. schweren Stucken fertig: ^ d«e Drücke in der Nacht aufgeMret. ^ ^ Den 2. wurde von 2. Bayerischen und m »r Käyjerlichen Baterie / das Schloß wied sehr starckbeschossen; der Feind rhat der Schloß und aus der Stadt/zu Pferd uni K.. erneu Ausfall. Die am Schlosse wurde« Zetten wieder hinein gejagt: die aberauM^' Stadt/ all 4002- starck/ giengen biß an Hauptwache von der Eavallerie/ und verjl^ brr Z nierckrvürdigst.Begebenh. 245 MMselbige aus ihrem Vortheil in die Ebene unter ihre Stücke zu locken: Weilen sel« M a sich aber innen hielte / giengen endlich die »brW Len unverrichteter Sache wieder zurück ße,tB e Stadt. Müll! 'en z. ward mitCanoniren undFeuer-Ein« fen starck angehalten. ,WD en 4. geschähe von denen Bäyern auf jlilaß chte ihre Breche ein Angriff- Es lieffe er aber nicht dem Verlangen nach ab / m« : sich die Türcken dergestalt mit Stein- Müi srn/ Granaten und Bomben wehreten / ../Bl »hnerachtetdieArtollerie garwol gespie« -^und grossen Schaden unter demFeind ge- 1 / dennoch man von dem Sturm / so zwey l'e Stunde gewehret/ mit Verlust ohnge« ldreyoder vier hundert Mann / «blassen le: Es waren zwar einige Batallronen Iserliche von der Baterie / wo man noch ier etliche hundert gegen dem kleinen jm/ und die daselbst gemachte Käyserliche »he unterhielte / den Feind in steten Lärm ! nserviren/ commendtrte / die Stürmende ^uteniren/ welche sich stündlich in denen »fern am Schlosse postiret; nichts desto« ger war vor dißmal nichts auszurichten. len 5. käme das letzte Regiment von de« ^bayerischen / mit ihrer völligen Bagage M -lll^ zen9. hatte der Feind in der Nacht einig« Me mit Brot so dreStadt passiren wollen/ «Ovo l'orrionen/aufgefangen/ und m die Idt geführet. len 12.längste« die Schwäbischen Auz-i. L » Liar» r44 Csntmuatisn der liar-Völcker in dem Lager an/ wurden auch an denen Gräben / wo den 28. Passats diel sere niedergehauen / angelegte 5. Redoi zur Perfection gebracht / und noch eine ani rechter Hand der grossen Redoute hinter allda befindlichen Kirchhof geleget; In Nacht ruinirte der Feind die an Bayerij Seite bey dem Rondel gelegte Sappe / wurde aber selbige gleich wieder repariret Den 14. fiele derselbe am Schlosse auS Meinung/obgedschte Sappe wieder zu ni zu machen/ wovon er auch zwar einige Bre weggeriessen; allein die Bäyern schlugen reparirten so fort ihre Sappe. Den 17. wurde der Hauptmsnn Funck 1 Styrumischen Regiment mit fünft hun Mann commandiret/ einen Versuch auf Feindes in der Unter-Stadt / und am Scl liegende Schiff zu thun/ und solche wegzu men / der zwar ?. davon erhalten / dariell aber berichtet/ daß noch wo! 15. übrig/ we> ihme wegen der guten Verwahrung au bringen unmöglich gewesen- Den t8- thate der Feind wiederumb -c Uche zo. starck einen kleinen Ausfall auf! Sappe / wurde aber gleich wieder hineir lagt. . Den 19. ruckte der lincke Fliege! der 5 serlrchen Armee auf das Gebürg gegen weissenburg / wo bereits etliche Regime desselben FliegelS gestanden / umb den F umb so vtl mehr/ wann er wieder einenDr! bruch versuchen wolle / zu verhindern. Bäyerischen aber / so sonsten an der Do ^ rr. '-der 5 „ Wt« teW .ttt! A ttparil« !!Nl! merck wä rdlgst Begebe nh. L45 rd nair»anden / fetzten sich wirderumb m das LH Me Machten Fliegels. n^hMen 21. Neffen sich wiederumb etliche " puppen vom Feinde aufdemGebürge/ ge< unfern rechtenFlügel sehen / und machten men/zogen sich aber bald wieder zurücke. hen 22. rft der General-Feld,Marschall Ca- ra mit der Cavallerie gegen des Serakiers er aufgebrochen / denselben aus seinen Po- zu jagen / oder zu einer Action zu bringen; te ihm aber auch nicht mit guter Gelegenst beykommen können/ sondern ohnverrich- Sachen wiederumb zurücke ziehen müssen. Oen2g. haben die Belagerten einen unge, ßinen starcken Ausfall auf die Chur-Bäyeri, >eO.uartier gethan / und deren Wercke meh- theils ruiniret; desselben Tags hat man in dem Lager Kundschafft erhalten / dass rovoo Tartarn zu bes Seraskiers neu- zusammen gebrachten Völckern ankom, >>/ ^'in/ wie er sich dann nm feinen Trouppen auf Ken herumb liegenden hohen Hügeln sehen sen. Den 24. geriettzen die unferigen mit ihnen ^in harten Scharmützel/ worinnen unter- liebliche der unfern geblieben/die übrige aber > wieder nach dem Laaer gezogen- Dieses las war ein arosses Kayserlicl-es Proviant, hiss sehr nahe an die Vestung Ofen getris- / also/jldaß selbige Guarnifon mit einigem hrzeug sich dahin beqeben / solches zu über« ^ Mern- Es hatten sich aber auch die Käy, Gateern dahin gemacht;we«l nun dle, continuirlich aufdie Tärcken canoniret / l dtlA, ^ z haben ttk! 146 L-ntt'lmatrHnder haben sie solches endlich wrederumb verlcl müssen / welches also glücklich in das Kay hager ankommen. Den folgenden Tag/als den 25. kam Feind adermal mit 20. Fahnen für unser ger/ und gleichwie er allezeit nicht dahir rvorffen/wohin er gewincket/ wir uns aber gemein nach dem letztem gerichtet/ so gesch es auch/daß er diesesmal auch wiederum!) l Finte machte / als ob er von der rechten S unsangreiffcn wolle; er aberdetachirterj der Lincken auf der andern Seite von andern Seite von oer Stadt einige Troup und ließ die allda stehende 600. Hungarn >1 so vielPferde/welche an dem Ort/da es je je sicher gewesen/weideten/attaquiren/rem te auch dergestalt / daß er selbige mikeinanl niedersabelte/ und dre übrigen gefangen kj weg nähme- Sie bekamen auch hrebey Obristen Styrum Bagage / die dahin gesaG war / umö selbige nach Wien zu bringen / s' 8. jehrbeladenen Camelen und wol so viel siungen bestünde / und wurden feine dabey habtrn Leute in die 40. bey dieser Action -ergchauen. Den 27. ward Kriegs« Rath gehalten / wl bey so gestalten Sachen zu thun / da dann ei ge von Aufhebung der Belagerung zu re! anfiengen/weil dte Armee zu schwach / der H raskier ihnen auf den Hals / der Winker »> der Thür/das Werker sie incommodirte^ r zumal die Hoffnung so man von derMinen habt zu Wasser worden: Einen Sturm alj vey lolchen Umbständen / und dermassen ständig! Sw/ l/l merck würdrgst.Begebenh. nidigen Vorsatz der Belägerten sich"aufs rfferste zu defendiren / sehr gefährlich zu wa- n: Andere aber stelleten vor / daß man nur grosser Mühe und Kosten / in so langer Zeit st / mit Verlust so vielen Volcks / und vieler chmhaffttnjtapffcrn Cavalliers / blß soweit mmchr avancirt/ als man künfftig/ da sie jh besser versehen und den Ort noch bester rwahrcn möchten/so leicht nicht wieder kom, en würde / zugeschwergen daß durch den ufbruch / Pest / Wachen und Vieegrad nicht ürden behauptet werden/ jaGran selbsten/ lchdem nunmehr dem Feind der Muth gc- achsen/in Gefahr stehen würden; und hier- ,'kam auch noch das Übelste / Daß den 28. ein Ingenieur aus unserm La- :r zu dem Feind in die Stadt hinüber gan- .'n/alle und jede Umbstänbe der gelegten M- M in dem Feind enlöeckrrund anbey ängedeu- F t / was für ein Zustand im Lager/ wie denen M listigen bey dieser Belagerung zu Muthe / ^ daß man noch beyZündung etlicher Mini 'Mm das äußerste dennoch wagen börffte. j Den 29. haben die Belagerten in dcr Vor- ,Ldt Ofen/eine Baterie zu verfertigen ange^ mgen / zu was Ende konte man Anfangs ichk erfahren/aber der Ausgang hatte es her- ach erwiesen / nemlich unter Favor derselben ^en starckcn Ausfall zu thun. Den go. hatte sich der Seraskier zimlich rstärcket /und sich auf denen nahe an unserm rger liegenden Hügeln sehen lassen / darauf !it einem grossen Gcschrey die Unsrigen an, rfallen / daß auch Anfangs unsere Vörwach- L 4 te» Milli Dl igeLr ^iren/l eviill-« )>kt^ L48 CHMrriuatK-nber Ac ten / mit Hinterlassung eintzlger Tobten Derwundten zuruck getrieben wurden; doch sind ihm die Lubomirskischen mied dieFlancke gegangen / wordurcher inet von uns abgetrieben. Den z i. liesse sich der Bassa von Erlau seits der Donau und der Orten / nnt ei starcken Corpo sehen / und licssen 7.Schiff Ammunition und Proviant beladen / an Pestec Seite im Gesicht der Unsrigen voi gehen; welche dann/weil sie zuschwach/^ ders nichts thun tonten/ als Laß sie soll ansehen müssen / da denn die Türcken mzi »em grossenGeschrey an derChur-Baycrisc Seitegeländet / die Wercke / welche noch n^ gantzlich vollzogen / mit grosser Furie arigM^c len / zwey Compagnien Musisuctirers/ woiW^/ Hie Approchen besetzt gewesen / alle nicdMz^. gehauen/sv gar auch / daß rbrer kein emtziWi davon kommen. Immitkelst aber feynd melde Schiff in Ofen paffiret / und so fort! Succurs in etlich hundert/mcist Ingenieur! Constablcr undMimrers mit fiiegendemFal tein und klingenden Spiel in die Stadt ge^ gen / thäten auch darauf einen starcken Ar iu .„d, oi l/W ^ dji kmir fall/ruinirten die Approchen / entdeckten u ^ verschütteten die Minen Weilen es n sehr schwer/ja ohnmöglich schiene/ des Ort welcher nun Succurs an Volck/ Proviant u Munition erhalten hakte / bey eingefallene bösen Wetter/ und rauher Winterszeit sich z bemächtigen; der Seraskier auch in gering Trouppen vor dcmLager sich täglich sehen li ft/und das fouragiren schwer machte / daß d Arnst bl« nierckrvürdrgft. Begebenh. 149 mee nicht länger «m Lager konte stehen / so »rde entschlossen / nach vielen gehaltenen nferentzien / die Belagerung lieber arrfzuhe- >1/ als die gantze Armee in das äußerste Ber« den zu setzen; Oerowegen wurden die ück in die Schiffe gebracht / und der zr. »vember zum Aufbruch der Armee benennet: icher dann auch aufdiesen Tag bewercksteb :t worden. Die gantze Armee setzte sich ohn- ffehrAlt-Ofen/und stellten fichdieVortroup- i/ als ob sie auf Stulweiffenburg gehen lten/nachmalen aber wendeten sie sich / und )me die gesamte Armee den Ruckweg nach an / ohne daß die Türcken sich unterstanden sten einen Angriff so gleich auf die Abzie- »de zu thun- Nachdeme sie aber gesehen / >i es nun Ernst mit dem Abzüge seye / haben )le Insu! St. Andre« angefallen / und baren eine ztmliche Anzahl Krancken/ bene« äst der allda gewesenen Convoy/ was sich nit der Flucht davon gemacht/ niedergesäbelr/ 7 > auch diePiccolominischePagage und an- 7 Beute verloren gangen: Uber das seynd ' ien ohnweit Vicegrad zwey Schiff mit >rv7V «rucken und Verwundeten / nachdeme die i,voye sich zeitlich davon gemacht / in die ^nde gerathen / welche auch die Schärffe der D ^ <-bel versuchen müssen. « )ie Stadt Pest wurde bey dem Abzug an Entschiedenen Orten miniret/ gesprenget und Wrand gestecket; Waitzen aber mit 200. jMA ruschen / zoo. Heyducken und zoo.Hufa- l,i M r besetzt/und mit aller Nothdurfft versehen / Nr H den Feind die Proviantirung Neuhausel L 5 desto lsßß L-ntmuatl-n der desto schwerer zu machen; und weilen deck ten das Feld nicht länger konte gehalten M den / so wurden die Volcker nach den vertM ten Winter-quartiren verwiesen/da man d»^ bey dem dahin genommenen Zug / und sor,W lich bey Gran und Neuhausel sehr grosse litte. Hingegen gieng es bey dem Türk nach der Aufhebung umb so besser her / dann bcr Sieg das Glück / gleichwie ein! tust den andern nach sich ziehet. Der SeiM! kier nähme seinen Einzug unter dem KG.Ä der Stücke/und angezündeten Freuden-FeG^ mit grossen Frolocken in -Ofen/ liesse durch Landvolck an der Schleiffung der davor geworffenen Wercken / so gleich einen Anfek merckwürdrgst.Begebenh. rfr HiA Sommer schon spat gewesen / als der Ott ' es gegriffen worden. eki Weilen auch 2. wegen der von Franckreich geschwebten Gefahr Chur-Bayern / dev 1 /ulB änckisch-und Schwäbische Craiß so gleich ! arB A hatte können zu Hulffe kommen / so seye ^ ^ an drey Orten vektheilteKayserl. Mann- ckkbtk afft zu schwach gewesen/ Ofen allein zu be, ^gen. So muffe auch Z. das Proviant und Muni- n von Wien aus / so^a. Ungarische Meilen n Ofen mit siarcker Convoy/wegen deren in ten Stande sich befindenden Veffung Neu, usel/Canischa/ErlauundStul-Weiffenburg hin gebracht werden / welches dann verur, hte/ daß selbiges nicht allzeit überflüssig rhanden gewesen: Denn unter Hohen und Niedrigen / und ab» »derlich Generals. Personen von dem hitzi-- n Lande und der feuchten Lufft/ als auch von ^ ungesunden Weinen zugestoffenen Kranck, iten 4. auch nicht wenig Verhinderung bey Belagerunggeurfachet wurde. Absonderlich aber und 5 waren die Mini- -nichtüberflüssig verbanden / und diese da, nicht alle getreu / gestalten deren etliche t^ßMrgelauffen. Von Seiten derDlrcken aber hat die Be, Gerung schwer gemacht / r. die Grösse der iÜ «M ffadt/ und deren alte und dicke veste Mauer. 2. Die starck darinnen sich befundene annschafft an Soldaten/ unter welchen sich che gute Schützen haben befunden/ daß sich L 6 niemand LHNtrnrratiHnder niemand in denen Lauff,.Gräben hatdöj blicken lassen. g. Dle gute Anstalt des Commendanl mit Abdeckung der Häuser und andern. 4. Die äusserste Gegenwehr der vielen 'I wohner / welche zu Erhaltung des Ihri.1 und derFreyheit der Religion/das äuffl zur Gegenwehr / dem Verlaut nach beygel Ht gen haben. Und dann endlich die einfallMH -- raube Winters-Zeit/ und der verhasste § curs / welcher auch endlich bewerckstell ^ worden. Der General Seraskier machte inzwisc allerhand Anstalten umb Ofen wieder in A ten Stande zu bringen. Er wechselte die« ^ satzung/so die Belagerung ausgestanden/ l verlegte sie samt den übrigen / so im Felde! hero gestanden / in gute Huarrier zu ihrer' ^ frrschung/jenseits der Oeffecker,Brücken, l^ als bey der neuen Besatzung eintziger Man ^ an Holtz und Proviant sich wolle spüren I ^ ßn / so wurde bas unnutze Gesind nicht all» aus der Stadt gethan/ sondern auch die «achbarte beschlicht/ solches herbey zu sch tz A fen. Die Häuser so durch die Belagerung n ^ ren verdorben worden / und den Einfall di beten / verbesserten sie nach aller Möglichkei umb die Inwohner allda zu erhalten; liest »iW auch viel Schiffe von Griechisch-Weissenbu kommen / umb eine Brücke über die Don« tzM wieder zu schlagen. In Neuhäusel aber na me die Noch anHoltz und Proviant je lang ie mehr zu- Denn der Hr. Grav Zabor hat^A/ fthorrzu Ausgang des Herohr. mit tausinLAlr Hangar z_m erckwSrdrgst. Begebenh. rsz ^»Ungarn zu Pferde/und 200. Heyducken/ das Anferrn Neuhauftl gelegene Schloß Suran / MUlidDs die Guarnison umb ihre Pferd zu weyden / M-er«. fluten Theils ausgegangen wäre / glücklichen ' Überrumpelt / alles darinnen niedergemachet/ jnd sich sogleich in gutePosturgesetztst; wel« rForfichtrgkeit rbme dann auch zuPaßka» /gestalten die Turcken / so sich gleich darauf >rs Neuhäusel sehen treffen / mit Verlust r 0. loden und zo. Gefangenen sich wieder mu« !m zuruck ziehen. Hr. Grav Zabor besetzte ^lchen Ort mit 150- Mann / und wurden Iro. Pferde / und 520. Heyducken zu ihme zu Mn beordert/ wodurch dann dieVestung ilich eingenommenen Schlosse/in noch grössere loth gesetzet wurde / sonderlich da alle Müh, I» und Dörsser daherumb abgebrandt/ und ln Bauren Pferd und Drehe waren wegetrie, n worden/umb die Zufuhr umb so viel mehr verhindern. Derowegen dann auch der Ma allda den Vezier von Ofen hatte be« ^richtigen lassen / daß die Vestung in Er, mglung eines Succurses / nicht lange mehr irde können erhalten werden- Es treffe belegen der Bassa von Erlau/ welcher deßwe, >r einen scharffen Befehl von dem Vezier k Ofen erhalten / umb solchen zu versuchen / Zöchte auch kosten was es wolte/ eine gross lenge Proviant und 400. Wägen zusam- n bringen/und/damit dieBesatzung inWat- seinem Vorhaben nicht möchte verhinder, ü M ^ seyn / so rückte er in etlich r Ooo. starck da» ^.' .z-lA/umb selbige daraus zu treiben ; obwolen ^..^dieBesatzung beydreser/ zuHinwegneh« Slt. .^lS L 7 mun WV L54 L-ntittuaeionder Ölen/, s°jit, ^ r! mungemes solchen Orts / gantz unbeque» Zeit/sich hätte können wehren / sowargle wol der darinn sich befindlichen Ungartscl Mannschafft der Muth dergestalt gefalle^«,/ daß sie sich zu wehren nicht gekramten; s dern machten sich / sobald als sie den Fei vernommen / nach Leventz davon ; deßwer^" ^ dann auch der CommendantPisterzkydeni cord zum freyen Abzug aufBarcan/ mit! Türcken eingangen/allwo se!bigcr/fo!gleich i seinerAnkunfft in Arrest genommen word> Die Türcken aber brachten darauf etliche hi dert Wägen mit Proviant nach Novigra und streiffren mit starcken Partheyen aeoj Neuhäuftl- Und obwolen der Hr. Ob> Häußler dagegen allen möglichsten Fleiß < wendete/ umb den Succurs zu verhindern /k brauchten selbige diese List: Sie lieffen auf ncr Seiten etlich und zwantzig mit Brot be ^ , dene Wagen gegen Neuhäusel unter einer! ringen Convoy forrgehen/ an einem and« ^ Ort aber marchrrken sie in gooo- starck M tc> 2 . und mehr mit Proviant und and^ Nothwendigkeiten beladenen Schlitten: 2 nun der Obrist Häußler auf dieangeregtei sie Parthey / auch.vielleicht'auf Anordnu der Türcken selber davon erhaltene Ku>! fchafft/loßgienge/selbiqe in die Flucht schly und die Wagen mit Proviant insgesamt Beute machte / so kamen immittelst die and Pavkhcy gantz ohngehindert in Neuhau Also mangelt es auch diesen Barbarn zum i tern so wenig an Verstand als Muth / e Sache wol anzuordrien und auszuführen. Na 7p > gleicher Straffe auferleget / keine Ochsen k nen bissertigen Ungarn zu verkauften. . Den/. Febr.NC yatke der Obrist HeuM^ei ler 6 .Türck«fche mit Ungarisch. Stiefeln bei dene Wagen/ so die Türcken in Neuhäusel führen wollen/ M Beute bekommen; Hingegeß,K ini8^ Lbrrmülr« merckwördrgst.Begebenh. 2s^ M-Vl MnSen >tte eine Neuhaußlerische Parthey über die iaage gesetzet / das Stadtlein Gutta ausge. ändert / die dabey gelegene Schantz unver, zens überfallen/dieselbe überstiegen/ und die 'llige in Zoo- Mann bestandene Besatzung rinnen niedergehauen / die Stadt und antz angezündet/und nachgehends sich wl< r zuruck begeben. Als dieser unglückliche erlust Vorgängen / ift der Commendant die- !' Cchantz/Grav Sabutzki/zu Wien gewesen / d vor selbige Guarnison / umb Geld und MMFuntirung angehalten. WoraufHr. Grao UniiMbor bey nächtlicher Welle die Vorstädte zu M»d>b einen Succurs in Neuhäuftl zu bringen; ^dann eine TürckischcParthey mit 80 wol- D Ebenen Proviant-Wagen in Anmarch ge- A lsenz es haben aberermeldreObristen diese '»Wachen angegriffen / die Parthey / so in I2. Janitscharen bestanden / geschlagen/ und en überso benebens und 6vol sen glücklich in die Quartier nach Leventz rerchk. Indessen / weilen der Mangel an Provi, Neuhäusel je länger je grösser wurde/ und eli^ s )bk>b s LsS C-Ntlnuation der und der unterschiedlich eingelangte Succ ^ nicht zulänglich seyn wolte / als wandten Quecken allen möglichsten Fleiß an/wie sie - " Vestung mit Proviant genugsam vcrfe! möchten/weßweaen sie denn «dermalen / o > erachtet des bey Waitzen erlittcnenSchadc sich in 8 ooo. Tartarn / Rebellen un-d Lürc . bestehenden Mannschafft / unter dem C< "n mando des Bassa von Waradern bey Nc ^ grad zusammen gezogen / umb die daselbst ^ lammen geführte iooc>. mit Proviant i ^^'.7 Munition beladene Wägen in Neuhausel bringen; aber es ist dessen der v^ljancr ^ ^ lapffere Obrist Häußler bald wahr geword und solchem nach mit seinem in 2000 Me ^ > bestehenden Corpo/aufdieübe!postirtt'fei licheVortrouppen/welchein 8 ov.Pferdche! jedes einen Sack Meel gehadr/bcstandcn/l k M aanqen/d':silbe angefällen/ zertrennet,' i m die Flucht gebracht/ das Me:! aber hat die Turcken in nehmender Flucht bergest^'/- zernichtet/ indeme sie die Sacke hinter sich geschnitten / und solches m die Lufft fliec lassen- Der Eürckrscheund feindliche Hini halt stunde an obgedachten ProviantMlg ^ und gegen zoov- Mann starck / unterhalb! nächstgelegenen Derges; wecken aber der Obrist Heußler sich dahrn zu wagen / we; Mangel genügsamer Mannfchafft nicht trauete/ hatte er sich darauf wieder zuruck zogen/und seinen Weg nach Gran genounn und solchem nach einen von fernen Rttt-N ftern / Hn- Baron von Schmittberg nac! Wien geschickk/und bey Ihrer Käys. Maj u eiligtl !,.^t der llW ^ merckwvrdlgst. Begebenh. rfy gsten Succurs Ansuchung thun lassen / wie ie dann auch alsobalden mir Succurs an z .^^HHandgegangen/ und zooo Mann mit ge- MM vlWsamen Proviant war zugeschickt worden, nun die Neuhäußler diese Rencontre und ''d ucktrerbung vernommen / hatte dre Guar- darinnen sämtlich rebelliret / und das htBEhin eingebrachteGetraid mit Gewalt un- M^stch getheilet / und sich so lang zu defendi- .Mllvernehmen lassen / als lang diesesProvi- mehrere: Wie dann die Turcken in besag- ' Neuhäusel dem Hn. Oberst Heußler/ als selbe ihnen bedeuten laffen/wetlen ihr Pro- gt und Succurs zum andernmal zurück ge« ben/er auch nun dergestalt verstärktet sey / sie sich derowegen mit einem guten Accord .^Meben sollen / dieses zur Antwort gegeben: Pl'. .Msie noch Lebens Mittel hätten/und so lang sie rVL !kt und muste alles/ was nur tonte/ schantzen. 'gleichen liesse er wiederum!) eine Schiff« lcke über dieDonau gegenPest verfertigen/ Kit der angelangte Succurs übermarcht, und sich mit denen jenseits stehenden Tür« / Tartarn und Teckelischen conjungiren !e/umb nochmalen die ProviantirungNeu« sel mit Gewalt vorzunehmen / Massen sie obgedacht / die bey Novigrad mitMum« und Proviant beladene rooo. Wagen voye erwarteten. Wie nun der Vetter von r6o L-ntrnuatr-ri der von Ofen/ und andere Bassa und Türcke chxx die Proviantirung ermeldter Vestung q Häusel eiferigst Neffen angelegen seyn/als, sen auch die Türcken in Neuhäusel an ft viA Vorsorge nichts ermangeln.'wie dann die - ^ häußler von denen gehuldigten Bauer« grosse Menge Proviant gckaufft/ und d selbige solches Nestern müssen / haben si aus allen Dörflern Pfand-Schilling bn lassen / worauf die Türcken mit zoo. I scharen/ und 500.Reutern das Provian zuhoblen ausgegangen: Weilen aber Obrist Heußler davon Kuntschafft erhaj ist er mit 500. Pferden auf selbige loß ge gen / und hatte die Türcken zu Pferd glei die Flucht gebracht; die Jamtscharen a tz. I § so sich in einer Wagenburg defendiren wol^ - ^ Kervh, Myj, Rr< hatte er tapffer angefaüen / deren bey 15c jeget/52. gefangen bckommen/und nebensi len Pferden / 40. beladene Proviant-W< erobert. Nachdem nun den Türcken so Gestalt ihrAnfthlag / Proviant in Neuhc zubrlngen/ nicht gelungen / so wurde d> Baffen von dem Groß-Sultan scharffe O zuzeschickt/daß sie/es koste auch was es w> die beyNovigrad stehende r 000. Wagen gedachte Vestung einbrtngen selten- Zu Ende dann sie sich bey Anfang des April! dermalen umb Novigrad starck versammle musten aber bald / aus Mangel der Four wieder voneinander gehen. Inzwischen terliesse Hr. Obrist Heußler ntcht das geM'Z ste/denen Neuhäußlern aufalle Weiß und ge Abbruch zu thun / wie er dann bald nachU gedffMv rr j. merckwärdigst. Begebenh. r. 6i >LÄ achter Rencontre sich einer örtlichen egs-List gegen die Turcken gebraucht / in- W O e er einen gehuldigten Bauern abgerich- und in Neuhäusel geschickt/denen Turcken 2 dir agen/daßereineGetraid-Grube ihnen ent« Mli en wolle. Jmwtttelst hatte sich bemeld, Obrist Heußler in einem nahe gelegenen Kaden j> °lde verdecket gehalten/ und als 200, Tür» > aus Neuhäusel an den bestimmten Ort ommen/ in Meinung das falsch angezeigte WM wiant zu erheben / ist er aus seinem Vor, M il hervor gerücket/ und den meistenthest der ecken niedergehauen. Ein ander Lnacage- !' .umb zu ersehen / wie theuer das Proviant Mk > wie groß -ie Noch in Neuhäusel seyn a chte/brauchte er nachfolgenderGestalt/daß ^.gehuldigte Bauern mit 6.LaibBrokin de- teVestung schickte / solche M verkauffen / ^ r dann diese Bauren 17. fi. vorsolchesBrot 2 ^ ück gebracht/ und ihnen von dem Commen, ^ iten bedeutet worden / daß sie nebst andern « en Commeraden dergleichen mehr/wie auch 2t! eel bringen sotten / so mau ihnen wol de» »len würde. Es hatte auch der Zelt / er, vÄ ldterCammendant ausNeuhäusel an den l. Obrist Heußler geschickt und versprechen ^en/ daß er alle gefangene Christen/jeden MLiefferung eineSSackGetraides frey/wi- gen falls alle erhungern lassen wolte: Deine zrgeantwortet ward / daß man solches falls t den gefangenen Turcken / deren mehr in Ehristen/als feinen Händen seyn/ noch viel er verfahren würde/ auf welche Antwort eldter Lommendaut viel gefangene Christen E >iri^ r6r L<-ntiliu Odrtst Häußler alle - huldigte umNruhause! herumb ltegendeDor schafften verbrennen / auch selbiger C gend Schantzen und Gräben aufwerffe> und hakte sich auch mit feinem Corpo < den Fluß Gran hinab bey Baracan postir damit der bey Pest versammlete SuccurS nic über diesen Fluß setzen möge. Es comma dirte auch besagter Odrister 400. Teutst! und 400. Ungarn zu Pferd biß unter die St cke vor Neuhäusel zu gehen / umb daselbst Vieh / welches die gehuldigte Bamen dah falvirt/zusammen zu treiben / und dadurch t> Türcken heraus zu locken/ zu dererEmpfahuij 1000. Mann im Hinterhalt stunden; aber k Türcken/so entweder solchen Anschlag verm« cket/oder auS Mangel Volcks nichts Karar. ren wollen/ liessen keinen Mann auS der W stung / haben also diese commandirte ohn B>I tust eintzigen Manns/wiewol aus der Vestm fcharff geschossen wurde/bey 6oo. Stuck Vieh von der Weyd mit sich zurück gebrach und ,7. Türcken/ so desselben gehütet gefang bekommen. D e«B tverH jlekEI merckwür-rgst. Begebenh. rSz Den »8. -8. Junit langten Ihre Durch!. >Lothringen mit verschiedenen hohen Offi' rnbey der Armee an, welche sich indessen schen der Ippel und den Gran Fluß gelä» t hatte worauf Ihro Durch!, so holden den d-Marschall Caprar« mit zovo. Pferden Destang Novtzrad zu recognosciren beor, jten/ sobald nun die in der Stadt gelegene rcklsche Guarnison/ weiche mit 5c«. Janit» wen war verstärcket worden' die Annähe» >g dieser zooo. Pferde erblicket / hatte sich selbige in die obere Vestung retiriret / und Stadt verlassen; diese zsoo. Pferde aber !reten ohne einige FeindseeUgkeiten darauf lder zurücke nach der Armee / welche darauf >: Weil unterhalb Gran gerucket war / allda sich vollends co ijungirte. Ihre Durchl. >i Lothringen machten zwar Anstalt und ne / als ob sie gedachtes Novigrad atta« ren wollen / nachdem sie aber vom Käyserl. f durch Hn. Grav Palst den i. Iun. N C. egeheimeOrdreerhrelte/liessendieseldigedie Age in 4000. Mann bestehende Armee den jdito ankommen / und wurde von Ihrer strchl. Hn- Hertzoz von Lothringen geschlof« >,die Vestung an dreyenOrten anzugreiffea/ >' ^vornehmste Attaque solle durch dirKäyserl ichehen / die andere durch die Chur.Bäyerü k/und die dritte durch dieBrauuschweigifch. «bB ! Nachdem sich nun die Armee eines Canon» AiHwusses weil von der Vestung inS Lager ge» Niet haben des Hn. HertzogS von Lolhriuqea ^I jch.Fürstl- Durchl. nebst dem General über V«Chur BLverische Armee/Graven vonSere« l «i ' E>" »64 Lontrriuaekn der ni die Gelegenheit an dem Fluß Neutra/j leidiger zupassiren seyn möchte/bestchttget- Den 8- dito St N- seynd die Hanoveri! und Zellrsche Trouppen/ unterm Commail 'Ä desPrmtzen vonHanover/ und des Ha.tkE.? neralChauvet, den 9. aber die Chur-Bäyk > sche Infanterie im Lager ankommen / wel Wim lD-n, -K ^ Sslei Klind Äli. JhroHoch-Fürstl. Durchl. von Lothringe und Hr. Feld! Marschall Grav Caprara ju^ hen/mit vielen andern Generals-Personen/! hen Officirern und Frantzösischen Voloni ren entgegen ritten / dieselbe genau und wol trachtet/ und darüber ein sonderliches Wol fallen gegen dem Chur»Bäyerischen Generc Graven von Sereni contestiret. Den 10. hat die Käyserl- Chur-Bayeris« und Fürst!. Hanoverische Generalität/ die b legenhett umb dieVestung/ an welchem O> dieselbe am bequemsten angegriffen wer' könne / recognoserrt. Gegen Mittag lanc das Schwäbische Regiment un Lager an.Na«^ mittags aber / thaten die Türcken zu Fuß u ju Pferd einen starcken Ausfall / ui chargirten mit denen Kayserl. Vorwacht eine Stund lang / in welcher Action der H« tzog Wilhelm vonWürtenberg mit einer K gel gefährlich am Kopff verwundet / und dj Baron Rosenkrantz/ nebenst andern Officire blejßrt worden. Den r. n.Jul. haben Jhro Hoch-Fürs Durch!, von Lothringen mit der sämtlich! Generalität Kriegs-Rath gehalten / und gn digst resolviret / daß die Belägerung mit Err fortgesetzt / eine Attaque aus zweyen Basti ne! «t!v, Ar !k I merckwSrdrgst.Begebenh. rö f jiMln/ linckerund rechter Sette» oberhalb der MMskung/ und zwar auf der rechten / durch die iMMyserl. und Luneburgische/ lincker Seiten CBMer durch dieKayserl- und Chur-Bayerische desE'ühret werden solle. „rW Den2. r2.hatmanaufJhr. Hoch-Z. D- itn/Wädigsten Befehl / dieaufderChur-Bayerl- DWn Setten gegen die Mosquee angefangene MMprochen weiter gemacht / daß drey Mann ersEen einander pamren / und bedeckt darin« i MWen können. ^sH Den z. r z. hatten die Türcken sich bey r oo. ^Mrnn heraus begeben / und hinter die Palli« gKMen gelegt / allwo zwischen ihnen und den Mferlichen stats chargiret worden/ aber we« ZäM Schaden geschehen. An selbigimTag hat DWn die gegen die Mühlen zurück gezogene MMnmunications» Linie vollends durchgear« M'et/und auszubreiten fortaefahren. MjWDen 4. i4 hat man die Approchen berge« erweitert / daß dieselbe nebst der disseits M Morasts ungefehr 200. Schritt vomGra« ü Ä aufgeworffene Baterie nunmehr zur Per, ^«Mion gebracht worden/ bey welcher Arbeit n dMrein so contrnuirliches Feuern/ undunge« .r-nliches canoniren Vorgängen/ als noch , ^geschehen. M !Den 5. r 5. in der Nacht/Hat man dieCom« Mticattons-Linie von der Chur,Bäyerischen echWin die Käyftrliche Attaque geführet/ bey DlWcher Arbeit 2. verwundet worden / und ei, ,ü»M tod geblreben. Abends hat man mit den .„»iHMrochen auf 400- Schritt biß in den Gra, .„KM vor dem GranerThor avancirt/und längst ;!V M de« rSö Ldntrinratt-nder deS Gradens von ohngefehr 200. Schritt e Lmie gezogen / wodey der Hr. Odrist. !Lter! asm mit einem Pfeil getroffen auch tzendrich , und r8. Gemeine blessnt und schossen worden. Käyftrl- Setten hat wo umb lo-Uhr vormittag von der Valerie genderSp'tzderPasteyen mit;.Stücken^ noniren angefange«/un damit den ganyrnT! fortgefahre«. Abends ist man mit den App chen gleichfalls auf rop-Schritt biß an G den kommen. Diesem allen baden Ih Hr! Fürstl. Durchl. selbst biß nach WiNcrnas vLygewobnet / nach aller gemachten Anstal der sich wieder ins Haupt Quartier begebe ül. Den 6-'i6. ward mit der Arbeit an der Zu gelegten grosse» Valerie flerffig fortgefahr«,,^ Jugleichen ist Käyferl. Seiten die DaM ^ kk>/, gleich beym Eingang -er Apptochen jurWA fection gebracht , und frühe morgens ^ Stucken gegen derVrstung zu xanomren'^' gefangen worden. Den?. 17. wurde von der einen Käysi^ Dateriemit 5. Stucken beständig canonm vmd die SchussScharte an der Bastion tu r! viren / und die Nacht hindurch an der Hav Baterie, wie auch denen recht und lmckrr E! ren angefangeneu Valerien eiterigst S« -eitet. Den »lg. umb 8- Uhr vormittag,hat a Chur.Bayerischer Setten von der kleinen^ rerie mit Stucken auf die Schuß-Scha gu canoatren angefangen/ auch an der an! faagenen Baterie lincker Hand, wie auch ri! rer Hand « brmHrW in der Nacht ,und- sck _ merck rvArdrg si. B- gebe nh. lben gantzen Tag gearbeitet, nicht wentgee ne Communications-Linie gegen die Kähserl. von obugefehr »4« Schritt lang ge« lhret. h«, Bl Den 9. r s- ist mit denen auf die grosse Bm«cht, und selben gantzen Ta- damit conti« 'irrt worden. Selbigen Tags ist der Herr MB 'dristHeußler mit 1502. Pferden gegen de« cü ^ lind zu recsqnosciren ausgangen / und nach, MMrttag das Grav Magnische Regiment Tra» >irer im Lager ankommen. > Den io St.N.früheMorgen/stnd so wol ^ ^iKäyferl. und Chur.Bayerische als Lüne, ^ lcgisch« Tragoner sämtlich aufgedrochenr b gegeu Commorren marchirk, alldorten dis, '.»iil'W der Donau einiges TrenchementauftU- ^Mffen. !Den n. 2l. frühe hatman vonder Haupt» tterie mit 19. Stucken unaufhörlich tu ca« niren/ und aus t6- Mörseln Bomben zn Men aagefangen/ und den gantzen Tag ba- continuiret. en l 2.22. haben I HochFürstlDurchl/ Lothringenssowolvon der grossen Haupt« Ideabeyden FlanqenBaterien, mit eifri« und stetigen canoniren / als auch aus de« beyden Kesseln Bomben und Carcassen zn» ffen/ den gantzen Tag continuiren lassen/ haben diese letztere solche» guten Effect an,daß nachmittags vmb a.Ubr dasFeuer er DestungangDgangerr ist, und die gantz« cht gedrennethat. ^ ! «» V« 2.68 L-npinuatidnber. Den i z. 2;. langte der Fürst von Wal eck im Lager an / welcher sich alsobald m Approchen begeben / und daselbst auf W Haupt-'Baterie von Ihr. Hoch-Fürstl.Durcl und demChur-Bäyerischen General / Grav von Sereni empfangen worden. Den »4.24. ist derObcistHeußler mits! ner Mannfchafft wieder zuruck kommen / m bringend / daß der Femd gegen 40000. star bey Ofen sich aufhalte. Selbigen Tag ist d Feind Abends umb 9. Uhr in 200. starck Fuß/denen Schwaben in ihre Redoute/ welc mit zoo.^ Mann besetzt gewesen / eingefalle und hat über r 00. davon/ weil er sie in groß Sicherheit gefunden / und unter andern d Odrist'Lieutenant Linck samt 2. Hauptleut und 2.Lieutenanten niedergehauen/ undsi hierauf wieder in die Vestung retirirt. Den 15- 25. seynd die Gräben zu Abl tung des Wassers von der Vestung tieffer au gestochen worden / also daß es nun in sollst und starcken Auslauffe war. Den 16. 26. hat man in dem Graben kr..«. Fachinen werffen fortgefahrett / und einegfW renTheil damit avancirt. Den 17.27. seynd dieTürcken umb tag zum Graner Thor ausgefallen/ und Hab den Ablauff des Wassers aus dem Graden etwas gestkllet: Welches zu verhindern v den Chur-Bäyerischen goo. Mann comme diret worden/ eine Linie von der Flanquen 2 trrte blß gegen besagtes Thor zu führen / u daselbst eine Redoute anzulegen. Den 18-28. hat derMMwttdieKavfe ^ Abm fr a»l si!,2s i/NB! merckwürdrgst. Begebenh. 269 ;lrk bends an dem Damm über dem Graben in n Fortarbeiten begriffen gewesen / angefan n von der Pastey hefftig Feuer herab zuge, n/ auch Bomben und Bech«Krantze zu werft 11/also daß alles was über demWaffer gestan- n/verbronnen / und die Baterie kaum errett ^«lworden ist. § s Den r y. 29- Nachmittag zwischen 2. und Mr / haben die Türcken angefangen aufdie Ht 'mr-Bayerische Gallerte starck mit Pfeilen j jchiessen/worunter einige mit Schwefel und o ilG s,ch angezündei gewesen / welche so wol auf «Eie besagte Gallerte als Baterie gefallen/die- ,be an unterschiedlichen Orten zugleich ansstecket/ also daß unerachtet aller gethanen legenwehr/ nicht allein die gedachte Gallerte sd gantze Baterie / sondern auchz-Laveten n denen allda gestandenen Stücken gantz rbrandt. Den 20. zo. ist die abgebrandte Baterie rederum völlig ausgemacht/die Bettung zu- richtet/dieStück auf neueLaveten gebracht/ zd in der Gallerte jo weit geraumer worden / iß wieder etliche Machinen auf den Damm 11/^ setzt werden können ^ Den 21. zi. bracht ein usar von Gran § sndschzfft ein / daß der Feind Gran mzt Mann umbringet / aber noch keine äklrchkert darvor angefangen. idE i Den i.AugustiN.C. hatte derFeind nach« i ktaqs umb 4. Uhr einen starcken Ausfall auf > Arbeiter in denen avancirten Posten ge« hrM »n / und ihrer bey 52. niedergehaucn, und l beschädigt. ^ Mi Den LontrmmeiHn der g-sk. «idrrsj Den 2. drtosind die jüngst/fo wo! Kay! alsChur-BäyerischerSeiten abgebrandte^ lerien wieder in vorigen Stand/ und zwar besserer Sicherheit für das emwerffende Fr gebracht worden. Den z. dieses haben Ihr. Hoch-Fürstl. Don Lothringen 200. Ungarn conimandj umd den neulich vom Feind verstopfften lauffenden Wasser-Graben wieder zu offne« Den 4 seynd gegen Mittag die Chur tz vifthe 4. Regimenter zu Fuß rm Lager ank, men/drnen beydes Ihr. Chur-Fürstl als 2 Hoch-Fürstl. Durch!- Durch!, von Lochern, ^ entgegen geritten. Den 5. wäre der GravvonLambergn Wien spedirt/umb Ihr. Kays. Mas zu hin« dringen / daß der Fernd sich unweit Gran 1 Lirt hatte / Vorhabens besagte Vestung zu lagern/ dahero die allergnädigfte Käyserl ^ Lolution erwartete / wie man sich bey so jchaffenen Dingen zu verhalten. Den 6. langte gedachter Grad von 80 ^ berg mit dieser Käyserl. Resolution wieder Lager an / daß man mit dem meisten Lhei! > A ! Armee demFernd entgegen riehen/und 190« bey der Belägerung Neuyäusel hinterlaj solte. Diesem zu Folge /seynd Ihre Hoch-Für 5 ^ Durch! mit Sr Chur-Fürstl- Durch!- o Bayern samt andern hohen Generals PerLM nen den?, dito mit ohngefehr 42020. Ma> zu Commorren die Brücken! über die Don paffirt. Demnach nun der Lürckische Seraskie Sched re, _merc kwürd ig st. Beg ebenh. 2.-7» 3 )chedan Ibrahim Baffa/ so vorigen Jahrs ch vfen Commendant gewesen / bey wehrender velägermrg Gran erfahren/ daß der Hr. Her, >sg zu Lothringen sein Lager vor Neuhäusel »ol versehen gelaffen/und mit berArmee über »e Schiff-Brücken an diese Seite der Dona« Ich begeben/ umb eine Feld,Schlacht zu Uef. Mn; hat er unter seinen Stürmen / (darinn 8 in zooo. Ianitfcharen eingebüsset / und en Ar sehr gefährliche Mine biß aufdieAnfüllung Zit Pulver/verfertigt gehabt) sein Geschütz Mn denen Baterien abgefuhret/ und sich auf zne halbe Stunde von dannen an einen sehr rrtheilhaffken Ort gesetzet/ allwo er zu sei, er Rechten und Linden Hand mit einem Wal, vund vorwärts mit einem aus derDona« ge-- tnden Morrast verwahret gestanden / baß rh. le kaum beyzukommen gewesen. Obzwar un dieChristlicheArmee einen befondern raps«' M-nMuth zum fechten gezeigt/ undmanzu Myden Selten gegen einander canomrt / ist zgMch gantz nicht rathsam befunden worden den toraft zu paffiren / und mit augenscheinlicher N HMefahr den Feind in seinem so stattlichen Vor- anzugreiffen; umbfo vielmehr / weilen 15.15 Äug etti gefalwenee Polak aus dem ^ürck. Lager übergelauffen / berichtend / daß Nr Seraskier beredet worden / ob wäre die . Urrstliche Armee kaum 20000. Mann starck/ ^'^chero/ wann er dieselbe mit seiner unterha- ^M-^nden Macht/ welche mehr dann 60000. >M^ann austtuge / angriffe / er alles, so schon du r Flucht fertig stünde / leicht in Unordnung .Achingen und schlagen würde. Dannenhero M 4 bat Lsritrriuatr-nder Wa> hat der Hr. Hcrtzog zu Lothringen/nebenst l hohen Generalität beschlossen / mit einer < nehmenden Retikade/ dasLürckische Krie« Heer über den Morast heraus zu locken / ui Raum und Platz zur förmlichen Schlacht haben. Eben den 5. 15. dito marchirte der Fei an einem Ort des zwischen beyden Armeen A legenen Morasts/aUwo man zu Pferde über luW tzen/und an einem andern / allwo man ei kAi? Drücke vor die Fußvölcker schlagen tönte/ H sto zu fassen / zumalen die unsrrge schon ei Aens schloffen waren / den folgenden Morgen früs^ gegen der zu Vyfalu geschlagenen Schiffbi! cken aufzubrechen /umb dem Feind beschloßr! maffen/Raum und Anlaß zugeben/denMor zu xasswen / unterdessen vor uns einen v>! ibci'chafftenOrr LN gcwiücn: Dahcro man v forma ernige Canon-Schüsse aufihn Ztthsj mittelst aber alles zu dem March auf folg, den Lag / nach bedeutetem Vyfalu veranst tet/in folgender Ordnung: Gebl Ssbrs, ^2.! Erstlich / daß selbigen Abend die Baga nach itztgedachtem Lager/ umb in keine Unoi uung zu gerathen/fortgcschicket werden sol >, und nach der Staads-Bagage/die vom linck Fliege! den Vorzug haben / und die vom re ren Fliege! folgen sollen. Zwcytens, r Laqs sich in Schlacht-Ordnung zu stellen/u also dergestalt zu marchiren / daß / so lang! Platz es zu ließe / beyde Flügel in zwey Treß marchiren/wo aber der Ort sich verengen wi de/an dem linckenFlüge!/ so vielEsquadrou und Bataglionen / als übrig waren/ auf ftl Wi, kW dtktz tldlik llch nierckwürdigst. Begebenh. L«7z eD! 'B/ ;en Flügel zu marchiren / und nach befinden- -erDtstantz/ wiedereinrücken zu lassen / baß >as zweyte Treffen die Avantgarde haben/ >en Gen. Grav Dünewald selbiges comman- >tren/ und die Gen. Wacht,Meister als Grav >on Arch/von den Bäyerischen/ Thüngen wn den Franckisch.Marggrav vonBaden von >enen Schwäbischen/ Badavi von denen Lü« leburgischen/unter ihm stehen sollen; welchem .Metern Treffen das erste auf gleiche Manier 'olgen solle / mit aller übriger Generalität, drittens aufder Rechten des ersten Treffens/ M Gen. Wachtmeister Grav vonStyrum auf Ä >emGebürg/ (welches er sonderlich vorigen L Lags besichtiget/) neben gedachtenTreHn mit ^ seinem Regiment/denen Lüneburgisch. Drago» ' «itern/ 2. Bataglions Lüneburg. Fußvolck und allen Husarn (ausgenommen derZoborifchen) mitRegrments.Stücken versehen/ marchiren/ und selben Posto in acht nehmen solle. Vierd» l!Wens/daß vor den ersten Falcaunen / bey denen ekE Regimentern aber in gewöhnlicher Ordnung a.MdieRegiments-Stücke marchiren solten.Fünff- MAtens / daß man hie Esquadronen und Data> tMglionen / so an dem kleinen Berge disseits des EIMorasts/ und die daraufgesetzteStucke/ ne» ll'Üben denen so am Berge zur rechten Hand / alk o^Jlvo der Gen.Wacht,Meister Thängen/ mit r. ^Bataglionen postiret/ abführen / und daß gs- lEh Meldter Gen-Wacht-Metster mit seinen Ba- E- taglionen / wann diePaucken geschlagen wür« ^ den/abziehen solle. Umb ro. Uhr des Abends kam von der Wacht Bericht ei« / baß der Feind überden "rf'H M L Morast L74 L-ntmuatr-nder Morast setzete / worüber hin des Hn. Hertzo zu Lothringen Durch!- sich mit allen General Wt, Personen zuPferd begäbe/ umbdre Reuter LlkeiiU nach Ordnung der Bataglia / auf den recht siiWj Flügel einrücken zu lassen/und alle sorgfalti acht zu haben. Ingleichen wurde die Vorsor bey dem lincken Flügel / welchen AhroChl Mke,» Fürst!. Durch!, zu Bäyern führeten/getrage und alles so viel möglich in folgende Schlacl OLdnung gebracht; Und zwar erstlich der re< U te Flügel / und von jeden folgenden Re; W/d ment die Helffte/ als Castel. Savoy. Palß s>kM. Baaden / Palfft / Baaden / Palffi / Souchel h sy h. Mercy/ Souche/ Mercy/ Meternich/ Merct M,/. Plcolomini/ Schwartzen/Picolomini/Lei Regim- Arch Leib,Regim. Steinau / Somme selb / Poincentz Regim. Dumont. OestnclMu^ Deaugard. Holle. Ehauvet Nettelhorst. cian« ^ ' vrazo» Lors vsviö. Taff/ Dingen/ Taff/ Käl serstein/ Dünewald / Mannsfeld/ Dünewall Mannsfeld. Dünewald/Sachsen lauend. Et renberg / Sachsenlauenb. Starenberg / Saü fenlauend. Styrum. Auf dem lincken Flüg W Hannovcr/Preising/t.s'rour. Preising/Croni jkß seid/ Durbach/Oettiug/ Rauhgrav/ Oestnei Ribbig/ Gordon /Beaurgrad/ LaMett< kvy^ ^ ura/He stersdorff/ Neuburg/ Heistersdorff/Thängen Meuburg/Vrrri kr,ncjc,^ls»ni. Wie nun alles in Berettfchafft war/ fieng man zu marchiren mitPaucken/ Trompetei gki.^ undTrommelschlag/ welchen March man ei ^ WH merck wördig st.Begebenh. »77 »igeZeitcontinuirte/ biß daß der Feind am inckenFlügel einenAnlauff in derNacht tha re/ >a man die mit dem Feind in Aktion gerathene ^rouppen zu secundiren /oder von ihme zu ent» reyen sich wendete/und gegen den Feind mar, Hinte. Wie nun dieses verrichtet war / setzte aan den Marsch ungeachtet des Feindes con- inuirlichen Scharmutzierens und Geschreyes ort/ biß gegen den Tag da ein starcker Nebel infiel / daß man weniger als in der Nacht se» >en konte/doch setzte Jhro Durch!, der Hertzog ich so vortheilhafft/ als möglich war / den ieind zu erwarten / und zwar solcher Gestalt / aß man beyde unsre Flügel in etwas verdeck, er gestellet/daß dieTürcken deffenBrücke nicht r Augenschein nehmen mögen. Wie nun die Sonne den Nebel nach 7. Uhr norgens niederdruckte / näherte sich der Feind !uit Trommeln auch grausamen Geschrey-Ge» 'hönen/ und begrüssete die Christliche Armee uf dem rechten Flügel/ mit etlichen Canon» jZchüssen / fiele auch zugleich mit grossem Gehalt aufdenselben/ allwo damals des Herrn mrtzogs zu Lothringen Durch!, neben Ihr. lürstl.Gn.vonWaldeck/und I. Ourchl-Prmtz udwig von Baaden / mit den Hertzog. von iroy und Gen. Wacht, Meister eomrc c!c la oxrainc, und Gen. Macht-Meister Grav von sonderlich aber auch Ihr. Durchs der iertzog und Prtntz Ludwig von Baaden stun« en / wurden aber glücklich und tapffer zuruck «trieben / dergleichen geschähe auch auf dem Zerg / allwo der Gen- Wacht-Meister Tbün, en / die ihn anfallende Türcken mit guter Re- M 6 lolulio» A.T Schwartz und Steinau zurück gejagt / zu wi chemEnde alle diese ihreTapfferkeit unnac! lässig spühren lassen : Und weil sichs ansehi lieffe / als wann der Feind in feinem Lager si wieder fetzen wolte/stellete man alles wieder i gute Ordnung / und lieffe die Musquetir durchs Wasser waten / die Reuter setzten m den Pferden dadurch/allwo aber die Furcht d gemeinen Türcken nicht zuliesse/ daß der S raskier sich dagegen setzen konte: Deroweg« gewann man also die Höhe / und marchirte^ des Feindes Lager/und eroberte 24. StuckG Mtz / worunter eine gantze und 2. halbe Ca thannf lech mhB ^ (^L'Ä/I /^»et^ ///2 ^E^/L //.'^,'//e«. /!»/. Z Z ^ > ^I äs s Z" k 7^2 L ^ ^ § ! 5 S ^-t- L ^ ,?! L 'TL -< L ^ ,b! ^k .2 Z ^ 7^7^/ 7^^ '/^L/' _V/LE. ^«,8Z ^ L § ^ ^ Z L tz L ? L ^ 'O « ?LW>!L>—- MM MM ^LL 7^,/ ^LLLx" »L^ ' ^ ^ W-s ^ ^/Ä ^ LMkV ^M'LLEH-oM F > kL § — N O - ^ L «W ^«rL-tiMr merckwärdr'gst. Begebenh. z ^>7 haunen waren/ em Mörser / r 200. Bomben/ ine grosse MengeKugeln/Pulver undLunten/ iel Gewehr und Schantz-Zeug / wie auch alle es Femdes Zellen / und eine grosse Menge on Victualten/ 40. Fahnen/ und 200. Gefan« ene. Es sind bey diesem Treffen auch 4. biß 000. der besten Ianitscharen/ ohne der Spa» >i und anderen Reuterey/ aufdemPlatz ge« lieben/ der Seraskier so am Schenckel ver, oundet/ und die Flüchtige seynd durch iweyer« ey Wege fortgelauffen / als nach Ofen / und Zrjechisch-Weissenburg. In ihremLäger hatten dieTürcken viel vor, heilhafftige Mmen und Granaten in die Erde ulegt gehabt / sowoln von vornen als in der Nitten/davon sind die meiste in der Flucht an, > jezündet/damit dieChristen nicht so geschwind ! n das Lager einbrechen/sie verfolgen/und un- er dem grossen Rauch ihre Flucht nicht wol se- !>en möchten. AUHrer wollen wir einen eigentlichen Ab- 'iß der Situation des Landes/ wo die Vestung 8ran entsetzet/die Schlacht gegen die Türcken stschehen / und wie von der Christi. Armee die Litton erhalten worden/so den6.16. August. l685- geschehen/mit beyfügen. Ligentlicher Abriß der 8icua- mLrion deöLandeswo dieVcsiuna Kran entsetzet / die Schlacht gegen die Türcken geschehen, und wie von der Christli, chen Armee die Victorie erhalten worden. Den 6. (l 6.) August. »6,s. ll. DieVestuung Gran- M 7 »-Die LvS Lontmvaei-nder L. L. Die Lauffqräben und Batcrien^er Türc Daß Türckische Läger vor Grau auf dem < TomasBerg. v. Das Läger der Türcken/ nachdem sie die' lägerung vor Gran aufgehoben. Das jweyte Türckische Läger / und wie sie gegen die Christen gesetzet- k. Eine Höhe woraufdie Türcken ibre schwer Stücke gcpstantzet / um die Christliche! mce damit zu canoniren. Morast so die Türcken vor ihnen gehabt. Eine Höhe aus Seiten der ChristlichenArr > welche biß an den vorgebachtenMorast gi ge/ wo die Christen ihre Stücken gepflam welche mir etlichen Batallioneu und Esq» dronen bewahret worden / welche Höhe Türcken hernacher occupiret / wie sie Nacht zuvor von den Christen mit Vor dacht quittiret worden/ um die Türckrs« Armee über dcnMorast und aus ihrem V> theil zu den Gefecht zu locken. , l. Eine Mühle allwo man zugelaffen daß st Türcken Posto gefastet/ aus vorgedachtl Ursachen. ^ Fcur der Türckische» Wachten. I.. Ore Wacht der Türcken so am weiteste« j avancitt gewesen- Li. Etliche Barallioncn welche auf der recht. Hand vor der Christlichen Armee gepostm und retranchiret gewesen/ um die Flang zu bedecke«. K. OaS Cbristl- kägee woraus die Christen sij retniret/ um den Lürcke« Platzzv geben dt Mm r merckwärdrgst Begebenh. L7- Morast zu passiren und sie so zu dem Gefecht zu ziehen- >. Rutnirtes Dorff wo der Christliche lincke Flügel Posto bey dessen Ankunfft gefaffet um die Flanquen zu versichern. . Schlacht-Ordnung der Türcken nach dem sie den Morast gepaffiret. l: Rechter Flügel der Türcken mit welchen sie dieNachi den AngriffaufdenChristlichen lin- ckern Flügel thaten. Der Türcken ihre Stücken mit welchen sie den rechtenFlügei der Christ! Armee beschossen. - Der Türckische lincke Flügel / welcher mit grosser Furie attaquirte (gesecunditt werdende von seinem rechten Flügel/ den rechte« Flügel der Christlichen Armee. Das Detachement welches auf den Berge« an der rechten Hand der Christlichen Armee gestanden um die Flanquen zu versichern/ welches bestünde aus Dragonern / Fußvotck und allen Hungarn / alkwo die Türcken in grosser Furieeinen hefftigcn Angriff thäten/ aber mit grosser Resolution und Tapferkeit von den Christen zurück gejagt worden. Lincker Flügel der Christen welcher die Tür, cken repouffiret. Die in grvsser Csnfusion ausreiffende Tür« cken welche von der Christlichen Armee ver, folget «erden. ^ Wie sich die Christliche Armee vor den Mo, rast gesetzet/ um denselben zu passiren / und auch denselben gepaffirt haben sich des Türckischea Läaers bemächtiget / samt all« . Artillerie und völliger Bagagie der Türcken. De» »so Lo Ntmuatl-ki der ^Äll Di >!Ü/!l Den 8- August. N. E- wurden die ab brandte Gallerten vor Neuhausel (wohin r wieder kchren/)wider zurPerfection gebraü Den 9. wurde einePerson/so inUngarisck Kleidung das Kayserl. Lager auszuspionire und in die Vesiung Neuhausel sich zu prai riren geschickt gewesen/gefänglich eingebra« und nachCommoren geschickt. Den 10. hat man die Belagerten mit Ei werffung der Bomben und Granaten unai hörlich incommsdirt- Den n. ist man mit denen Gallerten k ^ an die Brechen avaneiret / und ward der G> den / so weit sich das Spatium der nieder, ^" schossenen Pasteyen erstrecket/ausgefüllet. k.»,'! Den 12. sind den Belägerten alle Ausfa W abgeschnitten/und durch die besetzte Schantz ^ versperret worden. Den i Z. wurde« die Gallerten dergest« erweitert/ daß man Esquadronen weiß in l Vestung marchiren können. Dessen aber ungeachtet / ist den 14. ein -ermaliger Ausfall von 20. Türcken/ so Uns ^ risch gekleidet/ auf die Helägerer geschehe und etliche derselben in der Furie nicderc säbelt und 2. gefangen worden. Den 15. ward eine Baterie unten in dt Graben/ welche man mit 24. halben Cartha nen besetzet/ vollendet/ und hat man sich dm stätiges Canoniren bemühet / die Galten mehrers zu eröffnen. Den 16. har sich alles zimlich favorabl zeiget. Den 17. und » 8 . ward alles zum Stur der« merckwördlgst.Begebenh rgi reltet / welcher aber/ wegen eittfaUcnden offen Regenwetters beymTage eingestellet HErden müssen. Weßwegen den 19. dito/der Sturm in mtes Namen zu versuchen bestimmet/und ih umb 8. Uhr zooo. Mann commandirt/ ' ^ n Anfall an zweyen Orten zu thun / und ha« a die Kayserl. Völcker auf beyden Seiten n Vorzug und Angriff gehabt / denen an der chten/ unter dem Gen- WachtMeister Gra« n von Scherfenberg / die Lüneburg, und ^jrnlAchwäbisch. auf der lincken Selten aber die W mr«Cölnisch. undBayerifch.auch Fränckisch. "„Efolget. Den Anlauffüber die Breche aufdre Ot- l^steyen hat derLrbfeind unter wehrenden ca- AE'niren/auch unaufhörlichenFeuer einwerffen Müls it Bomben undEarcassen/mt eben so groß di« Utirt/alsir/daß dieBelagerer schon aufdePs- :n mit vollenHauffen gestanden/da derFeiub it Lusgesteckren welffen Fahnen Arcord oder erdon begehret / auch meistens das Geweht mk den Säbeln von sich gemorsten / welches rer der erbitterte Soldat nicht anhören noch rrstehen wollen / dahero die Türcken auf ein« - öhe zurück gewichen/und aberma! einen weis« a Fahnen äusgestecket/ welches ihnen aber n Mwenig als das erste/ gegen der Soldaten ge> isten Grimm helffen können / daß nicht alles Mrch das Schwerdt wäre hingenchtct wor, m> Bier hundertMann haben sich vcrzweif« lter Weise auf die Hintere Pastey retiriret/ .x-bli ad sich mit dem Herabsprung durch den Gra« " salviren wollen / denen aber die in den baffen stehende Neuterey zeitlich vorgewar, rsr._Coritmmrkrsn der ttt / und sie alle nicdergehauen / also daß denen Anfangs belagerten zooo. Türck t> nicht mehr als 200. lebendig Gefangene ül 1 geblieben / und dercommandrrende Dassa » lieh verwundet worden / an welcher sei: Wunde er auch nachgehcuds gestorben/ de i Köpft an eine lange C tange geheffter/ und f dem Wiener-Thor aufgestecket worden, ü» Eroberung der Vestung Neuhausel hat . Gen. Feld-Mar^chal/Grav Caprara dasO! Commando gefuhret / und weilen die darin!: befindlich-gefangene Christen allezeit von gehen/ auch in continuirlicher Arbeit stel i müssen / seynb deren nicht mehr den 42. er, > tet worden. InNeuhauscl haben dieKäys 80. Stuck Geschützes/an Munrtion/ Prodi,! und übrigen Vorrath eine grosse Menge/ ai grosse Geld,Summen gefunden/auch imSk men mehr nicht / als etwa >oc>. Mann ve; ren- In wehrender Belagerung / haben die Lürcken 8. Ausfälle gekhan/ wodurch wol/als das approchrren und andere Arbeit wie auch bey der Eroderung/ohngcfehr an.? hen und Gemeinen 289. geködtet/ und zE verwundet worden. Den Plan der Attaque vor Neuhausel/! nebens der Circumvallation und Regiment« sonach Abmarches derHaupt,Armee die Be gerung continuiret/ und den y. ly.Aug d Ort stürmender Hand eingenommen / etw vorstelliger zu machen / baden wir folgen Figur mit hersetzen wollen- merckwärd igst Be^ebend. rsz rsL Csritmuaerä», dee ; » r r i l r r l r -r r 8 -ING ^ merSwärdlgst.Begebenh. 2.3 z >lan von den Attaquen vor keuhäusel / bmcbcns der Circum- rllationund Regimenter / so nachAb- irrschesder Haubt Armee die Belägerung con- tinuirt, undden9 (l9.)Augusti i« 8 s.den Orth stürmender Handeim genommen- Die erste Baterie welche man darnach verlas, sen. t Der Anfang von den Lauff.Kräben. ^ Daß Magazin von Pulver / Bomben / Gra. naten und Kugeln. ? Dieerstr grosse Baterie. § Kleine Batene so das Grancrthor beschossen i und die Laust Gräben stanquirt- - Latereien so gemachtworden / umbdieflam i quin zu ruiniran/ und dir darauff stehende l Stück zu dtsmuvdiren- ! Baterien so gemacht am die Facenzu rulni, ! ren / welche man hernacher verändert in plr- , cecj'armes oderLdgemanter. l Die letzte grosse Baterie so gemacht worden in 1 Platz von denen/so in Logementer verändert/ Z wie hiervor gesagt- j Logementer so gemacht worden umb die Galls- ! rieen zu defendiren und deren Verfertigung zubeferdern- Kessel wo dre Feuer.Mersel qestanden. > Die Gallerten oder Damme« die gemacht worden um den Graben ru paffiren- !. Canal wodurch man das Wasser aus den Canal gezogen- rr.Ztvev- rs4 Lontrriuatron der U. Zweiter Graben welchen die Reuters gemo umb das Wasser abzuziehen v. Redouten mit ihrer Communications,Lin welche gemacht nmb zuverhindern das ^ Femd keine Ausfälle mehr mit Vorchcil th rönnen. r. Morast so zwischen den Attaquen gewesenes Morast wodurch die Gräben von der Stt mitWasser gespeiset/welcher Morast hm cher abgedammet worden. K. Ein Lvgenrent oder Allarm Platz hinter! grossen Baterie/wo allezeit 4 -biß fvo Ma in reserve gewesen nmb sich gegen der Feir Ausfälle zusetzen und die Attaquen zu sou riren. s. Die Breche wodurch man gestürmet und d Platz erobert. r. Klein Schantz vor den Wiener Thor/ web man gemacht um die Ausfälle des Feindes verhindern/ wo ein Oberster Lieutenant v den Schwaben mit ohngefehr i;o. Mar to dt geblieben. v. kogementen um die Baterien zu decken. Retranchement mit einer Rcdvute um Passage über die Neutra zu bewahren- x. Retranchement gegen die Brücke so über! Ne»tra.gangen Muhle so an der Neutra gelegen welche j ruiniret. 2. Die Circumvalati on so vor Abmarschiru* ^ Haupt Armee nacher Gran angefangen m hernacher vollzoaen worden r. z. EsqrradronLn Fränckrsche Dragoner v Heydersdvrß. -.Ohkr-l l-Es. Höiij '-A Ber r« ^ oo merck wördrM. Begebenh. 2.87 Hugefthr 4 - biß soo. Hungarische Husaren und Heyducken- BWr- Esquadronen Keyserl-Reuter vom Caraffa. -.Batallionen Keyserliche Fuß Völcker vor» Neuburg Esquadronen Keyserl- Reuter von Fürsten» . - berg. krkG. Batallionen Keyserliche Fuß Völcker vom Aspernion. 2. Esquadronen Lüneburgische Reuter von Rau-Graf und Borgark. (Marto. i. Batallion Lüneburgisches Fuß-Volck von n. 4 Esquadronen Lüneburgische Reuter vonOffelundCordon. 1 ;. 2. Batallionen Schwäbisches Fuß.Volck von Durlach und Oettingen- Esquadronen Schwäbische Reuter von Hönstätt- -.BatallionenFränckisches Fuß Volck von Cop. 4. Esquadronen Fränck- Reuter von TruxiS. Batallionen Beyerisch Fuß Volck von Rosa, z. Esquadronen Beyerische Reuter von Eal, leuberg. dersdorff. 'Esquadronen Keyserl. Reuter von Götz. . r. Batallionen Cölnisches Fuß - Volck vo« Berliso. - x.Esquadr. Csln Reuter von Domqbausen. -.BattaüionenKeyserliches Fuß Volckvon . Schärffcnberg. I - r Esqugdr. Keyserl. Reuter von GöNdola. LS6 C-ntmvaer-nber rdirl rL. r-Batalliou-Kcvserl Fuß.VolckvonGrcr -7. r.BatMon Keyserltches Fuß, Volck i Hnschain »8. f. Esquadron- Keyserl. Reuter von Capra Dem Obristen Rockam ist nach dieser 3 ftung Eroberung von Jhro Durch!. dtelnD^' rims Commendanten-Stelle aufgetragen tv tzkrili den/welcher nachgehends die medergeschoss« erzr Wercke wieder aufbauen lassen. »ch. Indessen ward dem Hn-Gen. Leßlie Ort jugesaudt/ die Effecker,Brücken abzubrcnne worauf gedachter General aus Croaten d 8. Aug. N. C- in dem Feldlager bey Turan Witz Anstalt machte / solches ins Merck zust« ten / derowegen vom jeden Regiment zu F> i/ßg. 720. Mann/von jeden zu Pferd 520. und v, tzkU den Croaten 2000. darzu commandiret/ m ro.Tag sich zu proviantiren beordert worde Die vornehmsteOfficir/so mit giengen/ware der General Leßlie selbsten/ der Feld-Ma schall Lieutenant öl«rquir 6c ls Vcrnc. Obri Montecuculi/ Serau und Heister. Erbevil ^ und 6c e-»cc aber blieben bev denen noch zur» l gebliebenen 2002. Mann. . Den. 9. August. N. C. ist solche Arme« Nkl nachdem der General Wirowitiza wo! vers ^'7 den/aufgebrochen/ und 8 . Stund marchm ^ ' welches wegen Mangeluna des Wassers uo ^ grosser Hitze die Soldaten lauer aakam. Den iQ.dtto langtedieArmes zuMußlarr ft»' na/ welchen Ort der Grav Serau verbrannt, » an/und bekäme danedensKundschafft/baß di vA Türcken von diesem Vorhaben noch nichts ^ Eey- Wo, merckwürdigfi.Begebe»ch. r.S7 ^^Worauf die Armee den n. dtto bcy der W^oken über der Caraclna ankam/ und wurde ^ abald der Balock Caspar mit 5000. Croa« zu Pferd / und so viel zu Fuß voraus ge» l,tzMt/dle TürckischeVestungMichalowitz ein« 1» Weilen aber die Türcken auch der len keine Kundschafft von diesem Volck hat« / ergab sich die Besatzung auf Gnad und znad. Der Ort wurde von 200. so übel zu r/und l00. Heyducken besetzt/ dieGefan» e aber/ so in 8 r. wehrhaffker Männer ohne ib und Kinder bestünde/ wurden in einem arn biß zurRuckkuufft eingesperret: von inen wurde gedachter Caspar ferncrs beor» t/ sich mit selbiger Parthey biß an obge« hteBrück zu postiren/dann wann solche die rcken ruinirten/wäre derAnschlag sehr ver, dert worden / indeme sonst wenig oder gar r Paß über diß Wasser zu finden. Den 2. i2 August, rückte die Armee biß die Carosina/ halben WegS zwischen Wal, «^.Doa und Oess.ck/da sich dann die Türcken zu ^ und Pfeld sehen lassen; ungeachtet aber Hr- Gen. bas Scharmiziren verbotten/ sen sich doch einige Volontairs / wiewolen «1 «!D>e beyderseitS Schaden / mit denselben ein / Armee paffirte unter dem Bestück dieses -.fiarcker Mauer und doppelten Master, aben verwarten Schlosses vorbei)/ und ltes- »erGeneral einen langen Anzug machen/ MM» daß dies« Armee von denen Türcken auf 2oc>. Münn geschähet wurde. Nach abermaligen Aufbruch / langte die iure den z. r z. dito bey Oeffeck an / ohne 8ya» »lr». ld'. rss C-neiriuati-n der Warnehmung einiger Türcken/ woraufeitt ^ i ger auf das OesseckenFeld geschlagen wur M also/daß zoooo. Mann dartnn hätten can M ren können; auf dem Feld liessen sich an u Seiten ohngcfchr iooo Mann zu Pferd M hen / und hinter chnen geKn der Stadt etn M an Fußvolck; die ChriMche Armee stell Ari sich darauf nach und nach inWeld inSäilm Mg Hrdnung; der General Hätte auch adern das vorwitzige Charchiren verbotten. Z kkfn, türcken aber begaben sich darauf nahe an Christliche Lrouppen / also daß man auf Wh Feuer geben muste/und kiesten derChnß Rgi chen Armee dennoch nicht allein Zeit/sich ,der? völlige Ordnung zustellen / sondern nachde kW die drey Losungs-Schüsse geschehen / haben die Christen auf einen Musqueten - Schn A/jr Schritt vor Schritt / ankommen lassen / oh Mtz daß sie das geringste Zeichen zu weichen / nc dch, die Christen anzufallen oder anzugreiffen l ^ zeugten. Endlich aber als sie begunten zun zuwetchen / befahl der General der Croate kii ke von beyden Flügeln auf die Türcken loß zuo Mch hen/ welche auch darauf in völlige Unordnui ^ und Zertrennung gebracht wurden. Die Re lerey nähme ihre Flucht auf die bandstrai! rdlik! und so fort nach Griechisch,Meissenburg / wi )rch wo! die meisten davon von den Croaten ei /W geholet/und niederqehauen worden-Oas Fu ^ volck aber retirirte sich ist die Stadt / und ai vry, das Schloß; das Teutfche Volck zu Roß m ilrg^ Fuß bliebe hingegen gantz in Ordnuhg/biß ü ^ die Palancken der Stadt / welche gar^bald ^ berstixgen / und alles preiß dariamn gemaclf' enW merckrvördigst. Begebenh. LS- rde. Dieser Ort ist groß und volckreich/ m sich über 500. Kauffmanns- Läden darin» - befinden / benebens vielen Mosqueen oder chen/ und Hacar/ so grosse Häuser/ wo die rchreisende cinkehren/ welche alle mit Reiß/ > ehl/Brot/Piscoten/ Saltz undandern Pro« it vor die Türckische Armee/ inunglaubli, Ä Menge voll waren. .Die Lürcken hatten ^?ÜTag vorhero ihre Weiber und Kinder zu sser fortgeschickt / die Männer aber hatten in das Schloß begeben. »v -»Nach Eroberung der Stadt besichtigte der ^ leralalsobald die Brücke / dergleichen wein der Welt zu sehen / wie gegenwärtiges Her mit mehrern bezeuget. Auf der Sei/ des Drab'Flusses feynd noo. und etliche ritt/ jenseits aber auf die 8000. alles von >enholtz.DieBreite ist überia.groffeSchrit- lso/daß g.Türckis.Wägen/so weiter alS die tschen/neben einander fahren können. 16. nffe stunden im Wasser / so die Brücke be» ten tonten / welche aber den Tag vorher Furcht in die Donau geleitet waren. Den 4.14. dito ritte der General dasWaf« u besichtigen über eineViertelstundeWegS md liesse i;. schöne Proviant-Mühlen auf - ^ Drab verbrennen / machte auch alle An« lkS " k/weilen kein Feind jenseits des FluffeS sehen lassen / die Brücken daselbst zu ver, )^M,nen / verspräche auch zu dem Ende de» aten und Teutschen viel Geld / wann sie dessen unterfangen wollen. Die Croate» r wollen nicht angehen/ und viele Teutsche te der General nicht wagen. Endlich aber N erbot- -Zch 2 - 9 « di WZ W ZRk !!>kch iw; erholten sich > 6 . Frantzosen von dcnErbk lischenTragonernmit zu gehen; die Schi ber/daraufsie solches wagen wollen/ wart klein / daß sie im überfahren in bas Wasser len / und sich mit grosser Mühe errektei Dannenhero dieses/wegen Mangel Fahrze unterwegen bleiben müsse; die i ioo Sch aber/so diffelts gestanden/ feynd darauf in nig Stunden völlig in die Asshen gelegt den / dann der Hr. General unter dem A^ - ment solche zu verbrennen ausgetheilet/ che so viel Pech/Schmeer / Unschlicht und ^ gleichen Zeug aus der Stadt gebracht/ man vor dem Rauch kaum sehen können / solche gestanden/dergleichen vor 20.Ja! der Lännus OroLtt-, weiland GravWcol von Serin auch gethan hatte. Weilen nun dem Vermuthen nach grosse Beute in dasSchloß war gebracht tDhH den/so hielten viele Offrcirer an/emen Ver^ zu thun / welches auch der General / obw, ungern/zugelassen / und wurde darauf Nachmittags ein Anstalt gemacht/die 2. P ren mit Feuer anzugreiffsn / unter wehrenU§ diesem aber gwnge ungefehr in der Stadt Feuer aus / welches selbige in wenig Stun gantz verzehrete / also daß man zu fellch Lhor/welches gegen der Stadt ist/ wegen § Feuers nicht zu kommen konte: Der O Spinola hatte zwar aufdas unterLhor e» Versuch gethan / auch das Feuer biß an da dlgegebracht/und völlig eröffnet / weilen zugleich die Brücke verbrämten / die Tür such sich inwendig verbollwercket müsse >i,z wie- El«,! - r. ' N/NB ,/B weg Oer« _merckwmdrgst.Begeöenh. 29/ HsS iS. Stürmen cinstellen / und mrt Verlust )eyer Haupt. Leute von den Lakonischen Reinen t/ein Prav von Larron/ dedanderMom ur Iustm / und einem Fendrich/ bencbenS enetiH ichen Beschädigten wieder davon ablassen; Mr) >raufdie fernere Attaque emgestellet/ und Zi inRuck-March alle Wstalt gemacht wurde. Durch Göttliche Gewalt und einen Dom tschlag/, muste auch, selhjge Zeit Novigrad n den Lurchen verlassen werden / und in der nsten Hände kommen. Der flüchtige Seraskrer hatte auch inbef- jetne flüchtige und zerstreute Armee bey O- . wiedttumb versammlet / da dann unter 20 D ' Janttscharen und Spahis ein Uneinigkeit W standen / dieweikn bey diesen letzten Tref beyGran/die Spahi zu erst durchgangen/ b die Janttscharen im Stich gelassen / auf lche durchgegange Spahi dieJanitscharen nalen Feuer gegeben / und ihrer viel er» >ssen haben / welches die Spahi anjetzo den ttitscharen vorgeworffen / und deßwegen ! ihnen inStreit geriethen/auch endlich zum hUDwehr gegriffen / baß darüber beyderscits hundert geblieben. Diesen Tumult nun illen/hatte der Bassa zu Ofen mit Stücken ckunter sie gefeuert/ und selbige also von einander getrieben. Die Rädelsführer tk er niederhauen/und etliche vornehme iciers / so sich dieses Tumults theilhafftig »acht/ stranguliren lassen / worauf der Se- lkier mit der wiederumb versammleten/ und ;tlich zoooo. Mann starck bestandenen Ar» l/aus empfangene Ordre mit der Christli- N 2 che« L9L Coneittuation der i!Ki chen Armee zu schlagen / sich von dannen w derumb herauf gegen Wachen gewendet. A aber Seme Durch!, der Hertzog zuLothring« hiervon Kundschafft empfangen/ seynd selbi benebens Seiner Chur,Fürst!. Durch!, ai Bayern mit der gantzen Armee/ den iz. 2 August, dem Feind entgegen zu gehen aufc drochen. Den r 4. 24. dito waren Ihro Durch!, n» Mnü öergantzen Armee allschon dey Comorren ! Wir Schiff-Brücken passirt- Ml» Den l. Septemb- ruckte man fernerss gen Wachen / da dann Kundschafft einsam« ^ daß dre Bassen von Erlau / Groß»Warde M, und Temeswar mit ihren Völckern/ aus Bc jinBe sorg einer Belägerung / von der Türckifty ^ Armee ab und nach Haus gangen / die Arn? Wff aber ihre Bagage nach Ofen geschickt / m ^ solcher zu folgen angefangen hatte. Nich / U destowentger langte den z. Septemb, N-C. l ^ Kayserl. Armee dev Machen an/ als man ab ch ^ nachmahlen sichere Nachricht hatte/ daßb Feind noch bey Pest stünde / und überdiesel Brücke jenseits Ofen marchirte/ daraus zu l Mh j rheilen/ daß er sich nicht fernerS zu einer L ^ taiüie einlassen würde / über diß Bericht kai M daß er seine Armee theilte/und etwas dav l!br^ gegen Steyermarck und Croaten gehen lies! umb den General Leslie dadukch einen Ä bruch zu thun / so wurde resolviret / biß 5c>c Mann unter demCommano des Hn.Gener Palffi in die Radau/ allenfalls gedachten CK Leslie zu succuriren / wie Such etlich roc A,» Man«/ unter Commmands desGeneraltz praß merckwürdigst Begebenh 2.9z LZira dem Gen. Schnitzen rn Ober.Ungarn ;u« V chicken/ Waitzen und Novigrad zu untermi» / und völlig in die Lufft zu sprengen. !yndß ehE >mscrkll°r ich aller dessen Vollziehung/ (wiewolen No- »rad nachmals wieder fortificirt wurde /) ige dre Armee den 5. Septemb. N. C wie- umb an zurück zu marchiren / und als sie > hernach bey Gran gesetzet/die Austhei, kg der Winterquartier'vom Käyserltchen fezu erwarten. Weilen nun der Gen. Feld-Marschall Ca< lra diesen Winter über die VestungMon, . ^bloquirk hielte / so machte nicht allein die iE ckelin alleNothtvendigkeit zu einer erwar, z'E den Belägerung fertig / resolvirte sich biß / E fdas äufferste zu defendiren / und zwar a«S ; gewissen Hoffnung daß ihr Gemahl ehe, ,die^ ,6von den Turcken mit einem grossen SuL* 's / wiederumb würde zurück kommen/ e. V !dern es machte auch gedachter Gene» - alle behörige Anstalt diese Vestung durch ME »mbardiren/undFeuer zur Ubergab zu zwin^ te/ m »/eroberte auch bald die Unter-Stadt / dan, »hero der Genera!nachmalen die Töckelin »ahnen lassen/Ach Kays. Maj- willig zu un, werffen und den Ort zu übergeben / allein gebrauchte sich einer simulirten Entschul- Aüö ^ ung / in Vorgebung / daß sie die Vestung n übergeben wolte/e s hätte aber ihres Ge, E hlsSecertarius einer und sein Agent-Ge- al / mehr Authoritat bey der Militz als sie/ lche so wol Officiers alS gemeine zur Bc .Mv ützung des Orts anmahneten / und neben».- Ml?! ^ Monatlichen Besoldung, die Soldaten N ) deichen- Contmuatrsn der beschencket/mit dem Versichern/ daß ihrP «pal bald Mt einer Türckischen Armee dir M»z, Ort und gantz Ober-Ungarn wieder beste werde / und daß die Gefangenschafft des ckcli ein blosses Spargiment seye / welches 'Hlßn les dann die Besatzung dahin gebracht hät ^ y daß von ihr nichts mehr angenommen wür ^ wolte also gebeten haben/ihr solchenVer der Ubergab nicht zuznrechnen. Als nun inl »W stn Las Wetter allzu gelind und weich w« daß der General mit den groben Geschütz l Rte MörfelnnlchtforkkommeNkunte/ ließ er« Ort nur bloqulret halten. Inzwischen hatte der General Capr, üe. § sich erftrigst bennche t / alle Anstalten zu Erc rungMongatzherbey zu schaffen/ wie er di rtlich iOvcr. Bombm und andere Feuerw« dH aus Pohlen kommen lassen; alsernunsolcl tz wie auch Don dem Käyftrl. Hof eintzige Sr «ichU men Gelder zu Zahlung der Soldaten erh tsn/das harte Wetter auch in etwas eingej kf-H ten/ift er den 6. Martii N- C- mit 2vc.oMa ß zu Fuß/8o2. Pferd und 6. Feuer-Mörftln/ dH benst dem groben Geschütz/ nochmals perf lich vor Mongatz / zu dem daselbst aübere gestandenen Völckern ge rucket / und so b> ^ eintzrge Valerien aufwerffen lassen / auch Vestung mtt Bomben / deren auf einen Z 50. etngeworffen wurden / beängstigen / a> >r^ gegen die Palanca unten am Berg appro rtz ren/um das Wasser aus denGraben zu führ und so dann selbige stürmen zu lassen/ woge; aber die Belagerte eine grosse Valerie auf worffen/umb den Sturm zu verhindern. E wtE ZeßD ^ merck würdrgst.Begebenh. 2.95 ^ ^ Ob nun wolen der Hr. Gen Caprara der estung mit Vombardrren und Einwerffen r Granaten hefftig zusetzte / so hatte doch Iches biß dato wenig gewürcket / weilen in nFelsen des Schlosses abschonderliche Re» aden und verborgene Gänge seyn/worin» n man sich dergestalt verdeckter Weiß ha!» ikunt/daß man vor dem Feuer einwerffen her gewesen. Dannenhero auch der Hr. Een. »prära/ daß nechst an Mongatz gelegene so nandte Holtz-Schloß/ so sehr hoch lieget/ griffe und erobert/ woraus der Vestung mit uer» Einwerffen zrmlich zugesetzet werden nte. Es hatte auch darauf der General ge« ndieUnter»Palanka eine mit grossen Bau» M eingeschlossene Schantz und Bollwerck rfwerffen lassen / welches die Belägerten ge-- mngcn/ihre obgedachteBaterre zu verlassen, anebens wurden auch viele Faschienen zu cfullung des zwey Manns treffen Graben rfertiget / umb solchen auszus-llen. So isse auch mehrgedachter Hr. Gen. zu mehrer icherheit des Lagers / zumalen weilen obge» ichte Kundschafft wegen derer Tartarn An« arch nochmahl wolle versrchertwerden / eine ircumo.»Üaltons»Lienie verfertigen / und bechert daraufden Gen- Wacht-Meister Prcco« mini/sich mir dem Gen.Mercy und Heußler r conjungiren. Zu dem Ende langte auch :r Hr. Gen. Scherffenberg im Martio von 3ien an/umb den Gen. Caprara zu assrstiren/ nd zu verhindern helffen/ damit die Türcken :6cm Lcllj.wie fie es gerne hätten / ienseit der B ^ Heiß nicht machen oder setzen konren- ^ N4 Den >fciB 2.96 Lsntmuatldtt der U ^!ll Len 17. 27 Mark» hatte der Gen-Cas ra angefangen vor Mongatz das Wasser < den Graben zu leiten / wogegen dieBeläz ren starck Gegenwehr gethan / und damn lang angehalten / biß das Reaenwetter ein fallen / und dadurch die Graben von dem! gen und zerschmoltzenen Schnee wieder an stillet worden / daß also denen Belägerten wo! wögen Vestigkeil des Orts/als despeMch' ßer Gegenwehr wenig abzugewinnen gewe! Alldieweilen aber fo woln wegen der har HU Belagek-als vorhergegangenen langen B s iz quirung bey der Guarnilvn vieles Lamento verursachet wurde / so ließ die Töckelin a Beysorge eines Aufruhrs öffentlich aus; fen/ daß den jenkgenso nicht in der Vestu ^ zu bleiben Lust hätte / erlaubt seye hinaus gehenzworanf auch viele sich zu denen Kays» H A jegeben haben/und heraus gegangen. Na dem man aber sähe / daß es fast unmöglich f y len wolte/diesen Ort zur Ubergab zu zwingeMy .j und sich der bevorstehende Feldzug allgemcMtz, ' heran nähere/ so wurde dem Gen. Caprar»^ damit man was anders vornehmen möchtiW vom Käyserl. Hof Ordre zugesandt / die Bei »A runggäntzlich aufzuheben. Woraufer eini Schlösser als Seredick/ Ungwar und dcrgl ^ chen umb Mongatz gelegene Oerter wol best , gelassen / und also nachgehends die Belä; rung wieder aufgehoben. Diese Vestung aber ist ein sehr wolerba tes Schloß/indem äussersten Ecke in Ober ,U gam gegen Nord-Osten gelegen / und zwar dem jenigen Lbeil/ welchen die (-coxr-pki er merckwördig st. Beßebenh. zy-- Ncrc^iarnn, zu nennen pflegen/ und in «irr solchen 5iru»üvn , daß er denen Sichend, 'ZL,ld Polnischen Grantzen gleich nahe / und ' weit von Caschau/ Tockay/ Ungwar und Ü^Msi lust gelegen. Es ist ein lauter natürlicher üß/daraufdieseVestung erbauet/u.ist dieFor Nation indem Stein«Grund eingehaue« r ^ orden/jedoch ist es unten aufdenr ebnenErd« l jch mit einer weitläufftig bewohnten Palan- ^.M nach Ungarischer Weise umbgeben/die durch § aen Wasser« Graben / der jimlich breit/ und E »er rs.Fuß durchgehends tieff/ vor einem wtzlichen Anfall gesichert ist. Dieser umd- »bendeGraben empfängt seinWasser von dem ach l,srrmiuz genannt/ der hernach in dm mßBodrog laufft / und samt demselben bey okay in dem TbeissFluß fallet. Rund umd iese Vestuna ist eine flache Ebene / und ein sintz löcherichtes oder luckers Erdreich/, wed ' es durch stätes Einsaugen des Wassers zu «W ' nem tieffen Morast worden / also daß man ur an etlichen wenigen Ärte/dazu auf schnuv n Wegen / der Palancka nähem kan. Aus lser Palancka gehet ein in den Felsen gehaue« er Wea brrg an / biß in die erste oder niedrig- MeFortistration/welcheS man dieDor«Vestung ^ ennen möchte: aus dieser steiget man nach« >alen so. biß ao Treppen höher in die wirke, e Vestuna, «selche hinter sich bat das Refl, Kentz-Schloß gelber in einer noch mercklichern pöhe/alS diese und die erste Vestung. WaS die ilgenrlrcheFoktchcauon anlangr/»,l soicke mit nchvern aus beystehenden Kupffer und der in jeuftiben vrrzelchnetHN DuchstabeuErtiäruna ÜtsichW». NS ^.Ist r9S Contlnuatrsn der Ist das grosse Haupt' Schloß / ivelchl alle andere Wercke comandiret und defendrr, s. Das Mittelste. e Das dritte. Ein jed ! hat absonderliche in dem Felsen eingehaueil Gräben/als bey v.L.r. zu sehen ist. Dre Grs den sind 40. Schuh tieff/und »6. breit/m! hat ern jeder ferne Contrescarpen.«. Ist ein l l strger Graben / in welchem ein Lhier-Gartel «. Ern Wasser , Pumpen, i. Palancken. II Ein zimlich weiter Graben umb die Palancken 1 .. Eingang über den Graben zum Schloß. Approchen. rr. Kessel und Mörfel / woraus die oberste Vestung beschoffen worden. Inzwischen besetzten die Türcken bey des bezogenen Winter,Quartir nicht allein die s' stung Warasdein/ Zemeswar / Erlau / und andere Dertrr mit genügsamer Makstl schafft; sondern Neffen auch die Vestung Oft! noch viel stärcket und besser fortificiren/ nächil an der Dons» ein stürcke Mauer aufführen s und dabey eine grosse Schantz aufwerffen. Ins gleichen Neffen sie auch die Oessecker abgebranl de Drücken repariren/ unddiffeits nach Mögl lichkeit vetschantzeu / und mit gnugsameis Mannschafft besetzen. Denen vornehmst«! Lürckischen Offleibü aber / alsSaytanIbtt hrmBuffa/Aeweftnen-Teruskrer/undAbrahial Vassa/ welcher bey Eroberung der Stadt Orts feck (davon in jüngster Relation gedacht wovi den/) die Flucht genommen / wurde ihre voril ge Compagne mit schlechtemWiyter Quartieil oelohnet/mdemermeldtemSaytastBaffa/tpeili lenrcumb bestimmte AitNeuhausel nicht enyl fttzeti, ausängNch Md twar auf instand,getzi Lesehzj An »L. ._merckwZrdigst.Begebenh. ry- Begehren derJanrtscharen / der Köpft abge» Ms jchlagen werden solle ; so aber nachgehends/ E^ii lmd jwar in Ansehung seiner bey voriger Be« ^Mjägernng Ofen erwiesenen gutenDrenstcn von -- ijtDrs lsiicke^ el/irs° rM r!s»L >tM- abM KlI^. eve wnen ourcy die ersStgre xaysekl.'Mso. miongäntzlich verrücket. Dann nachdem d«z Mhling heranMhete/und das KäyserlRene «evous zwischen Gran undBarakan aufder» zs s5.W4YLlpßchy«chma^ biß auf den js- Ä 6 Iun. L 9 S Cdntrriuatrdii der in Ist das grosse Haupt' Schloß / welche alle andere Wercke comandiret und defenbrre^ AI s. Das Mittelste, e. Das dritte. Ern jede hak absonderliche in dem Felsen eingehauen G. - bei ha K A A.I Ny d!' >tzkj< Ah « z>. >!», -m! 8 >K> L >dk L °>!» ? »a ft denHdieMucht genommen / wuroriy^vrnkH, ^ ge Campagne mrt schlechtemWmter^Quartier ^ velohnet/tndem ermeldtemGaytanBassa/tpei; 2 lener umb bestimmte ItiLNeuharssel mMenh, ^ fttzet- anfänglich and Lwar auf instand,ge- 7 ? LStge-s ^ ,,_merckwärdlgst. Be gebenh. 199 A begehren der Jannscharen, der Köpft abge« M! chlagen werden solle ; so aber nachgchends/ md jwar in Ansehung seiner bey voriger Be» Bch agerung Ofen erwiesenen gutenDlcnstcn von >em Groß Sultan am Leben perdonnirl/ doch »üerAembter entsetzet / und an statt seiner der Sezier zu Ofen zu dem Seraskier Ambt; an »essen Stelle aber dem Achmet Bassa / welcher ur Zeit des Einfalls zu Esseck in das Schloß ich retiriret/und selbiges erhalten / die Ober- Lommendanten-Stelle in Ofen anvertrauet oorden. Gedachter Ibrahim Bassa aber rst u Griechisch^Welffenburg endlichen ohne alle bnad stranguliret worden. Nachdeme nun also die Käys Chargen von «euen ausgetheilet/und die Turcken von Käy» erl. Seiten einen frühen Feldzug vermuthet/ ourden auf Befehl des Groß- Veziers nicht stlem alle Vestungen gedachter masten mit al- dm wol versehen/sondern sie müssen auch/wesi en die Lebens-Mitte! in Nisder,Ungarn / von )fen biß nachConstantinopel sehr adnahmen/ md solchen aus Orient dermalen nicht erste«, kn kunten / ihr äußerstes thun / §e«jem bei- »inOber Ungarn zu bringen / alS wohin sie ms Siebenbürgen und Moldau das Proliant umb so viel besser bringen könten. Zu «em Ende sie auch verschiedene Völcker dahin inmarchiren ließen: solches Vorhaben^aber ourbe ihnen durch die erfolg te Käyserl. Rest), utiongäntzlich verrücket. Dann nachdem de» zrMing heranuahete/und das KänserlRen« -evous zwischen Gran undBarakan aufdey S'»5. auf den ^ Zun. zoo_C-mmväti-nder Iun. NC. verzogen/fest gestelletwar/ und die Käyser- Chur, Bayerische/ Sächsische uMy/ anderer Aliirten Cräisen Völckern daselbst^ benebenst der Generalität eingefunden / h> man ohnerwartet der Chur,Brandend, so da gefolget / und ohne ferners gehaltenes Reni vouS/nachdeme derHr-GravStrattmanr ^ so unter andern auch einige zwischen den Käi Generalen gehabte Competentzien beygelcg die Resolution IH Käyf. Maj. der Genera rat dahin eröffnet/ daß die Haupt-Städte sen mit aller Force und Gewalt / durch eil Formal-Belagerung nvchmalen mit derChriii Kriegs-Machtangegriffen werden folte/ h, ^ «an in allerEi! den z rz.Jun denMarch üb ^, die Brücken bey Gran/gegen Ofen fortgesetzt Den 4-14- dito ist die gantze Käys. Cavaller . ^ -egen Vicegrad marchiret/ die Cbur.Br« .Ä denb. aber seynd auf der andern Seiten d, Donau gegen Waitzen marchiret. Den r^. r , B auf sich die Fuß-Völcker dißsettsOfen gesetzt, ^ -ie Reuterey aber »ebenst etlHen Regimen ^ rem zu Fuß giengen über die Berg aufdie ai »ere Seiten/ und wurde also die Armee in z Theil zertheilt/ und der Ort völlig umbringe! U Den ro. machte mau an dem Approchirei ^ einen An fang / weilen da< Geschütz bereits« »tviret/ und «ine große Menge von Slück Kv V" Lein /BombenundCareaffenankame. Dama ^ Kß befanbm sich die Eyurbayrsi ZrvvpperN not »lrr merckwördlgst.Begebenh. zoi aut oer andern Setten, um Pest zu atta« W« liren/ jedoch erwartete der Feind selbiger W cht/ sondern flöhe wider Vermuthen- Dama« a verfertigte man auch die Donau,Brückenesch n mit einander communtclren zu können. kdere Materialien im Lager an / gleicher mas« Miq !» marfchirre auch Jh. Churfürfil. Durchl. KM m Bayern/ nachdem Sie die Stadt Pest de« LjA :r Müssen besetzet , über die neugemachte «ljrt ichtffdrücken/ und nahmen auf der andern »eiten eben den Ort/ den Sie vor 2. Jahren D/i habt/wiederum ein. In der Nacht brachte ' an einen gutem Thei! bemeldter Schau»« örde und Faschinen biß an die warmen Ba- r/ satzte sie alldorten nieder/ und verfertigten nter selbigen die M;ifque!krer chr Trenche« ent / um alldorten den Approchiren ein-n ufang zu geben. Den2r.steckte der Feir^die Unterstabtau r Donau im Prand Unfttgeherentgegen ver, ,W rtigten auf einem Berg eine kleine Batene/ « davon die in denen Lauffgräben arbeitende aMrusquetirer zu defendiren- Der 22. Iunit brachte man eineBaterie vor ^ grvsseStucke zur Perfection/und approchir« mir grossem Erster gegen die Mavren der un« rn Stabt zu. DieEavallerie im Gegentheil lienge Fourage halber biß etwa auf 4000. Tann gegen Stulweissenburg. Inder Nacht versähe man nechstgemeldte »teriemit Stücken /und fienge den 2z. a» fbis Mame« der Vorstadt loßzu donnern/ N 7 «id S Ml Hs' ,fr^, lbk'E Zor C-ntmuatrL>n der wie dann solche auch des Nachmittags biß oerffen / weil» wir ihm immer näher aufm -als kamen. Den 28. kamen s. Compagnien von Saltz, «friüDurg und Regenspurq im Lager an. ^ ^ Den 29 begäbe sich der Hr.Gen- Caprara ur Cavallerie hinunter. Des Abends darauf liefe man die erste Bomben in Ofen hinein liegen. Den; 0. bemuhete man sich ausserst die grosse baterie verfertigt zu fehen/es regnete zwar die ,s»lWantze Nacht durch, dessen unerachtet aber iiDvancirte man mit denen Approchen dennoch ./t Mvehr und mehr- W H-u-- ,,e« zc»4 Lonttriuationder ^. INt Heute fiele d»r Feind adermalen gegen t Käyserl. aus/ den aber unsere bey der Mai ren haltende Reuterey hertzhafft repoussrrt Denselben Tag gelangten auch die Schw« bischen Trouppenrm Lager an/ und erregt« die Nacht daraufunsere Bomben verfchiedek ^ Brünsten in Ofen. Diesen Abend kam d, Chvrfürstl« Brandend. Gen. Hr-von Sck> ninz gleicher Gestalten bey uns an / mit Ve> melden/daßseine Völckerin 2- Tagen allhir W - - - — feyn würden. Auch spielte man mit Bombe sebr scharff aufdas Rondell rechter Seiten/I baßstchdieTärcken alldorten nichtvrel durf len sehen lassen. ^> v Den i.Julti kam abermalen ein Regime« ^ vomFräncktschenCraißan/soin 1400. Man ftarckware/ in der Nacht darauf verfertigt man die Bakerte vor 14. halbe Carthaunen ^ »mb spieleke unaufhörlich mir Bomben »nti M Stadl hinem/so daß davon ein Brand entstan den/der biß gegen Morgen gewähret- Nrch weniger läge die Mauer zwischen denen 2 Rondeellen auch schon ziemlich gestürtzer. Den 2. biß treffe Bericht ein/als ob 2. feind Üche Schiffaufder Pester Seiten in Ofen hin W ein kommen wären / welches man oder nich glauben konte. Auf Churbayrts. Seiten »a 7 ^ Gegentherl/ fienge man auch bereits an vor denen Bakrrten auf die Stadt« und Schloß ^ Mauren an zu donnern. M Den z. sähe man die Churbranbenb.Troup pen jenseits desStroms heran marchiren/wel ^ che auch diesen Tag gleich bey unserer Brücket Me oampircn werden; Käyserllcher Seilen tvurd. "K» bieftk tl .'oiW erB merckwürdrgft. Begebenh. fen Tag bereits eme ziemliche Breche geie, / fo daß aus z. Rondellen man seindl. Sei» nicht einigen Schuß mehr thun tonte /von fer Breche befände man sich nicht mehr über o. Schritt weit. Den 4. dieses passrrten Jh. Höchst. Drl. der rtzog von Lothringen üoer die Donau.Brü« a/ dieangrkommene Churdrandenb.Troup» 1 zu besichtigen / wurde von selbigen mit ei, : schönen Salve empfangen/ und von Dero rrn Genera! Schöning aufs herrlichste tra, !ret. Churbayrif. Seiten avancirte man die, Nacht nicht weniger ziemlich/ und käme dem chkoß ft länger je näher. So fiengen auch joo. von den Churbrandenburgifchen an liu« r Hand gegen unserer Seiten zu opprochü r / womit sie auch ziemlich avancirten/ ver« zrenaber darben neben des Gen. DüifflingS ohn auch einenJngenieur und 2.8ieutenant. Den 5. erweiterte man die Breche noch weh, rs/undmarchirien die Übrigen Brandend, ouppen vollend herüber DieNacht arbeitete w an der Circumvallattons'Linie/ und be« igstigte die Stadt abermaien mit Bomben lfdas grausamste- Den 6. spielte man von unserer Baterieauf ls mittlere Rondell und wrrffseibiges neben 2,rCortin«n über einen Haussen. DieNacht ßHirauf gienge das gewöhnliche Bombenspiel lieber an/welches auch auf BayrischerGetten schahe. Iinmittelst approchirte man Ehue« ^andenb. Seiten fo eifferig/ baßste schonst» ahe an der Mauren/als die Käyseri standen. Den 7. Otts vggken die TÜrcken einen sehr grimmi» K reliks O zv6' CStttmuatlondLr Rss i»! grimmigen Ausfall gegen die Brandenbur scheu / seidige aber begegneten diesem ihr Hemde dermassen tapfer, daß er in höchst iL^nnsionund mrtgrossem Verlufttas Re> aus Stelen/ und sich in die Stadt hinein zieh musie, llwo dle CtzurBrandeub. auch so fo Posto fasten. Damalen verfertigte man au alloar gar nahe bey der Mauer eine Bateri'HL Käyserlrcher Setten im Gegentheil satzte mt schon einrn Minirer an. Diese Nacht kam vr unfern Bomben nschmalen Feuer aus/welch, die gantze Nacht durch wehrte. Damalene j ^ hielte man von einem Uderläuffer / daß sich d, ^ Vezier die meisteZeit in denen UeffestenKeller tu grosser Bestürtzung aufhielte. Zm übrige Ware man der Breche fo nahe/ daß man weit< ^ nicht kommen konte. Weswegen man denk dito/ die Minirer aller Orten ansatzte- ; ^' Den 8- bey anbrechendcn Lag ließ derFein ^ eine feiner Minen springe»!/ und verlchüttet dadurch unfern Mioirern den Eingang / hkei h U auf fiel er von neuem mit etwa 4 vo.Mann au ^ die Brandenburgifchen aus, und brachte ihr ersteMieinConfusion, spränge hierauf übe ^ die Wercker hinein / und gieng auf Unsrige i der Flanque loß / fädelte den meisten Thei daklbsten nieder/ steckte die akdortige Gallen ^ im Brand/ trieb di« Minirer zu rücke- r«, ^ Oen 9 -diß liefauch Nachricht ein, daß de rr«S Feind in die 8c>eo. starckaufberPester-Settti ksh. heraufwärtS marchirte. Den io.continuirte man mrt Verfertlgunj stz' derApprochen/ ob eS gleich ziemlich regnetet^ Nicht minder arbeiteten auch die Minirer sieiM. lim ii Mi merckwürdrgst. Beg ebenh. zo-7 Wz fort/ und vrrhofften ihre Mmen bald zu el, rm Ende zu bringen Des Abends vorhero archirten 400. Commandirre zu Fuß auf tÄDtstömüder/ und warffen attdortenetilcheRe- rtz »uten auf/ um dadurch den feindlichen Suc» irszu hinkertrcibrn. Den i r. kam ein Türckischer Jung heraus? it Bericht, daß eine grosse Furcht darinnen är / nur daß der vorgestrige Ausfall ihnen iederum einigen Muth beygebracht Härte, n der folgenden Nacht verfertigte man Key- rl. und Churbrandenb. Seiten alle Baterren >llkommentlichen/ weilen man aber so nahe y der Mauer stunde / als stürmete der Feind ranfhörkich mit Steinen / Granaten und omben heraus, verrichteten aber sehr wenig »mit. Den !2-avancirte man gleichermaßen mit n Minen/ und suchte die Breche in einen best Ml^rn Stand zu brmgen. Anheute ließen auch A ß h. Durch!, der Hertz, von Lothr. nach vorher ail^ ngezogenen Dericht/daß derFeind schon über ME eckzemez passlret/ zooo.zu Pferd neben 6. Mtallion. (worunter 2.Brandend, waren) V.., ater oemHn Gen. Mercy über die Brücken archrren/umb den Succurs zu hintertrerben. 2 hur- Bäyris. Seiten wurde die Breche nächst ^ rm grossen Runde! auch je mehr und mehr -K ergrössert / wie nicht weniger auch der Mmü Äll bereits unter den Pallisaden fich befände. ^ >iese Nacht verbrandte man dem Femd seine ufder Breche gesetzte Pallisaden- Den r z dito gegen 9.Uhr sprengte der Feind k^Mn deeUncken Cortine des jweytenRoudels eine Mi« Zog Lsntiriuatlsndsr ßrii! rr^ ^S!l »öocl °Kie>i bchii ne Mine/die aber zurück schluge/und dasRoij del in etwas Hobe/ daß es etliche Riß davon b käme / hierbey wiesen sich die Türcken in 20c starck bey dem Thor / und wollen ausfallen nachdeme sie aber den schlechten Effect ihr« Mine gesehen/zogen sie sich wiederumb ruruci - Den 14. des Abends zwischen 7. und 3. Uk ren träte man auf vorher bescheheneUnkem düng einen Sturm an/ und lieffe dregcsaml commandirte Soldatesca gegen die Mitte de Cortine an / welches auch sehr wol von statte gienge/alSbald aberUnserige alldortenStani fassen wolle / erfolgete von dem Feind ein der Massen grosses Feuer von denenRondelen/da? man kaum Stand halten konte/dessen aber un geachtet/wehreten sichUnsrtge denncch sehr ta pfer/nnd blieben auf derCortine liegen/weilei sie sich aber wegen Mangel der Erden nich^. verschantzen kunten/auch diePallisaden seh^ enge gesetzet waren / also daß man nicht durch tringen konte/als musten sie sich wiederumb zi ruck zwhen/ja es schiene/ als ob der Feind vor«, unserm Vorhaben bereits gute Wissenschaff^" gehabt hätte / indem er gleich nach unserm Lo sungs-Zeichen sich auf derBreche einfande/unl uns mit einer grossen Menge Granaten unl Steinen empfing. Gegen die letzte tentirte dei-, Feind linckerHand amThor einen kleinen Aus fall / wurde aber von denen Brandend, gleick zurücke getrieben/ jedoch verloren selbige nichl weniger etliche vornehme Officier. Diesen Morgen als den r 5. wartete mar abermalen auf einen Ausfall/es geschähe ade« nichts/ sonsten hielte mau KriegöRath / was etwa »Ah M, Mi' ilbrl« ideili dele^ »aber _merckwürbigst Negebenh. zoy wa künfftig hin würde vorzunehmen feynl Den 16. in der Nacht um l r. Uhr avancirte ')- Churf- Drl. von Bayern / bev dem Vesten ondel anfdem Graben/welches ringS herum t Pallisaden besetzt gewest / und W hiehero ller Türcken gelegen / welches so glücklich n statten qrenge/ daß alledie Türcken/ so sich malen lm Graden befanden / caputirrr wor- i; doch blieben auch der Hr. Gen- Feldmar« all Leuten. Fontaine/ neben dem Hn. Asper, nt und etlichen Gemeinen.So viel man von ienUberlauffern verstunde/folle Türck.Sei- i bey jüngstem Sturm in die 202. geblieben o. aber bleffrret worden seyn.DenTaq vor» 0 giengendcrHr.Gen.LapraraundMercy MWen Hatwan/um die 9200. Türcken/ welche ^il elbsten stehen sollen/aufzusuchen. In oben« wldter Nacht verfertigte man wiederum M Ü e neue Baterie gegen dem rechten Rondel/ > spielete den r/. früh bereit auf selbigeS Mi»^ / Brandend. Selten eröffnete man gleicher M ikalt dieBreche weiter Im übrigen verstun» nan von einem Uberlauffer/daß aller Orten neu angeleget wären / und wann Unsrige m die Mauren einbekommen sollen / hätte der Feind nichts destoweniger in denen !sen so eingeschantzet/ und mit Stücken ver« " M m / daß man ihm unmöglich beykommen te- Den 18-vassrrtenichtssonderS/aus- daß man deS NachtS die Haubitzen aufdre "b terren brachte/und die Lin»en mitBanguet« versähe; gegen Mitternacht zu ließ der d eine von seinen Minen springen / und r gleich hinter unserer Mine / jo daß dar« der Smgang völlig ruinirek wurde / doch S hoffe- zio L-nemuatl'onder rr> r-!iH K>/!yf, Hoffete man selbige bald wiederum in vorig«^ Stande zu bringen. Den r y-hielten JH.Dr ^ der Hcrtzog von Lothr. mit theils General ^ Personen Kriegs-Rath / was etwa weite solle vorgenommen werden. Den 20-21. u> 22. war man bloß mit denen Minen beschäff get/und fiel eben den 22.der Feind gantz surr, mit Sabeln und Sensen aufdieChur-Baye; aus/und trieben anfängliche dieChur-Sächj zu ruck / vernagelte ihnen z. Stück und ein Mörsel / und machten in die i oo. Mann schänden / doch musten die Türcken dennc letztens zuruck weichen/ da dann auch ihrer < zimUcher Theil sitzen blieben- Hierauf nahi man die vorige Valerie wieder ein / und wa aus einem Mörsel eine Bomben in den Pulv Lhurn/ so daß hiervon mit einem unglaub chen Geprassel.in die 1000- Centner PulverDM die Lufft flogen. Den 2z. ließ JH.Durchl.l Hcrtzog von Lothr.die Stadt Ofen aufforder erhielte aber eme abschlägige Antwort. D 24. zündete man eine Mine an/und wolle d^cn auf stürmen / wellen nun selbige ihren Eff nicht thate/ als gieng auch der Sturm zuru Den 25. fiel der Feind wiewolen zu sein selbst-eigenen Unglück aus/indeme man selk^M. stattlich wieder zuruck triebe- Nach diesem er die Brandend- viel stärcker an/ welche > erstens auch tapffer repousirten: als er a! noch mächtiger ansetzte/geriethen sie in Con Ae« trilizi z» lion, so daß ihrer eine ;»n>icheMengeaufi Platz blieben- Den 26. passrrtc nichts- L 27. trat man wlcderumb einen Sturm c doch satzte der Feind durch Minen und i Vorgraben/denen Unsrigen dermassen zu / i j linde» en i-B _m erckwürdigst. Br gebenh. zr r ^-—^n die zoo. zum öfftern thells erbärmlich ver- in E »randten/thells tod in die Lufft flogen. Doch 'ehauptete man endlichen die Breche. Die j KenB lyrischen avancirten gleichcrmaffen/ und de« rn amen das Rondel neben der hinternMaurm. rE )cn 28.forderte manOfenabermalen auf de» »HM ame aber eine abschlägige Antwort. Dm gM, 9. schickten die Lürcken 2. Aga heraus / um !i»kuns zu tractiren / es wurde aber alles wie» EHer zu Wasser. Damalcn wurde Hr. Gener. ktahrcnbergvon einer Kugel getroffen. Dm :o. lteffe man unserer Seiten Minen sprrn« .en/welche zimltchgewircket/ und ein grosses !och in die Mauren bemachet. Den z r. lies« r der Feind cbenermässen eine Mme springen / oordurch er sein Logement zimllch verdürbe. ^2cn r.Äugusti sprengten Unsrige wiederum ineMine/ und warffen dardurch eineTürck. batericubernhauffen- Den 2. und g. conti, lutrte man das Miniren/ und machte wieder gM. ünstalt zu einem Sturm / welcher auchzwt» Mlk ^ 'chen 5. und 6 Uhren angicnge: jedoch verrich« hE eteman nichts sonders/weilen die Mme nicht echt gewircket/das rühmlichste war / das; sich lnsere hierbey sehr dapffer gehalten. Chur» .z!>s^ bayr. Seiten war der Sturm nicht weniger !t' »ergebens. Den 4. hörte man Chnr-Bäyr. lE weiten abermalen starck schiessen. Den 5. , iesse sich der Feind bereits aufBayr. Seiten MH N4O0O starck blicken / wurden aber balb zu' uck getrieben. Den 6. ruinirten dieTürcken lurch Schiessen die aufder Breche gestandene Materie. Den ^7. zündete eine feindlicheBom» ZM! ein die 1000. Granaten vor uns an / welche ^ ine schöne Salve gegeben / doch keinen Scha, 0 2 d«» zrr CHNtLmrati-rider _ Sonsten versähe man das La, dengethan je länger je besser/damit der Feind nicht dur— > brechen tönte. Den 8- wiesen sich wiederum Mr llche Trouppen/ denen die Unserige so fort e -egen rückten/fie aber Wolken nichrStand . ten. Den 9. suchte man die CircumvalMke rtons« Linie zu perfectionircn. Den r 0. er he man den Feind abermalen / avanciere cu mit einigen Trouppen gegen Uns/ so daß es einem Cbargiren käme / doch blieben beydDriv- feils nicht viel- Inzwischen feyertcn die L nirerauchmcht. Sonsten geschähe auch < Ausfall auf die Chur, Bayrische. Den scharnuzirte man wieder Mir den Feind. D 12. liefe man z. Minen springen. Den 1 gierige nichts sonderliches vor. Den 14 rc tirke der Feind Succurs in Ofen zu bringe, doch wurde selbiger von dem dapffcrn Her General Dünewald dergestalt empfange! daß in die 2222. Jamrscharen auf dem Pl< geblieben. BäyrischerSeits schosse man dc Schloß so zusammcn/daß es einem SrcinhauVlikss, fen ähnlich sähe. Den 15. zündete der Fei, sein Lager an/ und verließ es. Den l 6. «mrs man den vorgenommenen Sturm wegen d mißlungenen Mmeunterwegen lassen. De 17. sprengete der Feind eine Mine/ jedoch soi der Schaden. Den 18-wolte man nochmalchvül stürmen / doch verhinderte es dre Mine nos malen. Den ,y. kamen in die loo.Ianirsch' " ren in Ofen hinein. Den 20. versähe ma^ das Ort/wo der Feind durchgebrochen/ mit ner Redoute. Den 22. eroberte Jhro Chui Kürstl. Durch!- von Bayern bas Schloß mi ^ stürmen^ " r» ns kk. «dg k>ich A, Mild irFZ merckwürdrgft. Begebenh. z iz stürmender Hand. Den 2g. wolle der Feind die Bayerischen wieder von dar abtreiben / er, hielte aber nichts. Den 24. und 25. wiese /ich der Feind abermalen in Schlacht «Ordnung. Den 26. 27. und 23. ereignete sich nchts sonders. Den 29. satzten zooe. Tür, ken neben 2000. Tartarn mit grosser Furie m/irr Meinung sich durchzuschlagen; alleine nan begegnete selbigen dergestalten/ daß in ne ioQ J. und mehr davor sitzen blieben. Un- er dieser Action käme der Herr General Pie« olomnn mit Regimentern an / deme der Herr General Schafftenberg gleich nachgefol« let. Nachdeme nun besagter Massen der Zeind in das drittemal und zwarzimlichblu, ig abgewiescn wurde / schlosse man so fort eilen abermaligen Sturm vorzunchmen. Ist also den 2. Sepr. zwischen 2-und z. Uh« Ln nachmittag / ob sich zwar der Groß Vezier int emer grossen Fronte präsentiret/ in seinem lngesicht der Sturm dergestalt geschehen: ES ourden hierzu 70IoFaßganger beordretwei, man vordero noch einen gefangenen Tür, teistis Ls0 !!!ld WZ »b«° fckii A« A Ä krn/so mit Briefen an den Groß Vejier durch ' ^ie Donau schwimmen wollen ertappet/durch o.lchen man die höchste Noch und Extremität/ arinn die Belägerten sich befanden/versichert vorden. Hierauf nun ruckte die unbenögtigte »avallerie und Infanterie vor dl» Circumval, »tions Linie an, unterder Finte/ alswolte A mn den Feind/ so die Unsnqe ansahe / und sich ^räsentirte / attaquiren.' Indessen wurde die )rdre aufallen Attaquen gegeben/den 2 dito egen z Uhren Nachmittags den General, AM 0 z SIM« z»4 C-ritw va tiond er_ Sturm vorzunehmen; zudem Endedann^a Käyserl. Seirs Herr General Couches rcc ter/und Herr General Schärffenbcrglinch Hano commandiret wurden / und die Sold lefca mit unbeschreiblicher Hertzhafft- m Grimmigkeit ansetzte / khat der Feind ein« drevmahligen Widerstand / dadurch er au« die Cbur»Bayerische auf der Schloß, Seit« mit einigem Verlust / anfänglich repouflre als diese aber verfiärcket wurden / wiederhol wanden Sturm mit einer unerschrockenen R folutton/ daß dieTürcken von einem Posto zu andern weichen/und sich in eine grosse Kirche retiriren musten vondanen gegen daeSchloj und das jenige was nicht umgebracht werde! htnterdre Mauer desSchlosscs/allwo sie gleb von Ih. Churfürstl- Durchleucht zu Bayer auch angegriffen worden/ und sehr wenig d von gekommen : Hingegen die Chur,Bayer sche gleich daraufdeS grossen Rondels/worai i 6 Stücke aewcsen sich bemächtigten/ a welches der Feind das Gewehr von sich s worffen/ und ln zwei) Thcil abgesondert / wei Fahnen an allen Ecken auszesteckek/ und u Perdon gebeten : allein der gemeine Mar wolle von kememAccord hLren/sondern drun mit einer solchen Furie über ihre verbaute D Lenstons,Merck hinein / daß der Baffa glei unter der Breche todt bliebe / der Vice Bas aber/ so eine wetsse Fahnen in der Hand / m fi ch gegen die Ba»>erische Seite mit 19.Mai Türcken «ebenst einigen Christen/welche in > nen befondernWinckel stunden/ retirete/wur samt etlichen Türckischen Weibeen und Ki bei ir Vo'F-rvivcr Ok »Lir /Vr^cxqvL. ^ ^ H'LD _ mer ckwürdrgst Begehend zis 'dernmehrentheüs durch Bitte / deren bey dir k 500. gewesen seyn sollen/ beym Leben erhalten. liDie übrige Türcklsche Guarnifon / so sich noch i in 1800. wrhrhaffter Leute befunde/ und die Stadt vor ihrem Ende anzündcten/ wurden samt 4ooc>.Jnnwohnernnledergemacht. Die« ! jenlge aber so sich :n denen Kellern verkrochen/ sind meistens gefangen genommen/ und die Stadt Ofen völlig geplündert worden / welches niemand hat wehren können / gleichwol ist ein grosser Theil davon in Brand geratben. Remarquabet und denckwürdig ist es / daß dieser importanteOrt/den 2. Sept. eingenommen worden / welcher am selbigen Tag vor r 40. Jahren verlohren gangen: Item/daß er im Angesicht deSGroß-Veziers mit stürmender Hand erobert / welcher sich aber gleich darauf mir seinen Trouppen zurück gezogen/ und nachdem er gesehen / daß der Gen. Capra, ra mit zoOoo. Mann auf ihn zurück« / die Flucht mit Hinterlassung einiger Stück und Bagage genommen. Ist also mit der Gnade GOttes für des in Baraille gestandenen Feindes Augen und Ansehen dieser importante Ort Mit Verlust der Unsrigen beyobngefehr 200. Mann/worunter Herr Obrist Spinola tobt/ und etliche bleffiret/ übergangen / und haben wir anbey selbigen / samt denen Vornehmsten daselbst sich zugetragenen Eräignüssenin ein Kupfer umständlich vorstellen wollen / in welchem dieLrklärung der Buchstaben und Ziffer diese folgende ist: ä. Die Käyserliche Attaque. L. Die Chur-VrandenburgischeAttaque- 0 4 c.N, zi6_L-ritittuati-nder c. EineStuck-Schantzvon rr unterschiedlichem Stucken / worauß die Brandenburger ihr glncnve/ und feurige Kugeln geworffen. v. EineStuck-Schantzvon »r. halbCarthaunen L. Eine Gtuck-Schantzvon s. halb Carthauuen r. Eine Stuck-Schantzvon 4 - HalbCarthaunen Eine Stuck-Schantz von 6 . HalbCarthaunen ». Eine Stuck-Schantz aus der Breche von - Stucken- r. Eine Stuck Schantz aufdem grossen Rondel von 5 . Stucken. K. Eine CtuckSchantz von 8 . Stucken, woraus ! dieSchwaben geschossen. I.. Ein Kessel von 8 - Feuer-MörselnvomSpani schenFeurwcrcker. . Ein Kessel von 4 . Feur-Mörseln / worauß dü^ Brandenburgischen spielten. r>t. Ein Kessel von 8 Feur-Mörseln- v. Ein Kessel von 6 . Feur Mörseln. Ein Kessel von 4 Feur-Mörseln. r. Kessel unter der Brech jeder von r. Feuer Mörseln. k. r. Feldstücklein für die feindliche Außfäll. §. r.FeidstücklelN für die feindlicheAuesäll. l. Die;- Rondelln samt ihrenCarthaunen/ so die Unsere den - 6. Iulij mit Sturm erobert v. Die Brech auf der einen Mauer- V- Der Graben/soRuthen tieff/;o. Schritt breit / von Unseren fast eingefüllt. X. Die feindliche Minen- Unsere Mtnen. 2 . Die Reserva wo auch Croaten und Ungar» stehen. Chur Bayerisch* Attaque. L.Di r. iS. !Y. MO oA r- 4. Dill« f. ,hs»»k« 5 ^ Vtül 7 . Ktberl »4 merckwürdrgst.Begebenh. zr- Der grosse Zwinger.voller Häuser samt einer Mosquee. Oer kleine Zwinger. Ceynd grosse Pforten. Das Rondell / allwodieChuEayrischeden rS.posto gefast. Des Feindes Abschnitt im Rondell / welcher uns zu einer Brustwehr dienete. Ein neuer Laussgraben auf der Breche des Rondells. Em kleine Stiegen- Die travers Linie im Rondell von UNS gemacht von grossen Schantzkörben. Ist eine Linie von Pallisaten. Ist eine Brustwehr von Erd-Säcken. Ist ein Travers vonErd-Säcken. ;. Pöüer/welche von uns erobert worden- E«n Travers von Tonnen/und Pallisaten. Ein Travers von Stcin/und Erd-Säcken- Ein Travers von grossen Schantzkörben/ um desto besser die Brucken r?. zu behaupten. Feindliche Brucken so von uusreparirt, K leine Pforten- Ein neuer Lauffgraben/welcherdpn -A.Iulij gemacht worden. DieBrecheamSchloßaufdergrossenMaur. ,. Poller/ welche wir im Zwinger bekommen/ und vernagelt. DasThor zumZwinger vö uns verpallifakirt. Die neue Brucken / welche wir über die Bre» che in das Rondell gebaut / umb Stuck und örsel ms Rondell zu bringen- r Cavalier von dar ins Rondell zu schieffen- EineStuck'Schantzvon drey halbCarthaun. -7- Eine z iS Lorrtlri ua ti-tt der _ 27 . Eine Stuck-Schantzvon;. Stucken. I 28. EineStnck-Schantzworaufehe f halb Car thaunen/ hernach aberFeur.Mörsel- 29. Eine Stuck-Schantzvon4. Stucken- zo. Eine Stuck Schantz von 6 Feldstückeln umk das Thal zn flanquiren. zi. Eine Stuck-Schantzvon ,2.halb?arthavn. EineStuckschantzvon; Duartier Schlang? z;. Eine Stuck Schantz von Feldstücke! füi dieAußfall- Z4. EmKesselvonz-FeurMörseln. z s- EinKeffelvony.Feur-Mörseln. , ;6. Ein Kessel von-.Feur-Mörseln- Z7» Das Munition, Haus den 2-. Junij zer< sprungen- z 8- Türckische Kirchen oder Musqueen. Z9- Neugemachte Mauren umd das Wasser D cher zu holen. 40. Eine Palancka« 4l> St-Gerharts'Berg. hrksr! biklü Ach «lig! lilh» Und weil sich bey dieser Belagerung die N Chur-Brandenburgtsche Auxiliär VKlcker son« derlich wolgehalken/ so haben Ih. Käyserltche Majestät drßwegen an des Herrn Chur-Prim tzensju Brandenburg HochFürstliche Durch!, ein eignes eonZraculAnons-Schreiben abgc Heu lassen folgenden InnhaUs. ll < 7 >Urchlenchtiger/ hochgeooroer/ lieber Oheimk ^und Fürst! Gleichwie ich wol versichert bin/ das Eur Lieb, nach de. 0 mir und dem gelambten Christlichen Wesen zu tragenden Ocvonon und Eifer / dm glücklichmAusgaug der schweren und blukigeri merckwürdrgst Begebenh. zry ^ - Mutigen Belagerung der Vestung Ofen längst in» Ml „iylich gewünschet und verlanget haben; Also mag demselben auserfreuetem Gcmüthe durch eigenen Cumer nicht verhalten / das gestriges Tages end» lich dieser höchst imporrirendeOtt/ durch einen General . Sturm / gleichsam im Angesicht des Feindlichen Krieges.Heers / an Unsere und der U» berigen zusammen gescffte Christliche Waffen ü» Ibergangen / und haben sich so wol bey diesen als allen andern Occslwnen die von dero Walters des Churfürsten Lieb- uus zugcschickre Völcker unter lapffern ^onciujrc des General Leut, von Schöning jederzeit also rühmlich und unerschrocken de. zeiget / daß ihnen das wokverdiente Zeugnuß nicht benommen werden kan / daß ste das ihrige^ blich prall,ret/und die Glory der Churfürstlichen Was» fen nicht wenig ausgedreitet und vermehret habe/ wie ich dann Eur Lieb, hierzu auch absonderlich connrarulirc und dervselben mit Freund Oheim, lichen Willen/ Käyserlichen Hulden und allen gu. ten Verdienst wol beygethan verbleibe. Gebe« m meiner Stadt Wien den r - Sex.»68 6. Eur. Lieb. bereitwilliger Oheimb Leopold. ?lirO s» Und hiermit wollen wir eS dieses mahlbe» schlieffen: in guter Hoffnung der hochgeneigte Leser/ werde nicht übel deuten / daß wir nicht alle Kriegs Handlungen / so dieselZeit hero in Ungarn vorgeganqen / mit mehrer Weitläuff« rrgkert beschrieben; alldieweilen wir den Titul unftrs Büchleins zu Folg/unS vornemlich nur zu« den Donau» Strom tiuschrecken müssen: «ie z L0_Csntr'riu-tl-ri/rc. wie denn daS Übrige aus andern hrerüoer ausgegangenen Schrrfften zur Genüge bekannt gemacht worden. Der Höchste sey gelobt vor diesen grossen Siege; Und siürtze Stambol gar annoch Ln diesem Rriege l ENDE. M«7« ^ -.-L- »