Wiener Stadt-Bibliothek ArÄk Sw* I »T i'**? • ££t? r . /V £&S&lV >“V Vm>p#4’ .Ti- ff*. aM AQAyW' 'ßtyMAMGTAß' QjtäW ß-fl^ „Alle Form ist in sich tief bedeutungsvoll und Zeichen und Zeugnis einer Grundhaltung des Geistes, die alles bestimmt." Dr. w. Niemeyec 1929 Verlag für Scfyriftfunbe und 5>chriftunterricht Heintze u. Blanckertz, Berlin, Leipzig, München K. A 'k/'TS'Tb Alle Rechte, auch das der Übersetzung in fremde Sprachen, Vorbehalten. Die Abbildungen find ausschließliches Eigentum des Verlages für Schriftkunde Heintze & Blanckertz, Berlin "feT Druck von Carl Aug. Seyfried & Comp., (Carl Schnell Sc Sühne) München. Inhaltsverzeichnis Sfite 1. Grundsätzliches: 1. Gesamtunterricht mit deutscher Schreibschrift als Anfangsschrift 2. Schwierigkeit der deutschen Schreibschrift? 3. Antiqua als Anfangsschrift? ..... 2. praktischer Ausbau: Rurzgefaßter deutschschriftiger Lehrgang 1. von der angeblichen Schwierigkeit der deutschen Schreibschrift 2 . Vorübungen ........ 3. Vereinfachung und Naturgemäßheit des Schreibbetriebes 4. Buchstabenformen. Grundsätze für ihre Gestaltung 7 7 8 12 12 13 14 . 14,21 Stufengang: 6. Schriftlage und Schreibhaltung ....... 6. Reine Druckanwendung — fort mit der Spitzfeder! 7. Gleich- oder Schnurzug — Redisfeder 8. Bändig — To- oder ky-Feder ...... 9. Abbildungen zum deutschschriftigen Lehrgang: 1. Die Elemente der deutschen Anfangsschrift ..... Der gerade Strich (Reifstecken — Stäbchenlegen) Aretslinie — Eilinir (Sptelrrifen — Gsterei — Formenlegen mit einer Schnur) Schleif» oder Schlinge (Schnur beim Pferdchenspielen binden — Formenlegen mit einer Schnur) Schlange (Blindschleiche — Formenlegen mit einer Schnur) 2. Vorübungen .......... Der gerade Strich in verschiedener Richtung (Stäbchenlegen — Zeichnen — Schreibturnen) Arris- und Eilinie (Formenlegen mit einer Schnur — Zeichnen — Schreibturnen) Schleife oder Schlinge (wie oben!) Schlang» (wie obrnl) 17 17 18 19 23 23 3. Schreiben mit Schnurzug (I. und 2 Scbuljahr) . .... 26 In großer Ausführung mit Redisfedrr H(45 (nur Mittellängebuchstaben — (. Schuljahr) In kleiner Ausführung mit Redisfeder ((42 (beim Auftreten der Dbrr- und Unterlänge- buchstaben — (. Schuljahr) . . , . . .26 In noch kleinerer Ausführung mit Redisfeder ((42 (2. Schuljahr) 4. Schreiben mit Bandzug (3. u. 4 . Schuljahr) mit To-Feder 64 '/, . . 27 In senkrechter Schriftlage und großer Ausführung (3 Schuljahr) In link-geneigter Schriftlag« (3 oder 4. Scbuljahr, und kleinerer Ausführung In rechtsgeneigter Schrifilage (3. oder 1. Schuljahr) und kleinerer Ausführung mit Ly-Fed»r 3'/, 10. Schriftproben von Schülern ....... 29 11. Schrifttum .......... 32 „Rlangform und Sehform decken sich völlig miteinander und darum ist es, daß das deutsche Mort in dieser Schrift allein natürlich, selbstverständlich und richtig steht." „Sie (die deutsche Schrift) ist das gewachsene Augenbild des deutschen Lautes, in der Feinheit und Sicherheit ihres Dienstes und der Bewegungsschönheit ihrer Form eine der höchsten Schöpfungen des Schriftgeistes." „Und ganz gewiß gibt es keine sprachlichen und keine schriftinneren Veranlassungen für uns Deutsche, zur altertümlichen Silbenschrift der Antiqua zurückzugreifen, nachdem eine große, schriftschöpferische Zeit uns die schnellst lesbare, künstlerisch lebensvollste und schönste europäische Schrift geschenkt hat." Dc. w. Niemeyer Deutsche Schriftfragen. Deutsche Akademie „Die deutsche Schrift ist für die Rinder unleugbar Sie leichtere." Prof. Soh. Keller, der jüngst verstorbene Schreibmethodiker Vorwort Ls besteht Gefahr, daß die deutsche Schrift verdrängt wird. Die neuzeitlichen Bestrebungen auf dem Gebiete des Schreibunterrichts leisten teils bewußt, teils unbewußt dieser bedauerlichen Erscheinung Vorschub. Die Lin- führung der Antiqua als Anfangsschrift in den zahlreichen neu erschienenen Fibeln, die Forderungen, Bilderbücher in Antiqua zu beschriften, Märchen und andere Zugendschriften für die Kleinen in Antiqua zu drucken, was in letzter Zeit des öftern von Verlagsanstalten verlangt wurde, die Voranstellung der Lateinschrift im Schreiblehrgang und andere Tatsachen legen beredtes Zeugnis davon ab, welcher Gefährdung das alte deutsche Kulturgut, die deutsche Schrift, ausgesetzt ist. Zudem werden vielfach die guten, altbewährten Wege im ersten Schreib- und Leseunterricht von den Reformern verächtlich gemacht. Im Einblick auf diese Tatsachen ist es eine Verpflichtung dem Volk und insbesondere der Zugend gegenüber, diese alten Kulturgüter, die deutsche Schrift und die gute pädagogische Überlieferung, zu verteidigen, sowie die Berechtigung ihres weiteren Bestandes zu vertreten. Diese kleine Schrift möchte zu einem bescheidenen Teil an dieser vordringlichen Aufgabe Mitarbeiten und vor allem zeigen, wie auch mit deutscher Schreibschrift als Anfangsschrift den neuzeitlichen pädagogischen Forderungen, die an den ersten Schreibunterricht gestellt werden, Genüge geschehen kann, vor allem, daß die deutsche Schrift durchaus nicht zu schwer für das Kind ist. Dabei war es nicht zu umgehen, das Grundsätzliche der Frage zu berühren, verschiedene Zrrtümer der Reformer festzustellen und zu widerlegen. Ls geschah nicht im Sinne einer Herausforderung, sondern in wohlgemeinter Absicht, durch Gegenüberstellung und Aufklärung der Sache einen Dienst zu erweisen. München im lveihnachtsmonat 1928 Heinrich Grub er w Die deutsche Schreibschrift als Anfangsschrift in der Volkshauptschule Grundsätzliches: Ls sind Irrtümer, die geeignet sind, den bisherigen Unterrichtsbetrieb herabzusetzen und eine neue Methode auf Kosten der bewährten ulten in günstiges Licht zu setzen, wenn behauptet wird: 1. Mit der deutschen Schreibschrift als Anfangsschrift sei der Gesamtunterricht unmöglich. 2. Die deutsche Schreibschrift sei für das Kind im ersten Schuljahr zu schwer. 3. Ls müsse deshalb im ersten Schuljahr mit der Altschrift (— Antiqua oder lateinischen Druckschrift) begonnen werden. Zu 1: Alle neubearbeiteten Fibeln jagen mit ganz wenig Ausnahmen dem Trugbild der Antiqua nach. Daß auch mit den alten deutsch- schriftigen Fibeln ein Gesamtunterricht möglich ist, hat Wilhelm Reichart in seinem „Gesamtunterricht im ersten Schuljahr", erschienen bei j)rögel, Ansbach 1927, bewiesen. Line bedeutende Erleichterung für die Gestaltung des Gesamtunterrichtes bietet natürlich eine im Einblick auf diese Art Unterricht eingerichtete Fibel*). Zu 2: Die deutsche Schreibschrift ist für das Kind im erften Schuljahr durchaus nicht zu schwer. Line 35jährige Lehrerfahrung bestätigt diese Behauptung, wir alle haben diese Schrift gelernt und es ist uns dabei nicht zu weh geschehen. Selbstverständlich sollen und müssen alle Erkenntnisse und Erfahrungen der Schrift- und Schreibkunde zur Verbesserung und Erleichterung der bisherigen Methode auch beim deutschschriftigen Schreiblehrgang berück- *) Heinrich ©ntber, Deutsche Zibel (H928), Schnell, Münch«», Schillerst«. 28, mit Begleitwort sichtigt werden. Bis jetzt hat sich dieser Vorteile nur der lateinschriftigo Reformlehrgang bedient. Ls handelt sich dabei um Vorübungen, Schreibgeräte, Hand- und Rörperhaltung und Buchstabenformen, worüber später ausführlicher gesprochen wird. Soviel sei jedoch hier schon gesagt: I n diesen 4 Gesichtspunkte n hauptsächlich und nicht in der Schriftart (ob deutsch oder lateinisch) liegen die Ursachen des Schriftgebrechens unserer Zeit. u 3 1 Ls b e steht demnach nicht der gering ft e Grund, eine andere Schrift als Anfangsschrift einzuführen und dem deutschen Schulkind die von seinem Volk geschaffene Schrift etwa zwei Jahre vorzuenthalten, keinesfalls sollte mit dem Schreiben von Druckschrift begonnen werden, die ja gar nicht geschrieben, sondern gezeichnet wird, so daß das Rind im ersten Schuljahr zu keiner ausgesprochenen Schreibtätigkeit kommt. Db Druckschriftenzeichnen eine kindesgemäße Beschäftigung und ein notwendiger Unterrichtszweig auf der Unterstufe ist, mag bezweifelt werden. Manche der entschiedenen Schulreformer lassen im 3. Schuljahr beim Übergang zur Fraktur (deutschen Druckschrift) auch diese zeichnen. Ulan fragt sich unwillkürlich, was soll denn noch in die Volksschule hineingetragen werden und hat sie wirklich Zeit für diese Dinge, ohne andere wichtige Aufgaben zu vernachlässigen! Da Schriftzeichnen und -schreiben doch sehr verschiedene Tätigkeiten sind, so ist es nicht gleichgültig, ob das Rind im 1. Schuljahr nur zeichnet und gar nicht schreibt oder ob die letztere Tätigkeit auch geübt wird. Bei dieser Gelegenheit sei auch noch einer Maßnahme der neuzeitlichen Unterrichtsgestaltung gedacht, die ebenfalls dem vielgepredigten Grundsatz der Vereinfachung, der Rindesgemäßheit, der Leichtigkeit des Lernens widerspricht. Gemeint ist das Bestreben, die Schriftentwicklung den Schulanfänger erleben zu lassen. Das ist nicht notwendig und nicht möglich. Das scheinbar zutage tretende Interesse für diese Dinge ist künstlich großgezogen durch die Begeisterung des von diesem Gedanken erfüllten Lehrers, von dem Lehrer suggestiv auf das Rind übertragen, dem Rinde jedoch durchaus nicht naturgemäß. Schriftentwicklung zu verfolgen oder gar erleben zu lassen, ist wissenschaftliche Arbeit, Arbeit des Fachwissenschaftlers und gehört nicht in die Volksschule*). *) Josef Müller, Fibelreform? Aühlec Leipzig, Seite J 8 , 39. 8 Warum vertreten die Reformer den Entwicklungsgedanken nur bei der Schriftvermittlung, warum nicht auch bei Erlernung des Lesens, also beim Lautproblem, warum nicht bei der Klein-un d Großschreibung, wo es doch viel notwendiger wäre, weil hier eine Erleichterung der Lernarbeit für den Anfänger viel vordringlicher ist? Beim ersten Lesen muten die Reformer ähnlich wie bei der überlebten Normalwörtermethode dem Rinde von Anfang an das ganze Wortbild (Wortbildmethode) zu, also gleich das Endergebnis der Sprachentwicklung. Die Entwicklung ging doch einen andern Weg, nämlich vom unentwickelten Lautgebilde, dem Wortkeim, zum durchgegliederten, artikulierten Wort, wie es die bisherige Schreiblesemethode folgerichtig nachahmte, getreu dem altbewährten Grundsatz: vom Einfachen (Ungegliederten) zum „Zusammengesetzten" (organisch Gegliederten), (vergl. Anton Ettmayr, Die Sprachentwicklung des Kleinkindes, „Scholle", Novemberheft \<) 28 , prögel, Ansbach) Ähnlich liegt der Fall bei der Klein- und Großschreibung*). Auch hier verlangen die Reformer, entgegen ihrem Grundsatz, dem Kinde die Lernarbeit zu erleichtern, von Anfang an Groß- und Kleinschreibung. Eine ungeheuere, nicht zu verantwortende Zumutung an den noch wenig unterrichtsfähigen Anfänger! Auch hier stellen sie das Endergebnis einer jahrhundertelangen Entwicklungsreihe an den Anfang der schulischen Unterweisung entgegen dem sonst so eifrig vertretenen Entwicklungsgedanken. Sehr häufig hört man von den Altschriftlern die Behauptung, die „undefinierbaren Schwünge, Häubchen, Schleifen" der deutschen Schrift wären für das Kind zu schwer. Abgesehen davon, daß dies für eine vereinfachte deutsche Schrift nicht zutrifft, finden wir auch bei der lateinischen Schreibschrift, die nach den Reformern schon im 2. Schuljahr gelernt werden soll, Schleifen und Verschlingungen so schwieriger Art in bezug auf Schreibbewegung wie nirgends in der deutschen Schrift. Folgende Beispiele sind einem lateinschriftigen Reformlehrgang fürs 2. Schuljahr entnommen und zwar den Übungen für selbsttätig zu suchende Verbindungsmöglichkeiten („Scholle", Iuniheft 1927, j)rögel, Ansbach). •) vergl. Or. Hagemann, Programm de» Kgl. Gymnasium» zu Graudenz {876 „Oie majurkeltheorie der grammatiker des neuhochdeutschen von Ioh. Kolrosz bis Karl Ferd. Becker" 2. w. willmann», Oie Dcthographie in den Schulen Deutschlands, Berlin, weidmannsche Buchhandlung {887, Seite (bg ff. 3. Dr. Dskar Brenner, profeffor an der Universität in Würzburg, Die lautlichen und geschichtlichen Grundlagen unserer Rechtschreibung, Leipzig, Teubner {902 Seite 58, 69 4. Neuerscheinungen mit Kleinschreibung: Wilhelm Braune, Althochdeutsches Lesebuch, Dalle, Niemeyer {9U, Hermann Paul, Mittelhochdeutsche Grammatik, halle, Niemeyer Z9{8 Stefan George, Gedichte ö. Gansberg. Bei uns zu hau», Fibel (1905) voigtländer Leipzig mit Begleitschrift: Fibelleid und Fibelfreud 6. Josef Müller, Fibelreform? (i9W, Kühler Leipzig, SiiteS, {3, 22, 29, 30, 33, gO 7. (Stitbec, Deutsche Fibel (1928), Schnell München» Schillerstraße 28, mit Begleit«ort, Seite 6 9 'Üntpyr 10 . r ÖaaX’V^/ 'Klo _17._>_ 12. | 1 _ 13. Q _ Im Anschluß daran sei auch noch die Tatsache festgestellt, daß die Buchstabenformen der deutschen Schreibschrift für das Rind leichter darzustellen sind als die der lateinischen Schreibschrift, weil bei ersteren nicht so viele und nicht so schwierige Umkehrbewegungen und rasch aufeinander folgende Richtungsänderungen in der Schreibbewegung notwendig sind wie bei letzteren*). T Jjh t y\AAAA\AA/ 17 •) vrrgl. Josef Müller, Fibelrrform? (19(4), Aöhler Leipzig (Flugblätter des Schriftbunde» deutscher Hochschullehrer Nr. 2) Seite (4 V> Mwvw^\avÄaa/ 9 mr = Züwm Schülerleisturig (1. Schuljahr, 1. Hälfte) WUuATucJruAi im cisu m QnAimi kJymxsird^Krm. u/rtcl ich/mx UKyr&fi Schülerleistung (2. Schuljahr). „Scholle", ^Zuniheft 1927, Prügel, Ansbach Mcnr vergleiche die Schreibbewegungen bei den Buchstabenverbindungen che chn rt rb ön om un nd nnen, dabei die Nichtungsänderungen in der Linienführung der einzelnen Buchstaben für sich bei der deutschen und bei der lateinischen Schrift. Beginnt, wie bei den Neuerern auf dem Gebiete des Schreibunterrichtes, der deutfchfchriftige Schreiblehrgang erst im 3. Schuljahr, dann stehen für alle Schüler, die nach dem 4. Schuljahr an die Mittelschule übertreten, nur zwei Jahre Übungszeit für die deutsche Schrift zur Verfügung. In der Mittelschule kann naturgemäß infolge der Fremdsprachen die deutsche Schreibschrift nicht mehr so ausgiebig gepflegt werden und so leidet gerade bei der Bildungsschicht des Volkes, die am meisten schreibt, das Kulturgut der deutschen Schrift schwere Einbuße. Die Lateinschrift wird die deutsche Schrift verdrängen. Den andern Schülern, welche in der Volksschule bleiben und sich später meist werktätigen Berufen widmen, wo U 2 sie ohnedies weniger schreiben und die Hand infolge der werkstattarbeit sehr rasch fürs Schreiben ungelenkig wird, fehlen ebenfalls zwei Jahre Übungszeit für deutsche Schrift und zwar die zwei ersten Schuljahre, wo das Rind bekanntlich am willigsten und freudigsten aufnimmt. U m d i e s e n Vorteil der willigen und freudigen Aufnahme soll ausgerechnet die deutsche Schrift, eines der wenigen uns noch verbliebenen Sinnbilder deutschen Volkstums, deutschen Rulturschaffens, gebracht werden! Glaubt man wirklich, daß dann die Schriften besser werden? wenn also hier die Voranstellung der deutschen Schrift im Schreiblehrgang gefordert wird, so soll damit die Lateinschrift keineswegs ausgeschaltet werden. Sie möge auch weiterhin wie bisher in zweiter Linie und zwar auf einer höheren Stufe der Volksschule als fremde Schrift in beschränktem Umfang gepflegt werden. praktischer Ausbau: Nun sollen Vorschläge gemacht werden, wie auf Grund von vieljährigen Erfahrungen in der Schulstube der gute alte weg, der sich bewährt hat, fortschrittlich ausgebaut werden kann. Hier soll vom deutschschriftigen Schreiblehrgang die Nede sein und zwar in aller Rürze. Eine eingehendere Darstellung muß einer späteren Gelegenheit Vorbehalten bleiben. Schwierigkeit -er deutschen Schreibschrift? Das Schreckgespenst von der Schwierigkeit der deutschen Schreibschrift für das Rleinkind, das die Altschriftler bei jeder Gelegenheit erscheinen lassen, um damit die Notwendigkeit der Antiqua als Ausgangsschrift zu begründen, zerfließt in nichts, wenn wir' der Ursache nachgehen, warum dem Rinde bei den ersten Schreibversuchen, gleichviel ob mit deutschen Schreib- oder lateinischen Druckbuchstaben, Schwierigkeiten oder Hemmungen entstehen, wenn das Rleinkind Zeichen- oder Buchstabenformen zeichnend, malend oder schreibend richtig wiedergeben soll, sind zwei Vorbedingungen nötig: Richtige Auffassung durchs Auge und richtige Wiedergabe durch die Hand. Daraus folgt: Übung im genauen Sehen und Übung der Hand-, bzw. Armmuskeln. Zn vielen Fällen wird \2 das Vorbild in allen Teilen und Bewegungen mit dem Auge richtig erkannt, aber die Hand versagt den Dienst bei der zeichnerischen Wiedergabe des an sich klaren und deutlichen vor- oder Erinnerungsbildes. Vorübungen: wir werden-also vor Beginn des Schreibens mit dem Schulanfänger einige Wochen Vorübungen fürs Auge und solche für die Hand pflegen; eine alte Forderung, die aber nur allzu oft in der Hast, das Lehrziel möglichst bald zu erreichen, nicht beachtet wird. Solche Vorübungen für Auge und Hand, die ohne Mühe organisch in den Gesamtunterricht eingegliedert werden können, sind: 1. Malendes Zeichnen mit weichem Butter- oder Milchgriffel, mit pastellstiften auf die Schiefertafel bzw. mit der ungespaltenen Redisfeder 1140 auf Packpapier. 2. Stäbchenlegen (ganze und halbe Zündhölzchen ohne Kopf — Kopf abschneiden) auf der Schiefertafel oder auf der Tischfläche der Bank. 3. Formen legen mit einer nassen Schnur oder einem woll- faden (etwa 40 cm lang), vergl. Seite 23/24/25. 4. Formen in Sand oder mit Plastilin bzw. Ton. 5. Besondere Vorübungen fürs Schreiben (sog. „Schreibturnen"), das sind Beihungen, bei denen in Gestalt von Verzierungsbändern die Elemente der Buchstabenformen geübt werden, ohne daß das Rind an einen Buchstaben denkt, (vergl. Seite 24/25.) Dieses Schreibturnen verfolgt mehr wie die übrigen Vorübungen die Übung und Stärkung der Kleinmuskeln der Finger und des Handgelenkes, zum Teil auch der Großmuskeln des Armes. Bei all diesen Vorübungen ist auf eine zwanglose, natürliche, lockere Stifthaltung zu sehen; Stift rechts auswärts weisend, nicht an die Schulter oder den Gberarm. Auch auf gerade Körperhaltung (Wirbelsäule eine Gerade) ist zu achten, so daß bei Beginn des eigentlichen Schreibens diese Vorbedingungen schon erfüllt sind. Nach einer gewissenhaften mehrwöchigen pflege dieser Vorübungen sind die Schulanfänger mit ganz wenigen Ausnahmen, die sich bei jeder Art Unterrichtsbetrieb finden, imstande, die deutsche Schreibschrift spielend zu erlernen. 2 * \o Ls kann mit dem Schreiben schon begonnen werden, bevor noch alle Vorübungen erledigt sind. Die Buchstaben mit lauter geraden Strichen (i m n e ei u) können nach Abschluß der hierfür notwendigen Vorübungen ohne weiteres gleich gelernt werden. Die übrigen Vorübungen mit gebogenen Linien laufen nebenher, so daß nach ihrer Lrledigung die Buchstaben mit diesen Schriftelementen (o, a, w, r usw.) gruppenweise zur Behandlung gelangen können. Vereinfachung und Naturgemäßheit -es Schreibbetriebes: Die deutschen Schreibbuchstaben sind nicht zu schwer fürs Rind, weil sie sich ähnlich wie die Antiquaformen auch aus wenigen (4) Llementsn (Seite 23) aufbauen lassen, die in den Vorübungen bis zur Geläufigkeit an kindertümlichen Stoffen und in kindesgemäßer, spielender Art gelernt werden können, lvenn wir uns endlich entschließen, unsere deutschen Schreibbuchstabenformen (S. 21) und den ganzen Schreibbetrieb zweckmäßig für den ersten Schulgebrauch zu vereinfachen und auf eine natürliche Grundlage zu stellen, dann wird die Antiqua-Fibel-Bewegung, die nur durch diese Umstellung auf Vereinfachung und Naturgemäßheit des Schreibbetriebes, aber nicht durch die Wahl der andern (Antiqua-) Buchstaben ihre Anhängergewonnen hat, sehr bald abflauen. Buchstabenformen Die beigefügten Buchstabenformen (S. 21) sollen ein Beispiel für einfachgestaltete, einwandfreie „Richtformen" sein, die nach Neigung und Sachkenntnis des Lehrers sehr wohl verändert werden können. Sie sollen also durchaus keinen „Normalduktus" darstellen. Grundsätze für die Buchstabenformen: Die hier gewählten Buchstabenformen sind nach folgenden Grundsätzen zusammengestellt, durch Sachverständigenurteil gutgeheißen und im Unterricht erprobt worden: 1. Richtformen für Schreibbuchstaben zum ersten Schulgebrauch müssen einfach in der Linienführung sein. (Der schwierige „Flammenzug" beim wurde beispielsweise vermieden.) Vk 2. Sic müssen schön und gefällig wirken. 3. Sie müssen federgerecht sein, d. h. ihre Form darf sich beim Schreiben nicht gegen das Schreibgerät sträuben oder umgekehrt, das Schreibgerät darf bei der Darstellung der Form nicht behindernd wirken. 4. Sie dürfen in der Form, Schriftlage und Schattengebung nicht zu naturwidriger Hand- und Körperhaltung verleiten. 5. Sie müssen entwicklungsgemäß sein, d. h. die Grundform im wesentlichen noch erkennen lassen und dürfen sich vom herkömmlichen nicht allzuweit entfernen. 6. Sie müssen geeignet sein für eine Fortentwicklung zu einer möglichst einzügigen, flüssigen, persönlichen Gebrauchsschrift, die fe nach Neigung des Schreibers mit rechts oder links abgeschrägter Breitfeder ausgeführt werden kann. Lv Federschnabel der ky.Feder. To Federschnabel der To-Feder. „Dauerfehler", d. h. hier: immer wiederkehrende unrichtige oder unschöne Formgestaltungen der Buchstaben müssen uns zu denken geben. Meist liegt der Grund dieses leidigen Übels in einer Naturwidrigkeit unserer Forderungen (vgl. S. 28 Anm. über Liniatur). Diese „Dauerfehler" können größtenteils mühelos vermieden werden, wenn wir den Neigungen der Schüler in diesem Falle nachgeben und die Fehler, die Wildlinge, „veredeln", m. a. W., der Natur ablauschen, was sie will, also unsere Forderungen naturgemäß gestalten. In diesem Sinne sind die beigegebenen Richtformen für die Anfangsschrift geschaffen worden. An einigen Beispielen soll dieses Bestreben gezeigt werden: Bekanntlich werden alle Schleifen ^ /üp' ß /y Jt/ yy /}0 Asy /y vom Schüler vorzeitig umgebogen, d. h. die Umkehrbewegung setzt schon ein, bevor die obere, oder untere Linie erreicht ist. Das ist auch ganz natür- *5 lieft. Man kann die Bogenschleife nicht mehr ausführen, wenn die Feder bereits an der Linie angelangt ist; die Schleife wird dann entweder eckig oder es muß die Linie überschritten werden. Deshalb ist es zweckmäßig und naturgemäß, die Schleifen vorzeitig umzubiegen. Naturgemäß ist es auch, den ersten Abstrich des /\K nicht senkrecht oder gar links schief sd *, sondern rechts schief ausführen zu lassen, weil diese Schreibbewegung „in der Hand liegt". Der „Linzügigkeit" halber wurden die Formen für /Qs x (£ü l gewählt. Um nicht unnötigerweise die Schreibbewegung unterbrechen und aufs neue ansetzen zu müssen, sind die Formen für (foj gestaltet worden. Dabei werden mehrere Schreibtakte eingespart. Das Bestreben, die Grundform des Buchstaben besser in Erscheinung treten zu lassen, die Buchstabenformen also entwicklungsgemäß zu Ebenfalls der natürlichen Handbewegung folgend, sind alle Schleifen bei ^ ^81" TO TDO T^ zwanglos nach rechts etwas gerundet, auch hier ist ein sogen. „Dauerfehler" veredelt (nicht )• Der letzte Zug bei geht aus dem gleichen Grund nach rechts. Durch die Schleifen (statt Häkchen) bei ^ A/ ff TJ/ / ^/ wird der „E i n z üg i g k e i t" Rechnung getragen; es muß die Feder nicht aufgehoben werden, wenn der Abstrich ein Stück in rücklaufender Bewegung nachgefahren wird. Bei trifft letzteres nicht zu. Die Hand beginnt bei manchen Formen die Schreibbewegung williger und leichter, diese gelingt auch besser, wenn sie gleich einem Springer einen Anlauf nehmen kann. Aus diesem Grunde finden sich bei den Buchstaben ^ ^ ^ 'ßp' sogenannte „Anlaufzüg e", , die aber nicht mehr wie früher mit der naturwidrigen Linksbewegung c $y beginnen, welche beim flüssigen Schreiben doch stets vernachlässigt oder bestenfalls in eine Abwärtsbewegung umgewandelt wurde. Das ,,£} erkömmliche" wurde berücksichtigt bei der Form Hoy , die statt der einfacheren 1^/ eingestellt worden ist. Die Formen s\3 1/ ✓üp' /y K 3 gelingen den Rindern am besten, wenn sie angehalten werden, die Rreisform fast zu schließen, bevor sie die *6 /y r x p gesurirr bilden, hat zu den Formen ^ verbindungsschleife anfügen, wenn später bei kleinerer Ausführung der Schrift die verbindungsschleifen zu einem Punkt werden, so ist dies belanglos und ohne weiteres zu dulden. Statt 2 / kann auch die Form 2/ gewählt werden, wie ja überhaupt die hier vorgeschlagenen Formen durch andere ersetzt werden können, die den angegebenen Grundsätzen für Buchstabengestaltung entsprechen. Ltufengang: Schriftlage unö Schreibhaltung. Zm 1. und 2. Schuljahr soll das Rind in senkrechter Richtung §d. h. senkrechte Abstriche) schreiben, weil dadurch die unnatürliche Verdrehung und Verkrampfung der Lsand und damit die schiefe Ropf- und Rörperhaltung (Verkrümmung der Wirbelsäule) vermieden werden. Die beiden Ellenbogen liegen an der Tischkante, die Unterarme etwa in einem Winkel von 45^ auf der Tischfläche. Der Stift steht schräg auswärts, die schwachgewölbte rechte Hand liegt zwanglos auf der rechten Außenseite, so daß man von links in die hohle Hand sieht. Vergleiche die Schreibhaltung der alten Schreibmeister auf den uns erhaltenen Rupferstichen. Man beachte auch die Stifthaltung der Zeichner beim Skizzieren. Auf diese weise werden alle Schädigungen des noch wenig widerstandsfähigen Rörpers, die bisher durch schlechte Schreibhaltung hervorgerufen wurden, hintangehalten. Keine Druckanwendung — fort mit bet Sxitzfeder! Der Druck der Finger- und Handmuskeln auf das Schreibgerät, der durch die Spitzfeder zur Erzeugung der sog. Schattenstriche notwendig war und die Spannungen in den Schreibmuskeln, sowie die rasche Ermüdung und das vorzeitige nachlässige Schreiben verursachte, mußunterallenUmständenunterbleiben. Bei dieser Gelegenheit sei auch noch eines andern Nachteils der Spitzfeder gedacht. Sie verlangt bei richtiger Anwendung die Drehung des Schreibstiftes nach der Schulter bzw. nach dem Dberarm und veranlaßt dadurch die schon erwähnte Verdrehung und Verkrampfung der Hand- und Unterarmmuskeln sowie die schiefe Ropf- und Rörperhaltung (Verkrümmung der Wirbelsäule). Zn der Druckanwendung und einwärtsgedrehten Stifthaltung, wie sie die Spitzfeder verlangt, sowie inder schiefen SchriftlageistdasHauptübelunseresbisherigenSchreib- betriebes namentlich bei den Schulanfängern zu suchen. Mit B e s e i - tigung dieser Übelstände und nicht mit Linführung der Antiqua ins 1. Schuljahr wird das Schr eib g eb rechen unserer Zeit geheilt. Gleich- oder Schnurzug — Redisseder isuiJhis- / '}Q^nS r ^ ir i r Jlwj&vj? ' j'\2^hJ} ) (Xwujait' swJ!dr r sW&^sK*sipTisisisiS‘ sutsisvn >$nvww A^w ÜLu±*jjsusW wis, ^1 %JWlSlsU' A*l 'ISL 4 S ^siPtnsLstns- SLASIAsk\ E32ZI /W 7 : Mit Spitzfeder geschrieben nach etwa halbjähriger Übungszeit. -pwwminsw swsw$z. VIS ■uln^L^yiLr: *%'£’ Jklw -- (verkleinert) Mit Redisfeder 1142 geschrieben ohne Vorübung. Ban-zug — To- oder L^feder Im 3. und 4. Schuljahr kann, da die Hand- und blörpermuskeln geübt, gekräftigt und infolgedessen gegen Schädigungen widerstandsfähiger geworden sind, mit Bandzug geschrieben werden, wie ihn die Breitfeder, rechts oder links abgeschrägt, von selbst ergibt. Der Bandzug, mit der Breitfeder geschrieben, ergibt ohne Druckanwendung, mit auswärtsgerichtetem Stift, ohne Zutun des Schreibers den sog. Schatten strich. Der Haarstrich entsteht ebenfalls von selbst. Da wir $ auf die schöne Wirkung einer Schrift mit Haar- und Schattenstrichen auch in der Schule nicht verzichten wollen, wird vom 3. Schuljahr an der Gebrauch der Breitfeder empfohlen. Beim Übergang vom Schnur- zum Bandzug, von der Schnurzugfeder zur Breitfeder empfiehlt es sich, vorerst die senkrechte Schriftlage noch eine Zeitlang beizubehalten und die Schüler mit der To-Feder schreiben zu lassen (S.27). In den ersten zwei Schuljahren ist langsames Schreiben unerläßliche Vorbedingung für gediegene Grundlegung und Befestigung schöner, sorgfältiger und gewissenhaft ausgeführter Buchstabenformen, sowie guter, einwandfreier Schreibtechnik. Im 3. Schuljahr zeigt sich nach den ersten Wochen Neigung und Bedürfnis zum schnelleren Schreiben. Da beim flüssigen, geläufigen Schreiben erfahrungsgemäß die Schriftlage von selbst schief wird, wollen wir auch beim Schüler im 3. Schuljahr die schiefe Schriftlage zulassen, mit Sorgfalt darauf achtend, daß sich damit nicht die alten Fehler der schiefen Kopf- und Körperhaltung einschleichen, sonst wäre das Zugeständnis, das wir der Geläufigkeit zuliebe machen, zu teuer bezahlt. Die Gefahr dieses Rückfalls ist jedoch nicht mehr so groß wie beim Kleinkind, weil die Körperbeschaffenheit bereits widerstandsfähiger ist. I I AAÜAy AA(y AAAAAtT 2. In kleinerer Ausführung mit Redisfeder 1142 (Beim Auftreten der Dber- und Unterlängebuchstaben) (1. Schuljahr) 12 w ~wn ■MM/ ~7WAVA) W 77Tf aMäV AAAAM& /HW 77 immms 0 4^dkLdZ 77 T WAimäWk i£L ^WiA\A7[7^A^\AkMl AAAsffa 7VUH%()Ö^\M)/7U^MAXi). (Ib^ Z Saaa^\aa/ 26 3. In noch kleinerer Ausführung (2. Schuljahr) mit der gleichen Feder zu schreiben 4. Schreiben mit Bandzug Mit To-Feder 637*. (3. Schuljahr) 1. 3n senkrechter Schriftlage tM mUU' a&\a\& %'\\Xaaa^ äxtw 2. 3n links geneigter Schriftlage (Oberlängen nach links geneigt) Mit To-Feder 641 / 2 . (3. und 4. Schuljahr) ' C &\W%\VW ~ ~D t7“7T 717) 7) 7) 7) /WV • • (V /T SSSSL fr ~U~Ö1 L TM . I— 7T YAmm I V yi 33 'ÜU„. Verlagsverzeichnis 4 ;&* Grundlagen der Schrift für Schule und Leben von Georg Wagner, Berlin 3,— Neue Wege des Schreibunterrichts von Franz teberecht, Berlin 3,90 Ly-Mappe für Renaissanceschrift von Rudolf Blanckertz, Berlin 1,50 Normalduktus — Natürliche Handschrift — Dekorative Schrift von Prof. Heinrich Grothmann, Berlin 1,— Das deutsche Abc von Georg Wagner, Berlin 0,75 Die Beschriftung im Schaufenster von Prof. wilh. Krause, Breslau 3,90 Das Abc in der Kunstschrift 0,40 Die deutsche Kopfschrift von Prof. wilh. Krause, Breslau 1,50 Die Schrift im Handwerk von Prof. <£. Bornemann und Prof. p. Hampel, Breslau 1,50 Zahlen und Ziffern von Georg Wagner, Berlin 0,75 Redis-Schrift von Prof. p. Hampel, Breslau 0,60 Rlit Ouellstift und Feder von Prof. wilh. Kraule, Breslau br. 2,70, geb. 3.90 Kunstschriftmappe G, herausgegeben von Rudolf Blanckertz, Berlin 2,40 Kunstschriftübungshefte mit kariertem und durchsichtigem Papier je 0,30 Die Sächsischen Schreibmeister im 17. und 18. Jahrhundert von Franz Leberecht, Berlin 3,— Hundert Zahre deutscher Handschrift von Franz Leberecht, Berlin Teil l und III ä 1,50 (z. Z. vergriffen); lieferbar Teil II 1,35 Der Ursprung des Alphabetes und feine Entwicklung von Prof. Vr. R. Stübe, Leipzig 3.— Die Gffenbacher Schrift von Prof. R. Koch, Gffenbach 2,70 Das Schriftmuseum, eine Sammlung von Abhandlungen zur Geschichte der Schreibtechnik und des Schriftwesens von Rudolf Blanckertz, Berlin 3,60 Die zeitgemäße Schrift (Zeitschrift), jährlich 4 Hefte das Heft 1,20 Lustige Rediszüge von Leopoldine Bechstädt, Wien 1,20 vom Punkt zum Entwurf von Fritz wuttke, Berlin 2,70 Elementare Entwicklung des Ornaments von Prof. Dolezel Ezel, Wien, drosch. 3,40, geb. 5,10 Der Linolschnitt von Fritz wuttke, Berlin drosch. 1,80, geb. 3,— Schreibstätten, 2 Griginalradierungen, Rkax Schenke, Dresden 12,— Heintze Sc Blanckertz Verlag für Schriftkunde und Schriftunterricht Berlin NO 43 36 wrrf 'A,? ! -4arX i » ;