'« Wienei- 8iglii-8iblioikkl< . ,-.«k IV876^ »7- -tzWSLM »K 2' ÄrÄZW5r -^ Ä--': h!^^77 7 vic^oiri^. Des Laudons Heldenmut, wird nie die Welt vergessen, Er sammlet Lorber ein bey Preußischen Zypressen. Vorgestellet In einem Gespräch in Versen zwischen V I 6 0 k. einem Bürger aus Neyß, und v^^ I L I., einem Bürger aus Breßlau; Verfertiget von einem treu gesinnten Oesterreichs, ro I E n gedrvckt, mit von Ghelischrn Schriften, 176». Daniel. WD Millkommen, werther Freund? wvkonmistdujehoher? Victor. Von Laudschut; Daniel. MVW^ Sprich: was macht Fouquet mit seinem H§ex. Der grosse tapfre Held,-er staks gewohnt zu siegen, Erst kürzlich hörte ich mit Freude und Vergnügen Daß Landshut wiederum durch diesen Held aufs neu Von denen Feinden frey in unsern Handen sey. Die Bürger ihre Freud recht deutlich auszubreiten, Die liessen überall die frohe Glocken läuten; Man spottete den Feind, und dieser zog darvon. Victor. Auf solche Arbeit folgt gar oft ein schlechter Lohn. Daniel. Hat sich seit dieser Zeit, nichts Neues zugetragen? Victor. Ey freylich; David hat den Goliar geschlagen. Daniel. Das ist was Altes schon, du scherzest, wie es scheint. Victor. Nein, nein, ich scherze nicht, ich red im Ernst, mein Freund l Daniel. Daß Goliat der Ricß durch David ist gefallen, Das hab ich schon gewust, da ich kaum kvntc lallen. Victor. Und doch ist dieser Streich ganz kürtzlich erst geschehn. Daniel. Erkläre dich-och recht, ich karr dich nicht versteh». vi- Victor. Weil dir noch unbekannt, was sich bor wenig Tagen Bey Landshut zwischen den Armeen zugetragen; Wohlan, so wisse dann: Fouquet der grosse Held, Der fürchterliche Rieß, der allzeit in dem Feld Gleich einem Goliat gewohnt war sich zu zeigen, Vor dem, wie er geglaubt, sich alles solte neigen. Denn wie du mir erzehlt, fast nichkunmöglich war, Der ist gestürzt, besiegt, ja viele glauben gar Er seye würkllch todt. Daniel. Was will dies alles sagen? Victor. Kurz; Laudon hat gesiegt, und Fouquet ist geschlagen. Daniel. Geschlagen sagest du? Ey dieses kan nicht seyn, Dem grossen Fouquet ist ein Laudon viel zu klein. Victor. Und diesem kleinen Mann, der David zu vergleichen, Muß doch ein Goliat, dein grosser Fouquet weichen. Denn Laudon hat gezeigt, wie auch ein kleiner Mann, Sich selbst erhöhen, und die Riesen stürzen kan. Er ist klein von Person, vvey«««..o Stärk-, Ja Alexander gleich, betrachte seine Werke, Schau seine Thaten an, denn sprich, ob dieser Held, Nicht zu bewundern sey; das Leichen.schwangre Feld Bey Landshut kan dich noch mit Forcht und Graus belehren, Wie hoch ein Laudon sey zu schätzen, und zu ehren, Da er den Buchenberg mit Laitern kaun; gewann, Gries er voll Helden-mut das feste Lager an. Das Lager, welches fast unmöglich zu besteigen, War doch vor ihm zu schwach, den Helden-mut zu beugen. Was er sich vorgesetzt, muß auch vollzogen seyn, Er stürmte unverzagt, und dränge endlich ein. Drauf gieng das Rauffen an durch sieben ganzer Stunden, Biß endlich dieser Held den schönsten Sieg gefunden. Die Preußen an der Zahl bey achtzehn tausend Mann, Und Fouquet traf selbst hier ein gräßlich Schicksal an. So, daß von allen kaum, fünfhundert noch entgangen, Die andere seyn- theils todt,-leßirt, zerstreut, gefangen, Auch Fouquet ist bleßirt, und nebst drey Generalen, In Kriegs-gefangenschaft; das Glücke war dermalen Dem Laudon so geneigt, daß, da der Held gesiegst, Die schönste Beute hat den edlen Muht vergnüget. Canonen, Mörser, kurz: was nur im Lager war, Noch was das gröste ist, ja die Chatol so gar Würd diesem Held M Theil, nun sprich: kan man nicht sagen, Der kleine David hat den Goliat geschlagen. Daniel. O Himmel! was ein Streich, was grausames Geschicke, Verfolgst du unsern Held, o wankelbares Glücket Stehst du den Feinden bey, suchst du von allen Seiten Den grossen Friederich, den König zu beftreiten. Allein, wie steht es jetzt mit Landshut? Victor. Ziemlich schlecht, Jedoch wer redlich denkt, spricht: es geschieht ihm recht. Es hat die Waffen selbst, auf seinen Hals gewrtzet, Es wird drey Stunden lang, der Plündrung ausgesetzet. Daniel. So raset Oesterreich mit solchem Grümm und Wut, Es strafet den mit Recht, der Strafe hat verdienet, Ein Bürger, welcher sich dergleichen hat erkühnet, Wie man von LandHut hört, dem wünsche ich Gedult, Weil niemand, als c selbst, an seinem Unglück Schuld. Daniel. So viel ich jetzo kan aus deinen Worten lesen, So bist du jederzeit c ut Kaiserlich gewesen. Victor. Ich bin es jetzo nvc', und werd es ewig seyn, Ja trift mein Heister Wunsch, mein treues Flehen ein, So wird GOtt ferner Sieg dem tapfern Laudon geben, Und Schlesien wird bald befteyt von Preußen leben, Gewinnt nun auch der Dann von Friedrich eine Schlacht, Wie seine Klugheit ms die größte Hofnung macht; Denn will ich recht ergnügt, mit Mund und Herzen sagen: Der Laudon hat Fo-'guet, und Daun den Fritz geschlagen. EX B X ßK ^^"". , v-.^ ' L>-' '^^^ 7< 4. 7 ><.-,-M^ >4-^ 5 '^« j/^G * H^EM ,<- ^'^>-r.' *< F-. »x*k^^ H. k '><^-^' v^ WW-RK^W 7^ i. A-MME - >^.^^ i^- -» ^> .^ ) F >.. s ^->- , F? >§ > -^<-' —< «? ^- / 7^.. f'» x'') LTMS-LK-L^r M^.- M. ^^>-»- WMZK-^r^.< - Z L' Z^ ^^->.'ltz^ ^'h*-^> .>.^„.^.. --,-,"^7 '^8W 5t.<- ^.>7, --- / MIWM H^'^ . >" E'5-M "-M 7^' 7. '*," 'L' .4 2 ' ^W