Wienei- Naüi-kimiMek. 1V982^ er frohlockende § Über den Welchen der Kaiser!. Mnigl. Weneral Meld Wcugmeifter err Waren»o>> Wanden Über den KönU Musischen vonWoc>uet / Als in welchen;°on Mann nebst;. feindlichem Generalen gefangen worden. In deutschen Reimen entworfen Von einem Landemann. Mit Eriaubnuß der. Oberin >Ss„do«»- doch still! man muß auf weit» Nachricht ^^^^. warten/ ^.anvl)n^at narren§e!nt)-s t(Ä Ean Wniöallt^ nik^i'' Dann wann sich Kiel und Blak erst auf dw Wicht sparrken/ So wurde uns das Herz aus Neuster gar zu schwer. Was braucht es viel? Landen hat unsren Feine- geschlagen/ Er hat uns abermal sein grosses Glük gezeigt/^ Was soll nun Oesterreich von diesem Sisacr sagen r Der alles Menscheniob so glorreich übc-steigd Wir sahen diesen Held mit andren Melden sircit-n/ Die,n der Schul Schwerins die Capferleit«lernt- Allein das Wort Laudon muß Glük und Sieg bedenken/ ^ann brede haben sich von ihm«och nie'enlsmrt. Wie Wie oft hat Brandenburg vor seiner Faust gezittert/ Wie nahe roch Berlin zu seinen Donner Rauch? Selbst Friedrich wurde oft von diesem Blitz erschüttert/ So sagt uns Kunnersdorf/sosagt unSOllmütz auch. Dort hat er seinem Feind den halben Sieg entrosten/ Hier ha-fer eine Stadt von ihrem Feind besreyn/ Dort war er wie ein Löw/ hier wie ein Luchs beflissen/ Dem Feind durch Stark und List den Untergang zu dräun. Gewiß! so lang man einst von unsrem Daun wird sagen/ So lang man Friedrichs Glük und Fall erzehlen wird/ So lang wird man auch ihn di§ an die Wolken tragen/ Weil ihm ein solcher Ruhm mit allem Recht gebührt. Als Feldherr hat er nun bey Landshut angefangen Ein rechtes Schreckenbild der Nordermacht zu seyn/ Er hat in dieser Schlacht drey tausend Mann gefangen/ BeynedenS brachte er drey Generalen ein/ Was sonsten von dem Feind durch Feur u. Staal geblieben/ Hat der zu schnelle Ruf noch nicht genau erzehlt. Genug ists/unser Feind ist gänzlich aufgerieben/ ES jauchze Oesterreich/ es jauchze alle Welt. Was aber wirb Berlin von unsren Siegern denken/ Das sonsten bloß allein die eignen Helden rühmt? Wlrd sein verwegner Stolz sich nicht anjezo kränken? Da nun der Krieg nicht weit von seinen Mauren gium? Wird es ausDrcßden nicht/ sowie auf Landöhut klagen? ^ Wenn es dort rmsrcmDaun/hierLaudon weichen muß; Indessen wird die Welt von diesen beeden sagen: Hier siegt ein Scipio/ und dort ein Fgbin§. Nun Run konnt ihr Wiener euch mit Lorbcrn überstreuen, Frolocket auf den Sieg/ stimmt Freudenlieder an! Nm, konnt ihr einmal euch mit höchsten Recht erfreuen; Jedoch erinnert euch/ dies hat der HLrr gethan; Dahero geht mit mir/ kommt/ eilt zu den Altären! Folgt unsrem höchsten Paar/und seinem Beyspiel, nach/ Und lasset uns den HLrm/ den Ubcrwinder ehren/ Der Libanö Zedcrholz in seinem Grimm zerbrach. HErr! dessen Wundermacht den Erdcnkreis beweget/ Der du der Menschen Wohl in deinen Händen hast/ L> bor ein Volk! das sich zu deinen Füsien leget/ Entwafne jenen Zorn/ den du auf uns gefaßt/ Laß nur die Feinde nicht uns zu Beherrschern werden/ Verleihe unsrem Heer noch ferner Glük und Sieg! Dann du allein o GOkt' bist Retter in Beschwerden// Du/ du allein bist stark und mächtig in dem Krieg..