Wienei- 8iM-kib>ioilie><. 17422^ M'WM- >'7.'. , --'.. -- ^.-..- -/< d-> LÄ. 4- "-j ''MMLE A«-. Wien, r 8 t 4- Empfindungen bey der Rückkehr des Kaisers von B. A. Empfindungen bey der Rückkehr des Kaisers. Er kehret zurück, FrüNZ der liebreiche Vater seiner getreuen Unterthanen kehrt in ihre Mitte wieder zurück! Mit dem frohen Gefühle der bedrängten Menschheit durch seine Vermittelung Frieden und Ruhe zu verschaffen verließ er seine Hauptstadt. Stolz und Übermuth, durch das Sirenenlacheln des heuchlerischen Glückes getauscht, verwarfen seinen väterlichen Rath. Massen sollten entscheiden; Waffen haben entschieden! FrckUZ, der Gerechte, kehret zu uns mit dem beglückenden Gefühle zurück für das Wohl Europa's gestritten, gesiegt zu haben. Und welch einen Kampf bestandest Du nicht als Kaiser, als Vattr! Deine erlauchten Bundesgenossen, des langwierige» Joches endlich müde, schwuren )(- 4 Haß, ewigen Haß ihrem grausamen Unterdrücker; Rache war ihr Losungswort; Sturz des Tyrannen ihr Feldgcschrcy. Du, Huldreicher, mußtest aber mit ganz anderen Gefühlen streiten; mußtest erst Dich, dann den unversöhnlichen Feind bekämpfe». Besaß dein schlauer Gegner nicht damals noch Germaniens würdigste Tochter, als sein Palladium? Vergebens wolltest Du durch Großmuth siegen; vergebens bothest Du mit himmlischer Güte selbst dem fallenden Feinde noch die Hand zur Versöhnung. Umsonst; blinder Ehrgeiz kennt die Sprache des Herzens nicht. Der Despot fiel, und mit ihn, der schrecklichste Despotismus. Da erscholl von allen Nationen laut der Zuruf: Es lebe Franz, der Retter Europa's! Alles freute sich, alles jubelte; nur Deine Freude, Vater Franz, war nicht ungetrübt. O wer vermag, guter Kaiser, Deine Gefühle zu schildern, als Du mit zärtlicher Wehmuth Deine erlauchte Tochter an Dein väterliches Herz zum ersten Mahle wieder drücktest? mit ihr die erste Unterredung hattest? Genug! Vater und Tochter gaben der Welt das schönste Beyspiel von wahrer Seclengröße; ihnen war zum Besten der Menschheit keine Entsagung zu schwer.— 5 Wenn einst unsere Enkel alle Gräuelthaten der verflossenen zwanzig Jahre mit Schaudern in der Geschichte lesen werden, wie zuerst die Menschen, gleich den Kannibalen, wütheten, wie dann der eiserne Wille eines herzlosen Eroberers einen großen Theil der Welt in schmähliche Fessel schmiedete, wie auf seinen Wink die entferntesten Nationen gegen einander zu Felde ziehn, sich quälen, verstümmeln, morden mußten, bloß um seinem unersättlichen Ehrgeiz zu fröhnen; wie die Furie des Krieges immerfort tobte, alles zerstörte, alles verwüstete; wie viele Millionen Menschen zwecklos eitlen Entwürfen aufgeopfert wurden, wie viele Städte im Schütte lagen, wie die Deutschen selbst mit ihrem Blute sich Scla- verey erkämpfen mußten; wie die Wahrheit in Fesseln lag, die scheue Tugend sich verbergen mußte, nur das Recht des Stärkern galt, wie alle menschlichen Bande beynahe gelöset waren, das Laster belohnet, die Tugend verfolgt ward; wenn unsere Enkel dieß alles lesen und sich schon geneigt fühlen werde», unser Zeitalter gänzlich zu verdammen: so wird, erhabttier Kaiser, Deine Sanftmuth, Deine Geduld, Dein edles, standhaftes Benehmen bey den 6 letzten großen Ereignissen dieses ewig denkwürdigen Krieges ihre Bewunderung erregen, und sie überzeugen, daß jedes Zeitalter große würdige Menschen hervorbringt. Deine Unterthanen gaben Dir schon längst das schöne Zeugniß, daß Du immer nur ihr Bestes wolltest, das Gute, was ihnen wiederfuhr, aus deinem Herzen, das Üble aus dem Dränge der Zeit entsprang. Deine Belohnung ist auch nicht mehr ferne! Gute Monarchen finden ihr Glück in dem Wohl ihrer Unterthanen. Die Völker werden allmahlig fich erhöhten, die Städte aus ihrem Schütte sich erheben, Ackerbau und Handel aufblühen, Wohlstand und Überfluß sich verbreiten; die Ältern werden nicht mehr ihre jungen rüstigen Söhne, als Söldlinge des despotischen Willens eines Fremdlings, mit Thränen anblicke»; sie werden vielmehr wieder stolz darauf seyn dem Vakerlandc würdige Vertheidiger erzeuget zu haben. Astraa wird zu den Sterblichen zurückkehren, die Wahrheit ihre Stimme erheben, und die Tugend nicht mehr gefährdet seyn. Dann werden die frohen Menschen mit Rührung und Dankbarkeit ausrufen: Dieses Glück haben wir unserem standhaften Kaiser und den edlen Fürsten seines 7 Bundes zu danken, die an diesem Riesenwerke Theil nahmen, und es vollenden halfen. Heil, Hcil Ihnen allen! Was wäre aus der Menschheit noch geworden, hätte der Himmel Sie nicht zu ihrer Ret- tung gesandt! Laß, gütige Vorsicht, unsern Kaiser Franz noch lange leben, damit Er die Früchte seiner Bemühungen mit uns auch genieße. Wir duldeten gemeinschaftlich viel, sehr viel Ungemach; Er labe sich nun auch an seinem, an unserem Glück, an unserer Liebe, unserer Treue! O möge doch diese große Weltbegcbenheit unsere spateste Nachkommenschaft noch überzeugen, daß keine Macht, sie sey auch noch so groß, je mißbraucht werden darf, und daß die stärkste SchuHwehr der Fürsten die Liebe ihrer Unterthanen ist. Es lebe unser vielgeliebter Franz! .> , . <7-7.>- V S^ M; - 7^ K ' L ^ I r -M/. 7 Hl. «7 K7 -Av7"--'.'-^7- ' IWsD-W --.^.,- 7,- D-'- 7-.!-> ^, HMKH7Ä? DA 7 Lr 7.^7-/. 7'-- 7'L 7°S! ."--- /- /7-7 7 /K. 7'-/^/-z-7 -,/7 777--77/7^ 7--'>>'.7 7 M .-. 7^7^ 7WD'7 Z L-.^77??777NS>-Z K^-.->"--.-Fr^ ^.. 7. 7-777/-77-7« -/,/// /--T ZE «7 777 77 «-A.'-7<<7^''5/.''' --.^^7^'