Wienei' 8iaöt-8iblioiliek. 14243 ä. - ^ o- o -s ?» ' » o k Lttljhp L^^rLrirÄt'/sEi An nr sütn^ecMrrA MMM. Und bißhero geschehene Der Erhcbten Andacht imWal oberhalb dcß Dorffs Krumpen- ^ >aum in Unter-Oesterreich; Zu Unser -rauen Uchmektzen/ vorhero/undvon Alters zum Täfele genannt: Mit ferner« Miraculen ge- mehret/ und zum achtenmahl hiemit in Druck gegeben. (Üum l^icentiä 8ux>eri'orum. Rötz/gedruckt bey Frantz Antoni Schönftain / 1712. 2 ^ d ^ V ^ » , Vorrede.« n den Leser. " ^S werden hicmit zun mehrer Beförderung a der Ehr GOttesanß dcnTag gegcben/nichtzwar u aus fürwitzig « oder zeitver«ei treibender Feder/ noch außr, lährer Erzehlung / sondernfc meistens auß denen von geist-b licher Obrigkeit vorgangenet, scharffen ^xaminibus undZ gründlich eingczogenm inch oui- A csuilitionen / nemblich auß A Den und fünfftzig Eydlich- « dann viler andern glaub» würdig auch vornehmerLeu» the bey ihren Ehren und Ge» Wissen / abgelegten Außsgr gen die jenigen ^xpLritio- ;u nen und Erscheinungen/wie ig auch die auff andächtiger an Christen eyffrigcS Anruffen arund Gelübdnussen bißhero verfolgten Gnaden/ und Mi» aßraculen / so bey der Kirch» rnfahrt ober KrumpenNuß» ist-baum oder Marbach in Un» Mer» Oesterreich zu unser ndFrauen Schmerßen / vor» in-hero/ und von Alters zum ui- ZI2 Tä- Täferl genant / sich begeben. DerGOrtes- Ehr liebende^ Leser beliebe die dommu- ^ nicLrion deren mit guter ^ Neigung an - und aufzuneh« ^ »kten / sein Heyl daselbst auch ^ zu suchen / und dardurch die Ehr deß Allerhöchsten/und ^ dessen gebcnedeyten Mutter ^ Xi^Kl^außbreiten/ be und erhöhen zu K helffen. " '^Von Ursprung diser ^ Andacht. Von der Limntion oderGer ^ legcnheit deß Orths / wie auch absonderlich deß Bilds und Baums / worinncn selbiges stehlt. -MJfer Orth ligt nechst der ter AU Donau/ungefähr ein hal- / be Meil oberhalb deß Marckts Klein-Pechlarn / und zwar ge- rad ober deß Dorffs Krumpen- nußbaum / über daß Weinge- bürg andem/ gegen der Donau herabgehenden Spitz oder End deß Walds. Der Baum/worinnen daß Bild stehet / ist ein Aichen / und zwar vor etlich Jahren fast gantz verdorret/ , anjetzo aber / wie die Benach- ?r§ A z bar« barten bezeugen / von ungefehr 22. Jahren hero widerumb grünend; daß Bild ist ein Vesper-Bild / nemblich Christus ; vom Creutz abgenommener über ^ unser lieben Frauen Schooß li- - gend / ungefähr eines Werck- schuchs hoch/und stehet in einem hierzu außgestämmten Loch besagten Baums/ beyläuffig an- derthalbKlaffter von derErden. - Von Anfang odcrUrsprung diser Andacht. WLEn Anfang diser Andacht betreffend / befindet sich/ daß vorher» jederzeit ein Bild/ und wie sich etliche noch erin- » nern (oder doch von ältern Leu« then auch von Achnl und Uhr« Äehnlcn gehöret haben)einC ru- cifix in disemBaum gcwest/nicht weniger / daß man von uner« denck- dencklichen Jahren alle Ostermontag/von der Kirchen Klein« Pechlarnauß/ mit einer Pro« ^ cession ZU LeneäicirUNg dkß Gt« ^ traids und der Feld-Früchten / - zu disem Orth oder Baum gangen / und Jährlich noch gehe/ allda man ein Evangeliom/und folgendes die übrigen an andern gewöhnlichen Orthen singet. Sonsten seynd auch vor disem zu unterschidlichen Zeiten deß ' Jahrs/ nicht allein die Benachbarten/ sondern garauß Böhmen her / die Leuth Andacht halber zu disem Orth kommen / , also daß selbiger auch bey an« dem / und ausser Oesterreich schon vor langer Zeit in Laim», tion und Ruhm gewesen. Absonderlich nachdem sich vor disem bereits grossrMiracul A» da« daselbst begeben / inmaffen dann ungefähr Anno i6zz. besche- " hen / daß Thomas Bachmann/ damahlenVieh-Hirt zu Krum- pennußbaum/auß Mangel ha- ^ benden Brennholzes dife Ai- - chen/diedamahls biß an zwey kleine Nästlein gantz dürr gewesen/unibhacken wollen / und indem er den erstenHieb gethan/ die Hacken bloß in die Rinden eingangen/daselbst abgewichcn/ und ihme in dem Fuß / ein we- ' nig obechalb derZähen gefallen/ wormit er drcy Adren/wie auch die Flachs / daß selbige herauß- gestanden / verletzet/ welches er M zwar nicht gleich beobachtet / auch den Schmertzen Anfangs nicht alsobalden geachtet / dan- nenhero den andern Streich ge« führet / aber in gseichem dieHa- L cken/ cke»/ wie vor in die Äicheri nicht «ingangen/ sondern sich in der Rinden gewendet/und also auch auf den andern Fuß gefallen / ^ allwo er erst die Verlegung ge- : mercket/und daß mit Gewalt hervorspringcnde Blut in acht genommen / hierüber dieAugen in die Höhe gehcbt / und daß Crucifix/welches er vorher» nicht gewust / in den Baum ersehen / so dann in sich selbst gan- ' gen / gebettet / und GOtt den Allmächtigen umbVerzcyhunz gebetten / worauf sich daß Blut alsobalden selbst gestellet/und er M in kurtzer Zeit / ohne Zuthuung rinigesArgten oderMedici/sol- cher Gestalt heil gewest, daß ih- me anjetzo daß geringste hieran " mcht mangelt. Az Von ( ro ^ , Von Herkunfft deß Bilds. .. -KMAß Vesper-Bild / so der Zeit in mehr erlauthen Baum sich befindet / ist durch G., den jüngsthin abgeleibten Rich- ... terzu Krumpennußbaum Alexander Schinagel hinkommen/ undzwarsolcher Gestalt/ nachdem er in die sechsJahr an einer schwärcnMelancholey gelitten/ also daß wo ihm ein Wasser / Messer / oder dergleichen vor die ^ Augen kommen/ er gleich vermeint/ daß er sich erträncken/er- stechen oder ihme andern Schaden zufügen werde/woran ihme dann einige Aryncy-Rath der * unterschiedlich gebrauchten kw- , äicorum im geringsten nichts ge- holffen/ist er ungefähr zu einem Schulmaister und zu gleich Mah- Mahler zu Klein - Pechlarn / NamensFranciscusMeuß kommen/ welcher ihme disesVcrsper Bild anerbotten/ renovirt/und folgends gegeben/ so bald er nun selbiges ungefähr 1642. hingetragen/ und in besagte Aichen an statt deß alldort geweste von Alter gany zcrmodertenCruci- fixes/ durch einen Zimmermann vermittels eines weiter außge- stämten Lochs hinein setzen las- sen/hat es gleich angefangen sich mit ihme zu bessern / also daß er hernach nicht allein eines gesunden Verstands gewest / sondern auch demRichter-Ambt daselbst rin geraume Zeit nicht ohne Ruhm vorgestanden. A6 Von »C( rr )M Von Erscheinungen / so ihrer vil andächtige Personen zu unterschiedlich mahle« allda gesehen Haien. 5Mamit man diser unterschiebt ilchen ^pprobakioa : Erscheinungen halber auf desto gewisser» Grund kommen möchte/ hatein Vorgesetzte Löbl. Geistliche Obrigkeit nicht allein in- «juiürionen angestellet/ sondern auch alle diejenigen / solche gesehen/ und zubekommen gewest/ über abgelegte Jurament/ auf daß embsigste vernommen/allwo sich befunden / was Massen fast alle in dem zusammen stimmen / daß jederzeit etliche in Form einer Procession / und zwar gantz weiß, mehrern Lheils auch mit weissen / bißweilen aber einem rochen Fahnen / habey fast alle- 4 , zeitdrry Männer oder Perfol)-- nrn von absonderlicher Grosse und Glantz gewesen / und meistens ober deß Wcingebürgs Glasechsnen genannt/ neben deßWalds hin/und folgends zu dem Orth wo die Aichen / oder daß Vesper-Bild ist / sich hege« bend gesehen worden. Anno i6;8. erste mahl/ als vkl -W, man erfahren können / den 17 . Iunij deß 1658. Jahrs Vormittag/als ein glaubwürdiger Mann bey heitern tzimel/ vhngefehr gegen Visen Orth ge« schauet / hat er daselbst / nächst deß Vesper-Bilds einen schneeweißen Schein gleich als ob di« Sonn auf etwas glanzendes scheinete/gesehen. - Aen 27. April deß 1659. A7 Jahrs Jahrs / früh zwischen 4. und 5. Uhr/ haben ihrer drey ohngefchr ein Mußqueten - Schuß von ihnen/oberhalb deß Weingcbürgs nächst deßtzolycsz.grosse glan- 2 tzender und theils andere Per- / söhnen/alle weiß / mit z. weis- sen Fahnen / in Ordnung und Form einer Proceßion / von der Aichen oder dem Vesper - Bild hindann gehend gesehen. ^ Ungefähr ein Stund darauf/ hat ein andere ermeldte Prvces- ston in eben selbiger Gestalt/wider hierzu gehen gesehen. Den 29. May umb 4. Uhr Nachmittag/ haben abermah- < len drey Persohnen dise ^px-n- tion hinter den Neuermeln oder ' in Glaßsechsnen/ ein Büchsenschuß von ihnen hinweg / auf e- ben dise Weiß wie vvrigr/länger als als ein Viertelstund gesehen. Und ob ihrer zwar damahlen eine grosse Anzahl / ohngefrhrm dreyssig oder viertzig Persohnen beysammen gestanden / so Habens doch die andern nicht sehen können. Folgenden Tags als den z«,. May Nachmittag umb 4. Uhr/ ist ein anderer glaubwürdiger Mann neben seinem Weib diser Procession vonAnrcybergauß/ aufeinviertelMeilwegs hindan ansichtig worden / allda solche in dem Lufft geschwebt/ und sich von der Aichcn oder Vesperbild Herwerts begcben/seinesGedun- ckens ein grosser voran / und andern zehen oder zwölffdarauff/ alle schneeweiß/denen sie ein Viertelstund ohngefehr zugc« schauet. Eben Eben selbigen Abend / hat einer in seinemGarten stehend/an eben vorangezogenen Orth / nemblich ober den Weingärten/ genannt die Glaßsechsncn / in dem Hol» gleich unterhalb mchrgedachteBilds oderBaum im Lufft zwischen denenGipflen derBäumen/z.gar liechteStern von einer absonderlichen Grösse ungefähr einen von dem andern i. beyzweyKlaffter weit stehend gesehen. Deni. Junis/nemblich am heiligenPfingstag/als dieSonn untergangen/hat sich dise ^xx->- rition abermahlen sehen lassen / ' und haben ihrer vier Persohnen (worbey zwar noch etliche andere gestanden / so aber hiervon nichts gesehen) selbige von ungefähr zygintzig -der dreyssrg Per- Persohnen/so alle weiß/die ztvty Fahnen aber roth/zu Visen wun- derthätigen Bild/nechstan dem Wald oberhalb mehrgedachtem Weingebürgs hingehend gesehe. Den änderten Junij darauf/ als die gewöhnliche Procession von Marbach außgangen/ habe von selbiger 8 . oder 9> Persoh- nen/früh zwischen/. und 8 .Uhr/ erstlich ihrer drey oder vier mit einander/hernach bey zwölfffol- gende/alle weiß/und in guter Ordnüg unterhalb deß Vesper- Bilds oder der Aichen sich hebend/ und folgends/ gegen selbigen imLufft schwebcnd/ungefehr aufein Mußqueten-Schuß von ihnen hindan gesehen. Jmgleichen ist auch dise ritionden i4-Junijumb4 Uhr Nachmittag von 4-Persoknen ersehen — ersehen worden / worbey drey grosse sehr glantzend/theils auch andere gewöhnlicher Länge / theils kleinere Persohnen / alle ganz weiß gewest/und ausser deß Weingebürgs in Glaßsrchsnen dem Gehög oder Holtz nach / grad der Aichen zugangen / wie sie dann ihren Gang und Bewegung gar wohl observirt haben; der Fahn so sie mit gehabt/ hat rrstlichen Roth hergesehen / sol« gends aber in weiß sich verändert. Den 15. Junij umb 8. Uhr Vormittag / hat ein Mann an einem andern Orth / nemlichen > beydem Ziegel-Stadel/gleich oberKleinpechlarn eben dergleichen / und zwar bey zehen Persohnen/ alle gantz weiß gegen di« sein Orth gehend/ und derselben fast l) fast ein Viertelstund zugesehen/ h jedoch nur er allein / dann ob / zwar bey neun Persohnen da« e mahlen mit ihme waren / so ist ; doch keiner deffe ansichtig worde r Dann so seynd dm 15. ejus« / dem ein Anzahl Leuth in einer e Zillen / nächst neben Marbach - auf der Donau herab gefahren/ ! welche sammentlich ausser einer : eintzigen Weibs-Persohn/bist > Erscheinung und Proersfion/ - nemblichen ein grosse Menge 0- der Schaar/ alles weiß/ gar au» ' genscheinlich oberdcGlaßsechS- : ncnamBerg/demHoltzyndH. > Bild zugehend/gesehen/und mit drey weissenFahnen/welchc/als sie in daß Holtz kommen / über die Gipffel der Bäumen auß-- gangen. Den 28. Junij haben ihrer drey drey Pcrsvhnen Abends zwischen drey und vier Uhr mchr- ermeltr weisse Procesion an eben vorgedachtem Orth ober den Wein-Garten / ungefähr von dreysiig Persohncn zu drey und drey gegen demVesper-Bild zu/ inLüfften ober derBäume schwebende/gesehen/welche sich fol« gcnds bey der Aichen niderge- lassen. Eben zur selbigen Zeit / Tag und Stund ungefähr / hat ein anderer an eben disem Ort drey grosse Männer / und in die dreis- sig so gefolgt/gany weiß / sambt einem weissen Fahn / gegen di- » sem Orth zugehend gesehen. Jmgleichen hat einer den 2. Julij'ungefähr einStund nach Bettzeit / als er kurtz zuvor von demBild/und seiner vor selbigen verrichter Andacht hinweg / m daß nächst dabey stehende Hüt- lein/deßWachters/darinn über Nacht zu bleiben / sich begeben/ einen weißen langgekleidtcn/üd umb dieMitten gegürtenMann in Gestalt eines Geistlichen/ an sein Statt hinkommengeschen/ woraufer zwar dem neben seiner gelegenenBettler, wie auch dem Wächter geruffet / aber keiner derselbigen sehen können. Den 5. Julis frühe zwischen 8 vnd y. Uhr / hat abermahlen ein anderer in derKolleuten über den Berg hinauf gegen di- scm Orthund heiligen Bild zu/ bcy acht oder zehen / alle gantz weiß,darbcy einen weissen Man mit einem rothenCreutz über die Achsel gany gebogen/gehend/ als ob er sehr schwär daran kragte/gesehen. Den Den r.Augusti hat einer von vbgemeltrn/dergleichen Proces- sion hinter dem Ziegel-Stadel bey Kleinpechlarn/ von derSrd aufsicherhrbcn/und gegen diftm Orth zu in Lüfftrn schweben ge- sehen/allwo sie sich dann in drey Thcil abgetheilet/ alleweiß/fol- gends aber in der Höhe / als ob sie einenSchein umb sich hätten/ hergesehen. Ein anderer bezeugt / daß er undseinWeibden 9. Augusti / frühe zwischen 5. und 6. Uhr die Erscheinung / nemlichen sechs grosse schnceweisse Männer/und hierauf bey drcyssig oder viertzig folgende Persohnen neben dem Wald her disem Heiligen Bild und Orth zugehend / gesehen / und obzwar auch mit ihnen 2. andere Männer waren / so hat doch - k doch deren keiner solches ansich- / lig werden können. / Anno i6;y. k -'WJn anderer hat am Tag L. ZMeAller-Heiligen deß 1659. M Jahrs Nachmittag zwischen g. j und vier Uhr auf anderthalb ^ Büchsenschuß von ihme hindan/ ' mehr angezogeneäpp-rikion, als : ob es ungefähr bey hundertPer- ^ söhnen wären/alle weiß in langen Kleidern / umb dir Mitten " gegürtet / worunter drey gar grosse vorhergangen/ mit einem ^ rothcn und weiften Fahn / im t, Weingebürg / gleich bey dem ^ Spitz deß Holtzes gegen mehr- I rrmrlten Orthzugrhend gesehe. L Weilen auch die H. Schlifft » selbsi bezeugt ! üx ore iakrnrium ! Lc iLÜLllrium pcrfeciki Iruäcm. )- 8- v. z. Als ist hierüber in- l gleichen gleichem - ein zehenjährige / und <> zwarUncatholischeFräule / so j zwar seithero sich der allein sie- „ ligmachenden CakholischenRe- a ligion ergeben wernommen wer- » den/welche gann beständig auß- ^ gesagt hat / daß sie und etliche „ andere rhrerHaußleuth in mehr h gedachtenr6;9. Jahrs/an ci- ncn Sonntag Abends bey Ab- ,, gang der Sonnen / auf zwölff h, oder dreyzehcn schneeweissePer- ^ söhnen / eine nach der andern / ober mehr gedachten Weingarten nach dem Holtz hinumb mit einem meisten und rothenFahn/ zu der Archen und Heil. Bild aufwärts gehend/geschen;Wor- auffdiser FräulenHcrrVatter/ sie so ihrerAußsag bcywesend / fer- he ner vermeldet / daß alles daß je- ge nige so seinTvchter inseinerGe- gen- U st' de ne A Sk ^ genwart außgesagt / auch die so übrigen und zwar sibenPersoh- nen in seinem Schloß / so es ge- sehe» / mit gleichen Umständen >r- und Jnbalt erzehlen / auch auf ß- sein fleisstges Examinieren / zu hr mehr-und zwar ein wie das an- )r dermahl bekräftiget habe. Hir- jzu hat selbiger auch noch ferner b- -lniieLtirt/eshabeseinerDiensts U ^botten eines im Oktober bcsag- r- sten Jahrs zwischen 11. und 12. Uhr Nachts/als sie zum Fen- >r >it a/ ld ster hinauß gesehen / unweit von dem Vesper-Bild ein hell-brennendes Liecht / wie ein grosse Wachs-Kerpen/gesehen/welche r- über ein halbe Stund/und biß r/ sie endlich ihrerVerrichtug hal- r- der sich vom Fenster hinweg be- r« geben/statsfortgcscheinet. Item/ in 8. Tagen hernach/ n- B hat -6 )Z» . hat eben bist Persohn wkderumb « vmb Mitternacht drey kleinere^ Liechter / alldort gesehen. r Also auch bezeuget ermcldtcr" Herr Jung / daß er dergleichen^ Procession umb Pfingsten zwey v Tag nacheinander gefthen / bee-^ demahl durch üd ober derWein," garten/gegen dem Holtz hineinv dem Vesper-Bild zugehend auch allzeit bey Lv.Persohncn. ^ Anno 1660. ^ -M-En ly.Martij dises i66»A Jahrs an dem Tag deßy ^ Josephi/alda außVerwilligun«« Geistlicher Obrigkeit an disen ll^ Orth die erste Meß mit grosse ^ soicnnuät/ auch Zugang unter v fchidlichervilerProccssionen Ü grosserMenge andächtigerLeutl gehalten worden / hat einer ftn! ^ zwischen 6. «nd 7. Uhr ob<" Kien mhKleinpechlarn im Hoktz/inder Ert ^ünauleuttn genant/jtvo kveil- ft Persohnen in Lüfften schweiß bcnd/so hernach in vier und end- ,e„ kich biß zchm sich vermehret/ ne« ,xy ben seinem Mit - Gesellen / deme >ee- ers gezeigt / gesehen. Worauf in, er mit seinem Vattern (der eben ei« dergleichen auchvorhero als den h / io. ermeldten Monats/ansich- ^ tig worden) nacher Krumpen- Nußbaum gangen / allda sie un- rsMfögerin auch in erlittenen Mchmertzlichen Hauptwehe sich lAqiehero zu disem H. Orthver« ^ prochen / und darauff die Ge« undheit erhalten. ,«k. Fridrich Pichler/ und Maria ^ im Haußfrau / wonhafft zu ^^5ürsibrunn / so grossenSchmcr« j°)en an ihrcnHäuptern erlitten/ ," eynd auff abgelegte Gelübd all« '«n "Anno i66i.zuihrerGesund« jl'eit gelangt. L SusannaVollingerin/Wik- "w inSteyer/hattein erlittenen "-chmertzlichcn Hauptwehe/ An- ^,.oi66z. ihr Zuflucht undHülf ^ B z bey ;o (Zv bey hiesigen Gnaden - Bild ge sucht/ und aufgethanes Ge, lübd ihr Gesundheit erhalten. E Maria Laimbrrgrrin/ist An^ no 1659. an dem H.Liechtmel" Tag zu Dannenberg mit einen 7 Schlitten nider gcrennk/und ih r von dem Pferd der Kopffübiy zertrettm worden / worauffsi? ZweyJahr lang grosscnSchmcir tzen erlitten/ als sie sich aber da 7 , H. Orth zu besuchen verlobt/i! ^ esauffdem Weeg alldahin mi« ihr besser worden. DeßMatthicePrencrs Kin!° »on Ups / ist von einem Hank streich aufdasKöpfflein also e, krancket/daß einige Menschliel §, Hülff zurBesscrung nicht ftue!' ten wollen / so bald man seil» 2 aberhiehero versprochen / hat < seimGesundheit wider erhalte, ^ G ge Gehör. ^ NAOHaiinWincklervonBnE z/ M nechst ausscrPechlarn / hat ^ungefähr zu End deßMonaths ^Junij 1659. seineVötternBar« tholomceum Pricler/einenKna« °'^ ben von 9. Jahren/ welcher von Ai Jugend auff so schlechtlich ge« '' hört/ daß man ihme jederzeit ^drey oder vier mahl in die OH- b" ren schreyen müssen/zu disenOrt ^üd Vesper-Bild verlobt/so bald " fie nun von verrichterKirchfart .^zurück kommen / hat der Knab "lalsobald wolund völlig gehört. " Johann Wolmeth/Schlosser ^ zu Arnschlag ist 14. Tag gehör, ^ loßgewest / und hat folgendes ,n, nach gethanerVerlobung zu di- scr Kirchfahrt/sein gutes Gehör .' wider erhalten. L B4 Hanß —— i»» i >. IW »E-, Hanß Maurer/ Zimmermai und Gastgeb zu Zwettl/Hat ver mittels einer / mit ordentliche« derSachen Beschreibung an dl sem Orth aufgehengten Taffe! bezeugt / daß er in die i o. Iahe an dem lincken Ohr nichts ge- hört/welchsrZustand ihmeauch vor 2.Jahren i» das rechtcOhi zukommen angefangen / so bald er sich aber daher verlobt/und das Opffer verricht / seyeerhie- rauffbesser hörend worden. Daniel Mayr sambt seiner Haußfrauwonhafft zuMölck/ ! da sie beedc das Gehör verloh« ren/haben solches nach gcthM nem Gelübd durch die Fürbitt > der Mutter GOttes wieder er- l halten. « Oßwald tzueber ist eine ge- > rgume Zeit dcß Gehörs beraubt i ge- mal gewesen / nachdem er die aller- ver seeligste Jungfrau discs Orths che> angeruffen / hat er solches wi- i di- der erlangt. rffel Benedict Engel / und sein ahr Haußfrau Barbara / auß dem ge- DorffGödfrütz / nicht weit von mch Böhmisch - Waidhvfen / haben Dhr dasversprochcneGelübdallhier ald den 4. Oct. 1665. verrichtet/ lind wegen ihrer Tochter Veronica/ so in die iv. Jahr deß Gehörs beraubt gewesen/ aufbeschehe- nes Gelübd aber solches wider erlangt. Gesicht undAugen. Em Florian Wächter/ seit- hero auch würcklichWach- ter beydisem Orth / hat ein geraume Zeit das Gesicht also ermangelt/ daß/so bald dieSonne B5 nider- hie ;4 )^» nidergehen wolle/ er nichts mehr vor seiner gesehen oder erkennt/ ist aber folgends nachgcthaner Verlübdung und verrichter Kirchfahrt widerum völlig re- stituirt worden. Jngleichen hat Adam Wvh- rer/ wohnhafftzu Pessenbcug/ in die 9. Jahr an dem Gesicht also gelitten/daß er fast gar nichts gesehen / deßwegen auch sein erlerntes Handwerck nicht treiben können / so bald er sich nur hiehero verlobt / und sein Kirchfahrt ungefähr 14. Tag vor aller Heiligen deß 1659. Jahrs verrichtet / ist er Wide- rumb seines gutenGesicht theil- hafftig worden. Adam Bichmayr zu Schey> dendorffbezeugt / er habe umb Pfingsteberührten 1659. Jahr solch« chr rt/ ner tcr re- öh- >g/ solche Schmcrtzenund Dunkelheit in Augen gelitten / daß er / sonderlich beyAbgangderSon, nen/nichts als ein Nebel vor seiner gesehen/worauff er ein Ge- lübd zu diser Andacht gethan / und hierdurch sein heil-und beständiges Gesicht erlanget. ., Ebendisen Zustand hat auch ^ bald hernach seinVatter bekom- ^ men / und ist vermittels derglei- A chen Verlübnuß restituirt wor- A den. ^ Lorentz Ledners Sohn Na- "" mensUrban bey i8.Jahren alt ^ so blind gewesen> ist von denen >9- Eltern zu discm Orth verlobt / ^ und nach Verrichtung deß Ge- eu< lübds / durch Fürbitt der tzim- mels-Königin/wider mit gutem ^ unmangelbarem Gesicht begna« m det worden. B6 Ottilia Ottilia Schreckemayrin von ! Dietrichstorff / hat in z. Woche ! lang Blattern in den Augen ge- > habt / die ihr das Gesicht sehr > verhinderthaben / und ob ihr zwar auff die erste Verlübdung > und Kirchfahrt nicht gleich ge- > holffen worden / so hat sie doch l nicht unterlassen / die schmertz- t hasste Mutter Mariam ferner anzuruffen / und sich noch ein« i mahl daher zu verloben / wor« i über sie völlige Gesundheit ihrer ° Augen erhalten. s DeßPaulnHochburgers und Schusters zu Langenloiß Töch- r terlein/ ist auch durch verrichtes 1 Gelübd von schwären Zustand/ f so selbiges an einemAug gesittet s erlediget worden. l Anna Willhollerin/ Jnwoh« r nerin zu Mölck / hat wegen ge- h habter m habter grossen Schmerzen ihrer )c Augen sich hiehero versprochen/ und ist darauf widerum besser )v worden. hr BarbaraBrockm/ hat wegen ig rinesZustands rin gantzesJahr >e- nicht sehen können / ist nach zech thanen Gelübd widerum besser tz- worden. er Hanß Priert ein Schleiffer/ n- ist etlich Wochen gantz blind ge- r- wesen/ durch Vorbitt diser H. er Jungftaum/ über widerum- sehend worden. ld AnnaNeumayrinvonEngel« h- mansbrunn/ hat ihren Sohn es Lorenz Weidinger/ so einge- !>/ fährliche Blatter im Augge« «/ habt/nachdcmalleMenschliche Hüls verlohren gewest/hieher h- verlobt / und durch inbrünstige e- Anrussung her allerseeligsten Jung- WI Z8 , , ^ Jungfrau Marice/ ihmedieGe- sundheit widerum erlangt. FrauMariaLachbergerin von Cremsminster / als ihre Augen Anno 1660. mit Blut . geflossen/ ihr aber bey so gefährlichen Zustand niemand heissen . kunte/nahm ihrcZuflucht zu der j Helfferin aller Betrübten/wur- : de also von ihren so grossen ^ Schmertzen erlöset. ^ ChristinaHöllerin/da sie von < demFcstagdeßH.Jacobii66l. : bißaufs Festdeß H. Simoniüd Judor/ selbiges Jahrs wegen ei- I nesZustand deßGesicht beraubt I wäre/ käme ihr offtermal in dem , Schlaff vor/ sie solle sich allhero verloben/welches/ als fie vollzo- ^ gen/hat sie ihr vorgehabtes Gesicht wider überkommen. P.AndreasKoppPr-emon- strm n ! 1 - lt r- n er r- n «^5 ;y stratcnsis bekennet / daß er jetzt- gemeldtes Jahr durch die Vor- bitt unser Frauen von höchsten Augen-Schmertzen seye beftey- et worden. AnnaCatharina Vöglerin / hat i662.ihren SohnStephan wegen Schmertzen der Augen hieher verlobt/ und ihr Verlangen erhalten. Sabina einMägdlcin von 12 Jahren/ deren Eltern Johann Schiessel / und Susanns sein Haußfrau / in der erbärmlichen Paffauerischen Brunst verbli« ben/istanden Blattern gantz um ihr Gesicht kommen / als sie aber Anno i66z. ihrverspro- chenesGelübd undOpffer allda außgericht/ ist sie von Stund an sehend worden. Elisabeth Hmberin außbein Norff - DdrffMugel / nahend bey Stockerau / istandemrechtenAug fünff/ und an dem lincken drey Jahr blind gewest/ hat aber auf beschehenes Gelübd durch Vor- > bittder Himmel-Königin ihr > vorgehabtes Gesicht widerum l überkommen. > Justin« Nichtlin auß dem ! Dorff Hinterstockstall nahend > beyKirchbcrg amWagram/ver-; > lobte hieher ihr Kind Namens c Adam / so an lincken Aug blind > gewesen / worauf das Kind seines guten Gesichts theilhafftig worden: Wie dann folchesden : 4> May besagten 166z. Jahrs - vonz.Nachbaurcnalö Zeugen ; bestättiget worden. i Der Rosina Nusterin von < WaltesbergTochter/Margare- l tha ist gantz dahin erblindet/hat < aber ko- aber auf gehabtes vermittels ug deß Gelübds ihr Gesicht Anno ey 1664.allda völlig wider erhalte uf Den z.Junij 1664-haben bey >r- dem H. Orth/Paulus Haaß/ hr Georg Piringer/ und Dionist m Sichard von Unter- Hollabrun bezeugt daß Johann Domian- schüy zwey gantzer Jahr am rechten Aug nichts sehen können / auf bescheheneS Gelübd aber/ sein voriges Gesicht widerumberhalten. Red. kn bettlendeWcibs-Person ist ungcfehrin die 5. Jahr gantzStummgewest/ worüber ihr stattig eingefallen/und sie im Gemüth getriben worden / sich daher zu begeben/als sie nun solches iusWerck gericht/sich an di- ses m ,d r-° >s >d i- -g n s n fts H. Orth verlobt/ und den Weeg Herwerts genommen/hat sie/als sie gleich über dieDvnau nicht weit von Krumpennuß- baum / herüber gefahren / angefangen dieZungen zu hebcn/und TäffTäffzu sagen/ so bald sie aber daselbst hinkommeu / und ihr Andacht vordem Bild verrichtet/ hatsiealsobalden gantz deutund perfect / ohn den ge« i ringstenMangrl geredt/ deßwc- gen auchzv mehrerer Zeugnuß diser empfangenen Gnad/ ihr vorher zum Bettlen gebrauchtes Glöcklrin an dem Baum auffgehängt. Magdalma Heydinderin/ist io. Wochen sprachloß gewesen/ nachdem sie sich aber hierüber > verlobt/ darauf die Kirchfart ^ «nd Andacht den 18. May deß 169 r n tt u Z- ern d ke d r- tz e- - > ! 7M 1691. Jahrs verricht / und mit gutenVertrauenin den Beicht, stuhl gangen/ hat sie in ermelten Beichtstuhl angefangen wider- umb zu reden. Peter Gruebmak auß dem Aigner-Ambt / Mvlckerischer Unterthan/ und sein Haußwür« thinCatharina/haben ihrTöch- terl/ Namens Cordula/ ihres Alters von 5. Jahren/ so von Geburt an / gantz stumm gewr, sen/ zu disem H. Orth verlobt / worauffselbiges in dem Herreisen angesangen zu reden. Herr Andre« Rodts/ Burgers und Handelsman in Bud« weiß sein Töchter! Anna / ihres Alters i z. Jahr / hat in außge- standner7> wochigerKranckheit g.Wochen nichts reden können/ und4>Wochm nichts geessen/ist nachverrichtem Gclübd Wider- um zur Sprach kommen/ und völlig gesund worden. Eva Catharina Staudinge-, rinvonMariaLoreta/amEisen-' federischen Gebürg gebürtig/ ist von einer Bühn in einenStadel aufein Reich-Gabel hinab auf denKopfgefallen / davon sie 4. JahrSprachloß gewesen/ nach- deme sie unterschidliche Kirch- ^ führten verrichtet/ist ihr endlich im Traum verkommen / daß sie sich zudisem H. Orth verloben solle/welches sie gethan/und da- raufallda nach verrichtemOpf- ferden iZ.Augusti i66o.Jahrs Nachmittag um 5.Uhr/in Bey- seyn einer Anzahl glaubwürdi- gerLeuth/ ihr vorige Sprach wider erlangt/und zuReden angefangen. ' Mag- MagdalenaPockin zuLoiber- storffSöhnlein/ michaelNames ist 4-Jahr Redloß gewesen / fol- gendsnachgethanem Gelübd / ud verrichter Kirchfart an disen H.Orth widerRedcnd worden. Ein Pfarrer unfern von dar / hat auf öffentlicher Canvcl un« Versehens einenZustand bekome/ worvon ihm die sprach entfallen/ und er gleichsam als einStumm vor Männiglich aufder Cantzel gestaden/folgends nidergefallen und für Todt hinweg getragen worden / nachdem ihme aber in währendem Zustand vorkomen/ er sötte sich zu diser Kirchfart verloben/ hat er so bald selbiges be- schehen/wie auch hernach / als er disen Zustand zum andemmal bekomen/gleichermassen sein völ- ligeGesundheit erlanget. Zu- 4b Zustand an Halß und Schlund. ElNeM (Üanonico Kc^ularr, auß demCloster zu St.Florian / ob derEnnß/istmitememFisch/ den ermessen / ein grosser Angel jn den Schlund kommen/welcher lang bey ihmgeblrben/also zwar/ daß kein Mittel gewest selben herauß zudringen/ nachdem er aber sich zu dem H. Orth verlobt / hat der Magen sol- chenAngel übersich/und durchBre- chen herauß geflossen. Barbara Ambresin / hat unversehens ein Bein geschlickt / so ihr 8. Lag imSchlund stecken blibe/ inde- me nun gleicher gestalt keinMensch- liches Mittel helffen wollen / ist ihr nach gethaner Anruffung der Allerheiligsten Mutter Gottes / distH Arths dasBein durch einen Huster herauff kommen. Ebnermassen hat stch gantz Gna- < ML 5 47 ) ZV ^ benreich erzeigt die Allerseeligiste Jungfrau Maria gegen Johanni § Kauftrs/Burgerzu Wilbelmspurg - seinenKnäblein/Namens Benedict ? in dem 2 .Jahr seinesAlters / Anno ^ i66i. deme unversehenereinSpen- ^ nadel insHälsel kommen/und in die ^ z.Wochen mit höchsten Sckmerhen stecken bliben/hernach aber aufVer- jobnuß zudisem H. Orthalsobald ? von disem Übel besteyet worden, v JohannisStadlers/Organisten ^ und Schulmeister zu Grafenwörth ^ Töchter! Sabina bey z.viert! Jah- ren ihres Alters/ käme 1662. ein 2 Glaßscherben in dasSchlündl/und ^ blibe in die 24Stund darinnen: Da ^ nun keinMenschlicheHülffzu hoffen ? war/istihraufbeschehenesGelübd ^ allda qeholffen worden. es Zustand an Athem und dergleichen. Sebastian Kolhofer / Burger zu m ^ W»idhofen/h»tv?n wegen -r« Ock(48)M» v littenen schwären Stickens sich der gebenedeyten Jungfrauen Ma- rice hieher verlobt/welches bald da-' raufnachgelassen. 1 LhomasEvlingervon Hohenal-^ tenreuth / hat in die 2 . Jahr am s Dampffoder schwären Alhem sol- ^ cherGestalt gelitten/daß ervilmah- ^ len weder ligen noch gehen können / sondernTag und Nacht stehen müssen / nachdem er sich aber hiehero > verlobt/ hat es sichvenTag zuLag ^ mit ihm gebessert. i Brust Schmerßen. I^arbara deßGeorgenGurleders/ ^ Fleischhackers von Marbach Eheweib/ ist durch hieher gehabte Andacht von schweren Schmertzcn/ so sie an einer Brust gelitten / nach- ^ dem sie selbige mit einem Rind! deß ' Baums / worinnen dises heilige ) Bild ftehet/gestrichen/ abgeholffen j worden. l i t«! Herr Caspar Fourer / deß Löbli- k chen j ,:-ü^ Ks t' 49) zu. chen Lonzagischen Regiments un- a-r ter Herrn von Portia Compagnia a-! bestelterFourier/hatvor seineHauß- ' stau Anna Maria / welche an ihren ll- ^ beyden Brüsten grossen Schmertze m s gehabt / ein Gelübd hieher gethan/ l-. worauff cs mit ihr bester worden. )- Catharina Schoberin / im Vier- / . wang ein Bayrin / hat vier Jahr s- grossen Schmertzen an einer Brust o erlitten / nachdem sie sich allhero zu g ^ disem Wunderthätigen Gnaden- Orth verlobet / hat der Schmertzen nachgelassen. Juständ an Armb/ h Händ/Knye und Füssen. e s Aannß Wagner von Krunrpen- / ^ ^ nußbaum / hat an dem rechten - 7 ^Armb überauß grossen Schmertzen ß elitten / deren er aber durch getha- e i es Gelübd und verrichter Andacht t /tlediget worden. i Ebnermaffen ist Ursula Aiqnerin ^ k ein Inwohnerin daselbst/mit solche r ^ C Schmer ^ < 5o Schmertzen an dem linckenArmb be- hasstet gewest/ daß sie selbigen nicht heben/noch darmit gegen demMund Achren können / aber durch Gelübd zu disem H. Orth/ und darauf ver- ^ richte Kirchfirhrt deren gäntzlich erlediget/ und zu vorigen völligenGe- brauch ihrerGlieder gelanget. Herr Hanß Heinsimann/so einen gefährlichenZustand an einemArmb gehabt/hat sich mit einem Bild zu disem H. Orth verlobt/ und ist dar- > auff gesund worden. Barbara Neuteufflm / so auch grossen Schmertzen an einem Armd hatte/ttaumete/ sie solte sich zu dtser Wunderrhätigen Iungftaü verloben / welches sie auch gechan / und hierauff von dem Armb'wehe erledig > get worden^ Ungleichen hat Michael Potz / ^ Hutmacher aus Mähren / an dem , rechten Armb und Achsel grossen « Schmertzen erlitten/aber aufbesche- ^ heneVerlübdnußwiderumb gesund; worden- Chri§ e* Christoph Ruprecht von Jspern/ )k hat an der lincken Hand einen Zu- ld stand mit unaußsprechlicheSchwer- d Hen gehabt/ welcher in 5. Jahren zu r* ? unterschidlichen mahlen kommen / ^ auch jederzeit 2. oder z. Stund ge- ^ dauret/endlich gar sich im Leib auß- gecheilet/daßes ihme geworffen/ " dessen er aber durch Verlübdung zu b difem Orth und H.Bild entlediget/ ^ und seithero nichts mehr empfunden, r* ^ Dem Wolff Dräxler / Burger von Mölck/ seynd beede Händ und H Knye also geschwollen/ daß er in die ^ funff Wochen unsäglich daran gelit- ^ ten / so bald er nun sich hero verlobt/ ^ hat er Besserung und nach verricht '7 ter Kirchfahrt völlige Hülseinpfau^ ' gen. Und eben also hat sich begeben / mit Hanß Fuchsen / Leinweber zu Kleinpechlarn/deran geschwollenen ^ Füssen in die 18. Wochen lang gros- ^ sen Schmertze gehabt/und folgendK durch Fürbitt der an disem Orth ^ Ls 52 ^ verehrten schmertzhafften Mutter Mari« völlig gesund worden. Deß Johann Pials von Herders storff / sein Sohn Peter Jacob / ist unversehens unter einen geladnen - Wagen kommen/und ihm einArmb vndFuß abgeführt worden/hat aber in i6H5.Jahr aufnethanesGelübd in kurtzerZeit die Bruch der Glider die Gesundheit wider erlangt. Hanß Hene/Burger undBinder zw Bäyrisch Waidhosen / hat nach 2. mahl gebrochen Fuß / so ihm hernach in io. Jahren offen gewest/ sehr grossen Schmertzen erlitten/ nach gethanen Gelübd aber völlige Hülfferlangt. MelchiorKarg/Burger undSeis lervon Langenloiß/ hat an einem Fuß in die 5. Viertel Jahr so üblen Schmertzen gehabt / daß ihm der Fuß abgenomen hätte werden solle/ ist aber aufsein Verlöbnuß hieher/ geholffen und rettimirr worden. BarbaraKeyliu von Gößliu/Hat er unaußsprechltchenSchmertzen an ek- nemFuß lange Zeit erlitten/aufver- r- fprochene Verlöbnuß aber die tägli- ist che Besserung verspürt, en ^ Paul MoßgielerZimermann/haL ch am rechten Fuß die kleineSpindl üd »er Flachs-Ader vor 5-Jahren verletzt/ t>d dessenthalben er langeZeit/wiewohi »er ohneeinige Hülff/ unter der Bader Cur gelegen/neben deme er sich auch »er folgends an dem linckenFuß also ge- ch friert/daß ihm daselbst grosse Blat- »m Lern auffgesahven/welche beedeZu- st/ ständunsäglichenSchmertzenverur- i / fachet/ so bald er sich aber zu disem ge HOrth heroverlobt/und dieKirch- fahrtandemOstermontagdeß 1658 ei- Jahrs verrichtet/istes gleich solcher c gestalt nach und nach besser worden/ len daß er jetzund das geringste hiervon )er nicht mehr empfindet, le/ Zu Anfang deß 1659-Jahr / hat r/ Philipp Geisenberger/nachdem er von Martini deß 1658. Jahrs/ in )at die rz. Wochen an den ltncken Fuß ( 5 4 1 ^ folcheSchmertzen gehabt daß er auf keine Selten sich bewegen / sondern stäts auf dem Rucken ligen / und schreyen müssen / über vilfältig wiewohl ohne einige Hülff/oder Linderung angewendte Mittel/sich hieher verlobt/undlst nach verrichterKirch- fahrt deß Schmertzen entlediget/ und in wenig Zeit völlig rettiruirc worden. Michael Bader / Burger und Mahler zuMölck/hat über i 2 .Jahr einen offenen Fuß gehabt mit grossen Schmertzen/und ist nach getha- nem Gelübd/ auch verrichterKirch- fahrt und Opffer/nicht allein also- baldvon ermeldtem Schmertzen erlediget / sondern auch innerhalb 8. Lagen völlig heil und gesund worbe Ursula Haunerin / nachdeme sie eine Kirchfahrt hieher verlobt/ist nicht weniger von grossen Schmertzen / so sie am rechten Fuß erlitten / erledigt worden. Herr Georg Gutrhalm / Burger und . 55 und Gastgeb zuStein/hat imFrühs lingdeß 1659. Jahrs einen sehr ge- fährlichenZustand an einemFuß bekommen/ welcher endlich groß auff- geschwollen/undihme unerdultliche Schmertzen verursacht/ als nun alle die gebrauchte kleäicamenrA tan* ge Linderung nicht geben wollen/ hat er sich daher zu diser Kirchfahrt verlobt/ und von ftlbigenTag nicht allein Besserung / sondern auch die Gesundheit folgends erlangt. Hansen Küffenfögern Raths/ Burger nndGastqebzu Scheids/ ist gähling widerfahren/daß er auf keinen Fuß stehen oder gehen können / als er pch aber zu disem Heil. Orth versprochen / hat er augenscheinliche Hülst und Gesundheit erlanget. Obenbenenter Florian Wächter ist zu Mitfasten 1659. Iahr§ in die 4. Wochen tödlich kranck gewest/ und ob er zwar nach Ostern etwas besterworden/so ist doch derZustand C4 bald 4^(56)M bald wider kommen / woran er absonderlich im lincken Fuß überauß grossenSchmertzen erlitten/also daß er auch ohne Stecken aufkeineWeiß über die Stuben gehen können / in welchen beeden Kranckheiten ihm so offt er sich nur ein wenig zur Ruhe begeben wolte eine werffeProcession wie auch diser Orth/ wo die Aichen/ und darinn dasVespmBiK» stehet/ immerzu Vorkommen / dannenhero er endlich entschlossen/so bald er nur kan / sich dahin zu begeben / wie er dann auch am Heil. Pfingstag sich ausgemacht und an dem Stecken dahin gangen/worauffer alsobaldLin- derung/ folgends in wenig Wochen völlige Hilff/aucb kcüiruirung seiner Kräfften und Gesundheit/neben seinem guten Gesicht/ wie vor ge- meldt/erhalten. Frau Fridlin / der Zeit Marck- richterin zu St. Uorian / hat einen unerhörten Schmertzen an einem Fuß/so gantzer i6. Jahr gewehret/ erlitten/ » erlitten / ist doch auf ihr aus eyffri- ß -en Hertzen gethanes Gelübd dee ß Schmertzenbefreyet worden, iß LhristmaZinolderin/wohnendin N derStadt Neusistritz ist Anno 166 z. so ^ von grossen Schmertzen/so sie in den )e Fuß gelitten / nach verrichten Gell lübd erlediget worden. ,/ Regina Rainerin von Kienberg ./ aus Steyrmarck / hat sich nachdem o sie durch einen Fall denFuß entzwey w gebrochen/A. i66z. hieher verlobt/ w folgends/so bald sie ankommen/und h ihr Andacht allda verrichtet / ist sie l- ohne Krücken/so neben demWun- i, derthätigenBaum seynd aufgehän- n get worden / gantz geradnacher i- Hauß zuruck gangen, n Anna Barbara Haringin / ist e- ^ wegen an dem Fuß entsprengter A- der in Ohnmacht gefallen / zudem k, haben sich die Schmertzen also ver- n mehret / daß sie von jederman voe n tod gehalten worden ; nachdem die / Freund aber sie hiehero imlobt / ist es von Tag zu Lag besser worden/ wie sie dann selbst qantz ffjsch und gesund den 2 z. Julij i66z. dasGe- lübdabgeleqet. Matthias Schlosser von Eger / hat sich hieher verlobt/weilen erun- säglichenSchmertzen in seinen Füssen /und allen Gltdmassen erlitten/ ist darauff seiner Bitt i66g. ge- wehret/und völlig rettüuirr worden. Frau Cathanna Palmin von Wienn /als ihr Tochter Catharina durch einen geladenen Wagen schwarlich an einen Fuß verletzet worden / auch die kleinere Tochter Theresia an beyden Füss n gantz erlahmet / nam ihr Zuversicht und Vertrauen gegen der Gnadenreiche Jungfrau Maria / und erlangte durch dero Vorbitt ihren Töchtern völlige Gesundheit / deßwegen sie sich darauff persöhnlich mit ihnen zu schuldiger Dancksaaung biehew verfügt/ihr versprochenes Lpff"/ alszwey grosse silberne Züsi sambt -er Toffel abgeleget. MichaelRainthalervon Ambach hat ein gefährlichen Zustand an den Fuß/und daran die grösten schmer- tzen tn die iz Wochen erlitten/ nach dem man nun vil unterschioliche Mittel gebraucht und nichts helffen wollen / ist ihm eingefallen bey der Nacht/er solle sich zu dem H Orth Hieherbegeben/und als er mit 2 . Krücken mit harterMühe hergemst hat er gleich den andern Tag ein Krücken hinweg legen / und den dritten Tag mit einer Krücken gar leicht wioecumb nach Hauß gehen können. Hilff der Krumen. Hotter Zridls von Straß ftinKind ^anderthalb Jahr alt / ist von Mutterleib an der lincken Hand gantz kcump gewest / nachdem eS aber von den Eltern hieher verlobt worden / hat es ( wie jedermann ge- L6 sehen ^ 6c. sehen ^ sein Gerade erlangt/ und ist anjetzo ohne einigen Mangel. Simon Felbelmayr bezeugt/daß er fast ein gantzes Jahr an einer Hand und einen Fuß / mit Erlei- s dunganneben höchstenSchmertzen/ krump gewest/so bald er nun die verlobte Kirchfahit an mehr besagten Orth zu Visen H. Bild verrichtet/ist ihm durch die Gnad GOttes also verholffengewesen/daßerinL.Ta- gen den Armb wie auch den Fuß in » wenig Wochen darauf ohne allen ' Mangel brauchen können. BarbaraLuegin vonPrag gebür- lig/ist in dies.Jahren krump gewest also daß sie auf den Tragen und Karren von Hauß zu Hauß geführt werden / ist durch Fürbitt der Heil. ^ Jungfrauen Mariae so weit geheissen weroen / daß sie anjetzo/ vermittels der Krücken selbst gehen kan. Eva Barbara Sturmin von Stock nu/ ist ein gantzes Jahr an Hand und Fü.Hn krump guvesin / durch t durch Gelüdo hiehero aber Wunders barlicher Weiß zur vorgehabtenGes z ! sundheit gelanget, r i Als Andreas Gättinger / und - ^ Barbara sein Haußstau / das Vers / sprochene Gelübd zu unser lieben - - FrauenSchmertzen zu verrichten sich n mit ihren gantz erlahmten Sehn auf st den Weeg macheten / ist er in wäh- o > render solcher Wahlfahrt gehend ls worden. n » Victor Elinger ist nach langwürs n ' dig abgestandenen Fieber also er- krumpet/ daß er an den Krücken ge- ^s hen müssen/ so bald er sich aber hie- st , hero verlobt/ist es mtt ihm besser d ! worden. t Herr Matthias Stendinger/ !. . Burger und Gastgeb in Wienn/ ss glbt in einer allhier mit ordentlicher t- Beschreibung aufgehängten Taste!/ ! Zeugnuß/daß er bey guter Gesunds n > hett urplötzlich an Hand und Füssen n erkrumpet/und 8. gantzer Wochen / , unaabspcechlichen Schmertzen er- h L 7 sitten / litten / welle beynebens weder deß Medici / noch anderer Menschen R^ch und Mittel helffen/ biß er sich zu disem Orth mit einer Kirchfahrt und Opffer verlobt/aufwelchesGe- lübd es von Tag zu Tag besser worden/ und er zu völligenGebrauch der Glider gelanget/wie er dann nach- mahlsin Junto Anno 166z. persöhnlich sein Gelübd allda vollbracht hat. Regina Kienen / Bürgerliche Schusterin/zu Scheibs / ist 6. Wochen an einerStell schwärlich kranck gelegen/auch gantz erkrumpet/ daß ihr niemand das Leben mehr ge- schätzt/ist doch im 1664. Jahr durch Gelübdnuß hieher ihr gesirndheit erfolget. Maria Kreutzerin / Bürgerliche TischlerinzuMölck/istindem 1657 Jahr umb Mitfasten ungefähr in dem Ktndelbethan Händund Füssen erkrumpet/ und also in die acht Wochen gelegen/biß sie sich zu Visen sen Orth nur einer Kirchfahrt und Opffr verlobt/aufwrlchesGelübd es mir ihr bess r worden/ also daß sie bald hieraus alle Arbeit / wie vor- hero / wider verrichten können. ! Georgen Gerdels / Burger und Bader zu Marbach sein Töchterlein Susanna/hat zwar / nachdem es rin Jahr alt gewest angefangcn zu i gehen / ist aber hernach erkrancket/ ' also/daß es bißnachz.Jahren und 8 Tag ihres Alters / Nicht mehr l gehen können/allda dasKmb durch die Eltern zu diser Andacht verlobt/ und in zwey Stunden darauf Wide* rumb oehendwerten. N. DuncketbeigervonDirnstein/ hat sich / nachdem er vrl Jahr lang krump gewest h>eher verlobt/folgenS ^ so bald er ankommen/und sein Ans dacht allda verrichtet / semen Stecken oder Krücken neben den Baum hingelemt/und ist ohne denselben / dessen er doch sonsten/ vermögZeug* naß viler andern so ihme ^kennet/ « 6(64 auf keine Weiß entrathen kunte / ! gantz gerad nacher Hauß zuruck j gangen. i St. pban Nuscher von Grasten- j egg/neben den/daß er an sein rech- 1 tenFuß in die 8. Jahr krump gewe- ^ i sen/bekäme auch in denselbigen 12. , grosse Löcher / nachdem er sich aber j i66o. zu Visen Orth verlobt/ hat er r nicht allein sein gerades Bein über- < kommen / sondern auch die Löcher , seyn ihm ohne Schmertzen zuge- > < heilet. ' j Deni7.Augustii66r.istinglei- i chen Barbara N. Inwohnerin zu j Kilb so ein gantzes Jahr krump ge- < legen/durch Vorbitt Mari« geholf- , fen worden. ^ Jngleichen i66i^ValentinChri- : stianParsch von Stockerau/der an " ! beyden Füssen krump gewesen / ist > durch Fürbitt der an disem Orth veredrten schmertzhafften Mutter Maria völlig rettiruirr worden. FrauMagdalenaHackenmayrin/ Bur- ^ 7 ^ — Bürgerin von Weiß / ist 6. Jahr lang an beyden Füssen krump gewest/hatte ihr eintzige Hoffnung gegen der schnrertzhafften Jungfrau Maria hieher / nicht zweifflend/ wann sie möchte dahin gelangen/ und ihr versprochenes Gelübd adle - gen/ sie wurde ihre gradeGlider wi- derumb bekommen / wie dann nicht anderst geschehen / dann da sie sich mit der Krücken aufcichtete / und auf dem Weeg begäbe / empfände fie immerzu mehr Linderung / und wurde in wehrender solcher Wahlfahrt gehend / wie sie dann den 14. September Anno i66z. ihr Krücken allhier verlassen/ srey und ledig nach Hauß gangen. Und eben also hat sich begeben / mit Christin« Rainangerin/ wie ihr eigne Mutter Gertraud Haiderin von Grein den 17. October i66z. allhier außsagte / daß sie ein Ze t lang an dem Fuß erkrumpet gewest/ nach qethanem Gelübd aber völli ie Hülff erlangt. Nach Nach dem Jacob WeiffenlchnerS , ^ Tochter 4 .Johr lang krump gewest - hat selbige auf vor herqehende Ver- ^ lobung hieher auf Geschehenes Opf- ^ fer/gleich angefangen zu gehn/also . * daß sie jetzund ohne einige Verhin- ^ ^ derung ihre Weeg und Steg fort- < gehet. - Reinarden Glintzens vonTraun- ^ dorffsein Sohn / Namens Ambrosius/beyi6. Jahr alt/ist ingleiche in die 2 . Jahr lang an Hand und , ^ Füssen erkrumpet gewest / also daß man ihm Speiß und Tranck reichen o müssen/ nachdem die Eltern ihm an- ? hero verlobt/ ist es von Lag zuTag k besser/ und er wider gesund und ge- l rad worden. d Gertraud .Holländerin/ ist ihrer 1 r Außsaq nach / gantz krump gewest/ so bald sie aber sich anhero verlobt / e ist sie unter Weegs von Lag zuTag ° besser woroen / also / daß sie anjetzo s gantz gerad ihrem Weeg fortgehen . t kan. ^ l. L ^ E>7 ^ ^ / Maria Schorgerin / ein krumpeS Mensch / hat sich hieher mit einer Krücken begeben / und wie sie auß- gesagt / zuvor den Fuß gar nicht brauchen können / nach gethanen Gelübd aber dieGnad erhalten/daß es allerding besser worden. Zustand anHüfft/Len* den/Seiten / Rucken/ und Leib. HAolff Müllers Sohn von Enns ist nachdem er ihm die Hüfft ausgefallen / und selbe durch dem Bader nicht recht eingerichtet worden/von seinen Eltern hieher verlobt worden/woraufihme mitHülff der schmertzhafften Jungfrauwide- rumb geholffen worden. Jngleichen hat Andras Peschko ein Färber/ als sein Töchter! vor 4. Jahren dem Rucken abgebrochen/ selbiges zu dem Heil. O^th verlobt / vnd ihr darmit die vorige Gesund- heit erlangt. Georg Msc 68 Georg Giestey von Reutern/Hat ! sich also überhebt/daß er kein Glied i am Leib in z.Tagen brauchen könen ^ in welcher Zeit er sich zu disem Orth undVesper-Bild verlobt / und hie- ^ raufalsbald Besserung / und nach verrichter Kirchfahrt gleich die Gesundheit erhalten. Ebnermassen ist Anna Witzelber- gerin von grossen Schmertzen so sie an demgantzen Leib gelitten/ nach verrichtemGelübd erlediget worden. ^ AnnaChristina von Hoffstätten/ ist nach geschöpffter Andacht zu dem Heil. Orth / vermittels deß Holtz von dem Baum / worinnen unser Frauen-Bildnuß stehet/ von grosse ! Schmertzen / so sie an der lincken « Seiten gelitten/ zur Besserung ge- ^ langet. - Leibs . Schäden/auch Ader.Brüch unddergleichc. ^ohanis Hitzelhames von Scheibs z ^Kmd/NahmensJoseph/istvon k Mut- E69 )M> rt Mutterleib mit einem Leibs - Gcha- d den behafftet gewest /so bald es aber n durch die Eltern hieher verlobt/ und h gebracht worden/ hat ermeldterZu- e- h stand alsobald angefangen abzu- h nehmen. l- Der Susanna Scheibling Kind ist mit einemLeibs-Schaden behaff- ^ tet gewest / so bald es aber durch die le Eltern hieher verlobt/ und gebracht h worden/ hat gedachter Zustand ab- l. tz genommen / zu dessen Zeichen die / ' Bindlein hier aufgehängt seyn. n Gabriel Trambergers inTiefferr- tz bach bey Seitenstätten/ Kind/ war r von Geburt mit einem Bruch be- e , hasstet/ist aber durch Gelübd auf n ! Vorbitt der seeligsten Mutter Ma- L rice dessen erlediget worden. - Jngleichen hat GeorgFaschingS ) 5- Jähriger Sohn Leonhard / zwey ? Jahr einen Leibs-Schaden gehabt/ * welcher aber auf der Eltern Verlo- S ^ bunq von Tag zu Tag/und endlich n s völlig vergangen, l- ' Ro- 70 )M Rostna Nusterin von Waltest berg / war mit einem solchen gefährd lichen Lerbs-Schaden beladen / daß jedermann ihr das Leben schon abgesprochen/ ist ihr Anno 1664. hier auf durch die Himmlische Fürbitt Mar.cegeholffen worden. Michael Hietzenauer / gewester MetzzerzuDorffgaden/ und Sophia sein Hauß - Würthin bezeugen daß ihr Söhnlein Georg 4. Jahr alt/z.Jahr'nacheinander einen gefährlicher Ader-Bruch gehabt/als- sie ihn aber zu cfftgemelder wunder- thättgen JungfrauenMarioe verlobt ist das Kind widerumb gesund worden. Wolff Haiderberck / gewester Richtcr auf den Kaltenberg / hat ftinSöhnlein Matthias seines Alters 5. Jahr / hieher verlobt/ weilen das Messer von einem Holtz so er von einander spalten wolte/abge- wichen/ und ihm die Flachs-Ader verletzt / ist auf verrichtes Gelübd und Hpsser besser worden. Auß? Außschlag. lß Heisinqerin Schulmeiste- b- ^ rin diser Zeit zu St. Florian/ er ^ hat ihr Töchter! Namens Rosina/ tt Anno 1664 zu unser lieben Frauen Schmertze hieher mit einemWachs- bp nen Bild verlobt/ indem es in die 5. 0- Jahr am gantzen Leib außgeschla- n grn / und solches zu vertreiben die ^ angewendte Mitte! nit helffen wol- e- len / aufbemeldtes Verloben aber s von Tag zu Tag besser worden. bt Schwäre Kranckheik. xK Katharina Hartmanin / läge in an einem langwürigen Zustand / sd ^ . bald sie sich aber anhero zu disern ^ Gnaden-Bild 1662. mit einer Ta- i- ft! versprochen / ist sie von der Be- ^ trübnuß erlediget und zu völligen Gesund gelanget. ^ Paul Nothacksperger / Haußsäs- d> ßsLu Gaisselberg ln Unter -Oesterreich/ l . 72 reich / hatte ein greulichen Zustand/ daß/wann er ein Speiß genossen / es ihm also gedruckt / daß er vor Schmertzen sich auf der Erden he- rumb gewältzet/undalleAugenblrck ein End deß Lebens erwartet / doch hat er durch Gelübd und Hilff der e schmertzhafften Jungfrauen Anno v 1662. seine vorige Gesundheit er- b langt. h Ebenfals zuErlangung ihrerGe- sundheit nach dem Gelübd Meister ? » N'clas Appel/ und Latharina sein - Hauß-Frau/ welche sie ohne Ver- ii zug überkommen. r Deßgleichen Philipp EdterBur- s ger und Messner zu St. Florian/ ist r nach hieher gethaner Verlobnuß l- von groffenLeibö-Schmertzen 1662.. i> erlöset worden. Den 2z. Augusti Anno r66o. ist deß Hrn.Marx Ulmans deß aussern Raths zu Baden / Tochter Anna/ in grosse schwäreKranckheit gefall?/ und r 4 - Wochen an ihrem gantzen Leib f 7; d/ Leib aufgeschwollen / weil aber alle »/ natürliche Mittet vergebens / und or kein Hoffnung ihres Aufkommens / >e- mehr verhanden gewest / hat sie ihr ick. Gemüth zu GOTT / und seiner ch ' werthesten Mutter erhebt / sich mit er einer Kirchfahrt und Opffer hieher ro verlobt/und ist von Tag zu Tag r- bester / auch ihrer vorigen Gesundheit widerumb theikhafftig worden, »e- Matthice WeinhausersSöhnlein er - Namens Simon/ ist mit z. Viertel in Jahren seinesMers sehr erkrancket ir- indeme nun die Eltern das Leid ihres sterbenden Kinds nicht mehr an- lr- sehen können / sondern es der Beist nachbarten recommenciirr / und rß hierauf in das Feld gangen allwo 2. . ihneneingefallen / selbiges zu Visen Vesper-Bild zu verloben / welches ist sie auch gethan / ist ihnen die Post rn hinnach kommen/ daß ihr Kind wi- »/ der besser rvorden/und sich immitels e/ zur Gesundheit gewendet hat. en Ebnermaffen ist Leopold Wurm/ B D Ham- Eck ( 74 ) Hammer undHueffschmid zuBurck^ stall/ nachdem er sich zu disem Orth 4n schwarerKranckheit verlobt/durch Göttliche Gnad bald darauf wi der gesund wordene t Anna Sophia Weiglin / ist nach Inhalt eines geopfferttn Täfferls / ^ durchGelübd hieher im gefährlicher ^ Leibs-Schwachheit geholffen wor- ^ den. Matthice Hagmayers / Marck- ^ richters zu Peffenbeug Kind / Ma-, , ria ist ingleichen nach hiehero getha- ^ nerVerlobnuß aus tödlicherKranck- heit erlöset wordem > . Johannes Krauß/Burgerund ' Sattler zu Aps / hat wegen ausge- ^ standner schwärer Kranckheit / bey ^ welcher einiges Mittel nicht mehr, helffen wollen/ sich hiehero verlobt/ ^ und hierauffvon Lag za Tag Best! i ftrung erlanget. j MatthoeuF Spaninger / hat sein Haußfrau / Namens Maria So- ^ phia/in schwerer gefährlicher Krack- , heit heit zn diser Andacht verlobt / deren fk ^ nachfolgends durch Fürbitt der ^ fchmertzhafften Jungfrauen / und ^ Mutter GOttes erhört worden. - ^ Paul WinckkersKind/ Namen- ^ Thomas/ist von zweymaliger erlitt tenerschwerer Kranckheit nach be- ^ schehner dessen Verlobung hteher ^ erlöset worden. . Eben dergleichen Gnad hat auch außgestandenerKranckheitMa- ria Senun bey diftr Andacht er- U langt. Barbar- Zmnnigin / Bürgerin .! zuGmunde/ist m die vierthalb Jahr ^ mit solcher schwererLeibsKranckheit dehafftet gewest/ daß in Ansehung U aller bey ihr umb sonst angewenden ^ ' Hülss Mittel sederman an ihrenAuf- kommen verzweiffelt / nachdem sie sich aber hiehero verlobt/ hat sie ihr vorige Gesundheit erlanget. SinwriWirm/Burger zu Burck- fl-T/hat sich wegen seines Kinds so einZeit lang m einer grossmKranck- 76 heit gelegen hiehero zuunserFranen Schmertzen versprochen / auch mit einer Taffe! eingestellt / und ist mit ihm alsdann besser worden. Herr Hanß Wolffgang Geiger/ - hat sich wegen seiner Haußftauen/ ' als sie in einer Tod - gefährlichen Krarrckheit gelegen/hieher zu Unser ! Lieben Frauen versprochen / worauf es sich mrt ihr auch bald gebessert, j MatthiwFasching/Tuchmachers > zu Zwettel Sohn / Johannes / ist ^ von gefährlicher Kranckheit / mit l welcher er die 2. Jahr behasttet ge- > west/durchhieher beschehene Verlobung erlediget und gesund morde. Maria Rauserin von Emerstorff/ ist in die 40. Tag schwärlich kranck gelegen/endlich aber durch gethancS > Gelübd hiehero / mit ihrer völligen * Gesundheit wider begnadet worden Herr Georg Mayrhoffrr/Pfleger zu St. Peter in der Au/ hat sich in ftinerKranckheit hieher verlobt/wo-, raufes sich nach und nach gebessert.' Maria f Maria Kopffmüllenn von Stockerau/ ist 4. Wochen also kranck gelegen/daß an ihren Aufkommen kein Hoffnung gewest / nach verrichten Gelübdaberalsobald zu ihrer von» gen Gesundheit'kommen. Herr Thomas Schiebenhard/ Stadt-Richter zu Aps Töchter!/ Euphrosina / ist 8. Lag also kranck gewest / baß die Menschliche Mittel nichts helffen wollen / dannenhero es dieEltern in äuffersterGefahr hie- hero verlobt / worauf es bald gesund worden. Ursula Brosin ist 4. Wochen mit schwärer Kranckheit behafftet gewesen/ nachdem sie aber zum H. Orth einWalfahrt versprochen/ ist sie von derselben erlediget worden. HenLeopvlbRöcklittger/Burger zu Mautern/ist schwärlich kranck gelegen/aber aufVerlodnuß anhero widerumb gesund worden. Herr Andreas Oettel / der Gräst lichen Herrschafft Nidmvallsee/ be- D z stirer 7 *^ /' stellter Pfleger und Gerichts Verwalter /hatte sein Söhnlein Frantz Andrce/beyz. Viertel Jahren alt/ in einer tödlichen Kranckheit Anno 1662. anhero verlobt / und ist mit ihm alsdann besser morden. Als Frau Roflna Richten« von Wien«/Anno 1662. in sthwärer Kranckheit gelegen/istjhr im schlaff Vorkommen / als wurde sie ermahnet /flesolte Hülffbey unser Lieben Frauen allda suchen/machte deßwe- gen einGelübdzu disenHeil. Orth / und hatvon Stund an Bessermrg rinpfunden. Magdalena Köblin von Neust- steritzaus Böhmen/warAnnei66z mit der Ungarischen Kranckheit be- hasst/ brauchte kein anders Mittel / alsein Holtz von derAtchen/worin- nen die Schmertzhaffte Mutter allda stehet/undalsobald hernach verließ sie die Kranckheit. Johann Singerspiller/ist avisier bey dem Hell. Orth dem 16. September - Eember 166z. erschienen/ öezeugen- Z daß er in einer gefährlichen Äranck- ^ heit gelegen / und jedermann an sei- > nem Aufkommen zweifflek/als man t ihme aber von diser Kirchfahrt sag- ^ te/ verlobt er sich anhero / und er- t langte vorige Gesundheit, e Simon Staininger / der Zeit f Schulmaisterzu Carlstetten/ beten- ' net/ daß an dem Heil. Charfreytag » deß 1664. Jahrs / sein Sohnlein / ' , Namens Matthias Paul/gähling ^ in ein schwäre Kranckheit gefallen / l dahero er ihme mit einem Opffer zu Unser Lieben Frauen Schmertzen ' allhero verlobt / und versprochen / ! noch dieselbe Stund / als er ihme ' verlobet / ist er frisch und gesund ^ worden. - l Michael Humel/Raths-Burger ' ' und Handelsmann zu Waidhoffen an der J)bbs / ist mit seinem Löch- terlein Anno 1664. in erlittener ^ schwärer Kranckheit nach beschehe- ^ nec dessen Verlobung hteheco / erlöset worden. D 4 In- 8o Ingleichen hat Valentin Grim/ Burger und Weißgärber zu St. Pölten / sein Haußfrau Rosinam in schwärerKranckheit anhero versprochen / und fie ihre Gesundheit er- § halten. Ebnermassen Maria Dellerin / Bürgerin zuNeustatt/ist der schwären und tödliche Kranckheit auf vergehende Gelübdnuß enthebet werden. HerrJohannTroll/Kayserlicher . Pfarrer zu Straning / suchte Anno ! 1664. allhier Hülf in schwärer Kranckheit/ wie er dann seiner Bitt auch gewehrt wurd. > Agatha Dirnbergenn zu Crembs- münster hat allhier abgelegt ihr versprochenes Opffer sambt einer , Lasset / weilen sie jetzt - benenten 1664. Jahrs / durch der seeligisten Mutter allvermögliche Vorbitt/ nach gethanem Gelübd auß einer schwären und gefährlichen Kranck- hett erlediget worden. Johann Johann Kotzian / Schuhmachers zu St. Peter sein Haußfrau Margaretha/istaufden Ted kranck gekegen/ und schon mit allen/ einem l sterbenden Menschen nochwendigen HH. Sacramenten versehen gewesen : Als aber in solchen Nöthen die letzte Hülff bey der schmertzhafften Mutter von den Umbstehenden gesucht worden / fände sie Gnad / und > erlangte nach getha«en Gelübd die l völlige Gesundheit. ' Hannß Georg Salomon / Jhro Kayserl. Majestät Jäger / auch Löwen - und Ligerthier-Warter in den Neugebäu/ läge meiner schwären Kranckheit/wie er dann auch ein gefährlichen Brß von dem Tigerthier ' bekommen/ nicht weniger sein Ehefrau Jufiina / in grosser Gefahr gestanden / indeme sie von dem Löwen zwey unterschidliche malen ist ergriffen worden / seynd doch beyde durch Verlobnuß anhero jedes mahl von der grossen Gefahr errettet worden/ 8)5 auch 82 auch «seine vorige Ge sund worden. e l Ebnermassen ist Andreas NeuZ ^ hoffer/ Burger und Zleischhacker ^ in Scheibs / nachdem er sich z u di- - sem Gnaden - Bild in schwärer 0 Kranckheit verlobt / widerumb zu s seiner Gesundheit gelanget. Jmgleichen da MariaSchallerin / ^ von Hertzoqburg / und ihr gantz l> Hauß -Gesind in grosser ickwärer b Kranckheit gelegen / seynd sie durch - Gelübd An. 1665. zu dssem Heil, d Orth/darvon erlediget worden. s Christoph Puntzhuebers Sohn Johannes /ist durch gleichmassqe ^ Fürs E86 Aärbitt der schmertzhafflen Muttee GOttes von einer gefährlichen KranckheitAn. 1665. zu seiner Gesundheit gelangt. Andreas WtservonLoiben sambt stiner Haußfrauen/und 6. Persoh- nen/siynd auch mit einer langwüri- gen K anckheit behafftet gewesen / und da sie hieher ein Wahlfahrt zu- verrichten versprochen / hat es sich nach und nach gebeffert/und seyn zu ihrer vorigen Gesundheit kommen. Tobias Schindelauer / Burger und Gastgeb zu Steyr / hat sein kcanckes Kind an das H Orth verlobt und ist bald darauf mit dessen Gesundheit erfreuet worden. Der Mari« Kopffmüllerin Tochter/ ist mit schwärer Kranckheir so beladen gewesen / daß alle Menschliche Hülff vergebens ware/hat endlich aber durch Gelübd / und Hülff der schmertzhafften Jungfrauen ihr vorige Gesundheit erlanget. Hannß Sichrerer / Burger und Trsch- Tischler zuMölck u,w,.mHaußfra« haben sich urelner schwärenKranck- heit zu dem H.Orth verlobt/worauf alsobald Hülferfolget. Magdalena Derfflmayrin/Hatin währenderKranckheit ein Wahlfart zu dem H.Orth versprochen/ ist demnach bald gesund worden. Thomas Weigel / Gastgeb im Hößgang / so ein halbes Jahr gelegen/ ist nach gethaner Verlobnuß von Stund an zur Besserung gelanget. Jngleichen einKind/ so in schwä- rer Kranckheit gelegen / istaufge- IhanesGelübd gesund worden. AdamHohenberger/Büchsenma- cher/ hat sein Kind / so ein schwären Zustand gehabt/zu dem H. Ort ver- )obt/varauf es mit ihm besser werde. Herr Georg Müllhoffer/ Marck- richter zu Lrembsmünster / ist von seinem gefährlichen Zustand vurch Fürbltt der schmertzhafften Jung- stauenMarnb zuvorigerGesunoheit keinen. . Pdi- - Mck(88)24; PhilippHaßweger/üo seinEweib haben sich wegen ihres sehr erkranck- ' tenKinds zu unserL.Frauen schwer- tzen allhero verlobt / nach welchen Gelübo daß Kind besser worden. r ^ Hr JohannEhrenreich/Verwal- ^ 1er derSaltzburgerischen HerrschaffL i Untrrwölblmg/und sein Haußfrau/ haben sich wegen schwären Kranck- ^ heiten zu dtsem H Orth versprochen feynd daraufgesund worden. * Barbara Dicherin/Bürgerin zu ^ l Steyer/Hat wegen ihresEhmanns/ ' ^ als er kranck gelegen / sich zu unsir liebenFrauen hiehero verlobt / wor- ^ aufihme die Gesundheit erfolget. j HerrGeorg Brechhoffer/ Marck- j Richter deß Fürst. Paffauerischen j Marcks Amstetten/ hat seine beyde ' Kinder/ wegengefärlichen Lerbs- Zuständen an dises H. Ort verlobt/ ? und dieBefferung würcklich erfaren. ^ Auf beschehene Vrrlobnuß/ ist ^ Georg Sigmund Wiser von seiner : Kranckheir erlediget worden. ^ Ma- ^ MariaElisabetaFockin/ist knglei- ^ chen/ nachgethanem Gclübd ihrer ^ Kranckheit en tbürdet worden, r, Nicht weniger istAnnaMargare- ; 1a Desimodin von ihrer Kranckheit/ , als sie sich zu disem H. Ort verlobt/ t Zur Besserung geraten. / SimonKrackauer / Gastgeb in - Langenloiß/ und sein Haußstau/Ha- , ben sich wegen gefärlicher Leibs- Schwachheiten zu unser lieben Frau- t t enSchmertzen verlobt/und sein da- / rauf Gesund worden, e Ferdinand Wald/ Burger und - MülnerinbesagtenLangenloiß/hat sich sambt seinerHaußfrauen/als sie , sich in gefärlicher Leibs - Schwach- , heit befunden/zu dem H. Ortver- ^ lobt/dieGesundheit darauf erlangt. ^ Sigmund Ziegler zu Lambach ist , zu Stein an der Gestörten/ungefar in eine Kranckheit gefallen/ als ihn ^ aber erliche Umbstehenve zu dem H. ^ Ort verlobt/lst er nach solchem Ge- gleich wider zu ihm selbst kome. . Als 90 Als Anna Sautzin / Böckin Z« Poystorff An. 1662. in einer schwären kranckheit gelegen / hat sie sich hiehero mit einer Taffel/ 2. H.Meß- Dpffer verlobt / und ist alsobaldzu einerLinderung tommen/auch völlig rellituirc worden. Nach abgestandener L. järigen schmertzhafften kranckheit/und nebL Außgiessung häuffigerWeißBlutS durch Mund und Nasen/ hat sich Sigmund Johann Frägel/ derzeit gewester Rentschreiber zu Göller- storff zu unser lieben Fr. schmertze« anhero verlobt / nach geschehenen Getübd es sich alsobalden zu einer Besserung geschickt. Hr.DanielSchwinger/ der Her^ schafftPadenbrunPsieger/undLand Gerichls-Verwalter/ist von lang erlittener kranckheit / und einem geglichen Fall mit einem Pferd/nach gethanemGelübd r664-außFürbitt der übergebenedeytenMutter GOt- res wiverum zu seiner Gesundheit gelanget. Zie- ' Fieber irndhitzige > Kranckheitm. - Michael Pruggner / Burger zu l Neumarckt bey Aps / bezeugt l daß sein Eweib von einem hitzigen Fieber/wora« sie bey l 4 .Tagen mit r grossen Schmertzen/ und höchster e Gefahr gelegen/nachdemGelübd zu l disemOrt/ erlöst und gesund morde« > EvaMüstelmißinvonRabenhof/ t ist 8.gantzerJahr mit demFieber des - Haftteigewesen / so bald sie sich aber r zu diser Andacht verlobt / und die i kirchfart verricht / ist sie in wehrende r bingeben diser kranckheit loß worbe u. denBerg mitFreuden aufgestige. ^ PhilippStockiners vonHiebolds- ) wisen/ kind/ Catharina/ ist ein gan- - tzesJahr amFieber kranck glege als - daß es endlich gantz aufgeschwollen/ ) nach geschehener Verlobung aber zu t diser Andacht/ von Lag zu Tag der - Gestalt besser worden/und bas ver« t sprechene Apftr selbst entrichtet. Bal- ^5 92 )^ ^ Balthasar Stirmb von St. Am bre / hat sich daher zu unser lieben Frauen/ weil er biß iL. Monat lang dasFieber gehabt hat/ versprochen/ nach solchem Gelübd angefangen vvnTag zuTag besser zu werden- Martin Weidingers zu Haarkirchen in Bayrland7. jariger Sohn Loreritz / hat ein gantzes Jahr das Z-tägigFieber gehabt/endlich durch beschebene Verlobnuß zu Visen H. Ort darvö entlediget worden. HannßReuser / Gastgeb zuNeu- marcktob derCnnß/ ist durch gleichmäßige Fürbittder schmertzhafften Jungfrau von dem hitzigenFiebr wi- verum zu seinerGesundheit gelangt. HerrDavidGuntzen/ deß Innern Raths Senior zuLangenloiß/ beede Töchter Maria Llisabeta / und Do- rotea/ waren Anno 1662. mit der httzigenKranckheit beladen/nach be- schehener Verlobung aber zudiser Andacht derselben entlediget. AnnaLatharinaVöglerin/ hat t 1662. sich in schwärer Kranckheit / samt 2.Kindern / beyde Mgen hitzigen Fieber anhero verlobt/ auch mit einer Lasset eingestelt worden / aus jedes gewünschteGesundheit erlagt. Niclaus Tornnmster / Michael Stegez/ und Simon Perul von Sternberg / legten den 29. May 1664. allhier bey dem GnaLenbild ihrGetübd undOpffer ab/weilen sie samt ihren Hauß - Gesind von dem hitzigenFiebr entlediget/ indem doch dise grassirende Sucht ein Theil der Nachbarschafft weggenommen. Jacob Wilting emMüller/ won- hafft bey St.Veir an der Driesting/ ist ingleichen Anno 1665.00« einem todt - gefärlichen Fieber nach gesche- henenGelübd zu unser liebeuFrauen schmertzen erlediget worden. PaulNügel auß demWolfgraben lag anderthalb Jahr kranck an dem Fiebr/verlobtsich obgedachtes 1665 Jahr zu unser lieben Frauen allda / und hat vonStund an bemeltesFte- der verlassen. Dem- - E 94 9ZV DemnachMargaretaWeinzerlin s mitderWaffer-Sucht/auch hitzigen! Kranckheit also häfftig beladen ge- wesen/daß alleM^nschenHülfdarob ^ verloren war/ ist sie von ihremVat- f terLorentzWeinzerl zu Zestowitzin ^ Mähren anhero verlobt worden/ ' worauf es sich dann von Tag zu I' Taggebestert und die vorige Ge- ? fundheit erlangt ^ Verrückte Vernunffk- z KvAattiasPerl Mülnerindem Ha- ^^ckenthal/ hat einAitkanq die hitzige Kranckheit solcher Gestalt ge- ^ habt / daß man ihn gar anbinden müffen/als ma ihn aber zu unser lie- j benFrauen Schmertzen verlobt/hat js man glf'ch Bestcrung gespüret^ s VeitLramer, Ratsburger inLan- geniois/hat allda außgesagt/daß er vonMartini deß abgewicheneJahrS i659.bißaufdenFebruarideßi66c> ^ Jahrs/ gantz von seinem Verstand ^ gewest/sobald aber sein Haußfrau . ^'5 95)Z*> n f Gon diser Kirchfart gehört / und rhtt n f allhero verlobt/ister zu seinem guten ^ Verstand kommen, b GeorgLehner/Burger undK»rsch- ^ f mrinPesenbeug/hatfürseinHauß- ^ t stauMariaUrsula/ein Tafel allhero / s zu unser ln den Frauen schmer^m/ u ! wegen daß sie sich in einer Stund ^ gesund und kranck/auch ohne Ver- rmnftt befunden/ verlobt/ nach wel- ^ chem Gelübd sie widerum zu ihrer * j Gesundheit und Verstand komen^ - ' Susanna Hirschin/ist ein geraubt me Zeit am Verstand etwas unrich- - : tiggewesen/endlichdurchFürbitder t ? H. Mutter Gottes ihren guten § , Verstand widerumb erlanget. ^ - Der Lhristina Müllerin Tochter » Magdalena/ist von Martini biß aus ^ Weynachten derVernufft beraubet gewesen / aber durch offtbesagte Hülfder gebenedeyten MutterGot- > tes widerum KeKiruirt worden. ^ MattiasNeugeredner / ist ein ge- ! raume Zeitam Verstand unrichtig M- gewesen/endlich vermittels deß Ge- iübds/so seinHr.Pfarrer vor ihn ge- than / widerum zu guten kommen. Bartolom« Membuch / gewester Schulmeister zu Hertzogburg hat z. viertlZahr solche Melancholey gehabt/ daßergantzlichvonderVer- nunfft kommen/ jedoch aber selbige/ nachdem sein Haußfrau ihn zu dem H.Hrt verlobt / widerum zu recht kommen. Margareta N. ein Tochter einer Bäurin Gertraud mit Namen/ "wonhafft zu Gößling / ist in die z. gantzerIahr/amVerstand unrichtig gewesen / zudem ist ihr auch in weh- renderZeit die Red verfallen / aber nachdem ihr Mutter sie allherv zu demH.Ortverlobt/hat sie durch obgesagte Hüls der Allerseelrgsten Mutter GOttes nicht allein die Vernunfft / sondern auch ihr vorige Sprach wider erlangt. Ein Weib auß Oeggendorffam Wagram beyHaußleuten wargantz und ui C di ar ar vc V gc nc E de m vc rir m ra ob G vö und gar unrichtig / und von ihren Sinnen kommen / wolte ihr auch in disem selbst ein Leid anthun/ ist aber aufbeschehenesGelübdAnno i66z. anhero verlobt/ widerum zu ihrem vorigen Verstand kommen. JohannesGeorgiusAschenrieder Burger zuStockerau/istAnno 1664 gantzer 14. Tag unrichtig gewesen/ nach Außsag und Zeugnuß Hannß Eders/undHannß Litschauers/ bee- der Mit- Burger alldort / nachdem man ihn aber anhero verlobt/ ist er völlig rettituirt worden. SalomePichlerin/Papiermache- rinzuSteyer/istein Zeitlang gantz unrichtig und ihres Verstands beraubt gewesen / sobald aber in jetzt obbemeldten 1664.Jahr/ für sie ein Gelübd geschehen / ist sie hernach völlig rellitui'rt worden. Iahnwehe, >aulPichler zuMistlbach/ hatte ^ grossenSchmertzenderZähn/ E und Mss ( Y8 ^errPhilippLhristophJH.Käys. ; ^-^Majest.Hos-undFeld-Trompe- j ter/lage mit unerhörten Schmertzen i in die 7. Jahr lang an demPodagra < zuBeth/ so bald er sich aber zu hiesi- ! genGnadenbild mir Verlobnuß gewendet / hat er Besserung bekomm/ der sich nicht weniger in obbesagten 1665. Jahr persönlich hernach mit ! eirrerTaffel/undOpffer danckbarlich anhero hat eingestellt. Abdörrungs Zustand. WicolaiUnterstallers/Burgers zu Marbach 6 järigesSöhnlein/ mit Namen Andreas / hatzwischen Ostern undPfingste deß i659-Jahr einenZustand bekomen/daß erindie ig Tagen daß geringste nicht Esscn können/ausser zu g. oder H.mal drey Löffel Suppen so man ihmemitBe- trohungundGewalt eingenörhiget/ also daß es gantz abaedoret.alsaber erUnterstaller am H. Pffngstaq zu Visen H. Vesper-Bild komen / selbiges yf ges Zusehen / ist ihme dabey einge- !>e- fallen/sein Kind dahin zu verloben/ en indemeer nun solches Gelübdden ;ra andernTag vollzogen/und allda gc- :si- bettet/ hatimmittels das Kind zu ze- Hauß zu Essen begehrt / also daß n/ man ihm fast nicht genug darreichen en können / darauf es auch bald wider nit zu vorrigen Kräfften kommen. ich DominicusHolderer/Burger vo Zell außSteyermarck ist auß grossen > Zustand durch z. Lag ohne eintzige Speißverbliben/daßerdiser/und ZU andererUrsachen halben an demLeib n/ gantz abgedörret/ verlobt sich hieher »en mit einer Kirchfart/ nach welchen Gelübd er dann vb Tag zu Tag vie mehrers zu gewünschter Gesundheit scn gelanget. Ä Wassersucht. et/ ^tzLeorg Vöterhuber von Lintz / ist i>er so lang mit oecWaffersucht be- ZU hasst gewesen/wie auch semEhefrau bi- welche in bie24.Jahr bey 2z.Ldcher es E4 in in den Fuß gehabt/seynd aufgetha- neVerlobnuß beyde ihrer grosserZu- ständ undSchmertzen erlediget worden. Johannes Wagner ist mit der Wassersucht so behafft gewest/daß alle andereMittel vergeblich waren/ nachdem er sich aber anhero verlobt/ ist er gejunv worden. Gewalt Gottes. >em Aberham SchönmanLein* weder vonBergaußOber-Oe- sterreich/hatam H. Liechtmeß-Tag mehr ermelten 1659. Jahrs der Ge- waltGottes / oder Schlag berührt/ daß thme hiervon der lincke Armb gantz tod gewest/ und ob er zwar al- lerleyMittel gebrauchte/ so haben selbige doch das geringste nicht ge- würcket / biß er endlich zu diftrAn- dacht einGelübd gethan/welches er verrichtet/und nit allein ein Stund darauf gleich die Finger bewegen können / sondern auch auf der zuruck Reiß Reiß den Armb brauchen / und in !u- kurtzer Zcit sein Arbeit richten könne >r- Veit Weidinger / Schneider zu Harkirchen in Bayrn/ist von dem >er Schlag also getroffen worden / daß lrß rr8.Lag nicht reden noch sehen kön- n/ nen/nachdemersichaberzudisemH. t/ Orth verlobt / ist gleich mit ihme besser worden. Anfällen. ^ Johannes LappatzvonKilbToch- e- Nr ter/ist mit der Kranckheit deß kg Hinfallens behafft gewest/nach ver- e- richten Gelübd von derselben erle- t/ digt worden. ib Antoni Figlers / wonhafft zu l- Gnädelstorff in Mähren Tochter n Susavna hatte in die 8. Jahr die e- hinfallende Kranckheit dermassen / t- daß es sie täglich vilmal angriffcn / als sie aber nach vil gebrauchten d Mitteln endlich durch die Eltern hie- n hero verlobt worden / ist sie von deck weiten Zustand ga ntz und gar erlöst ß E 5 wor- ECl. lob 7 FW worden / auf welche empfangene Gnadsiemit ihrer Mutter den zo. Sept. Anno 1665. ihr Gelübd vollzogen. Maul Fasching hat semenSohn / als selbiger an schwarer Fraiß gelegen / anhero verlobt deme durch unser lieben Frauen Fürbitt auch die Gesundheit erfolget. RegtnaWolfin von Stein / lediges Standts / ihres Alters bey 19. Jahr ist Vermittels gethaner und abgerichter Verlobung zu dlsem H. Bild und Orth / von der Fraiß / welche sie so starck gehabt / daß sie ihre Vernunfft fast beraubt gewest/ abgeholffen/ und zu guter Gesundheit rettituirr worden. Martin Nußbaumers/ Burgers zu Mölck Eheweib / hat in dle z. Stund dieFraiß gehabt / so bald sie anhero verlobt worden / hat selbige aufgehört / und ist dargegeu die Besserung erfolgt. Glei e Gleicher Massen ist auch auf vor- ». ganqene Verlobung beschehen mit deßEl cr Mayrs 2. jährigen Söhn- leinSimon/jö die Fraiß 2. Stund lang gehabt- Maria Lhristina Eckin von / Crembs/hatihrKlNdEvaRosina/ ß welches von Zaßnacht b»ß 1660. h Jahrs an / 6o. Lag die Fraiß ge- h habt / zu unser Lieben Frauen Schmertzehieher verlobt/ wodurch i- selbiges von Liser so schwäreKranck- heit völlig erlediget worben, d Eva Sabina Bischoffin/^ihM ». Alter 2v. Jahr / hat ^.^Eag die / Fraiß gehabt / sobald man sie aber ie zu disem H. Orth versprochen / ist / sie von drser schwären Kranck^ett entlediget worben. - Georgen Tilingers / Fleischha- s ckerszu Untern ArnstorffSöhnlein Melchwr/ ist ebnermassen / auf ge- ie thanes Gelübd von oer Fraiß ge- je sund worden. ie Jngleichen Latharina Rener- i L 6 storffe- 108^) SV storfferin Kind'Adam/ist ebenmäßig von derFraiß durch Gelübd zu Visen H. Orth / und Fürbitt der Himmels - Königin Marios entlediget worden. Also hat auch deßTobicrSchmid- ! bauers/ Burgers und Gastgebern zuSteyr Kind / nach außgestande- nerFraiß/undbeschehenen Gelübd/ sein vorige Gesundheit erlanget. Fridrich Pichlers zu Fürstenbrun Tochter Maria/so anderthalb Jahr mit der Fraißbehafftet gewesen/ ist Anno 1661. ihrer vorigen Gesundheit auf die Verlobung anhero 8.c- stiruirc worden- Hannß ChristophGohenrieders/ Schulmetster/undOrganistin Göl- lerstorff/hatte seinSöhnletn Hannß Christoph Anno 1664. so mit der Fraiß behaftletwar/anhero verlobt und ihme die Gesundheit erworben. KindsMhen. WSNtoni Wohrmans / Burgers t I und Mahlers zu ApsEhe-FrauIo- Hanna Susanna/ist imMonathJu- mji6z9. die inKinds-Nöthen über- auß grossen erlittenen Schmertzen/ so bald besagter ihr Ehewürth sie zu diser Andacht verlobt/vermittels eines gleich darauf an sie kommenden Schiaffs/erlediget/und deß tragenden Ungesunds ohne Schmertzen entbunden worden. Elisabeths / deß Adam Trait- schens/ Marckschreibers zu Burck- stall Haußfrau/ ist in Krnds - Nöthen/ bey Erscheinung höchster Gefahr desLebens anhero verlobt/ und dardurch von ermelter Gefahr erre- tet worden. Georg Redels / Burgers und Fleilchhackers zu PessenbeugHauß- frau Maria/Hat sich in schwär - und gefährlichen Kinds-Nöthen/anhe- ro verlobt/und ist daraufvon stund an der Geburth entbunden worben. Herrn Augustin Machers/ Burgers und Stadt - Kochs in Lintz E 7 Hauß- ML ( Ho ) Haußfrau/war Anno 1662. neben dem/daß sie mit schwärer hitzigen Kranckheit behafftet / in gefährlichen Kinds-Nöthen / also daß ihr die>1c6lci dasLeben schon abgesprochen/ suchte ihr letzte Hülff bey der ! Helfferin der Christen/ ist also nach Verlobnuß nicht allein der Kranckheit enthebt/ sondern auch der Geburt glücklich entbunden worden. Demnach Regina Thumbin von Langenloiß mit z. roden Kindern heimgesucht worden / hat sie endlich durch gethanesGelübd Anno 1664 ihr Vertrauen zu der schmertzhafften Mutter GOttes gefast/ und ist alsdann darauf mit einer lebendigen Frucht erfreuet worden. Als Eva Vöglin / Würthin zu Ried/Anno 1665. in schwären ' Kinds-Nöthen lage/hat sie sich an- hero verlobt/ist darauf von Stund an derGeburthglücklich entbunden worden. ! m ^ Mutter. Schmertzen. MÄatthias Grubers von Zacking/ Haußfrau Martha/erschernet / an disem H. Orth / und bezeuget / daß nachdem sie wegen erlittenen grossen Schmertzen an der Mutter/ sich hieher zu Unser Lieben Frauen Schmertzen verlobt/ist nach solchem Gelübdwiderumb allerdings bester worden. Blattern. KHenn Christoph Schmids zu alte Pechlarn zwey Töchter / seynd nach der vor ihme und seiner Hauß- stauen verrichten Kirchfahrt zu disem H. Orth / von tödlicher Gefahr der Blattern errettet worden. Die Wohlgebohrne Frau Maria Justin« von Lindegg/ Wittib / ein gebohrne Herrin von Poymand zu Poysperq / Frau der Herrschafft Wrissenberg und Marbach / hat im December deß 1659. Jahrs ihre jung- jüngste z.FräulenTochter/so wegen Ver Kinds-Blattern in äußerster Lebens-Gefahr gewest/allda hero zu < unser lieben Frauen Schmertzen mit ! einem Opfer wegen ihres Kinds/ worauf sie von Tag zu Tag zur ' Besserung gereichet seyn. l Elisabet Gilgin hat sich auch mit ihren Danck - Opfer wegen ihres ' Kinds/welches sehr gefährlich an ! ^ den Blattern gelegen/eingestellt/ < mit Außsag / daß so bald sie das Kind hieher versprochen / selbiges < gleich Linderung empfunden/und >' Gesund worden. l Fall/sire ich Biß schuß ! Wunden und dergleichen. ! M>homaBreyser/den einBaum so « ^ hart geschlagen/ daß ihm kein ! Mensch deß Lebens mehr getröstet/ > hat sich zu unser lieben Frauen Schmertzen verlobt/ und ist darauf ! frisch und gsund worden. I Anna Scheiblin/von Königsbrunn i brunn amWagram/hat allhie M. 1662.ein Taffe! sambt einem Opfer abgelegt/zu schuldigerDancksagung wegen erledigten gefährlichen Zustands einer tödlich empfangenen , Wunden/so ihr ein wilder Stier ver ursachet hat / also das ihres Auff- komens keinHoffnung gewesen / wo nicht die heiligeJungfrau undMut- ter Maria ihr Gelübd erhört / und auß ihrer Noch geholffen hätte. Meister Hansen Reissenholes/ Schuchmachers zuClosterneuburg/ ^ sein kleinesKind Martha/ ihres Afters dreyviertl Jahr/ist von einem schwären unversehenen Streich an Schlaff getroffen worden / also daß sie ein halbe viert! Stund kein Zeichen deß Lebens von sich geben / so bald der Vatter sie zu dlsen wundes thätigen Orth mit einem wächsenen Bild verlobt / ist cs alsobalden wi- ' derum zu sich selber kommen / und besser worden. Di- 114^)^ ' j VitiGreßner/Haußsässig zuDirri- rohr/SohnMichae!/seinesAlters5. ^ Jahr/hatAnnoi662.ein Hündin das Maul gebissen / also daß das § Blut niemand stellen kunte / da ihn aber seine Eltern anhero verlobt / ist es von Stund an besser worden. i Mattias Buecher ist auf der > Marck-Fuhr zuLlosterneuburgAno ! 1662. unversehens mit eine Schrot- Rohr geschossen worden/also daß er inHeraußschneidung derSchröt/so über hundert waren/ in Gefahr deß j Lebens stunde/ist aber aufgeschehe- > nes Gelübd zu dem Gnadenreichen Vesperbild anhero ln kurtzerZeit geheilet und ressiruirt worden. Wasser-Gefahr. ^Aßeonhard Bach / samt seiner i Haußfrau/seynd neben andern Personen aufder Donau ober Ips ! auf einem Felsen angefahren / also. ^ daß der SchrssKnecht von starcker Erschüttung deßSchiffs hinauß qe- > fal- IS fallen/und sie in höchsterGefahr ge- >. standen/aber nach getanemGelübd n glücklich davon kommen, s ! AnnaReginaKastnerin/ist neben n ihrem Kind/auß Hülf der gebene- st VeytenJungsrauen auß einer grossen WasserGefahr erlediget worden, rr ! Als Mattias Stauchlochner/ ko ! Hoff-KellnerzuSt.Florian/mitei- t- nerHochenau anfder Donau hinauf rr gefahre/hat dieHochenau amSail- so führen 29>Roß in dasWaffer gelöst gen/also daß man das Sail abhacke e- ! müssen/ wovon 4. Zöllen in Greiner n Schwall/dic 5. aber in Strudel ge- e- rathen/ alsersich zudisem H.Drt v^rlobt/rst alles ohn^Verletzung davon kommen. Den 6. May Anno 1661. hat die er Hülff Martce so Maria Seimannin m in der höchsten Wassers-Noch an- >s ^ ruffte^außaugenscheinlicherGefahr so ^ erlediget. er Als eben in disem obbemelt 166 l e- ! IahrhatHr.SigmundBrandmüll- si- ! ner/ ner/saleburgischer Pfleger/ und Fe- > licitas sein Haußfrau auß ihrer geschafften Devotion neben andern Gefärden zu disem H. Orth sich begeben wollten/und in solcheWasser- Gefahr unverhofft gerathen/daß ihnen alleFlöß zertrennet worden/ üv außzukomen kein erdenckliches Mittel wäre / haben sie sich zu unser lieben Frauen / welche sie zu verehren ohne dasVorhabens gewesen seyn/ mit grosser Inbrunst verlobt / seyn also mit ihren Gefärden von Untergang errettet worden. Nachdem deßHrn.MarxHanibal Hayer/Nider-Oesterreichis. Land- schafftskexilkrarorb Ehefrau Rosi- na/sambt ihrenSohn Joh. Georg/ und ihrTochterAnnaCatherina den rz.Iulij i662.bey Greiffenstein an der völligen Donau einem grossen Schtffbruch erlitten/allwo dazumalen in die zo. Personen jämmerlich ertruncken/ist sie mit ihren Kindern aufvaö innerlicheSeuffzen/undAn- ruffungder allerheiligisten schmerh- hassten Mutter Gottes wundersam übernatürlicher Weiß errettet / und erhalten worden. Jngleichen hat auch die höchste Gefahr außgestanden Anno i66z. Frau Maria Sophia Hofferin in AZaffers-Noth / da ein gählinq entstandener Sturm-Wind die Zillen an einem Stock zwischen Hitting üd Grein angerollet dadurch ein Loch gestoffen/üd schon häuffig dasWas- ser hinein getrungen/als daß nichts mehr übrig war/ als daß sie mit den ihrigen lebendig sollen von denWel- len bedeckt / und begraben werden: Weilen dann keiner Menschlichen Hülfsie nicht zu trösten hatten/wen- dcte sie ihreAugen auf denGnaden- Berg zu der schmertzhafften Mutter Gottes/wie dan auch baldHülf darauf erfolgt/ indeme sie ausbeschehe- nes Gelübd alsbald gätz unverhofft an dasLand komen/und von der augenscheinlichen Gefahr erlediget worden. Mt- MchaelMangstl/Herrn Einneh- l mers zuLintzSchreiber/und Caspar I l Hollebrand Haußmeister zu Arster- heimb/haben sichAn.i664.in erlit- i ^ tenen Schiffbruch auf der Donau ' < mit einem Opfer und Tafel anhero - verlobt/woraufsiederAugenschein- ! lichen Todts-Gefahr durch Fürbitt der Allerseeligisten MutterGottes gnädigist errettet worden. ! AlsFrau Barbara Grießmayrin Hoffschreiberin zu Pechlarn von ! Hochstätt aufder Donau widerum nachHauß fahren wollen/ hat sie an derBrucken zu Neuburg an der Donau nächtlicherWei! zwischen 8.und 9-Uhr einen Schiff-Bruch erlitten/ und indem sie neben denen Mühlen also hinab gerunnen/und unterhalb ^ in einen gefährllchen Drmpffel kommen/hat sie sich unser sieben Frauen Schmertzen verlobt worauf sie ohne menschliche Hülsauss distn Dimpfel widerum in die Donau und folgmds an düßG»stadk Lrlangt/ist wünder- lhä- thätiger Weiß aüß diser höchsten Lebens - Gefahr erlediget worden. Zu schuldigsterDanckbarkeit/leg- te auch allhier ein Last ab Hanns GeorgHaffnerSaiffensieder zuLintz weilen/daihn den iz. Juiij 1665. an einerSchifmühl zuMauthausen/ die Zill unter das Mühl-Rad geschlagen / und hernach unter dem Wasser zimmlich weit gerunnen/ durch Fürbitt der H. Jungfrauen Marice l^Ivirc worden. Als ihrer bey 50. Personen/ An. 1664. nach allhier verrichter Andacht und Walfart sich zu Marbach aufdasWasser nach Wienn zu fahren begeben / und zwischen derKud- ten undLlosterneuburg kommen/ist ein erschröcklicherWind aufgcstande der das Wasser schon in das Schiff geschlagen : In diser höchsten Gefahr haben sich ihrer Z.deren / als VarbaraPauriv/ Maria Mießlrn/ Johanna Baurmannin / mit einem Spfer anhero verlvbt/daraufsie mit HülfderAllerheiligsten / und über- gebenedeyten Mutter Gottes auß der Gefahr seynd erlediget worden. Feuers-Noth. Christoph Caumleutner / Casper 'Heinrich/undHannßScheider/ alle z. Burger zu Bildenmarckt/ seynd zu disem H. Orth erschinen/ und haben allda mit mehrern be- kräfftiget/ es hat den 5. September vilgemelten 1659. Jahrs sich in berührten Marckt in der Nacht als Mäniglich schon zurRuhe gelegen/ unverjehen einFeur erhebt/ welches einen Stall/Hütten / und Lederer- Werckstatt abgebrennt/sich auch also gegen demMarckt gelegt/daß ftl- biger in äusserster Gefahr gestanden so bald sie aber sich zu disem H. Ort und Vesper Bild mit einer Taffel undOpfer verlobt- Hab dasFeur al- sobalden sich gew-noet/gantzgerad in die Hö^e aufgangen / und ferner nichts m.hr angegriffen / uueracht al- ej d 3 8 E ri ai r so Sl ( rv ru ^( 121 )ZG- allernächst darbey etlicheStößBre» und anders Holtz/ auch unterschidli- che ströheneDächer unfern davon gewest/inmassen selbiges bald darauf durch ihr fernersArbeiten/Vermittels eines / Zweiffels ohne auß son- derbahrer Göttlichen Schickung/ gähling entstanden/und bey vorigen schön heitern Himmel gantz unverhofften Regens/ gelöschet worden. Obwolen ermeldte Frau vonLind- egg/hat ingleichen/als den 1r. April deß 1660. Jahrs in ihrem Marckt Marbach ein erschröckliche Feuers- Brunst sich ereignet/ in wehrender Gefahr die seeligiste Jungfrau Maria dises Orth inständig um Hülff angeruffen / durch dero Fürditt und Hülffihr allda habende Behausung so wegen Mänge deß Holtzwercks in gröster Gefahr gewest/ gleichwohl (ausser deß blossen Dach) errettet worben. GeorgGerbl/Burger undBader i- ituMarbach/ hat ein Hpffer allhero 8 zu MF s 122- )M > zu unser lieben Frauen Schmertzen/ , wegen schwärer und grosser Feuers» j Brunst versprochen / nach welchen j Gelübd der Wind sich alsobald ge- c wendet / und stin. Hauß durch die ! Hülff Gottes/und Fürbitt Marice von dem Feuer erhalten worden. Samuel Höllrigel/ Burger und H Gastgeb zu Bohömkirchen/undRe- ' gina sein Haußfrau / habenfich hie- hero zu unser liebenFrauenSchmer- d tzen / wegen einer grossen Feuers- § Brunst/welchealldortdenay Otto- her 1659. geschehen/ versprochen/ a nach solchem Gelübd der Wind sich u augenscheinlich von ihren tzauß ab- u gewend/und selbiges errettet word? sc In demMarcktSchwerdberg / ist n den i6.Julij i66o. ein grosse Feu- li ers-Noth entstanden/zu dessen Ab- te Wendung hat sich die gantzePfarr- m Menia zu demHOrth verlobt/ und mercklicheHülst erhalten. A MatthiasZehetner /Hauß Pfle-Ä gfr-u Hausenbach hat Änno 1661. A em rr/ 's» en ie- )ie tce eknBildnuß allberoverlobt/ in grösser Noch der Feuers-Brunst/ in welcher ihn GOtt in Ansehen / der Fürbitt seiner schmertzhafften Mutter gnädig erhört/ und behütet hat. Gespenst. KUaul Schilinger / Burger und ^ Fleischhacker zuGrein / bekennet daß bey ihm in seinem Hauß den 7» Jan. 1665. unfichtbarbcher Weiß bey helliechtenTag ein grosses Getümmel sich erhebt/ also daß es angefangen zu werffen / Schüssel / und andersGeschirrzu zerschmettern und zerbrechen/ destwegen niemand schier sicher gehen kunte/ bey disem unverhofften Fall thäte er ein Ge- lübd allhero einKirchfart zu verrichten /worauf es alsobald aufgehört/ und nachgelassen» Wein-Schaden. KHerrn Ruprecht Saltzdurg/seyn ^-^undGastgebzuRock/ Burger Anno i66i.jn die 4 ooo.EmerWein s 124 ) ZG- abgestanden/auß welchen er grossen Schaden erleiden hätte müssen/da er sich aber in solcher Noch zu unser lieben Frauen mit einem Meß-Gewand/wie auch mit einemKelchver- 7 lobt/ seynihmeselbigewiderumzu recht kommen/ und vorige Stärck erlangt. _ Zugab / oder dritter Theil. Vor. Rede An dem Maria liebenden Leser. Eachdem beynahe alleExempla- ria drses Werckleins deß ersten Drucks allbereit aufgekaufft und . distrahirt worden/ also fürrathsam/ ^ ja nochwendig befunden worden/ solches noch einmal aufzulegen / damit demGottseeligen Verlangen der AndächtigenWalfartern ein Genügen beschehe/ weilen seithero unter- schidlicheMiracul undGnaden vilen Per- Versöhnen auf Anruffung der Schmertzhafften Mutter/ und Verlobung zu Visen H. Orth erfolgt seyn / hat man dise wenige außvilen heraußgezogen / und den vorigen beygefügt/ allermassen die nicht weniger/als jenige / von glaubwürdigen / beeydigten Zeugen bestätti- get worden / welche ihre nes mit eignen Jnsigel und Hand- fthrifft verfertiget eingereicht haben. Andere Gnaden denen es an gleich- maßigerGlaubwürdigkeit/ermang- lete / seyn außgelaffen worden. So vil zur Nachricht Lebe wol und lieb Dise schmertzhaffre Gnaden - Mutter von Hertzen / die mich / und dich beschützt vor allen Schmertzen. Anno 166;. ^Dls Margaretha Kostianin / in demMonathOctobriö dermassen schwärlich erkrancket / daß alle Artzneyen / und Menschliche Hülff an ihr unhülflich gewesen / daher sie sich dann williglich zumSterben be- F r reitet reitet / das H. Sacrament der letzten Oelung empfangen / auch von den umbstehendenPersohnenUrlaub genommen/hat ihr Ehe-Herr Hanß Kostian / Burger und Raths-Verwandter bey St. Peter / in der Au in Oesterreich unterderEnnß sie an- hero mit einem Opffer verlobt / al- sobald von derselbenStund an /und also von Lag zu Tag hat es sich zu ihrer vorigen Gesundheit also verbessert / daß sie nach kurtzer Zeit frisch und gesund/ das Opffer und Kirchfahrt selbst Persöhnlich verrichten können. Anno 1664. an obbemelten Orth St. Peter in der Au / ist Frau Anna Rabenseifferin an einem hitzigen Fieber/so damahlen derOrthen sehr grassiret /also gefährlich erkrancket/ das nachdem weder Hauß- Mittel noch anders fruchten können / hat man sie als ein inZügen ligende und -aIbtodtePerson(seiremaI keinRed mehr mehr in ihr/ der gantzeLeib erkaltet ^ And erstarret war) von dem Beth herunter auf ein Bund - Stroh ge- legt/unterdesten begibt sich ihr Ehe- Herr / JohannRabenseiffner^'or^ ^ irius ?ud!!cu8 Marckt - und Gericht- Schreiber allda ins Gebett/verlobt sie mit einemOpffer zu dem H.Ort/ kaum war dises vollendet/da komt ihr die verfallene Red widerumb/ auch sie allgemach zur völligen Gesundheit/und Leibs-Krafften / daß sie die beschehene Verlobung in eigner Persohn vollziehen mögen. Anno 1665. Mtzhomas Grillmayr / hatte ihm d selbst aus Unachtsamkeit in den Korn-Schnitt einen Finger wurtz ^bgeschnitten / als aber das aus solchem Schaden herfürschieffendeblut nicht zu stellen war / kombt ihm zu Gemüth / wie unlängst ein armeS Weib ein eintziges Blätl von der Gnaden-Aichen bey ihnen hinter» lassen/ mit Versprechen/ alle Schä- Z4 dm 128 den und Kranckheiten darmit abge- holffen werden / der Vatter legt solches dem Sohn ohne Verzug über/ das Geblüt wurde alsbald gestillet ^ und der gestutzte Finger nach und nach/ ohne Gebrauch einiges Pflasters / oder Brands von Grund geheilt. Anna Prindlin ist z. Jahr lang zu unterschidlichen malen/ ja fast die mehriste Zeit dergestalten unrichtig gewesen / daß sie bald zuHauß seit- ^ same Verrichtung - Zeichen und Einbildungen sehen/und spüren lasst»/bald gar von Hauß geloffen/ ste verlobt anhero / und verrichtet eine Kirchfart/beichtet/ communici- ret / wird darauff aller vorigenCin- bildung völlig entlediget / auch biß- ^ her dahero/ da solches die Zeugen in dem Pfarrhoffzu Khemathen inOe- sterreich ob der Ennß außgesagt / in wenigsten nicht beängstiget. Maria Schachnerin von Königstätten hatte lange Jahr blöde/ und ' gantz ^ , gantzdunckle Augen/auchan den s- Mund einen wunderlichen Zustand/ / i daß sich derselbe bald aufeine/bald t ^ agfdie andere Seiten gezogen/wel- d ^ ches abscheulich anzusehen : Ihr * > Sohn Adam aber war 7. Jahr am l!ncken Fuß gantz krump/ und muste stats an derKrucken gehenSo wäre auch ihr Tochter Eva / in die 26. Jahr mit der hinfallenden Sucht vehafft/wurde beynebens in emem aus Visen Jahren mit dem Schlag einmal getroffen / nachdem sie aber ihr Kirchfahrt und Andacht allhier verrichtet / bekombt die Mutter Pracks ein klaren Schein und Liecht an den Augen/ die Kinder abcr/als sie schier den Berg gegen Marbach » hinunter gangen / werden gantz gesund / wenden sich demnach wider rrachc dem GOtts - Hauß / nebens schuldiger Dancksagung opffern sie die Krücken bey dem Altar auf. Anno 1667. Mohanri Jacob Gleistoffer/ seines ^ F 5 Alters Alters im dritten Jahr / wäre am gantzen Leib veranstalt aufgeschwollen / daß jederman an seinem Leben verzweifelt / nachdem ihn aber die § Eltern mit einer Tafel anhero verlobt / ist augenscheinliche Hälft ge- ^ spüret worden. Dem Wohl-Ehrwürdigen in GOtt Geistlichen auch Hochgelehrten Herrn Kl. Okrittopboro Kleß- hamer / der Zeit Pfarrherrn in Grein / hat der Wind etwas in ein Aug gewehet / welches ihm Tag ' und Nacht sehr grossen Schmertzen verursacht/ aber nach Verlobung eines Opffers und Meß - Opffer all- hier zu halten / hat es sich gahling verlohren. Anno 1669. . ^kn der Dechants-Kirchen-Pfarr/ ^ b jst einFrau in die 8. Wochen an . allen Glidern erkrumpt/ und erlahmt darunter an drey gantzerWo- chen nicht einen rechten Schlaff gehabt / als sie sich hieher verlobt / ist es , . 'rr )Z» , > es vonStund an besser worden/und , gantz völlig zur vorigen Gesundheit - L gelanget. ' Anno 1670. ^ Knab Namens Gottfrid -f Allst / läge in deß aus der Stadt Iaimitz ist schier gantz stumm gewesen/ dann er mit harter Mühe kaum eins oder das andere Wort herauß pressen kunte/derVatter verlobt ihm anhero mit einer 7. mahli- > gen Kirchfahrt / aber nach Vollziehung der ersten/ kombt ihm dieRed jemehr und mehr / redet anjetzo bedenklich. ^ Anno 167z. Mm Monat May/ ist Herr Hannß M Wolffgang Griegers Söhnlein ^ Frantz Ignatius von einer Stiegen ^ überein Klaffter hoch / in freye» ^ Lufft auf ein hart gegossenes Flötz herunter gefallen / die Mutier ruffet in der Eyl unser schmertzhaffte Mutter GOttes an / da stehet dasKind stisch und gesund auf/ ohne einigen Schaden oder Verletzung. Drey I?2 Dkey gantze Tag gierige Maria ^ Dilederin zu dem Kind/ und kunte nicht genesen / so balds aber gerau- ^ chet wurde mit dem allhiesigen Aich- Baum / ist die Geburt von Stund I an glücklich abgeloffen. ^ Gleiche Gnade haterfahrenBar- bara Hueberin in BergkircherPfarr der die Frucht im Leib wunder jel- tzam verrücket gewesen. Anno 1674. Mungstau Regina Räberin/ kun- E te z. viertl Jahr vor immerweh- ^ render Heiserkeit schier kein eintziges klares Wort reden/vil Mtttel wurden gebraucht/ keines wolt helffen / als auf gethaner Verlobung zu di- sem H. Orth / die Mutter der Gna- den/die ihr die Sprach wider ge- 4 bracht / baß sie nun recht und laut ' redet. Anno 1675. Mn disem Jahr ist Matthias Hö- ^ schelvon der hinfallendenSucht mitdero er 9. Jahr; ein anderer / dessen Nahmen nicht verzeichnet worden/ * worden / von eben solchen Zustand / mir der er z. Jahr behafft gewesen / durch Verlobung einer Kirchfahrt a nhero/entlediget worden. ^ Der Wohl-Edl-gebohrne Herr Johann Heinrich Freyherr vonVitz- thum / von und zu Dornhaimb / ist den i6. May von Wienn abgrreist/ ^ in Willens disem heiligen Orth zu besuchen/aber auf der grossen Donau-Brucken / welche eben dazumalen reparirr wurde/ verunglücket in ' ^ das Wasser gefallen / allwo selbiger über ein halbe Stund hülffloß von allen Menschen verlassen / von der AllerseeligstenJungfrau aber/die in den Wolcken thme gegenwärtig wa- , re / bey dem Leben erhalten. Ein Weib ausOber-Oesterreich/ litte lange Zeit grossen Schmertzen an einem Aug / sie fragte einenArtz- ten / was er nehmen wolte sie zu hei- E len / als aber derselbe mehr fordert als sie vermöchte / steckte sie auS Wehmürhigkeit das Haupt in das Sech Beth hinein / da fiele ihr ein / sie solte ihr Hülffbey Maria Schmertzen suchen/macht darauff ihr Ge- lübd/hebt denKopffwider über sich und sihe / alle Schmertzen waren hin. Maximilian Carl Hösch / und sein Hauß-Frau Margaretha/habL mitAufflegung eines Blätleins von disem Gnaden-Baum ihre z. Kinder/ eines von einemNabel-Bruch/ das andere von dem auffgebrochene Kopff/ohne anders Mittel geheilet. Als Susanna Simonin von Raab über einem Guß gangen/ist siedarvon also erkrumpet/ daß sie wegen unleidlichen Schmertzen sich ein geraume Zeit der Krücken bedienen müssen / sie kombt nach Zell/ die Schmertzen werden gelindert/ sie kombt auch hieher/und wird vor unser Frauen Altar völlig rettiruirc Zu dessen Urkund sie ihre Krücken ällhier der Kirchen hinterlassen. Eben Eben in disem Monarh / in wel- " chem die vorige Gnad eriangt worden (es war der September ) er- ^ scheinete all hier Daniel Weber von Grießkirchen / und bezeuget was 1 ? Massen er seye verzaubert worden / ^ daß er neun Wochen deßwegen hat ligen müssen/daß kein Mensch ein Kreutzer umb sein Leben geben hätte aber nach gethanem Gelübd ist er völlig gesund worden. ^ Den 24. Dito langet allhier an / ? ein eigner Bott abgefertiget von Herrn Georg Fijcher / und Maria seiner Haußftauen. Diser erzehlt / wie daß vor 4. Wochen unweit von ^ der Stadt Welß emFeuers-Brunst entstanden / welche neben andern 4 16. Häusern / auch deß obbemeld- ten Herrn Bräu-Hauß in die Asche gelegt. Wie dann alles in derFlam- men stunde / machte die Frau auff Anmahnung der kk. ??. Capuci- nern ein Gelübd zu disem heiligen ' Art mit ein Apffer zn verehren / wann i;6 )Z» wann ihr die Mutter ver Gnaden einen gewissen Kasten unverletzt erhalten wurde. Er wird erhalten / obwollen das Feuer auf einen gantz höltzernen Bode anderthalb Schuh ^ hinzu gebrunnen. ^ Susanns ein Töchterlein Frauen EatharinarOrganistin vonSchwei- thers / wäre in ein Brunn gefallen/ die Mutter ziehet es herauß/ findet aber kein Zeichen deß Lebens in ihr/ nachdem ste eS aber hieher verlobt/ kombt ihr allgemach die natürliche > Wärme/ und Empfindlichkeit / ja/ " also zu reden das Leben selber wider. Als Michael Kayser von Ober- Hollebrun Nachts für den Hauß- tropff hinauß / und über einen Guß H gangen / ist er also an beydenFüssen erkcumpet/daß er 2. Jahr nirgend bingeben kunte/ sondern muste geführt werden. Endlich verlobt er sich zu disem H. Orth/ den Augenblick/ > empfindet er sich besser/macht sich/ " so ^ soguterkunteaufdieReiß/undje weiter er gehet/ je besser es wird/gehet letztlich so schnell / daß ihm seine 2. Gefährten kaum folgen kunten / ^ und kombt hieher gantz gerad/ frisch ^ und gesund. ^ Maria Catharina und Maria Regina Waldeggerin noch junge Kinder / hineingefthlückt/ die erste ein Spennad / die andere ein Mieder-Ring/ welche ihnen beyden also ^ indem Halß stecken bliben / daß sie > keinesweges weder herauß / weder - abwärts möchten gebracht werden. Nach Verlobung anhero ihrer Frau Mutter/würfft die eine den Ring durch dieHusten herauß/bey der andern verliehet sich die Spenadl/daß L man nicht wissen kuvt / wo sie hin- .Z kommen ist. x. Eva Diehrin vonFreindorff/und Eva Steinbergerin von Särbling- stein/ waren beyde erblindet / die z erste wüste nicht wie / die andere / " weil ihr in den Kinds - Blattern / weiß - Weiß nicht was für Blattern Ln ben Augen gewachsen / beyde verloben ^ ^ sich hieher / und werben sehend. ^ AufRuprechtHabnervon heili- ! ' gen Creutz unter Grätz ist ein Wa- ^ gen / neben dem er gienge / beladen ^ mit 15. Vierling Getraibs/ also gefallen / daß er den gantzenLeib(Fuß undKopff außqenommen) bedeckte ^ kein Glied kunte er rühren / als allein die Zung / mit der bettet er also: - O H. Mutter GOttes bey dem ^ ^ Täfer!/die du keinen verlassest/der > f dich in seinen Nöthen anruffei/ich § bitte / verlaß mich auch nicht / ich will zu dem H. Orth Kirchfahrten H gehen / lasse mich nur nicht also da § Kerben. Ein kurtzes/aber gutesGe- vett / dann in einer viertel Stund ^ § wird er von den benachbarten Bau* ^ § ren herfür gezogen ohne allen « Schaden und Verletzung ! befunden. s H * Schluß Schluß. ^AumBeschluß wird der andachtigeLeser l^serinnert / daßdlse hier vor beschribcne Miracul gewißlich der wenigste Theil dere/ so andisemH.Orthbeschehen / uno zwar ^ nur die jenigenseyn/ welche bey der so gros- > senMenge/undZugang derTrostrsuchenden Kirchfahrter unter andern zu derenSeelens Heyl angesehenen Verrichtungen auffge- zeichnet worden. Dargegen ein vil mehrere Anzahl denen allda verhandenen Vorste- . Hern unberichter bleiben. Es wolle derselbe aber immittels dift zu ^ seinem Trost / undanderer Aufferbauung P annehmeu/und lesen vorderifi/aber hiermit ^ die Ehr GOttes /und dessen gebenedeyten Jungfrauen und Mutter Marice / ne- den der Andacht zu der'o/an disem heili- Aen Orth sonderbar verehrten Schmer- Hen befördern helffen / und sich gewiß- I lich 140 lich versichern / daß / gleichwie von der schmertzhafften Mutter dises Orths biß ^ anhero keiner / so Sie mit rechten Eyffer ^ angeruffen hat / ohne ihre trostreiche ss Hülff hinweg gangen / also auch er in ^ was Fällen er sein Zuflucht mit demüs ^ thigen Hertzen / und innbrünstigen Ges ^ -ett allda suchen wird / gewißlich ohne > verlangten Trost / nicht werde > gelassen werden. I «»W»«M»SSWW»eL 6ZSZSSZS^*2WSaVS0S Die hierinn öeschribe« ne Miraculen und Begnadungen. Kopff-Schmertzen. sr Gehör. zl Gesicht und Augen. zz Red / Stumme. 41 Halß und Schlung. 46 AnAthem. 47 Brust- Schmertzen 48 Armb/Hand/ Knie/Füß. 49 Hülff der Krumpen. 59 An Hüfft/ Lenden/ Seiten/Rncken und Leib. 67 Leihst 14» Leibs-Schäden / auch Ader-Brüche undj dergleichen. 68. Außschlag. 7r Schwere Kranckbeiten. Fieber/ hitzige Kranckheite». yr Verrückte Vernunfft. 94 Zahn-Wehe. 97 Blüten.. 9§ Ruhr..^ 99 heissen. IO0 S^ein und Sand. IOI KalreVcrgicht. 101 Podagra. IO2 Abdö, rungs-Zuständ. IO2: Wasser-Sucht. IOZ Gewalt Gottes. 104 Hinfallen. 105 Fra,ß. io6> Kinds-Nöthen. 108 MutterrSchmertzen. m Blattern. m Fall/ Streich/ Biß/ Schuß/ Wunden.' und- dergleichen. 112 Wasser-Gefahr. n4 Feuers-Noll). 120 Gespenst. I2Z Wc,n Schaden. I2Z Zugab oder dritter Theil von etlichen Mi- raclen. 124- ENDE. >2^ »>