UJ!9SBERnfl?55l:R PHTENT 5CHINZEL -$ ^ *%<■ ", Eöuarö Srftinzel UJassermesser-Fabrik UJien, III., Löu/engasse 40. FIÜRLEH: Köln a. Rh., j (Dailanö, Pfälzerstrasse 3Z. Uia ßuglielmo Pepe 38. Pressburg, 5pitalgasBe 45. / SttffftjfMK Musst« TffWttjrr M in~7S9 Hartgummi- und (Detail-UUassermesser Patent 5chinzel. '=5S3©<-ZpZ)" { ti&i Uoruuort SMisciitt cU» la Jitay» IM" ♦ Nachdem in weniger als drei "Jahren die letzte Ausgabe meines Katalogs gänzlich vergriffen wurde, macht sich eine neue Ausgabe notwendig, die ich in gegemvärtigem Handbuche den verehrlichen Wasserwerks- Verwaltungen vorzulegen das Vergnügen habe. Inzwischen hat die Anzahl der Orte, in welchen meine Schinzel- Wassermesser im Betriebe stehen, die Tausend längst überschritten, und die Zahl der in kaum ij Jahren abgesetzten Stücke dürfte heuer noch die Ziffer 200.000 erreichen. Die gesteigerte Nachfrage des Auslandes in meinen Wassermessern im Vereine mit geänderten Zoll- und politischen Verhältnissen und der notwendig gewordenen, teilweisen Entlastung meiner Wiener Hauptanstalt hat es mit sich gebracht, daß ich vollkommen aus ge stattete, unter meiner Oberleitung und mit von mir geschulten Beamten und Vorarbeitern arbeitende Zweigniederlassungen errichten mußte, von welchen diejenige in Köln a. Rh. ganz Deutschland, jene in Mailand ganz Italien und jene in Pressburg die Länder der ungarischen Krone mit meinen Wassermessern versorgt. Nach allen übrigen Gebieten liefere ich von meiner Wiener Fabrik aus, und gibt es heute zwischen Norwegen und Kafland kaum ein Gebiet, in welchem nicht meine Schinzel- Wassermesser ihre Vorzüge geltend zu machen gewußt hätten, die gleicherweise in Nonvegen, Schiveden, Dänemark, Rußland, wie in Frankreich, Spanien , dem Orient, portugiesisch und britisch Südafrika an Verbreitung gewinnen. In Österreich haben meine Wassermesser schon längst eine Verbreitung gefunden, welche diejenige aller anderen Systeme zusammengenommen übersteigt. Ganz abgesehen davon, daß einige hundert neue Wasseriverke von Haus aus ausschließlich oder hauptsächlich mein System zur Einführung vorzogen, mehrt sich fast 4 $ allmonatlich die Zahl derjenigen, welche irgend ein anderes, älteres System auf geben, um auf Schinzel-Messer überzugehen. Hierin liegt ebensosehr Anerkennung der besseren Bauart meiner Wassermesser , i als Würdigung meiner Stellung als heimischer Erzeuger und Anerkennung tüchtiger, deutsch-österreichischer Industrie, die leider nicht nur im Auslande, sondern auch im anderssprachigen Inlande ganz einzig dastehende Schluierigkeiten vorfindet. Die fortwährenden Preissteigerungen aller Rohstoffe, insbesondere der Metalle, machen eine Lieferung zu früheren Preisen und Bedingungen beinahe unmöglich. Ich habe mich jedoch in den Preiserhöhungen meiner Wassermesser, die bei einzelnen Gruppen unvermeidlich war, auf das geringst mögliche AusmaJJ beschränkt. Jedenfalls bitte ich zur Kenntnis zu nehmen, daß mit dem Erscheinen dieser Katalogausgabe die Preisansätze aller früheren Auflagen ihre Geltung verlieren. Im Falle des Bedarfes einer größeren Anzahl von Wassermessern bin ich übrigens zu ermässigten Preisanstellungen gerne bereit, ebenso wie zur Ausarbeitung von Kostenberechnungen , Voranschlägen für Priifungs- und Eicheinrichtungen, Haupt- Wassermesser-Anlagen, sowie zu Auskünften über Wasserpreise , Wasser- Satzungen und alles, was mit der Wasserabgabe zusammenhängt. Möge mein vorliegender, neuer Katalog, dem ich die Ausführlichkeit eines Handbuches über Wassermesser gegeben habe , meinen Erzeugnissen ihre alten Freunde erhalten und neue zuführen. 4 Eöuarö Schinzel. WIEN, im Juni igo6. • III., Löwengasse 40. Telegramm-Anschrift; Schinzelmesser Wien. Fernsprech-Anschluß: Nr. 6737. EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Allgemeines, insbesondere über die Notu/enöigkeit der UL/asserabgabe narh LUassermessern. Die Frage, ob Wasser nach Messern abgegeben werden soll oder nach einer vom Wasserverbrauche mehr oder minder unabhängigen Gebühr — sogenanntes Pauschalsystem — ist heute kaum mehr eine Frage zu nennen, denn in letzter Zeit sind mit wenigen Ausnahmen nahezu alle Wasserwerke auf die Verwendung von Wassermessern übergegangen, und dies aus guten Gründen. Erstens ist es überhaupt unverständlich, warum Trink- und Nutzwasser, das heute für jede Gemeinde oder Unternehmung einen »Erzeugungs-Gegenstand« bildet und seine »Gestehungskosten« hat, nach anderen Grundsätzen zur Verteilung gelangen sollte, als andere, zu festen Preisen abzugebende, der Allgemeinheit dienende Erzeugnisse, wie z. B. das Leuchtgas oder der elektrische Strom. Zweitens wird die Gebührenberechnung bei einem noch so klug ausgedachten Pauschalsystem niemals eine gerechte sein, denn immer und überall wird bald der eine Privatabnehmer, der nur sehr wenig Wasser verbraucht, viel zu viel bezahlen, der andere —■ namentlich sind hier gewerbliche Betriebe und mit größeren Bequemlichkeiten ausgestattete Privatwohnungen gedacht — verhältnismäßig viel zu wenig; in der Regel erscheint beim Pauschalsystem der wirtschaftlich Schwächere zu Gunsten des wirtschaftlich Stärkeren belastet. Drittens aber — und dies ist der Hauptgrund — sind beim Pauschalsystem der Wasserverschwendung Tür und Tor geöffnet. Die Fälle sind nicht selten, daß sich eine Wasserwerksanlage, insbesondere im Sommer, als zu klein erwies, trotzdem die gelieferte Gesamtwassermenge der auf einer genauen Verbrauchsstatistik beruhenden Rechnung nach für den zu erwartenden Verbrauch reichlich hätte genügen sollen. Man faßte schon eine Erweiterung der Anlage durch Einbeziehung neuer Quellen u. s. w. ins Auge; bevor man jedoch in den saueren Apfel der damit verbundenen, bedeutenden Kosten biß, folgte man dem Rate eines Fachmannes, gab das Pauschalsystem auf und führte Wassermesser ein, und siehe da! die Anlage erwies sich als auf lange hinaus genügend, denn der früheren Wasservergeudung war mit dem Augenblicke ein Ende bereitet, als jedermann wußte, daß er das von ihm nutzlos vergeudete Wasser bei Heller und Pfennig bezahlen müsse. EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Ein weiterer Vorteil der allgemeinen Wassermessereinführung ist es, daß die Auffindung von Rohrbrüchen und Leitungsfehlern, die oft einen bedeutenden Wasserverlust im Gefolge haben, vereinfacht und erleichtert wird. Ein fünfter Grund ist auch noch der, daß nur bei Verrechnung nach dem an Wassermessern abgelesenen Wasserverbrauche ein wirklich richtiger Wasserpreis kalkuliert werden kann und die Gestehungskosten des Wassers, sowie Verzinsung und Tilgung der Anlagekosten der Wasserleitung mit den Einnahmen dafür in richtigen Einklang gebracht werden können. Am vorteilhaftesten dürfte die folgende, in neuerer Zeit von mehreren Stadtgemeinden festgelegte Art der Wasserabgabe sein: Jedes Haus bekommt eine gewisse Wassermenge jährlich für einen festen (Pauschal-) Preis zugewiesen. (Diese Pauschalmenge wird in der Regel nach der Anzahl der Hausbewohner, zuweilen nach der Anzahl der Wohnräume berechnet.) Ein Minderverbrauch bleibt unberücksichtigt, der Mehrverbrauch muß jedoch zu einem festgesetzten Kubikmeter- oder Hektoliterpreise (am Ende eines jeden Halbjahres oder Jahres) bezahlt werden, wozu der im jedem Hause eingebaute Messer dient. Die Gemeinde hat sich damit erstens die notwendige Mindesteinnahme gesichert (d. i. die Summe aller Pauschalbeträge); zweitens aber hat sie der unnützen Wasserverschwendung vorgebeugt. Schließlich ist nicht unwichtig, wie sehr die Verrechnungs- und Buchungsgebarung durch die allgemeine Verwendung von Wassermessern erleichtert und vereinfacht wird. Jede Änderung in der Steuer- oder Mietsleistung, jeder Besitzwechsel und Umzug verursacht beim Wasser-Pauschalsystem umständliche Berechnungen und Umschreibungen; diese entfallen mit Einführung der Wassermesser gänzlich, da ein einfaches Ablesen des jeweiligen Wassermesserstandes sofort die Verbrauchsziffer ergibt. Städtische Rent- und Bauämter, die vom Pauschalsystem auf Verrechnung nach wirklichem Verbrauche also nach Wassermessern — übergegangen sind, wissen die damit erzielte Arbeits- und Zeitersparnis gar nicht genug zu rühmen. Triftige Einwendungen gegen die Verwendung von Wassermessern gibt es heute, bei dem gegenwärtigen hohen Stande der Wassermessertechnik, überhaupt nicht. Die Kosten der Wassermesserbeschaffung sind leicht hereinzubringen, indem entweder der Wasserabnehmer dazu verhalten wird, den Wassermesser der Verwaltung abzukaufen, oder indem eine die Ankaufs- und Instandhaltungskosten des Wassermessers deckende Wassermessermiete eingehoben wird, was das Vernünftigste ist, oder aber indem der Wasserpreis dementsprechend überhaupt um eine Kleinigkeit erhöht wird. Der Betrag für den Ankauf der Wassermesser bildet somit nur eine Durchgangspost, ja es wird sogar in der Regel seitens der Gemeinde noch hübsch daran verdient. Die früher so häufigen Anstände mit den Wassermessern, die bei älteren Systemen an der Tagesordnung waren und noch sind, gibt es bei einem modernen Wassersystem nicht mehr. Die Kolbenmesser, welche den Vorteil der genauesten Messung besitzen, aber diesen nur so lange, als sie vollkommen intakt sind, EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. können heute als abgetan angesehen werden, denn erstens sind sie viel zu teuer, zweitens nehmen sie einen viel zu großen Raum ein, drittens sind sie zu leicht Beschädigungen unterwarfen, deren Behebung mit großen Kosten verbunden ist, viertens sperren sie im Falle eines Stehenbleibens den Wasserabfluß gänzlich ab. Was die in der jüngsten Zeit auf dem Markte erschienenen Scheiben- und Kapsel wassermesser anbelangt, so teilen sie — wenigstens in gewissem Maße ■— mit den Kolbenmessern den Fehler der Kostspieligkeit und des leichten 'Schadennehmens. Ganz besonders aber leiden sie an dem Übelstande, daß die kleinste Verunreinigung des Wassers, ein Sandstäubchen zum Beispiel, genügt, um den Apparat außer Gang zu bringen. Unzweifelhaft ist es auch, daß die normale Abnützung bei Scheibenmessern eine ungewöhnlich große ist, und daß deren Lebensdauer mit der eines guten Fliigelradw'assermessers keinen Vergleich aushält. Diese Übelstände haben fast alle die wenigen Städte, welche es mit Volumen-Wassermessern versucht hatten, längst wieder zu den Flügelradmessern zurückgebracht, und ist es gewiß kennzeichnend, daß zum Beispiel die Gemeinde Wien, die bekanntlich in Wassermesserfragen die berufenste Behörde Europas ist, seit einigen Jahren grundsätzlich nur mehr Flügelradmesser einbauen läßt. Übrigens erzeuge ich selbst einen Kurbel-Kapsel-Wassermesser eigener Bauart (Patent Eduard Schinzelj, der gegenüber früher erschienenen, ähnlichen Systemen eine Vervollkommung und einen Fortschritt bedeutet, namentlich was einfachen Bau und Dauerhaftigkeit anbelangt. Selbstredend wird man ihn aber nur dort verwenden, wo es sich aus gewissen Gründen um peinlich genaue Messung bei hohen Wasserpreisen handelt und ein »Unternehmergewinn« die Hauptsache ist. Auch muß das Wasser von vollkommenster Reinheit und jedes Eindringen der geringsten Unreinigkeit ausgeschlossen sein. In solchen Ausnahmsfällen wird mein Kapselmesser, w r orüber ich auf Wunsch gerne mit Sonderblatt diene, gute Dienste leisten. In allen gewöhnlichen Fällen jedoch und zur allgemeinen Einbauung wird man, namentlich wo es sich nicht um eine private Unternehmung, sondern um eine öffentliche Anlage handelt, nach wie vor meine Flügelradmesser vorziehen. Es handelt sich doch nicht um die Messung einer kostbaren Flüssigkeit, bei der einige Liter auf oder ab gleich »ins Geld gehen«, sondern um Wasser, von dem selbst einige Hektoliter erst sich nach Hellern bewerten. Flügelradmesser älterer Systeme freilich, namentlich solche mit einseitigem Wellenantrieb und unentlasteter Hauptwelle, die anfangs allerdings den Eichvorschriften entsprechen, nach einiger Betriebsdauer aber 10, 20 und 30% von der richtigen Messung abweichen, vermögen argen Schaden anzurichten, zumal sie bei geringem Wasser- durchgange alsbald bedeutend nachlassen und mit der Zeit ganz stehen bleiben. Ein guter, dauernd empfindlicher Flügelradmesser jedoch wird noch nach Jahren gewissenhaft seine Pflicht tun. Er wird die Empfindlichkeit und Genauigkeit eines Volumenmessers beinahe erreichen, dessen Nachteile aber gänzlich vermeiden. — 7 — EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Unter allen guten Geschwindigkeits- oder Flügelrad - Wassermessern nimmt der Hartgummi- und Metall-Wassermesser, Patent Schinzel, unbedingt den ersten Rang ein, denn er entspricht allen Anforderungen, die an einen guten Wassermesser gestellt werden müssen, in der denkbar vollkommensten Weise, und zwar: 1. Der Schinzel-Wassermesser zeigt bei kleinen und großen Durchlaßmengen, wie bei den verschiedensten Druckhöhen die denkbar geringsten oder gar keine Abweichungen. 2. Der Schinzel-Wassermesser ist sehr empfindlich, denn er zeigt kleine und kleinste Durchlaßmengen ebenso genau an wie große. 3. Seine Empfindlichkeit und Meßgenauigkeit ist eine dauernde. 4. Der Schinzel-Wassermesser ist klein und leicht. 5. Der Schinzel-Wassermesser läßt sich einfach und leicht ein- und ausschalten. 6. Die normale Abnützung des Schinzel-Wassermessers ist eine äußerst geringe und seine Gebrauchsfähigkeit eine beinahe unbegrenzte. 7. Sein Durchlaßvermögen ist ein außerordentlich großes. 8. Der Schinzel-Wassermesser ist in gesundheitlicher Beziehung von geradezu unübertrefflicher Sicherheit. 9. Sein Gang ist ein leichter, ruhiger, vollkommen geräuschloser. 10. Der Schinzel-Wassermesser ist sehr billig. Beschreibung des Hartgummi- und fiHetall-UJassermessers, Patent 5rhinzel. Das äußere Gehäuse besteht in der Regel aus Messing, nur bei den großen Kalibern aus Gußeisen, und ist innen stark verzinnt oder gefirnißt, so daß eine Grünspanbildung vollkommen ausgeschlossen ist. Die Einströmungsöffnung ist mit einem Siebe versehen, welches das Eindringen von Fremdkörpern in das Innere verhindert. Der Querschnitt des Siebes ist so groß, daß jeder Druckverlust vermieden ist. Es muß hier ausdrücklich betont werden, daß das Sieb bei meinen Wassermessern so groß oder noch größer ist, als bei gewissen Konkurrenzsystemen, die mit einem an das Gehäuse angegossenen, sogenannten Schlammkasten versehen sind; dieser Schlammkasten ist in der Regel nichts als eine kleine Erweiterung des Einlaufkanals; diese ist aber bei meinen Wassermessern von Haus aus vorhanden. Übrigens versehe ich auf Wunsch meine Wassermesser auch mit einem solchen Siebtopfe oder Schlammkasten, was aber nur bei ziemlich unreinem Wasser verlangt werden wird. EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. 1 4 i 1 Trnrrra II ggr mif11mfi ■ihm ii)' 11 nji i i i Lumii(| nn « llipm I» : 1» yiinni|||g«wBj oggjmiiiiy Hg. 1. Schnitt durch einen 13 mm Trockenläufer (mit Flanschen) in wirklicher Größe. Der Lauf des Wassers in meinen Srhinzel - Lüassermessern ist folgender (siehe Abbildung Fig. 1 und 2): Das zu messende Wasser tritt nach Durchlaufung des Siebes bei a in den ringförmigen, abgeschlossenen Raum rings um den unteren Zylinder des Wassermessers ein, strömt durch die Löcher f in die Kassette »-.j L.► Fig. 17. Naßläufer mit F'lanschen. EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. zeigen, von Flansch zu Flansch, ohne Gegenflanschen, bezw. von Gewindende zu Gewindende ohne Muttern. Die Höhe H bezeichnet den Abstand vom oberen Rande des Gehäuses bis zur Unterkante des Fußes. 7) o " (fi 6 c u cS o t- in jz 2 O OS (fl ^ WW* 60 mm j_ Preise in Kronenwährung 19 : , Kleiner Zeiger. L 01 _ 01 _ 01 01 _ 01 01 01 20 Langer .... — 02 02 02 02 — 02 — 02 - 02 — 02 21 Kleine Schraube — 03 — 03 — 03 03 — 03 — 03 — 03 — 03 Zifferblatt. — 70 i 80 — 80 — 80 — 80 — 90 — 90 1 — 22 Zahnrad aus Hartgummi — 10 — 12 — 12 — 12 — 15 — 18: — 18 — 18 22 „ „ Deltametall 12 — 15 — 15 — 18 — 18 — 21 22 — 24 23 Pfeiler aus Deltametall mit Innen- 1 gewinde ..... i — 10: — 12 — 15 — 18 — 18 — 20 — 28 — 30 Pfeiler-Schraube j — 03 — 03 — 03 — 03 — 04 — 04 — 04 — 05 24 Triebachse samt aufgenietetem 1 Rade. : — 45 — 50 — 55 : — 55 — 60 — 60 — 65 — 70 25 Hauptwelle samt Hartgummi- spurzapfen .... : — 75 — 80 — 90 , 1 — 1 10 1 25 1 40 2 — 26 Hauptwellentrieb . . . . — 14 — 15 — 16 — 18 — 20 — 25 — 30 — 40 27 „ mutter . 1 - 10 — 12 — 14 — 16 — 18j — 20 — 24 — 30 28 Stopfbüchse ..... — 45 — 50 — 55 , - 55 — 55 — 60 — 60 — 65 29 Stopfbüchsenachse — 60 — 65 — 70 1 — 75 — 80 — 90 1 — 1 10 samt aufgenietetem Rade . — 80 — 90 1 - 1 10 1 20 1 40 1 60 1 80 30 „ trieb . — 15 — 18 - 20 — 22 — 24 — 28 — 30 — 36 31 „ mutter — 08 — 09 — 10 — 12 — 15 — 18 — 20 — 24 32 i * rad aus Hartgummi — 18 — 20 — 24 — 30 — 32 — 36 — 40 _ 44 32 „ „ „ Deltametall — 20 — 22 — 26 — 34 — 36 — 40 — 44 — 48 33 „ feder (Winkel) — 08 — 10 — 12 — 12 — 12 — 14 — 14 — 16 34 1 Flügelrad aus Deltametall — 30 — 32 — 38 — 45 — 90 2 — 2 50 3 30 34 „ „ Hartgummi - 25 — 28 — 32 — 40 — — 35 1 Lagerstein aus Carneol . ■ — 20 - 20 — 20 — 25 — 60 1 20 1 40 1 40 i Kassettcn-Oberteil a. Hartgummi 1 — 85 — 90 1 20 1 80 2 10 — — — — — „ -Unterteil (aus Hart- gummi) . — 70 — 75 1 10 1 35 2 io! — — — — — „ -Deckel aus Hartgummi — 45 45 - 75 — 75 — 85 — — — — — Ob. Lagerplatte d. Zählwerks — 40 45 — 48 — 50 — 54 — 75 — 80 1 — i Untefe „ „ „ .E — 36 — 38 — 40 — 42 — 46 — 62 — 70 — 90 ! Obere „ „ Einlaufw. X — 42 — 43 — 44 45| — 46 — 66 — 74 — 96 Untere r „ „ bC — 36 — 38 — 40 — 42 — 44 — 58 — 64 — 84 Trockenläuferglas . . . — 08 — 08 — 08 — io — 10 — 12 — 12 — 12 1 „ samt Wischer — 70 — 75 — 80 — 85 — 90 1 — 1 1 10 Naßläuferglas .... — .60' — 65 — 70 — 80! 1 _! 1 20 1 20 1 30 36 Gehäuseschraube aus Eisen — — 14 — 14 — 14’ — 16 — 18 — 18 — 20 36 „ „ Messing ' — — — 80 — 80 — 80! — 90 — 90 — 90 1 Einst’ömung-sieb . 1 ® — 26 60 90 1 20 : 1 60 1 2 2 cn _o_ — 2 2 — EDUARD SC H1NZEL, Wasseimesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Ersatzteile (Fortsetzung). Für Wassermesser von Benennung 7 mm 10 bis 20 um 25 um 30 nm 40, nm ,50, nm | 60, nm WW Preise in Kronenwährung 1 i ! Obere Gummidichtung . . . — 12 — 15 — 18 — 20 _ 30 — 36 — 36 — 50 1 Untere „ ... — 10 — 12i — 15 — 16; — 18 — 24 — 24 — 32 Oberste „ unter dem Glase . — 15 — 16 — 16 — 18 — 20 — 25 — 25 — 30 ■ Lederdichtung (für Holländer) . — 04 — 05 — 06 — 07 — 08 — — — — — — Gehäusekappe ...... 2 85 3 10 3 80 4 80 10 11 — |13 50 18 — „ unterteil. 5 65 6 20 7 70 9 60ij 14 — 21 — ,26 -j 34 — i „ deckel (Trockenläufer) — 75 — 85 1 —i 1 W 1 30 1 m 1 1 50 1 60 Holländer (Muttern samt Löt- od. Gewindezapfen), das Paar: 2 10 2 20 2 80 3 80 5 60 — — — —| — — Gegenflanschen . . . „ „ — 90 1 — 1 20 1 40 1 70 2 15 2 70 3 30 Flanschenschraube samt Mutter „ Stück: — 14 — 16 — 16 — 18 — 20 — 24 — 24 1 — 28 ; „ dichtungen . T Paar: 70 _ 75 — 80: 1 — 1 — 1 20 1 50 2 Bei Bestellung von Rädern, Triebachsen u. s. w. ist stets genau an Hand obiger Abbildungen Fig. 37 und 38 anzugeben, für welche Stellung im Zähloder Einlaufswerk sie gehören und wieviel Zähne die Räder oder Triebe haben sollen. Ich bin bereit, für meine Wassermesser eine unentgeltliche Haftung zu übernehmen, und zwar, je nach Beschaffenheit des Wassers und bei ausschließlichem Lieferungsrechte von Wassermessern meinerseits, bis zur Dauer von drei Jahren, vom Tage der Ablieferung des Wassermessers an gerechnet. Diese Haftung leiste ich, wie üblich, in der Weise, daß ich mich verpflichte, solche Schäden, welche sich während der Haftzeit an den von mir gelieferten Wassermessern aus meinem Verschulden zeigen sollten, sei es infolge mangelhafter Konstruktion, schlechten Materials oder fehlerhafter Arbeit, durch unentgeltliche Reparatur zu beseitigen. Schäden infolge von Frost, durch andere Elemente, gewaltsame Hand, sachwidrige Inanspruchnahme, eingedrungene Fremdkörper, Versandung, Vei>. Schlämmung u. dgl. fallen natürlich nicht unter meine Haftung, sondern unterliegen solche Reparaturen der jeweiligen billigsten Berechnung. — 23 — EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Über die Haftzeit hinaus bin ich bereit, die Instandhaltung meiner Wassermesser auf eine beliebige Reihe von Jahren vertraglich zu übernehmen, und zwar gegen eine billige jährliche Gebühr, die in Perzenten von der Rechnungssumme oder in einem festen Betrage für jedes gelieferte Stück Wassermesser ausgedrückt werden kann. Hinsichtlich der Pauschal-Instandhaltung gelten natürlich die gleichen Ausnahmen für Schäden durch Frost u. s. w., wie bei der Haftung. Die amtlichen Eichgebühren, sowie Verpackungs- und Frachtkosten gehen bei reparierten Wassermessern immer zu Lasten der Kundschaft. Vereinbarungen über die Haftung und Instandhaltung bleiben gesonderten Verhandlungen überlassen. Ferner übernehme ich gerne die Reparatur, Eichfähigmachung und Instandhaltung uon LUassermessern jedes beliebigen fremöen Systems, und bin ich, da meine Fabrik hiezu vollkommen eingerichtet ist, in der Lage, diese Arbeiten ganz besonders gediegen und billig auszuführen. Ich habe für viele Städte in Österreich, Deutschland und Italien derartige Umänderungen bereits mit bestem Erfolge durchgeführt, darunter Fälle, wo die betreffende Gemeinde die alten Wassermesser, was ja manchenorts tatsächlich geschehen ist, als Altmetall hätte verschleudern müssen, wenn ich ihr nicht zu Hilfe gekommen wäre. Diesbezügliche, zahlreiche Referenzen nenne ich auf Wunsch sehr gerne. Diese Frage ist für die verehrlichen Wasserwerks-Verwaltungen umso wichtiger, als die k. k. Eichbehörde beginnt, auf die Einhaltung der Eichvorschriften strenge zu achten, und laufen die Verwender von ungeeichten Wassermessern Gefahr, sich empfindlichen Gefällsstrafen auszusetzen. Mit besonderen Preisanstellungen für derlei Arbeiten stehe ich jederzeit zu Diensten. 24 - EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Meine Wassermesser, Patent Schinzel, eignen sich nicht nur zur Messung von Trink- oder Nutzwasser, sondern zur Messung aller möglichen Flüssigkeiten, insbesondere als: ♦ HeifjuL/assermesser (Ke5sel-5peiseu/as5ermesser) # zur Messung des Verbrauches der Dampfkessel an Speisewasser behufs Bestimmung des Heizwertes der Brennmaterialien. Meine Speisewassermesser bilden die beste Kontrolle der Verdampfung und des Kohlenverbrauches; sie verzeichnen den Wasserdurchgang genau unter jedem Drucke und bei jeder Temperatur. Hinsichtlich der Durchgangsleistungen und Baumaße verweise ich auf Seite 16 —18 dieses Kataloges, da die ersteren für die Heißwassermesser annähernd die gleichen, die letzteren ganz dieselben sind, wie bei meinen gewöhnlichen Wassermessern. Bei der in der Regel zeitweilig sehr starken Inanspruchnahme der Kessel-Speisewassermesser und dem ungleichmäßigen Drucke, sowie der etwas geänderten inneren Konstruktion und Materialeinteilung ist als größtmöglicher Durchlaß nur etwa 3 / 4 derjenigen Wassermenge anzunehmen, welche die Tabelle auf Seite 16 aufweist. Hiebei ist aber zu beachten, daß man das Kaliber des Heißwassermessers immer dem Speiseröhre entsprechend nehmen wird, also für ein Rohr von 40 mm 1. W. einen 40 mm Wassermesser u. s. w., auch wenn die verlangte stündliche Leistung auf einen kleineren Messer hinweisen würde. In der Konstruktion unterscheiden sich meine Kessel-Speisewassermesser von den gewöhnlichen Schinzel-Wassermessern äußerlich gar nicht, innerlich nur in wenigen Einzelheiten. Dagegen ist das Material ein anderes, da bei ersteren anstatt des Hartgummis überall Deltametall eintritt. Die Gehäuse sind für die Größen bis 40 mm (beziehungs- weise 38 mm) Messing, von 50 mm angefangen Gußeisen, und werden jedem vor- i i j u •• i i. . Fig. 39. Großer Warnuvassermesser. handenen Drucke, auch dem höchsten, entsprechend hergestellt. Die Messer von 13— 32 mm können Holländer oder Flanschen erhalten; die von 38 mm aufwärts erhalten in der Regel runde Flanschen nach deutschem Normale. Für gereinigtes oder an sich reines Speisewasser genügen meine Messer, die im Eingangskanale ein besonders großes Sieb erhalten, ohne Siebtopf §5 — EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. (Schlammkasten). Für nicht ganz reines Wasser empfiehlt sich die Anwendung eines Schlammtopfes (Siebkastens) mit doppelter Siebanordnung, System Schinzel (siehe Seite 12). Bei den Größen von 13—32 mm ist der Schlammtopf an das Gehäuse des Messers angegossen; die Größen von 38 mm aufwärts erhalten einen angeschraubten, gußeisernen Schlammkasten. Die Anbringung des letzteren empfiehlt sich namentlich auch dann, wenn es unmöglich ist, den Messer so einzubauen, daß die Pumpendruckstöße nicht mehr bis zur Stelle des Messereinbaues nachwirken, da die Siebanordnung zugleich die Druckstöße teilweise paralysiert. Es ist aber immer vorzuziehen, den Messer an einer Stelle einzubauen, an der die Druckstöße sich nicht mehr oder doch möglichst wenig fühlbar machen. Bei großen Anlagen wird die Anbringung eines Windkessels in Erwägung zu ziehen sein. Preise öer Ularmu/assermesser (Kessel-5peiseu;assermesser). Lichte Rohranschlußweite Preis des Messers in Kronen , mm i engl." ohne Schlammtopf | mit Schlammtopf 13 7-2 64 68 _ 19 7* 75 81 25 1 94 — 102 — 32 174 128 — 138 — 38 17s 175 - 215 50 2 230 — 280 58 274 305 365 — 65 2V, 340 - 405 — 70 2 3 /. 380 452 — 75 3 480 564 88 Ql/ ö / 2 510 606 — 100 4 590 700 — 115 47 2 635 753 125 5 680 806 - 150 6 780 924 Für größere Messer nenne ich die Preise auf besondere Anfrage 26 — EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. 4 Daphtha- und Petroleummesser für Naphthagruben und Mineralölraffinerien. I LUein- und Biermesser für Kellereien und Brauereien. Rmmoniak-LDassermesser für Gaswerke, chemische Fabriken u. s. \v., aus besonderem widerstandsfähigen Material. 5piritusmesser, 5oolemesser, Thermal- LUassermesser u. s. lu. Hinsichtlich aller dieser Messer gelten im allgemeinen die obigen Darlegungen für die Kessel-Speisewassermesser, namentlich was Baumaße, Konstruktion und Leistung anbelangt. Ich muß mir jedoch Vorbehalten, Anbote hierin stets auf besondere Anfrage, den jeweiligen Sonderangaben entsprechend, vorzulegen. Mit Beschreibungen anderer solcher Spezialkonstruktionen, sowie mit billigsten Preisen diene ich gerne über besondere Anfrage. t EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. ¥ UJassermesser-Prüfungs-Rnlagen (Probierstationen). * Ich erzeuge und liefere vollständige Wassermesser-Probierstationen von der kleinsten Größe und einfachsten Ausstattung bis zur größten und vollkommensten Konstruktion. Fig. 40. Vierkammerige Probierstation. Vorderansicht. jii]n ,rr ' .i' iiSäS ® 11 . 1 c! W äi 71 /.> Sogenannte „Universal“-Probierstation liimn Fig. 41. Daraufsicht. — 28 — EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Besonders erlaube ich mir, auf die Uniuersal-UJa55ermesser-Probier5tation aufmerksam zu machen, die ich in Abbildung hier vorführe und die sich ganz ausgezeiciinet bewährt hat und auch in Deutschland an verschiedenen Stellen zur Ausführung gelangte. In Österreich-Ungarn habe ich derartige Probierstationen zuletzt für Kronstadt, Krakau, Marburg und Sebeniko und eine große derartige Anlage mit 2 Reservoirs für Lemberg, woselbst sie auch zur amtlichen Eichung der Wassermesser dienen wird, geliefert, in Italien eine kleinere für Parma, eine große für Florenz. Ich liefere diese Einrichtungen und Anlagen vollständig, einschließlich der dazu gehörigen Rohre, Schieber, Einspannvorrichtungen u. dgl. Für kleine Wasserwerke genügt eine solche Station mit einfachem, rundem Reservoir; größere Stationen erhalten zwei-, drei-, vier- und mehrteilige, rechteckige Reservoirs. Die einzelnen Kammern vereinigen sich, durch Steigen des Wassers über die „ . ... . ^ , , ... , , , , i Fig. 42. Seitenansicht. Zwischenwände, zu einem Gesamtbehalter, sobald mehr als 200 l oder 225 l (je nach Größe) einlaufen, so daß dann gleichzeitig auch Wassermesser großen Kalibers probiert werden können. Fig. 43. Eichstation nach Wiener Bauart. — 29 — EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Größe, Form, Einrichtung und Ausstattung richten sich natürlich nach den jeweiligen örtlichen Verhältnissen und Wünschen, und bin ich auf Anfrage zur Vorlage von Plänen und Kostenvoranschlägen mit Vergnügen bereit. Manchenorts wird diejenige Anordnung der Prüfstation gewünscht, wie sie bei der k. k. Normal-Eichungs-Kommission in Wien in Verwendung ist. Fig. 48 zeigt die Abbildung einer solchen Anlage, die natürlich in den verschiedensten fcHiiimi 11 n 11 u' nirnuiia . .iinü Fig. 44 . Eichstation nach Vorschrift der königlich ungarischen Eichbehörde. Größen und Kombinationen hergestellt werden kann, und bin ich zur Vorlage , von Plänen und Kostenvoranschlägen auch hiefür jederzeit bereit. Die königlich ungarische Eichbehörde in Budapest schreibt für die Eichstationen wieder eine andere Form vor, die ich nachstehend in Fig. 44 abbilde. Hiebei ist ein kleineres, rundes Reservoir für die Prüfung der Messer von 7—30 nun -und ein größeres für die Messer von 40 mm aufwärts vorgesehen. Auch diese , Anlagen sind in verschiedenen Größen und Ausstattungsarten möglich und diene ich auf Wunsch gerne mit Voranschlägen und genauen Plänen. - 30 — EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. I Anleitung zur Aufstellung und Uiasseruerbrauchs-Hblesung öer UJassermesser Patent 5chinzel. Die Hartgummi- und Metall-Wassermesser, Patent Schinzel, sowohl Trocken- wieNaßläufer, sind Flügelrad-Wassermesser, das heißt, das durch dieselben strömende Wasser setzt ein Flügelrad in Bewegung und diese Bewegung wird durch ein System ineinandergreifender Triebe und Zahnräder auf ein Zählwerk übertragen. Es sind Präzisionsaparate, die, wie jedes Uhrwerk, vorsichtig behandelt und vor Fall, Stoß und Schwung bewahrt werden wüssen. (Aufstellung öer UJassermesser. Da die Wassermesser vor der ersten Abzweigung oder vor der ersten Zapfstelle angebracht sein müssen und es rätlich ist, sie an einem möglichst frostfreien Ort aufzustellen, so finden sie in der Regel ihren Platz in den Kellern, meistens dicht nach dem Eintritt des von der Straße kommenden Zuleitungsrohres. Bei der Aufstellung der Wassermesser ist hauptsächlich folgendes zu beachten: 1. Man baue den Wassermesser so in die Leitung ein, daß die Richtung des Wasserstromes mit der Richtung des auf dem Wassermesser außen angebrachten Pfeiles übereinstimmt, da der Wassermesser nur in dieser Stellung richtig funktioniert. Diese richtige Stellung ist auch daran leicht zu erkennen, daß die Öffnung des Wassermesser-Eingangsstutzens mit einem Siebe versehen ist, die Ausgangsöffnung dagegen nicht; bei Messern mit Siebtöpfen ist sie leicht erkennbar durch die Lage des Siebtopfes, welchen das Wasser vor Eintritt in den eigentlichen Wassermesser durchlaufen muß, damit größere Unreinigkeiten, welche den Gang des Werkes gefährden könnten, zurückgehalten werden. Übrigens ist Ein- und Ausgang auch leicht dadurch kenntlich, daß der Eingangsstutzen näher am Boden in das Wassermessergehäuse mündet, während der Ausgangsstutzen weiter oben am Wassermessergehäuse abzweigt. 2. Man baue den Wassermesser, selbstverständlich mit dem Zifferblatte nach oben, genau wagrecht in die Leitung ein, damit die Reibung des Flügelradzapfens und der übrigen Wellen und damit auch die Abnützung des Wasser- — 31 EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. messers eine möglichst geringe, seine Empfindlichkeit und Meßgenauigkeit eine möglichst große und dauernde sei. 3. Man stelle den Wassermesser so auf, daß das Zifferblatt zur Ablesung genügend beleuchtet, der Wassermesser aber vor Frost möglichst geschützt sei. Damit dieser doppelte Zweck erreicht werde, zugleich aber der Wassermesser vor Beschädigungen, sowie vor unberufenen Händen bewahrt bleibe, empfiehlt sich die Nachahmung der bei der Stadt Wien gebräuchlichen Anordnung, den Wassermesser mit einem, im Winter mit Sägespänen auszufüllenden, Holz-Schutzkasten zu überbauen, dessen Verschluß nur von den dazu berufenen Personen mittelst eines Dornschlüssels geöffnet werden kann. 4. Besondere Sorgfalt ist darauf zu verwenden, daß kein Fremdkörper in den Wassermesser eindringt. Dieser darf daher erst dann eingebaut werden, bis die betreffende Rohrleitung gründlich durchgespült und kein Einschwemmen von Sand, Rost, Schmutz u. s. w. mehr zu befürchten ist. Bei Bleirohrholländern muß sehr sauber und sorgfältig gelötet werden, damit kein Lötspan in den Messer gerate. Bei Flanschenmessern ist genau zu beachten, daß die Dichtungsringe die volle Siebfläche beim Eingang und die volle Ausgangsöffnung wirklich freilassen. Wird ein Teil des Querschnittes, der beim Eingang bedeutend größer ist als die lichte Weite des betreffenden Rohres und Messers, durch Dichtmaterial teilweise verlegt, so ist eine tadellose Arbeit des W r assermessers unmöglich. Rblesung öes UJasseruerbraurhes an öen UJassermessern. Die Ablesung der durch den Wassermesser geflossenen Wassermenge unmittelbar vom Zifferblatte des Wassermessers ist bei dem Schinzelschen System eine sehr einfache und zuverlässige und auch für den Laien leicht verständliche. Bei sämtlichen Zahlenkreisen gehen die Zeiger in einer Richtung, und zwar in der gleichen Richtung wie bei den Zeituhren, von links nach rechts. Die auf den einzelnen Zahlenkreisen abzulesenden Werte (Ziffern) sind der Reihenfolge der Zahlenkreise nach nebeneinander zu stellen und man wird die Ablesung und Niederschreibung der Ziffern, um Irrtümer zu vermeiden, von rechts nach links vornehmen. Die Wassermesser von 7 mm bis einschließlich 15 mm Trockenläufer haben eine große Kreisteilung und vier kleine Zahlenkreise. Der große Teilkreis zeigt von Ziffer zu Ziffer 1 l, eine ganze Zeigerdrehung somit 100 l. Der erste Teilkreis rechts unten zeigt von Ziffer zu Ziffer je 1 hl , eine ganze Zeigerdrehung somit 1 m 3 . Jeder folgende Teilkreis zeigt das je Zehnfache, der zweite also von Ziffer zu Ziffer je 1 m 3 , der dritte je 10 m 3 , der vierte je 100 m‘ :i ; EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. ein einmaliger Umlauf des letzten Zeigers zeigt somit 1000 m 3 oder 1 Million Liter. Die Trockenläufer von 20 — 30 ihm (einschließlich) haben um einen kleinen Kreis mehr. Letzterer (der fünfte) zeigt von Ziffer zu Ziffer je 1000 m 3 , eine einmalige Zeigerdrehung somit 10.000 m 3 oder 10 Millionen Liter. Die Trockenläufer von 40 und 50 mm haben einen großen Kreis und 4 5 kleine Teilkreise. Die Zeiger des großen Kreises, der in 100 Teile eingeteilt ist, zeigt von Teilstrich zu Teilstrich 10 l, die volle Umdrehung daher 1000 l oder 1 m 3 . Der erste kleine Kreis rechts unten zeigt von Ziffer zu Ziffer 1 m 3 , eine ganze Umdrehung also 10 m 3 . Jeder folgende Teilkreis zeigt das je Zehnfache, der fünfte Teilkreis also von Strich zu Strich 10.000 m 3 , einmal ganz herum daher 100.000 m 3 = 100 Millionen Liter. Die Trockenläufer von 60 bis einschließlich 100 mm haben um einen kleinen Kreis mehr. Letzterer (der sechste) zeigt somit von Teilstrich zu Teilstrich 100.000 m 3 , daher in einer vollen Umdrehung eine Million Kubikmeter. Die Naßläufer von 7 bis einschließlich 15 mm haben sechs kleine Zahlenkreise. Der erste davon, rechts unten, zeigt von Ziffer zu Ziffer je 1 l, einmal herum daher 10 l. Jeder folgende Teilkreis zeigt das je Zehnfache, der zweite Kreis daher von Ziffer zu Ziffer je 10 l, der dritte je 1 hl, der vierte je 1 m 3 , der fünfte je 10 m 3 , der sechste je 100 m 3 . Eine volle Umdrehung des letzten Zeigers ergibt daher 1000 m 3 oder eine Million Liter. Die Naßläufer von 20 bis einschließlich 30 mm haben um einen Kreis mehr; der Zeiger des letzten (siebenten) Teilkreises gibt daher von Ziffer zu Ziffer 1000 m 3 an, in einer vollen Umdrehung also 10.000 m 3 . Die Naßläufer von 40 und 50 mm haben ebenfalls sieben kleine Kreise, der erste davon hat jedoch von Ziffer zu Ziffer 10 l, der siebente von Ziffer zu Ziffer je 10.000 m 3 ; eine volle Umdrehung des letzten Zeigers entspricht daher 100.000 m 3 . Die Naßläufer von 60 bis einschließlich 100 mm haben um einen Kreis mehr, also acht Kreise. Bei dem letzten beträgt die Anzeige von Ziffer zu Ziffer 100.000 m 3 , eine volle Umdrehung somit eine Million Kubikmeter. Da nun bei den periodischen Aufnahmen des Wasserverbrauches nur die ^ ganzen Kubikmeter zur Berechnung gelangen, indem man Bruchteile eines Kubikmeters der nächsten Ablesung zugute kommen läßt, so hat man z. B. beim ^ praktischen Wasserversorgungsbetriebe die Ablesung der Wassermesser von 7 bis einschließlich 15 mm Größe, Trockenläufer, erst beim zweiten Zahlenkreise rechts, die Ablesung der Wassermesser von 20 mm, Naßläufer, erst beim vierten Zahlenkreise rechts zu beginnen u. s. w. und nach links durchzuführen. Die kleineren Teilkreise, beziehungsweise bei den Trockenläufern der große Kreis dienen nur der Prüfung und Eichung der Messer und sind behördlich vorgeschrieben. - 33 - 3 EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Praktische Beispiele für die LUasseruerbrauchs- Rblesung. Um das Verfahren praktisch darzustellen, sind nachstehend zwei Zifferblätter in natürlicher Größe abgebildet. Fig. 45. Zifferblatt für Trockenläufer von 7—15 Millimeter Größe. LITER N? 40.760 EDUARD SCHINZEL WIEN. Dieses Zifferblatt zeigt einen Wasserverbrauch von 815*280 Kubikmeter. Fig. 46. Zifferblatt für Naßläufer von 20—30 Millimeter Größe. Dieses Zifferblatt zeigt einen Wasserverbrauch von 7365*082 Kubikmeter. 0^ 3 L Errt* ' Cubikmefcer Erzeuger: \ h wien. j \v 3/ Kl0 W w 3U / N. \6 r 4 /<*: ^ T 5 4 //S 40.442 4 4 Die Ablesung beginnt bei dem ihrem Werte nach niedrigsten Zahlenkreise rechts unten, beziehungsweise in Fig. 45 beim großen Kreise und wird in der Reihenfolge nach links weiter durchgeführt; infolgedessen geschieht auch die Aufschreibung von der rechten Ziffer nach links. Bei der Ablesung ist immer die kleinere Ziffer zu nehmen, solange der Zeiger auf dem vorhergehenden Zahlenkreise die Null noch nicht erreicht hat. Die Zeigerstellung des Zifferblattes Fig. 45 zeigt einen Wasserverbrauch von 315*280 m 3 oder den zur Verrechnung gelangenden Betrag von rund 315 m s . Die Zeigerstellung des Zifferblattes Fig. 46 zeigt einen Wasserverbrauch von 7365*032 m 3 oder den zur Verrechnung gelangenden Betrag von rund 7365 wr 3 . Wird nun von dem Betrage der letzten Ablesung der Betrag der vorletzten Ablesung abgezogen, so ergibt der Unterschied den Wasserverbrauch in der Zeit zwischen diesen beiden Ablesungen. Äußerst praktische Papiertafeln zur Aufschreibung des jeweiligen Wassermesserstandes und Feststellung des Verbrauches (sogenannte Ablesetabellen), aus starkem Kartenpapier mit Öse zum Aufhängen an die Wand, liefere ich gerne zum Preise von 12 Hellern das Stück. — 34 — EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Darheueise der ßüte meiner UJassermesser, Patent Schinzel. Ich möchte hier die löblichen Wasserwerks-Verwaltungen höflichst darauf aufmerksam machen, daß von Seite gewisser Konkurrenzfirmen dadurch Eindruck zu machen gesucht wird, daß dieselben auf eine große Zahl von »Zeugnissen« hinweisen, die ihnen zugekommen sind, sowie auf die große Zahl »bisher verkaufter und erzeugter Wassermesser«. Demgegenüber ist zu erwägen, ein wie großer Teil der »Zeugnisse« aus alten Jahrgängen stammt, also aus Zeiten, in denen man von besseren Wassermessern nicht viel wußte, daß ferner die große Anzahl der verkauften Apparate wenig Gebieterisches an sich hat, wenn man bedenkt, auf wie viel Jahre, ja sogar Jahrzehnte sie sich verteilen. Kommen ja doch unter den »Referenzen« meiner Konkurrenten nicht wenige Orte vor, die längst von den betreffenden älteren Systemen ab- und auf Schinzel-Wassermesser übergegangen sind. Wenn ich jedoch darauf hinweisen kann, daß von meinen Schinzel-Wasser- messern nicht weniger als rund Z00.000 5türk abgesetzt wurden und in zusammen etwa 1000 Orten im Betriebe stehen, so ist zu berücksichtigen, daß sich diese Zahl auf nur etwa 13 Jahre verteilt, denn der Wassermesser Patent Schinzel ist ein neues System, das alle Neuerungen und Errungenschaften der modernen Wassermessertechnik in sich faßt und daher ein vollendetes, dabei aber lange genug auf dem Markte ist, um als durchaus bewährt gelten zu können. Ich bemerke ferner, daß in DEUTSCHLAND allein in über 500 Orten mehr als 100.000 Stück meiner Wassermesser, Patent Schinzel, im Betriebe stehen, und daß insbesondere in Österreich-Ungarn die größten Wasserwerke des Reiches und darunter namentlich die beiden Reichshauptstädte Referenzen für die überlegene Vorzüglichkeit meiner Wassermesser bilden. Die Stadt WIEN ist bekanntlich in Wassermesserfragen die berufenste und maßgebendste, aber auch strengste und anspruchvollste Behörde Europas. Wenn ich nun anführe, daß sie trotzdem oder vielmehr gerade deshalb in der letzten Zeit meinen Wassermessern, Patent .Schinzel, entschieden den Vorzug gibt und innerhalb 12 Jahren nicht weniger als 10.217 Stück davon eingebaut hat, so kann es wohl ein glänzenderes Zeugnis für die Güte des Systems' überhaupt nicht geben. Die Gemeinde Wien führt über die Ein- und Ausbauungen der Wassermesser, deren Reparaturen u. s. w. eine genaue Statistik, EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. die ungemein belehrend ist. Es sei mir gestattet, die zuletzt veröffentlichte, derartige statistische Tabelle, II. Viertel 1905, auszugsweise hier wiederzugeben, wobei ich bemerke, daß unter A, B, C u. s. w. verschiedene Wassermessersysteme, unter a, b, c u.s. w. verschiedene Typen dieser Systeme zu verstehen sind. i Systeme A a A b A d A e A f A g B a B b B c B d B e B f C a C b Anzahl der abgelesenen Messer Hievon wurden beanständet Somit Reparaturfälle 0/ /o Anmerkung 288 18 6-28 Rekonstruierte und geeichte N'aß- läufer älterer Type Keine mehr im Betriebe. 516 12 232 Naßläufer. 185 5 2-70 Trockenläufer. 346 8 2-31 691 13 1*88 » 10671 300 2 91 Trockenläufer, geeicht 4 — — Naßläufer. 3 — — » Keine mehr im Betriebe (zumeist als Altmetall verkauft), dto. dto dto. 1768 103 5-82 Scheibenmesser, geeicht 1546 60 3-88 n » D a Keine mehr im Betriebe (die letzten 650 Stück dieses Systems wurden j von mir auf System Schinzel umgeändert). ! D b 653 41 6*27 E a Keine mehr im Betriebe. Trockenläufer, geeicht. E b 1220 F 172 G 4066 H 77 I 331 Schinzel 9240 i 28 230 Trockenläufer, geeicht. 30 17-44 Kolbenmesser, „ 86 211 Trockenläufer, „ 3 3-89 7 2-11 Kapselmesser, „ ' 100 1*79 Trockenläufer, „ - 36 EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Diese Zahlen: 9246 Stück Messer mit einem Fehlerperzentsatz von nur l'79°/ 0 — also das beste Ergebnis von allen 24 Systemen und Typen — sagen mehr als tausend Lobeserhebungen ausdrücken können. Die Stadt BUDAPEST hat durch Jahre hindurch 26 verschiedene Systeme von Wassermessern versucht und studiert, um sich schließlich vorzugsweise für meine Wassermesser, Patent Schinzel, zu entscheiden, von denen sie bisher über 4000 Stück in Betrieb genommen hat. Hierunter befinden sich nicht weniger als 26 Stück von 150 mm 1. W. und überhaupt 380 Stück von 40 mm Kaliber aufwärts. In TRIEST wurden nach und nach 22 verschiedene Systeme ausprobiert, jedoch werden seit 1894 überhaupt nur mehr meine Wassermesser, Patent Schinzel, eingebaut und habe ich dahin bereits über 5000 Stück geliefert und auch die beiden Stations-Wassermesser-Anlagen ausgeführt, von denen die eine aus 2 Wassermessern von je 225 mm, die andere aus 3 Wassermessern von je 300 mm 1. W. besteht. In vielen Städten, darunter in der jüngsten Zeit in Krakau, Reichenberg, Trient, Brüx, Marburg, Zara, Sebeniko, Bruck a. d. L., M. Kromau, Kitzbühel, Ala, Poln. Ostrau, Kaschau u. s. w., sind ausschließlich meine Wassermesser, Patent Schinzel, zur Einführung gelangt, u. s. w., u. s. w. Besonders kennzeichnend ist es aber, daß nicht nur fast alle Wasserwerke, die in Österreich-Ungarn in den letzten Jahren neu gebaut wurden, oder die vom Pauschalsystem auf Wassermesser übergangen sind, meine Schinzel- Wassermesser gewählt haben, sondern daß zahlreiche Städte, die früher Wassermesser anderer Systeme verwendeten, von diesen auf mein System übergegangen sind, und damit dargelegt haben, daß meine Schinzel-Wassermesser die besseren sind. Nicht wenige davon haben ihre alten Wassermesser anderer Systeme ganz oder teilweise als Altmetall verkauft, oder mir zur Rekonstruktion, bezw. zur Umänderung auf System Schinzel übertragen. Als Beispiele nenne ich: Wien, Budapest, Triest, Graz, Kronstadt, Köln a. Rh., Stolberg i. R., Eschweiler, Brixen, Graslitz, Hürth-Efferen, Salsomaggiore, Spoleto, Troppau, Budweis, Bodenbach, Marienbad, Biala u. s. w. Ich bin mit Vergnügen bereit, diesbezügliche ausführliche Referenzen zu nennen. Schließlich erlaube ich mir nachstehend einige Ergebnisse von Systemproben und eine Anzahl Zeugnisse über die praktische Verwendung meiner Wassermesser nachstehend anzuführen. Prüfungs-Ergebnisse, Urteile der Praxis und Zeugnisse über meine LUassermesser, Patent 5rhinzel. In nachstehendem führe ich vor allem die Ergebnisse an, die sich bei der Prüfung meiner Wassermesser, Patent Schinzel, in der Wassermesser-Probierstation der Stadt Wien ergeben haben, und zwar die mit zwei Wassermessern angestellten Systemproben. - 37 EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Bei dem Umstande, als anerkanntermaßen die Prüfung von Wassermessern nirgends so sorgfältig und gewissenhaft, aber auch so gründlich und strenge geschieht, als in der Wassermesser-Probierstation der Stadt Wien, welche aus dem Grunde die in Wassermesserfragen. allerkompetenteste Behörde des ganzen Festlandes ist, als sie grundsätzlich jedes vorkommende Wassermesser-System prüft und erprobt, haben die unten veröffentlichten Prüfungs-Ergebnisse für die Beurteilung meiner Wassermesser, Patent Schinzel, den größten Wert. Prüfungs-Ergebnisse der LUassermes5er-Probier5tation öer Stadt LL/ien. Auszug aus dem System-Probierbuch. Der zur Probe vorgelegte Hartgummi-Wassermesser, Patent Schinzel, Naßläufer, 10 mm Durchmesser, war vom 2. bis 18. Oktober 1890 in der Probierstation eingeschaltet, wurde täglich untersucht und ergab bei den verschiedenen Proben, die sich zwischen 5 Atm. Druck bei 10 mm Auslauf und 0*2 Atm. Druck bei 2 mm Auslauf bewegten, in keiner Probe einen größeren Fehler als —1*6, im Durchschnitte der Proben aber nur rund + 1 °/ 0 Fehler. Bei vollem Auslauf und 5 Atm. Druck betrug der Fehler nur — 0*2°/ 0 . Nachdem dieser Wassermesser über ein volles Jahr in der Leitung eines städtischen Schulgebäudes eingeschaltet war und bereits 4,653.850 l Wasser hatte durchgehen lassen, wurde er in der Station nochmals geprüft und ergab: Bei 0*5 Atm. Druck, 2 mm Auslauf, zeigte der Messer in 8 Std. 19 Min. 1050 l, gemessen wurden 1033 /, somit Fehler + L7°/ 0 , bei 0*5 Atm. Druck, 6 mm Auslauf, zeigte der Messer in 2 Stunden 1000 l, gemessen wurden 982 l, somit Fehler + l*8°/ 0 , bei 0*5 Atm. Druck, 10 mm Auslauf, zeigte der Messer in 1 Std. 44 Min. 1000 l, gemessen wurden 980 /, somit Fehler + 2*0%, ferner ergab der Messer bei 1 l Durchfluß in 80 Sekunden 400 l, gemessen wurden 400 l, somit Fehler + 0*0°/ 0 !! bei 1 l Durchfluß in 120 Sekunden 600 l, gemessen wurden 625 l, somit Fehler — 4 ‘ 1 °/ 0 , und bei 1 l Durchfluß in 4 Minuten 15 Sekunden zeigte der Messer immer noch — wenn auch begreiflicherweise mit größeren Fehlergrenzen — eine Wasserentnahme an! Der zweite zur Probe vorgelegte Hartgummi-Wassermesser, Patent Schinzel, Nr. 4003, 13 mm Durchmesser, Trockenläufer, stand vom 1. bis zum 10. Dezember 1890 in der städtischen Wassermesser-Probierstation in Untersuchung und ergab bei den verschiedenen Proben derart gleichmäßigen ausgezeichneten Befund, daß ich mir es nicht versagen kann, die betreffende Tabelle nachstehend genau abzudrucken. 38 — Auszug aus dem System-Proben-Buche der Wasserwerke der Gemeinde Wien. Wassermesser Atmosph. Druck Auslauf Ablesung bei der Probe 1 Fehler Zeitdauer System Nr. Durchmesser hat der Wassermesser gezeigt im Gefalle wurden gemessen j vor ■ nach Anmerkung der Probe l± ■ 0/ 1 /0 St. Min Sek. 1 mm ' 1 mm 1 1 Schinzel 4003 13 5 13 4000 5000 1000 1002 — ! 0-2 11 ! 30 i Trockenläufer 4 13 6000 1000 1002 — I 0-2 12 ! 40 l(Flügelradmesser) 3 13 7000 1000 1002 — 0 2! . 14 i B0:l , 2 13 8000 1000 999 + o-i 16 40 l ' 1 j 13 9000 ; 1000 998 + 02 25 30 1 i 0 ' 5 113 10000 1 1000 1004 — 0-4 34 30 0 2 13 11000 : 1000 1002 — 02 49 50 5 11 11000 12000 1000 998 1 ~r 0-2 11 50' i 4 11 ' 18000 1000 1000 00 13 o I i 3 11 14000 1000 1001 — 01 15 30 j 2 11 15000 1000 1002 — 0-2 18 20 1 | 1 1 11 16000 '1000 1000 o-o • 26 o'l ! 0-5 11 17000 i 1000 1006 — 06 35 30 1 : 0 2 11 18000 11000 1007 — 0-7 51 30 | 5 8 18000 19000 1000 999 + o-i • 16 20 1 i,4 8 20000 1000 1000 o-o. 16 50 i i 3 8 21000 1000 1000 00 19 10 2 8 22000 1000 1000 0-0 24 0 1 8 23000 1000 1000 00 32 0 05 8 24000 1000 1005 0-5 42 30 1 0-2 8 25000 1000 1000 o-o 1 1 30 s 5 6 25000 26000 1000 1004 — 0-4 23 0 1 4 6 '27000 1 1000 1003 — 0*3 24 0 | 3 6 28000; 1000 1002 — 0-2 25 0 2 6 290001 1000 1000 o-o 31 0 1 6 ! 30000 1000 1000 00 ! 50 o 05 6 31000 1000 1000 00 1 56 30 oä 6 i 32000 1000 1004 — 0-4 ! 1 37 30! 5 4 32000 1 33000 1000 998 4- 0 2 50 0 1 4 4 1 34000 1000 998 + 0-2 1 0 30 i 3 4 35000 1000 1002 02 1! 3 30 i 2 4 36000 1000 1002 0-2 l| 27 30 j 1 4 37000 1 1000 1 1004 — 0-4 1 42 0 i 0-5 4 38000 1000 1001 - ! 01| 2 i 32 30 i : 0-2 4 39000 ,| 1000 995 + 0-5 1 2 1 54 0 ' 5 2 39000 40000 1000 997 0-8 2 54 0 4 2 i 41000 1000 996 + 0 4 3 14 0 | 3 2 42000 1000 ! 994 + 0-6 3 44 0 j 2 2 1 43000 1000 | 992 + 0-8 4 ! 6 0 1 2 o o o 1000 1 980 + 2-0j 6 26 0 1 0-5 2 45000; 1000 I 985 + 1-5 8 ! 41 0 ! 02 2 46000i 1000 i 990 + | 10! 11 20 0 Bei gedrosseltem Ventil 46000 47000 1000 1014 — P4 17 34 0 1 Liter in 60 Sek. Auslauf 47000 48000 1000 i 1063 — 6-3 26 58 1 * „ 90-95 „ V y> » 48000 49000 iooo ! 1178 — 17*8 44 0 0 1 „ „120-140„ bleibt der W.-M. stehen bei 1 „ „ 4 Min. — 39 — A EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Von diesen zwei untersuchten Hartgummi-Wassermessern, Patent Schinzel, hat der eine, nachdem er innerhalb Jahresfrist die bedeutende Menge von nahezu 5000 m 3 Wasser durchgelassen hatte (wozu für gewöhnlich bei diesen Größen ein Zeitraum von 5 — 8 Jahren gehört), bei der abermaligen Prüfung sich nicht nur tadellos gezeigt, sondern sogar noch eine Zunahme seiner Empfindlichkeit aufzuweisen gehabt. Man sieht, daß bis zu einem Verbrauch von etwa 60 l Wasser in der Stunde die größte Abweichung bei dem Naßläufer wie bei dem Trockenläufer + 2°/ 0 nicht überschritten, daß sie sogar bei dem Trockenläufer meistens nur einige Zehntelprozente betragen hat. Der Hauptwert ist eben darauf zu legen, daß beim Schinzel’schen Hartgummi-Wassermesser diese Empfindlichkeit und Genauigkeit eine dauernde ist. Rbsrhrift des Prüfungs-Ergebnisses über von Herrn J. Hillenbrand, Ingenieur der städt. Gas- und Wasserwerke in Mannheim, vorgenommene, eingehende Untersuchungen und Eichungen mehrerer Hartgummi-Wassermesser, Patent Schinzel. Prüfungs-Ergebnis. Der Unterzeichnete nahm am 1. August 1893 eine eingehende Untersuchung und Eichung einiger Hartgummi-Wassermesser, Patent Schinzel, vor; das Resultat war im allgemeinen folgendes: Die Messer zeigten bei den angegebenen Maximal- und Minimal- Durchflußquantitäten bis zu + 2°/ 0 richtig. Der Druckverlust bei dem Maximaldurchgang ist nicht höher als derjenige der bekannten ähnlichen Systeme. Was das Registrieren der kleinsten durchfließenden Wassermenge betraf, so zeigte der Schinzel’sche Wassermesser eine solche Empfindlichkeit, wie sie nur die Kolben-Wassermesser aufzuweisen haben. Während z. B. bei Wassermessern von anderen sehr verbreiteten Systemen, welche, zu gleicher Zeit mit den Schinzel’schen auf die Empfindlichkeit untersucht wurden, bei einer stündlichen Durchflußmenge von 27— 76 l nur noch eine schwache, kaum merkliche Rotation des Flügelrädchens zu erhalten war, drehte sich das Flügelrädchen der Schinzel’schen Wassermesser sogar noch bei 5 (fünf) /. Durchgang in der Stunde. Diese Empfindlichkeit zeigten die beiden Konstruktionen von Schinzel, die sogenannten Naß- und Trockenläufer. Mannheim, den 10. August 1893. gez. J. Hillenbrand, Ingenieur der städt. Gas- und Wasserwerke. — 40 — EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Hochquellen-Ll/asserleitung fDonte maggiore— Fibbazia-Lourana. Wien, 23. März 1903. Wir bestätigen hiemit gerne, daß wir für unser Hochquellen-Wasser- leitungs Unternehmen Monte maggiore—Abbazia-Lovrana bei Einführung der Wasserabgabe mit Wassermessern mehrere Systeme versuchten und feststellen können, daß die von Ihnen gelieferten sich als sehr verläßlich erwiesen haben. Trotz des sehr hohen Wasserdruckes im Rohrnetze unserer Anlage registrieren Ihre Wassermesser stets gleich genau und anstandslos. Es können somit Ihre W r assermesser als zu den besten und zufriedenstellendsten Kontrollapparaten gezählt werden. Wasserleitung Abbazia-Lovrana Zentralleitung Wien: gez. F. Mann. magistrat der königl. Freistadt Biala. Zahl 1963. Biala, 19. März 1903. Über Ihr Ansuchen vom 13. März d. J. wird Ihnen hiemit seitens des Magistrates bestätigt, daß die für das hiesige Wasserwerk vom Jahre 1901 nebst anderen Systemen bis heute gelieferten ca. 300 Stück Wassermesser in den verschiedensten Durchgangsweiten von 13 mm bis 100 mm im Betriebe stehen und was solide Konstruktion und genaue Angabe des W T asser-Quantums abgelangt, so kann von der allerdings erst kurzen Betriebsdauer der Apparate wohl gesagt werden, daß dieselben allen an diese zu stellenden billigen Anforderungen zu entsprechen scheinen. Der Bürgermeister: gez. Lukas. magistrat der königl. Freistadt Biala. Zahl 2468/1906. Biala (Galizien), am 18 Apiil 190t». An Herrn Eduard Schinzel, Wassermesserfabrik, Wien, III/2, Löwengasse 40. Auf Ihr Ansuchen vom 12. April d. J. wird hiemit seitens des gefertigten Magistrates bestätigt, daß in der hierstädtischen Wasserleitung gegenwärtig ca. 350 Wassermesser Ihres Systems von verschiedenem Kaliber seit dem Jahre 1900 in Verwendung sind, daß dieselben zur Zufriedenheit funktionieren und nur wenige und geringe Reparaturen zeitweise erfordern, weshalb sich auch der Magistrat veranlaßt gesehen hat, Ihre Firma mit der Instandhaltung von hier eingebauten Wassermessern anderer Systeme zu betrauen. Magistrat der kgl. Freistadt Biala. Amtsstampiglie. — 41 — Der Bürgermeister: gez. Adolf Gürtler. EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Bürgermeisteramt äer Staöt Bielitz. Nr. 17.723. Bielitz, am 5. Oktober 1901. Über Ihr Ansuchen bestätigen wir Ihnen sehr gerne, daß wir seit Eröffnung unseres Wasserwerkes im Jahre 1895 zum großen Teile Wassermesser Ihres Systems in Verwendung haben. Bisher bezogen wir von Ihnen 217 Stück von 13 mm Durchgangsweite 106 „ 20 „ 26 ., 25 „ 4 , „ 60 „ „ 15 „ 60 „ 4 „ GO O zusammen sohin 372 Stück*). Da Ihre Wassermesser sehr gut funktionieren, genau registrieren, nicht zu teuer sind und Sie überdies eine 18jährige Erhaltung derselben übernehmen, so werden wir auch bei weiterem Bedarf Ihre Wassermesser wie bisher sehr gerne verwenden. Der Bürgermeister-Stellvertreter: gez. St. Gutwinski. Bestätigung. Bodenbach, 2. Oktober 1902. Vom gefertigten Bauamte wird hiermit bestätigt, daß von der Firma Eduard Schinzel aus Wien beim hiesigen Wasserwerke Wassermesser seit dem Jahre 1896 im Gebrauche sind, dieselben bis jetzt sehr gut funktionieren und noch keiner Reparatur unterzogen wurden. Wir, sowie die Wasserkonsumenten sind mit denselben sehr zufrieden. Auch wird bestätigt, daß wir alljährlich einen größeren Bedarf von der Firma Eduard Schinzel beziehen und derselben auch die Reparatur der Wassermesser anderer Firmen übertragen werden. Gemeinde-Bauamt Bodenbach: gez. J. Scheinkönig. Bodenbach, 11. Jänner 1906. Herrn Eduard Schinzel, Wien. Bezugnehmend auf Ihr Schreiben vom 12. Dezember 1905 können wir mit Vergnügen bestätigen, daß wir seit dem Jahre 1895 Ihre Wassermesser »Patent Schinzel, Hartgummi« in unserer Wasserleitung eingebaut haben, und durch die Meßempfindlichkeit, sowie wegen der seltenen Reparatur dieser Wassermesser vollkommen zufrieden sind, und daß seit dem Jahre 1903 ausschließlich Ihre Wassermesser zur Einbauung gelangen. *) Seither 138 weitere nachbestellt, darunter ein Hauptwassermesser von 300 mm Durchgangs weite und ein kombinierter Wassermesser von 150/25 mm Durchgangsweite. — 42 — EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Weiters wird Ihnen noch bestätigt, daß die früher eingebauten Systeme der Firma Breslauer Metallgießerei (Franz Kunz) und der Firma H. Mein ecke von Ihnen nach und nach repariert und umgeändert, resp. in eichfähigen Zustand versetzt wurden und daß jetzt diese Wassermesser stets gut funktionieren und in jeder Hinsicht entsprechen. Stadtbauamt Bodenbach gez. J. Scheinkönig, städt. Ing. Nr. 578. Mit Bezug auf Ihr Schreiben vom 13. d. M. bestätige Ihnen hiermit gerne, daß die Stadtgemeinde Bozen seit etwa 3 Jahren eine größere Anzahl Hartgummi-Wassermesser Patent Schinzel in Verwendung hat, und daß sich dieselben bis jetzt sehr gut bewährt haben. Stadtbauamt BOZEN, am 15. Oktober 1898. Hochachtungsvoll Der städtische Ingenieur: gez. P. Tezini. Staötbauamt Bozen, Rbteilung für Strafen-, LL/asser- und Kanalbau. Nr. 2208. Herrn Eduard Schinzel, Fabrik für Wassermesser in Wien. Mit Bezug auf Ihre Zuschrift vom 12. d. M. bestätigen wir Ihnen gerne, daß wir seit Jahren einen großen Teil unseres Bedarfes an Wassermessern durch Ihre Fabrikate, Patent Schinzel, decken und mit denselben in jeder Beziehung sehr zufrieden sind. Auch werden wir mit der Instandhaltung und Verbesserung älterer Wassermesser fremder Systeme von Ihnen aufs beste bedient. Stadtbauamt Bozen, Abth. A, für Straßen-, Wasser- und Kanalbau, am 21. April 1906. Der Amtsvorstand: gez. P. Tezini Oberingenieur. Stöötisrbes Bauamt Brixen. Brixen, 13. April 1906. Z. 43. Herrn Eduard Schinzel, Wien. Ihrem Wunsche entsprechend, bestätigen wir hiemit gerne, daß wir mit Ihren Wassermessern in Bezug auf Genauigkeit, geringe Reparatursbedürftigkeit und gediegene Ausführung günstige Erfahrungen gemacht haben, und daß wir Ihre gesch. Firma mit der Verbesserung und Instandhaltung älterer Wassermesser anderer Systeme zu unserer Zufriedenheit betrauten. Hochachtungsvoll Stadtbauamt Brixen Der Direktor: gez. Ing. Louis Bernard. --- 43 __ EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Brüx, am 24. Oktober 1895. Wir bestätigen Ihnen hiermit gerne, daß die in den Jahren 1894 und 1895 zur Einbauung benötigten Wassermesser, Patent Schinzel, und zwar Trockenläufer in den Dimensionen 25 Millimeter, 20 Millimeter und 13 Millimeter, ausschließlich von Ihnen bezogen wurden. Wir haben hinsichtlich aller bei Beurteilung von Wassermessern in Betracht kommenden Eigenschaften derselben bis heute vollsten Grund, mit dem genannten Fabrikate sehr zufrieden zu sein, und können dieselben daher den löblichen Gemeinden bestens empfehlen. Ebenso können wir nicht unerwähnt lassen, daß einige der von Ihnen bezogenen Wassermesser Tag und Nacht ohne Unterbrechung in Funktion sind, ohne daß bis heute an denselben die Empfindlichkeit nachgelassen hätte oder sie gar reparaturbedürftig geworden wären Städtisches Wasserwerk Brüx: gez. Josef Ott. Brüx, 18. Oktober 1898. Wir bescheinigen hiermit, daß wir vom Jahre 1894 bis heute für die hiesige Stadt zirka 900 Stück Patent-Wassermesser System .Schinzel von verschiedenen Kaliberweiten bezogen haben. Die Wassermesser, welche seit obig genanntem Zeitpunkte im Betriebe sind, haben sich während dieser Zeit vorzüglich bewährt. Ihre Empfindlichkeit ist. eine sehr bedeutende und ihre Meßgenauigkeit eine so große, daß von ihnen das durchgeflossene Quantum bis auf -(- 1 */ z Prozent genau angezeigt wird, was wir bei allen anderen Systemen von Wassermessern für die Dauer vermissen. Wir können daher in der Wahl Ihrer Wassermesser sehr zufrieden sein und den löblichen Gemeinden dieselben bestens empfehlen. Städtisches Wasserwerk Brüx: gez. Josef Ott, Herrn Eduard Schinzel, Wassermesserfabrik in Wien, III/ 2 , Löwengasse 40. Mit Bezug auf Ihr sehr geschätztes Schreiben vom 26. d. M. bestätigt der Gemeindevorstand, daß die von Ihnen gelieferten, in der Stadt Bruck a. d. Leitha in Verwendung stehenden Wassermesser sich in jeder Beziehung vorzüglich bewähren und klaglos funktionieren. Gemeindevorstand der 1. f. Stadt BRUCK A. D. LEITHA, am 29. April 1906. Der Bürgermeister: - gez, J. Sturm. magistrat der Haupt- und Residenzstadt Budapest. Zahl 27.563,1900 II. Stadtämtliches Zeugnis, kraft dessen im Namen der Haupt- und Residenzstadt Budapest der Stadtmagistrat dem Budapester Einwohner Alexander Rozdonyi (VI. ßez., Andrässy- — 44 — EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Straße 88), als dem Generalvertreter für Ungarn der Wiener Wassermesserfabrik Eduard Schinzel, auf sein Ansuchen zum Zwecke, die Schinzelschen Wassermesser auch anderen Städten empfehlen zu können, hiemit bestätigt, daß die bei den Wasserwerken der Haupt- und Residenzstadt seit vier Jahren im Gebrauche sich befindenden Schinzelschen Wassermesser zufolge ihrer Empfindlichkeit und Pünktlichkeit, so auch betreffs der Dauerhaftigkeit, allen Anforderungen entsprechen, und demzufolge zu den bei den Wasserwerken der Haupt- und Residenzstadt im Gebrauche befindlichen allerbesten Wassermessern gehören. Budapest, den 2ö. Juni 1901. Der Magistrat der Haupt- und Residenzstadt: gez. Rözsavölgyi Vizebürgermeister. Ich bestätige, daß diese Übersetz ing dem hier angehefteten Originale in ungarischem Text in allen entspricht. Budapest, 1. Juli 1901. gez. Oskar Charmant kon. Notar. Herrn Eduard Schinzel, Wassermesserfabrikant, Wien, III/ 2 , Löwengasse40. Hiemit bestätigen wir Ihnen gerne, daß Ihre seit einigen Jahren bei uns in Verwendung stehenden Schinzel-Wassermesser unter allen Druck- und Durchgangsverhältnissen gleich gut funktionieren und nur seltenen Reparaturen unterlegen sind und daß auch die Ihnen zur Instandhaltung übergebenen Fallerschen Wassermesser zu unserer vollen Zufriedenheit gebrauchsfähig erhalten werden. Auch die Lieferfristen waren die möglichst kurzen. Bürgermeisteramt BUDWEIS, 2. Mai 1906. Der Bürgermeister: _ gez. Taschek. Burrweiler (Pfalz), den 8. September 1895. Auf Ihre Anfrage, wie wir mit den von Ihnen gelieferten Wassermessern zufrieden sind, teilen wir Ihnen mit, daß wir in Bezug auf Exaktheit, d. h. auf richtiges Anzeigen der durchgefiossenen Wassermengen, in Bezug auf das deutliche und bequeme Ablesen der Zifferblätter und insbesondere in Bezug auf die Widerstandsfähigkeit gegen Frost sehr zufrieden sein können. Im letzten strengen Winter, in dem mehrere Wassermesser eingefroren waren, zeigte mir unser Wassermeister einen Wassermesser, der eher einer Eisscholle als einem anderen Gegenstände glich; er ließ ihn auftauen, setzte ihn ein und siehe da, der Frost hatte ihm nicht den geringsten Schaden angetan. 1 EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Und somit können wir über die Schinzel-Lux'schen Wassermesser unsere vollste Zufriedenheit aussprechen. Der Bürgermeister: gez. Orth. Gemeinde Chiusi. (Stadt-Bauamt.) Chiusi, 8. Oktober 1905. Seit ungefähr einem Jahre hat die gegenwärtige Stadtverwaltung die Schinzel-Wassermesser Ihrer Erzeugung eingebaut, um den Wasserverbrauch bei Privaten sowie für die Kesselspeisung und den Stationsdienst hiesiger Eisenbahnstation zu verrechnen. Der reinen Wahrheit gemäß muß ich Ihnen bezeugen, daß unser Amt von diesen Apparaten sehr befriedigt ist. an denen bisher auch nicht die geringste Reparatur notwendig war, und die auch unter dem stärksten Gefälle von vollkommener Regelmäßigkeit sind. Dies konnten wir am deutlichsten am hiesigen Bahnhofe wahrnehmen, wo wir die früher verwendeten Scheibenmesser, die in kurzer Zeit abgenützt waren, durch Wassermesser Ihres Systems, 50 mm lichte Weite, ersetzen mußten, für einen Durchgang von 200 m s täglich und eine Gefälls- höhe von 140 M. Die .Solidität Ihres Hauses, die Billigkeit des Ankaufspreises und namentlich die Bürgschaft, die Sie für Ihre Messer übernehmen, geben uns sicheres Zutrauen zu deren Überlegenheit über andere Systeme, die gewöhnlich komplizierter, teuerer und unverbürgt sind. Der Stadtingenieur: gez. Ing Fulvio Nardi-Dei. Giouanni Garre, (Übersetzung.) Unternehmung für Trink- unö Hutzeuasser in Como. Como, den 7. Juli 1897. Der reinen Wahrheit gemäß erkläre ich hiermit, daß, entsprechend den gemachten Erfahrungen mit Ihren Wassermessern, ich dieselben als sehr genau in der Anzeige des Wasserverbrauches gefunden habe und auch sehr empfindlich gegenüber kleinen Entnahmen, so daß ich, wenn künftig keine Konstruktionsfehler auftreten, in meinem Wasserwerke nur Ihr System „Schinzel“ anwenden werde. Mit aller Hochachtung bleibe ich Ihr ergebenster Garre Giovanni gez. Garre Giovanni Battista Direktor. Giouanni Garre, (Übersetzung.) Como, 17. Oktober 1898. Unternehmung für Trink- unö Hutjuuasser in Como. Der von gegenwärtiger Unternehmung gewählte Wassermesser finden Betrieb in der Wasserleitung von Como ist der von Ihnen erzeugte Schinzelmesser. — 46 — EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Während der mehreren Jahre, seit denen die Unternehmung Schinzel- messer verwendet, hat sie immer deren fortdauernd regelrechten Gang, große Dauerhaftigkeit und genügende Empfindlichkeit feststellen können. Es gereicht mir daher zum Vergnügen, Ihnen diese Erklärung den Tatsachen entsprechend abgeben zu können, und begrüße ich Sie hochachtungsvoll Die Unternehmung Giov. Garre: gez. Giov. Battista Garre. FJrqueöotto Biouanni Barre in Tomo. Como, 6. Oktober 1905. (Übersetzung.) Seit mehreren Jahren hat unsere Unternehmung für die Messung des Trinkwassers Ihre Wassermesser System Schinzel erwählt, und kann Ihnen noch heute mit lebhaftem Vergnügen die vollste Zufriedenheit mit deren vollkommener Funktion bestätigen. Es sind davon mehr als 500 Stück von 10 bis 25 mm lichte Weite im Betriebe, und Dank ihrer Festigkeit und Genauigkeit benötigen sie sehr wenig Reparaturen, die bei der Einfachheit der Bauart Ihrer Wassermesser zumeist in unserer eigenen Werkstätte ausgeführt werden. Zufolge der Vorteile, die Ihre Wassermesser bieten, hat unsere Unternehmung sie stets verschiedenen anderen Systemen vorgezogen. Dies wird Ihnen wahrheitsgemäß bestätigt. Mit aller Hochachtung Impreso Giov. Garre _ gez. Reg. Attilio Stoppavi. (Übersetzung.) Compagnie des Eaux öe 5cutari et Kaöi-Kieui. 4 Constantinople, 16. Jänner 1903. Wir bestätigen mit Gegenwärtigem, daß Ihre Firma uns seit 1894 — 200 Stück Wassermesser, System Schinzel, geliefert hat, mit denen wir sehr zufrieden sind. Wir empfehlen uns mit dem Ausdrucke unserer größten Hochachtung. I Compagnie des Eaux de Scutari et Kadi-Kieui: gez. Kling. * Stadtmagistrat. Czernowitz, am 18. Mai 1906. ZI. 576/2, B. D. ex 1906. AnHerrrn Eduard Schinzel, Wassermesserfabrik, Wien, III/ 2 Löwengasse 40. Über Ihr Ansuchen vom 30. April 1906 wird seitens des Stadtmagistrates bestätigt, daß die seit 1903 bei der städtischen Wasserleitung probeweise eingeschalteten Trockenläufer-Hartgummi-Wassermesser System — 47 — EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Schinzel ungeachtet des hohen Druckes von über 7 Atmosphären sich vollkommen bewährt haben und den Bestimmungen vollauf entsprechen. Der Bürgermeister: gez. Dr. Reiss. Darmstadt, den 9. Februar 1894. Auf Ihre gefällige Anfrage vom 8. d. M. teilen wir Ihnen ergebenst mit, daß Ihre Wassermesser sich bei Frost sehr gut bewährt haben. Verschiedene Messer sind durch Unvorsichtigkeit der Hausbesitzer eingefroren. Während andere Messersysteme durch Frostschäden erhebliche innere Defekte erleiden, die schwierige Reparaturen nötig machen, sind bei Ihren Messern nur die Gläser zersprungen. Nach Einsetzung neuer Gläser konnten die Messer sofort wieder verwendet werden. Tiefbauamt Darmstadt: _ gez. Müller . Eberstadt, den 10. April 1895. Dem Herrn Fabrikanten Friedrich Lux in Ludwigshafen am Rhein*) wird hiemit gerne bescheinigt, daß wir mit den 491 Stück Wassermessern (Hartgummi-Wassermesser Patent Schinzel), welche derselbe im Jahre 1893 unserem Gemeinde-Wasserwerk lieferte, in jeder Beziehung sehr zufrieden sind. Trotz des verflossenen überaus strengen Winters haben wir nur sehr wenig**) Frostschäden zu verzeichnen und sind diese in den weitaus meisten Fällen nur infolge der Fahrlässigkeit der Hausbesitzer entstanden Wir können daher genannte Firma bestens empfehlen. Großherzogliche Bürgermeisterei Eberstadt: gez . Pfeiffer. Städtische Bas- und UJasseruuerke Eger. Eger, 13 Juni 1901. Ihrem Wunsche vom, 24. April d. J. entsprechend, bestätigen wir Ihnen hiermit gerne, daß wir mit den bei uns in Verwendung stehenden Wassermessern Patent Schinzel sehr zufrieden sind. Unsere Erfahrungen mit den bisher eingebauten 94 Stück***) Ihres Systems sind in jeder Beziehung recht günstige. Namentlich können wir hervorheben, daß dieselben, obzwar eine Anzahl davon schon seit Jahren ununterbrochen im Betriebe steht, sehr wenigen. Reparaturen unterworfen sind, und kamen bisher nur 22 Ausschaltungen wegen Schadhaftwerden, davon ein Teil infolge Frostes, der andere Teil infolge Verschlammung, keine aber wegen eines eigentlichen Fehlers des Wassermessers vor. Obwohl unser Wasser ziemlich ockerhaltig ist, halten sich Ihre Messer (Trocken- *) Ehemaliger Konzessionär der Schinzel'schen Patente für Deutschland. **) Es waren nur 8 Wassermesser durch Frost beschädigt worden, deren Wiederherstellung im ganzen 13 Mark 70 Pf. kostete. ***) Seither zahlreiche Nachbestellungen. 48 EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. läufer) recht gut, und erscheinen uns die verwendeten Materialien (Hartgummi und Deltametall) vorzüglich geeignet. Hinsichtlich Empfindlichkeit bei geringsten Durchflußmengen, konstanter Messung bei Druckschwankungen und Größe des Durchlaßvermögens bewährten sich Ihre Messer tadellos; ebenso haben dieselben die gute Eigenschaft, rückströmendes Wasser nicht mitzuzählen. Wir verwendeten daher seit längerer Zeit Trockenläufer Patent Schinzel, welche wir jedem Interessenten wärmstens empfehlen können. Hochachtungsvoll Stadt. Gas- und Wasserwerke Eger. (Übersetzung ) Luigi meöici, Ula5serleitung5-Unternehmung Rsti, Comacctiio und Ferrara. Ferrara, 29. April 1896. Betriebsleitung. Die Erfahrungen, die wir mit Ihren Wassermessern, Patent Schinzel, gemacht haben, haben uns mehr als befriedigende Ergebnisse geliefert. Mit anderen Flügelrad-Wassermesser-Systemen verglichen, zeigt der Schinzelmesser eine ganz außerordentliche Empfindlichkeit und Genauigkeit im Verzeichnen ganz geringer Wassermengen. Bei dieser Gelegenheit erteilen wir Ihnen neuerlich Auftrag auf folgende Wassermesser . . . u. s. w. p. pa. Luigi Medici: - gez. Ingenkur Borgnu. (Übersetzung.) Luigi fDeöici, Konzessionär öer LUasseru/erke uon Rsti, rommacrhio unö Ferrara. Ferrara, 27. Oktober 1898. Zahl 499,80 Betriebsleitung. Die von gegenwärtiger Generaldirektion im Jahre 189G durchgeführten Proben mit Geschwindigkeits-Wassermessern zu dem Zwecke, um zu entscheiden, welchem von den in unseren Wasserwerken verwendeten Wassermesser-Systemen (Dreyer-Rosenkranz, Siemens, Meinecke, Michel, Schmidt, Schinzel) der Vorzug zu geben sei, auch mit Rücksicht auf den betreffenden Preis, haben dazu geführt, Ihrem Schinzelmesser den Vorrang zu erteilen. Dieser überragt alle anderen, insbesondere durch seine große Empfindlichkeit. Aus den Erprobungen ging hervor, daß der Schinzelmesser bei ein er Atmosphäre Druck noch bei einem Durchgang von 620 Liter in 24 Stunden funktioniert, während die anderen Wassermesser keinerlei Bewegung zeigten, bis erst bei 2100 Liter in 24 Stunden. Wir haben in den Jahren 1897 und 1898 in unseren Wasserleitungen 350 Schinzel-Wassermesser in Betrieb gestellt.*) Genehmigen Sie unsere besten Grüße p. pa. Luigi Medici: gez. Ing. J. Borg na. — 49 - 4 EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Nr. 1661 K. F. Freudenthal, am 23. April 1906. Herrn Eduard Schinzel, Wassermesserfabrik in Wien, IIl/ 2 , Löwengasse 40. In Erledigung Ihres Ansuchens vom 12. April 1906 wird Ihnen bestätigt, daß sich die von Ihnen bezogenen Wassermesser bei uns bisher gut bewährt haben. Stadt Vorstand Freudenthal: Der Bürgermeister: gez. W. F. Olbrich. ZI. 5641. Stadtamt Gablonz a. N., am 15. Mai 1906. Herrn EduardSchinze 1, Wassermesserfabrikant in Wien, III/.,, Löwengasse 40. In Erledigung Ihres Ansuchens vom 12. April 1906 betreffend die Ausstellung eines Zeugnisses über die Vorzüglichkeit Ihrer Wassermesser wird Ihnen folgendes zum Gebrauche übermittelt: Wir können Ihnen über die bisher gelieferten Wassermesser bezüglich Dauerhaftigkeit und Genauigkeit das beste Zeugnis ausstellen. Auch bestätigen wir Ihnen, daß Sie uns bisher die Reparatur fremder Systeme in gewissenhafter Weise besorgt haben. Der Bürgermeister: gez. A. Posselt . Bauunternehmung Karl Freiherr uon 5chu;arz, Bauleitung Bmunäen. j - 01 Gmunden, am 15. April 1895. Wir bestätigen Ihnen mit Vergnügen, daß die hier eingebauten Wassermesser, Patent Schinzel, in Bezug auf Genauigkeit und Dauerhaftigkeit allen Anforderungen entsprechen, und wir dieselben daher bestens empfehlen können. Betriebsleitung für das Erzh. Marie Valerie-Wasserwerk: gez. Will. Karg m. p. Stadtbauamt Bmunäen. Gmunden, 1. November 1898. Nach den im Verlaufe von nahezu 6 Jahren gewonnenen Erfahrungen mit den von Ihnen gelieferten Wassermessern „Patent Schinzel“ können wir Ihnen mit Befriedigung bestätigen, daß Ihre Apparate, von welchen beim hiesigen Wasserwerke Naß-und Trockenläufer vom Kaliber 13 — 100 mm in Verwendung stehen, alle schätzenswerten Eigenschaften guter Messer besitzen, in Bezug auf Funktionssicherheit und Meßgenauigkeit bei verschiedener Außen-Temperatur, bei größerer oder geringerer, konstanter oder wechselnder Beanspruchung und bei verschiedenen Druckverhältnissen bis heute keinen Tadel gestatten, und daß betreffs Haltbarkeit und Dauer der hauptsächlich in Anwendung gekommenen Materialien schon jetzt ein sicherer günstiger Schluß möglich erscheint. — 50 — EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Bei den in Tätigkeit stehenden Wassermessern haben sich bisher keinerlei auf die Konstruktion oder das Material zurückzuführende Gebrechen bemerkbar gemacht. Wir werden nicht verabsäumen, in einem späteren Zeitpunkte unsere gesamten Wahrnehmungen über die Schinzel-Wassermesser zu einem abschließenden Urteile zusammenzufassen. Hochachtend Stadtbauamt Gmunden: gez. B. Heisig. Stadtbauamt Smunöen. Gmunden, 8. Oktober 1901. Mit Rücksicht auf die in den ersten Jahren des Bestandes des hiesigen Wasserwerkes erzielten günstigen Resultate mit Ihren anfangs probeweise eingeführten Wassermessern haben wir in der Folge hauptsächlich Ihre Apparate in Verwendung genommen und können Ihnen heute nach einer nahezu neunjährigen Erfahrung zu unserer eigenen Befriedigung bestätigen, daß wir in unseren Erwartungen nicht getäuscht wurden. Die Wassermesser aller Kaliber bis 100 mm funktionieren bei jedem Drucke bis 0 Atmosphären, verschiedener, oftmals sehr unregelmäßiger Wasserentnahme und bei keineswegs günstigen Temperatur- Verhältnissen bisher tadellos, waren nur geringfügigen Reparaturen unterworfen und versprechen noch weitere Dauer. Wir können Ihrem Fabrikate nur Worte der Anerkennung zollen. Hochachtend Stadtbauamt Gmunden: gez. B. Heisig. Städtisches Bascuerk Bermersheim. Germersheim, den 18. März 1895. Wir bescheinigen hiermit dem Herrn Fabrikanten Friedrich Lux aus Ludwigshafen am Rhein*) auf seinen Wunsch, daß wir mit seinen Wassermessern Patent Schinzel, die seit Anlage des städtischen Wasserwerkes (Frühjahr 1893) in Betrieb sind, hinsichtlich ihrer Funktion und ihres Verhaltens gegen Frost in jeder Beziehung zufrieden sind. Trotz des heurigen sehr strengen Winters haben wir nur einige wenige und ganz untergeordnete Frostschäden zu verzeichnen gehabt. Im Vergleiche zu den Spann er’schen Wassermessern, von denen wir etwa die gleiche Anzahl wie Schinzel-Lux’sche Messer hier haben, können wir hervorheben, daß die Schinzel-Lux’schen Messer uns in einigen Fällen genauere und zu verlässigere Meßangaben geliefert haben und daß wir einige Spanner’sche Messer aus diesem Grunde ausgebaut und durch Schinzel- Lux’sche ersetzt haben. Die Frostschäden sind bet den Spanner’schen Messern nicht geringer gewesen als bei den Schinzel-Lux’schen. *j Ehemaliger Konzessionär der Schinzel’schen Patente für Deutschland. - 51 — 4 * EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Wir haben bei den Schinzel-Lux’schen Naßläufern und bei den Spanner’schen Messern ein Schwarzwerden der Zifferblätter zu beanstanden. Dieser Anstand tritt aber bei den Spannerschen Messern noch viel erschwerender auf.*) Wir verwenden für Neuanschaffungen Schinzel-Lux’sche Trockenläufer, bei denen die Zifferblätter nicht schwarz werden. Die Direktion des städtischen Gas- und Wasserwerkes: gez. Dörr. Sr. Wohlgeboren Herrn Eduard Schinzel, Wassermesserfabrikant in Wien, III/2, Löwengasse 40. Ihrem Wunsche gemäß bestätigen wir Ihnen gerne, daß bei der hierstädtischen Wasserleitung neben Wassermessern verschiedener Systeme, die ausgeprobt wurden, wir Ihrem Systeme den Vorzug geben, weil Ihre Wassermesser in Bezug auf dauernde Genauigkeit und gediegene Ausführung nichts zu wünschen übrig lassen, dieselben äusserst wenig Reparaturen bedürfen und wir daher, insolange Sie uns wie bisher in zufriedenstellender Weise bedienen, kein anderes System von Wassermessern außer den Ihrigen weiter anschaffen werden. Auch mit den von Ihnen wiederholt ausgeführten Reparaturen an Wassermessern fremder Systeme waren wir bisher stets zufrieden. Stadtrat GRASLITZ, am 17. April 1906. Der Bürgermeister: gez. Theodor Kohlert. Srazer LL/asseruuerk. Graz, am 16. Dezember 1896. Auf Ihr Geschätztes vom 14. d. M. bestätigen wir Ihnen gerne, daß wir seit vier Jahren Schinzelsche Wassermesser von 13 bis 40 Millimeter Durchgang**) in Verwendung haben und mit denselben sehr zufrieden sind. Hochachtungsvoll Direktion des Grazer Wasserwerkes: gez. Kadletz. *) Des schönen Ansehens des Emails wegen wird zu deren Anfertigung allgemein Bleiweiß verwendet. Der laut amtlicher Untersuchung im Wasser der Stadt Germersheim enthaltene Schwefelwasserstoff hat durch Bildung von Schwefelblei dieses Schwarzwerden verursacht; dem Übelstand wird durch Einsetzen von Zifferblättern mit bleifreiem Email abgeholfen. **) Seither mehrfache Nachbestellungen gemacht und Wassermesser fremder Systeme von mir umändern lassen. - 52 - EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Grünstadt, 18. März 1895. Es wird hiemit bestätigt, daß von 450 Anschlußleitungen des seit l.Mai 1893 in Betrieb befindlichen, hiesigen städtischen Wasserwerkes die Hälfte mit Wassermessern Patent Schinzel aus der Fabrik des Herrn Friedrich Lux in Ludwigshafen am Rhein*) ausgestattet ist (die andere Hälfte mit Spanner’schen Wassermessern). Die Schinzel-Lux’schen Wassermesser haben sich während des nahezu zweijährigen Betriebes vorzüglich bewährt, und es kamen während des verflossenen strengen Winters nur einige wenige, durch mangelhafte Einhüllung seitens der Hausbesitzer verschuldete Frostbeschädigungen an den Wassermessern vor. Bei einer seinerzeit mit beiden Wassermesser-Systemen angestellten Probe zeigten die Schinzel-Lux’schen Wassermesser das durchgeflossene Wasserquantum wesentlich genauer an als die S panner’schen. Das Bürgermeisteramt: gtz. Rudolf Krieger, Exzellenz Baron uon Loudonsche Butsueruialtung Haäersöorf. Hadersdorf-Weidlingau, am 3. Mai 1906. Euer Wohlgeboren! Ich bestätige Ihnen gerne, daß die für die Exzellenz Freiherr von Loudonsche Wasserleitung von Ihrer Firma gelieferten Wassermesser sich in jeder Hinsicht bewähren und durch ihre tadellose Funktionierung meine vollste Zufriedenheit erwarben. Hochachtend für die Exzellenz Baron von Loudonsche Gutsverwaltung Hadersdorf: gez. Baronin Loudon-Voss. Helmbrechts, den 18. März 1895. Fs wird hiemit bestätigt, daß die sämtlichen, seit Herbst 1892 für die hiesige Wasserleitung nötig gewordenen Wassermesser, etwa 50 an der Zahl, bisher von der Firma Friedrich Lux in Ludvvigshafen am Rhein*), System Schinzel-Lux (Hartgummi-Wassermesser Patent Schinzel) bezogen worden sind und daß wir nach den gemachten Erfahrungen mit diesen Wassermessern nicht anstehen, solche bestens zu empfehlen, da deren Empfindlichkeit eine fortgesetzt hohe ist und der vorige, wie insbesondere der diesjährige Winter zur Genüge dargetan hat, daß die Schinzel- Lux’schen Naßläufer (Hartgummi-Wassermesser Patent Schinzel) nicht mehr von Frost zu leiden hatten, als Naßläufer anderer Firmen, indem bei allen Lux’schen Wassermessein die bisher eingefroren waren, nur das Einsetzen eines neuen Glases nötig geworden ist. Stadtmagistrat- _ gez. Flessa. *) Ehemaliger Konzessionär der Schinzel’schen Patente für Deutschland. — 53 — EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Uerumltung öes Gemeinöebauamts und öes U/asseruuerks. Fernsprecher Nr. 1, Amt Hermülheim. Tagebuch Nr. B 1139. Hermülheim, den 4. Mai 1905. An Herrn Eduard Schinzel, Wassermesserfabrik, Cöln, Pfälzerstraße 32. Unter Bezugnahme auf Ihr Ersuchen vom 25. v. M. bestätige ich Ihnen hiermit, daß die von Ihnen für das hiesige Wasserwerk gelieferten Wassermesser (System Schinzel) ca. 200 Stück, durchaus den gehegten Erwartungen entsprechen; dieselben zeigen sehr genau an, funktionieren gut und sind Reparaturen an denseben vollständig ausgeschlossen. Überdies haben Sie für die Güte der Messer die überaus hohe Garantiezeit von 5 Jahren übernommen. Ebenso bestätige ich Ihnen, daß Sie sämtliche beim hiesigen Wasserwerk befindlichen Messer anderer Systeme wie: Meinecke, Rosenkranz, Stoll, Luxwerke (über 2000 Stück) repariert haben, diese Arbeiten exakt, schnell und gut ausgeführt, sowie auch hierfür eine mehrjährige Garantie übernommen haben. I. A.: Wortman, Com.-Baumeister. Hechingen, den 18. März 1895. Auf Ihr Schreiben vom 16. d. M. folgendes zur gefälligen Kenntnisnahme: Von den vom 21. Dezember v. J. bis 14. Jänner d. J. eingesetzten 434 Stück Wassermessern mußten in der Zeit vom 8. Jänner bis 1. März d. J. 74 Stück wiederum von mir ausgebaut werden, welche durch Frost gelitten hatten. Bei den von mir vorgenommenen Reparaturen an den Wassermessern stellte sich heraus, daß die Gläser nur gesprungen, das Uhrwerk wie die übrigen Bestandteile derselben in keiner Weise Schaden gelitten haben, mit Ausnahme von 3 Stück, bei welchen das aus Hartgummi bestehende Gehäuse des Uhrwerkes ebenfalls ergänzt werden mußte. Die Ursache dieser Defekte ist dem Umstande zuzuschreiben, daß die zu Schaden gekommenen Wassermesser in frostigen Gelassen, ungeeignet angelegten Schächten und gegen Frost schlecht geschützten Räumen untergebracht waren; ebenfalls war der Platz derselben in den meisten Fällen für dieselben an den Außenmauern der Gebäude und zu dicht an denselben vorgesehen, und zwar so, daß die Wassermesser zu hart an die Mauern hatten eingesetzt werden müssen, nicht nur daß kein Luftraum zwischen dem Wassermesser und der Mauer blieb, sondern ich sehr oft in die Lage kam, aus den Wänden hauen zu müssen, um nur Platz für den Wassermesser gewinnen zu können. Vorstehend Gesagtes ist auch einer der Gründe, weshalb in der gemeinschaftlichen Sitzung des Stadtrates und Bürgerausschusses am 8. März d. J. die provisorische Übernahme des neuen Wasserwerkes von Seite vorstehend genannter Körperschaften einstimmig abgelehnt wurde. — 54 EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Nach dem Schlußsätze des § 17 „der Bestimmungen über Abgabe von Wasser der neuen städtischen Wasserleitung u. s. w.“ haftet der Abnehmer dem Stadtrate gegenüber für jede fahrlässige oder gewaltsame Beschädigung der Wassermesser, auch wenn sie durch Frost verursacht wurde; es haben auch die Eigentümer der Grundstücke, respektive Häuser, die Ersatzpflicht der beschädigten Wassermesser uns oder meinem Gehilfen gegenüber bei der Herausnahme derselben anerkannt. Aus dem Vorstehenden geht hervor, daß die Firma Friedrich Lux, Wassermesserfabrik in Ludwigshafen am Rhein*), in keiner Weise für entstandene Schäden an den Wassermessern haftbar gemacht werden kann, vielmehr konnte ich in der Sitzung des Stadtrates am 15. Februar d. J., wenn ich mich im Datum nicht täusche, auf eine diesbezügliche Anfrage aus dem Stadtratskollegium erklären: Trotzdem an den eingefrorenen Wassermessern die Gläser sprangen, hat an dem Uhrwerk derselben und an den übrigen Teilen, mit Ausnahme von drei Gummigehäusen, welche ebenfalls ergänzt werden mußten, ein Defekt sich nicht erwiesen, und ist dieser Umstand dem zu denselben verwendeten Material „Hartgummi und Delta-Metall“ zuzuschreiben, mit dem Beifügen, daß der Stadtrat keine bessere Wahl in Betreff der Wassermesser hätte treffen hönnen, welche Erklärung seitens des Kollegiums mit großer Genugtuung entgegengenommen worden ist. Im übrigen arbeiten die Wassermesser gut und ist meinerseits nichts mehr zu erinnern. Hochachtungsvoll Ihr ganz ergebener gez. Mechaniker Jos. Konstanzer, Stadtrat. Lanöeskultur-Rmt Innsbruck. Zahl (WO. Auf Ihren Wunsch bezeuge ich Ihnen gerne, daß sich die nach Dorf Tirol, Lana a. d. E. und Stadt Imst**) gelieferten Hartgummi-Wassermesser Patent Schinzel aufs beste bewähren und deren solide Ausführung vollkommen befriedigt. Innsbruck, 18. Juni 1901. Landeskultur-Amt: Der Amtsleiter: gez. Fr. Hohenleitner Ober-Ingenieur. Stac^t-Bauamt Innsbruck. Zahl 289—1903. Innsbruck, 11. April 1903. Ihrem Ansuchen entsprechend bestätigen wir gerne, daß die von Ihnen seit dem Jahre 1895 bezogenen Wassermesser verschiedenen Kalibers (Trocken- und Naßläufer) nach den bisher gemachten Erfahrungen im allgemeinen sich gut bewährten *) Ehemaliger Konzessionär der Schinzel’schen Patente für Deutschland? **) Seither auch nach Kitzbüchel und Gossensass. — 55 — W EDUARD SCHINZEL, Wassermesserrabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Die Messer unterstehen hier einem Betriebsdruck von 10 bis 11 Atmosphären und funktionieren zu unserer Zufriedenheit. Der Stadtbaurat: gez. Ober-Ing. Tochtermann. Kurorts-Gemeinöeuorstehung lsrhl. Nr. 3325. Ischl, am 30. Juli 1895. Die gefertigte Gemeindevertretung bestätigt hiermit, daß sie bei der neuen Hochquellenleitung vorzugsweise Wassermesser, Patent Schinzel, in Anwendung genommen hat, daß sich dieselben sehr gut bewähren, und daß die Gemeinde dem Material, dem Hartgummi, das größte Vertrauen entgegen bringt. Der Bürgermeister: gez. G. Gschwendtner m. p. B A. Z. 931. Jägerndorf, 26. November 1896. Es wird hiermit bestätigt, daß die von Ihnen für das hiesige städtische Wasserwerk gelieferten Wassermesser, Patent Schinzel, bereits zwei Jahre eingebaut sind und während dieser Zeit vollkommen tadellos funktionieren. Stadtbauamt Jägerndorf: gez. Iranz Jollet. Stadt-Ingenieur und b. a. Bau-Ingenieur. B. A. Z. 744. Stadtbauamt Jägerndorf, 12. November 1898. Über Ihr Ersuchen wird Ihnen hiermit bestätigt, daß die von Ihnen für die städtische Wasserleitung bisher bezogenen 40 Stück Hartgummi- Wassermesser Patent Schinzel (Trockenläufer)*) bis heute tadellos funktionieren und muß namentlich hervorgehoben werden, daß an Ihren bereits seit dem Jahre 1894 eingebauten Messern bisnun keinerlei Reparaturen vorgekommen sind, während Messer anderer Systeme in gleichem Zeiträume schon des öfteren wegen Schadhaftigkeit ausgewechselt werden mußten. Nach den gemachten Erfahrungen können daher die Wassermesser Patent .Schinzel bestens empfohlen werden. gez. Franz Jollet, Stadt-Ingenieur und b. a. Bau-Ingenieur. Ad B. A. Z. 982. Nr. 7548. * Stadtvorstand Jägerndorf in Öst-Schlesien, am 2. Oktober 1901. Über Ihr Ersuchen wird hiemit bestätigt, daß Ihre Wassermesser, Patent Schinzel, Trockenläufer, seit dem Jahre 1894 bei dem hiesigen städtischen Wasserwerk in Verwendung stehen, und daß seit dem Jahre 1896 ausschließlich Messer Ihres Systems zur Anschaffung gelangen. *) Seither große Mengen nachbestellt; siehe auch drittes Zeugnis. — 56 EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Die Funktionierung Ihrer Wassermesser war bisher eine vollkommen zufriedenstellende und kamen im Laufe der Zeit keinerlei Reparaturen vor, welche auf schlechtes Material oder mangelhafte Konstruktion zurückzuführen wären. L. s. Stadtvorstand Jägerndorf, Öst.-Schlesien. Der Bürgermeister: gez. Otto Rieger. Kirchberg in Sachsen, am 17. September 1897. Herrn Wassermesserfabrikant Friedrich Lux in Ludwigshafen am Rhein*) wird hierdurch auf Ansuchen gern bescheinigt, daß er für das hiesige Wasserwerk seit September 1893 584 Stück Wassermesser (Trockenläufer) von 15 mm, 20 mm und größerer Durchgangsweite angeliefert hat. Die Wassermesser haben hinsichtlich ihrer Meßgenauigkeit unter den verschiedensten Druck- und Auslaufverhältnissen von Y 2 bis 12 Atmosphären den an sie gestellten Anforderungen in jeder Weise entsprochen, und soweit sich hierüber bis jetzt ein Urteil bilden läßt, als durchaus dauerhaft erwiesen, wie sie sich auch namentlich im Verlauf der Frostperioden als besonders widerstandsfähig gegenüber den Frosteinwirkungen gezeigt haben. Unsererseits können diese Wassermesser als sehr gute Apparate auf das Beste empfohlen werden. Der Rat der Stadt: (L. S.) gez, Bou)tess. - g-z. Partzach, Stadtbaumeister. (Übersetzung.) LUasseruierk öer königl. Hauptstadt Krakau. Zahl i960 06. Krakau, den 19. April 1906. B. W. An die verehrliche Wassermesserfabrik der Firma Eduard Schinzel in Wien. Auf das in Ihrem Schreiben vom 12. April d. J. ausgesprochene Ansuchen bestätigt Ihnen die Direktion des städtischen Wasserwerkes in Krakau, daß die von Ihrer geehrten Firma in den Jahren 1900 bis 1906 gekauften Wassermesser (Trockenläufer) in der Gesamtzahl von 1086 Stück und in den Größen von 10 bis 100 mm lichter Weite, sich dem Zwecke vollkommen entsprechend gezeigt haben. gez. Jaszczurowski. M. Z. 19.686 1898. Im Jahre 1894 gelangten 30 Stück Schinzelsche Wassermesser verschiedener Dimension bei dem städt. Wasserwerke zur Verwendung. Von diesen 30 Stück Wassermessern sind bis zum Jahre 1897 bloß *) Ehemaliger Konzessionär der Schinzel’schen Patente für Deutschland. EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. 2 Stück infolge vorgekommener Reparaturen der Anschlußleitung und innerer Installation durch hineingelangte Bleistückchen und Schmutz stehen geblieben, welche nach vorgekommener Reinigung, der Probe unterzogen, wieder ihrer Bestimmung zugeführt werden konnten und heute noch tadellos funktionieren. Bis zum Jahre 189J hatten sich die Schinzelschen Wassermesser neben den von anderen 5 Firmen bezogenen beim städtischen Wasserwerke in Verwendung stehenden Wassermessern hinsichtlich aller bei Beurteilung von Wassermessern in Betracht kommenden Eigenschaften als die vorzüglichsten bewährt. Die Betriebsleitung des städtischen Wasserwerkes sah sich nach diesen durch drei Jahre hin gemachten Erfahrungen veranlaßt, im Jahre 1897 noch weitere 75 Stück Schinzelsche Wassermesser verschiedener Dimensionen zu beziehen. Von diesen waren bei einigen in schlecht verwahrten Schachten die Gläser durch Frost gesprungen, der Mechanismus blieb jedoch vollständig unversehrt, so daß dieselben nach Reinigung von den Glassplittern und Ergänzung der Gläser u nbeanst ände t ihrem Zweck dienen konnten. Die gemachten günstigen Erfahrungen über die Schinzelschen Wassermesser seitens der städtischen Wasserwerksbetriebsleitung führten nach Einberichtung dieser Tatsachen die löbl. Stadtkommune zum Beschluß, noch weitere 1002 Stück 18, 15, 20 und 25 Millimeter- und 3 kombinierte Wassermesser vertragsmäßig zu beziehen. Die Lieferung wurde pünktlich, ja sogar 1 Monat vor dem abgelaufenen Termine vollzogen. Es wird daher mit Vergnügen bestätigt, daß die Schinzelschen Hartgummi-Wassermesser in Bezug auf ihre Haltbarkeit, Empfindlichkeit und Meßgenauigkeit, solide Konstruktion, saubere Ausführung und mäßigen Preise allen anderen bekannten Systemen vorzuziehen sind. KRONSTADT, am 17. Dezember 1898. (L. S.) M.-Z. 7058/1901. Zeugnis. Der Stadtmagistrat: gez. Hiemesch gez. Graf Bürgermeister. Obernotär. Die bei dem hiesigen Wasserwerke in Verwendung befindlichen 1520 Stück") Hartgummi-Wassermesser Patent Eduard Schinzel wurden auf Grund der vom Jahre 1894 bis 1897 seitens der Betriebsleitung des städtischen Wasserwerkes erworbenen Erfahrungen als die vorzüglichsten anerkannt, weil diese neben anderen, von anderen Firmen bezogenen 5 Systemen am nächsten den an einen Wassermesser zu stellenden Anforderungen entsprechen, sich dieselben hinsichtlich ihrer Funktion, außer- *) Seither 704 Stück nachbestellt. 58 — EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. ordentlichen Empfindlichkeit, Meßgenauigkeit, durch gleichmäßigen Gang, gleichmäßiges Anzeigen vom kleinsten bis zum größten Wasserverbrauche, durch Reinlichkeit. Widerstandsfähigkeit gegen chemische Einflüsse und Atmosphärilien, außergewöhnliche Dauerhaftigkeit und mäßige Preise gegenüber anderen Systemen auszeichneten. Dasselbe kann auch von den seit dem Jahre 1897 bis 1901 teils von der Firma Franz Manoschek in Wien, teils von Herrn Eduard Schinzel selbst gelieferten Hartgummi-Wassermessern, Naßläufern, Patent Eduard Schinzel, einschließlich der kombinierten Wassermesser, gesagt werden, da sich deren Güte und Vorzüglichkeit nicht geändert hat. Auch kann nicht unbemerkt bleiben, daß die Firma Eduard Schinzel die jeweiligen Lieferungen von Wassermessern pünktlich, ja sogar vor Ablauf des Termines vollzogen hat. KRONSTADT, 4. Mai 1901. Der Stadtmagistrat: yez. Hiemesch gez. Graf Bürgermeister. Obernotär. (Übersetzung.) Stadtbauamt Kuttenberg, den 24. November 1896. Ihrem Werten vom 13. November 1896 entsprechend, teilen wir Ihnen mit, daß wir hiemit bestätigen, die Wassermesser, Patent Schinzel, unter allen bisher vorgekommenen als die besten befunden zu haben, da sie sehr solide gearbeitet sind und sehr genau und richtig zeigen, so daß bisher bei bereits dreijähriger Verwendung der von Ihnen bezogenen Messer noch keine einzige Reparatur notwendig war, daher wir Ihnen unsere volle Zufriedenheit ausdrücken. gez. Vinzenz Velisek Stadtbau-Assistent und Verwalter der städt. Wasserleitung. Bürgermeisteramt Laöountz. Ladowitz, 30. März 1903. Wir bestätigen, daß die uns gelieferten Wassermesser aus Hartgummi, Patent Schinzel, tadellos funktionieren und deren Verläßlichkeit und Güte einfach nichts mehr zu wünschen übrig läßt. Der Bürgermeister: Schröder. Der Bürgermeister J. N. 1576. Langenlonsheim im Rheinland. An Herrn Eduard Schinzel, Cöln a. Rhein, Pfälzerstraße 32. Auf Ihr gefälliges Schreiben vom 3. April er. teile ich Ihnen mit, daß sich Ihre Wassermesser gut bewähren und ersuche bei der künftigen Sendung die Messer mit Deckel zu versehen. Braun — 59 EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Semeinöerat fTlährisrh-Trübau. Nr. 3179. M.-Trübau, 4. November 1898. Über Ihre Zuschrift vom 17. v. M. wird bestätigt, daß die von Ihnen bezogenen Wassermesser Patent Schinzel für das hiesige Wasserwerk seit dem Betriebe, d. i. vom 1. Juni 1897 an, zur vollsten Zufriedenheit funktionieren. Der Bürgermeister: __ gez. Joh. BrisUnger. 5tdötrat fTlarburg. Marburg, am 10. Mai 1903. An den von Ihnen im Laufe der letzten zwei Jahre bezogenen zirka 800 Stück Hartgummi-Wassermesser, Trockenläufer, Patent Schinzel, für Rohranschlüsse von 18 bis inklusive 350 mm 1. W., welche seit 5 / 4 Jahren in Benützung stehen, haben sich keinerlei Anstände ergeben und entsprechen sie allen Anforderungen, welche an einen guten Wassermesser gestellt werden. Der Bürgermeister: _ gez. Xagy. Staötrat [Tlarienbaö. Marienbad, 10. April 1903. In Erledigung Ihrer Eingabe vom 21. März 1903 wird Ihnen bestätigt, daß bei dem hiesigen Wasserwerke zahlreiche Wassermesser Ihres Systems in Anwendung sind und bisher zur vollsten Zufriedenheit funktionierten. Der Bürgermeister: gez. T)r. Diell. fDarktgemeinöeuorstehung fDonäsee in Qberösterreich. Geschäftszahl 502. An die verehrliche Firma Eduard Schinzel, Wien. Von der gefertigten Marktgemeinde-Vorstehung Mondsee wird der Firma Eduard Schinzel, Wassermesserfabrik in Wien, III. Löwengasse 40, gerne und der Tatsache gemäß bestätigt, daß die im Jahre 1904 von obiger Firma im hiesigen Markte eingebauten 50 Stück Wassermesser »Patent Schinzel« mit 13 mm und 20 mm Einlaufdurchmesser zu unserer besten Zufriedenheit funktionieren, wobei namentlich die Trockenläufer rücksichtlich der Ablesung als sehr vorteilhaft und dauerhaft sich kennzeichnen. Marktgemeinde-Vorstehung Mondsee, am 14. April 1906. — 60 — Der Bürgermeister: gez. Kaltenbrunner. EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Stdötbauamt fTlostar. Zahl 186/06. Herrn Eduard Schinzel, Wassermesserfabrik in Wien. Ihrem Wunsche gemäß wird Ihnen gerne bestätigt, daß die für die städtische Wasserleitung gelieferten Hartgummi-Wassermesser, Patent Schinzel, seit dem Jahre 1903 bis heute tadellos funktionieren und kann nach den gemachten Erfahrungen obenerwähnte Wassermessertype bestens empfohlen werden. Mostar, den 18. April 1906. Der Stadtingenieur: gez. Ing. Dragutin Köhler Münchberg, am 18. März 1895. Hiedurch wird bestätigt, daß für mehrere hiesige Hauswasserleitungen von der verehrlichen Firma Friedrich Lux zu Ludwigshafen am Rhein*) Wassermesser (Hartgummi-Wassermesser, Patent Schinzel) bezogen wurden. Dieselben haben sich seit ihrer etwa zweijährigen Ingebrauchnahme gut bewährt und ist insbesondere hervorzuheben, daß: 1. Deren Empfindlichkeit eine sehr große ist und daß dieselben deshalb den geringsten Wasserverbrauch andeuten; 2. dieselben gegen Frost sich als sehr widerstandsfähig erwiesen haben; 3. die Anbringung des Siebes eine sehr zweckmäßige ist und solches daher ohne Schwierigkeiten herausgenommen werden kann; 4. die Aufnahme wahrzunehmen ist. des erfolgten Wasserverbrauches mit Leichtigkeit Stadtmagistrat: - gez. Schubert. Gemeinöe-UJasseru/erk. Niederursel, den 21. April 1906. Herrn Eduard Schinzel, Wassermesserfabrik Köln a. Rh. Auf Ihre gefällige Zuschrift vom 4. d. M. teile Ihrem Wunsche entsprechend gerne mit, daß wir mit den von Ihnen im vorigen Jahre gelieferten Wassermessern sehr zufrieden sind und können wir dieselben nur empfehlen. Hochachtend gez. Andreas, Bürgermeister. *) Ehemaliger Konzessionär der Schinzel'schen Patente für Deutschland. 61 EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. 5taötuorstanö Oöerfurt, mähren. Ad Zahl 4634 431 B. An die Firma Eduard Schinzel, Wassermesserfabrik in Wien, III/2, Löwengasse Nr. 40. Über Wunsch beehrt sich der gefertigte Stadtvorstand Ihnen Nachstehendes zu bestätigen: Die Stadtgemeinde Oderfurt hat mit der Eröffnung des Wasserwerkes im Jahre 1899 verschiedene Systeme von Wassermessern (Bopp & Reuther, Faller, Schinzel) in Verwendung genommen und machte im Laufe der ersten Jahre die Wahrnehmung, daß von allen diesen Systemen die Schinzelschen Wassermesser weitaus am wenigsten Reparaturen erforderten. Dies veranlaßte die Stadtgemeinde, vom Jahre 1900 ab überhaupt nur mehr Schinzel-Wassermesser einzubauen, und zwar alle Kaliber von 13 mm bis 40 mm lichte Rohrweite. Mit der Wahl der Schinzelschen Wassermesser ist der Stadtvorstand sehr zufrieden, denn diese Wassermesser haben im weiteren Verlaufe die günstigen Erfahrungen der ersten Jahre vollkommen bestätigt. Diese Wassermesser sind zwar nicht die billigsten, bringen aber den Preisunterschied reichlich dadurch herein, daß sie genauer und „empfindlicher“ messen, und zwar geben sie schon bei ganz geringer Wasserentnahme das Quantum an. Vom Bürgermeisteramt in Oderfurt, am 20. April 1906. Der Bürgermeister: . gez. Müller. Qöenburger stäöt. UJas5erIeitungs-Rktien-0e5eIlschaft. Sopron, 25. April 1901. Auf Ihr Geschätztes vom 23. ds. bestätigen wir Ihnen gerne, daß wir seit dem Jahre 1892 Schinzelsche Wassermesser in Verwendung haben und mit denselben sehr zufrieden sind. Hochachtungsvoll Ödenburger städt. Wasserleitungs-A.-G.: gez. WamoKcher. Öttingen, 16. März 1895. Es wird hiermit bestätigt, daß von dem Herrn Friedrich Lux in Ludwigshafen*) seit April 1894 zirka 60 Wassermesser (Hartgummi- Wassermesser, Patent Schinzel) bei unserer Wasserleitung angebracht sind und sich dieselben nach den gemachten Erfahrungen in vorzüglicher Weise bewährt haben, indem dieselben sehr genau funktionieren und die heurige große Kälte ohne Einfluß auf dieselben geblieben ist. Der Bürgermeister: gez. K. Beghl. *) Ehemaliger Konzessionär der Schinzel’schen Patente für Deutschland. EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Kreisbauamt. J.-Nr. 660. Ottweiler, Bez. Trier, den 8. August 1894. Dem Fabrikanten Herrn Ingenieur Friedrich Lux zu Ludwigshafen am Rhein*) bescheinige ich hiermit, daß derselbe für die Ortschaften Schiffweiler, Heiligenwald, Landsweiler, Raßweiler und Wiebelskirchen im Kreise Ottweiler bis jetzt gegen 1500 Stück Hartgummi-Wassermesser Patent Schinzel geliefert, beziehungsweise in Bestellung erhalten hat. Die Wassermesser, welche zum Teile seit Frühjahr 1893 im Betriebe sind, haben sich bislang vorzüglich bewährt. Ihre Empfindlichkeit ist eine recht bedeutende und ihre Meßgenauigkeit eine so große, daß von ihnen das durchflossene Wasserquantum bis auf 4~2 Prozent genau angezeigt wird. Die Konstruktion ist eine solide, die Ausführung eine höchst saubere und der Preis ein mäßiger. Wegen dieser guten Eigenschaften und weil mir weder von den Wasserkonsumenten noch von den Brunnenmeistern Klagen über die Schinzel- Lux’schen Hartgummi-Wassermesser bisher zugegangen sind, kann ich ihre Anschaffung überall bestens empfehlen. Der Kreis-Baumeister: gez. Krüger. Ottweiler, Bez. Trier, am 18. März 1895. Herrn Friedrich Lux, Wassermesserfabrikant in Ludwigshafen am Rhein*), wird hiedurch bestätigt, daß derselbe in den Jahren 1893 und 1894 an die Gemeinde Wiebelskirchen 730 Stück seiner Patent-Hartgummi- Wassermesser (Wassermesser Patent Schinzel) lieferte, welche sich bisher sowohl in Bezug auf Empfindlichkeit als auch Dauerhaftigkeit vorzüglich bewährt haben. Während des Winters 1894/95 waren infolge Unvorsichtigkeit der mit der Handhabung der Wassermesser noch nicht genügend vertrauten Hausbesitzer von diesen 730 Apparaten etwa 120 Stück eingefroren; die dadurch hervorgerufenen Schäden waren indessen nur bei 12 dergestalt, daß eine innere Reparatur notwendig wurde, und auch bei diesen 12 Stück lag die Veranlassung der stärkeren Beschädigung nur darin, daß dieselben schon zu lange in gefrorenem Zustande sich befanden, als die bezügliche Anzeige erfolgte. Bei allen übrigen Messern waren die inneren Werkteile völlig unversehrt und nur die Gläser zersprungen, nach deren Auswechslung die Apparate wie zuvor tadellos funktionierten. Der komm. Bürgermeister: gez. Off ermann. *) Ehemaliger Konzessionär der Schinzel’schen Patente für Deutschland. — 63 — EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. (Übersetznng.) Staötgemeinöe Parma (Bauamt). Zahl 1404. Parma, 22. Oktober 1901. Über Ansuchen der Firma Eduard Schinzel, Wien, kann ich bestätigen, daß die von dieser Firma an die hiesige Gemeinde gelieferten f Wassermesser seit lange genau und regelmäßig funktionieren und bisher noch nicht den geringsten Anlaß zu einer Reparatur • gegeben haben. ^ Ich erkläre überdies, daß sich den gegenüber anderen Wassermesser- Systemen gemachten Erfahrungen das System Schinzel als zu den allerbesten gehörig erwiesen hat, in dem Maße, daß ich nicht gezögert habe, es der Gemeinde-Verwaltung zur Annahme vorzuschlagen.*) Der Chef-Ingenieur: • gez. Domenico Ferrari. Ulasseruuerk öer 5taöt Parma C. Cremanesi e C. Parma, 15. Oktober 1905. Gemäß Ihrem Ansuchen vom 13. d. bezeugen wir, daß die bisher von Ihrem Wiener Hause bezogenen 200 Wassermesser immer Proben von Genauigkeit und beständigem Gange während der vierjährigen Betriebsdauer des Wasserwerkes gegeben haben. Auf Grund dieses sehr guten Ergebnisses bestätigen wir die Ihnen bereits erteilte Bestellung auf weitere 1050 Stück Wassermesser, die vor dem kommenden Frühling einzubauen sein werden, im Vertrauen darauf, daß sie in Ausführung und Dauerhaftigkeit jenen Ihres Wiener Hauses gleich sein werden. Hochachtungsvoll gez.' C. Cremonesi e C. (Übersetzung.) ÜL/asseruierks-Unternehmung Flü Barre. Piacenza, 8. November 1898. In Beantwortung Ihres W. vom 15. v. M.: Wir erklären mit Vergnügen, mit den von Ihrem Hause gebauten Wassermessern Patent Schinzel zufrieden zu sein, da wir daran folgende Vorteile gefunden haben: Geringste Größe; sorgfältiger Bau; Genauigkeit der Messung, da sie auch geringste Mengen bei langer Inanspruchnahme noch verzeichnen; geringste Reibung, daher ruhiger Gang und lange Dauerhaftigkeit; leichte Reparierbarkeit und leichtes Einbauen; Nettigkeit im Innern; leichtes Ablesen; mäßige Preise. *j Seither hat sich Parma für die ausschließliche Verwendung von Schinzel-Wasser- messern entschieden. — 64 — EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Von allen verschiedenen Wassermesser-Systemen, die wir versucht haben, erhält der Schinzelmesser unsererseits den Vorzug, und bauen wir ihn statt anderer Systeme ein, die wir früher in Betrieb hatten. Hochachtungsvoll Die Unternehmung Garre: gez. Luigi Garre. (Übersetzung.) Piacenza, 15. Oktober 1905. Fiii Barre, fu Siou. Ll/asserleitungs-Unternehmung, Piacenz. Herrn Eduard Schinzel, Wassermesserfabrik in Mailand. In Beantwortung Ihres werten Schreibens, womit Sie um unser Urteil über die Wassermesser Ihres Patentes und Ihrer Erzeugung ersuchen, teilen wir Ihnen Folgendes mit: Lange Erfahrungen und Vergleiche, die wir in unseren Wasserwerken machten, verpflichten uns zu der Erklärung, daß wir Ihre Wassermesser in Bezug auf größte Empfindlichkeit, Dauerhaftigkeit und geringste Instandhaltungskosten für allen anderen überlegen halten. Beim hiesigen Wasserwerke Piacenza verwenden wir Ihre Wassermesser seit neun Jahren und haben mehr als 800 Stück verschiedener Größen im Betriebe, darunter 50 Stück kombiniert. Wir sind damit äußerst zufrieden. Wir begrüßen Sie hochachtungsvoll ppa. Impresa F^i Garre fu Giov. gez. Luigi Garre. Stabilimenti Comunali. Pola, 29. April 1901. Wir sind im Besitze Ihres Geschätzten vom 24. ds. und teilen Ihnen mit, daß wir mit Ihren Wassermessern Patent Schinzel zufrieden sind, stellen aber prinzipiell keine Zeugnisse aus. Hochachtend Stabilimenti Comunali Officina del Gaz ed Acquedotto: Der Direktor: gez. Leban. Z. 11.396. In Beantwortung Ihrer Zuschrift vom 17. Oktober 1898 teilen wir Ihnen mit, daß die seit März des Vorjahres uns gelieferten 19 Stück*) Wassermesser Patent Schinzel bisher in zufriedenstellender Weise funktionieren. Gemeindevorstehung POLN.-OSTRAU, den 24. November 1898. Der Bürgermeister: gez . Straka. *) Siehe das zweite Zeugnis. — 65 - EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Z. 5156. Ihrem gestellten Ansuchen vom 24. April d. J. entsprechend wird bestätigt, daß die seit dem Jahre 1897 für die Gemeinde Polnisch-Ostrau gelieferten 225 Stück*) Wassermesser „Patent Schinzel“ in den Größen von 13 mm bis 80 mm sich in Bezug auf Dauerhaftigkeit und Meßgenauigkeit bestens bewährten. Reparaturen an denselben kamen, mit Ausnahme solcher, welche durch Frost hervorgerufen wurden, keine vor. G emeindevorstand POLNISCH-OSTRAU, am 13. September 1901. Der Bürgermeister: yez. Straka. LUasseruierk äer kgl. Freistadt Byör (Raab). Györ, 2. Mai 1901. 433/1901. • In Erledigung Ihrer w. Zuschrift vom 23. April d. J. teilen wir Ihnen mit Vergnügen mit, daß die seit dem Jahre 1892 von Ihnen bezogenen, — von der Raaber Wasserleitungs-Aktiengesellschaft bei der am 1. Jänner 1899 erfolgten Übergabe des Wasserwerkes übernommenen — so auch seit dieser Zeit bezogenen Wassermesser Patent Schinzel von 13 bis 20 mm Durchmesser, sowohl in Betreff auf deren Empfindlichkeit, als auch Verläßlichkeit zu unserer Zufriedenheit funktionieren. Hochachtend Györ szab. kir. väros vizmüve Der Betriebsleiter: gez. Flanlc. Staötrat Reirhenberg. Gd. 678/4 —»l — Reichenberg, am 14. April 1906 Herrn Eduard Schinzel, Wien. In Entsprechung Ihres gestellten Ersuchens vom 13. 1. M. wird hiermit bestätigt, daß die von Ihnen gelieferten Wassermesser für die Wasserleitung in Reichenberg sich gut bewähren, durch Dauerhaftigkeit sich auszeichnen und trotz der großen Druck v erschie denheiten recht verläßlich sind. Der Bürgermeister: gez. Dr. Bayer. Der Bürgermeister von Rondorf. Rodenkirchen bei Cöln, den 26. April 1906. J.-Nr. 2651. An Wohlgeboren Herrn Eduard Schinzel, Cöln, Pfälzerstraße 32. Die von Ihnen seit zirka Jahresfrist bezogenen und bei der hiesigen Wasserleitung eingebauten Wassermesser haben sich bis jetzt bewährt und bin ich daher mit denselben durchaus zufrieden. Hoffentlich hält dieses günstige Urteil auch für die Zukunft stand. gez. Adam. *) Seither 105 Stück, darunter solche von 100 und 125 mm, nachbestellt, außerdem 20 Stück für die angeschlossene Nachbargemeinde Muglinau. 66 — EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Hcqueöotto Corazza in Salsomaggiore. Salsomaggiore, 6. Oktober 1905. (Übersetzung.) An die geehrte Firma Eduard Schinzel, Mailand. Schon seit mehreren Jahren, nachdem wir vergeblich alle bekannteren Wassermessersysteme versucht hatten, wurde von gegenwärtigem Wasserwerke der Ersatz der früher eingebauten Wassermesser durch solche der Firma Eduard Schinzel in Wien stufenweise durchgeführt und für neue Anschlüsse von Privaten in der Stadt Salsomaggiore nur mehr diese Messer verwendet Alsbald konnte die Unternehmung den regelmäßigen Gang der Messer feststellen, ebenso das Seltenerwerden der Reparaturen, so daß wir uns verpflichtet fühlen, der Firma Schinzel das gebührende Lob und unsere Befriedigung auszusprechen. Mit vollkommener Hochachtung gez. A. Riccardi Direktor des Wasserwerkes „Corazza“ in Salsoma. giore. Z. 10.G60/01. Auf Ihr Ansuchen wird Ihnen hiermit bestätigt, daß die von Ihnen bisher bezogenen Wassermesser allen Anforderungen bezüglich Genauigkeit, Dauerhaftigkeit und Empfindlichkeit vollkommen entsprechen. Bürgermeisteramt SAAZ, am 19. September 1901. Der Bürgermeister: _ gez. Wostry. Staötbauamt Salzburg. B.-Nr. 2301. Salzburg, den 2. Dezember 1896. In Erwiderung Ihrer Zuschrift vom 12. November 1896 teilen wir Ihnen mit, daß die von Ihnen gelieferten und nunmehr zwei Jahre in Verwendung stehenden 73 Stück Wassermesser, Patent Schinzel, mit 13 und 20 Millimeter Einlaufdurchmesser*) zu unserer Zufriedenheit arbeiten und keine nennenswerten Reparaturen notwendig machten. Hochachtungsvoll Stadtbauamt Salzburg: gez. II. Müller. Die Staötgemeinöe-Uorstehung ) Schärding am Inn. Schärding, 25. März 1903. Wir bestätigen Ihnen hiemit, daß wir mit den seit mehreren Jahren**) in unseren Wasserwerken eingebauten Wassermessern vollkommen zufrieden I sind und die besten Erfahrungen hinsichtlich der soliden Ausführung gemacht haben, da sich selbe noch sämtlich im Betriebe befinden. Wasserwerk Schärding: Der Bürgermeister. *) Seither verschiedene Male, zuletzt 800 Stück, nachbestellt. **) Nämlich seit 1893. — 67 — EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Schluckenau, 23. November 1896. Ihrem Wunsche gemäß bestätige ich Ihnen sehr gern, daß Ihre Hartgummi-Wassermesser, welche seit drei Jahren hier eingeführt sind, in Bezug auf Haltbarkeit, solide Ausführung und Meßgenauigkeit anderen Systemen vorzuziehen sind. Auch in sanitärer Hinsicht sind dieselben äußerst empfehlenswert, da für Trinkwasserleitungen das Gehäuse innen verzinnt geliefert wird und durch den Hartgummi-Mechanismus ein Oxydieren vollständig ausgeschlossen ist. Reparaturen sind bis jetzt noch keine vorgekommen. Hochachtungsvoll gez. Franz Kindermann Gemeindeamt 5ettenz. städt. Wassermeister. Settenz, 17. April 1906. Wir bestätigen hiemit der Firma Eduard Schinzel, Wassermesserfabrik in Wien, daß die von derselben zu unserer neuerbauten Hochquellenwasserleitung vor 3 Jahren bezogenen Wassermesser ausgezeichnet gut zu unserer vollsten Zufriedenheit funktionieren, so daß wir dieses System von Wassermessern bestens empfehlen können. Der Gemeindevorsteher: gez. Ignaz Pikart. Technisches Rmt (Übersetzung.) der Stadtgemeinde 5poleto. Spoleto, 16. März 1896. Geehrter Herr! Wir sind in der Lage, Ihnen das Zeugnis auszustellen, daß die von Ihrer geehrten Firma an die hiesige Gemeinde gelieferten Wassermesser in den zwei Jahren der bisherigen Erprobung, 1894 und 1895, sowohl hinsichtlich der Genauigkeit der Messung als deren Dauerhaftigkeit die besten Ergebnisse geliefert haben. Der Stadtingenieur: g>z. P. Bresadola. Bauamt der Stadtgemeinde 5poIeto. Spoleto, 13. Oktober 1905. Es freut mich Ihnen bezeugen zu können, daß Ihre Wassermesser, in einer Anzahl von über 200 Stück in den Hausanschlüssen der Trinkwasserleitung unserer Stadt eingebaut, bisher ausgezeichnet gegangen sind und weiter gehen; sie erfordern geringere Instandhaltungskosten als andere Typen. Mehrere davon sind seit zwölf Jahren im Gebrauche und dienen noch vollkommen, da sie sich stets sehr empfindlich erhalten. Die in unserer Wasserleitung verwendeten Kaliber Ihrer Wassermesser sind 7, 10, 15 und 20 mm. Mit Hochachtung Der Stadtingenieur von Spoleto: gez. Giuseppe Beccalossi. — 68 — EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Bemeinöerat 5ternberg. Sternberg, am 27. April 1903. Auf Ihr gefälliges Schreiben vom 12. März 1903 beehre ich mich Ihnen mitzuteilen, daß für das städtische Wasserwerk bisher 185 Stück Wassermesser angeschafft wurden, wovon 174 Stück „System Schinzel“ und 11 Stück verschiedener anderer Systeme sind. Betreffend Ihrer Wassermesser können wir mitteilen, daß wir mit denselben vollkommen befriedigende Resultate erzielt haben. Ihre Wassermesser zeichnen sich durch Einfachheit, Dauerhaftigkeit der Materialien und Meßgenauigkeit besonders aus. Bezüglich der Dauerhaftigkeit können wir bestätigen, daß bei ununterbrochenem über 3jährigem Gebrauch einzelner Messer nur bei einer verhältnismäßig geringen Anzahl Reparaturen notwendig waren, welche wieder größtenteils auf Frostschäden oder gewaltsamer Beschädigung basieren; eine sichtbare Abnützung der beweglichen Teile war bisher nicht zu konstatieren. Was die Meßgenauigkeit Ihrer Apparate anbelangt, so entsprechen dieselben allen Anforderungen und können wir Ihr System als durchaus zweckentsprechend nur bestens empfehlen. Der Bürgermeister: gez . Dr. Noha. Staötbauamt Teplitj-Srbönau. Teplitz-Schönau, 1. Oktober 1902. Wir bestätigen Ihnen hiermit, daß in unserer Stadt bisher 270 Stück Wassermesser Ihres Systems eingebaut sind und dieselben zu unserer Zufriedenheit funktionieren. Stadtbauamt Teplitz-Schönau: gez. R. Stern. Stadtmagistrat Trient. Trient, 3. Oktober 1905. (Übersetzung.) Wohlgeb. Herrn Eduard Schinzel, Mailand. In Beantwortung Ihres Ansuchens vom 30. September d. J. bestätigen wir Ihnen, daß wir seit 1902 40 Stück Wassermesser Ihrer Erzeugung im Betriebe haben und diese bisher zu unserer Zufriedenheit ohne Anstand dienen, ohne daß bisher Reparaturen nötig gewesen wären. Der Bürgermeister: gez. Silvi. Hochgeehrter Herr Triest, 18. Dezember 1898. In Beantwortung Ihres w. Br. vom 17. Oktober d.' J., mit welchem Sie um meine persönliche Anschauung über die Hartgummi-Wassermesser Patent Schinzel fragen, bin ich gerne bereit, Ihnen folgendes mitzuteilen: Nach dreijährigen eingehenden Untersuchungen, Erprobungen und Eichungen von 22 der allgemein bekanntesten, guten Systeme von Wasser- — 69 — EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. messern sind wir zur Überzeugung gekommen, daß unter den österreichischen Fabrikaten die Schinzelschen Messer sich am besten, sowohl in Bezug auf Dauerhaftigkeit als in Bezug auf dauernde Empfindlichkeit, Meßgenauigkeit, Durchlaß vermögen und hygienische Sicherheit bewähren. Besonders günstige Resultate ergeben aber zwei Stations- Wassermesser von 9" (228 mm) Durchmesser. Obwohl durch dieselben zirka 50.000 Hektoliter Wasser täglich fließen, haben sie seit zirka dreijährigem Betriebe — ohne daß dieselben reparaturbedürftig wären — bis heute den Koeffizient bis auf die dritte Dezimalstelle konstant erhalten. Auch besonders günstig erhalten sich die kombinierten Messer, mit welchen man wirklich sagen kann, daß man jeden Wasserverlust vermeide. Diese kurz dargelegten Gründe haben uns bewogen, die Schinzel- schen Wassermesser unter sämtlichen uns vorgelegten Systemen zu wählen. Seit den letzten drei Jahren haben wir uns auch ausschließlich solcher bedient und sind durchaus sehr zufrieden, so daß wir dieselben nur bestens und überall empfehlen können. gez. Ing. Em. Cimadori Technischer Direktor der Wasserleitungsgesellschaft Aurisina. Societä ö’Rcqueöotto Rurisina Triest, 16. Oktober 1901. Auf Ihren Wunsch bescheinigen wir rücksichtlich der uns von Ihnen gelieferten Wassermesser, daß wir, was deren Konstruktionsart, sowie die mit denselben angestellten Proben und dabei erwiesene Genauigkeit und Haltbarkeit betrifft, mit denselben die besten Resultate erzielten, wir daher in jeder Hinsicht unsere volle Zufriedenheit über den praktischen Wert Ihrer Wassermesser aussprechen. Wir bezeugen noch, daß wir seit ungefähr 10 Jahren mit denselben die besten Proben zustande brachten, und daß wir unter 22 Systemen, die wir erprobten, nur die Schinzelschen als die für unsere Verhältnisse am besten geeigneten fanden. Von diesem System haben wir gegenwärtig 2170 Stücke*) in Verwendung gebracht. Hochachtungsvoll gez. Em. Ing re Cimadori Ulficio Tecnico della Societä d’Acquedotto Aurisina. *) Seither weitere 2380 Stück nachbestellt, wobei mehrere hundert auf System Schinzel umgeänderte Messer, System Siemens-Adamson, nicht mitgezählt sind. Außerdem wurden an Triester Installateure und Baumeister über 1200 Schinzelmesser geliefert. - 70 — EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. (Übersetzung.) Triest, 3. November 1905. UJasserleitungs-ßesellschaft Rurisina. Herrn Eduard Schinzel, Wassermesserfabrik, Mailand. Auf Ihr Wertes vom 29. September erklären wir sehr gerne, daß f wir die uns von Ihrem Wiener Stammhause, mit dem wir seit 1892 in ununterbrochener Verbindung stehen, gelieferten Wassermesser nur loben können. p Insgesamt hat uns Ihr Wiener Haus über 4000 Messer geliefert, größtenteils solche von 10, 13 und 20 mm, in geringerer Anzahl solche von 7, 25, 40, 50, 80, 100, 225 und 300 mm. Reparaturen gab es verhältnismäßig wenige; die Empfindlichkeit der Wassermesser ist eine entsprechende und im allgemeinen anerkennen wir die Vorteile, die von der genauen Konstruktion der Apparate und den guten Materialien, die darin verwendet sind, herrühren. Hochachtend Societä d’Acquedotto Aurisina gez. (Drei Unterschriften.) Xr. 6320. Stad tgemeinde-Vorstehung Villach, am 7. Oktober 1901. Auf Ihr Ansuchen bestätigen wir Ihnen gerne, daß bei der städtischen Wasserleitung hauptsächlich Wassermesser Ihres Systems seit dem Jahre 1897 in Verwendung stehen, welche von der Firma Manoschek, Wien, früher, jetzt direkte von Ihrer Firma bezogen wurden. Aus dem fortgesetzten Bezug Ihrer Wassermesser können Sie entnehmen, daß wir mit denselben zufrieden sind und Ihnen gegenüber anderen Fabriken den Vorzug geben. Gesehen Hochachtungsvollst Der Bürgermeister: gez. Ludwig Walter, gez. Fr. Schopf. Bürgermeisteramt Villach. Stadt-Ingenieur. Völkermarkt, 20. September 1901. Zeugnis. Wir haben in unserer städtischen Wasserleitung eine größere Anzahl von Wassermessern „Patent Schinzel“ eingebaut, von denen einige schon seit 5 Jahren ununterbrochen im Betrieb stehen. Die Wassermesser „Patent Schinzel“ zeichnen sich durch regelmäßigen Gang, beständige genaue Messung und Haltbarkeit aus und haben wir bisher fast noch gar keine Reparatur an denselben gehabt. Wir können daher unsere große Zufriedenheit mit diesen Wassermessern konstatieren und sie angelegentlichst empfehlen. g ez> Karl Schneider, Installateur für Wasserleitungen der Stadt Völkermarkt. Gemeindeamt der 1. f. Stadt Völkermarkt, am 20. September 1901. L. s. Im Aufträge des Herrn Bürgermeisters: gez. J. Horner. — 71 — EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Warnsdorf, am 16. Dezember 1896. Über Ihr Ansuchen vom 6. September 1896 bestätige ich Ihnen gerne, daß die von Ihnen für die städtische Wasserleitung probeweise bezogenen, seit zirka einem Jahre in Verwendung stehenden Hartgummi- Wassermesser, Patent Schinze], bis heute tadellos funktionieren. Bei der an den drei Wassermessern Nr. 14.457, 16.740 und 16.741 vorgenommenen Prüfung wurde bei gleichem Drucke und bei gleicher Durchflußmenge von 100 Liter nicht der geringste Fehler am Zeigerwerk konstatiert. Weiters wurde der vor zirka l 1 /^ Jahren in der Waschküche des hiesigen Stadtbades aufgestellte Wassermesser Nr. 14.475 mit 20 Millimeter Durchlaß geöffnet und in keiner Weise irgend welche Abnützung an dem Hartgummi-Räderwerke vorgefunden. Hochachtungsvoll Für das Stadtbauamt: gez. A. Möller _ Stadtbaumeister. (Tlagistrat der k. k. Reirbshaupt- und Residenzstadt UJien. Im selbständigen Wirkungskreise. M.-Z. 1537, VII. In Erledigung Ihres am 81. Mai 1901 an den Herrn Bürgermeister gerichteten Schreibens wird Ihnen eröffnet, daß die Gemeinde Wien keine Wassermesser der Breslauer Metallwarenfabrik, System Scheiber & Wolf, angekauft hat, daß aber seitens der Gemeinde Wien 11 Stück Wassermesser dieses Systems, welche der Vertreter der Breslauer Metallwarenfabrik, F. Kunz, unentgeltlich zur Verfügung gestellt hat, probeweise verwendet*) werden, die bezüglichen Beobachtungen aber noch nicht abgeschlossen sind.**) Weiter wird Ihnen bekannt gegeben, daß Wassermesser System Schinzel im Jahre 1892 200 Stück 7 ? . 11 1894 600 11 *1 H 1895 1300 fl n 1896 800 11 A 11 1898 1300 Y* „ 1899 2525 n ii r 1900 20 ii zusammen 6745 Stück angekauft worden sind und in Verwendung stehen.***) Wien, am 15. Juli 1901. Der Magistrats-Vize-Direktor: gez. Dr. Weiskirchnev *) Das heißt in der städtischen Probierstation geprüft. **) Diese Messer wurden bald als unverwendbar abgelehnt. ***) Das heißt in die Leitungen eingebaut sind und zur Messung und Verrechnung des Wasserverbrauches dienen. Diese Anzahl ist seither auf 10.217 gestiegen. - 72 - EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. i P Stadtbauamt Znaim. Zahl 586. Znaim, 23 April 1903. In Entsprechung Ihres geschätzten Schreibens vom 22. April 1. J. teilen wir Ihnen gerne mit, daß wir mit den von Ihrer Fabrik anher gelieferten Wassermessern bisher die besten Erfahrungen gemacht haben. Der Oberingenieur: gtz. A. Janisch. EDUARD SCHINZEL, Wassermesserfabrik, Wien, III., Löwengasse 40. Die Lieferungen uon Schinzel-UL/assermessern an öie Gemeinöe LUien. Da es bekanntlich in ganz Europa keine in Wasserangelegenheiten so maßgebende, aber auch so anspruchsvolle Behörde gibt, als die Gemeinde Wien, sind deren Bestellungen gewiß ein vollgiltiger Beweis für die unbedingte Vorzüglichkeit meines Wassermesser-Systems, umsomehr als die Gemeinde Wien dieses seit Jahren in größtem Maßstabe erprobt hat. Deren Bezüge in meinen Wassermessern belaufen sich nämlich, einschließlich einer eben erfolgten Nachbestellung, bereits auf 10.217 Stück, und zwar waren die einzelnen Bestellungen: (Probeauftrag) (Ausschreibung 1700 Stück, 6 Firmen konkurrierten) ( 3500 „ 5 ) ( 3000 „ 7 „ „ ) ( „ 3500 „ 6 „ „ ) (ohne Ausschreibung) (Ausschreibung 5000 Stück, 6 Firmen konkurrierten) ( » ^ P 4 „ „ ) ( » 135 „ 4 „ ) ( „ 1400 „ 8 „ ,. ) (ohne Ausschreibung) (System Siemens Umänderung auf System Schinzel) (Ausschreibung 5500 Stück, 11 Firmen (!) konkurrierten) (Ausschreibung 3500 Stück, 9 Firmen konkurrierten) Zusammen 10217 Stück Ich glaube, daß diesem glänzendsten Zeugnisse für die Überlegenheit meiner Schinzelmesser über alle Konkurrenzsysteme nichts mehr zum Lobe meiner Wassermesser hinzugefügt zu werden braucht. im Jahre 1892 200 Stück V „ 1894 600 Yi n „ 1895 1300 V n 1896 800 r> n r 1897 1300 9) » 1898 o „ „ 1899 2525 » n 1900 20 V r- 1901 60 » V » 1901 700 V V 1902 60 r> r r> 1902 650 V » w 1903 1350 ” r 1906 650 )) — 74 — 1 « I .* IH-J59 Druck von Paul Oerin, Wien, 11., Zirkusf&ase 13. d>[\3 c$r s ?''■•