/ ^ <7 TodtSurthrik) Welcher »«r rem N Magistrat« L der Kaistrk. Köuigl. Haupt« uv» Rkfidmz«'Stadt Wim^ L»er die mit »e« Ävhann B"'^ tvegmzweyfachen räuörrifchen Todtschla-e- «»SrfShrie Tri»ina!»kttersuchv»i geschSpfet, »nd ia Felge der »»» de» hHht» «ich btchAen Iastiz Brhörden herad-klavLtmB»«,»»« «» »e»««W»»MWss / ^ ' ' ' ThatbeAavö. Johann V * 2 g Jahre alt, von Stadt Pöchlarn in NiederösterrelH ge, doren, katholischer Neigion, ledig, cm Echnerdergffell, m Lftzterrr Zut Har skn eckt, gerieto bey seiner bloß in Z ß. m kr. bestechenden Barschaft wegen seines künstigln Unterhalts in Besorgniß, und verfi l in diesem ZustaMe am Zo. Nprill d. I., m der Ueberzeugung, daß er hm seiner, in der Stabt Nr. 77z als Köchinn dienenden Schwester in der Güte kein Geld bekommen würde, auf den Gedanken, sich ztt dieser SLwester zu begeben, und ihr mit dem gewöhnlich in der Küche liegenden, zum FleischkLopftn bestimmten hölzernen Schlögl einen Schlag auf den Kopf zu versetzen, um Ke zu betäuben, und ihr dann eimge Eulden nehmen zu kötmen. In Lirftr Absicht erschim derselbe sogleich am oben erwähnten Tage Nachmittags bey seiner Schwester, Hand jedoch bcy ihrem Wblicke aus Rem von der Vollfübroug ftincs Lvrsstzes ab» Am 2. May darauf erneuerte er aber seinen EutschluA, - fiegäb sich gegen halb 9 Uhr Abends zu seiner Schwester* in ihren Dienstort) verweM in der Memüna- daß sie sich allein M Hause befinde, unter anscheinendfteurch- schaMichem Gespräche durch tine.Viertelstunde bey derselben in der Mche, ergriff endlich den gedachten Schlögl vom Herde, und versetzte Nr VMit, währendPre mit d em Auswaschen einer Flasche beym Schaffe beschäftigt war, von rückwärts , ohne daß sie es habe wahrnehmen können, einen Schlag a» den Kopf, dergestallt, daß fie zusanrmen sarrk. . Ass die Schwester ungeachtet dessen fich aufzurichten anfing, wieder» kohlte B^ * aus Bessrgniß, ergriffen zu werden, die Schläge auf ihr Haupt noch zwey oder drey Mahl, bis fie bewußtlos dahin fiel. U ber das hierdurch verursachte Getöse trat aber der im anstoßenden Zimmer allein anwesende Bruder des Wohnungsrnnhahers in die Küche, und auch diesem brachte B*** aus Furcht, angetzaMn zu werden, mit demnähm. lichen Schlögl mehrere Streiche auf dvn Kopf mit solcher Gewalt bey , daß dieser gleichfalls besinnungslos zusammenstürzte. ' Durch das Aechzen der verwundeten Köchinn, uud durch den ungenchhn- ' klchen Lärm wurden mehrere Personen vor die verriegelte WchMvgsthii? her, Hey gezogen, und durch deren Ge/chrey und Aupochen in Schrecken gesetzt, ergriff B***, mch vor Verübung des beabfichteteu Raubes, durch die von ihm geöffnete Küchenthür, (dadieverfanrmelten Personen aui Furcht, den ihm mit dem emporgehobenen Schlögl geschlagen zu werden, suseinander wichen,) die Flucht^ war aber , nachhem er den Schlögl auf der Stiege wsageworfen, auch damit eine Prrson gm Fuße leicht verwundet hatte, .endlich auf der Straffe von den nacheilcnden Leuten festgehalten, und der PslizKywLche über- g den. Währ.end seiner Untersuchung bekannte B*** diese That überein- Aimwend mit den vom Gericht erhökeuen Umständen? Uugeachtchchersvr^ältigerrä'zklichrn Hülfe ist der Müder des Dienst- Herrn am ,2. May, und die Köchinn am 22. desselben Monarchs an den unheilbaren VerwunSlmgen und Folgen drrselven versorbeu^ denn nach dem Über die dom GerMHemnlaßte Gecliorr der Leichname von den Merzten ab-. Zegebene» Deftmde, hat -er SsAahr aNe Binder -es Dienssherrs wsmgDezch 8 Schläge mit dem r m. nr rot- schwere» hölzerne» Schlögl g« de» Vorder Ober - Md Seitenthsilen des Kopfes, die 4» Jahr alte Köchin» hingegen ryemgAens 4 Schläge an den gewölbten Theil des Kopfes empfangen 5 öey Beydev wurden dadurch mehrfache Knochekfprüuge des Schädels, heftige u^.d rvkederhohlte Gchirn - Erschütteruna, Blut - Extravasate, Entzündungen der Hirnharrt und zum Thnle Vereiterung des Gehirns verrrrsachl, uns diese Verwundurrgen bey ihrer Schwere und Menge durch die mhMare» Mge» für Beyde »sthwendig röMLH. u r t h e i l. Ätt Zvhan» D"", ftl I»es<» Mvfach«» räudnisch«! CsdrschlaseSnach dem 124^ §. des Gesetzbuches über Der» brechen, Mit dem Tode bestrafet, und diese Strafe an ihm, -emä- des io. §. eben daselbst, mit de« Stravg« v»^ r^gen »erd«^ GedrnM hep LKa-bäss Hdlan », SA«L-Ha«d O