"Sehr schön, sehr schön, Herr Stadtschreiber von Zürich, aber mehr,
mehr!"
Mit diesen Zeilen verbinde ich noch einen ganz egoistischen
Zweck. Es läge mir daran, Ihr Urteil über einige mit Bildern ge-
schmückte Liederhefte zu hören, die ich vor einiger Zeit im Auf-
trage unserer Kommission vorbereiten und herausgeben durfte. Die
"Alten und neuen Lieder" haben sich zu meiner Freude schnell einge-
bürgert und sind in hunderttausenden von Exemplaren verbreitet wor-
den (das kleine Kriegsliederbuch, wie Sie aus dem Titelblatt er-
sehen, in über zwölfhunderttausend). Von vielen Seiten, namentlich
durch unser Kultusministerium wird bei mir angeregt, weitere Fort-
setzungen folgen zu lassen. In Aussicht genommen habe ich zunächst
ein Heft mit weiteren Zeichnungen Ludwig Richters, dann Rethels,
Adolf Schrödters, R. Jordans, Adolf Menzels (für die fridericia-
nischen Lieder) und besonders Moritz von Schwinds. Eine Auswahl aus
Schwinds Zeichnungen macht übrigens mehr Mühe, als man denken soll-
te, - hat ja doch Schwind nur verschwindend wenige Illustrationen zu
Liedern geschaffen, und diese wenigen zeigen ihn meistens nicht
ganz auf seiner Höhe. Ein sechstes Heft soll aus Silhouetten be-
stehen, ein siebentes aus gemischten Beiträgen neuerer Meister.
Neugierig bin ich, ob sich Max Liebermann und Klinger als Lied-
Illustratoren bewähren werden. Manche Hoffnungen könnte man auf
mehr!"
Mit diesen Zeilen verbinde ich noch einen ganz egoistischen
Zweck. Es läge mir daran, Ihr Urteil über einige mit Bildern ge-
schmückte Liederhefte zu hören, die ich vor einiger Zeit im Auf-
trage unserer Kommission vorbereiten und herausgeben durfte. Die
"Alten und neuen Lieder" haben sich zu meiner Freude schnell einge-
bürgert und sind in hunderttausenden von Exemplaren verbreitet wor-
den (das kleine Kriegsliederbuch, wie Sie aus dem Titelblatt er-
sehen, in über zwölfhunderttausend). Von vielen Seiten, namentlich
durch unser Kultusministerium wird bei mir angeregt, weitere Fort-
setzungen folgen zu lassen. In Aussicht genommen habe ich zunächst
ein Heft mit weiteren Zeichnungen Ludwig Richters, dann Rethels,
Adolf Schrödters, R. Jordans, Adolf Menzels (für die fridericia-
nischen Lieder) und besonders Moritz von Schwinds. Eine Auswahl aus
Schwinds Zeichnungen macht übrigens mehr Mühe, als man denken soll-
te, - hat ja doch Schwind nur verschwindend wenige Illustrationen zu
Liedern geschaffen, und diese wenigen zeigen ihn meistens nicht
ganz auf seiner Höhe. Ein sechstes Heft soll aus Silhouetten be-
stehen, ein siebentes aus gemischten Beiträgen neuerer Meister.
Neugierig bin ich, ob sich Max Liebermann und Klinger als Lied-
Illustratoren bewähren werden. Manche Hoffnungen könnte man auf