JN 80029. mich mag sich /am Jänn. 806 Die Belten Liebe, Gutti! Wenn sich mich über die lange, Verzögerung meine Antwort auf deinen Brief mit meiner bekannten Saumseligkeit und meiner Neigung zum Aufschieben entschuldige, so ist das freilich keine Entschuldigung und mußte selbst erst wieder entschuldigt werden, aber da man sich am Ende noch nicht desser machen kann, als man ist, und da man mit seinen Freunden auch seiner Freunde fichler mich er den Kauf nehmen muß, so läßt sich doch auch wieder nichts klugeres und grund hältigeres vorbringen. Übrigens wußt du zu auch von lange her, dan ich noch lieber in Gedanken konversire, als sprechend oder schreibenden und so ist denn die ganze Sache erklärt. Ihr befindet mich wohl, habt in Prei wenn auch nicht eine besonders Brillanten st. /. einträglichen, aber doch überhaupt einen Anfang gemacht, hofft das beste von Töplite und seyd jetzt in Dresden. So viel weiß ich von den Schwester Ich habe mir alle Mühe gegeben, durch Flury von der Frau des Ersherzogs viel ein Schreiben noch dres den für Pehi erhalten, aber wider die Ergherzogin nach der Erpherzog Ludwig wollten sich zu einer Empfehlung herbei lassen, weil sie Pepe nie selbst singen gehort. Ohne Zweifel wird Nottibeim Erpherzog Rudalf glücklicher seyn, sonst müßte man freilich auf neue Mittel denken. Ich selbst war durch langer Zeit unwohl, was mich nach meiner löblichen Gewohnheit in die übelste laumer setzte. und mir wohl auch mit das Briefschreiben verleidete. Ich hatte allerdings die absicht einen Reise nach Deutschland zu machen, und haffte mit euch urgandwo zusammengetreffen. Aber da mein Urlaubsgesuch nun schon über 4 Wachen bei Hof liegt und noch immer keine Antwort erfolgt, so fürchte ich schon das Schlimmste, und glaube kaum, daß ich euch vor euren Rückkunft werde sehen könne. du beklagst dich, daß meine Briefe nicht herzlich genungen sagen. So wie es Leute gobst gibt, die mir ins übertrieben gehende körperliches Schangefühl haben, so wohnt mir ein gewißes Schaumgefühl der Empfindung bei; ich mag meinen innere Menschen nicht nackt zeigen, und die größte Aufgabe für die jenigen, die mich mir ungehen wollen, ist es, dieses Gefühl zu überwenden und mir Herzens ergießungen möglich u dieses Zurückhalten der Äußerunge der Seesibizu machen. cität hat zwar allerdings die überffolgen, daß wie denn alles durch die Nicht- Übung abnimmt) auch die Erwegbarkeit des Herzens nach und nach sich schwacht, aber sie bleibt doch immer da und war mich zu faßen wüßte, würde sich sehr wundern mich früher für kalt gehalten zu haben. Leb wohl und größte. Pahin und der Vater Gollparz 1511 1286 von Wien 2 Et 128 m B. St. Alte: / deren An franden Katharia fröhlich Nachgefang Sonntag der 4 ten July 1826 A 258 i poste restante. dur Carlslier d. 30. Juni.