JN 31788 III Wien am 3 Sptember 861 Lieber Freund! Ich habe so oft gerufen. Der Wolf kommt, daß nun mir an Eind nicht mehr glauben wollte. Dießmal aber ist er wirklich gekommen. Ich habe in Beder einen Ansall von einer Cholorie bekommen, der mich zwag nach der Stadt zurück zulehren und kaum ein wenig wieder hirche, stellt, so holte das alberne Toplitzen Bad, statt meinen Kopf zu baariren aus alle Bolg geschwulst auf dem Rücken in Angriff genommen und sie zur Eiterung gebracht, so daß ich nach dreiwohentlicher Nur, noch jetzt mit dem Verband auf dem Rücken herumgeht. Meinen besuch in Gföhl kann ich nicht einmal auf ein anderes Jahr verschieben, denn der nächste Winter für mich nich trauriger, vielleicht sogar nie gefährlicher soge. Aber um so hofnungs leser ich bin, um so mehr freue ich mich über Ihr beiderseitiges Glück. Erst ein kleiner Papagen, dann ein kleine Papagene 3. und so mit vielen Wiederhohlungen auf Verlangen des Verohnungswürdigen Publikum, wenn sich duch der grämliche Saraster nicht mehr darunter befinden sollte. Meine einzige besorgniß ist; ob sich denn in Kreis/ dann in Gefühl wird wohl aßen dein Noter und seiner Frau nichts besonders wares befinde /. ob also in Kreins ein geschickten Akonscher oder Hebanene vorkommt der den Erstgeborgen mit Sicherheit in Engfang nehmen kann. Aber Sie werden das zu selber bedacht haben. Sie merken wie schlecht nur das Schreiben geht. Ich grüße daher Ihre Liebe Frau und Sie selbst haffe auch ich werde Sie früher in klein sehen, als Sie mich in Gefühl. Frundschaftlichst Gillparze über Kreis, von Wien J. Pollhammer k. k. Notor Wohlgebre zu Gefohl in Niederostrich