Wien 2.1.1920. Geliebter Vice! Bitte tausendmal um Verzeihung, daß ich erst heute dazukomme, Ihre lieben Neujahrsgrüße zu erwidern und Ihnen für Ihre freundliche Einladung zur Jause zu danken. Ich war über zwei Wochen unwohl und bin jetzt im Begriffe, nach Steiermark zu fahren, wozu es allerelei Vorbereitungen bedarf. Ich denke schon am 9. dahin abzureisen und weiß daher nicht, ob es mir vorher noch möglich sei wird, Ihrer liebenswürdigen Eiladung nachzukommen. Wenn ich aber zurückkomme, werde ich es dadurch einholen, daß ich einen ganz besonderen Appetit entfalten werde. Also nichts für ungut und nochmals alles Gute zum neuen Jahr. Meinen Handkuß an Ihre Frau Gemahlin und die herz- lichsten Grüße Ihnen und dem Filius von Ihrem ergebenen Obmann Rob. Fuchs