Historisch-chronologische Nachricht von den in den österreichischen Erbländern aufgehobenen Trinitarier-Klöstern / Von Benedikt [...]

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ln Wien angekommenen Pater Maurus lang fruchtlos, wett die Regierung und der Stadt- Magistrat dagegen Einwendungen machten. Endlich wurde aber doch in dem Staatsratbe beschlossen, den Lrinitariern zu erlauben, ausser der Stadt ein Kloster zu erbauen, unv das Dekret (welches im ^oäex LEri3LU8 II Band Seite Z Z2 nachgelefen werden kann,) den i<) November 1688, am Vorabend des Gedächtnißtages des zweyten Ordensstifters Felix von Dqlois / ausgefertkget.

Nun waren die hier anwesenden Trinita- rier, die bis hieher in der Naglergasse wohn­ten , besorgt, einen Ort ausfindig zu ma­chen, wo sie ein Kloster erbauen könnten. Anfangs gefiel ihnen die Kalvarienbergktrche zu Herrnals, aber sie konnten ihr Vorhaben nicht bewerkstelligen. Nach vielen Hinder­nissen bekamen sie endlich 1639 durch Beyhil- fe des Grafens Harrach ein Haus sammt einem Garten ausser dem Schottenthore an der Strasse nach Herrnals zu kaufen, wozu nebst vielen anderen die Stern kreujSamen eine nam­hafte Summe herschenkten.