Bettelheim, Anton: Brief an Marie Pölzl. Wien, 16.5.1920
Ich war von Ende März bis 13. April in Habro=
van, von wo ich meine Schwester als Reise=Marschall
nach Wien brachte. Jetzt ist sie in Franzensbad. Von
dort will sie wiederum nach Habrovan, wohin ich - soweit
man Pläne machen kann - im Oktober gehen soll, um sie neu=
erdings nach Wien zu geleiten. Eventuell könnte ich dann
mir die Erlaubnis erwirken, 1-2 Tage wiederum im Zdi=
slavicer Archiv mich belehren zu dürfen.
Daß der Briefwechsel Ebner=Rodenberg besonderen An=
klang gefunden hat, erfuhr ich durch Dritte: mir schickte
Frau Wilbrandt einen langen Artikel aus dem Neuen
Wiener Journal und (wiewol ich nicht abonnirt bin auf
den „Argus”) dieses Ausschnitt=Amt einen anderen
Artikel aus der Berliner „Post”. Pechel und
Glossy waren auch voll Zustimmung. Mein Verdienst an
dieser Sache - das sprech´ ich ohne jede falsche Bescheiden=
./.