Gmunden am 30/3. 1915.
Hochverehrte, gütige Frau Baronin!
In harter, unsagbar trauriger Zeit
war Ihr liebenswürdiger Brief
mir eine doppelte Freude, gleich
einem Lichtstrahl in dunkler
Nacht und ich küße in tiefer Verehrung
für Ihre Güte, dankbarst Ihre Hand.
Gerne wäre ich dem Drange meines Herzens
gefolgt und hätte Excellenz umgehend
meinen tiefempfundenen Dank aus=
gedrückt, aber es war mir unmög=
lich, da am 21/3. wieder ein Sani=
tätszug mit 350 Verwundeten,
viele darunter schwer, hier eintraf.
Hochverehrte, gütige Frau Baronin!
In harter, unsagbar trauriger Zeit
war Ihr liebenswürdiger Brief
mir eine doppelte Freude, gleich
einem Lichtstrahl in dunkler
Nacht und ich küße in tiefer Verehrung
für Ihre Güte, dankbarst Ihre Hand.
Gerne wäre ich dem Drange meines Herzens
gefolgt und hätte Excellenz umgehend
meinen tiefempfundenen Dank aus=
gedrückt, aber es war mir unmög=
lich, da am 21/3. wieder ein Sani=
tätszug mit 350 Verwundeten,
viele darunter schwer, hier eintraf.