Vámház Körút 7. Budapest, 26.II.1916.
Sehr verehrter Herr,
Ihr ehrendes Anerbieten, die Denkwürdig-
keiten Bretschneiders herauszugeben, kommt
mir sehr willkommen, da ich mich schon seit
Jahren mit diesem interessanten Menschen be-
fasse und das ganze Material über ihn gesam-
melt habe. - Freilich ist es unerlässlich, dass sei-
ne Korrespondenz, besonders die mit Nicolai, auch
mitgeteilt werde. Sie könnte, gesichtet, in zwei
Bänden untergebracht werden, und würde eine
interessante Lektüre, ein lebendiges Bild der
theresianischen u. josephinischen Zeit, geben;
auch aus reichsdeutschem Standpunkt (Les-
sing, Goethe) gäbe sie viel Wertvolles.
Den Teil der Korrespondenz, der aus Ungarn
an Nicolai gerichtet ist, übergab ich für Sie
Herrn Dr. Weber. Daraus können Sie sich ein
Ihr ehrendes Anerbieten, die Denkwürdig-
keiten Bretschneiders herauszugeben, kommt
mir sehr willkommen, da ich mich schon seit
Jahren mit diesem interessanten Menschen be-
fasse und das ganze Material über ihn gesam-
melt habe. - Freilich ist es unerlässlich, dass sei-
ne Korrespondenz, besonders die mit Nicolai, auch
mitgeteilt werde. Sie könnte, gesichtet, in zwei
Bänden untergebracht werden, und würde eine
interessante Lektüre, ein lebendiges Bild der
theresianischen u. josephinischen Zeit, geben;
auch aus reichsdeutschem Standpunkt (Les-
sing, Goethe) gäbe sie viel Wertvolles.
Den Teil der Korrespondenz, der aus Ungarn
an Nicolai gerichtet ist, übergab ich für Sie
Herrn Dr. Weber. Daraus können Sie sich ein