Jhering, Rudolf von: Brief an Marie von Ebner-Eschenbach. Göttingen, 2.1.1915
meines Heftchens so sehr bemühen,
ist ganz rührend, und verdient
es gar nicht. Es ist mir aber ein
unendlich lieber Gedanke, andere
zu trösten. Und doch bin ich froh, daß
die Festtage vorüber sind. Es war
eine harte Aufgabe, mit blutendem
Herzen vor die Gemeinde zu tre-
ten!
Gott sei mit Ihnen, liebe, hochver-
ehrte Frau Baronin, und erhalte
Sie Ihrer Gemeinde noch lange!
In treuster Verehrung und herz-
licher Teilnahme
Ihr
Rudolf von Jhering, P.