Michalek, Ludwig: Brief an Marie von Ebner-Eschenbach. Wien, 13.3.1915
Jetzt bin ich ruhiger, und werde
trachten Allen ausgesprochenen
Wünschen nachzukommen, vielleicht
gelingt es mir doch, die Herrschaften
zu befriedigen.
Es war nicht gut, dass ich einen
unfertigen Probedruck aus der
Hand gab - ich werde es nie
wieder thun! - freilich, dieses
hatte ich mir schon manchmal vor=
genommen - und bin immer
wieder so schwach geworden.
Aber jetzt habe ich wieder
Muth und hoffe mit Ihrem
Bilde doch zu einem für Ihren
Kreis und Sie, hochgeehrte Frau
Gräfin, befriedigenden Resultat
zu kommen.
Also bitte haben Sie noch