WERNER REINHART
RYCHENBERG
WINTERTHUR
Winterthur, den 13.Dezember 1928.
Lieber Herr Křenek!
Haben Sie vielen Dank für Ihre freundlichen
Zeilen wie auch nachträglich noch für Ihren Brief aus Wien, den
ich nach meiner Rückkehr aus Indien hier erhielt. Alles was Sie
mir schreiben, hat mich natürlich sehr interessiert, und ich freue
mich sehr, Sie bald hier zu sehen und die Bekanntschaft Ihrer
Gattin machen zu können. Anfang nächster Woche bin ich noch stark
engagiert, aber wenn es Ihnen passt, würde ich mich sehr freuen,
Sie und Ihre Frau Gemahlin am Donnerstag (20.dies) zum Mittagessen
hier erwarten zu dürfen. Sie haben einen Zug um 11.20 Uhr ab Zürich
und ich würde Sie dann um 11.50 Uhr an der Bahn abholen. Vielleicht
berichten Sie mir noch kurz, ob Ihnen das so recht ist.
Inzwischen wünsche ich Ihnen noch schöne Tage
im Engadin und verbleibe mit den herzlichsten Grüssen
Ihr
Werner Reinhart
RYCHENBERG
WINTERTHUR
Winterthur, den 13.Dezember 1928.
Lieber Herr Křenek!
Haben Sie vielen Dank für Ihre freundlichen
Zeilen wie auch nachträglich noch für Ihren Brief aus Wien, den
ich nach meiner Rückkehr aus Indien hier erhielt. Alles was Sie
mir schreiben, hat mich natürlich sehr interessiert, und ich freue
mich sehr, Sie bald hier zu sehen und die Bekanntschaft Ihrer
Gattin machen zu können. Anfang nächster Woche bin ich noch stark
engagiert, aber wenn es Ihnen passt, würde ich mich sehr freuen,
Sie und Ihre Frau Gemahlin am Donnerstag (20.dies) zum Mittagessen
hier erwarten zu dürfen. Sie haben einen Zug um 11.20 Uhr ab Zürich
und ich würde Sie dann um 11.50 Uhr an der Bahn abholen. Vielleicht
berichten Sie mir noch kurz, ob Ihnen das so recht ist.
Inzwischen wünsche ich Ihnen noch schöne Tage
im Engadin und verbleibe mit den herzlichsten Grüssen
Ihr
Werner Reinhart