Südtirol, 28/IX 1918
Sosnosky
Hochgeehrter Herr Doktor!
Unlängst las ich in der Zeitung,
dass im Oktober Ihr grosses Werk über
die neueste Geschichte erscheinen
wird. Also fertig geworden! Gestatten Sie,
dass ich Sie zu dieser grossen Leistung,
denn das ist sie in jedem Falle, beglück-
wünsche. Unter den gegenwärtigen ab-
lenkenden Verhältnissen ein derartiges
Werk zu vollenden, will etwas besagen.
Dass ich mich schon auf die Lektüre
freue, brauche ich Ihnen nicht zu sagen.
Der 2. Teil des II. Bdes von „Oesterreich”
hat dieser aktuellern Arbeit also den
Vortritt lassen müssen.
Sosnosky
Hochgeehrter Herr Doktor!
Unlängst las ich in der Zeitung,
dass im Oktober Ihr grosses Werk über
die neueste Geschichte erscheinen
wird. Also fertig geworden! Gestatten Sie,
dass ich Sie zu dieser grossen Leistung,
denn das ist sie in jedem Falle, beglück-
wünsche. Unter den gegenwärtigen ab-
lenkenden Verhältnissen ein derartiges
Werk zu vollenden, will etwas besagen.
Dass ich mich schon auf die Lektüre
freue, brauche ich Ihnen nicht zu sagen.
Der 2. Teil des II. Bdes von „Oesterreich”
hat dieser aktuellern Arbeit also den
Vortritt lassen müssen.