Der Bundesminister
für soziale Verwaltung
Wien,am 5.Februar 1934.
Gnädige Frau!
Als ich heute früh von Osttirol nach Wien zu-
rückkehrte, hat mich die Nachricht vom Heimgange
Ihres Herrn Gemahls auf das Schmerzlichste über-
rascht. Wenn mich meine Berufspflichten auch leider
nur selten an den schönen Dienstagabenden teilneh-
menliessen,habe ich doch , seiner ausserordentlichen
Leistungen und Verdienste mir wohlbewusst, nie auf-
gehört,dem grossenToten aufrichtige Verehrung ent-
gegenzubringen; stets wird sein Name in meiner
Erinnerung als einer der Sterne glänzen, die meine
Jugend erhellten. So darf ich wohl hoffen, dass
gnädige Frau es nicht als blosses Genügen einer
herkömmlichen Form auffassen werden, wenn ich mir
./.
für soziale Verwaltung
Wien,am 5.Februar 1934.
Gnädige Frau!
Als ich heute früh von Osttirol nach Wien zu-
rückkehrte, hat mich die Nachricht vom Heimgange
Ihres Herrn Gemahls auf das Schmerzlichste über-
rascht. Wenn mich meine Berufspflichten auch leider
nur selten an den schönen Dienstagabenden teilneh-
menliessen,habe ich doch , seiner ausserordentlichen
Leistungen und Verdienste mir wohlbewusst, nie auf-
gehört,dem grossenToten aufrichtige Verehrung ent-
gegenzubringen; stets wird sein Name in meiner
Erinnerung als einer der Sterne glänzen, die meine
Jugend erhellten. So darf ich wohl hoffen, dass
gnädige Frau es nicht als blosses Genügen einer
herkömmlichen Form auffassen werden, wenn ich mir
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