Wien, den 17. Juni 1929.
Hochgeehrte gnädige Frau!
Die Nachricht vom plötzlichen Tod Ihres Herrn
Gemahls, des unvergleichlichen großen Künst=
lers und edlen Menschen, hat meine Frau und
mich auf das Tiefste erschüttert. Ich bitte unser
herzlichstes Beileid entgegen zu nehmen,
denn ein Wort des Trostes wage ich zu sagen,
da es Schmerzen gibt, die weder Trost kennen
Gemahls, des unvergleichlichen großen Künst=
lers und edlen Menschen, hat meine Frau und
mich auf das Tiefste erschüttert. Ich bitte unser
herzlichstes Beileid entgegen zu nehmen,
denn ein Wort des Trostes wage ich zu sagen,
da es Schmerzen gibt, die weder Trost kennen