Wilbrandt-Baudius, Auguste: Brief an Marie von Ebner-Eschenbach. o.O., 11.10.1914
III
Letzte Nachschrift. - O wie freute
mich heut: die tapferen Mähren!
Die herrliche Belobung. -
Ich wünsche Glück! -
- - Mein Sohn, der Ende
August 39 wurde, hatte sich denoch als
Freiwilliger gemeldet. - Aber die Abreise
nach Ulm, im August, war doch doppelt schwer;
denn: am 23ten Juli, als er von der
Vorlesung heimgekommen, hatte er gehört: vor
einer Stunde, war seine Frau in
die Klinik
[seitlich links:]
Pardon: Der Umschlag ist zerdrückt.