Wien, 9. März 1934.
Lieber Herr Studienrat!
Gleichzeitig habe ich als eingeschriebene Drucksache
die Fahnen 39-78 an Sie gesendet. Diesem Briefe lege ich
einen Bogen mit Fragen und Bemerkungen bei, die Ihnen
G[rü]nde meiner Korrekturen mitteilen und Ihnen ersparen
sollen, Fragen zu stellen. Ich war durch die leidigen Biblio-
theksverhältnisse, Platzmangel, Nicht zur Stelle sein von Beamten
und Suche nach den Originalen, sehr aufgehalten. Aber auch
die Fahnen des Jahres 1865 sind fast sendebereit; die 66er sind vor
gestern eingetroffen. Ich weiß sonst nicht viel zu berichten.
Glossy ist nun 86 Jahre alt geworden und hat erst kürzlich über
den „Verschwender” geschrieben, Frau Hermann harrt noch immer der
Auferstehung ihres Grillparzer-Artikels.
D[a] ich den Brief noch rechtzeitig zur Post bringen will, schließe
ich und sende Ihnen meine besten Grüße.
Ihr
sehr ergebener
Gustav Wilhelm
Lieber Herr Studienrat!
Gleichzeitig habe ich als eingeschriebene Drucksache
die Fahnen 39-78 an Sie gesendet. Diesem Briefe lege ich
einen Bogen mit Fragen und Bemerkungen bei, die Ihnen
G[rü]nde meiner Korrekturen mitteilen und Ihnen ersparen
sollen, Fragen zu stellen. Ich war durch die leidigen Biblio-
theksverhältnisse, Platzmangel, Nicht zur Stelle sein von Beamten
und Suche nach den Originalen, sehr aufgehalten. Aber auch
die Fahnen des Jahres 1865 sind fast sendebereit; die 66er sind vor
gestern eingetroffen. Ich weiß sonst nicht viel zu berichten.
Glossy ist nun 86 Jahre alt geworden und hat erst kürzlich über
den „Verschwender” geschrieben, Frau Hermann harrt noch immer der
Auferstehung ihres Grillparzer-Artikels.
D[a] ich den Brief noch rechtzeitig zur Post bringen will, schließe
ich und sende Ihnen meine besten Grüße.
Ihr
sehr ergebener
Gustav Wilhelm