Sehr geehrter Herr –
Herr Arthur Trebitsch macht mich darauf aufmerksam,
dass Sie sich in dem Glauben befinden, mein Ihnen
übersandtes Gedicht „Herbstliche Einkehr“ sei noch
nicht gedruckt. Wenn ich dies verabsäumt haben sollte,
Ihnen seinerzeit ausdrücklich zu sagen, so bitte ich Sie
jetzt gütigst zur Kenntnis zu nehmen, dass das
Gedicht vor 4 oder 5 Jahren einmal in irgendeiner
Feiertagsbeilage der Neuen Freien Presse erschienen
ist. Dies für alle Fälle zu Ihrer freundlichen
Orientierung, wiewohl ich nicht glaube, dass das Gedicht
damals irgend eine besondere Beachtung gefunden hat
und dass ich sich noch irgendjemand seiner erinnert.
Ich verbleibe mit den besten Empfehlung
Ihr stets ganz besonders ergebener
AWildgans
Steinhaus, am 8. Juli 1916
Herr Arthur Trebitsch macht mich darauf aufmerksam,
dass Sie sich in dem Glauben befinden, mein Ihnen
übersandtes Gedicht „Herbstliche Einkehr“ sei noch
nicht gedruckt. Wenn ich dies verabsäumt haben sollte,
Ihnen seinerzeit ausdrücklich zu sagen, so bitte ich Sie
jetzt gütigst zur Kenntnis zu nehmen, dass das
Gedicht vor 4 oder 5 Jahren einmal in irgendeiner
Feiertagsbeilage der Neuen Freien Presse erschienen
ist. Dies für alle Fälle zu Ihrer freundlichen
Orientierung, wiewohl ich nicht glaube, dass das Gedicht
damals irgend eine besondere Beachtung gefunden hat
und dass ich sich noch irgendjemand seiner erinnert.
Ich verbleibe mit den besten Empfehlung
Ihr stets ganz besonders ergebener
AWildgans
Steinhaus, am 8. Juli 1916