Menschheit” noch fehlt, und deren Verfasser des Friedens
Preises der Nobelstiftung für würdig. Zwei Jahre später, 8
in der„Fackel” Nr. 726-729, hat Karl Kraus in der Glosse
„Geh, Mädel, geh,sei gut!” gelegentlich einer Kritik
der im Jahre 1926 erfolgten Verteilung der Kunstpreise
der Stadt Wien, sein Befremden darüber ausgesprochen,
daß den Herren im Preisrichter-Kollegium diese Skizze
keines Preises würdig erschienen ist.
Diese wiederholt geäusserten [.]rturteile eines Mannes
wie Karl Kraus bestimmen mich, mich mit dieser Skizze um
jenen Preis zu bewerben.
Zum Schlusse möchte ich noch erwähnen, daß ich seit
dem 31. März 1923 nach Wien zuständig bin, seit 11 Jahren
ununterbrochen hier wohne und am 1. Oktober 1885 in
Aussig an der Elbe geboren wurde. Sollten noch irgend
welche Angaben notwendig sein, so bin ich zu diesen
gerne bereit.
Mit vorzüglicher [H]ochachtung
Ihr
Rekommandiert.
1 Beilage.
Preises der Nobelstiftung für würdig. Zwei Jahre später, 8
in der„Fackel” Nr. 726-729, hat Karl Kraus in der Glosse
„Geh, Mädel, geh,sei gut!” gelegentlich einer Kritik
der im Jahre 1926 erfolgten Verteilung der Kunstpreise
der Stadt Wien, sein Befremden darüber ausgesprochen,
daß den Herren im Preisrichter-Kollegium diese Skizze
keines Preises würdig erschienen ist.
Diese wiederholt geäusserten [.]rturteile eines Mannes
wie Karl Kraus bestimmen mich, mich mit dieser Skizze um
jenen Preis zu bewerben.
Zum Schlusse möchte ich noch erwähnen, daß ich seit
dem 31. März 1923 nach Wien zuständig bin, seit 11 Jahren
ununterbrochen hier wohne und am 1. Oktober 1885 in
Aussig an der Elbe geboren wurde. Sollten noch irgend
welche Angaben notwendig sein, so bin ich zu diesen
gerne bereit.
Mit vorzüglicher [H]ochachtung
Ihr
Rekommandiert.
1 Beilage.