E. E.
Die ehrende Einladung, an der von Euer Exz. mit herauszugebenden
Öst. Gesch. mitzuwirken und das Kapitel über die Kultur von 1740 bis
1848 zu übernehmen, nehme ich dankbar an
in der Voraussetzung, daß E. Exz. auch wirklich als Herausgeber und
zwar an erster Stelle (wie es ja selbstverständlich ist) zeichnen werden. Sollten E. Exz.
im Verlauf der Zeit von der Herausgabe zurücktreten
(um an alles zu denken) so würde auch ich von der Mitarbeiterschaft zurücktreten müssen,
da dieselbe auf dem Vertrauen in die Persönlichkeit Euer Exz., auch ganz
unabhängig von Ihrem hohen Amte, beruht. Diese Bemerkung soll kein Mißtrauen
gegen den Mitherausgeber oder andere Mitarbeiter bedeuten, sie ist lediglich meinetwegen
notwendig, da ich, als vor 2 Jahren der Plan dieser öst. Gesch.
zum ersten mal publiziert wurde und damals als vorbildliche Historiker für dies Werk einzig Springer
und Friedjung genannt wurden, mich öffentlich aufs entschiedenste
gegen Springer und Friedjung ausgesprochen habe als die Historiker, die
Österreich am meisten geschadet haben. Über Springer erlaube ich mir noch
auf den Artikel des gewiß sehr liberalen Wurzbach im biogr. Lex.
hinzuweisen. Was Friedjung betrifft, so hat man unrichtiger Weise ausgestreut,
sein Werk über 1866 genieße die Anerkennung einer sehr hohen Persönlichkeit.
Das Gegenteil ist der Fall. Aber es kommt hier nur auf meine eigene Überzeugung
Die ehrende Einladung, an der von Euer Exz. mit herauszugebenden
Öst. Gesch. mitzuwirken und das Kapitel über die Kultur von 1740 bis
1848 zu übernehmen, nehme ich dankbar an
in der Voraussetzung, daß E. Exz. auch wirklich als Herausgeber und
zwar an erster Stelle (wie es ja selbstverständlich ist) zeichnen werden. Sollten E. Exz.
im Verlauf der Zeit von der Herausgabe zurücktreten
(um an alles zu denken) so würde auch ich von der Mitarbeiterschaft zurücktreten müssen,
da dieselbe auf dem Vertrauen in die Persönlichkeit Euer Exz., auch ganz
unabhängig von Ihrem hohen Amte, beruht. Diese Bemerkung soll kein Mißtrauen
gegen den Mitherausgeber oder andere Mitarbeiter bedeuten, sie ist lediglich meinetwegen
notwendig, da ich, als vor 2 Jahren der Plan dieser öst. Gesch.
zum ersten mal publiziert wurde und damals als vorbildliche Historiker für dies Werk einzig Springer
und Friedjung genannt wurden, mich öffentlich aufs entschiedenste
gegen Springer und Friedjung ausgesprochen habe als die Historiker, die
Österreich am meisten geschadet haben. Über Springer erlaube ich mir noch
auf den Artikel des gewiß sehr liberalen Wurzbach im biogr. Lex.
hinzuweisen. Was Friedjung betrifft, so hat man unrichtiger Weise ausgestreut,
sein Werk über 1866 genieße die Anerkennung einer sehr hohen Persönlichkeit.
Das Gegenteil ist der Fall. Aber es kommt hier nur auf meine eigene Überzeugung